Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Leitstelle West ist umgezogen

12. Juli

Stephan Bandlow (links) und Michael von Malottki sind stolz auf die neue KRLS West. Foto: kb

Elmshorn/Norderstedt (kb) Heller, komfortabler und moderner präsentiert sich die neue Kooperative Regionalleitstelle (KRLS) West. Da die alte Leitstelle, die auch für Norderstedt zuständig ist,  einige bauliche Mängel aufweist und sie aufgrund der stetig ansteigenden Notrufzahlen in Kürze an die Grenzen ihrer Kapazität gestoßen wäre, fiel 2015 der Startschuss zum Bau des neuen Gebäudes in direkter Nachbarschaft.
Am Freitag wurde die Annahmestelle für Notrufe sowie Alarmierung und Koordination von Rettungskräften und der Polizei offiziell eröffnet. In dem 22 Millionen Euro teuren Neubau werden die Leitstelle des Rettungsdienstes, der Feuerwehren, und des Katastrophenschutzes der Kreise Pinneberg, Steinburg und Dithmarschen gemeinsam mit der Leitstelle der Polizeidirektion Segeberg rund um die Uhr arbeiten. Im Neubau sind die Leitstellenräume für die Polizei und den so genannten kommunalen Bereich nur durch einen Flur getrennt.
In der KRLS nutzen nach wie vor  die Feuerwehr, die Polizei und der Rettungsdienst sowie auch der Katastrophenschutz gemeinsam einheitliche Technik, ihre Aufgaben erfüllen sie jedoch weiterhin getrennt voneinander. Viele  Innovationen und vor allem ein gemeinsames Einsatzleitsystem tragen – zum Nutzen des Bürgers – zur Effizienz der Arbeit von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst bei.  So gibt es alles, damit die Bürger die Hilfe  bekommen, die sie benötigen.
 Neben der Funktionalität stand beim Bau der Komfort im Vordergrund. „Die Mitarbeiter in der Leitstelle  haben einen diffizilen und anspruchsvollen Job, deswegen haben wir das Arbeitsumfeld so angenehm wie möglich gestaltet“, erklärt Stephan Bandlow, Leiter des kommunalen Teils, und Leitstellenführungsbeauftragter Michael von Malottki stellt bei all der technischen Finesse und den lichtdurchfluteten, modernen Räumen heraus: „Es sieht aus wie ein Prachtbau, ist aber ein reiner Funktionalbau.Die Raumgröße orientiert sich exakt an den jeweiligen Vorgaben und wir haben auch keine völlig freien Räume mehr.“

 

Auszeichnung für Stadtmuseum:

12. Juli

V. li. die Vorsitzende der Zertifizierungskommission Birgitt Fitschen, Marlen von Xylander (Stadtmuseum) und Sozialminister Heiner Garg. Foto: pmi/Martin Geist

Norderstedt (pmi) Sozialminister Dr. Heiner Garg hat in Glücksburg acht außerschulische Lernorte für ihre hohe Qualität in der Bildungsarbeit mit dem NUN-Zertifikat ausgezeichnet, darunter auch das Stadtmuseum Norderstedt. „Für mich bedeutet Nachhaltigkeit Respekt vor Mensch und Natur“, betont Minister   Garg bei der Übergabe. „Wir wollen dazu beitragen, diese Wertschätzung schon den Jüngsten zu vermitteln und auch Erwachsene immer wieder daran zu erinnern. Mein herzlicher Dank und mein Glückwunsch gelten den Beteiligten für die ausgezeichnete Arbeit. Sie tragen dazu bei, dass Nachhaltigkeit begreifbar und in der Praxis umsetzbar wird.“
Drei schleswig-holsteinische Einrichtungen erhielten das Zertifikat „Bildungseinrichtung für Nachhaltigkeit“ zum ersten Mal, fünf Institutionen wurden re-zertifiziert, darunter das Stadtmuseum Norderstedt, das diese Auszeichnung erstmals 2013 bekam. In der Laudatio sagte Heike Hackmann von der Zertifizierungskommission: „Seit 2013 bietet das Stadtmuseum seine Bildungsarbeit  für Nachhaltigkeit an. Es vermittelt viele soziale, kulturelle, ökologische und wirtschaftliche Zusammenhänge, die im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung stehen. Dabei bilden das Leben und die Geschichte der Stadt den roten Faden, an den wechselnde Ausstellungen, museumspädagogische Workshops, Angebote für Schulen, Ferienpassangebote und andere Projekte anknüpfen. Das Museum leistet damit einen Beitrag zur Identität und zum Selbstverständnis der Stadt und seiner BewohnerInnen.“
Die Zertifizierung wird von einer „BNE-Zertifizierungs-Kommission“ (BNE: Bildung für nachhaltige Entwicklung), bestehend aus Vertretern aus Landesregierung und Verbänden, Hochschulen und kirchlichen Einrichtungen ausgesprochen. Die Mitglieder werden vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) berufen. Die Kommission  spricht den drei Ministerien (Umwelt, Soziales und Bildung) Empfehlungen aus. Es folgt ein Verfahren der Qualitätsentwicklung des Angebots der außerschulischen Bildung im Rahmen einer Leitbildentwicklung.
Das Zertifikat gilt für fünf Jahre, eine Re-Zertifizierung ist möglich. Die für Kindertagesstätten, Schule und BNE zuständigen Ministerien haben mit Beginn der UN-Dekade BNE 2005 mit Verbänden das Zertifizierungsverfahren entwickelt, um gute außerschulische Bildungspartner als „Norddeutsch und nachhaltig“ (NUN) auszuzeichnen. Aktuell sind  46 Bildungspartner und -einrichtungen in Schleswig-Holstein NUN-zertifiziert.

 

Sieben auf einen Streich

12. Juli

Nach dem Prüfungsstress. Das SOS-Ausbildungsteam und seine jüngsten Erfolge v. li.  Renate Menski und Sabine Hoyer, Bianca, Susanne Schultz, Sandra, Lisa, Anna, Kim, Franziska, Klara, Frauke Morgenroth und Anika Lubs. Foto: pmi/SOS

Norderstedt (pmi) Die hauswirtschaftliche Ausbildung im SOS-Kinderdorf Harksheide freut sich über die erfolgreichen Abschlussprüfungen des nächsten Jahrgangs. Manchen jungen Menschen fällt der Zugang zum Arbeitsmarkt alles andere als leicht. Deshalb gibt es die hauswirtschaftliche Ausbildung im SOS-Kinderdorf Harksheide. Seit 1986 hat man dort weit über 100 junge Menschen ausgebildet und in Arbeit gebracht, die damit nicht mehr unbedingt gerechnet hatten. Jetzt sind sieben weitere dazu gekommen, von denen drei bereits einen Anschlussvertrag in der Tasche haben.
Das besondere an der Ausbildung bei SOS sei, so Sabine Hoyer, die die Hauswirtschaft leitet, die persönliche Note. „Wir gehen auf jeden intensiv ein und fördern ausgesprochen gezielt“. Am Ende stehe in der Regel nicht nur die erfolgreiche Abschlussprüfung, sondern auch gleich noch ein fester Arbeitsvertrag in einem Unternehmen der Umgebung. „Das wir gut vernetzt sind, kommt unseren Azubis nicht nur bei den Praktikumsphasen zu Gute“, so Hoyer.
Unter diesen Bedingungen sind die Prüfungen für jeden Jahrgang natürlich eine besondere Nervenbelastung, denn wer hätte schon erwartet, dass es mal soweit kommt. Sabine Hoyer kennt aber auch hierfür das Erfolgsrezept. „Wenn etwas gelingt, dann liegt das zu 80 Prozent an einer guten Vorbereitung“.

 

Jugend Brassband Quickborn

12. Juli

Die Jugend BRASSBAND Quickborn. Foto: pmi

Quickborn (pmi/rug) Die Saison der Jugend Brassband läuft kurz vor den Sommerferien auf Hochtouren. Nachdem die jungen Musiker vor zwei Wochen ein sehr erfolgreiches Dankeschön Konzert zur Verabschiedung ihres über 40 Jahre aktiven musikalischen Leiters Carsten Klindtwordt gegeben haben, waren sie am vergangenen Wochenende Teilnehmer beim großen Schützenausmarsch in Hannover. Dort war die Brassband zum ersten Mal musikalischer Vertreter Quickborns und erhielt viel Lob vom Veranstalter und vom Hannoveraner Publikum. 5 000 Musiker nahmen an dem 3,5 Kilometer langen Umzug teil, der jährlich 120 000 Zuschauer anzieht – eine wirklich beeindruckende Kulisse.
An diesem Wochenende geht es für drei Tage in die Partnerstadt Malchow nach Mecklenburg-Vorpommern zum großen Volksfest. Diese Konzertreise hat bereits Tradition und die Quickborner Musiker werden dort jedes Jahr von den Malchower Bürgern und den vielen Touristen herzlich empfangen.
Bereits kurz nach Ferienende geht es wieder auf Tour. Am letzten Wochenende im August ist die Jugend Brassband zum Blumenkorso nach Bad Ems eingeladen, um dort am von tausenden von Zuschauern gesäumten zweistündigen Umzug durch Bad Ems teilzunehmen. Fleißige Helfer schmücken  mit mehr als 1,5 Millionen Dahlien ca. 30 Motivwagen mit berühmten Bauwerken oder Figuren aus der Sagen-und Märchenwelt. Nach den Blumenkorsos in Pasadena (USA) und Nizza (Frankreich) gilt der in Bad Ems als der drittgrößte der Welt. Traditionell bildet er den Höhepunkt des Bartholomäusmarktes. Die knapp 40 Quickborner Jugendmusiker können wirklich stolz darauf sein, bei diesem imposanten Umzug dabei zu sein, denn nur wenige ausgewählte Musikgruppen dürfen diesen begleiten.
Wer selber gern Musik macht und bei dieser tollen Truppe und Gemeinschaft mitmachen möchte, sollte sich einfach einmal bei einen der Proben melden, die jeweils dienstags und freitags im DBG von 18 bis  20 Uhr stattfinden oder bei Heike Prieß unter 01 74/3 04 56 19 telefonisch melden.

 

Neue Ausstattung für das

12. Juli

Der Norderstedter „DRK-Nachwuchs“ freut sich mit Sparkassen-Filialleiter Mario Böhme sowie Nadeshda Kling, DRK-Gruppenleiterin (links), und Tanja Martens, JRK-Ortsgruppenleiterin (Mitte), über das neue Bärenhospital. Foto: pmi

Norderstedt (pmi/rug) Schon etwas länger spielten die Verantwortlichen des Jugendrotkreuzes in Norderstedt mit dem Gedanken, ein sogenanntes „Bärenhospital“ anzuschaffen. Ihre Motivation dabei ist, auf spielerische Art und Weise Kinder an das wichtige Thema „erste Hilfe“ und an die Rotkreuzarbeit heranzuführen.
 Doch dazu ist zunächst umfangreiches Material erforderlich: mindestens zwei große Teddybären, Decken oder Matten als Unterlage, Notruftrainer, Notrufhand, Zelt als Krankenhaus, Blutdruckmessgeräte, weißer Arztkittel. So ein „Wunschzettel“ kann ganz schön lang sein… Daher hatte sich das Jugendrotkreuz Norderstedt an der Aktion „30 000 Euro für 30 tolle Projekte in der Region“ von der Sparkasse Holstein beteiligt. Fünf Tage fieberten alle Kinder, Eltern und Ausbilder beim Online-Voting mit, bis feststand, dass der muntere DRK-Nachwuchs mit 1 530 von insgesamt 67 343 abgegebenen Stimmen zu den 30 Gewinnern von jeweils 1 000 Euro gehört.
Für Mario Böhme, Leiter der Filiale der Sparkasse Holstein in Norderstedt, Langenhorner Chaussee, war es eine große Freude, den Kindern anlässlich der Übergabe des Bärenhospital-Materials einen Besuch abzustatten: „Schön, dass wieder Norderstedter Institutionen unter den 30-für-30-Gewinnern sind. Gern unterstützen wir so wichtige Projekte wie das Bärenhospital.“
Begeistert waren auch Tanja Martens und Nadeshda Kling vom Jugendrotkreuz: „Wir danken allen Menschen, die online für uns und unseren Wunsch gevotet haben, und freuen uns sehr über unser neues Bärenhospital. Denn das soll unseren DRK-Kindern Selbstvertrauen geben und letztendlich auch der Unfallprävention dienen!“
Die Aktion „30 000 Euro für 30 tolle Projekte in der Region“ hatte die Sparkasse Holstein im Dezember 2017 aufgrund der stetig steigenden Resonanz bereits zum fünften Mal initiiert.

 

Erfolgreiche Absolventinnen

12. Juli

Die Absolventinnen zur Kindertagespflegeperson. Foto: Evangelische Familienbildung Norderstedt

Norderstedt (rug) Pünktlich zum Schuljahresende beendeten sechs Absolventinnen erfolgreich die Qualifikation zur Kindertagespflegeperson. Sie wird von der Evangelischen Familienbildung Norderstedt in Kooperation mit der Fachberatung Kindertagespflege (ehemals Tagespflege Norderstedt e.V.) angeboten.
Die Teilnehmerinnen haben sich innerhalb von elf Monaten, im Umfang von 160 Unterrichtsstunden und in einem Praktikum intensiv auf die selbstständige Tätigkeit als Kindertagespflegeperson vorbereitet. Schon bald können nun bis zu 30 neue, familienähnliche Betreuungsplätze für Kinder im Alter von 0 bis zirka drei Jahre in Norderstedt und Henstedt-Ulzburg bereitgestellt werden.
Und das ist gut so: Denn die Nachfrage nach Plätzen in der Kindertagesbetreuung ist derzeit so hoch wie nie zuvor. Viele weitere gute Kindertagespflegestellen werden dringend benötigt! Die Qualifikation ist auch geeignet für Quereinsteiger/-innen ins pädagogische Feld. Wesentliche Voraussetzung ist die Freude an der selbstständigen Arbeit, viel Empathie für die Kleinsten und ihre Eltern sowie große Lernlust.
Die nächste Qualifikation zur Kindertagespflegeperson für 2018/2019 startet am 25. August,  Anmeldeschluss ist der 15. August. Es sind noch freie Plätze vorhanden.
Bei Interesse bitte Kontaktaufnahme: Ev. Familienbildung Norderstedt, Fachberatung Kindertagespflege, Kirchenplatz 1, 22844 Norderstedt, Tel: 0 40/ 52 11 01 18, E-Mail: info(at)tagespflege-norderstedt.de, Internet: www.tagespflege-norderstedt.de

 

Ohlsdorfer Friedensfest 2018

12. Juli

Das Bombenopfer-Mahnmal bei Kapelle 13 im Osten des Ohlsdorfer Friedhofs ist einer der Veranstaltungsorte  des Friedensfestes in diesem Jahr. Foto: pmi

Hamburg-Ohlsdorf  (pmi) 1918. 1938. 10. 1933. 1943: Mit diesen Jahreszahlen markiert das diesjährige Ohlsdorfer Friedensfest die „runde“ Wiederkehr von Ereignisjahren: 1918 steht für das Ende des Ersten Weltkriegs, den Zusammenbruch des Wilhelminischen Deutschlands und die sich anschließende Revolution, 1933 für die 85 Jahre, die seit der nationalsozialistischen Machtergreifung vergangen sind, 1938 für die Reichspogromnacht, die 10 verweist das inzwischen zehnte Friedensfest, 1943 schließlich erinnert an den 75. Jahrestag der „Operation Gomorrha“.
Anknüpfend an diese Zahlen und Ereignisse sind die Themen des Friedensfestes die Revolutionsversuche, Friedensideen, demokratische Prinzipien (und ihre Gefährdung), Migration (und Fremdenhass), Menschenrechte (und ihre Missachtung), aber auch: Provokation von ganz Rechtsaußen und das Friedensfest als bisher erfolgreiche Antwort darauf. In diesem Jahr bietet es in der Zeit vom 21. Juli bis 5. August eine Vielzahl von Veranstaltungen rund um diese Themen, wie immer auf der Gräberfläche der Bombenopfer auf dem Friedhof Ohlsdorf.
Das Friedensfest wird gefördert durch die BASFI (Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration).
Das vollständige Programm gibt es jetzt unter:  www.friedhof-hamburg.de/fileadmin/Ablage/Downloads/OhlsdorferFriedensfest2018.pdf
Veranstaltungsorte sind das Bombenopfer-Mahnmal bei Kapelle 13 im Osten des Ohlsdorfer Friedhofs und das  Forum Ohlsdorf, Revolutionsopfer 1918-1920.

 

Handball im Sand ist der Knüller

12. Juli

Handball im Sand ist Spektakel pur. Foto: meg

Norderstedt (meg) Sie waren wieder alle auf die vier Sandplätze am ARRIBA Erlebnisbad gekommen. Die „Planschkühe“, „Mikes Miezen“, „Suppenhühner“, „Wo ist Walther?“, „Freunde der Sonne“ oder „Beach Geckos“. 32 Damen- und 21 Herrenteams waren zwei Tage  beim „ARRIBA Beach Cup 2018“ am Start.
 Handball im Sand ist immer wieder ein tolles Vergnügen: „Wir haben in diesem Jahr so viele Teams wie noch nie zuvor dabei. Ich glaube bei uns stimmt einfach das Gesamtpaket. Für einige Mannschaften geht es hier um wichtige Punkte für die Deutschen Meisterschaften. Andere spielen nur aus Spaß an der Freude mit. In den Pausen kühlen sie sich beim Besuch im ARRIBA ab“, beschreibt Mit-Organisator und Turnierleiter Erich „Schröder“ Matthiesen die Faszination Beachhandball.
Ein Spiel dauert zweimal 10 Minuten. Jede Halbzeit wird separat gewertet. Besonders spektakuläre Tore zählen doppelt. „Für mich ist das tolle auf Turnieren, dass man immer wieder die gleichen Gesichter sieht. Das ist wie eine große Familie“, schwärmt Stephan Berg von den „Sierra Sombreros“ aus Hamburg der auch Tochter Antonia mit im Schlepptau hatte. „In der Halle spiele ich für Alstertal/Langenhorn Handball. Hier im Sand geht es nur um den Spaß “, verrät Tochter Berg.  Ihr Vater ärgerte nur, dass der eigentliche Viertelfinalgegner seiner Mannschaft vorzeitig abgereist war, so dass die „Sierra Sombreros“ fast fünf Stunden auf ihr nächstes Match warten mussten. Kleiner Trost: sie gewannen  den B-Pokal.
Das Turnier in Norderstedt zählt zu der Turnierserie German Beach Open 2018 mit 13 Stationen. Das Finale steigt vom 3. bis 5. August in Berlin. In Norderstedt sammelten die ersten acht Teams Ranglistenpunkte. 2005 gab es die erste Auflage vom „ARRIBA Beach Cup“: „Damals habe ich das mit Erich Matthiesen zu zweit gemanagt. Es war zwar gleich ein großer Erfolg, aber auch dramatisch viel Arbeit. Im Laufe der Jahre haben wir das auf mehrere Schultern verteilt“, dankt Mark Blum seinen Mitstreitern Bastian Blietz, Jens Melcher, Torben Reimers und Stephan Finnberg. Seit vielen Jahren dabei sind auch die „Freunde der Sonne“ die sich in den 90-er Jahren in York im Alten Land gegründet haben: „Das Besondere bei uns ist, dass keiner mehr im Verein spielt. Wir treffen uns im Sommer immer nur zu den Turnieren. Vor zwei Wochen erst haben wir bei einem Event in Amsterdam den vierten Platz belegt. Künftig wollen wir wieder häufiger international spielen“, verrät Team-Kapitän Martin Städtler der mit seinen Jungs hinter den Nordlichtern aus Oldenburg Zweiter wurde.  Sieger bei den Frauen wurden die „Beach Chiller“ vor den „Sandmöpsen Neerstedt“ und den „Beach Unicorns“. Die nächsten German-Masters-Turniere finden am 14./15. Juli in Hannover und Ismaning statt.

 

Lüdemann & Zankel gewinnt

12. Juli

Das Herren- und das Damen-Team von Lüdemann & Zankel hatten Grund zu feiern: Gerd-Uwe Drescher (li.) und Christoph Drechsler, Cara Salenga (re.) und Svenja Mix. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Die 9. Auflage der Nordeuropäischen E-Mobil Rallye war zweifach ein voller Erfolg für die Teams vom Autohaus Lüdemann & Zankel. Christoph Drechsler mit Beifahrer Gerd-Uwe Drescher gewannen nach 2014, 2016 und 2017 zum vierten Mal die sportliche Wertung, den Autohaus-Cup, mit dem Renault ZOE und sichern sich ein Ticket für die chinesische E-Mobil Rallye, die im Oktober in der Provinz Hunan stattfindet. Das Damen Team vom Autohaus Lüdemann & Zankel, Cara Salenga mit Beifahrerin Svenja Mix, konnte sich ebenfalls als das beste Damen Team mit dem Renault ZOE für die chinesische E-Mobil Rallye qualifizieren.  56 Teams nahmen  die knapp 300 Kilometer lange Strecke  von Lübeck aus unter die Räder und setzten damit ein klimafreundliches Zeichen für die Elektromobilität, denn in den Akkus war Strom aus erneuerbaren Energien.
 Der Veranstalter eco-mobility e.V. aus Glasau (Kreis Segeberg) hatte eine anspruchsvolle Aufgabenstellung, bestehend aus Orientierungs- und Sollzeitprüfungen beim Start auf dem Lübecker Markt, im Rahmen des 6. E-Mobilitätstages Lübeck, an die Teilnehmer ausgegeben. Die 10. Nordeuropäische E-Mobil Rallye findet vom 21. bis 23. Juni 2019 statt. Info: www.emobil-rallye.com.

 

Kunterbunte Drachen-Invasion

12. Juli

Norderstedt (blb) Die Besucher des Drachen- und Skulpturenfestivals im Norderstedter Stadtpark erwartet am kommenden Wochenende ein eintrittfreies Familien-Spektakel mit vielen Attraktionen: metergroße Drachenexponate und beeindruckende Air-Skulpturen. So freuen sich die Macher unter anderem auf Christian Laskowski (Deutsacher Meister im  Drachenbau),
der seinen Stablosdrachen „Bob der Bauarbeiter“ präsentiert.
Der gigantische „Handwerker“ ist zirka 20 Meter lang und
8 Meter breit. Die Bauzeit betrug mehr als drei Monate, verarbeitet sind etwa 450 Quadratmeter Stoff und hat ein Gewicht von 38 Kilogramm. Bob
der Bauarbeiter war schon überall auf der Welt am Himmel zu betrachten – in Kuweit, Kanada, Frankreich, Amerika,
Dänemark und Kasachstan.
Erneut ist das 4-Line Team aus Berlin  in Norderstedt dabei. Sie zeigen Formationsfliegen mit Vierleiner-Drachen. Zwischen deren Auftritten binden sie das Publikum ein. Sie
beweisen zum Beispiel an kurzen Leinen, dass man zum Drachenfliegen nicht einmal Wind benötigt. Gerne stehen sie auch anderen Drachenfreunden unterstützend und tatkräftig zur Seite, geben Tipps
und Schulungen für Vierleiner-Interessierte.
Auf der Bühne präsentiert sich am Sonnabend tagsüber „Crazy Ardo“  mit einem schönen Kinderprogramm sowie das Teakwon-Do Center Erlat. Ab 18 Uhr lädt die Live-Band „Soltoros“ mit Flamenco-Rock zum Schwofen ein.
Die kleinen Gäste werden zum Beispiel im  Kinderzelt vom Felix  Club und seinem reiselustigen Kuschelhasen persönlich empfangen. Und  wer
das Spektakel von oben betrachten möchte, kann sich tagsüber im REWE-Ballon am
Kran in luftige Höhen befördern lassen. In der REWE-Fotobox kann man ein Erinnerungsfoto schießen. Für die Kleinen steht eine bunte Spielelandschaft mit einer Hüpfburg bereit.  Stärkung gibt es auf der REWE-Schlemmermeile, wo eine Rösti-Werkstatt lockt und Frozen Yogurt, Obstbecher und Smoothies zu familienfreundlichen Preisen erhältlich sind.
Das Rahmenprogramm bietet den Besuchern neben Bühnenprogramm, Kinderanimationen und zahlreichen Mitmach-Aktionen  eine vielfältige Cateringmeile. Für jeden ist etwas dabei.
Öffnungszeiten: Sonnabend, 14. Juli, von 10 –  22 Uhr, Sonntag, 15. Juli, von 10 – 17 Uhr.
Weitere Infos: www.drachenfestival-on-tour.de oder Telefon 0 40/25 63 98.

Bob der Baumeister hat schon auf Kuwait, Kanada und Kasachstan geblickt, an diesem Wochenende fliegt er über Norderstedt. Foto: pmi

 

Spenden über 3 400 Euro

04. Juli

Scheckübergabe: V. li. HEIMATSPIEGEL-Redaktionsleiter Bert Langbehn, SOS-Kinderdorfleiter Jörg  Kraft, Sabine Kelting, stellvertretende Filialdirektorin der Sparkasse Südholstein. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Große Freude beim SOS-Kinderdorf in Harksheide. Nach der gemeinsamen Spendenaktion über sieben Wochen  mit dem HEIMATSPIEGEL zum Jubiläum „20 000 Tage SOS-Kinderdorf Harksheide“, die auch Norderstedts Zweite Stadträtin Anette Reinders unterstützte, haben die Leserinnen und Leser des HEIMATSPIEGEL insgesamt über 3 457,29 Euro gespendet.
Seit 1963 gibt es das SOS-Kinderdorf Harksheide. Seitdem haben hier über 600 Kinder eine neue Chance und ein Zuhause gefunden. Mit den Jahren hat sich die Einrichtung entwickelt und bietet heute ein modernes Kinder- und Jugendhilfeangebot, das weit über das hinausgeht, was man früher ein „Kinderheim“ nannte. Am 17. Juni  erlebte das Dorf, in dem zurzeit über 60 Kinder aufwachsen, einen besonderen Ehrentag, denn es wurde 20 000 Tage alt.
Das Spendengeld soll in das nächste Projekt, die inhaltliche und personelle Weiterentwicklung des Familientreffs „Haus 75“ fließen, der unterschiedliche nachbarschaftliche Angebote für alle Altersgruppen bereithält.

 

MOORBEK-PASSAGE: WM

04. Juli

In der Mall wurde kräftig gekickert. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Das erste WM-Tischkicker-Turnier der Werbegemeinschaft MOORBEK PASSAGE  in Kooperation mit NOKITU (Norderstedter Kicker Turniere) war ein voller Erfolg. Gespielt wurde in den Altersgruppen 10 bis  14, 15 bis 17 und 18 plus – vom Amateurspieler bis zum Profi war alles bei den über 30 Mannschaften vertreten. 
Bei der spannenden Fußballquiz-Show mit dem Moderator Michael Eggert konnten die Besucher und Teilnehmer ihr Fußballwissen testen und kleine Preise gewinnen.   Freunde der Panini-Fußballbilder kamen bei der Tauschbörse auf ihre Kosten. Die Tauschbörse war von Anfang an gut besucht und sogar in der Abbauphase wurde an den Tischen fleißig weiter getauscht, so Thomas Will, Werbeberater der MOORBEK PASSAGE. 

Hier die Sieger der drei Altersgruppen:
Liga 1 (10 – 14 Jahre):
1. Monsterblock
2. Brasilien
3. FC Bayern
Liga 2 (15 – 17 Jahre):
1. Ballkünstler
2. Nokitu-Fans
3. Team KuKu
Liga 3 (18 plus):
1. PPI Kicker
2. Kickerfloh
3. Nordkinners

 

 

 

14. Storchenlauf: „Wir schaffen das“

04. Juli

Die laufenden Kids wurden von ihren Freundinnen und Freunden, hier von der Kita Hummelhausen“, angefeuert. Foto: blb

Norderstedt (blb) Der 14. Storchenlauf war wieder ein   aufregendes Ereignis für die 200 mitlaufenden Kinder der Norderstedter Kitas, ihren anfeuernden Freundinnen und Freunden sowie den Eltern. Die Kita Hummelhausen hatte extra Trommeln in schwarz-rot-gold gebastelt und Trillerpfeifen und Sambarasseln dabei.
So war die Atmosphäre ein wenig wie im Maracana-Stadion in Brasilien, als die Teilnehmer des Laufs vorbeikamen und unter ohrenbetäubendem Lärm bejubelt wurden. „Alle Kinder haben in ihren Kita auf diesen Lauf trainiert und sollten gut vorbereitet sein“, sagte Thomas Kasubke, Leiter der ausrichtenden Kita Storchengang, der alle städtischen Kitas nebst der Kita Hummelhausen und die Kleinen Strolche von der AWO-Kita am Start begrüßte und zum gemeinsamen Erwärmungsprogramm einlud. Der Motto des Laufes lautete schon lange, bevor Bundeskanzlerin Merkel diese Aussage in Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise machte: „Wir schaffen das“.
Zu absolvieren war wie immer eine Zwei-Kilometer-Runde mit Start und Ziel auf der Wiese vor der Kita Storchengang. Am Rande des Laufes stellte Sabine Gattermann vom Amt für Schule, Sport und Kindertagesstätten das neue gemeinsame Logo für die städtischen Kindertagesstätten vor. „Wir haben dies im Rahmen der Qualitätsentwicklung entwerfen lassen. Alle städtischen Kitas haben dieses Logo ab Montag einheitlich auf ihrem Schild“, sagte Gattermann kurz vorm Start. Darunter steht der Leitspruch: „Spielend die Welt entdecken“. Die Agentur AH aus Hamburg hat dieses Logo entworfen.

Beim Storchenlauf gibt es übrigens keine Sieger und Verlierer. Alle hatten ihren Spaß, bevor sie nach den großen Ferien  eingeschult werden.