Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Britischer Humor im

26. April: 

Norderstedt (cb)l Feinster britischer Humor und eine skurrile Geschichte über einen geplanten Kaufhaus-Überfall erwarten interessierte Theaterbesucher im Kulturwerk. Wie gewohnt in bestem Oxford-Englisch bringt die Laien-Truppe „Curtain Call“ des Theater Pur zu ihrem 25. Jubiläum den amüsanten Krimi „Audacity“ (übersetzt: „Kühnheit“) von Simon Mawdsley auf die Bühne.
Philip steckt im Rosenkrieg mit seiner künftigen Ex-Frau. Um an Geld zu kommen und etwas Schwung in sein monotones Leben zu bringen, plant er das Londoner Kaufhaus „Jarvis & Klein“ zu überfallen.  Als Komplizen wirbt er zwei Verkäufer an. Alles läuft nach Plan, bis deren Ehefrauen beginnen, das merkwürdige Verhalten ihrer Männer zu erforschen – und das Vorhaben erfährt eine überraschende Wendung.
Auch wenn sich die Handlung trotz Fremdsprache durch das Geschehen auf der Bühne mühelos verfolgen lässt, wie Regisseurin Elaine Pahl versichert, gibt es zum besseren Verständnis vorab eine Inhaltsangabe auf Deutsch sowie eine Vokabelliste für nicht so geläufige englische Wörter.
Das Ensemble von „Curtain Call“ besteht aus zwölf Darstellern, von denen jedoch die wenigsten englische Muttersprachler sind wie Stephen Turton und Chris Brumm-Williamson. Uli Manschke etwa hat zwar täglich an seinem Arbeitsplatz bei Hewlett-Packard mit der Unternehmenssprache Englisch zu tun, „dennoch lerne ich von Regisseurin Elaine die korrekte Wortbetonung und Satzmelodie.“ Das spielerische Lernen mache es einfach bei der Truppe einzusteigen, die dringend Verstärkung sucht.
Zum Kennenlernen empfiehlt sich der Besuch der folgenden Aufführungen: 29. und 30. April sowie 13. und 14. Mai jeweils um 19 Uhr im Kulturwerk am See, Karten für 7,50 Euro sind erhältlich bei: TicketCorner, Bei Lange, Buchhandlung am Ochsenzoll, Dit & Dat, Zeitschriftenshop bei OBI, Ticketshop im Herold Center, Ticket Center Henstedt-Ulzburg sowie online unter www.theaterpur.de/tickets und telefonisch unter 0 40/60 9 4 17  57. Erstmals gibt es eine Vorstellung ausschließlich für Schüler weiterführender Schulen (empfohlen ab Klasse 10) am Montag, 15. Mai, Reservierungen unter info(at)theaterpur.de.

„Curtain Call“ bringt einen englischsprachigen Krimi auf die Bühne des Kulturwerks. Foto: cbl

Stadtschlachterei Rohlff:

26. April

Bernd Rohlff dreht bei der Stadtschlachterei am 13. Mai den Schlüssel endgültig rum. Foto: blb

Norderstedt (blb) Am 13. Mai um 13 Uhr dreht Bernd Rohlff, Inhaber der Stadtschlachterei Hans W. Rohlff, in dritter Generation den Schlüssel von seinem Geschäft am Schmuggelstieg endgültig zum letzten Mal um. Mit der Stadtschlachterei schließt der letzte Metzger in Norderstedt. „Wir hätten bauliche Veränderungen vornehmen müssen, was finanziell in keinem Verhältnis gestanden hätte“, sagt Bernd Rohlff. Der 49-Jährige beklagt außerdem das Ausbleiben der Kundschaft nach der achtjährigen Bauphase am Ochsenzoller Kreisel und dem Bau des Schmuggelstieg Centers. „Hier im Quartier ist kaum noch Leben, vor allem nicht am Wochenanfang“, sagt Bernd Rohlff, der sich außerdem der wachsenden Konkurrenz durch Einkaufsmärkte in mittelbarer und unmittelbarer Nachbarschaft gegenüber sieht.
Wichtig war für Bernd Rohlff, dass alle seine 20 Mitarbeiter neue Arbeitgeber finden und das sei gelungen. Seit dieser Woche sind nur noch sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihm tätig. „Wir haben bis Sonnabend noch voll geöffnet. Ab 2. Mai bis zum Schluss, dann nur noch donnerstags, freitags  und sonnabends“, sagt Rohlff.
Gegründet hat den Betrieb sein Großvater 1956, gegenüber in den Räumen der heutigen Drogerie „Budni“. Anfang der 60er-Jahre bezog die Stadtschlachterei dann die Räume in der heutigen Immobilie, die in den 30er-Jahren erbaut worden war.  Bernd Rohlffs Vater, Schlachtermeister Hans-Heini, führte den Laden bis zu seinem Tod im Jahr 2014. Seit 1999 war sein Sohn, der gelernte Kaufmann Bernd, mit im Geschäft. Der macht für den Niedergang der Geschäfte am Schmuggelstieg auch die Parkplatzproblematik mit verantwortlich. „Die Kunden nehmen einfach das neue Parkdeck am Schmuggelstieg-Center nicht an, sie wollen nah am Laden parken und möglichst kurze Wege haben“, sagt Bernd Rohlff.
Er habe lange überlegt, die Stadtschlachterei trotz allem weiterzuführen, aber ein Umbau wäre unumgänglich gewesen, die behördlichen Auflagen seien heutzutage erheblich und so sah er keine andere Möglichkeit, als das beliebte Geschäft  zu schließen. „Für die Kunden war es natürlich ein Schock, manche haben hier 50, 60 Jahre eingekauft, heute kommen schon die Enkel zu uns“, weiß Rohlff um die Schwere seiner Entscheidung. Rohlff dankt auch besonders seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, einige von ihnen sind 30 Jahre dabei. „Wir sind wie eine große Familie“, sagt er etwas wehmütig. In den letzten beiden Wochen bis zum 13. Mai erfolgt nun der Abverkauf mit Rabatten bis zu 50 Prozent.
Geöffnet ist ab nächster Woche Donnerstag und Freitag von 8 bis 18 Uhr, am Sonnabend von 8 bis 13 Uhr. Am 13. Mai um 13 Uhr ist dann Schluss.

 

„Arsenik un ole Spitzen“

26. April

Uta Stammer, Erkki Hopf un Edda Loges. Foto: Maike Kollenrott

De Kriminalkomödie vun Joseph Kesselring, in de platt-
düütsch Översetten vun Konrad Hansen, harr ehr hööglich un wunnerbor speelt Premiere an‘t Ohnsorg-Theater. In en Bühnenbild vun‘t Feinste, Katrin Reimers hett dat mal wedder mit veel Gespöör för dat Stück maakt, leep dat mörderische Vergnögen heel flott af. De Inszeneerung un ok de Kledaasch weern bi Frank Thannhäuser in de besten Hannen!
 In en kommodig Wahnstuuv doot de beiden Süsters Abelke Brauer (Edda Loges) un Martha (Uta Stammer) en goot Wark, indem se eensam oolt Mannslüüd, de bi jem en Stuuv meden wöllt, mit ‘n Glas vun ehrn feinen Wien un ‘n Teelöpel Arsenik to Enn helpen doot. Ehr Neffe Wilhelm (Wolfgang Sommer), de sik för den Kaiser Wilhelm höllt, buddelt in‘n Keller de Löcker ut un meent, he buut den Kaiser-Wilhelm-Kanal. Twölf mal hebbt se dat nu al schafft.

Alle Dree, de beiden Fruunslüüd un ehr Neffe, speelt eenfach wunnerbor! Beter kann man dat nich. Een Ideal-Besetten! As Neffe Martin (bestens ophaven bi Erkki Hopf), de Theaterkritiker is un Paster Harder (Manfred Bettinger)
sien Dochter Ellen (Birthe Gerken) heiraden will, tofällig dorachter kümmt, versteiht he de Welt nich mehr, is total kaputt un will lever nich mehr in den Ehestand gahn. Künn ja
 sien, dat he ok „en Lütten an de Luuk hett“, meent he. He versöcht, de beiden Damen in de Heilanstalt inwiesen to laten.
Man denn kümmt Neffe Nummer Dree, Jonas in‘t Spill. Till Huster as Frankenstein is böösardig bet to‘n geiht nich mehr! He hett en weltwiet Karriere as Mörder achter sik un sien Partner, Dr. Einstein (Robert Eder), hett em de Frankenstein-Visaag verpasst un süppt as sünst wat. De beiden mööt ok en Liek los warrn, man de beiden Tanten sünd dorgegen un so gaht se all een op den annern los. Merrn mang de arme Martin, de ok noch vun sienen Vetter Jonas fesselt warrt. Twee Polizisten (Christian Richard Bauer un Dieter Schmitt) dükert ok jümmers wedder op, kriegt man nix mit. As Polizist Klein (Dieter Schmitt), de ok Theaterstücken schrieven deit, den tosamenbunnen Martin in de Stuuv findt, is dat sien Gelegenheit, em sien Stück vörtospelen, denn de kann ja nich weglopen. Dull to‘n Högen is dat.
To‘n Enn sünd de beiden Tanten dann aver doch so wiet, dat se – tosamen mit ehren Neffen – in‘t Heim gaht. Warrt de Heimleiter, de jem afhalen will, villicht noch Opfer Nummer Dörteihn? Luert wi af. Kann Martin nu doch noch siene leve Ellen heiraden? Dat is de grote Fraag. As all to‘n Anfang seggt: De Kriminalkomödie maakt groten Spooß un löppt so flott un vergnööglich af, dat dat Publikum to‘n Enn so dull applaudeert hett, dat de Schauspelers jümmers wedder op de Bühn müssen. Dat lohnt sik wiß un wohrhaftig, sik dat antokieken.
Dat löppt noch bet hen to‘n 27. Mai.          Christa Heise-Batt

 

Rasend ineinander vernarrt:

26. April

SOS-Megakart 2017 – Die rasenden Harksheider. Ganz hinten in der Mitte die Sieger der Altersklassen: Philipp (rote Schultern), rechts daneben Sidney, dahinter Mirais. Ganz vorn rechts Cindy Klein, seit Jahren im SOS-Kinderdorf verantwortlich für Jugendarbeit und Ferienprogramm. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Es war mal wieder soweit, 23 Kinder und Jugendliche aus dem SOS-Kinderdorf Harksheide genossen auf Einladung von Mega-Kart den Höhepunkt ihrer Osterferien und durften nach Herzenslust Gas geben. „Ein Riesenvergnügen“, so Cindy Klein, die in Harksheide für die Jugendarbeit und das Ferienprogramm zuständig ist, „das wir sonst nicht so ohne Weiteres hinbekommen“.
Eingeteilt nach Altersgruppen fuhren die Kinder mehrere Rennen aus. Die ersten Plätze bei den jüngeren machten Sidney und Philipp, bei den älteren war es Mirais, der in diesem Jahr zum ersten Mal mitfuhr und gleich beträchtliches Talent zeigte.
Vor sechs Jahre besuchte Karl-Heinz Kern, Inhaber von Mega-Kart, das SOS-Kinderdorf Harksheide zum ersten Mal und entschloss sich spontan, die Kinder zu sich auf die Bahn einzuladen. Daraus wurde Zuneigung auf Gegenseitigkeit und der Renntag in den Ferien zu einem echten Dauerbrenner. „Die Mitarbeiter von Mega-Kart können unglaublich gut mit unseren Kids umgehen“, so Klein. „Und die Kinder verstehen sofort: Wer die Regeln nicht akzeptiert, geht zu Fuß.“
Und das will natürlich keiner, denn wer will in den Herbstferien schon zu Hause bleiben, wenn der Rest des Dorfes zum Kartfahren fährt?

 

Feuerwehreinsatz:

26. April

30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Harksheide waren zu einem Einsatz in der Waldstraße gerufen worden. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Am Sonntagmorgen  wurde die Freiwillige Feuerwehr Friedrichsgabe zu einem piependen Heimrauchmelder in einem Mehrfamilienhaus in der Waldstraße gerufen. Nachbarn hatten den Notruf abgesetzt. Da auf Klingeln und Klopfen niemand öffnete, verschafften sich die Einsatzkräfte unter Atemschutz gewaltsam Zugang zur Wohnung. In dieser fanden die Blauröcke eine nicht ansprechbare Person auf, die aus der Wohnung gerettet wurde. 
Nach der Rettung kam die Person wieder zu sich und wurde an den Rettungsdienst zur vorsorglichen Untersuchung übergeben.
Eine verbrannte Pizza im Backofen war der Auslöser der starken Rauchentwicklung. Die Feuerwehr war mit 30 Einsatzkräften und einem Löschzug vor Ort.  Die angebrachten Rauchmelder verhinderten in diesem Fall Schlimmeres.
In Deutschland kommen jedes Jahr etwa 500 Menschen durch Wohnungsbrände ums Leben, in diesem Zusammenhang weist die Feuerwehr wieder einmal darauf hin:  Rauchmelder retten Leben – scheuen Sie sich nicht davor, den Notuf zu wählen.

 

Sonntagsbummel im Gewerbepark

26. April

Auf strahlenden Sonnenschein hoffen die Gewerbetreibenden am verkaufsoffenen Sonntag. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (pmi) Am kommenden Sonntag, 30.  April, findet    im Gewerbepark Nord wieder der große verkaufsoffene Sonntag statt. Dann kann man von 12 bis 17 Uhr wieder nach Herzenslust bummeln und einkaufen.
Hier, in einem der größten Gewerbeparks in Schleswig-Holstein, wird den Besuchern eine große Vielfalt geboten.   Ob Kleidung, Möbel, Autos, Schuhe, Elektronik- und  Sportartikel, bis hin zu Lebensmitteln − die meisten Geschäfte öffnen ihre Türen, und auf die Kunden warten zum Teil tolle Aktionen und Angebote.
Stärkung gibt es zwischendurch bei McDonald’s, Schweinske,  Fresh oder Kentucky Fried Chicken. Und leckeren Kaffee kann man bei Tchibo oder Tackmann trinken. Bei zahlreichen Aktionsangeboten und vielen Schnäppchen lohnt es sich, in den Gewerbepark zu kommen.
„Die große Vielfalt der unterschiedlichen Geschäfte in unserem Gewerbepark bietet dann der Kundschaft attraktive Angebote, Aktivitäten und sicherlich einen erfolgreichen Shoppingtag. Mit rund 10 000 kostenfreien Parkplätzen ist ein angenehmer Einkaufsbummel garantiert“, so Bernd Langbehn, Sprecher des Gewerbeparks.

 

Brassband Quickborn begeistert

26. April

Die Quickborner Jugend Brassband. Foto: pmi

Quickborn (pmi/rug) Das Konzert „Auf die Plätze, fertig, los!“ hat gehalten was es versprochen hat. Sportliche Stimmung und musikalische Höchstleistung sofort nach dem Anpfiff durch den Schiedsrichter Carsten Klindtwordt, der neben der musikalischen Leitung der jungen Truppe an diesem Abend auch die Rolle des Unparteiischen übernommen hatte. Wann sonst darf man schon vor 440 Zuschauern in kurzen Hosen dirigieren.
Mit der Titelmelodie des aktuellen Sportstudios „Up to Date“ startete ein wirklich stimmungsvolles und unterhaltsames Konzert von 45 jungen Musikern. Es entführte die Gäste mit witzigen Einlagen in die Themenwelt des Sports. So mussten die beiden Sousaphone direkt nach dem Start wegen Luftproblemen in die Boxengasse einbiegen. Eine Boxencrew aus zwölf kleinen Nachwuchsspielleuten wechselte die großen Trichter aus, bevor sie selber mit einem Medley aus Fanliedern ihr Können präsentieren durften. Lea und Jessy, die beiden Xylophon-Spielerinnen, begeisterten auf einem selbstgebastelten Instrument aus PVC-Abflussrohren das Publikum. Nicht allein daran war zu erkennen, wieviel Arbeit und Engagement in der Vorbereitung für dieses abwechslungsreiche Programm steckte. Die Auswahl des Themas, der Titel und der Gags wurde bereits zwölf Monate vor Aufführung durch ein Team aus Mitgliedern und Ausbildern erarbeitet.
Direkt aus dem aktuellen Sportstudio moderierte Olga Keck das lustige Wasserballett der leicht übergewichtigen Männerriege aus Betreuern und Fans der Brassband an. Die Flötistinnen hatten Schwierigkeiten vor Lachen noch den begleitenden Can Can zu meistern, bevor sie selber zu New York, Rio, Tokio gekonnt als Cheerleader mit glitzernden Pom Poms auftraten. Unter den Gästen waren auch Bürgermeister Thomas Köppl und der Landtagsabgeordnete Peter Lehnert. Herr Köppl ehrte die langjährigen Mitglieder, gewann vorher aber noch das olympische 10-Meter-Sprint-Finale gegen den Vorsitzenden Philipp Schneider.
Das Publikum fühlte sich aber nicht nur durch die witzigen Gags amüsiert, sondern war auch sehr begeistert von der musikalischen Qualität der jungen Truppe, die sich erst vor kurzem von Spielmanns- und Fanfarenzug in Brassband umbenannt haben. Nicht nur mit vielen rythmischen modernen Titeln, wie Y.M.C.A, Dynamite, On Top oft he World oder Hold on I’m Coming stellten sie ihr Können und die gute Ausbildung unter Beweis, sondern auch mit langsamen gefühlvollen Songs wie Chariots of Fire. Mit We are the World von Michael Jackson und mit viel Emotionen und bunten Knicklichtern ging ein großartiger Abend zu Ende. Ein eindeutiger Start-Ziel-Sieg für die Quickborner Jugend Brassband.

 

Berufsfindungsseminar für Schüler

26. April

Personalentwicklerin Schaefers bei einem simulierten Einstellungsgespräch. Foto: pmi/Schacht

Henstedt-Ulzburg (blb) Achtklässler der Olzeborchschule waren wieder zu einem  Berufsfindungsseminar eingeladen. Die Schüler  übten dabei, worauf es für eine erfolgreiche Bewerbung ankommt: wie formuliere ich ein Anschreiben, was ist beim Lebenslauf wichtig, und wie funktioniert eigentlich so ein Vorstellungsgespräch? Diese und weitere Fragen rund um das Thema Bewerbung behandelten die Schüler jeweils an zwei Nachmittagen, zusätzlich zur regulären Unterrichtszeit am Vormittag.
Das Berufsfindungsseminar wird bereits seit einigen Jahren maßgeblich von Patricia Schacht von der Olzeborchschule angeboten und durchgeführt. „Es geht darum, den Jugendlichen das nötige Rüstzeug zu vermitteln, um den Einstieg ins Berufsleben erfolgreich zu bewältigen“, erläutert Schacht das Konzept. Auch ihre Kolleginnen und Kollegen, Frau Mahrt, Frau Wimmer und Herr Meinert, sind mit Eifer und Spaß bei der Sache. Da sitzt Frau Schacht schon mal zu Hause am Telefon und gibt in gespielten Telefoninterviews die strenge Personalerin. „Es ist etwas ganz anderes, über diese Situationen im Unterricht zu sprechen, oder ein Vorstellungsgespräch selbst zu erleben – da helfen diese Rollenspiele ungemein“, weiß Frau Mahrt zu berichten.
Unterstützt wurd die Olzeborchschule  vom Lions Club Henstedt-Ulzburg. Neben Brigitte Renk, Herrn Poser und Cord Böker standen außerdem eine Personalentwicklerin  der comdirect Bank sowie ein Vertreter vom Arbeitskreis  Bildung mit Rat und Tat zur Verfügung. Die „Profis“ berichteten über ihre Erfahrungen aus dem Berufsalltag, übten in Rollenspielen Vorstellungsgespräche mit den Jugendlichen, und gaben Tipps zu den Bewerbungsmappen der Schüler.
„Es war  wieder toll zu sehen, wie diszipliniert und konzentriert die Achtklässler dabei waren und die Gelegenheit genutzt haben, sich Tipps und Ratschläge aus erster Hand zu besorgen“, zeigte sich  Cord Böker angetan.
Patricia Schacht jedenfalls kann nach der diesjährigen Veranstaltung wieder zufrieden resümieren: „Unsere Schüler sind gut auf den Berufseinstieg vorbereitet!“

 

400 Bäume für die Tarpenbek

26. April

Fleißige Hände pflanzten entlang der Tarpenbek zwischen Krohnstieg und Tarpen vom Bezirksamt finanzierte Bäume. Foto: pmi/NABU Andreas Lampe

Langenhorn (blb) Etwa 40 freiwillige Helferinnen und Helfer waren beim Bach-Aktionstag an der Tarpenbek im Einsatz, den der NABU Hamburg  in Kooperation mit dem Bezirksamt Hamburg-Nord veranstaltet hat. Dabei pflanzten die  Teilnehmer  vom Bezirksamt finanzierte Bäume entlang der Tarpenbek zwischen Krohnstieg und Tarpen.„Bäume am Gewässerrand erfüllen eine Reihe ökologisch wichtiger Funktionen“, erklärtAndreas Lampe, der den Einsatz vor Ort leitete. „Besonders wichtig ist es, dass Bäche beschattet sind. Erwärmt sich das Wasser im Sommer durch direkte Sonneneinstrahlung zu stark, können Fische in Sauerstoffnot geraten.“
Zudem stabilisiert das Wurzelwerk der Bäume das Ufer. „Nach starken Regenfällen steigt der Pegel der Tarpenbek schnell an. Die Wassermengen, die dann den geraden Bach hinabrauschen, können auch Teile des Ufers wegspülen.“ Ein unerwünschter Effekt auch aus Sicht der Gewässerunterhaltung des Bezirksamtes
Hamburg Nord. Ein weiteres Anliegen des Bezirksamtes ist die Bekämpfung von Neophyten wie das Drüsige Springkraut und der Japanische Staudenknöterich. Besonnte Uferböschungen entlang der Gewässer stellen einen optimalen Standort für diese Arten dar. Durch die Pflanzung heimischer Gehölze werden die Neophyten beschattet und somit die Aufwuchsbedingungen verschlechtert.  Gepflanzt wurden verschiedene auetypische Baumarten norddeutscher Herkunft, wie Schwarzerle, Hainbuche, Stieleiche und Esche, die an die extremen Lebensbedingungen in Gewässernähe angepasst sind.

 

Wahlbenachrichtigung sorgt

26. April

Eine Wahlbenachrichtigung für die Landtagswahl in Schleswig-Holstein. Foto: dpa/ Christian Charisius

Norderstedt (dpa) Die in „leichter Sprache“ verfasste Benachrichtigung zur Landtagswahl am 7. Mai in Schleswig-Holstein hat großen Spott und Verärgerung ausgelöst. Vor allem ungewöhnliche Bindestrichwörter empören Leserbriefschreiber und Sprachexperten.
Linguisten bezweifeln gar die Gültigkeit des Schreibens. So heißt es „Land-Tag“, „Wahl-Tag“, „Hilfs-Mittel“, „Stimm-Zettel“ und „Brief-Wahl-Unterlagen“. Auch von „Familien-Name“, „Vor-Name“ und sogar „Post-Leit-Zahl“ ist die Rede.
Nach Ansicht des Vereins Deutsche Sprache verunglimpft das Ganze ein berechtigtes Anliegen leseschwacher Menschen und zugleich die deutsche Sprache. „Die Benachrichtigung ist nicht nur ein Frontalangriff auf unsere Sprache, es ist zweifelhaft, ob sie wegen ihrer Verfälschungen überhaupt als gültig angesehen werden kann“, äußerte der Linguist Reiner Pogarell. Abstruse Bindestrichwörter seien nicht nur orthografisch fragwürdig, sie verfälschten auch Sachverhalte. „Ein  Land-Tag“ ist kein regionales Parlament, sondern ein Tag auf dem Land“, erläuterte Pogarell. „Ein  Wahl-Tag ist nicht der festgelegte Wahltag, sondern ein zu wählender Tag.
In ihrem Drang nach Bindestrichwörtern waren die Verfasser nicht ganz konsequent. Nicht nur „Krankheit“, „Ausnahme“ und „Sonntag“ blieben sprachlich unversehrt, sondern erstaunlicherweise auch die „Stimmzettelschablonen“.
Aus der Landeswahlleitung hieß es, die Benachrichtigung sei auf Grundlage eines Landtagsbeschlusses mit externer Hilfe und in Anlehnung an die Vorlage zur Bremer Bürgerschaftswahl 2015 in leichter Sprache abgefasst worden. Über das Ergebnis könne man geteilter Meinung sein, aber rechtssicher sei es auf jeden Fall.

 

Fast 2,5 Millionen Dom-Besucher

26. April

Der Frühlingsdom auf dem Heiligengeistfeld stellte auch die Schausteller zufrieden. Foto: pmi

Hamburg (blb) Gute Laune, drei Hamburg-Premieren, 250 Attraktionen, verschiedene Event-Highlights und wechselhaftes Wetter: Der Frühlingsdom 2017, der am Sonntag zu Ende ging, hatte mit knapp 2,5 Millionen Besuchern einen guten Start in die neue Saison.
„Nicht allein die drei Fahrgeschäfts-Neuheiten, sondern die DOM-Erlebniswelt mit 250
verschiedenen Attraktionen für Jung und Alt mit Schwerpunkt Familienspaß ist der Grund für die guten Besucherzahlen und bestätigt einmal mehr unser Konzept, ein Volksfest für die ganze Familie zu sein“, erklärt Franziska Hamann, Leiterin des DOM-Referates der veranstaltenden Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation. Und Hamann ergänzt erfreut: „Der konstante Besucherzuspruch verdeutlicht, dass der Hamburger DOM zu den beliebtesten Attraktionen in der Hansestadt gehört und der Frühlingsdom ein willkommener Auftakt der Hamburger Volksfest- und Event-Saison ist.“ Auch die Schausteller sind mit der ersten Veranstaltung des Jahres zufrieden. „Der Frühlingsdom war ein gelungener Saisonauftakt. Erfreulicherweise haben sich sowohl die Hamburger, als auch die Besucher aus den umliegenden Bundesländern von dem
wechselhaften Wetter, besonders in der zweiten DOM-Hälfte, nicht abhalten lassen, das größte Volksfest des Nordens zu besuchen. Das zeigt, dass der Hamburger DOM einen festen Platz in der familiären Freizeitgestaltung einnimmt“, ist Manfred Pluschies, Präsident des Schaustellerverbandes Hamburg von 1884 e.V., mit der Resonanz sehr zufrieden.
Erstmals hat die Eröffnungsfeier mit Innensenator Andy Grote im Rahmen eines einstündigen Entertainment-Programms und einer großen Verlosung vor dem Riesenrad stattgefunden. „Die DOM-Besucher haben das neue Konzept sehr gut angenommen und sind zahlreich erschienen, so dass wir gemeinsam den Frühlingsdom willkommen geheißen haben. Eine sehr gelungene Premiere, die mit Sicherheit ihre Fortsetzung zum Sommerdom  findet“, freut sich Sascha Belli, erster Vorsitzender des Landesverbandes des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller Hamburg e.V., über den tollen Start in den Frühlingsdom.
Verschiedene Event-Highlights im Festzelt wie die erste Impro Night, eine Improvisations-Comedy Show, oder die große Hamburg Zwei Party mit DJ und Moderator Kevin Kunitz haben außerdem für Abwechslung gesorgt.

 

„Tobi“ und „Sina“ suchen ein

26. April

Wer gibt „Tobi“ und „Sina“ ein neues Zuhause? Foto: pmi

Norderstedt (rug) „Tobi“ und „Sina“ kommen von einer Stelle mit ursprünglich 15 Katzen. Die beiden waren die letzten, die nun leider dort nicht mehr geduldet werden. Sie sind jung („Tobi“ zirka drei  Jahre, Sina zirka fünf Jahre alt)  Die beiden suchen zusammen ein  Zuhause unbedingt mit Freigang.
 „Sina“ ist eine hübsche 3-farbige Glückskatze. Sie kann nur auf dem rechten Auge sehen, das linke Auge ist nicht funktionsfähig. Dies ist tierärztlich untersucht und stört sie überhaupt nicht. „Sina“ ist schon relativ zutraulich, sie maunzt den Menschen an, wenn man mit Futter kommt und schnurrt, und lässt sich beim Fressen schon etwas kraulen.
 „Tobi“ ist noch etwas zurückhaltend, und orientiert sich gern an „Sina“. Wenn die Menschen nicht im Raum sind, schmust er und ist immer an „Sinas“ Seite.
 Die beiden suchen ein Zuhause mit viel Freigang oder für den Garten oder  als Hofkatzen. Sie sind kastriert,  gechipt,  geimpft,  entwurmt,  entfloht und  tierärztlich untersucht.
Mehr Infos unter Strassentiger Nord e.V., Tel. 0 40/ 3 20 46 97 43 (Norderstedt), www.strassentiger-nord.de

 

Eintracht: Vaterfreuden und

26. April

Kangmin Choi (Eintracht Norderstedt) schirmt den Ball gegen Lüneburgs Wolk ab. Foto: meg

Norderstedt (meg) Die kleine Durststrecke ist beendet! Nach vier Partien ohne Sieg (zwei Punkte) gewannen die Fußballer von Eintracht Norderstedt in der Regionalliga Nord vor 434 Zuschauern gegen den Lüneburger SK Hansa mit 2:0 (1:0). Während die Norderstedter fünf Runden vor Schluss im gesicherten Mittelfeld der Tabelle stehen (39:36 Tore, 42 Punkte), müssen die Lüneburger nach dem sechsten sieg- und torlosen Spiel in Folge (ein Punkt) kräftig um den Verbleib in Liga vier zittern. Eintracht-Trainer Dirk Heyne musste seine Mannschaft vor dem Anpfiff gleich auf mehreren Positionen im Vergleich zur Vorwoche ändern.
Jordan Brown (Wade) und Jeremy Opoku Karikari (Grippe) fielen kurzfristig aus. Steven Lindener stand schon auf dem Spielberichtsbogen in der Startelf, fand sich dann aber doch auf der Bank wieder. Lindener hatte seinem Coach „gebeichtet“, dass er in der Nacht zuvor nicht ein Auge zugemacht hatte. Der süße Grund: Lindener ist Vater geworden. Daraufhin „gönnte“ Heyne seinem Abwehrmann eine kleine Erholungspause. In einer ereignisarmen 1. Halbzeit konnte der Ex-Norderstedter Ole Springer im LSK-Kasten einen Koch-Freistoß gerade noch um die Pfosten lenken (12.). Auf der Gegenseite verpasste mit Thure Ilgner ein weiterer Ex-Norderstedter fast die Gäste-Führung, als er an einer Flanke nur knapp vorbeirutschte (23.). Dann gab es wieder Freistoß für die Heyne-Elf. Kapitän Philipp Koch schlug die Kugel von der rechten Seite fast schon zu weit ans andere Strafraumeck. Dort stand aber Kangmin Choi. Der wiederum flankte zurück in die Mitte, wo Jan Lüneburg (8. Saisontor) per Kopf zum 1:0 traf (26.). Die beste Chance zum Ausgleich vergab erneut Ilgner, der völlig frei an Johannes Höcker im Eintracht-Tor scheiterte (58.). Nur ein paar Minuten später setzte Linus Meyer zu einem beherzten Sololauf an und beförderte den Ball mithilfe eines LSK-Beines zum 2:0 ins Netz (62.). „Man merkt, dass Linus nach seiner langen Verletzungspause noch Spielpraxis fehlt. Die bekommt er nun aber. Für uns ist er sehr wichtig. Wir brauchen seine Impulse“, betonte Dirk Heyne.
LSK-Trainer Elard Ostermann haderte einmal mehr mit seiner schwachen Offensive: „Wir hätten hier durchaus einen Punkt verdient gehabt. Nach dem 2:0 war es aber schwer zurückzukommen. Eintracht hat das routiniert runtergespielt.“ Ähnlich sah es auch sein Pendant auf Norderstedter Seite: „Ich habe keine großen Unterschiede ausgemacht. Wir waren effektiver und glücklicher bei den Toren“, erkannte Dirk Heyne. Die Eintracht bestreitet diesen Mittwoch (26. April, 18.45 Uhr, An der Pottkuhle 1) ein Nachholspiel beim VfV 06 Borussia Hildesheim (13.). Das nächste Heimspiel steigt  am kommenden Sonnabend (29. April, 14 Uhr, Edmund-Plambeck-Stadion) gegen den TSV Havelse (3.). Das Halbfinale im Oddset-Pokal beim SC Concordia steigt am Mittwoch den 3. Mai (17.30 Uhr).

 

Äthiopier Mekonnen gewinnt

26. April

Der Gewinner Tsegaye Mekonnen (r.), sein Trainer (l.) und Sportsenator Andy Grote (im Hintergrund). Foto: dpa

Hamburg (dpa) Der Äthiopier Tsegaye Mekonnen hat den 32. Hamburg-Marathon gewonnen. Der 21-Jährige lief den flachen Kurs in der Hansestadt am Sonntag in 2:07:26 Stunden – und ließ damit den zweitplatzierten Favoriten, Olympiasieger und Marathon-Weltmeister Stephen Kiprotich aus Uganda knapp hinter sich (2:07:30 Stunden). Bei widrigen Wetterverhältnissen verpasste das Spitzenduo einen neuen Streckenrekord, der somit weiterhin vom Kenianer Eliud Kipchoge gehalten wird, der 2013 nach 2:05:30 Stunden ins Ziel kam.
Bei den Frauen siegte Favoritin Jessica Augusto als erste Portugiesin in der Geschichte des Rennens in 2:25:29 Stunden - mit mehr als vier Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte Megertu Ifa aus Äthiopien. Schnellster Deutscher war der deutsche Meister Marcus Schöfisch in 2:17:56 Stunden, der seine Zeit gegenüber der deutschen Meisterschaft um mehr als zwei Minuten verbesserte. Mona Stockhecke war mit einer Zeit von 2:36:36 Stunden die schnellste deutsche Frau.
Nach Schüssen auf Polizisten in Paris am Donnerstag hatten Veranstalter und Hamburger Polizei ihr Sicherheitskonzept nochmals geprüft. Über der Marathonstrecke kreisten Hubschrauber, an neuralgischen Punkten waren rund 30 Lastwagen als Barrieren postiert. Hinweise auf eine konkrete Gefahr lagen den Sicherheitsbehörden aber nicht vor.

 
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