Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

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Optimismus trotz Baustopp

09. April: 

Langenhorn (ers) „Beim nächsten Bau werde ich vorher zu den Nachbarn gehen und fragen“, seufzte Geschäftsführer  Bernd Kußmaul beim Richtfest für den Neubau für das Autohaus Wichert am Ochsenzoll.
Ein wenig Galgenhumor klang dabei durch. Erst wenige Tage zuvor war dem Autohaus eine (kostenpflichtige)  Verfügung des Bezirksamtes Hamburg-Nord ins Haus geflattert, die Bauarbeiten an dem 35- Millionen-Projekt, immerhin einem der größten Bauprojekte  im Norden der Hansestadt, sofort einzustellen.
Dabei war die Ursache für den Baustopp ein eklatanter Fehler des Bezirksamtes: Ein Ehepaar aus dem Stockflethweg hatte gegen die Baugenehmigung Widerspruch eingelegt, weil nach seiner Meinung Lärmschutzbestimmungen nicht eingehalten wurden. Doch anstatt den Widerspruch zu prüfen  und entweder  eine Neuberechnung der Lärmwerte zu veranlassen oder aber den Widerspruch ablehnend zu bescheiden  tat das Amt – nichts.
Das war ein Fehler, wie das Gericht mit juristischer Spitzfindigkeit feststellte, denn  wegen des Widerspruchs hätte das Amt den Bau sofort stoppen müssen. Ob der Widerspruch allerdings  in der Sache tatsächlich gerechtfertigt sei, ließ das Gericht in seinem Spruch offen.
Das rief auch bei  Kußmauls Mit-Geschäftsführer Bernd Glathe einiges Kopfschütteln hervor. Immerhin hatte es in den bereits seit 1999 laufenden Planungen immer wieder neue Auflagen gegeben. So wurde  Wichert verpflichtet, zusätzlich zu dem geplanten Autohaus-Neubau und dem Geschäftszentrum  (auf eigene Kosten) für die  Stadt ein öffentliches  Park-and-Ride-Haus  zu bauen und zu betreiben –  und dieses nicht direkt an der Langenhorner Chaussee, sondern  über den Stockflethweg   zu erschließen.
Doch genau diese Anbindung ist im Moment der Knackpunkt, denn  das Ehepaar befürchtet wegen dieser Erschließungsstraße eine erhebliche zusätzliche Lärmbelastung, und hatte deshalb als Rechtsanwalt den ehemaligen Nord-Bezirksamtsleiter Mathias Frommann eingeschaltet, der daraufhin  per einstweiliger Anordnung  den Baustopp erwirkte.
Ob der vom Wichert-Grundstück ausgehende Verkehr tatsächlich unzumutbar   sei, ließ das Gericht offen, verlangte eine neue Lärmberechnung  und gegebenenfalls entsprechende Auflagen in der Baugenehmigung. Bernd Glathe sieht das gelassen. „Wir werden selbstverständlich für zusätzlichen Lärmschutz sorgen, wenn dies gewünscht ist“, sagte er dem LOKAL-ANZEIGER auf Nachfrage. „Für uns bedeutet der aktuelle Beschluss, dass wir noch einmal das offene und konstruktive Gespräch mit den Anwohnern suchen werden. Insbesondere werden wir mit der Klägerin vor dem Verwaltungsgericht nach einer einvernehmlichen Lösung suchen.“
Die Zeit drängt, denn nach den ursprünglichen Planungen sollte bereits im Herbst die Eröffnung für den Neubau  gefeiert werden.

Langenhorn ers „Beim nächsten Bau werde ich vorher zu den Nachbarn gehen und fragen“, seufzte Geschäftsführer  Bernd Kußmaul beim Richtfest für den Neubau für das Autohaus Wichert am Ochsenzoll.
Ein wenig Galgenhumor klang dabei durch. Erst wenige Tage zuvor war dem Autohaus eine (kostenpflichtige)  Verfügung des Bezirksamtes Hamburg-Nord ins Haus geflattert, die Bauarbeiten an dem 35- Millionen-Projekt, immerhin einem der größten Bauprojekte  im Norden der Hansestadt, sofort einzustellen.
Dabei war die Ursache für den Baustopp ein eklatanter Fehler des Bezirksamtes: Ein Ehepaar aus dem Stockflethweg hatte gegen die Baugenehmigung Widerspruch eingelegt, weil nach seiner Meinung Lärmschutzbestimmungen nicht eingehalten wurden. Doch anstatt den Widerspruch zu prüfen  und entweder  eine Neuberechnung der Lärmwerte zu veranlassen oder aber den Widerspruch ablehnend zu bescheiden  tat das Amt – nichts.
Das war ein Fehler, wie das Gericht mit juristischer Spitzfindigkeit feststellte, denn  wegen des Widerspruchs hätte das Amt den Bau sofort stoppen müssen. Ob der Widerspruch allerdings  in der Sache tatsächlich gerechtfertigt sei, ließ das Gericht in seinem Spruch offen.
Das rief auch bei  Kußmauls Mit-Geschäftsführer Bernd Glathe einiges Kopfschütteln hervor. Immerhin hatte es in den bereits seit 1999 laufenden Planungen immer wieder neue Auflagen gegeben. So wurde  Wichert verpflichtet, zusätzlich zu dem geplanten Autohaus-Neubau und dem Geschäftszentrum  (auf eigene Kosten) für die  Stadt ein öffentliches  Park-and-Ride-Haus  zu bauen und zu betreiben –  und dieses nicht direkt an der Langenhorner Chaussee, sondern  über den Stockflethweg   zu erschließen.
Doch genau diese Anbindung ist im Moment der Knackpunkt, denn  das Ehepaar befürchtet wegen dieser Erschließungsstraße eine erhebliche zusätzliche Lärmbelastung, und hatte deshalb als Rechtsanwalt den ehemaligen Nord-Bezirksamtsleiter Mathias Frommann eingeschaltet, der daraufhin  per einstweiliger Anordnung  den Baustopp erwirkte.
Ob der vom Wichert-Grundstück ausgehende Verkehr tatsächlich unzumutbar   sei, ließ das Gericht offen, verlangte eine neue Lärmberechnung  und gegebenenfalls entsprechende Auflagen in der Baugenehmigung. Bernd Glathe sieht das gelassen. „Wir werden selbstverständlich für zusätzlichen Lärmschutz sorgen, wenn dies gewünscht ist“, sagte er dem LOKAL-ANZEIGER auf Nachfrage. „Für uns bedeutet der aktuelle Beschluss, dass wir noch einmal das offene und konstruktive Gespräch mit den Anwohnern suchen werden. Insbesondere werden wir mit der Klägerin vor dem Verwaltungsgericht nach einer einvernehmlichen Lösung suchen.“
Die Zeit drängt, denn nach den ursprünglichen Planungen sollte bereits im Herbst die Eröffnung für den Neubau  gefeiert werden.

„Wir sind weiter gesprächsbereit“, signalisierten die Wichert-Geschäftsführer Bernd Glathe (links) und Bernd Kußmaul. Foto: ers

Passionskonzert mit

09. April

Das „Trio Cantrolegro“ Foto: pmi

Langenhorn (ers) Das „Trio Cantrolegro“ ist in der Karwoche zu Gast in der Kapelle des Langenhorner Schröderstifts (Kiwittsmoor 26).
 Am Mittwoch, dem 16. April um 19 Uhr spielt das aus Hamburg-Wandsbek stammende Ensemble geistliche Werke unter andwerem  von Bach, Händel, Rosenmüller, Franck, Heizmann und Rutter.
Charakteristisch für das Trio sind die Eigenarrangements, die sich durch unterschiedliche Klangfarben auszeichnen. Dabei sind der Experimentierfreudigkeit von Christine Hoppe (Sopran), Gerhard Hoppe (Trompete) und Andreas Fabienke (Orgel) keine Grenzen gesetzt. Da wird gern mal ein Cornet, ein Flügelhorn oder auch eine gedämpfte Trompete eingesetzt. Der Eintritt ist frei. Eine Spende wird erbeten.

 

 

Wieder Bronzestatuen vom

09. April

Gestohlen: „Die Venus in der Muschel“  Foto: pmi

Ohlsdorf (ers) Unbekannte Täter haben irgendwann zwischen Oktober und Ende März von einem Familiengrab auf dem Ohlsdorfer Friedhof zwei Bronzestatuen gestohlen. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Öffentlichkeit, die zur Aufklärung der Tat führen. Bei den Statuen handelt es sich um Werke des Künstlers und Bildhauers Auguste Moreau (1834 – 1917). Sie zeigen „Die Venus in der Muschel“ (ca. 1,80 Meter hoch) und „Am Brunnen vor dem Tore" (ca. 1,25 Meter hoch). Der Wert beider Statuen beträgt um die  18 000 Euro.
Die Täter müssen aufgrund der Größe der Statuen die Tat mit einem größeren Fahrzeug oder Transporter ausgeübt haben.
Die Kriminalpolizei fragt:
 Wo sind diese Skulpturen aufgefallen oder zum Kauf angeboten worden?
 Wer hat im Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen auf dem Friedhof Ohlsdorf gemacht?
Hinweise nimmt das Landeskriminalamt unter der Rufnummer 0 40/42 86-5 67 89 entgegen.

 

 

Theater am Gymnasium Alstertal

09. April

(V.r.n.l.) Steven Behn, Jefferson Kühl und Lukas Kaack in „The Pink Flamingo“. Foto: pmi

Fuhlsbüttel (rug) Am Gymnasium Alstertal wird es am 10. April sehr bunt, fröhlich und absolut schrill! Der Theater-Kurs der Studienstufe führt „The Pink Flamingo“ auf.
Mit absolut hinreißender Spielfreude werden die unglaublichen Verwicklungen rund um den Travestie-Club „The Pink Flamingo“ gezeigt.
Die Aufführung beginnt  um 19.30 Uhr in der Aula des Gymnasiums im Erdkampsweg 89. Schüler zahlen 2 Euro, Erwachsene 4 Euro.

 

Die „3 Elfen“ zaubern

09. April

 Mit einer Vielzahl an roten, gelben und weißen Blüten sorgen die „3 Elfen“für Farbe auf Balkon und Terrasse. Foto: GMH

Hamburg (pmi) Drei junge Elfen, die eine schöner als die andere: die erste strahlend weiß wie Schnee, die zweite purpurrot und die dritte sonnig gelb. Wo man sie gemeinsam sieht, erzählt man sich von starken Auftritten der drei zauberhaften Stars. Gemeint ist die Beet- und Balkonpflanze des Jahres 2014, eine Nemesia „Little Alegria“.
Die Elfenspiegel-Kombination hat das Herz der Zierpflanzenexperten aus Baden-Württemberg und Hessen erobert. Eine Jury im Württembergischen Gärtnereiverband e.V. (WGV), im Verband Badischer Gartenbaubetriebe e.V. (VBG) sowie im Hessischen Gärtne-reiverband e.V. (HGV) hat sie zur „Beet- und Balkonpflanze des Jahres 2014“ gekürt. Sie rückt damit in den Mittelpunkt des riesigen Sommerpflanzensortimentes.
Die Auszeichnung hat sich diese Nemesiensorte nicht nur wegen ihrer leuchtenden und grazilen Anmut, sondern auch durch ihre robuste Gesundheit und ihre  Blühfreudigkeit verdient.
Getauft wird die Pflanze des Jahres 2014 auf den Namen die „3 Elfen“. Mit ihren hübschen kleinen zierlichen Blüten wird sie ihrem Namen wirklich gerecht.
Die Pflanze fühlt sich an sonnigen bis halbschattigen Standorten wohl. Mit ihrem leicht hängenden und kompakten Wuchs kommt sie gut in Ampeln, Balkonkästen und anderen Gefäßen zur Geltung. Lediglich Dauernässe nehmen diese ursprünglich aus Südafrika stammenden Balkonblumen übel.
Ansonsten sind die Neuzüchtungen pflegeleicht und belohnen mit einer Blüte von Anfang April bis Herbst. Dabei bilden die kleinen, bunten Blüten einen einzigartigen Kontrast zur dunkelgrünen Farbe des Laubs.
Das Sommerquartier im Beet oder im Pflanzenkübel möchten die „3 Elfen“ jedoch lieber erst nach den „Eisheiligen“ also ab Mitte Mai beziehen, da die Sommerpflanze den Frost fürchtet.  Ab diesem Zeitpunkt garantieren sie jedoch einen üppigen Blütenspaß.
Alle bundesweit gewählten Pflanzen des Jahres 2014 sind im Internet auf der neuen Homepage www.pflanzen-des-jahres.de aufgeführt.

 

Lufthansa Technik festigt

09. April

Schwarze Zahlen verkündete Vorstandsvorsitzender August Wilhelm Henningsen – aber die Konkurrenz schläft nicht. Foto: ers

Fuhlsbüttel (ers). Die Luftfahrtbranche reagiert auf äußere Einflüsse sehr sensibel. Das hat auch die  Hamburger Lufthansa Technik AG in den vergangenen Jahren schmerzhaft  zu spüren bekommen. Doch ein –  bisweilen schmerzhaftes –  Sparprogramm und Effizienzsteigerungen haben den Weltmarktführer für technische Dienstleistungen an Flugzeugen trotz der immer stärker werdenden Konkurrenz im Markt behauptet.
Nicht nur das „Made in Germany“, sondern auch ein hoher technischer Standard, Zuverlässigkeit und Termintreue sind die Stärken des Unternehmens, das weltweit rund 20 000 Mitarbeiter (davon mehr als 6 500 in Hamburg) beschäftigt.
Das alles hat zum Erfolg des Hamburger Unternehmens beigetragen, und so konnte Finanzchef Dr. Peter Jansen im vergangenen Jahr beim operativen Ergebnis ein sattes Plus von 23,2 Prozent auf 404 Millionen Euro verbuchen.
Auf den Lorbeeren kann sich Konzernchef August Wilhelm Henningsen allerdings nicht ausruhen.  Preis- und Kostendruck vor allem aus Fernost werden auch in Zukunft zunehmen.  Dem will das Unternehmen mit  einem erweiterten Serviceangebot und massiven Investitionen  in Innovation und Forschung entgegensteuern. 200 Millionen Euro werden in den nächsten vier Jahren in neue Produkte und Verfahren investiert – viermal so viel wie in den Vorjahren.
Der technische Vorsprung rechnet sich: Durch die von der Lufthansa Technik entwickelte mobile Triebwerkswäsche können Fluggesellschaften 0,5 Prozent Treibstoff sparen, durch ein neuentwickeltes  Schweißverfahren wird die Lebensdauer von Triebwerksschaufeln verlängert,  was widerum längere Triebwerkslaufzeiten bedeutet – alles Faktoren, die für Fluggesellschaften bares Geld bedeuten.
Auch ein positives Ergebnis:  62-Prozent des Umsatzes werden inzwischen  mit Kunden  außerhalb des Mutterkonzerns  Lufthansa erwirtschaftet. Insgesamt betreut Lufthansa Technik weltweit mehr als 2800 Flugzeuge.

 

Langenhorn feiert seinen

09. April

Bäume und Bänke – dadurch soll die Marktfläche außerhalb der Wochenmarkttage attraktiver werden. Foto: ers

Langenhorn (ers) Am kommenden Sonnabend, dem 12. April, feiert das Bezirksamt Hamburg-Nord  gemeinsam mit den Wochenmarkthändlern sowie dem Langenhorner Bürger- und Heimatverein die Rückkehr des Wochenmarktes auf die neu gestaltete Fläche und hofft dabei, dass viele alte und neue Marktkunden den Wochenmarkt – immerhin einer der größten in der Hansestadt –  besuchen werden.
Mehr als  60 Marktstände erwarten ihre Kunden ab 8.30 Uhr in zum Teil veränderter Aufstellung und bewährter Qualität, rechtzeitig zum Start in die neue Marktsaison. Außer besonderen kulinarischen Angeboten einzelner Markthändler wird ein buntes musikalisches Bühnenprogramm von Künstlern aus Langenhorn die Besucher von 10 bis gegen 16 Uhr auf der Bühne am Aufgang zum Einkaufszentrum unterhalten. Die Bandbreite wird von schmissigen Gesängen des Röweland-Chores bis zu rockigen Klängen der „Long Horn Neighbours“ aus  Langenhorn reichen.
Um 12 Uhr werden Jutta Blankau,  Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt ,   und Bezirksamtsleiter Harald Rösler kurze Grußworte an die Besucher richten.  Im Anschluss daran wird  sich die Senatorin  auf einem gemeinsamen Rundgang über den vor kurzem abgeschlossenen Umbau der Wochenmarktfläche  informieren.
Mit der Fertigstellung der neuen Marktfläche, dem neu gestalteten Fußgängertunnel zur Tangstedter Landstraße und der Umgestaltung des Abschnitts zwischen Timmweg und Krohnstieg sowie des Franz-Röttel-Parks wurde ein Meilenstein zur Revitalisierung des Bezirkszentrums rund um den Langenhorner Markt, das inzwischen unter der neuen Dachmarke „Langenhorn Mitte“ agiert,  erreicht. 
Bis Ende des Jahres  wird auch noch der südliche Teil der Tangstedter Landstraße bis hin zur Langenhorner Chaussee umgestaltet. 
Die Maßnahmen werden durch das Quartiersmanagement der Steg Hamburg im Auftrag des Bezirksamtes Hamburg-Nord begleitet und kommuniziert.
Bis zuletzt waren Bauarbeiter damit beschäftigt, das neue und stabilere Plaster auf der Marktfläche zu verlegen. Kein Pappenstiel, denn die mehr als 50 000 „kleinen“ Steine, die die Mitarbeiter des Steinsetzerunternehmens Machinia aus Poppenbüttel in den vergangenen Monaten  bewegt haben, wiegen pro Stück satte 40 Kilo – also überschlägig 2 100  Tonnen.
Die steinernen Bänke, die am Rand der Marktfläche aufgestellt wurden (jede für sich wiegt  bereits zwei Tonnen) dienen nicht nur der Ruhe, sondern bergen in sich auch die Strom- und Wasserversorgung für den Wochenmarkt.
A propos Wasser: Durch die ebenfalls erneuerte Entwässerung ist sichergestellt, dass der Markt nicht – wie vor Jahren bereits einmal geschehen – nach einem Unwetter überflutet wird.
Nachdem  nun auch der vielbespottete Schandfleck des Stadtteils, das „Langenhorner Loch“ endlich bebaut wird, hofft der Langenhorner Nick Sommer, dass auch der Markt künftig gehegt und gepflegt wird. Einen ersten Schritt hat er schon gemacht und gemeinsam mit Helfern aus der so genannten „Bahnhofs-Szene“ in Eigenhilfe die Bauminsel um die große Eiche vor Kaufland mit Blumen bepflanzt.  Und aus  achtlos weggeworfenen Kronenkorken den Schriftzug „Sauber“ gelegt ...

 

 

 

Geglückte „Generalprobe“

09. April

Das Gedränge der vergangenen Jahre ist passé: Breitere Gänge zwischen den Marktständen und das helle Pflaster schaffen eine freundliche Atmosphäre. Foto: ers

Langenhorn (ers) Gut, das Wetter hätte besser sein können, Sonne und Regen wechselten sich ab, aber immerhin war der böige Wind des Vormittags abgeflaut, so dass die Markthändler am Dienstag erstmals ihre Stände  auf dem neugestalteten Langenhorner Markt aufbauen konnten – „Generalprobe“ für das große Eröffnungsfest am Sonnabend, zu dem auch Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau erwartet wird.
Für die Marktleute ist der Umzug an den traditionellen Standort ein Grund zum Feiern, und so wird es am Sonnabend ab 8.30 Uhr für die Besucher viele Angebote und Überraschungen geben. Die Stimmung ist jedenfalls gut: „Der Aufbau verlief problemlos, der Marktmeister hat gute Arbeit geleistet“, betont „Käse-Spezi“ Thomas Gerstenberg, einer der Sprecher der Langenhorner Wochenmarkthändler.
Zufriedene Gesichter waren überall zu sehen. „Heute sind  schon mehr Kunden da, als noch in der vergangenen Woche in der Tangstedter Landstraße“, hieß es an einem Obst- und Gemüsestand.
Durch den Umbau und wegen der neuen Bänke und Bäume hat sich auch die Aufstellung etwas verändert: Die  Gänge zwischen den Ständen wurden breiter und wirken durch das  helle Pflaster erheblich freundlicher. Dadurch mussten einige der  Händler neue Stellplätze  beziehen, was bisweilen für Irritationen  sogte:   „Ich suche meinen Apfelmann“, wandte sich eine Frau Rat suchend an einen der Händler. Dennoch: Die Struktur des „neuen“ Wochenmarktes ist weitgehend erhalten geblieben.
Unzufrieden ist eigentlich keiner, obwohl es noch  einige Details zu verbessern gibt, zum Beispiel bei der komplett erneuerten Stromversorgung. „Da  unten fehlen noch ein paar Steckdosen“, sagt Gerstenberg und deutet in Richtung Kaufland – aber das wird sicher auch bald behoben sein.

 

 

Frühlingsbasar im "LaLi"

09. April

Langenhorn (rug) Die Gemeinschaft der Fritz-Schumacher-Siedlung lädt für Sonntag, 13. April, wieder zu ihrem traditionellen  Frühlingsbasar ins Langenhorner Kulturhaus „LaLi“ an der Tangstedter Landstraße 182 a ein.  In der Zeit von 10 bis 17 Uhr  gibt es hier wieder Schönes zu erwerben und zu betrachten: Liebevoll angefertigte Blumengestecke,  handgearbeitete Grußkarten und Bilder, Schmuck und allerlei Frühlingshaftes wie bunte Türkränze und österliche Dekoration. Wie immer lädt eine Cafeteria mit einem reichhaltigen Kuchenangebot die Besucher zum Verweilen ein.

 

Hamburg lädt zur 14. Langen

09. April

Hamburg (ers) 54 Hamburger Museen und Ausstellungshäuser von „A“ wie „Altonaer Museum“ bis „Z“ wie „Zoologisches Museum“ bieten am kommenden Sonnabend zum 14. Mal ein Programm mit Führungen, Vorträgen, Tanz, Musik und kulinarischem Angebot.
Die großen und kleinen Häuser laden am Sonnabend, dem 12. April, zwischen 18 und 2 Uhr ein. Neben den mehr als 680 Programmpunkten gibt es viele Sonderausstellungen zu entdecken.  Um die erwarteten 30 000 Besucher bequem von einem Ort zum anderen zu bringen, starten mehrere Museumsnachtlinien von der zentralen Abfahrtsstelle am Dar-es-Salaam-Platz in der HafenCity. Auch mit dem Stadtrad oder auf dem Wasserweg per Alsterschiff oder Barkasse kann man von Museum zu Museum unterwegs sein.
Jeder Besucher kann sich mithilfe des Programmheftes und der Web-App seine persönliche Tour zusammenstellen. In der Nacht selbst gibt es wieder die Möglichkeit, dass die Besucher ihre persönlichen Programmtipps auf einer extra eingerichteten Twitterwall anderen mitteilen.
Die Eintrittskarten kosten 15, ermäßigt 10 Euro und enthalten den Eintrittspreis für alle teilnehmenden Museen sowie die Berechtigung zur Nutzung der Museumsnacht-Busse.

 

Dirk Tietjen ist neuer Abteilungsleiter

05. März

Der neue  Abteilungsleiter im Gutachtenwesen der DEKRA: Dirk Tietjen. Foto. Berg

Langenhorn (pmi) Im September vergangenen Jahres begrüßte die DEKRA Automobil GmbH, Essener Bogen 10, ihren neuen Abteilungsleiter für das Gutachtenwesen, Dirk Tietjen. Der von der Handelskammer Hamburg öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Kraftfahrzeugschäden und -bewertung ist der neue „Mann für Alles“. Die Abteilung, die der 50-Jährige leitet, umfasst zirka 100 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Bereich Gebrauchtwagenmanagement und Gutachten.
Die DEKRA Automobil GmbH ist in mehr als 83 Ländern international vertreten. „Wir  sind der Anlaufpunkt rund um Fahrzeuge“, sagt Dirk Tietjen. Insbesondere im Frühjahr neigen Interessenten häufig zu einem Pkw-Neukauf. Der Abteilungsleiter rät jedoch, zuvor den  Wagen, für den man sich interessiert, von einem Sachverständiger prüfen zu lassen. Denn ob defekt, Unfallschaden oder Werteinschätzung, die DEKRA berät und begutachtet.
 Dirk Tietjen arbeitete zuvor  als Fachabteilungsleiter in Wilhelmsburg. Nun ist er Leiter der Gutachtenabteilung in Hamburg-Langenhorn und zudem Lehrbeauftragter bei der DEKRA. Doch obwohl der zweifache Familienvater in seinem Beruf voll ausgelastet ist, steht er sowohl Mitarbeitern als auch Kunden mit Rat und Tat zur Seite.

Und auch ein Lieblingshobby hat der ausgebildete Kfz-Meister: Quad- und ATV-Fahrzeuge. Hierzu veröffentlicht Dirk Tietjen auch ab und an Artikel in Fachzeitschriften.
Kontakt: DEKRA Automobil GmbH Niederlassung Hamburg, Essener Bogen 10. Tel.: 0 40/2 36 03-2 80 (Dirk Tietjen). Öffnungszeiten der Prüfhalle: Montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 16 Uhr und sonnabends von 9 bis 12 Uhr.
Weitere Infos unter www.dekra.com.

 

Figurentheater: „Die Kinder

05. März

Die Kinder besuchen den Grummelpott. Foto: pmi

Langenhorn (rug) Am Donnerstag, 20. März, findet das Figurentheater mit dem Mapili Theater im „ella“-Kulturhaus, Käkenflur 30 statt. Gespielt wird das Stück „Die Kinder und der Grummelpott” für Kinder ab vier Jahren. Beginn ist um 10.30 Uhr, der Eintritt kostet 5, ermäßigt 4 Euro.
Es war einmal ein Riese. Der hatte einen wunderschönen Garten. Es gab darin weiches grünes Gras, viele Blumen und Bäume, auf denen man herrlich klettern konnte. Die Kinder kamen gern dorthin, um zu spielen. Als aber der Riese eines Tages nach Hause kommt und das fröhliche Treiben sieht, wird er wütend. Er baut eine riesige Mauer um seinen Garten und hängt ein Schild auf: „Betreten bei Strafe verboten“.
 Die Kinder konnten nun nirgends mehr spielen.  Dann kehrt im ganzen Land der Frühling ein. Der Sommer kommt, der Herbst. Nur im Garten des Riesen herrscht immer Winter. Schnee und Frost wollen nicht gehen. Bis eines Tages ein kleines Kind durch die Mauer schlüpft und etwas Wunderbares geschieht ...

 

Swing as you like it mit

05. März

Hot jivin‘ Swing mit TP-SPECIAL in der „Rotbuche“. Foto: pi

Langenhorn (rug) Die Erinnerung an die Ära der Swing Kids und Hepcats, der Crooners und der Big Band-Legenden aus den 30er- und 40er-Jahren wird wieder lebendig. Im authentischen Outfit spielen TP-Special Jive, Boogie Woogie, Blues und Swing. Mal gitarrenbetont mit Gipsy-Einflüssen, mal mit Vokal-Einlagen und Satzgesang.
Am Sonnabend, 22. März, ab 21 Uhr gibt die Band ein Konzert in der „Rotbuche“, Tannenweg 4 in Langenhorn. Einlass ist ab 20 Uhr.
TP-Special arrangieren mit viel Liebe Swingstandards von Frank Sinatra, Billie Holliday, Nat King Cole oder Louis Jordan für ihre vierköpfige Besetzung um und intepretieren sie neu – mit viel Spielfreude in einer Bühnenshow, die ein bisschen die Zeit der großen Tanzsäle zurückholt. Manchmal hört man noch immer die tiefverwurzelten Rock and Roll-Einflüsse der vier Bandmitglieder heraus – Aber genau das macht die Band TP-Special aus. Vielseitig und vielfältig und nicht auf eine Stilrichtung festgelegt.

Gespielt wird was gefällt – und das mit einem druckvollem Rhythmus, der an das Stampfen alter Eisenbahnen und ein Lebensgefühl aus längst vergangenen Tagen erinnert ... Benannt nach der „Boogie Woogie Railroad“  Texas and Pacific, die diese Musik in den ganzen Westen der USA und weit darüber hinaus getragen und bekannt gemacht hat.

 

 

Gewerbebund: Lager neuer Vorsitzender,

05. März

Im vergangenen Jahr war Torsten Lager der Stellvertreter des Gewerbebundes Alstertal; 2014 ist er der neue Vorsitzende. Foto: ker

Fuhlsbüttel (ker) Es war ein langer Abend beim Gewerbebund Alstertal. Eine mit Spannung erwartete Hauptversammlung. Schließlich sollte es um die Neustrukturierung des Vereins gehen. Doch schon nach kurzer Zeit war klar: Ändern wird sich so schnell gar nichts.
Schon im Vorfeld zur Hauptversammlung hatte die mediale Berichterstattung Wellen geschlagen: Der erste Vorsitzende Sven Urbeinz legte aus gesundheitlichen Gründen sein Amt noch vor Ende der Amtszeit nieder; Torsten Lager, bis dato sein Stellvertreter, sprang für ihn ein. Von „zeitgemäßem Verein“ war die Rede.
Und auch im Rahmen der Hauptversammlung war dies ein wichtiges Thema. Schließlich überlegt man im Gewerbebund, einen Quartiersmanager für Fuhlsbüttel zu engagieren. Dazu holte man sich die Hilfe von Michael Kuhlmann von der Handelskammer. In einem Vortrag ging er auf die Bedürfnisse von Kunden und Einzelhandel ein, legte sein Augenmerk auf den Konkurrenten Online-Handel.
Um die Notwendigkeit nach einem Quartiersmanager zu unterstreichen, war auch Nina Häder eingeladen. Sie ist seit sechs Jahren Quartiersmanagerin am Tibarg und führt dort die Interessen der Geschäftsinhaber und Grundstückseigentümer erfolgreich in die Öffentlichkeit.
Da Quartiersmanagement ein komplexes Thema ist, verschoben die rund 30 anwesenden Mitglieder besser gleich ihre Zustimmung oder Ablehnung auf die kommende Sitzung. Schließlich will ein Manager auch bezahlt werden. Und dies müsste zumindest zur Hälfte aus dem Töpfen des Gewerbebundes geschehen; was wiederum steigende Mitgliedsbeiträge bedeuten würde.
Bis vor einiger Zeit bezuschusste auch die Hansestadt die Arbeit von Quartiersmanagern. Doch derzeit sind die Töpfe „gedeckelt“, so Kuhlmann. Er gehe aber davon aus, dass die Stadt sie wieder öffnet. Auch war man sich nicht im Verein einig darüber, um was sich der Quartiersmanager eigentlich kümmern soll.
Ein Schwerpunkt könnte natürlich der Erdkampsweg sein, aber dann wären die anderen Mitglieder, die nicht „zen-trumsnah“ ansässig sind, vielleicht nicht mehr genug bedacht. So die Befürchtungen auf der Sitzung.
Gegen 22.20 Uhr waren schließlich die ersten neun Tagesordnungspunkte abgearbeitet. Es ging an die Wahl des neuen Vorstands. Torsten Lager war schnell als erster Vorsitzender gefunden und in geheimer Wahl bestätigt, doch an der Wahl  seines Stellvertreters haperte es.
Dieser Posten konnte im Rahmen der vielen Wahlgänge nicht besetzt werden und bleibt damit auch  für das kommende Jahr offen. Eine Stunde später stand dann der Haushalt auf der Tagesordnung, der einfach nur noch durchgewinkt wurde.

 

 

 

 
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