Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

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Missstände der Patientenversorgung

22. Februar: 

Langenhorn (blb) Ursula Preuhs ist eine Frau der gewählten, aber auch klaren Ansage. „Wir Älteren werden gar nicht ernst genommen, wenn wir uns über Missstände in Kliniken beschweren. Erst, wenn wir die Kinder beauftragen, hören Ärzte oder Klinikleitung zu“, sagt die Vorsitzende des Bezirks-Seniorenbeirats Hamburg-Nord beim 62. Langenhorner Bürgerforum. 60 Zuhörer waren in den Gemeindesaal der Eirene-Kirche gekommen, um Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks zum Thema „Gesundheit und Pflege für alle – unser Gesundheitssystem für die Zukunft“ ihre leidvollen Erfahrungen zu klagen – hier im Hamburger Norden häufig in Verbindung mit der Asklepios Klinik Nord – Heidberg.
Wohl fast jeder der Zuhörer im Raum hätte über Missstände in Kliniken zu berichten gehabt. Wie einer, der die Reinigung des Klinikzimmers, im dem seine Frau stationär behandelt wurde, lieber selbst übernommen hatte, weil er sah, wie schlampig das Klinikpersonal hier arbeitete.
Senatorin Prüfer-Storcks versuchte, die Wahrnehmung von Missständen anhand von Zahlen ein wenig die Wucht zu nehmen. „40 Prozent aller Behandlungen in Kliniken werden in Asklepios-Kliniken vorgenommen“, sagte die Senatorin. Zum einen, weil der Konzern die meisten Akutkliniken betreibe und zum anderen von der Zahl der Mitarbeiter Hamburgs größter Arbeitgeber sei – noch vor Airbus und, auf Platz drei, dem Universitätsklinikum Eppendorf.
Cornelia Prüfer-Storcks beklagte auch, dass die Themen Gesundheit und Pflege nicht den nötigen Stellenwert in der Politik hätten und das, obwohl die Menschen immer älter werden und damit zwangsläufig mehr Ärzte und Pfleger in Anspruch nehmen müssten.
Dabei wiederholte die Senatorin ihre Forderung nach einer paritätischen Bürgerversicherung, denn „es kann nicht angehen, dass die Patientenversorgung davon abhängt, ob einer privat oder gesetzlich versichert ist.“ Dies sei übrigens   im Sinne eines einheitlichen Honorierungssystems auch als Frage der Gerechtigkeit für die niedergelassenen Ärzte zu sehen. Luft nach oben sieht die Senatorin auch im Informationsaustausch zwischen Haus-, Fach- und Klinikärzten.
Grundsätzlich sieht Cornelia Prüfer-Storcks Hamburg im Gesundheitswesen gut aufgestellt. Da, wo es klemmt, forderte sie die Menschen auf, an Chefärzte und Klinikleitungen heran zu treten und die Missstände aufzuzeigen. So plant der Gesundheitsausschuss der Bezirksversammlung Nord eine Sitzung in der Heidberg-Klinik, wie Ausschussvorsitzende Christine Brüggemann ankündigte. Das von Gulfam Malik organisierte Langenhorner Bürgerforum ist natürlich kein Beschlussgremium, aber die Besucher nutzten an diesem Sonnabend reichlich die Gelegenheit, ihre Anliegen der Gesundheitssenatorin sowie der ebenfalls eingeladenen SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Dr. Annegret Kerp-Esche vorzutragen.  

Sehr gut besucht war das 62. Langenhorner Bürgerforum zum Thema Gesundheit und Pflege: Gulfam Malik (re.) hatte dazu die Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks (Mitte) und die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Annegret Kerp-Esche eingeladen. Foto: blb

Robert Bläsing als Vorsitzender der

22. Februar

Der neue FDP-Bezirksvorstand mit dem Vorsitzenden Robert Bläsing (Mitte) und Stellvertreterin Petra Wichmann-Reiß. Foto: pmi


Langenhorn (blb) Die Freien Demokraten in Hamburg-Nord haben auf ihrem Bezirksparteitag ihren Vorstand für die nächsten zwei Jahre neu gewählt. Dabei ist der  seit 2009 amtierende  Vorsitzende Robert Bläsing aus Langenhorn  mit großer Mehrheit im Amt bestätigt worden. Die Versammlung schlug den  34-jährigen Verwaltungsbeamten außerdem als Vertreter des mitgliederstärksten Bezirksverbandes der FDP Hamburg für den Landesvorstand vor. Ebenso mit großer Mehrheit wiedergewählt worden ist Petra Wichmann-Reiß als stellvertretende Vorsitzende. Neu im Amt des Schatzmeisters ist Marvin Kuhn aus Dulsberg. 
Auch bei den Beisitzern zeigt sich eine hohe Kontinuität: Mit Roberto Lehmann, Ron Schumacher und Rüdiger Schwarz sind alle Kandidaten, die sich erneut zur Wahl gestellt haben, bestätigt  worden. Neu im Team sind Sascha Druba und Reinaldo Udewald. Für die Jungen Liberalen ist Marcel von Volland als Beisitzer gewählt worden.

Robert Bläsing erklärte: „Die Freien Demokraten in Hamburg-Nord gehen mit viel Schwung und Zuversicht in den Bundestagswahlkampf. Wir freuen uns auf die Auseinandersetzung mit den politischen Mitbewerbern, weil wir wissen, dass die Demokratie und der Rechtsstaat in einem fairen Miteinander täglich aufs Neue verteidigt werden müssen.“

 

„Sing-My-Soul“: Frühlingskonzert

22. Februar

Der Chor „Sing-My-Soul“ bereitet sich bereits auf das Frühlingskonzert vor. Foto: pmi

Hummelsbüttel (pmi) Zwei Wochen nach Frühlingsbeginn lädt der Chor „Sing-My-Soul“ in die Simon-Petrus-Kirche (Harksheider Straße 156) ein. „Sing-My-Soul“ ist ein Poppenbütteler und Hummelbütteler Gospelchor, der in der Philemon-Kirche und der Simon-Petrus-Kirche beheimatet ist.

 Die Sängerinnen und Sänger bieten  am Freitag, 31. März, um 20 Uhr ein Frühjahrskonzert der besonderen Art. In den bunten Strauß gefühlvoller wie mitreißender Songs aus Gospel und Pop sind Stücke von Michael Jackson, Whitney Houston, Sting und Steve Wonder eingeflochten. Das Konzert steht unter Kirk Franklins Titel „It's gonna be a Lovely Day“.
Die Leitung hat Jens Simon Petersen. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten. Wer Lust hat, „Sing-My-Soul“ näher  kennenzulernen und mitzusingen, ist zu den Proben am Donnerstag um 20 Uhr  im Gemeindesaal der Simon-Petrus-Kirche eingeladen.

 

Jazz mit der „Southland New

22. Februar

„Icecream ...?“  in der Rotbuche. Foto: pmi

Langenhorn (pm) iEs gibt genügend Leute, die denken, mit „Ice Cream“ (I Scream) hätte der Jazz begonnen. Was in den 50er-Jahren die Pop Charts erstürmte, hatte allerdings schon Jahrzehnte vorher angefangen: Der Jass – anfangs wirklich so geschrieben.
 In den 20er-Jahren begann durch die Erfindung der Schallplatte die „Tontechnische Konservierung“, die den Grundstein für den Welterfolg einer bis dahin kaum bekannten Musikform schuf – „Jazz“ genannt.
1987 fand sich in Hamburg eine Gruppe engagierter Musiker zusammen, die ein gemeinsames Ziel hatte: die Fortführung und Pflege genau dieser Originale der New Orleans Musik der 20er- und 30er-Jahre. Es entstand die „Southland New  Orleans Jazzband“, die inzwischen von Dänemark bis Südfrankreich ihre Auftritte hatte und an mehreren Jazzfestivals erfolgreich teilgenommen hat. Die Band präsentiert die Musik der Großen jener Zeit wie King Oliver, Clarence Williams, J.R. Morton, Fats Waller sowie den frühen Louis Armstrong.
Am Freitag, 24. Februar, ab 20 Uhr tritt die Band für ein Live-Konzert in der „Rotbuche“, Tannenweg 4 in Langenhorn auf. Der Eintritt ist frei.

 

 

 

Kulturküche als neuer Treffpunkt

22. Februar

Eröffneten die Kulturküche am Alsterdorfer Markt:  (v.l.) Hanns-Stephan Haas (ESA-Vorstand), Hanne Stiefvater (ESA Vorstand), Kay Schulz (Projektleitung Kulturküche) und Bezirksamtsleiter Harald Rösler. Foto: pmi

Alsterdorf (pmi) Mit der Kulturküche entsteht ab sofort auf dem Alsterdorfer Markt ein lebendiger Treffpunkt für Menschen mit ihren Ideen und Wünschen. Die Kulturküche ist eine Plattform für alle – Nachbarn, Bewohner/innen aus dem Quartier und alle Interessierten über die Stadtteilgrenzen hinaus.
Das Team der Kulturküche unterstützt dabei die Menschen in ihren selbst gewünschten Aktivitäten und zur Umsetzung eigener Projekte. So entstehen Angebote aus Freizeit und Kultur, Räume für Feiern oder Tagungen können genutzt oder mit anderen Gleichgesinnten Ideen geschmiedet werden.

Vorgestern Eintopf, heute Kultur: Jahrzehntelang hatte die Alte Küche direkt auf dem Alsterdorfer Markt als Großküche der damaligen „Alsterdorfer Anstalten“ gedient. Nach der Wandlung von den Anstalten zu einem modernen diakonischen Dienstleistungsunternehmen in den 80er Jahren änderte sich auch die Nutzung des historischen Backsteingebäudes mit dem markanten, weithin sichtbaren Türmchen.
 Ab sofort entstehen mit der Kulturküche nun neue Möglichkeiten – von nachbarschaftlichen Aktivitäten bis zu professionellen Veranstaltungen ist alles möglich, zum Beispiel Kurse, Konzerte, Tagungen oder Bildungsangebote.
 Die Kulturküche ist ein Kooperationsprojekt der Kreativwerkstadt Hamburg, der alsterdorf assistenz west gGmbH und der Evangelischen Stiftung Alsterdorf im Rahmen der Q8-Quartiersentwicklung.

 

„Tod am Deich“: Auftakt einer neuen

22. Februar

Ulrike Busch Foto: Liebenow-Fotografie

Langenhorn (rug) Seit rund sechs Wochen steht „Der Blaue Stern“, der jüngste Krimi von Ulrike Busch, in den Top 100 des Bücherportals thalia.de. Das Interesse der Leser an weiteren spannenden Romanen der Langenhorner Autorin, die beim Bremer Klarant Verlag unter Vertrag steht, ist groß. Bald hat das Warten ein Ende: Am 3. März erscheint mit „Tod am Deich“ der erste Band einer neuen Serie, die für die Fans von Ostfrieslandkrimis konzipiert wurde.
Worum geht es in dem Roman? Kriminalhauptkommissar Tammo Anders von der Kripo Greetsiel wacht mit Magengrummeln auf: Ab heute wird ihm die Profilerin Fenna Stern an die Seite gestellt. Eine Frau in seinem Team – kann das gutgehen? Tammo bleibt nicht viel Zeit, darüber nachzudenken. Bei seiner morgendlichen Radtour fällt er einer Leiche förmlich in die Arme: Der Teehändler und Patriarch Folkert Petersen liegt tot am Deich. Ermordet. Kurz darauf erscheint Enno Duwe im Ort. Vor rund 25 Jahren war er über Nacht verschwunden, gemeinsam mit Folkert Petersens Tochter Tina. Hat Duwe mit dem Mord zu tun? Die Ermittler Anders und Stern geraten in einen Sumpf aus familiären Intrigen, bei denen es um viel Geld und geplatzte Lebensträume geht. Und nebenbei knistert es zwischen den beiden ganz erheblich.  „Tod am Deich“ ist das sechste Buch von Ulrike Busch, die heute hauptberufliche Autorin ist. Dabei war das Schreiben von Romanen zunächst als Hobby gedacht. Ende 2012 hatte die promovierte Sprachwissenschaftlerin, von Beruf selbstständige Texterin und Technische Redakteurin, ganz spontan die Idee zu einem Roman. Dreizehn Monate später erschien er im Selbstverlag bei Amazon. Es folgten ein Band mit frechen Geschichten und schließlich ein Sylt-Krimi, „Der Pfauenfedernmord“.
„Tod am Deich“, Taschenbuch, 200 Seiten, Klarant, Bremen; Auflage: 1 (3. März 2017), ISBN-10: 3955735842, ISBN-13: 978-3955735845, 11,99 Euro

 

Hamburg – gepflegt und grün:

22. Februar

v. l. n. r.: Prof. Dr. Rüdiger Siechau, SRH-Mitarbeiter, Senator Jens Kerstan, Stella Kähler Foto: pmi

Hamburg (pmi/rug) Die Stadtreinigung Hamburg stellt zusätzlich weitere 500 Papierkörbe auf. Damit steigt die Zahl der roten Papierkörbe in Hamburg von zurzeit 9 500 auf 10 000 Stück.
Die Stadtreinigung Hamburg (SRH) hatte die Hamburger Bürgerinnen und Bürger im September 2016 um Vorschläge für Standorte von zusätzlichen Papierkörben gebeten. Im Rahmen dieser Bürgerbeteiligung sollten zunächst 500 neue Papierkörbe aufgestellt werden. Umweltsenator Jens Kerstan half jetzt mit, in der Schlankreye im Stadtteil Hoheluft den 500. neuen Papierkorb aufzustellen und kündigte an, die erfolgreiche Bürgerbeteiligung fortzusetzen: „Bei der Stadtreinigung Hamburg sind anlässlich unseres Sofort-Maßnahmeprogramms deutlich mehr als 500 Vorschläge eingegangen. Das zeigt, dass weiterhin großer Bedarf an zusätzlichen Papierkörben besteht und die Bürgerinnen und Bürger bei der Sauberkeit mitreden wollen. Bis zum Sommer werden weitere 500 rote Papierkörbe aufgestellt. Auch hier freuen wir uns über Vorschläge.“
  Den Standort in der Schlank-
reye für den 500. Papierkorb hatte  Stella Kähler vorgeschlagen, die Senator Kerstan dabei unterstützte, „ihren“ Papierkorb anzubringen. SRH-Geschäftsführer Prof. Rüdiger Siechau lobte dieses Engagement: „Anwohnerinnen wie Frau Kähler wissen meist sehr genau, wo in ihrem Wohn-, Lebens- und Arbeitsumfeld ein roter Papierkorb am Wegesrand nützlich wäre, um die Sauberkeit weiter zu verbessern. Allerdings setzt der Erfolg dieser Initiative der Stadtreini-gung wie überall in Hamburg voraus, dass die Papierkörbe auch benutzt werden.“

Bei der Stadtreinigung Hamburg gingen bis Ende Dezember 530 Standortvorschläge von Bürgern Hamburg für zusätzliche Papierkörbe ein. Hinzu kamen zahlreiche Wünsche von Bezirksämtern und anderen Interessierten. Dies zeigt deutlich, dass auch nach Aufstellung der ersten 500 Papierkörbe weiter Bedarf besteht.
Die Stadtreinigung Hamburg wird die Eignung aller neu vorgeschlagenen Standorte prüfen. Wenn die Voraussetzungen für die Anbringung erfüllt sind und die Bezirksämter zustimmen, wird ein roter Papierkorb wie vorgeschlagen installiert. Als Standorte für rote SRH-Papierkörbe kommen nur öffentliche Straßen und Wege in Frage (keine Grünanlagen). Voraussetzung ist auch, dass der Fußgängerverkehr und das dadurch bedingte Abfallaufkommen die Aufstellung zusätzlicher Papierkörbe rechtfertigen und dass es eine geeignete Möglichkeit für die Anbringung oder Aufstellung von Papierkörben gibt.
Hamburgs Bürgerinnen und Bürger können der Stadtreinigung Hamburg ab sofort bis zum 31. März 2017 über die E-Mail-Adresse info(at)srhh.de Vorschläge für neue Standorte dieser 500 Papierkörbe machen.

 

Schulz beschert SPD Hamburg

22. Februar

Martin Schulz sorgt für einen Boom in der SPD. Foto: dpa

Hamburg (dpa/lno) Die Nominierung von Martin Schulz zum SPD-Kanzlerkandidaten hat den Hamburger Sozialdemokraten einen Mitgliederschub beschert. Seit Bekanntgabe der Personalie  seien über 100 neue  Mitgliedsanträge eingegangen, sagte ein SPD-Sprecher
Die SPD Hamburg profitiert damit in jüngster Zeit bereits zum zweiten Mal von Ereignissen außerhalb ihres Kerngebiets. Bereits nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten konnte sich die SPD über einen Mitgliederzuwachs freuen. Allein in den ersten zehn Tagen nach der US-Wahl am 8. November gingen 64 Anträge ein.
Insgesamt verfügt die SPD Hamburg nach eigenen Angaben derzeit über rund 10 500 Mitglieder und ist damit die mit Abstand größte Partei in der Hansestadt.

 

Bürgerschaft: 27 000 Euro für

22. Februar

Hamburg-Nord (pmi) Auf Initiative der Regierungsfraktionen von SPD und Grünen hat die Hamburgische Bürgerschaft auf Antrag der SPD-Wahlkreisabgeordneten Gulfam Malik und Dorothee Martin 27 000 Euro für soziale und kulturelle Projekte und Maßnahmen in Langenhorn, Fuhlsbüttel, Alsterdorf, Ohlsdorf und Groß Borstel im Rahmen der Vergabe der so genannten Tronc-Mittel bewilligt.
Hintergrund: Zur Unterstützung der gemeinnützigen Arbeit vergibt die Hamburgische Bürgerschaft Mittel aus der sogenannten Tronc-Abgabe an soziale Einrichtungen und Projekte sowie Stiftungen und Initiativen, die sich mit großem Einsatz und Engagement um die Belange von Kindern und Jugendlichen, den sozialen Ausgleich, die sportliche und kulturelle Förderung, dem ökologischen Ausgleich oder um das gute Zusammenleben in den Stadtteilen und in der Nachbarschaft kümmern. Die Tronc-Abgabe ist die Bezeichnung für eine steuerliche Einnahme aus dem Tronc der Spielbanken. Für das Haushaltsjahr 2016 standen für Hamburg knapp 600 000 Euro zur Verfügung, die hamburgweit vergeben wurden.
Von den für den Wahlkreis für 2016 bewilligten 27 000 Euro kann jetzt die notwendige Umgestaltung des Außenbereichs des vom Käkenflur in die St. Jürgen-Zachäus-Kirche umgezogenen Seniorentreffs Langenhorn mit einem Zuschuss von 12 000 Euro unterstützt werden. Das Diakonie-Zentrum in der neuen Wohnanlage an der Ecke Tangstedter Landstraße/Krohnstieg erhält für die technische Ausstattung der Gemeinschaftsräume für die zur Pflege der Nachbarschaft geplanten gemeinsamen kulturellen Veranstaltungen von Hausbewohnern und ihren Langenhorner Nachbarn einen Zuschuss von 2 780 Euro. Jeweils einen Zuschuss von rund 3 000 Euro erhalten das „ella“-Kulturhaus für die Ausstattung eines neuen Gruppenraums und der Schulverein der Carl-Götze-Schule im Brödermannsweg für die Anschaffung von neuen Spielgeräten. Der TSV Eppendorf-Groß Borstel erhält einen Zuschuss von 6 233 Euro für den Neubau einer Begegnungsstätte mit Mehrzweckraum. „Ich freue mich, dass wir mit unserer Initiative die gemeinnützige Arbeit in den Stadtteilen im Norden Hamburgs konkret unterstützen können. Mit ihrem großen Engagement leisten die vielen Ehrenamtlichen in den sozialen Einrichtungen unserer Stadtteile einen unschätzbaren Beitrag für den sozialen und gesellschaftlichen Zusammenhalt hier bei uns im Norden Hamburgs. Das verdient unser aller Respekt und Anerkennung und unsere Unterstützung“, erklärte Gulfam Malik.

 

Kinderfasching beim

22. Februar

Foto: pmi

Fuhlsbüttel (rug) Alle Kinder sind herzlich eingeladen zum Fasching für Kinder des SC Alstertal-Langenhorn in der Sporthalle Lüttkoppel 1 in Fuhlsbüttel am Sonnabend, 25. Februar,  in der Zeit von 14 bis  17  Uhr.
Die Halle wird festlich geschmückt sein und die aufgebauten Geräte laden ein zum Turnen, Toben, Hüpfen, Springen und Spaß haben. Im Clubheim gibt es Kaltgetränke, Kaffee und Kuchen – und „Kamelle“ wird es zwischendurch auch immer wieder regnen. Der Verein freut sich auf den Besuch vieler Kinder und ein kunterbuntes Treiben.
Wichtig: Bitte Sportschuhe mitbringen. Außerdem: Kleine Kinder bitte nur in Begleitung eines Erwachsenen.

 

Orgeljubiläum in der Kirche

22. Februar

Jan Ernst spielt die Orgel in der Kirche St. Marien Fuhlsbüttel. Foto: pmi

Fuhlsbüttel (rug) Jan Ernst ist seit 1993 Kantor am Dom zu Schwerin. Daneben unterrichtet er an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg Orgelliteraturspiel und Orgelimprovisation. Für sein Orgelspiel lernte er viel von den historischen Orgeln seiner ostfriesischen Heimat sowie von den Lehrern, die seine Studien betreuten: Harald Vogel und Rose Kirn (beide Hamburg) sowie Hans van Nieuwkoop (Amsterdam).
Am Sonntag, 26. Februar, um 17 Uhr spielt Jan Ernst die Orgel in der Kirche St. Marien Fuhlsbüttel, Maienweg 270 / Ecke Am Hasenberge. Zu hören sind Transkriptionen aus Opern von Rameau, Werke von Telemann, Bach und anderen Komponisten und die Suite modale von Flor Peeters. Der Eintritt ist frei – Spenden werden erbeten
„Eine Orgel für die Kirche St. Marien“, mit diesem Slogan bat die Kirchengemeinde Ohlsdorf-Fuhlsbüttel ihre Gemeindemitglieder und alle Einwohner in den Hamburger Stadtteilen Ohlsdorf und Fuhlsbüttel seit Anfang 2011 um Unterstützung für ein ambitioniertes Projekt: Die Renovierung der stark verschlissenen Orgel in der Kirche St. Marien sollte in Angriff genommen werden. Im August 2011 wurde die Orgel vom Orgelbauer Jörg Bente Stück für Stück abgebaut und in seine Werkstatt nach Helsinghausen bei Hannover gebracht. Nach acht Monaten Renovierungszeit konnte die Orgel im Rahmen eines Festgottesdienstes am Ostersonntag, 8. April 2012, wieder eingeweiht werden.
 Nun gibt es ein kleines Jubiläum zu feiern: Fünf Jahre ist es mittlerweile her, dass die Orgel in der Kirche St. Marien wieder funktionsfähig ist und klanglich erweitert wurde.

 

Basketball-Feriencamp bei SCALA

22. Februar

Fuhlsbüttel (rug) Für alle Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren bietet der SC Alstertal-Langenhorn e.V. in den Frühjahrsferien ein Basketball-Feriencamp in der Zeit vom 6. bis zum 9. März. Jeweils in der Zeit von zirka 9.30 bis 16.30 Uhr dreht sich an vier Tagen alles um den Basketball. Die individuellen technischen und taktischen Möglichkeiten werden verbessert, neue Spiel- und Übungsformen sorgen für frischen Wind.
Es gibt gemeinsame Mahlzeiten im SCALA-Clubheim, Obst und Getränke, im Preis enthalten ist auch ein Camp-T-Shirt für jeden Teilnehmer. Veranstaltungsort ist die vereinseigene Sporthalle, Lüttkoppel 1 in Fuhlsbüttel. Die Teilnahmekosten betragen 109 Euro, für Geschwisterkinder dann nur noch 89 Euro. Anmeldeschluss ist der 26. Februar.
 Informationen und Anmeldungen bitte über den Leiter des Camps, Trainer Christoph Nicol: Tel. 01 57/34 32 28 55, E-Mail: christoph.nicol(at)scalbasket.de

 

25 Jahre SCALA – clubaktiv

22. Februar

SCALA bietet während der Aktionswoche viele Zusatzkurse an. Foto: pmi

Langenhorn (pmi) Fachvorträge hören, alle Angebote ausprobieren und Neues kennenlernen: Diese Möglichkeit haben alle Interessenten, die in der Aktionswoche (vom 25. Februar bis 3. März) im Fitness- und Gesundheitsstudio SCALA-clubaktiv am Schlehdornweg 10 in Fuhlsbüttel vorbeischauen.
Seit nunmehr 25 Jahren bieten Studioleiter Jürgen Mems und sein Team ein hochwertiges Angebot im gesundheitsorientierten Fitnesstraining sowie im Präventions- und Rehabilitationssport.
Das komplette Programm der Aktionswoche ist unter www.clubaktiv-online.de einzusehen. Unter anderem finden folgende Vorträge statt:
Sonnabend, 25. Februar:
• Selbstverteidigung für Frauen, 13 bis  14 Uhr, (M. Püsküllü)
• Präventions- und Reha-Sport, 14 bis 15 Uhr, (J. Mems, Dr. F. Neuland).
Sonntag, 26. Februar:
• „Iss‘ doch, was du willst!“ (Ernährung) 10.30 bis 11.30 Uhr (K. Kleinesper)
• Ganzheitliches Rückentraining, 12 bis  13 Uhr (Dr. F. Neuland)
• Herz-Kreislauf-Gesundheit: Was kann ich dafür tun? 13 bis 14 Uhr (Dr. med. G. Grönefeld)
• Gelenkprobleme: Operieren oder Trainieren? 14.30 bis 15.30 Uhr (Dr. med. K. Stepp)
• „Senkrecht bleiben!“  Sturzprophylaxe-Training, 16 bis  17 Uhr (J. Mems).

Montag, 27. Februar:
• Mit Osteoporose im Fitness-Studio ? 17 bis 18 Uhr,  M. Seyffer).

Ein weiteres Highlight findet am Mittwoch, 1. März, statt: Der „Jumping Day“: Ein motivierendes, gelenkschonendes Training auf kleinen Spezialtrampolinen für gut und weniger gut Trainierte. Wir bieten an diesem Tag mehrere 30-minütige Schnupperkurse. Bitte unbedingt anmelden und Trampolin sichern unter Tel. 0 40/3 00 62 99-202.

In der ganzen Woche kostenfrei buchbar: Der Body-Check: Körperfettanalyse, Ausdauer- und Krafttestung. Bitte Termin vereinbaren. Wer sich in der Aktionswoche für eine Mitgliedschaft entscheidet, trainiert im März noch gratis. Zudem können alle Besucher an der Verlosung einer Sportwoche auf Fuerteventura im Januar 2018 teilnehmen.

Infos zur Aktionswoche im SCALA-club aktiv, Schlehdornweg 10,  unter Tel.: 040/ 30 06 29 92 02.

 

SCALA froh über

22. Februar

Baggert ab sofort für SCALA: Bonny-Carolyn Jatzko. Foto: pmi/SCALA

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Ungewohnte Negativserie für die Volleyballerinnen vom SC Alstertal-Langenhorn! Das 1:3 (22:25, 25:21, 21:25, 20:25) im Derby bei der VG WiWa Hamburg (6.) war bereits die dritte Niederlage in Folge für die Mädels von Trainer Jan Maier. Das gab es in dieser Saison noch überhaupt nicht. „WiWa war an diesem Abend einfach besser. Das muss man neidlos anerkennen. Wir waren viel zu wechselhaft in Qualität und Konzentration. Das können wir definitiv besser, haben es aber leider nicht gezeigt. Das ist sehr ärgerlich“, kommentierte Jan Maier das 1:3 und den Fall auf Tabellenplatz fünf. Ärgerlich verlief aus SCALA-Sicht besonders der erste Satz. In diesem lag SCALA nämlich schon mit 18:13 und 20:17 in Führung. Am Ende drehte WiWa die Partie aber noch und gewann Durchgang eins mit 25:22. Satz zwei ging über 17:17 und 21:21 schließlich mit 25:21 an die Gäste – 1:1.
 Hoch mit 20:12 führte WiWa bereits in Satz drei, ehe SCALA noch einmal auf 17:20 verkürzen konnte. Mehr war aber nicht drin. 25:21 ging dieser Durchgang an die Gastgeberinnen – 1:2. Zwar führte SCALA im vierten Abschnitt mit 13:10, aber WiWa kam auch hier zurück. Über 17:13 ging auch dieser Satz mit 25:20 an die Hamburgerinnen, die das Match mit 3:1 gewannen und so den fünften Sieg in Folge einfuhren. „WiWa hat stark gespielt. Mit unseren ständigen einfachen Fehlern haben wir es ihnen aber auch unnötig leicht gemacht. Das muss am kommenden Sonnabend besser werden, wenn wir gegen Oranienburg eine Chance haben wollen“, blickte Jan Maier schon einmal voraus aufs Duell gegen den unangefochtenen Tabellenführer VSV Havel Oranienburg (Sa., 25. Februar, 19 Uhr, Tangstedter Landstraße 300). Zur besten Spielerin auf SCALA-Seite wurde nach dem 1:3 Lisa Marie Papenthin gewählt.
Erfreuliches gab es   vor dem Derby von SCALA zu melden. Außenangreiferin Bonny-Carolyn Jatzko (21) ist ab sofort spielberechtigt. Jatzko kommt vom Zweitligisten VT Hamburg, wo sie ihren Vertrag auflöste. Die 1,83 Meter große Studentin war  drei Monate gesperrt. „Das ist eine Hammerverpflichtung mitten in der Saison. Das wird uns einen echten spielerischen und motivatorischen Schub für die letzten Saisonspiele geben“, freute sich Jan Maier über die Neuverpflichtung.

 
Treffer 1 bis 13 von 1979
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