Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Grundschule Glashütte-Süd:

04. April

Die Kinder der Klassen 4 a  und b verkauften mit viel Eifer gebrauchte Kleider für den guten Zweck. Foto: blb

Norderstedt (blb) Die Klassen 4 a und b der Grundschule Glashütte-Süd organisierten am Montag erstmals einen großen Kleidermarkt, dessen Erlös sie dem DRK Norderstedt zu Gute kommen lassen wollen. So kam eine Summe von 132,21 Euro zusammen.
Entstanden ist die Idee im  Heimatkunde-, Welt- und Sachkundeunterricht. Hier wurde das Thema Kleidung behandelt – auch unter dem Aspekt, das Kleidung aus Gründen der Nachhaltigkeit nicht gleich nach einmaligem Gebrauch weggeworfen werden müsse. Die beiden Klassenlehrerinnen Luise Güth und Stefanie Ambrus unterstützten die 40 Kinder bei der Organisation. Dazu gehörte es auch, im Vorfeld die Presse über die Veranstaltung zu informieren.  So waren am Montag im Eingangsbereich lange Tische mit Kleidern und Schuhen, fein säuberlich nach Größen sortiert, aufgestellt und die Kinder dahinter  erwiesen sich als engagierte und geschickte Händler für den guten Zweck. Auch die Kleider, die an diesem Tag keinen Abnehmer fanden ,  gingen als Spende an das DRK Norderstedt.
Gespendet hatten die Kleider alle 145 Schülerinnen und Schüler aus den jeweils zweizügigen Klassen 1, 2 und 4 sowie  der einzügigen dritten Klasse. Für das kommende Schuljahr sind bei Schulleiterin Silke Langenkamp bereits 36 Erstklässler angemeldet worden.

 

SPD für Instandhaltung am

04. April

Denise Loeck: Die Mängelliste ist sehr fundiert. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Bereits im Januar reichte die Schulgemeinschaft des Schulzentrum Süd eine Liste der dringend erforderlichen Maßnahmen zur Instandhaltung des Schulgebäudes ein. Im regelmäßig stattfindenden SPD-Arbeitskreis für Schule und Sport sprachen sich die Vertreterinnen und Vertreter der SPD-Fraktion dafür aus, dass die Instandhaltungsmaßnahmen so schnell wie möglich umgesetzt werden.
„Wir haben die Schule im letzten Jahr zwei Mal besucht. Die Mängel vor Ort verursachen für die Schüler und Lehrer kaum haltbare Zustände. Deshalb müssen wir die von Schulgemeinschaft und Verwaltung abgestimmte Summe in die Instandhaltung der Schule kurzfristig investieren“, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Katrin Fedrowitz.
Der Ausschuss selbst hatte die Schule in der Dezembersitzung aufgefordert, eine Mängelliste zu erstellen und diese dem Ausschuss zukommen zu lassen.
„Ich halte die Mängelliste für sehr fundiert und aussagekräftig. Schon lange kommen regelmäßig engagierte Elternvertreterinnen und Elternvertreter in den Ausschuss und berichten von den gravierenden Mängeln des Schulgebäudes und der Außenanlagen. Dass beide Schulgemeinschaften gemeinsam eine Liste erstellt haben, ist eine klare Aufforderung an den Schulträger, hier schnellstmöglich handeln zu müssen.
Nachdem die Verwaltung uns in der letzten Sitzung des Ausschusses für Schule und Sport die Kostenschätzung für die Sanierungsmaßnahmen vorgestellt hat, gehen wir davon aus, dass uns in der nächsten Sitzung ein Beschlussvorschlag seitens der Verwaltung vorgelegt werden kann“, sagte die schulpolitische Sprecherin Denise Loeck.
Katrin Fedrowitz führte weiter aus: „Wir haben uns für den Fortbestand der Gemeinschaftsschule Ossenmoorpark aus voller Überzeugung eingesetzt. Mit der Investition in die Instandhaltung wollen wir zeigen, dass wir es ernst gemeint haben und das Schulzentrum Süd so wettbewerbsfähig wie möglich machen wollen, bis die Schule neu gebaut ist.“

 

Wasserratten weiterhin auf

04. April

V. li Janne Henrik Reimers, Alina Müller, Christian Oehring, Lea Müller, Jan Palle, Maximilian Meyer. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Zwar war die diesjährige Jahreshauptversammlung mit   30 Mitgliedern nicht so stark besucht wie in den Vorjahren. Dennoch konnten die Wasserratten abermals auf ein positives Geschäftsjahr zurückblicken. Insbesondere die Triathlonsparte verzeichnete einen Mitgliederzuwachs von über 20 Prozent. Auch die Synchronschwimmer erfreuen sich immer größerem Zulauf. Von ursprünglich  elf auf inzwischen 19 aktive Synchros hat sich die Sparte entwickelt. Ungebrochen groß ist nach wie vor die Nachfrage nach Anfängerkursen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, welche das Schwimmen erlernen wollen.
Der 1. Vorsitzende Klaus Bortel hob das ehrenamtliche Engagement hervor und lobte den Einsatz von den vielen Helfern, die täglich die Vereinsarbeit unterstützen. Über 20% der Mitglieder engagieren sich auf diese Weise für ihre Wasserratten Norderstedt e.V..
Geehrt wurden die Schwimmerinnen und Schwimmer auch in diesem Jahr für ihre herausragenden Erfolge auf Landes- und Bundesebene sowie sogar im Ausland. Neben den Jugendlichen waren natürlich auch unsere Senioren, das heißt, die Masters und die Synchronschwimmerinnen, zu ehren. Für ihre langjährige Mitgliedschaft konnten in diesem Jahr sieben Wasserratten für 25, 30 und sogar 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt werden.

 

Sinuswoche bei der OGGS

04. April

Die Antike im alten Rom wurde nachgebaut. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Im März  fand zum zweiten Mal die SINUS-Projektwoche zum Thema Zeit an der OGGS Glashütte-Süd statt. Während dieser Woche setzten sich die Schüler/-innen jeder Jahrgangsstufe mit den Besonderheiten einer Epoche auseinander. Es zeigte sich, dass diese intensive Beschäftigung ihnen erneut viel Freude bereitete und sie in ihrer Kreativität und Selbstständigkeit gefördert wurden.
Informationen wurden nicht nur erarbeitet, sondern für die praktische Umsetzung genutzt. So bauten zum Beispiel  die Zweitklässler Steinzeitzelte und die Viertklässler erstellten das Modell eines römischen Aquädukts. Die Ergebnisse präsentierten die Schüler/-innen am Ende der Woche den begeisterten Mitschüler/-innen, Lehrkräften und Eltern. Die Ausstellung konnte noch in der darauffolgenden Woche in der Aula besichtigt werden.

 

Mord auf der Hallig –

04. April

Die Autorin Ulrike Busch. Foto: Liebenow Fotografie

Langenhorn (rug) Mit „Mord auf der Hallig“ setzt die Langenhornerin Ulrike Busch ihre erfolgreiche Krimireihe um die nordfriesischen Kommissare Kuno Knudsen und Arne Zander fort. Ihren vierten Fall lösen die beliebten Ermittler auf Langeneß. „Vor einigen Monaten habe ich ein paar Tage auf der Hallig verbracht, um für diesen Krimi zu recher-chieren“, erzählt die Autorin. „Das Leben dort und die ständige Konfrontation mit den Na-turgewalten haben mich sehr beeindruckt.“
Worum geht es in dem neuen Band? Küstenschützerin Britta Tjaden stellt ihre Pläne zum Schutz der Halligen vor den Folgen des Klimawandels vor – und bringt die Aktivistin Beeke Klock gegen sich auf. In der folgenden Nacht überschwemmt eine Sturmflut die Nordseeküste. Am Morgen darauf wird auf Langeneß eine Tote gefunden. Mord oder Unglück?
Es bleibt nicht bei einer Leiche, und plötzlich werden die Ermittler auch noch mit einem alten, ungelösten Fall konfrontiert: dem mysteriösen Verschwinden einer jungen Dänin auf der Hallig. Gibt es einen Zusammenhang mit den aktuellen Ereignissen?
„Mord auf der Hallig“ ist als eBook und Taschenbuch erhältlich. „Bücher, die in meiner Stammbuchhandlung, der Bücherstube am Krohnstieg, bestellt werden, signiere ich gern“, verspricht Ulrike Busch. „Die Käufer sollten bei der Bestellung bitte hinterlassen, für wen ich sie signieren soll.“
Mord auf der Hallig, 304 Seiten, eBook: 3,99 Euro, Taschenbuch: 9,99 Euro, Taschenbuch: ISBN: 978-3746005881. Tolino: EAN: 9783739412351.  www.thalia.de/shop/home/suchartikel/mord_auf_ der_hallig/ulrike_busch
www.amazon.de/ Mord-auf-Hallig-Nordseekrimi-Wattenmeer-ebook/dp/

 

Die Natur macht‘s vor für

04. April

Spannende Experimente für Kinder bei der VHS. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Für wissbegierige Schulkinder hat die Junge VHS Norderstedt in den Osterferien das ein oder andere interessante Angebot. Am 9. und 10. April können Viert- und Fünftklässler eine Menge über Bionik lernen.
Was haben Klette, Pusteblume und Lotusblüte mit Technik zu tun? Wie funktioniert ein künstlicher Muskel? Wenn die Natur als Ideengeber für die Technik dient, nennt man das Bionik. Mit spannenden Experimenten untersuchen Kinder der 4. und 5. Klasse in dem Junge VHS-Kurs, wie Ahornsamen, Eisbärfelle und Fischschwänze Vorbilder für technische Entwicklungen wurden.
 Mit Hilfe eines Bionik-Koffers testen sie technische Anwendungen und basteln zahlreiche bionische Erfindungen nach. Mitzubringen sind ein Snack und ein Getränk.
Der Kurs findet am Montag, 9. April, und Dienstag, 10. April, jeweils von 10 bis 17 Uhr in den Räumen der VHS Norderstedt, Rathausallee 50 statt und kostet 27 Euro (Kurs-Nr.: Q67115).
Weitere Informationen im VHS-Center Tel.: 040/535 95- 900, per E-Mail unter info(at)vhs-norderstedt.de oder im Internet unter www.vhs-norderstedt.de

 

Neue Büchereikarte funkt

04. April

Die neue Büchereikarte braucht keinen Strichcode mehr. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Ab sofort gibt die Norderstedter Stadtbücherei an ihre Nutzer neue Lesekarten aus. Und die  haben es aber in sich: sie funken, beim Verbuchen entfällt das Einlesen des aufgedruckten Strichcodes. Im Mai werden die Laserscanner an den Verbuchungsplätzen gegen Funkantennen getauscht. Auch der Computer an der Eingangstür der Offenen Stadtteilbücherei Glashütte mit Laserscanner wird gegen ein Modell mit Funksensor ausgetauscht.
Mifare-Karten, wie die Bücherei sie künftig verwendet, haben  die meisten Menschen schon in ihren Brieftaschen.
 Die Funktechnik wird  unter anderem bei Leihsystemen für Fahrräder  oder Autos verwendet. In Bibliotheken ist die Funktechnik Grundlage für innovative Neuerungen: Selbstverbuchung, Zahlungsvorgänge an Kassenautomaten oder der Zugang zu Räumlichkeiten in Zeiten ohne Bibliothekspersonal vor Ort wäre ohne sie kaum denkbar.
Im Zuge der  Umstellung  werden ab sofort  alte gegen die neuen Lesekarten getauscht. Das dauert nur eine Minute und verringert den Arbeitsaufwand für das Büchereipersonal für die Zeit nach der Umstellung. Die Kartenumstellung ist natürlich kostenlos.

 

Eintracht beendet Sieglosserie

04. April

Machte das 3:2-Siegtor: Jordan Brown. Foto: blb

Norderstedt (meg) Der Bann ist gebrochen! Nach neun sieglosen Spielen in Folge haben die Fußballer von Eintracht Norderstedt in der Regionalliga Nord endlich mal wieder gewonnen. Am Ostermontag bezwang die Elf von Trainer Dirk Heyne vor 405 Zuschauern in einem Nachholspiel den TSV Havelse (13.) mit 3:2 (1:1).
„Das war ein sehr wichtiger Sieg für den Kopf und die Beine“, schmunzelte Dirk Heyne nach dem Abpfiff. Allerdings bedurfte es eines enormen Kraftaktes, ehe der „Dreier“ unter Dach und Fach war. Die Norderstedter mussten auf den gesperrten Philipp Koch, Marin Mandic (Babypause), Marlon Stannis (Lauftraining) und Vico Meien (Muskelfaserriss) verzichten.
Nach durchwachsener Anfangsphase begünstigte ein Platzfehler die Havelser Führung. Ein Schuss von Daniel Kyereh aus 25 Metern wäre eigentlich kein Problem für EN-Schlussmann Johannes Höcker gewesen, aber kurz vor der Linie kam die Kugel noch einmal auf und hoppelte zum 0:1 ins Tor (22.). Zwei Minuten vor der Pause fiel aber noch der Ausgleich. Nach einem Foul an Jan Lüneburg beförderte Felix Drinkuth den anschließenden Freistoß an der Zwei-Mann-Mauer vorbei ins kurze Eck zum 1:1. Für den TSV Havelse war die Partie in Norderstedt das dritte Match binnen fünf Tagen.
Eintracht Norderstedt erwischte einen perfekten Start in Hälfte zwei. Gerade drei Minuten waren gespielt, als Dane Kummerfeld mit einem langen Ball aus der eigenen Hälfte Linus Meyer bediente. Der schüttelte auf der linken Seite halb Havelse ab und vollendete sein Solo mit dem 2:1. Pech oder Unvermögen, als Meyer und Lüneburg allein aufs Havelser Tor zuliefen, die Kugel aber versprang. Auf der Gegenseite nutzte Havelse in der 80. Minute die Unordnung in der Eintracht-Defensive, um durch Tobias Holm aus kurzer Distanz zum 2:2 zu kommen. Alle hatten sich schon mit dem Remis abgefunden, als Jordan Brown von der rechten Strafraumgrenze die Kugel Richtung langes Eck hoch hinein schlug. Der Ball wurde länger und länger und landete zum 3:2 im Giebel (84.). „Am Ende verlieren wir durch einen Torwartfehler“, machte Benbennek seinen Keeper dafür verantwortlich. Dirk Heyne, selbst früher Profitorwart, sah das anders: „Das war von Jordan gut gemacht. Da konnte der Keeper gar nicht ran kommen“. Kurios: zuletzt war immer von der Sieglosserie der Eintracht die Rede. Jetzt sind sie aber seit vier Spielen ohne Niederlage.
In der Tabelle verbesserte sich die Heyne-Elf auf Rang acht. Am kommenden Sonntag (8. April, 14 Uhr, Edmund-Plambeck-Stadion) wartet der VfB Lübeck.

 

VCN kämpft um neuen

04. April

Ist für die VCN-Damen und Herren verantwortlich: Frank Koch. Foto: meg

Norderstedt (meg) Kurz vor Ostern hatten sie bei den Volleyballern vom 1. VC Norderstedt nochmal reichlich Redebedarf. Trainer Frank Koch und seine 1. Herren ließen die vergangene Saison in der Regionalliga Nord Revue passieren. Am Ende sprang hinter dem Kieler TV die Vizemeisterschaft heraus. Da Kiel nicht in die 3. Liga aufsteigen will, wären die Norderstedter erster Nachrücker gewesen.
Wie Frank Koch aber schon zuvor häufiger erklärt hatte, kam das Abenteuer 3. Liga für seine Mannschaft aus sportlichen und wirtschaftlichen Gründen nicht in Frage. „Wir haben das auch noch einmal diskutiert. Zwei, drei Spieler hätten sich einen Aufstieg schon vorstellen können. Die Mehrheit war aber dagegen. Die Unterlagen hätten wir zum 31. März beim Verband einreichen müssen“, erklärt Frank Koch, der sich aber über eine andere Personalie freuen durfte. Sein Team bleibt nämlich auch in der kommenden Spielzeit in der gleichen Konstellation zusammen.
Es gibt keine Abgänge. Fraglich ist noch, ob Ex-Profi Immo Brüggemann (SVG Lüneburg) weiter wie bisher als Stand-By-Spieler zur Verfügung stehen oder ob er ganz zum VCN-Kader stoßen wird: „Bei Immo hängt es auch von seiner beruflichen Perspektive ab. Es kann sein, dass es ihn zum Arbeiten nach Buxtehude verschlägt. Von dort aus wäre es dann natürlich immer ein ganz schön weiter Weg nach Norderstedt“, hofft Koch auf eine Lösung, von der beide Seiten profitieren. Der Coach, der ja auch noch für die VCN-Damen verantwortlich ist, entspannte über Ostern beim Angeln. Ein dicker Fisch in Form eines neuen Spielers ist ihm dabei aber nicht ins Netz gegangen. Mit den Damen steht am 7. April noch das letzte Match der Regionalliga Nord beim SC Neubrandenburg (6.) an. Mit einem Sieg könnten die Norderstedter den Klassenerhalt schaffen. Dann hätte das Team auch eine Zukunft. Bei einem Abstieg in die Verbandsliga würde die Mannschaft aus Personalmangel wohl vom Spielbetrieb abgemeldet werden.

 

Sonne, Ostern, Eiersuche

04. April

Norderstedt (bou) Ein buntes Programm und über 25 000 Schoko-Ostereier, -hasen und weitere Leckereien bei der beliebten Ostereiersuche – so startete die Stadtpark-Saison am Ostermontag in Norderstedt. Das sonnige Frühlingswetter war ein besonderer Glücksfall nach den verschneiten Ostertagen. Und so nutzten Familien, Freunde, Nachbarn und Bekannte das Fest als Treffpunkt zum Start in die Stadtpark-Saison. Der Open-Air-Gottesdienst, Live-Musik der Band „False 5“ und viele Aktionen für Kinder sorgten für gute Stimmung.
„Der Stadtpark ist inzwischen eine richtige Institution innerhalb der Stadt geworden“,  leitete Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder  das Familienfest im Stadtpark an der Waldbühne ein. Sie dankte  allen Helfern, die dafür sorgten, dass auch in diesem Jahr wieder eine schöne Veranstaltung auf die Beine gestellt werden konnte.
Darauf verabschiedete Roeder sich zur Ostereiersuche, wo viele Kinder bereits sehnsüchtig darauf warteten, dass das Startsignal gegeben wurde und die Suche beginnen konnte. Auch in diesem Jahr gab es wieder einen festgelegten Bereich, in dem sie gemeinsam mit ihren Eltern nach versteckten Eiern suchen durften.
Den Tag hatte morgens um 10 Uhr bereits Pastor Gunnar Urbach mit einem traditionellen Ostergottesdienst eingeleitet. Nachdem auch Oliver Hauschild, Organisator der Festlichkeit, ein paar einleitende Worte gesprochen hatte und den Sponsoren der Veranstaltung für ihre Unterstützung gedankt hatte, wurde die Bühne freigemacht für „False 5“, die Band, die musikalisch durch den Tag führen sollte. Bei insgesamt vier musikalischen Sets wurden dem Publikum Songs aus den verschiedensten Musikbereichen geboten, mal aktuelle Charthits, mal alte Klassiker – es war also für jeden etwas dabei.
Besonderes Glück hatten die Veranstalter an diesem Tag   mit dem Wetter. Die Sonne und die milden Temperaturen lockten eine Vielzahl von Menschen in den Stadtpark und zum Familienfest. Neben Aktionen wie „Nimm den Frühling mit nach Hause“, bei der Kinder zu kleinen Gärtnern werden konnten, gab es noch viele andere Aktionen, gerade für die Kleinen, damit der Tag nicht langweilig wurde. Mit Kaffee, Crepês, gegrillten Würstchen und vielem anderen war auch für das leibliche Wohl gut gesorgt.

Osterhase, Oberbürgermeisterin und Veranstalter Oliver Hauschildt  (v. re.) strahlten am Ostermontag mit der Sonne um die Wette. Foto: pmi

 

 

 

Bund der Steuerzahler

28. März

Norderstedt (blb) Für die Strafanzeige eines Bad Bramstedter Verlages gegen Norderstedts Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder interessiert sich jetzt auch der  Bezirksverband Neumünster/Segeberg des Bundes der Steuerzahler. Roeders kolportierte Anweisung, den Verlag von städtischen Projekten auszuschließen, stößt beim Bezirksvorsitzenden Hans-Peter Küchenmeister  auf Befremden: „Verstößt die frisch gewählte Amtsinhaberin damit eventuell gegen das gesetzliche Vergaberecht?“
Vorrangiges Ziel des schleswig-holsteinischen Vergaberechts sei die wirtschaftliche und sparsame Verwendung von Haushaltsmitteln. Darauf zu achten hat sich der Bund der Steuerzahler zur Aufgabe gemacht. Wenn ein Unternehmen ausgeschlossen wird, verhindere die Verwaltung eine geeignete Auswahl und einen wirklichen Wettbewerb.
Aus etlichen Berichten und Erklärungen leitet Küchenmeister persönliche Vorbehalte der Verwaltungsleiterin gegenüber dem Verlagsinhaber ab. „Wird persönlicher Zwist auf dem Rücken der Steuerzahler ausgetragen?“, fragt sich deshalb der Steuerzahlerschützer besorgt. Küchenmeister erinnert an die Neutralitätspflicht der öffentlichen Verwaltung.
Am Montag musste Roeder  im Hauptausschuss unbequeme Fragen beantworten. Der Aufforderung nach schriftlicher Aufklärung der Vorwürfe durch die FDP-Fraktion ist die Oberbürgermeisterin im nicht öffentlichen Teil der Sitzung jedenfalls nicht nachgekommen. Sehr zur Unzufriedenheit von FDP-Fraktionschef Klaus-Peter Schroeder. „Die Oberbürgermeisterin hat die Fragen der Politik mündlich zu Protokoll beantwortet“, bestätigt Stadtpressesprecher Bernd-Olaf Struppek. Von Seiten der Kieler Staatsanwaltschaft gab es noch keine Auskunft über den Stand des Verfahrens. Die   Staatsanwaltschaft prüft demnach weiter, ob der Tatverdacht „Nötigung im Amt“ vorliegt. OB Roeder habe  laut Struppek derweil telefonischen Kontakt mit der Kommunalaufsicht  gehabt und alle Fragen beantwortet.

 

Hohes Niveau beim

28. März

Zwölf Schüler waren angetreten, um den besten Vorleser zu ermitteln. Foto: blb

Norderstedt (blb) Es war einmal wieder spannend beim Stadtentscheid um die besten Vorleserinnen und Vorleser aus den vierten Klassen der Norderstedter Grundschulen. Die Jury hat es sich nicht leicht gemacht, den Sieger zu küren und so wurden es am Ende auch zwei. Buchhändler und Jury-Mitglied Wolfgang Dellke stiftete gern einen zweiten Buchgutschein, denn Leni Nowatzki (Grundschule Niendorfer Straße) und Michelle Chen (Grundschule Harksheide-Nord) zeigten sich sowohl in dem von ihnen selbst ausgewählten und vorbereiteten Text als auch in dem Fremdtext gleichauf.  Sowohl  in der Lesetechnik, der Textgestaltung und dem Textverständnis überzeugten die beiden Schülerinnen auf hohem Niveau.
Insgesamt waren zwölf Schüler (vier Jungen und acht Mädchen) als Sieger ihrer Schulwettbewerbe in der Stadtbücherei Norderstedt-Mitte angetreten und lasen alle auf hohem Niveau  aus ihren Kinderbüchern vor. Mit viel Engagement, gutem Textverständnis, ohne dabei ins schauspielerische abzugleiten. Die Jury sah nach dem ersten Durchgang  der selbst gewählten Texte   einige sehr gute Darbietungen.
 Die Spreu trennt sich vom Weizen bei diesem Vorlesewettbewerb gern in der zweiten Runde, in der Organisatorin Christina Gerisch, Leiterin der Kinderbücherei,  den Schülern einen unbekannten Text vorlegt, meist eine Neuerscheinung aus den jüngsten Tagen. Doch auch hier zeigten die Schüler ihr ganzes Können, als sie nacheinander Passagen aus  Anna Böhms „Emmi und das Einschwein“ vortrugen.
Verlierer gibt es bei diesem Wettbewerb  nicht, nur Sieger und zweite Sieger, die alle auch eine Auszeichnung erhalten. Die  Siegerinnen Leni Nowatzki und Michelle Chen vertreten Norderstedt nun beim Kreisentscheid.
Der Jury gehörten außer Wolfgang Dellke noch   die beiden Vorjahressieger Benjamin Mende  und Josephine  Bünning, Ute Koß (Grundschule Pellwormstraße), Renate Eick (Lessing-Gymnasium), Bernd-Olaf Struppek (Pressesprecher Stadt Norderstedt)  und Bert Langbehn (Redaktionsleiter HEIMATSPIEGEL) an.

 

„Buten vör de Döör“ – en groot

28. März

Wolfgang Borchert sien eenzig Theaterstück „Draußen vor der Tür“, wat he egentlich as Höörspeel schreven hett, hebbt Regisseur Ingo Putz un Dramaturgin Cornelia Ehlers as glückt Nakriegsdrama op de lütte Studio-Bühn vun‘t Ohnsorg-Theater bröcht.
Wolfgang Borchert, schwoor krank ut den Krieg torüchkamen, hett dat Stück in man blots een Week schreven un is enen Dag för de Ur-Opföhrung in de Hamburger Kammerspiele storven. Cornelia Ehlers hett dat för de lütt Studio-Bühn bearbeidt – för dree Schauspelers – man se hett ok – övertügend – neven de plattdüütsche Spraak Hochdüütsch mit inbunnen.
Holger Dexne is de Kriegsheimkehrer Beckmann, de den Tokieker un Tohörer deep angriepen deit. He liggt dor ünner enen Hupen Matratzen begraben un will blots noch pennen. Mit en kaputt Been is he na Hamborg torüchkamen, man sien Fru hett em de Döör vör de Nees tohaut – he weer buten un dat mallöört em jümmers wedder. Nüms will em hebben. Nüms luert op em? Man doch – de Elv. Aver de smitt em ok wedder rut.
Holger Dexne is en groot Glücksfall as Beckmann. He steiht dor mit wiet opreten bang Ogen, mit en Stimm, de sien Wehdaag rut schriegen deit un denn doch wedder liesen Höpen op dat Leven vun sik gifft. Man ok de beiden annern Schauspelers röögt deep an. Birte Kretschmer is de Elv, de em nich hebben will. De junge Fru, de wat mit em anfangen will. De Fru vun den Oberst – in all Rullen, mal op Hoch-, mal op Plattdüütsch, övertüügt se. So ok Oskar Ketelhut. Mal is he Gott, mal de Elv, mal en Oberst, de em böös tosetten deit. Wunnerbor, op Hochdüütsch, is he as Kabarettdirektor mit dree Brillen jümmers togang, vun de he Beckmann, de nich mehr richtig kieken kann, keeneen afgeven will. De em letztendlich ok buten vör de Döör stahn lett.
Beckmann kann un mag nich mehr – he is wiss un wohrhaftig „buten vör de Döör“! Cornelia Ehlers un Ingo Putz is dat man eenmal goot glückt – in de eenfach, aver övertügend Matratzenkuliss vun Marie Labsch – dat groot Schauspeel Kontuur to geven. Beide Spraken – Hoch- un Plattdüütsch – gaht een in de anner över. To‘n Sluss weer dat lang still, bet de Tokiekers, de deep angrepen weern, groten un langen Applaus vun sik geven.
En wunnerbor Inszeneeren – dat mutt een sik ankieken un anhöörn– Dorto passt so fein Wolfgang Borchert sien lütt Gedicht:
 „Ich möchte Leuchtturm sein in Nacht und Wind – für Dorsch und Stint – für jedes Boot – und bin doch selbst ein Schiff in Not!“
Speelt warrt dat bet hen to‘n 26. April op de Studio-Bühn vun‘t Ohnsorg-Theater.

         Christa Heise-Batt