Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Jogi‘s WM-Aus:

04. Juli

Oliver Weiß: „Das war viel zu überheblich.“ Foto: meg

Norderstedt (meg) Jogi´s Jungs haben mal wieder WM-Geschichte geschrieben. Diesmal aber eine, auf die alle Fußballfans wohl gern verzichtet hätten. Erstmals ist eine deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei einer Weltmeisterschaft schon in der Vorrunde ausgeschieden. Der HEIMATSPIEGEL hat sich einmal umgehört, wie denn in unserer Region das WM-Aus aufgenommen wurde.
Dirk Heyne (Trainer FC Eintracht Norderstedt): „Natürlich bin ich, wie alle anderen auch, enttäuscht. Das Hauptproblem lag denke ich darin, dass die Gegner unterschätzt wurden. Es fehlte die nötige Aggressivität. Spielerisch ist ja alles vorhanden.“
Anette Reinders (Sportdezernentin Stadt Norderstedt): „Zum Fußballspielen gehören nun mal Tore. Vor allem wenn man gewinnen will. Wer das Runde nicht in das Eckige bekommt, darf sich nicht wundern, wenn er nicht gewinnt. Insgesamt war es keine gute Leistung. Die Mannschaft konnte nicht an die Form von vor vier Jahren anknüpfen.“
Kai Jörg Evers (Geschäftsführer Stadtpark Norderstedt): „Wir sind verdient ausgeschieden. Wer in zwei Spielen kein Tor schießt, hat es nicht verdient weiter zu kommen. Bei einer WM muss man sich doch als Spieler zerreißen. Das hat mir bei uns total gefehlt.“
Stefan Schumacher (Football-Trainer Norderstedt Mustangs): „In den Vorbereitungsspielen war schon zu sehen, dass es keine Mannschaft ist. Ich habe schon vor der WM auf ein schnelles Aus getippt. Deswegen hat es mich auch nicht besonders getroffen. Ich hätte auch Spieler wie Özil, Gomez, Khedira und den unsympathischen Thomas Müller zu Hause gelassen.“
Jens Martens (Trainer U19 FC Eintracht Norderstedt): „Für mich kam das Aus nicht überraschend. Wir waren viel zu selbstgefällig und schwerfällig in den Spielen. Da war kein Tempospiel. Nie wurde der Abschluss gesucht. Özil hat lieber immer nochmal abgespielt. Die hätten von mir in der Pause so einen Anschiss bekommen, dass die Wände gewackelt hätten. Man muss jetzt einen Schnitt machen. Uns hat auch ein Leadertyp wie Bastian Schweinsteiger gefehlt.“
Oliver Weiß (Pressesprecher Stadtwerke Norderstedt): „Wir sind absolut verdient ausgeschieden. Das war viel zu überheblich wie die Mannschaft aufgetreten ist. Da fehlte mir diese „Mia san mia“-Mentalität. Ich glaube allerdings nicht, dass es am Trainer gelegen hat.“
Frank Fröhlich (Geschäftsführer 1. SC Norderstedt): „Das war blutleer und überheblich. Viel zu wenig Bewegung. Wir sind absolut verdient ausgeschieden. Es muss jetzt ein Umbruch her. Ich glaube Özil und Khedira werden von sich aus zurücktreten. Neuer und Hummels sind die neuen Führungsspieler. Dazu noch Sané. Auch aus der U21 sollte man jetzt einige Spieler hochziehen. Löw muss bleiben. Er hat zehn Jahre überragende Arbeit geleistet. Was wäre denn die Alternative?“
Arjan Meerbeek (Brauhaus Hopfenliebe): „Ich habe mich total über das Auftreten vom deutschen Team geärgert. Das war eine Blamage. Obwohl Deutschland so viele Talente hat, waren einige Spieler dabei,  die ihren Zenit schon überschritten haben. Einige waren nicht in Form. Anderen war nicht bewusst, dass sie Deutschland vertreten. Das hat Löw zu verantworten.“

Stefan Siedschlag (Co-Trainer FC Eintracht Norderstedt): „Das Ausscheiden tat schon weh. Es war aber abzusehen. Wir haben im ganzen Jahr nur in einem Spiel wirklich überzeugt. Außerdem kann ich bis heute nicht verstehen, warum Sané nicht mitfahren durfte. Özil spielt auch im Verein ein ganzes Jahr lang schlecht. Löw hat zu lange auf gestandene Spieler gesetzt, obwohl diese ihre Leistung nicht gebracht haben.“
Fabian Wachtel (Gemeindefeuerwehrführer): „Ich bedauere unser Ausscheiden sehr. Leider haben wir es aber verdient. Als Weltmeister haben wir uns in den letzten Jahren nicht weiterentwickelt und immer noch das Defensivspiel der Vergangenheit fortgeführt. Von einem amtierenden Weltmeister muss man mehr Initiative erwarten dürfen.“

 

Neues Einsatzfahrzeug auf

04. Juli

Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder übergab symbolisch die Schlüssel für das neue Einsatzfahrzeug an Wehrführer Carsten Fründt und seinen  Stellvertreter Christoph Nüser. Foto: büh

Norderstedt (büh) Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder überreichte am Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsgabe symbolisch die Schlüssel  für die neue Fahrzeugkombination. Zuvor war Roeder einige Meter im neuen Fahrzeug als Beifahrerin zum Feuerwehrhof gefahren und dort durch zwei Wasserfontänen begrüßt worden: 350 000 Euro haben beide Fahrzeugteile – Wechsellader und Abrollcontainer –  gekostet.
Der so genannte „AB DEKON“, ein Abrollbehälter mit dem gesamten Material zur Dekontamination von Personen, war bereits in Norderstedt im Einsatz. Beim Gefahrstoff-austritt im Gewerbegebiet Glashütte wurde der Container vom Trägerfahrzeug des Katastrophenschutzes der Stadt Norderstedt zum Einsatz gebracht. Das Fahrzeug wird dafür genutzt, die Dekontamination – also spezielle Reinigung von potenziell oder tatsächlich verschmutzten Personen – durchzuführen.
„Wir haben über drei Jahre auf das Fahrzeug gewartet“, bestätigt Matthias Heggblum. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Gemeindewehrführer und ehemaligen Ortswehrführer von Friedrichsgabe, Jürgen Klingenberg, hat er die Ausschreibung und Beschaffung begleitet: „Wir hatten bisher kleine Duschen aus Plastik. Die hielten aber nicht einmal kleinere Windböen aus. So haben wir mehrfach auch bei einer großen Feuerwehrmesse nach Alternativen gesucht.“
 Nach der Ausschreibung gab es zunächst große Ernüchterung. Der Container war schnell fertig und konnte bereits im Mai 2017 ausgeliefert werden. Das Zugfahrzeug jedoch wurde nicht fertig. Darauf holten die Blauröcke das Fahrzeug kurzerhand von der Umbaufirma in Nordrhein-Westfalen  im August 2017 nach Norderstedt: „Wir wussten ja nicht, wie es finanziell um die Firma steht  und nachher ist unsere Zugmaschine weg“, so ein Feuerwehrmann hinter vorgehaltener Hand.
Nach erneuter Ausschreibung erhielt eine  Firma aus Niedersachsen den Zuschlag: „Da ging dann alles ganz schnell. Am Freitag konnten wir das Fahrzeug mit Blaulichtanlage und Hakenaufbau abholen. Und alles funktioniert“, erklärt Matthias Heggblum stolz und erleichtert.
Neben der  Fahrzeugübergabe gab es beim Tag der offenen Tür    Vorführungen einer Personenrettung nach  Verkehrsunfall und   einer Fettexplosion. Mehrere tausend Menschen kamen zur Feuerwehrwache an der Ulzburger Straße, um die Feuerwehrarbeit aus der Nähe zu sehen.

 

 

 

Zeitzeuge aus der ehemaligen DDR:

04. Juli

Die Schüler hörten den Erzählungen gebannt zu. Foto: pmi

Norderstedt (pmi/rug) Wieder einmal hatte Oberstudienrat Günter Dieckmann einen Zeitzeugen zum Thema „DDR“ in den Gemeinschaftskundeunterricht im Beruflichen Gymnasium/Profil Gesundheit am BBZ eingeladen:  Uwe Kaspereit. Dieser Einladung war die Initiative einer Schülerin vorangegangen, die im Bekanntenkreis ihrer Eltern von Kaspereits Geschichte gehört hatte.
Uwe Kaspereit war als 19-Jähriger 1977 erstmals ins Visier der DDR-Behörden geraten, nachdem er einen Ausreiseantrag gestellt hatte. Fortan wurde er gezielt beobachtet und eine Stasi-Akte angelegt; diese sollte am Ende  zirka 1 500 Seiten umfassen. Ein Jahr später wird er  wegen des Verteilens von Flugblättern das erste Mal inhaftiert und  zu neun Monaten Freiheitsentzug verurteilt. Eine vorzeitige Entlassung mündet für den nach DDR-Maßstäben rebellischen und staatsfeindlichen Uwe Kaspereit in einer abermaligen Verurteilung und wesentlich längeren Inhaftierung. Nach einer Odyssee durch mehrere Zuchthäuser und Arbeitslager gelangt er schließlich doch in den Westen: Die Bundesrepublik kaufte ihn frei.
Hier  nahm er auch die Schattenseiten einer freien Gesellschaft wahr. „Doch habe ich nie daran gedacht, einen Joint zu rauchen oder sonst irgendwie auf die schiefe Bahn zu geraten – ich wollte einfach nicht, dass die in der DDR recht behielten“,  so Uwe Kaspereit.
Gebannt hörten die Schüler den Ausführungen zu, stellten immer wieder interessierte Fragen und konnten doch manchmal nicht glauben, dass man damals für kritische Äußerungen gegen das Politestablishment solchen Repressalien ausgesetzt war.
Uwe Kaspereit schloss mit der Feststellung, dass unsere Demokratie zwar nicht fehlerlos sei, aber das Beste, was wir derzeit haben. Er forderte die Schüler dazu auf, die Verantwortung anzunehmen, im eigenen Umfeld Schritte zur Verbesserung zu unternehmen.

 

TuRa: ein Fest für die ganze Familie

04. Juli

Zeigten ihr Können: die ACP-Cheerleader. Foto: meg

Norderstedt (meg) Norderstedts größter Sportverein TuRa Harksheide (4 000 Mitglieder) hat sich jetzt erstmals mit einem großen Sportfest (Tag der offenen Tür) der Öffentlichkeit präsentiert. Fast alle Abteilungen des Vereins hatten auf der Anlage im Collatz+Schwartz-Sportpark etwas vorbereitet und luden zu Mitmachaktionen ein. 
Da wurde selbst bei Regen draußen auf den Judo-Matten gekämpft. Hinterm Fußballtor saßen die Schachspieler am Brett und setzten sich gegenseitig matt. Unter Bäumen konnte sich an einer Mini-Tischtennisplatte duelliert werden. Dazu gab es reichlich Informationen und Auftritte der verschiedenen Sportgruppen. TuRas gerade wiedergewählte 1. Vorsitzende Andrea Mordhorst war daher auch vollends glücklich mit diesem Tag: „Wir hatten die Idee, dass sich einfach einmal alle Abteilungen hier präsentieren sollten. So können sich die Sportler auch untereinander einmal kennenlernen, aber natürlich wollten wir mit diesem Tag auch die Leute zu uns in den Verein locken und zeigen, wie vielfältig wir als TuRa Harksheide sind. Das hat glaube ich ganz gut geklappt.“ Natürlich durfte auch ein Auftritt der ACP-Cheerleader von TuRa an diesem Tag nicht fehlen. Vertreter vom Netzwerk Inklusion & Innovation Norderstedt, das sich für die Integration von Menschen mit Beeinträchtigung im gesellschaftlichen Leben einsetzt, hatten mit einem Info-Stand und einem Sport-Parcours die Möglichkeit genutzt, sich vorzustellen: „TuRa und wir haben ja gemeinsame Ziele. Wir möchten den Norderstedter Bürgern den Sport näher bringen.
Außerdem finden wir es ganz toll, dass TuRa mit Petra Hoff nun eine Inklusionsbeauftragte im Verein hat. Dafür wurde extra eine Stelle geschaffen“, freut sich Claudia Helle aus dem Vorstand. Gesprächsthema auf dem Fest war aber auch die mögliche Fusion vom 1. SC Norderstedt und dem Norderstedter SV zu einer Sportgemeinschaft, in die dann auch andere Klubs der Stadt eintreten könnten: „Ich schließe grundsätzlich nichts aus. Aus sportlicher Sicht ist es bei TuRa aber schwierig. Wir müssten all unsere Wettkampfteams von Hamburg nach Schleswig-Holstein ummelden. Das würde auch für die Sportler einen erheblichen Aufwand bedeuten“, hält sich Andrea Mordhorst bedeckt. Ob es auch eine zweite Auflage dieses TuRa-Sportfestes geben wird, ist noch unklar: „Da müssen wir mal schauen. Es war diesmal jedenfalls ganz schön anstrengend das alles zu organisieren“, berichtet die TuRa-Chefin und verkauft lieber weiter fleißig Waffeln.

 

„Tom“ und „Jerry“ suchen

04. Juli

„Tom“ Foto: pmi

Norderstedt (rug) „Tom“ und „Jerry“ sind zwei Brüder, die unbedingt zusammen bleiben möchten. Sie suchen ein neues Zuhause mit gesichertem sonnigen Balkon oder etwas Freigang.
 Sie sind liebe, sensible Kater, die ein ruhiges Zuhause suchen, in dem nicht viel Action ist. Sie sind durch Geräusche und schnelle Bewegungen leicht zu irritieren. Wenn sie sich eingelebt haben und den Menschen kennen, sind sie beide zutraulich und verschmust, wie man auf den Videos auf der  Internet-Seite des Vereins Strassentiger Nord e.V.  sieht.
 Sie sind zwölf Jahre alt und ihre Blutwerte sind topfit. „Tom“ braucht Schilddrüsen-Tabletten, die er ohne Probleme nimmt.
 Beide sind kastriert, gechipt,  geimpft,  entwurmt,  entfloht,  tierärztlich untersucht, Blut gecheckt und  tierärztlich behandelt. Mehr Infos unter Strassentiger Nord e.V., Tel. 0 40/ 3 20 46 97 43 (Norderstedt), www.strassentiger-nord.de

 

DRK-Blutspendedienst

04. Juli

Foto: pmi

Schleswig-Holstein (pmi)  Der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost startet ab 11. Juni seine diesjährige Danke-schönaktion in Schleswig-Holstein und Hamburg. Bis zum 31. August   bedanken sich die Teams des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost auf allen DRK-Blutspendeterminen in Schleswig-Holstein und Hamburg mit einem cleveren Einkaufsshopper für die lebensrettende Blutspende.
In beiden Bundesländern allein werden täglich 550 Blutspenden benötigt, um die kontinuierliche Versorgung von Patienten mit oftmals lebensrettenden Blutpräparaten in Kliniken und Arztpraxen gewährleisten zu können. Gerade in den Sommermonaten hofft das DRK auf die Hilfsbereitschaft zahlreicher engagierter Spenderinnen und Spender aus dem Norden, oder auch von Urlaubern an Nord- und Ostsee. Denn vor dem Hintergrund der kurzen Haltbarkeit von Blutprodukten, die teilweise lediglich vier Tage einsetzbar sind, stellen die Ferienzeit und sommerliche Temperaturen das DRK jedes Jahr vor Herausforderungen bei der Sicherstellung der Patientenversorgung. Das Präsent für jeden Spender, der innerhalb des Aktionszeitraumes seine Blutspende leistet, stellt ein kleines Dankeschön des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost für das Engagement gerade in den Sommermonaten dar.
Alle Termine zur Blutspende unter www.blutspende.de (bitte das Bundesland Hamburg oder Schleswig-Holstein anklicken) oder über das Servicetelefon 0800/11 949 11 (kostenlos erreichbar aus dem Dt. Festnetz).
Die Spenden welcher Blutgruppen tagesaktuell besonders dringend benötigt werden, können Spender anhand des Blutspendebarometers auf der Website des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost einsehen: www.blutspende-nordost.de/wissen-und-blut/blutspendebarometer.php.  Blutspenden der Blutgruppen 0 negativ und 0 positiv werden aktuell besonders dringend benötigt. Wer darf Blut spenden? Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Bei der ersten Spende sollte ein Alter von 65 nicht überschritten werden. Bis zum 73. Geburtstag ist derzeit eine Blutspende möglich, vorausgesetzt der Gesundheitszustand lässt dies zu. Bei einer ärztlichen Voruntersuchung wird die Eignung zur Blutspende jeweils tagesaktuell geprüft. Bis zu sechs Mal innerhalb eines Jahres dürfen gesunde Männer spenden, Frauen bis zu vier Mal innerhalb von zwölf Monaten. Zwischen zwei Spenden liegen mindestens acht Wochen. Bitte  den Personalausweis mitbringen!

 

Der Königinnen-Frauenschuh

04. Juli

Ausschnitt aus der Schauanlage mit Königinnen-Frauenschuh und der gepunkteten Blüte von der Gartenhybride Cypripedium reginae „Ulla Silkens“. Foto: Prof. H.-D. Warda

Ellerhoop (rug) Durch die nun schon sehr lang anhaltende, für die Jahreszeit viel zu warme Witterung, sind die Frauenschuh-Orchideen, in der für Deutschland einmaligen Schauanlage der Norddeutschen Gartenschau, regel-recht explodiert. Beinahe über Nacht haben sich Hunderte dieser faszinierenden Blüten geöffnet.
Da diese seltenen Erdorchideen in den feuchten Gebieten Nordamerikas beheimatet sind, haben sie in der Vegetationszeit ein relativ großes Feuchtigkeitsbedürfnis. Allerdings darf man es beim zusätzlichen Bewässern auch nicht übertreiben. Hier ist das Know-how der Gärtner gefragt, denn eine Vernässung vertragen die extrem sauerstoffbedürftigen Orchideenwurzeln überhaupt nicht. Nicht umsonst gelten Anzucht und Kultur als hohe Schule gärtnerischen Könnens.
„Diese prachtvolle Orchideenblüte ist eine gärtnerische Meisterleistung, auf die unsere Mitarbeiter stolz sein können“, so  Prof. H.-D. Warda.
Im Mittelpunkt unserer Bepflanzung steht der außerordentlich attraktive Königinnen-Frauenschuh (Cypripedium reginae, Nordamerika) mit seinen besonders gartenwürdigen Züchtungen „Sarah Louise“ und „Ulla Silkens“. Namensgebend für die Frauenschuh-Orchidee Cypripedium (Kypris – Venus von Zypern, pedilon – Schuh) ist die besondere Blütenform: Bei der faszinierenden Blüte ist das mittlere Blütenblatt zu einem Schuh umgebildet.
Professor Hans-Dieter Warda empfiehlt: „Für den Pflanzenfreund ist das Blüten-Erlebnis dieser aufregenden Garten-Neuheit ein unbedingtes Muss!“

 

MuseumsCard startet in neue Runde

04. Juli

Jenny Suhr, Auszubildende bei der Sparkasse Holstein (r.), freut sich auf die MuseumsCard-Saison 2018. Foto: Sparkasse

Norderstedt (pmi/rug) Es ist wieder soweit: Die MuseumsCard startet in eine neue Saison. Vom 22. Juni bis zum 1. November   ermöglicht sie Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren freien Eintritt in über 100 Museen in Schleswig-Holstein und Süddänemark. Darüber hinaus gilt die MuseumsCard am 11. und 18. Oktober   als Freifahrtkarte in allen Bussen und Bahnen von NAH.SH, dem Nahverkehr in Schleswig-Holstein.
Interessierte Kinder und Jugendliche erhalten die MuseumsCard kostenfrei in allen Filialen der Sparkasse Holstein sowie in den anderen schleswig-holsteinischen Sparkassen. Auch in Museen, Büchereien, Jugendverbänden, dem Landesjugendring sowie in vielen Tourist-Informationen ist die MuseumsCard erhältlich.
Alternativ kann sie auf der MuseumsCard-Website unter www.meine-museumscard.de oder als App mit dem Titel „MuseumsCard“ heruntergeladen werden.
Wie in den Vorjahren sind auch   wieder Gewinnspiele an die MuseumsCard gekoppelt. Kinder- und Jugendgruppen können eine Kutterfahrt auf der Kieler Förde gewinnen, wenn sie ein Foto ihres Museumsbesuchs einsenden. Außerdem lassen sich auf der MuseumsCard bei jedem Museumsbesuch Stempel sammeln (beziehungsweise in der App QR-Codes einscannen). Wer drei Stempel zusammen hat, kann unter anderem eine Kurzreise gewinnen.
Das Ministerium für Justiz, Kultur und Europa und die schleswig-holsteinischen Sparkassen wenden jährlich etwa 40 000 Euro für die Finanzierung der MuseumsCard auf. „Die schleswig-holsteinischen Sparkassen haben die MuseumsCard 2006 mit initiiert und sind seither Partner der Aktion“, erläutert Hans-Ingo Ger-wanski, Direktor bei der Sparkasse Holstein. Und weiter: „Mit der MuseumsCard geben wir Kindern und Jugendlichen Einblicke in die kulturelle Vielfalt unseres Landes. Wir zeigen ihnen, dass Museen durchaus spannend sind, bauen Hemmschwellen ab und fördern damit ihre kulturelle Bildung. Viele Kinder und Jugendliche kommen über die Karte zum ersten Mal mit einem Museum in Berührung und sind anschließend begeistert. Toll, dass wir das mit der Aktion erreichen können.“
Für den Erfolg der MuseumsCard sprechen auch die Zahlen: In diesem Jahr konnten die Organisatoren eine Reihe neuer Museen für die Teilnahme gewinnen. Mit über 100 Häusern öffnen mehr Museen ihre Türen als je zuvor.
Alle Informationen rund um die MuseumsCard, beteiligte Museen sowie einen Blog mit aktuellen Veranstaltungen und museumspädagogischen Angeboten im gesamten Aktionszeitraum finden Interessierte auf der MuseumsCard-Website. Alle Informationen sind in komprimierter Form auch mit der MuseumsCard-App abrufbar. Darüber hinaus zeigt die App die teilnehmenden Museen im Umkreis von 20 Kilometern an und hält Informationen zu Öffnungszeiten und Angeboten bereit. Auch das  Stadtmuseum Norderstedt und das  Feuerwehrmuseum Schleswig-Holstein, Norderstedt beteiligen sich in diesem Jahr an der MuseumsCard.

 

„Spotty“ sitzt auf gepackten

04. Juli

„Spotty“ ist ein liebenswerter und freundlicher Hunde. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) „Spotty“ ist ein äußerst menschenbezogener, freundlicher Rüde. Er ist zirka 38 bis 40 Zentimeter groß. Geboren wurde er im September 2015. „Spotty“ lebt zur Zeit in einem Shelter in Rumänien. Dort kann er zwar nicht getötet werden, doch die Lebensbedingungen sind hart.
„Spotty“ ist der Typ Hund, der eine unbändige Freude zeigt, sobald ein Tierschützer kommt. Er würde am Liebsten in ihn hineinkriechen. Er würde gut in eine liebevolle Familie passen. Er ist geimpft, kastriert und gechippt. Sein Koffer wäre schnell gepackt, wenn sich jemand für ihn interessiert. „Spotty“ sieht etwas mollig aus, da sein Fell sehr dick ist. Bei Interesse an diesem freundlichen und liebenswerten Hund  bitte an Heidi Scheel unter  01 72/4 52 00 19 wenden. Urlaubspläne könnten selbstverständlich berücksichtigt werden. „Spotty“ ist vermittelt von Pfotenglück.org, die sich auch über Futterspenden freuen und weitere   Pflegestellen sucht.

 

 

 

NORTH GYM feiert

04. Juli

Durften schon den dritten Titel in Folge feiern: die NORTH GYM Vikings. Foto: meg

Norderstedt (meg) „Ich glaube so knapp war es noch nie. Die letzten Jahre hatten wir immer einen deutlichen Vorsprung. Natürlich ist die Freude bei uns aber riesengroß“, sprudelte es aus den beiden Geschäftsführern und Inhabern vom NORTH GYM, Bastian Kühn und Henrik Thode, heraus. Gerade hatten sie beim 8. Norderstedt Marketing Drachenbootrennen zum dritten Mal in Folge im Long Boat den Titel gewonnen.
„Aufgrund der fehlenden Konkurrenz in den vergangenen Jahren haben wir tatsächlich schon überlegt, ob wir uns nächstes Mal nicht lieber mit zwei Teams in den Short Boats anmelden, die dann gegeneinander fahren. Aber diesmal war es ja ein ganz schöner Kampf. Es macht aber immer Spaß hier. Ein tolles Event“, lobt Bastian Kühn, der sich im Boot auf etliche Mitglieder des Fitnessstudios verlassen konnte.
Für die 200 Wettkampfmeter auf dem Stadtparksee benötigten die Sieger 0:51:48 Sekunden. Knapp dahinter auf Platz zwei landeten die „Yellow Dragons“ der Firma Jungheinrich (0:52:36) vor dem Team „Zerspanik“ der Firma Kreyenberg GmbH. Bei den Kurzbooten ging der Titel diesmal an die „Flying Port Dragons“ aus Hamburg.  Ein gemischtes Team aus Mitarbeitern des Hamburger Hafens und vom Hamburg Airport. Insgesamt 16 lange und sechs kurze Drachenboote konnten Organisatorin Dagmar Buschbeck (Eventagentur Rattenscharf) und Norderstedt Marketing-Chef Kai Jörg Evers diesmal verzeichnen.
 Darunter auch ein inklusives Boot „Seegeister“ mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung. Kein Neuland ist das Drachenbootrennen auch für das Willkommen Team Norderstedt, das wieder mit Frauen und Männern aus vielen verschiedenen Nationen am Start war: „Wir waren schon besser als beim letzten Mal. Es sind viele neue Leute bei uns dabei. Auch Mädchen. Nächstes Jahr müssen wir aber vorher noch ein wenig mehr trainieren damit wir noch besser werden“, berichtet Teamsprecher Fedaa Aldin Faleh. Mit Platz vier nur knapp am Podium vorbeigeschrammt ist das „Team Waterproof“ der Firma tesa SE. „Wir sind zum dritten Mal dabei und haben uns jedes Jahr verbessert. Wir haben bei uns in der Firma extra eine Fitnesstrainerin, die uns ganz intensiv auf das Rennen vorbereitet hat“, erklärt Arne Stahl aus der tesa-Buchhaltung.
Die North Gym Vikings meisterten auch noch die letzte Herausforderung des Tages, als sie bei der „MobyKlick-Challenge“ den 13-jährigen Wakeboarder Liam (40 Kilo) aus dem Wasser und dann 200 Meter aufrecht hinter sich her ziehen mussten. Dafür gab es zur Belohnung von Unternehmenssprecher Oliver Weiß Gutscheine für die Wasserskianlage im Stadtpark.  „Wilhelm.tel und MobyKlick stellen sich gern schweren Aufgaben wie der Wakeboard-Challenge. Einfach sollen mal die anderen machen“, ergänzt Weiß.

 

Grundsteinlegung in der JVA Glasmoor

04. Juli

Hamburg/Norderstedt (vpu) Die Justizvollzugsanstalt (JVA) Glasmoor „wächst“. In der vergangenen Woche legten der zuständige Hamburger Senator, Dr. Till Steffen, sowie die Leiterin der JVA, Angela Biermann, den Grundstein für ein neues Hafthaus. Der offene Vollzug wird für männliche Strafgefangene modernisiert und auf 250 Haftplätze ausgebaut. 41 mehr als derzeit vorhanden. Dazu kommt, dass die Saalbelegung beendet wird und die Gefangenen künftig in Einzel- oder Doppelhafträumen untergebracht werden. Zudem ist eine Instandsetzung des alten Hauses sowie die Modernisierung der Küche geplant.
Die Baupläne, eine Tageszeitung, Fotos von der JVA Glasmoor, einen Text über den Offenen Vollzug und ein kleiner Betrag an Münzen und ein Schlüsselanhänger aus „Santa Fu“ kamen in die Zeitkapsel, die mit dem Grundstein zum neuen Hafthaus gelegt wurden.
Senator Dr. Till Steffen betonte bei der Grundsteinlegung zum neuen Haus: „Die Resozialisierung beginnt bereits im Gefängnis. Der offene Justizvollzug ist ein wichtiges Angebot für Gefangene, damit sie den Weg zurück in die Gesellschaft leichter finden. Im offenen Vollzug können wir die Gefangenen dabei eng begleiten. Indem sie regelmäßig Freizeit üben und im besten Fall sogar einer Arbeit nachgehen, können sie lernen, Vertrauen aufzubauen und diese Chancen zu nutzen.“
Zusammen mit einer Personaloffensive, dem neuen Opferhilfe- und Resozialisierungsgesetz, den Umstrukturierungsmaßnahmen im Jugendvollzug und den Sanierungsplänen mit Fuhlsbüttel gehöre das Bauvorhaben in Glasmoor in einen modernen Vollzug auf allen Ebenen.
„Die Anstalt freut sich, durch die Vergrößerung und die nun angemessenen Unterbringungsmöglichkeiten dem tatsächlichen Haftplatzbedarf im offenen Vollzug gerecht werden zu können. Ein offener Vollzug, der den Übergang in ein straffreies Leben in jedem Einzelfall gut vorbereitet, wird damit optimal unterstützt. Gleichzeitig werden hier moderne Arbeitsplätze für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschaffen, die ihnen die anspruchsvolle Tätigkeit im Strafvollzug erleichtern.“
Insgesamt 33,3 Millionen Euro hat die Hamburger Bürgerschaft für den Neubau und die Modernisierung der alten Gebäude und der Küche für diese Maßnahmen bereitgestellt. Die Fertigstellung der Modernisierungsmaßnahmen ist für den Sommer 2022 geplant.

Senator Dr. Till Steffen (Mitte) und Angela Biermann, Leiterin der JVA Glasmoor, legten den Grundstein für das neue Haus. Foto: vpu

 

Schölers leest Platt 2017/2018 endete

27. Juni

Von links: Nele Peters, Jorve Hüttmann und Wencke Reimer. Foto:  Frank Peter

Norderstedt (pmi/rug) Fröhliche junge Plattsnacker, hervorragende Leseleistungen und ein besonderes Ambiente im Kulturwerk in Norderstedt – die Landesentscheidung des Vorlesewettbewerbes „Schölers leest Platt“ war ein Höhepunkt im Veranstaltungsprogramm des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes. Vizepräsidentin Serpil Midyatli betonte in ihrem Grußwort die Bedeutung der niederdeutschen Sprache für unser Land Schleswig-Holstein und bedankte sich herzlich für die finanzielle Unterstützung durch die schleswig-holsteinischen Sparkassen und die Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein.
Sie hatten schon einen kleinen Lesemarathon hinter sich – die 15 Leser/-innen, die am 20. Juni in Norderstedt um den Landessieg in drei Altersgruppen um die Wette lasen. Alle hatten sich bereits auf Schulebene, auf Landschafts- und Regionalebene durchgesetzt. Das Moderatoren-Team Christiane Ehlers und Gerrit Hoss konnte mit allen Teilnehmenden sogar auf Platt plaudern.
Am Ende setzten sich durch:
Altersgruppe 3. bis 4. Schuljahr: Jorve Hüttmann aus Grevenkop mit der Geschichte „Ferien bi Oma Helene“
Altersgruppe 5. bis 7. Schuljahr: Wencke Reimer aus Groß Rheide mit der Geschichte „Tiger, Lööv un Mistkäver“
Altersgruppe 8. bis 10. Schuljahr: Nele Peters aus Mohrkirch mit der Geschichte „Över’n Weg lopen“.
„Es war nicht einfach für uns“, so Jury-Sprecher Heiko Gauert, „die Leseleistungen lagen wirklich dicht beieinander.“ So konnten alle mit einem Siegergefühl nach Hause gehen, gefeiert von Eltern, Geschwistern, Großeltern und Lehrkräften. Lars-Luis Linek unterhielt das Publikum zwischendurch mit Gesang und Snutenhobel (Mundharmonika). Und in zwei Jahren? „Natürlich sind wir wieder mit Engagement und viel Herzblut dabei!“, betonte Gyde Opitz von den schleswig-holsteinischen Sparkassen.

 

Schleswig-Holstein Musik Festival

27. Juni

Sabine Meyer Foto: Christian Ruvolo

Norderstedt (pmi/rug) Alles begann in Rumein im schweizerischen Graubünden. Hierhin hatte sich Sabine Meyer 1984 ein paar Tage zurückgezogen, um in Ruhe üben zu können. Der dort ansässige Benediktinerpater Flurin Maissen erwies sich als äußerst gastfreundlich und musikliebend und fragte die große Klarinettistin, ob sie nicht im nächsten Sommer wiederkommen wolle. Sabine Meyer zögerte nicht lange, kam gleich im nächsten Sommer wieder und brachte noch zahlreiche Bläserfreunde samt Kind und Kegel mit. Dies war die Geburtsstunde des Bläserensemble Sabine Meyer.  In den vergangenen Jahren trat das Ensemble allerdings nur noch selten auf.
Umso mehr freut sich Sabine Meyer auf ein Wiedersehen mit all ihren Bläserfreunden beim SHMF am 24. Juli, ab 20 Uhr  in der TriBühne Norderstedt, Rathausallee 50. Preise: 49 / 39 / 29 / 19 Euro.
Karten in allen bekannten Norderstedter VVK-Stellen oder telefonisch unter: 0 40/ 30 987-123. Gefördert von Norderstedt Marketing e.V., Kulturbüro Norderstedt und TriBühne Norderstedt.