Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

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Erster Herbststurm

09. Oktober: 

Hamburg-Nord (ers) Der  erste schwere Herbststurm des Jahres  mit bis zu neun Windstärken und starkem Regen  hat die Hamburger  Feuerwehren am Freitag bis in die Nacht stark beschäftigt. Polizei und Feuerwehr zählten  bis in die Abendstunden 63 Einsätze.
Im Norden der Hansestadt  verlief der Sturm relativ glimpflich. Vor allem die Wehr aus Langenhorn-Nord hatte reichlich zu tun: Im Weg 396 und im Kleingartenverein am Beckermannweg mussten sie umgestürzte Bäume beseitigen, in der Fritz-Schumacher-Allee waren Teile einer Birke auf die Straße gestürzt.  In der Alsterdorfer Straße drohte ein  rund  25 Meter hoher Baum zu fallen. Die Die Freiwillige Feuerwehr Fuhlsbüttel war mit Seilwinde und zwei Motorkettensägen im Einsatz, um den Baum zu  fällen und zu zerkleinern.
Relativ ruhig ging es bei der Freiwilligen Feuerwehr Langenhorn zu, sie musste lediglich im Wittekopsweg ein mit Laub verstopftes Siel reinigen, das dafür gesorgt hatte, dass die Fahrbahn auf 15 Metern Länge überschwemmt war.

 

Immer wieder schön:

28. November

Die Kunsthandwerker boten wieder viele schöne selbstgemachte Dinge an, an diesem Stand von Hand angefertige Grußkarten. Foto: rug

Langenhorn (rug) Die Gemeinschaft der Fritz-Schumacher-Siedlung lud am vergangenen Sonntag,  25. November,  wieder zu ihrem traditionellen  Adventsbasar ins Langenhorner Bürgerhaus „LaLi“ in der Tangstedter Landstraße 182 a ein.
Im weihnachtlichen Ambiente  gab es allerlei Schönes zu erwerben und zu betrachten: Liebevoll angefertigte Adventsgestecke, selbstgebackene Kekse, handgestrickte Socken, Schmuck, handgemachte Grußkarten und allerlei Adventliches wie Türkränze, Wichtel, Kugeln und Papiersterne. Trotz des grauen Novemberwetters war der kleine, aber feine Basar wieder sehr gut besucht. Die  Cafeteria mit Kaffee und dem  reichhaltigen Kuchenangebot, natürlich auch alles selbstgebacken, sowie Kartoffelsalat und Würstchen wurde von den  Besuchern ausgiebig genutzt.

 

Bescherung für 17 Vereine bei der

28. November

Die Vereinsvertreter nahmen freudestrahlend die roten Umschläge mit den Fördergeldern entgegen. Foto: blb

Norderstedt (blb) Ihre Verbundenheit mit der Region macht die Hamburger Sparkasse (Haspa) auch in diesem Jahr wieder durch Fördermittel aus dem LotterieSparen deutlich. Insgesamt werden über 500 gemeinnützige Organisationen  in und um Hamburg unterstützt. 17 Vereine erhielten jetzt ihre roten Umschläge mit Fördergeldern in einer Gesamthöhe von 45 000 Euro von der Haspa Region Langenhorn-Norderstedt überreicht.
Nicole Weber und Dörte Martens spielten in bewährter Manier „Weihnachtsfrau“ bei der Bescherung in der Filiale am Langenhorner Markt.  „Mit den Fördermitteln werden ganz gezielt lokale Projekte in den Bereichen Soziales, Bildung, Kultur, Sport und Umwelt unterstützt“, erläutert Regionalleiterin Nicole Weber.
So freute sich unter den 17 Beschenkten auch das Neue Theater Norderstedt, dass man sich von dem Geld  eine benötigte Schrankwand für  den renovierten Probenraum finanzieren kann.  Der Sportclub Alstertal-Langenhorn (SCALA) will neue Sportgeräte anschaffen und das Hamburger Ausbildungszentrum (HAZ) am Lademannbogen will einen PC-Klassenraum einrichten, um die jugendlichen Auszubildenden auf den neuesten Stand der Digitalisierung zu bringen.
Weitere Begünstigte sind unter anderem die Gemeinschaft der Fritz-Schumacher-Siedlung, der VDIni-Club Norderstedt, der technikinteressierte Kinder Möglichkeiten der Fischer-Technik näher bringt, und der Verein Kinder und Frauen in Not, der Frauen nach einem Aufenthalt im Frauenhaus bei der Einrichtung von Wohnungen hilft. Das Geld soll in die Anschaffung von Kinderbetten fließen.
„Das Haspa-LotterieSparen ist seit mehr als 60 Jahren eine Institution im sozialen Leben in der Metropolregion und damit gut für Hamburg und Norderstedt“, betont Nicole Weber bei der Übergabe der Fördergelder, den die Vereinsvertreter auch gern nutzen, um sich gegenseitig zu vernetzen.

 

Ausstellung „3 F – Faszination,

28. November

„Abstrakt“ Foto: Aneta Anna Pahls

Wandsbek (rug) Die Rahlstedterin Aneta Anna Pahls ist künstlerische Autodidaktin und malt bereits seit ihrer Jugend leidenschaftlich gern. Ihre meist großformatige Werke, die dem expressionistischen Malstil zugeordnet werden können, bestechen durch kräftige und ausdrucksstarke Farben. Oft, aber nicht ausschließlich, arbeitet sie abstrakt. Die vielschichtigen Gemälde entstehen oft durch eine Emotion, einen Gedanken oder das pure Zusammenspiel von intensiven Farben. Sie können von allen Seiten betrachtet werden, da bei Veränderungen des Blickwinkels neue Nuancen der gespachtelten Strukturen sichtbar werden. Ihre Werke zeugen von praktisch veranlagter Kreativität. Frau Pahl ist experimentierfreudig und entwickelt ihren Stil und ihre künstlerische Technik stets weiter.
Weitere Informationen unter: www.art-aneta.de
Die Ausstellung wird, in Anwesenheit der Künstlerin, von Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff eröffnet am Dienstag, dem 4. Dezember, um 16 Uhr im Bezirksamt Wandsbek (2. OG).
Die Ausstellung wird im Bezirksamt Wandsbek, Schloßstraße 60 auf der Ausstellungsfläche im 2. Obergeschoss gezeigt. Die Ausstellung ist insgesamt fünf Wochen, vom 4. Dezember  bis zum 4. Januar 2019, montags bis freitags von 7   bis  19 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet.

 

Zwölf Sieger beim „Hamburg Airport.

28. November

Gewinner des „Hamburg Airport. Bewegt. Nachbarschaftspreis 2018“ mit Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport. Foto: pmi/Michael Penner

Fuhlsbüttel (blb) Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der DRK-Bereitschaft Norderstedt sind zum zweiten Mal Sieger beim „Hamburg Airport. Bewegt. Nachbar-schaftspreis“. Nach 2017 bekamen sie auch in diesem Jahr beim Online-Voting die meisten Stimmen. Bei einer Gala gestern Abend in der Aula der Bugenhagenschule Alsterdorf überreichte ihnen Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, das Preisgeld über 3 000 Euro. Der Betrag soll dazu beitragen, teilweise veraltete Defibrillatoren gegen moderne Geräte auszutauschen.
Platz zwei belegte die Kirchengemeinde Ansgar Langenhorn und erhielt 1 500 Euro. In Kooperation mit der Albert-Schweitzer-Schule Klein Borstel soll am 13. und 14. April 2019 Johann Sebastian Bachs Johannes-Passion als Tanzprojekt aufgeführt werden. Dritte bei der Abstimmung wurden die „Bergedorfer Engel“, eine private Initiative, die sich auf St. Pauli und in St. Georg für Bedürftige einsetzt. Sie wurden mit 1 000 Euro belohnt. Die sieben weiteren Sieger erhalten eine Förderung von je 500 Euro.
Große Freude auch bei den Gewinnern des erstmals vergebenen 2 000-Euro-Jury-Preises, zur Verfügung gestellt von AviAlliance, Gesellschafter der Flughafen Hamburg GmbH. Der Preis ging an den Verein „Freunde alter Menschen e.V.“ Der Verein engagiert sich gegen die Einsamkeit und Isolation alter, zumeist hochbetagter Menschen und stiftet dazu Besuchspatenschaften. Mit dem diesjährigen Kreativpreis – dotiert mit 1 000 Euro – für eine besonders ideenreiche Bewerbung wurde der „Hot Spot Hamburg e.V.“ mit dem Projekt „Der Vorhang“ ausgezeichnet. Insgesamt war ein Preisgeld von 12 000 Euro ausgeschrieben.
Michael Eggenschwiler zeigte sich beeindruckt von der großen Resonanz des noch jungen Wettbewerbs. Mit 77 Bewerbern hatte sich die Zahl in diesem Jahr gegenüber dem Start vor einem Jahr noch verdoppelt.
„Die Vielfalt der Projekte ist ein Spiegelbild dessen, was es in unserer Nachbarschaft an Engagement und Hilfsbereitschaft gibt. Hamburg Airport ist es wichtig, mit dem Nachbarschaftspreis einen kleinen Beitrag leisten zu können, um diesen großartigen Einsatz anzuerkennen. Das wird für uns auch in Zukunft Ehrensache sein.“
Soziale, integrative und inklusive Initiativen gehörten auch diesmal zu den Wettbewerbsteilnehmern ebenso wie Umwelt-, Bildungs- und Sportförderprojekte.
 „Es ist bewegend und macht zugleich Mut zu erleben, wie sehr Menschen für andere Menschen da sind“, so Michael Eggenschwiler. „Für uns als Flughafen, der inzwischen seit fast 108 Jahren besteht, ist es schön zu sehen, dass sich neben langjährigen Organisationen auch immer wieder junge Projekte engagieren.“

 

Gewerkschaft kritisiert seltene

28. November

Für Beschäftigte in der Gastronomie gehört Nachtarbeit zum Alltag. Das Arbeitszeitgesetz soll sie vor extremer Belastung schützen. Doch Behörden kontrollieren nur sehr selten, ob das Gesetz eingehalten wird, kritisiert die Gewerkschaft NGG. Foto:  Tobias Seifert / NGG

Hamburg (pmi) Tricksereien bei der Arbeitszeit fast nie geahndet: Die rund 54 300 Betriebe in Hamburg müssen nur äußerst selten mit einer Arbeitszeit-Kontrolle der Behörden rechnen. Das kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Nach NGG-Angaben führte das Amt für Arbeitsschutz in Hamburg im vergangenen Jahr lediglich 512 Kontrollen zur Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes durch. Dabei deckten die Beamten 262 Verstöße auf. Seit 2010 ging die Zahl der Prüfungen um 18 Prozent zurück. Dies ergibt sich aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Linken, Susanne Ferschl. Das Schreiben liegt der Gewerkschaft vor.
Rein rechnerisch wird ein Betrieb in der Hansestadt demnach nur alle 110 Jahre kontrolliert, kritisiert NGG-Geschäftsführerin Silke Kettner: „Die Zahlen sind schockierend. Das Arbeitszeitgesetz ist eines der wichtigsten Schutzgesetze, das die Beschäftigten haben.“ Es könne nicht sein, dass die Behörden ihre Kontrollen „ausgerechnet in einer Zeit zurückfahren, in der Nacht-, Schicht- und Wochenendarbeit immer stärker zunehmen“, so die NGG Hamburg-Elmshorn.
Ohne eine echte Kontrolle drohe das Arbeitszeitgesetz zu einem bloßen „Papiertiger“ zu werden. Das sei gerade auch mit Blick auf die Digitalisierung ein großes Problem. „Viele Beschäftigte in Hamburg müssen immer flexibler arbeiten und teils ständig für den Chef erreichbar sein. Da ist es umso wichtiger, dass sie auch mal Luft holen können“, sagt Kettner. Nicht ohne Grund schreibe das Arbeitszeitgesetz eine Ruhezeit von elf Stunden zwischen Ende und Anfang der Arbeit vor.
Letztlich gehe es dabei um die Gesundheit der Menschen. Laut Studien der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) steigt das Unfallrisiko nach der achten Arbeitsstunde exponentiell an. Wer regelmäßig nachts oder im Schichtdienst arbeitet, hat danach auch ein erhöhtes Risiko, am Herzen oder an Diabetes zu erkranken. Aktuell arbeitet bereits jeder Neunte länger als 48 Stunden in der Woche, so das Statistische Bundesamt.
Einer Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes, wie sie etwa der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) fordert, erteilt Silke Kettner eine klare Absage. „Flexible Lösungen, die für die Betriebe und die Beschäftigten passen, lassen sich per Tarifvertrag vereinbaren“, so die Gewerkschafterin. In Branchen wie dem Gastgewerbe und der Ernährungsindustrie hätten sich etwa Arbeitszeitkonten bewährt.
„Statt Änderungen am Arbeitszeitgesetz brauchen wir mehr Kontrollen, damit es auch eingehalten wird“, fordert Kettner. Dafür müsse das Personal bei den Arbeitsschutzbehörden massiv aufgestockt werden. Nach Angaben der Bundesregierung waren in Hamburg zuletzt nur 49 Beamte für die Kontrolle der Arbeitszeiten zuständig – bei 54 300 Betrieben.

 

Volleyball-Damen verlieren

28. November

Langenhorn (meg) Die Volleyballfans kamen am vergangenen Sonnabend in der Sporthalle Tangstedter Landstraße voll auf ihre Kosten.
In der 3. Liga Nord lieferten sich die Damen vom SC Alstertal-Langenhorn (7.) und vom BBSC Berlin II (4.) ein packendes Duell. Am Ende gewannen die Berlinerinnen mit 3:1 (26:24, 25:27, 25:9, 28:26). Die Satzergebnisse zeigen aber schon, dass es eine ganz knappe Kiste war. In Satz eins führte SCALA nämlich schon mit 23:19 und hatte beim Stande von 24:22 sogar zwei Satzbälle. Berlin wankte, aber fiel nicht und gewann noch mit 26:24. Ähnlich dramatisch Durchgang Nummer zwei. Auch hier führte SCALA schon mit 23:21. Jetzt machten sie es aber besser und verwandelten den dritten Satzball zum 25:27 und 1:1-Ausgleich. Lediglich Satz drei ging klar und deutlich mit 25:9 an die Gäste. Gewohnte Spannung dann wieder im vierten Satz. SCALA führte mit 24:21 und hatte drei Satzbälle zum 2:2-Ausgleich.
Berlin wehrte alle ab. Dann lag SCALA mit 25:24 vorne. Auch diesmal glichen die Gäste aus und holten sich mit 28:26 diesen vierten Satz und das Match. Für SCALA war es die dritte Niederlage in Folge. Weiter geht es am kommenden Sonnabend (1. Dezember, 16 Uhr, Hein-Dahlinger-Halle) bei Schlusslicht Kieler TV. Die haben bislang alle ihre acht Spiele verloren.

 

SCALA: Die Moral ist intakt

28. November

Langenhorn (meg) Die Fußballer von Landesliga-Schlusslicht SC Alstertal-Langenhorn haben ein Lebenszeichen gesendet. Am 18. Spieltag holten sie ein hart erkämpftes 3:3-Unentschieden gegen den Tabellenvorletzten SV Eidelstedt. Dadurch hat SCALA weiterhin sechs Zähler Rückstand auf den SVE. 13 Punkte sind es inzwischen schon  auf den ersten Nichtabstiegsplatz 13 (Harburger TB, 17 Pkt.). Dennoch hat dieses 3:3 auf dem Kunstrasen am Hermann-Löns-Weg Mut gemacht. Eidelstedt führte durch Treffer von Morina Agonis (18.) und Serdo Murina (36.) schon mit 2:0.  Allerdings mussten die Gäste nach einer Roten Karte ab der 22. Minute auch in Unterzahl spielen. SCALA verkürzte durch Yavuz Kement in der 55. Minute auf 1:2. Fünf Minuten vor Schluss war dann der Jubel groß als Dele Botchway das 2:2 gelang.
Doch fast im Gegenzug die kalte Dusche: Serdo Murina macht das 3:2 für Eidelstedt. In der fünften Minute der Nachspielzeit kam SCALA aber noch einmal zurück und schaffte durch Alexander Vahl das 3:3.
Schwer wird die nächste Aufgabe. Am Freitag (30. November, 20 Uhr, Ulzburger Straße) geht es zum Tabellenzweiten HSV III.

 

Fremdparker ärgern die

28. November

Fuhlsbüttel (blb) Der Flughafen bringt manche Anwohner nicht nur wegen der immer wieder späten Nachtanflüge auf die Palme. In den Straßen von Fuhlsbüttel ärgern sich die Bewohner seit langem über Fluggäste, die dort ihre Autos abstellen, um dann für zwei Wochen in den Urlaub zu fliegen. Der Hintergrund ist klar: Das Auto direkt am Airport abzustellen ist für manchen teurer, als der ganze Flug selbst. Die Straßen im Umkreis von einem Kilometer um den Airport sind als Anwohnerparkplätze ausgewiesen.
In der Folge weichen viele so genannte Fremdparker auf Straßen jenseits der Alsterkrugchaussee aus. Betroffen sind unter anderem der Schlehdornweg, Heschredder, Hermann-Löns-Weg oder Am Hasenberg.
In einem von Martina Lütjens und Martin Fischer unterzeichneten Antrag der CDU-Fraktion der Bezirksversammlung Hamburg-Nord heißt es: „Einstimmig wurde in der November-2017-Sitzung beschlossen, dass die Vorsitzende der Bezirksversammlung sich bei der Innenbehörde dafür einsetzt, dass die Einrichtung von Anwohnerparkzonen im Gebiet des Regionalbereiches Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel mit erhöhter Priorität geprüft wird.“   Und  weiter:  Die Bezirksversammlung  möge sich  für die weitere Einrichtung von neuen Anwohnerparkzonen im Gebiet des Regionalbereiches Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel aussprechen. Lütjens betont: „Ich erwarte, dass nun endlich gehandelt wird“.
Immerhin: Das Thema wurde gemäß des CDU-Antrages in den Ausschuss Umwelt, Verkehr und Verbraucherschutz (UVV) verwiesen. Dort soll die zuständige Behörde  unter anderem das Ergebnis der Kennzeichenerhebung vom 17. und  und 19. Juli 2018 vorstellen.
Der pensionierte Polizist Asmus Marxen hat sich der Problematik quasi als Moderator angenommen, nahm Kontakt zu Bezirkspolitikern und Behörden auf.  Unter anderem trat er dem Online-Netzwerk nebenan.de bei und hatte in kurzer Zeit 40 Follower.  Dann trat er auch in die  CDU ein, um sich weiter zu vernetzen.
Der CDU-Bürgerschaftsabgeordnete Richard Seelmaecker erfuhr laut Marxen als Antwort aus einer kleinen Anfrage an den Senat, dass die Ausdehnung des Anwohnerparkens in dem so bezeichneten Gebiet „N 100“ östlich des Airports  bis zum Kleekamp eventuell möglich wäre.  Auch die Fuhlsbütteler CDU-Abgeordnete Martina Lütjens reichte eine schriftliche Anfrage an die Bezirksversammlung ein. 
Asmus Marxen, der aus alter beruflicher Gewohnheit beim Spaziergang mit seinem Hund auf Kfz-Kennzeichen achtet, sieht täglich viele Fremdparker zum Beispiel im Schlehdornweg. Als wir uns mit ihm dort treffen, sehen wir dort Fahrzeuge mit Kennzeichen aus Flensburg, Rotenburg/Wümme, Hannover und Stade. „Häufig sehen wir hier auch Autos mit dänischen Kennzeichen“, erzählt Asmus Marxen, „die sind hier bestimmt nicht alle  zu Besuch bei Anwohnern.“ Er bittet betroffene Anwohner, sich bei ihm unter der E-Mail-Adresse 
Asmus.Fremdparker(at)googlemail.com zu melden.
 Als Marxen sein Anliegen kürzlich in der Fragestunde der Bezirksversammlung vortrug, erhielt er auchpositive Signale von SPD und Grünen.

Asmus Marxen sieht bei seinem Spaziergang mit dem Hund (hier am Schlehdornweg) täglich zahlreiche Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen. Foto: blb

 

Wer wird Hamburgs Azubi

21. November

Hamburg (pmi) Wer wird „Hamburgs Azubi des Jahres 2018“? Handelskammer und Handwerkskammer laden zum 13. Mal gemeinsam mit Bild Hamburg und dem Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB) zum Wettbewerb „Hamburgs Azubi des Jahres“ ein.
Wer im Betrieb Außergewöhnliches leistet, in der Berufsschule durch gute Noten auffällt, wen Fairplay, soziales Engagement und Teamwork auszeichnen – der ist definitiv ein guter Kandidat. Mitmachen können alle Azubis, die ihre Abschlussprüfung bei der Handelskammer oder bei der Handwerkskammer ablegen.
 
Ab sofort bis zum 31. Januar 2019 können sich Auszubildende online bewerben. Ihre Ausbildung muss noch mindestens bis zum 31. Januar 2019 andauern. Auf www.azubidesjahres.de ist alles zu den Teilnahmebedingungen zu finden. Aus jedem Hamburger Unternehmen darf ein Auszubildender ins Rennen gehen, für den Sonderpreis ist eine zusätzliche Bewerbung möglich. Der Gewinner oder die Gewinnerin bei „Hamburgs Azubi des Jahres“ bekommt 1 000 Euro Preisgeld.
Der Sonderpreis ist mit 250 Euro dotiert und richtet sich an Auszubildende mit Migrationshintergrund oder mit körperlichen/psychischen Beeinträchtigungen, die sich mit großem Engagement in ihrem Ausbildungsberuf bewähren und damit Vorbild für andere sind. Es gelten die gleichen Teilnahmeanforderungen wie beim Hauptpreis.
Eine Jury wählt unter allen Einsendungen zwanzig Finalisten aus.
 Weitere Informationen www.azubidesjahres.de  

 

Demenz besser verstehen

21. November

Sebastian Rasch, Einrichtungsleiter der ASB-Tagespflege Langenhorn stellt das Demenz Balance-Modell vor. Foto: pmi

Langenhorn (pmi) Angehörigenabend in der ASB-Tagespflege Langenhorn: Um das Thema „Demenz“ und wie Angehörige ein vertieftes Verständnis für das Verhalten erkrankter Familienmitglieder entwickeln können, ging es an dem Abend in der ASB-Tagespflege Langenhorn.
Sebastian Raasch, Einrichtungsleiter der Tagespflege, stellte den Angehörigen das Demenz Balance-Modell der Kölner Krankenschwester und Trainerin Barbara Klee-Reiter vor. Mithilfe dieses Modells wurden Verluste simuliert, in dem auf einer Schablone Erinnerungen und Fähigkeiten, die im Vorfeld erfragt wurden, entfernt. Die Angehörigen konnten damit nachempfinden, wie es ist, Stück für Stück ihre Vergangenheit und Erinnerungen, und damit mehr und mehr ihre Identität zu verlieren. Danach wurden die Gefühle über den vorausgegangenen Verlust erfragt: Manche Angehörige äußerten, dass sie sich hilflos fühlen würden, traurig und aggressiv, wenn sie nicht mehr wüssten, wie sie zur Veranstaltung gekommen sind oder ihre Familienmitglieder nicht mehr erkennen und ihr Leben vergessen würden. Einhellige Meinung war, dass sie Vieles anders sehen, zum Beispiel dass ihre erkrankten Familienmitglieder mit ihrem Verhalten die Angehörigen ja nicht ärgern wollten. „Ich werde zukünftig ruhiger und geduldiger reagieren, weil ich meinen Angehörigen jetzt besser verstehe“, fügten weitere Teilnehmer hinzu. Die ASB-Tagespflege Langenhorn betreut Menschen mit Demenz und trägt zur Entlastung pflegender Angehöriger bei. Die Senioren werden auf Wunsch morgens von zu Hause abgeholt und am Abend wieder zurückgebracht.

Kontakt: Fibiger Straße 163, HH-Langenhorn im Hermann-Ehlers-Haus. Info unter Telefon 0 40/18 13 86 98.

 

NICARAGUA – ein Volk versucht

21. November

Kampf um die Demokratie in Nicaragua. Foto: pmi

Wandsbek (pmi/rug) 1979: In Nicaragua stürzt eine breite Widerstandsbewegung mit der Frente Sandinista de Liberación Nacional (FSLN) an der Spitze die Diktatur des Somoza-Clans. Weltweit entwickelte sich eine breite Solidaritätsbewegung mit den „Befreiern“, auch in Deutschland. 1989 wurde eine Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und León unterzeichnet.
Von 1980 bis 1990 tobte in Nicaragua ein von den USA finanzierter Krieg der sogenannten Kontras gegen das Land. Seit 2007 stellt die FSLN erneut den Präsidenten Nicaraguas.
Am 17. April 2018  wurde nach einer von der Regierung Ortega/Murillo erlassenen Rentenreform „zum Sieden“ gebracht, was schon lange gärte. Seitdem wehrt sich ein großer Teil der Bevölkerung und der Zivilgesellschaft gegen die Politik des „Revolutionshelden“ Ortega und seines Clans. Er verwandelt das befreite Nicaragua erneut in eine Diktatur.
In 200 Tagen des Widerstandes wurden über 500 Menschen ermordet, zum Teil von Scharfschützen hingerichtet, über 3 000 verletzt, viele schwer. Hunderte wurden entführt, verschleppt, verhaftet, gefoltert. Dutzende erhielten hohe Freiheitsstrafen: Sie waren an Aktionen für Demokratie, Meinungsfreiheit und Gerechtigkeit beteiligt.
Auch die Bevölkerung von Hamburgs Partnerstadt León leidet. Wir wollen informieren und diskutieren, wie wir ihnen helfen können. León  braucht dringend weiter Unterstützung aus Hamburg. Wie kann diese aussehen?  Können staatliche Institutionen oder Verwaltungen noch „unsere Partner“ sein?  Gibt es zuverlässige gemeinnützige Organisation neu in León ?

Wir laden gemeinsam mit der „DIE LINKE Wandsbek“ ein für Mittwoch, 28. November, ab  19 Uhr ins Kulturschloss Wandsbek, 22041 Hamburg, Königsreihe 4, S-Friedrichsberg. Gesprächspartner sind:
• Dr. Jürgen Steidinger, Kinderarzt, früher Leiter der Neugeborenenintensivstation im AK Wandsbek. Er lebte und arbeitete 1992 bis  2016 als Entwicklungshelfer in Nicaragua.
• Rolf Becker, Schauspieler, Aktivist der „Ersten Tage“, „Radio Venceremos“ León
• Dr. Francisco Amaya, Arzt aus León, 1990 bis 2007 Mitglied der FSLN, in der DDR lange Zeit Vertreter der nicaraguanischen Studenten – lebt und arbeitet als Arzt in Halle.

 

Weihnachtsmärchen der

21. November

Mit ihrem „Gestiefelten Kater“ will die Börner Speeldeel in diesem Jahr die Vorweihnachtszeit märchenhaft versüßen.  Foto: ker

Langenhorn (ker) Es sind nur noch wenige Tage bis zur Premiere des „Gestiefelten Katers“, dem diesjährigen Weihnachtsmärchen der Börner Speeldeel. Die Proben des eingespielten siebenköpfigen Schauspiel-Ensembles laufen auf Hochtouren, damit bei den insgesamt neun Vorstellungen auch alles klappt.
Regie führt Mona Stawicki. Die Schauspielerin, die in Lübeck bei einem Kindertheater selbst auf der Bühne steht, hat das Märchen der Gebrüder Grimm so umgearbeitet, dass es auf die LaLi-Bühne passt. Denn die Börner Speeldeel ist detailverliebt, was sich in einem aufwendig gestalteten Bühnenbild wiederfindet. „Viele Details sind in Kleinstarbeit aus Holz gebaut“, sagt die 27 Jahre alte Regisseurin, „bei uns leben die Bühnenbauer ihre Phantasien aus.“
Insgesamt ein Dreivierteljahr hat Stawicki für die Bearbeitung des Stücks benötig, von der Idee bis zur Umsetzung. „Da passiert so viel im Kopf“, sagt sie, „für das reine Schreiben habe ich dann nur eine Woche gebraucht.“ Obwohl die Schauspieler teilweise seit mehr als 25 Jahren der Bühne angehören, steigt gerade in den letzten Tagen vor Aufführungsbeginn  die Aufregung.
Nun werden die Kinder entscheiden, wie sehr sie den „Gestiefelten Kater“ und seine Abenteuer mögen. Die Premiere am 30. November ist ausverkauft; für die Spieltage am 1. und 2. Dezember jeweils um 14.30 und 17 Uhr, sowie am 7. Dezember um 17 Uhr und am Sonnabend, 8. Dezember, 14.30  und 17 Uhr, und Sonntag, 9. Dezember, um 14.30 Uhr,  gibt es an den Vorverkaufsstellen wie beispielsweise dem Weinhaus am Stadtrand, Tabakwaren Schwede, Bücherstube am Krohnstieg, dem Genossenschaftsbüro im Stadtteil noch Karten.
Restkarten sind an der Abendkasse des LaLi, Tangstedter Landstraße 182a, erhältlich. Der Eintrittspreis beträgt pro Person fünf Euro.

 

Großer Weihnachtsbasar im „LaLi“

21. November

Der Weihnachtsbasar im „LaLi“ lädt wieder zum Stöbern ein. Foto: pmi

Langenhorn (rug) Die Gemeinschaft der Fritz-Schumacher-Siedlung lädt am Sonntag, dem 25. November, von 10 bis 16 Uhr wieder zu ihrem traditionellen  Weihnachtsbasar ins Langenhorner Bürgerhaus „LaLi“ in der Tangstedter Landstraße 182 a ein.
Hier gibt es Schönes zu erwerben und zu betrachten: liebevoll angefertigte Adventsgestecke, selbstgebackene Kekse, handgestrickte Socken, Schmuck und allerlei Adventliches wie Türkränze, Wichtel, Kugeln und Papiersterne.
 Eine Cafeteria mit einem reichhaltigen Kuchenangebot, natürlich auch alles selbstgebacken, lädt die Besucher zum Verweilen ein.