Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

Die aktuellsten Nachrichten aus Ihrem Stadtteil

 

Eine Mikrowelle, eine Harke

25. März: 

Langenhorn (ker) Die Gemeinschaft fördern und gleichzeitig etwas für das Gemeinwohl tun – so lautet das Credo einer gemeinsamen Müllsammelaktion von Vereinen und Verbänden in Langenhorn.
Die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Langenhorn und  der  SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Gulfam Malik luden jetzt ortsansässige Organisationen ein, tatkräftig mitzusammeln. Der Erfolg? Langenhorn ist um eine Mikrowelle, eine Harke, mehrere Blumentöpfe und etwa 40 Müllsäcke „sauberer“.
Für Wolfgang Seipp, Vorsitzender des Sozialverbandes im Kreis Ost, war es eine Premiere. Zum ersten Mal beteiligte er sich an der Müllsammelaktion, die seit 2013 in Hamburgs Norden stattfindet. Verbandskollege Wolfgang Kittner hatte „sein“ Team mobilisiert: Ehefrau Dagmar und Ingrid Ehmke packten ebenfalls tatkräftig mit an. „Es geht heute nicht nur darum, den Stadtteil sauber zu bekommen, sondern Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen“, sagte Mitorganisator Malik.
„So eine Aktion gehört auch dazu, um Werte zu vermitteln“, ergänzte Petra Kerl, Trainerin der Volleyball-Damenmannschaften bei SCALA. Sie war mit 25 jungen Damen im Alter von zwölf bis 18 Jahren am Franz-Röttel-Platz zum Sammeln „angetreten“. „Disziplin gehört zum Leistungssport“, so die Trainerin weiter, „es ist wichtig, dass man nicht nur etwas für sich selber macht, sondern für die Gemeinschaft.“
So zogen die Helfer von den Organisationen der Kirchengemeinden Heilige Familie und Eirene, dem Sozialverband, der Jugendfeuerwehr, der SPD-Langenhorn, SCALA und dem Sozialverband durch den Stadtteil.
Insgesamt 40 Säcke voller Abfall wurden eingesammelt. Dazu noch eine Mikrowelle, ein Plastikrohr, eine Harke sowie Blumentöpfe. Jugendfeuerwehrwart Andreas Wilkens: „Wir haben auch sehr viele Flaschen gefunden.“  Der Müll wird durch die Stadtreinigung entsorgt.
Auch in Hummelsbüttel wird aufgeräumt: Die SPD Hummelsbüttel lädt alle Anwohner ein,  am Sonnabend, dem 28. März, von 15 bis  17 Uhr bei einer großen Aufräumaktion rund um den Tegelsbarg mitzumachen.  Treffpunkt ist um 15 Uhr auf dem Norbert-Schmid-Platz.  Im Anschluss an die Aufräumaktion lädt die SPD ab 17 Uhr zu einem Grillen vor dem „Nordlicht“ ein. Die SPD bittet  alle Anwohner um Nachricht, wo dringend Müll gesammelt werden muss. Bitte melden bei Tim Stoberock (01 77/ 242 92 05 oder stoberock(at)hamburg.de).

Viele Hände schafften viele Müllsäcke – Langenhorner räumten in ihrem Stadtteil auf. Foto: ker

Eine Mehrheit hält die

25. März

Foto: Patrick Pleul /dpa

Hamburg (dpa) Fast drei Drittel der Menschen in Deutschland sind gegen die Zeitumstellungen in Frühjahr und Herbst. 73 Prozent der Befragten halten die Zeitumstellung für überflüssig und sind dafür, dass sie abgeschafft wird.Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit.
An diesem Sonntag (29. März) werden die Uhren um 2 Uhr auf 3  Uhr eine Stunde vorgestellt. Die Nacht ist damit eine Stunde kürzer. Am 25. Oktober 2015 endet die Sommerzeit dann wieder.
27 Prozent der Befragten sagen auch, dass sie bereits einmal Probleme mit der Zeitumstellung hatten. Das traf mehr Frauen (32 Prozent) als Männer (23 Prozent). Besonders häufig klagten die 45- bis 59-Jährigen über Beeinträchtigungen (36 Prozent).
 Im Rahmen der Umfrage wurden in der ersten Februarhälfte 1 001 Menschen befragt.Von denjenigen, die Probleme mit der Zeitumstellung hatten, fühlten sich viele müde oder schlapp (75 Prozent) und hatten Einschlafprobleme oder Schlafstörungen (62 Prozent). 36 Prozent konnten sich den Ergebnissen zufolge schlechter konzentrieren, während 31 Prozent sich gereizt fühlten.

 

"Geschichten vom Dorf"

25. März

Kunstvoll dekoriert: der Arbeitsplatz des AfD-Abgeordneten Bodo Theodor Adolphi. Foto: ers

Sitzfleisch hat Bodo Theodor Adolphi nicht gerade. Lange hält es den Abgeordneten der AfD in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord nie auf seinem Platz, er läuft durch den Sitzungssaal, verteilt auch schon mal Schokoriegel an Abgeordnete und Zuschauer. So beglückte er am Donnerstag damit sogar einmal die Linken-Abgeordnete Birgit Akbas.
Seine Zwischenrufe sind gefürchtet, ebenso seine Redebeiträge.  Und bisweilen schafft es sogar mal, seinen Mit-AfDler Jens Eckleben zu verblüffen.  So  wie am Donnerstag: Da packte er nämlich gut zwei Dutzend penibel gereinigte  Feldsteine auf sein Abgeordnetenpult.  Für Eckleben blieb da nur noch wenig Platz.
Bei der Debatte über die heftig umstrittene Fällung von drei Kastanien im Eppendorfer Ortskern  eilte Adolphi mit  einem dieser Steine ans Rednerpult und klagte darüber, dass auch auf dem ehemaligen Krankenhausgelände in Langenhorn in einer Nacht-und-Nebel-Aktion Bäume gefällt worden seien: „In einer Endmoränenlandschaft“, verkündete er und präsentierte als Beleg dafür einen Feuerstein: „Das sind Tauchboote der Endmoräne.“ Was dann noch kam, waren massive Angriffe auf die Verwaltung („wir werden belogen und betrogen“) und das Naturschutzreferat („Sesselpuper“) und gegen Bezirksamtsleiter Harald Rösler  („Sie belügen uns ständig), sprach gar von „krimineller Energie“ und forderte   Rösler auf, zurückzutreten. Dem drohenden Ordnungsruf kam er schlussendlich zuvor: „Verwarnen Sie mich ruhig, ich geh' sowieso nicht raus.“
Was er seinem geneigten Publikum sagen wollte? Keine Ahnung ...         ers

 

Germanwings-Jet stürzt ab: 150 Tote

25. März

Ein Airbus der Fluggesellschaft Germanwings. Foto: dpa

Paris/Düsseldorf (dpa) Der Absturz einer German-wings-Maschine nach Düsseldorf hat in Südfrankreich wahrscheinlich 150 Menschen das Leben gekostet. Unter den Opfern sind nach Angaben der französischen Regierung wohl viele Deutsche. Das Flugzeug vom Typ Airbus A320 war am Dienstag in Barcelona gestartet und stürzte nahe des Ortes Digne im Département Alpes-de-Haute-Provence ab. „Es gibt keinen Überlebenden“, zitierte die Zeitung „Le Figaro“ den französischen Verkehrsstaatssekretär Alain Vidalies. Deutschen Sicherheitsbehörden zufolge gibt es keinen Hinweis auf einen terroristischen Anschlag. Es handelt sich vermutlich um das schwerste Unglück in der Geschichte des Lufthansa-Konzerns. Die Absturzursache ist unklar.
An Bord waren laut der Lufthansa-Tochter Germanwings 144 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder. Ein Sprecher der Stadt Haltern erklärte, man müsse davon ausgehen, dass eine Schülergruppe aus der Stadt unter den Opfern sei. Die Schüler seien zu einem Austausch in der Nähe von Barcelona gewesen.
Kanzlerin Angela Merkel äußerte sich tief erschüttert. Sie will am Mittwoch zur Absturzstelle reisen. Am Flughafen Düsseldorf löste die Nachricht vom Absturz Schock, Entsetzen und Trauer aus.
 An der VIP-Lounge, die der Flughafen für Angehörige und Seelsorger zur Verfügung stellte, kamen Angehörige mit völlig verweinten Augen an.  Die Ursache für den Absturz wird nach Ansicht eines Branchenexperten erst in einigen Wochen endgültig geklärt sein. „Ich denke, dass es einen Monat dauert, bis wir Genaueres über die Unfallursache wissen“, sagte Luftfahrt-Analyst Thomas Saquer von der Unternehmensberatung Frost & Sullivan.

 

Blumen für die Nachrückerin

25. März

Ein Blumengruß für die Mandatsnachfolgerin: Gulfam Malik und Martina Schenkewitz. Foto: ers

Hamburg-Nord (ers) „Du bist im falschen Sitzungssaal“ –  der frischgebackene Langenhorner SPD-Bürgerschaftsabgeordnete musste sich am vergangenen Donnerstag den flapsigen Spruch gefallen lassen, als er rechtzeitig vor Beginn der Sitzung der Bezirksversammlung Hamburg-Nord den großen  Sitzungssaal des Bezirksamtes betrat.
Doch Malik wollte gar nicht an der Sitzung teilnehmen, sondern seiner Mandats-Nachrückerin, Martina Schenkewitz mit einem Blumenstrauß zum neuen Amt gratulieren.  „Ich bin ganz schön aufgeregt“, verriet die Langenhornerin. Zu tun  gab‘s reichlich: Die Anträge und Drucksachen zur  Märzsitzung des Regionalparlaments umfassten stattliche 658 Seiten.

 

Ein Lied auf den Lippen,

25. März

Werden liebevoll „die Blumenmädels“ genannt: Susanne Bockholdt (l.) und Beate Gladiator mit Fotos ihrer Großeltern. Foto: ker

Der Langenhorner  Wochenmarkt gilt hamburgweit als einer der schönsten und größten – und er feiert gemeinsam mit dem Einkaufszentrum sein 50-jähriges Bestehen. Wir portraitieren im LOKAL-ANZEIGER einige Betriebe der ersten Stunde.

Langenhorn (ker) Ein Lied auf den Lippen, eine Nelke am Hut. Das war das Markenzeichen von Henry Heitmann. Der Markthändler war von der ersten Stunde an dabei, als in Langenhorn ein Wochenmarkt ins Leben gerufen wurde. Heute bietet Enkeltochter Beate Gladiator bunte Blumen und Pflanzen aus der eigenen Gärtnerei hier an.
„Es war gar nicht so einfach, einen Stand auf dem Langenhorner Wochenmarkt zu bekommen“, sagt Beate Gladiator. Ihr Großvater Henry Heitmann hatte damals Glück: Er war am 13. April 1965 dabei, als der Wochenmarkt zum ersten Mal öffnete.
Beate Gladiator bindet einen bunten Frühlingsstrauß für eine Kundin. Schnittblumen und  Sträucher; im Frühling dazu noch Tomaten- und Gemüsepflanzen, Salat und Kräuter – all das gehört zu ihrem Angebot.
Gemeinsam mit ihrer Schwester Susanne Bockholdt und ihren Mitarbeiterinnen bietet sie die meisten Waren aus der eigenen Gärtnerei in den Hamburger Vierlanden an. Frische Schnittblumen müssen jedoch im Winter auf dem Hamburger Großmarkt dazugekauft werden. Opa Henry hatte den Betrieb 1960 gegründet; Beate Gladiator und Ehemann Andreas führen ihn nun in der dritten Generation weiter.
Bei Wind und Wetter ist Beate Gladiator dienstags und sonnabends auf dem Wochenmarkt in Langenhorn anzutreffen. Sie gehört zu den festen Händlern. Als ihr Großvater anfing, gab es das „Recht auf einen Standplatz“ nicht. „Da konnte es schon mal sein, dass man mit seinen Waren wieder fahren musste“, erzählt sie.
Opa Henry liebte „seinen“ Markt. Gladiator: „Stets hatte er ein Lied auf den Lippen und eine Nelke am Hut.“ So erinnern sich auch noch viele Kunden an Henry Heitmann. 
„Die gesamte Familie musste mit ran, als Opa erst einmal auf den Hamburger Märkten Fuß gefasst hatte“, sagt sie weiter, „ich durfte mit zwölf Jahren nach der Schule mit auf den Markt.“
Beate Gladiator ist in ihren Beruf hineingewachsen.  Im Jahr  2000 übernahm sie gemeinsam mit Ehemann Andreas von den Eltern einen Teil des Landes und führt die Familientradition fort: „Es bringt mir große Freude, Kunden ihre Wünsche zu erfüllen. Es macht mich einfach glücklich und zufrieden.“
Beate Gladiator freut sich, dass sie die Jubiläumsfeier auf dem Wochenmarkt am 18. April mit organisieren darf. „Wir feiern gemeinsam mit dem Einkaufszentrum zusammen und bieten alle etwas besonderes an“, so die Mitorganisatorin, „bei uns wird es Kaffee und Kuchen geben. So, wie es sich eben für einen runden Geburtstag gehört.“

 

Altenheim kündigt 50 Bewohnern –

25. März

Langenhorn (ers) Altenpflege gilt als unattraktiver und vergleichsweise schlecht bezahlter Knochenjob. Dabei wächst der Bedarf an Pflegerinnen und Pflegern Jahr für Jahr: Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen nimmt zu, während die Zahl der Pflegekräfte immer weniger mithält. Bereits heute herrscht  ein eklatanter Fachkräftemangel. Die Folgen davon  müssen jetzt 50 alte und pflegebedürftige Menschen in Langenhorn tragen.
Das Langenhorner  Altenheim Röweland, das der „Gemeinnützigen Alten- und Pflegeheim GmbH“ gehört,  muss jetzt Konsequenzen aus dem Pflegenotstand ziehen: Aus Mangel an Fachkräften wird eine ganze Station geschlossen – 50 der 230 Bewohner müssen umziehen. Statt der Pflegezimmer sollen dort künftig Wohnungen für Betreutes Wohnen entstehen, heißt es.
Hintergrund ist, dass das Bezirksamt Hamburg-Nord nach einem Hinweis die Einrichtung überprüft und Mängel in der Pflege festgestellt hatte. Die Heimaufsicht habe festgestellt, dass in der Einrichtung zu wenig Fachkräfte beschäftigt seien, teilte Bezirksamtsleiter Harald Rösler auf Nachfrage mit.  
Das Amt habe  daraufhin die Einrichtung aufgefordert „möglichst bis Ende Mai“ das Personal entsprechend aufzustocken oder als Alternative eine Station zu schließen. „Das ist bei uns der erste Fall dieser Art“, betonte Rösler. Nach seinen Informationen hätten aber bereits andere Altenheime Unterstützung bei der Unterbringung der Betroffenen angeboten.
Das Problem ist kein Einzelfall, es  trifft die Branche allgemein. Nach  Schätzung der Gewerkschaft ver.di fehlen allein in der Hansestadt mehr als tausend Pflegekräfte. „Es gibt einfach zu wenig gut ausgebildete Pflegekräfte“, bestätigt auch der Leiter eines ambulanten Pflegedienstes in Langenhorn. Das ist  jedoch  nur die eine Seite der Medaille: Schuld an den oft schlechten  Zuständen in der Pflege sind nicht die Pflegekräfte, sondern die Bedingungen, unter denen sie arbeiten müssen.
Verantwortlich für die knappe Personaldecke in den Heimen,  und dafür, dass oft zu wenig Zeit für die Pflegebedürftigen  ist, ist zum großen Teil das Finanzierungssystem: Die Heime stehen unter dem Druck von  Pflegekassen und  Behörden, ihre Kosten so niedig wie möglich zu halten.
So hat zum Beispiel  die  so genannte Pflegedokumentation, die vom medizinischen Dienst der Krankenkassen gefordert wird und die an sich die Qualität der Pflege garantieren soll, ihren ursprünglichen Sinn ins Gegenteil verkehrt – sie sei ein bürokratisches Monster geworden, das Zeit koste, die den zu Pflegenden verloren gehe, sagen Forscher der Universität Halle in einer aktuellen Studie.
 

 

Ohlsdorfer Büchermarkt

25. März

Zu verkaufen: Bücher ab 50 Cent. Foto: pmi

Ohlsdorf (ers) Am Sonnabend, dem 28. März, von 10   bis 15 Uhr und Sonntag, 29. März von 11 bis 13 Uhr erwartet der Ohlsdorfer Büchermarkt wieder Freundinnen und Freunde des Lesens.
Er findet im Gemeindehaus Bezirk Nikodemus an der  Fuhlsbüttler Straße 658 statt. Bücher für Jung und Alt, die über das Jahr gespendet werden, wechseln beim Büchermarkt der Nikodemuskirche in Ohlsdorf ihre Besitzer.
Der Büchermarkt im Gemeindehaus bietet eine große Auswahl von Romanen, Sachbüchern und Ratgebern aller Art und Kinder- und Jugendbücher. Auch CDs, LPs und Briefmarken sind im Angebot. Schon ab 50 Cent sind die Bücher und Medien zu erwerben.
 Der Erlös des Büchermarktes kommt der Kirchengemeinde Ohlsdorf-Fuhlsbüttel zu Gute. In loser Reihenfolge finden drei-  bis viermal im Jahr im Gemeindehaus  Bücherflohmärkte statt.
 

 

Hamburger Frühlingsdom startete

25. März

Foto: Wilde Maus

Hamburg (ers/dpa) Olympiabegeisterung beim Hamburger Frühjahrsdom: Ein riesiges Feuerwerk hat am Freitagabend mit Olympischen Ringen den Himmel über Hamburg rot und blau erleuchtet – und damit auch das erste  Volksfest der Jahrmarktsaison auf dem Heiligengeistfeld eröffnet. „Wir Schausteller freuen uns über die Zustimmung zu Olympia. Diese Begeisterung in der Stadt wollen wir gleich aufgreifen“, sagte Berndt Klempe, Vorsitzender des Landesverbands des Ambulanten Gewerbes und der Schausteller Hamburg.
Nach mehr als dreimonatiger Winterpause hat der Frühjahrsdom am 20. März mit sechs neuen Attraktionen eröffnet. Neu dabei sind neben einem weiteren Grusel-Kabinett (dem „Horror-Lazarett“), einem „Chaos Airport“ mit einem actionreichen  Hindernisparcours,  „Fuzzy's Lachsaloon“ (mit der höchsten Indoor-Rutsche Deutschlands), der „Traumgenerator“ Fahrgeschäfte wie der „Booster“ oder der „Kick Down“  sowie der Schiffsschaukel „The Real Nessy“. 
Auf der Sonderveranstaltungsfläche  lockt ein  irisches Dorf mit Mittelalter- und Tanzspektakel, irischen Köstlichkeiten und narürlich auch mit Guinness von Fass.
Der Dom kann bis zum 19. April besucht werden. Nur am Karfreitag bleibt das Volksfest geschlossen. An den 30  Veranstaltungstagen erwarten die Organisatoren wie im Vorjahr bis zu 3,5 Millionen Besucher.

 

Frühlingsbasar im „LaLi“

25. März

Liebevoll angefertigte Handarbeiten erwarten die Besucher beim Frühlingsbasar im „LaLi“. Foto: rug

Langenhorn (rug) Die Gemeinschaft der Fritz-Schumacher-Siedlung lädt für Sonntag, 29. März, wieder zu ihrem traditionellen  Frühlingsbasar ins Langenhorner Bürgerhaus „LaLi“ in der Tangstedter Landstraße 182 a.  In der Zeit von 10 bis 17 Uhr  gibt es hier wieder Schönes zu erwerben und zu betrachten: Liebevoll angefertigte Blumengestecke,  handgearbeitete Grußkarten und Bilder, Schmuck und allerlei Frühlingshaftes wie bunte Türkränze und österliche Dekoration. Wie immer lädt eine Cafeteria mit einem reichhaltigen Kuchenangebot die Besucher zum Verweilen ein.

 

Die Frühlingsboten sind aus

25. März

Sicher wieder zurück aus dem Winterquartier: die120 lebendigen Wahrzeichen unserer Stadt. Foto: ker

Alsterdorf (ker) Die Schwäne haben den Frühling in der Hansestadt „eingeschnattert“: Seit vergangener Woche sind sie aus ihrem Winterquartier zurück und schwimmen wieder in ihrer gewohnten Umgebung, der Außenalster.
Der Frühling kommt – und mit ihm 120 weiße Schwäne, die nach einer mehrmonatigen Winterpause unter einer 600 Quadratmeter großen Zeltplane, endlich wieder Frischluft atmen dürfen. Hintergrund der Quarantäne war die Stallpflicht für Geflügel.  Die ist jetzt vorbei.
Schwanenvater Olaf Nieß arbeitet seit mehr als 25 Jahren  im städtischen Schwanenwesen: „Alles ist wie geplant verlaufen.“ Mit zahlreichen Helfern und insgesamt sieben Booten brachte er die Tiere vom Eppendorfer Mühlenteich an die Binnenalster zurück.  Seit November waren sie dort beherbergt, da dieses Gewässer im Winter  eisfrei bleibt.
Die Alsterschwäne sind ein Wahrzeichen der Stadt Hamburg und haben eine besondere Tradition: Bereits 1664 kümmerte man sich im Hamburger Senat um das Wohl der stolzen Tiere.  Die Historie sowie alles Wissenswerte zu den Alsterschwänen hat Schwanenvater Olaf Nieß auch im Internet zusammengetragen – zu finden unter  www.alsterschwaene.de

 

Mehr Einbrüche, dafür deutlich

25. März

Legten die Kripostatistik vor: Innensenator Michael Neumann (rechts) und  Polizeipräsident Ralf Martin Meyer. Foto: ers

Hamburg (ers) Auch wenn die Gesamtkriminalität weitgehend unverändert blieb, sehen Innensenator Michael Neumann und  Polizeipräsident Ralf Martin Meyer die Zahlen der  Polizeilichen Kriminalstatistik für 2014 verhalten positiv. Denn während die Gesamtzahl der erfassten Delikte mit rund 240 000  gegenüber dem Vorjahr annähernd gleich blieb, wurden mehr als 1 300 Fälle mehr aufgeklärt als 2013. Die Aufklärungsquote erhöhte sich im zweiten Jahr in Folge auf inzwischen 43,9 Prozent.
Bei den Raubdelikten hat es im vergangenen Jahr einen Rückgang um 10,4 Prozent  gegeben. Erfreulich entwickelte sich in diesem Bereich auch die Aufklärungsquote, die von 39,5 Prozent auf 43,0 Prozent kletterte. Unter anderem gelang es der Polizei zwei Raubserien aufzuklären. Insbesondere die Straßenraube gingen um 250 Fälle (-13,4 Prozent) spürbar zurück. Allein im Stadtteil St. Pauli fielen die Taten um 113 auf 305, was einem Rückgang von 27 Prozent entspricht.
Die Gewaltkriminalität ist 2014 allerdings  auf nahezu gleichem Niveau geblieben. Die Anzahl der Tötungsdelikte (einschließlich Versuche) ist weiter von 56 auf 47 Fälle zurückgegangen. Bei Vergewaltigungen und sexuellen Nötigungen stiegen die Fallzahlen um elf auf 167. Hier erhöhten sich insbesondere die Versuche (+14 Fälle), während die Vollendungen (-3 Fälle) rückläufig waren. Mehr als zwei Drittel der angezeigten Delikte wurden aufgeklärt.
 Doch es gibt auch Schattenseiten: Der langjährige Rückgang bei der Jugendkriminalität hat sich im vergangenen Jahr nicht fortgesetzt. Erstmals seit 2009 stieg die Zahl der Tatverdächtigen unter 21 Jahren. Mehr als 95 Prozent der unter 21-Jährigen in Hamburg sind allerdings kriminalpolizeilich nicht in Erscheinung getreten.  Unter allen Gewalttätern ist der Anteil der unter 21-Jährigen Tatverdächtigen weiter auf nunmehr 31,1 Prozent zurückgegangen. Dieser positive Trend hält damit seit sieben Jahren an.
Sorgen machen der Polizei aber weiterhin  die Wohnungseinbrüche: Nach einem Rückgang im Jahr zuvor ist die Zahl der Einbrüche und versuchten Einbrüche  um 8,2 Prozent gestiegen.  Gleichzeitig scheiterten immer mehr Einbrecher an gut gesicherten Fenstern und Türen. In 3 183 Fällen gelangten sie gar nicht erst in die Wohnung. Das entspricht einem Versuchsanteil von 42,5 Prozent –  der höchste Wert seit 44 Jahren.
Auf die Zunahme der Taten reagierte die Polizei kurzfristig mit zwei mehrmonatigen Einsatzoffensiven zur Bekämpfung des besonders schweren Diebstahls. Mit Erfolg: Die Aufklärungsquote stieg, im Vergleich zum Vorjahr konnten 123 Wohnungseinbrüche mehr aufgeklärt werden. In Hamburg-Nord ist das Bild sehr unterschiedlich: Während in Fuhlsbüttel die Zahl der Wohnungseinbrüche um 19,4 Prozent auf 37 stieg, sank sie in Langenhorn um 2,7 (auf 144)  und in Ohlsdorf (auf 65) um 16,7 Prozent.
Bei den Raubdelikten sieht es anders aus: Langenhorn (4,1) Prozent) und Fuhlsbüttel 55,6 Prozent) verzeichnen eine Zunahme, in Ohlsdorf ging die Zahl der Raubdelikte dagegen  von 78 auf 65 (-16,7 Prozent zurück. Die Zunahme für Fuhlsbüttel ist allerdings relativ, statt neun wurden im vergangenen Jahr 16 Raube gezählt, in Langenhorn stieg die Zahl dagegen von 49 auf 51.
 Innensenator Michael Neumann: „Unsere Polizei wird auch in diesem Jahr weiter den Schwerpunkt darauf setzen, Taten zu verhindern und aufzuklären, die von den Menschen in Hamburg als besonders belastend empfunden werden – wie Gewaltdelikte und Wohnungseinbrüche. Hier gilt es, deutlich gegenzuhalten.“
An die Hamburgerinnen und Hamburger appellierte Neumann, die Polizei beim Kampf gegen Einbrecher zu unterstützen: „Melden Sie Verdächtiges sofort der Polizei und wählen Sie im Zweifel lieber einmal mehr die 110!“

 

Der Aufstieg in die dritte

25. März

Die SCALA-Damen feiern den Aufstieg in die 3. Liga.  Foto: meg

Fuhlsbüttel (meg) Fred Menkhoff (81), stellvertretender  Vorsitzender des SC  Alstertal-Langenhorn und großer Volleyballfan, schlich nach dem zweiten Satz und einer beruhigenden 2:0-Führung seiner Volleyballerinnen gegen den JSG Grimmen nach draußen, um den kalt gestellten Sekt in die Halle zu holen.
Menkhoff war sich sicher, dass seine Mannschaft an diesem Abend in der Sporthalle des Gymnasiums Heidberg den Aufstieg in die dritte  Liga perfekt machen würde. Er sollte natürlich Recht behalten. Denn die Mädels von SCALA-Trainer Jan Maier gewannen auch Satz drei mit 25:19 und das Spiel mit 3:0 (25:19, 25:19, 25:19).
 Meisterschaft und Aufstieg sind der Mannschaft zwei Spieltage vor Schluss und mit sieben Punkten Vorsprung nun nicht mehr zu nehmen. Bei Sekt und Kuchen wurde anschließend gefeiert und analysiert: „Die Mannschaft hat sich weiterentwickelt. In der Breite sind wir besser aufgestellt. Man hat es heute gesehen: ich habe hin und her gewechselt ohne, dass es einen Leistungsabfall gegeben hat“, freute sich Jan Maier. Der erhielt von Fred Menkhoff dann noch ein Extra-Lob: „Wie engagiert der Trainer hier zu Werke geht, das  ist schon Klasse. Der Mannschaft geht es in erster Linie um Spaß und nicht ums Geld. Das ist wichtig.“
 Sportlich bleibt das Team zusammen. Auch die drei Ex-Profispielerinnen Christina Potratz, Kerstin Köster und Danubia Costa Caldara haben ihr Bleiben signalisiert.
 Auch finanziell kann die dritte Liga gestemmt werden. Rund 15 000 Euro wird der Etat betragen. Für einen Teil davon kommt der Hauptverein auf. Für den Rest wollen die Damen selbst auf Sponsorensuche gehen.
 Zwei Spiele in der Regionalliga Nord müssen noch absolviert werden. Am Sonnabend, dem 28.März, geht es zur SpVgg Eidertal-Molfsee. Am 11. April folgt dann das letzte Saisonspiel gegen die VG WiWa II.

 

SCALA bastelt an neuem Team

25. März

Langenhorn (meg) Die Saison in der Hammonia-Staffel ist für die Fußballer vom SC  Alstertal-Langenhorn praktisch schon gelaufen. Weder nach oben noch nach unten kann noch viel  passieren.
Dementsprechend unspektakulär war auch das 0:3  vor 67 Zuschauern an der Siemershöh gegen den Aufstiegsanwärter TuS Osdorf. In der Tabelle bleibt die Elf von Trainer Nico Peters Achter. „Wir werden in den verbleibenden sechs Partien viel testen und uns für die neue Saison einspielen. Deswegen werden auch vermehrt Spieler aus der U19 zum Einsatz kommen. Das Gesicht der Mannschaft soll sich verändern“, verrät Peters.
Drei Abgänge die jetzt schon nicht mehr spielen, wurden vor dem Anpfiff gegen Osdorf von Ligaobmann Ralf Rath mit Blumen verabschiedet. Kevin Krüger zieht es privat nach Asien: „Ich werde dort zwei oder drei Monate durchs Land reisen. Danach ist noch alles offen. Zu SCALA kehre ich aber wohl nicht zurück. Ich beginne dann eine Ausbildung zum Erzieher.“
Auch die sportliche Zukunft von Kenu Voller ist noch offen: „Es gibt Gespräche mit dem USC Paloma. Bei SCALA war es in der Jugend und im Herrenbereich eine schöne Zeit.“
Nach drei (!) Kreuzbandrissen steht Christian Pollner mit 21 Jahren schon vor dem Karriereende: „Die Gesundheit geht vor. Gerade wenn man am Anfang des Berufslebens steht.“ Neben den Dreien gehört auch Patrick Lüth nicht mehr zum Kader. Nach internen Unstimmigkeiten trennte man sich in beiderseitigem Einvernehmen. Auch Jonas Drescher wird SCALA zum Ende der Saison wohl verlassen.
 Fußball gespielt wurde aber auch noch. Torben Krause brachte Osdorf mit einem Doppelpack früh 2:0 in Führung. Die Möglichkeit zum 1:2-Anschluss bot sich Omer Popalyar, aber der traf aus 14 Metern nur die Latte. Die beste Phase hatte SCALA zwischen der 60. und 75. Minute mit Chancen von Brackelmann, Bauer und Gollasch. Der Treffer fiel aber auf der anderen Seite. Sven Müller überraschte SCALA-Keeper Rauchhaupt mit einem Schuss aus 18 Metern zum 0:3
Weiter geht es für am kommenden Sonntag (29. März, 15 Uhr) beim TBS-Pinneberg.

 
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