Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Freiwillige packen an: praktischer

23. Januar

Freiwillige pflegen Natur und Umwelt. Foto: pmi

Hamburg (pmi) Mitmachen, Teamgeist erleben und der Natur etwas Gutes tun – diese Möglichkeit bietet sich freiwilligen Helfern, die gern im Naturschutz aktiv werden möchten, am Sonnabend, 2. Februar,  von 10 bis 12 Uhr im Naturschutzgebiet Höltigbaum in Hamburg-Rahlstedt. Jede Hand wird in diesen Stunden gebraucht! Fleißig werden Jungbäume und Sträucher entnommen – in Fachkreisen wird diese Arbeit als „entkusseln“ bezeichnet.
Um den Vormarsch von Weißdorn, Birke und Weide zu stoppen, muss immer wieder mit körperlicher Arbeit in das Naturschutzgebiet eingegriffen werden, damit der Charakter der halboffenen Landschaft erhalten bleibt.
Nur so ist sicher gestellt, dass auch in Zukunft seltenen Tier- und Pflanzenarten wie Neuntöter und Feldlerche der Lebensraum erhalten bleibt. Zum Abschluss gibt es einen kräftigenden Imbiss für alle Helfer. Bitte an robuste Kleidung denken. Werkzeuge werden gestellt.
Treffpunkt: Haus der Wilden Weiden Höltigbaum, Eichberg 63, 22143 Hamburg; Anmeldung: bis Donnerstag, 31. Januar 2019, 14 Uhr bei sdw(at)wald.de, Tel. 0 40/ 3 02 15 65 30.
Die Veranstaltung ist Teil des Jahresprogramms des „Haus der Wilden Weiden“. Der bunte Veranstaltungskalender bietet für alle Altersgruppen das ganze Jahr regelmäßig Naturerlebnisse in der halboffenen Weidelandschaft des ehemaligen Standortübungsplatzes. Weitere Infos zum Haus der Wilden Weiden und dem Veranstaltungskalender unter www.Haus-der-wilden-Weiden.de

 

Zwei Freundinnen suchen

23. Januar

„Adriana“ und „Betty“ sind sehr menschenbezogen. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) „Adriana“ und „Betty“ leben   im Haus einer Tierschützerin in Rumänien. Sie haben viel Glück gehabt und konnten der Ecarisaj/Abdeckerei entfliehen. Sie sind zwei sehr menschenbezogene Hunde, die sich in der Obhut der Tierschützerin sehr wohl fühlen und äußerst artgenossenfreundlich sind.
Pfotenglück.org sucht  für die beiden vor allem in der Größe unterschiedlichen Hündinnen (müssen nicht zusammen vermittelt werden)  ein fürsorgliches Zuhause.
„Betty“ ist vier Jahre alt,   55 cm hoch. „Adriana“ ist drei Jahre alt und 35 cm hoch. Beide sind bei Ausreise geimpf , gechippt und kastriert. Beide  sind sehr lieb und verschmust.
Wer   Interesse hat, wende sich an Heidi Scheel unter 01 72/4 52 00 19. Beide Hündinnen sind von Pfotenglück.org und werden mit Schutzvertrag und gegen eine Schutzgebühr vermittelt.
Über Futterspenden freut sich die Organisation ebenso wie über weitere  Pflegestellen für den Zeitraum, bis ein Hund vermittelt ist.

 

 

 

Gedenkzeit zum Holocaust-Gedenktag

23. Januar

Gedenkstein des KZ Wittmoor. Foto: Chaverim

Norderstedt (rug) Der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog hat den Tag der Befreiung des KZs Auschwitz am 27. Januar 1945 vor 73 Jahren durch die Sowjetarmee zum Holocaust-Gedenktag erklärt.
Der Verein Chaverim – Freundschaft mit Israel e.V. gedenkt mit der Stadt Norderstedt der sechs Millionen ermordeten europäischen Juden in einer Gedenkstunde mit Kranzniederlegung. An der Gedenkstunde am Sonntag, den 27. Januar, um 15 Uhr an der KZ-Gedenkstätte Wittmoor am Fuchsmoorweg in Norderstedt nehmen Norderstedts Stadtpräsidentin Kathrin Oehme, Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder und weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Gesellschaft und Kultur teil. Die Gedenkfeier ist öffentlich.

 

Monika will zur verrückten

23. Januar

Fiebern der Treppenhaus-WM entgegen: Monika Tegge-Walderstein und Ehemann Klaus Tegge. Foto: meg

Norderstedt (meg) Dafür muss man wohl schon ein klein wenig verrückt sein. Die Norderstedter Extremläuferin Monika Tegge-Walderstein (50) nimmt am 16. Februar in Hannover an der 5. Treppenhaus-Weltmeisterschaft teil. Sie muss dann  mit 19  Mitstreitern die 13 Etagen des Annastiftes in Hannover-Mittelfeld 194-mal hoch und wieder runter laufen. Und das innerhalb von 15 Stunden. „Ich habe eine neue Herausforderung gesucht. Da ist das Treppenhauslaufen natürlich ideal. Das macht kaum jemand. Ich werde das ganz langsam angehen. Mein Ziel ist es, die 194-Mal in 14 Stunden zu schaffen“, ist Monika Tegge-Walderstein zuversichtlich.
In diesen Tagen befindet sie sich in der intensivsten Phase des Trainings. In Garstedt hat sie sich ein 14-stöckiges Hochhaus ausgesucht, in dem sie seit vier Wochen regelmäßig trainiert. „Ich habe mit einer Stunde langsam angefangen. Da schaffe ich es 15-mal hoch und wieder runter. Danach habe ich auf zwei Stunden und 30 Durchgänge erhöht. In ein paar Tagen möchte ich die 14 Etagen 80-mal hoch und 80-mal runter laufen. Dafür werde ich dann so um die sechs Stunden benötigen“, erläutert  Monika Tegge-Walderstein ihren Form-aufbau. Zum Laufsport ist sie  mit ihrem Mann Klaus (57) erst vor  neun Jahren gekommen. Da auch Hund Sam zur Familie gehört, läuft sie immer unter dem Vereinsnamen „Husky-MIX-Team Norderstedt“.
Ende 2018 hat Tegge-Walderstein  in Hamburg-Öjendorf ihren 100. Marathon absolviert. Die Mitarbeiterin eines Fachmarktes für Tierbedarf und Tiernahrung liebt aber das Extreme: „Ich bin auch schon mal drei Marathons an einem Tag gelaufen. Von Eelde in den Niederlanden bis nach Wardenburg bei Oldenburg. Das sind 126 Kilometer. Es ging um fünf Uhr morgens los. Nach dem zweiten Marathon hatte der Körper „keinen Bock“ mehr. Dann muss der Kopf den Körper auf die Strecke schleifen. In Senftenberg habe ich mal beim 100 Kilometer Hallen-Ultra-Lauf mitgemacht. Da musste ich auf einer 400-Meter-Laufbahn 250 Runden drehen. Wenn man dann nach der Hälfte weiß, dass es immer noch 50 Kilometer zu laufen sind, möchte man am liebsten aufhören. Nach 12 Stunden bei der Zielankunft  ist man dann aber emotional so geladen und voller Glücksgefühle. Dafür macht man das“, erklärt Monika Tegge-Walderstein.
 In Hannover sind 83 808 Stufen und 5 044 Etagen zu erklimmen. Jeder Starter muss vorab ein ärztliches Attest und Erfahrungen im Ultramarathonlaufen vorweisen. Die 20 Teilnehmer werden am 16. Februar um 8 Uhr zeitgleich auf die Strecke gehen und sich permanent begegnen. „Ich bin sehr positiv gestimmt, dass ich es schaffen werde. Allerdings muss ich auch sagen, dass es doch sehr anstrengend ist.   Ich glaube deswegen auch, dass ich danach nicht noch einmal im Treppenhaus laufen werde“, will sich Monika Tegge-Walderstein dann  auf ihren Norderstedter Lauftreff konzentrieren.
 Einmal im Monat, immer bei Vollmond um 20.30 Uhr, nimmt sie in Norderstedt auch am „Gute-Nacht-Lauf“ teil, der in 70 Städten gleichzeitig gestartet wird.

 

Garstedterin plant die

23. Januar

Norderstedt (meg) Elke Köhnke (55) ist Ur-Garstedterin. Am Lütjenmoor ist sie zur Grundschule gegangen. Am Coppernicus-Gymnasium hat sie ihr Abitur gemacht und währenddessen viele Jahre beim 1. SC Norderstedt Handball gespielt. Nach absolvierter Berufsausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau arbeitete sie viele Jahre in einer Hamburger Investmentfirma und dem US-Generalkonsulat. Mit Ende 40 entschloss sie sich dann aber dazu, ihren gesicherten Job in der Hansestadt aufzugeben und ihrem Herzen zu folgen. Sie wurde „Volunteer-Manager“ bei großen Events und lebt mittlerweile in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate.
Dort finden vom 14. bis 21. März die Special Olympics Weltsommerspiele für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung statt. Erwartet werden über 7 000 Athleten aus 170 Nationen. Dazu noch 20 000 freiwillige Helfer. Genau für die ist Elke Köhnke als „Section Head Recruitment & Training Volunteers“ zuständig: „Die Helfer unterstützen uns in allen möglichen Bereichen. Sei es bei der Begrüßung der Delegationen oder bei der Installation der ganzen Elek-tronik die benötigt wird. Auch im medizinischen Bereich oder als Helfer direkt am Spielfeldrand brauchen wir die Unterstützung. Die Leute müssen vorab aber geschult werden.
 Das Konzept dafür und auch die Trainingsinhalte habe ich entwickelt und auch selbst das Training gehalten. Für die Weltspiele benötigen wir hier 18 000 Volunteers. 2 300 davon reisen aus aller Welt an. Von der Westkünste Kanadas bis Australien. Von Island bis Südafrika. Es ist sogar ein Volunteer aus Norderstedt dabei. Leonie Kownetka hat im vergangenen Jahr bei den nationalen Sommerspielen in Kiel mitgeholfen und war so begeistert, dass sie sich jetzt auch für Abu Dhabi gemeldet hat“, freut sich Elke Köhnke.
 In die Vereinigten Arabischen Emirate kam sie über Umwege. Los ging alles mit der Fußball-WM 2006 in Deutschland. Beim Sommermärchen war sie in Hamburg selbst als Volunteer tätig. Dort hat sie Blut geleckt. Bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London erhielt sie erstmals einen bezahlten Job. Sie entschied sich, ihre Zelte in Hamburg abzubrechen und voll auf die Karte „Volunteer-Manager“ zu setzen. Zunächst ging es 2015 nach Österreich zu den Europäischen Olympischen Jugendspielen und anschließend 2017 nach Abu Dhabi zu den WorldSkills. Und nun also die Special Olympics. Zu denen reist auch eine Delegation der Norderstedter Werkstätten an.
Sportlerin Valentina Beck wird dort in der Leichtathletik an den Start gehen. „Auch hier in Abu Dhabi lese ich jede Woche online den HEIMATSPIEGEL. Dabei entdeckte ich vor einiger Zeit einen Artikel über Valentina Beck. Das hat mich natürlich riesig gefreut. Ich habe gleich eine E-Mail an die Norderstedter Werkstätten geschrieben und ihnen mitgeteilt, dass hier schon jemand aus Norderstedt auf sie wartet. Maike Rotermund von den Werkstätten hat dann den Kontakt zur Familie Beck hergestellt, die ich dann bei meinem letzten Heimatbesuch Ende 2018 auch persönlich kennenlernen durfte“, ist Elke Köhnke immer noch sehr heimatverbunden und reist jedes Jahr aus Abu Dhabi nach Garstedt zum gemeinsamen Grünkohlessen mit alten Freunden. In den kommenden Wochen bis zu den Special Olympics erfahren Sie im HEIMATSPIEGEL noch weitere  Eindrücke und Geschichten von Elke Köhnke aus Abu Dhabi.

Elke Köhnke vor der Scheich Zayed Moschee in Abu Dhabi. Foto: pmi

 

NABU ruft wieder zur

17. Dezember

Norderstedt (blb) Wer flattert denn da ans Futterhaus? Der NABU ruft   mit seinem bayerischen Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) vom 4. bis  6. Januar 2019 zur neunten „Stunde der Wintervögel“ auf. „Nach dem Jahrhundertsommer 2018 dürfte die Zählung besonders spannend werden“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller, „bisher können wir mangels Daten nur spekulieren, wie sich die Dürre auf die Vogelwelt ausgewirkt hat. Je mehr Meldungen wir bekommen, um so genauer können wir uns ein Bild von der Lage machen.“
Durch den warmen Sommer tragen wilde Bäume und Sträucher in diesem Jahr besonders viele Früchte. „Die Wintervögel finden also einen reich gedeckten Tisch vor. Wenn es, wie schon in den vergangenen Jahren, ein milder Winter wird, ist das eine gute Voraussetzung, dass Kurzstreckenzieher wie Rotkehlchen und Star bei uns häufig im heimischen Garten zu beobachten sind“, sagt NABU-Vogelschutzexperte Marius Adrion.
 „Sollte es jedoch einen frühen Wintereinbruch mit viel Schnee in Skandinavien geben, können wir mit vielen Erlenzeisigen und Birkenzeisigen rechnen, die von dort zu uns kommen.“
Damit Vogelfreunde sich optimal auf die Zählung vorbereiten können, bietet der NABU erstmals ein eigenes Lernprogramm für die Stunde der Wintervögel an. Welcher Vogel ist in Deutschland am häufigsten zu finden? Bekommen Vögel im Winter kalte Füße? Mit dem neuen kostenlosen E-Learning-Tool „NABU Vogeltrainer“ erfährt man spielerisch alles über 15 häufige Vögel, die im Winter in unseren Gärten zu finden sind. Unter www.vogeltrainer.de kann sich ab sofort jeder fit machen.
Die „Stunde der Wintervögel“ ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion und findet bereits zum neunten Mal statt. Jeder, der Lust hat mitzumachen, kann eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park Vögel zählen und dem NABU zu melden. Von einem ruhigen Beobachtungsplatz aus wird von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu beobachten ist. Die Beobachtungen können unter www.stundederwintervoegel.de bis zum 15. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 5. und 6. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet.
Bei der letzten großen Vogelzählung im Januar 2018 beteiligten sich über 136 000 Menschen. Meldungen aus 92 000 Gärten und Parks erreichten den NABU. Der Haussperling ergatterte damals den Spitzenplatz, Kohlmeise und Blaumeise folgten auf Platz zwei und drei.
Im Rahmen der „Schulstunde der Wintervögel“ vom 7. bis 11. Januar bietet die NAJU auf www.NAJU.de/SdW  Zählkarten, ein Poster und ein Wintervogel-Quiz für Kindergruppen und Schulklassen an. Bei fünf Aktionen lernen sie Vögel und ihre Anpassungsstrategien an die kalte Jahreszeit kennen. Die Zählergebnisse der Kinder fließen ebenfalls in die NABU-Auswertung ein.
Infos zur Aktion unter www.stundederwintervoegel.de

Die Blaumeise war im vergangenen Jahr der dritthäufigste Vogel in deutschen Gärten und Parks. Foto: pmi/NABU
 

 

Norderstedter Wintervergnügen

05. Dezember

Das Kinderkarrussell erfreute die kleinen Besucher. Foto: vpu

Norderstedt (vpu) Auf dem Platz vor der   Post in Norderstedt-Mitte startete auf Initiative des PACT Norderstedt-Mitte am Wochenende trotz Regens der  Wintermarkt, der bis zum 23. Dezember die kleine, gemütliche Alternative zu den großen  Weihnachtsmärkten bietet.
 Auf die Besucher wartet ein musikalisches Programm, passend zum „After-Work-Glühwein“. Anliegen dieser winterlich-weihnachtlichen Begegnungsstätte ist es, gemeinsam mit Ausstellern sowie großen und kleinen Besuchern wohltätige Aktionen und Einrichtungen zu unterstützen. „Dieser Weihnachtsmarkt ist richtig kuschelig und gemütlich. Schade nur, dass das Wetter nicht mitspielt. Aber wenn  der Regen aufhört, kommen wir noch einmal nach Norderstedt“, waren sich  Natascha und Anna aus Hamburg  einig.
Eine Charity-Hütte wird tageweise umliegenden gemeinnützigen Vereinen kostenlos zur Verfügung gestellt – statt eine Standmiete zu zahlen, werden Spenden für die Einrichtungen generiert. An Tagen, an denen die Hütte nicht „vermietet“ ist, können Kitas, Schulen und Vereine beispielsweise hier Selbstgebackenes und -gebasteltes verkaufen – oder aber Norderstedter Vereine können diese nutzen. Das neue Wintervergnügen hat vor allem für Kinder viel zu bieten und verkürzt das Warten aufs Christkind. Auf dem Programm stehen neben Karussellfahrten und Kakaotrinken, Bastelnachmittage, Wunschzettelaktionen und anderes.  Für musikalisches Programm sorgen Hexe Knickebein und Bernd mit der Gitarre, die beide für und mit Kindern gemeinsam musizieren, sowie ausgewählte Singer-Songwriter.
In den nostalgischen Holzhütten des Marktes werden ausschließlich regionale und fair produzierte Produkte angeboten. „Das zunehmende Bewusstsein für nachhaltige Lebensqualität, das in der Bevölkerung stark ausgeprägt ist, hat uns inspiriert, ein Wintervergnügen zu kreieren, welches seinen Schwerpunkt genau hierin findet“, erläutert Sandra Janßen, Geschäftsführerin des Veranstalters bjp gmbh, den Hintergrund.
 So können die Besucher  zwischen Bioglühwein, öko-zertifiziertem Boddenpunsch, hausgemachtem Apfelpunsch und Kakao aus echter Schokolade einer Hamburger Schokoladenmanufaktur wählen. Auch für Süßes und Herzhaftes –   möglichst mit regionalem Bezug – wird gesorgt sein. Öffnungszeiten Mo. bis Mi. 12 bis 20 Uhr, Do. bis Sa. 12 bis 21 Uhr, So. 12 bis 20 Uhr.

 

Lions-Adventskalender –

05. Dezember

Foto: pmi

Norderstedt (rug) Hier die Liste der gezogenen Gewinn-Nummern:

1. Dezember:
2510 – Gutschein Restaurant Marlin, Tarpen 11, 22419 HH, Wert: 100 Euro, gespendet von: akquinet AG, 0 40/ 88 81 73-202. Gewinnausgabe nach telefonischer Absprache
3087 – Gutschein AEZ (Alster-Einkaufszentrum), Wert: 100 Euro. Albers+Partner GmbH, Steuerberatungsgesellschaft, Tel. 01 71/5 34 19 17
2934 – Beautypaket Make Up, Wert: 100 Euro.  Beauty Group Agentur, Zwickmöhlen 2, 22844 Norderstedt, 01 77/ 2 77 80 78
0552 – Handbrause Hans Grohe, Wert: 100 Euro. Bäder + Technik, Segeberger Chaussee 215, 22851 Norderstedt, 0 40/5 21 14 20

2. Dezember:
0891 – Einkaufs-Gutschein, Wert: 100 Euro. Die Rosarote Brille, Rathausallee 35, 22848 Norderstedt Moorbek-Passage, 0 40/5 22 65 34
3449 – Warengutschein, Wert: 100 Euro. Die Schlaf-expertin Sonja Sommerfeld, Ulzburger Straße 605, 22844 Norderstedt, 0 40/ 63 86 09 60
4468 – 5 mal Freikarte Fun Arena, Wert: 100 Euro. FUN ARENA, Heidekoppel 3 – 5, 24558 Henstedt-Ulzburg, 0 41 93/8 82 05 26. Gewinnausgabe bei Herrn Gneist
1811 – Notebook (refurbi-shed), Wert: 100 Euro. Charity4aid, 0 45 37/12 90

3. Dezember
2213 – Service Gutschein, Wert: 100 Euro. Cybertek systems, Ulzburger Straße 153, 22850 Norderstedt, 0 40/ 94 36 65 63
0360 – Fünf Gutscheine für Blumen à 20 Euro, Wert: 100 Euro. Blumendale, Ulzburger Straße 304, 22846 Norderstedt, 0 40/94 36 11 04
2995 – 5 Karten Norderstedter Neujahrskonzert am 11. Januar 2019, Wert: 100 Euro. Rotary Club Norderstedt, Ulzburger Straße 282, 22844 Norderstedt, 0 40/53 53-800. Gewinnausgabe bei: Musikschule Norderstedt, Rathausallee 50, 22846 Norderstedt

4. Dezember
0483 – Getränke-Gutschein,Wert: 100 Euro. Durstberater KG, Langenharmer Weg 207, 22844 Norderstedt,
0 40/32 59 09 09
2819 – Waren-Gutschein, Wert:  100 Euro. Erlen-Apotheke, Erlengang 2, 22844 Norderstedt, 0 40/ 5 22 26 98

1409 – Hochwertige Reiseutensilien,Wert: mind. 100 100 Euro. Hamburg Airport, Flughafenstraße 1– 3, 22335 Hamburg, 0 40/50 75 17 25. Gewinnausgabe bei Herrn Sadewater

 

 

 

Experimentier-Koffer für Landessieg

05. Dezember

EKSH-Geschäftsführer Stefan Brumm (2. v. li.) überreichte die drei Koffer an Schülerinnen und Schulleiter Stephan Damp (3. v. li.) und Lehrer Thomas Kohl (re.). Foto: blb

Norderstedt (blb) Das Lise-Meitner-Gymnasium hat von der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH) für den Landessieg im Wettbewerb „Energiesparmeister“ ein Preisgeld in Höhe von 2 500 Euro erhalten und zusätzlich drei Experimentierkoffer zu Windenergie und Photovoltaik sowie einen Feinstaubsensor im Gesamtwert von 1 000 Euro erhalten. Die Unterrichtsmaterialien überreichte EKSH-Geschäftsführer Stefan Brumm in Anwesenheit engagierter Schülerinnen und Schüler an Schulleiter Stephan Damp und Lehrer Thomas Kohl.
„Die Umweltmessstation und die Experimentierkoffer ermöglichen vielseitige Experimente im Sinne der Umwelterziehung im Unterricht und in Arbeitsgemeinschaften“, freute sich Stephan Damp über die neue Ausstattung seiner Schule. Bevor die Schüler mit dem Experimentieren beginnen, konnten sie sich im Energiesparmobil der EKSH informieren, das am vergangenen Donnerstag auf dem Schulhof halt machte. In dem mit modernster Technik ausgestatteten 18-Meter-Truck lernten sie ganz praktisch, wie sich modernes Bauen auf den Energieverbrauch auswirkt oder wie sich Strom im Alltag leicht und ohne Komfortverlust sparen lässt.
„Der Besuch des Energiesparmobils ist eine schöne Belohnung für die Klasse, in der sich viele Schüler in einer selbst gegründeten Umweltschutz-AG engagieren und für die Klasse von Luiza Schmülgen als Antragstellerin für den „Energiesparmeister“-Wettbewerb“, sagte Thomas Kohl, der vor elf Jahren die Idee hatte, das Projekt „Nachhaltig  leben und lernen“ mit seiner damaligen fünften Klasse ins Leben zu rufen. Seitdem hat sich das Projekt mit Herzblut vieler Schüler aus allen Jahrgangsstufen und mit Unterstützung von Eltern, Lehrern, Schulverein und der Stadt Norderstedt ständig weiter entwickelt.
Der EKSH wird von den Gesellschaftern Land Schleswig-Holstein, den Hochschulen und der Hansewerk AG getragen und stellt jährlich 2 Millionen Euro für Klimaschutz-Projekte zur Verfügung.
Als Bonbon erhalten die Lise-Meitner-Schüler einen kostenfreien Teilnahmeplatz beim Planspiel Netzausbau, das von der Deutschen Gesellschaft in Berlin mit EKSH-Förderung veranstaltet wird. Dabei gibt es halbtägige Workshops für bis zu 15 Schulen aus Schleswig-Holstein.

 

Beim SV Friedrichsgabe

05. Dezember

Beim SVF wird viel gebuddelt. Foto: meg

Norderstedt (meg) Alles neu macht in diesem Fall beim SV Friedrichsgabe der Dezember. Für 1,4 Millionen Euro (den Großteil der Kosten trägt die Stadt) wird die Sportanlage an der Lawaetzstraße komplett saniert. Nötig wurde dies aufgrund des letzten großen Straßenbauprojektes in der Stadt: die Verlängerung der Oadby-and-Wigston-Straße nach Norden. Die Straße soll an den A7-Zubringer, die Kohtla-Järve-Straße angebunden werden. Das letzte noch fehlende Teilstück soll dabei direkt über den jetzigen Kunstrasen des SVF führen. Deswegen musste dieser weg.
Dafür entstehen zwei neue Plätze westlich der neuen Straße. Ein Großspielfeld sowie ein kleiner Kunstrasenplatz für Fußballer und Footballer. Beide mit Flutlichtanlagen und entsprechendem Mobilar versehen. Der Naturrasenplatz im Waldstadion bleibt erhalten. Dort werden im kommenden Jahr aber die Leichtathletikbahn sowie Weit- und Hochsprunganlage erneuert. Der aktuelle Grandfußballplatz weicht einem Parkplatz für Vereinsmitglieder und Besucher der SVF-Sportstätten.
„Die Vorfreude auf das was da kommt, ist riesig. Die Sportanlage ist größtenteils noch von 1974. Die hat also einige Jahre auf dem Buckel. Die jetzigen Maßnahmen sind für uns essenziell. Die Sporttreibenden haben mittlerweile andere Ansprüche an Sport und Sportstätten. Die Stadt kommt dem sehr gut nach. Durch unsere Zusammenarbeit haben wir hier sehr viel entwickelt. Es ist wichtig, dass wir Veränderungen bekommen“, erklärt der 1. Vorsitzende des SVF, Torsten Dreyer. Auf einem Infoabend wurden die Mitglieder über den Stand der Bauarbeiten informiert.
 Vor allem die Leichtathleten, Fußballer und American Footballer des Vereins sind durch die Bauarbeiten zurzeit in ihrem Sport eingeschränkt. „Ein paar Einschränkungen wird es geben. Die Übergangszeit wird nicht so ganz einfach zu organisieren sein. Die kritischen Stimmen gegenüber diesem Projekt sind bei uns aber eindeutig in der Minderheit“, berichtet Dreyer, der beim SVF für rund 1 000 Mitglieder verantwortlich ist. Die Fußballer weichen jetzt schon auf den ungeliebten Grandplatz aus. Footballer und Leichtathleten haben Winterpause.
Im März 2019 rechnet Dreyer mit der Fertigstellung der Anlage. Die neue Straße soll nach Auskunft der Stadt Ende 2019 fertig sein. Das SVF-Clubheim bleibt in seiner jetzigen Form bestehen: „Wir werden dazu noch einen kleinen Anbau bekommen. Mit  nur vier Kabinen können wir der Anlage nicht gerecht werden.
Daher brauchen wir noch ein bisschen Platz“, ergänzt Dreyer, der  mit dem SVF-Vorstand bezüglich des Neubaus seit 2008 eng mit der Stadt zusammenarbeitet.

 

Posaunenchor Schnelsen spielt

05. Dezember

Der Posaunenchor Schnelsen lädt zum Konzert. Foto: pmi

Schnelsen (pmi) Wenn stimmungsvolle Blechbläser-Klänge das Albertinen-Krankenhaus und das Albertinen-Haus erfüllen, dann ist Weihnachten nicht mehr weit. Es ist eine liebgewonnene Tradition, dass der Posaunenchor Schnelsen mit zwei kleinen Konzerten im Dezember eine vorweihnachtliche Atmosphäre in die beiden Schnelsener Einrichtungen trägt. Hier, wo kranke Menschen behandelt und alte Menschen gepflegt werden, wo Besucher vielleicht gerade in Sorge um einen Angehörigen sind und Mitarbeitende beständig Hilfe leisten, hier klingen die vertrauten Advents- und Weihnachtslieder besonders hoffnungsfroh.
Am Sonnabend, dem 8. Dezember, um 16 Uhr lädt der Posaunenchor Schnelsen wieder in den Saal des Albertinen-Hauses, Sellhopsweg 18 – 22,  und am Freitag, dem 14. Dezember, um 14 Uhr in die Eingangshalle des Albertinen-Krankenhauses, Süntelstraße 11a ein. Bekannte Weihnachtsmusik zum Zuhören und Mitsingen steht auf dem Programm der Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Holger Mau, der 1978 in den Posaunenchor Schnelsen eingetreten ist und ihn seit Januar 1993 mit großem Engagement und viel musikalischem Gespür leitet. Auch Musikfreunde aus unseren Stadtteilen sind herzlich zu den beiden Terminen eingeladen.
 Der Eintritt ist frei, eine Spende für einen guten Zweck, der alljährlich vom Posaunenchor Schnelsen ausgewählt wird, erfreut seine Mitglieder sehr.

 

Wunschbaum zum dritten Mal

05. Dezember

Karstadts neue Filialgeschäftsführerin Yvonne Lux (hinten li.), Sport-Karstadt-Abteilungsleiterin Andrea Schweiger (hinten re.) und DRK-Vorsitzender Christoph von Hardenberg (re.) hängten mit Kindern die Wunschkarten an den Tannenbaum. Foto: blb

Norderstedt (blb) Zu Beginn der Weihnachtszeit startet auch in diesem Jahr Karstadt in Norderstedt mit einer tollen „Wunschbaum-Aktion“. Gemeinsam mit Kundinnen und Kunden möchte das Kaufhaus in dieser besonderen Zeit Kindern eine Freude machen. In Kooperation mit dem DRK Norderstedt durften 100 Kinder ihre Wünsche aufschreiben und an den großen weihnachtlich geschmückten „Wunschbaum“ in der Filiale Karstadt in Norderstedt hängen.
„Wir freuen uns sehr,  mit unseren Kunden auch zu Weihnachten Kinder bei uns vor Ort unterstützen zu können. Mit der ‚Wunschbaum-Aktion‘ wollen wir gern bedürftigen Kindern aus Norderstedt und  Umgebung mit kleinen Geschenken eine Freude machen“, berichtet die neue Filialgeschäftsführerin Yvonne Lux. „Ist es doch das Schönste zu Weihnachten in strahlende Kinderaugen zu sehen. Der große Wunschbaum ist auch in diesem Jahr im Eingangsbereich  unserer Filiale aufgebaut. Alle Kunden können mitmachen und Weihnachts-Wünsche erfüllen.“
 Und so einfach geht es: Die Wunschkarten sind von 100 Kindern ausgefüllt und an den großen Weihnachtsbaum  gehängt worden. Karstadt-Kunden können ab sofort Weihnachtskarten vom Baum nehmen, das gewünschte Geschenk kaufen und bei Karstadt  hübsch verpacken lassen. Die gespendeten Geschenke werden von Karstadt   gesammelt und  am  20. Dezember an die Kinder  übergeben.

 

Max und Moritz spielen

05. Dezember

Alle fallen auf die Streiche von Max (2.v.l.) und Moritz rein: Lehrer Lempel, Schneider Böck, Meister Bäcker, Witwe Bolte und Bauer Mecke. Foto: cbl

Norderstedt (cbl) „Dieses war der erste Streich und der nächste folgt sogleich“ – genau, die frechen Lausbuben Max und Moritz sind wieder da. Das Theater Pur bringt den Klassiker von Wilhelm Busch in einer Bearbeitung von Dietrich Korten auf die Bühne des Kulturwerks.
„Wir halten uns dicht am Original und unsere Darsteller sprechen in den bekannten Reimen“, sagt Regisseur Michael Scharbert. Mit hohem Tempo, viel Spielspaß, herrlichen Kostümen und einem aufwändigen Bühnenbild wird das Ensemble kleine als auch große Theaterbesucher in ihren Bann ziehen.
Tom Seidewitz mimt den schwarzhaarigen Lausbuben Max. „Die Rolle macht riesigen Spaß, schließlich war auch ich als Kind nicht immer ganz brav“, erzählt der 18-Jährige und verrät, dass er als Achtjähriger einen Stein auf ein Auto geworfen hat, „war aber eh eine Schrottkarre“, sagt er augenzwinkernd.
Das junge Publikum wird übrigens ins Stück einbezogen und darf tatkräftig helfen, beim fünften Streich Onkel Fritz Maikäfer ins Bett zu legen.
Kleine Entwarnung für besorgte, Kinder begleitende Erwachsene: Entgegen der Literaturvorlage kommt keine Figur wirklich zu Schaden und Max und Moritz werden am Ende nicht geschrotet.
Aufführungen am 8., 9., 15. und 16. Dezember jeweils um 14 und 17 Uhr sowie am 19. und 20. Januar 2019 um 15 Uhr im Kulturwerk am See. Karten kosten sechs Euro und sind bei regionalen Vorverkaufsstellen, bei Eventim, online unter www.theaterpur.de und telefonisch unter 0 40/ 60 94 17 57 zu erhalten.