Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Norderstedts Stadtradeln:

29. Juni: 

Norderstedt (vpu) Der Start der Abschlusstour des Norderstedter Stadtradeln fand noch im Trockenen statt. Doch kaum hatten die Teilnehmer zwei Kilometer hinter sich gebracht, setzte Starkregen ein und man musste sich unterstellen. Auch Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote und Ehefrau Doris radelten mit rund zwei Dutzend weiteren Teilnehmern. Insgesamt zählte das Norderstdter Stadtradeln, das in vielen anderen Städten und Gemeinden bundesweit stattfindet,  in den drei Wochen seit dem 5. Juni 309 Teilnehmer, die 59 983 Kilometer insgesamt schafften.
Erstmals war Norderstedt als Stadt dabei und Hans-Joachim Grote hatte einem kleinen Grußwort alle Norderstedterinnen und Norderstedter in diesen drei Wochen aufgefordert, auf das Fahrrad umzusteigen und somit Kohlendioxid aus dem Autoauspuff zu vermeiden. 17 Teams hatten sich gemeldet, zusammen sparte man somit hochgerechnet über 8 500 Kilogramm Kohlendioxid ein, die nicht in unsere Umwelt gelangten.
Mitradeln konnte fast jeder. Ob nun Norderstedter, Schüler einer hiesigen Schule, Mitglied in einem Norderstedter Verein oder auch Menschen, die in Norderstedt arbeiten.
 „Helfen Sie uns, einen kleinen Schritt weitere in Richtung ‚fahrradfreundlich Kommune‘ zu gehen“, hatte Grote aufgerufen. Sei es auf dem Weg zur Arbeit, zum schnellen Einkauf oder auf einer Radtour – man sollte auf das Fahrrad umsteigen.
Bei den Team legte sich der Verein „Critical Mass“ am stärksten in die Pedalen: 10 944 Kilometer schafften die Teilnehmer zusammen. Da fiel das Ergebnis von „Politik Norderstedt“ mit 1 087 Kilometern in den drei Wochen eher beschaulich aus.

Der Start der Abschlusstour beim Norderstedter Stadtradeln begann noch im Trockenen. Foto: vpu

Der Weltladen Norderstedt

29. Juni

Carlos Sanchez von Arte Indio wird als Gast vor dem Weltladen zum Geburtstag erwartet. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Am Donnerstag, 7. Juli, ist von 13 bis 18 Uhr Feiertag vor dem Weltladen. Anfang Juli 1996 bezog das ehrenamtliche Team die Räumlichkeiten am Rathaus und ist seitdem eine feste Institution in unserer Stadt und leistet durch sein vielfältiges Engagement für den Fairen Handel einen Beitrag zu mehr Gerechtigkeit in der Welt. Aber auch die Bildung für nachhaltige Entwicklung und die Konzerte unter dem Schirm sind fester Bestandteil der Arbeit.
Zu seinem 20.Geburtstag hat sich das Weltladenteam natürlich Gäste eingeladen: Carlos Sanchez von Arte Indio steht den Mitarbeiter/-innen und Kund/-innen des Weltladens den ganzen Donnerstag als Gesprächspartner zur Verfügung. Er präsentiert nicht nur seine fair gehandelten Produkte aus Peru, sondern erzählt Geschichten von ‚Indigenas‘, den Menschen in Lateinamerika und berichtet anschaulich über die Chancen des Fairen Handels in seinem Heimatland und bei uns.
Carlos Sanchez möchte mit den kunsthandwerklichen Produkten, die in Lateinamerika lange Tradition haben, den kulturellen Austausch beleben und uns die Kultur der indigenen Bevölkerung näher bringen. Das tut er auch am folgenden Vormittag. Er unterrichtet alle 230 Schülerinnen und Schüler der Gottfried-Keller-Grundschule zum Thema „Lateinamerika – dreidimensional“. Hören – Sehen – Begreifen: Das ist das methodische Prinzip seiner pädagogischen Arbeit. Die Weltläden in der Umgebung können seinen Besuch nutzen, bei Arte Indio zu Großhandelspreisen einzukaufen.
Sein Besuch in Norderstedt findet im Rahmen des Projektes „Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit des Fairen Handels“ statt und wird von Bingo-Die Umweltlotterie finanziell unterstützt.
„Wir haben uns zum 20.Geburtstag des Weltladens am Rathaus bewusst für Wolfgang Dellke als ‚Festredner‘ entschieden“, sagt Franz Maletzke vom Weltladenteam, „und freuen uns auf seine kleine Laudatio um 15.30 Uhr.“ Er ist nicht nur Mitglied im Verein „Eine Welt für Alle“, sondern seit mehr als ein Jahrzehnt als benachbarter Buchhändler ein guter Beobachter des Weltladenteams und seiner umfangreichen ehrenamtlichen Eine-Welt-Arbeit.
Für die Musik während der Geburtstagsfeier von 16 bis 17 Uhr sorgen Michael Schirmer mit seiner Gitarre und Jochen Arp mit Saxophon und Klarinette. Es gibt Jazz vom Feinsten. Für Michael Schirmer ist das „Konzert unter dem Schirm“ auf der Geburtstagsfeier des Weltladens ein Heimspiel, war er doch viele viele Jahre Pastor in Norderstedt. Das Duo ist weit über die Grenzen Norderstedts hinaus bekannt und steht für hochwertigen Kunstgenuss. Sie spielen Musik aus den verschiedensten Richtungen. Da der Weltladen Gäste aus Lateinamerika hat, werden auch südamerikanische Töne zu hören sein, aber auch Titel vieler anderer Jazz-Größen und eigene Kompositionen. Das Weltladenteam geht davon aus, dass das Publikum begeistert sein wird.
Für das leibliche Wohl der Gäste sorgen – wie immer – die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Weltladens. Natürlich wird FAIR-flixt goot! Norderstedts Kaffee ausgeschenkt und es gibt fair gehandelte Knabbereien. „Mit unseren ‚special guests‘ Carlos Sanchez, Wolfgang Dellke, Michael Schirmer und Jochen Arp haben wir ein Programm zusammengestellt, das alle Sinne ansprechen wird“, sagt Franz Maletzke, der Vorsitzende des Vereins ‚Eine Welt für Alle‘ und freut sich auf die vielen Besucher und auf Sonnenschein unter den Schirmen vor dem Weltladen.

 

Nordgate: Stärker mit Hamburg

29. Juni

Udo Reinbacher (Bad Bramstedt), Marc-Mario Bertermann (EGNO), Volker Dornquast (MdL), Hartmut Hamerich, Keno Kramer (EGNO), Susanne Begert (Wirtschaftsagentur Neumünster), Johannes Callsen, Heino Bubach-Bernhardt, Maren Rusch (Quickborn), Marcel Müller (Referent CDU-Fraktion), Anne-Kristin Metscher und Alfred Vahl (Kaltenkirchen). Foto: pmi

Norderstedt/Neumünster (blb) Regionen stärken, Unternehmen unterstützen und über Kreisgrenzen hinaus denken. Dies waren die Themen zwischen dem Arbeitskreis Wirtschaft der CDU-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein und den Wirtschaftsförderern  des Nordgate in Neumünster. Nach der Vorstellung der erfolgreichen Zusammenarbeit und den Ansiedlungserfolgen entlang der A 7 von Norderstedt bis Neumünster stellte Johannes Callsen, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, zusammenfassend fest, dass Nordgate wirklich eine beispielhafte Kooperation im Land sei.
Im Gespräch mit den Wirtschaftsförderern aus Neumünster, Bad Bramstedt, Kaltenkirchen, Henstedt-Ulzburg und Norderstedt erfuhren die Politiker, dass Vertrauen die Basis dieser Zusammenarbeit über Orts- und Kreisgrenzen hinweg ist. Das gemeinsame Ziel ist die Ansiedlung von Unternehmen, aus einer Hand werden Anfragen innerhalb der Nordgate-Gruppe behandelt. Ein Interessent hat somit gleich mehrere und unterschiedliche Gewerbeangebote zur Auswahl.
Johannes Callsen, Hartmut Heinrich, Mitglied im Fraktionsarbeitskreis und zuständig für Tourismus, sowie Volker Dornquast, Abgeordneter für den Kreis Segeberg, waren interessiert an der zukünftigen Ausrichtung der Kooperation. „Wir werden stärker als bisher  auch die  bestehenden Gewerbegebiete im Fokus haben, wenn es um Neuansiedlungen geht. Ein Potenzial steckt in der Revitalisierung, also der Erneuerung und effektiven Nutzung von Gebieten“, sagte Marc-Mario Bertermann, Geschäftsführer der Entwicklungsgsellschaft Norderstedt (EGNO). Hier wünscht Bertermann sich mehr Möglichkeiten durch die öffentliche Hand, beispielsweise bei energetischer Förderung, Abbau von Antragshürden hin zur Investitionsförderung von Neubauten.
Die Wirtschaftsförderer stellten fest, dass die Zusammenarbeit mit Hamburg noch stärker werden könne, um die gemeinsame Darstellung des Nordens weiter auszubauen. Gerade ausländischen Unternehmern seien die deutschen Verwaltungs- und Gebietsstrukturen nur schwer zu vermitteln. „Wir haben festgestellt, dass Unternehmer sich in erster Linie für eine Region und die Infrastruktur interessieren. Der Ortsname ist zweit- bis drittrangig“, sagte Heino Bubach-Bernhardt (Wirtschaftsagentur Neumünster).
 

 

Das Wikinger-Märchen aus

29. Juni

Die Isländer um Kapitän Aron Gunnarsson (v.) feierten ausgelassen den Einzug ins EM-Viertelfinale. Foto: dpa/Sebastien Nogier

Nizza (dpa) Aron Gunnarsson rannte mit nacktem Oberkörper und weit aufgerissenem Mund in die Kurve und trug nur noch die Kapitänsbinde am Arm. Gylfi Sigurdsson legte sich eine isländische Fahne um die Schultern, Kolbeinn Sigthorsson trug seine kleine Tochter auf dem Arm.
Nach einem der rührendsten Fußball-Märchen der Gegenwart hüpften die Fans wikingerwild auf den Tribünen und wollten gar nicht mehr aufhören zu singen. Die Hymne „eg er kominn heim“ verbreitete nach dem Einzug ins EM-Viertelfinale Gänsehautstimmung im Stade de Nice an der französischen Mittelmeerküste – und bei den mehr als 10 000 Menschen auf den Straßen der Insel-Hauptstadt Reykjavík.
EM-Debütant Island, das mit Abstand kleinste EM-Land, diese anfangs belächelte Auswahl der Unbekannten mit den lustig klingenden son-Namen, den furchteinflößenden Tattoos und Vollbärten, steht nach einem 2:1-Sieg gegen England unter den besten Acht bei der Europameisterschaft. Und will nun auch für Gastgeber Frankreich den Partyschreck spielen und dessen Titelträume zerstören.
„Ich glaube, unser Land steht Kopf. Es ist ein stolzer Moment, er bleibt für den Rest unseres Lebens in unseren Erinnerungen“, sagte Gunnarsson, als er sich später ein grau-braunes Polo-Shirt über den muskulösen Oberkörper gezogen hatte und versuchte, das soeben Erlebte in Worte zu fassen. „Du willst für dein Land gewinnen, für deine Freunde“, erklärte Ragnar Sigurdsson und sagte die wunderbaren Sätze: „Wir sind Wikinger. Wir haben vor niemandem Angst. Wir haben England geschlagen, also können wir auch Frankreich schlagen.“
Nach dem größten Spiel ihrer Lebens wartet nun am Sonntag (21 Uhr) im Final-Stadion von Saint-Denis das größte Spiel ihres Lebens. „Die Jungs sind während des Turnier immer mehr gewachsen. Jetzt ist keine Hürde zu hoch für sie“, sagte Islands Trainer Heimir Hallgrimsson. Auf allen TV-Monitoren in den Katakomben des Stade de Nice liefen im Hintergrund die Szenen dieses denkwürdigen isländischen Sommermärchen-Abends in der Endlosschleife.
Rooneys Foulelfmeter (4. Minute) und die historischen Tore durch Ragnar Sigurdsson nur 80 Sekunden später (6.) und Sigthorsson (18.) bildeten dabei nur den Rahmen für das „größte Ereignis in der Geschichte des isländischen Fußballs“, wie es der neben Lars Lagerbäck gleichberechtigte Trainer Hallgrimsson formulierte.
Die völlig losgelösten Fans in Island-Blau, ob im Stadion an der Côte d'Azur oder mit Wikingerhelmen auf dem Kopf auf dem Hügel Arnarhóll in der Innenstadt von Reykjavík, wollten gar nicht mehr aufhören zu singen, zu tanzen und zu trinken. „Ich glaube, sie haben die beste Zeit ihres Lebens“, sagte Islands Torhüter Hannes Halldorsson. Nie zuvor hat ein sportliches Ereignis die Einwohner der kleinen Insel derart fasziniert wie dieses kontinentale Fußballturnier im Herzen Europas. Selbst die Präsidentenwahl am Sonnabend stand im Schatten dieser eigentlich durchschnittlichen und spielerisch limitierten, aber niemals aufgebenden und immer kämpfenden Auswahl.
Nur 330 000 Einwohner zählt Island. Nur ein Stammspieler (Gylfi Sigurdsson bei Swansea City in der Premier League) ist in einer der vier großen europäischen Ligen aktiv. Ragnar Sigurdsson spielt für den FK Krasnodar und beantwortete in der Mixed-Zone freundlich   die Fragen der russischen Reporter nach seiner Zukunft.

 

Herbert Westphal:

29. Juni

So kannten ihn seine Kollegen: Herbert Westphal mit dem „Andruck“ des HEIMATSPIEGELs. Herzlichen Glückwunsch Herbert! Foto: vpu

Norderstedt (vpu) An der großen, 60 Jahre alten Rotation, damals im Gebäude des HEIMATSPIEGELS am Rugenbarg, war er der absolute „Herrscher“ und hatte das Sagen. Und wenn Herbert Westphal „rüber“ zur Redaktion eilte, dann mussten sich die Redakteure auf „klare Wort“ gefasst machen. Denn dann drückte Herbert auf das Tempo.
Der ehemalige Leiter der Rotation und zusätzlich sehr erfolgreicher Außendienstler im Anzeigenbereich feiert seinen 80. Geburtstag. Durch seine Arbeit hatte er wesentlich zum Erfolg der Zeitungen vom Rugenbarg beigetragen. Schon vor der Pension hatte sich Herbert eine schöne Wohnung in Scharbeutz an der Ostsee gekauft. Dort ließ er es sich gutgehen und verbringt dort viel Zeit in der Rente.
Alte Fußballbegeisterte kennen Herbert noch im Torwart- trikot. Damit stand er bei TuRa Harksheide lange Jahre zwischen den Pfosten und holte auch für das Verlags-Team einige Bälle aus den Netz.
Lieber Herbert, alles Gute von den damaligen Kollegen zu Deinem großen Geburtstag. Wir wünschen Dir viele schöne Tage mit leichtem Gegenwind an Deiner Ostsee!

 

Fünf Jahre Naturgarten am

29. Juni

Vielfältige Natur im Ossenmoorpark. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Eine gute Idee wurde kontinuierlich verfolgt, gemeinschaftlich umgesetzt und weiter gefördert. Das Ergebnis ist der  Naturgarten am Ossenmoorpark. Für Norderstedt ein hervorragendes Beispiel von einer guten Zusammenarbeit der Stadtverwaltung mit dem Förderkreis Ossenmoorpark, der Ortsgruppe NABU Norderstedt, vielen Bürgern und Sponsoren.
Ein Garten von besonderer Art, der sich über Jahre langsam entwickelt und in jedem Jahr ein etwas anderes Gesicht zeigt.

Vor fünf Jahren hat der Förderkreis Ossenmoorpark den Naturgarten in Betrieb nehmen können, der vom Initiator Bernhard Kerlin konzipiert und seitdem äußerst verlässlich aufgebaut und gepflegt wurde. Zur Unterstützung für die erforderlichen Arbeiten konnten immer Anwohner und Förderer gewonnen werden.
Die Veranstalter  freuen sich und laden alle herzlich ein, sich einmal den heutigen Stand mit seinen „Schätzen“ erläutern zu lassen: Pflanzen und Tiere, die teilweise auf der Roten Liste stehen, ein einzigartiger Moortümpel, der dem Rundblättrigen Sonnentau eine Heimat bietet, wo vorher „nur“ eine normale Wiese war.
„Wir führen Sie gern durch den Naturgarten am Ossenmoorpark und laden sie zu unserem Jubiläum ein am 13. Juli   von 13 bis 15  Uhr im Naturgarten am Ossenmoorpark, Am Böhmerwald (Höhe Schulzentrum Süd)“, freut sich der Förderkreis Ossenmoorpark auf viele interessierte Besucher.

 

Karl-May-Premiere versinkt

29. Juni

Dann wurde es nass: 7 000 Zuschauer harrten bei dem einsetzenden Regen zunächst stoisch aus. Foto: dpa/Markus Scholz

Bad Segeberg (blb) Winnetou hatte es ja geahnt: „Ich habe große Sorge. Dunkle Wolken am Himmel können einen gefährlichen Sturm nach sich ziehen“, sagte der Häuptling der Apachen bei der Premiere der  Aufführung „Der Schatz im Silbersee“ in der 65. Karl-May-Saison am Segeberger Kalkberg. Kurz danach  versank die Arena in Wassermassen und Matsch, die Aufführung musste abgebrochen werden.
 Das hatte es in den vergangenen 65 Jahren in Bad Segeberg noch nicht gegeben. Dabei hatte es  feierlich und emotional begonnen. Das Kieler Landeskabinett war  zehn Monate vor der Landtagswahl fast vollständig angetreten, Ministerpräsident Torsten Albig gab  gekonnt den Startschuss für die Spiele. Zuvor hatten Bad Segebergs Bürgermeister Dieter Schönfeld und Karl-May-Geschäftsführerin Ute Thienel dem langjährigen Winnetou-Darsteller Gojko Mitic die Ehrenhäuptlingswürde überreicht. 15 Jahre lang war der frühere Star der DDR-Produktionen am Kalkberg geritten und war vor zwei Jahren als Winnetous Vater   noch einmal zurückgekehrt. Auch dieses Jahr ist Mitic als Off-Sprecher an der Aufführung beteiligt. Der Schauspieler nahm den Indianer-Kopfschmuck sichtlich gerührt entgegen, wozu sich die 7 000 Besucher auf den Rängen erhoben.  Er trägt nun den Namen „Der mit dem Herzen spricht“.
Kurz vor der Pause setzte dann zunächst noch leichter Regen ein, der in der Folge  minütlich stärker wurde, so dass mit Beginn der Pause eine wahre Stadionflucht einsetzte. Die Besucher verließen das Theater, in dem das Wasser in Sturzbächen die Treppen herunter rann. Der  künstlich angelegte Silbersee lief über    und verschlammte die Arena schließlich so, dass an ein Weiterspielen nicht zu denken war – auch mit Rücksicht auf die Pferde, die auf dem Untergrund nicht mehr hätten laufen können.
Die Darsteller nahmen es so gelassen wie es eben geht. Joshy Peters, der in fast 30 Jahren schon so einiges am Kalkberg erlebt hat, etwas mehr. Die neuen Gaststars wie Til Demtrøder  oder Susan Sideropoulos mit etwas Enttäuschung und auch Winnetou-Darsteller Jan Sosniok, der immerhin schon seine vierte Saison am Kalkberg reitet, hat schon glücklicher bei der anschließenden Premierenfeier gesessen.
Die Zuschauer der Premiere können eine weitere Aufführung kostenlos ansehen. Derzeit empfiehlt sich zuvor der Blick in den Wetterbericht.

 

Jahreshauptversammlung bei den

29. Juni

Der neue Vorstand  der Line Dance City Stompers v. li. Harald Schultz, Wibke Leibing und Dirk Leibing. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Bei der Jahreshauptversammlung des TSV Line Dance City Stompers e.V. ist die Zweite Vorsitzende aus gesundheitlichen Gründen von ihrer Position zurückgetreten. Deshalb standen Neuwahlen für diese Position an. Mit großem Dank für seine bisher geleistete Arbeit im Verein als Kassenwart wurde Harald Schultz einstimmig zum neuen 2. Vorsitzenden gewählt. Seine Position als Kassenwart führt er weiterhin aus.
Weiterhin wurde Dirk Lei-bing einstimmig erneut zum 1. Vorsitzenden gewählt und bleibt somit für weitere drei Jahre in diesem Amt bestehen.
Nach einem Rückblick auf das vergangene Jahr und dem Bericht des Kassenwartes gab es unter anderem auch noch den Ausblick auf bevorstehende Veranstaltungen im Jahr 2016.
Zum Abschluss der Versammlung wurden fünf Mitglieder des Vereins geehrt, die bereits 15 Jahre Mitglied bei den City Stompers sind.
Die Mitgliederversammlung  wünschte den Vorstandsmitgliedern bei ihrer Tätigkeit viel Erfolg und dem Verein weiterhin gutes Gelingen.

 

 

 

6. Norderstedter Repair-Cafè

29. Juni

Hier wird Kaputtes wieder ganz gemacht: Im Repair-Cafe in Norderstedt. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Wer wirft schon sein kaputtes, lieb gewonnenes gutes Stück so einfach weg? Vielleicht kann es tatsächlich noch repariert werden? Sie haben aber kein Werkzeug, keine Ahnung, zwei linke Hände, oder einfach keine Lust allein zu tüfteln? Dann kommen Sie doch einfach ins nächste Norderstedter Repair-Cafè am Sonnabend, 2. Juli, von 14 bis 17 Uhr in der Evangelische Familienbildung Norderstedt, Kirchenplatz 1 in  Norderstedt.
Die Organisatoren, Sachkundige und Helfer des Repair-Cafés stellen Werkzeug, Material, Zeit und ihre Kenntnisse ehrenamtlich zur Verfügung und unterstützen Sie mit Fachwissen und Geschick, mit viel Freude und hoher Motivation.
„Es gibt viele Gründe, warum man Dinge reparieren sollte, und nur wenige, warum man es nicht tut. Dinge zu reparieren macht Spaß, spart Geld, ist nachhaltig und schont die Umwelt“, so Cornelia Büchner, Initiatorin.
Bitte beachten: „Das Repair-Café ist kein Reparaturservice – einfach abgeben geht nicht, es kommt auch kein Sachkundiger zu Ihnen ins Haus. Unser Ziel ist es, kaputte Dinge aus den Bereichen Elektro-, Holz-, Näh-, Wanduhren-, Fahrrad- oder Spielzeug selbst oder gemeinsam mit Sachkundigen zu reparieren. Und deshalb kostet ein Besuch auch nichts“.
Aber ganz ohne Spenden läuft ein Repair-Cafè nicht, müssen doch hin und wieder
kleine Materialien angeschafft werden, oder Geld in die Hand genommen werden, um die Öffentlichkeitsarbeit zu finanzieren.
Wir freuen uns auf viele Besucher, denn wer zu einem Repair-Café kommt, macht  etwas Kaputtes wieder ganz, lernt viel dazu und lernt neue Menschen kennen, kann entspannt eine Tasse Kaffee oder Tee und hausgebackenen Kuchen genießen. „Nach mittlerweile sechs Veranstaltungen haben wir die Erfahrung gemacht, dass Schraubendreher und Nähnadel auch von zwei linken Händen gut geführt werden können. In der Gemeinschaft und das Fachsimpeln macht einfach ganz viel Spaß“,
so Angelika Franz, Initiatorin.
Um das Team zu stärken, sucht das Repair-Cafè noch Ehrenamtliche   für die Öffentlichkeitsarbeit, Experten mit handwerklichem und technischem Wissen als auch Helfer, die sich um die Organisation der Treffen kümmern, die den Besucherinnen und Besucher den Ablauf erklären, Wartenummern verteilen, Kaffee kochen, Kuchen ausgeben und so weiter.
Kontakt: Cornelia Büchner Telefon 01 60/91 55 35 05, repaircafe-norderstedt(at)gmx.de

 

FDP komplettiert Kandidatenteam

29. Juni

V. li. Dennys Bornhöft, Stephan Holowaty, Tobias Claßen. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Die FDP hat gewählt: Mit Stephan Holowaty (53) und Dennys Bornhöft (30) stehen nach Tobias Claßen (Wahlkreis Norderstedt) nun auch die Kandidaten für die Wahlkreise Segeberg-West und Ost für die Landtagswahl 2017 fest.
„Ich will vor allem über Chancen sprechen“, so Stephan Holowaty, selbstständiger IT-Berater aus Henstedt-Ulzburg. „Mir ist es wichtig, dass Politik jedem einzelnen die Chance eröffnet, sein Leben so zu gestalten, wie er oder sie das will.  Holowaty ist kommunalpolitisch in seiner Heimatgemeinde Henstedt-Ulzburg sowie im Kreis Segeberg aktiv. Zudem ist er Mitglied des Bundesfachausschusses Internet- und Medienpolitik der FDP.
Dennys Bornhöft ist beruflich als Regierungsrat und Leiter der IT im Hamburger Finanzministerium tätig. Er möchte vor allem, dass Schleswig-Holstein wieder ein Land der Gründer und Start-Ups wird. „Wir brauchen wieder mehr Mut und Optimismus, dürfen nicht immer erst die Hindernisse und Schwierigkeiten sehen. Startups brauchen keine Subventionen, sondern die richtigen Rahmenbedingungen: wenig Bürokratie, ein Steuerrecht, das Finanzierung ermöglicht, ein Einwanderungsrecht, das zur Fachkräftegewinnung beiträgt. Dafür werde ich mich einsetzen.“
Dennys Bornhöft ist Mitglied im Landesvorstand der FDP sowie langjähriger früherer Landesvorsitzender der Jungen Liberalen. Er wohnt in Kiel, seine Familie hat historisch engste Verbindungen nach Bornhöved.
Die Landesliste der FDP zur Landtagswahl wird im November aufgestellt. Dennys Bornhöft, der auch Spitzenkandidat der Jungen Liberalen ist, hat bereits eine Kandidatur auf dem aussichtsreichen Platz 7 angekündigt. Auch Stephan Holowaty strebt einen Listenplatz „unter den ersten Zehn“ an.

 

 

 

Blutspende: Dankeschönaktion in

29. Juni

Die Powerbank gibt es als Geschenk. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Gerade zu Beginn des Sommers und kurz vor der Ferienzeit sind Blutspenden besonders wichtig! Nur durch das tatkräftige Engagement der vielen DRK-Blutspenderinnen und Blutspender, die mit einer uneigennützigen Blutspende einen wichtigen Beitrag zur Patientenversorgung in ihrer Region leisten, gelingt es, stets lebensnotwendige Blutpräparate zur Verfügung stellen zu können. Deshalb bedankt sich der DRK-Blutspendedienst in dem Zeitraum vom 20. Juni bis zum 3. September   auf allen DRK-Blutspendeterminen in Schleswig-Holstein und Hamburg nach der Blutspende mit einem kleinen Präsent bei DRK-Blutspenderinnen und -spendern.
Das Dankeschönpräsent 2016 ist ein mobiles Aufladegerät für Handys, Smartphones oder MP3-Player, das Energie für unterwegs bietet.
Alle Termine und Informationen zur Blutspende unter www.blutspende.de (bitte das entsprechende Bundesland anklicken) oder über das Servicetelefon 0800 11 949 11 (kostenlos erreichbar aus dem Dt. Festnetz).
Produkte aus Spenderblut werden eingesetzt bei Erkrankungen des blutbildenden Systems, Transplantationen und anderem:
 etwa 19 Prozent wird für die Behandlung von Krebspatienten verwendet
 etwa 16 Prozent Herzerkrankungen
 etwa 16 Prozent Magen-Darm-Erkrankungen
 etwa 12 Prozent Verletzungen aus Straßen-, Berufs- und Haushaltsunfällen
 etwa 6 Prozent Leber- und Nierenkrankheiten
 etwa 5 Prozent Blutarmut, Blutkrankheiten
 etwa 4  Prozent Komplikationen bei der Geburt
Blutspender sind „Lebensretter“, etwa 108 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden. In der Bundesrepublik Deutschland werden über das Jahr gesehen durch die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes zirka 3 Millionen Vollblutspenden für die Versorgung der Kliniken in Deutschland bereitgestellt. Das Deutsche Rote Kreuz sichert auf diese Weise zirka 70 Prozent der notwendigen Blutversorgung in der Bundesrepublik Deutschland, nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich.
Sechs regional tätige Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes zeichnen verantwortlich für die flächendeckende, umfassende Versorgung der Patienten in der Bundesrepublik Deutschland rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr
Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Bei der ersten Spende sollte ein Alter von 65 nicht überschritten werden. Bis zum 73. Geburtstag ist derzeit eine Blutspende möglich, vorausgesetzt der Gesundheitszustand lässt dies zu. Bei einer ärztlichen Voruntersuchung wird die Eignung zur Blutspende jeweils tagesaktuell geprüft. Bis zu sechs Mal innerhalb eines Jahres dürfen gesunde Männer spenden, Frauen bis zu vier Mal innerhalb von zwölf Monaten.

 

Seeliger freut sich auf Fürth

29. Juni

Thomas Seeliger (hier nach dem Pokalfinale) freut sich schon auf die neue Saison.
Foto: meg

Norderstedt (meg) Seit Dienstag dieser Woche befinden sich die Fußballer von Eintracht Norderstedt wieder im Training. Die neue Saison in der Regionalliga Nord beginnt am 29. Juli. Die letzten Personalentscheidungen sind  gefallen. Mit Mittelfeldspieler Jeremy Opoku- Karikari wurde der Vertrag verlängert. Innenverteidiger Tim Petersen muss die Norderstedter hingegen nach nur einer Saison wieder verlassen. Pablo Kunter zieht es zum SC Victoria. Clifford Aniteye wird mit dem Lüneburger SK in Verbindung gebracht. Der HEIMATSPIEGEL sprach zu Beginn der Vorbereitung mit Trainer Thomas Seeliger über Ligaziele, Pokalträume und EM-Flaute.

HEIMATSPIEGEL (HSP): Thomas Seeliger, haben Sie den „Pokalschock“ Greuther Fürth schon verdaut?
Thomas Seeliger (49, Trainer Eintracht Norderstedt): „Ich bin da gar nicht so traurig drüber, sondern sehe vielmehr die sportliche Chance, eine Runde weiterzukommen. Gegen Bayern, Dortmund oder Schalke hätten wir zwar vielleicht vor 30 000 Zuschauern gespielt, aber nie und nimmer gewonnen. Gegen einen Zweitligisten hast du aber diese minimale Chance. Es ist nur schade, dass Fürth vermutlich nicht so viele Fans mit nach Norderstedt bringen wird.“

HSP: Ist denn der Sieg im Hamburger Pokal und damit die Quali für den DFB-Pokal auch wieder das Ziel für die kommende Saison?
Seeliger: „Na klar. Da halten wir dran fest. Wir wollen in der Liga erstmal schnellstmöglich die Klasse halten und dann wieder Pokalsieger werden. Die anderen Mannschaften in der Regionalliga schlafen aber auch nicht. Wir müssen sehen, dass Linus Meyer schnell wieder zu seiner alten Form findet. Bei Haris Kevac kann es nach Auskunft der Ärzte noch drei oder vier Monate dauern, bis er wieder eingreifen kann.“

HSP: Wen sehen Sie denn ganz oben in der Regionalliga?
Seeliger: „An erster Stelle muss man da sicherlich wieder den VfL Wolfsburg II nennen. Weiche Flensburg ist aber auch stabil. Bei Oldenburg muss man sehen was passiert. Meppen hat einen ziemlichen Aderlass an Spielern gehabt. Die erwarte ich nicht vorne dabei.“

HSP: Kann die Eintracht, so wie in der vergangenen Hinserie, denn auch wieder oben mitmischen?
Seeliger: „Da bin ich sehr bedeckt und vorsichtig. Es wäre schön, wenn wir für die Gegner wieder eine unangenehme Mannschaft werden würden.“

HSP: Gab es denn eigentlich schon mal Angebote aus dem Profifußball für Sie? Sie besitzen ja die Fußballlehrerlizenz.
Seeliger: „Sicherlich habe ich den Schein nicht umsonst gemacht. Wenn etwas kommt, dann muss es aber auch passen.“

HSP: Aber vielleicht kann es ja auch mit der Eintracht in die 3. Liga gehen?
Seeliger: „Aber nicht mit diesen Strukturen. Da müssten wir auf Profibedingungen umstellen. Da haben dann am Ende doch die Großen wie Wolfsburg wohl den längeren Atem.“

HSP: Was sagen Sie eigentlich zum Niveau der EM? Gibt es da für Experten viele taktische Neuerungen und Erkenntnisse?
Seeliger: „Die größte Erkenntnis ist die, dass es keine kleinen Mannschaften mehr gibt. Kein Team hat sich abschlachten lassen. Alle sind konkurrenzfähig. Die meisten sind aber erstmal darauf bedacht, hinten die Null zu halten. Die Mannschaften stehen sehr tief. Teilweise schon im eigenen Strafraum.“

HSP: Seit ein paar Tagen befindet sich die Eintracht wieder im Training. Worauf wird in den ersten Einheiten das Hauptaugenmerk liegen?
Seeliger: „Wir werden natürlich viel im Grundlagenbereich machen. Die Spieler haben für die Pause auch alle ein paar Pläne mitbekommen. Wenn ich mal in der Geschäftsstelle war, habe ich gesehen, dass einige vor Ort auch schon was gemacht haben. Außerdem steht die Leistungsdiagnostik im Vordergrund. So werden wir zum Beispiel am Sonnabend die Laktatwerte messen.“

HSP: Thomas Seeliger, vielen Dank für das Gespräch!

 

TuRa-Schach erhält Güte-Siegel

29. Juni

Christian Zickelbein (links, Hamburger SK) überreichte TuRas Eberhard Schabel das Gütesiegel. Foto: meg

Norderstedt (meg) Es war bislang die erfolgreichste Saison in der 20-jährigen Geschichte der Schachabteilung von TuRa Harksheide. Die Frauen- sowie die 1. Jugendmannschaft sind in die 1. Bundesliga aufgestiegen. Außerdem belegte TuRa I in der Verbandsliga den vierten Platz. Hinzu kommen noch ein deutscher Meistertitel in der weiblichen U20 sowie eine Vizemeisterschaft in der U14.
Grund genug für den Deutschen Schachbund, der Abteilung   zwei Qualitätssiegel zu überreichen.  Und zwar für  hervorragende Leistungen im Kinder- und Jugendschach sowie im Mädchen- und Frauenschach. Das Siegel ist ein Markenzeichen und dokumentiert den höchsten Qualitätsstandard. TuRa darf sich ab sofort „Deutscher TOP-Schachverein“  nennen. Das Siegel wird für drei Jahre  verliehen.
Christian Zickelbein vom Hamburger Schachklub überreichte TuRa-Abteilungsleiter Eberhard Schabel die Zertifikate: „TuRa ist nun ein TOP-Schachverein in Deutschland. Besonders erfreulich ist, dass 47 Prozent der Schachmitglieder bei TuRa weiblich sind.“ Mit Jens Kressin und Sven Wojtkowiak waren zwei Vorstandsmitglieder bei der Ehrung anwesend. „Mein großer Dank geht  an Eberhard Schabel. Ohne sein Engagement in den letzten 20 Jahren wäre die Schachabteilung nicht das was sie heute ist“, hob Jens Kressin hervor, dass diese Siegel erst seit 2000 verliehen werden und TuRa 2011 schon einmal den Zuschlag erhielt.
Für die 1. Frauen beginnt die Saison in der 1. Bundesliga am 22./23. Oktober mit zwei Heimwettkämpfen gegen  Schwäbisch Hall und die Schachfreunde Deizisau. Für das Unternehmen 1. Bundesliga haben die TuRa-Damen eine Crowdfunding-Aktion gestartet. 2 000 Euro sind das Ziel. 1 000 Euro wurden bislang von zwölf Unterstützern gespendet. Mit dem Geld sollen vor allem die Auswärtsfahrten finanziert werden. Gerechnet wird in der 1. Liga mit einem Gesamtetat von 14 000 Euro.
„Natürlich werden wir als Hauptverein das Team auch unterstützen. Mit welchen Beträgen das kann ich zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht sagen. Wir müssen uns mal mit Eberhard zusammensetzen“, kündigt Jens Kressin aber auf jeden Fall Hilfe seitens des Hauptvereins an. Vom Deutschen Schachbund gab es neben den Urkunden auch noch Bildungsgutscheine für drei Personen für die Teilnahme an einem Lehrgang der DSJ-Akademie sowie fünf Turniergutscheine für die offenen Deutschen Meisterschaften der U 25.

 

Dreimal Edelmetall für

29. Juni

V. li.  Finn Jung, Sarah Rünger und  Henry Schneider sammelten in Bad Schwartau positive Wettkampferfahrung. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Zum 33. Mal lud die Judo-Abteilung Kuzushi des SV Olympia Bad Schwartau den Judo-Nachwuchs zum Gewinnen von Erfahrung ein.  Das besondere an diesem Turnier ist, dass eine Teilnahme nur für Judoka bis zum gelben Gürtel möglich ist.
Für die Judoka des 1. SC Norderstedt standen drei Medaillen auf der Habenseite, zwei Bronze- und eine Goldmedaille. Entsprechend zufrieden war Trainer Torben Heyl. Die Organisatoren sorgten dafür, dass alle Starter möglichst viele Kämpfe bestreiten  und so  Kampferfahrung sammeln konnten.
In der weiblichen U 12 ging Sarah Rünger auf die Matte. Für sie sprang in der Gruppe  bis  31 Kilogram ein sehr guten dritter Platz heraus.  Torben Heyl sagte: „Sarah hat sich von Kampf zu Kampf gesteigert und sich diese Medaille wirklich verdient.“
Bei den männlichen U 12-Kämpfern konnte sich der Norderstedter Trainer über zwei weitere Medaillen   freuen, fast zeitgleich erkämpften sich Henry Schneider (bis 28,7 kg) eine Bronzemedaille und Finn Jung  (bis 32,5 kg) die Goldmedaille.
„Beide haben sich sehr gut verkauft, Finns Sieg ist natürlich ein echtes Sahnehäubchen für uns“, so Heyl weiter. „Blöd war nur, dass beide nahezu gleichzeitig auf den äußeren Matten kämpften, dann ist das Turnier für den Trainer durchaus auch körperlich anstrengend und man kann die einzelnen Kämpfe gar nicht richtig mit dem Kämpfer im Anschluss besprechen.“
Für Finn war es nicht nur der erste Wettkampf überhaupt, er darf als Weißgurt-Träger   eigentlich noch nicht  an Turnieren teilnehmen, hier hat der Veranstalter  den Start von Weißgurten in der Ausschreibung zugelassen.

 
Treffer 1 bis 13 von 1980
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