Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

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Stadtpark Norderstedt

Schnee lockte zum

11. Dezember: 

Norderstedt  (blb) Der Stadtpark Norderstedt hat seine besonderen Reize natürlich auch im Winter, was an diesem weißen Wochenende viele Menschen zu einem Spaziergang um den See im in der Sonne glitzernden Schnee nutzten. So wie Annette und Martin Holst aus Norderstedt, die mit Söhnchen Jonas (1 1/2 Jahre) im Kinderwagen auf dem Rundweg um den See unterwegs waren. „Wir wohnen hier gleich um die Ecke, da nutzen wir den Stadtpark und seinen See öfters für einen Spaziergang. Das bietet sich ja geradezu an“, sagt Annette Holst.
Am Wochenende kam zunächst noch etwas Schnee hinzu, bevor Regen die weiße Pracht vorübergehend wieder zusammenschmelzen ließ. Im „Haus am See“ wärmten sich manche Spaziergänger bei einem Glühwein. Den milden Temperaturen zum Wochenanfang sollen wieder Minusgrade und noch etwas Schnee folgen. Zeit, erneut durch den winterlichten Stadtpark zu wandern.

Trauer um Jürgen Meßfeldt

10. Oktober

Norderstedt (blb) Norderstedt trauert um seinen ehemaligen Ersten Stadtrat Jürgen Meßfeldt. Er verstarb am 1. Oktober im Alter von 86 Jahren. Meßfeldt hat von 1976 bis 1994 das Bauamt der Stadt geleitet und war in dieser Funktion auch stellvertretender Bürgermeister.  Als Leiter der Entwicklungsgesellschaft Norderstedt und Baudezernent hat Jürgen Meßfeldt maßgeblich die Zusammenführung und städtebauliche Entwicklung der vier Ursprungsgemeinden zur Stadt Norderstedt geplant und begleitet. Meßfeldt plante auch  Norderstedt-Mitte mit dem Neubau des Rathauses und der U-Bahn-Anbindung nach Hamburg.

 

„De Mann in‘n Stroom“ –

10. Oktober

Marco Reimers, Sebastian Herrmann, Till Huster, Christian Richard Bauer, Oskar Ketelhut. Foto: Oliver Fantitsch

Siegfried Lenz sien Roman „Der Mann im Strom“ harr as platt-
düütsch Theaterstück Premiere bi Ohnsorg. Frank Grupe hett dat wunnerbor in plattdüütsch Wöör sett. Hier süht man mal wedder, wo eernsthaftig un nadenkern disse Spraak ween kann. De „Bühnenfassung“ is ok vun em. In de Regie vun Murat Yeginer is allens man eenmal glückt!
Dat Publikum warrt begrött vun swatt/witt Biller ut de Hamborger Haventiet na den letzten Krieg, de över en groot Lienwand lopen doot.
Dor is de Taucher Hinrichs (Till Huster), de mit Dochter Lena (Karin Rudi) un den twölf Johr olen Söhn Timm (Nikolai Lang) in en lütt Wahnung leevt un keen Arbeit finnen deit. För siene Taucher-Arbeit is he to oolt. He dörv nich in de Elv rünner üm Wracks to sprengen. Dor ännert he sien Taucher-Book un siene Geburtsurkund üm en poor Johr. De Noot drifft em dorto. So nimmt de Chef Egon Iversen (Horst Ahrenthold) em an. „Keen oolt is un nee anfangen will, de kann sik glieks to‘t ole Iesen smieten laten.“ Dat meent Hinrichs leider to Recht.
De korte Szenerie verwannelt sik – dank de Dreihbühn – gau vun de small Wahnung, in ‘n Havenkai un ok in den Foot vun‘t Bismarck-Denkmal, wo Lüüd, de nix mehr hebbt, leven doot. Mit wunnerbor Lichteffekten warrt ok de Kiez un de Hamborger Dom inblendt. Un denn ... dat Gesicht vun Hinrichs in oolt Taucher-Glock mit grote Ogen, de Bang un Soorg utdrücken doot! Eenfach
grootardig! Till Huster as Hinrichs beröhrt en deep. He beindruckt all Tiet dörch sien trüchhollen Speel. He stellt em dor, so as Siegfried Lenz sik dat dacht hett.
Sien Dochter Lena, de vun ehrn Fründ Manfred (Vasilios Zavrakis) schwanger is, is af un an to schrill, man versteiht ehr denn slecht. Liekers beindruckt ok se. Söhn Timm, speelt vun den Intendanten-Söhn, maakt dat op‘t Best. Man kickt em mit groot Vergnögen to, wenn he mit sien Kofferradio – wat för ‘n Riekdom domols – rümhüppt, ja dat sogor mit in‘t Bett nimmt, un so dat trurige Ümto ‘n beten vergeten kann.
Enen Fründ dörch sien Arbeit findt Hinrichs in sienen Kolleg Kuddl Sommer. Speelt vun Oskar Ketelhut – ‘n Hamborger Original, jümmers dor, wenn he bruukt warrt. He steiht ok Dochter Lena bi, as se nich mehr wieder weet.
Denn sünd dor noch Sebastian Herrmann, Christian Richard Bauer un Marco Reimers. Se hebbt veer, dree un fief verschieden Rullen – as Arbeiter, Inbreker, Meister, Passant un so wieder.
Man kann dat Ohnsorg-Theater jümmers wedder graleern to so grootardig Schauspelers, de jedeen Charakter wunnerbor över de Bühn bringen köönt.
So wörr disse Ur-Opföhren ok to een groot Erfolg. Dat Premieren-Publikum nehm dat – to Recht – mit lang anhollen Applaus op. Man nimmt „De Mann in‘n Stroom“ mit sik na Huus – denkt lang doröver na un ... nickköppt – un dat deit, ganz seker, Siegfried Lenz in‘n Heven ok.
Dat Stück warrt in‘t Ohnsorg-Theater speelt bet hen ton‘n 9. November – op den Heidi-Kabel-Platz 1.
         Christa Heise-Batt

 

Weltpremiere in Norderstedt:

10. Oktober

v.l. Elke Christina Roeder, Jens Seedorff, Georg Schillmöller und Kirsten Boie mit zwei  Kinobesucherinnen. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder  und Stadtwerke Werkleiter Jens Seedorff begrüßen  über 200 Norderstedter Drittklässler bei Getränken und Popcorn zur exklusiven Vorpremiere der  neuesten Abenteuer des beliebten Ritters Trenk auf  Plattdeutsch.
Kino statt Unterricht; im bequemen Sessel lümmeln statt im Klassenraum zu sitzen. 200 Norderstedter Grundschüler erlebten vor den Herbstferien einen besonderen „Schultag“ im „Spectrum-Kino“. Und es wurde auch nicht irgendein Film gezeigt. Nein, die Mädchen und Jungen erlebten quasi die  „Weltpremiere“ des neu vertonten Animationsfilms „Ritter Trenk op Platt“.
Möglich gemacht wurde der
kostenlose Kino-Spaß vor allem auch durch die Stadtwerke Norderstedt und deren Werkleiter Jens Seedorff. Die Stadtwerke und Tochterunternehmen wilhelm.tel gehören zu den Kooperationspartnern und
Unterstützern der „Film-Macher“ vom Verein „Platt und Friesisch in der Schule“, die das ambitionierte  Kinder-Filmprojekt  „Ritter Trenk op Platt“
aus der Taufe gehoben und umgesetzt hatten.
Schirmherrin der Norderstedter Kino-Premieren-Aktion war Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder. Sie  konnte zusammen mit Jens Seedorff auch Georg Schillmöller, einen der Produzenten des Films, und als ganz  besonderen Gast Bestsellerautorin Kirsten Boie begrüßen, auf deren Buch „Der kleine Ritter Trenk“ der  Animationsfilm basiert.
Die Oberbürgermeisterin bedankte sich bei allen, die das plattdeutsche Filmprojekt und vor allem die  Premiere in Norderstedt möglich gemacht hatten. Das besondere an Schleswig-Holstein sei, so die Verwaltungsleiterin, dass die Menschen mit Hoch- und Plattdeutsch zwei Sprachen hätten. Norderstedt sei  eine junge und moderne Stadt, es gebe aber viele Menschen, die das  Plattdeutsch schätzten und pflegten, allen voran Kulturpreisträgerin Christa Heise- Batt. Elke Christina  Roeder: „Plattdüütsch ist für uns im Norden  zeitlos aktuell und schön.“ Die Stadtwerke Norderstedt haben die Realisierung des Films unterstützt und gemeinsam mit Barnsteiner Film und K-motion die Vorpremiere für die Norderstedter Drittklässler organisiert.
„Wird etwas als  traditionell bezeichnet, dann baut es zwar auf einer Geschichte auf, kann
im Zeitverlauf  aber  veränderbar sein. Dies deckt sich mit unserer Auffassung beim Betrieb von Infrastrukturen, die man umschreiben kann  mit „bewahre Bewährtes und sei offen für Neues“. Wir unterstützen das Projekt „Ritter Trenk op Platt“ daher voller Überzeugung, da P lattdeutsch
zu seiner Erhaltung  in moderne Kinohäuser gebracht wird“, sagt  Werkleiter Jens Seedorff.

 

Endlich wieder eine Postfiliale

10. Oktober

V. li. Inhaberin Britta Paßvogel mit ihren Mitarbeiterinnen Katrin Loeck und Bianca Enge. Foto: blb

Norderstedt (blb) Am Glashütter Markt gibt es wieder eine kleine Postfiliale. Seit dieser Woche können Kundinnen und Kunden in der Geschenkartikel-Boutique „Paßvogel – Schönes zum Leben“ auch  Pakete abgeben und abholen. „Wichtig ist, dass die Kunden bei der Abholadresse Mittelstraße 60 angeben, damit Sendungen, die nicht vor Ort übergeben werden können, auch hier landen“, sagt Inhaberin Britta Paßvogel.
Stark unterstützt wurde die Rückkehr der Post an den Glashütter Markt durch die  Gruppe „Wir sind Glashütte“, den Senioren-Beirat der Stadt Norderstedt und der Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder.
Neben Geschenkartikeln und Wohnaccessoires  bietet Britta Passvogel auf 120 Quadratmetern   seit Juli vergangenen Jahres auch Zeitschriften, Schreibwaren, Kosmetik-Artikel und eine Lotto-Toto-Annahmestelle.
Geöffnet ist montags bis freitags von 8.30 bis 13 Uhr und von 14.30 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 8.30 bis 13 Uhr.
Kontakt: Mittelstraße 60, Glashütter Markt, Norderstedt, Tel. 0 40/5 24 62 62.

 

Wolf-Ulrich Cropp liest bei „Alberto“

10. Oktober

Faszination Antarktis mit den Pinguinen. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Eine weitere interessante Lesung  findet im Quartier Norderstedt-Mitte am Sonnabend, 13. Oktober, statt. Wolf Ulrich Cropp liest um 19.30 Uhr bei „Alberto“ (Rathausallee 10) aus seinem Buch „Jenseits der Westwelt“.
Mit dem VW Bulli von Tanger bis Kapstadt – das war 1970 der Beginn seiner Leidenschaft. Wolf-Ulrich Cropp fühlt sich angezogen von unwirtlichen Gegenden und fremden Kulturen jenseits unserer gewohnten Zivilisation. Mit „Wasser, Wüste Eis“ sind seine Reiseziele knapp umrissen, Expeditionen ist oft das passendere Wort, Risiko inklusive. Und er kann packend davon erzählen. Sein neues Buch „Jenseits der Westwelt“ umfasst 15 besondere Storys aus Afrika, Australien, aus den Weiten des Pazifiks und dem ewigen Eis von Alaska und Antarktis. Er trifft die Nachfahren der Bounty-Meuterer, erlebt den Alltag in Afghanistan und bei Perlentauchern, kann einer Hundeschlittenfahrt nicht entkommen und hat Überlebensglück auf dem Boot afrikanischer Brandungsfischer. Über 30 farbige Bildseiten vertiefen den Eindruck der Geschichten. Neben der Spannung aus unverhofften Begegnungen und Naturereignissen, stimmen Cropps abenteuerliche Erlebnisse auch nachdenklich. Was wird aus den Naturvölkern, denen das Wasser abgegraben wird? Wer wird das Wasser aus den Tiefen der Sahara an die Oberfläche bringen? Die aus der Zeit gefallenen Geschichten fragen nach der Zukunft.
Der Eintritt ist frei.
Wolf-Ulrich Cropp
„Jenseits der Westwelt
Wasser – Wüste – Eis“
Kadera-Verlag
  SBN 978-3-944459-98-1

 

Von der kleinen Tischlerei zum

10. Oktober

Stefan und Christian Langbehn führen das Unternehmen mit ihren Eltern Bernd und Renate Langbehn in die Zukunft. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (pmi) Nicht viele Unternehmen können auf so eine Geschichte zurückblicken: Im Jahr 1888 zunächst als kleine Tischlerei von Hermann Hesebeck gegründet, entwickelte sich das Unternehmen im 20. Jahrhundert zum „Möbelhaus Hesebeck“ und feiert sein 130 jähriges Bestehen als reines Familienunternehmen in der mittlerweile fünften Generation nun als modernes Wohnideenhaus „Hesebeck Home Company“.
Als Hermann Hesebeck in der Henstedter Strasse (heute Maurepasstraße) die kleine Tischlerei gründete, ahnte noch niemand, dass bereits 15 Jahre später, im Jahr 1903, der Grundstein für ein Möbelhaus gelegt werden würde: Neben einem neuen Wohnhaus und einer größeren Tischlerei entstand ein erster Ausstellungsraum, der die fertigen Arbeiten zeigte.
Nach dem 2. Weltkrieg vergrößerten die Urenkel von Hermann, Werner und Lisa Hesebeck, die Tischlerei kontinuierlich bis zum Kronskamp und bauten sie 1967 zu einer Möbelausstellungshalle um. 
Mit Bernd Langbehn wurde 1977 ein Neffe von Werner Hesebeck als weiterer Geschäftsführer bestellt, der das Unternehmen sukzessive weiterentwickelte und den großen Umzug im Jahr 1991 an den heutigen Standort im Gewerbegebiet vorantrieb.  Zusammen mit seiner Frau Renate überführte er das Möbelhaus erfolgreich in das 21. Jahrundert zur  modernen „Hesebeck Home Company“. Seit 2011 wird das Unternehmen ebenfalls in fünfter Generation von Sohn Stefan Langbehn geführt, der es zusammen mit seinem Bruder Christian, der vor kurzem der Geschäftsleitung beigetreten ist, zu einem zukunftsfähigen Unternehmen in der Metropolregion Hamburg aufstellt.
Die „Hesebeck Home Company“ ist heute Teil einer starken Einkaufskooperation von mittelständischen Möbelhändlern und kann so auf ein vielfältiges und qualitativ besonders hochwertiges Sortiment mit kurzen Lieferzeiten und attraktiven Preisen zurückgreifen.
Stammkunden schätzen die dezente kundenorientierte Beratung, die faire und nachvollziehbare Preisgestaltung, die geschmackvolle Möbelauswahl und den exzellenten Service des Unternehmens, das heute über eine Betriebsfläche von 14 000 Quadratmetern verfügt. Hier finden sich neben der Möbelausstellung des Haupthauses ein großes Küchenstudio, ein eigener Discount Markt „Hesebeck Discount Profi“, der sich auf ein preiswertes Möbelsortiment spezialisiert hat und entsprechende Lagerhallen mit Fuhrpark. Es werden aktuell 60 Mitarbeiter beschäftigt, dazu gehört auch ein eigenes großes Tischler-Team zur fachgerechten Küchenmontage und auch als anerkannter Ausbildungsbetrieb wird in die Zukunft investiert.
So greift die Geschäftsführung auf das zurück, was die Hesebeck Home Company seit 130 Jahren erfolgreich macht: Die hervorragende individuelle Beratung der Kunden durch fachlich geschulte Mitarbeiter, die konsequente persönliche Prüfung und Festlegung des Sortiments durch die Inhaberfamilie selbst, eine nachvollziehbare Preisgestaltung und eine schöne geschmackvolle Möbelausstellung, in der Möbelkaufen Spaß macht. 
In die Zukunft geschaut ist das Unternehmen konsequent am Puls der Zeit: Laufende Verbesserung des Internetauftritts mit virtuellem Showroom, ein innovativer Online-Shop ist in Planung, ständige Erneuerungen und Umbaumaßnahmen sichern den Kunden auch zukünftig ein echtes Einkaufserlebnis (https://hesebeck.de/).

Das Unternehmen ist fest in der Region verwurzelt:  Als Sponsor von Fußball- und Handballmannschaften und als anerkannter Ausbildungsbetrieb für interessierte jungen Menschen aus der Umgebung. Zudem unterstützt und fördert die  Werner Hesebeck Stiftung Jugendliche unter anderem im Tischlerhandwerk.

 

2 000 Wiesenstauden für

10. Oktober

Prof. Warda und das Gärtnerteam freuen sich schon auf die Blüte im nächsten Jahr. Foto: Urte Wurtzel

Ellerhoop (pmi/rug) Die Gärtnerinnen und Gärtner der Norddeutschen Gartenschau Arboretum Ellerhoop haben lange auf diesen Zeitpunkt gewartet. Endlich ist der Boden nach der extremen Trockenheit wieder ein wenig angefeuchtet, so dass die notwendigen Pflanzarbeiten durchgeführt werden können.
Als Nahrungsquelle für die bedrohten Hummeln, Bienen und andere Insektenarten werden im neuen Wiesenpark 2 000 Pflanzen des heimischen Wiesen-Storchschnabels (Geranium pratense) angesiedelt.
Professor H.-D. Warda, Leiter der Anlage: „Nach meinen Beobachtungen und Aufzeichnungen gehört der Wiesen-Storchschnabel mit seinen attraktiven, violettblauen Blüten zu den wertvollsten Insektennährpflanzen. Er ist ein wahrer Bienen- und Hummel-Magnet. Die kälteunempfindlichen Hummeln fliegen dieses Blühwunder bis spät in die Dunkelheit an. Für die Renaturierung von Wiesen und Weiden ist der auffallend lange blühende Wiesen-Storchschnabel unverzichtbar.“
Die Saat für die Jungpflanzen haben die Gärtner bereits im Spätsommer des Vorjahres von den eigenen Wiesenbeständen gesammelt.
Es ist nicht nur das Anliegen des Förderkreisvorstandes, verstärkt Insektennährpflanzen anzusiedeln, auch die Gärtnerinnen und Gärtner sind sehr stolz darauf, beim praktischen Naturschutz mitwirken zu können.
In der Bepflanzungsplanung der Park- und Wiesen-Anlage wird neben der Attraktivität für das Parkpublikum auch ein besonderer Wert auf das ganzjährige Pollen- und Nektarangebot für unsere Blüten-Besucher gelegt.
Nach dem Erfolg der umfangreichen Ausstellung „Insektennährpflanzen – Gehölze, Stauden, Zwiebeln und Einjährige“, plant der Förderkreis einen ganzjährigen Infostand, in dem die wertvollsten Insektennährpflanzen des Monats vorgestellt werden.
Auch wenn die ersten nordamerikanischen und japanischen Ahorne am Parksee schon ihr glühend rotes Herbstfeuer entfachen, bietet die Norddeutsche Gartenschau auch noch zu dieser Zeit einen überaus üppigen Blütenflor.
Vom Publikum besonders geliebt wird das Efeublättrige Wild-Alpenveilchen mit seinen anmutigen rosafarbenen, weißen und hellvioletten Blüten.
Die vor 25 Jahren unter den Kiefern, Lärchen und Zedern angelegten Alpenveilchen-Pflanzungen sind inzwischen eine vielbeachtete Spezialität der Gartenschau.
Dem Zauber der Blütenpracht im Garten des Südens kann sich kaum ein Besucher entziehen. Die dunkelblauen Blüten der Prinzessinnenblume (Tibouchina urvilleana) wetteifern mit dem Himmelblau der Prunkwinde (Ipomoea tricolor) und dem leuchtenden Rosa der Mandevilla.
Stimmungsvolle Herbstbilder findet der Besucher auch im Weißen Garten, in der Romantischen Rabatte und in den Gräser- und Astern-Pflanzungen.

 

Quickborner Speeldeel spielt

10. Oktober

Beim „Nonnenpoker“ wird richtig gezockt! Foto: pmi

Quickborn (rug) Im Kloster „Am Burgberg“ ist nichts mehr so, wie es mal war. Keine Kirchgänger mehr und das Kloster fällt fast auseinander. Auch die verbliebenen Nonnen wissen langsam nicht mehr, was sie noch machen sollen und vertreiben sich den Tag mit Pokern um Oblaten oder überlegen, wie man das Unternehmen Kloster wieder in Schwung bringen könnte. Allerdings nur, so lange Oberschwester Lucretia nicht in der Nähe ist, die ein strenges Regime führt, ganz nach dem Motto: Früher war alles besser!
So lebt es sich ganz bescheiden, bis eines Tages zwei windige Gestalten auftauchen, die eine ziemlich große Klappe und einen dicken Koffer voller Geld dabei haben.  Nun geht es plötzlich um alles oder nichts. Pokern ums große Geld, Sein oder Schein und andere Geheimnisse, die an den Tag kommen. Und keiner weiß wo das enden wird! „Nonnenpoker“, eine Komödie von Jennifer Hülser, ins Plattdeutsche übertragen von Helmut Schmidt. Quelle: Plausus Theaterverlag. Die Aufführung finden statt im Artur-Grenz-Saal, Am Freibad 7 in 25451 Quickborn. Premiere findet statt am Sonnabend, 13. Oktober, ab  20 Uhr.
Weitere Aufführungen: Sonntag, 14. Oktober, 16  Uhr, Freitag, 19. Oktober, 20  Uhr, Sonnabend, 20. Oktober, 20  Uhr. Der Eintritt beträgt  9 Euro.
Die Karten sind im Vorverkauf  in folgenden Geschäften zu haben: Buchhandlung Theophil, Am Freibad 4a, Quickborn, Elektro Bollmann, Steindamm 1–3, Ellerau.

 

TSV DUWO 08 eröffnet

10. Oktober

Nicht nur die jüngsten Kicker freuen sich über die schnelle Fertigstellung der neuen Sportanlage von DUWO 08. Foto: pmi

Duvenstedt (blb) Der TSV DUWO 08 lädt zur offiziellen Eröffnung seines neuen Sportparks Mitglieder, Freunde, Unterstützer, Spender, Nachbarn und alle Interessierten am Sonnabend,  20. Oktober, von 15 bis 17 Uhr ein. Christoph Holstein,  Staatsrat der Behörde für Inneres und Sport, übernimmt den offiziellen Akt. Musik und gute Laune steuert DUWO-Trainer und Radio-Hamburg-Moderator John Ment bei.
Baubeginn der neuen Anlage war im April, fertig war alles in rekordverdächtiger Zeit am 27. September. Finanziert wurde die Anlage durch die Stadt Hamburg, wobei der TSV DUWO 08  einen Eigenanteil von 300 000 Euro besteuerte. Diese Eigenmittel stammen aus Spenden, Vereinsaktivitäten und Mitgliederumlagen. Auch die neue Flutlichtanlage wurde aus Eigenmitteln und von Zuschüssen des Hamburger Fußballverbandes und des Bezirksamtes Wandsbek finanziert.
Das Projekt wurde durch das Fachamt für Sportstättenbau Hamburg-Mitte in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Wandsbek und     TSV DUWO 08  realisiert.  Unterstützung gab's auch von der Bezirksversammlung Wandsbek, insbesondere durch den sportpolitischen Sprecher der SPD, Cem Berk.

 

Mit dem Rad über Stock

10. Oktober

Die Cross-Fahrer trafen sich im Rantzauer Forst. Foto: meg

Norderstedt (meg) Seit Ende September läuft die Saison bei den Querfeldeinradfahrern. Cyclocross nennt sich diese Sportart mittlerweile. Beliebt bei Alt und Jung ist dabei im Norden der Cyclocross-Cup vom Hamburger Stevens-Team. Eine Rennserie mit insgesamt 12 Läufen. Das Finale steigt am 20. Januar 2019 in Buchholz in der Nordheide. Am vergangenen Wochenende machte die Crossrad-Karawane Halt im Rantzauer Forst in Norderstedt.  Am Start waren Lizenz- und Hobbyfahrer aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Ausrichter RV Germania Hamburg hatte den Kurs über Sand, Matsch und Waldboden mit steilen Anstiegen und Abfahrten wieder bestens präpariert. Gefahren wurde zwischen 15 (Schüler U11) und 60 Minuten (Männer-Elite). Die Begeisterung war bei feinstem Spätsommerwetter groß: „Cyclocross ist für mich attraktiver als auf der Straße zu fahren. Außerdem ist der Stevens-Cup wie eine Großfamilie. Man trifft immer die gleichen Leute. Hier in Norderstedt ist es auch eine geniale Strecke. Toll gemacht vom RV Germania“,  schwärmten Corinna Siegel und Harby Beckendorf vom MC Pirate. Einer der ganz jungen Fahrer im Feld war der 10-jährige John Rupprecht (Kieler Radsport Verein), der Platz vier in der U11 belegte: „Bei diesem Kurs muss man aufpassen, dass man immer den richtigen Weg findet. Wenn man auf eine Baumwurzel fährt, verliert man gleich viel Zeit.“ Ähnlich hat auch Bernd Breitscheidel (60, Kieler Radsport Verein) die Strecke empfunden: „Da waren schon viele Wurzeln aber auch viele schwierige Kurven dabei. Für mich ist Querfeldeinfahren die ideale Kombination von Ausdauer, Natur und Geschicklichkeit. Ich habe erst vor fünf Jahren damit angefangen.“
 Bis in den Nachmittag hinein drehten die Fahrer im Rantzauer Forst ihre Runden. Bereits am 20. Oktober trifft sich die Radsportfamilie wieder in Norderstedt. Dann aber im Stadtpark. Dort steigt der 6. Lauf des Stevens-Cyclocross-Cups, der gleichzeitig auch eine Station im Deutschland-Cup sein wird.

 

Veselinovic beendet

10. Oktober

Machte den Sieg mit seinem Tor perfekt: Sinisa Veselinovic. Foto: blb

Norderstedt (meg) Vorne Sinisa Veselinovic und hinten Nick Nürnberger. Das waren die Garanten für den 1:0-Sieg der Regionalliga-Fußballer von Eintracht Norderstedt am 13. Spieltag gegen den SSV Jeddeloh (14.). Nach   vier sieglosen Spielen (3 Niederlagen/1 Unentschieden) gelang der Elf von Trainer Dirk Heyne endlich  wieder ein Dreier. „Das war ganz wichtig für uns. Mit einem guten Torwart und einem guten Abwehrverhalten haben wir das 1:0 über die Bühne gebracht“, atmete Dirk Heyne auf. Sinisa Veselinovic stand in der 60. Minute goldrichtig, als er einen Abpraller aus kurzer Distanz zum Tor des Tages über die Linie drückte – sein sechster Saisontreffer. Das Tor der Norderstedter hütete erstmals Neuzugang Nick Nürnberger (kam vom VfL Wolfsburg II), da Stammkeeper Johannes Höcker (Gelenkkap-seleinriss) verletzt ausfiel. Und er vereitelte mehrfach einen Treffer der Gäste (38., 41., 66., 78., 81.). „Es freut mich, dass Nick jetzt einmal zeigen konnte, weswegen wir ihn geholt haben“, so Ex-Keeper Heyne über seinem Torhüter. Glück hatte der Schlussmann allerdings in der 19. Minute, als bei einem Lindemann-Freistoß der Pfosten retten musste. Die Gastgeber bekamen wie in den vergangenen Wochen kaum vernünftige Aktionen im vorderen Bereich hin. Einen Freistoß von Tayfun Can lenkte SSV-Torhüter Maaß um den Pfosten (24.). Nick Brisevac probierte es in Hälfte zwei  volley aus zehn Metern – vorbei (63.). Auch ein Schuss von Deran Toksöz verfehlte sein Ziel (76.).
 In der Nachspielzeit vergab Jan Lüneburg noch eine gute Chance. „In der 2. Halbzeit sind wir oft zum Abschluss gekommen. Nur in den letzten 15 Minuten ist es noch einmal eng geworden“, analysierte Heyne.
Eintracht macht durch den Sieg einen Sprung von Platz 15 auf elf (4 Siege/4 Unentschieden/5 Niederlagen). Am Sonntag (14. Oktober, 15 Uhr, ) geht es zu Aufsteiger und Schlusslicht UL Lupo Martini Wolfsburg.

 

Goldener Oktober: Sonnenschein

10. Oktober

Norderstedt (rug) Alle Beteiligten waren wieder hocherfreut:  Das diesjährige Erntedankfest konnte bei strahlendem Sonnenschein gefeiert werden. Der große Festumzug mit den bunt geschmückten, historischen Erntefahrzeugen startete von der Paul-Gerhardt-Kirche, von wo aus die Erntekrone in Begleitung von vier kleinen Mädchen des Kinderkirchenchores zum Rathaus gebracht wurde. Begleitet vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Glashütte ging es zum Rathausplatz, auf dem sich schon hunderte Schaulustige versammelt hatten, um den Zug zu begrüßen. Im Anschluss wurde die Erntekrone nach Dankesworten des Ortsbauernverbandes und Stadtpräsidentin Kathrin Oehme und zu den Klängen des Frauchenchores Norderstedt und des Chors „De Steertpogg-Sängers“ in der Rathauspassage aufgezogen. Hier wird sie bis in den Advent hängen bleiben.
 Auf dem Rathausmarkt herrschte derweil buntes Treiben, die vielen Besucher drängten sich um die Erntewagen, um einen der begehrten Kohlköpfe oder einen Sack Kartoffeln zu ergattern. Auch die von den Landfrauen verteilten Äpfel, Birnen und Blumensträuße waren in kürzester Zeit vergriffen.
 „Das war wieder eine schöne und gelungene Veranstaltung“, waren sich alle Teilnehmer einig und so freut man sich auf das nächste Jahr, dann feiert der Erntedankumzug bereits  sein 36. Bestehen.

Hunderte Norderstedter begrüßten am Sonntag den großen Erntedankzug auf dem Rathausplatz. Foto: Rugbarth

 

„Matz ab“ – Fußball-Geschichten

04. Oktober

Für seinen Freund und Stammtisch-Weggefährten Holger Schur-bohm (rechts) und dessen Sohn Henning signiert Dieter Matz (Mitte) einige seiner Bücher. Foto: vpu

Norderstedt (vpu) Den ehemaligen HSV-Trainer Ernst Happel, Stürmer Horst Hrubesch, Felix Magath, den Journalistenkollegen und DFB-Sprecher Wolfgang Niersbach (bevor er DFB-Präsident wurde), Erich Ribbeck, Franz Beckenbauer und natürlich Manni Kaltz – der Norderstedter Sportjournalist und langjährige Abendblatt-Reporter Dieter Matz kennt sie alle. Und nicht nur die aktuellen und ehemaligen Spieler seines Vereins, dem HSV. Darüber erzählt er in seinem jetzt erschienenen Buch „Matz ab“.
Begonnen hatte übrigens „alles“ beim HEIMATSPIEGEL noch im Rugenbarg. Dort hatte sich Matz als Sportreporter beworben und Chefredakteur Peter Paletta erkannte sofort das Wissen und die flotte Schreibe, die Dieter Matz schon inne hatte. Dann wurde der Springer-Konzern auf den Mann aufmerksam und machte ihm ein Angebot. Es folgte Berichterstattung aus dem regionalen Bereich, dann die Bundesliga, dann sogar Europameisterschaften und Weltmeisterschaften. „Wenn Du den Job annimmst, dann wird das Flugzeug zu Deinem Wohnzimmer“, hatte einmal ein Bundesligatrainer Dieter Matz prophezeit. Jetzt signierte der Norderstedter für seinen alten Stammtischfreund Holger Schurbohm (Elektro-Alster-Nord) einige seiner Bücher.
„Eigentlich hätte ich schon in einem halben Jahr fertig sein können. Es sprudelte einfach so aus mir raus. Doch es wurde ein Jahr daraus. Und ich könnte glatt noch ein zweites schreiben“, fügt er augenzwinkernd an.  Der geborene Reinbeker und dann Norderstedter aus Leidenschaft hat die Geschichten alle im Kopf und kann sie so herausschütteln. Einzig einige Daten musste er „nachschlagen“, weil Zahlen „nicht so ganz mein Ding sind.“
Im Oktober 1958 sah der heute 70-Jährige sein erstes HSV-Spiel in der Oberliga-Nord. 1959 dann ein nervenaufreibendes HSV-Match auf dem damaligen Rothenbaum-Sportplatz. In den vielen Jahren erlebte der leidenschaftliche Sportjournalist mit dem Herzen für die „Raute“ viele Höhen und Tiefen bei seinem HSV.  Deswegen listet er auch ganz akribisch  die Fehleinkäufe des HSV auf. In seinem ebenfalls legendären Internet-Blog „Matz ab“ hagelte es nach schlechten Spielen des HSV auch derbe Kritik an Spielern und besonders am Vorstand.