Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Landesmusikfest: Drei Tage

19. September: 

Norderstedt (bet) 60 Musiker im Blasorchester zu bändigen, das scheint auf den ersten Blick ein schweres Unterfangen zu sein. Beim diesjährigen Landesmusikfest in Norderstedt wurden Hörer der Blasorchester und Spielmanns- und Marschzüge eines besseren belehrt.
Was da an gewaltiger Klangkulisse auf die Zuschauer beispielsweise in der TriBühne bei der Konzertwertung niederprasselte, als die 60 Mitglieder des Blasorchesters SVT Tungendorf „Triumph of the Argonauts“ und „Lord Tullamore“ spielten, war an Gänsehautmomenten nicht mehr zu überbieten. Drei Tage lang kämpften 35 teilnehmende Corps und Orchester um die Gunst der Zuhörer und losten in Konzerten die Besten ihrer Kategorien aus.
Einer der hochkarätigen Wertungsrichter Harrie Boers aus den Niederlanden, der selbst neben drei Instrumenten auch noch Kammermusik und Dirigat für symphonische Blasorchester studierte, kürte beispielsweise den SVT Tungendorf in der Oberklasse, also die höchste Klasse für Blasorchester, mit der Wertung „Sehr gut“ gleich nach dem BT Orchester Bad Bramstedt.
 An zahlreichen Orten Norderstedts wurde von Freitag bis Sonntag – musikalisch untermalt – marschiert, zum finalen Sternmarsch traf man sich im Stadtpark. Norderstedt hat in Sachen Kultur einiges zu bieten:  Das Symphonische Blasorchester Norderstedt und den Spielmannszug des TuRa Harksheide.
 Für das Landesmusikfest 2018 machten die Musiker dieser Orchester gemeinsame Sache und stellten das gut frequentierte Fest auf die Beine. Der Spielmannszug sicherte sich  in der Konzertwertung für  Spielleuteensembles den 2. Platz mit sehr gutem Erfolg und ergatterte im Landespokalwettbewerb der Klasse A1 bis A6 den dritten Platz.

Über 60 Musiker waren zeitweise auf der Bühne. Foto: bet

Kreis-SPD stellt sich für die

19. September

Klausurtagung der Kreis SPD in Trappenkamp. Foto: pmi

Kreis Segeberg (pmi) Die SPD im Kreis Segeberg wählt am 29. September einen neuen Vorstand. Auf dem Kreisparteitag im Trappenkamper Bürgerhaus erwartet die Delegierten zudem ein vielfältiges Antragspaket, unter anderem zur Sozialpolitik. Dabei steht die SPD bei der Tariftreue an der Seite der Gewerkschaften.
 Diverse Satzungsänderungen sollen ebenso verabschiedet werden. Zur Vorbereitung traf sich der amtierende Vorstand mit den neuen Kandidaten in der Strengliner Mühle, wo die Grundzüge für ein Arbeitsprogramm des Vorstands gemeinsam beraten wurden. Neben einem größeren Schwerpunkt auf die Stärkung der SPD-Strukturen in kleinen und mittleren Gemeinden will sich der Kreisverband auch wieder inhaltlicher aufstellen und mehr politische Diskussionen ermöglichen, nachdem die letzten beiden Jahre in erster Linie von Wahlkämpfen geprägt waren.
Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Stefan Weber betont: „Nachdem die Wahlen uns viel Kraft abverlangt haben, wollen wir nun wieder mit neuen Impulsen die inhaltliche Debatten von der Basis aus begleiten.“
 Bereits am Freitagabend der dreitägigen Klausur traf sich der Vorstand mit den Spitzen der Kreistagsfraktion, um nach der Kommunalwahl die zukünftige Zusammenarbeit zwischen Partei und Fraktion abzustecken. „Kommunalpolitik im Kreistag und inhaltliche Auseinandersetzung in der Gesellschaft gehen Hand in Hand. Deshalb wollen wir die gute Zusammenarbeit mit der Fraktion weiter intensivieren“, erklärt die stellvertretende Kreisvorsitzende Katrin Fedrowitz, selbst Stadtvertreterin in Norderstedt.
Am letzten Tag seiner Klausur beriet der Vorstand die aktuelle Lage zur Landespolitik. Die schwarze Ampel in Kiel will das von der SPD eingeführte Tariftreue- und Vergabegesetz wieder abschaffen. „Das geht gar nicht! Das Land muss Vorreiterin sein bei guter Arbeit. Das fängt bei eigenen Auftragsvergaben an. Wer selbst das Ideal fair bezahlter Arbeit nicht vorlebt, kann es auch nicht von der privaten Wirtschaft verlangen“, so Weber, der auch als Landtagsabgeordneter an der Seite des DGB steht. Der DGB hat Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker aufgefordert, durch Resolutionen auf die Landesregierung einzuwirken.

 

Tafel-Chefin „kassierte“ bei Lidl ab

19. September

Ingrid Ernst (rechts) übernahm die Kasse und Filialleiter Reiner Jaeger packte mit an. Foto: vpu

Norderstedt (vpu) Eine kurze Einweisung an der Kasse vom Profi, dann ein erster Test und danach ging's los: Ingrid Ernst, Vorsitzende der Norderstedter Tafel, kassierte eine halbe Stunde lang im umgebauten und wiedereröffneten Lidl Markt an der Ulzburger Straße. Der Clou: Ernst konnte die Einnahmen der Aktkion für die Tafel in Empfang nehmen und Lidl rundete noch einmal auf insgesamt 1 000 Euro auf.
„Es ist schon ein harter Job, den die Damen hier an der Kasse im Markt machen. Ich musste mich höllisch konzentrieren, besonders wenn es um Obst und Gemüse ging“, berichtet Ingrid Ernst, der aber die Aktion auch viel Spaß machte.
„Es ist schon Klasse, wie sie das nach einer so kurzen Einweisung hinbekommen hat. Wir würden sie glatt einstellen“, schmunzelte Lidl-Filialleiter Reiner Jaeger. Er überreichte Ingrid Ernst dann den obligatorischen Scheck für die Norderstedter Tafel.
Nach einigen Wochen Umbau hatte der Lidl-Markt am vergangenen Donnerstag hier an der Ulzburger Straße wieder eröffnet. Die Kunden waren begeistert und kamen gleich kurz nach Eröffnung in den neu gestalteten und heller und freundlicher wirkenden Markt. „Wir haben sehr viel positive Resonanz bekommen und sind mit dem Resultat vollauf begeistert“, betonte auch Reiner Jaeger für das Unternehmen.

 

E-Lade-Station jetzt auch an der

19. September

Die Pressesprecher Oliver Weiß (Stadtwerke, li.) und Thomas Will (MOORBEK PASSAGE) nahmen die neue E-Lade-Säule in Betrieb. Foto: blb

Norderstedt (blb) Vielen werden sie schon aufgefallen sein. Die grün markierten Parkplätze an verschiedenen Norderstedter Straßen und Plätzen: Sie markieren Lademöglichkeiten für Elektroautos. Jeweils eine Ladesäule kann zwei Fahrzeuge versorgen. Und zwar mit dem „schnellen“ Stecker ICE Typ 2 (maximale Leistung 11 Kilowatt) oder dem SCHUKO-Stecker  (3 KW), der auch zu Hause an die Steckdose passt, aber wesentlich langsamer lädt. 18 Ladepunkte  haben die Stadtwerke mit der Firma Goller bislang im Stadtgebiet installiert. 25 sollen es laut Oliver Weiß, Pressesprecher der Stadtwerke, noch werden.
Die neueste Station steht auf privatem Grund, auf dem Parkplatz der MOORBEK PASSAGE  (Einfahrt über das Buckhörner Moor 110) direkt gegenüber dem ALDI-Markt.
Auf der Homepage und einer App  der Stadtwerke sind alle aktuellen Ladepunkte verzeichnet. Hier wird auch in grün oder rot angezeigt, welche Ladesäulen gerade frei oder belegt sind. „Das kann vor allem dann von Bedeutung sein, wenn man schon relativ knapp an Strom ist“, erklärt Oliver Weiß die Funktionalität. Die Abrechnung der individuellen Ladevorgänge erfolgt durch die Stadtwerke als so genannter Elektromobili-tätsprovider. Als Partner von Stromnetz Hamburg sind die Norderstedter Stadtwerke Teil eines großen Netzwerks von Betreibern von Ladeinfrastrukturen und  Elektromobilitäts-providern in Deutschland und sogar über die Grenzen hinaus. Der große Vorteil für die Nutzer von e-Mobilen besteht darin, dass auch sie die Ladepunkte des Netzwerks nutzen und so europaweit mobild sind. Für Heiko Bartsch, Geschäftsführer der MOORBEK PASSAGE, ist die Ladestation  der nächste Schritt in die digitale Zukunft, nachdem die Mall bereits mit kostenfreiem W-LAN ausgestattet ist und den Kunden so Surfen im Internet ermöglicht.
Übrigens: Wer die grünen Flächen an den E-Ladesäulen als Parkplatz nutzt, muss mit empfindlichen Bußgeldern rechnen.

 

Chorgemeinschaft „Alster Nord“

19. September

Die Chorgemeinschaft hatte viel Spaß am Plöner See. Foto: pmi

Norderstedt  (pmi/blb) Die Chorgemeinschaft „Alster Nord“ fuhr gemeinsam mit dem gemischten Chor „Septima“ nach Bosau am Plöner See. Im Bus wurde in Begleitung eines Akkordeons kräftig gesungen. Ein kurzer Bericht informierte über  Bosau und  die Erbauung der Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Nach dem Mittagessen  im Restaurant am See „Zum Frohsinn“ ging es mit dem Schiff über den Plöner See.  Im Anschluss war Gelegenheit, sich   Plön  und das Schloss an Land anzusehen.
Mit Gesang und amüsanten Geschichten war auch die Heimreise kurzweilig.
Der Männerchor der Chorgemeinschaft Alster-Nord probt jeden Donnerstag von 19 bis  21 Uhr im Cordt-Buck-Weg 38 unter der Leitung von  Valentina Barth.  Alle Männer, egal wie alt, sind zur Probe eingeladen, auf dass sich die Reihen der Sänger wieder füllen und der Chor noch eine Zukunft hat. Kontakt: B. Drews, Telefon 0 40/5 25 53 19.

 

„… nur zwei Stunden die Woche –

19. September

Die Ehrenamtlichen von wellcome unterstützen junge Familien. Foto: BobbiJoBrooks

Norderstedt (pmi/rug) Mit der Geburt eines Babys wird der Alltag auf den Kopf gestellt. Wenn Eltern keine Unterstützung von Familie oder Freunden haben, springen die Ehrenamtlichen von wellcome ein.
wellcome ist moderne Nachbarschaftshilfe für Eltern: Im ersten Jahr nach der Geburt helfen die Ehrenamtlichen für einige Monate ganz unbürokratisch im Familienalltag – so wie es Familie, Freunde oder Nachbarn tun würden. Sie gehen mit dem Baby spazieren, damit die Mutter Schlaf nachholen kann, begleiten die Zwillingsmutter zu Arztbesuchen oder spielen mit den Geschwisterkindern. Sie stehen mit Rat und Tat zur Seite oder hören einfach zu. Eine scheinbar kleine Unterstützung – mit großer Wirkung: „… nur zwei Stunden die Woche – für mich waren sie die Welt!“, berichtet eine Mutter.
In Norderstedt können Familien seit 2002 Unterstützung von wellcome bekommen. Umgesetzt wird das Angebot dort in Kooperation mit der Evangelischen Familienbildung. Aktuell engagieren sich im Team dort 15 Ehrenamtliche, die allein im letzten Jahr  insgesamt 472 Stunden ihrer Zeit an Familien geschenkt haben.
Der Ansatz von wellcome verbindet dabei ehrenamtliches Engagement und professionelle Hilfesysteme: Koordiniert wird die Arbeit der Ehrenamtlichen in den Familien von Antje Hillienhoff, einer Fachkraft, die die Einsätze fachlich begleitet und bei Bedarf auch zu ergänzenden und alternativen Angeboten für Eltern, Babys und Familien berät.
Antje Hillienhoff: „Die wellcome-Ehrenamtlichen können den Familien schnell und konkret helfen. Sie sorgen dafür, dass aus kleinen Krisen keine großen werden, denn häufig kommt es gar nicht erst zu größeren Probleme, wenn Eltern frühzeitig entlastet werden.“

Kontakt: wellcome Norderstedt, Antje Hillienhoff (Koordinatorin), Evangelische Familienbildung, Kirchenplatz 1+2 22844 Norderstedt, Tel. 0 40/ 24 43 68 88, E-Mail norderstedt(at)wellcome-online.de, www.wellcome-online.de

 

„Dinosaurier – im Reich der Urzeit“

19. September

Skelett eines Tyrannosaurus Rex. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Der gefährliche Tyrannosaurus Rex, der räuberische Velociraptor, der gewaltige Brachiosaurus und weitere Giganten der Urwelt werden in der mobilen Erlebnis-Ausstellung „Dinosaurier – im Reich der Urzeit“ wieder zum Leben erweckt. Die täuschend echt wirkenden, lebensgroßen Modelle können sich sogar bewegen und Geräusche machen.
Auf einer Ausstellungsfläche von bis zum 5 000 Quadratmetern kann man über 50 verschiedenen Dinosauriern begegnen, die bis vor rund 250 Millionen Jahren auf der Welt gelebt haben. Erleben Sie dabei alles Wissenswerte über die Urgiganten und die Geschichte ihrer Entdeckung. Ein unvergessliches und zugleich lehrreiches Erlebnis für Groß und Klein erwartet die Besucher in der faszinierenden und vielfältigen großen Welt der Dinosaurier.
Die bis zu acht Meter hohen und 28 Meter langen originalgetreu rekonstruierten Dinosaurier-Modelle werden die Besucher auf dem Ausstellungsgelände in Staunen und Begeisterung versetzen. Einzigartig sind die transportablen Dioramen, in denen die Urzeittiere in ihrem Biotop nachempfundenen Kulissen präsentiert werden. Durch eine landschaftliche Illusion und eine detailgetreue Nachbildung werden detailreiche Szenen der urzeitlichen Welt dargestellt.
Im Ausgrabungscamp können die Besucher selbst zum Dinoforscher werden. Auf der großen Ausgrabungsplatte kann man nach Fossilien suchen und anschließend spannende Forschungsstationen in der mobilen Ausgrabungsstätte erkunden. Erfahren Sie hier alles über die Urgiganten und die Geschichte ihrer Entdeckung: Was kann man aus Fußspuren lesen? Wie lässt sich die Größe eines Dinosauriers aus einem Stück Knochen errechnen? Und was sagen sie uns über seine Lebensweise?
Erleben Sie einen spannenden Film über das Leben der Giganten der Urzeit in dem komfortablen rollenden Kino-Mobil. Im Dino-Kindergarten gibt es Minidinos zum Klettern und Streicheln und einen Dinosaurier-Fotokopf, in dem man sich fotografieren lassen kann. Nach so viel anstrengenden Eindrücken kann man sich im Dino-Café erholen. Inmitten von Dinosauriern entspannen Sie bei Snacks und Getränken, die in reichlicher Auswahl angeboten werden.
Die Live-Erlebnisausstellung „Dinosaurier – im Reich der Urzeit“ findet statt auf dem Festplatz Ulzburger Straße, Nähe Rathaus Norderstedt und hat geöffnet vom 28. bis 30. September, täglich von 11 bis 18 Uhr. Eintrittskarten an der Tageskasse, Erwachsene 8 Euro, Kinder 7 Euro, für Schulklassen gibt es Gruppenpreise.

 

Albert-Schweitzer-Schüler

19. September

„Spielfreude und Kompetenz, Körperliches Spiel mit Mut und Witz“ attestierte die Jury den Schülern aus Ohlsdorf. Foto: pmi

Ohlsdorf (pmi) Abi im Jahr 2018, bereit zum Durchstarten. Aber laut UN herrscht Alarmstufe Rot: Trump und der Atomknopf, Global Warming und das Ende der Demokratie, Populismus allerorts und in meinem Kopf: Instagram-Models. Ich kann nicht mehr! Ist das die Zukunft?
Am Dienstag hob sich der Vorhang im Schauspielhaus in Kiel. Für 22 frisch gebackene Abiturientinnen und Abiturienten des Albert-Schweitzer-Gymnasiums aus Hamburg-Ohlsdorf ging es noch einmal zur Sache: Im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Schultheater der Länder“ vertraten sie als einer der Bundessieger Hamburg beim größten Schultheaterfestival Europas.
Unter der Leitung der Lehrer Elmar Supp und Walter Bially präsentierten sie noch einmal ihr Erfolgsstück „Die Instagram-Models drücken ihr Fett in die Tonne wie ich mein Selbstwertgefühl“. Dabei setzten sich die Spieler laut der Wettbewerbsjury mit viel Witz und Intelligenz mit der Welt-(politik) im Jahre 2018 auseinander und zeigten in ihrem postdramatischen Diskursstück, was Instagram und die politische Großwetterlage mit ihnen anstelle.
Das Schultheater der Länder ist ein bundesweites Festival für Schultheatergruppen aller Schulstufen und -formen, das jährlich in einem anderen Bundesland stattfindet. Jedes Bundesland ist mit einer Gruppe vertreten, welche die Impulse des Festivals weiterträgt. Die von einer Bundesjury ausgewählten Gruppen präsentieren ihre Produktionen auf dem Festival, diskutieren gemeinsam in Nachgesprächen und nehmen an Workshops teil.
Den hochkarätig besetzten Fachjurys gefiel bei den Hamburgern „Spielfreude und Kompetenz, Körperliches Spiel mit Mut und Witz, Szenische Ideenvielfalt, gelungenes Spiel mit postdramatischer Reizüberflutung, intensiver und beeindruckender Einsatz von Musikeinlagen“.

Damit diese Qualität auch dem Kieler Festivalpublikum präsentiert werden kann, kehrten die  Schüler des ehemaligen Musikprofils noch einmal an ihre alte Wirkungsstätte zurück.

 

Norderstedter gaben ihr Blut

19. September

Die Norderstedter zeigten sich spendefreudig. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Fünf Tage lang konnten Besucher des Herold Centers in der vergangenen Woche einen gemütlichen Einkaufsbummel mit einer guten Tat durch eine Blutspende verbinden. Zum ersten Mal baute der DRK-Blutspendedienst seinen mobilen Spendestand in dem Einkaufszentrum auf, informierte und bot allen Interessierten täglich zwischen 11 und 19 Uhr die Möglichkeit, mit ihrer Spende zu Lebensrettern zu werden.
Und die Hilfsbereitschaft der Norderstedter war überwältigend: an jedem Tag kamen rund 60 Blutspender, die mit ihrem Engagement Patienten im Norden unterstützen wollten. Besonders über die sehr hohe Quote von Erstspendern freute sich Michael Lozek vom DRK-Blutspendedienst Nord-Ost: „Mit täglich knapp 20 Neuspendern wurden unsere Erwartungen  sogar noch übertroffen. Neben allen Blutspendern gilt unser Dank auch dem Center-Management um Thomas Krause sowie den ehrenamtlichen Helferinnen des DRK-Ortsvereins Norderstedt, die uns hervorragend dabei unterstützt haben, im Herold Center fünf Tage lang große Aufmerksamkeit auf das wichtige Thema Blutspende zu lenken.“ Die leckeren Zutaten für den Spenderimbiss steuerte die Bäckerei Rohlfs im Herold Center bei.
Auch Blutspenderin Nadine Redszus kam während ihres Einkaufsbummels am Blut-spendestand vorbei und nutzte die Gelegenheit nicht nur für ihre Blutspende, sondern ließ sich auch noch als Stammzellspenderin bei der Deutschen Stammzellspenderdatei registrieren. „Das wollte ich immer schon tun und finde es einfach bequem, dass das DRK sozusagen zu mir kommt und ich auf diese Weise ohne großen Aufwand helfen kann“, so die gelernte Heilerziehungspflegerin.
Durch die große Spendebereitschaft in Norderstedt und den damit verbundenen Erfolg der Blutspende-Premiere im Herold Center stehen die Zeichen gut, dass die Aktion im kommenden Jahr wiederholt wird.

Bereits fest eingeplant ist der nächste DRK-Blutspendetermin in Norderstedt am Donnerstag, 20. September, Begegnungsstätte, Kielortring 51, 15 bis 19.30 Uhr.
Weitere Termine: www.blutspende.de

 

„Beyonce“ und „Lexi“

19. September

„Beyonce“ Foto: pmi

Norderstedt (rug) „Beyonce“ kommt von einem Hof und leider musste ein Auge entfernt werden, da dies nicht mehr zu retten war. Sie kommt gut damit zurecht, und kann sich mit einem Auge und ihren anderen Sinnen gut orientieren. Leckerlis nimmt sie mittlerweile schon vorsichtig aus der Hand, und mit ein bisschen Geduld wird sie noch eine entspannte Katze werden. Sie hat ihren Namen, da sie in unterschiedlichsten Tonlagen nach Futter ruft oder dem Menschen bekannt gibt, wenn sie die Toilette benutzt.
„Lexi“ ist ein dreijähriger Kater, der zuletzt beim Umzug verloren gegangen war und sich nun, nachdem er nach vier Monaten gefunden wurde, nicht mehr wohlfühlt in seinem Zuhause. So kam er zu uns und sucht nun ein neues Zuhause. Er ist sehr zurückhaltend und braucht Zeit, sich einzugewöhnen.
 Er ist gern draußen und sollte auch im neuen Zuhause die Möglichkeit haben, jederzeit per Katzenklappe rein- und rauszugehen.

Mehr Informationen  unter Strassentiger Nord e.V., Tel. 0 40/3 20 46 97 43 (Norderstedt), www.strassentiger-nord.de

 

Der Tennisjugend fehlt es

19. September

HSV-Jugendwartin Barbara Thiel durfte viele Pokal vergeben. Foto: meg

Norderstedt (meg) Das Teilnehmerfeld der 9. Norderstedter Jugend-Stadtmeisterschaften im Tennis, ausgerichtet vom Förderverein des HSV-Tennis, war überschaubar. 46 Jugendliche (27 vom TC Garstedt, 11 HSV-Tennis, 5 TaF, 4 NSV) schlugen auf den Sandplätzen des HSV an der Ulzburger Straße eine Woche lang auf.
Turnierleiterin und HSV-Tennisjugendwartin Barbara Thiel hätte sich schon ein wenig mehr Resonanz an Spielern und Spielerinnen gewünscht: „Das sind zwar ein paar mehr als im vergangenen Jahr. Vor vier Jahren hatten wir aber noch um die 80 Teilnehmer. Gerade den Mädchen fehlt aber leider dieses Wettkampf-Gen. Sie scheuen die Punktspiele und möchten sich nicht mit anderen Mädchen konkurrieren. Das ist schade. Stark sind die Felder hingegen bei den Jungs der U12 und U14 gewesen“. Das Turnier der weiblichen U10 gewann Carla Schulz (TC Garstedt) die alle ihre drei Spiele gewinnen konnte. In der weiblichen U12 wurde Sara Michel (TaF) Stadtmeisterin, die ebenfalls alle drei Partien gewann.
Leene Marie Eichel (HSV) siegte in der weiblichen U14, weil sie ihre beiden Duelle für sich entscheiden konnte. Stina Arndt (TC Garstedt) setzte sich im Finale der weiblichen U16 mit 6:3 und 6:4 gegen Celina Siedschlag (HSV) durch. Die männliche U10-Konkurrenz gewann Joris Rennmann (HSV) 6:3 und 6:4 im Finale gegen Finn Michel (TaF). In der U12 männlich ging es im Finale dramatisch zu.
Luka Vojnovic schlug Robert Vojnovic (beide TC Garstedt) 6:4, 3:6, 11:9. Jasper Bangen (TC Garstedt) gewann die männliche U18-Konkurrenz. Vor zehn Jahren hatte der ehemalige HSV-Tennis-Vorsitzende Günter Broock die Jugend-Stadtmeisterschaften als Pendant zum Erwachsenenturnier ins Leben gerufen. „Es ist kein Leistungsturnier, sondern eher eine Breitensportveranstaltung. Die ganz großen Cracks melden sich daher auch nicht an. Das ist aber auch in Ordnung so. Dann können auch andere Mal Preise und Pokale gewinnen“, freut sich Barbara Thiel schon auf die Jubiläumsveranstaltung im September 2019

 

Sünn achter Wulken

22. August

Bei Wulff & Sohn gibt es wieder eine Lesung mit Musik. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Am Freitag, 31. August,  lädt das Team vom Bestattungsinstitut Wulff & Sohn um 19.30 Uhr zu der Lesung mit Kulturpreisträgerin  Christa Heise-Batt ein. Sie wird unter der Überschrift „Sünn achter Wulken“ Geschichten aus eigener und fremder Feder  op Plattdüütsch lesen. Besucher folgen  ihr dabei durch den Sommer der Natur und des Herzens und freuen   sich auf Geschichten über Menschen hier im Norden und aus der weiten Welt, die heiter sind, aber auch zum Nachdenken anregen.
Das Team vom Bestattungsinstitut Wulff & Sohn freut sich, auch Tina Benz (Mezzosopran) und Hans Peter Höller (Gitarre) zu dieser Lesung begrüßen zu dürfen. Mit Liedern wie „Ick wull ick wär noch kleen Jehann“, „Über den Wolken“ und „Ich hätt getanzt heut Nacht“ werden sie die Geschichten umrahmen und Christa Heise-Batt begleiten.
Vor Beginn der Lesung  stimmen  eine kühle Erfrischung und ein paar kleine Leckereien auf den Abend ein. Wie bei den letzten Lesungen werden die beiden Sparschweine wieder aufgestellt. Wer mag, darf sie mit einer Spende für die Uwe-Seeler-Stiftung füttern.
Für die bessere Planung wird um vorherige Anmeldung gebeten. Telefonisch unter 0 40/ 5 29 61 73 und 0 40/ 53 90 85 90 oder per E-Mail unter info(at)wulffundsohn.de nimmt das Team von Wulff & Sohn Ihre Anmeldungen gern entgegen.

 

32. Weinfest am Schmuggelstieg

22. August

Thomas Krönke (links), Vorsitzender der IG Ochsenzoll, stieß mit seinen Stellvertretern Bettina Weidemann und Tobias Mährlein auf gutes Gelingen und weiter gutes Wetter an. Foto: blb

Norderstedt (blb) Manche sagen, das schönste am Weinfest am Schmuggelstieg ist die Weinprobe zehn Tage zuvor, bei der eine illustre Runde den Wein des Jahres zum diesjährigen Fest kürt. Zum 32. Mal schon präsentieren sich in diesem Jahr vom 31. August bis 2. September Winzer und Weinhändler am Schmuggelstieg. Sie haben wie gewohnt ihre besten roten und weißen Weine, Winzersekte und Raritäten aus den verschiedenen Weinanbaugebieten dabei. So garantieren sie den Besuchern auch in diesem Jahr wieder eine exklusive Weinvielfalt, der handwerklich gekelterten Tröpfchen.
Und was passt nicht besser zu einem vorzüglichen Wein, als ein traditioneller Flammkuchen oder eine ofenfrische Brezel? Besucher des Weinfestes können hier ihre Gaumen verwöhnen, denn die Gastronomen ergänzen das Weinangebot mit ihren abgestimmten Köstlichkeiten wie Käseplatten oder deftigen Suppen und Eintöpfen – alles frisch gekocht und in Handarbeit zubereitet.
Bei hoffentlich spätsommerlichem Ambiente lässt es sich auf dem Marktplatz am Schmuggelstieg angenehm verweilen, zumal Live-Bands die Veranstaltung auf der Bühne wieder stimmungsvoll musikalisch begleiten und untermalen. Dabei sind die bereits bekannte „Groove Line Coverband“ aus Neumünster, die sich in der Region aktuell großer Beliebtheit erfreut sowie „KLAR Rock“.
Auch neue Musiker sind im Bühnenprogramm präsent. So freuen sich die Veranstalter  der Interessengemeinschaft Ochsenzoll, dass die „Hit Hunters Showband“ die Besucher zur Eröffnung am Freitagabend ab 18 Uhr zum Tanz animiert. Zudem sind „Mace Sharp & The Halebops“ das erste Mal dabei. Die Vollblutmusiker sind bekannt für ihre  Rock'n'Roll-, Rockabilly- und Blues-Interpretationen und wollen nicht nur alle Petticoat-Fans begeistern.
Das Weinfest hat auch schon immer die Norderstedter Polit-Prominenz angelockt. Hans-Joachim Grote soll  der Erzählung nach hier, noch bevor er Bürgermeister wurde, von einer Wahrsagerin eine große Karriere vorausgesagt worden sein. Im vergangenen Jahr hatten die Kandidaten für Grotes Nachfolge beim Weinfest ihre ersten inoffiziellen Auftritte. Ob sich die spätere Wahlsiegerin Roeder auch die Karten legen ließ, ist nicht überliefert.
Zum Wein des Jahres am Schmuggelstieg kürte die Testjury unter zwölf angebotenen Weinen bei den Roten einen Dornfelder 2016 vom Weingut Stachel und bei den Weißen einen Grauburgunder 2017 vom Weingut Hill.
Wohl bekomm's!

 

Junge Messe wieder in der TriBühne

22. August

Die Junge Messe erfreut sich seit Jahren großen Interesses. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Vom 7. bis 8. September  findet wieder die „Junge Messe“ in der TriBühne statt. In diesem Jahr erwarten die Besucherinnen und Besucher rund 50 Aussteller sowie ein vielseitiges und informatives Rahmenprogramm mit Workshops und Vorträgen.
Die Wahl des Berufes zählt zu den wichtigsten Entscheidungen im Leben eines jungen
Menschen. Bevor sich Schulabgängerinnen und Schulabgänger dafür entscheiden, ob sie sich für eine betriebliche oder schulische Berufsausbildung bewerben, ob sie ihren
Schulbesuch an einer beruflichen Schule fortsetzen oder ein Studium aufnehmen wollen, sollten sie sich über das entsprechende Angebot informieren und rechtzeitig selbst aktiv werden.
Die „Junge Messe“ will Anregungen geben, damit Jugendliche die Weichen für ihre
berufliche Zukunft richtig stellen. Für die Besucherinnen und Besucher hat sich die Messe zu einem Forum entwickelt, auf dem eine Vielzahl von Informationsmöglichkeiten über den beruflichen Ausbildungs- und Arbeitsbereich geboten werden.
Die Messe ist am Freitag, 7. September, von 9 bis 15 Uhr und am Sonnabend, 8. September, von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Aktuelle Informationen   unter www.junge-messe.de

 
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