Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Neuer Lebensraum für Tiere

24. Januar

Zauneidechse Foto: pmi

Kreis Segeberg (pmi/rug) Magere und gleichzeitig feuchte Wiesen gepaart mit sandigen, offenem Boden gehören zu den Raritäten in der intensiv genutzten Kulturlandschaft Schleswig-Holsteins. Diesem Trend steuert die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein jetzt mit schwerem Gerät im Stiftungsland an der Brokenlander Au bei Hasenkrug, Kreis Segeberg, entgegen.
Mit schwerem Gerät sind die Vielfaltschützer ab Montag, 22. Januar, sechs Wochen auf dem 52 Hektar großen Flächenkomplex unterwegs, um zehn neue Teiche für Amphibien anzulegen, bereits bestehende Gewässer zu sanieren und Senken zu vernässen. Hier sollen künftig Knoblauchkröten ihren Nachwuchs aufziehen können. Mit dem anfallenden Aushub – überwiegend sandiges Substrat – werden dringend benötigten Lebensräume für europaweit geschützte Zauneidechsen angelegt. „Diese sandigen Bereiche, garniert mit Steinen und Findlingen, brauchen die Amphibien zum Sonnen. Nur so kommen auf sie Betriebstemperatur, um auf Jagd nach Insekten zu gehen“, sagt der Biologe Moritz Ott, Maßnahmenmanager der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein. Der sandige Rohboden wird gleichzeitig von den Knoblauchkröten als Landlebensraum genutzt.
Abschließend wird das Gelände eingezäunt und extensiv beweidet, damit es nicht zuwächst.
„Diese Wilde Weide ist dann auch bestens als Brutrevier für Rebhühner geeignet. Ihr Bestand ist in Schleswig-Holstein seit Jahren rückläufig. Außerdem wird Fauna und Flora ein weiterer Trittstein in Richtung der an der A 7 im Bau befindlichen Grünbrücke Brokenlande geboten,“ sagt Ott.

 

Der Jumping Point macht

24. Januar

Hurra, Geburtstagfeiern macht im Jumping Point gleich doppelt so viel Spaß. Foto: pat

Quickborn (pat) Wer seinem Kind einen ganz besonderen Geburtstag schenken möchte, ist im Jumping Point genau richtig: Hier können die Kleinen mit ihren Freunden nach Herzenslust hüpfen, springen und herumtoben, denn auf über 1 500 Quadratmetern Fläche warten zahlreiche Trampoline darauf ausprobiert zu werden.
Natürlich bietet der auf Geburtstage spezialisierte Jumping Point auch das entsprechende Rahmenprogramm für die perfekte Kinderparty.
Von kostenlosen Einladungskarten, über die einfache Online-Buchung, bis hin zum festlich geschmückten Geburtstagstisch, ist alles möglich. „Wir sind einer der preiswertesten und besten Ausrichter für Kindergeburtstage“, erklärt der Betriebsleiter „Gabriel“, der gern auch die individuellen Wünsche seiner kleinen Besucher erfüllt.
Außerdem gibt es drei verschiedene Geburtstagspakete, aus denen Eltern wählen können: „Jump Basic“ beinhaltet 90 Minuten Sprungzeit, einen gedeckten Tisch, gratis Socken und Slush-Eis für die kleinen Gäste. Beim „Jump´n Eat“ gibt es neben derselben Sprungzeit, dem gedeckten Tisch und den kostenfreien Socken auch noch eine Getränke-Flat plus Pizza oder Pommes Frites mit Chicken Nuggets.
„Das „VIP Jump“-Angebot besteht aus 120 Minuten Springzeit, einem gedeckten Partytisch, einem separaten VIP-Raum sowie Socken, Essen, Eis und einer Überraschung für das Geburtstagskind. Übrigens: Speisen und Getränke dürfen auch mitgebracht und kostenfrei verzehrt werden.
Kontakt:  Jumping Point, im Harksheider Weg 226, geöffnet Montag bis Donnerstag von 15 bis 19 Uhr, Freitag von 15 bis 21 Uhr, Sonnabend  11 bis 21 Uhr sowie Sonntag von 11 bis 19 Uhr. Telefon: 04106/ 6 27 56 80;  Infos im Internet:  www.jumping-point.com

 

Da freut sich die Haselmaus!

24. Januar

Nutznießer der Aktion: Die Haselmaus – Tier des Jahres 2017. Foto: Miroslav Hlavko

Kreis Segeberg (rug) Im Stiftungsland in Neversdorf, Kreis Segeberg, haben die Vielfaltschützer der Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein – Tochterunternehmen der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein – ihrem sieben Hektar großes Ökokonto einen fast 500 Meter langen Knick neu angelegt.
Insgesamt 920 Setzlinge heimischer Gehölze, wie Haselnuss, Schlehe, Brombeere, Stieleiche und Spitzahorn sind dabei in die Erde gekommen.
Nutznießer der Aktion: Die Haselmaus – Tier des Jahres 2017. Die europaweit geschützte Maus ist eigentlich gar keine Maus, sie gehört, wie ihr enger Verwandter der Siebenschläfer, zu den Bilchen oder Schläfern. Der Name ist Programm: Sieben Monaten im Jahr wird gepooft! Was der kleine Nager dann im Sommer unbedingt braucht, um fit zu bleiben, sind intakte Knicks und Waldränder. Denn anders als Feld- oder Hausmaus ist die Haselmaus bei der Nahrungssuche so gut wie nie am Boden zu finden.
Die Ausgleichsagentur setzt sich zusammen mit der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein seit vielen Jahren für den kleinen Knickbewohner ein. In verschiedenen Projekten wurden Lebensräume miteinander vernetzt, artenreiche Knicks angelegt und breite Waldränder geschaffen. Nur durch den bunten Mix aus verschiedenen Bäumen und Gehölzen finden die kleinen Säugetiere ausreichend Früchte, Samen, Blütenknospen und Insekten, um sich und ihren Nachwuchs zu versorgen. Allein in den vergangenen zwei Jahren hat die Stiftung Naturschutz 2 500 Meter artenreichen Knick und 140 000 Quadratmeter neuen Naturwald gepflanzt.
Knicks gehören zu den prägenden Landschaftselementen in Schleswig-Holstein. Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, darunter auch viele gefährdete Arten wie das Tier des Jahres 2017, die Haselmaus. Gleichzeitig sind die Knicks auch Leitlinien für die Wanderung von Tieren, wie Rothirsch und Fledermaus.
Mit einer Spende können Naturliebhaber zum Überleben der Haselmaus beitragen. 48 Euro kostet es beispielsweise die Stiftung Naturschutz zehn Quadratmeter Hasel-mauswald zu pflanzen. Weitere Spendeninfos unter www.stiftungsland.de.

 

Kodokan startet ins Jubiläumsjahr

24. Januar

Kodokan war Gastgeber der Ju Jutsu-Landesmeisterschaften. Foto: meg

Norderstedt (meg) 30 Jahre Kodokan Norderstedt! Diesen runden Geburtstag will der Verein für Selbstverteidigung und Kampfsport im November groß feiern. Dann vielleicht schon im neuen Dojo. Auf dem Gelände des Tennisclubs am Falkenberg soll in diesem Jahr noch mit dem Bau einer neuen 3-Feld-Sporthalle begonnen werden, die für Kodokan auch ein eigenes Dojo vorsieht.
Die Feierlichkeiten des Vereins begannen aber schon am vergangenen Wochenende in der Falkenberghalle mit den Landeseinzelmeisterschaften von Schleswig-Holstein im Ju Jutsu für die Altersklassen U12 bis U21. „Für die ganz Jungen geht es erstmal darum, Turniererfahrungen zu sammeln. Für viele ist es der erste Wettkampf außerhalb des Trainings und vor Publikum. Ab der U 15 zählen die Ergebnisse dann auch schon als Qualifikation für die Norddeutschen Meisterschaften am 28. April in der Moorbekhalle“, verrät Kodokan-Gründer und Trainer Stefan Jacobs, der ganz nebenbei auch noch Leistungssport-Referent in Sachen Ju Jutsu von Schleswig-Holstein ist. 
50 Teilnehmer aus fünf Vereinen hatten den Weg nach Norderstedt gefunden. Rund zwei Drittel davon stellte Gastgeber Kodokan. Die Jüngsten sind in den Jahren 2007 und 2008 geboren. Stefan Jacobs weiß worauf es in diesem Alter ankommt: „Wir wollen halt sehen wo unser Nachwuchs steht. Sie sollen lernen mit dem Turnierstress umzugehen und auch einmal ihre Ängste überwinden. Wichtig ist uns aber auch, dass immer fair gekämpft wird.“ Aber auch erfolgreich: Kodokan gewann den Medaillenspiegel mit elf ersten, acht zweiten und sieben dritten Plätzen vor dem Möllner SV (0/2/3), TSV Ratekau (0/1/0) und dem Sochin Dojo (0/0/2). Die Goldmedaillen für Kodokan gewannen Philippe Kimtis (-77kg), Tom Wendeborn (-85kg), Angelika Plitt (-62kg), Maximilian Lüth (-81kg), Malon Stahlhuth (-41kg), Marcel Said (-50kg), Constantin Lüth (-34kg), Jule Jacobs (-41kg) und Nieke Südbrock (-34kg). Außerdem gewannen Philippe Kimtis und Maximilian Lüth auch noch in der Ne-Waza-Kategorie (Bodenkampf) Gold. Schon am 10./11. Februar steigt mit den Kodokan-Open das nächste Highlight des Vereins. In der Moorbekhalle werden  mehrere hundert Athleten aus  sechs Nationen vertreten sein.
 Die Landeseinzelmeisterschaften waren jedenfalls schon mal ein guter Start ins Jubiläumsjahr.

 

Bürgerpreis 2017 für Förderverein

24. Januar

Norderstedt (cb) l600 Besucher nutzen am vergangenen Sonntag den traditionellen Neujahrsempfang der Stadt Norderstedt für erste persönliche Impressionen von der Oberbürgermeisterin und ließen sich von Elke Christina Roeder auf eine gedankliche Zeitreise in die Zukunft mitnehmen.
Dazu zähle die Ausweitung digitaler Dienste im Rathaus, Präsenz der Stadt in sozialen Medien sowie regelmäßige Bürger-Sprechstunden bei der Oberbürgermeisterin. „Kommen wir in direktem Austausch in einen Dialog, um die Herausforderungen unserer Stadt anzugehen“, sagte Elke Christina Roeder und forderte die Zuhörer auf: „Interessieren Sie sich für Ihre Stadt, engagieren Sie sich, bringen Sie Ideen ein und denken auch mal ‚frech’ in die Zukunft.“
Zum Thema Stadtentwicklung sagte sie: „Wachstum um jeden Preis wird es nicht geben – das gilt für den Wirtschaftsstandort als auch für den Wohnort. Die Lebensqualität muss erhalten oder sogar ausgedehnt werden. Das nenne ich ‚Flair’ und daher hat bedarfsgerechte Wohnraumversorgung oberste Priorität.“ Die Oberbürgermeisterin strebt die Gründung eines lokalen Bündnisses aus öffentlichen und privaten Wohnungsunternehmen an, die verbindlich zusammenarbeiten sollen, ohne die grüne Infrastruktur aus den Augen zu verlieren, die unabdingbar zur Identität Norderstedt gehöre.
Stadtpräsidentin Kathrin Oehme überreichte den mit 1 000 Euro dotierten Bürgerpreis 2017 an den Förderverein des Feuerwehrmuseums. Seit 1987 kümmern sich 340 Mitglieder ehrenamtlich um die Pflege und Restaurierung geschichtlich wertvoller Exponate. Durch ihre Arbeit hat sich das Museum zum Publikumsmagneten entwickelt und ist mit 25 000 Besuchern pro Jahr die Nummer eins in Deutschland. 

Stadtpräsidentin Kathrin Oehme übergibt den Bürgerpreis 2017 an den Förderverein des Feuerwehrmuseums, vertreten durch Dr. Hajo Brandenburg (l.), Volker Heins und Bernd Rave. Foto: cbl

 

Traditionell großer Andrang

10. Januar

Katrin Fedrowitz begrüßt Neumitglied Betty Weiß. Insgesamt traten 37 Mitglieder seit Januar 2017 neu in die SPD ein. Foto: blb

Norderstedt (blb) „Wegen Überfüllung geschlossen“, hätte SPD-Ortsvorsitzende Katrin Fedrowitz beim Neujahrsempfang der Norderstedter Genossen am SPD Podium in der Ochsenzoller Straße anschreiben lassen können. In Wahrheit freute sich Fedrowitz natürlich über jeden Besucher beim traditionell ersten Norderstedter Neujahrsempfang. Die Gäste kamen aus vielen Ortsverbänden wie aus Elmshorn, Tangstedt, Kiel, Bad Segeberg und aus dem benachbarten Langenhorn sowie aus den Norderstedter Vereinen und Parteien.
Katrin Fedrowitz begrüßte besonders Sybille Hahn als Stellvertretende Stadtpräsidentin sowie die neue Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder unter den Gästen – zwei Tage vor ihrer Vereidigung, die am Dienstagabend stattfand.
Fedrowitz ging in ihrer Neujahrsansprache auf die kräftezehrenden Wahlkämpfe ein, die nicht nur ihre Genossen in der SPD im abgelaufenen Wahljahr 2017 bis an die Grenze der Erschöpfung gebracht hatten – manche auch darüber hinaus. Umso weniger Verständnis zeigte die Ortsvorsitzende für die ernüchternd geringe Wahlbeteiligung, besonders bei der OB-Wahl und hofft nun, dass  bei der in diesem Jahr anstehenden Kommunalwahl am 6. Mai mehr Bürger als 2013 beteiligen, als nur 38,7 Prozent an die Urne gingen. „Immerhin machen wir Kommunalpolitik  als Hobby  und aus Freude, wofür wir kein Geld verdienen und  gehen nebenbei unserer Arbeit  und unseren familiären Verpflichtungen nach“, sagte Fedrowitz.
Als Themen für den Kommunalwahlkampf schreibt  Fedrowitz unter anderem das neue Bildungshaus in Garstedt, das Dauerthema „bezahlbares Wohnen“, Neubau von Kitas und die von der Landesregierung geplante   Streichung der Anliegerbeiträge beim kommunalen Straßenbau auf die Agenda.
Skeptisch, aber auch gespannt,  blickt die Norderstedter Ortsvorsitzende  nach Berlin, wo CDU und SPD eine Neuauflage der Großen Koalition sondieren: „Nach vier Jahren ist nicht viel an Gemeinsamkeiten übrig. Wenn es gelingt, müssen die gemeinsamen Projekte das Land  wirklich voranbringen“, so Fedrowitz.

 

„Wilde Zeiten“ im Stadtmuseum

10. Januar

Die Ausstellung „Wilde Zeiten“ beginnt am Donnerstag, 11. Januar, mit einer Vernissage. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Anlässlich der Ausstellung „Wilde Zeiten“ mit Fotografien von Günter Zint haben Dr. Marlen von Xylander, Stadtarchiv und die Kulturvermittlerinnen Kreis Segeberg, Silke Ahrens-Rapude und Birgit Bornemann mit Claudia Rüdiger das Schülerprojekt „Wilde Zeiten heute“ erarbeitet.
Die Ausstellung „Wilde Zeiten“ von Günter Zint umfasst dokumentarische Schwarz-Weiß-Fotos der 68-er Jahre bis zum Jahr 1992, die auf der Straße entstanden sind. Für Günter Zint gilt „Ran ans Motiv“, was für ihn auch heißt: Sich einmischen in die Zeitläufe. In einer Sonderausstellung möchte das Stadtmuseum zeigen, wie die „Wilden Zeiten heute“ aus Schülersicht aussehen beziehungsweise erlebt werden.
Dazu sind Norderstedter Schüler und Schülerinnen der 7. und 8. Klasse der FotoKunst AG und der Keramik AG der Willy-Brandt-Schule und des Theater Life eingeladen worden, sich mit dem aktuellen Zeitgeschehen auseinanderzusetzen.
Die Schüler haben an einer Führung mit Günter Zint durch die Fotoausstellung teilgenommen und das Thema im AG-Unterricht weiter vertieft. Wie wird das Zeitgeschehen heute empfunden, beziehungsweise gesehen? Was ist überhaupt „wild“? Die Ausstellungsstücke zeigen ihre Sicht auf die „Wilden Zeiten heute“.
Das Vorhaben ist von der Kulturstiftung Norderstedt und im Rahmen des Projekts „Schule trifft Kultur – Kultur trifft Schule“ der Mercator-Stiftung gefördert worden.
Die Vernissage der Schülersonderausstellung findet am Donnerstag,  11. Januar, um 19 Uhr  mit musikalischer Untermalung von Marit Leste (Gesang) und Rainer Lankau (Korrepetition) statt. Jugendliche des Theater Life spielen Szenen aus dem Theaterstück „Oh de Tolet“.
Infos unter www.kulturvermittler-kreis-segeberg.de

 

Immobilienmesse home²:

10. Januar

Auch neue Küchentrends sind auf der Messe zu sehen. Foto: Stephan Wallocha

Hamburg (pmi/rug)  Gesund leben liegt im Trend: Wir achten auf gesunde Ernährung, treiben regelmäßig Sport, machen Car-Sharing und kaufen Kleidung aus fair gehandelter Baumwolle – doch wie wohnen wir? Gerade für Menschen, die unter Allergien oder chronischen Erkrankungen leiden, ist es nicht unerheblich, mit welchen Stoffen sie sich umgeben. Aber auch viele andere, die bewusst leben wollen, machen sich Gedanken über die Auswirkungen von Baustoffen auf das Wohlbefinden innerhalb der eigenen vier Wände.
Darüber hinaus rückt in Zeiten des Klimaschutzes auch die Nachhaltigkeit einer Immobilie immer mehr ins Blickfeld von Bauherren. Dabei reichen die Möglichkeiten vom kompletten Hausbau in Massivholzbauweise über Einzelmaßnahmen wie Bodengestaltung und Wandfarben bis hin zu verschiedenen Putzen und Dämmstoffen für Dach, Wand und Untergrund.
 Die home² ermöglicht Interessierten vom 26. bis 28. Januar 2018 auf dem Hamburger Messegelände umfassende Einblicke, kompetente Beratung und präsentiert ganzheitliche Ansätze für ökologisches Bauen und gesundes Wohnen.
Die Auswahl an möglichen Bauweisen und Materialien ist riesig. Im Fokus vieler Häuslebauer stehen nicht nur der Baustil, sondern auch die verwendeten Materialien sowie die Nachhaltigkeit der eigenen Immobilie.
 Die Bauweise in Vollholz kommt durch die nicht vorhandene Schadstoffbelastung und die Hausstaubreduktion vor allem Allergikern zugute. Weitere Vorteile des „Holz100-Systems“ aus 100 Prozent Holz sind sehr gute Wärmedämmwerte und damit geringe laufende Energiekosten sowie Schallschutz.  Das besondere Wohlfühlklima solcher Massivholzhäuser und ihre positiven Auswirkungen auf die Gesundheit wissen Bauherren auf der ganzen Welt zu schätzen.
Im Forum Biologisch Bauen zeigt die home²   viele weitere nachhaltige Produkte und Konzepte. Ergänzt wird das Ausstellungsangebot durch ein umfangreiches Rahmenprogramm, Sonderschauen und verschiedenen Publikumsattraktionen. In den Sonderschauen greift die home² aktuelle Entwicklungen und Zukunftsthemen der Immobilienbranche auf, wie beispielsweise altersgerecht Modernisieren. In den Foren informieren Experten über Trends und aktuelle Themen aus den Bereichen Finanzen und Recht, Smart Home, Sicherheit und Einbruchschutz sowie den eigenen Garten.
Zusammen mit der konkreten Beratung und der Möglichkeit des direkten Produktvergleiches ist die Messe unter der Schirmherrschaft von Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt, Präses der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, eine einzigartige Plattform für alle Immobilieninteressierte und -besitzer.
Weitere Informationen zur home² finden Sie unter www.home-messe.de.

 

TuRa gelingt der Hallen-Hattrick

10. Januar

TuRa Harksheide gewann schon zum dritten Mal in Folge den „Stadtwerke-Cup“. Foto: meg

Norderstedt (meg)  Die Landesliga-Fußballer von TuRa Harksheide  gewannen zum dritten Mal in Folge das Hallenturnier des Glashütter SV um den „3. Stadtwerke-Norderstedt-Cup“ und sicherten sich neben dem Wanderpokal auch noch 150 Euro Siegprämie. Im Finale setzte sich TuRa mit 2:1 gegen den GSV durch.
Für die Harksheider um Neu-Trainer Jörg Schwarzer war es  der einzige Auftritt in der Halle für diesen Winter. „Für uns war daher auch die oberste Prämisse, dass wir mit allen Spielern  gesund vom Feld gehen. Ich bin eigentlich kein Fan von Hallenturnieren. Auch wenn ich vor ein paar Jahren mit dem TuS Hartenholm ja sogar das Hallenmasters in Kiel gewonnen habe. Die Angst vor Verletzungen ist aber einfach zu groß“, erklärte Jörg Schwarzer, der am 22. Januar wieder mit dem Training beginnen wird.
Die Vorrunde überstand TuRa als Gruppenerster schadlos. Siege gab es gegen den Glashütter SV II (3:0), TuS Berne II (2:1) und BU II (4:1). Hinzu kam noch ein 1:1 gegen SCALA II. Im Halbfinale setzte sich TuRa dann mit 3:1 gegen den Duvenstedter SV durch.
In Vorrundengruppe A ging es spannender zu.  Gastgeber Glashütter SV landete mit neun Punkten auf Platz eins vor dem Duvenstedter SV (7) und dem SC Victoria II (7). Der GSV feierte Siege gegen den SC Urania (2:1), SC Victoria II (2:1) und den SC Sperber (5:0). Eine 2:5-Niederlage gab es gegen Duvenstedt. Im Halbfinale gewann der GSV anschließend gegen SCALA II mit 8:7 nach Neunmeterschießen. So kam es zum Traumfinale der beiden Norderstedter Klubs TuRa gegen GSV. In diesem unterlief  Glashüttes Daniel Haase dann ausgerechnet ein Eigentor zum 0:1. Sein Kollege Jonas Drescher traf per toller Volleyabnahme nach einem Eckball zum 1:1. Dren Hoti bescherte TuRa schließlich mit seinem Treffer zum 2:1 den Turniersieg. Im Finale kam es auch zum Bruderduell zwischen GSV-Keeper Julian „Major“ Hermeneit und TuRas Kevin Hermeneit, der früher beim GSV gespielt hat: „Wir haben uns dieses Finale gewünscht. Deswegen habe ich auch so gezittert, dass der GSV das Neunmeterschießen im Halbfinale gewinnt. Ich hätte allerdings schon gern ein Tor gegen meinen Bruder erzielt. Einmal hatte ich die Chance dazu. Den hat er aber gut gehalten“, lobte Kevin Julian. Nicht nur auf dem Parkett, auch am Rande der Bande war wieder so einiges los:
Alter Bekannter: TuRa Harksheide präsentierte im Schulzentrum-Süd seinen ersten und einzigen Winterneuzugang. Dabei handelt es sich aber um einen alten Bekannten. Christian Meier (28) kehrt nach einem Gastspiel beim HSV 5 zurück und soll in der Abwehr die Lücke, die Malte Carolus (Australien-Aufenthalt) hinterlässt, schließen. In der Halle war Meier, Sohn von TuRa-Fußballchef Bernd Meier, aber nur in zivil dabei.
Faire Spiele: „Das war ein überragend faires Turnier. Es gab keine Auseinandersetzungen oder Rudelbildungen. Am liebsten würden wir alle gleich wieder fürs nächste Jahr einladen“, schmunzelte GSV-Trainer Peter Roggensack.
Gute Laune: Die Jungs vom GSV hatten auch abseits des Parketts alles im Griff. Turnierleiter Björn Schuhmann und seine Crew um Jan-Niklas Reese und Timo Wismann sorgten für eine tolle Stimmung in der Halle.
Starke Batterie: TuRa-Ligamanager Philipp Penkwitt wollte sich öffentlich noch nicht zu den Turbulenzen der vergangenen Monate mit zwei Trainerwechseln bei seiner Mannschaft äußern. „Dazu werde ich in ein paar Wochen ein Statement abgeben“, verkündete Penkwitt, der aber gleich mehrfach per Hallenmikro ausgerufen wurde: an seinem Wagen brannte das Licht. Die Batterie hat aber gehalten.
Neuer Vertrag? Peter Roggensack, Trainer der 1. Herren des GSV, freut sich auf den Trainingsstart am 24. Januar. Dann will er mit seiner Mannschaft Platz zwei in der Kreisliga angreifen, der mit Glück den Aufstieg in die Bezirksliga bedeuten könnte. Wie es mit ihm dann weiter geht, ist offen. „Wir haben noch keine Gespräche geführt. Mir macht es aber eine Menge Spaß mit den Jungs. Die Entscheidung trifft jedoch der Verein“, so Roggensack.
Nasse Halle: Plötzlich musste das Spiel um Platz 3 unterbrochen werden. Auf dem Hallenboden hatte sich eine große Wasserpfütze gebildet. Decke undicht? Nach einer kurzen Wischphase ging es aber auf trockenem Parkett weiter.

 

Der OB-Schreibtisch im

10. Januar

Norderstedt (blb) Der Schreibtisch des Verwaltungschefs im Norderstedter Rathaus ist seit heute wieder besetzt. Gestern wurde die im November per Stichwahl neu gewählte Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder im Rahmen der Stadtvertretersitzung feierlich vereidigt. Danach ging es für die neue Chefin von rund 1 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu einer kleinen Feier im Familienkreise. Heute steht dann ein Rundgang durchs Rathaus gemeinsam mit Amtsleiter Hauke Borchardt auf dem Programm. „Ich möchte mich natürlich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern persönlich vorstellen“, sagte Roeder, die mit einer gewissen Vorfreude auf ihren Amtsantritt blickte.
Die Tage  und Wochen nach der Wahl waren für die neue Oberbürgermeisterin einigermaßen anstrengend, da noch Projekte ihrer bisherigen Berufstätigkeit als Unternehmensberaterin  abzuschließen beziehungsweise weiterzugeben waren. Parallel dazu lief die Suche nach einem Haus mit kleinem Garten in Norderstedt, die sich auch für  eine Verwaltungschefin schwierig gestaltet. „Ich beneide niemanden, der in Norderstedt eine Wohnung sucht“, sagt Roeder nach ersten Kontakten mit Immobilienmaklern.
 Roeder verbrachte dann ruhige Weihnachtsfeiertage und tankte über den Jahreswechsel fünf Tage Kraft bei einem Kurzurlaub auf den Kanarischen Inseln. Ihren ersten offoziellen Auftritt als Oberbürgermeisterin absolviert Roeder heute Abend beim Neunjahsempfang der Deutschen Bank am Schmuggelstieg.
In ihrem Büro im Rathaus will Elke Christina Roeder vorerst keine großen Veränderungen vornehmen. Ihr Amtsvorgänger Hans-Joachim Grote hat seine Bilder mitgenommen. „Ansonsten ist das Büro ausreichend eingerichtet“, findet Roeder, das andere Themen wichtiger sind. Zum Beispiel die genaue Einsicht in die aktuellen Vorgänge der Stadt. Erste Gespräche mit Erstem Stadtrat Thomas Bosse und Zweiter Stadträtin Anette Reinders hat sie bereits geführt.
Mit Blick auf die   Kommunalwahl am 6. Mai zeigt sich Roder optimistisch, dass ihre Partei, die SPD, den Rückenwind aus der OB-Wahl mitnimmt und ein gutes Ergebnis erzielen werde. Sie betont allerdings, dass sie als Verwaltungschefin allen Norderstedter Parteien  offen gegenüber stehe.

Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder bezieht heute offiziell ihr Büro im dritten Stock des Norderstedter Rathauses. Foto: blb

 

SPD lädt zum ersten

03. Januar

Ortsvorsitzende Katrin Fedrowitz lädt zum Neujahrsempfang der Genossen ein. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Der erste Sonntag im neuen Jahr, also der  7. Januar, ist ein Pflichttermin für die Sozialdemokraten. Hier laden sie traditionell um 11 Uhr zum Neujahrsempfang in ihre Räume in der Ochsenzoller Straße 116.
„Auf unserem öffentlichen Empfang treffen sich die Norderstedter Kommunalpolitiker in der Regel das erste Mal im neuen Jahr. Sie beenden damit die sitzungsfreie Zeit zwischen den Jahren und kehren in das Tagesgeschäft der Politik zurück“, erklärt die SPD Ortsvereinsvorsitzende Katrin Fedrowitz.
Auf das neue Jahr wird mit Bürgerinnen und Bürgern, aber auch mit vielen Gästen aus der Kommunalpolitik in Norderstedt, dem Kreis Segeberg und den benachbarten Gemeinden angestoßen. Natürlich sind auch die  Vertreter aus Vereinen und Verbänden sowie den Kirchen   eingeladen.
„Nach einem Jahr mit drei Wahlkämpfen waren die Weihnachtsferien eine willkommene  Auszeit für die ehrenamtlichen Politiker der Stadt“, räumt Fedrowitz ein. „In den nächsten Wochen stehen gleich die nächsten Entscheidungen bei uns an. Das Kommunalwahlprogramm wird beschlossen und im Anschluss die Liste der Direktkandidaten für die Kommunalwahl aufgestellt.“
Die Kommunalwahl findet am  6. Mai  statt. Hier haben die Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, die Politik vor Ort mit ihrer Stimme direkt zu beeinflussen. Die Kommunalpolitiker entscheiden dann unter anderem  über den Bau und die Sanierung von Straßen, Schulgebäuden, Sportstätten und Kitas in der Stadt Norderstedt beziehungsweise dem Kreis Segeberg. „Das sind genau die Themen, die uns Bürgerinnen und Bürger vor Ort wirklich unmittelbar betreffen. Deshalb sollte uns diese Wahl auch wichtig sein. Eine gute Wahlbeteiligung ist mit Sicherheit für alle Parteien und Wählervereinigungen vor Ort sehr wichtig. Sie wäre auch eine Wertschätzung für die Norderstedterinnen und Norderstedter, die in ihrer Freizeit viel Zeit genau in diese kommunalpolitische Arbeit investieren“, ergänzt Fedrowitz.

 

19. Norderstedter Neujahrskonzert

03. Januar

Foto: Musikschule Norderstedt

Norderstedt (rug) Am Freitag,  12. Januar 2018, findet ab 19.30 Uhr in der TriBühne Norderstedt, Rathausallee 50 das 19. Norderstedter Neujahrskonzert statt.
„Musikalisch beschwingt ins Neue Jahr“, unter diesem Motto laden der Rotary Club Norderstedt und die städtische Musikschule zum 19. Norderstedter Neujahrskonzert ein.
Den Auftakt bestreitet dieses Mal das Sinfonieorchester des Lessing-Gymnasiums (SOLG) unter der Leitung von Stefan Köttgen. Zu hören sein werden Werke von Barock bis Pop.
Im zweiten Teil treten das Norderstedter Sinfonieorchester unter der Leitung von Frank Engelke und der Polizeichor Hamburg von 1901 unter der Leitung von Kazuo Kanemaki mit bekannten Stücken aus Operette, Musical und Filmmusik auf. Bei diesem Benefizkonzert werden wieder  12 000 Euro  für die Musikarbeit an den allgemein bildenden Schulen und die Arbeit der Kulturstiftung Norderstedt ausgeschüttet werden. Durch das Programm führt Rüdiger George, Leiter der Musikschule.

Eintritt: 12 / 20  / 29 Euro, ermäßigt 6 / 10 / 14,50  Euro  (nur für Schüler/-innen) – Restkarten. Veranstalter ist die  Musikschule Norderstedt in Kooperation mit dem Rotary Club Norderstedt.

 

Feuer in Wohnheim für Flüchtlinge

03. Januar

Ein Silvesterböller war Ursache für die starke Rauchentwicklung in der Flüchtlingsunterkunft. Foto: büh

Norderstedt (büh) In einem Wohnheim für Flüchtlinge in der Oadby-and-Wigston-Straße ist am Sonnabendabend   ein Feuer ausgebrochen, bei dem glücklicherweise keine Menschen zu Schaden kamen.
Gegen 20.10 Uhr wurden die Einsatzkräfte zum provisorischen Containerdorf gerufen, wo bereits Rauchmelder piepten. Rauch hatte sich im Erdgeschoss in einem verschlossen Bereich ausgebreitet. Als ein Bewohner die Waschküche geöffnet hatte, hatte sich der Rauch auch hierin ausgebreitet. Neben vermutlichem Papier eines Böllers fanden die Beamten auch eine kokelnde und brennende Isolierung, die zwischen den Container eingebracht wurde. Vermutlich hatte ein gezündeter Böller für die starke Rauchentwicklung gesorgt. Die Feuerwehr konnte das Kleinfeuer schnell löschen. Die Anwohner reagierten sehr freundlich, halfen der Feuerwehr. Jedoch war der betroffene Bereich nur für Mitarbeiter der Caritas zugänglich, die das Wohnheim leitet.
 Um an Brandherde heranzukommen und die Räume zu überprüfen, mussten daher auch Türen gewaltsam geöffnet werden.