Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

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UHC

Gold-Jungs kommen nach Hause

19. August: 

POPPENBÜTTEL (blb). Die Goldmedaillengewinner der Hockey-Herren, von denen vier vom Uhlenhorster HC kommen, haben es seit dem 2:1-Finalsieg gegen Holland ja schon ordentlich krachen lassen. Wie man hört, gab’s auch ein wenig Kollateralschaden, doch der Empfang im Heimatverein am Freitag war noch einmal eine Nummer größer.

Moritz Fürste, Oliver Korn, Florian Fuchs und Nicolas Jacobi rollten zusammen mit den Hamburger Schwimmbrüdern Markus und Steffen Deibler, Gold-Achter-Recke Eric Johannesen (Bergedorf) und den Hockey-Damen des UHC in Kleinbussen, die das Autohaus Wichert gestellt hatte, auf dem Sportplatz am Wesselblek.

Da gab es vor allem für den Nachwuchs kein Halten mehr. Die Hockey-Youngsters begleiteten ihre Helden Hand in Hand ins Clubhaus und ließen sie fortan nicht mehr aus den Augen und von der Hand.

Für UHC-Vorsitzenden Horst Müller-Wieland, der in London vor Ort mitfieberte, gab’s auch einen Wermutstropfen: Tochter Janne verpasste mit den Damen nach Peking 2008 zum zweiten Mal eine olympische Medaille, die Enttäuschung war ihr noch anzumerken.

Die Männer können ihr Glück dagegen noch kaum fassen, wissen aber eines bestimmt: „Feiern können wir immer noch, das geht irgendwie immer“, grinst Nicolas Jacobi. Moritz Fürste kommt derweil aus dem Autogramme schreiben, Herzen und Küssen kaum heraus. Er sagt: „Diese ganzen Reaktionen, auch die Einfahrt mit der MS Deutschland in Hamburg und der Abend hier sind mehr wert, als der Klunker um den Hals“. 

Weg mit dem Laub: Die Jagd

24. Oktober

Mit Elektro-Laubbläsern auf in die „Laubschlacht“. Foto: SRH

Hamburg (pmi/rug) Für die Stadtreinigung Hamburg (SRH) beginnt die jährliche „Laubschlacht“. Mehr als 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter pusten, fegen und saugen manuell und mit Maschinen die Blätter von den Gehwegen. Bis zu 15 000 Tonnen Laub werfen die rund 250 000 Hamburger Straßenbäume ab. Diese Laubmenge füllt rund 300 000 Standard-Mülltonnen (120 Liter). Nebeneinandergestellt reicht die Reihe der mit Laub gefüllten Mülltonnen von Hamburg bis nach Hannover.
Das gesammelte Laub wird aufbereitet und kompostiert. Überall dort, wo die SRH das ganze Jahr über gegen Gebühr den Gehweg reinigt  und auf rund 7 750 Kilometer Fahrbahnen entfernt sie auch im Herbst das anfallende Laub. Anwohner, die ihren Gehweg selbst reinigen und keine Gehwegreinigungsgebühren bezahlen, müssen Laub auf den Gehwegen allerdings auf eigene Kosten entsorgen. Dabei ist es unwichtig, woher das Laub auf den Gehwegen stammt: Auch Laub, das von "städtischen" Bäumen auf den Gehweg fällt, müssen die reinigungsverpflichteten Anwohner zusammenfegen und entsorgen. Dort, wo die Stadtreinigung die Gehwege gegen Gebühr reinigt, sammelt und entsorgt sie auch das Laub.
Reinigungsverpflichtete Anwohner, die Laub am Fahrbahnrand oder in Rinnsteinen ablagern, handeln ordnungswidrig und fahrlässig, denn bei starken Regenfällen verstopfen Laubhaufen die Sieleinläufe (Gullys) und es kann zu Überschwemmungen auf den angrenzenden Grundstücken kommen. Leider kommt es auch immer wieder vor, dass Laub aus Gärten einfach auf den Gehweg abgelagert wird, in der Hoffnung, die SRH werde das schon abholen. Die Reinigerinnen und Reiniger der SRH haben in diesen Tagen alle Hände voll zu tun und können sich nicht um illegal platzierte Laubhaufen kümmern. Blaue, schwarze oder gelbe mit Laub gefüllte Säcke nimmt die Stadtreinigung Hamburg nicht mit, da für diese Säcke keine Entsorgungsgebühren entrichtet wurden. Die Ablagerung dieser Säcke am Straßenrand ist eine Ordnungswidrigkeit.
Wohin mit all dem Laub? Tipps für Gartenbesitzer/-innen und reinigungspflichtige Anlieger:
• besonders günstig und praktisch ist die grüne Biotonne, die es schon für 1,61 Euro pro Monat gibt (80 Liter Volumen, 14-tägliche Leerung).
• Gebührenfrei ist für alle Hamburger Privathaushalte die Anlieferung von bis zu einem Kubikmeter Laub auf den Recyclinghöfen. Der angefangene zweite und dritte Kubikmeter kostet je 1 Euro Gebühr.
• Besonders umweltfreundlich ist das Kompostieren von Laub vor Ort. Im eigenen Garten erzeugter Kompost schließt den biologischen Nährstoffkreislauf und verbessert die Bodenqualität nachhaltig. Laubhaufen im Garten sind außerdem für Igel und andere Nützlinge wichtige Winterquartiere (http://www.igelkomitee-hamburg.de). Auf Rabatten ist Laub ein guter Winterschutz für Stauden und sollte deshalb dort liegen bleiben.
• Besonders bequem ist die Entsorgung über den Laubsack. Er fasst 100 Liter und ist auf allen Recyclinghöfen, bei der mobilen Problemstoffsammlung und in vielen Drogeriemärkten  für 1 Euro pro Stück erhältlich. In jedem Stadtteil gibt es für Laubsäcke fünf feste Abholtermine, die sich von Stadtteil zu Stadtteil unterscheiden. Die ausschließlich mit Laub gefüllten gebührenpflichtigen Laubsäcke können also zu festen Terminen an den Fahrbahnrand zur Abholung gestellt werden. Die Termine stehen auf der Internetseite unter der Adresse www.stadtreinigung.hamburg.

 

Freier Eintritt in Hamburger Museen

24. Oktober

Auch die Deichtorhallen bieten am 31. Oktober freien Eintritt an. Foto: pmi/FKrems

Hamburg (blb) Am Mittwoch, 31. Oktober, bieten zahlreiche Hamburger Museen kostenlosen Eintritt und ein vielfältiges Programm. An dem neuen Feiertag will die Hansestadt einen gesellschaftlichen Impulstag etablieren, der eine Brücke zwischen unterschiedlichen Religionen und Weltanschauungen schlägt.
 Die Museen übernehmen hierbei eine besondere Rolle: Sie ermöglichen allen Besuchern – dem Bürgerschaftsbeschluss vom Februar 2018 entsprechend – freien Eintritt zu ihren Ausstellungen und laden ein, Stadtgeschichte, Kunst und Kultur neu zu entdecken. Neben den öffentlichen Museen haben sich auch verschiedene private Ausstellungshäuser und Universitätsmuseen der Aktion angeschlossen, darunter das Bucerius Kunst Forum, das Medizinhistorische Museum, die Sammlung Falckenberg oder das Museum Elbinsel Wilhelmsburg. Zahlreiche Häuser bieten neben dem freien Eintritt ein Sonderprogramm zum Tag der Reformation (Programm unter www.seeforfree.de).
Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Der Tag der Reformation als eintrittsfreier Museumstag ist in seinen Bezügen zu gesellschaftlichem Austausch und kulturellem Miteinander ein guter Anlass, um auch Menschen zu erreichen, die bislang noch nicht oder selten Hamburger Ausstellungshäuser besuchen.“ Einen zentralen Beitrag leisten  die vielfältigen Programme der teilnehmenden Museen, die zentrale Aspekte gesellschaftspolitischer wie auch kultureller oder religiöser Entwicklungen aufgreifen sowie Museumsführungen in zahlreichen Sprachen anbieten  – neben Deutsch auch auf Englisch, Russisch, Spanisch,  Koreanisch, Arabisch und in Gebärdensprache.
Folgende Museen bieten freien Eintritt: Altonaer Museum, Archäologisches Museum Hamburg – Stadtmuseum Harburg, Bucerius Kunst Forum, Computer-Museum des Fachbereichs Informatik der Universität Hamburg, Deichtorhallen Hamburg, Deutsches Zollmuseum, Freilichtmuseum Rieck Haus, Gipsabgusssammlung der Universität Hamburg, Hamburger Kunsthalle, Hamburger Schulmuseum Jenisch Haus, Kramer-Witwen-Wohnung, KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Loki-Schmidt-Haus, Medizinhistorisches Museum, Museum am Rothenbaum – MARKK, Museum der Arbeit, Museum Elbinsel Wilhelmsburg, Museum für Bergedorf und die Vierlande, Museum für Hamburgische Geschichte, Museum für Kunst und Gewerbe, Sammlung Falckenberg.
Das komplette Programm  unter www.seeforfree.de

 

Hamburgs Bäckereien droht

24. Oktober

Rund 5700 Beschäftigte zählt das Backhandwerk in Hamburg. Foto: pmi

Hamburg (pmi) Sie stehen mitten in der Nacht auf, leiden unter Mehlstaub und Stress an der Verkaufstheke: Die rund 5 700 Beschäftigten in Hamburgs Bäckereien machen einen Knochenjob – für den sie jedoch seit mehr als zwei Jahren keine Lohnerhöhung gesehen haben.
Das kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und warnt: Sollte sich die Bezahlung von Bäckern und Verkaufspersonal nicht rasch deutlich verbessern, droht ein Fachkräfte-Schwund. „Schon jetzt haben viele Bäckereien in der Stadt damit zu kämpfen, dass bewährte Mitarbeiter in andere Branchen abwandern“, sagt Gewerkschaftssekretärin Christa Theinert.
Die NGG fordert deshalb jetzt ein Lohn-Plus von 5,5 Prozent für die 17 600 Beschäftigten des Bäckerhandwerks in Hamburg und Schleswig-Holstein. Ihre Verdienste waren zum letzten Mal im Herbst 2016 gestiegen. Seit Anfang diesen Jahres verhandelt die NGG mit der Bäcker- und Konditorenvereinigung Nord über einen neuen Tarifvertrag. „Die Branche schreibt solide Zahlen. Trotzdem haben die Arbeitgeber bisher nur ein Plus zwischen 1,8 und 2,7 Prozent für Bäckergesellen und Fachverkäuferinnen angeboten“, so Theinert. Dabei solle die Erhöhung erst ab Herbst gelten – obwohl sie bereits im März fällig gewesen wäre.
Damit liege das Lohnangebot gerade einmal auf dem Level der Inflationsrate – denn für mehr als ein halbes Jahr gäbe es gar kein Plus, kritisiert die Gewerkschafterin. De facto hätten die Beschäftigten also nicht mehr Geld im Portemonnaie. Noch schlechter sehe es für die ungelernten Kräfte in der Backstube aus. Geht es nach dem Arbeitgeberverband, soll ihr Lohn-Plus lediglich zwischen 1,2 und 1,6 Prozent liegen, berichtet Theinert. „Einerseits klagen die Bäckermeister darüber, dass sie kaum noch Fachkräfte finden. Andererseits sind sie nicht bereit, ihren Beschäftigten einen fairen Anteil an der Umsatzentwicklung abzugeben. Das passt nicht zusammen.“
Die harten Arbeitsbedingungen in Bäckereien führten schon heute dazu, dass sich immer weniger Schulabgänger für die Branche entschieden, so die NGG. „Wenn dann auch noch die Bezahlung nicht stimmt, guckt sich der mögliche Nachwuchs lieber woanders um“, betont Christa Theinert. Das Bäckerhandwerk konkurriere längst nicht mehr nur mit der Industrie, sondern auch mit teils besser bezahlten Jobs im Einzelhandel.
Mit einem Protesttag am 24. Oktober will die NGG nun den Druck auf den Arbeitgeberverband erhöhen. Dabei sollen in den Bäckereien auch Kunden über die Situation in der Branche informiert werden. Die Tarifverhandlungen gehen am 30. Oktober in die nächste Runde.

 

Kammerkonzert mit I Flautisti:

24. Oktober

I Flautisti laden zum Kammerkonzert. Foto: pmi

Poppenbüttel (rug) Am Sonnabend, 3. November, findet in der Burg Henneberg, Marienhof 8 in Poppenbüttel, ein Kammerkonzert mit I Flautisti: „Douce Dame Jolie“ statt. Beginn ist um 19 Uhr.
Das renommierte Blockflötenquartett I Flautisti – The London Recorder Quartet – präsentiert das Programm „Douce Dame Jolie“ (süße, hübsche Dame) mit musikalischen Schönheiten aus 600 Jahren.
Seit seiner Gründung vor fast zehn Jahren in London hat sich I Flautisti einen Namen durch die virtuose Beherrschung seiner Instrumente und die abwechslungsreichen und kreativen Konzertprogramme gemacht.
Dies mag auch der internationalen Mischung der mehrfach prämierten Ensemble-Mitglieder zu verdanken sein: Jitka Konecná und Ilona Veselovská kommen aus der Tschechischen Republik, Doris Lindner aus Österreich und Yu-Ching Chao aus Taiwan. Zahlreiche Konzertauftritte bei renommierten Musikfestivals in Europa sowie Kurs-Leitung in England und Tschechien hat diese Gruppe erfolgreich belegt. Mittlerweile hat I Flautisti auch mehrere eigens für sie komponierte Stücke uraufgeführt. Der Titel des Programms stammt aus einem der berühmtesten mittelalterlichen Lieder Guillaume de Machauts, dessen Melodie das Auftragwerk vom britschen Komponisten Tarik O‘Regan zum Klingen bringt. Um diese Komposition werden Werke unterschiedlicher Zeitepochen zusammengestellt. Entdecken Sie selbst, wie die „Schönheiten“ sich komplementieren, konkurrieren und zelebrieren!
Buchungen unter burg-henneberg.de/home/kulturprogramm oder per Reservierungs-Hotline 24/7, Telefon 01 80/60 50 40-0.

 

Erfolgsmodell HAZ feierte

24. Oktober

Senatorin Melanie Leonhard lässt sich eine Maschine von Zerspanungsmechaniker Benjamin Rezaie erläutern. Foto: pmi/Hamburger Hochbahn AG

Hummelsbüttel (blb) Das Hamburger Ausbildungszentrum (HAZ) feierte in der vergangenen Woche seinen 40. Geburtstag. Knapp 6 000 Auszubildende haben das  Ausbildungszentrum am Lademannbogen  seit der Gründung durch sieben namhafte Hamburger Unternehmen durchlaufen. Schwerpunkt der Ausbildung sind industrielle Metall- und Elektroberufe sowie Kfz-, Land- und Baumaschinentechnik. Hier qualifizieren der Airport, Gasnetz Hamburg, HHLA,   HOCHBAHN, Hamburg Wasser Stromnetz Hamburg und die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) ihren Nachwuchs. Außerdem bildet das  HAZ für mehr als 100 weitere Industriebetriebe aus Hamburg und dem Umland aus.
Arbeitssenatorin Dr. Melanie Leonhard gratulierte zum 40-jährigen Bestehen des erfolgreichen Kooperationsprojekts und informierte sich über die Ausbildungsberufe und -inhalte. Aktuell werden im HAZ 700 Nachwuchskräfte in 25 Berufen geschult. „Die qualifizierte Ausbildung junger Menschen wird immer wichtiger. Das HAZ bündelt die Kompetenzen und Anstrengungen ihrer Mitgliedsunternehmen und bietet so eine Qualifizierung aus einem Guss. Damit ist es seiner Zeit voraus gewesen und weiter ein Erfolgsmodell“, sagte Leonhardt.
Vorständin Dr. Gudrun Rinninsland  sagte: „Die Lehrgangsangebote sind für viele Unternehmen bei der Ausbildung in technisch anspruchsvollen und komplexen Industrieberufen unverzichtbar, um alle geforderten Ausbildungsinhalte abdecken zu können. Wir bieten Unternehmen qualifizierte Unterstützung, denn wir sind technologisch und fachlich auf dem neuesten Stand.“ 28  Ausbilder stehen den Lehrlingen zur Seite. Im Rahmen der Lehrgänge werden  ergänzend zu den Ausbildungsinhalten in der Berufsschule sowie im eigenen Betrieb – fachpraktische und theoretische Inhalte vermittelt. Besonders stark nachgefragt sind Lehrgänge über verschiedene Schweißtechniken, Elektrotechnik und Elektronik, Drehen und Fräsen, CNC-Technik, Mechatronik, Pneumatik und Hydraulik. Hinzu kommen Vorbereitungskurse für die Abschlussprüfungen in den entsprechenden Ausbildungsberufen. Insgesamt bietet das HAZ 125 verschiedene Lehrgänge an.
Seit Jahren übernehmen die Mitgliedsunternehmen  auch Verantwortung für sozial benachteiligte Jugendliche. Die Initiative, die seit 2009 unter dem Begriff „Neu-start“  firmiert, hat bislang rund 1 700 Auszubildenden eine Chance geboten und mit einer speziellen Unterstützung, Förderung und Motivation einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss ermöglicht.
Aktuell befinden sich 80 Auszubildende im „Neustart-Programm“.

 

Neue Räume für Trauer, Hoffnung

24. Oktober

Sandra Heinicke lädt zu Kunst, Kaffee und Klönschnack in die neuen Vereinsräume ein. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Seit einigen Jahren kümmern sich gut 30 ehrenamtliche Sterbebegleiter um Schwerstkranke und deren Angehörige in und um Norderstedt.  Ende September weihte der Ambulante Hospizdienst Omega e.V. die neuen Räumlichkeiten in der Segeberger Chaussee 43 unweit des Ochsenzoller Kreisels ein.
Doch mit dem Umzug von der Ulzburger Straße war mehr verbunden. „Es gab Unstimmigkeiten mit dem Vorstand, der die neue Kindertrauergruppe unserer Regionalgruppe nicht mittragen wollte. Um eigenständig Entscheidungen treffen zu können, haben wir uns deshalb selbstständig gemacht“, erklärt Sandra Heinicke.
Sie leitet den jungen Verein und freut sich, unter der neuen Adresse nicht nur Platz für Gespräche und Schulungen, sondern auch lokalen Künstlern eine Ausstellungsfläche für ihre Werke bieten zu können. Den Beginn machen mit „KIK – Kunst in der Klinik“ Künstler mit psychischen Erkrankungen aus der Asklepios Klinik Nord –  Ochsenzoll. Deren farbenfrohe Arbeiten unterstreichen die freundliche Atmosphäre des wohnlich eingerichteten Raumes. Hier finden Kurse zur Ausbildung ehrenamtlicher Begleiter für Schwerstkranke und Sterbende statt. „Die Resonanz ist groß, denn viele Menschen suchen nach einem sinnvollen Engagement. Zudem verlässt das Thema den Tabu-Bereich und wird immer präsenter – auch dank des Baus weiterer Hospiz-Häuser“, so Sandra Heinicke.
Regelmäßig treffen sich auch Trauergruppen am Ochsenzoll, um durch Unterstützung von ausgebildeten Trauerbegleitern Trost gegen Verzweiflung, Verlust und Einsamkeit zu erhalten. Im Februar wird eine neue Erwachsenengruppe starten, eine Jugendgruppe ist im Aufbau und Kinder treffen sich jeden zweiten Freitag in der Familienbildungsstätte.
Der Ambulante Hospizdienst Omega e.V. finanziert sich über Krankenkassen und Spenden und kooperiert mit Palliativdiensten und Pflegeheimen in Norderstedt und Umgebung.
Kontakt: Segeberger Chaussee 43, Norderstedt, Telefon 0 40/52 30 33 40, www.aho-norderstedt.de.

 

Bei SCALA gehen die Lichter aus

24. Oktober

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Das Kapitel Landesliga dürfte für die Fußballer vom SC Alstertal-Langenhorn spätestens im Mai 2019 Geschichte sein. Das stand aber schon vor dem heftigen 1:8 (0:3) am 13. Spieltag der Hammonia-Staffel beim FK Nikola Tesla (5.) fest. Denn: die SCALA-Fußballabteilung plant zur neuen Saison 2019/2020 nur noch mit einer Herrenmannschaft.
Und das sollen die aktuellen 2. Herren sein, die in der Kreisliga kicken. Für Trainer Holger Hanssen und die jetzigen 1. Herren bedeutet dies das Aus. Für die Mannschaft seien keine Ressourcen mehr da. Der Coach hat seinen Spielern umgehend die Planspiele des Vereins mitgeteilt.

Der Großteil hat zugesagt, gemeinsam mit dem Coach die Saison bis zum Ende durchzuziehen. Nach dem 1:8 bleibt SCALA mit nur drei Zählern abgeschlagen Letzter. Am kommenden Sonntag (28. Oktober, 14 Uhr, Siemershöh) ist nun der FC Union Tornesch (4.) zu Gast.

 

Heiß auf Potsdam

24. Oktober

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Beim SV Brauns bedra/Sachsen-Anhalt (10., 0 Punkte) feierten die Volleyballerinnen vom SC Alstertal-Langenhorn am 3. Spieltag der 3. Liga Nord ihren ersten Saisonsieg. Mit 3:1 (21:25, 25:21, 25:19, 25:18) setzte sich das Team vom Trainergespann Carlos Santos/Julius Milo in der Geiseltalhalle durch. In der Tabelle verbesserte sich SCALA dadurch auf den sechsten Platz (4:7 Sätze, 3 Punkte). Am kommenden Sonnabend (27. Oktober, 19 Uhr, Tangstedter Landstraße 300) soll nun auch in eigener Halle der erste Sieg her.  Zu Gast ist Tabellennachbar USV Potsdam, der bisher alle drei Spiele verloren hat. Zwei davon jedoch nur knapp mit 2:3 im Tie Break. Im ersten Heimspiel der Saison unterlag SCALA dem TSV Tempelhof-Mariendorf mit 0:3.

 

Langenhorn erhält weitere

24. Oktober

Langenhorn (blb) Die Deutsche Bahn will ihr Fahrradleihsystem StadtRAD  weiter ausbauen. Davon profitiert auch Langenhorn, vor allem an den U-Bahnhöfen Langenhorn-Nord, Kiwittsmoor und Ochsenzoll. Der Regionalausschuss Langenhorn-Fuhlsbüttel-Ohlsdorf-Alsterdorf-Groß Borstel hatte die Bezirksversammlung gebeten, die Möglichkeit nach weiteren Stationen zu eroieren. Neben den U-Bahnhöfen wünschen sich die Regionalpolitiker auch Standorte für Leihfahrräder am Klinikum-Nord Ochsenzoll und  Heidberg sowie in den  Gewerbegebieten Oehleckerring, Essener Straße/Essener Bogen und Tarpen/Valvo Park. Diese Stationen sollten in Kooperation mit ansässigen Unternehmen realisiert werden.  Zur Begründung hieß es: „StadtRÄDER sind eine gute, günstige und umweltfreundliche Möglichkeit, sich im Stadtraum zügig und flexibel zu bewegen.“
Betreiber DB Connect will sein Angebot ab 2019   ausweiten. Die Bevölkerung wurde eingeladen, hierzu Vorschläge zu machen, die  derzeit ausgewertet werden. An einem spürbar wachsenden Wohn- und Gewerbestandort wie Langenhorn, sei es Zeit, brachliegende Potenziale zu nutzen und den Stadtteil mit zusätzlichen Stationen  noch attraktiver zu machen.
Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation bestätigte, dass die Umrüstungsphase am 1. Februar 2019 mit einer neuen und vergrößerten Leihradflotte von 2 630 Rädern   starte. Unter anderem sollen  elektrisch unterstützte  Leih-Lastenräder an 20 bestehenden Stationen in Betrieb genommen werden. Ab Juli soll das gesamte System schrittweise von derzeit 214 auf   350 Stationen mit zirka 4 500 Rädern vergrößert werden. 
Bis voraussichtlich Ende des Jahres 2018 werde auf Basis der Ergebnisse der Online-Befragung (www.hamburg.de/stadtrad) das Standortkonzept erarbeitet. Zunächst würden die meistgenannten Standortvorschläge in Bezug zu Einwohner- und Arbeitsplatzdichte  abgeglichen.
Dabei sei bereits jetzt   abzusehen, dass ein Großteil der noch fehlenden S- und U-Bahn-Haltestellen sowie Stadtteil- und Ortsteilzentren einbezogen werden. Ziel ist eine Vollabdeckung ganz Hamburgs in Abhängigkeit von der örtlich zu erwartenden Nachfrage.
 Unternehmen sind aufgerufen, die Anzahl der Stationen über eine vollständige oder teilweise Finanzierungsbeteiligung weiter zu erhöhen. An den betreffenden Standorten wird der jeweilige Firmenname in der Stationsbezeichnung aufgenommen, um die Beteiligung sichtbar zu machen. Interessierte Unternehmen können sich hierzu an die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation oder direkt an die DB Connect wenden.

Das StadtRAD wird in der Zwischenzeit in der Hansestadt immer besser angenommen. Foto: Archiv

 

Hamburg: 32 Prozent profitieren

17. Oktober

Das geplante Gesetz zur Einführung einer Brückenteilzeit soll bis zum 19. Oktober im Bundestag beschlossen werden. Vier Wochen später könnte es den Bundesrat passieren. Foto: pmi

Hamburg (pmi/rug) Mal etwas weniger arbeiten, um Zeit für Kinder, Angehörige oder auch sich selbst zu haben – danach aber wieder voll in den Beruf einsteigen: Für Tausende Beschäftigte in Hamburg soll das ab 2019 per Gesetz möglich sein. Tatsächlich dürften jedoch 348 100 Arbeitnehmer in der Stadt nicht vom sogenannten Rückkehrrecht in Vollzeit profitieren – weil ihr Betrieb weniger als 45 Mitarbeiter hat. „Das sind 32 Prozent aller Beschäftigten, an denen das Gesetz komplett vorbeigeht“, kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten.
Die NGG Hamburg-Elmshorn beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Ein Großteil der Beschäftigten in Bäckereien und Metzgereien dürfte danach nichts von der geplanten Brückenteilzeit haben. Im Hamburger Gastgewerbe wären laut Statistik sogar 55 Prozent des Personals vom Gesetz ausgenommen.
Auf die Untergrenze von 45 Beschäftigten hatte sich die Große Koalition verständigt. Die Unionsparteien setzten sich in diesem Punkt gegen die SPD durch. Das Gesetz soll noch im Oktober den Bundestag passieren. „In den vielen Kleinbetrieben im Handwerk und in der Gastronomie ist die Teilzeit-Novelle damit reine Makulatur“, sagt NGG-Geschäftsführerin Silke Kettner. Sie ruft die heimischen Bundestagsabgeordneten dazu auf, sich in Berlin für Änderungen am Gesetz stark zu machen. „Die Einschränkung für kleine Betriebe muss wegfallen“, so Kettner. Denn die Idee der Reform gehe in die richtige Richtung: „Tausende wünschen sich mehr Souveränität bei der Arbeitszeit.“
Hinzu kommt: Rund 369 800 Beschäftigte in Hamburg arbeiten bereits jetzt in Teilzeit. Nach Angaben der Arbeitsagentur ist ihre Zahl in den letzten zehn Jahren um 44 Prozent gestiegen. „Diesen Menschen bringt das Gesetz auch keine Verbesserungen“, bemängelt Kettner. Denn einen Anspruch auf eine Vollzeit-Stelle habe nach den Plänen der GroKo nur, wer vorher schon einmal in Vollzeit gearbeitet hat. Das sei aber in vielen Branchen die Ausnahme. So liegt die Teilzeitquote hier laut Statistik bei 34 Prozent. In Hotels, Pensionen und Restaurants ist der Anteil mit 58 Prozent besonders hoch.
Nach Einschätzung der NGG hilft das Gesetz auch kaum gegen Altersarmut, von der Frauen besonders häufig betroffen sind. „Denn Frauen arbeiten überdurchschnittlich oft in Kleinbetrieben – oder haben seit vielen Jahren nur einen Halbtagsjob“, so Kettner.

 

Spielzeug für bedürftige Kinder

17. Oktober

Olaf Gössel vom Recyclinghof Liebigstraße betrachtet Taminas Spielzeugspende. Foto: SRH

Hamburg (pmi/rug) Am Montag, dem 15. Oktober, eröffnete die Stadtreinigung Hamburg (SRH) die diesjährige Spielzeugsammlung für bedürftige Hamburger Kinder und für Kinder aus Flüchtlingsfamilien. Auf dem Recyclinghof Liebigstraße in Hamburg Billbrook spendeten die Moderatorin Inka Schneider, SRH-Geschäftsführer Holger Lange, Heinrich Fiege, Leiter der DEKRA Akademie Hamburg, Projektträgerin der Hamburger Toys Company und Rolf Weber vom gemeinnützigen Verein WEISSEN RING, das erste Spielzeug. Noch bis zum 1. Dezember sammeln alle zwölf Recyclinghöfe der Stadtreinigung Hamburg (SRH) und die drei Filialen des SRH-Gebrauchtwarenkaufhauses STILBRUCH gebrauchtes Spielzeug. Arbeitslose Hamburgerinnen und Hamburger arbeiten bei der Hamburger Toys Company das gesammelte Spielzeug wieder auf und verteilen es meist noch vor Weihnachten kostenlos an bedürftige Familien.
Moderatorin Inka Schneider: „Wenn Sie zu Hause Ihre Kinder oder Enkel nach ungenutztem Spielzeug fragen und ihnen erklären, dass das Spielzeug an Gleichaltrige geht, die oft gar nichts haben, dann werden Sie das große Spenderherz Ihrer Lütten kennenlernen. Viele Familien können sich Spielzeug oft nicht leisten, für viele Flüchtlingskinder ist es fast unerreichbar.“
„Im vergangenen Jahr haben wir bei der zwölften Sammlung einen echten Rekord aufgestellt“, freute sich SRH-Geschäftsführer Holger Lange. „Rund 560 Kubikmeter Spielzeug brachten uns die Hamburgerinnen und Hamburger, das sind mehr als acht 40-Fuß-Hochseecontainer voll mit Spielsachen! Üblicherweise kommt bei den Sammlungen Spielzeug für drei bis fünf Container zusammen. Die motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SRH freuen sich, so viel Spielzeug wie möglich von den Kundinnen und Kunden entgegenzunehmen. Wir sind bereit.“
Noch bis zum 1. Dezember nehmen alle Recyclinghöfe Spielzeug entgegen, unter anderem in Hummelsbüttel, Lademannbogen 32,                  Montag bis Freitag: 8 bis 19 Uhr, Sonnabend: 8 bis 14 Uhr.
Weitere Sammelstellen sind die Filialen des Gebrauchtwarenkaufhauses STILBRUCH in Wandsbek (Helbingstraße 63), in Bahrenfeld (Ruhrstraße 51) und in den Harburg-Arcaden (Lüneburger Straße 39).

 

Biomüll kann mehr – Biomüll ist mehr

17. Oktober

An der Biotonne richtig zu trennen hilft, aus dem Abfall saubere Rohstoffe zu gewinnen. Foto: SRH

Hamburg (pmi/rug) Plastiktüten und andere Störstoffe in den grünen Biotonnen gefährden zunehmend die hohe Qualität des aus den Bioabfällen erzeugten Kompostes. Besonders Tüten aus sogenanntem „Bio“plastik verleiten wohlmeinende Hamburgerinnen und Hamburger, diese Plastiktüten für das Sammeln von Küchen- und Speiseabfällen zu nutzen. Dabei sorgen gerade diese dünnen Plastiktüten für große Probleme bei der Herstellung von Kompost im modernen Biogas- und Kompostwerk der Stadtreinigung Hamburg (SRH). Auch noch verpackte Lebensmittel haben in der Biotonne nichts zu suchen.
Ab sofort starten die Umweltbehörde und die SRH eine gemeinsame Aufklärungskampagne #wirfuerbio, um die Qualität und Menge des gesammelten Biomülls weiter zu steigern. Verdorbene Lebensmittel und gekochte Speisereste sind neben anderen organischen Küchenabfällen in der Biotonne hochwillkommen, weil aus ihnen, anders als Grünabfall aus dem Garten, besonders viel klimaneutrales Biogas erzeugt werden kann. Verpackungen von Lebensmitteln wie Plastikfolien aller Art, Dosen und Glasverpackungen stören den Kompostierungsprozess und gefährden die Qualität des erzeugten Kompostes. Umweltsenator Jens Kerstan hat deshalb jetzt die Schirmherrschaft der Kampagne #wirfuerbio übernommen, mit der mehr als 25 norddeutsche Entsorgungsunternehmen gemeinsam für eine bessere Nutzung der Biotonnen werben. Umweltsenator Kerstan appellierte an die Hamburgerinnen und Hamburger, die Biotonne intensiver und sachgerechter zu nutzen: „Biomüll ist ein besonders wertvoller Abfall! Plastik, auch „kompostierbare“ Plastiktüten und andere Fremdstoffe haben dort nichts verloren. An der
Biotonne richtig zu trennen hilft, aus dem Abfall saubere Rohstoffe zu gewinnen und in einer hohen Qualität als Biogas und Kompost in den natürlichen Kreislauf zurück zu führen. Hier ist jede und jeder in Hamburg aufgefordert mitzumachen! Deshalb unterstütze ich #wirfuerbio!“
Die Stadtreinigung Hamburg fördert die Nutzung der Biotonne durch eine Verteilung von je zehn kostenlosen, eigens für die Sammlung von Küchenabfall hergestellten wachsbeschichteten und lebensmittelechten Papiertüten. Die SRH-Biotüte ist nassfest und kann, anders als (Bio)Plastiktüten, zusammen mit Inhalt in der Biotonne entsorgt werden, weil sie bei der Kompostierung des Bioabfalls rückstandsfrei biologisch abgebaut wird. „Alle 600 000 Haushalte mit einer Biotonne vor der Tür erhalten von uns ab Oktober zehn Biotüten gratis in den Briefkasten“, kündigt SRH-Geschäftsführer Prof. Dr. Rüdiger Siechau an: „Ich bin überzeugt, dass die Hamburgerinnen und Hamburger die Vorteile unserer Papiertüte schnell erkennen und auch Küchenabfälle und Speisereste nicht mehr wie vielfach praktiziert in der schwarzen Restmülltonne, sondern in der grünen Biotonne sammeln. Wer Bioabfall konsequent trennt, leistet einen wichtigen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz.“
Haushalte mit Biotonne, die von der Biotüte überzeugt sind, können auf Hamburgs Recyclinghöfen und in den Hamburger Filialen der Drogeriemarktkette Budnikowsky weitere 30 kostenlose Papiertüten gegen Vorlage eines Coupons abholen. Den Coupon gibt es auf www.stadtreinigung.hamburg/biotuete. Wer mehr Biotüten aus Papier benötigt, erhält die original SRH-Biotüten im 30er-Pack für 4,50 Euro  bei Budnikowsky.
Zurzeit sind 603 500 Hamburger Haushalte an die Bioabfallsammlung angeschlossen. Das sind knapp 94 Prozent der anschlussfähigen Haushalte und rund 60 Prozent aller rund 946 200 Privathaushalte.
Mehr zur Kampagne #wirfuerbio unter www.wirfuerbio.de

 

Theater für Kinder im „ella“

17. Oktober

„Nebensache“ mit Peter Rinderknecht. Foto: pmi

Langenhorn (rug) Wirklich keine Nebensache – KinderKinder bringt mit dem Gastspiel „Nebensache“ mit Schauspieler Peter Rinderknecht ein brisantes Thema in sieben Hamburger Stadtteile: Das Stück erzählt  auf fantasievoll-poetische Weise die Geschichte eines Mannes, dessen Traum vom Glück in der Obdachlosigkeit endet und einen Neuanfang sucht.
Es gibt viele davon in den Städten, und doch hasten Passanten an ihnen vorüber, als wären sie reine Nebensache: Menschen ohne Zuhause, für die es eben nicht normal ist, ein Dach über dem Kopf zu haben oder ein Fenster zum Rausgucken. Dass das schneller gehen kann als man denkt, erfahren Besucher ab sechs Jahren in „Nebensache“ mit dem Schauspieler Peter Rinderknecht. Die Koproduktion des „JungenEnsemble Stuttgart“ und des „Theater für ein wachsendes Publikum Schweiz“ tourt im Rahmen des Internationalen Musik- und Theaterfestivals KinderKinder durch sieben Hamburger Stadtteile und kommt am 20. Oktober nach Langenhorn.
Was brauchen wir zum Glücklichsein? Ein Zuhause, Tiere, Liebe, eine Familie? Klingt nach ganz normalen Wünschen, die ein Mensch eben hat. Nicht mehr und nicht weniger wünscht sich der Mann in „Nebensache“, der seine Geschichte über Glück und Verlust, einen Bauernhof und Banken, Schulden und Neuanfang in 50 dichten Minuten bildhaft und kindgerecht mit der Minibühne seines Akkordeonkoffers lebendig werden lässt.
Gemeinsam mit dem Publikum lässt er einen Bauernhof mit Tieren und mit Feldern entstehen. Hier lebte er einst als Bauer, war zufrieden mit seinem Leben. Aber dann meinte er, es fehle ihm etwas. Also fährt er am Samstagabend mit seinem Traktor in die Stadt und trifft dort die Frau seines Herzens. Als er mit ihr eine Familie gründet, scheint das Glück perfekt. Der Schauspieler, Regisseur und Autor Peter Rinderknecht ist seit über zwei Jahrzehnten einer der wichtigsten Vertreter der Schweizer Theaterszene für ein junges Publikum. Als Schauspieler war er zudem unter anderem  am Theater Neumarkt Zürich, Schauspielhaus Zürich oder Theater Basel zu sehen und arbeitete mit Regisseuren wie Christoph Marthaler und Martin Kloepfer zusammen.
Das Theater für Kinder von sechs bis   99 Jahren findet statt am Sonnabend, 20. Oktober, um 11.30 und 16 Uhr im „ella“-Kulturhaus, Käkenflur 30. Tickets: Schulen und  Kitas  3 Euro, Wochenende Euro 7/9 Euro, online VVK: www.kinderkinder.de