Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

Die aktuellsten Nachrichten aus Ihrem Stadtteil

 

„Einstieg Hamburg“:

06. Februar: 

Hamburg (pmi) Das Thema berufliche Zukunftsplanung beschäftigt Jugendliche und  Eltern gleichermaßen! Die größte Berufswahlmesse im Norden, die „Einstieg Hamburg“ hilft hier weiter. 330 Hochschulen und Unternehmen suchen hier nach passendem Nachwuchs und geben Tipps für die Berufswahl.
Am 22. und 23. Februar  dreht sich in Halle B6 der Hamburg Messe alles um Ausbildung, Studium und Gap Year. Auch Lehrkräfte und Eltern sind herzlich willkommen. Auf sie wartet ein extra Vortagsprogramm zur Unterstützung der Jugendlichen im Berufswahlprozess.
Neben den Gesprächen mit Ausbildern, Personalverantwortlichen sowie Studien- und Berufsberatern gibt es für die Besucher zahlreiche Messe-Highlights: Die Berufe Challenge mit zehn Stationen, um Berufsbilder praktisch kennen zu lernen, über 90 Bühnenvorträge zum Zuhören und Nachfragen, ein Bewerbungsforum mit Styling-Angebot, Bewerbungsfoto und Tipps zur Video-Bewerbung. Aber auch die zahlreichen Aussteller in den Themenforen zum Handwerk, dem Groß- und Außenhandel, der Logistik, der Gastronomie und Hotellerie, den kreativen Berufen sowie zur Gesundheit und Pflege, informieren über die Vielfalt der Ausbildungs- und Studienangebote der jeweiligen Branche.
Alle Infos zur Messe, wie Tipps zur Messe-Vorbereitung, einen Messe-Leitfaden, Video-Tutorials und vieles mehr gibt es auf dem Service-Portal unter www.einstieg.com/hamburg. Der Eintritt zur Messe ist frei.

Die Messehighlights im Überblick:
• Großes Vortragsprogramm
• Online-Berufswahltest unter einstieg.com/hamburg
• Berufe-Challenge mit „Berufen zum Anfassen“
• Logistik- und Handwerksforum
• Bewerbungsforum mit Mappencheck und kostenlosem Bewerbungsfoto
• Lehrer- & Elternlounge

Das Interesse der jungen Menschen ist groß. Foto: pmi

Prof. Dr. Alexander Ghanem

06. Februar

Prof. Dr. Alexander Ghanem Foto: pmi

Langenhorn (blb) Ab April übernimmt Prof. Dr. Alexander Ghanem (41) die Leitung der Kardiologie in der Asklepios Klinik Nord – Heidberg. Der Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Angiologie war zuletzt Leitender Oberarzt der Kardiologie in der Asklepios Klinik St. Georg. Dort hat er das hanseatische „Cardiac Arrest Center“ (CAC) initiiert. Im CAC werden  Patienten, die einen Herzstillstand erlitten haben, strukturiert versorgt.
Denn allein in der Hamburger Metropolregion erleiden jedes Jahr mehr als 1 000 Menschen einen behandelbaren Kreislaufstillstand – täglich also durchschnittlich drei. Trotz
Wiederbelebungsversuchen sterben mehr als 90 Prozent der Betroffenen. Die Versorgung im CAC senkt diese Sterblichkeit: So können ein Viertel der Betroffenen das Krankenhaus ohne körperliche Beeinträchtigungen wieder verlassen. Ein solches CAC wird Prof. Ghanem als Chefarzt jetzt auch in Langenhorn etablieren. „Ich freue mich, dass wir mit Prof. Dr. Ghanem einen so hochqualifizierten Chefarzt für unsere Klinik gewinnen konnten, der in den vergangenen Jahren in einer so renommierten kardiologischen Abteilung seine Fähigkeiten gezeigt hat“, sagt Dr. Ulrich Knopp, Geschäftsführender Direktor der Asklepios Klinik Nord. Prof. Ghanem war in St. Georg nicht nur Leitender Oberarzt und stellvertretender Chefarzt, sondern auch Leiter der Herzkatheterlabore. Ganz besonders galt sein Engagement jedoch Patienten, die einen Herzstillstand überlebt haben. Kommen diese in ein Krankenhaus, ohne dass ihr Herz selbstständig schlägt, bedarf es einer besonderen Ausstattung wie einer mobilen Herz-Lungen-Maschine, um ihnen gut helfen zu können.
„Die Versorgung von Patienten mit einem „einfachen“ Herzinfarkt ist in Hamburg sehr gut, aber bei einem Herzstillstand können wir noch einiges verbessern“, sagt Prof. Dr. Ghanem.
Als weitere Schwerpunkte wird er neben der Versorgung von Patienten mit Durchblutungsstörungen des Herzens und Herzpumpschwäche die kathetergeführte Therapie von Herzklappenfehlern und Herzrhythmusstörungen ausbauen. Das Ziel ist eine überregionale Versorgung von komplex erkrankten Patienten vor Ort in Heidberg.

 

Hamburger Beschäftigte sollen

06. Februar

Foto: NGG

Hamburg (pmi) Arbeitsplätze für die Digitalisierung fit machen: Beschäftigte in Hamburg sollen ein „Recht auf Weiterbildung“ bekommen. Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit Blick auf den rasanten Wandel der Arbeitswelt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes haben im Jahr 2017 lediglich 12,4 Prozent der Erwerbstätigen in der Hansestadt an einer beruflichen Weiterbildung teilgenommen. Das sind zwar rund 193.000 Menschen – „aber angesichts der Umbrüche in vielen Branchen noch viel zu wenige“, sagt Silke Kettner von der NGG Hamburg-Elmshorn.
Neue Anforderungen reichten von der intelligenten Lagerlogistik in der Ernährungsindustrie bis hin zu Fremdsprachenkenntnissen im Hotel. „Insbesondere viele ältere Beschäftigte sind dafür nicht gewappnet. Doch den Umgang mit neuer Betriebssoftware lernt man nicht einfach nebenbei“, so Kettner. Und nicht jeder schaffe es, nach Feierabend noch zur Volkshochschule zu gehen. Die NGG fordert deshalb eine „Qualifizierungsoffensive“ von Betrieben und Politik. Nur mit einem gesetzlich verankerten „Recht auf lebenslanges Lernen“ könnten heimische Beschäftigte den Anschluss an die technische Entwicklung halten.
Bisher wird die berufliche Weiterbildung zumeist allein zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geregelt. Einen gesetzlichen Anspruch gibt es nicht. Silke Kettner: „Gerade in vielen kleinen Betrieben wie Bäckereien oder Restaurants ist das ein Problem. Wegen der dünnen Personaldecke gewähren Chefs oft keine freien Tage für die Weiterbildung oder sind nicht bereit, die notwendigen Kosten zu übernehmen – obwohl das am Ende der Firma nutzt.“ Großen Nachholbedarf gebe es insbesondere bei ungelernten Kräften, so die NGG. Nach einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sind die Jobs von gering Qualifizierten besonders stark von der Digitalisierung bedroht.
Die Gewerkschaft NGG fordert die Bundesregierung dazu auf, beim Thema Weiterbildung „Ernst zu machen“. Im Koalitionsvertrag ist zwar von einer „nationalen Weiterbildungsstrategie“ die Rede. Doch die umfasst bislang lediglich eine Beratung bei der Arbeitsagentur.

 

Jan Peter Döhne neuer Vorsitzender

06. Februar

Ralf Lindenberg (li.) und Jan Peter Döhne führen die FDP Fuhlsbüttel-Langenhorn an. Foto: pmi/Lars Gebhardt

Fuhlsbüttel/Langenhorn (blb) Die Mitgliederversammlung der  FDP Fuhlsbüttel-Langenhorn hat Jan Peter Döhne aus Langenhorn zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt, der zuvor bereits als Beisitzer im Vorstand mitgearbeitet hat. Jan Peter Döhne ist 1973 in Wuppertal geboren und wohnt mit seiner Familie seit 2014 in Langenhorn. Sein Ingenieur-Diplom in Schiffbau und Meerestechnik erlangte er in Kiel und arbeitet zurzeit als Angestellter im Bereich Offshore Windenergie.
Der bisherige Vorsitzende Lars Gebhardt stand aus beruflichen Gründen nicht zur Wiederwahl zur Verfügung und bringt seine langjährige Erfahrung nun als Beisitzer in das lokale Führungsgremium ein.
Als stellvertretender Vorsitzender ist der Bezirksabgeordnete Ralf Lindenberg, Kaufmann aus Alsterdorf, einstimmig im Amt bestätigt worden. Lindenberg tritt zudem als Spitzenkandidat im Wahlkreis Groß Borstel/Alsterdorf/Ohlsdorf/Fuhlsbüttel bei der Bezirkswahl am 26.  Mai an. Ebenfalls wurde die langjährige Schatzmeisterin Kirsten Sievers aus Fuhlsbüttel einstimmig in ihrem Amt wiedergewählt. Für die zwei verbliebenden Beisitzerposten wurden Rüdiger Schwarz, der erneut seine langjährige Erfahrung einbringt, und Sven Eichner aus Langenhorn mit jeweils großer Mehrheit gewählt.
Döhne erklärt zu seiner Wahl: „Wir gehen zuversichtlich und mit einem sehr gut aufgestellten Team in die  Bezirkswahl. Unser Ziel ist es, mit einer starken liberalen Stimme den nördlichen Teil des Bezirks im Kommunalparlament zu vertreten.“

 

Müll in der Hummelsbütteler

06. Februar

Immer wieder werden am Wegesrand in der Hummelsbütteler Feldmark Müllsäcke abgeladen und liegen gelassen. Foto: pmi

Hummelsbüttel (pmi/blb) Seit längerer Zeit beobachten Anwohner der Hummelsbütteler Feldmark,  dass über die  Wege Müll jeglicher Art in dem Naherholungsgebiet im Hamburger Norden  entsorgt wird – Autoreifen, Fensterteile, Malerutensilien oder normaler Hausmüll. Auch Rasenschnitt sowie Altholz und Blätter sind dabei. Diese Sachen werden meistens in blauen oder schwarzen Müllsäcken in die Knicks und Gräben entsorgt.
Im Herbst sind hier sogar  asbesthaltige Stoffe, also absoluter Sondermüll, auf einem Feld am Rehagen abgeladen worden. „Die Art der Säcke gleicht denen, die  in Norderstedt zur Entsorgung von Sperrmüll  an die Haushalte verteilt werden“, schreibt LOKAL-ANZEIGER-Leser Peter Stahl.
Dabei liegen die angrenzenden Stadtteile Hummelsbüttel, Poppenbüttel und Langenhorn  nur einen  Steinwurf  vom Recyclinghof am Lademannbogen entfernt. Peter Stahl hat am Rande der Feldmark häufig Autos mit den Kennzeichen  SE,  OD oder PI gesehen und vermutet, dass Fahrer aus den Landkreisen Segeberg, Stormarn oder Pinneberg ihren   Müll auf dem Weg von oder zur Arbeit  an den Wirtschaftswegen Högenbarg, Högenredder und Rehagen oder an den Feldrändern entsorgen.
Die Hamburger Stadtreinigung hat   eigens eine App geschaffen,  auf der man Fotos von  Verschmutzungen hochladen und so an die Stadtreinigung  senden kann. Man erhält kurz danach eine Bestätigung mit einer Vorgangsnummer und die Ankündigung, dass innerhalb von zwei Tagen die  Entsorgungsstelle geräumt wird.  Peter Stahl hat diese Möglichkeit schon  genutzt.

 

Grüne stimmen sich auf

06. Februar

 V. li. Sina Imhof, Katharina Fegebank, Michael Werner-Boelz beim Jahresempfang im Goldbekhaus. Foto: pmi/Henning Angerer

Hamburg-Nord (blb) „Mit unserer Politik wollen wir erreichen, dass alle einen Platz in der Gesellschaft finden“, sagte Michael Werner-Boelz, Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord beim Jahresempfang der Nord-Grünen im Goldbekhaus in Winterhude. Werner-Boelz sagte weiter: „Das Eintreten für eine offene und vielfältige Gesellschaft gehört zur DNA der GRÜNEN Hamburg-Nord.“
Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank betonte  vor 250 Gästen in ihrer Grußbotschaft die Bedeutung des Sports: „Die Grünen in Nord sind die sportbegeistertste Fraktion in Hamburg. Über den Sport werden viele wichtige Werte und Fähigkeiten vermittelt: Zum Beispiel Teamgeist, Durchhaltevermögen, Zusammenhalt, gegenseitiger Respekt und Empathie. Das sind Fähigkeiten, die wir in unserer Gesellschaft gerade heute dringend brauchen, die wir Grünen stärken wollen und für die wir jederzeit bereit sind zu kämpfen.
 Werner-Boelz sagte in seiner Rede: „Wo rechtspopulistische Parteien erstarken, gefährden sie mit ausgrenzender Rhetorik und Programmatik den Zusammenhalt der Gesellschaft. Wir stellen uns allen Feinden der Demokratie entgegen.“ Das schaffe Politik aber nicht allein, weswegen der Dank an die vielen haupt- und ehrenamtlichen Akteure in Sportvereinen, Kultur- und sozialen Einrichtungen in unserem Bezirk gelte.
„Zentrales Motiv grüner Politik ist und bleibt die Steigerung der Lebensqualität“, ergänzt Sina Imhof, stellvertretende Fraktionsvorsitzende: „Wir wollen mutig mit und für die Bürgerinnen und Bürger unseren Bezirk gestalten. Wir müssen bezahlbaren Wohnraum schaffen und die aufkommenden Konflikte – vor allem um Grünflächen – im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern lösen. Unsere politischen Abwägungsprozesse müssen transparent sein.“ Und weiter: „Wir brauchen eine Verkehrspolitik, die auch Kindern sowie älteren Menschen ein sicheres Vorankommen ermöglicht. Das ist eine ganz wichtige Voraussetzung für ein selbstständiges Leben und die Teilhabe am sozialen Geschehen im Quartier! Gerade das macht die Quartiere unseres Bezirks lebenswert.“
Katharina Fegebank lobte mit Verweis auf  die anstehenden Wahlen zu den Bezirksparlamenten und dem Europaparlament: „Besonders freut mich, dass neben erfahrenen Bezirkspolitikern auch viele neue und junge Mitglieder aufgestellt worden sind. Knapp ein Drittel der Listenplätze sind mit unter 35-Jährigen besetzt, und die Losung ‚die Hälfte der Macht den Frauen‘ wird in Nord beispielhaft umgesetzt.“
Unter den Gästen des Jahresempfangs waren auch viele Mitglieder der Bezirksversammlung, Bürgerschaftsabgeordnete und die stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Anja Hajduk, sowie Justizsenator Till Steffen. Künstlerisch begleitet wurde der Abend von der Hamburger Klezmerband Mischpoke, die mit schwungvoller Musik und einem elektrisierenden Auftritt begeisterte.

 

Warnstreik von ver.di führte zu

06. Februar

Die Fluggäste mussten am Montag lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Ab 15 Uhr gab es dann in Hamburg überhaupt keine Landungen mehr. Foto: Archiv

Hamburg (pmi) Der von ver.di und komba äußerst kurzfristig angesetzte Warnstreik legte den Flugbetrieb am Hamburger Flughafen weitgehend lahm. Die Flugzeugabfertigung konnte durch die verbliebenen, diensthabenden Beschäftigen nicht mehr gewährleistet werden.
 Damit führte der 24-stündige Warnstreik zu massiven Flugausfällen und nicht nur zu Verspätungen, wie von ver.di angekündigt. Bis zum jetzigen Zeitpunkt (Stand: Montag, 4. Februar, 15 Uhr) haben die Fluggesellschaften rund 100 von 388 Flugbewegungen gestrichen, die  für Hamburg geplant waren. Im Laufe des Nachmittages kamen viele weitere Streichungen hinzu. Bis zu 50 000 Passagiere waren vom  Warnstreik betroffen und reagierten mit Unverständnis.
Statement von Christian Noack, Geschäftsführer HAM Ground Handling GmbH am Hamburger Flughafen: „Dieser 24-Stunden-Streik ist zum jetzigen Stand der Tarifverhandlungen völlig überzogen und maßlos. Ver.di fordert mehr, als unser Unternehmen erwirtschaften kann. Die Erfüllung dieser Forderungen bedeutet den wirtschaftlichen Ruin für HAM Ground Handling und gefährdet alle Arbeitsplätze massiv. Neue Beschäftigte in diesem Anlernberuf auf dem Vorfeld verdienen schon jetzt deutlich mehr als den gesetzlichen Mindestlohn – die Löhne für Bestandsmitarbeiter sind vergleichbar oder höher mit den Tariflöhnen von ausgebildeten Elektrikern oder Installateuren.“
Was Passagiere beachten sollten:
• Passagieren, die einen Flug von oder nach Hamburg geplant haben, wird empfohlen, sich vor der Anreise zum Flughafen über den Flugstatus zu informieren und bei Bedarf Kontakt mit der gebuchten Airline aufzunehmen: https://www.hamburg-airport.de/de/flugziele_und_airlines.php
• Zudem sollten Passagiere das aufgegebene Gepäck auf ein Minimum reduzieren und wenn möglich nur mit Handgepäck reisen.
Hintergrund: Die für die Bodenverkehrsdienste am Hamburg Airport zuständigen Tochterunternehmen HAM Ground Handling mit GroundStars, STARS und CATS befinden sich zurzeit mit den Gewerkschaften ver.di und komba in laufenden Tarifverhandlungen. Ziel der Gesellschaften ist die gemeinsame Entwicklung der Beschäftigten und des HAM Ground Handling am Standort Hamburg. Bei den Bodenverkehrsdiensten am Flughafen Hamburg sind zurzeit rund 950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Festanstellung beschäftigt. Neben der Gepäck- und Flugzeugabfertigung zählen die Flugzeugreinigung und -enteisung sowie der Passagiertransport zu den Aufgaben der Bodenverkehrsdienste.

 

Maritime Bilder im Verlagshaus

06. Februar

Marianne Werner stellt im Verlagshaus aus. Foto: blb

Norderstedt (blb) Im Verlagshaus des LOKAL-ANZEIGER, Beim Umspannwerk 2  in Norderstedt, hängen seit Anfang des Jahres wieder neue Bilder. Die Malimu-Künstlerin Marianne Werner zeigt hier noch bis zum Frühjahr ihre Arbeiten. Der Leitspruch der Künstlerin:  „Gestalten mit allen Sinnen und außergewöhnliche Wege gehen“.
Die gebürtige Schlesierin hat schon immer die Freude an der Malerei  begleitet. „Ich fühle mich dabei entspannt und gleichzeitig herausgefordert. Zudem begeistert mich die unglaubliche Gestaltungsvielfalt im kreativen Bereich malerischer Mittel. Meine Neugier und Fantasie lassen mich dabei immer neue Techniken und Materialien erproben“, erzählt sie.
Seit 1970 wohnt die Erzieherin und Vorschulpädagogin  in  Norderstedt und Hamburg. Von 1974 bis 1977 belegte sie Kurse an der Volkshochschule zu Techniken der Malerei und Töpferei. Ab 1993 vertiefte sie die Freude am Malen im Unterricht bei namhaften Künstlern und Dozenten im Rahmen von Arbeitsgruppen, Workshops, Exkursionen, Seminaren und Kunstsommern – unter anderem  bei Bernd Köther, Anne-Kathrein Erban, Hilke Hein, Gérard Walther, Volker Altendorf, Gisela Emmerrich und Felix Eckkhardt. Marianne Werner ist aktives Mitglied im Kunstkreis Norderstedt   und im Kulturverein Malimu  Norderstedt, wo  sie in der Donnerstagsmal- sowie den Keramik- und Druckgruppen mitarbeitet. Von 2005 bis 2009 leitete sie  dort auch Kindermalkurse.  Mit ihren Arbeiten nahm sie bereits an Gruppenausstellungen des Kulturvereins Malimu  und des Kunstkreises teil.
Desweiteren waren die Bilder der Künstlerin in privaten Gruppenausstellungen in der TriBühne, in der Rathaus Galerie Hittfeld, am Flughafen Hamburg sowie  in Arztpraxen im Raum Hamburg zu sehen.
Die Ausstellung im Verlagshaus Beim Umspannwerk können Interessierte immer zu den Öffnungszeiten (Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr) sehen.

 

Halbjahreszeugnis: Gute Noten

06. Februar

Fällt das Halbjahreszeugnis nicht so aus wie gewünscht, ist zunächst eine besonnene Reaktion der Eltern gefragt. Foto: Michael Printz

Fuhlsbüttel (pmi/rug) In diesen Tagen verteilen die Schulen Halbjahreszeugnisse. Während sich viele Familien darüber freuen, sorgen die Zeugnisnoten oft auch für Enttäuschung. Der Studienkreis in Hamburg-Fuhlsbüttel gibt Tipps zum Umgang mit dem Zeugnis und lädt Eltern und Schüler vom 4. bis 8. Februar zu einer Woche der offenen Tür ein. Informationen zu möglichen Beratungszeiten gibt es telefonisch unter 0800/111 12 12 und im Internet unter studienkreis.de.
Zum Thema „Belohnung für ein gutes Zeugnis“ hat das forsa-Institut für den Studienkreis eine Studie durchgeführt. Demnach belohnen 60 Prozent aller Eltern die Schulnoten mit gemeinsamen Unternehmungen oder Geldgeschenken. Ausschlaggebend dafür sind vor allem die schulischen Leistungen, weniger die Anstrengungen oder Verbesserungen der Kinder. 61 Prozent der Eltern belohnen ihren Nachwuchs für ein gutes Zeugnis. 45 Prozent würdigen besondere Anstrengungen, 33 Prozent eine deutliche Verbesserung. Nur 20 Prozent der befragten Eltern beschenken ihr Kind unabhängig von den Noten für das Zeugnis. Darüber, wie gute Leistungen honoriert werden sollten, gehen die Meinungen innerhalb der Familie oft auseinander. 36 Prozent der Eltern belohnen das gute Zeugnis mit einem gemeinsamen Ausflug. Besonders für jüngere Schüler ist diese Form der Anerkennung beliebt. Zeugnisgeld bekommen nur 20 Prozent der Kinder.
„Eltern sollten kontinuierliches Interesse an den schulischen Leistungen zeigen und regelmäßig lobende Worte finden“, sagt Max Kade vom Studienkreis. „Belohnungen sollten nicht unbedingt Geldzahlungen sein, sondern vielleicht besser gemeinsame Unternehmungen.“ Von Strafen für schlechte Noten rät der Pädagoge ab. „Strafen demotivieren nämlich und führen nicht zu besseren Ergebnissen“, so Kade. Es sei wichtiger, den Schüler oder die Schülerin gemeinsam mit den Lehrern neu zu motivieren und anzuspornen.
Kontakt: Studienkreis Hamburg-Fuhlsbüttel, Klaus Krause, Erdkampsweg 31 in 22335 Hamburg. Telefon: 0 40/ 50 0169 24 Mo.-So. 7 bis 22 Uhr. Beratung: Mo - Fr 14 bis 17.30 Uhr. E-Mail: hamburg-fuhlsbuettel(at)studienkreis.de. Internet: www.studienkreis.de/nachhilfe-hamburg/fuhlsbuettel/

 

„Mordsverrat“ – Krimi zum Thema

06. Februar

Foto: pmi

Langenhorn (rug) Wer kennt das nicht: Kaum hat man ein Restaurant verlassen, ein paar Tage in einem Hotel verbracht oder ein im Internet bestelltes Produkt erhalten, wird man um eine Bewertung gebeten. Das Sternesammeln im World Wide Web scheint für Unternehmen zu einer lebenswichtigen Notwendigkeit geworden zu sein.
„Die Anonymität, die die Bewertungsportale bieten, verleitet leider manch einen Nutzer dazu, über Fake-Accounts gleich eine ganze Reihe von Verrissen zu veröffentlichen, um einem Unternehmen oder einer Person bewusst zu schaden“, weiß die Langenhorner Autorin Ulrike Busch. Was lag da näher, als dieses Phänomen in einem Krimi zu verarbei-ten?
In „Mordsverrat“, dem in St. Peter-Ording spielenden Band 2 der Reihe „Anders und Stern ermitteln“, wird die Partnerin eines Mannes ermordet, auf dessen Hotelbewertungsportalen systematisch Rufmord verübt wird.
Die Autorin weiß, wovon sie spricht. „Im Sommer 2018 stand ich auf einmal selbst im Zentrum einer Rufmordkampagne, die auf den drei wichtigsten Online-Buchshops durchgezogen wurde“, berichtet sie. Dem Verkauf ihrer Bücher hat das zum Glück nicht geschadet.  Wie immer, signiert Ulrike Busch auf Wunsch Taschenbücher, die in der Bücherstube am Krohnstieg gekauft wurden.
 „Mordsverrat“ – Taschenbuch: 9,99 Euro. 300 Seiten. ISBN: 978-3748118039. eBook:  3,99 Euro.

 

Martina Schenkewitz (SPD)

06. Februar

Will im Verbund mit SPD-Bürgerschaftsabgeordnetem Gulfam Malik   für Langenhorn wirken: Martina Schenkewitz. Foto: Archiv

Langenhorn (blb) Die beiden SPD-Distrikte in Langenhorn, Süd und Nord, haben ihre Kandidaten für die Bezirkswahl am 26. Mai benannt.
Spitzenkandidatin  beider Distrikte ist Martina Schenkewitz (Süd), gefolgt auf Platz zwei von Philipp Noss (Nord). Die weitere Kandidatenfolge:  Platz 3. Kirstina Gottschlich (Nord), Platz 4. Amanulla Ashuftah (Süd), Platz 5. Jutta Flint (Süd), Platz 6. Florian Möllendorf (Süd), Platz 7. Ina Han (Süd)   und Platz 8. Gabi Greguhn (Nord). Alle Kandidaten wurden in großer Einmütigkeit gewählt, Gegenkandidaten gab es keine.
Martina Schenkewitz sagte nach der Wahl: „Ich freue mich, dass meine vergangene Arbeit für Langenhorn gewürdigt worden ist und ich wieder für meinen Stadtteil und für die SPD als Spitzenkandidatin ins Rennen gehen kann. Wenn die Langenhornerinnen  und Langenhorner fleißig die SPD ankreuzen, weil wir hier alle sehr gute Arbeit geleistet haben, kann ich im Verbund mit Gulfam Malik weiter aktiv und erfolgreich Gutes für unseren Stadtteil bewirken.“
Wer am 26. Mai nicht an die Urne kann, den bittet Schenkewitz von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch zu machen. Sie erinnert auch an ihren Genossen Knut Fleckenstein, „der für uns weiterhin im Europaparlament tätig sein muss, damit wir gut vertreten sind“.
 Die Europawahl findet am gleichen Tag wie die Bezirkswahl statt.

 

August Kahl – Familienunternehmen

06. Februar

Das Team von August  Kahl heute. Foto: pmi

Langenhorn (pmi) Gegründet im Jahre 1919 ist die Firma August Kahl nun seit 100 Jahren ein verlässlicher Name in Hamburg. Im Lauf der Zeit blieb das Unternehmen dem Dienstleistungsgrundsatz „Qualität, Zuverlässigkeit, Leidenschaft und Service“ immer treu. Die Verwandlung von Versorgung, Transport, Energie bis hin zur heutigen Heizungs-, Sanitär- und Elektrotechnik in der nun 5. Generation ist hamburgweit eine sicherlich einzigartige Erfolgsgeschichte.
Kurz nach Beendigung des 1. Weltkriegs wurde der Jagdaufseher, Ludwig Kahl aus Langenhorn, mit der Verteilung der damals knappen Brennstoffe beauftragt. Diese Aufgabe führte zur Gründung des Unternehmens, das er zusammen mit seinem Sohn August leitete. Später wurden in ganz Hamburg Krankenhäuser, Schulen und Behörden mit Kohle und Koks zum Heizen beliefert. Die dritte Generation, vertreten durch Bruno Kahl, verlegte den Schwerpunkt aller Aktivitäten auf den Verkauf von leichtem Heizöl. Durch die vierte Generation, Brigitte und Kai-Uwe Billing, wurde der Gewerbezweig Heizungsbau und Sanitärtechnik belebt. Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Bernhard Wilhalm wurde das heutige Unternehmen mit momentan 65 Mitarbeitern entwickelt. Ein weiterer Lichtblick der Firmengeschichte ist der Eintritt der fünften Generation in das Familienunternehmen.
Wenn es heute um Heizungs-, Sanitär-, oder Elektrotechnik geht, dann ist das innovative Handwerksunternehmen August Kahl aus Hamburg-Langenhorn der erste Ansprechpartner.
Bei August Kahl steht stets eine innovative Lösung im Vordergrund: keine Ware aus dem Regal, sondern eine persönliche und absolut kundenindividuelle Beratung. Das gesamte Team besteht aus spezialisierten Meistern, Beratern und ausgebildeten Handwerkern, die sich regelmäßig auf Seminaren und Fachvorträgen fortbilden.
Die beiden Familien stellen sicher, dass August Kahl immer die aktuellsten Technologien anbietet und empfiehlt. Interessant ist dies vor allem bei den neuesten Innovationen in der Heizungstechnik, die optimal am Bedarf des Kunden und dessen Wohnsituation ausgerichtet werden kann.
Kommen Sie zu August Kahl, den Profis mit Geschichte, und lassen Sie sich vor Ort beraten und von den Angeboten und Leistungen überzeugen.

Kontakt: August Kahl Heizungs- & Sanitärtechnik GmbH, Oehleckerring 4, HH-Langenhorn, Telefon 0 40/ 53 32 33 22, Internet: www.august-kahl.de

 

Instandsetzung der Minsbek-Brücke

06. Februar

Foto: pmi

Poppenbüttel (pmi) Die Fußgängerbrücke über die Minsbek am Alsterwanderweg wird instand gesetzt. Es ist vorgesehen, den vorhandenen Holzbelag durch langlebige Bohlen aus Recycling-Kunststoff zu ersetzen. Das Geländer wird durch ein Holzgeländer ersetzt. Die Arbeiten sollen in der 6. Kalenderwoche (4. bis 10. Februar) beginnen und werden zirka zwei Wochen andauern. In dieser Zeit wird der Wanderweg gesperrt und eine Umleitung über den Poppenbüttler Weg und die Minsbekkehre ausgeschildert. Eine Lagekarte, auf der auch die Umleitung eingezeichnet ist, sehen Sie im Foto.

 

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30. Januar

Fleißige Müllsammler bei der Arbeit. Foto: SRH

Hamburg (rug) Deutschlands größte Stadtputzaktion „Hamburg räumt auf!“ findet vom 22. bis zum 31. März  zum 22. Mal statt. Ab sofort können sich Interessierte online unter www.hamburg-raeumt-auf.de oder ab Montag, den 21. Januar, telefonisch unter der Nummer 25 76 – 25 73 anmelden.
Nach einem „Hamburg räumt auf!“-Rekord mit mehr als 72 000 Hamburgerinnen und Hamburgern im Jahr 2018 geht die Stadtreinigung Hamburg (SRH) auch in diesem Jahr wieder auf die Jagd nach einer neuen Bestmarke. Sie ruft motivierte Vereine, Initiativen und andere Interessierte dazu auf, die Ärmel hochzukrempeln und öffentliche Flächen im Wohnumfeld noch sauberer zu machen.    Einfach zusammen mit Nachbarn, Freunden, Schulklasse, Familie oder Verein ein Aufräumteam bilden und sich für die sehr beliebte Putzaktion anmelden. Die Stadtreinigung Hamburg stellt allen Freiwilligen kostenlos Handschuhe und Müllsäcke zur Verfügung und kümmert sich um die umwelt- und fachgerechte Verwertung und Entsorgung des gesammelten Abfalls.  Zahlreiche Hamburger Unternehmen haben mehr als 400 attraktive Sach- und Erlebnispreise spendiert, die unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlost werden.
Was Initiativen tun müssen, um ihn zu gewinnen, steht unter www.hamburg-raeumt-auf.de. „Hamburg räumt auf!“ ist eine Gemeinschaftsaktion der Stadtreinigung Hamburg und der Behörde für Umwelt und Energie in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU), Landesverband Hamburg e.V. Sie ist außerdem Partner der weltweiten Kampagne „Clean up the world“ sowie der norddeutschen Initiative „Der Norden räumt auf“.