Von Langenhorn bis Ohlsdorf

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Fluglärm: Langer Anflug vermindert

23. Juli: 

Fuhlsbüttel (ker) Was wäre Hamburg ohne seinen Flughafen? Doch so schön und bequem es auch ist, einen Airport direkt in der Stadt zu haben, um so heftiger ist der Widerstand dagegen. Flugzeuglärm ist anstrengend, besonders, wenn man bei sonnigem Wetter auf der Terrasse sitzt und die Flieger über einen hinwegdonnern. Jetzt soll eine Verminderung von sogenannten verkürzten Anflügen Abhilfe schaffen – oder zumindest das Problem auf viele Gemeinden schultern.
Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH informierte in der vergangenen Woche zum Thema Flugsicherung und Lärmschutz. Gerade jetzt in der Ferienzeit ist der Andrang am Hamburg Airport groß: Urlaubszeit ist schließlich Reisezeit.
Doch die Walddörfer sind nicht erfreut von der Beliebtheit der Urlaubsflieger. Ihnen ist der Fluglärm schlichtweg zu laut. Es gründete sich eine Bürgerinitiative, die sich von den Forderungen des Senats eine Lärmminderung erhofft.  Denn der hatte sich in einem Zehn-Punkte-Plan für mehr Lärmschutz am Hamburg Flughafen ausgesprochen.
Es geht um die Landebahn 23. Das ist die, von der über Hamburgs Nordosten, über die „Walddörfer“ wie Wohldorf-Ohlstedt, Lemsahl-Mellingstedt und Duvenstedt der Airport angeflogen wird. Von einem längeren Anflug erhoffen sich Anwohner eine Lärmminderung.
Doch weit gefehlt. „Wir als DFS können die Menge an Flugbewegungen und damit den Fluglärm im Bereich des Endanfluges nicht reduzieren“, machte DFS-Pressesprecher Axel Raab deutlich, „wir können ihn nur anders verteilen, schaffen damit aber neue Betroffenheiten.“ Im Klartext: Würden alle Anflüge über sieben oder zehn Seemeilen (13 oder 18,5 Kilometer) geführt, würden dadurch die Walddörfer stärker belastet.
Grundsätzlich ist die Möglichkeit, ein Flugzeug kürzer als die standardisierten zehn Seemeilen auf den Endanflug zu führen, für die Fluglotsen ein wichtiges Mittel, den anfallenden Flugverkehr sicher und flüssig abwickeln zu können. Doch genau hier soll eingegriffen werden.  Das Resultat: Der Lärm werde lediglich verschoben, wenn die Anflüge länger geführt werden.
 Die Belastung für Orte unterhalb des Endanflugs würden damit auf der gesamten Länge erhöht werden, heißt es von der DFS weiter.
Werden einzelne Anflüge kürzer genommen, werde der Lärm mehr verteilt. Dies sei eine Grundsatzfrage, der sich die Gemeinden jetzt stellen müssen. Die DFS wird von der Fluglärmschutzkommission beraten, gemeinsam Möglichkeiten ausgemacht, um die Anwohner zu schützen. Derzeit werden in einer Probephase die Anflüge bei mindestens sieben Seemeilen (13 Kilometer) Entfernung von der Landebahn in den Endanflug eingedreht. An Sonn- und Feiertagen sind diese zwischen 6 und 8 Uhr sogar gänzlich verboten.

Am Fluglärm scheiden sich die Geister. DFS-Sprecher Axel Raab: „Wir als DFS können die Menge an Flugbewegungen und damit den Fluglärm im Bereich des Endanfluges nicht reduzieren.“ Foto: ker

Junger Mann klettert auf Baukran:

23. Juli

Nächtliche Rettungsaktion auf dem Baukran. Foto: büh

Hamburg (büh) Hummelsbüttler Hauptstraße: Gegen 22.30 Uhr am Sonntag benötigt ein junger Mann Hilfe, da er sich von alleine nicht mehr von einem Baukran retten kann, auf den er zuvor geklettert ist.
Warum der Mann zur Kanzel aufstieg, ist unklar. Sicher ist, er wurde nach der Rettung durch die Spezial-Einsatz-Gruppe „Höhenrettung“ der Feuerwehr Hamburg, an die Polizei übergeben. Der junge Mann stieg ohne Widerstand zu leisten, zu einem Feuerwehrmann der Feuer- und Rettungswache Alsterdorf in den Rettungskorb eines Teleskopmast-Fahrzeuges.
Gesichert war er zu dieser Zeit über eine so genannte Windel. Während der Rettung standen auf dem Gehweg Leute, die laut lachten. Ein anderer Mann „bekreuzigte“ sich und schien für den Kletterer zu beten. Während der Mann im Rettungskäfig zu Boden gefahren wurde, gingen die Höhenretter der Feuerwehr Hamburg über die steilen Treppen in dem Baukran nach unten.

 

Ferienspaß 2014: Sommerferien in

23. Juli

Auch während der Fußballweltmeisterschaft war auf dem Langenhorner Markt einiges los. Foto: vpu

Langenhorn (vpu) Der Langenhorner Ferienspaß geht in eine weitere Runde. Die Partner Marktkauf, Langenhorner Wochenmarkt, SAGA/ GWG und das EKZ Langenhorner Markt mit seinen über 35 Fachgeschäften bieten wieder spannende Ferientage im eigenen Stadtteil.
In diesem Jahr haben sich die Partner weitere Verstärkung ins Boot geholt. Mit dem Langenhorner Wochenmarkt und der SAGA/GWG werden sich
zwei starke Partner an dem diesjährigen Ferienspaß beteiligen. Bis zum 14.August sind alle Langenhorner Kinder dazu eingeladen, beim Langenhorner Ferienspaß immer donnerstags an den so genannten
„Langenhorner Hit-Tagen“ an tollen Aktionen und Spielen teilzunehmen.
Sechs Wochen Sommerferien – eine willkommene Erholung vom Schulalltag, aber auch eine lange Zeit, die ohne Unternehmungen schnell zu wochenlanger gähnender Langeweile werden kann. Das Einkaufszentrum Langenhorner Markt, Marktkauf Langenhorn und seine Partner wissen dies zu verhindern: Mit ihrem Langenhorner Ferienspaß bieten sie die gesamten Sommerferien lang ein buntes Programm für alle Kinder.
An jedem Donnerstag der Sommerferien geben die Veranstalter auf den „Langenhorner Hit-Tagen“ allen interessierten Kindern die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Kindern aus der Umgebung tolle Ferien-Abenteuer zu erleben und vielleicht auch neue Freundschaften zu knüpfen.
Jede der Hit-Aktionen ist natürlich kostenlos. Folgende Aktionen sind noch geplant:
24. Juli. Ort: EKZ Langenhorner Markt. Ab 15 Uhr kann man sich tolle Airbrushtattoos auf die Hand oder den Arm spritzen lassen, voll cool. Und an einem Bastelstand können hübsche Sommerblumen gebastelt werden.
· 31. Juli. Ort: EKZ Langenhorner Markt. Bereits zum 4. Male präsentiert sich ein tolles Kinderfest im EKZ Langenhorner Markt. Von 15 bis 18 Uhr gibt es alles, was das Kinderherz höher schlagen lässt. Neben Hüpfburg und  Schminken gibt es unter anderem tolle Wettkämpfe mit Eierlauf und „4 gewinnt“.
· 7. August Ort: EKZ Langenhorner Markt. Ein besonderer Tag im Einkaufszentrum. Ein Zauberer und ein Clown treiben im hier ihr Unwesen. Wer hier kommt, hat bestimmt viel Spaß.
14. August Ort: Marktkauf Langenhorn. Marktkauf präsentiert im Eingangsbereich das beliebte Kinderschminken
in der Zeit von 15 bis 18 Uhr. Und für jedes Kind gibt es noch
eine „gesunde Überraschung“. Neben den wöchentlichen Aktionstagen läuft außerdem wieder während der gesamten Ferienzeit der Langenhorner Ferien-Malwettbewerb. Hier sind alle Langenhorner Jungkünstler von drei bis elf Jahren dazu aufgerufen, ihr schönstes Urlaubsbild in allen Farben des Sommers zu Papier zu bringen und es anschließend in der Apotheke am Langenhorner Markt abzugeben. Am 13. September werden, im Rahmen des Oktoberfestes, unter allen Einsendungen die Gewinner bekannt gegeben.

 

Vor 40 Jahren begann

23. Juli

Dagmar Stacks mit Geschäftsführer Bernd Glathe. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Am 1. August ist es soweit: Dagmar Stacks (55) feiert bei Auto Wichert, in der Ulzburger Straße in Norderstedt ihr 40. Firmenjubiläum.  Begonnen hat ihr Berufsleben mit einer Ausbildung zur Bürokauffrau bei den damaligen Blum-Betrieben, die 1993 von der Auto Wichert GmbH übernommen wurden, samt Mitarbeiter.
Eigentlich wollte die damals 15-Jährige etwas Kreatives machen und ist dann über eine Bekannte an die Lehrstelle gekommen. Ein Glücksfall, wie sich dann herausstellte. „Die Aufgaben machen mir bis heute Spaß und mit meinen langjährigen Kollegen und auch Kunden ist es heute fast wie in einer kleinen Familie“, sagt Dagmar Stacks.
Mit der heute noch „besten Freundin“ hat sie sogar vor 40 Jahren die Lehre begonnen, die eine oder andere Kollegin von heute, ging vor 15 Jahren noch bei ihr in die Lehre. Selbst die Kinder von Kunden oder ehemaligen Auszubildenden hat sie aufwachsen sehen.
Dagmar Stacks kennt sich aufgrund der langjährigen Erfahrung in allen Bereichen der Sachbearbeitung aus. Sie kümmert sich um Kasse, Rechnungen und Gewährleistung sowie Kulanz.
Kein konfliktfreier Bereich, denn der ein oder andere Kunde ist schon mal unzufrieden und wird unhöflich. Da heißt es „Gelassenheit bewahren“, so ihr Ratschlag, der ihr selber mit zunehmenden Alter leichter fällt. Und: „Ich habe viele Kunden, auch mal unzufriedene, in all den Jahren wieder bei uns gesehen. Das bedeutet, das sie doch zufrieden waren.“ 
In 40 Jahren Berufsleben hat sich viel verändert, dank der Technik auch zum Positiven. Die gelernte Bürokauffrau hat ihre Ausbildung an der Schreibmaschine begonnen, ist heute froh über ihren PC. Denn eine Reparaturrechnung mit Schreibmaschine und  Korrekturband erstellen dauert. Alles technisches Wissen hat Dagmar Stacks von ihrem Ausbilder und damaligen Kfz-Meister gelernt, der technische Hintergründe gut erklärte, ebenso wie die Zusammenarbeit mit den Mechanikern, die sie „als Mädchen akzeptierten“, was in der Branche damals nicht  alltäglich war.
Heute gibt es auch weibliche Auszubildende zur KFZ-Mechatronikerin bei Auto Wichert, denen Dagmar Stacks  gern auch mit ihren Erfahrungen zur Seite steht.
„Mitarbeiterinnen wie Dagmar Stacks sind ein Glücksfall für Auto Wichert“, sagt Wichert-Geschäftsführer Bernd Glathe. „Wir sind trotz vieler Mitarbeiter sehr familiär, auch für unsere Kunden. Und unser Motto Service mit Leidenschaft wird von Dagmar Stacks gelebt, was toll ist. Wir freuen uns mit ihr über das 40-jährige Jubiläum und freuen uns schon auf das 50.!“
Info: www.auto-wichert.de

 

CDU: Senat lässt Grünstreifen im

23. Juli

Hamburg (pmi) In Hamburg werde weiter weniger für die Unterhaltung des Straßengrüns ausgegeben als in anderen Städten. Durchschnittlich gäben die Städte laut Kommunaler Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt)  zur Pflege eines Quadratmeters Grün durchschnittlich zwei Euro aus, in Lübeck sogar 3,66 und in Hamburg sind es nur 23 Cent, rechnet die CDU vor.
 Immer mehr so genannte „Guerilla-Gärtner“ bepflanzen und pflegen in Hamburg öffentliche Flächen und sagen damit dem wuchernden Unkraut auf Verkehrsinseln und Grünstreifen den Kampf an. Für die Pflege des Straßenbegleitgrüns ist eigentlich die Stadt verantwortlich.
Dazu erklärt Birgit Stöver, umweltpolitische Sprecherin der CDU-Bürgerschaftsfraktion:  „Es ist traurig, dass der SPD-Senat für Hamburg als „Grüne Metropole am Wasser“ so wenig Engagement im Bereich der Grünanlagen und Straßenbegleitgrün aufbringt. Umso bemerkenswerter ist das bürgerliche Engagement der Hamburgerinnen und Hamburger. Es ist offensichtlich, dass die Bürgerinnen und Bürger den mangelnden Einsatz des SPD-Senats bereits erkannt haben und eigene Wege finden, Hamburgs Grün attraktiv zu erhalten. Dies zeigt einmal mehr, wie sehr den Hamburgerinnen und Hamburgern das Grün ihrer Stadt am Herzen liegt. Der SPD-Senat sollte sich daran ein Beispiel nehmen und der „pflanzlichen Dürreperiode“ in Hamburg endlich ein Ende setzen. Es kann nicht sein, dass Wildgärtner die hoheitliche Pflege übernehmen müssen, weil der SPD-Senat nicht hinterherkommt und an den falschen Stellen einspart. Wichtig ist aber auch, dass die Stadt den Überblick behält, welche Pflanzen gepflanzt und entsprechend gepflegt werden.
 Hier ist der Senat in der Verantwortung, die richtigen Pflanzen am richtigen Ort zu setzen.

 

Gesucht werden Helfer mit Herz und

23. Juli

Rükiye Kuscu (l.) und Tülay Kahraman suchen Freiwillige mit Herz. Foto: pmi

Fuhlsbüttel (pmi) Rükiye Kuscu von SeniorPartner Diakonie und Tülay Kahraman  von der TGH Türkische Gemeinde Hamburg suchen Freiwillige mit Herz. Ihr gemeinsames Projekt: „Gönüllü“, ein türkischsprachiger Begleitdienst für Menschen mit Demenz.
Das Thema Demenz ist in aller Munde. Doch in der türkischen Gemeinschaft noch immer ein Tabu. Das gilt es jetzt zu brechen: mit Informationen, mit konkreten Hilfestellungen. „Durch die Krankheit treten die erlernten Deutschkenntnisse in den Hintergrund und die an Demenz erkrankten Menschen greifen wieder auf ihre Muttersprache zurück. Hier fehlte es bisher an Angeboten zur Unterstützung.“ sagt Kirsten Arthecker, Geschäftsführerin der Hamburgischen Brücke. Auch sie ist als Kooperationspartner mit der Hamburgischen Brücke bei „Gönüllü“ mit dabei.
Wer die türkische Sprache beherrscht und sich in diesem Bereich engagieren möchte, sollte das Gespräch mit Rükiye Kuscu oder Tülay Kahraman suchen. Denn sie können noch jede Menge Unterstützung von Freiwilligen mit Herz gebrauchen.
Kontakt per E-Mail unter goenuellue(at)seniorpartner-diakonie.de oder telefonisch 0 40/63 67 17 45 (Diakonie Hamburg) oder 0 40/ 4 13 66 09 53 (TGH).

 

Nick Sommer: „Opa mein

23. Juli

Nick Sommer stellt sein Buch „Opa mein bester Freund“ vor. Foto: vpu

Hamburg (vpu) Er trägt natürlich einen Bart, ist zur See gefahren, hat Exportkaufmann gelernt und arbeitete auf Tenerifa als Dolmetscher: Nick Sommer, Jahrgang 1942, also 71 Jahre alt, hat noch eine Passion: Er schreibt Bücher und Gedichte. „Opa mein bester Freund“ ist jetzt bei Books on Demand, Norderstedt, ISBN 978-3-7357-3799-1 erschienen und kostet 6,90 Euro.
„Mein Opa Josef“, „Opa, was ist ein Scanner?“ oder auch „Opa, warum wirst Du nicht Bürgermeister?“ sind kleine, gefühlvoll geschriebene und meistens auch erlebte Kurzgeschichten, die Nick Sommer niedergeschrieben hat.
„Es ist keine heile Welt, sie soll auch zum Nachdenken anregen“, verrät der Autor, der nach dem Motto lebt: „Handeln statt meckern“. Dieses „Anpacken“ findet sich auch oft in seinen Geschichten wieder.
„Vor einigen Wochen bin ich beim Schlittschuhlaufen hingefallen und habe mir das Knie aufgeschlagen. Es tat fürchterlich weh und ich bin nach Hause gelaufen. Mutti war gerade in der Stadt, doch zum Glück war Opa da ...“, so nur eine kleine Textpassage. Richtig: In vielen Geschichten ist Opa der Retter, der Erzähler, der Erfahrene, der auch einmal auf eine Kniewunde pusten kann.
Eine leichte Lektüre, die den Anspruch hat, ihren Lesern zu gefallen. Und das schafft sie auch.

 

Ein Brandy erobert Langenhorn

23. Juli

Langenhorn (vpu) Der Umbau vom Langenhorner Markt, der neuen „Mitte“ ist fast abgeschlossen, kleinere Umbauarbeiten, wie zum Beispiel der Rest der südlichen Tangstedter Landstraße und des Bahnhof-Vorplatz stehen noch an.
Aus diesem Grund hat sich Marco Lehmitz vom Weinhaus am Stadtrand etwas neues überlegt: „Wir haben einen Brandy, nach einem alten Familienrezept von meinem Großvater Heino Lehmitz, in Frankreich, nahe der Stadt Cognac herstellen lassen.“ Diesen konnte man jetzt nach über vier Jahren Reifung in alten Holzfässern abfüllen lassen. Extra für die neue Langenhorner „Mitte“ wurde ein Etikett entworfen, was mit einem derzeit angesagten Retro-Style auch die jungen Leute schon begeistert. Fachsimpeln ist für Marco Lehmitz auch kein Problem: Ein milder Brandy mit einem leichten Anklang von Süße und feine Nuancen aus dem Holzfass, in dem er gelagert wurde. Eine Übersicht über die familieneigenen Produkte bekommt man unter www.manufaktur-lehmitz.de

 

Gemeinsam Spielen gegen

23. Juli

Spielen verbindet Generationen: Am 19. September soll darum auf dem Langenhorner Marktplatz gespielt werden. Foto: pmi

Langenhorn (pmi) Gut zwei Monate ist es noch hin, dann verwandelt sich der Langenhorner Marktplatz in eine Spielwiese: Kinder und Senioren können hier am Freitag, 19. September, zwischen 10 und 12 Uhr gemeinsam spielen, basteln und sich näher kommen. Und die Vorbereitungen dazu laufen auf Hochtouren.
Claudia Unruh ist zufrieden. Die zweite Vorsitzende des Vereins eben im Leben freut sich schon jetzt auf das große Spiele-Event, das Generationen miteinander verbinden soll. „Uns ist es wichtig“, sagt die Organisatorin, „dass Kinder und Senioren zusammenrücken und wir hier vor Ort Menschen für das Thema Demenz sensibilisieren können.“
Mit „Was ist bloß mit Opa los?“, einem Präventionsprojekt für Kinder ab vier Jahren, startet der Verein nach den Sommerferien in Langenhorn. „Wir gehen drei Tage in die Kindergärten“, sagt Unruh, „im Gepäck viele Informationen, Bücher und Puzzle zum Thema Demenz. Alles kindgerecht aufbereitet.“ Doch die Kids sollen auch auf Tuchfühlung mit der älteren Generation gehen. Die Vorsitzende weiter: „Daher wird es immer einen Praxis-Tag in einer örtlichen Pflegeeinrichtung geben.“
Doch erst einmal wird weiter vorbereitet. Und aus einem ursprünglich angedachten „kleinen Stand“ entpuppt sich immer mehr ein großes Event. „Wir werden hier aber nicht alleine stehen“, fügt Unruh hinzu, auch die Bücherhalle sowie Pastor Tobias Götting, der ehrenamtlich Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Hamburg e.V. ist, sind mit dabei. Unter dem Motto „Was ist bloß mit Opa los?“ – wir spielen“ erhalten Kita-Kinder, Grundschüler und Senioren die Möglichkeit sich auszutauschen. Ein buntes Programm mit Lesung und vielen, vielen Bastel- und Spielmöglichkeiten runden die Veranstaltung ab.
Vom 15. September bis 21. September findet unter „Leben mit Demenz in Hamburg“ eine Initiativwoche statt. „Unser Spielevormittag soll ein kleiner Beitrag dazu sein,  dieses wichtige Thema weiter in die Öffentlichkeit zu bringen“, führt Unruh weiter aus, „besonders Familien mit Kindern sollen wissen, dass sie nicht allein stehen.“ Informationen zum Spiele- vormittag auf dem Langenhorner Marktplatz gibt es bereits im Internet unter www.ebenimleben.com

 

„Speicherstadt – Die Entdeckertour

23. Juli

Interessant und lehrreich: die spannende Führung durch die Speicherstadt und das Speicherstadtmuseum. Foto: Elbe & Flut, Thomas Hampel

Hamburg (rug) Mit Kindern die Speicherstadt entdecken!  Was passiert hier bei Ebbe, Flut und Sturmflut? Wo hat der berühmte Pirat Klaus Störtebeker seinen Goldschatz versteckt? Wie haben die Quartiersleute auf den alten Lagerböden gearbeitet?
 „Probiert Kakaobohnen! Und geht am Schluss selbst auf Schatzsuche“, lädt das Museum ein.  Der nächste Termin ist am Sonntag, 27. Juli,   ab 10.30 Uhr. Treffpunkt ist  im Speicherstadtmuseum.
Der Eintritt kostet für Erwachsene 8 Euro, Kinder zahlen 6,50 Euro, Kinder unter fünf Jahren sind frei. Inhaber des Hamburger Ferienpasses, der Budni-Karte, des Ferienpasses Seevetal und der Familienwelt-Passkarte zahlen 6,50 Euro (Erwachsene) beziehungsweise 5 Euro (Kinder). 
Die Führung dauert ungefähr 90 Minuten. Eine Anmeldung wird empfohlen unter der Telefonnummer  0 40/ 32 11 91 oder per E-Mail an info(at)speicherstadtmuseum.de

 

Bauer schon in Ballerlaune

23. Juli

Pro Halbzeit gab es eine Trinkpause. Bei den Temperaturen ganz wichtig. Foto: meg

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Was sollten die Fußballer vom SC Alstertal-Langenhorn nur ohne ihren Kapitän und Torschützen vom Dienst Jendrik Bauer machen? In den letzten beiden Testspielen knipste Bauer gleich sechsfach. Beim 5:2 (2:1) gegen den TuS Hamburg (Bezirksliga-Ost) war Bauer zweimal erfolgreich.
Noch besser lief es für ihn ein paar Tage später. 4:3 (1:1) setzte sich SCALA beim Ligakonkurrenten TSV Sasel durch. Bauer erzielte hier alle vier Tore: „Man darf das nun aber auch nicht überbewerten. Aber ich muss schon sagen: Die Füße haben gejuckt.“ Auch Trainer Nico Peters lobt seinen Shooter: „Auf Jen-drik ist immer Verlass. Ich bin sehr froh, dass ich ihn habe“.
Peters probiert in der Vorbereitung immer mal wieder ein neues System aus. Auf dem Kunstrasen am Saseler Parkweg hatte er sich für ein 3-5-2 entschieden. Die Gäste  lagen durch Bauer schon nach 60 Sekunden 1:0 vorn. Sasel kam durch Nico Behrens kurz vor der Pause zum 1:1-Ausgleich (43.). Turbulent und torreich wurde es nach dem Seitenwechsel. Sasel zog nach Treffern von Niko Zankl (60.) und Luca Schiavone (62.) auf 3:1 davon. Dann aber drehte Bauer das Ding noch durch einen Hattrick zum 4:3 (63., 68., 84.).
„Die ersten zehn Minuten haben wir es gut gemacht. Danach war unser Spiel zu zerfahren. Doch am Ende hätten wir höher gewinnen müssen“, fasste Nico Peters die 85 Minuten zusammen. Der Schiedsrichter pfiff bei drückender Schwüle fünf Minuten eher ab. Zudem gab es in jeder Halbzeit eine Trinkpause.
Am kommenden Sonnabend (15 Uhr, H. Kruse-Platz, Stahmerstraße) beginnt für SCALA die Pflichtspielserie 2014/2015 mit der Erstrundenpartie im ODDSET-Pokal beim TSV DuWo 08 (Kreisliga). „Wir nehmen den Pokal sehr ernst. Ich glaube in den letzten Jahren sind wir immer in der zweiten oder dritten Runde rausgeflogen. Diesmal wollen wir länger drin bleiben“, hofft Ligaobmann Ralf Rath.
Verzichten muss Trainer Peters weiter auf seine Schaltzen-trale im Mittelfeld. Rafael Monteiro (Reha) und Levent Demirbaga (Knie-OP) fallen noch mehrere Wochen aus. Nach dem Pokalspiel bestreitet SCALA tags darauf am Sonntag (27. Juli, 14 Uhr, Bekkamp) noch ein weiteres Testspiel beim SC Concordia aus der Landesliga.

Tore: 0:1 Bauer (1.), 1:1 Behrens (43.), 2:1 Zankl (60.), 3:1 Schiavone (62.), 3:2, 3:3, 3:4 Bauer (63., 68., 84.).
SC Alstertal-Langenhorn: Möhring – Krüger (46. Harder), Bischoff, Drescher – Rieder (46. Axmann), Sellhorn, Bushaj (46. Umar), Nurzai (46. Voller), Brackelmann (46. Azadeh) – Bauer, Lüth.

 

50 000 beim Public Viewing in

16. Juli

Sie zitterten mit den deutschen Spielern gegen Argentinien am Sonntag. Foto: dpa/lno

Hamburg (dpa/lno) 50 000 Fußballfans haben am Sonntagabend in der Fan-Arena auf St. Pauli gemeinsam das WM-Endspiel der Deutschen gegen Argentinien angeschaut. Damit war das Public Viewing voll besetzt. „Hier ist es knackevoll und gut!“, sagte eine Sprecherin des Veranstalters. Das Fanfest in der Hansestadt gilt bundesweit als zweitgrößtes nach der Berliner Fanmeile.
Bei wolkenverhangenem Himmel und 18 Grad feierten die bunt geschmückten Fußballfans ausgelassen. Vereinzelt waren auch fußballbegeisterte Argentinier zu sehen. In der Fan-Arena wird die Partie auf einer 92 Quadratmeter großen LED-Wand gezeigt.
Am vergangenen Dienstag  hatten bei strömendem Regen und Gewitter nur 3 500 Fans den 7:1-Sieg der deutschen Elf über Gastgeber Brasilien beim Public Viewing in Hamburg gefeiert.

 

Neue Rampe: „Da saust man

16. Juli

Die Rampe sei zu steil lautet die Kritik an dem neuen Aufgang am Langenhorner Markt. Gerade fertig gestellt und schon mit Grafittis beschmiert. Foto: ker

Langenhorn (ker) Im Stadtteil ist was los. Davon konnten sich auch die rund 30 Teilnehmer des 14. Quartiersforums überzeugen: Egal ob Public Viewing, Umbaumaßnahmen am Marktplatz oder die Verteilung des Quartierfonds. Die einzelnen Punkte sorgten für Gesprächsstoff.
Er ist fast fertig, der Marktplatz. Noch in diesem Monat sollen die Leuchten aufgestellt und Holzbeplankung der Bänke angebracht werden. Das Bezirksamt informierte weiter, dass der Treppenaufgang vor Kaufland fertig gestellt sei; ebenso die Rampenanlage. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen müsse das Bepflanzen der Treppenanlage noch etwas warten. Erst im Herbst soll diese folgen.
Die Gäste der Veranstaltung machten ihrem Unmut Luft: Obwohl sich die Baumaßnahmen an die rechtlichen Vorgaben halten, empfinden besonders Senioren die Neigungswinkel des Rampenaufgangs als zu steil, um sie bequem mit dem Rollator zu bewältigen.
Ein Überqueren der Straße ist vom Marktplatz aus für Rollstuhlfahrer, Senioren mit Gehhilfen und Eltern mit Kinderwagen ausschließlich über die Rampe möglich. „Da saust man ja hinunter", warf eine Seniorin ein, erklärte, es wäre sehr mühsam mit einer vollgepackten Gehilfe die Rampe zu nutzen. Der Tunnel unterhalb des Krohnstiegs ist nur noch über eine Treppe passierbar. Auch dies wurde von den Gästen kritisiert.
Und schön sauber ist die Rampe mittlerweile auch nicht mehr: Mit schwarzer Farbe wurden Grafittis an den Aufgang geschmiert.
 Um genau dies zu verhindern, werden in der Unterführung in den kommenden zwei Wochen insgesamt neun historische Langenhorner Fotomotive in Schaukästen angebracht.
Nun sind wir Weltmeister – und den Weg unserer Fußballmannschaft verfolgten auch gut 1500 Menschen auf dem Marktplatz beim Public Viewing gegen die USA. Mit Live-Musik und Männerchor, Hüpfburg und Kickertischen wurde gemeinsam gefeiert. Und in den kommenden Monaten geht die „Party“ weiter.
Denn am 9. August bringen NDR 90,3 und das „Hamburg Journal“ die Sommertour nach Langenhorn. Am 19. September veranstaltet eben im Leben mit „Was ist bloß mit Opa los? – wir spielen“ ein Tag für Generationen. Im Rahmen der Demenzwoche wird sich das Präventionsprojekt für Kinder vorstellen. Claudia Unruh von eben im Leben: „An diesem Tag wollen wir gemeinsam spielen. Denn das Spielen verbindet über Grenzen hinweg.“ Los geht es um 10 Uhr. Informationen dazu online in der Rubrik Meet & Greet unter www.ebenimleben.com.
Das Projekt eben im Leben mit „Was ist bloß mit Opa los? – wir spielen“ erhielt finanzielle Mittel in Höhe von 300 Euro aus dem Verfügungsfond für die geplante Veranstaltung. Knapp 1 500 Euro wurden für die neue Weihnachtsbeleuchtung in der südlichen Tangstedter Landstraße bewilligt und 3 500 Euro für das Gutscheinheft.
Der Verfügungsfonds wurde noch einmal um 1 500 Euro aufgestockt. Eine weitere ist in diesem Jahr nicht mehr möglich. Bislang wurden nun Mittel für insgesamt zwölf Projekte genehmigt.

 

Frühförderung Hamburg feierte

16. Juli

In fröhlicher Stimmung luden Professor Kraus de Camargo und Peggy Nitz, Leiterin der Frühförderung Hamburg, die Fachkollegen zum Austausch über Interdisplizinäre Frühförderung in Kanada ein. Foto: Strauß

Hamburg (vpu) „Es ist normal, verschieden zu sein.“ Dieser Satz Richard von Weizsäckers war das Motto für das 10-jährige Jubiläum der Frühförderung Hamburg am 26. Juni. Der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und Professor für Sozialmedizin,  Prof. Dr. Olaf Kraus de Camargo, entwickelte in einem Fachvortrag zum Jubiläum dieses Motto vor Fachkräften und Kooperationspartnern der Frühförderung mit neuen fachübergreifenden Netzwerken.
An Hand von bewährten Fallstudien in Kanada sprach er über aktuelle Modelle für das Gesundheitswesen, die neben der Medizin das Umfeld, die Familie, die Pädagogik und die Umwelt einbeziehen. Dies waren für das Fachpublikum, das professionell Kinder mit Einschränkungen in der Frühförderung begleitet, wichtige Impulse.
Denn auch die Frühförderung Hamburg arbeitet interdisziplinär mit Fachkräften aus der Pädagogik, Psychologie, Therapie und Medizin und begleitet Kinder mit Einschränkungen oder Entwicklungsverzögerungen sowie ihre Eltern.
 Professor Kraus de Camargo, der mit einem Lehrauftrag in den USA als Associate Professor der McMaster University-Chedoke Campus arbeitet, betonte in Hamburg: „Für eine gute Zusammenarbeit müssen alle Beteiligten wissen: Das Kind und seine Familie spielen eine zentrale Rolle, auch für die Informationsweitergabe.“

Auch in Kanada arbeiten die Fachleute eng mit den Familien zusammen, die Kinder haben die höchste Priorität. Alle Beteiligten verstehen und akzeptieren die Rolle der jeweils anderen, ob Eltern, Fachkollegen oder auch Geschwisterkinder. Interessant war für die Zuhörer eine weitere Struktur des bio-psycho-sozialen Gesundheitsmodells: Über die gesamte Lebenszeit hat die Familie die Wahl, eine Person als Koordinator oder Koordinatorin zu benennen. Das Modell könne auch für die Bildung weiterentwickelt werden, betonte der Mediziner: Auch Inklusive Bildung sei ein Prozess in der Strukturierung des Bildungssystems, um alle Kinder zu erreichen, auch die mit Entwicklungseinschränkungen.

 
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