Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Seniorin stirbt durch Feuer

03. Januar

In diesem Reihenhaus starb eine Seniorin. Foto: büh

Norderstedt (büh) Am frühen Sonnabendmorgen ist eine Seniorin bei einem Feuer in einem Reihenendhaus im Weg am Sportplatz in Harksheide  ums Leben gekommen. Die Feuerwehr wurde gegen 0.30 Uhr alarmiert, da  Rauch aus dem Obergeschoss des Hauses strömen sollte. Die Blauröcke stellten bei ihrem Eintreffen Feuer in einem Zimmer fest.
Gemeindewehrführer und Einsatzleiter Fabian Wachtel erklärte nach dem Einsatz: „Wir haben sofort mit der Menschenrettung begonnen, nachdem wir uns  Zugang zum Haus verschafft hatten. Die Kräfte haben als erstes im ersten Obergeschoss gesucht. Erfahrungsgemäß sind dort die Schlafräume. Leider haben wir hier sehr schnell eine Person gefunden, die nur noch tot geborgen werden konnte.“
 Über eine Drehleiter wurde überprüft, ob das Feuer in die Dachkonstruktion gelaufen sein könnte. Dies konnte jedoch ausgeschlossen werden. Die Feuerwehr Norderstedt war mit zwei Zügen aus Harksheide und Garstedt, etwa mit 50 Einsatzkräften, vor Ort. Das Kriseninterventionsteam betreute vor Ort die Angehörigen der verstorbenen Frau.
Feuerursache soll nach ersten unbestätigten Informationen eine in Brand geratene Matratze sein.

 

„Norderstedt singt“ wieder

03. Januar

Niels Schröder mit einer professionellen Band bringt die Norderstedter zum Singen. Foto:  Maria Heggemann

Norderstedt (rug) „Norderstedt singt“ ist Teil des Veranstaltungskonzepts „Der Norden Singt“, hinter dem die Idee steckt, gemeinsames Singen wieder populär zu machen. Die Devise: Alle sollen mitmachen! Können und Erfahrung spielt keine Rolle, sondern nur der Spaß am Singen. Inmitten von mehreren hundert weiteren Teilnehmenden und begleitet von einer Liveband können alle, die Lust haben, befreit gemeinsam singen.
 An den bisherigen Norderstedt Singt-Abenden kamen stets 300 bis 350 Menschen zusammen, um mit dem Chorleiter-Team Niels Schröder (Pianist und Chorleiter) und Jessy Martens (Hamburger Bluesrock-Sängerin) Musik zu machen.
Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 10 Januar 2018,  ab 20 Uhr im Festsaal am Falkenberg, Langenharmer Weg 90. Der Eintritt kostet  10/  8 Euro€ (Tickets sind im Vorverkauf erhältlich unter www.norderstedt-singt.de), Restkarten an der Abendkasse (1 Euro pro Ticket wird in die Arbeit der Kulturstiftung Norderstedt investiert) / Einlass: 19.15 Uhr.

Veranstalter: Der Norden Singt in Kooperation mit der Kulturstiftung Norderstedt.

 

„Kadija“ und „Frances“ suchen

03. Januar

 „Frances“  Foto: pmi

Norderstedt (rug) „Kadija“ ist eine hübsche Bengal(Mix)-Katze, die andere Katzen nicht unbedingt braucht.  Sie ist anfangs etwas unsicher, entspannt sich aber relativ schnell wenn sie alles kennengelernt hat.  Sie ist dann eine schmusige und liebe Katze, die sich gern kuscheln lässt.  „Kadija“ ist zehn Jahre alt, und ist komplett tierärztlich durchgecheckt.  
 Laut  Vorbesitzerin schläft sie gern im Bett und auf dem Sofa, und liegt gern erhöht auf dem Kratzbaum. Auch mag sie gern eine Hängematte an der Heizung.
 Sie sucht ein ruhigeres Zuhause mit  Freigang, andere Katzen braucht sie nicht. Sie ist  kastriert,  gechipt,  geimpft,  entwurmt,  entfloht,  tierärztlich untersucht, Zähne ok, Blutcheck ok, Röntgen ok.
 „Frances“ und Kumpel(inen) suchen auch ein neues Zuhause. Sie kommen von draußen, und wurden mit vielen Katzen zusammen gefüttert. Sie ist noch etwas schüchtern, und nach zirka einer Woche bei uns kann man sie schon streicheln und sie geniesst es, wie man auf dem Video sieht.  Sie wird sich relativ schnell eingewöhnen.
 Auch sie ist noch ziemlich dünn und kann noch einiges zulegen. Sie ist zirka drei bis vier  Jahre alt und möchte mit einem Kumpel oder einer Freundin von der Pflegestation vermittelt werden.   Sie  suchen ein Zuhause mit späterem Freigang in ruhiger Umgebung (keine Hauptstraßen in der Nähe).  Sie ist kastriert, gechipt,  geimpft,  entwurmt,  entfloht,  tierärztlich untersucht und FIV/FELV negativ getestet.
Mehr Infos unter Strassentiger Nord e.V., Tel. 0 40/ 3 20 46 97 43 (Norderstedt), www.strassentiger-nord.de

 

Jens Martens als U 19-Coach

03. Januar

Ist neuer Trainer in Norderstedt: Jens Martens (noch im SVHU-Dress). Foto: meg

Norderstedt (meg) In den vergangenen anderthalb Jahren ist es ruhig geworden um den 62-jährigen Fußballtrainer Jens Martens. Zuvor hatte er dreizehn Jahre lang die 1. Herren vom SV Henstedt-Ulzburg gecoacht. Im März 2016 wurde er, zwei Monate vor seinem selbst verkündeten Abschied zum Saisonende, entlassen. Nun hat Martens einen neuen Job: ab sofort ist er Trainer der U19 von Eintracht Norderstedt in der Regionalliga Nord.
Martens löst Thomas Bohlen ab, der  vor ein paar Wochen vom Amt des Trainers zurückgetreten war. „Ich habe immer gesagt, dass ich nur noch im leistungsbezogenen Fußball arbeiten möchte. Das ist hier der Fall. Wir haben einen Kader von 28, 29 Spielern und trainieren viermal in der Woche. Die Jungs sind alle heiß“, erklärt Martens, der am 13. Januar zur ersten Übungseinheit auf den Platz bitten wird.
Die Aufgabe für den erfahrenen Coach und hauptberuflichen Lehrer, der in Henstedt-Ulzburg wohnt, wird nicht einfach. Die U 19 von Eintracht Norderstedt spielt bislang eine enttäuschende Saison und steht nur auf Platz elf: „Die Mannschaft darf nicht absteigen. Das ist unser Ziel. Wenn man nur drei von dreizehn Spielen gewonnen hat, kann es nur um den Klassenerhalt gehen“, weiß Jens Martens, der mit dem bisherigen Co-Trainer Gökhan Yüksel und Fitness-Trainer Axel Bösselmann zusammenarbeiten wird. Auf der Suche ist Martens aktuell noch nach einem Betreuer für das Team. Zu Eintracht Norderstedt und speziell zu deren Präsidenten Reenald Koch hat Martens schon immer einen guten Draht gehabt: „Reenald und ich kennen uns seit 40 Jahren. Wir haben uns damals als Spieler oft auf die Socken gehauen. Er beim FC St. Pauli. Ich beim VfB Lübeck. Dadurch ist im Laufe der Jahre eine echte Fußball-Freundschaft entstanden. Wir treffen uns alle Vierteljahr mal zum Mittagessen. So wusste ich immer über Eintracht Norderstedt und er über den SV Henstedt-Ulzburg Bescheid. Ende November kam dann ein Anruf von ihm, ob ich mir vorstellen könnte Trainer der U19 zu werden“, blickt Martens auf spannende Tage zurück.
 Während seiner „Auszeit“ erhielt er   um die zehn Anfragen aus Schleswig-Holstein und Hamburg. Das passende Angebot war aber nicht dabei. „Bei mir hat in letzter Zeit ein Reflektions- und Erfahrungsprozess eingesetzt. Bei vielen Amateurfußballern klaffen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander. Sie möchten im Leistungsfußball aktiv sein, gleichzeitig aber auch viel Freizeit haben. Da fehlt man dann schon mal aus den unterschiedlichsten Gründen im Training oder beim Spiel. Da habe ich keine Lust mehr drauf“, zählt für Martens ausschließlich der Leistungsgedanke, weshalb er beim Angebot aus Norderstedt auch nicht lange überlegen musste. Zeit genug seine neue Mannschaft kennenzulernen bekommt er.
 Das erste Punktspiel steigt am 25. Februar beim SV Eichede.

 

9. Mal der Collatz + Schwartz-Cup

03. Januar

Die „Glücksfeen“ Elvedin Pusculovic (l.) und Torge Sellmer (r.) mit dem Turnier-Organisator Fikret Yilmaz
Foto: pmi/Uwe Langeloh

Quickborn (ane)  Am Sonntag,  7. Januar, steigt zum 9. Mal der „Collatz + Schwartz- Cup“. Kann der SV Rugenbergen seinen Titel verteidigen und damit einen Hattrick schaffen? Der TuS Holstein Quickborn hat wieder ein sehr interessantes Teilnehmerfeld zusammen bekommen und freut sich sehr, dass sein „Stadtrivale“, der 1. FC Quickborn, wieder teilnehmen kann.
Wie immer wird es ein Qualifikationsturnier am Vortag, 6. Januar, geben, nämlich den 8. „Collatz + Schwartz – Qualifikations-Cup“. Die Glücksfeen bei der Auslosung der Gruppen  waren Elvedin Pusculovic und Torge Sellmer aus der 1. Herren-Mannschaft des TuS Holstein Quickborn.  Sie haben sehr interessante Gruppen ausgelost!
 Gruppe A: SC Victoria OL, SCALA LL, FC Elazigspor L, Kummerfelder SV    BZL-West Gruppe B: Inter Türkspor Kiel  SH-Liga, FC Türkiye OL, 1.FC Quickborn BZL-West, FC Matin (Quali-Cup-Sieger 2017)
Gruppe C: SV Rugenbergen OL, SV Bergstedt LL, SV Eidelstedt LL, TuS Holstein Quickborn  KK.
 Anna Pralle loste folgende Gruppen für den Quali-Cup aus.
Quali-Cup, Gruppe A: Rot-Weiss Wilhelmsburg KL, SuS Waldenau KL, Rasensport Uetersen KK, Golden Predators Quickborn  Freizeitliga
Gruppe B: SC Ellerau  KL, Eppendorf-Großborstel KL, Weiß-Blau 63 KL, 1.FC Quickborn 2. KK
Gruppe C: Duvenstedter SV  KL, TuS Hasloh  KL, SpVgg. Dresden-Löptau KOL Dresden, Sportfreunde Holm  KK-B
Der TuS Holstein Quickborn  bedankt sich bei seinem Sponsor  „Collatz + Schwartz Kopiertechnik“, der es  zum 9. Mal ermöglicht, so ein hochwertiges Turnier zu gestalten. 
Außerdem finden folgende Turniere statt: Am Donnerstag, 4. Januar, ab 16 Uhr:  U-17 Mannschaften (2001/02); Am Freitag, 5. Januar, ab 11 Uhr: U-10 und U-08-Mannschaften (2008-2011) und ebenfalls am Freitag, 5. Januar, ab 18 Uhr die  Ü-32-Mannschaften.
Infos: www.tus-holstein-quickborn-fußball.de

 

Feuernacht 2018: „Früh kommen

03. Januar

Norderstedt (vpu)„Das wird auf jeden Fall wieder eine Riesenparty, wenn wir am Sonnabend, 13. Januar, ab 15 Uhr hier in der Feuerwache Harksheide im Schützenwall die Eintrittskarten für die Feuernacht 2018 verkaufen“, sind sich Henrik Liesner und Shawn Kleese aus der Harksheider Wehrführung sicher. Es werden wieder zwei Karten pro Person für 25 Euro das Stück verkauft. Die eigentliche „Feuernacht“ steigt dann am Sonnabend, 10. Februar, ab 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Falkenberg.
Für den freien Kartenvorverkauf werden traditionell wieder 500 Karten zur Verfügung gestellt. Einlass in die Fahrzeughalle ist dann um 14 Uhr. Wer zuerst seine Karten für die große Faschings-Party bekommt, richtet sich nach dem Nummernzettel, den man beim Eingang erhält. Beginnend mit der Nummer 1 werden dann die Zahlen in der Reihenfolge aufgerufen.
Den zu spät kommenden Feuernacht-Fans bleibt auch in diesem Jahr noch eine kleine Chance. Sie können sich mit Namen, Telefonnummer und E-Mail-Adresse in eine Liste eintragen und werden im Fall eines Kartenrückläufers von den Harksheider Feuerwehrleuten informiert.
Neu in diesem Jahr ist die Band „Shout“, die für mächtig viel Stimmung sorgen wird. Und natürlich: Verkleiden ist ganz klar Pflicht auf dieser Veranstaltung. Ob als Hexe, Vampir, jungfreuliches Burgfräulein oder eine andere Verkleidung – sehen und gesehen werden lautet hier das Motto.
In Sachen Verkleidung kennen sich die Brüder Daniel und Christopher Wall übrigens sehr gut aus. Sie sind schon „Stammgäste“ der Feuernacht und sein Jugendjahren dabei. „Wir haben uns schon für unsere Eltern bei der Kartenvergabe damals angestellt und gewartet“, so die in Norderstedt geborenen Brüder. „Seit 15 Jahren sind wir mit Sicherheit schon dabei!“ In diesem Jahr werden sie als Schotten verkleidet auftreten. Natürlich im Schottenrock, dem Kilt, mit   passenden Schuhen und dem Hemd in den Clan-Farben.

Daniel Wall (rechts), sein Bruder Christopher (Mitte) und Claudia Linde freuen sich mit Shawn Kleese und Henrik Liesner schon auf die Feuernacht. Foto: vpu

 

Preisgeld für die Weihnachtsenten

20. Dezember

Heike Hagelüken übergab das Preisgeld von 100 Euro im Verlagshaus an Rolf Karstens, der mit seiner Enkelin das Geld im Empfang nahm. Foto: blb

Norderstedt (blb) Bescherung auch im Verlagshaus des HEIMATSPIEGELS nach dem schon traditionellen Suchspiel für die Leserinnen und Leser in den Ausgaben  vor Weihnachten. In vier Ausgaben des HEIMATSPIEGELS waren in den Anzeigen insgesamt 31 Weihnachtsenten versteckt – zwei am 22. November, acht am 29. November, neun am 6. Dezember und zwölf am 13. Dezember.
Birte Karstens zählte die Enten richtig und erhält dafür 200 Euro Weihnachtsgeld in bar. 100 Euro gehen an Rolf Karstens. 50 Euro als Drittplatzierte gehen an Elke Zielinski aus Norderstedt.

 

Benefiz-Neujahrskonzert ´18

20. Dezember

Zum sechsten Mal lädt Rotary zum Neujahrskonzert ein. Foto: pmi

Quickborn pmi Bereits zum 6. Mal lädt der Rotary Club Quickborn am Sonnabend,  den 27. Januar 2018, zum Benefiz-Neujahrskonzert unter dem Motto „jung und verdammt gut“ ein. Im Mittelpunkt stehen auch in diesem Jahr wieder junge Musikerinnen und Musiker, die ein Feuerwerk ihres Könnens präsentieren werden.
Die Musiker sind Stipendiaten des Hamburger Konservatoriums, die für ein Jahr im Rahmen der Begabtenförderung ausgebildet werden. Ihnen gilt unser besonderer Dank, ebenso wie  Markus Menke, Direktor des Hamburger Konservatoriums.

Zu Beginn werden die Geschwister Grünbichler, Lea-Francesca (14 Jahre, Gesang) und Sina Fabienne (12 Jahre, Klavier) Werke von Gabriel Fabre bis Franz Schubert präsentieren, bevor Rasmus Stumpf, 18 Jahre, auf dem Violincello Sonaten für Klavier und Violincello von Ludwig van Beethoven und Dimitri Schostakowitsch präsentiert.
Rasmus ist vielfacher Bundespreisträger im Wettbewerb „Jugend musiziert“. Er war viele Jahre Stipendiat der Initiative Jugendkammermusik Hamburg und nimmt regelmäßig unter der Leitung verschiedener Dirigenten (u.a. Thomas Hengelbrock, Matthias Pintscher, Christoph Eschenbach) an den Projekten des NDR Jugendsinfonieorchesters teil.
Darian Tabatabaei, 17 Jahre, rundet das Neujahrskonzert mit modernen Jazz und Blues-Gesang von Nat King Cole bis Elton John ab und begleitet sich am Klavier. Darian war 2012 Preisträger bei „Jugend musiziert“ in der Wertung Pop-Gesang. Seine Genre-Erfahrung reicht von Jazz, Blues, Funk, Soul über Musical, Pop und Rock bis hin zu Metal. Seit 2016 erhält er Klavierunterricht bei Jazzpianist Lukas Klapp und Gesangsunterricht bei Sebastian Buko am Hamburger Konservatorium.
Der Vorverkauf startete am Mittwoch, den 13. Dezember. Die Eintrittskarten zum Vorverkaufspreis von 19 Euro (Jugendliche bis 16 Jahre 12 Euro) sind in den Vorverkaufsstellen Theophil Buchhandlung und Pascal Apotheke im famila Quickborn zu erwerben. Die Karten sind auch als Weihnachtsgeschenk für die Liebsten hervorragend geeignet. Außerdem stehen in den Vorverkaufsstellen Programmhefte kostenfrei zur Verfügung mit Beiträgen über alle Künstler und Rotary.
Die Veranstaltung findet statt am: Samstagabend, den 27.Januar 2018, ab 19.30 Uhr (Einlass mit Get-together          18 Uhr), Artur-Grenz-Saal in der Comenius-Schule, Am Freibad 3-11, 25451 Quickborn.

 

Weihnachtsmärkte sorgten für

20. Dezember

Am Schmuggelstieg sorgte die Band „Bene Vobis“ für gute Stimmung – relaxt wurde bei Glühwein und Bratwurst auf Strohballen. Foto: bet

Norderstedt (bet) Der Norderstedter geht gern auf Weihnachtsmärkte und lässt sich entspannt durch den Trubel gleiten: Auch am 3. Adventswochenende hatten die Standbetreiber der Weihnachtsmärkte am Schmuggelstieg und am Feuerwehrmuseum samt Kunsthandwerkern eine Menge zu tun, zahlreiche Besucher drängten sich um die  Genussstände und sorgten für gute Umsätze so kurz vor Heiligabend.
Während am Tarpenufer die Kinder im Stroh herumtollten, wärmten sich die Erwachsenen an den brennenden Feuerkörben, genossen die frische Luft, trafen sich mit Nachbarn und schwingten stimmungsvoll zur mittelalterlichen, keltischen Musik von Live-Band Bene Vobis mit. Die Stimmung stimmte, oft hörte man an diesem Sonntag bei bestem Wetter, dass man sich die Weihnachtsmärkte in Hamburg schenken könne– so gemütlich sei es hier in Norderstedt. Dies bestätigen auch Helene Bahr und Freundin Margitta Witt aus Norderstedt: „Wir genießen das Ambiente am Feuerwehrmuseum in Friedrichsgabe, hier ist es gemütlich, freundlich, warm. Nicht zu vergleichen mit Hamburgs Innenstadtmärkten: da kann man inzwischen nur noch bis zum Nachmittag hingehen, sonst wird es viel zu voll.“
Auch die Mischung der Kunsthandwerker gefiel den beiden Frauen. Immer wieder neue Aussteller kämen dazu, die mit ihren filigranen Kunstwerken für staunende Augen bei den Besuchern sorgen würden. Holzschalen aus Kastanienholz, gemalte Bilder in Kombination mit kleinen Mosaiksteinchen, handgenähte Kinderkleidung, Strickpüppchen oder auch weihnachtliche Gestecke: hier gab es für jeden Geschmack etwas passendes. Ein Wunsch haben Helene Bahr und Margitta Witt dennoch: „Der Weihnachtsmarkt am Stadtpark hat uns dieses Jahr ebenfalls sehr gut gefallen, sollte aber nächstes Mal viel größer und mit mehr Ausstellern im Außenbereich sein.“

 

Apotheke spendet 1 200 Euro

20. Dezember

Dr. Andreas Liebner und seine Tochter Charlott-Therees übergaben die Spende an Manfred Thurau. Foto: pmi

Norderstedt (blb) In der Apotheke im Ärztehaus gab es in diesem Jahr erstmals keinen Kalender in der Vorweihnachtszeit für die Kunden. Dr. Andreas Liebner, der die Apotheke am 1. Januar des Jahres an seine Tochter  Charlott-Therees übergeben hatte, aber weiterhin im Geschäft mitarbeitet, wollte  die Anschaffungskosten für die rund 1 000 Kalender-Exemplare lieber als Spende an das SOS-Kinderdorf Harksheide weiterleiten.
„Ich bin ohnehin stetiger Privatspender der Einrichtung“, sagt Dr. Liebner und seine Tochter fand die Idee genauso gut.
Am vergangenen Donnerstag übergaben Dr. Liebner und seine Tochter die Spende in Höhe von 1 200 Euro im SOS-Kinderdorf Harksheide an den freudestrahlenden Manfred Thurau. Der will das Geld für zwei Zwecke verwenden:  „Zum einen fehlt es in unserer neuen Kinderdorffamilie von Britta Burmeister noch an einigen Einrichtungsgegenständen. Im Oktober sind die ersten drei Kinder im Alter zwischen vier und fünf Jahren eingezogen, und natürlich war der Haushalt da schon mit dem Wichtigsten ausgestattet. Aber der Spielflur des Hauses ist noch recht kahl und die Kinderzimmer für weitere Aufnahmen, mit denen wir im nächsten Jahr rechnen, sind noch nicht eingerichtet. Ein Foto dieser neuen Familie finden Sie ebenfalls anbei. Zum anderen geht ein Teil des Geldes in unsere Mädchengruppe Only for Girls.
Die machen  einmal im Jahr einen Wochenendausflug (in diesem Jahr zum Plöner See unter dem Arbeitstitel „Paddeln und Schnattern“), und dafür brauchen die ein paar Euro für den Zeltplatz, Verpflegung, Fahrtkosten – da kommt schnell was zusammen, und seit eben ist das finanziert.“
Die Apotheke im Ärztehaus, Tangstedter Landstraße 79 (kurz vor dem Langenhorner Markt), versorgt schon seit 27 Jahren ihre Kunden     mit Medikamenten.  Viele Kunden  kommen direkt aus einer der elf Arztpraxen im Haus, das bereits seit 1976 einen breiten Mix der Gesundheitsversorgung beheimatet.

 

Buchneuausgabe mit vielen neuen

20. Dezember

Haben zusammen das Taschenbuch „kein wort zu viel“ geschrieben: (von li.) Ulla Uckert, Herausgeberin Ingrid Ansorge, Annette Villwock, Evelyn Krauß, Heiner Lahn, Ute Veith. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Vor sieben Jahren wurde das kleine Buch „kein Wort zu viel, keins zu wenig“ mit 28 Kürzestgeschichten von der Schreibwerkstatt am Falkenberg unter der Leitung der Drehbuchautorin Ingrid Ansorge herausgegeben. Nun ist eine erweiterte Neuausgabe mit noch kürzeren Geschichten unter dem verkürzten Titel „kein wort zu viel – 35 Kürzestgeschichten“ erschienen.
„Das Gute ist noch einmal so gut, wenn es kurz ist“ wird der spanische Philosoph und Schriftsteller Baltasar Gracián y Morales (1601–1658) zu Beginn des Buches zitiert. Daran haben sich die Norderstedter Autorinnen und Autoren gehalten. Die besten ihrer alten Kürzestgeschichten, ergänzt durch 17 neue, kurze Texte sind im neu aufgelegten Taschenbuch „kein wort zu viel“ zu finden, das von der Leiterin der ehemaligen Schreibwerkstatt am Falkenberg, Ingrid Ansorge, herausgegeben wurde. Amüsante und liebenswerte „Miniaturen“ sind dabei, aber auch aktuelle, historisch interessante, doppelbödige und nachdenkliche Geschichten.
Obwohl die Schreibwerkstatt nicht mehr aktiv ist, haben sich Ingrid Ansorge, Evelyn Krauss, Heiner Lahn, Ulla Uckert, Ute Veith und Annette Villwock sieben Jahre nach der Erstausgabe erneut zusammen gefunden, um das kleine Taschenbuch nach dem Rückzug einiger Autoren neu zu erfinden.
Kürzestgeschichten, im Amerikanischen als Short Short oder Flash Fiction bekannt, sind Texte von sechs bis zu etwa 600 Wörtern. Doch der Anspruch war noch größer: Nicht mehr als 200 Wörter sollten es werden. „Wir haben sehr an den Geschichten gefeilt – es ist nicht leicht, in maximal 200 Wörtern gut strukturierte, aussagekräftige Geschichten zu erzählen“, sagt Herausgeberin
Ingrid Ansorge.
Vieles ist neu: Titel, Geschichten und Farbgestaltung. Den sehr gelungenen Buchumschlag hat Ute Veith nach eigenem Ölbild gestaltet.
Das Taschenbuch ist bei BoD unter ISBN 978-3-7460-3204-7 erschienen.  Es ist im Buchhandel und bei Buchversendern zu bestellen. In Norderstedt ist das Buch in der Buchhandlung am Rathaus und der Buchhandlung am Ochsenzoll auch vorrätig. Es kostet 5,80 Euro – eine kleine literarische Besonderheit für die eigene Leselust und natürlich auch ideal als Geschenk.

 

Rekordergebnis – Preisträger des

20. Dezember

Die MuseumsCard war wieder sehr erfolgreich. Foto: pmi

Norderstedt (pmi/rug) So viele erreichte Kinder und Jugendliche und so viele teilnehmende Museen wie noch nie – die MuseumsCard beendet die Saison auch in diesem Jahr wieder mit einem Rekordergebnis. 2017 haben sich 96 Museen zwischen Juli und November an der Aktion beteiligt. Die Veranstalter verteilten über 100 000 Karten in Museen, Sparkassenfilialen, Touristinformationen, Büchereien sowie über den Landesjugendring. Weitere Karten wurden im Internet heruntergeladen oder in Form der MuseumsCard-App genutzt. Mit der MuseumsCard besuchen Kinder und Jugendliche seit 2006 kostenlos Museen in Schleswig-Holstein.
Die MuseumsCard war auch in diesem Jahr mit einem Gewinnspiel verbunden. Wer drei Museen besucht hatte und sich dies mit einem Stempel bestätigen ließ oder QR-Codes mit seinem Mobiltelefon sammelte, konnte an der Verlosung von zahlreichen Preisen teilnehmen. Am 12. Dezember  haben die Veranstalter die Preisträger ausgelost. Sie dürfen sich unter anderem über Übernachtungsgutscheine, Sommerferientickets vom Nahverkehr Schleswig-Holstein, ein Einrad, Jonglierartikel und Turnbeutel mit Überraschungen freuen. Auch eine Gruppe gehört zu den Glücklichen: Der Preis beinhaltet einen Abenteuer-Gutschein für eine Draisinenfahrt. Alle Gewinner werden in den nächsten Tagen per Post benachrichtigt.
Die MuseumsCard ist eine Initiative der schleswig-holsteinischen Sparkassen, des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur und des Landesjugendrings in Kooperation mit dem Museumsverbund Schleswig-Holstein und Hamburg, und NAH.SH – dem Nahverkehr in Schleswig-Holstein. „Die MuseumsCard ist inzwischen fest in der kulturellen Landschaft Schleswig-Holsteins etabliert“, verkündeten die Initiatoren der MuseumsCard anlässlich des Abschlusses der Aktion für 2017. „Das ist ein toller Erfolg für die engagierten Museen und die Kinder und Jugendlichen im Land.“
Auch Dr. Martin Lüdiger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein, freut sich über den weiterhin ansteigenden Erfolg der MuseumsCard: „Bildung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Zukunft. Die MuseumsCard ermöglicht Kindern und Jugendlichen Zugang zu Museen und trägt damit zu ihrer Bildung bei. Aus unserer Sicht ist das eine tolle Aktion, die wir gern unterstützen. Und der anhaltende Erfolg gibt uns Recht. Es ist toll, dass die Kinder und Jugendlichen die MuseumsCard mit so viel Begeisterung annehmen und auch die Zahl der teilnehmenden Museen immer weiter ansteigt.“
Über die App „MuseumsCard“ hatten die Kinder und Jugendlichen auch von unterwegs Zugang zu Informationen über die Museen. Am 19. und 26. Oktober konnten sie unter dem Motto „Freie Fahrt mit der MuseumsCard“ außerdem landesweit kostenlos mit Bussen und Bahnen zum Museumsbesuch an- und abreisen.
Im nächsten Jahr geht die MuseumsCard dann in eine neue Runde. Die MuseumsCard 2018 erscheint kurz vor den Sommerferien und ist bis nach den Herbstferien gültig. Der Internetauftritt www.meine-museumscard.de und die MuseumsCard-App informieren auch außerhalb des Aktionszeitraums über die Angebote der teilnehmenden Museen.

 

Weihnachtswunschaktion für Katzen

20. Dezember

Der Wunschbaum Foto: pmi

Norderstedt (rug) Weihnachten steht vor der Tür, und auch in diesem Jahr dürfen sich unsere Schützlinge über wunderbar geschmückte Weihnachts-Wunschbäume freuen.
Die folgenden Geschäfte, unterstützen uns erneut in der Advents- und Weihnachtszeit.
Ein schön geschmückter Tannenbaum steht bereit in DAS FUTTERHAUS Henstedt-Ulzburg, Gewerbegebiet und bei OBI Baumarkt  Niendorfer Straße 85 in Norderstedt
Und seit Freitag, 1. Dezember,  in DAS FUTTERHAUS,  Stormarnstraße 44  in Norderstedt.  Aber nicht nur glitzernde Kugeln und strahlende Lichter sollen die Betrachter erfreuen.
Mit Unterstützung der Kunden möchten die Teams der Geschäfte den Katzen, die derzeit beim Norderstedter Verein Strassentiger Nord e.V. wohnen und auf ein neues Zuhause warten beziehungsweise vom Verein draußen betreut werden, Weihnachtswünsche erfüllen.
Viele unserer Tiere haben einen kleinen Wunschzettel mit ihrem Portrait und „ihrer Strassentiger-Geschichte“ an den Baum gehängt und freuen sich, wenn die Kunden ihnen einen ihrer Wünsche erfüllen.
Das Team im Markt freut sich immer sehr, wenn wieder ein Wunsch vom Baum gepflückt und das entsprechende Geschenk im Markt eingekauft wird. Die Weihnachtsspenden werden bis Silvester im Markt gesammelt und anschließend an den Verein übergeben.
Zusätzlich gibt es einen Infotisch mit Flyern und weiteren Informationen über den Verein „Strassentiger Nord e.V.“ und die Katzen, die auf ein neues Zuhause warten.