Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Petrus spendierte Frühlings-Sonne

04. Mai: 

Norderstedt (vpu) Wettergott Petrus muss den Norderstedter Stadtpark wirklich mögen: Hatte es am Sonnabend noch in Strömen geregnet, schien am Sonntag, pünktlich zum traditionellen ParkErwachen am 1. Mai, die Sonne.
Und tausende Norderstedter zog es wieder in ihren Stadtpark mit Live-Musik auf zwei Bühnen, Spiele-Angeboten, Eis und kühlen Getränken oder einfach nur zum Spazierengehen. Und dazu konnte man auf dem Stadtparksee den Wasserski-Profis bei ihren artistischen Kapriolen zuschauen.  Fünf Jahre ist der Stadtpark nun alt und hat sich in der Zeit auf jeden Fall zum Besuchermagneten gemausert. Die Angebote der großräumigen Fläche mit Seepark, Feldpark und Waldpark bietet jedem Besucher, das was er sucht: Ruhe zum Verweilen, Spaziergehen um den See, Live-Musik auf der Waldbühne oder den kleinen Bauernhof mit Schweinen, Ziegen und Schafen.
Am Sonntag gab es auch musikalisch für jeden Geschmack etwas. So heizten die „MoorbekSchipper“ ihrem Publikum maritim ein. Der Nachwuchs der Yamaha Music School sang und spielte in Kostümen vor Papa und Mama und „ChorusMind“ bot Gospel und Musical-Gesang vom Feinsten. Gegen 18 Uhr hatten dann die Gewinner des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ in der Waldbühne ihren Auftritt.

„Chorus Mind“ sang Gospel und Musical-Songs für das Publikum. Foto: vpu

Neuer Spielplatz „Wichtelbaustelle“

04. Mai

Die Kinder nahmen den neuen Spielplatz gleich zum Toben und Spielen in Beschlag. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Der neue Norderstedter Spielplatz „Wichtelbaustelle“ im Lüdemannschen Park ist eine von zukünftig 24 ausgewählten Spiel- und Sportstationen entlang des Norderstedter „Rundweges der Spielplätze“. Jetzt wurde das neue Spielareal unweit des Stadt- und Feuerwehrmuseums durch Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote offiziell freigegeben. Der Verwaltungschef sagt: „Die Kinder müssen sich unterschiedlichen motorischen Herausforderungen stellen, damit werden verschiedene Sinne aktiviert. Das Angebot ist also ein dynamisches Kontrastprogramm zum Beispiel zu Videospielen.“ Die Investition in den neuen Spielplatz sei absolut sinnvoll, so Grote. „Die Kinder werden hier auf dem Spielplatz neue Kontakte knüpfen, direkte Kommunikation mit anderen Kindern üben, um Spielgeräte gemeinsam zu bedienen.“
Federführend entwickelt wurde der Spielplatz „Wichtelbaustelle“ von Irene Schmidt aus dem Fachbereich Natur und Landschaft der Stadtverwaltung. Die Spielgeräte wurden individuell für die Stadt Norderstedt entwickelt und angefertigt. Damit sind sie bundesweit einmalig. In das Konzept eingeflossen sind Ideen aus der Projektgruppe Themenrundwege und die Wünsche von Kindern.
Die „Wichtelbaustelle“ fügt sich in das vielfältige Angebot von Themenspielplätzen in Norderstedt ein. Die aus Robinienholz gefertigten Spielelemente bieten  vielseitige Kletter-, Rutsch-, Schaukel- und Wippmöglichkeiten auf dem „Materiallager“, im „Bauwagen“, auf dem „Rohbau“, dem „Kran“, den „Baufahrzeugen“ und dem „Bagger“.
Die „Wichtelbaustelle“ ist nach der Sportstation „Fitness für Jung und Alt“  die zweite Neuanlage an der sogenannten kurzen Teilrunde des „Rundwegs der Spielplätze“. Diese führt durch verschiedene Parkanlagen in Norderstedt-Mitte und bietet sich bei einer Länge von rund 4,4 Kilometern als fußläufige Runde für Seniorinnen, Senioren und Familien mit Kindern an.
Die ergänzende große Runde von annähernd 8,8 Kilometern, die außer durch Parks auch durch ruhige Wohngebiete verläuft, komplettiert das Angebot durch weitere Spiel- und Sportstationen in Friedrichsgabe und Harksheide.
Ein weiteres besonderes Element sind die ebenfalls neu installierten, kleinen Spielpunkte entlang der Route. Neun Drehscheiben und drei Drehelemente mit dem Logo des Rundwegs der Spielplätze (sandfarbene Schaukel auf grünem Grund) leiten die Besucherinnen und Besucher durch den Rundweg und bieten Spielspaß - auch für mobilitätseingeschränkte Menschen – abseits der großen Spiel – und Sportstationen.
Der neue „Rundweg der Spielplätze“ wird die bereits bestehenden drei Themenrundwege durch Norderstedt ergänzen.
Dieses hochattraktive und wohnungsnahe Freizeitangebot auf ruhigen Wegen abseits stark befahrener Straßen lädt dazu ein, sich zu bewegen und anderen Menschen zu begegnen. Ziel ist es, damit die Lebensqualität innerhalb der Kommune nachhaltig zu steigern.

 

Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“

04. Mai

Fahrrad und Pedelec sind auch auf dem Weg zur Arbeit immer mehr im Trend. Foto: shutterstock/arek_malang

Norderstedt/Henstedt-Ulzburg (blb) Jetzt startet wieder die große Mitmach-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ von AOK und ADFC. In diesem Jahr ist der Aktionszeitraum um einen Monat verlängert, um noch mehr Berufstätigen auch über die Sommerpause die Beteiligung zu ermöglichen.   
ADFC-Vorsitzender Jens Daberkow sagt: „Fahrrad und Pedelec sind im Trend – auch auf dem Weg  zur Arbeit. Schon elf Prozent der Berufstätigen nutzen es, das sind mehr, als diejenigen, die mit Bus und Bahn zur Arbeit kommen. Wir wollen, dass noch mehr Menschen auf die gesunde und umweltfreundliche Alternative umsteigen. Das lohnt sich auch für Arbeitgeber, denn Radfahren macht nachweislich gesünder, fitter und motivierter. Ein Gewinn für alle!“    
Der Aktionszeitraum beginnt in diesem Jahr bereits einen Monat früher und läuft vom 1. Mai bis zum 31. August. Wer sich für die Aktion anmeldet und in dieser Zeit an 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit fährt – es zählen auch Teilstrecken –  kann neben Fitness und dem guten Gefühl auch tolle Preise gewinnen: Reisen, Fahrradzubehör und vieles mehr.
Hintergrundinfos, ein Erklärvideo und Anmeldemöglichkeit gibt es  auf www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de. Wer in sozialen Medien unter dem Hashtag #mdrza Fotos vom morgendlichen Arbeitsweg, kreative faule Ausreden oder praktische Tipps fürs Alltagsradeln postet, erhöht die Gewinnchancen. 
Hintergrund zur Kampagne:
1,75 Millionen Menschen haben AOK und ADFC seit 2001 auf das Rad gebracht – mit der gemeinsamen Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Im letzten Jahr haben sich bundesweit rund 150 000 Arbeitnehmer an der Aktion beteiligt. Sie legten dabei insgesamt 23,44 Millionen Kilometer zurück und sparten so ca. 4,6 Millionen Kilogramm CO2 ein.

 

ParkPerPlex – Fest der internationalen

04. Mai

Delinus 03, mobiler Act: Der Niederländer Tjeerd van Toorenburg beglückt die Menschheit einmal mehr mit einem seiner sonderbaren Vehikel. Foto: pmi

Norderstedt (rug) So international wie nie zuvor liest sich das Programm 2016: zehn Künstlergruppen aus Deutschland, Belgien, den Niederlanden, der Schweiz, Australien, dem Vereinigten Königreich, Italien und Spanien konnten mit ihren faszinierenden und mitreißenden Shows und Performances eingeladen werden.
Auch in diesem Jahr zeichnet sich ParkPerPlex wieder durch eine liebevoll ausgewählte Mischung aus humorvoller Comedy, feinsinniger Poesie, atemberaubender Artistik, erstklassigem Theater, Lesungen und ausdrucksstarkem Tanz aus. Am Pfingstsonntag und –montag, 15. und 16. Mai, jeweils bis 18 Uhr ist es soweit.
Auch zum Staunen: der Eintritt zu ParkPerPlex ist auch in diesem Jahr wieder frei.  „ParkPerPlex wird auch in diesem Jahr wieder eines der ganz großen Highlights für Norderstedt und die Region sein. Das sollte wirklich niemand verpassen, der sich an dieser kleinen, aber sehr feinen, zum Nachdenken und Träumen anregenden und zum Lachen mitreißenden Kunst begeistern kann“, sagt Eva Reiners, Veranstaltungsleitung im Stadtpark Norderstedt.
Zusammen mit der Agentur zweifellos.net aus Bremen, die in diesem Jahr auch den Zuschlag für die künstlerische Leitung eines der größten Festivals in Deutschland, dem „tête-a-tête“ in Rastatt, bekommen hat, wird wieder erstklassiges und hochkarätiges Straßentheater am Pfingstwochenende in Norderstedt gastieren.
„Für viele ist ParkPerPlex zu Pfingsten schon ein wahres ‚Muss‘ geworden und zu danken gilt an dieser Stelle besonders unseren Partnern: der Sparkasse Holstein, der Stiftungen der Sparkasse Holstein, der REWE Markt GmbH, dem Kulturwerk am See, dem Lions Club Norderstedt und dem Hamburg Airport, die es überhaupt erst möglich machen, diese Auswahl grandioser Künstler in den Stadtpark Norderstedt zu holen“, so Kai Evers, Geschäftsführer der Stadtpark Norderstedt GmbH.

 

„So etwas nannte sich

04. Mai

Die Schülerinnen und Schüler der BGGE-14 des Beruflichen Gymnasiums staunten über die Ausführungen der Zeitzeugin aus den letzten Tagen in der DDR. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Evelyn Zupke, 1962 in Binz auf Rügen geboren, hat sich trotz Repressalien von Kindheit an vom DDR-Regime nicht verbiegen lassen. Damit verbaute sie sich zwar die Möglichkeit, nach dem Abitur ein Studium aufnehmen zu können, doch ihre Geradlinigkeit wollte sie dafür nicht aufgeben. Statt zu studieren ging sie kellnern.  Dieses erzählte sie im Rahmen einer Veranstaltung des Berufsbildungszentrums Norderstedt (BBZ).
Der Wahlsonntag Mai 1989 –  die Vertreter der DDR-Volkskammer wurden gewählt –  sollte der letzte unter dem undemokratischen Regime sein und zu einem der politisch einschneidendsten Erlebnisse im Leben von Evelyn Zupke werden.
Kaum fassen konnten die Schülerinnen und Schüler der Klasse BGGE-14 des Beruflichen Gymnasiums, was sie von der Zeitzeugin  bezüglich dieser Wahl erfuhren. „Wahl“ – das hieß in der DDR den „Stimmzettel“ ohne anzukreuzen falten und in die Wahlurne stecken. „Nein“-Stimmen waren nicht vorgesehen. Diese mussten – wenn man sich traute – durch aufwändige und nach Regeln vorgenommenen Streichungen auf dem Wahlzettel erst hergestellt werden. Wer in einer Wahlkabine sein Kreuz machte, zog sofort die Aufmerksamkeit der Staatsmacht auf sich.
Evelyn Zupke und andere organisierten anlässlich des wieder mal zugunsten der SED gefälschten Wahlergebnisses Demonstrationen auf dem Alexanderplatz am 7. eines jeden Monats. Zu der Gruppe gehörten auch Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit. Man gab sich nicht einmal viel Mühe, diese Zugehörigkeit zu verbergen. Zwei Monate später wurde Frau Zupke von der „Stasi“ brutal verhaftet.
Über diese bewegte Zeit und  den Mut, den es kostete, sich trotz absehbarer Folgen  gegen Unrecht aufzulehnen, berichtete Evelyn Zupke der Klasse des Beruflichen Gymansiums des BBZ. Organisiert hatte diesen Vortrag Oberstudienrat Günter Dieckmann, der schon durch eine ganze Reihe von Zeitzeugen und Zeitzeuginnen Geschichte am BBZ Norderstedt hautnah erlebbar werden ließ.
Selbst er ist immer wieder  überrascht, wie sehr die Schülerinnen und Schüler sich für diese authentischen Berichte interessieren und mit den Zeitzeugen in regen Austausch treten. Nach 90 Minuten wurde Evelyn Zupke nur ungern  von ihren  Zuhörern entlassen.

 

 

 

Fundsachen unterm Hammer

04. Mai

Gut gelaunt versteigerte Andreas Finster 47 städtische Fundsachen vor rund 150 Interessierten. Foto: cbl

Norderstedt (cbl) Nervös schaut Mathies zu Andreas Finster hoch. 30 Euro hat der Junge gerade für ein Longboard geboten. „Zum ersten, zum zweiten ... und zum dritten – verkauft an den jungen Mann“, sagt der Auktionator und deutet auf den Zwölfjährigen. „Super“, freut sich Mathies, „so ein Board wollte ich schon immer haben.“ Mit 40 Euro Taschengeld-Budget war er zur Fundsachenversteigerung der Stadtverwaltung Norderstedt gekommen und musste noch nicht einmal an sein Limit gehen.
150 Schaulustige und Bieter verfolgten vergangene Woche die Auktion im Rathaus. Im Minutentakt gingen 47 Objekte – darunter Räder, Handys, Uhren, Taschen sowie drei Sätze Autoreifen über den Auktionstisch. Alles im Laufe des Jahres von Mitarbeitern des Bauhof gefunden oder bei der Polizei abgegeben. „Sieben Monate hat der Eigentümer Zeit sich zu melden, danach wird versteigert“, erklärt Andreas Finster, Fachdienstleiter des Ordnungsamtes, „die Einnahmen erhält die Stadt.“ Aktuell kamen 2 700 Euro zusammen.
Im Schnitt gingen Fahrräder für 40 Euro weg, Sets mit jeweils zwei Smartphones für 105 Euro, ein leerer Aktenkoffer brachte drei Euro, ein Big Wheel-Roller fand für 27 Euro einen neuen Besitzer. Deutlich tiefer griff Familie Ahlquist ins Portemonnaie. 250 Euro war ihnen das neue Trekkingrad für  Simon wert, damit der 15-Jährige zum Basketball-Training kommt. „Auf eBay haben wir im Umkreis von 50 km nichts Passendes mit einer entsprechenden Rahmengröße gefunden, sind auf gut Glück hierher gekommen und fahren mit einem Super-Rad nach Hause“, erklärt Ute Ahlquist. Tatsächlich sieht das dunkelgraue Stück so gut wie fabrikneu aus, Schaltung und Licht sind einwandfrei, Kratzer Fehlanzeige, die Speichen glänzen. „Da frage ich mich schon, warum der Vorbesitzer so ein Schmuckstück nicht sucht“, merkt Hobby-Auktionator Andreas Finster an.Helga Kriz soll es egal sein, sie schlägt bei Programmnummer 40 zu und ersteigert für 80 Euro ein namhaftes Mountainbike, mit dem künftig Enkel Alexander in Lüneburg herumkurven darf. „Ihm gefällt bestimmt die khakifarbene Matt-Lackierung“, ist sich  die Norderstedterin sicher.

 

Der „Rundling“ komplettiert

04. Mai

Eine Draufsicht im Plan des Rundlings. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Mit dem Bau des Rundlings, einem kombinierten Wohn- und Geschäftshaus direkt am ZOB in Norderstedt Mitte, findet die Entwicklung des Zentrums ihren baulichen Abschluss. Das über die U-Bahn geschwungene Gebäude ist stellvertretend für das Stadtquartier, welches mit zeitgemäßer Bebauung und Kombinationen von verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten punktet. Es entstand ein abwechslungsreicher Stadtteil mit viel Grün und Häusern nicht höher als Bäume – so die Grundkonzeption gegen den damaligen Mainstream.
Der Baubeginn für das letzte Gebäude am ZOB in Norderstedt-Mitte rundet die Entwicklung des jungen Stadtteils ab. Bereits als die Grundstücke für die beiden seitlichen Gebäude, die so genannten Kuben, verkauft wurden, gab es die Option auf die Restflächen für die Käufer. Beide Käufer nahmen die Option an, doch konkretes Bauinteresse kam erst später auf.
Norderstedts Baudezernent Thomas Bosse ist glücklich über den Baustart: „Nicht nur, dass hier dringend benötigter Wohnraum in Mitte mit optimaler ÖPNV-Anbindung geschaffen wird, der Bau ist auch ein Schlussstein der Entwicklungsmaßnahme im Zentrum Norderstedts.“ Die Vorgaben von damals werden von den heutigen Bauherren eingehalten. Dazu gehört die Form des Gebäudes, geschwungene Bauweise von der Ost- zur Westseite sowie die Höhe. Waren in den 60er- und 70er- Jahren innerstädtisch 13 bis hin zu 30 Geschossen üblich, wurde in Norderstedt-Mitte bewusst gegen den damaligen Mainstream geplant. „In Norderstedt wurde im sogenannten menschlichen Maßstab mit drei und vier Geschossen gedacht. Das damalige Denken gegen den Mainstream ist ein voller Erfolg und begründet die heutige Attraktivität des Stadtteils Norderstedt-Mitte“, ergänzt Bosse.
Die Entwicklungsgesellschaft Norderstedt, deren Aufgabe es war, den neuen Stadtteil zu entwickeln und nach den städtischen Vorgaben zu vermarkten, sieht sich ebenfalls in der Grundkonzeption bestätigt. „Die gelungene Verknüpfung von Arbeiten, Wohnung und Erholung in einer städtebaulich attraktiven Stadtlandschaft mit viel Grün zieht Menschen an“, sagt Marc-Mario Bertermann, Geschäftsführer der EGNO. Das kombinierte Wohn- und Geschäftshaus passe sehr gut in die Zeit und treffe die Anforderungen des derzeitigen Immobilienmarktes. „Die Kombination der Nutzungsmöglichkeiten macht Norderstedt-Mitte aus. Und nur ein paar Schritte von der Geschäftsstraße entfernt sind die Bewohner im Moorbekpark und können Natur genießen“, nennt Bertermann weitere Vorteile des Standorts.  Bis 2018 entstehen mitten in Norderstedt 86 attraktive Wohnungen nach neuestem Standard in Toplage. Der Rundling wird das gewohnte Bild vom ZOB verändern. Neue Bewohner und als Gewerbemieter REWE sowie BUDNI werden das Quartier beleben, mitten im Herzen der Stadt, neben Grünanlagen und Natur. Beste Bedingungen also für eine gute Nachbarschaft.
„Wir freuen uns sehr, dass nach längerer Planungszeit nunmehr endlich der Baubeginn für unser Gemeinschaftsprojekt mit der Firma Schütt aus Lübeck erfolgt ist“, so Volker Heins, Geschäftsführer Wohnungsunternehmen Plambeck.

 

Weltladentag 2016

04. Mai

Afrika ist  am Donnerstag, 12. Mai, unter anderem durch den internationalen Kinderchor vertreten. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Am Donnerstag, 12. Mai, wird in Norderstedt der Weltladentag am Rathaus gefeiert, mittlerweilen zum 21. Mal. Natürlich steht wieder der Faire Handel im Mittelpunkt. Am Vormittag besucht Morin  Fobissie Kamga, Geschäftsführer der Kaffeerösterei UTAMTSI, das Lessing-Gymnasium und wird die Schülerinnen und Schüler der Fair Trade School über den Weg des fair gehandelten Kaffees informieren.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen mit dem Weltladenteam muss der Kaffeeexperte, der aus Kamerun stammt, weiter arbeiten: Er steht ab 14.30 Uhr den Kunden des Weltladens zu einer Kaffeeprobe zur Verfügung. Das Weltladenteam freut sich  auf anregende faire Kaffee-Fachgespräche mit den Geschäftsführern von UTAMTSI Morin Fobissie Kamga und Stefan Frost. Einen Leckerbissen der besonderen Art können die Gäste des Weltladens dann anschließend von 16.30 bis 18 Uhr genießen. Es findet das erste „Konzert unter dem Schirm“ 2016 statt. Toto Lightman und sein internationaler Kinderchor singen, trommeln und tanzen vor dem Fachgeschäft des Fairen Handels. „Den Kinderchor und Toto Lightman zu sehen ist gut, sie zu hören ist prima – beides zusammen ist aber ein Genuss“, sagt Franz Maletzke vom Weltladenteam. Ein Klangerlebnis, das keinen kalt lässt, wobei die Kids aus den unterschiedlichsten Nationen eine Freude ausstrahlen, die wahrhaft ansteckend ist. Dieser Chor ist gelebte Integration, ein Beweis für ein herzliches Miteinander und ein Vorbild für jedermann. „Als ich sie vor zwei Jahren auf dem Afrikafest im Stadtpark sah, war ich tief beeindruckt, ja begeistert.“
Statt FAIRflixt goot! Norderstedts Kaffee wird dieses Mal natürlich UTAMTSI Kaffee aus Kamerun probiert und angeboten. Grund: Der Kaffeeröster des fair gehandelten Kaffees, Morin Forbissie Kamga, ist Gast des Weltladenteams. Der Musiker Toto Lightman stammt, wie der Kaffeeexperte auch, aus Kamerun. Der Eintritt ist frei.

 

Kosmetikseminar für

04. Mai

Für Krebspatientinnen ist Kosmetik viel mehr als nur Make-up – sie kann Therapie und Lebenshilfe sein. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (rug) Die Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg bietet in Zusammenarbeit mit DKMS LIFE kostenfreie Kosmetikseminare für Krebspatientinnen in Therapie an.
Die Paracelsus-Klinik hat es sich zur Aufgabe gemacht, Patientinnen zu einer lebensbejahenden Einstellung in der schweren Zeit der Krebstherapie zu ermutigen. Denn sich wohlfühlen fördert das Selbstwertgefühl und kann den Heilungsprozess unterstützen. In dem Patientenprogramm „look good feel better“ werden die Teilnehmerinnen bestärkt, wieder in den Spiegel zu schauen und auf gekonnte Weise „Farbe in ihr Leben zu bringen“. Geschulte, professionelle Kosmetikexpertinnen geben in einem rund 2-stündigen „Mitmachprogramm“ Tipps zur Gesichtspflege und zum Schminken. Den Teilnehmerinnen wird gezeigt, wie man mit einfachen Tricks die äußerlichen Folgen der Therapie, wie zum Beispiel Hautflecken, Wimpern- oder Augenbrauenverlust, kaschieren kann. Die Frauen schminken sich selbst, damit ihnen das auch im Anschluss an das Seminar ohne Schwierigkeiten gelingt. Denn das Motto, das zu mehr Lebensmut ermuntern soll und so neue Lebensqualität aufzubauen hilft, heißt „Hilfe zur Selbsthilfe: sich wohler fühlen durch besseres Aussehen”. Für Krebspatientinnen ist Kosmetik viel mehr als nur Make-up – sie kann Therapie und Lebenshilfe sein.
Die Anmeldung kann direkt vor Ort oder telefonisch bei den zuständigen Organisatoren Katharina Goetz unter der Telefonnummer: 0 41 93/70-31 70 oder  Maren Maak 0 41 93/70-31 60 erfolgen.
Die Teilnehmerzahl ist pro Kosmetikseminar auf zehn begrenzt. Das für Patientinnen kostenlose Kosmetikseminar findet am 31. Mai und am 13. Oktober um 10 Uhr im Konferenzraum/Eingangsbereich statt.

 

Mit Handballprofis in der eigenen

04. Mai

Mit Dagur Sigurdsson an der Seite wird das Training zum Abenteuer. Foto: brand unit berlin

Norderstedt (rug) Der Deutsche Handballbund (DHB) und die AOK holen auch 2016 wieder die Handballprofis an die Schulen. Ab sofort können sich alle Grundschulen im Kreis Segeberg um den Besuch der Stars bewerben. Schirmherr des Projekts AOK Star-Training ist Dagur Sigurdsson, der Bundestrainer der Handball-Europameister. Gemeinsames Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für Sport und Bewegung zu begeistern.
 „Natürlich ist es für die Schülerinnen und Schüler besonders motivierend, wenn Handballprofis oder sogar frischgebackene Europameister ihr Wissen direkt an sie weitergeben“, so AOK-Niederlassungsleiter Michael Ramm.
Bis zum 10. Juni können sich interessierte Eltern und Lehrer von Grundschülern online unter www.aok-startraining.de für einen der begehrten Plätze bewerben. Das   Star-Training findet in jedem der insgesamt 22 DHB-Landesverbände statt. Mit dabei sind aktive und ehemalige Handballprofis, Nationalspieler, Welt- und Europameister.
Auf dem Programm steht ein Handball-Schnupperkurs, zudem werden den Kindern  auch Autogramm- und Fotowünsche erfüllt. Anschließend findet auf dem Schulhof eine Handball-Party mit verschiedenen Mitmachaktionen statt. Da die regionalen Handballvereine eingebunden werden, können die potenziellen Neu-Handballer auch direkt Kontakt zu den Clubs vor Ort aufnehmen. Im vergangenen  Jahr haben sich über 1 000 Schulen beworben. Die Tour startet unmittelbar nach den Sommerferien und endet im Oktober. Unterstützt wird die Aktion von DHB-Ausrüster Kempa und dem Freundeskreis des Deutschen Handballs e.V. (FDDH).
Info: www.aok-startraining.de

 

Tausende ließen sich

04. Mai

V. li. Gert Leiteritz (Fraktionsvorsitzender der CDU), Dirk Hintz (THW-Ortsbeauftragter), Katja  Rathje-Hoffmann (stellvertretende CDU-Landesvorsitzende) und Kreisvorsitzender Gero Storjohann MdB ließen sich die Scholle schmecken. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Zum traditionellen Maischolleessen am  Sonntag, 1. Mai, begrüßte der THW-Ortsverband Norderstedt  wieder mehrere Tausend Besucher auf seinem Gelände. Unter ihnen auch der CDU-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann, der die leckere  Festmeile zu  Gesprächen mit den Ehrenamtlern bei Live-Musik, Scholle, Bratkartoffeln, Grillwurst, Getränken und Kuchen nutzte. Bei der „THW Maischolle“ erfuhren die Politiker auch viel Neues rund um die vielfältigen Aktivitäten des THW Norderstedt.

 

„Märchenhafte“ Grabanlage

04. Mai

Diese wunderschöne Grabanlage wurde auf dem Friedhof Garstedt fertiggestellt. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Auf dem Friedhof in Garstedt wurde eine neue Grabanlage fertiggestellt. Die Skulptur wurde entworfen in Anlehnung an das Hospizmärchen „Käfer und Libelle“ von D. Stickney.
 Mit diesem Märchen wurde ein schönes Thema für diese sehenswerte Anlage gefunden. Das Märchen selbst ist auf einer Tafel neben der Anlage nachzulesen. Nach der 2014 erstellten und mittlerweile vergebenen Anlage „Tränenkrüglein“ ist dies nun die zweite Anlage dieser Art. Die Grabanlage wurde in Zusammenarbeit mit einem Steinmetz erstellt und befindet sich unweit der Friedhofskapelle.
Um die Stele mit der Libelle sind 28 Grabsteine kreisförmig angeordnet. Unter diesen Grabsteinen ist Platz für jeweils zwei Urnen. Der Name der Verstorbenen kann in den Stein eingraviert werden.
Einer Grabpflege brauchen die Angehörigen nicht nachzugehen, diese wird von den Mitarbeitern des  Friedhof Garstedt übernommen.
Für weitere Infos bezüglich der Grabanlage wendet man sich an den Friedhof Garstedt,  Ochsenzoller Straße 43, unter   0 40/ 5 23 19 25.

 

 

 

Gisela Buch: Bronzemedaille bei

04. Mai

Mit dieser Riesen-Kuckucksuhr belegte das Team Deutschland mit Gisela Buch aus Quickborn Platz drei. Foto: pmi

Quickborn (blb) Ein Traum ist für die Quickbornerin Gisela Buch und ihren Mitarbeiter Horst Tomaschewski („Ballons & Mehr“)  in Erfüllung gegangen, als sie nach monatelanger Planung  in New Orleans (Louisiana/USA) den dritten Platz in der Königsklasse der Ballonkünstler „Large Sculptur – Groß-Skulptur“ erreichten. Auf der weltweit größten Veranstaltung dieser Art trafen sich mehr als 1 200 Ballonkünstler aus 59 Ländern, um neue Ideen und Techniken rund um die farbenfrohe Luftballonwelt auszutauschen. Die Quickborner Firma „Ballons & Mehr“ ist seit 13 Jahren im Ballongeschäft und hat bereits an mehrere Ballonmessen teil genommen. Im Rahmen dieses Kongresses fand die einzigartige Weltmeisterschaft in verschiedenen Kategorien statt. Bereits im Juli 2015 begann das „Team Germany“, bestehend aus Ballondekorateuren aus Quickborn, Bremen, Gütersloh, Karlsruhe und Stuttgart, ihre große Ballonskulptur zu planen. Mit einem klassisch deutschen Symbol wollten sie Deutschland  in New Orleans vertreten und somit wurde die Idee von der Riesen-Kuckucksuhr mit Schwarzwaldmädel/-Junge im Wald geboren.
Seit Monaten wurden Ballons in Form und Farbe geplant, Knoten- und Befestigungsmaterial ausgewählt und dann bei einer knallharten Generalprobe in Bremen alles für den großen Wettbewerb vorbereitet. Gisela Buch  war für die 750 Schindeln der Kuckucksuhr und  5 000 Grasbodenballons zuständig. Elf Teilnehmer erschufen die fünf Meter hohe Skulptur mit einer Grundfläche von 5 x 5 Metern in 27 Arbeitsstunden und verwendeten dabei 22 000 Ballons. „Das war kein Zuckerschlecken, denn es mussten auch noch alle Ballons einzeln mit einem Glanzspray eingerieben werden, aber es hat sich gelohnt“, ist Gisela Buch glücklich und stolz. Unter den strengen Augen der Jury wurde das Team Germany bei der ersten Teilnahme mit dem dritten Platz belohnt und das bei dieser mächtigen Konkurrenz aus Russland, Taiwan, Japan, USA, Italien und Mexiko. Sieger wurde das Team Russland mit einem dreiköpfigen Löwen vor Italien mit einer Bienen-Blüten-Kreation. Am Tag nach der Preisverleihung wurden die Tore für die Öffentlichkeit geöffnet und mehr als 10 000 Ballonfans konnten die vielfältigen Ballonskulpturen aus der Nähe betrachten. Für alle eine riesengroße Freude, denn Ballons zaubern eben ein Lächeln ins Gesicht.

 

Lars Krückmann ist neuer

04. Mai

Lars Krückmann (links) löst Volker Albers als Obermeister der Sanitär-Heizung-Klima-Innung ab. Foto: pmi

Norderstedt/Kreis Segeberg  (pmi) Lars Krückmann aus Norderstedt ist neuer Obermeister der Sanitär-Heizung-Klima-Innung für den Kreis Segeberg. Er folgt Volker Albers, der das Amt übergangsweise seit 2012 ausgeübt hat. Volker Albers kehrt nun wieder, absprachegemäß, auf seinen eigentlichen Posten als stellvertretender Obermeister zurück. Die Wahlergebnisse des Vorstandes und der Ausschüsse waren einvernehmlich und spiegelten so die Geschlossenheit und Solidarität der Innungsmitglieder wieder.
Lars Krückmann, Norderstedt, stehen im Vorstand zur Seite:
Stellvertretende Obermeister: Volker Albers (Bad Segeberg), stellvertretender Obermeister: Thomas Wiesmann (Norderstedt),  stellvertretender Obermeister Olaf Thiel (Boostedt), Kassenführer Marek Willhöft (Norderstedt), Lehrlingswart Jens Sellhorn (Norderstedt) sowie Sven Wulff (Norderstedt), Beisitzer Per Ulrich Nielsen (Rickling), Ronald Wollmann (Trappenkamp) und Sven Winkelmann (Tensfeld).
Eine Herausforderung für die Zukunft ist die Nachwuchsgewinnung. Hier soll der neue Imagefilm des ZVSHK behilflich sein. Die Mitglieder beschlossen zudem, auf dem zurzeit entstehenden neuen Internetportal www.handwerk-mittelholstein.de eine eigene Profilseite
mit internem Mitgliederbereich für die Innung einzurichten.
In seiner ersten Amtshandlung dankte Obermeister Lars Krückmann Volker Albers für das Engagement als Obermeister und seiner damaligen Bereitschaft, dieses Amt kurzfristig auszuüben. Als „kleines“ Dankeschön überreichte er Volker Albers ein Weinpräsent und einen „Heizungsbauer-Bierseidel“.

 
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