Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der HEIMATSPIEGEL 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres HEIMATSPIEGELS.

 

Viel Spaß beim Abfahren und

14. November: 

Hamburg (rug) Der Hamburger Winterdom ist nicht nur die traditionsreichste, sondern für viele Besucher auch die stimmungsvollste Veranstaltung im Jahr. Bereits in den Nachmittagsstunden kommt das Lichtermeer auf dem Heiligengeistfeld besonders gut zur Geltung, sorgt für eine einzigartige Atmosphäre und lässt Kinderaugen strahlen. Frisch gebrannte Mandeln, Schmalzkuchten oder eine Apfeltasche mit würzigem Glühwein oder einer heißen Schokolade schmecken in der kalten Jahreszeit ganz besonders gut. Am 9. November ging‘s los und die 1,6 Kilometer lange Erlebnismeile des größten Volksfestes im Norden lockt mit mehr als 230 verschiedenen Attraktionen für die ganze Familie bis zum 9. Dezember.
Auf dem Winterdom gibt es zwei Hamburg-Neuheiten: „Hurricane“ – Das Rundfahrgeschäft vom Typ Fun Factory hat erst im Herbst die Produktionshallen verlassen. Es ist absolut familientauglich und kann je nach Altersstruktur der Fahrgäste das Tempo variieren, so das auch Action-Fans auf ihre Kosten kommen.
„The Beast“ ist Deutschlands einmalige Flugsensation in Anlehnung an den Marvel-Charakter „Hulk“. Hier haben die Besucher sogar die Wahl zwischen einer familienfreundlichen Schaukelfahrt im 120-Grad-Winkel oder einer spektakulären 360-Grad- Überkopf-Loopingfahrt in 24 Metern Höhe  für Action-Liebhaber.
Der Winterdom feiert Nikolaus schon am 5. Dezember. Am Familientag versteckt der Hamburger DOM 300 mit Leckereien gefüllte Nikolaussocken auf der DOM-Meile. Wer eine Socke findet, darf sie selbstverständlich behalten und schon mal naschen. Aber einige der 300 Socken halten noch weitere Überraschungen bereit: Insgesamt drei Gut-scheinhefte im Wert von je 200 Euro – gültig bis 9. Dezember und 50 mal eine Riesenrad-Freifahrt für zwei Personen, gültig nur am 5. Dezember zwischen 15 und 20 Uhr.
Außerdem ist der Nikolaus zwischen 15 und 19 Uhr am Riesenrad und nimmt die Weihnachtswünsche der kleinen DOM-Besucher entgegen, um sie dann vertrauensvoll an den Weihnachtsmann weiterzuleiten. Auch im Winter ist der plüschige Teddy „Bummel, der DOM-Bär“ in Lebensgröße wieder mit dabei und sorgt für fröhliche Stimmung auf der DOM-Meile. Besonders spaßig wird es, wenn Bummel mittwochs und sonntags auf die DOM-Meile schlendert und sich für Schnappschüsse, Schabernack und Kuscheleinheiten unter die kleinen und großen Besucher mischt. Start ist jeweils vor dem Riesenrad. Bei Regen bleibt Bummel aber lieber in seiner Höhle.
Neu: Après Ski auf der Aktionsfläche – diesmal wird es gleich doppelt winterlich auf dem Winterdom. Denn das Thema Après Ski stimmt alle Besucher schon mal auf die kommende Skisaison ein. Ein Skisimulator sowie eine 25 Meter lange Rodelbahn mit zirka vier Metern Höhe garantieren mächtig viel Spaß und runden das Winterfeeling ab. Jeden Freitag und Sonnabend steigt im großen Partyzelt die Après Ski-Party mit DJs, die wissen, welche Musik sie für eine Mordsgaudi auflegen müssen. Und am Mittwoch „rocken“ die Kids bei der Kinderdisco inklusive Animationstanz das Zelt. Deftige Hüttenleckereien wie Leberkäse, Obatzder, Weißwurst oder Haxe mit Sauerkraut füllen die Party-Akkus zwischendurch wieder auf.
Bei vielen ermäßigten Preisen heißt es jeden Mittwoch sparen am Familientag. Freitags steigt ab 22.30 Uhr das imposante Höhenfeuerwerk in den Hamburger Nachthimmel auf.
Die Öffnungszeiten des Winterdoms sind montags bis donnerstags von 15 bis 23 Uhr, freitags und sonnabends von 15 bis 24 Uhr, sonntags von 14 bis 23 Uhr.

Stimmungsvoller Lichterglanz auf dem Winterdom. Foto: pmi

Weihnachtsmarkt steigt zum 20. Mal

14. November

Der Weihnachtsmarkt in Norderstedt-Mitte feiert ein kleines Jubiläum. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Der Weihnachtsmarkt auf dem Rathausmarkt, der in diesem Jahr vom 7. bis 9. Dezember stattfindet, wird 20 Jahre alt. Da ließ es sich Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder nicht nehmen, zum obligatorischen Pressegespräch vorbei zu schauen. „Die Weihnachtszeit und damit die Weihnachtsmärkte haben etwas Beruhigendes in diesen unruhigen Zeiten“, freut sie sich, dass auch im Rathaus von Freitag bis Sonntag ordentlich Leben ist. Denn mit dem Weihnachtsmarkt findet ebenso traditionell der Kunsthandwerkermarkt statt, zudem Veranstalterin Anke Schröder in diesem Jahr 85 Künstler- und Hobbykünstler auf zwei Etagen und vor dem Rathaus unterbringen musste. „Angefangen haben wir mal mit 40 Ständen“, erinnert sie sich an den ersten Markt, den sie damals mit Rajas Thiele-Stechemesser organisierte.
Der gesamte Weihnachtsmarkt in Norderstedt-Mitte ist mittlerweile mehr als etabliert und erfreut sich großer Beliebtheit auch bei auswärtigen Besuchern. Nicht nur deshalb sei auch der in diesem Jahr erstmals stattfindende ungleich kleinere „Winterzauber“ vor der Post eine „schöne Angebotsergänzung“, wie auch Oberbürgermeisterin Roeder findet.
Der Weihnachtsmarkt-Freitag hat einen ersten Höhepunkt mit einer Feuershow um 19 Uhr zu bieten.  Am Sonnabend  kommt um 15 Uhr der Weihnachtsmann und von 16 bis 19 Uhr die Schneekönigin im glitzernden Kostüm. Auch am Sonntag ist der Weihnachtsmann ab 15 Uhr mit kleinen Geschenken und dazu spielt Monika Böhnert vom Partner Engel & Völkers Weihnachtsmusik mit dem Leierkasten.
Ein Anziehungspunkt ist vom ersten Weihnachtsmarkt an die Krippe der Falkenberg-Kirche, die  seit 2016 in den Räumen der veranstaltenden Event-Agentur in Henstedt-Ulzburg aufbewahrt wird, nachdem sie in der Kirche keinen Platz mehr fand und fast schon entsorgt werden sollte. Auf dem Weihnachtsmarkt findet die drei mal fünf Meter große Krippe mit 1,20 Meter großen Figuren im Sternenzelt  ihren Platz. Die Krippe wurde 1999 nach einer Idee von Ulrike Berndt und Oliver Hau-schild durch ein Team der Falkenberg Kirche gestaltet. 
Öffnungszeiten: Freitag, 7. Dezember, 16 bis 21 Uhr, Sonnabend, 8. Dezember 11 bis 21 Uhr, Sonntag, 9. Dezember, 11 bis 18 Uhr.

 

Moonlight-Shopping zum

14. November

Die Feuer-Clowns schaffen wunderbare Momente und bringen die Gäste zum Lachen. Foto: pmi

Kaltenkirchen (pmi) Bei dodenhof kann sich die ganze Familie schon ab Freitag, 16. November, auf Weihnachten einstimmen: Dann fällt zum Moonlight-Shopping der Startschuss für das besondere Adventsspektakel.
Bis Mitternacht haben ShoppingWelt und Weihnachtsmarkt geöffnet – ab 18 Uhr erstrahlt dann auch erstmals die beeindruckende Fassadenbeleuchtung.
Während in den Häusern bei musikalischer Unterhaltung Ausschau nach den ersten Weihnachtsgeschenken gehalten werden kann, genießen Besucher draußen beste Adventsstimmung.
Neben den vielen kulinarischen Genüssen von Grünkohl über Winzer-Glühwein bis zu Kartoffelspezialitäten wartet hier auf die kleinen Besucher der Wichtelwald und auf der Weihnachtsbühne gibt’s stimmungsvolle Live-Musik der Band „Jazz Appeal“ (18 bis 23.30 Uhr). Die Feuer-Clowns schaffen ebenfalls wunderbare Momente und bringen die Gäste zum Lachen, Schmunzeln und Staunen. Diese Mischung aus Witz, Charme und Feuer ist stündlich ab 20 Uhr zu sehen.

 

Mehr Chancen mit dem Master

14. November

Es lohnt sich: Weiterstudieren bis zum Master. Foto: djd

Norderstedt (djd) Andere wiederum arbeiten erst einmal einige Jahre, um dann festzustellen, dass sie mit einem Master in puncto Karriere noch mehr erreichen könnten. Denn die Globalisierung der Märkte, der steigende Wettbewerb und die rasante Entwicklung in Wirtschaft und Gesellschaft stellen immer höhere Anforderungen an Fach- und Führungskräfte.
Staatliche Hochschulen bieten allerdings oftmals nur ein beschränktes Kontingent an Masterstudienplätzen an, für die nächsten Jahre prognostiziert beispielsweise das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) einen wachsenden Mangel. Gerade in beliebten Fächern wie etwa BWL oder im Ingenieurswesen können dann Engpässe entstehen. Zudem wollen viele, die bereits in der Berufswelt Fuß gefasst haben, nicht noch einmal komplett aus ihrem Job aussteigen.
Hier ist das Fernstudium eine gute Alternative, beispielsweise an der angesehenen Hamburger Fern-Hochschule (HFH). In den Bereichen Gesundheit und Pflege, Technik, Wirtschaft und Recht stehen unbegrenzt Masterplätze zur Verfügung. Man kann sein Wissen aus dem Bachelorstudium vertiefen, sich auf ein Jobprofil spezialisieren und zusätzlich fachübergreifende Kompetenzen erwerben.
Unter www.hamburger-fh.de gibt es weitere Informationen. Mit dem Masterabschluss erhalten die Absolventen auch die Berechtigung zur Promotion.
Einen besonderen Vorteil bietet beim Fernstudium die zeitliche und räumliche Flexibilität, die es möglich macht, neben dem Beruf auch zu studieren. Ein großer Teil des Lernens findet zu Hause nach einem individuellen Zeitplan statt. Darüber hinaus gibt es regelmäßige Präsenzphasen in kleinen Studiengruppen an mehr als 50 Studienzentren bundesweit. Hier kann man sich mit Dozenten und Kommilitonen austauschen und Lerninhalte gemeinsam erarbeiten.

 

Cacao, Qwixx und Heckmeck –

14. November

Foto: pmi

Norderstedt (rug) Zum dritten Mal veranstaltet der Falkenberger Spieletreff einen großen Spiele-Turnier-Tag. Am Sonnabend, den 17. November, haben alle großen und kleinen Spiele-Liebhaber die Gelegenheit, gleich an drei Turnieren an einem Nachmittag teilzunehmen und dabei vielleicht das eine oder andere tolle Spiel zu gewinnen, auf alle Fälle aber viel Spaß mit Gleichgesinnten zu haben.
Geöffnet sind die Räume im Kirchlichen Zentrum am Falkenberg, Kirchenplatz 1 in Norderstedt bereits ab 11  Uhr. Für alle, die teilnehmen möchten, aber das eine oder andere Spiel noch nicht kennen, bieten Regelerklärer kurze Einführungsrunden an, so dass auch Neulinge die Spiele lernen und sofort mitspielen können.
 Begonnen wird der Tag mit einem „Cacao“-Turnier um 11.30 Uhr. „Cacao“ ist ein Legespiel mit einfachen Regeln. Um 14.30 Uhr startet für die Liebhaber von Würfelspielen das „Qwixx“-Turnier. Den Abschluss bildet gegen 16.30 Uhr das „Heckmeck am Bratwurmeck“-Turnier, ebenfalls ein beliebtes Würfelspiel.
Alle Turniere sind gleichzeitig Qualifikationsturniere für die Deutschen Meisterschaften, die Bestplatzierten wären- wenn sie mögen –  zur Teilnahme an den überregionalen Meisterschaften berechtigt. Die Teilnahme ist für alle kostenlos, Anmeldungen  sind ab sofort möglich unter 0 40/ 5 26 42 75 oder an spieletreff(at)kirche-harksheide.de.

 

Die Frau mit dem

14. November

Gertrud von Nivelles  Foto: Joachim Schäfer – Ökumenisches Heiligenlexikon

Norderstedt (rug) Im Mittelpunkt des nächsten „Essen mit den Heiligen“, das bereits zum 97. Mal stattfindet,  am Freitag, dem 16. November, ab 19 Uhr im Restaurant Eichenstuben, Mittelstraße 54, Norderstedt-Glashütte, steht die Frau mit dem brennenden Herz. „Tauchen Sie ein in die Geschichte von Gertrud“, lädt Pastor Gunnar Urbach ein, „und genießen Sie dazu ein mittelalterliches Büfett, das die Küchenmeister Tina und Günther Hartz für Sie zubereiten werden.“ Das Büfett kostet 26,90 Euro (zuzügl. Getränke). Anmeldungen werden erbeten bis zum 13. November unter Tel. 040/60 92 51 03 (AB) oder mit einer E-Mail an reservierung(at)kulturtreff-norderstedt.de. Schon als fünf Jahre altes Mädchen war Gertrud – wohl als Waisenkind – ins Zisterzienserinnenkloster Helfta gekommen, wo sie von der Äbtissin Gertrud von Hackeborn und ihrer Lehrerin Mechthild von Hackeborn wissenschaftlich und geistlich erzogen und dann selbst Nonne wurde.
Stundenlang war sie den Menschen ihrer Umgebung Zuhörerin, Ratgeberin, Trösterin. Gleichzeitig war sie eine hochgebildete und künstlerisch begabte Frau.
Umfassende Brautmystik und besondere Verehrung des Herzen Jesu kennzeichneten ihre Frömmigkeit, hinzu kam die Hingabe an Gott in der Feier der Liturgie des Kirchenjahres.

 

Im Herbst blüht die

14. November

Die herbstliche Stimmung auf dem Friedhof ist eine ganz Besondere und wird von den farbenfrohen Herbstbepflanzungen auf den Gräbern unterstützt. Foto: BdF

Norderstedt (BdF) „Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt“. So formulierte der Dichter Honoré de Balzac die Tatsache, dass viele Menschen nach dem Tode weiterleben: in der Erinnerung derjenigen, die ihnen im Leben nahe standen. Zu keiner anderen Zeit wird dies deutlicher als im November, dem Monat der Totengedenktage. Sichtbaren und lebendigen Ausdruck findet das Gedenken auf den Friedhöfen: Gräber werden liebevoll für den Herbst und Winter geschmückt, Lichter und Kerzen tauchen den Ort der Erinnerung in stimmungsvolles Licht.
Allerheiligen, Allerseelen, Totensonntag: Die Zeit vor den Gedenktagen ist für die Friedhofsgärtner eine große Herausforderung: „Schließlich werden die Gräber neben der herbstlichen Gestaltung und Schmückung auch winterfest gemacht und präsentieren sich dann zu den Gedenktagen in ihrem neuen Glanz“, beschreibt Nadia Reumann von der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Schleswig-Holstein das Aufgabenfeld. Für die evangelischen Christen ist der Totensonntag am 25. November ausschlaggebend für den Hochbetrieb auf dem Friedhof. Die Wechselbepflanzung wird mit Herbstpflanzen ausgestattet oder mit verschiedenen Edeltannen und Moos abgedeckt.
Über die Wechselbepflanzung hinaus stehen für den herbstlichen Grabschmuck viele Möglichkeiten zur Verfügung: von der Grabschale über das Gesteck bis zum Blumenstrauß. Und neben Heide, Veilchen & Co. kommen für die Herbstbepflanzung auch Pflanzen in Frage, die man eher aus Küche und Kräutergarten kennt. Der Salbei etwa, dessen Variante „salvia officinalis tricolor“ mit wunderschön grün-purpur gefärbten Blättern mit weißem Rand aufwartet, der sich bei niedrigen Temperaturen rosa verfärbt. Der Salbei bietet aber nicht nur den Augen etwas: „Früher wurde Salbei auf das Grab gepflanzt, weil sein Geruch die Trauernden wieder aufmuntert“, weiß Nadia Reumann. Auch die Persönlichkeit des Verstorbenen spielt bei der Grabgestaltung an den Trauertagen eine ganz besondere Rolle. Ob es nun Pflanzen sind, die der Verstor-bene besonders mochte oder die die Hinterbliebenen an gemeinsame Urlaube erinnern; oder natürliche Materialien wie Steine, Holz oder Tannenzapfen, mit denen man auf verschiedene Weise Trauer und Erinnerung zum Ausdruck bringen kann. Viele Friedhofsgärtnereien bieten hierfür moderne und außergewöhnlich kreative Lösungen. Was macht die besondere Atmosphäre der herbstlichen Gedenktage aus? „Zu keiner anderen Zeit vermischt sich eine leichte Melancholie so sehr mit positiven Ge-fühlen wie Hoffnung und der Verbundenheit mit unseren Verstorbenen. Dann merkt man, was für eine große Bedeutung der Friedhof für die Menschen immer noch hat. Was kann einen Friedhofsgärtner mehr freuen?“ so Nadia Reumann von der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Schleswig-Holstein.

 

Grabgestaltung – eine

14. November

Winterabdeckung (Oktober bis November) Foto: FGH

Hamburg (pmi/rug) Gräber sind Miniaturgärten, die an die Bepflanzung besondere Ansprüche stellen. Parameter wie die Pflanzengröße, die Schnittverträglichkeit, die Blühdauer und die Bodenvorbereitung sind entscheidend für das gute Gelingen einer solchen Pflanzung, die der Friedhofsgärtner beherrscht.

Friedhofsgärtner Thorsten Grobe (Mitgliedsbetrieb der Friedhofsgärtner Genossenschaft Hamburg eG) weiß, dass sich die Bepflanzung von Grabflächen in vielerlei Hinsicht von der Bepflanzung von Gärten unterscheidet. „Es gibt nicht umsonst eine spezielle Ausbildung zum Friedhofsgärtner – man könnte fast „Miniaturgärtner“ sagen, denn das ist es eigentlich.
Von Friedhofsgärtnern wird verlangt, eine sehr kleine Fläche das ganze Jahr über schön und abwechslungsreich zu bepflanzen, dass erfordert viel Spezialwissen.“
Die Größe eines Grabes, ob Familiengrab, Einzel- oder Urnengrab, ist in der Satzung des jeweiligen Friedhofs festgelegt. In dieser Größe muss zunächst einmal ein Grab angelegt werden, welches anschließend bepflanzt werden kann. „Wir brauchen erst einmal einen stabilen und festen Unterboden, dann wird ein Spezialsubstrat aufgebracht, das genügend Nährstoffe besitzt, eine hohe Wasserspeicherkapazität hat und möglichst dunkel ist.“
Die Wahl der Pflanzen orientiert sich, wie bei jeder anderen Bepflanzung auch, am Standort, d.h. ob sich das Grab in schattiger, halbschattiger oder sonniger Lage befindet.
Für die Grabbepflanzung sind aber weitere Faktoren wichtig. So dürfen die Pflanzen den Grabstein mit der Inschrift nicht verdecken und nicht breiter werden als das vorgegebene Grabmaß – eine große Herausforderung, findet Thorsten Grobe  „Oft unterschätzen unsere Kunden beispielsweise, wie groß eine 20 Zentimeter hohe Thuja in fünf Jahren wird. Eine Rahmenbepflanzung sollte wenn möglich die gesamte Ruhefrist überdauern und den Grabstein aufwerten, statt ihn zu verdecken.“ Für die Bepflanzung am Grabstein empfiehlt Herr Grobe deshalb, Taxus, Ilex oder Muschelzypressen als immergrüne Pflanze zu verwenden. In jedem Fall sollte die Pflanze aber kleinwüchsig sein, sehr langsam wachsen oder sehr schnittverträglich sein.“
Die notwendige Schnittver-träglichkeit müssen auch die Bodendecker mitbringen, also Pflanzen, die dazu gedacht sind, den Boden flächig mit ihrem Laub zu bedecken. Hier ist es besonders wichtig, dass sie schnell dichte Teppiche bilden, um möglichst kein Unkraut aufkommen zu lassen.
Der Gärtner wählt dafür schnellwüchsige Bodendecker wie Euonymus, Waldsteinia oder Cotoneaster, die auch nach Wunsch geformt werden können. Üblich ist in Hamburg eine Einfassung mit Bodendeckern, bei der eine Pflanzfläche für die Wechselbepflanzung ausgespart wird.
Die pflegeleichteste Grabbepflanzung stellt eine einheitliche Bodendeckerfläche dar. Viele Gärtner nutzen mehrere Bodendecker mit unterschiedlicher Laubfärbung, Blattgröße und Wuchshöhe, um selbst eine reine Bodendeckerfläche formschön und abwechslungsreich zu gestalten. „Wichtig ist bei diesen Flächen vor allem der regelmäßige Schnitt“, weiß der erfahrene Friedhofsgärtner Thorsten Grobe, damit die Fläche kompakt und dicht bleibt.
Ein Teil des Grabes ist meistens die sogenannte Wechselflorfläche. Sie ist das Herzstück der Pflanzung, das die jahreszeitliche Veränderung und damit den Kreislauf des Lebens widerspiegelt. Die Wechselbepflanzung von Gräbern wird üblicherweise drei/vier Mal im Jahr erneuert.
Die Frühjahrsbepflanzung dauert von März bis April. Zu dieser Zeit können nur recht frostverträgliche Pflanzen gesetzt werden, beispielsweise Hornveilchen, da immer noch mit Nachtfrösten zu rechnen ist. Die Sommerbepflanzung muss hingegen wesentlich länger schön sein, da die Herbstbepflanzung erst im September ansteht. Die verwendeten Pflanzen sollten also fünf Monate durchgehend blühen. Sommerpflanzen wie Begonien, Sunpatiens und dergleichen können das leisten. Die übliche Wechselbepflanzung im Herbst aus Heidearten wird immer öfter durch Pflanzen des Herbstzaubersortiments abgelöst. Dieses Sortiment enthält viele Blattschmuck-stauden, die die kleine Fläche aufwerten. Im Spätherbst, in der Zeit der Totengedenktage, werden die Gräber mit Tannengrün oder winterharten Pflanzen (Winterstrukturbeeten) abgedeckt oder bepflanzt.
 Einen Ort für die Trauer haben. Einem geliebten Menschen ein Denkmal setzen. Sein Andenken in Ehren halten. So klassisch formulieren es viele Menschen, wenn man sie nach der Bedeutung fragt, die eine Grabstätte für sie hat. Gerade mit dem „in Ehren halten“ eng verbunden, ist die Frage nach der Grabpflege. Denn so wichtig eine liebevoll geschmückte Ruhestätte den meisten ist, vielen ist es schlicht nicht möglich, sich dauerhaft persönlich um alles zu kümmern.
Wer die Grabgestaltung und -pflege oder auch nur Teile davon in professionelle Hände legen möchte, kann einen Treuhandvertrag mit einer Dauergrabpflegeorganisation und einer Friedhofsgärtnerei abschließen – sogar schon zu Lebzeiten. Zuverlässig, kompetent und mit viel Fingerspitzengefühl sorgen die Friedhofsgärtnerinnen- und gärtner dafür, dass die Grabstätte jederzeit ansprechend und gepflegt aussieht – und zwar ganz individuell nach den Wünschen des jeweiligen Auftraggebers, von der Gestaltung über den Umfang der Pflegearbeiten bis zur Vertragslaufzeit.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Friedhofsgärtner Genossenschaft Hamburg eG  www.fgh-hh.de oder Tel: 040/50 42 95

 

Auto Wichert expandiert:

07. November

V. li. Architekt Berthold Kleta, Auto Wichert-Geschäftsführer Bernd Glathe, David Janssen (Vertreter der Baugewerke) und Auto Wichert-GeschäftsführerBernd Kußmaul legten den Grundstein. Foto: blb

Hamburg (blb/pmi) Auto Wichert  gibt dem Dieselskandal zum Trotz beim Thema Expansion weiter Gas. Am Freitag legten die Geschäftsführer Bernd Glathe und Bernd Kußmaul   den Grundstein für das zweite Audi terminal nach dem in Langenhorn nun in Hammerbrook.  
Schon im nächsten Jahr soll dieser 15,2 Millionen Euro teure neue Standort eröffnen. „Wir brauchen diesen neuen Audi terminal, weil unser Betrieb in der Wendenstraße stark gewachsen ist. Mit dem neuen Komplex haben wir dann wieder genug Platz für Werkstatt, Neuwagenverkauf und Gebrauchtwagenausstellung“, sagt Bernd Glathe, Geschäftsführer Auto Wichert GmbH. „Außerdem sind wir Optimisten“, ergänzt Bernd Kußmaul. „Trotz der schwierigen Lage für den Handel zur Zeit, machen wir weiter und wollen an diesem Standort mehr Service für unsere Kunden schaffen!“
Der Neubau auf dem rund 13 000 Quadratmeter großen Grundstück  am Südkanal wird nach Fertigstellung   7 000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche bieten. Geplant sind rund 220 Neu- und Gebrauchtwagen Ausstellungs-stellplätze, 49 Mechanikerplätze und knapp 300 Kundenparkplätze. Hinzu kommen ein Parkdeck sowie Räumlichkeiten für Teiledienst und Wagenaufbereitung. Das Fundament wird auf rund 280 Pfählen stehen. Der Audi terminal wird komplett barrierefrei errichtet und ist, da nach dem KfW 55-Standard geplant, auch energetisch vorbildlich. Neben der effizienten Dämmung stehen ein eigenes Blockheizkraftwerk sowie eine Solaranlage für die zeitgemäße Energieversorgung zur Verfügung.
„Auch in Sachen E-Mobilität wird uns dieser Audi terminal neue Möglichkeiten bieten“, verspricht Bernd Glathe. „Wir bekommen speziell eingerichtete Arbeitsplätze und werden extra dafür ausgebildetes Personal einsetzen.“
Zukünftig werden mehr als 150 Mitarbeiter in Verkauf, Werkstatt und kaufmännischen Bereichen arbeiten. Rund 20 neue Arbeitsplätze entstehen dafür.
Zur Grundsteinlegung kamen auch Berthold Kleta vom Hamburger Architektenbüro Kleta  und Jochen Schweizer (Koordinator bei Audi für Handelsstrategie NW).

 

Mascha Kaléko: „Zum

07. November

Jutta Hoppe Foto: pmi

Norderstedt (rug) Am Freitag, 9. November, lädt die Stadtbücherei Norderstedt zusammen mit dem Verein Chaverim Freundschaft mit Israel e.V. zu einem bewegenden Abend über die Dichterin Mascha Kaléko von und mit Jutta Hoppe ein.
Der 9. November 1938 ist ein Datum, das in Deutschland nicht vergessen werden darf und dessen wir uns auch angesichts der aktuellen Diskussionen und Ereignisse in unserem Land immer wieder in Erinnerung rufen müssen. In dem Jahr der Reichspogromnacht verließ Mascha Kaléko das nationalsozialistische Deutschland und emigrierte in die USA.
Die Musikerin und Schauspielerin Jutta Hoppe führt am 9. November, genau achtzig Jahre nach den Geschehnissen der Reichspogromnacht, durch die Abendveranstaltung in der Stadtbücherei. Sie erzählt Mascha Kalékos Geschichte und beginnt im Berlin der frühen 30er-Jahre. Mit Charme und Humor, mit erotischer Strahlkraft und sozialer Kritik eroberte sich die junge jüdische Lyrikerin Mascha Kaléko (1907 – 1975) die Herzen der Menschen. Sie war 22 Jahre alt, als sie ihren ersten Gedichtband veröffentlicht: das „Lyrische Stenogrammheft“. In ihren Versen begegnen sich Witz und Melancholie, Sehnsucht und Freude, Ironie und politische Schärfe. Sie machen ihre Lyrik so zeitlos und unwiderstehlich.
Jutta Hoppe taucht an dem Abend gefühlvoll ein in das bewegte Leben der Mascha Kaléko und nimmt ihr Publikum mit auf eine Lebensreise, die in Galizien beginnt und über Berlin, New York und Jerusalem nach Zürich führt. Musik ist die besondere Note: Klezmermusik und Improvisationen auf der Violine sowie Gedichtvertonungen bereichern und intensivieren das Programm.
Die Veranstaltung findet statt am Freitag,  9. November, um 19 Uhr in der Hauptbücherei Norderstedt-Mitte, Rathausallee 50. Eintritt: 7 Euro (der Vorverkauf hat begonnen). Veranstalter: Chaverim Freundschaft mit Israel e.V., Volkshochschule und Stadtbücherei.
 Bereits um 14 Uhr am Freitag,   9. November, gedenken die Stadt Norderstedt und der Verein Chaverim – Freundschaft mit Israel sechs Millionen jüdischer Opfer des Holocausts mit einer Kranzniederlegung an der KZ-Gedenkstätte Wittmoor am Fuchsmoorweg in Norderstedt.  Die Veranstaltung ist öffentlich.

 

1968 – 50 Jahre Bruch der Regeln

07. November

Der Kunstvortrag mit Eberhard Stosch. Foto: E. Stosch

Norderstedt (rug) Blut, Orgien und die documenta: Die Kunst ist tot! Die Künstler an die Macht! – Die 1960er-Jahre brachten den Krieg im Fernen Osten in die Wohnstube, sie brachten die unbewältigte (braune) Vergangenheit ins öffentliche Bewusstsein, und sie brachten das Politische in die Kunst. 1968 war der Höhepunkt dieser Bewegungen. Und zugleich der Wendepunkt: Die Kunst zeigte anstößige „Aktionen“, die den Körper als Schlachtfeld präsentierten.  Mehr als andere Jahre wird das legendäre „1968“ im Leben, in der Politik und eben auch in der Kunst von widersteitenden Kräften bestimmt. Es scheint, als ginge ein jedes Moment mit seinem Gegenteil schwanger: Krieg und Frieden, Anklage und Freude am Leben, Kritik des Vergangenen und Sehnsucht nach einer zukünftigen besseren Welt.
Der Kunstvortrag mit Eberhard Stosch findet statt am Mittwoch, 21. November, ab 19.30 Uhr, in der Aula der Grundschule Müllerstraße, Eingang über Kunsthaus Norderstedt, Glashütter Damm 262, 22851 Norderstedt.
Der Eintritt ist fre i. Veranstalter ist der  Malimu Kulturverein.

 

Erinnerung an der Gedenkstätte

07. November

Die Gedenkstätte Wittmoor ist am Sonntag Ort des Gedenkens an die „Reichs-Kristallnacht“ 1938. Foto: pmi

Norderstedt (rug) In der Nacht vom 9. auf 10. November 1938, genau vor 80 Jahren,  wurden in Deutschland Synagogen geschändet und Bücher verbrannt. Hunderte von Juden wurden aus ihren Wohnungen und Geschäften gezerrt und innerhalb weniger Tage entwürdigt und ermordet.
Die „Reichs-Kristallnacht“ am 9. November 1938 markierte den Übergang von der sozialen Ausgrenzung und Diskriminierung zur offenen Verfolgung und Vernichtung im Holocaust.
Der Verein „Chaverim – Freundschaft mit Israel“ und die Stadt Norderstedt gedenken am Sonntag, 9. November,  um 14 Uhr den sechs Millionen jüdischen Opfern des Holocausts mit einer Kranzniederlegung an der KZ-Gedenkstätte Wittmoor am Fuchsmoorweg in Norderstedt. Die Gedenkzeit ist öffentlich.

 

Laternenumzug mit St. Martin und

07. November

Die zehn schönsten, selbstgebastelten Laternen werden prämiert. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Der Laternenumzug mit St. Martin und vielen Extras der MOORBEK PASSAGE findet statt am Freitag, 9. November, Beginn ist um  18 Uhr. Bei gratis Kinderpunsch und Glühwein – für einen geringen Betrag – trägt traditionell der St. Martin an Feuerkörben sein Gedicht vor, bevor er um 18.30 Uhr hoch zu Ross, in Begleitung der Spielmannszüge von TuRa Harksheide und JUGEND BRASSBAND QUICKBORN e. V., sowie dem DLRG den Umzug in Richtung Feuerwehrmuseum anführt. Hier findet wieder der Laternenwettbewerb statt – die zehn schönsten, selbstgebastelten Laternen werden prämiert. Für alle anderen Kinder gibt es kleine Trostpreise. Anschließend geht es weiter zur Paul-Gerhardt-Kirche – dort wartet wieder auf alle Kinder ein leckerer, frischer Stutenkerl am Stand der MOORBEK PASSAGE
Der Kinderpunsch wird von EDEKA Cohrt, die Geschenke und Stutenkerle von den Geschäftsleuten der Werbegemeinschaft der MOORBEK PASSAGE gesponsert. Im Anschluss kann man Drinnen und Draußen über den Martinsmarkt der Paul-Gerhardt-Kirche bummeln, etwas Schönes für die Weihnachtszeit einkaufen und Leckereien genießen.
Wir freuen uns schon heute auf Ihren Besuch, wenn es wieder heißt: „Komm doch mal rüber!“ zum Laternenumzug der Werbegemeinschaft MOORBEK PASSAGE.
Alle Informationen und die Termine finden Sie online unter www.moorbek-passage.de und auf facebook.com/moorbekpassage.
„Komm doch mal rüber!“ heißt es auch wieder am:
 28. November – Start der Weihnachtsverlosung
 1. Dezember – Weihnachtsbasar des Lions Club Norderstedt
 6. Dezember – der Nikolaus kommt in die Passage

 

Einmal kaufen – zweimal schenken

07. November

„Fairschenken“ Sie dieses Jahr doch zu Weihnachten mal etwas aus dem Weltladen. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Jemandem etwas schenken, das kann man das ganze Jahr über. In unserem Kulturkreis hat es sich eingebürgert, geliebte Menschen besonders zu Weihnachten zu beschenken und ihnen etwas Gutes zu tun. Im Weltladen beim Rathaus können Sie einmal kaufen und zweimal schenken. Wer fair gehandelte Produkte kauft, schenkt zweimal: dem Beschenkten und den Produzenten. Die Hersteller in Afrika, Lateinamerika und Südasien profitieren durch den fairen Preis, der ihnen von den Fairhandelsimporteuren gezahlt wird und ihnen und ihren Familien ein menschenwürdiges Leben ermöglicht. Die Kinder können zur Schule gehen, statt mit für den Lebensunterhalt der Familien arbeiten zu müssen. Fair gehandelte Produkte aus dem Weltladen fördern die Gleichberechtigung von Frauen, leisten einen Beitrag, Perspektiven in ihrem eigenen Land zu entwickeln.
„Fairschenken Sie dieses Jahr doch zu Weihnachten mal etwas“ regt das Weltladenteam an. Im ehrenamtlich betriebenen Weltladen gibt es nicht nur biologisch angebaute Lebensmittel, sondern auch viele originelle Geschenke aus dem Globalen Süden: hochwertige handbemalte Keramik und Kerzen aus Südafrika, feine Seidenschals aus Indien, traditionellen Schmuck aus Kolumbien, Peru, Chile und Thailand, modische Geldbörsen und Taschen aus traditionellem feinem Leder aus Bengalen, kultige Recyclingprodukte aus den Philippinen und vieles mehr.
 Als „Ergänzungsprodukt“ führt der Weltladen zum Beispiel  auch in der beschützenden Werkstatt hergestellte Kaminanzünder („Kalumet“). Auch der Norderstedter Kaffee FAIRflixt goot! ist empfehlenswert ist als kleines Weihnachtsgeschenk. Der Weltladen hält für seine Kund/-innen hunderte von weiteren Geschenkideen bereit.
Ab dem 1. November hat das „Fachgeschäft des Fairen Handels“ durchgängig von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das gilt jetzt für montags, dienstags, donnerstags und auch für freitags. Mittwochs ist der Weltladen von 10 bis 14 Uhr geöffnet und sonnabends von 10 bis 13 Uhr.
Die neuen Öffnungszeiten gelten auch im nächsten Jahr weiter.

 
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