Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

Die aktuellsten Nachrichten aus Ihrem Stadtteil

 

Ein Star zum Anfassen

13. August: 

Langenhorn (büh) Einmal einem richtigen Star ganz nahe sein –  für Bernd Meßer (58) und seine Tochter Saskia (22) sowie für Reinhard Schäfer (68) und Reinhard Elbrecht (74) ging der Traum mit Hilfe des LOKAL-ANZEIGER  in Erfüllung – sie durften bei der NDR-Sommertour zum „Meet and Greet“  mit Michy Reincke in den abgeschirmten VIP-Bereich auf dem Langenhorner Markt.
„Ich war schon einmal bei Bosse und anderen. Bin nun sehr gespannt, wie Reincke ist. Er ist der Star meiner Jugend aus den 80ern. Ich bin mit ihm und seiner Musik groß geworden“, verriet Bernd Meßer. Tochter Saskia: „Ich bin sehr froh, dass ich dabei bin. Ich dachte immer, Reincke wäre älter.  Aber der ist total jung und sehr cool.“  Papa Bernd ergänzt: „Der kann nicht nur gut singen, sondern hat eine gute Meinung.“
Mit seinen Gästen unterhielt sich Reincke unter anderem über den Wert von Geld und berichtete, dass er noch immer danach lebe, dass er im Leben ganz anderes benötigte: „Ich habe viel gelacht. Auch in meinem Studium. Da hatte ich nur 40 Mark – und, ich konnte es richtig krachen lassen und hatte viel Spaß. Und habe viele Frauen geküsst!“
 Auch über gute Musik wurde sinniert: „Nur, weil ein Titel ganz oben in der Hitparade ist, sagt es nichts über die Qualität aus. Gute Musik ist redaktionell!“
Dem konnten auch Reinhard Schäfer (68) und Reinhard Elbrecht (74) zustimmen. Schäfer verkleidete sich danach noch  als Frosch und sorgte so für große Stimmung bei der Stadtteilwette mit der perfekten Welle.

NDR-Sommertour: Fast 10 000

13. August

Dicht gedrängt standen die Langenhorner auf dem Marktplatz. Foto: büh

Langenhorn (ers) Da sag noch einer, die Langenhorner wissen nicht zu feiern! Fast 10 000 Besucher kamen, um gemeinsam eine riesige Party mitten auf dem Langenhorner Markt zu feiern.
Als Stargäste sorgten bei der NDR-Sommertour, die in diesem Jahr in Langenhorn Station machte, Hot Chocolate und Michy Reincke für erstklassige Live-Musik. Durch die Bühnenshow führten Anke Harnack und Christian Buhk. Und natürlich gab es auch die „perfekte Welle“, mit der die Langenhorner ihre Stadtteilwette gewannen.
Gegen 19.45 Uhr war es soweit: Das „Hamburg Journal“ schaltete live auf den Langenhorner Markt und eine La Ola-Welle nach der anderen wogte vor der Sommertour-Bühne. Dazu sangen mehrere tausend Stimmen „Das ist die perfekte Welle, das ist der perfekte Tag“ von Juli.
 „Wetten, dass die Langenhorner es nicht schaffen, vor der Sommertour-Bühne die ‚perfekte Welle‘ zu zeigen und zu singen. Eine Langenhorner La Ola – natürlich mit Schwimmbrillen, Schwimmflügeln, Schwimmringen, Badekappen, Luftmatratzen und allem was dazu gehört?“ lautete – im Hinblick auf die Langenhorner Badeoase, das Naturbad Kiwittsmoor – im Vorfeld die Stadtteilwette.
Der ganze Platz zeigte sich schließlich in Badelaune  –  Badekappen und Schwimmutensilien so weit das Auge reichte. Das Naturbad Kiwittsmmor erhält nun vom Sommertour-Kooperationspartner LOTTO Hamburg neue Spielutensilien für das Strandareal im Wert von 1 000 Euro.„Es war eine sehr schöne Wette. Es ist toll, was Langenhorn auf die Beine gestellt hat. Wir haben sehr gern in Langenhorn gefeiert“ sagte NDR-Landesfunkhausdirektorin Sabine Rossbach.
Musikalische Highlights waren die Auftritte von Hot Chocolate und Michy Reincke. Nachdem Michy Reincke gemeinsam mit seiner Band das Publikum begeisterte, machten im Anschluss Hot Chocolate aus dem Langenhorner Markt eine Open-Air-Disco. Mit „You Sexy Thing“, „Every 1’s A Winner“ und „So You Win Again“ brachten sie den gesamten Platz zum Tanzen.
„Was für eine Party!!! Ich danke Euch von Herzen für alle Glückwünsche, Blumen, Geschenke, für Torten und Lieder!!! Ihr habt mich wirklich berauscht gestern, sowas gibt's nur einmal: Langenhorn, das vergess ich nienienie!!!“, freute sich anschließend NDR-Moderatorin Anke Harnack: Sie feierte dort nämlich ihren 35. Geburtstag.

 

Wie geht Ehrenamt?

13. August

Dilek Acil Foto: ker

Langenhorn (ker) Wenn man in den ruhigeren Lebensabschnitt kommt, möchte man sich gern noch einmal für ein Herzensprojekt engagieren. Doch was passt wirklich zu einem? Wie viel Ehrenamt verträgt man überhaupt?
All diese Fragen lassen sich ganz schnell klären – bei einem Einführungskurs für das freiwillige Engagement. Am Mittwoch, 3. September, startet der neue Kurs im Langenhorner Bürgerhaus an der Tangstedter Landstraße 21.  Dilek Acil von der Freiwilligenagentur Nord und Seniortrainerin Lisa Sendker informieren an insgesamt vier Terminen über die freiwillige Tätigkeit und ihre Anforderungen. Einmal wöchentlich heißt es dann „Sich freiwillig engagieren – aber wie?“; immer von 14.30 bis 17 Uhr findet das kostenlose Informationsangebot statt. Im  Kurs werden Themenfelder wie Einsatzgebiet, Entwicklung der Tätigkeit sowie Voraussetzungen näher erörtert. Wer  dieses Informationsangebot annimmt, verpflichtet sich nicht auch im Anschluss ein Ehrenamt ausüben zu müssen. Die Kursteilnahme dient rein informativen Zwecken.
Informationen dazu und Anmeldung beim Seniorenbüro Hamburg e.V., Ingrid Samson, unter Telefon 0 40/30 39 95 07 oder per E-Mail an orientierung(at)seniorenbuero-hamburg.de. Informationen  auch unter www.seniorenbüro-hamburg.de

 

Dauerbaustelle Erdkampsweg

13. August

Alles abgesperrt, die Fahrbahndecke ist bereits abgetragen. Die Umgestaltung des Erdkampswegs wird in der ersten Phase noch bis Ende Oktober andauern. Foto: ker

Fuhlsbüttel (ker) Die erste Asphaltschicht ist weg. Seit Anfang der Woche wird fleißig an der Umgestaltung des Erdkampswegs gearbeitet. 
Bis Ende Oktober gelten in dem Bereich Ratsmühlendamm bis zur Kreuzung Etzestraße/Wacholderweg sowie die Hummelsbütteler Landstraße besondere Vorsichtsmaßnahmen. Denn die Baustelle dürfen Fußgänger passieren und Autofahrer auch noch einspurig befahren.
Kräftig wird am Abtragen der Fahrbahndecke rund um den Erdkampsweg gearbeitet. Die Maschinen dröhnen, Schutt wird abtransportiert. Die Baustelle ist weiträumig abgesperrt, überall rot/weiße Barken, die den Weg anzeigen.
Doch der Erdkampsweg ist noch passierbar: Autofahrer können vom Erdkampsweg aus in Richtung Hummelsbütteler Landstraße fahren. Und auch Fußgänger queren. Besondere Vorsicht ist angebracht: Besonders kleinere Kinder können nur schwer zwischen den Absperrbarken wahrgenommen werden.
Noch bis Ende Oktober ist die Baustelle eingerichtet. Bis dahin soll die Fahrbahndecke zeitgemäß erneuert, sollen die Bürgersteige „verbessert“ sein, heißt es in einer Mitteilung des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG).
Gemeint ist damit, dass die Straße für den Autoverkehr zukünftig schmaler wird, die Fußwege deutlich breiter und barrierefrei sein werden. Fahrradfahrer radeln dann auch über die Fahrbahn, geschützt durch einen Fahrrad-streifen.  

 

Sommerfest im Torhaus

13. August

Auch die Old Merry Tale Jazzband ist beim Torhaus-Sommerfest dabei. Foto: pmi

Wellingsbüttel (ers) Der Kulturkreis Torhaus lädt ein zu einem Sommerfest am Sonnabend, dem  23. August, von 16 bis 18 Uhr.
Gefeiert wird im Torhaus Wellingsbüttel  und auf der Wiese vor dem Torhaus Wellingsbüttel  mit Live-Musik von Klassik über Pop- und Folksongs sowie Traditionals bis hin zu Jazz und Blues.
Ein Kunsthandwerkerstand lädt zum Stöbern und Kaufen ein, ebenso eine Bilder- und Fotoausstellung. Eine Tombola verspricht tolle Preise. Ein Info-Tisch des Kulturkreises informiert ausführlich über die Kulturarbeit im Torhaus Wellingsbüttel  und über das neue aktuelle Programm für den Herbst 2014.
Für das leibliche Wohl sorgen die Freiwillige Feuerwehr Wellingsbüttel mit Würstchen und Getränken sowie Kuchenstände mit Kaffee, Tee und Limonade. Und auch für Kinder gibt es keine Langeweile. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.
Es freuen sich auf viele fröhliche Gäste der Vorstand des Kulturkreises Torhaus Wel-lingsbüttel, die Pianisten Henning Lucius und Matthias Veit, der gemischte Chor „TonArt“ aus Klein Borstel, Addi Münsters Old Merry Tale Jazzband sowie die Künstlerinnen Sophie Busch und Birgit Fries.                             
Weitere Informationen gibt es in der Geschäftsstelle des Torhauses Wellingsbüttel unter  0 40/5 36 12 70 (Frau Schmidtner) und unter www. kulturkreis-torhaus.de

 

Ebola-Verdacht

13. August

Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen wurde der kranke Afrikaner ins UKE gebracht. Foto: büh

Langenhorn / Hummelsbüttel (büh/ers) Es sah dramatisch aus: Ein 28-jähriger Afrikaner, der erst wenige Tage zuvor aus seiner Heimat nach Hamburg gekommen war, war am Sonnabend gegen 16 Uhr mit Fieber und Erbrechen ins Langenhorner Heidberg-Krankenhaus gebracht worden – nach einer ersten Untersuchung wurde er dann am Abend unter Ebola-Verdacht unter strengen Sicherheitsmaßnahmen ins UKE verlegt, das Wohnheim, in dem er lebt, wurde vorsorglich abgesperrt. Zehn Streifenwagen begleiteten den Transport in einem so genannten Infektions-Rettungswagen. Es dauerte noch einige Stunden, bis die Ärzte in Zusammenarbeit mit Spezialisten des Tropeninstitutes Entwarnung geben konnten – es handelte sich lediglich  um eine gewöhnliche Virusinfektion und nicht um den lebensgefährlichen und kaum behandelbaren Virus.

 

Buffet der Kulturen auf dem

13. August

War auch im vergangenen Jahr gut besucht: Das Buffet der Kulturen auf dem Käkenhof. Foto: pmi

Langenhorn (rug) Zum 8. Mal lädt der Initiator Saeeid Dastmalchian, gemeinsam mit dem „ella“-Kulturhaus und weiteren Kooperationspartnern auf den Marktplatz Käkenhof ein, um gemeinsam die Vielfalt der hier lebenden Kulturen zu feiern.
 Es findet statt am Sonnabend, 23. August, von 14 bis 18 Uhr. Eintritt: ein Beitrag zum Buffet.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht das Buffet, zu dem jeder etwas aus seinem Heimatland mitbringt. Darüber hinaus gibt es ein buntes Bühnenprogramm mit Beiträgen aus verschiedenen Kulturen, wie zum Beispiel das Duo „amarynda“ mit der griechischen Sängerin Artemis, die mediterrane Balladen spielen oder die orientalische Tanzgruppe „die Blumen“.
 Infostände von Stadtteilinitiativen und ein Rahmenprogramm mit Mal-Aktionen runden die Veranstaltung ab.

 

1:0 – SCALA siegt am zweiten Spieltag

13. August

Bei einem Unfall verletzt: Nico Peters. Foto: meg

Langenhorn (meg) Diese Nachricht war ein echter Schock für die Fußballer vom SC Alstertal-Langenhorn (Landesliga Hammonia-Staffel).
Am Freitagvormittag war ihr Trainer Nico Peters auf der Tangstedter Landstraße bei  einem Unfall verletzt worden. Ein anderes Fahrzeug war frontal in den Wagen des Coaches gedonnert. Peters kam mit schweren Prellungen und einem Schnitt am Auge ins Krankenhaus.  Am selben Tag konnte er jedoch schon wieder nach Hause gehen. „Ich liege seitdem  nur im Bett und kann mich kaum bewegen. Ich habe aber sehr viel Glück gehabt“, berichtet Peters.
Somit fehlte er am 2. Spieltag an der Siemershöh gegen den TSV Uetersen. Für ihn sprang Co-Trainer Jörg Hansen (49) in die Bresche. Für Hansen war es der erste Einsatz als Cheftrainer im Herrenbereich. Zuvor hatte er nur Jugendmannschaften betreut. Mit Hansen auf der Bank glückte SCALA nach der 2:3-Auftaktniederlage bei TuRa Harksheide ein verdientes 1:0  gegen den TSV Uetersen. Und das sogar größtenteils in Unterzahl.  Nachdem Ramen Nurzai gefoult worden war, warf der SCALA-Neuzugang seinem Gegenspieler ein paar unschöne  Worte an den Kopf, die auch der Schiedsrichter hörte. Die Folge: Rote Karte  in der 39. Minute.
Zuvor aber hatte Tim-Niklas Sellhorn bereits nach 15 Minuten  das entscheidende 1:0 gemacht, als er freigespielt wurde und dem TSV-Keeper keine Chance ließ . „Das war heute ein Sieg für die Moral und Entschlossenheit. Unter der Woche beim 0:5 im Oddset-Pokal gegen BU hatte ich fast das Gefühl als wäre es ein Freundschaftsspiel. Heute war da echte Leidenschaft. Das hat mir gefallen“, lobte Jörg Hansen. In den zweiten 45 Minuten drängte Uetersen zwar auf den Ausgleich, konnte sich aber kaum echte Chancen herausspielen. Hätte SCALA die Konter ein wenig cleverer ausgespielt, wäre sogar ein höherer Sieg möglich gewesen.
„Wie auch immer: es war ganz, ganz wichtig, dass wir diesen Dreier geholt haben. Nun können wir selbstbewusst nach Sasel fahren“, blicktLigaobmann Ralf Rath voraus auf das Duell beim Spitzenreiter TSV Sasel  am kommenden Sonntag um 15 Uhr am  Saseler Parkweg. Vor drei Wochen hatte SCALA dort ein Testspiel mit 4:3 gewonnen.
Im ODDSET-Pokal gab es unterdessen im Zweitrundenmatch gegen Barmbek-Uhlenhorst (Oberliga Hamburg) unter der Woche nicht viel zu holen. Mit 0:5 (0:3) schied SCALA aus dem Cup aus.

 

Literarischer Plattdeutscher

06. August

Christa Heise-Batt Foto: Ane Königsbaum

Langenhorn (rug) Die Broder-Hinrick-Kirche, Tangstedter Landstraße 218 in Langenhorn, lädt für Sonntag, 24. August, ab 10 Uhr zu einem literarischen plattdeutschen Gottesdienst ein.
Die Erste Kulturpreisträgerin der Stadt Norderstedt, Christa Heise-Batt, liest aus „Sien Schöpfung un wat achterna keem ...“ von Boy Lornsen –  die Schöpfngsgeschichte in plattdeutscher Versform. Dazwischen singt die Gemeinde plattdeutsche Choräle.

 

30 Jahre Seniorenzentrum

06. August

Blumen, ein Fläschchen und ein ganz dickes Dankeschön für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die sich im Seniorenzentrum Röweland engagieren. Foto: ker

Langenhorn (ker) „Im Leben eines Menschen ist die 30 eine nicht ganz unkritische Marke“, begann Birgit Heitmann, Einrichtungsleitung Seniorenzentrum Röweland, die offizielle Ansprache zum Geburtstagsjubiläum. Auch für eine Pflegeeinrichtung ist die 30 schon eine markante Marke: Das Seniorenzentrum Röweland feierte mit Bewohnern, mit mehr als 150 Gästen und mit einem abwechslungsreichen Programm seinen großen Tag.
Wissen Sie noch, was vor 30 Jahren so los war? Die erste E-Mail fand (samt Rechtschreibfehlern) ihren Weg, das Kabelfernsehen startete und auch das Seniorenzentrum Röweland wurde eröffnet. Für Jens-Helmut Jensen und seine Familie war das ein großes Ereignis. Ausgelassen feierte der Eigentümer das runde Jubiläum. Und ein Tänzchen zu Elvis-Imitator Shelvis' Geschmetter und seinen zwei tanzenden Girls mit Betreuungskraft Bärbel Bönig lies sich Jensen nicht entgehen.
Losgehen sollte es eigentlich erst ab 11 Uhr, doch bereits gut anderthalb Stunden zu früh fanden sich die ersten Gäste ein. Der Ansturm auf das Seniorenzentrum war so groß, dass selbst die Polizei helfen musste, die Parksituation vor dem Haus in den Griff zu bekommen.
„Dabei haben wir einen Park und Ride-Service mit verschiedenen Haltestellen eingerichtet, da hier die Parkmöglichkeiten sehr beschränkt sind“, erklärt sich Heitmann. So konnte die Eröffnung nicht wie geplant mit der Blaskapelle vor dem Eingang des Hauses stattfinden, sondern wurde kurzerhand in die untere Etage verlegt. Heitmann gelassen: „Wir haben dann eben gleich hier unten angefangen.“
Schönster Sonnenschein, viel Unterhaltungsmusik, eine Kutschfahrt mit den Pferden Mücke und Zeus, ein kleiner Kunsthandwerkermarkt, ein Glücksrad, Kinderschminken und jede Menge kulinarische Stationen von Tiki-Bar, über Kuchen-Buffet bis zu gegrillten Leckereien ließen die Zeit wie im Flug vergehen.
Ohne die Hilfe von ehrenamtlichen Helfern ist die Arbeit in einem Seniorenheim nur schwer zu bewältigen. Darum bedankte sich Heitmann gemeinsam mit Freiwilligen-Koordinatorin Bärbel Bönig ganz offiziell für die tolle Hilfe, die niemand im Seniorenzentrum Röweland missen möchte.
Gefeiert wurde noch bis in den Abend hinein. Bei noch mehr Musik, noch mehr Essen und jeder Menge Gemeinsamkeit.

 

Ein Sternschnuppen-Schauer

06. August

Eine Perseidensternschnuppe über dem Einfelder See bei Neumünster. Foto: Marco Ludwig

Hamburg (pmi) Der August ist seit jeher als der Monat der Sternschnuppen bekannt und in den nächsten Tagen wird es davon besonders viele zu sehen geben.
In der Zeit vom 10. bis  14. August regnet der Meteorstrom der Perseiden besonders stark auf die Erde nieder und beschert dem Beobachter eine Menge Möglichkeiten sich etwas zu wünschen. Laut Aberglaube hat man nämlich bei Sichtung einer Sternschnuppe einen Wunsch frei. Allerdings nur sofern kein anderer diese gesehen hat und auch nur wenn man niemandem seinen Wunsch verrät.
Rein wissenschaftlich betrachtet durchläuft die Erde in dieser Zeit einen alten Kometenschweif und saugt dabei mit ihrer Schwerkraft unzählige Staubpartikel auf. Im Falle der Perseiden werden diese sandkorngroßen Staubteilchen bis zu 60 Kilometer  pro Sekunde schnell (über 200 000 Stundenkilometer).  Wenn sie dann in etwa100 Kilometer  Höhe auf die Erdatmosphäre treffen verglühen sie innerhalb von Sekundenbruchteilen. Beobachter sehen dann eine helle Leuchtspur am Himmel.
Insgesamt sind die Perseiden sogar von Mitte Juli bis Ende August sichtbar. Das Maximum erwartet der Astrophysiker  Dr. Erik Wischnewski für die Nacht vom 12. zum 13.  August. Zwischen 23 und 4 Uhr können dann bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde sichtbar sein. Die Beobachtungsbedingungen in den Städten sind jedoch nicht Ideal.  In klaren Sommernächten stört die Beleuchtung der Straßen und Gebäude enorm.
 Bessere Bedingung für die große Wunschoffensive gibt es auf dem Lande bei erheblich dunklerem Himmel. Leider sorgt in diesem Jahr aber noch das Licht des fast vollen Mondes für helle Nächte. Trotzdem sollten noch zahlreiche Meteore zu sehen sein. Die meisten Sternschnuppen tauchen in nordöstlicher Richtung auf. Die Meteore scheinen aus dem Sternbild Perseus zu kommen, weshalb sie Perseiden genannt werden. Der alte Komet „Swift-Tuttle“, dessen Schweif für die zahlreichen Meteore verantwortlich ist, wird dabei jedoch nicht zu sehen sein. Trotzdem besteht die Möglichkeit auch ein paar sehr helle Sternschnuppen, sogenannte Feuerkugeln zu sehen.
Dabei handelt es sich um Gesteinsbrocken die mehrere Zentimeter groß werden können und besonders hell aufleuchten. Gefährlich, wie beim rund 18 Meter großen Riesenmeteor über Russland im Februar 2013, soll es jedoch nicht werden. Die kleinen Perseiden verglühen in der Regel restlos und geben dabei einfach nur ein schönes Himmelsschauspiel ab.

 

Langenhorn trainiert

06. August

Bereits am Montag trafen sich die ersten, um unter Anleitung von Jürgen Mems  für die Stadtteilwette Gesang und La-Ola-Welle zu proben. Foto: ers

Langenhorn (ers) Das müsste doch wohl zu schaffen sein? Denn die Stadtteilwette für die NDR-Sommertour am Sonnabend steht! Am Sonnabend, 9. August, kommen NDR 90,3 und das „Hamburg Journal“ mit ihrer Sommertour nach Langenhorn – und treten gegen den Stadtteil an.
Jetzt ist ganz Langenhorn gefragt! „Wetten, dass die Langenhorner es nicht schaffen, am Sonnabend, dem 9.  August, vor der Sommertour-Bühne die ‚perfekte Welle‘ zu zeigen und zu singen. Eine Langenhorner La Ola – natürlich mit Schwimmbrillen, Schwimmflügeln, Schwimmringen, Badekappen, Luftmatratzen und allem was dazu gehört?“, lautet die Wette.
Trainiert wird bereits seit Montag: Auf dem Gelände der SCALA-Tennisabteilung am Beckermannweg trafen sich bereits einen Tag nach Verkündung der Wettaufgabe Vereinsmitglieder und der Langenhorner Gesangverein, um unter Anleitung von Jürgen Mems  für den Sonnabend Gesang und La-Ola-Welle zu proben.
„Ich hab die ganze Nacht nicht geschlafen“, verriet SCALA-Organisatorin Gisela Kortmann. Immerhin galt es doch, innerhalb weniger Stunden, Teilnehmer zusammenzutrommeln und auch schon erste Utensilien wie Schwimmflügel, Taucherbrille und Schnorchel zu besorgen.  Immerhin: Man schlug sich tapfer, die Welle klappte schon ganz gut und am Gesang lässt sich in den nächsten Tagen auch noch ganz gut feilen. Ein wenig Lampenfieber war natürlich auch dabei, denn der NDR war mit einem Kamerateam dabei und filmte die Vorbereitungen für das „Hamburg Journal“
 Ob die Aufgabe tatsächlich  bewältigt werden kann, zeigt sich beim Sommertourabend auf dem Langenhorner Markt. Grundlage der Wettidee bildet das Naturbad Kiwittsmoor. „Das Naturbad ist eine kleine Oase mitten in Langenhorn. Gerade auch für Familien mit kleinen Kindern ist das Bad ein toller Ausflugsort. Dabei hält es sich nur mit Spenden und dem Engagement von ehrenamtlichen Helfern über Wasser. Gewinnt Langenhorn die Wette, profitiert das Naturbad davon“, sagt NDR 90,3 Moderatorin Jacqueline Heemann, die auch die  Langenhorner  Wette konzipiert hat.
Mit Lust, Einsatz und Kreativität kann jeder mithelfen, die Stadtteilwette gegen den NDR zu gewinnen. Und am Ende klingen vielleicht die Zeilen „Das ist die perfekte Welle, das ist der perfekte Tag, lass dich einfach von ihr treiben, denk am besten gar nicht nach“ über den Langenhorner Markt.
Gewinnen die Langenhorner die Wette, spendet der Sommertour-Partner Lotto Hamburg dem Naturbad Kiwittsmoor Spielutensilien für das Strandareal im Wert von 1 000 Euro.
Musikalische Highlights der NDR 90,3 und „Hamburg Journal“ Sommertour werden die Auftritte von Hot Chocolate und Michy Reincke sein. Schon ab 18 Uhr gibt es Live-Musik mit der Partyband „Papermoon.“
Der Eintritt zu der Veranstaltung, die um 17 Uhr beginnt,  ist kostenfrei. Wer nicht vor Ort sein kann, hat außerdem Gelegenheit, die Konzerte in Bild und Ton online zu verfolgen. Die Livestreams sind unter ndr.de/hamburg zu sehen.

Das Bühnenprogramm im Überblick:
17.00 Uhr:   DJ Michael Wittig
18.00 Uhr:  Start Bühnenmoderation, Auftritt „Papermoon“
19.15 Uhr  Start der  „Stadtteilwette“ (19.30 Uhr Live-Schaltung ins Hamburg Journal)
20.35 Uhr Michy Reincke
22.15 Uhr Hot Chocolate
(aktuelle Änderungen
 vorbehalten)

 

„Politisches Radeln“

06. August

Heike Sudmann Foto: pmi

Hummelsbüttel (ers) Zu einer kommunalpolitischen Radtour durch Sasel, Poppenbüttel, Hummelsbüttel und den Tegelsbarg startet „Die Linke“ am   Freitag, dem 15. August, um 16 Uhr.
Wie bereits in den vergangenen Jahren werden die Hamburger Bürgerschaftsabgeordnete und Stadtplanerin Heike Sudmann sowie der Wandsbeker Linken-Bezirksabgeordnete Rainer Behrens kommunalpolitische „Brennpunkte“ ansteuern.
Dazu gehören zum Beispiel das Poppenbütteler Neubaugebiet am Petunienweg oder in Hummelsbüttel die Schnellstraßen mit ihren gesundheitsschädlichen Lärm- und Staubemissionen sowie der umstrittene Müllberg.
Heike Sudmann und Rainer Behrens werden die Positionen der Linken  an den jeweiligen Projekten ausführlich erläutern.  Zum Abschluss der Tour ist ein Picknick am Hummelsee vorgesehen.
Treffpunkt ist der S-Bahnhof Poppenbüttel, Ausgang Stormarnplatz. 

 

Die Jay Ottaway Band

06. August

Jay Ottaway Foto: pmi

Norderstedt (rug) Die aus Deutschland und den USA stammende Jay Ottawy Band kommt am Donnerstag, 7. August, für ein Konzert in den Norderstedter Music Star. Beginn ist um 20 Uhr, der Eintritt ist frei.
Der aus Boston stammende, mehrfach ausgezeichnete Singer-Songwriter, Produzent und Bluesgitarrist Jay Ottaway verbrachte vor seiner Studienzeit am Berklee Collage of Music viele Jahre in Köln. Einige der  aktuellen Bandmitglieder lernte er schon damals kennen. Seither spielt er zusammen mit seinen Kölner Freunden. Die Jay Ottaway Band war schon mehrfach auf Deutschland-Tournee und konnte sich ein treues Publikum erspielen. Eingängige Melodien zwischen Blues, Country-Rock und Folk sind das bevorzugtes Metier. Wer den Sympathischen Musiker noch nicht kennt, sollte sich die Chance nicht entgehen lassen, dies nachzuholen. Insbesondere diejenigen, die vielleicht die eine oder andere Platte von Neil Young und Bob Dylan im Regal stehen haben.
Jay Ottaway – Guit. / Voc., Heinz Bernd Hövelmann – Guit. / Voc., Christina Christ – Sax, Frank Tetzner – Bass / Voc.

 
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