Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

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Wenn der Trickdieb

29. Juli: 

Langenhorn (ers) Es passiert leider  immer wieder: Ein unbekannter Mann klingelte neulich  an der Wohnungstür einer 93-jährigen Rentnerin  und  sagte ihr, dass er den Schornstein reparieren müsse.
Gemeinsam inspizierten die beiden den Schornstein, woraufhin der Unbekannte sagte, er müsse seinen Chef hinzurufen. Als dieser  wenig später  erschien, lenkte der angebliche Mitarbeiter die Rentnerin ab, während der „Chef“ ihrenSchmuck stahl. Erst als die Männer die Wohnung verlassen hatten, stellte die 93-Jährige den Diebstahl fest und verständigte die Polizei.
 Einige Tage zuvor  hatte eine 89-Jährige  nach einem angeblichen Anruf ihrer Freundin Geld von ihrem Bankkonto abgehoben und später an eine angebliche Notargehilfin übergeben. Erst später stellte sich heraus, dass es am Telefon nicht die Freundin gewesen war.
In der zweiten Juliwoche gab sich ein unbekannter Täter als Mitarbeiter der Hausverwaltung aus, der alle Wasserhähne überprüfen müsse und verschaffte sich so Zutritt zu der Wohnung einer 91-jährigen Rentnerin. Nach seinem Besuch stellte die  Frau fest, dass ihr Schmuck  verschwunden war.
In der gleichen Woche erhielten zwei Rentnerinnen  jeweils Besuch von einem falschen Polizeibeamten. Dabei stahl der Täter den gesamten Goldschmuck einer der Frauen, indem er vorgab, diesen „aus ermittlungstechnischen Gründen“ sicherstellen zu müssen. Die zweite Frau  ließ sich auf die erfundenen Geschichten des Täters nicht ein und schickte ihn fort.
Alles dies sind aktuelle Fälle, die sich  vor Kurzem so in Hamburg ereignet haben. Sie zeigen, wie raffiniert heute gewissenlose Trickdiebe vorgehen. Sie nutzen die Hilfsbereitschaft und Gutgläubigkeit ihrer Opfer aus. Die Betroffenen merken manchmal erst viel später, dass sie einem Dieb aufgesessen sind. Vor allem haben es die Diebe  auf ältere Menschen abgesehen,, weil diese sich schlechter wehren können. Außerdem sind sie häufiger allein und freuen sich über Besucher, Anrufer oder vermeintliche Helfer.
Die Hamburger Polizei rät deshalb: „Lassen Sie keine fremden Personen in Ihre Wohnung. Handwerker, Hauseigentümer und Polizei melden ihren Hausbesuch vorher an. Seien Sie auf der Hut und rufen Sie im Zweifel die Polizei über den Notruf 110, auch wenn Sie als Nachbar diesbezüglich verdächtige Beobachtungen machen.“
Viele Trickdiebe versuchen unter einem Vorwand, in die Wohnung ihrer Opfer zu gelangen oder einen Komplizen einzuschleusen – beispielsweise mit Hilfe einer falschen Identität als Stromableser, Postbote, Telefonanschlussprüfer, Mitarbeiter der Hausverwaltung oder Ähnliches.
Andere Trickdiebe bitten an der Haustür um ein Glas Wasser oder um Zettel und Stift, um einem Nachbar eine Nachricht zu hinterlassen. Die Trickdiebe suchen in der Wohnung dann gezielt nach Wertgegenständen und Bargeld, die sie unbemerkt mitgehen lassen.
Ebenfalls beliebt ist der so genannte „Enkeltrick“: Die  Betrüger durchforsten Telefonbücher gezielt nach altmodisch klingenden Vornamen und rufen die vermeintlichen Senioren an. Im Gespräch geben sich die Betrüger vertraut und duzen ihr Gegenüber – sie wollen als Verwandter erkannt werden. Hat das Opfer angebissen, täuschen sie vor, sich in einer finanziellen Notsituation zu befinden, und bitten um schnelle Hilfe.
 Ohne Umschweife fragen sie nach Geld auf dem Sparbuch, auf dem Girokonto und unter dem Kopfkissen. Sollte der Angerufene die Unterstützung verweigern, werde das katastrophale Folgen für den „Enkel“ haben – oder aber der falsche Verwandte droht, den Kontakt abzubrechen. Willigt das Opfer ein, geben die Betrüger vor, persönlich verhindert zu sein, und schicken einen Boten, der das Geld für sie abholt.
Übrigens: Statistisch gesehen erbeuten Betrüger mit dem Enkeltrick pro Opfer etwa 11 500 Euro – so viel wie bei einem durchschnittlichen Bankraub.

Oft nutzen Betrüger die Hilf- und Arglosigkeit älterer Menschen aus. Foto: Postbank

Drei Millionen Euro für

29. Juli

Ohlsdorf (dpa/lno) Für die Weiterentwicklung eines der größten Parkfriedhöfe der Welt in Hamburg stellen der Bund und die Stadt drei Millionen Euro bis 2018 bereit.
Angesichts einer veränderten Bestattungskultur soll das fast 400 Hektar große Areal im Stadtteil Ohlsdorf als international bedeutendes Kultur- und Gartendenkmal erhalten, aber auch verändert werden. Das geht aus einer Mitteilung der Umweltbehörde vom Montag hervor. Grabstätten von Prominenten, denkmalgeschützte Grabmonumente, Skulpturen und Mausoleen blieben aber bestehen. Unter anderen wurden der Schauspieler Hans Albers, der Theaterintendant Gustaf Gründgens und Humorist Heinz Erhardt in Ohlsdorf bestattet. Nach Angaben der Behörde haben sich die Beisetzungen in der Hansestadt seit 1995 um 22 Prozent verringert, der Anteil der Sargbeisetzungen ist von 40 auf fast 25 Prozent zurückgegangen. Familiengrabstätten würden kaum noch nachgefragt und für Urnenbeisetzungen insgesamt weniger Fläche benötigt. Außerdem gebe es weniger Trauerfeiern, so dass vier Kapellen dafür schon nicht mehr genutzt werden. Künftige Grabstätten könnten sich auf rund 100 Hektar Friedhofsfläche konzentrieren. Die Veränderungen sollen vom nächsten Jahr an mit den Anwohnern erörtert werden. Die Bundesmittel kommen aus dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“.

 

Schöner warten

29. Juli

Das neue „Upper Deck“ Foto: FHG/Penner

Fuhlsbüttel (ers/pmi) „Der Flughafen soll für alle Gäste ein Gesamterlebnis sein“, betont Hamburgs Flughafenchef Michael Eggenschwiler. „Besonders wichtig ist uns, in den Wartebereichen einen Hamburg-Bezug herzustellen und die zahlreichen Schönheiten der Hansestadt hervorzuheben. Die Fluggäste sollen etwas vom Flair der Stadt mit auf die Reise nehmen.“
Nach dem Motto „noch hamburgischer, noch moderner, noch mehr Service“ hat der  Flughafen jetzt einen neugestalteten Wartebereich für die Passagiere eröffnet.
Das so genannte „Upper Deck“, zu dem alle Fluggäste kostenlos Zutritt haben, befindet sich im Sicherheitsbereich in Höhe von Gate A17. Zahlreiche Steckdosen und komfortable Sitzmöglichkeiten sorgen für ein entspanntes Warten in hanseatischer Atmosphäre und verkürzen die Zeit bis zum Abflug.
In einem umfangreichen Projekt will der Airport in den kommenden Monaten weitere Wartebereiche in der Fluggastpier modernisieren und individuell nach verschiedenen Hamburg-Merkmalen designen.
Das „Upper Deck“ ist in Anlehnung an die grüne Stadt Hamburg designt worden. Erholung und Freizeit stehen wie in den vielen Parks und den beliebten Alsterwiesen an erster Stelle. Frische Farben, viel Grün und die bequemen Hamburger Parksessel – auch  „Hummelstühle“ genannt – stehen den Fluggästen hier zur Verfügung. Verstärkt wird die „Park-Atmosphäre“ auch akustisch. Zunächst probeweise wird über Lautsprecher dezentes Vogelzwitschern eingespielt.
 

 

Bunter Hit-Tag mit Rundfahrten,

29. Juli

Für die Motorradstaffel ging es hoch in die Lüfte – sie zeigte den begeisterten Zuschauern ihr Können. Foto: ker

Alsterdorf (ker) „Die leuchtenden Kinderaugen sind einfach das Schönste, das Lachen, einfach toll“, freut sich Sebastian Jung (35). Dafür nimmt sich der stellvertretender Wehführer der Freiwilligen Feuerwehr Groß Borstel gern von seinem Job frei – einfach, um den jungen Besuchern beim Kinder-Hit-Tag eine Freude zu bereiten.
Und das ist relativ einfach: Man nehme ein großes Feuerwehrfahrzeug, einen Fahrer und dreht Runde um Runde im Polizeistern auf dem Gelände des Polizeipräsidiums und der Landesbereitschaftspolizei.
Natürlich sind die sieben Plätze des Feuerwehrwagens immer gefüllt; die Schlangen für die Rundfahrten sind lang. Doch wer die Wartezeit geschafft hat, hat gut 600 Meter lang Spaß.  Obwohl die Fahrzeuge, die sonst mit einer Geschwindigkeit von bis zu 90 Kilometer pro Stunde zum Einsatz brausen können, sich heute im Schneckentempo fortbewegen, ist die Stimmung an Bord fröhlich.
„In diesem Jahr dürfen wir leider keine Sirene mehr anmachen“, sagt Jung. Nachbarn hatten sich beschwert, sie konnten den fünfstündigen Sirenenlärm nicht ertragen. Unverständnis bei den Besuchern. Eine Mutter zum Feuerwehrmann: „Eigentlich müssten wir uns darüber beschweren. Dieses Fest ist schließlich für Kinder und findet doch nur einmal im Jahr statt.“
Jedes Jahr in den Sommerferien laden Polizei und Feuerwehr zum großen Kinderfest nach Alsterdorf ein. Mit dabei sind Highlights wie die  Polizeitaucher, die Libelle, der Polizeihubschrauber oder auch die große Drehleiter der Feuerwehr, die die großen und kleinen Besucher hoch in die Lüfte hebt. Wasserspiele bei der Feuerwehr, eine große Luftrutsche des Technischen Hilfswerkes oder die Reiterstaffel der Polizei runden das große Angebot ab. Natürlich dürfen die Vorführungen von Motorradstaffel oder auch der Diensthunde der Polizei nicht fehlen.
Aus dem Norden Hamburgs machten bei dem diesjährigen Kinderfest wieder alle Wehren mit. Polizei und Feuerwehr engagierten sich ehrenamtlich. Jung und seine Kollegen nahmen extra für dieses Kinderfest einen Tag Urlaub vom normalen Berufsalltag. Jung: „Es macht mir hier so viel Spaß, ich versuche, hier jedes Jahr dabei zu sein.“

 

Angefahren und tödlich verletzt

29. Juli

Hummelsbüttel (pmi/ers) Ein 49-jähriger Radfahrer ist am Sonnabend, dem 4. Juli, gegen 21.50 Uhr aus unbekannter Ursache mit seinem Rad auf die Fahrbahn gestürzt und wurde von einem Fahrzeug angefahren. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen.
Ein 52-jähriger Autofahrer befuhr mit seinem Porsche den Poppenbütteler Weg in Richtung Gehlengraben. Der Radfahrer befuhr den parallel verlaufenden Radweg in entgegengesetzter Richtung. Hinter der Einmündung Raakmoorgrund kam der 49-Jährige plötzlich ins Straucheln und stürzte auf die Fahrbahn. Hier kollidierte er mit dem Pkw des 52-Jährigen.
Obwohl die Funkstreifenwagenbesatzung des Peter 34/1 nur Sekunden später am Unfallort eintraf, umgehend die Rettungskräfte alarmierte und sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen einleitete, kam der Radfahrer nicht mehr zu Bewusstsein. Unter Begleitung einer Notärztin wurde er in ein Krankenhaus gebracht, wo er seinen schweren Verletzungen erlag. Der Porschefahrer blieb unverletzt.
Der Verkehrsunfalldienst Ost übernahm die Ermittlungen und zog zur Rekonstruktion des Unfallhergangs einen Sachverständigen hinzu.
Zeugen, die Angaben zum Unfallgeschehen machen können, werden gebeten, sich mit den Unfallermittlern unter der Rufnummer 040/428 65-39 61 in Verbindung zu setzen.

 

Käkenflur-Kindergarten

29. Juli

Ein Güte-Siegel für einen Kindergarten ist schon etwas Besonderes: Leiterin Jutta Telzer freut sich über das gute Abschneiden ihrer Einrichtung. Foto: ker

Langenhorn (ker) Das eigene Kind ist das höchste Hab und Gut. Man vertraut es nicht irgendjemandem an. Darum sind Eltern auch besonders kritisch bei der Auswahl eines Kindergartens. Es gibt viele gute Gründe, sich für die evangelische Kita auf dem Käkenflur zu entscheiden. Beispielsweise das „BETA“-Gütesiegel, das nach den Richtlinien der Bundesvereinigung Evangelischer Tages-einrichtungen für Kinder e.V. (BETA)  verliehen wird.
Eine Zertifizierung in einer Kindertageseinrichtung ist eine Seltenheit. Es ist etwas Besonderes, denn man benötigt ein hochmotiviertes Team, um die strengen Anforderungen für eine Zertifizierung zu erfüllen. Fragebogen über Fragebogen müssen dafür ausgefüllt werden.
 Leiterin Jutta Telzer und ihr Team haben sich all die Mühe gemacht und erfolgreich das Beta-Gütesiegel für ihre Einrichtung erhalten. Telzer: „Zur Weiterentwicklung unserer Qualität haben wir uns im Sommer 2013 entschieden, unsere Kita prüfen zu lassen.“
 Über ein Jahr lang arbeitete das pädagogische Fachpersonal an der Qualifizierung, die sie nun für insgesamt drei Jahre inne hat. Dann muss das Gütesiegel erneuert werden. „Diese Wertschätzung unserer Arbeit erfreut uns, denn die Zertifizierung zeigt uns, dass wir eine lebendige Kita sind, in der kompetente und professionelle Arbeit geleistet wird. Es signalisiert den Eltern, dass ihr Kind bei uns gut aufgehoben ist“, so Telzer weiter, die sich den Termin für die nächste Prüfung bereits notiert hat.

 

31 Tage lang Nervenkitzel

29. Juli

Der  weltweit einzige reisende Doppellooping: Die „Teststrecke“. Foto: Henning Angerer/Comtent

Hamburg (ers) Der Hamburger Dom gehört ebenso zur Hansestadt  wie der Michel, die Alster und der Hafen. Nur das Oktoberfest zieht in Deutschland mehr Vergnügungssuchende an.
Drei Mal im Jahr – zum Frühlings-, Sommer- und Winterdom – pilgern die Hamburger, Norddeutschen und die Besucher der Hansestadt aus aller Welt zum Heiligengeistfeld, wo sich Jung und Alt mit den neuesten Fahrgeschäften vergnügen.
Für 31 Tage geht seit Freitag auf dem Heiligengeistfeld die sprichwörtliche „Post ab“. Der Nervenkitzel kennt keine Grenzen: den Sommerdom – korrekter: das „Hummelfest“ – aus 60 Metern Höhe im größten transportablen Riesenrad erleben? Sich kreischend mit 100 Kilometern pro Stunde im „Turbo Force“ 40 Meter hoch durch die Luft schleudern lassen, beim „SkyFall“ 80 Meter in die Tiefe stürzen,  eine kühle Dusche in der Rafting-Bahn abbekommen, im brandneuen „Panic Room“  Nervenstärke beweisen  oder mit frei herunterhängenden Beinen  durch die scharfen Kurven des „Euro Coaster“ rasen? Für die Schausteller alles kein Problem.
Wem Klassiker wie Autoscooter oder Riesenrad mehr zusagen, der kommt auch voll auf seine Kosten. Aber es sind nicht nur die Fahrgeschäfte, die das Open-Air-Event ausmachen. In den vollen Gassen und an den zahlreichen Imbiss- und Getränkeständen herrscht regelmäßig Partystimmung. Selbst kulinarische Genüsse hat das Volksfest zu bieten.  Qualität und Geschmack stimmen auf dem Dom. Auch wer keine Bratwürste mag, findet hier ein reichhaltiges Angebot.
Bis zum 23. August ist auf dem Hummelfest auch Karibikfeeling zu spüren: Auf der Sonderfläche lockt ein Beach Club die Besucher mit einem großen Strandareal, zwei Pools, Liegestühlen und Strandkörben zum Entspannen und Ausruhen abseits der Dom-Meile ein.
 Neben einem passenden kulinarischen Angebot, wie sommerlichen Cocktails und frischem Kokoswasser, lockt der Beach Club mit kleineren und größeren Sportangeboten wie unter anderem einem Bungee-Trampolin, einer Hüpfburg und Bumperbooten (Autoscooter auf dem Wasser). An den Wochenenden sorgen verschiedene Singer/Songwriter und DJs für ein abwechslungsreiches Programm. Hawaiianische Hula-Tanzgruppen und Feuerkünstler runden die Südseestimmung ab.
Übrigens:  getreu dem olympischen Motto „Höher, schneller, weiter“ finden sich auch auf dem Sommerdom wieder zahlreiche Superlative, unter anderem eine von Europas größten mobilen Wildwasserbahnen, der „Höllenblitz“, die größte Indoor-Achterbahn weltweit, das mit 55 Metern höchste transportable Hochkettenkarussell „Sky Dance“ und der  weltweit einzige reisende Doppellooping.
Jeden Mittwoch ist auf dem Hamburger Dom Familientag mit ermäßigten Preisen. Highlight ist an jedem Dom-Freitag ab 22.30 Uhr das traditionelle Feuerwerk.
Öffnungszeiten: Montags bis donnerstags von 15 bis 23 Uhr, freitags und sonnabends von 15 bis 0.30 Uhr, sonntags von 14 bis 23 Uhr.

 

Vorsicht bei „Gaunerzinken“

29. Juli

Wer solche Markierungen entdeckt, sollte aufmerksam sein. Foto: HDI

Hamburg (pmi/ers) Gaunerzinken, Geheimzeichen an der Hauswand, werden auch heute von Einbrechern zum Markieren lohnender Tatorte genutzt. Speziell in der Urlaubszeit gilt: Wer sich vor unliebsamen Überraschungen schützen möchte, sollte seinen „Haussitter“ bitten, auch hierfür die Augen offen zu halten. Die bereits im Mittelalter angewandte Art der Markierung ist aktuell noch beliebt bei Einbrechern - und sie wird sogar in sozialen Netzwerken rege diskutiert.
 Die Täter nutzen unterschiedliche Symbole. So gibt es Zeichen für Häuser mit alleinstehenden Rentnern, Zeichen, die sagen: „Kein Mann im Haus“ oder auch Zeichen zur Warnung vor bissigen Hunden.
In der Regel späht ein Vortrupp der Täter das Haus, die Bewohner und deren Tagesablauf aus. Als Nächstes wird, beispielsweise an der Hauswand, ein – oftmals sehr unauffälliges – Zeichen aufgemalt. Dieses signalisiert dem Komplizen, ob es etwas zu holen gibt.
„Zinken“ können an Haustüren, -wänden, Zäunen, Masten, Klingelbrettern, Briefkästen oder Türzargen aufgemalt sein.
Wer bei sich Zuhause seltsame Kreidezeichen entdeckt, sollte folgendermaßen handeln:
 Zeichen abfotografieren
 Zeichen entfernen
 Polizei und Nachbarn informieren
Um im Ernstfall für die finanziellen Folgen eines Einbruchs gut gerüstet zu sein, sollte niemand auf eine Hausratversicherung verzichten. Außerdem ersetzt sie vielseitig Schäden am Hab und Gut, beispielsweise durch Feuer, Leitungswasser oder Raub.
Dennoch hat jeder vierte Haushalt diese wichtige Versicherung nicht, wie eine Erhebung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) für den „Einbruch-Report 2015“ ergab. Angesichts der Tatsache, dass in den vergangenen Jahren die Zahl der Wohnungseinbrüche um über ein Drittel gestiegen ist, also durchaus eine lohnenswerte Überlegung für jeden, der auf diesen Schutz bislang verzichtet.

 

Offensive der Polizei gegen

29. Juli

Foto: Arno Burgi / ppa

Hamburg (dpa/lno) Fünf Wochen nach dem Start der Aktionswochen gegen Taschendiebe in Hamburg haben Landes- und Bundespolizei eine positive Zwischenbilanz gezogen.
Seitdem seien 78 Täter erwischt worden, berichtete jetzt Polizeieinsatzleiterin Julia Homburg. Gegen 22 Serientäter wurde Haftbefehl erlassen. Verglichen mit dem Vorjahr seien deutliche Rückgänge der Zahlen festzustellen.
 In den vergangenen 20 Jahren habe sich die Zahl der Taschendiebstähle mehr als verdoppelt, nämlich von 9 000 Taten im Jahr 1995 auf 20 000 im Vorjahr.  Seit Mitte Juni sind gemischte Streifen von Zivilfahndern gemeinsam unterwegs. Zusätzlich gibt es Infostände zu den Tricks der Taschendiebe.

 

Saisonstart SCALA

29. Juli

SCALAs Neue: Hintere Reihe von links: Qendrim Bajraktaraj, Niel Lüthje, Tarek Pressel, Burak Weber, Ercan Kaynar, Artjom Nikolenko, Marcus Pick, Luca Eichner, Felix Schönfeldt, Trainer Nico Peters. Vordere Reihe von links: Artur Krüger, Steven Mraz, Arber Aslani, Marius Klauck, Raoul Bouveron, Jonas Zastrau. Foto: meg

Langenhorn (meg) Sie waren schon ein wenig geknickt beim SC Alstertal-Langenhorn. Insgeheim hatten Trainer Nico Peters, Ligaobmann Ralf Rath und die Mannschaft auf einen sofortigen Wiederaufstieg in die Oberliga gehofft. Am Ende einer durchwachsenen Spielzeit reichte es in der Landesliga Hammonia aber nur zu Platz acht.
„Ganz klar: Das war zu wenig. Das wissen wir auch. Doch für das Abschneiden gibt es auch Gründe. Wir haben, glaube ich,  selten so ein Verletzungspech gehabt wie in dieser Saison“, blickt Ralf Rath  viel lieber voraus auf den Saisonstart am kommenden Sonntag gegen den FC Elmshorn. Man ist vorsichtig geworden an der Siemershöh. Wo man auch hinhört:  Überall ist von einem Neuanfang die Rede. Ein Platz im gesicherten Mittelfeld würde schon einen Erfolg bedeuten heißt es weiter. Mit diesen bescheidenen Zielen liegen Nico Peters & Co. aber goldrichtig.
Im Sommer kam es nämlich zum großen Personalwechsel. Insgesamt zehn gestandene Akteure wie Jendrik Bauer, Jan-Oliver Bischoff, Jonas Drescher, Patrick Lüth, Kevin Krüger oder Martin Bushaj verließen den Klub oder mussten gehen. Besonders schmerzhaft dürfte der Weggang von Top-Torjäger Jen-drik Bauer ausgefallen sein, der zum WSV Tangstedt gegangen ist. Immerhin wurde er mit 18 Treffern letzte Saison Dritter in der Torjägerliste.
In der Vorbereitung haben die 13 Neuzugänge aber schon bewiesen, was in ihnen steckt und dass es auch ohne Bauer reichlich Tore geben kann. SCALA spielte einen erfrischenden Offensivfußball. Was auch an den Neuen wie Ali Abou Khalil (BU), Qendrim Bajraktaraj (Holstein Kiel U19), Raoul Bouveron (Heimkehrer) oder Tarek Pressel (SC Concordia) lag. In der Defensive erhofft man sich viel von Marcus Pick (SC Concordia), Burak Weber (FC Hamm United) und Niel Lüthje (eigene U19). Im Tor läuft es auf einen Dreikampf zwischen Steven Mraz (SSC Hagen-Ahrensburg), Marius Klauck und Hendrik Rabe (beide eigene U19) hinaus. Die Resultate in den Testspielen ließen durchaus aufhorchen. Oberligist BU wurde 3:1 geschlagen. Der TuS Hartenholm (5. Liga) aus Schleswig-Holstein wurde gar mit 6:2 nach Hause geschickt. Beim eigenen Vorbereitungsturnier um den ERGO-Cup wurde SCALA Dritter. Auch dank eines tollen 9:2 gegen den WSV Tangstedt.
Auch abseits des Spielfeldes läuft es bei SCALA: Gerade erst wurde mit der „PATRIZIA“ ein neuer Hauptsponsor präsentiert. Vorbildlich ist auch der Social-Media-Auftritt: fast zu jeder Partie gibt es einen Liveticker und viele interessante Informationen rund ums Team.

 

SCALA-Coach Nico Peters

29. Juli

Nico Peters. Foto: meg

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Vor dem Saisonauftakt am kommenden Sonntag an der heimischen Siemershöh gegen den FC Elmshorn sprach der LOKAL-ANZEIGER mit SCALA-Trainer Nico Peters. Und der geriet bei der Aufzählung seiner Neuzugänge gleich mal ins Schwärmen. Trotzdem wäre ein Mittelfeldplatz für den Coach schon ein Erfolg.
LOKAL-ANZEIGER (LA): „Nico Peters, harte Wochen der Vorbereitung liegen hinter der Mannschaft. Wie waren Sie denn zufrieden? Haben die Jungs gut mitgezogen?
Nico Peters: „Das haben sie auf jeden Fall. Die Jungs sind alle hoch motiviert. Das kann man sehr gut erkennen. Es macht mich froh, mit welcher Begeisterung hier Fußball gespielt wird.“
LA: Das hört sich ja alles sehr gut an. Im Sommer gab es den großen Umbruch im Team. Viele Leistungsträger wie Bauer, Drescher oder Bischoff sind gegangen. Im Gegenzug haben Sie viele Youngster dazu geholt. Wie ist Ihr Eindruck von den Neuen?
Peters: „Erstmal muss ich sagen, dass es der richtige Schritt ist auf die Jugend zu setzen. Das heißt ja nicht, dass sie alle schlecht sind. Im Gegenteil: wenn ich mir unseren Tarek Pressel (18) anschaue. Das ist ein ganz herausragender Fußballer. Oder auch Qendrim Bajraktaraj (19), den wir kurzfristig noch verpflichten konnten. Er wird uns bestimmt weiter helfen. Aber auch von unseren Spielern aus der eigenen U19 wie Krüger, Arslan oder Eichner bin ich überzeugt. Wir haben einen großen Konkurrenzkampf in der Truppe. Das ist gut.“
LA: In der vergangenen Saison sind Sie als Oberliga-Absteiger nur Achter geworden. Was ist in dieser Serie für SCALA drin?
Peters: „Ach ich möchte gar nicht soviel über Tabellenplätze sprechen. Wichtig ist mir, dass sich die junge Mannschaft weiterentwickelt. Noch sind wir nicht clever genug und zu grün hinter den Ohren. Wenn wir aber unseren Fußball entfalten können, dann bin ich zuversichtlich, dass wir irgendwo zwischen Platz zehn und zwölf einlaufen werden.“

 

HTHC richtet die erste Runde in

29. Juli

Der Harvestehuder Spieler Moritz Polk am Ball. Foto: Angelika Warmuth/dpa

Langenhorn / Winterhude (dpa) Der Harvestehuder THC Hamburg richtet in der bevorstehenden Saison die erste Runde in der Euro Hockey League aus.
Das teilte der Deutsche Hockey-Bund (DHB) in der vergangenen Woche mit. Teilnehmen werden vom 9. bis 11. Oktober zwölf europäische Teams, die sich um einen Qualifikationsplatz für das KO16-Turnier zu Ostern 2016 bewerben.
„Das deutsche Hockey ist durch seine Clubs ein wichtiger Faktor im europäischen Hockey, und es ist wundervoll, dass Deutschland, vertreten durch den HTHC, einmal mehr solche Events ausrichtet“, sagt Marijke Fleuren, Präsidentin der EHF (Euro Hockey League). Ob das Turnier auf der HTHC-Anlage in Langenhorn  oder in Winterhude ausgestragen wird. ist nicht bekannt.

 

ERGO-Cup vor dem Aus?

29. Juli

Langenhorn (meg) Eine Woche Fußball satt auf dem Kunstrasenplatz am Schlehdornweg. Erstmals wurde dort das traditionsreiche Vorbereitungsturnier vom SC Alstertal-Langenhorn um den ERGO-Cup ausgetragen.Während die sportlichen Erwartungen erfüllt wurden, blieb das Zuschauerinteresse wieder mal mau. SCALA-Ligaobmann Ralf Rath deutete daher im Gespräch mit dem LOKAL-ANZEIGER (LA) ein mögliches Turnier-Aus an.
LA: Ralf Rath, Sie haben das Turnier vom Beckermannweg zum Schlehdornweg verlegt, um es für die Zuschauer attraktiver zu machen. Ist die Rechnung aufgegangen?
Rath: „Nicht wirklich. Letztes Jahr hatten wir pro Tag durchschnittlich 17 Zuschauer. Diesmal sind es 25 gewesen. Das ist schade. Immerhin hatten vor allem der HSV III und der WSV Tangstedt aber viele Fans dabei. Von den Sportlern ist die Anlage sehr gut angenommen worden.“
LA: Kommen wir zur sportlichen Seite. Ist der Bramfelder SV ein würdiger Titelträger?
Rath: „Absolut. Bramfeld hat in dieser Woche sehr guten Fußball gezeigt. Aber auch Niendorf hat wieder mal ein positives Bild abgegeben.“
LA: Wie sind Sie mit dem Abschneiden Ihrer eigenen Mannschaft zufrieden?
Rath: „Wir haben im Halbfinale mit dem Ausscheiden nach Elfmeterschießen viel Pech gehabt. Man sieht, wir haben einen jungen Kader. Da fehlt es manchmal noch an Abgebrühtheit. Insgesamt sind wir aber nicht unzufrieden.“
LA: Wie hoch ist denn eigentlich der Aufwand für so ein Turnier?
Rath: „Ich glaube wir sind fast 70 Stunden mit dem Helferteam im Einsatz gewesen. Dafür  möchte ich mich auch noch einmal herzlich bedanken. Es ist schön zu wissen, dass man sich auf alle verlassen kann. Auch die Eltern der Spieler haben mitgeholfen.“
LA: Lohnt sich denn die ganze Arbeit überhaupt bei so wenigen Zuschauern?
Rath: „Genau das ist der Punkt. Es wird einfach zu viel. Ich glaube es ist an der Zeit, sich von diesem Cup zu verabschieden. Wir sollten uns vielmehr selbst zu Turnieren einladen lassen. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir nächstes Jahr noch einen Cup ausrichten ist nicht sehr hoch.“

 

Neuer Look für die Treppenanlage

22. Juli

Blau und grün – so soll die Treppenanlage am Langenhorner  Markt in Zukunft aussehen. Foto: Die Creativen

Langenhorn (ers) Die Umgestaltung des Langenhorner Marktplatzes ist von den Langenhornern weitgehend positiv aufgenommen worden, Kritikpunkt war allerdings bisher die allzu üppige Verwendung  von tristem, grauen Beton an Treppenanlage und Marktmeisterbüro.
Doch das soll sich änern. Im Quartiersforum wurden verschiedene Möglichkeiten diskutiert, die als „Bunkerarchitektur“ geschmähte Fassade optisch aufzuwerten. Bei der  dort  mehrheitlich entschiedenen Version wurden Elemente  aus den verschiedenen Entwürfen – unter anderem die Fußgängersilhouetten, die die Treppen weithin sichtbar machen sollen.
Eine aufwändigere Gestaltung durch Ziegel oder Holz war aus Kostengründen nicht möglich, daher sollen blau und grün – die Farben der Dachmarke „Langenhorn Mitte“ – das neue Erscheinungsbild prägen und Fußgängertunnel, Marktmeisterbüro und Toilettenanlage markieren und überdies Vandalismus  vermeiden, eine auffällige Beschriftung soll die Orientierung erleichtern.
Bevor das Gestaltungskonzept (voraussichtlich im August oder September) umgesetzt werden kann, ist allerdings noch eine Hürde zu nehmen: Die Architektin der Treppenanlage muss noch aus urheberrechtlichen Gründen der Umgestaltung  zustimmen.

 
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