Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

Die aktuellsten Nachrichten aus Ihrem Stadtteil

 

Zwölf Stunden am Stück

24. August: 

Fuhlsbüttel (ker) Wenn die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Fuhlsbüttel zu ihrem alljährlichen Zwölf-Stunden-Dienst antritt, dann gibt es für sie jede Menge Aufgaben zu erledigen.
Es war wie im richtigen Feuerwehrdasein; so wie bei den „Großen“. Pünktlich um 8 Uhr morgens begann der Dienst der Jugendlichen in Fuhlsbüttel. Unterstützt bei ihrem einmal im Jahr stattfindenden Übungsdienst von zwölf Stunden wurden die Kinder von den Jugendfeuerwehren aus Groß Borstel und Nienstedten. Bevor es zum gemeinsamen Frühstück ging, wurden die Kinder und Jugendlichen in die Gruppen Rettungswagen und Löschfahrzeuge eingeteilt.
Insgesamt durften die Jugendlichen über 20 verschiedene Einsatzsituationen in Fuhlsbüttel kennenlernen und „abarbeiten“. Ein Computer simulierte das Einsatzleitsystem und zeigte auf dem Monitor die auflaufenden Einsätze an und druckte, wie im richtigen Feuerwehrleben, die Depeschen.
„Wir waren gerade fertig mit dem Frühstück“, erzählt Jugendfeuerwehrmitglied Kira, „als der erste Einsatzalarm für ein Löschfahrzeug reinkam. Auf dem Monitor, auf dem die eingehenden Einsätze zu sehen waren, hieß es „Feuer Alsterdorfer Markt“.“
Glück für Kira, die während ihrer Schicht auf einem Rettungswagen eingeteilt war. Während ihre Kameraden ausrückten, durfte sie bleiben. Doch nicht lange. Auch sie bekam einen Einsatz zugeteilt: Eine Person hatte sich beim Unkrautabbrennen den Arm verbrannt. Dann folgte noch eine Messerstecherei, mit drei Verletzten, bei der die Reanimation, die Wiederbelebung, geübt wurde.

Einsatz für Kira: Die Jugendfeuerwehr Fuhlsbüttel übte den Ernstfall beim Zwölf-Stunden-Dienst. Foto: ker

Verkehrsunfall in Poppenbüttel –

24. August

Poppenbüttel (ers) Ein 29-jähriger Iraner hat in der Nacht zu Montag mit seinem Bentley einen Unfall verursacht.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr der 29-Jährige mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit mit seinem Bentley die Harksheider Straße entlang. Zuvor  hatte  zunächst ein silberner Audi und unmittelbar danach der Bentley  ein dunkles Fahrzeug überholt.
Der Bentleyfahrer verlor bei dem Überholmanöver offenbar die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß gegen einen geparkten Seat Leon. Anschließend drehte sich der Bentley mehrmals und schleuderte mehrfach gegen eine Mauer.
Der Fahrer unterzog sich freiwillig einem Alkotest, dabei  maßen die Beamten, die den Unfall aufnahmen,  1,55 Promille. Daher wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Der genaue Unfallhergang ist bislang unklar.
Die Harksheider Straße war während der Verkehrsunfallaufnahme zeitweise voll gesperrt. Sowohl am Seat als auch am Bentley entstanden Totalschäden.  Bei dem  Verkehrsunfall wurde niemand verletzt.
Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, insbesondere der Fahrer des vermutlich überholten Fahrzeugs, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 040/ 4 28 65 39 31 zu melden.

 

In Hamburg sagt man „Tschüss“ ...

24. August

Foto: pmi

Liebe Leser,
„Man  soll gehen, wenn es am schönsten ist“, sagt der Volksmund. Und deshalb werde ich, nach 36 Jahren, in denen ich den LOKAL-ANZEIGER redaktionell gestalten durfte, mich am 31. August in den (Un-)Ruhestand verabschieden. Ich werde mich in meinen Heimatort Cuxhaven an der schönen Nordseeküste zurückziehen – mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
 Viele von Ihnen habe ich in dieser Zeit persönlich kennen und schätzen gelernt, viele Freundschaften sind entstanden, viele Dinge haben wir gemeinsam zum Wohl unserer Stadtteile bewegen können – wie, um nur ein Beispiel zu nennen, den Erhalt des Heidberg-Krankenhauses, das vor vielen Jahren kurz vor der Schließung stand.
Als ich 1980 von einer Tageszeitung in den Norden Hamburgs kam, sagte ich, ich wolle den LOKAL-ANZEIGER so gut und so aktuell machen wie eine „richtige“ Zeitung und ich glaube, das ist mir bislang weitgehend gelungen.
Natürlich bleibt es dabei nicht aus, dass man sich auch mal ins Gehege kommt und dass ich in dem einen oder andern Kommentar oder in einer Glosse jemandem auf die Füße getreten bin. Das tut mir leid, aber Aufgabe einer Zeitung ist es nun einmal nicht, Interessengruppen und Politikern nach dem Mund zu reden, sondern alle Seiten zu hören, zu bewerten und den Lesern korrekte und  belastbare Fakten zu liefern. Immerhin ist es auch Aufgabe eines Journalisten, (so formulierte es einmal ein Kollege) „dort zu stänkern,  wo andere noch nicht einmal eine Nase haben“.
Die Zusammenarbeit mit Vereinen, Verbänden, Organisationen, Parteien und Kirchen  war all die Jahre  in der Regel – trotz bisweilen konträrer Auffassungen in der Sache – immer hanseatisch fair und konstruktiv und von gegenseitiger Achtung geprägt. Dafür möchte ich Ihnen danken. Vor allem aber Ihnen –  den Lesern des LOKAL-ANZEIGER – dafür, dass Sie uns über viele  Jahre begleitet, Anregungen gegeben  und uns die Treue gehalten haben.
Ich bitte Sie, schenken Sie meinem Nachfolger/meiner Nachfolgerin  ebenso Ihr Vertrauen wir mir!
Tschüss!
Ihr Bernardo Peters

 

Zu enge Zeitpläne der Airlines

24. August

Nächtliche Landungen sorgen immer wieder für Ärger. Foto: Marafona / Shutterstock

Fuhlsbüttel (ers) Als erstes deutsches Bundesland hat Hamburg im vergangenen Monat  eine gesetzliche Grundlage für die Arbeit der  Fluglärmschutzbeauftragten geschaffen (der LOKAL-ANZEIGER berichtete).
Auch wenn die  Erwartungen an Dr. Gudrun Pieroh-Joußen hoch sind – bis die Maßnahme Wirkung zeigt, wird es dauern. Immerhin hat die Fluglärmschutzbeauftragte die allzu eng gefaasten Umläufe einiger Fluggesellschaften als Ursache  für  spätabendliche Verspätungen ausgemacht: Während sich  in den ersten vier Monaten des Jahres die Zahl der nach 23 Uhr eintreffenden Flugzeuge noch im Rahmen hielt, sind sie mit Beginn der Ferienreisesaison dramatisch gestiegen – allein im Juni hatte es 140  Verspätungen gegeben, immerhin  83 mehr als noch im Vorjahr.
Gut die Hälfte der Verspätungen entstehen, weil die Zeitreserven so eng gefasst sind, dass es nicht mehr gelingt, Verzögerungen abzufangen. Im vergangenen Monat war bei jedem neunten Flugzeug das Wetter für die Verspätung verantwortlich, bei jedem zwölften  war es die Flugsicherung. Bei 15 Prozent der Verspätungen wurde von den Fluggesellschaften kein Grund genannt.
 Der Juli ist traditionell einer der verkehrsreichsten Monate. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Passagiere mit über sechs Prozent stark an. Die Zahl der Flugbewegungen hingegen nahm deutlich weniger zu  – um nur 3,1 Prozent, sprich 450 Starts und Landungen. Dabei muss aber berücksichtigt werden, dass davon ein sehr erheblicher Teil  Einsätze des  Rettungshubschrauber, „Christoph 29“ waren, der im Juli statt am Bundeswehrkrankenhaus  am Flughafen stationiert war.
Auch wenn über Norderstedt fast die Hälfte (46 Prozent) der Starts und Landungen abgewickelt werden, kommt  die meiste Kritik am Flughafen aus dem Nordosten der Hansestadt, dort, wo sich lautstark die  BAW („Bürgerinitiative für Fluglärmschutz in Hamburg und Schleswig-Holstein“) zu Wort meldet. Nicht zuletzt durch ihre Aktivitäten  hat die sich die  Zahl der Fluglärmbeschwerden  nahezu verdreifacht.
Während man bisher die räumliche Verteilung der Beschwerden  grob  analysieren konnte  – von den rund 9 300 Fluglärmbeschwerden entfielen  6 500 auf den Bezirk Wandsbek und den Kreis Stormarn –  wird in Zukunft auch die Zahl der Beschwerdeführer erfasst.
Nach bisherigen Erfahrungen geht nämlich eine Vielzahl der Beschwerden auf nur einige wenige Personen zurück.  Pieroh-Joußen verspricht sich dadurch erheblich mehr Klarheit über die tatsächliche Betroffenheit, zum Beispiel von Menschen, die schon länger in der Region wohnen und sich das erste Mal über den Lärm beschweren. Die Fluglärm-schutzbeauftragte: „Ein Grund dafür könnte das gestiegene Gesundheitsbewusstsein der Bürger sein.“

 

Impfsprechstunde –

24. August

Erwachsene können sich gegen Diphtherie, Wundstarrkrampf, Keuchhusten und  auch gegen Kinderlähmung  impfen lassen. Foto: pmi

Hamburg-Nord (ers) Eine kostenlose Impfsprechstunde für Erwachsene, Jugendliche und Kinder (ab dem fünften  Lebensjahr) findet  an jedem  ersten Mittwoch im Monat statt  – das nächste Mal also  am 7. September (ausnahmsweise  einmal in der Zeit von 14 bis 17 Uhr)  in der Schularztstelle im Gesundheitshaus Hamburg-Nord, Eppendorfer Landstraße 59, 4. Stock, Zimmer 402.
Dieses ausgeweitete Impfangebot findet im Rahmen der diesjährigen hamburgweiten Masernkampagne in allen bezirklichen Gesundheitsämtern gleichzeitig statt.
Zusätzlich können auch in den Schularztstellen Hummelsbütteler Landstraße 46 (040/428 04 39 49) oder  Hohe Liedt 67 (040/428 04 4176) Einzeltermine zum Impfen vereinbart werden. Angeboten werden Impfungen  gegen Diphtherie, Wundstarrkrampf (Tetanus), Keuchhusten (Pertussis), Kinderlähmung (Poliomyelitis), Masern, Mumps und Röteln (für nach 1970 Geborene), Windpocken (Varizellen) sowie Meningokokken und Hepatitis B (bis zum 18. Lebensjahr).
Eine Anmeldung ist nicht nötig, der Impfausweis – soweit vorhanden – sollten mitgebracht werden.

 

Zwei Verletzte bei Messerstecherei

24. August

Langenhorn (ers) Bei einer Messerstecherei in einer Flüchtlingsunterkunft in Langenhorn sind in der Nacht zum Freitag zwei Menschen verletzt worden.
Bei der  Messerstecherei wurden  zwei Somalier (19, 29) verletzt. Der 29-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Die Beamten nahmen nach der Bluttat vier Somalier im Alter zwischen 19 und 27 Jahren vorläufig fest.
Ein Zeuge, der ebenfalls in der Flüchtlingsunterkunft wohnt, verständigte die Polizei, da es offenbar zu einem lautstarken Streit gekommen war und  er  eine Person mit blutverschmierter Kleidung gesehen hatte.
Die Polizei fuhr mit neun Funkstreifenwagen zum Einsatzort. In einem der Häuser stießen sie auf zwei verletzte Personen (19, 29), die mit Rettungswagen in Krankenhäuser gefahren werden mussten.
 Der 19-jähriger Somalier wurde nach ambulanter Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen und wurde von den Beamten vorläufig festgenommen. Der 29-Jährige wurde lebensgefährlich verletzt und wird weiterhin im Krankenhaus behandelt.
Nach dem derzeitigem Sachstand kam es zwischen einer noch ungeklärten Anzahl an Personen in der Unterkunft zu einem Streit, der in eine Messerstecherei eskalierte. Dabei wurden  die beiden Somalier verletzt. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen, die die Staatsanwaltschaft und die Mordkommission führen.
Die Beamten setzten am Tatort einen Blutspürhund ein, da sie auf eine Blutspur vom Tatort in einen nahe gelegenen Wald gestoßen waren.
 Der Tatverdächtige, in 19-jähriger Somalier, wurde  inzwischen dem Haftrichter vorgeführt. Er hatte bei der Auseinandersetzung ebenfalls Verletzungen erlitten. Es besteht der Verdacht des versuchten Totschlags. Zwei andere vorläufig festgenommene Männer wurden nach erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen. Die Mordkommission ermittelt.

 

Gepäckdieb am Flughafen

24. August

Fuhlsbüttel (ers) Ein 49-jähriger Mexikaner ist jetzt von Beamten des Polizeikommissariats 34 vorläufig festgenommen worden. Der Mann soll mit einem Komplizen einen Koffer gestohlen haben.
Einem 79-jährigen, kuwaitischen Staatsangehörigen wurde kurz nach seiner Ankunft aus Dubai im Terminal 1, zunächst von ihm unbemerkt, sein Trolley entwendet. Auf einer  Streife fiel Beamten des Polizeikommissariats (PK) 34 ein Mann auf, der einen Trolley trug und sich schnell in ein Treppenhaus begab, als er die Beamten sah.
Ihm gelang es, mit dem Trolley zu flüchten. Ein weiterer Mann, der sich ebenfalls beim Anblick der Beamten schnell entfernte, wurde nach kurzer Verfolgung durch die Beamten im Parkhaus vorläufig festgenommen. Inzwischen hatten  Kriminalbeamte des PK 34  bereits das vorhandene Videomaterial vom Tatort gesichtet. In den Videoaufzeichnungen wurde der vorläufig Festgenommene und der Mann, der ins Treppenhaus geflüchtet war, eindeutig als Diebe des Trolley identifiziert.
Der Tatverdächtige, ein 49-Jähriger aus Mexiko, wurde dem Haftrichter vorgeführt.

 

Auto Show Nord zeigt aktuelle Mobilität

24. August

Schon zum vierten Mal präsentieren sich die Autohäuser auf der Auto Show Nord. Foto: Archiv

Norderstedt (pmi/vpu) Die großen Autohäuser der Region sind dabei mit den wichtigsten Automarken: Mercedes-Benz, Smart, Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, Škoda, Seat, Hyundai, BMW, Mini, Ford, Opel, Mazda, Honda, Mitsubishi, Kia, Nissan, Toyota, Volvo, Peugeot, Lotus und Caterham. Die Veranstalter danken den Partnern der Messe, Auto Wichert, Autohaus Hyundai Achtstätter, Behrmann Automobile und Hamburg Airport.
Sicherlich werden in diesem Jahr die Elektroautos von besonderem Interesse sein. Schließlich fördert die Bundesregierung ab sofort E-Cars mit 4 000 Euro€ und Hybride mit 3 000 Euro bis zu einem Gesamtwert des Pkws von 60 000 Euro. Im ersten Monat der Förderung wurden bereits zirka 1 200 E-Cars und rund 600 Hybrid-Cars gefördert. Für viele Autohäuser und Besucher ist die Auto Show Nord das Highlight des Jahres, wenn es um Mobilität geht. Hier werden die neuesten Trends der Branche von Fachleuten präsentiert.
Parkplätze sind ausreichend in Norderstedt-Mitte zum Beispiel in den Tiefgaragen und auf den Parkflächen rund um das Rathaus vorhanden. Mit dem öffentlichen Nahverkehr ist das Messegelände ideal mit der U-Bahn, der AKN und vielen Buslinien erreichbar. Zur Messe sind es von dort nur 300 Meter. Vorführungen, Aktionen und Verkaufsstände für Zubehör runden das Messeprogramm ab. Mit dabei sind unter anderem . Team-Euroline, Autoglasfolien und -beschriftungen, Carglass-Scheibenreparatur, Kiesow Autobemalung, Feldmann Garagentore, die „Rosarote Brille“ und Fahrrad-Hertel mit E-Bikes. Auch Angebote für Kinder wird es geben.
Hochwertige Gastronomiestände auf dem Messegelände sorgen für das leibliche Wohl der Besucher mit Grillspezialitäten, Crêpes, Kaffee und Kuchen, italienischem Eis und vielem mehr im sternförmig aufgebauten Gastgarten inmitten des Messegeländes. Neu dabei ist die Speisenwerft bei Tim Mälzer mit einem Foodtruck und Edlesgrün, das neue Erfrischungsgetränk mit Charakter.
Öffnungszeiten: Sonnabend,  27. August, 10 bis 17 Uhr und Sonntag, 28. Augus, 10 bis  17 Uhr. Eintritt und Parken frei

 

Eine liebe Tradition: Ein buntes

24. August

Was hat bloß der Teddybär? Beim Kinderfest im Klinikum Nord schlüpfen Kinder in die Rolle des Arztes und untersuchen einen Kuscheltierpatienten. Foto: ker
 

Langenhorn (ker) Was ist bloß mit Teddy los? Hat er Bauchweh, kann er nicht richtig atmen oder hat er sich gar ein Bein gebrochen? In der Teddysprechstunde finden junge Nachwuchs-Kinder-Ärzte unter fachkundiger Anleitung beim Kinderfest in der Asklepios Klinik Nord Rat.
Am Sonntag, 4. September, lädt die Asklepios-Klinik Nord –  Heidberg wieder einmal zu ihrem bereits traditionellen Kinderfest ein. Von 14 bis 18 Uhr darf unter freiem Himmel gespielt, erkundet und gegessen werden. Dazu gibt es noch Kinderschminken, eine Hüpfburg und Treckerfahrten über das Gelände an der Tangstedter Landstraße 400. Der Eintritt ist frei.
Das Kinderfest steht unter dem Motto „Kinder der Welt“. Im Rahmes dieser Veranstaltung gehen die Erlöse aus Tombola und Kuchenverkauf an den Neuen Kupferhof in Wohldorf-Ohlstedt mit seinem Projekt „Hände für Kinder“.
Der Kupferhof bietet Eltern und schwerstbehinderten Kindern eine Atempause vom Alltag in Form eines Kurzzeit-Aufenthaltes. www.haendefuerkinder.de

 

26.Volkslauf durch das schöne

24. August

2 600 Läuferinnen und Läufer werden zum 26. Lauf durch das schöne Alstertal erwartet. Foto: pmi

Poppenbüttel  (blb) Der Lauftreff Alstertal (Sparte des Oberalster Verein für Wassersport e.V.) richtet in diesem Jahr zum 26 Mal den Volkslauf durch das schöne Alstertal aus.  Am Sonntag, dem 25. September, stehen wieder zahlreiche Laufsportler am Start. Plätze sind   noch für den Halbmarathon frei, der aktuelle Stand ist auf der Homepage www.lauftreff-alstertal.de einsehbar. Für den „hella lauf Cup“ laufen die Anmeldungen wie immer über www.hella-laufcup.de
Der erste Startschuss fällt um 10 Uhr. Es werden wieder rund 2 600 Anmeldungen erwartet. Diese in Läuferkreisen beliebte Veranstaltung verzeichnete in den Vorjahren stets steigende Teilnehmerzahlen. Um die hohe Qualität dieses größten ehrenamtlich durchgeführten Volkslaufs in Hamburg zu erhalten, gibt es auch in diesem Jahr eine Teilnehmerbegrenzung.
Gelaufen wird auf wunderschönen, landschaftlich reizvollen Naturwegen entlang des Alsterlaufes. Die teilweise anspruchsvolle Laufstrecke mit einigen Steigungen bietet jedem Sportler viel Abwechslung.  Der Volkslauf  ist bereits seit einigen Jahren krönender Abschluss der „hella Lauf-Cup“ Serie, die in diesem Jahr zum 17. Mal stattfindet. Zuvor geht es am 4. September über 10 Meilen (rund 16 Kilometer) rund um den Flughafen und am 10. September über 10 Kilometer um die Außenalster. In die Gesamtwertung kommt  jeder Teilnehmer, der  an allen drei Veranstaltungen teilgenommen hat.  Die Finisher erhalten eine spezielle Lauf-Cup-Medaille und ein Finisher-Geschenk. Für die ersten drei Platzierten  gibt es Gutscheine des „Laufwerk“.
Beim Lauf durch das schöne Alstertal werden folgende Distanzen gestartet:
hella Lauf-Cup
(Halbmarathon)
Volkslauf Halbmarathon
10 km Laufen
4 km Laufen
Schnupperlauf (400 m)
Start für alle Läufe ist auf dem Fußballplatz des VFW Oberalster gleich hinter der U-Bahnbrücke der U1 (Klein-Borstel), Zieleinlauf ist vor dem Clubhaus des VFW Oberalster. Die Lauf-Strecke führt alsteraufwärts auf dem Alsterwanderweg. Die Halbmarathonläufer passieren dabei die Poppenbütteler Schleuse und die Mellingburger Schleuse. Die nördlichste Schleife befindet sich auf der Westseite der Alster kurz vor Bergstedt.

 

„Das öffentliche Wohl

17. August

Sophia Burmeister (rechts) und  Marisol Gribner sprachen am 30. Juni 2015 in seinem Büro im Pressehaus mit Helmut Schmidt. Foto: Cläre Bordes

Langenhorn (ers) Helmut Schmidt galt seines Lebens als unbequemer Querdenker, der mit seiner Meinung im Alter nicht zurückhielt. Und ebenso harsch wurden bisweilen Interviewwünsche zurückgewiesen. Bei Schülern der Stadtteilschule Stellingen machte er eine Ausnahme. Für ein Zeitzeugenprojekt  zur Sturmflut 1962  gab der greise Ex-Kanzler nur wenige Monate vor seinem Tod bereitwillig Auskunft über seine Rolle in jener Zeit – aber auch zu persönlichen  und zu aktuellen politischen Fragen.
Inzwischen ist aus dem Schulprojekt ein Buch entstanden. Es enthält 18 Interviews mit Zeitzeugen sowie ein Interview mit Ruth Loah, Helmut Schmidts Sekretärin während der Flut und dessen  letzte Lebenspartnerin.
Das Grußwort hat Bürgermeister Olaf Scholz verfasst und Freimut Duve hat mit „Global denken. Global handeln.“ den jungen Menschen und den Lesern viele Anstöße
zum bewussten politischen Handeln  gegeben.
Einige Sequenzen aus dem Interview mit Heimut Schmidt, das insgesamt anderthalb Stunden dauerte, dürfen wir hier – gekürzt – zitieren:
 Frage: Welcher Leitsatz oder Grundgedanke hat Sie als Bundeskanzler begleitet?
Helmut Schmidt:  Das erste, was ich 1974 gedacht habe, war, dass ich meine Aufgabe, die damalige Koalition zwischen Sozialdemokraten und Freien Demokraten mit Anstand bis zur nächsten Wahl zu Ende führen musste. Kein Leitsatz, sondern mit Anstand die Sache zu Ende zu bringen. Das heißt, die nächsten zwei Jahre, die nächste Wahl war 76 und wir sind jetzt im Jahre 1974. Ich war damals schon Finanzminister, war schon Verteidigungsminister und war davor Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten im Bundestag im Parlament gewesen.
Nachträglich, später, als alter Mann, habe ich schöne Leitsätze erfunden, nachträglich könnte ich ihre Fragen beantworten, aber damals nicht.
Frage:  Welche Leitsätze sind das heute?
Helmut Schmidt:   Da muss ich den alten Römer Cicero zitieren: Das öffentliche Wohl, nicht das Wohl der eigenen Partei oder der eigenen Koalition ist der höchste Wert. Salus populi suprema lex esto.
Frage: Wenn Sie auf ihr Leben zurückblicken, gibt es etwas, das sie komplett anders gemacht hätten?
Helmut Schmidt:  Ich habe sicherlich vieles falsch gemacht, aber das werde ich nicht vor Ihnen ausbreiten.
Frage: Man hört momentan von vielen Terroranschlägen des IS. Warum machen denn die Länder nichts dagegen? Was könnte man gegen Terroranschläge unternehmen?
Helmut Schmidt: Relativ wenig können Sie machen. Wir bekommen jeden Tag Nachrichten im Fernsehen serviert oder per Twitter oder über die Zeitungen von Hunderten, manchmal Tausend, die im Mittelmeer umkommen. Die koste es, was es wolle, auf jeden Fall raus wollen aus Afrika, raus wollen aus dem muslimischen Teil von Nordafrika und wollen alle nach Europa. Die politischen Instanzen in Europa sind zurzeit kaum handlungsfähig. Wenn es bei der heutigen Handlungsunfähigkeit bleiben sollte, dann werden wir im Jahre 2050 überschwemmt sein mit Flüchtlingen.
Frage:  Haben Sie Angst um Europa?
Helmut Schmidt:  Die heutige Lage ist ziemlich beschissen und es gibt zurzeit niemanden, der die Führung übernehmen will. Frau Merkel hat Recht, dass sie die Führung nicht übernimmt. Wenn sie die Führung übernehmen würde, was sie könnte, würde es nur ein einziges Jahr brauchen, dass andere Leute ihr das übel nehmen und im zweiten Jahr würden alle übrigen Europäer auf die Deutschen mit dem Finger zeigen. Sie hat Recht, dass sie sich zurückhält.
Wir erleben einen Privatkrieg in Syrien und im Irak mit einem neugegründeten terroristischen Staat, der sich IS nennt. Es ist alles ein bisschen viel für uns und jedenfalls ist es zu viel für die nicht vorhandene Führung Europas. Die Lage ist nicht besonders angenehm.
Ihr Wunschtraum von einer Welt ohne Krieg bleibt ein Wunschtraum.
Frage: Sie sind ja auch viel in der Welt herumgekommen. Welcher Mensch, welcher Politiker oder welche bekannte Größe hat sie am meisten beeindruckt?
Helmut Schmidt:  Muss ich drei Personen nennen. Das eine ist der Ägypter Anwar al Sadat. Er hat mich enorm beeindruckt und beeinflusst. Er ist lange tot.
Zweitens muss ich den Chinesen Deng Xiaoping nennen. Er hat von Mao Tse-tung die Führung Chinas übernommen und hat China geöffnet für die Weltwirtschaft. 1975 habe ich Mao in seiner Hauptstadt besucht. Da gab es China in der Weltwirtschaft überhaupt nicht. Heutzutage ist China die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Das ist Deng Xiaopings Werk. Sein Werk wird überschattet durch den schlimmen Zusammenstoß am Tian‘anmen Platz im Laufe des Jahres 1989.
Als drittes muss ich den Amerikaner Gerald Ford nennen. Gerald Ford war nur zweieinhalb Jahre Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er ist es unter ungewöhnlichen Umständen geworden und gewesen. Er war Mitglied des Abgeordnetenhauses und als der damalige Vizepräsident Spiro Agnew wegen eines Skandals zurücktreten musste, hat der amerikanische Präsident Nixon den Abgeordneten Gerald Ford zum Vizepräsidenten ernannt. Kurze Zeit darauf kam der Watergate-Skandal und der Präsident selber musste zurücktreten. So wurde der von ihm ernannte Vizepräsident sein Nachfolger. Er hat als erstes den abgetretenen Präsidenten durch einen Akt in Übereinstimmung mit der amerikanischen Verfassung von der Strafverfolgung freigestellt. Ich habe ihn bewundert seines Mutes wegen, das zu tun. Tatsächlich hat er die Amerikaner vor einer Zerreißprobe bewahrt.
Ich möchte noch einen anderen Chinesen nennen: Lee Kuan Yew, den Mann an der Spitze des Stadtstaates Singapur. Ich kannte Singapur aus den 50-er Jahren. Es war eine ziemlich sumpfige Stadt. Damals war Singapur ein Teil des muslimischen Staates Malaysia.
Unter der Führung von Lee Kuan Yew wurde Ende der 50-er Jahre diese Stadt aus Malaysia rausgelöst und im Laufe der nächsten 50 Jahre ein Welthafen, größer als Hamburg. Er hat mit eiserner Faust regiert, er war kein Demokrat, aber er hat seine Stadt großartig geführt. Der Lebensstandard der fünf  Millionen ist heute höher als in Hamburg. Von hundert Einwohnern wohnen 98 in einer Wohnung, die ihnen selbst gehört. Die Umgangssprache in Singapur, die Geschäftssprache, die Sprache vor den Gerichten, vor den Behörden, ist selbstverständlich Englisch. Alles sein Werk. Er ist  2015  gestorben.
Frage:  Was würden Sie uns heutigen Jugendlichen mit auf den Weg geben hinsichtlich Zukunft und Berufsleben?
Helmut Schmidt:  Fragen Sie mich was Leichteres. Sie leben in einer Zeit, in der die Welt sich schneller verändert als in früheren Jahrhunderten. Nicht nur weil es immer mehr Menschen gibt, auch weil die Zivilisation sich völlig verändert. Denken Sie bitte daran, dass heute vor hundert Jahren Charles Lindbergh über den Ozean flog in einem Flugzeug, Spirit of St. Louis. Er brauchte keine Angst zu haben, mit einem anderen Flugzeug zusammen zu treffen. Sein Flugzeug war das einzige über dem ganzen Atlantik. 15 Jahre später fingen wir an, uns gegenseitig mit Flugzeugen zu beharken, sie warfen Bomben, schossen mit Maschinengewehren, schossen sich gegenseitig ab.
Ein halbes Jahrhundert später fielen die ersten Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, von Flugzeugen abgeworfen. Eine unglaublich schnelle technologische Entwicklung. Was aus der heutigen Internet-Entwicklung wird, kann man nicht vorhersehen. Das wird Ihr Leben ganz entscheidend beeinflussen.
Frage: Schreiben Sie auch am Computer oder beantworten oder arbeiten Sie mit Mails?
Helmut Schmidt: Nee, ich beantworte selten Briefe. Ich schreibe mit der Hand, nicht mit dem Computer. Für mich ist der Computer eine Welt, die ist jenseits meines eigenen Lebens. Ich habe mal versucht, gegen Schachcomputer Schach zu spielen, aber da war ich nicht so schlau wie der Computer. Hab ich wieder aufgegeben.
 Sie müssen wissen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Sie so alt werden wie ich heute, sehr groß ist. Mit ganz großer Wahrscheinlichkeit werden Sie alle deutlich über 90 Jahre alt. Wenn Sie gleichzeitig mit 62 in Rente gehen wollen, haben Sie sich geschnitten. Das geht nicht.
 Es geht nicht, dass es immer weniger junge Leute gibt und immer mehr Rentner. Sie werden sehr viel länger arbeiten müssen.

 

Gulfam Malik lädt zum politischen

17. August

Gulfam Malik Foto: pmi

Langenhorn / Gross Borstel (ers) Am Sonnabend, de 27. August, lädt der Langenhorner SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Gulfam Malik ab 16 bis gegen  18.30 Uhr die Bürgerinnen und Bürger aus Groß Borstel, Alsterdorf und den umliegenden Stadtteilen  zum politischen Sommer-Klönschnack ein –  mit gemeinsamem Grillen und musikalischer Begleitung im Garten des Restaurants „Casa Grande“ an der Borsteler Chaussee 110.
„Bei Gegrilltem, Getränken und Musik möchte ich mit meinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen und gemeinsam über stadtteilspezifische oder allgemeine politische Fragen und Probleme diskutieren und mich gleichzeitig bei ihnen für die gemeinsame Arbeit bedanken. Gemeinsam haben wir gezeigt: Hamburg und seine Stadtteile sind bunt und vielfältig und im ruhigen Dialog können wir gemeinschaftlich die Probleme unserer Zeit lösen“, freut sich der Wahlkreisabgeordnete Gulfam Malik auf einen unterhaltsamen und interessanten Nachmittag.
Außer  Gulfam Malik werden als besondere Gäste Bezirksamtsleiter Harald Rösler und der Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Dr. Andreas Dressel, sowie weitere Bürgerschaftsabgeordnete und Abgeordnete der Bezirksfraktion Hamburg-Nord und viele Stadtteilaktive für Gespräche bereitstehen.
Für die musikalische Begleitung und gute Laune werden die inzwischen stadtweitbekannten „singenden indischen Hamburger Kult-Taxifahrer“  Lovely und Monty Bhangu mit lebensfrohen eingängigen indischen Melodien und Rhythmen und deutschen Texten sorgen. Neben ihren multikulturellen „Hymnen“ auf ihre Heimatstadt Hamburg und ihr Leben in Hamburg werden sie ihren neuen deutsch-indischen Song zum Thema „ Integration“ vorstellen.  

 

 

 

Autofahrer bei Verkehrsunfall

17. August

Langenhorn (ers) Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Opel und einem Volvo sind in der vergangenen Woche drei Personenzum Teil schwer verletzt worden.
Ein 47-jähriger Autofahrer wollte mit seinem Volvo XC 90 von einem Parkplatz nach links in die Langenhorner Chaussee einbiegen Nach den bisherigen Ermittlungen übersah er dabei einen von links kommenden, in Richtung stadteinwärts fahrenden Opel Zafira. Es kam zum Zusammenstoß.
Der Volvo-Fahrer wurde bei dem Aufprall schwer verletzt und musste auf der Intensivstation eines Krankenhauses aufgenommen werden. Seine Beifahrerin (47) wurde nur leicht verletzt und konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung verlassen.
Der Fahrer (42) des Opel Zafira wurde ebenfalls leicht verletzt, er wurde ambulant versorgt. An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden; sie sind nicht mehr fahrbereit.

 

Brand im Hochhaus – ein Toter, vier

17. August

Ohlsdorf (ers) Aus bislang unbekannter Ursache ist am Freitagabend in einer Wohnungin einem Hochhaus an der Fuhlsbüttler Straße in Ohlsdorf  ein Brand ausgebrochen. Dabei wurde eine Person tödlich verletzt, vier weitere Bewohner kamen verletzt in ein Krankenhaus.
Das Feuer brach in einer Wohnung im vierten Stock des neungeschossigen Hochhauses aus. Nachdem die Bewohner evakuiert und das Feuer gelöscht waren, fanden Feuerwehrbeamte in der Brandwohnung eine leblose Person vor. Ob es sich dabei um den 48-jährigen Mieter gehandelt hat, steht noch nicht abschließend fest. Der Leichnam wurde in das Institut für Rechtsmedizin gebracht.
Zwei Bewohnerinnen (21, 63) kamen wegen Rauchgasinhalationen, eine 74-Jährige mit einer Fußverletzung und eine 32-Jährige mit einem Schock ins Krankenhaus.
Brandexperten des Landeskriminalamtes haben die Ermittlungen in der total ausgebrannten Wohnung aufgenommen. Nach ersten Untersuchungen brach das Feuer im Wohnzimmer aus. Die genaue Ursache konnte jedoch noch nicht abschließend festgestellt werden.  Mehrere benachbarte Wohnungen sind zur Zeit nicht bewohnbar.
Bei der Evakuierung der Bewohner  entdeckten Polizeibeamte in einer Wohnung eine Aufzuchtanlage mit 33 Marihuana-Pflanzen und stellten diese sicher. Ein gesondertes Strafverfahren gegen den Bewohner wurde eingeleitet. Ein in der Wohnung gefundener Hund wurde ins Tierheim gebracht..

 
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