Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Rekord am Kalkberg:

04. September

Karl-May-Geschäftsführerin Ute Thienel (links) und Bürgermeister Dieter Schönfeld überreichten der 300 000. Besucherin der Spiele 3 000  Euro. Foto: pi

Bad Segeberg (blb) Die Karl-May-Spiele in Bad Segeberg feierten am Sonntag vor über 6 800 Zuschauern einen Rekord: Zur Inszenierung „Winnetou I – Blutsbrüder” kamen 322 424 Besucher nach Bad Segeberg. Das ist das beste Ergebnis in der 62-jährigen Geschichte der Spiele. Zum fünften Mal überhaupt überschritten die Spiele die Marke von 300 000 Besuchern. Von Ende Juni bis zum 1. September wurden 72 Vorstellungen gezeigt.
Das bisherige Rekordergebnis mit 320 339 Besuchern hatte die Kalkberg GmbH im Sommer 2009 mit dem Abenteuer „Der Schatz im Silbersee” verzeichnet. Damit war der 18 Jahre alte Rekord von Leinwand-Winnetou Pierre Brice überboten worden. 2010 kamen 307 787 Zuschauer zur  Inszenierung  „Halbblut”.  303 386 Besucher erlebten in der Jubiläumssaison 2011 den Klassiker „Der Ölprinz”. Im Jahre 2012 besuchten 290 875 Zuschauer die Spiele. 
Ute Thienel, Geschäftsführerin der Karl-May-Spiele, freute sich sehr, dass es den Karl-May-Spielen gelungen ist, mit Jan Sosniok einen neuen Publikumsliebling in der Rolle des Winnetou zu etablieren und mit Wayne Carpendale einen beliebten TV-Star als Old Shatterhand zu präsentieren. „Unsere Blutsbrüder hatten in diesem Jahr etwas ganz Besonderes – eine Chemie, die ich so bisher noch nicht erlebt habe“, erklärte die Geschäfstführerin. „Das Publikum mochte ihre Coolness und ihren sehr freundschaftlichen Umgang.“  „Der berühmte Funke ist bei den Besuchern einfach übergesprungen“, erklärte Ute Thienel. Nach einer verregneten Premiere hatte auch das sonnige Sommerwetter seinen Anteil an den oft sehr gut besuchten Vorstellungen. 
Am Freitag hatten die Karl-May-Spiele die 300 000. Besucherin geehrt. Christiane Fischer aus Quakenbrück (Niedersachsen)  nahm aus den Händen von Bad Segebergs Bürgermeister Dieter Schönfeld 3 000 Euro entgegen.  Im kommenden Jahr läuft „Unter Geiern – Der Geist des Llano Estacado“ am Kalkberg. Premiere ist am 28. Juni, gespielt wird bis 7. September. 

 

Spielend lebt sich das Kind

04. September

Der Waldorfkindergarten feiert 25 Jahre. Foto: pi

Norderstedt (blb) Auf ein ganz besonderes Jubiläum blickt der Waldorfkindergarten in Norderstedt zurück: Im September diesen Jahres nahm vor 25 Jahren der Kindergarten seinen Betrieb auf. Und das muss gebührend gefeiert werden! Am Sonnabend, 21. September, öffnet der Waldorf-Kindergarten Norderstedt seine Pforten von 12  bis 17 Uhr für ein öffentliches Jubiläumsfest mit einem umfangreichen Programm, welches von den engagierten Kindergarteneltern mit Unterstützung der Erzieherinnen organisiert wird.
Das Motto ist: Waldorf erleben im wunderschönen Garten des Waldorfkindergartens mit zahlreichen Aktivitäten, unter anderem wird traditionelles Handwerk präsentiert, es gibt viele Mitmachaktionen für Kinder, eine Märchenerzählerin verführt in geheime Welten, eine Tombola lockt mit tollen Gewinnen, Schönes aus dem Bastelkreis wird gezeigt, eine Töpferin kommt zu Besuch, ein Demeter-Stand verkauft Bio-Produkte und es gibt einen Eurythmie- und Waldorfkindergarten-Infostand. Natürlich gibt es auch reichlich zu Essen und zu Trinken.
„Ein Kind in Ehrfurcht annehmen, in Liebe erziehen und in Freiheit entlassen“, ist Rudolf Steiners Grundformel für die Kindeserziehung.
Rudolf Steiner war ein österreichischer Wissenschaftler und Philosoph. Er begründete die Anthroposophie. Auf Grundlage dieser Lehre gab Steiner einflussreiche Anregungen für verschiedene Lebensbereiche, etwa Pädagogik (Waldorfpädagogik), Kunst (Eurythmie), Medizin (anthroposophische Medizin), Religion (die Christengemeinschaft) oder Landwirtschaft (biologisch-dynamische Landwirtschaft).
Der Waldorfkindergarten Norderstedt liegt auf einem wunderschönen Naturgrundstück am Friedrichsgaber Weg in einem verkehrsberuhigten Bereich. Alter Baumbestand, ein Bächlein sowie eine große Wiese bieten Gelegenheit zum Spielen. Zwei große Sandkästen, ein Weidenhäuschen, Schaukeln und eine Wippe laden dazu ein. Eine Feuerstelle bietet zu besonderen Anlässen die Möglichkeit eines Feuerchens.
Unter dem Dach des Vereins zur Förderung der Waldorfpädagogik Norderstedt e. V. werden verschiedene, qualifiziert betreute Gruppen angeboten, in denen Kinder im Alter von anderthalb bis sieben Jahren in der Entfaltung ihrer einzigartigen Persönlichkeit gefördert und zu einem konstruktiven sozialen Miteinander geführt werden.
Den Einstieg nehmen die Kleinsten in der Krippengruppe, wo sie die ersten Schritte in eine Gemeinschaft von Kindern erleben. In der Krippengruppe erproben sich die etwa Eineinhalb- bis Dreijährigen, allmählich losgelöst von Mutter oder Vater, in ihrem Tatendrang. Ab einem Alter von gut drei Jahren gehen die Kinder in eine der beiden Waldorfkin- dergarten-Gruppen und erfahren sich als Persönlichkeit im gemeinsamen Tun und in gegenseitiger Verantwortung, bis sie die Schulreife erlangen.
Besonders hervorzuheben ist auch die gesunde Ernährung der Kinder.

 

Groot Vergnögen mit „De spaansche

04. September

Das Ensemble von „De spaansche Fleeg“. Foto: Maike Kollenrott

Mit den Schwank „De spaansche Fleeg“, wat Franz Arnold und Ernst Bach 1913 schreven hebbt, hett dat Ohnsorg-Theater enen wunnerbaren Instand in de nie Saison fiert. Harmut Cyriacks un Peter Nissen hebbt dat op't Best in de plattdüütsche Spraak sett, un de Komödie ok in de Tiet spelen laten. Félicie Lavaulx-Vrécourt hett wedder en herrlich Bühnenbild „zaubert“. ... un denn de Kledaasch un de Prüken! To'n Nedderkneen, as wenn se ut en Wilhelm-Busch-Album rutstegen sünd. Dat Publikum weet gor nich, wo dat toeerst hinkieken schall. Mit groot Applaus warrt ehr dat dankt!
Twölf Schauspelers wirbelt un suust över de Bühn, de de Regisseur Folker Bohnet all fast in'n Griff hett. He hett eenfach dat Gespöör für Tempo un Woortwitz. Dat gode Ohnsorg-Ensemble steiht em dorbi in nix na. Un nu to dat Stück: De achtbor Sempfabrikant Ludwig Klinke künn mit sien Leven tofreden ween, wenn dor nich, je wenn ... de spaansch Fleeg weer. En Danzdeern, mit de he as jung Keerl 'n Techtelmechtel mit Folgen hatt hett. Man nich blots he. De plietsche junge Fru hett em un en poor anner ehrbor Börgers en Babyfoto vun den angeblichen Söhn schickt. Se hebbt all heemlich un braav betahlt. Ja, un de Bengel steiht em nun in't Huus.
Un dat bi sien sittenstrenge Fru Emma, Präsidentin vun den hiesigen Mudderschutzver- een. De hett noog dormit to doon, de Hochtiet vun ehr Dochter Paula mit den Rechtsanwalt Fritz Gerlach to verhinnern, de in ehr Ogen 'n groten Windbüdel is. As Schwiegersöhn hett se sik nden grundsolieden Heinrich ut Sachsen utsöcht. De Mutter kennt se goot, de Familie is hoch ansehn. Dat is dat Richtige. Man düsse arme Heinrich warrt vun de angeblichen "Vadders" för ehrn Söhn hollen un de groot Kuddelmuddel geiht los...
Till Huster as Sempfabrikant is total dörch den Wind un hett groten Bammel, dat sien Emma wat markt. Beate Kiupel em to Siet as Emma hett dat Komando. All höört op ehr. Nieschierig is se gor nicht, nee! Se mutt blots allns genau weten. Mit groot Eleganz maakt se dat. Ok Till Huster füllt sien Figur bestens ut. Em to Siet staht Horst Arenthold als Emmas Broder, Manfred Bettinger as Emmas Schwager un Frank Grupe as Anton Tiedemeier. Dat Gespann maakt 'n Riesenspooß.
Joanna Semmelrogge is Dochter Paula und ehr to Siet Tanja Bahmani as ehr Kusine Wally. As de Deerns vun hüüt sünd se an't Gackern un Hucheln an't Fluustern un vull Leevskummer. Man, dat löppt sik allns torecht. Beide sünd so smuck un lebennig - wunnerbor. Nils Owe Krack as Rechtsanwalt Fritz Gerlach hett Paula so leev, will ehr unbedingt hei- raden. He weet vun dat Malör vun ehrn Vadder un will dat as Druckmiddel utnutzen. He maakt groten Spaaß. Man denn kümmt dor Heinrich Meisel in't Speel. De junge Mann ut Sachsen, de Paula heiraden schall un för den unehelichen Söhn hollen waart. Markus Gillich is eenfach to'n Ümarmen. He sächselt un speelt de Rull - beter geiht dat nich!
Denn sünd dor noch Tanja Rübcke as Huushöllersch bi Klinke. Se steiht de Deerns bi, pareert bi de Madam un weet allns - flott maakt se dat. Meike Meiners un Wolfgang Sommer sünd dat Ehepoor Meisel ut Sachsen, de ehrn Söhn bistahn doot. Twölf Schauspelers warbelt över de Bühn, man dat's nie to vull - Ohnsorg hett eenfach en wunnerbor Ensemble. Kann sowat ohn Schwierigkeiten spelen. Wieder so! Mit Riesenapplaus hett dat Premierenpublikum dankt.
To'n Utklang wörr Félicie Lavaulx-Vrécourt op de Bühn beedt. 33 Johr arbeidt se för dat Theater - mit groot Erfolg - un wöör mit de Ohnsorg-Verdeenstmedaille ehrt. To Recht! Intendant Christian Seeler, de Schauspelers un dat Publikum dankten ehr vun Harten.
„De spaansch Fleeg“ warrt bet to'n 12. Oktober speelt.         Christa Heise-Batt

 

Plambeck investiert in die Zukunft:

04. September

So werden die zwei neuen Wohngebäude aussehen. Foto: pi

Norderstedt (vpu) Das Norderstedter Wohnungsbauunternehmen Plambeck investiert in die Zukunft: Auf dem Grundstück Tannenhofstraße/Alte Zimmerei entstehen in Garstedt, direkt in Sichtweite des Herold Centers und dem ZOB, 26 Mietwohnungen der gehobenen Klasse. Von 57 bis zur Penthousewohnung mit 111 Quadratmetern reichen die Wohnflächen. 
Alle Wohnungen sind barrierefrei und hochwertig ausgestattet mit Einbauküche, Parkettfußboden und Fußbodenheizung. Bezugsdatum ist Mitte Dezember 2013. Am Sonntag, 8. September, lädt Plambeck von 10 bis 12 Uhr interessierte Besucher zur Rohbaubesichtigung ein. Weitere Informationen unter 0 40/ 52 30 21 70 oder im Internet unter www.plambeck.com. Die Nähe zum Herold Center sowie die ideale Verkehrsanbindung machen dieses Neubauvorhaben gleichermaßen attraktiv für Einpersonenhaushalte, Familien und Senioren. Mit der U-Bahn ist die Hamburger Innenstadt oder auch Norderstedt-Mitte mit Rathaus und Verwaltung sehr schnell zu erreichen. Da kann es nicht verwundern, dass zwei Drittel der Wohnungen schon vermietet sind. Das Grundstück an der Tannenhofstraße befindet sich seit vielen Jahrzehnten im Besitz der Firma Plambeck. Zunächst wurde die dort ansässige Tischerlei in den 1920iger Jahren gepachtet. 
In den 40er-Jahren wurde das Grundstück gekauft und diente bis 1985 als Betriebsgrundstück der Plambeck'schen Tischlerei. Die Idee, eine Verbindungsstraße zwischen der Berliner Allee zur Tannenhofstraße zu bauen, ist von der Politik fallengelassen worden. In den kommenden Jahren soll das Grundstück noch mit drei bis vier weiten Mehrfamilienhäusern bebaut werden. Der genaue Baubeginn steht noch nicht fest.

 

Malimu-Malworkshop: Acryltechnik

04. September

Norderstedt (rug) Der Malimu-Kulturverein bietet einen Malworkshop an, in dem noch Plätze frei sind.
Pinsel, Farbe und  strukturbestimmende Materialien wie Sand, Sägespäne, Kaffeesatz, Papier, Stoff und mehr – auf der Basis der Acryltechnik – sind Thema dieses Kurses. Das Angebot ist für  Anfänger und Fortgeschrittene.
In diesem Workshop wird nicht nur das Bildthema entscheidend sein, sondern auch die Wirkung der Fläche mit ihrem haptischen Erscheinungsbild.Bei jeder Technik, einzeln oder auch zusammen genommen, lassen sich Farben in Schichten übereinanderlegen und ein interessantes Strukturspiel entsteht, welches in Ergänzung mit weiteren Materialien wie zum Beispiel  Sand, Sägespäne, Kaffeesatz, Wellpappe, Stoffliches und vieles mehr den kreativen Prozess vorantreibt. Im Ergebnis entstehen morbid anmutende Oberflächen, die in ein freies oder Landschaftsthema eingebunden werden.
Der Workshop findet statt am Sonnabend, 28., und Sonntag. 29. September, jeweils  von 10 bis 17 Uhr. Die Kursgebühr beträgt  35 Euro pro Tag, auch einzeln buchbar. Die Leitung hat  Marianne Harms-Metzger. Anmeldung unter Telefon  01 73/ 6 44 14 39 oder 0 43 51/ 72 64 60

 

Bücher an die Norderstedter Tafel

04. September

Tobias Mährlein überreicht die Buchpakete an Ingrid Ernst und Carola Bulau von der Norderstedter Tafel.  Foto: pi

Norderstedt (vpu) 15 Verlage und 130 Buchhandlungen haben dafür gesorgt, dass in diesem Sommer bedürftige Kinder bei den Tafeln rund 60 000 neue Kinder- und Jugendbücher sowie Hörbücher bekommen. Damit sind seit 2009 mehr als 300 000 Kinder- und Jugendbücher an die Tafeln weitergeben worden, was einem Wert von etwa einer Million Euro entspricht.
Zahlreiche Buchhandlungen haben sich von Schleswig bis Lindau darum gekümmert, dass die Bücher auch die Tafeln erreichen. Die Elatus Buchhandlung, Am Tarpenufer 3 - 5, in Norderstedt, war bereit, die gestifteten Bücher in Empfang zu nehmen und das dafür fällige Porto zu übernehmen. Am Mittwoch wurden die Bücher vom Geschäftsführer der Buchhandlung, Tobias Mährlein, der Norderstedter Tafel e.V. übergeben.
Die Tafel wird die Bücher an die Kinder der bedürftigen Kunden ausgeben und auch an soziale Einrichtungen verteilen. Kindern von Bedürftigen mangelt es leider häufig an all den Dingen, die für andere Familien selbstverständlich sind:  Zoobesuche und Urlaubsreisen – und auch Bücher.
Die Norderstedter Tafel sammelt Lebensmittel ein und gibt sie an Bedürftige weiter. Um die wachsende Zahl von Bedürftigen zu versorgen, hat die Norderstedter Tafel vor kurzem ein drittes Kühlfahrzeug in Betrieb genommen. Es werden ehrenamtliche Fahrer und Beifahrer mit starken Händen und gesundem Rücken zur Unterstützung des Teams gesucht.  

 

Umfassende Info- und Kontaktbörse

04. September

Freuen sich auf die 4. Immobilienmesse: Andreas Stockdreher, Metta Schade (beide HASPA), Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote und Jan Richert (Haspa, von links). Foto: meg

Norderstedt (vpu/pi) Ob eine Villa im Grünen, ein Reihenhaus vor den Toren der Stadt oder eine Eigentumswohnung mittendrin – vom Traum der eigenen vier Wände hat jeder seine persönlichen Vorstellungen. Wie das Angebot in Norderstedt und Umgebung sowie in verschiedenen Hamburger Stadtteilen aussieht, darüber können sich die Besucher der Immobilienmesse am Sonnabend und Sonntag, 7. und 8. September, in Norderstedt informieren. 20 Aussteller präsentieren sich jeweils von 10 bis 17 Uhr im Kulturwerk am See, Am Kulturwerk 1. Der Eintritt ist frei.
Die Hamburger Sparkasse (Haspa) organisiert die Messe bereits zum vierten Mal und schon zum zweiten Mal in Kooperation mit der Stadt Norderstedt. Neben dem Bauamt ist auch die Entwicklungsgesellschaft (EgNo) mit einem Stand vertreten.
„Die Messe richtet sich nicht nur an Bau- und Kaufinteressenten, sondern bewusst auch an Immobilieneigentümer. Denn auch wer sich mit dem Gedanken trägt, sein Haus oder seine Wohnung zu verkaufen, findet hier eine Vielzahl von kompetenten Ansprechpartnern“, betonen die Haspa-Filialleiter Metta Schade (Herold Center) und Jan Richert (Rathausallee), die die Messe organisieren.
„In den nächsten Jahren werden in Norderstedt zahlreiche neue Wohneinheiten, insbesondere in den großen Neubaugebieten Garstedter Dreieck und Frederikspark entstehen“, sagt Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote. So wird im Norden mit dem Frederikspark Norderstedts neues, grünes Stadtquartier bebaut.
Dieses zeichnet sich durch eine gelungene Kombination aus Arbeiten, Wohnen und Freizeitspaß aus und macht es mit einer hervorragenden Anbindung an Schiene und Straße so besonders. Grote sieht aber auch, dass die Anzahl der Altbausanierungen seit Jahren an Bedeutung gewinnt.
„Klimawandel, knapper werdende Ressourcen und die ständig steigenden Energiepreise machen uns deutlich, wie wichtig es ist, gerade auch zum Thema Bauen und Wohnen unseren Beitrag zum Energiesparen und damit zum aktiven Klimaschutz zu leisten“, so der Oberbürgermeister.
„Die Besucher erwartet ein abwechslungsreiches und interessantes Angebot. Wir legen Wert darauf, dass möglichst für jeden Geldbeutel das passende Objekt dabei ist“, sagt Haspa-Filialleiter Richert. Auf die Besucher wartet eine umfangreiche Informationspalette – von der Immobiliensuche bis hin zur optimalen Finanzierung. Die Investitionsbank Schleswig-Holstein berät Interessenten, welche öffentlichen Förderungen sie nutzen können.
„Im Kulturwerk finden Sie an dem Wochenende die führenden Bauträger, Immobilienfinanzierer und Makler an einem Ort versammelt. Diese kostenlose Chance sollte jeder nutzen“, betont seine Kollegin Schade.
Auf der Immobilienmesse ist auch „Manni, die Maus“ zu Gast. Das Haspa-Maskottchen spielt mit den Kindern und sorgt für jede Menge Spaß. Zudem bietet die Musikschule Norderstedt Kinderbetreuung an, bei der die kleinen Besucher Instrumente basteln und das Angebot der Musikschule kennenlernen können.

 

Auto Show Nord:

04. September

Die Autohäuser präsentieren ihre aktuellen Neuwagen. Foto: vpu

Norderstedt (pi) „Hier finden Sie Ihr neues Auto“ ist der Slogan der Auto Show Nord, die am 7. und 8. September im Norderstedter Stadtpark startet. Die TOP 20 der meist verkauften Automarken Deutschlands sind hier vertreten. Veranstalter sind die Agentur Thomas Will und der Hau- schildt Verlag, Event- und Werbeagentur.
Über 110 aktuelle Neuwagen der Saison werden im schönen Ambiente der 300 m langen Seepromenade vorgeführt. 25 Automarken sind auf der Messe vertreten, darunter so klanghafte Namen wie Volkswagen, Mercedes, BMW, Opel, Ford, Audi, Jaguar und Hyundai.
Die Besucher können sich darauf freuen, noch vor der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt die neuesten Modelle kennenzulernen: Zum Beispiel den Audi RS6, den Mercedes CLA, den BMW 3er Gran Turismo, den Opel Adam, den Ford Kuga und den Hyundai Santa Fe.
Auch aktiv werden kann man auf der Messe und zum Beispiel im DEKRA-Fahrsimulator brenzlige Situationen durchspielen. Wie sich die Aufprallwucht bei verschiedenen Geschwindigkeiten anfühlt, wird im Gurtschlittensimulator des ADAC spürbar. Kinder können bei Kiesow künstlerisch kreativ werden und am Stand ein Auto mit Fingerfarben bemalen. Und der Aussteller Carglass führt Scheibenreparaturen vor.
Der Wasser- und der Kletterspielplatz des Stadtparks erfreuen Familien mit Kindern. Zur Stärkung stehen den Besuchern hochwertige Gastronomiestände auf dem Messegelände und im Restaurant am See zur Verfügung.
Jeweils von 10 bis  17 Uhr ist die Messe für ein interessiertes Publikum aus dem Privat- und Geschäftsbereich geöffnet. Der Eintritt ist frei, und kostenlose Parkplätze sind vorhanden.  Zum Gelingen der Veranstaltung tragen die Sponsoren maßgeblich bei, es sind Auto Wichert, Autohaus Achtstätter, Behrmann Automobile, Dello, Hamburg Airport, Hugo Pfohe, die Sparkasse Südholstein und Stadac.
Laut aktuellen Infos aus der Automobilbranche ist das Durchschnittsalter der in Deutschland zugelassenen Pkw 8,7 Jahre. Matthias Wissmann, Chef des Verbandes der deutschen Automobilindustrie stellt fest: „Sowohl bei den privaten Käufern als auch bei den gewerblichen Kunden staut sich derzeit ein erheblicher potenzieller Nachholbedarf an“.
Die Auto Show Nord bietet daher den Besuchern ein ideales Umfeld, sich umfassend zu informieren und ihr nächstes Auto zu finden. 23 Automarken mit über 110 Modellen stehen zum direkten Vergleich und Probesitzen bereit. Ein toller Start für diese neue Messe.
Der Schwerpunkt liegt nicht auf Rennwagen, sondern bei effizienten, umweltfreundlichen, aber durchaus sportlichen und mit neuester Sicherheitstechnik und Komfort ausgestatteten Pkw. Und weil von den zirka 43 Mio. in Deutschland angemeldeten Personenkraftwagen ca. 33 Prozent auf eine Frau zugelassen sind, freuen die Veranstalter sich auch auf viele weibliche Messebesucher.
Die Agentur Thomas Will und der O. Hauschildt Verlag haben bereits eine weitere erfolgreiche Großveranstaltung im Norderstedter Stadtpark etabliert.
Der Markt im Park „trends“, der jährlich im Mai stattfindet, ist ein vielfältiger Publikumsmagnet, der mehr als 10 000 Besucher anzieht. Die beiden Veranstalter prägen seit mehr als 20 Jahren die Stadt Norderstedt und die Region mit ihren kreativen Ideen und ihrem professionellem Engagement.

Alle Infos findet man auch  im Internet unter www.autoshownord.de.

 

Rutschpartien bei der Eröffnung

04. September

Die Jugendlichen nahmen die neue Skateranlage trotz schwieriger Witterung gleich in Beschlag. Foto: kb

Norderstedt (kb) „Ramps“ und „Rails“ treffen auf Rollen – am Sonnabend wurde die 83 Meter lange Skatebahn in Friedrichsgabe eröffnet. Das „DJ Rhino Soulsystem“ sorgte mit Hip-Hop-Liedern für die passende musikalische Untermalung der „Skateparty“, während zahlreiche Workshops und Aktionen für ein abwechslungsreiches Programm sorgten.
Ein heftiger Regenschauer zieht über Norderstedt. Die Besucher des Skatefests harren unter ihren Regenschirmen aus oder suchen in den Zelten Unterschlupf. Nachdem der vorerst letzte Tropfen gefallen ist, machen sich die Mitglieder aus dem Kinder- und Jugendbeirat (KJB) ans Werk. Mit Wischern und Handtüchern trocknen sie die so genannte „Halfpipe“ ab, damit die offizielle Eröffnung der Skateanlage mit einer kleinen Verspätung losgehen kann. 
„Ich hatte eigentlich die Information bekommen, dass das hier die erste Skateanlage in Norderstedt sei“, sagt Hans-Joachim Grote. „Aber dann hörte ich davon, dass vor 25 Jahren am Falkenhorst bereits schon einmal eine kleine 'Halfpipe' gab.“ Statt wie damals 300 Deutsche Mark, seien bei dem neuen Skatepark mit sieben verschiedenen Stationen etwa 100 000 Euro verbaut worden, so der Oberbürgermeister. 
Weil es für Jugendliche in Norderstedt und in der Umgebung keinerlei vergleichbare Angebote gab, engagierte sich der KJB für den Bau des Parcours. „Bereits 2005 haben wir diese Fläche an der AKN-Strecke im Bebauungsplan sichern lassen“, erklärt Henrika Lange, ehemalige Koordinatorin für das KJB-Projekt. „Ab 2010 haben wir dann mit Hochdruck daran gearbeitet, dass der Bau forciert wird.“ Nach mehreren Treffen des Arbeitskreises Bauwesen mit Skatern sowie der Entwicklungsgesellschaft Norderstedt stand der Plan. Bei der Umsetzung halfen viele Sponsoren und vor allem die Stadtvertretung, die die Finanzierung des Projekts übernommen haben. 
Die Jugendlichen danken es den Organisatoren. Trotz der etwas rutschigen Oberflächen wegen der Nässe herrscht am Eröffnungstag reges Treiben auf den Hindernissen. Mit Skateboards, Scootern und BMX-Fahrrädern wird der Park befahren. „Ich finde die neue Anlage richtig gut, weil es davon in Hamburg und Umgebung viel zu wenig gibt“, sagt der 15-jährige Lukas aus Ohlsdorf. „Weil bei mir in der Nähe keine Skatebahn ist, nehme ich die längere Anfahrt gern in Kauf.“ Der 16-jährige Nic fährt mit der Bahn aus Kellinghusen sogar 45 Minuten bis nach Friedrichsgabe. „Ich finde den Park cool und werde häufiger herkommen“, so der Scooter- und BMX-Fahrer. 
Um die Anlage weiterhin am Laufen beziehungsweise eher am Rollen zu halten, sind zusätzliche Sponsoren erwünscht. Der KJB plant dazu ein gespraytes Wandbild in Richtung der Bahnstrecke, das auf den Skatepark hinweisen soll. Die Logos der verschiedenen Unterstützer werden von professionellen Sprayern leicht verfremdet, jedoch deutlich erkennbar in das Gesamtkunstwerk eingebunden.

 

Triathlon an seiner Kapazitätsgrenze

04. September

In der Wechselzone an der Seepromenade ging es eng zu, der Ablauf blieb dank zahlreicher Einweiser geordnet. Foto: blb

Norderstedt  (blb Die zweiten Norderstedter Sportwochen sind am Wochenende mit dem 7. TriBühne-Triathlon zu Ende gegangen. Organisatorin Dagmar Buschbeck und ihr 250 Helfer starkes Team freuten sich, dass der große Regen erst am Montag kam. So blieb es am Morgen bei noch rutschiger Straße bei weniger Unfällen der Radfahrer, die aber glimpflich abgingen.
1 095 Einzeltriathleten waren am Start, dazu 66 Staffeln à drei Teilnehmer. 131 davon kämpften in der Hamburg-Liga auf hohem sportlichem Niveau um Punkte. „Aber was unsere Veranstaltung auszeichet, ist, dass wir für jedes Leistungsniveau vom Anfänger bis zum Halbprofi etwas bieten können“, sagt Buschbeck.
So nahmen in diesem Jahr 51 Athleten an der Wertung „My First Triathlon“ über 200 Meter Schwimmen, 10 Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometer Laufen teil. „Vorher wäre ich mit 30 Startern zufrieden gewesen, dass so viele dieses Angebot annehmen, hat mich positiv überrascht“, sagt Buschbeck. Die weitaus größte  Anzahl in den verschiedenen Wertungen war mit 390 Startern über die Volksdistanz dabei. Die Wertung „Bester Athlet Norderstedt 2013“ war in diesem Jahr durch die zeitliche Kollision mit den Hamburger CYclassivs über zwei Wochen ausgedehnt. „Das war vor allem für Teilnehmer, die eine etwas weitere Anreise hatten, zeitlich nicht ganz einfach zu stemmen“, sagt Buschbeck. Der Sieger Karsten Dose kam aus Plön, nicht ganz so weit hatte es  Frauensiegerin Dörte Siebke aus Hamburg. Dagmar Buschbeck und Team planen bereits die Sport-Wochen für 2014. Die Veranstaltung hat sich etabliert.

 

SVHU-Damen: Last-Minute-Aus

04. September

Neuzugang Vera Homp (li.) brachte den SVHU mit dem Tor zum 2:2 in die Verlängerung. Foto: meg

Henstedt-Ulzburg (meg) Sie ließen ihren Gefühlen nach dem Abpfiff freien Lauf. Hemmungslos weinend lagen einige Fußballerinnen vom SV Henstedt-Ulzburg auf dem Rasen. Andere starrten fassungslos in die Gegend. Was war passiert?
In der 1. Runde des DFB Pokals der Frauen hatte der SV Henstedt-Ulzburg (Regionalliga Nord) den 1. FC Lübars aus der 2. Bundesliga am Rande eines Elfmeterschießens. Nach 120 Minuten stand es in der Verlängerung 2:2. Es gab in der Nachspielzeit eine allerletzte Ecke für die Berlinerinnen. Aus dem Gewühl heraus glückte der eingewechselten Hülya Kaya dann  das 3:2. Gleich danach pfiff Schiedsrichterin Anna-Kristin Mielke vor 157 Zuschauern ab.
„Das ist ganz bitter. Wir hatten schon noch gehofft, dass wir uns ins Elfmeterschießen retten könnten. Es gab aber vorher auch schon ein paar brenzlige Situationen wo wir Glück hatten“, erkannte Neuzugang Vera Homp vom SVHU den Sieg der Gäste an.
SVHU-Trainer Jan Siemers holte seine Mädels zusammen um sie aufzumuntern: „Das war eine großartige Leistung. Ich bin stolz auf die Mannschaft. Wir waren in der 2. Halbzeit klar besser. Für die Saison in der Regionalliga können wir ganz viel aus dieser Partie mitnehmen.“ Dabei sah es zu Beginn nach einer klaren Sache für den Favoriten aus, der seit 2009 mit Hertha BSC Berlin kooperiert: Die ungarische Nationalspielerin Gabriella Toth hatte früh zum 1:0 getroffen (5.). Madeleine Wojtecki erhöhte kurz darauf gar auf 2:0 für die Gäste (10.).  Als Lübars Torfrau Jennifer Duckwitz Vera Homp im Strafraum zu Fall brachte, gab es Elfmeter für den SVHU. Kathrin Patzke verwandelte sicher zum 1:2 (34.). Fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit setzte sich Ex-Bundesligaspielerin Patzke auf dem linken Flügel durch. Die scharfe Hereingabe spitzelte Homp zum 2:2 rein (84.).
„Das war schon ein tolles Gefühl, als der Ball drin war. Diese Niederlage sollte uns  Auftrieb für die Saison geben“, zog  Homp positive Schlüsse aus dem 2:3. In der Verlängerung kämpfte Henstedt-Ulzburg, warf sich in jeden Schuss, Bianca Weech spielte  mit Krämpfen weiter.
Für den SVHU beginnt der Alltag in der Regionalliga Nord am  Sonntag (8. September, 14 Uhr) gegen den FC Bergedorf 85.

 

SVR verliert bei seiner „Filiale“

04. September

Steffen Maaß (Pinneberg) grätscht hier Rugenbergens Gary Voorbraak ab. Foto: oda

Bönningstedt (meg) Mit Tim Vollmer, Daniel Brehmer, Christian Dirksen und Artur Frost waren vor der Saison gleich vier Spieler vom SV Rugenbergen zum Oberliga-Rivalen VfL Pinneberg gewechselt. Unter der Woche verabschiedeten sich dann auch noch die Zwillinge Luis und Daniel Dias Richtung VfL.
Somit lag schon eine Menge Brisanz in dieser Partie des 5. Spieltages. Mit 0:2 (0:2) verloren die Bönningstedter das Derby beim VfL, bleiben in der Tabelle aber auf Platz vier (16:8 Tore, 9 Punkte).
SVR-Trainer Ralf Palapies musste im Vorwege auch noch auf Kevin Beese (Grippe), Sven Worthmann (Blinddarmentzündung) und Kevin Lohrke (Rotsperre) verzichten. Mario Jurkschat konnte nur dank einer Spritzenkur auflaufen. „Das sind Spieler, die kann man nicht mal eben ersetzen“, gab Palapies zu Protokoll.
Zwei individuelle Fehler besiegelten die SVR-Niederlage. Nach einer Viertelstunde verlor Jan Melich den Ball an der Mittellinie. Ausgerechnet Artur Frost war es dann, der Dennis Schultz im SVR-Kasten aus 13 Metern keine Chance ließ – 1:0 (16.). Vorm 0:2 verdaddelte Viktor Streib die Kugel am eigenen Strafraum. Lüneburg vollstreckte aus elf Metern zum 2:0 (31.).
„Wir haben das erste Mal in dieser Saison nicht gut gespielt. Wir haben viel zu wenig Druck nach vorne entwickelt“, ärgerte sich Ralf Palapies.
Am Sonntag (8. September, 15 Uhr) geht es zu Hause gegen den Vorletzten Oststeinbeker SV.

 

27. Weinfest am Schmuggelstieg

04. September

Norderstedt  (bet) „Besser hätte das 27. Weinfest nicht laufen können, Gäste und vor allem auch die Winzer waren nach drei Tagen am Schmuggelstieg zum Thema Wein rundum zufrieden“, zieht Tobias Mährlein, Geschäftsführer der Elatusbuchhandlung Resümee. Alle Winzer wollen zum nächsten Weinfest wiederkehren, viele freuten sich über zahlreiche Weinbestellungen wie etwa von Familie Reinken, die seit 15 Jahren treue Kunden des Weingutes Lutz sind. Winzer Wolfgang Kohl informierte an seinem Stand  über deutsche Sektsorten, Kundin Janka Edom aus Norderstedt reicherte hier ihren Sektvorrat an. An zahlreichen Ständen konnten sich die Betreiber über zahlreiche Gäste bis Sonntagabend freuen.  „Wir sind nach langer Zeit wieder einmal beim Weinfest dabei, und es ist einfach schön“, fanden die Schwestern Nele und Annika Harms. Auf der Hauptbühne rockte die Band Curtain Call, auf einer weiteren Kleinbühne stimmten Fisherman´s Friends leisere Töne an. Als bester Wein unter den Rot- und Weißweinen wurde das Weingut Otto und Hubert Müller aus Maikammer in Rheinland-Pfalz prämiert. Traditionell wird beim Weinfest auch der „Schmuggler des Jahres“ gewählt: Eddy Münch wurde von Stadtpräsidentin Kathrin Oehme und Tobias Mährlein ausgezeichnet. 

Die Norderstedter Schwestern Nele und Annika Harms waren begeistert vom Weinfest, genossen bei Federweißer typisch elsässischen Flammkuchen. Foto: bet