Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

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Erster Spatenstich für

22. Juni: 

Ohlsdorf (ers) Die Bürgerinitiative, die  rund zehn Jahre für den Erhalt des Ohlsdorfer Freibades gekämpft hat, wird nicht glücklich sein –  denn in der vergangenen Woche startete der lang geplante Neubau des Ohlsdorfer Schwimmbades.
Nach Abschluss der dafür nötigen Ausschreibungen und der Vergabe erster Gewerke begann am Dienstag  vergangener Woche  mit dem symbolischen ersten Spatenstich die nächste Ära für das Familienbad am Alsterlauf.
Auch wenn das neue Bad ein Kompromiss zwischen den Wünschen von Bürgern und Politik einerseits und dem angesichts gestiegener Baukosten immer knapper werdenden finanziellen Spielraums (immerhin lässt sich Bäderland das Bad satte 25 Millionen Euro kosten) ist: Die gestiegene Nachfrage – nicht nur  für Schul- und Vereinsschwimmzeiten  – wird Bäderland mit dem neuen Schwimmbad dank verdoppelter ganzjährig zur Verfügung stehender Wasserflächen bedienen.
 Der Senat hatte im vergangenen Jahr den Weg für das neue Hallenbad, das den bisherigen Bau aus den Sechzigerjahren ersetzen wird, geebnet.
„Angesichts der langen Diskussion im Stadtteil zur Zukunft des Schwimmbads in Ohlsdorf bin ich sehr froh, dass wir nun den Spatenstich für den Neubau feiern können. Das neue Schwimmbad wird mit seiner ganzjährigen Nutzbarkeit eine wesentliche Verbesserung des Sport- und Freizeitangebots im Stadtteil darstellen“, betonte Umweltstaatsrat Michael Pollmann.
Auch Thomas Schmidt,  Vorsitzender des in Ohlsdorf beheimateten Hamburger Schwimm-Club r.V. von 1879 (HSC) freut sich: „Der Neubau erfüllt den dringenden Bedarf an mehr Ganzjahreswasserfläche – für uns als Verein eine großartige Nachricht! Wir freuen uns darauf, endlich mehr Trainingszeiten nutzen zu können.“

Architekt Jürgen Göttsch (von links), Bäderland-Geschäftsführer Dirk Schumaier, Umweltstaatsrat Michael Pollmann, Architektin Alexandra Czerner und Bezirksamtsleiter Harald Rösler taten den ersten Spatenstich für das neue Ohlsdorfer Bad. Foto: ers

6. Internationales Festival

22. Juni

Phantasie- und liebevoll  gestaltete Masken und Kostüme  präsentieren die Schüler der Fritz-Schumacher-Schule auch in diesem Jahr. Foto: ers

Hamburg (ers) Vom 1. bis 3. Juli wird es in Altona wieder  bunt und  laut – „STAMP“ kommt! Das diesjährige internationalen Festival der Straßenkünste wird nach Angaben d er Veranstalter noch schöner, bunter, lauter und überraschender als bisher.
Erstmals eröffnet „STAMP“ die „altonale“, das größte Stadtteilfest der Hansestadt, und sorgt damit damit vom 1. bis 3. Juli für einen  fulminanten Auftakt  des größten Kulturfestivals Hamburgs, das erst am 17. Juli endet:Mehr als 1 000 Künstler aus über 20 Nationen zeigen an zehn Spielorten ihr Können aus den Bereichen Straßentheater, Paradenkunst, Musik, HipHop und Urban Art und laden zum Staunen, Lachen und Große-Augen-machen ein.
 Die Eröffnung am Freitag, dem 1. Juli, ab 18 Uhr rund um das neue altonale Festivalzentrum auf dem Platz der Republik in Altona ist Teil des EU-Projekts „Freedom Carnival“. 40 Schauspieler, magische Kostüme, atemberaubender Gesang und vieles mehr sollen die Besucher in ihren Bann ziehen.
Aber natürlich darf auch die berühmte „Night Parade“ nicht fehlen, bei der am Abend des 2. Juli tausende illuminierter Kostüme den Stadtteil in ein völlig anderes Licht tauchen.
Dabei ist auch wieder das „Rope Skipping-Team des SC Alstertal Langenhorn, das seit 15 Jahren besteht. Mit akrobatischem Seilspringen, in das viele turnerische Elemente einfließen, begeistert die aus rund 50 Kindern und Jugendlichen bestehende Truppe das Publikum bei Straßenfesten, Galas oder Sportveranstaltungen.
Und noch einmal bunt wird es am Sonntagnachmittag: Am 3. Juli sind unter dem Motto „Altona macht sich bunt“ Vereine, Institutionen, Nachbarschaften oder aber einfach Freunde dazu aufgerufen, sich an der großen „STAMP“-Parade zu beteiligen. Die Parade findet in der Großen Bergstraße statt und startet um 20 Uhr am „HausDrei“ in der Hospitalstraße .
Umter dem Motto „Un poco Fritze loco!“ sind auch wieder die „Moorgeister“ der Langenhorner Fritz-Schumacher-Schule bei der bunten Parade, die sich quer durch Altona bewegt, dabei. Auch dieses Mal kommen sie mit bunten, witzigen, unheimlichen, liebevollen, schüchternen, wilden und zarten Maskenwesen nach Altona, Schülerinnen und Schüler der Theater-AG im Jahrgang 8 haben unter der Leitung der Theaterlehrerin Doro Wiest und der Kunstlehrerin Caroline Offermann wieder rund 20 Masken gebaut und werden diese während der Parade zeigen. Die „STAMP“-Parade beginnt  um 13 Uhr auf dem Bruno-Tesch-Platz und führt bis zum Altonaer Rathaus, wo sie mit einem  großen, bunten Fest endet – Mitmachen ist übrigens ausdrücklich erwünscht, auch die Besucher dürfen sich verkleiden und schminken – die bunteste Gruppe wird prämiert!

 

Hamburgs neue Elektrogelenkbusse

22. Juni

Freuen sich über moderne E-Gelenkbusse: (von links) Alain Flausch, Jan van Hool, Toralf Müller und Aaron Deutschländer. Foto: pmi

Hamburg/Paris (pmi) Im Rahmen der internationalen Fachmesse „Transports Publics 2016“ wurden jetzt die neuen Elektrogelenkbusse der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) der Weltöffentlichkeit präsentiert.  Die Fahrzeuge wurden speziell für Norddeutschlands zweitgrößtes Busverkehrsunternehmen vom belgischen Hersteller Van Hool entwickelt und angefertigt. Es sind die ersten beiden Busse vom Typ Exqui.City, die rein akkuelektrisch angetrieben werden.
Es ist eine Weltpremiere, die  am Van Hool Messestand auf der „Transports Publics 2016“ in Paris enthüllt wurde: Toralf Müller, Geschäftsführer der VHH, und Jan Van Hool, Direktor Design und Entwicklung bei Van Hool, präsentierten die neuen Busse, die ab Herbst auf Hamburgs Straßen rollen werden.
Es handelt sich um Fahrzeuge des Modells Exqui.City, die im Auftrag der VHH als ausschließlich elektrisch angetriebene Gelenkbusse entwickelt wurden. Die 18,61 m langen Fahrzeuge haben Platz für 107 Fahrgäste und können eine Strecke von etwa 120 km zurücklegen, bis sie wieder mit Strom „betankt“ werden müssen.
VHH-Geschäftsführer Toralf Müller betonte bei der Fahrzeugpräsentation gegenüber der Fachpresse: „Diese Busse sind ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Beschaffung von lokal emissionsfreien Bussen in Hamburg ab 2020. Wir sind stolz auf diese Busse und überzeugt, der E-Mobilität ein modernes, zukunftsweisendes und innovatives Gesicht zu geben.“ Herzstück der neuen vollelektrischen VHH-Busse ist eine Lithium-Ionen-Batterie mit einem Gewicht von 2.500 kg und einer Speicherleistung von 215 kWh. Die Batterie treibt zwei elektrische, wassergekühlte Zentralmotoren von Siemens aus der ELFA 2-Baureihe an, die über eine Leistung von 160 kW verfügen. Die Batterie ist auf dem Dach montiert und kann auf zwei verschiedene Arten aufgeladen werden: Zum einen kann die Batterie über vollisolierte V-förmige Ladeanschlüsse auf dem Dach des Fahrzeugs aufgeladen werden, auf die ein externer Pantograf abgesenkt wird.
Diese sogenannte Schnell-Ladung dauert etwa 10 Minuten. Zum anderen kann das Fahrzeug außerhalb der Fahrzeiten über einen „Plug-in-Stecker“ an speziellen Ladesäulen an das Stromnetz angeschlossen werden.
Zudem erzeugen die Busse einen Teil der benötigten Energie auch selbst – beim Bremsen wird elektrischer Strom erzeugt, dieser kann, in den Akkumulatoren zwischengespeichert, wieder zum Fahren verwendet werden.

 

Eine Reise nach Kopenhagen

22. Juni

Glückliche Gewinnerin: Silke Eidam und Heiko Fehrs. Foto: ers

Fuhlsbüttel (ers) Mit den besten Franzbrötchen der Hansestadt wurde er weit über die Grenzen Fuhlsbüttels hinaus bekannt:  Bäckermeister Heiko Fehrs backt in seinem Familienunternehmen Brot, Brötchen und Partygebäck, Kuchen, Torten und Kekse – und natürlich auch superleckere Kopenhagener.
Und so verwundert es auch nicht, dass der Hauptgewinn einer großen Losaktion unter den Kunden von Bäckerei und Café Luise am Erdkampsweg  12 in Fuhlsbüttel  eine Reise in die dänische Hauptstadt war.
1 500 Lose hatte das Team um Heiko Fehrs verteilt – und jedes war ein Gewinn: Vom Franzbrötchen bis hin zur Kopenhagen-Reise. Gewonnen hat diese eine treue Kundin: Silke Eidam aus Fuhlsbüttel. Kopenhagen kennt Silke Eidam noch nicht – „eine wunderschöne Stadt“, versprach Heiko Fehrs, der ihr den Reisegutschein in der vergangenen Woche überreichte.

 

„Kunst am Gate“ mit neuer

22. Juni

In einer gemeinsamen Aktion präsentiert der Flughafen zusammen mit der Stiftung phönikks bis zum 30. September Bilder, die von Krebs betroffene Kinder gemalt haben. Foto: pmi

Fuhlsbüttel (pmi/rug) Bunte Drachen und viele andere Tiere, Gespenster, Mond und Sterne, leuchtende Farbkompositionen oder Phantasieszenen: Mit einer außergewöhnlichen Ausstellung setzt Hamburg Airport sein Projekt „Kunst am Gate“ fort: In einer gemeinsamen Aktion präsentiert der Flughafen zusammen mit der Stiftung phönikks bis zum 30. September Bilder, die von Krebs betroffene Kinder gemalt haben.
 Phönikks stärkt Familien, in denen ein Kind, Mutter oder Vater an Krebs erkrankt ist. Das Kunstprojekt ist Teil der psychoonkologischen Arbeit. Es hilft Kindern, in ihrer schwierigen Situation Gefühle auszudrücken und Mut zu fassen.
Zu sehen sind die Bilder, die kostenlos gezeigt werden, für Passagiere nach Passieren der Sicherheitskontrolle im neu gestalteten Wartebereich der Gates C09-14. Dort zeigt Hamburg Airport seit Beginn dieses Jahres wechselnde Ausstellungen von Künstlerinnen und Künstlern aus der Nachbarschaft. „Wir freuen uns, dass wir im Rahmen unserer Kunst-Initiative den Kindern die Möglichkeit bieten können, ihre Bilder einem internationalen Publikum zu präsentieren“, sagte Alexander Laukenmann, Geschäftsführer am Hamburg Airport, zur Eröffnung der Ausstellung. „Ich bin sicher, dass die jungen Künstlerinnen und Künstler sehr stolz sein werden, wenn Tausende von Fluggästen sich täglich in dem Bereich aufhalten und ihre Bilder betrachten.“ Hamburg Airport wird bei den wechselnden Kunst-Ausstellungen künftig einmal im Jahr ein „Herzensprojekt“ wie dieses verwirklichen, mit dem zugleich ein gemeinnütziges Ziel unterstützt werden soll.
Erfreut und dankbar für die Möglichkeit, die Kinderbilder am Airport vorführen zu können, zeigte sich auch Beatrice Züll, Geschäftsführerin der Stiftung phönikks: „Die Bilder gewähren einen Blick in das Innere des Kindes. Oft bringen sie uns Erwachsene betroffen zum Schweigen. Wir haben lange überlegt, ob wir diese stillen Zeugen des Durchlebten öffentlich zeigen. Doch der Stolz der kleinen Künstler auf ihre Werke und ihr Mut haben uns überzeugt.“
Die Stiftung phönikks finanziert sich ausschließlich aus Spenden und erhält keine öffentlichen Zuwendungen. „Ohne die Unterstützung von Unternehmen und Privatspendern können wir den Kindern nicht helfen“, betonte die Geschäftsführerin. In diesem Jahr feiert phönikks sein 30-jähriges Jubiläum. Stellvertretend für die jungen Künstlerinnen und Künstler nahm der zwölfjährige Paul an der Ausstellungseröffnung teil. Er gehört zu den Kindern, die ihre Gedanken und Hoffnungen farbgewaltig auf die Leinwand gebracht haben. Kleine Schilder unter den Bildern geben Informationen über die Malerin oder den Maler.
Ebenso wie an den Gates C09-14 haben in den vergangenen Monaten auch andere Wartebereiche ein attraktives neues Outfit bekommen. Dazu gehört beispielsweise das „Upper Deck“ in Höhe von Gate A17, zu dem alle Fluggäste kostenlos Zutritt haben und die Zeit bis zum Abflug entspannt verbringen können. Vor allem sollen die neugestalteten Bereiche mehr ‚Hamburg-Ambiente’ bieten. Dazu gehören auch die bequemen Hamburger Parksessel – „Hummelstühle“ genannt.
Hinzu kommt ein Mehr an Service und Komfort für die unterschiedlichen Passagierbedürfnisse: Ruhe- und technisch ausgestattete Businesszonen wechseln sich ab, Bistro-Tische dienen als kommunikative Treffpunkte. An vielen zusätzlichen Strom- und USB-Anschlüssen können die Fluggäste ihre Laptops, Tablets und Mobiltelefone aufladen.

 

Das „ella“-Kulturhaus wird

22. Juni

Langenhorn (ers/pmi) In der jüngsten Sitzung des Haushaltsausschusses der Bezirksversammlung Hamburg-Nord wurde der Ausschuss darüber informiert, dass die Erweiterung und Barrierefreiheit des „ella“-Kulturhauses in Langenhorn sich um rund  280 000 Euro verteuern und damit der gesamte Umbau mehr als 569 000 Euro  liegen werde.
Begründet wurde dies mit zusätzlichen Umbauarbeiten, mit Mehrkosten für zusätzliche Auflagen des Naturschutzreferates des Bezirksamt  sowie gestiegene technische Nebenkosten für Baumschutzgutachter und artenschutzfachliche Gutachten. 
Den Langenhorer CDU-Bezirksabgeordneten Nizar Müller ärgert das: Er spricht von einer  „Kostenexplosion“ und nennt die Mehrkosten  „unverhältnismäßig“. Müller wörtlich: „Offensichtlich sind die abzuschätzenden Risiken falsch oder überhaupt nicht in der ursprünglichen Kostenberechnung berücksichtigt worden.“
Er lehnt  den Vorschlag  der Bezirksamtsleitung ab,  hierfür Investitionsmittel aus dem Quartiersfonds  für 2017 in Anspruch zu nehmen. Damit werde das Problem nicht gelöst, sondern nur verschoben.
Müller erwartet jetzt, dass sowohl die SAGA als auch die Kulturbehörde der Hansestadt die Mehrkosten komplett übernehmen und die vorhandenen freien Stadtteilkulturmittel nicht für die Erweiterung und den behindertengerechten Ausbau des Hauses verwenden, sondern für konkrete Projekte für die betroffenen Menschen vor Ort.

 

Führung über den Friedhof

22. Juni

Eine bronzene Erinnerungstafel auf einem Findling nahe der Kapelle 1 weist auf die Friedhofseröffnung im Juli 1877 hin. Foto: pmi/FoF

Ohlsdorf (blb) Aus Anlass der Friedhofseröffnung vor genau 139 Jahren lädt der Förderkreis zu einem Geburtstagsspaziergang am Freitag,  1. Juli, um 18 Uhr. Treffpunkt ist hinter dem Verwaltungsgebäude in der Fuhlsbüttler Straße 756.
Der Weg führt in abendlicher Stille zu bemerkenswerten Grabanlagen im Bereich der Kapelle 1, der Keimzelle des weltgrößten Parkfriedhofs. Die Teilnehmer folgen unter alten Bäumen den Spuren seines Wachsens bis hin zum romantisch gelegenen Nordteich am Stillen Weg.
Zum Thema „Gräber damals und heute“ gibt es vielerlei zu erfahren, auch über die ältesten Gräber aus jener Zeit und die prähistorischen Grabanlagen. Eine Anmeldung zu den Führungen ist nicht erforderlich.
Es wird ein Kostenbeitrag von fünf Euro erbeten, Kinder sind frei.

 

Rund 205 000 Gäste seit

22. Juni

Lange Schlangen vor dem Eingang der Kunsthalle. Foto: pmi

Hamburg (rug) Mit einer der höchsten je während eines Monats an einem deutschen Kunstmuseum gemessenen Besuchszahlen von rund 205 000 Gästen zwischen dem 30. April und dem 31. Mai  erzielt die Hamburger Kunsthalle ein außergewöhnliches und historisches Rekord-Ergebnis. Bereits am Wiedereröffnungswochenende am 30. April und 1. Mai   wollten weit über 20 000 Menschen das modernisierte Museum sehen. Bis einschließlich dem 31. Mai   konnte dieser Wert verzehnfacht werden.
Mit der Eröffnung der Manet-Ausstellung, die der Direktor der Hamburger Kunsthalle Prof. Dr. Hubertus Gaßner kuratiert hat, steigerte sich der Besucherandrang seit Freitag, dem 27. Mai, noch einmal enorm. Da zum Schutz der Exponate die Besuchszahlen in der Manet-Ausstellung begrenzt werden mussten, wurden an die kunstinteressierten Gäste Zeitfenster-Tickets ausgegeben.
Den ganzen Monat Mai 2016 über war der Eintritt in das Museum frei – dank eines Sponsorings durch die Firma ECE von Alexander Otto. Der Unternehmer hatte mit einer 15-Millionen-Euro-Sachspende der von ihm und seiner Frau gegründeten Dorit & Alexander Otto Stiftung die umfassende Modernisierung der Kunsthalle ermöglicht. Die Freie und Hansestadt Hamburg steuerte zusätzlich rund sieben Millionen Euro bei.
 Besonders auffallend war die absolut bunte Mischung des Publikums durch alle Altersgruppen und Gesellschaftschichten. Die Freude darüber, die Kunst gratis besuchen zu können und nach siebzehnmonatiger Bauphase die Kunsthalle in neuem Glanz wieder zu entdecken, war im ganzen Museum auf lebendigste Weise spürbar. Unter den Gästen waren viele, die zum ersten Mal die Kunsthalle besuchten. Einige kamen in den letzten Wochen sogar mehrmals in das Haus, um die zahlreichen parallel eröffneten Ausstellungen und die vollkommen neu gestalteten Sammlungsbereiche für Kunst aus acht Jahrhunderten zu sehen.
In vier speziellen Programmwochen wurden die einzelnen Sammlungsbereiche nacheinander mit spartenübergreifenden Veranstaltungen wie Konzerten, Führungen, Diskussionen, Filmen, Soundinstallationen sowie Tanz- und Schauspiel-Interventionen vorgestellt. Den Abschluss machte die „Nacht der Melancholie“ am 28. Mai, die von rund 7 000 Menschen besucht wurde. Generell gab es zum Eröffnungsprogramm viel positives Feedback vom höchst interessierten Publikum.

 

High Life „Blues Rock Cover“

22. Juni

High Life geben ein Konzert in Langenhorn. Foto: pmi

Langenhorn (rug) Es gibt ihn noch, den handgemachten, bissigen Mainstream, der vor Echtheit nur so schwitzt. Dargeboten von fünf erfahrenen Musikern, die sich seit Jahrzehnten in der Hamburger Musikszene tummeln. Das Programm besteht aus beliebten Blues-, Rock- und Soul-Klassikern der 70er- bis 90er-Jahre. Eine bunte Mischung aus Midtempo-Nummern, Balladen und fetzigen Titeln wartet auf alle, die handgemachte Musik lieben. Bei gutem Wetter Open Air.
 Das Konzert findet statt am Mittwoch, 13. Juli, ab 19 Uhr auf dem Bauspielplatz Essener Straße, Essener Straße 87b, der
Eintritt kostet 5 Euro.
Aus der  Veranstaltungsreihe „Das Rollende Sofa“. Gefördert von der Edmund Siemers-Stiftung.

 

HSV nach Zwickau, Lübeck erwartet

22. Juni

Die erste Hauptrunde im DFb-Pokal ist immer ein Feiertag für die „Kleinen“ ... wenn sie einen „Großen“ aus dem Lostopf erwischen. Foto: dpa

Malente/Hamburg (dpa/lno/blb) Fußball-Bundesligist Hamburger SV muss in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals zum Drittliga-Aufsteiger FSV Zwickau reisen. Die Sachsen wurden in der abgelaufenen Saison Tabellenerster der Regionalliga Nordost und setzten sich in der Aufstiegsrunde zur 3. Liga gegen den SV Elversberg durch. In der Vorsaison scheiterte der HSV in der ersten Runde beim FC Carl Zeiss Jena (2:3 n.V.). „Wir freuen uns auf einen schönen Pokalfight in Zwickau und wollen selbstverständlich in die nächste Runde einziehen. Dementsprechend werden wir uns auf das erste Pflichtspiel der Saison top vorbereiten“, lässt Trainer Bruno Labbadia sich nicht beirren.
Zwischen Zweitligist FC St. Pauli und dem Regionalliga-Siebten VfB Lübeck kommt es zum brisanten Duell. Der gebürtige Lübecker Marcello Meyer erinnerte in einer ersten Reaktion unmittelbar nach dem Los an das denkwürdige 6:0 des VfB gegen die Kiezkicker im August 2002 in der 2. Bundesliga. Die Fans beider Lage sind sich nicht wohlgesonnen, weshalb die Partie sicher von großer Polizeipräsenz geprägt sein wird.
Hamburgs Oddset-Pokalsieger Eintracht Norderstedt trifft im heimischen Edmund-Plambeck-Stadion auf den Zweitliga-Neunten der abgelaufenen Saison SpVgg.  Greuther Fürth. Eine große Enttäuschung für die Norderstedter, die sich erstmals seit 1999 (damals Aus gegen den VfB Stuttgart) wieder für eine  Hauptrunde im DFB-Pokal qualifiziert hatten.  In Norderstedt hatte die Mannschaft mit Sponsoren und Fans in der Skoda-Niederlassung von Auto Wichert der Auslosung entgegen gefiebert. In Malente live vor Ort waren der in Norderstedt wohnende Uwe Seeler nebst Eintracht-Trainer Thomas Seeliger und dessen „Co“ Stefan Siedschlag. Nun gilt es für den Regionalligisten, gegen Fürth einen guten Tag zu erwischen.
Die erste Runde wird vom 19. bis 22. August am Wochenende vor dem Saisonauftakt der Bundesliga gespielt. Das Finale findet am 27. Mai 2017 im Berliner Olympiastadion statt.

 

Club an der Alster will

22. Juni

Zuschauer verfolgen eine Partie des Turniers am Hamburger Rothenbaum. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv

Hamburg (dpa/lno)  Die sanierungsbedürftige Anlage am Hamburger Rothenbaum soll zu einem Tennis- und Hockey-Sportpark umgebaut werden. Dies sehen die Pläne des Pächters Club an der Alster vor. Das derzeitige 13  000 Plätze fassende Tennisstadion soll abgerissen werden, eine neue Arena mit mindestens 7 500 Sitzen soll parallel errichtet werden. Das ATP-Herren-Tennisturnier soll auch über den Vertrag bis 2018 hinaus in der Hansestadt stattfinden. Zudem sollen zwei Hockeyfelder entstehen.
Bis 2022 könnten die Pläne realisiert werden. Die Kosten sollen zum Teil durch den Verkauf der Anlage des Vereins in Wellingsbüttel gedeckt werden.

 

Über 100 Veranstaltungen

16. Juni

Ein Teich in der Sievertschen Tongrube in Hummelsbüttel. Foto: NordNordWest/ Wikipedia

Hamburg (pmi/ers) Beim fünften „Langen Tag der StadtNatur Hamburg locken am kommenden  Wochenende mehr als 100 Veranstaltungen spontane Besucher unter dem Motto “Ab in die Botanik“ ins Grüne.
Für jeden Geschmack und jedes Alter ist  etwas dabei: Hamburger Naturgebiete zu Fuß und per Rad erkunden, mitten in St. Pauli oder entlang der Elbe StadtNatur entdecken...
Mit Hamburgs größtem Natur-Event lädt die Loki Schmidt Stiftung alle Hamburger ein,  auch unbekannte, überraschende Orte der Stadtnatur zu entdecken.
Für den größten Teil der Programmpunkte ist eine Anmeldung  bis 16. Juni (telefonisch unter 040/28 05 58 88  jeweils von 10 bis 15 Uhr) erforderlich, bei einigen wird außerdem um eine Kostenbeteiligung gebeten. Hier eine Auswahl:
 „Den Ohlsdorfer Friedhof mit dem eigenen Rad erkunden“ (Sonnabend 16 bis 17 Uhr, Treffpunkt: hinter dem Verwaltungsgebäude, Fuhlsbüttler Str. 756 )
 „Farbtöpfe der Natur“ (Kinderprogramm, Sonnabend 16 bis 18 Uhr, Treffpunkt: hinter dem Verwaltungsgebäude, Fuhlsbüttler Str. 756)
  „Geheimnisvolles Ohmoor“ (Sonntag, 10.30 bis 12 Uhr, Sachsenstieg/Lurchweg)
 Naturkundliche Wanderung entlang der Tarpenbek (Sonnabend, 16 bis 18 Uhr, Borsteler Chaussee, Bushaltestelle Rosenbrook)
 „Urban Gardening – FuhlsGarden“ (Sonntag, 15 bis 17 Uhr, Steilshooper Straße, Ecke Langenfort – kostenlos, keine Anmeldung nötig!)
 „Alsterschwäne, Hamburgs lebende Wahrzeichen“ (Sonntag 12 bis 15 Uhr, Erikastr. 186)
  „Vogelgesang in Hamburgs besterhaltenem Hochmoor, dem Wittmoor“ (Sonnabend  16 bis 18.30 Uhr Lehmsahler Landstraße, Bushaltestelle ‚Fiersbarg‘– kostenlos, keine Anmeldung nötig!)
 „Von Überhältern, Ansalbungen und Vierflecken –  Hummelsee und Kleinmoore in der Hummelsbütteler Feldmark (Sonntag: 10 bis 12.30 Uhr, Treffpunkt: Bushaltestelle
‚Heimgarten‘).
 „Libellen im NSG Wittmoor“ (Sonntag 11 bis 13 UhrTreffpunkt: Holzschranke am Ende der StraßeFiersbarg)
  „Die Sievertsche Tongrube – Eine Naturoase am Ring 3“ (Sonntag: 10 bis  12.30 Uhr,
Treffpunkt: Bushaltestelle ‚Am Hehsel‘ der Linie 24
Das ausführliche Programm gibt es  unter www.tagderstadtnaturhamburg.de

 

Neue Ideen für den Friedhof

16. Juni

Auch das gab es schon einmal auf dem Ohlsdorfer Friedhof: Ein Konzert vor einem historischen Mausoleum. Foto: ers

Ohlsdorf (pmi/ers) Im Projekt „Ohlsdorf 2050“ geht es um die behutsame Weiterentwicklung des Ohlsdorfer Friedhofs, ihn für neue Nutzungen zu öffnen, die friedhofsverträglich sind und den Parkfriedhof für alle Bürgerinnen und Bürger bereichern (Der LOKAL-ANZEIGER berichtete).
Dazu gibt es eine mehrstufige Bürgerbeteiligung. Bisher wurden über 200 Vorschläge zu neuen Nutzungsideen für den Parkfriedhof gesammelt, ausgewertet und in der ersten Entwurfswerkstatt zu Projekt-ideen verdichtet. Nachzulesen sind diese Ergebnisse auf der Internetseite hamburg.de/ ohlsdorf2050.
Fünf Bürgerprojekte haben genügend Stimmen auf sich vereinigt, so dass sie noch  bis zum  17. Juni  in einer zweiten „Entwurfswerkstatt“ vertiefend weiter entwickelt werden. Alle Hamburgerinnen und Hamburger können dabei mitmachen oder nur den Workshop besuchen, der Sie interessiert. Treffpunkt ist das Hamburger Bestattungsforum Ohlsdorf in der Fuhlsbüttler Straße 758. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Alle Ergebnisse und Empfehlungen der Beteiligung fließen in die Friedhofsentwicklung Ohlsdorf 2050 ein. Die besten Ideen für neue Nutzungen sollen als Bürgerprojekte im Rahmen der vom Bund geförderten Weiterentwicklung des Parkfriedhofs umgesetzt werden. Diese werden am Freitag, dem 17. Juni,  von 17 bis 19 Uhr mit allen Anwesenden ausgewählt.
 Werkstatt „Lernort Friedhof: Tierwelt entdecken – Lebensraum Friedhof“, am Mittwoch, dem 15.Juni,  von 14 Uhr bis 18 Uhr:
Der Friedhof ist Lebensraum vieler Tiere. Die Vorschläge aus dem bisherigen Beteiligungsverfahren reichen über die Einrichtung von Schmetterlingswiesen, Honigherstellung auf dem Friedhof bis zum Schutz von Fledermausbeständen. Ein besonderes Augenmerk legen viele Besucherinnen und Besucher auf die Vogelwelt – bei Tag und bei Nacht. Bei der Weiterentwicklung dieser Projektidee geht es um die Spurensuche, behutsame Sichtbarmachung von Tierleben auf dem Friedhof und die Frage, ob in einigen Bereichen des Friedhofs auch Tiere gehalten werden könnten, wie zum Beispiel  Schafe.
 Werkstatt „Anlage eines Naturwiesen-Grab-Hains“ am  Donnerstag, dem 16. Juni,  von 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr:
Von vielen Menschen wurde die Anlage von landschaftsbezogenen Ruhestätten ohne formalisierte, kollektive Grabfeldgliederung angeregt und gewünscht. Die Anlage eines Naturwiesen-Grab-Hains ist ein erstes Projekt, um im Bereich extensiver Parkfriedhof ein solches Vorhaben zu verwirklichen.
 Werkstatt „Kapellen zu Kraftzentren!“, am Donnerstag, dem 16. Juni, von 14 bis 18 Uhr:
Die Umnutzung von einigen Kapellen auf dem Friedhof Ohlsdorf bietet die Chance, die Verbindung zu anderen wichtigen Akteuren der Stadtgesellschaft zu stärken. Der Friedhof wird als Gedächtnis der Stadt wahrgenommen, und die Stadt wirkt als vitaler Impuls für den Friedhof.
Bisherige Ideen: Kultur- und Erlebniswerkstatt, Kunstausstellungen und Filmvorführungen, aber auch kunstpädagogische Angebote wie Kurse für Malerei, Musik und Kunstgewerbe. Die Kultur- und Erlebniswerkstatt kann auch Meditationsraum und Treffpunkt mit Angeboten zur Trauerarbeit sein.
Eine weitere Idee zur Umnutzung einer Kapelle ist die Einrichtung einer Werkstatt für Geschichte und Bestattungskultur mit Dauerausstellungen, einen Raum der Biografien und einem digitalen Archiv. In einem Bereich – der mit Schulklassen begangene werden kann – werden Erinnerungen an Krieg, Verfolgung und Widerstand wach gehalten, da die Generation verschwindet, die persönlich darüber berichten kann. 
Auch die Einrichtung einer Umwelt- und Naturstation sind in einer Kapelle denkbar, ebenso mit einem Kinder- und Jugendbereich. Auch ein Heilgarten in Kombination mit therapeutischen Gärtnern ist denkbar. Lichtskulpturen, beleuchtete Lichtspiele oder auch die Setzung von Steinen sowie Liegen, um in den Himmel zu blicken, können hier gestalterische Akzente setzen.
 Werkstatt  „Lernort Friedhof: Suche nach dem Leben der Toten“, am Freitag, dem 17. Juni, von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr:
Der Parkfriedhof Ohlsdorf kann durch das Projekt Ohlsdorf 2050 als außerschulischer Lernort etabliert und an Hamburgs Schulen bekannt gemacht werden. Pädagogische Handreichungen für Lehrkräfte, die exemplarische Ausarbeitung von Einzelbiografien mit Schülerinnen und Schülern , die Entwicklung von Projekttagen sowie einer Art Schnitzeljagd (Geocaching) sind sinnvoll.
Auch ein Workshop mit Lehrkräften oder eine Konferenz zum Thema „Friedhöfe als Lernorte“ ist denkbar.
Da Kinder und Jugendliche nicht gern vor Informationstafeln stehen, sollen die Ergebnisse der Biografiearbeit durch smarte Technologie vermittelt werden.
 Abschlussforum „Auswahl der Bürgerprojekte, die als erstes in die Umsetzung gehen sollen“ am Freitag, dem 17. Juni von 17 bis 19 Uhr.
Auf der Internetseite www. hamburg.de/ohlsdorf2050-beteiligung/ gibt es weiterführende Informationen zu den einzelnen Projektideen, die dort auch kommentiert werden können.

 

Bald Tempo 30 vor der Grundschule

16. Juni

Michael Werner-Boelz und Sina Imhof hoffen auf Tempo 30. Foto: Reiffert/Grüne

Hamburg-Nord (ers) Lobende Worte von den Grünen im Bezirk Hamburg-Nord: „Der Senat ist aufgeschlossen für die Errichtung von Tempo 30 vor Schulen und Kindergärten“, berichtet ihr Fraktionschef Michael Werner-Boelz. Diese Erkenntnis zieht er aus der  Stellungnahme zu einem Antrag von SPD und Grünen, Tempo 30 vor der Grundschule Alsterdorfer Straße 39  einzurichten.
Aktuell lehne der Senat zwar weiterhin die Einrichtung einer Tempo-30-Zone vor der Grundschule in der Alsterdorfer Straße ab. Gleichzeitig werde aber  in der Stellungnahme signalisiert, dass nach der von der Verkehrsministerkonferenz und dem Bundesverkehrsminister angestrebten Gesetzesänderung hohe Bereitschaft besteht, an dieser Stelle Tempo 30 anzuordnen.
Derzeit ist dies nach der geltenden Rechtslage kaum möglich: Tempo 30 darf auf Hauptverkehrsstraßen nur angeordnet werden, wenn eine konkrete Gefahrenlage nachgewiesen werden kann.
Der Entwurf zur Reform der Straßenverkehrsordnung, wie er derzeit in der Abstimmung mit den Verbänden in  der Länderanhörung ist, sieht hier eine deutliche Verbesserung hin zu mehr Verkehrssicherheit vor, da diese Schwelle abgesenkt wird.
Sina Imhof, Vorsitzende des Regionalausschusses Eppendorf-Winterhude, schildert den Fall: „Bisher lassen die Regelungen Tempo 30 vor der Schule Alsterdorfer Straße 39 nicht zu. Die positive Einstellung des Senats zur Ausweitung von Tempo 30 rund um Schulen begrüßen wir ausdrücklich. Für die Sicherheit der Schulkinder ist das eine gute Perspektive.“
Michael Werner-Boelz wagt  einen Ausblick: „Wir rechnen mit einer Verabschiedung der Gesetzesnovelle im Bundestag in der zweiten Jahreshälfte. Diese Änderungen sind längst überfällig. Tempo 30 hat positive Effekte für unsere Gesundheit und erhöht die Verkehrssicherheit: Hier vor allem für die Schulkinder!“

 
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