Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Joachim Llambi moderiert den

06. Mai: 

Norderstedt (blb) Die Veranstaltung hat im vergangenen Jahr hohe Wellen geschlagen: Der 1. Norderstedter Opernball wurde von den 380 Besuchern begeistert aufgenommen. Rajas Thiele, Chef der Mehrzwecksäle Norderstedt GmbH, der den Event mit einigen Magenschmerzen aus der Taufe gehoben hatte, konnte sich im Laufe des gelungenen Abends entspannen. „Man weiß vorher nie, ob eine Veranstaltung hier funktioniert, nur weil sie an anderen Orten funktioniert“, blickt Thiele zurück. Im Nachgang gab es allerdings auch Kritik, weil das ARRIBA-Bad als defizitäre städtische Gesellschaft als Sponsor aufgetreten war. Andere störten sich an dem Roulette- und Black Jack-Spiel im Foyer. Thiele sagt, dies sei ein reines Unterhaltungsangebot, bei dem  um Punkte und nicht um Geld gespielt werde – auch in diesem Jahr.
Und so kündigt Thiele den 2. Opernball am 21. November an, für den es ab heute (9 Uhr) im Ticket Corner an der Rathausallee und per Internet Karten gibt. Für 69 Euro stehen 430 Sitzplätze zum Verkauf. Die Frage,  ob Norderstedt einen Opernball brauche, erachtet Thiele als „sinnlos“, denn danach müsste man auch einen Triathlon oder einen Heavy Metal Contest in Frage stellen. Thiele verweist auf den Kulturauftrag der Stadt, den sie durch Veranstaltungen, unter anderem in der TriBühne, erfülle.
 Oliver Weiß, Pressesprecher der Stadtwerke, sagt auf die Frage, warum mit wilhelm.tel erneut eine städtische Gesellschaft als Hauptwerbepartner auftrete: „Wir betrachten dies als Event Marketing, womit wir bereits im Vorfeld der Veranstaltung eine breite Öffentlichkeit erreichen“. Auftrag der Stadtwerke sei es nicht nur, eine technische sondern auch eine kulturelle Infrastruktur in Norderstedt zu fördern.
Der 2. Opernball wartet wieder mit etlichen Attraktionen auf. Moderator des Abends wird mit Joachim Llambi ein Prominenter sein, der einem breiten Publikum durch seine Rolle als Juror bei der RTL-Show „Let's dance“ bekannt  ist. „Allein durch ihn werden die Karten noch schneller vergriffen sein, als im vergangenen Jahr“, ist sich Thomas Fürmeyer (TSG Creativ Norderstedt) sicher, der auch 2015 die Choreografie des Einzuges der Debütanten und Debütantinnen einstudiert.  Bis zu 30 Paare können hier mitmachen,   bewerben können sich interessierte Damen und Herren – Vorkenntnisse sind wünschenswert.
Für die Musik sorgt wieder das Berlin Starlight Orchestra, dieses Jahr verstärkt durch  drei Streicherinnen. Das Autohaus STADAC bietet erneut das „Valet Parking“ an, übernimmt die Fahrzeuge der Ballbesucher direkt am Roten Teppich vor dem Eingang und parkt sie. „40 Prozent haben den Service im vergangenen Jahr genutzt“, freut sich STADAC-Chef Philip Leuchtenberger.  
Rajas Thiele betont: „Der erste Opernball hat gezeigt, dass es Bedarf an einem exklusiven Event in Norderstedt gibt, wir wollen diesen gesellschaftlichen Höhepunkt dauerhaft etablieren“.

Die Partner des 2. Norderstedter Opernballs wagten schon einmal ein Tänzchen. Heute beginnt der Kartenverkauf. Foto: blb

Parkerwachen im Stadtpark

06. Mai

Cheerleader begrüßten die Besucher am Eingang des Stadtparks. Foto: bet

Norderstedt (bet) Einige wenige Grillfanatiker hatten sich trotz des wechselfreudigen Wetters am 1. Mai anlässlich zum Parkerwachen in den Norderstedter Stadtpark getraut und grillten gemeinsam an der Seepromenade. Die anderen Parkbesucher amüsierten sich an der Waldbühne, wo unter anderem die Cross Country Hoppers mit Line-Dance für gute Stimmung unter den Zuschauern sorgten.
Am Stadtparkeingang hatten sich geschickt die Starlets Cheerleader positioniert, die mit silbernen Puscheln ausgestattet zu heißen Beats tanzten. Während sich ausgekühlte Wasserskifahrer mitsamt Neoprenanzug in das wärmende Poolbad setzten, genossen zahlreiche Eltern mit Kindern die vielfältigen Freitzeitangebote.
Neben Strickleiterklettern gab es viel buntes Treiben auf dem Spielplatz an der Waldbühne und fröhliche Gesichter an den Grill- und Eisständen. „Uns gefällt der Saisoneröffnungstag und wir sind schon gespannt auf die vielen folgenden Veranstaltungen in unserem Norderstedter Stadtpark“, freuten sich Inge und Sven Ratschke. Gleich weiter mit der bunten Vielfalt geht es an diesem  Donnerstag, 7. Mai, wenn an der Seepromenade kostenlos das Gartenseminar zum Thema Balkon & Terrasse um 17 Uhr stattfindet. Dann dreht sich hier alles um die optimale Kübelbepflanzung. Nur zwei  Tage  später lockt im Feldpark am 9. Mai (Sonnabend) von 14 bis 17 Uhr ein Bastelnachmittag mit Naturmaterialien für Kinder bis zehn Jahre. Der 12. Mai (Dienstag) steht im Zeichen der Kinderforscher: Hier wird man von 15 bis 17 Uhr zum Baumforscher und Entdecker, die Teilnahme kostet 7 Euro.  Treff ist am Waldspielplatz.

 

Die Maischolle bleibt

06. Mai

Rund 600 Maischollen servierten die Helfer des THW Norderstedt ihren Gästen in diesem Jahr. Foto: vpu

Norderstedt (vpu) Auch im neuen Gebäude in der Tycho-Brahe-Kehre, am Umspannwerk in Friedrichsgabe, war die Maischolle des Technischen Hilfswerks Norderstedt (THW) wieder „der Renner“ am 1. Mai. Schon zum  20. Mal servierte das THW den Norderstedtern – und vielen Besuchern aus den Nachbarstädten und -gemeinden – das leckere Fischgericht, frisch zubereitet und mit Bratkartoffeln.
Und so konnte es niemanden wundern, dass am letzten Freitag, schon lange vor 11 Uhr die Parkplätze rund um das THW-Haus knapp wurden und sich viele Gäste schon frühzeitig einfanden, um die ersten Schollen gleich aus der heißen Pfanne zu bekommen.
Natürlich hatte das Norderstedter THW auch für ein buntes und unterhaltsames Programm rund um das Festessen gesorgt. Zum einen präsentierte die Feuerwehr und ihr Nachwuchs Geräte und Fahrzeuge. Zum anderen gab es heiße Live-Musik von „Real Stuff“.
Auch der ehemalige CDU-Landtagsabgeordnete Manfred Ritzek hatte sich  in die Warteschlange vor der Schollen-Ausgabe eingereiht. „Einfach lecker“, schwärmte er schon vorher. Viele Besucher waren seiner Meinung.

 

„Wenn einer fehlt“ – Trauergruppe

06. Mai

Trauergruppe für Kids & Teens. Bianca Wehner leitet das Familienzentrum in Glashütte und hat sich für die neue Trauergruppe Kinder und Jugendliche eingesetzt. Foto: bet

Norderstedt (bet) Stirbt ein geliebter Mensch, ist es gerade für Kinder und Jugendliche eine beschwerliche und erdrückende Situation. Sie müssen professionell betreut werden und müssen das Geschehene mit Hilfe geschulter Fachkräfte verarbeiten. Deshalb wurde in Glashütte im Familienzentrum nun eine erste Trauergruppe für Kinder- und Jugendliche initiiert. Angesprochen sind ebenso Betroffene aus anderen Norderstedter Stadtteilen oder der näheren Umgebung.
„Wir treffen uns acht Mal für jeweils 1,5 Stunden. Gemeinsam zünden wir für den Menschen, der in unserem Leben fehlt, eine Kerze an. Wir hören Geschichten, basteln, schreiben, spielen, experimentieren, tauschen uns aus und sind einfach miteinander“, listen Alexandra Preuße und Susanne Kowalksi auf.
Die beiden Frauen werden die Trauergruppen für  Kinder und Jugendliche in Norderstedt leiten. Sie kommen vom ambulanten Kinderhospizdienst in Bad Segeberg, dem Verein Muschel. „Gemeinsam wollen wir traurig sein, aber auch wütend oder albern. Wir können Fragen stellen und zusammen lachen. Wir lernen miteinander und voneinander, mit dem Verlust eines wichtigen Menschen zu leben“, ergänzt Susanne Kowalski.
Ein erstes Informationstreffen findet am Donnerstag, 7. Mai, um 16.30 Uhr im Familienzentrum Glashütte in der Mittelstraße 45 statt. Hier werden für die bereits festgelegten Treffs auch die Uhrzeiten besprochen, die sich nach den Bedürfnissen der Teilnehmer richten sollen. Start des ersten Treffs ist am 21. Mai, weitere Termine sind der 28. Mai, 4. Juni, 11. Juni, 18. Juni, 25. Juni, 2. Juli und 9. Juli. Nach den Sommerferien wird wieder am 13. Juli gestartet. „Wir sind immer noch auf der Suche nach ehrenamtlichen Mitarbeitern, die das parallel zur Trauerarbeit stattfindende Elterncafé begleiten könnten. Denn die Kinder sollen unter sich ihre Trauer verarbeiten“, ruft Familienzen-trumskoordinatorin Bianca Wehner auf.
 Die Diplom-Pädagogin, die gleichzeitig auch Mitglied des Netzwerkes Sozialraum Glashütte ist, hatte sich nach zahlreichen Gesprächen mit Schulsozialarbeitern für eine Kinder- und Jugendtrauergruppe stark gemacht. „Nutzen Sie den Informationsaustausch bezüglich der neuen Trauergruppe, denn hierbei erhalten Sie Einblick in die Themengebiete, die wir mit Ihren Kindern bearbeiten und stehen für Ihre Fragen zur Verfügung. Zusätzlich können Sie jederzeit Einzelgespräche vereinbaren“, informiert Alexandra Preuße. Das Trauerteam unterliegt der Schweigepflicht: Nichts, was besprochen wird, wird ohne Einwilligung des Kindes an andere Personen weiter getragen. Persönliche Anfragen können an Susanne Kowalski vorab unter E-Mail susanne.kowalski(at)die-muschel-ev geschickt werden. Telefonisch ist das Team unter 01 76/77 06 56 78 erreichbar.

 

Licht am Ende des Tunnels

06. Mai

Der Neubau des Wohn- und Geschäftshauses am Tarpenufer ist in vollem Gange. Foto: blb

Norderstedt (blb) Die Anlieger und Geschäftsinhaber am Schmuggelstieg brauchten in den vergangenen Jahren viel Geduld. Erst der jahrelange Umbau des Knotens Ochsenzoll, nun der Abriss der Parkpalette, an deren Standort der Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses bereits begonnen hat. Nach 40 Jahren gibt es in dem  Einkaufsquartier  auf dem Weg zu einem  neuen Gesicht also Licht am Ende des Tunnels.
Im Oktober haben die Abriss- und Neubauarbeiten für das neue Schmuggelstieg Center begonnen. Das Bestandsgebäude am Tarpenufer 3 – 5, in dem zuletzt Einkaufsmärkte wie Penny oder Kloppenburg angesiedelt waren, weicht einem zeitgemäßen. Die Unternehmensgruppe Bruhn aus Hamburg investiert hier über 10 Millionen Euro.
Im April 2016 soll das neue Schmuckstück fertig gestellt sein und neben einer Geschäftszeile im Erdgeschoss unter anderem einen modernen REWE City Markt mit rund 1 200 Quadratmetern sowie einen Alnatura Bio-Supermarkt auf rund 750 Quadratmetern  beherbergen. In den Obergeschossen entstehen 43  Mietwohnungen mit einem  bis vier Zimmern und einer individuellen Mietfläche von 35 bis 90 Quadratmeter.
Zusätzlich entsteht auf einer Fläche von rund 160 Quadratmetern eine moderne Büro- und Praxisfläche im Zwischengeschoss. Damit entsteht mit dem neuen Schmuggelstieg Center nicht nur ein neuer Einkaufsmagnet, sondern auch ein neuer Lebensmittelpunkt im Norderstedter Traditionsquartier. 
Für die Kunden werden nach Fertigstellung insgesamt 100 Stellplätze auf dem Parkdeck zur Verfügung stehen, für die Wohnungs-, Büro- und Praxismieter weitere 70 Stellplätze in der Tiefgarage. Die Vermietung der neuen Mietwohnungen wird voraussichtlich Anfang 2016 beginnen.

 

Beginn der Ozonmesskampagne

06. Mai

Jetzt beginnt wieder die Ozonmesskampagne. Foto: (Archiv) blb

Norderstedt (rug) Jetzt beginnt die diesjährige Ozonmesskampagne der Stadt Norderstedt. Das Ozonmessgerät in der Ozonmessstation auf dem Gelände der Kita Forstweg und die Ozonmesswert-Anzeigetafel auf dem Mittelstreifen der Rathausallee werden in Betrieb genommen.
Die Ozonmesswerte werden auf der Anzeigetafel angezeigt und zusätzlich über das städtische Ozontelefon (040/ 535 95 495) mitgeteilt.
Hintergrund: Das bei Raumtemperatur farblose und giftige Gas Ozon ist eines der wichtigsten Spurengase in der oberen Atmosphäre in Höhe von 20 bis 30 Kilometern (Troposphäre) und bildet dort die sogenannte Ozonschicht, die die Erde vor der schädlichen Ultraviolettstrahlung der Sonne schützt. In Bodennähe befindliches Ozon – sogenanntes bodennahes Ozon – ist hingegen schädlich für Mensch und Umwelt.
 Erhöhte Ozonkonzentrationen in der bodennahen Außenluft können beim Menschen Atemwegsprobleme und Hustenreiz sowie Einschränkungen der Lungenfunktion bewirken beziehungsweise das Lungengewebe schädigen.  

 

Familienzentrum Glashütte:

06. Mai

Leiterin Bianca Wehner lädt junge und ältere Norderstedter in das Familienzen-trum Glashütte ein. Foto: vpu

Norderstedt (vpu) Die Eltern-Kind-Gruppe, ein Frühstückstreff, verschiedene Angebote für die Ferienzeit, die „offene Sprechstunde“, jeden Mittwoch von 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr – das Angebot des Familienzentrums Glashütte ist groß. Hier, in der Mittelstraße 45, wenige Meter von der Bushaltestelle Glashütte Markt, treffen auch junge Menschen auf Senioren.
Man tauscht sich aus, spricht über die Zukunft, über die Vergangenheit, vielleicht auch über Ängste. „Wir würden uns natürlich sehr freuen, wenn sich mehr Gruppen gerade zwischen Alt und Jung hier bei uns bilden würden“, betont Leiterin Bianca Wehner. Sie leitet seit drei Jahren die Einrichtung des Sozialwerks Norderstedt.
Ob nun zum gemeinsamen Frühstück, freitags von 10 bis 12 Uhr oder auch – warum nicht – zur Näh- und Handarbeitsgruppe, donnerstags von 10.30 bis 12.30 Uhr. „Wir sind da für neue Ideen offen. Ob sich nun Senioren melden, die gern eine Jugendgruppe betreuen möchten oder auch bei der Unterstützung bei Bewerbungen von Jugendlichen – den Ideen sind bei uns keine Grenzen gesetzt“, so Bianca Wehner.
Übrigens: Am Sonnabend, 27. Juni, feiert das Familienzentrum Glashütte sein fünfjähriges Jubiläum. Dazu sind alle Norderstedter und Norderstedterinnen herzlich eingeladen.
Das Familienzentrum Norderstedt gehört zum Sozialwerk Norderstedt.  Hier gibt es unter anderem die Psychologische Beratungsstelle oder  die Suchtberatung. Man steht Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen sowie Familien überwiegend kostenlos zur Verfügung.
Info: 0 40/523 73 80 oder im Internet unter www.sozialwerk-norderstedt.de

 

12. Internationaler

06. Mai

Das DRK ruft zu Blutspenden auf. Foto: Archiv

Norderstedt (pmi) Unter dem diesjährigen Motto „Danke, dass Du mein Leben rettest“ wird am 14. Juni   weltweit der Internationale Weltblutspendertag begangen. Bereits zum 12. Mal wird an diesem Tag von den DRK-Blutspendediensten auf die Bedeutung der Blutspende und das besondere Engagement der Spenderinnen und Spender hingewiesen. Auch in Schleswig-Holstein finden an diesem Tag – in diesem Jahr ein Sonntag – einige Sonderblutspendetermine statt.
 Alle regulären und Sonderblutspendetermine im Juni unter www.blutspende.de (bitte das entsprechende Bundesland anklicken) oder über das Servicetelefon 0800/11 949 11 (kostenlos erreichbar aus dem Dt. Festnetz).
 Im Jahr 2004 hat die Weltgesundheitsorganisation WHO gemeinsam mit der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRK), mit der Internationalen Gesellschaft für Transfusionsmedizin (ISBT) und der Internationalen Föderation der Blutspendeorganisationen (FIODS) erstmals den Internationalen Weltblutspendertag ins Leben gerufen, um auf die Bedeutung der freiwilligen unentgeltlichen Blutspende und die humanitäre Leistung der Spender aufmerksam zu machen. Seitdem wird er jährlich am 14. Juni weltweit begangen.
 Das Datum für den Weltblutspendertag ist nicht zufällig gewählt: Am 14. Juni 1868 wurde Karl Landsteiner geboren – einer der bedeutendsten Mediziner der Welt – der 1930 den Nobelpreis für Medizin erhielt. Er entdeckte das AB0-System der Blutgruppen, welches die menschlichen roten Blutkörperchen in die verschiedenen Antigen-Eigenschaften A, B und 0 sortiert. Landsteiner erkannte auch, dass die Bluttransfusion zwischen Personen der gleichen Gruppe nicht zur Zerstörung der Blutzellen führt, wohl aber zwischen Personen verschiedener Blutgruppen. 1907 wurde die erste erfolgreiche, auf seinen Arbeiten basierende, Bluttransfusion durchgeführt. Bis heute bilden seine Entdeckungen die Grundlage der modernen Transfusionsmedizin.
 Das DRK lädt am 14. Juni  – wie in den Vorjahren – 65 Blutspender aus dem gesamten Bundesgebiet – stellvertretend für alle Blutspender – nach Berlin ein, wo sie von DRK-Präsident Dr. h.c. Rudolf Seiters und DRK-Botschafterin Carmen Nebel für ihr Engagement ausgezeichnet werden. Darunter sind auch Spenderinnen und Spender aus Schleswig-Holstein.
 Blutspender sind „Lebensretter“, etwa 107 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden.
  Sechs regional tätige Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes zeichnen verantwortlich für die flächendeckende, umfassende Versorgung der Patienten in der Bundesrepublik Deutschland rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Allein in Hamburg und Schleswig-Holstein werden täglich rund 750 Blutspenden zur Patientenversorgung benötigt.
 Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Bei der ersten Spende sollte ein Alter von 65 nicht überschritten werden. Bis zum 72. Geburtstag ist derzeit eine Blutspende möglich, vorausgesetzt, der Gesundheitszustand lässt dies zu. Bei einer ärztlichen Voruntersuchung wird die Eignung zur Blutspende jeweils tagesaktuell auf dem Termin geprüft. Bis zu sechs Mal innerhalb eines Jahres dürfen gesunde Männer spenden, Frauen bis zu vier Mal innerhalb von zwölf Monaten. Zwischen zwei Spenden liegen mindestens acht Wochen. Infos unter DRK-Blutspendedienst Nord-Ost auf Facebook http://www.facebook.com/drk.blutspendedienst.nordost

 

Energiegeladene Show im

06. Mai

Foto: Andy Juchly, Stefan Malzkorn und Osmany Montero

Hamburg (rug) Kuba – Insel in der Karibik. Wenn man durch die Straßen von Havanna geht, hört man Musik aus  jedem Hauseingang. An der Malecón, der Prachtstraße Havannas direkt am Meer, stehen alle paar Meter Musiker mit ihren Instrumenten – immer mehr Kinder und Erwachsene gesellen sich dazu, singen mit und tanzen. Es ist fast so, als nährte ein ganzes Volk sein Lebensgefühl aus der Musik.
„Lady Salsa“ erzählt die faszinierende Geschichte der kubanischen Musik. Es ist eine Hymne auf die musikalischen Diven der Zuckerrohrinsel, angefangen bei einer ihrer First Ladies, Siomara Valdes, die viele Jahre in der Bühnenshow „The Bar at Buena Vista“ auftrat. Die charismatische Sängerin (ihr Alter verrät sie nicht)  nimmt die Zuschauer mit auf eine musikalische Zeitreise durch ihr Leben und führt sie zurück in die 50er-Jahre vor der Revolution in die Luxushotels Havannas: die Zeit der aufwendigen Shows mit schönen Mädchen und der Mafiosi auf der einen Seite und dem Aufbegehren des Volkes auf der anderen Seite. Die Reise beginnt bei Tänzen im Zuckerrohrfeld, zeigt die Entwicklung der Rumba in den legendären Clubs von Havanna, den Mambo und Cha Cha Cha in den Kabaretts, streift die klassischen Duette mit Celia Cruz und Nat King Cole und landet beim energiegeladenen Salsa.
Aber hier endet die Reise nicht. Gerade jetzt, nach der Lockerung der US-Sanktionen, kommen immer mehr internationale Gäste auf die Insel und erleben live die jungen kreativen Stars der dortigen Szene. Wie zum Beispiel  die heutige Königin des Latino-Jazz, Luna Manzanares. Sie arbeitete an ihrer ersten CD zusammen mit dem Liedermacher Descemer Bueno, dem größten Talent im heutigen Kuba („Bailando“).
Der Gastgeber der Show ist kein anderer als Latino-Schwarm Lieter Ledesma – ein Star der kubanischen und brasilianischen Soap Operas und bekannt aus Kubas berühmten Tropicana Cabaret.
Roclan Gonzales Chaves – Kubas gefeierter Choreograf, der zusammen mit Enrique Inglesias die Choreografie zum Hit „Bailando“ entwickelte und für den Showerfolg „Ballet Revolución“ verantwortlich zeichnet – hat für „Lady Salsa“ die besten  Tänzerinnen und Tänzer Kubas unter anderem  aus dem kubanischen Fernseh-Ballett verpflichtet. Die legendäre Salsa-Band „Sonora La Calle“ aus Santiago de Cuba liefert einen Soundtrack aus Buena Vista Social Club- Klassikern und den energiegeladenen Salsa-Hits von Kubas zurzeit angesagten Bands, wie „Havana d’Primera“ oder
 „Gente de Zona“.
Über 30 Tänzer, Sänger und Musiker zaubern mit ihrer außergewöhnlichen Tanztechnik, bekannten kubanischen Melodien, temperamentvollen Rhythmen, farbenprächtigen Kostümen und erotischer Ästhetik das Flair Kubas auf die Bühne und versetzen das Publikum vom ersten Moment an in Karibik-Laune. Und alles endet in einer riesigen Salsa-Party!
Die Voraufführungen finden statt am 28. bis 30. Mai, jeweils 20  Uhr. Premiere: 31. Mai, 20 Uhr. Laufzeit bis  12. Juli täglich außer Montag, jeweils 20 Uhr, dienstags und  sonntags jeweils 19  Uhr. Vorverkauf: Ticket-Hotline: 0 40/ 4711 0 666, www.st-pauli-theater.de und allen bekannten Vorverkaufsstellen.

 

Sparkasse Holstein kleidet

06. Mai

Die Sparkasse Holstein lobt wieder Trikotsätze für Jugendsportmannschaften aus. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Die Sparkasse Holstein startet am 4. Mai zum zehnten Mal ihre große Aktion „Die  Sparkasse Holstein kleidet die Sportjugend ein“. Vor zehn Jahren bewarben sich 150 Mannschaften. „In den vergangenen Jahren hat sich die Bewerberzahl verdreifacht“, erklärt Dr. Martin Lüdiger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein.
Auch die Sportvereine  in  Norderstedt und Hamburg (nur Bezirk Wandsbek) sind aufgerufen, sich um Trikotsätze oder Aufwärmbekleidung für ihre Jugendmannschaften zu bewerben. Bis zum 7. Juni 2015 können sich Jugend-Sportgruppen unter www.sparkasse-holstein.de/trikot informieren und ausschließlich auf dieser Aktionsseite ihre Bewerbung für einen Mannschaftssatz ausfüllen.  100 Mannschaften werden ausgestattet, die Bevölkerung darf wie im Vorjahr per Online-Voting mitentscheiden, welche Mannschaften gewinnen. Um auch Vereinen, denen es (zum Beispiel aufgrund geringerer Mitgliedszahlen) an Zuspruch im Online-Voting fehlen könnte, die Chance zu geben, werden nur 60 der 100 Mannschaftssätze über das Online-Voting vergeben. Die restlichen 40 Gewinner werden von der Sparkasse Holstein  unabhängig vom Voting-Stand ausgelobt.
Zugelassen sind Jugendmannschaften (bis 18 Jahre) aller Mannschaftsportarten. Die teilnehmenden Teams stellen sich auf  www.sparkasse-holstein.de/trikot vor und wetteifern dann im Online-Voting vom 11.  bis 22. Juni 2015 um möglichst viele Stimmen.
Zum 10-jährigen Jubiläum gibt's auch ein besonderes „Bonbon“: „Wir werden zusätzlich zehn Bekleidungssätze ausloben, speziell für Sportgruppen, die im Behinderten- oder Integrationssport aktiv sind“, erläutert Dr. Lüdiger und ergänzt: „Hier können sich auch erwachsene Gruppen bewerben.“ Mit diesem Fokus möchte die Sparkasse Holstein den Bereich Behinderten-  und Integrationssport in den Vordergrund rücken – auch mit Blick auf die Kandidatur Hamburgs für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024.
Sportgruppen können sich auf  www.sparkasse-holstein.de/trikot über das Bekleidungsangebot informieren und sich ihr Bewerbungsformular unter foerderung(at)sparkasse-holstein.de abfordern. Die Bewerbungsfrist endet hier am 22. Juni 2015. Die Gewinnermannschaften werden ausgelost und schriftlich benachrichtigt.

 

Fremdsprachige Kinomatinee im

06. Mai

Norderstedt (rug) Die VHS Norderstedt präsentiert in Kooperation mit dem Spectrum KinoCenter Norderstedt eine fremdsprachige Filmreihe. Die Filme werden in der Originalfassung mit Untertiteln in der Zielsprache gezeigt.
Am Sonntag, dem 10. Mai, wird der italienische Film „La Città Ideale” in italienischer Sprache mit italienischem Untertitel ausgestrahlt.

Inhalt: Michele Grassadonia ist ein engagierter Umweltschützer. Vor vielen Jahren hat er seine Heimat Palermo verlassen, um nach Siena zu ziehen – für ihn die Stadt seiner Träume. Dort unternimmt er in seiner Wohnung einen Versuch: Überleben in voller Unabhängigkeit – ohne Leitungswasser und Strom. In einer regnerischen Nacht wird Michele  in eine Reihe von mysteriösen und unklaren Ereignissen verwickelt. Ab diesem Moment gerät das Bild seiner Traumstadt ins Wanken.
Die Vorführung findet am Sonntag, 10. Mai, um 11.30 Uhr im Spectrum KinoCenter in der Rathausallee 72 statt. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende  der Besucher wird gebeten.

 

Spektakel auf dem Einrad

06. Mai

Anna Häusler (19, NSV) hatte die Kür „Butterfly“ einstudiert. Foto: meg

Norderstedt (meg) Ob Groß-Gruppe, Klein-Gruppe, Paar oder Einzel: der Unicycle-Hanse-Cup, die offenen Landesmeisterschaften von Schleswig-Holstein im Einradfahren, begeisterte Jury und Zuschauer gleichermaßen. 238 Teilnehmer aus 19 Vereinen waren in die Moorbekhalle gekommen. Ausrichter war der Norderstedter SV, der selbst mit zahlreichen Startern vertreten war. „Das tolle am Einradfahren ist, dass es nie ein Ende gibt. Man erfindet immer neue Ideen und Tricks“, schwärmt NSV-Abteilungsleiterin Kirsten Häusler. Tochter Anna (19) gehört auch zu den Einrad-Cracks.
Mit ihrer Kür „Butterfly“ in der Kategorie Einzel-Expert konnte sie die 20-köpfige Jury diesmal aber nicht überzeugen. Anna landete auf Platz sieben: „Aufgrund einer starken Erkältung die ich habe, bin ich froh und stolz, überhaupt durchgehalten zu haben. Ein bisschen viele Abstiege vom Rad waren es aber schon.“ Besser erging es Vereinskollegin Isabell Haase, die mit „Atemnot“ auf Platz drei fuhr. Einen NSV-Doppelsieg gab es in der weiblichen U12 durch Hanna Czikowski und Lea Bosse. Als Paar landeten die Beiden in der U13 anschließend noch auf Platz zwei. Ebenfalls Vizemeister der Paare U15 wurden die NSVer Lea Petersen und Berenike Kruse. Einen starken dritten Platz belegte die Groß-Gruppe U30 vom NSV. „Das sind alles Landes- oder Nachwuchskaderfahrer die hier sind. Die Sportart ist noch sehr neu, daher kennen sich fast alle in der Halle. Das ist eine Art Familientreffen“, freut sich Kirsten Häusler.
 Als Gäste waren die Einradkids Hamburg dabei. Lea Marie Lühr (13) startete in der Junior-Expert-Klasse und liebt ihren Sport: „Mit drei Jahren habe ich angefangen. Es ist einfach schön immer neue Techniken zu erlernen. Viermal in der Woche bin ich beim Training.“ Auch das Team vom SFC Ottendorf war mit viel Leidenschaft bei der Sache: „Man muss sich immer etwas neues ausdenken und eine Kür zusammenstellen. Das gefällt mir. Schwierig sind aber die Übergänge von einer Technik zur anderen“, erklärt Svenja Koch (14). Kurios ist die Entstehungsgeschichte der „Glitzerspeichen“ von der SG Seth: „Meine Mutter hat die Gruppe gegründet. Zuerst sind wir immer zwischen Mülltonnen gefahren und haben geübt. Daraus ist eine Abteilung mit inzwischen fast 50 Fahrern geworden“, erklärt Finja Oestmann (18). Gehörigen Respekt verdiente sich Matthias Müller vom EMTV, der als einziger Mann mit dem Einrad an den Start ging. Beim NSV fiebert man nun schon dem kommenden November entgegen. Dann richtet der Verein an zwei Tagen die Qualifikation für die Weltmeisterschaften 2016 in San Sebastian aus.

 

D-Mädchen-Turnier beim HSV:

06. Mai

Mit Uwe Seeler auf dem Mannschaftsfoto: Die D-Jugend des HSV spielte in Norderstedt. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Beim ersten Turnier der D-Mädchen des HSV  auf ihrer Heimanlage an der Ulzburger Straße kam es im Spiel um Platz drei zum Vereinsduell der ersten  und zweiten Mannschaft der Gastgeberinnen – betreut von ihren Trainerinnen Kristin Witte und Emilia
Schwerdtfeger. Zu den Teilnehmern des Turniers gehörten auch die Nachwuchskickerinnen des SC Condor, FC St. Pauli, VfL Pinneberg, Reinfeld, Alvesloe und Eppendorf-Groß Borstel.
HSV-Idol Uwe Seeler ließ es sich nicht nehmen, alle Spielerinnen und Trainer persönlich zu begrüßen und ihnen ein erfolgreiches Turnier zu wünschen. In seiner packenden Ansprache wies er darauf hin, dass auch er selbst seinerzeit auf dieser Sportanlage gekickt hatte und würdigte die Qualitäten des Frauen- und Mädchenfußballs.
Dann rollte in beiden Vorrundengruppen der Ball. In der Gruppe A konnte sich der SC Condor durch Siege gegen HSV I (3:1) und Eppendorf-Groß Borstel(2:0) sowie ein 2:2-Unentschieden gegen Reinfeld den Gruppensieg sichern. Ebenfalls das Halbfinale erreichte HSV I dank der Siege gegen Eppendorf-Groß Borstel und Reinfeld (jeweils 1:0).
In Gruppe B setzte sich überzeugend der FC St. Pauli durch. Drei Siege und 10:0 Tore waren ein deutliches Ergebnis. Das zweite Team des HSV erspielte sich ein 0:0 gegen Pinneberg, ein 4:0 über Alvesloe und ein 0:1 gegen St. Pauli. Das reichte knapp für Platz 2. Das um zwei Tore bessere Torverhältnis verwies den punktgleichen VfL Pinneberg auf den dritten Platz.
In den Halbfinals gab es keine großen Überraschungen mehr –  beide Gruppensieger setzen sich  durch und zogen ins Finale ein. Der SC Condor bezwang HSV II mit 1:0, St. Pauli HSV I mit 2:0. Damit kam es im Spiel um Platz 3 zum internen Duell der HSV-Teams, welches Team II mit 2:1 für sich entscheiden konnte. Im Endspiel setzte sich  Condor dann mit 2:1 gegen den FC St. Pauli durch.

 

„Nelly“ sucht ein neues Zuhause

06. Mai

Wer gibt „Nelly“ ein neues Zuhause? Foto: pmi

Norderstedt (rug) „Nelly“ ist im Herbst 2014 geboren und eher ein zartes Mäuschen sowohl charakterlich als auch von der Figur. Sie ist anfangs unsicher, anfassen kann man sie bereits, wenn sie sich am Fressnapf bedient. Sie ist hat eine schlanke Figur und einen langen Körper. Sie tobt immer ausgelassen mit ihren Katzenkumpels und möchte daher auf jeden Fall auch in ihrem neuen Zuhause einen Spielpartner haben.
Sie wird zu zweit oder zu anderen jungen Katzen dazu und nur mit Freigang vermittelt. Sie ist kastriert, gechipt, geimpft, entwurmt und entfloht und  tierärztlich untersucht.
 Bilder, Katzenkinder und Katzen findet man auf der Internet-Seite www.strassentiger-nord.de unter „Zuhause gesucht“.
Infos: Strassentiger Nord e.V., Tel. 0 40/ 55 55 53 09 (Norderstedt), www.strassentiger-nord.de; Claudia Keck

 

 

 
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