Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Theater Life präsentiert das

13. November: 

Norderstedt  (blb) Das Weihnachtsmärchen des Theaters Life steht mitten in der Vorbereitung und bereits am Sonnabend, 24. November, um 16 Uhr feiert das Dornröschen-Musical „Wachgeküsst“ von Christian Berg und Melanie Herzig (Musik von Konstantin Wecker) Premiere im Festsaal am Falkenberg.
Die Geschichte: Ausgerechnet an ihrem 18. Geburtstag wird die schöne Prinzessin mit einer Spindel gestochen. Eigentlich nicht weiter schlimm, wäre da nicht die beleidigte Leberwurst von Fee gewesen, die sie bei ihrer Taufe verflucht hat. Und das alles nur, weil eben diese Fee nicht auf der Gästeliste der Geburtstagsfeier stand.
Mit dabei in diesem bunten Musical sind aber auch der Froschkönig, Schneewittchen und die sieben Zwerge, der gestiefelte Kater und Rotkäppchen. Ob sie alle im falschen Märchen sind, ist ab 24. November im FaF zu sehen, nein zu erleben.
Im Ensemble des Kulturträgers der Stadt Norderstedt spielen Kinder und Erwachsene zusammen, teilweise auch ganze Familien. Karten kosten sechs Euro an den Norderstedter Vorverkaufsstellen und sind unter 0 40/5 22 83 80 zu bestellen – ebenso online unter www.theaterlife.de

Weitere Aufführungstermine: 27. (16 Uhr) und 28. November (8.30 Uhr, 11 und 16 Uhr), 8. und 9. Dezember (jeweils 16 Uhr im Steertpoggsaal, Pestalozzistraße 5) sowie am 15. (14 und 16.30 Uhr) und 16. Dezember (16 Uhr, jeweils in der Aula des Schulzentrums Süd, Poppenbütteler Straße 230).

Die versammelten Märchenfiguren der Gebrüder Grimm haben im Musical des Theaters Life ab 24. November ihren Auftritt. Foto: pi

Kita-Kinder frühstücken auf dem

04. Oktober

Stadtpräsidentin Kathrin Oehme schaute beim Frühstück der Kids aus der Kita Friedrichsgabe vorbei. Foto: blb

Norderstedt (blb) Viele Eltern schaffen es heutzutage nicht mehr, ihre Kinder mit einem Frühstück zu versorgen, bevor sie aus dem Haus in die Kita gehen. Deshalb haben sich die Norderstedter Wochenmarktbeschicker auf Anregung von Reinhard Schümann (Wurst & Käse) aus Itzstedt schon 14 Jahren überlegt, ein wenig in die Bresche zu springen. Von Mai bis zu den Sommerferien sowie zwischen den Sommer- und Herbstferien versorgen sie immer donnerstags auf dem Wochenmarkt vor dem Norderstedter Rathaus und freitags am Herold Center wechselweise Kinder aus den Norderstedter Kitas mit einem herzhaften und gesunden Frühstück. Die Waren dafür sind überwiegend von den Markthändlern gespendet.
„Wenn man sieht, wie herzhaft manche Kinder reinhauen, macht das einerseits Freude, andererseits sieht man auch den offensichtlichen Mangel an einem Frühstück zu Hause“, sagt Reinhard Schümann. Vergangenen Freitag schaute auch Stadtpräsidentin Kathrin Oehme beim Frühstück der Kids der Kita Friedrichsgabe auf dem Wochenmarkt am Herold Center vorbei. Die Kinder werden vorher über den Markt geführt, wobei ihnen  Art und Herkunft der einzelnen Waren erklärt wird.
Am Donnerstag, 4. Oktober, schenkt Kathrin Oehme ab 11 Uhr einmal wieder Suppe für den guten Zweck auf dem Wochenmarkt in Norderstedt-Mitte aus. Dabei unterstützt sie NDR-Kult-Moderator Carlo von Tiedemann. Der Erlös soll dem geplanten Bau eines Norderstedter Hospizes zufließen.

 

1. Norderstedter Katastrophenschutztag

04. Oktober

Der erste Norderstedter Katastrophenschutztag hält Informationen rund um die Sicherheit und Versorgung der Bevölkerung im Notfall mit einem Programm für die ganze Familie bereit. Foto: pmi/Stadt Norderstedt

Norderstedt (pmi/blb) In Deutschland gibt es seit 60 Jahren den Zivilschutz, in Norderstedt liegt der  Katastrophenschutz seit 30 Jahren in den Händen der Stadt. Am 28. September 1988 übergab der damalige Landrat Anton Graf Schwerin von Krosigk die Genehmigung zur  „Abschnittsführungsstelle“. Diese vom Kreis Segeberg übernommene Teilzuständigkeit ist heute als „Regionaler Führungsstab“ etabliert.
Seitdem engagieren sich vor allem viele Ehrenamtliche für die Sicherheit der Norderstedter Bevölkerung. Erstmals präsentieren sich diese Akteure beim „1. Norderstedter Katastrophenschutztag“ am Sonnabend, 13. Oktober (10 bis 17 Uhr), gemeinsam der Öffentlichkeit.
Besucher erhalten ungewöhnliche Einblicke – vor allem in die Möglichkeiten der besonderen Gefahrenabwehr bei Großschadens- und Katastrophenlagen –  auf dem Gelände des Feuerwehrtechnischen Zentrums an der Stormarnstraße. Auch  Selbsthilfemöglichkeiten der Bevölkerung sollen durch Informationen und Hinweise an diesem Tage gestärkt werden. Es wird Informationsstände, Vorstellungen von Gerätschaften und Fahrzeugen sowie diverse Vorführungen geben.
Außerdem werden ein Behandlungsplatz des Sanitätsdienstes, eine Sandsackfüllstation, der Aufbau eines Trinkwassernotbrunnens sowie die Dekontamination von Personen gezeigt. Viele Stationen laden zum Mitmachen ein.
Für die ganze Familie hat sich das Organisationsteam um Amtsleiter Joachim Seyferth (Amt für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz) einige Attraktionen einfallen lassen: Vor allem viele Angebote auch für Kinder und Jugendliche sowie eine mobile Rettungsleitstelle werden das Programm ergänzen.
Zugleich wird am 13. Oktober der Internationale Tag der Katastrophenvorsorge der Vereinten Nationen (UNISDR) begangen.
„Alle Menschen, Gemeinden und Regierungen sind an diesem Tag eingeladen, aktiv am Aufbau katastrophenresistenter Gemeinschaften und Länder mitzuwirken. Auch daher begehen wir diesen besonderen Tag in Norderstedt auf ganz besondere Art“, betont Amtsleiter Joachim Seyferth. Die UN-Generalversammlung rief diesen besonderen Tag erstmals im Jahr 1989 aus, um eine globale Kultur des Risikobewusstseins und der Katastrophenvorsorge zu fördern.

Diese im Katastrophenschutz in Norderstedt tätigen Organisationen sind dabei:

 Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW)
 Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG)
 Deutsches Rotes Kreuz
 Feuerwehr der Stadt Norderstedt
 vier Ortsfeuerwehren, Jugendfeuerwehr, Technische Einsatzleitung
 Verein für Krankentransporte, Behinderten- und Altenhilfe e.V. (KBA)
 Psychosoziale Notfallversorgung – zum Beispiel Evangelische Kirche und Malteser Hilfsdienst
 Stadt Norderstedt, Amt 37, hauptamtliche Wachabteilung und Führungsstab
  Unter Mitwirkung von:
 Bundeswehr, Polizei, Hamburg Airport mit der Flughafenfeuerwehr, Eggers Kampfmittelbergung, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Kata-strophenhilfe (BBK).

 

Kunsthaus in neuem Gewand

04. Oktober

Vertreter der fünf Nutzervereine des Kunsthauses Norderstedt und Teilnehmer des Kurses „Malen am Dienstag“ freuen sich über die neue Gestaltung der Fassade. Foto: blb

Norderstedt (blb) Das Kunsthaus Norderstedt ist von seinen Nutzern mit Unterstützung der Stadtverwaltung ordentlich aufgehübscht worden. Darüber freuen sich fünf Vereine, die das Haus am Glashütter Damm 262 regelmäßig und intensiv nutzen besonders. Das sind der Kulturverein Malimu, der Kunstkreis Norderstedt, der Fotoclub Norderstedt, das Neue Theater Norderstedt (NTN) und das Theater PUR.
„Wir haben uns an die Oberbürgermeisterin Roeder gewandt, mit der Bitte uns zu unterstützen und bedanken uns für die positive Antwort herzlich“, sagt Mit-Initiator Manfred Thiel vom Kunstkreis. Die Vereine haben außerdem ein neues Eingangsschild mit den Vereinslogos in Acryl entworfen und anfertigen lassen. Der Kulturverein Malimu hat die Pfähle, die als Kunstwerk im Rahmen der Städtepartnerschaft 2004 erstellt worden waren, renoviert und neu gestaltet. Die Stadt Norderstedt hat die Ostseite des Gebäudes neu streichen und mit dem weithin lesbaren Schriftzug „Kunsthaus Norderstedt“ versehen lassen. Das sei bislang von auswärtigen Besuchern schlecht erkennbar gewesen, freut sich Manfred Thiel über das neue Antlitz des Hauses.

 

35. Norderstedter Erntedankfest

04. Oktober

Erntedankfest in Norderstedt. Foto: rug

Norderstedt (rug) Am Sonntag,  7. Oktober, beginnt das   35. Erntedankfest der Stadt Norderstedt um 10 Uhr mit dem Gottesdienst in der Paul-Gerhardt-Kirche. Die Predigt hält Pastor Christoph Plümer.
Zur gleichen Zeit macht sich der Umzug der bunt geschmückten Erntewagen vom Kulturwerk am See, musikalisch begleitet vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Glashütte, auf den Weg zur Paul-Gerhardt-Kirche. Der Zug fährt über Stormarnstraße – Stonsdorfer Weg – Am Exerzierplatz – Fadens Tannen – Deckerberg – Buchenweg – Altes Buckhörner Moor – Paul-Gerhardt-Kirche. Im Anschluss an den Gottesdienst geht es gegen 11 Uhr mit der Erntekrone über die Heidbergstraße zum Norderstedter Rathaus.
Dort stimmen in der Rathauspassage ab 11 Uhr der Frauenchor Norderstedt und der Chor „De Steertpogg-Sängers“ auf das Erntedankfest ein. Nach dem Eintreffen der Erntekrone wird diese, versehen mit Dankesworten von der Stadtpräsidentin Kathrin Oehme und Frau Rehders vom Ortsbauernverband, in der Rathauspassage aufgezogen. Im Anschluss kann auf dem Rathausmarkt gefeiert werden. Für Speisen und Getränke sorgt die Mehrzwecksäle Norderstedt GmbH.

 

Haspa: Voller Einsatz fürs

04. Oktober

Manfred Thurau (Bildmitte mit Scheck) im Kreis der neuen Fans vom SOS-Kinderdorf aus der Haspa-Filiale in Langenhorn, v.l.: Stefanie Besser, Anna Winkelmann, Ingmar Koch, Dörte Martens, Rüdiger Lenzian, Yvonne Vogt. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) „Für die Kinder ist dieses große Gelände natürlich eine Wucht, aber für den, der das in Schuss halten muss, eine Aufgabe ohne erkennbares Ende“ weiß Manfred Thurau, Sprecher des SOS-Kinderdorfes Harksheide zu berichten. Hilfe zur Instandhaltung ist deshalb auch stets willkommen, und die kam vor einiger Zeit in Form von 35 Mitarbeitern der Hamburger Sparkasse.
 Die hatten sich bei der Gartenarbeit und beim Zäune-streichen im Kinderdorf so wohl gefühlt und so viele positive Eindrücke mitgenommen, dass sie jetzt nochmal wiederkamen. Diesmal aber nicht in Arbeits- sondern in Bürokleidung und mit einem dicken Scheck unter dem Arm. € 500 Euro hatten die Mitarbeiter untereinander gesammelt und in der vergangenen Woche im Dorf vorbei gebracht. „Unsere persönliche Arbeit im Gelände war das Eine, aber wir wollten unseren Einsatz auch noch abrunden“, so Dörte Martens, Leiterin des Firmenkunden-Centers der Haspa in Langenhorn, „denn das Geld wird bestimmt genauso dringend gebraucht.“ Im nächsten Jahr, so der Plan, wolle man wiederkommen und weitermachen „für ein schönes neues Zuhause der Kinder in Harksheide“.

 

Deutscher Tierschutzbund macht

04. Oktober

Foto: pmi/ Jo-Anne McArthur/Essere Animali

Norderstedt (pmi) Den diesjährigen Welttierschutztag am 4. Oktober haben der Deutsche Tierschutzbund und seine über 740 Mitgliedsvereine unter dem Motto „Beendet das Leiden der Schweine!“ begangen. Die Tierschützer wollen damit die Öffentlichkeit für die Qualen sensibilisieren, die Schweine in den meisten deutschen Haltungssystemen erleiden müssen – wie die Kastration ohne Betäubung, das Kupieren der Ringelschwänze und die Fixierung der Sauen in engen Kastenständen.
„Im Grunde verstößt das gesamte Schweinehaltungssystem gegen geltendes Recht. Das Leiden der Schweine muss endlich ein Ende haben – die Politik darf die wirtschaftlichen Interessen der Tiernutzer nicht länger höher stellen als den Schutz der Tiere“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Es darf nicht länger sein, dass Ferkeln routinemäßig die Schwänze kupiert und die Zähne abgeschliffen werden. Dass ganz aktuell sogar versucht wird, das Tierschutzgesetz zu ändern, damit männliche Ferkel weiter ohne Betäubung kastriert werden dürfen und das schon beschlossene Verbot hinausgezögert wird, ist aus Tierschutzsicht nicht hinzunehmen. Gleichzeitig ist dies auch rein rechtlich nicht haltbar – schließlich steht der Tierschutz als Staatsziel im Grundgesetz.“
Der Welttierschutztag geht zurück auf den Heiligen Franz von Assisi, den Schutzpatron der Tiere. Bundesweit nutzen viele der über 740 Mitgliedsvereine des Deutschen Tierschutzbundes und ihre angeschlossenen Tierheime den Welttierschutztag, um auf das diesjährige Motto aufmerksam zu machen. Auch die Kampagne „EndPigPain“, die der Deutsche Tierschutzbund zusammen mit seiner europäischen Tierschutz-Dachorganisation, der Eurogroup for Animals, gestartet hat, rückt die tierschutzrelevanten Probleme in der landwirtschaftlichen Schweinehaltung in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit.
Die betäubungslose Kastration männlicher Ferkel ist bis heute gang und gäbe – und soll eigentlich ab 2019 verboten sein. Die bayerische Landesregierung hat aktuell jedoch einen Antrag zur Änderung des Tierschutzgesetzes vorgelegt und will damit das Ende der betäubungslosen Ferkelkastration um weitere fünf Jahre hinauszögern. Und das, obwohl bereits tierschutzkonforme und praktikable Methoden existieren: die Ebermast, die Impfung gegen Ebergeruch und die Kastration unter Vollnarkose mit Schmerzmedikation. 
Keine tierschutzgerechte Alternativmethode und ausdrücklich inakzeptabel wäre aus Tierschutzsicht die Lokalanästhesie, wie sie die Branche fordert.  Studien belegen, dass diese Methode zusätzliche Schmerzen und Stress verursacht und keine ausreichende Schmerzausschaltung während der Kastration bewirkt.

 

Lautes Kickern für Jung und Alt

04. Oktober

V. li. Jené Halabi (NOKITU), Helmut Isbrecht (Geschäftsführer Ullrich-Sport), OB Elke Christina Roeder und Wolfgang Banse (NOKITU). Foto: bou

Norderstedt (bou) Bis runter ins Parkhaus des Rathauses hörte man  die Teilnehmer des ersten Norderstedter Kickerturniers (kurz: NOKITU) für Jung und Alt, dies berichtete Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder bei ihrer Eröffnungsrede zur Veranstaltung. Kinder und Erwachsene aus ganz Norderstedt hatten sich an diesem Vormittag im Foyer des Rathauses versammelt, um gemeinsam gegeneinander anzutreten und sich zu messen.
Roeder lobte die Organisation und den stetigen Ausbau der Turniere in Norderstedt. Organisator und NOKITU-Gründer Jené Halabi erklärte anschließend die Regeln, zu denen traditionell das Handgeben vor und nach jedem Spiel gehört, um zu zeigen, dass Fairplay hier an erster Stelle steht. Mit einem gemeinsamen Schrei wurde das Turnier dann schließlich eröffnet.
Der Ablauf des Turniers sah zwei Ligen vor. In der ersten Liga trat jeweils ein Kind im Alter zwischen acht und 13 Jahren gemeinsam mit einem Erwachsenen an. In der dritten Liga spielten nur Erwachsenen. Die zweite Liga, die eigentlich für Jugendliche vorgesehen war, konnte aufgrund mangelnder Anmeldungen nicht ausgetragen werden.
Das Besondere an diesem Turnier war auch, dass dieses Mal so genannte „Multiflex“ Kickertische zum Einsatz kamen. Diese sind höhenverstellbar und so gebaut, dass auch Menschen, die im Rollstuhl sitzen, an ihnen Kickern können. Dies freute auch den Geschäftsführer von Ullrich-Sport, Helmut Isbrecht, der an diesem Tag ebenfalls im Rathaus war. „Ich habe zehn Jahre Erfahrung in der Arbeit mit Behinderten, da ist das ein Herzensprojekt“, so Isbrecht.
Mit dabei als Unterstützer des Projektes waren wieder der Kinder- und Jugendbeirat sowie zum ersten Mal auch der Seniorenbeirat der Stadt und das Lebenshilfewerk. Am Ende des Turniers konnte sich das Team „Die Anfänger“ in der ersten und „LMB1“ in der dritten Liga durchsetzen und den Sieg mit nach Hause nehmen.

 

Neues Gesicht im BDS-Vorstand

04. Oktober

Foto v. li.: Sven Boysen, Reiner Schomacker, Reinhard Schuh, Birgit Wieczorek, Sarah Wendt, Frank Dunkelmann. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Mit einem neuen Gesicht im Vorstand präsentierte sich der BDS Nord nach der Mitgliederversammlung in den Nordport Towers.
Die selbstständige Dolmetscherin und Übersetzerin Sarah Wendt tritt als neue Beisitzerin an die Stelle von Anne-Katrin Hüfner, die nicht mehr zu Wahl stand.
Als zweiter Vorsitzender wurde Sven Boysen gewählt. Reinhard Schuh, der dieses Amt bis dahin engagiert übernommen hatte, möchte ein wenig kürzer treten und arbeitet weiterhin als Beisitzer im Verein mit.
Bestätigt wurden Frank Dunkelmann und Vagharshak Lalayan als Beisitzer sowie Peter Lau als Kassenwart. Reiner Schomaker übernimmt das Amt des Kassenprüfers.
Birgit Wieczorek, 1. Vorsitzende des BDS NORD betonte wie wichtig die Arbeit des BDS als Verband der kleinen und mittelständischen Unternehmen für jeden einzelnen Unternehmer ist. „Wir müssen als Mittelständler zwingend aktiv zusammenarbeiten, um gegen die großen Unternehmen bestehen zu können. Ich möchte deshalb andere Unternehmer anspornen, sich aktiv zu engagieren und auch die vielen Vorteile des Vereins zu nutzen.
Mit der Wirtschaftsmesse B2B NORD, auf der sich der BDS mit seinen Mitgliedern präsentiert, über zahlreiche Veranstaltungen bis zur Nutzung der Impulscard von KernImpuls, mit der die Mitglieder kostenfrei an interessanten Impulsvorträgen zu unterschiedlichsten Themenbereichen teilnehmen können, gehen unsere Leistungen für die Mitglieder.“

 

„Scheden or nich Scheden?"

04. Oktober

Leben in Scheidung: Inge und Heinz Mergenheim, gespielt von Sabine Owzareck und Ingo Kröger. Foto: pmi

Norderstedt (vpu) Die Freunde plattdeutscher Theaterkunst können sich freuen: Im Oktober spielt Tanks Theater das Stück „Scheden or nich Scheden?“ im Festsaal am Falkenberg. Premiere ist am Donnerstag, 11. Oktober. Karten gibt es unter der Kartenhotline 0 40/30 85 27 53.
Zum Stück: Inge und Heinz Mergenheim (Sabine Owzareck und Ingo Kröger) leben nach 20 Jahren Ehe in Scheidung. Weil Inge ein kleines „Techtelmechtel“ mit ihrem weitaus jüngeren Tennislehrer hatte. Nun soll die gemeinsame Eigentumswohnung verkauft werden. Damit die Verwirrung auch richtig entsteht, beauftragen beide, unabhängig voneinander, jeweils einen Makler für den Verkauf. Ganz „Zufällig“ erscheinen beide Makler (Bettina Knöpke und Peter Jonsson) mit interessierten Käufern gleichzeitig zur Wohnungsbesichtigung.
Soll der exzentrische Künstler (Nils Knöpke) die Wohnung erhalten, um dort ein Atelier zu eröffnen? Oder die wohlhabende Witwe (Marion Hartrampf), die für ihren jüngeren Liebhaber eine Stadtwohnung sucht? Die Verstrickungen nehmen ihren Lauf und Hausmeister Gustav Frings (Michael Kobrow) trägt zu eben diesen Verwirrungen bei.
Das Stück wird im Festsaal am Falkenberg aufgeführt. Von Donnerstag, 11., bis Sonntag, 14. Oktober (jeweils 20 Uhr, Sonnabend und Sonntag auch um 16 Uhr) und von Donnerstag, 18., bis Sonntag, 21. Oktober, zu denselben Uhrzeiten.
Der Eintritt kostet zehn Euro (8 für Rentner und Pensionäre). Die Karten gibt es auch „Bei Lange“ am Harksheider Markt und im Ticket Corner im Brauhaus „Hopfenliebe“.
Die Regie führt Christian Hartrampf, ins Plattdeutsche hat Benita Brunnert das Stück umgeschrieben.

 

Tobias Claßen: auf der Stirn

04. Oktober

Tobias Claßen ist neuer TuRa-Geschäftsführer. Foto: meg

Norderstedt (meg) Seit dem 1. August ist Tobias Claßen (33) hauptamtlicher Geschäftsführer von TuRa Harksheide (4.054 Mitglieder). Zuvor war der langjährige Norderstedter FDP-Stadtvertreter ein Jahr   als Geschäftsführer der FDP in Bielefeld tätig. Nun also der Wechsel von der Politik in den Sport. Der HEIMATSPIEGEL hat sich mit Tobias Claßen getroffen und mit ihm über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Sachen Politik und Sport gesprochen.

HEIMATSPIEGEL (HSP): Herr Claßen, warum haben Sie denn die FDP in Bielefeld nach nur einem Jahr schon wieder verlassen?
Tobias Claßen (33, Geschäftsführer TuRa Harksheide): „Ich habe mich nicht gegen Bielefeld entschieden, sondern für etwas Neues.“

HSP: Was waren denn die ersten Aufgaben, die Sie seit ihrem Amtsantritt angepackt haben?
Claßen: „Ich bin immer noch dabei alle Abteilungen kennenzulernen. Dann fielen aber auch ganz konkrete Dinge an. Wir haben zum Beispiel einen neuen Gastronom für unser Clubheim gefunden. Dann sind die Pläne für die neue 3-Feld-Sporthalle am Exerzierplatz ganz konkret geworden. Am 7. November sollen diese im Ausschuss präsentiert werden. Der Abriss der alten Halle wird sogar schon in Kürze passieren.“

HSP: Welche langfristigen Ziele haben Sie sich gesteckt?
Claßen: „Da wird einiges anliegen. Bei der Stadt ist jetzt die Sportentwicklungsplanung an der Reihe. Da müssen wir ganz klar gucken wie wir unsere Interessen mit einbringen können. Wenn man sich unsere Anlage so anschaut, dann gibt es da einiges zu tun. Das Gebäude ist aus den 60er Jahren. Das ist marode. Die Pflasterung im Eingangsbereich ist uneben. Von Barrierefreiheit wollen wir gar nicht erst reden. Das wird noch eine richtige Herausforderung. Die Flutlichtanlagen kommen auch in die Jahre und haben keine LED-Technik.“

HSP: Stichwort Großsportverein in Norderstedt. Wie stehen Sie dazu? Der SCN und der NSV machen es ja schon vor und arbeiten in vielen Bereichen ganz eng zusammen.
Claßen: „Ich persönlich sehe einen Großsportverein ein wenig skeptisch. Es gibt auch einen internen TuRa-Beschluss, dass man sich dort nicht anschließen wird. Wir werden erstmal abwarten und gucken, wie der SCN und der NSV den Weg bestreiten. Ein bisschen Konkurrenz zwischen den Vereinen gehört auch dazu. Ich bin dazu eingestellt worden um TuRa Harksheide nach vorne zu bringen.“

HSP: Welche Beziehung hatten Sie denn bislang überhaupt zum Sport in der Stadt?
Claßen: „Durch meine Arbeit im Ausschuss für Schule und Sport hatte ich intensive Kontakte zu den Vereinen. Wir haben uns regelmäßig ausgetauscht. Selbst war ich übrigens mal Mitglied bei den Wasserratten in der Triathlonabteilung. Als Kind habe ich außerdem bei TuRa Basketball gespielt.“

HSP: Wie sieht  jetzt Ihre politische Karriere in Norderstedt aus?
Claßen: „Ich werde   sechstes stellvertretendes Mitglied der FDP im Ausschuss für Schule und Sport und sechstes stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport im Kreis Segeberg. Das war es dann auch. Auf der Stirn klebt jetzt TuRa Harksheide und nicht FDP.“

HSP: Sehen Sie die Sportvereine durch die Stadt gut repräsentiert?
Claßen: „Die Situation damals, dass es im Amt für Schule und Sport nur Herrn Broscheit gab, war eine klare Unterbesetzung. Da gehören schon ein paar mehr Personen dazu. Ich würde mir wünschen, dass in der Verwaltungsspitze das Interesse den Sport zu unterstützen auch ein bisschen größer wäre.“

 

Eintracht schlittert in die Krise

04. Oktober

Philipp Koch flog mit Gelb-Rot vom Platz. Foto: blb

Norderstedt (meg) Ist das schon  eine Krise?  Eintracht Norderstedt (4. Liga) wartet in der Regionalliga Nord seit vier Spielen (ein Unentschieden, drei Niederlagen) auf einen Sieg. Am   Sonntag verlor die Elf von Trainer Dirk Heyne vor 1 002 Zuschauern beim VfB Oldenburg (12.) mit 1:3 (1:0) und fiel   auf Platz 15 zurück. Nur noch zwei Zähler vor dem ersten Abstiegsplatz. „Für die Niederlage gibt es eine einfache Erklärung. Wir hatten, vor allem in der 1. Halbzeit, einfach viel zu wenig Ballbesitz. Wir haben die Kugel immer wieder früh verloren“, ärgerte sich Dirk Heyne. Der holte aus lauter Frust schon nach 35 Minuten Nick Brisevac und Juri Marxen vom Platz und brachte dafür Marin Mandic und Johann von Knebel. „Es hätte da aber auch jeden anderen treffen können“, nahm Heyne die beiden Ausgewechselten in Schutz.
Immerhin: nur drei Minuten nach dem Spielertausch brachte Mats Facklam die Eintracht 1:0 in Führung. Etwas glücklich zu diesem Zeitpunkt. In Hälfte zwei waren zehn Minuten gespielt, da knallte Pascal Richter die Kugel an Höcker vorbei zum 1:1 ins Netz (55.). Kurz darauf dann die Führung für den VfB: Richter passt nach innen, wo Hugo Magouhi nur noch den Fuß hinhalten muss – 2:1 (63.). Felix Drinkuth scheitert wenig später mit einem Freistoß aus 30 Metern an Keeper Kisiel (68.). Drei Minuten später grätscht der starke Kisiel Drinkuth den Ball gerade noch vom Fuß. Nach einer Ecke für den VfB köpft Gazi Siala schließlich das 3:1 (78.). Zwei Minuten später sieht Norderstedts Philipp Koch nach Foulspiel an Siala die Gelb-Rote Karte. Das war´s.
 „Positiv ist, dass unser Kader inzwischen wieder genug Alternativen bietet. Ich musste mit Lüneburg und Schiopu erstmals sogar zwei Spieler zu Hause lassen“, erklärte Heyne.
 An diesem Mittwoch (3. Oktober, 15 Uhr, Wilhelmstraße) geht es für die Eintracht in der 4. Runde des Oddset-Pokals zum zwei Klassen tiefer spielenden FC Elmshorn. Am nächsten Sonntag (7. Oktober, 14 Uhr, Edmund-Plambeck-Stadion) ist der SSV Jeddeloh (11.) zu Gast.

 

VCN-Damen raus mit viel Applaus

04. Oktober

Foto: pmi

Norderstedt (meg) Nach dem gelungenen Start in die Verbandsliga Hamburg mit zwei 3:0-Siegen gegen die VG WiWa II (25:17, 25:13, 25:7) und Grün-Weiß Eimsbüttel III (25:9, 25:23, 25:20) kassierten die Volleyballerinnen vom 1. VC Norderstedt im Pokal die erste Schlappe. Im Qualifikationsspiel zum Regionalpokal verloren sie gegen das drei Klassen höher spielende Volleyballteam Hamburg aus der 2. Bundesliga nach großem Kampf mit 1:3 (18:25, 25:15, 8:25, 25:23). „Das war Werbung für den Volleyball. Wir hatten fast 100 Zuschauer. Eine ganz tolle Stimmung in der Moorbekhalle“, schwärmte VCN-Trainer Frank Koch.
Und seine Mädels hatten den Favoriten sogar am Rande einer Niederlage. Im vierten Satz führte der VCN  schon mit 23:21, ehe der VTH auch diesen Durchgang mit 25:23 gewann. „Da fehlte es dann  an Kleinigkeiten. Auch das letzte Quäntchen Glück war nicht auf unserer Seite. Ich bin mir sicher, wenn wir den Satz gewonnen hätten, wäre beim VTH das Chaos ausgebrochen und wir wären als Sieger vom Platz gegangen“, mutmaßte Frank Koch hinterher.
Nach einem schwachen ersten Satz (18:25) spielte der Außenseiter die Hamburgerinnen in Durchgang zwei fast an die Wand. Mit 25:15 ging Satz zwei zum 1:1 an den VCN. Der  gab den dritten Satz aber wieder mit 8:25 ab, so dass die Gäste mit 2:1 in Führung gingen.
„Insgesamt war es aber ein gutes Spiel von uns“, freute sich Frank Koch. Bemerkenswert: damit die in Straßburg studierende Anisa Sarac beim Spiel dabei sein konnte, sammelten ihre VCN-Mannschaftskolleginnen  Geld und übernahmen ihre Reisekosten.  Für ordentlich Stimmung in der Halle sorgte auch DJ Norman Diercks, der sonst auf der Deutschen-Beachvolleyballtour auflegt. In der Verbandsliga geht es nun  am 28. Oktober beim Barsbütteler SV weiter.

 

Katrin Fedrowitz neue

04. Oktober

Norderstedt/Trappenkamp (blb) Überraschung bei der Wahl zur Kreisvorsitzenden auf dem Kreisparteig der  SPD in Trappenkamp. Nachdem sich die Delgierten weder für Amtsinhaber Stefan Weber noch für Herausforderer Udo Fröhlich erwärmen konnten, wählten sie einfach die Norderstedter Ortsvorsitzende Katrin Fedrowitz (45), die  bereits stellvertretende  Vorsitzende war.
Dabei fing alles ganz anders an. Um den Vorsitz kandidierten der langjährige Amtsinhaber und Landtagsabgeordnete Stefan Weber  sowie der frühere Bad Segeberger Bürgermeister Udo Fröhlich. Doch keiner der beiden  erreichte im ersten Wahlgang die Mehrheit der Delegierten und so verzichteten  beide auf eine erneute Kandidatur im zweiten Wahlgang.
 Daraufhin warf Katrin Fedrowitz ihren Hut in den Ring und wurde mit großer Mehrheit  gewählt. Stefan Weber wurde anschließend mit lang anhaltendem Applaus  verabschiedet.
„Der Parteitag zeigt, dass wir als SPD eine streitbare Partei sind“, erklärt die neue Vorsitzende zu dem überraschenden Ausgang der Wahl. „Stefan Weber war ein guter Vorsitzender all die Jahre, dafür möchte ich mich bedanken und Stefan wird uns auch erhalten bleiben, denn als unser MdL wird er die Verbindung nach Kiel sein und dem Kreisverband dort Gehör verschaffen. Mit seiner politischen Erfahrung wird er uns weiterhin unterstützen.“
Als neue stellvertretende  Vorsitzende wurden Melanie Klein (33, Henstedt-Ulzburg) und Dirk Wehrmann (40, Fraktionsvorsitzender aus Bad Segeberg) gewählt.  „Jetzt beginnt die Arbeit, wir werden der SPD wieder Kontur und Unverwechselbarkeit verleihen. Jeder soll die SPD wieder zukünftig mit dem verbinden, für was sie steht: Solidarität, Zusammenhalt und die Speerspitze derer, die aufstehen gegen Fremdenhass und diese Demokratie und Republik verteidigen“, sagte Fedrowitz.
„Wir dürfen aber nicht vergessen, die SPD wird vor Ort gemacht, in den Ortsvereinen, nur zusammen schaffen wir es, dass wir wieder als starke politische Kraft wahrgenommen werden. Wir werden als Kreisvorstand den engen Kontakt zu den Ortsvereinen suchen. Wir müssen wieder mehr auf die Sorgen und Ängste der Bürger hören. Lasst uns ehrlich sein, ehrlich analysieren, was schief gelaufen ist. Wir müssen aufhören mit dem Politiksprech“, forderte Fedrowitz.
Die Genossen wollen sich auch  im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit  verbessern. Dafür soll Lars Schmidt-von Koss (39, Ellerau) sorgen, der bereits Pressesprecher einer Hamburger Behörde war.

Die Norderstedter  Ortsvorsitzende Katrin Fedrowitz löst Stefan Weber als Vorsitzende der SPD im Kreis Segeberg ab. Foto: pmi