Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Stadtpark Norderstedt

Schnee lockte zum

11. Dezember: 

Norderstedt  (blb) Der Stadtpark Norderstedt hat seine besonderen Reize natürlich auch im Winter, was an diesem weißen Wochenende viele Menschen zu einem Spaziergang um den See im in der Sonne glitzernden Schnee nutzten. So wie Annette und Martin Holst aus Norderstedt, die mit Söhnchen Jonas (1 1/2 Jahre) im Kinderwagen auf dem Rundweg um den See unterwegs waren. „Wir wohnen hier gleich um die Ecke, da nutzen wir den Stadtpark und seinen See öfters für einen Spaziergang. Das bietet sich ja geradezu an“, sagt Annette Holst.
Am Wochenende kam zunächst noch etwas Schnee hinzu, bevor Regen die weiße Pracht vorübergehend wieder zusammenschmelzen ließ. Im „Haus am See“ wärmten sich manche Spaziergänger bei einem Glühwein. Den milden Temperaturen zum Wochenanfang sollen wieder Minusgrade und noch etwas Schnee folgen. Zeit, erneut durch den winterlichten Stadtpark zu wandern.

Auto Wichert unterstützt

28. November

HSV-Keeper Julian Pollersbeck (2. v. li.) schaute zum Tannenbaumschmücken im Auditerminal in Langenhorn vorbei. V. li. Anja und Julia Glathe und Wichert-Geschäftsführer Bernd Glathe. Foto: blb

Langenhorn (blb) Auch im Audi terminal bei der Auto Wichert GmbH in Langenhorn weihnachtet es schon. Zwischen aktuellen Audi-Fahrzeugen steht in diesem Jahr wieder die große HSV-Tanne. Und sie wurde ungewöhnlich geschmückt.
 Im Rahmen der Audi Partnerschaft mit der HSV-Stiftung „Der Hamburger Weg“ unterstützt Auto Wichert in diesem Jahr erneut die Weihnachtsbaum-Aktion. „Wir möchten uns auch in diesem Jahr wieder an der Hamburger Weg-Weihnachtsaktion beteiligen, denn kein Kind sollte unter dem Weihnachtsbaum ohne ein Geschenk dastehen. Wir können bedürftigen Kindern und Jugendlichen im Raum Hamburg mit diesem Engagement eine Freude bereiten“, sagt Bernd Glathe, Geschäftsführer Auto Wichert GmbH.
HSV-Torwart Julian Pollersbeck (24) schmückte mit kleinen HSV-Fans der Vorschulklasse A der Schule Grützmühlenweg den Baum. Aus zehn sozialen Einrichtungen aus Hamburg wurden insgesamt 594 Wünsche eingereicht.
Nun kann jeder Hamburger zum Wunscherfüller werden. Einfach zu Auto Wichert kommen, einen Wunsch vom Baum abnehmen und erfüllen (Wert bis maximal 50 Euro) und dafür am 4. Dezember am Hamburger Weg-Weihnachtstag von 17 bis 18.30 Uhr mit der gesamten HSV-Mannschaft und Vorstand bei Stollen, Glühwein und Kaffee im Volksparkstadion Bescherung feiern.
 Info: www.der-hamburger-weg.de;www.auto-wichert.de

 

JAZZ-FEST Norderstedt mit den

28. November

Denise Gordon Foto: Jazz-Market

Norderstedt (rug) Am Donnerstag, dem 29.  November,  um 20 Uhr gibt es das nächste Jazz-Fest im Festsaal am Falkenberg, Langenharmer Weg 90.
Endlich einmal wieder „Frauenpower“! Die Jazz Lips haben in diesem Jahr eine Vollblut-Sänger aus England eingeladen und freuen sich auf das Konzert mit Denise Gordon.
Die gefühlvolle Jazzsängerin Denise Gordon lebt in Großbritannien und ist auf den Bühnen der Welt zu Hause – von Australien bis Simbabwe! Beeinflusst von ihrem reichen afro-karibischen Musikerbe, begann sie schon im Alter von drei Jahren mit dem Singen! Ihr Gesangsausdruck ist damit tief im Gospel verwurzelt und so gehören eine Reihe weiterer Stile zu ihrem Repertoire: mit Jazz, Funk, Soul, Rhythm‘n Blues und Spirituals hinterlässt Denise bei ihrem Publikum keinen Zweifel, dass es Außergewöhnliches präsentiert bekommen hat.
Ihr Stil passt dabei immer zum Ort, von der kleinsten, intimsten Lokalität bis zu den größten Bühnen, so dass der Auftritt dieser international bekannten Sängerin auch in Norderstedt  einen unvergesslichen Konzertabend verspricht.
Die Jazz Lips bleiben auch nach 48 Jahren die Hamburger Kult-Jazzband! Seit der Gründung der Band im Jahre 1970 haben sie sich mit ihrem hohen musikalischen Anspruch, ihrer ansteckenden Vitalität und der Vielfalt ihres Repertoires in der Jazz-Szene einen Ruf erworben, der weit über die Grenzen Deutschlands hinausgeht. Die Jazz Lips versprechen erstklassiges Hot-Jazz-Entertainment. Sie machen den Abend nicht nur zu einer netten Veranstaltung, sondern zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Karten zum Preis von  20 Euro/keine Ermäßigung (zzgl. Vorverkaufs- und Systemgebühren) erhalten Sie im TicketCorner, in Vorverkaufsstellen, die mit dem Ticketsystem eventim arbeiten und unter www.eventim.de. Bitte beachten Sie, dass Rollstuhlplätze NUR im TicketCorner buchbar sind.

 

Lions spenden für Kinder

28. November

Mitarbeiter des Frauenhauses nahmen die Geschenke des Lionsclubs Norderstedt-Forst Rantzau entgegen. Foto: blb

Norderstedt (blb) Der Lionsclub Norderstedt-Forst Rantzau startete in diesem Jahr zum zehnten Mal in der Adventszeit eine Geschenk-Paketaktion besonderer Art: Von einer ausgewählten Zielgruppe benachteiligter Menschen in Norderstedt fragte der Club  Wünsche ab, verteilte sie an seine Mitglieder mit der Bitte, die gewünschten Geschenke im Wert von zirka 35 Euro zu besorgen und an einem bestimmten Lionsabend mitzubringen. Gemeinsam wurden  die Geschenke dann verpackt, angereichert mit weihnachtlichem Naschwerk und einem kleine Anschreiben an den Empfänger.
Jetzt kamen Spender und Empfänger im Rahmen eines adventlichen Nachmittagskaffees zusammen und der Präsident der Lions, in diesem Jahr Knuth Neubauer, überreichte der bedachten Organisation, in diesem Jahr dem Norderstedter Frauenhaus, die Pakete. Sie werden im Rahmen der Weihnachtsfeier im Frauenhaus am 22. Dezember an die Kinder übergeben. „Derzeit sind wir leicht überbelegt. Bei uns leben zehn Frauen mit 16 Kindern, 13 davon jünger als fünf Jahre“, berichtet Frauenhaus-Mitarbeiterin Ingrid Uhlig bei der Übergabe der Pakete in den Räumen des Integrationskindergartens in Garstedt. Übrigens: Die Mütter haben die Lions natürlich  nicht vergessen, sie erhalten ebenfalls eine kleine Aufmerksamkeit, auch wenn ihre Kinder im Mittelpunkt der Aktion stehen. Die Wünsche der Kinder sind bescheiden: eine Puppe, Autogaragen zum Spielen für die Jungs – Geschenke, wie Kinder  seit eh und je zu Weihnachten auf den Wunschzettel schreiben.
Begonnen hat der Lions Club Norderstedt-Forst Rantzau mit diesen Aktionen vor zehn Jahren, als man Menschen in der Notunterkunft der Stadt bedachte. Später wurden Kinder beschenkt, die  regelmäßig mit ihren Eltern in der Lebensmittelausgabe der Tafel erschienen, dann Kinder im multikulturellen Zentrum, Norderstedter Familien mit einer großen Kinderzahl und in den vergangenen Jahren die Menschen mit Behinderung im Settemeyer-Dorf, die zu Weihnachten auf Familienanschluss verzichten müssen.
Auch wenn die Lions an Weihnachten selbst nie dabei sind, berichten ihnen die Betreuer immer wieder über die große Freude der Beschenkten, wenn sie am Heiligabend die mit viel Liebe zusammengestellten Weihnachtspakete auspacken.

 

Zweiter Advents-Markt

28. November

Oliver Hauschildt (rechts) dankte den Sponsoren für ihre Unterstützung. Foto: vpu

Norderstedt (vpu/pmi) Der Advents-Markt im Park bringt am ersten Adventswochenende weihnachtliche Stimmung in und um das Kulturwerk am See im Norderstedter Stadtpark. Am Sonnabend, 1. Dezember (11 bis 21 Uhr) und Sonntag, 2. Dezember (11 bis 18 Uhr).
Der  Weihnachtsmarkt lockt in diesem Advent wieder viele Besucher in den Norderstedter Stadtpark. Sie finden hier in stimmungsvoller Atmosphäre Ideen für Weihnachtsgeschenke an über 70 Ständen. Geschützt vor Wind und Wetter kann man im weihnachtlich dekorierten, gemütlichen Kulturwerk ganz entspannt seine Weihnachtseinkäufe genießen und sich mit der Familie und Freunden treffen.
Im Innenhof des Kulturwerkes gibt es weitere Verkaufsstände mit Holzartikeln für den Garten, Feuerkörben, handgefertigten Holztischen und Wohnaccessoires, Weihnachtsdekorationen für außen, Keramik und modischen Accessoires.
Kinder erfreuen sich an der nostalgischen Kindereisenbahn und dem großen Karussell. An beiden Tagen findet im Saal des Kulturwerkes jeweils um 15 Uhr eine Aufführung für die ganze Familie statt.
Veranstalter Oliver Hau-schildt dankt   den Sponsoren und Partnern, die den Markt in diesem Umfang und bei freiem Eintritt ermöglichen: Engel & Völkers Norderstedt, Jens Gottschalk GmbH und Stadtwerke Norderstedt.

 

Noch schnell anmelden

28. November

Am 6. Dezember streunen wieder Zipfelmützen durch den Stadtpark. Foto: (Archiv) Sielaff

Norderstedt (pmi/rug) In diesem Jahr können   Kinder und ihre Eltern die Stiefel in der Nacht auf den 6. Dezember auch bei der Zipfelmützen-Nacht im Norderstedter Stadtpark füllen lassen. Hier starten um 18.30 Uhr wieder  Spazierende, Walkende und Laufende auf die fünf Kilometer langen, erlebnisreiche Runde durch See-, Wald- und Feldpark. An den elf Haltepunkten warten Glühwein, Würstchen, Kekse & Co. und weihnachtliche Musik auf die Zipfelmützenträger. Die rote Kopfbedeckung ist ein Muss, aber keine Sorge, sie ist im Teilnahmebeitrag enthalten.
„Bei der Zipfelmützen-Nacht steht anders als bei anderen Veranstaltungen nicht der sportliche Wettkampf, sondern die gemeinsame Bewegung, der Genuss von weihnachtlichen Leckereien und die adventliche Atmosphäre im Vordergrund, Zeiten werden nicht gestoppt“, erklärt Dagmar Buschbeck von der Rattenscharf Event Agentur, die die Zipfelmützen-Nacht in Kooperation mit dem Norderstedter  Stadtpark zum sechsten Mal organisiert.
Für die Anmeldung stehen zwei Optionen zur Verfügung: Direkt bei Zippel‘s Läuferwelt, Ulzburger Straße 375, in Norderstedt. Hier erhält man  mit der Anmeldung die Startnummer und die obligatorische Zipfelmütze. Damit ist man für den 6. Dezember startklar. Option zwei ist die Online-Anmeldung über das Internet. Unter www.norderstedt-weihnachten.de gelangt man auf das Anmeldeportal von race result. Die Startnummer und die Zipfelmütze erhält man dann erst am Veranstaltungstag ab 16.30 Uhr im ARRIBA Strandbad. Der Teilnehmerbeitrag beträgt für alle Starter sieben Euro.
Wie in jedem Jahr soll der weihnachtliche Gedanke zählen und deshalb wird es wieder einen Preis für das phantasievollste Weihnachtskostüm geben. Neben den vielen roten Zipfelmützen gibt es zahlreiche Weihnachtsmänner, Engel, Tannenbäume oder sogar Rentiere, die in ganzen Gruppen durch den Winterwald wandeln. Die Preisverleihung erfolgt, wenn alle Teilnehmer wieder Strandbad eingetroffen sind.
Start und Ziel des weihnachtlichen Genusslaufs befinden sich im ARRIBA Strandbad.

 

Endspurt im Fahrradklimatest

28. November

Joachim Brunkhorst, Radverkehrsbeauftragter Kreis Segeberg. Foto: Stadt Norderstedt

Norderstedt (rug) Die letzte Woche im ADFC-Fahrradklimatest ist angebrochen! Wo Dörfer und Städte beim Radklima punkten können und wo nachgebessert werden muss, können Radfahrende in dieser Umfrage beurteilen. Die Alltagserfahrungen der Menschen geben den politisch Verantwortlichen lebensnahe Rückmeldungen. Mitmachen können alle, egal ob sie viel oder wenig Rad fahren, ob sie jung oder älter sind.
Für jede Gemeinde im Kreis Segeberg besteht die Mindest-Teilnehmerzahl von 50. Nur Henstedt-Ulzburg und Norderstedt sind schon aus dem Schneider. Norderstedt hat seine Teilnehmerzahl seit dem letzten Test vor zwei Jahren sogar auf mehr als das Doppelte gesteigert. Die 2016 erfolgreichen Städte Bad Bramstedt, Bad Segeberg und Kaltenkirchen hätten gute Chancen, es noch zu schaffen.
Die übrigen Gemeinden, wie Boostedt, Kisdorf, Wahlstedt oder Ellerau, müssten sich bös anstrengen, um die 50er-Hürde zu nehmen. Joachim Brunkhorst, der Radverkehrsbeauftragte des Kreises Segeberg, erinnert daran, dass die Betroffenen sich äußern müssen, wenn sie eine Verbesserung ihrer Radverkehrssituation erreichen wollen.
Im Netz findet man den Fragebogen unter https://www.fahrradklima-test.de/.

 

Eintracht macht es noch gnädig

28. November

Jan Lüneburg (Eintracht) im Luftduell mit Oldenburgs Isailovic. Foto: meg

Norderstedt (meg) „Eintracht Norderstedt hat phasenweise wie im Rausch gespielt. Das war für uns ein rabenschwarzer Tag“, fasste Dario Fossi, Trainer vom Regionalliga-Aufsteiger und Schlusslicht VfL Oldenburg, die 90 Minuten im Edmund-Plambeck-Stadion zusammen. Gastgeber Eintracht Norderstedt gewann vor nur 215 Zuschauern hochverdient mit 3:1 (1:1) und verbesserte sich auf Platz acht.
Dabei versäumte es die Elf von Trainer Dirk Heyne aber etwas für das immer noch negative Torverhältnis (33:38) zu tun. Es gab nämlich Chancen im Minutentakt. „Erstmal ist es wichtig, dass wir die drei Punkte eingefahren haben. Mit der Art und Weise wie wir gespielt haben, war sich sehr zufrieden. Es war gut, dass wir uns so viele Chancen erarbeitet haben. Nicht so gut war dann allerdings die Verwertung“, monierte Dirk Heyne. Erst ein Tor von Jan Lüneburg zum 1:0 brach den Bann (33.). Allerdings war die Freude nur von kurzer Dauer. Efkan Erdogan hob einen Freistoß von der Strafraumgrenze über die Mauer hinweg links oben in den Winkel zum 1:1 (37.). Norderstedt hätte zu diesem Zeitpunkt aber schon längst hoch führen müssen. Chancen von Lüneburg (7.), Can (13.), Coffie (41.) und Brown (43.) blieben aber ungenutzt. Besser machte es Felix Drinkuth (11 Saisontore), der nach schöner Vorarbeit von Lüneburg die Kugel volley aus zwölf Metern zum 2:1 in die Maschen hämmerte (52.). Danach spielte nur noch die Eintracht. Can (54., 57.), von Knebel (58.), Lüneburg (59., Latte), Drinkuth (68.) und Coffie (69.) vergaben aber auch die besten Gelegenheiten. Dann die Erlösung: Juri Marxen mit einem tollen Sololauf über links. Seine Hereingabe landet bei Johann von Knebel, der überlegt zum 3:1 einschiebt (70.).
„Von der ersten bis zur letzten Minute hat meine Mannschaft Gas gegeben. Wir sind ein hohes Tempo gegangen. Allerdings haben wir nach dem 3:1 den Gegner auch zu drei Kontersituationen eingeladen. Das hat mir nicht gefallen“, war Dirk Heyne insgesamt aber hochzufrieden. Kurz vor Schluss kam auch noch Neuzugang Kubilay Büyükdemir (21, u.a. VfB Lübeck, SV Babelsberg 03) zu seiner Premiere im Eintracht Trikot.
Spiel und Ergebnis waren die beste Voraussetzung für einen feuchtfröhlichen Mannschaftsabend, weswegen die Partie extra von Sonntag auf Sonnabend vorverlegt wurde. Zwei Punktspiele stehen in diesem Jahr noch an. Am kommenden Sonntag (2. Dezember, 14 Uhr, CITTI Sportpark) geht es zur U23 von Holstein Kiel (3.).

 

Kodokan Norderstedt wird 30

28. November

Stefan Jacobs (57) hat 1988 den Verein Kodokan gegründet. Foto: meg

Norderstedt (meg) Der Norderstedter Verein für Selbstverteidigung und Kampfsport, Kodokan, feiert in diesen Tagen sein 30-jähriges Bestehen. Das geschieht aber nicht etwa mit einer großen Party, Musik, Essen und Getränken, sondern wie es sich für einen Sportverein gehört: mit ganz viel Schweiß und Disziplin.
Extra fürs runde Jubiläum hatte Kodokan-Gründer und Cheftrainer Stefan Jacobs (57) für seine Schützlinge viele verschiedene Lehrgänge in der Falkenberghalle organisiert. So war zum Beispiel mit dem Referenten Achim Hanke (8. Dan Ju-Jutsu, 5. Dan Judo) aus Baden-Württemberg ein langjähriger und guter Freund nach Norderstedt gekommen. Dominik Falk (3. Dan Judo) lud zu einem Kinderlehrgang ein. Eine Kursleiter-Ausbildung für den Bereich Frauen-Selbstverteidigung sowie eine Kampfrichter-Aus- und Fortbildung rundeten das Jubiläumswochenende ab.
 Stefan Jacobs blickte unterdessen zurück auf das Jahr 1988, als der Verein von neun Mitgliedern in Norderstedt gegründet wurde: „Wir waren bis dahin ja ein Anhang der TuRa-Judoabteilung. Dort habe ich 1974 auch mit Judo angefangen. Es gab dann aber einen Moment der ausschlaggebend war, dass wir auseinandergehen mussten. Ich hatte mich damals speziell über eine Person sehr geärgert. Im Türkei-Urlaub kam mir dann der Gedanke, einen eigenen Verein zu gründen.“ Gesagt getan. Trainiert wurde in der Gymnastikhalle der Schule am Aurikelstieg.
Anfangs wurde unter den Mitgliedern noch Geld gesammelt, damit man sich überhaupt Matten besorgen konnte. Zu Hochzeiten trieben 370 Athleten ihren Sport bei Kodokan. Neben dem Schwerpunkt Ju-Jutsu gehören auch Brazilian Jiu-Jitsu, Taekwon-Do, Free Athletics und Selbstverteidigung für Frauen zur Angebotspalette. Schwierig wurde es dann, als die Halle am Aurikelstieg wegen Asbestbefall geschlossen wurde: „Wir hatten plötzlich keine Heimat mehr. Unsere Sportler mussten sich auf mehrere Hallen in der Stadt verteilen. Dadurch haben uns viele Mitglieder verlassen“, klagt Stefan Jacobs, der aktuell auf rund 150 Mitglieder, meist Kinder und Jugendliche, blicken kann.
Deshalb fiebert er auch schon dem Bau der neuen 3-Feld-Sporthalle mit Dojo am Exerzierplatz entgegen: „Mein Traum wäre es wenn wir dort ein neues Zuhause bekommen würden. Gern mit TuRa-Judo zusammen. Immerhin haben wir die Baupläne damals ja angeschoben.“
 Jacobs, der seit 2013 auch Headcoach der Schweizer Ju-Jutsu-Nationalmannschaft ist, nennt die Teilnahme an den World Games 2006 und 2017 als einige seiner Höhepunkte in der Kodokan-Karriere. Hinzu kommen unzählige national und international gewonnene Titel: „Am Ju-Jutsu mag ich besonders die Vielfältigkeit. Es ist für jeden etwas dabei“, erzählt der Diplom-Trainer und gelernte Flugzeugmechaniker Stefan Jacobs. Kurzzeitig gab es von 2010 bis 2012 auch mal eine Ju-Jutsu-Bundesliga. Kodokan wurde auf Anhieb zweimal Vizemeister.

 

Gewalt kam nicht in die Tüte

28. November

Norderstedt (blb) Zahlreiche Kommunalpolitikerinnen aus fast allen Fraktionen der in der Stadtvertretung vertretenen Parteien informierten am Sonnabend in der De-Gasperi-Passage im Herold Center im Rahmen der Aktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ zum Thema häusliche Gewalt an Frauen.
Das Thema verliert leider nicht an Aktualität, wie die Zahlen aus Norderstedt aus dem Jahr 2017 belegen: In diesem Jahr gab es 14 so genannte Wegweisungen, wie Claudia Meyer, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt,  erläutert. Wegweisung bedeutet, dass ein Ehemann und Partner nach Hinzuziehen der Polizei der gemeinsamen Wohnung verwiesen wurde und sich hier zwei Wochen nicht aufhalten darf.
„Viele kommen in dieser Zeit zur Besinnung, manche aber auch  nicht“, weiß Claudia Meyer aus ihrer täglichen Arbeit. Unterstützt wurde die Aktion wie in den vergangenen Jahren auch durch die Bäckerei Rathjen, die über 150 Brötchen in Tüten bereit stellte, auf denen Kontaktdaten für in Not geratene Frauen gedruckt stehen. Außer im Herold Center fand die Aktion am Sonnabend auch in den Büchereirn Garstedt und Norderstedt-Mitte statt. Büchereileiter Ingo Tschepe beteiligte sich ebenfalls aktiv an den Gesprächen mit Frauen und Männern.
Alle Beteiligten machten immer wieder deutlich, dass häusliche Gewalt nicht Privatsache, sondern einen Straftatbestand darstellt. Sie versuchten auch zu verdeutlichen, dass eine Frau sich nicht schämen muss, wenn sie häusliche Gewalt erfährt.
Wer in der Nachbarschaft und in der Familie etwas mitbekommt, weiß oft nicht, wie er helfen kann. Darüber informierten die engagierten Frauen am Sonnabend, unter anderem über das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ (0 8000/ 116 016).
 Der Aktionstag fand unter der  Schirmherrschaft des Ministeriums für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung des Landes  Schleswig-Holstein (Ministerin Sabine Sütterlin-Waack) in Kooperation mit der Landesbäckerinnung statt.

Zahlreiche Mandatsträgerinnen  und Amtsinhaberinnen beteiligten sich am vergangenen Sonnabend an der Aktion in der De-Gasperi-Passage. Foto: blb

 

1. SCN und NSV planen

21. November

Gehören wohl bald einem Verein an: die Geschäftsführer Steffen Liepold (NSV, links) und Frank Fröhlich (SCN, rechts). Foto: meg

Norderstedt (meg) Nun wird es konkret. Die beiden Sportvereine 1. SC Norderstedt (2 200 Mitglieder) und Norderstedter SV (3 000 Mitglieder) planen spätestens 2021 zu fusionieren und dann als gemeinsamer neuer Verein unter neuem Namen und mit neuem Logo an den Start zu gehen. Die Vorstände und Geschäftsführer beider Klubs arbeiten schon seit rund drei Jahren an diesem Konstrukt: „Wir wollen bis 2020 ein Strategiepapier entwickeln, wie ein Zusammenschluss aussehen könnte. Dieses würden wir dann unseren Mitgliedern präsentieren, die ja letztlich darüber entscheiden müssen“, erklärt NSV-Geschäftsführer Steffen Liepold (38), der gemeinsam mit seinem SCN-Kollegen Frank Fröhlich (42) derzeit schon intensiv mit der Ausarbeitung eines solchen Papiers beschäftigt ist.
 In den vergangenen Wochen und Monaten haben beide Klubs Teile ihrer Mitgliedschaft bereits über die Fusionspläne informiert. 2019 soll das noch ausgeweitet werden: „Wir planen Anfang des Jahres eine gemeinsame Info-Veranstaltung. Außerdem wollen wir auch einen Newsletter verschicken, in dem wir über unser Vorhaben informieren“, erklärt Frank Fröhlich.
Der hat vor kurzem  mit   SCN-Vorsitzendem Jörg Rau schon mal zu solch einem Infoabend eingeladen: „Leider sind da nur 26 Mitglieder erschienen. Die haben aber durchaus kritische Fragen gestellt und ihre Sorgen geäußert. Wir konnten aber die Ängste schnell abbauen. Für unsere Mitglieder ändert sich ja nichts. Das Sportangebot wird eins zu eins so übernommen.“ 
„Es fallen keine Stunden oder Trainer weg. Im Gegenteil: es kommen dann ja noch mehr Sparten dazu“, sieht Fröhlich nur Vorteile in einem möglichen Großverein.
 „Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass besonders ältere Sportler und langjährige Mitglieder aus dem NSV diesem Projekt sehr offen und aufgeschlossen gegenüberstehen“, hat auch Steffen Liepold schon Feedback aus seinem Verein erhalten.
 Beide Klubs sehen in dieser geplanten Fusion einen wichtigen und notwendigen Schritt hin in Richtung weiterer Professionalisierung: „Wir können unseren Mitgliedern dadurch noch attraktivere Sportangebote bieten und aufgrund des dann geringeren finanziellen Risikos auch mehr auf Trends eingehen. Wir hätten dann als Verein mit fast 5 500 Mitgliedern auch mehr Räume und Personal zur Verfügung. Ziel ist es dann auch noch mehr hochqualifizierte festangestellte Übungsleiter zu gewinnen, die wir bestenfalls auch noch selbst ausbilden würden. Auch könnten wir Mitarbeiter beider Klubs, die jetzt aufgrund der Personalknappheit oft mehrere Aufgaben parallel erledigen müssen, ganz speziell nach ihren Stärken einsetzen. Personelle Engpässe bei den Übungsleitern oder in der Geschäftsstelle wären viel leichter zu kompensieren“, nennen Fröhlich und Liepold gleich mehrere Gründe für einen Zusammenschluss.
 Schon jetzt haben beide Klubs gemeinsame Kooperationen mit Schulen und Kitas laufen. Auch teilen sie sich im Reha- und Gesundheitssport eine Übungsleiterin. Die jetzigen Sportstätten beider Klubs sollen auch in Zukunft erhalten bleiben: „Natürlich wollen wir aber auch noch zusätzliche Kapazitäten schaffen. Auch mit einem gemeinsamen Verwaltungstrakt mit integriertem Fitness-Studio und Kita. Damit wir auch eine Heimat haben“, berichtet Fröhlich von den Plänen.
Wer mehr über die geplante Fusion von SCN und NSV erfahren möchte, sollte vom 8. bis 15. Dezember  auf dem 1. Norderstedter Wintervergnügen an der Rathausallee vorbeischauen. Dort teilen sich die Klubs eine Charity-Hütte und sammeln Spenden für ein Kinderhaus in Afrika und informieren   über ihre gemeinsame Zukunft. „Wir müssen   weiterhin an den Konzepten arbeiten. Damit wir wirklich mit Fakten kommen können. Was kostet das? Wie kann eine Satzung aussehen? Was ist mit einer gemeinsamen Beitragsstruktur?  Das sind die Hausaufgaben die wir nun machen müssen“, freut sich Frank Fröhlich aber auch auf diese spannende Zeit.

 

Abi-Party vom Gymnasium Harksheide

21. November

Clara Bettenworth (v.l.) und Killian Beil (v.r.) vom Abi-Jahrgang 2018 des Gymnasiums Harksheide überreichen den beeindruckenden Rest vom Party-Geld an die Kinder des SOS-Kinderdorfes Harksheide. Oben mit Scheck freuen sich Timo und Sidney, unten Kiara, Miriam und Jordan (v.l.). Foto: pmi/SOS Kinderdorf

Norderstedt (pmi/blb) Im Juni hatte man die letzten Prüfungen hinter sich gebracht, im Juli wurde das bestandene Abitur dann groß in der TriBühne in Norderstedt gefeiert. Erst mit 476 Gästen beim Abi-Ball, dann mit knapp 700 Leuten bis 4 Uhr morgens auf der anschließenden Party. Jetzt war das 25-köpfige Abi-Komitee des Gymnasiums Harksheide mit dem Aufräumen und Abrechnen fertig und stellte fest, dass man noch eine Menge Geld übrig hatte. Also wohin damit?
Man entschied sich schnell, damit eine gemeinnützige Einrichtung in Norderstedt zu unterstützen und die Wahl fiel letztlich auf das SOS-Kinderdorf Harksheide. Jetzt waren Clara Bettenworth und Killian Beil stellvertretend für den Rest des Abi-Komitees vor Ort und überreichten einen Scheck über € 3 522,79, der von den Kindern des Dorfes mit Begeisterung in Empfang genommen wurde. „Bevor wir uns für das SOS-Kinderdorf entschieden haben, waren wir dort und haben uns alles angeschaut und erläutern lassen“, so Bettenworth und Beil, „und danach waren wir uns sicher, dass unser Geld da gut aufgehoben ist.“
Mittlerweile ist der Abi-Jahrgang 2018 natürlich auseinandergegangen. Clara und Killian bereiten sich wie viele ihrer Mitschüler auf ihr Studium vor, andere sind derzeit im Ausland oder jobben erstmal. Die letzte gemeinsame Geste nach einer langen Schulzeit aber, die wird unvergessen bleiben, auf jeden Fall im SOS-Kinderdorf Harksheide. Denn wie Timo sagte, der den Scheck mit entgegen nahm. „Mann, das ist aber eine Menge Kohle!“

 

Wie das Leben durch die Welt wanderte:

21. November

Der ASB-Wünschewagen kommt nach Norderstedt. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Der Wünschewagen kommt am Sonntag, dem 25. November, von 15 bis 17 Uhr zum „Kaffee-Klatsch“ des Kulturtreff Norderstedt e. V. in das Paul-Gerhardt-Gemeindezentrum, Altes Buckhörner Moor 16 – 18 in Norderstedt.
Dazu gibt es Eine-Welt-Kaffee, Tee und selbst gemachte Torten – und Gelegenheit zum persönlichen Gespräch. Zum gemütlichen Kaffeetrinken ist bereits ab 14.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
„Wunschlos glücklich“ – das sind wohl die wenigsten Menschen. Wünsche und Träume zu haben ist ein wesentlicher Bestandteil des Lebens. Doch was ist, wenn sich die Lebenszeit – ob durch Alter oder Krankheit – dem Ende zuneigt?
Gerade dann sollte die Verwirklichung letzter Wünsche nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden. Letzte Wünsche wagen – das ermöglichen die Wünschewagen des ASB-Landesverbands Schleswig-Holstein. Karl-Heinz Harnack stellt dies ehrenamtlich getragene Projekt vor, das Menschen in ihrer letzten Lebensphase einen besonderen Herzenswunsch erfüllt und sie gemeinsam mit Familien und Freund/-innen noch einmal an ihren Lieblingsort fährt. Schirmherr des schleswig-holsteinischen Wünschewagens ist Ministerpräsident Daniel Günther.
Was kann ich machen, wenn mein Leben zu Ende geht? Welche Lebensziele sind noch nicht erfüllt? Gibt es einen letzten Wunsch? In Geschichten und Märchen geschehen Wunder.
Davon erzählt anschließend Pastor Gunnar Urbach und lädt ein, kleine und große Wünsche rechtzeitig zu erfüllen, auch wenn das Wissen um den nahenden Abschied schwer fällt.

 

Gemeinsames Gedenken in

21. November

Stadtpräsidentin Oehme war Gast der Feierlichkeiten zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges in Maromme. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Seit 52 Jahren unterhält  Norderstedt mit der Stadt Maromme in Frankreich eine städtepartnerschaftliche Freundschaft. Die Marommer Straße zeugt davon. Einige Male bereits durfte  Stadtpräsidentin Kathrin Oehme Gast in Maromme sein, bei einem Gastgeber, der die Freundschaft der beiden Städte vorlebt und belebt.
Auch deswegen wurde die Stadtpräsidentin zu den Feierlichkeiten zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren nach Maromme eingeladen. Begleitet wurde sie von der Zweiten Stadträtin Anette Reinders. „Es war eine große Ehre, zu diesen sensiblen Feierlichkeiten nicht nur eingeladen zu werden, sondern auch eine Rede halten zu dürfen“, so Oehme.
Dem Ende des Ersten Weltkrieges gedenken besonders die Franzosen sehr emotional, weil dieser Krieg für sie der verlustreichste des 20. Jahrhunderts war. „Verdun ist zur symbolischen Stadt für die deutsch-französische Versöhnung geworden. Das sagte einst der französische Präsident François Hollande. Und wir haben noch das Bild vor Augen, als Bundeskanzler Helmut Kohl und der damalige französische Staatspräsident François Mitterand sich bei den Händen haltend der Toten dieses furchtbaren Krieges gedachten“, so Oehme in ihrer Rede in Maromme.
„Wenn wir mit offenen Augen schauen, was der Krieg anderen Nationen bedeutet, werden wir einander besser verstehen. Und so waren diese Feierlichkeiten, diese Intensivität, ein einschneidendes Erlebnis, eine Reise, sich zu engagieren, die Freundschaft mit unserer Partnerstadt Maromme aufrecht zu erhalten, zu intensivieren, einander zu schützen und vielleicht auch, unsere Jugend in diesen Prozess mehr mit einzubeziehen, aber auch mit einer besonderen Verantwortung, radikalen Kräften keinen Raum zu geben“, so Oehme abschließend