Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

NDR-Sommertour: Manfred Mann’s Earth

20. Juni: 

Norderstedt (blb) Der Norderstedter Rathausplatz wird zum Tanz-Areal: Am Sonnabend, 4. August, kommen NDR 1 Welle Nord und das Schleswig-Holstein Magazin mit ihrer Sommertour in die Stadt – und bringen Manfred Mann’s Earth Band mit. Vèrena Püschel und Horst Hoof moderieren das Bühnenprogramm, das um 18 Uhr beginnt. Der Eintritt zum Open-Air-Event ist kostenfrei.
Wirklich jeder, der Musik hört, kennt Lieder von Manfred Mann: Seinen ersten Nummer-Eins-Hit feierte der gebürtige Südafrikaner 1964 mit „Do Wah Diddy Diddy“. Sowohl in Großbritannien als auch in den USA stieg der Song bis an die Spitze der Charts.
Drei Jahre zuvor, im zarten Alter von 21 Jahren, wanderte Manfred Sepse Lubowitz, geboren in Johannesburg,  nach London aus, um seine Musikkarriere zu starten. Als Manfred Mann gelang ihm dies in beeindruckender Weise. Mit seiner legendären Manfred Mann’s Earth Band schuf der begnadete Pianist und Keyboarder in den folgenden Jahren zahlreiche weitere Hits. Songs wie „Mighty Quinn“, „Davys On The Road Again“, „Ha! Ha! Said The Clown“, „Fox On The Run”, „Blinded By The Light“ und „Pretty Flamingo“ sind absolute Klassiker der Musikgeschichte. Das Konzert von Manfred Mann’s Earth Band beginnt um zirka 21  Uhr. Live-Musik gibt es außerdem von Freestyle.
Die Partyband begeistert mit Popklassikern wie „Ain’t Nobody“, Rocksongs wie „Sex On Fire“ und Partyhits wie „Skandal im Sperrbezirk“. Besonders spannend wird es auch bei der Stadtwette: Am Montag vor der Veranstaltung geben NDR 1 Welle Nord und das Schleswig-Holstein Magazin die Aufgabe für Norderstedt bekannt. Ob die Norderstedter ihre Wette gewinnen, zeigt sich dann am Abend der Sommertour.

Manfred Sepse Lubowitz wanderte mit 21 Jahren nach London aus und gründete die berühmte Manfred Mann's Earth Band. Foto: pmi

CDU Norderstedt informiert sich

20. Juni

Udo Biester (links) und Hauke Helden (2. v. re.) führten (v. li.) Katja Rathje-Hoffmann, Peter Holle und Ruth Weidler durch das Unternehmen. Link-Geschäftsführer Norbert Ostwald hatte die Besucherguppe am Morgen begrüßt. Foto: blb

Norderstedt (blb) Die CDU Norderstedt besuchte in der vergangenen Woche die Waldemar Link GmbH & Co. KG in ihren Produktionsstätten in der Oststraße. Ortsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann, ihre Stellvertreterin Ruth Weidler sowie der neue Fraktionschef in der Stadtvertretung Peter Holle unternahmen bei dem Besuch des Herstellers von Knie- und Hüftprothesen einen ausgiebigen Werksrundgang unter der Leitung von Hauke Helden und Udo Biester, nachdem Geschäftsführer Norbert Ostwald die politischen Besucher  begrüßt hatte.
 Im Anschluss an die Führung durch die Produktionsräume kamen die CDU-Kommunalpolitiker mit der Unternehmensgeschäftsleitung zu einem Gedankenaustausch über  aktuelle Fragen zusammen, wobei unter anderem auch der Nachwuchsmangel diskutiert wurde.  Rathje-Hoffmann versprach, diese und  andere Themen auch an die CDU-Landtagsfraktion zu berichten. Die Norderstedter CDU will die Reihe von Unternehmensbesuchen  fortsetzen.

 

HSV: Vergangenheit und Zukunft

20. Juni

Erfolgreiche HSV-Recken vergangener Tage: V. li. Jürgen Stars, Peter Hidien und Thomas Bliemeister mit Moderator Rainer Koppke (2. v. li.) in der Alten Rader Schule in Tangstedt. Foto: blb

Norderstedt/Tangstedt (blb) Als hätten sie es geahnt, dass über das Auftaktspiel der deutschen Mannschaft bei der Fußball-WM  in Russland nicht viel Erbauliches zu sprechen sein würde, beschäftigten sich Talkgäste bei Public Viewing-Veranstaltungen in der Alten Rader Schule in Tangstedt und im Restaurant Immenhorst in Norderstedt auch ausführlich mit Bundesliga-Absteiger HSV.
In der Alten Rader Schule hatte Inhaberin Folke Kaempfe quasi die erfolgreiche Vergangenheit des HSV auf dem Sofa: Keeper Jürgen Stars, der seine Karriere überwiegend im Schatten von Rudi Kargus und Uli Stein fristete, Peter Hidien, Europapokalsieger 1977, und  Thomas Bliemeister, Deutscher Meister (allerdings ohne Einsatz) 1979. Alle drei gaben auf Fragen von NDR-Reporter Rainer Koppke den Präsidien und sportlichen Leitern der vergangenen Jahre die Schuld am Abstieg des HSV. Unisono sagten sie: „Hier wurden einfach zu viele Fehler gemacht.“ Jürgen Stars bewertete mit Blick auf die Weltmeisterschaft den Einsatz von Manuel Neuer trotz achtmonatiger Verletzung als richtig: „Er ist der beste Torhüter der Welt und wir haben das Glück, dass wir mit ter Stegen wohl einen der kommenden weltbesten Torhüter haben.“
HSV-Informationen aus erster Hand  gab's am Rande der 0:1-Niederlage der deutschen Mannschaft gegen Mexiko bei der Übertragung vor rund 80 Gästen im Restaurant Immenhorst. Hier stellte NDR-Mann Andreas Käckell vor und nach dem Spiel sowie in der Halbzeitpause Fragen an HSV-Trainer Christian Titz. Der analysierte messerscharf in der Pause der WM-Partie, dass ein Spieler wie Marco Reus helfen könnte, was Joachim Löw im 2 000 Kilometer entfernten Moskau wohl auch gedacht haben muss. Der Ansatz war richtig, wie sich zeigte, die Umsetzung der Mannschaft dagegen blieb mangelhaft.
Was die Kader-Planung beim HSV angeht, zeigte sich Christian Titz zufrieden, dass mit Aaron Hunt, Lewis Holtby  und Gotoku Sakai drei erfahrene Spieler geblieben sind und wartet nun darauf, dass noch zum Verkauf stehende Spieler einen neuen Verein finden, „denn mit Interessenten für unser neues Team sind wir uns bereits einig“.
Einig ist sich Titz offenbar auch mit Talent Fiete Arp, der ihm vor seiner Abreise in den Urlaub versichert hatte, zum Trainingsstart am 21. Juni zu erscheinen und dass er weiter   gern für den HSV spielen wolle. Ob  Arp die Stiefel in Hamburg auf Leihbasis nach einem spekulierten Verkauf an Bayern München schnüren werde, ließ Titz unkommentiert.

 

Katrin Fedrowitz einstimmig

20. Juni

Der Vorstand der SPD Norderstedt hat derzeit gut Lachen. Foto: pmi

Norderstedt (blb) In ihrer Mitgliederversammlung hat die SPD-Norderstedt turnusmäßig ihren Ortsvereinsvorstand gewählt. Die seit 2010 im Amt befindliche Ortsvereinsvorsitzende Katrin Fedrowitz trat zu ihrer fünften Amtszeit an und wurde von ihren Mitgliedern einstimmig wiedergewählt.
Als ihr Stellvertreter wurde Ralf Ehrenfort bestätigt. Zusätzlich gehören zum Vorstandsteam: Emil Stender, Hans-Joachim Flor, Patrick Grabowski, Bernd Andt, Peter Behr, Danny Clausen-Holm, Ulrich Gailun, Heike Grabowski, Gabriele Scadah-Gailun, Gerd Segatz, Levke Steinhau, Tobias Schloo und Denise Loeck.
Der Rückblick der Vorsitzenden umfasste zwei Jahre Ortsvereinsarbeit mit immerhin vier Wahlkämpfen. Katrin Fedrowitz erklärte dazu, dass sich der Fleiß der vergangenen Jahre ausgezahlt habe. Die SPD habe als Team überzeugt und dafür jetzt auch ihren Lohn erhalten. Die Freude insbesondere bei der gewonnenen Oberbürgermeisterinnenwahl sei groß gewesen. Trotz all der Anstrengungen, die mit vier Wahlkämpfen am Stück verbunden waren, sei das gesamte Team durchgehend motiviert gewesen und habe letztlich auch bei der Kommunalwahl mit zehn Direktmandaten ein tolles Ergebnis erzielt.
„Der positive Trend der Wahlkämpfe spiegelt sich auch in der Mitgliederentwicklung wieder. Von Ende 2017 mit 339 Mitgliedern ist die Mitgliedschaft bis zum Tage der Versammlung auf immerhin 372 Mitglieder angewachsen und der Trend geht weiter bergauf. Gerade heute habe ich wieder ein Neumitglied begrüßen dürfen“, berichtet Fedrowitz.
„Ich freue mich wirklich auf die folgenden zwei Jahre, in denen wir voraussichtlich weniger Wahlkämpfe haben werden und uns auf andere inhaltliche Herausforderungen konzentrieren können. Es geht darum, die Mitgliedschaft weiter auszubauen und den Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern zu verstärken. Nur wer einen engen Draht zu den Menschen in seiner Stadt hat, kann auch die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in der Stadtvertretung umsetzen. Hier setze ich auch weiterhin auf eine harmonische und konstruktive Zusammenarbeit mit der Fraktion. Die personellen Voraussetzungen hierfür haben wir jetzt in Ortsverein und Fraktion geschaffen.“

 

Musikmeile: Nächstes Jahr mit

20. Juni

Die junge Band „False5“ spielte zum Tanzen und Mitsingen. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Norderstedt-Mitte war zum dritten Mal der Treffpunkt für Musikfans. Rund 500 Besucher lauschten den 16 Bands und Künstlern in den unterschiedlichen Locations. Stefan Sordyl, Mitglied der PACT Lenkungsgruppe, von der Itzehoer Verischerung war erstmalig dabei und war begeistert. Das Programm in seinem Büro konnte sich sehen lassen. Kabel JO war maritim unterwegs und Reiner Bublitz verzauberte mit seinem Pianisten die Besucher mit Beatles-Songs und gefühlvollen Balladen.
Neben der Itzehoer Versicherung waren die HASPA, die Buchhandlung am Rathaus, dem Eine Welt Laden und  auch das Moorbek-Rondeel, die Hopfenliebe, das Moorbek Cafe und das Restaurant Fantasia + Sapori d’italia bei Alberto und die Cocktailbar Lenci´s dabei.
Von Blues über Soul, Pop/Rock, Country, Jazz bis zu maritimer Musik war für jeden Geschmack etwas dabei, so Thomas Will – Quartiersmanager.  Der Männerchor „Rock on Schalom“ legte pünktlich um 18 Uhr mit bestem Rock unter dem Schirm vor dem Eine Welt Laden los. In den anderen Locations starteten zeitgleich die Bands  mit ihren unterhaltsamen Programmen. 
„Die Musikmeile soll im nächsten Jahr weiter ausgebaut werden und den gesamten Rathausmarkt einbeziehen“, sagt Thomas Will vom Quartiersmanagement Norderstedt-Mitte. Ein Bandwettbewerb, der vorab stattfindet, und ein Top-Act auf der Open-Air-Bühne wären ein Highlight für die beliebte Veranstaltung.
Die junge Band False5 (siehe Foto) spielte nach dem hervorragenden Duo The Wild Boyz im Tafelraum, der zur Hopfenliebe gehört und brachte die Besucher  zum Tanzen und Mitsingen.  „Diese Musikmeile hat sich mittlerweile in dem recht jungen Stadtteil etabliert und wird sicherlich auch im nächsten Jahr wieder viele Besucher anlocken.“

 

OGS Friedrichsgabe will „Oase“

20. Juni

Ein Strandkorb ist bislang das einzige  Möbel, das im Innenhof zum Verweilen einlädt. Schulleiterin Anke Schermer (li.) und Ganztagskoordinatorin Sarah Geisler planen jetzt mit den Schülern  die Umgestaltung zu einer Oase. Foto: blb

Norderstedt (blb) Die Offene Ganztagsschule (OGS) Friedrichsgabe möchte im Rahmen der Ganztagsbetreuung ihrer Schüler der 6. bis 12. Klassenstufen den Innenhof des Schulgebäudes an der Moorbekstraße zu einer Oase umgestalten. Dazu hat sich die Schule  bei dem  landesweiten Referenzschulnetzwerk „Ganztägig lernen“ mit diesem Projekt beworben, um den Vor- und Nachmittagsunterricht besser zu verzahnen.
Seit Januar 2016 koordiniert  die Deutsch- und Französischlehrerin Sarah Geisler   den Vor- und Nachmittagsunterricht an der Schule. Unterstützt wird Geisler mit einer ganzen Stelle, besetzt von Yvonne Paul von der städtischen Gesellschaft BEB (Bildung, Erziehung, Betreuung). Von den 430 Schülerinnen und Schülern der Lehranstalt nehmen zirka die Hälfte die Ganztagsbetreuung in Anspruch. Diese umfasst nach dem Regelunterricht neben Hausaufgabenbetreuung auch  Sportangebote im Freien, Back- und Kochkurse sowie einen Chor. Mittagessen können die Schüler in der Mensa, die sie sich mit dem Gymnasium im gleichen Gebäude teilen.
Ein erster Aufruf zur Umgestaltung des maroden Innenhofs förderte noch nicht so viele Ideen zu Tage, so dass Sarah Geisler und Schulleiterin Anke Schermer am „Sozialen Tag“ am 26. Juni gemeinsam mit den Schülern Hand anlegen  und zumindest das Unkraut im Innenhof entfernen wollen. Angedacht ist dann, ein Sonnensegel über den Innenhof zu spannen und darunter Projekte wie zum Beispiel gemeinsames Gärtnern, vielleicht auch in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Betrieben, anzubieten. „An dem Planungs- und Umgestaltungsprozess  können sich alle an der Schule Beteiligten engagieren“, wünscht sich Sarah Geisler.
Am Donnerstag, 11. November, soll die Oase fertig sein und feierlich eingeweiht werden. In der Woche darauf wollen die Macher das Ergebnis beim nächsten großen Ganztagskongress des Referenzschulnetzwerks in Kiel präsentieren. Dem Netzwerk gehören 24 Grund- und Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein an.
Ein Anliegen hat Sarah Geisler noch: „Wir freuen uns über Spenden aller Art für unser Projekt, ganz gleich ob Sachmittel oder auch Know-How.“

 

Blitzer-Ärger und kein Ende

20. Juni

Segeberger Chaussee: Blitzer neu. Foto: blb

Norderstedt (blb) Eine weitere neue Blitzsäule steht seit etwa zwei Wochen an der Segeberger Chaussee auf Höhe des Gasthofs „Zur Glashütte“. Hier stand gefühlt schon ewig auf der rechten Seite stadtauswärts einer der berühmten alten Starenkästen, der auch schon mal eine Weile außer Betrieb war. Diese Anlage wird entgegen der anderen noch durch Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote angeschafften Säulen durch die Verkehrsüberwachung des Kreises Segeberg betrieben.
Auf der gegenüberliegenden Seite steht nun eine moderne Blitzersäule, die die Geschwindigkeit in alle Richtungen überwachen kann. Vorgeschrieben sind hier die innerorts üblichen 50 Stundenkilometer.
In der politischen Diskussion Norderstedts wird noch um eine weitere Überwachungsanlage an der Kreuzung Ohechaussee/Niendorfer Straße gestritten. Die Gegner argumentieren, dass diese Kreuzung  kein ausgewiesener Unfallschwerpunkt sei, weswegen hier eine weitere Überwachung unnötig wäre. Gerüchte wollen sogar erfahren haben, dass auch die Kreuzung Segeberger Chaussee/Poppenbütteler Straße mit einer Blitzer-säule ausgestattet werden soll.
Fakt ist derweil, dass die Anlage zur Geschwindigkeitsüberwachung an der Poppenbütteler Straße kurz hinter dem EKZ Immenhof ein zweites Mal durch Straftäter beschädigt wurde. Die Stadt Norderstedt wird hier, wie schon bei der ersten Beschädigung, Strafanzeige erstatten.
Gerade an dieser Stelle hatte die neue Norderstedter Oberbürgermeisterin  Elke Christina Roeder als eine ihrer ersten Amtshandlungen im Januar das Tempolimit von 30 Stundenkilometern ganztags auf die Nachtstunden zwischen 22 und 6 Uhr reduziert.

 

ParkSnack – plattdeutscher Nachmittag

20. Juni

Matthias Stührwoldt Foto: pmi

Norderstedt (blb) Am Sonntag,  24. Juni, findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Sonntags im Park“ der beliebte plattdeutsche Nachmittag „ParkSnack“ statt. Von 14 bis 17 Uhr sind alle Plattsnacker eingeladen, an einer großen Kaffeetafel zusammen zu kommen und bei lustiger Unterhaltung zu klönen und sich auszutauschen.
Gegenüber des Waldspielplatzes auf der Rodeltalwiese lädt der Stadtpark gemeinsam mit Jürgen Müller und Matthias Stührwoldt zu Kaffee und Gebäck ein. Lassen Sie sich durch ein buntes Programm führen, bei dem Jürgen Müller (jott-em-comedy) in verschiedene plattdeutsche Rollen schlüpft und die   Besucher bestens amüsiert, indem er sich immer wieder in neuen Figuren zeigt.
Matthias Stührwoldt bringt mit seinen Geschichten rund um das Landleben im Kreis Plön das Publikum zum Lachen. Mittlerweile ist er Autor von dreizehn Büchern und acht CDs. Sein neuestes Werk „Melkbuerngeschichten“ erschien 2016 und war erneut ein voller Erfolg. Gegen eine kleine Spende gibt es Kaffee und Kekse.
„Die Besucherinnen und Besucher können sich auf einen humorvollen Nachmittag mit zwei tollen plattdeutschen Künstlern freuen. Alle Plattschnacker sind herzlich eingeladen und natürlich auch alle diejenigen, die sich für die Sprache interessieren. Kommen Sie vorbei und seien Sie dabei!“, freut sich Sharon Steinfadt von der Stadtpark Norderstedt GmbH.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Die Veranstaltungsreihe „Sonntags im Park“ wird von der Sparkasse Holstein präsentiert.

 

Tag der offenen Tür bei der

20. Juni

Vorführung bei einem Verkehrsunfall. Foto: pmi/FF Friedrichsgabe

Norderstedt (rug) Am Sonntag, 1. Juli, lädt die Feuerwehr Friedrichsgabe wieder  zum Tag der offenen Tür ein. Ab 10  Uhr öffnen sich für Interessierte die Tore des Feuerwehrhauses an der Ulzburger Straße 490. Vorgeführt werden unter anderem verschiedene Einsatzsituationen und bei einigen Geräten besteht die Möglichkeit, diese einmal selbst auszuprobieren.
Einige Punkte aus dem Programm: Um 10.30 Uhr übergibt Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder offiziell das neue Wechselladerfahrzeug. Außerdem gibt es eine Fahrzeugschau, eine Vorführung einer Fettexplosion sowie Vorführungen von Brandbekämpfung und Verkehrsunfall sowie eine Übung der Jugendfeuerwehr. Erwachsene können hydraulische Rettungsgeräte an einem Pkw selbst ausprobieren
Für die Kleinen ist eine Hüpfburg aufgebaut und die Jugendfeuerwehr Norderstedt sorgt für Unterhaltung. Wurst vom Grill, Kuchen und Getränke gibt es natürlich auch.

 

Senioren-Union Norderstedt

20. Juni

Die Teilnehmer der Harzfahrt der Senioren-Union Norderstedt freuten sich über einen erlebnisreichen Ausflug. Foto: pmi

Norderstedt  (pmi/blb) Die Senioren-Union Norderstedt ging wieder auf große Tour, in diesem Jahr war der Harz das Ziel.  Erstes Ziel war Wernigerode, wo eine Stadtrundfahrt auf dem Programm stand. Am zweiten Tag führte die Fahrt in den Ostharz. Über Elbingerode und die Rappbodetalsperre ging es zum Hexentanzplatz bei Thale. Hier gab die Reiseleiterin humorig  die Sage über die Rosstrappe zum Besten. Das nächste Ziel war Quedlinburg. Nach einer Stadtführung bummelten die Gäste durch den schönen alten Ort, einige gingen trotz der hohen Temperaturen bis zum Schloss oberhalb der Stadt. Auf dem historischen Marktplatz gab es Gelegenheit zu einer Stärkung. Über Halberstadt fuhr der Bus zurück nach Wernigerode.
Am dritten Tag ging es Richtung Westen durch den Oberharz.  Von Torfhaus gab es freie
Sicht auf den Brocken und Informationen über den höchsten Berg Norddeutschlands. Eine Besichtigung der Kaiserpfalz in Goslar und ein Rundgang durch die malerische Innen stadt machten hungrig. Alle Teilnehmer waren sich einig: es war auch in diesem Jahr eine gelungene Reise, nicht zuletzt dank der guten Organisation durch Heidrun Loges. Die stellvertretende Ortsvorsitzende fungierte wieder als „Reisemarschall“.

 

400 Radler bei Sternfahrt dabei

20. Juni

V. li. Dirk Hendess (ADFC Norderstedt), Jens Daberkow (ADFC Henstedt-Ulzburg), der Kreisradverkehrsbeauftragte Joachim Brunkhorst (ADFC), Gero Storjohann MdB und Michael Artmann (Sprecher ADFC Norderstedt und Umgebung). Foto: pmi

Norderstedt (pmi/blb) Der CDU-Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann gab am Sonntag um 12 Uhr das Startsignal für zirka 400 Teilnehmer der Fahrradsternfahrt auf dem Norderstedter Rathausplatz. Auch die Teilnehmer aus Henstedt-Ulzburg trafen hier zum Zwischenstopp ein, um dann gemeinsam weiter zu  radeln.
„Wir wollen niemand auf das Fahrrad zwingen. Aber wir wollen durch  unsere Investitionen das Fahrrad als energiesparendes, gesundes Verkehrsmittel der Zukunft für noch mehr Menschen attraktiv und angstfrei machen“, begründete der Sprecher der CDU/CSU-Fraktion für Verkehrssicherheit und Straßenverkehr in seiner Begrüßungsrede die Investitionen  in die Radverkehrsinfrastruktur.
Der Radfahrer-Tross startete dann mit dem Bundespolitiker und Polizeieskorte in Richtung Langenhorn, wo weitere Teilnehmer bereits warteten.
Das Bündnis „Mobil ohne Auto“ hatte zu der Sternfahrt aufgerufen. Von 70 Plätzen rund um Hamburg aus starteten  die Teilnehmer Richtung Hamburger Rathausmarkt, wo auch die Abschlusskundgebung stattfand. Danach gab es die Möglichkeit einer  gemeinsamen  Rückfahrt über Langenhorn nach Norderstedt und Henstedt-Ulzburg.

Die Fahrradsternfahrt ist seit 1995 an jedem dritten Sonntag im Juni fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders in Hamburg. Unter dem Motto „Rad fahren – Klima schützen“ setzen sich die erwarteten 30 000 Teilnehmer für umwelt- und radverkehrsgerechte Verkehrsverhältnisse ein.
Der Radverkehrsbeauftragte Joachim Brunkhorst erinnerte daran, dass die auf der Sternfahrt gesammelten Radelkilometer einen ordentlichen Schub für das Kilometer-Konto im „Stadtradeln“ bringen. Die kreisweite Aktion „Stadtradeln“ läuft  noch bis 30. Juni und man kann sich noch  unter www.stadtradeln.de anmelden. Die aktivsten Radel-Teams und Kommunen erhalten Preise.

 

SCN & NSV auf den Spuren

20. Juni

Wollen den Dartsport voranbringen: Jörg Rau (SCN), Günther Ramcke (SHDV), Steffen Liepold (NSV) und Frank Fröhlich (SCN). Foto: meg

Norderstedt (meg) Das könnte schon der nächste Schritt in Sachen Großsportverein werden:  Der Norderstedter SV (3 100 Mitglieder) und der 1. SC Norderstedt (2 000 Mitglieder) planen eine gemeinsame Dart-Abteilung. Prominenter Gast einer Auftaktveranstaltung an der Oadby-and-Wigston-Straße war der Präsident des Schleswig-Holsteinischen Dartverbandes (SHDV), Günther Ramcke (67), der 1990 Deutscher Einzelmeister und ein Jahr später Vize-Teamweltmeister im Dart wurde.
30 Interessierte hatten sich beim NSV eingefunden und lauschten den Ausführungen Ramckes, ehe sie dann selbst, im Stile von Legende Phil „The Power“ Taylor, die Pfeile auf die Dartscheiben werfen durften. „Wir vom Dartverband haben Anfang des Jahres viele Vereine in Schleswig-Holstein angeschrieben, ob sie nicht Interesse daran hätten, bei sich im Klub eine eigene Dart-Abteilung aufzumachen. Wir wollen so den Sport populärer machen und den Vereinen noch mehr Mitglieder verschaffen. Derzeit haben wir in Schleswig-Holstein 220 Dartspieler. Zur neuen Saison kommen durch diese Aktion vor allen Dingen aus den Regionen Flensburg, Lübeck und Ostholstein nochmal 100 dazu“, freut sich Ramcke, der einst in Norderstedt zur Schule ging und nach wie vor gute Beziehungen zum SCN und dem NSV unterhält.  „Wir kooperieren ja schon länger mit dem SCN. An der Grundschule Harksheide-Nord übernehmen wir zum Beispiel die Kinderbetreuung. Dann haben wir gerade mit Edda Graf gemeinsam eine neue Übungsleiterin eingestellt, die sich um 14 Kooperationssportarten kümmert, die wir als Vereine anbieten. Sie deckt den gesamten Gesundheitssport ab“, berichtet NSV-Geschäftsführer Steffen Liepold. Günther Ramcke weiht die Dart-Routiniers und Anfänger unterdessen in die Geheimnisse der Sportart ein: „Beim Dart musst du aufhören zu denken. Wenn der Kopf nicht mitspielt hast du schon verloren. Den Wurf muss man einfach geschehen lassen“
 Mit dem Darten kann man schon ab acht Jahren beginnen. Mit zwölf ist bereits ein Einsatz bei den Herren möglich. 35 Euro kostet ein Board.
 Ab 15 Euro gibt es die passenden Pfeile dazu. „Seit der intensiven TV-Berichterstattung fängt Dart an, sich bei uns zu entwickeln. Es ist auch ein Sport für ältere Menschen, da es die Konzentrationsfähigkeit fördert“, erklärt Ramcke. In Schleswig-Holstein nehmen 18 Mannschaften am Spielbetrieb teil.
Bis zur Bundesliga ist es für den SCN und den NSV noch ein weiter Weg, aber der Schnupperabend hat sich gelohnt: 20 Personen haben ihr Interesse an einer Dartabteilung hinterlegt.

 

HSV schlägt Bayern –

20. Juni

Fallrückzieher én masse gab es beim HSV-Beachsoccer zu sehen. Foto: meg

Norderstedt meg Was für eine faustdicke Überraschung. Die Fußballer vom HSV schlagen die Bayern mit 2:0! Allerdings „nur“ im Sand. Am 3. Spieltag der Deutschen Beachsoccer-Liga (DBL), der am vergangenen Wochenende auf der neuen Beachanlage des HSV in Norderstedt ausgetragen wurde. Zwölf Mannschaften gehören der DBL an.
Der HSV ist seit 2016 mit einem Team dabei. Die Vorrunde besteht aus fünf Spieltagen. Die besten vier Clubs qualifizieren sich fürs Final-Four vom 17. bis 19. August am Strand von Warnemünde. Der HSV gewann gegen den Tabellenzweiten  „Bavaria Beach Bazis“   4:2 nach Neunmeterschießen. HSV-Keeper Sunny Singh parierte dabei zwei Strafstöße. Zwei Stunden später folgte ein klares 6:3 gegen den Wuppertaler SV Beachsoccer (4.). Lediglich gegen Spitzenreiter Rostocker Robben musste sich der HSV tags darauf mit 2:10 geschlagen geben. Der HSV ist nun Siebter.
HSV-Trainer Mohammad Marfavi (41), der 2016 aus dem Iran nach Deutschland geflohen ist und seit 2017 für den HSV als Coach arbeitet, hatte gleich doppelt Grund zur Freude, denn der Iran schlug bei der WM überraschend Marokko mit 1:0.
20 Mann gehören dem HSV-Kader aktuell an: „Da sind auch Jungs aus Münster und Lübeck dabei. Ziel ist es aber, dass wir möglichst viele Spieler aus der näheren Umgebung im Team haben. Wir möchten auch, dass es reine Sandplatzspieler sind, die nicht nebenbei noch im Verein auf Rasen spielen. Dadurch können wir die Qualität steigern. Wichtig ist, dass wir hier in Ochsenzoll jetzt ein eigenes Beachfeld haben. Bislang hat die Mannschaft immer in Wilhelmsburg trainiert“, berichtet Tobias Lietz, beim HSV als Koordinator Spitzensport tätig.
 Einige Sonderregeln gibt es beim Fußball im Sand. Setzt ein Spieler zum Fallrückzieher an,  darf er nicht behindert werden. Bei eigenem Angriff muss der Ball spätestens nach vier Sekunden aus der eigenen Zone raus gespielt sein. Sonst gibt es jeweils Freistoß für den Gegner. „Jeder kennt sich auf der Tour. Schiedsrichter, Spieler und Zuschauer. Wir sind inzwischen alle freundschaftlich verbunden. Das ist für mich das Wichtigste“, erklärt Markus Brandt von den Leipziger Sandfußballern. Die neue HSV-Beachanlage ist übrigens auch für Beachtennis und Beachvolleyball geeignet und kann von Vereinen, Schulen, Firmen oder Privatpersonen gemietet werden.

 

SVF-Tischtennis-Kids stark

20. Juni

Der SVF dominierte in der Bezirksrangliste. Foto: pmi

Norderstedt/Heist (blb) Die Tischtennis-Kids des SV Friedrichsgabe haben das Bezirksranglistenturnier in Heist dominiert. Allen voran  Carina Ludwig (A-Schülerinnen), Linux Mades (A-Schüler) und  Laura Schweiz (8 Jahre, C-Schülerin), die alle ohne Spielverlust und  ihre Konkurrenz souverän gewannen.
Den dritten Platz erreichte Lisa-Marie Grupe (A-Schülerin), die nur gegen die Zweitplatzierte Mya Bröcking (Moorrege) und ihre Vereinskameradin Carina Ludwig verlor. Bei den A-Schülern überraschte  Alexander Martens (11), der selber noch B-Schüler ist, mit den vierten Platz.
Die übrigen Platzierungen:
C-Schüler: Kian Rohwerder, Platz 7, Finjan Tiedt (7 Jahre, der jüngste Teilnehmer im Feld) erreichte Platz 9. Außerdem wurde von A-Schüler Leon Trox der 7. Platz erzielt und von Mia Sießenbüttel der 11. Platz.
Für die Landesrangliste qualifiziert: Anna Schüler (bereits vorqualifiziert), Carina Ludwig, Linux Mades, Laura Schweiz und Lisa-Marie Grupe. Sehr wahrscheinlich  ist auch Alexander Martens durch einen Verfügungsplatz bei der Landesrangliste der A-Schüler dabei.

 
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