Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

Die aktuellsten Nachrichten aus Ihrem Stadtteil

 

Immer mehr Fluggäste – aber der

15. April: 

Eines Tages wird der Mensch den Lärm ebenso
unerbittlich bekämpfen
 müssen, wie die Cholera
 und die Pest.

Robert Koch

Fuhlsbüttel (ers) Fluglärm  ist für einen innenstadtnahen Flughafen  eines der wichtigsten Themen.   An das wohl spektakulärste Lärmereignis werden sich aber wohl nur noch die Älteren erinnern – 1976 machte sich das Überschallflugzeug Concorde bei seiner einzigen Stippvisite in Hamburg lautstark und unüberhörbar bemerkbar.
Erst Jahre später, 1999, wurde bei der Änderung der Betriebsgenehmigung des Hamburger Flughafens von der Politik eine Lärmobergrenze eingeführt: „Der vom Betrieb des Flughafens ausgehende Fluglärm darf im Vergleich zum Jahr 1997 nicht ansteigen“, heißt es darin. Bemessungsgrundlage ist eine Fläche, in der ein Dauerschallpegel von 62 Dezibel (entsprechend dem Lärm einer Hauptverkehrsstraße) überschritten wird – 1997 waren das etwas über 20 Quadratkilometer, heute 13.
Die Technik hat seitdem erhebliche Fortschritte gemacht.  Je jünger Düsenflugzeuge sind, desto geringer ihre Lärmentwicklung. Gegenüber den Jets der 50-er Jahre sind moderne Maschinen um etwa 30 dB(A) leiser. Da ein Rückgang von zehn dB(A) einer Halbierung der Lautstärke entspricht, bedeutet das eine Lärmreduzierung von fast 90 Prozent –  sieht man sich eine einzelne Maschine an.
Der Hamburger Flughafen profitiert davon: Trotz der gleichen Zahl von Starts und Landungen  und einer um 70 Prozent gestiegenen Zahl von Fluggästen ist der Fluglärm     noch immer ein Drittel geringer als im Bezugsjahr 1997.
Das ist unter anderem dem Flugzeugmix zu verdanken: Die Flugzeuge der als sehr leise geltenden  Airbus-A320-Familie  machen in Hamburg bereits  mehr als die Hälfte der Starts und Landungen aus.
Durch höhere und verlängerte Anflüge will der Flughafen die Lärmbelastung für die Umgebung weiter senken; der  ab Herbst verfügbare „Flüsterjet“ A320 neo soll zuerst in Hamburg eingesetzt werden.
Rund 40 Millionen Euro hat der Flughafen in den vergangenen Jahren in den Lärmschutz in der direkten Umgebung investiert, so wurden in mehr als 15 000  Haushalten Lärmschutzfenster und 9 300 Schalldämmlüfter eingebaut. „Wir räumen dem Lärmschutz eine hohe Priorität ein“, versichert dann auch Flughafenchef Michael Eggenschwiler.
Hamburg zugute kommt, dass von hier aus überwiegend Jets im Deutschland- und Europaverkehr starten und landen. Denn wie laut ein Flugzeug ist, richtet sich nicht nur nach dem Alter, sondern auch nach der Größe – Langstreckenjets wie ein A380 oder eine Boeing 777  sind  knapp fünf Dezibel lauter als ein A 320, eine Boeing 747  beinahe doppelt so laut.
Für die Hamburger Politik ist Fluglärm allerdings nicht das größte Problem. Aus den Daten des Lärmaktionsplans ergibt sich, dass in der Hansestadt erheblich mehr Menschen unter Straßen- und Schienenlärm leiden als unter dem Luftverkehr.

Schon (weil zu laut) eine Seltenheit in Hamburg: Eine Boeing 737. Foto: ers

Fahrbahnsanierung in der

15. April

Hummelsbüttel / Poppenbüttel (ers) Seit Montag und  bis voraussichtlich Mitte Dezember erneuert der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer die Fahrbahn und die Nebenflächen in der Alten Landstraße zwischen Emekesweg und der Kreuzung Poppenbütteler Weg / Ulzburger Straße.
 Es werden außerdem die Gehwege barrierefrei ausgebaut und die Bushaltestellen modernisiert. Auf der Fahrbahn werden Radfahrstreifen angelegt. Für das Straßenabwasser wird ein Schmutzfang eingebaut. Das Abwasser wird dadurch gereinigt in das Siel geleitet. Während der Bauarbeiten wird die Alte Landstraße als Einbahnstraße in Richtung Norden eingerichtet. Der Verkehr wird je nach Baufortschritt verschwenkt und abwechselnd über die westliche oder die östliche Straßenseite geführt.  Auf der Kreuzung werden je nach Bedarf und Baufortschritt einzelne Fahrbahnen zeitweilig gesperrt, teilweise auch an Wochenenden.
Während des Umbaus der Bushaltestellen werden Ersatzhaltestellen in der Nähe eingerichtet und entsprechend ausgeschildert.

 

Erzbischof zu Gast beim

15. April

Erzbischof Stefan Heße mit Schuldezernent Erhard Porten (l.) und Verwaltungsdirektor Volker Reitstätter (r.) vor der Katharina-von-Siena-Schule. Foto: Christoph Schommer

Langenhorn (pmi) Hamburgs neuer Erzbischof Stefan Heße informierte sich jetzt bei einem Antrittsbesuch in den Räumen des Katholischen Schulverbandes Hamburg über die Arbeit und Struktur des größten freien Schulträgers der Hansestadt.
Schuldezernent Erhard Porten und Verwaltungsdirektor Volker Reitstätter stellten Heße die aktuellen Schulentwicklungsplanungen vor, die in den kommenden Jahren Gesamtinvestitionen von bis zu 60 Millionen Euro an den 21 katholischen Schulstandorten in der Hansestadt beinhalten. Bei der inneren Schulentwicklung verwies Porten auf den weiteren Ausbau der Schulseelsorge und der seelsorgerischen Angebote an den einzelnen Standorten.
 850 Lehrerinnen und Lehrer unterrichten derzeit 9353 Schülerinnen und Schüler an elf Grundschulen, sechs Grund- und Stadtteilschulen, einer Stadtteilschule sowie drei Gymnasien in allen Hamburger Bezirken. 65 Prozent aller Kinder und Jugendlichen auf diesen staatlich anerkannten Ersatzschulen sind katholisch, etwa 20 Prozent evangelisch.
„Diese Schulen sind wirklich ein Schatz für unser Erzbistum und die Stadt Hamburg“, resümierte der neue Oberhirte und verwies zugleich auf die Eigenständigkeit der Schulen als „besondere Orte kirchlichen Lebens“, die es zukünftig verstärkt in den Blick zu nehmen gelte.
Im Anschluss an den zweistündigen Informationsaustausch besuchte Heße gemeinsam mit den beiden Geschäftsführern des Katholischen Schulverbandes die Katharina-von-Siena-Grundschule in Langenhorn.

 

Langenhorner Chaussee:

15. April

Hier wird's eng: An manchen Stellen der Langenhorner  Chaussee müssen sich Fußgänger und Radfahrer  einen schmalen Streifen teilen. Foto: pmi

Langenhorn (pmi/ers) Die Langenhorner Chaussee gehört auf Grund ihrer „unechten Zweispurigkeit“ zu den unfallträchtigsten Straßen Hamburgs. Die Verkehrssicherheit auf dieser Straße sowie der schlechte Zustand der Radwege sind schon lange Thema öffentlicher Diskussion.
Vor dem Verwaltungsgericht ist inzwischen eine Klage anhängig, die zum Ziel hat, die Benutzungspflicht der Radwege auf der Langenhorner Chaussee aufzuheben. Die rot-grüne Bezirkskoalition fordert in ihrem Koalitionsvertrag den Rückbau der Langenhorner Chaussee, um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer zu verbessern und verlangt insbesondere auch eine angemessene Berücksichtigung der Belange von Rad- und Fußverkehr.
Nun wurden aber aktuelle Planungen des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) für einen gemeinsamen Geh- und Radweg an der Langenhorner Chaussee bekannt, bei der  der Straßenraum aber nicht angetastet werden soll.
Eine solche Scheinlösung lehnen SPD und Grüne  in Hamburg-Nord jedoch entschieden ab, da sie mehr neue Probleme schaffe als beseitige.
In der  Sitzung der Bezirksversammlung am Donnerstag wollen  die Koalitionspartner den Senat auffordern, diese Pläne zurückzuziehen.  Grünen-Fraktionschef Michael Werner-Boelz begründet das:
„Die vom LSBG  vorgelegte Scheinlösung ist eine schlechte Idee: Sie bringt weder für die Radfahrerin  noch für den Fußgänger ein Plus an Sicherheit, sondern produziert im Gegenteil eher Konflikte zwischen diesen beiden Gruppen. Die Fußgängerinnen und Fußgänger dürfen am Ende nicht die Unterlegenen bei dieser Fehlplanung sein.“ Ein Problem ist nach seinen Worten, dass  streckenweise die Mindestmaße für einen Fuß- und Radweg unterschritten werden.
Die harsche Kritik des Seniorenbeirates an den Plänen teilen SPD und Grüne. Der Beirat befürchtet, dass Fußgängerinnen und Fußgänger gleichsam „unter die Räder“ kämen, wenn sie sich den Gehweg mit den oft zügig verkehrenden Radfahrenden teilen müssten. Besonders für mobilitätseingeschränkte Personen und Seniorinnen und Senioren sei ein gemeinsam genutzter Weg unsicher.
SPD-FraktionsvorsitzenderThomas Domres:  „Wir wollen, dass im nördlichen Bereich der Langenhorner Chausse vom Krohnstieg bis zur Landesgrenze die im Fuhlsbüttler Abschnitt der Alsterkrugchaussee gefundene Lösung umgesetzt wird: Rückbau der ‚unecht zweispurigen‘ Straße auf nur eine Spur je Fahrtrichtung, dazu beidseitig separate Radfahrstreifen auf der Fahrbahn. In den anderen Abschnitten soll geprüft werden, ob anstelle der vier ‚unechten‘ Spuren zukünftig drei echte“ Spuren eingerichtet werden können. Die mittlere Spur könnte dann bedarfsgerecht in Richtung Norden oder in Richtung Süden befahren werden.“
 Domres: „Auch wirtschaftlich halten wir das Ganze für Unsinn: Erst wird für viel Geld ein gemeinsamer Weg für den Rad- und Fußverkehr geschaffen, um dann wenig später mit der Planung für die gesamte Straße von vorn zu beginnen. Das wird mit Sicherheit doppelte Kosten verursachen – und das Beispiel Shanghai-Allee in der HafenCity lässt grüßen.“
Bereits fertiggestellte Pläne des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) sehen vor, in der Langenhorner Chausse zunächst nur die maroden Nebenflächen (Geh- und Radwege) zwischen Erdkampsweg und U-Bahn Ochsenzoll zu erneuern. Dabei soll aus den getrennten Geh- und Radwegen ein gemeinsam zu nutzender Weg werden. Auf diesem müssten Radfahrende dann fahren, der Fußverkehr hätte aber Vorrang, so dass ein schnelles Vorankommen erschwert würde.
Gemeinsame Geh- und Radwege sollen gemäß für den Straßenbau gültiger Regelwerke nur noch in besonderen Ausnahmefällen genehmigt werden und im Regelfall eine Breite von drei  Metern ausweisen. Diese Breite wird an einigen Stellen der Langenhorner Chaussee unterschritten, auch wäre der geplante Abschnitt mehrere Kilometer lang, so dass kaum von einer „besonderen Ausnahme“ gesprochen werden kann.

 

Sprungbrett: Open Stage

15. April

Piero Masztalerz, Comic Cartoonist. Foto: pmi

Langenhorn (rug) Am Donnerstag, dem 16. April, findet im „ella“-Kulturhaus, Käkenflur 30 in Langenhorn, wieder die „Sprungbrett – Open Stage“-Kleinkunstbühne statt. Diesmal unter anderem dabei:
Piero Masztalerz (Comic Cartoonist) veröffentlicht regelmäßig in Spiegel Online, Titanic und Eulenspiegel. Bekannt ist er auch durch seine Figuren von „Frühstück bei Stefanie“. Ein Mix aus Cartoons, Animation und Stand-up Comedy. Mit ruppigem Strich geht es unter anderem gegen Smartphone-Junkies, Kindheitsidole wie Superman, Chefs, Ärzte & Homöopathen. Ein Lieblingsopfer hat er nicht und nimmt alles was er kriegen kann. (www.schoenescheisse.de)
Martina Schönherr (Comedy): Sie gehört seit ihrer Geburt zu einer kleinen Randgruppe. Sie stand schon immer abseits der Gesellschaft, war nie mittendrin. Sie wurde gemobbt, belächelt und schikaniert – doch damit ist jetzt Schluss! Das EINZELKIND schlägt zurück! Sie macht den Mund auf. Sie spricht aus, was andere noch nicht mal denken. Jeden Morgen steht sie von 5 bis 10 Uhr live vorm Mikro und weckt die Hörer des Radiosenders ENERGY in Hamburg. Um Sie zu unterhalten, verzichtet sie auf ihren Mittagsschlaf und beobachtet das Leben und die Menschen – denn die liefern immer noch die besten Gags!
Carolin Sophie Schumann (Tanz-Artistik & Jonglage): Bewegtes – bewegend machen – eine abwechslungsreiche Performance, bei der Bälle zum Rhythmus der Musik durch die Luftfliegen; zart, wie ein Tautropfen balanciert die Acrylkugel auf dem Körper; dynamisch im Takt wirbelt das Diabolo hin und her; ganz fein und poesievoll, wie Schmetterlingsflügel lassen sich die Fairy-Wings schwingen: Ein Programm, das aus dem Herzen spielt. (www.artistik-caro.de)
Wilhelm „Willi Wunderbar“ Barrels (Comedian): Ein Newcomer auf Hamburgs Comedybühnen mit seinem Sketch als Mathelehrer, der am hoch modernen internetfähigen Touchscreen-Smartboard den Schülern das Fürchten vor dem  Rechnen lehrt. Anfang Februar hat er in der Olivia- Jones-Bar erfolgreich seine Feuertaufe vor rund 150 Zuschauern mit zehn  weiteren Comedians unter frenetischem Beifall bestanden. Nun werden alle Comedy- und Open Stage Bühnen im Sturm erobert.
Sven Nielsen (Lichtkunst): Wie schon bei den vorherigen Veranstaltungen lässt es sich der Mitveranstalter, „ella“-Öffentlichkeitsmitarbeiter, ehemaliger Klang&Farbe-Grafiker nicht nehmen, selbst mal für fünf Minuten die Bühne unsicher zu machen. In der Pause erwartet die Zuschauer außerdem eine Feuershow (außerhalb des ella) die unter dem Namen „Stahlwolle in Schneebesen“ wie ein Kochrezept klingt, aber einiges mehr verspricht. (www.lichtkunst-feuerzauber.de)
Moderiert wird der Abend von Lucas Kaminski und  Hannes Maaß. Der Eintritt kostet  7 Euro,  erm. 5 Euro.  Die Kartenermäßigung gilt für ALG II,  Schüler, Studenten und Schwerbehinderte.
Eine Voranmeldung im  „ella“-Kulturhaus Langenhorn, Käkenflur 30, 22419 Hamburg, 040/533 27 150 wird  erbeten.

 

Ein Stiefkind von Politik

15. April

Fuhlsbüttel (ers) Kulturgeschichtliche Stätten haben in der „großen“ Politik  keinen Stellenwert. Egal, ob Islamisten die Stadt Nimrod (wo der Tuem zu Babel gestanden haben soll) dem Erdboden gleichmachen oder in Klein Borstel aus den Ruinen einer denkmalgeschützten Bauernkate  lediglich das alte Fachwerk als Preis steigerndes Gimmick in einen Neubau eingebaut wird – die Reaktion ist allenfalls bedauerndes Schulterzucken.
Gleiches lässt sich – wenn auch in weitaus kleinerem Rahmen – in Fuhlsbüttel beobachten. Gut, die historische Stätte hier stammt noch aus einer Zeit, als die Bewohner dieser Gegend noch mit einer Keule herumliefen,
Als jedoch der SC Alstertal-Langenhorn dereinst seinen Sportkindergarten plante, kam der mahnende Zeigefinger der Denkmalschützer: Der neben dem Vereinsgelände liegende Taterberg, ein frühgeschichtlicher Grabhügel, müsse in jedem Fall geschützt werden,hieß es. Der Verein musste seine Planungen grundlegend ändern und das geplante Gebäude verlegen.
Anschließend verfiel das Denkmalschutzamt wohl wieder in Tiefschlaf. Der  mehrere Meter hohe  Hügel an der Alsterkrugchaussee fällt Vorbeifahrenden kaum auf, da er dicht überwuchert ist. Eine bemooste Treppe führt auf den Gipfel, auf dem einige Bänke stehen – ideal für Menschen, die sich dort unbeobachtet dem Alkoholgenuss hingeben können oder  dort zwischen den Büschen  Leergut und lästigen Abfall   entsorgen.
„Das sieht dort  schlimm aus“, seufzt Sportvereins-Vize Fred Menkhoff entnervt. „Da kümmert sich von der Stadt niemand drum“. Offenbar fühlt  sich keiner mehr für die historische Stätte zuständig – abgesehen  von ein  paar Vereinsmitgliedern, die gelegentlich den Müll entfernen.

 

Ein großes Fest zum

15. April

Die Organisatoren des Jubiläumsfestes. Foto: ers

Langenhorn (ers) Am Sonnabend wird in Langenhorn ganz groß gefeiert: Der Langenhorner Wochenmarkt und das Einkaufszentrum  Langenhorner Markt feiern ihr 50-jähriges Bestehen und laden mit einem umfangreichen Festprogramm Kunden, Besucher, Freunde und Gäste bei der gemeinsamen Geburtstagsfeier dabei zu sein. Im  April 1965 wurden der Langenhorner Wochenmarkt und das Einkaufszentrum  Langenhorner Markt eröffnet – Beginn einer langjährigen Geschichte mit Höhen und Tiefen, in der sich der Langenhorner Markt trotz aller Probleme und Veränderungen   behaupten konnte. Der Wochenmarkt ist noch immer einer der größten und beliebtesten Wochenmärkte der Hansestadt, das Einkaufszentrum, das in den nächsten Jahren grundlegend erneuert werden wird, versorgt die Langenhorner mit den Dingen des täglichen Bedarfs.
 Bereits um 8 Uhr starten am Sonnabend  auf dem  Wochenmarkt die Geburtstagsaktionen für Kinder und Erwachsene. Und die können sich sehen lassen.  Im Anschluss setzt sich die Geburtstagsparty  unter  dem Dach des Einkaufszentrums bis Mitternacht fort.
 Top-Act des Abends wird die  ABBA-Coverband „Waterloo“ sein, aber bereits den gesamten Tag über  wird es musikalische Darbietungen – überwiegend aus dem Stadtteil – geben.
Als Übergang für den Programmwechsel vom Wochenmarkt zum Einkaufszentrum haben sich die Organisatoren des Festes etwas Besonderes ausgedacht: Um 12 Uhr findet auf der Fläche beim Ponyreiten, das ist der Parkplatz an der  Zufahrt zum Marktplatz, ein Kinder-Luftballonwettbewerb statt. 100 mit Helium gefüllte
Luftballons warten darauf, von den Kindern in die Luft geschickt zu werden. Vorher müssen die Kinder noch die Luftballonkarte ausfüllen, denn für den Ballon, der am weitesten fliegt, gibt es einen tollen Preis: Der Langenhorner Wochenmarkt lädt den Gewinner  und dessen Familie  ein, einen ganz speziellen Tag auf dem Gut Wulfsdorf in der Nähe von Ahrensburg, vor den Toren
Hamburgs, zu verbringen. Dabei stellt sich der landwirtschaftliche Hof mit seinen Tieren und mit seinen landwirtschaftlichen Erzeugnissen vor.
Beim Bingo im Enkaufszen-trum gibt es ebenfalls sttraktive Preise.

 

Eines der ersten Einkaufszentren

15. April

Ein Bild aus frühen Zeiten: Flohmarkt im Einkaufszentrum. Foto: Archiv

Langenhorn (ers) Es war die Wirtschaftswunderzeit. Die Wirtschaft boomte, die Arbeitslosenquote lag unter zwei Prozent.  Von 1950 bis 1970 stiegen die Reallöhne um das Zweieinhalbfache.
Um den ebenfalls  gestiegenen  Ansprüchen der Kunden entgegenzukommen, greifen Investoren  eine Idee aus den USA auf: nämlich zahlreiche Händler unterschiedlicher Produkte an einem Ort zusammenzufassen. Nur wenige Jahre, nachdem das Southdale Center bei Minneapolis als erstes Einkaufszentrum der Welt  eröffnet hatte, setzt sich das Konzept auch in Deutschland durch.
Das erste Einkaufszentrum Deutschlands – und damals  mit 73 Geschäften das größte in Europa – war das 1964 eröffnete Main-Taunus-Zentrum in Sulzbach bei Frankfurt am Main.
Damit kann das am 13. April 1965 im Pavillonstil eröffnete Einkaufszentrum Langenhorner Markt, immerhin das erste in der Hansestadt, nicht mithalten. Aber dafür weist es einen prominenten Architekten auf, dem 1898 in Gießen geborenen Georg Wellhausen. Er war unter anderem nach dem Krieg für den Wiederaufbau der Hamburger Börse und auch für die Wiederbebauung der zerbombten Nordseeinsel Helgoland und den Bau der Siedlungen an Reekamp und Reeborn in Langenhorn verantwortlich.
Gleich neben dem neuen Einkaufszentrum entsteht ein Marktplatz, der sich inzwischen zu einem der größten und attraktivsten  Wochenmärkte der Hansestadt entwickelt hat.  Und auch ein  Warenhaus entsteht am Krohnstieg, Ecke Tangstedter Landstraße, die „Kaufhalle“ (später Karstadt, dannn Hertie, heute Kaufland).
 1982 ist der Langenhorner Markt das Zentrum der Feiern zum 650-jährigen Bestehen Langenhorns – hier findet ein großes Stadtteilfest statt, das vom Bürger- und Heimatverein ausgerichtet wird. Sogar der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt lässt es sich nicht nehmen, gemeinsam mit Ehefrau Loki zur Eröffnung der Festwoche zu kommen.
Die verläuft allerdings nicht ganz problemlos. Der kommerzielle Veranstalter, der für das Programm im Festzelt verantwortlich zeichnet, ist pleite, der groß angekündigte Stargast, der Schlagersänger Costa Cordalis, kommt nicht. Stattdessen „Klettermaxe“ Armin Dahl, damals ein bekannter deutscher Stuntman (Motto „Lieber zehn Minuten Angst als einen Monat arbeiten“), der beim Kinderfest auf dem Markt dicht umlagert ist.  Der Erfolg dieses Festes bei den Langenhorner schafft die Basis für das spätere Langenhorner Oktoberfest.
Ein Großfeuer zerstört am Himmelfahrtstag, dem 28. Mai, des Jahres 1992 einen Teil  des Einkaufzentrums, in dem eine Apotheke, ein Papier- und Geschenkartikelladen, ein Bekleidungs- sowie ein Bandagengeschäft untergebracht waren. Ursache ist nach polizeilichen Ermittlungen ein technischer Defekt in einer Schaufensterbeleuchtung.
Hier bietet sich eine Chance: Erst zwei Jahre zuvor hatte es in einem städtebaulichen Ideenwettbewerb Überlegungen gegeben, das in die Jahre gekommene Einkaufszentrum komplett neu zu bauen und zu erweitern, dazu sollten auch die bislang brach liegenden Flächen südlich des Krohn-stiegs genutzt werden.
Doch aus der von Politik und Gewerbe angestrebten „großen Lösung“ wird nichts. Im Januar 1994 erwirbt die Robert Vogel GmbH & Co KG die bisher mehreren Eigentümern gehörenden Flächen im Einkaufszentrum, eine der Voraussetzungen für den Neubau. „Ich lasse mir nicht die Pistole auf die Brust setzen“, weistGrundeigentümer Vogel schroff das Ansinnen der Geschäftsleute zurück, zugunsten einer Neugestaltung des kompletten Geschäftszentrums auf einen Wiederaufbau zu verzichten.
Dennoch: Im Juli 1994, nach zwei quälend langen Jahren, beginnt der Bau des neuen Einkaufszentrums. Auch dieses Mal zeichnet ein prominenter Architekt für den Bau verantwortlich:  Bernhard Winking, der unter anderm Bürogebäude auf der Fleetinsel, den zweiten Bauabschnitt von Gruner + Jahr am Stubbenhuk, die Flugzeug-Lackierhalle in Fuhlsbüttel und den „Channel Tower“ in Harburg entworfen hat. Bis das neue Zentrum mit dem markanten Glasdach fertig ist, dauert es weitere zwei Jahre. Am Dienstag, dem 28. August 1997, einem Markttag, kommt die Katastrophe: Bei einem Unwetter fällt innerhalb von  anderthalb Stunden so viel Regen wie sonst im ganzen Monat: 48 Liter pro Quadratmeter – der Langenhorner Markt versinkt in den Fluten. Den Markthändlern schwimmen die Obstkisten weg, im Karstadt-Hausund in den Geschäften  entsteht Schaden in Millionenhöhe
Er gibt immer wieder ehrgeizige Pläne für die Schaffung einer Einkaufszentrums-Erweiterung auf der Brachfläche südlich des Krohnstiegs, die unter anderem ein Kino umfassen sollte, doch diese zerplatzen wie Seifenblasen.  Es dauert bis zum März 2004, bis dort das Krohnstieg Center eröffnet.
Anfang 2009 muss der Langenhorner Markt mit der Schließung des Karstadt-, zuletzt Hertie-Warenhauses einen Rückschlag verkraften. Anschließend gibt es hier nur einen Restposten-Verkauf durch eine Supermarktkette. Der zur Lidl-Schwarz-Gruppe gehörende SB-Warenhausbetreiber Kaufland kauft schließlich das leerstehende Gebäude und eröffnet dort am 24. Februar 2011 nach einem Kom-plettumbau eine Filiale.
Auch Politik und Verwaltung waren seitderm nicht untätig, in den vergangenen Jahren wurde   das Zentrum des Stadtteils rund um Marktplatz und U-Bahn-Station Langenhorn Markt für gut acht Millionen Euro runderneuert.

 

Von klein auf mit

15. April

Fangfrisch auf dem Langenhorner Wochenmarkt: Roman Diedrichs bietet dienstags und sonnabends frischen Fisch an. Foto: ker

Der Langenhorner  Wochenmarkt gilt hamburgweit als einer der schönsten und größten – und er feiert gemeinsam mit dem Einkaufszentrum sein 50-jähriges Bestehen. Wir portraitieren im LOKAL-ANZEIGER einige Betriebe der ersten Stunde.

Langenhorn (ker) „Mein Vater hat den Wochenmarkt doch quasi mit erfunden“, scherzt Roman Diedrichs fröhlich. Der Fischhändler ist stolz – sein Vater Harry Diedrichs war einer der Gründungsmitglieder des Langenhorner Wochenmarktes.
Bald feiert der Wochenmarkt in Langenhorn sein 50-jähriges Bestehen. Und Roman Diedrichs wird mit seinem Team dabei sein. Seit acht Jahren ist er immer dienstags und sonnabends mit seinen frischen Fischen auf dem Markt im Norden Hamburgs, dazu noch auf dem Fuhlsbüttler Wochenmarkt und sonntags auf dem Fischmarkt.
2007 hat er das Geschäft von seinem Vater selbstständig übernommen. „Wir sind hier bei Wind und Wetter“,  so der Händler. Und das seit Jahrzehnten. Als kleiner Junge begleitete er seinen Vater zur Arbeit. Damals spielte er auf dem Markt zwischen den Ständen.  Als er schließlich elf Jahre alt war durfte er bei seinem Papa Harry auf dem Markt gelegentlich aushelfen. Zwei Jahre später hatte er schließlich schon den „Matjes-Verkauf“ für sich entdeckt und unterstützte die Eltern am Fischstand bei ihrer Arbeit.
Das Sortiment  hat sich mit den Jahren verändert. Es ist seitdem größer, vielfältiger geworden. Hering, Scholle, Lachs, Steinbutt, Seezunge oder Zander – es gibt fast nichts, was nicht in den Kochtopf oder die Bratpfanne kommt. Täglich fährt Diedrichs zum Hamburger Fischmarkt und kauft fangfrischen Fisch für seine Kunden ein.
Fisch ist bei der Kundschaft beliebt – doch auch schwer an den Mann oder Frau zu bringen. „Nach einem Urlaub wird von den Kunden einfach mehr Fisch gekauft“, sagt der Händler. Dann wird schon mal das eine oder andere Fischrezept neu ausprobiert. Doch: Der wöchentliche Fischtag ist aus der Mode gekommen, die Kundschaft zurückgegangen.
Tauschen möchte Roman Diedrichs, der gemeinsam mit Ehefrau Vera den Fischstand betreibt, dennoch seinen Job nicht: „ Es macht einfach viel zu viel Spaß. Ich bin hier von klein auf mit hineingewachsen.“ 

 

Einbruch in Einfamilienhaus:

15. April

Langenhorn (ers) Nach einem Einbruch am vergangenen Mittwoch in ein Einfamilienhaus an der Tangstedter Landstraße in Langenhorn sucht die Polizei jetzt Zeugen, die Hinweise auf die geflüchteten Täter geben können.
Der 62-jährige Wohnungsinhaber kam kurz nach 9 Uhr aus dem Badezimmer in den Wohnbereich und entdeckte dort einen fremden Mann. Als er den mutmaßlichen Einbrecher festhalten wollte, schlug dieser ihm mit der Faust in das Gesicht. Das Opfer rief um Hilfe, der Täter schlug ihm mehrfach auf den Hinterkopf.
Der 18-jährige  Sohn des 62-Jährigen wurde durch die Hilferufe alarmiert und kam aus dem Obergeschoss herunter. Der Einbrecher flüchtete daraufhin  mit einem zweiten Mann aus dem Haus in Richtung Langenhorner Chaussee. Der Sohn verfolgte die beiden Täter, verlor sie jedoch aus den Augen.
Der 62-Jährige wurde leicht verletzt, lehnte aber eine Behandlung durch eine Krankenwagenbesatzung ab.
Die Polizei sucht jetzt Zeugen, die die flüchtenden Männer gesehen haben und Hinweise auf die beiden mutmaßlichen Einbrecher geben können:  Der eine  Täter ist etwa  20 Jahre alt, 1,75 bis 1,85 Meter groß und  ist vermutlich Südländer. Er hat eine kräftige, etwas dickliche Figur, war  dunkel bekleidet und  trug eine dunkle Mütze oder Basecap. Vom zweiten Täter ist lediglich bekannt, dass er kleiner und schlanker als der erste Täter ist.
Hinweise an den Kriminaldauerdienst unter 0 40/ 4 28 65-67 89.

 

Großeinsatz wegen Brand im

15. April

Hamburg (dpa/lno) Ein Brand im Naturschutzgebiet Wittmoor hat am Sonnabend im Norden Hamburgs zu einem Großeinsatz der Feuerwehr geführt.
In dem Naturschutzgebiet zwischen Norderstedt und Hamburg-Duvenstedt hatte sich nach Angaben des Einsatzleiters ein rund acht bis zehn Hektar großer Flächenbrand entwickelt. Bei den mehrstündigen Löscharbeiten seien fünf Feuerwehrleute verletzt worden. Vier von ihnen hätten leichte Verbrennungen erlitten und Rauchgase eingeatmet. Sie wurden in Krankenhäusern behandelt.
Der Einsatz, an dem rund 100 Einsatzkräfte aus Hamburg und Norderstedt beteiligt waren, wurde durch starke drehende Winde und das schwer zugängliche Gebiet erschwert. Nach rund dreieinhalb Stunden waren die Flammen gelöscht. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in den frühen Abend.

 

Tangstedter Landstraße: Die

15. April

Der Fußweg ist kein Radweg – falsch verstandener Blindenleitstreifen. Foto: ers

Langenhorn (ers) Langenhorn macht sich zu dem runden Geburtstag hübsch. Marktplatz und die „kleine“ Tangstedter Landstraße  wurden und werden neu gestaltet und selbst das vielbelächelte „Langenhorner Loch“ ist keines mehr.
Doch die Neugestaltung scheint einigen Problemen zu bereiten. Nein, die Rede ist nicht von dem weiterhin als Parkplatz genutzten Bahnhofsvorplatz (der LOKAL-ANZEIGER berichtete), sondern von der  neuen Verkehrsführung, mit der sich offenbar viele nicht anfreunden können.
Was selbst auf dem vielbefahrenen Münchner Stachus perfekt klappt, ist für manche Radfahrer offenbar ein Problem – der abmarkierte Radfahrstreifen auf der Tangstedter Landstraße: Für sie ist offenbar  ein anderer Streifen die Begrenzung des Radweges – der Blindenleitstreifen mitten auf dem Fußweg.  Unfälle sind so vorprogrammiert.
Dabei ist das Ausweichen der Radfahrer auf  das Trottoir bisweilen durchaus nachvollziehbar: Denn manche Autofahrer parken aus Bequemlichkeit am Fahrbahnrand, um in aller Ruhe ihre Einkäufe zu erledigen. Sie  behindern so nicht nur den fließenden Verkehr, sondern blockieren parkende Fahrzeuge  und Querungsmöglichkeiten.
Die Langenhorner Polizei hat das Problem bereits erkannt und geht inzwischen gezielt gegen die Wildparker vor.

 

Robolsky-Ausstellung in

15. April

Foto: Manfred Sengelmann

Fuhlsbüttel (ers) Der Fuhlsbütteler Bürgerverein präsentiert in der Alster-Apotheke am Ratsmühlendamm 17 eine Ausstellung mit Werken von Hans-Arnold Robolsky. Eröffnet wird sie am Montag, dem 27. April, um 10 Uhr in Anwesenheit der Tochter Gisela Wülfken. Hans-Arnold Robolsky, 1908 in Berlin geboren, lebte seit 1945 in Hamburg, wohnte zuletzt, seit 1968 bis zu seinem Tode 2004 am Struckholt in Ohlsdorf.
Seine Schaffenskraft begann erst nach seiner Pensionierung. Er malte kleinformatige Aquarelle und Schwarzweiß-Illustrationen. Seine landschaftlichen und städtebaulichen Motive fand er unter anderem in der näheren Umgebung.
Seine Technik: mit der Feder (das war der Kugelschreiber) skizzierte er die Umrisse des Motivs und am Schreibtisch bekamen die Bilder ihren farblichen Glanz.  Der Hobbymaler und -zeichner war viele Jahre aktiv im Bürgerverein tätig. Viele seiner Bilder hat der Bürgerverein veröffentlicht und auch auf Ausstellungen zeigte er sie, zum Beispiel  im Bezirksamt Hamburg-Nord, im ehemaligen Ortsamt, sowie Ende der 70er- und Anfang der 80er-Jahre in den Schaufenstern der Alster-Apotheke. Nach über 35 Jahren gibt es hier eine Fortsetzung. Bis zum 9. Mai werden die Bilder ausgestellt.

 

SCALA gibt weiter Rätsel auf

15. April

Auch dieser Schuss von Dominik Brackelmann (SCALA) führte nicht zum Erfolg. Foto: meg

Langenhorn (meg) Vier Spieltage vor Saisonende steht bei den Fußballern vom SC Alstertal-Langenhorn  immer noch nicht fest, wie es mit Trainer Nico Peters und Ligaobmann Ralf Rath weitergehen soll.
 „Da gibt es noch nichts Neues zu vermelden“, berichtet Peters, der erst noch ein finales Gespräch mit Fußball-Spartenleiter Helmut Kammradt abwarten möchte. Schon vor Wochen signalisierte der Coach jedoch, dass seine Zusage wohl nur noch eine Formsache sei. Sollte Peters auch in der kommenden Spielzeit das Sagen auf der Siemershöh haben, muss er sich an viele neue Gesichter in der Mannschaft und im Umfeld gewöhnen.
 Gleich 13 Akteure sollen im letzten Heimspiel am 1. Mai verabschiedet werden. Darunter sind auch Co-Trainer Jörg Hansen, der aus beruflichen Gründen sein Amt zur Verfügung stellt, sowie der langjährige Torwarttrainer Thomas Ochs, dem eine neue Aufgabe im Jugendbereich vorschwebt.
Sie alle waren aber noch live dabei, als SCALA am vergangenen Sonntagvormittag beim Tabellenvierten, dem Wedeler TSV,  mit 0:2 verlor. Auf dem holprigen Rasenplatz gelang den Gästen kaum eine gescheite Aktion. Der Sturm war nur ein laues Lüftchen. Lediglich Jendrik Bauer, Christopher Rieder und Dominik Brackelmann  verbreiteten einen Hauch von Torgefahr.
„Wir sind schwer ins Spiel gekommen und haben uns von der Aggressivität und Lautstärke des Gegners beeindrucken lassen“, ärgerte sich Nico Peters. Schon nach vier Minuten traf Wedels Manuel Henkel zum 1:0. Zuvor hatte SCALA eine Ecke nicht weit genug klären können. Christoph Rauchhaupt war gegen den Hammer aus kurzer Distanz machtlos. Rauchhaupt stand zwischen den Pfosten, weil sich Kollege Kruk beim Warmmachen verletzt hatte. Auch beim 0:2 war der Keeper ohne Chance. Ein Freistoß aus 55  Metern segelte in den SCALA-Strafraum. Manuel Henkel hielt den Kopf hin –  und schon stand es 2:0. „Der Sieg für Wedel geht schon in Ordnung. Wir haben es immerhin geschafft, uns in der zweiten Halbzeit besser zu präsentieren als in den ersten 45 Minuten“, sah Peters wenigstens etwas Positives.
 Angetan war er auch vom Auftritt seines A-Jugendlichen Artur Krüger, der 69 Minuten im defensiven Mittelfeld spielte: „Er hat ein gutes strategisches Denken und kann einen vernünftigen Ball spielen. Artur hat bei uns auch schon fest für die nächste Saison zugesagt“, freute sich der Coach.
Ein neuer Co-Trainer und somit Nachfolger für Jörg Hansen ist auch schon gefunden. Nur mit dem Namen wollten die Offiziellen noch nicht so recht raus. Nun fehlt eigentlich nur noch die Unterschrift von Nico Peters selbst.
Am kommenden Sonntag (19. April, 14 Uhr, Siemershöh) empfängt SCALA  den Aufsteiger FC Elmshorn II.

 
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