Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Vor Ort kaufen: Etwas Gutes für

25. April: 

Norderstedt (kb) Das Internet ist mit seinen vielen Informations- und Einkaufsmöglichkeiten für viele Menschen nicht mehr wegzudenken –  der   örtliche Einzelhandel mit seinen zahlreichen Vorteilen aber auch nicht. Wo sonst bekommt man beim Schaufensterbummel Inspirationen für das nächste Outfit, kann die Schuhe gleich vor Ort auf ihre Bequemlichkeit testen, profitiert von der fachmännischen Beratung bei allem von A wie Autos bis Z wie Zäunen oder ist man in der Lage, die dringend benötigten Medikamente sofort mit nach Hause zu nehmen?
Jeder hat es in der Hand, etwas zu ändern. Wenn alteingesessene Geschäfte aufgrund des wachsenden Onlinehandels schließen und die Innenstädte beziehungsweise Ortskerne immer leerer werden, dann ist bei den Kunden häufig das Bedauern groß – dabei hat es jeder selbst in der Hand, etwas zu ändern ...
Mit dem großen Sonderthema „Hier leb’ ich, hier kauf’ ich“  möchte der  HEIMATSPIEGEL den örtlichen  Handel unterstützen und somit auch zur Stärkung der Region beitragen.

Ein gemeinsames Einkaufserlebnis macht jeder Generation Spaß – so gehen zum Beispiel viele Großeltern  gern gemeinsam mit ihren Enkelkindern shoppen. Foto: Pressmaster/Shutterstock

„Frühjahrsboßeln“ mit den

25. April

Ob Sonne oder Regen, das Boßeln macht immer Spaß. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Norderstedts erster und einziger Boßelverein  lädt wieder zum fröhlichen Boßeln ein. Das Turnier findet statt in Norderstedt am Bauspielplatz „Holzwurm“, Oadby-and-Wigston-Straße/Ecke Rathausallee.
Neben Vereinsmitgliedern kann jeder – ob Einzelperson, Familie, Verein- oder Firmenteam – seine Fähigkeiten an der Kugel testen.
Es geht los am Sonntag, den 29. April, um 11  Uhr. Geboßelt wird eine Runde in Teams zu drei bis fünf  Werfern über Schotterwege und Straßen. In den Bollerwagen befinden sich Snacks und Getränke für unterwegs. Im „Holzwurm“ gibt es heiße und kalte Getränke sowie feste Nahrung – alles zu einem günstigen Preis.
Nichtmitglieder zahlen ein Startgeld von 3 Euro. Die Veranstaltung, inklusive Siegerehrung, dauert zirka vier  Stunden. Kontakt und Anmeldung: Ute Oswald, Tel.: 0 40/ 5 22 43 51, ute.oswald@ wtnet.de ,  www.norderstedter-wietersmieter.de 

 

Firmenlauf: Aus Mitarbeitern

25. April

V. li. Heiko Pfeifer (ELIXIA), Kai-Jörg Evers (Stadtpark Norderstedt), Dagmar Buschbeck (Event Agentur Rattenscharf), Ralf Kummerfeldt (Schülke & Mayr) sind für den fünften Firmenlauf gerüstet. Foto: blb

Norderstedt (blb) 700 Gewinner! Wo gibt es denn so etwas? Ganz einfach: Beim Norderstedter Firmenlauf powered by ELIXIA. Am Freitag, den 15. Juni, um 18 Uhr heißt es wieder: Erst laufen oder walken und danach feiern. Auch bei der fünften Auflage der Veranstaltung geht es in erster Linie wieder ums Dabei sein und Miteinander  – alles ohne Leistungsdruck und Konkurrenzdenken.
„Die Begeisterung für den Norderstedter Firmenlauf ist ungebremst. Über den guten Zuspruch freuen wir uns und sehen ihn zugleich als weiteren Ansporn“, sagt Heiko Pfeifer vom Vitalstudio ELIXIA, der den Lauf als Titelsponsor unterstützt und mit seinem Team für die lockere und entspannte Atmosphäre des großen Betriebsfestes sorgt.
Der zu bewältigende Streckenverlauf von 4,2 Kilometern führt zweimal um den Norderstedter Stadtparksee herum. Wie immer wird der kunterbunte Läufer-Bandwurm von der Promenade aus von vielen Fans angefeuert. Für die einen ist die Strecke gerade mal ein Aufwärmprogramm, doch andere legen so eine Strecke sonst nur mit dem Auto zurück. Für den Firmenlauf gelten aber andere Regeln, denn hier treten Chef, Mitarbeiter und Auszubildender gemeinsam an, um sich der Herausforderung
des sportlichen Wettkampfs zu stellen. „Egal, ob Sprinter, Hobbyläufer, Gelegenheitsläufer oder Couchpotatoe, das Gemeinschaftserlebnis zählt“, sagt Dagmar Buschbeck von der Rattenscharf Event Agentur, die die Veranstaltung organisiert.
Das Rahmenprogramm mit Musik und die Versorgung mit Essen und Trinken durch das Haus am See starten bereits ab 17 Uhr. Jedes Team wird von einem Fotografen für ein Team- Foto abgelichtet. Für das schnellste und größte Team und die originellsten Verkleidungen gibt es ebenso Pokale wie für die schnellste und den schnellsten Chef und Auszubildenden.
Ralf Kummerfeldt von der Firma Schülke & Mayr ist mit  seinen Kollegen bisher in jedem Jahr mitgelaufen. Neben dem gesundheitlichen Aspekt, ist der Lauf auch eine gute Gelegenheit, etwas für das Teambuilding innerhalb des Unternehmens zu tun.  Die Startgebühr beim Norderstedter Firmenlauf beträgt pro Person 18  Euro (plus Mehrwertsteuer). Nachmelder zahlen am 15. Juni 22 Euro (plus Mehrwertsteuer). Pro Teilnehmer zahlt der Veranstalter einen Euro als Spende an den Förderverein der Jugendfeuerwehr Norderstedt. Teamzelte können in unterschiedlichen Größen gemietet werden. Auch hier gilt: Früh buchen lohnt sich, denn die besten Plätze sind schnell vergeben. Alle Teilnehmer erhalten hochwertige Laufshirts und eine Teilnehmer-Medaille. Interessierte Unternehmen können ihre Teams über die Internetseite www.norderstedt-firmanlauf.de anmelden.

 

CDU: Fahrradtour mit Innenminister

25. April

Innenminister Hans-Joachim Grote (grüne Jacke) und die Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann (Mitte vorn) mit den CDU-Kommunalwahlkandidaten vor dem Start zur Radtour 2018. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Innenminister Hans-Joachim Grote startete am Sonntag wieder einmal zu einer Fahrradtour durch die Stadt, die er 18 Jahre als Oberbürgermeister gelenkt hatte – eine alte Tradition aus dieser Zeit zusammen mit dem  CDU-Ortsverband. Auch als Innenminister hatte der Politiker die Tour persönlich ausgearbeitet. Interessierte Bürger nutzten die Gelegenheit, Neues  gemeinsam mit den CDU-Kandidaten für die Kommunalwahl in Norderstedt zu entdecken.
Aus Bad Segeberg waren die Kreistagsabgeordnete  Monika Saggau und die Politik-Newcomerin Davina Gras angereist um, sich in Norderstedt über neue Möglichkeiten für den Radverkehr in Bad Segeberg zu informieren. Die  Route führte vorbei am Fahrradparkhaus am Peter-Hahn-Platz   in der Kneipe am Feuerwehrmuseum.  „Unsere regelmäßigen Fahrradtouren bieten immer eine gute Gelegenheit, dem Bürger direkt vor Ort zeigen zu können, was die Politik und Verwaltung beschäftigt. In diesem Jahr wurden die Informationen über einige landespolitische Aspekte und informative Gespräche mit den Kandidaten für die Kommunal- und Kreistagswahl erweitert“, kommentierte Norderstedts CDU-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Katja Rathje-Hoffmann die Veranstaltung bei strahlendem Sonnenschein.

 

Europa-Union empfiehlt

25. April

Joachim Brunkhorst. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Oliver Lück, geboren 1973, ist Journalist, Fotograf und Buchautor. Seit 1996 reist er, wie er selbst berichtet, in seinem VW-Bus auf der Suche nach Geschichten durch Europa. Rund 90 bis 120 Minuten sollen zu einer kurzweiligen und lebhaften Entdeckungstour durch fast 30 Länder werden, die unseren Kontinent von einer Seite zeigen werden, die heute – in sogenannten Krisenzeiten – oft vergessen wird: von der bunten.
Dass Europa-Bildung durchaus unterhaltsam sein kann, wird der Autor in seinem aktuellen Bildervortrag „Europa bunt“ nun auch in Norderstedt zeigen.
„Ich habe diese Veranstaltung der Stadtbücherei daher in unser Jahresprogramm aufgenommen“, sagt Joachim Brunkhorst, Vorsitzender der Europa-Union in Norderstedt, Segeberg und Neumünster. „Auch wenn wir uns kritisch mit der Europa-Politik in den verschiedenen Mitgliedstaaten auseinandersetzen müssen, wissen wir doch die liebenswerten Eigenheiten der europäischen Völker und Landschaften zu schätzen.
Deshalb empfehle ich allen Mitgliedern der Europa-Union und natürlich allen Einwohnern überhaupt den Besuch des Bildervortrages „Europa bunt“ mit Oliver Lück am Freitag, dem 27. April, um 18 Uhr in der Hauptbücherei Norderstedt-Mitte.“

 

Benefizkonzert „Lieder vom Rand”

25. April

Rainer Lankau und HaWe Kühl. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Am Sonntag, 29. April, findet ab  17 Uhr im Kulturwerk am See/Alfred-Stern-Studio ein Benefizkonzert mit dem Titel „Lieder vom Rand”  für die Suppenküche in Püssi/Estland mit HaWe Kühl und Rainer Lankau am Klavier statt. Das Konzert ist eine Mischung von Songs und Chansons nicht von der Breite großer Bühnen – sondern kleiner, ein wenig vom Rand. Songs von Rio Reiser, Friedrich Hollaender, Leonard Cohen, Jonny Cash, Kurt Gerron und Kurt Tucholsky. Verbunden wird das Programm von einer Moderation mit Gedichten von Heinrich Heine und Robert Gerhardt – ein Nachmittag zum Schmunzeln und Erinnern.
Eintritt: 10 Euro, (telefonische Vorbestellung unter 0 40/5 22 13 07 und 0 40/ 5 22 89 88). Veranstalter sind die  Freunde von Kohtla-Järve und Johvi und Umgebung e.V.

 

Leuchtende Marsch- und Meerland-

25. April

Das Emil-Nolde-Haus mit dem Staudengarten. Foto: pmi

Norderstedt (rug) 1927 zieht der expressionistische Maler Emil Nolde (1867 – 1956) mit seiner Frau Ada nach Seebüll, einem Teil der kleinen Gemeinde Neukirchen nahe der dänischen Grenze im heutigen Nordfriesland. Er erwirbt dort eine Warft und lässt darauf nach eigenen Entwürfen ein modernes Wohnhaus mit Atelier errichten.
Dort entstehen zahlreiche seiner Werke, unter anderem die sogenannten ungemalten Bilder. Sie schuf der Künstler während des Verbots der Nationalsozialisten, sich „auf den Gebieten der bildenden Künste“ zu betätigen. Nach Noldes Tod 1956 wird Seebüll gemäß seinem Wunsch Teil einer Stiftung und steht seitdem Besuchern als Museum offen.
Nolde liebte die Farben von Blumen Zeit seines Lebens und legte überall, wo er sich niederließ, einen Garten an. Blütenpracht und Grün inspirierten den Künstler und dienten ihm als Motiv für seine zahlreichen Garten- und Blumenbilder. Pastorin Dr. Carolin  Paap lädt herzlich ein zu einem Ausflug ins Nolde-Museum am Mittwoch, den 16. Mai! So soll der Tag aussehen: Abfahrt um 8 Uhr mit einem Reisebus von der Paul-Gerhardt-Kirche aus (einziger Zustieg).
Wenn alles glatt geht, sind die Teilnehmer gegen 10.30 Uhr dort und bekommen um 11 Uhr eine Führung durchs Museum. Um 13 Uhr sind sie zum Mittagessen im Café Seebüll angemeldet und gehen im Anschluss in den Garten Noldes.

Der Besuch bei Emil Nolde findet statt am Mittwoch, 16. Mai, Abfahrt: 8 Uhr, nur Paul-Gerhardt-Kirche, Altes Buckhörner Moor 16 – 18. Kostenbeitrag: 45 Euro  (bitte zur Anmeldung mitbringen). Anmeldung bis 9. Mai, nur im Paul-Gerhardt-Büro, Tel. 0 40/ 3 25 94 93-10

 

Gemeindeausflug in die

25. April

Die Nikolaikirche in Wismar. Foto: Sabine Wiemer

Norderstedt (rug) Der diesjährige Gemeindeausflug der Emmaus-Kirchengemeinde findet am Sonnabend, 2. Juni, statt. Das  Ziel ist die Hansestadt Wismar. Nach Ankunft in Wismar unternehmen die Teilnehmer zunächst eine zirka einstündige Stadtrundfahrt in einem Doppeldeckerbus durch Wismar. Anschließend folgt noch eine Stadtbegehung, die etwa 45 Minuten dauert und bei der Heilig-Geist-Kirche endet.
Dann geht es weiter zum Mittagessen ins „Reuterhaus“. Folgende drei Gerichte stehen zur Auswahl: 1. Bandnudeln mit Pesto, dazu Kirschtomaten, 2. Mecklenburger Schweinebraten, mit Backpflaumen und Rosinen gefüllt, dazu Apfelrotkohl und Petersilienkartoffeln, 3. Gebratenes Dorschfilet an Blattspinat und Kräutersauce, dazu Salzkartoffeln. Die Getränke zum Mittagessen werden getrennt abgerechnet.
Nach dem Mittagessen fahren wir mit unserem Bus zum Hotel Seeblick, wo wir ab 15.30 Uhr zum Kaffeetrinken angemeldet sind. Die Rückkehr in Norderstedt soll spätestens um 18  Uhr sein. Die Kosten für den Bus werden wieder vom „Verein Förderer der Christuskirche Garstedt e.V.“ übernommen. Die Kosten für die Teilnahme betragen  35 Euro. Darin sind Stadtrundfahrt, Stadtführung, Mittagessen und Kaffeetrinken enthalten. Die Teilnehmerzahl ist auf 48 Personen begrenzt.
Der Gemeindeausflug in die Hansestadt Wismar findet statt am Sonnabend, 2. Juni, Abfahrt: 8  Uhr ab Christuskirche, zirka 8.15 Uhr ab Paul-Gerhardt-Kirche. Anmeldung: bis 22. Mai in einem der beiden Kirchenbüros. Der Teilnehmerbetrag von 35 Euro  ist unmittelbar bei der Anmeldung bar zu zahlen.  Bitte geben Sie unbedingt an, bei welcher Kirche Sie zusteigen möchten, welches Mittagessen Sie wählen und wie Sie für eventuelle Rückfragen telefonisch zu erreichen sind.

 

Stadtteilbücherei täglich von

25. April

Die Stadtteilbücherei in Glashütte gilt als Pilotprojekt der so genannten „offenen Bücherei“. Foto: pmi/Stadt Norderstedt

Norderstedt (blb) Eine gute Nachricht für alle Lesebegeisterten: Die Stadtteilbücherei Glashütte ist jeden Tag von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Das Prinzip der „offenen Bücherei“ ist auch Pilotprojekt für das geplante Bildungshaus.
Mit der Erweiterung der Öffnungszeiten ist das Projekt der „offenen Bücherei“ in Glashütte nun vollständig umgesetzt: Von jetzt an ist die Stadtteilbücherei Glashütte von Montag bis Sonntag, jeweils von 8   bis 20 Uhr geöffnet. Dabei ist  am Montag, Mittwoch und Freitag und am Sonnabendvormittag das bekannte Personal vor Ort. Zu den übrigen Zeiten können hier Leser auch ohne die Anwesenheit der Mitarbeiter eintreten und das volle Angebot nutzen. Das Prinzip der offenen Bücherei funktioniert ganz einfach: Am Eingang der Stadtteilbücherei scannt der Benutzer seinen Büchereiausweis am Lesegerät ein – und die Eingangstür öffnet sich automatisch. Voraussetzung ist, dass die Benutzer, die über 18 Jahre alt sein müssen, sich zuvor für die „offene Bücherei“ haben registrieren lassen.
In der Bücherei können sie dann Medien ausleihen, verlängern oder zurückgeben, im Internet recherchieren oder sich einfach nur dort aufhalten und in Ruhe ein Buch lesen oder im Sortiment stöbern. Eine Broschüre informiert über die besonderen Regeln, die für die Bücherei ohne Personal gelten.

In der personallosen Zeit wird die Bücherei  durch Video überwacht. Die Daten werden sieben Tage gespeichert.

 

Heißer Hot ärgert Eintracht

25. April

Hat schon elf Tore geschossen: Felix Drinkuth. Foto: blb

Norderstedt (meg) Seit neun Spielen sind die Fußballer von Eintracht Norderstedt in der Regionalliga Nord ungeschlagen. Große Freude wollte bei allen Beteiligten dennoch nicht aufkommen. Beim 2:2 (2:1) gegen den Tabellen-16. VfV Borussia 06 Hildesheim wäre  mehr drin gewesen für die Elf von Trainer Dirk Heyne, die in der Tabelle Sechster (50:46 Tore, 44 Punkte) bleibt. „Wir haben in dieser Saison viel zu viele Gegentore bekommen. Das ärgert mich enorm. Bis zum 2:2 hatte Hildesheim nicht eine Torchance. Da haben wir nichts zugelassen“, kommentierte Heyne die 90 Minuten.
Am Ende hätte jedoch auch der Gast noch drei Punkte entführen könne wenn Eintracht-Torwart Johannes Höcker nicht in höchster Not vor Blasevic geklärt hätte (87.). Die Partie nahm vor 350 Zuschauern bei sommerlichen Temperaturen erst nach einer guten halben Stunde Fahrt auf. Norderstedts Felix Drinkuth war von Jordan Brown prima in Szene gesetzt worden und spazierte über die rechte Seite in den Borussen-Strafraum. Sein Flankenversuch wurde von einem Hildesheimer mit der Hand geklärt. Schiedsrichterin Susann Kunkel (SV Eichede) entschied sofort auf Elfmeter. Felix Drinkuth ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte rechts unten zum 1:0 (32.). Schon sein elfter Saisontreffer. Hildesheim schlug aber prompt zurück. Norderstedt bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone heraus. Die Kugel landete bei Ante Blazevic, der zum 1:1 ins kurze Eck traf (38.).  Keeper Höcker sah da nicht ganz so gut aus. Doch die 1. Halbzeit war noch nicht vorbei. Der schönste Spielzug kam erst noch. Jordan Brown spielte den Ball durch zwei Hildesheimer Abwehrspieler hindurch auf den gestarteten Kangmin Choi. Dieser war einen Schritt schneller als 06-Keeper Nils Zumbeel und lupfte den Ball zum 2:1 ins Netz (41.).
„Da haben wir auf Abseits gespielt. Das war so nicht ausgemacht und ein völlig unnötiges Tor. Nach der Pause waren wir dann wesentlich besser und aggressiver“, lobte 06-Trainer Thomas Siegel sein Team. Das kam im Anschluss an eine Ecke zum 2:2-Ausgleich (68.). Abdülbaki Hot setzte sich per Kopf gleich gegen zwei Eintracht-Abwehrspieler und Keeper Höcker durch. „Da waren wir schlafmützig und haben nicht gut verteidigt. Nach dem 2:2 haben wir dann auch völlig den Faden verloren“, musste sich Dirk Heyne schließlich mit dem einen Zähler begnügen.
Die Zeit der Nachholspiele (sechs) ist für die Eintracht fast vorbei. Fünf Partien sind absolviert, die Englischen Wochen beendet. Der Verband hat die Saison sogar um eine Woche verlängert.  Ab sofort geht es regulär weiter. Am kommenden Sonnabend (28. April, 16 Uhr, Edewecht) beim SSV Jeddeloh (5.).

 

 

 

TuRa: Keiner da – dann

25. April

Kam rein und traf: Elbasan Latifaj. Foto: meg

Norderstedt (meg) Gut wenn man solche Allrounder in seiner Mannschaft hat! Die Fußballer von TuRa Harksheide (6. Liga) gewannen am 26. Spieltag der Landesliga Hammonia Staffel zu Hause gegen Inter Hamburg (8.) mit 1:0 (0:0) und bleibt Zehnter. Das entscheidende Tor schoss dabei ausgerechnet ein Mann, der sonst in der Defensive für Ordnung sorgt. Routinier Elbasan Latifaj (33, seit 2003 bei TuRa) gelang in der 74. Minute der entscheidende Treffer zum 1:0. Latifaj  war erst kurz zuvor von Trainer Schwarzer eingewechselt worden. Die Harksheider spielten  quasi ohne Sturm und mussten auf die verletzten und angeschlagenen Offensivkräfte Lion Jodeit, Daniel Meier, Daniel Tramm und Tim Weber verzichten. „In der ersten Halbzeit war es von beiden Mannschaften Mittelfeldgeplänkel. Nach der Pause hat Inter dann mehr Druck gemacht. Gut, dass Elba getroffen hat“, freute sich TuRa-Fußballchef Bernd Meier. Unter Neu-Trainer Jörg Schwarzer (kam zu Beginn des Jahres) ist TuRa nun seit sechs Spielen ungeschlagen. Los ging es mit drei Unentschieden. Zuletzt folgten dann drei Siege.

„Ich bin froh, dass wir Jörg im Winter geholt haben. Er hat es geschafft, aus dem Scherbenhaufen den er vorgefunden hat, etwas zu machen. Ich bin zuversichtlich, dass wir am Ende der Saison noch einen einstelligen Tabellenplatz belegen werden“, lobt Meier seinen Coach. Auch die Personalplanungen für die neue Saison sind fast abgeschlossen.  Zwei Gespräche stehen noch aus. In spätestens zwei Wochen will der Klub verkünden, wer geht und wer kommt. Auf TuRa warten nun aber erstmal zwei dicke Brocken: an diesem Donnerstag (26. April, 20 Uhr, Collatz+Schwartz-Sportpark) geht es mit dem Nachholspiel gegen den Tabellenzweiten HEBC weiter. Am Sonntag (29. April, 10.45 Uhr, Sachsenweg) steht dann die Auswärtspartie beim Niendorfer TSV II (3.) an.

 

Linus Meyer: „Darum verlasse

25. April

Linus Meyer Foto: blb

Norderstedt (meg) Sein Verlust wiegt schwer. Seit 2010 schnürt der 26-jährige offensive Mittelfeldspieler Linus Meyer die Schuhe für Eintracht Norderstedt. Erst in der U19. Später dann bei den Regionalliga-Herren. Im Sommer verlässt er nun den Klub und wechselt zum SV Rödinghausen in die Regionalliga West. Wir haben mit Linus Meyer gesprochen der sich mit der Neuorientierung seinen Traum vom Profifußball erfüllen möchte.
HEIMATSPIEGEL (HSP): Linus Meyer, was waren  die Gründe für den Wechsel zum Tabellenneunten der RL-West, SV Rödinghausen?
Linus Meyer: „Der ausschlaggebende Punkt ist, dass ich dort unter Profi-Bedingungen trainieren und spielen kann. Das heißt mehrmals am Tag Training. Die Anreise zu einem Auswärtsspiel erfolgt in der Regel einen Tag vorher. Auch die Trainingsbedingungen dort sind überragend. Das ist zurzeit in Norderstedt in der Form leider nicht möglich.“
HSP: Warum aber ausgerechnet Rödinghausen?
Meyer: „Der Verein hat sich sehr um mich bemüht und mir gefällt das Konzept. Die Führung und das Trainerteam sind noch recht jung und erfolgshungrig. Das finde ich sehr spannend.“
HSP: Was erhoffen Sie sich persönlich von dem Wechsel?
Meyer: „Dass ich ein neues, sportlich höheres Level erreiche. Allein durch mehr Trainingseinheiten. Und ich hoffe, dass der Fußball noch mehr in den Fokus rückt. Auch für meine persönliche Entwicklung ist es bestimmt nicht schlecht. In eine fremde Stadt zu ziehen ohne großartig Leute zu kennen finde ich spannend.“
HSP: Welche Ziele verfolgen Sie mit ihrem neuen Team?
Meyer: „Es gab in Rödinghausen zuletzt einen kleinen Umbruch. Da muss man erstmal sehen, wie sich die Mannschaft findet. Das kann etwas dauern. Außerdem kenne ich die Liga noch nicht  und kann das Niveau daher nur schwer einschätzen. Man sagt aber, dass die Regionalliga West stärker sein soll. Es ist natürlich cool,  sich einmal mit Traditionsvereinen wie Alemannia Aachen oder Rot-Weiß Oberhausen vor einer großen  Zuschauerkulisse zu messen.“
HSP: Rückblickend: wie war Ihre Zeit in Norderstedt?
Meyer: „Ich hatte hier die schönste Zeit. Ich bin dem Trainerteam, der Mannschaft und allen  drum   sehr dankbar für alles. Ich fühle mich auch sehr wohl. Doch wie sagt man immer: wenn´s am schönsten ist, sollte man gehen.“
HSP: Linus Meyer, viel Glück und Erfolg ab Sommer beim SV Rödinghausen.

 

„Ein gemütlicher Abend“

18. April

Albtraum oder Schlaraffenland? Baggerführer Manni gerät unfreiwillig in eine weibliche Verkaufsshow der besonderen Art. Foto: cbl

Norderstedt (cbl) Baggerführer Manni glaubt seinen persönlichen Albtraum zu erleben, als an einem Freitagabend sechs Freundinnen seiner Frau in deren Abwesenheit einfallen, um die wöchentliche „Kitchenparty“ zu feiern. Die Damen stören sich weniger am Hausherren, ernennen ihn zur „Ehrenfrau“ und integrieren ihn gut gelaunt in die kuriose Verkaufsschau von unentbehrlichen Kochutensilien, Turbo-Mixern und asiatischen Pfannen. Mit einigen Bieren zur Unterstützung findet Manni sogar Gefallen am Küchenkram – erst recht, als die „Kitchenparty“ zur „Dessous-party“ mutiert.
Die Schauspieler vom Theater pur bringen großen (Spiel-) Spaß mit dem Lustspiel „Ein gemütlicher Abend“ von Ingo Sax auf die Bühne des Festsaals am Falkenberg. Und der Spaß überträgt sich uneingeschränkt aufs Publikum. Während die Zuschauerinnen aus dem Dauergrinsen kaum herauskommen, werden die Herren zunächst Mitleid mit dem Protagonisten auf der Bühne haben und später neidisch auf ihn sein. Und der oder die eine wird so seine einschlägigen Erfahrungen mit ähnlichen Veranstaltung haben – Stichwort Tupper & Co. „Beste Unterhaltung ist garantiert“, verspricht Regisseurin Burga Jonas. Zudem kommt das Publikum in den Genuss des Live-Cookings auf der Bühne und in der Pause werden chinesische Häppchen kredenzt.
Aufführungen am 21., 22., 28. und 29. April jeweils um 19 Uhr im Festsaal am Falkenberg. Karten kosten 7,50 Euro an bekannten Vorverkaufsstellen, an der Abendkasse sowie online unter www.theaterpur.de/tickets.

 

Drei Jahre Suchthilfe im

18. April

V. li. Caspar Fischer (Landesverein Innere Mission), Melanie Gromoll (Fachärztin für Psychiatrie), Kerstin Timmlau (Qualitätsbeauftragte) und Einrichtungsleiter Dr. Hans-Jürgen Tecklenburg begleiten die Rehabilitanden in der Adaption START. Foto: blb

Norderstedt (blb) Für viele Betroffene ist es ein wichtiger zweiter Schritt und die Entscheidung, diesen Schritt zu gehen, wegweisend für ihr weiteres Leben. Seit drei Jahren bietet die stationäre medizinische Rehabilitationseinrichtung „Adaption START Norderstedt“ im Auftrag und finanziert durch die Deutsche Rentenversicherung suchtkranken Menschen (Alkohol, Medikamente, Drogen oder auch pathologisches Glücksspiel) Hilfe bei ihrer Rückkehr in Beruf und Gesellschaft.
„Dies gelingt uns  deshalb besonders gut, weil wir im Haus mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen arbeiten und in der Umgebung verlässliche Partner, zum Beispiel bei der Vergabe von Praktikumsplätzen haben“, sagt Dr. Hans-Jürgen  Tecklenburg, Einrichtungsleiter der Adaption und Gesamtleiter der ATS (Ambulante und teilstationäre Suchthilfe). 
Die Einrichtung in Norderstedt bietet zwölf Suchtkranken eine stationäre Behandlung bei einer Unterbringung in modernen Einzelappartments für die Dauer von zwölf  bis 16 Wochen. Die Behandlung schließt sich an eine vorhergehende Entgiftung oder Entwöhnung an. Außer in Norderstedt   stehen in Schleswig-Holstein insgesamt 60 Plätze in Einrichtungen in Lübeck, Kiel und Husum zur Verfügung. 350 Plätze sind in Entwöhnungskliniken.
95 Prozent der Rehabilitanden sind ohne Arbeit, viele von ihnen auch ohne Wohnung. Nach der Behandlung in der Klinik im Frederikspark (Beim Umspannwerk 6) finden 25 Prozent von ihnen wieder in den Beruf zurück. 20 Unternehmen der Region (unter anderen Jungheinrich, Kiesow, das Altenpflegeheim Haus am Park oder auch dodenhof) zeigen sich offen für die Problematiken dieser Menschen und bieten ihnen durch Praktika den ersten Schritt zurück in ein geregeltes Arbeitsleben an, was in der Folge naturgemäß auch bei der Suche einer Wohnung hilft.
„Wichtig war für mich, dass ich hier lerne und dabei unterstützt werde, wieder selbstständig Entscheidungen zu treffen“, sagt ein Rehabilitand, der nach jahrelanger Medikamentenabhängigkeit seine Arbeit und in der Folge auch seine Familie verloren hatte. Mittlerweile gibt es wieder Kontakt zu Frau und Kind und erste Schritte zurück in den Beruf sind getan.
Die Adaption START Norderstedt ist eine Einrichtung des Landesvereins Innere Mission und gehört mit weiteren Einrichtungen in Schleswig-Holstein dem Suchthilfeverbund  Nordelbien an. Das Team aus Fachärzten, Psychotherapeuten, Sozial- und Ergotherapeuten, Sozialarbeitern und Verwaltungskräften begleiten die Rehabilitanden und arbeiten eng  mit Institutionen, Behörden, Jobcenter, Betrieben sowie Beratungs- und Selbsthilfeeinrichtungen zusammen. Gesucht werden noch  weitere Kooperationspartner im Bereich Handwerk/Produktion sowie im Bereich Büro/Verwaltung oder im kaufmännischen Bereich, um Rehabilitanden  passgenaue Erprobungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen zu können.

 
Treffer 1 bis 13 von 2869
<< Erste < Vorherige 1-13 14-26 27-39 40-52 53-65 66-78 79-91 Nächste > Letzte >>