Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Drei-Meter-Torte zum

25. März: 

Norderstedt (vpu) Punkt 12 Uhr wurde die drei Meter lange Buttercremetorte auf dem Rathausmarkt angeschnitten. Norderstedts  Stadtpräsidentin Kathrin Oehme, Baudezernent Thomas Bosse und der beliebte NDR-Moderator Carlo von Tiedemann waren die Prominenten, die anlässlich des 30. Geburtstages des Rathausmarkts die Torte zugunsten der Tagesaufenthaltsstätte im Lütjenmoor (TAS) in leckeren Stücken verkauften.
Zuvor hatte Harald Kolumbe, Gesellschafter der Norderstedter Wochenmärkte, die prominenten Kuchenverkäufer begrüßt und sich bei den vielen, vielen Kunden für die jahrelange Treue zum Wochenmarkt auf dem Rathausplatz bedankt.
Auch Baudezernent Thomas Bosse fand dankende Worte für die Marktbeschicker und wünschte für die kommenden Jahre alles Gute. Carlo von Tiedemann, der sich schon seit Jahren für die TAS einsetzt und Spenden sammelt, rief dann zum großen Kuchenanschnitt auf. Preis pro Stück: Mindestens zwei Euro, Spenden waren gern gesehen. Neben den speziellen Sonderangeboten des Geburtstages, konnten die Markthändler ihren Kunden auch viele Verköstigungen und Extras an den Ständen anbieten. Für Alt und Jung gab es eine große Schätzaktion, bei der es dann drei prall gefüllte Picknickkörbe zu gewinnen gab. Geschätzt werden sollten die Anzahl der Stiefmütterchen auf einer großen Blumenwand.
Gegen 14 Uhr startete der Ballon-Zauberer seine Aktionen für die kleinen Marktbesucher. Ab 17 Uhr wurden dann die vielen Stiefmütterchen zu einem Sonderpreis verkauft.

Harald Kolumbe, Stadtpräsidentin Kathrin Oehme, Baudezernent Thomas Bosse und Carlo von Tiedemann zerteilten den Kuchen. Foto: vpu

Uhren umstellen: Am Sonntag

25. März

Am Sonntag werden die Uhren wieder einmal vorgestellt. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Für Langschläfer wird die Zeitumstellung am letzten März-Wochenende wieder hart. In der Nacht zum Sonntag, 29. März, rücken die Uhren um 2  Uhr eine Stunde vor auf 3 Uhr, und die Sommerzeit beginnt.
Zumindest in der Woche nach der Umstellung klagen viele Deutsche wegen der gestohlenen Stunde über Müdigkeit. Dafür bleibt es abends eine Stunde länger hell, wovon besonders Berufstätige profitieren, die nach Feierabend noch Zeit draußen verbringen möchten.
Die Winterzeit 2015 beginnt traditionell am letzten Wochenende im Oktober, am Sonntag, dem 25. Oktober. Dann gibt es die „gestohlene“ Stunde wieder zurück, die Uhren werden von 3 auf 2 Uhr umgestellt.

 

Germanwings-Jet stürzt über

25. März

Ein Airbus de Fluggesellschaft Germanwings. Foto: dpa

Paris/Düsseldorf (dpa) Der Absturz einer German-wings-Maschine nach Düsseldorf hat in Südfrankreich wohl 150 Menschen das Leben gekostet. Unter den Opfern sind nach Angaben der französischen Regierung  viele Deutsche. Das Flugzeug vom Typ Airbus A320 war am Dienstag in Barcelona gestartet und stürzte nahe des Ortes Digne im Département Alpes-de-Haute-Provence ab. „Es gibt keinen Überlebenden“, zitierte die Zeitung „Le Figaro“ den französischen Verkehrsstaatssekretär Alain Vidalies.
Deutschen Sicherheitsbehörden zufolge gibt es keinen Hinweis auf einen terroristischen Anschlag. Es handelt sich vermutlich um das schwerste Unglück in der Geschichte des Lufthansa-Konzerns. Die Absturzursache ist unklar.
An Bord waren laut der Lufthansa-Tochter Germanwings 144 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Ein Sprecher der Stadt Haltern erklärte, man müsse davon ausgehen, dass eine Schülergruppe aus der Stadt unter den Opfern sei. Die Schüler seien zu einem Austausch in der Nähe von Barcelona gewesen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte sich tief erschüttert und will Mittwoch  zur Absturzstelle reisen.
Die Ursache für den Absturz wird nach Ansicht eines Branchenexperten erst in einigen Wochen  geklärt sein. „Ich denke, dass es einen Monat dauert, bis wir Genaueres über die Unfallursache wissen“, sagte Luftfahrt-Analyst Thomas Saquer von der Unternehmensberatung Frost & Sullivan.

 

Hamburger Frühlingsdom startete

25. März

Der Frühjahrsdom endet am 19. April Foto: Henning Angerer/Comtent

Hamburg (ers/dpa) Olympiabegeisterung beim Hamburger Frühjahrsdom: Ein riesiges Feuerwerk hat am Freitagabend mit Olympischen Ringen den Himmel über Hamburg rot und blau erleuchtet – und damit auch das erste  Volksfest der Jahrmarktsaison auf dem Heiligengeistfeld eröffnet. „Wir Schausteller freuen uns über die Zustimmung zu Olympia. Diese Begeisterung in der Stadt wollen wir gleich aufgreifen“, sagte Berndt Klempe, Vorsitzender des Landesverbands des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller Hamburg.
Nach mehr als dreimonatiger Winterpause hat der Frühjahrsdom am 20. März mit sechs neuen Attraktionen eröffnet. Neu dabei sind neben einem weiteren Grusel-Kabinett (dem „Horror-Lazarett“), einem „Chaos Airport“ mit einem actionreichen  Hindernisparcours,  „Fuzzy's Lachsaloon“ (mit der höchsten Indoor-Rutsche Deutschlands), der „Traumgenerator“ Fahrgeschäfte wie der „Booster“ oder der „Kick Down“  sowie der Schiffsschaukel „The Real Nessy“. 
Auf der Sonderveranstaltungsfläche  lockt ein  irisches Dorf mit Mittelalter- und Tanzspektakel, irischen Köstlichkeiten und narürlich auch mit Guinness von Fass.
Der Dom kann bis zum 19. April besucht werden. Nur am Karfreitag bleibt das Volksfest geschlossen. An den 30  Veranstaltungstagen erwarten die Organisatoren wie im Vorjahr bis zu 3,5 Millionen Besucher.

 

16 Bierbrauer begeistern zum

25. März

Auch die Hessin Cosima Merkel genoss mit Freunden Nemo Specker, Ezra Bornheimer und René Duckstein den Craft Beer Day in Norderstedt. Foto: bet

Norderstedt (bet) Es hat sich bis weit in den hohen Norden herumgesprochen, dass der Craft Beer Day im Kulturwerk einen Besuch lohnt, denn hier erlebt der Biergenießer, wie der Hopfen in diversen Geschmacksrichtungen zum Testen angeboten wird.
Zum 3. Mal präsentierten sich hier am vergangenen Sonnabend 16 Brauereien und sorgten schon nach der ersten Öffnungsstunde für erste enttäuschte Gesichter. Allerdings nur vor der Tür, wie etwa bei den Kielern Stephan Bartsch, 44, und Christian Pauliks, 39. „Ich bin leidenschaftlicher Biertrinker, aber dass ich jetzt auf Einlass wegen Überfüllung warten muss, ist nicht so toll“, kritisierte Pauliks. Der Andrang war groß und mehr als 1 000 Gäste sollten gleichzeitig nicht durch die Hallen strömen. Derweil amüsierten sich die meist männlichen Besucher hervorragend. Viel hatten sich auch Justin Növe, 20, und Ken Miersch, 22, aus Henstedt-Ulzburg zusammen mit ihrem Freund  Kevin Bock, 23, aus Norderstedt vorgenommen: „Wir testen uns durch alle Sorten, bis 17 Uhr haben wir ja genügend Zeit“. Die Vielfalt von Craft Beers ist in den USA oder auch Südafrika sowie in Belgien und in skandinavischen Ländern weit verbreitet. Immer mehr kleine Brauereien mit experimentierfreudigen Bierbrauern treten an, um Alternativen zu Massenbieren aus großen Insdustriesudkesseln zu bieten. So entstand auch der „Sylter Hopfen“, bei der die dem rauen Seeklima ausgelieferte Hopfenpflanze für besonderes Aroma sorgt. Auch Weißbierfans kamen auf ihre Kosten: die Kelheimer „Schneider Weisse“ hat schon viele internationale Beer Awards gewonnen. „Ich habe mich beim ersten Biertest für ein Blockbräu-Pils entschieden, genannt „Feuchter Traum“, verrät Bierfan René Duckstein, 21, aus Norderstedt. Er genoss zusammen mit Freunden die entspannte Atmosphäre im Kulturwerk, wünschte sich aber beim nächsten Mal noch mehr neue Brauereien. „Mir gefällt es, dass man hier so viele unterschiedliche Sorten testen kann, allerdings trinke ich davon immer nur etwa 0,1 Liter Proben, sonst schaffe ich nicht alle zu probieren“, so Nemo Specker, 22, aus Norderstedt.

 

Kunsthandwerkermarkt präsentiert

25. März

Außergewöhnlichen Look bieten Mooreichen von Ernst Hafner: Renate Bösche und Doris Kuntze sind begeistert. Foto: bet

Norderstedt (bet) Ostern steht kurz vor der Tür, das hat man auch dem diesjährigen Kunsthandwerkermarkt im Rathaus am Sonntag angemerkt. Kaum einer der zahlreichen Kunsthandwerker, der nicht eine österliche Dekoration bot oder aber kleine Osterhasenstickereien, Filzhasen oder Glaseier den Besuchern präsentierte. Wohl wegen des sonnigen Tages waren die Hallen des Rathauses nicht so üppig besucht wie beim letzten Markt.
„Der Zulauf ist schon ganz gut, aber unseren Workshop, bei dem man mit Draht Schmuck herstellt, wird nur sehr spärlich angenommen –  das ist schade“, sagt Katja Harders. Nebenan hat Ernst Hafner seinen Stand aufgebaut und sorgt mit ungewöhnlich dunklen Holzstelen für Aufsehen. „Ich verkaufe Skulpturen, es sind Mooreichen, natürlich gewachsen und nicht bearbeitet“. Auch die beiden Henstedt-Ulzburgerinnen Renate Bösche und Doris Kuntze sind begeistert von diesem Naturschauspiel. „Leider ist das viel zu schwer für mich, sonst hätte ich gleich eine Skulptur  mit nach Hause genommen“, gibt Renate Bösche zu.
„Generell kommen diese Art von Naturkunsttücken gerade bei jungen Leuten sehr gut an, allerdings muss man schon große Wohnräume haben, damit diese dunklen Gebilde wirklich gut zur Geltung kommen“, ergänzt Ernst Hafner. Als Mooreichen bezeichnet man Eichenholz, das längere Zeit im Moor gelegen hat. Durch das saure Milieu des Moorwassers hat das Holz eine tief dunkelbraune bis schwarze Färbung angenommen. Daneben haben sich die Inhaltstoffe des Holzes verändert. Die konservierende Wirkung des Moores erhält aber weitgehend die Struktur und Festigkeit des Holzes.  Es hängt von vielen Einflüssen ab, wie das Holz während des Einschlusses im Moor verändert wird. Erst ein Jahrhunderte währendes Einwirken der Huminsäuren unter Luftabschluss lässt das Holz einen schönen satten tiefbraunen oder sogar schwarzen Farbton erhalten. „Ich bekomme meine Mooreichen aus Worpswede. Ich kaufe sie den Landwirten ab, wenn diese die Mooreichenteile beim Feldpflügen finden“, sagt Ernst Hafner.
Etwas verwundert reagiert er auf die Nachfrage eines Besuchers in Norderstedt, ob er denn dieses Holz mit Teerfarbe bestrichen und bearbeitet hätte. „Alles Natur!“ versichert der Kunsthandwerker.

 

Faltblatt: Wandern zwischen

25. März

Anne Ganter stellt den neuen Norderstedter Wanderplan „zwischen den Mooren“ vor. Foto: vpu

Norderstedt (vpu) Zum Frühjahrsbeginn wird das neue, kostenlose Faltblatt zur Wanderrunde „zwischen den Mooren“ erstmals in Norderstedt herausgegeben. Im handlichen Hosentaschenformat informiert eine Übersichtskarte über den attraktiven Verlauf der zehn Kilometer langen Rundtour durch das Glasmoor, das Wittmoor und den Tangstedter Forst.
Lichtdurchflutete Mischwälder, rare Hochmoorflächen und dunkel schimmernde Moorteiche lassen sich entlang der Wegstrecke durch Norderstedt und Teilen Tangstedts und Hamburg-Duvenstedt entdecken.
Auf der Rückseite des Faltblattes verweisen Fotos in Kombination mit kurzen Hintergrundinformationen auf ausgewählte Naturschätze, die sich beim Besuch der einzigartigen Naturflächen dem Betrachter präsentieren. Das Faltblatt mit dem markanten gelben Wanderdreieck und einer „Zwei“ auf der Titelseite liegt kostenlos im Rathaus und in allen Filialen der Stadtbücherei aus. Es kann auch im Internet unter www.norderstedt.de/themenrundwege heruntergeladen werden.
In der Natur weisen dann zwei Übersichtstafeln an zentralen Einstiegspunkten der Wanderrunde entlang der Segeberger Chaussee auf die vielfältigen Naturräume für seltene Pflanzen und Tiere hin, die es hier zu entdecken gillt. Grüne „Armwegweiser“ mit Entfernungsangaben und dem gelben Wanderpfeil mit der „Zwei“ helfen weiter.
Die Wanderrunde „zwischen den Mooren“ gehört zu einem System von insgesamt zehn Wanderwegen, die in diesem Jahr im Westen der Aktivregion Alsterland ausgewiesen wurden. „Damit stehen den Wanderern rund 100 Kilometern wunderschöne Wege zur Verfügung, mit Tafeln und Wanderhinweisen versehen“, präsentiert Anne Ganter vom Amt Nachhaltiges Nordersteddt das neue Faltblatt.

 

Fahrräder für junge

25. März

Freude über gute gebrauchte Fahrräder: V. li. Regina Baltrusch und Peter Boysen (Willkommen-Team), Abdi Fatahr, Eggert Staben (Wirtschaftssenioren), Kader, Abdel Kani und Spender Vardan Abrahamyan. Foto: blb

Norderstedt (blb) Vardan Abrahamyan, Inhaber des Zweiradfachgeschäfts „Veloman“ an der Ulzburger Straße in Norderstedt, hat in der vergangenen Woche vier Fahrräder an  junge Flüchtlinge  aus Somalia gespendet. „Ich bin selbst vor mehreren Jahren als Flüchtling mit meiner Familie nach Norderstedt gekommen und weiß, wie schwer es war, sich hier zurecht zu finden und vor allem die Sprache zu lernen“, sagt Abrahamyan, der einst aus Armenien nach Deutschland kam.
 Auf seinem Weg in die Selbstständigkeit und bei Fragen der Integration haben ihn während dieser Zeit Eggert Staben und weitere Kollegen vom Verein Wirtschaftssenioren beraten.  Zur Zeit kommen immer weitere  Asylsuchende ins Land und auch nach Norderstedt. „Unsere Stadt zeichnet sich durch eine gute Willkommenskultur aus und ich möchte jetzt einen Dank an meine Stadt zurückgeben“, so der Veloman. 
Er übergab in seinem Geschäft im Beisein von Eggert Staben sowie Regina Baltrusch  und Peter Boysen  (Willkommen-Team Norderstedt) die Fahrräder an die jungen Flüchtlinge, die vor drei Monaten nach Norderstedt kamen und nun in der Unterkunft an der Lawaetzstraße wohnen. Abdel Kani (17 Jahre alt), Kader (17) und Abdi Fatahr (18) sprechen sogar schon ein wenig deutsch, da sie regelmäßig am Deutschunterrricht, organisiert vom Willkommen-Team, teilnehmen. Nun können sie mit dem Fahrrad in die Schule am  Rodelberg nach Garstedt zum Unterricht fahren.

 

Ukulelen-Workshop

25. März

Rolf Lindhorst lädt zum Ukulele-Workshop in der Evangelischen Familienbildung Norderstedt ein. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Eine Ukulele ist leicht zu spielen, passt – mit ein bisschen drücken – in jede Sporttasche und macht einfach eine Menge Spaß. Man kann sie überallhin mitnehmen und darauf alles spielen, was man will, wenn man weiß wie.  Das heißt, schon nach ein paar kurzen Vorübungen kann der Einsteiger das erste Lied spielen.
Bei diesem Workshop mit Rolf Lindhorst von der „Mobilen Musikschule Lindhorst“ können alle, die eine Ukulele haben und noch nicht spielen können, teilnehmen oder auch Ukulele-Spieler, die noch relativ neu sind auf der Ukulele.
Am 28. März von 15 bis  17  Uhr haben Ukulelen-Fans die Gelegenheit, die ersten Akkorde, Anschlagtechniken und Songs auf der Ukulele in der Evangelischen Familienbildung  Norderstedt, Kirchplatz 1, zu erlernen. Kostenlose Leih-Ukulelen sind möglich.  Teilnehmer dieses Workshops können bei Interesse auch gern mit Unterstützung von Rolf Lindhorst eine Norderstedter Ukulelen-Band gründen – einfach Spaß am Musizieren haben …
Anmeldung bei: Rolf Lindhorst, Telefon 0 41 24/ 9 80 32 31, per E-Mail an  rolflindhorst(at)t-online.de. Die Gebühr beträgt  15 Euro pro Teilnehmer. Weitere Info unter  www.Musikschule-Lindhorst.de

 

Norderstedter Werkstätten bei

25. März

Mit 24 Personen reiste der Tross der Norderstedter Werkstätten zu den National Olympic Winterspielen nach Inzell. Foto: Meyer

Norderstedt (blb) Was den Kickern in der Fußball-Bundesliga wohl lange nicht gelingen dürfte, haben die Sportler der Norderstedter Werkstätten geschafft:  Den Bayern mal so richtig die Lederhosen auszuziehen. Bei den National Special Olympic Winterspielen in Inzell holten sie fünf Gold- und eine Silbermedaille im Schneeschuhlauf. Die Floorball-Mannschaft war dagegen der Routine der Gegner  nicht gewachsen. Floorball findet bei den National Olympics quasi als Eishockey-Ersatz statt.
Doch im Schneeschuhlauf waren die Flachländer nicht zu stoppen: Annika Sube (30 Jahre alt) gewann Gold über 100 und 200 Meter sowie in der 4 x 100-Meter-Staffel mit Valentina Beck (24), Jan Brückner (24) und einem Einzelstarter aus Garmisch-Partenkirchen. Die Staffel kam mit sensationellem Vorsprung von 50 Metern ins Ziel.  Valentina Beck gewann ebenfalls über 100 Meter und holte Silber über 200 Meter. Jan Brückner bekam nach dem 100-Meter-Lauf die nächste Goldmedaille umgehängt. Kuriosum: Über 200 Meter wurde er disqualifiziert, weil er zu schnell war. Laut Reglement war der Norderstedter für das Finale mit einer Zeit um 48 Sekunden gemeldet und klassifiziert, lief tatsächlich aber eine 38-er Zeit und war damit mehr als 21 Prozent schneller als im Vorlauf.
Vorbereitet hatten sich die Norderstedter Schneeschuhläufer seit vergangenem Oktober auf dem Rasenplatz des SV Friedrichsgabe. Der Wettkampf im Schnee war vor Ort in Inzell eine echte Premiere. „Dadurch, dass der Schnee aber als Grundlage weicher  ist, haben die Athleten dies als leichter empfunden“, sagt Trainerin Maike Rotermund, die die zwölf Sportler nebst Eltern und Betreuer nach Bayern begleitete. Auch Einrichtungsleiter Matthias Schneeloch ließ es sich nicht nehmen, die Wettkämpfe live zu verfolgen. 
Am Rande fieberten auch die ehemalige Eisschnelllauf-Queen Anni Friesinger in ihrem Heimatort sowie Skistar Tobias Angerer mit. Daniela Schadt, Lebensgefährtin von Bundespräsident Gauck, hielt die Eröffnungsansprache. Nach den Erfolgen in Inzell hoffen die Sportler der Norderstedter Werkstätten nun  auf eine Nominierung für die Weltspiele, die 2017 in Schladming (Österreich) stattfinden.

 

Große Osteraktionen auf den

25. März

Sie werden vor den Ostertagen die bunten Eier und Schokohäschen verteilen. Foto: pmi

Norderstedt (vpu) Die Markthändler der Norderstedter Wochenmärkte wollen ihren Kunden, die ihnen seit Jahren die Treue halten, danken und sie mit vielen tollen Osterüberraschungen erfreuen.
Auch in diesem Jahr ziehen wieder süß verkleidete Osterhäschen mit prallgefüllten Holzkarren voller Ostereier über die Norderstedter Wochenmärkte. Sie werden alle Hände voll zu tun haben, die rund 10 000 bunten Ostereier an die großen und die unzähligen Schokohäschen an die kleinen Marktgäste zu verteilen.
Diese Oster-Dankeschön-Aktion startet am Mittwoch, 1. April, in Garstedt in der Europaallee beim Herold Center. Von 8 bis 13 Uhr verteilen hier die Osterhäschen die Danke-Schön-Schokolade.
Anschließend sind die Händler von 14 bis 18 Uhr in Glashütte auf dem Wochenmarkt beim Einkaufszentrum TaLa-Treff an der Tangstedter Landstraße anzutreffen.
Einen Tag später, also am Gründonnerstag, findet der Wochenmarkt von 9 bis 18 Uhr in Norderstedt-Mitte in der Rathausallee statt. Karfreitag findet kein Wochenmarkt in Norderstedt statt.
Die letzten Eier und die Schokohäschen werden dann am Sonnabend, 4. April, in Harksheide auf dem Marktplatz von 7 bis 12 Uhr verteilt.
Neben den großen Osteraktion als Dankeschön an die Kunden, gibt es auf den Norderstedter Wochenmärkten auch Neues zu vermelden: Zusätzlich zu den drei Wochenmärkten in Glashütte, Norderstedt-Mitte und Harksheide gab es bisher in Garstedt nur freitags am Herold Center in der Europaallee einen Wochenmarkt der Norderstedter Wochenmärkte GbR. Doch das wird sich jetzt ändern: ab 2. Juli wird es einen zusätzlichen Mittwochsmarkt in Garstedt am Herold Center geben.
„Damit reagieren wir schon jetzt auf die Tatsache“, so der geschäftsführende Gesellschafter der Norderstedter Wochenmärkte Reinhard Schümann, „dass in den nächsten Jahren der Bereich in und um das Herold Center für die Versorgung der Kunden immer interessanter wird, somit sind wir der Meinung, müssen auch die Wochenmarkthändler an diesem Standort mehr Präsenz zeigen, um den Kunden auch Anfang der Woche die Möglichkeit zu geben, sich mit frischen Produkten aus der Region zu versorgen. Ungefähr 16 Händler werden auf dem Mittwochsmarkt in Garstedt ihre bunte Vielfalt und Frische anbieten. Damit ist der Mittwochsmarkt dann kleiner als der bekannte Freitagsmarkt.

 

„Spaßliederzeit" im

25. März

Die Sängerin und Musikerin Anke Voss lädt zur „Spaßliederzeit“. Foto: pmi

Duvenstedt (rug) Am Mittwoch, den 8. April, um 16 Uhr begrüßt das Max-Kramp-Haus die Sängerin und Musikerin Anke Voss zu einem besonderen Konzert für junge Ohren. Spaßliederzeit nennt sie ihre Auftritte, die sie zu verschiedenen Themen anbietet. Ob eine Liederreise durch die ganze Welt oder, wie zuletzt Ritterlieder in der Burg Henneberg, sie versteht es jedes Mal aufs Neue, ihre Zuschauer in den Bann zu ziehen.
Die Künstlerin begeistert das junge Publikum im Alter von zwei bis neun Jahren; aber nicht nur die kleinen Sängerinnen und Sänger reißt sie mit, auch die Eltern und insbesondere die Großeltern sind voller Begeisterung dabei.  Zahlreiche Lieder von bekannten  Interpreten werden von ihr  mit der Gitarre vorgetragen und laden ein zum Mitmachen, Singen, Lachen, Tanzen und  gemeinsam ein wenig Spaß und Freude haben,  ist ihr Motto.
Im Max-Kramp-Haus sollen nun Piraten-, Gespenster-, Märchen- und Feenlieder erklingen. Der Eintritt ist frei! Jedoch freut sich die Vereinigung Duvenstedt e. V.  über eine Spende, die dem Max-Kramp-Haus zu Gute kommt.

 

Norderstedt-Mitte hat einen

25. März

Eröffnung im PACT-Büro in der Moorbek Passage. Foto: vpu

Norderstedt (vpu) „Wenn wir Norderstedt-Mitte weiter On Top halten wollen, dann müssen wir jetzt aktiv werden. Es ist ein Image-Pro-blem, das der Stadtteil hat“, berichtet Baudezernent Thomas Bosse, der jetzt zur Eröffnung des kleinen „Büros“ vom neuen Quartiersmanager Christian Behrendt in die Moorbek Passage kam. Schon vor sechs Jahren hatten die Geschäftsleute im Stadtteil gefordert, mit einem „Pact“ dieses Image zu verbessern.
Jetzt tritt Christian Behrendt seine Arbeit am 1. April an: „Kein Aprilscherz“, lacht der 46-Jährige, der dem Stadtteil neues Leben einhauchen möchte. Leerstände in Büroräumen, Läden, die immer wieder ihren Besitzer und das Konzept wechseln oder auch Maßnahmen, die die Attraktivität steigern, sind gefragt.
Die Grundlage für einen „Pact“ ist das Gesetz über die Einrichtung von Partnerschaften zur Attraktivierung von City-, Dienstleistungs- und Tourismusbereichen“. Für die Finanzierung tritt zum Teil die Stadt Norderstedt mit einem Zuschuss ein, zum anderen müssen die Geschäftsleute, je nach Quadratmetergröße ihres Geschäfts, einen Obolus beisteuern. Das heißt für die rund 100 Geschäftsleute, 19 Euro pro Quadratmeter Gewerbefläche. „Es ist nicht nur die Image-Frage, die hier beantwortet werden muss. Dazu gehören auch die vermehrte Aufmerksamkeit für den Stadtteil, das Bekanntwerden der Möglichkeiten und der Angebote wie auch Aktivitäten zum Beispiel im kulturellen Bereich“, so Heiko Bartsch, Mitglied im PACT-Arbeitskreis und Geschäftsführer bei ISN.
„Als einer der ersten Unternehmer in Norderstedt-Mitte stehe ich weiterhin zum Standort. Es gibt viel Potenzial, das wir wecken müssen“, betont Andreas F. Herrmann, Inhaber des Travel Star Herrmann Touristik in der Rathausallee.
20 Stunden pro Woche wird nun Christian Behrendt für den Stadtteil arbeiten. Zu erreichen ist er Montag, Mittwoch und Freitag von 9 bis 13 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr unter der Handy-Nummer 01 70/2 16 60 13. „Jetzt gilt es erst einmal die Geschäftsleute kennenzulernen und im Stadtteil präsent zu sein“, so Behrendt.

 

Norderstedter Tafel richtet

25. März

Das Team der Norderstedter Tafel (mit Schürzen) hat einen weiteren Ausgabetag eingerichtet und wird dabei von verschiedenen Organisationen, wie den Lions Clubs, den Rotariern oder dem DRK unterstützt. Foto: vpu

Norderstedt (vpu) Sie kommen aus dem Irak, Syrien oder einem anderen Land, in dem gerade Krieg, Zerstörung und die Ermordung der Zivilbevölkerung herrschen. Und sie haben Hunger. „Wir haben seit einiger Zeit gemerkt, dass der Bedarf an Lebensmitteln deutlich gestiegen ist. Wir kamen mit zwei Ausgabetagen in der Woche nicht mehr aus“, zieht Ingrid Ernst, Chefin der Norderstedter Tafel, Bilanz. Und so öffnet die Tafel im Schützenwall jetzt auch Donnerstag ab 15 Uhr ihre Türen.
Rund 60 bis 70 Menschen sind an den ersten drei Donnerstagen zur Norderstedter Tafel gekommen, für Milch, Butter und Eier, Obst und Gemüse. Meistens sind es junge Männer die kommen, für ihre Familien. Alleinerziehende, Familien, die einfach zu wenig Geld haben oder auch immer mehr ältere Menschen gehören nach Angaben der Tafel zur „Kundschaft“. Mehre hundert  Menschen stehen in der Woche für rund zwölf Tonnen Lebensmitten hier im Schützenwall an.
70 sind es jetzt am Donnerstag, am Dienstag kommen 120 zur Tafel, am Freitag sind es sogar mehr als 150 Menschen, die hier ihre Grundnahrungsmittel bekommen. Dann kommt der Bus und mit ihnen die ersten „Kunden“ der Tafel. Sechs Euro müssen sie bezahlen, für die Hin- und Rückfahrt, dann kommt noch ein obligatorischer Euro für die Tafel dazu. Alle müssen ihre  Bedürftigkeit nachweisen. „Mir wäre es am liebsten, alle könnten den Norderstedter Sozialpass vorweisen. Das ist der sicherste Weg und wir müssen nicht immer wieder recherchieren“, so Indrid Ernst.
Die „freie Auswahl“ haben die Kunden nicht. „Wir müssen uns da nach den vorhandenen Mengen richten. Und dass nicht jemand einfach einen ganzen Korb  Erdbeeren nimmt und der Kunde nach ihm hat darauf keine Chance mehr“, so Ernst. Es werden Nummern ausgegeben. Dann wird auch mal die Reihenfolge geändert, um zu verhindern, dass sich jemand geschickt vordrängelt.
Unterstützung bekommt die Norderstedter Tafel zum Beispiel finanziell von den Rotariern, die drei Norderstedter Lions Club spenden Lebensmittelgutscheine. Oder auch der Frauenchor Norderstedt, der jeden Mittwoch, während der Chorprobe, eine Tafel-Box mit Lebensmittel füllt und sie zum Schützenwall fährt.
Hilfe kann die Norderstedter Tafel immer gebrauchen. „Wenn wir noch drei Frauen für die Ausgabe am Freitag finden können, wären wir sehr, sehr froh“, so Ingrid Ernst.

 
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