Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

Die aktuellsten Nachrichten aus Ihrem Stadtteil

 

Von gelebter Vielfalt und

20. Januar: 

Langenhorn (ker) Der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete  Gulfam Malik hatte am vergangenen Wochenende zu seinem traditionellen Neujahrsempfang eingeladen, und mehr als 150 Gäste aus Vereinen, Organisationen und Verbänden, Wirtschaft und Politik waren dieser in die Eirene-Gemeinde gefolgt – ein Treffen unter Freunden.
Das Jahr ist gerade einmal knapp  drei Wochen alt – birgt aber eine Themenvielfalt, die bereits für sechs Monate hätte ausreichen können: Sexuelle Übergriffe an Frauen, Flüchtlingspolitik, die Anschläge von Istanbul und Jakarta.
Darüber waren sich auch die Redner des Neujahrsempfanges einig. „Demokratie ist gelebte Vielfalt“, sagte Gulfam Malik in seiner Ansprache. Er  bezeichnete die Integration der vielen Flüchtlinge als eine große Aufgabe, die uns noch lange beschäftigen werde. Doch dabei wolle er auch nicht die Nöte und Sorgen der Menschen aus Langenhorn vergessen; man müsse sie ernst nehmen.  Gerade wenn es um Themen wie zum Beispiel Erstaufnahmeeinrichtungen gehe. Hier dankte er den vielen ehrenamtlichen Helfern, die es erst möglich gemacht haben, dass die Strukturen vor Ort so gut funktionieren.
Gastrednerin Katharina Fegebank, Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Senatorin  der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, setzte einen Schwerpunkt ihrer Rede auf die Inte-grations- und Flüchtlingsarbeit. „Wir als Politik können das nicht allein schaffen“, sagte sie und wendete sich an die  Gäste: „Daher gilt mein Dank Ihnen allen.“  Integrationsarbeit könne man nicht in Gesetze gießen oder verordnen, so die Grünen-Politikerin weiter, Integration funktioniere nur über Bildung, Arbeit und Zugehörigkeit. „Wir sind eine starke Gesellschaft“, so Fegebank weiter. In Vertretung von Bezirksamtsleiter Harald Rösler  sprach Yvonne Nische, Dezernentin für Soziales, Jugend und Gesundheit vom Bezirksamt Hamburg-Nord zu den Gästen und  gab  einen Jahresrückblick aus Sicht der Verwaltung. Vieles sei in den vergangenen Monaten nicht immer einfach gewesen, sagte sie, gerade, wenn es um die Informationspolitik gehe, räumte sie ein: „Aber wir werden besser“, so Nische. Dabei stellte sie noch einmal heraus, wie wichtig auch die „Runden Tische“ für den Stadtteil seien.
Der „Hausherr“, Pastor Frank-Michael Wessel, stellte in seinem Grußwort an die Gäste klar heraus: „Der Glaube muss öffentlich bleiben.“ Dabei bezog er sich auf die Religionsfreiheit, die durch das Grundgesetz verankert sei. Und auch sein Haus stehe offen für Diskurs und Gespräche.
Anstiftungen zu Gewalttaten seien im islamischen Glauben nicht verankert, betonte Gulfam Malik. Er verurteilte die Terror-Anschläge: „Verbrecher würden so etwas begehen“, sagte er, aber mit Religion und Glaube habe das nichts mehr  zu tun.
Als weiteren Gast begrüßte Malik auch Abdullah Uwe Wagishauser, den Bundesvorsitzenden der Ahmadiyya-Gemeinden in  Deutschland, der aus Groß Gerau zu der Veranstaltung gekommen war.
Ahmadiyya ist eine Glaubensrichtung, die  nach eigenen Angaben  für den friedfertigen Islam steht, für den Islam, der heute genauso wie vor 1400 Jahren kompatibel ist mit den Gesetzen des jeweiligen Landes, in dem man lebt.

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank und Gulfam Malik beim Neujahrsempfang in Langenhorn. Foto: ker

NICARAGUA – ein Volk versucht

21. November

Kampf um die Demokratie in Nicaragua. Foto: pmi

Wandsbek (pmi/rug) 1979: In Nicaragua stürzt eine breite Widerstandsbewegung mit der Frente Sandinista de Liberación Nacional (FSLN) an der Spitze die Diktatur des Somoza-Clans. Weltweit entwickelte sich eine breite Solidaritätsbewegung mit den „Befreiern“, auch in Deutschland. 1989 wurde eine Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und León unterzeichnet.
Von 1980 bis 1990 tobte in Nicaragua ein von den USA finanzierter Krieg der sogenannten Kontras gegen das Land. Seit 2007 stellt die FSLN erneut den Präsidenten Nicaraguas.
Am 17. April 2018  wurde nach einer von der Regierung Ortega/Murillo erlassenen Rentenreform „zum Sieden“ gebracht, was schon lange gärte. Seitdem wehrt sich ein großer Teil der Bevölkerung und der Zivilgesellschaft gegen die Politik des „Revolutionshelden“ Ortega und seines Clans. Er verwandelt das befreite Nicaragua erneut in eine Diktatur.
In 200 Tagen des Widerstandes wurden über 500 Menschen ermordet, zum Teil von Scharfschützen hingerichtet, über 3 000 verletzt, viele schwer. Hunderte wurden entführt, verschleppt, verhaftet, gefoltert. Dutzende erhielten hohe Freiheitsstrafen: Sie waren an Aktionen für Demokratie, Meinungsfreiheit und Gerechtigkeit beteiligt.
Auch die Bevölkerung von Hamburgs Partnerstadt León leidet. Wir wollen informieren und diskutieren, wie wir ihnen helfen können. León  braucht dringend weiter Unterstützung aus Hamburg. Wie kann diese aussehen?  Können staatliche Institutionen oder Verwaltungen noch „unsere Partner“ sein?  Gibt es zuverlässige gemeinnützige Organisation neu in León ?

Wir laden gemeinsam mit der „DIE LINKE Wandsbek“ ein für Mittwoch, 28. November, ab  19 Uhr ins Kulturschloss Wandsbek, 22041 Hamburg, Königsreihe 4, S-Friedrichsberg. Gesprächspartner sind:
• Dr. Jürgen Steidinger, Kinderarzt, früher Leiter der Neugeborenenintensivstation im AK Wandsbek. Er lebte und arbeitete 1992 bis  2016 als Entwicklungshelfer in Nicaragua.
• Rolf Becker, Schauspieler, Aktivist der „Ersten Tage“, „Radio Venceremos“ León
• Dr. Francisco Amaya, Arzt aus León, 1990 bis 2007 Mitglied der FSLN, in der DDR lange Zeit Vertreter der nicaraguanischen Studenten – lebt und arbeitet als Arzt in Halle.

 

Weihnachtsmärchen der

21. November

Mit ihrem „Gestiefelten Kater“ will die Börner Speeldeel in diesem Jahr die Vorweihnachtszeit märchenhaft versüßen.  Foto: ker

Langenhorn (ker) Es sind nur noch wenige Tage bis zur Premiere des „Gestiefelten Katers“, dem diesjährigen Weihnachtsmärchen der Börner Speeldeel. Die Proben des eingespielten siebenköpfigen Schauspiel-Ensembles laufen auf Hochtouren, damit bei den insgesamt neun Vorstellungen auch alles klappt.
Regie führt Mona Stawicki. Die Schauspielerin, die in Lübeck bei einem Kindertheater selbst auf der Bühne steht, hat das Märchen der Gebrüder Grimm so umgearbeitet, dass es auf die LaLi-Bühne passt. Denn die Börner Speeldeel ist detailverliebt, was sich in einem aufwendig gestalteten Bühnenbild wiederfindet. „Viele Details sind in Kleinstarbeit aus Holz gebaut“, sagt die 27 Jahre alte Regisseurin, „bei uns leben die Bühnenbauer ihre Phantasien aus.“
Insgesamt ein Dreivierteljahr hat Stawicki für die Bearbeitung des Stücks benötig, von der Idee bis zur Umsetzung. „Da passiert so viel im Kopf“, sagt sie, „für das reine Schreiben habe ich dann nur eine Woche gebraucht.“ Obwohl die Schauspieler teilweise seit mehr als 25 Jahren der Bühne angehören, steigt gerade in den letzten Tagen vor Aufführungsbeginn  die Aufregung.
Nun werden die Kinder entscheiden, wie sehr sie den „Gestiefelten Kater“ und seine Abenteuer mögen. Die Premiere am 30. November ist ausverkauft; für die Spieltage am 1. und 2. Dezember jeweils um 14.30 und 17 Uhr, sowie am 7. Dezember um 17 Uhr und am Sonnabend, 8. Dezember, 14.30  und 17 Uhr, und Sonntag, 9. Dezember, um 14.30 Uhr,  gibt es an den Vorverkaufsstellen wie beispielsweise dem Weinhaus am Stadtrand, Tabakwaren Schwede, Bücherstube am Krohnstieg, dem Genossenschaftsbüro im Stadtteil noch Karten.
Restkarten sind an der Abendkasse des LaLi, Tangstedter Landstraße 182a, erhältlich. Der Eintrittspreis beträgt pro Person fünf Euro.

 

Großer Weihnachtsbasar im „LaLi“

21. November

Der Weihnachtsbasar im „LaLi“ lädt wieder zum Stöbern ein. Foto: pmi

Langenhorn (rug) Die Gemeinschaft der Fritz-Schumacher-Siedlung lädt am Sonntag, dem 25. November, von 10 bis 16 Uhr wieder zu ihrem traditionellen  Weihnachtsbasar ins Langenhorner Bürgerhaus „LaLi“ in der Tangstedter Landstraße 182 a ein.
Hier gibt es Schönes zu erwerben und zu betrachten: liebevoll angefertigte Adventsgestecke, selbstgebackene Kekse, handgestrickte Socken, Schmuck und allerlei Adventliches wie Türkränze, Wichtel, Kugeln und Papiersterne.
 Eine Cafeteria mit einem reichhaltigen Kuchenangebot, natürlich auch alles selbstgebacken, lädt die Besucher zum Verweilen ein.

 

Christmas Jazz-Konzert

21. November

Der preisgekrönte Pianist und Komponist Leon Gurvitch. Foto:  Richard Termine

Poppenbüttel (rug) In der Burg Henneberg, Marienhof 8 in Poppenbüttel, findet am Sonnabend, 1. Dezember, um 17 und 20 Uhr, ein Christmas Jazz-Konzert mit Leon Gurvitch: Joy to the World statt.
Erleben Sie eine besinnliche und unterhaltsame Weihnachtsrevue in einem ganz neuen musikalischen Gewand!
Der preisgekrönte Pianist und Komponist Leon Gurvitch, der bereits seine Erfolge in der Carnegie Hall in New York gefeiert hat, präsentiert sein neues Programm „Joy to the World“ auf seine ganz besondere Art. Dabei begeistert der Musiker, für den Stil-Schubladen zu eng sind, stets mit virtuosen Jazz-Improvisationen und Überraschungen.
Freuen Sie sich auf beliebte amerikanische Weihnachtslieder wie „Have Yourself a Merry Little Christmas”, „Winter Wonderland” oder „White Christmas”, aber auch Songs aus der ganzen Welt wie „Carol of the Balls”, „First Nowell” und nicht zuletzt „Stille Nacht” und „Joy to the World”. Lassen Sie sich in Vorweihnachtsstimmung versetzen und lauschen Sie hier berühmten weihnachtlichen Klängen.

Buchungen unter burg-henneberg.de/home/kulturprogramm oder per Reservierungs-Hotline 24/7: Tel. 0180/ 60 50 40-0.

 

Gert Marcus im öffentlichen Park

21. November

So könnte das Kunstwerk von Gert Marcus aussehen. Foto: pmi

Hamburg-Nord (pmi) Der international renommierte und in Groß Borstel geborene Bildhauer Gert Marcus gibt der neuen Erschließungsstraße Am Tarpenbeker Ufer seit kurzem seinen Namen. Ergänzend soll nun ein Kunstobjekt von ihm im neuen öffentlichen Park aufgestellt werden.
Der wegen seiner jüdischen Abstammung nach Schweden ausgewanderte Künstler Gert Marcus hat als autodidaktischer Maler und Bildhauer internationale Anerkennung erworben, ist aber hier in Deutschland wie auch seiner Geburtsstadt Hamburg selbst bei Kunstexperten bisher kaum bekannt.  Angesichts der großartigen Kunstobjekte von Gert Marcus, die in Schweden, Israel und Italien den öffentlichen Raum schmücken, ist dies ein großer Verlust für seine Geburtsstadt Hamburg. Um dem Wirken und dem Schicksal Gert Marcus angemessen zu erinnern, wurde vor kurzem die Erschließungsstraße im Neubaugebiet Tarpenbeker Ufer nach ihm benannt. Eine örtliche Initiative hat sich auch dafür eingesetzt, dass ein Kunstwerk von Gert Marcus in der neugeschaffenen Parkanlage des Wohnquartiers aufgestellt werden soll. Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord hat nun beschlossen, hierfür 30 000 Euro zur Verfügung zu stellen. Michael Werner-Boelz, Vorsitzender der GRÜNEN Bezirksfraktion Hamburg-Nord, kommentiert: „Nur, durch die Präsenz des Kunstwerks kann der Straßenname seine Wirkung entfalten, und weit über das eigentliche Neubaugebiet hinaus das Lebenswerk von Gert Marcus 86 Jahre nach seiner Flucht aus Hamburg angemessen würdigen.“ In diesem Sinne soll das von der Initiative Marcus und Dahl gemeinsam mit der in Stockholm lebenden Witwe von Gert Marcus, Francoise Ribeyrolles-Marcus, ausgewählte Kunstwerk „Centripetal und Centrifugal“ in dem neuen Park aufgestellt werden. Das aus den zwei jeweils 3,5 bis 4 m hohen Skulpturen „Centripetal und Centrifugal“ bestehende Kunstwerk vermittelt anschaulich das Spannungsfeld zwischen schwarz und weiß, gut und schlecht, hell und dunkel und ist charakteristisch für den minimalistischen Kunststil von Gert Marcus.

 

Autofahren im Herbst – Unfallfrei

21. November

Gefährlich im Herbst: Die plötzliche „Nebelwand“. Foto: pmi

Hamburg (pmi) Regen, Nebel, nasses Laub – Oft macht das Herbstwetter auch Autofahrern das Leben schwer. Ein kritischer Punkt: schlechte Sicht. Immer wieder führt die zu Verkehrsunfällen. Aber auch Sonnenschein kann gefährlich werden. Nicht selten ist die Sonne für Unfälle mitverantwortlich, weil Verkehrsteilnehmer geblendet werden und plötzlich nichts mehr sehen.
„Saubere Scheiben, korrekt eingestellte Scheinwerfer, funktionsfähige Scheibenwischer und angepasste Fahrweise. Das sind die Mittel, mit denen der Autofahrer am besten auf die Herausforderungen des Herbstwetters reagieren kann", sagt Marco Riesenbeck, Leiter Kraftfahrt Schaden bei der HDI Versicherung. Aber auch die Sonnenbrille sollten Autofahrer nicht nur im Sommer griffbereit haben.
Nebel bedeutet für den Autofahrer in erster Linie schlechte Sicht. Besonders gefährlich sind plötzlich auftretende Nebelwände. Dann bleibt kaum Zeit, sich auf die Sichtbehinderung einzustellen. Rund 250 Unfälle mit Personenschäden, die auf Nebel zurückzuführen waren, verzeichnet das Statistische Bundesamt für 2017. Dazu kommen hier nicht erfasste Unfälle, die nur Blechschäden zur Folge hatten.

Hauptursachen für Unfälle im Nebel: zu hohe Geschwindigkeit und zu geringer Sicherheitsabstand. „Der Fahrer sollte deshalb strikt auf ausreichenden Abstand zum Vordermann achten und öfter als sonst auf den Tacho schauen“, empfiehlt HDI Schadenexperte Riesenbeck, „Denn im Nebel haben wir den Eindruck, langsamer zu fahren als wir es wirklich tun.“ Außerdem muss bei Nebel laut Straßenverkehrsordnung auch tagsüber mit Abblendlicht gefahren werden. Das Tagfahrlicht reicht nicht aus.
Zusätzlich zum Abblendlicht dürfen bei erheblicher Sichtbehinderung durch Nebel, Regen oder Schneefall die Nebelscheinwerfer eingeschaltet werden. Die Nebelschlussleuchte, ist jedoch nur bei Nebel und ab einer Sichtweite unter 50 Metern erlaubt. In diesem Fall darf außerdem nicht schneller als 50 km/h gefahren werden.
Auch die Sonne hat ihre Tücken wenn sie im Herbst unvermittelt durch die Wolken bricht. Von einer Sekunde auf die andere kann die Sicht für den Autofahrer gleich Null sein. Für knapp 3.000 Verkehrsunfälle mit Personenschäden führt die Statistik 2017 blendende Sonne als Unfallursache auf. „Besonders wenn die Straße nach einem Regen nass ist, können die Sonnenstrahlen reflektiert und die Blendwirkung noch verstärkt werden", warnt Riesenbeck.
Verschmutzte oder verkratzte Scheiben streuen das Licht zusätzlich. Der Autofahrer sollte hier vorbeugen und die Scheiben sauber halten, auch im Winter.

 

Lügen-Verwirrung am

21. November

Kathryn (Debbie Radcliffe, li.) im Smalltalk mit ihrer „Vertreterin“ Tina (Isobel Wood). Foto: pmi/English Theatre

Hamburg (blb) Winterzeit ist Komödienzeit – auch im English Theatre im Ärztehaus am Lerchenfeld. Das Ensemble  unter der Regie  von Clifford Dean und Robert Rumpf präsentiert in der zweiten Saisonproduktion die Farce „Here lies Jeremy Troy“. In der Rolle des Lügners und Etikettenschwindlers Troy erlebt das Publikum James Walmsley bereits in seiner 16. Produktion für das Theater am U-Bahnhof Mundsburg.
Troy lebt den amerikanischen Traum als erfolgreicher Anwalt in New York. Sein Chef (Alan Booty)   hat sich  zum Dinner angesagt, als sein Studienfreund Charlie Bickle (gespielt von Stephen Chance, ebenfalls ein alter Bekannter) auftaucht, der sich  schmarotzend über Wasser hält. Er erfährt, dass Jeremy sein Examen gefälscht hat und droht, es seinem Vorgesetzten zu berichten, sollte ihm Jeremy kein  Wohnrecht in seinem Appartement gewähren. Darauf wird  Jeremy von seiner Frau Kathryn (Debbie Radcliffe) verlassen. Um den Abend zu retten, engagiert er ein hübsches Model, was sich als schlechter Ersatz für seine Frau herausstellt.  In der Rolle des Models Tina Winslow glänzt die junge Schauspielerin Isobel Wood bei ihrem Hamburg-Debüt direkt nach ihrer Ausbildung am Drama Centre London.
Panik und Verwirrung machen sich breit, als zuerst Jeremys Chef eintrifft und dann seine  Frau unerwartet zurückkehrt. Wird Jeremy es schaffen das Chaos unter einen Hut zu bringen, ohne dass die Wahrheit an Licht kommt? Die Irrungen und Verwirrungen einer klassischen Verwechslungskomödie nehmen ihren Lauf und strapazieren, immer wieder inspiriert  durch den Wortwitz von Autor Jack Sharkey, die Lachmuskeln der Besucher –  Comedy in Höchstform von einem der besten amerikanischen Autoren des Genres.
Nur etwas Wasser in den Wein: Das Stück hat vor allem im zweiten Teil so seine Längen. 30 Minuten weniger an der Gesamtdauer hätten keinen Abbruch getan.

Die Komödie ist in den Abendvorstellungen jeweils Dienstag bis Sonnabend um  19.30 Uhr und in  Matineevorstellungen dienstags und freitags um 11.30 Uhr zu sehen. Karten kosten abends 18 bis  bis 31 Euro, zur  Matinee 20 Euro.

 

Shantychor Moorbekschipper

21. November

Der Shantychor Moorbekschipper kommt ins „ella“. Foto: pmi

Langenhorn (rug) Der Norderstedter Shantychor unter der Leitung von Cora Satori begeistert mit bekannten Seemannsliedern und musikalischen Raritäten von Fernweh, Abschied und Heimkehr. Instrumental unterstützt wird ein musikalischer Bogen von Calypso über den Dreivierteltakt  bis zum Swing gespannt. Im „ella“ singen die MoorbekSchipper unter anderem die besten Lieder, die von den Konzertbesuchern ausgewählt wurden und natürlich auch ein paar Weihnachtslieder!
Das Konzert findet statt am Freitag, 7. Dezember, ab 19.30 Uhr, im „ella“-Kulturhaus, Käkenflur 30, Eintritt 13 Euro, erm. 9 Euro. Anmeldung und Vorverkauf erbeten, Telefon 0 40/ 53 32 71 50

 

 

 

Autoren-Honorar geht an

21. November

Autor Rainer Neumann spendet sein Honorar für Obdachlosen-Projekte. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Gute Nachrichten für den schreibenden Reisekaufmann Rainer Neumann. Sein heiteres Kurzgeschichten-Buch aus dem Norderstedter Kadera-Verlag wird jetzt in dritter Auflage nachgedruckt. Zwei Auflagen sind bereits verkauft. „Rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest kommen 48 humorvolle, witzige, skurrile und auch nachdenkliche Alltagsgeschichten aus nah und fern auf den Büchertisch“, so der Autor.  Das Erstlingswerk hat einen guten Start in den norddeutschen Buchhandlungen bekommen. „Fast ein kleines Wunder, denn es gibt jeden Jahr über 70 000 Neuerscheinungen“, stellt der Hamburger dankbar fest.  Die Kurzgeschichten von Quickborn bis Shanghai schrieb der Autor unter anderem in Quickborn, Uetersen, Hamburg, Berlin, Rom, Paris, auf Sylt und in Shanghai.   
Sein Engagement hat einen besonderen Grund: Autor Rainer Neumann und der Titelbild-Künstler Rudolf Wernitz verzichten auf ein  Honorar und spenden ihren Verkaufserlös für zwei Obdachlosen-Projekte in Hamburg.  Rainer Neumann: „Passiert.Notiert.Bedacht.Gelacht.“, Kadera-Verlag, Norderstedt; 12 Euro. Das Buch ist im örtlichen Buchhandel erhältlich. www.kadera.de

 

Das Raakmoor wurde entkusselt

21. November

Die freiwilligen Helfer entkusselten beim Moor-Aktionstag das Raakmoor. Foto: pmi/NABU/A. Ostwald

Langenhorn (ker) Anne-Lone Ostwald, Referentin für Moorschutz im Naturschutzbund Deutschland (NABU), ist zufrieden mit der großen Teilnehmerzahl zum diesjährigen Moor-Aktionstag, der in Kooperation mit der Deutschen Schutzgemeinschaft Deutscher Wald veranstaltet wurde. Bei einstelligen Temperaturen ging es für rund 40 freiwillige Helfer ins Naturschutzgebiet Raakmoor zum Entkusseln, dem Beseitigen junger Gehölze.
Das NABU-Team hatte vorgesorgt und Gummistiefel, Handschuhe und Werkzeug gleich mitgebracht, um den einen und anderen Helfer bestens für den Einsatz im feuchten Moor auszurüsten. Ausgestattet mit Hacken und Sägen ging es schließlich auf die Moorflächen, wo die Freiwilligen junge Bäume entfernten. Moore sind in der Vergangenheit durch Torfabbau stark geschädigt worden und werden nun mit verschiedenen Naturschutzmaßnahmen wieder aufgebaut.  „Jeder kann einen Beitrag zum Erhalt der Natur vor der eigenen Haustür leisten“, sagt auch Bettina Amedick, Leiterin der NABU-Gruppe Langenhorn/Fuhlsbüttel, die sich seit Jahren für den Schutz des Raakmoores ehrenamtlich engagiert.
Der fünfstündige Einsatz hat sich gelohnt. Anne-Lone Ostwald ist mit der Resonanz auf den Aktionstag zufrieden: „Ein toller Einsatz der Freiwilligen und ein wichtiger Beitrag für den Schutz der wertvollen Moorflächen im Raakmoor. Bei einem solchen Pflegeeinsatz kommen immer ganz unterschiedliche Menschen zusammen – Rentner, junge Leute, Familien und Geflüchtete – alle gemeinsam für den Naturschutz in Hamburg.“ Und das ist lobenswert.

Wer sich engagieren, aber nicht bis zum kommenden Aktionstag warten möchte, kann schon jetzt bei der NABU-Gruppe für Langenhorn und Fuhlsbüttel per E-Mail: stephanie.krollmann(at)gmx.de die kommenden Einsatztermine erfragen.

 

SCALA droht Winterausverkauf

21. November

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Am 17. Spieltag der Landesliga verloren die Fußballer vom SC Alstertal-Langenhorn zu Hause gegen TuRa Harksheide (7.) mit 2:4 (2:2). Nach der 16. Niederlage im 17. Spiel bleibt die Mannschaft von Trainer Holger Hanssen mit nur drei Punkten abgeschlagen Letzter. Der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz 13 beträgt elf Punkte.
„Keiner glaubt mehr an den Klassenerhalt. Dennoch wollen wir uns vernünftig verabschieden. Das ist uns gegen TuRa auch ganz gut gelungen“, fasste SCALAs spielender Co-Trainer Thomas Braun die 90 Minuten auf der Siemershöh zusammen. Das frühe 0:1 der Gäste wandelten Dusan Pezerovic und Luciano Dias noch vor der Pause in eine 2:1-Führung um. Allerdings fiel quasi mit dem Halbzeitpfiff auch noch das 2:2. „In der 2. Halbzeit haben wir dann nachgelassen. Es war zwar mehr drin. Der Sieg für TuRa ist am Ende aber verdient“, gab Braun zu. Zwei Spiele sind es für SCALA noch bis zur Winterpause. Es könnten schon die letzten der Saison sein: „Ich kann nicht komplett ausschließen, dass die Mannschaft schon im Winter zerfällt und abgemeldet werden muss.  Wenn uns einige Spieler verlassen sollten und wir nur noch mit zehn Mann dastehen, macht es ja keinen Sinn. Neuzugänge werden auch schwer zu bekommen sein. Wer geht schon zu einem Verein, wo klar ist, dass die 1. Mannschaft in der kommenden Saison abgemeldet wird“, beschreibt Thomas Braun das Dilemma.
SCALA plant zur neuen Saison aus Kostengründen nur noch mit den 2. Herren die dann den Platz der 1. Herren einnehmen sollen. Am kommenden Sonntag (25. November, 14 Uhr, Siemershöh) erwartet SCALA den Vorletzten SV Eidelstedt (9 Punkte).

 

Giants feiern Kantersieg

21. November

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Sie wussten ja schon fast nicht mehr wie es sich anfühlt zu gewinnen! Die Handballerinnen vom SC Alstertal/Langenhorn (Giants) schlugen in der 3. Liga Nord in eigener Halle Schlusslicht Eintracht Hildesheim deutlich mit 29:18 (15:7). Für die Giants war es der erste Sieg seit dem Auftakterfolg am 15. September bei den Frogs Ladies vom SV Henstedt-Ulzburg (25:17). In der Tabelle sind sie Neunter. Der Erfolg gegen Hildesheim war zu keiner Zeit gefährdet. Beste Giants-Werferin war Lea-Marie Knop mit sieben Treffern. Auch die Aufgabe am kommenden Sonntag (25. November, 17 Uhr, Tangstedter Landstraße 300) scheint machbar zu sein. SCALA erwartet dann nämlich den Tabellenvorletzten TSG Wismar.
Spielverlauf: 3:2 (5.), 9:4 (15.), 15:7 (30.), 19:11 (40.), 23:14 (45.), 25:15 (50.), 29:18 (60.).
Tore SCALA: Lea-Marie Knop (7), Sonja Gottschalk (6), Melina Dahms (5), Laura Neu (4/2), Johanna Miegel (2), Franziska Miegel (2), Judith Tietjen (2), Lara Kaminski (1).

 

Letzte Chance auf den

21. November

Hamburg (kb) Wer gewinnt den Opel Crossland X? Im heutigen LOKAL-ANZEIGER ist die letzte Seite des großen Jahresgewinnspiels der Südholstein Anzeigenblatt GmbH zu finden. Das bedeutet: Mit dieser Ausgabe haben die Leser das letzte Mal die Chance, das Auto zu gewinnen.  Dabei sein ist ganz einfach – wie immer muss das Lösungswort, das sich in einer der Anzeigen auf der Gewinnspielseite versteckt, gefunden werden.
 Wer den gesuchten Begriff dann auf den vorgefertigten Coupon zusammen mit seinen vollständigen Kontaktdaten einträgt, auf eine Postkarte klebt und an die angegebene Adresse schickt, landet im Lostopf. Und wer schon bei den vergangenen Veröffentlichungen Ausschnitte eingereicht hat, kann mit diesem Mal seine Chancen erhöhen. Außerdem winkt wie gewohnt ein Kleinpreis. Einsendeschluss ist Donnerstag, 29. November.
Unter allen Einsendungen   wird dann der glückliche Gewinner gezogen. Der Preis ist dabei wahrlich abgefahren: Stylish für die City und dabei lässig wie ein SUV – so fährt der neue Opel Crossland X vor. Das Fahrzeug im Wert von  21 000 Euro ist das erste neue Crossover-Modell von Opel, das als ein aufregend anderes CUV (Crossover Utility Vehicle) daher kommt. Es verbindet  freches Design mit den Vorzügen eines SUV.
Der LOKAL-ANZEIGER wünscht seinen Leserinnen und Lesern viel Glück.

Mit dem Opel Crossland X erwartet den Gewinner des diesjährigen Jahresgewinnspiels ein aufregend anderes Crossover-Modell, das dank höchster Flexibilität, klassenführenden Innovationen und modernem SUV-Design zu allem bereit ist. Foto: Opel, Shutterstock.com (Montage: Schmidt)