Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

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„Was Läuft?“ – Langenhorn-Rallye

28. September: 

Langenhorn (ker) Andreas Pinno ist begeistert. Gemeinsam mit seinem Sohn Jonas (5) hat er an der „Was Läuft“-Rallye durch Langenhorn teilgenommen und tolle Schätze erbeutet.
Mit lauter Trommelmusik ging es durch den Verbindungsweg Tweeltenmoor. Die Samba-Gruppe Maracatu faszinierte nicht nur durch rhythmisches Trommeln, sondern auch durch eine farbenfrohe, fröhliche Tanzdarbietung.
Auch Pinno und seinem Jonas hat es gefallen. Gut zwei Stunden brauchten Vater und Sohn bis zum Bauspielplatz am Tweeltenmoor. „Wir sind bei den Schlaufüchsen gestartet“, sagt der Langenhorner. Dann ging es weiter zur Elternschule, der KiTa Elbkinder, Jugendkeller ISUF, Sit.com und zum Bauspielplatz. Dabei haben die zwei so manches erlebt: Vom Klettern auf dem Hochseilgarten im Naturkindergarten bis zum Sandsieben in der Elternschule. „Dabei habe ich eine Murmel gefunden“, erzählt Jonas. Diesen Schatz durfte der Fünfjährige behalten.
Seit zwei Jahren wohnt die Familie Pinno in Langenhorn, und gerade weil Jonas noch ein bisschen zu jung ist, wollte der Familienvater schon vorab einmal alle teilnehmenden Einrichtungen samt ihrer Angebote kennen lernen.
 Bevor es zum großen Abschlussfest bei Grillwurst und Popcorn auf den Holitzberg ging, war auf der Laufkarte für Papa Pinno und Sohn Jonas noch das Haus der Jugend offen. „Da gehen wir jetzt hin“, verabschiedete er sich fröhlich.

Farbenfroh und lautstark: Die Samba-Gruppe Maracatu begleitete die Teilnehmer der Langenhorn-Rallye auf ihrem Weg zu den teilnehmenden Einrichtungen. Foto: ker

„Wege“ – eine Ausstellung im

28. September

„Wege“ heißt das Thema der Ausstellung. Foto: pmi

Langenhorn (pmi) „Wege“ lautet das Thema der Themenausstellung, mit dem sich der Kunstverein Kettenwerk in diesem Herbst der Öffentlichkeit stellen möchte. Und somit bedachte wohl auch Martin Heidegger mit seinen Worten zum Wesen des Weges den Pfad, den die Künstler der Atelieretage des Kunstvereins eingeschlagen hatten.
„Was um den Weg sein Wesen hat, das sammelt er ein und trägt jedem, der auf ihm geht, das Seine zu.“ (Martin Heidegger aus Der Feldweg).
Wege – begangen, gedacht, erspürt, dokumentiert in Zeichnung, Malerei, Skulptur und Fotografie. „Wir laden Sie herzlich ein, unterschiedliche Sicht- und Herangehensweisen zu diesem weitgefassten Thema in den Werken der ausstellenden Künstlerinnen und
Künstler aufzuspüren“, so die Veranstalter.
Sonnabend, 8. Oktober, und Sonntag, 9. Oktober, jeweils 14 bis 18 Uhr in den Räumen des Kunstvereins Kettenwerk, Essener Straße 4, Valvo-Park, Haus 7 B, Hamburg-Langenhorn. „Wir freuen uns auf Sie, auf Ihre Sichtweisen und Fragen bei Ihren Wegen durch die Ausstellung und begrüßen Sie mit einer kleinen Erfrischung.“

 

Im Torhaus: „Wer das Haar

28. September

Maria Hartmann Foto: pmi

Hamburg (pmi) Der Kulturkreis Torhaus lädt ein zu einer überaus amüsanten und hintergründigen musikalischen Lesung mit Maria Hartmann und Natalie Böttcher: „Wer das Haar sucht, verpasst die Suppe!“ Am Sonntag, dem 9. Oktober, um 18 Uhr im Torhaus, Wellingsbüttler Weg 75 b.
Missmutige Nörgler, leichtfertige Gestalten und verschrobene Möchtegerne bevölkern die Welt und ihre Geschichten. Von Berti Vogts stammt der Satz: „Wenn ich übers Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker: nicht mal schwimmen kann er“.
Die Bereitschaft, Defizite und Unzulänglichkeiten zu benennen, ist groß und manchmal sicherlich auch mit einem großen Lustgefühl verbunden. Doch das Haar in der Suppe zu finden ist oft daran geknüpft, die Kunst des Unterscheidens zu verlieren.
Wir alle haben wohl schon mal den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen oder die Übersicht verloren. Wie findet man das Gleichgewicht zwischen Draufblick und Einblick? Was ist ein Fachmann, was ist ein Fachidiot? Soll man sich einmischen oder hält man sich bedeckt? Wo verläuft die Grenze zwischen Genauigkeit und Pingeligkeit? Ist Lateinunterricht in der Schule dazu da, den Horizont zu erweitern oder bedeutet er überflüssigen Ballast? Wussten Sie, dass Sie sich gegen die Entführung durch Außerirdische versichern können – oder gegen den Abstieg Ihrer Lieblingsfußballmannschaft? Oder gegen Funklöcher beim Telefonieren?
Maria Hartmann ist als erfolgreiche Schauspielerin durch ihre zahlreichen Theater-, Kino- und Fernsehproduktionen bekannt. Ihre Passion aber sind ihre besonderen Lesungen. Abseits der Bestsellerlisten richtet sie ihren Blick dabei auf bekannte und unbekannte Autoren, deren kostbares Werk es unbedingt verdient, neu entdeckt zu werden. Und bietet mit ihren „Literaturkonzepten“ passgenaue Abende für Menschen, die gern über den Tellerrand blicken.
Natalie Böttcher wurde mit dem Trio „Balalaika Nueva“ mehrfach ausgezeichnet. Einem breiten Publikum bekannt wurde sie durch ihr Projekt „Nathalie & Natalie“ und durch zahlreiche Auftritte etwa im Schmidt Theater, Fliegende Bauten, Ohnsorg Theater und Kieler Schauspielhaus. Fernsehzuschauer kennen sie durch den französischen Kult-Comedian „Alfons“ und „Inas Nacht“. Karten zu 21 Euro  (Schüler und Studenten 10 Euro) gibt es im Vorverkauf in der Geschäftsstelle des Torhauses, Tel.: 5 36 12 70, bei Alster-Optik, Rolfinckstraße 11, bei Wein-Knigge, Poppenbüttler Landstraße 1 und an der Abendkasse.

 

Steinbrück fordert Engagement

28. September

Peer Steinbrück war auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Niels Annen in den Hamburger Norden gekommen. Foto: blb

Hamburg-Nord (blb) Ein kleines bisschen hat der Bundestagswahlkampf 2017 bereits begonnen. Zumindest beginnen die etablierten Parteien bereits den Kampf gegen die Alternative für Deutschland (AfD), die sich derzeit bei Wahlen wachsenden Zulaufs erfreut.
Im Hamburger Norden warnte der ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück bei einer Diskussionsveranstaltung in der Kursana Residenz in Niendorf-Nord davor, den Argumenten der nationalorientierten Partei zu folgen, wonach die aktuellen Probleme in Europa im Zuge einer Re-Nationalisierung zu lösen seien.
Das Thema der Veranstaltung in dem trotz großer Hitze brechend vollen Saal (nur beim Besuch von Olaf Scholz waren noch mehr Zuhörer im Raum), lautete, wie Deutschland und Europa mit dem bevorstehenden Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (im Volksmund: „Brexit“)  umgehen und welche Folgen zu erwarten seien. Peer Steinbrück bezeichnete den Brexit zuvorderst als innenpolitisches Desaster für die Briten, denn unter anderem stünden England und Schottland nach über 300 Jahren der Union vor einer möglichen Trennung, da die Schotten einmal mehr die Selbstständigkeit anstreben und einen Beitritt zur EU beantragen könnten. Investitionen aus den wichtigen westlichen Industrienationen und China, die Großbritannien  gern als Eingangstür nach Europa nutzten, würden nach einem Brexit in andere Kanäle fließen.
Doch Steinbrück schlug den Bogen schnell zum gesamteuropäischen Zusammenhang: „Die EU wird durch einen Brexit insgesamt schwächer, einer wie Wladimir Putin frohlockt darüber“.  Zumal derzeit in vielen anderen europäischen Staaten von Nord- bis Südeuropa nationale Tendenzen auf dem Vormarsch seien.
Steinbrück erinnerte daran, dass es die europäische Einigung war, die ihn selbst als 1947 im Kriegsschutt von Barmbeck-Uhlenhorst Geborenen in Frieden aufwachsen und in Wohlstand zu leben erlaubte. Viele ältere Zuhörer im Saal nickten nachdenklich, wissend, dass vielen jungen Menschen diese Umstände einfach nicht mehr bewusst oder auch nicht mehr vermittelt würden.  Um junge Menschen wieder mehr in den politischen Prozess einzubinden, erwähnte Steinbrück die Idee seines großen politischen Vorbilds, des kürzlich verstorbenen ehemaligen Ersten Bürgermeisters Hamburgs, Henning Voscherau: „Man muss Streitthemen, etwa über eine europäische Verfassung, auf die Agenda bringen.“ Mit oder ohne Ergebnis würde allein die Diskussion darüber  politisches Engagement provozieren.
Grundsätzlich forderte Steinbrück die rund 300 Zuhörer im Saal auf, die Lösung  der Probleme nicht allein der gern und viel gescholtenen Politik zu überlassen: „Es wird immer auch auf das Engagement in der Zivilgesellschaft ankommen“.   Gerade in Bezug auf nationalistische  Tendenzen in einer durch einschneidende Veränderungen verängstigten Bevölkerung  forderte Steinbrück: „Erheben Sie Ihre Stimme, wo immer Sie auf solche Tendenzen stoßen“.

 

Duo Dorado –

28. September

Das Duo Dorado kommt nach Hamburg. Foto: pmi

Poppenbüttel (rug) Am Montag, 3. Oktober, um 17 und um 20 Uhr findet im Alsterschlösschen der Burg Henneberg, Marienhof 8 in Poppenbüttel, ein Konzert mit argentinischer Folklore bis Jazz mit dem Duo Dorado statt.
Dies ist die erste CD-Produktion des Duo Dorado, Vater und Sohn: Carlos Dorado (Gitarre & Perkussion) und Lucas Dorado (Vibraphon & Perkussion). Carlos ist ein meisterhaft fingerfertiger Gitarrist, und Lucas hat seine Gabe geerbt, einer starken Melodie subtil harmonische Farben beizufügen.
Viele Stücke stammen aus Carlos‘ eigener Feder, so auch die vier kurzen „Sombras“ (Schatten). Aber es gibt auch Verbeugungen vor den eigenen Wurzeln, wie Carlos‘ Version von „Punay“, ein Stück des argentinischen Kult-Folkloremusikers Atahualpa Yupanqui. Eine intime Begegnung zwischen Jazz und der Tradition eines Landes, das seine Nostalgie mit „alegría" ausdrückt. Der erste Halt auf einem neuen, noch unbekannten Weg, frei zu begehen, zu entdecken und zu experimentieren. Weitere Infos erhält man unter www.dorado-music.ch

Die Teilnahme ist wie  üblich ausschließlich nach vorheriger Reservierung möglich: über die website www.burg-henneberg.de, per E-Mail an reservierung(at)burg-henneberg.de oder Tel. 01 70/ 9 99 54 32

 

Im Rausch der Farben –

28. September

Die herbstlichen Farben und Pflanzen sind bei einem Spaziergang auf dem Friedhof Ohlsdorf zu bewundern. Foto: pmi

Ohlsdorf  (pmi) Wann sind Sie das letzte Mal mit Ruhe und mit Muße über den Friedhof geschlendert? Der Friedhof ist ein geschützter Ort, der jederzeit aufgesucht werden kann um zu trauern, sich zu erholen, in Erinnerungen zu schwelgen und um den Verstorbenen nah zu sein.
Das Grün färbt sich bunt auf den Friedhöfen in Hamburg.  Der Herbst kommt, die Natur zieht sich zurück und erfreut den Besucher mit warmen Farben. Besonders jetzt offenbart sich in voller Gänze die einladende Schönheit der Friedhöfe. Leiser Wind streichelt die Blätter, hier und da segelt eines herab, ein kleines Schiffchen in gelb, braun oder rot. Die Kronen der Bäume haben sich deutlich gelichtet, aber noch tragen sie ihren herbstlichen Schmuck und geizen nicht mit dem vorletzten Farbenspiel der Natur in diesem Jahr. 
Jetzt ist die richtige Zeit um auf dem Friedhof spazieren zu gehen, die letzten warmen Sonnenstrahlen zu genießen und sich von der Farbenpracht überraschen zu lassen. Denn so wie die Natur in den Gärten und Parkanlagen noch einmal zur Höchstform aufläuft, so erstrahlt auch der Friedhof im Herbst in leuchtenden Farben und macht einen Besuch zum besonderen Erlebnis.
Die goldenen Strahlen der Herbstsonne bringen die von den Friedhofsgärtnern gepflanzten Herbstbeete und Schalen auf den Gräbern zur Geltung. Auf fast jedem Grab leuchten einem die altrosa und pinkfarbenen Blütenknospen der Eriken und Calluna entgegen. In dieser Zeit werden die Gräber nicht nur herbstlich bepflanzt und geschmückt, sondern auch winterfest gemacht.
Friedhofsgärtner verwandeln so manches Grab in ein  Kunstwerk und behalten  den Standort der letzten Ruhestätte und die Jahreszeit stets im Auge.

 

Gute Basis für Babysitter

28. September

„Babysitterführerschein“ der Elternschule Langenhorn. Foto: pmi

Langenhorn (rug) Babysitten gehört zu den beliebtesten Jobs bei Jugendlichen. Die Aussicht, sich mit Spaß Geld zu verdienen und nebenbei die Chance auf eine Anstellung als Au Pair zu erhöhen, lockt.
Damit bei diesem Nebenjob für Babysitter, Eltern und Kinder alles rund läuft, bietet die Elternschule Langenhorn einen sogenannten Babysitterführerschein an. An zwei Abenden im Oktober wird den Teilnehmern Basiswissen über die Pflege und Bedürfnisse von Babys und Kindern vermittelt. Interessierte Jugendliche ab 14 Jahren können sich noch für den am 6. Oktober startenden Kurs bei der Elternschule Langenhorn telefonisch unter 040/ 5 27 02 40 oder per E-Mail Elternschule-Langenhorn@ hamburg-nord.hamburg.de anmelden.
Wie wird gewickelt? Welches Einschlaflied kann ich singen? Und: Wie verhalte ich mich in Konfliktsituationen? Diese Fragen schwirren jugendlichen Babysittern häufig im Kopf. „Babysitten ist eine verantwortungsvolle Aufgabe und verlangt mehr als nur Talent beim Kuchen backen in der Sandkiste“, weiß auch Ulrike Schliephack, Leiterin der Elternschule am Holitzberg. „Profilierte Sozialpädagogen geben in unserem Kurs Einblicke in die kindliche Entwicklung und üben den sicheren Umgang mit Babys und Kindern ein“.
Schließlich wünschen sich nicht nur Jugendliche Sicherheit  beim Thema Babysitting – auch Eltern. Die Elternschule führt für interessierte Mütter und Väter eine Babysitter-Kartei, in diese werden nur Kursteilnehmer des  Babysitterführerscheins aufgenommen.

 

Hilfe bei krankhaftem Übergewicht

28. September

In der Gruppe macht Abnehmen mehr Spaß. Foto: pmi

Fuhlsbüttel (pmi/rug)  „Fettleibigkeit“ (Adipositas) betrifft hierzulande fast jeden fünften Menschen. Unter Fachleuten gilt Adipositas in Kombination mit anderen Risikofaktoren schon lange als chronische Erkrankung, die unbehandelt zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands führt.
Um stark übergewichtigen Erwachsenen mit BMI 30 bis 40 kg/m² in ein gesünderes Leben zu helfen, wurde M.O.B.I.L.I.S. entwickelt. Sein Vier-Säulen-Konzept setzt mit viel Bewegung, einem ausgeklügeltem Ampelsystem zur ausgewogenen Ernährung, gezieltem Verhaltenstraining und medizinischer Begleitung auf langfristige Lebensstiländerung. M.O.B.I.L.I.S. ist das einzige Therapieprogramm in Deutschland, das mit allen genannten Säulen interprofessionell arbeitet, ohne Diätprodukte funktioniert und in den wissenschaftlichen Adipositas-Leitlinien empfohlen wird. Außerdem existiert zwischen dem gemeinnützigen Verein M.O.B.I.L.I.S. und der BARMER GEK eine bundesweite Vereinbarung, die eine anteilige Kostenerstattung ermöglicht. Auch die meisten anderen Krankenkassen, etwa die DAK-Gesundheit, übernehmen die Kosten nach diesem Modell.
Das Programm dauert ein Jahr und umfasst insgesamt 60 Treffen und drei ärztliche Untersuchungen. Ein speziell ausgebildetes Trainer-Ärzte-Team setzt es nach festen Qualitätsstandards beim Sportclub Alstertal-Langenhorn e.V. um. Eine neue Gruppe unter Team-Leitung von Dipl.-Sportlehrer Jürgen Mems geht unmittelbar an den Start – sobald 15 Teilnehmer beisammen sind.

Interessenten können sich unverbindlich beim M.O.B.I.L.I.S. e.V. informieren und vormerken lassen unter der Telefonnummer 07 61/ 50 39 10 (Ortsnetz Freiburg).
Ausführliche Informationen gibt es auch im Internet unter www.mobilis-programm.de

 

Unfallgefahr bei Nebel und Nässe

28. September

Schnell passiert: Ein Unfall auf nassem Laub. Foto: djd

Norderstedt (djd) Schlechtes Wetter und schlechte Sicht machen Verkehrsteilnehmern im Herbst oft das Leben schwer. Nebel, Nässe und rutschige Fahrbahnen sorgen dafür, dass Oktober und November meist die unfallträchtigsten Monate des Jahres sind.
Regen und Laub können im Herbst eine gefährliche Mischung ergeben. Die Kombination sorgt schnell für einen rutschigen Belag, der wie Schmierseife wirkt. In Kurven oder bei Bremsungen kann dies fatal sein: Der Wagen rutscht ungebremst weiter oder bricht aus. Deshalb gilt es, rechtzeitig die Geschwindigkeit anzupassen und gerade in Waldgebieten oder bei Bäumen am Straßenrand besonders vorsichtig zu fahren.
Aber auch ohne die Verbindung mit Laub sind Regen und Nässe eine Herausforderung. Sobald Wasser auf der Straße einen Film bildet, kann der Reifen aufschwimmen. Dies passiert umso schneller, je höher die Geschwindigkeit und je abgenutzter das Reifenprofil ist.
„Abgefahrene Pneus sollte man deshalb dringend ersetzen", rät Torsten Sauer, Leiter Produktmanagement Kraftfahrt der HDI Versicherung. Mindestens 1,6 Millimeter Profiltiefe schreibe der Gesetzgeber vor, Fachleute würden jedoch mindestens 3 Millimeter bei Sommerreifen und 4 Millimeter bei Winterreifen empfehlen.
Der Herbst ist auch der richtige Zeitraum, um von Sommer- auf Winterreifen umzurüsten. Denn bereits ab sieben Grad Celsius verkürzt sich der Bremsweg mit Winterreifen erheblich. Zudem sind Winterreifen in der Regel mit einem Profil ausgestattet, das die Straßenhaftung bei Schnee merklich verbessert. Zur Nässe gesellt sich im Herbst oft auch Nebel. "Insbesondere plötzlich auftretende Nebelbänke sind immer wieder die Ursache für Unfälle bis hin zu Massenkarambolagen", warnt Torsten Sauer.
Autofahrern rät er deshalb, die Fahrweise anzupassen und ausreichend Abstand zum Vordermann zu halten. Besonders tückisch: Im Nebel unterschätzt man leicht seine Geschwindigkeit. Und sich an den Rücklichtern des Vordermannes zu orientieren, verleitet häufig dazu, zu dicht aufzufahren. Stattdessen sollte der Fahrer auf einen noch größeren Abstand zum nächsten Auto achten als bei normaler Sicht.
Trotz aller Vorsicht auch bei Nässe und Nebel: Ein Unfall kann immer passieren. Sei es aufgrund von Fremdverschulden, sei es, dass man selbst eine Situation falsch eingeschätzt hat. Wichtig ist dann ein passender Versicherungsschutz.
„Wir haben unsere Kfz-Versicherung deshalb modular aufgebaut", betont Torsten Sauer. Autofahrer können so ihren Schutz individuell zusammenstellen und den persönlichen Bedürfnissen anpassen. Unter www.hdi.de gibt es weitere Informationen und natürlich bei den Versicherern vor Ort.

 

„Was läuft“ in Langenhorn

21. September

Die Rallye geht quer durch Langenhorn. Foto: pmi

Langenhorn (vpu) Am Sonntag, 25. September,  veranstalten der Bauspielplatz Tweeltenmoor, der Jugendkeller ISUF, die KiTa Elbkinder, die Elternschule Langenhorn, der Naturkindergarten „Die Schlaufüchse“, die Sit.com Jugendmedienarbeit und das Haus der Jugend Kiwittsmoor gemeinsam eine Rallye.
Alle Anwohner haben hier die Möglichkeit, die Einrichtungen in ihrer Nachbarschaft kennen zu lernen. Die Teilnehmer bekommen eine Laufkarte und können in jeder Einrichtung Punkte sammeln, in dem sie eine kleine Aufgabe lösen oder an einem kreativen Angebot teilnehmen. Den Abschluss bildet ein Fest von 16   bis 18 Uhr am Holitzberg mit Grill, Popcorn, Getränken, einer Tanzaktion und einem Schminkstand, bei dem sowohl Teilnehmer, als auch die Einrichtungen sich treffen, um den Tag zu beenden.

 

Hochbahn und VHH sind dabei

21. September

Hamburg (pmi) Zum Start der Europäischen Woche der Mobilität führen der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und die Infrastrukturinitiative „Damit Deutschland vorne bleibt“ gemeinsam mit rund 40 Verkehrsunternehmen verschiedene Aktionen mit dem Ziel durch, den Bus als tragende Säule der Mobilität und darüber hinaus als unverzichtbares Instrument für den Klimaschutz bekannt zu machen.
 
Grund genug für die Hamburger Hochbahn AG und die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH, sich dafür bei ihren Fahrgästen zu bedanken.
Am Montag dieser Woche verteilten elf Auszubildende der  beiden Unternehmen zwischen 15  und 18 Uhr an verschiedenen Haltestellen in der Hansestadt 2500 Miniaturgewächshäuser mit Sonnenblumensamen als Klimaschutzsymbol an ihre Fahrgäste.

 

Kunsthandwerker- und Bauernmarkt

21. September

Die Stadtparksaison endet mit Kunsthandwerker- und Bauernmarkt am 24. und 25. September. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) In Zusammenarbeit mit der Stadtpark GmbH veranstaltet der Kreativkreis Nord mittlerweile zum vierten Mal den Kunsthandwerker- und Bauernmarkt im Stadtpark Norderstedt am 24. und 25. September,  jeweils von 11 bis 18  Uhr.
Damit klingt die diesjährige Veranstaltungssaison im Stadtpark, mit einem herbstlich-bunten und fröhlichen Event aus.
Neben Altem und Bewährtem gibt es in diesem Jahr auch viel Neues zu entdecken.  Trendige Dekorationen für den Innen- und Außenbereich,  Möbel und Wohnaccessoires in allen angesagten Stilrichtungen, Metall-, Holz-, Papier- und Töpferarbeiten, Feldsteinbrunnen, Feuerschalen, Leder- und Filzdesign,  ausgefallener Schmuck, Malerei, Taschen aus Feuerwehrschläuchen, Mode für Groß und Klein, Kosmetik- und Seifenartikel. Alles aus eigener Werkstatt.
Das Team von Adams Polsterwerkstatt steht mit Rat und Tat zur Seite, wenn es darum geht, alte Möbel zu restaurieren, beziehungsweise sie durch ein neues  Outfit zu verschönern.
Für Verschönerungen an Fahrrädern ist Hans Joachim Köppen aus Berlin zuständig. Er bemalt jede Fahrradklingel, die ihm unter den Pinsel kommt, individuell und originell. Katja Harders lädt auch in diesem Jahr wieder zu ihrem beliebten  Schmuck-Workshop ein.
Für gute Laune sorgt „ Bubble Bert“, der mit seinen großen und kleinen bunten Seifenblasen gleichermaßen Kinder und Erwachsene in seinen Bann zieht.Auch hier darf mitgepustet werden.
Natürlich darf auch Mecky Messer nicht fehlen. Der Norderstedter Messerschleifer wird aber nur am Sonntag mit seiner originellen Schleifkutsche anwesend sein.
Neben den kunsthandwerklichen Highlights werden auf dem Bauernmarkt, ganz im Zeichen der Goldenen Jahreszeit, landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der Region, wie zum Beispiel Kürbisse, Mais, Kartoffeln und Obst zum probieren und kaufen angeboten.
Selbst  Hobbyköche kommen hier auf Ihre Kosten, denn die Auswahl an Dipps, Chutneys, Saucen, Gewürzen, ausgefallenen Senfen, Honig- und Feinkostprodukten ist vielfältig. Wer dann noch Lust auf eine Weinprobe hat, ist an dem Stand der Weinkellerei Pallhuber genau richtig.
Wein, Sekt, Säfte, Sherry –  alles darf probiert werden.  Der Experte für Schnäpse und Liköre hingegen ist Axel Münster vom Obsthof, auch hier darf gern die eine oder andere Kostprobe genossen werden. Für alle, die es lieber süß, pikant oder herzhaft  mögen, stehen  gebrannte Mandeln, Lakritz, frisch gebackenes Brot, Trüffel und Konditoreiwaren zu Auswahl.  Geräucherte  Wurstwaren, Fisch und Käse runden das Angebot ab.
Erstmalig auf dem Markt sind Nicole Bernack und Gerd Voß vom  Erlebnishof „Kastanienhof von Hohenlieth“. Sie betreiben einen Biohof in Pahlen, auf dem nicht nur Fleisch, Wurst und Honig angeboten werden.
Wer sich vom „Stress“ des Stöberns, Klönens und Kaufens erholen will, kann dies in entspannter Weise bei einer guten Tasse Kaffee und hausgemachtem Kuchen am gemütlichen Stand des Kuchenwerkes von Sönke Gill und Sven Scheel tun. Herzhaftes findet man am Flammkuchen-  oder am Würstchenstand im Herzen der Gastromeile, oder im Haus am See.
Der Eintritt ist frei

 

Demenzwoche für Angehörige,

21. September

Wie muss ein Quartier beschaffen sein damit sich Menschen mit Demenz darin zurechtfinden? Dieser Frage geht Pastor Tobias Götting am kommenden Freitag nach. Foto: ker

Langenhorn (ker) In Hamburg leben rund 30 000 Menschen mit einer mittelschweren bis schweren demenziellen Veränderung. Das entspricht einem Stadtteil in der Größe wie Bahrenfeld, sagt  der Langenhorner Pastor Tobias Götting, der gleichzeitig den Vorsitz der Alzheimer Gesellschaft Hamburg verantwortet. Und dennoch vermisst er das Thema Demenz auf den politischen Tagesordnungen ganz oben. Im Rahmen der Aktionswoche Demenz, die noch bis zum Wochenende läuft, plädiert er daher für mehr Aufmerksamkeit.
Es ist eine Woche voller Veranstaltungen für Menschen mit und ohne Demenz. Für Angehörige. Für Freunde. Für Interessierte. Und auch der Hamburger Norden beteiligt sich an der Aktionswoche Demenz. Am Mittwoch, 21. September, dem Welt-Alzheimertag, geht es von 11 bis 12 Uhr im Konferenzraum des Evangelischen Krankenhauses Alsterdorf beispielsweise um die Patientenautonomie; von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr referieren Professoren in der Asklepios Klinik Barmbek zur Diagnostik, der Alzheimer-Demenz und anderen Ursachen von Gedächtnisstörungen.  Am Freitag, 23. September, besuchen unter dem Motto „Augenblick mal!“ von 14 bis 15 Uhr Menschen mit Demenz und ihre Angehörige das Museum der Arbeit am Wiesendamm in Barmbek zu einem Museumsgespräch. Um 19 Uhr heißt es dann in der Kirchengemeinde Asgar im Gemeindesaal, Wördenmoorweg 22, in Langenhorn „Papa Schulz und die Osterstraße“. Tobias Götting hat bewusst diesen 30minütigen Film ausgesucht. Wie muss ein Quartier beschaffen sein, dass sich ein Mensch mit einer demenziellen Veränderung darin zurechtfindet? Dieser Frage will Götting gemeinsam mit dem Filmemacher und Stadtplaner Prof. Jochen Hanisch an diesem Abend nachgehen.
Am Sonnabend, 24. September, geht es mit Vorträgen und Workshops im Zentrum für Altersgesundheit von 10 bis 13 Uhr unter dem Titel „Demenz begegnen“ weiter. Und den Abschluss bildet dann am Sonntag, 25. September, eine Veranstaltung im Langenhorner Kult, mit Informationen, Unterhaltung und Musik rund um das Thema Demenz. Los geht es hier um 11 Uhr.

 

Gewalt an Schulen: „Hamburgs

21. September

Hamburg (pmi) Seit 2008 sollen Hamburgs Lehrerinnen und Lehrer Gewaltvorfälle an ihren Schulen unverzüglich melden. Die Schulbehörde hat heute das Monitoring des Schuljahres 2015/16 veröffentlicht. Danach sind im letzten Schuljahr insgesamt 202 schwere Gewaltvorfälle an Hamburgs Schulen gemeldet worden, 19 mehr als im Vorjahr. Da im gleichen Zeitraum die Schülerzahl ebenfalls deutlich zunahm, bleibt der Anteil dieser Gewaltmeldungen ungefähr gleich. Schulsenator Ties Rabe: „Jeder Fall von Gewalt an Schulen ist ein Fall zu viel. Lehrkräfte und Experten der Schulbehörde werden deshalb in ihrer guten Arbeit zur Verhinderung von Gewalt an Schulen nicht nachlassen. “
Im Vergleich zum Vorjahr gibt es je nach Stichtag zwischen 2 000 und 6 000 Schüler mehr und Hamburgs Schüler sind aufgrund des Ausbaus der Ganztagsschulen immer länger in den Schulen. Mehr Zeit in der Schule und tausende zusätzlicher Schüler, das bedeutet: Mehr gute Noten, mehr schlechte Noten, mehr Begegnungen, mehr Freundschaften, aber eben auch  zusätzliche Raufereien und Gewalttaten im Schuljahr.“

 
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