Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

Die aktuellsten Nachrichten aus Ihrem Stadtteil

 

Erster Herbststurm

09. Oktober: 

Hamburg-Nord (ers) Der  erste schwere Herbststurm des Jahres  mit bis zu neun Windstärken und starkem Regen  hat die Hamburger  Feuerwehren am Freitag bis in die Nacht stark beschäftigt. Polizei und Feuerwehr zählten  bis in die Abendstunden 63 Einsätze.
Im Norden der Hansestadt  verlief der Sturm relativ glimpflich. Vor allem die Wehr aus Langenhorn-Nord hatte reichlich zu tun: Im Weg 396 und im Kleingartenverein am Beckermannweg mussten sie umgestürzte Bäume beseitigen, in der Fritz-Schumacher-Allee waren Teile einer Birke auf die Straße gestürzt.  In der Alsterdorfer Straße drohte ein  rund  25 Meter hoher Baum zu fallen. Die Die Freiwillige Feuerwehr Fuhlsbüttel war mit Seilwinde und zwei Motorkettensägen im Einsatz, um den Baum zu  fällen und zu zerkleinern.
Relativ ruhig ging es bei der Freiwilligen Feuerwehr Langenhorn zu, sie musste lediglich im Wittekopsweg ein mit Laub verstopftes Siel reinigen, das dafür gesorgt hatte, dass die Fahrbahn auf 15 Metern Länge überschwemmt war.

 

Viel Spaß beim Abfahren und

14. November

Hamburg (rug) Der Hamburger Winterdom ist nicht nur die traditionsreichste, sondern für viele Besucher auch die stimmungsvollste Veranstaltung im Jahr. Bereits in den Nachmittagsstunden kommt das Lichtermeer auf dem Heiligengeistfeld besonders gut zur Geltung, sorgt für eine einzigartige Atmosphäre und lässt Kinderaugen strahlen. Frisch gebrannte Mandeln, Schmalzkuchten oder eine Apfeltasche mit würzigem Glühwein oder einer heißen Schokolade schmecken in der kalten Jahreszeit ganz besonders gut. Am 9. November ging‘s los und die 1,6 Kilometer lange Erlebnismeile des größten Volksfestes im Norden lockt mit mehr als 230 verschiedenen Attraktionen für die ganze Familie bis zum 9. Dezember.
Auf dem Winterdom gibt es zwei Hamburg-Neuheiten: „Hurricane“ – Das Rundfahrgeschäft vom Typ Fun Factory hat erst im Herbst die Produktionshallen verlassen. Es ist absolut familientauglich und kann je nach Altersstruktur der Fahrgäste das Tempo variieren, so das auch Action-Fans auf ihre Kosten kommen.
„The Beast“ ist Deutschlands einmalige Flugsensation in Anlehnung an den Marvel-Charakter „Hulk“. Hier haben die Besucher sogar die Wahl zwischen einer familienfreundlichen Schaukelfahrt im 120-Grad-Winkel oder einer spektakulären 360-Grad- Überkopf-Loopingfahrt in 24 Metern Höhe  für Action-Liebhaber.
Der Winterdom feiert Nikolaus schon am 5. Dezember. Am Familientag versteckt der Hamburger DOM 300 mit Leckereien gefüllte Nikolaussocken auf der DOM-Meile. Wer eine Socke findet, darf sie selbstverständlich behalten und schon mal naschen. Aber einige der 300 Socken halten noch weitere Überraschungen bereit: Insgesamt drei Gut-scheinhefte im Wert von je 200 Euro – gültig bis 9. Dezember und 50 mal eine Riesenrad-Freifahrt für zwei Personen, gültig nur am 5. Dezember zwischen 15 und 20 Uhr.
Außerdem ist der Nikolaus zwischen 15 und 19 Uhr am Riesenrad und nimmt die Weihnachtswünsche der kleinen DOM-Besucher entgegen, um sie dann vertrauensvoll an den Weihnachtsmann weiterzuleiten. Auch im Winter ist der plüschige Teddy „Bummel, der DOM-Bär“ in Lebensgröße wieder mit dabei und sorgt für fröhliche Stimmung auf der DOM-Meile. Besonders spaßig wird es, wenn Bummel mittwochs und sonntags auf die DOM-Meile schlendert und sich für Schnappschüsse, Schabernack und Kuscheleinheiten unter die kleinen und großen Besucher mischt. Start ist jeweils vor dem Riesenrad. Bei Regen bleibt Bummel aber lieber in seiner Höhle.
Neu: Après Ski auf der Aktionsfläche – diesmal wird es gleich doppelt winterlich auf dem Winterdom. Denn das Thema Après Ski stimmt alle Besucher schon mal auf die kommende Skisaison ein. Ein Skisimulator sowie eine 25 Meter lange Rodelbahn mit zirka vier Metern Höhe garantieren mächtig viel Spaß und runden das Winterfeeling ab. Jeden Freitag und Sonnabend steigt im großen Partyzelt die Après Ski-Party mit DJs, die wissen, welche Musik sie für eine Mordsgaudi auflegen müssen. Und am Mittwoch „rocken“ die Kids bei der Kinderdisco inklusive Animationstanz das Zelt. Deftige Hüttenleckereien wie Leberkäse, Obatzder, Weißwurst oder Haxe mit Sauerkraut füllen die Party-Akkus zwischendurch wieder auf.
Bei vielen ermäßigten Preisen heißt es jeden Mittwoch sparen am Familientag. Freitags steigt ab 22.30 Uhr das imposante Höhenfeuerwerk in den Hamburger Nachthimmel auf.
Die Öffnungszeiten des Winterdoms sind montags bis donnerstags von 15 bis 23 Uhr, freitags und sonnabends von 15 bis 24 Uhr, sonntags von 14 bis 23 Uhr.

Immer zu Späßen aufgelegt: Dom-Bär „Bummel“. Foto: hamburger dom / thomas balke

 

Migration und Vielfalt

07. November

Die frühere Staatsministerin im Bundeskanzleramt, Aydan Özoguz, kommt zum Langenhorner Bürgerforum. Foto: pmi

Langenhorn (pmi) Am Sonnabend, 10. November, lädt der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Gulfam Malik alle Bürgerinnen und Bürger von 11 bis 13  Uhr ein zum 76. Langenhorner Bürgerforum im Bürgerhaus Langenhorn, Tangstedter Landstraße 41 in Langenhorn.
Unter dem Thema „Migration und Vielfalt – Hat Deutschland Vielfalt verlernt?“ haben Bürger die Gelegenheit,  mit der SPD-Bundestagsabgeordneten und früheren Staatsministrin im Bundeskanzleramt, Aydan Özoguz, über Fragen und Probleme der Migration und vor allem des Umgangs mit der Vielfalt zu diskutieren.
„Haben wir in Deutschland den Umgang mit Migranten und Vielfalt verlernt? Gibt es einen Rechtsruck in Deutschland? Sind Migration, Zuzug von Außen und die Belebung durch Vielfalt wirklich das Problem? Wie steht es mit der Integration von Migranten? In der Bildung, bei der Eingliederung in die Gesellschaft und in den Arbeitsprozess? Was kann Hamburg als Deutschlands „Tor zur Welt“, das gut mit und von der Vielfalt gelebt hat, mit seinen langen Erfahrungen in diesem Bereich zur Versachlichung der Diskussion beitragen?
Das sind einige der Fragen und Probleme, die wir mit der Hamburger Bundestagsabgeordneten Aydan Özoguz, bis vor kurzem als Staatsministerin im Bundeskanzleramt für diesen Bereich zuständig und bis heute Vorsitzende des SPD-Arbeitskreises Migration und Vielfalt in Hamburg, diskutieren wollen“, freut sich Gastgeber Gulfam Malik auf eine spannende, fruchtbare und informative Diskussion und auf viele Anregungen und Ideen.

 

Auto Wichert expandiert: Neuer

07. November

V. li. Architekt Berthold Kleta, Auto Wichert-Geschäftsführer Bernd Glathe, David Janssen (Vertreter der Baugewerke) und Auto Wichert-GeschäftsführerBernd Kußmaul legten den Grundstein. Foto: blb

Hamburg (blb/pmi) Auto Wichert  gibt dem Dieselskandal zum Trotz beim Thema Expansion weiter Gas. Am Freitag legten die Geschäftsführer Bernd Glathe und Bernd Kußmaul   den Grundstein für das zweite Audi terminal nach dem in Langenhorn in Hammerbrook.   Schon im nächsten Jahr soll dieser 15,2 Millionen Euro teure neue Standort eröffnen. „Wir brauchen diesen neuen Audi terminal, weil unser Betrieb in der Wendenstraße stark gewachsen ist. Mit dem neuen Komplex haben wir dann wieder genug Platz für Werkstatt, Neuwagenverkauf und Gebrauchtwagenausstellung“, sagt Bernd Glathe, Geschäftsführer Auto Wichert GmbH. „Außerdem sind wir Optimisten“, ergänzt Bernd Kußmaul. „Trotz der schwierigen Lage für den Handel zur Zeit, machen wir weiter und wollen an diesem Standort mehr Service für unsere Kunden schaffen!“
Der Neubau auf dem rund 13 000 Quadratmeter großen Grundstück  am Südkanal wird nach Fertigstellung   7 000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche bieten. Geplant sind rund 220 Neu- und Gebrauchtwagen Ausstellungs stellplätze, 49 Mechanikerplätze und knapp 300 Kundenparkplätze. Hinzu kommen ein Parkdeck sowie Räumlichkeiten für Teiledienst und Wagenaufbereitung. Das Fundament wird auf rund 280 Pfählen stehen. Der Audi terminal wird komplett barrierefrei errichtet und ist, da nach dem KfW 55-Standard geplant, auch energetisch vorbildlich. Neben der effizienten Dämmung stehen ein eigenes Blockheizkraftwerk sowie eine Solaranlage für die zeitgemäße Energieversorgung zur Verfügung.
„Auch in Sachen E-Mobilität wird uns dieser Audi terminal neue Möglichkeiten bieten“, verspricht Bernd Glathe. „Wir bekommen speziell eingerichtete Arbeitsplätze und werden extra dafür ausgebildetes Personal einsetzen.“ Zukünftig werden mehr als 150 Mitarbeiter in Verkauf, Werkstatt und kaufmännischen Bereichen arbeiten. Rund 20 neue Arbeitsplätze entstehen dafür.
Zur Grundsteinlegung kamen auch Berthold Kleta vom Hamburger Architektenbüro Kleta  und Jochen Schweizer (Koordinator bei Audi für Handelsstrategie NW).

 

Ausstellung Fotoprojekt „Hamburginis“

07. November

„Alsterwasser“ Foto: Kai Storjohann

Wandsbek (rug) Bis zum 29. November  sind die Werke des Fotografen Kai Storjohann im Bezirksamt Wandsbek zu sehen. Hamburginis sind kleine Figuren von der Modelleisenbahnanlage. Sie erkunden zusammen mit Kai Storjohann und seiner Kamera Hamburg. Der Fotograf lässt sich seit 2010 von aktuellen Ereignissen und Nachrichten zu seinen Bildinszenierungen inspirieren.    Man kann sich gut vorstellen, dass der jeweilige Szenenaufbau zu vielen witzigen Kommentaren und unzähligen Nachfragen von Passanten geführt hat. Weitere Informationen unter: www.hamburginis.de
Zum Künstler: Der Berner Kai Storjohann fotografiert seit vielen Jahren leidenschaftlich. Seit seiner Jugend besitzt er einen Fotoapparat und seitdem sich die Fotografie digitalisiert hat, übt er dieses Hobby noch intensiver aus. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Stadtansichten Hamburgs und Studiofotografie. 
Weitere Informationen unter: fotokults.de/Fotokults/ Fotos.html
Die Ausstellung wird im Bezirksamt Wandsbek, Schloßstraße 60 auf der Ausstellungsfläche im 2. Obergeschoss gezeigt. Die Ausstellung ist insgesamt vier Wochen, vom 30. Oktober bis zum 29. November  montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet.

 

Erster A 380 aus den Emiraten

07. November

Flaggenparade am Hamburger Flughafen. Foto: pmi

Hamburg/Dubai (pmi) Der Emirates-Erstflug, geflogen vom gebürtigen Hamburger Kapitän Hauke Smid und dem First Officer Sultan Hussain aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, hob in der letzten Woche  vom Concourse A – dem weltweit ersten A380-Terminal – am Dubai International Airport ab und wurde mit einer Wasserfontäne in Hamburg und von einer VIP-Delegation aus beiden Städten begrüßt.
Darunter befanden sich Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister und Präsident des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg; Seine Exzellenz Ali Abdulla Al Ahmed, Botschafter der Vereinigten Arabischen Emirate in Deutschland; Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung Hamburg Airport und Thierry Antinori, Emirates Executive Vice President and Chief Commercial Officer.
Um die neue A380-Verbindung zwischen Hamburg und Dubai gebührend zu feiern, haben die Chefköche bei Emirates ein spezielles Menü kreiert, das Passagieren einen ersten kulinarischen Vorgeschmack auf die Region gibt: So werden unter anderem Hamburger Pannfisch und die für Hamburg typischen Franzbrötchen an diesem Tag in allen Klassen serviert.
Die Hansestadt ist die fünfzigste globale A380-Destination von Emirates – einen Tag, nachdem der Airbus A380 auch in Osaka, der langjährigen Partnerstadt von Hamburg, seine Premiere feierte.
Mit den mehreren, bereits bestehenden täglichen Abflügen in Frankfurt, München und Düsseldorf, setzt Emirates seine A380-Flotte damit von und zu allen Abflughäfen in Deutschland ein. Innerhalb Europas werden nur im Vereinigten Königreich mehr A380-Flüge angeboten.

Emirates hat im März 2006 seinen ersten täglichen Flug nach Hamburg eingeführt und die Frequenzen im September 2011 mit einem zweiten täglichen Flug verdoppelt.
Durch den Einsatz des beliebten Doppeldeckers erhöht sich die Kapazität auf der Strecke um über 22 Prozent. Emirates bietet Urlaubs- und Geschäftsreisenden aus Norddeutschland damit künftig noch mehr Reisemöglichkeiten nach Dubai und darüber hinaus zu mehr als 150 weiteren Destinationen und unterstreicht die Bedeutung Hamburgs für das weltweite Streckennetz der Airline.

 

Die „Fritze“ blüht auf

07. November

Die Sechstklässler Kjell (l.), Julia und Antonia hatten Spaß beim Setzen der Blumenzwiebeln. Foto: cbl

Langenhorn (cbl) „Das macht viel mehr Spaß als Mathe oder Deutsch“, sind sich Kjell, Julia und Antonia einig und wühlen sich mit Harken und Schaufeln durch Laub und nasse Erde. Die Sechstklässler sind drei von 60 Schülern der Fritz-Schumacher-Schule, die am Freitag  Hunderte Blumenzwiebeln setzten, die das Schulhofgelände im kommenden Frühjahr aufblühen lassen werden.
Die Idee dazu hatte die Lehrer-Umwelt-AG. „Im Rahmen des fifty/fifty-Projektes haben wir von der Stadt Hamburg 400 Euro für die Einsparung von Energie, Strom und Wasser erhalten“, berichtet AG-Leiterin Wally Brandler. Das Geld wurde in Gartenspielzeug für die „grüne Pause“ im Schulgarten investiert sowie in 600 Narzissen und 500 Krokusse, die Lehrerin Elke Kuchenbecker unter anderem bei einem Blumenzüchter aus den Niederlanden abholte.
Als Klimaschule ausgezeichnet, engagiert sich die Schulgemeinschaft der „Fritze“ aktiv und hat im Schüler-Umweltrat einen Klimaschutzplan erstellt, der sich mit den Themen Wärme, Abfall, Beschaffung, Mobilität, Ernährung und Strom beschäftigt und entsprechende Ziele formuliert.
Übrigens: Am 24. November ist „Tag der offenen Tür“ an der Fritz-Schumacher-Schule. Neuigkeiten und Infos gibt es auf der Schul-Homepage und seit kurzem auch auf Instagram unter openschoolfss.

 

GO erhält MINT-Qualitätssiegel

07. November

 Übergabe des Qualitätssiegels durch Senator Ties Rabe (3. v. li.) an Tim Doliesen, (4. v. li., MINT-Koordinator), Olivia Minkwitz (Schulsprecherin, 5. v. li.), Hennes Meyer (Schulsprecher, 6. v. li.) und Schulleiter  Hendrik Löns (7. v. li.).Foto: pmi

Ohlstedt (pmi) Am vergangenen Montag wurde dem Gymnasium Ohlstedt (GO) das Qualitätssiegel „mint-freundliche Schule“ verliehen, mit dem in ganz Hamburg bisher erst sechzehn Gymnasien ausgezeichnet wurden. Damit wird die hervorragende Arbeit im Bereich der MINT-Fächer gewürdigt. MINT steht für Fachdisziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Doch was zeichnet den MINT-Bereich unserer Schule insbesondere aus? Über den normalen Unterricht hinaus motivieren die naturwissenschaftlichen Lehrer ihre Schüler zu zahlreichen Wettbewerbsteilnahmen, zur Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften und naturwissenschaftlichen Wahlpflichtkursen. Die Klassenreise der fünften Klassen hat einen eindeutigen MINT-Schwerpunkt, die sechsten Klassen fahren alljährlich zum Universum Bremen (das mit unserer Schule eine feste Partnerschaft pflegt) und beim Tag der offenen Tür führen Schüler dieses Jahrgangs mit großer Begeisterung Science-Shows auf. Der Kurs Medien und Technik ist seit Jahren das beliebteste Wahlfach in der Unterstufe und für die Oberstufenschüler bietet das GO gleich drei Profile mit Beteiligung von MINT-Fächern an (Science-, Sport/Bio- und Geographie-Profil).
Als eine der ersten Schulen Hamburgs verfügt das GO über eigene 3D-Drucker und im MakerLab werden unsere Schüler die Möglichkeit haben, technische Projekte umzusetzen. In Zukunft ist es neben dem weiteren Ausbau des MakerLabs geplant, die Digitalisierung der Schule voranzubringen (unter anderem flächendeckendes WLAN-Netz) und die MINT-Fächer fest in den Berufsorientierungsveranstaltungen unserer Schule zu etablieren.
Denn eines haben sie verstanden: Ihre Schüler sind (M)INTeressiert !

 

Telefonaktion: Aus dem Takt –

07. November

Dr. Andreas Besinger. Foto: pmi

Langenhorn (pmi) Diagnostik und Therapie von Rhythmusstörungen: Herzspezialisten stehen in einer Telefonaktion Rede und Antwort:  Es fühlt sich an, als würde das Herz ins Stolpern geraten: Vorhofflimmern. Allein in Deutschland leiden rund 1,8 Millionen Menschen an dieser Rhythmusstörung des Herzens. Wie kann man sich davor schützen? Welche Ursachen hat Vorhofflimmern und wie wird es behandelt? Diese und weitere Fragen klären kardiologische Experten in einer Telefonaktion der Asklepios Klinik Nord- Heidberg. 
„Typisch für eine Herzrhythmusstörung sind Herzrasen, eventuell verbunden mit Kurzatmigkeit oder Engegefühl im Brustraum. Je nach Ausmaß der Störung sind die Symptome für Betroffene entweder kaum wahrnehmbar oder massiv spürbar“, erklärt Dr. Andreas Besinger, kommissarischer Chefarzt Innere Medizin II – Kardiologie und Internistische Intensivmedizin der Asklepios Klinik Nord-Heidberg.
Ob eine Rhythmusstörung gefährlich ist oder nicht und welche Therapiemöglichkeiten bestehen, erklärt der Kardiologe Interessierten in einer Telefonaktion am 13. November. Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Dr. Behrus Subin, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie der kardiologisch-internistischen Gemeinschaftspraxis CardioMed an der Alster, steht er in der Zeit von 16 bis 18 Uhr unter folgenden Rufnummern zur Verfügung: 040 181887-9299 (Dr. Besinger) und 040/181887-3299 (Dr. Subin).
Die Telefonaktion findet im Rahmen der bundesweiten Herzwochen 2018 der Deutschen Herzstiftung (1. bis 30. November 2018) statt. Ziel ist es, unter dem Motto „Herz außer Takt – Vorhofflimmern und Gerinnungshemmung“ über das Thema Herzgesundheit aufzuklären und somit Gesundheit zu erhalten und Leben zu retten.

 

Ploß fordert Überprüfung der

07. November

Christoph Ploß: „Wir brauchen objektive Erhebungen statt Ideologie.“ Foto: pmi

Hamburg-Nord (blb) Der Hamburger CDU-Bundesdtagsabgeordnete Christiph Ploss fordert eine unabhängige Überprüfung der Stickoxyd-Messstationen in ganz Hamburg. Hintergrund sei ein sich verhärtender  Verdacht, wonach zahlreiche Messstationen in Deutschland  rechtswidrig aufgestellt worden sein sollen. Dadurch würden verfälschte Stickoxidwerte erhoben, die wiederum die Grundlage für Fahrverbote sind.
In Nordrhein-Westfalen ist bereits eine erste Station in Aachen als rechtswidrig eingestuft worden, weitere Messstationen werden dort nun untersucht. Auch andere Bundesländer wollen nun den Standort ihrer Messstationen durch unabhängige Dienste überprüfen lassen. Der Hamburger Senat lehnt eine solche Überprüfung bisher ab.

Christoph Ploß fordert: „Wir brauchen objektive Erhebungen und keine Ideologie. SPD und Grüne dürfen nicht länger mauern und müssen sich den anderen Bundesländern anschließen. Wir brauchen dringend eine Klarstellung, ob auch die Hamburger Messstationen rechtswidrig aufgestellt worden sind.“

 

 

 

Dem Laden um die Ecke

07. November

Der Einzelhandel erlebt trotz des Onlinehandels wieder eine Renaissance. Foto: dpa

Hamburg (dpd) Trotz aller Erfolge des Online-Handels: Der Laden um die Ecke gewinnt nach eine Umfrage der Unternehmensberatung PwC bei den deutschen Verbrauchern wieder an Beliebtheit.
Der Anteil der Konsumenten, die mindestens einmal pro Woche im stationären Geschäft einkauften, liege derzeit bei knapp 60 Prozent, berichtete PwC. Das liege nicht nur deutlich über dem Niveau vor zwei Jahren, damals 46 Prozent, sondern auch weit über dem europäischen Durchschnitt von 43 Prozent.
PwC hatte für seine Studie mehr als 22 000 Verbraucher in 27 Ländern befragt, darunter auch 1 000 deutsche Konsumenten. „Der stationäre Einzelhandel bleibt relevant und attraktiv. Er wird definitiv nicht verschwinden“, fasste Christian Wulff, Handelsexperte bei PwC Deutschland, das Ergebnis zusammen. Auch jüngere Konsumenten kaufen der Studie zufolge häufig und gern im stationären Handel ein: 61 Prozent der 18- bis 24-Jährigen erledigten demnach mindestens einmal pro Woche ihre Einkäufe vor Ort. Die Digitalisierung habe das Einkaufsverhalten in den vergangenen Jahren zwar tiefgreifend verändert, dennoch wollten Konsumenten viele Produkte auch weiterhin „anfassen, ausprobieren und auf eine persönliche Beratung nicht verzichten“, heißt es in der Studie.
Gerade in Deutschland erlebe der stationäre Einkauf zurzeit eine Renaissance. „Im europäischen Vergleich kaufen deutsche Konsumenten am häufigsten im stationären Handel ein“, heißt es in der Studie. Rund 59 Prozent der deutschen Verbraucher kaufen demnach mindestes einmal pro Woche im stationären Handel ein. Zum Vergleich: In Frankreich tun dies nur 45 Prozent der Befragten, in Großbritannien 41 Prozent und in Schweden lediglich 27 Prozent.
Die wiederaufgeflammte Liebe zum Geschäft nebenan bedeutet  nicht, dass die deutschen Verbraucher mit dem Einkaufserlebnis  völlig zufrieden sind. Nur rund die Hälfte der Befragen ist der Meinung, dass das Verkaufspersonal über umfassendes Sortimentswissen verfügt. Vor einem Jahr lag der Anteil noch bei 58 Prozent. Das Laden-Design fanden sogar nur 39 Prozent der Befragten ansprechend, vor einem Jahr waren es noch 52 Prozent.
 „Der stationäre Handel steht vor der Aufgabe, die Beratungsqualität zu verbessern und das Filialnetz zu modernisieren“, urteilte Wulff.

 

Ein Dorf in der Stadt ist schon

07. November

Hier ist Leben, Aktivitäten und ein attraktiver Einzelhandel: der Erdkampsweg. Foto: vpu

Fuhlsbüttel (blb) Fuhlsbüttel feiert in diesem Jahr 105 Jahre Hamburger Stadtteil. Zuvor war Fuhlsbüttel Ortsamtsbezirk, bestehend aus  den Stadtteilen Fuhlsbüttel, Langenhorn und Ohlsdorf mit Sitz in Fuhlsbüttel.
Die Grenzen des Ortsamtsbereichs waren im Norden die Straße „Am Ochsenzoll“  (früher „Grenzweg“ zu Norderstedt), im Westen die Tarpenbek (zu Norderstedt) und der Flughafen (zu Niendorf und Groß Borstel), im Süden die Sengelmannstraße (zu Alsterdorf und Barmbek), im Osten der Ohlsdorfer Friedhof (zu Bramfeld) und der Raakmoorgraben (zu Hummelsbüttel).
Teile des ehemaligen Ortsamtsgebietes wie Langenhorn, sind seit über 800 Jahren in Hamburger Besitz, gehörten ehemals zur Landherrenschaft der Geestlande. Bis  1973 verfügte der Ortsamtsbereich auch über das eigene Standesamt Fuhlsbüttel, das später mit dem Standesamt Hamburg-Nord zusammengelegt wurde.
Fuhlsbüttel wird bestimmt vom Lauf der Alster, deren Tal im Osten an der Grenze zu Ohlsdorf liegt. Der umliegende Grüngürtel stellt heute ein wichtiges Naherholungsgebiet dar. Das eigentliche Zentrum Fuhlsbüttels hat sich unweit davon um die Straße Erdkampsweg gebildet. Etwa zwei Drittel der Fläche  des Stadtteils beansprucht allerdings der Flughafen.
Erstmals wurde das Dorf Fuhlsbüttel als Fulesbotle  1283 urkundlich erwähnt und gehört siedlungshistorisch zu den Büttel-Ortschaften, die auf die sächsische einer „sicheren Ortschaft“ verweist. Die Vorsilbe -ful heißt „schmutzig“ oder „sumpfig“, was auf die Lage am  Lauf der Alster zurück geht, die die Gegend häufig überschwemmte.
Die Urkunde von 1283 erwähnt den Verkauf der Güter Fulesbotle, einschließlich des Dorfs und einer Mühle, durch den Graf Gerhard an das Kloster Reinfeld. Bereits ein Jahr später gingen Dorf und Mühle in das Eigentum der Söhne des Pächters Johann vom Berge über. Um 1420 kamen die Belegenheiten in Hamburger Besitz, die Mühle hieß um diese Zeit Ratsmühle.

 

SCALA hält tapfer dagegen

07. November

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Obwohl sie wissen, dass die Mannschaft am Saisonende wohl auseinanderfallen wird (der LOKAL-ANZEIGER berichtete) halten die Fußballer vom SC Alstertal-Langenhorn in der Landesliga Hammonia-Staffel weiter wacker mit. Zum Hinrundenabschluss verlor die Elf von Trainer Holger Hanssen bei Tabellenführer und Herbstmeister USC Paloma mit 1:3 (1:0).  „Da wäre heute etwas gegangen für uns. Wir haben eine sehr gute 1. Halbzeit gespielt. Allerdings muss man auch sagen, dass Paloma keinen guten Tag erwischt hatte“, fasste SCALA´s spielender Co-Trainer Thomas Braun die 90 Minuten zusammen.
Braun hatte das Tabellenschlusslicht nach einer halben Stunde sogar mit 1:0 in Führung gebracht,  als er einen an Pezerovic verursachten Foulelfmeter mittig verwandelte. „In den ersten zehn Minuten nach der Pause hat Paloma dann ganz schön Druck gemacht“, gestand Braun.
Die Folge: mit einem Doppelschlag und Doppelpack innerhalb von fünf Minuten brachte Christian Merkle den USC 2:1 in Führung (57., 62.). „Auch wenn nach dem 1:2 bei einigen die Köpfe schon ein wenig herunter gingen haben wir weiter alles versucht.  Es fehlte aber ein wenig die Konzentration“, musste Thomas Braun dann noch mitansehen, wie Michel Blunck in der 77. Minute das 3:1 für den USC erzielte. SCALA bleibt mit nur drei Punkten aus 15 Spielen abgeschlagen Letzter. Der Rückstand aufs rettende Ufer beträgt schon elf Punkte.
Am  Sonntag (11. November, 14 Uhr, Quellental) geht es nun zum SC Nienstedten (11.). „Die Mannschaft gibt sich noch nicht auf“, schaut Thomas Braun den nächsten Aufgaben kämpferisch entgegen.

 

Hier leb’ ich, hier lieb’ ich es!

07. November

HAMBURG-NORD (kb) Zuhause ist es doch am schönsten – seinen Wohnort sucht man sich schließlich wohlüberlegt  aus, möchte man sich   dort möglichst wohlfühlen.  Eine nette Nachbarschaft und eine schöne Lage sind  dabei ebenso wichtig wie eine intakte Infrastruktur und eine gute Nahversorgung. Denn eine florierende Geschäftswelt in der Region hat viele Vorteile.
 Es ist einfach praktisch, die alltäglich benötigten Dinge in der Nähe  besorgen zu können. Gleich kommt der Besuch zu Kaffee und Kuchen, aber die Milch leer? Kein Problem, wenn der nächste Lebensmittler gleich nebenan ist. Morgen hat die Tante Geburtstag, aber ein Geschenk fehlt noch? In der Mittagspause oder nach Feierabend ist schnell eine nette Kleinigkeit besorgt. 
Außerdem macht eine abwechslungsreiche Kauflandschaft die Region doch erst so richtig attraktiv. Wie schade wäre es, wenn man  nicht „mal eben“, wenn man Lust hat, mit der ganzen Familie, der Freundin oder dem Partner zum Einkaufsbummel  aufbrechen könnte? Schließlich macht  gemeinsam, gemütlich von Schaufenster zu Schaufenster schlendern Spaß – und meistens findet auch jeder etwas Schönes. Dabei bringt der Einkauf vor Ort viel Positives mit sich. Man kann  sich direkt vor Ort von der Ware überzeugen, bekommt – wenn gewünscht – eine nette Fachberatung dazu und nimmt das neue Lieblingsstück sofort mit nach Hause. Außerdem sorgt man mit seinem Einkauf vor Ort dafür, dass der lokale Handel  in Zeiten der Konkurrenz zu Online-Geschäften bestehen kann und sichert so nicht nur für sich auch weiterhin eine gute Nahversorgung, sondern zugleich  die Arbeits- sowie Ausbildungsplätze in der Region.
Spenden, Sponsoring und mehr: Viele Kaufleute setzen sich für die Region ein. Viele Kaufleute sorgen sich  nicht nur um das Wohl ihrer Mitarbeiter, sondern engagieren sich  bei verschiedenen Projekten in der Umgebung und unterstützen die örtlichen Vereine beispielsweise mit Spenden oder Sponsoring. Schließlich wohnen viele Inhaber selbst  im näheren Umkreis   und  wissen eine Wohlfühlatmosphäre zu schätzen. Gewerbevereine, Sportvereine und Co. machen mit ihrem Angebot und ihren Veranstaltungen die Region umso lebens- und liebenswerter.  Denn Events wie Laternenumzüge, Straßen- oder Stadtteilfeste  bringen die Menschen aus der Region zusammen und sorgen für schöne Momente.
Der LOKAL-ANZEIGER unterstützt den lokalen Handel mit dem großen Sonderthema „Hier leb’ ich, hier kauf’ ich“ auf den Seiten 11 bis 19.

Gemeinsam einkaufen und dabei eine schöne Zeit verbringen – dazu laden die Kaufleute vor Ort jederzeit gern ein. Foto: Pressmaster/Shutterstock