Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Tolles Straßenfest auf der

20. September: 

Norderstedt (vpu) Bis gegen 15 Uhr war es das gewohnt abwechslungsreiche,  große autofreie Straßenfest, mit vielen Tausend Besuchern, eine Menge Aktionen, vielen Vereinen und Verbänden und Leckeres vom Grill oder aus dem Backofen. Die Stadt Norderstedt und der Initiativkreis Ulzburger Straße hatten wieder eingeladen und eine der meistbefahrenen Norderstedter Straßen für die Fußgänger und Radfahrer gesperrt. Viele nutzten wieder die Gelegenheit und schon kurz nach Beginn gegen 11 Uhr flanierten die ersten Besucher über die Ulzburger Straße.
Und während der „Solar-DJ“ mit seinem sonnbetriebenen Musik-Fahrrad für eine „groovige Stimmung“ sorgte, war schon bei der Mit-Tanz-Attraktion „Move your street“ viele Tänzer in guter Stimmung. In Höhe der Waldstraße lud das „Olandos Dynamic Dance Tanzschul-Team“ jetzt zum zweiten Mal zum mittanzen ein. Seit Anfang an dabei: Die Norderstedter Feuerwehr, die mit ihrer hohen 30-Meter-Leiter über dem Geschehen weilte. Auf mehreren kleinen Bühnen direkt auf der Straße konnte das Publikum die Künstlerinnen und Künstler hautnah erleben.
In Sachen Weltrekord-Versuch kann leider kein Erfolg verkündet werden. Doppelt so viele Kilometer hätten zusammenkommen müssen, dann hätte Norderstedt den Weltrekord auf dem „Autofreien Straßenfest“ entlang der Ulzburger Straße für die „größte Fußgängerstaffel von Pol zu Pol“ erreicht. Immerhin 4 910 Kilometer sind die Weltrekordversuch-Teilnehmerinnen und –Teilnehmer auf dem  großen Fest gemeinschaftlich auf der Ulzburger Straße gegangen.
Leider begann dann nach dem Start des „Movimento“ der erste Nieselregen, so dass viele Besucher dann lieber zu Kaffee und Kuchen nach Hause gingen.

Farbenfroh ging es an diesem Sonntag hier zu. Foto: vpu

Kunsthandwerker- und Bauernmarkt

20. September

Die Landwirte aus der Region bieten Kürbisse in allen Variationen an. Foto: pmi

Norderstedt  (pmi) In Zusammenarbeit mit der Stadtpark GmbH veranstaltet der Kreativkreis Nord nun bereits zum sechsten Mal den Kunsthandwerker- und Bauernmarkt im Stadtpark Norderstedt am 23. und 24.September,  jeweils von 11 bis  18 Uhr.
Mit zirka 140 Kunst- und Kunsthandwerkerständen und einer umfang- und abwechslungsreichen Gastronomie gehört dieser Markt mittlerweile zu den größten   in der Region.
Bewundernswert sind zum Beipsiel die  kunstvollen Holz-Skulpturen und „SeelenWiegen“ von Thomas Brokopp aus Hohenschönberg, bei denen man im wahrsten Sinne des Wortes die Seele baumeln lassen kann oder die gediegenen Gartenmöbel aus Vollholz von Jens Schultz aus Hamburg. Beide Künstler sind zum ersten Mal dabei.
Erstmals dabei ist auch Frank Symanzik aus Uchte; er scheint das Glück gepachtet zu haben, denn seine geschmiedeten Kunstwerke bestehen zum größen Teil aus Hufeisen.
Die originellen Motivfeuertonnen von Christian Quast, die rustikalen Feuerschalen von Hans-Peter Bauch und die Feldsteinbrunnen von Peter Lei  werden hier mit Sicherheit nicht nur Bewunderer, sondern auch Käufer  finden.
Erstaunlich ist, wie das Team von Adams Polsterwerkstatt ein altes Möbelstück zu neuem Leben erweckt, oder wie eine handbemalte Fahrradklingel jedes Rad unverwechselbar macht.
Für die Modebewussten unter den Besuchern ist dieser Markt ein „Muss“, denn die Auswahl an trendigen und ausgefallenen Outfits für die ganze Familie ist groß.
So gibt es: individuelle Jacken aus gebrauchten Zeltplanen, gestrickte Kaschmir-Bekleidung, Ponchos, Taschen und Geldbörsen aus Feuerwehrschläuchen, Ledergürtel nach Maß und vieles mehr.
Auch das Angebot an Dekorationen für Haus und Garten lässt keine Wünsche offen, denn von herbstlichen Blumengebinden über dekorative Arbeiten aus Papier, Holz, Keramik, Malerei und Glas bis hin zu Lampen aus Dosenverschlüssen ist alles vertreten.
Oder soll es doch lieber ein ganz besonderes und schönes Schmuckstück sein? Eine breite Palette gediegener und origineller Schmuckangebote wird dafür sorgen, dass nicht nur Frauenherzen höher schlagen.
Die Landwirte aus  der Region bieten Kürbisse in allen Variationen, Kartoffeln, Mais, und Obst, herbstliche Gartenplanzen, Heide und Blumenzwiebeln sowie Bio-Wurst, Fleisch und Speck.
 Höhepünkt für alle Kinder:  Julienne Ade mit Afrikanischen Zöpfen und „Bubble-Bert“ warten mit  wundervollen Seifenblasen auf die Kids und erstmals auch die Kinderschmink-Künstlerin „Lady Sonnenschein“. Wer sich vom „Stress“ des Stöberns, Klönens und Kaufen erholen möchte, kann dies  an einem der Gastro-Stände   mit Blick auf den See oder auf die flanierenden Besucher  tun.
Der Eintritt ist frei.

 

Rosa-Settemeyer-Stiftung feierte

20. September

Mitarbeiterinnen seit 25 Jahren: V. li. Birgit Bramlage, Petra Gorgas, Petra Iskif, Heike Klingberg, Helga Kühl (nicht auf dem Bild Jana Schewe),  rechts Karin Ellinghausen. Foto: blb

Norderstedt (blb) Wenn bei der Rosa-Settemeyer-Stiftung gefeiert wird, dann richtig. Am vergangenen Freitag fand im großen Rahmen das 25. Stiftungsfest statt.
Die  Behinderten-Stiftung wurde 1990 durch ihre Namensgeberin Rosa Settemeyer gegründet, die selbst Mutter zweier Kinder mit Behinderung (Jahrgang 1946 und 1958) war. In einer Zeit, als die Behindertenhilfe noch in den Kinderschuhen steckte, wollte sie praktische Nächstenliebe und Hilfe  leisten und schuf  die Stiftung mit der Idee eines eigenen Dorfes für Menschen mit Behinderung. Bis heute wohnen hier 52 Erwachsene, die hier eine Familie und eine Heimat gefunden haben. „Familien sind das Herzstück der Gesellschaft“, nannte Stadtpräsidentin  Kathrin Oehme den Kern des Stiftungsgedankens bei ihrer Festansprache im eigens auf dem Gelände in Harksheide erstellten Festzelt. Oehme sagte auch: „Es ist normal verschieden  zu sein und jedes Kind hat eine Chance verdient.“
Bevor es nach dem Stiftungsakt Gegrilltes gab und sich Bewohner, Mitarbeiter und Gäste am Nachmittag auf den Spieleparcours machten, ehrte Geschäftsführerin Karin Ellinghausen im Festzelt langjähriger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ebenso langjährige Bewohnerinnen und Bewohner. Dem Stiftungsakt wohnte auch der Kandidat der CDU für die Oberbürgermeisterwahl David Hirsch bei.
Die Bewohner der Anlage an der Johann-Hinrich-Wichern-Straße werden in drei unterschiedlichen Wohngruppen unterstützt, betreut, gefördert und gepflegt. Das Betreuungskonzept beruht auf der Grundidee, das Stärkere den Schwächeren helfen sollen.  In dem jeweils individuellen erforderlichen Umfang soll die größtmögliche Entfaltung von Selbstständigkeit und Selbstbestimmung ermöglicht werden – unter anderem durch spezielle Förder- und Therapieangebote. Das pädagogisch begleitete Reiten mit drei eigenen Islandpferden und einem Reitlehrer, bietet die Einrichtung für  ihre Bewohner, die hier Wohnrecht auf Lebenszeit haben, kostenlos  an.
Diese Bewohnerinnen und  Bewohner leben schon  von Beginn an in der Anlage: Dirk Behrens, Katja Hamelberg, Sven Kienbichl, Markus Seehafer, Anika Behrens, Dirk Dunck, Peter Grotkopp, Sylvia Gülck, Wolfgang Ulbricht und Karin Settemeyer (Tochter der Stifterin).

 

Gemeindewahlausschuss lässt

20. September

Carsten Kock moderiert die Kandidatenvorstellung am 15. Oktober. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Nach 35 Minuten hatte Kandidat Jens Kahlsdorf eine Unterstützerstimme weniger, aber alle acht Bewerber für das Amt des Oberbürgermeisters waren vom Gemeindewahlausschuss für zulässig befunden worden. Damit treten für die  CDU David Hirsch, für die SPD Elke Christina Roeder, für die FDP Sven Wojtkowiak, für die Grünen Anette Reinders, für die WiN Reimer Rathje sowie Thomas Thedens (Freie Wähler), Christian Waldheim (AfD) und Jens Kahlsdorf (parteilos) an. Am Sonntag, 5. November, sind nach aktuellem Stand 64 494   Norderstedter zur Wahl aufgerufen. Eine Stichwahl würde am 26. November stattfinden.
Joachim Miermeister (CDU) hatte bei der Durchsicht der Unterlagen einen fehlenden Adresseintrag bei einem Unterstützer für Jens Kahlsdorf festgestellt, so dass diese Unterschrift ungültig gegeben werden musste.  Dies  tat seiner Kandidatur allerdings keinen Abbruch, denn Kahlsdorf hatte anstatt der nötigen 195 Unterschriften 203 eingereicht, so dass diese eine Fehlerhafte zu verkraften war. Thomas Thedens hatte 222, Christian Waldheim 206 Unterschriften abgegeben. Die drei nicht fraktionell unterstützten Bewerber verfolgten die Sitzung des Gemeindewahlausschusses unter Vorsitz von Ordnungsamtsleiter Rüdiger Müller-Baran persönlich, alle anderen hatten Vertreter entsandt.
Den Einwand eines anonymen CDU-Mitglieds gegen die Rechtmäßigkeit der zweiten Wahl von David Hirsch wegen  einer nicht korrekten Ladungsfrist zum Nachwahltermin wies der Ausschuss zurück, der sich darüber zuvor mit dem Innenministerium ausgetauscht hatte. Danach schreibe das Landeswahlgesetz zwar eine dreitägige Mindestfrist vor, dazu gebe es aber im  Gemeinde-Kreis-Wahlgesetz keine Entsprechung.
Am Sonntag, 15. Oktober, haben die  Norderstedter   die Gelegenheit, alle Bewerber persönlich kennenzulernen. RSH-Moderator Carsten Kock moderiert die Vorstellungsrunde, die um 16.30 Uhr in der TriBühne beginnt. 

 

A-Klasse fliegt nach Unfall

20. September

Rettungskräfte der Feuerwehr Harksheide bergen den auf der Seite liegenden Mercedes. Foto: büh

Norderstedt  (büh) Beim Verkehrsunfall ist am Montag der Fahrer einer A-Klasse verlettz worden. Noch bevor Feuerwehrleute aus Harksheide mit ihrem Löschfahrzeug an der Straßenkreuzung Langenharmer Weg/Ulzburger Straße eintrafen, war das Rentnerehepaar aus dem Mercedes herausgekrabbelt. Das ältere Ehepaar war mit ihrer A-Klasse auf dem Langenharmer Weg in Richtung Ulzburger Straße unterwegs. Genau an der Einmündung zur Tankstelle raste der Wagen   plötzlich los, touchierte mit der Fahrerseite leicht einen  an der Ampel wartenden anderen Mercedes am Heck. Dann flog die A-Klasse auf die Seite und blieb liegen. Die Beifahrerseite zersplitterte.
Die beiden Rentner kletterten aus dem Fahrzeug, eingesetzte Rettungswagen brachten den schwerer verletzten Mann zuerst, dann seine Frau vermutlich ins Krankenhaus. Bei dem beteiligten Mercedes GLA entstand Sachschaden. Zeitweise musste die Kreuzung gesperrt werden, ein Stau aus Richtung Hamburg kommend entstand.

 

Kunstprojekt – Partizipation –

20. September

Schüler gestalteten Buden auf dem Schulhof des Elsensee-Gymnasiums. Foto: pmi

Quickborn (pmi) Im Jahr 2016 hat die Stadtjugendpflege Quickborn drei ehemalige „Erdbeerbuden“ erworben, um ein Kunst- und Beteiligungsprojekt mit Kindern und Jugendlichen umzusetzen. Die Idee ist ursprünglich entstanden und entwickelt worden in Kooperation mit Marianne Gehrke (Kunstverein und offenes Atelier Quickborn).
Die Stadtjugendpflegerin machte sich also auf die Suche nach Partnern auf der Basis der Partizipation von Kindern und Jugendlichen und fand ein offenes Ohr unter anderem bei den Jugendlichen der Schülervertretung des Elsenseegymnasiums – unterstützt von Schulleitung und Lehrkräften.
Zwei der Buden sind 2017 auf dem Schulhof des Elsenseegymnasiums aufgestellt worden. Unter Beteiligung der Schülervertretung wurde festgelegt, dass eine für die Kinder und Jugendlichen als Verkaufsbude, die andere zur Spiele-ausgabe in den Pausen dient.
Mit der KunstAG – dem 11. Jahrgang unter Leitung von Laila Unger – wurde die erste Bude á la „Hundertwasser“ gestaltet. Jetzt ist die zweite Bude nach einem ebenso vorher abgestimmten Entwurf fertig.

Die Künstler und Künsterle-rinnen der Klasse 9 sind auf dem  Foto in Aktion zu sehen.

 

Mehr Frauen in die Kommunalpolitik

20. September

Frauen aus Norderstedt, Henstedt-Ulzburg und Kaltenkirchen „netzwerken“ regelmäßig zum Thema „Frauen in der Kommunalpolitik“. Foto: pmi

Norderstedt/Kaltenkirchen (pmi) Beim Workshop „Wie funktioniert Kommunalpolitik?“  am vergangenen Wochenende im Kaltenkirchener Rathaus  gab es umfangreiche „Starthilfe“ für den Einstieg in die Kommunalpolitik und zu Aufgaben, Rechten und Pflichten von kommunalen Parlamenten und gewählten Abgeordneten.
Elf Frauen nahmen mit großem Interesse teil und zeigten sich sehr zufrieden mit den gewonnenen Erkenntnissen.
Marion Andress-Menster aus Norderstedt sagte: „Wenn Ausschuss, dann weiß ich jetzt auch welcher: Finanzen!“
Damit sich der Frauenanteil bei den Kommunalwahlen im Frühjahr 2018 deutlich erhöht, organisieren die Gleichstellungsbeauftragten aus  Kaltenkirchen, Henstedt-Ulzburg und Norderstedt  Fortbildungsveranstaltungen und regelmäßige Netzwerktreffen in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung und dem bisherigen Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung (jetzt Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung)
Das letztes Thema für 2017 lautet: „Solidarität und Konkurrenz unter Frauen“ mit Doris Cornils am 10. und 11. November.  2018 wird es in Norderstedt ein Vertiefungsseminar zum Aktionsfeld Kommunalpolitik geben.
Regelmäßige Netzwerktreffen in der Zeit zwischen den Workshops dienen dem Erfahrungsaustausch zur Kommunalpolitik, der politischen Auseinandersetzung und der Netzwerkpflege. Als Gast werden immer erfahrene Kommunalpolitikerinnen eingeladen, die von ihrem Werdegang und ihrer Erfahrungen als aktive Politikerin berichten und Mut machen, sich selbst in der Kommunalpolitik (weiter) zu engagieren.
Das nächste Netzwerktreffen findet am 7. Oktober um 10 Uhr in Henstedt-Ulzburg statt. Um Anmeldung bei Svenja Gruber wird gebeten, Telefon 0 41 93/96 31 70.

 

 

 

Laternenumzug der Ortswehr Garstedt

20. September

Die Freiwillige Feuerwehr Garstedt eröffnet traditionell die Saison der Laternenumzüge. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Seit Jahrzehnten eröffnet  die Freiwillige Feuerwehr Garstedt mit dem Herold Center die Saison der Laternenumzüge. In diesem Jahr ist es am Sonnabend, 23. September, so weit. Um 19.30 Uhr startet der Laternenumzug in der Europaallee vor dem Finanzamt. Mit flotten Melodien stimmt die Big Band der Freiwilligen Feuerwehr Garstedt die Teilnehmer hier bereits ab 19 Uhr ein. Auch in diesem Jahr begleiten die Spielmannszüge von Tura Harksheide und der Freiwilligen Feuerwehr Appen wieder den Umzug. Der Weg führt dabei durch den Willy-Brandt-Park, über die Ochsenzoller Straße, den Krummen Weg, die Tannenhofstraße und die Kirchenstraße bis zum Feuerwehrhaus in der Ochsenzoller Straße 66. Für die Kinder gibt es am Feuerwehrhaus noch eine kleine Überraschung, die vom Herold Center gestiftet wird. Außerdem ist für das leibliche Wohl gesorgt. Es gibt Wurst vom Grill und eine Auswahl an Getränken zu familienfreundlichen Preisen. Die Bigband wird alle Gäste unterhalten.
Die Blauröcke  freuen sich auch in diesem Jahr wieder über zahlreiche Besucher.

 

Historische Löschmethoden

20. September

Kind am Strahlrohr. Foto: FMSH

Norderstedt (rug) Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, eine Feuerwehrfrau oder ein Feuerwehrmann zu sein? „Wasser marsch!“ heißt es daher auch in diesem Jahr im Feuerwehrmuseum Schleswig-Holstein in Norderstedt.
 Die Kids lernen nicht nur, wie ein Feuer entsteht oder mit welchen Geräten ein Brand gelöscht wird, sondern können auch noch historische Feuerwehrfahrzeuge erleben. Reichlich Wasser gibt es bei einer Löschübung mit Eimerkette und einer funktionsfähigen Handdruckspritze. Bringt bitte Gummistiefel, eine Regenhose und eine Regenjacke mit.
Die Veranstaltung im Rahmen der SE-Kulturtage für Kinder von sechs bis zwölf Jahren findet statt am Freitag, 22. September, von 15.15 bis 16.30 Uhr im Feuerwehrmuseum Schleswig-Holstein, Friedrichsgaber Weg 290 in 22846 Norderstedt. Eine Anmeldung ist erforderlich unter Tel.  040/ 5 25 67 42. www.feuerwehrmuseum-sh.de. Kinder: 3  Euro, Erwachsene: 5  Euro, ermäßigt: 2,50 Euro.

 

Bunte Wiedereröffnung des

20. September

Susanne Jung (Mitte), Bezirksamtsleiter Harald Rösler (2. v.l.), Senator Dr. Carsten Brosda (6. v.l.) sowie das „ella“-Team und an dem Umbau Beteiligte freuten sich über die Neueröffnung. Foto:  rug

Langenhorn (rug) Nach zehnmonatigem Umbau wurde das „ella“-Kulturhaus in Langenhorn am Freitag  im Beisein von Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, wiedereröffnet. Die Erweiterung und barrierefreie Umgestaltung des „ella“-Kulturhauses ist ein Schlüsselprojekt des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) im ehemaligen Fördergebiet Essener Straße im Bezirk Hamburg-Nord.
 In den vergangenen Monaten wurde ein zusätzlicher Multifunktionsraum geschaffen, der auch als Café genutzt werden kann, das Foyer neu gestaltet, ein kleiner Backstagebereich geschaffen und die Barrierefreiheit durch eine Rampe im Eingangsbereich des Hauses und den Umbau der Toilettenanlage hergestellt.
Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, sagte in seiner Ansprache: „Stadtteilkultureinrichtungen gehören genauso zur Kulturstadt Hamburg wie Elbphilharmonie, Oper oder Kunsthalle. Sie tragen maßgeblich zur Lebensqualität in den Stadtteilen bei und definieren durch Kultur den Kern unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Dazu braucht es Orte und Akteure, die Bezüge zu den Lebenswelten der Menschen in den Stadtteilen haben und die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt in diesen Diskurs einbinden können. Das „ella“-Kulturhaus ist für Langenhorn so ein Ort. Ich freue mich, dass wir mit dem Umbau gemeinsam die hervorragende Arbeit seines Teams unterstützen konnten.“ 
Harald Rösler, Bezirksamtsleiter Hamburg-Nord: „Das ‚ella‘ hat Strahlkraft! Es ist wie ein Leuchtturm im Norden. Diese Strahlkraft wirkt weit über das Quartier Essener Straße hinaus, sogar über die Grenzen unseres großen Stadtteils Langenhorn in den ganzen Bezirk Hamburg-Nord und seine Nachbarschaft. „ella“-Veranstaltungen sind so  bunt und vielfältig, dass sich verschiedenste Zielgruppen angesprochen und angezogen fühlen. Wie zum Beispiel das ‚Buffet der Kulturen‘ – hier wird Kultur auf den Teller gebracht.“
Susanne Jung, seit zwölf Jahren Leiterin des „ella“-Kulturhauses, freute sich: „Die heutige Wiedereröffnung ist für uns ein wirklich großer Moment, auf den wir lange hingearbeitet haben. Durch die neuen Räumlichkeiten und die Schaffung zweier neuer Stellen haben wir endlich die Möglichkeit, neue Formate und Angebote zu entwickeln und zu etablieren. Wir bedanken uns bei allen Akteuren und Unterstützern und genießen den heutigen Tag gemeinsam.“
Seit 2005 werden jährlich über 60 Veranstaltungen der unterschiedlichsten Sparten im „ella“ durchgeführt. Das mobile Veranstaltungsformat „Das Rollende Sofa“ präsentiert Lesungen, Comedy, Varieté und Live-Musik an ungewöhnlichen Orten. Neben Veranstaltungen mit bekannten Künstlern ist gibt es Raum für Nachwuchskünstler und Gruppen, die sich ausprobieren möchten.
 Die Initiierung und Verstetigung von Beteiligungsprojekten wie „Der Bücherkoffer“ oder das „Buffet der Kulturen“ bilden einen weiteren Schwerpunkt der Tätigkeit.

 

Große HEIMATSPIEGEL-Aktion

20. September

Am 4. Oktober fotografieren wir Kinder mit ihren Lieblingshaustieren – egal ob Hund, Katze oder Maus. Foto: Shutterstock/Branislav Nenin

Norderstedt (blb) Am Mittwoch, 4. Oktober, ist Welttierschutztag. Der HEIMATSPIEGEL möchte sich daran beteiligen und lädt Kinder aus dem Verbreitungsgebiet ein, an diesem Tag zwischen 10 und 16 Uhr mit ihrem Lieblingshaustier im Verlagshaus Beim Umspannwerk 2 vorbeizuschauen. Hier werden Tierchen (egal ob Hund, Katze, Maus oder was auch immer) und ihre jungen  Frauchen oder Herrchen fotografiert, die besten Fotos drucken wir im HEIMATSPIEGEL, das allerbeste gewinnt einen Gutschein über 50 Euro beim Futterhaus. Für jedes Kind, das sich mit seinem Haustier ablichten lässt, spendet die Südholstein Anzeigenblatt GmbH 1 Euro an eine Tierschutzorganisation.
Den diesjährigen Welttierschutztag am 4. Oktober begehen der Deutsche Tierschutzbund und seine über 740 Mitgliedsvereine unter dem Motto „Eine Mehrheit für den Tierschutz – Bundestagswahl ist Tierschutzwahl“. Der Verband betont, dass von der Bundestagswahl, die kurz vor dem Welttierschutztag ansteht, neue Impulse für mehr Tierschutz ausgehen müssen. Der Welttierschutztag geht zurück auf den Heiligen Franz von Assisi, den Schutzpatron der Tiere.
„Obwohl der Tierschutz längst kein politisches Nischenthema mehr ist, ist in den vergangene vier Jahren zu wenig passiert, Versprechen aus dem Koalitionsvertrag wurden nicht umgesetzt. Das Leitmotto werden wir in den kommenden Wochen bis zur Wahl nutzen, um klarzustellen, dass die Wahlen auch Richtungsentscheidungen in der Tierschutzpolitik sind und dass Verbesserungen im Tierschutz gesellschaftlich gewünscht sind“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Stehen die neuen politischen Entscheidungsträger fest, werden wir klar machen, dass Lippenbekenntnisse  nicht reichen. Wir fordern Taten statt Absichtserklärungen.“

 

 

 

Eintracht: Blitz, Donner und

20. September

Ermir Zekjiri traf kurz nach seiner Einwechselung zum 2:0. Foto: blb

Norderstedt (meg)  Eintracht Norderstedt ist nach einem souveränen 3:0 (1:0) beim Aufsteiger FC Altona 93 (15.)   schon Tabellenzweiter in der Regionalliga Nord, da der VfB Lübeck 0:2 im Spitzenspiel beim HSV II unterlag. Die Elf von Trainer Dirk Heyne ist seit Spielen ungeschlagen. „Das kommt nicht von heute auf morgen. Die harte Arbeit im Training zahlt sich immer mehr aus“, weiß Heyne um den  Schlüssel des Erfolges.
 Vor 1 188 Zuschauern in der altehrwürdigen Adolf-Jäger-Kampfbahn gehörte die Anfangsphase bei strömendem Regen aber zunächst den Gastgebern. Wachowski zielt vorbei (2.). Correira Ca scheitert am starken Höcker im Eintracht-Tor (24.). Buzhala haut die Kugel aus einem Meter drüber (26.). Die erste Chance für Norderstedt hat Linus Meyer mit einem Schuss aus 16 Metern, den AFC-Keeper Du Preez entschärfen kann (29.). Kurz darauf trifft Deran Toksöz aus 35 Metern die Latte (38.). Kurz vor dem Pausenpfiff dann doch noch die Führung: Toksöz bedient Felix Drinkuth mit einem Pass in die Tiefe, der legt quer und Sinisa Veselinovic schiebt l aus kurzer Entfernung zum 1:0 ein.
Nach der Pause dann fast der Ausgleich, als der Ex-Norderstedter Pablo Kunter knapp verpasst  (48.). Für die Eintracht hat   Sinisa Veselinovic Pech, dass sein Kopfball von der Unterkante der Latte zurück ins Feld fliegt (59.). Auf der anderen Seite geht ein Schuss von Brisevac ebenfalls nur an die Unterkante der Latte (73.). Zehn Minuten vor Schluss dann die Entscheidung: Der kurz zuvor eingewechselte Ermir Zekjiri trifft aus zehn Metern zum 2:0 für Norderstedt. „In der ersten Hälfte war es eine ausgeglichene Partie. Nach der Pause haben wir dann richtig gut gespielt und die klar besseren Chancen gehabt“, sagte Dirk Heyne. Jan-Philipp Rose scheiterte noch mit einem Foulelfmeter an Du Preez (80.). Correira Ca traf auf der Gegenseite erneut nur die Unterkante der Latte (89.).
In der Schlussminute vollendet der eingewechselte Jan Lüneburg einen Konter mit dem 3:0. Neben Spitzenreiter Hamburger SV II (19 Punkte) ist Eintracht Norderstedt die einzige Mannschaft der Liga, die nach acht Spieltagen noch ungeschlagen ist.
Am kommenden Sonntag (24. September, 14 Uhr, Edmund-Plambeck-Stadion) ist dann die U 23 von Eintracht Braunschweig (13.) zu Gast.

 

Erster Sieg für TuRa-Marschall

20. September

Machte das entscheidende 2:1 für TuRa: Philipp Wolpers. Foto: meg

Norderstedt (meg) Der Negativlauf ist vorerst gestoppt! Nach drei Niederlagen und vier sieglosen Spielen in Folge konnten die Fußballer von TuRa Harksheide (6. Liga) endlich einmal wieder gewinnen. Und das auch noch gegen den Tabellenführer! Am 8. Spieltag der Landesliga Hammoia-Staffel schlug TuRa die SV Halstenbek-Rellingen dank eines famosen Endspurts noch mit 2:1 und verbesserte sich auf Platz neun. Es war auch der erste Sieg für TuRa-Trainer Sidnei Marschall, der nach dem Rücktritt von Marcus Fürstenberg vor zwei Wochen das Amt übernommen hatte.
„Wir haben sehr aggressiv gespielt und ordentlich Gas gegeben. Das habe ich in den letzten Wochen vermisst. Ich musste sogar Spieler auswechseln, weil sie gelb-rot-gefährdet waren. Aber genau für solche Spiele ist man halt Fußballer geworden. Egal in welcher Klasse“, spielte der ehemalige „Co“ Marschall auf die beiden Last-Minute-Tore von TuRa an. Erst hatte Christopher Lindenau eine Ecke von rechts aus vier Metern zum 1:1 eingeköpft (85.). Zwei Minuten später nahm Philipp Wolpers dann einen langen Ball von der Mittellinie im Strafraum mit der Brust an und donnerte ihn volley links unten zum 2:1 ins HR-Tor (87.)! Die Gäste waren durch Marcel Schöttke nach einer Stunde im Anschluss an einen Freistoß mit 1:0 in Führung gegangen. Wolpers war es auch, der in der 1. Halbzeit Pech hatte mit einem Schuss an den Innenpfosten (31.). Sidnei Marschall genoss nach dem Spiel seinen ersten Sieg als Cheftrainer: „Ich habe nun noch mehr Verantwortung und Arbeit. Das kostet Kraft und Energie. Macht aber auch eine Menge Spaß. Die Mannschaft zieht gut mit.“
 Weiter geht es für TuRa  am Freitag (22. September, 19.30 Uhr, Wilhelmstraße) mit der Partie beim FC Elmshorn (13.).

 

David Hirsch oder Peter Holle

23. August

Peter Holle würde für die CDU antreten, bekommt aber parteiintern Konkurrenz. Foto: blb

Norderstedt (blb) Noch 74 Tage, dann wählen die Norderstedter einen neuen Oberbürgermeister in der Nachfolge des als Innenminister nach Kiel gewechselten Hans-Joachim Grote. Damit beginnt nach 18 Jahren eine neue Zeitrechnung an der Verwaltungsspitze im Rathaus.
Aktuell bewerben sich mindestens vier Kandidaten um den Posten. Namen  sind außer Elke Christina Röder von der SPD bislang nur im Spekulativen bekannt. Die Sozialdemokraten gingen mit Röder als Erste aus der Deckung und mussten naturgemäß auch schon die erste Kritik einstecken, selbst wenn die Kandidatin ihren Wahlkampf noch gar nicht begonnen hat. Röder unterlag 2015 bereits als Kandidatin um das OB-Amt in Neumünster und was manchem zumindest einen faden Beigeschmack bereitet, ist die Tatsache, dass sie zeitgleich für den Bundestag kandidiert. Frei nach dem Motto: Irgend ein Amt wird es schon werden.
Bei der CDU ist Peter Holle bereit, als Kandidat anzutreten. Der Unternehmenssanierer, der eine Ausbildung im öffentlichen Dienst absolvierte, muss sich aber parteiintern noch gegen einen externen Bewerber behaupten.   An diesem Donnerstag, 24. August, stellen die Christdemokraten Peter Holle und seinen Mitbewerber David Hirsch (Jena) in der Wache der Feuerwehr Friedrichsgabe   öffentlich vor.  Die Entscheidung, wer schließlich antritt, fällt  in einer Mitgliederversammlung, der Termin dafür ist noch nicht bekannt.
Die FDP würde einen „sehr guten“ CDU-Bewerber  unterstützen, sieht diesen aber dem Vernehmen nach nicht in Peter Holle. Die Liberalen haben  einen erfolgversprechenden Kandidaten in der Hinterhand, müssten ihren Mann oder ihre Frau parteiintern aber ebenfalls noch durch einen Parteitag ratifizieren lassen.
Auch die Wählergemeinschaft WiN (Wir  in Norderstedt), die über ihr Hauptthema  „Fluglärm über Garstedt“ bei der vergangenen Kommunalwahl in die Stadtvertretung einzog, will einen eigenen Kandidaten benennen. Hierzu gibt es am  4. September eine außerordentliche (nicht öffentliche) Versammlung der 55 Mitglieder. 
Ob die Grünen    eine eigene Kandidatin oder einen Kandidaten benennen, ist laut Sprecher Marc Muckelberg  „noch völlig offen, alles ist möglich.“ Die Entscheidung soll der Parteitag am 1. September fällen. Für die Freien Wähler geht Thomas Thedens, der auch schon für den schleswig-holsteinischen Landtag kandidierte, ins Rennen.
Unterschiedlich sind die Auffassungen, welche Voraussetzungen der neue OB mitbringen müsse. Aus Norderstedt soll er sein, sagen die einen. „Ist nicht zwingend notwendig“, sagt etwa Tobias Claßen, Ortsvorsitzender der FDP. Verwaltungserfahrung sollte er oder sie haben, sagen die einen. „Muss er nicht unbedingt, viel mehr muss er sich gut präsentieren und mit Vertretern der Wirtschaft auf Augenhöhe sprechen können“,  findet WiN-Mann Reimer Rathje.
Als nicht unproblematisch gilt auch der Wahltermin, nur 42 Tage nach der Bundestagswahl. Hier erneut die Wähler zum Gang an die Urne zu mobilisieren, kann schwierig werden, da OB-Wahlen ohnehin nicht gerade für hohe Wahlbeteiligungen berühmt sind. Somit ist es an den Kandidaten, die Wähler mit guten Themen zu begeistern.  
Immerhin dürfte die Nachfolge von Hans-Joachim Grote mehr Norderstedter Bürger interessieren als seine bloße Wiederwahl ohne Gegenkandidaten im vergangenen Jahr, als nur 24,2 Prozent an der Wahl teilnahmen.

 
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