Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

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„Unter den Linden“ geht der

13. Juli: 

Langenhorn (ers) Die Bauarbeiten für das neue  Stadtquartier „Unter den Linden Hamburg“ des Augsburger Immobilienunternehmens Patrizia, eines der größten Wohnungsbauprojekte in der Hansestadt,  gehen zügig voran: Insgesamt werden bis Ende 2018 auf dem ehemaligen Areal des Krankenhauses Ochsenzoll rund 450 Wohnungen entstehen.
 In der vergangenen Woche  legte  Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt den Grundstein für den dritten und damit letzten Bauabschnitt mit 130  Wohnungen.
„Wohnungen sind das, was Hamburg braucht“, sagte die Senatorin, „deshalb steht der Wohnungsbau seit 2011 im Mittelpunkt der Hamburger Politik.“ Künftig sollen rund 10 000 Wohnungen pro Jahr gebaut werden, davon jeweils 3 000 sozial gefördert.
Vor allem der Bezirk Hamburg-Nord sei  dabei besonders aktiv, 22 Prozent aller neuen Wohnungen in der Stadt seien hier entstanden. Bis zum Jahr 2030 werde die Hamburger Einwohnerzahl um rund 100 000 Menschen steigen: „Anständige und erschwingliche Wohnungen sind dabei ein Grundbedürfnis.“
„Eine Herausforderung“ nannte Sven Göller, Head of Real Estate Development Germany North bei der Patrizia, das Langenhorner Großprojekt in einer denkmalgeschützten Parklandschaft mit 100-jährigem Baumbestand.
Immerhin werden  hier nach Abschluss des Projekts 230 architektonisch anspruchsvolle Neubauwohnungen und rund 220 hochwertige Eigentumswohnungen mit Gärten, Terrassen oder Balkonen  in 24 denkmalgeschützten Gebäuden aus  der Zeit zwischen 1890 und 1913 entstanden sein.
Im dritten Bauabschnitt, für den jetzt der Grundstein gelegt wurde, entstehen 77 moderne Neubauwohnungen in vier Gebäuden, dazu 53 Eigentumswohnungen in den sieben Bestandsgebäuden dieses Bauabschnitts. Die Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen sind durchschnittlich 107 Quadratmeter groß.  2018  sollen die Wohnungen bezugsfertig sein. Mehr als 150 Millionen Euro lässt sich die im SDAX notierte  Patrizia Immobilien AG  das ehrgeizige Projekt kosten. Mit Erfolg:  Insgesamt sind bereits 75 Prozent der rund 450 Wohnungen verkauft.
 Übrigens: Am kommenden Sonntag, dem 17. Juli, lädt die  Patrizia von  11 bis 17 Uhr  große und kleine Gäste zum Familienfest „Natur findet Stadt“ in das Wohnquartier „Unter den Linden Hamburg“ auf dem  ehemaligen Ochsenzoller Krankenhausgelände ein. Die Swing-Jazz-Band „Hot Jazz Stompers“ wird an diesem Tag für stimmungsvolle Live-Musik sorgen. Zudem umrahmen leckeres Essen, Biergarten-Atmosphäre, verschiedene Angebote für Kinder sowie ein Sommergewinnspiel und ein Flohmarkt das Fest.

Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt legte den Grundstein für den dritten und damit letzten Bauabschnitt des neuen Stadtquartiers „Unter den Linden Hamburg“  – unter Beobachtung von Sven Göller, Head of Real Estate Development Germany North (von links), und den beiden Patrizia-Geschäftsführern David Girra und Peter Forster. Foto: ers

juka dojo – seit 45 Jahren

13. Juli

45 Jahre juka dojo Fuhlsbüttel – drei Generationen bauten das Trainingszentrum auf: Manfred Kartheuser, Uwe Danke und Georg Sieger (v.l.). Foto: ker

Fuhlsbüttel (ker) Über das 45-jährige Bestehen von juka dojo in Fuhlsbüttel freut sich nicht nur Inhaber Georg Sieger – mehr als 350 Mitglieder und Freunde kamen zur großen Geburtstagsparty und gratulierten.
juka dojo stehe für Tradition und einer besonderen Verpflichtung den Mitgliedern gegenüber, sagt Geschäftsführer Georg Sieger. Denn ihm und seinem Team sei es wichtig, ein gutes Trainingsangebot und  -umfeld zu schaffen und dabei gleichzeitig eine persönliche und familiäre Atmosphäre zu bieten. Und obwohl der Markt in den vergangenen Jahren „schwerer“ geworden ist, mag sich Sieger nicht beklagen. Denn die Ausrichtung auf den Bereich Gesundheit und Prävention geben ihm und dem juka dojo einen besonderen Stellenwert.
Denn hier wird nicht nur trainiert, hier wird etwas für die persönliche Gesundheit, den Körper und Geist, getan. Das Trainingszentrum bietet neben Reha-Sport auch Gesundheitschecks an und ist zudem krankenkassen zertifiziert.  Doch seine Wurzeln hat das juka dojo nicht vergessen: Sie liegen neben dem Fitness-Bereich im Kampfsport und –kunst. Noch immer bietet das Sportcentrum Judo, Karate oder Kickboxen an; aber auch einen Selbstbehauptungskurs für Kinder ab fünf Jahren.
Das juka dojo ist eines von drei Trainingszentren in Hamburg, die heute alle eigenständig geführt werden. Gegründet wurden sie von Manfred Kartheuser. Als Georg Sieger 1985 von Köln nach Hamburg kam, bewarb er sich als Trainer beim juka dojo Fuhlsbüttel. Der damalige Inhaber, Uwe Danke, hatte keine offene Stelle und konnte ihn nicht einstellen. Er empfahl ihn ins Sportcenter nach Rahlstedt weiter. Vor zwölf Jahren kam Sieger nach Fuhlsbüttel zurück und leitet seitdem das Trainingszentrum an der Hummelsbütteler Landstraße. www.fitness-fuhlsbuettel.de

 

Sicherungsverwahrung in „Santa Fu“

13. Juli

Fuhlsbüttel (pmi) Anfang Mai musste ein Sicherungsverwahrter entlassen werden, weil ihm nicht fristgerecht eine Therapie ermöglicht werden konnte.
 Justizsenator Till Steffen  hat daraufhin umfangreiche Ermittlungen zur Klärung des Sachverhalts in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse liegen jetzt vor. Fazit: Die Sicherungsverwahrung in der JVA Fuhlsbüttel wird neu ausgerichtet.
Mit der Aufarbeitung, wie es zu der Entlassung des Sicherungsverwahrten kam, war die Leiterin der Personalabteilung der Justizbehörde, Richterin am Oberlandesgericht Dörte Liebrecht, beauftragt.
In ihrem Bericht kommt sie zum dem Schluss, dass die Gesetzesänderung zur Sicherungsverwahrung von 2013, die ein umfassendes Therapieangebot zur Pflicht erhebt, sich nicht ausreichend im Vollzug niedergeschlagen hat. Allerdings fehlte es bislang an eindeutiger Rechtsprechung, die klärt, wie die neuen Vorschriften anzuwenden sind.
Die Beteiligten haben sich deshalb darauf verlassen, dass die Sicherheitsbelange den Ausschlag gegen eine Entlassung geben. Vor diesem Hintergrund erklärt sich auch, dass die jetzige Behördenleitung von der kritischen Situation erst nach der Entlassungsentscheidung des Landgerichts erfahren hat.
Justizsenator Dr. Till Steffen: „Nicht das Fehlverhalten Einzelner hat zu der Entlassung geführt. Vielmehr wurde die Wende, die sich 2013 in der Gesetzgebung vollzogen hat, in der Praxis nicht in dem erforderlichen Maße umgesetzt. Mein Eindruck ist, dass alle Beteiligten beim Abwägen, welchen Weg man einschlägt, zu sehr in alten Bahnen geblieben sind. Was wir jetzt brauchen, ist ein neuer Blick auf die Sicherungsverwahrung. Damit die Wende sich auch in der täglichen Arbeit widerspiegelt, richten wir die Sicherungsverwahrung in der JVA Fuhlsbüttel neu aus.“
Die Erstellung eines neuen Konzepts liegt in der Hand der Anstaltsleitung, die auch maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass das Konzept umgesetzt wird. Die Stelle der Anstaltsleitung wird zum 1. September bundesweit ausgeschrieben. Die Abordnung des jetzigen Anstaltsleiters ist zum 31. August befristet.
Außerdem erhält die Abteilung für Sicherungsverwahrte der JVA Fuhlsbüttel eine eigene Vollzugsleitung, die sich ganz auf die Sicherungsverwahrten konzentrieren kann.
Bereits seit der Entlassung des Sicherungsverwahrten im Mai sind Anstalt und Justizbehörde in einem regelmäßigen und intensiven Austausch über Vollzugs- und Behandlungspläne sowie richterliche Beschlüsse zu Sicherungsverwahrten. Derzeit in Vorbereitung ist eine therapeutische Zusammenarbeit mit der Asklepios Klinik Nord.

 

Sommerfest im Klinikum Ochsenzoll:

13. Juli

Tolles Programm bei Sonnenschein: Auch Justus Noel schwang unter der Anleitung von Sven Behrmann den Hammer und zimmerte einen Meisen-Nistkasten. Foto: ker

Langenhorn (ker) Da fühlte sich der Uhu, der auf seinem Baum auf dem Gelände des Klinikums Nord –  Ochsenzoll wohnt, vielleicht dann doch ein bisschen in seiner Ruhe gestört. Klopf, klopf, klopf – bereits in der ersten Stunde des Sommerfestes zimmerten die Gäste 15 Vogel-Häuschen zusammen. Die Besucher hatten ihren Spaß – besonders auch beim Bestaunen des Tieres, das dort in Freiheit lebt.
Mit dem kleinen Trecker im Sauseschritt das Klinik-Gelände erkunden, Blumentöpfe bunt bemalen und bepflanzen, sich verkleiden und schminken lassen – für kleine und große Besucher bot das Sommerfest-Programm der Klinik einen abwechslungsreichen Nachmittag.
Auch Kian (7) und seine Großmutter Hildegard Mauder hatten ihren Spaß. „Das Meisen-Haus hat Kian für seinen Opa gebaut“, verrät Mauder. Und für die Mama wurde noch ein Blumentopf gestaltet. Während Kian hämmert, lässt sich seine Oma mit ihrer Arbeitskollegin Petra Sass eine Waffel schmecken.
„Wir fanden die Treckerfahrt ganz toll“, sagt sie fröhlich, und auch ihr neun Jahre alter Sohn Felix stimmt dem zu, „wir sind da durch den Wald ,gehoppelt’.“
Justus Noel (5) hat es Spaß gemacht, einen abwechslungsreichen Nachmittag in Langenhorn zu verbringen. Aber nicht nur das bunte Programm hat ihm gefallen, auch der große Uhu, der direkt neben dem Veranstaltungsort auf einem Baum in freier Natur lebt, hat ihn beeindruckt. „Oh ist der groß“, sagte der kleine Junge über den über ihm hoch im Baum sitzenden Vogel, „der hat mich ja angeschaut.“

 

CDU sammelt Ideen für den

13. Juli

Ohlsdorf (ers) Auf dem  Bolzplatz gegenüber der Albert- Schweitzer- Schule  wurde Jahre lang von Jung und Alt Fußball gespielt. Doch die Fläche  sieht desolat aus. Die Fußballtore sind entfernt worden und das Unkraut wuchert. Die ehemalige Rasenfläche ist nur noch eine „Buckelpiste“, die nicht mehr zum Fußballspielen geeignet ist.
Der  CDU Bezirksabgeordneten Martina Lütjens ist der Wildwuchs ein Dorn im Auge. Sie appelliert:  „Nachdem in den vergangen Jahren verschiedene Initiativen zur Verbesserung und Nutzbarkeit des Bolzplatzes fehlgeschlagen sind, setzte ich heute auf die Kreativität und Ideen der Klein Borsteler. Bitte nennen Sie uns Ihre Wünsche für die Neugestaltung des Bolzplatzes.“ Das Grundstück  an der Stübeheide ist bisher  laut Bebauungsplan Ohlsdorf 12 als Schulsportfläche ausgewiesen.
Lütjens ruft alle Bürgerinnen und Bürger aus Klein Borstel auf, ihre Ideen bis zum 1. August per E-Mail an mluetjens(at)cdu-nord.de oder per Post an Martina Lütjens c/o CDU–Bezirksfraktion Hamburg-Nord, Lokstedter Weg 24, 20251 Hamburg zu senden.
 

 

Sommerfest: Spiel und Spaß

13. Juli

Ab 9 Uhr lädt der Gewerbebund  auf  der Festmeile zu einem Flohmarkt ein. Foto: Archiv

Fuhlsbüttel (ers/pmi) Der Gewerbebund Alstertal möchte mit allen Fuhlsbüttelern und Fuhlsbüttelerinnen, Nachbarn und Gewerbetreibenden den Sommer feiern und damit an den Erfolg des Mittsommerfestes im vergangenen Jahr anknüpfen.
Am Sonnabend, dem 16. Juli, startet das diesjährige Sommerfest in Fuhlsbüttel mit einem Nachbarschaftsflohmarkt um 9 Uhr auf dem Parkplatz an der Hummelsbütteler Landstraße. Alle weiteren Aktionen beginnen um 10 Uhr.
Viele Einzelhändler und Gewerbetreibende am Erdkampsweg, dem Ratsmühlendamm und der Hummelsbütteler Landstraße laden mit Sonderverkäufen und tollen Aktionen zum Flanieren und Verweilen ein.
Die Hummelsbütteler Landstraße ist vom Brombeerweg zum Erdkampsweg an diesem Tag gesperrt und wird zu einer Festmeile, mit Bühne, Getränke- und Essenständen.
Um 12 Uhr beginnt dann das vielfältige Bühnenprogramm. Unter anderem werden der LAB-Shanty-Chor, eine Modenschau der Boutique „Markenliebe“, eine Aufführung der Kinder aus der Kita „Lütte Sternenkieker“, das LAB-Saxophon-Duo Birgit & Werner, eine Cheerleaderaufführung, Tanzen mit „Manni Maus und den Brummkreiseln“ auf der Bühne für Abwechslung und gute Laune sorgen.
Ab 18.30 Uhr spielt ein DJ Musik für Jedermann und alle Gäste können den Tag bei einem leckeren Cocktail, einem Glas Wein oder Bier ausklingen lassen.
Als besonderes Highlight hat sich der Gewerbebund um die Organisation einer Rallye durch den Stadtteil bemüht. Wie bei einer Schnitzeljagd müssen Fragen beantwortet werden.
Die Antworten sind in den Geschäften in Fuhlsbüttel zu finden. Als Hauptpreis winkt ein Kaffeevollautomat von Saeco, ein kostenloses Jahresabo von Mrs. Sporty, ein Super-Riesen-Kuschel-Felix und weitere spannende Preise. Jeder ist eingeladen, mitzumachen.
Die Fragebögen gibt es am Stand des Gewerbebundes und noch am selben Tag findet die Preisverleihung statt.
Für die Kinder ist an diesem Tag natürlich gesorgt: Eine Hüpfburg, Mal- und Bastelaktionen, Popcorn, Dosenwerfen, Kinderschminken, Malwettbewerbe, Tanzen mit Manni Maus auf der Bühne und vieles mehr sorgen für jede Menge Spaß bei den Kids!
Aber auch das soziale Engagement kommt in diesem Jahr nicht zu kurz. Der Gewerbebund Alstertal hat für eine Unterstützung des Vereins „Kinder helfen Kindern e.V.“ die Kita „Lütte Sternenkieker“, die Hamburger Sparkasse, die Boutique „Markenliebe“ und das Spielwarengeschäft „Froschkönig“ gewonnen. Hier wird zugunsten der Charity-Initiative gemalt und gebastelt, Erlöse aus Sonderverkäufen gehen an den Verein. Auf der vom „Froschkönig“ gesponsorten Hüpfburg kann kostenlos gesprungen werden, aber ein paar Cent für den guten Zweck dürfen gern gespendet werden.
Martina Harbs,  Vorsitzende des Gewerbebunds Alstertal: „Wir freuen uns auf ein wunderbares Fest mit Super-Stimmung, Spaß und guter Laune. Ein besonderer Dank geht an Volkswagen Automobile Hamburg GmbH, ‚Markenliebe', dem Flughafen Hamburg, Philips und dem Schweinske Fuhlsbüttel und an viele weitere Sponsoren, durch die wir das Sommerfest in diesem Jahr realisieren können.“

 

Warum DHL beim Kiwi-Cup

13. Juli

Es brauchte nur eine Handvoll gemeinsamer Trainingseinheiten, dann waren die ehemaligen ETV-Mädchen und die HTB-Jungs eine eingeschworene Gemeinschaft. Bei Kiwi-Cup siegten sie in der U15 und wurden Dritter der U13. Foto: mai

Langenhorn (mai) Das wussten bestimmt nur Insider: Wasserball ist der älteste olympische Mannschaftssport. Schon 1900 bei den zweiten Olympischen Spielen der Neuzeit war der „spritzigste Mannschaftssport der Welt“ Bestandteil der Spiele, noch vor Fuß- und Handball. Alljährlich im Sommer frönen die Wasserballer im Kiwittsmoorbad ihrer Leidenschaft. Beim Kiwi-Cup suchen sie den sportlichen Vergleich.
Gesucht haben auch die Wasserballer des Wiener Sportclubs. Und zwar im Internet. „Ich war auf der Suche nach einem Wasserballturnier für unsere Jüngsten. Und dann habe ich den Kiwi-Cup gefunden“, sagt Rainer Müllauer, Sektionsleiter vom WSC. Der Kiwi-Cup passte für die Donaustädter wie die berühmte Faust aufs Auge. „Ich wollte kein Leistungssportturnier, sondern eines, bei dem man viel Spaß haben kann. Hinzu kam, dass es zeitlich perfekt passte“, so Müllauer weiter.
Eine kurze Fragerunde später hatte der Wiener Wasserball-Trainer vier Teams zusammen, die alle Altersklassen beim Kiwi-Cup, U11, U13, U15 und Herren/Mixed, besetzten. Für seine großen Jungs hat der FC St.Pauli-Fan neben dem Turnier noch etwas Sightseeing eingeplant. „Hamburg ist eine tolle Stadt. Wenn wir schon mal hier sind, wollen wir auch etwas von Hamburg sehen“, sagt  Rainer Müllauer. Der Besuch des Fischmarkts fiel allerdings flach. „Meine Jungs wollten lieber mit den hübschen HTB-Madls flirten“, sagt der Sektionsleiter lachend.
Auf jeden Fall können seine Jungs Geschichten aus Hamburg erzählen. Zum Beispiel die von der DHL. Dem Paketdienst hatten die Wiener nämlich ihre Luftmatratzen anvertraut, damit sie die nicht mit in den Flieger nehmen müssen. Doch das Paket mit den Schlafutensilien erreichte Hamburg bis zum Turnierende nicht. Die Cup-Organisatoren vom HTB 62 schnappten sich kurzerhand ein paar Wiener, düsten zu Ikea und sorgten für Ersatz. Und das mit den HTB-Mädchen ist auch eine besondere Geschichte. Bis vor wenigen Wochen spielten die nämlich für den Eimsbütteler TV. Doch dann gab es Knatsch in der Abteilung und anderthalb Dutzend Mädchen wollten nicht mehr für den ETV spielen und fragten beim HTB nach einer neuen Heimat an.
„Wir haben uns mit der Entscheidung, die ETV-Mädchen bei uns aufzunehmen, echt schwer getan. Im Schwimmen haben wir mit dem ETV eine Startgemeinschaft und wir verstehen uns auch gut mit den ETVern. Aber einen neuen Verein gründen, geht nicht so schnell und so haben wir uns entschlossen, die Mädchen aufzunehmen“, erzählt Philipp Kopf, Cup-Chef-Organisator. Eine gelungene Integration folgte, wie der Sieg als Mixed-Mannschaft im U15-Turnier zeigte. Die Wiener fliegen übrigens mit drei Pokalen im Gepäck nach Hause. Bei der U13, U15 und Herren/Mixed wurden sie jeweils Zweiter, in der U11 Vierter. Den Siegerpokal in der Herren/Mixed-Kategorie sicherte sich das Team von Lystrup aus Dänemark. Neukölln siegte in der U13 und die HTB 62 Orcas in der Altersklasse U11. Philipp Kopf zog eine durchwegs positive Turnierbilanz. „Wir hatten unglaublich viele Helfer in der Organisation, das Wetter war toll und es gab guten Sport, nicht zuletzt wegen des Bundesliga-Aufsteigers SV Poseidon, den Wiener U17-Nationalspielern und unseren U15-Norddeutschen Meisterinnen zu sehen. Jetzt kommt am Freitag noch der Wasserballtag mit dem Finals im Kiwittsmoorbad und dann endlich Ferien“, bilanzierte Kopf nach dem Turnier.

 

SCALA-Tänzer erklimmen

13. Juli

Die Nachwuchstänzer des SC Alstertal-Langenhorn mit ihren Trainerinnen (links Andrea Knief, rechts Melissa Ortes Gomez). Foto: S. Nowatzky/pmi

Hamburg/Lübeck (pmi) Einen Sieger, zwei zweite und einen dritten Platz ertanzten die Nachwuchstänzer des SC Alstertal-Langenhorn bei einem der größen Breitensportturniere Norddeutschlands in Lübeck.
In der Klasse bis neun Jahre erreichten alle drei Langenhorner Paare  unter großem Jubel das Finale. Klare Sieger wurden die erst sechsjährigen Selma Lohmann und Adrian Szymczak. Strahlend nahm das jüngste Paar des ganzen Turniers den Pokal entgegen. Der zweite  Platz ging an Victor Rosburg Coronel und Kiara Jaramillo, Lena Laurien und Anchal Choteani belegten den  vierten Platz.
Bei den Zehn. bis Zwölfjährigen gingen vier Paare von SCALA an den Start. Durch Punktgleichheit kamen nur fünf Paare ins Finale, den Anschlußplatz sechs belegten Rieke Budnik und Mala Ehlers.
Die anderen drei Paare gaben im Finale noch einmal richtig Gas und erreichten folgende Platzierungen: 2. Hannes  Dellwig und Laura Okkens, 3. Willem Drees und Anastasia Vasilopoulos, 4. Christian Szymczak und Leyla Avan. Beide Paare tanzten erst ihr erstes gemeinsames Turnier, umso größer war die Freude über den Finaleinzug. Mitgereist waren auch beide Trainerinnen der Kinder, Melissa Ortiz-Gomez, „Let´s Dance“- Gewinnerin von 2014, und Andrea Knief, ehemalige Weltmeisterin über zehn Tänze.
„Wir sind sehr stolz auf unsere kleinen Tänzer“ , so Melissa Ortiz-Gomez „sie haben einen tollen Eindruck hinterlassen. Dabei haben wir erst vor anderthalb  Jahren mit der Jugendarbeit begonnen.“
Andrea Knief ergänzt: „Der SC Alstertal-Langenhorn gehört zu den führenden Vereinen in Sachen Nachwuchsarbeit in Hamburg. Wir bieten Tanzunterricht für Kinder ab vier  Jahren bis zu  18 Jahren und seit kurzem auch Turniertraining an. Wir sind hoch motiviert und freuen uns auf viele weitere tanzbegeisterte Kinder.“

 

U-Bahnhof Langenhorn-Nord

06. Juli

Hier, im  Bahndamm unter den Bahngleisen, soll der neue Bahnsteigzugang mit Treppe und Fahrstuhl entstehen. Foto: ers

Langenhorn (ers) Eine gute Nachricht für die Bewohner der nahe gelegenen Seniorenwohnanlage:  Im Regionalausschuss stellte die Hamburger Hochbahn ihre Pläne für den barrierefreien Umbau des U-Bahnhofs Langenhorn-Nord vor. Bereits in den nächsten Wochen soll das Baugenehmigungsverfahren eingeleitet werden, im März kommenden Jahres soll mit den Arbeiten begonnen werden.
„Ein dicker Brocken“ sei das, betonte der Hochbahn-Sprecher.  Als 2013 der Bahnhof und die davor liegende Brücke zwölf Wochen lang saniert wurden,  hatte man  bereits mit den Planungen und den Vorbereitungen für  einen zweiten Bahnsteigzugang begonnen.
Das Problem:   die Treppe  aus der bisherigen (einzigen)  Schalterhalle ist  – anders als im noch umzubauenden Bahnhof Fuhlsbüttel-Nord – zu schmal, um dort noch  einen rollstuhlgerechten Fahrstuhl  unterzubringen. Deshalb hatte man damals im Zuge der Bauarbeiten in der Mitte des Bahnsteigs mit ersten Vorarbeiten für einen zweiten Zugang vom Park-and-Ride-Platz am Diekmoorweg begonnen.
Im kommenden Jahr soll nun mit den Bauarbeiten begonnen werden, die rund ein Jahr dauern werden und bei der auch ein „Bike-and-Ride“-Platz mit 150 Fahrrad-Stellplätzen vorgesehen ist.
Der neue Zugang soll sowohl eine Treppe als auch einen Aufzug bekommen. Hierfür sind umfangreiche Arbeiten notwendig: Drei Wochen lang muss  die Bahnstrecke vor Beginn der eigentlichen Arbeiten für den Bau einer auf 37 Pfählen ruhenden Behelfsbrücke gesperrt werden. In dieser Zeit ist   ein Bus-Ersatzverkehr zwischen Ochsenzoll und Langenhorner Markt vorgesehen.

 

Prof. Dr. Markus Kemper ist neuer

06. Juli

Prof. Dr. Markus Kemper Foto: pmi

Langenhorn (ers) Prof. Dr. Markus Kemper ist seit dem  1. Juli neuer Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Asklepios Klinik Nord – Heidberg und damit Nachfolger von Privatdozent Dr. med. Norbert Veelken, der in den Ruhstand geht.
Der neue Chefarzt, der aus dem Uniklinikum Eppendorf nach Langenhorn wechselt,  will die Behandlungsangebote der Allgemeinpädiatrie in enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kinderärzten fortsetzen und weiterentwickeln. 
„Wir freuen uns, mit Prof. Kemper einen Experten mit so vielfältiger und ausgezeichneter Expertise für die Chefarztposition der Kinderheilkunde in der Asklepios Klinik Nord gewonnen zu haben“, sagt Joachim Gemmel, Geschäftsführender Direktor der Asklepios Klinik Nord. „Da auch in der Pädiatrie die Unterspezialisierungen eine immer größere Rolle spielen, war es uns wichtig, einen ärztlichen Kollegen für die Leitung zu gewinnen, der hier viel Erfahrung mitbringt und breit aufgestellt ist.“ Prof. Kemper ist nicht nur Facharzt für Kinderheilkunde, sondern verfügt auch über die Zusatzbezeichnungen Neonatologie, Pädiatrische Intensivmedizin und Kindernephrologie.
Seinen ersten Schwerpunkt sieht Kemper in der Fortsetzung und Weiterentwicklung des Behandlungsangebots der allgemeinen Pädiatrie in der Kinderklinik Heidberg in enger Kooperation mit den niedergelassenen Kinderärzten.
„Ich sehe mich in erster Linie als Kinderarzt, der für alle kranken Kinder und auch ihre Familien zuständig ist, unabhängig von ihrer Grundkrankheit.“, sagt  Markus Kemper. der in Eppendorf  das Nierenzentrum für Kinder und Jugendliche leitete.
Zusätzlich strebt er den Aufbau von spezialisierten Bereichen der Kinderheilkunde an, wie der Nephrologie (Nierenbehandlung), Gastroenterologie (Behandlung der Verdauungsorgane), Neurologie und Pulmologie (Lungenheilkunde). Damit soll die Klinik eine überregionale Bedeutung erlangen. 

 

 

 

Zustände in den Camps sind unhaltbar,

06. Juli

Das Camp „Softex“, das in unmittelbarer Nähe einer Raffinerie bei Thessaloniki liegt. Foto: Carmen Wilckens

Langenhorn (pmi/ers) Der Hilfskonvoi aus einem Zusammenschluss Hamburger Flüchtlingsinitiativen – darunter auch aus Langenhorn –  hat erfolgreich rund acht Tonnen Hilfsgüter, wie Hygieneartikel, Kleidung, Schuhe, Schlafsäcke, Isomatten sowie drei Domozelte nach Nordgriechenland gebracht.
Mit gutem Kontakt zu den privaten Hilfsorganisationen  am Ort gelang es den Hamburger Helfern, dringend benötigte Hilfsgüter in die Flüchtlingscamps Karamanlis, Frakaport, Oreokastro, Lagkadikia und Softex zu bringen.
„Die Zustände in den Camps sind unhaltbar, die Versorgung oftmals mangelhaft. Ziel unserer Aktion ist es, möglichst viele notleidende Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen“,  berichtet Helge Weigand von der Hamburger Hilfsorganisation „Hanseatic Help“. Die Unterbringung besteht häufig aus Zelten unter praller Sonne, dünnen Isomatten auf scharfkantigem Schotter und kargen Wasser- und Essensrationen.
„Besonders betroffen war ich, als wir von den Helfern vor Ort gefragt wurden, ob wir Milch besorgen könnten“, berichtet die Langenhorner Bezirksabgeordnete Carmen Wilckens, die für die Initiative „Westwind“ Hilfsgüter nach Griechenland brachte. „Durch die zahlreichen Spenden von Hamburger hatten wir etwas Budget für Einkäufe direkt in Griechenland und konnten so 200 Liter Milch besorgen“, berichtet sie. Damit konnte allerdings nur eine Tagesration für die Familien in einem der großen Flüchtlingscamps in der Nähe von Thessaloniki gedeckt werden.
Während ein Teil des Hilfskonvoi nun wieder zurück in Hamburg ist, bleibt das Team von „more than shelters“ noch zwei Wochen in Griechenland und kümmert sich vorwiegend um Familien und gestaltet ein Kinderprogramm in den Camps.
Obwohl der Hamburger Hilfskonvoi mit offenen Armen empfangen wurde, dringende Not lindern konnte und weiterhin um Spenden bittet, bleibt klar, dass Griechenland Hilfe und Unterstützung aus Europa braucht, um Versorgung und angemessene Unterbringung der Geflüchteten zu sichern.
 

 

Maulkorb für die Freiwilligen

06. Juli

Eines ist klar: Ohne die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren in den Stadtteilen wäre die Hamburger Berufsfeuerwehr ganz schön aufgeschmissen. Denn ohne die detaillierte  Ortskenntnis der ehrenamtlichen Brandbekämpfer wäre mancher Einsatz  deutlich schwieriger. Außerdem  können die Stadtteilwehren, gerade in den Randbereichen der Stadt,  oft schneller am Einsatzort sein als die Berufsfeuerwehr – was  durchaus Menschenleben retten kann.
 Dazu kommt, dass die Freiwilligen Feuerwehren die hauptamtlichen Kollegen gerade von vielen kleineren Einsätzen –  wie brennende Altpapiercontainer, ausgelaufenes Öl oder eine kläglich miauende Katze in einem Baum – freihalten.
Doch die Freiwilligen Feuerwehren haben Probleme: Arbeitgeber  verbieten immer häufiger Einsätze ihrer Beschäftigten bei den Freiwilligen Feuerwehren. Einzelne Wehren sind tagsüber nur bedingt oder sogar überhaupt nicht mehr einsatzbereit.
Das war bisher Grund genug für die Wehren, via Facebook auf eigenen Webseiten und  in Zusammenarbeit mit den regionalen Medien  ihre Tätigkeit zu dokumentieren und damit  ihre Arbeit  für den Bürger  greifbarer   und nachvollziehbarer  zu machen.
Doch seit Mai ist die Feuerwehr-Welt nicht mehr in Ordnung: Allen operativen Einheiten von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr in Hamburg wurde (auch rückwirkend) verboten, über Einsätze in Wort und Bild zu berichten.
Verlässliche Infomationen über Feuerwehreinsätze sind seitdem nur schwer zu bekommen – was in der Folge Spekulationen  in den  sozialen Netzwerken Tür und Tor öffnet.
Der LOKAL-ANZEIGER fragte nach: „In der Vergangenheit ist es leider zu Unstimmigkeiten in der einsatzbezogenen Pressearbeit gekommen“, heißt es  sehr kryptisch aus der Pressestelle der Feuerwehr. Immerhin,  man  arbeite aktuell an einer neuen Regelung, heißt es, „die es künftig auch allen Freiwilligen Feuerwehren Hamburgs ermöglichen wird, zusätzlich zu der nach wie vor sehr guten Öffentlichkeitsarbeit auch wieder über ihre Einsatztätigkeit berichten zu können. Hier sind wir in den letzten Abstimmungen.“ (ers)

 

 

 

Kleingartenfest im Diekmoor

06. Juli

Ein buntes Kinderprogramm ist auch in diesem Jahr für die jungen Besucher des Sommerfestes im Kleingartenverein Diekmoor geplant. Foto: ker

Langenhorn (ker) Am kommenden Wochenende veranstaltet der Kleingartenverein Diekmoor am U-Bahnhof Langenhorn-Nord wieder sein traditionelles Sommerfest, zu dem auch Besucher herzlich willkommen sind.  Am Sonnabend, dem  9. Juli, startet das Fest bereits um 11 Uhr im Vereinshaus Diekmoor am Weg 396. Bunte Spiele für Kinder, Karaoke sowie eine Hüpfburg sind geplant. Aber auch die großen Kleingärtner werden mit Gesprächen bei Kaffee, Kuchen und Gegrilltem sowie einer Tombola auf ihre Kosten kommen. Ein kleiner Flohmarkt lädt zudem zum Stöbern ein.

 

Polizei informiert über

06. Juli

Die Polizei informiert wieder Reisende im Hamburger Flughafen. Foto: pmi

Fuhlsbüttel (ers) Auch in diesem Sommer plant die Hamburger Polizei gemeinsam mit der Bundespolizei   auch im Sommer wieder Präventionsveranstaltungen zum Thema  „Sicherheit auf Reisen“, die auf der Abflugebene  im  Terminal 1 des Hamburger Flughafens (Höhe Check in 1–2 ) des Hamburger Flughafens stattfinden werden.
Von Mittwoch, dem  20. bis Freitag, dem  22. Juli, will die Polizei jeweils von 7.30 bis 16 Uhr  möglichst viele Reisende zu „richtigen“ Verhaltensweisen im Urlaub und am Urlaubsort informieren.
Für den, der an den genannten  Tagen nicht dabei sein kann, gibt die Polizei schon jetzt einige Tipps für die Reise:
  Hinweise auf Ihre Abwesenheit sollten vermieden werden!
  Sichern Sie Ihren Wohnraum gründlich!
  Informieren Sie vertrauensvolle Nachbarn und Freunde!
  Lassen Sie Wertsachen nicht offen im Fahrzeug herumliegen!
  Tragen Sie Wertsachen am Körper in verschließbaren Taschen, im Brustbeutel oder in der Gürtelinnentasche!
  Tragen Sie Ihre Tasche immer auf der von der Straße abgewandten Seite, am besten vor dem Körper!
  Kennzeichnen Sie Ihr Gepäck und lassen Sie es nicht unbeaufsichtigt!
  Warten Sie am Bus bis Ihr Koffer auch tatsächlich eingeladen ist!
  Schließen Sie Ihre Wertsachen im Hotelsafe ein!
  Schließen Sie Ihre Hotelzimmertür und die Fenster sorgfältig ab!
  Kaufen Sie nichts von „Fliegenden Händlern“!
  Seien Sie vorsichtig bei Werbern für „Timesharing-Objekte“!
  Achten Sie beim Geldwechsel oder der Rückgabe von Wechselgeld auf den richtigen Erhalt. Wechseln Sie Geld im Hotel oder in einer Bank!
  Gehen Sie sorgsam mit Ihrer Scheckkarte um!
  Nehmen Sie nur das Nötigste mit an den Strand. Geben Sie Ihren Hotelschlüssel an der Rezeption ab!

 
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