Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

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Stadtpark Norderstedt

Schnee lockte zum

11. Dezember: 

Norderstedt  (blb) Der Stadtpark Norderstedt hat seine besonderen Reize natürlich auch im Winter, was an diesem weißen Wochenende viele Menschen zu einem Spaziergang um den See im in der Sonne glitzernden Schnee nutzten. So wie Annette und Martin Holst aus Norderstedt, die mit Söhnchen Jonas (1 1/2 Jahre) im Kinderwagen auf dem Rundweg um den See unterwegs waren. „Wir wohnen hier gleich um die Ecke, da nutzen wir den Stadtpark und seinen See öfters für einen Spaziergang. Das bietet sich ja geradezu an“, sagt Annette Holst.
Am Wochenende kam zunächst noch etwas Schnee hinzu, bevor Regen die weiße Pracht vorübergehend wieder zusammenschmelzen ließ. Im „Haus am See“ wärmten sich manche Spaziergänger bei einem Glühwein. Den milden Temperaturen zum Wochenanfang sollen wieder Minusgrade und noch etwas Schnee folgen. Zeit, erneut durch den winterlichten Stadtpark zu wandern.

Roeder besucht Eggenschwiler:

14. Februar

OB Roeder machte ihren Antrittsbesuch bei Airport-Chef Michael Eggenschwiler. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Einer der ersten Besuche in der Nachbarstadt Hamburg hat Norderstedts neue Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder zu Michael Eggenschwiler geführt. Nach dem Antrittsbesuch beim Airport-Chef  zeigte sich die Oberbürgermeisterin zufrieden: „Der Flughafen Hamburg hat wirtschaftlich betrachtet eine große Bedeutung auch für die Stadt Norderstedt. Auf der anderen Seite müssen wir gemeinsam daran arbeiten, die Belastungen der Menschen durch Fluglärm zu reduzieren“, sagte Elke Christina Roeder.
Zu den jüngst von Norderstedter Politikern geäußerten Vermutungen, der Flughafen plane eine Verlängerung der Startbahn Richtung Norderstedt beziehungsweise sogar den Bau einer zusätzlichen Startbahn, sagte die Verwaltungsleiterin: „Michael Eggenschwiler hat mir versichert, dass es überhaupt keine Planungen in diese Richtung gibt.“  Die Oberbürgermeisterin kündigte an, den Flughafenchef demnächst in den Norderstedter Hauptausschuss einzuladen. Die Stadt ist mit festem Sitz in der Fluglärmschutzkommission des Airport Hamburg vertreten. Diesen Sitz wird die Oberbürgermeisterin fortan persönlich wahrnehmen. Die WiN-Fraktion freut sich   über das Engagement der Oberbürgermeisterin und das neue Interesse der anderen Parteien im Kampf gegen den Fluglärm und die ungerechte Verteilung der Starts und Landungen zu Ungunsten der Norderstedter Bevölkerung.
„Der Hamburger Flughafen muss seine Start- und Landebahnen entkreuzen, weil in absehbarer Zeit die Kapazitätsgrenze erreicht ist“, so WiN-Vorsitzender Reimer Rathje in einer Reaktion. Eine Möglichkeit sei die von Frau Roeder angesprochene Startbahnverlängerung nach Norderstedt. Diese Möglichkeit halten wir aufgrund unseres Gewerbegebietes Nordport nicht für realisierbar. Sehr viel gefährlicher sei allerdings eine  zweite Startbahn gen Norden. Diese  könnte in Höhe Krohnstieg-Tunnel beginnen und westlich verlaufen. „Herr Eggenschwiler hat eine Startbahnverlängerung verneint, aber keine Stellung zu einer zweiten parallel verlaufenden Startbahn genommen. Wir bezweifeln aber, dass die Bevölkerung auch in diesem frühen Planungsstatus schon unterrichtet wird“, so Rathje.
Eine korrekte Einhaltung der Bahnbenutzungsregeln sieht WiN sehr kritisch. Dieses bedeutet, dass 100 Prozent der Starts über Norderstedt erfolgen sollen und zusätzlich die Landungen morgens und abends.

 

Große Spende für das Tierheim

14. Februar

Katja Vogel freut sich über die Spendenaktion von Oliver Mielchen (Mitte) mit der Unterstützung von Christoph Schwarz, Filialleiter des Futterhauses in Norderstedt. Foto: blb

Henstedt-Ulzburg/Tangstedt (blb) Oliver Mielchen, Inhaber von „SMC EDV“ in Tangstedt, nahm ein  trauriges Ereignis zum Anlass für eine große Spendenaktion für Tiere.  Anfang des Jahres verstarb seine Mutter,  die Zeit ihres Lebens immer ein Herz für Tiere  hatte, aktives Mitglied bei Greenpeace   war und Tierschutzvereine und besonders Tierheime unterstützte. So bat Mielchen anlässlich der Trauerfeier für seine Mutter, auf Blumen und Kränze zu verzichten und stattdessen für Futtermittel zur Unterstützung des Tierheims in Henstedt-Ulzburg zu spenden. „Dieser Vorschlag kam sehr gut an  und so kamen 1 500 Euro zusammen“, freut sich Oliver Mielchen über die überwältigende Resonanz.  Auch das Futterhaus in Norderstedt fand die Idee sehr gut und bot spontan einen Naturalrabatt an.
Das Ergebnis waren Futtermittel, Katzenstreu, Kratzbäume und vieles mehr, was die aktuell 60 Katzen, 12 Hunde und diverse Kleintiere (überwiegend Kaninchen) im Tierheim im Kirchweg 124 e dringend benötigen. Gesamtwert: 1 910 Euro. Tierheimleiterin Katja Vogel zeigte sich überwältigt, als Oliver Mielchen die Spenden zusammen mit Christoph Schwarz, Filialleiter des Futterhauses in Norderstedt, im Auto mit Anhänger  jetzt anlieferten.
„Das Futterhaus spendet ohnehin alle beschädigten oder nicht mehr verkaufsfähigen Produkte an das Tierheim in Henstedt-Ulzburg“, hatte Oliver Mielchen im Gespräch mit Christoph Schwarz erfahren. Er selbst hatte vor 14 Jahren seinen Hund Oskar aus dem Kirchweg geholt.
Mielchen fühlt sich von dem Erfolg seiner Aktion inspiriert und rief eine Internetseite ins Leben. Auf www.spenden-statt-blumen.de hofft er, dass es viele Nachahmer gibt – im Sinne seiner verstorbenen Mutter zum Wohle der Tiere.

 

Premiere Amateurtheater Duvenstedt

14. Februar

Marie-Luise Engelhardt ist als Putzfrau Dörthe und Susanne Iden als Fotoreporterin Katja zu sehen. Foto: pmi

Duvenstedt (blb) Am Sonnabend,  17. Februar, feiert das Amateurtheater Duvenstedt im Max-Kramp-Haus die Premiere der Plattdeutschen Komödie „Skandal in‘t Sprüttenhuus“ von Fred Redmann. Diese Premiere ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert: Dient doch das Stück geradezu als Werbeveranstaltung für die allgemein unter Nachwuchsmangel leidende Feuerwehr. Die Veranstalter rufen daher gleich (mit einem Augenzwinkern natürlich) alle Männer und Frauen der Wehren in Duvenstedt, Lemsahl-Mellingstedt, Wohldorf-Ohlstedt auf, sich das Theaterstück anzuschauen, um zu sehen, was denn alles in ihren Reihen so passieren könnte ...
Auch dieses Mal präsentiert das Amateurtheater  neue Gesichter, auf den Brettern, die die Welt bedeuten:                                                                   So steht Bärbel Nachtway als Bürgermeistersfrau Annegret Klapunder erstmals auf der Bühne, nachdem sie zuvor schon des Öfteren als Soffleuse dabei war.                                                                                                      Renate Frömming, Mitglied der Henneberg Bühne, wird in diesem Stück erstmalig in der Rolle der Gattin des Kirchenvorstandes Lammfromm in Duvenstedt agieren.
Schließlich freuen sich die Mitglieder des Amateurtheaters sehr, dass der Autor des Stückes, Fred Redmann, bei der Premiere zugegen sein wird. Die Besucher  können sich auf einen kurzweiligen Abend im Max-Kramp-Haus freuen.
Weitere Aufführungen finden am 18. Februar (18 Uhr) sowie am 23. Februar (20 Uhr), 24. Februar (19 Uhr) und 25. Februar (18 Uhr) statt.

Karten kosten an der Abendkasse 10 Euro (Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt). Telefonische Bestellung: 0 40/47 19 20 30 (AB).

 

Heppo Steel denkt an

14. Februar

Rockte wieder die MOORBEK PASSAGE: Heppo Steel. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Am 4. Februar  war es wieder soweit: Heppo Steel & Bonds gastierten bereits zum 33. Mal in der MOORBEK PASSAGE in der Rathausallee 35 – 39 in Norderstedt-Mitte.  Als Special Guest hatte die Werbegemeinschaft der Passage erneut die Hamburger Band Suzie & The Seniors verpflichtet. Heppo Steel und Suzie & the Seniors spielten im Wechsel und begeisterten die rund 1 000 Gäste mit handgemachten Oldies und Beatsongs. 
Seit dem ersten Oldiefrühschoppen, der 1985 stattfand, ist die Veranstaltung ständig gewachsen und der Standort der Bühne mehrmals gewechselt worden. Seit 2003 wird ein Traversensystem für die Bühne verwendet und gibt der Veranstaltung einen noch professionelleren Touch. 
Lokalmatador Heppo Steel möchte bis zum 35. Frühschoppen auf der Bühne in der Passage stehen und dann voraussichtlich seinen Abschied von den Brettern, die die Welt für einen Künstler bedeuten, verlassen.  Die Norderstedter Event- und Marketingagentur atw agentur thomas will, die im nächsten Jahr 25-jähriges Jubiläum feiert, organisiert den Frühschoppen seit 2003.
Die Werbegemeinschaft MOORBEK PASSAGE bedankt sich bei den beiden Bands und natürlich bei allen Besuchern.

 

Einblicke ins Fußball-Business

14. Februar

V. li. Eintracht-Präsident Reenald Koch, Vize-Präsidentin Julia Karsten-Plambeck, Referent Thomas Meggle und Eddy Münch, Sponsorenbeauftragter der Eintracht. Foto: blb

Norderstedt (blb) Fußball-Regionalligist Eintracht Norderstedt hatte wieder einmal seine Sponsoren eingeladen, um Danke zu sagen für die Unterstützung der Mannschaft, ohne die ein Spielbetrieb in der vierthöchsten Spielklasse nicht zu stemmen wäre. Knapp 90 Besucher erlebten dabei zum Grünkohlessen im Clubhaus an der Ochsenzoller Straße  den Vortrag von Ex-St.-Pauli-Spieler und Sportdirektor Thomas Meggle – seines Zeichens Weltpokalsiegerbesieger-Torschütze beim 2:1 gegen Bayern München, dem wohl denkwürdigsten Spiel des damaligen Erstligisten FC  St. Pauli  am 6. Februar 2002. Präsident des Kiezclubs war seinerzeit übrigens der heutige Eintracht-Präsident Reenald Koch.
Meggle nahm Bezug auf die gerade beendete Wintertransferperiode und die vielschichtigen Interessen von Seiten der Fans, Medien, Spieler, Spielerberater, Trainer und Präsidien im Umfeld eines Profivereins, die in diesen Tagen  auf einen  „Geschäftsleiter Sport“ (so die korrekte Bezeichnung der Stelle, die Meggle bis zum 1. April 2017 beim Kiezclub inne hatte) einwirken. „Die Fußballwelt wird immer irrationaler“, sagte Meggle nicht nur mit Blick auf immer astronomischer Ablösesummen. Der gebürtige Münchner hat neben seiner Fußballlehrer-Ausbildung (Note 1,0) ein Sportmanagementstudium absolviert  und ein Beteiligungsunternehmen für Handwerksbetriebe  gegründet, zudem unter anderem ein Malerbetrieb in Hannover und eine Klempnerei in Bremen gehören. Der 42-Jährige gab den Eintracht-Sponsoren interessante Einblicke in das Fußballgeschäft, das  nach Meggles Ausführungen nicht nur vergnügungssteuerpflichtig, wenngleich natürlich üppig bezahlt ist. Ob er selbst in dieses Geschäft zurückkehren würde, ließ Meggle offen mit dem Hinweis, dass es in Deutschland viele Vereine mit schwierigen Umfeldern gebe. Einer davon in direkter Nachbarschaft.

 

„Sharemagazines“ in der

14. Februar

Sharemagazines in der Norderstedter Stadtbücherei ab sofort in den Zweigstellen Norderstedt-Mitte und Garstedt während der Öffnungszeiten. Foto:pmi

Norderstedt (rug) Ab sofort bietet die Stadtbücherei Norderstedt den digitalen Lesezirkel „Sharemagazines“ an den Standorten Mitte und Garstedt an.
„Sharemagazines“ ist ein digitaler Lesezirkel mit über 250 tagesaktuellen Zeitschriften und Zeitungen aus dem deutschsprachigen Raum. Das Angebot wendet sich an Hotels, Arztpraxen, Krankenhäuser und Cafés, die ihren Kunden ein kostenloses, aktuelles Leseangebot in ihren Räumlichkeiten bieten wollen. Ab sofort ist „Sharemagazines“ auch für die Besucher der Stadtbücherei Norderstedt in den Standorten  Mitte und Garstedt verfügbar.
 Zeitschriftenleser können dafür ihre eigenen Smartphones oder Tablet-PCs nutzen. Die „Sharemagazines“-App gibt es in den entsprechenden App-Stores. Nach dem Herunterladen der App und einer Registrierung bei „Sharemagazines“ erfolgt die Auswahl der Location zur Nutzung des Angebots vor Ort.
Befindet sich der Leser an einem anderen Ort in einer anderen Institution, die „Sharemagazines“ anbietet, wählt er dort einfach die entsprechende Location aus und kann weiterlesen. Eine Standortkarte hilft beim Finden weiterer „Sharemagazines“-Locations in Deutschland.
Die Stadtbücherei Norderstedt erweitert laufend ihre Angebote im digitalen Bereich. Mit „Sharemagazines“ stellt die Bücherei neben der „Onleihe zwischen den Meeren“ und „PressReader“ die dritte App mit einem Zeitschriftenangebot zur Verfügung.
Damit auch Leser ohne Smartphone vor Ort die Zeitschriften lesen können, können in beiden Büchereien für diesen Zweck Tablet-PCs gegen ein Pfand ausgeliehen werden.

 

Zuschuss von Strassentiger Nord

14. Februar

Strassentiger Nord e.V. kümmert sich um freilebende Katzen. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Da das Land Schleswig-Holstein nur eine Kastrations-Aktion für den Herbst plant, hat der Verein Strassentiger Nord e.V. kurzfristig beschlossen, für den Februar 2018 eine eigene Kastrationsaktion ins Leben zu rufen.
Dabei werden im Zeitraum vom 1. Februar bis 28. Februar durchgeführte Kastrationen von Katzen mit 60 Euro und von Katern mit 30 Euro bezuschusst, die von Haltern aus folgenden Orten zum Tierarzt gebracht werden:
Norderstedt, Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen, Kaltenkirchen-Land,  Ellerau, Hasloh, Bönningstedt, Amt Kisdorf, Wilstedt/Tangstedt, Quickborn, Bilsen, Hemdingen
Der Zuschuss gilt für Freigänger-Katzen, freilebende Katzen, Hofkatzen und Wohnungskatzen.
Wie es geht:
1. Lassen Sie nach Rücksprache mit Ihrer Tierarzt-Praxis Ihre Katze/Ihren Kater zu den Praxis-Konditionen kastrieren.
2. Schicken Sie uns nach erfolgter Kastration eine Kopie der Tierarzt-Rechnung  per Mail, Fax oder Post inkl. Ihrer Kontodaten. 
3. Wir überweisen den Zuschuss (60 / 30 Euro ) auf das von Ihnen angegebene Konto.
Der Verein Strassentiger Nord  e.V.  bittet die Leute, die das Geld für die Kastration erübrigen können, diesen Zuschuss nicht in Anspruch zu nehmen. So können wir dort unterstützen, wo es nötiger ist. Vielen Dank!
Wer die Aktion gut findet und sie unterstützen möchte, ist eingeladen, einen Beitrag auf das Konto  Sparkasse Südholstein IBAN: DE32 2305 1030 0510 0523 84 BIC: NOLADE21SHO  zu spenden. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt und die Spende kann steuerlich abgesetzt werden.

Kontakt: Strassentiger Nord e.V.     Hilfe für freilebende Katzen, Oststraße 120, 22844 Norderstedt, Tel. 0 40/ 3 20 46 97 43, info(at)strassentiger-nord.de       , www.strassentiger-nord.de

 

Harte und zarte Kodokan-Open

14. Februar

Einer von 315 Kämpfen bei den Kodokan-Open. Foto: meg

Norderstedt (meg) Den Verantwortlichen vom Norderstedter Verein für Selbstverteidigung und Kampfsport Kodokan bleibt gleich zu Beginn des Jubiläumsjahres kaum  Zeit um Luft zu holen. 30 Jahre Kodokan wird  mit jeder Menge Ju-Jutsu-Sport gefeiert.  Am vergangenen Wochenende  wurde es  bei den Kodokan Open in der Moorbekhalle international: 212 Kämpfer aus sechs europäischen Ländern bestritten an zwei Tagen 315 Kämpfe in Fighting, Duo und Newaza (Boden). Kodokan holte dabei fünfmal Gold (Oliver Schneider, Maximilian Lüth, Luzie Grutke, Joni Grutke, Marcel Said), sechsmal Silber und achtmal Bronze und gewann damit die Teamwertung.
„Wir wollten mit der Gründung dieses Turniers vor ein paar Jahren unseren Sportlern  die Möglichkeit geben, sich mit anderen deutschen und europäischen Athleten zu messen. So können wir  gleich zu Beginn des Jahres die Stärken und Schwächen analysieren und sie auf die weiteren Wettbewerbe  wie   die Deutsche Meisterschaften vorbereiten“, erklärt Kodokan-Gründer und Cheftrainer Stefan Jacobs. „Da wir das erste große Turnier im Jahr sind, ist das für andere Klubs  immer ein Gradmesser, was die Teilnehmerzahlen betrifft“, ergänzt der Kodokan-Vorsitzende Turgay Gül.
Gekämpft wurde in den Altersklassen U15, U18, U21, Frauen und Männer. Auf den Matten ging es hart zur Sache. Der Sanitätsdienst war aber immer rechtzeitig zur Stelle. „Ich habe mich aber noch nie verletzt. Den Sport mache ich, damit ich mich als Mädchen auf der Straße im Notfall verteidigen kann“, schwärmt Smila Täufer (11) von Kodokan (U15).
Aus Dänemark war unter anderem  Sandra Mia Jensen (13) angereist: „Ich bin hier in der U18 früh ausgeschieden. Jetzt starte ich gleich nochmal in der U15. Ich möchte so viel wie möglich Praxis sammeln und am liebsten immer gewinnen.“
 Es gab aber auch eine zarte Seite der Kodokan Open. Wettkampfrichter Andreas Falk aus Bardowick präsentierte in der Halle  selbstgemalte Bilder, in denen er private und berufliche Schicksalsschläge verarbeitet hat: „Das mache ich jetzt zum zweiten Mal. Einige Bilder habe ich mit einer Luftballontechnik gemalt. 2010 habe ich damit begonnen. Ich male immer wenn mir danach ist. 2015 hatte ich sogar meine erste eigene Ausstellung in Bardowick.“
Die nächste Gelegenheit seine Werke einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen, hat Falk Ende April, wenn Kodokan   in der Moorbekhalle Gastgeber der Norddeutschen Meisterschaften ist.

 

Großes Helau und Alaaf

14. Februar

Norderstedt (blb) Es sind reine Fake News, dass Norddeutsche keinen Karneval können. Natürlich treiben es die Jecken hierzulande nicht so bunt und wild auf der Straße wie in den Hochburgen im Rheinland oder im Allemannischen, aber was alljährlich – und in diesem Jahr schon zum 29. Mal – in der Sporthalle des Gymnasiums Harksheide ab geht, ist allemal einen Narrhallamarsch wert.
Über 1 000 Närrinnen und Narren feierten in bunten Kostümen bis in den frühen Morgen. Die 500 Karten aus dem freien Verkauf  waren, wie immer, beim Vorverkauf in Windeseile vergriffen. Und da es in Norderstedt nicht so sündig wie beim Hamburger Pendant „LiLaBe“ zugeht, müssen die Veranstalter von der Freiwilligen Feuerwehr Harksheide auch nicht über einen neuen Standort der Faschings-Party nachdenken. Der 30. Feuernacht im kommenden Jahr dürfte nichts im Wege stehen. Über Besonderheiten zum Jubiläum  berät der Festausschuss noch.
Bei der 29. Auflage sorgte   die Live-Band „Shout“ im Wechsel mit einem DJ für tolle Stimmung und viel Betrieb auf der Tanzfläche. Und Angela Dröse, schon vor 20 Jahren einmal Gast der Feuernacht, intonierte sogar einen Song mit der Band auf der Bühne.
 100 Helfer der Harksheider Feuerwehr sind vom Beginn des Aufbaus am Mittwoch bis  zum Abbau am Sonntag mit der Party beschäftigt.

Diese Damen kommen maritim daher. Foto: pmi/Feuerwehr Harksheide

 

mint:pink startet in Norderstedt

07. Februar

V. li. Heike Schlesselmann, Rektorin des Coppernicus Gymnasiums,Susanne Küchen (Link GmbH), Zweite Stadträtin Anette Reinders, Eileen Röske (11. Klasse Gymnasium Oberalster), mint:pink Gründerin Sabine Fernau und Marc-Mario Bertermann (EGNO) stellten das Projekt in den Räumen der Link GmbH vor. Foto: Initiative NAT, C. Höhne 
 
Norderstedt (blb) mint:pink, das Projekt zur Förderung von Mädchen in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), will den Mädchenanteil in den naturwissenschaftlich-technischen Profilen steigern, um damit perspektivisch den Anteil von jungen Frauen in MINT-Studiengängen und -Berufen zu erhöhen. Dazu erhalten Mädchen in der Mittelstufe  Gelegenheit, naturwissenschaftlich-technische Berufe und Studiengänge als mögliche und spannende Option kennenzulernen und somit eine Bestärkung, MINT-Fächer auf Leistungskursniveau in der Oberstufe anzuwählen.
Die Stadt Norderstedt und die EGNO engagieren sich gemeinsam in der Nachwuchsförderung und Fachkräftesicherung sowie  in der Förderung von jungen Frauen in den MINT-Disziplinen und gehen daher eine Kooperation mit dem Projekt mint:pink ein.
Das Programm mint:pink ermöglicht Mädchen in der 8./9. und 9./10. Klasse durch Begegnungen mit Menschen in Unternehmen, Hochschulen und Instituten Einblicke in die Welt der angewandten Naturwissenschaften. Das Projekt ist vor über vier Jahren mit neun Schulen und 130 Mädchen gestartet.
Seit 2014 haben 650 Mädchen das Programm absolviert. Zum Start des fünften Durchgangs am 15. Februar  mit rund 230 Mädchen aus 18 Schulen werden erstmals auch Teilnehmerinnen aus den vier Norderstedter Gymnasien dabei sein. Start ist am 15. Februar bei Philips, am 8. März steht ein Besuch der FH Westküste auf dem Programm.
In Norderstedt beteiligen sich acht Unternehmen (unter anderem die Akquinet AG, die Stadtwerke  und die Waldemar LINK GmbH & Co. KG) an dem Projekt. Unterstützt wird das Programm von den Stadtwerken, Norderstedt Marketing und dem  Rotary Club. Projektpartner sind neben der  Stadt Norderstedt und der EGNO die Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, die Claussen-Simon-Stiftung,  Joachim Herz Stiftung und die Körber-Stiftung.
Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank begleitet das Projekt seit 2016 als  Schirmherrin. Bereits seit 2007 engagiert sich die Initiative NAT mit Unternehmen und Hochschulen für den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs: Sie unterstützt Hamburger Oberstufen dabei,  Schüler für die so genannten MINT-Fächer zu begeistern. Zu ihren Trägern gehören neben den fünf Hochschulen auch die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, die Hamburger Technologie-Stiftung, die Körber-Stiftung sowie das Großforschungszentrum DESY.

 

Kandidaten-Kür der SPD

07. Februar

SPD-Spitzenkandidaten v. li.:   Emil Stender, Katrin Fedrowitz, Nicolai Steinhau-Kühl, Denise Loeck und Tobias Schloo. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Am Donnerstag nominierte   die Norderstedter SPD ihre Kandidaten für die Kommunalwahl am 6. Mai. Hierbei setzen die Genossen auf eine Mischung aus Erfahrung und Jugend. „Wir freuen uns darüber, dass wir den Generationswechsel in unserer Fraktion auch bei dieser Kommunalwahl wieder konsequent weiterführen können. Trotzdem setzen wir natürlich auch weiterhin auf die fachliche Kompetenz der erfahrenen Stadtvertreter“, erklärt die Ortsvereinsvorsitzende Katrin Fedrowitz.
Als Spitzenkandidat geht der Fraktionsvorsitzende Nicolai Steinhau-Kühl ins Rennen. Ihm folgen mit Katrin Fedrowitz, Emil Stender und den beiden Jusos Denise Loeck und Tobias Schloo sowie der bisherigen stellvertretenden Stadtpräsidentin Sybille Hahn erfahrene Stadtvertreter mit   unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Bei den   folgenden Listenplätzen setzen die Genossen auf eine ausgewogene Mischung der verschiedenen Generationen von Stadtvertretern und neuen Bewerbern.
Auf Platz 12 und 20 kandidieren gleich zwei ehemalige Vorsitzende des Kinder- und Jugendbeirats der Stadt Norderstedt. „Florian Jobst (Platz 12) und Jan Lippert (Platz 20) sind gute Beispiele dafür, dass die Mitarbeit der Jugendlichen im Beirat der Stadt das Interesse der jungen Menschen auf Dauer wecken kann, so dass sie sich auch nach ihrer Mitgliedschaft im KiJuBei weiterhin kommunalpolitisch engagieren wollen. Wir freuen uns über die vielen jungen neuen Bewerber, die unsere Fraktion fit für die Zukunft machen werden“, ergänzt Fedrowitz.
Nicolai Steinhau-Kühl führt die Fraktion bereits seit drei Jahren und ist außerdem der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr. Er wird sein Team jetzt in den Kommunalwahlkampf führen. Die Schwerpunkte für die folgenden Monate sieht er in den Herausforderungen durch das stetig wachsende Norderstedt. „Wir müssen uns dringend um neue Kitaplätze und den Ausbau der Grund- und weiterführenden Schulen kümmern. Da wir schon jetzt nicht ausreichend Plätze zur Verfügung stellen können. Der Druck auf die vorhandenen Plätze wird sich noch deutlich erhöhen, da Norderstedt auch gerade bei seinen jüngsten  Bürgern deutlich wächst“, so Steinhau-Kühl.
Auch das Thema Verkehr und mangelnder Wohnraum gewinnt durch die wachsende Stadt immer mehr an Brisanz: „Unsere Straßen sind schon jetzt chronisch verstopft. Wir müssen die Bedingungen für Busse und Bahnen sowie den Radverkehr weiter verbessern, damit es uns allen leichter fällt, auch mal auf das Auto zu verzichten“, sagt Steinhau-Kühl und weiter „Wir haben in Norderstedt noch Flächen für zirka 4 000 Wohneinheiten vorgesehen. Diese gilt es sinnvoll zu entwickeln, um Wohnraum für alle Geldbeutel zu schaffen. Gerade an günstigeren Wohnungen mangelt es in Norderstedt. Gleichzeitig müssen wir den Spagat schaffen, die verkehrliche Situation durch neue Wohngebiete nicht noch weiter zu verschlechtern“.
Nicolai Steinhau-Kühl, Katrin Fedrowitz, Emil Stender, Denise Loeck, Tobias Schloo, Sybille Hahn, Christoph Mendel, Anisa Scadah-Gailun, Uwe Engel, Lasse Jürs, Thorsten Loeck, Florian Jobst, Danny Clausen-Holm, Bodo von Appen, Ulrich Gailun, Patrick Grabowski, Edmund Bruns, Felix Nanns, Bernd Andt und Jan Lippert.

 

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07. Februar

Hier beantworteten Profis die Fragen der Besucher. Foto: vpu

Norderstedt (vpu) „Welche Vorteile hat eine Fußbodenheizung? Wann sollte ich von Öl auf eine Gasheizung umsteigen? Kann ich mein Haus auch von innen isolieren? Was kostet ein neues Dach für mein Haus? Und natürlich: Wie hoch sind die Zinsen für die Hypothek? Solche und ähnliche Fragen beantworteten die Fachleute der unterschiedlichsten Branchen auf der diesjährigen Messe „Rund ums Haus“ am Wochenende im Rathaus und in der TriBühne.
Mit bis zu 15 000 Besucher hatten die Veranstalter, die Stadt Norderstedt und die Volksbank Pinneberg-Elmshorn, gerechnet und wurden in ihren Erwartungen nicht enttäuscht. Das doch eher kühle Wette nutzen so viele Besucher und kamen nach dem Frühstück am Sonntagmorgen in die gut geheizte TriBühne.
Sanieren, Renovieren und Modernisieren, bei Badgestaltung, Heizungsanlagen oder auch dem neuen Dach stand wieder einmal ganz oben an bei den Fragen der Besucher. Auch Begriffe wie „Smart Home“ wurden vom Profi erklärt und dann gleich vorgeführt und präsentiert. „Da kann ich ja meine Heizung schon im Büro über das Smartphone anstellen und wenn ich zu Hause bin, ist es schon wohlig warm“, war ein Hausbesitzer ganz begeistert. Und auch Alarmanlagen lassen sich damit aus der Ferne kontrollieren.

Die Volksbank hatte auch wieder ihr Betreuungsprogramm für Kinder angeboten. So konnten Papi und Mutti in aller Ruhe das neue Bad planen lassen oder sich bei den Norderstedter Stadtwerken nach den neuen Tarifen erkundigen.

 

Hartgesotten – Vierbeiner auch

07. Februar

Weidelandschaft im Glasmoor. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Februar – Hochzeit im schleswig-holsteinischen Winter. Früher gab es Schnee, jetzt dominiert das typisch norddeutsche Schmuddelwetter. Was selbst Hartgesottene nervt, lässt die vierbeinigen Landschaftspfleger im Stiftungsland Glasmoor bei Norderstedt kalt. Davon können sich Interessierte am Sonntag, 11. Februar, um 11 Uhr, bei einer Wanderung über die dortige Wilde Weide überzeugen. Konik-Wildpferde und Galloways sind hier quasi als Ökorasenmäher unterwegs. Sie brauchen, anders als die Hochleistungsmilchkühe in der Landwirtschaft, keinen Stall.
Julia Voß von der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und Ute Ojowski von der Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein, erklären bei der rund zweistündigen Wanderung, welche Ansprüche die Vierbeiner haben und wie sie sich an die Witterung angepasst haben: Was steht bei ihrer Winter-Diät auf dem Speiseplan und warum hat das Vorteile für das Stiftungsland? Was futtern die Vierbeiner in der kalten Jahreszeit, wächst überhaupt genug, um alle satt zu machen, warum brauchen sie keinen Stall und fühlen sich trotzdem wohl?
Natürlich wird auch erklärt, was das Konzept der „Wilden Weide“ so attraktiv für den Naturschutz macht.
Parken: Parkplatz Am Kulturwerk, Stormarnstraße 55-63, 22844 Norderstedt. Treffpunkt: Kreuzung Schleswig-Holstein Straße / Wanderweg Glasmoor. Der Treffpunkt ist zirka einen Kilometer Fußweg vom Parkplatz entfernt. Wetterfeste Kleidung und Schuhwerk nicht vergessen. Da die Tour über die Weide geht, können Hunde nicht mitgenommen werden. Teilnahme: kostenlos, Spende willkommen.
 Weitere Informationen  unter   Tel. 04 31/21 09 01 01.