Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

„Damit Kinder zur Schule

28. März

55 Läufer hatten sich für den Lauf gemeldet. Foto: pmi

Norderstedt/Langenhorn (pmi) Es sind sehr erfreuliche Zahlen: Am Sonnabend, 24. März, haben sich 55 Läuferinnen und Läufer auf den Weg von der Kirche St. Annen in Ochsenzoll nach St. Hedwig in Norderstedt im Falkenkamp gemacht. Und zurück. Und wieder hin... Insgesamt legten sie 496 Kilometer zurück. Und da sie vorher für jeden Kilometer Sponsoren geworben hatten, kamen so rund 8 000 Euro zusammen.
Das Geld geht an ein Projekt des katholischen Hilfswerkes Misereor auf Madagaskar.In Madagaskar besucht immer noch ein Viertel aller Jungen und Mädchen keine Schule, besonders in den abgelegenen Dörfern der Hochlandregionen, da der Weg einfach zu weit und beschwerlich ist. Landbewohner gründeten immer mehr selbst kleine Schulen, in die ihre Jüngsten gehen können. Inzwischen arbeiten etwa 1400 Frauen und einige Männer weitgehend ehrenamtlich in 740 Schulen. Misereor unterstützt sie  – und wurde jetzt laufend unterstützt durch den Sponsorenlauf.

 

 

 

Tanks Theater: „Een (fast)

28. März

In Tanks Theater wird angestoßen – auf der Bühne. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Mit dem neuen Stück „Een (fast) perfekten Ehmann“ wird es im Tanks Theater bald sehr Plattdeutsch. In dem plattdeutschen Stück geht es um eine Ehefrau, welche die Nase von ihrem Ehemann, einem Faulpelz wie aus dem Bilderbuch, voll hat. Um ihm das endgültige Ultimatum zu setzen, fliegt sie mit einer Freundin nach Mallorca, während ihr heimischer Faulpelz die gemeinsame Wohnung in Schach halten muss. Zu dessen Unglück soll allerdings seine Schwiegermutter ein wachsames Auge auf ihn halten. Eine familiäre Komödie mit  Matthias Knöpke als Peter Maurer; Mailin Knöpke als Sandy, die geschäftstüchtige Deern; Thomas Wichern als Olaf Kaiser, Peters bester Freund; Britta Böttcher als Ella Ehrlich, Nachbarin; Gudrun Dohms als Diana Blaukorn, Nachbarin; Renate Lüdecke als Elfriede Vierkant, Peters Schwiegermutter; Rolf Michelsen als Dieter Rieselkäfer, Kammerjäger und Dagmar Klein als Gaby Maurer, Peters Ehefrau.
Die Premiere ist am Donnerstag,   5. April, um 20 Uhr, im Festsaal am Falkenberg. Das Stück wird bis zum Sonntag,   15. April, aufgeführt.
Die Karten kosten 10 Euro, Rentner erhalten Ermäßigungen auf  8 Euro und donnerstags kosten alle Karten nur 7 Euro (Tanks-Theater-Tag) (ggfs. zzgl. VVK-Gebühr). VVK-Kartenhotline: 0 40/30 85 27 53, E-Mail: karten(at)tankstheater.de, im Ticket-Corner im Hamburger Abendblatt-Ticketshop im Herold Center oder bei Lange. 

Alle Aufführungen sind auf www.tankstheater.de zu finden.

 

Paul-Gerhardt-Kirche:

28. März

Kantor Paul Fasang  Foto: pmi

Norderstedt (rug) Am Karfreitag 30. März, findet in der Paul-Gerhardt-Kirche am Alten Buckhörner Moor ein besonderer musikalischer Gottesdienst statt: Es singen und musizieren Jan Schulenburg – Bassbariton, Moritz Rügge –  Blockflöten, Dominik Mugele –  Violoncello, Susanne Böhnstedt – Cembalo.
Es erklingen folgende Werke: Johann Seb. Bach:      Fantasie in g-Moll BWV 542, 1, Johann Seb. Bach (1685 – 1750), aus der Matthäuspassion: Nr. 22 Recitativo: Der Heiland fällt vor seinem Vater nieder. Nr. 23 Arie: Gerne will ich mich bequemen, Kreuz und Becher anzunehmen.
Den Orgelpart hat Paul Fasang, Organist der Emmausgemeinde Norderstedt, den Gottesdienst hält Pastorin Dr. Carolin Paap, die Einstudierung hat Petra Bensieck übernommen.

 

Frühlingsdom 2018 – mit Dom-Bär

28. März

Immer zu Späßen aufgelegt: DOM-Bär „Bummel“. Foto: rug

Hamburg (rug) Ein Highlight des diesjährigen Frühlingsdom ist die Wilde Maus XXL. Seit Jahren erfreut sich der DOM-Klassiker bei allen Altersgruppen großer Beliebtheit. Seit 2012 gibt es die Wilde Maus im XXL-Format und ab sofort auch als Vitual Ride (VR). Fast ein Jahr hat es gedauert, die XXL-Maus VR-fähig zu machen. Als größte Herausforderung bei der technischen Umsetzung entpuppten sich die zackigen 180-Grad-Kurven. Diese mit dem aufwendig produzierten Film bestmöglich zu synchronisieren, um ein maximales Fahrerlebnis zu gewährleisten, ist am Ende hervorragend gelungen.
 Mit der fliegenden Ente Dizzy und dem sprechenden Fuchs Dusty, die von einer Farm ausbüchsen, geht’s auf eine wilde Verfolgungsjagd mit vielen Überraschungen. Auf den knapp 600 Streckenmetern stellt sich bei den „Verfolgern“ ein einzigartiges Mittendrin-Fahrerlebnis ein. Für zusätzlichen Nervenkitzel sorgen die drei Drops aus bis zu 27 Metern Höhe, die mit maximal Tempo 60 durchfahren und perfekt in die virtuelle Welt integriert werden. Aber Vorsicht: In der VR-Welt sind sogar Loopings möglich.
Zwei weitere Hamburg-Neuheiten sind das Ghost und  Black Out.  Das Black Out ist ein dreidimensionales High-Tech Überkopf-Flugspektakel für Action-Fans. Unter dem Motto: „Alles andere ist nur schaukeln!“ gibt das Black Out in alle Richtungen so richtig Gas. Sowohl der Arm, als auch das Gondelkreuz drehen sich unabhängig voneinander um die eigene Achse, wodurch sich die freischwingenden Gondeln überschlagen. Eine rasante Loopingfahrt wartet auf die DOM-Besucher.
Das Ghost ist ein familienfreundlicher Geisterdschungel mit viel Lach-, aber auch einer gehörigen Portion Gruselfaktor. Zu Fuß heißt es, die gelungene Mischung aus Glas-Irrgarten und Geisterlabyrinth auf zwei Etagen zu erkunden.  Mit viel Spaß geht’s zunächst durch die Fun-Area im Erdgeschoss. Hier wartet ein spaßiger Hindernisparcours im klassischen Sinne. Auf der zweiten Etage folgen dann die Bluthöhle zum Fürchten und der Ekelparcours. Live-Erschrecker runden das Gruselerlebnis für die ganze Familie ab.
Los geht’s am Freitag, 23. März.  Ab dem 25. März hat dann der DOM-Bär seinen Auftritt. Jeden Sonntag- und Mittwochnachmittag können die Besucher ihn auf der DOM-Meile treffen. Und am Osterwochenende heißt es dann für alle Kinder bis zwölf Jahren Eier bemalen und Freikarten gewinnen.
Mit dem Hexendorf wird es auf der Aktionsfläche wieder so richtig urig und mystisch. Hier können die Besucher hautnah das Markttreiben wie im Mittelalter erleben und sich in die längst vergangene Zeit entführen lassen. An den Wochenenden sorgt eine Mittelalterband mit Marktmusik, Schabernack, Jonglage, Gaukelei und vielen verblüffenden Kunststücken für ausgelassene Stimmung bei Groß und Klein.
Bei vielen ermäßigten Preisen heißt es jeden Mittwoch sparen am Familientag. Und freitags startet ab 22.30 Uhr immer das Höhenfeuerwerk. Außer am Karfreitag, da bleibt der  Frühlingsdom geschlossen!
Öffnungszeiten:  Montags bis donnerstags von 15  bis 23  Uhr,  freitags und sonnabends von 15  bis 24  Uhr, sonntags und Ostermontag von 14  bis 23 Uhr,  Gründonnerstag von 15  bis 24  Uhr,  Ostersonntag von 14  bis 24  Uhr. Karfreitag bleibt der Frühlingsdom geschlossen!

 

Norderstedter Oster-Wochenmarkt

28. März

Viele  Geschenke werden an die kleinen Gäste verteilt. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Die Markthändler der Norderstedter Wochenmärkte wollen ihren Kunden, die ihnen seit Jahren die Treue halten, mit tollen Osteraktionen  danken. Auch in diesem Jahr ziehen wieder süß verkleidete Osterhäschen mit prall-gefüllten Holzkarren voller Ostereier über die Norderstedter Wochenmärkte. Sie werden alle Hände voll zu tun haben, die rund 10 000 bunten Ostereier  und die unzähligen Schokohäschen an die großen und die kleinen Marktgäste zu verteilen.
Diese Oster-Dankeschön-Aktion startet am Mittwoch,  28. März, in Garstedt in der Europaallee beim Herold Center von 9    bis 13 Uhr. Anschließend sind die Händler von 14 bis 18 Uhr in Glashütte auf dem Wochenmarkt, beim Einkaufszentrum TaLa-Treff an der Tangstedter Landstraße, anzutreffen.
Einen Tag später, am Gründonnerstag, findet der Wochenmarkt von 9 bis 18 Uhr in Norderstedt-Mitte in der Rathausallee statt. Am Karfreitag fällt der Wochenmarkt aus.

Die letzten Eier und Schokohäschen werden dann am Sonnabend, 31. März, in Harksheide auf dem Marktplatz von 7 bis 12 Uhr verteilt.

 

AKN-Bauarbeiten: Sperrung des

28. März

Norderstedt (rug) Im April   führt die AKN Eisenbahn AG notwendige Instandhaltungsarbeiten auf der Linie A2 Norderstedt-Mitte – Ulzburg-Süd aus. In der Zeit von Dienstag 10. April, 19 Uhr, bis Montag, 16. April, 4 Uhr, werden daher alle Züge auf der AKN-Linie A2 zwischen Norderstedt und Ulzburg-Süd durch Busse ersetzt.
Die AKN weist darauf hin, dass die Züge zwischen Ulzburg-Süd und Kaltenkirchen planmäßig fahren. Durch den Einsatz der Busse verlängert sich die Fahrtzeit. Die AKN bittet ihre Kunden, sich rechtzeitig über den Ersatzfahrplan zu informieren und längere Reisezeiten einzuplanen. Die Haltestellen der Busse sind im Ersatzfahrplan aufgeführt. Hinweis für mobilitätseingeschränkte Reisende: Die Busse verfügen über einen Nieder-flureinstieg. Es ist jedoch nicht möglich, Fahrräder mitzunehmen.
 Im Zuge der Arbeiten muss der Bahnübergang „Quickborner Straße“ in Norderstedt eine Woche lang für Pkw gesperrt werden:  Dienstag, 10. April, 18 Uhr bis Dienstag, 17. April, 6 Uhr. Umleitungen für Pkw werden  ausgeschildert. Anliegende Grundstücke sind für Rettungsfahrzeuge erreichbar. Radfahrer und Fußgänger können die Bahnübergänge passieren.  Die Bauarbeiten und deren Vorbereitungen ziehen ab dem 26. März zum Teil erheblichen Lärm auch in den Nachtstunden nach sich (ausgenommen die Osterfeiertage). Die AKN ist bemüht, die Belästigungen durch Lärm und Staub so gering wie möglich zu halten und bittet um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten.
Nähere Infos auf www.akn.de oder  das Servicetelefon, montags bis donnerstags 6 bis 22 Uhr, freitags bis 0 Uhr sowie sonnabends von 9 bis 0 Uhr: 0 41 91/933 933.

 

Cheerleader: „Hurra, wir

28. März

Freuen sich auf die WM in Florida: die TuRa-Mädels vom ACP. Foto: pmi

Norderstedt (meg) Toller Erfolg für fünf junge Cheerleaderinnen vom Athletic Cheer Project (ACP) von TuRa Harksheide: Sie dürfen mit der Deutschen Nationalmannschaft (Germany National Cheerleading Team) im April zu den Weltmeisterschaften nach Orlando/Florida in die USA fliegen. Zoe Streck (Kaltenkirchen), Sina Schlotter und Carlotta Pansch (beide Tangstedt/Pinneberg), Sina Möller (Oering) und Joe-Anna Moser (Norderstedt) werden dann in den Kategorien „All-Girl“ und „Coed“ an den Start gehen.
Neben dem TuRa-Training, das in einer speziellen Cheerleading-Halle in Rellingen stattfindet,  nehmen die fünf ACP-Mädels auch einmal im Monat am CCVD-Kadertraining teil. Sina Schlotter (12) durfte 2017   schon einmal mit der Nationalmannschaft zur WM in den USA und wurde prompt Vizeweltmeisterin: „Es war schon sehr aufregend.  Ich fand es sehr interessant, auch mal die Cheerleader aus anderen Ländern kennenzulernen und zu sehen, wie die ihren Sport betreiben.“  Für das Unternehmen „Florida“ benötigen die fünf Mädels und ihre vier Betreuer noch dringend Sponsoren.  Mit 2 000 Euro an Kosten pro Person für Flug, Unterkunft und Startgebühr wird kalkuliert. Damit Carlotta, Joe-Anna, Zoe und die beiden Sinas das nicht allein stemmen müssen, ziehen sie in diesen Tagen mit Spendendosen durch die Gegend und sammeln Geld. Wer sie unterstützen möchte, kann sich auf der Homepage www.acp-tura.de über das Projekt informieren. „Ich war noch nie in den USA und freue mich auf Land und Leute. Ich habe aber auch ein bisschen Angst, dass bei unserem Auftritt einiges nicht klappen könnte“, kann  Joe-Anna Moser (15) kaum noch abwarten. Am 18. April startet  der TuRa-Tross mit weiteren Cheerleadern aus der Region von Hamburg. Am 25. April haben sie dort dann ihren großen Auftritt.
Die deutsche Nationalmannschaft stellt in Orlando zwei Teams mit jeweils 27 Cheerleadern.

 

Ex-Eintracht-Vize ist nun

28. März

Nadine Leichsenring (Sportwartin) und der neue Tennis-Boss vom TC Kisdorf, Thomas Hochmuth. Foto: meg

Norderstedt/Kisdorf (meg) Acht Jahre  war Thomas Hochmuth (57) Ligaobmann und Fußball-Abteilungsleiter bei TuRa Harksheide, danach bis Ende 2017 vier Jahre Vizepräsident  bei Eintracht Norderstedt.  Seit Mitte März  ist er Vorsitzender vom Tennisclub Kisdorf. „Tennis hat mich immer schon begeistert. Seit 2014 bin ich auch Mitglied im TC Kisdorf und spiele  meine vierte Saison bei den Herren 50. Unser ehemaliger 1. Vorsitzender Klaus Lüdke hat nach acht Jahren sein Amt niedergelegt.  Meine Mannschaftskollegen und andere Vereinsmitglieder haben mich überredet, den Vorsitz zu übernehmen“, berichtet Hochmuth, dessen Lebensgefährtin Nadine Leichsenring (36)  Sportwartin beim TCK ist. Klaus Lüdke bleibt dem Vorstand als 2. Vorsitzender erhalten.
 In den vergangenen Jahren ist die Mitgliederzahl von 150 auf nur noch 65 (14 Jugendliche) gesunken: „Mein Ziel ist es, in diesem Jahr wieder auf 75 Mitglieder zu kommen. Dann verbessert sich auch unsere Wirtschaftlichkeit. Ich wünsche mir aber von jedem unserer Mitglieder, dass er sich noch mehr ins Vereinsleben einbringt“, appelliert Hochmuth. Erstmals soll der Tennisclub in diesem Jahr auch an den Straßenausbaubeiträgen der Gemeinde beteiligt werden. 600 Euro müsste der TCK für das 2 400 Quadratmeter große Grundstück zahlen. Die Tennis-Beiträge sollen deswegen aber nicht erhöht werden. Aktuell verfügt der TCK über drei Damen-, zwei Herren- und eine Juniorinnenmannschaft. Erstmals wurde für die Sommerrunde eine 1. Damen gemeldet. Als lizenzierte Trainerin steht Brigitte Janetzki (LK7) bereit. Die drei Außenplätze  auf der Anlage am Stocksberg  sollen erstmals bei der großen Saisoneröffnung am 28. April und beim Schnuppertag am 4. Mai (16 bis 18 Uhr) mit Leben gefüllt werden. Vom 27. bis 29. Juli wird dann beim TCK das Turnier um den  „Amtspokal 2018“ ausgetragen. Spieler vom TuS Hartenholm, TuS StuSie, TSV Kattendorf und dem TC Kisdorf treten gegeneinander an. „Es ist hier eine sehr familiäre Atmosphäre. Man sitzt nach den Spielen meist noch zusammen und klönt. Ein Ziel ist es, auch mehr Jugendliche für Tennis zu begeistern. Das ist aber im Zeitalter von Handy und Computer gar nicht so einfach. Jedenfalls machen wir den Job hier aus Überzeugung“, freut sich Nadine Leichsenring schon auf den Tennis-Sommer 2018.

 

NDR-Sommertour mal

21. März

Norderstedt ist am 4. August  zum zweiten Mal Station der beliebten Sommertour des NDR. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Norderstedt wird in diesem Sommer zum zweiten Mal nach 2010 eine von sechs Stationen der Sommertour von NDR 1 Welle Nord und Schleswig-Holstein Magazin. In diesem Jahr starten die beiden NDR-Programme bereits ihre 14. Tour.  Insgesamt sechs Orte freuen sich auf spannende Wetten und erstklassige Live-Musik – alles kostenfrei. Der Auftakt ist am 7. Juli in Büsum.
 In Norderstedt moderieren Verena Püschel und  Horst Hoof die Show am Sonnabend, 4. August, live auf der großen Bühne auf dem Rathausmarkt. Besonders spannend wird es wieder bei der beliebten Stadtwette.   Am Montag vor dem Event wird der  Inhalt   bekannt gegeben. Die Einwohner haben dann  sechs Tage Zeit, sich auf die Lösung der Aufgabe vorzubereiten.
Ob dies gelingt, zeigt sich schließlich am Abend der Veranstaltung. Das Bühnenprogramm startet  um 18  Uhr. Welche Bands und Künstler in welchen Orten auf die Sommertour-Bühne kommen, wird noch bekannt gegeben. Der Eintritt zu den Open-Air-Events ist frei.
NDR 1 Welle Nord und   Schleswig-Holstein Magazin begleiten die Sommertour  in ihrem Programm. So berichten sie auch aus Norderstedt, begleiten die Wettteilnehmer bei ihren Vorbereitungen und übertragen am Sommertour-Abend die Wetten live.

 

Erster Norderstedter Travelslam

21. März

V. li.  Travelslamer Guido Steffens, Uwe Enge, Sabine Schröder, Camilla Vollrath, Theresa Pentzien, Sebastian Koch. Foto: bou

Norderstedt (bou) Am vergangenen Freitag  lud die Volkshochschule zusammen mit der Stadtbücherei zum ersten Norderstedter Travelslam in die Bücherei Norderstedt-Mitte ein. Alle Karten waren restlos vergriffen, so dass der Abend um Viertel nach Sieben vor großem Publikum starten konnte. Nach schneller Schnick-Schnack-Schnuck Runde, um die Reihenfolge der Slamer festzulegen, ging es auch schon los.
Den Anfang machte Uwe Enge, selbsternannter anti-traveller, der über seine Schweden-Reise im Jahr 1958 berichtete. Dort bekam er durch die Einladung eines Freundes die Chance, das schwedische Gericht „Surströmming“, den sogenannten Stinkefisch, zu kosten. Von dieser prägenden Erfahrung berichtete er an diesem Abend mit viel Witz und Humor.
Als nächstes kam Guido Steffens aus Hamburg auf die Bühne. Für ihn ist das Reisen zu einer Lebenseinstellung geworden. An diesem Abend berichtete er von seiner Zeit in Nordkorea. Er erzählte dem gespannten Publikum davon, wie sich seine Erfahrungen und Eindrücke aus dem Land doch von dem hierzulande verbreiteten Bild unterschieden. Außerdem erklärte er, was man unter einem „kapitalistischen Regenschirm“ verstand. Einen, der klein und ineffizient war.
Die letzte der Runde war Theresa Pentzien, die schon Animateurin auf Kreta war und an diesem Abend von ihrer Zeit auf der Insel Bonair in der Karibik berichtete. Interaktiv wurde es, als sie auf der Bühne demonstrierte, wie man einen Taucheranzug, oder den „Trombosestrumpf für den ganzen Körper“ wie sie ihn nannte, richtig anzieht.
Am Ende entschied, wie bei jedem richtigen Poetry Slam, das Publikum über den Sieger. Mittels farbiger Karten durfte man abstimmen. Als Sieger ging Guido Steffens hervor, der sich über einen Reisegutschein freuen durfte.
Der nächste Norderstedter Travelslam wird am 4. Mai stattfinden. Dann gibt es spannende und humorvolle Berichte von Reisenden und ihren Erfahrungen in Papua-Neuguinea, der Mongolei und von einer ganzen Weltreise.

 

Wenn die Rente nicht für

21. März

Die  Emmaus-Kirchengemeinde  baut vier „Katenwohnungen“ für ältere Menschen, die sich aufgrund Altersarmut in Wohnungsnot befinden. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Immer mehr Menschen können schon heute nicht von ihrer Rente leben. Die Suche nach bezahlbaren Wohnungen bleibt oft ergebnislos. Die Bertelsmann-Stiftung bestätigte 2015 in einer  Studie mit der Ruhr-Universität Bochum den Trend einer stetig wachsenden Armutsgefährdung: Als besonders betroffen gelten Alleinerziehende, Alleinstehende, ältere Frauen, Migranten und Menschen mit niedrigen Bildungsabschlüssen. Die evangelisch-lutherische Emmaus-Kirchengemeinde baut vier „Katenwohnungen“ für ältere Menschen, die sich aufgrund ihrer Altersarmut in einer Wohnungsnot befinden.
Die 1,5-Zimmer-Wohnungen in eingeschossiger Bauweise mit je zirka 29 Quadratmeter  Grundfläche entstehen auf einer Freifläche an der Paul-Gerhardt-Kirche.
Die Kirchengemeinde setzt damit ein Beispiel für bezahlbaren Wohnraum in Norderstedt. „Es sind nur vier Katenwohnungen, aber viele Kirchengemeinden haben noch kleinere Grundstücksanteile auf denen auch Wohnungen wirtschaftlich gebaut werden können. Das verhindert eine ‚Getto-Bildung‘ und es dient einem guten Zweck“, erklärt Projektleiter Rolf Beyer. „Das ist ein Anfang, der hoffentlich viele Nachahmer/-innen findet!“ Die Baukosten von rund 320 000 Euro werden aus dem Sozialen Wohnraumförderprogramm des Landes Schleswig-Holstein von der Investitionsbank finanziert.
Das Grundstück bringt die Kirchengemeinde als Eigenanteil ein. Dadurch ergibt sich eine Warm-Miete von zirka  280 Euro (9,60 Euro/Quadratmeter), die deutlich unter der Mietrahmenhöchstgrenze der Sozialhilfesätze (zirka 430 Euro) liegt. Zu finanzieren ist noch ein Restbetrag von rund 18 000 Euro.
Dazu bittet die Kirchengemeinde um Unterstützung: Für eine Spende von 10 Euro gibt es eines „Katenstein“ als symbolisches Dankeschön.
Spenden können im Kirchenbüro und nach den Gottesdiensten und Veranstaltungen bar gegeben werden oder überwiesen werden auf das Spendenkonto der Emmaus-Kirchengemeinde, IBAN DE62 2006 9111 0001 5017 20 und BIC GENODEF1NDR, mit dem Stichwort Katenwohnungen.
Die Baugenehmigung von der Stadt Norderstedt liegt bereits vor. Baubeginn soll Mitte Mai 2018 erfolgen,  Ende Oktober soll sie fertiggestellt sein, so dass die ersten vier Bewohner noch vor Weihnachten 2018  einziehen können. Die Vergabe der Katenwohnungen wird in enger Abstimmung mit dem Fachbereich Wohngeld und soziale Dienste (Wohnungsamt) der Stadt Norderstedt geregelt werden.
Ansprechpartner: Rolf Beyer, Projektleiter der Kirchengemeinde 040/52 63 01 70 oder
mobil 0160 / 97 54 53 09, Mail rolf(at)beyer-norderstedt.de; Gunnar Urbach, Projektbegleitung 0172 / 6 51 51 11, Mail gunnar.urbach(at)kirchenkreis-hhsh.de; www.katenwohnungen-emmaus.de
 

 

Lust und Liebe für das Ehrenamt

21. März

Der Kinder- und Jugendbeirat (v.l.n.r.) Tim Veelders, Lukas Junghans, Lilly Krückmann, Tjark Ahlers Foto: bou

Norderstedt (bou) „Ohne Ehrenamt kann eine Stadt nicht leben“, so formuliert es Wolfgang Banse vom Kriminalpräventiven Rat der Stadt Norderstedt. Zusammen mit Christoph von Hardenberg vom DRK und Stadtpräsidentin Kathrin Oehme hat Banse  am Sonnabend die Ehrenamtsmesse des Kreises Segeberg in Norderstedt organisiert. Mit dabei waren 76 Aussteller aus den Bereichen Kultur, Sport, Rettung, Natur und Soziales.
Ein Ehrenamt auszuüben bringt laut Banse vor allem Zufriedenheit, Freude und Glück durch die Unterstützung und Hilfe, die man anderen zukommen lässt. Außerdem ist es auch extrem wichtig für einen Staat, da die Politik entlastet werden kann und man als Bürger die Chance bekommt, sich einzubringen und einzumischen.
An diesem Tag lag der Fokus auch darauf, dass die Aussteller die Chance bekamen, sich untereinander auszutauschen und Kontakte zu pflegen. Darauf wies auch Karsten Bensel vom Seniorenbeirat hin. Er selbst war an diesem Tag auf der Messe, um über die Arbeit des Beirats zu informieren und gegebenenfalls auch neue Mitglieder zu werben.
Auch die Jugend war an diesem Tag vertreten. Neben zahlreichen Jugendorganisationen von Parteien und Vereinen war auch der Kinder- und Jugendbeirat mit einem Stand vor Ort. Die Mitglieder zeigten sich und ihre Arbeit und machten auf bevorstehende Veranstaltungen aufmerksam, auch wenn sie nur mit wenigen Jugendlichen ins Gespräch kommen konnten. Dies bemängelten auch Tim Veelders und Lukas Junghans vom Beirat. Sie hätten sich gewünscht, dass in der vorangegangenen Werbung noch mehr die Jugendlichen angesprochen worden wären.
In Deutschland sind geschätzt 40 Prozent aller Menschen ehrenamtlich engagiert. „Diese Zahl haben wir in Norderstedt mindestens erreicht“, schätzt Wolfgang Banse und fügt hinzu, dass der Grund dafür sicherlich auch sei, dass Ehrenamt einfach Spaß mache.

 

Erfolgreiche Premiere - Lesung

21. März

Die erste Lesung im Quartier Norderstedt-Mitte war gut besucht. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Die erste von vier Lesungen fand am letzten Freitag im Quartier Norderstedt-Mitte statt. Im gut besuchten Moorbek Café stellte die Norderstedter Autorin Anja Gust einige ihrer Werke und den aktuellen Krimi „Gefangen im Spinnennetz der Liebe“ vor. Der aktuelle Krimi wird im Sommer 2018 veröffentlicht. Wir bedanken uns bei der Autorin Anja Gust, dem Team vom Moorbek Café und allen Besuchern!
Die nächste Lesung findet am 18. Mai in der Buchhandlung am Rathaus statt. Weitere Informationen folgen zeitnah!
Das Quartiersmanagement Norderstedt-Mitte veranstaltet in diesem Jahr drei weitere Lesungen mit interessanten Autoren.
Hier die weiteren Termine: 18. Mai in der Buchhandlung am Rathaus, 24. August im Tafelraum (neben der Hopfenliebe), 13. Oktober im Restaurant Fantasia d‘ italiano bei Alberto.