Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

„Kultur in der Scheune“:

22. April: 

Norderstedt (vpu) Rascheln mit dem Butterbrotpapier, der Biss in die leckere Hähnchenkeule und der Schluck kaltes Bier aus dem Glas? Dazu die „Freischütz-Ouvertüre“ von Carl Maria von Weber oder Stücke von Jacques Offenbach? Nicht unmöglich in Norderstedt. Denn die Kulturstiftung hat sich ein neues Kulturformat ausgedacht: das Picknick-Konzert, natürlich in der Scheune. Am Sonnabend, 4. (19 Uhr) und Sonntag, 5. Juli, wird das Norderstedter Sinfonieorchester unter der Leitung von Frank Engelke leichte und populäre Werke aus der klassisch-romantische Epoche zu Gehör bringen. Da ganze findet statt in der großen Scheue auf dem Hof Pein  im Hummelsbütteler Steindamm in Glashütte.
Konzipiert und organisiert wird das Projekt von Katja Clausen, aus dem städtischen Kulturbüro, Rüdiger George aus dem Vorstand der Kulturstiftung sowie Sonja Lampen. Das Konzert ist eine Benefiz-Aktion für die Stiftung und soll sie bei den kulturellen Bildungsprojekten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Norderstedt unterstützen. Die Stiftung hat bereits über 300 000 Euro an Fördergeldern ausgeschüttet. Unterstützt wurden diverse Musiktheaterprojekte, Kreativwettbewerbe oder Ferienbuchaktionen sowie die Einzelförderung von begabten Talenten.
Veranstaltungsort ist eine Scheune auf dem Hof von Krista und Werner Pein, welche kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Die Besucher sitzen an Bierbänken und können ihre Speisen und Getränke – eben wie beim Picknick – selber mitbringen. Durch eine Spende ist es möglich geworden, frisch gezapftes Bier vor Ort anzubieten. Der gesamte Erlös geht an die Stiftung. Sponsoren haben die Möglichkeit, ganze Tische mit acht Plätzen zu buchen. Die Zuschauerkapazität ist auf 199 Plätze beschränkt. „Kultur in der Scheune“ ist als jährlich wiederkehrende Reihe konzipiert. Für 2016 ist das Thema „Filmmusik“ geplant, für 2017   „Musiktheater“, so dass ein breites Spektrum an Musikinteressierten angesprochen wird.

Karten gibt es für acht Euro pro Erwachsenem und fünf Euro pro Kind bis zwölf Jahre – ab sofort im Ticket Corner, der Stadtbücherei in Friedrichsgabe oder Garstedt sowie per E-Mail unter kartenvorbestellung(at)norderstedt.de.

Sie laden zum „Picknick-Konzert“ in die Scheune ein: Sonja Lampen, Werner Pein, Hella Schmitt, Katja Clausen, Krista Pein und Rüdiger George (von links). Foto: vpu

Mittlere Reife vor 50 Jahren

22. April

Organisatorin Jutta Litzenberger (l.) hält Kontakt zu ihren Mitschüler/-innen – mit Margrit Schröder, die auf Fuerteventura lebt, telefoniert sie jede Woche. Foto: cbl

Norderstedt (cbl) „Weißt Du noch, als wir auf der Klassenreise nach Plön den Jungs die Beine der Schlafanzughosen zugenäht haben“, fragt Margrit Holst und blinzelt Regina Techand spitzbübisch zu. Die zückt ein Fotoalbum: „Aber sicher, war das ein Spaß – ich habe sogar Bilder davon.“ Und schon sind die beiden Mitt-60er in ihre Schulzeit an der Mittelschule Garstedt eingetaucht – damals gab es neben einer „revolutionären“ gemischten Klasse sogar noch eine reine Mädchen- beziehungsweise  Jungsklasse, die jeweils ihren eigenen Schulhof hatten ...
40 Ehemalige des Abschlussjahrgangs 1965 trafen sich 50 Jahre nach Erlangung der Mittleren Reife – nicht in der Schule, sondern in der Kneipe des Feuerwehr-Museums – organisiert von Jutta Litzenberger und Jürgen Hinrichs. Viele Mitschüler/-innen wohnen nach wie vor in oder um Norderstedt und halten regelmäßig Kontakt zu ihren Banknachbarn – dennoch hörte man ab und zu ein „Hilf’ mir mal auf die Sprünge, wer du bist...“ Eingeschult wurden die Schüler damals noch in der Niendorfer Straße, gut ein Jahr vor ihrem Abschluss kamen sie in den Genuss, als erste das neu erbaute Schulgebäude im Aurikelstieg mit Leben zu füllen. Auch diese Ära ist nun bald zu Ende,  da die Schule abgerissen werden soll.
Auch wenn über den einen oder anderen Lehrer hergezogen wurde – Chemie und Physik bei Herrn „Schmierfink“ alias Schmiering – dominierten die schönen und lustigen Erlebnisse der Schulzeit – und die Streiche, die damals deutlich harmloser ausfielen, als heute. Unvergessen Margrit Holsts Auftritt mit Wischmopps statt Schuhen an den Füßen und Arnold Ramms spontaner Übelkeitsanflug im Matheunterricht, der mit einer Freistunde im Arriba enden sollte – leider aber durch einen dort anwesenden Lehrer vereitelt wurde und mit einer Rüge endete. Bis weit nach Mitternacht hatten sich die ehemaligen Mittelschüler, die heute vielfach bereits Großeltern sind, viel zu erzählen und planen bereits das nächste Treffen.

 

Das „Copp“ wird 50 und

22. April

Schulleiterin Heike Schlesselmann. Foto: pmi

Norderstedt  (blb) Das Norderstedter Coppernicus Gymnasium, im Schüler- und Volksmund kurz „Copp“ genannt, feiert in dieser Woche sein 50-jähriges Bestehen. Das Gymnasium wurde zwar schon 1963 als Zweigstelle der Pinneberger Johannes-Brahms-Schule gegründet, wurde dann aber erst am 13. April selbstständiges Gymnasium. Weil dieser Tag in diesem Jahr in die Osterferien fiel, hat das Festkomitee um Schulleiterin Heike Schlesselmann die Feierlichkeiten einige Tage nach hinten in diese Woche verlegt.
Auftakt ist am heutigen Mittwoch um 17 Uhr mit einem Festakt zum 25-jährigen Jubiläum des deutsch-polnischen Austausches mit Gästen von zwei Schulen aus Polen und aus der Partnerschule Aix-en-Provence in Frankreich. Um 20 Uhr steigen Luftballons in den Landesfarben von Deutschland, Frankreich und Polen in den Himmel.
Am Donnerstag, 23. April, gibt es ab 17 Uhr in der Aula und im gesamten Schulgebäude musikalische Darbietungen in Form eines so genannten „bewegten Konzerts“. Beginn ist in der Aula, dann folgt ein Rundgang durch die Schule.
Der offizielle Festakt findet am Freitag, 24. April, um 12 Uhr in der Aula mit geladenen Gästen statt. Ab 14 Uhr beginnt dann das große Schulfest mit einem bunten Programm, gestaltet von allen Klassen. Ein Café lädt zum Verweilen ein und wer möchte, kann sich beim Fußballturnier austoben.
Ab 17 Uhr treffen sich ehemalige Schüler und Lehrer unter der Organisation des Cooperation e.V., dem Verein der Freunde und Ehemaligen des Coppernicus Gymnasiums.
Am Montag,  27. April, findet  von 8 bis 13 Uhr mit  Schülern der Q1e, vermittelt durch die BARMER GEK, ein Assessment-Center-Training mit  Personalchefs namhafter  Firmen statt. Hier können sich  die Schüler     quasi „live“ vor den Personalchefs präsentieren und die Situation eines Assessments (spezielles und in der Wirtschaft gängiges Bewerberverfahren)  üben.
 
 

 

Bauernhof im Stadtpark

22. April

Die Freiluftsaison für bedrohte Haustierrassen ist gestartet: Zahlreiche Besucher des Stadtparks freuten sich über die neuen Parktiere. Foto: bet

Norderstedt (bet) Auf dem Bauernhof im Feldpark ist seit letztem Sonntag wieder tierisch was los. Bei 15 Grad sonnten sich die Schweine in der Sonne, ließen sich von zahlreichen Stadtparkbesuchern füttern und genossen sichtlich das Outdoor-Gefühl.  Auf 4 000 Quadratmetern haben sie und diverse Ziegen, Enten, Hühner und andere vom Aussterben bedrohte Nutz- und Haustiere ihr Domizil gefunden.  Die Tiere aus dem Tierpark Arche Warder in der Nähe von Neumünster  haben nach der Landesgartenschau auf Dauer hier am Rande des Parks ihr neues Zuhause gefunden. Gebaut wurde der Bauernhof von den Norderstedter Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Die Beschäftigten leisten die Hege und Pflege der Tiere. Sie beantworten jederzeit vor Ort gern Fragen und erklären, wie ihre Schützlinge artgerecht gehalten werden.
Wer mehr alte Haustierrassen erleben möchte, kann dies im Tierpark Arche Warder in Warder tun. Hier werden außerdem für Kinder regelmäßig besondere Aktionen wie Tierfütterungen angeboten.

 

6 000 Besucher bei der Hundemesse

22. April

Blanca Soblohar aus Hamburg zeigte mit ihren Malteser-Hündinnen Lilli (l.) und Ella Obedience-Übungen, die hohe Schule der Unterordnung. Foto: cbl

Norderstedt (cbl) 6 000 Zwei- und ein paar Tausend Vierbeiner nutzten den sonnigen Sonntag für einen Bummel über die Norderstedter Hundemesse. Zum fünften Mal fand das größte norddeutsche Event auf dem Gelände des Autohauses Behrmann in der Segeberger Chaussee statt.
Vom exklusiven Halsband über widerstandsfähiges Trainingsspielzeug bis hin zu wetterfester Bekleidung zeigten 80 Aussteller eine große Palette an passenden Accessoires für alle Hundefreunde. Auch für richtige Ernährung, Fellpflege und Hilfestellung bei Erziehungsproblemen gab es jede Menge Tipps. Ebenfalls mit dabei waren gemeinnützige Organisationen, die von ihrer Arbeit für und mit Hunden berichteten wie der Verein Streunerglück, der sich um Straßenhunde in Bosnien kümmert.
Begeistert waren die Besucher auch vom vielseitigen Programm im Außenbereich. Vorgestellt wurde zum Beispiel die Ausbildung und Arbeit von Blindenhunden, Agility und Cross Dogging, einem innovativen Zirkeltraining.
„Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz der zahlreichen Besucher“, sagt Behrmann-Geschäftsführer Uwe Halemeier. „Für das kommende Jahr haben wir sogar noch am selben Tag Standanmeldungen bekommen“, ergänzt Messe-Organisator Thomas Will.

 

„Aspirin un Elefanten“

22. April

Till Huster, Beate Kiupel, (dahinter) Birthe Gerken, Jürgen Uter, Birte Kretschmer, Oskar Ketelhut Foto: Maike Kollenrott
 

Wat schall man sik dorünner vörstellen? En hooch vergnööglich Komödie, de de Amerikaner Jerry Mayer schreven hett. Op Hoochdüütsch is dat al in Berlin un Hamborg speelt worrn. Man nu weer de plattdüütsch Eerstopföhren in‘t Ohnsorg-Theater. Manfred Hinrichs hett dat wunnerbor in disse Spraak över- un ümsett.
In en zauberhaft Bühnenbild – dat glieks düchtig beklatscht wörr – speelt sik allens flott un hööglich, man ok nadenkern, af.
Steffen Frank (Jürgen Uter), de ‘n Hartinfarkt goot överstahn hett un sien Fru Hanni (Beate Kiupel) laadt de beiden Döchter mit Ehemänner to en Krüüzfohrt op de Oostsee na Russland to in. Man schull menen: allns eitel Sünnenschien. Doch op so‘n Schipp kannst di nich ut'n Weg lopen un dor kümmt so allerhand hoch.
Vadder Steffen is ‘n groten Hypochonder, de sien överstahn Krankheit jümmers fein utspelen deit, wenn em wat nich na de Mütz is. Wenn sien Fru Hanni nich jümmers ut-glieken dee, seeg dat leeg ut. Man af un to is ok se mit ehr Geduld an‘t Enn. Besunners groot Freid maakt se sik un de Tokiekers, wenn se – de Oostsee blinkert dörch de groten Finster – enen flotten Danz op‘t Parkett leggt. Man müch mitdanzen.
Dochter Stefanie (Birthe
Gerken) is mit ehrn Mann Sven (Till Huster), enen erfolgrieken Geschäftsmann, de allns beter weten deit, all lang nich mehr glücklich. He behannelt ehr, as wenn se en dumm Göör is. Man nu, hier op‘t Schipp, wehrt se sik, un dat mit Erfolg. Dochter Elli (Birte Kretschmer) is mit den erfolglosen Schrieversmann Arnold (Oskar Ketelhut) verheiradt. He versöcht, mit Möög de Familie dörchtobringen, man dat glückt em nich. He is ganz un gor untofreden un dat passt em ok nich, dat sien Fru ‘n „lukrativen Job“ anbaden worrn is.
Dor kümmt nu en Barg Unmoot un Unglück tohöögt, wat bet nu to versteken worrn is. Wat seggt doch Sven: „Uns Ehe is as ‘n Müllammer ... wenn du dor nich to deep wöhlen deist, warrst Du den Schiet nich finnen ...“
Man to‘n Utklang vun disse Krüüzfohrt wiest sik mal wedder, dat dat Leven jümmers vull vun Överraschungen is, de de Minschen vull Toversicht na vörn kieken laat.
All söss Schauspelers sünd mit groot Speelfreid dorbi. De Regisseur Harald Weiler, de to‘n eersten Mal in‘t Ohnsorg-Theater dorbi is, hett siene Schauspelers goot in‘n Griff un levert en Inszeneerung af, de vun Anfang bet hen to‘n Enn rundüm stimmen deit.
Lüüd! Dat is en „Knüller“. Jüm mööt sik dat ankieken. Groot Freid maakt hett ok, dat de Schrieversmann Jerry Mayer mit sien Fru ut Hollywood kamen is, üm sik de Premiere antokieken. Christian Seeler un sien Fru hebbt de beiden vör dree Johrn in Los Angeles kennenlehrt, hebbt över dat Stück snackt un so is dat to en wunnerbor Opföhren kamen.
         Christa Heise-Batt

 

Eintrachts C-Jugend beim Nordderby

22. April

Die C-Jugend der Eintracht bekam von Auto Wichert und VW Nord Tickets und Fanpakete für den Besuch des Bundesligaspiels Werder Bremen gegen HSV im Weserstadion. Foto: blb

Norderstedt  (blb) Die C-Jugend-Mannschaft von Eintracht Norderstedt besuchte am vergangenen Wochenende das Nordderby der Fußball-Bundesliga zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV. Die 23 Jungs mit ihrem Trainer Ricardo Leu wurden mit den beiden von Auto Wichert gesponserten VW-Multivans nach Bremen gefahren.
Bernd Glathe, Geschäftsführer von Auto Wichert, übergab  gemeinsam mit Sarah Brümmer  von der VW Region Nord die Tickets   und Fanpakete.
„Kids am Ball“ ist eine Initiative der Region Nord der Volkswagen AG und fördert Kinder- und Jugendgruppen. Neben den Eintrittskarten und Fanpaketen erhalten die Kids die Möglichkeit, vor dem Spiel kostenfrei das Werder-Vereinsmuseum „Wuseum“ zu besuchen.
Die talentierten Nachwuchsfußballer von Eintracht Norderstedt sind aktuell Tabellenvierter in der Verbandsliga, der höchsten Spielklasse dieser Altersklasse.

 

 

 

40 Jahre Rhener Chor:

22. April

Der Rhener Chor feiert seinen 40. Geburtstag am 9. Mai mit einem Konzert in der St. Petrus-Kirche Rhen. Foto: pmi/Stephan May

Henstedt-Ulzburg  (blb/pmi) Der Rhener Chor feiert seinen 40. Geburtstag mit einem Jubiläumskonzert am Sonnabend, 9. Mai, um 18 Uhr in der St. Petrus-Kirche Rhen, Norderstedter Straße 22.
Unter dem Motto „tierisch – heiter – romantisch“ präsentieren die fast 50 Sängerinnen und Sänger ein vielfältiges Programm. Im festlichen ersten Teil sind heitere und romantische Werke zu hören: Musik von Händel eröffnet den Abend, Haydn lockt mit  „Komm, holder Lenz“, gefolgt von Schumanns „Zigeunerleben“ und Brahms „Wechsellied zum Tanze“.
In der zweiten Hälfte nimmt der Rhener Chor die Zuhörer mit auf eine musikalische Reise durch die Tierwelt. Seit Jahrhunderten ahmen Komponisten ihre zwei-, vier- und sechsbeinigen Mitgeschöpfe akustisch nach. Das Publikum kann sich auf die schönsten Kostproben davon freuen, zum Beispiel  auf süß trällernde Nachtigallen, gackernde Hühner und sogar das Piksen der Flöhe.
Instrumentale Verstärkung erhält der Chor von Andrea Paffrath: Sie begleitet am Klavier und trägt mit ihrer Flöten-Partnerin  Barbara Bangerter Weiteres zum Motto des Abends bei. Der Rhener Chor freut sich mit Ulrike May, die den Chor seit acht Jahren mit großem Enthusiasmus und Engagement leitet, auf das Jubiläumskonzert und lädt alle Besucher nach dem Konzert zum geselligen Ausklang mit Snacks und Getränken  ein. Der Eintritt ist frei, die Musiker freuen sich über Spenden.

 

 

 

 

Mehr als 50 Konzerte beim

22. April

Einer der Veranstaltungsorte: Das Hafenmuseum. Foto: pmi

Hamburg (ers) Von isländischem Reggae bis Kinderjazz ist so ziemlich alles dabei. Das Hamburger Elbjazz-Festival plant für seine sechste Ausgabe mehr als 50 Konzerte. Erstmals soll es –  neben den traditionellen Schauplätzen im Hafen – vor allem südlich der Elbe am 29. und 30. Mai Konzerte geben, kündigten die Veranstalter an. Unter anderen werden der Ausnahme-Klarinettist Giora Feidman und die bayrische Combo „LaBrass-Banda“ erwartet.
Höhepunkte des Festivals weden die Auftritte  des Pianisten  Monty Alexander und des brasilianischen Superstars Ed Motta sein, letzterer nicht nur musikalisch ein Schwergewicht.
Dass der Norden überhaupt nicht kühl ist, beweist der Norweger Erlend Øye, Gründer der „Kings of Convenienc“, der zusammen  mit den „Rainbows“,einer isländischen   Reggae-Band, auftritt.
Festivalleiterin Tina Heine verspricht den Festivalbesuchern „eine bunte Zeit“. Ein umfangreiches Rahmenprogramm, unter anderen mit einer „Elbjazz-Clubnacht“, Jazzfrühschoppen und Fotoausstellung gehört ebenso dazu wie ein spezielles Kinderprogramm . Ebenso  beteiligen sich Hamburger Gastronomen wie Tim Mälzer kulinarisch am Festival.
  Der Saxophonist Sebastian Gille erhält während des Elbjazz-Festivals für seine besonderen künstlerischen Verdienste sowie sein Engagement für die Jazzszene den mit 10 000 Euro dotierten Hamburger Jazzpreis. „Sebastian Gille ist mittlerweile eine der wichtigsten Stimmen des aktuellen Jazz in Hamburg. Als Komponist und Solist verfügt er mit seinen 32 Jahren bereits über eine erstaunliche musikalische Reife“, begründet die Jury ihre Einscheidung. Der Preis wird  am 30. Mai verliehen. Im Anschluss gibt es ein Preisträgerkonzert mit dem Künstler.
Aufgrund der vielen Nachfragen sind außer den Zwei-Tages-Kombitickets (79 Euro) ab sofort auch Tagestickets für den Festival-Freitag (49 Euro) und Sonnabend (55 Euro)  unter 01806 /853 852 und 01806/ 626 280           (20€Cent pro Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 60€Cent pro Anruf. Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr).erhältlich.

 

Offener Garten und Gartenführung

22. April

Maike Heinatz lädt zur Besichtigung ihres offenen Gartens ein. Foto: Anette Timmermann

Norderstedt (rug) Für alle Gartenliebhaber ist es jetzt bald wieder soweit, die Saison beginnt Ende Mai. Die Norderstedterin Maike Heinatz öffnet in diesem Jahr ihre Gartenpforte am Sonntag, 10. Mai, von 10  bis 17  Uhr.
 In ihrem zirka 2 000 Quadratmeter großen Garten kommen Stauden-, Farn- und Gräserfans besonders auf ihre Kosten. Angelegt wurde das grüne Paradies vor ungefähr 18 Jahren auf einem völlig verwilderten Grundstück.
 Inzwischen gibt es  einen neuen Terrassenbereich mit bepflanzten Trockenmauern an der Süd- und Ostseite und einen zirka 50 Quadratmeter großen Teich. Einen  zentralen Bereich im sonnigen Teil  nimmt der Gemüsegarten mit Wildgemüsen und alten Sorten ein. Der Besuch des Gartens ist kostenfrei und ohne Voranmeldung möglich. Leider sind die Wege nicht rollstuhlgängig, Hunde sind angeleint willkommen. Das grüne Reich  befindet sich in Norderstedt im Friedrichsgaber Weg 264.
Wer sich für Gartenarbeiten im Frühjahr interessiert und Gestaltungstipps für den Garten erhalten möchte, kann sich bereits am Sonnabend, 9. Mai, in der Zeit von 15.30  bis 17 Uhr vor Ort informieren.
Weitere Termine für die offene Gartenpforte und für andere Veranstaltungen im Garten unter Telefon: 0 40/ 52 11 08 29 oder per E-Mail: diegartenidee(at)wtnet.de

 

Traditioneller Oldiefrühschoppen

22. April

Die „Melker“ unterhalten die Besucher wieder beim Frühschoppen im EKZ Immenhof. Foto: pmi

Norderstedt  (blb) Am Sonntag,  10. Mai, lädt die Werbegemeinschaft des Einkaufszentrums Immenhof wieder zum traditionellen Oldiefrühschoppen ein. Ab 11 Uhr sorgt die Oldie- und Coverband „Die Melker“ wieder für gute Stimmung und wird den Innenhof des Centers  zum beben bringen. Bei den Auftritten der beliebten Band sind die Sitzplätze schnell belegt. Frühes Erscheinen sichert also auch hier die besten Plätze vor der Bühne.
Für das leibliche Wohl sorgen diverse Gastronomiestände. Von der leckeren Wurst vom Grill über Kuchen, Eis bis zum frisch gezapften Bier, Prosecco und alkoholfreien Getränke ist alles erhältlich. Die „Netten Nachbarn“ vom Immenhof freuen sich auf Ihren Besuch am 10. Mai an der Poppenbütteler Straße 180.  Aktuelle Informationen finden Sie auch auf der neuen Homepage: www.ez-immenhof.de

 

 

 

Zweistündige Erlebnistour in das

22. April

Anne Ganter vom Amt Nachhaltiges Norderstedt steht in der „Stadtoase Moorbekpark“: ein „Ruhiges Gebiet“ mitten in der Stadt Norderstedt. Foto: pmi

Norderstedt (pmi/blb) Am internationalen Tag gegen Lärm 2015, dem 29. April, bietet die Stadt Norderstedt kostenlos eine Erlebnistour ins Ruhige Gebiet Moorgürtel Wittmoor an. Die gesetzlichen Vorgaben zur Lärmminderungsplanung haben auch den Schutz von Ruhe zum Ziel. Diese Art der akustischen Umweltqualität erfüllt wichtige Funktionen für Gesundheitsschutz, Erholung und Entspannung der Bevölkerung.
So genannte Ruhige Gebiete sind vor einer höheren Lärmbelastung zu schützen. Das Wittmoor gehört zu diesen ruhigen Gebieten, die die Stadt Norderstedt identifiziert und im Lärmaktionsplan ausgewiesen hat. Mit seiner großflächigen Ausdehnung und Charakteristik gehört es zum Typ „Landschaftsraum“. Zum internationalen Tag gegen Lärm wird das Ruhige Gebiet Wittmoor auf dem Rundweg zwischen den Mooren erwandert. Auf der Erlebnistour wird das Moor als Ruheinsel für Menschen und Rückzugsraum für viele Tiere und Pflanzen erlebbar sein.
Die natürliche Ruhe eröffnet eine ganz andere Hörperspektive: Wie klingt das weitläufige Wittmoor? Kann man ein Heidegebiet auch „erlauschen“? Lässt sich das Eintauchen in einen Frühlingswald hören? Antworten auf diese Fragen erhalten alle Interessierten auf der Rundtour, die um 16 Uhr beginnt.
Die Natur- und Landschaftsführerin Marlene Dinzen startet mit der Gruppe an der Kreuzung Hasenmoorweg / Ecke „Am Wittmoor“; dort endet die Tour auch wieder. Um eine telefonische Anmeldung unter 0 40/53 59 55 12 wird gebeten, da die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist.

 

 

 

HSV: U17 verliert gegen Eintracht

22. April

Ephrahim Asante (Eintracht Norderstedt) gewann mit seiner U17 2:1 beim HSV. Foto: meg

Norderstedt (meg) Dieser Trainerwechsel hat sich bezahlt gemacht: Die U17-Fußballer von Eintracht Norderstedt (B-Jugend) gewannen in der Regionalliga Nord beim Hamburger SV II (4.) mit 2:1 (0:0) und haben als Tabellenelfter (18:33 Tore, 18 Punkte) wieder Kontakt zum rettenden Platz zehn, auf dem aktuell der MTV Treubund Lüneburg (20 Punkte) steht. Für den Eintracht-Nachwuchs war es das vierte Spiel unter Neu-Trainer Frank Spitzer.
Die starke Bilanz in diesem Zeitraum: drei Siege und ein Unentschieden. Der neue Übungsleiter ist also noch ungeschlagen. „Das will ich gar nicht überbewerten. In erster Linie sind es ja die Jungs, die dafür verantwortlich sind. Wir trainieren jetzt mehr taktische Dinge. Das ist bislang zu kurz gekommen. Wir haben zu jedem Spiel einen Match-Plan, so dass jeder weiß,  was er zu tun hat“, erklärt Spitzer die neue Stärke. Unter Ex-Trainer Kemal Mimaroglu waren die Norderstedter Vorletzter mit sieben Zählern Rückstand aufs rettende Ufer.
 Im Spiel beim HSV II vergab Fabian Lemke die beste Eintracht-Chance der ersten Hälfte, als sein Kopfball knapp übers Tor strich (34.). Im Gegenzug musste die Latte für den schon geschlagenen EN-Keeper Niklas Grünitz retten (36.). Kurz nach der Pause parierte Grünitz erst glänzend gegen Marvin Berse, aber den Nachschuss setzte die „Rot-hose“ zum 1:0 ins Netz (42.). Die Führung war aber nur von kurzer Dauer. Ilyaz Adem Senay glich mit einem platzierten Schuss ins lange Eck zum 1:1 aus (48.). Klasse dann der Siegtreffer. Der eingewechselte Niklas Schwarz lupfte die Kugel in den HSV-Strafraum zu Kollege Fabian Lemke der volley zum 2:1 traf (76.). „Dass wir nach dem 0:1 noch so zurückkommen verdient Respekt. Die drei Punkte sind Bonus und werden die Konkurrenz beeindrucken. Ich bin mir sicher, dass wir den Klassenerhalt noch schaffen werden“, ballte Frank Spitzer nach dem Schlusspfiff die Fäuste. Aufmerksamer Beobachter der Partie war auch HSV-Sportdirektor Bernhard Peters, der sich aber hauptsächlich Aktionen der Eintracht notiert haben dürfte. Auf die Spitzer-Jungs wartet  am 2. Mai mit dem VfL Wolfsburg II die nächste schwere Aufgabe.
Tore: 1:0 Berse (42.), 1:1 Senay (48.), 1:2 Lemke (75.).
Eintracht: Grünitz – Asante, Schrage, Stanila, Walia – Amoah, Atug, Ilic (66. Muhammed), Petersen (58. Schwarz), Schulz (37. Senay) – Lemke.

 

SKN schafft den Aufstieg

22. April

In Norderstedt wird künftig wieder erstklassig Matt gesetzt. Foto: shutterstock/S. Peterman

Norderstedt (meg) Der Schachklub Norderstedt (SKN) ist zurück in der 1. Bundesliga! Zwei Jahre nach dem Abstieg gelang dem Team um Suren Petrosian durch ein 4:4 in der letzten Wettkampfrunde der 2. Bundesliga Nord beim SC Kreuzberg (7.) die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Eliteliga des Schachs.
„Vor der Saison hat damit wirklich niemand gerechnet. Mit König Tegel gab es eigentlich einen übermächtigen Absteiger und mit Rüdersdorf und Schwerin zwei sehr starke Aufsteiger in der Liga“, kam der Bundesliga-Aufstieg für SKN-Sprecher Christian Michna durchaus ein wenig überraschend. Doch bei weitem nicht unverdient: der SKN kassierte in den neun Runden nur eine Niederlage.
 Die allerdings überraschend deutlich mit 2:6 beim Lübecker SV (8.). Hinzu kamen noch zwei Remis. Die restlichen Begegnungen wurden allesamt gewonnen. Die Punkte zum 4:4 im letzten Duell beim SC Kreuzberg holten für den SKN Christian Michna, Benedict Krause, Arne Jochens, Thomas Kahlert, Emil Powierski, Simon Bekker-Jensen, Suren Petrosian und Marta Michna. „Nun werden wir einmal tief Luft holen und in den kommenden Wochen die neue Saison planen“, blickt Christian Michna voraus.

 
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