Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

1. Norderstedter Katastrophenschutztag

18. Juli: 

Norderstedt (blb) In Norderstedt findet in diesem Jahr am Sonnabend, 13. Oktober, zum ersten Mal ein großer Katastrophenschutztag statt. Daran wirken nahezu alle an Rettung und Katastrophenschutz beteiligte Verbände mit: DLRG, DRK, Feuerwehr Norderstedt, KBA (Verein für Krankentransporte, Behinderten- und Altenhilfe), THW sowie das Amt 37 der Stadt Norderstedt, in dem die hauptamtliche Wachabteilung mit dem Führungsstab sitzt. Schirmherrin ist Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder. Der Tag findet auf dem und um das Gelände  des Feuerwehrtechnischen Zentrums und der Freiwilligen Feuerwehr Harksheide in der Stormarnstraße 2 statt.
Die Veranstalter haben sich das Jubiläum 60 Jahre Zivilschutz zum Anlass für diesen Tag genommen, außerdem liegt der Katastrophenschutz in Norderstedt in diesem Jahr seit 30 Jahren in Händen der Stadt. Am 28. September 1988 übergab der damalige Landrat des Kreises Segeberg Anton Graf Schwerin von Krosigk die Genehmigung zur so genannten „Abschnittsführungsstelle“. Diese vom Kreis übernommene Teilzuständigkeit ist heute als regionaler Führungsstab etabliert.
Seitdem engagieren sich – eher im Hintergrund – fast ausschließlich Ehrenamtliche für die Sicherheit der Norderstedter Bevölkerung. Erstmals im Stadtgebiet treten diese Akteure beim 1. Norderstedter Katastrophenschutztag gemeinsam in die Öffentlichkeit und stellen sich vor.
Ungewöhnliche Einblicke, vor allem  in die Möglichkeiten der besonderen Gefahrenabwehr bei Großschadens- und Katastrophenlagen, werden an diesem Tag möglich sein. Auch die Selbsthilfemöglichkeiten der Bevölkerung sollen durch Informationen  und Hinweise an diesem Tag gestärkt werden. Mit Info-Ständen, Vorstellungen von Gerätschaften und Fahrzeugen sowie die Vorführungen soll dieses Ziel erreicht werden. Außerdem werden der Öffentlichkeit bisher nicht zugängliche Teile der Katastrophenvorsorge präsentiert. So wird beispielsweise ein Behandlungsplatz des Sanitätsdienstes, eine Sandsackfüllstation, der Aufbau eines Trinkwassernotbrunnens, die Dekontamination von Personen vorgeführt. Auch die Landung des Rettungshubschraubers des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) am Veranstaltungsgelände ist geplant.
Viele Stationen laden aber vor allem zum Mitmachen ein. Für die gesamte Familie hat sich das Organisationsteam um Amtsleiter  Joachim Seyferth schon jetzt einige Attraktionen einfallen lassen. Gerade viele Angebote für Kinder und Jugendliche sowie eine mobile Rettungsleitstelle werden das Programm ergänzen.
Zugleich wird an diesem 13. Oktober übrigens auch der Internationale Tag der Katastrophenvorsorge der Vereinten Nationen begangen. „Alle Menschen, Gemeinden und Regierungen sind an diesem Tag eingeladen, aktiv am Aufbau katastrophenresistenter Gemeinschaften und Länder mitzuwirken. Auch daher begehen wir diesen besonderen Tag in Norderstedt auf besondere Art“, sagt Amtsleiter Joachim Seyferth. Die UN-Generalversammlung rief diesen Tag erstmals 1989 aus, um eine globale Kultur des Risikobewusstseins und der Katastrophenvorsorge zu fördern.

Amtsleiter Joachim Seyferth und Stefanie Damm stellten das Programm für den ersten Norderstedter Katastrophenschutztag vor. Foto: pmi

Sommer- und Familienfest im

18. Juli

„False 5“ sorgen musikalisch für Stimmung beim Sommerfest im EKZ Immenhof. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Am 21. Juli ist es soweit: Die Werbegemeinschaft des Einkaufszentrums Immenhof lädt von 11 bis 16 Uhr zum großen Sommer-Familienfest ein.
Um 11  Uhr beginnt die Veranstaltung mit tollen Spielgeräten und Aktionen für die Kinder und Live-Musik für die Eltern. Kaufen Sie für das Wochenende entspannt ein und verbringen schöne Stunden im Immenhof in Glashütte.
Von der Hüpfburg, über Fußballgolf, Ponycycles bis zur Torwand ist alles dabei, was Kinderherzen höher schlagen lässt. Das beliebte Kinderschminken darf natürlich nicht fehlen! Für das leibliche Wohl sorgt ein Gastronomiestand mit Grillwurst und erfrischenden Getränken.
Maik und Timm von der Band „False 5“, die bei der letzten Norderstedter Musikmeile erneut erfolgreich dabei waren, sorgen mit bekannten Hits für gute Stimmung. Die „Netten Nachbarn“ vom Immenhof freuen sich auf Ihren Besuch am Sonnabend, 21. Juli, an der Poppenbütteler Straße 180.
Aktuelle Informationen finden Sie auch online auf der neuen Homepage:
www.ez-immenhof.de

 

Castingaufruf: Bewerben Sie sich

18. Juli

Wer möchte beim Travel-Slam mitmachen? Foto: pmi

Norderstedt (rug) Wer möchte dieses Mal seine spannenden, beeindruckenden, skurrilen und besonderen Reiseerlebnisse mit dem Norderstedter Publikum teilen? Am 8. und 10. August finden die Castings für die nächsten Travel-Slams statt.
Ausverkauftes Haus und eine tolle Stimmung: Die letzten drei Travel-Slam-Veranstaltungen waren ein voller Erfolg. Ein klares Zeichen für die Veranstalter, in die zweite Runde zu gehen. Am 28. September und 23. November finden die nächsten Travel-Slams in der Stadtbücherei Norderstedt-Mitte statt. Die Stadtbücherei und die Volkshochschule suchen ab sofort wieder Abenteurer ab 16 Jahren, die auf der Bühne um die Gunst des Publikums buhlen möchten. Jeweils drei Reisende treten beim „Travel Slam“ im Rahmen eines 15-minütigen Vortrages, der mit Fotos oder Souvenirs untermalt wird, gegeneinander an. Wer das Publikum besonders gut unterhält, gewinnt einen Preis und die Gelegenheit, weitere fünf Minuten zu erzählen. Das Casting findet am 8. und 10. August statt (weitere Termine sind möglich), Bewerbungsschluss ist der 1. August. Bewerber schicken bitte zwei bis drei  Fotos ihrer Reise und einen kurzen Text (drei bis fünf  Sätze), warum es sich lohnt, ihre Geschichte zu hören an: Sabine Schröder (sabine.schroeder(at)norderstedt.de) oder Camilla Vollrath (vollrath(at)vhs-norderstedt.de)
Veranstaltungstermine: 28. September und 23. November, jeweils 19.15 bis 20.45 Uhr in der  Stadtbücherei Norderstedt-Mitte. Veranstalter: VHS Norderstedt und Stadtbücherei Norderstedt. Infos zum Casting: Bewerbungsschluss: 1. August.
Weitere Infos zum Casting:  Theresa Pentzien, 040/535 95- 903, pentzien(at)vhs-norderstedt.de
Weitere Infos zur Veranstaltung: www.travelslam.de

 

„Linn“ und „Lupo“ suchen

18. Juli

„Linn“ Foto: pmi

Norderstedt (rug) „Linn“ kommt ursprünglich mit „Ludger“ und „Lorenz“ und weiteren Katzen von einer Gaststätte, bei der sie und seine Kumpel nicht  bleiben konnten.
Sie sucht zusammen mit einem Kumpel von der Pflegestelle ein  Zuhause mit Freigang. „Linn“ ist eine junge Katze, geschätzt zirka zwei Jahre alt.
Auch „Lupo“ kommt ursprünglich von einer Gaststätte, bei der er und seine Kumpel nicht  bleiben konnten. Er ist am Menschen interessiert, traut sich aber noch nicht so ganz, sich kraulen zu lassen. „Lupo“ sucht ein Zuhause mit Freigang, optimalerweise mit einem Kumpel von uns. Er ist vermutlich 2017 geboren.
Mehr Infos unter Strassentiger Nord e.V., Tel. 0 40/ 3 20 46 97 43 (Norderstedt), www.strassentiger-nord.de

 

Sport ohne Grenzen beim

18. Juli

Isabel Fritsche (l.), Sarah Fleischer und Wolfgang Sacher von der Lebenshilfe sowie Dagmar Buschbeck freuen sich auf ein sportliches Inklusionsfest im September. Foto: cbl

Norderstedt (cbl) Noch ist es etwas hin, aber das vierte inklusive Sportfest wirft bereits seinen Schatten voraus. Am 9. September heißt es von 11 bis 17 Uhr im Stadtpark „Norderstedt – sportiv – inklusiv – aktiv“. In verschiedenen Wettbewerben wird gelaufen, gegangen, gerollt und gefahren. „Die Teilnahme soll für alle Interessierten attraktiv sein und den Horizont erweitern.
Ziel der Veranstaltung ist, durch gemeinsamen Sport Barrieren, Unsicherheiten und Ängste im Umgang mit Behinderung zu überwinden“, erklärt Wolfgang Sacher, 1. Vorsitzender der Lebenshilfe Norderstedt. Der Verein unterstützt Betroffene und ihre Familien mit umfangreichen Freizeitangeboten von Theaterabend und Kneipentour über HSV- und Dom-Besuch bis zum Englischkurs – dazu zählt auch ein großes Ferienprogramm.
Im vergangenen Jahr gingen rund 150 Sportler   beim Sportfest an den Start. „Viele Besucher waren beeindruckt sowie überrascht von den Fähigkeiten und Möglichkeiten der Menschen trotz ihrer Beeinträchtigung“, weiß Sarah Fleischer aus der Teamleitung.
Auf dem Programm steht neben Nordic Walking, Team-Sprint und Inklusionslauf um den Stadtparksee erstmals ein Spaßrennen über 400 Meter für kleine Läufer zwischen vier und sechs Jahren.
Information und Spiele gibt es auf der Promenade. Dort stellen sich einige Sportvereine vor, darunter eine Reittherapie, der FC St. Pauli begeistert mit Blindenfuß- und handball. Surfsimulator, Kletterturm, Hüpfburg, Riesen-Dart, Kickertische und eine Waschmaschinen-Torwand laden zum Mitmachen ein. Zudem können Kinder auf einem Spieleparcours Preise gewinnen.
Ein attraktives Bühnenprogramm mit Live-Musik, DJ und Elvis-Imitator Tom Miller sorgen für beste Unterhaltung. „Als Schirmherr konnten wir den bekannten Entertainer Tan Caglar gewinnen“, freut sich Sarah Fleischer. Der 37-Jährige ist seit gut zehn Jahren auf den Rollstuhl angewiesen und zeigt auf beeindruckende Weise, dass er sich vom Schicksalsschlag nicht hat unterkriegen lassen. Er macht als erfolgreicher Rollstuhl-Basketballer Karriere, modelt für Zeitschriften und auf der Berliner Fashion Week und hält Motivations-Seminare für Menschen mit Behinderung. Zudem tourt der angesagte Comedian durch Deutschland und bringt Teile seines Programms „Rollt bei mit…!“ auf die Stadtpark-Bühne.

Infos und Anmeldungen für das inklusive Sportfest online unter www.norderstedt-sportiv-inklusiv.de.

 

 

 

Lamp will Schultoiletten sanieren

18. Juli

Die Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann und Jürgen Lamp vor dem Tangstedter Rathaus. Foto: pmi

Tangstedt (blb) Die sitzungsfreie Zeit des schleswig-holsteinischen Landtages nutzt die Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann (CDU) zum Meinungsaustausch mit den Kommunalpolitikern in ihrem Wahlkreis. Erste Station war der Besuch bei Tangstedts neuem Bürgermeister Jürgen Lamp (CDU).
In entspannter Atmosphäre sprachen die beiden CDU-Politiker über den innerörtlichen Verkehr, finanzielle Entlastungsmöglichkeiten für den Haushalt  sowie verbesserte Möglichkeiten für Gewerbeansiedlungen und Erweiterungen. Thema waren auch  die  nachbarschaftlichen Beziehungen zu Norderstedt.
Die Idee von Jürgen Lamp, vor Schulen und Kindergärten zu schnelle Autofahrer mit der Laserpistole zu erfassen und von Kindern mit einer „Zitrone“ als Vorstufe zum Bußgeld „auszeichnen“ zu lassen, will die Landtagsabgeordnete auch für andere Gemeinden aufnehmen.
Bürgermeister Lamp will auf Hinweis von Rathje-Hoffmann Zuschüsse aus dem Landestopf über 7,5 Millionen Euro vom Sondervermögen „Infrastruktur, ModernisierungsProgramm für unser Land Schleswig-Holstein“ (IMPULS) beantragen. Das Geld kann für die Sanierung sanitärer Räume in öffentlichen Schulen verwendet werden.

 

 

 

Tolles Angebot für kleine Forscher

18. Juli

Das Feuerwehrmuseum ist ein lohnendes Ziel für Kinder in den Sommerferien. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Die Ferien haben begonnen, sechs Wochen Freizeit stehen den Jugendlichen und Kindern zur Verfügung, die mit Entspannung, Reisen und vielen anderen Aktivitäten jenseits der Schulen gefüllt werden können. Ein tolles Angebot für kleine Forscher und große Entdecker.
Dazu könnte auch der Besuch eines oder mehrerer Museen im Lande und sogar darüber hinaus bis ins südliche Dänemark gehören. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit den Sparkassen, dem Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg, dem Landesjugendring und dem Nahverkehrsbetreiber NAH.SH die Möglichkeit geschaffen, mittels der kostenlosen „MuseumsCard“ über 100 Museen im Land zu besuchen und auch teilweise kostenlos hinzukommen.
„Das umfangreiche Programm in diesen Monaten zeigt, dass Bildung und Kultur vor den Ferien keinen Halt macht. Das ist einerseits eine wunderbare Gelegenheit für die Jugendlichen, auf eigene Faust das Land mit seinen vielfältigen Facetten zu erkunden, andererseits für Familien mit Kindern, diese kostengünstig an die Kultur des Landes heranzuführen und gemeinsam Zeit miteinander zu verbringen“, so die Norderstedter Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann, in deren Kreis zahlreiche Museen an der Aktion teilnehmen. So bietet die südholsteinische Museumslandschaft ein breites Spektrum über das beliebte Feuerwehrmuseum Norderstedt, das Stadtmuseum Norderstedt sowie die Heimatmuseen in Wahlstedt und Bad Oldesloe.
„Ferienzeit bedeutet auch Familienzeit und so ist es besonders erfreulich, dass es ein breites kulturelles Angebot für Familien in unserem Land gibt“, so Rathje-Hoffmann weiter.
Bis zum 1. November gilt die MuseumsCard für alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren ebenso wie für Jugendgruppenleiter und -leiterinnen. Erhältlich sind sie bei allen teilnehmenden Museen, Sparkassen, bei den Touristen-Informationen und beim Landesjugendring. Ein Gewinnspiel verspricht zudem Chancen auf Kurzurlaube, Sommerferientickets oder Sportzubehör.
Am 11. und 18. Oktober gilt die MuseumsCard sogar als Fahrkarte für alle Züge des Nahverkehrs in Schleswig-Holstein bis Hamburg-Hauptbahnhof oder sogar bis Tondern in Dänemark. Info: www.meine-museumscard.de/museen/index.html

 

 

 

Blaue Schönheit vom Nil

18. Juli

Stolz und voller Freude präsentieren Urte Wurtzel und Dennis Engel die wunderschönen blauen Seerosen. Foto: Richard Bischoff

Ellerhoop (pmi/rug) Für die blauen Seerosen in der Norddeutschen Gartenschau waren die Lufttemperaturen der letzten Zeit von 25°C bis 30°C, dazu meist wolkenlos und sonnig mit Beleuchtungsstärken von 70 000 bis 100 000 Lux, im wahrsten Sinne des Wortes ein Geschenk des Himmels.
Derartige Bedingungen sind geradezu ideale Voraussetzungen für ein optimales Wachstum dieser beeindruckenden Pflanzen. An ihren Heimatstandorten in den subtropisch-tropischen Gebieten am Nil, in Asien, Südafrika, Mexiko und Australien sind solche Wetterbedingungen Normalität.
Mit unseren Wasser- und Bodentemperaturen sind die „verwöhnten“ tropischen Seerosen-Schönheiten, die gern „warme Füße“ haben, allerdings nicht zufrieden. Hier müssen die Gärtner der Norddeutschen Gartenschau nachhelfen. Eine thermostatgesteuerte Bodenheizung sorgt für die permanent benötigten 24°C bis 27°C.
Leider sind diese blauen Seerosen-Gäste extrem kälteempfindlich. Unsere kalte Jahreszeit mit Frösten würden sie nicht überleben. Da jedoch eine Überwinterung im Gewächshaus wegen des außerordentlich hohen Lichtbedarfs zu kostspielig ist, müssen die blauen Seerosen in jedem Frühsommer neu gesetzt werden. Die Jungpflanzen kommen mit dem Flugzeug aus Kalifornien oder aus den Anbaubetrieben im tropischen Asien.
Die „Seerosen-Kinder“ benötigen nicht nur eine gute Ernährung – ein nahrhaftes Sand-Lehmbrei-Gemisch bekommt ihnen bestens – sondern der Wasserpflanzen-Gärtner muss sie auch ganz langsam an die höheren Wasserstände unserer beheizten Schaubecken gewöhnen.
In dem weltweit über 500 Arten und Sorten umfassenden Seerosen-Sortiment stellen die wenigen Blaublütigen immer noch eine große Seltenheit dar. Die Besucher der Gartenschau warten jedes Jahr sehnsüchtig auf das Erscheinen der spektakulären, über dem Wasser schwebenden, azurblauen Blüten.
 Für die Fotografen gehören sie eindeutig zu den beliebtesten Fotomotiven. Ihre Blüten haben auch einen ökologischen Wert. Sie werden sehr stark von Bienen, Hummeln und Schwebfliegen besucht.
Weitere Highlights sind zur Zeit die ungewöhnlich üppige Hortensienblüte, der prall-bunte, inspirierende Bauerngarten und nicht zuletzt die 20 000 leuchtenden Sommerblumen, die die wegbegleitenden Rabatten und die liebevoll angelegten Themengärten zieren.
Es sind jedoch nicht nur die blauen Schönheiten, die die Besucher mit Spannung erwarten. Das größte Spektakel steht mit der atemberaubenden Blüte der Lotosblumen noch aus. Dem Lotos zu Ehren begeht die Norddeutsche Gartenschau im Arboretum Ellerhoop jedes Jahr das fast schon legendäre Lotosblüten-Fest. Dieser absolute Höhepunkt des Gartenjahres findet in diesem Jahr am 11. und 12. August statt.
Die Norddeutsche Gartenschau mit angeschlossener Gastronomie ist täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Eintritt: Erwachsene  9 Euro, Ermäßigt 7,50 Euro,  Kinder unter 16 Jahre frei.

 

Vorschläge für den Bürgerpreis

18. Juli

Bürgermeister und Bürgervorsteher bitten um Vorschläge für den Bürgerpreis. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (blb) Die Gemeinde Henstedt-Ulzburg ist derzeit wieder auf der Suche nach einem ganz besonderen Menschen. Gesucht wird eine Person, die sich in besonderer Weise für den Ort und seine Mitmenschen einsetzt, um sie mit dem diesjährigen Bürgerpreis auszuzeichnen. Um diese besondere Bürgerin oder diesen besonderen Bürger zu finden, bittet die Gemeinde um   Vorschläge.
 Diese Auszeichnung wird an  Einwohner, örtliche Vereine, Verbände und bürgerschaftliche Initiativen sowie ortsansässige Unternehmen verliehen, die sich in besonderer Weise in den Bereichen Kultur, Soziales oder Umweltschutz engagieren und so herausragenden Gemeinsinn bewiesen haben.
Das Vorschlagsformular und die Richtlinien sind am Empfang des Rathauses erhältlich und auf www.henstedt-ulzburg.de; Tel. 04193 / 963 471.

 

Freisprechung: Elf „Junggesellen“

18. Juli

Die „Junggesellen“ erhalten ihre Urkunden während der Freisprechung in Norderstedt. Foto: vpu

Norderstedt (vpu) „Hoffentlich bleiben Sie alle bei uns hier im Handwerk“, rief Jan Broers, stellvertretender Obermeister der Tischlerinnung des Kreises Segeberg, den elf „Junggesellen“, darunter auch Samantha Dessington als einzige Frau, zu. Dann ging es offiziell an die Freisprechung der neuen Gesellen und an die überreichung der Urkunden.
Traditionell sind bei dieser Veranstaltung der Innung auch die Eltern der neuen Tischergesellen eingeladen und viele hatten stolz die Einladung angenommen und begleiteten den Nachwuchs auf seinem nächsten Schritt ins Leben. „Arbeiten Sie beim Kunden immer so, wie Sie auch ür sich selber arbeiten würden. Souverän, mit Handwerkkunst und nachhaltig“, so Jan Broers.
Nach der Begrüßung in der Aula des Coppernicus-Gymnasiums in Norderstedt wurde es dann ein wenig feierlich. Nach der Aufforderung durch Innungs-Obermeister Thomas Jenning öffnete der Alt-Geselle die Lade und entzündete die Kerzen. Dann ging es an die Übergabe der Urkunden.
Hier die Namen und Betriebe der neuen Tischlergesellen: Tristan Daniel (Lars Lohse, Kisdorf), Samantha Dessington (Arne Paepcke), Torge Flüh (Ralf Staben, Norderstedt), Herdem Gören (Die Holzwerkstatt, Henstedt-Ulzburg), Melvin Janz (Owe Thormählen), Christoph Eddy Klahn (Nils Hoffmann), Philip Kraushaar (Dennis Hoyer, Norderstedt), Mark Last (Ricardo Last, Sülfeld), Patrik Schenk (Innere Mission), Ole Wittkugel (Lars Artmann), Leon Wulff (Wood Company).

 

Euro 6 sofort erkennen

18. Juli

Bernd Glathe, Geschäftsführer Auto Wichert GmbH. Foto: Mario Roman pictures

Hamburg (pmi) Bislang gibt es sie von offizieller Seite nicht, obwohl Experten ihre Einführung fordern: die blaue Plakette für Diesel, die nicht von Fahrverboten betroffen sind.  Auto Wichert hilft deshalb ab sofort Autobesitzern, die ihren Euro-6-Wagen kennzeichnen wollen. Die Plakette wird nach Prüfung der Abgasnorm kostenlos an interessierte Kunden abgegeben.
 Die Diskussion über Stickoxide und Fahrverbote für ältere Diesel hält an, in Hamburg gibt es nun sogar bereits erste lokal begrenzte Durchfahrtsbeschränkungen. Doch wie soll man eigentlich auf einen Blick kontrollieren, ob ein Auto die Abgasnorm Euro 6 erfüllt? Experten haben dafür die Einführung einer blauen Plakette vorgeschlagen, die an den Rand der Windschutzscheibe zu kleben ist. Denn die bislang verwendeten Plaketten in den Farben Rot, Gelb und Grün sind überholt, weil sie keinen Rückschluss darauf erlauben, ob man mit seinem Kfz unter ein Dieselfahrverbot fällt oder nicht.
Bernd Glathe, Geschäftsführer von Auto Wichert, will nicht länger auf die Politik warten und geht mit der Einführung einer eigenen blauen Plakette voran: „Diese neue Plakette geben wir kostenlos an unsere Kunden ab, natürlich nur nach Prüfung der Abgasnorm. Damit können Autofahrer ein Zeichen setzen, auch wenn wir wissen, dass es sich bislang eher um eine symbolische Maßnahme handelt. Aber wenn keiner anfängt, wird die blaue Plakette wohl nicht so schnell kommen wie nötig. Unsere Plakette hilft unseren Kunden vielleicht bei Verkehrskontrollen. Denn sie zeigt der Polizei auf den ersten Blick, dass es sich um einen Diesel Euro 6 handelt.“
Die blaue Plakette wird es an allen Standorten von Auto Wichert geben. Von den  264 400 in Hamburg zugelassenen Dieseln erfüllen rund 96 500 die Norm Euro 6. Erkennen lässt sich das ohne Plakette nur nach Einzelprüfung der Zulassungsbescheinigung. Im Feld 14.1 des Fahrzeugscheins muss eine Kennzahl zwischen 36N0 und 36Y0 stehen.

 

Die Welt in Schleswig-Holstein

18. Juli

Internationales Familienleben: YFU-Austauschschülerin mit ihren Gastgeschwistern. Foto: YFU

Norderstedt (rug) Die gemeinnützige Austauschorganisation Youth For Understanding (YFU) sucht deutschlandweit noch dringend Gastfamilien für rund 100 Austauschschüler aus aller Welt, die im August und September für ein Schuljahr nach Deutschland kommen. Die Jugendlichen sind zwischen 15 und 18 Jahre alt und haben alle zumindest grundlegende Deutschkenntnisse. Während ihres Austauschjahres besuchen sie eine Schule vor Ort und freuen sich schon darauf, das Leben in Deutschland ganz persönlich zu entdecken.
Im gerade zu Ende gegangenen Schuljahr haben rund 40 von YFU vermittelte Austauschschüler aus vielen verschiedenen Nationen ihr Austauschjahr bei weltoffenen Familien in Schleswig-Holstein verbracht.
„Wir freuen uns sehr über diese Gastfreundschaft“, so Joachim Wullenweber, Leiter des Gastfamilienprogramms von YFU. „Ich hoffe, dass sich auch im kommenden Schuljahr wieder viele Menschen aus Schleswig-Holstein ein Stück weite Welt nach Hause holen und einen Austauschschüler bei sich aufnehmen werden.“
Gastfamilien für Austauschschüler lernen eine neue Kultur in den eigenen vier Wänden kennen und bereichern ihr Familienleben um ein internationales Mitglied auf Zeit. Besonderer Luxus oder ein Besichtigungsprogramm werden von Gastfamilien dabei nicht erwartet – viel wichtiger ist die herzliche Aufnahme des Jugendlichen. Auch die Familienzusammensetzung spielt keine Rolle: Eltern mit Kindern jeden Alters sind genauso als Gastfamilie willkommen wie Paare ohne Kinder, Alleinerziehende, Rentner und gleichgeschlechtliche Paare.
YFU bereitet sowohl Austauschschüler als auch Gastfamilien auf das gemeinsame Jahr vor und steht ihnen währenddessen bei allen Fragen mit persönlicher Betreuung vor Ort zur Seite.
Wer einen Jugendlichen bei sich aufnehmen möchte, kann sich  bei YFU melden: Telefon: 040/22 70 02-7 78, E-Mail: gastfamilien(at)yfu.de. Info im Internet unter: www.yfu.de.

 

„Somali Stars“ gewinnen

18. Juli

Gewinner und Verlierer feiern zusammen beim Antira-Cup. Foto: meg

Norderstedt (meg) Spannender hätte das Finale beim Antirassistischen Fußballturnier vom Sozialen Zentrum Norderstedt (SZ) nicht verlaufen können. Nach den regulären zehn Minuten stand es zwischen RB Norderstedt (ein Team aus ehemaligen Mitgliedern des Kinder- und Jugendbeirates) und den „Somali Stars“ aus Kiel 1:1. Die Entscheidung musste im Neunmeterschießen fallen. Und da kam es fast zum Spielabbruch! Der erste Norderstedter Schütze hatte seinen Schuss vergeben. Der Versuch wurde aber wiederholt, da zuvor ein Kieler etwas hineingerufen hatte. Unfair – befand der vom SZ gestellte Schiedsrichter.
Die „Somali Stars“ konnten sich damit gar nicht abfinden und wollten den Platz daraufhin verlassen. Nach ein paar Minuten hatten sich alle aber wieder beruhigt, so dass es weiter gehen konnte. Norderstedt verwandelte den zu wiederholenden Neunmeter zwar, verlor am Ende aber dennoch mit 3:4! Der Pokal ging so an die „Somali Stars“ – ein Team aus geflüchteten jungen Männer aus Somalia. „Im Sommer spielen wir in Kiel oft Fußball zusammen. Wir haben natürlich auch die WM verfolgt. Es war schade, dass Deutschland schon so früh ausgeschieden ist. Sie haben aber nicht so gut wie 2014 gespielt“, berichtete Ahmed (23), Kapitän der „Somali-Stars“,  der im Vereinsfußball Borussia Dortmund und Real Madrid die Daumen drückt.
Das Finale hatte RB (Rasenball) Norderstedt zwar verloren, aber die Enttäuschung hielt sich bei Team und Anhang in Grenzen: „Uns ging es in erster Linie um den Spaß. Die Mannschaft setzt sich aus vielen ehemaligen Mitgliedern des Kinder- und Jugendbeirates (KJB) der Stadt Norderstedt zusammen. Inzwischen leben die aber überall in Deutschland verteilt und haben sich extra für dieses Turnier mal wieder getroffen“, erzählen die Schwestern Areti und Helen Bouras, die selbst einige Jahre im KJB mitgearbeitet haben und das Team von außen kräftig anfeuerten.
18 Mannschaften spielten auf zwei Kleinfeldern die Sieger aus: „Es ist ein Turnier gegen Rassismus, Sexismus und Homophobie. Diese Themen spielen in unserer Gesellschaft leider immer noch eine große Rolle. Gerade auch im Fußball. Wir haben bewusst, bis auf das Finale, auf den Einsatz von Schiedsrichtern verzichtet. Jeder Spieler sollte für sich selbst verantwortlich sein“, erklärt SZ-Sprecherin A-Lou, die sich über den Gewinn des Fairnesspokals für das Team vom Sozialen Zentrum freute. „Leider haben zwei, drei Mannschaften den Sinn dieses Turniers nicht ganz verstanden“, spielte A-Lou auf manch überehrgeizigen Einsatz an. Turnierdritter wurden die „Supporters Norderstedt“, ein Fan-Klub vom Regionalligisten Eintracht Norderstedt.

 

Eintracht testet die Ost-Klubs

18. Juli

Sinisa Veselinovic traf gegen Magdeburg zum 1:2. Foto: blb

Norderstedt (meg) VfB Germania Halberstadt, 1. FC Magdeburg und die VSG Altglienicke. Das waren die letzten drei Testspielgegner von Eintracht Norderstedt. Allesamt beheimatet im Osten der Republik. In Osterwieck/Sachsen-Anhalt gewann die Elf von Trainer Dirk Heyne (60) gegen den VfB Germania Halberstadt aus der Regionalliga Nordost mit 2:1. Ein paar Stunden später und  95 Kilometer  östlich ging es in Bernburg an der Saale gegen den frisch gebackenen Zweitliga-Aufsteiger 1. FC Magdeburg (1:2).
Zustande kamen die beiden Partien   dank der guten Kontakte von Eintracht-Trainer Dirk Heyne in seine alte Heimat: „Es bringt uns mehr, unter Wettkampfbedingungen zu testen als gegen unterklassige Klubs.“ Gegen Germania Halberstadt besorgte Neuzugang Jan Novotny das 1:0 (32.). Fünf Minuten nach dem Wechsel glückte dem Tabellensiebten der RL Nordost der Ausgleich. Sekunden vor Schluss markierte Kapitän Philipp Koch den 2:1-Siegtreffer für die Norderstedter.
In der Bernburger Sparkassen-Arena wartete ein paar Stunden später Zweitligist 1. FC Magdeburg auf das Team von Dirk Heyne, der von 2003 bis 2007 selbst Trainer des FCM war und dort als Spieler von 1967 bis 1991 in 323 Partien im Tor stand.  Der Favorit wurde seiner Rolle schnell gerecht und ging durch Christian Beck (3.) mit 1:0 in Führung. Anschließend blieb der FCM die dominierende Mannschaft. Das 2:0 fiel aber erst in Minute 71, als Philip Türpitz nach einem Eckball aus kurzer Distanz traf. Norderstedt gab aber nicht auf und kam im direkten Gegenzug durch Sinisa Veselinovic zum 1:2-Anschlusstor (72.).
 „Die Spiele haben ihren Sinn und Zweck erfüllt. Uns wurde nichts geschenkt. Wir hatten aggressive Gegner mit einer guten Einstellung. Da hat man gesehen,  was in der Liga auf uns zukommen wird. Gegen Magdeburg haben wir die ersten zehn Minuten verschlafen. Im Laufe des Spiels haben wir dann immer mehr Ballsicherheit bekommen“, fasste Dirk Heyne die beiden Partien zusammen.
Im Kleinen Alsterstadion vom WSV Tangstedt unterlagen die Norderstedter am Sonnabend der Volkssport Gemeinschaft Altglienicke mit 3:4 (3:3). Philipp Koch, Nick Brisevac und Felix Drinkuth trafen für die Eintracht, bei der Neu-Keeper Nick Nürnberger (21, kommt vom VfL Wolfsburg) zwischen den Pfosten stand. Ebenfalls neu im Team ist der moldawische Abwehrspieler Cornel Schiopu (23), der einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019 unterschrieben hat.
Der NFV hat unterdessen den neuen Spielplan veröffentlicht. Eintracht Norderstedt startet am Sonnabend, 28. Juli, um 15 Uhr beim BSV SW Rehden in die Saison. Das erste Heimspiel folgt schon am Mittwoch, 1. August,  um 19 Uhr gegen die U 23 von Werder Bremen. In der 1. Runde des Oddset Pokals müssen die Norderstedter am   Sonntag (22. Juli, 15 Uhr, Neue Welt) beim Kreisklassen-Vertreter NCG FC Hamburg antreten.

 
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