Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

HSV-Meier:

19. Juli: 

Norderstedt (meg) Beim Anblick des neuen Umkleidehauses auf der HSV-Anlage an der Ulzburger Straße in Norderstedt geriet auch der größte HSVer aller Zeiten, Uwe Seeler, ins Schwärmen: „Ich finde es gut und praktisch. Räume und Duschen sind schön geworden. Wenn ich da an meine aktive Zeit zurückdenke, kann man das nicht vergleichen. Wir haben uns früher in einer Bude mit Holzwänden und Gittern davor umgezogen. Aber was man nie hatte, kann man ja auch nicht vermissen.“ Für vier Millionen Euro hat der HSV e.V. der Amateurabteilung nach 13 Monaten Bauzeit ein neues Umkleidehaus mit 18 Kabinen zur Doppelnutzung und 13 Einzelkabinen für Spieler, Schiedsrichter und Trainer gebaut. Hinzu kommen noch ein Platzwartbüro, Besprechungsraum sowie ein Raum für Waschmaschinen.
 Das  zweigeschossige Gebäude ist mit kostenlosem WLAN und LED-Beleuchtung ausgestattet. HSV e.V.-Präsident Jens Meier schwärmte über den Bau, der sowohl im Zeit- als auch im Kostenrahmen geblieben ist: „Das ist ein ganz großer Tag für unseren Verein. Nun werden unsere Gäste hier auch wieder würdig empfangen. Und wir wollen künftig hoffentlich an dieser Stelle ein paar Meisterschaften feiern. Das ist ein elementarer Schritt in der Umsetzung unseres Masterplans 2020 für das Grundstück hier am Ochsenzoll und ein Meilenstein für den HSV in Norderstedt.“
Die Oberliga-Fußballer vom HSV III posierten schon einmal auf der Empore des Hauses, die wie ein kleiner Rathausbalkon wirkt, auf dem mal Meisterfeiern stattfinden könnten.

Jens Meier betonte in seiner Eröffnungsrede auch die gute Zusammenarbeit zwischen dem HSV und der Stadt Norderstedt: „Ohne die Unterstützung vom ehemaligen Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote und Baudezernent Thomas Bosse hätten wir dieses Projekt so nicht durchführen können. Mein Dank gilt auch Jens Meyer von der Norderstedter Bank, der uns bei der Finanzierung geholfen hat.“ Leiter dieses Projektes auf HSV-Seite war Hermann Schulz: „Es ist das insgesamt dritte Umkleidehaus auf unserer Anlage. Das letzte stammt aus dem Jahr 1965. Ich hoffe nun, dass auch dieses neue Gebäude mindestens 50 Jahre hält. Es gehört auf jeden Fall zu den modernsten in ganz Hamburg.“
Direkt neben dem neuen Gebäude macht am 1. August auch eine neue Vereinsgastronomie auf. Deren Pächter Kastriot Toma bereitete bei der Eröffnung schon mal das Barbecue zu. HSV e.V.-Präsident Jens Meier hat auf der Paul-Hauenschild-Anlage auch in Zukunft noch einiges vor: „Wir haben Visionen und die Raute im Herzen. Wir würden hier gern eine neue 3-Feld-Sporthalle installieren. Der Trend geht immer mehr dahin auch wetterunabhängig Sport treiben zu können. Da wir mit der Stadt Norderstedt einen guten Kontakt pflegen, könnte ich mir vorstellen, dass auch sie die Halle nutzen darf.
Aktuell befinden wir uns auch in Gesprächen darüber, was mit dem ehemaligen Internatsgelände, das ja noch der HSV Fußball AG gehört,  passieren soll.“ Erstmal soll das neue Umkleidehaus nun aber von den vielen Fußballmannschaften auf der Anlage mit Leben gefüllt werden.
Schon am Eröffnungstag waren zahlreiche junge und ältere Kicker gekommen, um schon einmal in der Kabine Probe zu sitzen.

Schlüsselübergabe mit „Uns Uwe“ in der Mitte. Daneben HSV-Präsident Meier (rechts) und HSV-Projektleiter Hermann Schulz (links). Foto: meg

Es ist wieder Honigzeit am

19. Juli

Am Airport fliegen neben den Düsenjets  jetzt wieder 200 000 Bienen.  Ingo Fehr betreut die Bienenstöcke. Foto: hfr

Fuhlsbüttel (blb) Vor zwei Monaten sind sie am Hamburg Airport in die Flug-saison 2017 gestartet: sechs Bienenvölker mit insgesamt rund 200 000 Tieren. Jetzt konnte Flughafenimker Ingo Fehr den ersten Honig ernten. Sein Urteil: „Einfach lecker!“
Bereits zum 18. Mal haben die Bienen ihr Quartier am Rande eines kleinen Waldstücks ganz in der Nähe der Start- und Landebahnen bezogen. Von dort aus fliegen sie jeden Tag hinaus in ihr riesiges Revier. Das Gelände des Flughafens, dazu die Kleingärten und Parks und die Gewässer ringsum, bieten den Bienen die größte zusammenhängende Grünfläche Hamburgs, größer noch als der Stadtpark. „Insgesamt sind sie auf einer Fläche von bis zu zwölf Quadratkilometern unterwegs“, erläutert der Imker.
Ingo Fehr geht davon aus, dass auch in diesem Jahr insgesamt etwa 160 Kilogramm Honig zusammenkommen werden. „Leider reicht die Menge nicht aus, um ihn zu verkaufen. Das ist so ähnlich wie bei dem Wein vom Stintfang. Stattdessen nutzen wir den Honig für kleine Präsente bei Empfängen und anderen Anlässen“, so der Imker, der seit vielen Jahren hauptamt-lich als Umweltingenieur am Airport arbeitet. Trotzdem: Das Arbeitspensum jeder einzelnen Biene ist gewaltig: Jede macht täglich rund 40 Ausflüge und besucht etwa 4 000 Blüten. Für ein Kilo Honig sind etwa drei Kilo Nektar notwendig. Eine Biene sammelt im Laufe ihres Lebens etwa einen Teelöffel Honig.
Wie schon in den Vorjahren, wird der Honig auch diesmal wieder von einem unabhängigen Umweltlabor untersucht. „In all den Jahren wurde uns immer einwandfreie Qualität bescheinigt“, sagt Ingo Fehr. Für Hamburg Airport ist die Honigqualität zugleich ein zusätzlicher Hinweis, dass die Luftgüte einwandfrei ist. „Die Insekten würden bei nennenswerter Belastung gar nicht zu ihrem Bienenstock zurückkehren, sondern unterwegs verenden“, weiß der Experte. „Sie sind also auch eine Art Biodetektive.“ Nicht nur Honigbienen, sondern auch viele Wildbienen fühlen sich auf den Grünflächen am Airport offenbar wohl. Das vor zwei Jahren zusammen mit der Deutschen Wildtier Stiftung gestartete Projekt zum Schutz von Wildbienen kommt gut voran. „Zusätzlich zu den  bereits vorhandenen Grünanlagen auf unserem Gelände haben wir weitere blütenreiche Flächen geschaffen.
Insgesamt sind das rund 5 000 Quadratmeter, auf denen die Wildbienen bei uns einen idealen Lebensraum erhalten“, erläutert Imker Ingo Fehr, der sich auch über zunehmende „Nachfrage“ der Tiere für einen Platz in den beiden „Wildbienenhotels“ freut.
 Eine der hölzernen Konstruktionen befindet sich auf dem oberen Deck des Parkplatzes P4, die andere auf der Terrasse des Airport-Verwaltungsgebäudes. Mit der Aktion wollen Hamburg Airport und die Deutsche Wildtier Stiftung zum Schutz der hochbedrohten Wildbienen beitragen, die einen wichtigen Beitrag als Bestäuber leisten.
Von den in der Roten Liste erfassten 561 Bienenarten in Deutschland sind schon mehr als die Hälfte in ihrem Bestand gefährdet.

 

Arriba Strandbad: die längste und

19. Juli

Rutschenspaß für Klein und Groß: „Da drin wird man ganz schön durchgeschüttelt, und das ist sehr lustig“, meint die sechsjährige Charlotte. Foto: cbl

Norderstedt (cbl) „Das ist wild“, platzt es aus Benjamin (15) heraus und sein Freund Pascal (14) ergänzt – noch etwas außer Atem: „Das ist ein Adrenalinkick wie in einer Looping-Achterbahn – super.“ Was die beiden Jungs so begeistert, ist die neue Attraktion im Arriba Strandbad im Stadtpark: die „Fishpipe“ („Fischröhre“).
„Wir präsentieren nicht nur die längste Wasserrutsche Europas, sondern auch die einzige ‚Fishpipe’ in Europa“, sagt Stefan Mölck. Der Betriebsleiter ist stolz, dass die Entwickler des Sportgerätes das Arriba in Norderstedt exklusiv ausgewählt haben. Bisher gibt es den ungewöhnlichen Rutschenspaß nur in amerikanischen und australischen Freizeitparks.
Entwickelt hat ihn der neuseeländische Erfinder David Akers, von dem bereits der „Zorb“, eine Art Hamsterrad auf dem Wasser, stammt, den man mit eigenen Bewegungen in Schwung bringt. Bei der „Fishpipe“ hilft ein Elektromotor nach. Ein fest montierter, aufblasbarer Kunststoffballon mit 3,30 Metern Durchmesser ist im Inneren mit 30 Litern Wasser gefüllt. Angetrieben rotiert er 25 Mal pro Minute um die eigene Achse. Das macht umgerechnet 240 Meter Rutschenlänge, die in vielen Positionen absolviert werden kann – sitzend, kniend, liegend, sogar stehend, „aber das hält man nicht lange aus, dann verliert man das Gleichgewicht“, weiß Benjamin aus Erfahrung.
Noch mehr Spaß macht das Rutschenabenteuer zu zweit – Verhakelungsgarantie von Armen und Beinen eingeschlossen. Preis: drei Euro pro Person oder fünf Euro bei zwei Personen. Der wilde Ritt dauert 60 Sekunde – „es kommt einem aber viel länger vor“, betont Pascal.
Freigegeben ist die „Fishpipe“ ab vier Jahren, auf Wunsch werden die Umdrehungen gedrosselt.

 

Norderstedter Party-Truck

19. Juli

Feierte Premiere beim Schlagermove: Der Party-Truck aus Norderstedt. Foto: pmi

Norderstedt /Hamburg (blb) Rund eine halbe Million Menschen haben St. Pauli am vergangenen Wochenende wieder in eine riesige Schlager-Party-Meile verwandelt. Eine Woche nach dem G20-Gipfel flogen keine Steine, sondern Herzen auf der Reeperbahn. Erstmals war auch ein Norderstedter Party-Truck beim Schlagermove dabei. Der Truck war  eine Gemeinschaftsveranstaltung der Krückmann GmbH, dem Arriba und der Mehrzwecksäle Norderstedt GmbH. An Bord waren 70 geladene Gäste, vier von ihnen  hatten  über Facebook ihre Teilnahme durch eine kreative Antwort (Warum hast  du es verdient, auf dem Norderstedter Party Truck mitzufahren?) gewonnen.

 

Holger Stanislawski beim Abend

19. Juli

Holger Stanislawski ist Redner beim Abend der Norderstedter Wirtschaft 2017. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Holger Stanislawski, ehemaliger Spieler und Trainer beim FC St. Pauli und nun Inhaber eines Lebensmittelmarktes  in Hamburg, ist der Gastredner in diesem Jahr beim  Abend der Norderstedter Wirtschaft am Donnerstag, 12. Oktober, in der TriBühne.
Stanislawski wurde 1969 in Hamburg geboren, begann im Alter von acht Jahren mit dem Fußballspielen beim Bramfelder SV und wurde mit dem Hamburger SV A-Jugendmeister in der Regionalliga Nord. Ab 1993 spielte Stanislawski in 260 Pflichtspielen (darunter 79 Erstligaeinsätze) für den FC St. Pauli auf der Position des Libero. 2003 erlitt Stanislawski einen Bänderriss und musste seine Profikarriere beenden. 2006 übernahm er kommissarisch die Trainingsleitung des FC St. Pauli und erreichte den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Zur Saison 2008/09 wurde Stanislawski offiziell Cheftrainer des FC St. Pauli und schaffte den Aufstieg in die 1. Bundesliga. 2011 wechselte  „Stani“ zu 1899 Hoffenheim, danach zum  1. FC Köln.
Im Juni 2014 übernahm er  mit dem ehemaligen HSV-Spieler Alexander Laas die Geschäftsführung eines Rewe-Markts in Winterhude. Seit August 2015 ist Stanislawski als Fußball-Experte für die ZDF-Sportreportage tätig.
Aktuell sind für die Veranstaltung am 12. Oktober noch 50 Plätze verfügbar. Norderstedt Marketing rät  Interessierten, zeitnah Plätze zu reservieren.

 

Sommerfest der

19. Juli

Bombenstimmung bei der Senioren Union vor der Kneipe im Museum: (vlnr) Gero Storjohann, Katja Rathje-Hoffmann, der Drehorgelspieler Josef Jäger und die stellvertretende SU-Vorsitzende Heidrun Loges.  Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Fröhliche Sommergedichte und beschwingte Melodien von der Drehorgel brachten am Donnerstag  viel Schwung in das Sommerfest der Senioren Union Norderstedt.  
Wirtin Tina Warncke hatte zudem in der Kneipe im Museum für Kaffee und Kuchen und Leckeres vom Grill gesorgt. Den strahlenden Sonnenschein gab es gratis. Unter den  zirka 70 Gästen begrüßte die stellvertretende Vorsitzende Heidrun Loges den CDU-Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann und  die Landtagsabgeordnete und Landesvorsitzende der Frauen Union Katja Rathje-Hoffmann in der fröhlichen Runde.

 

Norderstedt stellt radelaktivste

19. Juli

Auf der ADFC-Sternfahrt Kilometer fürs Stadtradeln gesammelt: Joachim Brunkhorst, Radverkehrsbeauftragter des Kreises Segeberg. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Zwei Wochen nach Schluss weist  das Stadtradeln im Kreis Segeberg eine positive Bilanz  aus. Kreisweit nahmen 837 Radlerinnen und Radler an der Kampagne teil, legten fast 174 000 Kilometer mit dem Rad zurück (plus 20 000 Kilometer gegenüber 2016) und vermieden dabei über 24 Tonnen CO2 gegenüber Autofahrten. In Norderstedt radelten 332 Teilnehmer mit, erzielten gut 56 000 Kilometer und vermieden acht Tonnen  CO2. Zwar stieg die Teilnehmerzahl  um 26, die Gesamtleistung ging jedoch um 8 000 Kilometer zurück.
Unter allen  Radelteams nimmt der „RSC Kattenberg & Friends“ mit  38 308 Kilometern und vermiedenen 5 439,7 Kilogramm CO2 den ersten Rang ein. Für die anderen Gemeinden  ist es vielleicht beruhigend zu wissen, dass sich die Kattendorfer Radsportler aus dem ganzen Kreisgebiet rekrutieren.
Auf den zweiten Platz schaffte es das Norderstedter Team „Critical Mass“  über 9 000 Kilometer und ersparte über eine Tonne CO2. Damit liegen sie im Norderstedter Vergleich an der Spitze. Dazu trug der wohl jüngste Stadtradler, der vierjährige Gilliam Kiesel, nicht unwesentlich bei. Den dritten Platz im Kreis belegt das „Offene Team“ Bad Segeberg mit über 6 000 Kilometern, dicht gefolgt vom Norderstedter DRK-Team. Die hohen Kilometerleistungen sind natürlich auch auf Basis der Gruppengröße erstrampelt worden.
Wenn es um die relative Kilometerleistung geht, liegt das Norderstedter Ehepaar „Kaffeeradler“ mit je 660 Kilometern auf Platz drei.
 Bewertet wurden die Teams auch nach ihrer Gruppengröße. Kreisweit schnitten die Kattendorfer am besten ab, gefolgt vom „Offenen Team Bad Bramstedt“. Ihnen folgen in kurzem Abstand drei Norderstedter Schulteams: Lise-Meitner-Gymnasium (46 Teilnehmer), Lessing-Gymnasium (45) und Grundschule Gottfried-Keller-Straße (42). Den Lehrkräften gelang es, ihre Schüler in großer Zahl zum Mitmachen, beachtlichen Kilometerleistungen und CO2-Einsparungen zu motivieren.
„Das Stadtradeln wird im Rahmen des Klimaschutzes wesentlich von den Kommunen gefördert, und da sollten sich auch genügend Mitglieder der Verwaltung und der Politik unter den Teilnehmern finden“, meint Joachim Brunkhorst, Radverkehrsbeauftragter im Kreis und Norderstedter Organisator.
Hier sticht die Norderstedter Stadtverwaltung mit 27 Teilnehmern hervor, die 4  401 Kilometer erradelten. Bei den Kommunalpolitikern übernimmt Bad Bramstedt die Spitze, wenngleich Norderstedt mit 10 Personen die meisten mitradelnden Politiker aufzuweisen hat, und zwar Mitglieder von der CDU, den  Grünen und der Linkspartei.
Ein anderer wichtiger Förderer des Stadtradelns in Norderstedt ist die Wirtschaft. „Sie sponsert  die Preise für die radelaktivsten Teams und Teilnehmer. Die  Preisübergabe nimmt am Dienstag, 10. Oktober, Erster Stadtrat  Thomas Bosse vor.
 

 

Neubau-Projekt „Faden“ in Garstedt

19. Juli

So würde der gesamte Neubaukomplex an der Ochsenzoller Straße, Ecke Tannenhofstraße aussehen, vorn mit dem geschwungenen Gebäudeteil. Es wäre aber auch möglich, nur den Teil über der ehemaligen Metzgerei Faden zu realisieren. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Der Umbau das Objekts in Garstedt an der Ochsenzoller Straße, in der früher die beliebte Fleischerei Faden ihre Waren verkaufte, befindet sich in der ersten Phase der öffentlichen Beteiligung. Zirka 80 Anwohner interessierten sich kürzlich in der Aula des Coppernikus-Gymnasiums für die Informationen von Nils Feldsien vom Büro Feldsien Architekten aus Kaltenkirchen. 
Danach wird im vorderen Teil des Faden-Gebäudes ein Obergeschoss, im hinteren Teil zwei draufgebaut. Die aktuell noch  vorhandene Parkpalette wird abgerissen.  An der rechten Seite planen die Architekten eine Passage, der Blumenladen und die Eisdiele im Gebäude daneben bleiben vorerst bestehen – auch weil diese ihre Geschäfte in der bisherigen Form behalten wollen. An der Kreuzung Ochsenzoller Straße/Tannenhofstraße/Birkenweg plant die Stadt  einen weiteren Kreisverkehr.
In den Geschossen über dem Faden-Gebäude sind elf Wohneinheiten, im gesamten Komplex, der auch  die Überbauung der Ladenzeile mit der Eisdiele einschließt, würden 22 Wohneinheiten neu entstehen, sieben davon würden als öffentlich geförderter Wohnraum ausgewiesen. Unter den Gebäuden sollen Tiefgaragenplätze entstehen, acht weitere außerhalb des Gebäudes.
Besorgte Fragen der Anwohner, unter anderem aus dem Birkenweg, richteten sich auf die Frage, ob die Straße künftig als Durchfahrtstraße geplant sei, die sie bislang nicht ist.  „Der Birkenweg soll bleiben wie er ist“, sagte Stadtplaner Röll aus dem Amt Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr.
Eine weitere Frage richtete sich nach der Wasserver- und entsorgung angesichts weiterer Wohneinheiten, die angeschlossen würden, da die Kanalisation aktuell häufig schon überlastet weil überaltert sei. Röll räumte hier Handlungsbedarf ein, was der Stadtverwaltung auch bekannt sei.
Ohnehin befinde sich das gesamte Objekt erst in einer ganz früher Phase. Dieser aktuellen Phase der öffentlichen Beteiligung folge in etwa eineinhalb Jahren die zweite Runde.
Mit einem Baubeginn des Kreisverkehrs sei nicht vor 2020 zu rechnen, da zuerst der just begonnene Umbau der Kreuzung Ochsenzoller Straße/Berliner Allee begonnen worden sei, die den Neubau der Norderstedter Bank auf dem bislang noch freien Eckgrundstück beinhalte.

 

Familie Van gewinnt

19. Juli

Der 8-jährige Furkan Rusen freute sich über seinen Preis. Foto: pmi

Norderstedt (pmi/rug) „ParkPerPlex“, das große Fest der internationalen Straßen- und Zirkuskünste in Norderstedt, hatte am Pfingstwochenende Anfang Juni erneut viele kleine und große Gäste in der Region Norderstedt und Umgebung begeistert. Im Rahmen dieser beliebten Veranstaltung hatte die Sparkasse Holstein ein Hansa-Park-Familienpaket im Wert von 200 Euro ausgelobt. Begeistert sind jetzt auch die Gewinner dieses Preises, Familie Van aus Norderstedt. Besonders freut sich der 8-jährige Furkan Rusen, der die Gewinnspielkarte für die Familie ausgefüllt hatte.
Wie ein „kleiner Banker“ war er gekleidet, als seine Mutter und er in der Sparkasse-Holstein-Filiale in der Langenhorner Chaussee die Jahreskarte für Deutschlands einzigen Erlebnispark am Meer von Filialleiter Mario Böhme und Kundenberater Michael Sieb überreicht bekamen. „Wir freuen uns sehr, dass Familie Van diesen attraktiven Preis gewonnen hat und hoffentlich viele erlebnisreiche Stunden im Hansa-Park an der Ostsee verbringen kann!“, betonte Mario Böhme bei der Übergabe. Michael Sieb ergänzte: „ParkPerPlex ist ein herausragendes Event in unserer Gegend, das wir auch in diesem Jahr wieder sehr gern gefördert haben.“

 

Patenschülerin für ein Jahr

19. Juli

Gero Storjohann verabschiedet seine Austauschpatenschülerin Amanda Tano mit einem Karl-May Becher und einem Bildband über den Deutschen Bundestag. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Am vergangenen Mittwoch verabschiedete der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann in der  Poppenbütteler Straße in Norderstedt seine Patenschülerin für das Programmjahr 2017/2018 des Parlamentarischen Patenschaftsprogrammes des Deutschen Bundestages.
Die 16-jährige Amanda Tano wurde als deutsche Stipendiatin von Gero Storjohann ausgewählt und wird  auch von ihm für diese Zeit aus der Heimat betreut.  Amanda Tano wird ein Jahr bei einer Gastfamilie in Georgia verbringen und dort die Fayette County Highschool in Fayetteville im Bundesstaat Georgia besuchen. Amanda, ihre 19-jährige Schwester Vanity und Vater Moses Yaw erzählten über die Hobbies Tanzsport (Hip Hop, Streetdance) und Basketball des  jüngsten Familienmitgliedes und ihre Interessenschwerpunkte  Fremdsprachen und Geschichte.
Besonders leistungsstark war die beliebte und fleißige Schülerin der 10. Klasse der Gemeinschaftsschule Ossenmoorpark in Englisch, Biologie und Weltkunde.
Amandas Vater, der ursprünglich aus Ghana stammt und  seit über 20 Jahren in Deutschland lebt, ist sehr stolz auf seine Töchter, aber auch ein bisschen traurig. Am 10. August wird Amanda abfliegen und auch Vanity  startet bald zu einem Austauschprogramm nach England.

 

 

 

Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg

19. Juli

Verwaltungsdirektor Martin Steigleder freut sich mit dem ganzen Team über die Qualitätssiegel. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (pmi) Das Qualitätsmanagementsystem und der Arbeitsschutz der Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg sind erfolgreich rezertifiziert.
In der Paracelsus-Klinik haben drei externe Auditoren sowohl das Qualitätsmanagementsystem nach dem Standard DIN EN ISO 9001:2008 als auch die Managementanforderungen der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) zum Arbeitsschutz, kurz MAAS-BGW, unter die Lupe genommen. Die zweitägige Überprüfung umfasste die medizinischen und pflegerischen Prozesse aller Fachbereiche auf den Stationen, im OP und in den Funktionsbereichen – mit besonderem Fokus auf Patientensicherheit, Umsetzung der Hygienestandards und Einhaltung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes.
Das Ergebnis: Strukturen und Prozesse der gesamten Klinik stimmen mit den internen und externen Richtlinien und Normen überein. Beide Zertifikate wurden bestätigt, die Paracelsus-Klinik ist sowohl nach DIN EN ISO 9001:2008 als auch nach MAAS-BGW rezertifiziert.
Die Auditoren hoben besonders den engagierten Einsatz jedes Einzelnen, die gute Teamarbeit und den hohen Servicegedanken hervor. „Die erfolgreiche Rezertifizierung ist ein Meilenstein“, betont Verwaltungsdirektor Martin Steigleder. „Es ist auch die Frucht harter Arbeit. Alle Mitarbeiter waren bestens vorbereitet. Darauf bin ich besonders stolz.“
Auch die Qualitätsmanagement-Beauftragte Marlies Gehring freut sich: „Gemeinsam konnten wir zeigen, dass wir das Qualitätsmanagement in unserer täglichen Arbeit leben – ganz zum Wohl unserer Patienten. An diesen Erfolg wollen wir auch in Zukunft anknüpfen. Denn nach der Zertifizierung ist vor der Zertifizierung.“

 

Norderstedt-Open:

19. Juli

Nikolay Soloviev (SV Blankenese) schaffte es wieder einmal bis ins Finale. Foto: meg

Norderstedt (meg) 14 Jahre lang haben Achim Christesen und Rainer Drews für den TC Garstedt das Tennisturnier für Damen und Herren, „Norderstedt Open“, organisiert und durchgeführt. Nun haben sich die beiden aus unterschiedlichen zurückgezogen. Gespielt wurde an der Ochsenzoller Straße am vergangenen Wochenende aber trotzdem.
„Uns war in erster Linie wichtig, dass wir das Turnier fortsetzen. Dabei hat uns der Tennisverband sehr geholfen, der uns in seinem Terminkalender berücksichtigt hat, so dass wir weiter fester Bestandteil der Turnierserie sind“, freut sich der neue Turnierleiter Kai Hädicke-Schories, der die Norderstedt Open gemeinsam mit Björn Kroll und Dennis Plambeck vom Sportbüro Hamburg gemanagt hat. Außerdem ist der Tennisverband Schleswig-Holstein auch noch eingesprungen, als mit „collatz+schwartz“ einer der Hauptsponsoren kurzfristig abgesprungen war.
Das Hauptfeld bei den Damen und Herren bestand aus jeweils 32 Spielern plus Qualifikanten. Für einen war es dabei die Rückkehr zu den eigenen Wurzeln. Malte Christesen (26, Sohn von Achim Christesen) hat sein USA-Abenteuer beendet und schlägt ab sofort wieder für den TC Garstedt auf: „Ich wollte in den USA ein Visum als professioneller Tennisspieler bekommen. Das hat mein Anwalt aber nicht geschafft und verbockt. Drüben habe ich für das Rollins-College gespielt. Aktuell gebe ich wieder Tennistraining. Zur Wintersaison werde ich mir dann auch wieder einen richtigen Job suchen.“ Malte Christesen kam bis ins Viertelfinale. Dann war aber Endstation nach einem 4:6 und 3:6 gegen Nikolay Soloviev (SV Blankenese). Soloviev (31) ist ein bekanntes Gesicht bei den Open. Der gebürtige Russe, der in Schnelsen in einem eigenen Sport- und Fitnesspark arbeitet, kommt immer gern nach Norderstedt: „Das ist wie ein Zuhause für mich“, gesteht Soloviev. Wie gut der Russe ist, zeigt auch die Tatsache, dass er vor vier Jahren im Halbfinale der Hamburger Meisterschaften einen gewissen Alexander Zverev (Platz 12 der Weltrangliste) 6:1 und 6:1 geschlagen hat: „Ich kenne Alex und seinen Bruder Mischa gut. In zwei Jahren ist Alex auf jeden Fall die Nummer eins der Welt. Da bin ich mir sicher. Das Zeug dazu hat er.“ Soloviev kam bis ins Finale und unterlag dort in einem hochdramatischen Match Jonas Lichte 1:6, 6:3, 7:10. Lichte gewann damit den Pokal der Stadtwerke und 1 000 Euro. Aus Norderstedter Sicht hatte es bei den Herren Bennet Krause (TC Garstedt) ins Hauptfeld geschafft. Dort unterlag er dann aber dem an eins gesetzten Jonas Lichte (Wilhelmshavener THC) glatt mit 1:6 und 0:6.
Eine Wildcard gaben die Veranstalter Laurin Kröger (TC Garstedt). Auch er schied aber schon in der 1. Runde mit 1:6 und 2:6 gegen Moritz Melchior (Groß-Flottbek) aus. Der vierte Garstedter im Bunde, Dario Zdravkovic, musste in der 1. Runde verletzt aufgeben. Bei den Damen hatte es aus Norderstedt lediglich Vanessa Kammradt ins Hauptfeld geschafft.
Dort verlor sie aber in der 1. Runde gegen Katharina Huhnholz (TC an der Schirnau) mit 1:6 und 0:6. Das Damenturnier um den Albert-Eisele-Cup gewann Maike Zeppernick (THC Horn/Hamm) durch ein 6:1 und 6:1 im Finale gegen Nikola Homolkova (Der Club an der Alster) und kassierte dafür 400 Euro. Viele Spieler  bedauerten  das Ausscheiden der alten Turnier-Crew um Achim Christesen: „Achim war immer kompromissbereit. Er hat versucht unsere Wünsche zu erfüllen“, weiß Adrian Alhorn (23, SV Blankenese). „Er hat ein gutes Verhältnis zu uns Spielern gehabt. Dadurch, dass sein Sohn selbst Tennis spielt weiß er, wie wir ticken“, meint auch Nico Hadeler (23, Suchstorfer SV). „Es fängt jetzt eine neue Zeitrechnung an“, freut sich Kai Hädicke-Schories auf jeden Fall auf die nächsten Aufgaben.

 

SVF: Tischtennis-Minis

19. Juli

Stolz zeigen die Nachwuchs-Zelluloid-Künstler des SV Friedrichsgabe ihre errungenen Urkunden. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Beim Mini-Star-Turnier des KTTV Pinneberg in der Sporthalle der KGS Tornesch  können  Anfänger, die noch keine Punktspiel- oder Turniererfahrung haben, aber in den Vereinen bereits regelmäßig beim Tischtennistraining an der Platte stehen, erste Turniererfahrungen sammeln.  Dies nutzte auch der Nachwuchs des  SV Friedrichsgabe, der mit zwei Teams an diesem Einsteigerturnier (ein Dreier-Team und ein Zweier-Team) teilnahm.
Und die beiden SVF-Teams zeigten sich von ihrer besten Seite. In der Mädchen-Konkurrenz (Jg. 2006 und jünger) konnte das SVF-Duo Jolina Beckmann und  Michelle Chen alle Partien bis zum Finale für sich entscheiden. Und auch im Finale gegen die Paarung Jasmin Häggrist / Xenia Mitsis (TuS Esingen) gewannen die SVF-Mädels mit 3:2-Sätzen.  Platz 1 war der Lohn für das Mädchen-Duo des SVF.
Bei den Jungen der Konkurrenz (Jg. 2008 und jünger) startete mit Laura Schweiz (7 Jahre), Finjan Tiedt (7) und Fynn Frasch (9). Und auch die „Drei“ standen im Finale und konnte nach zwei gewonnenen Einzel und dem Doppel mit 3:0 gegen die Paarung des TuS Esingen den Titel für sich entscheiden. Ohne Niederlage während des gesamten Turniers waren vom SVF Jolina Beckmann (10), Laura Schweiz (7) und Fynn Frasch (9). 
Abgerundet wurde das nette Turnier durch das von den Spielern, Eltern und Betreuern gespendete Kuchenbuffet zur Stärkung.

 

Deutsche Triathlon-Staffel mit Lasse

19. Juli

Ex-Wasserratte Lasse Nygaard-Priester  beim letzten Wechsel vom Rad auf die Laufstrecke. Foto: pmi/Swantje Maerker

Hamburg/Norderstedt (dpa/blb) Das junge deutsche Triathlon-Team hat bei der Mixed-WM-Staffel in Hamburg eine vorderere Platzierung verfehlt. Mit Platz zehn blieben Anja Knapp aus Dettingen, der erst 17-jährige Moritz Horn aus Potsdam, Laura Lindemann ebenfalls aus Potsdam und   als Schlussläufer Lasse Nygaard-Priester  am Sonntag in der Hansestadt  zwar etwas hinter den Erwartungen, zeigten aber kämpferisch eine starke Leistung gegen die  weit erfahrenere Konkurrenz. Weltmeister wurde Australien vor Titelverteidiger USA und den Niederlanden. Im vergangenen Jahr hatten die deutschen Gastgeber noch Bronze geholt.
 Der gebürtige Quickborner Lasse Nygaard-Priester (21) hatte seine Triathlon-Karriere bei den SG Wasserratten Norderstedt begonnen und trainiert nun im Leistungszentrum in Saarbrücken.
Der Staffelwettbewerb ist 2020 in Tokio erstmals olympisch. Jeder Triathlet musste in der Hansestadt 300 Meter Schwimmen, 6,6 Kilometer Radfahren und 1,6 Kilometer Laufen.
Am Tag zuvor hatte die 21-jährige Laura Lindemann im WM-Rennen der Damen über die Sprintdistanz einen starken dritten Platz belegt. Siegerin wurde Weltmeisterin Flora Duffy von den Bermudas. Bei den Herren kam Justus Nieschlag aus Saarbrücken auf den 15. Rang, Lasse Lührs aus Potsdam musste sich mit Platz 47 begnügen. Der spanische Weltmeister Mario Mola wiederholte seinen Vorjahreserfolg.  Hamburg war die fünfte Station von neun Veranstaltungen der diesjährigen World Triathlon Series.

 
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