Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

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Stadtpark Norderstedt

Schnee lockte zum

11. Dezember: 

Norderstedt  (blb) Der Stadtpark Norderstedt hat seine besonderen Reize natürlich auch im Winter, was an diesem weißen Wochenende viele Menschen zu einem Spaziergang um den See im in der Sonne glitzernden Schnee nutzten. So wie Annette und Martin Holst aus Norderstedt, die mit Söhnchen Jonas (1 1/2 Jahre) im Kinderwagen auf dem Rundweg um den See unterwegs waren. „Wir wohnen hier gleich um die Ecke, da nutzen wir den Stadtpark und seinen See öfters für einen Spaziergang. Das bietet sich ja geradezu an“, sagt Annette Holst.
Am Wochenende kam zunächst noch etwas Schnee hinzu, bevor Regen die weiße Pracht vorübergehend wieder zusammenschmelzen ließ. Im „Haus am See“ wärmten sich manche Spaziergänger bei einem Glühwein. Den milden Temperaturen zum Wochenanfang sollen wieder Minusgrade und noch etwas Schnee folgen. Zeit, erneut durch den winterlichten Stadtpark zu wandern.

Oldie-Frühschoppen in der

06. Februar

Als Ersatz für Heppo Steel rockten die Saints in Action die Bühne. Foto: atw

Norderstedt (pmi) Am 3. Februar  fand der 34. Oldie-Frühschoppen in der MOORBEK PASSAGE in der Rathausallee 35 – 39 im Quartier Norderstedt-Mitte statt.
Rund 1 000 Besucher haben am Sonntag von 11 bis 15 Uhr in der Mall der Passage, die mal wieder zur Konzerthalle umfunktioniert wurde, zur Musik der 50er- und 60er-Jahre getanzt.
 Eigentlich sollte Heppo Steel seinen 34. Frühschoppen in der MOORBEK PASSAGE bestreiten, aber der Lokalmatador musste krankheitsbedingt leider absagen. „Wir wünschen Heppo auf diesem Wege eine gute Besserung“, so Thomas Will.
Der Werbeberater der Passage engagierte kurzfristig die Band „Saints in Action“ als Ersatz.
Als weiteres Highlight waren  „Suzie & The Seniors“ bereits im vierten Jahr dabei. „The Saints in Action“ und „Suzie & the Seniors“ begeisterten die Besucher im Wechsel mit handgemachter Musik. Der Frühschoppen startete pünktlich um 11 Uhr und endete nach 15 Uhr mit Zugaben von Suzie & the Seniors. Für das leibliche Wohl der Musikfans sorgten das Moorbek Café und ein Gastronomiestand in Höhe des Reisebüros in der Passage.

 

„Bimba“ und „Simba“

06. Februar

„Simba“ Foto: pmi

Norderstedt (rug) „Bimba“ –  weiblich –  ist kastriert und zirka  fünf  Jahre alt. Ihr Fell ist  rot-beige. „Bimba“ braucht etwas um warm zu werden, dann aber lässt sie sich gern mal beschmusen.  Sie ist anfangs zurückhaltend, ist aber neugierig und mutig. In der großen Katzengruppe wird sie gern mal zur „Ziege“ und knurrt die anderen an, besonders wenn es ums Futter geht. Sie benötigt unbedingt Freigang.
„Simba“ ist ein großer beige-roter Kater, super schmusig und zahm. Er lässt sich gleich kuscheln und schnurrt, auch wenn er den Menschen gar nicht kennt. Er hatte vor ein paar Jahren mal einen Unfall, bei dem der Schwanz verletzt war. Wer es wagt, seinen Schwanz anzufassen, der kriegt Haue von ihm. „Simba“ möchte unbedingt Chefkater sein und den Mensch für sich allein haben, er wird vermittelt nur als Einzelkater mit  Menschenbezug und Freigang.
Info: Strassentiger Nord e.V., Tel. 0 40/3 20 46 97 43 (Norderstedt), www.strassentiger-nord.de

 

Zweitwohnungssteuer auch in

06. Februar

Sven Wojtkowiak fordert die Abschaffung der Zweitwohnungssteuer in Norderstedt. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Der Vorsitzende von Haus & Grund Norderstedt, Sven Wojtkowiak, hatte schon lange im Interesse aller Norderstedter Grundeigentümer seine Kritik an der Erhebung der Zweitwohnungssteuer geäußert. Um so mehr überraschte ihn es jetzt, dass das Schleswig
Holsteinische Oberverwaltungsgericht die grundsätzliche Rechtswidrigkeit feststellte (Aktenzeichen: 2 LB 90/18 und 2 LB 92/18).
So erläuterte hierzu auch der Verbandsvorsitzende von Haus & Grund Schleswig-Holstein, Rechtsanwalt Alexander Blažek: „Es verstößt gegen den
Gleichbehandlungsgrundsatz aus Artikel 3 des Grundgesetzes, wie die Zweitwohnungssteuer in vielen Gemeinden Schleswig-Holsteins – auch in Norderstedt – erhoben wird.“
Der Norderstedter Verein Haus & Grund  empfiehlt jedem Betroffenen, spätestens jetzt mit Hinweis auf diese Entscheidung gegen die aktuellen Zweitwohnungssteuerbescheide Widerspruch zu erheben.
So ist  Sven Wojtkowiak der Meinung, „dass Norderstedt hingegen die Zweitwohnungssteuer nicht nachbessern, sondern abschaffen sollte. Wahrscheinlich koste die künftige, rechtmäßige Erhebung mehr Geld als sie dem Haushalt einbringe.“ Vor diesem Hintergrund hat Haus & Grund Norderstedt die FDP-Fraktion in der Stadtvertretung angeregt, einen Antrag einzubringen, um den weiteren Versand von Bescheiden und Erhebungsfragebögen der Verwaltung umgehend zu stoppen.
„Das verständliche Ziel aller Norderstedter Parteien, zur Einführung der Zweitwohnungssteuer aus dem Jahre 2016 jene Mitbürger zur Ummeldung zu bewegen, welche ausschließlich einen Zweitwohnsitz in unserer Stadt gemeldet hatten, sei lange erreicht“, so Sven Wojtkowiak weiter.
Haus & Grund ist mit   1 800 Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümern einer der mitgliederstärksten Vereine in
Norderstedt. Die Mitglieder stehen für einen Anteil von 20 Prozent am Norderstedter Wohnungsmarkt. Der seit über 70 Jahren bestehende Verein hat seine Geschäftsstelle in der Ochsenzoller Straße 114 in Norderstedt.
Der Verein organisiert sich über den schleswig-holsteinischen Landesverband mit über 90 Ortsvereinen und 68 000 Mitgliedern. Nach dem Grundsatz „Wir vertreten Ihre Interessen“ sieht sich der Verband als eine starke Solidargemeinschaft, die für jeden individuell da sein will.

 

Gefahren der Handynutzung

06. Februar

Ein Blick aufs Smartphone und schon ist es passiert: Ablenkungen können zu schweren Verkehrsunfällen führen. Foto: djd/www.BGETEM.de

Norderstedt (djd) Nur einen kurzen Augenblick war der Fahrer abgelenkt. Doch schon dieser Moment war beinahe zu lang. Bremsen quietschen. Das Auto kommt zwar vor dem Hindernis noch rechtzeitig zum Stehen. Doch ein Rollerfahrer muss ausweichen und prallt frontal mit einem Radfahrer zusammen. Zum Glück passiert das alles nur im Film. Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) will mit dem Clip für mehr Aufmerksamkeit im Straßenverkehr und bei der Arbeit sensibilisieren. Zu sehen ist das beeindruckende Video auf dem Verbraucherportal Ratgeberzentrale unter www.rgz24.de/unfall, hier gibt es zudem weitere, sinnvolle Tipps rund ums Thema Unfallverhütung. Denn tatsächlich ereignen sich tagtäglich viele ähnliche Unfälle im Straßenverkehr.
Rund ein Drittel aller Verkehrsunfälle werden durch Ablenkung verursacht. Das zeigen dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) zufolge Unfallanalysen aus der Schweiz. „Auch bei der Arbeit spielt das Thema eine immer größere Rolle“, sagt Olaf Petermann, Vorsitzender der Geschäftsführung der BG ETEM. Vor allem Nachrichten auf Smartphones sorgen für große Ablenkung, so Petermann. Verkehrsteilnehmer, die nicht auf das Geschehen ringsherum achten, sondern nur mit sich und dem Handy beschäftigt sind, gefährden sich selbst und andere. Auch bei der Bedienung von Maschinen kann dies schmerzvoll ausgehen.
Gerade Jugendliche sollen über diese Risiken informiert werden. Immerhin ereigneten sich nach Zahlen der BG ETEM im Jahr 2013 rund 13 000 schwere Arbeits- und Wegeunfälle mit jungen Berufstätigen unter 25. Mit dem Videoclip wird daher die Kampagne „Ein Unfall ändert alles – Du bestimmst das Risiko“ fortgesetzt. Unter www.ein-unfall-ändert-alles.de gibt es mehr Informationen und Berichte von realen Unfallopfern. Ihnen erging es vielfach nicht so gut wie den Darstellern des Videos – denn dies waren Stuntmen, die gut auf die Situation vorbereitet waren. Gedreht wurde das Video in der City von Frankfurt am Main, wo kurzzeitig sogar Straßen gesperrt wurden.

 

Dirigentenwechsel beim Symphonischen

06. Februar

Bernhard Volk wurde beim Jahresausklangskonzert mit viel Applaus verabschiedet. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Die beliebten JahresausKlänge waren ein guter Anlass für den Stabwechsel, der beim Symphonischen Blasorchester Norderstedt ansteht. Nach 16 Jahren am Dirigentenpult des Norderstedter Orchesters hat Bernhard Volk den Dirigierstab an Dominik Fakler übergeben, der am 18. Januar die Probenarbeit startet.
Zuvor durfte das Publikum noch einmal ein musikalisches Feuerwerk erleben. Im Abschiedsprogramm standen die beliebtesten Stücke, die Bernhard Volk während seiner Tätigkeit aufgelegt hatte. Das Publikum erfreute sich bei „Einzug der Gäste aus Tannhäuser“, „Walzer Nr. 2 aus der Jazzsuite“, „Hobbits aus Herr der Ringe“, „El Camino Real“, „Pirates of the Caribbean“ sowie Medleys von Udo Jürgens bester Unterhaltung. Auch fehlten nicht die bekannten Hits aus den Musicals „König  der Löwen“ und „Phantom der Oper“.
Unter der Stabführung von Bernhard Volk hatte sich das Symphonische Blasorchester Norderstedt (SBN) zu einem der leistungsfähigsten Orchester in Norddeutschland entwickelt. Eindrucksvolle Konzerte und sehr gute Bewertungen bei Wertungsspielen zeugen von seiner hervorragenden Arbeit mit den Musikern. Die Teilnahme am Deutschen Orchesterwettbewerb 2016 mit dem hervorragenden 4. Platz unter den besten deutschen Orchestern war dabei sein persönliches Highlight mit dem SBN. Aus Dank und Anerkennung ernannte ihn das SBN zum Ehrendirigenten.
Volk ist seit vielen Jahren Stage-Musicaldirektor in Hamburg. „In dieser Position war er seit einiger Zeit jedoch auch deutschlandweit eingesetzt und zukünftig sogar weltweit, so dass wir mit Gastdirigenten gearbeitet haben und uns nun letztendlich zu dem Dirigentenwechsel entschlossen haben“, erzählt Jens Becker, 1. Vorsitzender des Musikverein Norderstedt e.V., dem das SBN angehört.
Dominik Fakler stammt gebürtig aus der Blasmusikhochburg Baden-Württemberg und bringt beste Erfahrungen der Blasmusikszene mit. Der 41-jährige Musiklehrer und Trompeter aus Hamburg hat Studienabschlüsse unter anderem in Dirigat, Trompete und Schulmusik und dafür die Musikhochschule Lübeck, das Richard-Strauss-Konservatorium München, die Hochschule für Musik und Theater München sowie die Eastman School of Music Rochester in New York absolviert.
Einen ersten Eindruck konnten sich die Gäste der JahresausKlänge machen, als Fakler bei der Stabübergabe den Radetzkymarsch dirigierte. Wenn Sie den neuen Dirigenten und das Symphonische Blasorchester Norderstedt erleben möchten, haben Sie beim Frühjahrskonzert am 4. Mai in der TriBühne Norderstedt Gelegenheit dazu. Tickets erhalten Sie beim Ticketcorner Norderstedt oder online bei Reservix.de.

 

Musikanlagen für

06. Februar

Im Beisein von Bürgermeister Jürgen Lamp (4.v.r.) übergaben Mitglieder der Bürgerstiftung beide Musikanlagen an Schulleiterin Mari Fehrs (3.v.l.) Foto: pmi

Tangstedt (cbl) Musik spielt in der Grundschule Tangstedt eine zunehmende Rolle – lediglich die Ausstattung ließ bisher zu wünschen übrig. Die Bürgerstiftung Tangstedt unterstützt seit einigen Jahren die Kinder- und Jugendarbeit im Ort und sorgte nun für zwei hochwertige Musikanlagen im Wert von etwa 10 000 Euro.
Der stattliche Betrag setzt sich aus den Einnahmen des herbstlichen Benefizkonzertes sowie privater Spenden zusammen – auch die Gemeinde sowie der Schulverein beteiligten sich an den Kosten.Eine Anlage mit Mischpult und Lautsprechern erhält ihren festen Platz in der Aula, kommt dort bei Elternabenden, Theateraufführungen und im Musikunterricht zum Einsatz – bei Bedarf auch bei den Proben des neuen Schulchors, den Schulleiterin Mari Fehrs initiiert hat.
Eine weitere Musikanlage in einer mobilen Variante wird künftig in der Turnhalle als auch bei Außenveranstaltungen wie etwa dem Sommerfest oder bei sportlichen Wettkämpfen genutzt werden.

 

Mit gutem Auge und ruhiger

06. Februar

Die besten norddeutschen Schützen waren zu den Norderstedt-Open gekommen. Foto: meg

Norderstedt (meg) Bereits zum 15. Mal lud die BSG Stadtwerke Norderstedt zum Finaltag der Norderstedt Open im Luftgewehr- und Luftpistolenschießen ein. Die besten 16 Teilnehmer   jeder Disziplin traten im Finale zum zweiten Mal im Schützenhaus am Schierkamp an.  „Man sagt, es sei hier viel familiärer. Außerdem haben wir hier   auch eine elektronische Anlage“, erklärt Jürgen Schumacher, 1. Vorsitzender der BSG.
Geschossen wurde auf eine 25 Meter entfernte elektronische Zielscheibe.  „Ich schieße schon seit 32 Jahren. Um sein Ziel zu erreichen muss man die Ruhe bewahren. Da gibt es verschiedene Übungen das zu trainieren. Wichtig ist die richtige Atemtechnik oder auch das Anspannen der Muskeln“, verrät Jenny Potratz (SFC Ottendorf), die gemeinsam mit ihrem Freund Christian Hirsch (SFC Ottendorf) in der offenen Klasse mit dem Luftgewehr an den Start ging. „Ich bin das erste Mal hier. Letztes Jahr war ich leider verletzt. Ich finde es richtig klasse und sehr gut organisiert“, lobt Potratz. Thomas Stödter von der BSG Stadtwerke Norderstedt ist 1992 durch seinen Bundeswehrdienst zum Schießsport gekommen. „Für mich ist es die Präzision die diesen Sport ausmacht.“ Als Teamleiter vom SC 69 Rüningen war Markus Schwieger am Schierkamp dabei: „Die Herausforderung ist die Konzentration. Das Atmen und die Ruhe bewahren. Und das mitunter bei schlechten Bedingungen und sehr vielen Menschen.“ Julia Schwieger holte sich den Titel im Luftgewehr A-Finale.
Einer der erfolgreichsten Klubs aus der Umgebung ist der SV Moisburg, der mit elf Schützen angereist war. Der Verein verfügt über 250 Mitglieder und hat für 1,5 Millionen Euro ein eigenes Schießsportzentrum gebaut: „Der Erfolg liegt bei uns darin, dass wir immer wieder Schützen zu Kreis-, Landes- und auch Deutschen Meisterschaften schicken können. Allein 80 Schützen kommen auch regelmäßig zum Training“, berichtet Ehrenpräsident Erich Tauber. Kein Wunder, dass Moisburgs Angelika Nehter gleich einen Doppelerfolg feierte. Sie gewann sowohl das Finale der Luftgewehr Auflageschützen als auch die Konkurrenz mit der Luftpistole.
Bemerkenswert war auch der dritte Platz des 84-jährigen Helmut Schümann (SV Roland Bad Bramstedt) bei den Luftgewehr Auflageschützen.  Bei den Jugendlichen gewann Monja Neder (SB Freiheit Osterode). Die Schülerklasse gewann Hannes Dohm (SSV Kassau).

 

Maike Rotermund: Von der

06. Februar

Norderstedt (blb) Verspätete Auszeichnung für Maike Rotermund. Die Sport-Koordinatorin der Norderstedter Werkstätten erhielt für ihre jahrelange  überaus engagierte Arbeit mit Menschen mit Behinderung die Bürgermedaille der Stadt Norderstedt. Üblicherweise wird diese im Rahmen des Neujahrsempfangs feierlich vor großem Publikum in der TriBühne überreicht. Da die Trägerin der mit 1 000 Euro dotierten Auszeichnung dort nicht anwesend sein konnte, überreichten Stadtpräsidentin Kathrin  Oehme und Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder die Medaille samt Urkunde und Ehrennadel im Rahmen des wöchentlichen Pressegesprächs nachträglich, aber nicht minder feierlich.
Begonnen hatte alles vor 35 Jahren, als die Erzieherin, die ursprünglich im Kita-Bereich arbeiten wollte, eine auf zwei Jahre befristete ABM-Stelle bei den Norderstedter Werkstätten antrat. Schnell erkannte der damalige Leiter Hans Kohn Rotermunds Affinität zum Sport, schließlich war sie in der Leichtathletik-Abteilung des SV  Friedrichsgabe aktiv und hatte dort auch schon Kindergruppen geleitet. So begann der Aufbau von Breitensportgruppen  in den Werkstätten  von Floorball über Fußball bis hin zu Radsport und Leichtathletik.  2004 hielt mit der  Gründung des Landesleistungszentrums  für Schleswig-Holstein der Leistungssport Einzug in die Werkstätten.  Es folgten Teilnahmen an den Special Olympics auf nationaler Ebene  mit zahlreichen Medaillen sowie an den Weltspielen in Shanghai (2007), Athen (2011) und Los Angeles (2015). In diesem Jahr reist Maike Rotermund mit Valentina Beck zu den Weltspielen nach Abu Dhabi (der HEIMATSPIEGEL berichtete). Am 8. März geht es los.
Stadtpräsidentin Oehme sagte in ihrer Laudatio: „Sie tragen dazu bei, dass Barrieren in den Köpfen fallen und zeigen den Sportlern, dass sie etwas wert sind.“ Rotermund habe das Thema Behinderung, nicht nur in Norderstedt, auch bei „normalen“ Menschen in den Köpfen bewusst gemacht. OB Roeder ergänzte: „Sie sind eine herausragende Wegbereiterin für Inklusion im Sport.“
Die Geehrte, die bereits im vergangenen Jahr zur „Schmugglerin des Jahres“ ausgezeichnet und 2006 in die Bürgerrolle des Kreises Segeberg aufgenommen wurde, zeigte sich sichtlich gerührt: „Die Bürgermedaille ist für mich das Olympia.“ Zum Dank überreichte Maike Rotermund Oehme und Roeder einen Bildband  von der Teilnahme der Athleten der Norderstedter Werkstätten an Special Olympics auf nationaler Ebene in Kiel 2018.  Dazu waren auch die Schüler der Grundschule Heidberg mit ihren Eltern in acht Reisebussen als Fans angereist. Die Sportler der Werkstätten  treiben mit den Kids im Rahmen einer Kooperation einmal in der Woche gemeinsam Sport.
Apropos Fans: Am 22. März um 11.05 Uhr wird Valentina Beck aus Abu Dhabi zurück am Airport Hamburg erwartet.

Große Freude bei Maike Rotermund (Mitte) über die Bürgermedaille, die Stadtpräsidentin Kathrin Oehme und Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder (re.) überreichten. Foto: blb

 

5 000 Ausbilderstunden für

30. Januar

Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder (li.), Stadtpräsidentin Kathrin Oehme (re.) und Jugendfeuerwehrwartin Sabine Laubner bei der Jahreshauptversammlung der Jugendwehr. Foto: büh

Norderstedt (büh) So viel Norderstedter Politprominenz hatte sich bei der Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr (JF) wohl lange nicht blicken lassen: Neben Stadtpräsidentin Kathrin Oehme (CDU) hatten auch Peter Holle, Vorsitzender des Hauptausschusses und Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder neben Jugendfeuerwehrwartin Sabine Laubner Platz genommen. Weitere Partei-Vertreter saßen zwischen den  Vertretern der Ortswehren, den Ausbildern, Jugendlichen der Jugendfeuerwehr und ihren Eltern.
Derzeit sind 55 Kinder und Jugendliche in Norderstedt in der Feuerwehr aktiv. „45 Jungen und zehn Mädchen –  Durchschnittsalter 14,7 Jahre. 35 Schulungsdienste, 41 Sonderdienste, sieben Tage Sommerfahrt. Weit über 5 000 Stunden haben die Ausbilder für die Nachwuchsförderung der Einsatzabteilungen investiert“, resümiert Sabine Laubner in ihrem Jahresbericht. Sie betont, dass die Helfer jedoch oft auch „Retter in der Not“ gewesen seien.
„Und das nicht nur für unsere Jugendlichen. Immer häufiger finden auch Eltern den Weg zu uns, um unseren Rat und unsere Meinung zu hören. Diese Gespräche sind in der aufgewendeten Zeit gar nicht enthalten.“ Daher dankte sie auch allen Ausbildern für ihre Unterstützung im vergangenen Jahr.
Jürgen Klingenberg betonte, dass viele heutige Führungskräfte einst in der Jugendfeuerwehr waren: „Also haltet Euch ran“, rief er in Richtung der 35 erschienenen Jugendlichen, „dann wird mal eine oder einer von Euch hier vorn stehen und Ansprachen halten.“
Bei der Versammlung wurden sieben Anwärter in die Jugendfeuerwehr aufgenommen, zwölf Jugendliche sind offiziell übernommen worden, acht verlassen die Jugendfeuerwehr in die Ortswehren Harksheide und Garstedt.
Oberbürgermeisterin Roeder freute sich: „Nachwuchssorgen, wie viele andere Städte sie haben, kennen wir hier nicht. Wir haben eine Warteliste. Es gibt also mehr Jugendliche mit Interesse, als derzeit ausgebildet werden können“.
 Roeder dankte den 16 Ausbildern von Herzen im Namen der Stadt.  Jugendgruppenleiter Steffan Kahl räumte seinen Platz am Podium, da die Jugendlichen Nico Reinhardt neu in den Vorstand gewählt  hatten. Viel Beifall gab es für Florian Wallat, der aus privaten Gründen aufhört.  René Freiberg (47), seit 2009 stellvertretender Jugendwart, übergab das Amt an Volker Berwind (59). Er ist schon seit 2000 als Ausbilder in der Jugendfeuerwehr tätig. Vorgänger Freiberg, Dienstleister im Heizungsbau, muss vor allem aus beruflichen Gründen kürzertreten, wird aber weiterhin als Ausbilder zur Verfügung stehen.

 

„Alte Liebe“ im Duvenstedter Salon

30. Januar

Harald Maak und Janette Rauch lesen am 1. Februar aus dem Roman „Alte Liebe “ im Duvenstedter Salon. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Der Roman von Elke Heidenreich und Bernd Schröder „Alte Liebe“ wird am Freitag, 1. Februar, im Duvenstedter Salon präsentiert. Prominente Gäste werden aus diesem Roman lesen.
„‚Alte Liebe‘ ist ein leicht dahinfließender Dialogroman, in dem Lore und Harry, die Pro-tagonisten des Romans, poltern, räsonieren, grummeln und gurren. Sie leben seit 40 Jahren zusammen und ausgelöst durch die dritte Hochzeit der Tochter stellen sie sich selbst und dem anderen die nötigen Fragen, um mit dem Leben klarzukommen.
Die Schauspieler Janette Rauch und Harald Maak sind die Protagonisten dieser Literatur-Performance. Beide haben sich vor einigen Jahren bei den Dreharbeiten zu der ZDF-Serie „Notruf Hafenkante“ kennen gelernt und gehen seitdem zwischendurch gern auf
Lesereise.
Die Lesung findet im Max-Kramp-Haus, Duvenstedter Markt 8 in 22397 Hamburg statt. Beginn: 19  Uhr, Einlass: 18.30 Uhr, Eintritt: Mitglieder: 5 Euro,  Gäste:  15 Euro.€
Karten gibt es nur an der Abendkasse.

 

Norderstedt spielt begeistert

30. Januar

Silke Brachmeyer (links) hat vor 15 Jahren den Spieletag in Norderstedt initiiert, jetzt übergibt sie die Hauptorganisation an Marcus und Kirsten Röhrs. Foto: bet

Norderstedt (bet) Die Ideen gehen den Spieleerfindern offensichtlich nie aus: auch 2019 begeistern sie en masse mit raffinierten Regeln, Figuren und immer ausgeklügelteren Materialien: Zu erleben war das beim diesjährigen Spielefest  „Norderstedt spielt“, dass zum 15. Jubiläumswochenende rund 700 Spielbegeisterte anzog. So mussten etwa bei „Cool Runnings“ die Spieler schnell ins Ziel kommen, sonst drohte Gefahr, dass die eigene Spielfigur wegschmilzt. Denn hier werden tatsächlich Eiswürfel als Spielsteine benutzt.
„Wenn ich auf die erste Zeit des Spieletages zurückblicke, dann hätte ich mir nie träumen lassen, dass so viele Menschen zusammen Spaß an Gesellschaftsspielen haben könnten“, verrät Initiatorin Silke Brachmeyer. Sie hatte nach einem Kindergottesdienst die Idee, einen Spieletag und das spätere Spielefest zu veranstalten, besuchte seit 2004 jedes Jahr regelmäßig die Spielmesse in Essen für jeweils eine Woche, um die neuesten Spiele durchzuspielen und für Norderstedt zu ordern. 700 Spiele können deswegen die Norderstedter durchspielen, allein 200 davon aus den aktuellen Neuheiten. „Ich bin stolz auf diesen Spieletreff, gebe jetzt aber die Organisation nach 15 Jahren an Kirsten und Marcus Röhrs ab und bin nur noch für den Spieleflohmarkt verantwortlich. Natürlich blicke ich mit einem traurigen Blick zurück.“ Spiele die sie begeistern, sind Worker Placement- sowie intelligente Würfelspiele, die kleine Glücksmomente bieten. „Beim Spielen muss man sich aber noch unterhalten und miteinander lachen können, das ist es wohl auch, was unsere Spielgäste verbindet“, verrät Silke Brachmeyer.

 

Sternsingermobil machte Stopp

30. Januar

Susanne Zander (Mitte) leitete die Kinder im Sternsingermobil bei Spielen an, sie kommt auf Anfrage bundesweit auch zu Schulen mit dem Mobil. Foto: bet

Norderstedt (bet) Die Aktion Dreikönigssingen ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. Gestartet wurde damit 1959, seitdem haben Sternsinger zusammen eine Milliarde Euro gesammelt. Die Sternsingeraktion 2019 steht unter dem Motto „Engagement für  körperlich und geistig behinderte Kinder in Peru“.
Ausgrenzung erleben diese Kinder in Südamerika tagtäglich, im Zentrum „Yancana Huasy“, das von den Sternsinger unterstützt wird, erhalten sie stattdessen Unterstützung und erleben Fürsorge und Geborgenheit. Auch 50 Sternsingerkinder aus Norderstedt hatten sich im Dezember an Aktionen beteiligt und sind immer gern gesehene Gäste etwa bei Neujahrsempfängen, um dort Spendengelder zu sammeln. 12 808 Euro sammelten sie beim diesjährigen Dreikönigssingen in St. Hedwig – ein neuer Rekord. 30 Jahre gibt es die Sternsinger allein in der katholischen Kirchengemeinde St. Hedwig, die anlässlich des Jubiläums das Sternsingermobil zu Gast hatte. Abwechslunsgreiche Spiel- und Mitmachangebote, durchgeführt von Susanne Zander vom Kindermissionswerk, lockten einige Besucher des Familiengottesdienstes  in den Truck. 2010 und 2012 waren Busse aus dem Senegal und ein Geländekrankenwagen im Namen der Sternsinger unterwegs.
Wo das Sternsingermobil aktuell hält, hängt davon ab, wer es anfragt. „Das ist das Prinzip der Aktion Dreikönigssingen –  die Kinder und Jugendlichen gehen zu den Menschen und so macht es auch unser Mobil, denn es wirbt vor Ort in den Gemeinden, Städtbe oder auch bei Schulen für die Aktion und macht deutlich, wie wichtig der Einsatz der Sternsinger ist“, sagt Susanne Zander. Bisher war sie 2019 mit ihrem Truck in Kiel, Eutin und jetzt in Norderstedt.
 Einen Tag später stoppte sie in  Hamburg-Langenhorn. Es sei wichtig, dass wir uns als Deutsche Katholische Jugend bewegen und auf die Menschen zugehen“, ergänzt Susanne Zander.
Zum Jahreswechsel waren  300 000 Sternsinger bundesweit unterwegs, in 27 deutschen Bistümern gehen Mädchen und Jungen in den Gewändern der Drei Heiligen Könige von Tür zu Tür, singen, segnen und sammeln Geld für Kinder in Not. Das Sternsingermobil kann unter Telefon 02 41/44 61 14 angefragt werden, es findet   auf einer Standfläche von etwa 5 x 8 Meter  Platz auf einem Schulhof oder auf   einem Marktplatz.

 

Hrubesch tippt auf Bayern

30. Januar

Eintracht Präsident Reenald Koch (li.) begrüßte Ex-HSV-Star Horst Hrubesch im Vereinsheim zum Grünkohlessen. Dieter Matz (re.) stellte die Fragen. Foto: blb

Norderstedt (blb) Großer Andrang bei Fußball-Regionalligist Eintracht Norderstedt. Hier ging‘s, organisiert von Eddy Münch,  einmal nicht um Tore und Punkte, sondern um das traditionelle Grünkohlessen für die Freunde und Förderer. Prominenter Gast war das ehemalige Kopfball-Ungeheuer des Hamburger SV Horst Hrubesch, der mit den Rothosen drei Meisterschaften sowie als Höhepunkt den Europapokal der Landesmeister gewonnen hatte und in seiner Trainer-Karriere Olympia-Silber in Rio gewann und zuletzt die strauchelnde Damen-Nationalmannschaft auf Vordermann gebracht hatte.
„Die Fußball-Rente fällt mir leicht, denn endlich wird mein Tag nicht mehr von anderen bestimmt“, erzählte Hrubesch Dieter Matz, den die Eintracht als Moderator des Abends engagiert hatte. Klar, dass es ein wenig um das Gestern und Heute im Fußball ging. Hrubesch putzte seine Schuhe in der erfolgreichsten HSV-Ära unter Branko Zebec und Ernst Happel  noch selbst – weil er seine Schwester nicht mit 20 Pfennig bestechen konnte, dieses für ihn zu machen. „Die Spieler bekommen heute alles abgenommen“, sagte Hrubesch und sagte auch: „Was immer gleich bleibt ist, dass ein Spieler wissen muss, dass er nicht ohne die Mannschaft spielen kann, die Mannschaft aber sehr wohl ohne ihn:“ Und: „Fußball muss Spaß machen, sich gemeinsam zu quälen, dann  kann man als Mannschaft erfolgreich sein“.
Zur aktuellen Entwicklung beim HSV äußerte Hrubesch sich  über Trainer Hannes Wolff. Den hält der Europameister von 1980 für einen guten Mann, da er ihn  aus seiner Arbeit in der Jugend bei Borussia Dortmund kennt.  „Dort hat er einen guten Job gemacht“. Die am Tag nach der Veranstaltung anstehende Präsidentenwahl wollte Horst Hrubesch dagegen nicht einordnen: „Dazu bin ich zu weit weg, Marcell Jansen kenne ich zum Beispiel gar nicht persönlich“. 
Einen in Hamburg nicht ganz populären Bundesliga-Tipp hatte er dann  noch: Meister, glaubt Hrubesch, wird am Ende doch der FC Bayern. Dann gab’s Grünkohl satt.