Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

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Kampfansage gegen

08. Oktober: 

Langenhorn (ker) Schön ist irgendwie anders: Auf der Fußgängerrampe am Langenhorner Marktplatz zieren derzeit schwarze Striche, die ein lachendes Gesicht darstellen sollen, den Aufgang. Dazu noch ein paar Buchstaben, die irgendwie auf den grauen Beton gesprüht wurden. Graffitis haben Einzug auf der erst kürzlich fertiggestellten Rampe gehalten. Diese treffen aber nicht den Geschmack der Langenhorner.
Im 15. Quartiersforum waren sich die teilnehmenden Gäste schnell einig, als Daniela Schmidt aus der Fachabteilung Stadt- und Landschaftsplanung des Bezirksamtes den aktuellen Stand vorstellte. Schmierereien an den Wänden möchte niemand. Darum bekam das Thema „Graffiti-Prävention“ gleich doppeltes Gewicht: Die Verwaltung hatte verschiedene Ideen im Gepäck, die sie präsentierten.
Statt Smilies könne man sich viel eher Wegweiser als Gestaltungselemente an dem beschmierten Beton vorstellen. Als Richtungsweiser könnte schon bald „Tangstedter Landstraße“ oder auch „Krohnstieg“ darauf stehen. Und: Der Schriftzug soll zusätzlich mit einem Pfeil versehen werden, um möglichst wenig Platz für Schmierereien zu lassen. Auch das neue Logo „langenhorn mitte, nichts liegt näher“ soll ein unübersehbares, großes Plätzchen an der Wand erhalten.
Statt die Schriftzüge einzugravieren oder einzelne Buchstaben anzubringen, sollen sie aufgemalt werden. Das hat mehrere Vorteile: Gehen Buchstaben verloren oder werden beschädigt, ist eine Neubeschaffung mit erheblichen Kosten verbunden. Wird hingegen ein aufgemalter Schriftzug durch Graffitis verschandelt, kann dieser einfach gesäubert und überpinselt werden.
Graffiti-Prävention findet aber nicht nur auf der Rampe statt, auch der Tunnel soll vor ungewollten Verzierungen geschützt werden. Während die eine Seite mit neun historischen Fotografien in Bilderrahmen geschützt werden soll, plant man auf der anderen Seite nun selbst mit einem Graffiti aktiv zu werden. Man könne sich hier einen Schriftzug wie „Langenhorn Mitte“ vorstellen, der sich komplett einmal über die Tunnelseite erstrecke, stellte die Bezirksamtsmitarbeiterin vor.
Im Rahmen der Veranstaltung sprach Julia Dettmer von der Steg einer unbekannten Putzfee ihren Dank aus: Die Tunnelwände waren immer wieder in den vergangenen Wochen von Graffitis gereinigt worden. Von wem weiß niemand.

Die Schmierereien sehen auf der Rampe nicht schön aus: Aufgemalte „Wegweiser“ sollen hier nun Abhilfe schaffen. Foto: ker

„Sprungbrett“ – Open Stage

08. Oktober

Caro Schumann. Foto: pmi

Langenhorn (rug) Bereits zum vierten Mal lädt das „ella“-Kulturhaus am Donnerstag, 9. Oktober, ab 19 Uhr ein, bei einer Veranstaltung der besonderen Art dabei zu sein.
Künstlerinnen und Künstler aus den unterschiedlichsten Bereichen des Varieté zeigen den Zuschauern  faszinierende Momente.  Diesmal mit dabei: Caro Schumann, Bastian Block, Michael Schilling, Sven Nielsen und andere. „Lassen Sie sich überraschen“, lädt der Veranstalter ein.
Der Eintritt kostet 7 Euro, ermäßigt 5 Euro im „ella“- Kulturhaus Langenhorn, Käkenflur 30 in  22419 Hamburg.

 

Mit Hafen-Geschichten auf der

08. Oktober

Interessante Fahrt mit der Barkasse durch den Hamburger Hafen. Foto: pmi

Hamburg (rug) Mit Hafen-Geschichten auf der Barkasse durch den Hamburger Hafen zum Deutschen Zollmuseum – mit Punsch über Geschichte und Zukunft der Speicherstadt, der Hafencity und des Hafens.
Die Barkassenfahrt dauert  anderthalb  Stunden mit Moderation, „Speicherstadt und Hafencity, Schmuggel und Welthandel“, Punsch mit und ohne Alkohol, einem Spaziergang  zum Deutschen Zollmuseum.
Die Barkassenfahrt findet statt am Sonntag, dem 19. Oktober, ab 14 Uhr. Treffpunkt ist der  Anleger Kajen, Hohe Brücke Nr. 2, Barkassenbetrieb Bülow. Die Barkasse ist überdacht und beheizt. Die Route ist tidenabhängig. Kosten: Erwachsene zahlen  18 Euro, Kinder bis zwölf Jahre sechs  Euro, ermäßigt 14 Euro, der Eintritt zum Zollmuseum kostet zwei  Euro extra. Anmeldung unter Telefon  0 40/ 28 05 07 08.

 

Paint-Bus 2014 gewonnen!

08. Oktober

Der Schüler Pascal Brase, dessen Entwurf ausgezeichnet wurde, vor dem fertig bemalten Paint-Bus. Foto: pmi

Fuhlsbüttel (rug) Einen Riesenerfolg konnten die Schülerinnen und Schüler in der Kunstgruppe der Klasse 8 b, jetzt 9 b, des Gymnasiums Alsteral im Erdkampsweg 89 erringen.
Mit dem Entwurf  von  Pascal Brase zum diesjährigen Paint-Bus-Thema „Stadt verkehrt“ erhielten die Schüler die Möglichkeit, einen der beiden HVV-Busse zu bemalen.
Von 822 Entwürfen aus 43 Schulen hat Pascals Arbeit neben dem Gewinnermotiv eines Zehntklässlers von der Ida-Ehre-Schule die Jury überzeugt.
„Unser“ Bus wurde am 23./24. Mai auf dem Betriebshof Bergedorf bemalt und bei der Preisverleihung am  26. Mai im Museum der Arbeit der Öffentlichkeit vorgestellt. Dort wurde auch der Entwurf von Lynn Meeder, ebenfalls 8 b, gezeigt. Lynns Entwurf wurde mit einer Urkunde und einem kleinen Preis ausgezeichnet. Die gesamte Klasse startete am heutigen Mittwoch, 8. Oktober,  mit dem Bus einen Ausflug an die Ostsee. Der Bus fährt dann ein bis zwei Jahre „Linie“ in der Stadt.
Schon im Jahr 2000 konnten die Schüler des Gymnasiums Alstertal mit einem Entwurf von Friederike Delius an einer Busbemalung teilnehmen. Damals malten auch Kolleginnen und Kollegen sowie Frau Ehrenberg vom Schulsekretäriat mit.

 

Die neue Vielfalt auf den

08. Oktober

Eine Alternative zum klassischen Familiengrab. Foto: pmi

Ohlsdorf (vpu) Baumgräber, Ruhewälder, Paar-Anlagen, anonyme Beisetzungen – immer mehr Menschen suchen heute nach Alternativen zum klassischen Familiengrab.
Die neuen Themengrabstätten wie die gerade eröffnete Anlage „Am Blumenband“, der Apfelhain und der Schmetterlingsgarten sind Beispiele für die neue Vielfalt auf dem Ohlsdorfer Friedhof.
Anja Wiebke (Hamburger Friedhöfe-AöR-) stellt die unterschiedlichen Möglichkeiten von traditionell bis modern vor.  Veranstaltungsort: Cordes-Halle, 9. November, 14 Uhr, Hamburger Bestattungsforum Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Straße 756. Zusätzlich werden um 12 Uhr und um 15.30 Uhr Führungen durch das Bestattungsforum angeboten. Der Veranstaltungsort ist sowohl von der Fuhlsbüttler Straße 758 (kurz vor der Bahnbrücke), als auch vom Friedhof aus zu erreichen.
Der Eintritt ist frei.
Mehr Informationen zum Hamburger Bestattungsforum Ohlsdorf findet man  unter: http://www.friedhof-hamburg.de/ohlsdorf/bestattungsforum.html

 

AWO-Kita Löwenzahn feiert Abschluss

08. Oktober

Das Ziel war, den Bauzaun zu verschönern. Das hat man geschafft. Foto: pmi

Poppenbüttel (pmi) Fünf Monate lang haben sie Ideen und Materialien gesammelt, gebastelt, gemalt, gematscht, geklebt: Rund 60 Kinder zwischen drei und sechs Jahren der AWO-Kita Löwenzahn im Tegelsbarg haben das Ergebnis ihres Bauzaun-Kunstprojektes
präsentiert und gefeiert. Auf fünf Bauzaun-Elementen mit rund 15 Metern Länge ist eine kleine „Open-Air-Galerie“ entstanden.
Der Bauzaun sichert seit dem Frühjahr die Baustelle für den Anbau einer Krippe mit bis zu 20 Plätzen im Erdgeschoss und einem Eltern-Kind-Zentrum im 1. Obergeschoss. Beides soll im kommenden Jahr eröffnet werden. Ziel des im Mai begonnenen Kunstprojektes war die künstlerische Verschönerung des Bauzaunes durch die Kinder und die Begleitung der Bauphase mit Kreativität und Spaß. Einmal in der Woche hat Astrid Darga, Atelierista und Fachfrau für Kunst, mit den Kindern eine „Draussenwerkstatt" veranstaltet. Entstanden sind in der intensiven Gruppenarbeit ein grüner Zaun, ein Glanz-, ein Flecht- und Sommer- sowie ein Klangzaun. „Es war eine besonders schöne Erfahrung, wie die Gruppe mit der Zeit zusammengewachsen ist“, schwärmt Darga.
Kita-Leiterin Britta Kraase: „Wir sind sehr froh, den Bauprozess mit einem solch schönen Projekt begleitet zu haben. Soviel Zeit für Kunst zu haben, ist im Kita-Alltag etwas Besonderes.“
Das Projekt wurde möglich dank der finanziellen Förderung durch die SAGA GWG
Stiftung Nachbarschaft und die Preuschhof-Stiftung. Die Kindertagesstätte Löwenzahn im Tegelsbarg hat sich in den 21 Jahren seit ihrer Gründung zu einem wichtigen Standort integrativer Bildungsarbeit für den Stadtteil entwickelt: In unmittelbarer Nachbarschaft zum Haus der Jugend, der Grundschule und dem Gymnasium macht die Kita inzwischen rund 100 Kindern bis sechs Jahren Angebote auf einem qualitativ sehr hohen Niveau – dank einer kontinierlichen Weiterentwicklung des Konzeptes und der Kooperation mit Akteuren aus dem Stadtteil.
Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) gehört zu den großen Wohlfahrtsverbänden in der Bundesrepublik Deutschland. In Hamburg ist die AWO mit rund 100 Einrichtungen und Projekten sowie rund 1 260 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als moderner Anbieter vieler sozialer Dienstleistungen tätig: insbesondere in den Bereichen Kinder, Jugend und Familie, in der stationären und ambulanten Pflege, in der offenen Altenarbeit, der Integration in den Ersten Arbeitsmarkt, der Förderung des freiwilligen Engagements sowie in Projekten für Migrantinnen und Migranten.

 

Figurenspieler Badenstedt zu Gast

08. Oktober

Die Figurenspieler kommen in die Kirche St. Marien. Foto: pmi

Fuhlsbüttel (pmi) Inhalte biblischer Geschichten leichter  verständlich zu machen – das ist das Anliegen der Figurenspieler Badenstedt aus der Nähe von Zeven in Niedersachsen. Am Sonntag, 12. Oktober, um 10 Uhr gestaltet die Gruppe gemeinsam mit Pastor Olav Hanssen den Gottesdienst in der Kirche St. Marien, Maienweg 270/ Ecke am Hasenberge.
Sechs Frauen im Alter von 50 bis 74 Jahren gehören dem Ensemble an, dass von Hans-Joachim Bremer gegründet wurde. Der pensionierte Pastor hat die technisch anspruchsvollen Langstab-Figuren erfunden, mit denen die Stücke aufgeführt werden. Seine durchschnittlich 70 Zentimeter großen Figuren entwirft und baut er mit raffinierter Mechanik und einem praktischen Trägergestell.
Hans-Joachim Bremer  über die Spielgruppe: „Wir nennen uns Figurenspieler, weil Puppen mit Kindern in Verbindung gebracht werden. Unsere Spiele wenden sich aber an erwachsene Gottesdienstbesucher. Sie bauen auf der Lebenserfahrung von Erwachsenen auf. Die Figuren sollen an die Figuren erinnern, die viele Altäre schmücken und biblische Geschichte anschaubar machen.“

Der Text für die 20-Minuten-Stücke, vorweg geschrieben, aufgenommen und durch passende Hintergrundmusik ergänzt, wird von der CD abgespielt.
Das Thema des Gottesdienstes in der Kirche St. Marien ist die Geschichte vom barmherzigen Samariter. Das Figurenspiel wird an der Stelle der Predigt als Predigtspiel gezeigt.

 

Mentoring für Frauen

08. Oktober

Auch in diesem Jahr bietet die ASF wieder den Mentoring-Kurs an. Foto: pmi

Hamburg (vpu) Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Hamburg bietet interessierten Frauen auch in diesem Jahr im Rahmen eines Mentoring-Programms die Gelegenheit in die praktische politische Arbeit der SPD vor Ort reinzuschnuppern.  In der Zeit vom 3. November (Auftakttreffen) bis 28. November  können Frauen Politikerinnen bei ihren Terminen begleiten und so einen direkten Einblick in die politische Arbeit erhalten.
Interessiert? Dann bis spätestens 25. Oktober anmelden unter mentoring(at)asf-hamburg.de

 

Auch Michael Stich lief durchs

08. Oktober

Der Lauf durchs schöne Alstertal machte in diesem Jahr bei bestem Wetter seinem Namen alle Ehre. Foto: pmi

Fuhlsbüttel (blb) Bei genialem Spätsommerwetter  holten Michaela Sarman-Lein und Christian Hiller den hella-LaufCup beim internationalen 24. Volkslauf im Alstertal.
2 620 Laufbegeisterte hatten sich angemeldet  – auch viele Internationale Starter unter anderem aus Tansania, der Schweiz, Österreich und Skandinavien. Der ehemalige Wimbledonsieger Michael Stich lief im Teilnehmerfeld des Halbmarathons  erstmals in einer Zeit von 1:56:22 Stunden mit. 
Der anspruchsvolle Halbmarathon mit einigen neuen Steigungen entlang der Alster bildete den Abschluss des Cups – und mit einer Gesamtzeit von 2:51:05 Stunden (01:18:12 Stunden für den Alstertal Lauf) sicherte sich Lauf-Größe Christian Hiller den ersten Platz.  In der Damenwertung war keine schneller als Michaela Sarman-Lein  (3:27:07) (01:33:17 Stunden für den  Alstertal Lauf).
Den Volkslauf Halbmarathon gewann dieses Jahr Daniel Eilers mit einer Zeit von 01:17:43, bei den Damen gewann Bettina Strehl mit einer Zeit von 1:30:44,3 Stunden. Die 10 Kilometer gewann bei den Herren Hans-Björn Ahrens in 38:08,8 Minuten und bei den Frauen Birte Schulte in 43:51,9 Minuten.
Der Volkslauf  hat wieder gezeigt, dass dieser sehr anspruchsvolle Lauf nicht nur für leistungsbewusste Sportler eine attraktive Veranstaltung ist – bei 1 824  Finnischern  – sondern auch  bei den jungen Teilnehmern eine große Anziehung besitzt. Die Tendenz zeigt, dass viele Schüler mit ihren Lehrern an den Start gehen und viele Familien diesen Lauf nutzen, um ihre Kinder die Freude an der Bewegung und an der Gemeinschaft zu vermitteln.
Besonders bei den Kurzdistanzen (0 – 4 Kilometer Schnupperlauf) wurde ein reger Zulauf verzeichnet. Die 10-Kilometer-Distanz war mit 614 Teilnehmern erheblich mehr besetzt als im vergangenen Jahr.

 

SCALA-Trainer Peters stinksauer

08. Oktober

SCALA-Kapitän Jendrik Bauer (Mitte) hatte einen schweren Stand gegen die TBS-Abwehr. Foto: meg

Langenhorn (meg) „Das wird Konsequenzen für die Mannschaft haben. Wir müssen überlegen, ob wir auch einen anderen Ton vorgeben müssen. Langsam nervt es mich“, war Trainer Nico Peters nach dem 2:3 (0:2) gegen Türk-Birlikspor (TBS) Pinneberg (11.) am 10. Spieltag der Landesliga Hammonia-Staffel gar nicht gut auf seine Mannschaft zu sprechen.
Die ist nunmehr seit vier Spielen sieglos (ein Unentschieden, drei Niederlagen am Stück) und verliert in der Tabelle als Siebter (22:18 Tore, 16 Punkte) langsam den Anschluss an die vorderen Plätze. Der Rückstand auf Spitzenreiter TuRa Harksheide beträgt schon sieben Punkte.
Das Verletzungspech blieb SCALA auch vor dem TBS-Match treu. In Osdorf hatte sich Christian Friedsam einen Außenbandriss zugezogen und fällt die komplette Hinrunde aus. Gleiches gilt für Michael Gollasch, bei dem ein Meniskusriss festgestellt wurde. Patrick Lüth fehlte aus privaten Gründen. Immerhin: mit Möhring, Sellhorn und Azadeh waren gegen Pinneberg auch drei genesene Kicker wieder dabei.
Besonders Keeper Christoph Möhring machte beim 0:1 (11.) durch Wojciech Krauze aber keine glückliche Figur. Der Pinneberger hatte aus 25 Metern abgezogen.
Der Ball flatterte, und Möhring zeigte keine Reaktion: „Klarer Torwartfehler. Wenn „Mö“ vernünftig trainieren würde, dann hätte er ihn gehalten“, gab es deutliche Worte von Nico Peters. Auch Möhring konnte zuletzt verletzungsbedingt nur unregelmäßig trainieren. TBS machte es gut und setzte SCALA schon früh unter Druck. Kurz vor der Pause dann der nächste Schock für die Gastgeber: Onur Akcan wird nur halbherzig attackiert. Sein Schuss aus 20 Metern prallt vom Innenpfosten zum 0:2 ins Netz (45.).
„Wir haben ohne Leidenschaft gespielt. Nicht aggressiv genug. Da waren auch zu viele Stockfehler im Spiel“, schimpfte Peters, der aber von einer Krise nichts wissen will.
Nach einem Rieder-Foul an Rodriguez gab es Strafstoß für die Gäste. Sonay Tamay Hayran verlud Möhring – 0:3 (67.). Jetzt erst bäumte sich SCALA auf und wehrte sich gegen die drohende Niederlage. Ramen Nurzai gelang auf kurzer Distanz das 1:3 (75.). Das 2:3 durch Daniel Krohn kam dann aber zu spät (89.). „Von Krise sprechen wir hier aber nicht. Keine Mannschaft kann den Ausfall von zwölf Stammspielern kompensieren“, führt Ligaobmann Ralf Rath an.
Bereits am kommenden Sonntag (12. Oktober, 14 Uhr, Siemershöh) steigt das nächste Heimspiel gegen den Wedeler TSV (5., 17 Punkte).

Tore: 0:1 Krauze (11.), 0:2 Akcan (45.), 0:3 Hayran (67./Foulelfmeter), 1:3 Nurzai (75.), 2:3 Krohn (90.).
SC Alstertal-Langenhorn: Möhring – Axmann (57. Krohn), Drescher, Tatsis, Azadeh – Bushaj, Nurzai – Rieder (80. Heydorn), Sellhorn, Demirbaga – Bauer.

 

Verdächtiger Gegenstand im

01. Oktober

Sicher ist sicher: Der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr überprüfte einen verdächtigen Fund in einem Vorgarten in Langenhorn. Foto: büh

Langenhorn (büh) Aufregung im Dankerskamp in Langenhorn: Eine vermeintliche Mörsergranate sorgte am Montagmittag für Aufsehen. Das stark verrostete Teil wurde von der Besitzerin eines Hauses in ihrem  Vorgarten gefunden. Nachdem bereits am Vortag das verrostete Etwas ausgegraben wurde, rief die Frau am nächsten Morgen die Polizei.
Über eine Handynummer verschickte sie den Beamten  ein Foto zu. Diese ließen daraufhin den Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr anrücken, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich um einen Weltkriegsgegenstand handeln könnte.

Nachdem der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr das Teil in Augenschein genommen hat und mit einem Hammer daraufgeschlagen hat, steht ein Resultat schnell fest: Es soll sich um Teile eines Brunnens handeln.  Das Rohrstück lag vermutlich schon einige Jahrzehnte im Boden.

 

DämmerTüdelTörn durch den

01. Oktober

Die Tüdelboys. Foto: Thomas Mayer

Hamburg (rug) Fern jeder Hamburger Schule und doch eine (einsame) Klasse für sich: DIE Tüdelboys! Die erwiesenermaßen älteste Boygroup der norddeutschen Tiefebene geht jetzt ins Wasser!
Und wer die tüdeligen Jungs mit ihren kultigen „Musikalischen Lesungen“ bisher noch nicht erlebt hat, kann jetzt mit ihnen durch den Hamburger Hafen zuschippern. Und das sensationelle: der Barkassen-Boß ist eine ... Frau!        
Die waschechte (!) Hamburgerin Martina Dressler hat die MB „Alex“ unlängst von ihrer Mutter übernommen und sich dem ABC-Barkassenverbund (abc-barkassen.de) angeschlossen, der zu den ältesten und erfahrensten Traditionsunternehmen im Bereich der Hafenrundfahrten in Hamburg zählt. Alle Kapitäne, die zu jeder Jahreszeit durch den Hafen rundfahren, sind natürlich original Hamburger Jungs! Genau wie die mit allen Elbwassern gewaschenen – und Alsterwasser nachgespülten – Tüdelboys!
Als spezielle Sonderfahrten der MB „Alex“ sind jetzt die lesemusikalischen  „DämmerTüdelTörns“ mit den drolligen Jungs von der Tüdelfront im Programm. Gehn Sie an Bord – Sie woll'n nie wieder fort ..!!          
Die nächsten Termine des DämmerTüdelTörn auf der  MB „ALEX“: 2. und 30. Oktober und 21. November, jeweils 19 Uhr, Landungsbrücken 5, St. Pauli.

Weitere Livetermine und Infos siehe unter www.schallundrau.de

 

Kulturkreis Torhaus: Lesung

01. Oktober

Maria Hartmann. Foto: pmi

Hamburg (pm) iDer Kulturkreis Torhaus lädt ein zu einer Lesung im Rahmen der Reihe „Literatur neu entdecken“ mit Maria Hartmann und Joachim Bliese. Die beiden stellen den spannenden Briefwechsel zwischen Bettina von Arnim und Hermann Fürst Pückler-Muskau vor. Am Donnerstag, 9. Oktober um 19.30 Uhr im Torhaus, Wellingsbüttler Weg 75 b.
Bettina von Arnim und Hermann Fürst Pückler-Muskau waren voneinander fasziniert, als sie sich um die Jahreswende 1831/32 im Berliner Salon Rahel Varnhagens näher kennenlernten. Bettina beendete gerade ihr Trauerjahr nach dem Tode ihres Mannes Achim von Arnim, Pückler war von einer mehrjährigen Reise durch England, Irland und Frankreich zurückgekehrt. Beide verkehrten mit den Größen ihrer Zeit und waren Teil einer Gesellschaft, die sowohl das politische, als auch das kulturelle Leben prägte.
Maria Hartmann ist als erfolgreiche Schauspielerin durch ihre zahlreichen Theater-, Kino- und Fernsehproduktionen bekannt. Torhaus-Besucher kennen sie durch ihre besonderen Lesungen. Abseits der Bestsellerlisten richtet sie ihren Blick dabei auf bekannte und unbekannte Autoren, deren kostbares Werk es unbedingt verdient, neu entdeckt zu werden.
Karten zu 18 Euro€(Schüler und Studenten zehn Euro €) gibt es im Vorverkauf in der Geschäftsstelle des Torhauses, Tel.: 040/5 36 12 70, bei Alster-Optik, Rolfinckstr. 11, bei Wein-Knigge, Poppenbüttler Landstraße 1 und an der Abendkasse.

 

Gospel-Konzert in der

01. Oktober

Das Konzert unterstützt die Kinder in Lungo. Foto: pmi

Hamburg (pmi) Die St. Marienkirche lädt zu einem Konzert mit A capella-Lieder aus verschiedenen Epochen und Kulturen, Gospel verschiedener Couleur, Jazz und Pop für die Vorschule im Dorf Lungo im Turianidistrikt in Tansania.  Das Konzert findet statt im  Maienweg 270/ Ecke am Hasenberge am Freitag, 3. Oktober, ab 18 Uhr, Eintritt frei, Spenden erwünscht.
Mit dem LOLA-Chor aus Bergedorf, einem gemischten Chor des Kulturzentrums in Lohbrügge, der seit 17 Jahren besteht und sich der Weltmusik verschrieben hat. Der Chor singt a cappella Lieder  unter der Leitung von Martin Barkowski. Dazu kommt Gospel-Junction, das gesamthamburger Vocal-Ensemble (zwei Frauen, zwei Männer und 1 Klavierspieler) singt Gospel verschiedener Couleur. In den letzten Jahren sind Stücke aus Jazz und Pop dazu gekommen. Gospel-Junction trat bereits im Hamburger Michel und auf dem Gospelkirchentag, auf, bei Kulturevents und bei Gottesdiensten, auch in der Region. Beide Ensembles werden geleitet von Martin Barkowski. Die Erwachsenen-Gitarrengruppe der Kirchengemeinde Ohsldorf-Fuhlsbüttel wird ebenfalls auftreten. Mit ihrer Spende unterstützen die  Besucher des Konzerts die Lungo Lutheran Nursery School, eine Vorschule im Dorf Lungo (Turianidistrikt, Tansania). Die Kirchengemeinden Ohlsdorf-Fuhlsbüttel und St. Lukas  beteiligen sich in diesem Jahr mit 3 900 Euro an dem Projekt als „Anschubfinanzierung“.

 
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