Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Theater Life präsentiert das

13. November: 

Norderstedt  (blb) Das Weihnachtsmärchen des Theaters Life steht mitten in der Vorbereitung und bereits am Sonnabend, 24. November, um 16 Uhr feiert das Dornröschen-Musical „Wachgeküsst“ von Christian Berg und Melanie Herzig (Musik von Konstantin Wecker) Premiere im Festsaal am Falkenberg.
Die Geschichte: Ausgerechnet an ihrem 18. Geburtstag wird die schöne Prinzessin mit einer Spindel gestochen. Eigentlich nicht weiter schlimm, wäre da nicht die beleidigte Leberwurst von Fee gewesen, die sie bei ihrer Taufe verflucht hat. Und das alles nur, weil eben diese Fee nicht auf der Gästeliste der Geburtstagsfeier stand.
Mit dabei in diesem bunten Musical sind aber auch der Froschkönig, Schneewittchen und die sieben Zwerge, der gestiefelte Kater und Rotkäppchen. Ob sie alle im falschen Märchen sind, ist ab 24. November im FaF zu sehen, nein zu erleben.
Im Ensemble des Kulturträgers der Stadt Norderstedt spielen Kinder und Erwachsene zusammen, teilweise auch ganze Familien. Karten kosten sechs Euro an den Norderstedter Vorverkaufsstellen und sind unter 0 40/5 22 83 80 zu bestellen – ebenso online unter www.theaterlife.de

Weitere Aufführungstermine: 27. (16 Uhr) und 28. November (8.30 Uhr, 11 und 16 Uhr), 8. und 9. Dezember (jeweils 16 Uhr im Steertpoggsaal, Pestalozzistraße 5) sowie am 15. (14 und 16.30 Uhr) und 16. Dezember (16 Uhr, jeweils in der Aula des Schulzentrums Süd, Poppenbütteler Straße 230).

Die versammelten Märchenfiguren der Gebrüder Grimm haben im Musical des Theaters Life ab 24. November ihren Auftritt. Foto: pi

Stadtteilbücherei täglich von

25. April

Die Stadtteilbücherei in Glashütte gilt als Pilotprojekt der so genannten „offenen Bücherei“. Foto: pmi/Stadt Norderstedt

Norderstedt (blb) Eine gute Nachricht für alle Lesebegeisterten: Die Stadtteilbücherei Glashütte ist jeden Tag von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Das Prinzip der „offenen Bücherei“ ist auch Pilotprojekt für das geplante Bildungshaus.
Mit der Erweiterung der Öffnungszeiten ist das Projekt der „offenen Bücherei“ in Glashütte nun vollständig umgesetzt: Von jetzt an ist die Stadtteilbücherei Glashütte von Montag bis Sonntag, jeweils von 8   bis 20 Uhr geöffnet. Dabei ist  am Montag, Mittwoch und Freitag und am Sonnabendvormittag das bekannte Personal vor Ort. Zu den übrigen Zeiten können hier Leser auch ohne die Anwesenheit der Mitarbeiter eintreten und das volle Angebot nutzen. Das Prinzip der offenen Bücherei funktioniert ganz einfach: Am Eingang der Stadtteilbücherei scannt der Benutzer seinen Büchereiausweis am Lesegerät ein – und die Eingangstür öffnet sich automatisch. Voraussetzung ist, dass die Benutzer, die über 18 Jahre alt sein müssen, sich zuvor für die „offene Bücherei“ haben registrieren lassen.
In der Bücherei können sie dann Medien ausleihen, verlängern oder zurückgeben, im Internet recherchieren oder sich einfach nur dort aufhalten und in Ruhe ein Buch lesen oder im Sortiment stöbern. Eine Broschüre informiert über die besonderen Regeln, die für die Bücherei ohne Personal gelten.

In der personallosen Zeit wird die Bücherei  durch Video überwacht. Die Daten werden sieben Tage gespeichert.

 

Heißer Hot ärgert Eintracht

25. April

Hat schon elf Tore geschossen: Felix Drinkuth. Foto: blb

Norderstedt (meg) Seit neun Spielen sind die Fußballer von Eintracht Norderstedt in der Regionalliga Nord ungeschlagen. Große Freude wollte bei allen Beteiligten dennoch nicht aufkommen. Beim 2:2 (2:1) gegen den Tabellen-16. VfV Borussia 06 Hildesheim wäre  mehr drin gewesen für die Elf von Trainer Dirk Heyne, die in der Tabelle Sechster (50:46 Tore, 44 Punkte) bleibt. „Wir haben in dieser Saison viel zu viele Gegentore bekommen. Das ärgert mich enorm. Bis zum 2:2 hatte Hildesheim nicht eine Torchance. Da haben wir nichts zugelassen“, kommentierte Heyne die 90 Minuten.
Am Ende hätte jedoch auch der Gast noch drei Punkte entführen könne wenn Eintracht-Torwart Johannes Höcker nicht in höchster Not vor Blasevic geklärt hätte (87.). Die Partie nahm vor 350 Zuschauern bei sommerlichen Temperaturen erst nach einer guten halben Stunde Fahrt auf. Norderstedts Felix Drinkuth war von Jordan Brown prima in Szene gesetzt worden und spazierte über die rechte Seite in den Borussen-Strafraum. Sein Flankenversuch wurde von einem Hildesheimer mit der Hand geklärt. Schiedsrichterin Susann Kunkel (SV Eichede) entschied sofort auf Elfmeter. Felix Drinkuth ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte rechts unten zum 1:0 (32.). Schon sein elfter Saisontreffer. Hildesheim schlug aber prompt zurück. Norderstedt bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone heraus. Die Kugel landete bei Ante Blazevic, der zum 1:1 ins kurze Eck traf (38.).  Keeper Höcker sah da nicht ganz so gut aus. Doch die 1. Halbzeit war noch nicht vorbei. Der schönste Spielzug kam erst noch. Jordan Brown spielte den Ball durch zwei Hildesheimer Abwehrspieler hindurch auf den gestarteten Kangmin Choi. Dieser war einen Schritt schneller als 06-Keeper Nils Zumbeel und lupfte den Ball zum 2:1 ins Netz (41.).
„Da haben wir auf Abseits gespielt. Das war so nicht ausgemacht und ein völlig unnötiges Tor. Nach der Pause waren wir dann wesentlich besser und aggressiver“, lobte 06-Trainer Thomas Siegel sein Team. Das kam im Anschluss an eine Ecke zum 2:2-Ausgleich (68.). Abdülbaki Hot setzte sich per Kopf gleich gegen zwei Eintracht-Abwehrspieler und Keeper Höcker durch. „Da waren wir schlafmützig und haben nicht gut verteidigt. Nach dem 2:2 haben wir dann auch völlig den Faden verloren“, musste sich Dirk Heyne schließlich mit dem einen Zähler begnügen.
Die Zeit der Nachholspiele (sechs) ist für die Eintracht fast vorbei. Fünf Partien sind absolviert, die Englischen Wochen beendet. Der Verband hat die Saison sogar um eine Woche verlängert.  Ab sofort geht es regulär weiter. Am kommenden Sonnabend (28. April, 16 Uhr, Edewecht) beim SSV Jeddeloh (5.).

 

 

 

TuRa: Keiner da – dann

25. April

Kam rein und traf: Elbasan Latifaj. Foto: meg

Norderstedt (meg) Gut wenn man solche Allrounder in seiner Mannschaft hat! Die Fußballer von TuRa Harksheide (6. Liga) gewannen am 26. Spieltag der Landesliga Hammonia Staffel zu Hause gegen Inter Hamburg (8.) mit 1:0 (0:0) und bleibt Zehnter. Das entscheidende Tor schoss dabei ausgerechnet ein Mann, der sonst in der Defensive für Ordnung sorgt. Routinier Elbasan Latifaj (33, seit 2003 bei TuRa) gelang in der 74. Minute der entscheidende Treffer zum 1:0. Latifaj  war erst kurz zuvor von Trainer Schwarzer eingewechselt worden. Die Harksheider spielten  quasi ohne Sturm und mussten auf die verletzten und angeschlagenen Offensivkräfte Lion Jodeit, Daniel Meier, Daniel Tramm und Tim Weber verzichten. „In der ersten Halbzeit war es von beiden Mannschaften Mittelfeldgeplänkel. Nach der Pause hat Inter dann mehr Druck gemacht. Gut, dass Elba getroffen hat“, freute sich TuRa-Fußballchef Bernd Meier. Unter Neu-Trainer Jörg Schwarzer (kam zu Beginn des Jahres) ist TuRa nun seit sechs Spielen ungeschlagen. Los ging es mit drei Unentschieden. Zuletzt folgten dann drei Siege.

„Ich bin froh, dass wir Jörg im Winter geholt haben. Er hat es geschafft, aus dem Scherbenhaufen den er vorgefunden hat, etwas zu machen. Ich bin zuversichtlich, dass wir am Ende der Saison noch einen einstelligen Tabellenplatz belegen werden“, lobt Meier seinen Coach. Auch die Personalplanungen für die neue Saison sind fast abgeschlossen.  Zwei Gespräche stehen noch aus. In spätestens zwei Wochen will der Klub verkünden, wer geht und wer kommt. Auf TuRa warten nun aber erstmal zwei dicke Brocken: an diesem Donnerstag (26. April, 20 Uhr, Collatz+Schwartz-Sportpark) geht es mit dem Nachholspiel gegen den Tabellenzweiten HEBC weiter. Am Sonntag (29. April, 10.45 Uhr, Sachsenweg) steht dann die Auswärtspartie beim Niendorfer TSV II (3.) an.

 

Linus Meyer: „Darum verlasse

25. April

Linus Meyer Foto: blb

Norderstedt (meg) Sein Verlust wiegt schwer. Seit 2010 schnürt der 26-jährige offensive Mittelfeldspieler Linus Meyer die Schuhe für Eintracht Norderstedt. Erst in der U19. Später dann bei den Regionalliga-Herren. Im Sommer verlässt er nun den Klub und wechselt zum SV Rödinghausen in die Regionalliga West. Wir haben mit Linus Meyer gesprochen der sich mit der Neuorientierung seinen Traum vom Profifußball erfüllen möchte.
HEIMATSPIEGEL (HSP): Linus Meyer, was waren  die Gründe für den Wechsel zum Tabellenneunten der RL-West, SV Rödinghausen?
Linus Meyer: „Der ausschlaggebende Punkt ist, dass ich dort unter Profi-Bedingungen trainieren und spielen kann. Das heißt mehrmals am Tag Training. Die Anreise zu einem Auswärtsspiel erfolgt in der Regel einen Tag vorher. Auch die Trainingsbedingungen dort sind überragend. Das ist zurzeit in Norderstedt in der Form leider nicht möglich.“
HSP: Warum aber ausgerechnet Rödinghausen?
Meyer: „Der Verein hat sich sehr um mich bemüht und mir gefällt das Konzept. Die Führung und das Trainerteam sind noch recht jung und erfolgshungrig. Das finde ich sehr spannend.“
HSP: Was erhoffen Sie sich persönlich von dem Wechsel?
Meyer: „Dass ich ein neues, sportlich höheres Level erreiche. Allein durch mehr Trainingseinheiten. Und ich hoffe, dass der Fußball noch mehr in den Fokus rückt. Auch für meine persönliche Entwicklung ist es bestimmt nicht schlecht. In eine fremde Stadt zu ziehen ohne großartig Leute zu kennen finde ich spannend.“
HSP: Welche Ziele verfolgen Sie mit ihrem neuen Team?
Meyer: „Es gab in Rödinghausen zuletzt einen kleinen Umbruch. Da muss man erstmal sehen, wie sich die Mannschaft findet. Das kann etwas dauern. Außerdem kenne ich die Liga noch nicht  und kann das Niveau daher nur schwer einschätzen. Man sagt aber, dass die Regionalliga West stärker sein soll. Es ist natürlich cool,  sich einmal mit Traditionsvereinen wie Alemannia Aachen oder Rot-Weiß Oberhausen vor einer großen  Zuschauerkulisse zu messen.“
HSP: Rückblickend: wie war Ihre Zeit in Norderstedt?
Meyer: „Ich hatte hier die schönste Zeit. Ich bin dem Trainerteam, der Mannschaft und allen  drum   sehr dankbar für alles. Ich fühle mich auch sehr wohl. Doch wie sagt man immer: wenn´s am schönsten ist, sollte man gehen.“
HSP: Linus Meyer, viel Glück und Erfolg ab Sommer beim SV Rödinghausen.

 

Vor Ort kaufen: Etwas Gutes für

25. April

Norderstedt (kb) Das Internet ist mit seinen vielen Informations- und Einkaufsmöglichkeiten für viele Menschen nicht mehr wegzudenken –  der   örtliche Einzelhandel mit seinen zahlreichen Vorteilen aber auch nicht. Wo sonst bekommt man beim Schaufensterbummel Inspirationen für das nächste Outfit, kann die Schuhe gleich vor Ort auf ihre Bequemlichkeit testen, profitiert von der fachmännischen Beratung bei allem von A wie Autos bis Z wie Zäunen oder ist man in der Lage, die dringend benötigten Medikamente sofort mit nach Hause zu nehmen?
Jeder hat es in der Hand, etwas zu ändern. Wenn alteingesessene Geschäfte aufgrund des wachsenden Onlinehandels schließen und die Innenstädte beziehungsweise Ortskerne immer leerer werden, dann ist bei den Kunden häufig das Bedauern groß – dabei hat es jeder selbst in der Hand, etwas zu ändern ...
Mit dem großen Sonderthema „Hier leb’ ich, hier kauf’ ich“  möchte der  HEIMATSPIEGEL den örtlichen  Handel unterstützen und somit auch zur Stärkung der Region beitragen.

Ein gemeinsames Einkaufserlebnis macht jeder Generation Spaß – so gehen zum Beispiel viele Großeltern  gern gemeinsam mit ihren Enkelkindern shoppen. Foto: Pressmaster/Shutterstock

 

„Ein gemütlicher Abend“

18. April

Albtraum oder Schlaraffenland? Baggerführer Manni gerät unfreiwillig in eine weibliche Verkaufsshow der besonderen Art. Foto: cbl

Norderstedt (cbl) Baggerführer Manni glaubt seinen persönlichen Albtraum zu erleben, als an einem Freitagabend sechs Freundinnen seiner Frau in deren Abwesenheit einfallen, um die wöchentliche „Kitchenparty“ zu feiern. Die Damen stören sich weniger am Hausherren, ernennen ihn zur „Ehrenfrau“ und integrieren ihn gut gelaunt in die kuriose Verkaufsschau von unentbehrlichen Kochutensilien, Turbo-Mixern und asiatischen Pfannen. Mit einigen Bieren zur Unterstützung findet Manni sogar Gefallen am Küchenkram – erst recht, als die „Kitchenparty“ zur „Dessous-party“ mutiert.
Die Schauspieler vom Theater pur bringen großen (Spiel-) Spaß mit dem Lustspiel „Ein gemütlicher Abend“ von Ingo Sax auf die Bühne des Festsaals am Falkenberg. Und der Spaß überträgt sich uneingeschränkt aufs Publikum. Während die Zuschauerinnen aus dem Dauergrinsen kaum herauskommen, werden die Herren zunächst Mitleid mit dem Protagonisten auf der Bühne haben und später neidisch auf ihn sein. Und der oder die eine wird so seine einschlägigen Erfahrungen mit ähnlichen Veranstaltung haben – Stichwort Tupper & Co. „Beste Unterhaltung ist garantiert“, verspricht Regisseurin Burga Jonas. Zudem kommt das Publikum in den Genuss des Live-Cookings auf der Bühne und in der Pause werden chinesische Häppchen kredenzt.
Aufführungen am 21., 22., 28. und 29. April jeweils um 19 Uhr im Festsaal am Falkenberg. Karten kosten 7,50 Euro an bekannten Vorverkaufsstellen, an der Abendkasse sowie online unter www.theaterpur.de/tickets.

 

Drei Jahre Suchthilfe im

18. April

V. li. Caspar Fischer (Landesverein Innere Mission), Melanie Gromoll (Fachärztin für Psychiatrie), Kerstin Timmlau (Qualitätsbeauftragte) und Einrichtungsleiter Dr. Hans-Jürgen Tecklenburg begleiten die Rehabilitanden in der Adaption START. Foto: blb

Norderstedt (blb) Für viele Betroffene ist es ein wichtiger zweiter Schritt und die Entscheidung, diesen Schritt zu gehen, wegweisend für ihr weiteres Leben. Seit drei Jahren bietet die stationäre medizinische Rehabilitationseinrichtung „Adaption START Norderstedt“ im Auftrag und finanziert durch die Deutsche Rentenversicherung suchtkranken Menschen (Alkohol, Medikamente, Drogen oder auch pathologisches Glücksspiel) Hilfe bei ihrer Rückkehr in Beruf und Gesellschaft.
„Dies gelingt uns  deshalb besonders gut, weil wir im Haus mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen arbeiten und in der Umgebung verlässliche Partner, zum Beispiel bei der Vergabe von Praktikumsplätzen haben“, sagt Dr. Hans-Jürgen  Tecklenburg, Einrichtungsleiter der Adaption und Gesamtleiter der ATS (Ambulante und teilstationäre Suchthilfe). 
Die Einrichtung in Norderstedt bietet zwölf Suchtkranken eine stationäre Behandlung bei einer Unterbringung in modernen Einzelappartments für die Dauer von zwölf  bis 16 Wochen. Die Behandlung schließt sich an eine vorhergehende Entgiftung oder Entwöhnung an. Außer in Norderstedt   stehen in Schleswig-Holstein insgesamt 60 Plätze in Einrichtungen in Lübeck, Kiel und Husum zur Verfügung. 350 Plätze sind in Entwöhnungskliniken.
95 Prozent der Rehabilitanden sind ohne Arbeit, viele von ihnen auch ohne Wohnung. Nach der Behandlung in der Klinik im Frederikspark (Beim Umspannwerk 6) finden 25 Prozent von ihnen wieder in den Beruf zurück. 20 Unternehmen der Region (unter anderen Jungheinrich, Kiesow, das Altenpflegeheim Haus am Park oder auch dodenhof) zeigen sich offen für die Problematiken dieser Menschen und bieten ihnen durch Praktika den ersten Schritt zurück in ein geregeltes Arbeitsleben an, was in der Folge naturgemäß auch bei der Suche einer Wohnung hilft.
„Wichtig war für mich, dass ich hier lerne und dabei unterstützt werde, wieder selbstständig Entscheidungen zu treffen“, sagt ein Rehabilitand, der nach jahrelanger Medikamentenabhängigkeit seine Arbeit und in der Folge auch seine Familie verloren hatte. Mittlerweile gibt es wieder Kontakt zu Frau und Kind und erste Schritte zurück in den Beruf sind getan.
Die Adaption START Norderstedt ist eine Einrichtung des Landesvereins Innere Mission und gehört mit weiteren Einrichtungen in Schleswig-Holstein dem Suchthilfeverbund  Nordelbien an. Das Team aus Fachärzten, Psychotherapeuten, Sozial- und Ergotherapeuten, Sozialarbeitern und Verwaltungskräften begleiten die Rehabilitanden und arbeiten eng  mit Institutionen, Behörden, Jobcenter, Betrieben sowie Beratungs- und Selbsthilfeeinrichtungen zusammen. Gesucht werden noch  weitere Kooperationspartner im Bereich Handwerk/Produktion sowie im Bereich Büro/Verwaltung oder im kaufmännischen Bereich, um Rehabilitanden  passgenaue Erprobungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen zu können.

 

Die Linke: „Spitzenquartett

18. April

Miro Berbig. Foto: pmi

Norderstedt (vpu) In Norderstedt setzt „Die Linke“ in der Kandidatenauswahl und im Wahlkampfprogramm auf „einen Mix aus alten Hasen und frischem Blut“. Als Spitzenkandidaten schickt „Die Linke“ mit Miro Berbig ihren amtierenden Fraktionsvorsitzenden aus dem Stadtparlament in den Wahlkampf. Der 53-jährige IT-Experte führt die LINKEN-Fraktion seit 2008 und ist für sein „kompromissloses Eintreten für eine soziale Stadt“ und die Forderung nach einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft bekannt.
Gefolgt wird Berbig von der 47-jährigen Freiberuflerin Christine Bilger, die der LINKEN ersten 2016 beitrat und sich seitdem mit großen Engagement in die „politische Arbeit wirft!“ Ihre Schwerpunkte sind Umwelt- und Sozialpolitik sowie „der Kampf gegen Rechts“.
Der Grafik-Designer Herrmann von Prüssing, die Heilpraktikerin Christine Schilling, der Student Luca Maarten Schultz, Rolf Müller, Hans-Georg Becker und Olaf Harning sind die weiteren Kandidaten der „LINKEN“. Hauptpunkte des Kommunalwahlkampf-Programm der LINKEN sind die schon genannte städtische Wohnungsbaugesellschaft, eine „Verkehrswende samt fahrscheinlosem Nahverkehr“, Bildungsgerechtigkeit und „nachhaltiges Handeln in allen Bereichen“.  Auch die LINKEN sorgen sich um die Wahlbeteiligung: „Geht man nach der Wahlbeteiligung, scheint (die Kommunahlwahl) die unwichtigste aller Wahlen zu sein. Dabei ist sie die einfachste und direkte Möglichkeit, sich an der Gestaltung unserer konkreten Lebenverhältnisse vor Ort zu beteiligen“, so „Die LINKE“.
Besonders auf Fragen wie Kindergärten und Schulen, Radwege und Straßen, Rettungswesen oder Müllabfuhr – Themen, auf die der Bürger in der Kommunahlwahl Einfluss nehmen könne.

 

Lebenshilfe Norderstedt freut sich

18. April

Auch in diesem Jahr steigt wieder das inklusive Sportfest im Norderstedter Stadtpark. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Bei der Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Norderstedt  stellten der ehrenamtliche Vorstand und die Mitarbeiter den Mitgliedern die Ereignisse und Aktivitäten des vergangenen Jahres vor.  Eines der Hauptereignisse  war das 50.   Jubiläum des Vereins, welches mit einer inklusiven Aktionswoche in Norderstedt gefeiert wurde.
Doch nicht nur für die Aktionswoche gestalten die Mitarbeiter inklusive Angebote. Ebenso ist es ein Merkmal der Lebenshilfe, das regelmäßig  erscheinende Bildungs- und Freizeitprogramm für Menschen mit Beeinträchtigung zu gestalten. „Seit der Gründung der Interessenvertretung haben sich die Bildungs- und Freizeitangebote für Menschen mit Beeinträchtigung mehr als verdreifacht“, so die pädagogische Mitarbeiterin Isabel Fritsche.
Außerdem rief der Verein im September 2017  gemeinsam mit Norderstedter Institutionen und Bürgern das Netzwerk Inklusion und Innovation Norderstedt ins Leben. Das Netzwerk setzt sich für ein barrierefreies, vielfältiges und offenes Norderstedt ein.
In diesem Jahr veranstaltet die Lebenshilfe   am 9. September   bereits zum vierten Mal das inklusive Sportfest im Stadtpark Norderstedt. Alle sind dazu wieder herzlich eingeladen, an den sportlichen Wettkämpfen um den Stadtparksee teilzunehmen, oder als Besucher  dabei zu sein.

 

Wasserrohrbruch im Uhlenkamp

18. April

Die Feuerwehr Harksheide setzte vier Pumpen und zwei Wassersauger ein. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Ein Wasserrohrbruch hat am vergangenen Freitag  zu einem längeren Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr Harksheide geführt. Bereits bei Eintreffen der Einsatzkräfte liefen große Wassermengen in den Keller eines Einfamilienhauses im Uhlenkamp. Mit   vier Pumpen, zwei Wassersaugern und dem vom städtischen Betriebsamt angeforderten Spülwagen pumpten die 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr  insgesamt zirka 50 000 Liter Wasser aus dem Keller des Hauses.
 Durch den Einsatz einer Plane und gefüllten Kanistern als Barriere konnte ein weiteres Nachlaufen des Wassers verhindert werden. Ebenfalls angefordert wurden die Stadtwerke Norderstedt, um die Wasserzuleitungen abzusperren und das Haus stromlos zu schalten. Nach rund vier Stunden war der Einsatz für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte beendet.

 

Stapelfeldt Haustechnik – Familien-

18. April

Das Stapelfeldt-Firmengebäude im Jahr 1911. Foto: Archiv

Norderstedt (vpu) Vor 150 Jahren gründete Hans Jochim Hinrich Stapelfeldt im Alter von 24 Jahren zusammen mit seiner Frau Margaretha eine kleine Klempnerei im ländlichen Dorf „Tangstedter Heide“, dem heutigen Glashütte.
In diesem Jahr und fünf Familien-Generationen später wird die Firma „Stapelfeldt Haustechnik oHG“ mit den beiden Geschäftsführern Günther und Hendrik Stapelfeldt sowie den Mitarbeitern, Freunden, langjährigen Kunden und vielen, die hier ausgebildet wurden, am 5. Mai, von 10.30 bis 16 Uhr, auf dem Firmengelände an der Segeberger Chaussee 35 das seltene Jubiläum feiern. „Unser Bestreben war es immer, unseren Kunden eine beständige Qualität und Zuverlässigkeit an Dienstleistungen generationenübergreifend anzubieten. Dabei hat immer die Orientierung an den Bedürfnissen und Wünschen der Kunden oberste Priorität“, stellt Hendrik  Stapelfeldt, der seine Meisterprüfung im Installateur- und Heizungsbauerhandwerk  abgelegt hat, als einen der Grundsätze des Unternehmens vor.
Ein weiterer Grundsatz: „Wir haben fast seit der Gründung unseres Familienunternehmens ständig junge Menschen ausgebildet und an unsere Berufsfelder herangebracht. Viele unserer heutigen, langjährigen Mitarbeiter haben bei uns gelernt!“
Dabei hatten die Geschäftsführer und das Unternehmen immer einen Blick für die technischen und gesellschaftlichen Veränderungen der Zeit. Schon 1981 wurde ein erster Fakturierungs-Computer angeschafft und läutete das EDV-Zeitalter ein. 2005 wurde die neu gestaltete Haustechnik-Ausstellung eröffnet und zwei Jahre später gab es die Zertifizierung zum „3-Sterne-Bäder-haus“.
„Kommen Sie uns am 5. Mai zur Jubiläumsfeier besuchen. Feiern Sie mit uns, schauen Sie sich in aller Ruhe in der Bad-Ausstellung um und bestaunen Sie historisches Werkzeug oder Urkunden in unserem kleinen Museum“ , laden Günther und  Hendrik Stapelfeldt  in die Segeberger Chaussee 35 ein.

Kontakt: Stapelfeldt Haustechnik oHG, Segeberger Chaussee 35, Telefon 0 40/ 5 29 41 70 und im Internet unter www.stapelfeldt-ohg.de.

 

Gedenksteine und ein besonderer

18. April

Pastor Florian Niemöller hielt das erste Mal einen „Aussegnungs-Gottesdienst“ im Garten des „Hauses am Rehhagen“ ab. Foto: hb

Hasloh (hb) Der besondere Gottesdienst, den Pastor Florian Niemöller am vergangenen Montag im Garten des Alten- und Pflegeheims „Haus am Rehhagen“ abhielt, war eine Premiere. Etliche Bewohner der Einrichtung nahmen an diesem „Aussegnungs-Gottesdienst“ teil. Pastor Niemöller las die Namen der im vergangenen Vierteljahr verstorbenen Heimbewohner vor, bevor Steine mit deren Namen in ein vorbereitetes Beet gelegt wurden. Begonnen hatte der Pastor den besonderen Gottesdienst mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Über den Wolken“ von Reinhard Mey.
Bei herrlichem Frühlingswetter folgte dann „Geh aus mein Herz und suche Freud“, bevor Niemöller den Psalm 23 „Der Herr ist mein Hirte“ las. Aus dem 1. Brief an die Korinther, Vers 13 las er über die Liebe und endete mit: „Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ Nach dem Vater Unser und dem Segen war Niemöllers Idee besonders anrührend, zum Abschluss Seifenblasen pusten zu lassen und so den Seelen der Verstorbenen Flügel wie von einem Schmetterling zu verleihen. 
„Dieser Platz kann eine Anlaufstelle für Bewohner und Angehörige sein, um sich an die Verstorbenen zu erinnern“, erklärte Beschäftigungstherapeutin Manuela Bienek. Im Eingangsbereich des Hauses gibt es bereits ein Trauerbuch, in dem gelesen und etwas hineingeschrieben werden kann. „Wir haben hier im „Haus am Rehhagen“ eine ausgebildete Sterbebegleiterin“, so Bienek weiter „und wir freuen uns jetzt über den neu eingerichteten Rückzugs- und Erinnerungsort.“

Kontakt:  Kieler Straße 136, Telefon 0 41 06/7 65 88 90, info(at)haus-am-rehhagen.de, www.haus-am-rehhagen.de

 

Wenn „Wuffi“ mit Frauchen

18. April

Beschnuppern war bei den Vierbeinern angesagt. Foto: vpu

Norderstedt (vpu) „Das wird schon“, meinte  Geschäftsführer Frank Michael Seftel optimistisch und blickte in den grauen Himmel. Am Sonntag hatte das Norderstedter Autohaus Behrmann zusammen mit verschiedenen Ausstellern und der Agentur ATW von Thomas Will zur 8. Norderstedter Hundemesse eingeladen. Rund 7 000 Besucher plus einige hundert Vierbeiner interessierten sich für Futter, Halsbänder, Decken und Kissen oder kurz „alles rund um den Hund“.
Frank Michael Seftel sollte recht behalten. Am frühen Nachmittag hellte der Himmel auf und trotz Parkplatznot kamen noch mehr Besucher. Auch in den Räumen des Norderstedter Autohauses präsentierten die Messeanbieter ihre Produkte. Insgesamt zählte die 8. Hundemesse in Norderstedt 85 Messestände. „Diese Messe ist ein Phänomen. Zum einen wegen der guten Besucherzahlen, zum anderen gibt es hier trotz der vielen Tiere keinen Zoff oder sogar Beißerei untereinander“, war auch Messe-Mitorganisator Thomas Will zufrieden.  Ein Ausbildungszentrum  für Therapiebegleit-hunde, die Johanniter-Unfallhilfe mit seinen Rettungshunden oder auch die Themen Beratung und Ausbildung waren weitere Höhepunkte der Veranstaltung. Und für beide, Frauchen und „Wuffi“, gab es natürlich nach all den vielen Dingen und Aktionen auch eine kräftige Stärkung in Form einer Wurst im Brot oder auch einer großen Tüte Pommes.