Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

„Manege frei“ für den

13. Juli: 

Norderstedt (vpu) Das Polizeiorchester Hamburg, der bekannte „Slampoet“ Björn Högsdal, Marcel Kösling mit seinem Motto „Keine halben Sachen oder die Kunst, Frauen zu zersägen“ oder auch die Krimi-Oper „Einer stirbt immer“ – das sind nur einige der Veranstaltungen, zu der der neue NoBa-Kulturzirkus bis zum 24. Juli in den Stadtpark an der Waldbühne einlädt.
Initiiert von der Musikschule Norderstedt, in Kooperation mit der Stadtpark Norderstedt GmbH und gefördert von der Norderstedter Bank, den Stadtwerken, wilhelm.tel sowie der Kulturstiftung stellt das Projekt eine Neuheit in Norderstedt dar. Es bereichert mit seinem bunten und vielfältigen Programm die Kulturlandschaft. Geplant ist, dass der NoBa-Kulturzirkus sein Zelt alle drei Jahre hier aufbaut.
„Wir sind schon mächtig stolz darauf, den Norderstedter Kulturinteressierten diese neue Art von Kunst und Künstlern im Zirkuszelt präsentieren zu können“, so Rüdiger George, Leiter der Musikschule.
Am 14. Juli startet das Programm mit einer großen Zirkus-Gala im Zelt an der Waldbühne. Mit dem Hamburger Polizeiorchester geht's am 15. Juli weiter. Der „Zirkus Slam“ folgt am 16. und der Norderstedter Kabarettist und Zauberer Marcel Kösling tritt am 17. Juli auf. Es folgen „Petticoat und Wirtschaftswunder“ am 21. Juli, die Krimi-Oper „Einer stirbt immer“ und am 23. Juli das große „Tohuwabohu“. Alle Veranstaltungen beginn um 19 Uhr.
Natürlich gehören auch Popcorn und Eis, Crêpes oder frische Burger zum Zirkuserlebnis. An den Veranstaltungsabenden gibt es jeweils ab 18 Uhr ein professionelles Catering mit einem kulinarischen Angebot.
Weitere Informationen über das gesamte Programm gibt es im Internet unter www.NoBa-Kulturzirkus.de oder bei facebook unter www.facebook.com/NoBaKulturzirkus/.
Karten gibt es im Ticketverkauf in der „Hopfenliebe“ am Rathaus und vereinzelt noch an der Abendkasse.

„Manege frei“ für die großen und kleinen Künstler – und mit Zirkusdirektor Kai Hädicke-Schories. Foto: vpu

Storjohann wieder

13. Juli

Freude bei Gero Storjohann über seine erneute Nominierung als Bundestagskandidat für die CDU. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg/Norderstedt (blb) Gero Storjohann wird bei der Bundestagswahl 2017 wieder als Kandidat der  CDU im Wahlkreis Segeberg/Stormarn-Mitte antreten. Der 58-jährige Kreisvorsitzende setzte sich bei der  Wahlkreismitgliederversammlung im Bürgerhaus Henstedt-Ulzburg gegen seinen Mitbewerber Sebastian Fuß (36, Fahrenkrug) durch. 268 Mitglieder (81 Prozent) stimmten für den aktuellen Bundestagsabgeordneten aus Seth. Für Fuß, der eine konservativere Politik der CDU vertritt,  votierten 63  Mitglieder (19 Prozent).

 

Talk in der Feuerwache

13. Juli

Hans-Jörn Arp (li.) und Gero Storjohann waren auf Einladung von Katja Rathje-Hoffmann in die Feuerwache nach Friedrichsgabe gekommen. Foto: pmi

Norderstedt (pmi/blb) Hans-Jörn Arp, der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion in Kiel, und der Bundestagsabgeordnete  Gero Storjohann waren am Freitag zur Jahreshauptversammlung der Norderstedter CDU und einer Talkrunde in den Räumen der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsgabe zu Gast.
Storjohann berichtete von seinen Aufgaben als neu gewählter Vorsitzender im  einflussreichen Eisenbahninfra-strukturbeirat bei der Bundesnetzagentur. Eine Aufgabe des Gremiums ist es, durch die Bahnreform, mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen. Dazu wird sich Storjohann für eine leistungsfähigere Infrastruktur einsetzen. „Keinen Meter Straße  im letzten Jahr geplant und keinen Meter gebaut“, kritisierte Arp Landesverkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) als „Doppel-Null-Minister“, der sein Versagen gern versucht öffentlich in Richtung Bundesregierung zu schieben.
„Wir wollen nach der Landtagswahl eine so vorbildliche Arbeit für Schleswig-Holstein machen, wie  der Oberbürgermeister für  Norderstedt,“ lobte Hans-Jörn Arp die Arbeit von Hans-Joachim Grote als besten Bürgermeister in Schleswig-Holstein. Arp bedankte sich bei  Grote für die Breitbandkabelunterstützung  durch wilhelm.tel beim Festival in seinem Heimatort Wacken.
In ihrem Rückblick  erinnerte Katja Rathje-Hoffmann an die Schultüten-Aktion, die Diskussionsveranstaltung über Flüchtlinge und Integration,  die Veranstaltung zum Tag der Deutschen Einheit, die stimmungsvolle Weihnachtsfeier, das gut besuchte Grünkohlessen, den Punschstand, die Spendenaktionen der CDU-Frauen für das Norderstedter Frauenhaus, die Fahrradtour und den Umzug der Geschäftsstelle. Highlight war der erfolgreiche OberbürgermeisterWahlkampf für und mit Hans-Joachim Grote.
An diesem Freitag, 15. Juli, um 18 Uhr wollen die Christdemokraten Innenminister Stefan Studt (SPD) bei seinem Besuch im Feuerwehrmuseum begleiten und hoffen auf die Möglichkeit für  ihre Fragen an den in die Kritik geratenen Landespolitiker.
Am Donnerstag, 22. September, starten Norderstedts Christdemokraten zu einer Bustour in das Kieler Landeshaus. Anmeldungen für beide Veranstaltungen nimmt die  Geschäftsstelle, Telefon 0 40/ 5 25 22 16 entgegen.

 

White Dinner im Stadtpark: 240

13. Juli

Alles handmade: Das Drei-Gänge-Menü der Insulanerinnen und von Thomas Witte sorgte für geschmackliche Abwechslung. Foto: bet

Norderstedt (bet) Wenn in diesem Sommer eine Open-Air-Veranstaltung geplant ist, spricht man automatisch erstmal über das Wetter. So auch hier. Doch egal, wie schlecht die Wetterprognose auch ausfällt, das White Dinner an der Seepromenade im Stadtpark lässt man sich einfach nicht entgehen.
Schon von weitem duftet es am Sonnabend nach selbst gerilltem Fisch, Champagnerkorken knallen, und der  Champagner wird in Kristallgläser gefüllt, dazu haben sich zahlreiche Gäste mit filigranen Hütchen dekoriert, zart gestickte Sonnenschirmchen ergänzen die Outfits. „Sollte es denn doch regnen, dann stellen wir einfach unseren Pavillons über unsere Tische und Stühle. Davon lassen wir uns nicht abschrecken“, stellt Christian Guse aus Norderstedt klar.
Gemeinsam mit 13 Freunden aus Hamburg genießt er trotz verhangener Wolkendecke das stilvolle Ambiente. Ganz in weiß, angefangen von der Tischdecke über Servietten bis hin zur Kleidung und Tischdekoration, huldigten  die rund 240 Dinnermutigen die ursprünglich französische Idee vom gemeinsamen Tafeln in „Weiß“. „Wir sind das erste Mal in Norderstedt dabei und sind von der Location begeistert – bisher haben wir bei den Hamburger Stadtteil-White Dinnerparties mitgefeiert, hier gefällt es uns  aber besser“, bestätigt auch Eva Skroblin.
 Vier Tische weiter hat die Stimmung um 19 Uhr ihren Höhepunkt schon erreicht. „Wir sind als Insulaner, die im Stadtpark die Pflanzeninseln schützen und pflegen, regelmäßig beim White Dinner“, verrät Rosi Hoes. „Hier stimmt  die Mischung und bei Regenalarm heißt es: Einer betet, die anderen halten die Plane“, schmunzelt Brunhild Schulte.

 

Dritter Platz für Norderstedter

13. Juli

V. l. Emily Gerdt, Emily Jordan und Richard Friedrichs freuen sich mit Rektorin Susanne Krentscher,  Lehrerin Christine Woywod-Leste, Projektleiter „Energiebildung für Schulen“ Joachim Knofius und Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Großer Erfolg für die Offene Ganztagsgrundschule Gottfried-Keller-Straße in Norderstedt: Beim bundesweiten Energiesparmeister-Wettbewerb 2016 haben die Landessieger aus Schleswig-Holstein den dritten Platz erreicht. Dafür sind die Schüler am Freitag in Berlin mit einem Preisgeld in Höhe von 2 500 Euro sowie einem Pokal und einer Energiesparmeister-Plakette belohnt worden. „Ich bin begeistert. Lange Zeit haben wir im Online-Voting auf Platz sechs gelegen“, freute sich Rektorin Susanne Krentscher. Bundesweit hatten sich in diesem Jahr mehr als 290 Schulen beworben.
Die Schüler aus Norderstedt beschäftigen sich auch außerhalb von Projekttagen mit den Themen Klima- und Umweltschutz – und leisten so aktiv einen Beitrag zum Energiesparen. Bereits seit 2011 führt die Schule jährlich eine Projektwoche durch, in der die Lehrkräfte  umweltrelevante Themen nachhaltig mit den sechs- bis elfjährigen Kindern erarbeiten. Im Jahr 2014 ist unter anderem „Unser Laden“ entstanden, in dem die Kinder in den Pausen umweltfreundliche Schulmaterialien verkaufen.
Einer der ersten Gratulanten war Joachim Knofius, Projektleiter „Energiebildung für Schulen“ vom Schleswig-Holstein Energieeffizienz-Zentrum (SHeff-Z), das die Patenschaft für den Gewinner übernommen hat.
„Die Offene Ganztagsschule leistet wirklich eine tolle Arbeit, um Kindern im Grundschulalter Energie- und Umweltweltbewusstsein zu vermitteln.“ Schüler für diese Themen zu interessieren, ist auch Ziel des „Energiechecker“-Programms, das das SHeff-Z in Neumünster seit Sommer 2013 für Schüler ab der sechsten Klasse anbietet. Einen Einblick über Möglichkeiten zum Energiesparen im und am Haus werden Schüler, Lehrer, Eltern und Politiker am Montag, 18. Juli, in Norderstedt erhalten. Zur Einweihung der neuen Mensa mit anschließendem Schulfest hat sich das SHeff-Z mit seinem 18 Meter langen, lilafarbenen Energiesparmobil angekündigt.
Für die drei Schüler Emily Jordan, Emily Gerdt und Richard Friedrichs sowie Rektorin Susanne Krentscher, Lehrerin Christine Woywod-Leste und die Mütter Anja Friedrichs und Nicole Jordan hat sich die Reise nach Berlin  gelohnt. Auf dem Programm der Berlin-Fahrt stand neben dem Festakt auf der YOU-Messe ein Ausflug ins Regierungsviertel mit Blick auf den Reichstag.

 

Richtfest für neue Kita

13. Juli

Bürgermeister Norman Hübener und Birte Kahlke, Leiterin der neuen Kita, feierten beim Richtfest mit. Foto: cbl

Tangstedt (cbl) 1,5 Millionen Euro kostet Tangstedts neue Kita, für die am Freitag Richtfest gefeiert wurde. „Wir sind finanziell sowie zeitlich im Plan“, sagt Bürgermeister Norman Hübener (SPD). In dem großzügigen Bau finden zwei Elementar- und eine Krippengruppe Platz. Zusätzlich gibt es Büro- und Therapieräume und in einem großen Bewegungsraum darf künftig getobt und geturnt werden.
Die Eröffnung ist für Anfang Oktober geplant, war jedoch zunächst einen Monat früher avisiert. Grund für die Verzögerung: Die neue Kita war zu klein dimensioniert, so dass ein Erweiterungsbau für zwei zusätzliche Gruppen eingeplant werden musste.
Bereits jetzt sind aus Platzgründen zwei Kita-Gruppen   in der Neuen Betreuten Grundschule untergebracht.
Zudem kalkulieren Politik und Verwaltung mit neuen Integrationsgruppen unter anderem für Flüchtlingskinder. „Der Bedarf ist da“, sagt der Bürgermeister, „Tangstedt plant neue Baugebiete, in die auch Familien mit Kindern ziehen, außerdem werden längere Betreuungszeiten weiterhin verstärkt nachgefragt.“

Der Anbau wird nun in die Baustelle eingefügt und durch eine Behelfswand abgeteilt. Im Herbst sollen die Arbeiten beginnen – sicher zur Freude der Kinder, die dann eine „Erlebnisbaustelle“ mit faszinierenden, großen Maschinen vor der Tür haben.
Der neue Spielplatz könnte zur Nebensache werden.

 

Dorffest Glashütte:

13. Juli

Natürlich gibt es wieder Leckeres vom Grill. Foto: Archiv

Norderstedt  (blb/vpu) Am Sonnabend, 16. Juli, ab 15 Uhr ist es wieder soweit: Die Freiwillige Feuerwehr Glashütte veranstaltet ihr traditionelles jährliches Dorffest für die ganze Familie. Beginn ist wie immer um 15 Uhr. Dann gibt es eine Menge Attraktionen und Spaß für die kleinen Besucher. Natürlich werden dann auch die Grills angeworfen. Für die älteren Besucher wird es ab 19 Uhr wieder „lauter“: Dann lädt der DJ zum Tanz in die Scheune hier am Hummelsbütteler Steindamm ein. Natürlich ist wie immer auch der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Glashütte mit von der Partie und er wird seinen Zuhörern auf jeden Fall mächtig einheizen.
       Ein weiteres Highlight in diesem Jahr: Gegen 16 Uhr wird der Glashütter Sportverein die Medaillen und Preise für den Hugo-Stange-Pokal überreichen.
Wer nicht in diesen Tagen durch die Plakate an den Straßen oder durch den HEIMATSPIEGEL aufmerksam geworden ist, den lockt vielleicht der leckere Geruch von Würstchen und Steaks vom Grill zum Fest oder der Klang der Musik vom Festplatz. Dann ist wieder Dorffest in Glashütte auf dem Hof Pein, die große Party mit Musik, Cocktails und einer Menge Attraktionen, gerade auch für die jungen Besucher.
„Wir haben immer sehr großen Wert darauf gelegt, dass das Glashütter Dorffest ein Fest für die ganze Familie ist. Hier kann man Kind und Enkelkind, aber natürlich auch Opa und Oma mitbringen und dann den ganzen Nachmittag bei uns verbringen“, lädt Wehrführer Fabian Wachtel von den Glashütter Blauröcken zu dem Fest ein.
Die Freiwillige Feuerwehr zeichnet auch in diesem Jahr für die Organisation verantwortlich.
Nach wie vor steigt  die Cocktailbar in der Gunst der Besucher von Jahr zu Jahr, da hier Mixgetränke aller Art auf die Besucher warten und natürlich live zubereitet werden. Klar, dass diese Bar auch in diesem Jahr gut ausgestattet ist.
Wer's lieber herb und blond mag, der ist im großen Biergarten unter freiem Himmel bestens aufgehoben, wo traditionell tolle Stimmung herrscht. Selbst bei schlechtem Wetter, denn dann geht's zu Sekt und Wein in die Festhalle. „Alle Besucher sollten ruhig auf das Mittagessen zu Hause verzichten und sich bei uns mit den wirklich leckeren Würstchen und Steaks versorgen“, lädt der Wehrführer  zum Essen ein.
Die Gastgeber freuen sich schon jetzt, wieder ein gelungenes Festprogramm auf die Beine gestellt zu haben.

 

Die besten Marktschreier zu Gast

13. Juli

Wurst-Achim Foto: pmi

Quickborn (rug) Am Wochenende ist es endlich soweit: Die besten Marktschreier der Republik gastieren erstmalig in Quickborn auf dem Rathausplatz von Freitag, dem 15., bis  Sonntag, dem 17. Juli. Die Öffnungszeiten sind am  Freitag und Sonnabend von 10 bis 19 Uhr, am Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Mit dabei ist Wurst-Achim, das lauteste Lebewesen der Welt und amtierender deutscher Meister, Nudel-Dieter, der Junge aus dem Ruhrpott, Käse-Alex, der jüngste Marktschreier der Republik, Milka-Micha mit einer großen Auswahl an Milka und Süßwaren, Aal-Marco, das Original vom Hamburger Fischmarkt, und viele mehr. Für das leibliche Wohl sorgen Imbiss- und Getränkestände, wie zum Beispiel Münsterländische Spezialitäten vom Schwenkgrill und ein kühles Bier von der Gilde-Schänke und vieles mehr. Am Freitag, den 15. Juli, findet um 11 Uhr die offizielle Eröffnung statt. Die Eröffnung erfolgt mit einem originalen Marktschreier-Frühstück mit einem Angebot an Wurst,Käse, frischen Matjes und Freibier für alle anwesenden Gäste.

 

Zum Saisonabschluss:

13. Juli

Kulinarischer Saisonabschluss mit Xandra Dee und Tom Miller. Foto: Collage Gunnar Urbach

Norderstedt (rug) Zum Abschluss der Saison 2015/16 lädt der gemeinnützige Treffpunkt Falkenberg e. V. zu einem gemütlichen Sommerabend am Sonntag, dem 24. Juli, ab 18  Uhr im TuRa-Sportlerheim, Am Exerzierplatz 16, ein.
Der Abend wird musikalisch gestaltet von den beiden Norderstedter Künstlern Tom Miller und Xandra Dee, die jeweils allein, aber auch erstmals gemeinsam miteinander singen werden. Das verspricht musikalischen Hör-Genuss und eine tolle Stimmung! Dazu gibt es ein abendliches Büffet, das die musikalischen Darbietungen um einen zusätzlichen Gaumen-Genuss ergänzen wird – also ein Sommerabend für alle Sinne!
Der Eintritt zu diesem besonderen Kleinkunstabend kostet 25 Euro inkl. Büffet und zzgl. Getränke. Es wird um eine Reservierung bis zum 20. Juli unter Tel. 0 40/60 92 51 03 oder per E-Mail an kleinkunst(at)treffpunkt-falkenberg.de gebeten. Einlass ist ab 17.30 Uhr. An der Abendkasse gibt es auch Restkarten ohne Büffet zum Preis von 10 Euro.

 

Norbert Tank – ein Lachen

13. Juli

Norbert Tank brachte die Menschen zum Lachen. Foto: pmi

Er brauchte das Lachen seiner Zuschauer, danach war er fast süchtig. Und er bekam das Lachen seiner Zuschauer, weil sie seinen Humor auf Plattdeutsch liebten, seine manchmal schnoddrige Art, beinahe grobschlächtig, als Seemann, Bauer oder verhinderter Liebhaber. Norbert Tank, Theatergründer, Stückeschreiber und Komödiant mit ganzem Herzen, starb mit 72 Jahren.
Seine Auftritte waren kaum zurückhaltend, wenn er auf die Bühne kam, tobte der Humor bis in die Zuschauerreihen. Er riss sie mit, egal ob jung oder alt. Seine Themen – und das was er   daraus machte –   kamen an. Über den knauserigen, meckerhaften, oft unnahbaren, aber dadurch wieder sympathisch wirkenden Norbert Tank musste man einfach lachen.
Mit seinem Humor verpackte er auch ernste Themen. Fremdenhass war ihm ein Greuel, soziale Unterschiede überwand er mit seiner Lebensphilosophie. Und einen Spruch hatte er immer drauf: Zu seinem 70. Geburtstag schwärmte der Gründer der „Amateurbühne Tanks Theater“: „Ich habe sogar einmal Dornröschen wachgeküsst!“ So 1971 in der Rolle des Prinzen bei „Dornröschen“.
Mit Norbert Tank verlässt ein Lachen   diese Welt. Aber wenn er den lieben Gott trifft – wetten: He snackt Platt mit em.
Norbert Tank wird am Sonnabend, 23. Juli, auf seiner Bühne, dem Festsaal am Falkenberg, aufgebahrt, damit Freunde und Weggefährten von ihm Abschied nehmen können. Die Trauerfeier beginn um 11 Uhr.  vpu

 

Handballspaß im Sand

13. Juli

Handball im Sand: immer Spektakel pur. Foto: meg

Norderstedt (meg) Die „New Döner Chefs“ haben wieder zugeschlagen! Das Team, bestehend aus ehemaligen Handballern des TSV Ellerbek und SG Hamburg-Nord, war am vergangenen Wochenende drei Tage lang wieder Gastgeber des Beachhandballturniers um den „ARRIBA-Cup 2016“. 47 Mannschaften (31 Damen, 16 Herren) hatten auf den vier Plätzen am ARRIBA-Erlebnisbad wieder mächtig viel Spaß beim Handball im Sand.
„Wir hatten damals bei uns zwei Türken in der Mannschaft. Da haben wir unsere Beachtruppe einfach Döner Chefs genannt. Beachhandball ist einfach nur Spaß. Es ist attraktiv, körperlos, schnell und spektakulär. Es geht rauf und runter“, berichtet Bastian Blietz von den „New Döner Chefs“ über die Vorzüge dieser Sommersportart, die in Kürze auch olympisch wird.
Die Teams reisen aus ganz Deutschland an, übernachten in Zelten auf dem ARRIBA-Sommerparkplatz an der Schleswig-Holstein-Straße. Diesmal war mit den „Beachmopeten“ sogar eine Mannschaft aus dem hessischen Oberursel im Sand dabei.
Nicht ganz so weit fahren mussten die Mädels vom Eimsbütteler TV („Prost Prost Kameraden“), die ebenfalls Premiere  feierten. „Unsere Trainerin war schon immer dabei. Sie hat uns auf die Idee gebracht. Wir sind alle ja noch in der A-Jugend und wollten hier mal testen, wie es ist gegen Frauenmannschaften zu spielen“, erklärten Jule, Anne und Lea vom ETV, die einen starken dritten Platz belegten.
Zu den Stammgästen zählen die Deerns vom Team „Jade (Busen) Wunder“. „Der Spaß steht hier an erster Stelle. Es ist einfach schön, viele bekannte Gesichter wieder zu sehen. Man kennt sich aus den letzten Jahren. Das ist wie eine große Familie. Wir sind eine reine Fun-Mannschaft“, erklären die Schwestern Sinja und Miriam Elberling, die mit ihrem Team  Vierte wurden.
Schöne und spektakuläre Tore zählen beim Beachhandball doppelt. Die zwei Halbzeiten werden separat gewertet, so dass es bei Gleichstand ein Shoot-Out gibt. Wie sich ein Turniersieg im Norderstedter Sand anfühlt, wissen auch die „Flying Gag“ vom VfL Lehrte aus Niedersachsen. Sie haben vor ein paar Jahren schon mal den Titel geholt: „Das ist hier alles sehr gut organisiert. Was uns besonders gefällt, ist die zentrale Lage. Es ist alles sehr kompakt und verläuft sich nicht so sehr wie bei anderen Turnieren, wo die Plätze weit auseinander liegen. Die Kulisse hier ist auch perfekt“, kommen auch Niklas Hoch und Alexander Stradtmann immer gern nach Norderstedt.
Die „New Döner Chefs“ erwiesen sich übrigens als „schlechte“ Gastgeber und gewannen das Turnier um den A-Pokal der Männer. Bei den Frauen holte sich die „Bumblebee Connection“ aus Wildeshausen den Titel. Die B-Pokale sicherten sich „Ultimate Glitzerfeen“ (Frauen) und der TSV Ellerbek (Männer).

 

NSV-Boss stichelt gegen

13. Juli

Fühlt sich und seinen NSV benachteiligt: Vorsitzender Thomas Strebel. Foto: meg

Norderstedt/Henstedt-Ulzburg (meg) Eigentlich hatte man das Gefühl, dass Ruhe eingekehrt sei. Doch ein Interview im HEIMATSPIEGEL hat das Faß  doch wieder aufgemacht: Olaf Knüppel, Geschäftsführer der neuen Handballspielgemeinschaft Norderstedt/Henstedt-Ulzburg, hatte darin erwähnt, dass die HSG auch zwei bis drei Trainingszeiten pro Woche für seine Drittligamannschaft in Norderstedter Hallen beantragt habe. Das   brachte Thomas Strebel,  1. Vorsitzender des Norderstedter SV, auf die Palme. Er befürchtet dadurch den Verlust von Hallenzeiten für seinen Verein und die anderen Klubs in der Stadt und verfasste einen Offenen Brief, der auch an die politischen Fraktionen sowie OB Hans-Joachim Grote ging. Darin heißt es unter anderem: „Seine (Olaf Knüppels) Aussagen im Interview als auch die ohne Abstimmung mit uns beantragten Hallenzeiten sind ein Schlag ins Gesicht der Norderstedter Vereine.“
Strebel sieht in der neuen HSG, die sich aus den „Frogs“ des SVHU und dem 2015 gegründeten HSV Norderstedt zusammensetzt, auch keinen Verein mit Norderstedter Bezug: „Wer beantragt da eigentlich was? Ein Henstedt-Ulzburger Verein in Pseudogemeinschaft mit einem Handballverein aus Norderstedt,  der keine Handballer oder gar Mannschaften hat und wohl kaum Norderstedter Mitglieder. Anders als wir bringen die auch in keiner Weise soziale Leistungen in Norderstedt“.
Die Antwort des HSV Norderstedt ließ nicht lange auf sich warten. Der Vorsitzende Dan Lingenberg verfasste ebenfalls einen Offenen Brief an den gleichen Addressatenkreis. Er verweist darauf, dass der HSV seinen Sitz in Norderstedt habe und damit ein Norderstedter Verein sei, der das Recht habe, Hallenzeiten zu beantragen.
In einem Telefonat mit dem HEIMATSPIEGEL unterstreicht der NSV-Vorsitzende seine Haltung: „Wir lassen uns das nicht gefallen, dass da ein Verein aus Henstedt-Ulzburg mit ein paar Spielern kommt und Hallenzeiten haben möchte. Ein Verein  kann nicht nur aus Satzung und Vereinsregister bestehen.  Wir hatten ja auch schon  ein Gespräch mit dem HSV. Da haben wir Offenheit und Transparenz und einen regelmäßigen Austausch gefordert. Doch genau dafür ist ein Olaf Knüppel ja nicht gerade bekannt.“
Der Trainingsbetrieb bei der HSG beginnt am 18. Juli. Bei der Stadt Norderstedt beginnt man jetzt, die hiesigen Vereine zu fragen, welche Hallenzeiten sie den Handballern zur Verfügung stellen könnten.  Beim HSV Norderstedt ist man genervt: „Unser Eindruck ist, dass keine Kooperation, sondern Gegenwehr Ihre Botschaft ist, Herr Strebel. Wir werden uns allerdings nicht einschüchtern lassen“.

 

Quali für DTB-Sichtung geschafft

13. Juli

Anna Schüler (links) und Carina Ludwig dominierten beim Landesranglistenturnier in Bad Segeberg. Foto: pmi

Norderstedt/Bad Segeberg (blb) Der Tischtennis-Nachwuchs des SV Friedrichsgabe erzielte gute Ergebnisse beim  Landesranglistenturnier der A- (Jg. 2002 und jünger) und  C-Schüler (2006 und jünger)in Bad Segeberg.
C-Schülerin Carina Ludwig  gewann am ersten Tag alle ihre sieben Spiele.  Am zweiten Tag musste sich Carina zunächst den beiden Topfavoriten Lenara Breyer und Haiyan Aye (TSV Schwarzenbek) geschlagen geben, um dann die letzten beiden Partien wieder für sich zu entscheiden. Sie gewann auch gegen ihre Freundin und Mitfavoritin  Adrianna Sedrovska (WSG Kellinghusen/Wrist) mit 3:2-Sätzen und errang am Ende einen guten 3. Platz. Damit wurde Carina für die 1. Stufe der Sichtung des Deutschen Tischtennis Bundes im Januar 2017 in Kienbaum/Brandenburg nominiert.
A-Schülerin Anna Schüler (12) startete als eine der Jüngsten ihrer Konkurrenz. Sie zeigte eine hervorragende Leistung und musste sich am Ende nur der späteren Siegerin Chiara Steenbuck (TSV Schwarzenbek)  in einem engen Match geschlagen geben. Die übrigen zehn Spiele, unter anderem gegen die Mitfavoritin Michelle Weber (Schwarzenbek), entschied    Anna für sich. Platz 2 und die Qualifikation für den deutschen TOP-48-Wettbewerb waren der Lohn für Anna.
Weitere SVF-Resultate: Sophie Moor, (A-Schülerinnen)  Platz 9; Gino Petersen (A) Platz 9; Cassian Stresow, Ben-Luca Grupe  und Alexander Martens (C-Schüler) Plätze 9 – 11. 
    

 

5. Charlotte-Paschen-Kulturpreis

06. Juli

Katharina Turau erhielt im Kulturwerk am See den 5. Charlotte-Paschen-Kulturpreis. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Katharina Turau hat am Freitag in einer feierlichen Veranstaltung im Kulturwerk am See in Norderstedt den mit 1 500 Euro dotierten Charlotte Paschen-Kulturpreis erhalten. Der Preis, der nach dem Tode der ehemaligen Stadtpräsidentin von deren Familie ins Leben gerufen wurde, wurde zum fünften Mal vergeben. Die 18-Jährige, die an der Stadtgrenze zu Norderstedt in Langenhorn wohnt, erhielt den Preis für ihr außergewöhnliches Spiel auf der Harfe. Ein außergewöhnliches Instrument, das sie  schon seit zwölf   Jahren bisweilen virtuos spielt. Die meisten Kinder lernen in der Musikschule eher Geige, Flöte, Klavier oder auch Gitarre. Auch Katharina begann auf der Geige, fand das Interesse für das ungewöhnliche Instrument im Alter von sechs Jahren   bei den Romantiknächten in Hagenbecks Tierpark, die sie mit ihrer Mutter besuchte. „Dort war eine Harfe auf dem Wasser, das war mein Schlüsselerlebnis. Es gestaltete sich schwierig, einen Lehrer zu finden. So sind meine Mama und ich wöchentlich bis Hamburg, später bis Kaltenkirchen und dann bis Bad Oldesloe gefahren“, erzählt sie im Gespräch mit dem HEIMATSPIEGEL. In Kaltenkirchen erhielt sie zwei Jahre lang Harfenunterricht an der dortigen Waldorfschule.
Dass sie diesen angesehenen Preis der Kulturstiftung erhielt, hat Katharina Turau gefreut: „Es ist immer eine sehr schöne Überraschung, einen solchen Preis zu gewinnen.  Dadurch, dass ich mich  auch viel sozial mit meiner Harfe engagiere, habe ich meine Chancen hoch gesehen. Aber den Preis dann wirklich zu erhalten, hat mich doch überrascht und sehr erfreut“. Erst im Dezember hatte die gebürtige Quickbornerin sich eine neue Harfe gekauft  (Preis: 15 000 Euro), um ihr Spiel noch weiter zu verbessern, so dass sie das Preisgeld  nun auch sinnvoll investieren kann. Katharina spielte bereits bei Geburtstagen und Hochzeiten, aber auch bei Weihnachtsfeiern im Haus Ilse und des DRK oder auch als Gottesdienstbegleitung oder ebenfalls begleitend bei einer buddhistischen Segnung.
Was sie  musikalisch motiviert: „Ich liebe es die Menschen mit meinem Spiel zu erreichen und zu berühren und im Herzen anzuticken“, erzählt sie und ist froh, mit Marina Paccagnella eine Lehrerin gefunden zu haben, die sie auf eine sehr liebevolle Weise fordert, weiterbringt und damit ihr Harfenspiel verbessert.
Ihre berufliche Zukunft sieht die Abiturientin des Norderstedter Lessing-Gymnasiums  allerdings nicht in der Musik: „Da möchte ich noch näher am Menschen arbeiten. Deshalb habe ich mich für Physiotherapie entschieden. Mein Studium beginnt am 1. September in Hamburg“.

 
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