Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL EXTRA 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Betreute Grundschule Tangstedt

21. Mai: 

Tangstedt  (cbl) Ein Richtfest der besonderen Art fand diese Woche auf dem Gelände der „Neuen Betreuten Grundschule Tangstedt“ (NBGS) statt. In Begleitung von Bürgermeister Dr. Hans-Detlef Taube weihten die Kinder mit großem „Hallo“ ihren neuen großzügigen Weidenpavillon ein, den sie im HEIMATSPIEGEL-EXTRA gewonnen haben.
Die Norderstedter Landschaftsgärtnerin Martina Fromme hatte einen lauschigen Nischenplatz ausgelobt, und war sowohl von der Bewerbung („Wir brauchen dringend Schatten“) als auch von der tatkräftigen Begeisterung von Groß und Klein sehr angetan. „Nicht nur, dass die Erzieher enorm motiviert sind, auch der Platz rief förmlich nach einem Weidenhaus“, begründete Martina Fromme ihre Wahl und erklärte damit auch, weshalb das übliche Weideniglu in Tangstedt nun deutlich größer ausgefallen ist als ursprünglich angedacht.
480 laufende Meter Korbweide – in Handarbeit von den Erziehern gesteckt – säumen ein geschwungenes Oval von acht Metern Länge und drei Metern Breite mit mehreren Ein- und Ausgängen. Noch braucht man Fantasie, um sich eine üppig grüne Laube vorzustellen, doch schon in ein paar Monaten soll alles blickdicht sein – Schling- und kletterpflanzen wie Kapuzinerkresse helfen dabei.

Im Beisein von Stifterin Martina Fromme (l.) und Bürgermeister Dr. Taube eröffneten Jonas (6 Jahre alt) und Hannah (8) das neue Weidenhaus. Foto: cbl

WHU tritt mit großer

15. April

Das sind die Kandidaten der Wählergemeinschaft Henstedt-Ulzburg (WHU). Foto: ums

Henstedt-Ulzburg (pf) Die WHU freut sich, dass die Mitgliederversammlung eine gute und große Mannschaft zur Kommunalwahl aufgestellt hat. In einer Pressemitteilung teilte die Wählergemeinschaft für Bürgermitbestimmung mit, dass sie derzeit einen Mitglie- derzuwachs wie nie vorher haben. Im letzten Jahr waren fünf Gemeindevertreter im Zuge der Diskussionen um das CCU samt Mandat ausgetreten.
Die konsequente Linie der WHU sei dadurch jedoch gestärkt worden und es fiel leicht, 28 engagierte Kandidaten zu gewinnen. Alte Bekannte und neue Gesichter enthält nun die Liste für die nächste Wahlperiode. An der Spitze steht wieder Karin Honerlah, die nun schon zehn Jahre in der Kommunalpolitik mitmischt, danach  Wilhelm Dahmen, Vorsitzender der WHU
Die Ortsentwicklung ist erneut bedeutender Inhalt des Wahlprogramms. „Weitere Neubaugebiete auf der grünen Wiese wird es mit uns nicht geben. Es gibt ausreichende Flächen, die mit Rücksicht auf das Ortsbild entwickelt werden können. Neue Siedlungen und Straßen erzeugen mehr Verkehr und bringen langfristig höhere Folgekosten als Vorteile mit sich“, so Uwe Köhlmann-Thater.
Thorsten Möhrcken wird sich für den zügigen Ausbau der Krippen- und  Kindergartenplätze einsetzen. Der 46-jährige Vater von zwei Söhnen weiß  um den stärker werdenden Bedarf der Ganztagsbetreuung in KiTa und Schulen.  Auch Wolfram Zetzsche ist neu auf der Liste der WHU, bekannt als Mitglied der Partei „Die Grünen“. „Die WHU hat die ökologisch bedeutsamen Themen stets gut vorangetragen und daran will ich auch als WHU-Listenkandidat mitwirken“, sagt er.
„Wir freuen uns über die Zusammenarbeit, bleiben aber dabei nur unserem Ort verpflichtet“, sagt Wilhelm Dahmen.

 

Wenn Chefs mit ihren Mitarbeitern

15. April

Spannende Rennen lieferten sich die Teams im vergangenen Jahr auf dem Norderstedter Stadtparksee. Foto: pi

Norderstedt  (blb) Wenn in einem Unternehmen Chef, Angestellte und Auszubildenden nicht an einem Strang ziehen, sind die Auswirkungen nicht unbedingt direkt spürbar, sondern häufiger erst längerfristig. Sitzen alle zusammen in einem Boot, in einem Drachenboot etwa, wirkt es sich sofort aus, wenn einer nicht im Takt schlägt.
Nicht zuletzt deshalb hat sich das Norderstedt Marketing  Drachenbootrennen auf dem Stadtparksee vor dem ARRIBA Strandbad schnell etabliert und geht in diesem Jahr am Sonnabend, 17. August, in seine dritte Auflage.  „Der gemeinsame Sport bildet einen guten Gegenpol zum ständig wachsenden Druck im täglichen Berufsleben“, findet Stefan Witt, Vorsitzender von Norderstedt Marketing. Witt sagt weiter: „Die Erfahrung hat gezeigt, dass viele Firmen das Drachenbootrennen als Firmen Event nutzen, um in lockerer und geselliger Atmosphäre das Miteinander der Mitarbeiter zu fördern“.
 30 Startplätze stehen Norderstedter Firmen und Vereinen zur Verfügung, der Anmeldestart ist seit dem 10. April freigegeben. Auch Teams aus Nachbargemeinden oder anderen Städten können melden.
Die angemeldeten Teams können ab sofort auch Trainingstermine abstimmen. Gitta Weberi vom Hamburger Drachenboot Landesverband koordiniert die Termine mit den Vereinen in Hamburg. „Jede Mannschaft hat in den vergangenen Jahren jeweils mindestens einen Trainingstermin wahrgenommen, manche haben sogar viermal geübt“, berichtet Weberi.
In diesem Jahr wird es übrigens für jedes Team einen eigenen Team-Pavillon geben, der vor zu starker Sonneneinstrahlung oder im schlechtesten Fall auch vor Regen schützt und außerdem den Teams als Treffpunkt dient.
Stefan Witt sieht mit dem Rennen einen echten Marketingeffekt: „Viele Teilnehmer, die nicht in Norderstedt wohnen, lernen auf diese Art erstmals den schönen Stadtpark mit seinen Möglichkeiten kennen“.
Mehr Informationen, Anmeldeformulare und Teilnahmebedingungen stehen unter www.norderstedt-drachenbootrennen.de – Eine Mannschaft muss 20 Mitglieder, davon mindestens vier Frauen, umfassen, die alle mindestens 18 Jahre alt sein müssen. Die Wettkampfstrecke ist 200 Meter lang und auch von weniger trainierten Teilnehmern zu bewältigen.

 

Immer weniger Unfallschwerpunkte

15. April

Zu viele Radfahrer benutzen immer noch den linken Radweg und begeben sich dadurch in Gefahr. Die Polizei kontrollierte deshalb kürzlich am Kreisel Ulzburger/Marommer Straße. Foto: blb

Norderstedt  (blb) Kai Hädicke-Schories, Verkehrsbeauftragter der Polizei Norderstedt, präsentierte die 12. Verkehrsunfallbilanz  und bilanzierte überwiegend zufrieden: „Auf den Straßen in unserer Stadt ereigneten sich im vergangenen Jahr 1 422 Unfälle, ein leichter Rückgang um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr“. Der Rückgang sei allerdings auf die  so genannten Bagatellunfälle zurückzuführen, die Unfälle mit Sach- und Personenschaden haben dagegen zugenommen. Zwei Menschen kamen im vergangenen Jahr bei Unfällen ums Leben, 19 Unfallbeteiligte wurden schwer verletzt.
Häufigste Unfallursache ist nach wie vor Missachten der Vorfahrt sowie Unaufmerksamkeiten beim Abbiegen oder Wenden.
„Bei uns ist kein Unfall nur ein Strich in der Bilanz“, sagte Hädicke-Schories und betont, dass jedes Vorkommnis genauestens nach Ursache und Wirkung untersucht wird. So ergab die Analyse aller Unfälle auch, dass sich bei über 800 Radverkehrsunfällen die Benutzung der Radwege auf der linken Seite als besonders gefährlich erwiesen hat. „Hier werden wir durch Kontrollen mit Bußgeldern in naher Zukunft versuchen, gegenzusteuern“, sagt Hädicke-Schories. Bei einer ersten Kontrolle in diesem Jahr am Kreisverkehr Ulzburger Straße / Marommer Straße  stoppten Polizeibeamte Radfahrer, überprüften dabei auch die Tauglichkeit von Licht und Bremsen. Wer mit dem Rad die falsche Seite befährt, sofern beiderseits Radwege vorhanden sind, muss übrigens seit 1.  April mit einem Verwarnungsgeld von 20 Euro (vorher 15) rechnen. Bei Überfahren eines Rotlichts drohen sogar 45 Euro Bußgeld und ein Punkt in der Verkehrssünderkartei in Flensburg.
Positiv wirkt sich die jahrelange Auswertung der Verkehrsunfälle auch dahingehend aus, dass erkennbare Unfallschwerpunkte in Norderstedt sukzessive   entschärft wurden. Zuletzt  wurde im Februar  diesen Jahres nach langem Streit auch in den politischen Gremien die Ampel an der Einmündung Waldstraße in die Ulzburger Straße in Betrieb genommen. Hier war es durch die unübersichtliche Situation immer wieder zu Unfällen mit Fahrradfahren gekommen. 
Ein noch vorhandener Schwerpunkt ist der Kreisel Langenharmer Weg, Stormarnstraße. Hier kracht es häufig, weil Autofahrer zu schnell in den Kreisverkehr einfahren können. Der Mittelpunkt soll nun verschoben werden. 
An der Abzweigung Schleswig-Holstein-Straße nach links in die Stormarnstraße sowie beim Querverkehr von der Poppenbütteler über die Schleswig-Holstein-Straße verzeichnet die Polizei ebenfalls noch zu viele Unfälle. Hier hofft Hädicke-Schories auf die schon länger diskutierte Verlegung der Poppenbütteler Straße nach Norden, für das laut Stadt-Pressesprecher Hauke Borchardt 100 000 Euro an Haushaltsmitteln bereits zur Verfügung stehen.

 

Endlich ist es soweit:

15. April

Erwacht bald aus seinem Winterschlaf: der Garten im Frühjahr. Foto: Heinatz

Norderstedt (rug) Das Frühjahr ist in Sicht –  Schneeglöckchen, Winterlinge und Krokusse recken bereits keck ihre Blüten in die Sonne. Langsam beginnt es wieder im Garten zu sprießen. Die länger werdenen Tage läuten eine neue Gartensaison ein.
Bald leuchten Vergißmeinicht mit Narzissen und frühen Tulpen um die Wette. Aber auch viele Sträucher schmücken sich mit frühen Blüten. Zartgelb schimmert es an der Kornelkirsche und duftig weiße Blüten am Geißblatt (Lonicera purpusii) verwöhnen Augen und Nase. Frühe  Zierkirschen steuern einen rosa Hauch bei. Kleine Anemonen in weiß, rosa und blau ergänzen die Farbpalette.
Jetzt ist natürlich auch die Zeit für erste Arbeiten im Garten. Die abgestorbenen Teile von Stauden, Gräsern und Farnen können entfernt werden. Bei den mediterranen Halbsträuchern, wie etwa Lavendel, Salbei und Heiligenkraut sollten noch stärkere Frostperioden abgewartet werden. Hier ist Anfang April die geeignete Zeit zum Schneiden. Gleiches gilt für Rosen und Sommerflieder (Buddleia).
Eine erste Unkrautkontrolle lohnt sich jetzt – bevor das Kraut in Saat schießt (das passiert bei Gras und Vogelmiere schneller als gedacht). Dabei läßt sich mit geeignetem Gerät, zum Beispiel  eine dreizackige Hacke, die Bodendecke vorsichtig und nicht zu tief lockern. Eine sehr dicke Laubdecke auf Blumenbeeten sollte entfernt werden, ansonsten kann etwas  Laub zur Humusbildung liegen bleiben.  
Im April wartet eine weitere Aufgabe auf die  Gartenliebhaber: das Düngen der Beete und des Rasens. Für die Blumenbeete reicht als schwacher Dünger abgelagerter Kompost. Für Pflanzen mit etwas höheren Ansprüchen, wie zum Beispiel  Pfingstrosen oder Prachtstauden, empfiehlt sich ein organischer Volldünger, auch Gehölzen wie Sträuchern, Rhododendren, Rosen und andere, schmeckt solch eine Kost. Ein Langzeitvolldünger für diese Pflanzen entbindet den Gartenbesitzer eine ganze Weile von der Düngearbeit. 
Der Rasen möchte ab April ebenfalls umsorgt werden. Vertikutieren, Unkrautkontrolle, kahle Stellen mit Saat- Sandgemisch versehen, düngen mit einem speziellen Rasenlangzeitdünger (kein Blaukorn!!) – dieses sind in genannter Reihenfolge die ersten Arbeiten. 
Sieht der Rasen nach einem langen Winter etwas müde  aus, wirken gesiebter, abgelagerter Kompost und Bodenverbesserer Wunder. Bei langanhaltener Trockenheit im Frühjahr freut sich der grüne Teppich  auch über eine erfrischende Dusche. Hier ist er anspruchvoller als so manches Blumenbeet. 
Im vorbereiteten Gemüsebeet (gehackt, gedüngt) können schon die ersten Aussaaten gemacht werden. 
Aussäen lassen sich ebenfalls einjährige Blumen, diese jedoch in Saatschalen auf der Fensterbank, im beheizten Frühbeet oder Gewächshaus.
Das Frühjahr ist Umpflanzzeit. Winterträumereien können nun in die Tat umgesetzt werden. Noch bis etwa Mitte/Ende April  lassen sich Gehölze (mit Ballen) und Rosen umpflanzen, bis Mitte/Ende Mai möchten Stauden und Gräser ihr neues Quartier beziehen. Getopfte Neuzugänge aus Gärtnerei und Baumschule können auch noch später –  bei entsprechener Wässerung –  gepflanzt werden.
Jetzt ist ebenfalls die richige Zeit , sofern noch nicht geschehen, für die Kontrolle des Rasenmähers und anderer unverzichtbarer Gerätschaften des Hobbygärtners.
Irgendwann, nach Beendigung all dieser Arbeiten bleibt hoffentlich noch ein wenig Zeit, die ersten wärmenden Sonnenstrahlen und das Summen der vorwitzigen Hummeln und Bienen  zu genießen. 
Vielleicht ist auch noch ein wenig Zeit übrig für den Besuch eines Gartens in der Nachbarschaft, um neue Anregungen für Pflanzideen zu bekommen oder um Erfahrungen auszutauschen.
Ein solcher offener Garten befindet sich im Friedrichsgaber Weg 264.  Hier öffnet die Norderstedterin Maike Heinatz erneut  ihre Gartenpforte für alle Garteninteressierten.
Die Termine und weitere Informationen zum offenen Garten, zu Führungen und Workshops erhält man  unter der Telefonnummer 0 40/ 52 11 08 29 oder per E-Mail diegartenidee(at)wtnet.de

 

Gobetz-Team holte den 1. Platz

15. April

Laura Barkmann und Sabrina Schepanski holten den ersten Preis im Teamwettbewerb auf der Messe „Hair4You“.  Foto: pi

Norderstedt (vpu) „So sehen Sieger aus“, strahlte Friseurmeister Hans-Werner Gobetz, als er das Foto der Siegerehrung von Laura Barkmann und Sabrina Schepanski auf der Messe „Hair4You“ sah. „Seine beiden“ hatten den ersten Platz im Teamwettbewerb  im Thema „Future Look“ geholt.
Mehr als 250 Fachbesucher folgten den Wettkämpfen auf der Bühne der Friseurmesse „Hair 4 You 2013“, die einmal pro Jahr vom Landesinnungsverband des Friseurhandwerks und der Kosmetiker in Schleswig-Holstein ausgetragen wird. Diesmal fand sie in Neumünster statt.
Zahlreiche Wettbewerber kämpfen um die besten Plätze in den unterschiedlichen Kategorien. Neben den Landesmeisterschaften Schleswig-Holsteins, gab es den großen Preis von Schleswig-Holstein, Offenes Jugendfrisieren und eben auch den Teamwettbewerb. „Die beiden sind schon eine Klasse für sich. Das ganze Team ist mächtig stolz auf diese Leistung“, betonte Hans-Werner Gobetz.

 

SVHU-Frauen basteln an der 2. Liga

15. April

Henstedt-Ulzburg (meg) Trainer Volker Paul feierte seinen 56. Geburtstag, nachdem ihn  seine Damen vom SV Henstedt-Ulzburg tags zuvor mit dem 21:19 (7:9) in der 3. Liga-Ost gegen den SHV Oschatz beschenkt hatten. Erst in den letzten 120 Sekunden gelangen durch Janicke Bielfeldt und Ann-Kathrin Skubich die Treffer zum 21:19.
„Immer wenn wir geführt haben, konnten wir uns nicht absetzen. Durch technische Fehler haben wir Oschatz immer wieder ins Spiel gelassen“, ärgerte sich Volker Paul. Am Ende zählte aber nur der Sieg. Der könnte noch ganz wichtig werden, denn drei Spieltage vor Saisonschluss ist der SVHU Fünfter (26:16 Punkte) – punktgleich und dank des besseren Torverhältnisses belegt die TSG Wismar Platz vier und  Platz drei. „Wir haben ein positives Punktekonto. Das war ein Etappenziel, dass wir  erreicht haben. Nun wollen wir versuchen noch Dritter zu werden. Das Ziel haben wir vor Augen“, verrät Volker Paul, der auch in der kommenden Saison auf der SVHU-Trainerbank sitzen wird.
„Ich habe hier verlängert, weil es ein ruhiges Arbeitsfeld ist und mir freie Hand gelassen wird. Außerdem ist die Mannschaft intakt“, sagt Paul. Das Gros des Kaders hat für die neue Saison zugesagt. Lediglich Sabrina Wrage (TSV Ellerbek), Ann-Kathrin Skubich (Studium) und Rabea Dieckmann (Australien-Aufenthalt) werden den SVHU verlassen. Aus der eigenen A-Jugend verstärken Franziska Petschke, Janne Harbeck und Anni Fimmen die 1. Damen. Die Gespräche mit potentiellen Neuzugängen laufen noch. „Wenn alle Neuzugänge zusagen und auch der finanzielle Rahmen stimmt, haben wir gute Chancen, ganz oben mitzuspielen und vielleicht in die 2. Liga aufzusteigen. Dafür ist aber ein höherer Etat nötig, um an gute Spielerinnen zu kommen“, erklärt Paul das mittelfristige Ziel.
Extra dafür hat sich eine Projekt-Gruppe gebildet. Diese möchte alte Sponsoren weiter binden und vor allem auch neue Geldgeber für die Damen begeistern. In naher Zukunft steht für die SVHU-Damen am Sonntag (14. April, 16 Uhr) das schwere Auswärtsspiel bei Tabellenführer HC Rödertal (36:4 Punkte) an.

 

Tierisches Frühlingserwachen

15. April

Die Elbinsel bietet vielen seltenen Tieren eine Heimat. Foto: pi

Hamburg  (blb) Endlich Frühling! Und mit den steigenden Temperaturen erwacht auch die Tier- und Pflanzenwelt wieder aus ihrem langen Winterschlaf. Wer dem regen Treiben beiwohnen möchte, hat im April mehrfach die Möglichkeit, die Tierwelt des Naturparks Kaltehofe aus nächster Nähe zu erkunden. So finden am 15., 26. und 27. April  fachkundige Exkursionen zur heimischen Vogel-, Fledermaus- und Insektenwelt statt.
Die Artenvielfalt, die es auf Kaltehofe dabei zu entdecken gibt, ist für den Hamburger Stadtraum einzigartig. Hier lassen sich allein 44 Brutvogelarten, 7 Fledermausarten, 11 Heuschreckenarten, 14 verschiedene Großschmetterlinge sowie 17 Libellenarten nachweisen. Einige davon gelten als „gefährdet“ oder werden sogar in den „Roten Listen“ geführt.
• Vogelkundliche Führung (15. April): Michael Rademann, der Vogelexperte der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, lädt  von 15 bis 17 Uhr zu einer vogelkundlichen Führung ein. Bei der zweistündigen Wanderung lernen  Teilnehmer die unterschiedlichen Vogelarten anhand ihrer charakteristischen Merkmale und Eigenheiten zu unterscheiden.
• Fledermausführung (26. April): Seit der Stilllegung des Wasserwerkes Kaltehofe blieb auch die gleichnamige Elbinsel über Jahrzehnte weitestgehend sich selbst überlassen. So  konnten sich dort  gefährdete oder vom Aussterben bedrohte Fledermausarten ungestört ansiedeln. Ausgestattet mit einem „Batdetector“ (Ultraschallwandler) können Interessierte zwischen 19.15 und 21.15 Uhr mit dem Fledermausexperten Patrick von Schuckmann, ihren nächtlichen Flugmanövern folgen.
• Exkursion durch die Insektenwelt (27. April): Die Wasserbecken des Naturparks Kaltehofe bieten zahlreichen Insektenarten Nahrung und Unterschlupf. Darunter vielen, die nur an Teichen und anderen Gewässern vorkommen, wie Wasserläufer und Libellen.  Je nach Wetterlage lassen sich von 11 bis 13 Uhr, unter Führung des Insektenexperten Jan Tolkiehn, die unterschiedlichsten Arten beobachten.

 

Vorsicht: Frösche und Kröten gehen

15. April

Autofahrer sollten ab sofort wieder auf diese Schilder achten. Foto: Britta Reimer

Norderstedt  (blb) Nach dem verspäteten und langen Winter stehen jetzt Frösche, Kröten und Molche in den Startlöchern für die Wanderung zu ihren Laichplätzen. Der NABU erwartet, dass mit den steigenden Temperaturen die Amphibienwanderung jederzeit beginnen kann. Der Umweltverband bittet daher Autofahrer, auf entsprechenden Strecken vorsichtig und langsam zu fahren, und ruft dazu auf, überfahrene Erdkröten zu melden. Der NABU möchte damit einen besseren Überblick über das Ausmaß der Todesfälle auf den Straßen bekommen.
Amphibien legen auf ihren Wanderungen Strecken von bis zu zwei Kilometern zurück. Bereits während der Kaulquappenphase erfolgt die Prägung auf das Laichgewässer. Zur Fortpflanzung kehren viele Amphibien an ihr Geburtsgewässer zurück. „Während dieser Laichwanderung müssen die Lurche viele Straßen überqueren“, erklärt Dagmar Meske vom NABU Walddörfer „Viele dieser stark bedrohten Tiere überleben das nicht!“ Die Amphibien sterben aber nicht nur durch das direkte Überrollen unter den Autoreifen. Auch der geschwindigkeitsabhängige Strömungsdruck der Autos auf die Fahrbahn tötet sie. An die Autofahrer appelliert die Naturschützerin daher, auf Straßen und Wegen mit Amphibienwanderungen Tempo 30 nicht zu überschreiten, um den Druck gering zu halten und die Überlebenschance der wandernden Tiere zu erhöhen.
„Seit vielen Jahren engagieren sich Naturschützer an unseren Straßen für den Schutz dieser bedrohten Tiere“, so Meske.  In den Hamburger Walddörfern ist der NABU Arbeitskreis aktiv, stellt an der Straßen Moorredder und Wiemerskamper Weg Fangzäune auf und trägt Amphibien über die Straße. Hilfe benötigt der NABU sofort: „Wir möchten gern wissen, wie viele Erdkröten in einer Laichperiode auf ihren traditionellen Wanderungen auf den Straßen sterben müssen“, bittet Meske um Meldungen von überfahrenen Amphibien. „Mit einer aussagekräftigen Straßenopferanzahl kann der NABU nicht nur die Behörden zu erhöhten Anstrengungen im Amphibienschutz an Straßen auffordern, sondern auch seine eigenen Aktivitäten lenken!“
Überfahrene Amphibien bittet der NABU  unter www.amphibienschutz.de/opfer/strassenopfer.html zu melden. Dort steht ein Meldeformular bereit, das auch mit iPhone und weiteren Smartphones aufgerufen und ausgefüllt werden kann.
 Die NABU-Fachgruppe Amphibien- und Reptilienschutz trifft sich jeden 4. Mittwoch im Monat, 18.30 Uhr in der NABU-Geschäftsstelle, Klaus-Groth-Straße 21 in Hamburg-Borgfelde (Kontakt über Thomas Jenkel, Tel.: 040 / 21988251).

 

Förderkreis Ossenmoorpark startete

15. April

Die freiwilligen Helfer waren fleißig bei der Frühjahrsputz-Aktion im Ossenmoorpark. Foto: pi

Norderstedt (vpu) Es wird langsam Frühling und Zeit für den Frühjahrsputz im Ossenmoorpark. Zwei Wochen später als geplant fand am vergangenen Sonnabend der alljährliche Frühjahrsputz im Ossenmoorpark statt.
Gleich mitgepflegt wurde der Schmetterlingsgarten, so dass nun allen Frühlingsgewächsen, Kräutern und Schmetterlingen nichts mehr im Wege steht.
Aufmerksame Parkbesucher  nehmen auch ohne „Sammelaktionen“ immer wieder  Flaschen, Papier, Plastikbecher auf, sobald sie fündig werden. Tradition hat auch die nun schon seit Jahren stattfindende  „Silvester-Böllersammlung“ am Neujahrsmorgen.
Dadurch wurde  im Ossenmoorpark wie auch im vergangenen Jahr erfreulich wenig Müll gefunden. Bei strahlendem Sonnenschein konnten alle fleißigen Helfer  den mitgebrachten Kaffee und Kuchen genießen. Die nächste Pflegeaktion im Ossenmoorpark und im Schmetterlingsgarten findet am 11. Mai  statt: Dann geht’s dem Springkraut an den Kragen.

 

„Singen Sie Hamburgisch!“

15. April

Jochen Wiegandt kommt nach Norderstedt. Foto: pi

Norderstedt (vpu) „Singen Sie Hamburgisch!“ So lautete über ein Jahr die Überschrift über vielen Artikeln zu Jochen Wiegandts Liedersammel-Aktion zusammen mit dem  Hamburger Abendblatt, NDR 90,3 und dem NDR Fernsehen  sowie vielen Stadtteilzeitungen in und um Hamburg.
Eine Flut von 500 Briefen, Mails und Anrufen ging auf ihn nieder! Das ist wahrlich norddeutsches „Volksgut“ und diese Melodien, Texte und Bilder müssen mit Liebe und Respekt behandelt werden, sonst verschwinden sie und damit ein Teil von traditioneller Alltagskultur.
Es ist auch viel schönes Bild-Material zusammengekommen , dass nun seine Veranstaltungen mit einem Beamer und Leinwand und alten Fotos stattfinden können.
Das ist Enter- und Infotainment – ein Programm nicht nur fürs Ohr, sondern nun auch fürs Auge – eben ein typisches Wiegandtprogramm – auf Hoch und Platt. Jochen Wiegandt kommt am Freitag, 19. April, um 20 Uhr ins SPDpodium an der Ochsenzoller Straße 116 in Norderstedt. Er präsentiert sein Programm mit neuen (alten) Liedern und Döntjes. Vorverkauf zum Preis von 9 Euro unter Tel.: 0 40/5 23 37 26 und unter E-Mail spdkultig(at)yahoo.de.
An der Abendkasse gibt es Restkarten zum Preis von 10 Euro.

 

Erster Spatenstich für neue

15. April

Norderstedt (vpu) Mit dem symbolischen „ersten Spatenstich“ hat der Bau einer neuen, hochmodernen Umschlaghalle des Logistikunternehmens und Paket-Post-Nachfolger DHL im Norderstedter Gewerbegebiet Harkshörn an der Oststraße begonnen. Ergeiziges Ziel ist der Einzug im September. 80 Arbeitsplätze sollen hier geschaffen werden. 
„Mit DHL konnten wir einen Mieter gewinnen, der sich langfristig zu diesem Standort bekennt“, so Jan Schöniger, Projektleiter bei der Berliner BEOS AG, die das Gewerbeareal an der Oststraße entwickelt. Gebaut wird das 7,6-Millionen-Euro-Projekt von der Goldbeck West. „Durch die Bearbeitung der Pakete direkt in der Zustellbasis sparen wir Zeit und erreichen eine noch schneller Zustellung an die Kunden“, betonte Michael Heimbokel, Niederlassungsleiter der Post in Hamburg. 40 000 bis 70 000 Pakete werden voraussichtlich jede Woche hier umgeschlagen. Auf rund 4 700 Quadratmeter Fläche kann DHL dann zugreifen.  „Diese Aktivitäten stärken langfristig das Gewerbegebiet Harkshörn und unterstreichen die Bedeutung Norderstedts als starken Wirtschaftsstandort in der Metropolregion Hamburg“, stellt Norderstedts Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote fest. 
Neben der Ansiedlung von Tesa sei dies schon im noch jungen Jahr die größte Investition in die Stadt. „Wir wünschen Ihnen gute Geschäfte, dann zahlen Sie an uns gute Steuern“, schmunzelte Oberbürgermeister Grote in seiner Ansprache. Danach erfolgte der erste Spatentstich.

Spatenstich an der Oststraße: Jan Schöniger, Hans-Joachim Grote und Michael Heimbokel (von links). Foto: vpu

 

Feuer im Autohaus

08. April

Die Fahrzeuge im Ausstellungsraum wurden durch Ruß und Asche  verschmutzt, ob weitere Schäden entstanden sind, wird derzeit geklärt. Foto: FF Langenhorn

Langenhorn (ers) Großalarm für die Hamburger Feuerwehr. In einem Verkaufsraum  des Autohauses Wichert am Ochsenzoll war am Donnerstagabend kurz nach Geschäftsschluss ein Feuer ausgebrochen.
Berufsfeuerwehr und zwei Züge der Freiwilligen Feuerwehr Langenhorn-Nord gelang es, den Brand, der infolge eines technischen Defektes an einem Schreibtisch ausgebrochen war, schnell zu löschen.
„Der Schaden hält sich in Grenzen“, betont Geschäftsführer Bernd Glathe. Niemand sei zu Schaden gekommen, auch die über der Brandstelle liegende Disposition  sei nicht in Mitleidenschaft gezogen worden – im Gegensatz zu den elf Fahrzeugen im  Ausstellungsraum,  die zumindest durch Ruß und Asche verschmutzt wurden. Ob auch noch weitere Schäden an den Fahrzeugen entstanden sind, wird derzeit noch geklärt.

 

BFB-Wählergemeinschaft:

08. April

Die Wählergemeinschaft Bürger für Bürger (BFB) hat ihr Kandidaten-Team aufgestellt. Foto: pi

Henstedt-Ulzburg (vpu) Als nun „einzige, parteipolitisch unabhängige Kraft in Henstedt-Ulzburg“, wie sie sich selber nennt, hat sich die Bürger für Bürger-Wählergemeinschaft (BFB) für die Kommunalwahl im Mai   aufgestellt. Bei einer Mitgliederversammlung  wurde Bürgervorsteher Carsten Schäfer einstimmig zum Spitzenkandidaten gewählt, gefolgt vom Tile Abel, Doris Dosdahl und Jens Iversen.
„Wir haben eine gelungene Mischung aus Politik-Neueinsteigern und alten Hasen“, erklärt Carsten Schäfer. Besonders freut sich Fraktionsvorsitzender Tile Abel auf die Zusammenarbeit mit zwei politischen Newcomern: Kea-Sophie Litt (22 Jahre) wird im Wahlkreis 4 antreten und Annemarie Winter, die bald in Rente geht, wird ihre gesamte
Lebenserfahrung im Wahlkreis 6 einbringen.
„Ich bin in Henstedt geboren und habe mein Leben lang hier gelebt, ich kenne die Menschen und den Ort. Als Raiffeisen-Bankerin weiß ich was im Ort los ist“, so die agile Un-Ruheständlerin in spe. „Gerade diese Mischung aus Lebenserfahrung, Wissen und neuen Ideen macht uns für alle Wähler attraktiv. Wer ideologiefreie und pragmatische Entscheidungen für unseren Ort will, muss die BFB wählen“, ist sich die 2. Vorsitzende Doris Dosdahl sicher.
„Es geht uns nicht um kurzlebige Effekthascherei, sondern darum, dass Henstedt-Ulzburg langfristig eine familienfreundliche Gemeinde bleibt“, so der Vorsitzende der
Wählergemeinschaft Jens Iversen. “
Dazu gehört nach Meinung der BFB, neben einer bürgerorientierten Verwaltung, auch die Stärkung der Eigenverantwortung des Einzelnen und die Förderung des Ehrenamtes.
Martin Andernacht, BFB-Gründungsmitglied, schlug für das Wahlprogramm der BFB den Titel „Kommunikation statt Konfrontation“ vor. Aus seiner politischen Arbeit der vergangenen Jahre heraus sei es ihm besonders wichtig, dass der offene und ehrliche Dialog mit anderen Fraktionen ebenso wie mit der Verwaltung zu vernünftigen Ergebnissen führt – hart in der Sache, aber verbindlich im Ton.
„Diesen Stil der politischen
Arbeit möchten wir weiterführen“ so Andernacht. „Wir sind die einzige Fraktion, die völlig
frei von übergeordneten Zwängen der Bundes- oder Landespolitik agieren kann.“ „Die Gemeinde Henstedt-Ulzburg bietet eine hohe Lebensqualität, dieses Umfeld wollen wir erhalten und weiter entwickeln. Besonders im Kinder- und Jugendbereich sehen wir einen Schwerpunkt unserer Arbeit. So haben wir uns beispielsweise darum gekümmert, dass die Arbeit an den Grundschulen zukünftig durch Schulsozialpädagogen unterstützt wird. Auch die gemeindliche Kinder- und Jugendarbeit muss den Erfordernissen angepasst werden. Hier darf nicht gespart werden“ ergänzt Doris Dosdahl.

Das Wahlprogramm und die Kandidatenliste sind auf der Homepage der BFB veröffentlicht unter www.bfb-hu.de.

 
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