Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

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Polarisation, Populisten,

18. Januar: 

Langenhorn (ker) Von Polarisation, Populisten und politischen Entscheidungen, aber auch von Demokratie als gelebte Vielfalt, persönlichen Wünschen und Dankesworten war auf dem SPD-Neujahrsempfang die Rede: Gulfam Malik, SPD-Abgeordneter in der Hamburger Bürgerschaft, hatte zum Neujahrsempfang in die Eirene-Kirchengemeinde geladen.
Der Saal der Kirchengemeinde war erneut „überfüllt“ und zahlreiche Teilnehmer verfolgten die Ansprachen der geladenen Gäste im Foyer. Während Gulfam Malik einen kurzen Rückblick auf das vergangenen Jahr wagte, von der zunehmenden Polarisierung in der Welt, von Populisten,  politischen Entscheidungen,  die auch durch soziale Netzwerke beeinflusst wurden, sprach, ging Johannes Kahrs, Haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, auf den Gefühlszustand der Bundesbürger ein: „Uns geht es schlecht“, öffnete er seine Rede. Zumindest gefühlt, denn die Zahlen sehen ganz anders aus, so der Politiker. Höhere Steuereinnahmen – aber keine Steuerreform, keine Erleichterung in Sicht. Er prangerte die Haltung der CDU auf Bundesebene zu dieser Thematik an.
Dr. Andreas Dressel, Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion, blieb thematisch in der Hansestadt. Bei seiner Ansprache standen der Rückgang der Flüchtlinge, Hafen und Flughafen im Vordergrund. Dabei ging er besonders auf die Allianz gegen Fluglärm ein, holte eine Statistik hervor, die besagt, dass sich aus Langenhorn 25 Menschen 297-mal über den Fluglärm des Hamburg Airport Helmut Schmidt beschwert hätten. Dabei sprach er den Anwohnern seinen Dank für ihre Toleranz aus: „Danke, dass Sie die Belastung für die ganze Stadt tragen.“

Zum Thema Fluglärm kündigte Dressel  für dieses Jahr aber auch Verbesserungen an. So sollen Airlines zukünftig für Verspätungen kräftiger als bislang zu Kasse gebeten werden. 
Bezirksamtsleiter Harald Rösler wagte einen Ausblick auf das, was in diesem Jahr auf den Norden Hamburgs zukommen wird: Bunte Wände an den Betonrampen am Langenhorner Marktplatz, sobald es das Wetter zulässt, der Baubeginn des Einkaufszentrums sowie der reibungslosere Ablauf im neuen Kundenzentrum am Markt, der Umzug eines Teils der Verwaltung an die Tangstedter Landstraße, vermehrter öffentlich geförderter Wohnungsbau, der Umbau des „ella“-Kulturhauses sowie ein kleiner Weihnachtsmarkt auf dem Bahnhofsvorplatz.
Demokratie lebe von Vielfalt, so Malik. Mehr als 250 Gäste aus Vereinen, Institutionen, Verbänden und Unternehmen, aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger begingen traditionell gemeinsam den Neujahrsempfang, um miteinander und nicht über einander zu sprechen, betonte Malik das Motto des Vormittags. Er freute sich, dass auch Dorothee Martin, die bekanntlich im Herbst für die SPD in den Bundestag einziehen möchte.
 
   

Gulfam Malik begrüßte beim Neujahrsempfang in Langenhorn Johannes Kahrs, Dorothee Katja Julia Martin, Dr. Andreas Dressel sowie Harald Rösler (von links). Foto: ker

Fotofahndung nach Raub im

18. Januar

Die Ermittler hoffen auf Hinweise. Foto: pmi

Fuhlsbüttel (blb) Am 5. Dezember (Montag) vergangenen  Jahres wurde im Erdkampsweg in Fuhlsbüttel ein 50-jähriger Mann von zwei Räubern gegen 8.25 Uhr brutal überfallen.
Die Polizei fahndet jetzt mit Bildern aus einer Überwachungskamera nach den Tätern. Der 50-Jährige wollte bei der Haspa-Filiale im Erdkampsweg seine Wochenendeinnahmen einzahlen, als er plötzlich von einem unbekannten Täter vor der Bank angegriffen wurde. Der Täter drängte den Geschädigten in eine Ecke und sprühte ihm Pfefferspray in das Gesicht. Der Täter entriss seinem Opfer dann die Tüte mit den Einnahmen und flüchtete zusammen  mit seinem wartenden Komplizen in Richtung der Straße „Am Schanzenberg“.
Täterbeschreibung:  Der eine Täter war zirka 30 Jahre alt, 180 bis 185 cm  groß mit südländischem Erscheinungsbild  und  kräftiger Statur, einem dunklen Bart und bekleidet mit einer dunkelgrauen/schwarzen Stoffmütze und einer dunklen blauen Jacke.
Der zweite Täter war zirka 175 cm  groß und dunkel gekleidet.   Die Fahnder konnten Bilder der Tatverdächtigen aus einer Kamera sicherstellen und regten bei der Staatsanwaltschaft Hamburg die Beantragung einer Öffentlichkeitsfahndung an.
Hinweise bitte an die Verbindungsstelle im Landeskriminalamt unter 0 40/ 42 8 65 67 89.

 

„Sprache im Alltag“ – kostenlose

18. Januar

Einige Teilnehmer der Sprachbrücke Hamburg. Foto: pmi

Hamburg (vpu) Nach einer Pause findet seit Anfang des Jahres die kostenlose Gesprächsrunde in der Begegnungsstätte Nord der ABeSa GmbH wieder statt. Das Angebot richtet sich innerhalb des Projekts „Sprache im Alltag“ an erwachsene Zuwanderer und Geflüchtete mit Deutschvorkenntnissen.
Die Teilnehmer treffen sich immer dienstags von 12 bis 13 Uhr in der ABeSa GmbH, Begegnungsstätte Nord (Barmbek-Süd), Hamburger Straße 171, 22083 Hamburg.
In der Nähe gibt es außerdem noch folgende Gesprächsrunden: montags von 14 bis 15 Uhr im Bürgerhaus in Barmbek, Lorichsstraße 28 A, 22307 Hamburg, dienstags von 17 bis 18 Uhr im Nachbartreff Winterhude der Baugenossenschaft dhu eG, Braamkamp 20, 22299 Hamburg.
Dienstags von 18 bis 19 Uhr im mhc-Café vom Magnus-Hirschfeld-Centrum (mhc e.V.) (Winterhude) – Treffpunkt für Hamburgs queer Community, Borgweg 8, 22303 Hamburg,
mittwochs von 14.30 bis 15.30 Uhr im Eltern-Kind-Zentrum in der Kita Sandfoort (Langenhorn), Sandfoort 39 (Eingang über den Fußweg hinter Sandfoort 65), 22415 Hamburg und
mittwochs von 17 bis 18 Uhr in der Zinnschmelze, Barmbeker Verein für Kultur und Arbeit, Maurienstraße 19 (auf dem Gelände des Museums für Arbeit), 22305 Hamburg.
In der fortlaufend angebotenen Gesprächsrunde können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre bereits erworbenen Deutschkenntnisse praxis- und alltagsnah anwenden und festigen.  
Eine Anmeldung ist aufgrund der begrenzten Plätze von maximal 10 Teilnehmern empfehlenswert (telefonisch unter 040 / 2847 8998, per E-Mail: kontakt(at)sprachbruecke-hamburg.de oder im Internet unter www.sprachbruecke-hamburg.de/kontakt-formular.html).  
„Sprache im Alltag“ – so heißt das Ehrenamtsprojekt von Sprachbrücke-Hamburg e.V., das Menschen verschiedener Herkunftsländer und Kulturen zusammen bringt, um gemeinsam auf Deutsch über Alltägliches zu reden und sich auszutauschen. Mit der neuen Gesprächsrunde gibt es zirka 50 Angebote, die regelmäßig an festen Orten verteilt über das ganze Hamburger Stadtgebiet stattfinden. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Kleingruppen mit maximal zehn Personen.

Eine Übersicht aller aktuellen Gesprächsrunden finden Sie im Internet unter www.sprachbruecke-hamburg.de/Gespraechsrunden.

 

Linke wollen weitere „belastete“

18. Januar

Die Linken stellen den Woermannsweg direkt entlang der Alster wegen seines Namensgebers zur Diskussion. Foto: blb

Ohlsdorf (blb) Der Regionalausschuss Fuhlsbüttel-Langenhorn-Alstertal-Groß Borstel  diskutiert über weitere Umbenennungen von Straßen, deren Namensgeber historisch belastet erscheinen. Nachdem im vergangenen Jahr die Max-Nonne-Straße in Langenhorn in Ursula-de-Boor-Straße und die Konjetznystraße in  Annie-Kienast-Straße umbenannt wurden, hat Rachid Messaoudi, Ausschussmitglied der Linken, nun den Woermannsweg und den Woermannsstieg in Ohlsdorf auf die Agenda gesetzt.
 Die Straßen sind nach dem Hamburger Kaufmann Adolph Woermann benannt, der zur Kolonialzeit  als Begründer der Kolonie Kamerun gilt.
Die Kolonialverbrechen Woermanns seien mit Verbrechen in der NS-Zeit vergleichbar. „Deswegen sollten wir uns auf den Weg machen, diese ein Stück weit wiedergutzumachen“, sagte die geladene Referentin Jokinen vom Arbeitskreis „Hamburg Postkolonial“ in ihrer Präsentation vor dem Regionalausschuss und schlug vor, den Woermannsweg in Manga-Bell-Weg umzubenennen. Sie ist sich mit  Rachid Messaoudi einig, dass in dieser Sache dicke Bretter gebohrt werden müssten, um belastete Straßennamen in Hamburg zu „dekolonialisieren“. Der Woermannsweg in Ohlsdorf wäre der erste in Hamburg, wenn es zur Umbenennung käme, nachdem in Berlin bislang drei Straßen umbenannt  und mit Informationsstehlen  ausgestattet worden sind.
Woermann war von 1880 bis 1904 Mitglied der Hamburger Bürgerschaft, in der er sich der Fraktion der Rechten anschloss. Von 1884 bis 1890 wurde er für die Nationalliberale Partei  in den Reichstag gewählt. Der einflussreiche Kaufmann  gilt laut afrika-hamburg.de als „Inbegriff eines rücksichtslosen Kolonialkaufmanns“. Mit Privatarmeen seien die Kaufmänner gegen  die rebellierende Bevölkerung vorgegangen, hätten Dörfer plündern, niederbrennen und die Enteigneten   zur Zwangsarbeit treiben lassen.
 Rudolf Manga Bell, im schwäbischen  Aalen aufgewachsen, war König des Duala-Volkes in Kamerun und  beschwerte sich mit 26 weiteren kamerunischen Volksoberhäuptern in einen offenen Brief an den deutschen Reichstag, unter anderem über die Enteignungen,  Zwangsarbeit ohne Lohn und willkürliche Verhaftungen. Manga Bell  wurde 1914  wegen „Hochverrates“ zum „Tode durch den Strang“ verurteilt.
Thomas Kegat (SPD) zeigte sich noch zögerlich, einer möglichen Umbenennung  der Straßen zu folgen und gab zu bedenken, dass bei Straßennamen auch eine Kontinuität wichtig sei. Eine Umbenennung sei immer gravierend, die Interessen der Anwohner  gebe es zu bedenken.

 

Nachfolge gesichert: Marco Lehmitz

18. Januar

Marco Lehmitz tritt als Inhaber des Weinhaus am Stadtrand jetzt die Nachfolge seines Vaters Dirk an. Foto: vpu

Langenhorn (vpu) Der Familienbetrieb geht in die nächste Generation: Marco Lehmitz hat die Firmenleitung ab dem 1. Januar von seinem Vater Dirk Lehmitz übernommen und ist jetzt Inhaber vom Weinhaus am Stadtrand in der Tangstedter Landstraße 22.
„Wir werden Traditionen, wie die Qualität unserer Weine, den persönlichen Kontakt zu den Winzern oder auch die Veranstaltungsangebote an unsere Kunden beibehalten. Dazu kommen aber auch neue Angebote, wie hochwertige Zigarren aus unserem Klimaschrank. Zudem laden wir schon zu 15 Veranstaltungen im Jahr unsere Kunden ein“, blickt Marco Lehmitz voraus.
Was 1956 mit einem kleinen Geschäft an der Tangstedter Landstraße 22 in Langenhorn begonnen hatte, ist heute ein leistungsfähiges Familienunternehmen mit einer Filiale in Norderstedt. Aufgebaut hatte den Weinhandel damals der Großvater Heino Lehmitz des heutigen Inhabers.
Für die Qualität und die kompetente Beratung bei der Auswahl der Weine, bürgte Vater Dirk Lehmitz über 45 Jahre lang. Im Jahr 2000 war es dann soweit: Die dritte Generation in der Person von Marco Leh- mitz kam ins väterliche Geschäft.
Vorher hatte er Praktika in Sachen Wein an der Rhone in Frankreich oder in Franken absolviert. Auch mehrere Weinlesen hat er persönlich erlebt und mitgemacht. Ein weiterer Höhepunkt in der Familiengeschichte war der komplette Neubau im Jahr 2005 in Langenhorn. Ein Meilenstein für die Weinpräsentation mit Wein-Bistro und Café-Bar.
Marco Lehmitz favorisierte sich nach dem Eintritt in das väterliche Geschäft auf Kundenaktionen und interessante Eventangebote. So begann es mit Whiskey-Verköstigungen, heute können die Kunden hier auch Rum oder Gin probieren. Marco Lehmitz hat auch für Mai eine „Weinmesse“ mit  seinen Winzern im LALI geplant.
Kontakt: Weinhaus am Stadtrand, Tangstedter Landstraße 22, 22415 Hamburg, Telefon 0 40/5 31 63 47 und E-Mail weinhaus(at)lehmitz.de.

 

Hamburg Airport blickt auf

18. Januar

2016 war ein erfolgreiches Jahr für Hamburg Airport. Foto: pmi

Fuhlsbüttel (pmi) 2016 war ein spannendes Jahr voller Ereignisse für Hamburg Airport. Neue Strecken und Airlines vergrößerten die Vielfalt im Flugangebot für die Passagiere. Zusätzlich sorgten innovative Services wie modernisierte Gates oder eine neue Flughafen-App für einen hohen Reisekomfort. Diesen Trend setzt Hamburg Airport 2017 fort: Seit Anfang des Jahres bietet der Flughafen seinen Passagieren 24 Stunden kostenloses WLAN. Auch das Streckennetz wird weiter wachsen.
Im Jahr 2016 nutzten 16,22 Millionen Fluggäste den Hamburger Flughafen. Das sind rund 610.000 Passagiere, und damit zirka 3,9 Prozent, mehr als noch im Jahr 2015. Die Marke von über 16 Millionen Passagieren wurde erstmals seit der Gründung des Flughafens überschritten. Am 14.10.2016 verzeichnete Hamburg Airport mit rund 65.000 Passagieren so viele Fluggäste an einem Tag wie noch nie seit Bestehen des Flughafens. „In diesem Jahr konnten wir am Hamburg Airport erstmals über 16 Millionen Fluggäste begrüßen. Das zeigt, dass das Mobilitätsbedürfnis der Menschen weiter wächst, nicht nur in Hamburg und ganz Norddeutschland, sondern auch in die Metropolregion“, so Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.  
 Für den Sommerflugplan 2017 wurden bereits attraktive Verbindungen ab Hamburg Airport angekündigt. So wird Hamburg Airport ab dem Sommerflugplan 2017 Direktflüge zu 130 Destinationen anbieten, mit insgesamt 60 Airlines.
2017 legt Hamburg Airport weiter den Fokus auf die Digitalisierung seiner Services. So gibt es seit Anfang des Jahres 24 Stunden kostenloses WLAN für Passagiere und Besucher. Dazu wurde im vergangenen Jahr die komplette WLAN-Infrastruktur modernisiert und ausgebaut. Unter dem Namen „HAM Airport Free WiFi“ können Passagiere und Besucher sich am Hamburger Flughafen einloggen und unbegrenzt im Internet surfen, Mails lesen, Flugdaten abrufen und vieles mehr. Die Besucher der Airport Lounge des Hamburger Flughafens erhalten bereits seit April 2016 unbegrenzt kostenloses WLAN. Innovative Services wie die flughafenübergreifende App „Passngr“ oder der neue Snapchat-Kanal von Hamburg Airport sorgen bereits jetzt für ein modernes Reiseerlebnis. Neugestaltete Pierbereiche mit Hamburg-Akzenten halten neben zahlreichen Strom- und USB-Anschlüssen auch moderne und gemütliche Sitzbereiche für unterschiedliche Passagierbedürfnisse bereit: Ruhe- und technisch ausgestattete Businesszonen wechseln sich ab, Bistro-Tische dienen als kommunikative Treffpunkte. Michael Eggenschwiler blickt zuversichtlich ins neue Jahr: „Im Jahr 2017 erwarten wir bei den Passagierzahlen wieder ein moderates Wachstum von etwas über drei Prozent.“

 

Mallet Duo mit klassischen

18. Januar

Piotr Schiller und Maciej Bulinski sind mit dem Xylophon im Albertinen-Haus zu Gast. Foto: pmi

Hamburg-Schnelsen (pmi) Ein musikalisches Highlight präsentiert die Gruppe Mallet Duo am Sonntag,  22.  Januar, um 16 Uhr im Albertinen-Haus (Sellhopsweg 18-22, Schnelsen): Die Virtuosen Piotr Schiller und Maciej Bulinski spielen klassische Musik, die sie für die Instrumente Marimba und Xylophon umgeschrieben haben. Neben  bekannten Stücken großer Komponisten wie Bach, Mozart, Beethoven, Vivaldi, Chopin und anderen zählen auch Originalwerke für Perkussionsinstrumente zum Repertoire. Das Programm wird engagiert und mit  Können vorgetragen, im Rahmen des Konzerts werden die speziellen Instrumente, ihre Herkunft und Bauweise anschaulich erklärt. Die Gruppe „Mallet Duo“ wurde 1995 in Danzig (Polen) gegründet. „Mallets“ heißen im Englischen die Schlägel, mit denen unter anderem Instrumente wie Marimba und Xylophon gespielt werden. Das Duo feierte  Erfolge in Polen, Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz mit jährlich nahezu 100 Konzerten sowie der Teilnahme an Musikfestspielen. Der Eintritt ist frei, eine Spende ist willkommen.

 

 

 

SCALA-Mädels mit dem

18. Januar

Geschafft! SCALA gewinnt 3:1 beim Kieler TV. Foto: pmi

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Nach drei Heimspielen am Stück mussten die Volleyballerinnen des SC Alstertal-Langenhorn in der 3. Liga Nord mal wieder auswärts ran. Das 3:1 (22:25, 26:24, 26:24, 25:15) beim Kieler TV (9.) war der erste SCALA-Sieg in der Fremde seit dem 23. Oktober 2016. In der Tabelle festigte das Team von Trainer Jan Maier durch den achten Sieg im zwölften Spiel den dritten Platz (28:20 Sätze, 24 Punkte). „Das war sehr, sehr stark und so nicht erwartet. Wir hatten nämlich nur sieben voll einsatzfähige Spielerinnen und drei Kranke für Notfälle im Trikot auf der Bank. Das war eine klassische Willensleistung der Mannschaft entgegen aller Widrigkeiten“, freute sich Jan Maier. Der schenkte Alissa Willert drei Kurzeinsätze in der Annahme. Ansonsten standen immer die gleichen sieben Spielerinnen auf dem Feld. „Im ersten Satz (22:25) hat es einen Moment gedauert, bis sich das Team gefunden hatte. In den Sätzen drei (26:24) und vier (25:15) haben wir zum richtigen Zeitpunkt erneut die besseren Antworten gehabt und damit den Sieg auf den Weg gebracht“, kommentierte Maier das Match. Die besten Punktesammlerinnen bei SCALA waren Christina Potratz (16) und Nele Schneidereit (11). Zur wertvollsten Spielerin wurde auch Nele Schneidereit gewählt.
 Weiter geht es für SCALA am kommenden Sonnabend (21. Januar, 19 Uhr, Sporthalle Tangstedter Landstraße 300) mit der Partie gegen den Tabellennachbarn VCO Berlin II (4.).

 

Witthöft unbefangen gegen Kerber

18. Januar

Angelique Kerber spielt heute gegen Carina Witthöft (Foto).(Archiv) Foto: dpa

Hamburg/Melbourne (dpa) Am Ende eines  aufregenden Abends schöpfte Angelique Kerber aus dem mühsamen Start in ihre Titelverteidigung Hoffnung für die weiteren Australian Open. Im deutschen Zweitrunden-Duell mit der Hamburgerin Carina Witthöft kann Kerber an diesem Mittwoch zeigen, dass der 6:2, 5:7, 6:2-Erfolg gegen die Ukrainerin vielleicht doch ein guter Einstieg in die beiden Tennis-Wochen in Melbourne war – so wie der Sieg über die Japanerin Misaki Doi vor einem Jahr, als die Norddeutsche sogar einen Matchball abwehren musste und danach plötzlich befreit aufspielte.
Noch drei weitere der  14 qualifizierten Deutschen sind am Mittwoch  dabei: Der zweite Hamburger, Mischa Zverev, überstand erstmals nach zehn Jahren die erste Runde, auch Qualifikantin Mona Barthel und Julia Görges kamen weiter.
Von Angst dürfte bei Kerber heute  gegen Witthöft nichts mehr zu spüren sein, beide bisherigen Vergleiche – allerdings auf Rasen in Wimbledon – entschied die Kielerin für sich. Auf ihre Gegnerin will sie an ihrem 29. Geburtstag auch gar nicht so sehr schauen.
Die 21-jährige Hamburgerin kündigte nach dem 7:5, 7:6 (8:6) über Qualifikantin Eri Hozumi aus Japan an, unbefangen aufspielen zu wollen. Witthöft freut sich auf die nicht so häufige Chance, gegen eine Nummer eins zu spielen. „Ich verspüre keinen Druck. Sie hat den Druck, sie ist haushohe Favoritin“, sagte die 89. der Weltrangliste. Witthöft will versuchen, das Spiel zu diktieren und mögliche Chancen zu nutzen. Bei Kerbers beiden frühen Turnier-Niederlagen in diesem Jahr entdeckte sie Schwächen, verriet aber nicht, welche.
Der Hamburger Mischa Zverev siegte 6:3, 7:6 (7:5), 6:4 gegen den Spanier Guillermo Garcia-Lopez. „Ich war hier zehn Jahre nicht in der zweiten Runde. Ich habe lange genug gewartet», sagte der 29-jährige Hamburger. Der ältere Bruder von Talent Alexander Zverev muss am Mittwoch gegen John Isner aus den USA antreten, den wegen seiner Aufschläge gefürchteten Riesen.

 

Konzertlesung in der Zachäus-Kirche

11. Januar

Der SCALA-Chor. Foto: pmi

Langenhorn (pmi) Konzertlesung am Sonntag, 22. Januar, um 16 Uhr in der Langenhorner Zachäus-Kirche, Käkenflur 22 a.
Die beliebte Reihe der Zachäus-Konzertlesungen wird an diesem Sonntag  fortgesetzt. Diesmal liest der Autor Karl-Heinz Becker wundersame Geschichten aus seinem neuen Buch „Hoffnung am Himmel“.
Wie immer dabei ist am 22. Januar auch der SCALA-Chor unter der Leitung von Martin Schönfeldt. Er bereichert den Nachmittag mit Klassikern wie „Nearer My God To Thee“, „Irish Blessing“, „I´ve Got Peace Like A River“, „Top Of The World“. Der Eintritt ist frei.

 

Präsentkorb vom dm-Drogeriemarkt

11. Januar

Ute Reissfelder (li.) nahm den Präsentkorb von Mandy Krüger und Filialleiter Christian Behm strahlend entgegen. Foto: blb

Langenhorn (blb) Schöne Neujahrsbescherung für die Langenhornerin Ute Reissfelder: Sie gewann das Kreuzworträtsel-Gewinnspiel des dm-Drogeriemarktes in Langenhorn mit dem LOKAL-ANZEIGER: Die Gewinnerin hat schon öfters mal an einem Preisausschreiben teilgenommen, auch den einen oder anderen Gewinn ergattert. Über die Größe des Präsentkorbes im Wert von 50 Euro mit Pflegeprodukten aus dem Hause dm war sie dann aber doch überwältigt. Filialleiter Christian Behm und Verkäuferin Mandy Krüger übergaben den Präsentkorb an die glückliche Gewinnerin, die nun das Problem hatte, den großen Korb  nach Hause zu transportieren, da sie kein Auto zur Verfügung hatte. Christian Behm versprach kurzerhand, den Präsentkorb mit dem Fahrrad bei ihr rumzubringen.

 

Bürgerbegehren für die

11. Januar

Die ersten vorbereitenden Arbeiten für den Bau der vier neuen Wohnhäuser an der Tangstedter Landstraße haben bereits begonnen. Foto: blb

Langenhorn (pmi) Knapp 9 000 Unterschriften wollen und müssen die Anwohner der historischen Siedlung Holitzberg bis Juni 2017 sammeln, 2 500  schon bis zum ersten Countdown am 13. März.  Mit der nicht nur symbolischen Warnung „Keine Dummleitung am Holitzberg“ werden die Besucher auf dem Langenhorner Markt und an anderen Plätzen in Hamburg-Nord  in den nächsten Wochen um Unterstützung gebeten.
Es geht darum, eine aus Sicht der Anwohner unsinnige Verkehrsanbindung für die vier neuen Wohnblocks an der Tangstedter Landstraße zwischen Schweinske und der Jet-Tankstelle  über den Holitzberg zu verhindern, die der Bezirk Nord geplant hat. Für die 58 neuen Wohnungen sind nur 16 neue Parkplätze vorgesehen. Diese  sind nicht vorn an der Tangstedter Landstraße, sondern im Kern der von Edmund Siemers errichteten 60er-Jahre-Siedlung am Holitzberg geplant. Autos müssten  durch den Holitzberg  von hinten auf den Parkplatz fahren.
„Für diese viel zu knappe Stellplatzplanung muss die ehemals als Gartenstadt gefeierte Siedlung bluten“, so die Bürgerinitiative, des Vereins der Eigenheimer am Holitzberg.  Aus dem Kern werde ein zentrales Grünstück entfernt und versiegelt, das die Nachbarn bisher als Gemeinschaftsfläche, Spielplatz,  Treffpunkt im Grünen und zum gemeinsamen Feiern nutzen.
Als die Siedlung 1959 gebaut wurde, war Wohnungsbau genauso ein Thema wie heute. Dennoch baute man „grün“ und war stolz darauf. Hamburgs Bausenator (der spätere SPD-Bürgermeister) Nevermann sagte beim Richtfest am Holitzberg am 19. August 1959: „Das ist ein architektonisches und städtebauliches Schmuckstück für unsere Stadt, das wir gern unseren auswärtigen Besuchern als Vorbild für den Wohnungsbau zeigen werden.“
„Wir setzen alles daran, dass die Verantwortlichen, also Bauherr und Bezirk jetzt mit Baubeginn endlich die Verkehrsanbindung der Neubauten überdenken“, so einer der Unterstützer des Bürgerbegehrens und Vorstandsmitglied des Vereins der Eigenheimer am Holitzberg, Karsten Stender: „Obwohl die Anwohner schon seit Beginn der Planung auf die Probleme hingewiesen haben, sind ihre Argumente bisher verhallt. Wir hoffen, dass sich das noch ändert. Deshalb sammeln wir jetzt Unterschriften.“ Dabei hatte das Bezirksamt  in seiner Publikation von Juni 2012 zur Nachverdichtung in Hamburg-Nord (Titel:  „Optimierung von 1950/60er-Jahre Siedlungen“)  die Pläne an der Tangstedter Landstraße gepriesen: „So entstehen familienfreundliche Wohnungen mit lärmberuhigten Grünflächen zwischen den Gebäuden, die eine gemeinschaftliche Nutzung ermöglichen.“
„Die unsinnige Autoanbindung der neuen Wohnungen verkehrt den Zweck der ganzen Baumaßnahme (familienfreundlich, lärmberuhigt, gemeinschaftlich nutzbar) in ihr Gegenteil“, kommentiert Birgit Härzer, Anwohnerin und Mit-Initiatorin des Bürgerbegehrens.
Weiter bemängeln die Anwohner:  Weil im lärmberuhigten Grün zwischen Siedlung und Neubauten nun Parkplätze geplant sind, soll der  Kinderspielplatz  direkt an der abgasbelasteten Tangstedter Landstraße Platz finden.
Tom Oehlrichs, Vertreter von Bezirksamtsleiter Harald Rösler, sagte dem LOKAL-ANZEIGER, dass die Planung mit Erreichen der nötigen Unterschriften eingefroren würden. Oehlrichs erklärte grundsätzliche Gesprächsbereitschaft mit der Bürgerinitiative. Am 19. Januar steht das Thema in der Bezirksversammlung auf der Tagesordnung.
Mehr Info unter www.holitzberg.jimdo.com oder an allen Sonnabenden auf den Langenhorner Wochenmarkt.

 

„ella“-Kulturhaus:

11. Januar

Ingrid Wenzel war auch schon Soldatin auf dem Segelschulschiff „Gorch Fock“. Jetzt gastiert sie im „ella“-Kulturhaus. Foto: pmi

Langenhorn (pmi) Am Donnerstag, 9. Februar, um 18.30 Uhr findet im „ella“-Kulturhaus am Käkenflur 16 f eine Veranstaltung im Rahmen der „Woche des Gedenkens“ des Bezirksamt Hamburg Nord statt: „Dialoge über Deutschland“ ist  ein musikalisch-literarischer Nachmittag mit Uwe Levien (Lieder zur Gitarre), René Senenko und Georg Chodinski (Lesung).
Greift man heute zu den im Jahr 1965 erschienenen „Dialogen über Deutschland“ des Kölner Studienrats Richard Matthias Müller, bemerken wir, wie seltsam frisch und provokant die Lektüre nach mehr als einem halben Jahrhundert auf uns wirkt.
Georg Chodinski (VVN-BdA) und René Senenko (Willi-Bredel-Gesellschaft) bringen einige Dialoge zu Gehör. Uwe Levien wird mit selten gespielten Liedern aus seinem Repertoire aufwarten. Der Eintritt kostet 3 Euro.
Am Donnerstag, 16. Februar,  um 19 Uhr gastiert das Comedy-Doppel mit Ingrid Wenzel & Martin Niemeyer in ellas Kulturhaus. Ingrid Wenzel hat fast alles ausprobiert: Comedian in den USA, DJane auf der Reeperbahn, Soldatin auf der Gorch Fock, Bingo-Moderatorin auf Kreuzfahrtschiffen. Ihre Eltern denken, sie studiert BWL. Auf der Bühne zeigt die Hamburgerin dem Publikum trocken und ehrlich ihre harte Schale und weichen Kern.
Martin Niemeyer – Ein Komiker: Allein im Partykeller Entspannt im Hier und Jetzt zu schweifen ist nicht gerade Martin Niemeyers Sache. Lieber macht er sich Sorgen. Kein Wunder: Alles Mögliche könnte passieren! Das Leben zum Beispiel. Neurotisch und mit trockenem Witz zweifelt sich Martin Niemeyer durch den Alltag und den Abend und überrascht mit originellen Lösungsansätzen, die alle das Potenzial haben, aus einer eigentlich ganz gewöhnlichen Situation eine echte Krise zu machen. Fürs Publikum ist Martin Niemeyers Stand-Up-Comedy jedenfalls wunderbar anzusehen: ehrlich, persönlich, ohne Getöse. Eher wie eine Tanzstunde – allein im Partykeller. Eintritt: 11 Euro (ermäßigt 9),  Kartenvorverkauf und Info während des Umbaus bis Sommer 2017 im „ella“-Wohnzimmer, Käkenflur 16f, Langenhorn, Tel. 53 32 71 50, www.ella.mookwat.de

 

Die große Messe für Urlaub,

11. Januar

Hamburg (pmi) Einzigartige Erlebnisse, die den Alltagsstress komplett vergessen machen, das erhoffen sich viele Erholungssuchende an ihren kostbaren Urlaubstagen. Inspirierende Einblicke in andere Welten und Kulturen sowie spektakuläre Natureindrücke bieten die ausgefallenen Programme vieler Spezialreiseveranstalter, die auf der REISEN HAMBURG vom 8. bis 12. Februar präsent sind.
Zu den besonderen Themenreisen gehören unter anderem Touren für Hobby-Fotografen, von der speziellen Safari durch Wüsten und Savannen bis zur Kreuzfahrt zu den Grauwalen, meist begleitet von Kamera-Profis. Reisefotografie ist auch ein neuer Schwerpunkt auf der größten Messe für Urlaub, Kreuzfahrt, Caravaning und Rad im Norden. Das Angebot spricht jeden Besucher an, der seine Erlebnisse während der schönsten Zeit des Jahres in gelungenen Fotos festhalten möchte.
Auf der REISEN HAMBURG können die Besucher erstmals in verschiedenen Workshops und bei Vorträgen lernen, wie Bilder von Landschaften, Menschen und Erlebnissen noch besser gelingen. Aussteller Olympus bringt die Fotografen Oliver Hadji, der für Stern, Spiegel und Vogue arbeitete, und Frank Fischer, professioneller Reisefotograf, mit auf die Messe.   Partnerland ist diesmal Spanien. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, täglich 10 bis 18 Uhr. Eintrittspreise: Tagesticket mit Comebackfunktion (gilt auch an einem weiteren Tag ab 15 Uhr) 10 Euro, bei Online-Kauf 9 Euro, Tagesticket ermäßigt 7,50 Euro, für Kinder (6 bis 15 Jahre) 5,50 Euro, Familien-Ticket 20 Euro. Die Eintrittskarten gelten auch für die AUTOTAGE HAMBURG, die parallel stattfinden. Mehr unter reisenhamburg.de und auf facebook.com/reisenhamburg.

 
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