Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Hip-Hop-Meisterschaft mit

18. April

500 große und kleine Hip-Hop-Fans kamen nach Norderstedt. Foto: meg

Norderstedt (meg) „Hip-Hop macht mir Spaß, weil man dort seinen Gefühlen einfach einmal freien Lauf lassen kann“, beschreibt die 13-jährige Bahar vom VTT Farge-Rekum aus Bremen ihr Hobby. So wie Bahar ging es am vergangenen Wochenende in der Moorbekhalle wohl den meisten. 500 Teilnehmer (840 Starts) hatten sich für die TAF-Norddeutschen Hip-Hop-Meisterschaften, ausgerichtet vom TSC Astoria Norderstedt/TanzCentrum Die3, angemeldet. Darunter allein 150 aus Norderstedt vom TSC Astoria (48), Olando´s Dynamic Dance (65) und Dance and Music Company (7). „Besonders beliebt in diesem Jahr  ist die Kategorie Electric Boogie. Das ist so eine Art Körperzittern oder auch Zappeln. Und die Battles kommen auch gut an. Da treten die Tänzer gegeneinander an. Das muss übrigens nicht unbedingt zu Hip-Hop sein. Da kann auch mal House, R&B oder Old School Music gespielt werden“, berichtet Trainer Dirk Ladewig vom TanzCentrum Die3. Ladewig war an den zwei Turniertagen im Dauereinsatz. Denn parallel zu den Norddeutschen Meisterschaften wurden auch die 8. Deutschen Meisterschaften der integrativen Para-Tänze ausgerichtet. Hip-Hop für Menschen mit und ohne Behinderung. Seit fast zehn Jahren bietet der TSC mit Trainer Dirk Ladewig auch diese Sparte an und stellte bei den Meisterschaften vier Para-Paare, die in Solo und Duo an den Start gingen. „Bei uns hat die damalige Behindertenbeauftragte der Stadt Norderstedt, Inge Gravenkamp, getanzt. Die hat im Quick-Step an der Seite von meiner Frau Janet alle nass gemacht“, erinnert sich Tanzschulchef Jussoff Khadjeh-Nouri gern zurück. Insgesamt 13 integrative Para-Paare nahmen an der DM teil. Vom Gastgeber belegte Mira Hürlemann in der Solo-Klasse Platz drei. Max Kirchner wurde Fünfter. Robin Grabe Siebter. Hanna Mell landete auf Rang zehn.
Bei den Duos (ein Tänzer mit und einer ohne Beeinträchtigung)  wurde Mira Hürlemann an der Seite von Vivien Gurr Vierte. Hanna Mell/Dirk Ladewig kamen auf Platz sieben. Max Kirchner/Levi Connor Brauns wurden Zehnte. „Kompliment hier aber auch an den elfjährigen Levi Connor Brauns, der erst seit vier Wochen bei uns tanzt. Das ist eine ganz tolle Leistung gewesen“, lobte Khadjeh-Nouri. Auch das Team von Olando´s Dynamic Dance war mit 65 Tänzern aus Norderstedt und Hannover dabei. „Hip-Hop ist bei uns in der Tanzschule so populär,  weil man damit immer früher anfangen kann. Die Jüngsten sind gerade einmal drei Jahre. Später schauen sie sich dann bei Facebook oder Instagram bei anderen Tänzern etwas ab“, erklärt Dini Wegner aus dem Vorstand. Ihre und Olando Amoo´s Tänzer räumten einige Titel ab. So wurde die Formation „So what?“ Norddeutscher Meister in der Hauptgruppe. Timo T-Jay Akintobe gewann die Hip-Hop-Battles der Solo-Junioren. „Es macht Spaß, weil man hier frei sein und sein Ding machen kann“, schwärmt Alessa (11) von der Tanzschule Beer. „Man kann auch seiner Kreativität freien Lauf lassen. Das ist ein Ansporn für mich“, ergänzt Felicitas (13). „Die Veranstaltung lief so gut, dass wir es in zwei Jahren wieder machen werden“, fasste Jussoff Khadjeh-Nouri abschließend zusammen.

 

Emotionale „Elefantenrunde“

18. April

Norderstedt (meg) Es war die dritte und mit Abstand bestbesuchte „Elefantenrunde“ in Norderstedt vor der Kommunalwahl am 6. Mai.  Knapp 100 Interessierte waren der Einladung von Pastor Gunnar Urbach zum „Stadtgespräch“ in der Paul-Gerhardt-Kirche gefolgt. Es wurden 120 hochemotionale Minuten mit Diskussionen im Publikum und auf dem Podium.
Dort hatten acht der neun für die Wahl antretenden Parteien und Wählergemeinschaften Platz genommen. Lediglich die erst kürzlich gegründete Unabhängige Wählergemeinschaft Norderstedt (UWN) war nicht eingeladen worden. Die Spitzenkandidaten Miro Berbig (DIE LINKE), Ingrid Betzner-Lunding (Bündnis 90/Die Grünen), Peter Holle (CDU), Tobias Mährlein (FDP), Reimer Rathje (WiN), Nicolai Steinhau-Kühl (SPD), Thomas Thedens (Freie Wähler) und Christian Waldheim (AfD) nahmen   zu den von Pastor und Moderator Gunnar Urbach vorgegebenen Themengebieten „Plakatierung“, „Altersarmut“ und „Nachhaltigkeit“ so gut es ging Stellung. Zwischenfragen des Publikums waren erwünscht und kamen zahlreich und leidenschaftlich.
Da wurden  die fehlenden Kita- und Grundschulplätze, der Mangel an Erziehern und Lehrern, die Vor- und Nachteile von Fahrradstraßen und der soziale Wohnungsbau angesprochen. „Das war nach dem Seniorenbeirat und dem Kinder- und Jugendbeirat die dritte Elefantenrunde, an der ich teilgenommen habe. Und es war die beste. Ich finde es toll, dass so viele Leute gekommen sind“, freute sich Reimer Rathje (WiN).
„Das zeigt doch, dass den Leuten nicht egal ist, was vor ihrer Haustür geschieht“, ergänzte Christian Waldheim (AfD).
 „Themen oder Köpfe“ auf den Wahlplakaten. Dazu hatte jeder seine Meinung: „Wir haben bislang immer auf Themen gesetzt. Das hat sich aber nicht bewährt. Deswegen haben wir uns nun das erste Mal für Köpfe entschieden“, berichtet Miro Berbig (DIE LINKE). „Ganz klar Köpfe. Damit unsere Wähler wissen, wer für sie antritt“, ergänzte Reimer Rathje (WiN). „Wir haben es erstmals mit Themen probiert. Damit kommt man besser  ins Gespräch“, glaubt Tobias Mährlein (FDP). Mit welchen Maßnahmen kann man der drohenden Altersarmut in Norderstedt entgegenwirken?   – „Das ist ein Bundesthema. Die Kommunalpolitik kann da wenig Einfluss nehmen. Vielleicht können wir mehr auf Alters-WGs setzen“, schlug Christian Waldheim (AfD) vor. „Wir müssen  Angebote zu günstigen Preisen  schaffen. Diese müssen dann aber auch gut erreichbar sein“, so Ingrid Betzner-Lunding (Bündnis 90/Die Grünen). „Wir müssen gucken, ob wir den älteren Menschen nicht eine Mietförderung anbieten können“, schlug Peter Holle (CDU) vor.
„Was können Sie für eine nachhaltige Entwicklung der Stadt tun?“ Auf diese Frage nahmen fast alle das Thema „bezahlbaren Wohnraum“ auf. „Wir müssen  sehen, dass wir älteren Menschen Mieten anbieten, die sie auch bezahlen können“, fordert Nicolai Steinhau-Kühl (SPD), der auch dem Ehrenamt eine noch stärkere Bedeutung zukommen lassen möchte. „Ich bin dafür, dass wir es beim sozialen Wohnungsbau mit der EGNO versuchen“, brachte Rathje (WiN) die Entwicklungsgesellschaft ins Spiel. „Erstmal müssen wir aber die 30 Prozent-Quote beim sozialen Wohnungsbau abschaffen. Die reicht nämlich schon lange nicht mehr. Und zum nachhaltigen Verkehr kann ich nur sagen, dass mir ein flächendeckendes Tempo 30 in der Stadt reichen würde“, sorgte Miro Berbig (DIE LINKE) für ein Raunen in der Kirche.
 „Wir müssen generell auf die Bedürfnisse der Bürger eingehen. Nirgends ist die Chance größer aktiv Einfluss zu nehmen als in der Kommunalpolitik“, fasste Thomas Thedens (Freie Wähler) zusammen.

Alle   appellierten, unbedingt am 6. Mai zur Wahl zu gehen. Die Prognose oder Hoffnung einer Wahlbeteiligung von über 50 Prozent erschien  aber doch ein wenig optimistisch. Bei der letzten Kommunalwahl 2013 machten nur 38,7 Prozent aller Wahlberechtigten ihr Kreuz.

Sie stellten sich den Fragen (v. links): Thomas Thedens (Freie Wähler), Reimer Rathje (WiN), Miro Berbig (Die Linke), Ingrid Betzner-Lunding (Bündnis 90/Die Grünen), Nicolai Steinhau-Kühl (SPD), Peter Holle (CDU), Christian Waldheim (AfD) und Tobias Mährlein (FDP).  Foto: meg

 

„Elefantenrunde“ zur Kommunalwahl

11. April

Wie sollen die Würfel am 6. Mai fallen? Foto: pmi/pixabay.com/de/

Norderstedt (blb) Pastor Gunnar Urbach lädt erneut ein zum Stadtgespräch zur Kommunalwahl mit den Spitzenkandidaten der Norderstedter Parteien am Donnerstag, dem 12. April, ab 20 Uhr im Paul-Gerhardt-Gemeindezentrum, Altes Buckhörner Moor 16  – 18 in  Norderstedt-Mitte.
Zugesagt haben Peter Holle (CDU), Nicolai Steinhau-Kühl (SPD), Ingrid Betzner-Lunding (GRÜNE), Tobias Mährlein (FDP), Reimer Rathje (WiN), Miro Berbig (Die Linke), und Christian Waldheim (AfD). „Kommunalpolitik ist für mich die Königsdisziplin“, erläutert Gunnar Urbach.
„Da wissen alle, wovon du redest, und können genau verfolgen, was du tust. Und es geht um das, was unmittelbar vor unserer Haustür geschieht: Verkehrslärm, zu wenige und zu teure Wohnungen, Kindergartenplätze und und  und. Am 6. Mai wird die Stadtvertretung neu gewählt. Interessierte können deshalb die Chance nutzen, die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der Parteien zu befragen.“

 

8. Hundemesse bei Behrmann

11. April

Von li. Yvonne Pliske (Atalanda GmbH), Robin Seftel, Frank-Michael Seftel (beide Behrmann Automobile), Dr. Juri Smirnov (SjF Hanse Sientific UG), Thomas Will (atw agentur), Ingolf Andreas (Das Futterhaus), Angelika und Normen von Hacht (vonHachts.de), Angelika Mindt (atw agentur). Foto: pmi

Norderstedt (blb) Am Sonntag, dem 15. April, präsentieren sich von 10  bis 17 Uhr bereits zum achten Mal rund 85 Aussteller bei der Norderstedter Hundemesse mit ihren Produkten und Dienstleistungen auf dem Firmengelände von Behrmann  Automobile, Segeberger Chaussee 53 – 67 in Norderstedt. Zum großen Erfolg tragen jedes Jahr wieder neue und bekannte Hauptsponsoren mit ihrer Unterstützung bei.
Auf atalanda können sich Händler und Dienstleister  einfach ihre Online-Präsenzen einrichten und mit speziellen Tools ihre lokalen Stärken voll ausspielen. Händler verkaufen ihre Produkte online und atalanda liefert sie am selben Tag aus.  Sind genügend Teilnehmer aus einer Stadt bei atalanda gelistet, entsteht automatisch ein lokaler Online-Marktplatz.
Erstmals präsentieren sich Angelika und Normen von Hacht gemeinsam mit Dr. Juri Smirnov an einem Stand. Hanse Scientific wurde in Hamburg gegründet. Die dazugehörige Hundeschule bietet Hundetrainings mit komplett gewaltfreien Unterordnungsprogrammen an.
Veranstalter und Partner freuen sich auf die  8. Hundemesse, wo  Besucher bummeln, einkaufen, Beratungsgespräche führen oder einfach nur  zum Verweilen auf einen Kaffee oder Bier, Wurst oder Kartoffelpuffer auf überdachten Sitzgelegenheiten vorbei kommen.
Das Angebot reicht von Futter über Therapeuten bis   zu Pflegeprodukten und sehr viel Zubehör in fast allen Bereichen wie Bekleidung, Schmuck oder Versicherungen.  Vereine und die Rettungshundestaffel präsentieren sich auf der Show-Fläche. Der Eintritt für Zwei- und Vierbeiner ist wie immer frei. Ein gültiger Impfpass muss für jeden Vierbeiner mitgeführt werden.
Das  Programm  steht unter www.hundemesse-norderstedt.de und bitte liken   bei   www.facebook.com/hundemessenorderstedt.

 

CDU: Anpacken für

11. April

Die Spitzenkandidaten der Norderstedter CDU: Peter Holle,  Petra Müller-Schönemann, Patrick Pender, Thorsten Borchers, Uwe Mattes, Dagmar von der Mühlen, der Stadtpräsidentin Kathrin Oehme, Friedhelm Voß, Ruth Weidler und Doris Vorpahl (von links). Foto: pmi

Norderstedt (vpu)„Anpacken! Norderstedt – attraktive Stadt für alle Generationen“, so lautet das Motto der Norderstedter CDU für die kommende Kommunalwahl am 6. Mai. Ausbau des Stadtparks, Umwandlung der Grundschulen in offene Ganztagsgrundschulen, Schule und Betreuung unter einem Dach, die Errichtung eines Fahrradparkhauses oder das Voranbringen der Kinder- und Familienfreundlichkeit in der Stadt sind einige der „Eckpunkte“, die die CDU aufgestellt hat.
Norderstedt als Ausbildungsstandort für Erzieher/-innen, die Förderung betriebseigener oder betriebsnaher KiTas, aber auch „bezahlbarer Wohnraum“, die Förderung sozialer Kontakte oder auch verdichtetes Wohnen an den Hauptverkehrsstraßen sind weitere Punkte, denen sich die CDU nach der Kommunalwahl widmen will.
Dabei setzt die Partei auch personell auf „Bewährtes“: Mit dem Spitzenkandidaten Peter Holle sowie den Kandidaten Petra Müller-Schönemann, Patrick Pender, Thorsten Borchers, Uwe Mattes, Dagmar von der Mühlen, der Stadtpräsidentin Kathrin Oehme, Friedhelm Voß, Ruth Weidler und Doris Vorpahl stallen sich schon „gestandene“ Kommunalpolitikerinnen und -politiker den Wählern am 6. Mai. Auch der Norderstedter CDU liegt die Wahlbeteiligung am Herzen: „Liebe Norderstedterinnen und Norderstedter. Am 6. Mail ist es wieder soweit – die Kommunalwahl steht an. Das ist Ihre Chance, direkt Einfluss auf die politische Entwicklung der Stadt zu nehmen. Mit einer starken und handlungsfähigen Kommune können wir die Herausforderungen der Zukunft meistern“, ruft die CDU den Bürgern im Vorwort ihres Wahlkampfprogrammes zu. „Bitte gehen Sie am 6. Mai zur Wahl und geben Sie der CDU Ihre Stimme“, so die Christdemokraten.
Derzeit ist die CDU mit 19 Sitzen in der  Stadtvertretung die stärkste Partei.

 

Am 14. April: 1. Palliativtag

11. April

Susann Piazza hat federführend den 1. Palliativtag in Norderstedt organisiert, der am 14. April im Norderstedter Rathaus stattfindet. Foto: bet

Norderstedt (bet) Die Palliativmedizin versucht die Menschen so zu begleiten, dass dem Leben nicht nur mehr Tage gegeben werden, sondern dem Tag mehr Leben. Anlässlich des 1. Palliativtages in Norderstedt am 14. April im Norderstedter Rathaus hat Initiatorin Susann Piazza vom Verein „Umsorgt leben bis zum Schluss“ und Leiterin des Norderstedter Pflegeteams viele Kooperationspartner gefunden, die in der Zeit von 10 bis 16 Uhr über ihre Arbeit berichten.
„Der letzte Weg soll mit einer hohen Lebensqualität gegangen werden: hierfür stehen viele ausgebildete Palliativ Careteams zur Verfügung. Wer nicht mehr zu Hause versorgt werden kann, der wird auf Palliativstationen oder im Hospiz liebevoll betreut. In Norderstedt und Umgebung haben wir ein sehr gutes Netzwerk, das wir Ihnen vorstellen wollen“, sagt Susann Piazza. In Vorträgen stellt sich das Diakonie Hospiz Volksdorf vor, Thema Essen & Trinken am Lebensende sowie die gesundheitliche Versorgungsplanung stehen im Fokus.
Lebens- und Sterbeammen, Palliativmediziner und der Wünschewagen des ASB sind ebenso wie das Kriseninterventionsteam vor Ort, diverse Unterstützer in herausfordernden Situationen wie  Pflegedienste und Bestatter beraten.

 

Charity-Bäume auf Gut Wulksfelde

11. April

Gemeinsame Sache: Rotarier Sarik Weber (l.), Hauke Rüsbüldt (Gut Wulksfelde), Svenja Weber („Das Geld hängt an den Bäumen“) und Pomologe (Apfelkenner) Eckart Brandt. Foto: cbl

Tangstedt (cbl) Rotary-Weltpräsident Ian Riseley hatte den rund 1,2 Millionen Mitgliedern mit seinem Jahresmotto eine Aufgabe gestellt: Jeder solle einen Baum pflanzen. Sarik Weber kam eine pfiffige Idee. Der Präsident des Rotary Clubs Hamburg-Walddörfer fragte auf Gut Wulksfelde an, holte Club-Kameraden aus Winterhude und Elbe hinzu sowie die gemeinnützige Gesellschaft „Das Geld hängt an den Bäumen“. Daraus entstand ein soziales und ökologisch wertvolles Charity-Projekt.
80 Euro pro Baum und unentgeltliche Muskelkraft beim Pflanzen investierte jeder der 48 Rotarier und der Tangstedter Öko-Betrieb stellt kostenlos einen Hektar Land für die neue Streuobstwiese zur Verfügung. Um Pflege und Ernte kümmern sich die Mitarbeiter von „Das Geld hängt an den Bäumen“. Ihr Ziel ist, ungenutzte Ressourcen zu nutzen und Arbeitsplätze für Menschen mit Handicap sowie aus sozialen Randgruppen zu schaffen.
„Aus dem Gratis-Obst stellen wir Säfte und Schorlen her und vermarkten sie in ausgewählten Geschäften“, erklärt Geschäftsführerin Svenja Weber. „Neben Streuobstwiesen auf städtischen Pachtflächen sowie auf Arealen von Hamburg Wasser in Wilhelmsburg, Curslack und im Alten Land betreuen wir auch 30 Privatgärten. Wir übernehmen Obstbaumschnitt und Ernte und nehmen dafür kostenlos die Früchte mit. Bisher sind wir vor allem in Hamburgs Süden tätig und möchten auch den Norden von unserer Arbeit begeistern.“
Das Projekt kommt an, die Zahl der Unterstützer wächst. So entstanden bereits 24 Arbeitsplätze, darunter für 17 Menschen mit körperlichen oder sozialen Beeinträchtigungen. Ausgebildet im Garten- und Landschaftsbau kümmern sie sich um etwa 1 800 Bäume im Stadtgebiet, die rund 50 Tonnen Äpfel pro Jahr für die Saftproduktion liefern. Am Wochenende sind weitere 48 Apfel-, Birnen- und Pflaumenbäume hinzugekommen, 23 alte, robuste Sorten wie der „Wilstedter Apfel“, die Pomologe Eckart Brandt ausgesucht hat. Der Apfel-Kundler aus Großenwörden beaufsichtigte die Pflanzaktion seiner „Obstschätze“ und freute sich über das Engagement der Rotarier.
Auch Sarik Weber griff für einen „Herzog von Cumberland“ zum Spaten: „Privat habe ich leider keinen Garten, aber es ist schön, etwas mit den Händen zu schaffen – das macht den Kopf frei.“

 

Tüdeln in den Mai

11. April

Anekdoten nach Noten: Das Ratpack von St. Pauli gastiert am 30. April in der Alten Rader Schule. Foto: pmi

Tangstedt (blb) Es verspricht, ein sehr lustiger, unterhaltsamer Abend zu werden: Die Tüdelboys lesen, singen, spielen, blödeln und „tüdeln in den Mai“ am 30. April, ab 19.30 Uhr in der Alten Rader Schule, Rader Weg 209, in Tangstedt, dem herrlich gelegenen Restaurant von Folke Kaempfe. Die  älteste Boygroup Norddeutschlands feiert dort eine musikalische Mai-
lesung der launigen Art.
Sie sind mit Elbwasser getaufte und mit Alsterwasser nachgespülte Hamburger Jungs: drei tüdelige Herren, gesetzteren Charakters, zwei Erfolgsbücher, ein Haufen heißer hanseatischer Hits: Nordische Ohrwürmer von Maritim bis Rock’n’Roll, die jeder kennt und selbst noch angeschickert im Schlaf rückwärts mitsingt
Der im Nachkriegs-Hamburg aufgewachsene Konrad Lorenz schrieb den köstlichen Kiezbestseller „Rohrkrepierer“, der „Dwarsläufer“ ist sein Nachfolge-Werk. Die Zuhörer lachen Tränen, wenn der Reeperbahn-Autor mit typisch trockenem St.Pauli-Humor aus seinen Büchern vorliest. Und sein „Rohrkrepierer“ kommt demnächst sogar als Musical ins Altonaer Theater.
Als Marketing- und Werbeleiter großer Medien-Konzerne wie Warner Music und Universal verbrachte Jürgen Rau sein ganzes Berufsleben in der Musikbranche und ist mit den meisten Künstlern eng befreundet. In seinem Kultbuch „Hamburg, deine Perlen“ erzählt der Hamburger Jung seine Lieblingsdöntjes aus dem Backstage-Bereich: MusikHamburg, wie es im Buche steht! Darin hat er die wichtigsten Künstler aus Hamburgs einzigartiger Musikgeschichte beschrieben, von „Hans Albers bis Rolf Zuckowski, Brahms bis Beatles“, von Schlager-Pop,  Rock, Folklore, Jazz und Musical bis hin zur populären Klassik. Rau: „Hamburg ist nicht nur das Tor, sondern  auch das Ohr zur Welt!“ – Und mittendrin und zwischendurch immer wieder viel Musik.

 

Gartenmarkt Meyer’s Mühle

11. April

Meyer’s Mühle hat seine Pflanzenauswahl deutlich vergrößert – und es gibt Lifestyle-Tipps und kreative Ideen rund um schönes „Grün erleben“. Foto: pmi/Volker Skibbe

Norderstedt (blb) In diesem Frühling tut sich viel bei Meyer’s Mühle in der Ohechaussee 20 in Norderstedt. Schon von draußen ist es für die Kunden deutlich sichtbar: Dort ist jetzt alles viel grüner und bunter! Als eines der wenigen Gartencenter hier im Norden hat sich Meyer’s Mühle der „Grün erleben“-Gruppe“ angeschlossen. Wir haben beim Geschäftsführer Harald Meyer nachgefragt, warum?
Harald Meyer: „Ja, das stimmt. Mein Team und ich haben gemeinsam überlegt, wie wir uns als Nahversorger für unsere Kunden noch attraktiver machen können. Im letzten Jahr haben wir unsere Grillabteilung deutlich ausgebaut. Hier bieten wir unseren Kunden jetzt die wohl größte Auswahl an besonderen Gartengrills im Norden. Das ist ein echtes „Männerparadies“ geworden, in dem sich aber auch sehr viele Frauen wohl fühlen. In diesem Jahr nun liegt unsere Aufmerksamkeit auf dem großen Bereich „Grün und Pflanzen“.
Seit kurzem ist Meyer’s Mühle ein neuer Kooperations-Partner der „Grün erleben“-Gruppe. „Das ist eine Kooperation von Gartencentern, die ihr Know-how bündelt, um dem Kunden maximalen Nutzen bieten zu können“, so Meyer.
„In diesen Tagen starten wir mit unserem ersten Frühlingsprospekt, den wir an alle Haushalte verteilen. Es ist ein schöner Erlebnis-Flyer geworden – voller Kräuter, Gemüse, Beerenobst und Blühpflanzen, in dem sich auch zahlreiche Gesundheitstipps und leckere Back-Rezepte finden.“
Mit der „Grün erleben“-Kooperation wird bei Meyer’s Mühle die Pflanzen-Auswahl deutlich größer, die Preise bleiben jedoch im Keller. Dazu gibt's kostenlos leckere Tipps und kreative Ideen rund um Blumen, Kräuter und Pflanzen für Garten und Balkon.

 

Eintracht: drei Punkte gegen

11. April

Hat sich erneut das Kreuzband gerissen: Hamajak Bojadgian. Foto: blb

Norderstedt (meg) Es läuft wieder bei     Eintracht Norderstedt.  Sonntag gelang der Mannschaft von Trainer Dirk Heyne am 29. Spieltag der Regionalliga Nord ein überzeugendes 3:0 (1:0) gegen den VfB Lübeck (6.). Umso beachtenswerter, da der VfB fünf der letzten sechs Spiele gewonnen hatte. Auch die Norderstedter haben nach dem langen Negativlauf (zehn Spiele sieglos) aufgeholt und sind seit fünf Spielen   ungeschlagen. „Die Siege letzte Woche gegen Havelse und jetzt gegen Lübeck waren schon Brustlöser für uns. Ich bin total angetan davon was die Mannschaft immer wieder für eine Moral zeigt und wie sie die Bedingungen annimmt“, lobte Dirk Heyne seine Jungs, die in der immer noch  krummen Tabelle Achter sind.
Allerdings gibt's auch etwas Wasser in den Wein:  Im  Spiel gegen Havelse  hatten sich Innenverteidiger Hamajak Bojadgian und Stürmer Jan Lüneburg schwere Verletzungen zugezogen und fallen für den Rest der Serie aus. Lüneburg erlitt einen Syndesmoseriss und wird noch in dieser Woche operiert. Er fällt mindestens drei Monate aus. Bojadgian erlitt einen Riss im Innenmeniskus und des vorderen Kreuzbandes – halbes Jahr Pause.
 „Jetzt darf bei uns nichts mehr passieren. Wir haben alle 16 Spieler des Kaders im Training. Demnächst stößt auch wieder Vico Meien dazu“, zeigte sich auch Dirk Heyne sichtlich geschockt. Dennoch machte es sein Team gegen den VfB Lübeck richtig gut. Linus Meyer brachte die Eintracht nach Flanke von Drinkuth aus kurzer Distanz schon früh mit 1:0 in Führung (11.). Die Lübecker kamen nur sporadisch vor das Norderstedter Tor. Vor dem 2:0 erkämpfte sich dann Deran Toksöz den Ball. Über Jordan Brown kam dieser zu Dane Kummerfeld, der aus 18 Metern  zum 2:0 traf. Nach wiederholtem Foulspiel sah Lübecks Daniel Halke auch noch die Gelb-Rote Karte (59.). Felix Drinkuth machte mit dem 3:0 schließlich den Deckel drauf (63.).
Abseits des Rasens basteln die Verantwortlichen fleißig am Kader für die neue Saison. Jetzt verkündete Präsident Reenald Koch die ablösefreie Verpflichtung von Stürmer Nick Brisevac (25, Marktwert 100 000 Euro) vom Liga-Schlusslicht FC Altona 93. Dort hat er in dieser Saison bislang fünf Tore geschossen. Groß geworden ist Brisevac in der Jugend von Bayer Leverkusen (U17) und Fortuna Düsseldorf (U19). Im Herrenbereich hat er schon für den SC Wiedenbrück und RW Oberhausen gespielt.
Bereits an diesem Mittwoch (11. April, 19.30 Uhr)  steigt das fünfte Heimspiel in Folge für Eintracht Norderstedt gegen den Eutiner SV 08. Am kommenden Sonntag (15. April, 15 Uhr, Stadion an der Ammerke) ist die Eintracht dann zu Gast beim 1. FC Germania Egestorf-Langreder.

 

TV-Star ist neuer Coach bei

11. April

In vier Wochen legen die Mustangs wieder los. Foto: meg

Norderstedt (meg) Die Footballer der Norderstedt Mustangs vom SV Friedrichsgabe legen in  knapp vier Wochen wieder los. Am 6. Mai  bestreiten sie das erste Punktspiel der neuen Saison in der Verbandsliga Nord Nord (5. Liga) zu Hause gegen die Rendsburg Knights. Die Vorbereitung   läuft aber schon seit einigen Wochen: „Der Winter war ja zum Glück nicht ganz so hart. Da konnten wir die ganze Zeit auch draußen trainieren“, geht Mustangs-Headcoach Stefan Schumacher  zuversichtlich in die neue Spielzeit. Er kann   auf den kompletten Kader der Vorsaison setzen. Keiner hat die Mustangs verlassen. Im Gegenteil: aus der eigenen A-Jugend sind altersbedingt gleich mehrere Spieler zum Herrenteam gestoßen: „Die haben sich alle nahtlos eingefügt. Da macht sich auch unsere hervorragende Jugendarbeit bezahlt. Wir konnten uns auf allen Positionen verstärken“, freut sich Schumacher.
Für den Trainerstab in der Abwehr gewannen die Mustangs übrigens TV-Moderator, Schauspieler und Ex-Dschungel-Camper Carsten Spengemann – in der letzten Saison noch Trainer beim Ligarivalen Hamburg Ravens und moderiert während der NFL-Saison auf Pro7Maxx und Sat1. „Er wird unseren Defense-Koordinator Sven Röpcke unterstützen und sich um die Linebacker und Defense Backfield-Spieler kümmern“, freut sich Schumacher über den  Coup.
 Neu ist die Zweiteilung der Verbandsliga Nord in „Nord Nord“ und „Nord Süd“. Eine Liga besteht aus fünf Teams. Die ersten zwei jeder Gruppe spielen  über Kreuz die Finalpartie aus. „Unser Ziel sind die Playoffs“, gibt Schumacher die Parole aus. Auf die Mustangs warten in ihrer Staffel neben den Rendsburg Knights noch die Hamburg Ravens, Lüneburg Razorbacks und die Schwarzenbek Wolves. Die Vorrunde endet am 22. September mit dem Saturday-Night-Match (19 Uhr)  im Waldstadion des SVF gegen die Schwarzenbek Wolves.
Stefan Schumacher wird künftig auch  als Offense Koordinator fungieren, da Vorgänger Dennis Lintschinger aus beruflichen Gründen ausscheidet.  Auf Wunsch Schumachers wurde zudem der Posten eines Sportmanagers installiert. Diese Aufgaben teilen sich Jan Lorenzen und Matthias Krumsiek.

 

Hip-Hop-Mädels feiern

11. April

Norderstedt (blb) Vier Junge Mädchen zogen am vergangenen Wochenende aus Norderstedt aus,  um zu den deutschen Meisterschaften im Hip-Hop-Tanzen nach Pforzheim zu reisen.  Rimona Nagel (14), Louisa Fritz (17), Ann-Sophie Johne (14) und Eva Edwards (18)  hatten sich mit ihrem Quad eigentlich keine großen Chancen ausgerechnet, aber das Leben hatte andere Pläne mit ihnen. „Da es immer eine künstlerische Bewertung gibt, ist man sehr abhängig von der Beurteilung der vier Judges, deswegen haben die Mädels sich den Druck genommen, indem sie erstmal mit gar nichts gerechnet haben“, erzählt Vater Michael Edwards. In seinem Wohnzimmer in Harksheide haben die vier bis zu den Norddeutschen Meisterschaften trainiert. Und auch bei den Deutschen Meisterschaften überzeugten die Norderstedterinnen, die einmal in der Woche allgemeines Tanztraining in einem Studio in Neugraben absolvieren, die Wertungsrichter. Nach 1:30 Minute Hip-Hop zu einer fremden Musik standen sie unter den sieben angetretenen Quads im Kongresszentrum in Pforzheim auf einmal ganz oben und wurden Deutsche Meister 2018 im Verband der United Dance Organisation. Sie mussten sich den ersten Platz zwar mit einem anderen Quad teilen, aber das schmälert ihre Leistung nicht im geringsten.  Wer diese Mädchen in Norderstedt tanzen sehen will, muss sich noch bis zum Europafest am 6. Mai im Kulturwerk gedulden, wer sie kennen lernen möchte, hat die Gelegenheit, sie im Gesundheits- und Sportpark Norderstedt am Herold Center zu treffen, wo sie den Kurs Dance Fit jeden Dienstag von 19 bis 20  Uhr leiten.  Qualifiziert hatten sich die Mädels über die Norddeutsche Meisterschaft , wo sie den Titel  im Solo und  Duo  sowie  zwei Vizemeisterschaften  im Solo und eine im Quad gewannen.

Gewannen den Titel der United Dance Organisation in Pforzheim: Vier Norderstedter Hip-Hop-Mädels, die in einem Hamburger Tanzstudio trainieren. Foto: pmi

 

Boxer-Mord: Kein entscheidender

04. April

Frank Lindner nahm sich in U-Haft das Leben. Foto: Polizei

Quickborn/Norderstedt (pmi) Nach dem Beitrag der Mordkommission Itzehoe in der ZDF Sendung „Aktenzeichen XY“ am vergangenen Mittwoch gingen etliche Hinweise in Zusammenhang mit dem Mord an einem Boxer (23) aus Schenefeld ein. Ein Lkw-Fahrer hatte dessen Leiche im Juli vergangenen Jahres  nahe der Autobahn-Raststätte Holmmoor entdeckt. Die Polizei geht mittlerweile davon aus, dass Frank Lindner die Tat im Auftrag begangen hat. Lindner hatte sich in Untersuchungshaft das Leben genommen, sich zuvor aber einem Mitgefangenen anvertraut. 50 Beamte und mehrere Spezialhunde hatten darauf Lindners Grundstück am Harksheider Weg in Quickborn an der Stadtgrenze zu Norderstedt mehrfach aufwendig durchsucht.  Viele Hinweise nach der ZDF-Sendung betrafen die Person  Lindners, aber auch den Maserati des Boxers.     Nach Auskunft der Polizei ist im Moment allerdings kein entscheidender Hinweis dabei. Allerdings können sich diese erfahrungsgemäß noch aus den  noch zu überprüfenden  Angaben ergeben.