Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Herbstkonzert des Symphonischen

24. Oktober

Das Herbstkonzert ist immer ein Höhepunkt des musikalischen Jahres des Symphonischen Blasorchesters. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Das große Herbstkonzert des Symphonischen Blasorchesters Norderstedt findet am Sonnabend, 3. November, um 20 Uhr in der TriBühne Norderstedt statt. Beginn ist um 20 Uhr.
Komponisten sind Geschichtenerzähler. Mit feinen Tönen und farbenreichen Klängen machen sie Musik greifbar, berührend, spannend und lebendig. Einige der vielen wundervollen musikalischen Erzählungen wird das Symphonische Blasorchester Norderstedt in seinem Herbstkonzert vertonen.
Die Sinfonie Nr. 3, „die Slawische“, von Boris Koschevnikov versprüht in allen vier Sätzen russischen Charme und handelt von dem Streben des slawischen Volkes nach Frieden. Otto M. Schwarz nahm den Fund der Gletschermumie Ötzi zum Anlass, ein Werk für sinfonisches Blasorchester zu schreiben, um den „Mann aus dem Eis“ musikalisch wieder auferstehen zu lassen. Und der Amerikaner Morton Gould erzählt in seiner Komposition die biblische Geschichte von der Einnahme der Stadt Jericho.
Weitere Stücke im instrumentalen Buch sind unter anderen Fiddle-Faddle von Leroy Anderson und Harlequin von Franco Cesarini.
Das Orchester möchte die Besucherinnen und Besucher  überraschen und zeigen, wie vielfältig die sinfonische Blasmusik ist und welche Geschichten sie zu erzählen hat. Dirigent des Herbstkonzerts ist Christof Koert, Leiter des Landespolizeiorchesters Mecklenburg-Vorpommern. Das Symphonische Blasorchester Norderstedt (SBN) entwickelte sich in den vergangenen über 40 Jahren zu einem der leistungsfähigsten Orchester in Norddeutschland und etablierte sich bei Wertungsspielen in der Höchststufe. Im Mai 2016 nahm das SBN als Vertreter Schleswig-Holsteins mit der Wertung „Mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“ am Deutschen Orchesterwettbewerb in Ulm teil. Für sein künstlerisches Schaffen erhielt das Orchester 2009 den Kulturpreis der Stadt Norderstedt.
Eintrittskarten sind in Norderstedt beim Ticketcorner erhältlich (Tel. 040/30987123), online unter www.adticket.de sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen zu 12, 15, 18 Euro / erm. 8, 11, 14 Euro zzgl. System- und VV-Gebühren.

 

„Lexi“ und „Alfredo“ suchen

24. Oktober

„Alfredo“ Foto: pmi

Norderstedt (rug) „Lexi“ ist ein 3-jähriger Kater, der zuletzt beim Umzug verloren gegangen war und sich nun, nachdem er nach vier Monaten gefunden wurde, nicht mehr wohlfühlt in seinem Zuhause. So kam er zu uns und sucht nun ein neues Zuhause. Er ist sehr zurückhaltend und braucht Zeit, sich einzugewöhnen. Er ist gern draußen und sollte auch im neuen Zuhause die Möglichkeit haben, jederzeit per Katzenklappe rein- und rauszugehen.
„Alfredo“ ist auf einem Hof zugelaufen, auf dem schon genügend Katzen sind und so haben wir ihn eingefangen. Er ist nun kastriert und gewöhnt sich   bei uns ein. Wir denken, dass er mit der Zeit zutraulich wird und sich auch kuscheln lässt.
Mehr Informationen  unter Strassentiger Nord e.V., Tel. 0 40/3 20 46 97 43 (Norderstedt), www.strassentiger-nord.de

 

Kreativwettbewerb zum Weltspartag:

24. Oktober

So wie Sparkassen-Mitarbeiterin Judith Hoppe und die fleißigen Sparer Elena und Enrico freuen sich schon viele Kinder auf den Weltspartag bei der Sparkasse Holstein. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) „Holstein mein Zuhause“ – das ist das Motto, unter dem die Sparkasse Holstein am 30. Oktober zum Feiern des Weltspartages in ihre 37 Filialen einlädt. Auch in diesem Jahr hat sich das Kreditinstitut wieder tolle Aktionen für Kinder einfallen lassen, mit denen es an diesem Tag traditionell an die Bedeutung des Sparens erinnert. Mit den Bewohnern der Insel KNAX sind diesmal auch „alte Bekannte“ der jungen Sparerinnen und Sparer mit an Bord.
Mit Begeisterung beteiligen sich seit Jahren zahlreiche Kindergärten und Grundschulen an den Mitmach-Aktionen, die die Sparkasse Holstein jedes Jahr anlässlich des Weltspartages ins Leben ruft. Dieses Mal bietet sie einen Kreativ-Wettbewerb für Kindergärten (Kinder ab drei Jahre) an: Die Kindergartenkinder können sich hierzu über ihren Kindergarten ein Plakat holen und  es als Gruppe zum Motto „Holstein mein Zuhause“ individuell gestalten. Der Kreativität und Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Zusätzlich verlost die Sparkasse Holstein zehn mal 250 Euro unter allen teilnehmenden Kindergärten, deren Kinder ihre Plakate bis zum Weltspartag in einer Filiale abgeben und ihr schönstes Foto an weltspartag2018(at)sk-holstein.de mailen.
Aber nicht nur die „kleinen  Künstler“ sind am Weltspartag in der Sparkasse Holstein willkommen. Das Kreditinstitut lädt alle Kinder und Jugendlichen ein, ihr Erspartes am 30. Oktober in eine seiner Filialen zu bringen. Dort warten die Mitarbeiter an Kinder-Schaltern auf die jungen Sparer, um mit ihnen ihr Geld zu zählen. Als Belohnung für das fleißige Sparen bekommen die Kinder und Jugendlichen ebenfalls  ein kleines Geschenk.
„Jeder Mensch hat Wünsche – das gilt natürlich auch für Kinder und Jugendliche“, sagt Vorstandsvorsitzender Thomas
Piehl. „Regelmäßiges Sparen ist der sicherste Weg, um sich in der Zukunft seine kleinen und größeren Wünsche erfüllen zu können. Der richtige Umgang mit Geld will aber gelernt sein. Als Sparkasse betrachten wir es als wichtige Aufgabe, jungen Menschen diese Kompetenz zu vermitteln und ihnen zu zeigen, wie wichtig Sparen ist“, begründet er das hohe Engagement seines Hauses zum Weltspartag. Am Weltspartag sind  alle Filialen bis 18 Uhr offen.

 

Kinder malen Weihnachtskarte

24. Oktober

Die Plüsch-Eisbären gibt es am Weltspartag bei der Sparkasse Südholstein. Romy (7) und Ole (4) haben sich zuvor auch einen echten Eisbären angeschaut. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Am 30. Oktober ist Weltspartag. Seit über 90 Jahren können Kinder an diesem Tag ihr Sparschwein in ihre Sparkasse bringen und für das Ersparte kleine Geschenke erhalten. Auch die Sparkasse Südholstein hält für ihre kleinen Kunden wieder einige Überraschungen bereit. So werden die Kinder, die das ganze Jahr über emsig ihre Spardosen mit Cent und Euro gefüttert haben, für das „Schlachten“ ihres Sparschweins mit dem Plüsch-Eisbären „Mats“ belohnt. Tolle Zinsen bietet das KNAX Knete-Konto für alle Südholsteiner bis einschließlich 17 Jahre. Wer sein Erspartes anlegt, bekommt für die ersten 500 Euro drei Prozent Zinsen.
Alle Jungen und Mädchen, die gern malen, bekommen eine besondere Chance, ihr künstlerisches Werk zu präsentieren: Die Sparkasse möchte dieses Jahr ihre Weihnachtskarten wieder mit dem schönsten Weihnachtsbild eines Kindes aus der Region schmücken. Wer zwischen vier und 14 Jahre alt ist, kann sein selbst gemaltes Motiv bis zum Weltspartag in einer der Sparkassenfilialen abgeben. Als Format eignet sich dafür am besten ein Drittel einer DIN A4 Seite, Vorlagen gibt es in allen Filialen. Als kleines Dankeschön gibt es für jeden Teilnehmer ein Malbuch. Der Gewinner erhält außerdem ein großes Set Buntstifte von Faber-Castell.
Gerade in Zeiten niedriger Zinsen stellt sich die Frage: Ist das Sparschwein noch in Mode und lohnt sich Sparen überhaupt noch? Mit einem klaren „Ja“ beantwortet die Sparkasse Südholstein die Frage. Das Sparschwein-Prinzip ist aktueller denn je. Regelmäßig wandert Geld in die Sparbüchse. Die Höhe der einzelnen Beträge ist dabei nicht der allein ausschlaggebende Punkt. Wichtiger ist, dass regelmäßig angespart wird. So füllt sich das Sparschwein nach und nach, bis es schließlich am Weltspartag zur Sparkasse gebracht wird.
Was für das Sparschwein gilt, gilt ebenso für die Erfüllung von Träumen oder die Altersvorsorge. Kleine und regelmäßige Sparbeträge summieren sich im Laufe der Zeit zu einem stattlichen Guthaben. Wer bei den regelmäßigen Sparbeträgen außerdem nach einer attraktiven Rendite Ausschau hält, profitiert zusätzlich. Regelmäßiges Sparen und Ertragschancen lassen sich beispielsweise mit einem Fondssparplan kombinieren.
Die Sparraten können ab 25 Euro frei gewählt, jederzeit geändert und bei Bedarf sogar ausgesetzt werden. Anleger können von den Renditechancen an den Kapitalmärkten partizipieren, wobei sich börsen-bedingte Wert- und Währungsschwankungen negativ auf die Anlage auswirken können.
Wer regelmäßig eine feste Rate spart, nutzt im Auf und Ab der Kapitalmärkte den sogenannten Durchschnittskosteneffekt: Bei niedrigen Kursen werden mehr und bei höheren Kursen entsprechend weniger Anteile erworben.
Angesichts der Möglichkeiten an den Kapitalmärkten ist sparen heute genauso wichtig und sinnvoll  wie früher. Wer sein Sparschwein regelmäßig „füttert“ und das Ersparte zielführend anlegt, kann sich auch außerhalb der Reihe etwas gönnen oder etwas für den Ruhestand zurücklegen.

 

So bunt ist der Schmuggelstieg

24. Oktober

Ann-Kathrin Mählmann und Denis Gabriel bieten frische Früchte von ihrem Hof in Todesfelde an. Foto: blb

Norderstedt (blb) Der Schmuggelstieg an der Grenze zwischen Norderstedt und Langenhorn oder zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg bietet wohl den einzigen länderübergreifenden Wochenmarkt. Immer donnerstags von 7.30 bis 13 Uhr herrscht hier auf beiden Seiten der Grenze buntes Markttreiben.
Heike Palm ist von Beginn dieses Wochenmarktes mit dabei, verkauft seit fast 25 Jahren ihre selbst angebauten Äpfel.  Auf dem 30 Hektar großen Anbaugebiet auf der anderen Seite der Elbe  wachsen 20 verschiedene Sorten. In diesem viel zu trockenen Sommer mussten Berregnungsanlagen helfen, doch die Sonne machte die Äpfel schmackhaft. „Manchem sind sie schon zu süß“, meint Heike Palm, die aktuell Elstar & Co. (wie etwa Jona Gold) im Angebot hat.   „Ich habe wohl in noch keinen Jahr alle Früchte wie Kirschen, Erdbeeren oder auch Pfirsiche von Anfang bis Ende  gut verkauft. Die Leute haben durch die Hitze viel Früchte gegessen“.
Erst seit einem Jahr ist Ann-Kathrin Mählmann mit Denis Gabriel mit ihrem Gemüsestand am Schmuggelstieg vertreten.  Die Selbsterzeugerin aus Todesfelde ist mit ihrem Vater Michael Mählmann quasi auf Wochenmärkten der Region groß geworden. Nun verkauft sie ihre eigenen Waren. „Wir wollen noch mehr Frische auf den Wochenmarkt bringen“, sagt sie. Bei ihr gibt es  Paprika, Zwiebeln, Kartoffeln und aktuell Rosenkohl sowie Wirsing und bald natürlich auch Grünkohl aus eigener Erzeugung.  Die gelernte Fleischereifachverkäuferin ist also doch zu ihren Wurzeln zurück gekehrt.
Hausmann Immobilien möchte im Immobilien-Treff am Schmuggelstieg  Sympathie entwickeln und glaubhaft nach außen tragen. Mit dem  Spirit und der Kultur des seit 1954 bestehenden Familienunternehmens  „wollen wir sensibel auf Veränderungen des Marktverhalten reagieren und die Erkenntniss daraus nachhaltig in unserer täglichen Arbeit einfließen lassen“, so Inhaber Thorsten Hausmann.
Die Maklerdienstleistungen werden sich in den kommenden Jahren strukturell verändern. Ein Paradigmawechsel wird von Marktbeobachtern vorhergesagt. Hausmann Immobilien möchten diese Herausforderungen mit innovativen Konzepten begegnen, in denen der Kunde und Mensch immer im Mittelpunkt stehen. Deswegen lautet unser Credo „Von Menschen für Menschen“.
Seit März 2016 bietet Filialleiter Heiko Ferrer bei Alnatura auch am Schmuggelstieg  mehr als 6 000 Bio-Produkte, frisches Bio-Obst und Bio-Gemüse aus der Region an. Außerdem steht den Kundinnen und Kunden ein wöchentlich  aktuelles  Angebot an Brot- und Backwaren, Naturtextilien und zertifizierter Naturkosmetik von Alviana über Lavera und Logona bis Dr. Hauschka zur Auswahl. Geöffnet ist der Bioloaden auf einer Fläche von 600 Quadratmetern von Montag bis Sonnabend jeweils von 8 bis 20 Uhr.

 

30 Jahre VHS-Kunstbörse:

24. Oktober

Hobbykünstler bieten auf der VHS-Kunstbörse ihre individuellen Stücke an. Foto: pmi

Ellerau (pmi) Wenn es dunkler und kühler wird, beginnt die Zeit der Kunsthandwerkermärkte. In Ellerau und Umgebung ist die Kunstbörse der Ellerauer Volkshochschule das kunsthandwerkliche Ereignis und in diesem Jahr lädt die VHS bereits zum 30. Mal dazu ein. Was damals mit einer Ausstellung der Kreativkurse der VHS begann, ist inzwischen ein fester Termin am ersten Novemberwochenende im Gemeindeleben geworden: Am Sonnabend und Sonntag, 3. und 4. November, präsentieren rund 20 Hobbykünstler ihre selbst gefertigten Werke und bieten diese zum Verkauf an: Accessoires, Dekoration, Genähtes, Kunst, Schmuck, selbst gemachte Leckereien oder auch schon weihnachtliche Dekoration – wer etwas Schönes oder ein Geschenk sucht, wer sich selbst eine Freude machen möchte, der sollte zur Ellerauer Kunstbörse kommen.
Die Eröffnung findet am Sonnabend, 3. November, um 11 Uhr, mit einem bunten Rahmenprogramm und einem anschließenden Frühschoppen statt. Der VHS-Chor „Musenkuss“ wird auftreten, es werden langjährige Dozenten geehrt und es ist noch für die eine und andere Überraschung – auch für Kinder – gesorgt. Es lohnt sich wirklich vorbeizukommen: Ob Acrylbilder, Floristik, Holz- und Tonarbeiten, Schmuck, Schönes aus Papier, Kissen und Taschen, Leckereien wie Marmeladen – auf der Kunstbörse wird man sicherlich fündig. Neu in diesem Jahr: Die Kinder der Offenen Ganztagsgrundschule in Ellerau waren fleißig und werden auch selbst Gestaltetes verkaufen. Auf der Kunstbörse wird sicherlich jeder etwas Schönes finden, oder man trifft sich einfach im Herzen der Gemeinde zum gemeinsamen Kaffeetrinken.
Am Sonnabend, 3. November, ist die Ausstellung von 12 bis 18 Uhr, und am Sonntag, 4. November, von 11 bis 17 Uhr geöffnet. An beiden Tagen kann Zuhause die Küche kalt bleiben, denn es gibt Deftiges zu Essen und danach auch selbst gebackenen Kuchen und Kaffee.

 

Neue Räume für Trauer, Hoffnung

24. Oktober

Sandra Heinicke lädt zu Kunst, Kaffee und Klönschnack in die neuen Vereinsräume ein. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Seit einigen Jahren kümmern sich gut 30 ehrenamtliche Sterbebegleiter um Schwerstkranke und deren Angehörige in und um Norderstedt. Ende September weihte der Ambulante Hospizdienst Omega e.V. die neuen Räumlichkeiten in der Segeberger Chaussee 43 unweit des Ochsenzoller Kreisels ein.
Doch mit dem Umzug von der Ulzburger Straße war mehr verbunden. „Es gab Unstimmigkeiten mit dem Vorstand, der die neue Kindertrauergruppe unserer Regionalgruppe nicht mittragen wollte. Um eigenständig Entscheidungen treffen zu können, haben wir uns deshalb selbstständig gemacht“, erklärt Sandra Heinicke.
Sie leitet den jungen Verein und freut sich, unter der neuen Adresse nicht nur Platz für Gespräche und Schulungen, sondern auch lokalen Künstlern eine Ausstellungsfläche für ihre Werke bieten zu können. Den Beginn machen mit „KIK – Kunst in der Klinik“ Künstler mit psychischen Erkrankungen aus der Asklepios Klinik Nord –  Ochsenzoll. Deren farbenfrohe Arbeiten unterstreichen die freundliche Atmosphäre des wohnlich eingerichteten Raumes. Hier finden Kurse zur Ausbildung ehrenamtlicher Begleiter für Schwerstkranke und Sterbende statt. „Die Resonanz ist groß, denn viele Menschen suchen nach einem sinnvollen Engagement. Zudem verlässt das Thema den Tabu-Bereich und wird immer präsenter – auch dank des Baus weiterer Hospiz-Häuser“, so Sandra Heinicke.
Regelmäßig treffen sich auch Trauergruppen am Ochsenzoll, um durch Unterstützung von ausgebildeten Trauerbegleitern Trost gegen Verzweiflung, Verlust und Einsamkeit zu erhalten. Im Februar wird eine neue Erwachsenengruppe starten, eine Jugendgruppe ist im Aufbau und Kinder treffen sich jeden zweiten Freitag in der Familienbildungsstätte.
Der Ambulante Hospizdienst Omega e.V. finanziert sich über Krankenkassen und Spenden und kooperiert mit Palliativdiensten und Pflegeheimen in Norderstedt und Umgebung.
Kontakt: Segeberger Chaussee 43, Norderstedt, Telefon 0 40/52 30 33 40, www.aho-norderstedt.de.

 

Tischtennis: U 15-Elite in der

24. Oktober

Anna Schüler (SV Friedrichsgabe) schaffte es bis ins Halbfinale des Wettbewerbs. Foto: meg

Norderstedt (meg) „So ein großes Turnier gab es vorher in Norderstedt noch nicht. Wir wollten einfach mal etwas Besonderes machen. So etwas ist ja auch ganz gut fürs Renommee des Vereins“, erklärt Jörg Albrecht, Tischtennis-Abteilungsleiter beim SV Friedrichsgabe. Der SVF war am vergangenen Wochenende in der Moorbekhalle Gastgeber des TOP48-Bundesranglistenturniers für U 15-Schüler/Schülerinnen.
 Die besten 96 Jugendlichen aus ganz Deutschland waren nach Norderstedt gekommen, um sich für die nächste Stufe (TOP24) zu qualifizieren. „Die Vorbereitungen haben schon im Dezember 2017 begonnen. Kurz nachdem wir den Zuschlag für das Turnier erhalten haben. Zwei Tage vor dem Beginn haben wir dann in der Halle mit dem Aufbau begonnen. Wir mussten 240 Werbebanden zusammenstecken und die Spielfelder genau ausmessen. Eine Box musste eine Größe von zwölf mal sechs Metern haben. Das war genau vorgeschrieben“, berichtet Albrecht. Spieler aus 17 Landesverbänden waren angereist.
Untergebracht waren sie in zwei Norderstedter Hotels. Der SVF musste sogar einen Shuttle-Service zur Halle einrichten. Auch U 13- und U 15-Bundestrainerin Laura Broich war vom Deutschen Tischtennis-Zentrum aus Düsseldorf angereist und nahm die Talente vor Ort unter die Lupe: „In dem Alter darf die Technik bei den Spielern nicht so viele Lücken aufweisen. Je mehr technische Mängel vorhanden sind, desto schwieriger wird es die nächste Leistungsstufe zu erreichen.“
Vom SV Friedrichsgabe hatten sich Anna Schüler (14) und Carina Ludwig für die TOP48 qualifiziert. Beide spielen schon für die Damen-Teams des SVF. „Mein Ziel ist ganz klar die Quali für das TOP24-Turnier zu schaffen. Dafür muss ich unter die ersten 20 kommen“, erzählt Anna Schüler. Das hat sie geschafft. Sie gewann sowohl ihre fünf Vorrunden- als auch die drei Zwischenrundenspiele und stand damit im Halbfinale. Dort unterlag sie dann Naomi Pranjkovic (SV DJK Kolbermoor) mit 0:3 Sätzen. „Mir ist es wichtig Erfahrungen zu sammeln und Spaß zu haben. Die ersten Spiele habe ich verloren, weil die Gegnerinnen flexibler gespielt haben“, berichtet Carina Ludwig, die sich sieglos aus der Vorrunde verabschiedete.
In der Zwischenrunde konnte aber auch sie ihr erstes Match gewinnen. Am Ende spielte sie um die Plätze 33 bis 48. Auch Schleswig-Holsteins Landestrainer Mirsad Fazlic (50) beobachtete die Matches ganz genau: „Wir haben drei Jungs und zwei Mädchen am Start. Das ist eine gute Quote für unseren Verband. Ziel ist es, dass sich mindestens zwei davon für das TOP24-Turnier qualifizieren. Anna Schüler traue ich das zu. Sie ist erfahren und stabil. Nur an der Beinarbeit muss sie noch etwas verbessern.“
Gespielt wurde in sechs Gruppen á sechs Spieler. Anschließend ging es mit Zwischen- und Endrunde weiter. Bundestrainerin Laura Broich lobte explizit noch einmal den SVF: „Es sind hier super Bedingungen. Eine 1a-Organisation.“ Auch Ex-Nationalspieler und Olympischer Silbermedaillengewinner von 2008, Christian Süß (33), wurde in der Halle gesichtet. Sieger bei den U15-Mädchen wurde Laura Kaim (TTC Seligenstadt). Bei den U15-Jungs gewann Vincent Senkbeil (TuS Lachendorf).

 

Eintracht-Pleite gegen

24. Oktober

Dirk Heyne verlor mit der Eintracht 1:4. Foto: blb

Norderstedt (meg) Vor zwei Wochen war Torwart Nick Nürnberger noch der gefeierte Held bei Eintracht Norderstedt und rettete mit mehreren Paraden den 1:0-Sieg gegen den SSV Jeddeloh. Im letzten Heimspiel hätte sich der 21-jährige Keeper, der vor der Saison vom VfL Wolfsburg II gekommen war, wohl am liebsten irgendwo im Rasen des Edmund-Plambeck-Stadions vergraben.
Beim 1:4 (1:1) im Derby gegen die U23 des FC St. Pauli verschuldete Nürnberger einen Elfmeter und zwei Gegentore. In der Tabelle bleibt die Eintracht trotz der Niederlage Neunter. „Ich kann meinen Spielern gar keinen großen Vorwurf machen. Sie haben die Vorgaben gut umgesetzt. St. Pauli hatte bis zum 3:1 auch nicht einen Schuss auf unser Tor abgegeben. Die Treffer haben wir ja quasi selbst gemacht“, gab ein enttäuschter EN-Trainer Dirk Heyne zu. Dabei hatte es gut begonnen. Nach einem klaren Foul an Jordan Brown verwandelte Felix Drinkuth einen Tag nach seinem 24. Geburtstag den fälligen Elfer zum 1:0 (27.). Ein paar Minuten später packte dann Nick Nürnberger beherzt zu. Allerdings den Fuß von Pauli´s Sirlord Conteh. Der Ex-Norderstedter Brian Koglin verwandelte hier den Elfmeter zum 1:1 (34.).
Bitter: vier Minuten zuvor musste Eintrachts Stürmer Sinisa Veselinovic mit Verdacht auf Innenbandriss vom Platz. Für ihn kam Mats Facklam. Auch beim 1:2 sah Keeper Nürnberger nicht gut aus. Er eilte etwas überhastet aus seinem Kasten und wurde von Conteh aus 18 Metern überlupft (54.). Ohne Chance war der junge Schlussmann, als ihm erneut Sirlord Conteh die Kugel zum 1:3 ins lange Eck drosch (66.). Das 1:4 ging dann klar auf die Kappe von Nürnberger. Nach einem Rückpass von Mandic wollte er Pauli´s  Jan-Marc Schneider ausdaddeln. Das ging gründlich daneben (75.). „Auch wenn es sich nach einem 1:4 etwas komisch anhört: wir haben das ganz ordentlich gemacht“, erklärte Dirk Heyne. Pauli-Trainer Joachim Philipkowski war happy über die drei Punkte: „Wir wollten den Sieg unbedingt und haben das Tempo immer hoch gehalten. Eintracht hat heute keinen guten Tag erwischt.“
Am kommenden Sonntag (28. Oktober, 14 Uhr, DAS STADION) geht es nun zu Hannover 96 II (4.).

 

Wenn der Stadt- zum

24. Oktober

Toller Cross-Radsport wurde im Stadtpark geboten. Foto: meg

Norderstedt (meg) Die Querfeldeinradfahrer haben am vergangenen Sonnabend wieder einmal Station in Norderstedt gemacht. Erst 14 Tage zuvor hatten sich viele im Rantzauer Forst beim 5. Lauf des Stevens Cyclocross-Cup getroffen. Diesmal ging es im  Stadtpark über Stock und Steine. Dieses Rennen wurde dadurch aufgewertet, dass es neben dem 6. Lauf der Stevens-Cyclocross-Serie auch noch zum Deutschland-Cup der Crossfahrer zählte. In dieser Serie müssen bis Ende des Jahres 16 Rennen absolviert werden. Im Januar 2019 endet der Cup mit der Deutschen Querfeldein-Meisterschaft in Kleinmachnow/Brandenburg. Jens Schwedler, Teamchef vom Stevens Racing-Team, hatte als Mitorganisator den Kurs (2,17 Kilometer) im Stadtpark ausgewählt.
 Da galt es immer wieder Hügel zu erklimmen, wo die Fahrer ihr Bike tragen mussten. „Der Kurs hier ist wesentlich anspruchsvoller als viel andere in der Serie“, gab Björn Flöter (46, WSV Clausthal-Zellerfeld) zu, der in der Altersklasse „Masters 2“  auf Platz 33 landete.
 Eine relativ weite Anreise nahm Max Feger (29, Melsunger TG 1861) in Kauf. Der Hesse startete in der Klasse „Männer Elite“ und wurde  Neunter: „Ich bin zum ersten Mal hier. Die Strecke kannte ich gar nicht. Eigentlich fahre ich eher Mountainbikerennen. Dies mache ich nur aus Spaß“. Ähnlich erging es auch den beiden 29-jährigen Barry Hayes (RSC Probstei) und Torben Saßnick (MTV Bad Bevensen), die sich fürs Elite-Rennen angemeldet hatten: „ Hier lassen wir das jetzt ein wenig ausklingen. Das Geniale am Cyclocross ist, dass man 60 Minuten Vollgas fährt.“ Bereits einen Tag später ging es für viele Fahrer schon zum nächsten Rennen des Deutschland-Cups nach Lohne. Beim Stevens-Cyclocross-Cup geht es am kommenden Sonntag mit dem siebten von zwölf Rennen in Kiel weiter.

 

Richtfest: Magnus Mineralbrunnen

24. Oktober

Norderstedt (vpu) Rund 60 Millionen Flaschen, gefüllt mit Mineralwasser, verlassen jährlich Magnus Mineralbrunnen in Norderstedt. Der Absatz steigt ständig und das Traditionsunternehmen hält sich wacker gegen die größeren Hersteller von stillem oder kohlensäurehaltigem Wasser. Jetzt investiert Magnus Mineralbrunnen rund 13 Millionen Euro in eine neue und zusätzliche Abfüllanlage. Am Donnerstag war Richtfest im Langenharmer Weg.
„Ein gesundes Fundament ist die Basis für jeden Bau. Das Fundament, das diese enorme Investition in die Zukunft von Magnus trägt, ist nicht zuletzt die besondere Zusammenarbeit aller Mitarbeiter. Von der Produktion über die Logistik, die Verwaltung und den Vertrieb trägt jeder seinen Teil dazu bei, unsere Flaschen mit den bunten Bubbles auch zukünftig unseren Kunden und Partnern schmackhaft zu machen“, betonte Geschäftsführerin Gaby Gaßmann, Chefin des Familienunternehmens währendes des Richtfestes.
Auch Norderstedts Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder kam zum Richtfest und bestieg sogar für den Richtspruch zusammen mit Gaby Gaßmann das Gerüst des Rohbaus. „Wie Sie vielleicht wissen, war ich Bürgermeisterin in Bad Pyrmont. Auch dort gibt es ein eigenes Wasser. Und darum bin ich besonders stolz jetzt hier in Norderstedt das neue Gebäude für unser Wasser jetzt feiern zu können“, rief sie den Gästen des Richtfestes zu. „Mit diesem Neubau schlagen Sie ein neues Kapitels ihres so erfolgreichen Familienunternehmens auf“, betonte Roeder.
Wie wichtig das Unternehmen auch für die Stadt ist, zeigt sich an der Tatsache, dass für die Planung und Durchführung sogar eine ganze Querstraße zum Firmengelände umgewidmet wurde und damit die Erweiterung erst möglich war.

Geschäftsführerin Gaby Gaßmann vor dem Bild des neuen Fabrikgebäudes an der Stormarnstraße. Foto: vpu

 

Abfallcontainer brannten

17. Oktober

Unmittelbar an der gemauerten Wand brannten fünf 1 000 Liter Abfallcontainer. Foto: pmi/FF Garstedt

Norderstedt (ots/blb) Am frühen Freitagmorgen hat die Freiwillige Feuerwehr Garstedt den Brand eines Garagenkomplexes verhindert. Gegen 4.20 Uhr wurden die Brandschützer zu einem Feuer in der Straße „Dieckmanns Park“ alarmiert. Unmittelbar an der Rückwand einer massiv gemauerten Garage brannten fünf 1 000 Liter Abfallcontainer. Bei Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen in den Dachstuhl des Garagenkomplexes hoch, einzelne Scheiben zerbarsten.
Die Blauröcke konnten jedoch ein Übergreifen des Brandes verhindern. Die Flammen wurden  durch einen Atemschutztrupp niedergeschlagen und gelöscht. Dazu wurden  rund 3 000 Liter Wasser-Schaum-Gemisch eingesetzt. Nachdem das Feuer aus war, wurde sowohl die Dachkonstruktion, als auch die Garagenstellplätze mit Wärmebildkamera umfangreich nachkontrolliert.
Die Freiwillige Feuerwehr Garstedt war mit 22 Einsatzkräften vor Ort. Zur Brandursachen und Schadenhöhe kann seitens der Feuerwehr keine Angabe gemacht werden.

 

Über 3 000 Besucher beim 1.

17. Oktober

OB Roeder und Stefanie Damm (re.)  eröffneten den 1. Norderstedter Katastrophenschutztag mit einem Sirenenalarm. Foto: blb

Norderstedt (blb) Der 1. Norderstedter Katastrophenschutztag lockte am vergangenen Sonnabend mehr als 3 000 Neugierige und Interessierte auf das Gelände des Feuerwehrtechnischen Zentrums an der Stormarnstraße. Und da war jede Menge geboten. Nahezu alle Hilfsorganisationen der Stadt, angeführt von der Feuerwehr Norderstedt, informierten mit teils spektakulären Demonstrationen über ihre Arbeit und ihre Ausbildung, die sie im Katastrophenfall einsetzen können. Die Großveranstaltung war aus Sicht der  Organisatoren vom Amt 37 (Amt für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katstrophenschutz) der Stadtverwaltung ein voller Erfolg.
 Anlass waren die beiden zusammenfallenden Jubiläen 60 Jahre Zivilschutz Deutschland sowie der 30. Jahrestag, an dem  der  Katastrophenschutz in Norderstedt in Händen der Stadt liegt.  Am 28. September 1988 hatte der damalige Landrat Anton Graf Schwerin von Krosigk die Genehmigung zur  „Abschnittsführungsstelle“ übergeben.   So hatte sich das Organisationsteam um Amtsleiter Joachim Seyferth (Amt 37) viele Attraktionen einfallen lassen. Seyferth selbst weilte an diesem Tag im Urlaub und wurde durch   Stefanie Damm vertreten. Sie eröffnete  den Tag symbolträchtig pünktlich um 10 Uhr  mit Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder mit dem Druck auf einen Buzzer, der einen Probealarm der Sirenen in Norderstedt auslöste.
Sie fände Sirenen  überhaupt nicht altmodisch, sagte Roeder, „eher beruhigend, denn im Falle eines Stromausfalls würden diese noch funktionieren.“
„Es ist gut, dass wir mal etwas zusammen machen. Und zwar nicht im sonst üblichen Rahmen eines Tages der offenen Tür, sondern mit vielen Mitmach-Aktionen“, freute sich auch Gemeindewehrführer Fabian Wachtel über das breit angelegte Programm. Alle gemeinsam freuten sich über das Mitte Oktober beileibe nicht selbstverständliche sommerliche Wetter.
Neben der Feuerwehr hatten unter anderem DRK, DLRG, THW, der Kampfmittelräumdienst Eggers und auch die Bundeswehr die Besucher  zu Demonstrationen und Informationen rund um ihre Arbeit eingeladen.  „Das Herzstück des Katastrophenschutzes sind allerdings nicht das Material und die Fahrzeuge, sondern die vielen Ehrenamtler. Diese starke Gemeinschaft sucht wirklich ihresgleichen“, sagte OB Roeder bei der  Eröffnung.