Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

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Schöne Sommerzeit: Raus in die

28. Juni: 

Norderstedt (ps/blb) Sommer! Was verbinden wir nicht alles mit dieser für viele Menschen schönsten Jahreszeit: Wärme, Strand, Urlaub und Ferien, Freizeit, laue Nächte, Feste und Feiern, Straßencafés und Biergärten, Festivals und Straßentheater, Outdoorsport und Faulenzen, aber auch eine üppige Natur und die Ernte süßer Früchte.
  Wann ist eigentlich richtig Sommer? Für die Meteorologen ist Sommer in den Monaten Juni, Juli und August. Rein kalendarisch beginnt der Sommer mit der Sommersonnenwende. An diesem Tag steht die Sonne senkrecht über dem Wendekreis der eigenen Erdhälfte  und  die Tage sind dann am längsten. Die Sommersonnenwende wird besonders in den nordischen Ländern gefeiert.
Hierzulande ist Sommeranfang am  20., 21. oder 22. Juni.  Auf der Südhalbkugel der Erde beginnt der  Sommer, wenn bei uns der Winter anfängt.
Nicht ganz so beliebt ist die Sommerzeit. Sie gibt es seit 1980 und sollte ursprünglich der Energieeinsparung dienen. Heute flammen alljährlich die Diskussionen über Sinn und Unsinn der Zeitumstellung  auf.
Was ist der Sommer ohne einen Sommerhit? Der Sommerhit hat eine eingängige Melodie, eignet sich zum Tanzen und verbreitet Urlaubsstimmung, so die Musikindustrie. Wer erinnert sich nicht  an „Mambo No. 5“ von Lou Bega kurz vor der Jahrtausendwende oder Mungo Jerry mit „In the Summertime“ aus dem Jahr 1970.
Trotz der Liebe zur warmen Jahreszeit hat die Sonne ihre Tücken.  Zwar sind die Strahlen in Mitteleuropa nicht stärker als früher, allerdings empfinden wir sie als stärker, da wir uns alle weniger unter freiem Himmel aufhalten. Darum gilt: Lieber einmal mehr  mit Sonnenschutzprodukten eincremen. Die Haut wird es danken.
Von manchen herbeigesehnt, von anderen gefürchtet ist das Sommergewitter. Es entsteht, wenn warme und kalte Luftströme aufeinandertreffen. Sie können auch bei uns sehr heftig werden, sorgen aber für wohltuende Abkühlung, besonders nach  schwülen Sommertagen.
Auch einige Sommerrekorde können immer wieder gefeiert werden. So wurden am 5. Juli 2015 in Kitzingen (Bayern)  40,3 Grad Celsius gemessen. Die längste monatliche Sonnenscheindauer gab es  1994 auf Rügen mit 403 Stunden. Aber auch die größte Niederschlagsmenge an einem Tag wurde im Sommer gemessen.  Vom 12. auf den 13. August 2002 fielen im Zinnwald im Erzgebirge  312 Millimeter Regen.
Bis zum Altweibersommer im September dauert es noch etwas. Es ist die Zeit, in der eine gleichmäßige Sommerwitterung vorherrscht, kurz bevor der Herbst Einzug hält. Der Begriff  kommt von „Weiben“, dem Knüpfen von Spinnenweben. Der Überlieferung zur Folge, sollen die glitzernden Fäden  an die langen, silbergrauen Haare älterer Frauen erinnern.  Bis  der Sommer sich verabschiedet, heißt es nun aber erst einmal, ihn mit all seinen Annehmlichkeiten zu genießen. 

Sommer ist Lebensfreude pur. Nun hat sie begonnen, die für viele Menschen schönste Zeit des Jahres. Foto: Tatiana Bobkova/Shutterstock

Heute wird Grote Innenminister

28. Juni

Beste „Jamaika“-Freunde: V. li. Heiner Garg (FDP), Monika Heinold (Grüne) und Daniel Günther (CDU). Foto: dpa

Kiel (dpa/lno) Die Spitzen von CDU, Grünen und FDP in Schleswig-Holstein haben am Dienstag in Kiel den Koalitionsvertrag über ein gemeinsames Regierungsbündnis offiziell unterzeichnet. Zuvor hatten die drei Parteien den Weg dafür freigemacht, per Mitgliederentscheid oder Parteitagsbeschluss.  Bei der CDU gab es 100 Prozent Zustimmung, 84 Prozent  der Mitglieder der Grünen stimmten ebenfalls dafür  und auch bei der FDP gab es ein klares „Ja“ zum gemeinsamen Vertragswerk. Die Kieler Koalitionspartner verfügen im Parlament über 44 der 73 Mandate. In der neuen Landesregierung wird die CDU drei Minister stellen, die Grünen und die FDP jeweils zwei.
Heute, Mittwoch, will sich der CDU-Landesvorsitzende Daniel Günther im Landtag zum neuen Ministerpräsidenten wählen lassen. Norderstedts Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote wird dann Innenminister. Bis zur Wahl eines Nachfolger ist Erster Stadtrat Thomas Bosse Chef der Verwaltung im Rathaus.

 

Oehme: „In Plattdeutscher Sprache

28. Juni

Sind stolz auf 70 Jahre NAT: Stadtpräsidentin Kathrin Oehme (Mitte) und die Vorsitzenden Marina Mello (rechts) und Christiane Windberg. Foto: bet

Norderstedt (bet)  Was für ein Jubiläum! 70 Jahre besteht das Norderstedter Amateur Theater und das Team aus derzeit rund 80 Mitgliedern vor und hinter den Kulissen blickt auf ereignisreiche Theaterjahre zurück. Anlässlich dieser runden Zahl wurde an der NAT-Heimspielstätte Festsaal am Falkenberg zur gemeinsamen Feier mit Akteuren und vor allem den treuen Zuschauern gebeten.
Das Norderstedter Amateur-Theater wurde 1947 unter dem Namen Volksspielbühne Garstedt gegründet und ist damit Norderstedts ältestes Amateurtheater. Mit der Gründung der Stadt Norderstedt 1970  wurde das Theater dann letztendlich zum NAT umbenannt. 109 Theaterstücke in niederdeutscher Sprache, 47 hochdeutsche Versionen und 52 Weihnachtsmärchen – eine beeindruckende Zahl Theaterproduktionen, die von Laien erfolgreich auf die Bühne gebracht wurde. „Sie spielen mehr als bekannte Bauernschwänke, vermitteln Heimatgefühl und pflegen Plattdeutsch als Kulturgut, das bewahrt werden muss“, freute sich Laudatorin Stadtpräsidentin Kathrin Oehme. Sie selbst stand 1972 das erste Mal in dem Stück „ Keen Utkamen mit Inkamen“ als Schwiegermutter auf der NAT Bühne. „Theater heißt Überraschung, Liebe, Lust und Leidenschaft sowie Trauer, Trost und Träume, das vereint sich beim NAT. Das wichtigste sind die Menschen, die dieses Theater leben und das Publikum für Momente den Alltag vergessen lässt“, ergänzt Kathrin Oehme.
Als anerkannter Kulturträger wird das NAT von der Stadt Norderstedt gefördert. „Norderstedt ist bekannt, das hat die Stadt auch dem NAT zu verdanken! Sie machen unsere Welt mit dem Plattdeutschen ein wenig schöner –  herzlichen Dank an alle Akteure.“ Auch der Präsident des Hamburger Amateur-Theaterverbandes Christian Dennert dankte den NAT-Akteuren für ihre unermüdliche Arbeit. „Sie zeigen es uns deutlich: Amateurtheater ist das beste Hobby der Welt!“ Die treuen Zuschauer des NAT, so wie Ingrid Dassow, deren Mann schon im ersten Stück „Jonny, der Dritte“ mitspielte, fiebern der neuen Saison entgegen. Als nächstes Stück steht „Tussipark“ auf dem Plan, Premiere ist am 28. September.

 

Selbst gebrautes Kirchenbier

28. Juni

Für die Flaschengärung wurden die Biere in der Küche des Gemeindezentrums abgefüllt. Foto: cbl

Tangstedt (cbl) Kommenden Sonntag steigt rund um die Tangstedter Kirche das große Jubiläumsfest zum 40-jährigen Bestehen des Gemeindezentrums und der örtlichen Diakoniestation. „Ein Anlass für einen besonderen Tropfen“, befand Pastor Andreas Turetschek und kreierte sechs Craft-Biere, die kostenlos ausgeschenkt werden.
Exklusive Biere aus privaten Braumanufakturen sind derzeit deutschlandweit stark gefragt. Und so fanden sich nach einem Aufruf schnell 19 Teilnehmer, um den Pastor beim Brauen tatkräftig zu unterstützen. Der Raum des Gemeindezentrums wurde kurzerhand zum Brauraum, auf großen Kochplatten und in Weckautomaten wurden Hefen, Malze und Hopfen eingekocht und eingemaischt. Entsprechende Rezepte hatte der Hobby-Brauer aus dem Internet besorgt. „Schon während meiner Studienzeit in Greifswald habe ich mit meinen Kommilitonen in Heimarbeit gebraut – die allermeisten Erzeugnisse konnte man bestens trinken“, sagt der 34-jährige lachend.
In Tangstedt entstanden 134 Liter obergäriges Bier in sechs verschiedenen Sorten mit kuriosen Namen wie „Holzbock“ (Maibock), „Tangstedter Weisheit“ (Hefeweizen) oder „Gute Nachtschwester“ (Schwarzbier) – jedes mit eigens entworfenem Flaschenetikett.
Eine erste Verkostung fand bereits am Lagerfeuer statt. „Ich hatte meine Zweifel, als ich die Brühe sah, die wir angerührt hatten. Umso bemerkenswerter, dass die verschiedenen Gerstensäfte tatsächlich gut schmecken“, bekannte „Braumeister“ Kai.
Wie süffig die einzelnen Biersorten sind, können am Sonntag die Festbesucher zwischen 11 und 17 Uhr testen. Nach einem musikalischen Gottesdienst mit Pastor Andreas Turetschek und einem parallel stattfindenden Kindergottesdienst mit Clown Marienella gibt es viele Attraktionen. Das TTCC-Jugendzentrum kreiert einen Spiele-Parcours und per Geländespiel wird der Friedhof erkundet. DRK und Tafel servieren Kaffee und Kuchen, der Sozialverband wirft den Grill an. Die Aktiven Senioren fordern zum Blitzschach auf, die Landfrauen zum Tanzen und verschiedene Chöre zum Mitsingen.

 

500 Gäste feiern ausgelassene

28. Juni

500 Gäste feierten die Midsommar-Party auf Hof Möller in Henstedt-Ulzburg. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (pmi) Draußen herrschten kühles Wetter und Nieselregen, doch in der Scheune auf Hof Möller brannte buchstäblich die Luft: 500 begeisterte Partygänger feierten bei der 5. Midsommar-Party der Lions eine Henstedt-Ulzburger Supersause inklusive Feuerspektakel von DJ Jan Da Costa.
Der amtierende Lions Präsident Bernd Langbehn sprach es bereits in seiner Begrüßungsrede an: Was vor wenigen Jahren einmal als kleine Idee begann, ist zu einer richtig großen Veranstaltung geworden. Am Sonnabend fand auf Hof Möller in Henstedt-Ulzburg die 5. Midsommar-Party des Lions Fördervereins Henstedt-Ulzburg mit 500 Gästen statt. Wie berichtet waren die Eintrittskarten bereits vor Wochen, wenige Stunden nach Vorverkaufsstart, restlos vergeben.
Die Lions setzten auch in diesem Jahr auf das bewährte Konzept: die Mitglieder des Lions Clubs sorgten mit Snacks und Getränken für das leibliche Wohl, während DJ Jan Da Costa die urige Scheune auf Hof Möller in einen Club und die anwesenden Gäste aus Henstedt-Ulzburg und Umgebung in eine tanzwütige Meute verwandelte. Dabei versteht Jan Da Costa den Auftrag, den Gästen kräftig einzuheizen, durchaus wörtlich: zu vorgerückter Stunde packte er seine Fackeln aus und bot eine atemberaubende Feuerschluckershow.  „Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr wieder alles reibungslos über die Bühne gegangen ist“, sagt Präsident Langbehn. „Unser Dank gilt Christina und Arne Möller, die zum wiederholten Male eine solch großartige Partylocation zur Verfügung gestellt haben.“
Im nächsten Jahr gibt es hoffentlich auch für noch mehr Leute die Chance, eine Eintrittskarte zu bekommen. „Wir arbeiten daran“, verspricht Organisationschefin Christina Möller, „erste Ideen gibt es bereits!“

 

Dinner in Weiß schon zum

28. Juni

Zum Dinner in Weiß können die Teilnehmer die Farbe ihrer Schuhe frei wählen. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Paris hat den Bois de Boulogne und Norderstedt den Stadtpark. Dinner in Weiß am Sonnabend, 8. Juli, ab 18 Uhr auf der Seepromenade „Ganz in weiß!“ , das ist auch  2017 wieder die Antwort vieler Damen, wie sie sich ihr Outfit bei der Hochzeit vorstellen. Ganz in weiß, so ist aber auch das Motto des „Dîner en blanc“, einem Trend aus Frankreichs Hauptstadt Paris, das in diesem Jahr schon zum vierten Mal auch in Norderstedt stattfindet.
Weiß gekleidete Menschen, soweit das Auge reicht. Wie  in den vergangenen Jahren werden die vielen Menschen auffallen, die in einer langen Karawane auf die Seepromenade in den  Stadtpark ziehen, in Scharen Klapptische und
 -stühle aufbauen, mit weißen Tischdecken und Kerzen verzieren und ihr eigenes Drei-Gänge-Menü auspacken. „Wir haben mit der vierten Auflage der Veranstaltung nun schon eine kleine Tradition begründet, die wir gern fortsetzen wollen. Wieder einmal freuen wir uns auf viele Besucher an der Seepromenade und denken, die Teilnehmerzahl des Vorjahres erneut übertreffen zu können, da der Stadtpark von Jahr zu Jahr an Beliebtheit gewinnt“, sagt Thomas Witte, 1. Vorsitzender des Fördervereins Stadtpark Norderstedt.
Bei mitgebrachten Köstlichkeiten, Kerzenleuchtern, Wunderkerzen und vielem mehr wird das Dinner in Weiß  wieder den passenden Rahmen bieten, um Familie und Freunde zu treffen, neue Bekanntschaften zu schließen, viel Spaß zu haben und sich blendend zu unterhalten.
Jeder ist willkommen bei dieser besonderen Veranstaltung. Die Teilnehmer jeden Alters kleiden sich ganz in Weiß, wobei die Schuhfarbe frei gewählt werden kann. Jeder bringt seinen Tisch, Stühle, Tischdekoration sowie Speisen und Getränke nach eigener Vorliebe mit. Auf der Seepromenade reihen sich die Teilnehmertische an einander, sodass eine prächtige lange Tafel entsteht.
Info: www.foerderverein-stadt-park.de

 

Neuer Vorstand bei Norderstedt

28. Juni

Erweiterter Vorstand v. li. Henning Schurbohm, Volker Heins, Silke Böckermann, Kai-Jörg Evers, Sven Boysen. Foto: pmi/regenta

Norderstedt (blb) Bei der Mitgliederversammlung von Norderstedt Marketing e. V.  im Strandhaus am See nahmen 65 Gäste und davon 49 stimmberechtigte Mitglieder teil.  Marie-Kathrin Weidner, Leiterin der Geschäftsstelle,  gab einen Überblick zu Projekten und laufenden Veranstaltungen. Neben bewährten Formaten werden auch neue Vorhaben auf den Weg gebracht, zum Beispiel eine Imagebroschüre, die die Nachhaltigkeitsziele der Stadt mit praktischen Umsetzungsbeispielen aus Unternehmen hinterlegt. Auch die kulinarische Fahrradtour geht in diesem Jahr  zum zweiten Mal an den Start. Hier können Interessierte bis zu 14 Lokale mit dem Fahrrad „abradeln“ und lernen auch bisher unbekannte gastronomische Angebote kennen.
Kassenwartin Silke Böckermann stellte den Jahresabschluss 2016  und das Budget für 2017 vor, das von den Anwesenden genehmigt wurde.
Stefan Witt stand als Vorstandsvorsitzender, ebenso wie Wolfgang Sohst als Schriftführer, bekanntlich nicht erneut zur Wahl. Hans-Joachim Grote, Norderstedts Oberbürgermeister, bedankte sich herzlich bei Stefan Witt für 15 Jahre Engagement als Vorstandsvorsitzender und seine Verdienste, zum Beispiel um die Landesgartenschau Norderstedt 2011, die Etablierung der Stadt als feste Spielstätte des Schleswig-Holstein Musikfestivals und die enge partnerschaftliche Verbindung des Vereins zwischen Privatwirtschaft und Verwaltung.
Als neuer Vorstandsvorsitzender wurde Kai-Jörg Evers von der Stadtpark Norderstedt GmbH, als stellvertretender Vorsitzender Henning Schur-bohm von Elektro-Alster-Nord GmbH & Co. KG und als Kassenwart Silke Böckermann, Siebert & Partner, Rechtsanwälte und Steuerberater, von den Anwesenden gewählt.
Die Gäste ließen den Abend nach dem formalen Teil bei Grillbuffet und Gesprächen ausklingen.   

 

9. Blütenfest in der Christuskirche

28. Juni

Spaß für die Kids: Goldnuggets im Stroh suchen, Blumen pflanzen, Instrumente basteln und Kinder schminken – auf dem Blütenfest kamen die Kinder nicht zu kurz. Foto: jbe

Norderstedt (jbe) Vor Gott sind alle gleich. Hier finden wir zusammen und gehören zusammen. Eine klare Botschaft, die hinter dem Blütenfest steht, welches jedes Jahr von der Kirchengemeinde, der Kindertagesstätte, der Frühförderung, der Wohngemeinschaft  für Demente, der Tagespflege Garstedt, dem Familienzentrum Garstedt  und dem Café Plietsch organisiert wird. Seit 2008 gibt es das bunte Gebäude in der Kirchenstraße 12 A direkt neben der Christuskirche, wo Kinder, Senioren und Menschen mit Behinderung zusammenkommen und zusammenleben – so auch beim Blütenfest, welches in diesem Jahr zum neunten Mal in Folge stattfand.
Angefangen mit einem von Pastor Bernd Neitzel abgehaltenen Familiengottesdienst, in welchem die Kinder der Kindertagesstätte „Unter der Eiche“ das Stück „Die Raupe Nimmersatt“ aufführten und gerade  die Senioren  zu Tränen rührte. Weitergehend mit Mit-Mach-Tänzen und Liedern sowie Singen mit dem Kantor der Kirche, Paul Fasang, gab es an diesem Tag Spaß für Groß und Klein. „Anlässlich des Blütenfestes bekommen die Kinder am Anfang eine selbst gebastelte Blume mit acht Blütenblättern“, erklärt Pastor Martin Lorenz, einer der Organisatoren des Festes. „Für jedes Blütenblatt gibt es einen Stempel an einer der acht Stationen.“ Neben Goldnuggets im Stroh suchen, über das Selbstbasteln von Instrumenten und vielem mehr für die Kleinen, konnten sich alle Besucher am üppigen Kuchenbuffet, welches aus zahlreichen von ehrenamtlichen Helfern gebackenen Kuchen bestand, sattessen oder wer es lieber herzhaft mochte, eine Wurst  vom Grill.
Wie in den vergangenen Jahren auch schafften es die Organisatoren wieder, die Gemeinschaft, welche an der Kirchenstraße 12 zusammenkommt, von innen nach außen zu präsentieren und alle miteinzubeziehen – egal wen. Denn darum geht es beim Blütenfest. Alle gehören zusammen, egal wie er ist. Vor Gott sind alle gleich.

 

SPD übergibt 400 Euro

28. Juni

Von links Levke Steinhau, Anita Brüning (Leiterin des Frauenhauses), Katrin Fedrowitz und Anisa Scadah-Gailun. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Die Leiterin des Norderstedter Frauenhauses,   Anita Brüning, besuchte die Norderstedter Genossinnen, um eine Spende von  400  Euro für das Frauenhaus entgegenzunehmen. Das Geld ist für Freizeitaktivitäten der Bewohnerinnen und ihren Kindern bestimmt.
Vor rund einem Jahr entstand die Idee für den Handtaschenflohmarkt. Die Organisatoren, Anisa Scadah-Gailun und Katrin Fedrowitz, machten sich auf die Suche nach gebrauchten Taschen. Ob aus dem Privatgebrauch oder Nachlässen. Stück für Stück kamen über 250 Handtaschen, Rücksäcke und Koffer zusammen.  Das Ziel der Aktion war schon von Anfang an klar. „Wir wollten die Einnahmen des Handtaschenflohmarktes für das Norderstedter Frauenhaus spenden. Frau Brüning hatte mir in Gesprächen berichtet, dass besonders für Freizeitaktivitäten der Bewohnerinnen und ihrer Kinder oft nicht genug Geld da sei. Da wollten wir gern unterstützen“, erklärt die Ortsvereinsvorsitzende Katrin Fedrowitz.
Am Pfingstmontag war es dann soweit. Die SPD hatte auf einem Flohmarkt einen Stand gebucht und verkaufte dort die gesammelten Exemplare. Natürlich wurden nicht alle Taschen verkauft, aber mit dem Ergebnis von   400  Euro sind die Veranstalter doch sehr zufrieden.
„Der Verkauf hat viel Spaß gemacht. Es hat uns natürlich besonders motiviert, dass der Erlös den Frauen und Kindern des Frauenhauses zu Gute kommt“, berichtete Katrin  Fedrowitz.

 

Großes Gefühlskino bei

28. Juni

Emotionaler Höhepunkt am Kalkberg: Old Surehand und Lea-tshina finden zueinander. Foto: pmi

Bad Segeberg (blb) Was zum Auftakt der Karl-May-Festspiele in Bad Segeberg  zwingend dazu gehört, ist der Blick gen Himmel (wird Manitou es nicht  regnen lassen?)  sowie die eine oder andere kleine Panne  und das Getuschel: Wie war er denn nun, der Surehand, gespielt von Alexander Klaws?
Der Applaus des Premierenpublikums am Kalkberg zeigte es eindeutig: Er war gut. Der erste Gewinner des TV-Castings „Deutschland sucht den Superstar“ und spätere Tarzan im gleichnamigen Musical gab einen überzeugenden, wenn auch jugendlichen Old Surehand, der sich im Wilden Westen auf die Suche nach seiner Familie macht und sich dabei unsterblich verliebt. In die Comanchen-Squaw „Lea-tshina“,  gespielt von Sila Sahin. Die zierliche Kalkberg-Debütantin zieht die 7 500 Premierenzuschauern trotz zarter Stimme in ihren Bann. Ihre Wild-West-Romanze   mit Alexander Klaws hat ihren Höhepunkt in einer intensiven Kussszene, die selbst Winnetou (zum fünften Mal gespielt von Jan Sosniok)  daneben  für Sekunden   verblassen und das Publikum berührt aufseufzen lässt – ganz großes Gefühlskino im harten wilden Westen am Kalkberg.
Apropos Winnetou: Da war dann  gleich die gefürchtete Panne. Nach seinem obligatorischen zur Winnetoumelodie zelebrierten Einritt in die Arena, just als die Rothäute dem jungen Surehand an den Skalp wollen, will der Häuptling der Apatchen bedeutungsschwanger zur Mäßigung am Marterpfahl aufrufen, doch der Ton bleibt aus – wie übrigens auch schon in der Generalprobe. Doch Jan Sosniok überspielt den Faux Pas mit der Routine von vier Karl-May-Saisons, spricht  die weiteren Sätze in auffälliger Nähe der mit funktionierendem Ton ausgestatteten Old Surehand oder Lea-tshina. Bis ein Tontechniker mit Cowboyhut erscheint und Winnetou einen neuen Sender umhängt.
Die Action, wie im Wilden Westen üblich, kommt auch in der 66. Saison nicht zu kurz. In der Schlussszene rasen Winnetou und Old Surehand quer über die Arena am Seil in schwindelerregender Höhe  zum finalen Rettungsakt ins Fort, um Schurke General Douglas (zum zweiten Mal  am Kalkberg durch Mathieu Carrière gespielt) per Abgang  aus großer Höhe ins Jenseits zu befördern.
Zur Eingangsfrage nach Old Surehand: Er musste noch mal ran, diesmal zum Song, der traditionell das Schlussfeuerwerk der Premiere untermalt. Und auch das fanden die Zuschauer gut.
366 000 Fans kamen im vergangenen Jahr zu den Karl-May-Spielen. Geschäftsführerin Ute Thienel dankte dem ausscheidenden Kieler Wirtschaftsminister Reinhard Meyer, der viel für den Tourismus im Land  und damit auch für die Karl-May-Spiele getan  hätte. Meyer saß wie seine Kabinettskollegen Stefan Studt und Monika Heinold im Publikum. Der ehemalige Ministerpräsident Peter Harry Carstensen hatte die Festspiele per Revolverschuss eröffnet, der abgewählte Torsten Albig mochte wohl nicht mehr und der designierte Landeschef Daniel Günther ist ja (noch) nicht im Amt. Außerdem waren unter den Premierengästen viele „Ehemalige“ wie Susan Sideropoulos, Mola Adebisi oder  Till Demtrøder.
Und zur anderen Eingangsfrage: es blieb trocken. Dafür gibt's   in den folgenden 71 Aufführungen  allerdings keine Garantie.

 

Frisches Blut für Die Linke:

28. Juni

Auf dem Bild von links: Lukas Jansen (18), Nico Witt (18) und Herrmann von Prüssing (40), jugendpolitischer Sprecher DIE LINKE Norderstedt. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Sie sind jung und entschlossen.  Dabei wollen sie sich um etwas kümmern, was die meisten Jugendlichen in ihrem Alter eher für uncool halten. Sie wollen Politik machen.
„Wir können unsere Zukunft doch nicht einer Handvoll alter Menschen überlassen, die sich heute noch in den Parteien engagieren“, sagt Lukas Jansen, der zusammen mit sechs anderen Schülern am vergangenen Donnerstag die Norderstedter Basisgruppe von Linksjugend solid gegründet hat. „Auch DIE LINKE braucht frisches Blut“, so Jansen weiter, „da machen die Genossen keine Ausnahme!“
„Dem kann ich nur zustimmen“, sagt Herrmann von Prüssing, jugendpolitischer Sprecher der Partei. „Wenn man nicht ab und zu wachgerüttelt wird, auch gern mal von vielleicht ungewöhnlichen Ideen, dann kann man keine gute Politik machen!“
Als erstes Projekt will die Linksjugend solid sich bei den Demonstrationen gegen den G20-Gipfel  engagieren. Wer an den Treffen teilnehmen möchte, meldet sich bei lukas.jansen(at)solid-norderstedt.de

 

Sommerfest im Kindergarten

28. Juni

Die Kita freut sich auf viele Besucher beim Sommerfest. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Grillwürstchen, Lagerfeuer, Stockbrot und ganz viel Spaß: Die Kita „Das Bunte Haus“ lädt alle Interessierten zu ihrem alljährlichen Sommerfest am Sonnabend, 8. Juli,  von 15 bis 18  Uhr ein.
Auch ein erneuter Einbruch in die Räumlichkeiten ihres Arbeitsplatzes vor ein paar Wochen hat den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Integrationskindergarten „Das Bunte Haus“ in Friedrichsgabe den Spaß am Feiern nicht verdorben. Wie geplant findet  das alljährliche Sommerfest auf dem gesamten Gelände der Kita und der Krippe im Cord-Buck-Weg 33  statt.
Neben den Familien von ehemals, aktuell oder zukünftig betreuten Kindern sind auch alle interessierten Norderstedter herzlich eingeladen, dabei zu sein und das sympathische Haus außerhalb der regulären Öffnungszeiten kennenzulernen. Neben Grillwürstchen, Lagerfeuer, Stockbrot und Kaffee und Kuchen sorgen die Mitarbeiter und Kinder der lebendigen Kita für jede Menge Spiel, Spaß, Tanz und Musik. „Wir freuen uns über zahlreiche Besucher!“, sagt Sigrun Köhler, die dieses Jahr die stellvertretende Leitung der evangelischen Einrichtung an der Seite von Leiter Jonas Ordemann übernommen hat.
Das „Das Bunte Haus“ bietet seit 42 Jahren eine inklusive Betreuung für Kinder im Kindergartenalter – egal, ob es einen Förderbedarf gibt oder nicht. Seit sieben Jahren existiert auch eine Krippe, die sich sehr liebevoll den Kleinsten ab einem Jahr annimmt. Die Kita lebt, wie der Name schon sagt, ein buntes Miteinander. „Wir ergänzen uns hier prima, mit den Stärken und Schwächen jedes Einzelnen“, so Köhler. Eltern von beeinträchtigten Kindern bietet „Das Bunte Haus“ enorme Erleichterungen. So gibt es nicht nur einen Fahrdienst und eine integrative und trotzdem individuelle Betreuung – auch Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie werden direkt vor Ort angeboten.

Infos: Telefon 0 40/ 53 53 90 00, oder   www.cordt-buck-weg.eva-Kita.de

 

Spende an den 1. FC Quickborn

28. Juni

Der 1. Vorsitzende Oliver Armark (hinten Mitte) nahm mit der 2. E-Jugend des 1. FCQ  den Scheck von Jeannine Kuper (2. von links hinten) von den Stadtwerken entgegen. Foto: pmi

Quickborn (pmi)  Die Freude war riesig bei den jugendlichen Kickern des 1. FC Quickborn, ihren Trainern und dem 1. Vorsitzenden des Vereins, Oliver Armack, als Jeannine Kuper von den Stadtwerken ihnen einen Scheck über 2 500 Euro überreichte.
„Die Stadtwerke Quickborn und ihr Tochterunternehmen tel.quick verbinden seit mehr als fünf Jahren eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem 1. FC Quickborn von 1999 e.V.“, erklärte Jeannine Kuper.
Ein Teil der Förderung kommt dem diesjährigen Fussi-Camp zugute. Die beliebte Fußball-Schule findet immer in der letzten Ferienwoche, in diesem Jahr Ende August, statt, wird ganztägig betreut und endet mit einem Turnier. Für die fußballbegeisterten Jungs und Mädchen steht dabei der Spaß am Dribbeln und Passen im Vordergrund.
„Außerdem wird den Kids so Teamgeist und faires Miteinander mit auf den Weg gegeben“, so Kuper. „Durch die finanzielle Unterstützung der Stadtwerke können unter anderem die benötigten Materialien und Pokale bereitgestellt werden.“
Zusätzlich kommt das Geld den Jugendmannschaften des 1. FC Quickborn zugute, die an dem am 16. Juli stattfindenden Stadtwerke-Cup teilnehmen.   180 Kinder aus zehn  Mannschaften werden im Holstenstadion am Harksheider Weg aufeinander treffen.
„Wir freuen uns, mit dem Geld einen Beitrag für die erfolgreiche Arbeit des 1. FC Quickborn leisten zu können“, unterstrich Geschäftsführer Dr. Panagiotis Memetzidis.

 

Dirk Heyne: „Wolfsburg

28. Juni

Dirk Heyne freut sich auf Pokal und Liga. Foto: pmi

Norderstedt meg Seit Montag befinden sich die Fußballer von Eintracht Norderstedt (4. Liga) wieder im Training. Am kommenden Wochenende finden auch schon die ersten beiden Testspiele statt. Im Rahmen des „Tangstedter-Mühle-Cup“ geht es am Sonnabend ab 11 Uhr gegen den VfL Pinneberg (Oberliga Hamburg).
Am Sonntag ab 11 Uhr ist dann Hamm United (Landesliga) der Gegner. Der HEIMATSPIEGEL hatte jetzt die Gelegenheit mit Eintracht-Trainer Dirk Heyne mal ein wenig in die Zukunft zu schauen.

HEIMATSPIEGEL (HSP): Dirk Heyne, mit welchen Erwartungen gehen Sie denn in Ihre erste komplette Saison als Cheftrainer in der Regionalliga Nord?
Heyne: „Wir wollen natürlich gut in die Saison hineinkommen. Das ist doch klar. Das wird aber schwer, da uns mit den verletzten Kangmin Choi und Linus Meyer gleich zwei wichtige Spieler fehlen werden. Das schwächt uns schon. Wir wissen aber, dass wir insgesamt eine gute Mannschaft haben. Nur dürfen wir uns nicht solche Schwächephasen wie in der vergangenen Saison kurz vor der Winterpause leisten. Wir müssen so spielen wie zu Beginn diesen Jahres. Mit viel Selbstvertrauen.“

HSP: Wen sehen Sie denn in der Liga ganz vorne?
Heyne: „Ich glaube, dass Weiche Flensburg eine gute Rolle spielen wird. Auch mit den U 23-Mannschaften von Hannover und dem HSV muss man rechnen. Und Wolfsburg wird sich bestimmt auch steigern.“

HSP: Die Personalplanungen sind bei Ihnen abgeschlossen. Wie zufrieden sind Sie mit den Aktivitäten auf dem Transfermarkt?
Heyne: „Der Abgang von Jeremy Karikari ist für uns ein großer Verlust. Von seiner Leistung,  die er gebracht hat, aber auch von seiner Persönlichkeit und Ausstrahlung her. Unsere Innenverteidigung war immer ein eingespieltes Duo. Die haben sich auch gegenseitig immer wieder zu Höchstleistungen gepusht.“

HSP: Was halten Sie denn von den Neuen?
Heyne: Vico Meien hat in Kiel bei Holstein in der U 19-Bundesliga schon eine Menge gelernt. Er ist mit seinen 19 Jahren schon sehr selbstsicher und hat eine sehr gute Entwicklung genommen. Til Bauman hat zuletzt für Siegen in der Regionalliga  viele Spiele gemacht. Er ist dort Stammspieler gewesen. Außerdem hat er bei Borussia Dortmund eine sehr gute Ausbildung genossen.“

HSP: Für den Angriff haben Sie den Ex-Norderstedter Sinisa Veselinovic zurückgeholt!
Heyne: „Ich habe ihn damals in dem halben Jahr, als er für Norderstedt gespielt hat, öfter gesehen. Da hat er mit Jan Lüneburg ein starkes Sturmduo gebildet. Die beiden haben gut harmoniert. Da hatte Lüne seine beste Zeit. Fakt ist auch, dass wir im zentralen Bereich in der Spitze noch Verbesserungsmöglichkeiten haben. Auch wenn Jan unser bester Torschütze war, konnte er nicht immer 100 Prozent bringen. Auch da erhoffe ich mir eine Steigerung.“

 
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