Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

Die aktuellsten Nachrichten aus Ihrem Stadtteil

 

Lokale Händler machen mobil

27. April: 

Hamburg-Nord (pmi) Neu ist das Phänomen nicht, Beratungsdiebstahl gab es schon immer. Nur jetzt,  in Zeiten des Internets  –  das völlig ohne Beratung auch Produkte mit Beratungsbedarf anbietet – greift es immer mehr um sich. Zugegeben, die Wortschöpfung ist unglücklich, natürlich handelt es sich nicht um einen Diebstahl.
Der Kunde sieht sich nicht im Unrecht, schließlich will er das Produkt ja erwerben. Sich beraten zu lassen ist ja auch nicht verboten, viele Unternehmen werben damit.  Allerdings ist es kurzsichtig, bei jeder größeren Anschaffung so zu reagieren, denn dieses Verhalten kann nur dazu führen, dass immer weniger Fachhändler kompetent beraten und eines Tages ihr Geschäft sogar schließen müssen. Innenstädte sterben aus, Arbeitsplätze gehen verloren.
Doch was tun? Einige Fachhändler verlangen eine Beratungsgebühr, die beim Kauf angerechnet wird. Eine verständliche Reaktion, die aber nicht jeder Kunde versteht.
Andere Händler gehen offensiv mit dem Problem um, sie verstehen es als Chance. Denn es gibt ja auch den umgekehrten Fall. Der Kunde informiert sich im Internet und kauft dann beim Fachhändler. Und das hat meist Gründe. Denn der Fachhändler bietet Leistungen, die im Internet so nicht zu bekommen sind. Genau diese Leistungen sind die Pfunde, mit denen der Fachhändler wuchern kann.
Der Kauf eines Backofens eines namhaften deutschen Herstellers, zum Beispiel.  Preis beim Fachhändler 409 Euro, Preis im Internet 349 Euro plus Versandpauschale von 5,95 Euro. Mit diesem Preis konfrontiert lächelt der Verkäufer und kommt mit seinen Argumenten: das alte Gerät wird ausgebaut und entsorgt, das neue fachgerecht eingebaut. Das passiert natürlich zum Wunschtermin, während der Paketdienst eine Karte mit einer Abholungsadresse hinterlässt, wenn man nicht angetroffen wird. Dazu kommt dann die Fahrt zum Recycling-Hof, um das alte Gerät zu entsorgen. Und wer sich an die Elektrik nicht herantraut – oft zu Recht – der muss noch den Elektriker bestellen. Wer hier rechnet, kommt schnell dahin, dass das Angebot im Internet nicht wirklich das günstigere ist. Sollte es jetzt noch eine Reklamation geben,  hat der Online-Käufer ein echtes Problem, während der Fachhändler die erste Wahl als Ansprechpartner ist.
Kluge Fachhändler werden neben diesen Leistungen noch andere Argumente ins Spiel bringen. So werden sie den Kunden nicht mit Fachbegriffen überhäufen, sondern auch schwierige Aspekte verständlich erklären. Sie werden dem Kunden einen festen Ansprechpartner geben, den der Kunde mit Namen kennt und jederzeit ansprechen kann. Der menschliche Aspekt bei einem Geschäft muss stärker in den Vordergrund gestellt werden. Der Kunde möchte zuvorkommend behandelt und mit Namen angesprochen werden. Das sind Dinge, die das Internet nie leisten kann. Menschliche Wertschätzung gibt es nicht digital.
Die Lösung liegt also nicht darin, nicht mehr zu beraten. Sie liegt darin den Kunden zu begeistern, ein persönliches Vertrauensverhältnis aufzubauen und den Kunden zufriedenzustellen. Denn der kluge Kunde weiß, der Preis allein ist nicht alles!
Sonderseiten 11 – 29

Uwe Wegner (EP:Haack im Erdkampsweg 25 in Fuhlsbüttel) kennt das leidige Thema „Beratungsdiebstahl“ vor allem aus den Bereichen „weiße Ware“ und Fernseher nur zu gut. Foto: blb

 

 

Sonnenstudio überfallen –

27. April

Langenhorn (ers) Die 31-jährige Angestellte eines Sonnenstudios an der Langenhorner Chaussee ist am Montag vergangener Woche gegen 16.10 Uhr an ihrem Arbeitsplatz überfallen worden.

Der bislang unbekannte Täter kam in das Sonnenstudio und wurde zunächst von der Angestellten angesprochen. Der Mann behauptete, nur auf jemanden zu warten und nahm im Wartebereich  Platz.
Nach kurzer Wartezeit stand der Mann plötzlich auf, drängte die Angestellte hinter den Kassenbereich, bedrohte sie mit einer Schusswaffe  und forderte Geld. Die Angestellte öffnete daraufhin die Kasse.
Die ebenfalls im Sonnenstudio anwesende 54-jährige Mutter der Angestellten wurde durch die Hilferufe ihrer Tochter auf das Geschehen aufmerksam. Sie floh mit ihrer Enkelin, der drei-jährigen Tochter der Angestellten, aus dem Sonnenstudio. Der Täter flüchtete mit den Tageseinnahmen in Richtung Tangstedter Landstraße aus dem Geschäft.
Der Täter ist vermutlich Südländer, schlank, zwischen 25 und  32 Jahren alt und etwa 1,80 bis 1,85  Meter groß. Er hat mittellange, leicht gelockte und  gegelte schwarze Haare, einen Drei-Tage-Bart und auffällige Augenringe. Er trug eine schwarze Hose  und eine schwarze Lederjacke.

Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt machen können, werden gebeten, sich beim Landeskriminalamt unter der Rufnummer 040/ 4286-56789 zu melden.

 

Pflanz in den Mai

27. April

Foto: pmi

Langenhorn (ers) „Pflanz in den Mai!“ ist das Motto des Stadtteilfestes rund um die Essener Straße am Sonnabend, dem 30. April.
Initiativen und Einrichtungen des Quartiers laden alle Generationen zu einem bunten Nachmittag ein, an dem der Frühling ganz im Mittelpunkt steht. Ab 14.30 Uhr gibt es entlang des Käkenhofs, des Iserlohner Stiegs, der Heynemann- und der Walter-Schmedemann-Straße viele Stationen zum Mitmachen und Entdecken: Kinder-Theater, Holzwerkstatt, Flohmarkt, Angebote zum Malen und Naschen, Pflanzaktionen, Rätsel, Spiele, Handarbeiten und vieles mehr.
Vor der Zachäus-Kirche wird ein Maibaum aufgestellt. Um 16.30 Uhr geht es von dort mit Samba-Trommeln weiter in den Stadtteilgarten „InPeLa“ am Bolzplatz im Park. Gemeinsam mit Musikern aus dem Stadtteil und der Schule Neuberger Weg werden dort (nicht nur) Frühlingslieder angestimmt.
 Bei einem Imbiss soll bis 18 Uhr Zeit für Gespräche mit Nachbarinnen und Nachbarn sein und – wer weiß – gemeinsam getanzt werden. Ein Überblick über alle Aktionen findet sich auf der Internetseite des Stadtteilvereins www.leila-ev.de.
Zum ersten Mal haben sich die Initiativen und Einrichtungen des Stadtteils an die Planung dieses Festes gemacht. Seit einem halben Jahr wird an dem Programm geschnitzt, bei dem „Pflanzen“ im Vordergrund steht: In der Kita-Dortmunderstraße werden nicht nur gemeinsam Windräder gebastelt und ein Hochbeet angelegt, sondern es wird auch einen Flohmarkt „Rund ums Kind“ geben.
Die Baugenossenschaft Fluwog-Nordmark eG lädt zu einer Sommerblumenaktion zur Verschönerung der Wohnanlagen ein, die SAGA GWG zum Gärtnern eines Sprossengartens für Zuhause. Bunt geht es auch im vhs-Selbstlernzentrum zu, wo ein Frühlings-Gemeinschaftsbild entstehen soll, oder im „ella“-Kulturhaus, wo Kinder sich schminken lassen und Blumen basteln können. Die Älteren können mit der Spielegruppe spielen oder im Seniorentreff frühlingshafte Handarbeiten ausprobieren.
Beim Integrationszentrum BILIM geht es ums frühlingshafte Sprachenlernen und im Lütt-Café können sich alle Besucher bei Kaffee und Kuchen stärken. In der Kita-Käkenflur findet ein Theaterstück mit den Kita-Kindern statt (Einlass bis 14.30 Uhr) und eine Holzwerkstatt lädt zum Schnitzen ein.  Die Gemeinde St. Jürgen-Zachäus will mit möglichst vielen Gästen den Maibaum gestalten, um den mit dem Tanzkreis getanzt werden soll. Im Stadtteilgarten freut sich die Gartengruppe auf Hilfe beim Anlegen einer „wilden Hecke“. Der Baui Essener Straße lädt dort ein, an einem Lagerfeuer Stockbrot zu backen.

 

 

 

Hallenerweiterung bei der S-Bahn

27. April

Andre Schwarz: „Die Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutzamt ist gut.“ Foto: ker

Ohlsdorf (ker) Der Bagger ist dabei, das Einfahrtstor der Betriebshalle 2 abzureißen. Bis September soll hier eine rund 15 Meter lange Erweiterung der Halle entstehen. Damit investiert die Deutsche Bahn AG in die Zukunft seines Werkes in Ohlsdorf. Die Halle ist denkmalgeschützt. Dennoch muss sie umgebaut werden, damit die neuesten S-Bahn-Züge hier auch zukünftig vernünftig gewartet werden können. Die Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutzamt sei gut, betonte Andre Schwarz, Leiter Planungs- und Produktionssteuerung.
Gemeinsam habe man sich für die Halle, die 1907 in Betrieb genommen wurde, eine Lösung überlegt: Die Erweiterung soll in das Komplett-Bild eingefügt; das Dach und die Fassaden-Farben entsprechend angepasst werden. Der Umbau der Wartungshalle ist nötig, denn die Hamburger S-Bahn bereitet sich auf eine neue Generation an S-Bahn-Zügen vor. Ab September wird die Halle dreigleisig sein, so dass zwei Züge hintereinander instandgehalten werden können. Zudem werden die Arbeitsgruben komplett erneuert sowie an einem Gleis eine so genannte „Unterflurradsatzdrehmaschine“, eine Radschleifanlage, die zur korrigierenden Wartung von Rädern und Bremsen der Züge benötigt wird,  installiert.
„Die S-Bahn wird komplett modernisiert. Um auch in Zukunft die weiteren Verkehre abwickeln zu können, ist der Umbau enorm wichtig“, sagte Kay Uwe Arnecke, Geschäftsführer der S-Bahn Hamburg GmbH.  Im S-Bahn-Werk Ohlsdorf werden derzeit alle 164 Triebzüge der Baureihen ET 474, ET 474.3 und ET 472 der Hamburger S-Bahn gewartet und instandgesetzt.

 

60 Jahre „Weinhaus am Stadtrand“

27. April

Dirk und Marco (Foto) Lehmitz laden im Mai zu Jubiläumsweinproben ein. Foto: ers

Langenhorn/Norderstedt (ers) Seit 60 Jahren ist das Weinhaus am Stadtrand die erste Adresse für Weinkenner und Liebhaber edler Spirituosen.
Was 1956 mit einem kleinen Geschäft an der Ochsenzoller Straße in Norderstedt begonnen hatte, ist heute ein leistungsfähiges Familienunternehmen mit dem Haupthaus an der Tangstedter Landstraße in Langenhorn und einer Filiale im ursprünglichen Stammhaus in Norderstedt, die von Thorsten Sven Berthold geführt wird.
Für die Qualität (und die entsprechende kompetente Beratung) bürgt Hausherr Dirk Lehmitz, der viele Winzer  im In- und Ausland persönlich kennt  und viele Weine direkt bei ihnen  kauft. Sohn Marco   kümmert sich derweil um  die regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen wie Rum- oder Whiskytasting (mehr unter www.lehmitz-events.de) und um  den neuen Geschäftszweig „Manufaktur Lehmitz“, der nicht nur Gin, Brandy und Rum, sondern auch Weingelee und Schokolade in exquisiter Qualität zu moderaten Preisen anbietet.  Der Besuch im Geschäft an der Tangstedter Landstraße lohnt sich  in jedem Fall, denn es gibt hier nicht nur einges an „Drumherum“ (von Süßigkeiten, ausgewählter Feinkost bis hin zu passenden Gläsern), sondern  auch  ein Bistro, in der es Kaffeespezialitäten und kleine Speisen gibt.

Das „60-Jährige“ wird vom 2. bis zum 7. Mai groß gefeiert  – es gibt unter anderem  Jubiläumsweinproben in beiden Betrieben (am 3., 4. und 6. Mai), bei denen verschiedene deutsche Winzer ihre Weine selbst vorstellen. Dazu attraktive Sonderangebote und Rabattaktionen.

Weinhaus am Stadtrand
 Dirk Lehmitz e.K.
Tangstedter Landstraße 22
22415 Hamburg
 040/531 63 47
 weinhaus(at)lehmitz.de

 

Runder Geburtstag – aber ohne Torte

27. April

Noch laufen die routinemäßigen Wartungsarbeiten, damit die „alte Dame“ im Sommer wieder  sicher starten kann. Foto: ers

Fuhlsbüttel (ers) Gut, im Alter von 80 Jahren hat man als alte Dame nicht nur viele Falten im Gesicht, sondern auch  seine Zipperlein – und nach einer größeren Operation verzichtet man dann zunächst auch schon mal auf eine üppige Geburtstagstorte und verschiebt die große Party auf einen späteren Zeitpunkt.
So auch bei der „Tante Ju“, dem Traditionsflugzeug der Lufthansa. Die „Grand Dame der Lüfte“ hat nämlich „Rücken“:  Der Mittelholm, einer von acht Holmen, die die Tragflächen halten, war im vergangenen Herbst gebrochen und machte eine aufwändige und teure Reparatur notwendig.
 Bis zum Sommer werde die Junkers Ju-52 – die weltweit als einziges Flugzeug als „Denkmal“ anerkannt ist – wieder flugfähig sein, versprach Bernhard Conrad, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Berlin-Stiftung.
Genau vor 30 Jahren begann das „zweite Leben“ der alten Dame, die – nach einer wechselvollen Geschichte und runderneuert – im April  1986 wieder für die Lufthansa im Einsatz ist. Seitdem hat sie mehr als 20 000 Flüge absolviert und rund 300 000 Passagiere befördert. In einem kleinen, exklusiven  Kreis wurde der Geburtstag dennoch gefeiert. Und ein Geschenk gab es auch: In einer Nacht hatte Maler Hinnerk Bodendieck die alte Dame in Öl portraitiert – das Gemälde soll noch in diesem Jahr versteigert werden, und damit eine für den nächsten Winter geplante „Frischzellenkur“ mit ermöglichen.

 

„Klänge des Impressionismus“

27. April

Julieta Iglesias Foto: pmi

Poppenbüttel (rug) Die argentinische Pianistin Julieta Iglesias präsentiert am Freitag, 6. Mai, um 20  Uhr, und Sonnabend, 7. Mai, um 17 und  20  Uhr musikalische Höhepunkte des französischen und argentinischen Impressionismus. Ihr Programm umfasst Werke von Claude Debussy, Maurice Ravel und Erik Satie, den Hauptvertretern des europäischen Impressionismus, und von Alberto Williams, der sich von seinen Zeitgenossen abhob, indem er impressionistische Elemente in Werke mit folkloristischen Themen einführte. Julieta Iglesias konzertiert seit vielen Jahren in Argentinien.
http://julietasoledadigle.wix.com/julietaiglesias
Wie immer ist die Teilnahme ausschließlich nach vorheriger Reservierung möglich über die website www.burg-henneberg.de, per E-Mail an reservierung(at)burg-henneberg.de oder Tel. 01 70/ 9 99 54 32

 

Flotte Sprüche, würziger Käse

27. April

Probieren lassen – das ist bei Jens Meier selbstverständlich. Foto: ers

Langenhorn/Tangstedt (ers) Eins muss man Jens Meier lassen. Um einen flotten Spruch ist er nie verlegen – die jahrelange Fischmarkt-Erfahrung macht sich deutlich  bemerkbar. Und da ist es natürlich klar, dass er in seinem Verkaufswagen auch „Weltneuheiten“ präsentiert: „Hamburger O'batzter“ (besonders würzig), „Holsteiner Donnerwetter“ (eine Frischkäsezubereitung mit Blauschimmel) oder „Bikini-Quark“ (besonders fettarm)  – allesamt aus eigener Herstellung.
Käse – das ist das Leben des gebürtigen Langenhorners, der dienstags auf den Langenhorner Markt sowie donnerstags und freitags auf dem Hof an der Wakendorfer Straße  40
im Tangstedter Ortsteil  Wilstedt seine Käsespezialitäten anbietet: Was Meier aus einem normalen Käse durch Veredelung und Reifung macht, bekommt blumige Namen:  „Mutterkäse“ („Der Lieblingskäse meiner Mutter“), „Tor-Tooor-Käse“ („rechtzeitig  zur EM“) oder „Balkonkäse“ und  „Weglaufkäse“ (was den würzigen Duft durchaus zutreffend charakterisiert).
Wer in Ruhe in dem  umfangreichen Käse-Sortiment stöbern will, dem sei ein Besuch in Wilstedt empfohlen, hier bietet Meier auch Buttermilch aus eigener Produktion an. Und lockt mit einem Sonderangebot: „Wer zu mir nach Wilstedt kommt, bekommt zehn Prozent Rabatt.“
Käse-Meier
Wakendorfer Str. 40
22889 Wilstedt (Stormarn)
Tel. 04109 / 18 29
www.käsemeier.de

 

Konzert mit der Old Boys Skiffle

27. April

Die „Old Boys“ Foto: pmi

Langenhorn (rug) Die große Zeit des Skiffle begann etwa 1957 in England, als Lonnie Donegan und seine Zeitgenossen die Charts mit Stücken wie „Rock Island Line“ oder „Tom Dooley“ stürmten. Sie dauerte nur wenige Jahre,
aber viele Musiker haben damals mit Skiffle angefangen, die danach Jahrzehnte das Musikgeschehen bestimmten, so die Beatles, Rolling Stones, The
Shadows, Cliff Richard, CCR, Mark Knopfler und Joe Cocker.
Skiffle ist eine fröhlich unterhaltende Musik, die mit einfachen Instrumenten wie Waschbrett und Teekiste gemacht wird.
1992 wurde die Old Boys Skiffle Corporation durch fünf Musikbegeisterte aus dem südlichen Hamburger Raum gegründet. Einige hatten schon zur absoluten ‚Hoch-Zeit‘ des Skiffle in den 60er-Jahren dieser Musikrichtung gefrönt. Andere machten eher aus Neugier mit, um diesen neuen Musikstil kennen zu lernen.
Die Old Boys Skiffle Corporation ist Gründungsmitglied und Mitveranstalter des seit 1996 jährlich Ende Januar stattfindenden Hamburger Skiffle Festivals und seit 2005
auch der Summer Skiffle Night im Freilicht Museum Kiekeberg.

Am Freitag, 29. April, tritt die Old Boys Skiffle Corporation in der „Rotbuche“, Tannenweg 4 in Langenhorn auf. Beginn ist um 20 Uhr.
Neben Skiffle-Standards gehören Gospel, Blues, Irish Folk und Country-Songs, aber auch eine Reihe von populären deutschen (Lambretta, Haarmann) und plattdeutschen Liedern zum Repertoire.

 

„Finisterre Tango” – Tangokonzert

27. April

„Finisterre Tango” Foto: pmi

Poppenbüttel (rug) Bruno Cuellar (Violine), Martín Santiago (Kontrabaß), Emilio Cossani (Gitarre), Damian Carracedo (Piano), Rodrigo Almonacid (Bandoneón) und Juan Pablo Rallis (Gesang) aus Buenos Aires bringen uns Troilo und andere Tangogrößen am Sonntag, 8. Mai,  um 16 und 19  Uhr ins Alsterschlösschen.
Finisterre versteht den Tango immer als ein Musikgenre für den Tanz; und so wundert es nicht, dass sie schon in der Mehrzahl der Milongas in Buenos Aires wie auch auf mehreren Tango-Festivals gespielt haben. Für die Nicht-Tänzer geben sie an diesem Tag ein Konzert „nur zum Zuhören“ – am kommenden Donnerstag begleiten sie uns bei unserer ersten Milonga an der Alster des Jahres. www.finisterretango.com.ar

Wie immer ist die Teilnahme ausschließlich nach vorheriger Reservierung möglich über die website www.burg-henneberg.de, per E-Mail an reservierung(at)burg-henneberg.de oder Tel. 01 70/9 99 54 32.

 

Am Donnerstag blitzt es wieder

20. April

Hamburg (ers) Wie schon in den vergangenen drei Jahren beteiligt sich  die Hamburger Polizei erneut am bundesweiten „Blitzmarathon“.
67 197 Verkehrsunfälle hat die Polizei Hamburg im vergangenen Jahr registriert. Bei rund 7 900 Unfällen wurden Menschen leicht, schwer oder sogar tödlich verletzt. Bei 16,2 Prozent der Unfälle mit Personenschaden war zu hohe Geschwindigkeit die Ursache. Damit ist das zu schnelle Fahren weiterhin eine der Hauptunfallursachen auf Hamburgs Straßen. In Hamburg starben  im vergangenen Jahr 20 Menschen  im Straßenverkehr – fünf, weil mindestens ein Verkehrsteilnehmer zu schnell gefahren war.
Von Donnerstag, dem  21.April, 6 Uhr bis zum Freitag, dem 22. April, 2 Uhr  werden Beamte der Verkehrsdirektionen, Polizeikommissariate und der Wasserschutzpolizei Geschwindigkeitsmessungen im gesamten Hamburger Stadtgebiet durchführen.
Bereits gestern hatte  die Polizei   bereits vorab die Straßen veröffentlicht, in denen beim „Blitzmarathon“ Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden.
Durch die Bekanntgabe der „Blitzorte“ sollen die Verkehrsteilnehmer sensibilisiert werden, die Geschwindigkeit anzupassen, um dadurch insgesamt das Geschwindigkeitsniveau zu verringern. Die Ankündigung zeigt zudem, dass es um den präventiven Aspekt der Verkehrssicherheit und nicht um die Einnahme von Bußgeldern geht.

 

Erfolg bei Jugend forscht

20. April

Muska und Alina, eingerahmt vom Staatsrat der Behörde für Schule und Berufsbildung, Dr. Michael Voges (li.), und Marco Wagner, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor von Airbus. Foto: Fraedrich

Langenhorn (ers) Muska Ahmadsei  und Alina Kröger sind am Freitag beim Hamburger Landeswettberb „Jugend forscht“  mit einem ersten  Preis ausgezeichnet worden und haben sich damit für den Bundeswettbewerb qualifiziert.
 Mit ihrem Thema „Schlammvulkane – ein Prognoseinstrument für Vulkanausbrüche“ (Betreuer: Wolfgang Fraedrich) haben sie nach ihrem Erfolg beim Regionalwettbewerb Mitte Februar nun auch beim Landeswettbewerb die Juroren des Fachgebietes Geo- und Raumwissenschaften überzeugen können.
Sie haben einen bisher nur statistisch belegten Zusammenhang zwischen den Akti-vitätsphasen des Ätna und denen der Schlammvulkane südlich des Ätna auf der Grundlage diverser Analysen von Wasser und anderen Förderprodukten der Schlammvulkane nachweisen können, der sich gerade aktuell wieder dadurch bestätigt, dass sich die Aktivitäten des Ätna – wie zumeist leicht zeitversetzt – steigern.
Mit ihren Ergebnissen dokumentieren sie, dass die Schlammvulkane eine Art Frühwarnsystem für die Ausbruchstätigkeit des Ätna sind.
Ihren Ergebnissen lag eine einwöchige Forschungsreise zugrunde, die sie – gemeinsam mit Mitschülerinnen und Mitschülern, die zu diversen anderen Themen gearbeitet haben – im August vergangenen Jahres nach Sizilien durchgeführt haben.
Dort haben sie, auch in engem Kontakt zu den Vulkanologen des Istituto Nazionale die Geofisica e Vulcanologia (INGV) in Catania, im Verlauf mehrerer Tage die verschiedenen Schlammvulkanfelder nahe der Stadt Paternó aufgesucht. Neben der Kartierung des jeweiligen Geländes war es wichtig, das Gelände auch fotografisch zu dokumentieren und – ganz wesentlich – Probenmaterial für die Laboranalysen in Hamburg zu sammeln.
Mit diversen Analyseverfahren, die sie im Mineralogisch-Petrographischen Institut und im Zoologischen Institut der Universität Hamburg und unter Mithilfe eines Berliner Analyselabors durchführen konnten, haben sie das in den Schlammvulkanen zutage geförderte Material untersucht.
Das Ergebnis: Die chemische Zusammensetzung der Förderprodukte bestätigt den Zusammenhang mit dem Magmasystem des Ätna. Mit diesem Projekt haben sie den Vulkanologen vor Ort erfolgreich zugearbeitet, so Dr. Salvatore Giammanco vom INGV in Catania: „Wir hatten bisher lediglich Aufzeichnungen der verschiedenen Aktivitäten, haben insbesondere die Schlammvulkane nicht so intensiv untersucht gehabt. Jetzt wissen wir mehr – dank Muska und Alina!“
Wenn die beiden Abiturientinnen nun vom 26. bis 29. Mai 2016 in Paderborn beim Bundeswettbewerb starten, wird ihr Projekt eines von etwa 110 Projekten sein, die es von mehr als 12 000 im ganzen Bundesgebiet im Jahr 2016 bis zur nationalen Ebene geschafft haben.

 

Am Hasenberge er„lebt“ man

20. April

Tesfaye Abera war als Favorit nach Hamburg gekommen und hatte schon in Ohlsdorf die Nase vorn. Foto: ker

Fuhlsbüttel (ker) Die Stimmung war heiter, genau wie das Wetter. Uwe Ehlebracht, ehemaliger Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr, feuerte Läufer und Publikum mit frechen, munteren Sprüchen vom DJ-Wagen der Feuerwehr aus gleichermaßen an. Das Haspa Marathon Event am Hasenberge war bunt, laut und vor allen Dingen fröhlich.
Morten (6) und seine Schwester Katharina (10) aus Wellingsbüttel waren gemeinsam mit den Eltern an die Laufstrecke des größten Sportevents in Hamburg gekommen, um die rund 25 000 Läufer lautstark anzufeuern.
 „Das machen wir jedes Jahr“, verrät Mutter Claudia, „der Papa ist früher auch gelaufen.“ Und so bejubelten sie die Teilnehmer, die an ihnen vorbeizogen. Die Kinder feuerten die Läufer auf ihre ganz eigene Art an, indem sie ihre Hand zum Abklatschen bereithielten. Zahlreiche Marathonläufer nahmen diese Geste dankbar an.
Während Partymusik aus den Lautsprechern der Freiwilligen Feuerwehr Fuhlsbüttel dröhnte, passierten unter anderem Superman, der Hummel oder auch das „Brandenburger Tor“ den nördlichsten Punkt der Laufstrecke. Einige Läufer ließen es sich nicht nehmen und absolvierten die Strecke von 42,195 Kilometern kostümiert.
Favorit, Weltranglistenerster und Hamburg-Marathon-Gewinner 2016 Tesfaye Abera aus Äthiopien führte bereits das Teilnehmerfeld in Fuhlsbüttel an und wurde mit großem Jubel in Hamburgs Norden begrüßt. Besonders umjubelt wurde aber auch Timo Stumpenhagen von der Freiwilligen Feuerwehr Fuhlsbüttel, der statt mit den Kameraden am Grill zu stehen, das Lauf-Event als Teilnehmer erlebte. Der Hamburg Marathon ist ein Event für die gesamte Familie – in Fuhlsbüttel mit Grillwurst, Musik und flotten Sprüchen von der Freiwilligen Feuerwehr, mit bunten Luftballons und Glücksrad von SPD und CDU sowie mit Kuchen, Waffeln, Brötchen, Lachs und Sekt von der Kirchengemeinde St. Marien.

 

Geschichten vom Dorf

20. April

Nicht nur die CDU hat – wie hier bereits geschildert – ihre Krisen, auch die SPD im Bezirk Nord muss sich zunehmenden Herausforderungen stellen.
Nein, es geht nicht um den  kleinen, dicken und wohlgenährten Vize-Kanzler, der manch altgedienten „Sozi“ Bauchgrimmen verursacht, sondern um Thomas Domres, den Vorsitzenden der  SPD-Bezirksfraktion Nord.
Hintergrund ist ein Kommentar des für deutliche Worte bekannten Sozialdemokraten auf der Facebook-Seite der Initiative „Flüchtlinge in Eppendorf“, in dem er bezweifelt, dass die Initiative (die gegen Flüchtlingsunterkünfte im Nobel-Stadtteil zu Felde zieht)  überhaupt ein Interesse an der ordentlichen Unterbringung von geflüchteten Menschen habe. 
Überdies sprach  Domres  deren Sprecher Götz von Grone speziell an: „Hier wird –  wider besseren Wissens – versucht, den Anschein zu erwecken, dass Eppendorf diesen Standort nicht will. Der Autor stellt Eppendorf in die perfide Reihe seiner persönlichen, xenophoben und populistischen Sicht zu den Menschen, die zu uns kommen werden. Ich bin traurig, dass ein Einzelner Eppendorf so diskreditiert, schade!“ Das störte natürlich die Harmonie der Gruppe und so wurde der Kommentar zügig entfernt. Gut, Facebook ist nicht die Welt, und in Facebook-Gruppen wird immer hart und oft auch polemisch diskutiert –  und von Grone selbst  ist in seinen Aussagen auch nicht immer zimperlich, wenn er zum Beispiel die „ignorante Planung von Senat und Bezirken“ geißelt.
 Umso mehr verwunderte Domres, dass ihm plötzlich eine Unterlassungserklärung ins Haus flatterte, in der der Initiativensprecher bei Androhung einer Geldstrafe verlangte, Domres möge seine persönliche Meinung widerrufen und sich hierfür  entschuldigen und überdies künftig der Facebook-Seite der Initiative fernbleiben.
Ähnlichkeiten mit dem „Fall Böhmermann“ sind da wohl eher zufällig ...
Gravierender ist schon die Kündigung, die dem SPD-Kreisverband unlängst ins Haus flatterte. Vor  sechzehn Jahren hatte die SPD der finanziell klammen Kirchengemeinde St. Marien in Ohlsdorf  dadurch unter die Arme gegriffen, indem sie nicht mehr benötigte Räume im Obergeschoss des Gemeindehauses Am Hasenberge anmietete, um dort ihr Kreisbüro einzurichten. Auch Bundestags- und Bürgerschaftsabgeordnete hatten hier ihre Büros.
Doch jetzt ist alles anders: Trotz  eines durchaus guten Verhältnisses zueinander, haben „Kirchens“ offenbar einen Mieter gefunden, der wohl das gesamte Obergeschoss des Gemeindehauses  nutzen will. Und da man immer noch knapp bei Kasse ist,  kündigte man  (getreu Matthäus 25)   dem „alten“ verlässlichen Mieter zügig.
Während das Kreisbüro  wahrscheinlich relativ zügig einen neuen Standort irgendwo zwischen Schwimmoper, Flughafen  und Heidberg-Krankenhaus finden wird, trifft es die Bürgerschaftsabgeordnete Dorothee Martin (die  den Standort in Ohlsdorf ebenfalls nutzte) besonders hart. „Ich möchte mein Büro natürlich auch weiterhin in meinem Heimatstadtteil behalten.“  Was gar  nicht so einfach ist, denn die  Miete (die letztlich vom Steuerzahler bezahlt wird) darf nicht sehr hoch sein – und alles was ihr bisher angeboten wurde („Ich brauche doch nur 30 Quadratmeter ...“) war unbezahlbar.
Übrigens: Derzeit leiden  alle Gemeinden im   Kirchenkreis Hamburg-Ost unter dem  von „oben“ verordneten Druck, weitere  Kirchenstand-orte aufzugeben. Das bedeutet, dass  allein im innerstädtischen Bereich perspektivisch etwa 50 bis 60 Prozent  aller Kirchengebäude aufgegeben werden sollen.
 Nach  den Überlegungen des Kirchenkreises sind bisher übrigens weder St. Marien, noch die dazugehörige Nikodemus-Gemeinde  als „förderfähig“ eingestuft, in Langenhorn standen bisher drei von fünf Standorten auf der „nicht förderfähig“-Liste. Da passt es auch ins Finanz-Kalkül, dass demnächst  hundert Pastorinnen und Pastoren in den Ruhestand gehen werden.  Aber nur  29 sollen die dann freiwerdenden Stellen besetzen und Seelsorge betreiben.   
  Bernardo Peters

 
Treffer 1 bis 13 von 1598
<< Erste < Vorherige 1-13 14-26 27-39 40-52 53-65 66-78 79-91 Nächste > Letzte >>