Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

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TuRa Karate: Kontakt nach

07. November

Torsten Mußdorf (links) überreicht den Wimpel der TuRa-Karateabteilung an Arakawa Sensei. Foto: pmi

Norderstedt/Tokio (pmi) Es war wieder eine ganz besondere Reise. Zum zweiten Mal seit 2014 ist TuRa-Karateka Torsten Mußdorf (1. Dan) nach Japan gereist, um in der Hauptstadt Tokio im renommierten Shiramizu Karate Dojo zu trainieren. In diesem Dojo unterrichtet Sensei (Meister) Takamasa Arakawa (6. Dan) zusammen mit fünf weiteren Trainern Wadokai-Karate. Das ist der Stil, der auch in der TuRa-Karategruppe in Norderstedt geübt wird.
Der Kontaktaufnahme per E-Mail folgte umgehend eine förmliche Einladung. „Wenn es um die Kommunikation geht“, so Mußdorf, „sind die Japaner manchmal etwas unsicher im Umgang mit Ausländern.“ Die meisten Japaner sprechen nämlich nur wenig oder gar kein Englisch und nur ganz selten Deutsch. „Da war es sehr hilfreich“, so Mußdorf weiter, „dass ich an der Volkshochschule Norderstedt mehrere Japanischkurse absolviert habe.“
Nach einem herzlichen Empfang und dem Austausch von Gastgeschenken begann unmittelbar die erste Trainingseinheit. Verständigungsschwierigkeiten gab es dabei nicht, denn weltweit sind alle Karatetechniken und -abläufe mit japanischen Begriffen belegt. „Die gleichen Techniken und die gleichen Abläufe, aber dennoch waren feine Unterschiede festzustellen.“
Eine besondere Ehre war es dann, im Nippon Budokan, der zentralen Kampfsportstätte Japans im kaiserlichen Kitanomaru-Park zusammen mit japanischen Karatemeistern an einem Lehrgang teilzunehmen. Als Dank überreichte Mußdorf den offiziellen Wimpel der TuRa-Karateabteilung, der nun einen Ehrenplatz im Dojo erhalten hat.
Das erworbene Wissen kommt nun der TuRa-Karategruppe zugute. Bei einem Ausflug zu der südwestlich von Tokio gelegenen Stadt Kamakura bestand zudem Gelegenheit, in einer Unterrichtstunde vor japanischen Schülern über das Leben in Deutschland zu berichten. „Da war etwas Zufall im Spiel“, berichtet Mußdorf. „Beim Besuch eines buddhistischen Tempels habe ich einen japanischen Englischlehrer kennengelernt und er hat mich dann mit zu seinen Schülern genommen.“ Neben Training und Unterricht blieb während der zehntägigen Reise noch ausreichend Zeit, um gemeinsam mit Ehefrau Carola die Millionenstadt Tokio zu erkunden. Trotzdem waren das Wichtigste der Reise die persönlichen Kontakte, die über den Karatesport und die japanischen Sprachkenntnisse zustande gekommen sind.
2020 finden die Olympischen Spiele in Tokio statt und Karate wird dann erstmals zu den olympischen Disziplinen zählen. „Es wäre schon eine Überlegung wert dabei zu sein“, so Mußdorf abschließend, „das allerdings dann als Zuschauer.“
Interessenten am Karatesport, der gleichermaßen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geeignet ist, können gern an einer kostenlosen Übungsstunde teilnehmen. Dazu TuRa-Cheftrainer Josch Sichta (3. Dan): „Einfache Grundsätze der Selbstverteidigung lassen sich schon mit wenigen Übungen erfolgreich anwenden.“ Trainingszeiten bei TuRa: Das Kinder-Karate erfolgt am Dienstag vom 17 bis 18  Uhr, die Erwachsenen trainieren Dienstag von 18 bis 20  Uhr. Trainingsort ist  die Sporthalle der Schule Weg am Denkmal.

 

Hier leb’ ich, hier lieb’ ich es!

07. November

Norderstedt (kb) Zuhause ist es doch am schönsten – seinen Wohnort sucht man sich schließlich wohlüberlegt  aus, möchte man sich   dort möglichst wohlfühlen.  Eine nette Nachbarschaft und eine schöne Lage sind  dabei ebenso wichtig wie eine intakte Infrastruktur und eine gute Nahversorgung. Denn eine florierende Geschäftswelt in der Region hat viele Vorteile.
 Es ist einfach praktisch, die alltäglich benötigten Dinge in der Nähe  besorgen zu können. Gleich kommt der Besuch zu Kaffee und Kuchen, aber die Milch leer? Kein Problem, wenn der nächste Lebensmittler gleich nebenan ist. Morgen hat die Tante Geburtstag, aber ein Geschenk fehlt noch? In der Mittagspause oder nach Feierabend ist schnell eine nette Kleinigkeit besorgt. 
Außerdem macht eine abwechslungsreiche Kauflandschaft die Region doch erst so richtig attraktiv. Wie schade wäre es, wenn man  nicht „mal eben“, wenn man Lust hat, mit der ganzen Familie, der Freundin oder dem Partner zum Einkaufsbummel  aufbrechen könnte? Schließlich macht  gemeinsam, gemütlich von Schaufenster zu Schaufenster schlendern Spaß – und meistens findet auch jeder etwas Schönes. Dabei bringt der Einkauf vor Ort viel Positives mit sich. Man kann  sich direkt vor Ort von der Ware überzeugen, bekommt – wenn gewünscht – eine nette Fachberatung dazu und nimmt das neue Lieblingsstück sofort mit nach Hause. Außerdem sorgt man mit seinem Einkauf vor Ort dafür, dass der lokale Handel  in Zeiten der Konkurrenz zu Online-Geschäften bestehen kann und sichert so nicht nur für sich auch weiterhin eine gute Nahversorgung, sondern zugleich  die Arbeits- sowie Ausbildungsplätze in der Region.
Spenden, Sponsoring und mehr: Viele Kaufleute setzen sich für die Region ein. Viele Kaufleute sorgen sich  nicht nur um das Wohl ihrer Mitarbeiter, sondern engagieren sich  bei verschiedenen Projekten in der Umgebung und unterstützen die örtlichen Vereine beispielsweise mit Spenden oder Sponsoring. Schließlich wohnen viele Inhaber selbst  im näheren Umkreis   und  wissen eine Wohlfühlatmosphäre zu schätzen. Gewerbevereine, Sportvereine und Co. machen mit ihrem Angebot und ihren Veranstaltungen die Region umso lebens- und liebenswerter.  Denn Events wie Laternenumzüge, Straßen- oder Stadtteilfeste  bringen die Menschen aus der Region zusammen und sorgen für schöne Momente.
Der HEIMATSPIEGEL unterstützt den lokalen Handel mit dem großen Sonderthema „Hier leb’ ich, hier kauf’ ich“ auf den Seiten 17 bis 31.

Gemeinsam einkaufen und dabei eine schöne Zeit verbringen – dazu laden die Kaufleute vor Ort jederzeit gern ein. Foto: Pressmaster/Shutterstock

 

U 1: Busse statt Bahnen

02. November

Foto: pmi

Norderstedt (pmi) An zwei Wochenenden im November fahren zwischen den U1-Haltestellen Norderstedt-Mitte und Ochsenzoll Busse statt Bahnen. Grund hierfür sind wichtige Arbeiten an Gleisen und Weichen durch die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN), die damit den hohen Sicherheitsstand des Hamburger U-Bahn-Netzes erhält und weiter verbessert.
Sperrungs-Termine:
Freitag, 2. November, 21.30 Uhr, bis Sonntag, 4. November, Betriebsschluss.
Freitag, 16. November, 21.30 Uhr, bis Sonntag, 18. November, Betriebsschluss.
Die Busse des Ersatzverkehrs der HOCHBAHN werden im Takt der U-Bahn fahren. Die Fahrzeit kann sich je nach Verkehrslage um bis zu 20 Minuten verlängern. Um die gewünschten Anschlüsse zu erreichen, sollten Fahrgäste während dieser Sperrung mehr Zeit einplanen und gegebenenfalls frühere Verbindungen wählen.

 

Provokante Thesen des

02. November

Norderstedt-Marketing-Vorsitzender Kai Jörg Evers (re.), Stellvertreter Henning Schurbohm (2. v. li.) und Beisitzer Gunnar Becker (3. v. li.) begrüßten Referent Professor Dr. Manfred Spitzer (3. v. re.). Moderatorin Juliane Möcklinghoff und Nils Thoralf Jarck (IHK Lübeck, li.) waren gespannt auf seine Thesen. Foto: blb

Norderstedt (blb) Der Abend der Norderstedter Wirtschaft ist erwachsen  geworden. Nicht, dass die immer schnell ausverkaufte Veranstaltung sich noch etablieren müsste, aber am vergangenen Donnerstag fand sie zum 18. Mal statt und darf nun quasi schon Autofahren.  Den Führerschein überreichte Referent Professor Dr. Manfred Spitzer. Der Gehirnforscher   bannte  die 380 Gäste in der TriBühne mit provokanten Thesen  zum viel diskutierten Thema „Digitalisierung“  und dessen Auswirkungen auf das Gehirn, besonders die Lernfähigkeit.
Eine Besucherin fragte nach seinem Vortrag, ab wann er Kindern ein Smartphone überlassen würde. „Mit 18“, kam es wie aus der Pistole geschossen und das Publikum staunte nicht schlecht, laufen die meisten Kids doch heute spätestens im Grundschulalter mit einem digitalen Endgerät vor der Nase durchs Leben. „Der Umgang mit einem Smartphone erfordert eine viel höhere soziale Kompetenz als etwa Autofahren und den Führerschein gibt es erst ab 18“, erklärte der gebürtige Darmstädter, der seit 1998   ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm ist.
Spitzer fordert deshalb auch in Deutschland ein Smartphone-Verbot an Schulen, wie es der französische Präsident Macron bereits in Frankreich erlassen hat. Mit Blick auf die vielen überwiegend mittelständischen Unternehmer im Saal empfahl er diese Maßnahme auch für den Arbeitsplatz. „Es erfordert viel Gehirnschmalz und damit Energie, nicht auf ein Handy zu blicken, wenn es am Arbeitsplatz liegt“, sagte Spitzer. Ganz zu schweigen, wenn es denn auch noch (privat) genutzt werde.
Henning Schurbohm, stellvertretender Vorsitzender von Norderstedt Marketing, hatte schon so etwas geahnt und auf die Frage der Moderatorin Juliane Möcklinghoff, was er sich von dem Vortrag erwarte, lächelnd geantwortet: „Ein schlechtes Gewissen ...“.
Mit Blick auf die   schlechten Bildungswerte der Schüler sagt Spitzer, dass sie   mehr mit der Hand schreiben müssten. „Schreiben lehrt mehr als tippen“, sagt Spitzer.  Die von der Politik angestrebte Digitalisierung der Schulen lehnt Spitzer deshalb auch ab. „Die Digitalisierung schadet dem Sozialverhalten am meisten.“
Spitzer hatte eingangs anhand von internationalen Studienergebnissen dargelegt, wie und  wann das menschliche Gehirn am besten Informationen aufnehmen und weiterverarbeiten kann.  Eines der Ergebnisse: Wo viel drin ist, geht im Laufe des Lebens auch mehr rein. Anders  als etwa eine Festplatte am PC, die  eine Kapazitätsgrenze habe.
Im Anschluss an den kurzweiligen Vortrag, Gulasch und Meeresspeisen am Buffet diskutierte  der Referent  im Foyer mit Besuchern und signierte seine Bücher.
Der „Idee-voraus-Preis“ wurde in diesem Jahr  mangels geeigneter Kandidaten nicht mehr vergeben.

 

Plambeck: 50-jähriges

02. November

Das Wohnungsunternehmen hatte die Jubilare zum 50-jährigen Mieterjubiläum in die Kneipe des Feuerwehrmuseums eingeladen. Foto: blb

Norderstedt (blb) Auch in diesem Jahr feierte das Wohnungsunternehmen Plambeck wieder  50-jähriges Mieterjubiläum. Acht Mieter  haben dieses besondere Jubiläum erreicht, vier davon kamen auf Einladung des Unternehmens  zu einer kleinen Kaffeetafel in die Kneipe des Feuerwehrmuseums.   „Sie sind etwas ganz Besonderes“, sagte Volker Heins, einer der Geschäftsführer bei Plambeck mit Blick auf die dem Zeitgeist entsprechende steigende Fluktuation in Wohnungen, wodurch immer weniger Menschen eine so lange Zeit in derselben Wohnung leben. „Unser Ziel ist es, dass Sie möglichst lange selbstbestimmt in ihrer Wohnung leben können“, sagte Heins und betonte, dass auch Plambeck   möglichst barrierefrei baue.
Die Jubilare erhielten als kleine Auszeichnung ein 100-Jahr-Buch mit der Geschichte des Wohnungsunternehmens, eine Ausgabe des „Steertpogg“, die von Gerd Meincke gebundenen Ausgaben  des  damaligen Harksheider Nachrichten-Blatts, sowie obligatorisch als kleine finanzielle Zuwendung die Differenz der heutigen zur damaligen Einzugsmiete.
An der Feierstunde nahmen auch die Gesellschafter und Geschäftsführer Horst Plambeck mit Frau Gisela, Annette Plambeck-Warrelmann,  Jan-Hinrich Plambeck, Volker Heins und Steffen Becker teil. Geehrt wurden vor Ort Annita Witt, Gerhard Meyer, Brunhilde Zörnack sowie Gerda und Karl-Heinz Schmidt.
Seit Gründung der Wohnungsbaugesellschaft  1963 hat Plambeck fast 120 Mieter, die 50 Jahre und länger in ihren Wohnungen wohnten und wohnen, ausgezeichnet.

 

Zusätzliche Tempo-30-Bereiche

02. November

Hier an der Lawaetzstraße bitte langsam fahren! Foto: blb

Norderstedt (pmi) Die Stadt Norderstedt richtet auf Basis eines  Prüfauftrags des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr zusätzliche Tempo-30-Bereiche entlang von fünf Straßenabschnitten ein. Die entsprechenden Verkehrsschilder wurden jetzt aufgestellt. Die Stadt ruft alle Verkehrsteilnehmer zur Beachtung der neuen Regelungen und zur unbedingten Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf. Die neuen Tempo-30-Bereiche befinden sich in so genannten sensiblen Bereichen, das heißt vor Kindergärten und Schulen.
Mit einer Ende 2016 in Kraft getretenen Änderung der Straßenverkehrsordnung waren die bis dato hohen Hürden für die Anordnung von Tempo 30 entlang von Hauptverkehrsachsen abgesenkt worden. Daraufhin wurden alle Bereiche vor Schulen, Kindergärten sowie Pflege- und Altenheimen an Hauptverkehrsachsen überprüft.
Folgende  Tempo-30-Bereiche wurden ausgewiesen:
 Kindergarten am Böhmerwald – Segeberger Chaussee zwischen Segeberger Chaussee Hausnummer 147 und Einmündung Am Böhmerwald (einseitig)
 Kita „Der Kinder wegen“ – Lawaetzstraße zwischen Kuno-Liesenberg-Kehre und Quickborner Straße
 Kita Stettiner Straße – Stettiner Straße zwischen Kösliner Weg und Friedrichsgaber Weg
 Gymnasium Harksheide
Falkenbergstraße zwischen südliche Ausfahrt des Kreisels und Parkplatz Falkenbergstraße 17 – 20
 Grundschule Falkenberg/Gemeinschaftsschule Harksheide – Am Exerzierplatz zwischen Trakehner Weg und Sportlerheim TuRa Harksheide
In allen  Fällen werden Tempo-30-Schilder mit den Zusätzen, „Auf-einer-Länge-von“- und dem Text „Mo – Fr 7.30 – 17 Uhr, Schulweg“ aufgestellt.

 

Friedensplakat-Wettbewerb

02. November

Siegerplakate 2018: unten Philipp 1. Platz, 2. Reihe von links Lejla 2. Platz, Nele Ott 3. Platz, 3. Reihe Jan 2. Platz. Foto: pmi

Norderstedt (pmi/rug) Der internationale Lions-Friedensplakatwettbewerb für Schulen, an dem etwa 350 000 Kinder aus 65 Ländern teilnehmen, wird seit 1988 von Lions-Clubs weltweit unterstützt. Hierbei sind junge Menschen aufgerufen, ihre eigenen Vorstellungen zum Thema: ‚Frieden‘ bildnerisch auszudrücken. In Norderstedt nimmt der Lions-Club Norderstedt NEO daran teil. Das diesjährige Motto hierzu lautete: ‚Freundlichkeit zählt‘.
Das Coppernicus-Gymnasium Norderstedt, unter der Leitung von Frau Schlesselmann, dieses Jahr bereits das 2. Mal dabei, schickte fast 40 Plakate. Alle waren wieder sehr ansprechend und von großer Kreativität, sodass der LC Norderstedt NEO vier Preise vergab. In einer Feierstunde in der Buchhandlung am Rathaus wurden die Gewinner vom Club gewürdigt und ausgezeichnet. Den 1. Preis bekam Philipp Hornung (Kl. 6d) mit einem politisch aktuellen Bild zur Migrationsproblematik. Dann gab es zwei 2. Plätze: Jan Hugger (Kl. 6b) und Lejla Markovic (Kl.6d), da die Bilder ähnlich aufgebaut waren und mit ihren Einzelszenen ein beeindruckendes Plädoyer für Hilfsbereitschaft waren. Den 3. Platz erhielt Nele Ott (Kl.6e) mit einem kraftvollen Bild zu überzeugender Freundlichkeit.
Wolfgang Dellke, Lions-Mitglied und  Buchhändler der Buchhandlung am Rathaus, würdigte alle Gewinner in einer Rede zum Thema Freundlichkeit und Frieden in einem feierlichen Rahmen. Am Ende erhielten die Sieger Urkunden und Buchgutscheine.
Die vier Gewinnerplakate (1. Platz, 2x 2. Platz und 3. Platz) werden drei Wochen im Schaufenster der Buchhandlung ausgestellt, die anderen Plakate können in einer Mappe in der Buchhandlung eingesehen werden. Der Lions-Club Norderstedt NEO nimmt bereits seit 2014 an diesem internationalen Lions-Wettbewerb teil, veranstaltet diesen in Zusammenarbeit mit hiesigen Schulen und freut sich jedes Jahr auf individuelle und kreative Bildgestaltungen zum jährlichen Friedens-Motto.

 

VCN-Teams grüßen

02. November

Die VCN-Herren bleiben weiter Erster. Foto: meg

Norderstedt (meg) Besser geht es nicht! Sowohl die VCN-Herren als auch die VCN-Damen gewannen am vergangenen Wochenende ihre Spiele jeweils mit 3:0 und bleiben Spitzenreiter in ihren Ligen. Frank Koch, Trainer beider Teams, hatte dann auch nichts Auszusetzen. „Das war eine optimale Ausbeute.“
 Die VCN-Herren setzten sich in der Regionalliga Nord in eigener (frostiger) Moorbekhalle gegen den Eimsbütteler TV II (8.) 3:0 (25:17, 25:19, 25:21) durch und bleiben nach dem dritten Sieg im dritten Spiel Tabellenführer. „Wir können uns eigentlich nur selbst schlagen. Spannend wird noch einmal das Rückspiel beim Kieler TV. Ansonsten sieht es aber so aus, als wenn es eine ziemlich einseitige Angelegenheit werden sollte“, hatte Frank Koch nur an den nach wie vor kühlen Temperaturen in der Halle etwas zu monieren.
Wenige Stunden später holte der Coach auch mit den VCN-Damen einen ungefährdeten 3:0-Sieg (25:20, 25:22, 25:16) in der Verbandsliga Hamburg beim Barsbütteler SV (4.). „Eigentlich darf die Mannschaft in der ganzen Saison nicht einen Satz verlieren“, ist Koch überzeugt von der Qualität im Team und hob Diagonalspielerin Gwendolin Lake (kam von Bayer Leverkusen) diesmal besonders hervor. Auch die VCN-Damen sind mit drei 3:0-Siegen Tabellenführer der Verbandsliga Hamburg. Die VCN-Herren müssen am kommenden Sonnabend (3. November, 18 Uhr, Stadtteilschule Stellingen) bei Grün-Weiß Eimsbüttel (3.) antreten.

 

Drinkuth hört auf seinen Coach

02. November

Wird immer wertvoller für die Eintracht: Felix Drinkuth. Foto: blb

Norderstedt (meg) Beim letzten Auswärtsspiel gegen die U23 von Hannover 96 (7.) in der Vorsaison (1:2) hatte Eintracht Norderstedts Trainer Dirk Heyne seinen offensiven Mittelfeldspieler Felix Drinkuth wegen schwacher Leistung schon nach 40 Minuten vom Platz genommen. Diesmal war Norderstedts Nummer 17 Matchwinner der Partie. Mit 2:1 (1:1) gewann die Eintracht vor 200 Zuschauern beim 96-Nachwuchs und bleibt in der Tabelle Neunter. „Genau darüber haben wir uns vor der Partie auch unterhalten und mussten beide schmunzeln. Felix ist momentan heiß auf Tore. Vor allem aber spielt er auch brutal mannschaftsdienlich“, gab es ein Sonderlob von Dirk Heyne. Drinkuth war es nämlich, der in der 61. Minute ein Zuspiel von Johann von Knebel cool zum 2:1 im 96-Kasten versenkte. Sein 9. Saisontreffer. Schon nach sechs Minuten durften die Gäste das erste Mal jubeln. Nach einer Bork-Ecke beförderten Norderstedts Innenverteidiger Marcus Coffie und 96-Schlussmann Leo Weinkauf gemeinsam die Kugel irgendwie zum 0:1 ins Netz. In der 44. Minute fiel dann der bis dato völlig überraschende 1:1-Ausgleich im Anschluss an ein Missverständnis zwischen Coffie und Marxen. Den Schuss von Hadzic fälschte Bork auch noch ab. Das Eintracht-Tor hütete nach überstandener Hüftverletzung wieder Johannes Höcker, der i  einen Marusenko-Schuss aus zehn Metern (37.) entschärfen konnte.
„Wir haben heute die Vorgaben sehr gut umgesetzt. Den Gegner früh gestört und zugestellt. Die Mannschaft muss jeden Gegner ernst nehmen und immer bis an die Grenzen gehen. Dann klappt es auch“, fasste Dirk Heyne zusammen.
Am kommenden Sonntag (4. November, 14 Uhr, Edmund-Plambeck-Stadion) geht es nun gegen den 1. FC Germania Egestorf/Langreder (11.).
Im  Oddset-Pokal muss die Eintracht im Achtelfinale (7.  –  9. Dezember) zum TSV Buchholz 08.

 

Wochenmarkt-Spende fürs Hospiz

02. November

Norderstedt (vpu) Die Spendenaktion während der Herbsttage auf den Norderstedter Wochenmärkten war ein voller Erfolg. Die rund 80 Marktbeschicker sagten nicht nur der Ernte, sondern auch ihren Kunden während der Herbstaktion auf den Norderstedter Wochenmärkten Dank.
Als Höhepunkt hatten sich die Markthändler eine tolle Spendenaktion ausgedacht: Während dieser Herbst-Aktionstage wurde Kartoffelsuppe ausgegeben, die jeder Marktbesucher für einen Euro pro Teller kaufen und genießen konnte. Der Verkaufserlös geht zu 100 Prozent als Spende an das neue Hospiz in Friedrichsgabe, welches schon im Jahr 2020 im Frederikspark eröffnet werden soll.
Die Suppe fand reißenden Absatz und so kamen stolze 2 446  Euro  zusammen, die  durch Wochenmarkt-Chef Reinhard Schümann an Stadtpräsidentin Kathrin Oehme und  Oberbürgermeisterin  Elke Christina Roeder per Scheck überreicht wurden. Beide hatten selbst tatkräftig den Suppenverkauf auf dem Wochenmarkt unterstützt.
Die Händler hatten sich noch  eine weitere Aktion ausgedacht: Die Kunden konnten an einer Schätzaktion teilnehmen, bei der sie erraten mussten, wie viele Kartoffeln sich in dem großen Korb befanden, der auf dem Markt „fachmännisch“ zu begutachten war –  600 Kartoffeln waren es. Viele Teilnahmekarten wurden abgegeben, aber nur zwei Kunden notierten die genaue Anzahl: Das Los musste daher entscheiden und traf den 76-jährigen Jens Hoffmann aus Norderstedt. Er erhält einen großen Picknickkorb, prall gefüllt mit frischem Obst, leckerem Käse und deftiger Wurst – natürlich alles frisch vom Wochenmarkt.
Der zweite Platz geht an die 10-jährige Anni Stürwohld aus Oering, die mit ihrem Opa den Wochenmarkt besuchte. Sie erhielt einen Einkaufsgutschein über 25 Euro.
Besonders aufgeregt war die dritte Gewinnerin: Sie hatte sich nur um eine Kartoffel verschätzt. 599 Kartoffeln schrieb sie auf ihre Teilnahmekarte. Die 96-jährige Hildegard Seeger aus Norderstedt konnte das Glück nicht fassen.
 „Ich komme seit Jahrzehnten jeden Sonnabend auf den Wochenmarkt“, wusste die rüstige Dame zu berichten, „ich kenne teilweise sogar noch die Großeltern der jetzigen Markthändler.“

Wochenmarkt-Chef Reinhard Schümann (rechts) hatte Stadtpräsidentin Kathrin Oehme und Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder sowie die Gewinnerinnen der „Kartoffelschätzung“ zur Scheckübergabe eingeladen. Foto: vpu

 

Mobile Saftpresse im Dauereinsatz

24. Oktober

Vor dem Pressen werden die Äpfel noch gereinigt, Sigrun Hen-dricks aus Hamburg hat 40 Kilo zum Saft-Mobil mitgebracht. Foto: bet

Norderstedt (bet) 2018 ist das Rekordjahr für Äpfel. Das merkt auch Ulrich Kubina, der saisonal als Moster mit seiner mobilen Saftpresse im Norden seit sechs Jahren unterwegs ist. „Dieses Jahr ist ein Superjahr für Apfelbauern, ich erlebe einen totalen Run auf meine Presse“, bestätigt Kubina. In Norderstedt hatte er am vergangenen Wochenende sein Mobil bei Meyer‘s Mühle aufgebaut, bereits um sieben Uhr morgens hatten sich die ersten Gärtner zum Apfelpressen angemeldet.
„Wir schaffen derzeit etwa 30 Apfelchargen pro Tag, deswegen legen wir eine Anmeldeliste aus und arbeiten dann alles ab.“ Auch Sigrun Hendricks aus Hamburg-Eppendorf gehört an diesem Vormittag zu den Glücklichen, die nach kurzem Pressprozess samt Pasteurisierung frisch gepressten Apfelsaft von den eigenen Äpfeln in abgefüllten Beuteln in der Hand hält. „40 Kilo Obst habe ich hergeschleppt, jetzt kann ich davon zehn Liter Saft genießen, der hält sich ungeöffnet etwa ein Jahr“, freut sie sich. „Der Mostprozess geht  bei Ulrich Kubina  schnell und der Vorteil gegenüber Mostereien an festen Standorten ist, dass der Kunde tatsächlich nur den Saft seiner eigenen Äpfel, Quitten und Birnen ausgeliefert bekommt,  hier wird nichts gemischt. Der eine oder andere Kunde muss seine Äpfel auf dem Förderband noch kurz einmal mit der Brause von letzten Dreckresten befreien.Von dem Transportband fallen die Früchte in ein Waschbassin. Dort werden sie kurz gewaschen und mit einer Förderschnecke in die Rätzmühle befördert, in der sie zerkleinert werden.
Die Obstmaische wird über einen Trichter in die Obstpresse gefüllt und gepresst. Der frische Saft läuft anschließend in eine Auffangwanne und wird von dort in einen Puffertank gepumpt. Der Trester, die ausgepresste Maische, bleibt als gehaltvoller Reststoff zurück und kann sehr gut kompostiert oder verfüttert werden. Bei der Haltbarmachung wird der Saft aus dem Puffertank durch einen Röhrenwärmetauscher gepumpt, dort auf  78,5 Grad Celsius kurz erhitzt und mit einem Abfüllgerät in einen 5-Liter-Schlauch gefüllt, der wiederum in einem stabilen Umkarton Platz findet. Der pasteurisierte Saft in der praktischen Bag-in-Box ist sogar angebrochen drei Monate haltbar. Nach acht Stunden Pressung wird das Saftmobil gereinigt, allein das dauert drei Stunden, bevor es zurück ins Lager nach Hamburg geht.
Nächste Most-Termine in der Nähe sind am 27. Oktober ab 10 Uhr auf Gut Wulfsdorf in Ahrensburg sowie am Sonnabend, den 10. November, auf Gut Wulksfelde in Tangstedt.

 

Neues Jugendstück des Theater Pur

24. Oktober

Franzi (Chiara Scharbert, M.) wird in der Schule von einer Mädchengang gemobbt. Sie schreibt gegen den Frust und die Worte zeigen Wirkung. Foto: cbl

Norderstedt (cbl) „Viele sogenannte Jugendstücke sind langweilig und sprachlich anspruchslos“, fand Michael Stein und griff kurzerhand selber zur Feder. Der Hobby-Autor, der im wahren Leben Informatiker ist, hat bereits drei Theaterstücke für junge Menschen geschrieben, die europaweit über 30 Mal im deutschsprachigen Raum aufgeführt wurden. „Ich scheine aktuelle Themen und den richtigen Ton zu treffen“, sagt Michael Stein schmunzelnd.
Bei seinem neuesten Werk „Magische Worte“ führt er am Norderstedter Theater Pur erstmals auch Regie einer engagierten jungen Schauspieltruppe. Franzi (Chiara Scharbert) hat’s nicht leicht im Leben. In der Schule wird sie als Streberin gemobbt; auch Zuhause gibt es ständig Ärger. Das wird anders, als sie in einem Trödelladen eine alte Schreibmaschine kauft, auf der sie Gedichte und Geschichten schreibt.
Plötzlich scheint dem Mädchen alles zu gelingen, ihre Wünsche werden wahr – doch das Glück hat beängstigende Nebenwirkungen für geliebte und ungeliebte Mitmenschen.
„Eigenes Fortkommen auf Kosten anderer, Gefühlskälte und Ausgrenzung prägen einen Teil unserer Gesellschaft, deshalb ist es wichtig, das zu thematisieren und Auswege aufzuzeigen“, erklärt der Autor des Stücks. Inspiration für das „moderne Märchen“ fand der zweifache Familienvater in Alltagsbeobachtungen sowie im Keller seines Vaters. Dort entdeckte er eine alte Schreibmaschine – wenngleich auch ohne magische Kräfte.
Theater Pur spielt „Magische Worte“ im Festsaal am Falkenberg am 27. und 28. Oktober, am 16. und 17. November jeweils um 19 Uhr. Karten kosten 7,50 Euro bei bekannten Vorverkaufsstellen, bei eventim, unter www.theaterpur.de sowie Telefon 0 40/609 417 57.

 

 

 

Konzert nach Blasmusikworkshop:

24. Oktober

Fast 60 musikbegeisterte Kinder und Jugendliche von acht bis 18 Jahren studierten ein Konzertprogramm mit Musik aus aller Welt ein. Foto: pmi

Norderstedt (pmi/blb) „In 80 Tagen um die Welt!“, lautete das Motto des  Blasmusikworkshops BlasWars in den Herbstferien. Fast 60 musikbegeisterte Kinder und Jugendliche von acht bis 18 Jahren trafen sich im Coppernicus Gymnasium, um in fünf  Tagen ein Konzertprogramm mit Musik aus aller Welt einzustudieren. Der Musikverein Norderstedt e.V. führte die beliebte Blasmusik- freizeit zum 6. Mal durch.
Frank Engelke und Wolfhard Lippke  hatten als Dirigenten viel Spaß beim Einstudieren der Stücke. „Die Musiker sind mit so viel Motivation und Freude dabei, das macht uns die Probenarbeit leicht.“ Neben den täglichen Proben, gemeinsam und in den einzelnen Registern, fand auch ein spannendes Freizeitprogramm statt – von Wikingerschach  bis zu einem Länderquiz. Außerdem ging es für alle zum Schwimmen ins Arriba.
Am Freitagnachmittag füllte sich die Aula des „Copp“ mit vielen Verwandten und Freunden der Musiker, die gespannt waren auf das Ergebnis der intensiven Probenarbeit. Und die BlasWars Musiker spielten ein beeindruckendes Konzert und die Moderatoren aus den eigenen Reihen führten informativ durch die musikalische Reise um die Welt.
 Die Stücke wie „Polar Express“, „The Great Wall of China“, „Don´t cry for me Argentina” und „Arabian Dances” wurden mit großem Applaus belohnt. Bei ihrer Zugabe zeigten die Musiker, dass sie in ihrer Musikwoche ein weiteres Instrument gelernt haben und begeisterten mit ihrer Boom-whacker-Performance – Musik mit unterschiedlich langen Kunststoffröhren. Ein neunköpfiges Team mit Musikern aus dem Musikverein Norderstedt  hat den Workshop vorbereitet. Projektleiterin Imke de la Motte führt BlasWars seit 2013 durch. Sie freut sich schon jetzt auf das nächste Jahr – auf BlasWars 7.0.
Wer die jungen Musiker hören möchte, sollte sich das SBN-Herbstkonzert am 3. November in der TriBühne  vormerken. Dort präsentieren sie als Vorgruppe  die besten Stücke ihrer Projektwoche.