Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

Die aktuellsten Nachrichten aus Ihrem Stadtteil

 

„Keine Fahrradautobahn“, sondern

22. März: 

Hamburg-Nord (vpu) 34 zum Teil erhebliche Mängel hat der Hamburger Senat auf Anfrage des Bürgerschaftsabgeordneten Richard Seelmaecker (CDU) im Bereich Hamburg-Nord „zugegeben“. So zum Beispiel an der Alsterdorfer Straße, Tarpenbekstraße, Hummelsbütteler Landstraße, Fuhlsbütteler Damm, Maienweg oder auch an der Tangstedter Landstraße. Der Senat informierte jetzt in einer Antwort auf die „kleine Anfrage“, dass in den kommenden zwei Jahren zumindest 25 Stellen saniert und repariert werden.
„Der Sanierungsbedarf an manchen Fahrradwegen besteht schon seit 20 Jahren und der Senat plant jetzt Fahrradautobahnen in der Stadt“, so Seelmaecker in seiner Anfrage. „Wie viele Kilometer Fahrradwege gibt es in den Bereichen (...) und bei welchen Fahrradwegen besteht nach Kenntnis des Senats oder der zuständigen Stelle ein Sanierungsbedarf und in welcher Form“, so der CDU-Abgeordnete.
„Eine aktuelle Datengrundlage über die Länge der Radverkehrsanlagen im Sinne der Fragestellung liegt nicht vor“, antwortete der Senat. Nach Kenntnis der zuständigen Behörde gäbe es Radwege, die eine zu geringe Breite und/oder schadhafte Oberflächen haben. Dann zählte der Senat in seiner Antwort rund 30 Straßen aus dem nördlichen Hamburg auf.
Hierbei handele es sich fast ausschließlich um „Radwegealtbestand“ aus den 60er- und 70er-Jahren, der den heutigen Anforderungen an Breite, Linienführung und Ausbaubestand nicht mehr genügten. Der Senat sicherte aber zu, besagte 25 Radwege zu sanieren.
Viele  Straßen werden derzeit mit Radfahrstreifen eingerichtet. Wie etwa an der Langenhorner Chaussee oder am Maienweg. Dazu schickt man die Radfahrer auf die Straße. Autos dürfen nicht auf diesen aufgezeichneten Wegen parken und  nicht generell darüber fahren. „Hier muss aber die Sicherheit der Radfahrer ganz oben bei der Entscheidung stehen“, fordert Seelmaecker.

Fast überall in Hamburg sollen solche Fahrradstreifen, wie hier an der Langenhorner Chaussee entstehen. Foto: blb

Swing-Abend mit der

22. März

Die „Recado Swingband“ Foto: pmi

Langenhorn (rug) Die „Recado Swingband“ wurde in 2016 neu gegründet. Die Gruppe hat das Ziel, die wunderbare Swing Musik mit frischen Latinsounds zu kombinieren. Die Besucher erwartet ein toller Jazzabend mit Swing und Latin vom Feinsten, Bossa Nova, Tango für gute Stimmung.  Ein netter Abend mit frischer Swing- und Latinmusik mit einer Top-Sängerin und Spitzenmusikern.

Die „Recado Swingband“ kommt am Freitag, 24. März, ab 20 Uhr für einen Auftritt in die „Rotbuche“, Tannenweg 4 in Langenhorn.

 

 

 

Hamburg Airport Sieger in der Kategorie

22. März

Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, nahm die Auszeichnung im Rahmen einer feierlichen Verleihung persönlich entgegen. Foto: pmi

Fuhlsbüttel (pmi/rug) Hamburg Airport ist Sieger in der Kategorie „Best Regional Airport Europe“. Der Flughafen Hamburg gewinnt nach 2011 und 2012 zum dritten Mal den renommierten Sky-trax World Award in der Kategorie „Best Regional Airport Europe“ – damit wurde Hamburg Airport erneut als bester Non-Hub-Flughafen in Europa ausgezeichnet. Der Preis, dessen Vergabe ausschließlich auf unabhängigen Passagierbefragungen basiert, wurde am 14. März auf der Passenger Terminal EXPO in Amsterdam verliehen.
Bewertet wurden 39 Kriterien, darunter beispielsweise die Verkehrsanbindung, Freund-lichkeit des Servicepersonals, Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle, Shopping-Möglichkeiten sowie die Preisgestaltung in der Flughafen-Gastronomie. Im Gesamtranking „The World’s Top 100 Airports“ steigt Hamburg Airport sogar in die Top 30 der besten Flughäfen weltweit auf: Hamburg erreicht den 27. Platz, im Vorjahr war es Rang 40. Auch in der weltweiten Kategorie „The World’s Best Regional Airport 2017“ darf sich Hamburg freuen: Hier belegt der norddeutsche Flughafen den 3. Platz hinter Centrair Nagoya (Japan) und Cincinnati (USA).
Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, nahm die Auszeichnung im Rahmen einer feierlichen Verleihung persönlich entgegen: „Diese Auszeichnung ehrt uns sehr und ist eine schöne Bestätigung unserer Arbeit. Dass wir bereits zum dritten Mal einen World Airport Award gewonnen haben, zeigt, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konstant gute Arbeit leisten. Jetzt gilt es, unsere Service-Qualität nicht nur auf einem sehr hohen Niveau zu halten, sondern sie auch weiterhin noch zu steigern.“
Die Skytrax World Airport Awards wurden erstmals im Jahr 1999 ausgelobt. Aktuell haben 13,82 Millionen Passagiere über 550 Flughäfen weltweit abgestimmt. Preise werden in verschiedenen Kategorien wie „Best Airport Shopping“, „Best Airport Staff Service“ und „Best Airport Terminals“ vergeben. Die Kategorie „Best Regional Airport Europe“ wurde 2011 zum ersten Mal verliehen, in der Hamburg Airport auch erstmals zum Sieger gekürt wurde.

 

Autorenlesungen für Klein und Groß

22. März

Birte Müller Foto: pmi

Poppenbüttel (pmi) Genießen Sie am Sonnabend,  dem 1. April, eine Autorenlesung von Birte Müller mit „Planet Willi“.
Birte Müller ist Bilderbuchillustratorin, Autorin und Kolumnistin. Ihr toller Sohn Willi kam 2007 mit dem Down-Syndrom zur Welt und ihre süße Tochter Olivia nur kurze Zeit später mit dem Normal-Syndrom. Zudem hat sie auch noch einen autoverrückten Ehemann, Eltern, die ihr notfalls die Wäsche waschen, eine Vorliebe für weite Reisen und zweitklassigen Fußball (sie ist St. Pauli-Fan) und leider keine Zeit mehr zum Marathon laufen. Zum Glück nimmt sie sich dennoch die Zeit, in unserem Alsterschlösschen zu lesen!
Um 16 Uhr liest sie„Planet Willi“ für fünf- bis zwölfjährige Kinder. Dieses Bilderbuch strotzt vor Energie! So wie Willi. Willi kommt von einem fremden Planeten. Auf Willis Planet ist einiges anders als bei uns. Willi zeigt uns, was ihm wichtig ist, was er liebt und was nicht. Wir sehen unsere vermeintlich „normale“ Welt mit seinen Augen und fühlen sie mit seinen Sinnen, wir spüren seine Lebenslust. Ganz klar: Dieses Leben ist schön und wild und bunt und laut!  Das Buch ist nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2013.
Um 19 Uhr liest sie „Wo ein Willi ist, ist auch ein Weg“ (für Erwachsene)
Was passiert, wenn eine berufstätige Mutter zusätzlich zu ihrem Alltag mit ihrem behinderten Sohn Willi und ihrer hyperkreativen Tochter Olivia auch noch zwanghaft alle Kostüme selbst nähen und im Herbst zehn Kilo Kürbis einkochen muss? Dann verliert selbst eine Kontroll-Mutter mal die Kontrolle. „Wie schaffst du das bloß alles?“, wird sie oft gefragt. Aber die Antwort liegt auf der Hand: Wo ein Willi ist, ist auch ein Weg!
Die Teilnahme ist wie  üblich ausschließlich nach vorheriger Reservierung möglich über die website www.burg-henneberg.de, per E-Mail an reservierung(at)burg-henneberg.de oder Tel. 01 70/9 99 54 32.

 

Ausstellung „Engel und Evas“

22. März

Zwei Skulpturen der Künstlerin Foto: pmi

Fuhlsbüttel (pmi) Die Ausstellung kombiniert Engelsskulpturen und Plastiken der Hamburger Künstlerin Bettina Thiessen mit großformatigen Fotografien vom Friedhof.
Die weiblichen und männlichen Engel Bettina Thiessens entstanden mit Hilfe lebender Modelle oder aus purer Lust am Erschaffen. Es sind Misch- und Fantasiewesen, die immer auch die Schönheit des menschlichen Körpers zeigen. Hergestellt unter anderem aus Bronze, Terrakotta, Gips und Blattgold laden sie zum Staunen und zum Schmunzeln ein.
Auf dem Ohlsdorfer Friedhof im kühl-reservierten Norddeutschland gibt es zahlreiche Grabmale mit weiblichen Figuren, deren erotische Note unübersehbar ist. Die dünnen Schleier, halbnackten oder ganz hüllenlosen Körper erzeugen eine Sinnlichkeit, die auf mehr zielt: der Besucher soll durch meditative Betrachtung seine Trauer überwinden. Fotografiert von Lutz Rehkopf nach einer Idee von Christine Behrens.  Die Austellung ist im Forum Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Straße 758, 22337 Hamburg am 2. April  um  15 Uhr der Eintritt ist frei. Weitere Informationen auf der Internetseite www.friedhof-hamburg.de.

 

Tauschbörse „Keimgut“ im Botanischen

22. März

Stecklinge Foto: pmi

Wandsbek (rug) Bei der Tauschbörse „Keimgut“ können überschüssige Sämereien, Sämlinge, Stecklinge, Knollen oder Zwiebeln gegen andere Arten oder Sorten eingetauscht werden, um die Vielfalt im eigenen Pflanzenbestand zu erhöhen.
Die Tauschbörse „Keimgut“ findet statt am Montag, dem 3. April, von 18 bis 20 Uhr im Botanischen Sondergarten Wandsbek, Walddörfer Straße 273, 22047 Hamburg.
Teilnehmen können alle Hobbygärtner. Getauscht werden darf „Keimgut“ aus eigener Ernte oder Produktion sowie Reste aus zu großen, käuflich erworbenen Portionen. Ausgenommen sind lizenzpflichtige und offensichtlich kranke Pflanzen. Es handelt sich um eine reine Tauschbörse; Käufe oder Verkäufe von Keimgut sind nicht gestattet.
Beschreibung der Keimgut-Kategorien
Saatgut: Hierunter fällt Saatgut von Gemüsepflanzen und Sommerblumen.
Sämlinge: Hierunter fallen Sämlinge von Gemüsepflanzen und Sommerblumen, die sich noch in einer Saatschale befinden oder bereits pikiert wurden.
Stecklinge: Hierunter fallen Stecklinge aller Art im unbewurzelten oder bewurzelten Zustand.
Kartoffeln: Saatkartoffeln (nicht im Standardsortiment befindliche Sorten)
Tomaten: Saatgut oder Sämlinge (nicht im Standardsortiment befindliche Sorten)
Sommerknollen: Knollen und Zwiebeln, die im Frühjahr gepflanzt werden, um im Sommer zu blühen (zum Beispiel Gladiolen, Montbretien, und andere).
Der Leiter des Botanischen Sondergartens, Helge Masch, bietet eine Pflanzensprechstunde zum Thema „Pflanzenvermehrung“ für die „Keimgut-Börsianer“ an. In 37 Jahren als Gärtner in der Pflanzenvermehrung ist das ein oder andere schwierige Saatkorn von ihm zur Keimung gebracht worden.
Um einen erfolgreichen Ablauf zu gewährleisten, ist eine Anmeldung dringend erforderlich.
Die Anmeldung kann per Telefon unter: 040/6 93 97 34 oder über das Internetformular unter www.hamburg.de/wandsbek/keimgut erfolgen. Anmeldeschluss ist Montag, der 3. April, um 15 Uhr.
Es wird um Verständnis gebeten, dass nur Interessierte mit Tauschgut Zutritt zur Tauschbörse erhalten. Um eine Spende von zwei Euro pro Person (Kinder frei) wird gebeten.
Die „Tauschbörse Keimgut“ findet in diesem Jahr bereits zum fünften Mal statt. Weitere Fragen beantwortet der Leiter des Botanischen Sondergartens Helge Masch unter der oben genannten Telefonnummer oder per E-Mail: sondergarten(at)wandsbek.hamburg.de

 

20 Jahre LAB Chor Fuhlsbüttel

22. März

Der LAB Chor gibt jetzt ein Jubiläumskonzert. Foto: pmi

Fuhlsbüttel (pmi) Es war im März des Jahres 1997, als einige Mitglieder des LAB-Treffpunktes Fuhlsbüttel die Idee hatten, einen Chor zu gründen.
Zwar gab es im Treffpunkt bereits einen Singkreis „Fröhliches Singen“, aber  die Initiatoren hatten Anspruchsvolleres im Sinn. Mit Dieter Dziobaka fand man sehr schnell einen ehrenamtlichen Chorleiter.
Zur ersten Chorstunde erschienen im Kursraum, in dem es ein  Klavier gab, zwölf  Sängerinnen und ein Sänger. Die 95-jährige Irene Weidel, Chormitglied der ersten Stunde, erinnert sich: „Das erste Lied, das Herr Dziobaka mit uns einübte, war ein allgemeiner Lobgesang auf das Singen. Der passte thematisch genau zu uns, hatte aber für den Anfang einen nicht einfachen Liedsatz.“
In der Folge gewann der LAB Chor viele neue Mitglieder. Zurzeit sind es 28 Sängerinnen und Sänger, die jeden Dienstag mit großer Begeisterung zur
Chorstunde erscheinen.
Chorleiter Dziobaka legte von vornherein im Rahmen der Möglichkeiten, die ein Seniorenchor von Laiensängern hat, großen Wert darauf, das Repertoire möglichst breit auszulegen. Im Zentrum stehen dabei Volkslieder und alte Schlager, Ohrwürmer zumeist, die sich großer Beliebtheit bei den Sängern und ihrem Publikum erfreuen. Daher wird der Chor häufig zu Auftritten sowohl im eigenen Haus im Fliederweg, aber auch zu Veranstaltungen außerhalb eingeladen.
Und so hoffen die Mitglieder des LAB Chores noch auf weitere Jahre vergnüglichen gemeinsamen Singens und die Freunde des Chores auf viele schöne  Konzerte. Die beliebte Singgemeinschaft  gibt aus Anlass ihres Jubiläums am 26. März, ab 14 Uhr, im LAB-Treffpunkt Fuhlsbüttel, Fliederweg 7, ein Konzert. Gäste sind herzlich willkommen.

 

Ausstellung in der Kirche St. Marien

22. März

Angela Hopf (links), die Tochter der Künstlers, und Dr. Maike Bruhns bei der Ausstellungseröffnung. Foto: Andrea Kaiser

Fuhlsbüttel (rug) Am Sonntag, 12. März, wurde in der Kirche St. Marien,Maienweg 270 / Ecke Am Hasenberge in  22337 Hamburg,  die Ausstellung „Bilder zur Passion“ mit Werken von Eduard Hopf eröffnet. Bis Karfreitag, 14. April, ist die Ausstellung freitags und sonnabends von 16 bis 18 Uhr und sonntags von 12.30 bis 14 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Kunsthistorikerin Dr. Maike Bruhns stellte bei der Ausstellungseröffnung in ihrem Vortrag Eduard Hopf als einen Künstler vor, der bekannter sein müsste, als er es ist. Eduard Hopf, geboren 1901 in Hanau, gestorben 1973 in Hamburg, besuchte im Alter von 14 bis 19 Jahren zunächst eine Zeichenakademie und arbeitete dann als Goldschmied in Hanau. Nach seinem Umzug nach Hamburg im Jahr 1923 bildete er sich autodidaktisch weiter zu einem Maler und Graphiker. Schon bald konnte er positive Reaktionen verbuchen. Sein Sehnsuchtsland war Norwegen, wo Edvard Munch arbeitete.
Hopf nahm an der siebten und achten Ausstellung der Hamburgischen Sezession teil. Seine expressionistischen Arbeiten wurden von der NS-Kulturpolitik angeprangert, einige als „entartet“ beschlagnahmt und vernichtet. Im Sommer 1943 ging ein großer Teil seines Gesamtwerks bei der Bombenzerstörung seines Ateliers in der Villa Ohlendorff in Hamburg-Hamm verloren. Er erlebte die Zerstörung Lübecks und den Feuersturm in Hamburg und fixierte seine Erlebnisse in Skizzen, die er später auswertete.
Das Leiden und Sterben der Menschen ließ ihn auch nach dem Krieg nicht los. Er malte immer wieder Kriegsbilder, traumatisierte Menschen, Heimkehrer, Maskenversammlungen, schließlich auch religiöse Passionsszenen. Eine Serie großformatiger, stark ab-strahierter Zeichnungen aus dem Jahr 1953 bildet den Schwerpunkt der Ausstellung in der Kirche St. Marien. Die großformatigen Zeichnungen sind flankiert von kleinformatigen, visionären Arbeiten.

 

Pflegekräfte – aussterbende Spezies?

22. März

Pflegedienste, wie der des DRK im Kreis Segeberg, entwickeln  Konzepte, um Mitarbeiter zu halten und neue zu gewinnen. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Egal wo, überall liest man vom demographischen Wandel und welche Auswirkungen dieser auf uns hat. Ganz besonders bekommt eine Berufsgruppe diese Auswirkungen zu spüren – Pflegekräfte. Eine immer älter werdende Gesellschaft benötigt immer häufiger Pflege. Dem gegenüber stehen immer weniger junge Menschen und noch viel weniger die Interesse an einem Pflegeberuf haben. Daher entwickeln Pflegedienste, wie der des DRK im Kreis Segeberg, immer neue Konzepte, um Mitarbeiter zu halten und neue zu gewinnen.
„Auch wir haben, genau wie unsere Mitbewerber, mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen“, erklärt die Geschäftsführerin der DRK Pflegedienste Dagmar Kliewe. Aber das DRK schaue optimistisch in die Zukunft, versichert Frau Kliewe, denn auf Grund der Größe der Pflegedienste und der vielseitigen Möglichkeiten in diesem Bereich, können man Mitarbeitern hervorragende Perspektiven bieten.
Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, wie die DRK-Pflegedienste den Beruf in der Pflege wieder attraktiver gestalten wollen. Von einem leichten Einstieg in den Beruf, der häufig über das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) führt, über exzellente Karrieremöglichkeiten, bis hin zu Strukturreformen, die für die Entbürokratisierung sorgen werden.
Häufig seien junge Menschen gar nicht im Bilde, wie vielseitig der Pflegeberuf ist, andere seien generell noch unentschlossen. Deshalb kommt dem DRK im Kreis Segeberg der Freiwilligendienst sehr entgegen. In dem Jahr haben die Jugendlichen die Möglichkeit alle Facetten dieser Tätigkeit kennenzulernen und finden häufig ihren künftigen Beruf.
Neben den Berufseinsteigern werden auch berufserfahrene Pflegekräfte besonders gefördert. In verschiedenen Qualifizierungsmaßnahmen können sich die Mitarbeiter weiterbilden und neue Tätigkeitsfelder übernehmen. Besonders gute Karrierechancen bietet tatsächlich die schiere Größe der DRK Pflegedienste und die daraus resultierende breitgefächerten Fachaufgabenbereiche, sowohl in der ambulanten als auch in der stationären Pflege. „Wer möchte kann sich bei uns beruflich entwickeln“, bestätigt Frau Kliewe. Die meisten Führungskräfte seien Eigengewächse und haben sich innerhalb des Betriebes weiterentwickelt.
Ein gut strukturiertes Qualitätsmanagement sorgt für eine stetige Weiterentwicklung und Verbesserung der Arbeitsbedingung. Aktuell wird eine Strukturreform zur Entbürokratisierung der Pflege beim DRK im Kreis Segeberg eingeführt.
 „Diese wird für eine spürbare Entlastung der Pflegekräfte sorgen, sodass wieder mehr Zeit für die Arbeit am Kunden bleibt“, freut sich Hariett Hartig (Leitung zentrales Qualitätsmanagement). Veränderungsmanagement ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Stichwort: „Wir nehmen die Herausforderungen, die kommen, an und arbeiten akribisch an strukturellen Verbesserungen, die die Arbeitsbedingungen unseres Personals nachhaltig verbessert und den Pflegeberuf zukünftig wieder attraktiver machen wird“, teilt Dagmar Kliewe zuversichtlich mit.

 

Fußballer ohne Chance

22. März

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Die Überraschung blieb aus. Mit 0:4 (0:1) verloren die Fußballer vom SC Alstertal/Langehorn in der Landesliga Hammonia-Staffel gegen Tabellenführer FC Teutonia 05. SCALA bleibt trotz der Niederlage aber vorerst Neunter (31:41 Tore, 30 Punkte). Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz 14 beträgt zurzeit noch zehn Zähler. Bei Teutonia deutet alles auf einen Durchmarsch in die Oberliga Hamburg hin. Als Klassenprimus liegt das Team von der Kreuzkirche schon elf Punkte vor dem Zweiten Hamburger SV III. Für SCALA war es schon die dritte Niederlage im dritten Spiel des Jahres 2017. Schlimmer noch: seit vier Partien hat die Elf von Trainer Holger Hanssen kein eigenes Tor mehr geschossen. Bis zur 32. Minute hielten die Gastgeber das 0:0. Dann traf Gerrit Pressel zur Führung für Teutonia. Timo Ehlers (57.), Pascal Pietsch (62.) und Stefan Winkel (67.) erzielten im Fünf-Minuten-Rhythmus die weiteren Treffer zum 4:0. Am kommenden Sonnabend (25. März, 14 Uhr, Lokstedter Steindamm) ist SCALA zu Gast beim SC Victoria II (13.). Das Hinspiel hatte SCALA 1:2 verloren.

 

SCALA vor letzten Duellen

22. März

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Am vergangenen Wochenende durften die meisten Spielerinnen des SC Alstertal/Langenhorn sich noch einmal ausruhen und die Volleyball-Seele baumeln lassen. Die Drittligadamen hatten spielfrei. Bis auf die Youngster Alina Ernst, Jasmin Jarecki, Nandi Rust und Nele Schneidereit. Die waren nämlich mit der U20 von SCALA bei den Norddeutschen Meisterschaften in Schwerin unterwegs. In der Vorrunde unterlagen sie dem späteren Sieger Schweriner SC mit 0:2 (7:25, 12:25) und dem Kieler TV ebenfalls mit 0:2 (25:27, 8:25). In der Zwischenrunde gab es ein 1:2 (18:25, 25:23, 10:15) gegen den Niendorfer TSV. So reichte es schließlich für das Spiel um Platz 5, das dann gegen den Eckernförder MTV mit 2:0 (25:19, 25:18) gewonnen wurde.
 Mit den Damen müssen Ernst & Co.  am kommenden Sonnabend (25. März, 15 Uhr, Sporthalle Heinrich-Mann-Allee) beim SC Potsdam II (9.) wieder ran. Das Hinspiel hatte SCALA 3:0 gewonnen.
Die Mädels von Trainer Jan Maier sind zwei Spieltage vor Schluss Tabellendritter.

 

Ohlsdorfer Büchermarkt

15. März

Hedda Hirsch organisiert seit vielen Jahren den Ohlsdorfer Büchermarkt. Foto: Andrea Kaiser

Ohlsdorf (rug) Neuen Lesestoff für Jung und Alt gibt es am Sonnabend, 18. März, von 10   bis 15 Uhr und Sonntag, 19. März, von 11   bis 13 Uhr. Dann  erwartet das Bücherteam die Freundinnen und Freunde des Lesens wieder im Gemeindehaus an der Nikodemuskirche, Fuhlsbüttler Straße 658, 22337 Hamburg.
 Bücher, die übers Jahr gespendet werden, wechseln beim Büchermarkt der Nikodemuskirche in Ohlsdorf ihre Besitzer. Der Büchermarkt im Gemeindehaus bietet eine große Auswahl von Romanen, Sachbüchern und Ratgebern aller Art und Kinder- und Jugendbücher. Auch CDs, LPs und Briefmarken sind im Angebot. Schon ab 50 Cent sind die Bücher und Medien zu erwerben. Der Erlös des Büchermarktes kommt der Kirchengemeinde Ohlsdorf-Fuhlsbüttel zu Gute.
In loser Reihenfolge finden drei bis vier Mal im Jahr im Gemeindehaus Bezirk Nikodemus, Fuhlsbüttler Straße 658 die beliebten und bekannten Bücherflohmärkte statt.

 

„Kendo“, ein lieber Kuschelbär,

15. März

Kuschelbär „Kendo“ sucht sehnsüchtig ein neues, liebevolles Zuhause. Foto: pmi

Hamburg (rug) „Kendo“ ist ein zirka sieben Jahre alter Rüde mit sehr wuscheligem Fell. Er ist ein ganz liebevoller, ruhiger Hundemann im besten Alter, der sich nicht vordrängelt und mit Hündinnen verträglich ist. Bei Rüden entscheidet die Sympathie. Ein sehr angenehmer Hund vom Umgang her.
„Kendo“ hat viele Jahre auf der Straße gelebt und gelitten. Dann kamen die Hundefänger und haben ihn in die Tötung gebracht. Dort hat er einfach aufgehört zu fressen und sich aufgegeben.
Sicherlich haben die harten Jahre auf der Straße ihre Spuren hinterlassen, aber wir haben Kendo komplett untersuchen lassen und er ist soweit altersentsprechend gesund. Unter dem linken Auge hat er eine kleine Narbe, aber die ist alt und belästigt ihn nicht und muss auch nicht behandelt werden. Sein Gang ist manchmal ein bisschen unrund, aber er hat keine Schmerzen und braucht keinerlei Behandlung.
„Kendo“ wünscht sich eine liebevolle ruhige – sehr gern ältere – Familie oder Alleinstehende mit viel Zeit zum Kuscheln und Kraulen.  Er liebt es gemütlich Gassi zu gehen und die „Zeitung“ zu lesen. Allerdings ist er kein Hund, der ständig beschäftigt werden will oder stundenlange Runden braucht. Er genießt genauso seine „Auszeiten“ und ein schönes weiches Hundebett.
Toll wäre es, wenn ein Garten vorhanden ist, denn er liegt sehr gern draußen in der Sonne. Selbstverständlich ist das kein Muss. Allerdings sollte „Kendo“ aufgrund seiner Größe nicht mehr so viele Treppen steigen müssen. „Kendo“ ist zirka 55 Zentimeter hoch, gechipt, kastriert und geimpft und im Besitz eines EU-Heimtierausweises. Er hat auch eine Gebissreinigung bekommen.
Der große Schatz sitzt auf gepackten Koffern und ist bereit für einen tollen Platz bei Ihnen.   Die Schutzgebühr beträgt 250 Euro. Kendo wird vermittelt über: www.people4pets.de

Mehr Informationen  zu „Kendo“ erhält man  unter: 01 60/94 87 83 92.

 

Senatsempfang im Rathaus

15. März

V. li. Christine Brandes-Viesbeck, Leiterin des Hamburg Quartiers Digital Media Women, stellvertretende Bürgermeisterin Katharina Fegebank und Moderatorin Julia Sen diskutierten am Weltfrauentag im großen Festsaal. Foto: blb

Hamburg (blb) Zum Weltfrauentag hatte der Hamburger Senat ordentlich Prominenz aufgefahren: Stellvertretende Bürgermeisterin Katharina Fegebank,  NDR-Moderatorin Julia Niharika-Sen und Christine Brandes-Viesbeck, Leiterin des Hamburg Quartiers Digital Media Women. Die Namen zogen, der große Festsaal im Hamburger Rathaus war mit 400 Frauen  und nur ganz wenig Männern voll besetzt.
Beherrschendes Thema der Kurzreferate  war der neue US-Präsident Donald Trump. Katharina Fegebank stellte sogar die Frage, ob Trump nicht die  Chance für ein  neues Durchstarten der Frauenbewegung sein könne? Denn Trotz der Errungenschaften der Frauen  in den vergangenen Jahrzehnten liege  noch einiges im Argen (nur zwei Beispiele sind die Ungleichbezahlung oder die immer noch geringe Zahl von Frauen in Führungspositionen).    Fegebank sieht durch die politischen Entwicklungen in den USA, in Großbritannien  („Brexit“) sowie in den „gespenstischen“ Erfolgen der AfD bei Landtagswahlen in Deutschland  eine Roll-Back-Bewegung – etwa was die Akzeptanz und der Respekt gegenüber Frauen angeht.
NDR-Frau Julia Sen hat in den USA seit der Amtsübernahme Donald Trumps  einen Anstieg der Frauenfeindlichkeit ausgemacht – seltsamerweise auch befeuert durch die Kandidatur  von Hillary  Clinton. „53 Prozent der weißen Frauen haben Trump gewählt, weil sie einen echten Kerl wollten“, so Sen  kopfschüttelnd.
Julia Sen selbst hatte  als Moderatorin des Hamburger Presseballs für Aufsehen gesorgt, als sie in ihr Dekolleté  „No alternative Facts“ stempeln ließ – eine Anspielung der Entgegnung  einer Trump-Sprecherin auf kritische Medienberichte in den USA über den neuen Präsidenten. „Es war Zeit, andere Dinge im  Dekolleté  zu tragen, als schöne Perlen“, war sie mit dem Interesse und den Reaktionen auf ihr Auftreten zufrieden. „Schlimmstenfalls hätte es mich den Job gekostet, aber das war es mir wert“, sagte sie kämpferisch während ihres trotz des ernsten Themas launigen Vortrags vor den interessierten Frauen im Rathaus.
Zum Thema „Frauen in den digitalen Medien“ sagte Christine Brandes-Viesbeck, sie wolle mit ihren Mitstreiterinnen des Hamburg Quartiers Digital Media Women e.V „eine bessere, neuere, schönere Welt im Netz gestalten“ – ein Ziel, das nicht nur vom Kampf gegen Trump geleitet sein solle. Julia Sen verglich das Netz für Frauen mit einem „dunklen Bahnhof“, auf dem frau  sich nicht unbedingt sicher fühlen könne. Und Katharina Fegebank räumte ein, bei Postings vorsichtiger geworden zu sein. Auch sie war schon Opfer diverser Shitstorms geworden, wolle sich aber dennoch weiter aktiv im Netz bewegen. Und da war wieder der neue US-Präsident Thema, als Christine Brandes-Viesbeck einwarf: „Vor Trump waren wir sorgloser.“

 
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