Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

Die aktuellsten Nachrichten aus Ihrem Stadtteil

 

Der Bahnhofsvorplatz

17. Dezember: 

Langenhorn (ker) „Machet die Tore weit“, erklang es von den Sängerinnen und Sängern aus  der Eirene-Gemeinde unter der Leitung von Hans-Michael Hoh am Wochenende auf dem neugestalteten Bahnhofsvorplatz.
Passend, denn Bezirksamtsleiter Harald Rösler weihte neben dem Platz auch das neue Schnell-Restaurant direkt am Bahnhof ein.
Auf dem Bahnhofsvorplatz hatten sich zahlreiche Interessierte und Schaulustige  versammelt, um an der Feier teilzunehmen. Rösler ging kurz  auf die Umbaumaßnahme Langenhorner Marktplatz  ein. 2012 rollten hier im Fördergebiet Langenhorn Markt die ersten Bagger an – nun sind die Modernisierungsmaßnahmen fast beendet. Aber nur fast.
Das ist auch der Grund, warum das Quartiersbüro, und damit auch  Julia Dettmer und Jan Krimson von der STEG, noch ein weiteres Jahr für die Anwohner vor Ort ein offenes Ohr haben werden. Schließlich steht das nächste Großbauprojekt an: die Umgestaltung und Neubau des Einkaufszentrums (der LOKAL-ANZEIGER berichtete).
Rösler richtete auch das Wort direkt  an die Anwohner und die Gewerbetreibenden und dankte für das entgegengebrachte Verständnis und die Geduld.
Er versprach, dass man den „Betonlook“ der Umgestaltung noch einmal überarbeiten werde. Besonders an dem Bahnhofsvorplatz hatten sich  in der Vergangenheit die Gemüter erhitzt – nicht zuletzt, weil dort die bisher vorhandenen Parkplätze weggefallen sind.
Insgesamt fünf Schlüsselprojekte sind durch die Umgestaltung des Langenhorner Marktplatzes bis Dezember 2014 realisiert worden. Unter anderem die Querung des Krohnstiegs, der Bau der Rampe und die Neugestaltung der Marktfläche sowie die Modernisierung des Bahnhofsvorplatzes.
„Der Marktplatz ist endlich so wie es sich gehört“, freute der Bezirksamtsleiter sich. Mit Blick auf das kommende Jahr kann er sich sehen lassen. Denn 2015 steht ein ganz großes Jubiläum an:  Am 13. April 1965, also vor fast 50 Jahren,  wurde das Einkaufszentrum Langenhorner Markt, im gleichen Jahr auch der dortige Wochenmarkt eröffnet.

Der Chor der Eirene-Gemeinde eröffnete die Einweihungsfeier auf dem Marktplatz  stimmungsvoll mit passender, weihnachtlicher Musik. Foto: ker

Keine Würdigung mehr wegen

17. Dezember

Hamburg-Nord (ers) Noch im November hatte die Bezirksversammlung Hamburg-Nord vom Senat ein Konzept eingefordert, wie mit Straßenbenennungen nach NS-belasteten Personen umgegangen werden soll.
Anlass für den Vorstoß von SPD und Grünen waren die Konjetznystraße und die Max-Nonne-Straße in Langenhorn.
Georg Ernst Konjetzny war nicht nur von 1935 bis 1950 Direktor der Chirurgischen Klinik des UKE. Er war auch seit 1937 Mitglied der NSDAP, der SA, des NS-Dozentenbundes, der NS-Volkswohlfahrt, des NS-Ärztebundes sowie förderndes Mitglied der SS.  „Konjetzny war also ohne Zweifel überzeugter Nazi. Max Nonne war ein erklärter Befürworter der Euthanasie“, begründet Grünen-Fraktionschef Michael Werner-Boelz die Initiative.
Die Kulturbehörde hat jetzt ihre prinzipielle Zustimmung zu einer Umbenennung der beiden Straßen gegeben. „... werden Verkehrsflächen nur umbenannt, wenn die Benennungen in eklatanter Weise die heutigen Wertvorstellungen verletzen, wie dies insbesondere bei NS-belasteten Personen der Fall ist“, schrieb die Behörde dem Bezirksamt.
Während die Kulturbehörde noch im Februar dem Bezirk mitgeteilt hatte, dass hinsichtlich der Umbenennung der Konjetznystraße die Meinungsbildung noch nicht abgeschlossen sei, will sie im Juli dem Bezirksamt mitgeteilt haben, dass ein Umbenennungsverfahren – auch für die Max-Nonne-Straße – eingeleitet werden solle und der Bezirk aufgefordert sei,  einen alternativen Namen vorzuschlagen.
Dieses Schreiben scheint aber bei den Fraktionen nicht angekommen zu sein, so dass die Bezirksversammlung im November noch einmal nachgefragt hatte.
Nun soll  interfraktionell ein Verfahren zur möglichst einvernehmlichen Umbenennung der beiden Straßen eingeleitet werden.
Michael Werner-Boelz ist erfreut, dass die Kulturbehörde klargesstellt hat, „dass sie in Sachen Konjetzny und Max Nonne unsere Ansicht teilt, dass beide als Namensgeber von Straßen nicht geeignet sind. Es kann nicht sein, dass fast siebzig Jahre nach der Befreiung Nazi-Deutschlands noch immer durch Straßenbenennungen Nazis im öffentlichen Raum geehrt werden. Es wird höchste Zeit, das sich das ändert.“

 

SCALA-Kicker an der Tanne

17. Dezember

Ralf Rath, Nico Peters und Kai Axmann (von links) verkauften auch Familie Schwertner aus Hamburg einen Tannenbaum.  Foto: meg

Langenhorn (meg) Es ist für sie mittlerweile schon gute Tradition: Wie in jedem Jahr am  dritten  Advent verkauften die Liga-Fußballer vom SC Alstertal-Langenhorn auch dieses Mal wieder Weihnachtsbäume für einen guten Zweck.
 Im Rahmen des Festes „Langenhorner Lichterzauber“ der Patrizia Immobilien AG auf dem Gelände des ehemaligen Krankenhauses Ochsenzoll war der gesamte SCALA-Kader samt Trainerteam und Anhang damit beschäftigt, 100 frisch geschlagene Nordmanntannen unter die knapp 2 000 Besucher zu bringen.
Die Erlöse kamen dabei je zur Hälfte dem Sportkindergarten des Vereins  sowie der Patrizia-Kinderhaus-Stiftung zugute. „Wir haben rund 50 Tannen verkauft. Das ist eigentlich eine ganz ordentliche Zahl. Für uns zählt aber vor allem die Geste. Wir helfen gern und unterstützen sozial Schwächere so gut es geht“, resümiert Ligaobmann Ralf Rath.
Drei Tage lang war die Mannschaft über mehrere Stunden im Einsatz gewesen. Bis zu acht Kicker pro Tag. „Wir machen das alle sehr, sehr gern. Es ist doch selbstverständlich, dass man Menschen, denen es nicht so gut geht, hilft“, bekannte Mittelfeldmann Meisam Azadeh.
„Es hat richtig Spaß gemacht“, fand auch Stürmer Marco Heydorn Gefallen an der Aktion. Die Spieler und Co-Trainer Jörg Hansen fungierten dabei auch als Chauffeure für einen Shuttleservice zur U-Bahnstation Kiwittsmoor.
Die Familien Bauer, Axmann und Peters betätigten sich zudem als Bier-, Wurst- und Glühweinverkäufer. „Mich macht es schon ein wenig stolz, dass die Mannschaft zu solchen Terminen immer vollzählig erscheint. Das ist im Training ja leider nicht immer der Fall“, hatte auch Trainer Nico Peters seinen Spaß.

 

Noch einmal davongekommen

17. Dezember

Foto: Freiwillige Feuerwehr Langenhorn

Langenhorn (ers) Zwei Todesopfer hat Sturmtief „Billie“ am Wochenende in Deutschland  gefordert, etliche Weihnachtsmärkte mussten wegen des Sturms geschlossen werden.
Langenhorn dagegen ist offenbar mit einem blauen Auge davongekommen. Nur dreimal musste die Freiwillige Feuerwehr Langenhorn am Freitag nachmittag  zu Sturmeinsätzen ausrücken: Am Wattkorn drohte ein Baum umzustürzen und musste gefällt werden,  und in der Fibigerstraße waren abgebrochene Äste auf Autos gefallen, hier zerkleinerte  die Wehr die Äste und fällten den beschädigten Baumstamm. Nebenbei wurde dann auch noch ein umgewehter Bauzaun aufgerichtet und gesichert.

 

Bunte Palette im „Blatt op Platt“

17. Dezember

Foto: pmi

Langenhorn (ers) Die Zeitschrift „DAT BLATT op Platt“ hat vor kurzem ihre neueste Ausgabe vorgestellt.
Im Titelthema geht es diesmal tierisch zu. BLATT-Redakteur Bernhard Koch, der auch Plattdeutsch-Kursleiter an der VHS in Langenhorn ist, hat sich mit einer Tierpflegerin auf einen Rundgang durch den Bremerhavener Zoo begeben und allerhand erlebt.
In der kleinen Reihe über Intendanten niederdeutscher Theater hat die beliebte Norderstedter Autorin und Kolumnistin  Christa Heise-Batt Christian Seeler vom Ohnsorg-Theater getroffen. Für DAT BLATT berichtet sie direkt von seinem Schreibtisch.
Ebenfalls bekannt aus dem Ohnsorg-Theater ist Jasper Vogt. Der Schauspieler, Autor vieler „Hör mal ’n beten to“-Geschichten und Musiker ist zudem noch ein Weltenbummler. BLATT-Redakteurin Christa Heise-Batt stellt den vielseitigen Künstler vor.
Weitere Themen: Reisebericht „Rund um die Ostsee“, plattdeutsche Kinderbücher, die Band „De Fofftig Penns“, die Kinderlandverschickung im Zweiten Weltkrieg und vieles mehr.
Viele Nachrichten aus Plattdüütschland runden das Heft ab. Für nicht so geübte Leser hilft das Lütt-Lexikon mit Erkärungen. Außerdem gibt es bei der Preisfrage Ohnsorg-Karten, Bücher und CDs zu gewinnen. DAT BLATT entstand 2005 unter der Regie des Journalisten, Autors und Platt-Dozenten Bernhard Koch in einem Plattdeutschkurs der VHS in Langenhorn.
Den Hörern von NDR 90,3 ist Bernhard Koch, Jahrgang 1962, aus den plattdeutschen Nachrichten und der Sendung „Wi snackt Platt“ bekannt. Weiterhin zum Redaktionsteam gehört von Beginn an die beliebte Norderstedter Autorin Christa Heise-Batt.
Für das Layout zuständig ist die Grafikdesignerin Kristin Hesse aus Hummelsbüttel. Zahlreiche weitere Mitarbeiter ergänzen das Hobby-Team.
„DAT BLATT op Platt“, Ausgabe 2-2014, ist zum Preis von 5,20 Euro in der Bücherstube Fuhlsbüttel sowie in Norderstedt (Elatus, Lesezeichen und Buchhandlung am Rathaus).
Bestellungen per Post (zzgl. 1,60 Euro für Versandkosten)  bei DAT BLATT op Platt, Eidelstedter Weg 284, 25469 Halstenbek  oder per E-Mail an info(at)plattzeitschrift.de

 

Neuer Passagierrekord:

17. Dezember

Jennifer Guthardt sowie Delf  Spauszus mit Sohn Valentin wurden von Germanwings-Chef Thomas Winkelmann und Flughafen-Geschäftsführer Michael Eggenschwiler  empfangen. Foto: ers

Fuhlsbüttel (ers/pmi) Die Passagierzahlen am Hamburg Airport steigen wieder an: Zum ersten Mal seit seiner Entstehung nutzten mehr als 14 Millionen Passagiere den Hamburger Flughafen in einem Jahr.
Eine junge Familie aus Nordrhein-Westfalen freute sich, als Rekord-Passagiere begrüßt zu werden. Nach ihrem Flug mit Germanwings von Düsseldorf nach Hamburg wurden Jennifer Guthardt sowie Delf und Valentin Spauszus von Germanwings-Chef Thomas Winkelmann und Flughafen-Geschäftsführer Michael Eggenschwiler  empfangen.
Eggenschwiler freut sich über den Anstieg von derzeit 8,9 Prozent bei den Passagierzahlen im Jahr 2014: „Dieses schöne Ergebnis wäre ohne das Engagement der Airlines in Hamburg nicht möglich gewesen und wir bedanken uns für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Gemeinsam bieten wir den Passagieren in Hamburg kurze Wege sowie eine komfortable Reise von der Anfahrt zum Flughafen bis zur Landung am Zielort. Durch diese stabile Entwicklung der Verkehrszahlen bleibt Hamburg Airport Wachstumsmotor und wichtiger Arbeitgeber für Hamburg und die Metropolregion.“
Thomas Winkelmann: „Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit dem Flughafen. Germanwings ist sehr stark in Hamburg gewachsen. Mit fast vier Millionen Ger-manwings-Gästen im kommenden Jahr sind wir zusammen mit der Lufthansa-Group die stärkste Airline in der Hansestadt.“
In diesem Jahr wurde die Umstellung der Kurz- und Mittelstreckenflüge mit Ausnahme von Frankfurt und München von Lufthansa auf Germanwings abgeschlossen. Darüber hinaus hat German-wings in Hamburg ein eigenes Streckennetz aufgebaut und bietet derzeit 50 Flugziele in der Hansestadt an.

 

Im Schlamm versackt

17. Dezember

Foto: Freiwillige Feuerwehr Langenhorn

Hummelsbüttel (ers) Das war schon eine mißliche Sache: Ein etwa 13-jähriger Wallach war am Freitag am Högenbarg in Hummelsbüttel ausserhalb seiner Pferdekoppel in ein Schlammloch gerutscht und steckte bis zum Hals fest. In Zusammenarbeit mit einer vor Ort befindlichen Veterinärin  fixierten die Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr Langenhorn  das Tier und zogen es mit Hilfe von Endlosschlaufen durch vereinte Muskelkraft aus dem Schlammloch. Das erschöpfte Tier überstand die Tortur und hat sich inzwischen wieder  von dem Schlammbad erholt.

 

„Jauchzet, frohlocket, auf,

17. Dezember

Foto: pmi

Ohlsdorf (ers) Fünf Paukenschläge braucht es und eine Gänsehaut überzieht von Schultern bis in die Zehenspitzen den Körper. Trompeten und Streicher setzen ein – wer kennt nicht die vertrauten Eingangsklänge von Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium, das die Geschichte von Jesu Geburt mit großartiger Musik erzählt.
Am Sonntag, dem 21. Dezember,  erleben die Zuhörerinnen und Zuhörer um 17 Uhr in der Kirche St. Marien, Maienweg 270/ Ecke am Hasenberge die Teile eins bis drei des insgesamt sechsteiligen Oratoriums für Soli, gemischten Chor und Orchester von Johann Sebastian Bach.
 Die einzelnen Teile wurden erstmals vom Thomanerchor in Leipzig in den sechs Gottesdiensten zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag 1734 und dem Epiphaniasfest 1735 aufgeführt.
 Feierliche Chöre, die Vertonung der neutestamentlichen Weihnachtsgeschichte in den Rezitativen, eingestreute Weihnachtschoräle und Arien der Gesangssolisten prägen das Oratorium. Neben der Kantorei an St. Marien und dem Kammerorchester St. Marien wirken die Solistinnen und Solisten Karola  Schmid (Sopran), Eva Summerer (Alt), Aram Miko  ( Tenor) und Sebastian Brendel (Bass) mit.
Die Leitung übernimmt Matthias Neumann, geboren 1984. Er ist Kantor an der Kirche St. Marien in Hamburg (Kirchengemeinde Ohlsdorf-Fuhlsbüttel) und Professor für Orgel an der Hochschule für evangelische Kirchenmusik in Bayreuth.
Eintritt 15 Euro, Kinder bis sechs Jahre frei, Schüler und Studenten 12 Euro, Karten im Kartenvorverkauf in den Gemeindebüros der ev.-luth. Kirchengemeinde Ohlsdorf-Fuhlsbüttel , Am Hasenberge 44 und an der Fuhlsbüttler Straße 656a sowie an der Abendkasse.

 

Ein Erlebnis für die ganze Familie:

17. Dezember

Foto: Stihl

Hamburg (pmi/ers) Wenn die ganze Familie in den Wald geht und dort gemeinsam einen Weihnachtsbaum für die Festtage sägt, bleibt dies allen noch lange in Erinnerung.
Gerade für Kinder ist es ein tolles Erlebnis, mitten im winterlichen Forst oder auf der Weihnachtsbaumplantage den Christbaum selbst auszusuchen. Mittlerweile laden viele Baumschulen und Förstereien in der Adventszeit dazu ein, den Weihnachtsbaum eigenhändig zu fällen. Damit dies fachgerecht und mühelos geschieht, empfiehlt sich als Werkzeug eine handliche Akku-Motorsäge. Die Idylle im winterlichen Forst wird nicht gestört.
Der Familienausflug macht aber nicht nur Spaß, sondern lohnt sich zudem finanziell. Denn wer selbst zur Säge greift, kommt oft deutlich günstiger davon. Zu Hause sollte der Baum dann in einen mit Wasser gefüllten Ständer gestellt werden. So bleibt er lange grün und erinnert bis ins neue Jahr hinein an den vorweihnachtlichen Ausflug in den Wald.
Bei Hamburg bietet das Gut Schönau (Schönauer Weg 24b,
21465 Reinbek/Ohe) unmittelbar am Sachsenwald noch  bis zum Dienstag dem 23. Dezember, täglich in der Zeit von 10 bis16 Uhr Nordmanntannen und Blaufichten aus nachhaltiger Forstwirtschaft zum Selberschlagen an. Natürlich sind auch Bäume mit Ballen erhältlich, zum Einpflanzen nach dem Fest.
Familien können sich dort ihren Baum aus dem riesigen Angebot aussuchen und mit nach Hause nehmen,. An den Adventswochenenden können sie sich nach getaner Arbeit mit Würstchen, Suppe und Punsch stärken.

 

Neues Personal für die SCALA-Kicker

17. Dezember

SCALA-Trainer Nico Peters hat jetzt mehr Alternativen zur Verfügung. Foto: meg

Langenhorn (meg) Für die Fußballer vom SC Alstertal-Langenhorn beginnt die Vorbereitung auf die Restrunde der Landesliga Hammonia-Staffelzwar erst am 8. Januar, aber rund um die Mannschaft tut sich in diesen Tagen einiges.
Trainer Nico Peters und Ligaobmann Ralf Rath sind auf der Suche nach Verstärkung fündig geworden.
Gerade die Torwartposition war nach dem Weggang von Christoph Möhring (er wechselt zum WSV Tangstedt in der Kreisliga Stormarn) vakant geworden. Zuletzt hatte U19-Keeper Marius Klauck die Kiste gehütet. Klauck geht aber zurück in die A-Jugend des Vereins.
Dafür konnten zwei erfahrene Schlussmänner verpflichtet werden. Benjamin Kruk (27) gewann im Sommer mit dem USC Paloma (Oberliga Hamburg) als Ersatztorhüter noch das ODDSET-Pokalfinale. Anschließend ging er für sechs Monate nach Südafrika. Weitere Klubs waren der Barsbütteler SV und der SC Vier- und Marschlande. Nun wechselt der vereinslose Keeper an die Siemershöh. Dort stand er 2012 schon einmal für ein halbes Jahr im Tor.
Vom SC Poppenbüttel aus der Bezirksliga Nord kommt Keeper Christoph Rauchhaupt (24). An der Bültenkoppel hatte er zuletzt meist auf der Bank gesessen. Durch die guten Kontakte von SCALA-Torwarttrainer Thomas Ochs wurde Rauchhaupt nun für die SCALA-Landesligamannschaft verpflichtet.
Neben den beiden Torhütern wechselt auch Pierre Paszek (20) vom Oberligisten HSV Barmbek-Uhlenhorst im Winter an die Siemershöh. Paszek spielt im zentralen Mittelfeld und kann auch auf den Außenbahnen eingesetzt werden. In der Jugend spielte Paszek für den SC Concordia und für Eintracht Norderstedt.
Einen Abgang hat die Elf von Nico Peters auch zu verzeichnen. Abwehrspieler Kevin Krüger (24) steht dem Team ab sofort aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
„Ob noch jemand kommen oder gehen wird können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Fakt ist aber, dass wir auf jeden Fall in diesem Jahr noch weitere Gespräche führen werden“, kündigt Ligaobmann Ralf Rath an.

 

Alstertaler Volleyballerinnen

17. Dezember

Fuhlsbüttel (meg) Mit ihrem Lieblingsergebnis 3:0 (25:17, 25:21, 25:15) habendie Volleyballerinnen vom SC Alstertal-Langenhorn in der Regionalliga Nord bei der VG WiWa Hamburg II gewonnen.
Nach dem sechsten 3:0-Sieg in Serie hat das Team von Trainer Jan Maier mit 27 Punkte und   27:4 Sätzen die Hinserie als Tabellenführer abgeschlossen  und ist damit Weihnachtsmeister.
Mit sechs Punkten Vorsprung geht SCALA nun in die Winterpause. Der Aufstieg in die dritte Liga wird damit immer wahrscheinlicher: „Der Aufstieg war auch unser erklärtes Ziel als wir hier im Mai angefangen haben. Mittelfristig ist sogar die zweite Liga angestrebt, um in Hamburg zweitstärkste Kraft nach den Bundesligadamen vom VT Aurubis zu werden“, sagt Jan Maier.
Das Potenzial dazu hat SCALA auf alle Fälle. Immerhin spielen mit Christina Potratz (40), Danubia Costa Caldara (32), Adina Hinze (31), Kerstin Köster (35) und Julia Rienhoff (27) gleich fünf ehemalige Bundesligaspielerinnen als „Teilzeitkräfte“  bei den  Alstertalerinnen.
Wie deutlich die Dominanz in dieser Saison ist belegt auch die Tatsache, dass die Maier-Mädels erneut nur 65 Minuten für das 3:0 im Spitzenspiel beim Tabellenzweiten benötigten.
Am Montag, dem 5. Januar ist wieder Trainingsbeginn. Zum Rückrundenauftakt geht es am Sonnabend, dem 10. Januar, zum 1. VC Parchim.

 

SCALA-Kicker verkaufen

10. Dezember

Langenhorn (meg) Es hat mittlerweile schon gute Tradition, dass die Fußball-Ligamannschaft vom SC Alstertal-Langenhorn am dritten Adventswochenende zum Weihnachtsbaumverkauf für einen guten Zweck einlädt. So auch in diesem Jahr.
Erstmals wird aber nicht an der heimischen Spielstätte auf der Siemershöh verkauft,  sondern auf dem ehemaligen Gelände des Krankenhauses Ochsenzoll (Henry-Schütz-Allee/Ochsenstieg/Jütlandring).  Dort feiert die PATRIZIA-Immobilien AG im Wohnquartier „Unter den Linden“ vom 12. bis 14. Dezember den „Lichterzauber Langenhorn“. Im Rahmen dieses Festes sind auch die SCALA-Ligaspieler eingebunden und verkaufen am Freitag und Sonnabend von 15 bis 20 Uhr und am Sonntag von 15 bis 19 Uhr frisch geschlagene Nordmanntannen.  Der Erlös kommt dabei je zur Hälfte der PATRIZIA-Kinderhausstiftung und dem SCALA-Sportkindergarten  zugute.
 Neben dem Tannenbaumverkauf  wird es Gospelauf-tritte der Stage School Hamburg geben. Auch der SCALA-Kitachor wird singen. Ponyreiten, Kutschfahrten, Fotos mit dem Weihnachtsmann und jede Menge Essens- und Getränkestände runden das Programm ab. Bäume und Häuser im Gelände werden zudem beleuchtet werden.
Die Firma „Nord-Ostsee-Automobile bietet einen Shuttleservice vom U-Bahnhof Kiwittsmoor zum Veranstaltungsgelände an.

 

Zur Adventszeit 24 Prozent

10. Dezember

Auf Weihnachts- aber auch auf Wochenmärkten und überall, wo Menschen dicht beieinander stehen, haben Taschendiebe leichtes Spiel. Foto: ers

Hamburg (pmi/ers) Die deutschen Städte sind im Weihnachtsmarkt-Rausch. Rund 2 500 Märkte gibt es in der Bundesrepublik. Auch wenn Heiligabend erst in zwei Wochen ist, so hat das Weihnachtsfest für einige bereits jetzt begonnen – etwa für die Taschendiebe. Nicht ohne Grund: Gedränge, Dunkelheit und Unachtsamkeit machen es den Kriminellen besonders leicht.
So ist es nicht verwunderlich, dass gegenüber dem Jahresdurchschnitt die Anzahl der angezeigten Taschendiebstähle in der Adventszeit stark steigt. Allein im Jahr 2013 waren es im Dezember 24,4 Prozent mehr Delikte als im Jahresdurchschnitt (2012: 23 Prozent). Das belegt eine 75-Städte-Studie des Onlineshoppingportals shopping.de. Als Basis wurden Daten der Polizei ausgewertet.
 Als besonders „gefährliche Pflaster“ stellen sich die Großstädte mit ihren Weihnachtsmärkten, den vollen Fußgängerzonen sowie den überfüllten Bussen und Bahnen heraus.
Am häufigsten schlagen die Kriminellen in Düsseldorf und   Kölnzu. Besonders wachsam sollten Weihnachts-Shopper aber auch in den folgenden Städten sein, denn hier ist die Möglichkeit Opfer von „weihnachtlichen Taschendieben“ zu werden, besonders hoch: Hamburg (Gesamt: 16.322; 941 Diebstähle je 100.000 Einwohner, Dezemberquote: 1.696 Delikte anstatt 1.360), Dortmund, Bonn oder Berlin .
Allein in den untersuchten 75 Kommunen kamen im Jahr 2013 über 106.000 Taschendiebstähle (106.784) zur Anzeige. Im Jahr zuvor waren es „nur“ 90.556 Delikte.
Die wenigsten Weihnachtsmarktbesucher haben in den Menschenmassen ein Auge auf ihre Hand- und Jackentaschen. Deshalb sollten einige grundsätzliche Dinge beachtet werden:
 Die Wertsachen sollten immer eng am Körper getragen werden. So etwa in verschließbaren Innentaschen von Jacken oder Mänteln.
 Nur so viel Geld mit auf die Weihnachtsmärkte nehmen wie unbedingt nötig.
 Lässt sich die Mitnahme von Handtaschen nicht vermeiden, sollte deren Öffnung zum Köper gehalten werden.
  Beim Bezahlen nicht zu „offenherzig“ mit der Geldbörse und den Barmitteln umgehen.
 Grundsätzlich sollte jedem Fremden gegenüber ein gesundes Misstrauen herrschen.
Wenn man doch Opfer von Kriminellen geworden ist, gilt es schnell zu handeln. Kredit- und EC-Karten sollten sofort unter der bundeseinheitlichen Notrufnummer 116 116 gesperrt werden. Die EC-Karte sollte auch bei der Polizei als gestohlen gemeldet werden. Dann kann sie auch für das Lastschriftverfahren gesperrt werden.
Nach einem Handy-Diebstahl sollte der Kundendienst des Kartenbetreibers informiert werden, so dass die SIM-Karte umgehend gesperrt wird.Übrigens: Verluste durch Taschendiebstahl sind von keiner Versicherung (etwa Hausrat) abgedeckt.

 

Erster Spatenstich für die

10. Dezember

Bezirksamtsleiter Harald Rösler, Bürgermeister Olaf Scholz und SAGA GWG Vorstand Dr. Thomas Krebs beim ersten Spatenstich für die 1000. SAGA-Wohnung. Foto: ers

Fuhlsbüttel (ers) Mit einem symbolischen Spatenstich für den zweiten und dritten Bauabschnitt des Projekts „Am Weissenberge“ in Ohlsdorf hat die SAGA GWG am Freitag den 1 000. Baubeginn einer Wohnung im laufenden Jahr gefeiert.
Damit hat die SAGA ihr im „Bündnis für das Wohnen“ gegebenes Versprechen, pro Jahr mit dem Bau von  1 000 günstigen Wohnungen in Hamburg zu beginnen, eingehalten. „Wohnungsneubau ist der beste Weg, Wohnungsmangel zu bekämpfen“, sagte  Bürgermeister   Olaf Scholz: „Mit dem heutigen Tag zeigt SAGA GWG einmal mehr, dass das Unternehmen ein zuverlässiger Partner der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger ist, wenn es darum geht, Wohnraum zu schaffen. Wohnungsbau ist Teamwork. Ich danke allen Beschäftigten von SAGA GWG und allen anderen, die dafür sorgen, dass wir in Hamburg beim Wohnungsbau vorankommen.“
Das Bündnis für das Wohnen in Hamburg sei eine bundesweit einmalige Erfolgsgeschichte, sagte auch SAGA GWG Vorstand Dr. Thomas Krebs: „Nach 2013 hat SAGA GWG erneut 1 000 Baubeginne innerhalb eines Jahres gestemmt und damit die Verabredungen mit den Bündnispartnern eingehalten. Am Weissenberge entsteht ein modernes Quartier mit hohen energetischen und städtebaulichen Qualitäten – und das öffentlich gefördert. Hier wird der eindrucksvolle Beweis erbracht, dass im Sinne der künftigen Mieterinnen und Mieter beides vereinbar ist.“
Das Projekt „Am Weissenberge“ zeichnet sich zunächst durch seine besondere Größe aus. Insgesamt werden in direkter Nachbarschaft zur Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel über sechs verschiedene Bauabschnitte mit 485 Wohnungen realisiert, von denen mehr als drei Viertel öffentlich gefördert werden. Neu entstehen darüber hinaus eine Kita, eine Seniorenwohnanlage sowie ein öffentlich zugänglicher Park. Zum Gesamtprojekt gehört auch die denkmalgeschützte Modernisierung der 13 ehemaligen so genannten „Wärterhäuser“ der JVA. 
Im zweiten und dritten Bauabschnitt entstehen fünf Mehrfamilienhäuser mit jeweils drei Voll- und einem Staffelgeschossen. Die damit verbundenen insgesamt 155 öffentlich geförderten Wohnungen mit einer Durchschnittsgröße von rund 57 Quadratmetern erhalten sämtlich einen Balkon oder eine Terrasse, die anfängliche Nettokaltmiete beträgt 6  Euro je  Quadratmeter.
Alle Wohnungen sind über Aufzugsanlagen barrierefrei erreichbar. Im zweiten Bauabschnitt wird – eingebunden in den öffentlichen Park – ein besonderes Regenwasserrückhaltebecken eingerichtet. Für das damit verbundene sogenannte „RISA-Projekt“ (für Regen-Infrastruktur-Anpassung) werden auf zwei gleichartigen Häusern die Regenrückhalteeigenschaften von Flach-dachaufbauten optimiert und ausgewertet. Das Projekt wird insgesamt von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt  gesteuert.

 
Treffer 1 bis 13 von 937
<< Erste < Vorherige 1-13 14-26 27-39 40-52 53-65 66-78 79-91 Nächste > Letzte >>

© Südholstein Anzeigenblatt GmbH