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Harald Rösler bei nur zwei Gegenstimmen zum Bezirksamtsleiter gewählt

... und hinterher wollte es

20. August: 

Hamburg-Nord ers Solch ein Ergebnis hat keiner seiner Vorgänger jemals erreicht: Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord hat in der vergangenen Woche den bisherigen stellvertretenden Leiter des Bezirkamtes Hamburg Nord, Harald Rösler, von 49 von 51 Bezirksabgeordneten aus fünf  Fraktionen  zum neuen Bezirksamtsleiter gewählt. Nur zwei Abgeordnete stimmten gegen den 62-Jährigen.
Wer das war, darüber wird jetzt gerätselt. Denn keiner will es gewesen sein. Selbst die CDU, die dem Sozialdemokraten Rösler zunächst skeptisch gegenüber gestanden hatte und lieber einen eigenen Kandidaten präsentiert hätte, hatte sich nämlich wenige Tage vor der entscheidenden Sitzung   dem Votum der anderen Fraktionen augeschlossen  und sich ebenfalle  für Rösler ausgesprochen. 
Grund für das Umschwenken der Christdemokraten mag auch die noble Geste des langjährigen Staatsrates und potenziellen Gegenkandidaten Dr. Manfred Jäger gewesen sein: „Ich kenne und schätze Harald Rösler aus langjähriger Zusammenarbeit vor allem in meiner Zeit als Bezirksstaatsrat. Auch aus diesem Grund werde ich nicht gegen ihn antreten“, begründete er seinen Verzicht auf eine Kandidatur.
Sichtlich bewegt dankte Rösler den Abgeordneten für die Wahl: „Ich bin überwältigt und danke für das Vertrauen. Das Wahlergebnis ist für mich der Auftrag, mit aller Kraft zum Wohle des Bezirks Hamburg Nord zu wirken." 
„Das hast Du Dir redlich erarbeitet“, betonte Bezirksversammlungs-Vorsitzende Dagmar Wiedemann (SPD), die ihm für die verläßliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren dankte.
Mit dem Bezirksamt in der Kümmellstraße, das immerhin 1250 Mitarbeiter beschäftigt, ist Rösler bereits seit vielen jahren  vertraut. Imerhin hatte er hier bereits im April 1966 als junger Mann seine Verwaltungslaufbahn begonnen.  Besonderen Respekt zollte Rösler in seiner Dankesrede seinem Mentor Werner Weidemann, der das Amt  von  1973 bis 1989 geleitet hatte: „Ein mit allen Wassern gewaschener Verwaltungprofi und ein strenger Lehrmeister.“   Rösler wurde Beauftragter für die Wirtschaftsförderung und übernahm 1989 nach dem überraschenden  Unfalltod des damaligen Ortsamtsleiters Horst Kawinkel für vier Jahre die Leitung des Ortsamtes Fuhlsbüttel.Als „Nummer zwei“ hatte Rösler das Bezirksamt häufiger geleitet – vor allem wenn  ein neuer Amtsleiter gewählt werden musste.
Imerhin drei der fünf    ehemaligen Bezirksamtsleiter, unter denen Harald Rösler gedient hatte,  verfolgten am Donnerstag die Wahl von der Besuchertribüne aus: Röslers  Vorgänger  Wolfgang Kopitzsch, der im Januar ins Amt des Polizeipräsidenten gewechselt war, Jochen von Maydell und der inzwischen 86-jährige Werner Weidemann.


Lieder von Jaques Brel

02. November

Eckhart Breitschuh und Roun Zieverink laden zum Chansonabend ein. Foto: Paula Voss

Langenhorn (rug) Eckhart Breitschuh bringt die Songs des Belgiers Jaques Brel in der Elternschule am Holitzberg als kleine Theaterstücke und in deutscher Sprache auf die Bühne. Er singt von Fleischeslust und Liebesfrust, von Freundschaft und Vergänglichkeit, von Hingabe und Aufbegehren. Er nimmt uns dahin mit, wo es am schönsten weh tut. Und hinterlässt so manches feuchte Auge im Publikum. Am Klavier: Roun Zieverink.
Der Chansonabend findet statt am Freitag, 9. November, ab 19 Uhr, in der Elternschule Holitzberg, Holitzberg 139 in Langenhorn. Anmeldung und Vorverkauf im „ella“-Kulturhaus, Käkenflur 30. Eintritt: 5 Euro.

 

Bis zu 5 000 Euro für

02. November

Langenhorn (blb) Seit 2013 vergibt die Joachim Herz Stiftung mit Sitz in Hamburg-Langenhorn gezielt Fördermittel an Bildungsprojekte aus dem Stadtteil. Nun hat die Stiftung den Höchstbetrag in ihrem Programm „Lernen in Langenhorn“ verdoppelt: Vereine, Schulen, Kitas und Gemeinden können ab sofort bis zu 5 000 Euro Fördermittel für ihre Projekte erhalten.
Die Neugestaltung des Schulgartens, Berufsorientierung für Jugendliche, die Gründung einer Schülerfirma – diese und ähnliche Vorhaben hat die Joachim Herz Stiftung bislang im Rahmen von „Lernen in Langenhorn“ gefördert. Das Programm bietet seit 2013 gemeinnützigen, mildtätigen, kirchlichen oder öffentlich-rechtlichen Einrichtungen und Initiativen aus Hamburg-Langenhorn finanzielle Unterstützung für Bildungsprojekte an. Nun hat die Stiftung das Förderprogramm ausgebaut: Projekte können ab sofort bis zu 5 000 Euro erhalten. Bewerbungen sind das ganze Jahr über möglich.
„Die Joachim Herz Stiftung hat eine enge Verbindung zum Stadtteil – schon der Stifter Joachim Herz hatte an der Langenhorner Chaussee sein Büro, weil er das Quartier mochte. Es ist für uns daher naheliegend, dass wir uns in Langenhorn engagieren. Schulen, Kitas, Gemeinden und Vereine leisten hier wichtige Bildungsarbeit. Das ist sehr wertvoll und deswegen möchten wir diese Arbeit noch stärker unterstützen“, so Dr. Henneke Lütgerath, Vorstandsvorsitzende der Joachim Herz Stiftung.
Bewerbungen bei „Lernen in Langenhorn“ können über die Webseite der Stiftung eingereicht werden. Hierzu genügt eine Projektskizze mit Angaben zur geplanten Verwendung der Fördergelder. Für eine Förderung in Frage kommen Projekte, die sich mit Themen aus den Bereichen Persönlichkeitsbildung, Naturwissenschaften oder Wirtschaft beschäftigen.
Infos zu „Lernen in Langenhorn“ und Bewerbungsunterlagen: www.joachim-herz-stiftung.de/langenhorn

 

Busse statt Bahnen auf der U1

02. November

Foto: pmi

Norderstedt (pmi) An zwei Wochenenden im November fahren zwischen den U1-Haltestellen Norderstedt-Mitte und Ochsenzoll Busse statt Bahnen. Grund hierfür sind wichtige Arbeiten an Gleisen und Weichen durch die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN), die damit den hohen Sicherheitsstand des Hamburger U-Bahn-Netzes erhält und weiter verbessert.
Sperrungs-Termine:
Freitag, 2. November, 21.30 Uhr, bis Sonntag, 4. November, Betriebsschluss.
Freitag, 16. November, 21.30 Uhr, bis Sonntag, 18. November, Betriebsschluss.
Die Busse des Ersatzverkehrs der HOCHBAHN werden im Takt der U-Bahn fahren. Die Fahrzeit kann sich je nach Verkehrslage um bis zu 20 Minuten verlängern. Um die gewünschten Anschlüsse zu erreichen, sollten Fahrgäste während dieser Sperrung mehr Zeit einplanen und gegebenenfalls frühere Verbindungen wählen.

 

Hospital will vielseitiger werden

02. November

Isabelle Vilmar mit Bewohnern des Hospitals. Foto:  Hospital zum Heiligen Geist

Poppenbüttel (pmi/rug) Das Musikangebot für die Bewohnerinnen und Bewohner im Hospital zum Heiligen Geist soll vielseitiger werden. Musiktherapeutin Isabelle Vilmar benötigt für ihre Angebote Musikinstrumente wie Klangschalen, Rhythmusinstrumente und Trommeln. Der Freundeskreis des Hospitals hat dies gemeinsam mit dem Vorstand als Förderprojekt beim diesjährigen Nachbarschaftspreis 2018 des Hamburg-Airport eingereicht. Die Projekte mit den meisten Stimmen gewinnen Geldpreise.
Helfen  und stimmen ist bis zum 11. November  für das Projekt „Kopf aus – Herz an – Ohren auf!“ möglich  unter http://ogy.de/ohren-auf.

 

Polizei informiert in Wohngebieten

02. November

Die Einbruchszeit ist wieder angebrochen. Foto: pmi

Langenhorn (blb) Aufgrund der fortschreitenden Jahreszeit und der Zeitumstellung Ende Oktober wird es zum Abend hin wieder schneller dunkler.  Beamte des Polizeikommissariats 34 werden zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität im Rahmen von Präsenzeinsätzen gezielt in Wohngebiete hineingehen und die Bürger auf etwaiges fahrlässiges Verhalten ansprechen  und sensibilisieren.
Wenn Fragen entstehen sollten oder auch Beratungen gewünscht werden, steht das Polizeikommissariat 34 den Bürgern gern zur Verfügung.

 

 

 

Erster Heimsieg für die

02. November

Die SCALA-Volleyballerinnen waren am Netz stärker als  Aufsteiger USV Potsdam. Foto: (Archiv) blb

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Am 4. Spieltag der 3. Liga Nord hat es für die Volleyballerinnen vom SC Alstertal-Langenhorn auch mit dem ersten Heimsieg der Saison geklappt. Gegen Aufsteiger USV Potsdam gewann SCALA nach anfänglichen Problemen am Ende mit 3:1 (15:25, 26:24, 25:23, 25:18).
 In der Tabelle verbesserte sich die Mannschaft vom Trainer-Duo Carlos Santos/Julius Milo nach dem zweiten Saisonsieg mit nunmehr sechs Punkten (7:8 Sätze) auf den sechsten Platz. Eine Woche zuvor hatten die SCALA-Damen beim SV Braunsbedra ebenfalls mit 3:1 gewonnen. Eine schwere Aufgabe wartet nun am kommenden Sonnabend (3. November, 15 Uhr, Sporthalle Sredzkistraße) auf Trainer und Team. Es geht zur SG Rotation Prenzlauer Berg (3.). In der letzten Saison gewannen die Berliner beide Duelle gegen SCALA.

 

Großer Frust bei SCALA-Fußballern

02. November

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Am 14. Spieltag der Landesliga Hammonia-Staffel haben die Fußballer vom SC Alstertal-Langenhorn zu Hause gegen den FC Union Tornesch (4.) 0:1 (0:0) verloren und bleiben mit nur drei Punkten Tabellenletzter. Der Rückstand aufs rettende Ufer beträgt schon zehn Punkte. „Ich glaube dem Verein käme es ganz recht,  wenn wir absteigen. Sie haben uns ja mitgeteilt, dass für die Landesliga keine Ressourcen da sein würden. Stattdessen sollen dann bei einem Abstieg die 2. Herren den Platz einnehmen. Das würde aber wohl selbst bei einem Klassenerhalt so sein. Wir sind quasi nur noch Platzhalter“, kommentierte ein enttäuschter spielender Co-Trainer Thomas Braun.
 Das Tor des Tages schoss Björn Dohrn aus kurzer Distanz in der 51. Minute. Der eingewechselte Christoph Gehr köpfte noch an den Pfosten (82.). „Das war von der kämpferischen Einstellung die beste Saisonleistung von uns“, lobte Thomas Braun.
Vielmehr als die Spiele beschäftigen ihn, Chefcoach Hanssen und die gesamte Mannschaft die Entscheidung des SCALA-Fußballvorstandes, in der kommenden Saison nicht mehr mit Hanssen weitermachen zu wollen. Viele seiner Spieler dürften ihrem Übungsleiter dann folgen. „So eine Situation wie bei SCALA habe ich in meiner Laufbahn noch nie erlebt. Es gab schon in den letzten Jahren kaum Unterstützung für die Mannschaft. Dabei musst du doch als so ein großer Sportverein auch Interesse daran haben, dass die 1. Herren relativ hoch spielen. Wir werden das Ding hier bis zum Ende der Saison durchziehen. Wir spielen nicht für den Verein, sondern für uns und Holger“, kündigt Thomas Braun an.

 

Acht regionale Radschnellwege

02. November

Hamburg (blb) Mit rund einer Millionen Euro fördert die Metropolregion Hamburg die Untersuchung der Umsetzbarkeit von acht regionalen Radschnellwegen. Es ist nicht nur eines der größten Leitprojekte der Metropolregion Hamburg, sondern auch das derzeit größte länderübergreifende Radschnellwege-Planungs-Projekt in Deutschland. Nach einem europaweiten Teilnahmewettbewerb untersuchen jetzt fünf Planungskonsortien die Umsetzbarkeit und erstellen Konzepte für Gestaltung und Kommunikation.
Mit den Machbarkeitsstudien verfolgt die Metropolregion Hamburg konsequent das Ziel, die Attraktivität des Radverkehrs weiter zu steigern. Sie sollen die planerischen Grundlagen für die Entwicklung von Radschnellwegen in der Metropolregion Hamburg liefern. Die fünf ausgewählten Ingenieursgemeinschaften sollen realisierbare Trassen und Umsetzungskonzepte erarbeiten.
Damit werden die Voraussetzungen für einen späteren Bau von Radschnellwegen geschaffen. Erste Zwischenergebnisse sollen in der zweiten Jahreshälfte 2019 vorliegen. Regionsweit werden insgesamt rund 275 Kilometer Strecke untersucht.
Parallel zu den Machbarkeitsstudien wird ein Planungs- und Gestaltungshandbuch erarbeitet. Es soll sicherstellen, dass die Radschnellwege in der Metropolregion Hamburg ein einheitliches Erscheinungsbild bekommen und langfristig eine leichte Orientierung für die Radfahrenden gewährleisten. Auch die Erstellung eines Kommunikationskonzepts ist Bestandteil der Aufträge. Damit wird der fortlaufenden Information  der Öffentlichkeit eine hohe Bedeutung beigemessen. Diese Bausteine sollen auch als Richtschnur für alle künftigen Trassen- und Ausbauplanungen innerhalb der Metropolregion dienen. Ziel ist es, die Radschnellwege im Stadtgebiet Hamburgs fortzusetzen und mit dem dortigen Veloroutennetz zu verknüpfen.
Die Koordination des Gesamtprojektes übernimmt die Geschäftsstelle der Metropolregion  in Zusammenarbeit mit dem Projektträger Kreis Pinneberg und der Freien und Hansestadt Hamburg.

Einer der geplanten Radschnellwege führt von Bad Bramstedt über Henstedt-Ulzburg und Norderstedt durch den Hamburger Norden. Foto: pmi

 

Tag der offenen Tür und

24. Oktober

Auch in diesem Jahr bewirtet die Freiwillige Feuerwehr die vielen Besucher. Foto: FF Langenhorn

Langenhorn (rug) Nach dem Erfolg im letzten Jahr, veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr Langenhorn  am Sonnabend,  27. Oktober, einen kleinen Tag der offenen Tür mit anschließendem Laternenumzug. Dieses mal in einer etwas anderen Form.
Ab 15 Uhr haben die großen und kleinen Gäste bereits die Möglichkeit, einmal hinter die Kulissen der Feuerwehr in der Tangstedter Landstraße 139  zu schauen. Fahrzeuge und Wache können unter die Lupe genommen werden und die eine oder andere kleine Vorführung kann beobachtet werden.
Ab 18 Uhr findet dann der Abmarsch zum Laternenumzug statt. Einmal quer durch das südliche Langenhorn.
„Für das leibliche Wohl ist während der kompletten Veranstaltung gesorgt. Wir freuen uns auf ihren Besuch“, lädt die Feuerwehr ein.

 

Stadtreinigung entfernt Schrotträder

24. Oktober

Hier werden die alten Fahrräder abgeflext. Foto: SRH

Hamburg (pmi/rug) Schrottreife und offensichtlich aufgegebene Fahrräder machen einen ungepflegten Eindruck, blockieren knappe Abstellmöglichkeiten und beeinträchtigen die Verkehrssicherheit. Die Stadtreinigung Hamburg (SRH) und fünf Bezirksämter starteten deshalb heute mit SRH-Geschäftsführer Holger Lange eine gemeinsame Schwerpunkt-Aktion gegen Fahrradleichen. Geschätzt 850 Altfahrräder werden bis Mitte November von der SRH im Auftrag der Bezirksämter abgeflext und entfernt. Der offizielle Auftakt für die Aktion war heute in Altona. Dort waren allein rund 350 Räder von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bezirksamtes Altona zur Abholung gekennzeichnet worden. Jede Woche geht es nun in einem anderen Bezirk den Fahrradleichen an die Speichen.
Zu Beginn der Aktion setzten Mitarbeiter der SRH die Trennschleifer an Schrotträder. Diese waren bereits vor mehr als zwei Wochen von Bezirksamtsmitarbeitern mit einem signalroten Aufkleber markiert worden. Die Bezirksamtsmitarbeiter stellten zunächst sicher, dass der Markierungszettel noch sichtbar angebracht war. Die Stadtreinigungsmitarbeiter flexten die Räder dann mit einem Trennschleifer ab. Die abgetrennten Räder wurden dann in die SRH-eigene Fahrradwerkstatt gebracht. Dort werden sie Räder repariert, mit fehlenden Teilen ausgerüstet und anschließend in den Gebrauchtwarenkaufhäusern STILBRUCH zu günstigen Preisen verkauft.
SRH-Geschäftsführer Holger Lange: „Diese Fahrradleichen blockieren Stellplätze und verschandeln gleichzeitig das Straßenbild. Wird der Schrott nicht von Besitzer weggeräumt, dann machen wir das eben.
Schrotträder können übrigens wie jede andere wilde Müllablagerung auch bequem über die App der SRH gemeldet werden. Einfach im Menü ‚Müllecke fotografieren und melden‘ mit einem Klick auf dem Smart-Phone ein Foto des Schrottrades machen, absenden, fertig. Die APP gibt’s kostenlos im App Store oder Play Store. Einfach in der Suche ‚Stadtreinigung‘ eingeben.“

In den Jahren 2016 und 2017 entfernte die Stadtreinigung Hamburg jeweils gut 4 000 Schrotträder.  In der im Laufe des Jahres 2017 eingerichteten Fahrradwerkstatt wurden im Jahr 2017 genau 460 und im ersten Halbjahr 2018 bereits fast 700 Fahrräder für den Wiederverkauf hergerichtet.

 

Icelandair setzt neue Boeing 737 MAX

24. Oktober

Die Boeing 737 MAX der Iclelandair. Foto: Michael Penner

Hamburg (pmi) Wer von Hamburg nach Reykjavík fliegt, hat die Chance auf ein hochmodernes Flugerlebnis: Die Fluggesellschaft Icelandair setzt ab heute die neue Boeing 737 MAX auf allen durchgeführten Flügen am Hamburg Airport ein. Die Maschine verbraucht im Vergleich zu Flugzeugtypen ähnlicher Größe weniger Treibstoff, hat leistungsstärkere Motoren und ist leiser. Icelandair ist damit eine der ersten Airlines, die die Boeing 737 MAX am Hamburger Flughafen im Linienbetrieb einsetzt. Bisher flog die isländische Fluggesellschaft die Strecke mit Flugzeugen des Typs Boeing 757.
Die Verbindung Hamburg – Keflavik Airport (Reykjavík) wird im Winter viermal pro Woche angeboten, ab Sommer 2019 sind dann sogar zehn wöchentliche Flüge geplant. Damit hat Icelandair ihre bestehende Verbindung ab Hamburg noch weiter ausgebaut und setzt mit der B737 MAX gleichzeitig auf ein neues Fluggerät. Icelandair gehört zu den ersten Fluggesellschaften weltweit, die die Boeing 737 MAX in ihre Flotte aufgenommen haben – insgesamt wurden 16 Maschinen beschafft. Durch die Erneuerung der Flotte von Icelandair werden auch zusätzliche Flüge in Europa und Nordamerika angeboten und Anschlussmöglichkeiten verbessert.
„Am Hamburg Airport begrüßen wir die Markteinführung von effizienteren und umweltschonenderen Flugzeugen wie der Boeing 737 MAX“, sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung Hamburg Airport. „Flugzeuge dieser Art bilden besonders an stadtnahen Flughäfen die Zukunft des modernen Luftverkehrs. Wir sind daher stets in Gesprächen mit unseren Airline-Partnern, um ihnen den Einsatz von modernstem Fluggerät nahezulegen. Wir freuen uns darauf, die Boeing 737 MAX ab sofort regelmäßig in Hamburg zu sehen.“
Die Motoren der Boeing 737 MAX sind leistungsstärker und leichter im Vergleich zur Vorgängermaschine, was einen 20 Prozent geringeren Treibstoffverbrauch, einen 40 Prozent niedrigeren Geräuschpegel sowie je Motor 230 Kilogramm weniger Gewicht bedeutet. An Bord erwarten die Passagiere ein innovatives Design und noch mehr Komfort: Eine bessere Sicht durch neugestaltete Fenster, eine einstellbare LED-Beleuchtung und größere Gepäckfächer sind einige der Charakteristika der Boeing 737 MAX.

 

Konzertlesung „Herbstleuchten“

24. Oktober

Klassik und Moderne mit Pfiff: Das Zachäus Flötenensemble. Foto: pmi

Langenhorn (blb) Die Konzertlesung „Herbstleuchten“ findet am Sonntag,  28. Oktober, um 16 Uhr in der Zachäus-Kirche in Langenhorn (An der Käkenflur 22 A)  statt. Bunte textliche und musikalische Perlen erwarten die Besucher. Unter dem Titel „Herbstleuchten“ setzt die Langenhorner Kirchengemeinde die Reihe ihrer beliebten Konzertlesungen fort.
Den Herbst mit Worten malen, humorige Kurzgeschichten und besinnliche Reime, gelesen von Inge und Karl-Heinz Becker. Die Palette reicht von Theodor Fontane über Ephraim Kishon und Mascha Kaléko bis zu Lothar Zenetti.
Klangvoll umwoben wird das Programm vom Flöten-Ensemble der Zachäus-Kirche unter der Leitung von Wolfgang Rollenhagen. Bekannte Folksongs und Melodien von Mozart, Holborne und Haydn zaubern ein herbstliches Notengewand. Eine Überraschung mit Pfiff  ist auch geplant. Der Eintritt ist frei.

 

FDP sauer: Rot-Grün drückt sich vor

24. Oktober

Hamburg-Nord (blb)  Die FDP hatte für die Bezirksversammlung am vergangenen Donnerstag einen Antrag nachgereicht,  die Stellvertreterregelung im Bezirksamt in der „Freikarten-Affäre“, wonach Yvonne Nische das Amt geschäftsführend leitet, zurückzunehmen.   Das vorsitzende Mitglied der Bezirksversammlung (SPD) ließ den Antrag  jedoch   nicht zur Beratung und Beschlussfassung zu. Begründung: Der Antrag stelle eine Entscheidung über Personal- und Organisationsangelegenheiten dar, die gemäß § 19 Absatz 3 Bezirksverwaltungsgesetz (BezVG) unzulässig sei.
Hintergrund ist, dass Nische  unter Zustimmung der aufsichtsführenden Finanzbehörde  per Hausverfügung vor kurzem offiziell als stellvertretende und somit amtierende Bezirksamtsleitung bestimmt wurde, obwohl ihre Ernennung  wegen der Ermittlungen gegen sie weiter ausgesetzt ist.
Dazu erklärt Claus-Joachim Dickow,  Sprecher der FDP in der Bezirksversammlung:  „Die Entscheidung, unseren Antrag nicht zur Beratung und Beschlussfassung zuzulassen, ist nicht nachvollziehbar. Tatsächlich hat die Finanzbehörde politisch und im Übrigen völlig instinktlos entschieden, als sie die umstrittene Stellvertreterregelung durchgewinkt hat, anstatt sie zu verhindern.“ Der FDP-Antrag  stelle eine politische Meinungsbekundung im Sinne einer Empfehlung dar. Die von der Bevölkerung demokratisch gewählte Bezirksversammlung sei genauso wie der Posten der Bezirksamtsleitung kein rein unpolitisches Verwaltungsgremium.
Dickow:  „Vor dem Hintergrund der skandalösen Vorgänge im Bezirksamt sehen wir das Kommunalparlament geradezu in der Pflicht, ein demokratisches Meinungsbild zu den Geschehnissen herzustellen, statt diese unter den Teppich bürokratisieren zu wollen.“ Offenkundig versuchen sich SPD und Grüne mit vorgeschobenen Argumenten um eine für sie unangenehme Debatte zu drücken.