Von Langenhorn bis Ohlsdorf

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Teaser-Artikel

 

Langenhorn trauert

22. Mai: 

Langenhorn (ers) Langenhorn trauert.  Hamburgs Altbürgermeister Peter  Schulz ist am Freitag vor Pfingsten  im Alter von 83 Jahren gestorben.
Der Langenhorner Rechtsanwalt war bereits 1961für die SPD  in die Hamburger Bürgerschaft gewählt worden.  1965 leitete er einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss, der den gewaltsamen Tod eines Häftlings im Untersuchungsgefängnis untersuchte und deckte dabei erhebliche Versäumnisse und Vertuschungen in der zuständigen Behörde und durch die Staatsanwaltschaft auf.
1966 wurde Schulz Justizsenator. 1970 übernahm er das Amt des Zweiten Bürgermeisters und wechselte in die Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung. Am 9. Juni 1971 wurde Schulz als Nachfolger von Herbert Weichmann zum Ersten Bürgermeister gewählt. Zu diesem Zeitpunkt war er der jüngste Erste Bürgermeister seit 1678.
Nach schweren Verlusten bei der Bürgerschaftswahl 1974 trat Schulz am 4. November 1974 zurück. Sein Nachfolger wurde Hans-Ulrich Klose.
1978 wurde Schulz einstimmig zum Präsidenten der Bürgerschaft gewählt. Er übte dieses Amt mit einer kurzen Unterbrechung im Jahre 1982 bis 1986 aus. 1990 wurde Schulz für seine bleibenden Verdienste um die Freie und Hansestadt Hamburg mit der Bürgermeister-Stolten-Medaille geehrt.
Auch in seinem Heimatstadtteil engagierte sich Schulz, war   mehrere Jahre erster Vorsitzender des Fördervereins des Altenzentrums Ansgar und  sich dabei für das weltweite Engagement der dortigen  „Sütterlinstube“ eingesetzt. So ist es seiner Initiative zu verdanken, dass 2004 das von der Sütterlinstube übertragene Kriegstagebuch 1939 – 1945 des früheren Hamburger Kreisschulrats Gustav Schmidt als Unterrichtsmaterial für Hamburger Schulen veröffentlicht wurde. Im vergangenen Jahr war Schulz als Zeitzeuge im „Erzählcafé“ des Langenhorner Bürger- und Heimatvereins zu Gast.
„Peter Schulz war ein Anwalt Hamburgs und ein nüchtern-hanseatischer Politiker. Hamburg verliert mit ihm einen Ersten Bürgermeister und Präsidenten der Hamburgischen Bürgerschaft, der sich zeitlebens dem Prinzip der sozialen Demokratie verpflichtet gefühlt hat“, würdigte Bürgermeister Olaf Scholz die Verdienste des Verstorbenen: „Peter Schulz hat sich um Hamburg verdient gemacht. Peter Schulz war stets ein freundlicher und zugewandter Mann, ein Menschenfreund, den Mitstreiter wie Kontrahenten immer als Persönlichkeit mit hoher moralischer Integrität geschätzt haben und der zuhören konnte.“
In einem Nachruf würdigte auch  Bürgerschaftspräsidentin  Carola Veit den Verstobenen als einzigartigen Menschen und herausragenden Politiker:
 „Er war für mich als Mensch und Politiker immer ein geschätzter Ratgeber. Unser Landesparlament wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.“
Zum Gedenken an Peter Schulz  wurden die Flaggen am Hamburger Rathaus mit einem Trauerflor versehen.In der Diele des Hamburger Rathauses und im Foyer des Kurt-Schumacher-Hauses (Kurt-Schumacher-Allee 10) liegt ein Kondolenzbuch aus,  in das alle  Hamburgerinnen und Hamburger ihre Anteilnahme, Gefühle und Gedanken zum Ausdruck bringen können.

Peter Schulz starb am Freitag. Foto: Archiv

Die Bücherhalle Langenhorn

22. Mai

Heutiger Standort der Bücherhalle: Das Einkaufszentrum Langenhorner Markt. Foto: Archiv

Langenhorn  (ers)  Sie hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich, doch in dieser Woche feiert die  Bücherhalle Langenhorn mit einem bunten Festprogramm ihr 50-jähriges Bestehen.
Im  Mai 1963 begann die Geschichte der Bücherhalle. Erster Standort  war  das Langenhorner   Bürgerhaus  an der Tangstedter Landstraße 41. Auf rund 280 Quadratmetern  standen dort  16 000 Bücher zur Ausleihe bereit.   Davor hatte  es nur die Volksbücherei Langenhorn in der Süderschule an der Langenhorner Chaussee 140 gegeben. Diese war  1908 gegründet worden, der Träger der Bücherei waren die Gemeinde Langenhorn und der Bürgerverein von 1877.
Langenhorn gehörte seit 1332 zu Hamburg und war erst eine Landgemeinde, bevor es am    1. Januar 1913 ein Stadtteil von Hamburg wurde.  Für die Langenhorner Bürger gab es zunächst nur am Rand von Langenhorn Volksbüchereien: Einmal die Volksbücherei in Fuhlsbüttel, 1905 gegründet,  dann im Norden von Langenhorn die Bücherei am Tweeltenbek sowie die beiden nebenamtlich geleiteten Büchereien in den Schulen Langenhorner Chaussee und Timmerloh.  Aus den wenigen verbliebenen Aufzeichnungen kann entnommen werden, dass der Buchbestand der Volksbücherei Süderschule weniger als 2 000 Bücher betrug. 1937 waren es immer noch rund  2 000 Bände, und es gab nur etwa  140 aktive Leser.
Nach dem Krieg wurde mit Genehmigung der Britischen Militärregierung die Bücherei am 18.6 1946 wieder eröffnet. 334 Bücher mit eindeutig nationalsozialistischem Inhalt wurden 1946 aussortiert.
Im ersten Jahrzehnt nach dem Weltkrieg gab es Bestrebungen, die Volksbücherei zu vergrößern. Mit Hilfe der Kulturbehörde und den Hamburger Öffentlichen Bücherhallen gelang es dann 1963 endlich, eine Bücherhalle im Stadtteil Langenhorn zu installieren. Mit einer kleinen Feier wurde die Bücherhalle  am 23. Mai 1963 von dem damaligen Direktor Dr. Joerden eröffnet.
Mit der Entwicklung der Bücherhalle ging es nun steil aufwärts. Die Langenhorner Bürger und Kinder nutzten die Buchbestände so gut, dass zwei Jahre später bereits mehr als 100 000 Bände pro Jahr ausgeliehen wurden. 1973 war der Bestand bereits auf 33 000 Bände angewachsen und es war abzusehen, dass die Räume im Bürgerhaus  bald zu eng wurden.
So gab es immer wieder Bestrebungen, die Bücherhalle an einen anderen Standort zu verlegen: zum  Beispiel  sollte sie in einen Neubau an der U-Bahn  umziehen; später kam das Einkaufzentrum Langenhorn-Markt am Krohnstieg ins Gespräch. Erst 1995/96,  bei dem Neubau des Einkaufszentrums durch die Robert Vogel GmbH und nach einigen Verhandlungen  wurde man sich einig: Die Bücherhalle Langenhorn-Mitte und die Bücherhalle Langenhorn-Nord (Holitzberg) zogen 1997 gemeinsam an den neuen Standort im „Bücherturm“ am Langenhorner  Markt 9 ein.
Das wareine Folge der  der Sparauflagen des Hamburger Senats:  Viele Bücherhallen mussten in den nächsten Jahren schließen. Auf der Einweihungsfeier der neuen Bücherhalle im Februar 1997 mit der damaligen Senatorin Christina Weiss stand der Langenhorner Schriftsteller Helmuth Warnke auf und sagte, was viele dachten: „Eine Schließung ist unwiderrufbar und bedeutet einen kulturellen Verlust für jeden Stadtteil.“
420 Quadratmeter stehen der Bibliothek als Büro- und Ausleihfläche zur Verfügung. Der Medienbestand beträgt 30 000 bei einer Ausleihe von rund  250 000  Medien pro Jahr. Etwa 100 000 Besucher kommen jedes Jahr in die Bücherhalle.
Zusätzlich zu den Medienangeboten findet hier einmal wöchentlich der Deutschkurs „Dialog in Deutsch“ statt. Der Kurs soll Migranten auf unkonventionelle Weise die Möglichkeit geben, gemeinsam mit anderen Menschen von unterschiedlicher Herkunft, die deutsche Aussprache zu verbessern und den Wortschatz zu erweitern.
Kinder und Jugendlichen werden zweimal wöchentlich in der Bibliothek in „Deutsch als Zweitsprache“ unterrichtet. Der Kurs des Interkulturellen Schülerseminars der Universität Hamburg ist ein Mentorenprojekt zur sprachlichen Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

 

Was Sie schon immer übers

22. Mai

Der Tag der Luftfahrt am Hamburger Flughafen  ist eine Veranstaltung für alle, die vom Fliegen begeistert sind. Foto: FHG

Fuhlsbüttel (ers) Flugsimulatoren, Rundfahrten auf dem Gelände von Hamburg Airport, der Lufthansa Technik und Airbus, Sondervorführungen der Flughafen-Modellschau, Kurzfilmkino und Faszination-Fliegen-Ausstellung zum Staunen und Mitmachen – am 9. Juni laden der Hamburger Flughafen und Lufthansa Technik im Rahmen des Tags der Luftfahrt zu einem kostenlosen Fest ein. Der Tag der Luftfahrt wurde vom Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) ins leben gerufen und findet bundesweit an über 20 Standorten statt.
Der Tag der Luftfahrt in Hamburg – das ist eine Veranstaltung für alle, die vom Fliegen begeistert sind, die die Flughafenwelt entdecken und die vielen Facetten der Branche erleben möchten. Beginn ist um 10 Uhr, die Veranstaltung endet um 18 Uhr. „Hamburg Airport und Lufthansa Technik laden alle Norddeutschen herzlich ein, am 9. Juni in die Welt der Luftfahrt einzutauchen“, sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.
In Zusammenarbeit mit dem „Faszination Technik Klub“ für Kinder und Jugendliche der Hamburgischen Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (HWF) und Unternehmen der Luftfahrtindustrie wird das „Terminal Tango“, das  ehemalige Charter-Terminal zur Bühne für die Luftfahrt, Forschung und Technik.
 Aus welchem Material besteht eigentlich ein Flugzeug und was bedeuten die Armaturen im Cockpit? All das und noch viel mehr gibt es hier zu erleben. Bei Experimenten rund um die Luftfahrt und an Exponaten können Besucher technische Zusammenhänge durch Ausprobieren intuitiv begreifen und für sich entdecken, wie spannend die Welt der Luftfahrtechnik ist.
Jugendliche, die Kerosin im Blut haben und gern in der Branche arbeiten möchten, finden in Terminal Tango Ansprechpartner und viele Informationen. Wer schon einmal davon geträumt hat, selbst ein Flugzeug zu starten oder zu landen, kann sein Talent als Pilot an den Flugsimulatoren testen. Egal ob Cessna oder Jet – der Himmel ist zum Greifen nah.
In einem Kurzfilmkino zwischen den Laufbändern des stillgelegten Charter-Terminals können sich die Besucher bei informativen, unterhaltsamen und spannenden Kurzfilmen rund um das Thema Faszination Fliegen entspannen. Für Kino-Atmosphäre sorgen Eis und Getränke aus der Bar nebenan. Zwischendurch wird sich der Kinosaal in einen Mini-Hörsaal verwandeln. Dort werden Menschen anzutreffen sein, die spannende  Geheimnisse über die Welt des Flughafens, des Fliegens oder der Forschung zu erzählen haben. Das Spektrum reicht von der Umweltabteilung des Flughafens bis hin zu den lehrreichen und zugleich humorvollen Vorträgen von Pilot Claus Cordes.
Im normalen Straßenverkehr würde sich jeder verwundert nach ihnen umdrehen – auf dem Flughafen sind sie selbstverständlich: Viele ungewöhnliche Fahrzeuge sind nötig, damit am Airport alles funktioniert. Vor Terminal Tango sind etliche von ihnen hautnah zu besichtigen: vom schwarz-gelb karierten Follow-me-Wagen bis hin zum beeindruckenden „Kraftprotz“ der Feuerwehr, dem riesigen 43-Tonnen-Löschfahrzeug Z8 mit seinem 1 000-PS-starken Motor.
Wer hautnah entdecken möchte, wie faszinierend Luftfahrt ist, sollte eine der Rundfahrten am Tag der Luftfahrt buchen. Alles rund ums Thema Flugzeugabfertigung können die Besucher auf der Vorfeldrundfahrt am Hamburg Airport erleben . Auch das Gelände der Lufthansa Technik hält viele spannende Einblicke bereit, die es bei einer Rundfahrt über das Werksgelände zu bestaunen gibt. Auch das Airbus-Gelände präsentiert sich an diesem Wochenende Luftfahrtbegeisterten ab 14 Jahren. Bei einer Rundfahrt gilt es, in die Welt des Flugzeugbaus abzutauchen. Tickets (vier Euro für Erwachsene, zwei  Euro für Kinder) gibt es an der Tageskasse in Terminal Tango, solange der Vorrat reicht. Für Personen ab 14 Jahren ist ein gültiger Personalausweis notwendig. Die genauen Fahrzeiten und Startzeitpunkte werden rechtzeitig im Internet unter www.hamburg-airport.de/faszinationfliegen veröffentlicht.
Faszination Flughafen im Miniformat – das ist die detailgetreue Modellschau im Maßstab 1:500. Warum fliegt ein Flugzeug und was passiert bei der Abfertigung am Boden? Alles Wissenswerte rund um den Flugbetrieb erfahren die Gäste hier. Höhepunkt jeder Vorführung sind die Starts und Landungen der Modellflugzeuge, die sich elegant zum Kurzflug über die Köpfe der Zuschauer erheben. Die Sondervorführungen am Tag der Luftfahrt finden zwischen 10 und 17.30 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Weitere Informationen unter www.hamburg-airport.de/ faszinationfliegen.

 

Musikcomedy – laut und wild!

22. Mai

Dittmar Bachmann. Foto: pi

Langenhorn (rug) In „Das Beste!“ aus gefühlten 150 Jahren Comedy gibt es einen Rundumschlag aus den Programmen „Gute Unterhaltung“ und „Zu alt für diesen Scheiß“. Dittmar Bachmanns erstes Solo-Programm „Gute Unterhaltung“ ist ein Feuerwerk des Entertainments und er selber der Garant für einen kurzweilig abwechslungsreichen Abend. Der Comedian tritt auf am Freitag, 31. Mai, ab 20 Uhr im „ella“-Kulturhaus, Käkenflur 30. Der Eintritt kostet 13 Euro, ermäßigt 9 Euro.
Der aus dem TV bekannte Comedian und Musiker Dittmar Bachmann kann singen und tanzen wie sonst kein zweiter Komiker in Deutschland. Tatsächlich scheint Dittmar Bachmann der „Popstar der Comedy-Branche“ zu sein, der mit dem kultverdächtigen „Xavier-Naidoo-Hitmix“ kräftig in der Spaßgesellschaft abrockt und die Mädchen-schwärme der 90er mit einem Augenzwinkern charmant als „One-Man-Boygroup“ zur Freude der weiblichen Zuschauer wieder zum Leben erweckt.
In „Zu alt für diesen Scheiß“, genau genommen ein populäres Zitat aus dem Hollywood-Blockbuster „Lethal Weapon“, stellt sich Dittmar Bachmann seinem tatsächlichen Alter und den damit verbundenen Vorurteilen, wobei ihn das gefühlte Alter genau das machen lässt, was die Zuschauer von ihm erwarten.
Mit seiner bewährten Mischung aus Stand-Up Comedy, live gesungenen Songs und den allseits beliebten Tanz-Performances wird Dittmar Bachmann mit diesem Mixprogramm wieder den Nerv der Zuschauer treffen.

 

Eine Raupe erobert Hamburg

22. Mai

Der Eichenprozessionsspinner erobert den Norden im Flug. Foto: Albrecht E. Arnold / pixelio.de

Norderstedt  (blb) Der Eichenprozessionsspinner, eine giftige Raupe, die allergische Schocks auslösen kann ist auf Eroberungszug in Hamburg und Schleswig-Holstein angekommen. Bislang gelten Hamburg und das südliche Herzogtum Lauenburg offiziell als befallen.
Die Eltern, unscheinbare Nachtfalter, lassen sich vom Wind tragen. Bislang galt der Norden als frei von den Schädlingen. Doch laut Julius Kühn Institut für Pflanzenkunde (JKI) verbreiten sich die Tiere  entlang der Elbe in Richtung Nordsee. In Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern bekämpfen sie die gefräßigen Raupen bereits mit Sprühgift aus Hubschraubern. Der Schädling frisst nicht nur ganze Bäume kahl, sonder bereitet auch Menschen Probleme. Bei Kontakt verbreiten die Tiere das Nesselgift Thaumetopoein, das allergische Reaktionen wie Hautjucken, Pustelbildung, Bindehautentzündung oder  Asthma auslösen kann. Menschen mit Pollen- oder Hausstaubmilbenallergien droht sogar ein allergischer Schock.
Jetzt im Mai schlüpft die Raupe aus dem Ei. Bis Ende Juni häutet sie sich sechsmal. Am Schluss ihrer Entwicklung verfügt sie über bis zu 600 000 kaum sichtbare Härchen mit winzigen Widerhaken an den Enden. Kommen die Härchen mit der Haut des Menschen in Kontakt, brechen die Widerhaken ab und setzen das Gift frei.
Die Symptome treten erst nach sechs bis acht Stunden auf. Raupen und Gespinste dürften nicht berührt werden, warnen die Behörden. Andernfalls sei die Kleidung sofort zu wechseln, man solle duschen, bei intensivem Hautkontakt den Arzt aufsuchen.
„Schleswig-Holstein ist auf das Vordringen des Eichenprozessionsspinners vorbereitet“, versichert das Kieler Umweltministerium. Bereits in den vergangenen beiden Jahren seien Kommunen, Straßenbauverwaltung, Ärzte und Forstverwaltungen umfänglich aufgeklärt worden. Doch: Es gibt keine vorbeugenden Maßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Raupe auch im Norden heimisch wird, hatte das Ministerium  2012 als „sehr groß“ eingestuft. Da die Raupe als wärmeliebend gilt, gehen Fachleute davon aus, dass die Klimaerwärmung für die rasante Ausbreitung  mitverantwortlich ist. Der kalte Winter habe den Larven, die in ihren Eiern überwintern, nichts ausgemacht.

 

Krimilesung im Museum

22. Mai

Hamburg (rug) Kirsten Püttjer und Volker Bleeck stellen am Freitag,  24. Mai, 19.30 Uhr  im Speicherstadtmuseum, Sandtorkai 36, ihren neuesten Krimi „Das letzte Hemd“ vor:
Kurz vor der Wahl in Nordrhein-Westfalen wird ein Politiker schwer verletzt in einem Hotelzimmer aufgefunden, in Mönchengladbach brennen Nacht für Nacht Autos, und dann explodiert auch noch eine Lagerhalle. Ein Unfall, so die Polizei, die sich vor allem um das bevorstehende NATO-Musikfest kümmert. Das alles würde den pensionierten Richter Max Rosenmair überhaupt nicht interessieren, wäre da nicht seine Putzfrau, die weder putzt noch bügelt, weil sie sich um ihren Mann kümmern muss, der seit der Explosion im Koma liegt. Als Rosenmair mangels frischer Hemden das erste Sweatshirt überstreift, beschließt er, selbst zu ermitteln, und stößt auf einen Sumpf aus Gier, Macht und politischer Doppelmoral.
Die Autoren lesen außerdem aus „Kein Herz für Walker“: Sport ist Mord! Gerade erst ist Richter Rosenmair ins beschauliche Waldniel am Niederrhein gezogen, um seinen Ruhestand zu genießen, da verdonnert ihn sein Arzt zu einem Nordic-Walking-Kurs. Rosenmair findet das Stöckegeklapper albern, und es berührt ihn auch nur am Rande, dass nach und nach einige seiner Mit-Walker unter rätselhaften Umständen zu Tode kommen. Erst als sich herausstellt, dass die Morde mit seiner richterlichen Vergangenheit zu tun haben, ist sein Ehrgeiz geweckt.
Kirsten Püttjer und Volker Bleeck leben und schreiben gemeinsam in Hamburg. 2009 erschien ihr erster Krimi. Kirsten Püttjer wuchs in Hamburg auf, arbeitete viele Jahre in der Eventbranche und ist heute freie Autorin. Volker Bleeck stammt vom Niederrhein, ist seit rund 20 Jahren als Journalist, Filmkritiker und Redakteur tätig.
Eine Anmeldung wird empfohlen unter Tel. 0 40/ 32 11 91 oder info(at)speicherstadtmuseum.de
Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 8,50 Euro.

 

„Wage den Sprung auf die Bretter,

22. Mai

Auch Hulahoop kann auf der Bühne präsentiert werden. Foto: pi

Langenhorn (rug) „Ob Du ein Nachwuchskünstler, ein Widereinsteiger oder bereits ein Profi bist, der seine neuen Nummern ausprobieren möchte; hier kannst Du es tun!“, lädt das „ella“-Kulturhaus in Langenhorn ein.
Vorerst zweimal jährlich kann das Publikum mit aufstrebenden Stars, smarten Dilettanten und knallharten Profis mitfiebern, wenn sie ihre Shownummern präsentieren. Ob Absturz mit Fremdschämfaktor oder Triumph – in jedem Fall ein Spektakel kultverdächtiger Auftritte von Darstellern aus den Bereichen Varieté, Artistik, Jonglage, Zaubern, Pantomime, Hulahoop oder Comedy.
Der charmante Moderator und Zauberer Lucas Kaminski hält den Künstlern gern die Hand, hält Tupfer bereit und führt galant durch das Programm. Und es gibt eine Spaßkontrolle: bei jedem Auftritt werden drei Personen aus dem Publikum autorisiert, die laufende Nummer per Glocke abzubrechen.
Voranmeldung der Teilnehmer für einen Kurzauftritt  bitte bis zum 5. Juni im „ella“-Kulturhaus, Käkenflur 30. Beiträge bis maximal zehn  Minunten, Bühne zwölf Quadratmeter. Verfügbare Raumhöhe 3,30 Meter.
Der erste Termin ist am 20. Juni um 19 Uhr im „ella“-Kulturhaus.
Statt Eintritt wird der Hut für eine Spende herumgehen.

 

Jazz mit der Southland New

22. Mai

Die Southland New  Orleans Jazzband spielt den Original-Jazz  der 20er- und 30er-Jahre. Foto: Privat

Langenhorn (rug) 1987 fand sich in Hamburg eine Gruppe engagierter Musiker zusammen, die ein gemeinsames Ziel hatte: die Fortführung und Pflege genau dieser Originale der New Orleans Musik der 20er- und 30er-Jahre. Es entstand die „Southland New Orleans Jazzband“.
Die heutigen Bandmitglieder sind Dieter Fascher (Trompete, Gesang), Bernd Dieter Kalmring (Klarinette, Saxophon), Jost Niedermeyer (Posaune, Gesang), Goyko Bendel (Piano),  Hartmut Entrich (Banjo), Rainer Kind (Sousaphon) und Dieter Sommer (Waschbrett, Gesang). Die Band präsentiert die Musik der Großen jener Zeit wie King Oliver, Clarence Williams, J.R. Morton, Fats Waller sowie den frühen Louis Armstrong.
Am Freitag, 24. Mai, ab 20 Uhr tritt die Band für ein Live-Konzert in der „Rotbuche“, Tannenweg 4 in Langenhorn auf.

 

!TSNUK – Jugendkunstfestival

22. Mai

Langenhorn (rug) Urban Art und junge Kunst gibt es beim ersten Langenhorner Jugendkunstfestival  am Sonnabend und Sonntag,  25. und   26. Mai, auf dem Marktplatz Käkenhof zu sehen und zum Mitmachen. Verrückte Installationen, Graffittikunst, Street Wear, Workshops und einen Poetry Slam auf dem Marktplatz gehören unter anderem  zum Programm. Beteiligt sind alle weiterführenden Schulen aus Langenhorn sowie die außerschulischen Jugendeinrichtungen. Organisiert wird das ganze von der Stadtteilschule am Heidberg in Kooperation mit dem „ella“-Kulturhaus. Gefördert durch die SAGA GWG Stiftung Nachbarschaft und die Stadt Hamburg, Bezirksamt Hamburg-Nord.
!TSNUK Programm:
Sonnabend, 25. Mai
12 bis 16 Uhr: Street Poetry Slam-Workshop mit Joanne Dietze und Danny Grimpe. Schreib Texte über deine Stadt, dein Viertel, deine Straße und die Kunst! Anmelden unter ella-slam(at)web.de
15 Uhr:  Percussion-Beatbox-Rap-Performance der Stadtteilschule Langenhorn.
15 bis 18 Uhr: Werde Street-Artist oder Guerilla Gärtner! Seedbombs herstellen, Möbel bemalen, Straßenkunst-Jonglage, Chillen im Urban- Wohnzimmer, offene Graffiti-Workshops mit Davis One, Filme  gucken und !TSNUK-KUNST! entdecken!
19 bis  21 Uhr: Street Slam auf dem Marktplatz, umsonst und draußen! (Bringt Euch etwas zum Sitzen mit). Außerdem gibt es Musik, leckere Guerilla-Waffeln und erfrischende Urban-Frucht-Bowle aus der Stadtteilschule Am Heidberg.
Sonnabend, 25. Mai, 11 bis  21 Uhr und Sonntag,  26. Mai,  12 bis 16 Uhr: !TSNUK-KUNST!
WASTE now! StreetArt-Installation Jg. 8 der Sts Am Heidberg mit TASEK. Müll-Kunst-Objekte der „I love Art“-Profilklasse, Sts Am Heidberg.
VERNETZEN Installation Jg. 8 der Sts Am Heidberg mit Gloria van Krimpen.
Kaugummi-Kunst Jg. 5 Sts Am Heidberg.
Streetart-Postkarten Jg. 9 Gymnasium Heidberg.
Urban Knitting Jg. 5 Sts Am Heidberg.
Spiegelungen Fotoausstellung Jg. 7 und 8 Sts Am Heidberg.
Street Wear Jg. 5 bis  7 Sts Am Heidberg.
Schrott Art Jg. 5 Sts Am Heidberg.
Film-Doku Street-Art und Street-Slams in Hamburg, Oberstufe Fritz Schumacher Schule/Sts am Heidberg.

 

Tennis spielen in herrlicher

22. Mai

Die schön gelegene Tennisanlage des SC Alstertal-Langenhorn. Foto: pi

Langenhorn (rug) Viele Langenhorner sind vielleicht schon mal auf einem Spaziergang im Grünen daran vorbeigekommen: Mitten im Landschaftsschutzgebiet, am Beckermannweg 25, liegt eine der schönsten Tennisanlagen Hamburgs. In diesem Idyll hat die Tennissparte des SC Alstertal-Langenhorn (SCALA) ihre Heimat.
Acht top-gepflegte Außenplätze, ein im Jahr 2003 neu erbautes Clubhaus mit großer Terrasse, eine 3-Feld-Tennishalle mit gelenkschonendem Belag, ein angrenzender kleiner Hallenclubraum mit Blick in die Halle und viele nette Tennis-Mitglieder, die sich über jeden tennis-interessierten Besucher freuen. Die Mitglieder der SCALA-Tennissparte feiern gern und oft – Meisterschaften, Siege, Grillfeste oder einfach nur schöne Sonnentage.
Der große Clubraum mit sehr angenehmem Ambiente bietet sich für Feiern jeder Art (bis zirka 40 Personen) an und kann hierfür gegen eine Gebühr von  80 Euro  für SCALA-Mitglieder und für  100 Euro  auch von Nichtmitgliedern angemietet werden. Bei gutem Wetter wird die Sonnenterrasse mit einbezogen. Clubwirt Heiko Sund bietet eine sehr gute Küche und Getränke zu fairen Preisen an (Tel. 52 73 21 68, ab 12 Uhr).
Die 3-Feld-Tennishalle bietet an vielen Wochentagen noch freie Kapazitäten. Spontan- und Saisonbuchungen sind möglich über R.+J. Brunnckow, Tel. 5 31 62 68. Gern kann man die Halle nach Absprache auch zu einer kostenlosen Probestunde testen.
Auf der Anlage werden auch Jugend- und Erwachsenentraining bei erfahrenen  Trainern geboten sowie Crash-Schnupperkurse für Neueinsteiger. Mit einer Mitgliedschaft in der Tennissparte kann man auch die Angebote anderer Sparten und Abteilungen im SC Alstertal-Langenhorn gegen geringe zusätzliche Beiträge nutzen.
Informationen: SCALA-Geschäftsstelle, Tel. 3 00 62 99-0, www.scala-tennis.de

 

SCALA vor Aufstiegsmatch

22. Mai

Oliver Kral. Foto: pi

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Es wird ernst für die Fußballer vom SC Alstertal-Langenhorn: Am kommenden Sonntag (26. Mai, 14 Uhr, Siemershöh) steigt für das Team von Trainer Oliver Kral das Hinspiel um den Aufstieg in die Oberliga Hamburg gegen den Zweiten der Hansa-Staffel, TuS Dassendorf (24 Siege/1 Unentschieden/3 Niederlagen, 79:20 Tore, 73 Punkte)  – der Gegner verpasste den  Direktaufstieg nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz gegenüber dem Oststeinbeker SV.
„Das ist eine Mannschaft, die in der Oberliga eine gute Rolle spielen würde. Sie spielen einen gepflegten Ball und sind sehr offensiv ausgerichtet. Wir müssen aber unser Spiel durchziehen und dürfen uns nicht hinten rein stellen. Wir werden auch nicht taktisch agieren und aufs Rückspiel setzen. Ich möchte beide Spiele gewinnen. Dann sehen wir weiter“, fiebert Oliver Kral den Aufstiegsduellen   entgegen.
Noch ist nicht ganz klar, ob der Sieger der Partie überhaupt aufsteigen wird. Das hängt davon ab, wieviele Hamburger Klubs in der Regionalliga Nord bleiben.  Aktuell haben die zweiten Mannschaften vom FC St. Pauli und vom HSV den Klassenerhalt sicher.
Zittern muss vor dem letzten Spieltag (Sa., 25. Mai) noch der SC Victoria (15., 30 Punkte) der drei Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz 16 (SV Wilhelmshaven) liegt. Bleibt Vicky drin, steigt der Sieger des Entscheidungsspiels auf jeden Fall auf. Sollte auch Oberligameister FC Elmshorn in die Regionalliga einziehen, würden Dassendorf und SCALA beide aufsteigen.
„Wir bereiten uns  ganz normal auf die Partie vor. Bis auf Timm Pohl, der immer noch an einem Muskelfaserriss laboriert, haben wir alle zur Verfügung. Ich hoffe die Fans werden uns Sonntag lautstark unterstützen. Schön wäre es, wenn  400 bis 500 Zuschauer an die Siemershöh kommen würden“, hofft Kral.
Probleme bereitet ihm noch sein Torhüter Christoph Möhring, der sich eine Schulterprellung zugezogen hat bis zum Dassendorf-Spiel aber wieder fit sein will. Unterdessen laufen die Planungen für die kommende Saison, egal in welcher Liga, auf Hochtouren.
SCALA bleibt dabei seinem Jugendstil treu und hat bislang aus der eigenen U19 Alexej Tatsis, Christian Friedsam und Christian Pollner hochgezogen. Bitter: Letzterer zog sich in seinem letzten Punktspiel einen Kreuzbandriss zu.
Aus der A-Jugend des SC Victoria kommt Paul Neis. Maximal 25 Spieler soll der neue SCALA-Kader umfassen.

 

Neuer Lufthansa-Chefaufseher

15. Mai

Wolfgang Mayrhuber Foto: pi

Fuhlsbüttel (ers) Ein Fuhlsbüttler wird künftig Lufthansa-Chef Christoph Franz auf die Finger sehen: Auf der 60. ordentlichen Hauptversammlung der Deutschen Lufthansa AG in Köln haben die rund 2 100 anwesende Aktionäre einen  neuen Aufsichtsrat gewählt.
Neuer  Vorsitzender des Kontrollgremiums wurde Wolfgang Mayrhuber. Der 66-Jährige   war von 2003 bis 2010 Vorstandsvorsitzender der  Lufthansa und davor Chef der Fuhlsbütteler Lufthansa Technik AG. 
Im Vorfeld der Entscheidung hatte es einige Turbulenzen um die Personalie gegeben, denn die einflussreiche US-Beratungsgesellschaft Institutional Shareholder Services (ISS) wollte die Wahl Mayrhubers verhindern. Die Begründung: Er habe zu wenig Distanz zu seinem Ex-Arbeitgeber und  sitze bereits im Ausfsichtsrat zu vieler Unternehmen.

 

Flughafen nimmt neue Kontrolllinien in Betrieb

Schneller zum Gate

15. Mai

Thomas Osterroth (l.) und Michael Eggenschwiler eröffneten vier neue Kontrolllinien. Jetzt verfügt Hamburg Airport über 24 Linien. Foto: sno

Fuhlsbüttel (sno) Schneller und mit mehr Komfort – so beschreibt Flughafenchef Michael Eggenschwiler den neuen Zugang in den Sicherheitsbereich des Flughafens. „Die neue Technik macht den Weg schneller“, sagt der Geschäftsführer von Hamburg Airport und zerschneidet mit Thomas Osterroth das traditionelle Eröffnungsband.
Osterroth ist als Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover zuständig für die Sicherheitskontrollen in Fuhlsbüttel. Die Bundespolizei hat vier neue Kontrolllinien für die Fluggast- und Handgepäckkontrolle in Betrieb genommen. Damit können Fluggäste ab sofort über 24 Linien  den Sicherheitsbereich betreten. Damit wollen Bundespolizei und Flughafen vor allem in Spitzenzeiten, wenn deutlich mehr als die durchschnittlichen 19 000 Fluggäste pro Tag abgefertigt werden müssen, die Fluggäste schneller zu ihren Abfluggates bringen.
Osterroth  appellierte an die Reisenden, den zügigen Ablauf zu unterstützen. „Die Fluggäste können sich vorbereiten“, empfiehlt er. Rechtzeitig die Oberbekleidung ablegen, die Hosentaschen leeren und am Ende die Wannen fürs Handgepäck in den automatischen Rücktransport schieben, das helfe für alle Zeit sparen.
Auch den Eingang in den Sicherheitsbereich hat der Flughafen erneuert. Hier kann der Fluggast jetzt zwischen manueller und automatischer Bordkartenkontrolle wählen. „Das ist bequemer und schneller, vor allem für Vielflieger“, so Flughafenchef Eggenschwiler.

 

„Lesefest“ der Schüler Grützmühlenweg

15. Mai

Die Schüler und Senioren hatten viel Spaß bei der Lese-Aktion. Foto: pi

Hamburg (vpu) Das Üben hat sich gelohnt! Am vorletzten Dienstag  besuchten vormittags 15 Schüler aus den zweiten Klassen der Grundschule Grützmühlenweg die Mieter und Mieterinnen des Betreuten  Wohnens in der Glashütter Landstraße  9  in ihrem Gemeinschaftsraum zum Vorlesen.
Aufgeregt verteilten sich die Schüler an mehrere Tische, so dass in kleinen Gruppen ein bis zwei  Kinder abwechselnd ihre Geschichten vorlesen konnten. Es gab großes Lob von den Senioren, da alle darum bemüht waren, laut und deutlich zu sprechen und  auch sehr schöne Bücher zum Lesen ausgesucht hatten. Die Lehrerin der Klasse 2b, die anderen Lehrer der 2. Klassen und  die   soziale Betreuerin der GHP-Pflegedienst vom Betreuten Wohnen, sind sich einig, dass zukünftig gern noch weitere gemeinsame Aktionen erfolgen sollten, da alle viel Spaß an dieser Veranstaltung hatten.

 
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