Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Theater Life präsentiert das

13. November: 

Norderstedt  (blb) Das Weihnachtsmärchen des Theaters Life steht mitten in der Vorbereitung und bereits am Sonnabend, 24. November, um 16 Uhr feiert das Dornröschen-Musical „Wachgeküsst“ von Christian Berg und Melanie Herzig (Musik von Konstantin Wecker) Premiere im Festsaal am Falkenberg.
Die Geschichte: Ausgerechnet an ihrem 18. Geburtstag wird die schöne Prinzessin mit einer Spindel gestochen. Eigentlich nicht weiter schlimm, wäre da nicht die beleidigte Leberwurst von Fee gewesen, die sie bei ihrer Taufe verflucht hat. Und das alles nur, weil eben diese Fee nicht auf der Gästeliste der Geburtstagsfeier stand.
Mit dabei in diesem bunten Musical sind aber auch der Froschkönig, Schneewittchen und die sieben Zwerge, der gestiefelte Kater und Rotkäppchen. Ob sie alle im falschen Märchen sind, ist ab 24. November im FaF zu sehen, nein zu erleben.
Im Ensemble des Kulturträgers der Stadt Norderstedt spielen Kinder und Erwachsene zusammen, teilweise auch ganze Familien. Karten kosten sechs Euro an den Norderstedter Vorverkaufsstellen und sind unter 0 40/5 22 83 80 zu bestellen – ebenso online unter www.theaterlife.de

Weitere Aufführungstermine: 27. (16 Uhr) und 28. November (8.30 Uhr, 11 und 16 Uhr), 8. und 9. Dezember (jeweils 16 Uhr im Steertpoggsaal, Pestalozzistraße 5) sowie am 15. (14 und 16.30 Uhr) und 16. Dezember (16 Uhr, jeweils in der Aula des Schulzentrums Süd, Poppenbütteler Straße 230).

Die versammelten Märchenfiguren der Gebrüder Grimm haben im Musical des Theaters Life ab 24. November ihren Auftritt. Foto: pi

Musical „Oliver!“ läuft im FaF

07. Februar

Die Kinder und Jugendlichen der Musiktheater-Akademie. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Die Geschichte spielt in London um 1850 in dessen düsteren Armenvierteln. Erzählt wird das Schicksal des kleinen Waisenjungen Oliver Twist. In einem Armenhaus für Kinder aufgewachsen, wird er an das Bestattungsunternehmen Sowerberry verkauft, hier reißt er aus und gerät in die Fänge des Gauners Fagin, der Boss einer Bande jugendlicher Taschendiebe und Trickbetrüger ist. Oliver muss sich seinen Weg in die Freiheit und in ein besseres Leben gegen jede Menge zwielichtiger Gestalten hart erkämpfen.
Vor dem Hintergrund der sozialkritischen Romanvorlage von Charles Dickens schuf Lionel Bart mit harmonischen und schwungvollen Songs wie „Consider Yourself“, „It‘s A Fine Life“ und dem Titellied „Oliver!“ ein fantasievolles Musical für die ganze Familie.
Das Musical „Oliver!“ wird in deutscher Sprache aufgeführt. Die Musik wird von einem Live-Orchester aus Profi-Musikern gespielt.
Regie/Inszenierung/Leitung Fachbereich Musiktheater – Silke Ahrens-Rapude, Musikalische Leitung/Gesangseinstudierung – Frank Engelke, Choreografie/Tanzeinstudierung – Silke Ollenburg, Korrepetition/Gesangseinstudierung – Rainer Lankau, Stefan Rebelski, Regie-Assistenz – Natalie Hiesener
Insgesamt 32 Jugendliche spielen, singen und tanzen mit hoher Motivation und einer großen Portion Spaß das Musical „Oliver!“. Die 12- bis 19-Jährigen erhalten zwei Mal pro Woche Unterricht in der Musiktheater-Akademie der Musikschule Norderstedt in den Fächern Schauspiel, Tanz und Gesang. An Wochenenden treffen sie sich zu Workshops und arbeiten an Musicals.
In dieser Produktion werden die 21 Kinder der Kinder-Akademie im Alter von sechs bis zwölf Jahren in kleinen Rollen zu sehen sein und somit die Möglichkeit, einen Einstieg auf die große Bühne bekommen.

Die Aufführungen finden statt am Freitag, 2. März, 19 Uhr Premiere; Sonnabend, 3. März, 15 und 19 Uhr; Sonntag, 4. März, 15 Uhr. Festsaal am Falkenberg, Langenharmer Weg 90 in Norderstedt. Eintritt: 11  / 16 Euro zzgl. Gebühren. Vorverkauf im Ticket Corner, in Vorverkaufsstellen, die mit dem Ticketsystem eventim arbeiten oder unter: www.eventim.de 

 

Anfassen erlaubt – „Die

07. Februar

Foto: pmi

Norderstedt (rug) Die Stadtbücherei Norderstedt-Mitte zeigt in der Zeit vom 12. Februar bis 3. März  die Wanderausstellung „Die schönsten deutschen Bücher 2017“.
Ein schönes Buch ist ein solches, weil es mehr bietet, als eine gut geschriebene Geschichte. Es überzeugt obendrein mit seiner Gestaltung und einer besonderen Haptik. Um den Handel in Zeiten des E-Books zur Produktion solcher Werke anzuregen, prämiert die Stiftung Buchkunst  alljährlich die 25 schönsten deutschen Bücher. Diese werden nun im Rahmen einer Wanderausstellung in der Stadtbücherei Norderstedt ausgestellt.
Aus 730 Vorschlägen haben Expertenjurys 25 handwerklich besonders gelungene Bücher ausgewählt. Die 25 schönsten sind vorbildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung und zeigen innovative und zukunftsweisende Konzepte zur gestalterischen Weiterentwicklung des Mediums Buch. Buchliebhaber können die prämierten Bücher ab 12. Februar in der Hauptbücherei Norderstedt-Mitte selbst in die Hand nehmen, durchblättern und sich von der Qualität überzeugen.
Seit über 60 Jahren fördert die Stiftung Buchkunst die handwerkliche Gestaltung von Büchern in Deutschland. Im Mittelpunkt steht dabei das Gebrauchsbuch, also Bücher, die nicht als Unikate daherkommen, sondern in Serie produziert und im Handel verkauft werden. Dabei werden besonders auch junge Buchkünstler gefördert.
Die Ausstellung „Die schönsten deutschen Bücher“ ist zu sehen vom 12. Februar bis zum  3. März in der Hauptbücherei Norderstedt-Mitte, Rathausallee 50, während der regulären Öffnungszeiten. Eintritt frei.

 

Schwarze Versicherungskennzeichen

07. Februar

Am 1. März 2018 startet die neue Mopedsaison. Ab dann gelten die neuen, blauen Versicherungskennzeichen. Die schwarzen Schilder verlieren Ende Februar ihre Gültigkeit. Foto: pmi/Württembergische Versicherung AG

Norderstedt (pmi) Wenn am 1. März 2018 die neue Mopedsaison startet, heißt es für Roller- und Mopedfahrer: das alte, schwarze Versicherungskennzeichen abschrauben und das neue, blaue Schild montieren. Darauf weist die Württembergische Versicherung, Teil des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische (W&W), hin.
Moped, Mofa, Mokick oder Roller können ohne amtliche Zulassung gefahren werden. Es genügt ein Versicherungskennzeichen kombiniert mit einer Haftpflichtversicherung. Diese ist gesetzlich vorgeschrieben und bezahlt den Schaden, den man einem anderen zufügt. Für Schäden am eigenen Fahrzeug, zum Beispiel durch Hagel oder Überschwemmung, gibt es eine Teilkaskoversicherung. Sie bezahlt auch, wenn das Fahrzeug gestohlen wird.
Wer nach dem 1. März noch mit dem alten, schwarzen Kennzeichen unterwegs ist, hat jedoch keinen Versicherungsschutz mehr und macht sich überdies strafbar. Die neuen, blauen Versicherungskennzeichen gibt es ab sofort zum Beispiel bei den Generalagenturen der Württembergischen Versicherung.
Wichtig ist es auch, die Betriebserlaubnis stets mit sich zu führen, denn sie identifiziert den Fahrer als Eigentümer des Zweirads. Das heißt: Wer im Besitz dieses Dokuments ist, gilt als dessen Eigentümer. Deshalb ist es für den Fall eines Diebstahls ratsam, dieses Schriftstück nie im Helmfach aufzubewahren. Die Betriebserlaubnis enthält außerdem Angaben über die für das Moped zugelassenen Bauteile. Da die Sicherheit eines Mopeds nur garantiert ist, wenn es den eingetragenen Angaben in der Betriebserlaubnis entspricht, sind unerlaubte technische Veränderungen wie etwa die Erhöhung der Geschwindigkeit zu unterlassen.
Wer mit dem Moped oder Mofa unterwegs ist, sammelt Erfahrung im Straßenverkehr und fährt später ein Motorrad oder Auto wesentlich routinierter als ein Fahranfänger. Das belohnt etwa die Württembergische mit einem kräftigen Rabatt: Der Versicherer schreibt seinen Kunden bis zu zwei schadenfreie Jahre fürs erste Motorrad oder Auto gut, wenn sie vorher mit einem bei ihm versicherten Moped oder Mofa unfallfrei gefahren sind. Bei einer Ersteinstufung aufgrund von zwei schadenfrei gefahrenen Mopedjahren in der Schadenfreiheitsklasse 1 kann die Einsparung bei einer Kawasaki Z650 mit einer Leistung von 25 KW im ersten Jahr bis zu 212,69 Euro betragen. Das ist eine Ersparnis von 40 Prozent. Bei einem VW Polo mit 1,2 Liter-Motor und einer Leistung von 44 KW kann die Einsparung im ersten Jahr sogar bis zu 744,69 Euro betragen.

 

 

 

DRK Blutspende – engagiert

07. Februar

Blutspenden rettet Leben. Foto: dpa

Norderstedt (rug) In den norddeutschen Bundesländern Hamburg und Schleswig-Holstein werden vom DRK Blutspendedienst Nord-Ost pro Jahr zirka  2 100 Blutspendetermine durchgeführt, wobei rund 125 000 Blutspenden von zirka 66 000 Spenderinnen und Spendern entnommen werden. Das bedeutet: Zahlreiche Spender leisten mehr als eine Blutspende pro Jahr!
Dieses Engagement kann sich doppelt lohnen, denn seit Jahresbeginn 2018 gibt es für alle Spender/-innen ein ganz spezielles Highlight: Jeder, der seine Spende bis einschließlich 31. März   leistet, hat die Chance, an der Verlosung einer 7-tägigen Kreuzfahrt für zwei Personen zu den Kanarischen Inseln im November   teilzunehmen! Mit der Einladung zum Blutspendetermin erhalten die Spender einen Losteilnahme-Coupon beziehungsweisse Neuspender können diese auf den Terminen des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost bekommen.
Zur Durchführung aller Blutspendetermine ist das DRK immer wieder auf die Unterstützung durch ehrenamtliche Helfer angewiesen. Nur so kann das DRK seinen Auftrag, 70 Prozent an Blutprodukten in seinem Versorgungsbezirk abzudecken und dadurch die Patientenversorgung zu gewährleisten, erfüllen. Der Dank des DRK gilt allen Blutspendern, aber auch allen ehrenamtlichen Helfern, die mit ihrer Tatkraft und Erfahrung einen wichtigen Beitrag zu den Blutspendeterminen leisten.
Bitte bringen Sie zur Blutspende Ihren Personalausweis mit!
Der nächste Termin zur Blutspende ist am Montag, dem 12. Februar, von 15  bis 19.30 Uhr in der Grundschule Friedrichsgabe, Pestalozzistraße 5, 22844 Norderstedt.

 

TTC Savoy: Meister und Vizemeister

07. Februar

Die erfolgreichen  Paare des TTC Savoy nach den gemeinsamen Landesmeisterschaften im Club Saltatio. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Zur gemeinsamen Landesmeisterschaft der Jugend im Club Saltatio Hamburg fuhren die Savoy-Paare Johann Laukien/Fiona Lemke sowie Sönke Scheele/Desideria Reimers. Sönke und Desideria benötigten nur noch wenige Punkte, um in die nächste Klasse aufzusteigen und hofften auf einen Platz in der Endrunde. Beide Paare tanzten ein Superturnier in der Jugend C Latein. Die Hoffnung von Sönke und Desideria wurde erfüllt und ging über ihre Erwartungen hinaus: Sie dominierten diese Klasse und ertanzten sich mit Platz eins nicht nur den Hamburger Meistertitel, sondern auch noch die inoffizielle Nordmeisterschaft. Johann und Fiona sicherten sich mit dem Anschlussplatz an die Endrunde den Hamburger Vize-Meistertitel. Sönke Scheele/Desideria Reimers stiegen mit dem 1. Platz auf in die Jugend B Lateinklasse, in der sie ebenfalls starteten. Hier tanzten sie sich auf den Anschlussplatz zum Semi-Finale. Ein tolles Ergebnis.
 

 

Schnee sorgt für Derby-Absage

07. Februar

Schnee verhinderte Fußball am Sonntag. Foto: (archiv) pmi

Norderstedt (meg) Alle Fußballfans hatten sich schon auf das mit Spannung erwartete Derby in der Regionalliga Nord zwischen Spitzenreiter Hamburger SV II und Eintracht Norderstedt gefreut. Dann aber machte der heftige Schneefall am Sonnabend und Sonntag allen Beteiligten einen dicken Strich durch die Rechnung.
Die Partie an der Hagenbeckstraße wurde am Sonntagmorgen um 9 Uhr wegen Unbespielbarkeit der Wolfgang-Meyer-Sportplätze abgesagt. Somit fanden am vergangenen Wochenende nur drei von neun Begegnungen des 21. Spieltages statt. Eintracht Norderstedt bleibt Tabellenneunter (7 Siege/6 Unentschieden/5 Niederlagen/25:23 Tore/27 Punkte). Am kommenden Sonntag (11. Februar, 14 Uhr, Edmund-Plambeck-Stadion ) soll dann die Heimpremiere 2018 gegen Aufsteiger Eutiner SV 08 steigen. Sofern das Wetter mitspielt. Das Hinspiel in Eutin endete 0:0. Immerhin konnten die Norderstedter und Trainer Dirk Heyne unter der Woche vor dem abgesagten Match beim HSV II noch einmal testen. Beim Landesligisten TuRa Harksheide gewann die Eintracht nach Toren von Felix Drinkuth (21.), Philipp Koch (43., direkt verwandelter Eckball) und Testspieler Ahina Selemani (52.) mit 3:0. Erfreulich war in diesem Spiel das Comeback vom lange verletzten Stürmer Kangmin Choi, der erstmals für Eintracht Norderstedt wieder auf dem Platz stand, gegen den HSV II aber aufgrund seines Trainingsrückstandes wohl noch keine Alternative gewesen wäre. Gegen Eutin 08 dürfte Choi zumindest wieder zum Kader gehören. Fehlen wird dagegen nach wie vor Abwehrspieler Hamajak Bojadgian, der sich aber ebenfalls wieder im Aufbautraining befindet. Jordan Brown muss gegen die Ostholsteiner aufgrund seiner 5. Gelben Karte gesperrt passen. Wieder einsatzbereit ist dafür nach seiner abgelaufenen Rotsperre Philipp Koch.

 

120 Sportler beim

07. Februar

Ehrung der Schul- und Gruppenleiter sowie aller Teilnehmer. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Zum dritten Neujahrslehrgang im traditionellen Taekwon-Do  kamen   über 120 Sportler aus 15 Vereinen und Sportschulen aus ganz Norddeutschland in die Sporthalle Falkenberg. Sie trainierten mit Großmeister Michael Unruh, 7. Dan, BlackBeltCenter Hamburg und Simone Stresow, 4. Dan, SV Friedrichsgabe.
 „Das Training bei den unterschiedlichen Lehrern macht solche Veranstaltungen wahnsinnig interessant, man kennt sonst nur den eigenen Trainer. Hier erhält man  neue Impulse und Ansätze, denn es hat ja doch jeder sein Spezialgebiet. Außerdem ist es beeindruckend, mit wie viel positiver Energie wir die Halle füllen”, so Organisatorin Simone Stresow.
Highlight für Teilnehmer und Zuschauer: einige Dan-Träger zeigten einen Bruchtest. Auch Simone Stresow beeindruckte mit einem Ziegelsteinbruchtest mit der Handkante. Simone Stresow: „Ich freue mich riesig, dass diese tollen Leistungen hier belohnt werden – die Firma Jens Gottschalk unterstützt unseren Sport und honoriert dieses mit einem Spendenscheck, den die Taekwon-Do-Gruppe vom SV Friedrichsgabe an das SOS-Kinderdorf in Harksheide übergeben wird!”
Info: SV Friedrichsgabe, unter www.taekwondo-stresow.de oder direkt bei Simone Stresow unter 0176/52 73 90 70.

 

Lesung für „Kleine Riesen“

07. Februar

Norderstedt (pmi) Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien (Infos zum Beispiel  unter: http://coa-aktionswoche.de) veranstaltete die Fachstelle „Kleine Riesen“ –  ein Angebot für Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien der ATS-Sucht- und Drogenberatungsstelle Norderstedt – am Dienstag eine Lesung in der Stadtteilbücherei Garstedt für drei eingeladene Schulklassen (4. und 5. Klassen) aus zwei benachbarten Schulen, der Grundschule Lütjenmoor und der Willy-Brandt-Schule. Die Autorin Hanna Schott las im Rahmen von zwei Lesungen aus ihrem Buch „Mia von nebenan“ und ging im anschließenden Gruppengespräch in Begleitung von Diplompsychologin Julia Forster von der Fachstelle „Kleine Riesen“ auf  Fragen der Kinder zum Thema „Sucht in der Familie“ ein.
Die Geschichte der Protagonistin des Buches, Mia, ist eine wahre Geschichte. Sie handelt von einem Mädchen, das nebenan wohnen könnte. In Mias Leben läuft Einiges schief: Ihre Eltern konsumieren Drogen und Mia kümmert sich mehr um ihre Eltern als diese sich um sie. Mia merkt, dass sich etwas in ihrem Leben ändern muss. In dem Buch wird aufgezeigt, wie Mia Unterstützung findet. 
Das Mädchen ist der Autorin Schott sogar bekannt –  im weiteren Verlauf ihres Lebens hat das Mädchen eine gute Entwicklung nehmen können.
Die Thematik rund um „Sucht in der Familie“ ist ein hochaktuelles Thema, das viele Kinder in Deutschland  betrifft „Mit dieser Veranstaltung wollen wir eine Sensibilisierung für dieses Thema schaffen, das erschreckend viele Kinder in Deutschland betrifft –  im Schnitt ist jedes sechste bis siebte Kind von der Sucht mindestens eines Elternteils betroffen. Mit der heutigen Lesung wollen wir als Suchtberatungsstelle zum Einen auf diese Thematik aufmerksam machen und zum Anderen auf unsere Unterstützungsangebote für die betroffenen Kinder hinweisen, die so dringend Hilfe benötigen“, so Julia Forster von der Fachstelle „Kleine Riesen“.
Julia Forster erläutert die Angebote der ATS: „Wir möchten an dieser Stelle auch noch einmal auf die Niedrigschwelligkeit unseres spezifischen  Hilfsangebotes  hinweisen: jeder kann kommen, ob betroffene Eltern oder andere Angehörige wie Großeltern oder Freunde, selbstverständlich auch die betroffenen Kinder oder Jugendlichen. Wer seinen Namen nicht preisgeben mag, aus welchem Grund auch immer: Die Beratung kann auch ohne Namensnennung erfolgen. In der Fachstelle „Kleine Riesen“ können wir derzeit erfreulicherweise eine große Altersspanne betreuen: es laufen aktuell Gruppen für Kinder verschiedenster Altersstufen. Bevor ein Kind eine Gruppe besucht, finden vorher Einzelgespräche statt –  mit dem Kind sowie idealerweise auch mit den Eltern oder einer anderen betreuenden Person“, ergänzt Julia Forster.
Interessierte Kinder, Jugendliche und Eltern, die Rat, Unterstützung oder Hilfe suchen, sind in der ATS in Norderstedt herzlich willkommen. Sie können sich  an das Team der ATS-Suchtberatungsstelle in   Norderstedt, Kohfurth 1 wenden.  Telefon 0 40/5 23 32 22 (E-Mail: sucht.nor(at)ats-sh.de).

V. li. Ariane Kleinemeyer (Stadtteilbücherei Garstedt), Autorin Hanna Schott und Julia Forster. Foto: pmi

 

Aufatmen: Paracelsus-Klinik

31. Januar

Ernste Gesichter: Generalbevollmächtigter Dr. Reinhard Wichels (3. von links) sprach über Perspektiven der insolventen Paracelsus-Gruppe. Von links: Konzernsprecherin Simone Hoffmann, Paracelsus-Geschäftsführer Michael Schlickum, Dr. Reinhard  Wichels und Anke Franzke, Verwaltungsdirektorin. Foto: rsc

Henstedt-Ulzburg (rsc) Wie soll es weitergehen mit dem Paracelsus-Konzern – und speziell mit der Klinik in Henstedt-Ulzburg? Seitdem der Konzern in eine finanzielle Schieflage geraten ist und im Dezember Insolvenz anmelden musste, stellen sich diese Frage nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Menschen in der Region, die auf die medizinische Nahversorgung angewiesen sind.
„Die Insolvenz kann auch eine Chance für diesen Konzern bedeuten“, erklärte Dr. Reinhard Wichels von dem Medizinberatungsunternehmen WMC Healthcare. Generalbevollmächtigter Wichels, der noch bis vor Kurzem für das Beratungsunternehmen McKinsey tätig war, deutete an, dass es durchaus Hoffnung für Paracelsus gäbe, auch für die Klinik vor Ort. „Wir arbeiten daran, den Konzern neu auszurichten“, so Wichels.
Die Ursachen für die Misere lägen in der Vergangenheit, analysierte der Gesundheitsexperte. Betroffen sei vor allem der „Akut-Bereich“, also die Krankenhäuser. Die Reha-Kliniken seien hingegen besser aufgestellt. Im Akut-Bereich seien „Entscheidungen getroffen worden, die wirtschaftlich nicht erfolgreich gewesen waren“, deutete der Medizinexperte an. „Man hat sich zu breit aufgestellt.“ Bei den klinischen Führungskräften habe es „keine Kontinuität gegeben,“ so Wichels.  Man habe „Leute an Bord geholt und nach kurzer Zeit wieder verabschiedet.“ Das habe Kosten verursacht, unter anderem bei den Abfindungen. 
Wie weiter? Generalbevollmächtigter Wichels stellte klar: „Es werden Abteilungen geschlossen; es wird eine Verdichtung stattfinden.“ Allerdings machte Wichels auch klar, dass der Standort Henstedt-Ulzburg erhalten bleibe: „Wir werden das Angebot im Wesentlichen weiterführen. Wir müssen dafür sorgen, dass wir dieser Versorgungsverpflichtung gerecht werden.“ Gleichzeitig müsse aber „auf die Wirtschaftlichkeit geachtet werden.“
Ziel sei es nun „im Laufe des Februars eine klare Perspektive zu erarbeiten.“ Über die inhaltliche Ausrichtung entscheide aber laut Insolvenzverfahren der Gläubigerausschuss. Darauf verwies auch Finanzchef  und bisheriger Sprecher der Paracelsus-Kliniken, Michael Schlickum: „Wir berichten an den Gläubigerausschuss, dieser entscheidet über mögliche Konzepte.“
Henstedt-Ulzburgs Bürgermeister Stefan Bauer  zeigte sich erleichtert, „dass der Standort nicht nur erhalten wird, sondern weitreichend erhalten bleibt.“ Es gelte nun, den Februar abzuwarten. Während dieser Zeit soll ein „Zukunftsplan“ für den angeschlagenen Konzern erarbeitet werden. Auch er begreife „die Insolvenz als Chance, vom jetzigen zu einem kompetenteren Träger zu kommen“, sagte Stefan Bauer. Dem Paracelsus-Alleingesellschafter Manfred Georg Krukemeyer wurden in der Vergangenheit Managementfehler vorgeworfen
Imke Wriedt von der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di Südholstein warnte vor einer Zerschlagung: „Wir wollen, dass der Konzern zusammenbleibt und verhindern, dass Filetstücke herausgebrochen werden.“ Als „Filetstücke“ nannte sie vor allem die profitable Reha-Sparte. Auch Wriedt kritisierte „die vielen Leitungswechsel“, die in der Vergangenheit stattgefunden und viel Geld gekostet hätten.
Allerdings seien auch Strukturprobleme mit verantwortlich für die Misere des Gesundheitswesen: „Die Crux ist, dass das Gesundheitswesen dem freien Markt überantwortet worden ist.“ Generalbevollmächtigter Wichels drängte indes zum Handeln: „Irgendwann machen die Gläubiger nicht mehr mit.“

 

19. Kunsthandwerkermarkt

31. Januar

Reinhard Stosch ist mit seiner Familie Stosch  schon zwölf Jahre auf dem Markt zu finden. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Bereits zum  19. Mal veranstaltet   Anke Schröder  im Rathaus Norderstedt am Sonntag, 11. Februar, von 10 bis 17 Uhr den Frühlingsmarkt  der Kunsthandwerker.
 65  ausgewählte Künstler sowie Hobbykünstler  präsentieren handwerkliche Arbeiten auf einem  guten Niveau. Der Markt bietet ein einzigartiges Spektrum an Kunsthandwerken.   Durch neue Künstler wird  der beliebte  Kunsthandwerkermarkt   interessant gestaltet. Das freut die Besucher und gibt neuen Ausstellern die Möglichkeit sich zu präsentieren. Dieses Jahr sind viele neue Künstler auf dem Markt. 65  ausgewählte Künstler sowie Hobbykünstler  präsentieren handwerkliche Arbeiten auf einem  guten Niveau. Der Markt bietet ein einzigartiges Spektrum an Kunsthandwerken. Auch für die Männer könnte dieser Markt interessant sein, denn die Künstler vermitteln Einblicke in ihre Arbeitsweise, laden zum persönlichen Gespräch, verkaufen ihre Produkte, und führen ihr Kunsthandwerk vor.
Janina Hollenbach sägt vor Ort individuelle Lampen aus Holz aus oder Lars Groppe aus Eckernförde fertigt Ledergürtel nach Maß, auch vor Ort.  Dagmar Folck hat zu Hause Alpakas. Auf dem Markt präsentiert sie Strickgarn und Seife von ihren Alpakas.
Regina Platthoff zeigt   selbst gestaltete  Holzfiguren und Glaslampen.  Jessia Thomsen hat   gefilzte Schals und Stulpen designt. Keiner ist wie der andere. Die Künstler vermitteln Einblicke in ihre Arbeitsweise, laden zum persönlichen Gespräch,  verkaufen ihre Produkte und führen ihr Kunsthandwerk vor.  Der Markt bietet Künstlern und Kunsthandwerkern eine Gelegenheit, ihre Produkte anzubieten.
Hier finden Besucher   Tiffany,  Blumengestecke, Näharbeiten, Keramik. Designermode, Glaskunst, Seifen,  Wolle und vieles mehr.
Viele Unikate werden an diesem Sonntag ihren Besitzer wechseln. Wir wünschen den Besuchern viel Spaß beim Stöbern und Kaufen. Natürlich gibt es in der Passage  wieder die beliebte  große Cafeteria mit selbstgebackenem Kuchen und Kaffee sowie heißen Würstchen und Kartoffelsalat.

 

Landfrauen verabschieden

31. Januar

Ingrid Hagemann (Mitte) hier mit Kreisvorsitzender Kristina Wendt (li.) und Ulrike Röhr, schied als 2. Vorsitzende aus dem Landfrauen-Ortsverein Tangstedt aus. Foto: pmi

Tangstedt (blb) Bei der Jahreshauptversammlung der Tangstedter Landfrauen begrüßte die 2. Vorsitzende Ingrid Hagemann (in Vertretung der abwesenden 1. Vorsitzenden Renate Jank) als Gäste  Ulrike Röhr, Präsidentin des LandFrauenVerbandes Schleswig-Holstein, sowie Kristina Wendt, Vorsitzende des KreisLandFrauenVerbands Stormarn unter den 130 Mitgliedern in der Tangstedter Mühle.
Ingrid Hagemann überreichte eine Spende an Herrn Gottschalk vom Arbeiter-Samariter-Bund. Diese Spende ist für den Wünschewagen, der letzte Lebenswünsche schwerstkranker Menschen jeden Alters erfüllt, bestimmt.
Ingrid Hagemann stellte sich nicht mehr zur Wiederwahl und wurde in einer  Laudatio von der Präsidentin des LandFrauenVerbandes Schleswig-Holstein für ihre 30 Jahre gelebte Vorstandsarbeit vom Gründungsmitglied bis zur langjährigen 2. Vorsitzenden, würdig verabschiedet. Das Vorstandsteam überreichte  der ausscheidenden Vorstandsfrau eine Ehrenmitgliedschaftsurkunde, ein Präsent sowie von jedem Vorstandsmitglied eine Rose. Ihr folgt  Brigitte Schümann  im Amt nach.

 

 

 

 

Theater Pur bringt Kleist-Klassiker

31. Januar

Der zerbrochene Krug dient als Symbol für die verlorene Ehre der jungen Eve (Ann-Kathrin Hubrich, l.) – doch im Gerichtsprozess kommt viel mehr zu Tage. Foto: cbl

Norderstedt (cbl) Das Theater Pur bringt im Februar einen Klassiker auf die Bühne, der über eine erstaunliche Aktualität verfügt. Im Lustspiel „Der zerbrochene Krug“ von Heinrich von Kleist, 1808 uraufgeführt, geht es um Macht und Machtmissbrauch, um Ehre und Schuld, um Ränkespiele und Intrigen.
Dorfrichter Adam muss einen Prozess leiten, in den er selber verwickelt ist, was er zu vertuschen bemüht ist. Die Witwe Marthe Rull klagt an, ihre Tochter Eve sei von deren Verlobtem Ruprecht bedrängt worden. Bei der überstürzten Flucht aus dem Haus habe er Rulls wertvollen Krug zerbrochen – doch der Verdächtigte streitet alles ab und löst die Verlobung. Dafür verstrickt sich der Dorfrichter in Lügen und lässt die Szenerie bald in einem anderen Licht erscheinen. Am Ende hat nicht nur er, sondern alle Akteure Dreck am Stecken.
„Die Obrigkeit nutzt die Macht aus, das Volk guckt weg – das Verhalten ist wohl jedem Zuschauer geläufig und hat sich auch in zwei Jahrhunderten nicht grundlegend geändert“, sagt Regisseurin Burga Jonas, die das Stück überarbeitet hat und modern inszeniert. Langatmige Monologe wurden aufs Wesentliche gekürzt, die wuchtige Kleist’sche Sprache geglättet und der Schluss überrascht mit einer Wendung, die nicht von Kleist stammt.
Björn Grünke verkörpert Gerichtsrat Walter auf der Bühne und sieht viele Parallelen zur heutigen Gesellschaft: „Ein spannendes Stück mit Anspruch und Aussage, wie weit Menschen für Machterwerb und Machterhalt gehen.“
Aufführungen am 3., 4., 17. und 18. Februar jeweils um 19 Uhr im Kulturwerk am See, Tickets für 7,50 Euro im Vorverkauf und an der Abendkasse, Reservierung auch unter Tel. 040/609 417 57 sowie online www.theaterpur.de.

 

Zahlreiche Spielbegeisterte beim

31. Januar

Ersteinmal ins Spiel vertieft, harrten die zahlreichen Spieler an diversen Tischen stundenlang aus: immer auf der Suche nach dem Gewinner. Foto: bet

Norderstedt (bet) Die Besucher in der Falkenberger Gemeinde am letzten Wochenende hatten nur eines im Sinn: Nervenkitzel in der Gruppe. Eingeladen wurde zum 14. Falkenberger Spieletag, an dem die Besucher zwei Tage lang Neuheiten aus dem Bereich Gesellschaftsspiele kostenlos testen konnten. Viele der Spieletester kommen seit Jahren, fighten ein Duell nach dem anderen aus, manche bleiben stundenlang.
Spielleiter erklären bei Bedarf die manchmal   für den einen oder anderen verworrenen Regeln, und helfen aus, wenn ein Spielpartner am Tisch fehlt.
An den Tischen wurden beispielsweise „Rob'n Run“, „Tara“, Cubus“ oder auch für Schnellspieler dank kurzer Regeln „ Triangoli“ in Kleingruppen gespielt. Der Spieleflohmarkt lockte mit sehr gut erhaltenen Spielen und bot Kleinkindspiele bis hin zu Strategiespielen im Erwachsenenalter. Auch eine Neuheit wurde präsentiert: Vicu 100 –  ein Lernspiel, doch nicht nur für Kinder. Hier wird die Auge-Hand-Koordination gefördert, man muss von zweidimensionalen Bildern auf eine 3-dimensionale Fläche wechseln und trainiert nebenbei noch sein Gedächtnis. Dass das Spiel auch optisch mit Plexiglasgestaltung und großen Holzwürfeln ein Hingucker 2018 ist, darin waren sich viele neugierige Spieltester einig.