Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

HSV-Star van der Vaart

10. September: 

Norderstedt (blb) Da staunten die 600 geladenen Gäste bei der Geburtstagsparty der Norderstedter Werkstätten nicht schlecht: Da saß auf einmal HSV-Star Rafael van der Vaart im Foyer des Kulturwerks am See und stand nicht nur den 350 Menschen mit Behinderungen aus den Norderstedter Werkstätten für Autogramme und Smalltalks zur Verfügung. Das für den derzeit verletzten Mittelfeldspieler spielfreie Wochenende sowie der gute Kontakt zum Leiter des HSV-Internats an der Ulzburger Straße, Oliver Spincke,   machten den Besuch möglich. Van der Vaart überraschte die Gäste nach dem offiziellen Teil. „So konnten wir den Übergang zum Essen nach der Eröffnungsveranstaltung gelungen gestalten“, freute sich Maike Rotermund, die die Sportler betreut. Die Werkstätten feierten ihren 40. Geburtstag  mit einem kurzweiligen Programm.  Fortsetzung Seite 3

Rafael van der Vaart stand natürlich auch für Fotos zur Verfügung.  Foto: pmi

40 Jahre Norderstedter Werkstätten:

10. September

Überzeugend brachte der  Norderstedter Werkstättenchor B-Treuers & Company Stimmung ins Kulturwerk. Foto: bet

Norderstedt (bet) „Gebe es die Norderstedter Werkstätten nicht schon, müsste man sie neu erfinden“. Dieses Lob von Sozialdezernentin Anette Reinders anlässlich der Feier im Kulturwerk zum 40- jährigen Bestehen der Diakonischen Einrichtung sorgte unter den Zuschauern für donnernden Applaus.
 Trafen sich 1974 in den Werkstätten zuerst nur zwölf behinderte Menschen, war das Konzept nicht mehr aufzuhalten und die Zahl der Menschen mit Handicap, denen eine berufliche Zukunft gesichert wurde, stieg stetig an, jetzt werden 340 Personen beschäftigt. Ein fester Partner von Anfang an ist das Familienunternehmen Jungheinrich, das seinen besonderen Mitarbeitern auch die Treue hielt, als 2 000 zeitweilig auf Kurzarbeit umgestellt werden musste.
Derzeit sind 30 Personen bei Jungheinrich aus den Norderstedter Werkstätten beschäftigt. Auch Henning Dehmelt, der im Rollstuhl sitzt, ist seit 2012 bei Jungheinrich angestellt. Sein Wunsch nach Weiterbildungsstellen und Arbeitsplätzen, die außerhalb der Norderstedter Werkstätten liegen, waren ihm als Podiumsgast im Kulturwerk ein großes Anliegen. „Inzwischen sind wir von einem reinen Produktionsbetrieb zu einer Bildungseinrichtung geworden. Man arbeitet bei uns auf Augenhöhe“, erklärt Leiter Matthias Schneeloch. Die Idee, das Jubiläum mit einem bunten Bühnendankesprogramm und Diskussionsgästen zu gestalten, kam bei dem Publikum gut an. Als HSV-Star Rafael van der Vaart am Ende noch Autogramme verteilte, gab es  kein Halten mehr.

 

Weinfest lockte auch viele Hamburger

10. September

Das erste Mal auf dem Weinfest und schon sind sie Fans: Meiling Cong und Frederic Groth. Foto bet

Norderstedt (bet) Während der Freitag und Sonnabend bis zum ersten Starkregen Garant für ein gut besuchtes Weinfest waren, hatten die Winzer am Sonntag indes viel Zeit für ihre Stammkunden. „Das kennen wir schon, dass es am letzten Tag etwas ausdünnt.
Macht aber nichts, da können wir gezielt mit unseren Kunden, die uns jahrelang schon die Treue halten, in Ruhe neue Weine testen und Bestellungen aufnehmen“, zieht der Pfälzer Winzer Wolfgang Kohl Bilanz.
Seit fünf Jahren nutzten denn auch die Hamburger Carmen und Rainer Kogelheide den Norderstedter Weintreff, um sich hier mit Grauburgunder von 2013 und Merlot aus dem Jahr 2012 einzudecken. „Einfach köstlich“, schwärmte auch Meiling Cong, die genüsslich eine Huxelrebe testete.
Weinliebhaber kürten in diesem Jahr von den Weingütern Wolfgang Hill einen Weißen Burgunder Kabinett und vom Weingut Stachel einen Dornfelder mit Platz eins.

 

Stephan Damp ist neuer Schulleiter

10. September

Stephan Damp war bisher stellvertretender Schulleiter des mit 1 800 Schülern größten Gymnasiums Rheinland-Pfalz. Foto: cbl

Norderstedt (cbl) Die Schüler der 7a staunten  nicht schlecht, als der neue Schulleiter des Lise-Meitner-Gymnasiums als Vertretung erschien. Statt Englisch zu machen, bat er die Schüler aufzuschreiben, welche Wünsche sie für die Gestaltung ihrer Schule haben. Stephan Damp nimmt die Wünsche ernst, denn ein gutes Schulklima liegt ihm sehr am Herzen. Das hatte für ihn auch den Ausschlag gegeben,  in den Norden zurück zu wechseln.
Der 52-Jährige ist Nachfolger von Ursula Hohenstein, die an eine Privatschule in Oslo gegangen ist. Damp ist im benachbarten Langenhorn aufgewachsen, hat in Kiel Mathematik, Physik und Informatik studiert und dann  23 Jahre am Sebastian-Münster-Gymnasium Ingelheim in Rheinland-Pfalz als Lehrer, Mittelstufenleiter und stellvertretender Schulleiter gearbeitet. „Ich wollte immer zurück in den Norden und habe mich daher besonders gefreut, dass meine Bewerbung positiv ausgefallen ist“, sagt der Pädagoge.
„Allerdings habe ich mir wohl die hässlichste Schule weit und breit ausgesucht“, meint der „Neue“. Die Aussicht auf einen Neubau und die Möglichkeit der Mitgestaltung lassen ihn jedoch euphorisch werden – „da kommt Goldgräberstimmung bei mir auf.“ Als vehementer Verfechter von G9 setzt er sich kompromisslos für die Erhaltung dieser Schulform ein, als auch für den bewussten Umgang mit der Heterogenität der Schüler. „Begabtenförderung existiert am LMG bisher leider nur in homöopathischer Form, auch die Förderung schwächerer Schüler sowie Inklusion müssen voran gebracht werden, um allen gerecht werden zu können.“
Vorrangig für zeitgemäßes Lernen sei zudem die Ausstattung mit entsprechenden Technologien, so Damp. Als erstes müsse ein stabiles Netzwerk mit W-LAN her, zudem hat er als Lehrer gute Erfahrungen mit Lernplattformen, Activboards und Beamern gemacht. „Ich würde gern Notebook- und Tablet-Klassen einrichten sowie grafische Taschenrechner im Unterricht einführen“, so die Zukunftsvisionen des neuen Schulleiters.
Privat ist bei Damp verständlicherweise noch alles im Umbruch. Die Wohnung in Garstedt ist bislang nur provisorisch eingerichtet, die Lebensgefährtin zieht mit ihrem Kind in den kommenden Monaten nach. „Ich fühle mich hier sehr wohl, auch der Fluglärm macht mir nichts aus – den bin ich vom Frankfurter Flughafen gewöhnt“, bemerkt der eingefleischte St. Pauli-Fan schmunzelnd. Bisher war er nur bei Auswärtsspielen seines Lieblingsvereins dabei, doch nun könne er endlich mal ein Heimspiel besuchen.

 

Norderstedt ist bundesweit

10. September

Norbert Weißenfels will den Service für die Bürger verbessern. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Die Stadt Norderstedt ist eine von acht ausgesuchten Kommunen in Deutschland, die in den kommenden zwei Jahren als eine „Modellkommune
E-Government“ die Nutzung neuer digitaler Möglichkeiten vorantreiben wird. Zusammen mit den anderen Kommunen beziehungsweise Landkreisen, darunter zum Beispiel der Ortenaukreis und die Stadt Düren, war Norderstedt innerhalb eines bundesweiten Wettbewerbs vom Bundesinnenministerium auserkoren worden. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, eine der modernsten und innovativsten, aber vor allem auch bürger- und unternehmerfreundlichsten Städte im Norden zu werden“, sagt Norderstedts Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote. Insofern werde innerhalb der „Modellkommune E-Government“ die Digitalisierung nicht nur bei internen Verwaltungsprozessen voranschreiten, so Grote. „Es geht für die Zukunft vor allem darum, dank digitaler Technologie Bürger, Unternehmen und Verwaltung bestmöglich miteinander kommunizieren zu lassen.“
Das Bundesinnenministerium und die kommunalen Spitzenverbände, die den Wettbewerb ausgelobt hatten, unterstützen die Modellkommunen auch finanziell. So erhält Norderstedt bis zum Projektende im Sommer 2016 eine Förderung von 60 000 Euro.
Norbert Weißenfels, Leiter des Amtes EDV im Rathaus, sagt, die Stadt wolle Bürgern und Unternehmen neue Angebote machen, die „elektronische Verwaltung“ zu nutzen. Zudem sollen innerhalb der Verwaltung neue IT-Strukturen entstehen. In den kommenden Jahren soll es zum Beispiel möglich werden, dass Bürger online die Weitergabe von persönlichen Daten aus dem Melderegister sperren – was bis dato fast 5 800-mal pro Jahr geschieht. Ein weiteres wichtiges Vorhaben ist der Aufbau einer so genannten De-Mail-Infrastruktur für die sichere und fristgerechte Zustellung von elektronischen Dokumenten. Im Bereich der Abfallwirtschaft, wo es derzeit in Norderstedt annähernd 17 000 Papierakten gibt, wird die eAkte eingeführt, um den Verwaltungsaufwand zu reduzieren.
„Besonders wichtig ist uns, ein einfaches ePayment-Verfahren zu entwickeln“, sagt Norbert Weißenfels. „Das ist eine wichtige Voraussetzung für die Abwicklung und Bezahlung von Verwaltungsprozessen im Internet.“ Ausgebaut werden soll demnach weiterhin das Angebot von „Apps“. So soll der Smartphone-Benutzer in Norderstedt in Zukunft eine App „Personalisierter Abfallkalender“ nutzen können – oder aber online Tickets für das Meldeamt ziehen.
Unter dem Strich, sollen mittels der „elektronischen Verwaltung“ auch Kosten gesenkt und der Service für die Bürger ausgebaut werden. Dazu gehört auch die Aufstellung eines Bürgerterminals – voraussichtlich ab 2015. An diesem SB-Terminal sollen die Bürger eigenhändig Dienstleistungen der Verwaltung auf- und abrufen können.

 

Kinder-Baustellen-Rallye am

10. September

Norderstedt (blb) Im Oktober wird mit den Abrissarbeiten am Tarpenufer 3 „Schmuggelstieg Center“ begonnen, um Platz für den Neubau zu schaffen.  Dieses nehmen die Gewerbetreibenden rund um den Schmuggelstieg zum Anlass, am Sonnabend, 13. September, eine Kinder-Baustellen-Rallye  zu veranstalten.
Die Rallye, bei der die Kinder an mehreren Stationen ihr Baugeschick beweisen können, startet um 11 Uhr. Bis zirka  12.30 Uhr sind  bei verschiedenen Spielen wie Dosenwerfen, Fitnessparcours oder Schatzsuche Freikarten für das Arriba Erlebnisbad, einen Besuch im Spectrum Kino Norderstedt und den Wildpark Eekholt zu gewinnen. Außerdem können die Kinder die am Schmuggelstieg aufgebauten Bagger bewundern und selbst einmal den Baggersitz erklimmen. Eine Hüpfburg und eine Zirkusvorstellung sowie diverse Bastelstationen runden das Programm ab. Die offizielle Siegerehrung findet gegen 13.30 Uhr am Schmuggelstieg statt.
Während die Kinder sich auf der „Schmuggelstieg-Baustelle“ austoben, haben die Erwachsenen die Möglichkeit,  sich über den Neubau des „Schmuggelstieg Center“, am Tarpenufer und die damit verbundenen Veränderungen zu informieren und in Ruhe im Quartier einzukaufen und zu Bummeln.
Treffpunkt ist am Sonnabend, 13. September, im Zukunftslabor, am Trapenufer 3 –   5. Anmeldungen können dort ab 10.30 Uhr oder vorab beim Quartiersmanagement Schmuggelstieg unter 0 40/ 32 59 31 00 oder scheer(at)cima.de erfolgen.
 Weitere Infos:
www.schmuggelstieg.de.

 

Licht und Farbe im Herbst-

10. September

Die wunderschönen Blattfärbungen von Stauden, Gräsern und Farnen können im offenen Garten bestaunt werden. Foto: pmi

Norderstedt (rug) In diesem Jahr begann der Frühling sehr zeitig. Der Sommer war heiß und trocken –  zumindest in Norddeutschland und jetzt machen sich die Anzeichen des Herbstes  schon früh bemerkbar. Das muss im Garten kein Nachteil sein. Er beginnt eben früher zu „glühen“.
Nicht nur farbkräftige Spätblüher sorgen für Licht und Farbe, genauso große Leuchtkraft besitzen die wunderschönen Blattfärbungen von Stauden, Gräsern und Farnen.
Gehölze strahlen mit farbigen Zweigen, Blättern und Früchten durch den Herbst und sogar durch den Winter. Mit feinen Saatständen gehen viele Stauden und Gräser in die  Tau- und Rauhreifsaison und verzaubern den Garten.
Welche attraktiven Pflanzen für den Herbst und Winter zur Verfügung stehen und wie sie zu stimmungsvollen Gartenbildern zu „komponieren“ sind, vermittelt Maike Heinatz in  Führungen durch  ihren Garten. Sie gibt außerdem Tipps für pflegerische Arbeiten zu dieser Zeit.
Die Führungen finden  am Sonnabend, den 13. September, von 15.30 bis  17 Uhr oder am Sonnabend, den 4. Oktober, von 15.30 bis  17  Uhr im Friedrichsgaber Weg 264 in Norderstedt statt. Die Veranstaltungen kosten jeweils 12  Euro inklusive Begleitmaterialien.
Um rechtzeitige Anmeldung unter der Telefonnummer 0 40/52 11 08 29 oder unter diegartenidee(at)wtnet.de ungefähr eine Woche vorher, wird gebeten.
Wer erstmal nur schauen möchte, für den öffnet die Norderstedterin vorerst zum letzten Mal in diesem Jahr  am  Sonntag, dem 14. September,   und  am Sonntag, dem 5. Oktober, jeweils von 10    bis 17  Uhr  ihre Gartenpforte.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei. Leider ist der Garten nicht rollstuhlgängig, Hunde sind angeleint willkommen.

 

Lauenburger Puppentheater

10. September

Die gesamte Familie Lauenburger spielt bei den Aufführungen in Norderstedt mit. Foto: pmi

Norderstedt (vpu) Es ist eine Welt voller Magie,  Abteuer und bester Spannung, nicht nur für die Kinder – auch die Erwachsenen fiebern mit bei den Abenteuern von Kasper, Seppel und dem Räuber. Das Lauenburger Puppentheater gastiert vom 10. bis 16. September im Willy-Brandt-Park an der Ochsenzoller Straße.
„Wir zeigen Puppentheater wie vor 100 Jahren“, betont Familienoberhaupt Hubertus Lauenburger. Den Figuren wird von der ganzen Familie Leben eingehaucht, denn auch Tochter Jasmin und Sohn David spielen mit. Sogar Großmutter Ilse ist noch mit dabei, sie spielt aber nicht mehr. „Mein ganzes Leben lange habe ich schon gespielt“, so der 59-jährige Senior. Das Theater wurde 1829 vom Ur-Ur-Großvater Julius gegründet. Die Vorführungen beginnen Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Sonnabend, Sonntag und Montag immer um 16 Uhr. Am Dienstag, 16. September, dann um 15 Uhr. Einlass ist 30 Minuten vor Spielbeginn. Die Spielzeit beträgt rund eine Stunde. Am Schluss jeder Veranstaltung können die Puppen besichtigt werden. Kindergärten können übrigens in dieser Zeit Sonderkonditionen ausmachen.

 

Jazzabend mit „Alabama Hot Six“

10. September

Die Jazzband „Alabama Hot Six“ treten in der Langenhorner „Rotbuche“ auf. Foto: pmi

Langenhorn (rug) Am Freitag, 12. September, kommt die Jazzband „Alabama Hot Six“ nach Langenhorn und gibt dort in der „Rotbuche“, Tannenweg 4 ein Live-Konzert. Beginn ist um 20 Uhr.
Die Band präsentiert  neben alten Kompositionen von Fats Waller, W. C. Handy und King Oliver Stücke aus der Ära des Swing von Duke Ellington bis Count Basie. Durch ausgefeilte Arrangements entstand ein eigener, unverwechselbarer Sound, der die Band heute auszeichnet. In jüngster Vergangenheit war die Band sehr erfolgreich bei Veranstaltungen wie „Jazz und Platt” oder Lesungen mit Prof. Christoph Gutknecht.
Musikalische Highlights für die Kapelle waren Auftritte beim Hamburger Jazzmarathon, gemeinsame Auftritte mit der Traditional Old Merrytale Jazzband  und die mehrfache Teilnahme an der Jazzmobile am Friedrich-Ebert-Damm in Hamburg.Auch bei diesen Veranstaltungen konnten die Alabama Hot Six ihre Qualität nachweisen.

 

Großes Hoffest rund um

10. September

Der Kartoffelmarkt lockt am 20. September wieder auf das Gut Wulksfelde. Foto: pmi

Tangstedt (blb) Das Gut Wulksfelde lädt am Sonnabend, 20. September,  von 10 bis 18 Uhr wieder zum Wulksfelder Kartoffelmarkt ein. Der Eintritt ist frei.
Köstliche Kartoffelspezialitäten, der beliebte Wulksfelder Krustenbraten und viele andere herzhafte und süße Leckereien laden die Besucher zum Schlemmen ein.
Auf dem gesamten Gutsgelände präsentiert sich eine bunte Auswahl an Anbietern von schönem Kunsthandwerk und regionalen Bioprodukten.
Die große Strohpyramide, Stockbrotbacken, Ponyreiten und das umfangreiche Kinderprogramm rund um die Kartoffel des Abenteuercamps e.V. lassen auch bei den kleinen Besuchern keine Langeweile aufkommen.  Um 14 Uhr darf dann beim Mitmachkonzert für Kinder von „Mit Hund und Krone“ kräftig mitgesungen werden.
Spaten und Schaufel sollten nicht vergessen werden, denn das Kartoffelfeld steht an dem Tag zum Selberbuddeln bereit. Kartoffelsäcke werden vor Ort gestellt und ein Trecker-Shuttle bringt die Besucher vom Gut direkt zum Feld.
Im Rahmen eines Kartoffelbuddel-Wettbewerbes werden dann wieder die schwersten Kartoffeln prämiert. Auf die fleißigen Buddler warten attraktive Gutscheine für die Gutsküche und den Hofladen!

 

TriBühne-Triathlon beendet

10. September

Kirstin Sommer (50) und Vinzent Gäbler sind Norderstedts „Beste Athleten 2014“. Foto: meg

Norderstedt (meg) Erschöpft aber überglücklich lagen sich Kirstin Sommer (50) und Vinzent Gäbler (32) nach dem 8. TriBühne-Triathlon in den Armen. Sie dürfen sich ab sofort Norderstedts  „Bester Athlet“ und „Beste Athletin“ 2014 nennen. Beide haben an allen vier Wettkämpfen der Sportwoche teilgenommen. Langstreckenschwimmen (1 250 Meter), Radrennen (28 Kilometer), Abendlauf (6,9 Kilometer) und Triathlon (500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 000 Meter Laufen). Und sie landeten am Ende ganz oben im Ranking. Vinzent Gäbler von den Wasserratten Norderstedt gewann die Gesamtkonkurrenz mit 2:37:16 Stunden und lag damit 10:19 Minuten vor dem Zweiten Tobias Böker aus Hamburg. Im Triathlon kam er auf Platz acht.
Etwas spannender verlief die Sportwoche bei den Frauen. Da hatte Kirstin Sommer die Führung erst nach dem Abendlauf übernommen. Ein dritter Platz in der Frauenwertung des Triathlons bescherte ihr dann den Gesamtsieg (2:56:41) unter den besten Athleten. Ihr Vorsprung auf Margret Warnecke-Jerol betrug nur 3:53 Minuten.
„Ich bin schon zum dritten Mal dabei. 2012 habe ich auch gewonnen. Der Titel beste Athletin von Norderstedt zu sein, bedeutet mir aber nicht so viel. Ich habe mitgemacht um einfach Spaß zu haben. Es war auch eine tolle Organisation“, schwärmte Kirstin Sommer die fürs Team Elixia startete. „Nach den sieben Kilometern beim Abendlauf hatte ich ganz schön schwere Beine. Aber die Zuschauer an der Strecke haben einen nochmal beflügelt. Ich würde mir nur fürs nächste Jahr noch mehr Teilnehmer wünschen die bei der Sportwoche mitmachen“, machte Vinzent Gäbler die fehlende Konkurrenz wohl auch an seinem zehnminütigen Vorsprung aus. 40 Teilnehmer hatten sich für die „Bester-Athlet-Wertung“ angemeldet. 29 haben am Ende auch tatsächlich an allen vier Wettbewerben teilgenommen. Der Triathlon war mit 1 400 Meldungen wieder komplett ausgebucht. Auch eine olympische Strecke über 1 500 Metern Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 000 Meter Laufen war im Angebot. Hier gewannen Udo van Stevensdaal (SV Großhansdorf) und Henrike Bärhold (Hamburg).
Von der Location Stadtpark inklusive See waren die Athleten begeistert: „Die Strecke ist super. Ich war schon beim Langstreckenschwimmen dabei. Alles ist tierisch gut organisiert“, schwärmte Britta Grabow aus Hamburg. „Das war wieder eine tolle Organisation. Ich bin die ganze Saison über in Sachen Triathlon unterwegs. Hier gefällt es mir aber besonders gut“, lobte auch Birger Sternberg aus To-dendorf.
Organisatorin Dagmar Buschbeck zog ein ähnlich positives Fazit: „Es gab keine besonderen Vorfälle. Auch mit dem Wetter hatten wir Glück. Ich habe viele zufriedene Gesichter gesehen.“
In diesen Tagen wird die Sportwoche noch einmal aufgearbeitet.
Probleme könnte es 2015 beim Radrennen geben: „Da müssen wir uns mit dem Radverein mal zusammensetzen. Ich habe auch gehört, dass die Stadt im Gutenbergring bauen will. Wir müssen abwarten was die Gespräche ergeben“, erklärt Buschbeck. Ob die Sportwoche 2015 ebenfalls wieder innerhalb von acht Tagen durchgezogen wird, ist noch unklar.

 

Initiative für ein gesundes

13. August

War und bleibt wichtig: Das gesunde Pausenbrot. Foto: pmi

Norderstedt (vpu) Immer weniger Menschen nehmen sich täglich die Zeit für ein ausgiebiges Frühstück und die Vorbereitung einer ausgewogenen Zwischenmahlzeit. Darunter leiden häufig Schüler, die zunehmend auf Snacks zurückgreifen. Gerade in der Schule sind die Themen Kochen und Ernährungswissenschaft nahezu gänzlich verschwunden. Laut Dr. Michael Polster, Vorsitzender des Deutschen Netzwerks für Schulverpflegung e.V. (www.schulverpflegungev.net),  ist bereits jedes fünfte Kind übergewichtig.
Ob Mathematik, Englisch oder Sport – Kinder müssen in der Schule sehr viel leisten. Die richtige Pausenernährung mit viel Obst, Milchprodukten und Gemüse ist daher elementar und gibt Kraft für den Schulalltag. „Eine ausgewogene (Schul-) Ernährung trägt wesentlich zur Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit von Kindern bei“, so Dr. Polster.
Besonders wichtig sei der Einfluss der Eltern, da frühe Ernährungsgewohnheiten auch den künftigen Ernährungsstil prägen. Übergewicht in der Kindheit und Jugend kann, neben psychischen Problemen durch Hänseleien und Vorurteilen, zu Herz- und Knochenschäden, Asthma und Diabetes führen. Eltern sollten daher von Anfang an auf die Ernährungs- und Trinkgewohnheiten der Kinder achten.  Vor allem müssen die Eltern „richtige“ Ernährung vorleben und das Pausenbrot gemeinsam mit den Kindern zubereiten: Vollkornbrot, dünn mit Butter bestrichen, belegt mit Putenbrust oder Käse macht satt und liefert neue Energie für die Herausforderungen des Schulalltags.

 

Kinder-Sommersause –

13. August

Das wird eine Riesenparty für die Kids bei dodenhof. Foto: pmi

Kaltenkirchen (vpu) Das Beste kommt zum Schluss – und das Beste heißt in den Sommerferien: Zumba Fun Days bei dodenhof. Vom 20. bis 23. August lädt die ShoppingWelt in Kaltenkirchen alle sechs- bis 16-jährigen Jungs und Mädchen zu professionellen Tanz- und Fitness-Workshops ein.
„Coole Choreografien und heiße Rhythmen“, verspricht Instruktorin Astrid Maschmann und erklärt: „Die Kids können an einem oder gern auch mehreren Workshops teilnehmen – diese finden an allen vier Tagen zwischen 11 und 16 Uhr statt.“ Der Spaß steht beim Sommerferienprogramm von dodenhof klar im Vordergrund. Denn Zumba ist eine Mischung aus angesagten Tanz-Moves und Fitness-Workout, bei dem die Teilnehmer zu lateinamerikanischen und internationalen Popklängen tolle Choreografien lernen und ganz nebenbei noch etwas für die Kondition und den Muskelaufbau tun.
Zwei Highlights haben die Verantwortlichen rund um die Kaltenkirchener Tanz- und Fitnessexpertin Astrid Maschmann eingebaut: Am Freitag (22. August) beginnt um 15.30 die Get-Together-Show, bei der die Kids zeigen können, was sie gelernt haben. Und am Sonnabend (23. August) findet um 12 Uhr die Zumba Profi Tanz-Show statt – ebenso wie alle Kurse auf dem Vorplatz der WohnWelten.
Dort werden während der Zumba Fun Days auch eine Beach Lounge und eine Slush-Eis-Bar aufgebaut.
Die Teilnahme ist für alle kostenlos – eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Sportklamotten sind jedoch mitzubringen. Alle Informationen zum Ferienevent: www.dodenhof.de.

 

MoorbekSchipper beim

13. August

Eintracht-Präsident Reenald Koch (links) und Tews Grotewohlt von den MoorbekSchippern sind natürlich dabei, wenn Gastronomin Katja Lazaridis ihr 20-jähriges Jubiläum im Clubhouse feiert. Foto: vpu

Norderstedt (vpu) Ob mit „Anje, mein blondes Kind“ oder „Das schmeißt doch einen Seemann nicht gleich um“ und natürlich dem Paradelied aller Shantychöre „La Paloma“ – die Norderstedter MoorbekSchipper treffen einfach jeden Ton und bringen gute Laune.
Das werden sie auch am Sonnabend, 16. August, ab 15 Uhr im „Clubhouse Norderstedt“ von Eintracht Norderstedt in der Ochsenzoller Straße 58 voller Inbrunst tun. „Ich bin schon richtig stolz, dass der Chor gerade an meinem 20-jährigen Jubiläum hier auftritt“, so Inhaberin und Gastronomin Katja Lazaridis.
Sie war über ihre Mutter Brigitta auf das Clubhouse aufmerksam geworden und wurde dann Pächterin. „Ohne Herz geht in der Gastronomie gar nichts“, so das Motto der Clubhouse-Wirtin. Der Eintritt ist frei, Gäste sind herzlich willkommen.
Der Shantychor hat derzeit 40 Mitglieder und wird musikalisch von Cora Satori geleitet. „Es ist für uns schon eine Ehre, für Katja Lazaridis und ihre Freunde zu singen. Immerhin proben wir jeden Donnerstag hier an der Ochsenzoller Straße“, betont auch Vorsitzender Werner Kühne.
Und auch Eintracht-Präsident Reenald Koch ist von der Idee des Shanty-Chors zum Jubiläum der Gastronomie auf seinem Platz begeistert. „Der Termin ist schon fest notiert“, so der Vereinschef.

 
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