Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Ostereierfest im Stadtpark: Für

23. April: 

Norderstedt (meg) 15 000 Schokoladen-Ostereier und Osterhasen warteten am Ostermontag darauf, gefunden und verputzt zu werden. Das war auch überhaupt kein Problem für die rund 8 000 (Be-)Sucher, die sich zum traditionellen Familienfest „Such-das-Osterei-Fest“ in den Stadtpark aufgemacht hatten.
Seit 2008 gibt es das Fest schon, aber nach teilweise chaotischen Suchzuständen im Vorjahr (Eltern schnappten den Kindern die Ostereier weg) hatten sich die Veranstalter vom Hauschildt Verlag & Werbeagentur diesmal ein anderes Konzept ausgedacht: Gesucht wurde in Etappen. Alle 20 Minuten durften 100 Kinder mit ihren Eltern in einem abgesteckten Feld eine Viertelstunde suchen. Danach wurden neue Schoko-Eier verteilt. Diese wurden übrigens von Discountern aus Norderstedt gespendet. Auch neu: die Kinder durften nicht älter als fünf Jahre sein. „Wir wollten so garantieren, dass auch wirklich jedes Kind oder jede Familie Ostereier findet. Und ich glaube, das hat auch ganz gut geklappt“, erklärt Veranstalter  Oliver Hauschildt.
Auch die fleißigen Sucher waren begeistert: „Dieses Jahr ist es echt gut geregelt. Letztes Jahr war es ja so, dass die Großen den Kleinen die Ostereier weggeschnappt haben“, berichtet Angelika Hill, die mit Tochter Alissa (2) im Stadtpark war. „Ich bin das erste Mal dabei und muss sagen, dass es wirklich super läuft“, freuten sich auch Susanne Lombard und Sohn Ben (2).
OB Hans-Joachim Grote ließ es sich nicht nehmen, trotz 40 Grad Fieber die Ostereiersuche zu eröffnen: „Niemand muss heute mit leeren Händen nach Hause gehen. Wer kein Schoko-Ei gefunden hat, für den hat der Osterhase im Park bestimmt noch eines dabei. Auch in diesem Jahr tut sich im Stadtpark  einiges. So bekommen wir eine Minigolfanlage“.
Ein buntes Rahmenprogramm rundete den Tag ab. Mit Musik von der Tangstedter Band „Forgery“ , Ostereierbemalen vom Förderverein oder Marmelade und Pflanzen von der Kräuterhexe Ute Otto, die extra aus München angereist war. Begonnen hatte der Tag trotz leichten Regens mit einem Open-Air-Gottesdienst mit dem Thema „Der dritte Mann“.

Alissa (2) und Mama Angelika Hill suchten fleißig mit. Foto: meg

Superwetter: 3 000 Besucher

23. April

Viele Besucher und viel Rauch gab es beim Osterfeuer in Harksheide. Foto: blb

Norderstedt (vpu) „Wir hatten ein Superwetter für ein Osterfeuer, mehr als 3 000 Besucher und alles war friedlich und alle hatten richtig viel Spaß“, zog Harksheides Ortswehrführer Norbert Scharf Bilanz vom diesjährigen Osterfeuer am Deckerberg.
Wieder einmal war es das „gesellschaftliche“ Ereignis am Ostersonnabend. Schon vor dem „großen Feuer“ hatten die Harksheider Feuerwehrleute für die kleinen Besucher ein Feuer für ihr Stockbrot entzündet. Derweil konnten Papa und Mutti gemütlich das „Abendessen“ am Grillstand starten oder ein Bierchen trinken.
Beim Entzünden des großen Feuers machten sich doch die verregneten Vortage bemerkbar: Mit einer weit sichtbaren Rauchwolke reagierte das nasse Holz auf das Entzünden. Doch nach rund zehn Minuten brannte alles lichterloh.
Bis 22 Uhr genossen die vielen Besucher das Ritual des Osterfeuers, dann war traditionell Schluss in Harksheide. „Alles toll gelaufen“, so Scharf.

 

Größte Boulder-Halle

23. April

Da kann es einem vom Zusehen auch mal ein wenig schwindelig werden. Foto: spt

Kaltenkirchen (spt) Die größe Boulder-Halle  Schleswig-Holsteins ist seit kurzem der Anziehungspunkt für Kletterfreunde in Kaltenkirchen. Auf  670 Quadratmetern kann hier nach Herzenslust geklettert werden. 150 verschiedene Routen stehen zur Verfügung auf unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, angefangen von leicht über anspruchsvoll bis hin zu extrem schwer. Sowohl Anfänger als auch Profis kommen hier auf ihre Kosten. 
„Wer einmal damit angefangen hat, kommt davon nicht mehr los, es gibt einem den echten Kick“, verspricht Sascha Kornberger. Die Idee, eine solche Halle auch in Kaltenkirchen zu errichten, kam durch einen Bericht im Fernsehen, in dem eine Gruppe sich einen eigenen Kletterraum erbaut hat. Diese Geschichte faszinierte Kornberger so sehr, dass er sich entschloss, selber einen solchen Raum zu bauen.
 Die Kletterhalle ist  täglich von 12 bis 22 Uhr geöffnet. Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren dürfen nur mit Begleitperson klettern, Jugendliche von 14 bis 18 Jahren benötigen eine Einverständniserklärung ihrer Eltern.
„Ich habe  unzählige Reservierungen für Kindergeburtstage“, berichtet der Kletterprofi, „dies ist für Gruppen bis zu zehn Personen kein Problem, sofern mindestens drei Erwachsene das Klettern beaufsichtigen“. Für Geburtstage steht ein zusätzlicher Raum zur Verfügung, in dem die Gäste Pause machen können und sich ihre Geburtstagstorte schmecken lassen können. 
Das Klettern ist auf eigene Gefahr, spezielle ergonomische Kletterschuhe, können vor Ort ausgeliehen werden. „Ansonsten können helle Hallenschuhe getragen werden, allerdings empfehle ich wirklich das Tragen richtiger Kletterschuhe. 
Alle zwei bis drei Wochen werden die Routen ausgetauscht, diese können sich die Kletterer nach erfolgreicher Tour in der Online-Datenbank abspeichern. Wer neugierig geworden ist und vielleicht die eine oder andere Kletterpartie unternehmen will, sollte  einfach vorbeischauen. Zu finden ist die Kletterhalle Boulder-Point im Kisdorfer Weg 14 in Kaltenkirchen. Telefon 0 41 91/9 57 91 81 und 01 73/4 27 07 95, Internet www.boulder-point.de

 

Zum ersten, zum zweiten ...

23. April

Mit neuem Reisegepäck für 18 Euro fliegt Svenja Engel nach Kanada. Foto: cbl

Norderstedt (blb) 20 Euro sind geboten für das rote Kinderrad. „20 zum ersten, 20 zum zweiten“, erwartungsvoll blickt Auktionator Andreas Finster in die Runde. Bietet jemand mehr? Beate Brake streckt die Hand in die Höhe, ruft laut „25“ und hat auf einen (Zu)Schlag ein Geschenk für ihre siebenjährige Tochter Darlene.
Bei der Fundsachen-Versteigerung der Stadtverwaltung Norderstedt gingen im Minutentakt Fahrräder, Kameras, Handys, Skateboards, Koffer und Taschen über den Auktionstisch in der Garage des Ordnungsamtes.
Glücklich hält Svenja Engel ihren neuen Trolley im Arm. „Für 18 Euro ein echtes Schnäppchen“, findet die junge Frau, denn der neuwertige Reisekoffer enthält zudem ein großes Beautycase – und mit beiden geht es in zwei Wochen auf Kanada-Rundreise. Für Marcel ist die Versteigerung nicht so gut gelaufen. Der 15-jährige hatte es auf ein Ipod4 abgesehen, 40 Euro waren sein Limit. Doch die Gebote schnellten rasant in die Höhe. Für 45 Euro wechselte das elektronische Multi-Gerät den Besitzer und leider nicht in die Hände des Schülers.
Etwa 100 Interessierte hatten vor der Auktion eine halbe Stunde Zeit, die angebotenen Objekte in Augenschein zu nehmen, Gangschaltungen zu prüfen, Smartphones auf äußere Beschädigungen zu untersuchen. Alles Sachen, die von Mitarbeitern des Bauhofs gefunden oder bei der Polizei abgegeben wurden. „Sieben Monate hat der Eigentümer Zeit sich zu melden, findet er sich nicht, wird versteigert und die Einnahmen daraus erhält die Stadt“, erklärt Andreas Finster, Fachdienstleiter des Ordnungsamtes. Seit vier Jahren hat er großen Spaß daran, zwei bis vier Mal im Jahr den Auktionator zu geben. Mal ist auch Kurioses dabei, wie die nagelneue chinesische Massageliege mit Schröpfgläsern, die für 40 Euro weg ging. Woher das Möbel kam, weiß er nicht. „Die hatte wohl jemand einfach stehenlassen.“
Auf die Nummer 30 im Versteigerungskatalog warteten mögliche Käufer am Mittwoch allerdings erfolglos. Kurz vor der Veranstaltung hatte ein Liegerad zu seinem Besitzer zurückgefunden. Der hatte das Stück auf der Internetseite des Fundbüros gesehen und konnte anhand von Fotos sein Eigentum identifizieren.
Beate Brake hat inzwischen das neue Fahrrad von Darlene bezahlt und in Empfang genommen. Sogar ein knallroter Helm ist dabei.
Die paar Roststellen sind nicht schimm „und um den Rest kümmert sich mein Mann, der macht das Fahrrad wieder flott“.

 

 

Hungerlauf: 18 000 Euro über

23. April

Die Beteiligung am Hungerlauf begeisterte die Veranstalter in diesem Jahr  besonders. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Das Motto „Nur gemeinsam sind wir stark“  gilt für den alljährlichen Hungerlauf genauso wie für den Weihnachtsbasar und die Sternsinger-Aktionen. 
Am Sonnabend eine Woche vor Ostern lief der Sponsorenlauf für ein ausgesuchtes MISEREOR-Projekt in Kenias Hauptstadt Nairobi. Es soll den Straßenkindern geholfen werden. Diesmal den extrem gefährdeten Mädchen. Das „Rescue Dada Centre,“ der Name bedeutet: „Rette die Schwester“, ist ihre Hoffnung.
61 Läuferinnen und Läufer machten sich in der Zeit von 9.30 bis 19.30 Uhr auf den Weg und das bei optimalem Wetter und bester Stimmung. Alle zusammen bewältigten die „Hin-und-Her-Strecke“ über insgesamt 1 034 Kilometer und erreichten das fantastische Ergebnis von knapp 18 000 Euro. Und weil bestimmt noch einige Sponsoren ihre Geldbeträge aufrunden, kommt noch einiges hinzu, und der gesamte  große Betrag fließt dann nach Nairobi in das ausgesuchte Projekt.
Unter den Läufern waren erneut der erst kürzlich emeritierte Erzbischof Dr. Werner Thissen, Pater Kuriakose (Kath. Kirchengemeinde St. Hedwig) und Pater Benny (Kath. Kirchengemeinde St. Annen). In dieser Gruppe befand sich auch Michael Stahl, ein Vertreter des Hilfswerkes MISEREOR. Stahl ist Ansprechpartner für die Projekte Ostafrika, Sudan und Kenia bei der Aktion „Solidarität geht“. Ein junger Mann lief 59 Kilometer, trainierte dabei für den Hanse-Marathon und tat gleichzeitig mit dem Erlös ein gutes Werk.  

 

Minister lobt IHK-Ausbildungsaward

23. April

Reinhard Meyer: „Das Hummel Küchenwerk hat die Zeichen der Zeit erkannt.“ Foto: pmi

Norderstedt (blb) Bei seiner kleinen Rundreise durch Norderstedter Unternehmen schaute der Kieler Wirtschaftsminister Reinhard Meyer auch beim Hummel Küchenwerk in Norderstedt vorbei. Im Mittelpunkt seiner Stippvisite stand die herausragende Ausbildungsqualität, welche in jüngster Zeit mit dem IHK-Ausbildungsaward geehrt wurde. 
Meyer hält das mittelständische, familiengeführte Unternehmen für vorbildlich, weil es die Zeichen der Zeit erkannt hat und frühzeitig dem Fachkräftemangel mit dem Anlernen des eigenen Nachwuchses begegnet. Diese engagierte Ausbildung für den Eigenbedarf ist es auch, die  zu der besonderen Qualität der Ausbildung  führt. Die hohe Übernahmequote der Auszubildenden spricht hierbei für sich. Aber nicht nur das Thema Fachkräfte war für den Minister von Interesse. Auch ein weiteres Projekt, das im Hummel Küchenwerk derzeit umgesetzt wird, lag im Fokus des Besuches. 
Der Küchenbauer vor den Toren Hamburgs investiert zurzeit in ein modernes EDV-System, mit dem die gesamten Unternehmensprozesse optimiert und verbessert werden können. 
Dieses zukunftsweisende und umfangreiche ERP-Projekt wird mit zirka 200 000 Euro aus Landesmitteln gefördert und stärkt den Standort in Norderstedt, an dem durch diese Modernisierung neue Arbeitsplätze entstehen sollen.

 

 

Motorrad-Saison: ADAC und TÜV

23. April

ADAC und TÜV laden zum Biker-Aktionstag ein. Foto: pmi

Boksee (rug) Wie wäre es denn mal mit einem Motorrad-ausflug nach Boksee? Am Sonntag, 27. April, lohnt sich das ganz besonders: ADAC Schleswig-Holstein und TÜV Nord bieten an diesem Sonntag von 11 bis 15 Uhr für alle Motorradfahrer ein umfangreiches Programm. Zentraler Veranstaltungsort für den Motorrad-Start-Up-Day ist die Fahrsicherheits-Anlage des Clubs in Boksee.
„Fakt ist: Die Zahl der Motorradunfälle ist im Norden immer noch zu hoch“, weiß ADAC-Verkehrsleiter Hans-Jürgen Feldhusen. Hier wollen die Partner ansetzen: „Wenn die Maschine technisch auf dem neuesten Stand ist, der Fahrer den Spaß am Biken auch unter Beachtung der Verkehrsregeln findet und vielleicht sogar noch zu Beginn der Saison ein Fahrsicherheits-Training absolviert hat, ist für die Senkung der Unfall- und Getötetenzahlen schon viel erreicht“, ergänzt er.
In Boksee haben die Organisatoren einiges vor: In Zusammenarbeit mit der Biker’s Helpline feiern die Teilnehmer einen Motorrad-Gottesdienst; dazu gibt es die Möglichkeit, als Mitfahrer in einem SUV einmal den Offroad-Parcours auszutesten sowie Vorführungen aus dem Motorrad-Fahrsicherheits-Training. Warum zu jeder Maschine auch ein ABS-System gehören sollte, das zeigen die Experten von ADAC und TÜV ebenfalls vor Ort.
Besonderes Highlight für alle Zweiradfans: Motorradhändler zeigen ihre neuesten Maschinen, auch für Probefahrten. Zubehörhändler aus der Region komplettieren das Programm. Dazu gibt’s Live-Musik von The Paddocks.
 Der Eintritt ist frei, und auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.

 

Shanty Lords entern Hamburger

23. April

Der Norderstedter Shantychor tritt bei zwei Terminen am Hamburger Hafen auf. Foto. pmi

Norderstedt/Hamburg (blb) Die Shanty Lords, kleiner, aber feiner Shantychor aus Norderstedt, entert Hamburg. Am Mittwoch, 23 April, treten die Freunde der gepflegten Seemannssangeskunst im Blockbräu (ehemals Pupasch an den Landungsbrücken) auf. Dort singen sie Hamburger Seemannslieder  voller Sehnsucht beim weiten Blick von dort auf die Elbe mit ihren seewärts dampfenden Schiffen. Fernweh pur.
Am 10. Mai  verabschiedet der Chor  das aus dem Fernsehen bekannte Traumschiff MS „Deutschland“, das am Hafengeburtstag vom O'Swaldkai in Richtung Elbmündung ausläuft. Das Lied „Nimm uns mit Kapitän auf die Reise“ wird die an der Reling des Traumschiffes stehenden Passagiere begleiten. Auch das auf der Pier als letzten Gruß gesungene „In Hamburg sagt man Tschüß“ darf natürlich nicht fehlen.
Erster Termin ist jedoch der Mittwoch nach Ostern zum Bierfest von 18 bis 22  Uhr auf der kleinen Bühne im Blockbräu.

 

Besuch des Osterhasen im

23. April

Österliche Überraschung für Groß und Klein am Norderstedter Schmuggelstieg. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Am Gründonnerstag wurde der Osterhase einmal wieder im Schmuggelstieg gesichtet. Mit
einem kleinen Ostergruß von den Eigentümern und Geschäften des Einkaufsquartiers am Ochsenzoll wurden die Besucher auf das Osterwochenende eingestimmt. Die kleine Aufmerksamkeit, die von den Schmuggel-Hasen des Quartiersmanagements Schmuggelstieg verteilt wurde, gab nicht nur Kindern, sondern auch den Erwachsenen ein Lächeln mit auf den Weg und sorgte zusammen mit dem sonnigen Wetter für herrliche Stimmung im Quartier.

 

151 Sportabzeichen des SVF

23. April

Die Breitensportgruppe des SV Friedrichsgabe ist stolz auf die Mitglieder, die schon etliche Male das Sportabzeichen abgelegt haben. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Zehn Goldmedaillen „regnete“ es bei der Vergabe der Sportabzeichen beim SV Friedrichsgabe, der  151 Prüfungen beim Kreissportverband Segeberg (KSV)  einreichte. Elsbeth Habermann, die Breitensportgruppe im SVF vor 45 Jahren gegründet hat, erhielt einen Preis für die gute Beteiligung des Sportvereins.   Bereits zum 55. Mal legte Dr. Wilfried Zahel sein Sportabzeichen ab. Weitere Mehrfachprüfungen: Ingrid von Lueder, Heinz Kummerfeldt (je 45),  Werner Habermann (40), Erika Rave, Hans Husen, Joost Pfannkuch, Rosemarie Heinrich (je 35), Doris  Aeckerle, Helga Richter (25). Ältester Absolvent war Werner Habermann mit 85 Jahren. Dieter Prahl, Sportabzeichenbeauftragter des KSV, ehrte  Anke Mahlstedt für ihre langjährige Tätigkeit als ehrenamtliche Prüferin.

 

Der Opernball ist ausverkauft

16. April

Norderstedt (blb) Nur sechs Wochen nach dem Vorverkaufsbeginn zum „ersten Norderstedter Opernball“ am 18. Oktober sind sämtliche 380 Eintrittskarten verkauft. „Dies zeigt, dass bei vielen tanz- und ballbegeisterten Menschen in Norderstedt und Umgebung der Wunsch nach einem gesellschaftlichen Highlight dieser Art besteht“, freut sich der Geschäftsführer der TriBühne, Rajas Thiele, über diesen äußerst rasanten Start.  Er rät all denjenigen, die auch gern dabei sein würden, aber keine Karte mehr bekommen haben, sich im TicketCorner (Rathausallee 34, Telefon 0 40/3 09 87-123) auf die Warteliste setzen zu lassen. Erfahrungsgemäß gibt es bei Großveranstaltungen dieser Art immer Kartenrückläufer.

 

Protest zahlt sich aus: Stadtwerke

16. April

Der Protest zahlt sich nun aus. Foto: bet

Norderstedt (bet) Viel Geduld hatten die Norderstedter aufbringen müssen, bis sie recht bekamen: Wegen eines Filterschadens im Gasnetz der Stadtwerke saßen hunderte Bürger vom 24. bis 26. Januar bei Minusgraden und ausgefallener Heizungsanlage im Kalten. Die Schäden an ihrer Heizung mussten vom Installateur behoben werden, durch Staubpartikel kam es zu Verunreinigungen und Zusammenbrüche der Anlagen. Auf den Kosten blieben die Geschädigten bisher sitzen.
Zunächst wollten die  Verantwortlichen keine Zusicherung über eine Ersatzzahlung geben. Jetzt hat sich das Blatt gedreht: „Wir übernehmen von allen Kunden die Kosten, wenn Sie diesen Vorfall bei uns einreichen. Wir schließen  nicht mehr aus, dass außerhalb des Kerngebietes durch den Filterschaden Gaspartikel zu Schädigungen der Kunden geführt haben können“, sagt Axel Gengelbach.
 Wer seine Rechnung jetzt einreiche oder das schon getan habe, müsse nur noch eine weitere Zusatzvereinbarung unterschreiben. „Sie werden damit zusichern, dass Sie als Kunden Nachfolgeschäden durch den Gasstörfall weiter in Anspruch nehmen werden“, klärt Jens Seedorff auf. Man wolle sich  nicht freikaufen, doch eine Art Vergleich sehe das Prozedere vor, so die Oberen der Stadtwerke. 
Die rund 120 Besucher beim Informationsabend waren zufrieden, Fragen blieben aber dennoch offen. Was sei, wenn es wieder zu Verschmutzungen durch Staubpartikel mit Heizungsausfällen komme? Schließlich habe man die Ursachen nicht definitiv gefunden: „In diesem Fall sind wir auf ihre Hilfe angewiesen, sie müssen neben dem beauftragten Installateur sofort bei unserem Störungsdienst anrufen, nur so können wir Beweise für Schädigungen in unserem Netz sichern und den Schaden sofort aufnehmen“, bittet Axel Gengelbach.
Für die Schadenseinreichung gibt es bisher keine Fristen, Geschädigte können jetzt immer noch ihre Rechnung bei den Stadtwerken einreichen, die Verzichtsklausel unterschreiben und dann wird die direkte Schadensregulierung greifen.
Man will die  Baumaßnahmen in zwei Stufen angehen: Das Netz wird gesäubert, die Druckstufen  werden umgestellt auf 500 mB, um die Geschwindigkeit zu reduzieren. In jedem Keller wird ein neuer Hausregler eingesetzt, der auf 20 mB  eingestellt wird.
 Folgende Baumaßnahmen sind vorgesehen: Ulmenweg 14. – 30. April, Kastanienweg ab 5. Mai, Buchenweg ab 26. Mai, Platanenweg und Rüsternweg im Anschluss.

 

Kita Frederikspark mit großer

16. April

Sabine Blank leitet die Küche der neuen Kita im Fredrikspark, in der jeden Tag 250 Mahlzeiten zubereitet werden. Foto: blb

Norderstedt (blb) Der Bau dieser neuen Kita im Frederikspark hatte diverse Anlaufschwierigkeiten, verzögerte sich durch den langen Winter 2012/2013. Am 1. Januar ging die Kita dann aber in Betrieb. Am vergangenen Freitag kamen zahlreiche Gäste aus Politik und Verwaltung zur offiziellen Einweihung der Einrichtung, die 70 Plätze bietet, 40 davon im Elementar-, 30 im Hortbereich. Außerdem entstanden 22 Arbeitsplätze für Pädagogen und Erzieher. „Das ist nicht einfach, diese Plätze qualifiziert zu besetzen“, freute sich die zuständige Dezernentin Anette Reinders über die personelle Ausstattung der Kita, die auch baulich ausgesprochen freundlich und geräumig daher kommt.
Herzstück ist die große Küche, von der aus nicht nur die Kinder vor Ort versorgt werden. Hier werden unter der Leitung von Sabine  Blank 250 Essen  gekocht, die in drei weitere Einrichtungen des Trägervereins „Der Kinder wegen“ geliefert werden.
Anette Reinders, einst Gründungsmitglied des Vereins, dankte dessen Vorstandsmitglied Klaus Dorß für seinen unermüdlichen Einsatz  für  diese Kita am Standort in einem aufstrebenden Gebiet. 2,5 Millionen Euro kostete der Neubau,   1,6 Millionen davon steuerte die Stadt Norderstedt bei, 300 000 Euro der Verein, der Rest der Finanzierung stammt aus Mitteln des Bundes.
Klaus Dorß kündigte an, den Vorsitz des Vereins nach zwölf Jahren in jüngere Hände abgeben zu wollen. Der Verein, der vor 30 Jahren mit sechs Elternpaaren gegründet wurde, zählt mittlerweile über 100 Mitglieder und plant bereits das nächste Objekt am Garstedter Dreieck. „Dafür geben wir den Schulgarten wegen der Einrichtung der offenen Ganztagsschule ab“, sagte Dorß.
Der Verein „Der Kinder wegen“ will weiter seinen Leitlinien „Kinder brauchen Kinder“ und „Kinder fördern statt aufbewahren“ folgen.  In der neuen Einrichtung im Frederikspark  steht den Kids neben der großen Küche, die auch eine Zeile beinhaltet, an der sie selbst zum Kochlöffel greifen können, ein ebenso geräumiger Bewegungsraum zur Verfügung. Bewegung sei schließlich neben einer gesunden Ernährung elementar für eine positive Entwicklung der Kinder.
Im Sommer  soll ein großes Sommerfest die Eröffnung der neuen Kita abrunden.

 

Norbert Tank feierte 70. mit

16. April

Natürlich gratulierten auch sie dem „Geburtstagskind“: Renate Lüdecke, Christa Heise-Batt und Kathrin Oehme. Foto: vpu

Norderstedt (vpu) „Ich wusste gar nicht, dass ich so viele Leute kenne“, ulkte das Geburtstagskind Norbert Tank. Zu seinem 70. Geburtstag hatte er zu einem kleinen Sektempfang an den Ort eingeladen, an dem er so viele Erfolge mit seinem plattdeutschen Theater gefeiert hatte: In den Festsaal am Falkenberg.
Natürlich war die „Truppe“ von „Tanks Theater“ anwesend, aber auch zahlreiche Akteure aus weiteren Theatergruppen Norderstedts kamen zum Gratulieren.
 Natürlich ließ es sich auch Stadtpräsidentin Kathrin Oehme, selbst mit Theater- und Schauspielhintergrund, nicht nehmen, dem Jubilar zu gratulieren.
„Unsere gemeinsamen Wege waren manchmal schon etwas holprig. Doch für die Sache haben wir uns immer wieder zusammengerauft“, so Oehme, die von Norbert Tank als „Privatfrau“ eingeladen worden war. Schon etwas wehmütig nahmen manche Gäste das Eingestehen von Norbert Tank zur Kenntnis: Auf der Bühne wird man den Mann, der so viele Zuschauer zum Lachen brachte, wohl nicht mehr sehen. „Ich muss meiner Gesundheit da schon Tribut zollen. Aber das Stücke-Schreiben werde ich wohl noch eine Zeitlang hinbekommen“, so Tank zu seinen Freunden.

 
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