Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Innenminister in Norderstedt

22. Februar: 

Norderstedt (blb) Die Polizei hat Montag zwischen 11 und 16. 30 Uhr  erneut mit fünf Teams  im Rahmen von so genannten Präventionsstreifen im Norderstedter Stadtgebiet Wohnhäuser in Augenschein genommen, um bei den entsprechenden Objekten Ausschau nach offenkundig wahrnehmbaren Schwachstellen zu halten. Ziel der Aktion war es, die Bewohner der Häuser und Wohnungen für das Thema Einbruchschutz zu sensibilisieren und mit ihnen ins Gespräch zu kommen, um zukünftige Tatgelegenheiten für Einbrecher zu minimieren.
Der Innenminister des Landes Schleswig-Holstein, Stefan Studt, begleitete die Polizisten bei ihren Streifen und verschaffte sich vor Ort einen Eindruck von der speziellen Art der Präventionsarbeit und deren positiver Wahrnehmung in der Bevölkerung.
Initiiert durch erfahrene Präventionsbeamte der Polizeidirektion Bad Segeberg und unterstützt durch Kolleginnen und Kollegen des Polizeireviers Norderstedt, stellten die zehn Beamten bei Wohnhäusern in Norderstedt-Mitte, Friedrichsgabe, Harksheide und Glashütte  drei unverschlossene Haustüren sowie 20 offenstehende Garagen oder Schuppen samt frei zugänglichen Wertgegenständen wie beispielsweise Gartengeräte oder Werkzeuge fest. Bei zwei unverschlossenen Haustüren steckte jeweils von außen ein Haustürschlüssel im Türschloss. Weiter entdeckten die Polizisten 20 Fenster in der Kippposition, obwohl sich zum Zeitpunkt der Feststellungen keine Personen im Haus aufgehalten hatten. Darüber hinaus standen 27 Leitern oder sonstige Aufstiegshilfen ungesichert an Häuserwänden sowie 62 Fahrräder ohne jede Sicherung auf den verschiedenen Grundstücken.
Nach Möglichkeit kamen die Beamten vor Ort mit den Bewohnern ins Gespräch, machten sie auf ihre getätigten Beobachtungen aufmerksam und gaben ihnen wertvolle Tipps. Die Resonanz der Anwohner war durchweg positiv. Bei den Fällen, in denen die Polizisten keinen Bewohner antreffen konnten, hinterließen sie einen Hinweiszettel.
Obwohl es die Polizisten erneut erstaunt hat, wie viele Bürger den Dieben tatsächlich eine Tatgelegenheit liefern, bilanzierten sie am Ende ihrer Streifentätigkeiten ein weitestgehend positives Ergebnis der  Aktion. Der Tag hat zum einen gezeigt, dass die Menschen diese Art der Präventionsarbeit dankend annehmen und sich zum anderen viele Gesprächsmöglichkeiten boten.
Neben den regelmäßig stattfindenden Einbruchschutzveranstaltungen wird die Polizei auch weiterhin derartige Präventionsstreifen organisieren, um die Bürger anhaltend für das Thema Einbruchdiebstahl zu sensibilisieren.
Es gilt weiter der Grundsatz, bei verdächtigen Wahrnehmungen  den Notruf der Polizei zu wählen. Die 110 ist  elementarer Baustein der Bekämpfung der Einbruchskriminalität.

Innenminister Stefan Studt begleitete am Montag die Polizei in Norderstedt (hier mit Polizeiobermeisterin Anna Maywald und Polizeioberkommissar Jörg Mangelmann, re.) bei Einbruch-Präventionsstreifen. Foto: pmi/Polizeidirektion Bad Segeberg

Spenden des Personalrats der Stadt

22. Februar

TAS-Einrichtungsleiterin Tabea Müller nahm die Spenden vom Vorsitzenden des Personalrats Jürgen Hanika entgegen. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Der Personalrat der Stadt Norderstedt hat am Freitag einen ganzen Wagen voll Kleiderspenden an die Tagesaufenthaltsstätte (TAS) hinter dem Herold Center übergeben. Nachdem im Winter 2015 der Spendenaufruf für Spiele und Spielsachen zugunsten der Kinder von Asylbewerbern großen Erfolg hatte und viele Spenden nicht nur an das WillkommenTeam, sondern auch an die Norderstedter Tafel übergeben wurden, hat der Personalrat im November vergangenen Jahres entschieden, dieses Mal das Projekt „Ein Rucksack voller Hoffnung“ nach Hamburger Vorbild zu unterstützen.
Danach wurden die Mitarbeiter der Stadt Norderstedt gebeten, unter anderem Kleidung, Hygieneartikel und Schreibwaren in Rucksäcke  zu verpacken, die nun Obdachlosen beziehungsweise hilfsbedürftigen Menschen in der TAS übergeben wurden. Einrichtungsleiterin Tabea Müller nahm die Spenden aus den Händen von Personalratsvorsitzendem Jürgen Hanika freudig entgegen.
 Dabei waren nicht nur gepackte Rucksäcke,  sondern auch Wolldecken, Isomatten und Schlafsäcke, die der Personalrat eingesammelt hatte. Neben den Sachspenden haben die Mitglieder des Personalrates sowohl am Gesundheitstag als auch zur Personalversammlung Kuchen gebacken, der gegen eine Spende erworben werden konnte. Die Geldspenden (knapp 250 Euro), die auch außerhalb der Veranstaltungen von November 2016 bis Ende Januar 2017 abgegeben werden konnten, wurden in einer Box gesammelt und sollen ebenfalls der TAS zugute kommen.

 

 

 

„Flames“ schon zum zweiten Mal

22. Februar

Xenia Balboa, Janina Schön, Danica Schön, Mareike Hendschuh, Saja Wedemeier und Lina Buchholz holten die Landesmeisterschaft  nach Norderstedt. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Am vergangenen Sonntag wurde die Jazz/Modern Dance Formation „Flames“ vom 1. SC Norderstedt zum zweiten Mal in Folge Landes- und Nordcupmeister. Dies war nun schon das dritte Mal, dass sie am „DTB Dance-Cup“ teilnahmen, der dieses Jahr in der Steilshooper Sporthalle  stattfand. 
Mit ihrer Choreografie „Wasser“ erlangten die „Flames“ 15,2 und 14,7 Punkte und brachten somit nicht nur einen, sondern gleich zwei Pokale nach Hause.
„Wasser, aus dem alles ist und in das alles zurrückkehrt.“ Nach diesem Leitfaden wurde die Choreografie entwickelt und kam mit ihren athletischen und energievollen Elementen auch beim Publikum sehr gut an. Dabei hatte sie die Gruppe zuvor auf eine harte Probe gestellt. Im Gegensatz zu ihrer früheren Choreografie „Feuer“,  für die sie zwei Jahre lang trainieren konnten, stand ihnen nun nur ein halbes Jahr für die Vorbereitung zur Verfügung. Dieses wurde aber voll und ganz ausgenutzt, so dass die Choreographie gerade noch rechtzeitig eine Woche vor Wettkampfbeginn fertiggestellt war.
 Die Kostüme wurden von den „Flames“ selbst designt und genäht. Nachdem der erste Entwurf beim Tanzen plötzlich ganz anders aussah als gedacht, wurde solange überlegt, getüftelt und umgenäht, bis das Endergebnis den Vorstellungen gerecht wurde – auch wenn das bedeutete, das noch am Wettkampftag schnell die Ärmel umgenäht wurden. Dabei war die Tanzgruppe auch auf die tatkräftige Unterstützung von Freiwilligen und Ehemaligen angewiesen, die halfen, wo sie nur konnten.
Die Stimmung während des Wettkampfs war bei allen sehr gut, denn endlich konnte die Gruppe ihre harte Arbeit der letzten Monate präsentieren. Dabei herrschte zwischen den verschiedenen Gruppen  ein entspanntes Wettkampfgefühl – die Gruppen feuerten sich sportlich fair gegenseitig an und lobten und bewunderten sich nach ihren  Auftritten gegenseitig.
Die  „Flames“ bestehen mittlerweile aus sechs Tänzerinnen: Xenia Balboa, Janina Schön, Danica Schön, Mareike Hendschuh, Saja Wedemeier und Lina Buchholz.  Auch in diesem Jahr werden, wie bereits im vergangenen  Jahr, Tänzerinnen die Gruppe verlassen müssen.
Nachwuchs ist deshalb herzlich willkommen. Die „Flames“ trainieren unter der Anleitung des ausgebildeten Tanzlehrers Alois Regel immer sonnabends von 9 bis 12 im Turnzentrum des 1. SC Norderstedt. Wer Lust und Interesse hat, kann sich unter der Telefonnummer 0 40/ 5 23 23 4458 an den 1. SC Norderstedt wenden.    
Mit dem Sieg in der Tasche freuen sich die „Flames“ nun zunächst auf den bevorstehenden Dance Award am 25. März und danach auf das Turnfest in Berlin vom 3. bis 10. Juni, in der auch der Deutschland-Cup stattfinden wird. Für diesen Wettbewerb haben sich die „Flames“ mit dem Landesmeistertitel qualifiziert.

 

Spielerisch Deutsch lernen

22. Februar

„Alle unter einem Dach“ heißt das Spiel, das Viertklässler für Migranten- und Flüchtlingskinder entwickelt haben. Foto: cbl

Norderstedt (cbl) Mit Spiel und Spaß lernt sich alles leichter – Matheformeln, Geschichtszahlen oder Fremdsprachen. Zwölf Viertklässler der Grundschule Glashütte-Süd haben in einem außerschulischen Projekt mit „Alle unter einem Dach“ ein Gesellschaftsspiel entwickelt, das Migranten- und Flüchtlingskindern den Grundwortschatz der deutschen Alltagssprache vermittelt.
Unter der Leitung von Doris Hiller vom städtischen Kulturträger KunstWerkstattNatur e.V. kreierten die Neun- bis Zehnjährigen, die überwiegend Eltern etwa aus Bangladesch, Äthiopien, Venezuela und Armenien haben, ein großes Spielfeld mit verschiedenen Einrichtungen einer Stadt wie Arzt, Wohnhaus, Supermarkt, Bahnhof und Sportplatz. Fantasievoll gestaltete Pappmaché-Figuren lassen sich mit Würfeln zu den Stationen bewegen, auf denen Fragekarten gezogen werden. Sie zeigen Bilder von Personen, Gegenständen oder Tätigkeiten in der jeweiligen Einrichtung, für die das passende deutsche Wort gefunden werden muss. „Mit dem richtigen Artikel!“, betont die zehnjährige Hamna. Ein Lösungsbuch verrät, ob die Antwort korrekt ist, dann gibt es zur Belohnung bunte Sammelsteine. Sie sind nötig, um das Ziel zu erreichen.
„Bei der Spielgestaltung und den Spielregeln gab es so viele tolle Ideen, dass die Kinder abgestimmt haben, was umgesetzt wird. Auch wenn es oft turbulent und laut zuging, sind sie zu wahren Teamplayern zusammengewachsen“, erzählt die Kunstpädagogin. Nun würde sie das Spiel gern ausstellen – „vielleicht im Rathaus oder in der Bücherei“, wünscht sich Doris Hiller. Darüber hinaus könnte sie sich vorstellen, das Spiel bei Bedarf in kleiner Auflage produzieren zu lassen, um es etwa über Sprachzentren und Integrationseinrichtungen Familien mit Migrationshintergrund und Geflüchteten zur Verfügung zu stellen. Kontakt und Informationen unter www.kunst-werkstatt-natur.de.
Gefördert wurde das Projekt durch den Hamburger Verein „Allianz für die Jugend“ und Lions Club Norderstedt – Forst Rantzau.

 

Reise in eine Welt ohne Geräusche

22. Februar

Für FDP-Ortsvorsitzenden Tobias Claßen ist die Veranstaltung eine besondere Erkundungstour. Foto: blb

Norderstedt (pmi) Die von der FDP Norderstedt initiierte Veranstaltungsreihe „Hinter den Türen“ begibt sich auch diesmal wieder auf eine ganz besondere Entdeckungsreise. Während einer 60-minütigen Führung werden die Besucher der Ausstellung „Dialog im Stillen” in eine außergewöhnliche Welt ohne Geräusche entführt. Schnell erschließt sich die Kunst der nonverbalen Kommunikation und alle lernen, mit den Händen zu sprechen und mit den Augen zu hören. Man erlernt Handzeichen, verstärkt den Gesichtsausdruck und übt sich in Körper- und Gebärdensprache. So gewinnt man faszinierende Einblicke in die Kultur und Kommunikation gehörloser Menschen, in dem man selbst die Perspektive wechselt und neue Möglichkeiten der Verständigung herausfinden kann.
Auch für Tobias Claßen, Ortsvorsitzender der FDP-Norderstedt und Landtagskandidat, ist es eine ganz eigene emotionale Erkundungstour und er sagt dazu:  „Die FDP und der Liberalismus stehen für die Freiheit des Einzelnen. Um die Freiheit hierbei zu gewährleisten, ist es wichtig, die Interessen, Sorgen oder Bedürfnisse des Einzelnen zu kennen, um ihm dann die Möglichkeiten für ein selbstbestimmtes Leben zu schaffen. Meine Eltern sind beide gehörlos und hatten nicht immer die allerbesten Rahmenbedingungen im Leben. Jedoch strahlen beide eine enorme Lebensfreude aus, die sie auf mich übertragen haben. Der Besuch in der Ausstellung „Dialog im Stillen“ ist für mich daher ein ganz persönliches Anliegen und für jeden Besucher eine gute Gelegenheit, seinen Horizont zu erweitern. Und ich unterstütze ganz persönlich die Vision der Veranstalter für eine empathische Welt ohne Vorurteile, die gerade in diesen Zeiten an Bedeutung gewinnen sollte!"
Die organisierte Führung beginnt am Donnerstag, 2. März, um 17 Uhr in der Hafencity (Alter Wandrahm 4). Treffpunkt für die gemeinsame Anreise ist um 16.10 Uhr an der U-Bahn Norderstedt-Mitte vor dem unteren Kartenautomaten. Die Kosten pro Person betragen 17 Euro  (für Studenten ermäßigt). Alle Interessierten sind  herzlich eingeladen.
 Anmeldungen nimmt Tobias Claßen unter Telefon  01 57/ 73 76 56 53 oder  t.classen(at)fdp-norderstedt.de bis zum 26. Februar entgegen.

 

Klagen über Heidberg-Klinik

22. Februar

Sehr gut besucht war das 62. Langenhorner Bürgerforum zum Thema Gesundheit und Pflege: Gulfam Malik (re.) hatte dazu die Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks (Mitte) und die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Annegret Kerp-Esche eingeladen. Foto: blb

Langenhorn (blb) Ursula Preuhs ist eine Frau der gewählten, aber auch klaren Ansage. „Wir Älteren werden gar nicht ernst genommen, wenn wir uns über Missstände in Kliniken beschweren. Erst, wenn wir die Kinder beauftragen, hören Ärzte oder Klinikleitung zu“, sagt die Vorsitzende des Bezirks-Seniorenbeirats Hamburg-Nord beim 62. Langenhorner Bürgerforum. 60 Zuhörer waren in den Gemeindesaal der Eirene-Kirche gekommen, um Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks zum Thema „Gesundheit und Pflege für alle – unser Gesundheitssystem für die Zukunft“ ihre leidvollen Erfahrungen zu klagen – hier im Hamburger Norden häufig in Verbindung mit der Asklepios Klinik Nord – Heidberg.
Wohl fast jeder der Zuhörer im Raum hätte über Missstände in Kliniken zu berichten gehabt. Wie einer, der die Reinigung des Klinikzimmers, im dem seine Frau stationär behandelt wurde, lieber selbst übernommen hatte, weil er sah, wie schlampig das Klinikpersonal hier arbeitete.
Senatorin Prüfer-Storcks versuchte, die Wahrnehmung von Missständen anhand von Zahlen ein wenig die Wucht zu nehmen. „40 Prozent aller Behandlungen in Kliniken werden in Asklepios-Kliniken vorgenommen“, sagte die Senatorin. Zum einen, weil der Konzern die meisten Akutkliniken betreibe und zum anderen von der Zahl der Mitarbeiter Hamburgs größter Arbeitgeber sei – noch vor Airbus und, auf Platz drei, dem Universitätsklinikum Eppendorf.
Cornelia Prüfer-Storcks beklagte auch, dass die Themen Gesundheit und Pflege nicht den nötigen Stellenwert in der Politik hätten und das, obwohl die Menschen immer älter werden und damit zwangsläufig mehr Ärzte und Pfleger in Anspruch nehmen müssten.
Dabei wiederholte die Senatorin ihre Forderung nach einer paritätischen Bürgerversicherung, denn „es kann nicht angehen, dass die Patientenversorgung davon abhängt, ob einer privat oder gesetzlich versichert ist.“ Dies sei übrigens   im Sinne eines einheitlichen Honorierungssystems auch als Frage der Gerechtigkeit für die niedergelassenen Ärzte zu sehen. Luft nach oben sieht die Senatorin auch im Informationsaustausch zwischen Haus-, Fach- und Klinikärzten.
Grundsätzlich sieht Cornelia Prüfer-Storcks Hamburg im Gesundheitswesen gut aufgestellt. Da, wo es klemmt, forderte sie die Menschen auf, an Chefärzte und Klinikleitungen heran zu treten und die Missstände aufzuzeigen. So plant der Gesundheitsausschuss der Bezirksversammlung Nord eine Sitzung in der Heidberg-Klinik, wie Ausschussvorsitzende Christine Brüggemann ankündigte.
Das von Gulfam Malik (SPD) organisierte Langenhorner Bürgerforum ist natürlich kein Beschlussgremium, aber die Besucher nutzten an diesem Sonnabend reichlich die Gelegenheit, ihre Anliegen der Gesundheitssenatorin sowie der ebenfalls eingeladenen SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Dr. Annegret Kerp-Esche vorzutragen.  

 

 

 

Friendship Force Norderstedt

22. Februar

Von lks. n re. Jürgen Czischke, Sven Vogel, Helga Kempke, Sibylle Warmbold, Renate Rasche, Renate Hoffmann, Gunnar Kempke Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Der Vorstand des Friendship Force Norderstedt hat gemeinsam mit den Beiräten ein spannendes Programm für dieses Jahr zusammengestellt. Am Mittwoch, 1. März, findet um 19.30 Uhr  im Raum K 212, im Norderstedter Rathaus, Rathausallee 50,  ein Infoabend über das Repair-Café Norderstedt statt. Cornelia Bücher spricht über Entstehungsdichte und die Arbeit dieser Institution. Dieses ist ein ganz aktuelles Thema, dass ein Baustein des Netzwerkes „Nachhaltiges Norderstedt“ ist. 
Und wer außerdem Lust hat, sich die Welt ins Haus zu holen ist bei Friendship Force Norderstedt genau richtig. Vom  3. bis zum 10. Mai bekommt der Verein Gäste aus Korolev in  Russland. Für diesen Zeitraum werden noch Gastgeber gesucht.
Wer aber erst einmal nur Schnuppern möchte, der kann nur tagesweise als Tageshost tätig werden oder als Dinnerhost ein Abendessen für Gäste und Gastgeber bereiten. Und wie kann man das bewerkstelligen? Ganz einfach, jeder der sich für fremde Kulturen und Menschen interessiert ist hiermit herzlich eingeladen, sich an diesem Infoabend  über Friendship Force Norderstedt e.V. zu informieren. Der gemeinnützige Verein Friendship Force Norderstedt e.V. ist Kulturträger der Stadt Norderstedt und besteht seit 1984. Wer sich für Menschen und fremde Kulturen interessiert, ist bei Friendship Force Norderstedt herzlich willkommen. Man knüpft nicht nur Kontakte in alle  Welt,  man lernt auch Europa und Deutschland kennen, denn die Klubs besuchen sich auch gegenseitig. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen! Eintritt frei.
Für mehr Info einfach in die Website schauen: www.FriendshipForceNorderstedt.de

 

Im „guten Mittelfeld“ beim

22. Februar

Die beiden Teams des HEIMATSPIEGEL beim Barmer-Firmen-Bowling im „Pins“. Foto: pmi

Norderstedt (vpu) Schon zum siebten Mal hatte die Barmer Krankenversicherung zum großen Firmen-Bowling-Turnier eingeladen und der HEIMATSPIEGEL war mit zwei Teams dabei. Insgesamt kämpften 36 Mannschaften um die begehrten Pokale. Für die „Premiere“ des HEIMATSPIEGEL nicht schlecht. Die beiden Teams, die „I-Tüpfelchen“ und die „Glorreichen Vier“ landeten im Mittelfeld der Tabelle. Mit Ralf Mordhorst, Verlagsleiter der Südholstein Anzeigenblatt GmbH, hatte man zwar ein „heißes Eisen“ im Feuer – immerhin holte er in zwei Spielen 217 Zähler – doch nur mit einem „Profi“ war an Pokal-Ehren nicht zu denken.
Das „Rennen“ um den Pokal ging in der zweiten Runde in einen harten Kampf über. Die „Schmierfinken“, Vorjahressieger im Turnier, kamen zwar auf insgesamt 997 Zähler. Das reichte aber nicht zur Titelverteidigung. Der Sieg wurde zwischen „Schröder 2“ und den Jungs von LCK-Metall aus Henstedt-Ulzburg ausgemacht. Im Stechen hatte dann „Schröder 2“ mit einem Punkt Vorsprung die Nase vorn und holte den Wanderpokal.
„Dabei sein ist alles“, sagten sich die beiden Teams des HEIMATSPIEGEL. Immerhin gewannen die acht Spielerinnen und Spieler bei der Tombola-Verlosung noch sechs tolle Preise ...

 

Klaws, Sahin und Carriére

22. Februar

Alexander Klaws spielt „Old Surehand“. Foto: pmi/Det Kempke

Bad Segeberg (blb) Alexander Klaws wird bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg neben Winnetou (Jan Sosniok) in die Titelrolle des diesjährigen Stücks „Old Surehand“ schlüpfen.  
Sila Sahin spielt die junge Comanchin Lea-tshina, die Weiße Feder,  und Mathieu Carrière feiert als eiskalter General Douglas nach 17 Jahren ein Comeback als Schurke am Kalkberg.
Alexander Klaws  (33) war Sieger der ersten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ und verkaufte bisher mehr als 3,2 Millionen Tonträger  und zuletzt in zahlreichen Musical-Rollen zu sehen. Von Mai 2010 bis Juni 2013 schwebte  er im Walt-Disney-Musical  „Tarzan“ in der „Neuen Flora“ in Hamburg bis zu 20 Metern über den Köpfen der Zuschauer. 2014 übernahm er in „Jesus Christ Superstar“ die Hauptrolle. Bis Ende April steht Alexander Klaws  wieder als Tarzan im Metronom-Theater in Oberhausen auf der Bühne.
Ihr Debüt  am Kalkberg gibt Sila Sahin. Die 31-Jährige ist die bildschöne Comanchin Lea-tshina, die Weiße Feder. Bekannt wurde Sila Sahin durch ihre Hauptrolle in der RTL-Soap „Gute Zeiten – schlechte Zeiten“. 2013 belegte sie bei der RTL-Tanzshow „Let’s Dance“ mit Christian Polanc den zweiten Platz.
Mathieu Carrière stand schon in der Saison 2000 als Ölprinz auf der Bühne des Freilichttheaters. Nun kehrt er als kaltblütiger General Douglas zurück, der mit dem Westmann Old Wabble ein undurchsichtiges Spiel treibt.  In zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen stand der Schauspieler zusammen mit Weltstars wie Yves Montand, Richard Burton, Romy Schneider, Gérard Depardieu und Isabelle Huppert vor der Kamera.
Gerade war Mathieu Carriére auf einer erfolgreichen Theatertournee mit der Komödie  „Unsere Frauen“.
Premiere für „Old Surehand“ ist am 24. Juni um 20.30 Uhr.

 

„Linn“ und „Linus“ suchen

22. Februar

"Linn" Foto: pmi

Norderstedt (rug) „Linn“ (weiblich) und „Linus“  (männlich) sind Geschwister und zwei  Jahre alt. Sie sind sehr schmusige, menschenbezogene Katzen, die ihrem Alter entsprechend gern spielen und toben. Sie suchen zusammen ein Zuhause mit Freigang. 
„Linus“ ist der forschere von beiden, „Linn“ braucht ein wenig, sich einzugewöhnen und ist schüchterner am Anfang.  Beide sind kastriert,  gechipt,  geimpft,  entwurmt,  entfloht und   tierärztlich untersucht.
Mehr Infos unter Strassentiger Nord e.V., Tel.  0 40/ 3 20 46 97 43 (Norderstedt), www.strassentiger-nord.de;

 

Choi macht Rehden sprachlos

22. Februar

Zeigte eine ganz starke Partie: Kangmin Choi. Foto: meg

Norderstedt (meg) Fünfter Sieg in Folge für die Fußballer von Eintracht Norderstedt in der Regionalliga Nord! Durch das 3:0 (2:0) gegen den BSV SW Rehden (16.) machte die Elf von Trainer Dirk Heyne in der Tabelle einen Sprung von Platz neun auf sechs (29:27 Tore, 30 Punkte). Der Rückstand auf den Fünften VfL Wolfsburg II beträgt drei Zähler. „Ich bin heute sehr zufrieden mit der Vorstellung meiner Mannschaft. Wir haben ein tolles Spiel gemacht. Ich glaube wir haben nur eine Chance zugelassen. Viele Sachen, die wir besprochen hatten, haben wir auch umgesetzt“, freute sich Dirk Heyne.
Vor nur 285 Zuschauern im Edmund-Plambeck-Stadion hatte sich Heyne für Jordan Brown als Rechtsverteidiger entschieden. Der Grund: Juri Marxen, der eigentlich auf dieser Position spielt,  fällt mit einem Bänderriss noch Wochen aus. Eigentlich wäre René Jozic der erste Ersatz für Marxen gewesen: „René hat aber bis jetzt und in der Vorbereitung nicht stattgefunden. Er hat mich nicht überzeugt. Jordan hat sich auch unter der Woche im Training voll und ganz mit seiner neuen Position identifiziert“, lobte Heyne den eigentlichen Mittelfeldstrategen.
Seine passable Vorstellung krönte Brown mit dem Tor zum 1:0, als er nach Doppelpass mit Yayar Kunath die Kugel vom rechten Strafraumeck flach in die lange Ecke schob (19). Felix Drinkuth hätte fast per Volleyabnahme kurz darauf zum 2:0 getroffen (31.). Das gelang dann eine Minute später dem bärenstarken Kangmin Choi. Nach einer Koch-Ecke landete der Ball vor Chois Füßen. Der Südkoreaner machte aus kurzer Distanz das 2:0 (32.). Das alles vor den Augen seines Bruders Kyoung-Rok, der zurzeit verletzt bei den Profis des FC St. Pauli fehlt: „Choi war heute der beste Mann auf dem Platz. Er hat an seine starken Leistungen vor der Winterpause angeknüpft“, verteilte Dirk Heyne noch ein Sonderlob. Das hätte sich auch Eintracht-Kapitän Philipp Koch verdient, der mit einem echten Hammer aus 25 Metern zum 3:0 traf (64.). Rehdens Trainer Stefan Stuckenberg war hinterher bedient: „Das ist das erste Mal, dass mir als Rehden-Trainer die Worte fehlen. Meine Mannschaft hat eine katastrophale Leistung abgeliefert. So kann man in dieser Klasse nicht bestehen. Wir haben defensiv versagt und in der Offensive nicht stattgefunden.“ Eintracht Norderstedt hingegen ist so etwas wie die Mannschaft der Stunde in der Regionalliga Nord.
 Fünf Siege am Stück und davon auch noch vier ohne Gegentor. Am kommenden Sonntag (26. Februar, 14 Uhr, An der Pottkuhle1) geht es nun zum VfV 06 Bor. Hildesheim (13.). Die einzige Hiobsbotschaft ereilte die Mannschaft bereits in der vergangenen Woche. Mittelfeldspieler Linus Meyer fällt auf unbestimmte Zeit mit Pfeifferschem Drüsenfieber aus.

 

 

 

TuRa: Neues Team, alte Sorgen

22. Februar

TuRa-Trainer Marcus Fürstenberg verlängerte seinen Vertrag kürzlich bis 2018. Foto: pmi

Norderstedt (meg) Die Fußballer von TuRa Harksheide hatten vor der Saison einen großen Umbruch vorgenommen. Gleich elf Spieler verließen den Exerzierplatz. 16 Neuzugänge kamen. Ein Grund dafür: Trainer Marcus Fürstenberg wollte den verlorengegangenen Teamgeist wiederbeleben. Vor dem Beginn im neuen Jahr sind die Harksheider in der Landesliga Hammonia-Staffel Sechster, müssen am Sonntag, 5. März beim Vorletzten Germania Schnelsen ran.
Der Saisonverlauf: Besser hätte der Saisonstart nicht laufen können. 3:0-Sieg beim Aufsteiger SC Sternschanze. Dazu noch ein Doppelpack vom neuen Torjäger Adrian Sousa, der am Ende auf 17 Treffer kommen sollte. Doch die Ernüchterung folgte nur eine Woche später: 2:4 zu Hause gegen den Klassenprimus FC Teutonia 05. Danach noch ein übles 0:2 beim SC Victoria II und ein dünnes 1:1 gegen Inter Hamburg. Fertig war der Fehlstart. Anschließend gab es aber vier Siege in Folge und damit Tuchfühlung nach oben. Insgesamt fehlte es TuRa aber erneut an Konstanz. Zwar glückten Siege gegen die Top-Teams HEBC (4:2) und beim FC Teutonia 05 (3:2), aber im Gegenzug gab es auch Punktverluste gegen Underdogs wie Inter Hamburg (0:1) oder SC Sternschanze (1:1). Erfreulich: zahlreiche Youngster wie Carolus, Haustein, Lindenau oder Jodeit schafften den Sprung in die Stammelf. Auswärts hat TuRa die beste Abwehr der Liga (11 Gegentore).
Tabellenplatz: 6. (19 Spiele/10 Siege/2 Unentschieden/7 Niederlagen/38:26 Tore/32 Punkte).
Heimbilanz: 7. (10 Spiele/5 Siege/2 Unentschieden/3 Niederlagen/23:15 Tore/17 Punkte).
Auswärtsbilanz: 6. (9 Spiele/5 Siege/0 Unentschieden/4 Niederlagen/15:11 Tore/15 Punkte).

Höchster Sieg: 5:0 Germania Schnelsen (H).
Höchste Niederlage: 0:2 Hamburger SV III (A), 0:2 SC Victoria II (A).
Beste Torschützen: Adrian Sousa (17), Lion Jodeit (6), Kjell Brumshagen (5).

 

MMA für Jedermann beim NSV

22. Februar

Trainer Jano Guenther und seine MMA-Truppe vom NSV. Foto: meg

Norderstedt (meg) Der Norderstedter SV hat in den vergangenen Monaten seine Kampfsportabteilung immer weiter ausgebaut. Jetzt geht der Verein den nächsten Schritt und hat die Sportart Mixed Martial Arts (MMA) in seine Angebotspalette aufgenommen. MMA ist ein Mix aus Boxen, Thaiboxen, Ringen, Judo und des brasilianischen Jiu-Jitsu. Treten, Schlagen, Clinchen, Werfen: erlaubt ist fast alles. Auch im Bodenkampf darf getreten und geschlagen werden.
Einer der Hauptunterschiede zu den anderen Vollkontaktsportarten. „MMA ist ein Sport ,der sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Wir möchten MMA nicht als Straßenkampf ,sondern als seriöse Sportart für Jedermann anbieten“, erklärt NSV-Geschäftsführer Steffen Liepold. Dafür hat er sich extra einen MMA-Profikämpfer an Land gezogen. Jano Guenther (31) aus Hamburg-Bergedorf unterrichtet zweimal pro Woche im NSV-Dojo (Moorbekstraße 25) Mixed Martial Arts. „MMA ist für mich die Champions-League des Kampfsports. Man kann die ganze Zeit in Führung liegen und am Ende durch eine einzige Unachtsamkeit den Kampf doch noch verlieren. Das macht es so spannend. Außerdem kann ich durch Abklopfen auch selbst jederzeit entscheiden wann Schluss ist“, ist Guenther fasziniert vom MMA. Von seinen acht Profikämpfen hat er drei gewonnen und fünf verloren. Zuletzt war er bei einer Veranstaltung in Finnland im Ring.
Auch Guenther weiß, dass die Sportart,  die in Deutschland immer noch ein TV-Verbot hat und nur im Internet gezeigt werden darf, ein zwielichtiges Image genießt: „Wenn die Leute in ein Kampfsportstudio gehen, haben sie Vorurteile und Klischees und denken, dass dort nur Verbrecher am Werk sind. Deswegen ist es ja so wichtig, dass wir als Verein nun die Möglichkeit geben, diesen Sport bei uns auszuüben. Wir möchten MMA als Breitensport anbieten. Wenn dann aber jemand besonders talentiert sein sollte, würden wir ihn natürlich auch fördern und versuchen Amateurkämpfe für ihn abzumachen“, ist  Guenther mit Feuereifer bei der Sache.
Interessenten können  vorbeischauen.  Infos auch in der  NSV-Geschäftsstelle unter 0 40/ 5 26 25 50 oder unter www.norderstedter-sv.de.

 

Vierfach-Erfolg des SVF

22. Februar

Die Tischtennis-Youngster des SV Friedrichsgabe kehrten mit Pokalen aus Bad Schwartau zurück. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Bei den Tischntennis-Landesmeisterschaften feierten die B-Schüler des SV Friedrichsgabe am Wochenende einen Vierfacherfolg   in Bad Schwartau.   Anna Schüler und Max Westphal holten jeweils zwei Titel.
Anna gewann im Endspiel mit 3:1 gegen Ann-Katrin Fritz (SV Friedrichsort) und ließ  nur einen Satzverlust zu. Im  Doppel waren beide zusammen im Finale nicht zu schlagen.  Max Westphal verlor im gesamten Turnier lediglich zwei Sätze und gewann im Finale 3:1 gegen Milan Lübke (SV Friedrichsort). Auch hier gewannen Kontrahenten aus dem Einzelfinale im Doppel vereint  mit 3:1 im Endspiel gegen das Duo Nick Gutzeit (SV Fockbek) und David Sommerfeld (SV Friedrichsort).
Carina Ludwig (10)  bestätigte bei den C-Schülerinnen  ihren Leistungssprung aus dem vergangenen halben Jahr. Sie unterlag erst im Finale der Landesranglistenersten Haiyan Aye (TSV Schwarzenbek) mit 0:3. Auch im Doppel mit  Adriana Sedrowska (WSG Kellinghusen/Wrist) wurde   Carina  zweite.

 
Treffer 1 bis 13 von 2324
<< Erste < Vorherige 1-13 14-26 27-39 40-52 53-65 66-78 79-91 Nächste > Letzte >>