Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

HEIMATSPIEGEL verlost drei

17. Oktober

V. li. Lars Krückmann, Klaus Belau, Harald Rode, Hans-Werner Leopold, Collin Nsiah-Ababio und  Wolfgang Springer stellten den 13. Adventskalender der Lions vor. Foto: blb

Norderstedt (blb) Die  Lions Clubs Norderstedt und Norderstedt Forst Rantzau geben in diesem Jahr zum 13. Mal einen Adventskalender heraus und  unterstützen mit dem Erlös ältere Menschen sowie bedürftige Kinder in der Stadt.  Die Clubs betonten bei der Vorstellung des Kalenders im  Centro Hotel Norderstedter Hof in Glashütte das ehrenamtliche Engagement der Lions-Mitglieder sowie diesen karitativen Zweck.
Der Adventskalender, dessen Vorderseite eine Illustration der Künstlerin Christel Kruse (Tellingstedt) ziert, wird  wieder in einer Auflage von 4 000 Exemplaren an verschiedenen Verkaufsstellen in Norderstedt für 7,50 Euro angeboten – unter anderem im Herold Center in der dortigen Thalia Buchhandlung und in der Haspa-Filiale.  Der Nettoerlös soll rund 100 bedürftigen Kindern zufließen, die davon Winterkleidung erhalten sollen. Außerdem wollen die Lions die so genannte „stille Armut“ in Altersheimen lindern helfen. Die Kalender haben wie immer eine Losnummer, nach deren Auslosung am 1. Dezember die Käufer Preise im Wert von mindestens 100 Euro gewinnen können. Darunter sind Preise wie eine Jahreskarte bei Hagenbecks Tierpark, eine Anfänger-Familienkarte für Wasserski im Norderstedter Stadtpark und vieles mehr.
„Wir würden uns in den nächsten Jahren noch mehr Gewinne speziell für Kinder wünschen“, sagte Lars Krückmann.  Mit 83 gesponserten Preisen haben die Lions in diesem Jahr etwas weniger als noch im vergangenen Jahr akquirieren können.
Die Lions weisen in Zusammenhang mit der bevorstehende Vorweihnachtszeit auf ihren schon traditionellen Weihnachtsmarkt am 1. Advent in der Moorbek Passage hin, auf dem sie Weihnachtsbäume   verkaufen, dessen Erlös der Jugendfeuerwehr Norderstedt zugute kommt. 
Der HEIMATSPIEGEL verlost drei Adventskalender unter seinen Lesern. Bitte eine Zuschrift (Stichwort „Lions-Advent“) an: Beim Umspannwerk 2, 22844 Norderstedt, oder eine E-Mail an gewinnspiel(at)heimatspiegel.de senden. Einsendeschluss ist der 23. Oktober.

 

Wer möchte ehrenamtlich

17. Oktober

Rita Seebrandt kümmert sich ehrenamtlich einmal in der Woche um die kleine Sanya aus Glashütte. Foto: blb

Norderstedt (blb) Das Netzwerk Norderstedt (NeNo) plant in einem neuen Projekt in Zusammenarbeit mit den   Familienzentren in den Stadtteilen Glashütte, Garstedt und Harksheide ein neues Großeltern-Projekt.
„Wir haben bei unseren Treffen in den vergangenen Wochen vermehrt Anfragen, überwiegend von alleinerziehenden Müttern, erhalten, die eine zeitweise Betreuung ihrer Kinder benötigen“, berichtet NeNo-Koordinatorin Bärbel Joppien. Gründe können ein fehlender Kita-Platz, berufliche Anforderungen oder ähnliches sein. „Von Interessenten wird ein erweitertes Führungszeugnis bei der örtlichen Verwaltung beantragt. Wir suchen reife Erwachsene (ab zirka 45 Jahren), die hier zwei bis vier Stunden wöchentlich über einen vereinbarten Zeitraum von mindestens einem Jahr helfen könnten“, erklärt Bärbel Joppien.
Wie Rita Seebrandt aus Glashütte. Sie trifft sich einmal in der Woche mit der kleinen Sanya (2 1/2 Jahre). Ihre Mutter Josefina  ist alleinerziehend, arbeitet tagsüber in der Gastronomie: „Wenn Oma Rita mit Sanya auf dem Spielplatz ist, habe ich Zeit für die Hausarbeit oder einen Arztbesuch.“ Die Paten-Großmutter ist selbstständige Finanzmanagerin. „Ich suchte einen Ausgleich zu der täglichen Arbeit mit Zahlen und erfuhr bei der Ehrenamtsmesse von dieser Möglichkeit. Da war ich gleich Feuer und Flamme“.    Vorteil hier: Paten-Oma und Kind wohnen nur wenige Straßen entfernt voneinander.
Die Generation der Großeltern ist von großer Bedeutung für die kindliche Entwicklung. Bei ihnen finden die Kinder oft ein anderes Verständnis, sind doch die Großeltern nicht mit dem Erziehungsauftrag belastet. Mit umfassender Lebenserfahrung, Zeit, großer Gelassenheit, Abstand und oft guten Ideen können sie auf die Themen oder Probleme der Kinder eingehen und einige Jahre wichtige Begleiter   im Leben des Kindes sein.
Interessierte sollten Freude am Umgang mit Kindern bis zehn  Jahren haben. Sie können die Kinder, je nach Alter, und Absprache mit den Eltern, bei sich zu Hause betreuen oder im Hause der Eltern und selbst entscheiden, wieviel Zeit sie miteinander verbringen möchten.
NeNo-Koordinatorin Joppien macht deutlich: „Es ist kein Babysitter-Notdienst oder eine Dienstleistung. Patengroßeltern werden nach einiger Zeit, wenn sie das wünschen, in dem für sie passenden Rahmen, in die Familie integriert. „Es soll eine Bereicherung für beide Seiten sein“, betonen die Initiatorinnen des Projekts. Patengroßeltern werden in ihrem Einsatz bei Bedarf unterstützt und fachlich begleitet. Interessenten an dieser ehrenamtlichen Tätigkeit wenden  sich an Bärbel Joppien im Seniorentreff Garstedt, Kirchenstraße 53, Dienstag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Telefon 0 40/ 5 23 67 53, oder mobil 01 51/ 57 37 91 92, Mail: b.joppien(at)neno-norderstedt.de   www.netzwerk-norderstedt.de


Interessierte Familien können sich auch an die Familienzentren in ihren Stadtteilen wenden.
Glashütte: Bianca Wehner, Mittelstraße 45, Telefon 0 40/ 60 92 71 90
Garstedt: Daniela Staade, Kirchenstraße 12 a, Telefon 0 40/82 31 57 52 00
Harksheide: Verena Wegener, Kirchenplatz 2, Telefon: 0 40/63 86 00 50

 

4. Musikmeile ist in Planung –

17. Oktober

„4andaHat” spielte in der Haspa auf und überzeugte mit Jazz und Soul. Foto: Archiv

Norderstedt (vpu) „Wir sind schon sehr weit mit der Planung für das kommende Jahr. Fest steht, dass es die 4. Musikmeile geben wird. Viele der Musiker haben schon in diesem Jahr wieder ihre Teilnahme zugesagt. Und natürlich laden wir alle Norderstedter wieder zum großen Open-Air-Kino ein“, blickt Thomas Will, Quartiertsmanager in Norderstedt-Mitte schon einmal voraus.
Ein weiterer Tipp: Die Lesungen von Autoren im Quartier haben sehr viel Zuspruch bekommen. „Wir haben gemerkt, dass die Norderstedterinnen und Norderstedter auch dieses Angebot sehr gut angenommen haben. Die Besucherzahlen stiegen mit jeder Veranstaltung“, so Will.
Genau wie das Norderstedter „Wintervergnügen“. „Es ist zwar noch ein  wenig hin bis in den Winter 2019. Doch schon jetzt sind wir sicher, dass auch dieses Event hier in Norderstedt-Mitte gut ankommen wird. Die Premiere ist ja in diesem Winter.“
Und: Die Nachfrage nach unserem Flyer „Was finde ich wo in Norderstedt-Mitte?“ ist auch gestiegen. Er ist bereits die zweite Auflage mit einem Gesamtüberblick  über Geschäfte, Ärzte und nicht zu vergessen die über 2 000 kostenlose Parkplatzmöglichketen im Quartier. Ein weiterer Flyer im quadratischen Format zeigt die Gesundheitskompetenz im Stadtzentrum.
Neben Zahnärzten, Gynäkologen, Innerer Medizin, Kinder- und Jugendmedizin und vielen anderen Fachrichtungen dürfen natürlich auch die Krankenkassen, die Apotheken, die Verbraucherzentrale und das Sanitätshaus am Rathaus nicht fehlen. Übersichtlich und klar strukturiert mit Telefonnummern und – wenn vorhanden  – mit Internetadresse, erhält der Bürger eine prima Lektüre im praktischen Taschenformat.
Wenn ein Stadtteil wie Norderstedt-Mitte voller Leben sein soll, braucht er Einkaufsmöglichkeiten mit vor allem kurzen, direkten und logisch angelegten Wegen. Die Menschen, die hier im Quartier kaufen, unterstützen somit die Geschäfte vor Ort und helfen, dass ein Mix von Produkten und Dienstleistungen vor Ort dauerhaft weiter angeboten werden kann.
Dabei zählen auch die aufeinander abgestimmten Kernöffnungszeiten eine ganz zentrale Rolle. Ein weiterer wichtiger Punkt sind die guten Parkmöglichkeiten vor Ort. Beides hat Norderstedt-Mitte: Von 9 bis 19 Uhr haben alle Geschäfte in Norderstedt-Mitte wochentags geöffnet und Parkplätze – die meisten davon kostenlos – gibt es von der Ulzburger Straße bis zum Buckhörner Moor in ausreichendem Maße.
 „Deshalb die Bitte: Kaufen Sie bei Ihrem Händler vor Ort in Norderstedt-Mitte ein“, laden die Geschäftsleute und Dienstleister ihre Kunden herzlich ein.

 

Der neue „Dauer-Wintermarkt“ –

17. Oktober

Anfang Dezember ist auf dem Norderstedter Rathausmarkt, und am Wochenende auch in der Passage, der große Weihnachts- und Kunsthandwerkermarkt. Foto: Archiv

Norderstedt (vpu) Drei Wochen soll er dauern, von Ende November bis einen Tag vor Heilig Abend: Der neue Norderstedter „Dauer-Wintermarkt“. Und eröffnen soll er auf dem Vorplatz der Post in Norderstedt-Mitte an der Rathausallee. „Wir sind uns sicher, dass Norderstedt so einen Wintermarkt braucht. Der traditionelle Weihnachtsmarkt auf dem Rathausvorplatz findet außerdem statt. Beide sind keine Konkurrenten, beide Märkte ergänzen das Angebot an die Norderstedterinnen und Norderstedter“, ist sich Thomas Will, Quartiersmanager in Norderstedt-Mitte sicher.
Unter dem Titel „Wintervergnügen Norderstedt“ startet in diesem Jahr der kleine, aber feine Wintermarkt, der eine gemütliche Alternative zu den großen touristischen Märkten sein soll. Auf dem kleinen Markt vor der Post finden Besucher regionale Produkte, fair produzierte Waren und viele Attraktionen für Groß und Klein.
An  einigen Abenden lädt ein musikalisches Programm zum „After-Work-Glühwein“ ein. „Das zentrale Anliegen der Initiatoren ist eine winterlich-weihnachtliche Begegnungsstätte anzubieten und außerdem gemeinsam mit den Ausstellern wohltätige Aktionen und Einrichtungen zu unterstützen“, blickt Thomas Will voraus.
Das neue Wintervergnügen hat vor allem für Kinder viel zu bieten und „verkürzt“ in dieser Zeit das Warten auf das Christkind. Auf dem Programm stehen neben Karusselfahrten und Kakaotrinken, Bastelnachmittage sowie Wunschzettel-Aktionen. In den nostalgischen Holzhütten des Marktes werden ausschließlich regionale Produkte angeboten.
Wie schon erwähnt, wird an drei Tagen im Advent parallel der Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz stattfinden. Vor dem großem Fest, wenn der Weihnachtszauber seinen Glanz verbreitet hat, dann findet der stimmungsvolle Norderstedter Adventsmarkt  im und um das Norderstedter Rathaus statt. Viele Künstler und Hobbykünstler präsentieren am Sonnabend und  Sonntag   über zwei Etagen ihre liebevoll ausgesuchten Werke  und versetzen das Norderstedter Rathaus in eine einzigartige Weihnachtsstimmung.
„Der Rathausmarkt ist inzwischen bei den Ausstellern sehr begehrt, so dass wir eine gute Mischung aus Profis und Hobbykünstler auswählen konnten. Viele neue Aussteller konnten wir für den Markt begeistern. Hier findet  bestimmt jeder das passende Geschenk für die Lieben.“

 

„Een kommodigen Avend“

17. Oktober

Manni wird das Kochen beigebracht, von li. nach re. Manni (Reiner Westphal), Hanna (Bianca Kleinschmidt) und Ina (Silke Nehrlich). Foto: Marcus Sellhorn

Dit hööglich Stück vun Ingo Sax harr an‘n 5. Oktober Premiere in‘n  „Alter Heidkrug“ in Kayhude. Al dat teihnte Johr speelt dor de „Plattdüütsche Bühn‘ Tangstedt e.V.“, un dat mit heel veel Vergnögen.
Wat so‘n kommodigen Avend op sik hebben kann, dat beleevt Baggerföhrer Manni Fehling – wunnerbor speelt vun Reiner Westphal. He hett dat Gespöör dorför. Sien Fru is bi de kranke Mudder, siene Skatbröder, mit de he sik drepen wull, seggt all af. Tscha, nu will he sik dat kommodig maken, mit Beer, Chips un Fernseh kieken.
Man dor warrt nix ut. Dat bimmelt jümmers noch mal an de Huusdöör. So na un na versammelt sik dor söss Fruuns-
lüüd, vullpackt bet baben hen un wöllt sik dat ok kommodig maken. Se dreept sik jedeen Friedag, wenn Manni to‘n Skat is. Nu wöllt se afsluut nich wedder weg. Manni mutt mitmaken un warrt to‘n Fru „ehrenhalver“ opropen – wat he will or nich. Hanna Stern (Bianca Kleinschmidt) is Representantin för Importartikels ut Asien un will jem – natürlich billiger – los warrn. Dorto gifft dat Longdrinks un op de niegen chinesischen Wok warrt sogor fein Eten fardig maakt. De arme Manni mutt jümmers düchtig mit ran.
All söss Fruunslüüd hebbt ehre Rullen fein un fast in‘n Griff. De Representantin is bi Bianca Kleinschmidt goot ophaven. Denn sünd dor Sabine Köncke as Beamtenwitwe Caroline, Maren Poggensee as Textilverköperin Emily, ‘n beten wat etepetete, Silke Nehrlich as Lehrerin Katharina, de dat Beterweten nich nalaten kann, un Ruth Flachshaar as Fachverköperin Jasmin. Lara Poggensee as junge Lucy, de heiraden will, maakt ok heel veel Vergnögen.
Wat schall se to ehrn Ehrendag för Ünnerwäsch antrecken. Ornlich sexy schall't natürlich ween. Ok dat hett de Representantin dorbi. Wat dor to‘n Vorschien kümmt – ohaueha! Sowat hett Manni noch nie nich sehn!
De Fruunslüüd, jedeen op ehr Aart, maakt dat rundüm hööglich, nadenkern un keen-een Momang langwielig.
Georg Sellhorn, de Baas vun‘t Ganze, hett mal wedder Regie föhrt. He hett dat eenfach in de Fingerspitzen! Wieder so! Dat lohnt sik, hentoföhrn, totokieken un sik to högen.
Speelt warrt dat noch an'n Friedag, den 19. un 26.10., jümmers Klock 19.30. Sünn-avend, den 20.10 und 27. 10. un Sünndag, den 21.10 und 28. 10. – un dat jümmers Klock 16 in‘n „Alter Heidkrug“, Segeberger Straße 10, 23863 Kayhude.   Christa Heise-Batt

 

Europa-Union feiert mit Taiwan

17. Oktober

Generaldirektor Lo (Mitte), eingerahmt von Patrick Pender und Joachim Brunkhorst (re.), Europa-Union. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Vor 69 Jahren wurde die Volksrepublik China gegründet. Aber wer weiß schon, dass die Republik China, in deren Tradition der Inselstaat Taiwan steht, viel älter ist? 107 Jahre kann sie ihre Geschichte zurückverfolgen. Am 10. Oktober 1911 setzten Revolutionäre die kaiserliche Verwaltung in Wuhan ab und riefen die Republik aus. Dieses Ereignis führte innerhalb eines Jahres zum Untergang der kaiserlichen Mandschu-Dynastie.
In seiner Ansprache zum 107. Jahrestag der Republik China betonte der Repräsentant Taiwans in Deutschland, Botschafter Prof. Dr. Jhy-Wey Shieh, dass sich der ursprünglich recht autoritäre Staat zu einer mustergültigen Demokratie entwickelt habe. Zu Recht werde die seit zwei Jahren amtierende Präsidentin gern mit Angela Merkel verglichen – was nicht nur ihrer Vorliebe für knapp geschnittene Kostüme geschuldet sei.
Der neue Leiter der Hamburger Taiwan-Vertretung, Mei-Shun Lo, wies auf die idealen Investitionsbedingungen für europäische Unternehmen in seinem Heimatland hin. Die engen Wirtschaftsbeziehungen zu dem ostasiatischen Tigerstaat lobten in Grußworten auch die Vizepräsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft Barbara Duden und der Bundestagsabgeordnete Oliver Grundmann.
Joachim Brunkhorst, Vorsitzender der Europa-Union  und  Vorstandsmitglied Patrick Pender wünschten  Generaldirektor Lo viel Glück und Erfolg bei seiner Amtsführung. „Mit der chinesischen Taipeh-Vertretung verbindet uns eine sehr interessante Partnerschaft. Ihr bisheriger Generaldirektor hielt einen Gastvortrag bei unserem Spargelessen und wir waren mit einer großen Gruppe Gäste in der Taipeh-Vertretung zum Auftakt der „Langen Nacht der Konsulate“, so Brunkhorst.

 

Feldlerche ist Vogel des

17. Oktober

Die Feldlerche war schon einmal Vogel des Jahres. Foto: pmi/NABU

Norderstedt/Hamburg (pmi) Der NABU und sein bayerischer Partner LBV, Landesbund für Vogelschutz, haben die Feldlerche (Alauda arvensis) zum „Vogel des Jahres 2019“ gewählt.  Damit küren der NABU und der LBV die Feldlerche zum zweiten Mal zum „Vogel des Jahres“ nach 1998.
„Diese Ehre wurde bisher nur wenigen Vögeln zuteil. Trotz aller Anstrengungen war die erste Wahl zum Vogel des Jahres  nicht genug, um die Art zu retten. Denn der alarmierende Rückgang bei den Beständen dieses ehemaligen Allerweltsvogels setzte sich fort“, sagt Heinz Kowalski, NABU-Präsidiumsmitglied. „Intensivkulturen mit Wintergetreide, Mais und Raps, fehlende Brachflächen und der Rückgang von Insekten verringern ihren Lebensraum und ihre Nahrungsgrundlage“, sagt Norbert Schäffer, LBV-Vorsitzender.
 Die Feldlerche steht als Jahresvogel auch stellvertretend für andere Feldvögel wie Kiebitz und Rebhuhn, denen es zum Teil sogar noch schlechter geht. Die immer intensivere Landwirtschaft ist zum Hauptgrund für das Artensterben in Europa geworden. NABU und LBV fordern deshalb ein radikales Umsteuern in der Agrarpolitik. Derzeit fließen jährlich 58 Milliarden Euro Agrarsubventionen überwiegend als pauschale Flächenprämien an Landwirte. Diese Gelder müssen künftig statt in Massenproduktion gezielt für eine naturverträgliche Landwirtschaft investiert werden, um Arten wie die Feldlerche zu retten.
Mit zwischen 1,3 und 2 Millionen Revieren gehört die Feldlerche immer noch zu den häufigen Vögeln Deutschlands. Allerdings befinden sich ihre Bestände im  Sinkflug. Ein Drittel der Feldlerchen sind in den vergangenen 25 Jahren verschwunden. Zwischen 1990 und 2015 gab es einen Bestandsrückgang um 38 Prozent. Aus vielen Gebieten Deutschlands ist die Feldlerche bereits völlig verschwunden.
Die Nahrung der Feldlerche ist abhängig von den Jahreszeiten. In den kalten Monaten begnügt sie sich mit Pflanzenteilen und Sämereien. Im Frühling kommen Insekten, Regenwürmer oder andere Kleintiere dazu, die besonders für den Feldlerchen-Nachwuchs ein wichtiges Kraftfutter sind.

 

Spannung vor Schach-Bundesliga

17. Oktober

Die TuRa-Frauen und ihre Trainer fiebern der Bundesliga entgegen. Foto: meg

Norderstedt (meg) Nach einem Jahr in der 2. Bundesliga sind sie wieder zurück. Die 1. Schach-Damenmannschaft von TuRa Harksheide spielt wieder in der 1. Frauenbundesliga. Los geht es am  27./28. Oktober in Deizisau  gegen die Schachfreunde Deizisau und Meister SK Schwäbisch Hall. TuRa-Teammanager Eberhard Schabel ist von seinem 14-köpfigen Kader überzeugt: „Wir haben vor ein paar Jahren mit einem reinen Mädchenteam den Durchmarsch in die Bundesliga geschafft. Jetzt  verstärken wir uns, wie andere Teams auch, mit Spielerinnen aus dem Ausland. Das haben wir  punktuell getan.“
 Aus Dänemark kam so Nationalspielerin Freja Vangsgaard (20) die an Position elf gesetzt ist. Ein echter Glücksgriff könnte Laura Unuk (19) aus Slowenien werden. Sie ist die amtierende U 18-Weltmeisterin und hat auch schon in der U 16 den WM-Titel gewonnen. Klar, dass sie auf Rang eins den TuRa-Kader anführen wird. Zum Team gehören auch die beiden polnischen Spielerinnen Maria Gosciniak (28, 3.) und Julia Antolak (18., 2.). „Unser Ziel ist der Klassenerhalt. Ganz klar. Wir haben dafür eine gute Truppe zusammen. Auch die sogenannten Schachexperten trauen uns diesmal den Verbleib in der Bundesliga zu. Ein großer Vorteil ist auch, dass wir auf unsere direkten Konkurrenten wie Lehrte oder Pankow zu Hause treffen. Die können so ihre Mannschaft nicht mehr ändern. Wir hingegen könnten ein wenig variieren“, erklärt Schabel.
 Für die 1. Bundesliga ist bei TuRa ein Etat von 10 000 Euro vorgesehen. Den Großteil davon übernimmt der Hauptverein. Sponsoren und Privatpersonen kommen für den Rest auf. Vom „Bauzentrum Lüchau“ in Wedel gab es extra für die Bundesliga noch eine neue Kluft.
Beim Abschlusstraining in der Mensa des Coppernicus Gymnasiums konnten die Trainer Wolfgang Krüger, Eberhard Schabel und Thomas Thannheisser nur sechs Spielerinnen begrüßen. Das Gros der Mannschaft lebt inzwischen in ganz Deutschland verteilt oder im Ausland. Die Anreise zu den Spielen findet dann auch individuell per Bahn, Flugzeug oder Auto statt. Die Bundesliga umfasst zwölf Mannschaften. Die letzten drei Teams steigen ab.

 

Eintracht ohne Glanz zu 3 Punkten

17. Oktober

Traf nach langer Pause mal wieder das Tor: Deran Toksöz. Foto: blb

Norderstedt (meg) Zweiter Zu-Null-Sieg in Folge für die Fußballer von Eintracht Norderstedt in der Regionalliga Nord (4. Liga). Beim Aufsteiger und Schlusslicht UL Martini Wolfsburg gewann die Mannschaft von Trainer Dirk Heyne 2:0 (1:0). In der Tabelle verbesserten sich die Norderstedter durch den Sieg auf Platz neun (21:25 Tore, 19 Punkte). „Das war ein Spiegelbild unserer letzten Auswärtsspiele. Wir hatten zu viele Fehlpässe und einfache Ballverluste. Im Laufe der 1. Halbzeit haben wir uns dann gefangen und sind besser in die Partie gekommen“, fasste Dirk Heyne zusammen.
Heyne vertraute vor 280 Zuschauern im Tor wieder auf Nick Nürnberger für den verletzten Johannes Höcker. Er war da,  wenn es brannte (23., 41., 62.). „Was aufs Tor kam, hat er gehalten. Wir müssen ihm noch die eine oder andere leichtfertige Aktion am Ball austreiben. Aber sonst war das sehr gut“, lobte Heyne seinen Schlussmann. Im zentralen Mittelfeld setzte der Coach auf den fast genesenen Deran Toksöz. Nick Brisevac blieb dafür auf der Bank. „Das war eine Belohnung für Derans Trainingsleistung“, begründete Heyne seine Entscheidung. Toksöz war es auch, der die Führung für die Gäste erzielte. Mit dem Pausenpfiff hob Johann von Knebel den Ball in den UL-Strafraum hinein. Direkt in den Lauf von Toksöz, der flach unten links zum 1:0 traf (45.). Vorher versprühten Drinkuth (14.), Can (21.) und Mandic (31.) jeweils einen Hauch von Gefahr vor dem Wolfsburger Tor. Die Entscheidung in der 71. Minute: Einen langen Abschlag von Nürnberger kann Lupo nicht klären. Der Ball kommt zu Felix Drinkuth, der Keeper Sauß keine Chance lässt – 0:2! Schon das 7. Saisontor von Drinkuth. In der 82. Minute verschießt Sinisa Veselinovic noch einen Foulelfmeter. Das war´s. Am kommenden Sonntag (21. Oktober, 14 Uhr, Edmund-Plambeck-Stadion) kommt es zum Derby gegen den FC St. Pauli II (8.).

 

Kastrationsaktion gegen Katzenelend

17. Oktober

Norderstedt (rug/blb) Katzen sind für viele Menschen faszinierende Tiere und lieb gewonnene Hausgenossen. Sie können ab zirka sechs Monaten geschlechtsreif werden. Von einer nicht kastrierten Katze und deren Jungen kann es innerhalb eines Jahres bis zu 35 Nachkommen geben. Im Hinblick auf diese rasante Vermehrung entstehen schnell große Katzenpopulationen, die wiederum die Populationen von Wildvögeln und anderen Kleintieren beeinflussen. Von Herbst 2014 bis Herbst 2017 sind in Schleswig-Holstein über ein Pilotprojekt fast 13 000 Katzen kastriert worden. Die Zahl der freilebenden Katzen im Land  wird auf 75 000 geschätzt.  Viele von ihnen leiden unter Krankheit oder zu wenig Futter.
Wem eine freilebende Katze zugelaufen ist, der kann sie  vom 15. Oktober bis  11. November  zum Nulltarif kastrieren und chippen lassen. Das Land Schleswig-Holstein unterstützt die Aktion mit 90 000 Euro, der Tierschutzbund gibt  10 000 Euro dazu. 50 Prozent der auf ihrem Gebiet entstehenden Kosten übernehmen die Gemeinden.  Tierärzte verzichten auf  Honorar.
Darüber hinaus bezuschusst der  Norderstedter Verein Strassentiger Nord e.V. bei Bedarf die Kastration aller übrigen Katzen mit 60 Euro für eine weibliche Katze und 30 für einen Kater. Diesen Zuspruch sollten aber nur Personen in Anspruch nehmen, die sich sonst eine Kastration nicht leisten können. Teilnehmende Städte und Gemeinden sind: Norderstedt, Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen, Ellerau, Amt Kaltenkirchen-Land  (Alveslohe, Hartenholm, Hasenmoor, Lentföhrden, Nützen, Schmalfeld), Amt Kisdorf  (Hüttblek, Kattendorf, Kisdorf, Oersdorf, Sievershütten, Struvenhütten, Struvenborn, Wakendorf II, Winsen) Wilstedt/ Tangstedt,  Quickborn, Hasloh, Bönningstedt, Bilsen, Hemdingen
Was genau gilt als „freilebende“ Katze?
 auf einem Gewerbegelände, auf dem jemand wohnt und 2 eigene Katzen hat (=nicht freilebend), laufen ca. 5-6 Katzen rum, die von außerhalb kommen und nicht zuzuordnen sind (=freilebend)
 auf einem Bauernhof gibt es einige zum Hof gehörende Katzen (=nicht freilebend),  und andere zugelaufene  (= freilebend)
 in einem Gewerbegebiet füttert jemand Katzen, die dort leben und niemandem gehören (=freilebend)
 auf einem Privatgrundstück hat eine wilde Katze im Schuppen ihre Jungen bekommen (=freilebend)
 draußen werden Kitten gefunden, die dort geboren wurden und die Mutter ist nicht auffindbar. Diese werden zu Strassentiger gebracht und Strassentiger nimmt sie auf, um sie zu vermitteln. (=freilebend
Wie geht das mit der Kastration? Der Verein Strassentiger hilft,  fängt die Katzen ein und bringt sie zum Tierarzt. Alternativ kann auch jeder selbst die Katze zu einer   Tierarztpraxis  bringen. Dabei muss der Finder  mit  Unterschrift bestätigen, dass es sich um eine freilebende Katze handelt.
Für den Strassentiger-Zuschuss der übrigen Katzen lassen Sie die Katze bei einem Tierarzt Ihrer Wahl kastrieren und reichen nach der  Kastration die Rechnung bei uns ein, wir überweisen den Zuschuss zügig auf das von Ihnen angegebene Konto. Das geht per Mail, Fax oder Post. Infos: www.strassentiger-nord.de

Der Verein ist für Spenden auf Konto  Sparkasse Südholstein IBAN: DE32 2305 1030 0510 0523 84  immer dankbar. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt, die Spende ist also steuerlich absetzbar.

Fütterung der freilebenden Katzen. Foto: pmi

 

Fahrradfahrer (55) schwer verletzt

10. Oktober

Norderstedt (blb) Am vergangenen Sonnabend ist ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall an der Einmündung der Garstedter Feldstraße in den Friedrichsgaber Weg   schwer verletzt worden.
Gegen 12.55 Uhr fuhr die 20 Jahre alte, aus Henstedt-Ulzburg stammende, Fahrerin eines Fords durch die Garstedter Feldstraße. An deren Ende wollte sie nach rechts in den Friedrichsgaber Weg einbiegen. Beim Einbiegen missachtete sie die Vorfahrt eines von rechts kommenden Fahrradfahrers. Dieser stürzte bei dem Versuch, einen Zusammenstoß mit dem Ford zu verhindern.
Ersthelfer kümmerten sich um den Gestürzten, einen 55-jährigen Norderstedter. Später übernahmen Rettungskräfte die Versorgung des Fahrradfahrers unter Einbeziehung eines Notarztes und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus.  Durch den Sturz wurde das Fahrrad nur leicht beschädigt.

 

Fuhrparkleiter-Treffen bei

10. Oktober

Die Fuhrparkleiter von Auto-Wichert diskutierten über aktuelle Themen ihrer Branche. Foto: pmi

Hamburg (pmi) Das jährliche Treffen der Fuhrparkleiter aus Hamburg und Umgebung ist bereits Tradition bei Auto Wichert. Zum 8. Fuhrparktag lud das Auto-Wichert-Großkundenteam diesmal in das Shell Technology Centre Hamburg ein. Dort gab es spannende Fach- und Expertengespräche über die Themen Antriebe und CO2-Vorgaben. „Der Fuhrparktag ist eine besondere Plattform, bei der wir viel Wert auf Kommunikation und Vermittlung von sinnvollem und hilfreichem Wissen legen“, sagt Immo Schneider, Verkaufsleiter Großkunden.
Die über 70 Fuhrparkleiter informierten sich zum Beispiel darüber, welche Konsequenzen sich aus der Umstellung der Abgas- und Verbrauchsnormen auf das neue WLTP-Verfahren für ihre Flotten ergeben. Zudem konnten sie einen Blick in die Forschungslabore von Shell werfen sowie hautnah erleben, wie auf dem Leistungsprüfstand mit alternativen Kraftstoffen getestet wird. Dr. Olav Bagusat von Volkswagen referierte über die Bedeutung von Schadstoffklassen und die aktuellen sowie künftigen Varianten der Abgasnorm Euro 6.
Das Großkundenteam der Auto Wichert GmbH bereitet den jährlichen Fuhrparktag selbst vor. Die Profis wissen um die aktuellen Fragestellungen in den Firmenfuhrparks und unterstützen ihre Kunden in möglichst vielen Belangen. Stetig gewachsen, sind mittlerweile über 30 Mitarbeiter im Großkunden-Leistungszentrum für kleine und größere Firmen in Hamburg und deutschlandweit aktiv. Geht es um Stichworte wie Car Policy, Bonus-/Malus-System, Benchmarking von Leasingangeboten oder Smart-Mobility, sind Patrick Raap und Dominik Boruta bei Auto Wichert die richtigen Ansprechpartner. 
Infos: www.auto-wichert.de
http://www.fuhrpark-hamburg.de/

 

 

 

Trauer um Jürgen Meßfeldt

10. Oktober

Norderstedt (blb) Norderstedt trauert um seinen ehemaligen Ersten Stadtrat Jürgen Meßfeldt. Er verstarb am 1. Oktober im Alter von 86 Jahren. Meßfeldt hat von 1976 bis 1994 das Bauamt der Stadt geleitet und war in dieser Funktion auch stellvertretender Bürgermeister.  Als Leiter der Entwicklungsgesellschaft Norderstedt und Baudezernent hat Jürgen Meßfeldt maßgeblich die Zusammenführung und städtebauliche Entwicklung der vier Ursprungsgemeinden zur Stadt Norderstedt geplant und begleitet. Meßfeldt plante auch  Norderstedt-Mitte mit dem Neubau des Rathauses und der U-Bahn-Anbindung nach Hamburg.