Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Vorschläge für den Bürgerpreis

18. Juli

Bürgermeister und Bürgervorsteher bitten um Vorschläge für den Bürgerpreis. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (blb) Die Gemeinde Henstedt-Ulzburg ist derzeit wieder auf der Suche nach einem ganz besonderen Menschen. Gesucht wird eine Person, die sich in besonderer Weise für den Ort und seine Mitmenschen einsetzt, um sie mit dem diesjährigen Bürgerpreis auszuzeichnen. Um diese besondere Bürgerin oder diesen besonderen Bürger zu finden, bittet die Gemeinde um   Vorschläge.
 Diese Auszeichnung wird an  Einwohner, örtliche Vereine, Verbände und bürgerschaftliche Initiativen sowie ortsansässige Unternehmen verliehen, die sich in besonderer Weise in den Bereichen Kultur, Soziales oder Umweltschutz engagieren und so herausragenden Gemeinsinn bewiesen haben.
Das Vorschlagsformular und die Richtlinien sind am Empfang des Rathauses erhältlich und auf www.henstedt-ulzburg.de; Tel. 04193 / 963 471.

 

Freisprechung: Elf „Junggesellen“

18. Juli

Die „Junggesellen“ erhalten ihre Urkunden während der Freisprechung in Norderstedt. Foto: vpu

Norderstedt (vpu) „Hoffentlich bleiben Sie alle bei uns hier im Handwerk“, rief Jan Broers, stellvertretender Obermeister der Tischlerinnung des Kreises Segeberg, den elf „Junggesellen“, darunter auch Samantha Dessington als einzige Frau, zu. Dann ging es offiziell an die Freisprechung der neuen Gesellen und an die überreichung der Urkunden.
Traditionell sind bei dieser Veranstaltung der Innung auch die Eltern der neuen Tischergesellen eingeladen und viele hatten stolz die Einladung angenommen und begleiteten den Nachwuchs auf seinem nächsten Schritt ins Leben. „Arbeiten Sie beim Kunden immer so, wie Sie auch ür sich selber arbeiten würden. Souverän, mit Handwerkkunst und nachhaltig“, so Jan Broers.
Nach der Begrüßung in der Aula des Coppernicus-Gymnasiums in Norderstedt wurde es dann ein wenig feierlich. Nach der Aufforderung durch Innungs-Obermeister Thomas Jenning öffnete der Alt-Geselle die Lade und entzündete die Kerzen. Dann ging es an die Übergabe der Urkunden.
Hier die Namen und Betriebe der neuen Tischlergesellen: Tristan Daniel (Lars Lohse, Kisdorf), Samantha Dessington (Arne Paepcke), Torge Flüh (Ralf Staben, Norderstedt), Herdem Gören (Die Holzwerkstatt, Henstedt-Ulzburg), Melvin Janz (Owe Thormählen), Christoph Eddy Klahn (Nils Hoffmann), Philip Kraushaar (Dennis Hoyer, Norderstedt), Mark Last (Ricardo Last, Sülfeld), Patrik Schenk (Innere Mission), Ole Wittkugel (Lars Artmann), Leon Wulff (Wood Company).

 

Euro 6 sofort erkennen

18. Juli

Bernd Glathe, Geschäftsführer Auto Wichert GmbH. Foto: Mario Roman pictures

Hamburg (pmi) Bislang gibt es sie von offizieller Seite nicht, obwohl Experten ihre Einführung fordern: die blaue Plakette für Diesel, die nicht von Fahrverboten betroffen sind.  Auto Wichert hilft deshalb ab sofort Autobesitzern, die ihren Euro-6-Wagen kennzeichnen wollen. Die Plakette wird nach Prüfung der Abgasnorm kostenlos an interessierte Kunden abgegeben.
 Die Diskussion über Stickoxide und Fahrverbote für ältere Diesel hält an, in Hamburg gibt es nun sogar bereits erste lokal begrenzte Durchfahrtsbeschränkungen. Doch wie soll man eigentlich auf einen Blick kontrollieren, ob ein Auto die Abgasnorm Euro 6 erfüllt? Experten haben dafür die Einführung einer blauen Plakette vorgeschlagen, die an den Rand der Windschutzscheibe zu kleben ist. Denn die bislang verwendeten Plaketten in den Farben Rot, Gelb und Grün sind überholt, weil sie keinen Rückschluss darauf erlauben, ob man mit seinem Kfz unter ein Dieselfahrverbot fällt oder nicht.
Bernd Glathe, Geschäftsführer von Auto Wichert, will nicht länger auf die Politik warten und geht mit der Einführung einer eigenen blauen Plakette voran: „Diese neue Plakette geben wir kostenlos an unsere Kunden ab, natürlich nur nach Prüfung der Abgasnorm. Damit können Autofahrer ein Zeichen setzen, auch wenn wir wissen, dass es sich bislang eher um eine symbolische Maßnahme handelt. Aber wenn keiner anfängt, wird die blaue Plakette wohl nicht so schnell kommen wie nötig. Unsere Plakette hilft unseren Kunden vielleicht bei Verkehrskontrollen. Denn sie zeigt der Polizei auf den ersten Blick, dass es sich um einen Diesel Euro 6 handelt.“
Die blaue Plakette wird es an allen Standorten von Auto Wichert geben. Von den  264 400 in Hamburg zugelassenen Dieseln erfüllen rund 96 500 die Norm Euro 6. Erkennen lässt sich das ohne Plakette nur nach Einzelprüfung der Zulassungsbescheinigung. Im Feld 14.1 des Fahrzeugscheins muss eine Kennzahl zwischen 36N0 und 36Y0 stehen.

 

Die Welt in Schleswig-Holstein

18. Juli

Internationales Familienleben: YFU-Austauschschülerin mit ihren Gastgeschwistern. Foto: YFU

Norderstedt (rug) Die gemeinnützige Austauschorganisation Youth For Understanding (YFU) sucht deutschlandweit noch dringend Gastfamilien für rund 100 Austauschschüler aus aller Welt, die im August und September für ein Schuljahr nach Deutschland kommen. Die Jugendlichen sind zwischen 15 und 18 Jahre alt und haben alle zumindest grundlegende Deutschkenntnisse. Während ihres Austauschjahres besuchen sie eine Schule vor Ort und freuen sich schon darauf, das Leben in Deutschland ganz persönlich zu entdecken.
Im gerade zu Ende gegangenen Schuljahr haben rund 40 von YFU vermittelte Austauschschüler aus vielen verschiedenen Nationen ihr Austauschjahr bei weltoffenen Familien in Schleswig-Holstein verbracht.
„Wir freuen uns sehr über diese Gastfreundschaft“, so Joachim Wullenweber, Leiter des Gastfamilienprogramms von YFU. „Ich hoffe, dass sich auch im kommenden Schuljahr wieder viele Menschen aus Schleswig-Holstein ein Stück weite Welt nach Hause holen und einen Austauschschüler bei sich aufnehmen werden.“
Gastfamilien für Austauschschüler lernen eine neue Kultur in den eigenen vier Wänden kennen und bereichern ihr Familienleben um ein internationales Mitglied auf Zeit. Besonderer Luxus oder ein Besichtigungsprogramm werden von Gastfamilien dabei nicht erwartet – viel wichtiger ist die herzliche Aufnahme des Jugendlichen. Auch die Familienzusammensetzung spielt keine Rolle: Eltern mit Kindern jeden Alters sind genauso als Gastfamilie willkommen wie Paare ohne Kinder, Alleinerziehende, Rentner und gleichgeschlechtliche Paare.
YFU bereitet sowohl Austauschschüler als auch Gastfamilien auf das gemeinsame Jahr vor und steht ihnen währenddessen bei allen Fragen mit persönlicher Betreuung vor Ort zur Seite.
Wer einen Jugendlichen bei sich aufnehmen möchte, kann sich  bei YFU melden: Telefon: 040/22 70 02-7 78, E-Mail: gastfamilien(at)yfu.de. Info im Internet unter: www.yfu.de.

 

„Somali Stars“ gewinnen

18. Juli

Gewinner und Verlierer feiern zusammen beim Antira-Cup. Foto: meg

Norderstedt (meg) Spannender hätte das Finale beim Antirassistischen Fußballturnier vom Sozialen Zentrum Norderstedt (SZ) nicht verlaufen können. Nach den regulären zehn Minuten stand es zwischen RB Norderstedt (ein Team aus ehemaligen Mitgliedern des Kinder- und Jugendbeirates) und den „Somali Stars“ aus Kiel 1:1. Die Entscheidung musste im Neunmeterschießen fallen. Und da kam es fast zum Spielabbruch! Der erste Norderstedter Schütze hatte seinen Schuss vergeben. Der Versuch wurde aber wiederholt, da zuvor ein Kieler etwas hineingerufen hatte. Unfair – befand der vom SZ gestellte Schiedsrichter.
Die „Somali Stars“ konnten sich damit gar nicht abfinden und wollten den Platz daraufhin verlassen. Nach ein paar Minuten hatten sich alle aber wieder beruhigt, so dass es weiter gehen konnte. Norderstedt verwandelte den zu wiederholenden Neunmeter zwar, verlor am Ende aber dennoch mit 3:4! Der Pokal ging so an die „Somali Stars“ – ein Team aus geflüchteten jungen Männer aus Somalia. „Im Sommer spielen wir in Kiel oft Fußball zusammen. Wir haben natürlich auch die WM verfolgt. Es war schade, dass Deutschland schon so früh ausgeschieden ist. Sie haben aber nicht so gut wie 2014 gespielt“, berichtete Ahmed (23), Kapitän der „Somali-Stars“,  der im Vereinsfußball Borussia Dortmund und Real Madrid die Daumen drückt.
Das Finale hatte RB (Rasenball) Norderstedt zwar verloren, aber die Enttäuschung hielt sich bei Team und Anhang in Grenzen: „Uns ging es in erster Linie um den Spaß. Die Mannschaft setzt sich aus vielen ehemaligen Mitgliedern des Kinder- und Jugendbeirates (KJB) der Stadt Norderstedt zusammen. Inzwischen leben die aber überall in Deutschland verteilt und haben sich extra für dieses Turnier mal wieder getroffen“, erzählen die Schwestern Areti und Helen Bouras, die selbst einige Jahre im KJB mitgearbeitet haben und das Team von außen kräftig anfeuerten.
18 Mannschaften spielten auf zwei Kleinfeldern die Sieger aus: „Es ist ein Turnier gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie. Diese Themen spielen in unserer Gesellschaft leider immer noch eine große Rolle. Gerade auch im Fußball. Wir haben bewusst, bis auf das Finale, auf den Einsatz von Schiedsrichtern verzichtet. Jeder Spieler sollte für sich selbst verantwortlich sein“, erklärt SZ-Sprecherin A-Lou, die sich über den Gewinn des Fairnesspokals für das Team vom Sozialen Zentrum freute. „Leider haben zwei, drei Mannschaften den Sinn dieses Turniers nicht ganz verstanden“, spielte A-Lou auf manch überehrgeizigen Einsatz an. Turnierdritter wurden die „Supporters Norderstedt“, ein Fan-Klub vom Regionalligisten Eintracht Norderstedt.

 

Eintracht testet die Ost-Klubs

18. Juli

Sinisa Veselinovic traf gegen Magdeburg zum 1:2. Foto: blb

Norderstedt (meg) VfB Germania Halberstadt, 1. FC Magdeburg und die VSG Altglienicke. Das waren die letzten drei Testspielgegner von Eintracht Norderstedt. Allesamt beheimatet im Osten der Republik. In Osterwieck/Sachsen-Anhalt gewann die Elf von Trainer Dirk Heyne (60) gegen den VfB Germania Halberstadt aus der Regionalliga Nordost mit 2:1. Ein paar Stunden später und  95 Kilometer  östlich ging es in Bernburg an der Saale gegen den frisch gebackenen Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Magdeburg (1:2).
Zustande kamen die beiden Partien   dank der guten Kontakte von Eintracht-Trainer Dirk Heyne in seine alte Heimat: „Es bringt uns mehr, unter Wettkampfbedingungen zu testen als gegen unterklassige Klubs.“ Gegen Germania Halberstadt besorgte Neuzugang Jan Novotny das 1:0 (32.). Fünf Minuten nach dem Wechsel glückte dem Tabellensiebten der RL Nordost der Ausgleich. Sekunden vor Schluss markierte Kapitän Philipp Koch den 2:1-Siegtreffer für die Norderstedter.
In der Bernburger Sparkassen-Arena wartete ein paar Stunden später Zweitligist 1. FC Magdeburg auf das Team von Dirk Heyne, der von 2003 bis 2007 selbst Trainer des FCM war und dort als Spieler von 1967 bis 1991 in 323 Partien im Tor stand.  Der Favorit wurde seiner Rolle schnell gerecht und ging durch Christian Beck (3.) mit 1:0 in Führung. Anschließend blieb der FCM die dominierende Mannschaft. Das 2:0 fiel aber erst in Minute 71, als Philip Türpitz nach einem Eckball aus kurzer Distanz traf. Norderstedt gab aber nicht auf und kam im direkten Gegenzug durch Sinisa Veselinovic zum 1:2-Anschlusstor (72.).
 „Die Spiele haben ihren Sinn und Zweck erfüllt. Uns wurde nichts geschenkt. Wir hatten aggressive Gegner mit einer guten Einstellung. Da hat man gesehen,  was in der Liga auf uns zukommen wird. Gegen Magdeburg haben wir die ersten zehn Minuten verschlafen. Im Laufe des Spiels haben wir dann immer mehr Ballsicherheit bekommen“, fasste Dirk Heyne die beiden Partien zusammen.
Im Kleinen Alsterstadion vom WSV Tangstedt unterlagen die Norderstedter am Sonnabend der Volkssport Gemeinschaft Altglienicke mit 3:4 (3:3). Philipp Koch, Nick Brisevac und Felix Drinkuth trafen für die Eintracht, bei der Neu-Keeper Nick Nürnberger (21, kommt vom VfL Wolfsburg) zwischen den Pfosten stand. Ebenfalls neu im Team ist der moldawische Abwehrspieler Cornel Schiopu (23), der einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019 unterschrieben hat.
Der NFV hat unterdessen den neuen Spielplan veröffentlicht. Eintracht Norderstedt startet am Sonnabend, 28. Juli, um 15 Uhr beim BSV SW Rehden in die Saison. Das erste Heimspiel folgt schon am Mittwoch, 1. August,  um 19 Uhr gegen die U 23 von Werder Bremen. In der 1. Runde des Oddset Pokals müssen die Norderstedter am   Sonntag (22. Juli, 15 Uhr, Neue Welt) beim Kreisklassen-Vertreter NCG FC Hamburg antreten.

 

Lindemann Zweite an der Alster

18. Juli

Laura Lindemann wurde Zweite beim Hamburg-Triathlon, 30 Sekunden hinter der Siegerin aus Frankreich. Foto: dpa

Hamburg (dpa) Mit einer starken Laufleistung hat sich Europameisterin Laura Lindemann beim Hamburg-Triathlon über die Sprintdistanz den zweiten Platz gesichert. Die Potsdamerin war am Sonnabend als 25. auf den letzten Abschnitt gegangen und überholte bis auf die französische Siegerin Cassandre Beaugrand (58:06 Minten) alle Läuferinnen vor ihr. Ins Ziel kam sie nach 750 Metern Schwimmen, 21 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen in 58:36 Minuten, knapp vor der Führenden in der WM-Wertung, der Amerikanerin Katie Zaferes (58:37).
Ähnliche Platzierungen konnten die deutschen Männer nicht vorweisen. Der deutsche Meister Lasse Lührs aus Potsdam kam in 54:35 Minuten auf Platz 29. Sein Teamkamerad Jonas Schomburg aus Hannover (55:00) wurde im Feld der 58 Teilnehmer 34. Lührs verpasste sein Ziel nur knapp. Er wollte unter die ersten 25 kommen. Seine Führung im Gesamtklassement baute Titelverteidiger Mario Mola aus Spanien aus. Der 28-Jährige schaffte eine Zeit von 53:24 Minuten. Zweiter wurde der Gesamtzweite Vincent Luis aus Frankreich (53:29) vor dem Südafrikaner Richard Murray (53:32).
Hamburg ist die fünfte Station der acht Wettkämpfe umfassenden WM-Serie. Am Sonntag wird die zweitägige Veranstaltung in der Hansestadt mit der WM der Mixed-Teams fortgesetzt.
Am 2. September steht Norderstedt  im Mittelpunkt der Triathleten, wenn 1 800 Teilnehmer beim 12. Tribühne-Triathlon im Stadtpark starten.

 

„Onkel Tom‘s Hütte“ lebt weiter

18. Juli

Lokalmatador Arne Domeyer ist amtierender Motocross-Europameister der Senioren über 40 Jahre. Foto: pmi

Kaltenkirchen (pmi) Am 23. September richtet der MSC Kaltenkirchen die klassische Enduro-Veranstaltung „Onkel-Tom’s Hütte“ aus. Die Verantwortlichen Kaltenkirchener Motorsportler erwarten für die vier Prädikatswertungen zu dem traditionellen Rennen zirka 180 Starter aus dem norddeutschen Raum.
Ausgetragen wird der Wettbewerb nördlich von Kaltenkirchen, die Strecke wird um die 40 Kilometer lang sein. Diese werden vier Mal durchfahren, in jeder Runde werden zwei Sonderprüfungen durchlaufen, dort haben die Zuschauer beste Möglichkeiten, das Können der Teilnehmer zu beobachten. Start und Ziel wird am Kaltenkirchener Festplatz sein. Der Startschuss fällt ab 8 Uhr durch Kaltenkirchens Bürgermeister Hanno Krause.
„Onkel Tom’s Hütte“ wird seit 1956 ausgetragen, früher noch als Mehrtagesveranstaltung zu Ostern, nunmehr findet die Veranstaltung an einem Tage immer zum Herbstbeginn statt. Nach einer über zehnjährigen Pause wurde das Rennen 2015 wieder reaktiviert.
 „Je nach Witterung ist die eigentliche Strecke schon eine Herausforderung“, sagte Veranstaltungs-Pressesprecher Michael Schneider, „da haben sich schon Dramen abgespielt. In den Sonderprüfungen trennt sich dann Spreu vom Weizen.“

 

1. Norderstedter Katastrophenschutztag

18. Juli

Norderstedt (blb) In Norderstedt findet in diesem Jahr am Sonnabend, 13. Oktober, zum ersten Mal ein großer Katastrophenschutztag statt. Daran wirken nahezu alle an Rettung und Katastrophenschutz beteiligte Verbände mit: DLRG, DRK, Feuerwehr Norderstedt, KBA (Verein für Krankentransporte, Behinderten- und Altenhilfe), THW sowie das Amt 37 der Stadt Norderstedt, in dem die hauptamtliche Wachabteilung mit dem Führungsstab sitzt. Schirmherrin ist Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder. Der Tag findet auf dem und um das Gelände  des Feuerwehrtechnischen Zentrums und der Freiwilligen Feuerwehr Harksheide in der Stormarnstraße 2 statt.
Die Veranstalter haben sich das Jubiläum 60 Jahre Zivilschutz zum Anlass für diesen Tag genommen, außerdem liegt der Katastrophenschutz in Norderstedt in diesem Jahr seit 30 Jahren in Händen der Stadt. Am 28. September 1988 übergab der damalige Landrat des Kreises Segeberg Anton Graf Schwerin von Krosigk die Genehmigung zur so genannten „Abschnittsführungsstelle“. Diese vom Kreis übernommene Teilzuständigkeit ist heute als regionaler Führungsstab etabliert.
Seitdem engagieren sich – eher im Hintergrund – fast ausschließlich Ehrenamtliche für die Sicherheit der Norderstedter Bevölkerung. Erstmals im Stadtgebiet treten diese Akteure beim 1. Norderstedter Katastrophenschutztag gemeinsam in die Öffentlichkeit und stellen sich vor.
Ungewöhnliche Einblicke, vor allem  in die Möglichkeiten der besonderen Gefahrenabwehr bei Großschadens- und Katastrophenlagen, werden an diesem Tag möglich sein. Auch die Selbsthilfemöglichkeiten der Bevölkerung sollen durch Informationen  und Hinweise an diesem Tag gestärkt werden. Mit Info-Ständen, Vorstellungen von Gerätschaften und Fahrzeugen sowie die Vorführungen soll dieses Ziel erreicht werden. Außerdem werden der Öffentlichkeit bisher nicht zugängliche Teile der Katastrophenvorsorge präsentiert. So wird beispielsweise ein Behandlungsplatz des Sanitätsdienstes, eine Sandsackfüllstation, der Aufbau eines Trinkwassernotbrunnens, die Dekontamination von Personen vorgeführt. Auch die Landung des Rettungshubschraubers des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) am Veranstaltungsgelände ist geplant.
Viele Stationen laden aber vor allem zum Mitmachen ein. Für die gesamte Familie hat sich das Organisationsteam um Amtsleiter  Joachim Seyferth schon jetzt einige Attraktionen einfallen lassen. Gerade viele Angebote für Kinder und Jugendliche sowie eine mobile Rettungsleitstelle werden das Programm ergänzen.
Zugleich wird an diesem 13. Oktober übrigens auch der Internationale Tag der Katastrophenvorsorge der Vereinten Nationen begangen. „Alle Menschen, Gemeinden und Regierungen sind an diesem Tag eingeladen, aktiv am Aufbau katastrophenresistenter Gemeinschaften und Länder mitzuwirken. Auch daher begehen wir diesen besonderen Tag in Norderstedt auf besondere Art“, sagt Amtsleiter Joachim Seyferth. Die UN-Generalversammlung rief diesen Tag erstmals 1989 aus, um eine globale Kultur des Risikobewusstseins und der Katastrophenvorsorge zu fördern.

Amtsleiter Joachim Seyferth und Stefanie Damm stellten das Programm für den ersten Norderstedter Katastrophenschutztag vor. Foto: pmi

 

Norderstedt hat seine

12. Juli

Rüdiger George, Fritz-Jürgen Stockmann sowie Anna und David Musci präsentieren die neue „COPA“ Musical-Schule. Foto: vpu

Norderstedt (vpu) Die Stadt hat ihre erste, staatliche anerkannte Musical-Schule, als „Ergänzungsschule“ im Sinne von § 118 des Schulgesetzes des Landes Schleswig-Holstein. Die „Ausbildung zur Tanzpädagogin / zum Tanzpädagogen“, Start im Oktober 2018 sowie die „Ausbildung zum Bühnendarsteller im Fach Musical“, Start Januar 2019.
Beide Ausbildungen dauern drei Jahre, nach jedem Jahr erfolgt eine Zwischenprüfung. Nächster Schritt wird sein, die Anerkennung als Bafög-berechtigte Ausbildung zu erlangen. Träger ist die eigens für diesen Zweck gegründete gemeinnützige GmbH „COPA“. Die „Conservatory of Performing Arts“. Geschäftsführer sind Anna Musci vom Tanz- und Balettstudio  „Musci“ am Harksheider Markt und Rüdiger George, Leiter der Norderstedter Musikschule.
„Es ist der Sinn, hier wirtschaftlich zu agieren, sondern eine Ausbildungsstätte mit überregionaler Ausstrahlung zu schaffen“, erläutert George. So werden bis auf geringe Kostenbeiträge die Studiengänge auch als Stipendien getragen.
„Die angebotenen Ausbildungsgänge zeichnen sich durch Exclusivität aus“, ist sich auch Fritz-Jürgen Stockmann, Vorsitzender der Kulturstiftung, sicher. Pro Ausbildungsfach werden im Jahr maximal 15 Plätze als Vollstipendien vergeben. Dies führt zu einer hohen Zahl von Bewerbern, aus denen dann gezielt die Auswahl der Besten getroffen werden kann.
Ziel sei es, eine Ausbildung anzubieten, mit der die Absolventen auch sehr gute Berufschancen haben. Die Qualität der Dozenten der neuen „COPA“ sprechen dafür. Mit Ivan Urban, einem ehemaligen Solisten des Hamburger Staatsopernbaletts oder auch Ilja Louwen, der als erster Solist bei verschiedenen Companies engagiert war, sind in der Branche sehr bekannt und hoch geachtet.
Weitere Infoxs auch zur Bewerbung: www.akademie-tanzpaedagogig.de

 

Europa-Union auf Kielfahrt

12. Juli

Joachim Brunkhorst (Europa-Union) mit den Gastgebern Dr. Fritz Süverkrüp (Honorarkonsulat Österreichs) und Werner Koopmann (IHK zu Kiel) beim Besuch in Kiel. Foto: pmi

Norderstedt (pmi/blb) Die Europa-Union Norderstedt war auf Fortbildungstour in Kiel. Dabei besuchten die Teilnehmer die Industrie- und Handelskammer, kombiniert mit dem österreichischen Honorarkonsulat sowie eine Plenarsitzung des Landtages.
Werner Koopmann, Leiter Geschäftsbereich International der IHK, erklärte, was die Wirtschaft vom „Brexit“ am 29. März 2019 zu erwarten hätte. Bis Dezember 2020 würde die Übergangsphase dauern, während derer alle bisherigen Bindungen zwischen EU und Vereinigtem Königreich aufgelöst werden müssten. Würde es dann wieder Zölle geben oder Freihandelsabkommen für bestimmte Waren? Die Kurbelwelle für den „Mini“ überquert auf ihrem Weg vom Guss zum Einbau in Österreich zweimal den Kanal für Produktionsstufen in England.
Wäre nach dem Brexit jedes Mal Zoll fällig? Oder müssten umständliche Anträge auf Zoll-Befreiung gestellt werden? Beides wäre ein Horror für die arbeitsteilige europäische Wirtschaft.
Warum die Wirtschaft in Österreich bisher so stabil war, erklärte Honorarkonsul Dr. Fritz Süverkrüp. Die Alpenrepublik sei ein wissensbasierter Standort mit hoher Innovationskraft. Diese wiederum sei ein Ergebnis der hervorragenden Berufsbildung. In Österreich befinden sich 70 Prozent der Jugendlichen in Berufsausbildung, in Deutschland dagegen nur 48 Prozent.
Im  schleswig-holsteinischen Landtag erlebte die Norderstedter Gruppe, wie ihr ehemaliger Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote dafür warb, die Zulagen für besonders belastende Tätigkeiten im Polizei- und Verfassungsschutzdienst zu steigern, um sie auf das Niveau des Bundes anzuheben, was alle Fraktionen unterstützten.
Im Gespräch mit Katja Rathje-Hoffmann (CDU) erfuhren die Besucher, dass das zu beschließende Waldgesetz endlich Bauwagen im Wald für die Waldkitas erlauben würde.

 

Sechste Auflage „querbeeet“

12. Juli

V. li. Ruud Swaen, Axel Gengelbach, Theo Weirich, Kai Jörg Evers und Jens Seedorff stellten das Programm von „querbeeet 2018“ vor. Foto: blb

Norderstedt (blb) Das große Sommerfest „querbeeet“ der Stadtwerke Norderstedt und wilhelm.tel gehört zu den vielen jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen im Norderstedter Stadtpark. Der Tag rund um Energie, Erlebnis und Erholung lockte in den vergangenen Jahren jeweils über 10 000 Besucher an, weshalb Stadtwerke-Werkleiter Jens Seedorff die Veranstaltung in ihrer sechsten Auflage am Sonntag, 5. August, als etabliert ansieht.
In diesem Jahr soll außer dem Bereich rund um die  Waldbühne und die Seepromenade auch das ARRIBA Strandbad mit bespielt werden. Hier verzaubert am Abend die Gruppe „Flamba“  mit ihrer Feuershow die Besucher, bevor zum Abschluss der Veranstaltung ein großes Feuerwerk in den Norderstedter Nachthimmel steigt. ARRIBA-Chef Ruud Swaen hatte sich vom Feuerwerk beim Alstervergnügen für diesen neuen Programmteil inspirieren lassen.
„Wir verfolgen konsequent unsere Strategie, wie wir die Energiewende gestalten wollen. Dabei wollen wir Themen von Menschen mit Menschen entwickeln, denn deren Denken und Handeln entscheidet über den Erfolg der Energiewende“, sagte Jens Seedorff. „querbeeet ist unser Angebot, sich in der gelassenen Atmos- phäre eines Sommerfestes aktiv, kritisch und konstruktiv mit uns auseinanderzusetzen“, so Seedorff weiter.
Zu den Attraktionen zählen tagsüber ab 12 Uhr bei übrigens freiem Eintritt das beliebte Baumklettern, eine Wasserbaustelle, ein Holzspektakel, die Kickerwelt und Bungee Trampolin. Wer es etwas ruhiger mag, gestaltet  in der Kreativwerkstatt Energie mit Hilfe von Wasser und Einfallsreichtum tolle Objekte. Zur Entspannung unterhält in der MobiKlick Lounge das Duo „Milou & Flint“ musikalisch, an der Seepromenade laden den ganzen Tag über Schlemmerinseln zur Stärkung bei günstigen Preisen ein. Der Abend endet um 22 Uhr  feurig im Strandbad, das an diesem Tag ebenfalls eintrittsfrei  ist.

 

NeNo mit und ohne Handicap

12. Juli

Kümmerinnen: Marion Vierck (li.)und Bärbel Joppien. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Am Montag, 16. Juli, eröffnet eine weitere Nachbarschaftsgruppe des Netzwerkes Norderstedt – NeNo, für Norderstedter mit und ohne Handicap. Jeweils am dritten Montag im Monat von 15  bis 17 Uhr trifft sich die Gruppe im Rathaus, das gut mit der Bahn oder dem Bus erreicht werden kann.
Kümmerin Marion Vierck zeigt, wie es gelingen kann, mit einer sehr starken Sehbehinderung (sie kann nur hell und dunkel unterscheiden) seit dem 12. Lebensjahr, das Leben mit Zuversicht zu meistern. Sie hat eine Tochter und drei Enkelkinder. Und was viele erstaunt: sie kocht, backt und erledigt die Hausarbeit und arbeitet  ehrenamtlich als Bezirksleiterin des Blinden- und Sehbehindertenvereins Norderstedt.
Nun möchte Marion Vierck Menschen mit einem ähnlichen Schicksal einen Gesprächsraum anbieten. Wer von Geburt an oder später im Leben ein körperliches Handicap bekommen hat, kann nicht an allen nachbarschaftlichen Veranstaltungen teilnehmen. Daraus entstehen  Fragen, wie der Alltag bewältigt werden kann.
In der neuen Gesprächsgruppe können Erlebnisse geteilt und Erfahrungen ausgetauscht werden. Die Teilnehmer können einander um Rat bitten, Gemeinsamkeiten entdecken und sich  nachbarschaftlich unterstützen. Die Gruppe ist offen für alle Norderstedter. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht.
Die Anmeldungen zur Nachbarschaftsgruppe „Mit und Ohne“ (Handicap) nimmt Marion Vierck unter  0172/41 04532 oder per Mail marionvierck(at)vodafone.de entgegen. Fragen zum  NeNo  beantwortet Koordinatorin Bärbel Joppien  unter Telefon 0 40/5 23 67 53, mobil: 01 51/57 37 91 92 oder per E-Mail: b.joppien(at)neno-norderstedt.de. Homepage: www.neno-norderstedt.de