Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

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Der OB-Schreibtisch im

10. Januar: 

Norderstedt (blb) Der Schreibtisch des Verwaltungschefs im Norderstedter Rathaus ist seit heute wieder besetzt. Gestern wurde die im November per Stichwahl neu gewählte Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder im Rahmen der Stadtvertretersitzung feierlich vereidigt. Danach ging es für die neue Chefin von rund 1 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu einer kleinen Feier im Familienkreise. Heute steht dann ein Rundgang durchs Rathaus gemeinsam mit Amtsleiter Hauke Borchardt auf dem Programm. „Ich möchte mich natürlich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern persönlich vorstellen“, sagte Roeder, die mit einer gewissen Vorfreude auf ihren Amtsantritt blickte.
Die Tage  und Wochen nach der Wahl waren für die neue Oberbürgermeisterin einigermaßen anstrengend, da noch Projekte ihrer bisherigen Berufstätigkeit als Unternehmensberaterin  abzuschließen beziehungsweise weiterzugeben waren. Parallel dazu lief die Suche nach einem Haus mit kleinem Garten in Norderstedt, die sich auch für  eine Verwaltungschefin schwierig gestaltet. „Ich beneide niemanden, der in Norderstedt eine Wohnung sucht“, sagt Roeder nach ersten Kontakten mit Immobilienmaklern.
 Roeder verbrachte dann ruhige Weihnachtsfeiertage und tankte über den Jahreswechsel fünf Tage Kraft bei einem Kurzurlaub auf den Kanarischen Inseln. Ihren ersten offoziellen Auftritt als Oberbürgermeisterin absolviert Roeder heute Abend beim Neunjahsempfang der Deutschen Bank am Schmuggelstieg.
In ihrem Büro im Rathaus will Elke Christina Roeder vorerst keine großen Veränderungen vornehmen. Ihr Amtsvorgänger Hans-Joachim Grote hat seine Bilder mitgenommen. „Ansonsten ist das Büro ausreichend eingerichtet“, findet Roeder, das andere Themen wichtiger sind. Zum Beispiel die genaue Einsicht in die aktuellen Vorgänge der Stadt. Erste Gespräche mit Erstem Stadtrat Thomas Bosse und Zweiter Stadträtin Anette Reinders hat sie bereits geführt.
Mit Blick auf die   Kommunalwahl am 6. Mai zeigt sich Roder optimistisch, dass ihre Partei, die SPD, den Rückenwind aus der OB-Wahl mitnimmt und ein gutes Ergebnis erzielen werde. Sie betont allerdings, dass sie als Verwaltungschefin allen Norderstedter Parteien  offen gegenüber stehe.

Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder bezieht heute offiziell ihr Büro im dritten Stock des Norderstedter Rathauses. Foto: blb

Traditionell großer Andrang

10. Januar

Katrin Fedrowitz begrüßt Neumitglied Betty Weiß. Insgesamt traten 37 Mitglieder seit Januar 2017 neu in die SPD ein. Foto: blb

Norderstedt (blb) „Wegen Überfüllung geschlossen“, hätte SPD-Ortsvorsitzende Katrin Fedrowitz beim Neujahrsempfang der Norderstedter Genossen am SPD Podium in der Ochsenzoller Straße anschreiben lassen können. In Wahrheit freute sich Fedrowitz natürlich über jeden Besucher beim traditionell ersten Norderstedter Neujahrsempfang. Die Gäste kamen aus vielen Ortsverbänden wie aus Elmshorn, Tangstedt, Kiel, Bad Segeberg und aus dem benachbarten Langenhorn sowie aus den Norderstedter Vereinen und Parteien.
Katrin Fedrowitz begrüßte besonders Sybille Hahn als Stellvertretende Stadtpräsidentin sowie die neue Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder unter den Gästen – zwei Tage vor ihrer Vereidigung, die am Dienstagabend stattfand.
Fedrowitz ging in ihrer Neujahrsansprache auf die kräftezehrenden Wahlkämpfe ein, die nicht nur ihre Genossen in der SPD im abgelaufenen Wahljahr 2017 bis an die Grenze der Erschöpfung gebracht hatten – manche auch darüber hinaus. Umso weniger Verständnis zeigte die Ortsvorsitzende für die ernüchternd geringe Wahlbeteiligung, besonders bei der OB-Wahl und hofft nun, dass  bei der in diesem Jahr anstehenden Kommunalwahl am 6. Mai mehr Bürger als 2013 beteiligen, als nur 38,7 Prozent an die Urne gingen. „Immerhin machen wir Kommunalpolitik  als Hobby  und aus Freude, wofür wir kein Geld verdienen und  gehen nebenbei unserer Arbeit  und unseren familiären Verpflichtungen nach“, sagte Fedrowitz.
Als Themen für den Kommunalwahlkampf schreibt  Fedrowitz unter anderem das neue Bildungshaus in Garstedt, das Dauerthema „bezahlbares Wohnen“, Neubau von Kitas und die von der Landesregierung geplante   Streichung der Anliegerbeiträge beim kommunalen Straßenbau auf die Agenda.
Skeptisch, aber auch gespannt,  blickt die Norderstedter Ortsvorsitzende  nach Berlin, wo CDU und SPD eine Neuauflage der Großen Koalition sondieren: „Nach vier Jahren ist nicht viel an Gemeinsamkeiten übrig. Wenn es gelingt, müssen die gemeinsamen Projekte das Land  wirklich voranbringen“, so Fedrowitz.

 

„Wilde Zeiten“ im Stadtmuseum

10. Januar

Die Ausstellung „Wilde Zeiten“ beginnt am Donnerstag, 11. Januar, mit einer Vernissage. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Anlässlich der Ausstellung „Wilde Zeiten“ mit Fotografien von Günter Zint haben Dr. Marlen von Xylander, Stadtarchiv und die Kulturvermittlerinnen Kreis Segeberg, Silke Ahrens-Rapude und Birgit Bornemann mit Claudia Rüdiger das Schülerprojekt „Wilde Zeiten heute“ erarbeitet.
Die Ausstellung „Wilde Zeiten“ von Günter Zint umfasst dokumentarische Schwarz-Weiß-Fotos der 68-er Jahre bis zum Jahr 1992, die auf der Straße entstanden sind. Für Günter Zint gilt „Ran ans Motiv“, was für ihn auch heißt: Sich einmischen in die Zeitläufe. In einer Sonderausstellung möchte das Stadtmuseum zeigen, wie die „Wilden Zeiten heute“ aus Schülersicht aussehen beziehungsweise erlebt werden.
Dazu sind Norderstedter Schüler und Schülerinnen der 7. und 8. Klasse der FotoKunst AG und der Keramik AG der Willy-Brandt-Schule und des Theater Life eingeladen worden, sich mit dem aktuellen Zeitgeschehen auseinanderzusetzen.
Die Schüler haben an einer Führung mit Günter Zint durch die Fotoausstellung teilgenommen und das Thema im AG-Unterricht weiter vertieft. Wie wird das Zeitgeschehen heute empfunden, beziehungsweise gesehen? Was ist überhaupt „wild“? Die Ausstellungsstücke zeigen ihre Sicht auf die „Wilden Zeiten heute“.
Das Vorhaben ist von der Kulturstiftung Norderstedt und im Rahmen des Projekts „Schule trifft Kultur – Kultur trifft Schule“ der Mercator-Stiftung gefördert worden.
Die Vernissage der Schülersonderausstellung findet am Donnerstag,  11. Januar, um 19 Uhr  mit musikalischer Untermalung von Marit Leste (Gesang) und Rainer Lankau (Korrepetition) statt. Jugendliche des Theater Life spielen Szenen aus dem Theaterstück „Oh de Tolet“.
Infos unter www.kulturvermittler-kreis-segeberg.de

 

Immobilienmesse home²:

10. Januar

Auch neue Küchentrends sind auf der Messe zu sehen. Foto: Stephan Wallocha

Hamburg (pmi/rug)  Gesund leben liegt im Trend: Wir achten auf gesunde Ernährung, treiben regelmäßig Sport, machen Car-Sharing und kaufen Kleidung aus fair gehandelter Baumwolle – doch wie wohnen wir? Gerade für Menschen, die unter Allergien oder chronischen Erkrankungen leiden, ist es nicht unerheblich, mit welchen Stoffen sie sich umgeben. Aber auch viele andere, die bewusst leben wollen, machen sich Gedanken über die Auswirkungen von Baustoffen auf das Wohlbefinden innerhalb der eigenen vier Wände.
Darüber hinaus rückt in Zeiten des Klimaschutzes auch die Nachhaltigkeit einer Immobilie immer mehr ins Blickfeld von Bauherren. Dabei reichen die Möglichkeiten vom kompletten Hausbau in Massivholzbauweise über Einzelmaßnahmen wie Bodengestaltung und Wandfarben bis hin zu verschiedenen Putzen und Dämmstoffen für Dach, Wand und Untergrund.
 Die home² ermöglicht Interessierten vom 26. bis 28. Januar 2018 auf dem Hamburger Messegelände umfassende Einblicke, kompetente Beratung und präsentiert ganzheitliche Ansätze für ökologisches Bauen und gesundes Wohnen.
Die Auswahl an möglichen Bauweisen und Materialien ist riesig. Im Fokus vieler Häuslebauer stehen nicht nur der Baustil, sondern auch die verwendeten Materialien sowie die Nachhaltigkeit der eigenen Immobilie.
 Die Bauweise in Vollholz kommt durch die nicht vorhandene Schadstoffbelastung und die Hausstaubreduktion vor allem Allergikern zugute. Weitere Vorteile des „Holz100-Systems“ aus 100 Prozent Holz sind sehr gute Wärmedämmwerte und damit geringe laufende Energiekosten sowie Schallschutz.  Das besondere Wohlfühlklima solcher Massivholzhäuser und ihre positiven Auswirkungen auf die Gesundheit wissen Bauherren auf der ganzen Welt zu schätzen.
Im Forum Biologisch Bauen zeigt die home²   viele weitere nachhaltige Produkte und Konzepte. Ergänzt wird das Ausstellungsangebot durch ein umfangreiches Rahmenprogramm, Sonderschauen und verschiedenen Publikumsattraktionen. In den Sonderschauen greift die home² aktuelle Entwicklungen und Zukunftsthemen der Immobilienbranche auf, wie beispielsweise altersgerecht Modernisieren. In den Foren informieren Experten über Trends und aktuelle Themen aus den Bereichen Finanzen und Recht, Smart Home, Sicherheit und Einbruchschutz sowie den eigenen Garten.
Zusammen mit der konkreten Beratung und der Möglichkeit des direkten Produktvergleiches ist die Messe unter der Schirmherrschaft von Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt, Präses der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, eine einzigartige Plattform für alle Immobilieninteressierte und -besitzer.
Weitere Informationen zur home² finden Sie unter www.home-messe.de.

 

TuRa gelingt der Hallen-Hattrick

10. Januar

TuRa Harksheide gewann schon zum dritten Mal in Folge den „Stadtwerke-Cup“. Foto: meg

Norderstedt (meg)  Die Landesliga-Fußballer von TuRa Harksheide  gewannen zum dritten Mal in Folge das Hallenturnier des Glashütter SV um den „3. Stadtwerke-Norderstedt-Cup“ und sicherten sich neben dem Wanderpokal auch noch 150 Euro Siegprämie. Im Finale setzte sich TuRa mit 2:1 gegen den GSV durch.
Für die Harksheider um Neu-Trainer Jörg Schwarzer war es  der einzige Auftritt in der Halle für diesen Winter. „Für uns war daher auch die oberste Prämisse, dass wir mit allen Spielern  gesund vom Feld gehen. Ich bin eigentlich kein Fan von Hallenturnieren. Auch wenn ich vor ein paar Jahren mit dem TuS Hartenholm ja sogar das Hallenmasters in Kiel gewonnen habe. Die Angst vor Verletzungen ist aber einfach zu groß“, erklärte Jörg Schwarzer, der am 22. Januar wieder mit dem Training beginnen wird.
Die Vorrunde überstand TuRa als Gruppenerster schadlos. Siege gab es gegen den Glashütter SV II (3:0), TuS Berne II (2:1) und BU II (4:1). Hinzu kam noch ein 1:1 gegen SCALA II. Im Halbfinale setzte sich TuRa dann mit 3:1 gegen den Duvenstedter SV durch.
In Vorrundengruppe A ging es spannender zu.  Gastgeber Glashütter SV landete mit neun Punkten auf Platz eins vor dem Duvenstedter SV (7) und dem SC Victoria II (7). Der GSV feierte Siege gegen den SC Urania (2:1), SC Victoria II (2:1) und den SC Sperber (5:0). Eine 2:5-Niederlage gab es gegen Duvenstedt. Im Halbfinale gewann der GSV anschließend gegen SCALA II mit 8:7 nach Neunmeterschießen. So kam es zum Traumfinale der beiden Norderstedter Klubs TuRa gegen GSV. In diesem unterlief  Glashüttes Daniel Haase dann ausgerechnet ein Eigentor zum 0:1. Sein Kollege Jonas Drescher traf per toller Volleyabnahme nach einem Eckball zum 1:1. Dren Hoti bescherte TuRa schließlich mit seinem Treffer zum 2:1 den Turniersieg. Im Finale kam es auch zum Bruderduell zwischen GSV-Keeper Julian „Major“ Hermeneit und TuRas Kevin Hermeneit, der früher beim GSV gespielt hat: „Wir haben uns dieses Finale gewünscht. Deswegen habe ich auch so gezittert, dass der GSV das Neunmeterschießen im Halbfinale gewinnt. Ich hätte allerdings schon gern ein Tor gegen meinen Bruder erzielt. Einmal hatte ich die Chance dazu. Den hat er aber gut gehalten“, lobte Kevin Julian. Nicht nur auf dem Parkett, auch am Rande der Bande war wieder so einiges los:
Alter Bekannter: TuRa Harksheide präsentierte im Schulzentrum-Süd seinen ersten und einzigen Winterneuzugang. Dabei handelt es sich aber um einen alten Bekannten. Christian Meier (28) kehrt nach einem Gastspiel beim HSV 5 zurück und soll in der Abwehr die Lücke, die Malte Carolus (Australien-Aufenthalt) hinterlässt, schließen. In der Halle war Meier, Sohn von TuRa-Fußballchef Bernd Meier, aber nur in zivil dabei.
Faire Spiele: „Das war ein überragend faires Turnier. Es gab keine Auseinandersetzungen oder Rudelbildungen. Am liebsten würden wir alle gleich wieder fürs nächste Jahr einladen“, schmunzelte GSV-Trainer Peter Roggensack.
Gute Laune: Die Jungs vom GSV hatten auch abseits des Parketts alles im Griff. Turnierleiter Björn Schuhmann und seine Crew um Jan-Niklas Reese und Timo Wismann sorgten für eine tolle Stimmung in der Halle.
Starke Batterie: TuRa-Ligamanager Philipp Penkwitt wollte sich öffentlich noch nicht zu den Turbulenzen der vergangenen Monate mit zwei Trainerwechseln bei seiner Mannschaft äußern. „Dazu werde ich in ein paar Wochen ein Statement abgeben“, verkündete Penkwitt, der aber gleich mehrfach per Hallenmikro ausgerufen wurde: an seinem Wagen brannte das Licht. Die Batterie hat aber gehalten.
Neuer Vertrag? Peter Roggensack, Trainer der 1. Herren des GSV, freut sich auf den Trainingsstart am 24. Januar. Dann will er mit seiner Mannschaft Platz zwei in der Kreisliga angreifen, der mit Glück den Aufstieg in die Bezirksliga bedeuten könnte. Wie es mit ihm dann weiter geht, ist offen. „Wir haben noch keine Gespräche geführt. Mir macht es aber eine Menge Spaß mit den Jungs. Die Entscheidung trifft jedoch der Verein“, so Roggensack.
Nasse Halle: Plötzlich musste das Spiel um Platz 3 unterbrochen werden. Auf dem Hallenboden hatte sich eine große Wasserpfütze gebildet. Decke undicht? Nach einer kurzen Wischphase ging es aber auf trockenem Parkett weiter.

 

SPD lädt zum ersten

03. Januar

Ortsvorsitzende Katrin Fedrowitz lädt zum Neujahrsempfang der Genossen ein. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Der erste Sonntag im neuen Jahr, also der  7. Januar, ist ein Pflichttermin für die Sozialdemokraten. Hier laden sie traditionell um 11 Uhr zum Neujahrsempfang in ihre Räume in der Ochsenzoller Straße 116.
„Auf unserem öffentlichen Empfang treffen sich die Norderstedter Kommunalpolitiker in der Regel das erste Mal im neuen Jahr. Sie beenden damit die sitzungsfreie Zeit zwischen den Jahren und kehren in das Tagesgeschäft der Politik zurück“, erklärt die SPD Ortsvereinsvorsitzende Katrin Fedrowitz.
Auf das neue Jahr wird mit Bürgerinnen und Bürgern, aber auch mit vielen Gästen aus der Kommunalpolitik in Norderstedt, dem Kreis Segeberg und den benachbarten Gemeinden angestoßen. Natürlich sind auch die  Vertreter aus Vereinen und Verbänden sowie den Kirchen   eingeladen.
„Nach einem Jahr mit drei Wahlkämpfen waren die Weihnachtsferien eine willkommene  Auszeit für die ehrenamtlichen Politiker der Stadt“, räumt Fedrowitz ein. „In den nächsten Wochen stehen gleich die nächsten Entscheidungen bei uns an. Das Kommunalwahlprogramm wird beschlossen und im Anschluss die Liste der Direktkandidaten für die Kommunalwahl aufgestellt.“
Die Kommunalwahl findet am  6. Mai  statt. Hier haben die Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, die Politik vor Ort mit ihrer Stimme direkt zu beeinflussen. Die Kommunalpolitiker entscheiden dann unter anderem  über den Bau und die Sanierung von Straßen, Schulgebäuden, Sportstätten und Kitas in der Stadt Norderstedt beziehungsweise dem Kreis Segeberg. „Das sind genau die Themen, die uns Bürgerinnen und Bürger vor Ort wirklich unmittelbar betreffen. Deshalb sollte uns diese Wahl auch wichtig sein. Eine gute Wahlbeteiligung ist mit Sicherheit für alle Parteien und Wählervereinigungen vor Ort sehr wichtig. Sie wäre auch eine Wertschätzung für die Norderstedterinnen und Norderstedter, die in ihrer Freizeit viel Zeit genau in diese kommunalpolitische Arbeit investieren“, ergänzt Fedrowitz.

 

19. Norderstedter Neujahrskonzert

03. Januar

Foto: Musikschule Norderstedt

Norderstedt (rug) Am Freitag,  12. Januar 2018, findet ab 19.30 Uhr in der TriBühne Norderstedt, Rathausallee 50 das 19. Norderstedter Neujahrskonzert statt.
„Musikalisch beschwingt ins Neue Jahr“, unter diesem Motto laden der Rotary Club Norderstedt und die städtische Musikschule zum 19. Norderstedter Neujahrskonzert ein.
Den Auftakt bestreitet dieses Mal das Sinfonieorchester des Lessing-Gymnasiums (SOLG) unter der Leitung von Stefan Köttgen. Zu hören sein werden Werke von Barock bis Pop.
Im zweiten Teil treten das Norderstedter Sinfonieorchester unter der Leitung von Frank Engelke und der Polizeichor Hamburg von 1901 unter der Leitung von Kazuo Kanemaki mit bekannten Stücken aus Operette, Musical und Filmmusik auf. Bei diesem Benefizkonzert werden wieder  12 000 Euro  für die Musikarbeit an den allgemein bildenden Schulen und die Arbeit der Kulturstiftung Norderstedt ausgeschüttet werden. Durch das Programm führt Rüdiger George, Leiter der Musikschule.

Eintritt: 12 / 20  / 29 Euro, ermäßigt 6 / 10 / 14,50  Euro  (nur für Schüler/-innen) – Restkarten. Veranstalter ist die  Musikschule Norderstedt in Kooperation mit dem Rotary Club Norderstedt.

 

Feuer in Wohnheim für Flüchtlinge

03. Januar

Ein Silvesterböller war Ursache für die starke Rauchentwicklung in der Flüchtlingsunterkunft. Foto: büh

Norderstedt (büh) In einem Wohnheim für Flüchtlinge in der Oadby-and-Wigston-Straße ist am Sonnabendabend   ein Feuer ausgebrochen, bei dem glücklicherweise keine Menschen zu Schaden kamen.
Gegen 20.10 Uhr wurden die Einsatzkräfte zum provisorischen Containerdorf gerufen, wo bereits Rauchmelder piepten. Rauch hatte sich im Erdgeschoss in einem verschlossen Bereich ausgebreitet. Als ein Bewohner die Waschküche geöffnet hatte, hatte sich der Rauch auch hierin ausgebreitet. Neben vermutlichem Papier eines Böllers fanden die Beamten auch eine kokelnde und brennende Isolierung, die zwischen den Container eingebracht wurde. Vermutlich hatte ein gezündeter Böller für die starke Rauchentwicklung gesorgt. Die Feuerwehr konnte das Kleinfeuer schnell löschen. Die Anwohner reagierten sehr freundlich, halfen der Feuerwehr. Jedoch war der betroffene Bereich nur für Mitarbeiter der Caritas zugänglich, die das Wohnheim leitet.
 Um an Brandherde heranzukommen und die Räume zu überprüfen, mussten daher auch Türen gewaltsam geöffnet werden.

 

Seniorin stirbt durch Feuer

03. Januar

In diesem Reihenhaus starb eine Seniorin. Foto: büh

Norderstedt (büh) Am frühen Sonnabendmorgen ist eine Seniorin bei einem Feuer in einem Reihenendhaus im Weg am Sportplatz in Harksheide  ums Leben gekommen. Die Feuerwehr wurde gegen 0.30 Uhr alarmiert, da  Rauch aus dem Obergeschoss des Hauses strömen sollte. Die Blauröcke stellten bei ihrem Eintreffen Feuer in einem Zimmer fest.
Gemeindewehrführer und Einsatzleiter Fabian Wachtel erklärte nach dem Einsatz: „Wir haben sofort mit der Menschenrettung begonnen, nachdem wir uns  Zugang zum Haus verschafft hatten. Die Kräfte haben als erstes im ersten Obergeschoss gesucht. Erfahrungsgemäß sind dort die Schlafräume. Leider haben wir hier sehr schnell eine Person gefunden, die nur noch tot geborgen werden konnte.“
 Über eine Drehleiter wurde überprüft, ob das Feuer in die Dachkonstruktion gelaufen sein könnte. Dies konnte jedoch ausgeschlossen werden. Die Feuerwehr Norderstedt war mit zwei Zügen aus Harksheide und Garstedt, etwa mit 50 Einsatzkräften, vor Ort. Das Kriseninterventionsteam betreute vor Ort die Angehörigen der verstorbenen Frau.
Feuerursache soll nach ersten unbestätigten Informationen eine in Brand geratene Matratze sein.

 

„Norderstedt singt“ wieder

03. Januar

Niels Schröder mit einer professionellen Band bringt die Norderstedter zum Singen. Foto:  Maria Heggemann

Norderstedt (rug) „Norderstedt singt“ ist Teil des Veranstaltungskonzepts „Der Norden Singt“, hinter dem die Idee steckt, gemeinsames Singen wieder populär zu machen. Die Devise: Alle sollen mitmachen! Können und Erfahrung spielt keine Rolle, sondern nur der Spaß am Singen. Inmitten von mehreren hundert weiteren Teilnehmenden und begleitet von einer Liveband können alle, die Lust haben, befreit gemeinsam singen.
 An den bisherigen Norderstedt Singt-Abenden kamen stets 300 bis 350 Menschen zusammen, um mit dem Chorleiter-Team Niels Schröder (Pianist und Chorleiter) und Jessy Martens (Hamburger Bluesrock-Sängerin) Musik zu machen.
Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 10 Januar 2018,  ab 20 Uhr im Festsaal am Falkenberg, Langenharmer Weg 90. Der Eintritt kostet  10/  8 Euro€ (Tickets sind im Vorverkauf erhältlich unter www.norderstedt-singt.de), Restkarten an der Abendkasse (1 Euro pro Ticket wird in die Arbeit der Kulturstiftung Norderstedt investiert) / Einlass: 19.15 Uhr.

Veranstalter: Der Norden Singt in Kooperation mit der Kulturstiftung Norderstedt.

 

„Kadija“ und „Frances“ suchen

03. Januar

 „Frances“  Foto: pmi

Norderstedt (rug) „Kadija“ ist eine hübsche Bengal(Mix)-Katze, die andere Katzen nicht unbedingt braucht.  Sie ist anfangs etwas unsicher, entspannt sich aber relativ schnell wenn sie alles kennengelernt hat.  Sie ist dann eine schmusige und liebe Katze, die sich gern kuscheln lässt.  „Kadija“ ist zehn Jahre alt, und ist komplett tierärztlich durchgecheckt.  
 Laut  Vorbesitzerin schläft sie gern im Bett und auf dem Sofa, und liegt gern erhöht auf dem Kratzbaum. Auch mag sie gern eine Hängematte an der Heizung.
 Sie sucht ein ruhigeres Zuhause mit  Freigang, andere Katzen braucht sie nicht. Sie ist  kastriert,  gechipt,  geimpft,  entwurmt,  entfloht,  tierärztlich untersucht, Zähne ok, Blutcheck ok, Röntgen ok.
 „Frances“ und Kumpel(inen) suchen auch ein neues Zuhause. Sie kommen von draußen, und wurden mit vielen Katzen zusammen gefüttert. Sie ist noch etwas schüchtern, und nach zirka einer Woche bei uns kann man sie schon streicheln und sie geniesst es, wie man auf dem Video sieht.  Sie wird sich relativ schnell eingewöhnen.
 Auch sie ist noch ziemlich dünn und kann noch einiges zulegen. Sie ist zirka drei bis vier  Jahre alt und möchte mit einem Kumpel oder einer Freundin von der Pflegestation vermittelt werden.   Sie  suchen ein Zuhause mit späterem Freigang in ruhiger Umgebung (keine Hauptstraßen in der Nähe).  Sie ist kastriert, gechipt,  geimpft,  entwurmt,  entfloht,  tierärztlich untersucht und FIV/FELV negativ getestet.
Mehr Infos unter Strassentiger Nord e.V., Tel. 0 40/ 3 20 46 97 43 (Norderstedt), www.strassentiger-nord.de

 

Jens Martens als U 19-Coach

03. Januar

Ist neuer Trainer in Norderstedt: Jens Martens (noch im SVHU-Dress). Foto: meg

Norderstedt (meg) In den vergangenen anderthalb Jahren ist es ruhig geworden um den 62-jährigen Fußballtrainer Jens Martens. Zuvor hatte er dreizehn Jahre lang die 1. Herren vom SV Henstedt-Ulzburg gecoacht. Im März 2016 wurde er, zwei Monate vor seinem selbst verkündeten Abschied zum Saisonende, entlassen. Nun hat Martens einen neuen Job: ab sofort ist er Trainer der U19 von Eintracht Norderstedt in der Regionalliga Nord.
Martens löst Thomas Bohlen ab, der  vor ein paar Wochen vom Amt des Trainers zurückgetreten war. „Ich habe immer gesagt, dass ich nur noch im leistungsbezogenen Fußball arbeiten möchte. Das ist hier der Fall. Wir haben einen Kader von 28, 29 Spielern und trainieren viermal in der Woche. Die Jungs sind alle heiß“, erklärt Martens, der am 13. Januar zur ersten Übungseinheit auf den Platz bitten wird.
Die Aufgabe für den erfahrenen Coach und hauptberuflichen Lehrer, der in Henstedt-Ulzburg wohnt, wird nicht einfach. Die U 19 von Eintracht Norderstedt spielt bislang eine enttäuschende Saison und steht nur auf Platz elf: „Die Mannschaft darf nicht absteigen. Das ist unser Ziel. Wenn man nur drei von dreizehn Spielen gewonnen hat, kann es nur um den Klassenerhalt gehen“, weiß Jens Martens, der mit dem bisherigen Co-Trainer Gökhan Yüksel und Fitness-Trainer Axel Bösselmann zusammenarbeiten wird. Auf der Suche ist Martens aktuell noch nach einem Betreuer für das Team. Zu Eintracht Norderstedt und speziell zu deren Präsidenten Reenald Koch hat Martens schon immer einen guten Draht gehabt: „Reenald und ich kennen uns seit 40 Jahren. Wir haben uns damals als Spieler oft auf die Socken gehauen. Er beim FC St. Pauli. Ich beim VfB Lübeck. Dadurch ist im Laufe der Jahre eine echte Fußball-Freundschaft entstanden. Wir treffen uns alle Vierteljahr mal zum Mittagessen. So wusste ich immer über Eintracht Norderstedt und er über den SV Henstedt-Ulzburg Bescheid. Ende November kam dann ein Anruf von ihm, ob ich mir vorstellen könnte Trainer der U19 zu werden“, blickt Martens auf spannende Tage zurück.
 Während seiner „Auszeit“ erhielt er   um die zehn Anfragen aus Schleswig-Holstein und Hamburg. Das passende Angebot war aber nicht dabei. „Bei mir hat in letzter Zeit ein Reflektions- und Erfahrungsprozess eingesetzt. Bei vielen Amateurfußballern klaffen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander. Sie möchten im Leistungsfußball aktiv sein, gleichzeitig aber auch viel Freizeit haben. Da fehlt man dann schon mal aus den unterschiedlichsten Gründen im Training oder beim Spiel. Da habe ich keine Lust mehr drauf“, zählt für Martens ausschließlich der Leistungsgedanke, weshalb er beim Angebot aus Norderstedt auch nicht lange überlegen musste. Zeit genug seine neue Mannschaft kennenzulernen bekommt er.
 Das erste Punktspiel steigt am 25. Februar beim SV Eichede.

 

9. Mal der Collatz + Schwartz-Cup

03. Januar

Die „Glücksfeen“ Elvedin Pusculovic (l.) und Torge Sellmer (r.) mit dem Turnier-Organisator Fikret Yilmaz
Foto: pmi/Uwe Langeloh

Quickborn (ane)  Am Sonntag,  7. Januar, steigt zum 9. Mal der „Collatz + Schwartz- Cup“. Kann der SV Rugenbergen seinen Titel verteidigen und damit einen Hattrick schaffen? Der TuS Holstein Quickborn hat wieder ein sehr interessantes Teilnehmerfeld zusammen bekommen und freut sich sehr, dass sein „Stadtrivale“, der 1. FC Quickborn, wieder teilnehmen kann.
Wie immer wird es ein Qualifikationsturnier am Vortag, 6. Januar, geben, nämlich den 8. „Collatz + Schwartz – Qualifikations-Cup“. Die Glücksfeen bei der Auslosung der Gruppen  waren Elvedin Pusculovic und Torge Sellmer aus der 1. Herren-Mannschaft des TuS Holstein Quickborn.  Sie haben sehr interessante Gruppen ausgelost!
 Gruppe A: SC Victoria OL, SCALA LL, FC Elazigspor L, Kummerfelder SV    BZL-West Gruppe B: Inter Türkspor Kiel  SH-Liga, FC Türkiye OL, 1.FC Quickborn BZL-West, FC Matin (Quali-Cup-Sieger 2017)
Gruppe C: SV Rugenbergen OL, SV Bergstedt LL, SV Eidelstedt LL, TuS Holstein Quickborn  KK.
 Anna Pralle loste folgende Gruppen für den Quali-Cup aus.
Quali-Cup, Gruppe A: Rot-Weiss Wilhelmsburg KL, SuS Waldenau KL, Rasensport Uetersen KK, Golden Predators Quickborn  Freizeitliga
Gruppe B: SC Ellerau  KL, Eppendorf-Großborstel KL, Weiß-Blau 63 KL, 1.FC Quickborn 2. KK
Gruppe C: Duvenstedter SV  KL, TuS Hasloh  KL, SpVgg. Dresden-Löptau KOL Dresden, Sportfreunde Holm  KK-B
Der TuS Holstein Quickborn  bedankt sich bei seinem Sponsor  „Collatz + Schwartz Kopiertechnik“, der es  zum 9. Mal ermöglicht, so ein hochwertiges Turnier zu gestalten. 
Außerdem finden folgende Turniere statt: Am Donnerstag, 4. Januar, ab 16 Uhr:  U-17 Mannschaften (2001/02); Am Freitag, 5. Januar, ab 11 Uhr: U-10 und U-08-Mannschaften (2008-2011) und ebenfalls am Freitag, 5. Januar, ab 18 Uhr die  Ü-32-Mannschaften.
Infos: www.tus-holstein-quickborn-fußball.de

 

Feuernacht 2018: „Früh kommen

03. Januar

Norderstedt (vpu)„Das wird auf jeden Fall wieder eine Riesenparty, wenn wir am Sonnabend, 13. Januar, ab 15 Uhr hier in der Feuerwache Harksheide im Schützenwall die Eintrittskarten für die Feuernacht 2018 verkaufen“, sind sich Henrik Liesner und Shawn Kleese aus der Harksheider Wehrführung sicher. Es werden wieder zwei Karten pro Person für 25 Euro das Stück verkauft. Die eigentliche „Feuernacht“ steigt dann am Sonnabend, 10. Februar, ab 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Falkenberg.
Für den freien Kartenvorverkauf werden traditionell wieder 500 Karten zur Verfügung gestellt. Einlass in die Fahrzeughalle ist dann um 14 Uhr. Wer zuerst seine Karten für die große Faschings-Party bekommt, richtet sich nach dem Nummernzettel, den man beim Eingang erhält. Beginnend mit der Nummer 1 werden dann die Zahlen in der Reihenfolge aufgerufen.
Den zu spät kommenden Feuernacht-Fans bleibt auch in diesem Jahr noch eine kleine Chance. Sie können sich mit Namen, Telefonnummer und E-Mail-Adresse in eine Liste eintragen und werden im Fall eines Kartenrückläufers von den Harksheider Feuerwehrleuten informiert.
Neu in diesem Jahr ist die Band „Shout“, die für mächtig viel Stimmung sorgen wird. Und natürlich: Verkleiden ist ganz klar Pflicht auf dieser Veranstaltung. Ob als Hexe, Vampir, jungfreuliches Burgfräulein oder eine andere Verkleidung – sehen und gesehen werden lautet hier das Motto.
In Sachen Verkleidung kennen sich die Brüder Daniel und Christopher Wall übrigens sehr gut aus. Sie sind schon „Stammgäste“ der Feuernacht und sein Jugendjahren dabei. „Wir haben uns schon für unsere Eltern bei der Kartenvergabe damals angestellt und gewartet“, so die in Norderstedt geborenen Brüder. „Seit 15 Jahren sind wir mit Sicherheit schon dabei!“ In diesem Jahr werden sie als Schotten verkleidet auftreten. Natürlich im Schottenrock, dem Kilt, mit   passenden Schuhen und dem Hemd in den Clan-Farben.

Daniel Wall (rechts), sein Bruder Christopher (Mitte) und Claudia Linde freuen sich mit Shawn Kleese und Henrik Liesner schon auf die Feuernacht. Foto: vpu

 
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