Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Bei Xavier, Herwart & Co.:

01. November: 

Norderstedt  (blb) Der nächste Xavier kommt bestimmt und nahezu alles, was mit Warnungen rund um Stürme aber auch andere besondere Lagen in der Stadt Norderstedt zusammenhängt, können die Bürger künftig über eine App jederzeit aktuell erfahren. Bislang nutzten die Mitarbeiter der  Einsatzleitstelle an der Stormarnstraße und der Stadtverwaltung bei besonderen Einsatzlagen bei der Information der Bevölkerung  die analogen Medien, wie den HEIMATSPIEGEL, was naturgemäß zu Zeitverzögerungen führt – auch weil bestimmte Stellen in der Verwaltung irgendwann in den wohl verdienten Feierabend gehen, Printmedien wie Fernsehsender Redaktionsschlüsse haben.
Die App namens „BIWAPP“ (Bürger Informations- und Warnapp“) können Bürger seit vergangenem Donnerstag kostenfrei  im Google-Play-Store und im Apple-Store für alle Android- und iOS-Geräte herunterladen. „Die Stadt Norderstedt  geht bei der Information der Bevölkerung damit künftig neue und zeitgemäße Wege und ergänzt mit BIWAPP  ihre bisherigen Alarmierungssysteme“, sagte Joachim Seyferth, Leiter des Amtes 37 (das Amt für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz in Norderstedt). Außer der App bleiben aber die klassischen Informations- und Warnwege über Medien, Sirenen und Lautsprecherwagen erhalten.
Das Besondere an BIWAPP: Nutzer können individuell festlegen, über welche Themen, für welche Standorte und in welchen Umkreisen sie informiert werden wollen. Sobald die Stadt, die Rettungsleitstelle, die Stadtwerke und andere offiziell zuständige Institutionen eine Warnung oder Information herausgeben, leitet BIWAPP diese sofort an die Nutzer weiter. So werden künftig Informationen über Wasser- und Stromversorgung, Schulausfälle, Verkehr und Baustellen, Unwetterwarnungen, Blindgängerfunde oder auch Tierseuchen bereit gestellt. Und wichtig: „Die Bedienung der App ist einfach und selbsterklärend“, wie Joachim Seyferth betont.
Die Stadt hat sich mit dieser App beim Internet-Dienstleister Marktplatz GmbH Lüneburg eingekauft, der mit 250 Landkreisen deutschlandweit kooperiert und derartige Apps bereits in 30 Landkreisen in sechs Bundesländern realisiert. Frank Dalock, Geschäftsführer der GmbH, tritt möglichen Sorgen von Nutzern bei der Installierung der App auf dem Smartphone entgegen: „Wir sammeln keine Daten und erstellen keine Bewegungsprofile“.
Kleiner Haken: Norderstedt ist in Schleswig-Holstein die erste Kommune, die mit diesem Warnsystem arbeitet, so dass Informationen aus der Nachbarschaft bislang aktuell kaum einfließen. Ebenso ist Hamburg nicht mit diesem System verbunden. Die Hansestadt arbeitet mit dem konkurrierenden System KatWarn. An dieser Stelle stößt die viel gerühmte Metropolregion also einmal mehr an Grenzen.
Allerdings werden großrangige Ereignisse gemeldet, die zum Beispiel den Flughafen oder Sturmflutwarnungen im Hafen betreffen können,  da BIWAPP seit März diesen Jahres eine Schnittstelle mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenschutz  (BBK) hat. Alle Meldungen, die das Modulare Warnsystem (MoWaS) des BBK erstellt, werden auch in BIWAPP angezeigt.

V. li. Amtsleiter Joachim Seyferth, Fachbereichsleiterin Stefanie Damm und Frank Dalock (Marktplatz Lüneburg) stellten die neue Warn-App der Öffentlichkeit vor. Foto: blb

 
 

124 Sturmeinsätze der Feuerwehr

01. November

Auch in Norderstedt ließ „Herwart“ Bäume umstürzen. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Der dritte Herbststurm   dieses Jahres bescherte auch der Feuerwehr Norderstedt zahlreiche Einsätze. Wie schon zuvor  bei  Stürmen „Sebastian“ und „Xavier“  ließ auch „Herwart“  Äste abknicken und Bäume umstürzen. Das kleine Wäldchen zwischen dem Deckerberg und dem Alten Kirchenweg musste  komplett gesperrt werden. Die Blauröcke zählten in der Nacht auf Sonntag ab 3.20 Uhr insgesamt  124 sturmbedingte Einsätze. Parallel musste die Ortswehr Garstedt auf der A7-Raststätte Holmmoor  gegen 14.23 einen in Brand geratenen Pkw löschen.  Insgesamt waren  alle vier Ortswehren mit bis zu 130 Kameraden im Einsatz.
Die Feuerwehr Norderstedt unterstützte außerdem die Feuerwehren in Itzstedt, Tangstedt, Wakendorf und Henstedt-Ulzburg mit  Drehleitern,  um die dortigen sturmbedingten Einsätze abzuarbeiten.
„Ein besonderer Dank gilt unseren vielen Einsatzkräften, die teilweise ununterbrochen knapp 16 Stunden lang im Einsatz waren. Der spürbare Teamgeist untereinander macht mich besonders stolz – auch dieser führt dazu, dass wir in Norderstedt auf solche kräftezehrenden Einsätze jederzeit vorbereitet sind. In den einzelnen vier Ortswehren wurde teilweise von den Angehörigen der Kameraden  Verpflegung organisiert. Neben den Einsatzkräften und deren Familien möchte ich auch den Mitarbeitern der Integrierten Leistelle Holstein für die professionelle und vertrauensvolle Zusammenarbeit danken“,  so Gemeindewehrführer Fabian Wachtel.

 

St. Martins-Umzug

01. November

Die besten Laternen werden nach dem Umzug im Feuerwehrmuseum prämiert. Foto: (Archiv) pmi

Norderstedt (blb) Der St. Martins-Umzug findet am Freitag, 10. November, ab 18 Uhr statt. Begleitet wird der Umzug wieder  hoch zu Ross und es gibt Punsch zum warm werden.  Am Feuerwehrmuseum wird im Rahmen des Laternenwettbewerbes die Prämierung der zehn schönsten, selbstgebastelten Laternen stattfinden und mit Preisen ausgezeichnet. Für alle anderen Kinder, die keinen Preis gewonnen haben, gibt es Trostpreise.Die Preise werden gesponsert von der Werbegemeinschaft MOORBEK PASSAGE. Info: www.moorbek-passage.de und auf facebook.com/moorbekpassage

 

Politik trifft Kunsthandwerk

01. November

Das Kunsthandwerk im Norderstedter Rathaus ist natürlich bereits weihnachtlich ausgerichtet. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Erstmals treffen im Norderstedter Rathaus am Sonntag, 5. November (10 bis 17 Uhr), Politik und Kunsthandwerk direkt aufeinander und bilden damit eine  Symbiose.
Auf den ersten Blick zwei sehr unterschiedliche Themen, doch der ein oder andere vielleicht noch unentschlossene Besucher wird hier angesichts der vielen Wahlmöglichkeiten die Qual der Wahl haben. Sei es beim Aussuchen eines schönen kunsthandwerklichen Objektes oder der Festlegung auf einen Kandidaten oder eine Kandidatin.
Der nicht nur bei den Stammbesuchern äußerst beliebte Kunsthandwerkermarkt des Kreativkreises ist nun schon seit 31 Jahren regelmäßig zu Gast im Norderstedter Rathaus. Ständig wechselnde,  ideenreiche Aussteller mit einem immer wieder neuen, spannenden Warenangebot, sorgen für kreative Inspiration und halten diese Veranstaltung lebendig und sehenswert.
Passend zur Jahreszeit liegt diesmal der Schwerpunkt auf herbstlicher und vorweihnachtlicher Dekoration für Haus und Garten.
Bei dem vielseitigen Angebot an trendiger Floristik, originellem Baumschmuck, nostalgischen Weihnachtskrippen, feinen Laubsägearbeiten und stimmungsvollen Lichtobjekten kommt nicht nur Weihnachtsstimmung auf, sondern bei so Manchem vielleicht auch die Lust darauf, selbst kreativ zu werden.
Eines von vielen neuen Gesichtern auf dem Markt ist zum Beispiel Nicole Zazcyk, die  sich auf restaurationsbedürftige antike Sessel spezialisiert hat, die sie mit modernen Bezugsstoffen in extravagante Schönheiten und absolute „Hingucker“  verwandelt.
 Für alle, die  schon in Sachen „Geschenke“ unterwegs sind oder sich selbst etwas Schönes gönnen möchten,   ist Angebot an Ausgefallenem und Individuellem  groß. Unikat- Schmuck für Sie und Ihn, Mode und Accessoires für Jung und Alt, Fotokunst, Malerei in unterschiedlichen Stilrichtungen, Maritime Knotenbänder, Gürtelschnallen aus Zinn,  Leder-, Papier- und Buchbindearbeiten, Porzellanmalerei,  Treibholzkunst und vieles mehr.

Der Eintritt ist frei.

 

 

 

De Plattdütsche Bühn Tangstedt e.V.

01. November

40 Johr Plattdütsche Bühn Tangstedt Foto: pmi

Se fiert nu – jung bleven – ehr 40-johrig Bestahn. Man fraagt sik: Wo is de Tiet bleven?
1978 hett de Tangstedterin Lore Andreé ehr gründt. Heimat un Speelsteed weer vun Anfang an dat Gasthuus „Wilstedter Mühle“. Mit groten Moot un veel Engerie hett Lore Andreé ehr vele Johrn vörstahn. Dat eerst Stück „Op jeden Pott paßt ok ‘n Deckel“ wörr glieks en groot Erfolg. Dat Publikum ut Tangstedt, Wilstedt un ümto weer mit de Spelers op de Bühn en groot Familie un nehm Andeel.
As Lore Andreé in‘n November 1993 ehrn Afscheed nehm, weer Georg Sellhorn (uns Schorsch) dor. Vun de Tiet an hett he dat Leit mit groot Erfolg in siene Hannen, doch man mutt seggen: mit groot Ünner-stütten vun siene Familie. Sien Fru Angelika schniedert geern de  Kledaasch, de beiden Söhns sorgt för de Technik und Schwiederdöchting speelt mit.
Man denn, na 31 Johr Spelen in de „Wilstedter Mühle“, wörr de dicht maakt un de Bühn funn niege Heimat in‘t Naverdörp Kayhude in den Saal vun den „Alten Heidkrug“. Dor
geev dat nu al 12 Opföhren un ok dat „40 Johr Jubiläum“ wörr dort fein fiert.
Opföhrt warrt siet den 6. Oktober bet hen ton‘n 5. November de Komödie „Blifft all‘ns in de Familie“ vun Ingo Sax, de begeistert Premierengast weer. Dat Stück is modeern un ansiedelt in‘t Johr 1985 in de Wohnköök vun en Fischerhuus an de Nordsee. Georg Sellhorn hett de Regie un ok de Hauptrull as öllerhaftigen, gnatterigen Fischer Jens Holtappel övernahmen, de dörch en junge Deern ut de Stadt wedder jung warrt. He maakt dat grootardig.

Man ok all de annern söven Rullen sünd op‘t Best besett. Dat is de Söhn Hauke, ok Fischer, de dat nich licht mit sienen Vadder hett. Robin Miethe speelt em fein utgleken un jümmers mit ‘n verleevt Plinkern na de smuck Stadtdeern hen, de bi Maren Poggensee as Martina goot ophaven is. Bistahn warrt he vun sienen Fründ un Helpsmann Peter van Tien, den Reiner Westphal in sien
swiensplietsch Aart wedder fein Gestalt gifft. Den wat oolt-modschen Huushollen ‘n besten wat opstiepen, dat deit de Docher Beate, de to Besöök is un all den Fadens fast in ehre Hannen höllt. Silke Nehrlich maakt dat wunnerbor. Se is de faste Grötte in dat Stück un warrt – so ganz nevenbi – vun en wat forsch Junggesellin in en smucke Deern verwannelt. Wat Kledaasch doch allens utmaken kann!
Jens Holtappel sien Swägerin Rieke (Marga Redelin
maakt dat prima) hett en Hotel un kann twee Gääst nich ünnerbringen – feine Lüüd ut de Stadt, de ok Geld an de Hacken hebbt. Se kriggt dat hen, dat se in de Fischerfamilie opnahmen warrt. As als nömbt, de smuck Deern Martina un ehr Vadder Freddy Schulz (Burkhard Kelting), de Afsichten op Huus un Hoff vun den Fischer hett, de nich so ganz anstännig sünd.
Burkhard Kelting speelt dat so dörchdreven op Hoch- un Plattdüütsch. Dat is en Vergnögen em totokieken. Man günnt em aver ok, wosück em dat allens ut de Hannen nahmen warrt. To‘n Enn regelt de Afkaat Dr. Suurbeer allens op‘t Best, akkrat un gesetzestru – Artur Albers is em dörch un dörch – even „Suurbeer“!

Dat Stück un all de Spelers sünd en groot Vergnögen. Wat sitt dor för veel Arbeit achter. So en smuck Bühn un so schicke Kledaasch – eenfach allens, wat dorto höört is groot-ardig! Speelt warrt dat noch bet hen to‘n 5. November. Man all de Opföhren sünd total utverköfft. As dat so schöön heet: Den een sien Freid is den annern sien Leed.
De Plattdütsche Bühn Tangstedt wiest dormit op‘t Best op, dat se – liekers all 40 Johr oolt – jung bleven is. Man kann blots  wünschen: Ok jung blieven warrt!

Dat wünscht vun Harten
         Christa Heise-Batt

 

SBN Herbstkonzert

01. November

Das Symphonische Blasorchester Norderstedt Foto: pmi

Norderstedt (rug) Das Symphonische Blasorchester Norderstedt (SBN) präsentiert in seinem Herbstkonzert drei große Kompositionen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. In zweien dieser Werke begegnen die Zuhörer dem großen russischen Romantiker Peter Iljitsch Tschaikowsky. Die Fantasie-Ouvertüre zur tragischen Geschichte von „Romeo und Julia“ gilt als sein erstes Meisterwerk.
Das SBN hat ein wundervolles Arrangement von Ton van Grevenbroek gewählt. Mit „Extreme Make-Over“ des Komponisten Johan de Meij erleben die Besucher, wie 125 Jahre nach Tschaikowsky, mit seinem musikalischen Vermächtnis als Grundlage, auf beeindruckende Weise zeitgenössische neue Kompositionen entstehen können. José Alberto Pina, der Komponist des dritten großen Werkes im Programm, ist eine Neuentdeckung des SBN und entführt Sie auf die Sonneninsel Menorca.
Weitere musikalische Juwelen von Philip Sparke, Frank Ticheli und Robert Sheldon erwarten Sie und führen einmal mehr in die schillernde und beeindruckende Klangwelt eines symphonischen Blasorchesters.
Das Konzert findet statt am Sonnabend, 4. November, ab 20  Uhr in der TiBühne Norderstedt. Karten sind  beim TicketCorner erhältlich (Tel. 0 40/ 3 09 87-123), online unter www.adticket.de sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen zu 12, 15 und 18 Euro / erm. 8, 11, 14 Euro zzgl. System- und VV-Gebühren.

 

Halbzeit beim Planspiel Börse

01. November

Über eine App lässt sich das Planspiel Börse bequem von unterwegs aus spielen. Experte Christopher Otte (M.) steht den Teilnehmenden während des Spiels für alle Fragen zum Thema Börse zur Verfügung. Foto: pmi

Norderstedt (pmi/rug) 52 098 Euro – das ist der aktuelle Depotwert des Teams „Martlieb AG“ beim diesjährigen Planspiel Börse der Sparkasse Holstein. Damit ist die Spielgruppe der Sachsenwaldschule Reinbek derzeit Spitzenreiter. Gut 100 Teams aus dem Geschäftsgebiet der Sparkasse Holstein beteiligen sich bereits am Planspiel Börse. Ihr
Ziel ist es, ihr virtuelles Startkapital in Höhe von 50 000 Euro gewinnbringend in Wertpapiere zu investieren. Interessierte Schülerinnen und Schüler, die noch nicht am Planspiel Börse teilnehmen, haben jetzt noch die Chance, einzusteigen. Unter www.sparkasse-holstein.de/planspielboerse können sie bis zum 5. November   ihre Spielunterlagen ordern und diese dann bis zur Spielmitte am 8. November   freischalten.
Neben dem Team „Martlieb AG“ konnten auch viele andere Spielgruppen ihr Startkapital schon erfolgreich vermehren. In Norderstedt liegt derzeit das Team „VANT“ vom BBZ Norderstedt mit 51 357 Euro vorn. Doch noch ist nichts entschieden. Bis zum Ende des Planspiels am 13. Dezember   bleibt es spannend.
Auch Teams, die erst jetzt in das Spiel einsteigen, haben gleiche Chancen auf den Sieg und damit auf den attraktiven Hauptpreis: Die drei Teams, die zum Spielende den höchsten Depotwert erzielt haben, lädt die Sparkasse Holstein zu einem exklusiven Überraschungs-Clubkonzert mit Abendessen, Getränken und
Shuttle-Service ein. Die Viert- und Fünftplatzierten erhalten je Gruppenmitglied eine Tageskarte für den Hansa-Park.
Das Planspiel Börse findet in diesem Jahr bereits zum 35. Mal statt und ist an vielen Schulen bereits fester Bestandteil. „Das Besondere an dem Planspiel ist, dass es sich am realen Börsengeschehen orientiert. Das Thema Wertpapierhandel wird so für die Schülerinnen und Schüler erlebbar und sie lernen wirtschaftliche Zusammenhänge sehr praxisnah kennen. Das ist eine tolle Ergänzung zum Unterricht“, sagt Christopher Otte, Mitarbeiter im Vermögensmanagement Hamburg der Sparkasse Holstein. In den 35 Jahren seines Bestehens hat sich das Planspiel Börse aber auch kontinuierlich weiterentwickelt. So ist es inzwischen etwa möglich, das Planspiel über eine App bequem von überall aus zu spielen und damit schnell auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren.
Bei der Sparkasse Holstein gibt es in diesem Jahr zudem erstmals eigene Experten für die Spielgruppen, die für alle Fragen zum Thema Börse zur Verfügung stehen. Für die Norderstedter und Hamburger Spielgruppen ist das Christopher Otte. Er ist unter planspiel.boerse(at)sparkasse-holstein.de.  erreichbar.

Über die gleiche Mailadresse können Interessierte auch alle weiteren Fragen zum Planspiel Börse stellen.

 

OB-Kandidat Wojtkowiak:

01. November

Bernd Buchholz (li.) und Sven Wojtkowiak. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Der FDP-Oberbürgermeisterkandidat Sven Wojtkowiak wirbt für Norderstedter Belange in der Landeshauptstadt Kiel. Anlässlich eines Besuches bei Wirtschafts- und Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz, ebenfalls Freidemokrat, informierte er diesen über die Norderstedter Fluglärmproblematik und den Wunsch, die U-Bahn nach Henstedt-Ulzburg zu verlängern.
Wojtkowiak  erläuterte dem Minister, wie wichtig die strikte Einhaltung des Nachtflugverbotes für die Norderstedter sei und schlug vor, die flugfreien Zeiten auszudehnen. Buchholz sagte zu, sich dieser Probleme anzunehmen und sie mit seinem Pendant auf Hamburger Seite , Verkehrssenator Horch, zu besprechen.
Gleichzeitig erläuterte Wojtkowiak den Wunsch, die U-Bahn über Norderstedt-Mitte bis Henstedt-Ulzburg zu verlängern. Der FDP-Politiker verspricht sich davon eine deutliche Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Personennahverkehrs, die viele Pendler auf die Bahn umsteigen lassen könnte. Somit werde der Straßenverkehr verringert und der Schadstoffausstoß vermindert. Die Verbesserung des Schienenverkehrs sei sicherlich eine längerfristige Maßnahme mit hohem finanziellem Aufwand, sollte jetzt aber angestoßen werden.
Minister Dr. Buchholz sagte auch hier Unterstützung zu. Er versprach im Laufe des nächsten Jahres nach Norderstedt zu kommen, um vor Ort die Themen zu diskutieren. Insbesondere interessiere ihn auch die erfolgreiche Wirtschaftsförderung der Entwicklungsgesellschaft. Norderstedts Telekommunikationsunternehmen Wilhelm.Tel hatte der FDP-Politiker bereits vor Kurzem besucht.

 

Endlich Rechtssicherheit auf dem

01. November

Nizar Müller (CDU), Bernd und Martina Schenkewitz, Thomas Kegat (alle SPD) und Ursula Bülow freuen sich über das Ende einer Provinzposse. Foto: blb

Langenhorn/Norderstedt (blb) Nun herrscht wieder Rechtssicherheit. Der gut einen Kilometer lange Weg entlang der Tarpenbek zwischen der Essener Straße und dem Suckweg in Langenhorn ist nun wieder befahrbar – allerdings auf eigene Gefahr. Auf dieses Risiko weist ein Schild hin, das Bezirksamtsleiter Harald Rösler hier aufstellen ließ. Bis es soweit war, gingen allerdings fast zwei Jahre ins Land. Die SPD-Fraktion hatte im Regionalausschuss immer wieder darauf gedrungen und Ursula Bülow hatte über 1 300 Unterschriften gesammelt.
Der Weg war gesperrt worden, nachdem dort 2015 eine Fahrradfahrerin gestürzt war und darauf die Stadt Hamburg auf Schadenersatz verklagt hatte. Darauf sperrte die Bezirksverwaltung den Weg. Viele Radfahrer, die den Weg gern als Verbindung zwischen Langenhorn und Norderstedt nutzen,   ließen sich davon aber nicht abhalten. Die Sache wuchs sich zu einem kleinen Politikum, manche sagen,  zu einer Provinzposse aus. Ursula Bülow, die den Weg auch gern für ihre sportlichen Aktivitäten, unter anderem mit dem Lauftreff Twisselwisch nutzt, wollte nicht einsehen, dass der Weg einfach gesperrt wird und begann Unterschriften zu sammeln.
„Der Bezirk hätte doch  gleich dieses Schild aufstellen können“, sagt auch Martina Schenkewitz, SPD-Abgeordnete im Regionalausschuss. Ihr CDU-Kollege Nizar Müller bemühte sich ebenfalls um eine Lösung des Problems. Und so hat der Erfolg dieses kleinen Schildes viele Mütter und Väter, wie Thomas Kegat (SPD) anmerkt.
Die Zusage aus der Bezirksverwaltung, hier ein Schild  aufzustellen, das auf die Nutzung des an manchen Stellen sehr unebenen Weges auf eigene Gefahr hinweist, kam bereits  im Februar. Doch die Mühlen der Verwaltung mahlen langsam und so dauerte es bis Oktober, bis nun alle  Nutzer des Weges entlang der Landesgrenze zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein  mit Rechtssicherheit radeln können. 

 

„Noten – Zeichen – Tricks, ohne

01. November

Die jungen Nachwuchsmusiker studierten verschiedene Stücke ein. Foto. pmi

Norderstedt (pmi/rug) „Noten – Zeichen – Tricks, ohne Musik geht einfach nix!“ – unter diesem Motto trafen sich in den Herbstferien wieder musikbegeisterte Kinder und Jugendliche zum Blasmusikworkshop BlasWars in Norderstedt. Bereits zum 5. Mal führte der Musikverein Norderstedt e.V. die Musikfreizeit durch. Die jüngste war acht Jahre alt, der älteste 18. In diesem Jahr war das BlasWars-Orchester 60 Musiker stark.
„Die Kinder waren super motiviert. Die Probenarbeit mit ihnen hat sehr viel Spaß gemacht“, erzählt Frank Engelke, einer der beiden Dirigenten. Zusammen mit Wolfhard Lippke hat er Stücke wie den „Mickey Mouse March“ und die Filmmusiken von „Frozen“, „The Incredibles“ und „Tarzan“ mit den Nachwuchsmusikern einstudiert. Morgens und Nachmittags wurde geprobt und nach dem Mittagessen konnten sich die Kids in der Turnhalle austoben. Merkball, Nudelfechten, Dreibein, Mattenbasketball, … und draußen wurde täglich das Wikingerschach-Turnier ausgefochten. Merkball war der absolute Favorit, verrät uns eine junge Teilnehmerin. Außerdem wurde ein Kickerturnier durchgeführt, beim Videoabend wurde das „Dschungelbuch“ geschaut und an einem Abend ging es für alle zum Schwimmen ins Arriba.
In diesem Jahr wurde der Workshop in den Räumen des Coppernicus Gymnasiums durchgeführt, hier fanden sich am Freitag Nachmittag auch alle Verwandten und Freunde der Musiker ein, um das Ergebnis der intensiven Probenarbeit anzuhören. Man sah sowohl auf der Bühne als auch im Publikum nur stolze Gesichter. Die BlasWars-Musiker spielten ein tolles Konzert und die Moderatoren aus den eigenen Reihen führten informativ durchs Programm. Beeindruckend war auch die Aufführung des Cup Songs. Wie sagte die Ansagerin von „The Incredibles“ so treffend: Ich hoffe, dass wir auch „incredible“ spielen! Das haben sie – unglaublich gut!
„Wir sind sehr stolz, dass mehrere Jugendliche bereits seit dem ersten Workshop vor fünf Jahren dabei sind“, sagt Imke de la Motte, die BlasWars 2013 initiierte und seitdem mit einem vierköpfigen Team vorbereitet. In der Projektwoche kommen weitere Helfer aus dem Musikverein dazu, die extra Urlaub nehmen. Bei der großen Bereitschaft der Helfer und vor allem dem großen Interesse der jungen Musiker ist ihr für die Zukunft von BlasWars nicht bang. Die Chance auf BlasWars 6.0 im Jahr 2018 ist daher groß!
Die Musiker haben früher die Möglichkeit, wieder zusammen zu musizieren – beim SBN-Herbstkonzert am 4. November in der TriBühne stehen sie als Vorgruppe auf der Bühne!

 

VCN weiter ohne Satzverlust

01. November

Trainer Frank Koch und sein VCN erwischten einen Traumstart in die Saison. Foto: meg

Norderstedt (meg) Die Bilanz bleibt makellos! Die Volleyballherren vom 1. VC Norderstedt gewannen auch ihr viertes Spiel in der Regionalliga Nord mit 3:0 und führen mit 12 Punkten und 12:0 Sätzen weiter die Tabelle vor dem SV Warnemünde II (12:4, 11 Punkte) an. „Ich habe schon gesagt:  wenn sie mal einen Satz verlieren dann gibt es eine Tracht Prügel oder wir gehen draußen bei Regen um den Sportplatz laufen“, schmunzelt Trainer Frank Koch ob der nicht ganz ernst gemeinten Aussagen.
 Eigentlich hatte Koch im Spiel gegen die KMTV Eagles II mit der ersten echten Bewährungsprobe für seine Mannschaft gerechnet. Dass es dann doch wieder ein souveränes 3:0 (25:18, 27:25, 25:19) wurde, wunderte selbst den Coach ein wenig: „Ich hatte mir wesentlich mehr von Kiel erwartet. Die Satzergebnisse spiegeln aber bei weitem unsere Überlegenheit wider.
Nur im zweiten Satz, als wir schon mit 21:14 geführt haben, schlich sich ein wenig der Schlendrian bei uns ein. Da haben sie den Kopf abgestellt“, war Koch aber umso erleichterter, als auch dieser Durchgang noch mit 27:25 an die Gastgeber ging. Somit dürften die ärgsten VCN-Konkurrenten nun der SV Warnemünde II (2.) und der Kieler TV (3.) sein: „Gegen Kiel haben wir in der letzten Saison beide Spiele mit 2:3 verloren. Die haben glaube ich 20 Mann im Kader. Davon auch einige ehemalige Bundesligaspieler. Da weiß man immer nie wer gerade dabei ist. In Warnemünde haben wir letzte Saison 1:3 verloren. Die spielen auch immer gut gegen uns“, warnt Frank Koch.
Selbst wenn der VCN auch am Ende der Saison Erster sein sollte wird der Verein, nach derzeitigem Stand, aber auf einen Aufstieg in die 3. Liga verzichten: „Stand jetzt wäre das so. In der 3. Liga würden erheblich mehr Kosten auf uns zukommen. Außerdem benötigen wir dann bei den Heimspielen mindestens acht Helfer. Wir haben aber im gesamten Verein gerade noch 60 Mitglieder“, erklärt Koch, der gemeinsam mit seinen Jungs den Heimsieg gegen den KMTV in der „Taverna Syrtaki“ in der Waldstraße ausklingen ließ. Die VCN-Damen hatten am vergangenen Wochenende spielfrei. Auch in Sachen neue Trainerin gibt es dort noch keinen Vollzug zu vermelden. Gespräche haben bereits stattgefunden. Eine mögliche Kandidatin stünde einmal pro Woche fürs Training bereit und würde die Mannschaft auch zu den Auswärtsspielen begleiten. In Kürze soll alles fix gemacht werden.
Am kommenden Sonnabend steigt der nächste VCN-Heimspieltag. Den Anfang machen die Damen um 15 Uhr gegen den ETV II (8.). Die VCN-Herren erwarten um 18.30 Uhr die HSG Uni Greifswald (9.).

 

Zwangspause für Eintracht-Kicker

01. November

Ärgerte sich über die unfreiwillige Pause: Stefan Siedschlag. Foto: blb

Norderstedt (meg) Bereits 24 Stunden vor dem eigentlichen Spieltermin (So., 14 Uhr) entschied die Platzkommission des Norddeutschen Fußball-Verbandes: im Edmund-Plambeck-Stadion kann an diesem Wochenende kein Fußball gespielt werden. Das Match zwischen Eintracht Norderstedt und Aufsteiger SSV Jeddeloh wurde abgesagt. Der Platz war durch den vielen Regen tief und aufgeweicht. An ein Fußballspiel sei hier nicht zu denken hieß am Sonnabend.
 „Schade. Wir hätten gern gespielt. Die Absage kommt uns sehr ungelegen. Die Mannschaft war in den letzten Wochen gut drauf. Auch wenn wir nicht immer dreifach gepunktet haben“, erklärte Eintracht-Co-Trainer Stefan Siedschlag,  der gemeinsam mit Cheftrainer Dirk Heyne entschied, seinen Spielern das Wochenende frei zu geben.
 Weiter geht es nun am kommenden Sonnabend (4. November, 17 Uhr, Kehdinger Stadion) bei der SpVgg Drochtersen/Assel. Die verloren am vergangenen Spieltag 0:1 beim SC Weiche/Flensburg 08. In Drochtersen kann die Eintracht mit großer Fan-Unterstützung rechnen. Ein vom Verein und den Supporters Norderstedt organisierter Fan-Bus war in kürzester Zeit ausgebucht, so dass knapp 50 Anhänger die Mannschaft nach Niedersachsen begleiten werden. Personell ist die Lage beim Team von Dirk Heyne unverändert. Innenverteidiger Hamajak Bojadgian fällt ebenso wie Kangmin Choi noch bis zur Winterpause verletzt aus. Kapitän Marin Mandic plagen nach wie vor Rückenschmerzen die bis ins Bein ziehen. Sein Einsatz in Drochtersen ist fraglich.

 

Frühstück mit OB-Kandidatin

25. Oktober

Anette Reinders Foto: pmi

Norderstedt (blb) Diese Veranstaltung ist nichts für Langschläfer. Wer noch einmal die Gelegenheit nutzen möchte, mit der OB-Kandidatin Anette Reinders ins Gespräch zu kommen, ist herzlich eingeladen, mit der Kandidatin und amtierenden Stadträtin zu frühstücken. Bei Brötchen, Kaffee oder Tee wird Anette Reinders sich und ihre Ziele und Vorhaben als Oberbürgermeisterin vorstellen. Anschließend wird nicht nur Zeit für Fragen sein, sondern auch für persönliche Gespräche.
Die Veranstaltung findet statt  am Sonntag, 29. Oktober, 
um 10 Uhr  im Hotel Kampe, Marommer Straße 60 – 62, in Norderstedt. Um eine Anmeldung zur besseren Planung an info(at)anette-reinders.de wird gebeten.

 

„Stiller Diener“ und erfolgreicher

25. Oktober

Feiert seinen 80. Geburtstag: Dietrich F. Liedelt. Foto: pmi

Norderstedt (vpu) Er macht nicht viel Aufsehen um sein Handeln, im Scheinwerferlicht zu stehen, ist nicht seine Sache. Seine Familie, sein Unternehmen, seine Mitarbeiter und nicht zuletzt seine im Jahr 2008 gegründete Stiftung für Kinder in Not in der Welt – das ist seine Sache. Dietrich F. Liedelt feiert morgen seinen 80. Geburtstag und blickt auf ein erfolgreiches, erfülltes und sehr engagiertes Leben zurück.
Es begann im Jahr 1962: Wegen unterschiedlicher Auffassung, wie er seinen Job im Außendienst machen sollte, hatte er gekündigt, um sich mit Hilfe seiner Mutter selbstständig zu machen.
Der Start in  Glashütte war dann 1965 zunächst eine „One-Man-Show“. Mit viel Fleiß und noch mehr Pioniergeist schaffte er es in nur vier Jahren, das noch kleine Unternehmen am hart umkämpften Markt anzupassen und sich in der Branche zu etablieren. Leider hatte der Hamburger Senat damals kein Interesse an einem kleinen Jungunternehmer – das hat sich mit den Jahren sehr schnell geändert – und so fand Liedelt seine erste größere Betriebstätte außerhalb der Hansestadt in Norderstedt. 1968 und zuerst mit drei Mitarbeitern.
Nun entwickelte sich das Unternehmen in einem so rasanten Tempo, dass bereits über 100 Mitarbeiter auf der Gehaltsliste standen. So „ganz nebenbei“ entwickelte der engagierte Selfmademan noch die erfolgreichste Fußbodenheizung, die unter dem Namen „Velta“ Furore auf dem Markt machte. Es folgten sehr spannende und erlebnisreiche Jahre. Als Dietrich F. Liedelt seine berufliche Karriere beendete,  waren es 375 Mitarbeiter, die beim Dietrich F. Liedelt Handel und bei der Velta auf der Gehaltsliste standen.
Doch richtig „zur Ruhe“ setzen wollte sich Liedelt auf keinen Fall. Und so wurde aus dem erfolgreichen Unternehmer jetzt ein „Stiller Diener“ für die gute Sache. „Warum sollte man nicht einen Teil des Geldes, dass man mit seiner Arbeit verdient hat, an Menschen zurückgeben, die in Not sind. Und hier besonders an die Kinder“, so seine Philosophie. Mit der Gründung im Jahr 2008 begannen eine Vielzahl von unterschiedlichsten Hilfsmaßnahmen im In- und Ausland.
Da sein zweiter Wohnsitz in Südafrika liegt, wurden dort ein Waisenheim vergrößert, Schlafräume gebaut oder auch Inventar für die Küche und Hygiene angeschafft. Das Kinderhospiz Sternenbrücke oder auch die Aktion „Hörer helfen Kinder“ wurden mit größeren Geldbeträgen unterstützt. Das Kapital der „Dietrich F. Liedelt“ – Stiftung erreichte fast eine Million Euro.
„Glück ist das Einzige, was man verdoppelt, wenn man es teilt“, ein Zitat von Albert Schweitzer, das Dietrich F. Liedelt zu seinem Lebensmotto machte. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und mögen Sie nach diesem Motto noch sehr lange Menschen in Not helfen!

 
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