Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

Die aktuellsten Nachrichten aus Ihrem Stadtteil

 

Ein weltweiter Aufruf zum Frieden:

27. Mai: 

Fuhlsbüttel (ker) Die Fuhlsbütteler Nachbarschaftsgruppe NASE hat es getan, der Frauenchor „Swinging Ladies“ aus Norderstedt und auch der Verein „eben im Leben“ – und inzwischen mehr als 10 000 andere Menschen, Gruppen oder Organisationen weltweit.
Sie alle haben ihr Foto dem Fuhlsbüttler Künster Saeeid Dastmalchian und seiner Frau Cordula für das Projekt „My Face for Peace" zur Verfügung gestellt. Jetzt soll aus den eingereichten Bildern ein Friedensbuch entstehen.
Das Projekt hat mehrere Jahre bis zur Realisierung gedauert, doch jetzt sind 10 000 Fotos bei Saeeid Dastmalchian auf der Online-Plattform eingegangen. Jeder Teilnehmer hat ein Foto ausgesucht, sich dazu  seine persönlichen Wünsche und Gedanken zum Frieden gemacht.
„Unser nächstes Ziel ist es nun, mit den erhaltenen Gesichtern, Kommentaren, Geschichten, Gedichten und vielem mehr ein Friedensbuch zu realisieren, welches wir Menschen mit Schlüsselfunktionen überreichen werden“, so der Künstler.
 Und er fügt hinzu: „Wir möchten ihren verstärkten und ehrlichen Einsatz für den Weltfrieden einfordern und ein sichtbares Zeichen setzen, dass Menschen überall auf der Welt bereit sind, miteinander in Frieden zu leben. Darüber hinaus planen wir eine internationale Wanderausstellung.“
Doch für solche Vorhaben werden finanzielle Mittel benötigt. Daher kann noch gut vier Wochen lang  für das Projekt auf einer so genannten „Crowdfunding“-Plattform gespendet werden. Die Spende ist nicht verloren, sollte das Projekt von Dastmalchian am Ende vielleicht doch noch scheitern – jeder Spender erhält dann  sein Geld zurück. Insgesamt werden 8 000 Euro benötigt.
Als Dank für die Unterstützung des Projektes bietet der Künstler verschiedene „Dankeschön“-Präsente  an – sie reichen von einem Nachmittag mit dem Künstler und seiner Frau Cordula über  Friedensbücher mit persönlicher Widmung bis hin zum eigenen Namen auf der Dankeschön-Seite. In den ersten Tagen sind bereits mehr als 1200 Euro zusammengekommen.
Wer die Friedensinitiative unterstützen möchte, spendet unkompliziert mit Geld-zurück-Garantie online an https://www.startnext.com/ de/myfaceforpeace

Zeigten Gesicht für den Frieden: Die „Swinging Ladies“ aus Norderstedt mit Initiator Saeeid Dastmalchian (vorn). Foto: pmi

Langenhorner Markt:

27. Mai

Die ersten Geschäfte sind schon umgezogen. Foto: ers

Langenhorn (ers) Die Planungen und Vorbereitungen für den Neubau des Einkaufszentrums am Langenhorner Markt hin zum Eberhofweg schreiten voran.
Die derzeitigen Leerstände in den Pavillons auf der Marktfläche werden wieder mit Leben gefüllt. Bevor die Abrissarbeiten beginnen, werden die ersten Geschäfte aus den nördlichen Flächen zum Eberhofweg hin umziehen. So wird es in den kommenden Monaten  Umzüge in  noch leer stehende Flächen auf der Marktfläche geben, so dass auch während der Bauphase ein Großteil der Händler und Dienstleister weiterhin am Langenhorner Markt zu finden sein werden.

 

„Mein Vater hat sich seinen

27. Mai

Achim Martens (55) bietet Bio-Produkte an. Gern erinnert er sich noch  an die Anfänge des Langenhorner Wochenmarktes: Sein Vater Rudolph baute den ersten Wochenmarktstand noch eigenhändig. Foto: ker

Der Langenhorner  Wochenmarkt gilt hamburgweit als einer der schönsten und größten – und er feiert gemeinsam mit dem Einkaufszentrum sein 50-jähriges Bestehen. Wir portraitieren im LOKAL-ANZEIGER einige Betriebe.

Langenhorn (ker) Als Familie Martens auf dem Langenhorner Wochenmarkt vor 50 Jahren begann, gab es weder moderne Verkaufswagen noch Stände. 
„Mein Vater hat sich seinen Stand selbst gebaut“, erinnert sich Achim Martens (55). Das Material für Tisch und Schirm kaufte er dazu im Baumarkt. Und das Ersparte investierten Rudolph und Edith Martens in einen kleinen Laster. „Damals wurde viel mehr improvisiert, es war einfacher“, sagt Achim Martens, „heute ist jeder Stand bis ins letzte Detail durchdacht.“
Rudolph Martens war Betonbauer und zog auswärts von Baustelle zu Baustelle. Doch eigentlich hatte er andere berufliche Pläne, und so tauschte er eines Tages ganz unvermittelt seinen festen Arbeitsplatz gegen das Händlerdasein auf den Hamburger Wochenmärkten. „Das war Pfingsten 1964/65“, erzählt Sohn Achim. Mutter Edith ließ sich sofort für die Idee begeistern und gemeinsam baute Familie Martens sich eine neue Existenz auf. Sie gehörten zu den ersten festen Händlern auf dem Langenhorner Wochenmarkt und noch heute bietet Sohn Achim Bio-Obst und Gemüse aus der Region hier an.
Im Alter von 16 Jahren stand für Achim Martens fest, dass seine   berufliche Laufbahn in der ökologischen Landwirtschaft liegen werde.  
„Ich war schon immer am Handel interessiert“, sagt er weiter, „schon damals war für mich der ‚ökologische‘ Anbau wichtig.“ Damals half er auf dem Markt seiner Mutter, kaufte sich 1988 einen Resthof an der Niederelbe. Es entstand der Kehdinger Biolandhof.„Jedes Jahr ging es ein Stückchen weiter“, so der Bio-Händler, „heute bewirtschafte ich sechs Treibhäuser sowie eine Freifläche. Es ist genauso wie ich es mir immer vorgestellt habe.“
Bis zu 20 seiner Artikel stammen aus dem eigenen Bio-Betrieb; der Rest wird von Nachbarn und Kollegen beispielsweise aus dem Alten Land dazu gekauft. Unbelastete Lebensmittel sind wichtig, so Martens weiter. 
Darum stehe er auch mit seinem Namen für die Bioprodukte.
Über all die Jahre habe er dieses Ziel verfolgt – erfolgreich. Martens: “Ich würde es wieder so machen. Ich fühle mich wohl." Viele seiner Kunden kennt er bereits seit Jahren, manchmal kennt er bereits die Kinder und Enkelkinder seiner Kunden.

 

„trends“ – Norderstedter Stadtpark

27. Mai

Die Veranstalter, Partner und Aussteller freuen sich auf ein interessantes Wochenende im Norderstedter Stadtpark. Foto: blb

Norderstedt (vpu) Schon zum vierten Mal lädt die Messe trends in den Norderstedter Stadtpark ein. Hier zeigt sich nicht nur die gesamte Leistungspalette von Betrieben, Unternehmen und Dienstleistern in Norderstedt. Hier finden die Besucher auch Künstlerisches, Kultur oder einfach nur einen gemütlichen Platz zum Bummeln mit vielen Eindrücken und Impressionen. So  ganz nebenbei lädt die Messe „trends“ auch diesmal wieder zu vielen kulinarischen Genüssen ein. „Auf jeden Fall brauchen sich unsere Besucher an diesem Wochenende keine Gedanken über das Sonntagsessen machen. Hier finden sie alles, was schmeckt“, lädt Mitveranstalter Oliver Hauschildt ein.
Die trends-Messe ist einer der großen Märkte im Norden. In diesem Jahr präsentiert sie sich mit fünf übersichtlichen Themenbereichen und insgesamt über 160 Ausstellern am 30. und 31. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr.
Ganz neu ist das „Kulinarium“ im Kulturwerk-Innenhof. Hier entdecken die Besucher eine Vielzahl an wohlschmeckenden Köstlichkeiten wie Barbecue, geräucherte Fischspezialitäten, diverse warme Speisen, leckere Dips sowie Eis und Crêpes. Gemütlich an Tischen speisen und/oder sich Spezialitäten wie Gewürze, Wurstwaren, Kanarischen Mojo, Lakritze oder Brotbackmischungen mit nach Hause nehmen.
Beim stimmungsvollen „Garten-Quarree“ mit über 2 500 Quadratmeter Fläche präsentieren Fachbetriebe eine riesige Pflanzenauswahl, Gartenmöbel, Kamine, Accessoires sowie heimische und exotische Früchte.
Neu dabei sind in diesem Jahr junge Gemüse-  und Zierpflanzen, alte Sorten Tomatenpflanzen und Bonsai. Außerdem gibt es wieder viele ausgefallene Deko- und Einrichtungsartikel.
Im Kulturwerk erleben die Besucher 30 Stände mit hochwertigem Kunsthandwerk, zum Beispiel Mode, Design, Wellness, Accessoires, handgefertigter Schmuck, Dekorationsartikel, Lampen und besondere Teesorten.
An der 300 Meter langen Seepromenade setzt sich der Rundgang mit vielen hervorragenden Ständen fort. Hier finden die Besucher viele Wohn- und Dekoideen, alles rund um das Zuhause, Immobilien und schicke Accessoires.  Wer sich für technische Neuheiten begeistert, findet hier neue Energien,  Mobilität, E-Bikes, Kamine, Freizeit, Kommunikation, Sonnenschutz- und Markisen sowie Türen und vieles mehr.
Beim Kunsthandwerkermarkt im Norden der Seepromenade zeigen die Aussteller Schönes für Haus und Garten unter dem Motto zuschauen, stöbern und genießen. Verschiedene Händler zeigen ihr Handwerk vor Ort. Dieser Bereich wird in Kooperation mit Elke Baum realisiert.
Die über 12 000 Besucher bekommen dieses Jahr noch mehr zu sehen und zu kaufen im  Stadtpark. Parken und  Eintritt  in den  Stadtpark  ist frei.
Weitere Informationen unter www.trends-norderstedt. de.

 

Kommt das Fahrrad-Leihsystem

27. Mai

Foto: Marlies Schwarzin, pixelio.de

Hamburg-Nord (ers) Radfahren ist im Trend. Auch in Deutschlands großen Metropolen. Auch Hamburg ist mittlerweile ein veritables Fahrradparadies: Denn auf dem Rad kann man  flexibel und schnell kürzere Wege zurücklegen, ist nicht vom ÖPNV abhängig und kennt keine Parkplatzprobleme.
Bei Strecken im Umkreis von fünf Kilometern ist das Fahrrad erwiesenermaßen das schnellste und flexibelste Verkehrsmittel. Im Hamburgs Nachbarstadt  Norderstedt hat man das bereits erkannt. Seit vier Jahren ist hier das Fahrradverleihsystem „nextbike“ flächendeckend eingeführt.
In Hamburg tut sich die Bahn-Tochter  „StadtRAD“ damit noch schwer, obwohl die Nachfrage groß ist.  Fahrräder kann man hier nur zwischen Wandsbek Markt und Ottensen, zwischen Stadtpark und Harburg leihen. Der Norden des Hansestadt blieb bisher weitgehend ausgespart – aus Kostengründen, wie es heißt. Immerhin kostet jede neue Station bis zu 20 000 Euro.
Das wesentliche Problem für StadtRAD: Die erste halbe Stunde ist für den Nutzer kostenlos, jede weitere Minute kostet acht (für Bahn- und HVV-Kunden sechs) Cent, der Tagesmietpreis beträgt zwölf Euro – Konkurrent Nextbike ist deutlich günstiger. Bitter für StadtRAD: 80 Prozent der Fahrten sind kürzer als 30 Minuten – das bedeutet: null Einnahmen...
Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord möchte trotzdem, dass der Senat weitere Leihfahrrad-Stationen im Bezirk prüfen möge. Konkret wünscht man  sich zwei Standorte in Groß Borstel, einen an der U-Bahn-Station in Alsterdorf und einen am Südausgang des S-Bahnhofs Rübenkamp.
Thorsten Schmidt, Sprecher der Grünen-Bezirksfraktion für Verkehrspolitik,begründet die jetzt beschlossene Initiative der rot-grünen Koalition: „Wir freuen uns, dass der Senat den Ausbau des StadtRAD-Systems um 40 Standorte, einige davon auch im Bezirk Nord, angekündigt hat. In Barmbek sind bereits die ersten Baumaßnahmen erfolgt.  Da nun noch einmal 30 weitere Stationen geplant sind, hoffen wir, dass unsere Vorschläge unter anderem für die erstmalige Erschließung des Stadtteils Groß Borstel und für Alsterdorf berücksichtigt werden.“Das Regionalparlament beschloss, dass der Senat für  den weiteren Ausbau des Leihfahrrad-Netzes auch Kooperationen mit Unternehmen prüfen möge. So soll unter anderem bei Philips, Shell, der Lufthansa Technik  und beim Flughafen Hamburg angefragt werden, ob sie sich an der Finanzierung neuer Stationen in der Nähe ihrer jeweiligen Standorte beteiligen wollen – womit zumindest Fuhlsbüttel leihradtechnisch erschlossen wäre.
Schmidt: „Für viele Unternehmen spielen der Service für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Förderung ihrer Gesundheit eine immer größere Rolle.  Wir können uns gut vorstellen, dass zum Beispiel auch Philips am neuen Standort Röntgenstraße Interesse an einer Anbindung des Unternehmens ans StadtRAD-Netz hat.“

 

Windkraftanlagenhersteller

27. Mai

Lars Bondo Krogsgaard. Foto: VDMA

Langenhorn  (ers) Dr. Jürgen Zeschky, CEO des Langenhorner Windkraftanlagenher-stellers Nordex, wird Ende des Monats das Unternehmenvaus persönlichen Gründen  verlassen.
Gemeinsam mit seinen beiden Vorstandskollegen Lars Bondo Krogsgaard und Bernard Schäferbarthold hatte Zeschky die gute Entwicklung des Unternehmens in den vergangenen Jahren gestaltet und voran getrieben.  Er hatte das Ruder in der Krise 2012 übernommen und das Hamburger Unternehmen wieder in die Gewinnzone manövriert. Unter seiner Führung konzentrierte sich Nordex auf sein Kerngeschäft mit besonders effizienten Windanlagen. Mit dem überraschenden Austritt des bisherigen Vorstandsvorsitzenden  wird das Unternehmen organisatorisch neu aufgestellt. Die Geschäfte von Nordex werden zukünftig von Lars Bondo Krogsgaard, bisher Chief Customer Officer, als Vorstandsvorsitzender der Nordex SE gemeinsam mit Bernard Schäferbarthold, der weiter als Chief Financial Officer im Vorstand tätig sein wird, geführt.
Zeitgleich wird ein Executive Committee etabliert, das neben den beiden Vorstandsmitgliedern aus Führungskräften unterschiedlicher Kernfunktionen des Unternehmens besteht.  Die neue Struktur enthält viele Elemente, die sich in den letzten Jahren bereits erfolgreich in der Praxis bei Nordex bewährt haben.

 

Drei Neuverpflichtungen beim

27. Mai

Langenhorn (meg) Die Fußballer vom SC Alstertal-Langenhorn erholen sich in der Sommerpause von der Saison in der Landesliga Hammonia-Staffel. Damit in der nächsten Spielzeit mehr als nur Platz acht herausspringt, sind Trainer Nico Peters und Ligaobmann Ralf Rath dabei, den neuen Kader zu formen.  Aktuell umfasst dieser 23 Spieler. Außer sieben Nachwuchsakteuren aus der eigenen U19 vermeldet SCALA bislang drei externe Neuverpflichtungen. Vom FC Hamm United  kommt Abwehrspieler Burak Weber (20). Für den Angriff sicherte sich SCALA die Dienste von Tarek Pressel (18) vom SC Concordia. Pressel ist bei Eintracht Norderstedt und dem FC St. Pauli groß geworden. Ebenfalls vom SC Concordia wechselt  Abwehrspieler Marcus Pick (24) an die Siemershöh. Nun wird noch ein dritter Torwart gesucht. Nach Christian Rauchhaupt hat nämlich auch Benjamin Kruk den Verein verlassen. Ihn zieht es zum SC Condor. Damit stehen SCALA nun nur die beiden A-Jugendkeeper Marius Klauck und Hendrik Rabe zur Verfügung. „Wir suchen noch einen Schlussmann, der am besten über ein bisschen Erfahrung verfügt. Ansonsten genießt der Kader so wie er jetzt ist aber zu 100 Prozent unser Vertrauen. Uns ist es wichtig, dass wir jetzt alles in trockenen Tüchern haben und nicht nochmal reagieren müssen, wenn die Saison schon ein paar Spieltage läuft“, sind für Ralf Rath die Gespräche mit möglichen Neuzugängen fast abgeschlossen.

 

Flugbetrieb wird vorübergehend

06. Mai

Der Flugbetrieb wird bis Juli anders geregelt. Foto: pmi

Fuhlsbüttel (vpu) Die Arbeiten für das neue Luftfrachtzentrum am Weg beim Jäger gehen zügig voran. Für den nächsten wichtigen Bauabschnitt müssen im Baustellenbereich hohe Kräne aufgestellt werden.
Aus Gründen der Flugsicherheit gibt es deshalb in den kommenden Wochen keine Anflüge aus Richtung Innenstadt auf den Airport (Landebahn 33). Der Abflug in Richtung City ist vorübergehend für große Flugzeugtypen nicht möglich. Die Einschränkung dauert bis zum 12. Juli, 22 Uhr.
„Die Auswirkungen der Sperrung werden sehr gering sein“, sagt der Leiter des Zen-tralbereichs Umwelt, Axel Schmidt. Anflüge über die Innenstadt sind verhältnismäßig selten. Im vergangenen Jahr waren es durchschnittlich etwa 4 Prozent aller Landungen pro Woche. Bei den Starts sind die gängigen Flugzeugtypen wie Airbus A319 oder A320 nicht betroffen. Lediglich größere Maschinen wie zum Beispiel die Boeing 777, die seltener Hamburg anfliegen, müssten auf andere Richtungen ausweichen. „Hintergrund ist, dass die Startbahn 15 in Richtung Innenstadt wegen der Baukräne von normalerweise 3 666 Meter auf etwa 2 800 Meter verkürzt werden muss“, so Axel Schmidt.

 

Licht am Ende des Tunnels

06. Mai

Der Neubau des Wohn- und Geschäftshauses am Tarpenufer ist in vollem Gange. Foto: blb

Norderstedt (blb) Die Anlieger und Geschäftsinhaber am Schmuggelstieg brauchten in den vergangenen Jahren viel Geduld. Erst der jahrelange Umbau des Knotens Ochsenzoll, nun der Abriss der Parkpalette, an deren Standort der Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses bereits begonnen hat. Nach 40 Jahren gibt es in dem  Einkaufsquartier  auf dem Weg zu einem  neuen Gesicht also Licht am Ende des Tunnels.
Im Oktober haben die Abriss- und Neubauarbeiten für das neue Schmuggelstieg Center begonnen. Das Bestandsgebäude am Tarpenufer 3 – 5, in dem zuletzt Einkaufsmärkte wie Penny oder Kloppenburg angesiedelt waren, weicht einem zeitgemäßen. Die Unternehmensgruppe Bruhn aus Hamburg investiert hier über 10 Millionen Euro.
Im April 2016 soll das neue Schmuckstück fertig gestellt sein und neben einer Geschäftszeile im Erdgeschoss unter anderem einen modernen REWE City Markt mit rund 1 200 Quadratmetern sowie einen Alnatura Bio-Supermarkt auf rund 750 Quadratmetern  beherbergen. In den Obergeschossen entstehen 43  Mietwohnungen mit einem  bis vier Zimmern und einer individuellen Mietfläche von 35 bis 90 Quadratmeter.
Zusätzlich entsteht auf einer Fläche von rund 160 Quadratmetern eine moderne Büro- und Praxisfläche im Zwischengeschoss. Damit entsteht mit dem neuen Schmuggelstieg Center nicht nur ein neuer Einkaufsmagnet, sondern auch ein neuer Lebensmittelpunkt im Norderstedter Traditionsquartier. 
Für die Kunden werden nach Fertigstellung insgesamt 100 Stellplätze auf dem Parkdeck zur Verfügung stehen, für die Wohnungs-, Büro- und Praxismieter weitere 70 Stellplätze in der Tiefgarage. Die Vermietung der neuen Mietwohnungen wird voraussichtlich Anfang 2016 beginnen.

 

Im Raakmoor – Natur

06. Mai

Ein Lagerfeuer mitten im Naturschutzgebiet. Foto: NABU

Langenhorn (rug) Die NABU-Gruppe Langenhorn/Fuhlsbüttel bittet die Bevölkerung, Tiere und Pflanzen in ihrer Entwicklung nicht zu stören.
In letzter Zeit wurden im Raakmoor häufiger Personen weit von den Wegen entfernt im Naturschutzgebiet gesichtet. Sogar ein Lagerfeuer mitten im Wald wurde von der Gruppe entdeckt und gelöscht. Dies hätte auf jeden Fall zu einem größeren Brand führen können.  Gerade jetzt zur Brutzeit brauchen die Vögel ihre Ruhe. Säugetiere ziehen ihre Jungen auf und brauchen ungestörte Lebensräume. „Auch wenn wir Menschen die Tiere noch nicht bemerkt haben, setzt sie unsere Nähe unter Stress. „Deshalb bleiben Sie bitte auf den Wegen und führen Sie Ihre Hunde an kurzer Leine“, bittet der NABU.

 

Auto Wichert Classic 2015 –

06. Mai

Norbert Gerlach, Auto Wichert Classic Car und Moderator Carlo von Tiedemann. Foto: pmi

Hamburg (pmi) Am Sonnabend, den 30. Mai, lädt Auto Wichert alle Freunde historischer Automobile zur 1. Wichert Classic Oldtimer Rallye. Nach dem Startschuss um 9 Uhr am Standort Wendenstraße geht es über Nebenstraßen und Dörfern von Hamburgs Osten rund 215 Kilometer durch Schleswig-Holstein, mit Stopps unter anderem auf Gut Basthorst, zum Zieleinlauf in die Auto Wichert-Welt in der Langenhorner Chaussee. Zugelassen sind Oldtimer und Youngtimer aller Fabrikate bis Baujahr 1984. Das Startgeld von 160 Euro (Motorräder 120 Euro) kommt in diesem Jahr dem Projekt „Hörer helfen Kindern“ von Radio Hamburg zugute.
Auf rund 150 Fahrzeuge mit 300 Teilnehmer/-innen warten Ende Mai auf 215 Kilometern eine landschaftliche reizvolle Streckenführungen mit Stopps und Rast an historischen Orten, spannende Wertungsprüfungen und Aufgaben. Am Ende klingt der Tag natürlich mit einer Siegerehrung und Pokalübergabe, moderiert von Radio Hamburg Moderator John Ment, sowie mit einem BBQ und Live-Musik im neuen Audi terminal aus.
Für Lunchpakete und Kaffee-Pause mit Benzin-Gesprächen ist tagsüber gesorgt. Mit dabei sein werden auch Oldtimer-Fan Carlo von Tiedemann und Schauspielerin Sandra Quadflieg sowie TV-Moderator Jörg Boecker, der mit seinem eigenen Mercedes SL 380 (Bj 1983) an den Start geht.
„Bei der 1. Wichert Classic geht es nicht um Schnelligkeit, sondern um den puren Genuss am Fahren,“ sagt Norbert Ger-lach, Initiator und Leiter des Classic Car Compentence Center bei Auto Wichert in der Wendenstraße.
Das Auto Wichert Team steht mit fachlicher Unterstützung für die Oldtimer parat und geht auch mit eigenen Schmuckstücken an den Start.
Profitieren werden an diesem erlebnisreichen Tag nicht nur die Fahrerinnen und Fahrer, sondern das Projekt „Hörer helfen Kindern“ von Radio Hamburg. Die Startgelder gehen in einen Spendentopf, der am gleichen Abend an Radio Hamburg übergeben wird. Angemeldet werden kann sich noch bis 18. Mai. Nennformulare gibt es über: Auto Wichert GmbH, Wendenstraße 150-160, 20537 Hamburg, Telefon: 040 / 25 15 16 130
norbert.gerlach(at)auto-wichert.de.

 

Katzen gehen eigene Wege

06. Mai

Foto: Tomicek/LBS

Hamburg (pmi) Wer schon einmal eine Katze besessen hat, der weiß: Diese Tiere sind höchst eigensinnig. Sie lassen sich nur ungern vorschreiben, wo sie sich aufhalten sollen.
Doch so ganz können die Gerichte die Eigentümer von Katzen nicht aus ihrer Verantwortung entlassen. Sie haben nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS dafür Sorge zu tragen, dass das Tier sich nicht ständig in andere Wohnungen schleicht.
Der Fall: Eine Mieterin hielt in ihrer Wohnung eine Katze. Dagegen war auch nichts einzuwenden, denn grundsätzlich war das erlaubt. Seit geraumer Zeit drang das Tier jedoch regelmäßig in eine Nachbarswohnung ein. Kaum war dort einmal ein Fenster oder eine Türe geöffnet, schon saß die Katze drin und verschwand erst wieder, wenn sie vertrieben wurde. Das wurde den Nachbarn zu viel. Sie drangen darauf, dass der Tierhalter – mit welchen Mitteln auch immer – Einfluss auf seine Katze nimmt. Schließlich handle es sich nicht um einen einmaligen Ausflug.

Das Urteil: Das Amtsgericht Potsdam sprach den „Katzen-Geschädigten“ bis zur Beseitigung dieser Belästigungen eine Mietminderung in Höhe von zehn Prozent zu.
Zum vertragsgemäßen Gebrauch einer Wohnung gehöre es, „dass Fenster und Terrassentüren, sei es zum Lüften oder aus anderen Gründen, vollständig geöffnet werden können“. Sei das nicht mehr möglich, müsse man von einer nicht unerheblichen Beeinträchtigung beim Gebrauch der Mietsache sprechen.

 (Amtsgericht Potsdam, Aktenzeichen 26 C 492/13)

 

D-Mädchen-Turnier beim HSV:

06. Mai

Mit Uwe Seeler auf dem Mannschaftsfoto: Die D-Jugend des HSV spielte in Norderstedt. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Beim ersten Turnier der D-Mädchen des HSV  auf ihrer Heimanlage an der Ulzburger Straße kam es im Spiel um Platz drei zum Vereinsduell der ersten  und zweiten Mannschaft der Gastgeberinnen – betreut von ihren Trainerinnen Kristin Witte und Emilia
Schwerdtfeger. Zu den Teilnehmern des Turniers gehörten auch die Nachwuchskickerinnen des SC Condor, FC St. Pauli, VfL Pinneberg, Reinfeld, Alvesloe und Eppendorf-Groß Borstel.
HSV-Idol Uwe Seeler ließ es sich nicht nehmen, alle Spielerinnen und Trainer persönlich zu begrüßen und ihnen ein erfolgreiches Turnier zu wünschen. In seiner packenden Ansprache wies er darauf hin, dass auch er selbst seinerzeit auf dieser Sportanlage gekickt hatte und würdigte die Qualitäten des Frauen- und Mädchenfußballs.
Dann rollte in beiden Vorrundengruppen der Ball. In der Gruppe A konnte sich der SC Condor durch Siege gegen HSV I (3:1) und Eppendorf-Groß Borstel(2:0) sowie ein 2:2-Unentschieden gegen Reinfeld den Gruppensieg sichern. Ebenfalls das Halbfinale erreichte HSV I dank der Siege gegen Eppendorf-Groß Borstel und Reinfeld (jeweils 1:0).
In Gruppe B setzte sich überzeugend der FC St. Pauli durch. Drei Siege und 10:0 Tore waren ein deutliches Ergebnis. Das zweite Team des HSV erspielte sich ein 0:0 gegen Pinneberg, ein 4:0 über Alvesloe und ein 0:1 gegen St. Pauli. Das reichte knapp für Platz 2. Das um zwei Tore bessere Torverhältnis verwies den punktgleichen VfL Pinneberg auf den dritten Platz.
In den Halbfinals gab es keine großen Überraschungen mehr –  beide Gruppensieger setzen sich  durch und zogen ins Finale ein. Der SC Condor bezwang HSV II mit 1:0, St. Pauli HSV I mit 2:0. Damit kam es im Spiel um Platz 3 zum internen Duell der HSV-Teams, welches Team II mit 2:1 für sich entscheiden konnte. Im Endspiel setzte sich  Condor dann mit 2:1 gegen den FC St. Pauli durch.

 

Spielerflucht von der Siemershöh

06. Mai

Nico Peters (ganz links) und Ralf Rath (ganz rechts) verabschiedeten gleich sieben SCALA-Akteure. Foto: Bauer

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Ligaobmann Ralf Rath vom SC Alstertal-Langenhorn hatte vor dem Anpfiff des letzten Heimspiels in der Landesliga Hammonia-Staffel gegen Blau-Weiß 96 Schenefeld (9.) jede Menge zu tun.
Der Verein verabschiedete nämlich gleich zehn Spieler und Offizielle, die den Klub aus verschiedenen Gründen verlassen oder verlassen müssen. Jendrik Bauer (WSV Tangstedt), Omer Popalyar (will in die Oberliga), Levent Demirbaga (Ziel unbekannt), Christoph Rauchhaupt (Studium), Martin Bushaj (evtl. SCALA-Jugendtrainer), Marco Heydorn (Karriereende), Jan-Oliver Bischoff (Glashütter SV), Jonas Drescher (als Trainer zum Hamburger Fußball-Verband), Michael Gollasch (SCALA II) und Co-Trainer Jörg Hansen (Pause) werden künftig nicht mehr für die 1. Mannschaft tätig sein. Schade, dass trotz Einladung nicht alle Spieler zur Verabschiedung erschienen waren.
„Die neue Saison wird für uns quasi ein Jahr des Kennenlernens. Sieben Spieler kommen aus der eigenen A-Jugend-Verbandsliga hoch. Das wird nicht ganz einfach, diesen wilden Haufen dann zusammenzuformen. Ein Platz zwischen zehn und zwölf am Ende wäre daher realistisch“, freut sich Ralf Rath dennoch auf die neue Serie.
Die alte endete, zumindest was die Heimspiele betrifft, mit einer 0:1-Niederlage. Chris Heuermann traf nach 67 Minuten zum Tor des Tages für Schenefeld. SCALA hatte die besten Chancen durch Popalyar (75., Pfosten) und Bauer (85.). „Das war eine unglückliche Niederlage. Vorne haben wir die Tore nicht gemacht und hinten einmal nicht aufgepasst“, ärgerte sich SCALA-Trainer Nico Peters.
 Der wird schon gleich zu Beginn der neuen Spielzeit ein feines Händchen beweisen müssen. Die Punktspiele der A-Jugend enden nämlich erst Anfang Juli. Am 29. Juni bittet Peters aber schon zur ersten Trainingseinheit bei den 1. Herren. Für die sieben U19-Spieler, die die Herrenmannschaft verstärken sollen, bedeutet das gleich eine Doppelbelastung.  Freude dagegen beim Ligaobmann Ralf Rath: Premiumsponsor ERGO hat den Vertrag mit SCALA um drei Jahre verlängert. In der kommenden Woche will der Verein außerdem einen neuen Hauptsponsor präsentieren. Im letzten Punktspiel der Saison 2014/2015 muss SCALA am kommenden Sonntag (10. Mai, 15 Uhr, Kreuzkirche) beim FC Teutonia 05 antreten.
Tor: 0:1 Heuermann (67.).
SC Alstertal-Langenhorn: Rauchhaupt – Gollasch, Tatsis, Friedsam, Harder (73. Bischoff) – Azadeh, Nurzai (65. Drescher) – Rieder (61. Popalyar), Gyimah, Brackelmann – Bauer.

 
Treffer 1 bis 13 von 1127
<< Erste < Vorherige 1-13 14-26 27-39 40-52 53-65 66-78 79-91 Nächste > Letzte >>

© Südholstein Anzeigenblatt GmbH