Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Richtfest in der neuen Kita

17. Dezember: 

Norderstedt (vpu) Das Kita-Neubauprojekt im Lavendelweg im Baugebiet Garstedter Dreieck ist erst Ende Juli gestartet, nun konnte in der letzten Woche bereits Richtfest gefeiert werden.
 Zum diesem Anlass fanden sich bei gerade noch erträglichen Temperaturen zahlreiche Vertreter aus der Norderstedter Politik und Verwaltung ein, unter anderem mit Stadtpräsidentin  Kathrin Oehme und Stadträtin Anette  Reinders, um den Anlass mit den Verantwortlichen vom Norderstedter Verein „Der Kinder wegen“ e.V., der als Bauherr fungiert, zu begehen.
 Nach dem obligatorischen Richtspruch gab es einen musikalischen Auftritt von rund einem Dutzend Kindern und Mitarbeitern der „Wühlmäuse“, die ab 2015 in die neue Einrichtung wechseln werden. Warmer Punsch und eine herzhafte Kartoffelsuppe rundeten den Vormittag ab.
Im August 2015 soll die Einrichtung eröffnen. Sie bietet 30 Krippen- und 40 Elementarplätze und wird sich durch eine besondere Fokussierung auf das Thema Bewegung auszeichnen. Angestrebt wird eine Zertifizierung als Norderstedts erste Bewegungskita.
Das Vorhaben mit einer Investitionssumme von 2,2 Mio. Euro wird zu 60 Prozent von der Stadt Norderstedt und zu 30 Prozent vom Kreis Segeberg aus Bundesmitteln gefördert. Zehn  Prozent der Baukosten trägt der künftige Betreiber selbst.

Der Nachwuchs sang beim Richtfest in Garstedt. Foto: pmi

Pfandbons für das Diakonie-Hospiz

17. Dezember

Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote, Andreas Hausberg und Jan Hayunga jun. (v .li.) bei der Spendenübergabe in dem Lebensmittelmarkt an der Kofurth. Foto: blb

Norderstedt (blb) Hayunga's EDEKA hat  eine Spende über 12 000 Euro an die Diakonie-Hospiz Volksdorf  übergeben.  Die Summe kam über den Zeitraum von fast drei Jahren aus gespendeten Bons von Getränkepfand zusammen. Die Stadt Norderstedt hat neben den Getränkerückgabeautomaten in den drei Hayunga-Filialen am Rugenbarg, an der Kofurth und in  Friedrichsgabe kleine Spendenhäuschen aufgestellt. „Kleinvieh mach auch Mist“, bemühte Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote das bekannte Sprichwort und  Jan Hayunga sen., Inhaber der Lebensmittelmärkte, pflichtete ihm bei: „Selbst ein Bon im Wert von acht Cent  ist sinnvoll, zu spenden, denn über die Monate kommt wirklich einiges zusammen“.
Hospize sind auf die Unterstützung von Spenden angewiesen –  so will es der Gesetzgeber. Die Stadt Norderstedt gehört neben dem Albertinen-Diakoniewerk, der Albertinen-Stiftung und dem katholischen Marienkrankenhaus zu den Gesellschaftern des Diakonie-Hospizes Volksdorf.
Die Initiative von OB Grote im April 2012 hat Jan Hayunga überzeugt: „Ich engagiere mich für das Diakonie-Hospiz-Volksdorf, weil diese Einrichtung todkranken Menschen auf ihrem letzten Lebensabschnitt  in vorbildlicher Weise zur Seite steht – weit über die medizinische und pflegerische Versorgung hinaus durch eine besondere menschliche Zuwendung, die die Atmosphäre in dieser Einrichtung prägt. Darüber hinaus möchte ich mit den Spendenhäuschen  auch die Norderstedter auf  unser Hospiz für Norderstedt aufmerksam machen“. 
Laut Pastor Andreas Hausberg, Geschäftsführer des Diakonie-Hospizes Volksdorf, kommen 25 Prozent der Gäste in den sieben Erwachsenen-Hospizen aus Norderstedt. Insgesamt zählt die Einrichtung 5 000 Übernachtungen pro Jahr. „Einige Gäste sind nur wenige Stunden da, andere mehrere Monate“, sagt Andreas Hausberg über die durchaus unterschiedliche Verweildauer, die in der Tendenz aber eher kürzer ist. „Die Spenden helfen uns finanziell, weil wir jährlich zirka 220 000 Euro benötigen. Die Spendenhäuschen an öffentlichen Orten wie den Hayunga-Lebensmittelmärkten regen auch zum Nachdenken über die letzte Lebensphase und ein Sterben in Würde an“, so Hausberg.

 

Weihnachtsmärkte: Norderstedt kam

17. Dezember

Strohschlacht am 3. Advent: Dagmar und Tochter Eden Drake und Felix genossen das Strohbad. Foto: bet

Norderstedt (bet) Während sich der Freitag  von seiner stürmischen Seite zeigte und nur wenige Gäste auf den historischen Weihnachtsmarkt am Schmuggelstieg lockte, war es vor allem der Sonntag, der sich als traditioneller Familienausflugstag für Groß- und Kleinfamilien zur Adventszeit herauskristallisierte.
Frische Grillwurst von Hexen gereicht, Schmalzgebäck auf die Hand, dazu für die Erwachsene einen heißen Glühwein bei drei Grad und eine Menge Toberei in den Strohballen sorgten für genügend Abwechslung. „Wir sind das zweite Mal hier am Schmuggelstieg zum Weihnachtsmarkt und vor allem meine Tochter Eden ist von der Strohhüfburg, die wohl diesmal eher eine Strohschmeißarena ist, angetan“, verriet Dagmar Drake. Auch der siebenjährige Felix aus Hamburg tobte durch das Gelände und versteckte sich immer tiefer im Stroh vor seiner Mutter.
Einen Stadtteil weiter in Friedrichsgabe hatte man zum traditionellen Weihnachtsmarkt am Feuerwehrmuseum gebeten. Eine Holzbudenstadt lud neben allerlei Kunsthandwerkern vor allem zu viel Glühwein, Kakao, Waffeln und Würstchen frisch vom Grill ein. Zahlreiche Kunsthandwerker wie auch Ute Brachmann aus der Nähe von Elmshorn mit ihren selbstgebauten Vogelmarionetten sorgten für eine schöne Adventsstimmung.
„Der Gute-Laune-Vogel“ der Künstlerin hatte es auch dem kleinen Matz Reimers angetan, der fasziniert vor dem Federvieh stand und sogar Küsschen an den gefiederten Freund vergab. Für Thorsten Petersen und Dieter Corsepius vom Shantychor Moorbekschipper bildete der Auftritt an diesem 3. Advent das Ende der Singsaison für dieses Jahr. Gemeinsam genossen sie nach stimmungsvollen Weihnachtsliedern einen Glühwein am wärmenden Feuer.
„Wir arbeiten jetzt schon auf unser 2. Maritimes Festival am 8. Februar hin und laden alle Fans dazu ein“. Als besondere Beschäftigung für die Kinder stand Backen auf dem Nachmittagsprogramm: Elf Kinder durften hier frischen Teig ausrollen, ausstechen und vor allem Mandeln für frische Vanillekipfel mahlen. „Das ist ganz schön anstrengend mit so einer alten Handmühle“, sagte Femke.

 

Auszeichnung für Silke Ahrens-

17. Dezember

Silke Ahrens-Rapude und Dirk Teicher. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Silke Ahrens-Rapude und Dirk Teicher vom Amateurtheater „Theater Life – jung und creativ in Norderstedt e.V.“ haben  Bund Deutscher Amateurtheater die silberne Ehrennadel und Urkunde als Dank und Anerkennung für 25 Jahre aktives ehrenamtliches Engagement im Amateurtheater verliehen bekommen.
Beide waren Gründungsmitglieder des Theater Pur und später des Kinder- und Jugendtheaters „Theater Life“, wo beide jetzt sehr aktiv mitwirken.
Dirk Teicher hat viele Theaterkurse belegt und das Theater ist sein liebstes Hobby. Er hat viel Spaß als Schauspieler auf der Bühne, gerade spielte er in „Urmel aus dem Eis“ den Professor Tibatong. Seit Gründung des Theater Life spielt Dirk Teicher im Weihnachtsmusical mit. Außerdem leitet er den Bereich Bühnenwerkstatt und entwickelt und baut die Bühnenbilder.
Silke Ahrens-Rapude hat nach ihrer Ausbildung als Industriekauffrau in einer Schallplattenfirma eine weitere Ausbildung als Spiel- und Theaterpädagogin (But) absolviert und konnte ihr Hobby zum Beruf machen. So arbeitet sie nun als Theaterpädagogin in der Musikschule Norderstedt und leitet dort den Fachbereich Musiktheater mit der Musiktheater-Akademie. Weiter leitet sie die „Bunten Marmeln“, eine Theatergruppe mit Menschen mit Behinderungen und arbeitet an verschiedenen Schulen für den Bereich Theater und Musical. Außerdem arbeitet sie als Autorin für Kindertheaterstücke und ihre Stücke werden bundesweit gespielt. Dem Amateurtheater bliebt sie dennoch immer treu. Im Theater Life leitet sie verschiedene Kinder- und Jugendgruppen und steht sehr gern im Weihnachtsmusical auf der Bühne.
Die sehr gute Teamarbeit zwischen Silke Ahrens-Rapude und Dirk Teicher spiegelt sich wieder: Beide sind nicht nur 25 Jahre im Amateurtheater engagiert, sondern arbeiten die 25 Jahre auch zusammen. „Die Zusammenarbeit mit Dirk macht unheimlich viel Spaß. Wir sind so ein gutes Team, können uns sozusagen „blind“ aufeinander verlassen“, so Silke Ahrens-Rapude.
„25 Jahre“ klingen vielleicht unheimlich lang, aber beide haben im sehr frühen Jugendalter mit der Theaterarbeit angefangen. Silke Ahrens-Rapude hat bereits im Alter von 15 Jahren die erste Theatergruppe in der Johannes-Kirche in Norderstedt gegründet.
25 Jahre sind beide in der Norderstedter Kulturlandschaft aktiv und nicht mehr wegzudenken. Wir sind uns sicher, dass sie auch noch viele Jahre die Theaterlandschaft in Norderstedt bereichern werden.

 

Ein großer bunter Wunschbaum

17. Dezember

Viele bunte Päckchen für Norderstedts  Straßentiger unter dem Wunschbaum im Futterhaus in der Stormarnstraße. Foto: rug

Norderstedt (rug) Die Mitglieder des  „Strassentiger Nord e.V. – Hilfe für freilebende Katzen“ in Norderstedt kümmern sich ehrenamtlich um Streunerkatzen, füttern und verpflegen sie und sorgen für Kastrationen und tierärztliche Versorgung. In ihren Räumlichkeiten in der Stormarnstraße 52 – 56  finden die Tiere vorübergehend ein Zuhause, bevor sie in gute Hände weitervermittelt werden.
Detlef Hoffmann, Leiter von „Das Futterhaus“  in der  Stormarnstraße 44, hat sich deshalb für die Advents- und Weihnachtszeit etwas Besonderes für den Norderstedter Verein Strassentiger-Nord e.V. ausgedacht. Bis zum 31. Dezember steht im Markt ein schön geschmückter Tannenbaum. Aber nicht nur glitzernde Kugeln und strahlende Lichter sollen die Betrachter erfreuen. Mit Unterstützung der Kunden möchte das Team von „Das Futterhaus“ in diesem Jahr den Katzen, die derzeit beim Norderstedter Verein Strassentiger Nord e.V. wohnen und auf ein neues Zuhause warten, beziehungsweise  den 200 Katzen, die vom Verein draußen betreut werden, Weihnachtswünsche erfüllen. Viele Tiere haben einen kleinen Wunschzettel mit ihrem Portrait an den Baum gehängt und freuen sich, wenn die Kunden und Tierfreunde  ihnen einen ihrer kleinen Wünsche erfüllen.
Zusätzlich gibt es einen Infotisch mit Flyern und weiteren Informationen über den Verein Strassentiger Nord e.V. und den Katzen, die auf ein neues Zuhause warten.
Wer keine Zeit hat oder weiter entfernt wohnt: Die Tiere freuen sich auch über Geldspenden für den als gemeinnützig anerkannten Verein, auf das Konto 5100 52 384 bei der Sparkasse Südholstein, BLZ  230 510 30. Damit werden das Futter, Kastrationen und Tierarztrechnungen bezahlt. Das Geld kommt zu 100 Prozent  den Katzen zu Gute, da im Verein alle Mitarbeiter vollständig ehrenamtlich arbeiten.
 Weitere Informationen über die Tierfreunde erfährt man  unter www.strassentiger-nord.de

 

Jugend-DRK packt Pakete

17. Dezember

Die DRK-Jugend packte fleißig Geschenkpakete. Foto: pmi

Norderstedt (vpu) Das Deutsche Rote Kreuz  in Norderstedt wurde Ende November vom Willkommen-Team gebeten, kurzfristig Weihnachtsgeschenke für 30 Flüchtlingskinder zwischen  zwölf  und 16 Jahren zu packen. „Wir hatten genau eine Woche Zeit, weil die Pakete anlässlich der interkulturellen Weihnachtsfeier in der Albert-Schweitzer-Gemeinde, gestaltet von der Diakonie, dann an die Kinder übergeben werden sollten“, so das DRK.
Da stellte sich die Frage, worüber freuen sich Kinder in dieser Situation und diesem Alter. „Wir haben dann einfach Mädchen und  Jungen im gleichen Alter wie die Flüchtlingskinder gefragt und sind dann mit dieser Liste einkaufen gegangen. Wir haben uns gefreut,  dass unser Budget für sechs bis sieben kleine Geschenke je Flüchtlingskind ausgereicht hat“, so das Team.
Die Jugendrotkreuz-Kinder durften dann bei ihrem wöchentlichen Treffen die 30 Pakete packen. Erst sah es wie Chaos aus. Schnell hatten sich vier Packgruppen gefunden. die  älteren Mädchen haben die Pakete für die älteren Flüchtlingsmädchen gepackt, die jüngeren Jungen für die jüngeren Jungen. Jede Gruppe holte sich die Geschenke für jüngere/ältere Mädchen/Jungen und dann wurden die im Herold Center bei den Schuhgeschäften gesammelten Schuhkartons liebevoll mit schönen Weihnachtsservietten ausgelegt und gefüllt und mit Geschenkpapier, dass von der Firma Fancy Trading gestiftet worden war, schön eingepackt.
Die elf  Kinder  haben sich sehr über das Packen  gefreut. Es kamen Aussagen wie : „Oh wie schön, dass die Kinder auch zu Weihnachten was bekommen“ , „dürfen wir es persönlich überreichen?“, „Ich bin froh das wir den armen Kindern Freude bereiten können.“ Es war sehr schön zu beobachten, mit wie viel Geduld , Liebe und Kreativität die Kinder  die Geschenke verpackt haben.  

Vom Blutspendedienst des DRKs hatte man noch Jutetaschen gestiftet bekommen, in die die Schuhkartons, wie man auf dem Bild sieht, perfekt reingepasst haben.   Die vier helfenden Erwachsenen und die Kinder hatten viel Spaß und Freude, den Flüchtlingskindern eine kleine Freude machen zu dürfen.

 

 

 

Glückliche Gewinner bei der

17. Dezember

Freudige Gesichter bei der Gewinnübergabe der Ulzburger Straße (v.l.n.r): Wolfgang Meyer-Lomberg (Filialleiter der Sparkasse Südholstein), Familie Potrawke mit Tochter Lilly, Britta Röben mit Foto ihrer Tochter Kiara, Wiebke Müller, Sabine Spindler-Fejes, Melina Lehmitz mit Vater Patrick, Ute Peters, Henning Schurbohm (1. Vorsitzender des Initiativkreises Ulzburger Straße) und Emres Palabiyik (Sparkasse Südholstein). Foto: pmi

Norderstedt (vpu/pmi) Große und kleine Gewinnerinnen hatten sich am Freitag in der Sparkasse Südholstein eingefunden, um die Preise aus den Advents-Aktionen des Initiativkreises Ulzburger Straße entgegen zu nehmen.
Beim Gewinnspiel galt es, in den teilnehmenden Geschäften die richtige Anzahl der ausgestellten radelnden Weihnachtsmänner richtig zu erfassen. Einen der Hauptpreise gewann Sabine Spindler-Fejes mit einer von Media(at)Home Rode zur Verfügung gestellten HiFi-Anlage, mit der die Tochter in Zukunft aktuelle Hits hören wird. Wiebke Müller nahm einen von der Firma ean elektro alster nord gesponserten Tee-Automaten in Empfang.
Ute Peters konnte sich gleich doppelt freuen: Zum einen erhielt sie persönlich ein professionelles Foto-Shooting, zum anderen erhielt sie für ihren Arbeitsplatz, den Hort Pellwormstraße, einen Weihnachtsbaum. Die von Lüdemann Pflanzen & Floristik zur Verfügung gestellte Tanne hatte die Gewinnerin A.M. Brokjans für einen guten Zweck gespendet.  Auch nicht anwesend sein konnten Christa Matzdorff, die sich in Zukunft in einem von der Firma Rosenthal Bäder und Wärme gesponserten Vergrößerungsspiegel betrachten kann, und Dieter Luer, der seine Schätze in einem Tresor der Firma A. Fitz Sicherheitstechnik aufbewahren kann.
Beim Malwettbewerb fiel der Jury die Auswahl sehr schwer, denn über 60 bunt ausgemalte radelnde Weihnachtsmänner waren abgegeben worden. Bei der Preisvergabe wurde auch das Alter der kleinen Künstler bewertet. Über jeweils eine Wichtelfigur können sich Lilly Potrawke (3 Jahre), Klara Röben (7 Jahre) und Melina Lehmitz (10 Jahre) freuen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten in den nächsten Tagen noch ein kleines Dankeschön.
Der radelnde Weihnachtsmann war in diesem Jahr das Leitmotiv der Ulzburger Straße für ihre Adventsaktion. Damit setzt der Initiativkreis weiter auf das Thema nachhaltige Mobilität, das ja auch beim großen Autofreien Straßenfest im September jeweils das Motto ist.

 

Im Winter keine Hektik: Sicher

17. Dezember

Schon bei Graden über null besteht auf Brücken erhöhte Glatteisgefahr. Foto: dekra

Norderstedt (pmi/blb) Wer auf rutschigen Winterstraßen sicher ans Ziel kommen will, muss seine Fahrweise anpassen, erinnern die Unfallexperten von DEKRA. Hektische Lenkbewegungen und Kickdowns sind bei Schnee, Eis, Matsch und Nässe absolut fehl am Platz. Stattdessen empfiehlt sich vorausschauendes Fahren, ruhiges Lenken und behutsames Bremsen, damit das Fahrzeug nicht ausbricht. Nur in Notsituationen ist ein kraftvoller Tritt aufs Bremspedal sinnvoll.
Schon bei einigen Graden über null müssen Autofahrer jederzeit mit Glatteis rechnen, warnt Markus Egelhaaf aus der Unfallforschung von DEKRA. Gefährlich wird es oft an sonnigen Stellen, an denen es tagsüber taut und nachts wieder gefriert. Auch auf Brücken bilden sich leicht gefährliche Glatteisplatten.
Auf Schnee und Eis empfiehlt es sich, niedertourig zu fahren und gefühlvoll Gas zu geben, dann greifen die Räder besser und drehen nicht so schnell durch. Die Fahrer der beliebten SUVs müssen auch daran denken, dass Allradfahrzeuge auf Schnee und Eis zwar besser fahren als zweiradgetriebene, aber keinen kürzeren Bremsweg haben.
Nähern sich Räumfahrzeuge, heißt es Platz machen, Abstand halten und nicht überholen. „Im Winter sind größere Sicherheitsreserven gefragt, nicht zuletzt auch, um Fehler
anderer ausgleichen zu können“, betont Egelhaaf. Winterreifen sind auf glatten Straßen unverzichtbar, betont der Experte. Sie sind nicht nur bei Schneeglätte und Glatteis, sondern auch bei Reifglätte und Schneematsch gesetzlich
vorgeschrieben.
Allerdings reicht die gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern   bei Weitem nicht aus. „Vier Millimeter sind bei Winterreifen das Minimum, sonst greifen sie bei Schnee und Matsch nicht optimal, und das bedeutet höhere
Unfallgefahr“, so Egelhaaf.

 

Segeberger im Bundestag und

17. Dezember

Der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann (Mitte) und seine Besuchergruppe aus dem Kreis Segeberg auf der Dachterrasse des Reichstagsgebäudes. Foto: pmi

Kreis Segeberg/Berlin (pmi) Am  Tag der „Thüringen-Wahl“ besuchte eine fünfzigköpfige Reisegruppe aus dem Kreis Segeberg die ehemalige zentrale Haftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR in Berlin-Hohenschönhausen. Stasi-Opfer, Fluchthelfer  und Buchautor Karl-Heinz-Richter schilderte beim  Rundgang durch die Zellen, Folterstationen und Verhörräume die Geschichte seines persönlichen und des Leids seiner verfolgten Familie und Freunde.
Der Besuch der Gedenkstätte für die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft in Deutschland war nur ein kleiner Teil der Berlin-Fahrt des CDU-Kreisverbandes Segeberg auf Anregung des Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann.
Bei der Teilnahme an einer Live-Debatte des Deutschen Bundestages mit Glückwünschen von Bundestagspräsident Norbert Lammert an das vitale CDU-Politik-Urgestein Dr. Heinz Riesenhuber erlebten die Segeberger Politikprominenz am Rednerpult.
Beim „Gutachten zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands 2014“ ging Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung selbst „in die Bütt.“  Danach gab es einen Ausblick von der Dachterrasse des Reichstagsgebäudes über Berlin.
Der Bundestagsbesuch wurde abgerundet  durch ein Hintergrundgespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann. „Bei der letzten Bundestagswahl haben wir als CDU hauchdünn die  absolute Mehrheit verfehlt. Beim nächsten Mal müssen wir es schaffen“, ist die Antwort des Bundestagsabgeordneten aus Seth auf die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen und die möglichen Folgen. 
Bei einem Informationsbesuch im Bundesministerium der Verteidigung und einer Führung zum Ehrenmal der Bundeswehr informierte Fregattenkapitän Clemens Jorek die 51 Teilnehmer über die aktuelle Lage der Bundeswehr und die Hintergründe einiger Zeitungsmeldungen.
Die Stadtrundfahrt führte anlässlich des  25. Jubiläums des Mauerfalls entlang dem alten Mauerverlauf. Bei der  Informationsführung durch die Multimediaausstellung der Humboldt-Box mit Besichtigung der Baustelle des zukünftigen Berliner Stadtschlosses erläuterten engagierte Mitarbeiter die Sinnhaftigkeit des Projekts und wussten zu überzeugen. 2019 wollen alle zur Eröffnung dabei sein.
Mit einem Mittagessen im Berliner Fernsehturm auf 207 m Höhe in langsam drehender Kugel und einem Stadtspaziergang mit weihnachtlichen Einkaufsmöglichkeiten in der neueröffneten „Mall of Berlin“ endete die informative  Viertagesreise.

 

Endlich fertig: Die heißeste Schule

17. Dezember

Das neue, hell gestaltete Forum hat sich schnell zum Treffpunkt der 480 Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Harksheide entwickelt. Foto: blb

Norderstedt (blb) Schulleiterin Barbara Schirrmacher hat genau nachgezählt: 1 027 Tage nach der Grundsteinlegung ist der Um- und Erweiterungsbau der Gemeinschaftsschule Harksheide fertig gestellt und offiziell übergeben worden. Schüler, Eltern, Lehrer und die Schulleitung weihten das Bauwerk im Beisein von Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote, Stadtpräsidentin Kathrin Oehme und Schuldezernentin Anette Reinders mit einem kurzweiligen Bühnenprogramm, aufgeführt im neuen Forum der Schule, ein. „Das Forum, an dem auch die neue Mensa angegliedert ist, hat sich schnell  zu einem Treffpunkt aller Schüler entwickelt“, hat Barbara Schirrmacher beobachtet.
Der Umbau der Schule hatte erhebliche Hürden zu nehmen. War der Einzug nach der Grundsteinlegung (April 2012) im Sommer 2013 geplant, musste dieser aufgrund der Insolvenz einer Planungsfirma verschoben werden. Kurz vor dem zweiten Einzugstermin brach ein Feuer, verursacht durch Bauarbeiter, aus. „Da war nicht nur Frust bei Schülern, Eltern und Lehrern, auch in der Verwaltung und Politik gab es traurige Augen“, erinnert sich OB Grote an den folgenschweren Brand im August 2013. Die Stadt streitet noch immer mit der Versicherung um den Ausgleich des Schadens von 1,5 Millionen Euro. Somit begann alles wieder von vorn und es dauerte bis in diesen Dezember, bis die Schüler ihre neuen Räume in  Beschlag nehmen konnten – „Räume, die funktionieren müssen, anregen und Kreativität fördern“, wie Architekt Henning Scheid sagte.
Und sie funktionieren: Die Flure sind breiter, die Räume schöner und vor allem das Forum ist ein echter Zugewinn. Schülersprecher Lucca Solterbeek brachte den ganzen Umbau wortgewandt auf den Punkt: „Wir haben die heißeste Schule Norderstedts“.
Dabei sind die Baumaßnahmen noch nicht vollends beendet, denn der Bau des vierten Zugs steht noch aus, weshalb Architekt Scheid auch noch keinen Schlüssel überreichen wollte. OB Grote sagte, die Mittel müssen noch durch die Stadtvertretung bewilligt und dann voraussichtlich in den Doppelhaushalt 2016/17 eingestellt werden.

 

Norderstedter packten 820

17. Dezember

Norderstedt (vpu) Hunderttausende Menschen im deutschsprachigen Raum haben für die christliche Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ Schuhkartons gepackt und sich so für Kinder in Not engagiert.
Auch viele Menschen aus Norderstedt, Henstedt-Ulzburg, HH-Poppenbüttel und HH-Hummelsbüttel beteiligten sich wieder: Die Sammelstelle von der Kreuzkirche Wiesenstraße konnte 820 Schuhkartons auf die Reise schicken. In diesem Jahr können sich insgesamt 508.217 Kinder über ein Schuhkartongeschenk freuen, das sind 15 000 Schuhkartons mehr als im vergangenen Jahr.
Der Trägerverein Geschenke der Hoffnung dankt allen Päckchenpackern, Helfern und Unterstützern (zum Beispiel durch Sach- und Geldspenden) in Norderstedt und Umgebung von ganzem Herzen: „Wir freuen uns über all die Menschen, die einem Kind durch einen Schuhkarton mitteilen, dass es nicht vergessen ist, sondern so wertvoll ist, dass Fremde ihm zu Weihnachten eine unvergessliche Freude machen“, sagte Geschäftsführer Bernd Gülker.
„In einem oft von Armut und Entbehrungen geprägten Alltag ist ein mit Geschenken gefüllter Schuhkarton ein echtes Hoffnungszeichen. Das Wissen, nicht vergessen zu sein, bleibt bei den Mädchen und Jungen noch lange nach der unmittelbaren Freude beim Auspacken der Geschenke in Erinnerung.“
Mittlerweile sind die Schuhkartons auf dem Weg in die Empfängerländer. Dazu gehören unter anderem Bulgarien, Georgien, Moldau, Polen, Rumänien, Slowakei und Weißrussland. Dort bekommen die Mädchen und Jungen ihr Weihnachtspäckchen durch lokale christliche Gemeinden verschiedener Konfessionen überreicht.
So entstehen oftmals Beziehungen über die Verteilungen hinaus, die Nächstenliebe und Gottesliebe durch praktische Hilfe greifbar werden lassen. An vielen Orten ist die Verteilung in ein weihnachtliches Rahmenprogramm eingebettet.
Spenden werden weiterhin benötigt. Wer die Abgabefrist verpasst hat, kann die Aktion finanziell unterstützen: Gespendet werden kann auf der Webseite des Vereins über das sichere Online-Spendenformular oder klassisch per Überweisung (Geschenke der Hoffnung, Konto: Pax-Bank eG, IBAN: DE12 3706 0193 5544 3322 11, BIC: GENODED1PAX, Verwendungszweck: 300501/Weihnachten im Schuhkarton).

 Ab Ende Dezember werden auf der Website www.weihnachten-im-schuhkarton.org und auf Facebook: www.facebook.com/WeihnachtenimSchuhkarton erste Fotos, Berichte und Videos der Verteilungen veröffentlicht.

 

Die Zipfelmützen trotzten

17. Dezember

Der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt. Diese Familie kam per Pferd ins Ziel. Foto: meg

Norderstedt (meg) „Das war diesmal noch besser als im letzten Jahr. Mit der Beleuchtung und den vielen Ständen. Es war einfach schön“, schwärmte Claudia Just aus Norderstedt vom „2. Zipfelmützenlauf“ im Stadtpark. Die „Rattenscharf-Eventagentur“ von Dagmar Buschbeck und die Stadtpark Norderstedt GmbH begrüßten trotz Kälte, Wind und heftigem Regen mehr als 600 Läuferinnen und Läufer, die alle mit einer Zipfelmütze auf dem Kopf liefen.
 Das waren gleich 200 Teilnehmer mehr als bei der Premiere 2013. Selbst der „Airport-Abendlauf“ im Spetember dieses Jahres hatte weniger Läufer angelockt: „Ich glaube, das liegt daran, dass wir hier mehr anbieten. Hier kann man laufen, walken oder einfach nur spazierengehen. Ich glaube ein Drittel der Teilnehmer waren Spaziergänger“, berichtet Dagmar Buschbeck. Fünf Kilometer ging es durch Wald-, See- und Feldpark. Die zwölf Sponsoren und Unterstützter des Laufs versorgten die 600 „Zipfelmützen“ an verschiedenen Verpflegungs- und Musikstationen kostenlos mit Glühwein, Keksen und anderen kleinen Leckereien.  „Es gab Dominosteine in Massen. Das war richtig prima. Dazu noch Glühwein. Es kam schon eine vorweihnachtliche Stimmung auf“, berichtete Jürgen Rabe, der extra aus Sülldorf angereist war. „Wir sind eine Physiotherapieschule aus Stade. Nach dem Unterricht haben wir alle Klassen zusammengetrommelt und sind direkt hergefahren“, war auch die als Tannenbaum verkleidete Marie Strothmann angetan.
Freuen durfte sich auch Manfred Thurau vom SOS-Kinderdorf Harksheide. Er erhielt einen Scheck in Höhe von 500 Euro von der Firma REWE (Ulzburger Straße). Marktleiter Enrique Johnson spendete wie schon im Vorjahr diesen Betrag, weil auch 2014 mehr als 50 Teilnehmer im Weihnachtskostüm auf die Strecke gingen.  „Vielen Dank an REWE. Das Geld fließt direkt in unsere Bastel- und Spielgruppe. Momentan haben wir 50 Kinder im Dorf, von denen 30 im besten Bastelalter sind. Da können wir die 500 Euro gut gebrauchen“, strahlte Thurau.

 

Der Langsame Walzer – Zeit, um

17. Dezember

Optisch ein „Hingucker“: Walzer in Perfektion. Foto: pmi

Norderstedt (vpu) Der Wiener Walzer wurde in der Geschwindigkeit etwas entschärft und unter dem Namen „Boston“ mit nur 28 bis 30 Takten pro Minute getanzt – der spätere Langsame Walzer oder auch English Waltz. Durch das reduzierte Tempo ergab sich eine große Vielfalt von neuen Figuren, die in sanftem Heben und Senken getanzt werden.
„Wir zeigen Ihnen wie es geht. Am 21. Dezember beim letzten Tanzfrühschoppen in 2014 im 1.SCN, Scharpenmoor 55, 22848 Norderstedt“, so der Verein. Meist  jeden dritten Sonntag im Monat von 11 bis 14 Uhr bieten der Verein Interessierten an, Grundlagen verschiedener Tänze kennen zu lernen, bzw. zu vertiefen. Die ersten anderthalb Stunden wird ein Tanz als Schwerpunkt geschult, danach erfolgt eine Pause bei Kaffee und Gebäck.
Die letzte Stunde haben die Teilnehmer die Möglichkeit, entweder ihr Wissen zu vertiefen, oder einfach ein bisschen nach guter Tanzmusik aller Tänze zu tanzen.  Ob als Single oder als Paar, alle sind willkommen.
Bitte unbedingt online anmelden oder per E-Mail unter benthien.thomas(at)t-online.de, telefonisch unter 0 40/ 69 79 44 34. Weitere Termine findet man auf der Homepage unter www.1sc-norderstedt-tsa.de. Die Teilnahme kostet pro Person nur 15 Euro, Mitglieder des 1.SCN sparen fünf Euro.

 

Straßenraub am

10. Dezember

Norderstedt (blb) Nach einem Straßenraub unter Jugendlichen in Garstedt in der Nacht zu Sonnabend gegen 2.30 Uhr am Herold Center fragt die Kripo Norderstedt  nach Hinweisen.
Die zwei südländisch aussehenden Täter im Alter von etwa 20 Jahren traten aus einem Nebeneingang des Herold Centers kommend an ihr  Opfer, einen 17-jährigen Norderstedter, heran. Dieser war gerade allein zu Fuß auf dem Weg zum Bahnhof. Sie  hielten ihn fest und forderten ihn auf, seine Taschen zu leeren. Sie nahmen an sich, was sie gebrauchen konnten, darunter Bargeld und Zigaretten.
Beide Täter werden   als etwa 1,80 Meter groß beschrieben, waren dunkel gekleidet und trugen zur Tatzeit Drei-Tage-Bärte. Der kräftigere von beiden hat auffällig viele Pickel im Gesicht und trug ein auffälliges Basecap mit einem schwarzen Dollarzeichen auf goldenem Grund. Der zweite Täter wird als schlank beschrieben.
Zur Tatzeit waren drei Zeugen, darunter mindestens eine Frau,  aus Richtung ZOB kommend an ihnen vorbeigegangen.  Die Täter unterbrachen die Tathandlung extra dafür.
Hinweise an 040/52806-0. Die drei Passanten sind aufgerufen, sich als Zeugen zur Verfügung zu stellen.

 
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