Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

7. Kunsthandwerker- und

26. September

Im  Norderstedter Stadtpark ist am 29. und 30. September wieder der große Kunsthandwerker- und Bauernmarkt. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Mit dem 7.  Kunsthandwerker- und Bauernmarkt des Kreativkreises am 29. und 30. September  klingt die  Veranstaltungssaison des Norderstedter Stadtparks mit einem herbstlich bunten Event aus. An f ast 160 Ständen mit einem bunten Mix aus Kunst und Handwerk, kulinarischen Spezialitäten, Gartenpflanzen, Blumenzwiebeln sowie regionalen landwirtschaftlichen Erzeugnissen ist zu sehen, dass sich dieser Markt nicht nur in Norderstedt, sondern auch überregional einen Namen gemacht hat.
Die  ständig wachsende Zahl  an ideenreichen und kreativen Kunsthandwerkern macht diesen Markt lebendig und bunt. So zum Beispiel  Annick Bethge-Poncet aus Grambek, die mit ihren antiken Reliefs und Sonnenuhren aus Kunststein sowie zauberhaften Windspielen die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich zieht.
Neben zahlreichen neuen Ausstellern sind auch „altbewährte“ Künstler und Kunsthandwerker wieder vertreten wie der Bildhauer Thomas Brokopp aus Hohenschönberg  mit seinen Seelenwiegen, auf denen man im wahrsten Sinne die Seele baumeln lassen kann.
Selbstverständlich kommen auch die  modebewussten  Besucher auf ihre Kosten, denn die Auswahl an ausgefallenen, originellen Outfits und Accessoires für Groß und Klein lässt keine Wünsche offen. 
Das Angebot an Metall- und Töpferarbeiten, Kosmetik- und Seifenartikeln, ausgefallenem Schmuck, Malerei und Fotografien sowie trendigen Dekorationen für den Innen- und Außenbereich und Wohnaccessoires in allen angesagten Stilrichtungen lassen die Herzen eines jeden Deko- und Kunstliebhabers höher schlagen. Diejenigen, die auf den Norderstedt Messerschleifer „Macky-Messer“ warten, müssen sich bis Sonntag gedulden. Erst dann schleift er alles, was ihm in die Hände fällt, vom Rasenmäher bis zur Nagelschere.
Für alle  kleinen und großen Kinder bietet Kathrin Breuel   erstmals eine Mitmachaktion in kreativer Sandmalerei an. Julienne Ade verschönert Kinderhaare mit afrikanischen Zöpfen.
Und Lady Sonnenschein zaubert im Nu ein kleines Schmink-Kunstwerk nach Wahl auf jedes Kindergesicht. Wer sich vom „Stress“ des Stöberns, Klönens und Kaufens erholen möchte, kann dies an einem der zahlreichen Gastro-Stände mit Blick auf den See  tun. Der Eintritt ist frei.

 

Bach-Aktionstag des NABU

26. September

Beim Bach-Aktionstag bringen am Sonnabend freiwillige Helfer Kies und Totholz in die Moorbek ein. Foto: NABU/Thomas Dröse

Norderstedt (blb) Das Bundesumweltamt teilte jüngst mit: Bäche und Flüsse sind in ganz Deutschland überwiegend in einem ökologisch schlechten Zustand. Das gilt leider auch für die „Moorbek“ in Norderstedt. Das will die NABU-Gruppe Norderstedt ändern. Am Sonnabend, den 29. September, führt der NABU einen ersten Bach-Aktionstag an der „Moorbek“ im Moorbekpark am südlichen Bachabschnitt unweit der Rathausbrücke durch. Von 10 bis zirka 15 Uhr wollen die Beteiligten Kies und Totholz in einen  200 Meter langen Bachabschnitt (etwa 200 Meter südlich der Straßenbrücke Rathausallee, zwischen der 3. und 4. kleinen Brücke neben dem Bolzplatz)
 einbringen. Diese erste praktische Maßnahme an der „Moorbek“ erfolgt in Absprache mit dem „Fachbereich für Natur und Landschaft“ der Stadtverwaltung Norderstedt. Alle interessierten Bürger sind zum aktiven Mithelfen eingeladen.
Durch das Einbringen von Kies und Totholz sollen die Lebensraumbedingungen im Bach für Wasserlebewesen und Pflanzen deutlich verbessert werden. In dem derzeit überwiegend von Sandablagerungen geprägten Bachbett der „Moorbek“ haben Tiere und Wasserpflanzen fast keine Überlebenschancen. Die durch die Stadtentwicklung der vergangenen Jahrzehnte bedingten Rahmenbedingungen lassen sich größtenteils kurzfristig nicht wieder rückgängig machen.
Aber im vorhandenen Bachbett kann ein besserer Ausgleich zwischen Gewässer-ökologie und Entwässerungsbedarf hergestellt werden. Durch die geplanten Maßnahmen zur Verbesserung der Bachstrukturen wird der Abfluss nicht beeinträchtigt werden. Abschnitt für Abschnitt kann sich die „Moorbek“ so in den nächsten Jahren wieder zu einem lebendigen Bach entwickeln. Dann können sich Fische, Insekten und Pflanzen wieder wohl fühlen.
Die Stadt Norderstedt unterstützt das Vorhaben mit der Bereitstellung des notwendigen Materials und mit Informationen für die Öffentlichkeit. Der  Shantychor „Die Moorbekschipper“ begleitet den Aktionstag ab 11 Uhr  musikalisch –  mit Musik geht bekanntlich alles besser.
Wer  mitmachen möchte, meldet sich bitte  bis zum 28. September, 14 Uhr an. Dabei werden der genaue Treffpunkt und weitere Hinweise bekannt gegeben.
Kontakt: Fritz Rudolph, NABU Hamburg, Telefon 0 40/69 70 89-37, rudolph(at)NABU-Hamburg.de. Feste Kleidung und Sonne- beziehungsweise Regenschutz sind mitzubringen. Für Werkzeuge, Handschuhe, ein Mittagessen sowie Getränke ist gesorgt.

 

Interkulturelle Wochen noch

26. September

Susanna M. Farkas (re.) und Orsolya Brandt laden am 2. Oktober in die Schreiberwerkstatt ein. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Noch bis zum 3. Oktober laufen auch in Norderstedt die Interkulturellen Wochen mit insgesamt 35 Veranstaltungen von 21 Aktiven. Sie dokumentieren das vielfältige Miteinander von Menschen aus 139 Nationen, die in der Stadt leben.  Alle Bürgerinnen und Bürger sind unter dem bundesweiten Motto „Vielfalt verbindet“, eingeladen, einen Einblick in den Alltag und in die Träume von Zuwanderern zu gewinnen.
So gibt es zum Beispiel  unter dem Titel „Training Deutsch“ eine offene Gesprächsgruppe, die  sich zum dritten Mal innerhalb dieser Interkulturellen Wochen am Montag, 1. Oktober,  von 17 bis 18 Uhr in der Stadtbücherei Norderstedt-Mitte  trifft.  Hier treffen sich Menschen aus vielen verschiedenen Ländern, um miteinander deutsch zu sprechen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Unter dem Titel „HeimatStück – StückHeimat“ treffen sich an diesem Mittwoch, 26. September, von 16 bis 19 Uhr Menschen aus verschiedenen Ländern auf Einladung der AWO, um gemeinsam Essen und Musik zu machen. Der Innenhof in der Lawaetzstraße 3 (Friedrichsgabe) bietet hierfür ein schönes Ambiente.  Essen ermöglicht einen Zugang zu anderen Gesellschaften und Musik ist ein Weg des Ausdrucks. Infos gibt's bei Susanne Ziefle unter susanne.ziefle(at)awo-sh.de oder unter 01 74/7 85 23 75.
Am Donnerstag, 27. September (16 bis 18 Uhr),  treffen sich Migranten in einer offenen Sprechstunde im Pavillon auf dem Marktplatz  vor dem Rathaus zum Austausch von Anregungen, Fragen und Ideen zum besseren Zusammenleben. Titel: „Mischen Sie sich ein!“. Die Veranstaltung ist kostenlos.
Die VHS Norderstedt lädt am Donnerstag, 27. September, um 18 Uhr unter dem Titel „English Conversation“ zum Themenabend rund um die englische Sprache und Kultur ein  (Raum 2,  Schule am Rodelberg, Dunantstraße 4). Anmeldung bitte unter Telefon 0 40/5 35 95-900 oder info(at)vhs-norderstedt.de.
Am Sonntag, 30. September, findet um 15 Uhr ein ökumenischer, interkultureller Gottesdienst in der Falkenbergkirche (Kirchplatz 1, Norderstedt) statt.
Susanna M. Farkas und Orsolya Brandt stellen am Dienstag, 2. Oktober (17 Uhr, Stadtteilbücherei Garstedt), Fragen nach Integration und Identität unter dem Titel „Integration in Bild und Schrift“.  Schon im vergangenen Jahr ergab sich aus diesen Fragen ein reger Austausch. In diesem Jahr stellt die Journalistin  Natalia Möbius  ihre  Reportage „Wer leben will, muss sich hinten anstellen“ vor, die auf einem Interview mit  einem jemenitischen Flüchtling beruht. Außerdem präsentiert der seit 30 Jahren in Hamburg lebende ungarische Lyriker Dr. Kova László   Texte  und einen eigenen Standpunkt zum Thema „Integration“. Der Eintritt ist frei.

Das ganze Programm auch auf www.norderstedt.de

 

Gefahr „Blau im Bauch“

26. September

Der Fötus im Bauch der werdenden Mutter kann Zellgifte wie Alkohol nur sehr langsam abbauen. Foto: shutterstock/InnerVisionPRO

Norderstedt (blb) Das Thema fristete lange ein Schattendasein. Dabei sind die Folgen für Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft Alkohol konsumiert haben, gravierend und vor allem irreversibel. Deswegen gibt es seit 1999 jährlich am 9.9. (in Anlehnung an die Schwangerschaftszeit von neun Monaten) den „Tag des alkoholgeschädigten Kindes“, um auf die Situation von betroffenen Kindern und Jugendlichen aufmerksam zu machen.
 In Norderstedt kümmert sich die Fachstelle „Kleine Riesen“ der Sucht- und Drogenberatungsstelle ATS um Betroffene. Unter anderem durch Präventionskurse an Schulen, wofür sich zuletzt die Gemeinschaftsschule Ossenmoorpark und das Lise-Meitner-Gymnasium im Rahmen des Sexualkundeunterrichts der 8. und 9. Klassen offen zeigten.
2017 haben Betroffene zudem mit Unterstützung der ATS ein FASD-Netzwerk in Norderstedt ins Leben gerufen. FASD steht für Fetale Alkoholspektrums-Störungen. „Die Mitglieder sind in den sozialen Medien vernetzt, organisieren Informations- und Präventionsveranstaltungen und gehen auch an die Öffentlichkeit“, erklärt Astrid Mehrer, Projektleiterin der „Kleinen Riesen“.
Viele Geschädigte können sich in ihrem ganzen Leben nicht gut organisieren, haben Schwierigkeiten, Situationen richtig einzuschätzen und dann die richtigen Entscheidungen zu treffen. Sie sind häufig intellektuell, in ihrer Merkfähigkeit und im Abstrahieren eingeschränkt.
Das Problem ist unter anderem die Diagnose der Krankheit. Im Kleinkindalter bis etwa vier Jahren gibt es  äußerliche Auffälligkeiten, wie unter anderem Schielen, Hängelider, Stupsnasen, Kleinwuchs oder Untergewicht, die  im Laufe der weiteren Entwicklung aber immer weniger erkennbar sind. Später werden Symptome gern einer ADHS-Erkrankung oder  dem Down-Syndrom zugeordnet – auch weil   nur wenig Fachärzte für FASD spezialisiert sind.
Die große Gefahr   ist vielen auch deshalb nicht bewusst, weil  Alkohol als gesellschaftlich akzeptiert, in vielen Bereichen als schick gilt. „Grundsätzlich sollte Alkohol bereits tabu sein, wenn ein Paar den Kinderwunsch fasst, denn schon in den ersten Wochen, in denen eine Schwangerschaft noch nicht bekannt ist, können bereits Schädigungen entstehen“, betont Astrid Mehrer. Die Gefahr lauert jedoch nicht nur bei jungen „partyaffinen“ Frauen, sondern auch bei reiferen Semestern mit gutem Bildungsniveau. Bereits „das Gläschen Sekt“ bei Businessveranstaltungen verursacht  enorme Schäden.
Die Leber des ungeborenen Kindes kann den Alkohol nur sehr schlecht abbauen, das Gift verbleibt bis zu 10-mal länger im Blut des Kindes. „In Deutschland kommen nach Schätzungen jedes Jahr 10 000 Kinder  mit FASD zur Welt, davon bis zu 4 000 mit dem Vollbild“, berichtet Dr. Hans-Jürgen Tecklenburg, Gesamtleiter der ATS. 20 Prozent der Frauen trinken während der Schwangerschaft Alkohol.
 Ergotherapie, Logopädie oder therapeutisches Reiten können bei einer rechtzeitigen Diagnose in der Frühförderung bis zur Einschulung lindern helfen. 
Das FASD Netzwerk Nordbayern und die Ärztliche Gesellschaft haben jetzt die Kampagne „Verbindliche Kennzeichnung alkoholischer Getränke und Alkoholwerbung zur FASD-Prävention mittels eines neuentwickelten Logos“ gestartet.  Das Netzwerk fordert für Deutschland eine verpflichtende Kennzeichnung aller alkoholischen Getränke und jeglicher Alkoholwerbung mit dem neuentwickelten Logo.

 

Ossenmoorpark: 11. Gartenflohmarkt

26. September

Tauschen, kaufen oder verkaufen beim Gartenflohmarkt im Ossenmoorpark. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Der Förderkreis Ossenmoorpark e.V.  lädt alle Interessierten herzlich ein zu seinem Gartenflohmarkt. Hier können Sie „Schnäppchen schlagen“, Tipps austauschen, Schnuppern, Suchen, Tauschen und Knüpfen von Kontakten über den Gartenzaun hinaus. Kommen Sie doch auch einfach einmal vorbei am Sonntag, den 30. September, von 13 bis 16 Uhr vor dem Naturgarten, Am Böhmerwald.
Sie können tauschen oder verkaufen oder kaufen:
• Gartengeräte
• Spaten und Hacken, Rosen- und Heckenscheren, Sägen, Messer, auch Rasenmäher, Gartenmöbel, Leitern und Schubkarren
• Gartendekorationen
• Gießkannen, ausgelesene Gartenbücher, Gartenschürzen, Körbe, Pflanzglocken, Tontöpfe, Gartenaccessoires jeder Art, beliebte oder auch ungeliebte Gartenzwerge
• Stauden, Sträucher
• Sämereien
Wir freuen uns auf die Stunden in der Natur mit Ihnen! Förderkreis Ossenmoorpark e.V., Gemeinnütziger Verein zur Förderung und Erhaltung des Ossenmoorparks, E-Mail: info(at)ossenmoorpark.de, www.ossenmoorpark.de

 

Norderstedter 50 Jahre

26. September

Ehrung am Mözener See: Vorne  Kreispräsident Winfried Zylka (50 Jahre CDU-Mitglied), dahinter v. li. Georg Rohlfs, Rolf Hack (beide Norderstedt,  50 Jahre), Claus Peters (Wittenborn, 55), Claus Bornhöft (Bad Bramstedt, 55), Kreisvorsitzender und MdB Gero Storjohann, Heinz Papenhagen (Henstedt-Ulzburg, 50). Foto: pmi

Mözen/Norderstedt (blb) Der CDU-Kreisverband Segeberg und die Kreistagsfraktion ehrte langjährige Mitglieder und nach der Wahl ausgeschiedene Kommunalpolitiker  bei einem Spätsommerempfang im Garten vom  Haus Rothfos in Mözen. Sie diskutierten unter anderem mit dem CDU-Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann,  den Landtagsabgeordneten  Katja Rathje-Hoffmann und Ole-Christopher Plambeck, Kreispräsident Claus Peter Dieck und dem Fraktionsvorsitzenden im Kreistag Kurt Barkowsky  über ihre Erfahrungen in fünf Jahrzehnten.
Als Gastredner verzichtete auch  Staatssekretär Torsten Geerdts auf sein Manuskript und erinnerte mit  Anekdoten und Geschichtlichem an die Zeit von Konrad Adenauer bis zum Mauerfall.
Das Team der Kreisgeschäftsstelle gratulierte Maren und Gero Storjohann zur einen Tag zurückliegenden Silberhochzeit mit einem großen Blumenstrauß.

 

Neue Räume für Trauer,

26. September

Sandra Heinicke lädt zu Kunst, Kaffee und Klönschnack in die neuen Vereinsräume ein. Foto: cbl

Norderstedt (cbl) Seit einigen Jahren kümmern sich gut 30 ehrenamtliche Sterbebegleiter um Schwerstkranke und deren Angehörige in und um Norderstedt. Kommenden Sonnabend, 29. September, lädt der Ambulante Hospizdienst Omega e.V. von 11 bis 15 Uhr zur Einweihungsfeier in die neuen Räumlichkeiten in der Segeberger Chaussee 43 unweit des Ochsenzoller Kreisels ein.
Doch mit dem Umzug von der Ulzburger Straße ist mehr verbunden. „Es gab Unstimmigkeiten mit dem Vorstand, der die neue Kindertrauergruppe unserer Regionalgruppe nicht mittragen wollte. Um eigenständig Entscheidungen treffen zu können, haben wir uns deshalb selbstständig gemacht“, erklärt Sandra Heinicke.
Sie leitet den jungen Verein und freut sich, unter der neuen Adresse nicht nur Platz für Gespräche und Schulungen, sondern auch lokalen Künstlern eine Ausstellungsfläche für ihre Werke bieten zu können. Den Beginn machen mit „KIK – Kunst in der Klinik“ Künstler mit psychischen Erkrankungen aus der Asklepios Klinik Nord –  Ochsenzoll. Deren farbenfrohe Arbeiten unterstreichen die freundliche Atmosphäre des wohnlich eingerichteten Raumes. Hier finden Kurse zur Ausbildung ehrenamtlicher Begleiter für Schwerstkranke und Sterbende statt. „Die Resonanz ist groß, denn viele Menschen suchen nach einem sinnvollen Engagement. Zudem verlässt das Thema den Tabu-Bereich und wird immer präsenter – auch dank des Baus weiterer Hospiz-Häuser“, so Sandra Heinicke.
Regelmäßig treffen sich auch Trauergruppen am Ochsenzoll, um durch Unterstützung von ausgebildeten Trauerbegleitern Trost gegen Verzweiflung, Verlust und Einsamkeit zu erhalten. Im Februar wird eine neue Erwachsenengruppe starten, eine Jugendgruppe ist im Aufbau und Kinder treffen sich jeden zweiten Freitag in der Familienbildungsstätte.
Der Ambulante Hospizdienst Omega e.V. finanziert sich über Krankenkassen und Spenden und kooperiert mit Palliativdiensten und Pflegeheimen in Norderstedt und Umgebung.

Kontakt: Segeberger Chaussee 43, Norderstedt, Telefon 0 40/52 30 33 40, www.aho-norderstedt.de.

 

Kostenloser Lichtcheck im Oktober

26. September

Ralf Groppler vom TÜV in Norderstedt lädt zum kostenlosen Lichtcheck im Oktober ein. Foto: pmi/TÜV

Norderstedt (pmi/blb) Die Tage werden kürzer und die Sichtverhältnisse schlechter. Deshalb ist es nun besonders wichtig, dass die Lichtanlagen aller Fahrzeuge einwandfrei funktionieren. Um die Fahrzeughalter aus Norderstedt und Umgebung sicher in den Herbst zu schicken, bietet die TÜV-Station Norderstedt (Hans-Böckler-Ring 10) auch in diesem Jahr einen kostenlosen Lichtcheck im gesamten Oktober an.
„Bei Nebel, Regen und früher hereinbrechender Dunkelheit tragen richtig eingestellte Scheinwerfer viel zur Fahrsicherheit bei“, erklärt Ralf Groppler, Leiter der TÜV-Station Norderstedt. Falsch eingebaute beziehungsweise eingestellte oder defekte Leuchten sind der häufigste Grund dafür, dass Fahrzeuge die Hauptuntersuchung nicht bestehen. „Vielen ist gar nicht bewusst, dass ihr Licht nicht korrekt eingestellt ist. Oftmals wird das  Problem erst erkannt, wenn aufgrund von schlechter Sicht ein Unfall passiert“, sagt der Stationsleiter.
Bei zu hoch eingestellten Leuchten besteht die Gefahr, die Fahrer auf der Gegenfahrbahn zu blenden. Auch vorausfahrende Fahrer, die durch den Rückspiegel blicken, können so irritiert werden. Sind die Scheinwerfer dagegen zu niedrig eingestellt, ist das eigene Sichtfeld zu begrenzt und man kann mögliche Hindernisse oder Gefahren nicht rechtzeitig erkennen. Neben der richtigen Einstellung des Abblendlichts sind auch einwandfrei funktionierende Schluss- und Nebelschlussleuchten ein wichtiger Sicherheitsfaktor bei Dunkelheit oder Nebel.  Außerdem müssen Blinker und Bremslichter jederzeit intakt sein, um anderen Verkehrsteilnehmern Abbiege- und Bremsvorgänge anzeigen zu können. Groppler: „Mit unserer jährlichen Lichtcheck-Aktion wollen wir zur Sicherheit auf den Straßen in den dunklen Monaten beitragen. Wir wünschen allen auch im Herbst eine gute und sichere Fahrt.“

 

Max Lindenau will hoch hinaus

26. September

Freuen sich auf die neue Saison: die Crossfahrer Lars Erdmann und Sohn Max Lindenau. Foto: meg

Norderstedt (meg) Für Elitefahrer (höchste Klasse im Rad-Cross) Max Lindenau (24, Stevens Racing Team) aus Norderstedt beginnt  die neue Saison. Fast jedes Wochenende steht ein Straßen- oder Crossrennen für den Bekleidungsfachangestellten (Radsport von Hacht GmbH) an. Mit Vater Lars Erdmann (58) düste Max  mit seinem 5 500 Euro teuren Sportgerät zuletzt öfters durch den Norderstedter Stadtpark. Denn dort steigt am 20. Oktober das sechste Rennen im Deutschland-Cup für Crossfahrer. Eine Serie bestehend aus 16 Querfeldeinrennen (30. September bis 30. Dezember). Zuvor am 7. Oktober ist Lindenau auch noch bei einem Rennen des Stevens Cyclocross Cups (13 Rennen) im Rantzauer Forst zu Gast. „Meine Vorbereitung startet immer im September. Wobei man die Straßensaison schon als Vorbereitung zählen kann. Ab Oktober geht es dann Schlag auf Schlag. Pro Wochenende sind meist zwei Rennen. Anfangs noch überwiegend im Norden, weil es keinen Sinn machen würde, gleich durch lange Reisen den Körper  zu  belasten. Ende der Saison geht es dann aber auch mal nach Belgien und Frankreich. Das Highlight ist schließlich im Januar die Deutsche Meisterschaft.“ Max Lindenau hat schon früh mit dem Radsport begonnen. Im zarten Alter von gerade einmal vier Jahren bestritt er sein erstes Rennen mit dem Mountainbike. Mit neun Jahren trat er in den RV Germania Hamburg ein, dem er bis heute treu geblieben ist: „Ich bin durch meine Eltern zum Radsport gekommen.
Auf dem Müllberg an der Oadby-and-Wigston-Straße habe ich das Radfahren gelernt. Von meinem Vater habe ich die Ruhe und Gelassenheit beim Rennen. Von ihm kann ich auch heute noch viel lernen. Jetzt versuche ich mich aber selber ein wenig zu entwickeln“, berichtet Max Lindenau, der seit einiger Zeit auf die Trainingsduelle mit seinem zwei Jahre jüngeren Bruder Paul verzichten muss. Der absolviert im Zuge seines BWL-Studiums derzeit ein einjähriges Auslandssemester in Bordeaux/Frankreich. Höhepunkte in der Karriere von Max Lindenau waren seine zwei U23-WM-Teilnahmen in den Niederlanden (2013) und Belgien (2016) sowie der zweite Platz 2016 bei der Deutschen Meisterschaft.
Am kommenden Sonnabend (29.  September) startet Max Lindenau beim 2. Rennen des Stevens Cyclocross Cups in Kaltenkirchen. Einen Tag später erfolgt der Startschuss vom Deutschland-Cup mit dem Rennen in Bad Salzdetfurth.

 

Giganten zu stark für Frösche

26. September

Neuzugang Meike Schult war mit sechs Treffern  erfolgreichste SVHU-Werferin bei der 17:25-Niederlage im Drittliga-Auftaktmacht gegen den SC Alstertal-Langenhorn. Foto: mai

Henstedt-Ulzburg (mai) Die Heimpremiere in der neuen Drittlgasaison hatten sich die „Frogs Ladies“, die Handballerinnen des SV Henstedt-Ulzburg, anders vorgestellt. Vor 275 Zuschauern gab es eine deutliche 17:25-Heimniederlage für das junge Team aus Henstedt-Ulzburg gegen die SCALA-„Giants“ aus Hamburg.
SVHU-Trainer Sven Rusbült hatte das Gesehene schnell abgehakt. „Das war ein typischer Saisonauftakt für eine junge Mannschaft. Die Abläufe klappten noch nicht richtig, die individuelle Fehlerquote war zu hoch. Das muss sich alles noch einspielen“, sagte der Trainer nach der Partie.
Nicht, dass Rusbült nicht hätte gewinnen wollen. Doch der Plan, die Nahtstellen in der Alstertal-Langenhorner Abwehr zu attackieren, ging nicht auf. Zu sicher stand die Deckung der Gäste. Auch das Miniziel, das Rusbült in Alstertal-Langenhorns letzter Auszeit ausgab, die letzten zweieinhalb Minuten noch mit 2:1 zu gewinnen, klappte nicht – der SC erzielte als einziges Team noch ein Tor.
Rusbült nahm auch eine für viele Zuschauer erstaunliche Tatsache auf seine Kappe: Rückraumschützin Meike Schult nahm sich immer wieder auch zweit- und drittklassige Würfe und erzielte deswegen „nur“ sechs Tore. Das reichte, um beste Henstedt-Ulzburger Werferin zu werden, aber es waren auch viele Fahrkarten dabei. „Das war ihre Aufgabe, auch nach Fehlern immer wieder den Abschluss zu suchen. Wenn ich eine andere Taktik hätte sehen wollen, dann hätte ich es ihr gesagt“, erklärte Rusbült. Wie wichtig Schult für den SVHU noch werden kann, zeigte sie bei ihren Treffern. Sobald die Abwehr sie nur einen Hauch zu spät attackierte, zappelte der Ball im Netz.
Was schon recht gut klappte, war die Henstedt-Ulzburger Defensive. Die Gäste bekamen keine einfachen Tore geschenkt. Zudem wusste Kristin Rakowski bei ihrer Punktspielpremiere im rechten Rückraum zu gefallen. Unermüdlich ackerte die 18-Jährige. „Das macht richtig Spaß. Auf die Rückraummitte, wo ich in der Jugend gespielt habe, möchte ich gar nicht wieder zurück“, sagte die dreifache Torschützin.
Der SVHU fährt  am Sonnabend, 29.September,  zur HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen. Dann sollte alles schon besser klappen und die ersten Ligapunkte greifbar werden.

 

Autofreies Straßenfest begeisterte

26. September

Norderstedt (pmi) Ein vielfältiges Aktionsprogramm für die ganze Familie, Live-Musik und Dance-Shows und natürlich der farbenprächtige Movimento-Umzug – das waren auch in diesem Jahr die Zutaten für den Erfolg des Autofreien Straßenfestes, das wieder Zehntausende von Besuchern auf die Ulzburger Straße lockte.
Die Geschäftsleute der beliebten Einkaufsmeile hatten wieder eine Fülle von Spielen und anderen Attraktionen vorbereitet, die bei Groß und Klein großen Anklang fanden. Neu war in diesem Jahr ein „Bewegung-Satt“-Parcours rund um das Nachbarschaftszentrum, bei dem originelle, jeweils auf das beteiligte Geschäft bezogene Aufgaben zu lösen waren. An vielen Ständen lockten Glücksräder oder andere Gewinnspiele und auch das kulinarische Angebot war vielfältig. Um die Händler-Aktionen weiter zu verbessern und um Anregungen für die weitere Arbeit zu erhalten, führt der Initiativkreis Ulzburger Straße (IKUS) eine Befragung der Besucher durch.
Die Stadt Norderstedt war mit mehreren Institutionen ebenso präsent wie AKN und VHH. Zahlreiche Norderstedter Vereine nutzten die Gelegenheit, ihre Arbeit vorzustellen. Der 1. SCN hatte sogar einen Boxring für Schaukämpfe
aufgebaut. Viel Publikum fand sich stets vor der Bühne ein, auf der „Olando“ unter dem Motto „Move Your Street“ eine mitreißende Dance- und Fitness-
Show bot.
Höhepunkt war natürlich wieder der große Movimento-Umzug mit über 350 Akteuren. Neben zahlreichen Samba- und Trommelgruppen aus Hamburg zogen auch Norderstedter Gruppen mit über die Straße, so zum Beispiel  die  Einradfahrerinnen des NSV, die Theatergruppe „life“ und die Starlet-Cheerleader des SVF.
Henning Schurbohm, 1. Vorsitzender des Initiativkreises Ulzburger Straße: „Wir haben uns sehr gefreut, dass wir den Norderstedtern und Norderstedterinnen wieder so ein tolles Fest bieten konnten. Wir danken insbesondere dem Amt „Nachhaltiges Norderstedt“ bei der Stadtverwaltung und dem Bauhof, ohne  dessen vielfältiges Engagement dieses Fest nicht möglich wäre, für ihren Einsatz.

Höhepunkt war wieder der „Movimento“ mit 350 Aktiven. Foto: pmi

 

Kreis-SPD stellt sich für die

19. September

Klausurtagung der Kreis SPD in Trappenkamp. Foto: pmi

Kreis Segeberg (pmi) Die SPD im Kreis Segeberg wählt am 29. September einen neuen Vorstand. Auf dem Kreisparteitag im Trappenkamper Bürgerhaus erwartet die Delegierten zudem ein vielfältiges Antragspaket, unter anderem zur Sozialpolitik. Dabei steht die SPD bei der Tariftreue an der Seite der Gewerkschaften.
 Diverse Satzungsänderungen sollen ebenso verabschiedet werden. Zur Vorbereitung traf sich der amtierende Vorstand mit den neuen Kandidaten in der Strengliner Mühle, wo die Grundzüge für ein Arbeitsprogramm des Vorstands gemeinsam beraten wurden. Neben einem größeren Schwerpunkt auf die Stärkung der SPD-Strukturen in kleinen und mittleren Gemeinden will sich der Kreisverband auch wieder inhaltlicher aufstellen und mehr politische Diskussionen ermöglichen, nachdem die letzten beiden Jahre in erster Linie von Wahlkämpfen geprägt waren.
Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Stefan Weber betont: „Nachdem die Wahlen uns viel Kraft abverlangt haben, wollen wir nun wieder mit neuen Impulsen die inhaltliche Debatten von der Basis aus begleiten.“
 Bereits am Freitagabend der dreitägigen Klausur traf sich der Vorstand mit den Spitzen der Kreistagsfraktion, um nach der Kommunalwahl die zukünftige Zusammenarbeit zwischen Partei und Fraktion abzustecken. „Kommunalpolitik im Kreistag und inhaltliche Auseinandersetzung in der Gesellschaft gehen Hand in Hand. Deshalb wollen wir die gute Zusammenarbeit mit der Fraktion weiter intensivieren“, erklärt die stellvertretende Kreisvorsitzende Katrin Fedrowitz, selbst Stadtvertreterin in Norderstedt.
Am letzten Tag seiner Klausur beriet der Vorstand die aktuelle Lage zur Landespolitik. Die schwarze Ampel in Kiel will das von der SPD eingeführte Tariftreue- und Vergabegesetz wieder abschaffen. „Das geht gar nicht! Das Land muss Vorreiterin sein bei guter Arbeit. Das fängt bei eigenen Auftragsvergaben an. Wer selbst das Ideal fair bezahlter Arbeit nicht vorlebt, kann es auch nicht von der privaten Wirtschaft verlangen“, so Weber, der auch als Landtagsabgeordneter an der Seite des DGB steht. Der DGB hat Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker aufgefordert, durch Resolutionen auf die Landesregierung einzuwirken.

 

Tafel-Chefin „kassierte“ bei Lidl ab

19. September

Ingrid Ernst (rechts) übernahm die Kasse und Filialleiter Reiner Jaeger packte mit an. Foto: vpu

Norderstedt (vpu) Eine kurze Einweisung an der Kasse vom Profi, dann ein erster Test und danach ging's los: Ingrid Ernst, Vorsitzende der Norderstedter Tafel, kassierte eine halbe Stunde lang im umgebauten und wiedereröffneten Lidl Markt an der Ulzburger Straße. Der Clou: Ernst konnte die Einnahmen der Aktkion für die Tafel in Empfang nehmen und Lidl rundete noch einmal auf insgesamt 1 000 Euro auf.
„Es ist schon ein harter Job, den die Damen hier an der Kasse im Markt machen. Ich musste mich höllisch konzentrieren, besonders wenn es um Obst und Gemüse ging“, berichtet Ingrid Ernst, der aber die Aktion auch viel Spaß machte.
„Es ist schon Klasse, wie sie das nach einer so kurzen Einweisung hinbekommen hat. Wir würden sie glatt einstellen“, schmunzelte Lidl-Filialleiter Reiner Jaeger. Er überreichte Ingrid Ernst dann den obligatorischen Scheck für die Norderstedter Tafel.
Nach einigen Wochen Umbau hatte der Lidl-Markt am vergangenen Donnerstag hier an der Ulzburger Straße wieder eröffnet. Die Kunden waren begeistert und kamen gleich kurz nach Eröffnung in den neu gestalteten und heller und freundlicher wirkenden Markt. „Wir haben sehr viel positive Resonanz bekommen und sind mit dem Resultat vollauf begeistert“, betonte auch Reiner Jaeger für das Unternehmen.