Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Vier Norderstedt-Konzerte des

21. Februar: 

Norderstedt (blb) Das Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) gastiert auch in diesem Jahr wieder mit vier Konzerten in Norderstedt – zweimal in der TriBühne, einmal im Kulturwerk am See und einmal bei tesa.  Das 33. Festival stellt den Komponisten Robert  Schumann und die Klarinettistin Sabine Meyer ins Zentrum des Programms.  Meyer tritt in 19 Konzerten mit eigens entwickelten Programmen auf – unter anderem am 24. Juli mit ihrem Bläserensemble in der TriBühne unter dem Titel „Unter Freunden“.
Die Wahl-Lübeckerin Sabine Meyer hatte sich  1984 für ein paar Tage zum Üben in die Berge im schweizerischen Graubünden zurückgezogen.  Dem dort ansässigen Benediktinerpater gefiel ihre Musik, er lud sie ein und so kam die heutige Star-Klarinettistin ein Jahr später mit  einigen Bläserfreunden wieder. Es war die Geburtsstunde des Bläserensembles, das in den vergangenen Jahren aber seltener auftrat. Umso mehr freut sie sich auf ein Wiedersehen beim SHMF. In Norderstedt spielen sie unter anderem Figaros Hochzeit (Mozart)  sowie „Variations“ des zeitgenössischen Komponisten Toshio Hosokawa für Bläserensemble.
Den Auftakt macht das SHMF in Norderstedt in diesem Jahr am Donnerstag, 5. Juli, (20 Uhr)  in den Räumen des tesa-Unternehmens. Gitarrist Heiko Ossig, Geiger Rodrigo Reichel, Konzertmeister   des NDR-Elbphilharmonie-Orchesters, und Schauspieler Steffen Groth präsentieren ein Programm aus Lesung und Musik, das die Beziehung zwischen Robert Schumann und seinem großen Vorbild Nicolo Paganini näher beleuchtet. Darunter Werke für Violine und Gitarre von Paganini und Bearbeitungen von Robert Schumann.
Am Mittwoch, 8. August (16 Uhr, Kulturwerk am See), bringen „Die Schurken“ Musik den Jüngsten näher. Als Clochards gehen sie mit Trompete, Akkordeon, Klarinette und Kontrabass auf die Suche nach einem Ort, an dem angeblich jeder glücklich ist – „Umbidu“. Ein Nachmittag mit ausgeflippten Improvisationen, zarten Geräuschen und wilden Klängen für Kinder ab sechs Jahren.
Am Dienstag, 14. August, (20 Uhr, TriBühne) ist Gidon Kremer  zu Gast.  Er präsentiert ein multimediales Projekt mit Werken von Schumann unter anderem mit filmischen Projektionen nach Kieselstein-skulpturen von Nazir Ali Badr.  „Die Aussagekraft dieser animierten Kieselsteinskulpturen ist schlicht überwältigend“, so der Ankündigungstext des SHMF. Kein Wunder, dass dieses Projekt für Gidon Kremer eine Herzensangelegenheit  ist.
Das SHMF bietet in diesem Jahr 202 Konzerte, fünf Musikfeste auf dem Lande sowie zwei Kindermusikfeste an 64 Orten und 107 Spielstätten in Schleswig-Holstein, Hamburg, im Süden Dänemarks und im Norden von Niedersachsen. Insgesamt stehen für die Veranstaltungen 190 000 Karten zur Verfügung.  

Sabine Meyer gastiert mit ihrem Bläserensemble in der TriBühne Foto: pmi/SHMF

Die Norderstedter Barmer

21. Februar

Barmer Regionalgeschäftsführer Jan Hansen begrüßte Norderstedts Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder in den neuen Räumen in der Europaallee. Foto: vpu

Norderstedt (vpu) „Besuchen Sie uns doch in unseren neuen Räumen hier in der Europaallee, in den Räumen des ehemaligen Restaurants Hemmingway“, lädt Jan Hansen, neuer Regionalgeschäftsführer, ein. Komplett umgebaut, freundlich und hell und modern eingerichtet präsentiert sich die Barmer jetzt in Norderstedt. „Wir haben uns damit eindeutig für den Standort Norderstedt und den Service vor Ort ausgesprochen“, so Hansen.
Norderstedts Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder nahm die Einladung der Barmer in Garstedt   an und gratulierte zu den neuen Räumen mit einer kleinen Blume. „Ich bin sehr froh, dass sich die Barmer Krankenversicherung mit den neuen Räumen weiterhin für Norderstedt entschieden hat. Die Menschen, besonders wenn sie krank oder auch älter sind, brauchen einen Ansprechpartner bei ihren kleinen und größeren Gesundheitsproblemen“, so Roeder. Es spreche auch für die Attraktivität der Stadt, wenn eine Krankenkasse Geld hier investiere. „Damit setzt die Barmer, die übrigens auch meine eigene Krankenkasse ist, auf die weitere Entwicklung hier in Norderstedt“, so Roeder.
Besuch bekamen Jan Hansen und sein Team am Eröffnungstag in den Räumen der Europaallee eine ganze Menge.
 Viele informierten sich über die Leistungen und Angebote der Barmer.

 

Erbsensuppe und ein Hubschrauber

21. Februar

Uwe Behrens wurde für 50-jährige Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr geehrt. Foto: büh

Norderstedt (büh) Vor genau drei Jahren übernahm mit Fabian Wachtel eine neue Generation das Ruder bei der Freiwilligen Feuerwehr Glashütte. 36 Monate später gibt es wieder – wie bei den vorherigen beiden Jahreshauptversammlungen auch – Erbsensuppe. Garniert mit einem unerfüllten und wohl auch unerfüllbaren Wunsch, einigen Ehrungen und Beförderungen – und einer recht kurzen Versammlung.
Von den 60 aktiven Kameraden waren 44 anwesend, denen Fabian Wachtel  den erwarteten Einsatzrekord vermeldete: „Bei 223 Einsätzen konnten wir elf Personen aus einer Notlage befreien. Drei Personen konnten wir nur tot bergen. Die beiden Stürme Xavier und Herwart hielten uns auf Trab und sorgten für die höchste Einsatzzahl, die wir in unserer Ortswehr je ableisten mussten.“
2016 mussten  149 Einsätze abgearbeitet werden. „Das ist eine Steigerung von fast 49 Prozent“, rechnete der stellvertretende Gemeindewehrführer Matthias Huhn später vor und zollte seinen Kameraden Respekt.
Zu 159 technischen Hilfeleistungen (89-mal zu Bäumen, die zu fallen drohten) rückten die Feuerwehrleute 2017 aus. Die Zahl der Brandeinsätze blieb fast konstant und liegt bei 64. Die Zahl der Großfeuer sank von fünf auf zwei, ebenso die Fehlalarme von professionellen Brandmeldeanlagen. 16 Einsätze verzeichnet die Statistik hier für das Jahr 2017 – zwölf weniger als im Jahr zuvor. Auch die Zahl der Türen, die durch die Feuerwehr geöffnet werden mussten, da ein Notfall in Wohnungen vermutet wurde, sank signifikant: 2016 waren es noch 33 Einsätze – im Jahr 2017 weniger als die Hälfte.
Doch hier hat das reale Leben die Statistik längst überholt: „Durch die norderstedtweite Werbekampagne haben wir bereits acht neue Kameraden gewinnen können“, freut sich  Wachtel.
Zwei Kameraden, lange als Wehrführer und Wehrführer-Vertreter aktiv, verlassen die Einsatzabteilung. „Sie wechseln damit in die – für mich – wichtigste Abteilung überhaupt“, erklärte Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder in ihrer Laudatio auf Heinz Berthold Winter und Georg Schmidt: „Wann immer sie hier in das Feuerwehrhaus kommen, können sie sagen: ‚Das gäbe es nicht ohne mich!‘“
Winter, der mit seiner Frau Anneliese sichtlich gerührt die Überstellung mehr oder weniger über sich ergehen ließ, war sechs Jahre lang Chef in Glashütte (1999 bis 2005). 1971 bereits trat er in die Feuerwehr ein.  Winter habe die Wehr auf eine besondere Art modernisiert und sich immer für die Kameraden eingesetzt. 2010 wurde Winter mit dem Ehrenkreuz des Deutschen Feuerwehrverbandes in Silber ausgezeichnet.
In der Laudatio über Georg Schmidt ließ Fabian Wachtel auch gespielten Unmut mitschwingen: Schmidt, der immer pragmatisch sei und sich für die Gemeindefeuerwehr sogar viele Jahre im Bereich der Technik verdient gemacht habe, wäre im April 2015 in Ungnade gefallen: „Ich war frisch gewählter Wehrführer und mit meiner Nichte auf einem Spielplatz. Ich erinnere es wie heute. Immer wieder alarmierte mich die Leitstelle. Ein Flächenbrand zwischen Duvenstedt und dem Wittmoor in unserem Einsatzgebiet sollte gelöscht werden.  Als ich dann  vor Ort eintraf, sah ich nur noch ein breites Grinsen – und bin bis heute neidisch“, so Wachtel.  Denn Schmidt durfte in einem Polizeihelikopter die Lage aus der Luft erkunden und erhaschte so einen Hubschrauber-Rundflug über die nordöstlichen Teile von Hamburg und das Einsatzgebiet in Glashütte: „Das mir das nicht vergönnt war,  ich bin bis heute noch böse, und da die Oberbürgermeisterin gerade anwesend und frisch im Amt ist: Vielleicht ist da ja etwas zu machen ?!“, rief  Wachtel als Auftakt eines „running gag“.
Die höchste Ehrung wurde Uwe Behrens zuteil. Der auch im Feuerwehrmuseum sehr aktive CDU-Politiker ist seit über 50 Jahren in der Feuerwehr. Mit 16 Jahren trat Behrens in die Ortswehr Harksheide ein. 1991 dann der Wechsel nach Glashütte. Langjähriger Jugendfeuerwehrwart, Kreisjugendfeuerwehrwart und stellvertretender Landesjugendfeuerwehrwart – Funktionen, die Behrens immer mehrere Jahre innehatte. 1993 wurde er Wehrführer in Glashütte, trat 2005 in die Reserveabteilung über, seit 2011 gehört er nun der Ehrenabteilung an.

 

Swing Gala 2018 mit der

21. Februar

Fishhead Horns Big Band Foto: Musikverein Norderstedt e.V.

Norderstedt (rug) Der Frühling naht und mit ihm die alljährliche Swing-Gala der Fishhead Horns Big Band im Norderstedter Kulturwerk am See am Sonnabend, 24. Februar, 20 Uhr. Dieser Auftritt des Jazzensembles des Musikvereins Norderstedt ist im Kulturkalender Norderstedts ein fester Bestandteil und für viele Jazzfreunde Norddeutschlands ein fixer Termin im Kalender.
Wir freuen uns, mit Ihnen eine musikalische Reise quer durch das Repertoire für Big Band zu unternehmen. Angefangen bei Stücken wie „Little Brown Jug“, welches 1939 durch die Glenn Miller Big Band aufgenommen und zu einem der bekanntesten Swing Stücke für Big Band wurde, geht die Reise weiter zum Bebop, erfunden und bekannt geworden durch Dizzy Gillespie, Charlie Parker und Thelonious Monk. Wir spielen die Komposition „Indiana“ in einem Arrangement von Bernd Frank. Nicht fehlen dürfen natürlich auch modere Stücke wie die Funky Hip-Hop Nummer „Matt Mattox“ von Matt Harris.
Zu unserer besonderen Freude dürfen wir die Sängerin Julia Schilinski begrüßen, die uns mit ihrem Gesang bezaubern wird. Bandleader Johannes Huth wird  Sie versiert und unterhaltsam durch den Abend führen.
Lassen Sie sich diesen Abend nicht entgehen und tauchen Sie ein  in die Welt des Big Band Jazz.

Eintrittspreis: 11, 14 und 16 Euro/ erm. 9, 11, 13  Euro zzgl. System- und VV-Gebühren. Vorverkauf: In Norderstedt beim Ticketcorner (Tel. 0 40/30 98 71 23), bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie online bei www.eventim.de

 

70 Mitglieder beim Grünkohlessen

21. Februar

V.li .Kevin Ruhbaum (Junge Union Vorsitzender), Gisela Münster (Geschäftsführerin), Uwe Matthes (stellvertretender  Ortsvorsitzender), Arne Krohn (Schatzmeister), Katja Rathje-Hoffmann MdL, Patrick Pender (Mitgliederbeauftragter), Peter Holle (stellvertretender Vorsitzender), Gastredner Tobias Koch, MdL, und Kreistagskandidat Joachim Brunkhorst. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Zum traditionellen Grünkohlessen trafen sich am Freitag Abend rund 70 Mitglieder und Freunde der CDU Norderstedt in der Kneipe im Museum. Nach dem vorzüglichen Mahl, das mit einem Verteiler abgerundet wurde, lauschten die Anwesenden gespannt den Ausführungen von Tobias Koch. Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Kieler Landtag berichtete gut gelaunt von dem erfolgreichen Start der Jamaika-Koalition und beantwortete zahlreiche Fragen. Unter den Gästen konnte die CDU-Ortsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann neben dem ehemaligen Stadtpräsidenten Karlfried Wochnowski und dem früheren Landtagsabgeordnete Herbert Paschen auch Parteifreunde aus dem benachbarten Hamburg-Langenhorn begrüßen.

 

11. Norderstedter Shantychor-Treffen

21. Februar

Die Alstermöwen laden zum Shantychor-Treffen ein. Foto: Shantychor Alstermöwen Henstedt-Ulzburg e.V.

Norderstedt (pmi/rug) Am 13. Juli 2004 gründete ein gutes Dutzend sangesfroher Senioren den Shantychor Alstermöwen Henstedt-Ulzburg. Der Name Alstermöwen entstand, weil die Alster in Henstedt-Ulzburg entspringt und Möwen die maritime Szene markieren.
Wo beim ersten öffentlichen Auftritt auf dem Rhener Marktplatz ein Mini-Verstärker noch auf einem Bierkasten platziert wurde, erkennt das Publikum schnell, dass die Chormitglieder nicht nur mit ganzem Herzen singen und musizieren, sondern registriert auch zunehmend die Qualität in maritimen Liedern und Seemannsgarn.
Bei dem Wettbewerb der NDR-Sendung „Der Norden singt“ im Jahre 2006 belegten die Alstermöwen mit einem selbst geschriebenen und komponierten Lied bereits den dritten Platz. Das war ein Riesenspaß. Der Kontakt zum Fernsehen mit dem Besuch in der Maske, den Moderatoren Bettina Tietjen, Carlo von Tiedemann und den Juroren Anne Karin und Knut Kiesewetter war ganz schön spannend. Im Jahre 2008 riefen wir das „Norderstedter Shantychor-Treffen“ ins Leben. Diese Veranstaltung wurde ein großer Erfolg und jährlich mit wechselnden Chören wiederholt. Am 25. März gibt es nun schon das 11. Treffen.
Der bisherige Erfolg ist allen Mitgliedern Ansporn, auch weiterhin mit großem Einsatz unsere Gäste zu erfreuen. Das wird gelingen, weil alle mit Freude und Engagement dabei sind.
Die Damen der Chormitglieder unterstützen ihre Shanty-men dabei und nehmen als kleines Dankeschön bei gemeinsamen Festen und Ausflügen am Vereinsleben teil.
Das 11. Norderstedter Shantychor-Treffen findet statt am Sonntag, 25. März,  ab 17 Uhr, in der TriBühne Norderstedt, Rathausallee 50. Preise: 18 / 16 / 13 Euro zzgl. VVK- und Systemgebühr. Karten in allen bekannten Norderstedter VVK-Stellen oder telefonisch unter: 040 / 30 987 – 123.

 

 

 

Passionsandachten in der

21. Februar

Foto: Dieter Schütz/pixelio.de

Norderstedt (rug) In der Passionszeit bereiten wir uns vor auf die Feier von Tod und Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus.
Wenn wir die biblischen Erzählungen der Passionsgeschichten hören, begegnen wir nicht nur dem Angesicht des leidenden Jesus, sondern auch Gesichtern anderer Personen, die ihm auf seinem Weg begegnet sind.
„Gesichter der Passion“ heißt darum diese Andachtsreihe, der wir in diesem Jahr folgen. Anhand von ganz unterschiedlichen Bildern von Galambos, Ingrand, Carucci und Redon nehmen wir dabei jeweils eine Person aus der Passionsgeschichte näher in den Blick. Gut möglich, dass wir dabei auch den einen oder anderen neuen Blick auf uns selbst gewinnen.
Wir treffen uns an jedem Mittwoch Abend von 18 bis 18.30 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche, Altes Buckhörner Moor 16.

Mittwoch, 21. Februar:           Der Kuss des Judas
Mittwoch, 28. Februar:           Die Verleugnung des Petrus
Mittwoch, 7. März:                 Die Frau des Pilatus
Mittwoch, 14. März:               Josef von Arimathäa
Mittwoch, 28. März:               Maria Magdalena

 

Jimmy Reiter Band präsentiert von

21. Februar

Die Jimmy Reiter Band kommt ins Kulturwerk Norderstedt.  Foto: Maik Reishaus

Norderstedt (rug) Doch, es gibt sie. Aber sie sind selten. Jede Provinzstadt hat mittlerweile ihren Stevie Ray Vaughan-Klon, doch Bluesgitarristen, deren Horizont nicht beim heutzutage üblichen „schneller, höher, weiter“-Blues(rock) aufhört, sind rar gesät. Hier ist einer: Jimmy Reiter! Die Jimmy Reiter Band ist „... mit das Beste, was dem Blues in Deutschland passiert ist“ (SWF).
Der Osnabrücker Jimmy Reiter war über zehn Jahre als Gitarrist des US-amerikanischen Blues-Sängers und Mundharmonikaspielers Doug Jay sowie verschiedener anderer internationaler Blues-Künstler auf Tour, ehe er 2011 mit „High Priest Of Nothing“ (PogoPop Musik / Membran) sein Debütalbum als Frontmann veröffentlichte. Zurzeit überschlägt sich die internationale Bluespresse mit Lob für den Gitarristen und Sänger aus Osnabrück.
Im März 2016 wurde Jimmy Reiter mit dem BiG Blues Award als bester zeitgenössischer Blues-Künstler des Jahres 2015 ausgezeichnet und am 1. Juli 2017 wurde Jimmy in Eutin der „German Blues Award“ feierlich übergeben. Die Jimmy Reiter Band ist mit großer Mehrheit zur besten Bluesband Deutschlands 2017 gewählt worden.
Auf seiner zweiten CD „Told You So“ von 2015 beweist Reiter erneut seine Klasse als Gitarrist und Sänger und überzeugt als Songwriter, dem es gelungen ist, trotz fester Verwurzelung in der Tradition des Blues und R&B seinen ganz eigenen Stil zu finden. Die zwölf Titel der aktuellen CD (neun davon aus eigener Feder) bilden ein stimmiges und abwechslungsreiches Ganzes jenseits stilistischer Grenzen. Jimmy Reiter und Band klingen dabei je nach Belieben mal bluesig, mal funky, aber ganz sicher immer nach sich selbst.

Das Konzert findet statt am Donnerstag, 15. März, ab 20 Uhr, im Kulturwerk am See, Am Kulturwerk 1. Preis: 15 Euro. Karten in allen bekannten Norderstedter VVK-Stellen oder telefonisch unter: 040 / 3 09 87 – 123

 

Erfolgreicher Renntag des

21. Februar

Thorsten Quast, 1. Vorsitzender  der Rett-Syndrom Elternhilfe (li.),  nahm den Scheck über 2 590 Euro, gesammelt durch die Startgelder, von Thomas Knobelsdorf, Vorstand boennering e.V., entgegen. Foto: pmi

Bönningstedt (blb) Der Verein boennering e.V.  begrüßte am vergangenen Wochenende zum 3. Benefiz-Rennen zugunsten der „Rett-Syndrom Elternhilfe Landesverband Nord e.V.“ Zwölf  Renn-Teams mit über 70 Fahrern, die mit je 30 Euro Startgeld die Veranstaltung unterstützten. Die Haspa, Region Eidelstedt-Pinneberg, spendete wie schon im vergangenen Jahr, zusätzlich 400 Euro.
Die Teams  kamen unter anderem von Sanitärtechnik R. Grasemann aus Norderstedt, a. hardtrodt, Logistik in Hamburg, Nico Essig ( Tischlermeister aus Moorrege). Weitere Geld- und Sachspenden steuerten Firmen aus der Region und sogar aus  Tutzing in Bayern bei.
Gefahren wurden zwei Renndurchgänge am Vor- und am Nachmittag  auf der Carrera-Digital Rennbahn des boennering. Zwischendurch gab es genügend Zeit, sich an dem von der Rett-Syndrom Elternhilfe ausgerichteten Buffet zu stärken. Wie schon in den Jahren zuvor war es für alle Teilnehmer ein bewegender Tag mit tollen Rennen und viel Zeit für Gespräche rund um das Thema „Rett-Syndrom“.
Das Rett-Syndrom ist ein Gendefekt, von dem fast ausschließlich Mädchen betroffen sind. Der Verlauf ist regressiv und führt zu einer schweren Mehrfachbehinderung. Die Mädchen und Frauen verfügen über keine Lautsprache und über keine sinnvolle Funktion der Hände, leiden häufig an Epilepsie, Skoliose, Atemschwierigkeiten und vielem mehr. Sie benötigen Hilfe in allen Lebenslagen. Da das Rett-Syndrom relativ selten auftritt, sind die Familien auf Eigeninitiative angewiesen.  
Es siegte am Vormittag  mit 42 Punkten und 491 Runden das   Team „Tischlerei Nico Essig“, am Nachmittag das Team „AKUK –  Arbeitskreis unterstützte Kommunikation, (30 Punkte, 472 Runden).
Der Gesamterlös zugunsten der Rett-Syndrom Elternhilfe  betrug  3 415 Euro, im Vorjahr waren 2 787 Euro) zusammen gekommen.
 Novum: Auf einer Demonstrationsfläche wurde die weltweit erste Carrera Digital Inklusions-Rennbahn mit Augensteuerung von Frank Lobers, Chris Hirsch und Michael Rosenitz vorgestellt. Dabei werden die Rennwagen  und sogar die Weichenschaltung mittels Pupillen-Tracking  gesteuert.  Fasziniert haben viele Teilnehmer des Benefiz-Rennens am boennering diese  einmalige Innovation ausprobiert.

 

Kolumbianische Austauschschüler

21. Februar

Gastfamilien für Kolumbianische Austauschschüler gesucht. Foto: Humboldteum

Norderstedt (rug) Die Austauschschüler der Andenschule Bogota (Kolumbien) wollen gern einmal den Verlauf von Jahreszeiten erleben. Dazu sucht das Humboldteum deutsche Familien, die offen sind, einen südamerikanischen Jugendlichen (15 bis 17 Jahre alt) als Kind auf Zeit aufzunehmen.
Spannend ist es, mit und durch das „Kind auf Zeit“ den eigenen Alltag neu zu erleben und gleichzeitig ein Fenster zu Shakiras fantastischem Heimatland aufzustoßen. Wer erinnert sich nicht an ihren Fußball-WM-Hit „Waka Waka“? Erfahren Sie aus erster Hand, dass das Bild, das wir von Kolumbien haben, nichts mit der Wirklichkeit dieses sanften Landes zu tun hat.
Die kolumbianischen Jugendlichen lernen schon mehrere Jahre Deutsch als Fremdsprache, so dass eine Grundkommunikation gewährleistet ist. Ihr potenzielles kolumbianisches Kind auf Zeit ist schulpflichtig und soll die nächstliegende Schule zu Ihrer Wohnung besuchen. Der Aufenthalt bei Ihnen ist gedacht von Sonnabend, den 21. April   bis Sonnabend, den 7. Juli 2018. Wer Kolumbien kennen lernen möchte, ist zu einem Gegenbesuch an der Andenschule Bogotá herzlich willkommen.
 Für Fragen und weitergehende Infos kontaktieren Sie bitte die internationale Servicestelle für Auslandsschulen: Humboldteum – Verein für Bildung und Kulturdialog, Geschäftsstelle, Königstraße 20, 70173 Stuttgart, Tel. 0711/ 22 21-401, Fax 0711/22 21-402, E-Mail: ute.borger(at)humboldteum.com, www.humboldteum.com

 

Savoy-Paar Hamburger Meister

21. Februar

Erwin Schleining/Sara-Felicytas Fokken (rechts) und Luca Ciavaglia/Magdalena Horyn (hinten) kamen auf den achten und neunten Platz. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Superstimmung herrschte im vollbesetzten Saal des TTC Savoy Norderstedt bei der Gemeinsamen Landesmeisterschaft der „Lateiner“. Der Beginn sollte mit den Senioren sein, doch hier hatte sich das Feld ziemlich dezimiert, so dass nur vier Paare antraten. Die Hauptgruppe der A- und S-Klasse sah da schon deutlich besser aus: 24 und 14 Paare hatten viel  Spaß auf dem Tanzparkett.Die zwei Paare des TTC Savoy, die in der S-Klasse starteten, schlugen sich bei der Topbesetzung bravourös und belegten Platz acht (Erwin Schleining und Sara-Felicytas Fokken) und Platz 9 (Luca Ciavaglia/Magdalena  Horyn). Mit dieser Platzierung ertanzten sich Erwin und Sara den Hamburger Meistertitel und Luca und Magdalena den Vize-Meistertitel.

 

Eintracht weiter im Test-Modus

21. Februar

Jan Lüneburg (Eintracht) sieht sich gleich zwei Paulianern entgegen. Foto: meg

Norderstedt (meg) Es bleibt dabei. Die Fußballer von Eintracht Norderstedt warten in der Regionalliga Nord im Jahr 2018 weiter auf den zweiten Punktspieleinsatz. Denn auch das geplante Match am vergangenen Sonntag beim Lüneburger SK Hansa wurde bereits am Freitag wegen der Unbespielbarkeit des Rasens abgesagt. Lediglich beim 1:2 bei Hannover 96 II durfte die Eintracht einmal um Punkte ran.
Somit müssen die Norderstedter nun schon fünf ausgefallene Begegnungen nachholen. Vier davon wurden vom Verband schon neu terminiert: beim Hamburger SV II (Mi., 7. März, 19 Uhr) und zu Hause gegen den SSV Jeddeloh (Mi., 28. März, 19.30 Uhr), TSV Havelse (Mo., 2. April, 14 Uhr), Eutiner SV 08 (Mi., 11. April, 19.30 Uhr). Aus der Not machte die Elf von Trainer Dirk Heyne wieder mal eine Tugend. Da auch das Heimspiel des FC St. Pauli II im Edmund-Plambeck-Stadion gegen den SSV Jeddeloh abgesagt wurde, überprüfte die Eintracht kurzerhand gegen den Kiez-Nachwuchs auf Kunstrasen die Form.
Zur Pause führte der FC St. Pauli II von Trainer Joachim Philippkowski durch Treffer von Christian Viet (6.) und Marcell Sobotta (40.) schon mit 2:0. Nach dem Wechsel konnte Felix Drinkuth (69.) nur noch auf 1:2 verkürzen. Sollte das Wetter mitspielen, steigt am kommenden Sonntag (25. Februar, 14 Uhr, Edmund-Plambeck-Stadion) das Heimspiel gegen den VfB Oldenburg. Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften 2:2. Erfreuliches gibt es aus der Schiedsrichterabteilung von Eintracht Norderstedt zu vermelden. Clemens Neitzel-Petersen war am vergangenen Wochenende in der Partie VfL Wolfsburg gegen FC Bayern München (1:2) bereits zum achten Mal in dieser Spielzeit als Schiedsrichterassistent in der 1. Bundesliga im Einsatz. Seine guten Leistungen wurden jetzt belohnt.
In dieser Woche steht Neitzel-Petersen erstmals in der UEFA Youth-League, der Champions-League für U 19-Teams, bei der Partie FC Paris St. Germain gegen FC Barcelona an der Linie. Schiedsrichter ist der Berliner Daniel Siebert.

 

VCN hat ein Kiel-Trauma

21. Februar

Keine Chance für den VCN-Block bei diesem KTV-Angriff. Foto: meg

Norderstedt (meg) Auf dieses Spiel hatten sie schon die gesamte Rückrunde hingefiebert. Die Volleyballer vom 1. VC Norderstedt, Tabellenführer der Regionalliga Nord, empfingen am vergangenen Sonnabend in der Moorbekhalle den einen Punkt hinter ihnen liegenden Zweiten vom Kieler TV. Im Hinspiel in Kiel  hatten die Norderstedter mit 1:3 ihre bis dato einzige Niederlage kassiert. Mehr noch: auch die beiden Partien der Vorsaison gingen an den KTV. Da kann man also getrost von einem echten Angstgegner sprechen.
 Erst recht nach den gerade mal 80 Minuten vom Sonnabend. Ziemlich wehrlos mit 0:3 (20:25, 22:25, 20:25) musste sich der VCN erneut geschlagen geben und verlor damit auch die Spitzenposition in der Tabelle an die Kieler. „Es kann nicht sein, dass wir im wichtigsten Spiel der Saison unsere schlechteste Leistung zeigen. Wir haben so viele Eigenfehler gemacht. Gegen Kiel musst du doch alles abrufen. Aber da kam von uns diesmal gar nichts“, konnte es VCN-Mittelblocker Alexander Hente nicht fassen. Auch Trainer Frank Koch rang hinterher um Fassung: „Wir haben völlig verdient verloren. Mich überrascht nur, dass es so deutlich war. Im Blockspiel haben wir heute keinen Zugriff gehabt. Dann ist mit Malte Gier auch noch einer von zwei Mittelblockern verletzungsbedingt ausgefallen. Das konnten wir nicht kompensieren.“ Gier hatte sich an der Schulter verletzt und konnte nur zuschauen.
Der Kieler TV führt nun die Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung auf den VCN an. Beide Teams haben noch drei Partien zu absolvieren. „Aus eigener Kraft können wir die Meisterschaft nun nicht mehr schaffen. Bei Kiel kommt es aber auch immer darauf an, wen sie alles dabei haben. Gegen uns sind immer alle da. Aber vielleicht leisten sie sich ja noch einen Ausrutscher“, hat Frank Koch die Hoffnung noch nicht aufgegeben.
„Ich denke auch, dass es noch nicht entschieden ist. Vielleicht stolpert Kiel ja auch noch einmal“, pflichtet ihm Alexander Hente bei.
Der VCN muss am kommenden Sonnabend (24. Februar, 15 Uhr, Thomas-Mann-Schule) beim Tabellenvorletzten VSG LT-TGR antreten.

 

Anna Lena Listing: Gute Platzierung

21. Februar

Anna Lena Listing zeigte großen Kampfgeist. Foto: pmi

Tangstedt (blb) Bei den Norddeutschen Judo-Landesmeisterschaften in Oldenburg (Holstein) trat  Anna Lena Listing (WSV Tangstedt)  für den Hamburger Judo-Verband in der Altersklasse U 15 an. In ihrem ersten Kampf traf sie auf Gianina S. vom Bramfelder SV. 
In der ersten Hälfte der regulären Kampfzeit schaffte Lena ihre Gegnerin   zwei Mal am Boden zu halten, ohne jedoch eine Wertung zu erhalten. Danach dominierte die Bramfelderin  den Kampf zunehmend. Nach drei Minuten regulärer Kampfzeit und weiteren drei Minuten ergebnisloser Kampfzeit im „Golden Score“ gewann Gianina per Kampfrichterentscheid.
In der Trostrunde arbeitete sich Lena mit immensem Kampfeswillen und durch drei Siege mit klaren Ippon durch Haltegriff   an die Spitze. Erst in ihrem insgesamt fünften Kampf unterlag sie ebenfalls per Kampfrichterentscheid nach sechs Minuten Kampfzeit Nicole S. vom (TVG Drochtersen).

Anna Lena erreichte damit in einem starken Teilnehmerfeld in der Gewichtsklasse bis 48 kg einen hervorragenden 7. Platz.

 
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