Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Urige Hexenweihnacht mit

30. November: 

Norderstedt (vpu) Sie fluchen, zaubern Gruseliges, reiten auf dem Besen und haben – meistens – eine krumme, hässliche Nase: Vom 9. bis zum 11. Dezember haben die Hexen am Schmuggelstieg wieder ihre urige und schaurige Hexenweihnacht. Mit von der Partie sind auch wieder die kuscheligen Schafe und natürlich der Strohhaufen.  Wer Hunger hat, findet an zahlreichen Ständen Lecker-Kulinarisches.
„Feiert gemeinsam mit Hex' und Trank, drei zauberhafte Tage lang“, dazu lädt die Interessengemeinschaft Ochsenzoll nun schon zum 16. Mal zum Historischen Weihnachtsmarkt am Schmuggelstieg ein. Hexen, Feuerkörbe, historische Stände, die Schafherde, die Winzer-Taverne, die Brotbäckerei, der Versuch beim Bogenschießen sowie Livemusik und der Gospelchor – das alles steht auf dem Programm an diesem drei Tagen.
„Zusammen mit der besinnlichsten Zeit des ganzen Jahres, kehren auch die Hexen wieder zurück auf den Schmuggelstieg und verwandeln ihn erneut in ein Erlebnisparadies der ganz besonderen Klasse“, versprechen Thomas Krönke, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Ochsenzoll und sein Team.
Auch in diesem Jahr   werden wieder großartige Acts und fabelhafte Vorführungen präsentiert. „Bene Vobis“, eine musikalische Familie aus Berlin mit großen Entertainmenttalent, wird durch die spektakulären Darbietungen wie Feuershows oder belebende Dudelsackmelodien den Besuchern mächtig einheizen.
Auch der alljährige Laternenumzug sowie die ortsansässige „Yamaha Music School“ und der Gospelchor lassen die Herzen von Groß und Klein mit Sicherheit höher schlagen.

Und während die Kleinen vergnügt Karussell fahren, auf dem großen Strohberg toben oder die niedliche Schaffamilie mit Heu versorgen, können sich die Erwachsenen im Zelt mit schönen Accessoires und Kunsthandwerksartikeln, nach hübschen Mitbringseln vielleicht schon für das Weihnachtsfest umsehen. Da gibt es die Genüsse von herrlich duftendem Gebäck, fruchtigem Punsch oder auch den saftig geräucherten Fischspezialitäten. 
Der Historische Weihnachtsmarkt am Schmuggelstieg am Freitag von 16 bis 23 Uhr, am Sonnabend von 11 bis 23 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Bettina Weidemann (rechts), Thomas Krönke und die schaurige Hexe laden zum Historischen Weihnachtsmarkt auf dem Schmuggelstieg ein. Foto: vpu

AKN bald moderner?

30. November

Hans-Joachim Grote. Foto: blb

Norderstedt (blb) Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote hat seine Pläne und Visionen für die Entwicklung Norderstedts für die nächsten 20 Jahre vorgestellt. Grote selbst ist ab dem 1. Dezember noch sechs Jahre im Amt als Chef der Verwaltung. „Wir dürfen nicht mehr nur in Stadtgrenzen denken“, mahnte  Grote angesichts der rasant fortschreitenden Entwicklung unter anderem durch die Digitalisierung. Norderstedter Pläne müssten sich im Kontext mit den Nachbargemeinden und
-kreisen verstehen. Grote sieht die Metropolregion real in einem Radius von 20 Kilometern  rund um Hamburg.
Eines seiner wichtigsten Ziele nannte er schon vor seiner Wiederwahl im April diesen Jahres: den Ausbau der U 1 bis Ulzburg-Süd oder alternativ die Modernisierung der AKN bis zur Quickborner Straße. Letzteres ließe sich laut Grote noch in seiner Amtszeit realisieren.  Gespräche für das Projekt, für das Grote 250 Millionen Euro veranschlagt, laufen bereits mit Vertretern des Landes, des Kreises und der AKN. Die verbesserte Anbindung soll  die Menschen in wachsenden Quartieren im Norden der Stadt besser anbinden. „Norderstedt hat Verantwortung für sein Umland“, sagte Grote mit Blick auf die unterschiedlichen Befugnisse der Gemeinden zum Beispiel für den Ausbau von Gewerbegebieten.
Für 2020 laufen bereits erste  Planungen für die „große Sause“ zum  50. Stadtgeburtstag.

 

Wer malt das schönste

30. November

Der erste Platz ging im vergangenen Jahr an das Bild von Marie Nilius aus Kiebitzreihe. Sie malte eine   schöne Weihnachtslandschaft, auf der im Vordergrund zwei Schneemänner fröhlich lächeln. Foto: Archiv

Norderstedt (blb) Der HEIMATSPIEGEL startet  in diesem Jahr in der Vorweihnachtszeit  die große Aktion „Kinder malen das HEIMATSPIEGEL-Weihnachtsbild“.  Also gilt für alle Mädchen und Jungen im Alter bis zu zwölf Jahren: Schnell raus mit  den Mal- und Bastelutensilien und nichts wie ran ans Papier.  Gesucht wird das schönste, selbstgemachte  Kunstwerk mit einem weihnachtlichen Motiv. Ob es nun ein Bild vom vergangenen oder dem bald kommenden Weihnachtsfest  oder von einer verschneiten Winterlandschaft ist, die Nachwuchskünstler können ihrer Fantasie freien Lauf lassen.
Das Bild muss die Größe eines Din-A4-Papiers haben und sollte mit kräftigen Farben gemalt sein.  Denn die besten Zeichnungen werden  in der Zeitung  veröffentlicht –  und dafür eignen sich farbenfrohe Bilder einfach besser.  
Damit auch klar ist,  wer gemalt hat, schreibt bitte jedes Kind  auf die Rückseite seiner Zeichnung den Vor- und Zunamen, das Alter sowie  die genaue Adresse (gern auch die E-Mail-Adresse)  mit Telefonnummer.  Wenn die Eltern einverstanden mit einer Veröffentlichung sind, kann der Künstler oder die Künstlerin auch ein Porträtfoto zu seinem  Bild dazu legen. Beides –  gemaltes Bild und Porträtfoto – erscheint dann  gegebenenfalls  im HEIMATSPIEGEL.
Das Bild mit den meisten Jurystimmen gewinnt und wird in unserer Weihnachtsausgabe auf dem Titel gedruckt. Mit dem Mädchen oder dem Jungen, das oder der gewonnen hat, führen wir dann auch noch ein richtiges Interview,  das natürlich in derselben  Ausgabe erscheint. 
Wer mitmachen möchte, schickt sein buntes, weihnachtliches Kunstwerk bis Mittwoch, 14. Dezember, unter dem Stichwort „Malwettbewerb 2016“ an: Beim Umspannwerk 2, 22844 Norderstedt oder per E-Mail an gewinnspiel(at)heimatspiegel.de

 

Essen mit den Heiligen:

30. November

Duo „Summertree“. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Das vorweihnachtliche Essen mit den Heiligen am Dienstag, dem 6. Dezember, ab 19.30 Uhr im Restaurant Eichenstuben, Mittelstraße 54, Norderstedt-Glashütte, ist Nikolaus von Myra gewidmet. Nikolaus gilt als Helfer in fast allen Schwierigkeiten. Ansatzpunkte für das Brauchtum und seine zahlreichen Patronate finden sich in zahlreichen Legenden.
Das Essen mit den Heiligen wird – anstelle von langen Texten – erstmals musikalisch begleitet und gestaltet vom „Duo Summertree“, Sylvia Dimer und Martin Ziemsky, mit weihnachtlichen Songs aus Pop und Jazz. Pastor Gunnar Urbach wird dazu kurze Geschichten über den Heiligen Nikolaus erzählen. Die Küchenmeister Tina und Günther Hartz servieren dazu ein schmackhaftes Büfett. So wird das gemeinsame Essen verbunden mit den Geschichten zu einem doppelten Genuss für Leib und Seele.
Das Büfett kostet 24,90 Euro (zuzügl. Getränke). Eine Reservierung wird erbeten bis zum 2. Dezember unter Tel. 040/ 60 92 51 03 (AB) oder mit einer E-Mail an heiligen-essen(at)treffpunkt-falkenberg.de

 

Muskelspiele in der TriBühne

30. November

Muskelspiel in der TriBühne: Zum 10. Mal wurde in verschiedenen Kategorien die beste Performance in Sachen Körperkultur gewählt. Foto: bet

Norderstedt (bet) Jahrelange harte Trainingsarbeit steckt in ihren Körpern: 240 Teilnehmer der diesjährigen Wahl zur NAC-Wahlentscheidung „Mr. & Mrs. Universe“ zeigten ihre bis in jede Muskelfaser austrainierten Körperpartien bei der Kür vor rund 500 begeisterten Zuschauern.
Aus  30 Ländern kamen die Amateursportler zusammen. Intensives Körperformen, Disziplin und Sporteifer vereinte die Männer und Frauen unter anderem aus Europa, Neuseeland, Indien und den Philipinen.
Die Altersklassen reichten von Junioren bis 23 Jahre über Männer bis 40 Jahre oder auch Senioren über 50 Jahre. Bei letzterer machten immerhin noch 17 Männer mit. Bei den Frauen steht neben den Muskeln vor allem Bodydefinition in den Kategorien Fitness und Figur auf dem Sportsprogramm. Siegerin im Bereich Figur wurde die Deutsche Melanie Kuch, bei den Männern überzeugte in der Kategorie Bodybuilding I erneut der Stuttgarter Alexej Kauz, der erst vor kurzem den Titel Deutscher Meister einheimste. Harald Hoyler, Landesverbandsvorsitzender  NAC Nord, der diesen Wettkampf in Norderstedt organisierte, war zufrieden mit dem Event.
 „In Norderstedt stimmt alles, die Nähe zum Flughafen, die Hotels und die TriBühne als Wettkampfort  – 2017 kommen wir gern wieder“. Ein Preisgeld lockte für die Universum-Teilnehmer nicht, aber es gab riesige Siegertrophäen für die Besten Starterinnen und Starter.

 

100 Wunschzettel am großen

30. November

Die Organisatoren waren begeistert: Seit dem Wochenende hängen 100 Wunschzettel am Weihnachtsbaum bei Karstadt. Foto: vpu

Norderstedt (vpu) 100 weiße Wunschzettel hängen seit Donnerstag am großen Weihnachtsbaum im Eingangsbereich des Norderstedter Karstadt-Hauses. 100 Zettel mit den Namen und den Wünschen von Kindern, die jeder Karstadt-Kunde erfüllen kann.
Wer mithelfen möchte, wählt einen Zettel mit einem Wunsch aus und sucht den Gegenstand im Warenhaus. Dann bezahlt man ihn an der Kasse. Die Mitarbeiter packen das Geschenk weihnachtlich ein und am Donnerstag, 22. Dezember, ist um 17 Uhr „Bescherung“. Dann erhält jedes Kind seinen Weihnachtswunsch.
„Wir hoffen, dass möglichst viele Norderstedterinnen und Norderstedter mitmachen und alle 100 Wunschzettel erfüllt werden“, betont Manuela Kohrt, Filialgeschäftsführerin von Karstadt-Norderstedt. Zusammen mit dem Norderstedter DRK hatte sie die Aktion „Wunschbaum“ organisiert, die im Rahmen von  „Mama ist die Beste“ läuft.
„Das DRK hat uns sehr geholfen und die Namen der Kinder ausgesucht. Dabei wurde unter anderem das Frauenhaus und andere soziale Einrichtungen befragt“, so Kohrt. Ein Baukasten, eine Puppe, Spielautos oder auch Malbücher – die Wünsche der Kinder sind vielfältig. „Es wäre wunderschön, wenn wir zusammen diese Wünsche alle erfüllen können“, hofft Manuela Kohrt.

 

Leinen los fürs „Wolkenschiff“

30. November

Birgit Krüger (l.), Nina McKinnell, Anke-Doreen Schultz, Bürgermeister Norman Hübener und Jens Grosze als Architekt und Tischler freuen sich mit den Kita-Kindern über das luftige Spiel-Schiff. Foto: cbl

Tangstedt (cbl) „Ich bin der Kapitän“, ruft Ove und kurbelt wild am Steuerrad. Das „Wolkenschiff“ ist die neue Attraktion im Kinderladen Rade. „Da wir nur einen Gruppenraum haben, hatten wir schon länger enormen Platzmangel. Eine Hochebene sollte Abhilfe schaffen“, sagt Erzieherin Birgit Krüger. Auf Wunsch der Minis sollte es unbedingt ein Schiff werden – und das haben sie nun bekommen.
In drei Wochen Bauzeit konstruierte der selbstständige Tischler und Architekt Jens Grosze aus Kayhude ein beeindruckendes Piratenschiff in luftiger Höhe. Über eine Gangway geht es an Deck. Im leicht ansteigenden Bug haben die Kinder Kissen verteilt – „dort ist unsere neue Leseecke“, verrät Leon. Über ein Sprachrohr im Maschinenraum können Kommandos an die Brücke gegeben werden. Durch große Bullaugen und einen Spion im Decksboden wird das Geschehen auf dem Boden verfolgt. Ein umlaufendes Netz verhindert, dass kleine Piraten über Bord gehen.
„Die Arbeit hat mir sehr großen Spaß gemacht“, versichert der dreifache Familienvater Jens Grosze. Und obwohl der Auftrag bereits abgeschlossen war, kreierte der engagierte Tischler aus Resthölzern noch eine Kombüse, in der der Smutje für die hungrige Mannschaft kochen kann.
„Das ‚Wolkenschiff’ für rund 8 000 Euro bauen zu lassen, ist ein klares Bekenntnis, Rade als Kita-Standort weiterhin zu erhalten“, betonen Bürgermeister Norman Hübener und Kita-Leitung Anke-Doreen Schultz. Im kommenden Jahr soll der Außenbereich überarbeitet werden. Angedacht ist, zwischen den Bäumen einen Niedrigklettergarten mit Podesten anzulegen.

 

Fedrowitz im Ausschuss für

30. November

Katrin Fedrowitz, Martin Habersaat (li.) und Ralf Stegner vertreten die SPD im Ausschuss für die Zusammenarbeit von  Hamburg und Schleswig-Holstein. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Die Norderstedter SPD-Landtagsabgeordnete Katrin Fedrowitz ist neu als ständiges Mitglied im Ausschuss für die Zusammenarbeit der Länder Schleswig-Holstein und Hamburg im Kieler Landeshaus.
„Die Zusammenarbeit zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein funktioniert so gut wie lange nicht. Das haben wir auch beim erfolgreich abgeschlossenen Gastschulabkommen mit Hamburg gesehen. Ein gemeinsamer Ausschuss wird dazu beitragen, die Zusammenarbeit mit Hamburg zu vertiefen“, hob Fedrowitz hervor.
Weitere Mitglieder der SPD-Fraktion sind der SPD-Landtagsabgeordnete Martin Habersaat und der SPD-Fraktionsvorsitzende Ralf Stegner.
Wichtige Projekte, wie die Elbvertiefung oder der NOK-Ausbau stehen an, auch  Straßen- und Schienenprojekte, wie die A7 und die AKN und S-Bahnerweiterungen auf schleswig-holsteinischem Gebiet. Dieser Ausschuss ist auch eine gute Möglichkeit, mit dem großen Nachbarn auf Augenhöhe zu diskutieren.“
Fedrowitz sagt mit Blick auf ihrem Wahlkreis: „Natürlich bietet dieser Ausschuss auch eine gute Gelegenheit, verstärkt die Interessen meines Wahlkreises Norderstedt gegenüber den Hamburgern zu vertreten.“

 

Mozarts „Messias“ zum 3. Advent

30. November

Die Hamburger Camerata Hamburger Foto: Camerata/Bernd Zabel

Norderstedt (rug) Das traditionelle Adventskonzert der Johanneskantorei ist in diesem Jahr ein ganz besonderes: In Zusammenarbeit mit der renommierten Hamburger Camerata präsentieren die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Johanneskantorin Maria Jürgensen Händels „Messias“ – in der nur sehr selten aufgeführten Bearbeitung von Wofgang Amadeus Mozart.
„Mozart hat den ‚Messias‘ leicht gekürzt, dessen etwas schlichtere Instrumentierung mit typischen Instrumenten der Klassik angereichert und so mit Mozart‘scher Leichtigkeit in die Wiener Klassik getragen, ohne Händels Geniestreich irgendetwas zu nehmen. Den ‚Messias‘ kennt ja eigentlich jeder, besonders die Stücke wie das ‚Halleluja‘ oder die ‚Pifa‘, aber in der Mozart-Version klingt er ganz frisch und überraschend neu. Alle vertrauten Melodien und Harmonien sind da, aber man hört sie, als sei es das erste Mal“, erläutert die Echo-Klassik-Preisträgerin Maria Jürgensen.
Mit den Solisten Tanya Aspelmeier  und Friederike Schorling (Sopran), Joachim  Streckfuß (Tenor) und Dávid Csizmár (Bass) ist die Aufführung erstklassig besetzt. Und dass die großartige Hamburger Camerata in der Jubiläumssaison ihre 30-jährigen Bestehens für die Zusammenarbeit gewonnen werden konnte, ist bereits jetzt eine Auszeichnung.
Ausnahmsweise findet das Konzert nicht am Sonntag, sondern am Sonnabend vor dem 3. Advent statt. Dafür gibt es aber die Gelegenheit, die Aufführung am 11. Dezember um 17 Uhr noch einmal in der Verheißungskirche in Hamburg-Niendorf zu erleben.
„Der Messias“, Oratorium in drei Teilen von Georg Friedrich Händel, bearbeitet von Wolfgang Amadeus Mozart (KV 572) findet statt am Sonnabend, 10. Dezember, ab 17 Uhr in der Johanneskirche, Bahnhofstraße 77 in Norderstedt.
 Der Eintritt kostet 20 Euro, ermäßigt 17 Euro.

 

„Spätzchen“ und „Meisje“ suchen

30. November

„Spätzchen“ Foto: pmi

Norderstedt (rug) Die beiden Schwestern „Spätzchen“ und „Meisje “ sind typische Katzenkinder – einfach entzückend und haben immer nur Blödsinn im Kopf. „Spätzchen“ ist die Frechere von beiden, „Meisje” ist etwas schüchterner, aber wenn man mit Futter kommt, schnurrt sie wie eine Große.  Beide sind sehr lieb und zutraulich und sollen zusammen in ihr neues Zuhause ziehen. Sie sind sehr anhänglich und toben gern rum, so wie es sich für Jungkatzen gehört. Späteren Freigang brauchen sie auf jeden Fall. Sie sind kastriert, gechipt, geimpft, tierärztlich untersucht und entwurmt und entfloht.  Ein Appell an alle: Bitte lassen Sie Ihre Katzen und Kater kastrieren, damit ungewollter Nachwuchs verhindert und das Katzenelend verringert wird. Mehr Infos unter Strassentiger Nord e.V., NEU Tel. 0 40/ 3 20 46 97 43 (Norderstedt), www.strassentiger-nord.de

 

Eintracht-Auswärtsfluch ist beendet

30. November

Kangmin Choi erzielte seinen zweiten Treffer im Eintracht-Dress. Foto: blb

Norderstedt (meg) Es geht aufwärts bei den Fußballern von Eintracht Norderstedt (4. Liga)! Vor 14 Tagen gelang gegen Schlusslicht SV Eichede der erste Sieg (5:0) seit zehn Spielen. Am letzten Sonnabend wurde dann auch endlich der Auswärtsbann gebrochen. Das 4:3 (2:1) bei Hannover 96 II (8.) war der erste Sieg in der Fremde seit dem 13. August (2:1 bei Eintr. Braunschweig II). Dementsprechend glücklich war auch EN-Trainer Dirk Heyne: „Wir waren auch in den Partien, die wir verloren haben, nie die schlechtere Mannschaft gewesen. Natürlich tut es aber gut, wenn man auch mal die Punkte einfährt.“ Die Norderstedter verschliefen vor 400 Zuschauern die ersten Minuten und gerieten durch Valmir Sulejmani 0:1 in Rückstand (20.). „Da sind wir ganz schön geschwommen und mussten einige brenzlige Situationen überstehen“, gibt Heyne zu. Die Gäste fingen sich jedoch schnell und schlugen ihrerseits zurück. Jan Lüneburg glich zum 1:1 aus (26.). Hannovers Fynn Arkenberg unterlief kurz vor dem Wechsel ein Eigentor, dass der Eintracht das 2:1 bescherte (41.). Kurz nach der Pause erhöhte Felix Drinkuth (6. Saisontor) sogar auf 3:1. Kangmin Choi legte das 4:1 noch drauf (67.). „Das ist schon stark, dass wir mal vier Tore in einem Auswärtsspiel schießen. 60 Minuten haben wir ein klasse Spiel gemacht. Leider haben wir uns das Leben dann selbst noch einmal schwer gemacht“, spielt Dirk Heyne auf die beiden 96-Treffer von Tim Weissmann zum 2:4 (71.) und Marius Wolf zum 3:4 (80.) an. „Mit der Entwicklung unserer Offensive bin ich sehr zufrieden. Nur im Defensivverhalten sind wir in manchen Situationen noch zu blauäugig. Da schalten wir zu schnell ab. Auch das Spiel vor der Abwehr hat mir diesmal nicht gefallen“, hat Heyne noch genügend Hebel gefunden, wo es anzusetzen gilt. Aber immerhin: zwei Siege am Stück gab es für die Norderstedter in dieser Saison noch überhaupt nicht zu feiern.
In der Tabelle bleiben sie mit 21 Punkten und 24:27 Toren auf Platz 13. Der dritte Sieg in Serie könnte am Sonntag (4. Dezember, 14 Uhr) dazukommen. Im letzten Punktspiel des Jahres reist die Eintracht zu Aufsteiger Lupo Martini Wolfsburg (14.).

 

VCN träumt ein wenig

30. November

Die Volleyballherren und -damen des 1. VCN gewannen ihre Spiele am Wochenende jeweils 3:0. Foto: pmi

Norderstedt (meg) Die Volleyballer des 1. VC Norderstedt schweben in der Regionalliga Nord weiterhin auf einer echten Erfolgswelle! Das 3:0 (25:22, 25:13, 25:21) gegen den Vorletzten VC Neumünster war schon der siebte Sieg in Serie für das Team von Trainer Frank Koch. Dadurch bleiben die Norderstedter Tabellenführer der Liga. „Ich habe wieder fleißig durchgewechselt.
Leider schwindet gegen so einen Gegner dann auch mal die Konzentration. Sonst wäre es wohl noch deutlicher geworden“, berichtet Frank Koch, der bis auf Libero Dalim Wahby (Schule) alle Spieler zur Verfügung hatte. Der VCN spielt bislang eine richtig gute Saison. An deren Ende könnte als Meister der Aufstieg in die 3. Liga stehen. Bislang verschwendete Frank Koch daran keinen Gedanken. So ein bisschen könnte er sich aufgrund der jüngsten Erfolge nun aber doch damit anfreunden: „Von der wirtschaftlichen Seite her wäre es kein großer Unterschied zur Regionalliga. Das wäre zu schaffen. Nur sportlich würde es mit dem jetzigen Kader keinen Sinn machen aufzusteigen. Da würden wir gleich wieder gegen den Abstieg spielen. Das macht allen keinen Spaß. Wir haben eine Altersstruktur in der Mannschaft, die nicht mehr viel Entwicklungspotenzial zulässt. Außerdem benötigt man für die Durchführung der Heimspiele mindestens ein Team von zehn Personen. Sollten wir zu Beginn des Jahres aber immer noch da oben stehen, könnte ich mir vorstellen, einige Gespräche mit Spielern aus der Umgebung zu führen, um diese für uns zu begeistern.“
 Vorentscheidenden Charakter wird die Partie am 10. Dezember in der Moorbekhalle gegen Verfolger PSV Neustrelitz (2.) haben.  „Ich würde gern Meister werden. Sollten wir Neustrelitz schlagen, hätten wir es dann selbst in der Hand. Die haben aber eine starke Truppe. Da steckt auch Geld drin“, weiß Koch um die Schwere der Aufgabe.
 Bis April muss der VCN sich um eine Lizenz für die 3. Liga bewerben. Ein wenig Zeit bleibt also noch. Die Regionalligadamen des 1. VCN gewannen 3:0 (25:13, 25:8, 25:21) bei Schlusslicht BSP Schweriner SC und sind Dritter.

 

Dritter Norderstedter Opernball –

23. November

Rajas Thiele eröffnete den Opernball mit Francis Stechemesser stilecht mit einem langsamen Walzer. Foto: hbo

Norderstedt (hbo) Betörende Walzerklänge und rauschende Tanzmusik von der Gala-Band Berlin-Starlight-Orchestra boten den Ballgästen beim dritten Norderstedter Opernball in den Mehrzwecksälen Norderstedt wieder ein unvergessliches Erlebnis vom frühen Abend bis in die frühen Morgenstunden.
Der berühmte rote Teppich, ein Ballsaal in klassischer Eleganz und festlicher Atmosphäre, die verzaubernde Choreographie „The Great Gatsby“ der Latein-A-Formation des Clubs Saltatio Hamburg e.V. und Ballbesucher in festlicher Abendgarderobe – das waren die glanzvollen Höhepunkte, die die gut 300 Ballgäste bei diesem stilvollem und exklusivem Event genießen durften. Moderiert wurde der Ball erneut vom eloquenten und bekannten TV-Moderator und Entertainer Joachim Llambi, der die Gäste mit seriöser und zugleich charmant-witziger Ausstrahlung durch den Abend begleitete.
Rajas Thiele, Geschäftsführer Mehrzwecksäle, mit Partnerin Francis Stechemesser eröffneten mit einem langsamen Walzer den Ball. Auf den traditionellen Einzug der Debütantinnen und Debütanten unter der Leitung von Thomas Fürmeyer mussten die Ballbesucher in diesem Jahr verzichten. Die Gala-Band Berlin-Starlight-Orchestra lud die Paare dann mit traditionellem Wiener Walzer zum Tanzen auf die Tanzfläche ein und bot zu späterer Stunde auch mitreißende Partymusik. Zudem konnten sich die Ballbesucher mit Roulette und Black Jack abwechslungsreich unterhalten. Des Weiteren gab es an diesem Abend eine Charity-Tombola, deren Erlös an den Verein „Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder“ gehen wird.
 Unvergesslich wurde der Abend für einige Paare durch ein Portrait vom iPad-Zeichner Stefan Wirkus, der digital und in rasender Geschwindigkeit ein Bild von Paaren zeichnete und die Bild-Datei sofort im Anschluss kostenlos auf das eigene Smartphone oder den Laptop schickte. Ein absolutes Highlight. Für das leibliche Wohl sorgten kulinarische Köstlichkeiten aus der Opernküche, flankiert von korrespondierenden Getränken.

 

 

 

Spende für die Norderstedter

23. November

Alexandra Bock und Christian Sauer überreichten den Spendenscheck an Ingrid Ernst (re.). Foto: blb

Norderstedt (blb) Die Norderstedter Tafel liefert jede Woche 12 Tonnen Lebensmittel an Bedürftige in Norderstedt und Hamburg-Nord. Eines der 3,5-Tonnen-Kühlfahrzeuge ist noch nicht ganz ausfinanziert und so freute sich Ingrid Ernst, Leiterin der Norderstedter Tafel, über eine Spende über 500 Euro der Firma Baustoffcentrum Plambeck. Verwaltungsleiter Christian Sauer und Marketingverantwortliche Alexandra Bock überreichten den Scheck an die Einrichtung, deren Zahl von Empfängern der Lebensmittel sich durch den Flüchtlingszustrom der vergangenen  Jahre um 500 auf jetzt rund 1 000 Menschen verdoppelt hat. Rund die Hälfte der Bedürftigen sind geflüchtete Menschen. „Alle Mitarbeiter der Tafel üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus“, betonte Ingrid Enrst.
Beim Baustoffcentrum  Plambeck stimmten in diesem Jahr die 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab, welcher gemeinnützigen Institution die Spende zufließen soll. Dabei erhielt die Norderstedter Tafel den Zuschlag.

 
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