Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Theater Life präsentiert das

13. November: 

Norderstedt  (blb) Das Weihnachtsmärchen des Theaters Life steht mitten in der Vorbereitung und bereits am Sonnabend, 24. November, um 16 Uhr feiert das Dornröschen-Musical „Wachgeküsst“ von Christian Berg und Melanie Herzig (Musik von Konstantin Wecker) Premiere im Festsaal am Falkenberg.
Die Geschichte: Ausgerechnet an ihrem 18. Geburtstag wird die schöne Prinzessin mit einer Spindel gestochen. Eigentlich nicht weiter schlimm, wäre da nicht die beleidigte Leberwurst von Fee gewesen, die sie bei ihrer Taufe verflucht hat. Und das alles nur, weil eben diese Fee nicht auf der Gästeliste der Geburtstagsfeier stand.
Mit dabei in diesem bunten Musical sind aber auch der Froschkönig, Schneewittchen und die sieben Zwerge, der gestiefelte Kater und Rotkäppchen. Ob sie alle im falschen Märchen sind, ist ab 24. November im FaF zu sehen, nein zu erleben.
Im Ensemble des Kulturträgers der Stadt Norderstedt spielen Kinder und Erwachsene zusammen, teilweise auch ganze Familien. Karten kosten sechs Euro an den Norderstedter Vorverkaufsstellen und sind unter 0 40/5 22 83 80 zu bestellen – ebenso online unter www.theaterlife.de

Weitere Aufführungstermine: 27. (16 Uhr) und 28. November (8.30 Uhr, 11 und 16 Uhr), 8. und 9. Dezember (jeweils 16 Uhr im Steertpoggsaal, Pestalozzistraße 5) sowie am 15. (14 und 16.30 Uhr) und 16. Dezember (16 Uhr, jeweils in der Aula des Schulzentrums Süd, Poppenbütteler Straße 230).

Die versammelten Märchenfiguren der Gebrüder Grimm haben im Musical des Theaters Life ab 24. November ihren Auftritt. Foto: pi

Radfahren mit Leib und Seele

25. Juli

Eine neue App führt den Fahrradfahrer mit zahlreichen Informationen durch den Norden – hier an den Plöner See. Foto: pmi

Schleswig-Holstein (pmi) Für den Radfernweg Mönchsweg steht ab sofort eine App im Play Store kostenlos zum Download zur Verfügung. Der Mönchsweg ist ein Radfernweg quer durch Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein bis nach Dänemark. Auf knapp 1 000 Kilometer folgt die Tour auf reizvollen Wegen den Spuren der Mönche, die das Christentum im Mittelalter in den Norden brachten.
Horst Weppler, Vorsitzender des Mönchsweg e.V., betont: „Missionar Bruno von Faldera begleitet die Mönchsweg-Radler und erzählt spannende Geschichten aus der Zeit der Christianisierung in vielen Hör- und Lese-Texten sowie in Videos.“ Alle Texte stehen in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung. Schon im Begrüßungs-Audio verspricht der ehemalige Missionar: „Ich werde da sein an den Stationen Ihres Weges, Ihnen Genaueres erzählen von meinem Lehrer Vicelin, von den kriegerischen Umbrüchen, von dem Volk der Slawen, aber vor allem von den Erfolgen und Misserfolgen unserer Mission ...“
Als perfekter Reisebegleiter enthält die App  Basisdaten, wie eine detaillierte, zoombare Karte mit Routing-Funktion, Informationen zu den Kirchen, Unterkünften, Gastronomie und Fahrradservices am Weg. Die App wurde vorerst für Smartphones mit dem Betriebssystem Android und für den Abschnitt in Schleswig-Holstein entwickelt.
Auf 190 Kilometern verläuft die Route ab Bremen durch das Land zwischen Elbe und Weser  bis nach Wischhafen. Hier geht es mit der Fähre über die Elbe nach Glückstadt, von dort auf 340 Kilometern quer durch Schleswig-Holstein bis nach Puttgarden auf Fehmarn. Dabei erschließt die Tour die wunderbare Vielfalt der norddeutschen Landschaft, die bis heute von ihren jahrhundertealten aus Feld- und Backsteinen errichteten Kirchen geprägt wird.
Umfangreiche Informationen auf www.moenchsweg.de oder unter 04 31/12 85 08 73 oder info(at)moenchsweg.de.

 

Staffelübergabe beim Lions Club

25. Juli

Der neue Lions-Präsident Robert Hüneburg (rechts) dankt dem Past-Präsidenten Stefan Böhme für das erfolgreiche Lions-Jahr 2017/18. Foto: pmi

Quickborn (pmi/rug) Am Donnerstag,  28. Juni,  fand im Restaurant Seegarten die Staffelübergabe des Lions Clubs Quickborn statt: Turnusgemäß hat der Präsident des Lions-Jahr 2017/18 Stefan Böhme die Präsidentschaft für das Lions-Jahr 2018/19 an Robert Hüneburg weitergereicht.
Die Lions dankten Böhme für seine unermüdliche Arbeit rund um den Club. In seine Amtszeit fiel unter anderem  das 15-Jährige Jubiläum mit einer beachtlichen Bilanz: In dieser Zeit konnten die Quickborner Lions über 130 000 Euro sammeln und damit Projekte in Quickborn und der ganzen Welt unterstützen.
Hüneburg übernimmt eine tolle Mannschaft, die die laufenden Projekte wie die Quickborner „Elternlotsen“ oder den Bau einer Krankenstation in Gambia / Westafrika weiter unterstützen wird.
Er selbst will ein weiteres Projekt ganz in der Nähe in den Fokus rücken: Das Kinderhospiz „Sternenbrücke“ liegt ihm persönlich am Herzen. Zur Finanzierung ihrer vielfältigen Projekte planen die Lions auch im kommenden Jahr einiges an Aktivitäten.
Als nächstes steht am 19. August der traditionelle „Himmelmoorlauf“ an, der in diesem Jahr zum 10. Mal wieder hunderte Läufer nach Quickborn zieht.
Am 26. Oktober laden die Lions zur spektakulären Multivisions-Show „Kap Hoorn – Antarktis / Segeln im Reich der Stürme“ mit dem Polarforscher und Abenteurer Arved Fuchs ein und am 15. Dezember folgt in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein ein Doppel-Konzert mit der bekannten Chanson-Sängerin Anna Haentjens für Kinder und Erwachsene.

Ein volles Programm also für und von den Quickborner Lions, getreu ihrem Motto „We serve“ – „Wir helfen“!

 

Drei Jubilare und ein Ehrenmitglied

25. Juli

(v. l.)  Christa Fenzl, Ina Krohn, Jens Rapude und Gerda Jotzer. Foto: pmi

Quickborn (rug) Bei der diesjährigen Generalversammlung der Quickborner Speeldeel e. V. am 3. Juli gab es einen ganz besonderen Jahrestag zu ehren, den sicherlich nicht viele Vereine für sich in Anspruch nehmen können. Ina Krohn ist im Jahre 1958 der Quickborner Speeldeel e. V. beigetreten und bis heute aktiv. Sie ist damit das dienstälteste Mitglied des Theatervereins.
 Der erste Vorsitzende Jens Rapude durfte ihr für dieses ungewöhnlich lange Engagement die Verdienstnadel und die Ehrenurkunde des Landesverbandes der Amateurtheater Schleswig-Holstein e. V. zum 60. Vereinsjubiläum überreichen.
Einen weiteren Jahrestag feierten Christa Fenzl und Hermann Claußen, die in diesem Jahr auf 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft zurückblicken können. Auch für diesen Einsatz wurde ihnen die silberne Anstecknadel und ebenfalls eine Ehrenurkunde des Landesverbandes verliehen. Da Hermann Claußen bei der Generalversammlung verhindert war, wird die Übergabe an ihn so bald wie möglich nachgeholt. Allen anwesenden Jubilaren wurde zusätzlich als Dankeschön ein Blumenstrauß durch den Vereinsvorsitzenden überreicht.
Doch damit noch nicht genug. Für ihren außergewöhnlichen Einsatz über viele Jahre wurde außerdem Gerda Jotzer zum Ehrenmitglied des Vereins benannt. Sie hat mit ihrer Tätigkeit für den Verein diesen in ganz besonderer Weise geprägt und hat viele der anderen Vereinsmitglieder inspiriert. Für viele Mitglieder ist sie die Heidi Kabel der Quickborner Speeldeel.

 

Eintracht im Jahr eins nach

25. Juli

Felix Drinkuth traf in der vergangenen Runde 15-mal für die Eintracht in der Regionalliga Nord. Foto: meg

Norderstedt (meg) Eintracht Norderstedt  startet am Sonnabend auswärts beim SSV Schwarz-Weiß Rehden in seine sechste Saison in der Regionalliga Nord. Im Jahr eins nach Linus Meyer, der in die Regionalliga West zum SV Rödinghausen wechselte, um vielleicht noch Profi werden zu  können, lautet die Marschroute: Stabilisieren. „Wir haben einige junge Spieler dazu bekommen, die Mannschaft hat sich aber gut gefunden, hat sich brutal engagiert in die Vorbereitung gehauen“, lobt Trainer Dirk Heyne, der in seiner zweiten Saison von Beginn an Chef auf der Bank ist.
Zum Abschluss des Trainingslagers in den neuen Bundesländern feierte die Eintracht noch einen 2:1-Erfolg bei der U  23 von Hertha BSC Berlin. Sinisa Veselinovic  und Neuzugang Johann von Knebel (von Voran Ohe, Landesliga Hansa-Staffel) trafen für die Eintracht noch vor der Pause, nachdem die Hertha schon in der ersten Minute nach einer verunglückten Rückgabe auf Neu-Torhüter Nick Nürnberger in Führung gegangen war.
Neben Nürnberger macht auch der ebenso neu dazu gekommene Tjark Grundmann (Altona 93) dem langjährigen  Stammkeeper Johannes Höcker ordentlich Druck. „Höcki wehrt sich seiner Haut, ist noch nie so fit in eine Saison gestartet“, freut sich Trainer Dirk Heyne über den Konkurrenzkampf im Tor, der bis Ende vergangener Woche noch nicht entschieden war.
Im Angriff will Sinisa Veselinovic  seine schwache Rückrunde vergessen machen. Er traf außer beim Spiel gegen Hertha zuvor im Test gegen Nordost-Regionalligist SV Babelsberg (2:3). Den zweiten Treffer markierte auch hier von Knebel. Ärgerlich, dass die Eintracht diese 2:0-Führung am Ende noch aus der Hand gab – aber es war eben nur ein Test.
Beim Saisonauftakt am Sonnabend (14 Uhr) in Rehden zählt es dann für die Eintracht, bei der Dirk Heyne sich nicht auf eine Stammformation festlegen lassen will. „Die Situation kann sich immer kurzfristig ändern, die ganze Mannschaft steht im Vordergrund, ich möchte keine Zufriedenheit bei der vermeintlich ersten Elf  aufkommen lassen“. Heyne will defensiv im Systsem 4-4-2 und offensiv im 4-1-4-1 spielen lassen, in der Spitze momentan mit Veselinovic.  Jan Lüneburg soll ihm Druck machen, ist aber nach seinem Syndesmosebandriss noch nicht wieder bei 100 Prozent. Im Spiel gegen Hertha durfte er erstmals 35 Minuten Wettkampfpraxis sammeln. „Er ist seit eineinhalb Wochen im Mannschaftstraining, man sieht, dass ihm noch Wettkampfpraxis fehlt“, sagt Heyne, dass der Sturmtank noch ein wenig Zeit benötigt. Und dann ist da ja noch Felix Drinkuth, der in der vergangenen Runde  in 33 Einsätzen 15-mal einnetzte.
 Montag hatten die Neuzugänge der Eintracht Premiere, als sie im Test gegen den SV Rugenbergen (Oberliga Hamburg) erstmals Heimspielatmosphäre im Edmund-Plambeck-Stadion schnuppern durften. Das Stadion war während der Vorbereitung gesperrt, da ein neuer Rasen verlegt wurde. Das Grün war in der Rückrunde durch die vielen Spiele der Eintracht und St. Pauli II (das in Norderstedt ja seine Heimspiele austrägt) komplett ruiniert worden.
Somit sieht Heyne auch die Englische Woche gleich zu Beginn der Saison als positiv an: „Es ist gut, wenn man viele Spiele hat, solange das Wetter mitspielt, bevor man im Winter vielleicht wieder in die Bredouille kommt“. Bereits am Mittwoch, 1. August (19 Uhr), empfängt die Eintracht Werder Bremen II zum Heimspielauftakt in Norderstedt. Am Sonntag, 5. August (15 Uhr), geht's dann zum VfL Oldenburg.
Wenn am Ende der Saison ein einstelliger Tabellenplatz herausspringt, ist das Projekt „Stabilisieren“ gelungen. Und dann ist da noch der Oddset-Pokal: „Als klassenhöchstes Team stehen wir da in der Pflicht“, so Heyne. In der vergangenen Saison scheiterte die Eintracht in der vierten Runde am Niendorfer TSV, weil sie Philipp Koch trotz einer Rot-Sperre aus einem Ligaspiel eingesetzt hatte. Zuvor gewann  Norderstedt den Pokal zweimal in Folge und spielte in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals gegen Greuther Fürth und den VfL Wolfsburg.

 

Antirassistisches Fußballturnier

25. Juli

Gewinner und Verlierer feiern zusammen beim Antira-Cup. Foto: meg

Norderstedt (pmi) Spannender hätte das Finale beim Antirassistischen Fußballturnier vom Sozialen Zentrum Norderstedt (SZ) nicht verlaufen können. Nach den regulären zehn Minuten stand es zwischen RB Norderstedt (ein Team aus ehemaligen Mitgliedern des Kinder- und Jugendbeirates) und den „Somali Stars“ aus Kiel 1:1. Die Entscheidung musste im Neunmeterschießen fallen. Und da kam es fast zum Spielabbruch! Der erste Norderstedter Schütze hatte seinen Schuss vergeben. Der Versuch wurde aber wiederholt, da zuvor ein Kieler etwas hineingerufen hatte. Unfair – befand der vom SZ gestellte Schiedsrichter.
Die „Somali Stars“ konnten sich damit gar nicht abfinden und wollten den Platz daraufhin verlassen. Nach ein paar Minuten hatten sich alle aber wieder beruhigt, so dass es weiter gehen konnte. Norderstedt verwandelte den zu wiederholenden Neunmeter zwar, verlor am Ende aber dennoch mit 3:4! Der Pokal ging so an die „Somali Stars“ – ein Team aus geflüchteten jungen Männer aus Somalia. „Im Sommer spielen wir in Kiel oft Fußball zusammen. Wir haben natürlich auch die WM verfolgt. Es war schade, dass Deutschland schon so früh ausgeschieden ist. Sie haben aber nicht so gut wie 2014 gespielt“, berichtete Ahmed (23), Kapitän der „Somali-Stars“,  der im Vereinsfußball Borussia Dortmund und Real Madrid die Daumen drückt.
Das Finale hatte RB (Rasenball) Norderstedt zwar verloren, aber die Enttäuschung hielt sich bei Team und Anhang in Grenzen: „Uns ging es in erster Linie um den Spaß. Die Mannschaft setzt sich aus vielen ehemaligen Mitgliedern des Kinder- und Jugendbeirates (KJB) der Stadt Norderstedt zusammen. Inzwischen leben die aber überall in Deutschland verteilt und haben sich extra für dieses Turnier mal wieder getroffen“, erzählen die Schwestern Areti und Helen Bouras, die selbst einige Jahre im KJB mitgearbeitet haben und das Team von außen kräftig anfeuerten.
Anmerkung der Redaktion: In der Ausgabe am 18. Juli veröffentlichten wir zu diesem Text ein falsches Foto. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

 

75 Prozent der Eltern mit Kitas

25. Juli

Norderstedt (pmi) Wenn Eltern in Norderstedt einen Betreuungsplatz für ihre Kinder in einer Kindertagesstätte oder bei einer Tagesmutter haben, sind sie in der großen Mehrheit (75 Prozent) sehr zufrieden oder zufrieden damit. „Das ist ein schönes Ergebnis für alle, die in den vergangenen Jahren viel Arbeit in die Qualitätsverbesserung in den Kitas gesteckt haben“, so Sabine Gattermann, Leiterin des Amtes für Schule, Sport und Kindertagesstätten. Norderstedt ist Modellkommune innerhalb des bundesweiten Projekts „Qualität vor Ort“ – und hat seit dem Frühjahr Eltern mit Kindern von 0 bis sechs Jahren befragt.
„Es war höchst interessant, wie unterschiedlich manche Dinge von den Eltern auf der einen Seite und von Fachleuten auf der anderen Seite wahrgenommen werden“, so Sabine Gattermann. „Ein Beispiel dafür sind Info-Broschüren, die wir ganz toll fanden, die von Eltern jedoch eher links liegen gelassen werden, weil sie nicht genug auffallen oder zu speziell sind.“
Der nächste Schritt war eine Online-Befragung, an der alle 3 408 Haushalte mit Kindern von 0 bis sechs Jahren teilnehmen konnten. Mehr als 17 Prozent (591) der fraglichen Haushalte haben dieses Angebot wahrgenommen. „Experten sagen uns, dass das eine ausgesprochen hohe Beteiligung ist“,  so Sabine Gattermann. Von den Eltern, die teilgenommen haben, leben 80 Prozent in einer Ehe, 16 Prozent in einer Partnerschaft, 3 Prozent sind alleinerziehend. 53 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Befragung leben aktuell mit einem Kind, 47 Prozent mit mehreren Kindern zusammen. 13 Prozent haben einen Migrationshintergrund und 14 Prozent sind seit 2016 neu nach Norderstedt gezogen. Auffällig ist das verhältnismäßig hohe Haushaltsnettoeinkommen der Familien, nur rund zehn Prozent lassen sich als Haushalte mit geringen Einkommen einordnen.
Die Informationsquellen für Eltern sind in erster Linie Suchmaschinen und die Internetseite der Stadt. 80 Prozent der Befragten wünschen sich, dass sie dort alle notwendigen Informationen zu Familien-Themen finden. Die wichtigsten Themen sind für die Eltern demnach das Anmeldeverfahren für einen Betreuungsplatz, eine Liste aller Betreuungsmöglichkeiten,  Hinweise auf notwendige Behördengänge vor/nach der Geburt, eine Liste der Hebammen. Mit Blick auf diese Stichworte halten die Eltern die Internet-Seite der Stadt für verbesserungswürdig.
Ein bedarfsgerechter Betreuungsplatz ist für viele Familien die Voraussetzung für die finanzielle und soziale Absicherung. Viele Familien sind nach Norderstedt gezogen, haben Wohneigentum gekauft, woraus sich finanzielle Verpflichtungen ergeben, die nur erfüllt werden können, wenn beide Elternteile erwerbstätig seien können. Hinzu kommt, dass oftmals keine entlastende familiäre Hilfe oder Freundeskreisstrukturen vor Ort existierten. Deshalb ist nicht verwunderlich, dass die aktuelle Situation mit zu wenigen Krippen- und Kita-Plätzen von den Eltern als das größte Problem (38 Prozent) bei der Platzvergabe angesehen wird.
Mit dem weiteren Ausbau der Krippen- und Kita-Plätze trifft Norderstedt also die Bedarfe der Eltern. Zumal 41 Prozent der Befragten in naher Zukunft einen weiteren Betreuungsplatz benötigen. Derzeit entstehen vier neue Kitas mit 240 neuen Plätzen für Kinder von drei Jahren bis zum Schuleintritt.
Ein weiteres Ergebnis: das Vergabeverfahren der Krippen- und Kita-Plätze ist für die Eltern schwer nachvollziehbar. Hier wünschen sie sich mehr Information, Transparenz und weniger Aufwand bei der Anmeldung.
Beim Ranking der Kriterien der Eltern für die Arbeit in einer Kita liegt die emotionale Zuwendung auf Platz eins gefolgt von „kompetenten Mitarbeiter/-innen“ und dem pädagogischen Konzept. Mit der Betreuungszeit sind 38 Prozent der Eltern zufrieden, 37 Prozent wünschen sich eine flexiblere Betreuungszeit, 22 Prozent eine längere.  

Die Eltern sind mit dem Freizeitangebot in Norderstedt „äußerst zufrieden“. An erster Stelle steht der Stadtpark. Foto: (Archiv) blb

 

Sommer- und Familienfest im

18. Juli

„False 5“ sorgen musikalisch für Stimmung beim Sommerfest im EKZ Immenhof. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Am 21. Juli ist es soweit: Die Werbegemeinschaft des Einkaufszentrums Immenhof lädt von 11 bis 16 Uhr zum großen Sommer-Familienfest ein.
Um 11  Uhr beginnt die Veranstaltung mit tollen Spielgeräten und Aktionen für die Kinder und Live-Musik für die Eltern. Kaufen Sie für das Wochenende entspannt ein und verbringen schöne Stunden im Immenhof in Glashütte.
Von der Hüpfburg, über Fußballgolf, Ponycycles bis zur Torwand ist alles dabei, was Kinderherzen höher schlagen lässt. Das beliebte Kinderschminken darf natürlich nicht fehlen! Für das leibliche Wohl sorgt ein Gastronomiestand mit Grillwurst und erfrischenden Getränken.
Maik und Timm von der Band „False 5“, die bei der letzten Norderstedter Musikmeile erneut erfolgreich dabei waren, sorgen mit bekannten Hits für gute Stimmung. Die „Netten Nachbarn“ vom Immenhof freuen sich auf Ihren Besuch am Sonnabend, 21. Juli, an der Poppenbütteler Straße 180.
Aktuelle Informationen finden Sie auch online auf der neuen Homepage:
www.ez-immenhof.de

 

Castingaufruf: Bewerben Sie sich

18. Juli

Wer möchte beim Travel-Slam mitmachen? Foto: pmi

Norderstedt (rug) Wer möchte dieses Mal seine spannenden, beeindruckenden, skurrilen und besonderen Reiseerlebnisse mit dem Norderstedter Publikum teilen? Am 8. und 10. August finden die Castings für die nächsten Travel-Slams statt.
Ausverkauftes Haus und eine tolle Stimmung: Die letzten drei Travel-Slam-Veranstaltungen waren ein voller Erfolg. Ein klares Zeichen für die Veranstalter, in die zweite Runde zu gehen. Am 28. September und 23. November finden die nächsten Travel-Slams in der Stadtbücherei Norderstedt-Mitte statt. Die Stadtbücherei und die Volkshochschule suchen ab sofort wieder Abenteurer ab 16 Jahren, die auf der Bühne um die Gunst des Publikums buhlen möchten. Jeweils drei Reisende treten beim „Travel Slam“ im Rahmen eines 15-minütigen Vortrages, der mit Fotos oder Souvenirs untermalt wird, gegeneinander an. Wer das Publikum besonders gut unterhält, gewinnt einen Preis und die Gelegenheit, weitere fünf Minuten zu erzählen. Das Casting findet am 8. und 10. August statt (weitere Termine sind möglich), Bewerbungsschluss ist der 1. August. Bewerber schicken bitte zwei bis drei  Fotos ihrer Reise und einen kurzen Text (drei bis fünf  Sätze), warum es sich lohnt, ihre Geschichte zu hören an: Sabine Schröder (sabine.schroeder(at)norderstedt.de) oder Camilla Vollrath (vollrath(at)vhs-norderstedt.de)
Veranstaltungstermine: 28. September und 23. November, jeweils 19.15 bis 20.45 Uhr in der  Stadtbücherei Norderstedt-Mitte. Veranstalter: VHS Norderstedt und Stadtbücherei Norderstedt. Infos zum Casting: Bewerbungsschluss: 1. August.
Weitere Infos zum Casting:  Theresa Pentzien, 040/535 95- 903, pentzien(at)vhs-norderstedt.de
Weitere Infos zur Veranstaltung: www.travelslam.de

 

„Linn“ und „Lupo“ suchen

18. Juli

„Linn“ Foto: pmi

Norderstedt (rug) „Linn“ kommt ursprünglich mit „Ludger“ und „Lorenz“ und weiteren Katzen von einer Gaststätte, bei der sie und seine Kumpel nicht  bleiben konnten.
Sie sucht zusammen mit einem Kumpel von der Pflegestelle ein  Zuhause mit Freigang. „Linn“ ist eine junge Katze, geschätzt zirka zwei Jahre alt.
Auch „Lupo“ kommt ursprünglich von einer Gaststätte, bei der er und seine Kumpel nicht  bleiben konnten. Er ist am Menschen interessiert, traut sich aber noch nicht so ganz, sich kraulen zu lassen. „Lupo“ sucht ein Zuhause mit Freigang, optimalerweise mit einem Kumpel von uns. Er ist vermutlich 2017 geboren.
Mehr Infos unter Strassentiger Nord e.V., Tel. 0 40/ 3 20 46 97 43 (Norderstedt), www.strassentiger-nord.de

 

Sport ohne Grenzen beim

18. Juli

Isabel Fritsche (l.), Sarah Fleischer und Wolfgang Sacher von der Lebenshilfe sowie Dagmar Buschbeck freuen sich auf ein sportliches Inklusionsfest im September. Foto: cbl

Norderstedt (cbl) Noch ist es etwas hin, aber das vierte inklusive Sportfest wirft bereits seinen Schatten voraus. Am 9. September heißt es von 11 bis 17 Uhr im Stadtpark „Norderstedt – sportiv – inklusiv – aktiv“. In verschiedenen Wettbewerben wird gelaufen, gegangen, gerollt und gefahren. „Die Teilnahme soll für alle Interessierten attraktiv sein und den Horizont erweitern.
Ziel der Veranstaltung ist, durch gemeinsamen Sport Barrieren, Unsicherheiten und Ängste im Umgang mit Behinderung zu überwinden“, erklärt Wolfgang Sacher, 1. Vorsitzender der Lebenshilfe Norderstedt. Der Verein unterstützt Betroffene und ihre Familien mit umfangreichen Freizeitangeboten von Theaterabend und Kneipentour über HSV- und Dom-Besuch bis zum Englischkurs – dazu zählt auch ein großes Ferienprogramm.
Im vergangenen Jahr gingen rund 150 Sportler   beim Sportfest an den Start. „Viele Besucher waren beeindruckt sowie überrascht von den Fähigkeiten und Möglichkeiten der Menschen trotz ihrer Beeinträchtigung“, weiß Sarah Fleischer aus der Teamleitung.
Auf dem Programm steht neben Nordic Walking, Team-Sprint und Inklusionslauf um den Stadtparksee erstmals ein Spaßrennen über 400 Meter für kleine Läufer zwischen vier und sechs Jahren.
Information und Spiele gibt es auf der Promenade. Dort stellen sich einige Sportvereine vor, darunter eine Reittherapie, der FC St. Pauli begeistert mit Blindenfuß- und handball. Surfsimulator, Kletterturm, Hüpfburg, Riesen-Dart, Kickertische und eine Waschmaschinen-Torwand laden zum Mitmachen ein. Zudem können Kinder auf einem Spieleparcours Preise gewinnen.
Ein attraktives Bühnenprogramm mit Live-Musik, DJ und Elvis-Imitator Tom Miller sorgen für beste Unterhaltung. „Als Schirmherr konnten wir den bekannten Entertainer Tan Caglar gewinnen“, freut sich Sarah Fleischer. Der 37-Jährige ist seit gut zehn Jahren auf den Rollstuhl angewiesen und zeigt auf beeindruckende Weise, dass er sich vom Schicksalsschlag nicht hat unterkriegen lassen. Er macht als erfolgreicher Rollstuhl-Basketballer Karriere, modelt für Zeitschriften und auf der Berliner Fashion Week und hält Motivations-Seminare für Menschen mit Behinderung. Zudem tourt der angesagte Comedian durch Deutschland und bringt Teile seines Programms „Rollt bei mit…!“ auf die Stadtpark-Bühne.

Infos und Anmeldungen für das inklusive Sportfest online unter www.norderstedt-sportiv-inklusiv.de.

 

 

 

Lamp will Schultoiletten sanieren

18. Juli

Die Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann und Jürgen Lamp vor dem Tangstedter Rathaus. Foto: pmi

Tangstedt (blb) Die sitzungsfreie Zeit des schleswig-holsteinischen Landtages nutzt die Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann (CDU) zum Meinungsaustausch mit den Kommunalpolitikern in ihrem Wahlkreis. Erste Station war der Besuch bei Tangstedts neuem Bürgermeister Jürgen Lamp (CDU).
In entspannter Atmosphäre sprachen die beiden CDU-Politiker über den innerörtlichen Verkehr, finanzielle Entlastungsmöglichkeiten für den Haushalt  sowie verbesserte Möglichkeiten für Gewerbeansiedlungen und Erweiterungen. Thema waren auch  die  nachbarschaftlichen Beziehungen zu Norderstedt.
Die Idee von Jürgen Lamp, vor Schulen und Kindergärten zu schnelle Autofahrer mit der Laserpistole zu erfassen und von Kindern mit einer „Zitrone“ als Vorstufe zum Bußgeld „auszeichnen“ zu lassen, will die Landtagsabgeordnete auch für andere Gemeinden aufnehmen.
Bürgermeister Lamp will auf Hinweis von Rathje-Hoffmann Zuschüsse aus dem Landestopf über 7,5 Millionen Euro vom Sondervermögen „Infrastruktur, ModernisierungsProgramm für unser Land Schleswig-Holstein“ (IMPULS) beantragen. Das Geld kann für die Sanierung sanitärer Räume in öffentlichen Schulen verwendet werden.

 

 

 

Tolles Angebot für kleine Forscher

18. Juli

Das Feuerwehrmuseum ist ein lohnendes Ziel für Kinder in den Sommerferien. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Die Ferien haben begonnen, sechs Wochen Freizeit stehen den Jugendlichen und Kindern zur Verfügung, die mit Entspannung, Reisen und vielen anderen Aktivitäten jenseits der Schulen gefüllt werden können. Ein tolles Angebot für kleine Forscher und große Entdecker.
Dazu könnte auch der Besuch eines oder mehrerer Museen im Lande und sogar darüber hinaus bis ins südliche Dänemark gehören. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit den Sparkassen, dem Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg, dem Landesjugendring und dem Nahverkehrsbetreiber NAH.SH die Möglichkeit geschaffen, mittels der kostenlosen „MuseumsCard“ über 100 Museen im Land zu besuchen und auch teilweise kostenlos hinzukommen.
„Das umfangreiche Programm in diesen Monaten zeigt, dass Bildung und Kultur vor den Ferien keinen Halt macht. Das ist einerseits eine wunderbare Gelegenheit für die Jugendlichen, auf eigene Faust das Land mit seinen vielfältigen Facetten zu erkunden, andererseits für Familien mit Kindern, diese kostengünstig an die Kultur des Landes heranzuführen und gemeinsam Zeit miteinander zu verbringen“, so die Norderstedter Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann, in deren Kreis zahlreiche Museen an der Aktion teilnehmen. So bietet die südholsteinische Museumslandschaft ein breites Spektrum über das beliebte Feuerwehrmuseum Norderstedt, das Stadtmuseum Norderstedt sowie die Heimatmuseen in Wahlstedt und Bad Oldesloe.
„Ferienzeit bedeutet auch Familienzeit und so ist es besonders erfreulich, dass es ein breites kulturelles Angebot für Familien in unserem Land gibt“, so Rathje-Hoffmann weiter.
Bis zum 1. November gilt die MuseumsCard für alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren ebenso wie für Jugendgruppenleiter und -leiterinnen. Erhältlich sind sie bei allen teilnehmenden Museen, Sparkassen, bei den Touristen-Informationen und beim Landesjugendring. Ein Gewinnspiel verspricht zudem Chancen auf Kurzurlaube, Sommerferientickets oder Sportzubehör.
Am 11. und 18. Oktober gilt die MuseumsCard sogar als Fahrkarte für alle Züge des Nahverkehrs in Schleswig-Holstein bis Hamburg-Hauptbahnhof oder sogar bis Tondern in Dänemark. Info: www.meine-museumscard.de/museen/index.html

 

 

 

Blaue Schönheit vom Nil

18. Juli

Stolz und voller Freude präsentieren Urte Wurtzel und Dennis Engel die wunderschönen blauen Seerosen. Foto: Richard Bischoff

Ellerhoop (pmi/rug) Für die blauen Seerosen in der Norddeutschen Gartenschau waren die Lufttemperaturen der letzten Zeit von 25°C bis 30°C, dazu meist wolkenlos und sonnig mit Beleuchtungsstärken von 70 000 bis 100 000 Lux, im wahrsten Sinne des Wortes ein Geschenk des Himmels.
Derartige Bedingungen sind geradezu ideale Voraussetzungen für ein optimales Wachstum dieser beeindruckenden Pflanzen. An ihren Heimatstandorten in den subtropisch-tropischen Gebieten am Nil, in Asien, Südafrika, Mexiko und Australien sind solche Wetterbedingungen Normalität.
Mit unseren Wasser- und Bodentemperaturen sind die „verwöhnten“ tropischen Seerosen-Schönheiten, die gern „warme Füße“ haben, allerdings nicht zufrieden. Hier müssen die Gärtner der Norddeutschen Gartenschau nachhelfen. Eine thermostatgesteuerte Bodenheizung sorgt für die permanent benötigten 24°C bis 27°C.
Leider sind diese blauen Seerosen-Gäste extrem kälteempfindlich. Unsere kalte Jahreszeit mit Frösten würden sie nicht überleben. Da jedoch eine Überwinterung im Gewächshaus wegen des außerordentlich hohen Lichtbedarfs zu kostspielig ist, müssen die blauen Seerosen in jedem Frühsommer neu gesetzt werden. Die Jungpflanzen kommen mit dem Flugzeug aus Kalifornien oder aus den Anbaubetrieben im tropischen Asien.
Die „Seerosen-Kinder“ benötigen nicht nur eine gute Ernährung – ein nahrhaftes Sand-Lehmbrei-Gemisch bekommt ihnen bestens – sondern der Wasserpflanzen-Gärtner muss sie auch ganz langsam an die höheren Wasserstände unserer beheizten Schaubecken gewöhnen.
In dem weltweit über 500 Arten und Sorten umfassenden Seerosen-Sortiment stellen die wenigen Blaublütigen immer noch eine große Seltenheit dar. Die Besucher der Gartenschau warten jedes Jahr sehnsüchtig auf das Erscheinen der spektakulären, über dem Wasser schwebenden, azurblauen Blüten.
 Für die Fotografen gehören sie eindeutig zu den beliebtesten Fotomotiven. Ihre Blüten haben auch einen ökologischen Wert. Sie werden sehr stark von Bienen, Hummeln und Schwebfliegen besucht.
Weitere Highlights sind zur Zeit die ungewöhnlich üppige Hortensienblüte, der prall-bunte, inspirierende Bauerngarten und nicht zuletzt die 20 000 leuchtenden Sommerblumen, die die wegbegleitenden Rabatten und die liebevoll angelegten Themengärten zieren.
Es sind jedoch nicht nur die blauen Schönheiten, die die Besucher mit Spannung erwarten. Das größte Spektakel steht mit der atemberaubenden Blüte der Lotosblumen noch aus. Dem Lotos zu Ehren begeht die Norddeutsche Gartenschau im Arboretum Ellerhoop jedes Jahr das fast schon legendäre Lotosblüten-Fest. Dieser absolute Höhepunkt des Gartenjahres findet in diesem Jahr am 11. und 12. August statt.
Die Norddeutsche Gartenschau mit angeschlossener Gastronomie ist täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Eintritt: Erwachsene  9 Euro, Ermäßigt 7,50 Euro,  Kinder unter 16 Jahre frei.