Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Theater-Saison 2018/19

27. Juni

Intendant Michael Lang kickt tofreden op de aflopen Theater-Saison torüch un will – jüst so as sien Vörgänger Christian Seeler – wieder entwickeln. Man harr en Utlasten vun ca. 73,4 Prozent, man ok Kritik doran, dat dat ok Stücken geev in hoch- un platt-
düütsch, so as to‘n Bispill: „Romeo un Julia“. Man will aver dormit, so as de Intendant seggt, nie Publikum ranhalen. Dat is unbedingt wichtig, üm in disse Tiet op Erfolg to blieven.
De Speelplan för 2018/19 is spannend un interessant: De eerst Premiere is an'n 28. August mit de Komödie „Kalenner-Deerns“. Man waagt sik aver ok an dat Schauspeel „De Mann in‘n Stroom“ na den Roman vun Siegfried Lenz – Uropföhren in de plattdüütsch Spraak. Premiere is an‘n 30. September. Folgen deit „Har-tenbreker – ein besserer Herr“, Lustspeel vun Walter Hasenclever. Dat Stück löppt över Wiehnachten bet hen to‘n 31. Dezember.
In‘n Januar 2019 folgen deit „De dresseerte Mann“ – en Komödie vun John von Düffel. Jüst wat för de Faschingstiet.
Anfang März gifft dat en Uropföhren vun en Komödie vun Sönke Andresen sien „De verdüvelte Glückskeks“. Twee Komödien maakt den Utklang: „Adam sien Appeln – Adams Äpfel“ vun Anders Thomas Jensen un „Botter bi de Fisch – Singles à la carte“ vun Janne Mommsen, dat is wedder ‘n Uropföhren.
Murat Yeginer, de nie Ober-Speelleiter, de Frank Grupe aflösen deit, un ok faken Regie föhrt, hett also ‘n Barg do doon.
Dat Wiehnachtsmärken – traditionell op Hochdüütsch – heet dit Maal „Max un Moritz“ na Wilhelm Busch. Un denn is dor ja ok noch dat lütt fein Ohnsorg-Studio, dat Cornelia Ehlers fast in ehr kompetenten Hannen hett. Se kann fein planen, denn die nie gründt Bodo-Röhr-Stiftung hett de Plicht övernahmen, dat Ohnsorg-Studio fief Johr lang op't Best to ünnerstütten. An'n 16. September kümmt wedder –  to groot Freid vun Lütt un Groot – dat wunnerbor Kinnerstück „Lütt Aant – Ente, Tod und Tulpe“ op de Bühn. Folgen doot de Erfolgsstücken „Harold un Maude“ und „Nippel-Jesus“. As nie Inszeneern
kaamt denn: „De lütte Herr Jemine“ na dat Billerbook vun Manfred Schlüter un „Middenmang! Ein Sprachkonzert“ vun Marc Becker, de ok de Regie hett.
Ünner annern as „Extra“ gifft dat nochmaals wedder „Tratsch op de Trepp“ mit Heidi Mahler, un dat vun‘n 3. bet 12. Januar 2019 in‘t grote Huus. Mit Heidi Mahler snackt Michael Lang ok över Optreden in de neegst Saison. Also, veel los in‘t Ohnsorg-Theater. Dat warrt nie nich langwielig!
För all Theater-Besökers – wat nu jung or oolt – is wat dorbi. Nix as mit en apen Hart dor-hen. Dat seggt
         Christa Heise-Batt

 

Digitale Verwaltung ist Thema

27. Juni

Norbert Weißenfels. Foto: pmi

Norderstedt (vpu/pmi) wilhelm.tel lädt wieder ein zur Veranstaltungsreihe zu Digitalisierung und Konnektivität. Sie beginnt am 3. Juli um 18.30 Uhr im TechnikCenter in der Heidbergstraße 101-111.
Digitale Verwaltung liegt voll im Trend: Bürgerinnen und Bürger möchten und können immer mehr ihrer Anliegen von Zuhause „online“ regeln.
„Rathaus.2030: Mein Norderstedt – bequem von der Couch!“ lautet das von Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder ausgerufene Motto, die den Abend eröffnen wird.
Die Online-Leistungen reichen von der Briefwahlbeantragung über Terminbuchungen im Meldeamt bis hin zur Fundsachensuche. Weitere Leistungen, wie die digitale Kitasuche und -voranmeldung, sind in der Vorbereitung.
Die Digitalisierung umfasst aber auch die Optimierung von Arbeitsabläufen der Stadtverwaltung („E-Government“) selbst. Mehr als 17 000 Akten sind  elektronisch verfügbar und ermöglichen eine schnelle Bearbeitung und Beantwortung von Anliegen der Bürgerinnen und Bürger.
Der Bereich der Politik profitiert durch den digitalen Sitzungsdienst, Bürgerinnen und Bürger können sich über das Ratsinformationssystem informieren. Die Politikerinnen und Politiker können sich effizienter auf ihre Sitzungen vorbereiten.
Der Referent des Abends ist  Norbert Weißenfels. Er ist als Amtsleiter Digitale Dienste für das IT-Portfolio und die Digitalisierung der Stadtverwaltung Norderstedt verantwortlich. Er ist überzeugt, dass digitale Angebote für Menschen aller Alters- und Bevölkerungsgruppen anwendbar sein sollten und setzt sich für neue Lösungen ein, die die Bedürfnisse möglichst vieler unterschiedlicher Zielgruppen erfüllen.
In seinem Vortrag beschreibt er nicht nur ganz allgemein, was E-Government ist, sondern gewährt einen Blick hinter die Kulissen. Anhand praktischer Beispiele aus den Bereichen Einwohnerservice, Abfallwirtschaft und Bildung erfahren die Besucher, welche Projekte zur Digitalisierung der Verwaltung bereits umgesetzt sind und was die Stadt Norderstedt sich für die kommenden Jahre vorgenommen hat. Anregungen und Ideen, aber auch Kritik aus den Reihen der Bürgerinnen und Bürger sind dabei ausdrücklich gewünscht.
Die Veranstaltungen des Digitalen Stresstests richten sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Die Teilnahme ist kostenfrei. Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung erforderlich.
Informationen und Anmeldung unter www.wilhelm-tel.de/stresstest

 

Gefeierte Karl-May-Premiere trotzt

27. Juni

Vollen Körpereinsatz zeigt Gaststar Christine Neubauer (als Gangsterbraut Judith Silberstein) am Segeberger Kalkberg. Foto: blb

Bad Segeberg (blb) Die Karl-May-Spiele in Bad Segeberg starteten am Sonnabend mit einer umjubelten Premiere in ihre 67. Saison. „Winnetou und das Geheimnis der Felsenburg“ lautet das Abenteuer, das in diesem Jahr und in der Geschichte der Spiele erst zum dritten Mal nach 1969 und 2005 aufgeführt wird. In den Hauptrollen überzeugen die Routiniers Jan Sosniok (zum sechsten Mal als Winnetou) und Joshy Peters (zum 10. Mal in 30 Jahren am Kalkberg) als Old Shatterhand. Und auch Gaststar Christine Neubauer in der Rolle der fiesen Gangsterbraut Judith Silberstein an der Seite von „Balko“-Darsteller Jochen Horst (Harry Melton) nötigen dem Premieren-Publikum bei kühler Witterung und Nieselregen Respekt ab.
Immerhin musste das Ensemble gegen das WM-Spiel der deutschen Mannschaft gegen Schweden anspielen.  Noch vor Beginn der Aufführung geriet die deutsche Mannschaft in Rückstand und als der Ausgleich fiel, verkündete dies Old Shatterhand höchstselbst – mitten in der Szene, als er nach durchzechter Nacht auf einer Hacienda erwacht. „Wie haben Sie geschlafen Shatterhand?“ lautete die Frage ganz nach dem Buch von Michael Stamp. Die  meisterhaft improvisierte Antwort: „Bestens, Deutschland hat gerade das 1:1 geschossen“.  So waren auch die wenigen unter den 7 000 Besuchern im ausverkauften Stadion im Bilde, die die  Nachricht nicht schon längst über ihr Smartphone realisiert hatten. 
Hoch her ging es später bei der Premierenfeier weniger wegen des deutschen Last-Minute-Sieges, sondern weil Christine Neubauer glamourös in ihren 56. Geburtstag hinein feierte.  Im hautengen Kleid, das sie flugs gegen die Westernkluft getauscht hatte, nahm sie die Glückwünsche ihres Lebensgefährten José Campos und Kalkberg-Geschäftsführerin Ute Thienel  entgegen. Die Gäste intonierten bei Gegrilltem und Kaltgetränken ein kräftiges „Happy-Birthday“. Unter den Premierengästen waren Ministerpräsident Daniel Günther (CDU), der die Spiele eröffnete, Finanzministerin Monika Heinold (Grüne), Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU), der schon als Norderstedter OB Stammgast am Kalkberg war, NDR-Wettermann Meno Schrader (konnte den Nieselregen auch nicht abstellen) sowie ehemalige Darsteller wie Till Demtröder (begeisterter Old Shatterhand-Darsteller 2016), Tanja Schumann oder Oliver Stritzel, der hier  schon den Bösen gab.
Die Kalkberg GmbH hat in diesem Jahr 550 000 Euro in Technik, Kostüme  und das aufwändige Bühnenbild der Felsenburg investiert. Insgesamt kostet die Produktion mit 80 Mitwirkenden, 25 Pferden, einem afrikanischen Schreiseeadler, einen Bussard sowie Ziegen, Schafen, einem Rind, einem Esel  und einer Schar schnatternder Gänse  4,5 Millionen Euro.
Einen erneuten Zuschauerrekord wie in den vergangenen drei Jahren sieht „Winnetou“-Darsteller Sosniok nicht als Verpflichtung oder Druck an: „Wir müssen gar nichts, irgendwann wird die Zahl sowieso einmal nicht mehr steigen.“ Die Digitalisierung macht das Kartenkaufen allerdings wieder leichter, denn Karl-May-Fans können sich ihr Ticket in dieser Saison auch aufs Handy schicken lassen.
Gespielt wird  bis zum 2. September donnerstags, freitags und sonnabends (jeweils 15 und 20 Uhr) sowie sonntags (nur um 15 Uhr).

 

TAS feiert Jubiläum und

27. Juni

Die Ehrenamtler Regine Garrard (l.), Michael Wiedemann und Bernd Rüdiger (r.), Einrichtungs-Leiterin Tabea Müller, Moderator Carlo von Tiedemann sowie die TAS-Besucher Stani und Agnes präsentieren ihr „Traumhaus“. Foto: cbl

Norderstedt (cbl) Sie haben oft nicht mehr, als sie tragen können, kein Dach überm Kopf, aber einen sicheren Ort, um Kraft für das Leben auf der Straße zu schöpfen. Seit 20 Jahren ist die Norderstedter Tagesaufenthaltsstätte (TAS) der Diakonie für wohnungslose und hilfsbedürftige Menschen ihr Zuhause für einen Tag. Das Jubiläum wird groß am 4. Juli von 14 bis 17 Uhr auf dem Gelände im Lütjenmoor 17 a hinterm Herold Center gefeiert – mit Festakt, Ansprachen der Oberbürgermeisterin und Stadtpräsidentin, Speis‘ und Trank für alle Besucher sowie einem prominenten Gast, der vor Ort das Ratequiz „Montagsmaler“ aufleben lässt: Carlo von Tiedemann.
Der kultige Radio- und TV-Moderator ist als Schirmherr seit 2007 mit der Einrichtung verbunden. „Mir imponiert die Arbeit der engagierten Ehrenamtlichen als auch die Schicksale und Überlebensstrategien der TAS-Gäste. An ihnen merken wir, wie gut es uns eigentlich geht. Bei Sommerfest und Adventslesung bin ich jedes Mal dabei und erlebe tolle Menschen und führe beeindruckende Gespräche, die vom Scheitern und Wiederaufstehen handeln“, erzählt der 74-Jährige.
Kamen im ersten Jahr der TAS 1 792 Gäste, waren es 2017 bereits 11 806, die Verpflegung, Dusch- und Waschmöglichkeiten, eine Postadresse, Beratung, ärztliche Hilfe und immer ein offenes Ohr in Krisensituationen und sozialen Schwierigkeiten erhielten.
„Doch unsere maroden Räumlichkeiten platzen aus allen Nähten“, berichtet Einrichtungsleiterin Tabea Müller. Sie wünscht sich zum 20-jährigen Jubiläum einen Neubau am selben Standort, mit rund 250 Quadratmetern doppelt so groß wie aktuell und energieautark durch Solarpanels und Erdwärme. Ein hölzernes Modell existiert bereits, auch die Schätzung der Baukosten: eine Million Euro, die vor allem durch Spenden getragen werden müssen. „Wir hoffen auf ganz viel Unterstützung und freuen uns über jeden Jubiläums-Euro, der Norderstedt zu einem neuen sozialen Aushängeschild verhilft“, betont die 44-Jährige.
Dazu beitragen können auch die Besucher des Benefiz-Konzertes am 25. August im Festsaal am Falkenberg. Auf der Bühne sorgen „MoorbekSchipper“ und „Swinging Ladies“ mit Shantys und Schlagern für Stimmung, die Moderation übernimmt  Carlo von Tiedemann. Tickets für 14 Euro gibt’s im Herold Center und TicketCorner, Bei Lange und an der Tageskasse. Übrigens werden immer ehrenamtliche Mitarbeiter für die TAS gesucht. Infos unter Tel. 040/523 20 70 und www.diakonie-hhsh.de.
Spendenkonto: Diakonisches Werk Hamburg-West/Südholstein, IBAN DE11 5206 0410 6306 4900 18, BIC GENODEF1EK1.

 

„Romie“ mag keine Katzen

27. Juni

„Romie“ ist sehr anhänglich und zeigt dies auch. Foto: pmi

Norderstedt (pmi)  „Romie“ ist eine äußerst liebe, sanfte und menschenbezogene Hündin. Sie ist mittelgroß und zirka fünf bis sechs Jahre alt. In der Tötungsstation in Ecarisa  hatte sie kein leichtes Leben. Eine tierliebe, deutsche Person bat die Tierschützer in Rumänien,  „Romie“ herauszuholen,  um sie dann zu bepaten und ihr die Sicherheit zu geben, nicht getötet zu werden.
„Romie“ ist sehr anhänglich und zeigt auf diese Art und Weise ihre Dankbarkeit. Leider hat sie Katzen nicht so gern.
Wer  sich „Romie“ als Familienmitglied vorstellen kann,  wende  sich bitte an Heidi Scheel unter Telefon  01 72/ 4 52 00 19. „Romie“ kann sofort zu einem eventuellen Interessenten reisen. Sie ist kastriert, geimpft und gechippt. Die Urlaubszeit des möglichen Interessenten kann selbstverständlich berücksichtigt werden. „Romie“ ist von Pfotenglück.org

 

Norderstedts Firmen sind sportlich

27. Juni

Die Freiwillige Feuerwehr Norderstedt lief in kompletter Montur. Foto: pmi/Agentur Rattenscharf

Norderstedt (meg) 725 Teilnehmer hatten sich   für den „Firmenlauf Norderstedt powered by ELIXIA“ angemeldet. 635 Läuferinnen und Läufer haben dann letztlich  ihre zwei Runden (4,2 Kilometer) um den Stadtparksee absolviert.  55 Unternehmen aus Norderstedt und Umgebung waren mit ihren Chefs, Geschäftsführern, Inhabern, Mitarbeitern, Angehörigen oder Gästen bei bestem Sommerwetter in den Stadtpark gekommen. „Wir wollen mit diesem Lauf nicht nur die sportlichste Firma aus der Region küren, sondern es soll auch das Gemeinschaftsgefühl stärken und eine Identifikation mit dem Unternehmen schaffen“, berichtet Organisatorin Dagmar Buschbeck von der Eventagentur Rattenscharf.
Für besonderes Aufsehen sorgten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Norderstedt, die die 4,2 Kilometer in kompletter Schutzausrüstung zurücklegten: „Das sind  fünf bis zehn Kilogramm mehr, die oben drauf kommen. Wir wollten uns der Öffentlichkeit einmal in diesem Outfit präsentieren. Natürlich haben wir dafür auch hart trainiert“, erklärte ein erschöpfter, aber glücklicher Matthias Schwartinsky von der Harksheider Wehr im Ziel.
 Fast logisch, dass die Damen und Herren von der Feuerwehr auch den Pokal für das originellste Team abräumten. Große Freude auch beim Förderverein der Jugendfeuerwehr Norderstedt. Sie erhielten einen Scheck über 1 000 Euro. 700 Euro kamen durch die Startgebühr zusammen. Die restlichen 300 Euro packte der ELIXIA-Vitalclub als Hauptsponsor noch oben drauf.
 Das größte Team mit 62 Teilnehmern stellte „Lufthansa Industry Solutions“. Schnellster Läufer über die 4,2 Kilometer war aber Toni Röwer (Fa. Schülke+), der schon nach 14:51 Minuten wieder im Ziel war. Schnellste Frau wurde Ramona Richter (ELIXIA, 16:06) vor Clarissa Jaß (BBZ, 19:44) und Regina Demiani (Mega Repair GmbH, 19:49). Die Kategorie „Schnellster Chef“ gewann  Carsten Nesemann (15:57, nesemann & grambeck) vor Jens Hattendorf (20:33, Jens Hattendorf Heizung & Sanitär) sowie Hans-Martin Grambeck (20:41, nesemann & grambeck).
„Schnellste Chefin“ wurde Siri Kudelka (20:53, Scheel Altenpflegeheim) vor Karola Kock (23:38, Haspa) und Beate Knuth (24:13, Homecare). Die Wertung „Schnellste Auszubildende“ gewann mit Clarissa Jaß (19:44) und Maike Henningsen (21:46) ein Duo vom Berufsbildungszentrum Norderstedt (BBZ) vor Sarah Schneider (22:31, MCG GmbH). „Schnellster Auszubildender“ wurde Yaebyo Mhreteab (17:26, Kreyenberg GmbH) vor Philip Kraushaar (18:29, Tischlerei Dennis Hoyer) und Benjamin Schubert (18:34, Tetenal).

 

Judoka jagen schwarzen Panther

27. Juni

Alexander Schröder gewann den „Blauen Adler“. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Die Judo-Safari ist ein Vielseitigkeitswettbewerb, die der Deutsche Judo-Bund für Judoka bis 14 Jahre anbietet. Es gibt Punkte für verschiedene Wettbewerbe, neben einem Judo-Turnier müssen sich die Teilnehmer in der Leichtathletik  messen sowie in einem kreativen Part der Jury stellen. Für jeden Einzelwettbewerb gibt es Punkte und je nach erreichter Gesamtpunktzahl werden die Teilnehmer in Leistungsklassen eingeteilt. Los geht es beim gelben Känguru, dann kommt der rote Fuchs, gefolgt von der grünen Schlange, dem blauen Adler und dem braunen Bär. Die höchste Stufe ist der schwarze Panther.
Die  Judo-Sparten der KT und des 1. SCN gingen gemeinsam auf die Jagd.  „Durch einige krankheitsbedingte Absagen waren wir  nur 25 Teilnehmer“, erklärte Torben Heyl, Trainer im 1.SCN und in der KT, „alle Anwesenden hatten aber sehr viel Spaß und werden so auch Werbung für eine Neuauflage machen.“
Im Judo-Wettkampf treten die Teilnehmer in einem  „Japanischen Turnier“ an. Der Gewinner bleibt auf der Wettkampffläche und tritt gegen den nächsten Gegner an.  Der Leichtathletik-Teil ist ein Dreikampf aus Weitsprung, Ballweitwurf und Lauf. Spannend ist immer der kreative Part der Safari, denn hier erfahren die Judoka erst direkt vor dem Teil, was die Aufgabe ist. Dieses Jahr durften die Sportler in Kleingruppenarbeit eine Collage zum Thema „Wie stelle ich mir Japan vor“ anfertigen.
Damit  auch jüngere Teilnehmer eine Chance auf ein gutes Ergebnis haben, wurden für den Judo-Wettkampf und den Leichtathletik-Teil drei Gruppen von ungefähr gleichaltrigen Kindern gebildet, lediglich beim kreativen Part wurden die Kinder gemischt, aber auch hier wurde darauf geachtet, dass aus jeder Altersklasse mindestens ein Teilnehmer in jeder Gruppe ist.
„Dieses Jahr waren die Wettbewerbe sehr ausgeglichen“, sagte Heyl, „das spiegelt sich auch im Ergebnis wider, die Endergebnisse liegen sehr dicht beieinander. Wir haben somit seit vielen Jahren weder einen braunen Bären noch einen schwarzen Panther ergattern können.“
Die beiden besten Ergebnisse waren für Alexander Schröder (1.SCN) aus der Gruppe der 5 bis 7-Jährigen mit 153 Punkten sowie für Samira Knoblach (KT, Gruppe 8 bis 9-Jährige) mit 160 Punkten jeweils ein blauer Adler.
„Samira und Alexander waren auch die einzigen beiden Teilnehmer, die im japanischen Turnier vier Kämpfe gewinnen konnten, das hat sich am Ende ausgezahlt.“
Ergebnisse:
Gruppe 1 (5 bis 7 Jahre):
Gelbes Känguru: Benno Fritz Bergmann, Carlotta Knoblach, Michel Knoblach (alle KT), Keanu Arribas Hoffmann (1.SCN)
Roter Fuchs: Henry Klappert, Mina Herrmann, Natalie Grabe (alle 1.SCN), Blauer Adler: Alexander Schröder (1.SCN).
Gruppe 2 (8 bis 9 Jahre):
Gelbes Känguru: Arjen Brück (KT), Isaak Baugh, Leopold Nass, Leonard Groth (alle 1.SCN)
Roter Fuchs: Tobias Simon Neske (1.SCN), Grüne Schlange: Kevinas Smaidziunas, Benjamin Filthuth (beide 1.SCN), Blauer Adler: Samira Knoblach (KT)
Gruppe 3 (ab 10 Jahre):
Gelbes Känguru: Ronja Petersen (1.SCN), Henrik Brück (KT), Roter Fuchs: Emmy Özcan, Elina Knoblach (beide KT), Anton Herrmann, Tristan Gutowski (beide 1.SCN), Grüne Schlange: Adrian Knoblach (KT)

 

Charlotte-Paschen-Musikpreis

27. Juni

Norderstedt (blb) Anna-Julia Krause hat den 6. Charlotte-Paschen-Musikpreis erhalten. Der Preis der Musikschule Norderstedt in Kooperation mit der Kulturstiftung Norderstedt ist mit 1 500 Euro dotiert. Die 17-jährige Künstlerin, die man durchaus als musikalisches Allround-Talent bezeichnen kann, will dieses Geld unter anderem in eine weitere Gesangsausbildung bei Simone Voicu-Pohl investieren. Zuvor möchte die ehemalige Schülerin des Coppernicus-Gymnasiums (jetzt am Altonaer Gymnasium Allee, wo es ein Theater-Profil gibt) nach dem Abitur im kommenden Jahr einen Au-Pair-Aufenthalt in den USA absolvieren.
Anna-Julia Krause stammt aus einer musikalischen Familie, sang bereits als Grundschülerin  im Kinderchor „Die Singvögel“ bei Elke Hensel,  machte den fast schon obligatorischen Blockflötenführerschein und begann in der ersten Klasse mit Ballettunterricht. In der Bläserklasse des „Copp“ spielte sie Querflöte, so dass eine Lehrerin über sie sagte:  „Anna-Julia hat immer alle überholt“. Später bestand die künstlerisch so begabte Schülerin sogar die Aufnahmeprüfung an der John-Neumeier-Schule in Hamburg, doch Ärzte rieten ihr ab, Ballett zu ihrem Beruf zu machen.
So trat sie im Rahmen der Musiktheater-Akademie der Musikschule Norderstedt unter anderem in „Die Schöne und das Biest“ auf und gewann auf Anregung von Frank Engelke  bei ihrer ersten Teilnahme des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ den zweiten Preis auf Bundesebene.  Beim Preisträgerkonzert des Hamburg Airport gewann sie den Publikumspreis und die Erkenntnis, dass der Auftritt vor einem erlesenen Fachpublikum eine ebenso besondere Herausforderung darstelle.
Die Preisverleihung, der auch Oberbürgermeisterin Roeder, Stadtpräsidentin Oehme und der Vorsitzende der Kulturstiftung Stockmann beiwohnten,  nahmen Herbert Paschen, seine Tochter Dagmar Lehnert und der Leiter der Musikschule Rüdiger George vor. Eingebettet war die Preisverleihung in ein musikalisches Concertino, eingeleitet von Pop-Covern von „N Voices“ und einer virtuosen Blockflöten-Sonate von Johann Sebastian Bach, dargeboten von Jakob Zabel.
Weiter begeisterte Lena Thurich die rund 150 Besucher im Kulturwerk am See am Klavier, dem meistgewählten Instrumemt an der Musikschule,   mit „China Gates“,   Noemi Abraham mit der Schubert-Bagatelle „Die Biene“ für Violine, das berühmte und national wie international auftretende Norderstedter Querflötenensemble und Josephine Eggers  (Violine) mit einem Thema aus dem großen Kinoerfolg „Schindlers Liste“.

V. li. Rüdiger George, Preisträgerin Anna-Julia Krause und Herbert Paschen nebst seiner Tochter Dagmar Lehnert bei der Preisübergabe im Kulturwerk am See. Foto: blb

 

CDU Norderstedt informiert sich

20. Juni

Udo Biester (links) und Hauke Helden (2. v. re.) führten (v. li.) Katja Rathje-Hoffmann, Peter Holle und Ruth Weidler durch das Unternehmen. Link-Geschäftsführer Norbert Ostwald hatte die Besucherguppe am Morgen begrüßt. Foto: blb

Norderstedt (blb) Die CDU Norderstedt besuchte in der vergangenen Woche die Waldemar Link GmbH & Co. KG in ihren Produktionsstätten in der Oststraße. Ortsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann, ihre Stellvertreterin Ruth Weidler sowie der neue Fraktionschef in der Stadtvertretung Peter Holle unternahmen bei dem Besuch des Herstellers von Knie- und Hüftprothesen einen ausgiebigen Werksrundgang unter der Leitung von Hauke Helden und Udo Biester, nachdem Geschäftsführer Norbert Ostwald die politischen Besucher  begrüßt hatte.
 Im Anschluss an die Führung durch die Produktionsräume kamen die CDU-Kommunalpolitiker mit der Unternehmensgeschäftsleitung zu einem Gedankenaustausch über  aktuelle Fragen zusammen, wobei unter anderem auch der Nachwuchsmangel diskutiert wurde.  Rathje-Hoffmann versprach, diese und  andere Themen auch an die CDU-Landtagsfraktion zu berichten. Die Norderstedter CDU will die Reihe von Unternehmensbesuchen  fortsetzen.

 

HSV: Vergangenheit und Zukunft

20. Juni

Erfolgreiche HSV-Recken vergangener Tage: V. li. Jürgen Stars, Peter Hidien und Thomas Bliemeister mit Moderator Rainer Koppke (2. v. li.) in der Alten Rader Schule in Tangstedt. Foto: blb

Norderstedt/Tangstedt (blb) Als hätten sie es geahnt, dass über das Auftaktspiel der deutschen Mannschaft bei der Fußball-WM  in Russland nicht viel Erbauliches zu sprechen sein würde, beschäftigten sich Talkgäste bei Public Viewing-Veranstaltungen in der Alten Rader Schule in Tangstedt und im Restaurant Immenhorst in Norderstedt auch ausführlich mit Bundesliga-Absteiger HSV.
In der Alten Rader Schule hatte Inhaberin Folke Kaempfe quasi die erfolgreiche Vergangenheit des HSV auf dem Sofa: Keeper Jürgen Stars, der seine Karriere überwiegend im Schatten von Rudi Kargus und Uli Stein fristete, Peter Hidien, Europapokalsieger 1977, und  Thomas Bliemeister, Deutscher Meister (allerdings ohne Einsatz) 1979. Alle drei gaben auf Fragen von NDR-Reporter Rainer Koppke den Präsidien und sportlichen Leitern der vergangenen Jahre die Schuld am Abstieg des HSV. Unisono sagten sie: „Hier wurden einfach zu viele Fehler gemacht.“ Jürgen Stars bewertete mit Blick auf die Weltmeisterschaft den Einsatz von Manuel Neuer trotz achtmonatiger Verletzung als richtig: „Er ist der beste Torhüter der Welt und wir haben das Glück, dass wir mit ter Stegen wohl einen der kommenden weltbesten Torhüter haben.“
HSV-Informationen aus erster Hand  gab's am Rande der 0:1-Niederlage der deutschen Mannschaft gegen Mexiko bei der Übertragung vor rund 80 Gästen im Restaurant Immenhorst. Hier stellte NDR-Mann Andreas Käckell vor und nach dem Spiel sowie in der Halbzeitpause Fragen an HSV-Trainer Christian Titz. Der analysierte messerscharf in der Pause der WM-Partie, dass ein Spieler wie Marco Reus helfen könnte, was Joachim Löw im 2 000 Kilometer entfernten Moskau wohl auch gedacht haben muss. Der Ansatz war richtig, wie sich zeigte, die Umsetzung der Mannschaft dagegen blieb mangelhaft.
Was die Kader-Planung beim HSV angeht, zeigte sich Christian Titz zufrieden, dass mit Aaron Hunt, Lewis Holtby  und Gotoku Sakai drei erfahrene Spieler geblieben sind und wartet nun darauf, dass noch zum Verkauf stehende Spieler einen neuen Verein finden, „denn mit Interessenten für unser neues Team sind wir uns bereits einig“.
Einig ist sich Titz offenbar auch mit Talent Fiete Arp, der ihm vor seiner Abreise in den Urlaub versichert hatte, zum Trainingsstart am 21. Juni zu erscheinen und dass er weiter   gern für den HSV spielen wolle. Ob  Arp die Stiefel in Hamburg auf Leihbasis nach einem spekulierten Verkauf an Bayern München schnüren werde, ließ Titz unkommentiert.

 

Katrin Fedrowitz einstimmig

20. Juni

Der Vorstand der SPD Norderstedt hat derzeit gut Lachen. Foto: pmi

Norderstedt (blb) In ihrer Mitgliederversammlung hat die SPD-Norderstedt turnusmäßig ihren Ortsvereinsvorstand gewählt. Die seit 2010 im Amt befindliche Ortsvereinsvorsitzende Katrin Fedrowitz trat zu ihrer fünften Amtszeit an und wurde von ihren Mitgliedern einstimmig wiedergewählt.
Als ihr Stellvertreter wurde Ralf Ehrenfort bestätigt. Zusätzlich gehören zum Vorstandsteam: Emil Stender, Hans-Joachim Flor, Patrick Grabowski, Bernd Andt, Peter Behr, Danny Clausen-Holm, Ulrich Gailun, Heike Grabowski, Gabriele Scadah-Gailun, Gerd Segatz, Levke Steinhau, Tobias Schloo und Denise Loeck.
Der Rückblick der Vorsitzenden umfasste zwei Jahre Ortsvereinsarbeit mit immerhin vier Wahlkämpfen. Katrin Fedrowitz erklärte dazu, dass sich der Fleiß der vergangenen Jahre ausgezahlt habe. Die SPD habe als Team überzeugt und dafür jetzt auch ihren Lohn erhalten. Die Freude insbesondere bei der gewonnenen Oberbürgermeisterinnenwahl sei groß gewesen. Trotz all der Anstrengungen, die mit vier Wahlkämpfen am Stück verbunden waren, sei das gesamte Team durchgehend motiviert gewesen und habe letztlich auch bei der Kommunalwahl mit zehn Direktmandaten ein tolles Ergebnis erzielt.
„Der positive Trend der Wahlkämpfe spiegelt sich auch in der Mitgliederentwicklung wieder. Von Ende 2017 mit 339 Mitgliedern ist die Mitgliedschaft bis zum Tage der Versammlung auf immerhin 372 Mitglieder angewachsen und der Trend geht weiter bergauf. Gerade heute habe ich wieder ein Neumitglied begrüßen dürfen“, berichtet Fedrowitz.
„Ich freue mich wirklich auf die folgenden zwei Jahre, in denen wir voraussichtlich weniger Wahlkämpfe haben werden und uns auf andere inhaltliche Herausforderungen konzentrieren können. Es geht darum, die Mitgliedschaft weiter auszubauen und den Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern zu verstärken. Nur wer einen engen Draht zu den Menschen in seiner Stadt hat, kann auch die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in der Stadtvertretung umsetzen. Hier setze ich auch weiterhin auf eine harmonische und konstruktive Zusammenarbeit mit der Fraktion. Die personellen Voraussetzungen hierfür haben wir jetzt in Ortsverein und Fraktion geschaffen.“

 

Musikmeile: Nächstes Jahr mit

20. Juni

Die junge Band „False5“ spielte zum Tanzen und Mitsingen. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Norderstedt-Mitte war zum dritten Mal der Treffpunkt für Musikfans. Rund 500 Besucher lauschten den 16 Bands und Künstlern in den unterschiedlichen Locations. Stefan Sordyl, Mitglied der PACT Lenkungsgruppe, von der Itzehoer Verischerung war erstmalig dabei und war begeistert. Das Programm in seinem Büro konnte sich sehen lassen. Kabel JO war maritim unterwegs und Reiner Bublitz verzauberte mit seinem Pianisten die Besucher mit Beatles-Songs und gefühlvollen Balladen.
Neben der Itzehoer Versicherung waren die HASPA, die Buchhandlung am Rathaus, dem Eine Welt Laden und  auch das Moorbek-Rondeel, die Hopfenliebe, das Moorbek Cafe und das Restaurant Fantasia + Sapori d’italia bei Alberto und die Cocktailbar Lenci´s dabei.
Von Blues über Soul, Pop/Rock, Country, Jazz bis zu maritimer Musik war für jeden Geschmack etwas dabei, so Thomas Will – Quartiersmanager.  Der Männerchor „Rock on Schalom“ legte pünktlich um 18 Uhr mit bestem Rock unter dem Schirm vor dem Eine Welt Laden los. In den anderen Locations starteten zeitgleich die Bands  mit ihren unterhaltsamen Programmen. 
„Die Musikmeile soll im nächsten Jahr weiter ausgebaut werden und den gesamten Rathausmarkt einbeziehen“, sagt Thomas Will vom Quartiersmanagement Norderstedt-Mitte. Ein Bandwettbewerb, der vorab stattfindet, und ein Top-Act auf der Open-Air-Bühne wären ein Highlight für die beliebte Veranstaltung.
Die junge Band False5 (siehe Foto) spielte nach dem hervorragenden Duo The Wild Boyz im Tafelraum, der zur Hopfenliebe gehört und brachte die Besucher  zum Tanzen und Mitsingen.  „Diese Musikmeile hat sich mittlerweile in dem recht jungen Stadtteil etabliert und wird sicherlich auch im nächsten Jahr wieder viele Besucher anlocken.“

 

OGS Friedrichsgabe will „Oase“

20. Juni

Ein Strandkorb ist bislang das einzige  Möbel, das im Innenhof zum Verweilen einlädt. Schulleiterin Anke Schermer (li.) und Ganztagskoordinatorin Sarah Geisler planen jetzt mit den Schülern  die Umgestaltung zu einer Oase. Foto: blb

Norderstedt (blb) Die Offene Ganztagsschule (OGS) Friedrichsgabe möchte im Rahmen der Ganztagsbetreuung ihrer Schüler der 6. bis 12. Klassenstufen den Innenhof des Schulgebäudes an der Moorbekstraße zu einer Oase umgestalten. Dazu hat sich die Schule  bei dem  landesweiten Referenzschulnetzwerk „Ganztägig lernen“ mit diesem Projekt beworben, um den Vor- und Nachmittagsunterricht besser zu verzahnen.
Seit Januar 2016 koordiniert  die Deutsch- und Französischlehrerin Sarah Geisler   den Vor- und Nachmittagsunterricht an der Schule. Unterstützt wird Geisler mit einer ganzen Stelle, besetzt von Yvonne Paul von der städtischen Gesellschaft BEB (Bildung, Erziehung, Betreuung). Von den 430 Schülerinnen und Schülern der Lehranstalt nehmen zirka die Hälfte die Ganztagsbetreuung in Anspruch. Diese umfasst nach dem Regelunterricht neben Hausaufgabenbetreuung auch  Sportangebote im Freien, Back- und Kochkurse sowie einen Chor. Mittagessen können die Schüler in der Mensa, die sie sich mit dem Gymnasium im gleichen Gebäude teilen.
Ein erster Aufruf zur Umgestaltung des maroden Innenhofs förderte noch nicht so viele Ideen zu Tage, so dass Sarah Geisler und Schulleiterin Anke Schermer am „Sozialen Tag“ am 26. Juni gemeinsam mit den Schülern Hand anlegen  und zumindest das Unkraut im Innenhof entfernen wollen. Angedacht ist dann, ein Sonnensegel über den Innenhof zu spannen und darunter Projekte wie zum Beispiel gemeinsames Gärtnern, vielleicht auch in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Betrieben, anzubieten. „An dem Planungs- und Umgestaltungsprozess  können sich alle an der Schule Beteiligten engagieren“, wünscht sich Sarah Geisler.
Am Donnerstag, 11. November, soll die Oase fertig sein und feierlich eingeweiht werden. In der Woche darauf wollen die Macher das Ergebnis beim nächsten großen Ganztagskongress des Referenzschulnetzwerks in Kiel präsentieren. Dem Netzwerk gehören 24 Grund- und Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein an.
Ein Anliegen hat Sarah Geisler noch: „Wir freuen uns über Spenden aller Art für unser Projekt, ganz gleich ob Sachmittel oder auch Know-How.“