Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Ferienspaß in den

16. Juli: 

Norderstedt (blb) Das Feuerwehrmuseum Schleswig-Holstein und das Stadtmuseum Norderstedt bieten auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Sommerprogramm für alle Ferienkinder zwischen sechs und zwölf Jahren an.
„Wasser marsch!“ heißt es erneut am Donnerstag, 17. Juli,  um 15.15 Uhr. Auf dem Museumshof löscht eine Kindergruppe einen „brennenden Baum“ mit Hilfe einer Löscheimerkette und der Handdruckspritze HANSI sowie reichlich Wasser. Außerdem gibt es während dieser 75 Minuten langen Veranstaltung kindgerechte Erläuterungen zum Feuermachen in der Steinzeit, zum Schlauchturm, zu den verschiedenen Feuerwehrfahrzeugen und Löscheimern. Gummistiefel und Regen- oder Ersatzkleidung müssen mitgebracht werden.
Eine telefonische Voranmeldung ist im Feuerwehrmuseum unter 0 40/5 25 67 42 unbedingt erforderlich. An der Museumskasse erhalten Kinder im Beisein eines Erziehungsberechtigten auf Wunsch einen kostenlosen zweiseitigen Fragebogen für junge Forscher für den Rundgang durch das Feuerwehrmuseum. Nach der Beantwortung aller Fragen, wird der Fragebogen beim Museumsmitarbeiter an der Kasse vorgelegt, der dann an die jungen Forscher entweder ein kleines Geschenk und einen Museumsaufkleber oder einen Trostpreis verteilt. Am Dienstag, 22. Juli, geht  um 14 Uhr eine Kindergruppe nach einer kurzen Führung durch das Stadtmuseum auf Schatzsuche und erforscht die Norderstedter Stadtgeschichte mit Hilfe eines Fragebogens. Als Belohnung winkt ein geheimnisvoller Schatz. Für diese Veranstaltungen im Stadtmuseum ist unbedingt eine persönliche Anmeldung im Ferienpassbüro im Rathaus (EG, Zimmer 22, Mo./Di./Do./Fr. von 8.30 bis 12  und von 14.30 bis 18  Uhr) erforderlich.
„Einfach rühren?“ Diese Frage stellt sich allen, die schon immer einmal wissen wollten, warum Omas Marmelade am besten schmeckt. Am Mittwoch, 23. Juli, um 11 Uhr kann man diesem Geheimnis im Stadtmuseum Norderstedt auf die Spur kommen. Gemeinsam werden regionale Früchte zu leckerer Marmelade, ohne künstliche Aromen und Konservierungsstoffe, verarbeitet. Dazu gibt es frische, selbst gebackene Brötchen. Bitte eine Schürze oder ein altes T-Shirt mitbringen. Auf zur „Museumsrallye mit Schatzsuche“.

Weitere Termine: „Wasser marsch!“ am 24. Juli, 31. Juli, 7. August, 14. August, 21. August, von 15.15 bis 16.30 Uhr
Eintritt: 3 Euro pro Kind

Wasser marsch heißt es im Feuerwehrmusuem. Foto: pmi

Vermisste Frau aus Ellerau

16. Juli

Ellerau (blb) Die vermisste Frau aus Ellerau, nach der auch der HEIMATSIPEGEL in seiner Ausgabe in der vergangenen Woche gesucht hatte, ist wieder aufgetaucht. Eine Anruferin aus Ellerau hatte der Polizei gemeldet, dass sie die ihr persönlich bekannte  Frau auf ihrem Fahrrad im Ort gesehen habe. Die Polizei traf die Frau daraufhin an ihrem Wohnort an.
Die Gründe für ihr zwischenzeitliches Verschwinden ermittelt die Polizei noch. Auffällige Verletzungen waren nicht zu erkennen, die Frau kam jedoch zur allgemeinen Gesundheitsüberprüfung in ein Krankenhaus.

 

Sexueller Übergriff im ARRIBA

16. Juli

Norderstedt (pmi) Durch den Mut von drei Kindern und das schnelle Eingreifen des Sicherheitsdienstes im Arriba-Erlebnisbad hat die Polizei einen 28-jährigen Hamburger festgenommen. Er  soll am vergangenen Mittwochnachmittag drei Mädchen durch Anfassen am Körper und Zeigen seines entblößten Gliedes sexuell missbraucht haben.
   Die Kinder hatten  sich an die Betreuer ihrer Ferienreisegruppe gewandt. Diese alarmierten sofort den Sicherheitsdienst, der dafür sorgte, dass der mutmaßliche Täter geschnappt und  in einem separaten Raum des Bades der Polizei überstellt werden konnte.
   In einem ruhigen Nebenraum befragte eine Polizeibeamtin die Mädchen mit deren  Betreuern. Dem Beschuldigten wurde daraufhin der Tatvorwurf gemacht. Er wurde vorläufig festgenommen und für die weiteren Sofortmaßnahmen der Kriminalpolizei Norderstedt überstellt. Die Kinder sagten noch am Nachmittag gegenüber der Kriminalpolizei Norderstedt aus.  Der Beschuldigte machte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. 
   Die Ermittler in Norderstedt (0 40/5 28 06-0), möchten wissen, ob noch andere Kinder am Mittwochnachmittag betroffen waren und ob es Zeugen gibt?

 

Auto Show Nord am 23. & 24. August

16. Juli

Die Auto Show Nord steigt am 23. und 24. August. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Es ist  eine der wenigen Veranstaltungen im Norderstedter Stadtpark, die zu einem Politikum wurde: Die Auto Show Nord wurde nach ihrer Erstauflage im vergangenen Jahr unter anderem von den Grünen in der Stadtvertretung scharf kritisiert. Nichts destotrotz läuft der Vertrag des Veranstalters der Werbeagenturen Oliver Hau-schild und Thomas Will über drei Jahre, und diesen wird die Stadtpark GmbH auch erfüllen. Eine Fortsetzung   wird es an diesem Ort allerdings kaum geben.
Im zweiten Jahr will sich die Auto Show Nord noch vielfältiger präsentieren. Mit einer großen Auswahl an E-Cars und Hybridautos, E-Bikes und Elektrorollern setzt die Messe  vermehrt auf zukunftsweisende, alternative Antriebe. Die Stadt Norderstedt sei idealer Standort für diese große Messe mit moderner und umweltfreundlicher Fahrzeugtechnik. Mit jedem verkauften neuen Pkw sinke die Verbrauchsemissionen für CO2 und Lärm und verbessere sich die Insassen-Sicherheit, heißt es in einer Pressemitteilung des Veranstalters.
Neu ist das Ausstellungsgelände im Waldbühnenbereich, wo sich Reiselustige zum Thema Caravaning begeistern lassen können. Hier stehen Wohnmobile und Wohnwagen des schleswig-holsteinischen Herstellers Hobby bereit und zeigen die neuesten spannenden Entwicklungen aus dem Reich des mobilen Reisens. Umfangreicher wird auch das Dienstleistungsangebot rund um das Kfz: Aufladetechnik für E-Cars, Voll-Folierungen, Ersatzteile, Zubehör, Soundtechnik, Lackierungen, Garagentore, Autovermietung & -Leasing sowie der Airport Hamburg mit seiner Umweltabteilung. Liebhaber von klassischen Porsche-Modellen können sich auf vier Exemplare freuen und diese auch erwerben.
Im gesamten norddeutschen Raum ist die Auto Show Nord führend in der angebotenen Auswahl der Marken. 27 Automarken präsentieren sich hier mit über 120 Neuwagen. Mehr als 20 000 Besucher sollen sich  über die neuesten Premieren und aktuellen Modelle der nationalen und internationalen Hersteller informieren. Auch Serviceleistungen wie Lackierungen, Autoteile und Autovermietung sind neu dabei. Die Simulation im DEKRA-Truck zeigt eindrucksvoll die Sicherheit von Gurten beim Überschlag. Die Messe ist am Sonnabend, 23. August, und Sonntag, 24. August, von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Info: www.autoshownord.de.

 

Asklepios als erste deutsche Klinik

16. Juli

Im atz der Asklepios Klinik Nord erhalten ältere Patienten eine ganzheitliche Behandlung. Foto: pmi

Langenhorn (pmi) Als erste deutsche Klinik wird die Asklepios Klinik Nord – Heidberg als „atz - Alterstraumatologisches Zentrum“ ausgewiesen. Das Zertifikat bescheinigt eine hohe Qualität bei der Versorgung älterer Menschen mit Verletzungen, insbesondere Knochenbrüchen.
Im „atz - Alterstraumatologischen Zentrum“ erhalten ältere Patienten eine ganzheitliche
unfallchirurgische und geriatrische Behandlung. Ziel der fachübergreifenden Zusammenarbeit ist es, die Selbstständigkeit der Patienten zu erhalten und die Rückkehr in die häusliche Umgebung zu ermöglichen. Grundlage ist ein vom Bundesverband Geriatrie gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie und der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie getragenes Zertifizierungsverfahren.
„Die Folgen des demografischen Wandels sind bereits heute für uns spürbar“, erklärt Priv.-Doz. Dr. Marc Schult, Chefarzt der Unfall- und Orthopädischen Chirurgie. „Die Einrichtung des  Alterstraumatologischen Zentrums stellt eine notwendige strukturelle Antwort auf diese Herausforderung dar.“ Senioren stürzen nicht nur häufiger als jüngere Menschen, sondern haben auch mit anderen Verletzungsfolgen zu kämpfen.
Da die Widerstandskraft der Knochen im Alter abnimmt, können schon leichte Stürze zu Brüchen führen. Der dadurch notwendige Krankenhausaufenthalt ist für die Betroffenen oft ein Wendepunkt im Leben. Kamen sie vorher noch gut mit den Widrigkeiten des Alters zurecht, drohen durch längere Bettlägerigkeit plötzlich dauerhafte Einschränkungen der Selbstständigkeit, schlimmstenfalls sogar Pflegebedürftigkeit.
Damit Senioren nach einem Sturz wieder auf die Beine kommen, ist deshalb sofortiges Handeln gefragt. Je schneller der Patient operiert und anschließend mobilisiert wird, umso besser sind die Chancen auf eine vollständige Genesung.

 

Alles, was mehr als 30 Jahre auf

16. Juli

Frank Girnus, auf dem Foto mit Ehefrau Erika, hat sich einen Jugendtraum erfüllt und ist jetzt stolzer Besitzer eines Ford F 100, V8, 5 Liter Hubraum und 200 PS, das ursprünglich einem Farmer im US-Staat Nevada gehörte.  Foto: hbo

Norderstedt (hbo) Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Sonntag in Park“ luden der Veteranen-Fahrzeug-Verband gemeinsam mit dem Stadtpark Norderstedt und dem Team von Pinneberg Mobil zum „2. VFV Oldtimer Picknick Norddeutschland“ in den Stadtpark Norderstedt ein. Besitzer von historischen Fahrzeugen bis zum Baujahr 1984 fuhren vor, wurden von zahlreichen Oldtimer-Freunden auf der Seepromenade des Stadtparks angeschaut oder man kam mit ihnen ins Gespräch.
Der Stadtparkbesuch lohnte sich sowohl für die mit historischem Untersatz als auch für die Zuschauer. Denn die Oldtimer riefen bei dem ein oder anderen Besucher Erinnerungen hervor oder eben auch die Feststellung:
„So einen hatte ich auch einmal!“  Wie Veteranen-Fahrzeug-Verband Gebietsrepräsentant Heinz Kindler, vom Kaltenkirchener „Ing-Büro Lüth & Kindler“, am gleichnamigen Stand informierte, „durften historische Autos, Motorräder, Lastkraftwagen, Traktoren, die mehr als 30 Jahre auf dem Buckel haben, präsentiert werden.“ Eingeladen waren auch Besitzer historischer Fahrräder in entsprechend historischer Kleidung. Mit Blick auf den See bot der Stadtpark Norderstedt ein würdiges Ambiente für das 2. VFV Oldtimer-Picknick „Norddeutschland“.
Weitere Informationen unter www.veteranenfahrt-norddeutschland.de

 

Schritt für Schritt in die

16. Juli

Das Step-by-Step-Team (v. li. Kasia Kosmal-Stoffers, Cindy Klein und Petra Feuser) und die Jugendlichen bei ihrem Treffen alle zwei Wochen. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Eine merkwürdige Sache ist das mit dem Erwachsen werden. Man wird es sowieso, und jeder will es irgendwann, aber ein bisschen Angst macht es auch. Schließlich lauert hinter der vermeintlichen großen Freiheit auch die große Verantwortung. In dieser etwas gemischten Gefühlslage befinden sich im SOS-Kinderdorf Harksheide im Moment immerhin elf   Jugendliche ab 15 Jahren. Das ist gut ein Fünftel aller dort lebenden Kinder, denen mit dem speziellen Trainingsprogramm „Step by Step“ in diesem Lebensabschnitt unter die Arme gegriffen wird.
„Verselbstständigung in der Jugendhilfe erfordert deshalb so viel Aufmerksamkeit, weil die Zeit einfach knapper ist als gewöhnlich“, so die Pädagoginnen Petra Feuser, Cindy Klein und Kasia Kosmal-Stoffers, die das Training in Harksheide zusammen durchführen. Die Selbstgewissheit, voller Zuversicht Entwicklungsschritte zu gehen, gewänne man üblicherweise beiläufig in der Kindheit, so Kosmal-Stoffers. Aber es liege eben in der Natur der Sache, dass diese Normalität bei Kindern, die in der Jugendhilfe aufwüchsen, nicht gegeben sei. Und da man im SOS-Kinderdorf ein Kinderleben erst als gelungen empfindet, wenn auch der Weg in ein selbstbestimmtes Leben geklappt hat, kümmert man sich eben rechtzeitig um dieses Problem.
Das Programm „Step by Step“ hat für die Jugendlichen des Dorfes verbindlichen Charakter, sogar  10 Euro Teilnahmegebühr müssen von jedem entrichtet werden. Dafür bekommt man aber auch was geboten. Alle zwei Wochen trifft sich die Gruppe, um sich mit Themen aus einem der vier Bausteine Geld, Gesundheit, Lebensraum und Beruf zu beschäftigen. Nichts ist schneller gelangweilt als ein Jugendlicher, das weiß man auch in Harksheide, und deshalb ist das Programm sehr um Attraktivität und Realitätsnähe bemüht. „Wir arbeiten mit örtlichen sozialen Trägern und Gastreferenten zusammen“, so Feuser, „aber auch mit der Norderstedter Polizei und dem Jugendamt.“ Die Themen sind vielfältig, vom Umgang mit Behörden bis zur Haushaltsführung ist alles dabei. Im Mittelpunkt stehen aber immer die eigenen Zukunftsvorstellungen und was man tun muss, um sie Wirklichkeit werden zu lassen.
„Ich weiß nicht, ob unsere Jugendlichen nach ihrem Auszug auch nur einen Fehler weniger machen, als andere“, so Cindy Klein, die auch die Jugendarbeit des Kinderdorfes verantwortet, „aber auf jeden Fall haben sie zu jeder Schwierigkeit, der man begegnen kann, schon mal einen Lösungsvorschlag gehört“. Und das sei ja viel wert, immer das richtige „Werkzeug“ dabei zu haben.

 

Neues Bildungsprogramm der

16. Juli

Musikpädagogin Anke Hense (sitzend, links) musizierte mit den Mädchen und Jungen aus der DRK-Kita Dunantstraße. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Nach den Sommerferien werden Mädchen und Jungen in drei weiteren Norderstedter Kitas, darunter in der DRK-Kita an der Dunantstraße, regelmäßig Musikunterricht durch Fachkräfte der Musikschule Norderstedt bekommen. Möglich macht dies das neue Bildungsprogramm „Auftakt“, das im Frühling vorgestellt worden war. Ziel des Programms, symbolisiert durch die Musik-Note „A“, ist es, möglichst viele Norderstedter Kinder altersgerecht und kostengünstig an die Musik heranzuführen.
Dazu sind die Organisatoren um Rüdiger George, Leiter der Musikschule, weiterhin bestrebt, Patinnen und Paten zu gewinnen, die die musikalischen Angebote zu Gunsten der Kindergarten- und Grundschulkinder finanziell unterstützen. Denn um einer weiteren Norderstedter Kita („Regenbogenkinder“), die sich beworben und großes Interesse bekundet hat, eine Zusage geben zu können, fehlt noch das (Sponsoren-)Geld.
Bislang liegen bereits Zusagen von  Sponsoren in Höhe von fast 11 000 Euro vor. „Für  120 Euro kann der Musikunterricht eines Kindes für ein ganzes Jahr finanziert werden“, rechnet  Musikschulleiter George vor. Wer Pate werde, habe die Gewissheit ein qualifiziertes und bewährtes Bildungsangebot zu unterstützen.
„Das Projekt liegt uns sehr am Herzen“, sagte  Kultur- und Sozialdezernentin Anette Reinders in der DRK-Kita Dunantstraße, wo die Mädchen und Jungen schon einmal eine Probestunde mit Musikpädagogin Anke Hense erleben durften. „Ich freue mich, dass wir die musikalischen Angebote jetzt auch auf nichtstädtische Einrichtungen ausweiten“, so  Reinders.
Rüdiger George hofft, dass weitere Firmen und Institutionen, aber auch Einzelpersonen das Projekt unterstützen: „Wir konnten der DRK-Kita sowie den  Kitas Lillesand  Böhmerwald eine Zusage für ein Jahr geben – und hoffen sehr, dass auch die Regenbogenkinder in den Genuss kommen.“
Nach den Sommerferien werden mindestens einmal wöchentlich Musiklehrer in die Einrichtungen kommen. Der Musikunterricht soll „fester Bestandteil des Kita-Alltags werden“, so George. Kristina Hartmann, stellvertretende Leiterin der DRK-Kita, freut sich: „Das ist eine wunderbare Unterstützung und fachliche Begleitung durch die Musiklehrer. Der Musikunterricht hat positive Auswirkungen auf die emotionale Entwicklung der Kinder.“
Zuletzt gewann man  das Polizeiorchester Hamburg als Partner für das Projekt. Diese Verbindung macht es möglich, dass die Polizeimusiker am 17. Februar 2015 ein „Auftakt“-Konzert für Kinder im Festsaal am Falkenberg geben. Das Motto lautet dann „Tatü tata – das Polizeiorchester ist da“.
 Die  Paten ermöglichen ihren Schützlingen auch den kostenlosen Besuch von Konzerten.
Mehr Info: www.auftakt-norderstedt.de.

 

Fußverkehrskonzept: Stadt soll

16. Juli

So wie an der Tangstedter Landstraße in Höhe der Straße „Am Ochsenzoll“ sollen Fußgänger künftig leichter über die Straße kommen. Foto: blb

Norderstedt (blb) Politik und Verwaltung in Norderstedt machen einen weiteren Schritt der Stadt hin zu einer  geringeren Kraftfahrzeugdichte auf den Straßen.  Das jüngst im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellte neue Fußverkehrskonzept soll die Stadt lebendiger und attraktiver machen.  Planerin Christine Werner vom Amt Nachhaltiges Norderstedt betont die Nachhaltigkeit: „Bisher gab es nur den Ansatz für bestimmte Bereiche und Quartiere, wir aber realisieren jetzt ein gesamtstädtisches Konzept.“
Das Konzept fand bereits überregional Beachtung: In Kombination mit den Themenrundwegen und dem Solardorf Müllerstraße punktete Norderstedt in Kiel und wurde mit dem Nachhaltigkeitspreis des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet.
Nun will die Stadt  viele Fußwege  benutzerfreundlicher gestalten und besser vernetzen und dabei die Aufenthaltsqualität  erhöhen. Baudezernent Thomas Bosse nennt das Fußverkehrskonzept einen wichtigen Baustein innerhalb der Planungen für eine zukunftsweisende urbane Mobilität. „Denn jeder Weg beginnt und endet zu Fuß“, sagt es Christine Werner fast poetisch.
Laut Verkehrsentwicklungsplan hat der Fußverkehr in Norderstedt bis dato nur einen Anteil von 16 Prozent. Diese Quote  gilt es zu steigern.  Vorbild ist  London, das  Fußgängermetropole Europas werden  und den Fußverkehrsanteil um gleich zehn Prozent erhöhen will. Eine Studie belegt, dass die Hälfte aller Wege, ob zum Einkauf, zur Schule oder zu Freunden, kürzer als zwei Kilometer sind.
In Norderstedt sollen künftig alle wichtigen Ziele des  Alltagsverkehrs  gut zu Fuß zu erreichen sein. Dazu gehören zentrale Einzelhandelsstandorte, wichtige Bahn- und Bushaltestellen, große Firmen und Schulzentren sowie der Stadtpark. Fußgängern sollen Straßen leichter überqueren können – etwa über Mittelinseln oder Querungsanlagen wie an der Tangstedter Landstraße in Höhe Am Ochsenzoll und an der Ochsenzoller Straße. „Vielleicht werden auch Zebrastreifen  wieder verstärkt im Stadtgebiet installiert“, hofft Christine Werner.
Die Aufenthaltsqualität soll gesteigert werden, indem die Beleuchtung verbessert wird  und mehr Sitzmöglichkeiten  entstehen.
Schwerpunkte sollen in den kommenden vier Jahren die Haupt- und Nahversorgungszentren werden  – wie Herold Center, AKN-Haltestellen, der ZOB in Glashütte und der Harksheider Markt. Die Gesamtkosten belaufen sich nach jetzigem Planungstand auf 800 000 Euro.

 

BUND sucht die schönsten Bilder

16. Juli

Eindrückliche Fotos von Menschen an Flüssen sucht der BUND in seinem Wettbewerb. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) startet heute unter dem Motto „Fluss Natur Mensch“ einen Fotowettbewerb. Flussliebhaber sind aufgerufen, ihre besten Flussbilder unter bund.net/fotowettbewerb hochzuladen.
Die Bilder sollen den Bezug des Menschen zum Fluss zeigen – Radeln, Angeln, Paddeln oder Baden am und im Fluss. Genauso sind Naturaufnahmen willkommen, die für die Schönheit der Flüsse und ihren Artenreichtum begeistern. Es warten hochwertige Preise in einem Gesamtwert von über 2 000 Euro, etwa von Ortlieb und Globetrotter. Das beste Bild wird mit einem Schlauchkajak der Firma Gumotex ausgezeichnet. Einsendeschluss ist der 15. September.
Mit dem Fotowettbewerb „Fluss Natur Mensch“ will der BUND auf die Bedeutung von Flüssen im Alltag des Menschen und für die biologische Vielfalt hinweisen. Flüsse und ihre Auen – die natürlichen Überschwemmungsgebiete des Flusses – sind die Lebensadern unserer Landschaft. „In intakten, natürlichen Flusslandschaften leben unzählige Pflanzen- und Tierarten“, sagt Christine Kehl vom BUND-Auenzentrum in Lenzen/Elbe. „Flussauen reinigen das Wasser und bremsen Flutwellen ab. Wir Menschen nutzen die Flüsse und ihre Ufer für Sport und Erholung.“
Doch nur noch wenige deutsche Flussabschnitte können all diese Dienstleistungen für Mensch und Natur erbringen. Die Flussläufe sind begradigt und in Deiche gezwängt, ihre Ufer betoniert. Die ursprünglichen Auwälder mussten Platz für Siedlungen, Straßen und Landwirtschaft machen. Dem will der BUND mit dem Projekt „Lebendige Auen für die Elbe“ entgegen wirken. Zusammen mit zahlreichen Partnern schützt und entwickelt er Auwälder an der Elbe, zum Beispiel durch Flächenkäufe und das Öffnen von alten Deichen.
Projekt und Wettbewerb werden gefördert vom Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

 

Weltmeister atemlos in Berlin

16. Juli

Der Truck mit den übernächtigten, aber feierfreudigen Weltmeistern an Bord schob sich mühsam durch die Fanmassen. Foto: dpa

Berlin (dpa) Nach dem Eintrag ins Gästebuch der Stadt Berlin haben die Fußball-Weltmeister gestern kurz nach 13 Uhr die Bühne am Brandenburger Tor in Berlin betreten. Umjubelt von Hunderttausenden Fans präsentierte sich zunächst das Trainerteam um Joachim Löw im schwarzen T-Shirt mit einer Eins auf der Brust.
Nach dem Weiterflug in ihre Heimatstädte waren für einige der WM-Helden noch weitere Empfänge geplant. So wurden   die Spieler des FC Bayern am Münchner Flughafen im Tagesverlauf unter anderem von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) geehrt.
Schon Stunden vor dem Empfang auf der Fanmeile am Brandenburger Tor sind die deutschen Fußball-Weltmeister in Berlin frenetisch gefeiert worden. „Wow was hier los ist! Wahnsinn!“, twitterte der Final-Torschütze Mario Götze aus dem offenen Truck. Der schwarze Lkw mit dem Kennzeichen „CHAMPIONS“ schob sich darauf im Schneckentempo mit den übernächtigten, stimmlich angeschlagenen, aber euphorisierten deutschen Nationalspielern durch ein Meer feiernder Fans.
Bundestrainer Joachim Löw lehnte mit einer dunklen Sonnenbrille entspannt auf dem Geländer des Fahrzeugs und winkte immer wieder den schwarz-rot-gold gekleideten und Fahnen schwenkenden Fans zu. „Echte fründe stonn zesamme! Auch Kölle hat den Pott!!“, twitterte Lukas Podolski. „Berlin!!!! Wow!!!“, schrieb Jérome Boateng beeindruckt. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach sang bereits vor dem Empfang am Brandenburger Tor zusammen mit   Marius-Müller Westernhagen und den Höhnern. WM-Held Bastian Schweinsteiger dokumentierte am Brandenburger Tor die Begeisterung mit seinem Handy.
Selbst auf der Spree unterbrachen Ausflugsschiffe ihre Fahrt für einen Blick auf den WM-Tross. Die Mannschaft trug schwarze T-Shirts mit einer großen 1 auf der Vorderseite und trank bei lauter Schlagermusik Bier auf dem Wagen. „Dass wir so Vielen Freude bereitet haben, ist mehr Wert als unsere eigene. Das war der Wahnsinn und das ist der Wahnsinn“, sagte DFB-Präsident Niersbach in der ARD.
Um 10.08 Uhr hatte der Lufthansa-Sonderflug LH 2014 mit der Aufschrift „Fanhansa Siegerflieger“ in Tegel aufgesetzt. Die schwarz-rot-goldene Flagge ragte aus dem Flugzeug, als der Jumbo ausrollte. Die Flughafenfeuerwehr begrüßte die Nationalmannschaft mit Wasserfontänen. Als erster kam Kapitän Philipp Lahm aus dem Flugzeug – mit dem goldenen Pokal in der Hand und der Siegermedaille um den Hals. „Wir werden das erst in den nächsten Tagen realisieren“, sagte Bastian Schweinsteiger, der als Zweiter ausstieg – eingehüllt in eine Deutschland-Fahne.

 

Storjohann Gast bei Hauptversammlung

16. Juli

42 Mitglieder hörten die Rede von Gero Storjohann bei der Jahreshauptversammlung der CDU Norderstedt im TuRa-Sportlerheim. Foto: pmi

Norderstedt (blb) 42  Mitglieder kamen am Freitag zur Jahreshauptversammlung der CDU Norderstedt ins TuRa-Sportlerheim. Unter den Gästen waren Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote mit seiner Ehefrau und Kreistagsabgeordneten Doris Grote sowie die Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann.
Ortsvorsitzende Ruth Weidler hielt Rückschau auf eine erfolgreiche Bundestagswahl,  Veranstaltungen mit dem CDU-Landesvorsitzenden Reimer Böge, diskussionsfreudige und alkoholfreie Punschstände, ein Grünkohlessen mit Claus Peter Dieck und  die zentrale Veranstaltung zur Europawahl  in der TriBühne mit David McAllister. Bundestagsabgeordneter Gero Storjohann sprach in einem Vortrag   zu dem Thema „Keine neuen Schulden – keine Steuererhöhungen“: „Das Ziel, keine Steuererhöhungen vorzunehmen, wird  erreicht. Dieses Versprechen ist auch ein Signal an die Unternehmen in unserem Land, die Arbeitsplätze schaffen und damit ihre Verantwortung für das Land wahrnehmen“, zieht Storjohann  eine positive  Bilanz der Bundesregierung zur parlamentarischen Sommerpause. Der Bundestagsabgeordnete erläuterte die Notwendigkeit von Kompromissen in der großen Koalition, etwa beim Mindestlohn.  In diesem Punkt  ist es der Union gelungen, deutliche Verbesserungen herbeizuführen und  zentrale Punkte und Übergangsregelungen im Gesetz zu verankern.
Als Delegierte für den Kreisverbandsausschuss wurden Arne Krohn, Peter Gloger, Gisela Münster, Harald Schwamborn,  Norman Raske und  Benno Weidler gewählt. Neben den  Mitgliederparteitagen, auf denen alle Kreismitglieder Stimmrecht haben,  ist der Kreisverbandsausschuss weiteres wichtiges Gremium für  mehr Transparenz und Mitwirkung im CDU-Kreisverband.  Der Ortsverband Norderstedt zählt aktuell 270 Mitglieder.

 

Duvenstedt: Smart brennt völlig aus

16. Juli

Die Ursache für diesen Fahrzeugbrand in Duvenstedt ist bislang noch unklar. Foto: büh

Duvenstedt (büh) In Duvenstedt brannte in der Straße Bi'n Achterbarg in der Nacht auf Sonnabend gegen 0.50 Uhr ein Smart Zweisitzer komplett aus. Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Duvenstedt löschten die Flammen, noch ehe sich das Feuer über angrenzende Bäume ausdehnen konnte. Polizisten fahndeten im Umkreis und suchten potenzielle Brandstifter.
Außerdem untersuchten sie weitere geparkte Fahrzeuge, aber augenscheinlich gab es keine weiteren Brandstiftungen. Ob überhaupt der Smart einem Brandanschlag zum Opfer fiel oder ein technischer Defekt Ursache für das Feuer war, ist in der Nacht unklar.

 

Michael Kirschte ist neuer Präsident

16. Juli

Michael Kirschte (li.) hat die Leitung beim Lions Club Norderstedt NEO übernommen. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Im Rahmen eines Sommerfestes in Oering  überreichte der nunmehr „Past President“ des Lions Clubs Norderstedt NEO, Udo Biallas, Präsidentennadel und Charterurkunde an seinen Nachfolger Michael Kirschte.
 Der vierfache Vater Michael Kirschte, 50 Jahre jung und seit kurzem erstmals auch Großvater, verheiratet, wie er sagt, „mit der besten Frau der Welt“, von Berufs wegen Versicherungsfachwirt und in der Freizeit Hobbyfotograf und Bergwanderer, wählte für das neue Lionsjahr das Motto „Gemeinsamkeit bringt uns weit“.
 Nach dem erfolgreichen Verkauf des Lions-Kalenders 2014, aus dessen Erlös unter anderem die Alphabetisierung an der Volkshochschule Norderstedt unterstützt wurde, stellte Michael Kirschte als sein  erstes Projekt den Norderstedt-Kalender 2015 vor, dessen Erlös dem Neubau des Norderstedter Frauenhauses zugutekommen soll. (Der Kalender wird demnächst in den Handel kommen.)
 Alle drei Norderstedter Lions Clubs – der Lions Club Norderstedt, der soeben sein 40-jähriges Bestehen feierte, der Lions Club Norderstedt Forst Rantzau, der seit 1982 besteht, und seit 2011 der Lions Club Norderstedt NEO – teilen dieselben Grundwerte, die in der Lions-Maxime „We serve“ zusammengefasst sind. In diesem Sinn appellierte Michael Kirschte an die Bereitschaft der Mitglieder, sich im Geist von Achtung und  Verantwortung für andere zu engagieren und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

 
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