Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Kohl, Äpfel und Trecker-Tuckern:

08. Oktober: 

Norderstedt (vpu) Man sah es am Blaulicht und hörte es an der Musik der Feuerwehr Glashütte: Gegen 11.30 Uhr rollte gemütlich und im Schritttempo der Erntedank-Zug von der Paul-Gerhardt-Kirche kommend zum Rathausplatz. Hunderte von Norderstedtern, manche schon „ausgerüstet“ mit Tragetaschen – für das kostenlose Gemüse und Obst – warteten schon geduldig auf die rund 30 tuckernden Trecker und der einen Kutsche mit zwei Kaltblütern „Nogger“ und „Stoni“.
Das Erntedank-Fest in Nordertedt hat somit schon eine lange Tradition. Und nicht nur bei herrlichem Sonnenschein und wunderbaren Temperaturen – wie in diesem Jahr – lockt es die Norderstedter auch immer auf den Rathausplatz. Traditionell auch, dass Stadtpräsidentin Kathrin Oehme und Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote zu Fuß hinter der großen Kaltblüter-Kutsche herlaufen und dabei auch ihre Norderstedter grüßen. Und so füllte sich der Platz langsam mit großen und kleinen, alten und nicht so alten Treckern. Weißkohl oder Wirsing, Rosenkohl oder Porree, Äpfel oder Birnen – alle Wagen waren mit Produkten der Landwirtschaft prächtig gefüllt. Und natürlich gehörte auch die Erntekrone dazu. Sie wurde feierlich im Foyer des Rathauses aufgehängt. Stadtpräsidentin Kathrin Oehme dankte den Beteiligten und erinnerte in diesem Zusammenhang auch an die Flüchtlinge, die aus den Notgebieten der Welt auch nach Norderstedt kommen. „Die Flüchtlinge leben hier bei uns. Sie sind Norderstedter“, so Oehme. Man müsse ihnen die Freundschaft anbieten und auch eine Perspektive für ihr weiteres Leben.

Sie gehört immer dazu: Die Kutsche von Peter Harder. Foto: vpu

Belastungen durch Ehrenamt

08. Oktober

Lars Hartmuth sah sein Ehrenamt bei der Freiwilligen Feuerwehr mit seinem Beruf nicht mehr vereinbar. Foto: büh

Norderstedt (büh) Lars Hartmuth, vor knapp drei Jahren zum Wehrführer der Ortswehr Glashütte gewählt, wird zur Hälfte seiner Amtszeit die Funktion niederlegen. Der 41-Jährige begründet dies  mit der hohen Belastung in seinem verantwortungsvollen Beruf bei einer großen Glaserei in Hamburg. „Auch für mich als Projektleiter hat der Tag nur 24 Stunden. Auch wenn ich mir oft wünschen würde, dass die Woche acht Tage hätte.“
Durch die hohe Belastung als ehrenamtlicher Feuerwehrmann und Wehrführer sehen seine Kinder (4 und 7 Jahre alt) sowie seine Frau ihn viel zu selten. „Wir haben in Glashütte aber eine junge erfolgreiche Truppe und ich würde mich freuen, wenn sich mit unserem Gruppenführer Fabian Wachtel vielleicht auch eine neue Wehrführer-Generation etablieren könnte.“ Lars Hartmuth wird das Wehrführer-Amt zur kommenden Jahreshauptversammlung im Frühjahr 2015 niederlegen. Schon vorher sollen bereits Neuwahlen durchgeführt werden.
„Ich hatte einen guten Plan, doch die Welt dreht sich heute definitiv schneller als früher und man kommt kaum hinterher. Außerdem bin ich selten am Tage in Glashütte verfügbar“, erklärt Hartmuth voller Wehmut, aber ohne Verbitterung. „Ich werde weiterhin als Feuerwehrmann in Glashütte aktiv sein, aber deutlich weniger als derzeit.“ Lars Hartmuth ist 1990 in die Jugendfeuerwehr eingetreten, war auch als Gruppenführer zwölf  Jahre aktiv. Seit 2011 ist er Wehrführer der Ortswehr. Er übernahm das Amt von Heinz-Berthold Winter, der 2005 die Funktion von Uwe Behrens übernahm. Nach seiner Wahl sagte Hartmuth, er wolle „weg von der Wehrführer-Ein-Mann-Schau, hin zum Delegieren und Aufgaben verteilen“.
Dieser Plan scheint aufgegangen zu sein, auch wenn Hartmuth frühzeitig die Segel streichen muss. Zu seiner Wahl sagte er damals: „Ich wollte das erst gar nicht machen, vor allem nicht so früh. Da sich aber kein anderer gemeldet hat, mache ich es nun gern.“  Auch der Nachfolger von Lars Hartmuth, der von Freunden und Kameraden liebevoll „Hardy“ genannt wird, wird sich nun deutlich früher überlegen müssen, ob er das gut bestellte Haus übernehmen will: „Hardy ist hoch anzurechnen, dass er sich rechtzeitig Gedanken über seine Feuerwehr macht. Seine frühe Entscheidung gibt der Wehr die Möglichkeit, richtige Entscheidungen zu treffen und zu agieren, anstatt zu reagieren“, so Fabian Wachtel, der  vermutlich   neuer Wehrführer wird.

 

Martinsmarkt in neuen Räumen

08. Oktober

Helmuth Schmücker, Thomas Richter und Andreas Kelber (v.l.n.r.) vom Lions Club Henstedt-Ulzburg schenken auch in diesem Jahr wieder heißen Glühwein an die Besucher aus. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (pmi). In diesem Jahr steht der Lions Club Henstedt-Ulzburg vor einer besonderen Herausforderung. Zum ersten Mal findet der beliebte Martinsmarkt im Bürgerhaus in der Beckersbergstraße statt. Elf Jahre lang lud der rührige Club die Bürgerinnen und Bürger zu dem stimmungsvollen Markt in die Scheune auf dem Hof Birkenau ein. Die steht zum ersten Mal in diesem Jahr nicht zur Verfügung. Das Bürgerhaus bietet jetzt der jährlichen Veranstaltung ein neues Zuhause. „Wir nehmen die Herausforderung gern an und werden das Bürgerhaus in einen wunderschönen Herbstmarkt verwandeln“, so die Veranstalter.
Über 30 Aussteller mit vielseitigen Angeboten haben sich angemeldet. Kunstvolles, handwerkliche Arbeiten und jede Menge Geschenkartikel wird es geben. Wieder dabei, das darf auf gar keinen Fall fehlen, ist das große Tortenbuffet der Lions-Damen. Da staunt manch Bäcker nicht schlecht, was hier auf den Tisch beziehungsweise auf den Teller kommt. Wer mag, lässt sich die Torte gleich vor Ort bei einer guten Tasse Kaffee schmecken, oder nimmt sie einfach mit nach Hause.
 Für den „außer Haus Service“ wird ganz professionell gesorgt. Weitere Köstlichkeiten, süß oder gern auch deftig, stehen ebenfalls im Angebot und können bei einem guten Glas Wein oder Glühwein genossen werden. Während die Eltern bummeln, werden die Kinder mit Brettspielen beschäftigt. Den Abschluss bildet ein stimmungsvoller Laternenumzug mit dem Feuerwerksmusikzug. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung hat die Gemeinde Henstedt-Ulzburg übernommen, worüber sich der Lions Club besonders freut.

 

Tag der offenen Tür am Frederik´s Hof:

08. Oktober

Beim  Tag der offenen Tür beim Frederik's Hof informierten sich viele Besucher über das Projekt. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Die private Wohngenossenschaft Frederik’s Hof eG auf dem Baugrundstück westlich der Lawaetzstraße, neben der neuen Kita, hatte zum Tag der offenen Tür eingeladen. Hier entsteht ab Frühjahr 2015 ein großzügiges Mehrfamilienhaus mit 30 barrierearmen, schwellenfreien 2-4-Zimmer-Wohnungen für alle Generationen.
Bei sonnigem Wetter trafen sich Mitglieder der Wohngenossenschaft und Fachpartner, um bei Kaffee und Kuchen zu feiern und Interessenten ihr Projekt vorzustellen. Projektleiterin  Jasna  Baumgarten von TING Projekte informierte über den Entwicklungsstand des stark nachgefragten Neubaus. 15 der 30 teilweise sozial geförderten Wohnungen sind bereits reserviert. Architektin Doris Kaffke erklärte den Mitgliedern vor Ort die Lage des Objekts und der einzelnen Wohnungen. Und die Frage: „Wer wohnt wo und neben wem?“ inspirierte zu lebhaftem Austausch der zukünftigen Nachbarn.
Schon während des Tages war der Vorteil dieser neuen Wohnform deutlich zu spüren: In der Wohngenossenschaft geht es nicht nur um komfortables, preisgünstiges Wohnen, sondern auch darum, eine lebendige Nachbarschaft aufzubauen, in der es sich gut miteinander leben lässt. Die Mitglieder der Wohngenossenschaft Frederik’s Hof treffen sich einmal im Monat zum Informationsaustausch im Rathaus Norderstedt und beteiligen sich engagiert an der Planung ihres Wohnprojektes.
TING Projekte GmbH aus Schwentinental entwickelt und begleitet seit Jahren erfolgreich privatgenossenschaftliche Wohnprojekte und hat in Schleswig-Holstein bereits über 200 Wohnungen für Menschen in allen Lebensphasen realisiert.
Die Mehrfamilienhäuser sind barrierearm, schwellenfrei, energieeffizient und in wohngesunder Bauweise konzipiert und bieten den Mitgliedern eigentumsähnliches Wohnen und ein lebenslanges, vererbbares Nutzungsrecht.
Die private Wohngenossenschaft Frederik’s Hof eG möchte noch weitere Mitglieder willkommen heißen. Informationen erhalten Sie bei TING Projekte unter Telefon 0 43 07/9 00-210 und im Internet:  www.frederikshof.de

 

Neugierige, weltoffene Gastfamilien

08. Oktober

Experiment e.V. sucht weltoffene Gastfamilien. Foto: pmi

Norderstedt/Bonn (pmi) Experiment e.V., Deutschlands älteste gemeinnützige Organisation für interkulturellen Austausch, sucht neugierige und weltoffene Gastfamilien in Norderstedt für zwei Schüler aus der Türkei (17 und 18 Jahre). Sie möchten ab Ende Oktober für ein Schuljahr in einer Gastfamilie in Deutschland leben und zur Schule gehen.
Onur ist Stipendiat der Stiftung Mercator. Er ist sehr musikalisch, tanzt in einer Volkstanzgruppe und spielt Gitarre und Klavier. Yigit macht gern Sport, vor allem Volleyball und Kampfsport. Beide lernen bereits seit vier Jahren Deutsch in der Schule. Für alle Beteiligten ist der interkulturelle Austausch eine aufregende Zeit und ein unvergessliches Erlebnis. Gastfamilie kann jeder werden – egal ob Alleinerziehende, Paare mit und ohne Kinder oder Patchwork-Familien, egal ob Stadt oder Land. Wichtig sind Humor, Neugier und Toleranz sowie die Bereitschaft, den „Gast“ als Familienmitglied auf Zeit aufzunehmen – mit allen Rechten und Pflichten. Im Februar 2015 reisen außerdem weitere Schülerinnen und Schüler aus aller Welt ein, um mit Experiment e.V. für drei bis elf Monate in Deutschland zu bleiben. Die Jugendlichen kommen unter anderem aus Australien, Brasilien, Italien und Kolumbien.
Das Ziel von Experiment e.V. ist seit über 80 Jahren der Austausch zwischen Menschen aller Kulturen, Religionen und Altersgruppen. 2013 reisten 1 886 Teilnehmer mit Experiment e.V. ins Ausland und nach Deutschland. Ein Drittel davon erhielten Stipendien.
 Kooperationspartner sind unter anderem das Auswärtige Amt, die Botschaft der USA, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

 

Herbstlaub auf Straßen und Wegen

08. Oktober

Foto: Sergey Petermann/shutterstock

Norderstedt (blb) Wenn im Herbst die Blätter von den Bäumen fallen, müssen Straßen und Wege regelmäßig vom Laub befreit werden. Das gilt für die Stadt Norderstedt ebenso wie für Bürgerinnen und Bürger. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Betriebsamtes der Stadt Norderstedt übernehmen die Reinigung und damit die Laubabfuhr überall dort, wo diese Reinigungspflicht nicht ausdrücklich auf die Grundstückseigentümer übertragen wurde. Eine Übersicht über diejenigen Straßen, an denen die Anlieger für die Reinigung zuständig sind, findet sich im Internet unter www. Norderstedt.de (Stichwort Straßenreinigungssatzung). Auskünfte dazu erteilen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Betriebsamtes unter den Rufnummern 040/ 535 95-173 und -729.
Alle Gehwege, begehbaren Seitenstreifen, Radwege und Kfz-Stellplätze müssen von den Eigentümern der angrenzenden Grundstücke derart gereinigt und von Laub befreit werden, dass eine gefahrlose Benutzung gewährleistet ist. Die Reinigung muss also nach Bedarf erfolgen. Zusätzlich dazu müssen die Grundstückseigentümer entlang vieler Straßen diese bis zur Fahrbahnmitte reinigen. Das Kehrgut darf nicht auf die Fahrbahn oder in die Sielabläufe gefegt werden. Die Einhaltung der Reinigungspflicht wird von Wegewarten der kontrolliert.
Entlang vieler größerer Straßen reinigt die Stadt Norderstedt ganzjährig die Fahrbahnen. Dabei sind zwei Großkehr- und zwei Kleinkehr-Maschinen im Einsatz – in dieser Jahreszeit auch sonnabends. Das Betriebsamt setzt lärmgeminderte „Laubpuster“ ein, um Wege an Grünflächen und Spielplätzen zu säubern.
Wer einen Garten hat, kann das Herbstlaub dort kompostieren. Das Betriebsamt der Stadt Norderstedt bietet, zusätzlich zur regulären, ganzjährig genutzten Biotonne, eine Saison-Biotonne für die Monate November und Dezember an. In der Zeit vom 13. Oktober bis zum 13. Dezember können Norderstedter Bürgerinnen und Bürger außerdem Herbstlaub kostenfrei auf dem Norderstedter Recyclinghof an der Oststraße 144 abgeben. Das ist dort möglich: montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und sonnabends von 8 bis 12 Uhr.

 

„The Voice of Germany” startet wieder

08. Oktober

Will die Coaches mit seinem Talent überzeugen: Nick (18) aus Ellerau. Foto: ©  SAT.1/ProSieben/Christoph Assmann

Norderstedt (pmi) Die Coaches kämpfen wie nie! Am 9. Oktober  startet die vierte Staffel von „The Voice of Germany” auf ProSieben!  „Wie du heißt, wo du herkommst – scheißegal – ich möchte sofort über meine Gefühle sprechen. Ich muss das jetzt ganz schnell los werden, bevor ich anfange zu heulen“ (Smudo), „Ich bin in love with deine Voice“ (Samu Haber), „Ich wollte erst mal warten, bis das ganze Testosteron bei den Jungs rauskommt“ (Stefanie Kloß) – im Kampf um ein Talent in den Blind Auditions rufen die Coaches durcheinander, überbieten sich mit Komplimenten – und am Ende freut sich Rea Garvey: „Sie ist weg, weg – und ihr seid allein, allein …“
Das Buhlen beginnt: Ab Donnerstag, 9. Oktober, auf ProSieben und Freitag, 10. Oktober, in SAT.1, jeweils um 20.15 Uhr  kämpfen bei „The Voice of Germany“ die neuen Coaches Stefanie Kloß und der fantastische Doppelstuhl Smudo und Michi Beck gegen Herzensbrecher Samu Haber und den irischen Löwen Rea Garvey.
Rea is back: Zum ersten Mal kehrt ein Coach zurück zu „The Voice“, „hier bin ich zu Hause“, und ist siegeshungrig: „Wenn du gewinnen willst, musst du zu mir kommen.“ Doch einfach machen es ihm die anderen Coaches nicht. Stefanie lässt verbale Fäuste sprechen: „Die Jungs könnten alle deine Väter sein!“ Und Samu droht: „Wenn du dich nicht für mich entscheidest, will Papa später keine Klagen hören.“ Auch die Fantastischen Zwei sind gleich voll im Geschehen, Smudo: „Mich persönlich hat es überrascht, wie sehr mich die Spannung mitreißt, wenn es darum geht, um ein Talent zu buhlen und sich gegen die Coach-Konkurrenz durchzusetzen. Die Siege sind süß, die Niederlagen bitter. Es kommt sonst nicht oft vor, dass ich mich laut ‚Hurra‘ schreiend wildfremden Sängern an den Hals werfe.“
Wer holt sich „The Voice of Germany 2014“ in sein Team? Hoffnungen macht sich auch der 18-jährige Nick aus Ellerau, er will die Choaches mit seinem Talent überzeugen.
Es wird gerockt, gerappt, gepoppt und geswingt bis sich die Stühle drehen. In den Blind Auditions suchen die „The Voice of Germany“-Coaches Stefanie Kloß, Rea Garvey, Samu Haber, Smudo und Michi Beck die Besten für ihr Team. Mit dem Rücken zur Bühne müssen sie sich auf ihr Gehör verlassen. Erst wenn sich ein Stuhl umdreht, ist das Talent in der nächsten Runde. Drehen sich mehrere Coaches um, entscheidet das Talent.

 

Beiß nicht gleich in jeden Apfel ...

08. Oktober

Der Apfeltag bot den Schülerinnen und Schülern der Grundschule Heidberg viel Wissenwertes. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Diese Weisheit wusste schon Wencke Myhre im Jahre 1966 zu berichten. Und genau diese Erfahrung, das hineinbeißen in einem sauren Apfel, durften die Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Am Heidberg  machen, denn auf dem Stundenplan stand kürzlich nicht nur Mathe und Deutsch, sondern auch das Wort „Apfeltag“, der nach den ersten „normalen“ Schulstunden begann.
Alle Klassen machten sich in verschiedenen Projekten über das Kernobst her und stellten fest, dass es (fast) nichts leckereres gibt als sich einen frischen, ungespritzten Apfel in den Mund zu schieben.
Die Klasse 6 a hatte eine besondere Idee, sie machte aus den Fallobst-Äpfeln, die in den Nachbarsgärten gesammelt wurden, frisch gepressten Apfelsaft. Dieses geschah auf dem Schulhof und alle konnten dabei zusehen, wie die Äpfel zerkleinert, geschreddert und dann in einer Saftpresse zu leckeren 100-prozentigen Apfel-Saft verarbeitet wurden. Alle Schüler und auch vorbeikommende Lehrer duften in den Genuss dieses Getränkes kommen und das sogar kostenlos. Ebenso kostenlos gab es von der Klasse frisch und mundgerecht geschnittene, nicht Fallobst-Äpfel, für ihre Schulkollegen. Nicht kostenlos, aber für einen Betrag von einem Euro, konnte man sich am Stand der Klasse 7c mit frisch zubereitetet Waffeln und Crepes, die natürlich unter anderem mit Apfelmussfüllung (zum Teil selbstgemachtes) verköstigen. Fleißige Mütter standen hier den Schülern zur Hilfe beiseite und füllten die Klassenkasse für die England-Projekt-Reise, die im März 2016 starten soll, auf. Wäre es nach den Schülern gegangen, hätten diese gern noch weiter Crêpes und Waffeln vertilgt. Nur irgendwann muss auch mal Schluss sein, sagten sich die helfenden Mütter, die sogar vor Ort noch neuen Teig angesetzt haben.
Den allerletzten Crêpe bekam ein Grundschüler, der dafür lange angestanden hatte. Dieser Crêpe war zwar nur eine halbe Portion, dafür ging er  kostenlos an den Jungen, der sich fast so freute, als wäre Weihnachten. Und wer weiß, vielleicht gibt es auch zur Weihnachtszeit noch einmal die Gelegenheit, gesunde Leckereien in der Stadtteilschule Am Heidberg den Schülern anzubieten. Warten wir es einfach einmal ab, was da noch so alles auf uns zukommt!

 

Wintersport im SC Ellerau

08. Oktober

Die Skiregion Hochkönig bietet Spaß für alle schneebegeisterten Jugendlichen. Foto: pmi

Ellerau (pmi) Auch in diesem Winter veranstaltet der SC Ellerau wieder eine Jugendfreizeit in den Weihnachtsferien. In der 5. Wintersaison wird in das österreichische Skigebiet „Hochkönig“ gefahren, das zum Verbund Ski Amadé gehört. Aktuell sind noch Plätze frei. Am Hochkönig gibt es phantastische Abfahrten mit 120 nahtlos verbundenen Pistenkilometer und 33 top modernen Liftanlagen. Außgezeichnet ist die so genannte Königstour: 32 Pistenkilometer und 6 700 Höhenmeter. Bei guter Schneelage kann man sogar mit den Skiern bis zum Haus fahren. Das Jugendgästehaus Oberau liegt in Maria Alm. Drei Minuten Fußweg von der Talstation der Aberg-Gondelbahn entfernt. Dort wird in Mehrbettzimmern übernachtet. Ein herzhaftes Frühstück und ein reichhaltiges Abendessen wird im Speisesaal serviert. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre wird auf Lunchpakete verzichtet. Ein Partyraum steht am Abend zur Verfügung. Im Kurs enthalten sind: 7 Tage Ski- und Snowboardkurs durch ausgebildete Ski- und Snowboardlehrer, ganztägige Betreuung, Halbpension, Anreise im Reisebus, 7 Tage Skipass. Die Gebühr liegt altersabhängig zwischen 570 bis 695 Euro zuzüglich eines Vereinsbeitrags und ggf. einer Ausleihe der Ausrüstung. Das Anmeldeformular und weitere Informationen sind unter www.scellerau.de zu finden. Rückfragen bei Andreas Baarck 0 41 06/7 13 93.

 

Town & Country Stiftungspreis

08. Oktober

Die Quickborner Spielleute freuten sich über den Scheck, den Thomas Pfeiffer (re.) überreichte. Foto: pmi

Quickborn (pmi) Im Rahmen des Musikfestes in Rellingen  erhielt Philipp Schneider für die Quickborner Spielleute einen Scheck in Höhe von 500 Euro von der Town & Country-Stiftung mit Sitz in Erfurt.
Überreicht wurde der Scheck durch Thomas Pfeiffer, Geschäftsführer der P3 Projektmanagement GmbH aus Rellingen und Partner von Town & Country Hausbau, der als Botschafter für die Town & Country Stiftung im Einsatz ist. Ziel der Town & Country Stiftung ist die Förderung benachteiligter Kinder und Unterstützung unverschuldet in Not geratener Personen, die ein Eigenheim besitzen, um dieses mit Hilfe der Stiftung zu erhalten.
Bis Ende Mai konnten sich gemeinnützige Projekte für Kinder in Not für den Stiftungspreis bewerben. Mit dem Projekt „Brassband on Tour“, dem von den jungen Musikern selbst organisierten Probenwochenende für Jung und „Alt“ und der Konzertreise zum Blumenkorso nach Bad Ems, hatte sich der Jugend- Spielmanns- und Fanfarenzug bei der Stiftung beworben.
Die gemeinnützige Arbeit des Jugendvereins, dessen Mitglieder sich überaus aktiv und komplett unentgeltlich für die Kinder und Jugendlichen Quickborns einsetzten.
Der niedrige Mitgliedsbeitrag von nur 30 Euro im Jahr, ermöglicht es auch Kindern aus einkommensschwachen Familien in einer tollen Gemeinschaft ein Instrument zu erlernen.
In dieser Woche beginnen die neuen Anfängergruppen für Querflöte, Trommel und Fanfare. Infos dazu unter www.spielmannszug-quickborn.de oder info(at)spielmannszug-quickborn.de.

 

Starke Vorstellung der Norderstedter

08. Oktober

Kim Borcher und die Damen des Handball-Team Norderstedt sind mit dem 34:17-Kantersieg über den TH Eilbek an die Tabellenspitze der Hamburg-Liga gestürmt. Foto: Maibom

Norderstedt (mai) Die Damen des Handball-Team Norderstedt haben ein Zeichen in der Hamburg-Liga gesetzt. Mit 34:17 wurde der Tabellenachte TH Eilbek überrannt. Die Norderstedterinnen setzten sich mit dem Erfolg an die Spitze der Liga.
Eine Viertelstunde lang dümpelte das Match so vor sich hin.
Die Anzeigetafel präsentierte den gut 50 Zuschauern im Schulzentrum Süd ein 6:6. Dann fanden die Norderstedterinnen den zweiten, dritten und vierten Gang. Einen einzigen Treffer ließen sie noch bis zur Halbzeit zu, warfen selber zehn Tore und gingen mit einem 16:7 in die Pause.
„Das ist gut so. Ihr geht in der Abwehr richtig schön gallig gegen den Ball“, lobte HTN-Trainer Steffen Liepold sein Team in einer Auszeit. Und im zweiten Durchgang machten die Norderstedterinnen da weiter, wo sie vor dem Halbzeitpfiff aufgehört hatten. Durch die Bank wurde eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Es trugen sich insgesamt elf Spielerinnen in die Torschützenliste ein. Darunter waren mit Nele Radzuweit und Marleen Kadenbach zwei Spielerinnen aus der A-Jugend, die mit aushalfen und einen starken Eindruck hinterließen.
„Das war das richtige WarmUp für das Spitzenspiel heute in Niendorf“, sagte Liepold. Die Norderstedterinnen müssen heute bei der ebenfalls ungeschlagenen SG Niendorf/ Wandsetal antreten. Ebenfalls siegreich verließen die Herren des Handball-Team Norderstedt das Spielfeld im Schulzentrum Süd. Gegen den Barmstedter MTV gab es einen 33:29-Sieg. Dabei gab es ein Wiedersehen mit Spielmacher Andreas Butzmann und Torwart Sven Meyer, die jahrelang fester Bestandteil der Norderstedter 1.Herren waren.
Doch die beiden Ex-Norderstedter hatten mit ihrem neuen Team der Spielfreude der HTN zu wenig entgegenzusetzen. Florian Jann, Tom Minners und Florian Deppe glänzten über die Außenpositionen, Eike Wertz aus dem Rückraum und Benedict Oldag von Kreis. „Wir haben unsere Eigenfehlerquote angenehm gering gehalten. Aber leider haben unsere jungen Einwechselspieler die Chance nicht genutzt, sich für mehr Einsatzzeiten zu empfehlen“, urteilte HTN-Trainer Uwe Rogal nach dem Match. Das nächste Punktspiel findet erst am 26.Oktober bei der SG BSV / HSV statt.

 

Lisa Seitz will mit „Loreley“

08. Oktober

Viele Erfolge, viele Schleifen: Lisa Seitz wurde mit ihrer Pony-Stute Loreley zum zweiten Mal Kreismeisterin und wurde am vergangenen Wochenende ausgezeichnet. Foto: jbe

Norderstedt (jbe) Strahlend reitet die junge Reiterin auf ihrer windfarbenen Ponystute Loreley durch die Halle. Fünf Schleifen schmücken den Kopf der Stute, eine Schärpe ziert den muskulösen Hals des Ponys, während aus einem sanften Traben  kraftvoller Galopp wird. Präzise und kontrolliert führt die 14-jährige Lisa Seitz Loreley durch die Halle, während sie von zahlreichen Zuschauern bejubelt wird. Am vergangenen Wochenende wurde Lisa beim Auftaktturnier der Hallensaison im Reitstall Wieger de Boer mehrfach ausgezeichnet.
Die Ehrung erfolgte im Rahmen des Dressur- und Springreitturniers: „Wir haben das Turnier in diesem Jahr etwas  vorverlegt, da wir in den letzten Jahren nicht die besten Witterungsverhältnisse hatten“, so Turnierleiterin Yvonne Draheim. Über 400 Nennungen gingen bei dem Garstedt-Ochsenzoller Reit- und Fahrverein ein, 200 Reiterinnen und Reiter aus Norderstedt und der Region gingen bei angenehmen Herbsttemperaturen in den Klassen E, der Einstiegsklasse, sowie A, L, M und S an den Start.
Der Ausrichter freute  sich über ein beachtliches Ergebnis der eigenen Reiter. Besonders hervor stach Lisa Seitz, die mit ihren 14 Jahren  schon zahlreiche Titel ergatterte. Sie erreichte bei der Kreismeisterschaft in Bad Segeberg in der  Vielseitigkeit mit „Womanizer“, dem braunen Hannoveraner Wallach ihrer Mutter, den 1. Platz sowie beim Springen mit „Loreley“. Ebenfalls den 1. Platz ergatterte sie beim Landesponyturnier Bad Segeberg. „Mit Loreley arbeite ich jetzt schon seit drei Jahren zusammen“, erklärt Lisa Seitz. Diese langjährige Zusammenarbeit könnte ihr Erfolgsgeheimnis sein.
„Ich übe jeden Tage mit ihr. Zwei Mal die Woche gehe ich mit ihr Springen, zudem trainieren wir die Kondition. Den Rest der Zeit verbringe ich dann mit Dressurübungen.“
 Neben den Erstplatzierungen erreichte die 14-Jährige den 2. Platz bei der Vielseitigkeitswertung mit der Mannschaft Schleswig-Holstein auf „Loreley“ und den 9. in der Einzelwertung. Den 5. Platz belegte sie in der Vielseitigkeit Zukunftsförderung „U15“ bundesweit in der Klasse L ebenfalls mit „Loreley“.

Was ist Lisas nächstes Ziel? „2015 will ich mit Loreley an der Deutschen Meisterschaft teilnehmen und erneut beim Nachwuchschampionat dabei sein. Außerdem möchte ich mit Womanizer auf L-Niveau unterwegs sein.“

 

31. Erntedankfest auf dem

01. Oktober

Norderstedt (rug) Am Sonntag,  5. Oktober, findet zum 31. Mal das Erntedankfest auf dem Norderstedter Rathausplatz statt. Beginn ist um  10 Uhr  mit einem Gottesdienst in der Paul-Gerhardt-Kirche. Die Predigt hält Pastor Hans-Christoph Plümer. Zur gleichen Zeit macht sich der Umzug der bunt geschmückten Erntewagen vom Kulturwerk am See, musikalisch begleitet vom  Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Glashütte, auf den Weg zur Paul-Gerhardt-Kirche. Route:  Stormarnstraße – Stonsdorfer Weg – Am Exerzierplatz – Fadens Tannen – Deckerberg – Buchenweg – Altes Buckhörner Moor – Paul Gerhardt-Kirche.
Im Anschluss an den Gottesdienst geht der Ernteumzug gegen 11 Uhr mit der Erntekrone über die Heidbergstraße zum  Rathaus. In der Rathauspassage singen der Frauenchor Norderstedt  und die Chorgemeinschaft Alster Nord ab 11 Uhr zum Erntedankfest. Nach dem Eintreffen der Erntekrone wird diese, versehen mit den Dankesworten des Vorsitzenden des Ortsbauernverbandes,  Jens-Walter Bohnenkamp und Grußworten des  Oberbürgermeisters  Grote und von  Pastor Plümer  in der Rathauspassage aufgezogen.  Dazu erklingt der Choral „Nun danket alle Gott“, gespielt von Mitgliedern der Bigband der Freiwilligen Feuerwehr Garstedt.
Für Speisen und Getränke sorgt „Das kleine Restaurant“. Veranstalter ist das städtische Kulturbüro.

 

Komödie: „Blots Zoff mit den Stoff“

01. Oktober

„Blots Zoff mit den Stoff“ mit dem Amateurtheater Duvenstedt. Foto: pmi

Duvenstedt (rug) In Duvenstedt darf gelacht werden,  wenn die Gemüsebauern Franz (Wilfried Garz) und Erika Kohlkopf (Irene Wiebrow)  tagein, tagaus rackern, um finanziell über die Runden zu kommen, während Nachbarin Maja Müslein (Veronika Knebel) und ihr schusseliger Ehemann Klaus (Peter Quade) mit ökologischem Gemüseanbau und traditioneller chinesischer Heilkunst Geld scheffeln.
 Vor allem die Behandlungen der wohlhabenden Henneliese von Wolkenstein (Marie-Luise Engelhardt), samt Kater Amadeus, lassen Majas Kasse ordentlich klingeln. Somit ist der tägliche Zoff unter den Nachbarn vorprogrammiert!
Als der zwielichtige Mario (Daniel Lohmann) auftaucht, und Franz im Auftrag eines Pharmakonzerns bittet, ihm unbekannte Pflanzen gegen gute Bezahlung zu hegen und zu pflegen, wittert der Gemüsebauer das große Geld! Denn bei den Pflanzen soll es sich um ein neuartiges Wundermittel zur Potenzsteigerung handeln – natürlich alles „Top Secret“, versteht sich. Nun hat Giovanni schon seit einiger Zeit „gewisse“ Eheprobleme …  
 Und bloß keine Angst vor der plattdeutschen Sprache! Auch „Nichtplattdeutsche“ kommen voll auf ihre Kosten.
„Blots Zoff mit den Stoff“ wird an den folgenden Wochenenden im Max Kramp Haus, Duvenstedter Markt 8 , in Duvenstedt aufgeführt: Sonnabend,  18. Oktober, um 20  Uhr und am Sonntag,   19. Oktober, um 18  Uhr. Sonnabend,   25. Oktober, um 20  Uhr und Sonntag,  26. Oktober, 18  Uhr. Sonnabend,   1. November, um 20  Uhr und Sonntag,   2. November, um 18  Uhr. Einlass ist jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.
Der Eintritt kostet im  Vorverkauf 8  Euro, an der Abendkasse 10 Euro, Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.
Die Karten sind an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich: Volksdorf: Geschäftsstelle des „Heimat Echo“. Duvenstedt: Lerche im Alstertal, Buchhandlung Klauder, Haus 3 Wohnideen. Poppenbüttel: Peter Blau Tabakwaren. Bergstedt: Kaufhaus Hillmer  und an der Abendkasse.
Info: www.vereinigung-duvenstedt.de

 
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