Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Neuer Pastor für Harksheide

16. Januar

Christian Wollmann wird ab Februar Pastor im Stadtteil Harksheide. Foto: pi

Norderstedt  (blb) Zum 1. Februar 2013 wird Pastor Dr. Christian Wollmann (35) seinen Dienst in der Kirchengemeinde Harksheide/Norderstedt aufnehmen. Mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern wird er demnächst das Pastorat im Albert-Schweitzer-Haus beziehen.
Seine Ausbildung zum Pastor schloss Christian Wollmann an der Epiphaniengemeinde in Hamburg-Winterhude ab. Zuvor war er Dozent für Christentum an einem Religionsinstitut einer staatlichen Universität in der Volksrepublik China. Mit seiner Familie lebte er drei Jahre in der alten Kaiserstadt und heutigen Millionenmetropole Xi’an. Ihn faszinierte die Lebendigkeit und Ausstrahlungskraft des chinesischen Christentums unter schwierigen Bedingungen. Das biblische Bild vom „Salz und Licht“ der christlichen Gemeinde für das Zusammenleben habe dort große Kraft für ihn gewonnen.
Propst Dr. Karl-Heinrich Melzer, zur Zeit auch verantwortlich im Leitungsgremium der Kirchengemeinde, sagt: „Gut, dass die lange Vakanzzeit seit Sommer vergangenen Jahres nun zu Ende geht. Das Beauftragtengremium freut sich, dass mit Dr. Christian Wollmann ein junger, engagierter Pastor seinen Dienst aufnimmt. Ich bin überzeugt, dass wir eine sehr gute Entscheidung für die Gemeinde treffen konnten“.
Auch Christian Wollmann freut sich auf viele Begegnungen in Harksheide und die gemeinsame Arbeit im Team der Gemeinde Norderstedt/ Harksheide. Er möchte gern dazu beitragen, dass sie „Salz und Licht“ in ihrem Umfeld ist.
Die offizielle Vorstellung von Pastor Dr. Wollmann findet im Rahmen eines Gottesdienstes am Sonntag, 24. Februar, um 10.30 Uhr im Albert-Schweitzer-Haus statt. 
 

 

Die Blauröcke haben in Norderstedt

16. Januar

Moritz Wibbe wird nach einem Jahr Probe in der Jugendfeuerwehr Norderstedt aufgenommen. Stadtpräsidentin Kathrin Oehme gratulierte persönlich. Foto:bet

Norderstedt (bet) Pro Jahr werden im Kreis Segeberg 150 bis 200 junge Menschen in der Jugendfeuerwehr aufgenommen, allein in Norderstedt waren es bei der Jahreshauptversammlung vergangenen Sonntag 14 Schüler ab zehn Jahren, die ehrenvoll per Handschlag durch Matthias Huhn, stellvertretenden Gemeindewehrführer, in die Feuerwehrgemeinschaft aufgenommen wurden.
„Ihr habt euch ein Jahr lang verdient gemacht, habt regelmäßig die Dienste und Veranstaltungen besucht und euch ordnungsgemäß bei Verhinderungen abgemeldet, dank des tadellosen Verhaltens seid ihr jetzt ein Teil von uns“.  Aufnahmeanwärter Robin Leewis hatte noch den letzten Bissen Butterkuchen in der Hand, bevor er sich freudestrahlend die Gratulation von Landrätin Jutta Hartwieg abholte. Malte Plackgüter,11, und Sina  Lauren Gänge,10, waren sichtlich erleichtert, als  sämtliche Jugendfeuerwehrmitglieder per Handzeichen einstimmig für deren Aufnahme stimmten.
 „Mein Papa ist bei der Freiwilligen Feuerwehr Norderstedt. Ich kann es gar nicht mehr abwarten, endlich mitzumachen“, freute sich Sina Lauren Gänge. Nachdem Alexander Britz, Jessica Krohn, Felix Waitzmann und Kevin Werber aus der Jugendfeuerwehr in die Freiwillige Feuerwehr verabschiedet wurden sowie neue Gruppenführer ernannt wurden, richteten Landrätin Jutta Hartwieg und Stadtpräsidentin Kathrin Oehme ihre Grußworte und Glückwünsche an die zahlreichen Besucher der Versammlung. „Bei der Jugendfeuerwehr gibt es Wartelisten, davon träumt so manch ein Politiker“, sagte Jutta Hartwieg.
„Es ist schön zu sehen, wie stolz die neuen Nachwuchsfeuerwehrjungen und -mädchen sind, ich wünsche allen viel Spaß und Freude“. Kathrin Oehme richtete die Grüße des Oberbürgermeisters aus, der sich im Urlaub befindet. 
„Jugendfeuerwehr nimmt Menschen aus der Mitte der Gesellschaft auf, egal ob  männlich oder weiblich, egal aus welchen sozialen Schichten oder Bildungsstufen – Spaß und Motivation bereiten den Nachwuchs auf eine aktive Zeit bei der Feuerwehr vor. Die Ausbilder schaffen es hier, dass ein Zusammengehörigkeitsgefühl gelebt wird, hier werden Kinder und Jugendliche richtig verstanden“, resümierte Oehme. Abschließend machte Julia Bade Werbung für den am 15. September 2012 gegründeten neuen Förderverein der Jugendfeuerwehr:  „Die aktive Feuerwehr hat die passiven Mitglieder, die spenden. Das hat die Jugendabteilung nicht. Damit es allen Kindern ermöglicht wird, an den Erlebnisreisen, bei den 10- bis 18-Jährige zusammen Zeit verbringen, teilzunehmen, wollen wir mit Hilfe der Fördervereinsgelder Familien unter die Arme greifen, die sich die Reisen nicht leisten können. Der Betrag ist nicht hoch, nur zwei Gummibärchentüten werden in bare Münze gewandelt – also 2,50 Euro“. Am 28. Februar findet die Jahreshauptversammlung des Fördervereins statt. Interessenten können sich bei Julia Bade unter 0 40/52 95 06 10 gern melden.

 

Olga Hinsch feierte ihren

16. Januar

Olga Hinsch feierte ihren 100. Geburtstag im Kreise ihrer Familie. Auch Heimleiter Oliver Meyer und Bürgervorsteher Carsten Schäfer gratulierten der rüstigen Dame. Foto: pi

Henstedt-Ulzburg (pi) Vor wenigen Tagen feierte Olga Hinsch im Kreise der Familie ihren 100. Geburtstag. Auch Bürgervorsteher Carsten Schäfer war erschienen und überbrachte dem rüstigen Geburtstagskind neben den Glückwünschen der Gemeinde auch eine Urkunde vom Land sowie  verschiedenste Fruchtsäfte. „Sie sind jetzt die viertälteste Einwohnerin in der Gemeinde“, erklärte Carsten Schäfer, worauf die Jubilarin antwortete: „Vielleicht schaffe ich ja auch noch die 200.“
Olga Hinsch wurde unter dem Namen Olga Cornehl am 31. Dezember 1912 in Altona geboren. Nach ihrem Volksschulabschluss war sie mehrere Jahre als Hauswirtschafterin   tätig. 1935 lernte sie bei einer Tanzveranstaltung in Bramfeld Paul Bärwinkel kennen. Kurz darauf läuteten auch schon die Hochzeitsglocken und ein Jahr später erblickte Sohn Willi das Licht der Welt. Ihm folgte 1940 Schwester Ursula und 1942 die zweite Tochter Erika. Bedauerlicherweise blieb das Leben von Olga Hinsch nicht vor Schicksalsschlägen verschont. Ihr Ehemann Paul fiel im Alter von 28 Jahren im 2. Weltkrieg und Sohn Willi verstarb an einer Hirnhautentzündung. Doch es sollten auch wieder bessere Tage kommen: Im Jahre 1950 heiratete Olga Hinsch ihren alten Jugendfreund Herbert Hinsch. Eine glückliche Ehe, aus der 1951 Sohn Gerhard hervorging. Olga Hinsch lebte noch bis ins hohe Alter zu Hause in Bramfeld. Erst vor fünf Jahren kam sie in die Alten- und Pflegepension Meyer, in der sie sich rundum wohl fühlt. Selbst mit 100 Jahren versprüht Olga Hinsch noch viel Lebensfreude: Sie hört gern Musik, informiert sich im Fernsehen über das Weltgeschehen und genießt gern mal einen Schnaps oder einen Eierlikör. „Das hat der Jopi Heesters doch auch so gemacht und ist damit uralt geworden“, so die 100-Jährige, deren Schwester erst kürzlich ihren 95. Geburtstag feierte.

 

 

Alstergarde feiert

16. Januar

Seit zehn Jahren musizieren die Musiker der Alstergarde und treten auf vielen Veranstaltungen auf. Foto: pi

Henstedt-Ulzburg  (pf) Am 10. Dezember 2002 haben 18 Mitglieder den Musikzug Alstergarde e.V. in Henstedt-Ulzburg gegründet. Ziel war es, einen anderen Musikzug, als einen herkömmlichen Spielmannszug aufzubauen. Ein modernes Repertoire aus den Bereichen Schlager, Pop und Rock sollten den Musikzug prägen. Musik mit Bewegung, Choreografien während eines Umzuges sowie bei einem Standkonzert sind neben dem Outfit (die Musketiertracht) das Markenzeichen des Musikzuges.
Da der Gründungsmonat Dezember wenig Raum und Zeit für die Durchführung einer Jubiläumsveranstaltung bietet, lädt der Musikzug zu seinem Jubiläumskonzert am Sonntag, 27. Januar,  um 14 Uhr ins Bürgerhaus, Beckersbergstraße, ein. Der Eintritt ist kostenlos.
„Mit Unterstützung des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Henstedt-Ulzburg wollen wir mit den Gästen einen musikalisch abwechslungsreichen Nachmittag erleben“, so der Vorsitzende Stefan Pries.
Nähere Informationen sind unter www.alstergarde.de zu finden.

 

Polizeiorchester begeisterte

16. Januar

Rüdiger George, Leiter Musikschule Norderstedt, überreichte einen Scheck über 400 Euro für neue Headsets an Schülerinnen der Grundschule Immenhorst. Foto: cbl

Norderstedt (cbl) Ein ausverkaufter TriBühnen-Saal verdeutlichte, dass das Neujahrskonzert einen festen Platz im Kulturleben Norderstedts inne hat. 750 Besucher erlebten am Sonnabend ein vielseitiges Programm von Tschaikowski und Gershwin über Louis Armstrong bis zu Michael Jackson souverän präsentiert vom Sinfonieorchester Norderstedt unter dem agilen Frank Engelke, der Musical-AG des Gymnasiums Harksheide als Preisträger 2012 und – erstmals – dem Polizeiorchester Hamburg. Launig führte Rüdiger George durch den Abend. „Wir hatten den Anspruch, ein unterhaltsames Programm auf die Bühne zu bringen, das alle Zuhörer zufriedenstellt – ich glaube, es ist uns wieder gelungen“, so der Leiter der Musikschule Norderstedt.
Großen Anteil daran hatte der Kornett-Solist des Polizeiorchesters Hamburg, der sein Instrument virtuos beherrschte und das Publikum restlos begeisterte. Unter „Polizeischutz“ wurden zum Abschluss des Abends Schecks der Kulturstiftung im Gesamtwert von 6 000 Euro für die Musikarbeit an zwölf allgemeinbildende Schulen Norderstedts überreicht, die sich zuvor für die Fördergelder bewerben konnten. Investiert werden die Summen zwischen 400 und 900 Euro in Headsets, Gitarren, Horn, Subkontrabass, Audio-Recorder und  Trommeln.
 Allein sechs Stipendiaten planen die Anschaffung von Djemben und Cajons sowie das Angebot von Trommelworkshops. „Dann trommelt mal schön“, kommentierte Rüdiger George die geförderten Projekte und versprach, beim 15. Neujahrskonzert am 10. Januar 2014 einen wahren Trommelzauber auf die Bühne zu bringen.

 

CDU-Chef Behrens tritt zurück

16. Januar

CDU-Vorsitzender Uwe Behrens gibt sein Amt aus gesundheitlichen Gründen auf.
Foto: blb

Norderstedt (vpu) Parteifreunde wussten schon seit längerem, dass CDU-Vorsitzender Uwe Behrens eigentlich aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten wollte. Jetzt hat der Norderstedter Christdemokrat  diesen Schritt offiziell vollzogen.
„Mit Bedauern mussten wir heute den Rücktritt unseres Ortsvorsitzenden Uwe Behrens zur Kenntnis nehmen. Uwe Behrens vollzieht diesen Schritt schweren Herzens, gleichwohl hält er ihn aus gesundheitlichen Gründen für notwendig“, schreibt der CDU-Vorstand am vergangenen Freitag.
„Wir schulden Uwe Behrens Dank und Anerkennung dafür, dass er gegen ärztlichen Rat diesen Schritt, so lange er es verantworten konnte, heraus gezögert hat“, so die drei Vorstandskollegen Ruth Weidler, Klaus Woll und Uwe Matthes.
Letzterer übernimmt bis zu den neuen Vorstandswahlen das Amt des Norderstedter CDU-Vorsitzenden.
Erst kurz vor Weihnachten war Günther Nicolai als Vorsitzender der Stadtvertreterfraktion zurückgetreten. Die CDU in Norderstedt befindet sich weiter auf dem Weg der Neuordnung.

 

Innenminister will Sanierung der

16. Januar

Norderstedt  (blb) Innenminister Andreas Breitner besuchte am Montag das Polizeirevier Norderstedt an der Europaallee und traf dort nach eigenem Bekunden auf hoch motivierte Beamte, die ihm im persönlichen Gespräch aber auch von ihren Sorgen und Nöten im täglichen Dienst berichteten.
Der neue Kieler Minister bringt reichlich Stallgeruch und damit auch viel Verständnis mit, denn 16 Jahre war er selbst Polizeibeamter im Vollzugsdienst, seine Frau ist ebenfalls Polizistin. „Die Kolleginnen und Kollegen haben von der Arbeitsbelastung vor allem in den Sommermonaten berichtet und von der sinkenden Akzeptanz und dadurch größeren Gefahren im täglichen Vollzugsdienst. Hier will ich ansetzen, ein Weg führt sicher über Bildung, um so gesellschaftliche Veränderungen zu erreichen“, sagte Breitner.
Konkret leiden die Beamten in Norderstedt und den umliegenden Revieren unter der Stilllegung ihrer Raumschießanlage an der Europaallee. Erster Hauptkommissar Dieter Aulich berichtete von den großen Problemen durch lange Anfahrtswege. „Derzeit schießen wir beim Schützenverein in Kaltenkirchen, sind aber auch schon nach Bad Bramstedt und Neumünster ausgewichen“. Die Anlage in Norderstedt musste wegen der nicht mehr funktionstüchtigen Lüftungsanlage vor einem halben Jahr stillgelegt werden. 240 000 Euro kostet die Sanierung. Geld, das offenbar bereit steht, nur noch nicht abgerufen werden konnte. Innenminister Breitner will sich dieses Problems in Kürze annehmen und versuchen, den Prozess zu beschleunigen. 
Einmal im Jahr muss jeder Beamte eine Pflichtübung schießen, weitere Übungen stehen in jedem Quartal an. Die Anlage an der Europaallee nutzen auch die Kollegen aus den umliegenden Dienststellen in  Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen und Tangstedt. 
„Unerträglich“ nannte Breitner die Dienstzeitbelastung durch Fußball-Einsätze. „Das ist ein Riesenproblem, gerade auf den Plätzen der unteren Ligen, hier möchte ich gemeinsam mit dem Fußballverband eine Deeskalierung voran- bringen“, nannte der SPD-Politiker ein weiteres Ziel seiner Arbeit.
Immerhin dürfen sich die Polizeibeamten in der Direktion Segeberg (Kreise Segeberg und Pinneberg) aufgrund der hohen Belastungen am Hamburger Rand bis 2017 über 32 neue Kolleginnen und Kollegen freuen.
Das Gespräch in Norderstedt kam auf Anregung des ehemaligen CDU-Landtagsabgeordneten und jetzigen Vorsitzenden der Europa-Union Norderstedt, Manfred Ritzek, zustande.

Erster Hauptkommissar Dieter Aulich führte Innenminister Breitner durch die Wache an der Europaallee. Foto: blb

 

Bürgerpreis für Ausbilder

11. Dezember

Die zwölf Ausbilder der Jugendfeuerwehr Henstedt-Ulzburgs können sich über  den Bürgerpreis 2012 freuen. Gemeinsam mit dem Nachwuchs wurden sie im Rathaus am Freitag geehrt. Foto: bet

Henstedt-Ulzburg (bet) Er ist 33, ist seit 20 Jahren Ausbilder bei der Freiwilligen Feuerwehr und trat selbst mit 13 in den Dienst der Jugendfeuerwehr: Malte Mohr  ist zusammen mit seinen elf Kollegen Ausbilder bei der Freiwilligen Feuerwehr Henstedt-Ulzburg im Bereich Jugendwehr, und diesjähriger achter Bürgerpreisträger der Großgemeinde. Derzeit betreuen diese 40 Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf  bis 18 Jahren. 
Der Andrang ist groß, es werden Wartelisten geführt, es empfiehlt sich, die Kinder mit zehn Jahren  anzumelden. Am Freitag nun wurde der Ausbildungstrupp im Rahmen des Bürgerpreises im Ratssaal geehrt. „ Verdient und seit langem überfällig ist diese Ehrung des ehrenamtlichen Engagements, bei dem die Kinder nicht nur Gemeinschaftssinn und Teamgeist lernen“, meint Laudator Wolf-Dieter Fröhlich, der den Kreisfeuerwehrverband repräsentierte. „Ich habe 1964 in der Feuerwehr mein Zuhause gefunden und die Jugendfeuerwehr aufgebaut, es freut mich sehr, dass heute nun der Bürgerpreis verliehen wird“, ergänzt Wolf-Dieter Fröhlich.
 Malte Mohr nahm stellvertretend für alle im Ratssaal anwesenden Ausbilder den Bürgerpreis entgegen. Vorgeschlagen wurden er und seine Kollegen von Claudia Krohn, die an den Bürgervorsteher einen Lobesbrief auf die Ausbilder der Feuerwehr schrieb. „Meine Kinder, die jetzt schon 17 und 19 Jahre alt sind, haben sich immer wohl in der Jugendwehr gefühlt und viel Spaß an allen Aktivitäten gehabt. Das Engagement dieser Ausbilder sollte geehrt werden“, sagt sie.  Insgesamt neun Vorschläge gingen im Rathaus ein.
Die Jury, bestehend aus Politikern, Senioren- und Jugendvertretern, Mitgliedern aus der sozialen AG und des Kulturfördervereins sowie des SVHU neben der ersten stellvertretenden Bürgermeisterin und dem Bürgervorsteher, entschied sich für die Freiwillige Feuerwehr. Wolf-Dieter Fröhlich war es wichtig, besonders auch die Partnerinnen der Geehrten zu loben, denn „ohne diese wäre die Arbeit mit dem Nachwuchs nicht leistbar!“ „Wir freuen uns sehr über diesen Preis, sehen damit unsere Arbeit geehrt –  vielen Dank“, so Malte Mohr.
Andre Scharnweber, Kristian Bruch, Sebastian Stricker, Matthias Mühlhausen, Michael Santella, Florian Lohse, Sören Suhr, Dennis Schwarz, Gerrit Schreiber, Sascha Warnke, Marius Schlüter und eben Malte Mohr sind die achten Bürgerpreisträger.

 

Interkulturelles Fest der

11. Dezember

15 Jahre gibt es die Gruppe der „Mondfrauen“, die nun auf dem interkulturellen Fest für ihr Engagement geehrt wurden. Foto: bet

Norderstedt (bet) Seit 20 Jahren lädt die „Flüchtlings- und Migrationsarbeit“ des Diakonischen Werkes gemeinsam mit dem Förderverein Neue Nachbarn e. V. Zugewanderte und in Norderstedt heimische Bürger in der Vorweihnachtszeit zum Interkulturellen Fest ein. Bei Kaffee, Tee, süßen und salzigen internationalen Köstlichkeiten vom Buffet konnten am Sonntag im Albert-Schweitzer-Haus neue Kontakte geknüpft und alte Freundschaften vertieft werden.
„Aufgrund der Krise in Syrien fliehen derzeit viele Menschen. Sie verlassen Haus und Hof und suchen Schutz in Deutschland, so kommen diese zu uns als Flüchtlinge nach Norderstedt, wo wir die neuen Bewohner herzlich aufnehmen und versuchen, ihnen den Einstieg in den Alltag zu erleichtern“, erklärt Martin Link, Leiter der Flüchtlings- und Migrationsstelle. Seit 20 Jahren betreut er Menschen, die als Flüchtlinge in die Bundesrepublik kommen oder einen Migrationshintergrund haben. Bürger aus dem Irak, Iran, der Türkei oder Afghanistan sowie aus den turkmenischen Staaten und Nordafrika finden den Weg zu ihm oder den Beraterinnen.
Aus der Arbeit heraus entstanden Gruppen wie etwa die der „Mondfrauen“, die am Sonntag für 15 Jahre ehrenamtliches Engagement geehrt wurden. Die Mondfrauen sind eine Gruppe von zugewanderten und deutschen Frauen, die in Norderstedt und Umgebung leben. Man trifft sich einmal im Monat, entweder in den Räumen der Albert-Schweitzer-Kirchengemeinde oder in den Räumen der Wohnunterkunft am Buchenweg in Norderstedt.  „Ziel war und ist es, diesen Frauen einen regelmäßigen Treffpunkt anzubieten, bei dem sie sich mit anderen Frauen in ähnlicher Situation austauschen und auch Kontakt zu deutschen Frauen aufnehmen konnten. Auf diese Weise sollen sie aus ihrer Isolation herausgeholt, in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt und in der Integration unterstützt werden“, erklärt Martin Link. „Wir geben den Frauen Starthilfe, sei es um einen geeigneten Deutsch-Sprachkurs zu finden, helfen bei der Arbeitssuche oder bei Schriftstücken mit der Arbeitsagentur, besorgen Nachhilfelehrer für die Kinder und bieten Halt in einer fremden Kultur“, erklärt Shala Barzingy, die aus dem Irak stammt und seit fünf Jahren in Norderstedt lebt. Gemeinsam mit ihren Freundinnen Iman Mykha aus dem Irak und Ghada Khalaf aus Syrien sind sie erste Ansprechpartnerinnen für Frauen, die Kurdisch oder Arabisch sprechen. Es sind etwa 15 Frauen, teilweise mit Kindern, die regelmäßig am Frauenfrühstück teilnehmen. Dieses wurde 2004 ins Leben gerufen, um vor allem den Flüchtlingsfrauen die Gelegenheit zu außerhäuslichen Kontakten zu geben.
Außerdem dient es dazu, erste Schritte auf dem Weg der Inanspruchnahme weiterer Integrationsmaßnahmen zu gehen. Darüber hinaus beteiligen sich die kurdischen Frauen an verschiedenen Veranstaltungen wie dem Interkulturellen Fest der Flüchtlings- und Migrationsarbeit. Infos über das Diakonische Werk in der Ochsenzoller Straße 85, Telefon: 0 40/5 26 26 88.

 

 

 

 

 
 
 

 

 

TuRa-Judoka „nur“ Vize

11. Dezember

Spannende Kämpfe sahen die interessierten Zuschauer im Dojo am Exerzierplatz. Foto: blb

Norderstedt (meg) Sie sind so etwas wie die Seriensieger im Judo. Das Team von TuRa Harksheide wurde 2012 gerade zum dritten Mal in Folge Meister der Landesliga Hamburg. Mit 17:3 Punkten beendete TuRa die Saison vor dem TH Eilbeck (16:4) und dem Eimsbütteler TV (15:5).
Die Trainer Dominik und Daniel Falk können also mehr als zufrieden mit ihren Jungs und Mädels sein. Vor ein paar Tagen stand dann noch das Final-Four der besten vier Landesliga-Mannschaften in eigener Halle an.
Der Wettkampf hatte keinen Einfluss mehr auf die Tabellensituation, sondern war vielmehr ein Extra-Bonbon für die Athleten, noch einmal ihre Künste zeigen zu können.
TuRa gewann gegen den TH Eilbeck mit 5:3 und gegen den Rellinger TV mit 5:2. Eine 2:4-Niederlage gab es dann gegen den Eimsbütteler TV. In der Endabrechnung langte es so zu Platz zwei (4:2 Punkte) hinter dem Turniersieger Eimsbütteler TV (6:0), der den Pokal entgegennehmen durfte.
TuRa musste in allen drei Kämpfen aus Personalmangel ohne ein echtes Schwergewicht antreten. Ziel der beiden Falk-Brüder war es aber auch, in erster Linie möglichst vielen Kämpfern noch einmal einen Einsatz zu bescheren. Dritter wurde der Rellinger TV (2:4) vor dem TH Eilbeck (0:6).

 

 

Neue Trikots machen Freude

11. Dezember

Die D-Jugend des SV Friedrichsgabe spielt derzeit in der Hallenrunde des Hamburger Fußballverbandes. Foto: pi

Norderstedt  (blb) Die 1. D-Jugendmannschaft des SV Friedrichsgabe freut sich über einen kompletten neuen Trikotsatz, den ihr der Malereibetrieb Michael Hüfner spendierte.  Die Freude ist umso größer, da es immer schwerer wird, Sponsoren gerade für den Jugendbereich der Sportvereine zu finden.
Die jungen Kicker des SV Friedrichsgabe spielen aktuell mit 24 Mannschaften in der Hallenrunde des Hamburger Fußballverbandes im Wettbewerb des Jahrgangs 2000, starten dort in der Leistungsgruppe „schwach“ (eingeteilt sind die Klassen in „stark“, „mittelstark“ und „schwach“), da auch etliche Jugendliche der Jahrgänge 2001 und 2002 dabei sind. „Wir nehmen Niederlagen gern in Kauf, unser Hauptaugenmerk liegt darauf, die Jungs möglichst viel spielen zu lassen“, sagt Trainer Gunnar Mattner. Gern begrüßt der  SVF  weitere Spieler des Jahrgangs 2000 in seiner D-Jugend-Mannschaft.

 

91,7 Prozent für Thönnes‘

11. Dezember

Foto von links:Susanne Danhier, Franz Thönnes, Stefan Weber, Alexander Wagner, JUSO-Landesvorsitzender. Foto: pi

Henstedt-Ulzburg  (blb) „Das ist ein starkes Ergebnis und ein schöner Vertrauensbeweis“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete Franz Thönnes nach der Auszählung der Stimmen. Bei seiner sechsten Kandidatur für den Wahlkreis 8, Segeberg-Stormarn-Mitte votierten in Henstedt-Ulzburg, 99 von 108 Delegierten bei sieben Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen für  Thönnes. Zuvor hatte er  für eine SPD-geführte Regierung geworben, die Schwarz-Gelb ablösen solle. Die Konferenz im Bürgerhaus wurde von den SPD-Kreisvorsitzenden Susanne Danhier aus Stormarn und Stefan Weber aus Segeberg eröffnet. Die Norderstedter SPD-Vorsitzende Katrin Fedrowitz leitete das Präsidium. In seiner Rede zog Thönnes Bilanz, stimmte aber die Genossen auch auf die bevorstehenden Wahlen ein. So zeigte er sich erfreut, dass die von ihm gestarteten Initiativen der „Runden Tische – Arbeit für Alleinerziehende – Kinderbetreuung organisieren“ sich positiv in Verantwortung der Kreisgleichstellungsbeauf-tragten weiterentwickeln. Häufig könne eine neue Stelle nicht angetreten werden, weil gerade kein Krippenplatz vorhanden ist. Das Motto, so Thönnes, ist: „Eine mögliche Arbeitsaufnahme darf nicht an fehlender Kinderbetreuung scheitern.“ Auf große Zustimmung stieß die von Thönnes ausgesprochene Ablehnung des gerade beschlossenen Betreuungsgeldes. „Wir brauchen keine Herdprämie, sondern mit Krippenplätzen ein möglichst frühes Betreuungs- und Bildungsangebot für unsere Kinder“, zeigte sich der Bundespolitiker überzeugt. Ein weiterer Erfolg sei, dass man es geschafft habe, die beiden Mehrgenerationenhäuser in  Kaltenkirchen zu erhalten sowie in Henstedt-Ulzburg ein neues hinzuzubekommen, obwohl die Merkel-Regierung das Förderprogramm streichen wollte.

 

Weihnachtsspende vom Lions Club

11. Dezember

Gelder für Hilfsaktionen des Lions Clubs werden etwa am Waffelstand noch bis Weihnachten generiert. Foto: bet

Norderstedt (bet) Menschen können durch Arbeitslosigkeit, schwere Krankheit oder persönliche Schicksalsschläge schnell in Schwierigkeiten kommen, der Lions Club Norderstedt Forst-Rantzau setzt genau dort an, wo die öffentliche Hand nicht spontan reagieren kann. Dank des unermüdlichen Einsatzes der Clubmitglieder wurden am Wochenende an sechs Institutionen in Norderstedt Gut-scheinspenden überreicht.
„Wir haben aus eigenen Clubaktivitäten sowie dem Waffel- und Punsch-Verkauf 3 000 Euro eingenommen, dazu hat unser Kooperationspartner Karstadt im Herold-Center 300 Euro dazugegeben. Besonders freue ich mich über eine private Spenderin, die anlässlich ihres Geburtstages auf Geschenke verzichtete und lieber Geld sammelte für unsere Weihnachtshilfsaktion“, erzählt  Lions-Club-Präsidentin Susanne Laskawy.
Auch Kleinstbeträge fließen in die Gutscheinaktion, bei denen Familien mit Kindern in Notsituationen Gutscheine für Kinderbekleidung erhalten. „Diese sind neutral gestaltet wie jeder normale Gutschein und drei Jahre gültig“, sagt Karstadt- Geschäftsführer Karl-Peter Knoll. „Wer beispielsweise Kindern helfen will, der kann sicher sein, dass sein Geld genau dort ankommt“, ergänzt Susanne Laskawy. Insgesamt über 3 460 Euro wurden jetzt auf Norderstedter Familien verteilt.
„Frauen, die  nach Gewalt zu Hause  flüchten, raffen nicht noch die passende Winterkleidung oder Lieblingsspielzeuge der Kinder zusammen“, weiß Frauenhaus-Mitarbeiterin Petra Gebhardt-Hansen. Allein 13 Familien im Norderstedter Frauenhaus würden die Gutscheinaktion des Lions Clubs gut gebrauchen können. „Unser Netz funktioniert gut – es gibt aber immer wieder Familien, etwa mit Zwillingen, denen es an Kleidung mangelt, da kommt diese Weihnachtsüberraschung mit den Gutscheinen genau richtig“, freut sich Birgit Harpering von der Evangelischen Familienbildung.
Am 14., 15. und 22. Dezember sind die Lions-Club-Mitarbeiter noch im Herold-Center an ihrem Weihnachtsstand zu finden, um dort mit Waffelverkäufen weitere Gelder aufzubringen. „Außerdem veranstalten wir unser jährliches Benefiz-Jazz-Konzert am 27. Januar (11 Uhr, FaF), sichern Sie sich dafür jetzt schon Karten“, sagt Susanne Laskawy. Der Eintritt kostet 13 Euro.