Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Die Frau mit dem

14. November

Gertrud von Nivelles  Foto: Joachim Schäfer – Ökumenisches Heiligenlexikon

Norderstedt (rug) Im Mittelpunkt des nächsten „Essen mit den Heiligen“, das bereits zum 97. Mal stattfindet,  am Freitag, dem 16. November, ab 19 Uhr im Restaurant Eichenstuben, Mittelstraße 54, Norderstedt-Glashütte, steht die Frau mit dem brennenden Herz. „Tauchen Sie ein in die Geschichte von Gertrud“, lädt Pastor Gunnar Urbach ein, „und genießen Sie dazu ein mittelalterliches Büfett, das die Küchenmeister Tina und Günther Hartz für Sie zubereiten werden.“ Das Büfett kostet 26,90 Euro (zuzügl. Getränke). Anmeldungen werden erbeten bis zum 13. November unter Tel. 040/60 92 51 03 (AB) oder mit einer E-Mail an reservierung(at)kulturtreff-norderstedt.de. Schon als fünf Jahre altes Mädchen war Gertrud – wohl als Waisenkind – ins Zisterzienserinnenkloster Helfta gekommen, wo sie von der Äbtissin Gertrud von Hackeborn und ihrer Lehrerin Mechthild von Hackeborn wissenschaftlich und geistlich erzogen und dann selbst Nonne wurde.
Stundenlang war sie den Menschen ihrer Umgebung Zuhörerin, Ratgeberin, Trösterin. Gleichzeitig war sie eine hochgebildete und künstlerisch begabte Frau.
Umfassende Brautmystik und besondere Verehrung des Herzen Jesu kennzeichneten ihre Frömmigkeit, hinzu kam die Hingabe an Gott in der Feier der Liturgie des Kirchenjahres.

 

Im Herbst blüht die

14. November

Die herbstliche Stimmung auf dem Friedhof ist eine ganz Besondere und wird von den farbenfrohen Herbstbepflanzungen auf den Gräbern unterstützt. Foto: BdF

Norderstedt (BdF) „Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt“. So formulierte der Dichter Honoré de Balzac die Tatsache, dass viele Menschen nach dem Tode weiterleben: in der Erinnerung derjenigen, die ihnen im Leben nahe standen. Zu keiner anderen Zeit wird dies deutlicher als im November, dem Monat der Totengedenktage. Sichtbaren und lebendigen Ausdruck findet das Gedenken auf den Friedhöfen: Gräber werden liebevoll für den Herbst und Winter geschmückt, Lichter und Kerzen tauchen den Ort der Erinnerung in stimmungsvolles Licht.
Allerheiligen, Allerseelen, Totensonntag: Die Zeit vor den Gedenktagen ist für die Friedhofsgärtner eine große Herausforderung: „Schließlich werden die Gräber neben der herbstlichen Gestaltung und Schmückung auch winterfest gemacht und präsentieren sich dann zu den Gedenktagen in ihrem neuen Glanz“, beschreibt Nadia Reumann von der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Schleswig-Holstein das Aufgabenfeld. Für die evangelischen Christen ist der Totensonntag am 25. November ausschlaggebend für den Hochbetrieb auf dem Friedhof. Die Wechselbepflanzung wird mit Herbstpflanzen ausgestattet oder mit verschiedenen Edeltannen und Moos abgedeckt.
Über die Wechselbepflanzung hinaus stehen für den herbstlichen Grabschmuck viele Möglichkeiten zur Verfügung: von der Grabschale über das Gesteck bis zum Blumenstrauß. Und neben Heide, Veilchen & Co. kommen für die Herbstbepflanzung auch Pflanzen in Frage, die man eher aus Küche und Kräutergarten kennt. Der Salbei etwa, dessen Variante „salvia officinalis tricolor“ mit wunderschön grün-purpur gefärbten Blättern mit weißem Rand aufwartet, der sich bei niedrigen Temperaturen rosa verfärbt. Der Salbei bietet aber nicht nur den Augen etwas: „Früher wurde Salbei auf das Grab gepflanzt, weil sein Geruch die Trauernden wieder aufmuntert“, weiß Nadia Reumann. Auch die Persönlichkeit des Verstorbenen spielt bei der Grabgestaltung an den Trauertagen eine ganz besondere Rolle. Ob es nun Pflanzen sind, die der Verstor-bene besonders mochte oder die die Hinterbliebenen an gemeinsame Urlaube erinnern; oder natürliche Materialien wie Steine, Holz oder Tannenzapfen, mit denen man auf verschiedene Weise Trauer und Erinnerung zum Ausdruck bringen kann. Viele Friedhofsgärtnereien bieten hierfür moderne und außergewöhnlich kreative Lösungen. Was macht die besondere Atmosphäre der herbstlichen Gedenktage aus? „Zu keiner anderen Zeit vermischt sich eine leichte Melancholie so sehr mit positiven Ge-fühlen wie Hoffnung und der Verbundenheit mit unseren Verstorbenen. Dann merkt man, was für eine große Bedeutung der Friedhof für die Menschen immer noch hat. Was kann einen Friedhofsgärtner mehr freuen?“ so Nadia Reumann von der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Schleswig-Holstein.

 

Grabgestaltung – eine

14. November

Winterabdeckung (Oktober bis November) Foto: FGH

Hamburg (pmi/rug) Gräber sind Miniaturgärten, die an die Bepflanzung besondere Ansprüche stellen. Parameter wie die Pflanzengröße, die Schnittverträglichkeit, die Blühdauer und die Bodenvorbereitung sind entscheidend für das gute Gelingen einer solchen Pflanzung, die der Friedhofsgärtner beherrscht.

Friedhofsgärtner Thorsten Grobe (Mitgliedsbetrieb der Friedhofsgärtner Genossenschaft Hamburg eG) weiß, dass sich die Bepflanzung von Grabflächen in vielerlei Hinsicht von der Bepflanzung von Gärten unterscheidet. „Es gibt nicht umsonst eine spezielle Ausbildung zum Friedhofsgärtner – man könnte fast „Miniaturgärtner“ sagen, denn das ist es eigentlich.
Von Friedhofsgärtnern wird verlangt, eine sehr kleine Fläche das ganze Jahr über schön und abwechslungsreich zu bepflanzen, dass erfordert viel Spezialwissen.“
Die Größe eines Grabes, ob Familiengrab, Einzel- oder Urnengrab, ist in der Satzung des jeweiligen Friedhofs festgelegt. In dieser Größe muss zunächst einmal ein Grab angelegt werden, welches anschließend bepflanzt werden kann. „Wir brauchen erst einmal einen stabilen und festen Unterboden, dann wird ein Spezialsubstrat aufgebracht, das genügend Nährstoffe besitzt, eine hohe Wasserspeicherkapazität hat und möglichst dunkel ist.“
Die Wahl der Pflanzen orientiert sich, wie bei jeder anderen Bepflanzung auch, am Standort, d.h. ob sich das Grab in schattiger, halbschattiger oder sonniger Lage befindet.
Für die Grabbepflanzung sind aber weitere Faktoren wichtig. So dürfen die Pflanzen den Grabstein mit der Inschrift nicht verdecken und nicht breiter werden als das vorgegebene Grabmaß – eine große Herausforderung, findet Thorsten Grobe  „Oft unterschätzen unsere Kunden beispielsweise, wie groß eine 20 Zentimeter hohe Thuja in fünf Jahren wird. Eine Rahmenbepflanzung sollte wenn möglich die gesamte Ruhefrist überdauern und den Grabstein aufwerten, statt ihn zu verdecken.“ Für die Bepflanzung am Grabstein empfiehlt Herr Grobe deshalb, Taxus, Ilex oder Muschelzypressen als immergrüne Pflanze zu verwenden. In jedem Fall sollte die Pflanze aber kleinwüchsig sein, sehr langsam wachsen oder sehr schnittverträglich sein.“
Die notwendige Schnittver-träglichkeit müssen auch die Bodendecker mitbringen, also Pflanzen, die dazu gedacht sind, den Boden flächig mit ihrem Laub zu bedecken. Hier ist es besonders wichtig, dass sie schnell dichte Teppiche bilden, um möglichst kein Unkraut aufkommen zu lassen.
Der Gärtner wählt dafür schnellwüchsige Bodendecker wie Euonymus, Waldsteinia oder Cotoneaster, die auch nach Wunsch geformt werden können. Üblich ist in Hamburg eine Einfassung mit Bodendeckern, bei der eine Pflanzfläche für die Wechselbepflanzung ausgespart wird.
Die pflegeleichteste Grabbepflanzung stellt eine einheitliche Bodendeckerfläche dar. Viele Gärtner nutzen mehrere Bodendecker mit unterschiedlicher Laubfärbung, Blattgröße und Wuchshöhe, um selbst eine reine Bodendeckerfläche formschön und abwechslungsreich zu gestalten. „Wichtig ist bei diesen Flächen vor allem der regelmäßige Schnitt“, weiß der erfahrene Friedhofsgärtner Thorsten Grobe, damit die Fläche kompakt und dicht bleibt.
Ein Teil des Grabes ist meistens die sogenannte Wechselflorfläche. Sie ist das Herzstück der Pflanzung, das die jahreszeitliche Veränderung und damit den Kreislauf des Lebens widerspiegelt. Die Wechselbepflanzung von Gräbern wird üblicherweise drei/vier Mal im Jahr erneuert.
Die Frühjahrsbepflanzung dauert von März bis April. Zu dieser Zeit können nur recht frostverträgliche Pflanzen gesetzt werden, beispielsweise Hornveilchen, da immer noch mit Nachtfrösten zu rechnen ist. Die Sommerbepflanzung muss hingegen wesentlich länger schön sein, da die Herbstbepflanzung erst im September ansteht. Die verwendeten Pflanzen sollten also fünf Monate durchgehend blühen. Sommerpflanzen wie Begonien, Sunpatiens und dergleichen können das leisten. Die übliche Wechselbepflanzung im Herbst aus Heidearten wird immer öfter durch Pflanzen des Herbstzaubersortiments abgelöst. Dieses Sortiment enthält viele Blattschmuck-stauden, die die kleine Fläche aufwerten. Im Spätherbst, in der Zeit der Totengedenktage, werden die Gräber mit Tannengrün oder winterharten Pflanzen (Winterstrukturbeeten) abgedeckt oder bepflanzt.
 Einen Ort für die Trauer haben. Einem geliebten Menschen ein Denkmal setzen. Sein Andenken in Ehren halten. So klassisch formulieren es viele Menschen, wenn man sie nach der Bedeutung fragt, die eine Grabstätte für sie hat. Gerade mit dem „in Ehren halten“ eng verbunden, ist die Frage nach der Grabpflege. Denn so wichtig eine liebevoll geschmückte Ruhestätte den meisten ist, vielen ist es schlicht nicht möglich, sich dauerhaft persönlich um alles zu kümmern.
Wer die Grabgestaltung und -pflege oder auch nur Teile davon in professionelle Hände legen möchte, kann einen Treuhandvertrag mit einer Dauergrabpflegeorganisation und einer Friedhofsgärtnerei abschließen – sogar schon zu Lebzeiten. Zuverlässig, kompetent und mit viel Fingerspitzengefühl sorgen die Friedhofsgärtnerinnen- und gärtner dafür, dass die Grabstätte jederzeit ansprechend und gepflegt aussieht – und zwar ganz individuell nach den Wünschen des jeweiligen Auftraggebers, von der Gestaltung über den Umfang der Pflegearbeiten bis zur Vertragslaufzeit.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Friedhofsgärtner Genossenschaft Hamburg eG  www.fgh-hh.de oder Tel: 040/50 42 95

 

Viel Spaß beim Abfahren und

14. November

Hamburg (rug) Der Hamburger Winterdom ist nicht nur die traditionsreichste, sondern für viele Besucher auch die stimmungsvollste Veranstaltung im Jahr. Bereits in den Nachmittagsstunden kommt das Lichtermeer auf dem Heiligengeistfeld besonders gut zur Geltung, sorgt für eine einzigartige Atmosphäre und lässt Kinderaugen strahlen. Frisch gebrannte Mandeln, Schmalzkuchten oder eine Apfeltasche mit würzigem Glühwein oder einer heißen Schokolade schmecken in der kalten Jahreszeit ganz besonders gut. Am 9. November ging‘s los und die 1,6 Kilometer lange Erlebnismeile des größten Volksfestes im Norden lockt mit mehr als 230 verschiedenen Attraktionen für die ganze Familie bis zum 9. Dezember.
Auf dem Winterdom gibt es zwei Hamburg-Neuheiten: „Hurricane“ – Das Rundfahrgeschäft vom Typ Fun Factory hat erst im Herbst die Produktionshallen verlassen. Es ist absolut familientauglich und kann je nach Altersstruktur der Fahrgäste das Tempo variieren, so das auch Action-Fans auf ihre Kosten kommen.
„The Beast“ ist Deutschlands einmalige Flugsensation in Anlehnung an den Marvel-Charakter „Hulk“. Hier haben die Besucher sogar die Wahl zwischen einer familienfreundlichen Schaukelfahrt im 120-Grad-Winkel oder einer spektakulären 360-Grad- Überkopf-Loopingfahrt in 24 Metern Höhe  für Action-Liebhaber.
Der Winterdom feiert Nikolaus schon am 5. Dezember. Am Familientag versteckt der Hamburger DOM 300 mit Leckereien gefüllte Nikolaussocken auf der DOM-Meile. Wer eine Socke findet, darf sie selbstverständlich behalten und schon mal naschen. Aber einige der 300 Socken halten noch weitere Überraschungen bereit: Insgesamt drei Gut-scheinhefte im Wert von je 200 Euro – gültig bis 9. Dezember und 50 mal eine Riesenrad-Freifahrt für zwei Personen, gültig nur am 5. Dezember zwischen 15 und 20 Uhr.
Außerdem ist der Nikolaus zwischen 15 und 19 Uhr am Riesenrad und nimmt die Weihnachtswünsche der kleinen DOM-Besucher entgegen, um sie dann vertrauensvoll an den Weihnachtsmann weiterzuleiten. Auch im Winter ist der plüschige Teddy „Bummel, der DOM-Bär“ in Lebensgröße wieder mit dabei und sorgt für fröhliche Stimmung auf der DOM-Meile. Besonders spaßig wird es, wenn Bummel mittwochs und sonntags auf die DOM-Meile schlendert und sich für Schnappschüsse, Schabernack und Kuscheleinheiten unter die kleinen und großen Besucher mischt. Start ist jeweils vor dem Riesenrad. Bei Regen bleibt Bummel aber lieber in seiner Höhle.
Neu: Après Ski auf der Aktionsfläche – diesmal wird es gleich doppelt winterlich auf dem Winterdom. Denn das Thema Après Ski stimmt alle Besucher schon mal auf die kommende Skisaison ein. Ein Skisimulator sowie eine 25 Meter lange Rodelbahn mit zirka vier Metern Höhe garantieren mächtig viel Spaß und runden das Winterfeeling ab. Jeden Freitag und Sonnabend steigt im großen Partyzelt die Après Ski-Party mit DJs, die wissen, welche Musik sie für eine Mordsgaudi auflegen müssen. Und am Mittwoch „rocken“ die Kids bei der Kinderdisco inklusive Animationstanz das Zelt. Deftige Hüttenleckereien wie Leberkäse, Obatzder, Weißwurst oder Haxe mit Sauerkraut füllen die Party-Akkus zwischendurch wieder auf.
Bei vielen ermäßigten Preisen heißt es jeden Mittwoch sparen am Familientag. Freitags steigt ab 22.30 Uhr das imposante Höhenfeuerwerk in den Hamburger Nachthimmel auf.
Die Öffnungszeiten des Winterdoms sind montags bis donnerstags von 15 bis 23 Uhr, freitags und sonnabends von 15 bis 24 Uhr, sonntags von 14 bis 23 Uhr.

Stimmungsvoller Lichterglanz auf dem Winterdom. Foto: pmi

 

Auto Wichert expandiert:

07. November

V. li. Architekt Berthold Kleta, Auto Wichert-Geschäftsführer Bernd Glathe, David Janssen (Vertreter der Baugewerke) und Auto Wichert-GeschäftsführerBernd Kußmaul legten den Grundstein. Foto: blb

Hamburg (blb/pmi) Auto Wichert  gibt dem Dieselskandal zum Trotz beim Thema Expansion weiter Gas. Am Freitag legten die Geschäftsführer Bernd Glathe und Bernd Kußmaul   den Grundstein für das zweite Audi terminal nach dem in Langenhorn nun in Hammerbrook.  
Schon im nächsten Jahr soll dieser 15,2 Millionen Euro teure neue Standort eröffnen. „Wir brauchen diesen neuen Audi terminal, weil unser Betrieb in der Wendenstraße stark gewachsen ist. Mit dem neuen Komplex haben wir dann wieder genug Platz für Werkstatt, Neuwagenverkauf und Gebrauchtwagenausstellung“, sagt Bernd Glathe, Geschäftsführer Auto Wichert GmbH. „Außerdem sind wir Optimisten“, ergänzt Bernd Kußmaul. „Trotz der schwierigen Lage für den Handel zur Zeit, machen wir weiter und wollen an diesem Standort mehr Service für unsere Kunden schaffen!“
Der Neubau auf dem rund 13 000 Quadratmeter großen Grundstück  am Südkanal wird nach Fertigstellung   7 000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche bieten. Geplant sind rund 220 Neu- und Gebrauchtwagen Ausstellungs-stellplätze, 49 Mechanikerplätze und knapp 300 Kundenparkplätze. Hinzu kommen ein Parkdeck sowie Räumlichkeiten für Teiledienst und Wagenaufbereitung. Das Fundament wird auf rund 280 Pfählen stehen. Der Audi terminal wird komplett barrierefrei errichtet und ist, da nach dem KfW 55-Standard geplant, auch energetisch vorbildlich. Neben der effizienten Dämmung stehen ein eigenes Blockheizkraftwerk sowie eine Solaranlage für die zeitgemäße Energieversorgung zur Verfügung.
„Auch in Sachen E-Mobilität wird uns dieser Audi terminal neue Möglichkeiten bieten“, verspricht Bernd Glathe. „Wir bekommen speziell eingerichtete Arbeitsplätze und werden extra dafür ausgebildetes Personal einsetzen.“
Zukünftig werden mehr als 150 Mitarbeiter in Verkauf, Werkstatt und kaufmännischen Bereichen arbeiten. Rund 20 neue Arbeitsplätze entstehen dafür.
Zur Grundsteinlegung kamen auch Berthold Kleta vom Hamburger Architektenbüro Kleta  und Jochen Schweizer (Koordinator bei Audi für Handelsstrategie NW).

 

Mascha Kaléko: „Zum

07. November

Jutta Hoppe Foto: pmi

Norderstedt (rug) Am Freitag, 9. November, lädt die Stadtbücherei Norderstedt zusammen mit dem Verein Chaverim Freundschaft mit Israel e.V. zu einem bewegenden Abend über die Dichterin Mascha Kaléko von und mit Jutta Hoppe ein.
Der 9. November 1938 ist ein Datum, das in Deutschland nicht vergessen werden darf und dessen wir uns auch angesichts der aktuellen Diskussionen und Ereignisse in unserem Land immer wieder in Erinnerung rufen müssen. In dem Jahr der Reichspogromnacht verließ Mascha Kaléko das nationalsozialistische Deutschland und emigrierte in die USA.
Die Musikerin und Schauspielerin Jutta Hoppe führt am 9. November, genau achtzig Jahre nach den Geschehnissen der Reichspogromnacht, durch die Abendveranstaltung in der Stadtbücherei. Sie erzählt Mascha Kalékos Geschichte und beginnt im Berlin der frühen 30er-Jahre. Mit Charme und Humor, mit erotischer Strahlkraft und sozialer Kritik eroberte sich die junge jüdische Lyrikerin Mascha Kaléko (1907 – 1975) die Herzen der Menschen. Sie war 22 Jahre alt, als sie ihren ersten Gedichtband veröffentlicht: das „Lyrische Stenogrammheft“. In ihren Versen begegnen sich Witz und Melancholie, Sehnsucht und Freude, Ironie und politische Schärfe. Sie machen ihre Lyrik so zeitlos und unwiderstehlich.
Jutta Hoppe taucht an dem Abend gefühlvoll ein in das bewegte Leben der Mascha Kaléko und nimmt ihr Publikum mit auf eine Lebensreise, die in Galizien beginnt und über Berlin, New York und Jerusalem nach Zürich führt. Musik ist die besondere Note: Klezmermusik und Improvisationen auf der Violine sowie Gedichtvertonungen bereichern und intensivieren das Programm.
Die Veranstaltung findet statt am Freitag,  9. November, um 19 Uhr in der Hauptbücherei Norderstedt-Mitte, Rathausallee 50. Eintritt: 7 Euro (der Vorverkauf hat begonnen). Veranstalter: Chaverim Freundschaft mit Israel e.V., Volkshochschule und Stadtbücherei.
 Bereits um 14 Uhr am Freitag,   9. November, gedenken die Stadt Norderstedt und der Verein Chaverim – Freundschaft mit Israel sechs Millionen jüdischer Opfer des Holocausts mit einer Kranzniederlegung an der KZ-Gedenkstätte Wittmoor am Fuchsmoorweg in Norderstedt.  Die Veranstaltung ist öffentlich.

 

1968 – 50 Jahre Bruch der Regeln

07. November

Der Kunstvortrag mit Eberhard Stosch. Foto: E. Stosch

Norderstedt (rug) Blut, Orgien und die documenta: Die Kunst ist tot! Die Künstler an die Macht! – Die 1960er-Jahre brachten den Krieg im Fernen Osten in die Wohnstube, sie brachten die unbewältigte (braune) Vergangenheit ins öffentliche Bewusstsein, und sie brachten das Politische in die Kunst. 1968 war der Höhepunkt dieser Bewegungen. Und zugleich der Wendepunkt: Die Kunst zeigte anstößige „Aktionen“, die den Körper als Schlachtfeld präsentierten.  Mehr als andere Jahre wird das legendäre „1968“ im Leben, in der Politik und eben auch in der Kunst von widersteitenden Kräften bestimmt. Es scheint, als ginge ein jedes Moment mit seinem Gegenteil schwanger: Krieg und Frieden, Anklage und Freude am Leben, Kritik des Vergangenen und Sehnsucht nach einer zukünftigen besseren Welt.
Der Kunstvortrag mit Eberhard Stosch findet statt am Mittwoch, 21. November, ab 19.30 Uhr, in der Aula der Grundschule Müllerstraße, Eingang über Kunsthaus Norderstedt, Glashütter Damm 262, 22851 Norderstedt.
Der Eintritt ist fre i. Veranstalter ist der  Malimu Kulturverein.

 

Erinnerung an der Gedenkstätte

07. November

Die Gedenkstätte Wittmoor ist am Sonntag Ort des Gedenkens an die „Reichs-Kristallnacht“ 1938. Foto: pmi

Norderstedt (rug) In der Nacht vom 9. auf 10. November 1938, genau vor 80 Jahren,  wurden in Deutschland Synagogen geschändet und Bücher verbrannt. Hunderte von Juden wurden aus ihren Wohnungen und Geschäften gezerrt und innerhalb weniger Tage entwürdigt und ermordet.
Die „Reichs-Kristallnacht“ am 9. November 1938 markierte den Übergang von der sozialen Ausgrenzung und Diskriminierung zur offenen Verfolgung und Vernichtung im Holocaust.
Der Verein „Chaverim – Freundschaft mit Israel“ und die Stadt Norderstedt gedenken am Sonntag, 9. November,  um 14 Uhr den sechs Millionen jüdischen Opfern des Holocausts mit einer Kranzniederlegung an der KZ-Gedenkstätte Wittmoor am Fuchsmoorweg in Norderstedt. Die Gedenkzeit ist öffentlich.

 

Laternenumzug mit St. Martin und

07. November

Die zehn schönsten, selbstgebastelten Laternen werden prämiert. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Der Laternenumzug mit St. Martin und vielen Extras der MOORBEK PASSAGE findet statt am Freitag, 9. November, Beginn ist um  18 Uhr. Bei gratis Kinderpunsch und Glühwein – für einen geringen Betrag – trägt traditionell der St. Martin an Feuerkörben sein Gedicht vor, bevor er um 18.30 Uhr hoch zu Ross, in Begleitung der Spielmannszüge von TuRa Harksheide und JUGEND BRASSBAND QUICKBORN e. V., sowie dem DLRG den Umzug in Richtung Feuerwehrmuseum anführt. Hier findet wieder der Laternenwettbewerb statt – die zehn schönsten, selbstgebastelten Laternen werden prämiert. Für alle anderen Kinder gibt es kleine Trostpreise. Anschließend geht es weiter zur Paul-Gerhardt-Kirche – dort wartet wieder auf alle Kinder ein leckerer, frischer Stutenkerl am Stand der MOORBEK PASSAGE
Der Kinderpunsch wird von EDEKA Cohrt, die Geschenke und Stutenkerle von den Geschäftsleuten der Werbegemeinschaft der MOORBEK PASSAGE gesponsert. Im Anschluss kann man Drinnen und Draußen über den Martinsmarkt der Paul-Gerhardt-Kirche bummeln, etwas Schönes für die Weihnachtszeit einkaufen und Leckereien genießen.
Wir freuen uns schon heute auf Ihren Besuch, wenn es wieder heißt: „Komm doch mal rüber!“ zum Laternenumzug der Werbegemeinschaft MOORBEK PASSAGE.
Alle Informationen und die Termine finden Sie online unter www.moorbek-passage.de und auf facebook.com/moorbekpassage.
„Komm doch mal rüber!“ heißt es auch wieder am:
 28. November – Start der Weihnachtsverlosung
 1. Dezember – Weihnachtsbasar des Lions Club Norderstedt
 6. Dezember – der Nikolaus kommt in die Passage

 

Einmal kaufen – zweimal schenken

07. November

„Fairschenken“ Sie dieses Jahr doch zu Weihnachten mal etwas aus dem Weltladen. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Jemandem etwas schenken, das kann man das ganze Jahr über. In unserem Kulturkreis hat es sich eingebürgert, geliebte Menschen besonders zu Weihnachten zu beschenken und ihnen etwas Gutes zu tun. Im Weltladen beim Rathaus können Sie einmal kaufen und zweimal schenken. Wer fair gehandelte Produkte kauft, schenkt zweimal: dem Beschenkten und den Produzenten. Die Hersteller in Afrika, Lateinamerika und Südasien profitieren durch den fairen Preis, der ihnen von den Fairhandelsimporteuren gezahlt wird und ihnen und ihren Familien ein menschenwürdiges Leben ermöglicht. Die Kinder können zur Schule gehen, statt mit für den Lebensunterhalt der Familien arbeiten zu müssen. Fair gehandelte Produkte aus dem Weltladen fördern die Gleichberechtigung von Frauen, leisten einen Beitrag, Perspektiven in ihrem eigenen Land zu entwickeln.
„Fairschenken Sie dieses Jahr doch zu Weihnachten mal etwas“ regt das Weltladenteam an. Im ehrenamtlich betriebenen Weltladen gibt es nicht nur biologisch angebaute Lebensmittel, sondern auch viele originelle Geschenke aus dem Globalen Süden: hochwertige handbemalte Keramik und Kerzen aus Südafrika, feine Seidenschals aus Indien, traditionellen Schmuck aus Kolumbien, Peru, Chile und Thailand, modische Geldbörsen und Taschen aus traditionellem feinem Leder aus Bengalen, kultige Recyclingprodukte aus den Philippinen und vieles mehr.
 Als „Ergänzungsprodukt“ führt der Weltladen zum Beispiel  auch in der beschützenden Werkstatt hergestellte Kaminanzünder („Kalumet“). Auch der Norderstedter Kaffee FAIRflixt goot! ist empfehlenswert ist als kleines Weihnachtsgeschenk. Der Weltladen hält für seine Kund/-innen hunderte von weiteren Geschenkideen bereit.
Ab dem 1. November hat das „Fachgeschäft des Fairen Handels“ durchgängig von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das gilt jetzt für montags, dienstags, donnerstags und auch für freitags. Mittwochs ist der Weltladen von 10 bis 14 Uhr geöffnet und sonnabends von 10 bis 13 Uhr.
Die neuen Öffnungszeiten gelten auch im nächsten Jahr weiter.

 

Kita Streifenenten-Club

07. November

V. li.  Katja Rathje-Hoffmann MdL, Kitaleiterin Susanne Braun, Jugendhilfeausschussvorsitzende Petra Müller-Schönemann sowie Krippenkinder der Kita. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Die CDU Norderstedt informierte sich über die Kita „Streifenenten-Club“ am Wittmoor in Glashütte  im Hause der Firma Yachticon. „Es gibt an diesem Standort zwei Krippen- und eine Elementargruppe“, erklärt Kita-Leiterin  Susanne Braun. Träger ist wie in der Kita „Immenhof“ der  Verein „Kinderbetreuung Streifenenten-Club“ aus Norderstedt.
„Es ist vorbildlich, dass hier besonders viel Wert auf eine gute Betreuungsqualität gelegt wird und wertvolle pädagogische Standards erarbeitet werden“, sagt CDU-Ortsvorsitzende Katja Rathje-Hoffmann, die auch kitapolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion ist. Zudem wurde die Kita durch das Qualitätssiegel „Audit – gesunde Kita – gesundheitsbezogene Qualitätsentwicklung“ zertifiziert.
Die Norderstedter Jugendhilfeausschussvorsitzende   Petra Müller-Schönemann lobte die geplante landesweite Erhöhung des Betreuungsschlüssels, die bereits in der Stadt Norderstedt erfolgreich eingeführt worden sind. „Ich freue mich über die gute Personalausstattung und besonders über die pädagogische Fachberatung der Stadt, die die Arbeit in den Kitas gut unterstützt.
Die Kita-Leitung legt besonderen Wert auf gut qualifiziertes Personal und freut sich schon auf den geplanten pädagogischen Nachwuchs durch die künftigen Auszubildenden zur Erzieherin oder Erzieher der „Praxis-Integrierten-Ausbildung (PIA) ab August 2019. Dann wird es auch eine weitere Familiengruppe in der Kita Streifenenten-Club Wittmoor geben, wenn der Erweiterungsbau bezogen wird.

 

Dem Laden um die Ecke

07. November

Der Einzelhandel erlebt trotz des Onlinehandels wieder eine Renaissance. Foto: dpa

Norderstedt (dpd) Trotz aller Erfolge des Online-Handels: Der Laden um die Ecke gewinnt nach eine Umfrage der Unternehmensberatung PwC bei den deutschen Verbrauchern wieder an Beliebtheit.
Der Anteil der Konsumenten, die mindestens einmal pro Woche im stationären Geschäft einkauften, liege derzeit bei knapp 60 Prozent, berichtete PwC. Das liege nicht nur deutlich über dem Niveau vor zwei Jahren, damals 46 Prozent, sondern auch weit über dem europäischen Durchschnitt von 43 Prozent.
PwC hatte für seine Studie mehr als 22 000 Verbraucher in 27 Ländern befragt, darunter auch 1 000 deutsche Konsumenten. „Der stationäre Einzelhandel bleibt relevant und attraktiv. Er wird definitiv nicht verschwinden“, fasste Christian Wulff, Handelsexperte bei PwC Deutschland, das Ergebnis zusammen. Auch jüngere Konsumenten kaufen der Studie zufolge häufig und gern im stationären Handel ein: 61 Prozent der 18- bis 24-Jährigen erledigten demnach mindestens einmal pro Woche ihre Einkäufe vor Ort.
Die Digitalisierung habe das Einkaufsverhalten in den vergangenen Jahren zwar tiefgreifend verändert, dennoch wollten Konsumenten viele Produkte auch weiterhin „anfassen, ausprobieren und auf eine persönliche Beratung nicht verzichten“, heißt es in der Studie.
Gerade in Deutschland erlebe der stationäre Einkauf zurzeit eine Renaissance. „Im europäischen Vergleich kaufen deutsche Konsumenten am häufigsten im stationären Handel ein“, heißt es in der Studie. Rund 59 Prozent der deutschen Verbraucher kaufen demnach mindestes einmal pro Woche im stationären Handel ein. Zum Vergleich: In Frankreich tun dies nur 45 Prozent der Befragten, in Großbritannien 41 Prozent und in Schweden lediglich 27 Prozent.
Die wiederaufgeflammte Liebe zum Geschäft nebenan bedeutet  nicht, dass die deutschen Verbraucher mit dem Einkaufserlebnis  völlig zufrieden sind. Nur rund die Hälfte der Befragen ist der Meinung, dass das Verkaufspersonal über umfassendes Sortimentswissen verfügt. Vor einem Jahr lag der Anteil noch bei 58 Prozent. Das Laden-Design fanden sogar nur 39 Prozent der Befragten ansprechend, vor einem Jahr waren es noch 52 Prozent. „Der stationäre Handel steht vor der Aufgabe, die Beratungsqualität zu verbessern und das Filialnetz zu modernisieren“, urteilte Wulff.

 

Meyer: Tor und „Man of the Match“

07. November

Da sah der Weltmeister alt aus: Linus Meyer (re.) dreht nach seinem  Tor zum 1:2 gegen Bayern München und  Manuel Neuer jubelnd ab. Foto: Helmut Kemme

Osnabrück/Norderstedt (meg) „Das war schon ein überragendes Gefühl. Schließlich war es ja auch nicht irgendein Glückstreffer, sondern richtig schön herausgespielt“, denkt Linus Meyer (26) auch Tage nach dem überragenden DFB-Pokal-Spiel seines SV Rödinghausen gegen Bayern München (1:2 (0:2) noch mit einer Gänsehaut an das Spiel seines Lebens. Der ehemalige Mittelfeldspieler von Eintracht Norderstedt  (2010 – 2018) durfte in der 2. Runde des DFB-Pokals an der mit 16 000 Zuschauern ausverkauften  Bremer Brücke in Osnabrück gegen den deutschen Rekordmeister ran. Die Bayern lagen nach Treffern von Wagner und Müller mit 2:0 vorn. In der 49. Minute drückte Meyer ein Zuspiel von Lunga von der rechten Seite aus fünf Metern zum 1:2 an Nationaltorwart Manuel Neuer vorbei ins Netz.
Am Ende schaukelten die Bayern den Sieg über die Runden und zogen ins Achtelfinale ein (müssen jetzt zu Hertha BSC). Held des Abends war aber Linus Meyer, der zum „Man of the Match“ gewählt wurde. „Wir haben danach in Osnabrück noch richtig gefeiert. Allerdings stand am nächsten Morgen schon wieder eine Trainingseinheit auf dem Programm“, ließ es Meyer nicht ganz so doll angehen. Im Stadion wurde der Niendorfer von vielen Freunden und Verwandten aus Hamburg und Norderstedt unterstützten ihren ehemaligen „Fußballgott“ vor Ort.
„Leider hatte ich nach dem Spiel gar keine Gelegenheit mit ihnen zu sprechen. Ich musste so viele Interviews geben. Als ich dann fertig war, waren schon alle weg. Selbst meine Mutter. Aber vielen Dank an dieser Stelle für den Support“, schickt Meyer Grüße in die alte Heimat.
Auch andere Klubs dürften inzwischen auf Rödinghausens Nummer 10  aufmerksam geworden sein. Immerhin half Meyer mit seinem Treffer zum 1:1 auch schon dabei, dass  Zweitligist  Dynamo Dresden  in der 1. Runde mit 3:2 n.V. ausschied. Am Wochenende beim 2:0 gegen die U 23 des 1. FC Köln gelang ihm   auch endlich sein erster Ligatreffer.
„Angebote von anderen Klubs habe ich noch keine. Wenn, dann landen die aber bei meinem Berater Martin Dahm. Ich habe ihm aber gesagt, dass er erstmal alles von mir weg lassen soll. Im Dezember setzen wir uns  zusammen und schauen, wie es weiter geht. Wer mich kennt,  weiß, dass ich auch gewechselt bin, um weiter in den Fokus der Öffentlichkeit zu kommen“, denkt Linus Meyer (Marktwert laut transfermarkt.de 125 000 Euro)   an das nächste Spiel  bei Schlusslicht  TV Herkenrath 09.
 Die 0:4-Pleite seines Ex-Klubs  Norderstedt gegen Egestorf hat er  übrigens am Liveticker verfolgt.