Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Hendricks: „Norderstedt

22. März: 

Norderstedt (blb) Für Investitionen in den klimafreundlichen Radverkehr hat Bundesumweltministerin Barbara Hendricks am Sonnabend die Stadt Norderstedt ausgezeichnet. „Gute, durchgehende Fahrradwege und ordentliche Abstellmöglichkeiten machen den Umstieg auf das Rad leichter. Das hebt die Luftqualität in den Städten, nutzt dem Klima und ist gut für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger. Norderstedt geht dabei mit gutem Beispiel voran“, sagte Hendricks bei der Übergabe eines Klimazertifikats an Norderstedts Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote.
Norderstedt hatte mit Förderung aus der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ (NKI) des Bundesumweltministeriums knapp eine Million Euro in den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur investiert. Zu den Projekten gehören unter anderem  der Ausbau des Radwegenetzes und der Bau von Radabstellanlagen an Knotenpunkten des öffentlichen Verkehrs.
Hans-Joachim Grote, Oberbürgermeister der Stadt Norderstedt: „Wir haben für die Zukunft gebaut. Die Radstation bietet 450 Stellplätze an einem zentralen Umsteigepunkt des öffentlichen Nahverkehrs.“
Mit der Förderung im Rahmen der „Kommunalrichtlinie“ der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) unterstützt das Bundesumweltministerium Kommunen bei ihren Klimaschutzvorhaben. Hierzu zählen auch Investitionen in energieeffiziente Beleuchtung (LED), Belüftung, die Sanierung der Straßenbeleuchtung auf LED oder Investitionen in die Fahrradinfrastruktur einer Stadt. In Norderstedt hatte die Fördersumme aus NKI-Mitteln in Höhe von knapp 250 000 Euro eine Gesamtinvestition in Höhe von 990 629 Euro  ausgelöst.
Weitere Informationen zur Nationalen Klimaschutzinitiative unter www.klimaschutz.de

Umweltministerin Barbara Hendricks übergibt das Zertifikat an Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote. Foto: pmi

Ehemalige treffen sich nach

22. März

Vor 60 Jahren haben sie ihren Schulabschluss gemacht und sich dennoch nicht aus den Augen verloren – Schülerinnen und Schüler der ehemaligen Volksschule Niendorfer Straße. Foto: cbl

Norderstedt (cbl) „Hier wurden die tollsten Schulfeste gefeiert“, erinnert sich Peter Oest und umfasst mit einer ausholenden Bewegung den Gastraum des „Porter House“ in Garstedt. Horst Primas hat Projektor und Leinwand mitgebracht und zeigt Schwarz-Weiß-Fotos, auf denen fröhliche Mädchen und Jungs, verkleidet als Clowns und Dienstmädchen, zu sehen sind. Das Schulfest der damaligen Volksschule und heutigen Grundschule Niendorfer Straße begann mit einem großen Umzug durchs Dorf, endete im Gasthof Wegner (heute „Porter House“) und war der Höhepunkt jedes Schuljahres.
Die Erinnerung ist immer noch lebendig – auch 60 Jahre nach dem Schulabschluss, zu dem sich vergangene Woche elf Ehemalige trafen. Am 8. April 1948 wurden sie zunächst nach Mädchen und Jungs getrennt eingeschult. In der fünften Klasse wurde daraus eine gemischte Klasse. „Anfangs waren wir 43 Mädchen, die zwischen 7 und 18 Uhr Schichtunterricht hatten und entweder vor- oder nachmittags zur Schule gingen, weil es zu wenig Räumlichkeiten gab“, berichtet Annelene Buck. Ihr ist vor allem Mathelehrer Klinger in Erinnerung geblieben, der mit seinen großen Händen großzügig Ohrfeigen verteilte. Auch der Rohrstock kam häufig zum Einsatz, da die Prügelstrafe noch nicht verboten war. „Heimlich haben wir uns Zeitungen in die Hose gestopft, damit es nicht so weh tat. Doch wehe, der Lehrer bemerkte das, dann gab’s noch eine Portion mehr“, sagt Peter Oest.
Am 3. Oktober 1952 zogen die Schüler in die neu gebaute Schule Lütjenmoor um – hochmodern mit großer Turnhalle, Werkräumen und eigener Schulküche, in der frisch gekocht wurde. Vorbei die Zeit, in der mittags die Suppenküche auf Rädern vorfuhr, um Erbsen- und Haferflockensuppe auszugeben.
Nach neun Jahren Schulbankdrücken erhielten die heute 74- und 75-Jährigen 1957 ihren Abschluss – elf Mädchen und 22 Jungs wurden ins Erwerbsleben entlassen. Die meisten von ihnen sind Norderstedt treu geblieben, einer lebt in der Schweiz, einer auf den Philippinen. „Von vielen mussten wir leider schon Abschied nehmen“, bedauert Christa Timmann, „jedes Jahr werden wir weniger.“ Doch wer kann, kommt jedes Jahr zum Treffen, das stets bis in die Morgenstunden geht. „Wir sind immer die letzten Gäste des jeweiligen Restaurants. Nach dem Rauswurf geht’s oft bei mir zu Hause weiter“, sagt Annelene Buck augenzwinkernd.

 

41. Sportlerehrung mit Show,

22. März

Die Ju-Jutsu-Kämpfer vom Kampfsportverein Kodokan sind Stammgäste bei der Ehrung. Es fehlte Luzie Grutke, die zeitgleich U 18-Weltmeisterin in Athen wurde. Foto: Anne Pamperin

Norderstedt (meg) 374 Sportlerinnen und Sportler (167 Jugendliche, 207 Erwachsene)  wurden von der Stadt Norderstedt am   Freitag in der TriBühne  geehrt. Und das bereits zum 41. Mal. Zum 19. Mal richete die DLRG Norderstedt um Christa und Holger Lahn die  Veranstaltung aus. In einer Jugend- und einer Erwachsenenehrung wurden Bronze, Silber und Gold unter anderem für Landesmeisterschaften, Deutsche Meisterschaften oder die Teilnahme an Welt- und Europameisterschaften verliehen.
„Das zeigt wie sportlich unsere Stadt ist. Da ist es gut, dass jetzt im Haushalt Geld für eine neue 3-Feld-Sporthalle mit Dojo vorgesehen ist“, freute sich Stadtpräsidentin Kathrin Oehme, die bei beiden Ehrungen die Begrüßungsrede hielt.
 
Für die Showacts sorgten die Trommler von Fogo do Samba (nachmittags) und die „Young Supreme“ (abends) des SCN. Die meisten Athleten brachten  wieder die Norderstedter Werkstätten, aber auch die Cheerleader „ACP“ von TuRa Harksheide auf die Bühne. Da wurde es auch für  Moderator Michael Eggert ganz schön eng. Die gut zweistündige Ehrung hatte aber auch einige Geschichten zu erzählen:

Spende: Es hat fast schon Tradition, dass Jürgen Schuhmacher von der BSG Stadtwerke  den Norderstedter Werkstätten einen Scheck überreicht. Der kommt immer von der befreundeten Betriebssportgemeinschaft Haufe aus Wendlingen (Baden-Württemberg), die jedes Jahr beim Schießsportevent „Norderstedt-Open“ kräftig abräumen und ihre sämtlichen Preisgelder an die Werkstätten spenden  – diesmal 800 Euro.

WM-Sieg: Diese Absage tat keinem weh! Luzie Grutke (15) vom Kampfsportverein Kodokan konnte nicht zur Ehrung kommen, weil sie zeitgleich bei der Junioren-Weltmeisterschaft im Ju-Jutsu in Athen kämpfte. Knapp eine Stunde vor Beginn der Ehrung gewann Luzie den WM-Titel in der U 18 bis 57 Kilo.

Oldie but Goldie: Er kann es einfach nicht lassen! Alfred Hintzmann von den Wasserratten hat auch im zarten Alter von 82 immer noch nicht genug vom Triathlon. Für den Gewinn der Landesmeisterschaft und die deutsche Vizemeisterschaft  in der AK 80 erhielt er die Silbermedaille. Lustig: zur Ehrung hatte Hintzmann die Urkunde seiner allerersten Ehrung durch die Stadt aus dem Jahre 1978 mitgebracht.

Tapfere Svenja: Diesen Auftritt wollte sie nicht verpassen! Svenja Abraham von der TGM-Gruppe des 1. SC Norderstedt war trotz Kreuzbandriss zur Ehrung erschienen. Auf zwei Krücken und mit lädiertem Knie nahm sie die Stufen zur Bühne und holte sich Bronze ab.

Glückwunsch: So ein Ständchen hat sie wohl auch noch nicht erhalten. Die Mitarbeiterin der TriBühne, Hannah Zokolowski, feierte bei der Ehrung ihren 23. Geburtstag. Die 400 Gäste stimmten ein kräftiges „Happy Birthday “ an.

Starker Auftritt: Erst bekamen sie Medaillen, dann legten sie los! Die Jazz- und Moderntanzgruppe „Young Supreme“ des 1. SC Norderstedt wurden mit Bronze, Silber und Gold (Jessica Ehlbeck) ausgezeichnet. Anschließend überzeugten sie dann auch noch mit zwei Showauftritten.
Ausdauer: Die Schachspieler von TuRa Harksheide sind nicht nur am Brett ganz weit vorn,  sondern können auch ordentlich feiern. Trainer Wolfgang Krüger und sein Team waren fast die letzten, die den Saal und die Tanzfläche verließen. Nächste Woche  geht es in der 1. Frauenbundesliga nach Augsburg.

 

Mein Praktikum – eine schöne

22. März

Praktikantin Sophie Bartelt an ihrem Arbeitsplatz Foto: rug

Norderstedt (pmi) Ich habe die letzen zwei Wochen mein Praktikum beim HEIMATSPIEGEL gemacht. Ich bin   Sophie Bartelt, 16 Jahre alt und besuche die zehnte Klasse des Lise-Meitner-Gymnasiums in Norderstedt. Ich habe noch keine Vorstellungen für mein weiteres Leben und war sehr offen, was meinen Praktikumsplatz anging. Ich bin jemand, der gern Texte schreibt und auch gern immer weiß, was „gerade so los ist“, weswegen das Praktikum beim HEIMATSPIEGEL auch gelegen kam.
Am ersten Tag des Praktikums war ich sehr aufgeregt, aber ich wurde  nett aufgenommen. Ich durfte von Anfang an  helfen mit einem Redaktionsprogramm Texte zu formatieren. Diese haben zu Anfang zwar ein paar formelle Fehler beinhaltet, die ich aber im laufe des Praktikums  nicht mehr gemacht habe. Innerhalb des Praktikums bekam ich mit, wie die wöchentliche „Up-to-date“-Seite entstand, wie man die Internetseite aktualisiert und wie viel Arbeit so eine Zeitung auch ist.  Außerdem ging ich zu ein paar „Presseterminen“, wie dem Norderstedter Tischkickerturnier im Kulturwerk oder einer Pressekonferenz zum TriBühne Triathlon, mit.
In der zweiten und  letzen Woche meines Praktikums habe ich auch selbstständig Leute interviewt. Das war eine ziemlich große Überwindung für mich, irgendwelche Menschen auf der Straße anzusprechen. Durch das Praktikum wird man selbstständiger.  Man war später zu Hause und hat selbst jeden Tag organisiert, wie man wohin kommt.  Man differenziert sich von der strickt einschränkenden Schule und erlebt etwas Neues.
Das Praktikum war für mich eine sehr gute Abwechslung. Man hat nicht jeden Tag  die selben Menschen aus der Schule gesehen, auch wenn ich mich über den Besuch meines Lehrers gefreut habe. Man war nicht gezwungen, von Raum zu Raum zu  hetzen und hatte ein Ziel, das nicht alle 45 Minuten gewechselt ist. Ein weiterer schöner Punkt ist, dass man, wenn man arbeitet, meistens auch wirklich sagen kann: „Mein Arbeitstag ist zu Ende“. Man kann abschalten und hat nicht die lästigen Hausaufgaben im Hinterkopf. Zum Glück  hatte ich kein Problem damit, dass ich weniger Pausen als in der Schule hatte, obwohl ich am ersten Tag etwas Kopfschmerzen hatte.
Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit den zwei Wochen Praktikum. Es war eine gute Entscheidung mein Praktikum beim HEIMATSPIEGEL  zu machen. Toll war auch, dass ich während der Wochen immer über das Neueste in Norderstedt Bescheid wusste. Es ist schön, dass ich die zwei Wochen mit einer netten Redaktion und abwechslungsreichen Aufgaben verbringen konnte.  Sophie Bartelt

 

Milchtankstelle boomt am

22. März

Sebastian Mecklenburg hat scheinbar eine Marktlücke entdeckt. Foto: blb

Norderstedt (blb) In einer Welt zunehmender Digitalisierung nehmen viele Menschen dankbar auch das Einfache und Ursprüngliche an. Seit drei Wochen betreibt der Norderstedter Landwirt Sebastian Mecklenburg auf seinem Hof am Rantzauer Forstweg 21 eine Milchtankstelle. Hier können Milchtrinker an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr aus einem Automaten frische Milch direkt vom Erzeuger zapfen. Der Liter kostet einen Euro, eine Flasche, so sie nicht selbst mitgebracht wird,   3,50 Euro. „Die meisten haben jetzt eine eigene Flasche“, hat Landwirt Mecklenburg beobachtet. Er wollte nicht mehr seine ganze Milch über die Meierei vermarkten. 800 Liter produzieren seine 48 Kühe am Tag, davon füllt der 24-Jährige nun täglich 100 Liter frisch in dem Automaten in der kleinen Holzhütte am Eingang seines Hofes. Die Milch läuft nach dem Melken lediglich durch zwei Filter, wird dann in einem großen Tank auf fünf Grad Celsius herunter gekühlt.
Sebastian Mecklenburg ist mit dem Erfolg der ersten Wochen zufrieden: „Ich hatte mit 30 Liter Absatz pro Tag gerechnet, aktuell sind wir schon bei 50 Liter.“ Besonders begehrt ist die frische Milch vom Bauernhof freitags, dann  fließen 70 Liter  aus der hygienischen Abfüllanlage  direkt in die Flaschen und ist dann gekühlt bis zu drei Tage haltbar.
Nach dem Abfüllvorgang reinigt der Automat die Luke, in der die Milch in die  Flasche läuft automatisch, so bleibt alles  immer sauber und geruchsfrei.
Horst Küther  kommt alle zwei Tage mit dem Fahrrad aus Harksheide, um  seine frische Milch zu holen. „Sie schmeckt viel besser, irgendwie sahniger und kräftiger“, ist Küther begeistert von dem neuen Angebot in Garstedt. Bislang hat er H-Milch vom Discounter getrunken, das ist nun vorbei. Sebastian Mecklenburgs Milch enthält 3,5 Prozent Fett und weniger Wasser als die handelsübliche Milch, was den kräftigen Geschmack ausmacht.
Abgeschaut hat der junge Landwirt sich das Modell während seiner Ausbildung bei Dirk Oldenburg auf dessen Hof in Nahe. Auch er betreibt eine Milchtankstelle, die gut angenommen wird.  Mecklenburg informierte sich in der Folge bei Fachmessen und fand so diesen 18 000 Euro teuren Automaten. Vorteil neben der hygienischen Automatik ist die ansprechende Optik und die Tatsache, dass Kunden hier auch mit Scheinen bis zu 20 Euro bezahlen können. Der Automat gibt das Wechselgeld wieder heraus. Kein Problem also, wenn jemand gerade kein Kleingeld in der Tasche hat.
Nebenbei verkauft Mecklenburg in der kleinen Milchhütte Eier, die er vom Fahrenkruger Kollegen vom Hof Spahr bezieht – und das gegen Bezahlung in eine Vertrauenskasse. „Das mit der Kasse funktioniert, es hat bislang noch nicht ein Cent gefehlt“, freut sich Mecklenburg über die Ehrlichkeit seiner Kunden.
Seinen Milchautomaten befüllt er jeden Morgen frisch und  was nicht verkauft wird, bekommen abends die Kälber. Mecklenburg hat den Hof, auf dem er neben den Milchkühen noch einige Pensionspferde beherbergt und 50 Hektar mit Getreide bewirtschaftet, vor vier Jahren übernommen, nachdem sein Vater verstorben war. Mit der „losen Milch“ scheint er eine Marktlücke entdeckt zu haben.

 

Die Drachenboote

22. März

Sie freuen sich schon auf das 7. Drachenbootrennen in Norderstedt: Stefan Witt,   Judith Galich, Geschäftsstelle Norderstedt Marketing, Henrik Thode,  Andreas Fessler, Dagmar Buschbeck, Rattenscharf Event Agentur, Ruud Swaen, Center-Manager ARRIBA Erlebnisbad und Gitta Weberi, 1. Vorsitzende des Hamburger Drachenbootverbandes (von links). Foto: vpu

Norderstedt (vpu) Am 8. Juli erobern die Drachenboote wieder den Norderstedter Stadtpark-See. Die nächste Auflage des beliebten Norderstedt Marketing Drachenbootrennens auf dem Norderstedter Stadtpark-See findet wieder im ARRIBA Strandbad statt. 30 Teams aus Norderstedt und Umgebung können in den kurzen und langen, mit imposanten Drachenköpfen geschmückten Booten gegeneinander antreten. Die Rennen starten am Sonnabendmorgen um 10 Uhr und enden am Nachmittag mit der Siegerehrung im Strandbad.
Stefan Witt, Vorsitzender des Vereins Norderstedt Marketing e.V. freut sich, dass auch in diesem Jahr wieder viele Firmen die Herausforderung annehmen und sich für den kräftezehrenden Teamwettbewerb anmelden. „In der heutigen Zeit ist es besonders wichtig, innerhalb des Unternehmens für ein gutes und kollegiales Betriebsklima zu sorgen. In lockerer Atmosphäre am Strand Geselligkeit aufkommen zu lassen und dabei noch den Teamgeist und das Zusammengehörigkeitsgefühl zu fördern, das wird bei den teilnehmenden Firmen in den Vordergrund gestellt. Wenn man sich
dann auch noch wacker schlägt und eine gute Platzierung erzielt, ist eigentlich alles
erreicht! Die Mitarbeiter werden den Tag noch lange in Erinnerung behalten, auch wenn die Arbeit im Unternehmen schnell wieder die Oberhand gewinnt“, sagt Stefan Witt, der stolz darauf ist, selber einmal mitgepaddelt zu sein.
„Dies kann ich nur bestätigen“ sagt Andreas Fessler, Teamcaptain der Yellow Dragons der Jungheinrich AG & Co.KG. „Wir sind mit unserem Team zum fünften Mal dabei und haben inzwischen eine eigene Drachenboot-Betriebssportmannschaft gegründet, die sich einmal wöchentlich zum Training trifft. Das Miteinander im Boot und an Land steht klar im Vordergrund. Gemeinsam für eine Sache zu trainieren und sie zum Erfolg zu bringen, bringt im Team mehr Spaß als als Einzelkämpfer und diesen Effekt wollen wir natürlich auch in unserem Unternehmen umsetzten“, erklärt Andreas Fessler.
Henrik Thode, Teamcaptain der North Gym Vikings verfolgt eher den sportlichen und gesundheitsfördernden Aspekt des Drachenbootpaddelns. Als Sieger des Vorjahresrennens und Betreiber des North Gym Fitnessstudios in Norderstedt kommt es ihm neben dem Teamgeist auch auf die Power der Mannschaft drauf an.
„Die neue Kategorie der short boats hat sich im vergangenen Jahr positiv bewährt. Wir geben mit den kurzen Booten auch kleineren Firmen die Möglichkeit an unserem Event teilzunehmen“, sagt Stefan Witt. Das klassische long boat für 20 Paddler bleibt allerdings der Favorit bei den Firmen. „Wie immer bieten wir den Firmen das Rundum-Paket an“, sagt Dagmar Buschbeck von der Rattenscharf Event Agentur, die die Veranstaltung organisiert. Alle angemeldeten Firmen erhalten einen Team-Pavillon mit Tisch und Bänken und zwei Getränkekisten, gesponsert von Magnus Mineralbrunnen. Steuerleute, Trommler, Schwimmwesten und Paddel werden gestellt. Ein Catering-Angebot kann über Das Strandhaus für die hungrige Crew gebucht werden.
Die Anmeldung für das  Drachenbootrennen ist bereits freigegeben. Maximal 30 Teams, davon 15 „short boats“ und 15 „long boats“ können sich anmelden und gegeneinander antreten. Das Startgeld in Höhe von 500 beziehungsweise 550 Euro pro Boot beinhaltet den Eintritt in das ARRIBA Strandbad, ein attraktives Teilnehmer Funktions-T-Shirt sowie eine Teilnehmer-Medaille. Alle Wettkampfinformationen, Anmeldeformulare und Teilnahmebedingungen sind im Internet unter www.norderstedt-drachenbootrennen.de zu finden. Hier können auch Trainingszeiten gebucht werden.

 

Kulturreise zu einem

22. März

Das „Gran Teatro La Venice“  Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (rug) Das „Gran Teatro La Venice“ macht seinem Namen alle Ehre. Wie Fenice (deutsch: Phönix) aus der Asche ist das berühmte Opernhaus nach zwei vernichtenden Bränden  in den  Jahren 1792 und 1996 wieder auferstanden. 2003 feierte es seine Wiedereröffnung – originalgetreu restauriert, aber mit modernster Bühnentechnik und hervorragender Akustik.
 Die VHS Henstedt-Ulzburg bietet Opern- und Kulturbegeisterten vom 17. September bis zum 23. September die Möglichkeit zu einem unvergesslichen kulturellen Highlight an: ein Besuch der Oper „La Traviata“ in Venedig!
Natürlich gibt es ein sehr attraktives Rahmenprogramm, das die beiden Reisebegleiter, Ruth und Roland Gildemeister, für ihre Reiseteilnehmer vorbereitet haben. So wird es auf dem Weg nach Venedig einen Zwischenstopp in Verona geben, das unter anderem  durch eines der ältesten Amphitheater zu einer touristischen Attraktion geworden ist. Die Stadt Venedig gilt sogar als „Star“ unter den Weltstädten. Die Venezianer brachten nicht nur einzigartige  Kunstwerke in die Stadt, sondern errichteten auch viele bedeutende Bauwerke.
Die Reisegruppe wird viele der Sehenswürdigkeiten im Rahmen von Stadtspaziergängen erleben, auf dem natürlich auch dem berühmten Markusplatz ein Besuch abgestattet werden wird. Nach einer Übernachtung in Venedig geht es dann erstmal auf einen ganztägigen Ausflug nach Padua, wo Galileo Galilei lehrte und Kopernikus studierte, und anschließend weiter nach Vicenza, der Stadt des Renais-sance-Stararchitekten Andrea Palldio.  Nach seinen Plänen entstanden hier die wohl schönsten Villen Italiens.
Den Höhepunkt der Reise bildet der Besuch der Opernaufführung. Schon die Anfahrt per Schiff durch die Lagune ist beeindruckend, ebenso wie die Atmosphäre des weltberühmten Opernhauses. Wenn dann die Aufführung beginnt, werden die Teilnehmer endgültig in die berührende Welt der Opernkunst eintauchen.
Im Reisepreis von 999 Euro enthalten ist die Fahrt mit einem 4-Sterne-Fernreisebus, sechs Übernachtungen (davon vier im Hotel Le Tegnue in Venedig), Halbpension, Opernkarte inkl. Hausführung, alle Stadtführungen und Schifffahrten.
Anmeldungen und weitere Informationen bei der VHS Henstedt-Ulzburg, Tel: 0 41 93/  7 55 30 00 oder unter www.vhs-henstedt-ulzburg.de

 

180 Gäste tanzten beim

22. März

 Der 1.Vorsitzende der Schützengemeinschaft Norderstedt Uwe Gluschitz mit seiner Frau Marlis. Foto: pmi

Norderstedt  (pmi) Zwölf Schützenvereine und Gilden  und viele Norderstedter Bürger kamen zum Ball ins Schützenhaus, so dass  der als Saal umgestaltete Luftgewehrstand  mit 180 Besuchern gut gefüllt war.
Vorsitzender Uwe Gluschitz gab nach kurzen Grußworten das Büffet frei und nach dem köstlichen Essen ging es auf die Tanzfläche. Unter den Gästen war auch viel Politprominenz wie die beiden Landtagsabgeordneten Katja Rathje-Hoffmann (CDU) und Katrin Fedrowitz (SPD) sowie Ruth Weidler (CDU), Günther Kaste (Vizepräsident des Norddeutschen Schützenbundes),  Peter Kröhnert (1.Vorsitzender der Kreisschützenverbandes Segeberg), die Landesjugendkönigin aus Norderstedt Aleksandra Nowacka, die Segeberger Kreismajestäten Königin Monika Kupski und König Andreas Czypull, der Pinneberger Kreiskönig Carsten Sohrt.
Nach dem offiziellen Teil  begann  mit dem Ehrentanz der amtierenden Majestäten der festliche Teil. DJ Hubert war an diesem Abend besonders gut drauf und legte einen Hit und Wunschtitel nach dem anderen auf. Die Tanzfläche war durchgehen sehr gut gefüllt.
 Das riesige Mitternachtsbüffet rundete den gelungenen Abend ab. Auch nach dem Büffet tanzten die Gäste noch beschwingt bis in den frühen Morgen weiter.

 

 

 

ean: Top-Arbeitgeber auch

22. März

Marc-Mario Bertermann (links) und Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote gratulierten ean-Geschäftsführer Henning Schurbohm zur Vier-Sterne-Auszeichnung als Top-Arbeitgeber. Foto: vpu

Norderstedt (vpu)„Wir haben ja schon 2015  drei Sterne geholt. Dann haben wir im Gesundheitsmanagement noch zugelegt und jetzt werden wir mit vier Sternen ausgezeichnet“, betonte Geschäftsführer Henning Schur-bohm nicht ohne Stolz. Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote und und EgNo-Chef Marc-Mario Bertermann gratulierten jetzt ean Elektro-Alster-Nord zu dem Preis. Neben DS Media Team ist ean damit der zweite Norderstedter Betrieb, der die Hamburger Auszeichnung bekommt.
„Ich möchte Ihnen ganz herzlich Danke sagen für Ihr Engagement, Ihre unternehmerische Tätigkeit in unserer Stadt und den Erfolg dieser Auszeichnung“, so Oberbürgermeister Grote an Henning Schurbohm.
„Es macht uns stolz, dass wir im Vergleich zu unserer letzten Teilnahme uns um einen Stern verbessern konnten. Das zeigt uns, dass sich Investitionen in unsere Mitarbeiter am Ende auf das gesamte Unternehme positiv auswirken“, betont Geschäftsführer Schurbohm. „Traditionsreiche Einzelhandelsunternehmen wie ean sind ein unverzichtbarer Teil unseres städtischen Lebens und eine stabile wirtschaftliche Größe für Norderstedt“, so Grote. „Gerade solche Firmen, die innovativ und zukunftsorientiert agieren, gehörten zu den Ideen- und Impulsgeber der städtischen Wirtschaft.“
Die Bewertung des eigenen Unternehmens wurde durch die derzeit 72 Mitarbeiter von ean durchgeführt. „70 bis 80 Prozent der Mitarbeiter werden wohl die Umfrage und Bewertung ausgefüllt haben“, schätzt Henning Schurbohm die hohe Beteiligung. „Ihr Unternehmen zählt zu jenen Einzelhändlern, die sich den Herausforderungen unserer Stadt stellen“, so Bertermann. Grote und Bertermann hoben auch das große Engagement von Henning Schurbohm als Vorsitzender in der Initiative Ulzburger Straße hervor.

 

„Kendo“, ein lieber Kuschelbär,

22. März

Kuschelbär „Kendo“ sucht sehnsüchtig ein neues, liebevolles Zuhause. Foto: pmi

Hamburg (rug) „Kendo“ ist ein zirka sieben Jahre alter Rüde mit sehr wuscheligem Fell. Er ist ein ganz liebevoller, ruhiger Hundemann im besten Alter, der sich nicht vordrängelt und mit Hündinnen verträglich ist. Bei Rüden entscheidet die Sympathie. Ein sehr angenehmer Hund vom Umgang her.
„Kendo“ hat viele Jahre auf der Straße gelebt und gelitten. Dann kamen die Hundefänger und haben ihn in die Tötung gebracht. Dort hat er einfach aufgehört zu fressen und sich aufgegeben.
Sicherlich haben die harten Jahre auf der Straße ihre Spuren hinterlassen, aber wir haben Kendo komplett untersuchen lassen und er ist soweit altersentsprechen gesund. Unter dem linken Auge hat er eine kleine Narbe, aber die ist alt und belästigt ihn nicht und muss auch nicht behandelt werden. Sein Gang ist manchmal ein bisschen unrund, aber er hat keine Schmerzen und braucht keinerlei Behandlung.
„Kendo“ wünscht sich eine liebevolle ruhige – sehr gern ältere – Familie oder Alleinstehende mit viel Zeit zum Kuscheln und Kraulen.  Er liebt es gemütlich Gassi zu gehen und die „Zeitung“ zu lesen. Allerdings ist er kein Hund, der ständig beschäftigt werden will oder stundenlange Runden braucht. Er genießt genauso seine „Auszeiten“ und ein schönes weiches Hundebett.
Toll wäre es, wenn ein Garten vorhanden ist, denn er liegt sehr gern draußen in der Sonne. Selbstverständlich ist das kein Muss. Allerdings sollte „Kendo“ aufgrund seiner Größe nicht mehr so viele Treppen steigen müssen. „Kendo“ ist zirka 55 Zentimeter hoch, gechipt, kastriert und geimpft und im Besitz eines EU-Heimtierausweises. Er hat auch eine Gebissreinigung bekommen.
Der große Schatz sitzt auf gepackten Koffern und ist bereit für einen tollen Platz bei Ihnen.   Die Schutzgebühr beträgt 250 Euro. Kendo wird vermittelt über: www.people4pets.de
Info: 01 60/94 87 83 92.

 

Stark! Eintracht schlägt

22. März

Norderstedt Doppel-Torschütze: Jeremy Opoku Karikari. Foto: blb

Norderstedt (meg) Die Serie hält! Seit acht Spielen (sieben Siege, ein Unentschieden) sind die Fußballer von Eintracht Norderstedt in der Regionalliga Nord ungeschlagen. Auch der Tabellenvierte VfB Lübeck  konnte die Eintracht, die ohne den gesperrten Goalgetter Jan Lüneburg ran musste,  nicht stoppen. Vor 545 Zuschauern hieß es am Ende  2:0 (1:0), die Eintracht verbesserte  sich auf Rang sieben (35:29 Tore, 37 Punkte).
Mann des Tages an der Ochsenzoller Straße war Innenverteidiger Jeremy Opoku Karikari, der beide Tore erzielte (14., 58.). Die Vorlage lieferte dabei jeweils Kapitän Philipp Koch per Freistoß bzw. Eckball. „Die Spieler haben die Vorgaben heute fast perfekt umgesetzt. Besser kann man nicht spielen“, war EN-Trainer Dirk Heyne angetan von seiner Mannschaft. Die Norderstedter waren die agilere Mannschaft und hätten schon in der ersten Halbzeit durch Choi (4.), Kunath (12.) und Karikari (45. +2.) höher führen können. Lübeck war nur zu Beginn durch einen Noel-Kopfball gefährlich (3.). Einen Schuss von Thiel aus spitzem Winkel parierte Huxsohl (19.). „Wir waren Norderstedt heute in allen Belangen unterlegen. Sie haben es mit 2:0 noch gnädig gemacht mit uns. Das war nicht das Gesicht des VfB Lübeck“, gab VfB-Trainer Rolf-Martin Landerl enttäuscht zu. Die große Chance zum 2:0 vergab Ermir Zekjiri, als er aus 25 Metern allein aufs VfB-Tor zulief, am Ende aber an Keeper Toboll scheiterte (49.). Auch einen Versuch von Toksöz krallte sich Toboll (51.). Nicht gut aus sah der Lübecker Keeper beim 2:0. Nach einer Koch-Ecke konnte er einen Karikari-Kopfball noch abwehren, ließ die Kugel aber nach vorne abprallen genau vor die Füße von Karikari. Dieser drückte die Kugel aus fünf Metern über die Linie (58.). „Wir haben versucht auf dem Boden trotzdem Fußball zu spielen. Aus dem Spiel heraus hatten wir noch weitere guten Chancen“, hätte sich Heyne fast noch ein paar mehr Treffer gewünscht. Die große Möglichkeit zum 3:0 hatte Kunath, der einen Fallrückzieher aus fünf Metern aber am leeren Tor vorbei setzte (66.).
Am Sonntag (26. März, 15 Uhr) geht es für die Norderstedter zum starken Aufsteiger SpVgg Drochtersen/Assel (12.). Das Hinspiel endete 0:0. Es war die letzte Partie für Ex-Trainer Thomas Seeliger, bevor Dirk Heyne übernahm.
Tore: 1:0, 2:0 Karikari (14., 58.).
Eintracht: Huxsohl – Brown, Karikari, Mandic, Rose – Koch – Kunath (83. Karg Lara), Toksöz, Choi, Lindener (89. Kummerfeld) – Zekjiri (72. Drinkuth).

 

NSV-Boxer zog es nach Dänemark

22. März

Hatten viel Spaß in Dänemark: die NSV-Boxcrew. Foto: pmi

Norderstedt (meg) Drei Tage lang schufteten und feierten die Boxer des Norderstedter SV bei ihrem Trainingscamp in Hoyer in Dänemark. Trainer Frank Hoppe freute sich über die Zusage von 22 Teilnehmern aus seinen Box-Fitness-Gruppen, die den Weg an die Nordsee mitgemacht hatten. „Ziel dieser Camps ist es in erster Linie das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken. Wir haben ja nicht in einem luxuriösen Hotel gewohnt, sondern in einem Ferienhaus mit 16 Zimmern. Da war Selbstversorgung angesagt. Jeder hat mit angepackt.
Ob es nun beim Abwaschen oder Saubermachen war. Außerdem war es für die Leute wichtig, sportlich mal an ihre Grenzen zu gehen. Sonst trainieren sie bei mir in Norderstedt ja nur zweimal die Woche. Hier hatten wir drei Einheiten am Tag“, erklärt der Personal- und Boxcoach. Für drei seiner Schützlinge, Bianca Hoppe, Chris Bröer und Boris Lüllau, war es aber auch eine intensive Vorbereitung auf deren Boxkämpfe im Rahmen der kommenden „Get-in-the-Ring-Veranstaltung“ im Mai in der Alsterdorfer Box-Sporthalle. Von Freitag bis Sonntag hatte sich „Franky´s Boxbande“ in Dänemark einquartiert. Der Morgen begann vor dem Frühstück immer mit einem 70-minütigen Lauf. Eingebaut mit „kleinen Schweinereien“ wie Treppensteigen oder Liegestütz.
Zirkeltraining und Box-Einheiten (Sparring, Technik, Athletik) rundeten den sportlichen Rahmen ab. Bei einem gemeinsamen Grillabend oder beim Entspannen im Pool gab es aber auch genügend Gelegenheit, mal das eine oder andere Wort zu wechseln.
„Ich bin mit dem Camp mehr als zufrieden. Alle haben eine klasse Einstellung und einen tollen Teamgeist gezeigt. Wie die Leute wirklich bis an ihre Grenzen gegangen sind, das war schon top“, plant Hoppe im Herbst schon das nächste Trainingslager.

 

Eltern und Kids begeistert

15. März

Großer Andrang von Eltern und Kids bei der Schulranzenmesse bei Automobile Behrmann in Norderstedt. Foto: vpu

Norderstedt (vpu) Schon vor 10 Uhr standen die ersten Eltern mit ihren Sprößlingen Schlange, um die Schulranzenmesse bei Automobile Behrmann am Sonnabend zu besuchen. „Es ist eine riesige Auswahl, für jeden Geschmack ist ein Ranzen dabei und die Qualität ist hervorragend“, betonte ein Vater, der mit seinem fünfjährigen Sohn den ersten Ranzen aussuchen wollte. Poppenvoll das Autohaus dann gegen die Mittagszeit. Viele Kids konnten ihren neuen Ranzen gleich ausprobieren und sich die Farbe aussuchen. Auch die „Spray“-Aktion wurde sehr gut angenommen. Und zwischendurch brauste ein Mitarbeiter von „Jumicar“ mit dem Hoverboard oder dem elektrischen Einrad durch die Menge.
Das Therapiezentrum Baumgarten stellte die Kids auf eine bewegliche rund Scheibe und testete den Gleichgewichtssinn. Die Haspa präsentierte „Manni“, die Maus und die Mitglieder der Yamaha Music School gaben Kostenproben ihres Musikspiels.
Und wer bei der Suche nach dem passenden Schulranzen Hunger bekommen hatte, dem konnte der Foodtruck von „Cook&Catering“ zu einem leckeren Brötchen mit Fleisch oder einem Würstchen verhelten.

 

Umbau Grundschule Harksheide-Nord

15. März

Zum Bürgergespräch mit Torsten Albig kamen Vertreter der Grundschule Harksheide-Nord mit Kind und Kegel und Transparenten. Foto: blb

Norderstedt (blb) Der Streit um den Um- und Neubau der Grundschule Harksheide-Nord zur offenen Ganztagsschule schwelt weiter. Im Februar hatte der zuständige Ausschuss für Schule und Sport auf Antrag der Fraktionen von SPD und CDU erwirkt, dass die Stadtverwaltung eine neue Planung im Ausschuss vorstellen muss. Vertreter der Schule und vor allem der Eltern schäumen seitdem, weil sie den dringend notwendigen Umbau durch die Politik unnötig in die Länge gezogen sehen. Der für dieses Jahr in den Sommerferien geplante Beginn des Umbaus ist so in weiter Ferne. Eigentlich unmöglich.
Zuletzt machten rund 50 Vertreter der Schule ihrem Unmut beim „Bürgergespräch“ mit Ministerpräsident Torsten Albig im Strandhaus am See  Luft. Albig, der auf Wahlkampftour durchs Land unterwegs ist,  zeigte Verständnis, machte aber deutlich, dass  das Land bei Angelegenheiten der Kommune keine Möglichkeit der Einflussnahme habe. Albig ermutigte die Eltern aber, weiter lautstark für ihre Sache zu kämpfen.  Das taten sie auch gestern Abend in der Stadtvertretung – allerdings ohne Transparente. Aus den Reihen der Fraktionen hatten die Elternvertreter dezent den Hinweis auf die Geschäftsordnung erhalten, wonach Transparente nicht erlaubt, auch ansonsten die Formen des respektvollen Umgangs zu wahren seien.  
„Wir hatten uns vom Ministerpräsidenten erhofft, dass er den örtlichen Kommunalpolitikern mal ein wenig Dampf macht“, sagt Karsten Garrot, Vorsitzender des Schulelternbeirats, auch mit Blick auf Landtagsabgeordnete Katrin Fedrowitz (SPD), die Gastgeberin der Veranstaltung mit Albig war. „Der Ärger der Eltern- und Schulvertreter  ist im Wesentlichen auf die Länge der Planung bezogen“, sagt Anette Reinders, deren Dezernat bei der Stadt Norderstedt für die Angelegenheit zuständig ist. Reinders gibt zu bedenken: „Umbauten an Bestandsobjekten gestalten sich immer schwierig.“ Katrin Fedrowitz  versteht den Ärger dagegen nicht: „Eine Verzögerung des Baubeginns liegt  nicht vor. Auch bei einem sofortigen Beschluss hätte der Bau nicht begonnen werden können, da gar nicht die vollständigen Haushaltsmittel eingestellt sind. Die Maßnahme kann erst weiter vorangetrieben werden, wenn ein Nachtragshaushalt mit den weiteren Baukosten erlassen ist. Dieser Nachtragshaushalt wird voraussichtlich ohnehin erst im Herbst 2017 in die Stadtvertretung kommen. “
Der Umbau der Grundschule war ursprünglich mit 2,1 Millionen Euro veranschlagt worden. Doch schon seit April vergangenen Jahres war klar, dass sich die Kosten um rund 300 000 Euro erhöhen. Nach einem kleinen Architektenwettbewerb hatte  kein Bewerber den Kostenrahmen eingehalten und man entschied sich für die Variante des Büros ABJ, dem Bau einer Mensa und des Verwaltungstraktes auf dem Schulgelände.
Die CDU, vertreten unter anderem durch den langjähriger Leiter der Grundschule Harksheide-Nord Günther Nicolai,  favorisiert entgegen dem Willen der Schule und der Eltern den Bau von Mensa und Betreuungsräumen am Ort, an der jetzt eine Remise steht und will wissen, ob diese Variante nicht günstiger werde. Außerdem sieht die  CDU  mit der ursprünglichen Planung den Schulhof unnötig verkleinert.  CDU und SPD stoßen sich außerdem an der Tatsache, dass der ursprünglich festgelegte Kostenrahmen gesprengt werde.
Karsten Garrot sagt, dass schon im vergangenen Sommer einige Eltern auf der Strecke geblieben seien, da ihre Kinder nicht in die Betreuung der Schule aufgenommen werden konnten. „Zusätzlich heizt die Ohnmacht die Stimmung auf“, sagt Garrot, der aber anerkennt: „Bis zur nächsten Ausschusssitzung am 5. April liegt erst einmal alles auf Eis.“

 
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