Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

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Harald Rösler bei nur zwei Gegenstimmen zum Bezirksamtsleiter gewählt

... und hinterher wollte es

20. August: 

Hamburg-Nord ers Solch ein Ergebnis hat keiner seiner Vorgänger jemals erreicht: Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord hat in der vergangenen Woche den bisherigen stellvertretenden Leiter des Bezirkamtes Hamburg Nord, Harald Rösler, von 49 von 51 Bezirksabgeordneten aus fünf  Fraktionen  zum neuen Bezirksamtsleiter gewählt. Nur zwei Abgeordnete stimmten gegen den 62-Jährigen.
Wer das war, darüber wird jetzt gerätselt. Denn keiner will es gewesen sein. Selbst die CDU, die dem Sozialdemokraten Rösler zunächst skeptisch gegenüber gestanden hatte und lieber einen eigenen Kandidaten präsentiert hätte, hatte sich nämlich wenige Tage vor der entscheidenden Sitzung   dem Votum der anderen Fraktionen augeschlossen  und sich ebenfalle  für Rösler ausgesprochen. 
Grund für das Umschwenken der Christdemokraten mag auch die noble Geste des langjährigen Staatsrates und potenziellen Gegenkandidaten Dr. Manfred Jäger gewesen sein: „Ich kenne und schätze Harald Rösler aus langjähriger Zusammenarbeit vor allem in meiner Zeit als Bezirksstaatsrat. Auch aus diesem Grund werde ich nicht gegen ihn antreten“, begründete er seinen Verzicht auf eine Kandidatur.
Sichtlich bewegt dankte Rösler den Abgeordneten für die Wahl: „Ich bin überwältigt und danke für das Vertrauen. Das Wahlergebnis ist für mich der Auftrag, mit aller Kraft zum Wohle des Bezirks Hamburg Nord zu wirken." 
„Das hast Du Dir redlich erarbeitet“, betonte Bezirksversammlungs-Vorsitzende Dagmar Wiedemann (SPD), die ihm für die verläßliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren dankte.
Mit dem Bezirksamt in der Kümmellstraße, das immerhin 1250 Mitarbeiter beschäftigt, ist Rösler bereits seit vielen jahren  vertraut. Imerhin hatte er hier bereits im April 1966 als junger Mann seine Verwaltungslaufbahn begonnen.  Besonderen Respekt zollte Rösler in seiner Dankesrede seinem Mentor Werner Weidemann, der das Amt  von  1973 bis 1989 geleitet hatte: „Ein mit allen Wassern gewaschener Verwaltungprofi und ein strenger Lehrmeister.“   Rösler wurde Beauftragter für die Wirtschaftsförderung und übernahm 1989 nach dem überraschenden  Unfalltod des damaligen Ortsamtsleiters Horst Kawinkel für vier Jahre die Leitung des Ortsamtes Fuhlsbüttel.Als „Nummer zwei“ hatte Rösler das Bezirksamt häufiger geleitet – vor allem wenn  ein neuer Amtsleiter gewählt werden musste.
Imerhin drei der fünf    ehemaligen Bezirksamtsleiter, unter denen Harald Rösler gedient hatte,  verfolgten am Donnerstag die Wahl von der Besuchertribüne aus: Röslers  Vorgänger  Wolfgang Kopitzsch, der im Januar ins Amt des Polizeipräsidenten gewechselt war, Jochen von Maydell und der inzwischen 86-jährige Werner Weidemann.


Christmas Jazz-Konzert

21. November

Der preisgekrönte Pianist und Komponist Leon Gurvitch. Foto:  Richard Termine

Poppenbüttel (rug) In der Burg Henneberg, Marienhof 8 in Poppenbüttel, findet am Sonnabend, 1. Dezember, um 17 und 20 Uhr, ein Christmas Jazz-Konzert mit Leon Gurvitch: Joy to the World statt.
Erleben Sie eine besinnliche und unterhaltsame Weihnachtsrevue in einem ganz neuen musikalischen Gewand!
Der preisgekrönte Pianist und Komponist Leon Gurvitch, der bereits seine Erfolge in der Carnegie Hall in New York gefeiert hat, präsentiert sein neues Programm „Joy to the World“ auf seine ganz besondere Art. Dabei begeistert der Musiker, für den Stil-Schubladen zu eng sind, stets mit virtuosen Jazz-Improvisationen und Überraschungen.
Freuen Sie sich auf beliebte amerikanische Weihnachtslieder wie „Have Yourself a Merry Little Christmas”, „Winter Wonderland” oder „White Christmas”, aber auch Songs aus der ganzen Welt wie „Carol of the Balls”, „First Nowell” und nicht zuletzt „Stille Nacht” und „Joy to the World”. Lassen Sie sich in Vorweihnachtsstimmung versetzen und lauschen Sie hier berühmten weihnachtlichen Klängen.

Buchungen unter burg-henneberg.de/home/kulturprogramm oder per Reservierungs-Hotline 24/7: Tel. 0180/ 60 50 40-0.

 

Gert Marcus im öffentlichen Park

21. November

So könnte das Kunstwerk von Gert Marcus aussehen. Foto: pmi

Hamburg-Nord (pmi) Der international renommierte und in Groß Borstel geborene Bildhauer Gert Marcus gibt der neuen Erschließungsstraße Am Tarpenbeker Ufer seit kurzem seinen Namen. Ergänzend soll nun ein Kunstobjekt von ihm im neuen öffentlichen Park aufgestellt werden.
Der wegen seiner jüdischen Abstammung nach Schweden ausgewanderte Künstler Gert Marcus hat als autodidaktischer Maler und Bildhauer internationale Anerkennung erworben, ist aber hier in Deutschland wie auch seiner Geburtsstadt Hamburg selbst bei Kunstexperten bisher kaum bekannt.  Angesichts der großartigen Kunstobjekte von Gert Marcus, die in Schweden, Israel und Italien den öffentlichen Raum schmücken, ist dies ein großer Verlust für seine Geburtsstadt Hamburg. Um dem Wirken und dem Schicksal Gert Marcus angemessen zu erinnern, wurde vor kurzem die Erschließungsstraße im Neubaugebiet Tarpenbeker Ufer nach ihm benannt. Eine örtliche Initiative hat sich auch dafür eingesetzt, dass ein Kunstwerk von Gert Marcus in der neugeschaffenen Parkanlage des Wohnquartiers aufgestellt werden soll. Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord hat nun beschlossen, hierfür 30 000 Euro zur Verfügung zu stellen. Michael Werner-Boelz, Vorsitzender der GRÜNEN Bezirksfraktion Hamburg-Nord, kommentiert: „Nur, durch die Präsenz des Kunstwerks kann der Straßenname seine Wirkung entfalten, und weit über das eigentliche Neubaugebiet hinaus das Lebenswerk von Gert Marcus 86 Jahre nach seiner Flucht aus Hamburg angemessen würdigen.“ In diesem Sinne soll das von der Initiative Marcus und Dahl gemeinsam mit der in Stockholm lebenden Witwe von Gert Marcus, Francoise Ribeyrolles-Marcus, ausgewählte Kunstwerk „Centripetal und Centrifugal“ in dem neuen Park aufgestellt werden. Das aus den zwei jeweils 3,5 bis 4 m hohen Skulpturen „Centripetal und Centrifugal“ bestehende Kunstwerk vermittelt anschaulich das Spannungsfeld zwischen schwarz und weiß, gut und schlecht, hell und dunkel und ist charakteristisch für den minimalistischen Kunststil von Gert Marcus.

 

Autofahren im Herbst – Unfallfrei

21. November

Gefährlich im Herbst: Die plötzliche „Nebelwand“. Foto: pmi

Hamburg (pmi) Regen, Nebel, nasses Laub – Oft macht das Herbstwetter auch Autofahrern das Leben schwer. Ein kritischer Punkt: schlechte Sicht. Immer wieder führt die zu Verkehrsunfällen. Aber auch Sonnenschein kann gefährlich werden. Nicht selten ist die Sonne für Unfälle mitverantwortlich, weil Verkehrsteilnehmer geblendet werden und plötzlich nichts mehr sehen.
„Saubere Scheiben, korrekt eingestellte Scheinwerfer, funktionsfähige Scheibenwischer und angepasste Fahrweise. Das sind die Mittel, mit denen der Autofahrer am besten auf die Herausforderungen des Herbstwetters reagieren kann", sagt Marco Riesenbeck, Leiter Kraftfahrt Schaden bei der HDI Versicherung. Aber auch die Sonnenbrille sollten Autofahrer nicht nur im Sommer griffbereit haben.
Nebel bedeutet für den Autofahrer in erster Linie schlechte Sicht. Besonders gefährlich sind plötzlich auftretende Nebelwände. Dann bleibt kaum Zeit, sich auf die Sichtbehinderung einzustellen. Rund 250 Unfälle mit Personenschäden, die auf Nebel zurückzuführen waren, verzeichnet das Statistische Bundesamt für 2017. Dazu kommen hier nicht erfasste Unfälle, die nur Blechschäden zur Folge hatten.

Hauptursachen für Unfälle im Nebel: zu hohe Geschwindigkeit und zu geringer Sicherheitsabstand. „Der Fahrer sollte deshalb strikt auf ausreichenden Abstand zum Vordermann achten und öfter als sonst auf den Tacho schauen“, empfiehlt HDI Schadenexperte Riesenbeck, „Denn im Nebel haben wir den Eindruck, langsamer zu fahren als wir es wirklich tun.“ Außerdem muss bei Nebel laut Straßenverkehrsordnung auch tagsüber mit Abblendlicht gefahren werden. Das Tagfahrlicht reicht nicht aus.
Zusätzlich zum Abblendlicht dürfen bei erheblicher Sichtbehinderung durch Nebel, Regen oder Schneefall die Nebelscheinwerfer eingeschaltet werden. Die Nebelschlussleuchte, ist jedoch nur bei Nebel und ab einer Sichtweite unter 50 Metern erlaubt. In diesem Fall darf außerdem nicht schneller als 50 km/h gefahren werden.
Auch die Sonne hat ihre Tücken wenn sie im Herbst unvermittelt durch die Wolken bricht. Von einer Sekunde auf die andere kann die Sicht für den Autofahrer gleich Null sein. Für knapp 3.000 Verkehrsunfälle mit Personenschäden führt die Statistik 2017 blendende Sonne als Unfallursache auf. „Besonders wenn die Straße nach einem Regen nass ist, können die Sonnenstrahlen reflektiert und die Blendwirkung noch verstärkt werden", warnt Riesenbeck.
Verschmutzte oder verkratzte Scheiben streuen das Licht zusätzlich. Der Autofahrer sollte hier vorbeugen und die Scheiben sauber halten, auch im Winter.

 

Lügen-Verwirrung am

21. November

Kathryn (Debbie Radcliffe, li.) im Smalltalk mit ihrer „Vertreterin“ Tina (Isobel Wood). Foto: pmi/English Theatre

Hamburg (blb) Winterzeit ist Komödienzeit – auch im English Theatre im Ärztehaus am Lerchenfeld. Das Ensemble  unter der Regie  von Clifford Dean und Robert Rumpf präsentiert in der zweiten Saisonproduktion die Farce „Here lies Jeremy Troy“. In der Rolle des Lügners und Etikettenschwindlers Troy erlebt das Publikum James Walmsley bereits in seiner 16. Produktion für das Theater am U-Bahnhof Mundsburg.
Troy lebt den amerikanischen Traum als erfolgreicher Anwalt in New York. Sein Chef (Alan Booty)   hat sich  zum Dinner angesagt, als sein Studienfreund Charlie Bickle (gespielt von Stephen Chance, ebenfalls ein alter Bekannter) auftaucht, der sich  schmarotzend über Wasser hält. Er erfährt, dass Jeremy sein Examen gefälscht hat und droht, es seinem Vorgesetzten zu berichten, sollte ihm Jeremy kein  Wohnrecht in seinem Appartement gewähren. Darauf wird  Jeremy von seiner Frau Kathryn (Debbie Radcliffe) verlassen. Um den Abend zu retten, engagiert er ein hübsches Model, was sich als schlechter Ersatz für seine Frau herausstellt.  In der Rolle des Models Tina Winslow glänzt die junge Schauspielerin Isobel Wood bei ihrem Hamburg-Debüt direkt nach ihrer Ausbildung am Drama Centre London.
Panik und Verwirrung machen sich breit, als zuerst Jeremys Chef eintrifft und dann seine  Frau unerwartet zurückkehrt. Wird Jeremy es schaffen das Chaos unter einen Hut zu bringen, ohne dass die Wahrheit an Licht kommt? Die Irrungen und Verwirrungen einer klassischen Verwechslungskomödie nehmen ihren Lauf und strapazieren, immer wieder inspiriert  durch den Wortwitz von Autor Jack Sharkey, die Lachmuskeln der Besucher –  Comedy in Höchstform von einem der besten amerikanischen Autoren des Genres.
Nur etwas Wasser in den Wein: Das Stück hat vor allem im zweiten Teil so seine Längen. 30 Minuten weniger an der Gesamtdauer hätten keinen Abbruch getan.

Die Komödie ist in den Abendvorstellungen jeweils Dienstag bis Sonnabend um  19.30 Uhr und in  Matineevorstellungen dienstags und freitags um 11.30 Uhr zu sehen. Karten kosten abends 18 bis  bis 31 Euro, zur  Matinee 20 Euro.

 

Shantychor Moorbekschipper

21. November

Der Shantychor Moorbekschipper kommt ins „ella“. Foto: pmi

Langenhorn (rug) Der Norderstedter Shantychor unter der Leitung von Cora Satori begeistert mit bekannten Seemannsliedern und musikalischen Raritäten von Fernweh, Abschied und Heimkehr. Instrumental unterstützt wird ein musikalischer Bogen von Calypso über den Dreivierteltakt  bis zum Swing gespannt. Im „ella“ singen die MoorbekSchipper unter anderem die besten Lieder, die von den Konzertbesuchern ausgewählt wurden und natürlich auch ein paar Weihnachtslieder!
Das Konzert findet statt am Freitag, 7. Dezember, ab 19.30 Uhr, im „ella“-Kulturhaus, Käkenflur 30, Eintritt 13 Euro, erm. 9 Euro. Anmeldung und Vorverkauf erbeten, Telefon 0 40/ 53 32 71 50

 

 

 

Autoren-Honorar geht an

21. November

Autor Rainer Neumann spendet sein Honorar für Obdachlosen-Projekte. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Gute Nachrichten für den schreibenden Reisekaufmann Rainer Neumann. Sein heiteres Kurzgeschichten-Buch aus dem Norderstedter Kadera-Verlag wird jetzt in dritter Auflage nachgedruckt. Zwei Auflagen sind bereits verkauft. „Rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest kommen 48 humorvolle, witzige, skurrile und auch nachdenkliche Alltagsgeschichten aus nah und fern auf den Büchertisch“, so der Autor.  Das Erstlingswerk hat einen guten Start in den norddeutschen Buchhandlungen bekommen. „Fast ein kleines Wunder, denn es gibt jeden Jahr über 70 000 Neuerscheinungen“, stellt der Hamburger dankbar fest.  Die Kurzgeschichten von Quickborn bis Shanghai schrieb der Autor unter anderem in Quickborn, Uetersen, Hamburg, Berlin, Rom, Paris, auf Sylt und in Shanghai.   
Sein Engagement hat einen besonderen Grund: Autor Rainer Neumann und der Titelbild-Künstler Rudolf Wernitz verzichten auf ein  Honorar und spenden ihren Verkaufserlös für zwei Obdachlosen-Projekte in Hamburg.  Rainer Neumann: „Passiert.Notiert.Bedacht.Gelacht.“, Kadera-Verlag, Norderstedt; 12 Euro. Das Buch ist im örtlichen Buchhandel erhältlich. www.kadera.de

 

Das Raakmoor wurde entkusselt

21. November

Die freiwilligen Helfer entkusselten beim Moor-Aktionstag das Raakmoor. Foto: pmi/NABU/A. Ostwald

Langenhorn (ker) Anne-Lone Ostwald, Referentin für Moorschutz im Naturschutzbund Deutschland (NABU), ist zufrieden mit der großen Teilnehmerzahl zum diesjährigen Moor-Aktionstag, der in Kooperation mit der Deutschen Schutzgemeinschaft Deutscher Wald veranstaltet wurde. Bei einstelligen Temperaturen ging es für rund 40 freiwillige Helfer ins Naturschutzgebiet Raakmoor zum Entkusseln, dem Beseitigen junger Gehölze.
Das NABU-Team hatte vorgesorgt und Gummistiefel, Handschuhe und Werkzeug gleich mitgebracht, um den einen und anderen Helfer bestens für den Einsatz im feuchten Moor auszurüsten. Ausgestattet mit Hacken und Sägen ging es schließlich auf die Moorflächen, wo die Freiwilligen junge Bäume entfernten. Moore sind in der Vergangenheit durch Torfabbau stark geschädigt worden und werden nun mit verschiedenen Naturschutzmaßnahmen wieder aufgebaut.  „Jeder kann einen Beitrag zum Erhalt der Natur vor der eigenen Haustür leisten“, sagt auch Bettina Amedick, Leiterin der NABU-Gruppe Langenhorn/Fuhlsbüttel, die sich seit Jahren für den Schutz des Raakmoores ehrenamtlich engagiert.
Der fünfstündige Einsatz hat sich gelohnt. Anne-Lone Ostwald ist mit der Resonanz auf den Aktionstag zufrieden: „Ein toller Einsatz der Freiwilligen und ein wichtiger Beitrag für den Schutz der wertvollen Moorflächen im Raakmoor. Bei einem solchen Pflegeeinsatz kommen immer ganz unterschiedliche Menschen zusammen – Rentner, junge Leute, Familien und Geflüchtete – alle gemeinsam für den Naturschutz in Hamburg.“ Und das ist lobenswert.

Wer sich engagieren, aber nicht bis zum kommenden Aktionstag warten möchte, kann schon jetzt bei der NABU-Gruppe für Langenhorn und Fuhlsbüttel per E-Mail: stephanie.krollmann(at)gmx.de die kommenden Einsatztermine erfragen.

 

SCALA droht Winterausverkauf

21. November

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Am 17. Spieltag der Landesliga verloren die Fußballer vom SC Alstertal-Langenhorn zu Hause gegen TuRa Harksheide (7.) mit 2:4 (2:2). Nach der 16. Niederlage im 17. Spiel bleibt die Mannschaft von Trainer Holger Hanssen mit nur drei Punkten abgeschlagen Letzter. Der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz 13 beträgt elf Punkte.
„Keiner glaubt mehr an den Klassenerhalt. Dennoch wollen wir uns vernünftig verabschieden. Das ist uns gegen TuRa auch ganz gut gelungen“, fasste SCALAs spielender Co-Trainer Thomas Braun die 90 Minuten auf der Siemershöh zusammen. Das frühe 0:1 der Gäste wandelten Dusan Pezerovic und Luciano Dias noch vor der Pause in eine 2:1-Führung um. Allerdings fiel quasi mit dem Halbzeitpfiff auch noch das 2:2. „In der 2. Halbzeit haben wir dann nachgelassen. Es war zwar mehr drin. Der Sieg für TuRa ist am Ende aber verdient“, gab Braun zu. Zwei Spiele sind es für SCALA noch bis zur Winterpause. Es könnten schon die letzten der Saison sein: „Ich kann nicht komplett ausschließen, dass die Mannschaft schon im Winter zerfällt und abgemeldet werden muss.  Wenn uns einige Spieler verlassen sollten und wir nur noch mit zehn Mann dastehen, macht es ja keinen Sinn. Neuzugänge werden auch schwer zu bekommen sein. Wer geht schon zu einem Verein, wo klar ist, dass die 1. Mannschaft in der kommenden Saison abgemeldet wird“, beschreibt Thomas Braun das Dilemma.
SCALA plant zur neuen Saison aus Kostengründen nur noch mit den 2. Herren die dann den Platz der 1. Herren einnehmen sollen. Am kommenden Sonntag (25. November, 14 Uhr, Siemershöh) erwartet SCALA den Vorletzten SV Eidelstedt (9 Punkte).

 

Giants feiern Kantersieg

21. November

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Sie wussten ja schon fast nicht mehr wie es sich anfühlt zu gewinnen! Die Handballerinnen vom SC Alstertal/Langenhorn (Giants) schlugen in der 3. Liga Nord in eigener Halle Schlusslicht Eintracht Hildesheim deutlich mit 29:18 (15:7). Für die Giants war es der erste Sieg seit dem Auftakterfolg am 15. September bei den Frogs Ladies vom SV Henstedt-Ulzburg (25:17). In der Tabelle sind sie Neunter. Der Erfolg gegen Hildesheim war zu keiner Zeit gefährdet. Beste Giants-Werferin war Lea-Marie Knop mit sieben Treffern. Auch die Aufgabe am kommenden Sonntag (25. November, 17 Uhr, Tangstedter Landstraße 300) scheint machbar zu sein. SCALA erwartet dann nämlich den Tabellenvorletzten TSG Wismar.
Spielverlauf: 3:2 (5.), 9:4 (15.), 15:7 (30.), 19:11 (40.), 23:14 (45.), 25:15 (50.), 29:18 (60.).
Tore SCALA: Lea-Marie Knop (7), Sonja Gottschalk (6), Melina Dahms (5), Laura Neu (4/2), Johanna Miegel (2), Franziska Miegel (2), Judith Tietjen (2), Lara Kaminski (1).

 

Letzte Chance auf den

21. November

Hamburg (kb) Wer gewinnt den Opel Crossland X? Im heutigen LOKAL-ANZEIGER ist die letzte Seite des großen Jahresgewinnspiels der Südholstein Anzeigenblatt GmbH zu finden. Das bedeutet: Mit dieser Ausgabe haben die Leser das letzte Mal die Chance, das Auto zu gewinnen.  Dabei sein ist ganz einfach – wie immer muss das Lösungswort, das sich in einer der Anzeigen auf der Gewinnspielseite versteckt, gefunden werden.
 Wer den gesuchten Begriff dann auf den vorgefertigten Coupon zusammen mit seinen vollständigen Kontaktdaten einträgt, auf eine Postkarte klebt und an die angegebene Adresse schickt, landet im Lostopf. Und wer schon bei den vergangenen Veröffentlichungen Ausschnitte eingereicht hat, kann mit diesem Mal seine Chancen erhöhen. Außerdem winkt wie gewohnt ein Kleinpreis. Einsendeschluss ist Donnerstag, 29. November.
Unter allen Einsendungen   wird dann der glückliche Gewinner gezogen. Der Preis ist dabei wahrlich abgefahren: Stylish für die City und dabei lässig wie ein SUV – so fährt der neue Opel Crossland X vor. Das Fahrzeug im Wert von  21 000 Euro ist das erste neue Crossover-Modell von Opel, das als ein aufregend anderes CUV (Crossover Utility Vehicle) daher kommt. Es verbindet  freches Design mit den Vorzügen eines SUV.
Der LOKAL-ANZEIGER wünscht seinen Leserinnen und Lesern viel Glück.

Mit dem Opel Crossland X erwartet den Gewinner des diesjährigen Jahresgewinnspiels ein aufregend anderes Crossover-Modell, das dank höchster Flexibilität, klassenführenden Innovationen und modernem SUV-Design zu allem bereit ist. Foto: Opel, Shutterstock.com (Montage: Schmidt)

 

 

 

FDP stellt Kandidaten auf

14. November

Ralf Lindenberg, Lars Gebhardt und Robert Bläsing (v. li.) nach der Wahlkreisversammlung. Foto: pmi

Fuhlsbüttel/Langenhorn (blb) Die FDP im Bezirk Hamburg-Nord hat die Wahlkreislisten für den Regionalbereich Fuhlsbüttel-Langenhorn-Alsterdorf zur Bezirksversammlungswahl im Mai 2019 aufgestellt. Die Freien Demokraten ziehen dabei mit erfahrenen sowie jüngeren Kräften in den Wahlkampf.
Spitzenkandidat ist erneut Ralf Lindenberg für den Wahlkreis 42, der die Stadtteile Fuhlsbüttel, Ohlsdorf, Alsterdorf und Groß Borstel umfasst. Der Kaufmann aus Alsterdorf engagiert sich bereits seit 2011 für die Themen Bildung, Kultur und Sport in Hamburg-Nord und setzt dabei auch überregional Akzente.

Im Wahlkreis 47 (Langenhorn) ist Robert Bläsing auf Platz 1 gewählt worden. Der 35 Jahre alte Diplom-Verwaltungswirt (FH) ist seit 2009 Vorsitzender der FDP Hamburg-Nord und bringt seine Erfahrung als ehemaliger haushaltspolitischer Sprecher der FDP in der Hamburgischen Bürgerschaft ein. Der Vorsitzende der FDP im Regionalbereich Fuhlsbüttel-Langenhorn-Alsterdorf, Lars Gebhardt: „Wir ziehen zuversichtlich und hochmotiviert mit kompetenten Kandidaten in den Bezirks- und Europawahlkampf. Von den kommunalpolitischen Impulsen der Liberalen hängt in den kommenden Jahren entscheidend ab, in welche Richtung sich der Metropolbezirk Hamburg-Nord zukünftig entwickelt.“

 

Erfolgreich durch die Pubertät

14. November

In der Pubertät sind häufig andere Dinge interessanter, als die Schule. Cartoon: Michael Holtschulte

Fuhlsbüttel (rug) Pubertät und Schule: Eine spannende Herausforderung für alle Beteiligten. Eltern von pubertierenden Teenagern wissen, dass es nicht immer leichtfällt, ihre Kinder in dieser schwierigen Zeit zum Lernen zu motivieren. Wie es dennoch gelingen kann, erfahren sie jetzt in dem Ratgeber „Erfolgreich durch die Pubertät – Lerntipps für die wilden Jahre“. Die 48 Seiten starke Broschüre, die in Kooperation mit „Magazin Schule“ entstanden ist, liegt jetzt für interessierte Eltern im Studienkreis Hamburg-Fuhlsbüttel gratis zur Abholung bereit – solange der Vorrat reicht. Zum Herunterladen gibt es den Ratgeber unter studienkreis.de/erfolgreich-durch-die-pubertät auch im Internet.
Die Broschüre klärt darüber auf, welche Pubertätsphasen es überhaupt gibt und was in einem pubertierenden Körper und Geist vor sich geht. Eltern erhalten Tipps, wie sie den Familienalltag entspannter gestalten und ihren „Pubertieren“ bei Schwierigkeiten hilfreich zur Seite stehen können. Und schließlich geht es darum, wie es sogar bei den heiklen Themen Schule und Lernen wieder besser laufen kann und wie Eltern, Lehrer und Schüler dabei an einem Strang ziehen können. Dazu gibt es nützliche Kurz-Tipps von den Lernexperten und Nachhilfelehrern des Studienkreises sowie Hinweise auf lernunterstützende Apps und Websites.
Der Studienkreis kennt sich aber nicht nur mit Problemen in der Pubertät aus. Jetzt, da die ersten Arbeiten des neuen Schuljahres geschrieben und die ersten Noten verteilt sind, bietet das Nachhilfe-Institut Eltern und Schülern eine unverbindliche Lernberatung an.
Kontakt: Studienkreis Hamburg-Fuhlsbüttel, Timo Köppen, Erdkampsweg 31, 22335 Hamburg, Tel. 040/ 50 01 69 24. Beratung: Mo - Fr 14  bis 17.30 Uhr. E-Mail: hamburg-fuhlsbuettel(at)studienkreis.de

Internet: https://www.studienkreis.de/nachhilfe-hamburg/fuhlsbuettel/
Telefonische Erreichbarkeit: Mo.-So. 7 bis 22 Uhr.

 

„Hamburger Erklärung der Vielen“

14. November

Gehörten zu den Erstunterzeichnern: Hannes Vater, Corny Littmann und Tessa Aust Foto: Christina Körte

Hamburg (pmi/rug) 115 Hamburger Kulturinstitutionen und Verbände haben jetzt die „Hamburger Erklärung der Vielen“ im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz auf Kampnagel veröffentlicht.

„Das Schmidt Theater hat die Erklärung der Vielen unterzeichnet, weil Vielfalt und Toleranz unverzichtbare Werte unserer Gesellschaft und unserer Arbeit sind. Wer immer das infrage stellt, kann mit unserem erbitterten Widerstand rechnen“, sagt Corny Littmann, der gemeinsam mit seinen Mit-Geschäftsführern Tessa Aust und Hannes Vater zu den Erstunterzeichnern gehört.
Die bundesweite Kampagne tritt gemeinsam für eine gerechte, offene, diverse und solidarische Gesellschaft ein und setzt ein deutliches Zeichen gegen rechte Strömungen und deren versuchte Einflussnahme auf die Kunst. Zeitgleich veröffentlichten Initiativen in Berlin, Nordrhein-Westfalen und Dresden die „Erklärung der Vielen“.

Initiator ist der in Berlin gegründeten Verein DIE VIELEN e.V., der mit der Erklärung den Zusammenhalt in Kunst und Kultur als Teil der Zivilgesellschaft gegen rechtspopulistische sowie völkisch-nationale Strömungen deutlich artikulieren will.