Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

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Nervenkrieg um die

21. Januar: 

Hamburg-Nord (ers) Dreieinhalb Wochen sind es noch, dann sind die Hamburger wieder aufgerufen, ihr Landesparlament, die Bürgerschaft,  neu zu wählen. Lief der Wahlkampf bisher – anders als der Winter – eher unterkühlt ab, so  wird die Atmosphäre nicht nur unter den Parteien, sondern auch unter den Kandidaten immer gereizter.
Hatte Herausforderer  Dietrich Wersich (CDU) schon beim  Neujahrsempfang seiner Fraktion die Haupt-Wahlkampfthemen markiert, so sparte sich Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) beim Wahlkampfauftakt in Hamburg-Nord jegliche Angriffe auf die Opposition und verwies in erster Linie auf die Erfolge des SPD-Senats beim Wohnungsbau, bei der Schaffung von Krippen und Kindertagesstätten, beim Schuldenabbau und bei der Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs sowie bei der Sanierung der maroden Straßen in der Stadt.
Und während Scholz selbstbewusst verkündet „Die Wirtschaft ist mit der Politik des Senats zufrieden“, haben sich die Christdemokraten auf altbekannte  Wahlkampfthemen wie  „Sauberkeit in der Stadt“ und „mangelnde Polizeipräsenz“ eingeschossen.  Der zum hamburgweiten Thema hochstilisierte Widerstand gegen die Busbeschleunigung in der Winterhuder CDU-Hochburg  am   Mühlenkamp wird – ebenso wie das Festhalten an dem gescheiterten  Stadtbahn-Projekt – selbst  von treuen Parteigängern bisweilen kritisch gesehen. 
Wersich hat überdies mit einem weiteren Problem zu kämpfen: Der Oppositionsführer, der im Hauptberuf Arzt ist, ist –  wie Umfragen zeigen – bei den Hamburgern vielerorts unbekannt.
Die Stimmung ist gereizt. Da geht es  dann auch schon mal nach dem Motto „etwas bleibt immer hängen“ ans Eingemachte:  So wurde schon mal kolportiert, dass der frühere Hamburger Juso-Chef Hauke Wagner, Sohn des ehemaligen Bausenators Eugen Wagner, bei seiner Berufsangabe auf den Stimmzetteln getrickst habe. Von der anderen Seite wird als Retourkutsche die Wohnortfrage in die Waagschale geworfen. So hätten  Ex-Bürgermeister  Christoph Ahlhaus  und auch der Fuhlsbütteler CDU-Abgeordnete Klaus-Peter Hesse noch  ihr Abgeordnetenmandat in Hamburg ausgeübt, obwohl sie längst nach Berlin verzogen seien, heißt es da.
Auch auf Bezirksebene werden bereits die Messer gewetzt. Denn nach dem neuen Wahlrecht haben auch diejenigen Kandidaten eine Çhance ins Parlament einzuziehen, die nicht auf einem der vorderen Listenplätze stehen –  was  zu bisweilen skurrilen  Grabenkämpfen führt.
So wird parteiintern schmunzelnd herumerzählt, dass der Fuhlsbütteler CDU-Kandidat Tobias Lücke rechtzeitig zur Wahl seine Eigentumswohnung im  noblen  Poppenbüttel zu Gunsten einer Briefkastenadresse in Langenhorn aufgegeben haben soll.
Ähnliches gibt es auch bei der SPD, wo hinter den Kulissen bereits über die offen ausgetragene Feindschaft zwischen der zwar in Langenhorn lebenden, aber eigentlich nur durch ihre Schwerbehindertensprechstunden bekannten Bürgerschaftssabgeordneten Andrea Rugbarth und dem im Stadtteil sehr aktiven und populären, aber wohl nicht in Langenhorn  wohnenden Gulfam Malik gespottet wird.
Die Grünen halten sich aus derlei Auseinandersetzungen  derweil dezent zurück, weil selbst Polit-Experten  inzwischen   davon ausgehen, dass  die SPD die absolute Mehrheit verfehlen wird und damit  Landeschefin Katharina Fegebank beste Chancen hat, im neuen Senat zweite Bürgermeisterin zu werden.

Den „Scholzomat“ gibt es längst nicht mehr: Olaf Scholz gibt sich im Wahlkampf souverän und bürgernah. Foto: ers

Von Dagobert und dem

21. Januar

Klaus Springborn beschäftigte sich ausgiebig mit dem Fall Dagobert. Jetzt ist der Kommissar Teil einer Krimilesung mit Polizeipsychologin Claudia Brockmann Ende Januar. Foto: ker

Alsterdorf (ker) Ohne Krimi geht die Mimi ja bekanntlich nicht ins Bett. Und wer Spannung, kriminalistischen Spürsinn und auch noch echte Polizeifälle mag, der sollte sich zwei Krimilesungen im Hamburger Polizeimuseum nicht entgehen lassen.
Was macht einen Menschen zu einem Mörder? Dieser Frage ist die Hamburger Polizeipsychologin Claudia Brockmann nachgegangen und hat ihre Erkenntnisse in dem Buch „Warum Menschen töten“ zusammengefasst.
 Am Donnerstag, dem 29. Januar, wird sie im Polizeimuseum den Fall „Dagobert“ aufgreifen. Der Kaufhauserpresser liess über Jahre in Kaufhäusern des Landes Bomben detonieren und erpresste damit eine Million Euro.
Dieser Fall wird auch bildlich und ausführlich im Dachgeschoss des Museums ausgestellt. Und mit etwas Glück trifft man dort auch Kommissar Klaus Springborn, der aktiv an der Festnahme von Dagobert beteiligt war und nun sein „Wissen“ interessierten Museums-Besuchern zugänglich macht.
Claudia Brockmann wird aber nicht nur aus ihrem Buch vortragen, sondern auch über die Arbeitsweisen der Operativen Fallanalyse berichten. Denn seit 25 Jahren unterstützt sie die Kriminalkommissare bei der Suche nach der Wahrheit.
Schon jetzt sollte der 26. Februar im Kalender vorgemerkt werden: Dann liest Journalist und Autor Heinrich Thies aus seinem neuesten Buch „Hilferufe aus dem Folterkeller – eine Spurensuche“ und gewährt Einblicke in die Abgründe der menschlichen Seele.
Er beschreibt die Geschichte des Hamburger „Säurefassmörders“ Lutz Reinstrom –  die Recherche, Gespräche mit LKA-Ermittlern der Soko 924, Psychologen sowie dem Rechtsmediziner Professor Dr. Klaus Püschel, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.
Die Eintrittskarten für beide Veranstaltungen gibt es ab sofort an der Museumskasse des Polizeimuseums, Carl-Cohn-Straße 39, Hamburg, immer dienstags, mittwochs, donnerstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt zehn Euro, inbegriffen ist jeweils der Eintritt ins Museum vor der Veranstaltung ab 17.30 Uhr. Die Lesungen beginnen jeweils um 19 Uhr.

 

„Anschubfinanzierung“ für

21. Januar

Foto: pmi

Hummelsbüttel (ers/pmi) Beim 18. Nikolaus-Grillfest mit Adventsbasar  im Hummelsbütteler Oasis-Getränkemarkt  bedachten die Kunden den Spendentopf wieder großzügig. Der Betrag wurde  durch Oasis großzügig aufgestockt, und so wurden nun 400 Euro  an den Förderverein der Kita Hummelsbüttel e.V. übergeben.
Der Förderverein war im Sommer 2014 von engagierten Eltern gegründet worden, um die  Bildungsarbeit („Lernen mit Kopf, Herz und Hand“) in der  Kita Hummelsbüttel zu unterstützen. Außer den Kita-Kindern werden dort seit August 2013 nachmittags auch 240 Grundschulkinder der Grundschule Grützmühlenweg betreut.
In der alten Hummelsbüttler Dorfschule ist im Laufe der Jahre ein modernes Haus für Kinder entstanden. Kleine Funktionsräume und ein Bewegungsdachboden laden die Kinder zum Experimentieren und Spielen ein. Auf dem großen, naturnah gestalteten Außengelände finden die Krippen- und Elementarkinder viele Bewegungs- und Gestaltungsmöglichkeiten inmitten der Natur.
Gleich nebenan befinden sich der „Bolzplatz von Hummelsbüttel“ sowie eine baumbestandene Wiese. Hier möchte die Kita eine Naturwerkstatt einrichten, die den Umgang mit unterschiedlichen natürlichen Materialien ermöglichen soll, wo Tiere beobachtet werden können und kindgerecht mit Pflanzen und Tieren geforscht werden kann.

 

Neues Eltern-Kind-Zentrum

21. Januar

Kita-Kinder sangen zur Eröffnung. Foto: ers

Langenhorn (ers) In der vergangenen Woche hat Sozialsenator Detlef Scheele das vierte Eltern-Kind-Zentrum (EKiZ)   im Bezirk Hamburg Nord eröffnet
Das neue  Eltern-Kind-Zentrum, das sich in der  Kindertagesstätte Sandfoort 39  in Langenhorn befindet, ist ein Treffpunkte vorrangig für Familien und Alleinerziehende  mit Kindern unter drei Jahren. Grundsätzlich steht sie aber allen noch nicht eingeschulten Kindern und deren Eltern offen.
Hier  können  sie ohne weite Wege, ohne Anmeldung und ohne Kita-Gutschein die Förder-, Bildungs- und Beratungsangebote nutzen und Hilfestellung in Erziehungsfragen erhalten.
Das Ziel der Eltern-Kind-Zentren ist, junge Eltern mit ihrer Erziehungsverantwortung nicht allein zu lassen und ihnen auch in alltäglichen Anliegen zur Seite zu stehen. Der Träger der Langenhorner Kindertagsstätte, die „Elbkinder“,  betreiben seit einigen Jahren erfolgreich 18 Eltern-Kind-Zentren in der ganzen Stadt. Nach der Eröffnung des 19. Eltern-Kind-Zentrums in Langenhorn wird in diesem Jahr  noch  in einem anderen Stadtteil eine weitere Einrich-tung dieser Art folgen.
Das Eltern-Kind-Zentrum Sandfoort ist im Kita-Gebäude, aber dort in eigenen, hellen und ansprechenden Räumen untergebracht. Das Eltern-Kind-Zentrum verfügt auch über eine eigene Küche. „Ein Schwerpunkt in unserem Eltern-Kind-Zentrum wird das Thema ‚Ernährung‘ sein“, erklärt Philipp Noß, der Leiter der Kita. „Wir kooperieren dafür mit einer Oecotrophologin, die spezielle Angebote für Kinder und Eltern machen wird. Außerdem arbeiten wir mit der ‚Lütten Skol‘, einer Musikschule, und der Bücherhalle Langenhorn zusammen.  Daneben haben wir noch weitere Angebote rund um Fragen zu Kindergesundheit und -erziehung.“
Im Eltern-Kind-Zentrum können Eltern Kontakte knüpfen, sich Rat holen und von erfahrenen Pädagoginnen lernen, wie sie ihre kleinen Kinder beim Spielen, Singen, Tanzen und Basteln am besten in ihrer Entwicklung fördern können. Geleitet wird die Einrichtung von Nadine Vandree: „Wir haben unsere Türen ab sofort geöffnet und freuen uns auf die Kinder und Eltern des Stadtteils! Die Familien können ohne vorherige Anmeldung in unser Eltern-Kind-Zentrum kommen", sagt sie.

 

„Alberta geht die Liebe suchen“

21. Januar

Langenhorn (ers) Am Sonntag, dem 25. Januar, wird das Tandera-Figurentheater im LALI für Kinder ab vier  Jahren das Stück „Alberta geht die Liebe suchen“ spielen.
Zum Inhalt: „Das Schönste am Frühling ist die Liebe!“ sagt Mama Maus, „sie macht, dass dein Herz Purzelbäume schlägt.“ Das hört sich gut an, findet die kleine Maus Alberta und beschließt, sich auf den Weg zu machen, um die Liebe zu suchen.
Aber wo könnte die sein? Vielleicht unten auf der Erde? Nein, da würde man ja drauf treten. Oder oben auf dem Baum? Nein, da würde sie ja herunterfallen.
Zum Glück trifft Alberta auf Fred, einen kleinen Mäuserich. Die beiden beschließen, zusammen zu suchen … Das Stück ist nach dem gleichnamigen Buch von Isabel Abedi inszeniert.
Die KulturMIX-Veranstaltung im LALI, Tangstedter Landstraße 182a, beginnt um 16 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf zum Preis von fünf (Tageskasse: sechs) Euro in der Buchhandlung Selck, Langenhorner Markt 2a, Blumen Engebrecht, Tangstedter Landstraße 252, und im Büro der Fritz-Schumacher-Siedlung, Tangstedter Landstraße 221a (montags bis donnerstags von  9 bis12 Uhr).

 

 

 

Woche des Gedenkens

21. Januar

Hamburg-Nord (ers) Aus Anlass des Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am  27. Januar 1945 findet auch in diesem Jahr wieder  die „Woche des Gedenkens“ der  Bezirksversammlung Hamburg-Nord statt.
Begleitet wird die Woche des Gedenkens durch eine Vielzahl von Veranstaltungen wie Ausstellungen, Vorträge, Lesungen und Gespräche sowie Diskussionen, bis hin zu Inszenierungen, Filmvorführungen und einem Stadtteilrundgang.
Die zentrale Feierstunde der Bezirksversammlung findet am Dienstag, dem  27. Januar, um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Bezirksamtes Hamburg-Nord, Robert-Koch-Straße 17, statt.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht Hans Gaertner, Überlebender des Holocaust nach mehr als dreijähriger Haft im Ghetto Theresienstadt, in Auschwitz-Birkenau  und dem Außenlager des Konzentrationslagers  Sachsenhausen-Schwarzheide sowie des Todesmarsches. Die Historikerin Dr. Iris Groschek wird in einem Vortrag die historischen Hintergründen der damaligen Ereignisse darstellen. Für das musikalische Rahmenprogramm sorgt das Klavierduo Friederike Haufe und Volker Ahmels.
Vom 22. Januar  bis 10. Februar  wird im Foyer des Bezirksamtes Hamburg-Nord, Kümmellstraße 7,  die Ausstellung „Euthanasie – Die Morde an Menschen mit Behinderungen  und psychischen Erkrankungen in Hamburg im Nationalsozialismus“ zu sehen sein.
Alle Termine und weitere Informationen zu den Einzelveranstaltungen der „Woche des Gedenkens“ sind in einem  Programmflyer zusammengestellt.

 

„Globaler Frieden – und was

21. Januar

Saaeid Dastmalchian Foto: ers

Fuhlsbüttel (pmi/ers) Ein Projekt „ErzählCafés in Schulen und Jugendgruppen“ zum Thema „Globaler Frieden- und was habe ich damit zu tun?“ hat von Oktober bis Januar vergangen Jahres  stattgefunden. Es ist eine Initiative von NASE Fuhlsbüttel, einer  selbstorganisierten Nachbarschaftsgruppe in Fuhlsbüttel, begleitet vom  Seniorenbüro Hamburg  und den SeniorTrainern Hamburg, zusammen mit dem  Fuhlsbüttler Künstler und Friedensaktivisten Saeeid Dastmalchian, den  „Hamburger Zeitzeugen“ vom  Seniorenbüro  Hamburg   und  Margret Lehnhoff-Ntin, ehrenamtliche Koordinatorin der Stadtteilschule Barmbek.
Unter der Leitung von Saeeid Dastmalchian war die   Seniorengruppe mit Schülern einer Fuhlsbüttler Schule sowie Fuhlsbüttler  Jugendgruppen zum Thema  „Welt-Frieden  – und was habe ich damit zu tun?“,  bei  ErzählCafés ins Gespräch gekommen.  Alt und Jung haben sich dabei auf neue Herausforderungen eingelassen. Die Verständigung, der Respekt vor Andersdenkenden und die Möglichkeit zu neuen Erfahrungen und Erkenntnissen, standen in diesem Projekt im Vordergrund. Der Weg zum Frieden ist ein Prozess, der immer wieder Arbeit an sich selbst bedeutet, egal ob man jung oder alt ist. „Weder die Jungen noch die Alten allein werden den Weltfrieden erschaffen, nur gemeinsam sind wir stark“, sagt eine Teilnehmerin des Projektes.
Als Ergebnis ist eine Dokumentation erstellt worden,  die in einer öffentlichen Abschlussveranstaltung am Dienstag, dem 27 Januar, um  15 Uhr im Kundenzentrum Fuhlsbüttel, Hummelsbüttler Landstraße 46 (Sitzungssaal) überreicht wird. Bezirksamtsleiter  Harald Rösler und Pastor Volker Simon von der  Kirchengemeinde Ohlsdorf-Fuhlsbüttel  werden Grußworte sprechen.Wer sich mit eigenen  Ideen zum Thema Frieden beteiligen möchte oder wer einfach  bei weiteren Vorhaben im Stadtteil mitmachen möchte,  kann sich  an die NASE-Gruppe Fuhlsbüttel (Kontakt: Jutta Kuhlmann, 040/ 59 79 79, jk.hula(at)arcor.de) wenden  oder direkt an  Saeeid Dastmalchian, info(at)dastmalchian.de.
Die Nachbarschaftsgruppe trifft sich zu verschiedenen Themen alle 14 Tage mittwochs  im Treffpunkt Fuhlsbüttel der „alsterdorf assistenz west“, Ratsmühlendamm 9.

 

Jazzabend mit den „Alabama Hot Six“

21. Januar

Die Jazzband „Alabama Hot Six“ tritt in der Langenhorner „Rotbuche“ auf. Foto: pmi

Langenhorn (rug) Am Freitag, dem 23. Januar, kommt die Jazzband „Alabama Hot Six“ nach Langenhorn und gibt dort in der „Rotbuche“, Tannenweg 4 ein Live-Konzert. Beginn ist um 20 Uhr.
Die Band präsentiert  neben alten Kompositionen von Fats Waller, W. C. Handy und King Oliver Stücke aus der Ära des Swing von Duke Ellington bis Count Basie. Durch ausgefeilte Arrangements entstand ein eigener, unverwechselbarer Sound, der die Band heute auszeichnet. In jüngster Vergangenheit war die Band sehr erfolgreich bei Veranstaltungen wie „Jazz und Platt” oder Lesungen mit Prof. Christoph Gutknecht.
 Musikalische Highlights für die Kapelle waren Auftritte beim Hamburger Jazzmarathon, gemeinsame Auftritte mit der Traditional Old Merrytale Jazzband  und die mehrfache Teilnahme an der Jazzmobile am Friedrich-Ebert-Damm in Hamburg.  Auch bei diesen Veranstaltungen konnten die Alabama Hot Six ihre Qualität nachweisen.

 

Erfolgsmodell von sh:z und Akademie:

21. Januar

Positive Zwischenbilanz: Yentl Bylda, Thomas Gläser (beide sh:z), Sascha Bossen (A. Beig-Verlag), Dr. Detlef Reeker, Sven Donat, Matthias Dütschke (alle WAK, v.l.). Foto: Beckwermert

Norderstedt (pmi) Tablet-Computer verbinden den Nutzer nicht nur mit dem Internet. Dank modernster Technologien und vielfältiger Apps ermöglichen sie ein immer breiteres Spektrum an Funktionen – der Blick in die Digitalausgabe der Tageszeitung, ob zu Hause oder auf Reisen, ist nur  eine davon. Den ungeübten Nutzer kann so ein Hightech-Gerät dabei schon mal am Anfang überfordern.
Um diese Hemmschwelle abzubauen und Anfänger behutsam an die Bedienung der modernen Multitalente heranzuführen, bietet der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (sh:z) in Kooperation mit der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein seit einem Jahr Einsteiger- und Fortgeschrittenenkurse an. Mit Erfolg, wie Thomas Gläser, stellvertretender Vertriebsleiter im sh:z, und WAK-Geschäftsführer Dr. Detlef Reeker bilanzieren.
Mit rund 1 200 Teilnehmern an insgesamt zehn Standorten im Land sind die Erwartungen sogar übertroffen worden, sagte Gläser: „Unser Ziel war es, die 1 000 zu erreichen.“ Dr. Reeker ergänzte: „Es ist ein Riesen-Erfolgskonzept und passt zu unserem Bildungsansatz, Beruflichkeit fördern, Beschäftigung sichern und verschiedene Ausbildungsformate auch unter einem Work-Life-Balance-Aspekt zu verbinden.“ Zum positiven Ergebnis hat die Beteiligung des A. Beig-Verlages aus Pinneberg beigetragen; seit einem halben Jahr gibt es auch Tablet-Kurse in Pinneberg und Elmshorn, die mit insgesamt 92 Anmeldungen ebenfalls auf ein reges Interesse stießen.Beide Partner zeigen neugierigen, aber auch erfahreneren Einsteigern, was man mit einem Tablet alles machen kann: E-Mails schreiben, Apps herunterladen, Filme anschauen, fotografieren und  E- Books oder Zeitung lesen
Um in den Genuss all dieser Funktionen zu kommen, sind Grundkenntnisse und das Basis-Handwerkszeug nötig.  Dazu, welche Einstellungen wichtig sind – und welche Fallstricke es in der Bedienung gibt.
Da sich die Bedürfnisse der
Nutzer rund um den Tablet-PC
genauso schnell weiterentwickeln wie die Geräte und Anwendungen selbst, arbeiten WAK, sh:z und der Beig-Verlag
bereits jetzt an neuen Inhalten, um sie den Nutzern in Form zusätzlicher Weiterbildungsmöglichkeiten anzubieten. Sicher ist schon jetzt: Die Einsteiger- und Fortgeschrittenenkurse für Android- und iPad-Interessierte werden in 2015 ab Mitte Februar nicht nur fortgesetzt, sondern auch ausgeweitet. Neben Standorten in Flensburg, Schleswig, Husum, Rendsburg, Kiel, Neumünster, Elmshorn, Pinneberg, Norderstedt, Ahrensburg
und Itzehoe können sich Neugierige jetzt auch auf der Insel Föhr anmelden.
Rieke Beckwermert

 Aktuelle Kurse unter www. wak-sh.de/tablet-kurse.html

 

SCALA plant für

21. Januar

Fuhlsbüttel (meg) Nur im dritten Satz wollte der entscheidende Punkt einfach nicht gelingen. Nach zwei Satzbällen gegen sich (23:24, 24:25) packten es die Volleyballerinnen vom SC Alstertal-Langenhorn aber doch noch und verwandelten ihren zweiten Matchball zum 28:26 und damit zum 3:0-Sieg im Derby gegen Schlusslicht Hummelsbütteler SV.
Die Sätze eins und zwei hatte SCALA deutlich mit 25:14 und 25:10 gewonnen. SCALA bleibt nach zwölf Spielen mit 31 Punkten souveräner Tabellenführer vor der VG WiWa Hamburg II (24 Punkte): „Die ersten beiden Sätzen haben wir toll gespielt.. Dieses Niveau kann man aber nicht über die volle Distanz halten. Das war mir schon klar“, nahm es Trainer Jan Maier gelassen.
„Uns war schon klar, dass wir hier nicht gewinnen werden. Wir haben uns aber zumindest im dritten Satz teuer verkauft“, sagt HuSV-Trainer Fernando Silva. Er  geht aber dennoch davon aus, dass seine Mädels wohl in die Verbandsliga absteigen werden. Nur drei Punkte hat der Tabellenletzte auf dem Konto. Neun Zähler Rückstand sind es schon auf den rettenden neunten Platz.
 Ganz anders die Situation beim SC Alstertal-Langenhorn. Hier läuft es alles in Richtung dritte  Liga: „Sollten wir uns sportlich qualifizieren, gehen wir auf jeden Fall in die dritte Liga. Wir rechnen mit einem Etat von 15 000 Euro. Einen Teil davon trägt der Verein. Der Rest muss von Sponsoren kommen“, freut sich Jan Maier auf die schwierige Aufgabe.
Dazu gilt es auch neue Spielerinnen für die dritte Liga gewinnen: „Ich weiß nicht, ob unsere Ex-Profis das in dem Umfang noch mitmachen werden. Wir werden im Mai ein Open-Gym machen und junge Spielerinnen testen. Das Drumherum hier bei SCALA ist schon zweitligareif“, schwärmt Jan Maier von den Trainingsbedingungen.
Den nächsten Schritt in Richtung Liga  drei kann SCALA am kommenden Sonnabend (24. Januar, 15 Uhr) beim Kieler TV II machen. Da ist noch eine Rechnung offen, denn im Hinspiel hatte der KTV mit 3:0 SCALA eine von nur zwei Saisonniederlagen beigebracht.

 

Weiter Wirbel um Bauer-Wechsel

21. Januar

Setzt sich Jendrik Bauer (SCALA) hier gegen seine künftigen Kollegen durch? Foto: meg

Langenhorn (meg) Geht er oder geht er nicht? Das ist zurzeit die meistdiskutierte Frage bei den Fußballern vom SC Alstertal.-Langenhorn.
 Gemeint ist ein möglicher Wechsel von Kapitän und Goalgetter Jendrik Bauer zum WSV Tangstedt in die Kreisliga Stormarn. Die Verantwortlichen und Beteiligten auf SCALA-Seite halten sich noch bedeckt und mauern: „Ich möchte da noch nichts zu sagen, sondern es erst der Mannschaft mitteilen“, bittet Bauer selbst um Verständnis. „Wenn er das so sagt, dann möchte ich mich dazu auch nicht äußern“, sagt SCALA-Trainer Nico Peters.
Angeblich soll Bauer aber schon beim WSV unterschrieben haben. „Davon habe ich nichts gehört. Das wäre mir neu“, kommentiert SCALA-Ligaobmann Ralf Rath die Gerüchte. Da passte es ganz gut, dass sich SCALA zum zweiten Testspiel des Jahres ausgerechnet jenen WSV Tangstedt an den Beckermannweg eingeladen hatte.
Bei den Stormarnern geht man durchaus offensiv mit der Personalie Bauer um: „Jendrik Bauer hat bei uns einen Vertrag für ein Jahr unterschrieben und wird im Sommer nach Tangstedt wechseln“, bestätigt WSV-Vorsitzender Oliver Blaha. Und auch WSV-Trainer Frank Spitzer rechnet fest mit dem Goalgetter: „Nach meinem Kenntnisstand hat er bei uns unterschrieben. Über seine sportlichen Qualitäten müssen wir uns gar nicht unterhalten. Er ist eine große Verstärkung für uns.“
Dass bewies Bauer auch beim torreichen 6:4-Test, in dem er gleich viermal traf und so eine erstklassige Bewerbung ablieferte. Auf der Siemershöh dürfte es schwer werden adäquaten Ersatz für den Top-Torjäger zu finden. Immerhin konnte Nico Peters mit Francis Gyimah (23) aber einen weiteren Neuzugang präsentieren. Der Mittelfeldspieler war zuletzt ein Jahr vereinslos. Zuvor kickte er unter anderem  für den FC Altona 93, FC Sylt und Holstein Kiel II: „Ich kenne Nico schon lange. Wir sind gut befreundet. Daher war es mir eine Herzensangelegenheit hierher zu kommen. Mein Ziel ist der Aufstieg“, sagte Gyimah – ließ aber offen, in welcher Saison.
Das Tor gegen den WSV Tangstedt hütete erstmals Neuzugang Benjamin Kruk. Sein Pendant auf WSV-Seite war Ex-SCALA-Keeper Christoph Möhring, der im Winter nach Stormarn gewechselt war und von seinem „Spezi“ Bauer bei der Rückkehr zwei eingeschenkt bekam.
 „In der ersten Halbzeit haben wir das gut gemacht. Nach der Pause habe ich dann auf ein System mit zwei Stürmern umgestellt. Da haben wir leider die Ordnung verloren“, ärgerte sich Peters. Unzufrieden war der Coach auch mit der Einstellung von Kenu Voller, von dem sich SCALA getrennt hat: „Kenu ist unzuverlässig. Angeblich hat er vor lauter Arbeit den Trainingsstart vergessen. Da mussten wir ein klares Zeichen setzen“, begründet Peters den Rauswurf.
Positive Signale kommen dafür aus dem SCALA-Lazarett: Bischoff, Harder und Bushaj befinden sich wieder im Training und sollen im Test am kommenden Sonnabend (14 Uhr, Beckermannweg) gegen den SV Rugenbergen antreten.

 

Geknickte Bäume, Sturmflut

20. Januar

Hamburg (dpa/ers) Bäume krachten auf Gleise, Ziegel flogen von Dächern, Bahnverbindungen fielen aus und der Hamburger Fischmarkt stand wieder einmal unter Wasser: Die Sturmtiefs „Felix“  und „Elon“ sind am Freitag und  Sonnabend über Norddeutschland hinweggefegt.
Für die Helfer der Feuerwehr gab es daher am Wochenende nur wenige Verschnaufpausen. Auch einen Tag nach dem Orkantief „Elon“ waren die Rettungskräfte im Dauereinsatz.
Größere Schäden blieben zwar aus, der Bahnverkehr aber kam in weiten Teilen des Nordens zum Erliegen, vor allem auch die Fernverkehrszüge von und nach Hamburg. Eine U-Bahn stieß in Fuhlsbüttel mit einem umgestürzten Baum zusammen und entgleiste. Verletzt wurde dabei  nach Feuerwehrangaben allerdings niemand.
Insgesamt musste die Feuerwehr Hamburg, bestehend aus Berufs- und freiwilliger Feuerwehr, rund 936 sturmbedingte Einsätze abarbeiten,  2500 Freiwillige Feuerwehrleute unterstützen die rund 400 Berufsfeuerwehrleute in der Hansestadt.  Wegen des Sturmwochenendes  hatte  die  Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst den  Ausnahmezustand ausgerufen. In diesem Fall werden die sturmbedingten Einsätze nach Ihrer Priorität  abgearbeitet.
 Am Abend flaute der Wind zwar ab, die Lage  beruhigte sich,  bis am Sonntagmorgen eine schwere Sturmflut auf die Hansestadt zurollte  –  wohl erstmals in seiner Geschichte wurde der Fischmarkt abgesagt.
Vor allem Bahnreisende hatten am Wochenende das Nachsehen: Durch Sturmböen fielen vielerorts Bäume um, die dann die Gleise blockierten. Dadurch kamen die Fernverbindungen der Bahn zeitweise zum Erliegen.
Prominentestes Opfer: Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Freitagabend beim Neujahrsempfang der CDU-Bürgerschaftfraktion sprechen sollte. Wegen des Sturms war der Hamburger Flughafen geschlossen, die Bahnstrecke von Berlin durch umgestürzte Bäume unterbrochen, so dass die Kanzlerin auf das Auto umsteigen musste – und dadurch mit rund zwei Stunden Verspätung in Hamburg eintraf.
Am Sonnabend blieb der Friedhof Ohlsdorf für jeglichen Verkehr gesperrt. Auch die Freiwilligen Feuerwehren im Norden waren im Dauereinsatz. Allein die Freiwillige Feuerwehr  Langenhorn musste an dem Wochenende 16 Mal ausrücken – überwiegend hatte sie, ebenso wie die Nachbarwehren aus Fuhlsbüttel und Langenhorn-Nord,  geknickte Bäume zu  fällen, die Langenhorner mussten aber auch am Tibarg in Niendorf tätig werden, weil eine Leuchtreklame in die Fußgängerzone zu stürzen drohte.

Wegen der Sturmflut musste der Fischmarkt ausfallen. Foto: Bodo Marks/dpa

 

Die Parteien sind bereit für

07. Januar

Langenhorn (ers) Die Stimmung im Keller einer Langenhorner Gewerbeimmobilie ist gut. Der Geruch von Tapetenkleister liegt in der Luft.    Bundeskanzlerin Angela Merkel blickt großformatig hinter Stellschildern hervor: Die Nord-CDU bereitet sich – ebenso wie die anderen Parteien in der Hansestadt –  auf die  traditionelle Materialschlacht  zur  Bürgerschaftswahl am 15. Februar vor.
Hunderte von Kandidatenportraits müssen von den  ehrenamtlichen Helfern in kürzester Zeit auf Plakatträger geklebt werden, die dann in den nächsten Wochen in den Stadtteilen für die örtlichen Kandidaten werben sollen.
Stellwände und Papptafeln  seien doch nur dazu geeignet, bestehende Wähler-Neigungen zu  verstärken, wettert der Berliner Wahlforscher Gero   Neugebauer, die Annahme, dass sich Unentschlossene auf dem Weg zur Wahlkabine vom schönsten Plakat überzeugen ließen, sei hingegen völlig abwegig.
Darüber macht man sich im Plakatkeller der Christdemokraten allerdings keine Gedanken.  „Die anderen machen es auch“ – das ist der Grundgedanke für die altgedienten Parteigänger, die sich hier ehrenamtlich engagieren. Für den Langenhorner CDU-Bürgerschaftskandidaten Richard Seelmaecker  ist es aber  auch die Gelegenheit, in seinem  Wahlkreis  mit seinem Gesicht  „Flagge zu zeigen“.
Denn dem Straßenwahlkampf können sich die etablierten Parteien nicht entziehen. Bereits seit einiger Zeit  pflastert die rechtspopulistische und in sich zerstrittene „Alternative für Deutschland“  die Straßen mit ihren Plakaten zu. Allerdings ist hier nur Landeschef Jörn Kruse zu sehen. Wahlkreis-Spitzenkandidat und Ex-Schill-Getreuer Bodo Theodor Adolphi (75) ist  auf den AfD-Plakaten so gut wie nie zu entdecken.
 Für den christdemokratischen Spitzenkandidaten Richard Seelmaecker ist es – anders als für  manche seiner Mitbewerber  –  selbstverständlich, beim Plakatekleben mit Hand anzulegen. „Das sind sonst nur überwiegend ältere Parteimitglieder, die hier mit anpacken“. Sagt's und streicht dem Konterfei einem seiner Mitbewerber mit dem Kleisterquast quer über das Gesicht. „Das wollte ich immer schon mal machen“, flachst er.
Für Seelmaecker und auch für die anderen Bürgerschaftskandidaten aller Parteien ist die „Gesichtspflege“ dieses Mal besonders wichtig, denn  bei dieser Wahl sind selbst Parteifreunde Rivalen.
Das hatte sich bereits bei den Kandidatenaufstellungen im vergangenen Jahr gezeigt, bei denen – wie bei der Langenhorner SPD – hinter den Kulissen heftigst um Listenplätze und Spitzenkandidaturen gerungen wurde.
Nach dem neuen Hamburger Wahlrecht hat jeder Wähler allein  in seinem Wahlkreis  bereits  fünf Stimmen, die    er entweder alle auf einen beliebigen  Kandidaten (oder eine Kandidatin) auf der Liste oder auch  auf mehrere Bewerber  (auch von unterschiedlichen Parteien und Wählergruppen), verteilen kann.  Dabei ist jede Aufteilung möglich, solange nicht mehr als fünf Stimmen vergeben werden.
Auf gut deutsch: Jeder Kandidat kämpft für sich und versucht, sich den Wählern bekannt zu machen, um einen   von den drei bis fünf sicheren Bürgerschaftssitzen in seinem Wahlkreis zu gewinnen.

Und Angela Merkel schaut zu: Richard Seelmaecker (2. v. r.) im Kreis der Wahlhelfer. Foto: ers

 

Das Kundenzentrum kommt an

23. Dezember

Langenhorn (ker) Es ist Fakt: Das Fuhlsbütteler Kundenzentrum des Bezirksamtes Hamburg-Nord und  die dort noch vorhandenen Verwaltungsdienststellen  werden nach Langenhorn verlegt. So sehen es die Planungen für 2015 vor.
 Wohin? Das werde derzeit noch „erarbeitet“, heißt es. Ein möglicher Standort könnte in der südlichen Tangstedter Landstraße sein.
Die Gerüchteküche brodelte schon länger. Immer und immer wieder fragten Anwohner auch beim Quartiersforum nach, was denn nun an den Plänen eines Umzugs des  „Ortsamtes“ von Fuhlsbüttel nach Langenhorn dran sei.  Seit längerem war zudem bekannt, dass sich das Bezirksamt  bei seiner Suche nach einem Ersatzstandort auf Langenhorn konzentrierte. Über mögliche Standorte wurde spekuliert – dabei war auch der sich der  in der Planung befindliche Neubau im Einkaufszentrum Langenhorner Markt als eine Möglichkeit geprüft  worden.
Doch dessen Fertigstellung kommt einfach zu spät, denn das einstige  Ortsamt in Fuhlsbüttel wird kommendes Jahr schließen. Das ist Fakt, eine kurzfristige Lösung muss her, denn der neue Eigentümer plant anstelle des alten Bürogebäudes an der Hummelsbüttler Landstraße 46 den Bau von 75 öffentlich geförderten Wohnungen. „Derzeit laufen Gespräche über die Anmietung eines Ersatzgebäudes in der Nähe des  Langenhorner Marktes“, heißt es dazu aus dem Bezirksamt.
Gemeint ist ein Gebäude an der Tangstedter Landstraße 8, in dem derzeit noch ein Büroausstatter sein Domizil hat. Das ehemalige Haspa-Gebäude könnte bereits Ende 2015 der Arbeitsplatz von 45 Mitarbeitern werden. Allgemeiner Sozialer Dienst, Grundsicherungs- und Sozialamt und  Kundenzentrum würden dann –  bei einem positiven Verhandlungsergebnis – hierhin umziehen. Bezirksamtsleiter Harald Rösler: „Je früher es losgehen kann, desto besser.“

Zieht hier im kommenden Jahr das Ortsamt ein? Foto: ker

 
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