Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Gewinnerfreude nach der

23. Juli: 

Norderstedt (blb) Jetzt sind wir alle Weltmeister und nach der großen Titelsause ging das Freudenfest des Fußballs beim HEIMATSPIEGEL weiter. Im Rahmen des großen WM-Gewinnspiels hatten wir unsere Leser auf eine fußballerische Zeitreise geschickt und gefragt, wer das 0:1 im WM-Endspiel 1974 in München zwischen Deutschland und Holland erzielt hatte. Keine Schwierigkeit für Fußballkenner, aber im Zeitalter von Google auch schnell zu recherchieren und so war die große Mehrzahl der Antworten auf über 400 Einsendungen per Post und per E-Mail richtig. Johann Neeskens hieß der Mann, der Fußball-Deutschland auf dem Weg zum damals zweiten Stern auf dem Trikot den Atem anhalten ließ, bevor Paul Breitner (ebenfalls per Elfmeter) und der unvergessene Gerd Müller den 2:1-Sieg klar machten.
Unter Ausschluss des Rechtsweges loste die HEIMATSPIEGEL-Jury unter den Gewinnern die Hauptpreise aus: Der erste Preis, ein Strandkorb der Strandkorb-Manufaktur „Die Strandkorbprofis“ aus Buxtehude, ging an Thomas Raschke aus Norderstedt. Der Gewinn wird ihm direkt in den Garten geliefert. Urlaub zu Hause ist also garantiert.
Der zweite Preis, ein Mähroboter vom OBI-Markt Norderstedt, übergeben von der stellvertretenden Marktleiterin Karin Ahlschläger, ging an Helmut Marwede aus Norderstedt. „Am Morgen des Tages, als der HEIMATSPIEGEL mir die Nachricht vom Gewinn übermittelte, hatte mein Rasenmäher seinen Geist aufgegeben“, freute sich der Gewinner über direkten Ersatz – von der Bank quasi.
Der dritte Preis, ein Pegasus-Touren-Fahrrad der Fahrradbörse Horter in Pinneberg, ging an die 11-jährige Stina Arndt, ebenfalls aus Norderstedt, die ihr neues Gefährt ebenfalls persönlich beim Verlag Beim Umspannwerk in Empfang nahm. Verlagsleiter Ralf Mordhorst und Redaktionsleiter Bert Langbehn gratulierten den Gewinnern.
Alle übrigen Gewinner wurden schriftlich informiert.

V. li. Redaktionsleiter Bert Langbehn, Karin Ahlschläger (OBI Norderstedt), Gewinner Stina Ahrndt, Thomas Raschke, Helmut Marwede (alle aus Norderstedt) und Verlagsleiter Ralf Mordhorst bei der Gewinnübergabe. Foto: vpu

Droht Karstadt Norderstedt

23. Juli

Mitarbeiter und Kunden hoffen, dass dieses Schild am Bauzaun der Filiale Norderstedt Symbolkraft für die Zukunft hat. Foto: blb

Norderstedt (vpu/blb) Laut Nachrichtenmagazin „Focus“ existiert eine Studie, nach der die Überlebenschancen der bundesweit 83 Karstadt Filialen überprüft wurde. 29 davon sollen als „stark gefährdet“ oder sogar „sehr stark gefährdet“ eingeschätzt worden sein. Darunter soll auch die Norderstedter Filiale sein.
Wer dieser Tage auf Schnäppchenjagd in Karstadt am Herold Center vorbeischaut, kann es sich kaum vorstellen, dass sich hier die Tore bald für immer schließen sollen. Seit Monaten wird die Filiale aufwendig, verbunden mit dem unvermeidlichen Baustellenlärm für Mitarbeiter und Kunden, umgebaut. „Der Verkauf geht weiter“, verkünden große Schilder am Bauzaun und im provisorischen Eingangsbereich. Vor allem die Mitarbeiter hoffen, dass diese Ankündigung ein gutes Omen für die Zukunft von Karstadt in Norderstedt ist. Nach der Studie des Kaufhaus-Experten Gerd Hessert komme an Standorten wie Norderstedt viel zusammen – „die Konkurrenz durch Online-Anbieter, die sinkende Attraktivität des Warenhauses als Einkaufsstätte, aber auch die geringe Wirtschaftskraft in der Umgebung“. Mindestens Letzteres trifft auf Norderstedt allerdings eher nicht zu. Dazu kommt, dass viele Kunden die Filiale in Garstedt dem vergleichsweise unübersichtlichen und übergroßen Karstadt-Kaufhaus in der Mönkebergstraße in der Hamburger Innenstadt vorziehen. „Die Schließung des Standorts wäre für Norderstedt ein herber Verlust“, sagt auch  Marie-Kathrin Weidner, Geschäftsstellenleiterin bei Norderstedt Marketing, in dessen Beirat Karstadt-Filialleiter Karl-Peter Knoll sitzt.
„Ich kann dazu nichts sagen, wenden Sie sich bitte an unsere Presseabteilung in der Zentrale in Essen“, hält sich Knoll  selbst auf Anfrage des HEIMATSPIEGELS bedeckt. Aus der Konzernzentrale  kam lapidar die Antwort: „Wir nehmen Ihre Frage  gern auf und antworten bei Zeiten per E-Mail!“
Öffentlichkeitsarbeit sieht natürlich anders aus und dies lässt den Spekulationen freien Lauf. In Schleswig-Holstein sollen auch die Karstadt-Filialen in Neumünster und Flensburg „sehr stark gefährdet“ sein.

 

Heißes Wochenende im

23. Juli

Die fantasievollen Drachen, wie dieses Riesenschwein, blieben mangels Wind meist am Boden. Foto: bet

Norderstedt (bet) Obwohl sämtliche Parkplätze am Stadtpark belegt waren, schienen sich die meisten der Gäste am heißesten Wochenende Schleswig-Holsteins  ins Arriba-Freibad verzogen zu haben und nicht am E-Skate-Wettbewerb teilzunehmen oder der RSH-Kindermeile sowie dem Drachenfestival einen Besuch abzustatten.
RSH-Moderator Alexander Baltz war derjenige, der versuchte, trotz der rund 32 Grad dem spärlichen Publikum vor der Bühne den Auftritt der Hip Hop Academy Hamburg schmackhaft zu machen. So gab es für Beatboxer, Rapper und Hip Hop Dancer an diesem Mittag dann nur zaghaften Applaus. Die meisten Familien mit Kleinkindern flüchteten in den Schatten, spendierten laufend Eis oder sahen beim Aqualaufen im extra eingerichteten Pool den Kleinen zu. Selbst das kostenfreie Segway-Fahren lockte nur mäßig in der Hitze.
Auch für die Drachensteiger mit ihren überdimensional großen Modellen wie Riesenschweine, Janoschfiguren oder Riesenkraken war das Wochenende aus Windsicht eher mäßig.Viele der bunten Drachen blieben am Boden schlapp liegen.Während am Sonnabend nur wenige mutige Laien den E-Skaterparcour auf dem Grundstück vor der Waldbühne austesteten, waren es am Sonntag knapp 20 Fahrer, die auf ihren Elektroskate-boards halsbrecherisch die Sandkurven des 500 Meter langen Kurses hinunter jagten und untereinander die Besten kürten.  Nach einigen  Runden hatten die meisten Skater dann nur noch Lust, in den kühlen Stadtparksee zu springen.

 

Riesenmurmeln rollen durch

23. Juli

Kinder der Grundschule Glashütte probierten das Bauen und Bemalen von Murmeln in der vergangenen Woche schon einmal aus. Foto: blb

Norderstedt (blb) Die Stadtpark Norderstedt GmbH hat sich wieder einmal etwas Neues für Kinder einfallen lassen, die in den Ferien zu Hause bleiben: „NaturKunst in Bewegung – riesengroß und kugelrund“ heißt die Aktion, die am Sonntag, 27. Juli, von 11 bis 17 Uhr an der Waldbühne stattfindet.  Gesche Beukenberg, Projektleiterin der Bildungsprogramme im Stadtpark, spart nicht mit Superlativen: „Wir bauen die größten Murmeln der Welt“! Die Aktion ist kostenlos, jeder kann einfach vorbeikommen und mitmachen, wann und wielange er möchte. „Von kleinen Kindern bis zu Jugendlichen wollen wir alle ansprechen“, betont Gesche Beukenberg, dass alle Altersgruppen sich entsprechend kreativ austoben können.
Ganz nach dem Jahresmotto des Stadtparks wird auch der NaturKunst-Tag voller Bewegung sein. Doch steht keine neue Trendsportart im Mittelpunkt – in Bewegung gebracht werden alle kleinen und großen Teilnehmer. Sonst nur klein und aus buntem Glas bekannt, entstehen  Riesenmurmeln aus den unterschiedlichsten Recycling- und Naturmaterialien, etwa aus Holz, in Form gebogenen Weiden oder ganz filigran aus Papier. Vorgefertigte Murmeln aus Papier bekommen ein neues Farbkleid und werden schon beim Herstellen durch die Gegend gerollt. Die kleinen Murmelbauer werden beim Sägen, Hämmern, Filzen, Kleben und Tackern fachkundig von verschiedenen Künstlern und Handwerkern angeleitet.
Gesche Beukenberg fasst zusammen: „Das ist ein ganzheitliches, sinnliches Arbeiten ohne Richtig oder Falsch, was Kindern einfach Spaß macht. Hier darf alles sein und entstehen, jedes Kind ist ein Künstler und ein Murmelbauer.“
Später geht es darum, welche der Riesenmurmeln wohl schneller den Hügel an der Waldbühne herunterrollt oder sind es doch die Kinder auf der Planrutsche? Viel Spaß ist also garantiert. Stadtpark-Geschäftsführer Kai Jörg Evers hofft natürlich, dass das Wetter mitspielt, rechnet dann mit 300 bis 400 Kindern. Familien mit Kindern sind ebenso willkommen (ohne Anmeldung) wie Einzelteilnehmer.

 

Festival am See VIII mit der

23. Juli

Die jamaikanische Reggae-Band Fowokan tritt beim Festival am See auf. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr wartet das Festival am See  wieder mit hochkarätigen Bands auf: die Tim Mitchell Band aus den USA mit Rhythm & Blues und die jamaikanische Reaggae-Band Fowokan werden das Publikum an der Waldbühne im Stadtpark Norderstedt wieder richtig in Stimmung bringen.
Das Festival findet statt am Sonnabend, 2. August, Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.
Tim Mitchell war gerade erst drei Jahre alt, als er spielerisch die ersten Gitarrenakkorde lernte. Bald kamen Keyboard, Bass und Schlagzeug hinzu und bereits mit 14 Jahren trat er mit lokalen Bands auf. Seine erste eigene Band „Soundcheck“ war vor allem im Raum Philadelphia ein echter Insider-Tipp für begeisternden, waschechten Rhythm & Blues. 1982 schloss sich Tim Mitchell als Bassist der berühmten Formation „The Stylistics“ an, mit der er weltweite Tourneen unternahm. Hier entwickelte er auch seine Qualitäten als Sänger und Performer. Die bekannte Gesangsformation „The Drifters“ wurde auf Mitchell aufmerksam und verpflichtete ihn 1994. Bis ins Jahr 2000 tourte er mit der Band durch Europa und wurde zum gefeierten Sänger. Tim Mitchell ist ein brillanter Sänger und Musiker, der jedem Titel und Song aus dem großer Repertoire aus Blues, Funk, Gospel, Soul und eigenen Kompositionen seinen eigenen, unverwechselbaren Schliff gibt.
Fowokan entstand aus der legendären britischen Funkband „Cymande“ mit Sam Kelly  und Jimmy Lindsay. Außerdem gehören dazu Paul Jobson, Spy Austins, Tony Qunta  und Jerome Marcus.
Quasi eine All Star Band spielt auf der Waldbühne in Norderstedt. Der ursprünglich aus Jamaika stammende Jimmy Lindsay trat unter anderem auch schon im Rockpalast 1980 auf.  Sam Kelly war jahrelang Gary Moore´s Drummer und der Rest der Band sind angesehene Session- und Studiomusiker aus England.
„Wir freuen uns sehr, wieder ein tolles Programm zusammen mit unseren Partnern und Sponsoren auf die Beine gestellt zu haben. Kommt doch einfach vorbei und lasst Euch überraschen“, lädt Wolfgang Sedlatschek ein.
Der Norderstedter Kulturträger „Music Werkstatt“, welcher von der Stadt Norderstedt gefördert wird, ist Veranstalter in enger Zusammenarbeit mit der  Stadtpark Norderstedt GmbH und dem ARRIBA Erlebnisbad.

 

Heiratsantrag im Hochzeits-Pavillon

23. Juli

Michael Balzer machte Kim Lorenzen den Heiratsantrag mit traditionellem Kniefall. Foto: pmi

Tangstedt (blb) So mancher lässt sich etwas Besonderes einfallen, um seiner Angebeteten den Antrag für einen auch offiziell beurkundeten gemeinsamen Gang durchs Leben zu machen. Der Kniefall ist hier eine alte Tradition, aber längst nicht aus der Mode gekommen. Gerade wählte  Schauspieler Jeff Goldblum (61, „Jurassic Park“) den Kniefall, um seine 30 Jahre jüngere  Kollegin Emilie Livingston den Antrag zu überbringen.
Einen sehr romantischen Rahmen hatte am vergangenen Donnerstag (17. Juli)   auch der Tangstedter Michael Balzer gewählt. Er bat seine Verlobte Kim Lorenzen in die ortsansässige bekannte Gärtnerei Jenkel. Nicht einfach, um ihr einen Blumenstrauß zu kaufen, sondern um sie in einem eigens von der Gärtnerei hübsch hergerichteten und mit Blumen und Herzen ausgestatteten Pavillon den Heiratsantrag zu machen, Kniefall inklusive. Kim sagte „Ja“ und so soll die  Hochzeit nun genau in einem Jahr stattfinden.
 

 

Längere Öffnungszeiten auf

23. Juli

Der Recyclinghof in Norderstedt ist ab sofort montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr geöffnet. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Der WZV arbeitet stets daran, seine Dienstleistungen kundenorientiert weiterzuentwickeln. Der Recyclinghof in Bad Segeberg hat unter der Woche von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Eine hier durchgeführte, umfangreiche Datenerhebung von Januar bis Oktober 2013 hat ergeben, dass  von 16 bis 17 Uhr der größte Andrang herrscht.
Daher hat sich der WZV entschlossen,  auch den gemeinsam mit der Stadt Norderstedt betriebenen Recyclinghof  in der Oststraße 144 ab sofort eine Stunde länger aufzumachen und öffnet die Tore dort nun montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr. „Als Dienstleister wollen wir den Bedürfnissen unserer Kunden gerecht werden und ihnen die Möglichkeit geben, nach Feierabend noch schnell bei uns vorbeizukommen“, schildert der Leiter der WZV-Recyclinghöfe, Cornelius Thürlings. Ihn freut, dass ebenso wie die Gremien des WZV und der Stadt Norderstedt auch die Personalvertretungen die neue Regelung ausdrücklich unterstützen.
„Um zu prüfen, ob die verlängerten Öffnungszeiten gut angenommen werden, werden die Kundenströme nun für ein Jahr im Probebetrieb genau ausgewertet. Wenn diese sich weiterhin am späteren Nachmittag konzentrieren, steht einer dauerhaften Lösung nichts im Wege“, so Thürlings weiter.

 

ADAC: stationäre und mobile

23. Juli

Ab sofort sind die mobilen Stauberater des ADAC wieder entlang der A 7 unterwegs. Foto: ADAC

Norderstedt (pmi) Der ADAC Schleswig-Holstein hat auch in diesem Jahr über die Sommerferein wieder seine Stauberatung entlang der A 7 aufgenommen.
Aufgrund der ohnehin schwierigen Situation auf den schleswig-holsteinischen Autobahnen hat der Club sein Angebot sogar noch ausgeweitet – in diesem Jahr wird an den Wochenenden zusätzlich ein zweites Staumotorrad auf der A7 unterwegs sein. „Mit dem Baubeginn zum Hamburger Deckel und dem sechsspurigen Ausbau der A 7 wird sich die Verkehrssituation auf der Nord-Süd-Magistrale sicher noch verschärfen, besonders dann, wenn zu den Pendlern und Wirtschaftsverkehren auch noch die Touristen kommen“, sagt ADAC Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Feldhusen.
Egal wer auf der Autobahn im Stau steht: Geholfen wird jedem. „Alle Autofahrer, inländische wie ausländische, ADAC-Mitglieder wie Nichtmitglieder erhalten an unserem Stand Tipps zur aktuellen Verkehrslage, Kartenmaterial für Umfahrungsmöglichkeiten, Fährinformationen und allgemeine Reiseunterlagen. „Für Kinder, die bei Hitze häufig besonderem Stress ausgesetzt sind, halten wir kleine Aufmerksamkeiten und Erfrischungen bereit“, so Feldhusen.
Jede Menge Baustellen Aber auch abseits der A7 lauern auf die Autofahrer jede Menge Staufallen: So kann die Baustelle auf der A1 am Kreuz Bargteheide die Anreise an die Ostsee zu Spitzenzeiten gern mal verlängern. Weitere Störungen wird es auf der A23 im Großraum Itzehoe wegen der anhaltenden Brückenbauarbeiten geben, und auf der B77 werden Autofahrer im Bereich der Ausweichstrecke zum Kanaltunnelbau in Rendsburg mit Wartezeiten rechnen müssen. Überhaupt, der Kanaltunnel: „Die wollten längst fertig sein“, sagt Feldhusen. Nun sehe es so aus, als würden sich die Bauarbeiten bis ins Jahr 2016 hinziehen. „Hier wie anderswo gilt es, bereits vor Fahrtantritt aktuelle Verkehrsinformationen einzuholen, mehr Zeit einplanen oder zu den Tagesrandzeiten – früh morgens oder spät abends – zu fahren“, rät er.
Verkehrslage in Echtzeit: Die ADAC-Stauberatung ist in der Zeit vom 4. Juli bis 23. August freitags von 13  bis 18  Uhr und sonnabends zwischen 8  und 18  Uhr besetzt. Gleichzeitig werden zwei mobile ADAC-Stauberater mit Motorrädern auf den Autobahnen unterwegs sein, um stressgeplagten Autofahrern Hilfe zu leisten.
Aktuelle Stauinformationen erhalten Autofahrer unter www.adac.de. Die Verkehrslage in Echtzeit gibt’s unter www.adac.de/maps; das kann sich jeder kostenlos für MacOS und Android aufs Mobiltelefon oder Tablet laden. Eine Übersicht zu allen Baustellen bietet das Portal www.strassen-sh.de

 

Vor 40 Jahren begann

23. Juli

Dagmar Stacks mit Geschäftsführer Bernd Glathe. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Am 1. August ist es soweit: Dagmar Stacks (55) feiert bei Auto Wichert, in der Ulzburger Straße in Norderstedt ihr 40. Firmenjubiläum.  Begonnen hat ihr Berufsleben mit einer Ausbildung zur Bürokauffrau bei den damaligen Blum-Betrieben, die 1993 von der Auto Wichert GmbH übernommen wurden, samt Mitarbeiter. Eigentlich wollte die damals 15-Jährige etwas Kreatives machen und ist dann über eine Bekannte an die Lehrstelle gekommen. Ein Glücksfall, wie sich dann herausstellte. „Die Aufgaben machen mir bis heute Spaß und mit meinen langjährigen Kollegen und auch Kunden ist es heute fast wie in einer kleinen Familie“, sagt Dagmar Stacks.
Mit der heute noch „besten Freundin“ hat sie sogar vor 40 Jahren die Lehre begonnen, die eine oder andere Kollegin von heute, ging vor 15 Jahren noch bei ihr in die Lehre. Selbst die Kinder von Kunden oder ehemaligen Auszubildenden hat sie aufwachsen sehen.
Dagmar Stacks kennt sich aufgrund der langjährigen Erfahrung in allen Bereichen der Sachbearbeitung aus. Sie kümmert sich um Kasse, Rechnungen und Gewährleistung sowie Kulanz. Kein konfliktfreier Bereich, denn der ein oder andere Kunde ist schon mal unzufrieden und wird unhöflich. Da heißt es „Gelassenheit bewahren“, so ihr Ratschlag, der ihr selber mit zunehmenden Alter leichter fällt. Und: „Ich habe viele Kunden, auch mal unzufriedene, in all den Jahren wieder bei uns gesehen. Das bedeutet, das sie doch zufrieden waren.“   In 40 Jahren Berufsleben hat sich viel verändert, dank der Technik auch zum Positiven. Die gelernte Bürokauffrau hat ihre Ausbildung an der Schreibmaschine begonnen, ist heute froh über ihren PC. Denn eine Reparaturrechnung mit Schreibmaschine und  Korrekturband erstellen dauert. 
Heute gibt es auch weibliche Auszubildende zur Kfz-Mechatronikerin bei Auto Wichert, denen Dagmar Stacks  gern auch mit ihren Erfahrungen zur Seite steht. „Mitarbeiterinnen wie Dagmar Stacks sind ein Glücksfall für Auto Wichert“, sagt Wichert-Geschäftsführer Bernd Glathe. „Wir sind trotz vieler Mitarbeiter sehr familiär, auch für unsere Kunden. Und unser Motto Service mit Leidenschaft wird von Dagmar Stacks gelebt, was toll ist. Wir freuen uns mit ihr über das 40-jährige Jubiläum und freuen uns schon auf das 50.!“
Info: www.auto-wichert.de

 

Eintracht will an Vorsaison anknüpfen

23. Juli

Hintere Reihe v .li. Clifford Aniteye, Dane Kummerfeld, Maciej Kwiatkowski, Linus Büchler, Sinisa Veselinovic, Philipp Koch, Steven Lindener, Jan Lüneburg, Marco Schultz. Mittlere Reihe v.li.: Athletiktrainer Hans Baudisch, Betreuer Rahim Ashraf Parniani, Jan-Philipp Rose, Steffen Heinemann, Linus Meyer, Jan-Henrik Kaetow, Marius Browarczyk, Björn Nadler, Deran Toksöz, Trainer Thomas Seeliger, Co-Trainer Stefan Siedschlag, Torwarttrainer OliverHinz. Vordere Reihe v. li. Physiotherapeutin Vanessa Blunk, Yayar Kunath, Juri Marxen, Dritter Torwart Martin Kubon, Johannes Höcker, Mirko Oest, Erjanik Ghazaryan, Erdinc Güner, Teambetreuer Olaf Bösselmann. Foto: oda

Norderstedt (meg) Das Warten hat endlich ein Ende. Für Eintracht Norderstedt geht eine knapp fünfwöchige Vorbereitung zu Ende. An diesem Freitag (25. Juli) um 19.30 Uhr zählt es: Die Fußball-Regionalliga-Nord  startet in die neue Saison. Die Eintracht eröffnet die neue Runde  im Edmund-Plambeck-Stadion  gegen den VfR Neumünster. Nach den Ergebnissen der Vorbereitung dürfte nichts schief gehen. Das Team von Trainer Thomas See-liger gewann  alle sieben Testspiele. Darunter 2:1 gegen Holstein Kiel aus der 3. Liga. Zuletzt gewann man gegen den Lüneburger SK Hansa (3:1) und den SV Rugenbergen (5:0).
Trainer Ex-Profi Seeliger ist aber schlau genug zu wissen, dass die beste Vorbereitung nichts zählt, wenn die Punktspiele nahen: „Wir müssen versuchen, an unsere erfolgreiche Rückrunde anzuknüpfen. Wir wollen uns in dieser Liga stabilisieren. Meiner Meinung nach sind wir aber besser als vor einem Jahr. Wir haben uns an das Tempo gewöhnt. Ich schätze aber auch die Liga stärker ein als noch vor einem Jahr.“
Als bester Aufsteiger belegte die Eintracht in der Vorsaison Platz zehn. Das weckt Erwartungen, während man beharrlich als vorrangiges Ziel den Klassenerhalt ausgibt. Die Qualität der Mannschaft hat sich allerdings gesteigert. Vor allem Mittelstürmer Sinisa Veselinovic (23, Sportfreunde Siegen, Regionalliga-West) machte in der Vorbereitung auf sich aufmerksam. Dem 1,96-Meter-Hünen gelangen  drei Hattricks. Auch Linus Büchler und Jan-Henrik Kaetow in der Innenverteididung sowie Pablo Kunter auf der rechten Außenbahn überzeugten Trainer Seeliger, der vor dem Auftaktmatch bei der Aufstellung die Qual der Wahl hat. Man darf gespannt sein, wie er sein bevorzugtes 4-1-4-1-System besetzen wird.
Der VfR Neumünster mit Trainer Uwe Erkenbrecher hat im Sommer einen großen Umbruch durchlebt. Etliche Spieler verließen den Klub. Neu dabei sind unter anderem die beiden Litauer Siim Tenno und Reio Laabus. Vom SV Eichede kam Knipser Abdel Abou Khalil. In der vergangenen Serie gewann die Eintracht zu Hause gegen den VfR 3:1.
Eintracht Norderstedt geht mit einem unveränderten Etat von rund 260 000 Euro in die neue Spielzeit. Die Eintrittspreise werden um einen beziehungsweise zwei Euro angehoben. Es gibt künftig auch eine kleine Anzeigetafel und einen neuen Fan-Shop. Thomas Seeliger verbrachte die vergangenen  Tage nicht bei der Mannschaft, sondern weilte im Zuge seiner DFB-Fuballlehrerausbildung bei der U19-Europameisterschaft in Ungarn. Erst am Spieltag fliegt er ein. In Kürze wird er dann ein dreimonatiges Praktikum beim FC St. Pauli beginnen.
Erstmal möchte er aber mit einem Sieg gegen den VfR Neumünster in die Regionalliga-Saison starten.

 

St. Pauli-Miete fließt in

23. Juli

Reenald Koch will mit der Eintracht endlich die Qualifikation für den DFB-Pokal. Davor steht der ODDSET-Pokal ... Foto: blb

Norderstedt (meg) Am kommenden Freitag (19.30 Uhr) starten die Fußballer von Eintracht Norderstedt mit dem Heimspiel gegen den VfR Neumünster in ihre zweite Regionalliga-Saison. Eintracht-Präsident Reenald Koch warnt im HEIMATSPIEGEL-Interview vor zu viel Euphorie. Gleichzeitig hält er aber auch große Stücke auf seine Mannschaft,  die im Vorjahr als Aufsteiger  auf Platz überraschte.

HEIMATSPIEGEL (HSP): Reenald Koch, mit welchen Zielsetzungen gehen Sie in die neue Saison?
Reenald Koch (54, Präsident Eintracht Norderstedt): „Für uns geht es ganz klar in erster Linie um den Klassenerhalt. Man weiß ja, dass das zweite Jahr für einen Aufsteiger oft das schwierigere ist. Und dann wollen wir sehen, dass wir 2015 auch unbedingt noch im ODDSET-Pokal vertreten sind.“
HSP: Das hört sich ein wenig nach Tiefstapelei an. Ist von dieser Mannschaft nicht sogar mehr zu erwarten?
Koch: „Es gibt in dieser Liga so viele gute Mannschaften. Werder II, Wolfsburg II werden wieder oben mitmischen. Dem VfB Lübeck traue ich einen Platz unter den Top Fünf zu. Dann die gestandenen Teams wie Oldenburg, Meppen oder Goslar. Die haben alle den drei- oder vierfachen Etat von uns. Wenn es nur nach dem Etat geht, stehen wir, glaube ich, an 18. Stelle. Für uns geht es erstmal nur darum, den Abstieg zu vermeiden.“
HSP: Sind Sie denn zufrieden mit Ihren Neuverpflichtungen?
Koch: „Wir sind sehr gut aufgestellt und haben jetzt eine noch breitere Qualität im Kader. Allein Sinisa Veselinovic ist eine Vollgranate. Positiv überrascht bin ich aber auch von Pablo Kunter, der aus der U19 vom HSV kommt.“
HSP: Der Zuschauerschnitt der vergangenen Serie lag bei knapp 400 Besuchern. Wie können Sie den verbessern?
Koch: „Ich hoffe einfach, dass die Zuschauer es belohnen, dass hier toller technischer Fußball geboten wird.“
HSP: Sie haben die Eintrittspreise leicht erhöht. Was war der Grund?
Koch: „Ein Stehplatz kostet nun neun statt acht Euro. Der Tribünenplatz vierzehn statt zwölf Euro. Ich denke, diese Preise sind angemessen für die Regionalliga. In der letzten Saison waren wir der Klub mit den günstigsten Ticketpreisen.“
HSP: Auch der FC St. Pauli II wird in dieser Saison seine Regionalliga-Heimspiele im Edmund-Plambeck-Stadion austragen. Wird es ein gutes Miteinander geben?
Koch: „Davon bin ich überzeugt. Der FC St. Pauli ist damals ja auf uns zugekommen und hat angefragt. Das Geld,  das wir von ihnen erhalten,  fließt komplett in den Jugendbereich. Das wird dort dringend benötigt. Unsere A-, B- und C-Jugend spielen ja in der Regionalliga.“
HSP: Wie groß ist die Freude darüber, dass Eintracht Norderstedt die Saison eröffnen darf?
Koch: „Für uns ist es eine ganz besondere Ehre, dass wir vom Norddeutschen Fußballverband ausgewählt wurden. Sportlich ist es gleich eine Standortbestimmung. Uwe Erkenbrecher hat ein sehr gutes Team zusammen. Wir aber auch!“

 

Neuzugang Eggert lebt sich ein

23. Juli

Daniel Eggert bezog eine Wohnung in Friedrichsgabe. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (pmi) Keine Frage, sein neues Bankkonto in Deutschland eröffnet Daniel Eggert  beim SVHU-Partner, der Raiffeisenbank Bad Bramstedt/Henstedt-Ulzburg in der Filiale an der Hamburger Straße. Der 27-jährige dänische Rückraumspieler, der zum 1. Juli seine neue Bleibe im Norderstedter Stadtteil Friedrichsgabe bezog, weiß wovon er spricht. Der Linkshänder, der von Sonderjyske Elite zum Zweitliga-Aufsteiger  aus Henstedt-Ulzburg wechselte, ist gelernter Bankkaufmann.
Der  Familienvater ist  mit seiner Frau Jennifer und seiner acht Wochen alten Tochter  Lilly nach Schleswig-Holstein gekommen ist. „Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir unser Saisonziel, den Klassenerhalt  am Ende auch feiern können“, sagt Eggert.  Dass es  bei den Frogs noch ein wenig familiärer zugeht als in anderen Vereinen, genießt er.
Beim Umzug packten Tim Bracklow, Trainer der 2. Herrenmannschaft und Jens Fedler, Fan-Beauftragter, mit an. „Wir Fans wollen, dass sich die Spieler beim SVHU von Anfang an wohl fühlen“, sagt Fedler, der in den nächsten Wochen die Schar der Supporter kräftig erhöhen will.  „Die Mannschaft braucht unsere Unterstützung“, weiß der selbständige Malermeister.
Jetzt will er den Verein dabei unterstützen, dass die „Neuen“ so schnell wie möglich integriert werden. „Wir suchen noch preiswerten Wohnraum  für Daniels Landsmann Martin Laursen und für zwei oder drei weitere Neuzugänge, die in den kommenden Tagen hier in Henstedt-Ulzburg eintrudeln werden“, weiß Fedler zu berichten. 

 

Neue Gürtel für TuRa-Judokas

23. Juli

20 Nachwuchsjudokas von TuRa Harksheide dürfen nun den gelb-weißen Gürtel tragen. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Nur einen Tag, nachdem die Ligamannschaft von TuRa zwei 7:1-Siege eingefahren hatte, wollte es die Nachwuchsgruppe des Jahrganges 2007 den Großen zeigen: Insgesamt stellten sich 20 Nachwuchsjudokas der ersten Prüfung zum weiß-gelben Gürtel (entspricht dem 8. Kyu, dem  Schüler-Grad).
Alle, die von ihren Trainern Barbara Blach, Alexandra Dubitzky, Richard Putscher  und Nelly Falk gut vorbereiteten  Prüflinge bestanden die Prüfung ohne Probleme.
Mit dem  neuen Gürtel dürfen sich jetzt schmücken: Lasse Röttmer, Jannes Röttmer, Tobias Hübner, Eva Grages, Benedikt Nobis, Matti Tangermann, Ryan Tretbar, Cedric Suhr, Roman Bleiss, Tim Schäfer, Theresa Becker, Leon Helfert, Lukas Spuida, Leonie Freese, Leif Engelke, Kornelis Kiera, Levin Bull, Justus Lemitz, Felix Neubacher, Lex Glagau.

 

Vermisste Frau aus Ellerau

16. Juli

Ellerau (blb) Die vermisste Frau aus Ellerau, nach der auch der HEIMATSIPEGEL in seiner Ausgabe in der vergangenen Woche gesucht hatte, ist wieder aufgetaucht. Eine Anruferin aus Ellerau hatte der Polizei gemeldet, dass sie die ihr persönlich bekannte  Frau auf ihrem Fahrrad im Ort gesehen habe. Die Polizei traf die Frau daraufhin an ihrem Wohnort an.
Die Gründe für ihr zwischenzeitliches Verschwinden ermittelt die Polizei noch. Auffällige Verletzungen waren nicht zu erkennen, die Frau kam jedoch zur allgemeinen Gesundheitsüberprüfung in ein Krankenhaus.

 
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