Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Grundschule Niendorfer Straße

13. Februar: 

Norderstedt (blb) Die 182 Schüler der Grundschule Niendorfer Straße freuen sich über neue Räume und einen neuen Multifunktionsraum. Das „Pentagon“, wie der Raum wegen seiner fünfeckigen Bauweise in Anlehnung an das Gebäude des amerikanischen Verteidigungsministeriums ehrfurchtsvoll genannt wird, kann sowohl als Mensa als auch für  Kultur- und Sportaktivitäten genutzt werden. An der Stirnseite ist eine Bühne für Aufführungen entstanden.
Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder übergab im Beisein von Stadtpräsidentin Kathrin Oehme und  FDP-Fraktionschef Sven Wojtkowiak symbolisch den Schlüssel an Schulleiter  Niklas Kissling.   Insgesamt sind vier neue Betreuungsräume, ein Kultur- und ein Musikraum entstanden. Außerdem ist ein Küchenraum dazu gekommen. Damit steht dem offiziellen Start als Offene Ganztagsgrundschule (OGGS) am  1. August diesen Jahres nichts mehr im Wege.
 Weil ein Spielgerät im Innenhof der Schule nicht mehr der DIN-Vorschrift entsprach, musste es im Zuge der Bauarbeiten abmontiert werden. Für ein neues Gerät schrieb die Schule einen Ideenwettbewerb unter den Schülern aus. Diese malten ihre Vorschläge von Wippen und Schaukeln bis his zu einer Looping-Bahn. Die besten Ideen und Zeichnungen wurden mit Arriba-Gutscheinen belohnt und fließen in die Entscheidung  bei der Anschaffung eines neuen Geräts mit ein.
Die Betreuung am Nachmittag organisiert die städtische Gesellschaft BEB (Bildung, Erziehung, Betreuung), die den Nachmittagsbereich für alle Norderstedter Grundschulen verantwortet und  dafür noch  Mitarbeiter sucht.
OB Roeder skizzierte kurz den Gang des An- und Umbaus:  2016 begannen die Planungen, 2017 folgte der politische Beschluss für das 1,37 Millionen Euro teure Projekt. Ende 2017 wurde mit  dem Bau begonnen. „Damit haben wir diese Fläche optimal nachverdichtet“, sagte Roeder im neuen „Pentagon“. Zwischen 100 und 130   Schüler werden hier ab August ganztags betreut.

OB Elke Christina Roeder übergab den Schlüssel symbolisch an Schulleiter Niklas Kissling. Foto: blb

Für Kita-Reform fehlt

13. Februar

Eka von Kalben (2. vli.) informierte sich im Gespräch in der Kita Frederikspark. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Mit der geplanten Reform will das Land Schleswig-Holstein Kitas finanziell besser ausstatten, aber auch stärker in die Pflicht nehmen. Fraktionsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Eka von Kalben (B‘90/Grüne) besuchte vergangene Woche mit einer kleinen Delegation die Kita Frederikspark des Trägers Der Kinder wegen gGmbH.
 Mit großem Interesse ließ von Kalben sich durch die Kita in der Lawaetzstraße, in der 70 Kinder ganztags betreut werden, führen und zeigte sich von der dort ansässigen Produktionsküche, in der das Mittagessen für alle sechs Einrichtungen des Trägers zubereitet wird, sehr beeindruckt.
„Eine gesunde und nachhaltige Ernährung gehört zu unserem expliziten Angebot, deswegen kochen wir nicht nur selber, wir achten bei der Produktauswahl auch darauf, dass die Lebensmittel regional produziert oder angebaut und mit möglichst geringem Verpackungsaufwand geliefert werden“, so Sabine Blank, Leiterin der Produktionsküche.
Während der Führung durch die Räumlichkeiten betonte von Kalben ihr Ziel, im Zuge der landesweiten Kita-Reform auch den vergleichsweise hohen Betreuungsstandard in Norderstedt weiter zu verbessern: „Unser Wunsch, die Finanzierung  und Ausstattung von Kitas landesweit einheitlicher zu gestalten und so die Qualität der frühkindlichen Bildung insgesamt zu erhöhen, schließt selbstverständlich auch bereits gut aufgestellte Städte wie Norderstedt ein“, versicherte von Kalben. Ulf Bünning, Geschäftsführer Der Kinder wegen gGmbH ergänzte: „Wir freuen uns, wenn die Reform des Kita-Gesetzes auch in Norderstedt zu noch mehr Betreuungsqualität führen kann. Zum Beispiel im Bereich der Fort- und Weiterbildung sowie dem fachlichen Austausch unserer Mitarbeitenden sehen wir noch Potenzial.“
In dem  Gespräch mit der Norderstedter Dezernentin Anette Reinders wurde  der Fachkräftemangel im Hamburger Rand thematisiert. Sowohl stark steigende Kinderzahlen als auch eine weiterhin hohe Nachfrage nach Krippenplätzen erfordern die Schaffung weiterer Plätze in neuen Einrichtungen. Damit verbunden sind erhebliche Anstrengungen, geeignetes Fachpersonal zu finden; oftmals können Gruppen aufgrund von Personalengpässen erst zu einem späteren Zeitpunkt öffnen. „Mit der Einführung der praxisintegrierten Ausbildung in Norderstedt werden wir neue Wege gehen und die Ausbildung attraktiver machen“, berichtete Stadträtin Reinders. Durch eine Kooperation der Berufsbildungszentren im Kreis Segeberg wird es erstmalig, voraussichtlich ab August 2019,  möglich sein, eine vergütete Erzieherausbildung in Norderstedt zu absolvieren. Auch von Kalben brennt das Thema Fachkräftemangel unter den Nägel: „Für diese Herausforderung müssen wir vielfältige und vielleicht auch unorthodoxe Lösungen finden, damit wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch tatsächlich gewährleisten können. Selbstverständlich ist es gleichzeitig unser Anliegen, die Qualität in den Kitas weiter zu entwickeln.“

 

Projekt „Das gesunde Frühstück“

13. Februar

Der Schulverein realisiert das Projekt „Das gesunde Frühstück“ mit Eltern und REWE seit November 2018 regelmäßig. Foto: pmi

Norderstedt (blb) In der Grundschule in der Gottfried-Keller-Straße hat der Schulverein in Zusammenarbeit mit der Elternschaft das Projekt „Das gesunde Frühstück“ auf den Weg gebracht. Dieses findet seit November 2018 regelmäßig freitags in der Frühstückspause statt. Das REWE Center Europaallee am Herold Center spendet seitdem einmal wöchentlich Obst und Gemüse. Den Eltern und dem Lebensmittelmarkt sei Dank, dass durch ihre hohe Einsatzbereitschaft das Projekt zu einem Erfolg auf ganzer Linie wurde. Auch die Lehrkräfte sind sehr angetan und unterstützen die Aktion.
Mittlerweile helfen zirka 25 Mütter und Väter teils dauerhaft, teils abwechselnd bei der Abholung der Ware sowie bei der Vorbereitung. Das Obst und Gemüse wird während der ersten Schulstunde von den Eltern klein geschnitten und auf Tabletts verteilt. Im Anschluss holen je zwei Kinder, die sich freitags schon sehr auf die Abholung der Tabletts freuen, ihre Extra-Portion Vitamine für ihre ganze Klasse ab. Eine Elternstimme: „ Es ist schön zu sehen, dass die Kinder sich über geschnittenes Obst und Gemüse genauso freuen können wie über ein Stück Schokolade!“

 

Anfassen erlaubt – „Die schönsten

13. Februar

Prämierte Bücher – Allgemeine Literatur Foto: pmi

Norderstedt (rug) Die Stadtbücherei Norderstedt-Mitte zeigt in der Zeit vom 4. Februar bis 2. März die Wanderausstellung „Die schönsten deutschen Bücher 2018“.
Alljährlich kürt die Stiftung Buchkunst die schönsten und innovativsten Bücher des Jahres. 729 Einsendungen konkurrierten um die begehrten Auszeichnungen. Im Wettbewerb der „Schönsten Deutschen Bücher“ wählten zwei Expertenjurys in einem aufwändigen Verfahren die 25 schönsten Bücher des Jahres aus. 14 Jurorinnen und Juroren diskutierten sieben Tage lang über die eingereichten Novitäten. Die 25 ausgewählten Bücher sind vorbildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung und zeigen eine große Bandbreite gestalterischer und herstellerischer Möglichkeiten. Im Februar sind die ausgewählten Titel nun in der Stadtbücherei Norderstedt-Mitte zu sehen und können natürlich auch angefasst werden.
Die 25 „Schönsten Deutschen Bücher“ sind vorbildlich in Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung. Die Auswahl berücksichtigt auch das leisere, solide gemachte Lesebuch. Die prämierten Bücher setzen Zeichen und zeigen wichtige Trends und Strömungen der deutschen Buchproduktion. In jeder der fünf Kategorien „Allgemeine Literatur“, „Fachbücher, Wissenschaftliche Bücher, Sachbücher, Schulbücher“, „Ratgeber“, „Kunstbücher, Fotobücher, Ausstellungskataloge“ und „Kinderbücher, Jugendbücher“ gibt es fünf Preisträger.
Seit 1966 begleitet die Stiftung Buchkunst mit Sitz in Frankfurt am Main und Leipzig kritisch die deutsche Buchproduktion. Ziel ist, die Qualität des Buches in technischer und künstlerischer Hinsicht zu fördern. Die Hauptaufgabe der Stiftung ist der Wettbewerb „Schönste deutsche Bücher“. Mit ihren Wettbewerben will die Stiftung Buchkunst den Blick der Öffentlichkeit über den Inhalt hinaus auf buchgestalterische und buchherstellerische Spitzenleistungen lenken und damit dem Medium Buch und seiner Form zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen. Zur Teilnahme zugelassen sind Bücher aus deutschen Verlagen sowie Bücher aus ausländischen Verlagen, sofern die technische Produktion ausschließlich in Deutschland erfolgte.
Seit 2005 zeigt die Stadtbücherei Norderstedt alljährlich die Wanderausstellung in ihren Räumen.
Die Ausstellung „Die schönsten deutschen Bücher“ ist zu sehen vom 4. Februar bis zum  2. März in der Hauptbücherei Norderstedt-Mitte, Rathausallee 50, während der regulären Öffnungszeiten, Eintritt frei.

 

1 350 Euro für Ambulanten

13. Februar

Vereinsvorstände Hans-Dieter Neumann (l.) und Detlef Grumann (r.) mit Künstlerin Birgit Dierker und Letztbietende Dörte Kaffsack Foto: cbl

Norderstedt (cbl) In den Räumen des Ambulanten Hospizdienstes Omega treffen sich nicht nur Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit professionellen Trauerbegleitern in Trauergruppen zu Gesprächen – sie dienen auch als KulturRAUM und fungieren als Galerie für ambitionierte Künstler.
Zum Abschluss ihrer Ausstellung ließ die Hamburger Künstlerin Birgit Dierker eines ihrer Werke zu Gunsten des Hospizvereins verkaufen. Das Besondere: Es handelte sich um eine amerikanische Versteigerung, bei der die Bietenden jeweils in 50 Euro-Schritten erhöhen und den eingesetzten Betrag sofort an den Auktionator zahlen. Nur ihm ist der limitierte Zeitraum der Veranstaltung bekannt und so erhält der Letztbietende vor dem finalen Weckerklingeln den Zuschlag.
Dörte Kaffsack war die Glückliche, die lediglich 250 Euro einsetzte und nach spannenden elf Minuten ein Bild im Wert von 1 350 Euro mit nach Hause nehmen durfte – dieser Betrag kam letztendlich bei dem Event zusammen. „Ich bin beeindruckt von der Schönheit und Tiefe des Werkes, das ich mir nie hätte alleine leisten können“, schwärmte die Hamburgerin, die sich spontan an der Versteigerung beteiligt hatte. „Wir freuen uns sehr über die großzügige Spende, die wir für den Aufbau eines Trauerzentrums verwenden werden“, sagte Omega-Koordinatorin Sandra Heinicke.
Aktuell präsentiert bis Anfang April Wolfgang Boge aus Buchholz in der Nordheide einige seiner Bilder im impressionistisch-realistischen Stil. Der ausgebildete Grafiker stellt dem Hospizdienst bei Verkäufen zehn Prozent des Erlöses zur Verfügung.
Infos unter Ambulanter Hospizdienst Omega e.V., Segeberger Chaussee 43, Norderstedt, Tel. 0 40/52 30 33 40, www.aho-norderstedt.de.

 

Platt-Comedian Jens Wagner

13. Februar

Jens Wagner Foto: pmi

Norderstedt (rug) Im November begeisterte Jens Wagner bei seiner Premiere im Restaurant „Zur Glashütte“ in Norderstedt sein Publikum mit seinem Erfolgsprogramm „Dat Leben twüschen Melktähn und Gebiß“. Da die Veranstaltung in wenigen Tagen ausverkauft war, gibt es am Freitag, den 22. Februar noch eine Zugabe.
Er ist der neue Stern am plattdeutschen Unterhaltungshimmel. Der Kiebitzreiher „Platt-Comedian“ kommt vom Bauernhof und ist heute auf den großen Bühnen in Norddeutschland angekommen, aber auch im NDR Fernsehen begeistert er als Kultmoderator „Wilhelm Wuttke“ bei vielen Landsendungen. Wenn er auf der Bühne steht, ist das Lachen programmiert. Auch nach zwei Stunden gibt es noch derbe Witze, das Publikum johlt. Nicht nur, dass es bestens unterhalten wird, es erkennt sich bei Jens Wagner auch wieder. Der 57-Jährige ist eigentlich Landwirt. In den vergangenen Jahren hat er sich in der plattdeutschen Unterhaltung einen Namen gemacht. Schon sein erster Auftritt 2008 mit dem Bühnenprogramm „Worüm ik noch een Fru afkregen heff“ wurde begleitet vom Fernsehsender RTL-Nord, ein Riesenerfolg. In der Mehrzweckhalle seiner Heimatgemeinde begeisterte er über 500 Besucher, die ihn nach 2 1/2 Stunden mit minutenlangem Beifall verabschiedeten. Wagner spottet liebevoll und freundlich, am meisten über sich selbst. Aber auch seine Ehefrau und seine drei Kinder kriegen von ihm auf der Bühne klare Ansagen zu hören. Wenn er loslegt ist alles in Bewegung, Arme, Beine und Mimik. Wie schnell ziehende Wolken huschen die Gesichtsausdrücke über sein Gesicht, nur mit dem Lachen spart er in guter Clowns Tradition – umso mehr beben die Lachmuskeln des Publikums. Das Jahr 2014 brachte dann endgültig den überregionalen Durchbruch. Die erste eigene Live-CD „Comedy op Platt“ kam auf den Markt, das NDR-Fernsehen berichtete über Wagner in der Sendung „Comedy im Kuhstall“. Im Jahr 2017 erreichte er mit 15 000 Besuchern in ganz Norddeutschland einen neuen Zuschauerrekord. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr mit einem Grünkohlessen. Anschließend präsentiert Wagner sein Programm. Karten für 26 Euro (inkl. Essen) gibt es im Restaurant, Tel. 040/5298660

 

„Flora“ wartet auf ein

13. Februar

„Flora“ fährt gern im Auto mit. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) „Flora“ wartet in Borstel-Hohenraden bei Pinneberg auf ein neues Zuhause. Ihr Platz wäre sicherlich in einer Familie mit standfesten Kindern und evtentuell einem Zweithund. Im Auto fährt sie gern mit, und die Leinenführigkeit klappt auch schon. Stubenreinheit war kein Problem zu lernen. Laute Geräusche erschrecken sie noch. Sie ist fröhlich und verspielt. Ihre großen Ohren und Augen sind zauberhaft.  „Flora“ ist drei  Jahre alt und hat eine Größe von zirka 50 cm. Sie ist kastriert, gechippt und geimpft.
Bei Interesse  bitte an Heidi Scheel  01 72/4 52 00 19) wenden. „Flora“ wird mit Schutzvertrag und gegen   eine  Schutzgebühr von pfotenglueck.org vermittelt.

 

Dickes Lob aus Europa

13. Februar

350 Athleten aus ganz Europa kamen zu den Open. Foto: meg

Norderstedt (meg) Fast 350 Sportler aus elf europäischen Ländern (unter anderem Österreich, Frankreich, Schweiz, Schweden, Niederlande) und sogar aus Singapur waren zu den internationalen Kodokan Open in die Moorbekhalle gekommen.
John J. Lagman aus Singapur jettet mit seinem Vater regelmäßig durch die Welt, um Ju-Jutsu-Turniere zu bestreiten. Bei den Kodokan Open belegte er in der Kategorie Ne-Waza (Bodenkampf) Platz vier. Sieger wurde hier der Norderstedter Marcel Said (13), der es auch mit Lagman zu tun bekam: „Ich habe mit einem Armhebel gegen ihn gewonnen. Wie alle meine vier Kämpfe. Beim Ju-Jutsu macht es mir besonders Spaß, mich mit  Gegnern in anderen Gewichtsklassen zu messen“. Ebenfalls siegreich im Ne-Waza beim Heimturnier war Jule Jacobs (11), die Tochter von Kodokan-Gründer und Cheftrainer Stefan Jacobs: „Natürlich gibt mir mein Papa  Tipps, gerade  vor Turnieren“, verrät Jule.
Stefan Jacobs ließ diesmal den jüngeren Kodokan-Trainern den Vortritt und verfolgte das Geschehen um die 25 Kodokan-Starter aus der zweiten Reihe: „Wir haben hier ein hohes internationales Niveau. Es ist auch das erste große Turnier im Jahr. Viele nutzen das, um hier ihre Form zu überprüfen“, schaute Jacobs auch ganz genau bei den Schweizer Kämpfern hin.
Denn Jacobs ist  gleichzeitig Schweizer Nationaltrainer. „Er ist kompetent und erfolgreich. Schade nur, dass er in Deutschland lebt und nicht so oft in der Schweiz sein kann. Bei seinen Trainingslagern lernen wir aber immer sehr viel“, lobt Julian Schmid (21) aus Schaffhausen seinen Coach. Viele Kämpfer waren auch aus den Niederlanden nach Norderstedt gekommen. „Man kann hier ganz ohne Druck kämpfen. Es geht ja nicht um Punkte oder Qualifikationen für eine Weltmeisterschaft. Ich mache Ju-Jutsu zur Selbstverteidigung“, berichtet Jochem Bos (14).
Im kommenden Jahr könnte das aber schon anders aussehen. Kodokan ist nämlich eine Kooperation mit dem europäischen Dachverband für Ju-Jutsu und Jiu-Jitsu, JJEU, eingegangen. Deren Generalsekretär war auch in der Halle und voll des Lobes für Kodokan. Deswegen sollen die nächsten Open 2020 auch den Status eines Ranglistenturniers erhalten, wo man wichtige Punkte sammeln kann. Schon in diesem Jahr hatte der JJEU kräftig für die Open geworben, so dass gleich elf europäische Länder am Start waren. Seit Anfang des Jahres hat Kodokan jetzt auch Taekwon-Do im Programm. Rund 20 Mitglieder trainieren aktuell bei Übungsleiterin Simone Stresow.

 

Eintracht startet runderneuert

13. Februar

Dirk Heyne freut sich über viele neue Spieler. Foto: blb

Norderstedt (meg) So eine Fluktuation wie im vergangenen halben Jahr haben sie bei den Fußballern von Eintracht Norderstedt (4. Liga) wohl auch noch nicht erlebt. Vor dem Pflichtspielstart im Jahr 2019 mit dem Nachholspiel im ODDSET-Pokal-Achtelfinale am kommenden Sonntag (17. Februar, 13 Uhr, Otto-Koch-Kampfbahn) beim TSV Buchholz 08 (5. Liga) dürfte auch bei EN-Trainer Dirk Heyne die Ungewissheit groß sein, wie sich seine „neue“ Mannschaft präsentieren wird.
Im Laufe der Hinrunde haben   gleich sieben Spieler die Eintracht verlassen: Jan Schrage (21, SV Rugenbergen), Deran Toksöz (30, FC Teutonia 05), Rico Bork (Oldenburger SV), Marlon Stannis (20, Niendorfer TSV), Cornel Schiopu (24, Wedeler TSV), Felix Drinkuth (24, Sportfreunde Lotte), Kangmin Choi (Pause). Im Gegenzug durfte Dirk Heyne in den vergangenen Monaten auch sechs Neuzugänge begrüßen: Jannik Mohr (19, Abwehr, 1. FC Nürnberg II), Nils Brüning (24, Stürmer, Tar Heels/USA), Mohammad Baghdadi (22, Abwehr, Bristol Rovers U21), Evans Nyarko (26, Mittelfeld, vereinslos), Ronny Marcos (25, Abwehr, vereinslos) und Kubilay Büyükdemir (21, Mittelfeld, vereinslos).  Im letzten Testspiel vor dem Pflichtspielstart bei der U 23 von Holstein Kiel holten die Norderstedter ein 2:2 (0:0). Mit Baghdadi, Brüning, Marcos, Nyarko und Büyükdemir standen gleich fünf Neue in der Startelf. Mit Marin Mandic köpfte ein „Alter“ eine Koch-Ecke zum 1:0 ins Netz (53.). Jonas Seidel schaffte für die „Störche“ kurz darauf den 1:1-Ausgleich (69.). In der 76. Minute gingen die Kieler durch Noah Awuku mit 2:1 in Führung. Nils Brüning staubte zehn Minuten vor Schluss aber noch zum 2:2-Endstand ab. „Das war schon in Ordnung. Wir haben defensiv eigentlich nichts zugelassen. Die beiden Tore sind aus Kontern entstanden. Es waren aufgrund des starken Windes schwierige Bedingungen“, fasste Heyne das Match zusammen. Von seinen Neuen erwartet er einiges: „Ronny Marcos zum Beispiel sorgt dafür, dass wir hinten stabil stehen. Die Mannschaft wird von seiner Erfahrung profitieren. Das gleiche gilt auch für Nils Brüning. Evans Nyarko ist immer anspielbar und findet Lösungen. Das erleichtert uns das Spiel“, lobt Heyne, der seine erste Elf, bis auf die Positionen im Sturm, schon im Kopf hat. Verzichten muss er in den kommenden Wochen auf die verletzten Brisevac (Schambein) und Novotny (Fuß). Mit der fünfwöchigen Vorbereitung war der Coach nicht zufrieden: „Wir haben den gesamten Kader ja erst seit gut anderthalb Wochen zusammen. Die müssen sich erstmal alle kennenlernen.“„Wie gut, das bisher geklappt hat wird wohl schon das Pokalmatch in Buchholz zeigen.

 

Infos, Finanzierung und

06. Februar

Die Stadtwerke hatten einen „Info-Roboter“ mitgebracht. Foto: vpu

Norderstedt (vpu) Viele Besucher hatten das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden und kamen bei schönem Wetter und zweistelligen Temperaturen zu Fuß zum Rathaus und TriBühne und informierten sich über Finanzierungsmöglichkeiten, Sanierung und Modernisierung oder auch über das Angebot der hiesigen Hausmakler. Fast 10 000 Besucher zählte die 23. Messe „Rund ums Haus“ am Wochenende.
Zusammen mit der Volksbank Elmshorn hatte die Stadt Norderstedt wieder zu einer Menge Informationen von Fachleuten, anschaulichen Baustoffen und -geräten und zu verschiedenen Informationsbeiträgen eingeladen. Auch der „scheidende“ Baudezernent Thomas Bosse hatte sich in die Reihe der Redner gereiht und informierte seine Zuhörer mit der These, dass Norderstedt wohl absehbar 90 000 Einwohner haben werde.
„Gute Zeiten für Bauherren und Käufer“, hatte die Volksbank Elmshorn festgestellt und informierte über  Zinsen, Umschuldung oder Hypotheken. Baugeld ist weiterhin sehr günstig und wer bauen oder kaufen möchte, findet hervorragende Konditionen. Selbst für eine Finanzierung von über 20 Jahren Laufzeit.
Fachleute aus allen möglichen Branchen informierten an den rund 70 Ständen über das neue Dach, ein neues Bad oder auch über die Trocknung eines nassen Kellers. Auch die Polizei hatte einen Stand auf der Messe und informierte über Einbruchschutz und die technischen Möglichkeiten hierzu.
Draußen auf dem Rathausvorplatz hatten wieder verschiedene Trucks einen Platz gefunden und die Fachleute informierten hier gleich direkt.
Ob es nun der leise brummende Mäh-Roboter war, die neue Regenrinne samt Wasserrückgewinnung oder auch die Gesamtkosten einer Finanzierung – die Besucher nutzten die vielen Gelegenheiten, sich persönlich zu informieren und das gleich beim Profi.
Eine gelungene Neuauflage dieser schon weit über die Grenzen Norderstedts bekannten Messe.

 

Zwei Oberbürgermeisterinnen

06. Februar

Man kennt und mag sich: Norderstedts OB Elke Christina Roeder (li.) und ihre Flensburger Amtskollegin Simone Lange. Foto: blb

Norderstedt (blb) Da trafen sich in der vergangenen Woche beim Neujahrsempfang des BDS zwei Frauen: Beide Oberbürgermeisterinnen, beide tragen das Parteibuch der SPD. Die eine ist seit Januar 2017 OB der drittgrößten Stadt Schleswig-Holsteins (Flensburg) , die andere in der (noch) fünftgrößten Stadt Norderstedt seit Januar 2018.
Simone Lange und Elke Christina Roeder kennen und schätzen sich jedoch schon länger, Lange unterstützte Roeder schon bei ihrer (am Ende erfolglosen Kandidatur) um das Amt der Oberbürgermeisterin in Schleswig-Holsteins viertgrößter Stadt (Neumünster).
Lange hat bundesweit von sich Reden gemacht, als sie es 2018 wagte, als einzelne, weitgehend unbekannte Kandidatin gegen Andrea Nahles um den Vorsitz der Bundespartei der SPD anzutreten. „Ich fand das ein mutiges Signal, zu sagen, so wie Ihr das macht, ist das nicht richtig“, sagt Roeder.  Simone Lange, die auf dem außerordentlichen Parteitag immerhin 27,6  Prozent der Delegiertenstimmen erhielt, findet bis heute, dass  der Vorsitz von Partei und Fraktion in Personalunion der Fehler in der Webstruktur der einst stolzen Arbeiterpartei ist, die heute teilweise unter 20 Prozent herumkrebst. „Diese Schizophrenie nimmt man Nahles an der Parteibasis einfach nicht ab“, sagt Lange  im Gespräch in Norderstedt.
Ihre Kandidatur und ihr Vorpreschen hat die 42-Jährige nachhaltig bundesweit bekannt gemacht und ihr viel Anerkennung eingebracht. Bis heute wird sie in ganz Deutschland zu Vorträgen und Gesprächsrunden eingeladen. Ob sie noch einmal für den Vorsitz der Bundespartei kandidieren würde, verneint Simone Lange zumindest nicht.
Könnte Norderstedts OB Roeder sich einen ähnlichen Schritt vorstellen, um ihrer Partei auf die Füße zu helfen? – „Ich kümmere mich erst einmal um Norderstedt, nachdem ich erst ein Jahr im Amt bin“, winkt sie ab.
Vor den Gästen des BDS-Neujahrsempfangs sprach Lange auch darüber, wie die Oberbürgermeisterin im Verbund mit der Verwaltung das Scharnier zwischen Wirtschaftspolitik und Wirtschaft bildet. „Wir in den Kommunen  müssen vor Ort mit den Entscheidungen der Bundespolitik leben und arbeiten“. Lange sieht zwischen Flensburg und Norderstedt viele Parallelen von den Sozialdaten her.  „Aber wir schauen aus dem Konzert der vier kreisfreien Städte immer gern nach Norderstedt, denn hier ist durch die Randlage zu Hamburg eine ganze andere Power.“ Mit ihrer Amtskollegin Roeder tauscht sie sich gern aus, zuletzt besuchte die Norderstedter OB Simone Lange im Rathaus ganz im Norden des Landes.
Die Gäste des BDS fühlten sich wohl in der Ausstellungshalle des Autohauses STADAC, die dessen Geschäftsführer Philip Leuchtenberger zur Verfügung gestellt hatte.

 

Norderstedter Grüne wachsen

06. Februar

Der neue Vorstand v. li. Marion Becker, Ivonne Wedmann, Michael Ramcke, Gerlinde Vischer, Sven-Ole Mißler, Bernhard Luther, Dirk Steinvorth. Foto: pmi

Norderstedt (pmi/blb) Der Ortsverband der Grünen in Norderstedt ist im vergangenen Jahr um 18 Mitglieder gewachsen. Aus dem großen Schwung der Neumitglieder wurden in der Mitgliederversammlung  zwei neue Gesichter als Doppelspitze gewählt. Gerlinde Vischer und Dirk Steinvorth, beide langjährige Norderstedter, sind erst seit 2018 dabei und haben viele Ziele für die Grünen in Norderstedt.
„Ich bin im vergangenen Frühjahr eingetreten, weil ich mich gegen den Rechtsruck stark machen möchte. Wir sollten außerdem stärker auf das Fahrrad und auf öffentliche Verkehrsmittel setzen. Mit der heutigen Politik schädigen wir nur unsere Umwelt und unser Klima“, sagte Vischer kurz nach ihrer Wahl zur neuen Vorstandssprecherin.
Die Grünen haben sich im kommenden Europa-Wahlkampf einiges vorgenommen. Neben einer nachhaltigen Verkehrspolitik soll auch deutlich gemacht werden, dass wir in Europa uns als Nachbarn gegenseitig brauchen.
Dazu ergänzt Dirk Steinvorth: „Wir wollen uns regelmäßig mit allen Aktiven in Norderstedt und in Hamburg-Nord treffen. Es gibt schon viele gute Ideen zusammen mit den Grünen-Kandidaten für das Europa-Parlament und auch für ganz neue Veranstaltungen in Norderstedt.“
Besonders geehrt  wurde die langjährige Mitarbeit von Dagmar Feddern. Sie ist seit 25 Jahren Mitglied und setzt sich sowohl in der Fraktion als auch in der Partei sehr engagiert ein.

 

Theater pur bringt turbulente

06. Februar

Das Ensemble des Theaters pur freut sich auf die Premiere am Freitag. Foto: cbl

Norderstedt (cbl) Zu Beginn des Jahres zieht das Theater pur mit dem aktuellen Stück „Und ewig rauschen die Gelder“ unter Regie von Burga Jonas darstellerisch gekonnt und mit viel Spielfreude alle Register. Die turbulente Verwechslungs- und Verwandlungskomödie des Briten Michael Cooney, dessen Stücke oft und gern auch vom Hamburger Ohnsorg-Theater gespielt werden, steckt voller Überraschungen, Situationskomik und schlagfertiger Wortspiele – und garantiert den Zuschauern im Kulturwerk einen amüsanten Theaternachmittag beziehungsweise -abend.
Eric Swan (Ralf Janz) ist seit zwei Jahren arbeitslos, doch das soll keiner erfahren – schon gar nicht Ehefrau Linda (Yvonne Fröhlich). Um die laufenden Lebenshaltungskosten decken zu können, muss er sich etwas einfallen lassen und kommt dabei auf absurde Ideen. Für imaginäre Personen kassiert Eric Gelder vom Sozialamt, streicht in ihrem Namen Invaliden- und Frührente, Schlechtwetter-, Wohn- und Kindergeld ein – sogar der Obolus für Schulmilch wird dankend entgegengenommen. Sogar Untermieter Norman Basset (Lutz Lammek) und Cousin George (Julian Hermeneit) werden eingespannt, um auf Rezept „ergaunerte“ Stützstrümpfe, Still-BHs und Korsetts auf Flohmärkten für den ewig klammen Eric zu verhökern.
Dem wächst die Organisation des betrügerischen Konstruktes mehr und mehr über den Kopf. Überraschend steht eines Tages Sozialamtsprüferin Jane Jenkins (Ricarda Mallée) vor der Tür und Eric kommt in Erklärungsnot …
Theater pur spielt „Und ewig rauschen die Gelder“ im Kulturwerk am See am 9. und 16. Februar sowie am 9. März jeweils um 19 Uhr, am 10. und 17. Februar sowie am 10. März jeweils um 16 Uhr – sonntags gibt es ab 15 Uhr Kaffee und Kuchen. Tickets kosten zehn Euro im Vorverkauf und vor Ort,  reservieren unter 0 40/ 60 94 17 57 und  unter www.theaterpur.de/tickets.

 

SPD vor Ort in Friedrichsgabe

06. Februar

Beim Ortstermin Friedrichsgabe will die SPD unter anderem über das Lehrschwimmbecken und die Bücherei sprechen. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Am Mittwoch, 13. Februar, ab 19 Uhr, steht die SPD Norderstedt den Menschen im Stadtteil Friedrichsgabe für ein Bürgergespräch in der Feuerwache Friedrichsgabe zur Verfügung.
Es soll unter anderem um die Zukunft des Lehrschwimmbeckens und der Bücherei gehen. Hierzu stehen der Fraktionsvorsitzende Nicolai Steinhau-Kühl und die schulpolitische Sprecherin Denise Loeck Rede und Antwort.
„Aber natürlich wünschen wir uns vor allem das offene Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern, um von ihnen Kritik, Anregungen und neue Ideen mit in die kommunalpolitische Arbeit zu nehmen“, erklärt die Ortsvereinsvorsitzende Katrin Fedrowitz. „Um die richtigen politischen Entscheidungen für die Menschen zu treffen, setzen wir auf den Dialog vor Ort in den Stadtteilen.“
„Ein spannendes Thema für die Friedrichsgaber dürfte auch die Zukunft der AKN sein. Wird die AKN technisch modernisiert und damit für die Menschen attraktiver gemacht oder wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger doch eher die Verlängerung der U-Bahn von Norderstedt-Mitte nach Friedrichsgabe?“ ergänzt Fedrowitz.

 
Treffer 1 bis 13 von 3240
<< Erste < Vorherige 1-13 14-26 27-39 40-52 53-65 66-78 79-91 Nächste > Letzte >>