Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

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Misteriöse Brandserie in Langenhorn

26. April: 

Hamburg-Langenhorn (vpu/shz) Eine Serie von Bränden hat am frühen Sonnabendmorgen die Feuerwehr und Polizei in Langenhorn in Atem gehalten. Zuerst brannte ein Wohnmobil in der Straße Tweeltenbek. Dann steckten die Täter einen Müllunterstand in der Nähe in Brand. Kurze Zeit später brannte ein zweites Auto in diesem Bereich.
Damit sollte die „Serie“ aber noch nicht beendet sein. Rund eine halbe Stunde später das nächste Feuer: Die Außenmöbel der Eisdiele „Kult“ am Holitzberg hatten Feuer gefangen und durch die große Hitzeentwicklung konnte sich das Feuer bis in den Innenraum der Eisdiele durchfressen. Es entstand ein erheblicher Sachschaden.
Dann das nächste Feuer: Kurze Zeit später setzten unbekannte Täter einen Wäschesack auf einem Gehweg im nahegelegenen Krankenhaus Heidberg in Brand. Das Feuer konnte sehr schnell gelöscht werden, eine Sofortfahndung der Polizei nach den Tätern blieb aber ohne Erfolg. Die Untersuchungen laufen derzeit noch.
Ob es sich um jugendliche Täter handelt, die wahllos im Stadtteil Langenhorn zündelten oder ob es sich um politisch motivierte Taten mit Blick auf den G20-Gipfel im Juli in Hamburg handelt, wollte die Polizei bis Redaktionsschluss nicht kommentieren.  „Es ist aber unwahrscheinlich, dass ein Wäschesack auf dem Gelände des Heidberg-Krankenhauses  Ziel einer gezielten,  politischen Straftat ist“, so ein Polizeisprecher. 
Es sei eher unwahrscheinlich, dass diese Brände mit Blick auf den G20-Gipfel gelegt worden seien. Es gebe auch Nachahmer, die überhaupt nicht aus der Links-Autonomen-Szene stammten.
In den vergangenen Wochen hat es in verschiedenen Stadtteilen immer wieder Autobrände gegeben.

Beim Brand in der Eisdiele „Kult“ entstand hoher Sachschaden. Foto: blb

Weinhaus am Stadtrand bei der ersten

26. April

Freut sich auf zahlreiche Besucher bei der Langenhorner Weinmesse: Marco Lehmitz, Inhaber von Weinhaus am Stadtrand.  Foto: ker

Langenhorn (ker) Edle Weine, zarte Schokoladen – so wird sich das Weinhaus am Stadtrand bei der ersten Langenhorner Weinmesse im LaLi präsentieren. Mit der Organisation befasst sich Marco Lehmitz bereits seit Wochen.
Mehr als 100 verschiedene Weine werden im Rahmen der Langenhorner Weinmesse am Sonnabend, 13. Mai, von 10 bis 20 Uhr und Sonntag, 14. Mai, von 11 bis 18 Uhr,  zum Probieren bereitstehen. 16 Winzer aus Deutschland, Frankreich und Portugal bieten ihre erlesenen Tropfen an. „Darunter wird auch das Sekthaus  Bouvet Ladubay, mit Sekt von der Loire, sein“, verspricht Organisator Lehmitz. Die Messe lockt aber auch mit verschiedenen Rabatt-Aktionen.
Neben den Promotionständen der Produzenten wird es auch etwas Süßes für den Gaumen geben. Danila und Jan Klüver von der Pralinen-Manufaktur Daja Chocolate aus Uetersen stellen ihre selbstgefertigten Pralinen und Schokoladen vor. „Je trockener der Wein, desto herber darf die Schokolade dazu sein“, meint Marco Lehmitz, der zu seinem Event bis zu 800 Besucher an den zwei Messetagen erwartet. „So etwas könnten wir aus Platzgründen in unserem Geschäft gar nicht machen“, sagt der Inhaber, „daher veranstalten wir die Messe im LaLi an der Tangstedter Landstraße.“ Neben Wein und Schokolade gibt es auch etwas kräftiges für den Magen. Es wird gegrillt. Wer dabei sein möchte, kann bereits jetzt Eintrittskarten direkt im Weinhaus oder über das Internet unter www.lehmitzevents.de erwerben. Die Karten sind zu einem Preis von zehn Euro zu haben, bei einem Weinkauf von mindestens 100 Euro wird der Eintrittspreis voll angerechnet. Die auf der Messe gekauften Weine werden innerhalb von 14 Tagen an die Kunden geliefert oder können im Weinhaus am Stadtrand abgeholt werden. Die Mitnahme auf der Messe ist aus logistischen Gründen nicht möglich.

 

 

 

400 Bäume für die Tarpenbek

26. April

Auch die jungen Helfer packten mit an. Foto: pmi

Langenhorn (blb) Etwa 40 freiwillige Helferinnen und Helfer waren beim Bach-Aktionstag an der Tarpenbek im Einsatz, den der NABU Hamburg  in Kooperation mit dem Bezirksamt Hamburg-Nord veranstaltet hat. Dabei pflanzten die  Teilnehmer  vom Bezirksamt finanzierte Bäume entlang der Tarpenbek zwischen Krohnstieg und Tarpen.
„Bäume am Gewässerrand erfüllen eine Reihe ökologisch wichtiger Funktionen“, erklärt
Andreas Lampe, der den Einsatz vor Ort leitete. „Besonders wichtig ist es, dass Bäche beschattet sind. Erwärmt sich das Wasser im Sommer durch direkte Sonneneinstrahlung zu stark, können Fische in Sauerstoffnot geraten.“ Zudem stabilisiert das Wurzelwerk der Bäume das Ufer. „Nach starken Regenfällen steigt der Pegel der Tarpenbek schnell an. Die Wassermengen, die dann den geraden Bach hinabrauschen, können auch Teile des Ufers wegspülen.“
Ein unerwünschter Effekt auch aus Sicht der Gewässerunterhaltung des Bezirksamtes
Hamburg Nord. Ein weiteres Anliegen des Bezirksamtes ist die Bekämpfung von Neophyten wie das Drüsige Springkraut und der Japanische Staudenknöterich. Besonnte Uferböschungen entlang der Gewässer stellen einen optimalen Standort für diese Arten dar. Durch die Pflanzung heimischer Gehölze werden die Neophyten beschattet und somit die Aufwuchsbedingungen verschlechtert. Gepflanzt wurden verschiedene auetypische
Baumarten norddeutscher Herkunft, wie Schwarzerle, Hainbuche, Stieleiche und Esche, die an die extremen Lebensbedingungen in Gewässernähe angepasst sind.

 

Ostereiersuche der CDU Langenhorn

26. April

Trotz des schlechten Wetters kamen viele mit Kind und Kegel zum Ostereiersuchen der CDU Langenhorn. Foto: pmi

Langenhorn (vpu) Am Ostersonnabend fand die traditionelle Ostereiersuche der CDU-Langenhorn auf dem Spielplatz im Kiwittsmoorpark statt. Trotz des regnerischen Wetters  war es  wieder ein voller Erfolg. Pünktlich um 10 Uhr gab es erst einmal eine große Überraschung, als nämlich in diesem Jahr der Spielmannszug Langenhorn aufmarschierte und mit seiner zünftigen Musik für gute Laune sorgte.
Kurz danach fiel der Startschuss und die zirka 100 Kinder begaben sich auf die Suche nach 550 versteckten Süßigkeiten-Tüten, die die fleißige Apothekerin Doris Lüdke in liebevoller Arbeit mit ihren Mitarbeitern zuvor gepackt hatte.
Dank der Unterstützung durch den Flughafen Hamburg und durch das Eiscafé „EisKult“ am Holitzberg konnten zusätzliche Geschenke versteckt werden. Die Hauptpreise wurden gefunden durch Claudio, Yannick und Michelle, wobei sowohl der handsignierte Fußball des HSV als auch Gutscheine für Eis, Kuchen und Frühstück für Freude sorgten.
Richard Seelmaecker, CDU-Ortsvorsitzender: „Wir freuen uns sehr, weil die Kinder glücklich sind und alle friedlich und rücksichtsvoll sammelten. Den vielen CDU-Helfern danke ich, vor allem aber auch dem Airport und dem Eiscafé Kult, welche diese Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder möglich gemacht haben. “

 

Fußwegekonzept: Umweltverbund

26. April

Die Grünen diskutieren den Fußverkehr in Hamburg. Foto: pmi

Hamburg-Nord (blb) Zur Minderung der Lärm- und Luftbelastung ist es notwendig, den sogenannten Umweltverbund zu stärken: Öffentlicher Personennahverkehr, Radfahren und zu Fuß gehen sind umweltfreundlich, die nervenschonendste und meist schnellste Form der Fortbewegung.
Mit der Busbeschleunigung, dem geplanten Bau der U5, der Verlängerung der U4 zur Horner Geest, der Realisierung der S4 und der S21 sowie dem Bau neuer Haltestellen für die S-Bahn in Ottensen beziehungsweise die U-Bahn in Oldenfelde sowie an den Elbbrücken sind viele Maßnahmen zur Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs in Hamburg auf den Weg gebracht worden und sollen in den kommenden Jahren realisiert werden.
Zwar wird bei Straßenbaumaßnahmen immer auch der Fußverkehr mitgedacht beziehungsweise eingeplant. Allerdings fristet er hinsichtlich der strategischen Ausrichtung der Verkehrspolitik leider noch zu oft ein Schattendasein. Deshalb hat die Hamburger Bürgerschaft auf Initiative der Fraktionen von SPD und GRÜNEN  durch einen Beschluss (Drs. 21/7017 [1]) im Rahmen der Haushaltsberatung erstmals den Bezirken ab dem Doppelhaushalt 2017/18 jährlich eine Million Euro zur Förderung des Fußverkehrs zur Verfügung gestellt.
Wie der Fußverkehr gefördert werden kann und welche Maßnahmen dafür notwendig sind, darüber diskutieren die GRÜNEN im Sitzungssaal des Bezirksamts Hamburg-Nord am Mittwoch, 3. Mai, im Sitzungssaal des Bezirksamts Nord an der Robert-Koch-Straße 17 unter anderem mit der Zweiten Bürgermeisterin Katharina Fegebank.  Außerdem dabei: Dr. Viktoria Wesslowski (Fuss e.V. Hamburg) und Helmut Krumm (Seniorenbeirat Hamburg-Nord).
Hamburg-Nord ist durch sehr verschiedene Quartiere geprägt. Es gibt sowohl Einzelhausgrundstücke mit Garten als auch Bereiche mit fünf- oder sechsgeschossiger Blockrandbebauung. Es gibt quirlige Straßenzüge mit vielen Geschäften und Gastronomie und reine Wohngebiete.

Die Ansprüche an die Fußwegeverbindungen sind dabei naturgemäß recht unterschiedlich. Um mit Hilfe eines Fußverkehrskonzepts Daten zu erhalten, die auf alle Bereiche des Bezirks übertragbar sind, sollten daher Quartiere in die Untersuchung einbezogen werden, die die unterschiedlichen Anforderungen an den Fußverkehr gut abdecken. In Hamburg-Nord erscheint es daher sinnvoll, zwei unterschiedlich geprägte Stadteile zu untersuchen.
Beispiel Alsterdorf: Der Stadtteil mit seinen etwa 14 000   Einwohnern  gehört   zu den weniger stark verdichteten Stadteilen im Bezirk. Für den Fußverkehr stellen besonders die vergleichsweise längeren Wege zu sozialen und Wirtschaftseinrichtungen sowie zu Bus und Bahn sowie der nicht immer befriedigende Zustand der Gehwege eine Herausforderung dar.

 

Vorerst die letzte Fotoaktion im

26. April

Und Aktion! Fotografin Kristine Thiemann beim vorerst letzten Fotoshooting für ihr metropolen-Projekt mit Schülerinnen und Schülern der Internationalen Vorbereitungsklasse der Fritz-Schumacher-Schule. Foto: ker

Langenhorn (ker) Es soll vorerst die letzte Fotoaktion im Rahmen des metropolen-Projektes von Fotokünstlerin Kristine Thiemann und den 15 Schülerinnen und Schülern der Internationalen Vorbereitungsklasse der Fritz-Schumacher-Schule gewesen sein. Dabei ist in Langenhorn noch so viel zu erkunden.
Das findet auch Kathrin Langenohl, Kulturagentin für Kreative Schulen. Beim vorerst letzten Projekttag war sie mit am Wördenmoorweg dabei, um sich selbst ein Bild zu machen. „Dieses Gebiet ist nur ein Teil von Langenhorn. Man könnte noch viel mehr Orte hier machen“, sagt die Unterstützerin weiter.
Während sich die Jugendfeuerwehr für das Fotoshooting bereit macht, ihre Schläuche ausrollt und das Fahrzeug ins Position bringt, üben die Schüler bereits auf den mitgebrachten Musikinstrumenten. Auch Langenhorner Anwohner sind gekommen. Foto-Künstlerin und Projektleiterin Kristine Thiemann setzt alle in Szene. Schließlich soll eine Geburtstagsparty für die vor 63 Jahren gepflanzten Bäume am Wördenmoorweg bildlich gefeiert werden. „Das ist mal was ganz anderes“, sagt Andreas Wilkens, Wart der Jugendfeuerwehr Langenhorn. Bernd Brünhöver, Vorstand der Genossenschaft der Fritz-Schumacher-Siedlung, ist ebenfalls mit dabei. Erst kürzlich hatte er den Kindern von dem damaligen Festakt, bei dem er selbst als Schüler dabei gewesen ist, erzählt; sich in der Fotobox von ihnen vor den Bäumen fotografieren lassen. Auch heute feierte er mit.
Das metropolen-Projekt scheint jetzt zu enden, sollte Kristine Thiemann keine neuen Unterstützer finden. Eine Wanderausstellung ist noch geplant.
Die Fotoarbeiten werden auf dem Langenhorner Marktplatz zu sehen sein; ebenso im Bezirksamt Hamburg-Nord und bei der Joachim Herz Stiftung an der Langenhorner Chaussee. „Es gibt noch soviel Potenzial in Langenhorn, dass ich mir sehr wünsche eine Möglichkeit zu bekommen, das Projekt weiterzumachen“, so Thiemann.

 

Eiscafé Jacobs: Neuer Inhaber setzt

26. April

Atik Aslantas (links) und sein Sohn Ali werden das Eiscafé Jacobs in Langenhorn weiterführen. Foto: vpu

Langenhorn (vpu) Nach 38 Jahren wechselt im Eiscafé Jacobs, Immenhöven 23, der Inhaber. Atik Aslantas, selbst ein Profi im „Eis-Geschäft“ und führte vorher acht Jahren lang in Alsterdorf ein Eiscafé, setzt auf hohe Qualität und Vielfalt bei den Eis-Sorten. So sind jetzt 24 Sorten in Grundsortiment. „Wir werden aber bis zu 60 Eissorten anbieten“, verspricht der neue Inhaber.
Seit Januar führt er das Eiscafé Jacobs in Langenhorn. „Wir haben in den letzten Wochen viele Gerüchte gehört. Sicher ist, unser Eiscafé wird es auch weiterhin geben und wir werden unseren Gästen das beste Eis im Norden von Hamburg anbieten. Kein Weg ist zu weit, bis zu unserem Eis“, schmunzelt Atik Aslantas. Er weiß wovon er spricht: Steigen die Temperaturen auch nur um ein paar Grad, dann gibt es rund um das Eiscafé Jacobs keinen Parkplatz mehr. Rund 40 Plätze werden dann auf der schönen Sonnen-Terrasse für die Gäste zur Verfügung stehen. Hier kann man dann die ganzen Eisköstlichkeiten genießen.
Kontakt: Eiscafé Jacobs, Immenhöven 23, Telefon 040/ 5 20 55 99, im Internet unter www.eiscafe-jacobs.de. Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 10 bis 20 Uhr, ab Mai von 10 bis 21.30/22 Uhr.

 

SCALA: Die Klasse gehalten –

26. April

Bleibt SCALA auch in der nächsten Saison treu: Holger Hanssen.meg

Langenhorn (meg) „Wir sind weiter dabei. Ich bin stolz auf die Jungs, dass sie den Klassenerhalt geschafft haben. Auch wenn es zum Schluss nochmal ein wenig eng wurde“, kommentierte Holger Hanssen das 7:2 (1:1) seiner Fußballer vom SC Alstertal-Langenhorn in der Landesliga Hammonia-Staffel gegen Schlusslicht SV Lurup.
Vier Spieltage vor Saisonende hat SCALA als Tabellenneunter 36 Punkte auf dem Konto und somit neun Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Damit ist auch klar, dass Holger Hanssen auch in der kommenden Spielzeit Trainer auf der Siemershöh bleibt.
 Das hatte er nämlich für den Fall des Klassenerhalts angekündigt: „Ich bin ja schon seit ein paar Wochen voll in den Gesprächen für die neue Saison drin. Wir bekommen ein paar gute Jungs dazu. Namen kann ich jetzt noch nicht nennen. Da sind welche vom SC Poppenbüttel und von Altona 93 dabei. Derzeit spreche ich auch noch mit drei Torhütern“, verrät Hanssen,  der sich auch diebisch darüber freut, dass das Gros der Mannschaft ihm erhalten bleibt.
Einzig Kapitän und verlängerter Arm des Trainers Shoaib Sedeghi wird SCALA verlassen. Ihn zieht es in die Alten Herren des VfL Hammonia. „Das ist sehr schade. Shoaib war auf all meinen Stationen auch mein Kapitän. Er hat das sehr gut gemacht“, lobt Hanssen. Gegen den SV Lurup war es trotz des 7:2 anfangs eine zähe Angelegenheit. Schon früh mussten Jonatan Tedla (18.) und Bill Hittig (27.) verletzt ausgewechselt werden.
Das 1:0 von SCALA durch Yasini (36.) glich Lurup zwei Minuten später per Elfmeter zum 1:1 aus. „In der Halbzeit musste ich dann sehr, sehr deutlich werden. Was ich da gesagt habe, darf auf keinen Fall geschrieben werden“, hatte Hanssen aber anscheinend die richtigen Worte gefunden. In der 2. Halbzeit schossen seine Jungs gleich sechs Tore (2 x Papke, 2 x Kurzberg, Gehr, Yamrali). Für die restlichen vier Spiele hat der Coach ein ganz besonderes Ziel ausgegeben: „Wir wollen mit dieser Truppe möglichst mehr Punkte einfahren als die SCALA-Mannschaft der Vorsaison geholt hat, die ja wesentlich mehr Geld kostete“, schmunzelt Hanssen, der in diesem Moment vielleicht gar nicht weiß, dass er das bereits geschafft hat.
Unter Nico Peters holte SCALA in der Vorsaison nämlich nur 34 Punkte. Das nächste Match steigt am kommenden Sonntag (30. April, 14 Uhr, Fahltsweide) beim abstiegsbedrohten VfL Pinneberg II (14.).

 

Warriors auch bei Osterturnier

26. April

Die „Warriors“ stemmen stolz den Pokal. Foto: pmi

Langenhorn (blb) Nach dem Gewinn der Hamburger Meisterschaft (der LOKAL-ANZEIGER berichtete) haben die W13-Mädels der Hamburg Warriors aus Langenhorn auch das international besetzte Eastercup-Turnier in Berlin-Moabit gewonnen, das über die Ostertage  in der Bundeshauptstadt stattfand. Im Finale schlugen sie klar den TuS Eintracht Rulle aus Niedersachsen. Das Turnier in Berlin ist für die Warriors das Vorbereitungsturnier für die anstehende Norddeutsche Meisterschaft die am 10. und 11. Juni ausgetragen wird.
Dabei treffen die Warriors  in der Zwischenrunde der Qualifikationsgruppe II am 6./7. Mai in Rendsburg auf den BBC Rendsburg (S-H), den Ahrensburger TSV (HH) und den EBC Rostock (M-V). Parallel werden in Berlin und Niedersachsen die Zwischenrunden ausgetragen.
Die  sechs  Besten der Zwischenrunde bilden  zwei Vorrundengruppen, wovon die jeweils ersten zwei die Halbfinals bestreiten und die Sieger im Finale stehen.
Starke Konkurrenz wird vor allem aus Berlin vom TuS Lichtenfelde und von Alba Berlin erwartet. Aber auch die Niedersachsen haben heiße Eisen im Feuer.
 Die „Hamburg Warriors Basketballakademie“ wurde im April 2011 von Michael Kölbl und Tobias Lange gegründet und hat sich in dieser Zeit auch über die Grenzen Hamburgs hinaus einen Namen gemacht.

Unter dem Leitspruch „Kein Warrior ist ein Verlierer, solange er nicht aufhört gewinnen zu wollen“ sind in der Zwischenzeit sieben leistungsstarke Mannschaftsteams in den Altersgruppen von neun bis 14 Jahren herangewachsen, die regional und überregional für Aufsehen sorgen.

 

 

 

Hamburg siegt mit Johannesen

26. April

Das sind die Sieger des 10. Hanse Boat Race  mit Olympiasieger Eric Johannesen (vorn links). Foto: pmi

Hamburg (blb) Eine Woche nach dem Derby der Fußballprofis von Werder Bremen und dem HSV nahm  der Studenten-Achter im Rudern Revanche. Beim 10. Hanse Boat Race auf der Außenalster besiegte  das Team der HSBA Hamburg School of Business Administration die Jacobs University Bremen. Die Hamburger liegen damit im Rudern mit 7:3 Siegen in der Gesamtwertung klar vorn.
Das Hanse Boat Race, das an den traditionellen Ruderwettkampf zwischen Oxford und Cambridge anknüpft, fand unter erschwerten Bedingungen statt. Die studentischen Teams der beiden Hansestädte traten bei acht Grad, Starkwind und kräftigen Regenschauern gegeneinander an. „Das war auf der Alster ein Gefühl, als würde man einen Acker durchpflügen“, beschrieb HSBA-Ruderer Arne Lewandowski den kräftezehrenden Wettkampf. Es begann mit dem Herren-Vierer, den die Hamburger gewinnen konnten, obwohl es während des Rennens eine leichte Kollision mit dem Bremer Boot gab.
 Im Achterrennen über  die Distanz von  2 000 Metern setzten sich die Hamburger mit mehr als einer Bootslänge Vorsprung durch. Den Wanderpokal  bekamen sie von Johann Killinger, dem Vizepräses der Handelskammer Hamburg und Hauptsponsor des Hanse Boat Race, überreicht.  Zu diesem  Erfolg hat ein Glücksfall beigetragen: „Die HSBA hatte in diesem Jahr mit unserem Studenten Eric Johannesen einen Olympiasieger im Boot. Das hat der gesamten Mannschaft einen enormen Schub gegeben“, freute sich HSBA-Geschäftsführer Uve Samuels.

 

Nahversorgung am Grellkamp

19. April

Langenhorn (blb) Die wohnortnahe Versorgung am Grellkamp steht nach einer Auskunft, die der CDU-Bezirksabgeordnete Nizar Müller vom Bezirksamt erhielt, vor dem Aus. Die Verwaltung plant  offenbar keine weitere Versorgung an der Stelle, so die Antwort auf eine kleine Anfrage Müllers. Nachdem Ende vergangenen Jahres ein griechisches Restaurant aus der Ladenzeile am Grellkamp ausgezogen war, das vielen Menschen als Treffpunkt diente, wurde nun auch dem Backshop zum 30. September 2017 gekündigt.
Viele Bürger reagieren laut Nizar Müller mit Unverständnis, wollen nun durch eine Unterschriften-Kampagne auf die fatale Situation vor Ort aufmerksam machen. Denn zusätzlich sollen auch angemietete Parkplätze wegfallen, was die angespannte Parksituation  erhöhen und die Lebensqualität im Quartier nicht verbessern würde.
Nizar Müller stellt hierzu fest: „Es wäre der Super-Gau, wenn jetzt die letze Einkaufsmöglichkeit vor Ort geschlossen wird.Die Bürger im Quartier erwarten, dass die Verwaltung und die Saga GWG als Eigentümerin der Immobilie kurzfristig aufzeigen, wie die Nahversorgung in Zukunft aussehen soll.“
Und weiter: „Im Rahmen eines Neubau-Vorhabens halten wir eine temporäre Container-Lösung für die Betreiberin des inhabergeführten Backshops für denkbar. Hierfür muss der konstruktive Wille vom Bezirksamt Hamburg-Nord und der zuständigen Fachbehörde vorliegen. Auch eine Platzgestellung im öffentlichen Raum ist zu prüfen.“

 

Geflügelpest: Infektionsrisiko sinkt,

19. April

Die Alsterschwäne schwammen am vergangenen Mittwoch wieder auf die Alster. Foto: blb

Hamburg-Nord (blb) In der vergangenen Woche hat der Hamburger Schwanenvater Olaf Nieß (Langenhorn) die 120 Alsterschwäne mit etwas Verspätung wieder auf die Alster entlassen. Das Winterquartier war am Eppendorfer Mühlenteich wegen der Vogelgrippe etwas länger geworden. Da seit mehr als vier Wochen keine neuen Nachweise des Erregers  H5N8 in Hamburg nachgewiesen worden waren, durften die beliebten und geschützten Tiere endlich wieder in die Freiheit schwimmen.
Aufgrund der erhöhten Ansteckungsgefahr waren die Höckerschwäne 22 Wochen  in einem Zelt geschützt am Eppendorfer Mühlenteich untergebracht. Auch in Hagenbecks Tierpark können die Vögel in diesen Tagen aus den Stallungen. Da seit mehr als vier Wochen keine neuen Fälle der Geflügelpest in Hamburg aufgetreten sind, waren bereits Anfang der Woche die letzten Sperr- und Beobachtungsgebiete aufgehoben worden.
Die bis dato in Hamburg geltende allgemeine Stallpflicht für Geflügelhaltungen soll in Kürze ebenfalls gelockert und auf besonders gefährdete Gebiete beschränkt werden.
Beim aktuellen Geflügelpest-Geschehen handelt es sich nach Einschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) um die bislang heftigste und am längsten andauernde Geflügelpest-Epidemie, von der 29 Länder in Europa betroffen sind. Bundesweit sind nach Auskunft des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft im Zusammenhang mit der Geflügelpest bis Ende März 1,5 Millionen Tiere in Seuchen- und Kontaktbeständen verendet oder mussten getötet werden. Inzwischen hat sich die Situation aber entspannt: Zwar ist das Virus nach wie vor aktiv, bundesweit ist die Anzahl neuer Nachweise bei Wildvögeln seit Ende März allerdings zum ersten Mal seit Beginn der Epidemie deutlich zurückgegangen.
„Hamburg ist vergleichbar glimpflich durch die Geflügelpest-Zeit gekommen. Im Unterschied zu anderen Ländern war keine Geflügelhaltung von der Seuche betroffen“, so Verbraucherschutzsenatorin Cornelia Prüfer-Storcks, die der Freilassung der Aslterschwäne beiwohnte.
Das Institut für Hygiene und Umwelt der Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz untersuchte von November bis Ende März insgesamt über 670 im Stadtgebiet tot aufgefundene Tiere auf aviäre Influenza. Die Geflügelpest wurde bei 25 toten Tieren festgestellt. Im Tierpark Hagenbeck mussten im November 20 Gänse getötet werden. Zuletzt war H5N8 in Hamburg Anfang März bei zwei verendeten Wildvögeln nachgewiesen worden.
Auch das Informationsbedürfnis in der Bevölkerung war während der vergangenen Monate hoch: Neben den tausendfach angeklickten Informationsseiten der BGV im Internet gingen bei den speziell eingerichteten Rufnummern seit November 2016 über 2 600 Anrufe ein. Die überwiegende Zahl der Anfragen betraf die Ausweisung von Restriktionsgebieten und die damit verbundenen Einschränkungen des Hunde- und Katzenfreilaufs. 
Sollte es trotz der zwischenzeitlich entspannten Situation zu neuen Nachweisen von Geflügelpest in der Hansestadt kommen, müssen gemäß der bundesweit gültigen Geflügelpest-Verordnung erneut Restriktionszonen (Sperrbezirke und Beobachtungsgebiete) eingerichtet werden.
 Weitere Informationen zur Tierseuche sind unter www.hamburg.de/tiere (Stichwort: „Geflügelpest“) verfügbar.

 

 

 

Basiskurs Vogelsprache:

19. April

Thema am Höltigbaum: Wie piept der Vogel? Foto: pmi

Hamburg (pmi) Was ist Vogelsprache? Und welche Tiere sind daran beteiligt? Wer dies und noch vieles mehr wissen will, kommt am Sonntag, 30. April, von 13 bis 17.30 Uhr zum Höltigbaum und erlebt, wie man auch ohne Tarnung im Gelände unsichtbar wird. Mit viel Humor und durch eigenes Erleben befassen sich die Teilnehmer mit Spiegelneuronen, ihrer eigenen Ausstrahlung und der Kunst, ‚unsichtbar‘ zu werden.
Wie bewege ich mich im Gelände und was löse ich damit aus: Drei ganz unterschiedliche Möglichkeiten, sich langsam fortzubewegen im Praxistest! Was ist ein Sitzplatz und wofür ist er gut? Nach diesem Kurs nehmen die Teilnehmer besonders die häufigen Vögel wie Amsel, Zaunkönig und Rotkehlchen auf völlig neue Art wahr und werden ihr Fernglas auch für versteckt lebende Arten deutlich seltener benötigen. Bitte mitbringen: Wetterfeste Kleidung im Zwiebelschalensystem, Sitzunterlage für draußen, Wasser/ Saftschorle sowie eine kleine Spende für Tee, Kaffee und Vollkornbrot mit Wildkräuterbutter. Bitte keine Hunde.
Kosten: 18 Euro, Anmeldung: Anmeldung(at)Haus-der-Wilden-Weiden.de, Telefon 0 40/18 04 48 60 11.
Treffpunkt: Haus der Wilden Weiden, Infozentrum Höltigbaum der Stiftung Natur im Norden, Eichberg 63, in Hamburg-Rahlstedt.
Die Veranstaltung ist Teil des Jahresprogramms des „Haus der Wilden Weiden“. Der bunte Veranstaltungskalender bietet für alle Altersgruppen das ganze Jahr regelmäßig Naturerlebnisse in der halboffenen Weidelandschaft des ehemaligen Standortübungsplatzes.
Info:  www.Haus-der-Wilden-Weiden.de

 

Le Hotclub de Londres

19. April

Foto: pmi

Poppenbüttel (pmi) Am Sonnabend, den 22. April, um 20 Uhr, im Alsterschlösschen der Burg Henneberg, Marienhof 8 in Poppenbüttel findet ein Gypsy Jazz-Konzert statt.
David Ahmed (Gitarre), Sir Richard Bawcombe of Bawcombe House und Paul Malloy (Kontrabass) sind der Hotclub de Londres – hot indeed!
Im Stil von Django Reinhardt spielen sie Swingstücke, Gypsy-Melodien, Jazz-Standards und Walzer-Musik, die fröhlich und gleichzeitig gefühlvoll ist, zeitlos und modern. Als special guest wurde Mariam Kiria (Gesang) eingeladen, deren sinnlich-kernige Stimme dem Programm das Krönchen aufsetzt.
Die Teilnahme ist wie üblich ausschließlich nach vorheriger Reservierung möglich: über die Website www.burg-henneberg.de, per E-Mail an reservierung(at)burg-henneberg.de oder per Telefon: 01 70/9 99 54 32

 
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