Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

Die aktuellsten Nachrichten aus Ihrem Stadtteil

 

Schöne Sommerzeit: Raus in die

28. Juni: 

Hamburg-Nord (ps/blb) Sommer! Was verbinden wir nicht alles mit dieser für viele Menschen schönsten Jahreszeit: Wärme, Strand, Urlaub und Ferien, Freizeit, laue Nächte, Feste und Feiern, Straßencafés und Biergärten, Festivals und Straßentheater, Outdoorsport und Faulenzen, aber auch eine üppige Natur und die Ernte süßer Früchte.
  Wann ist eigentlich richtig Sommer? Für die Meteorologen ist Sommer in den Monaten Juni, Juli und August. Rein kalendarisch beginnt der Sommer mit der Sommersonnenwende. An diesem Tag steht die Sonne senkrecht über dem Wendekreis der eigenen Erdhälfte  und  die Tage sind dann am längsten. Die Sommersonnenwende wird besonders in den nordischen Ländern gefeiert.
Hierzulande ist Sommeranfang am  20., 21. oder 22. Juni.  Auf der Südhalbkugel der Erde beginnt der  Sommer, wenn bei uns der Winter anfängt.
Nicht ganz so beliebt ist die Sommerzeit. Sie gibt es seit 1980 und sollte ursprünglich der Energieeinsparung dienen. Heute flammen alljährlich die Diskussionen über Sinn und Unsinn der Zeitumstellung  auf.
Was ist der Sommer ohne einen Sommerhit? Der Sommerhit hat eine eingängige Melodie, eignet sich zum Tanzen und verbreitet Urlaubsstimmung, so die Musikindustrie. Wer erinnert sich nicht  an „Mambo No. 5“ von Lou Bega kurz vor der Jahrtausendwende oder Mungo Jerry mit „In the Summertime“ aus dem Jahr 1970.
Trotz der Liebe zur warmen Jahreszeit hat die Sonne ihre Tücken.  Zwar sind die Strahlen in Mitteleuropa nicht stärker als früher, allerdings empfinden wir sie als stärker, da wir uns alle weniger unter freiem Himmel aufhalten. Darum gilt: Lieber einmal mehr  mit Sonnenschutzprodukten eincremen. Die Haut wird es danken.
Von manchen herbeigesehnt, von anderen gefürchtet ist das Sommergewitter. Es entsteht, wenn warme und kalte Luftströme aufeinandertreffen. Sie können auch bei uns sehr heftig werden, sorgen aber für wohltuende Abkühlung, besonders nach  schwülen Sommertagen.
Auch einige Sommerrekorde können immer wieder gefeiert werden. So wurden am 5. Juli 2015 in Kitzingen (Bayern)  40,3 Grad Celsius gemessen. Die längste monatliche Sonnenscheindauer gab es  1994 auf Rügen mit 403 Stunden. Aber auch die größte Niederschlagsmenge an einem Tag wurde im Sommer gemessen.  Vom 12. auf den 13. August 2002 fielen im Zinnwald im Erzgebirge  312 Millimeter Regen.
Bis zum Altweibersommer im September dauert es noch etwas. Es ist die Zeit, in der eine gleichmäßige Sommerwitterung vorherrscht, kurz bevor der Herbst Einzug hält. Der Begriff  kommt von „Weiben“, dem Knüpfen von Spinnenweben. Der Überlieferung zur Folge, sollen die glitzernden Fäden  an die langen, silbergrauen Haare älterer Frauen erinnern.  Bis  der Sommer sich verabschiedet, heißt es nun aber erst einmal, ihn mit all seinen Annehmlichkeiten zu genießen. 

Sommer ist Lebensfreude pur. Nun hat sie begonnen, die für viele Menschen schönste Zeit des Jahres. Foto: Tatiana Bobkova/Shutterstock

Viel Musik, Spiele, Leckereien

28. Juni

Die Zachäus-Kirche lädt zum Gartenfest. Foto: pmi

Langenhorn (rug) Ein buntes Programm gibt es beim beliebten Gartenfest der Zachäus-Kirche am Sonntag, den 2. Juli ab 11 Uhr. Rund um das Gelände der Langenhorner Zachäus-Kirche (Käkenflur 22) sind am Sonntag, den 2. Juli, wieder viele Stände und Spiele aufgebaut. Es gibt ein buntes Programm für Kleine und Große mit Grill und Kuchenbüfett, mit Spielen, Basteln und einem Pflanzentauschmarkt.
 Interessant für Technikfreunde: auch die Feuerwehr präsentiert sich. Musikalische Höhepunkte erwarten die Besucher mit dem Bläserchor der Gemeinde und dem beliebten SCALA-Chor.

Eröffnet wird das Gartenfest um elf Uhr mit einem fröhlichen Familiengottesdienst. Gestaltet wird er von einem Team um Vertretungspastor Holger Janke.

 

VHH startet Testbetrieb der elektrischen

28. Juni

Geht jetzt in die nächste Testphase: Der erste rein batterieelektrisch angetriebene Gelenkbus. Foto:  VHH

Hamburg (pmi) Die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH (VHH) unternimmt den nächsten Schritt zur Umstellung der Busflotte auf einen elektro-ökologischen Antrieb.
 Hamburgs erste rein batterieelektrisch angetriebene Gelenkbusse haben im Testbetrieb ohne Fahrgäste bereits fast 10 000 Kilometer zurückgelegt. Dazu zählten auch Belastungsfahrten mit bis zu 100 Personen an Bord. Nun startet die VHH die nächste Erprobungsstufe, denn die futuristischen Öko-Busse nehmen ab sofort auch Fahrgäste mit.
 Schrittweise werden so die Elektro-Gelenkbusse und das Fahrpersonal auf den Linienbetrieb vorbereitet. Die beiden neuen Fahrzeuge werden voraussichtlich zwischen den Haltestellen Stadionstraße und Altona oder Petrikirche fahren.
„Nachdem wir viele wertvolle technische Erkenntnisse im Umgang mit diesen E-Bussen sammeln konnten, werden wir nun sehen, ob es im Fahrgastbetrieb noch etwas zu verbessern gibt. In dieser Testphase können erstmals unsere Fahrgäste die Elektro-Gelenkbusse erleben.“, so Jan Görnemann, Geschäftsführer der VHH. Um die Rückmeldungen der Fahrgäste zu sammeln, hat die VHH einen Online-Fragebogen eingerichtet unter: blog.vhhbus.de/elektrobus. Die Antworten wertet das Busunternehmen regelmäßig aus.

 

Es ist wieder Honigzeit am

28. Juni

Am Airport fliegen neben den Düsenjets  jetzt wieder 200 000 Bienen.  Ingo Fehr betreut die Bienenstöcke. Foto: pmi

Fuhlsbüttel (blb)  Vor zwei Monaten sind sie am Hamburg Airport in die Flug-saison 2017 gestartet: sechs Bienenvölker mit insgesamt rund 200 000 Tieren. Jetzt konnte Flughafenimker Ingo Fehr den ersten Honig ernten. Sein Urteil: „Einfach lecker!“
Bereits zum 18. Mal haben die Bienen ihr Quartier am Rande eines kleinen Waldstücks ganz in der Nähe der Start- und Landebahnen bezogen. Von dort aus fliegen sie jeden Tag hinaus in ihr riesiges Revier. Das Gelände des Flughafens, dazu die Kleingärten und Parks und die Gewässer ringsum, bieten den Bienen die größte zusammenhängende Grünfläche Hamburgs, größer noch als der Stadtpark. „Insgesamt sind sie auf einer Fläche von bis zu zwölf Quadratkilometern unterwegs“, erläutert der Imker.
Ingo Fehr geht davon aus, dass auch in diesem Jahr insgesamt etwa 160 Kilogramm Honig zusammenkommen werden. „Leider reicht die Menge nicht aus, um ihn zu verkaufen. Das ist so ähnlich wie bei dem Wein vom Stintfang. Stattdessen nutzen wir den Honig für kleine Präsente bei Empfängen und anderen Anlässen“, so der Imker, der seit vielen Jahren hauptamt-lich als Umweltingenieur am Airport arbeitet. Trotzdem: Das Arbeitspensum jeder einzelnen Biene ist gewaltig: Jede macht täglich rund 40 Ausflüge und besucht etwa 4 000 Blüten. Für ein Kilo Honig sind etwa drei Kilo Nektar notwendig. Eine Biene sammelt im Laufe ihres Lebens etwa einen Teelöffel Honig.
Wie schon in den Vorjahren, wird der Honig auch diesmal wieder von einem unabhängigen Umweltlabor untersucht. „In all den Jahren wurde uns immer einwandfreie Qualität bescheinigt“, sagt Ingo Fehr. Für Hamburg Airport ist die Honigqualität zugleich ein zusätzlicher Hinweis, dass die Luftgüte einwandfrei ist. „Die Insekten würden bei nennenswerter Belastung gar nicht zu ihrem Bienenstock zurückkehren, sondern unterwegs verenden“, weiß der Experte. „Sie sind also auch eine Art Biodetektive.“
Nicht nur Honigbienen, sondern auch viele Wildbienen fühlen sich auf den Grünflächen am Airport offenbar wohl. Das vor zwei Jahren zusammen mit der Deutschen Wildtier Stiftung gestartete Projekt zum Schutz von Wildbienen kommt gut voran. „Zusätzlich zu den  bereits vorhandenen Grünanlagen auf unserem Gelände haben wir weitere blütenreiche Flächen geschaffen.
Insgesamt sind das rund 5 000 Quadratmeter, auf denen die Wildbienen bei uns einen idealen Lebensraum erhalten“, erläutert Imker Ingo Fehr, der sich auch über zunehmende „Nachfrage“ der Tiere für einen Platz in den beiden „Wildbienenhotels“ freut.
 Eine der hölzernen Konstruktionen befindet sich auf dem oberen Deck des Parkplatzes P4, die andere auf der Terrasse des Airport-Verwaltungsgebäudes. Mit der Aktion wollen Hamburg Airport und die Deutsche Wildtier Stiftung zum Schutz der hochbedrohten Wildbienen beitragen, die einen wichtigen Beitrag als Bestäuber leisten.
Von den in der Roten Liste erfassten 561 Bienenarten in Deutschland sind schon mehr als die Hälfte in ihrem Bestand gefährdet. „Wir freuen uns, dass wir einen kleinen Beitrag leisten können, um der Entwicklung entgegenzuwirken und vielleicht auch auf das Problem aufmerksam zu machen“, betont der Imker. Übrigens: Wildbienen stechen nicht. „Keine Angst also, wenn
Ihnen am Airport die eine oder andere begegnet“, sagt Ingo Fehr.

 

Ehemalige Esso-Häuser heißen

28. Juni

Bernhard Taubenberger (Bayerische Hausbau) überreicht die Eintrittskarte an Antonius Hoppe (rechts). Foto: Raikeschwertner

Hamburg (vpu) Aus über 250 Vorschlägen musste die fünfköpfige Jury eine Entscheidung fällen. Das Votum war eindeutig: Das ehemalige Esso-Häuser-Areal auf St. Pauli wird in Zukunft „Paloma-Viertel“ heißen. Der Hamburger Antonius Hoppe ist der Namensgeber und Gewinner einer Jahreskarte für den „Molotow Musikclub“.
„Ich freue mich natürlich richtig darüber, dass mein Vorschlag den Preis geholt hat. Mir ist bei der Namenssuche sofort das Lied La Paloma eingefallen, das schon Kiez-Idol Hans Albers und später auch Freddy Quinn gesungen haben“, betonte Antonius Hoppe, der in Norderstedt bei der Personalagentur „DS Media Team“ tätig ist.
Das Gelände war 2009 vom Investor „Bayerische Hausbau“ gekauft worden. Anfangs sorgten die Pläne, die Esso-Häuser abzureißen und hier ein Quartier mit 200 Wohnungen, Hotel, Gewerbe und Gastronomie zu bauen, für mächtig viel Ärger. Aber Gespräche mit den ehemaligen Mietern brachten Einvernehmlichkeit über die Baupläne.

 

Gypsy-Konzert mit dem Gadjo Trio

28. Juni

Das Gadjo Trio lädt zum Konzert. Foto: pmi

Poppenbüttel (rug) Am Sonntag, 2. Juli, ab 20  Uhr findet im Alsterschlösschen der Burg Henneberg, Marienhof 8 in Poppenbüttel, ein Gypsy-Konzert  mit dem Gadjo Trio statt.
Die Musik der Sinti und der Roma ist so vielfältig wie die Länder, in denen sie entstand und in denen sie gespielt, gesungen und getanzt wird. Das Gadjo Trio begibt sich mit einer Geige auf der Schulter, einer Gitarre in der Hand und einer Stimme im Herzen auf die Reise durch diese faszinierende Musik, in der Temperament mit Melancholie verschmilzt und auf tiefste Klage unmittelbar pure Lebensfreude folgt.
Der herausragende rumänische Geiger Sebastian Klein ist Musiker am Staatstheater Stuttgart und spielt die Musik der Roma in einem Tempo und in einer Virtuosität, die dem Zuhörer den Atem immer wieder für einen Moment stocken lässt.
Ihm gegenüber steht als zweite Solistin die bezaubernde, aus Ungarn stammende Sängerin Katalin Horvath, die diese Musik seit ihrer Kindheit im Blut hat und in den verschiedensten Sprachen darbietet.
Der musikalische Motor des Trios ist der Tübinger Ausnahme-Gitarrist Frank Wekenmann, dessen Liebe zur Musik Django Reinhardts in jeder Note spürbar ist und dessen ungemein variables Rhythmusspiel ein ganzes Orchester ersetzt. Ziehen Sie mit den Zigeunern auf dieser musikalischen Reise durch Ungarn und Rumänien, Finnland und Frankreich, Russland und Kroatien.
Die Teilnahme ist wie bei uns üblich ausschließlich nach vorheriger Reservierung möglich über die website www.burg-henneberg.de, per E-Mail an reservierung(at)burg-henneberg.de oder Tel. 01 70/  9 99 54 32

 

Pflanzenrettung statt Mülltonne:

28. Juni

Zum Wegwerfen zu schade. Foto: pmi

Hamburg-Nord (rug) Zu groß, zu sperrig, zu stachelig? Bei STILBRUCH, dem Gebrauchtwarenkaufhaus der SRH, gibt es jetzt auch „gebrauchte“ Zimmerpflanzen von Recyclinghöfen.
Der Ficus ist für die neue Wohnung zu groß? Die kleine Agave aus dem Mittelmeerurlaub ist zu einem sperrigen Monstrum herangewachsen? Der stachelige Kaktus wird zur Gefahr für kleine Kinder? Wohin mit den Pflanzen aus dem Nachlass?
Zimmerpflanzen sind für die Biotonne zu schade. Nach Abgabe auf den Recyclinghöfen erhalten sie jetzt bei STILBRUCH eine Chance auf ein neues Zuhause und können von Menschen mit grünem Daumen erworben werden. Auch Direktanlieferungen von ausrangierten Zimmer- und Kübelpflanzen bei den beiden Filialen in der Ruhrstraße 51 und Helbingstraße 63 sind möglich.

 

Kunsttherapie mit Flüchtlingskindern:

28. Juni

Ex-Tennis-Star Stefanie Graf und Schulsenator Thies Rabe starteten  das gemeinsame Projekt „HonigHelden – Kinder für morgen stark machen“. Foto: pmi

Hamburg (blb) Stefanie Graf, Vorsitzende der Stiftung „Children for tomorrow“, und Schulsenator Ties Rabe haben in der Schule Osterbrook  das gemeinsame Pilotprojekt „HonigHelden – Kinder für morgen stark machen“ gestartet. Ziel dieses bundesweit einmaligen Projektes ist es, traumatisierten Kindern mit Fluchterfahrung Therapie-Angebote zu machen. Aus den Erfahrungen soll innerhalb von drei Jahren ein Konzept entwickelt werden, das eine Übertragung von sinnvollen Maßnahmen auf andere Grundschulen ermöglicht.
Schüler mit Fluchterfahrung kommen mit vielfältigen Problemen an Hamburgs Schulen. Einige haben traumatisierende Erlebnisse im Heimatland oder auf der Flucht hinter sich, darüber hinaus müssen sich alle Kinder in eine komplett neue sprachliche oder kulturelle Umgebung einfinden. Gerade bei Kindern können diese Belastungen soziale und psychische Folgen haben.
Schulsenator Ties Rabe: „Mit diesem Projekt wird Pionierarbeit geleistet, die die Kompetenzen von Schule, ReBBZ und ‚Children for tomorrow‘ sinnvoll zusammen bringt.“
Stefanie Graf ergänzte: „Wichtig ist, dass hier Hilfe vor Ort im gewohnten Umfeld der  Schüler geleistet wird und die niederschwelligen Therapieangebote in den Schulalltag integriert werden. Auch die Eltern werden in nachfolgende  Einzeltherapien einbezogen.“
Das Projekt „HonigHelden“ soll geflüchteten Kindern im Grundschulalter   stabilisierende Hilfe in Gruppenangeboten bieten, damit sie psychisch gestärkt werden. In therapeutischen Einzelbehandlungen im vertrauten Umfeld können psychisch Erkrankte darüber hinaus geheilt werden und chronische Erkrankungen vermieden werden. Für alle Kinder, unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus, besteht in Hamburg Schulpflicht und sie haben daher ein Anrecht auf einen Schulplatz. Schule wird als sicherer Ort und Konstante im Leben mit einschätzbaren Strukturen und Regeln sowie vertrauensvollen Bezugspersonen erlebt. Sie bietet eine kindgerechtere Umgebung als in den Folgeunterkünften. In der Schule sind alle Kinder uneingeschränkt erreichbar, eine Therapie kann in sicherem und vertrautem Umfeld stattfinden und das ganze Netzwerk aus Therapeuten, Eltern und Lehrern kann in den therapeutischen Prozess eingebunden werden.
In Hamburg ist die Anzahl der Lerngruppen und Vorbereitungsklassen für zugereiste Kinder im Grundschulalter auf   28 Basisklassen mit 275 Schülern und 99 Internationalen Vorbereitungsklassen mit 1 238 Schülern (nur Grundschulen) gestiegen. In Basis- klassen werden Kinder beschult, die noch nicht alphabetisiert sind. Internationale Basisklassen (IVK) werden in der Regel für ein Jahr besucht, um die deutsche Sprache und das Leben in Deutschland kennenzulernen. Danach erfolgt der Wechsel in eine Regelklasse.
Angebote des Projekts „HonigHelden“ sind: Kunst- und Musikgruppen, Einzeltherapie und Sprechstunden. Bei der Kunsttherapie können Flüchtlingskinder und -jugendliche ihre nonverbale Ausdrucksfähigkeit entfalten, indem die therapeutische Wirkung künstlerischer Mittel genutzt wird. Das therapeutische Kunstangebot trägt dazu bei, das Selbstwertgefühl zu heben, die Identitätsbildung im Exil zu stärken und traumatisierende Erlebnisse zu verarbeiten.
„Children for Tomorrow“ ist eine gemeinnützige Stiftung mit dem Ziel, Kinder und Familien, die Opfer von Krieg, Verfolgung und organisierter Gewalt geworden sind, zu unterstützen. Sie wurde 1998 von Stefanie Graf ins Leben gerufen und bietet Kindern, die unterschiedlichste Gewalterfahrungen gemacht haben, Hilfe beim „seelischen Wiederaufbau“. Seit April 2011 hat Children for Tomorrow ein eigenes Stiftungsgebäude auf dem Gelände des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Der neue Stiftungssitz beherbergt neben der Flüchtlingsambulanz die Abteilung Psychosoziale Programme, das Research Center und die Verwaltung.

Info:  www.children-for-tomorrow.de

 

Neue Pastorin in

28. Juni

Astrid Wolters Foto: pmi

Langenhorn (rug) Nach dem Wechsel des Pastoren-Ehepaars Grambow-Spies zur Kirchengemeinde St. Gertrud, war die Pfarrstelle an der Langenhorner Zachäus-Kirche acht Monate lang verwaist. Da die Gemeinde aber seit 2009 mit der benachbarten St.-Jürgen-Kirche fusioniert ist,  konnte die geistliche Betreuung während der Vakanz durch die Pastoren Wolfgang Peper (St. Jürgen) und Vertretungspfarrer Holger Janke aufrecht erhalten werden. Außerdem übernahmen ehrenamtliche Gemeindemitglieder vermehrt Andachten und Gruppenveranstaltungen. Auf diesen Schatz der Ehrenamtlichkeit kann auch die neue Pastorin Astrid Wolters bauen. Am Sonntag, den 9. Juli, wird sie in St. Jürgen-Zachäus eingeführt. Der Gottesdienst findet um 15 Uhr in der Zachäus-Kirche, Käkenflur 22a statt. Die Einführung nimmt Propst Dr. Vetter vor.
Astrid Wolters war zuletzt Gemeindepfarrerin in Jübeck bei Schleswig. Gern kehrt sie mit ihrer Familie nach Langenhorn zurück. Hier ist sie aufgewachsen und war außerdem als junge Theologin in St. Jürgen ehrenamtlich aktiv. Durch die große, vielgefragte Kita an der Zachäus-Kirche wird die Arbeit mit Kindern und Eltern einer ihrer Schwerpunkte sein.

 

Sommer: Hauptreisezeit am

28. Juni

In der Hauptreisezeit wird es am Airport eng. Foto: pmi

Fuhlsbüttel (pmi/rug) Wenn Ende Juni die Sommerferien in Niedersachsen, Bremen und Dänemark sowie Ende Juli in Hamburg und Schleswig-Holstein beginnen, ist auch am Hamburg Airport Hauptreisezeit. Für einen entspannten Urlaubsstart rät der Flughafen Hamburg allen Passagieren, genügend Zeit einzuplanen und mindestens zwei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Zudem bittet Hamburg Airport die Passagiere, rechtzeitig vor ihrem Urlaub einen Parkplatz am Flughafen zu reservieren sowie im Urlaubsmonat Juli vorzugsweise mit alternativen Anreisemitteln zum Flughafen zu kommen.
Alle wichtigen Tipps für den entspannten Start in die schönste Zeit des Jahres hat der Flughafen auf einer eigenen Seite im Internet unter www.hamburg-airport.de in der Rubrik „Parken & Anreise/Tipps Urlaubsanreise“ zusammengestellt. Hier können sich die Reisenden auch eine praktische Checkliste zum Abhaken herunterladen sowie ein kurzes Video mit nützlichen Tipps anschauen. Die Internetseite ist auf Deutsch und Dänisch abrufbar.
Die Parkplätze des Hamburger Flughafens sind in der Sommerreisezeit sehr stark gebucht. Fluggäste, die mit dem Pkw anreisen, sollten frühzeitig einen Parkplatz online reservieren. Die Online-Reservierung ist unter www.hamburg-airport.de in der Rubrik „Parken & Anreise“ möglich. Nur die Vorab-Reservierung garantiert einen Stellplatz auf den Flächen des Flughafens. Hamburg Airport bittet zudem seine Passagiere, in der Hauptreisezeit vorzugsweise alternative Anreisemittel zu nutzen, um zum Flughafen zu gelangen. Diese Empfehlung gilt vor allem für die Zeit vom 1. bis 27. Juli.  Vom Hauptbahnhof aus fährt die S-Bahnlinie S1 direkt zum Airport, die Fahrt dauert 25 Minuten. Mit dem Taxi erreicht man den Flughafen aus der Hamburger Innenstadt ebenfalls innerhalb einer halben Stunde. Zum Ein- oder Aussteigen können Abholer und Bringer kurz auf der Zufahrt vor der Abflugebene der Terminals parken. Tickets können sie für eine Höchstdauer von 60 Minuten lösen. Die Parkscheinautomaten befinden sich am Anfang und am Ende der Parkzone.
Sommerzeit ist Hauptreisezeit am Hamburg Airport. Daher gibt es beim Check-in sowie in der Sicherheitskontrolle eine hohe Auslastung. Fluggäste sollten dies bei der Anreise bedenken und mindestens zwei Stunden vor dem Abflug am Flughafen sein. Außerdem empfiehlt der Flughafen, sich rechtzeitig über die Verkehrslage zu informieren. Gerade auf der Autobahn A7 ist zu Beginn der Ferien mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen, verstärkt durch den Baustellenbereich rund um die Flughafen-Abfahrt Schnelsen-Nord.
 Aktuelle Informationen dazu bietet der Flughafen auf seiner Internetseite unter www.hamburg-airport.de/de/anfahrt_ueber_die_a7.php.

 

„Bilder einer Ausstellung“ –

28. Juni

Elisaveta Ilina Foto: pmi

Poppenbüttel (rug) Am Sonntag, 9. Juli, ab 19  Uhr findet in der Burg Henneberg, Marienhof 8 in Poppenbüttel, ein Klavierkonzert mit Moderation mit der Pianistin Elisaveta Ilina statt.
Die „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky sind ein Klavierzyklus voller Phantasie, Schmerz und Leidenschaft der russischen Seele, der vielen sehr bekannt und sehr vertraut ist. Weniger geläufig hingegen sind die Klavierminiaturen, die Modest Mussorgsky früher komponiert hatte.
Diese kleinen Skizzen stehen in einem direkten musikalischen Bezug zu den „Bildern“ und bilden damit eine kostbare musikalische Ideensammlung des Komponisten.
Die Pianistin Elisaveta Ilina führt das Publikum mit ausdrucksstarkem Spiel und charmanter Moderation durch die spannende Kompositionswelt von Modest Mussorgsky. So gelingt einem ein besonderer Blick auf Musik, Musiker und musikalisches Schaffen: ein Gang durch eine klingende Galerie.

Die Teilnahme ist wie bei uns üblich ausschließlich nach vorheriger Reservierung möglich: über die website www.burg-henneberg.de, per E-Mail an reservierung(at)burg-henneberg.de oder Tel. 01 70/ 9 99 54 32

 

Kicken für den guten Zweck

28. Juni

Kicken für den guten Zweck: Spitzenköche und Fußballstars spielten für SOS-Kinderdorf. Foto: pmi/SOS-Kinderdorf e.V.

Hamburg (pmi) Beim  Fußball-Benefizspiel am Sonntag zwischen der Mannschaft der Spitzenköche gegen die ran Allstars auf dem Gelände des SV Uhlenhorst Adler in Barmbek  gingen alle Erlöse im Rahmen der Initiative „Wir stärken Kinder“ an SOS-Kinderdorf e.V.
  Gut 700 Zuschauer verfolgten den engagierten Kick des Teams um Sternekoch Roy Petermann gegen die Allstars um Benny Lauth, Richard Golz, Stefan Schnoor, Dirk Schuster und Lothar Sippel, den die Ex-Profis mit 10:5 für sich entscheiden konnten.  Der SOS-Kinderdof e.V. unterhält viele Angebote in Hamburg und Umgebung wie etwa das SOS-Kinderdorf in Harksheide oder das SOS-Familienzentrum am Dulsberg. Die Initiative „Wir stärken Kinder“ von SOS-Kinderdorf e.V. und Sportdeutschland.TV ermöglicht Kindern aus deutschen SOS-Kinderdorfeinrichtungen   mit Profisportlern und Olympiahelden Sport zu treiben.

 

SCALA: Hanssen steht nicht

28. Juni

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Seit dem vergangenen Sonntag ist für die Fußballer vom SC Alstertal-Langenhorn die Sommerpause vorüber. Da bat Trainer Holger Hanssen nämlich zum lockeren Lauf (7,4 Kilometer) um die Alster. So lässt es der Coach gern einmal angehen: „Das war ganz entspannt. Ich fange nicht so hart an. Einige Mannschaften sind ja schon seit zwei Wochen im Training. Da halte ich überhaupt nichts von. In den ersten Wochen werden wir viel im Ausdauerbereich tun. Die Spieler sollen dabei aber immer Spaß haben. Das ist für mich ganz wichtig. Ich bin nicht so der Hardliner“, berichtet Hanssen, der in dieser Woche Dienstag, Donnerstag und Sonnabend trainieren lässt. Am Sonntag steigt das erste Testspiel beim Landesligaabsteiger SV Lurup. Eine genaue Uhrzeit steht noch nicht fest.
Weiter geht es dann am Dienstag ,den 4. Juli, um 19.30 Uhr mit einem Freundschaftsspiel beim Oberligisten HSV Barmbek-Uhlenhorst.
Ernst wird es für die SCALA-Kicker am Wochenende 21. bis 23. Juli, wenn die 1. Runde im Oddset-Pokal ansteht (noch nicht ausgelost). Die neue Saison in der Landesliga Hammonia-Staffel beginnt eine Woche später am 28. Juli.

 

Zwei Festnahmen nach Raub

21. Juni

Langenhorn (blb) Mehrere unabhängige Zeugen meldeten am vergangenen Mittwochnachmittag einen Streit  am U-Bahnhof Kiwittsmoor, bei dem zwei Personen auf einen Jugendlichen einschlugen und diesem die Jacke entrissen. Anschließend haben die Täter aus der Jacke einen 20-Euro-Geldschein entnommen und die Jacke an den Geschädigten zurückgegeben. Danach flüchteten sowohl die beiden Täter, als auch der Geschädigte.
Der Besatzung eines Streifenwagens fiel später in der Tangstedter Landstraße eine dreiköpfige Personengruppe auf,  auf  zwei von denen die Beschreibung  der  Räuber passte. Die Gruppe flüchtete in Richtung Herzmoortwiete/Fritz-Schumacher-Allee und wurde  nach  der Verfolgung durch  Beamte eines  weiteren Peterwagens gestellt und  vorläufig festgenommen.
Bei der Durchsuchung der Verdächtigen fanden die Polizisten das vermutliche Raubgut. Ein Tatverdacht gegen die dritte festgenommene Person konnte nicht aufrechterhalten werden, so dass dieser nach Identitätsfeststellung entlassen wurde. Im Bereich der Fahndung waren acht Funkstreifenwagen und der Hubschrauber „Libelle“ eingesetzt.

 
Treffer 1 bis 13 von 2155
<< Erste < Vorherige 1-13 14-26 27-39 40-52 53-65 66-78 79-91 Nächste > Letzte >>