Von Langenhorn bis Ohlsdorf

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Autismus: Nur eine andere

10. Februar: 

Langenhorn (ers) Autismus ist angeboren und beeinflusst die Informationsverarbeitung, das Gefühlserleben und das Denken eines Menschen. Unter dieser tiefgreifenden Entwicklungsstörung – die keine geistige Behinderung ist –  leidet immerhin jedes hundertste Kind.  Die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht Autismus  nicht als Krankheit an, sondern als eine lebenslange Form des Andersseins.
Autisten meiden soziale Kontakte, interpretieren Gefühle des Gegenübers falsch und bilden oft stereotype Verhaltensweisen sowie sehr spezielle Interessen aus. Ihre Stärken sind sehr individuell, umfassen aber oft ein ausgeprägtes logisches Denkvermögen,    eine hohe Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer, ein hohes Maß an Loyalität und Zuverlässigkeit und      ein extrem gutes Auge für Details oder Anomalien.  In der Schule werden autistische Kinder wegen ihrer Andersartigkeit oft ausgegrenzt oder gar gemobbt.
Viele Menschen  wissen noch zu wenig über Autismus, es herrschen noch immer viele Klischees vor  – obwohl Dustin Hoffman vor über 30 Jahren im Filmdrama „Rain Man“ das Leben eines Autisten eindringlich dargestellt hat. Und auch wenn die Störung nicht heilbar ist, durch frühzeitige Förderung kann man eine Verbesserung erreichen.    Eltern autistischer Kinder – die oft mit der Stiuation überfordert sind, zu helfen, sich untereinander über ihre Erfahrungen rund um den Autismus auszutauschen und  vor allem  auch die Gesellschaft für das Thema zu sensibilisieren, das hat sich der 2008 gegründete Verein „Autismus Hamburg e. V.“ zum Ziel gesetzt.
„Autismus ist noch eine gesellschaftliche Tabuzone, so etwas wie eine ‚Schmuddel-ecke‘“, bedauert Rüdiger von Brocke, Leiter der Sozial- und Diakoniestation Langenhorn (SDL). Das war einer der Gründe, dass der Verein beim diesjährigen Neujahrsempfang der SDL mit dem  mit 3 000 Euro dotierten Sozialpreis  ausgezeichnet wurde.
„Sie haben aus Not Engagement gemacht“, wüdigte Dr. Johann Hinrich Claussen, Publizist und  Kulturbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland, in seiner Laudatio den Verein: „Sie helfen Ihren Kindern, indem Sie anderen Kindern helfen.“
Anders als in den Vorjahren  wurde das Preisgeld in diesem Jahr nicht von Unternehmen gestiftet, sondern von einem Langenhorner Bürger, der der SDL einen Betrag von 2 500 Euro für den Sozialpreis mit der Auflage überwies, seinen Namen nicht zu nennen. „Wir haben den Betrag dann auf 3 000 Euro aufgestockt“, sagte von Brocke.

Ines Steinwandel (von links), Janine Temming und Christiane Jochims nahmen für den Verein „Autismus Hamburg e. V.“ den Sozialpreis aus den Händen von Rüdiger von Brocke entgegen. Rechts: Laudator Dr. Johann Hinrich Claussen. Foto: ers

Hamburg und die Flüchtlingspolitik

10. Februar

Gulfam Malik (SPD) Foto: Archiv

Langenhorn (ers) Am Sonnabend, dem 20. Februar,  lädt der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Gulfam Malik wieder von 11 bis 13 Uhr alle Bürgerinnen und Bürger zum 56. Langenhorner Bürgerforum ein
Unter dem Thema „Hamburg und die Flüchtlingspolitik“ haben die Besucher  die Gelegenheit mit dem Staatsrat der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI), Jan Pörksen, über die kurzfristigen und langfristigen Probleme und Perspektiven der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen in Hamburg und in unseren Stadtteilen zu diskutieren.
Aufgrund der Umbaumaßnahmen am Langenhorner Markt findet das Bürgerforum wieder im Gemeindesaal der Eirene-Kirche am  Willersweg 31 statt.
„Wir wollen im Forum in seiner gewohnt offenen Atmosphäre neben der aktuellen politischen Diskussion um die Aufnahme und Verteilung von Flüchtlingen vor allem die konkreten und angedachten Maßnahmen zur Erstaufnahme und vor allem der Folgeunterbringung und der Integration von Flüchtlingen in Hamburg und ganz konkret in unseren Stadtteilen diskutieren“, sagt Gastgeber Gulfam Malik.
Mit Jan Pörksen, dem zuständigen Staatsrat der BASFI, hat Malik  dazu einen Gesprächspartner eingeladen, der kompetente aktuelle Informationen geben und zu all den auch kritischen Fragen der Bürger Rede und Antwort stehen wird.

 

Happy End auf der Sandbank:

10. Februar

Ruderdefekt mit Folgen:  Die „CSCL Indian Ocean“  wurde zum Ziel vieler Wochenendausflügler. Foto: ers

Hamburg (ers). Schiffe gucken“: Was ein  Highlight und Pflichtprogramm für Hamburg-Touristen ist, holt die eher nüchternen Hamburger  meist nicht so schnell aus der guten Stube. Oder doch?  Denn wenn eines der größten (und neuesten) Schiffe der Welt quasi vor der Haustür auf Grund läuft und sich trotz emsiger Schlepperbemühungen nicht von der Stelle rührt, sollte das doch schon einen Blick wert sein ...
Ob an der Hetlinger Schanze im Kreis Pinneberg oder am Anleger Lühe im Alten Land – Tausende wollten am Wochenende den 150 000-Tonnen-Containerriesen „CSCL Indian Ocean“ sehen, der vor fast einer Woche nahe des Lühesandes aus dem Ruder gelaufen und gestrandet war.
Und zu schauen gab es einiges: Nachdem rund 7 000 Tonnen Öl aus dem Schiffsrumpf abgepumpt waren und auch  4 000 Tonnen Ballastwasser abgelassen wurde, waren am Sonntag Bagger damit beschäftigt,  den Schlick und Sand  rund um das Schiff abzutragen, um für einen erneuten Bergungsversuch am Dienstag  gerüstet zu sein. Für diesen Tag war immerhin eine Springflut angekündigt – das heißt, in  der Nacht sollte  das Hochwasser um 30 bis 40 Zentimeter höher auflaufen als das normale Hochwasser – was  Bergungsfachleute hoffen ließ, das könne ausreichen, um das Schiff aufschwimmen zu lassen.
Die Hoffnung erfüllte sich tatsächlich. Mit der vereinten Kraft von zwölf Schleppern gelang es in der Nacht zu Dienstag, die „CSCL Indian Ocean“  wieder in das Fahrwasser zu ziehen.
Durch die Havarie bekommt die Diskussion über die umstrittene Elbvertiefung neuen Schwung: „Ein solcher Unfall war schon länger zu befürchten – und angesichts der Quälerei der großen Containerschiffe die Elbe hinauf sind auch weitere Vorfälle dieser Art in Zukunft nicht auszuschließen“, befürchtet Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD). „Die Havarie zeigt einmal mehr, wie dringend wir eine Kooperation der norddeutschen Häfen Hamburg, Bremerhaven und Wilhelmshaven brauchen.“

 

Mit buntem Kostüm über

10. Februar

Ein Motto, eine Verkleidung: Mama Rici, Sohn Leland und Papa Limb kamen als Familie in einer Musketier-Verkleidung. Foto: ker

Fuhlsbüttel (ker) Sich zu verkleiden macht so einen Spaß, dass Einhörner, Bienen, Ninjas, Ritter, Könige und Prinzessinnen, Musketiere und Drachen, Piraten, Polizisten, Cowboys und viele mehr am vergangenen Karnevals-Wochenende in die Sporthalle Lüttkoppel kamen und sich zeigten. Beim Kinderfasching des Sport Club Alstertal-Langenhorn (SCALA) waren große und kleine Narren unterwegs. Und die bunten Kostüme störten niemanden beim Hüpfen, Toben, Springen, Klettern oder Rutschen.
Organisatorin Susann Schönemann ist zufrieden: „Es ist einfach toll. Das hat glatt unsere Erwartungen übertroffen.“ Mehr als 500 Kinder und Eltern folgten der Einladung des SCALA und kamen verkleidet zum Sport-Kinderfasching. Ehrenamtliche Helfer hatten zusammen mit Schönemann die Halle in einen sportlichen Festsaal mit bunten Luftballons verwandelt. Die Sporthalle wurde zu einem Kinder-Sport- und Spielparcours mit vielen Stationen wie Hüpfburg, Riesen-Luft-Rutsche, Bank-Schaukel, Bällebad, Laufparcours mit Matten-Rutsche oder auch einem Erkundungs-Spielbereich für Rollbrettfahrer.
Für jedes Kind war etwas dabei. Judith Baden amüsierte sich gemeinsam mit Sohn Johannes (3), der als Elefant verkleidet kam, beim Kletterparcours. Tigerkatze Lina (6) war mit ihrer Mama Annekatrin Wellmann gekommen. „Das Fest ist das Highlight des Jahres“, schwärmte die Mutter, während die Tigerkatze ihren Spaß auf der Bankschaukel hatte.
„Einer für alle, alle für einen“ lautete das Motto für Mama Rici, Sohn Leland (6) und Papa Limb. Die Langenhorner Familie machte sich einen Spaß daraus und kam ganz einheitlich als Musketier verkleidet. Mama Rici dazu: „Wir wollen zeigen, dass wir ein Team sind; eine Familie. Wir haben uns diese Verkleidung gemeinschaftlich ausgesucht.“

 

Freiwillige Feuerwehr Fuhlsbüttel –

10. Februar

Wehrführer Bernhard Bartels (r.) und sein Stellvertreter Ralf Antusch, (l.) gratulierten Tobias-Malte Kretzmann, Timo Priefer, Michael Herbert (v.l. nach rechts) zum erfolgreichen Abschluss ihrer Lehrgänge. Foto: ker

Fuhlsbüttel (ker) Die Freiwillige Feuerwehr Fuhlsbüttel zog am vergangenen Freitag ihre Jahres-Bilanz: 338 Einsätze waren 2015 von Fuhlsbüttel aus gefahren worden. Damit rückte keine Freiwillige Feuerwehr in Hamburg häufiger aus als die Fuhlsbüttler.
Das Einsatzspektrum der Fuhlsbüttler Wehr war auch im vergangenen Jahr wieder vielfältig: Pkw-Brand und Unfälle, eine Rettung einer Katze vom Dach, ein Kellerbrand oder auch diverse Brände vom Essen auf dem Herd bis hin zu Küchen- und Wohnungsbränden und Großbränden, wie dem Feuer im Schröderstift oder im Altenheim in Steilshoop.
Einer der kuriosesten Einsätze war mit Sicherheit der aus dem Juli 2015: Da rückten die Retter nämlich aus, um eine Amsel aus einem Abluftschacht zu befreien.
Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Fuhlsbüttel zeigten besonderes Engagement, wenn es um die Einsatzbeteiligung ging. Denn die größte Zahl der Einsätze wurden montags bis freitags zwischen 6 Uhr morgens und 18 Uhr gefahren, eine Zeit, in der viele Feuerwehrmänner ihrer täglichen Arbeit nachgehen.
Auf der Jahreshauptversammlung wurde auch noch einmal besonders die Jugendarbeit innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr hervorgehoben. Jugendwart Sven Eller-brock freute sich über die neuen Mitglieder, kann aber noch weitere aufnehmen. Derzeit sind acht Mädchen und 18 Jungen im Team der Jugendfeuerwehr.
 Wer Lust hat, zwischen zehn und 17 Jahre alt ist, ist in Fuhlsbüttel bei der Nachwuchsfeuerwehr willkommen.
Ralf Antusch, stellvertretender Wehrführer: „Der Erfolg dieser Jugendarbeit gibt der Freiwilligen Feuerwehr Recht, innerhalb des letzten halben Jahres haben sich neun Jugendfeuerwehrmädchen und -Jungen bei den Aktiven vorgestellt und wollen in die Fußstapfen der Großen treten.“
Fort- und Weiterbildung gehören auch zum Dienst bei einer Freiwilligen Feuerwehr. So wurden 2015 beispielsweise Lehrgänge wie die Ausbildung zum Maschinisten, Truppführer oder auch zum Atemschutznotfalltraining besucht.
An das aktive Miteinander der Mitglieder will die Freiwillige Feuerwehr auch in diesem Jahr anknüpfen: Egal ob beim Hamburg-Marathon, Laternenumzug oder dem großen Feuerwehrfest im September.

 

 

 

Schon fast ausverkauft

10. Februar

Abi Wallenstein & BluesCulture Foto: pmi

Langenhorn (ers) Nun heißt es aber, sich sputen, denn  für das Konzert von Abi Wallenstein & BluesCulture am   Freitag, dem 26. Februar, um 19.30 Uhr im „Lali“ sind nur noch wenige Karten verfügbar.
BluesCulture fasziniert mit einer „magisch, ungekünstelten Authentizität“, die das Trio mit seiner Musik entfacht. Statt steriler Perfektion setzten die drei Musiker nach eigenem Bekunden auf  „pure, vertonte Emotion, verbunden mit einer auf großem gegenseitigen Verständnis basierenden musikalischen Interaktion“.
Die bewusst minimalistische Kombination der Hamburger Blueslegende Abi Wallenstein mit Mundharmonika,  Maestro Steve Baker und Cajon-Koryphäe Martin Röttger bewegt sich in  einer Crossover-Zone zwischen archaischem Blues, Funk, Rock'n'Roll und Roots Musik. Kartenbestellungen online unter : www.kulturmix-in-langenhorn. de

 

Bürgersprechstunde und

10. Februar

Dorothee Martin Foto: pmi

Fuhlsbüttel (ers) Die SPD-Wahlkreisabgeordnete Dorothee Martin bietet an den nächsten beiden Sonnabenden eine Bürgersprechstunde sowie eine Führung durch das Hamburger Rathaus an.
Die Sprechstunde ist am 13.Februar von 11 bis13 Uhr  im Abgeordnetenbüro Am Hasenberge 44. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und bei einem Kaffee mit der Abgeordneten über aktuelle politische Themen im Wahlkreis und Hamburg zu diskutieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Rathausführung findet eine Woche später, am 20. Februar,  von 10 bis 12 Uhr statt. Dabei werden neben Informationen zum Gebäude und seiner Geschichte auch Themen rund um den politischen Alltag im Rathaus erläutert.  Treffpunkt ist um 9.50 Uhr  in der Rathausdiele.
Anmeldungen hierfür sind möglich unter info(at)dorotheemartin.de oder per Telefon unter 040/ 32 84 34 27.

 

Malen und basteln für Eltern

10. Februar

Das gemeinsame Malen und Basteln macht viel Spaß. Foto: pmi

Langenhorn (rug) Das SelbstLernZentrum bietet in Kooperation mit dem BAUI einen Kurs für Eltern und Kinder an. Eltern erhalten hier Anregungen und kreative Ideen. Ihr Kind lernt spielerisch den Umgang mit Schere, Pinsel, Stiften ..., also alles was es können sollte, bevor es in die Schule kommt. Gemeinsam  haben sie Spaß beim Malen und Basteln.
 
Der Kurs findet jeden Freitag von 10.30 bis  12 Uhr im Bauspielplatz, Essener Straße 87 b statt. Der erste Termin ist am 12. Februar.
Weitere Informationen erhält man bei Elke Wellmann im SelbstLernZentrum, Käkenflur 16 (zwischen Markant und Apotheke). Tel. 94 36 08 08 (Montag bis Mittwoch), E-Mail: e.wellmann(at)vhs-hamburg.de  Wer darüber hinaus ein persönliches Gespräch wünscht, kann gern zu den Öffnungszeiten am  Montag 13.30 bis 15.30 Uhr und Mittwoch 10.30 bis 13 Uhr vorbeikommen oder einen Termin vereinbaren.

 

Anemonen im Garten:

10. Februar

Das Große Windröschen (Anemone sylvestris) ähnelt einer größeren Ausgabe des Buschwindröschens (Anemone nemorosa). Es wird aber höher und besitzt glänzendes Laub, das nach der Blüte auch nicht ganz so rasch vergilbt. Foto: GMH/Bettina Banse

Hamburg (gmh) Für die unmittelbar Beteiligten hat Eifersucht in der Regel keine guten Folgen – für Außenstehende mitunter schon: Einer Ehekrise des römischen Gottes Zephyr und seiner Göttin Flora verdanken Pflanzenfreunde einige besonders anmutige Frühblüher. Zephyr, der Gott des Westwinds, bändelte einst mit einer Nymphe namens Anemona an.
Die eifersüchtige Flora, im römischen Götterhimmel für Blumen und die Jugend zuständig, machte kurzen Prozess und verwandelte Anemona in eine Blume. Wie schön die Nymphe gewesen sein muss, lässt sich im Frühjahr bei einem kleinen Waldspaziergang erahnen, wenn die Frühlingsanemonen, die Töchter des Windes, ihre zarten Blütenköpfchen aus der noch winterkalten Erde schieben.
Bereits ab Februar wagen sich die Strahlen-Anemonen  aus dem schützenden Erdreich hinaus. Es gibt sie in Weiß, Violett und zahlreichen Rosatönen, wobei sich die Staubgefäße oft wie kleine Krönchen über den Blüten abzeichnen.
„Es ist einfach wunderbar, wenn die Sinne nach einem langen Winter nach Farbe lechzen, und sich dann quasi über Nacht bunte Blütenteppiche unter Bäumen und Sträuchern entfalten“, schwärmt Matthias Großmann, Inhaber einer Staudengärtnerei.
„Wie alle Frühlingsanemonen wächst sie besonders gern im lichten Schatten von Gehölzen – obwohl meist auch mehr oder weniger Licht vertragen wird. Lockerer, humoser Boden ist optimal, auf sehr schweren Böden lohnt es sich, vor dem Pflanzen reichlich Sand einzuarbeiten, andernfalls sind sie kurzlebiger und werden mit den Jahren weniger.“
 Fühlen sich die kleinen Schmuckstücke hingegen wohl, breiten sie sich willig aus, ohne zu wuchern, und begeistern dadurch Gartenfans landauf und landab. Außerdem passen sie in naturnahe Pflanzungen ebenso gut wie in Staudenrabatten.
Ein wunderbarer, pflegeleichter Frühlingsblüher und unaufdringlicher Bodendecker ist das Buschwindröschen. Ab März spitzen die weißen Blütenmäntelchen in lichten Laubwäldern, aber auch im Garten dicht an dicht aus dem Boden und bilden einen wundervollen Kontrast zum trockenen Herbstlaub – das Winterschutz und Düngerlieferant zugleich ist. „Düngen kann man sich bei Frühlingsanemonen in der Regel sparen, solange man ihnen im Herbst nicht die Laubdecke raubt. Insbesondere auf eher leichten, sandigen Böden sind aber ein paar Handvoll Kompost zur Pflanzung und im Frühjahr sinnvoll“, empfiehlt Matthias Großmann.
Und natürlich darf man sich auch bei der Gestaltung gern ein Beispiel an der Natur nehmen: „Im Wald findet man Frühlingsanemonen zum Beispiel zusammen mit Märzenbecher, Hohler Lerchensporn, Schneeglöckchen, Maiglöckchen  und Seidelbast (– die ganze Pracht der Frühlingsblüher ist da vereint.“
Dem Buschwindröschen in Blütenform und -farbe sehr ähnlich ist das Große Windröschen, das allerdings erst im Mai blüht und mit bis zu 40 cm deutlich höher wird. „Dafür gedeihen sie auch an sonnigen Standorten mit trockeneren Böden recht gut, denn dank ihrer Ausläufer können sie sich eine größere Fläche zur Wassersuche erschließen.“
„Das sind echte Frühjahrsknaller“, bringt Matthias Großmann es auf den Punkt. Der Staudengärtnermeister schätzt die Leuchtkraft der von März bis Mai blühenden Gelben Windröschen  – insbesondere an den natürlichen Standorten der Art, also unter Bäumen und Sträuchern auf nicht zu trockenem Boden. Wie bei allen Frühlingsanemonen sind auch bei den Gelben Windröschen passende Pflanzpartner nach der Blütezeit wichtig: „ Ich finde zum Beispiel Kombinationen mit Funkien (Hosta), Farnen und Silberkerzen (Cimicifuga) sehr schön.“ So gut behütet können die Anemonen in Ruhe einziehen und Kraft fürs nächste Frühjahr sammeln – und Flora hat den Westwind wieder für sich allein.

 

„Voll behämmert“ – Comedy

10. Februar

Dittmar Bachmann Foto: pmi

Langenhorn (rug) Kein anderer Comedian singt live mit soviel Leidenschaft aus dem Herzen kommende Musik mit augenzwinkernden Texten, kein anderer tanzt sich auf der Bühne so exzessiv die Seele aus dem Leib zu irrwitzigen Choreographien wie er und niemand plaudert so charmant humorvoll über tatsächlich selbst Erlebtes wie dieser Mann.
Es ist diese einzigartige Mischung aus Gesang, Tanz und Stand-Up, mit der Comedian Dittmar Bachmann die Zuschauer seit Jahren in seinen Bann zu ziehen vermag.
So auch in seinem neuen abendfüllenden Comedy-Programm „Voll behämmert“, in dem sich viele von uns wiederfinden werden. Renovieren hasst eigentlich jeder. Bachmann nimmt uns mit auf seine Reise durch die Kuriositäten des Heimwerkertums, offenbart die tiefen Abgründe der Kreditanstalten und führt uns in die Paralleluniversen der Wertstoffhöfe und Baumärkte.
Die Comedy-Show „Voll behämmert“ mit Dittmar Bachmann findet statt am Freitag, 26. Februar, ab 20 Uhr im „ella“-Kulturhaus, Käkenflur 30 in Langenhorn.
Der Eintritt kostet 13 Euro, ermäßigt 9 Euro. Weitere Infos unter www.dittmarbachmann.de

 

14 637 Kilometer Stau rund

10. Februar

Schlimmer sind die Staus nur noch rund um Berlin. Foto: ers

Hamburg (pmi/ers) Für Pendler, die jeden Tag auf Hamburgs Autobahnen unterwegs sind, kommt diese Nachricht nicht überraschend: Laut der ADAC Staubilanz ist Hamburg nach Berlin das staureichste Bundesland.
Allein auf der A7 im Großraum Hamburg wurden 7 887 Staus gemeldet. Die Länge der Blechkolonne summierte sich hier auf 14 637 Kilometer. Zum Vergleich: 2013 gab es auf der A7 nur 4 803 Staumeldungen und die Staulänge betrug 10 448 Kilometer.
Grund für die Zunahme ist neben dem anwachsenden Verkehr auch der sechs- bis achtspurige  Ausbau der A7, der in mehreren Bauabschnitten vom Elbtunnel bis zum Bordesholmer Dreieck stattfindet. Trotz vieler Anstrengungen, die Staugefahr während der Bauzeit zu minimieren, sind zusätzliche Verkehrsbehinderungen (zum Beispiel durch Unfälle im Baustellenbereich) unvermeidlich. Doch auch ohne die Großbaustellen wäre Hamburg der zweite Platz in der Staubilanz kaum zu nehmen. Nach Berlin hat Hamburg mit Abstand die meisten Staus im Verhältnis zur Anzahl der Autobahnkilometer.
Am schlimmsten waren Hamburgs Autobahnen am 7. Oktober verstopft: Allein an diesem Mittwoch betrug die Staulänge 186 Kilometer.  Zwei Kilometer kürzer war die Staulänge 12. Juli. Doch dafür führt der Tag die Statistik der Staudauer an: Über 70 Stunden Stau – und das an einem Sonntag. 
Ganz ohne Stau geht es in Hamburg nie. Doch zumindest am Sonnabend, dem 17. Januar, am Sonntag, dem 1. Februar und zu Neujahr konnten die Autofahrer durchatmen: Die Staulänge betrug an diesen Tagen jeweils nur einen Kilometer.  

 

SCALA gewinnt die Generalprobe

10. Februar

Langenhorn (meg) Jetzt kann die Restrunde in der Landesliga Hammonia-Staffel beginnen. Die Fußballer vom SC Alstertal-Langenhorn gewannen ihr letztes Testspiel der Vorbereitungsphase  gegen den USC Paloma aus der Oberliga mit 3:2.
Ein frühes 0:1 der Gäste glich Pierre Paszek in der 23. Minute aus. Wenige  Minuten später  brachte Qendrim Bajraktaraj das Team von Trainer Nico Peters dann sogar mit 2:1 in Führung. Nur zwei Minuten nach der Pause war es dann Ali Abou-Khalil, der auf 3:1 erhöhte. Der USC Paloma, der in der Oberliga auf dem vorletzten Platz rangiert, konnte nur noch auf 2:3 verkürzen.  Am kommenden Sonntag (14. Februar, 14 Uhr) wird es wieder ernst: SCALA startet beim TSV Uetersen  in die Restrunde der Liga. Das Hinspiel verlor SCALA  knapp mit 2:3.

 

Mit gezielter Bewegung

10. Februar

Gleichgewicht halten ist das oberste Gebot bei der Sturzprävention. Foto: SCALA

Fuhlsbüttel (pmi) Der SC Alstertal-Langenhorn bietet einen neuen Sturzprophylaxe-Kurs an,  der sich speziell an ältere Menschen richtet. Das Sturzrisiko steigt mit dem Lebensalter. Manchmal mit schlimmen Folgen: Jahr für Jahr erleiden über 100 000 Menschen in Deutschland auf Grund eines Sturzes einen Oberschenkelhalsbruch.
So weit muss es nicht gleich kommen, aber auch andere Sturzverletzungen sind nicht angenehm. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass ein gezieltes Muskel- und Gleichgewichtstraining das beste Mittel ist, um Stürze nicht nur bei älteren Menschen zu verhindern. „Merken Sie, dass Sie nicht mehr so sicher auf den Beinen stehen wie früher? Fällt es Ihnen immer schwerer, Treppen hinaufzusteigen oder aus dem Sessel aufzustehen? Dann sind Sie in diesem Kurs genau richtig“, sagt  Kursleiter Jürgen Mems, der langjährige Erfahrung mit dem Thema hat. Übrigens wird im Kurs nicht nur viel gelernt und „hart“ gearbeitet, sondern auch viel gelacht. Der Kurs beginnt am Donnerstag, dem  25. Februar, und findet an acht Donnerstagen immer von 15.30 bis  16.30 Uhr im Sportzentrum am Schlehdornweg 10 in Fuhlsbüttel statt.
Die Krankenkassen erstatten in der Regel 80 Prozent der Kurskosten! Die Kursgebühren betragen  69 Euro, für Vereinsmitglieder  59 Euro. Anmeldung und weitere Informationen unter 040/300 62 99-202.

 

Volleyball-Derby beim

10. Februar

Fuhlsbüttel (meg) Die Volleyballerinnen vom SC Alstertal-Langenhorn dürften vor dem Auswärtsspiel in der 3. Liga Nord am kommenden Sonntag (14. Februar, 13 Uhr, Halle Bundesstraße) beim Eimsbütteler TV (3.) gut ausgeruht sein.
Drei Wochen Pause liegen nämlich hinter den Mädels von Trainer Jan Maier, die als Aufsteiger in der Tabelle den sechsten Platz belegen. Das Hinspiel hatte SCALA mit 1:3 verloren. Seit vier Partien ist das Team sieglos. Den letzten Erfolg gab es am 12. Dezember mit dem 3:1 zu Hause gegen den Kieler TV.

 
Treffer 1 bis 13 von 1472
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