Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

Die aktuellsten Nachrichten aus Ihrem Stadtteil

 

Mehr Platz für das „ella“

25. Februar: 

Langenhorn (ers) Das „ella“-Kulturhaus in Langenhorn ist inzwischen  schon weit über die Stadtteilgrenzen hinaus bekannt.
Dem Team um die rührige Susanne Jung ist es in der Vergangenheit gelungen, trotz knapper Mittel und beengter Platzverhältnisse im äußersten Norden des Bezirks ein hochkarätiges Veranstaltungsprogramm auf die Beine zu stellen – man denke nur an den auch überregional beachteten „Hamburger Comedy-Pokal“.
Problem des vor Jahren als „Stadtteilhaus“ konzipierten Mehrzweckgebäudes war bisher die Raumfrage. Das soll sich allerdings jetzt ändern. Das Bezirksamt Hamburg-Nord hat der Bezirksversammlung eine Drucksache vorgelegt, mit der die  Finanzierung des Um- und Ausbaus des „ella“-Kulturhauses gesichert werden soll.
Geplant ist, das Haus um mehr als 50 Quadratmeter  zu erweitern und es gleichzeitig durch den Anbau einer Rampe im Eingangsbereich und die Schaffung eines behindertengerechten WC barrierefrei zu machen.  Von den Gesamtkosten, die auf etwa 290 000 Euro geschätzt werden, übernimmt das Land Hamburg über die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt 140 000 und  über die Kulturbehörde voraussichtlich 50 000 Euro. Der Bezirk möchte die noch  fehlenden 100 000 Euro aus den so genannten „Sondermitteln“ hinzuschießen.
Vor allem der behindertengerechte Umbau und die Schaffung neuen Raums für Angebote und Aktivitäten stehen im Mittelpunkt der Erweiterungspläne, immerhin ist das „ella“ ein Schlüsselprojekt  für die zukünftige Entwicklung im nördlichen Langenhorn.
Außerdem hat die Eigentümerin des Gebäudes, die SAGA-GWG angekündigt, dieses für weitere zehn  Jahre mit einmal Option auf nochmals  zweimal fünf Jahre zur Verfügung zu stellen und dabei auf dafür fällige Mietzahlungen in Höhe von mehr als 350 000 Euro zu verzichten.
Bevor die Bezirksversammlung den Zuschuss endgültig genehmigt, hat sie die Vorlage  zunächst an den  Haushaltsausschuss überwiegen, der noch über  Detailfragen beraten soll.

Platzt aus allen Nähten: Das „ella“. Foto: ella

Riesenparty im Wichert-Neubau

25. Februar

Rappelvoll war es bei der Eröffnungsparty, bei der sich Prominente gegenseitig die Klinke in die Hand gaben. Foto: ers

Langenhorn (ers) So viel Prominenz auf einmal hat es in Langenhorn wohl kaum gegeben. Unter den knapp 1 000 Gästen, die zur Premierenfeier des größten „Audi terminal“ in Norddeutschland, dem Neubau des Autohauses Wichert am Stockflethweg, waren am Mittwoch außer  Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz und Wirtschaftssenator Frank Horch bekannte Gesichter aus Sport, Showgeschäft und Wirtschaft.
Unter ihnen HSV-Manager Bernd Wehmeyer mit Ehefrau Almuth, Rennfahrer Markus Winkelhock, Renn-Legende Jochi Kleint, Tatort“-Kommissar Wotan Wilke Möhring,  Model-Managerin und Ex-Schönheitskönigin Natja Atwal, NDR-Moderator Carlo von Thiedemann, die ehemalige Miss Germany Claudia Ehlert, Schlagersänger Nino de Angelo und Hamburger Szenen-Urgestein Carsten Pape.
Humorvoll führte Comedian Oliver Pocher durch das Programm – und fand in Wichert-Geschäftsführer Bernd Glathe seinen Meister.  Glathe bot ihm, wenn es mit der Showkarriere nichts werden sollte, einen Ausbildungsplatz an: „Damit Sie mal was richtiges lernen.“
Sichtlich aufgeräumt gab sich auch Olaf Scholz, der in seinem Grußwort flachste: „Kurz vor einer Koalition mit den Grünen ist es noch einfach, zu sagen ‚Ich eröffne ein Autohaus'.“ In Zukunft sei es die Aufgabe der Verkehrspolitik, zwischen  den Interessen von Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern   zu vermitteln: „Das ist eine Kunst, das in Einklang zu bringen“, sagte er, obwohl: „Wohl die meisten von uns sind alles zugleich.“
Scholz lobte Wichert als einen „Betrieb, der nicht von alleine zustande gekommen ist“,  diese unternehmerische Leistung trage mit dazu bei, dass Hamburg eine wirtschaftlich starke Stadt sei. „Wir haben vor 28 Jahren mit zehn Mitarbeitern angefangen, heute haben wir fast 1 000 Mitarbeiter und  220 Auszubildende“, bestätigte Glathe  stolz.
Sein Mitgesellschafter Bernd Kußmaul bekannte trotz aller aufgetretenen Probleme bei Planung und Bau: „Ich möchte die zwei Jahre Bauzeit nicht missen, das war eine wunderbare Erfahrung.“ Und an die Gäste aus der Audi-Zentrale in Ingolstadt gewandt: „Das nächste Ding möchte ich in Hamburg-Süd bauen.“ Wayne Griffiths, Vertriebschef von Audi, lobte ebenfalls das Engagement der beiden Unternehmer: „Es ist ein Zeichen von Vertrauen in unsere Marke, wenn Privatunternehmer – wie hier – über 30 Millionen Euro investieren.“
Drei Tage lang, von Mittwoch bis Sonnabend, wurde  die Eröffnung des Autohauses mit dem angeschlossenen Nahversorgungszentrum groß gefeiert – besonderer Höhepunkt war am Sonnabendnachmittag um 15 Uhr der Auftritt der Soulsängerin Love Newkirk im Audi terminal.

 

Letzte Arbeiten im Erdkampsweg

25. Februar

Fuhlsbüttel (ers) Nach der Winterpause werden nun auch die Nebenflächen (Parkstreifen, Gehwege und Zufahrten) im Erdkampsweg  zwischen der Hummelsbütteler Landstraße und der Etzestraße in  Fahrtrichtung stadteinwärts  barrierefrei umgestaltet.  Im gesamten Straßenraum, auch im bereits fertig umgebauten Knotenbereich Erdkampsweg/ Hummelsbütteler Landstraße, wird zusätzliches „Straßenmobiliar“ (Fahrradanlehnbügel, Bänke) aufgestellt.
Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer beginnt am Montag, dem 23. Februar,  mit den Arbeiten. Bis Ostern werden der stadteinwärts führende Bereich der Fahrbahn und die anliegenden Nebenflächen für die Erneuerungsarbeiten gesperrt. Der Verkehr in Richtung stadtauswärts wird aufrechterhalten.
Nach Ostern wird die Fahrbahn für den Verkehr in beiden Fahrtrichtungen wieder freigegeben. Die Arbeiten werden in Abhängigkeit von der Witterung durchgeführt und bis Ende April fertiggestellt.

 

Weniger Einsätze, große Jubiläen

25. Februar

Zogen eine positive Bilanz auf der Jahreshauptversammlung: Stellvertretender Wehrführer Ralf Antusch, Gruppenführer Denis Funk, Feuerwehrmann Brian Meyer, Minifeuerwehrwart Karsten Denecke und Wehrführer Bernhard Bartels (v.l.). Foto: ker

Fuhlsbüttel (ker) Wehrführer Bernhard Bartels von der Freiwilligen Feuerwehr Fuhlsbüttel hat auf der Jahreshauptversammlung seiner Wehr  eine positive Bilanz gezogen: Die Mitglieder hatten 50 Einsätze weniger als 2013 zu bewältigen, die Gründung einer Minifeuerwehr konnte gefeiert werden und mehrere große Jubiläen galt es bei einem bunten Tag der offenen Tür zu bejubeln.
Kinder ab fünf Jahren haben in Fuhlsbüttel theoretisch die Möglichkeit, sich der Mini-Feuerwehr anzuschließen und in das Werken eines ehrenamtlichen Feuerwehrmannes „reinzuschnuppern“. Doch die Warteliste ist lang; mit 16 belegten Plätzen ist das Limit erreicht. Dennoch freut Minifeuerwehrwart Karsten Denecke sich über den tollen Zuspruch, auch wenn er momentan niemanden mehr aufnehmen kann.
Jugendfeuerwehrwart Sven Ellerbrock ist hingegen zuversichtlich, dass sich seine Jugendfeuerwehr noch weiter ausbauen lässt. Momentan engagieren sich sechs Mädchen und 22 Jungen hier zwischen zehn und 17 Jahren. Noch gibt es freie Plätze: Wer also mal ausloten möchte, ob er sich ein ehrenamtliches Engagement bei der Freiwilligen Jugendfeuer zutraut, kann sich telefonisch unter 040/50 64 88 mit Sven Ellerbrock in Verbindung setzen und Details abklären.Im vergangenen Jahr ist viel bei den Freiwilligen Feuerwehrmännern und -frauen aus Fuhlsbüttel passiert. Da waren ein großer Tag der offenen Tür im September, bei dem es um Jubiläen und eine Neugründung ging: 40 Jahre Jugendfeuerwehr, 25 Jahre Feuerwache am Fuhlsbüttler Damm und nicht zuletzt das Dienst-Jubiläum von Ralf Antusch, stellvertretender Wehrführer und nun seit 25 Jahren mit von der Partie. 16 kleine Feuerwehr-Kids wurden bei der Minifeuerwehr offiziell begrüßt.
Wehrführer Bernhard Bartels blickte auch noch einmal zurück auf die Einsätze im Jahr 2014: Insgesamt rückten die Freiwilligen Retter 203 mal aus. Das sind 50 Einsätze weniger als noch ein Jahr zuvor. Der Grund dafür lag in den vielen Einsätzen, die durch das Wetter bedingt waren. Diese Einsätze gingen in den vergangenen zwölf Monaten deutlich zurück.
Doch die Bandbreite der Einsätze war wieder groß und reichte von der Rettung einer Entenfamilie bis hin zu einem Großbrand in einer Bäckerei.

 

„Entdecke die Welt des Fliegens!“

25. Februar

Moderne Jets und Oldtimer aus einem Jahrhundert Luftfahrtgeschichte präsentieren sich bei den „Airport Days“.  Foto: ers

Fuhlsbüttel (ers) Für den Hamburger Flughafen und seine Partner ist es eine große organisatorische und logistische Herausforderung, aber die Erfolge von 2007 („Airport Days“) und 2011 (Flughafengeburtstag) haben den Hamburger   Flughafen  und die  Lufthansa Technik  AG veranlasst, in diesem Jahr wieder ein großes Luftfahrt-Event auf dem Flughafengelände zu veranstalten.
Am 22. und 23. August werden  die Lufthansa Technik und Hamburg Airport ein Luftfahrtfest für die ganze Familie auf die Beine stellen. Unter dem Motto „Entdecke die Welt des Fliegens“ präsentieren sich bis zu 100 moderne Jets sowie Oldtimer aus einem Jahrhundert Luftfahrtgeschichte auf dem Gelände der Lufthansa Technik.  Einige bereits bestätigte Flugzeuge: Die Lockheed L-1049F „Super Constellation“, Baujahr 1955, ist eines von nur noch zwei fliegenden Exemplaren weltweit und das einzige, das in Europa beheimatet ist. Und das ist nur eines der Highlights der Airport Days 2015. Lufthansa Technical Training wird seinen neuen Schulungsflieger, eine Boeing 737, ausstellen. Auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird an der Veranstaltung teilnehmen und bringt dafür sein Forschungsflugzeug, den Airbus A320-232 „D-ATRA“, nach Hamburg. Viele weitere Flugzeuge werden folgen.
Zudem stellen weitere Luftfahrtunternehmen aus Hamburg ihre Innovationen zum Anfassen und Mitmachen in einer eigenen Themenhalle bereit. Darunter fallen beispielsweise der Krabbelroboter „MORFI“ von Lufthansa Technik, Ausstellungsstücke und Filme von Airbus, Flugsimulatoren zum Ausprobieren sowie Experimentier-Labore für Kinder und Jugendliche.
Dazu bieten die Airport Days ein buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein und einen Blick hinter die Kulissen durch Rundfahrten über das gesamte Flughafengelände. Die Schirmherrschaft über die Airport Days Hamburg hat Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, übernommen.
„Die Faszination Fliegen am Boden und am Himmel zu erleben, wird für alle Besucher ein unvergessliches Erlebnis werden. Ganz Norddeutschland ist herzlich zu diesem besonderen Event eingeladen“, sagt Flughafenchef Michael Eggenschwiler. August Wilhelm Henningsen, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Technik AG: „Wir wollen bei den Besuchern der Airport Days Hamburg Neugier, Spaß und Begeisterung für innovative Technologien wecken.“
Alle Informationen über die fliegenden Besucher und das Programm der Airport Days Hamburg gibt es auf der Internetseite www.airport-days.de. Hier können Interessierte auch einen Newsletter abonnieren und alle Neuigkeiten wie dem Beginn des Kartenvorverkaufs oder neue Highlights im Programm der Airport Days erfahren.

 

Beim Langenhorner Frühjahrsputz

25. Februar

„Weg mit dem Müll“ heißt es am Sonntag, dem 22. März. Foto: Matchka/pixelio.de

Langenhorn (ers) Am Sonntag, dem 22. März, darf  ab 11 Uhr jeder mit anpacken, wenn es darum geht, die Langenhorner Mitte wieder hübsch für den Frühling zu machen.
Bei der Aktion geht es in erster Linie darum, auf Gehwegen, in Gebüschen und in Grünanlagen Müll und Unrat zu entfernen. Gemeinsamer Treffpunkt für alle großen und kleinen Helfer ist wieder der Franz-Röttel-Park in der Tangstedter Landstraße.
In diesem Jahr  wird die Aktion mittlerweile zum dritten Mal durchgeführt. Wie auch in 2014 findet der Frühjahrsputz im Rahmen der Aktion „Hamburg räumt auf“ der Stadtreinigung statt. Diverse Langenhorner Vereine und Gemeinden sowie die Freiwillige Feuerwehr und die Jugendfeuerwehr Langenhorn freuen sich auf tatkräftige Unterstützung aus dem Stadtteil. Beinahe schon in guter Tradition wird anschließend zusammen gegrillt und ein gemütlicher Ausklang für den arbeitsreichen Vormittag gefunden. Unterstützt wird dieses Projekt erneut durch Mittel aus dem Verfügungsfonds und so werden Würstchen und Getränke entweder spendiert oder zu einem fairen Preis angeboten.

 

Duo Aramis: Klassik

25. Februar

Das Duo Aramis Foto: pmi

Langenhorn (ers) Am Mittwoch, dem 11. März, ist um 18.30 Uhr  das „Duo  Aramis“ in der Seniorenwohnanlage Langenhorn, Dortmunder Straße 19-21, zu Gast.
Ilona Raasch (Geige) und Rolf Herbrechtsmeyer (Cello) sind nicht nur virtuose, mit zahlreichen Preisen dekorierte Musiker, sondern auch begnadete Entertainer. Ihre Konzerte sind immer höchst unterhaltsam.
Lustige und erstaunliche Anekdoten über die Komponisten der gespielten Werke werden locker in das Programm eingestreut, so dass auch mit klassischer Musik nicht so vertraute Zuhörer auf das Beste unterhalten werden.
Der Kostenbeitrag pro Person beträgt inkl. Wein und Knabbereien acht Euro.  Um vorherige Anmeldung unter 040/5 37 59 20 00 wird gebeten, da die Zahl der Plätze begrenzt ist.

 

Zehn Jahre gelagert:

25. Februar

Foto: Lehmitz

Langenhorn (ers) Rum ist schon seit Jahrzehnten eine der beliebtesten Spirituosen überhaupt. Vor allem, um verschiedene Longdrinks und Cocktails zuzubereiten, ist er bestens geeignet. Selbstverständlich lässt sich Rum aber auch ganz pur auf Eis genießen.
Generell wird zur Produktion von Rum eine Maische fermentiert, die sich aus einer Mischung aus  Wasser und Melasse zusammensetzt (wie es in der industriellen Produktion der Fall ist) oder auch aus Wasser, Zuckerrohr und Zuckersaft besteht (dies ist die traditionelle Weise).
Dieser dadurch entstandene Zuckerwein wird danach so lange destilliert, bis der Alkoholgehalt zwischen 65 und 75 Prozent beträgt. Verdünnt man diese Flüssigkeit anschließend mit destilliertem Wasser, so entsteht daraus weißer Rum – braun wird er erst dann, wenn man ihn in Holzfässern einlagert.
Und das macht Marco Lehmitz vom Weinhaus am Stadtrand: „Schon seit langem waren wir auf der Suche nach einem, unseren hohen Qualitätsansprüchen genügenden, Rum.  2005 wurden wir dann endlich, nach vielen sehr aufwändigen, Verkostungen  fündig – bei einem gerade frisch destillierten Produkt in Nicaragua. Den Transport von Nicaragua nach Hamburg übernahm eine Spedition.“
 Danach hieß es warten – denn die Zeit und Dauer der Fassreife ist neben der Grundqualität das Wichtigste bei einer derart hochwertigen Spirituose. Je länger man Rum Zeit gibt, zu reifen, desto besser ist letzten Endes nicht nur sein Geschmack, sondern auch seine Qualität.
Am  5.  März  ist „Fassanstich“, die offizielle Vorstellung von diesem wohl einzigartigen Rum. „Nach der Destillation kam dieser mit über 85 Vol.-Prozent in das Fass und reifte zehn  Jahre bei uns in Hamburg“, berichtet Lehmitz.
Durch die natürliche Verdunstung während der Reifezeit blieben knapp 78 Prozent übrig. Abgefüllt wird der   auf 46 Prozent Trinkstärke  herabgesetzte Rum  in einer speziellen Krug-Flasche. 

 

Gartenlaube brennt vollständig

25. Februar

Foto: Büh

Langenhorn (büh) Trotz eines massiven Feuerwehr-Einsatzes ist eine Gartenlaube im Kleingartenverein Twisselmoor am Ermlandweg in Langenhorn  komplett niedergebrannt.
 Eine Brücke über die Tarpenbek erwies sich für die Berufsfeuerwehr aus Alsterdorf als unüberwindbares Hindernis auf dem Weg zum Einsatz. Über eine  lange Strecke mussten  Schläuche verlegt werden, bevor die Feuerwehrleute mit dem Löschangriff starten konnten.  Zum Glück waren die Freiwilligen Feuerwehren Langenhorn und Langenhorn-Nord ebenfall schnell am Einsatzort und konnten so nicht nur die Wasserversorgung aufbauen, sondern auch für Verstärkung sorgen. Warum die Gartenlaube in Brand geraten war, ist unbekannt. Laute Knallgeräusche des Feuers hatten zuvor Anwohner geweckt, die dann kurz vor Mitternacht die Feuerwehr alarmierten. Vermutlich waren in der Laube kleinere Druckbehälter zerborsten. Um Gasflaschen soll es sich dabei nicht gehandelt haben.

 

Lieblingsbuch und Schmökerschwarte

25. Februar

Langenhorn (rug) „Was liest Du gerade?“ – diese Frage kann Gold wert sein: Sie entlarvt manchen Klappentext als Wortgeklingel oder kann zu Momenten „geteilten Glückes“ führen.
Der Buchmarkt ist aber gigantisch und unübersichtlich. Der Buchhändler Torsten Lager aus der Bücherstube Fuhlsbüttel kann hier eine Schneise schlagen. Die Werbepolitik der Großbuchhändler, die Kenntnis abgelegener Verlage, Literatur-Stars, die Rolle des online-shops, e-books und der Bücherhunger der Lesefans bestimmen seinen Beruf.
Bei „KaffeeKulturGlaubenssachen“ am Freitag, 27. Februar, im Gemeindehaus der St.-Jürgen-Kirche, Eichenkamp 10 in Langenhorn, gibt Buchhändler Torsten Lager  Lesetipps zur Frühlingslektüre. Beginn ist um 15 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

Jazz mit der „Southland

25. Februar

Die Southland New  Orleans Jazzband spielt den Original-Jazz  der 20er- und 30er-Jahre. Foto: Privat

Langenhorn (rug) Es gibt genügend Leute, die denken, mit „Ice Crea“ (I Scream) hätte der Jazz begonnen. Was in den 50er-Jahren die Pop Charts erstürmte, hatte allerdings schon Jahrzehnte vorher angefangen: Der Jass – anfangs wirklich so geschrieben.
 In den 20er-Jahren begann durch die Erfindung der Schallplatte die „Tontechnische Konservierung“, die den Grundstein für den Welterfolg einer bis dahin kaum bekannten Musikform schuf – „Jazz“ genannt.
1987 fand sich in Hamburg eine Gruppe engagierter Musiker zusammen, die ein gemeinsames Ziel hatte: die Fortführung und Pflege genau dieser Originale der New Orleans Musik der 20er- und 30er-Jahre. Es entstand die „Southland New  Orleans Jazzband“, die inzwischen von Dänemark bis Südfrankreich ihre Auftritte hatte und an mehreren Jazzfestivals erfolgreich teilgenommen hat.„„Die Band präsentiert die Musik der Großen jener Zeit wie King Oliver, Clarence Williams, J.R. Morton, Fats Waller sowie den frühen Louis Armstrong.
Am Freitag, 13. März, ab 20 Uhr tritt die Band für ein Live-Konzert in der „Rotbuche“, Tannenweg 4 in Langenhorn auf.

 

Ferienkurs bei SCALA: Einmal

25. Februar

Das Zirkus-Camp bei SCALA macht jede Menge Spaß. Foto: pmi

Fuhlsbüttel (rug) In der zweiten Woche der Frühjahrsferien vom 9. bis 13. März findet das erste SCALA-Zirkus-Camp statt. Vermittelt werden die Themen Akrobatik, Artistik und Clownerie. In der Akrobatik geht es um Körpergefühl und Körperbeherrschung – allein oder in Pyramiden. Ein Einblick in die Welt der Clownerie vermittelt Spaß und Selbstvertrauen. Die Teilnehmer versuchen sich an komischen Situationen, Slapstick und Pantomime. Den Bereich Artistik erleben die Teilnehmer in der Luft am Trapez, auf dem Balancierbalken oder am Boden mit allerlei Equipment wie Jonglierbällen, Tellern oder Diabolos.
Höhepunkt des Ferien-Camps wird eine Abschluss-Show, zu der Eltern, Familie und Freunde eingeladen sind.
Die Leitung dieses Ferien-Camps liegt in den Händen von Kathleen Kunze und ihrer Helferin Amelie. Kathleen Kunze leitet die Kinder-Akrobatik-Kurse beim SC Alstertal-Langenhorn und ist Zirkus-Trainerin beim Kinder- und Jugendzirkus Firlefanz in Hamburg. Darüber hinaus ist sie mit dem Duo Flammenspuk als Kleinkünstler für Feuerartistik unterwegs.
Amelie unterstützt Kathleen Kunze als Jugendtrainerin im Zirkus Firlefanz.
Das Zirkus Ferien-Camp des SC Alstertal-Langenhorn findet statt in der Zeit vom  9. bis  13. März, Montag bis  Donnerstag von  10  bis  15  Uhr, und Freitag, von 10 bis  12  Uhr
Alter: ab sechs Jahre, Ort ist die Turnhalle der Schule Foorthkamp 36. Kosten: Mitglieder: 35  Euro, Nichtmitglieder: 45  Euro. Anmeldeschluss: 25. Februar. Bitte ein kleines Lunchpaket und ausreichend Getränke für die gemeinsame Mittagspause mitbringen!
Informationen und Anmeldung: SC Alstertal-Langenhorn e.V., Telefon: 3 00 62 99-0, E-Mail: info(at)scala-sportclub.de (bitte Namen, Geburtsdatum und Telefonnummer angeben).

 

SCALA patzt auch gegen

25. Februar

Langenhorn (meg) Lang, lang ist´s her! Am 9. November vergangenen Jahres gewannen die Fußballer vom SC Alstertal-Langenhorn zuletzt ein Punktspiel in der Landesliga Hammonia-Staffel.
Damals gab es ein deutliches 6:1 gegen den FC Teutonia 05. Anschließend setzte es vier Niederlagen und ein Unentschieden für das Team von Trainer Nico Peters. Am Sonntag unterlag SCALA auf dem heimischen Kunstrasen am Beckermannweg Aufsteiger SV Eidelstedt (8.) mit 1:3. Das Hinspiel hatte SCALA noch klar mit 4:1 gewonnen. In der Tabelle fiel die Peters-Elf damit auf Rang neun (38:38 Tore, 27 Punkte) zurück. Die Mannschaft befindet sich im Niemandsland.
„Wir dürfen jetzt nicht mehr auf die Tabelle schauen. Der Zug nach oben ist abgefahren. Jetzt geht es darum, dass wir über das gesamte Team mal wieder zum Erfolg kommen müssen. Jeder muss 90 Minuten voll Gas geben“, gibt  SCALA Co-Trainer Jörg Hansen die Marschrichtung für die letzten neun Partien aus. Dabei lief gegen den SV Eidelstedt eigentlich alles nach Plan für die Gastgeber. Jonas Drescher ballerte die Kugel im Anschluss an eine Demirbaga-Ecke zum 1:0 in die Maschen. SCALA hatte noch gute Chancen die Führung auszubauen. Patrick Lüth traf nur die Latte. Bitter, dass dann zwei fast identische Situationen kurz vor der Pause zu zwei SVE-Treffern führten. Timo Gehrke schlug die Eckbälle auf den Schädel von Sportskamerad Christoph Heinrichs, der beide Male Christoph Rauchhaupt in der SCALA-Kiste per Kopf keine Abwehrchance ließ – 1:2! „Da waren wir viel zu passiv in diesen beiden Situationen“, ärgerte sich Jörg Hansen.
SCALA musste ohne Toptorjäger Jendrik Bauer auskommen, der mit Rückenproblemen ausfiel. Schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf die neue Spielzeit, wenn Bauer zum WSV Tangstedt geht. In den zweiten 45 Minuten versuchte SCALA selbst in Unterzahl (Gelb-Rote Karte für Jami in der  65. Minute) noch einmal alles. Ein Kopfball von Tatsis wurde auf der Linie geklärt. In der Nachspielzeit machte Daniel Tannenberg noch das 3:1 für die Gäste: „Kämpferisch war das eine gute Vorstellung. Uns hat nur die Zielstrebigkeit vorm Tor gefehlt“, haderte Jörg Hansen.
„Mut macht mir, dass wir uns eine Menge Chancen erspielt haben. Das war nicht immer so“, ergänzte SCALA-Ligaobmann Ralf Rath. Eine positive Meldung gibt es vom SCALA-Lazarett: der langzeitverletzte Rafael Monteiro plant in der kommenden Woche den Einstieg ins Training.
Am kommenden Sonntag (1. März, 15 Uhr, Kunstrasen Lokstedter Steindamm 52) geht es für SCALA zum Tabellenletzten SC Victoria II.

 

„Rope Skipping“ für Einsteiger

25. Februar

Neuer "Rope Skipping"-Kurs bei SCALA. Foto: pmi

Fuhlsbüttel (rug) „Rope Skipping“ bedeutet wörtlich übersetzt nichts anderes als das gute alte Seilspringen, hat aber damit nur noch wenig zu tun. Denn das moderne, sportliche Rope Skipping bietet jede Menge Akrobatik und schwierige Figuren.
Rope Skipping trainiert sehr spaßbetont und fast unbemerkt Ausdauer, Schnelligkeit, Sprungkraft und vor allem Koordination. Die Trainerinnen Pauline und Marie sind Mitglied im SCALA-Showteam und haben bereits bei vielen Auftritten Erfahrungen gesammelt. 
Der SCALA Rope Skipping-Einsteigerkurs findet mittwochs, vom 18. März bis 6. Mai, jeweils von  18 bis 19 Uhr statt und hat acht Termine. Alter: ab acht Jahre. Ort ist die  Schule Schluchtweg 1, Gymnastikhalle.
Die Kosten betragen  20  Euro für Mitglieder, 30  Euro für Nichtmitglieder. Anmeldung erforderlich: SC Alstertal-Langenhorn, Telefon: 3 00 62 99-0.

 
Treffer 1 bis 13 von 1009
<< Erste < Vorherige 1-13 14-26 27-39 40-52 53-65 66-78 79-91 Nächste > Letzte >>

© Südholstein Anzeigenblatt GmbH