Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

50 verschiedene Biere beim

25. Februar: 

Norderstedt (vpu) Ob als klassisches Pilsener, hopfiges Indian Pale Ale, würziges Bockbier oder Märzen, ob aus der Ricklinger Landbrauerei, der Elb-Paul-Brauerei oder aus Schottland und natürlich – nicht zu vergessen – die Eigenkreation, das „65er Harksheider“: Sie alle werden geliebt, gern getrunken und probiert: Am 21. März lädt das Norderstedter Kulturwerk wieder zum großen, dritten „Craft Beer Day“ ein. Von 12 bis 20 Uhr kommen hier die Bierfreunde so richtig auf ihre Kosten und den Geschmack. 17 Brauereien aus dem In- und Ausland gießen ihre Biere in die Gläser der Besucher.
„Plaudern, Probieren und Fachsimpeln – und natürlich Genießen“, das steht auf dem Programm. Natürlich sind auch die Profis, die Braumeister der 17 verschiedenen Brauereien vor Ort.
„Als Gegensatz zu den großen Brauereikonzernen steht beim Craft Beer Day das handwerkliche Brauen mit Liebe und Leidenschaft für den gesamten Brauprozess und für eigene Bier-Kreationen im Vordergrund“, erläutert Veranstalter, Rajas Thiele, selbst Diplom-Biersommelier und „Mitbrauer“ des ersten Norderstedter Bieres, des „65er Harksheider“. Warum „65“? Thiele wurde in diesem Jahr geboren und meint: „Da ist doch das 65er Harksheider ein tolles Geburtstagsgeschenk für alle 50-Jährigen!“
Die Liste der teilnehmenden Brauereien liest sich wie das „Who is who“ in der Bier-Branche. Das „Blockbräu“, die „Kehrwieder Kreativbrauerei“, die „Ricklinger Landbrauerei“, „Black Isle Brewery“ aus Schottland, das „Aarhus Bryghus“ aus Dänemark oder die „Buddelship Brauerei“ aus Hamburg sind nur einige Beispiele.
Um dieser Vielfalt beim „Craft Beer Day“ im Kulturwerk gerecht zu werden, wurden bereits im letzten Jahr die Veranstaltungsfläche deutlich vergrößert. Im Foyer finden nun elf Stände Platz, die weiteren sechs stehen im großen Konzert- und Theatersaal.
Das leibliche Wohl der Besucher wird durch passende Speisen von „Das kleine Restaurant“ – wie zum Beispiel Curry Wurst – serviert. Für die Live-Musik und die gute Unterhaltung sorgen „Jessen & Melzer“, zwei besonders musikalische Herren und das Damen-Duo „Sonja & Esther“.
Der Eintritt kostet drei Euro. „Bierproben“ gibt es für einen und drei Euro pro Glas.

Rajas Thiele lädt zum Probieren der verschiedenen Biersorten am „Craft Beer Day“ ins Kulturwerk ein und präsentiert das erste Norderstedter Bier, das „65er Harksheider“. Foto: vpu

King's Singers und die Verleihung des

25. Februar

Die King's Singers gastieren am 20. Juli in der TriBühne. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Das Schleswig-Holstein Musik Festival  (SHMF) kommt in diesem Jahr mit zwei Veranstaltungen nach Norderstedt. Am Montag, 20. Juli, sind die King's Singers mit der NDR-Radiophilharmonie in der TriBühne zu Gast. Und auch das Kulturwerk am See wird wieder Gastgeber für das SHMF sein:  Am Mittwoch, 26. August, kommt das „GrauSchumacher Piano Duo“.
In seinem 30. Jahr stellt das SHMF den russischen Komponisten Peter Tschaikowsky in den Mittelpunkt des Programms und widmet darüber hinaus dem österreichischen Percussionstar Martin Grubinger das Solistenporträt 2015. Außerdem sind Künsterlerpersönlichkeiten wie Martha Argerich, Klaus Maria Brandauer und Anne-Sophie Mutter oder das London Philharmonic Orchestra Gäste im Land zwischen den Meeren.
Für 178 Konzerte vom 11. Juli bis 30. August sowie  zusätzlich fünf Musikfeste auf dem Lande und zwei Kindermusikfeste, die in 60 Orten   an 104 Spielstätten stattfinden, stehen 178 000 Eintrittskarten zur Verfügung. Spielstätten sind auch Hamburg, im südlichen Dänemark und im Nordern von Niedersachsen. Die King's Singers und die NDR-Radiophilharmonie präsentieren in der Norderstedter TriBühne, dirigiert von Frank Strobel, „The Great American Songbook“ mit Werken von Cole Porter, George Gershwin und anderen. Gespielt werden überwiegend Songs aus den Jahren 1920 bis 1960, einer Blütezeit der Unterhaltungsmusik vom Broadway und aus Hollywood. Karten für dieses Konzert kosten zwischen 25 und 54 Euro.
Im Kulturwerk am See wird am 26. August der mit 20 000 Euro dotierte Hindemith-Preis verliehen. Der Preis wird seit 1990 alljährlich an herausragende zeitgenössische Komponisten vergeben. Zugleich erinnert der Preis an das musikpädagogische Wirken Paul Hindemiths, der 1932 im Auftrag der Staatlichen Bildungsanstalt Plön die Komposition „Plöner Musiktag“ schrieb. 2014 ging der Preis an den österreichischen Komponisten Bernd Richard Deutsch, der damit den Auftrag erhielt, für das SHMF ein neues Werk zu komponieren, das in diesem Sommer von dem „GrauSchumacher Piano Duo“ uraufgeführt wird. Darüber hinaus erklingen Werke Hindemiths. Karten für diese Veranstaltung kosten 27 Euro.
Beide Norderstedter Veranstaltungen werden auch in diesem Jahr von Norderstedt Marketing und dem Kulturbüro der Stadt Norderstedt gefördert.

 

Konzert „unter Polizeischutz“

25. Februar

Kristine Kresge, Dirigentin des Polizeiorchesters Hamburg, hatte Musikstücke ausgesucht, die fast jedes Kind kannte. Foto: cbl

Norderstedt (cbl) Praktisch unter Polizeischutz jagte Kater Tom den Mäuserich Jerry durch den Festsaal am Falkenberg und 320 Grundschüler waren live dabei. Im Rahmen von der „Auftakt“, einer  Veranstaltungsreihe aus dem Bildungsprogramm für Kitas und Grundschulen, hatte die Musikschule Norderstedt das Polizeiorchester Hamburg eingeladen.
„Viele Kinder kennen Musik nur aus dem Radio, vom MP3-Player oder anderen Medien. Wir freuen uns, ihnen ein Konzerterlebnis zu ermöglichen und möchten bei dem einen oder anderen die Neugier wecken, ein Instrument zu lernen“, erklärt Musikschul-Leiter Rüdiger George.
Begeistert klatschten und sangen die Erst- bis Viertklässler bei peppigen Stücken wie „Happy“ und Titelthemen von „Tom und Jerry“, „Paulchen Panther“, „Dschungelbuch“ und „Die Sendung mit der Maus“ mit und lernten auch etwas über die verschiedenen Instrumente des Orchesters. Vor allem die Tuba beeindruckte durch ihre tiefen Töne – „klingt wie ein Bär im Winterschlaf“, meinte der sechsjährige Lukas und rätselte, ob die Uniformträger nach dem Konzert anschließend auf Streife gehen müssen. „Alle 34 Orchestermitglieder sind Berufsmusiker und gehen nicht auf Verbrecherjagd“, klärte Dirigentin Kristine Kresge auf und freute sich, dass die Kinder so viel Spaß an dem einstündigen Konzert hatten.

 

Max Kramp Haus in Duvenstedt:

25. Februar

Der Anbau des Max Kramp Hauses, hier die Besucher beim Spatenstich, liegt voll im Zeitplan. Foto: pmi

Duvenstedt (blb) Duvenstedt ist mit der kinderreichste Stadtteil von Hamburg. Die  Vereinigung Duvenstedt eV sieht mit Freude die nächste Generation heranwachsen und bereitet sich auf die kommenden Aufgaben vor. Die Kinder und Jugendlichen sollen in Duvenstedt  eine Heimat vorfinden, in der sie gefördert werden und in der sie die Möglichkeiten haben, sich positiv zu entwickeln.
 Der im Bau befindliche Anbau an das Max Kramp Haus soll dazu beitragen. Das Haus als Kulturzentrum von Duvenstedt wird dadurch zeitgemäß vergrößert.
Das Bezirksamt Wandsbek hat dafür einen Zuschuss von 200 000 Euro bewilligt, die Bevölkerung hat durch 140 Spenden in einer Gesamthöhe von 42  000 Euro ihren Beitrag dazu geleistet.
Die Vereinigung Duvenstedt als Hauseigentümer hat den Anbau im Sommer 2014 gestartet und sieht sich voll im Zeitplan. Die Einweihung ist im Mai 2015 geplant. Auch der finanzielle Rahmen wird eingehalten. Der Vorstand und die Interessengruppenleiter freuen sich über die Zukunftsmöglichkeiten und werden rechtzeitig die Aufgaben in die Hände der nächsten Generation legen.
Im Mai 2015 werden die Mitglieder bei der Hauptversammlung  aufgefordert, lebhaft an der Versammlung teilzunehmen. Die Bürger Duvenstedts und seiner Umgebung, ob jung oder alt, sollen von dem Anbau profitieren. Die Vereinigung Duvenstedt dankt den vielen, die sich für den Bau eingebracht haben, „denn sie haben jetzt schon mutig  die Zukunft des Max Kramp Hauses mitgestaltet“, so die Vereinigung in einer Presseerklärung.
Die Aktivitäten im Max Kramp Haus können Sie im Internet unter www.vereinigung-duvenstedt.de erkunden. 

 

ADFC-Auszeichnung: „Norderstedt

25. Februar

Norderstedts Erster Stadtrat Thomas Bosse nahm die Auszeichnung  von Staatssekretär Rainer Bomba (BMVI, li.) und ADFC-Vorsitzendem Ulrich Syberg  (re.) entgegen. Foto: ADFC

Norderstedt (blb) Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) hat Norderstedt im Rahmen des 6. Fahrradklima-Tests als eine der besten „Aufholer-Städte“ Deutschlands ausgezeichnet. Überdurchschnittliche Noten bekam Norderstedt unter anderem in den Bereichen „Erreichbarkeit Stadtzentrum“, „Öffentliche Fahrräder (System nextbike)“ und „Wegweisung für Radfahrer“. Erster Stadtrat Thomas Bosse sagte bei der Verleihung in Berlin stolz: „Wir freuen uns insofern sehr über diesen Preis, als die Bewertungen von Menschen kommen, die tagtäglich als Radfahrer in unserer Stadt unterwegs sind“.
Radfahrerinnen und Radfahrer konnten bewerten, wie fahrradfreundlich ihre Stadt oder Gemeinde ist. 100 000 Menschen haben daran teilgenommen. Insgesamt haben 468 Städte und Gemeinden die Mindestteilnehmerzahl erreicht und konnten so in die offizielle Wertung kommen.
Rolf Jungbluth, Vorsitzender des Ortsverbandes Norderstedt, gratuliert zu der Auszeichnung: „Die hat Norderstedt sich in den vergangenen zehn Jahren hart erarbeitet. 2005 hatte die Stadt den 85. Platz von 93 Städten belegt. Dies war Ansporn für den ADFC, etwas zu bewegen durch Anträge in der Arbeitsgruppe Radverkehr, in der der ADFC mitarbeitet. Ein Durchbruch war die Einführung des Winterdienstes auf Radwegen und der Bau des ersten Schutzstreifens.“
Der Fahrradklima-Test zeichnet je zwölf Städte als „Spitzenreiter“ und „Aufholer“ in Sachen Fahrradfreundlichkeit aus. Die Urkunden überreichten Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), und ADFC-Bundesvorsitzender Ulrich Syberg  in der Bundeshauptstadt.
Besondere Aufmerksamkeit zollten ADFC und BMVI den so genannten „Aufholer-Städten“, die sich im Vergleich zum Fahrradklima-Test 2012 am stärksten verbesserten: Dazu gehören neben Norderstedt  Wuppertal, Augsburg, Stuttgart, Göttingen, Heilbronn, Trier, Schwerin, Iserlohn, Heiligenhaus, Eschborn und Ilmenau.
Norderstedt gewann in Schleswig-Holstein die Wertung der Städte mit 50 000 bis 100 000 Einwohnern vor Flensburg und Neumünster. In Norderstedt nahmen 214 Radfahrer an der Bewertung teil.
Der ADFC-Bundesvorsitzende Ulrich Syberg sagte: „Fahrradfreundlichkeit hebt das Image einer Stadt, macht sie attraktiv als Wirtschaftsstandort, für Neubürger und Touristen. Gute Fahrradinfrastruktur schafft Anreize, auch mit dem Rad zur Arbeit oder zum Einkaufen zu fahren. Das bringt Vorteile für die Gesundheit und Zufriedenheit der Menschen und es entlastet die Stadt von Lärm und verstopften Straßen. Investitionen in den Radverkehr sind Investitionen in die Zukunftsfestigkeit und Attraktivität einer Stadt.“
Erst vor kurzem hatte Norderstedt den „Pannenflicken“ für die nach Ansicht der Fahrradinitative Cycleride schlechte Radwegeführung am neuen Verkehrsknoten Ochsenzoll kassiert. Vernichtendes Urteil der Initiative aus dem Schwabenland: „Schlimmer geht's nimmer“. 
Aber besser geht's wohl auch, folgt man der aktuellen Auszeichnung durch den ADFC. Jungbluth sagt: „Die Stadt hat noch viel vor, wie der Baubeginn des Fahrrad-Parkhauses und der Weiterbau des AKN-Radweges beweist. Norderstedt spielt jetzt in einer höheren Liga der fahrradfreundlichen Städte“.

 

SOS-Kinderdorf Deutschland

25. Februar

Grundsteinlegung des Kinderdorfs in Lütjenburg. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Im Jahr 1949 ist ein junger Medizinstudent in Wien nicht länger bereit, dem Schicksal der vernachlässigten Kriegswaisen auf den Straßen tatenlos zuzusehen. Sein Name: Hermann Gmeiner. Seine Idee: Kinder, die ihre Eltern verloren haben, sollen in Schutz und Geborgenheit in familiärer Umgebung aufwachsen können. Ein Name für seine Initiative fällt ihm schnell ein: SOS-Kinderdorf. Kinderheim wie Familie zu gestalten, ist zu damaliger Zeit ein deutlicher Gegenentwurf zu den gängigen Heimen und Erziehungsanstalten, der  in der Öffentlichkeit schnell große Aufmerksamkeit und Unterstützung findet. Am 8. Februar 1955 gründet Gmeiner in München den deutschen SOS-Kinderdorf e.V., jetzt feiert der Verein  60. Geburtstag und blickt auf eine stolze Erfolgsgeschichte.
Mittlerweile gibt es  in Deutschland 16 SOS-Kinderdörfer. Die Hilfe richtet sich jedoch längst nicht mehr ausschließlich an Waisenkinder, sondern an sogenannte Sozialwaisen –  an Kinder, deren Wohlergehen in ihrem familiären Umfeld nicht mehr gewährleistet ist  und die ein neues Zuhause und eine neue Lebenschance brauchen. Darüber hinaus hat SOS-Kinderdorf heute viele weitere moderne Hilfeformen im Angebot, die sich an Jugendliche ebenso wenden wie an junge Familien, und sie frühzeitig bei ihren Problemen unterstützen und ihre Kompetenzen stärken.
In Schleswig-Holstein gibt es zwei SOS-Kinderdörfer, in denen über 100 Kinder und Jugendliche in 17 Familien und Wohngruppen leben. Das erste in Harksheide wurde 1963 im heutigen Norderstedt eröffnet, ein zweites  kam 1970 in Lütjenburg hinzu. Die Entstehungsgeschichte dieser beiden nördlichsten deutschen Kinderdörfer spiegelt  exemplarisch die Grundlage des langjährigen erfolgreichen Arbeitens wider: Ohne Unterstützung aus der Gesellschaft geht nichts! In Lütjenburg war es der Lions Club Plön, der den Anstoß gab, in Harksheide geht die Gründung auf die Initiative eines Freundeskreises aus Hamburg zurück.
Zimperlich war man in diesen Gründungsjahren hier wie dort nicht. In Lütjenburg reichte das Geld anfangs nicht für die Anschaffung von Möbeln, also wurden die vom damaligen Dorfmeister selbst gebaut. Die ersten vier Familien trafen sich zum Essen und Spielen immer gemeinsam auf derselben Terrasse, weil es da schon Tische und Stühle gab. Ähnlich war es in Harksheide,  heute zwar im Speckgürtel Hamburgs gelegen, aber 1963 noch sehr abgelegen.
„Das Spektakuläre“, so Manfred Thurau aus dem SOS-Kinderdorf Harksheide, „ist, dass es in einem SOS-Kinderdorf vollkommen unspektakulär zugeht. Klar, wir sind eine Erziehungseinrichtung, aber was Sie vor allem beobachten können, ist Familienleben.“ Er vergisst ehrlicherweise nicht hinzuzufügen: „Mit allen Höhen und Tiefen.“
Dass der Trägerverein in diesen Tagen 60 alt wird, wird in den Dörfern nicht groß gefeiert. Man freut sich über das Jubiläum und über die Anerkennung, aber das Leben geht auch einfach weiter. „Groß gefeiert“, so Tanja Nothmann aus Lütjenburg, „werden bei uns die Kindergeburtstage!“

 

Norderstedt muss einige Bäume

25. Februar

Witterung und Schädlinge haben vielen Bäumen im Stadtgebiet erheblich zugesetzt. Foto: Archiv blb

Norderstedt (pmi) In der Stadt Norderstedt müssen, wie just auch im Umweltausschuss berichtet, in den kommenden Tagen einige Bäume gefällt werden. Dies geschieht aus Gründen der Verkehrssicherheit und nach mehrmaliger Begutachtung der Bäume durch die Expertinnen und Experten des Betriebsamtes der Stadt Norderstedt. Im Detail geht es um Fällungen in folgenden Bereichen:
 Europaallee / Herold Center: zwei Platanen (beide Bäume sind abgängig)
 Alter Kirchenweg/Finkenried: drei Eichen (Standsicherheit beeinträchtigt/Wurzeln freigespült), zwei Birken (Bruchsicherheit durch Einfaulungen beeinträchtigt)
 Grünanlage südwestlich Stadtpark (Falkenkamp): eine Weide (Vergabelung angerissen), eine Birke (Bruchsicherheit durch Einfaulungen beeinträchtigt).
Alle Fällungen ergeben sich aus der Bewertung der Erhaltungsfähigkeit und Erhaltungswürdigkeit kontrollierter Bäume/Baumbestände. Bei der Regelkontrolle wird geprüft, ob die Stand- und Bruchsicherheit eines Baumes gegeben ist. Lässt sich die Sicherheit nicht mit angemessenen Mitteln wiederherstellen, so kommt es zur Fällung des Baumes. Teilweise werden kleinere Bäume gefällt, um anderen Bäumen eine bessere Entwicklungsmöglichkeit zu geben.
Bei den noch zu fällenden Bäumen handelt es sich hauptsächlich um so genannte „abgängige“ Bäume. Der teilweise extreme Witterungsverlauf der vergangenen Jahre hat einige Gehölze stark geschwächt, so dass diese anfälliger für Krankheiten und Schädlinge waren.
Wo immer es möglich und sinnvoll ist, werden die zu fällenden Bäume durch Nachpflanzungen ersetzt. Dabei wird aufgrund aktueller Krankheitsentwicklungen (zum Beispiel Eschentriebsterben) gegebenenfalls auf andere Baumarten zurückgegriffen als ursprünglich an dem jeweiligen Standort vorhanden waren.
Die Baumbestände in den Parkanlagen der Stadt Norderstedt werden regelmäßig von Baumkontrolleuren in Augenschein genommen. Gefährden Bäume die Verkehrssicherheit, weil zum Beispiel abgestorbene Äste zu fallen drohen, werden Maßnahmen zur Herstellung der Verkehrssicherheit veranlasst. Das kann bedeuten, dass der Baum komplett entnommen, also gefällt werden muss.
Die genannten Arbeiten werden größtenteils durch das Betriebsamt geleistet. An einigen Stellen wird die Fällung dieser Bäume an Fremdfirmen vergeben und teilweise in so genannter seilunterstützter Klettertechnik ausgeführt.
Kräfte der freiwilligen Feuerwehren   werden   während der Motorsägenausbildung zu Übungszwecken in den Grünzügen „Stonsdorfer Weg/SH-Straße“ und „Mischwald Friedhof Harksheide“ (Bereich Stonsdorfer Weg) einige kleinere Bäume fällen.
Die Stadt bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, dass wegen der Arbeiten einzelne Wanderwege beziehungsweise bestimmte Bereiche von Grünanlagen zeitweise nicht genutzt werden können.

 

Polizei sucht Gaunerpärchen

25. Februar

Norderstedt (blb) Die Kriminalpolizei Norderstedt bittet mit Phantombildern eines Täterpärchens um Mithilfe der Bevölkerung nach einem Raubüberfall. Die Tat ereignete sich bereits am  18. Dezember vergangenen Jahres gegen 18.10 Uhr in Norderstedt im Buschberger Weg. Der dort wohnende Geschädigte hatte zuvor über Ebay hochwertige Uhren im fünfstelligen Eurobereich zum Verkauf angeboten.
 Das gesuchte Täterpärchen meldete sich telefonisch bei ihm und es wurde für den 17. Dezember 2014 ein Verkaufsgespräch bei ihm zu Hause vereinbart. Zu diesem Termin kamen sie mit einem türkisfarbenen VW-Polo mit dem abgelesenen Teilkennzeichen „HH-L“. Da der männliche Täter aber vorgab, sein Portemonnaie vergessen zu haben, wurde ein weiterer Termin für den nächsten Tag vereinbart. Während man am Folgetag in der Küche verhandelnd zusammen saß, sprühte der männliche Täter plötzlich Pfefferspray in das Gesicht des Verkäufers. Es kam zu einem kurzen Gerangel zwischen dem männlichen Täter und dem Opfer, da dieser versuchte, den Täter festzuhalten.
Letztlich wurde eine Tür aus den Angeln gerissen und das Täterpärchen konnte mit mehreren hochwertigen Rolex-Uhren entkommen. Sie fuhren mit einem silberfarbenen Pkw-Smart, Kennzeichen unbekannt, davon. Gemeinsam mit dem Raubopfer wurden Phantombilder erstellt. Er beschreibt die weibliche Täterin als etwa 25 Jahre alt, ca. 1,65 Meter groß, etwa 60 kg schwer und sehr attraktiv. Der männliche Täter ist ca. 35 Jahre alt und etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß. Wer kennt die Täter oder kann Hinweise zu ihnen, zu den Fahrzeugen oder zur Tat geben? Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Norderstedt unter 040/528060.

 

Kalender-Spende für

25. Februar

Uta Kösling, Bereichsleiterin Privarkundengeschäft bei der Norderstedter Bank  übergab Kita-Leiterin Birgit Buchholz einen Scheck über 1 500 Euro. Foto: ers

Norderstedt (ers) Kalender sind immer zum Jahresende eine gefragte Sache. Warum also nicht das Nützliche mit etwas Angenehmem verbinden, dachte sich die Norderstedter Bank und bat  jeden, der  ihren Jahreskalender  haben wollte, um eine Spende.
Mit Erfolg, auf diese Weise kamen  rund 1 100 Euro zusammen, die von der Bank  deutlich  aufgerundet wurden, um so  der   Kindertagesstätte  „Unter der Eiche“ an der  Kirchenstraße in Norderstedt  zu helfen.  Das Klettergerüst im Garten der Kindertagesstätte ist nämlich nach etlichen Jahren marode geworden und muss ersetzt werden.  Das ist keine billige Sache: „Ein neues Gerüst kostet rund 20000 Euro“, berichtet Leiterin Birgit Buchholz. Zumindest einen Teil davon übernimmt jetzt die Bank: Uta Kösling, Bereichsleiterin Privatkundengeschäft bei der Norderstedter Bank , übergab Birgit Buchholz einen Scheck über 1 500 Euro.

 

Englisch lernen und Spaß haben

25. Februar

Die Jugendgruppe hatte viel Spaß in London. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Urlaub machen und dabei nicht nur über Land und Leute etwas erfahren – sondern auch die englische Sprache lernen?
Dies alles ist möglich in den Sommerferien in England vom 24. Juli bis 9. August in Weymouth (für 14- bis 17-Jährige), vom 25. Juli bis 8. August und 7. bis 23. August  in Christchurch (14- bis 17-Jährige), auf der Isle of Wight vom 31. Juli bis 16. August  (14- bis 17-Jährige), sowie vom 31. Juli bis 16. August in Bexhill (11- bis 13-Jährige).
Los geht es jeweils per Bus und Fähre ab Pinneberg und Norderstedt, beziehungsweise mit einer Gruppe per Flugzeug ab Hamburg Airport. Die Jugendlichen wohnen vor Ort in Gastfamilien und haben vormittags Sprachunterricht bei einheimischen Lehrern.
Außerhalb des Unterrichts stellt das AWO-Betreuerteam ein abwechslungsreiches Programm mit viel Spaß auf die Beine: Ausflüge, Sport, Kultur, Kino, Strand und Shopping sind geplant. Auch zwei Besuche in der lebendigen City von London dürfen natürlich nicht fehlen.Weitere Informationen zu den interessanten und vielseitigen Sprachreisen sowie Ferienfreizeiten (Sport- + Beachcamp in Frankreich, Freizeit im Harz) gibt es beim Jugendwerk Unterelbe unter Telefon 0 41 01/20 57 37 oder im Internet unter www.awo-jugendwerk-unterelbe.de

 

THW Norderstedt

25. Februar

Einsatzkräfte des THW Norderstedt übten den Mauerdurchbruch in einem Abbruchhaus in Henstedt-Ulzburg. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Am vergangenen Sonnabend übten Einheiten des Technischen Hilfswerks (THW) Norderstedt in einem von der Firma Manke Bau zum Abriss vorgesehenen Mehrfamilienhaus in Henstedt-Ulzburg. Unter realistischen Bedingungen wurde der Einsatz von verschiedenen Rettungsgeräten geübt, mit denen sich Zugang zu Verschütteten Personen durch Mauern und Decken verschafft werden kann.
„Nach einer möglichen Hausexplosion kann es sein, dass man auf regulärem Weg nicht an verschüttete Personen heran kommt, sondern ein Zugang nur durch einen Mauer- oder Deckendurchbruch möglich ist“, erläutert Florian Pracht, stellvertretender Zugführer des THW Norderstedt. „Dabei ist es wichtig, die Arbeiten möglichst vorsichtig durchzuführen, um verschüttete Personen nicht durch unsere Arbeiten oder einstürzende Mauerreste zu verletzen“. 
Bevor bei der Übung die Spezialgeräte wie Aufbrechhammer und Motortrennjäger zum Einsatz kamen, erfolgte erst eine genaue Erkundung. Um welche Mauerarten handelt es sich? Wo sind die idealen Orte für die Durchbrüche? Nach welcher Methode und mit welchen Geräten muss gearbeitet werden? Gibt es irgendwelche Versorgungsleitungen, die zur Gefahr werden können?
Danach legten  Einsatzkräfte der Fachgruppe „Infrastruktur“ Versorgungsleitungen still und begannen mit den  eigentlichen Arbeiten. Im Vergleich zum Deckendurchbruch dauerte der Mauerdurchbruch nur kurze Zeit. Beim Deckendurchbruch wandten die  THWler eine spezielle, für eventuell  verschüttete Person sehr schonende Technik an.
„Leider gibt es nicht viele Möglichkeiten, Mauer- und Deckendurchbrüche so praxisnah zu üben“, sagt Zugführer Eddy Dieckvoss. „Doch gerade die Praxis ist bei diesen komplizierten Aufgaben sehr wichtig. Großes Dankeschön an Manke Bau, dass sie uns dieses Gebäude zur Verfügung gestellt und so ein realitätsnahes Üben ermöglicht hat“. Beteiligt waren 19 Einsatzkräfte des THW Norderstedt.
Mehr Infos: www.thw-norderstedt.de oder   facebook.com/thwovnorderstedt.

 

Wer will mit Young Supreme

25. Februar

Die Tanzgruppe Young Supreme des 1. SCN sucht weitere Mittänzerinnen und Mittänzer. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Die Jazz & Modern Tanzgruppe Young Supreme des 1. SC Norderstedt sucht tanzbegeisterten Zuwachs. Die Gruppe gibt es bereits seit über zehn Jahren und besteht aus Mädchen zwischen 16 und 26 Jahren. Seit vielen Jahren nehmen sie am Wettbewerb des DTB-Dance teil. Jetzt orientieren sich die jungen Damen in Richtung des Jazz & Modern Dance und in diesem Rahmen stattfindende Turniere um. Hier möchten sie im September das erste Mal bei einem Ranglistenturnier starten. Auch nehmen Young Supreme an bundesweiten Wettbewerben teil und zeigen ihre Tänze bei Showauftritten. Bei diesen Veranstaltungen und dem regelmäßigen Training stehen die Leidenschaft zum Tanzen und das freundschaftliche Miteinander in der Gruppe stets im Vordergrund.
Unter der Leitung des ausgebildeten Tanzpädagogen Alois Regel trainieren Young Supreme immer freitags von 19.15 bis 21.15 Uhr und sonnabends von 15.15 bis 18.15 Uhr in der Gymnastikhalle im Scharpenmoor 55 in Norderstedt.
Wer Lust zum Tanzen hat, eine neue Herausforderung und tanzbegeisterte Freunde sucht, ist bei Young Supreme genau richtig. Bei einem unverbindlichen Probetraining kann man die Mädchen vorab kennenlernen und erste Eindrücke vom Training gewinnen. Weitere Informationen gibt es auch auf der Facebook-Seite von Young Supreme sowie auf www.young-supreme.de oder telefonisch bei der Betreuerin Sussie unter 0 40/5 23 44 58. Tänzerische und/oder turnerische Kenntnisse sind von Vorteil, aber kein Muss.

 

Eintracht nun schon auf

25. Februar

400 Zuschauer sahen im Plambeck-Stadion eine kämpferische Eintracht – hier beim Kopfballduell. Foto: oda

Norderstedt (meg) Beim Blick auf die Tabelle der Fußball Regionalliga Nord müssen sich die Fans von Eintracht Norderstedt inzwischen die Augen reiben. Denn was sie dort sehen, war so nicht  zu erwarten. Die Mannschaft von Trainer Thomas Seeliger steht im zweiten Jahr nach dem Aufstieg auf einem sensationellen fünften Platz und hat schon 36 Punkte eingefahren (elf Siege, drei Unentschieden, acht Niederlagen).
Vor 403 Zuschauern gab es am  Sonntag im Edmund-Plambeck-Stadion ein ungefährdetes 2:0 (1:0) gegen den Goslarer SC 08 (16.). Damit sind die Norderstedter hinter dem VfL Wolfsburg II auch die beste Heimmannschaft der Liga (28 Punkte). „Wir müssen nun zusehen, dass wir auswärts ein wenig mehr punkten. Dennoch ist die Ausbeute natürlich sensationell. Das haben wir uns so nicht erträumen lassen“, gab Thomas Seeliger zu. Nur vier Tage nach dem 3:0 im Nachholspiel gegen Hannover 96 II (alle drei Tore Jan Lüneburg, zehn Ausfälle wegen Grippe, Anm. d. Red.) konnte Seeliger  wieder auf die  kränkelnden Heinemann, Lüneburg und Kunath zurückgreifen, die zwischen den beiden Partien nicht trainiert hatten. Schon nach fünf Minuten lag die Kugel im Netz vom GSC. Einen Freistoß von der linken Seite hatte Jan Lüneburg per Kopf verlängert. Abwehrmann Clifford Aniteye beförderte die Kugel dann per Hacke zum 1:0 ins Tor (5.). „Es war in der Folgezeit kein schönes Spiel. Der Boden war tief und Goslar ein starker Gegner. Mirco Oest hat in den entscheidenden Momenten gut zugegriffen“, verteilte Seeliger ein Extra-Lob an seinen Keeper, der erneut für Johannes Höcker (Aufbautraining) zwischen den Pfosten stand. Auch in Hälfte zwei erwischten die Gastgeber einen Blitzstart. Eine Ecke von Philipp Koch verwertete der A-Jugendliche Hamajad Bojadgian zum 2:0 ins Netz (47.). „In den letzten 15, 20 Minuten waren die Beine der Jungs dann ganz schwer. Am Ende zählen aber nur die drei Punkte. Ich denke, wir müssen nun nicht mehr in Richtung Abstiegsplätze schielen. Wir wollen nun versuchen das bestmögliche Ergebnis zu erreichen“, gibt Seeliger das Ziel für die nächsten Partien aus. Am kommenden Sonnabend (28. Februar, 14 Uhr) geht es zum Tabellenletzten FT Braunschweig. Der Aufsteiger hat zu Hause erst einen Punkt geholt.

 

SVF: Gelbe Streifen für

25. Februar

Sie waren stolz auf die bestandene Prüfung. Foto: pmi

Norderstedt (pmi/vpu) Seit Ende September 2014 bietet der SVF das traditionelle Taekwondo an. Trainiert wird montags und freitags immer von 16.30  bis 17.30 Uhr im Sportlerheim in der Lawaetzstraße. Die Kinder hatten  nach vielen Trainingseinheiten ihre erste Prüfung abgelegt und dürfen jetzt stolz ihren gelben Streifen am Gürtel tragen – sie sind 9.Kup.
Alle waren sehr gut vorbereitet und haben sich viel Mühe gegeben. Neben der Übungsform Hyong (Formenlauf) wurden die Grundtechniken geprüft, Partnerübungen gezeigt und die ersten Abwehrtechniken im Ilbo Taeryon, dem so genannten Ein-Schritt-Kampf mit Partner, geprüft. Außerdem musste jeder einen Bruchtest machen, das heißt nach vorgegebener Technik ein Brett mit dem Fuß zertreten.
Die Kinder hatten großes Glück, wenn es auch die erste Prüfung war – den ersten Bruchtest haben alle bereits am Ende Januar beim Neujahrslehrgang in Norderstedt gemacht. Zu der Veranstaltung kamen 110 aktive Sportler aus ganz Norddeutschland angereist.
Auf jeden Fall hatten es alle nach einer Stunde geschafft und die Prüfung bestanden – jetzt wird auf den gelben Gürtel hin trainiert.

 
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