Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Norderstedt wächst und wächst:

01. Juli: 

Norderstedt (blb) Norderstedt wächst und wächst. Das ist nirgends eindrucksvoller zu sehen, als derzeit am Garstedter Dreieck, wo erst vor zwei Wochen das Wohnungsbauunternehmen Plambeck Richtfest für neue Wohnungen, 30 Prozent von ihnen sozial gefördert, feierte.
Montag zog die Bauunternehmensgruppe BIG direkt in der Nachbarschaft den Richtkranz in die Höhe. In acht Gebäuden entstehen 87 Wohnungen, 70 Prozent von diesen sind schon verkauft, bevor die Wohneinheiten zwischen 60 und 140 Quadratmetern in den so genannten Embacher Höfen in etwa einem Jahr bezugsfertig sein sollen. Knapp die Hälfte der Wohnungen waren schon vor Beginn des Vertriebs an einen Investor, der nicht genannt werden möchte, verkauft.
Norderstedts OB Grote verweist gleich zu Beginn seiner Grußworte voller Stolz auf die aktuelle Einwohnerzahl Norderstedts: „77 356 haben heute Morgen in Norderstedt gefrühstückt“, sieht Grote die Einwohnerzahl zufrieden weiter gen 80 000 wachsen. Die Wohnungen in den Embacher Höfen, benannt nach dem ersten Norderstedter Bürgermeister, werden sämtlich mit Terrassen, Balkonen oder Dachterrassen ausgestattet sein.
„Dieses Bauprojekt macht uns viel Freude“, sagte BIGs geschäftsführender Gesellschafter Dr. Marc Weinstock vor dem Richtspruch hoch droben auf dem Baugerüst. „Wir liegen sehr gut im Zeitplan und wenn alles so gut weiterläuft, können die ersten Mieter und Eigentümer nächstes Frühjahr einziehen“, sagte er vor 200 geladenen Gästen – neben Grote auch Norderstedts Baudezernent Thomas Bosse und „Nachbar-Bauherr“ Horst Plambeck.
Die hochwertige und durchdachte Architektur, in der modern und regional keinen Widerspruch darstellen, nutzerfreundliche, barrierearme Grundrisse sowie ein effizientes Energiekonzept nennt Weinstock als wichtige Bausteine für den Erfolg dieses Bauprojekts.
OB Grote ergänzte: „Horst Embacher hätte dieses Projekt hier, auch im Sinne der Nachhaltigkeit, sicher viel Spaß gemacht.“

200 Gäste wohnten dem Richtfest der Embacher Höfe im Garstedter Dreieck bei. Foto: blb

Volker Kauder begeisterte seine

01. Juli

Auf Initative des Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann (rechts) kam dessen „Chef“, der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Volker Kauder, nach Norderstedt ins Autohaus STADAC. Foto: vpu

Norderstedt (vpu) Sie waren gespannt auf seine Rede und seine Argumente, denn man bekommt nicht jeden Tag einen Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU im Deutschen Bundestag hautnah zu Gesicht. Auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann war dessen „Chef“, Volker Kauder, nach Norderstedt ins Autohaus STADAC gekommen, dies im Rahmen des „Treffpunkt Fraktion“.
In seiner Begrüßungsrede unter dem Titel „Innovation und Wachstum, Zukunftschancen für die deutsche Wirtschaft“ berichtete Storjohann über die positiven Wirtschaftsdaten vor Ort. Als Beispiele für den Erfolg nannte er Norderstedter Firmen wie wilhelm.tel oder auch das Autohaus STADAC im Familienbesitz.
Volker Kauder stimmte seinem Bundestagskollegen in der Bewertung des Mittelstandes als Motor der Wirtschaft zu. Er kritisierte jedoch das Bildungswesen in zahlreichen Ländern im Bezug auf die Ausbildung von dringend benötigten Fachkräften.
„Beschäftigungsrekord, Vize-Exportweltmeister oder auch die Schwarze Null, Deutschland hat in den zurückliegenden Jahren eine starke wirtschaftliche Entwicklung erlebt“, so Kauder. Deutsche Betriebe seien in vielen Bereichen Weltspitze. „Um Spitze zu bleiben, muss man sich jeden Tag bemühen, Spitze zu sein“, so der Bundestags-Fraktionschef.
Natürlich gehörten Themen wie Griechenland, das Freihandelsabkommen TTIP mit den USA oder auch der Terrorismus im Kampf gegen die IS zur Rede Kauders.

Zum Schluss der Veranstaltung, die von rund 200 interessierten Zuhörern besucht wurde, dankte Initiator Gero Storjohann dem hochkarätigen Gast mit handgefertigten Pralinen aus der „Schokoladendruckerei“, für die mehr als zwei Stunden „energiegeladene“ politische Information und Diskussion auch mit wirklich hohem Unterhaltungswert.

 

SPD stellt keinen Gegenkandidaten

01. Juli

Katrin Fedrowitz setzt auf sozialdemokratische Akzente in der Stadtvertretung. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Wie nach den vergangenen Wochen kaum anders zu erwarten, will die SPD Norderstedt keinen eigenen Kandidaten in das Rennen um das Amt des Oberbürgermeisters bei der Wahl 2016 schicken. Dies haben die Mitglieder bei der  Mitgliederversammlung in der vergangenen Woche entschieden.
„Bei den vergangenen drei Bürgermeisterwahlkämpfen 1998, 2004 und 2010 haben für  die SPD mit Dr. Harald Freter, Elisabeth Kühl und Katharina Kriston jeweils unterschiedliche und hoch qualifizierte Genossinnen und Genossen mit verschiedenen Schwerpunkten für das Amt des Verwaltungschefs unserer Stadt kandidiert, doch die Mehrheit der Bürger hat sich jeweils für unseren aktuellen Oberbürgermeister entschieden“, erklärt die Ortsvereinsvorsitzende Katrin Fedrowitz.
Nachdem nun die Mitglieder befragt wurden, verkündet Fedrowitz: „Die Mehrheit der Genossinnen und Genossen hat entschieden, dass die SPD auf die Aufstellung eines eigenen Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl im Jahr 2016 verzichtet“.  Damit ist die Mitgliederversammlung dem Votum des Ortsvereinsvorstandes gefolgt, der nach intensiven Diskussionen und Beratung zu diesem Ergebnis gekommen war.
„Der Oberbürgermeister ist in erster Linie Chef der Norderstedter Verwaltung mit ihren etwa 1 200 Mitarbeitern“, erklärt Fedrowitz. „Wir haben in den vergangenen 18 Jahren sachgerecht und ergebnisorientiert mit Herrn Grote zusammen gearbeitet und gehen davon aus, dass dies auch zukünftig so sein wird.“
Um die Politik machen sich die Norderstedter Sozialdemokraten trotzdem keine Sorgen: „Die inhaltlichen und politischen Weichenstellungen in unserer Stadt trifft nach wie vor die Politik und deshalb sehen wir uns durchaus in der Lage, weiter mit unseren Stadtvertretern sowie den bürgerlichen Ausschussmitgliedern sozialdemokratische Akzente in unserer Stadt zu setzen und werden uns intensiv dafür einsetzen, dass die Politik in unserer Stadt sozial und gerecht bleibt“.

 

Katja Rathje-Hoffmann ist neue

01. Juli

Wechsel in Norderstedts CDU-Spitze: Katja Rathje-Hoffmann (links) löst Ruth Weidler ab. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Das Ergebnis der Jahreshauptversammlung der Norderstedter CDU im TuRa-Sportlerheim ist schon ein kleiner Paukenschlag: Mit der Landtagsabgeordneten Katja Rathje-Hoffmann wurde eine Frau aus Nahe neue Vorsitzende. Die Landesvorsitzende der Frauen Union erhielt 66 Ja-Stimmen (92 Prozent) und sechs Nein-Stimmen bei einer Enthaltung. Die bisherige Vorsitzende Ruth Weidler trat wegen gestiegener beruflicher Anforderungen nicht zur Wiederwahl an.
Als ihre Ziele benannte die neue Vorsitzende einen erfolgreichen OB-Wahlkampf 2016, die Neubelebung der Jungen Union mit der zugesagten Unterstützung des JU Bundes- und Kreisvorsitzenden, Unterstützung der Vereine,  Verbände und der Wirtschaft für den Erhalt und Ausbau der Arbeitsplätze, mehr  politische Veranstaltungen mit Politikprominenz wie wenige Tage zuvor den Fraktionstreff mit Volker Kauder und Gero Storjohann, die  Stärkung des politischen Forums mit Uwe Matthes und eine verbesserte Außendarstellung, unter anderem durch Verstärkung der Pressearbeit. Stellvertreter wurden Susanne Rummel und Uwe Matthes. Als Schatzmeister wurde Arne Krohn im Amt  bestätigt.
Den Vorstand komplettieren der CDA-Ortsvorsitzende Thorsten Borchers, der Kreistagsabgeordnete Sven Brauer, Stadtvertreter Joachim Brunckhorst, Neumitglied Jens-Uwe Friemann, die Leiterin der Geschäftsstelle Gisela Münster und Stadtvertreterin Doris Vorpahl. Der 22-jährige Kevin Ruhbaum  will sich zukünftig besonders um den politischen Nachwuchs kümmern.
In ihrem Jahresrückblick erinnerte die scheidende Ortsvorsitzende Ruth Weidler an die Schultütenaktion, die Fahrradtour mit OB Grote, den Stand auf der Herbstmesse im Rathaus, den Neujahrsempfang in der Feuerwache Garstedt, den Punschstand mit  Gero Storjohann in der De-Gasperi-Passage, das Grünkohlessen mit dem  CDU-Landesfraktionsvorsitzenden Daniel Günther, den Ausflug in den Kieler Landtag mit Katja Rathje-Hoffmann und diverse Infostände.
Zu Rathje-Hoffmanns  ersten Gratulanten gehörte OB Grote und Bad Segebergs CDU-Stadtverbandsvorsitzender und Kreistagsabgeordneter Uwe Voss. 
 Ein Antrag zur besseren Integration von Flüchtlingen in Norderstedt wurde von den  Stadtvertretern Brigitte Nolte, Fritz-Jürgen Stockmann, Volker Schenppe und Petra Müller-Schönemann unter dem Titel „Interkulturellen Dialog fördern!“  erläutert.
„Es geht in der Flüchtlingsfrage nicht nur um die Unterbringung, Versorgung und Betreuung, sondern auch um die aktive Integration“, forderte Nolte ihre Parteifreunde auf, sich im Norderstedter WillkommenTeam zu engagieren. Nolte sieht die zum Teil gut ausgebildeten Flüchtlinge auch als Teil der Lösung gegen den Fachkräftemangel.

 

50 Jahre Jugendfeuerwehr

01. Juli

Die Jugendlichen der Partnerwehr aus Ohof brillierten beim Orientierungslauf mit Fachwissen. Foto: bet

Norderstedt (be)t Ein Jahr hatten die Verantwortlichen das 50-jährige Jubiläumsfest der Jugendwehr aus Norderstedt geplant und dabei vor allem eines im Sinn gehabt: den Nachwuchs. Der potenzielle Jungfeuerwehrmann kam dann auch zahlreich mit Eltern und Großeltern, um an den vielfältigen Spielangeboten der Wehr teilzunehmen. Staunen, Anfassen, Begeistern: unter diesem Motto hatten es die vielen Aktiven wieder einmal geschafft, Feuerwehrarbeit in den Mittelpunkt zu rücken und zu zeigen, dass der ehrenamtliche Einsatz auch viel Spaß machen kann.
Die Partnerwehr aus Ohof in Niedersachsen, die mit den 12- bis 15-jährigen Mitgliedern einen Orientierungsmarsch rund um den Stadtparksee absolvierte, gehörte zu den offiziellen Gästen im Stadtpark.
Der Kontakt hatte über Brandmeister Matthias Bruns stattgefunden, der in Ohof aufgewachsen ist. Bei Fragen rund um die Stadtteile der Stadt Norderstedt scheiterten beim Feuerwehrquiz wegen mangelnder Ortskenntnisse die Ohofer Teenager, doch bei Fachfragen rund um Schlauchlängen und Rettungsmaßnahmen demonstrierte der Nachwuchs, wie gut er ausgebildet wurde.
Feuerwehreinsatzfahrzeuge hautnah gab es auf dem gesamten Gelände zu bestaunen. Rettungsscheren im Einsatz konnte der sechsjährige Mika aus Henstedt-Ulzburg zwar nicht erleben, dafür durfte er das schwere Rettungsgerät einmal in die Hand nehmen und staunte nicht schlecht, wie schwer doch 30 Kilo werden können.
„Wir sind stolz darauf, auf so eine lange erfolgreiche Historie zurückblicken zu können und sind froh, dass die Norderstedter unser Jubiläumsfest so gut angenommen haben“, sagt Jugendwartin Sabine Laubner.

 

Karl May: Brice-Gedenken, ein Sturz

01. Juli

Patrick L.Schmitz begeisterte die Zuschauer der neuen Karl-May-Inszenierung mit seinem Comedy-Part. Foto: blb

Bad Segeberg (blb) Die 64. Karl-May-Saison am Segeberger Kalkberg begann mit dem Gedenken an den kürzlich verstorbenen Pierre Brice. 7 500 Besucher im ausverkauften Rund erhoben sich ergriffen und applaudierten minutenlang, als Brices Stimme erklang mit der Botschaft: Akzeptiert die Situation, die man Euch anbietet und macht das Beste draus. Brice hatte bei seinen Gastspielen in der Kreisstadt von 1988 bis 1991 die Grundlage für den heutigen Erfolg der Spiele gelegt, wie Ute Thienel, Geschäftsführerin der Kalkberg GmbH betonte.
Dann sprachen Pistolen und Gewehre. Die erste Kugel feuerte Ministerpräsident Torsten Albig zur Eröffnung der Saison ab, dann machten sich die Darsteller um Jan Sosniok (in seiner dritten Saison als Winnetou am Kalkberg), den Gaststars  Barbara Wussow (stark als durchtriebene Westernlady Señorita Miranda) und Ralf Bauer (Old Firehand, blieb bei einem Sturz vom Pferd unverletzt) auf ins „Tal des Todes“. Die Fans, unter ihnen Premieren-Stammgast Carlo von Tiedemann, Dunja Reiter, Till Demtroeder sowie diverse Kieler Minister) sahen einen kurzweiligen Ritt mit gewohnt gut einstudierten Kampf-, Action- und Tanzszenen, die in diesem Jahr humorig immer wieder in bester Heinz-Erhardt-Manier gewürzt wurden von Patrick L. Schmitz als Heinz-Egon Winzigmann. Die Gags kamen an, das Publikum war schnell auf seiner Seite. Erhardts Enkel Marek im Publikum, der 2011  in der Arena den Ölprinz gab, dürfte es gefallen haben.
Jubel und Premierenapplaus heimsten die Hauptdarsteller am Ende zu Recht zu nahezu gleichen Teilen ein. Danach sprachen manche zwar davon, schon bessere Produktionen am Kalkberg gesehen zu haben. Karl-May-Puristen dürfte der Comedy-Anteil zu hoch dosiert sein. Ute Thienel zeigte sich hingegen wie wohl die Mehrheit der Besucher  begeistert von der Aufführung und blickt hoffnungsvoll  großen Publikumsströmen entgegen. Die Rekordsaison aus dem vergangenen Jahr mit fast 330 000 Besuchern erneut zu toppen, steht als große Herausforderung.
Bis zum 6. September sind Winnetou, Old Firehand, Heinz-Egon Winzigmann und Co. nebst Geier (der eigentlich ein Seeadler ist und im Sturzflug manchmal gefährlich nah über den Zuschauerköpfen segelt), Eule und auch ein paar Hühner  donnerstags bis sonnabends jeweils um 15 und 20 Uhr, sonntags nur um 15 Uhr am Kalkberg bei ihrem Abenteuer im Tal des Todes zu beobachten.    

 

Alte Gemüsesorten kennenlernen und

01. Juli

Alte Gemüsesorten, Wildgemüse und essbare Blüten kann man im Garten von Maike Heinatz kennen lernen. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Alte Gemüsesorten und vor allem Wildgemüse können widerstandsfähiger und weniger anfällig für Krankheiten sein. Wildgemüse ist darüber hinaus sehr wüchsig, anspruchslos und besonders aromatisch. Essbare Blüten erweitern ein Gericht nicht nur optisch sondern auch geschmacklich.
Auf einer Entdeckungstour durch ihren Gemüsegarten gibt die Norderstedterin Maike Heinatz Tipps für Sortenauswahl, Anbau, Pflege, Ernte und Zubereitung. Außerdem erfahren Interessierte, welche Gemüsearten gut und welche schlecht miteinander auskommen (gute und schlechte Nachbarn) und natürlich kann auch vor Ort probiert werden.
Die Führung findet am Sonnabend, dem 11. Juli, von 15.30 bis 17  Uhr statt und kostet 15 Euro, inklusive Begleitmaterialien. Weitere Führungen werden im August und September stattfinden.
Veranstaltungsort ist der Friedrichsgaber Weg 264 in Norderstedt, um rechtzeitige Anmeldung unter Tel. 0 40/ 52 11 08 29 oder diegartenidee(at)wtnet.de wird gebeten. Hier erhält man auch weitere Informationen. Wer erst einmal nur schauen möchte, ist am 12. Juli in der Zeit von 10  bis 17  Uhr herzlich zu einem Rundgang durch den sommerlichen offenen Garten bei Maike Heinatz eingeladen. Der offene Garten ist kostenlos, eine Voranmeldung ist nicht nötig. Hunde sind angeleint erlaubt. Leider ist der Garten nicht rollstuhlgängig.

 

Bürgerinitiative macht gegen

01. Juli

Georg Hübner (re.) und Reinhard Zuch, beide Anwohner am Buckhörner Moor, sammelten am vergangenen Wochenende Unterschriften gegen die neuen Pläne der Stadt. Foto: blb

Norderstedt (blb) Wo immer eine Baumaßnahme ansteht, ist eine Bürgerinitiative meist nicht weit. Auch beim Bauvorhaben der Stadt Norderstedt im Moorbekpark, wo auf einem Teil des Grünbereichs zwischen Buckhörner Moor und der Moorbek ein neues Wohngebiet entstehen soll. Der Grund für die Pläne ist klar: Es gibt zu wenige Wohnungen in der Stadt, vor allem zu wenig bezahlbare.
Was die Anwohner  aus der direkten Nachbarschaft  auf die Barrikaden treibt, ist die Tatsache, dass die Stadt entgegen der ursprünglich geplanten lockeren Einzelhausbebauung  nun eine zwei- bis dreigeschosige Staffelbauweise präferiert.
Die Bürgerinitiative Moorbekpark hat  2 000 Flugblätter an die umliegenden Wohnungen und auf der Straße verteilt und dabei Unterschriften gegen die Pläne der Stadt gesammelt.  In kurzer Zeit waren die ersten 100 Unterschriften zusammen gekommen. Gestern Abend (nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe) fand eine weitere Informationsveranstaltung zu den Bauplänen im Moorbekpark im Rathaus statt.
Nach dieser Veranstaltung haben  die Menschen noch vier Wochen Zeit, Einwände schriftlich oder mündlich an das Rathaus zu formulieren.
Die Anwohner, deren Bedenken Dirk Hendess verantwortlich bündelt,  fordern auf ihrem Flugblatt den Erhalt des Moorbekparks als „grüne Lunge“ von Norderstedt-Mitte und vor allem keine viergeschossige Bauweise. Weitere Forderungen: Kein Vorrang der Investoren-Interessen vor dem Allgemeinwohl der Menschen, die in Norderstedt-Mitte leben und keine Grundwasserbeeinträchtigung durch Keller und Tiefgaragen. Laut eines Gutachtens bestünde diese Gefahr zwar nicht, die Anwohner stehen diesem Gutachten jedoch mindestens skeptisch gegenüber. Weiter wollen die Anwohner den alten Baumbestand südlich des Deichgrafenweges erhalten und fordern die Mitwirkung der Bürgerinitiative in der Jury des Investorenwettbewerbs.

 

Hereinspaziert! Musikschule für

01. Juli

Kinder mit Handtrommeln. Foto: Musikschule Norderstedt

Norderstedt (rug) Auch im kommenden Schuljahr 2015/2016 (ab dem 31. August) bietet die Musikschule Norderstedt wieder Kurse für Musikalische Früherziehung an. In Gruppen von zehn bis 14 Teilnehmern werden Kinder altersgerecht von qualifizierten Musik-Lehrkräften an die Musik herangeführt. Die Kinder  erfahren, dass die Beschäftigung mit Musik ihr Leben bereichert und beginnen, sich musikalisches Handwerkszeug anzueignen.
Es gibt nur noch wenige Plätze in folgenden Gruppen: Mittwoch,17  Uhr, vier- bis fünf-Jährige,  Musikschul-Kubus. Donnerstag, 15.40 Uhr , vier- bis fünf-Jährige, Musikschul-Kubus. Freitag, 17  Uhr , vier- bis fünf-Jährige, Musikschul-Kubus. Dienstag, 16  Uhr,  fünf- bis sechs-Jährige, Musikschul-Kubus. Mittwoch,   15 Uhr, fünf- bis sechs-Jährige, Grundschule Pellwormstraße.
Warum ist Musikalische Früherziehung so wichtig? Musikalische Früherziehung fördert die gesamte Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und legt wichtige musikalische Grundlagen. Vor Beginn der Schulzeit sind Kinder besonders offen und aufnahmefähig für Musik. Sie lernen überwiegend im Spiel und in der Bewegung.
Unterrichtsinhalte:    
o Traditionelle und neue Lieder singen   
o Lieder mit Klatschen, Stampfen und auf  Instrumenten begleiten  
o Sich zu Musik bewegen und tanzen  
o Klängen und komponierter Musik lauschen 
o Elementare Kenntnisse der Musiklehre lernen 
Neben der Vermittlung musikalischer Kenntnisse und Fähigkeiten werden den Kindern auch Fähigkeiten vermittelt, die der Persönlichkeitsbildung dienen.
Dazu zählen
o mit allen Sinnen wahrnehmen
o sich konzentrieren 
o sich in und mit der Gruppe darstellen
o sich einordnen und Rücksicht nehmen
o zuhören und abwarten
o führen und folgen
o Ideen entwickeln und nachahmen

Das Entgelt beträgt 294 Euro  pro Schuljahr und kann in zehn  Raten gezahlt werden. Interessierte Eltern können sich auch an die Stadt  Norderstedt, Musikschule,  Rathausallee 50, 22846 Norderstedt, Zimmer 163, Telefon 0 40/ 535 95-163 oder per E-Mail an musikschule(at)norderstedt.de  wenden.

 

 

 

Geschafft! 64 mal Abitur am

01. Juli

Nach dem Abitur warfen sich die Schülerinnen und Schüler in Schale. Foto: pmi

Norderstedt (blb) 64 Abiturienten und Abiturientinnen bestanden   ihre Reifeprüfung und damit den Zugang zu Universitäten am Norderstedter Lessing-Gymnaisum.
Abraham, Svea
Ahrens, Carina
Akpinar, Abdulkerem
Bähring, Stefan
Bigdowski, Katharina
Blümel, Kim-Charlott
Bohnsack, Leonel
Bold, John-Robin
Bortel, Jennifer
Böhme, Joe Gerrit
Bracker, Janina Sophie
Brose, Laura Navina
Carpus, Steffen Paul
Czolbe, Hendrik
Dammertz, Maximilian Eric
Detmer, Fabio Nicolas
Grammersdorf, Denise
Großmann, Robert Silvester
Günther, Stefan Thomas
Güzel, Aylin
Heyland, Ayla
Hillenkötter, Julia
Hintze, Ole
Janzen, Janina
Jeschke, Markus
Kruse, Ann-Sophie
Kurt, Christoph
Lange, Dana Alina
Leste, Dorit Maria
Marquardt, Henning
Meier, Jasmin Michelle
Niewerth, Philipp
Nixdorf, Tobias René
Paasch, Alexander
Paschereit, Esther
Patzer, Tobias
Peißl, Jonas
Permann, Franziska Sophie
Pohl, Christopher
Rambke, Rico
Reeckmann, Céline
Reiners, Jan
Roenes Borchert, Luis Miguel
Rothe, Miriam
Scharf, Michelle-Sophie
Schlierkamp, Marleen
Scholz, Kristin
Schwarz, Miriam
Seidler, Milena
Singh, Sujan
Steffen, Theresa
Steinberg, Sophia Helena
Stempel, Hendrik
Teichler, Finn
Thießen, Louisa Antonia
Warlitz, Philipp
Wesche, Jasmin
Westphal, Jan Robin
Wilke, Fabian
Winter, Hauke Sven
Winter, Sören
Wittorf, Maximilian
Wolf, Philipp
Zegke, Nina Yasmin

 

DLRG Norderstedt

01. Juli

Die geehrten Mitglieder (v.l.): Andreas Eder (40 Jahre Mitgliedschaft), Rudi Druve (40 Jahre), Frank Walkowiak (25), Anne Pamperin (40), Uwe Griebenow (40), Dietlinde Wochnowski (40), Oliver Mayer (25), Thorsten Wagner (40), Waltraud Pretz (25), Heiner Lahn (50) und Siegmar Pilz (40). Foto: pmi

Norderstedt (blb) Bei der Jahreshauptversammlung der größten DLRG-Gliederung des Landesverbandes Schleswig-Holstein  in Norderstedt betonte Vorsitzender Holger  Lahn die Bedeutung von Zuwachs an Freiwilligen in allen Bereichen. Gerade im Wasserrettungsdienst werden dringend neue Rettungsschwimmer gesucht.
 Holger Lahn und sein Stellvertreter Hartmut Dabow begrüßten die Mitglieder in den Vereinsräumen an der Wiesenstraße. Ein Dank ging an die vielen Helfer, die die tägliche Arbeit der Wasserrettungsorganisation unterstützen. 
Große Sorgen macht die bevorstehende Abstimmung über den Erhalt der Schulschwimmhalle an der Pestalozzistraße. Die schon jetzt langen Wartezeiten im Anfängerschwimmen würden sich bei einer Schließung drastisch verlängern. Auch das bisher hohe Niveau der Ausbildung ist bei einer Schließung in Gefahr. Das Schul- und Vereinsschwimmbad am Arriba ist als Trainingshalle eine Bereicherung, jedoch für das Anfängerschwimmen aus mehreren Gründen unzureichend.
Besonders hervorzuheben ist das Landesjugendtreffen, dass der Ortsverband kürzlich mit Bravour in Norderstedt stemmte.  Hier geht ein großer Dank an die Stadt, die Stadtwerke und den vielen anderen Unterstützern.
Für  langjährige Mitgliedschaft wurden  mehrere Personen geehrt: Darunter für 40 Jahre Andreas Eder, Thorsten Wagner, Dietlinde Wochnowski, Anne Pamperin, Uwe Griebenow, Siegmar Pilz, Rudi Druve und für 50 Jahre Heiner Lahn. Auch der Präsident der DLRG, Hans-Hubert Hatje, ist seit 50 Jahren Mitglied in Norderstedt. Er konnte   die Ehrung allerdings nicht persönlich entgegen nehmen.

 

Katharina Kienitz wird

01. Juli

Katharina Kienitz (15, Mitte), Oliver Schneider (li.) und Samantha Binder holten Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften. Foto: pmi/Philipp Roth

Norderstedt (blb) Bei den Deutschen Einzelmeisterschaften im Ju-Jutsu Fighting  im niedersächsischen Winsen (Luhe) holte Katharina Kienitz (15) in der U18, weiblich bis 48 kg, den Deutschen Meistertitel. Milena Kräenbring (19, U21 weiblich bis 55 kg) und Leon Wehowsky (17, U21 männlich bis 77 kg) wurden Deutsche Vizemeister, weitere acht Teilnehmer des Kodokan e.V. Norderstedt belegten dritte Plätze. 314 Teilnehmer aus 106 Vereinen waren um die Deutschen Meistertitel der Senioren, U21 und U18 am Start.
Eine Woche zuvor hatte Katharinas jüngere Schwester Lea (14) mit dem Titel der U15 bei den Deutschen Schülermeisterschaften vorgelegt, nun holte auch Katharina Kienitz in der U18 den Titel. Sie gewann sowohl ihre beiden Vorrundenkämpfe als auch das Finale gegen Tanika Rundel vom JC Erbach vor Ablauf der regulären Kampfzeit durch Full Ippon, dem Erreichen einer großen Wertung in allen drei Wettkampfparts.
Den Titel ganz knapp verpasste U21-Weltmeister Leon Wehowsky. Der Finalkampf gegen den zwei Jahre älteren Lars Sowa vom JJKSV Rastatt war lange Zeit punktemäßig ausgeglichen. Wenige Sekunden vor Schluss gelang dem Norderstedter dann ein Wurf, der von den Kampfrichtern jedoch für seinen Kontrahenten gewertet wurde: So unterlag er hauchdünn mit 9:10. „Das waren eigentlich klare Punkte für Leon. Ärgerlich, er hätte den Sieg verdient gehabt“, hadert Tim Weidenbecher (21), der Leon Wehowsky gecoacht hatte. Der U18- und U21-Weltmeister selbst verzichtete nach den Strapazen der Europameisterschaften in der Erwachsenenklasse, eine Woche zuvor in den Niederlanden, bei denen er Bronze erlangte, auf einen Start. Auch der EM-Fünfte Ashot Arustamjan (23), der ebenfalls gute Chancen auf einen Deutschen Meistertitel gehabt hätte, trat nach der starken Belastung wenige Tage zuvor nicht an.
Bronzemedaillen gewannen für die Wettkampfgemeinschaft aus Kodokan Norderstedt und TuS Holstein Quickborn Marco Gäbel (26), Björn Petersen (32, beide Senioren männlich bis 85 kg), Philippe Kimtis (23, Senioren männlich bis 69 kg), Thorben Brandes (24, Senioren männlich bis 62 kg), Tom Wendeborn (18, U21 männlich bis 85 kg), die Brüder Christian (18, U21 männlich bis 62 kg) und Oliver Schneider (16, U18 männlich bis 55 kg) sowie Samantha Binder (16, U18 weiblich bis 63 kg).
„11 von 22, also jeder zweite Starter von uns hat eine Medaille geholt“, ist Kodokan-Cheftrainer Stefan Jacobs (54) zufrieden. „Dabei konnten zwei unserer Topathleten aufgrund der EM nicht antreten und einige andere konnten wegen Erkrankungen in der Vorbereitungszeit nicht ihr komplettes Potenzial abrufen.“

 

SVF-Team schafft

01. Juli

Das Team des SV Friedrichsgabe gewann trotz ungewohnter Besetzung den Team-Cup in Pinneberg. Foto: pmi

Norderstedt (blb) 16 Teams (mit je drei Spielern)  nahmen  am diesjährigen Pinneberger Tischtennis Team Cup in Uetersen teil. Der SV Friedrichsgabe hatte als Titelverteidiger mit Janik Bracker (17 Jahre), Sören Feldten (14) und Max Westphal  (11) ein zusammen gewürfeltes Team gemeldet, das in dieser Form noch nie zusammen spielte, dabei aber  eine glänzende Figur machte. Das Team konnte in der Vorrunde gegen Heist 1, Heist 2 und Uetersen 1 gewinnen; auch im Halbfinale konnte das SVF-Team die Partie für sich entscheiden. In einem spannenden Endspiel konnte der SVF auch diese Partie gewinnen. Endstand: 5:2.
Der SVF gewann damit zum zweiten Mal nach 2014 den Wanderpokal.

 

Frauen-WM auch in Norderstedt

01. Juli

Die  Leistungen der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft bei der WM in Kanada begeistert auch die Sportler in Norderstedt. Foto: dpa

Norderstedt (meg) Die Deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft steht bei der Weltmeisterschaft in Kanada nach dem dramatischen 5:4 nach Elfmeterschießen gegen Frankreich im Halbfinale  gegen die USA (heute Nacht nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe). Der HEIMATSPIEGEL hat sich in der vergangenen Woche mal umgehört, wie denn die hiesige Lokalsportszene das Turnier verfolgt.

Katrin Slotty (Kapitänin 1. Norderstedter FC): „Bisher fand ich die Spiele unserer Mädels gut, aber auch nicht hervorragend. Im Achtelfinale gegen Schweden fand ich unsere Mannschaft dann saustark und dachte, sie hätten zu ihrer alten Form gefunden. Im Viertelfinale gegen Frankreich sah das dann aber nicht so aus. In der 2. Halbzeit haben sie aber endlich gekämpft und dann mit Glück das Halbfinale erreicht. Jetzt wünsche ich mir, dass Deutschland Weltmeister wird. Insgesamt finde ich, dass es doch große Unterschiede zu einer Herren-WM gibt. Da sieht man vor einem Spieltag viel mehr Menschen in Trikots. Die Autos sind geschmückt und auch im Supermarkt oder an der Tankstelle werden viele Produkte zum Sammeln angeboten.“

Ann-Kristin Landgraf (Libera 1. VC Norderstedt): „Wie immer wird zu wenig über die WM berichtet. Die Stadien sind leer, was der Atmosphäre nicht gut tut. Ansonsten scheint es ein gut organisiertes Turnier mit einer guten TV-Übertragung aus deutscher Sicht zu sein. Ich habe alle Spiele mit deutscher Beteiligung im Fernsehen geschaut. Zusätzlich folge ich der Nationalmannschaft auch auf facebook. Im Viertelfinale hat die Mannschaft Konzentration und Nervenstärke bewiesen.“

Philipp Koch (Kapitän FC Eintracht Norderstedt): „Meiner Meinung nach hat der Frauenfußball definitiv an Stellenwert gewonnen. Das ist natürlich auch dem Erfolg der deutschen Mannschaft geschuldet. Bislang habe ich die Spiele der Deutschen alle gesehen. Die anderen Partien interessieren mich nicht so. Was ich vom deutschen Team gesehen habe, war echt klasse. Und ein WM-Halbfinale bekommt man nirgendwo geschenkt.“

Daniela Krukowski (Vorsitzende 1. Norderstedter FC): „Die Deutschen hatten gegen Frankreich sehr viel Glück. Die Franzosen waren besser. Nach diesem Spiel denke ich jedoch, dass Deutschland Weltmeister wird.“

Ulla Minners (Geschäftsstelle Norderstedter SV): „Ich habe bisher alle deutschen Spiele gesehen. Aus unserem Freundeskreis weiß ich aber auch, dass kaum jemand diese WM verfolgt. Dadurch, dass die WM in Kanada stattfindet, ist natürlich die Zeitverschiebung ein großes Problem.“

 
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