Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

Die aktuellsten Nachrichten aus Ihrem Stadtteil

 

Vor Ort kaufen: Etwas Gutes für

25. April: 

Hamburg-Nord (kb) Das Internet ist mit seinen vielen Informations- und Einkaufsmöglichkeiten für viele Menschen nicht mehr wegzudenken –  der  örtliche Einzelhandel mit seinen zahlreichen Vorteilen aber auch nicht. Wo sonst bekommt man beim Schaufensterbummel Inspirationen für das nächste Outfit, kann die Schuhe gleich vor Ort auf ihre Bequemlichkeit testen, profitiert von der fachmännischen Beratung bei allem von A wie Autos bis Z wie Zäunen oder ist man in der Lage, die dringend benötigten Medikamente sofort mit nach Hause zu nehmen?
Jeder hat es in der Hand, etwas zu ändern. Wenn alteingesessene Geschäfte aufgrund des wachsenden Onlinehandels schließen und die Innenstädte beziehungsweise Ortskerne immer leerer werden, dann ist bei den Kunden häufig das Bedauern groß – dabei hat es jeder selbst in der Hand, etwas zu ändern.
Im  Bezug auf das Kaufverhalten kann sich die jüngere Generation viel von der älteren abschauen. Denn viele der sogenannten „Best Ager“ wissen die gute Erreichbarkeit, die ausgeprägte Fachberatung und die Möglichkeit, sich direkt vor Ort von Qualität, Form sowie Farbe überzeugen zu können, zu schätzen. Dabei kaufen Senioren oftmals nicht nur für sich selbst, sondern besonders gern auch für ihre Enkel ein.
Noch mehr Spaß als dem  freudestrahlenden Nachwuchs die gewünschten Sachen beim nächsten Besuch zu überreichen, macht ein gemeinsamer Shoppingtrip. Mit viel Freude wird miteinander Zeit verbracht und durch die Läden gebummelt.
Wenn Oma und Opa dabei der Enkelin die lang ersehnten Markenschuhe und dem Enkel das gewünschte PC-Spiel spendieren, dann sorgen sie nicht nur an diesem Tag für strahlende Gesichter.
Die von den Großeltern gekauften Sachen erinnern die Kinder und Jugendlichen schließlich langfristig an ein schönes gemeinsames  Einkaufserlebnis.
Ein weiterer positiver „Nebeneffekt“ der  erfolgreichen Shoppingtour: Die Region wird gestärkt. Wer vor Ort kauft, trägt dazu bei, dass eine florierende Geschäftswelt bestehen bleibt. Und ein starker lokaler Handel sorgt nicht nur für belebte Städte und für das Sicherstellen der  Nahversorgung, sondern leistet beispielsweise durch die Steuern, die vor Ort gezahlt und  eingesetzt werden, seinen Beitrag zur Gesellschaft.  Noch dazu bietet der stationäre Handel vielen Menschen einen Arbeitsplatz und häufig werden Jugendlichen Praktikums- und Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt.

Mit dem großen Sonderthema „Hier leb’ ich, hier kauf’ ich“  möchte der  LOKAL-ANZEIGER  den örtlichen  Handel unterstützen und somit auch zur Stärkung der Region beitragen.  Seiten 13 – 20

Ein gemeinsames Einkaufserlebnis macht jeder Generation Spaß – so gehen zum Beispiel viele Großeltern  gern gemeinsam mit ihren Enkelkindern shoppen. Foto: Pressmaster/Shutterstock
 

Richtfest fürs neue Familienbad

25. April

Bäderland-Geschäftsführer Dirk Schumaier (3.v.l.) mit Bezirksamtschef Harald Rösler (M.), Architekten des Büros Czerner und Götsch, Projektleiter Ingo Schütz (r.) und Zimmerleuten. Foto: cbl

Ohlsdorf (cbl) „Die investierte Zeit für konstruktive Diskussion, engagierte Bürgerbeteiligung und intensive Planung hat sich gelohnt“, resümierte der scheidende Bezirksamtschef Harald Rösler beim Richtfest für das neue Familienbad Ohlsdorf. Das alte Freibad sei weder lukrativ noch attraktiv gewesen – ein Unternehmen ohne Zukunft. An selber Stelle entsteht – mit zehn Jahren „Verzögerung“ seit einem Jahr Hamburgs modernstes Hallenbad; Kostenpunkt 25 Millionen Euro.
„Die besondere Herausforderung liegt im Bau bei parallellaufendem Betrieb des bestehenden Hallenbades, das nach Fertigstellung abgerissen wird“, erklärte Bäderland-Geschäftsführer Dirk Schumaier. Das neue Familienbad Ohlsdorf wird neben der Alsterschwimmhalle das einzige Bad mit einem 50-Meter-Becken sein. Zudem kann das mit Hilfe einer Hubwand geteilt werden, um Vereinen, Gruppen und anderen Schwimmgästen Platz zu bieten. Neben einer Spiellandschaft für die Kleinsten steht ein 32-Grad-warmes Kursbecken mit höhenverstellbarem Hubboden für Aqua-Fitness und Schwimmanfänger zur Verfügung.
Ein weiteres Highlight ist eine faltbare Glasfassade zur großen Liegewiese mit Wasserspielplatz und Beachvolleyballfeld.
Die Eröffnung des neuen Familienbades ist für Frühjahr 2019 geplant.

 

Steel Skiffle Gang in der

25. April

Die Steel Skiffle Gang kommt nach Langenhorn. Foto: pmi

Langenhorn (rug) Mit teilweiser neuer Besetzung präsentiert sich die Steel Skiffle Gang aus Bönningstedt. Seit Jahren gehört diese Band zur festen Größe in der Norddeutschen Skiffle-Szene. Während zahlreicher Auftritte, unter anderem auf dem Pinneberger Summer  Jazz und beim jährlichen Hamburger Skiffle-Festival in der Hamburger Fabrik, konnte die Band ihre Zuhörer begeistern.
Neu hinzugekommen sind der Sänger und Bassist Thomas von Sintern, der auch als Gitarrist in anderen Hamburger Formationen spielt, sowie der Oldie der Gruppe „Don Haraldo“ alias Harald Schwarzlose. Er schrubbte bereits in den fünfziger Jahren als Rhythmus-Macher das Washboard. Stammspieler sind der Gitarrist Norbert Murr, der unlängst sein 55-jähriges Bühnenjubiläum feierte, sowie Dieter Thöming, der mit seinem 90 Jahre alten Tenorbanjo und der Mandoline auch in weiteren Norddeutschen Oldtime-  und Dixieland-Bands ein gern gesehener Gastspieler ist.
Die vier Musiker spielen Skiffle vom Feinsten und beweisen damit, dass diese Musikform nach wie vor so aktuell wie in den fünfziger oder sechziger Jahren ist. Ihr Repertoire umfast alle traditionellen  Stilrichtungen: Worksongs, Evergreens, Balladen, Spirituals sowie Blues- und Dixieland-Titel. Am Freitag, 27. April, ab 20 Uhr tritt die Street Skiffle Gang in der „Rotbuche“, Tannenweg  4 in Langenhorn, auf.

 

„Sozialpolitik in den Stadtteilen“

25. April

Yvonne Nische. Foto: pmi

Langenhorn (blb) Am Sonnabend, 28. April, lädt der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Gulfam Malik alle  Bürger von 11 bis 13 Uhr  zum 71. Langenhorner Bürgerforum im Bürgerhaus Langenhorn, Tangstedter Landstraße 41, ein. In diesem Forum  können sie Bürger mit der Sozialdezernentin und designierten Leiterin des Bezirksamtes Hamburg-Nord, Yvonne Nische, über Fragen und auch Probleme der Sozialen Infrastruktur, der sozialen Angebote und Dienstleistungen sowie der sozialen Entwicklung in den Quartieren unserer Stadtteile im Norden Hamburgs zu diskutieren.
„In diesem Forum wollen wir über die Angebote für ältere Menschen und vor allem auch für Jugendliche, Kinder und Familien diskutieren. Wie zum Beispiel über Seniorenwohnanlagen und andere Einrichtungen zur Betreuung älterer Menschen, Maßnahmen zur Barrierefreiheit, über Kitas sowie Angebote zur Elternberatung.
Vor allem haben die Bürger die Möglichkeit, ihre Anregungen und Vorschläge zur Optimierung der sozialen Strukturen in unseren Stadtteilen zu artikulieren und sie direkt mit der zukünftigen Bezirksamtsleiterin zu diskutieren“, freut sich Gastgeber Gulfam Malik auf eine interessante und fruchtbare Diskussion.
 

 

„Vitamin V wie Wohnung“

25. April

Katja Heimann veröffentlichte ihren ersten Roman. Foto: pmi

Fuhlsbüttel (blb) Die in Fuhlsbüttel aufgewachsene Autorin Katja Heimann hat jetzt ihren ersten Unterhaltungsroman veröffentlicht, der natürlich in Hamburg-Nord spielt: „Vitamin V wie Wohnung“.
Zum Inhalt: Als ob es nicht schon genug wäre, dass eine Explosion Noras Wohnhaus zerstört hat und sie mit ihrem kleinen Sohn im Haus eines fremden Ehepaars landet! Doch dann reiht sich auch noch bei der Suche nach einer neuen Wohnung Fehlschlag an Fehlschlag und verschiedene andere Katastrophen machen Nora das Leben schwer. Mit Humor und viel Verständnis für ihre Figuren schildert die Autorin die Höhen und Tiefen im Zusammenleben der unfreiwilligen Mehrgenerationen-Wohngemeinschaft.
Leseproben und Informationen rund ums Buch liefert Katja Heimann unter www.katja-heimann.de.
„Vitamin V wie Wohnung“ ist bei tredition als Taschenbuch (ISBN 978-3-7439-6960-5), Hardcover (ISBN 978-3-7439-6961-2) und E-Book (ISBN 978-3-7439-6962-9) erschienen. Man kann das Buch in Buchläden kaufen, im Online-Buchhandel und direkt bei tredition.

 

Mehr Stellplatz für intakte Fahrräder:

25. April

Jetzt geht es den Fahrradleichen an die Speichen. Foto: SRH

Hamburg-Nord (pmi/rug) Schrottreife und offensichtlich aufgegebene Fahrräder machen einen ungepflegten Eindruck, blockieren knappe Abstellmöglichkeiten und beeinträchtigen die Verkehrssicherheit. Die Stadtreinigung Hamburg (SRH) und sechs Bezirksämter starteten deshalb heute zusammen mit Bezirksamtsleiter Falko Droßmann (Hamburg-Mitte) und SRH-Geschäftsführer Holger Lange eine gemeinsame Schwerpunkt-Aktion gegen Fahrradleichen. Geschätzt 800 Altfahrräder werden bis zum 1. Juni von der SRH im Auftrag der Bezirksämter abgeflext und entfernt. Der Auftakt für die Aktion war in Wilhelmsburg. Dort waren allein 90 Räder von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bezirksamtes Hamburg-Mitte zur Abholung gekennzeichnet worden. Jede Woche geht es nun in einem anderen Bezirk den Fahrradleichen an die Speichen. Ab dem 22. Mai geht die Aktion in Hamburg-Nord weiter.
Zu Beginn der Aktion setzten Mitarbeiter der SRH und des Bezirksamtes Hamburg-Mitte die Trennschleifer an Schrotträder in Wilhelmsburg. Diese waren bereits vor mehr als zwei Wochen von Bezirksamtsmitarbeitern mit einem signalroten Aufkleber markiert worden. Die Bezirksamtsmitarbeiter stellten zunächst sicher, dass der Markierungszettel noch sichtbar angebracht war. Die Stadtreinigungsmitarbeiter flexten die Räder dann mit einem Trennschleifer ab. Die abgetrennten Schrotträder wurden anschließend in die SRH-eigene Fahrradwerkstatt gebracht. Dort werden brauchbare Räder repariert, mit fehlenden Teilen ausgerüstet und anschließend in den Gebrauchtwarenkaufhäusern STILBRUCH zu günstigen Preisen verkauft.  SRH-Geschäftsführer Holger Lange: „Schrotträder können wie andere wilde Müllablagerungen auch bequem über die App der SRH gemeldet werden. Einfach im Menü ‚Müllecke fotografieren und melden‘ mit einem Klick auf dem Smart-Phone ein Foto des Schrottrades machen, absenden, fertig. Die APP gibt’s  im App Store oder Play Store. Einfach in der Suche ‚Stadtreinigung‘ eingeben.“

 

Erste Bewohner ziehen im Mai ein

25. April

Hummelsbüttel  (pmi) Erste Bewohner sollen in die Neubauten am Rehagen im Mai einziehen. Eine Baustellenzufahrt über das östliche Baufeld sowie ein Geh- und Radweg als Zuwegung zu den Unterkünften werden nun genehmigt. Wie das Bezirksamt  mitteilt, ist im südöstlichen Bereich der Hummelsbütteler Feldmark, nördlich des Poppenbütteler Wegs, die Errichtung neuer Wohngebäude geplant. Die Hamburgische Bürgerschaft hatte beschlossen, die westlich der Erschließungsstraße gelegenen vier der acht Wohngebäude für die Unterbringung von geflüchteten Personen und Asylbegehrenden zu nutzen.
Bauherr ist die HIG Hamburger Immobilienentwicklungsgesellschaft mbH, ein Tochterunternehmen der städtischen SAGA-GWG. Die Bauarbeiten sind so weit fortgeschritten, dass im Mai 2018 die ersten Bewohner in die Unterkünfte einziehen können.
Es sind noch nicht alle Gebäude bezugsfertig. Daher ist eine neue Baustellenzufahrt zu den westlichen Gebäuden erforderlich.
Für die Bewohner, die ab Mai 2018 zu ihren Unterkünften gelangen müssen,   wird ein provisorischer Geh- und Radweg an der Nordseite des westlichen Baufeldes eingerichtet.
 Die östlich der Erschließungsstraße geplanten vier Gebäude sollen dem regulären Wohnungsmarkt zur Verfügung stehen. Als Grundlage für eine entsprechende Genehmigung wird zurzeit der Bebauungsplan Hummelsbüttel 28 aufgestellt. Über diesen wird am 26. April 2018 in der Bezirksversammlung Wandsbek abgestimmt.

 

SCALA siegt mit neun gegen

25. April

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Dank einer enormen Energieleistung gewannen die Fußballer vom SC Alstertal/Langenhorn am 26. Spieltag der Landesliga Hammonia-Staffel beim FC Union Tornesch (7.) mit 3:2 (2:2). Zuvor war SCALA sechsmal sieglos geblieben (4 Niederlagen/2 Unentschieden).
Bemerkenswert: in Tornesch spielte SCALA fast eine Halbzeit lang mit zwei Spielern weniger. Yavuz Kement (62.) und Dennis Weber (76.) hatten von Schiedsrichter Björn Krüger (SV Börnsen) die Gelb-Rote Karte gesehen.
„Wir haben das dann mit neun Mann ganz clever gemacht und nur noch einen Spieler vorne gelassen. Das war eine starke Mannschaftsleistung. Der Wille hat den Unterschied ausgemacht“, lobte SCALA-Trainer Holger Hanssen. Florian Kurzberg hatte SCALA per Doppelpack mit 2:0 in Führung geschossen (5., 24.). Noch vor der Halbzeit gelang Tornesch durch Pott (26.) und Schwabe (38.) jedoch der 2:2-Ausgleich. Das 3:2-Siegtor für die Gäste schoss in der 70. Minute Hasan Yaylaogu.
Mit nun 33 Zählern hat SCALA mit dem Abstieg nichts mehr zu tun. Die drei letzten Teams der Liga, VfL Pinneberg II, BW 96 Schenefeld und TBS-Pinneberg, sind hoffnungslos abgeschlagen.

„Wir probieren deswegen schon mal sehr viel für die neue Saison aus. Das bietet sich bei dieser Konstellation ja gut an. Aktuell führen wir sehr viele Gespräche. Ich denke mal, dass wir sechs oder sieben Neuzugänge holen werden. Vornehmlich aus dem Jugendbereich. Stand heute haben wir keine Abgänge“, berichtet Holger Hanssen über die Planungen für die neue Saison. Erstmal hält die alte aber noch fünf Partien für SCALA bereit.
 
Am Sonntag (29. April, 14 Uhr, Siemershöh) ist Schlusslicht TBS-Pinneberg zu Gast die in der gesamten Saison bislang nur einen Punkt geholt haben. Das Torverhältnis von 15:171 verspricht eine torreiche Begegnung.

 

Dauerleihgabe: Gemälde „Ruine Oybin“

18. April

Das Gemälde „Ruine Oybin“ (um 1812) von Caspar David Friedrich im Friedrich-Saal der Hamburger Kunsthalle mit Dr. Markus Bertsch, Leitung Sammlung 19. Jahrhundert, Dr. Manfred Brockhaus, Leihgeber und Prof. Dr. Christoph Martin Vogtherr, Direktor Hamburger Kunsthalle (v. l. n. r.) © Hamburger Kunsthalle Foto: Romanus Fuhrmann

Hamburg (pmi/rug) Den umfangreichen Bestand der Hamburger Kunsthalle an Werken von Caspar David Friedrich (1774 – 1840) bereichert ab sofort eine spektakuläre weitere Arbeit: Das Gemälde „Ruine Oybin“ (um 1812) wurde   am 10. April  von den Schweizer Leihgeber/-innen Dr. Manfred Brockhaus und Dr. Angelika Brockhaus dem Museum übergeben und in ihrer Anwesenheit im Caspar-David-Friedrich-Saal aufgehängt. Die Hamburger Kunsthalle beherbergt die zweitgrößte Sammlung an Caspar David Friedrich-Werken weltweit, nach der Alten Nationalgalerie in Berlin.

Das bislang in Privatbesitz befindliche Bild ist weitestgehend unbekannt und deshalb von der Friedrich-Forschung bisher wenig gewürdigt. Mit dem Werk wird der Kunsthallen-Bestand um ein für Friedrich wichtiges Motiv der Ruine ergänzt. Zugleich kehrt das Bild nach Hamburg zurück, wo es sich bereits im 19. Jahrhundert im Besitz der Schriftstellerin Elise Campe befand. Sie vermachte es vermutlich kurz vor ihrem Tod (1873) Milly Brockhaus, der in Leipzig lebenden Schwiegertochter des Verlegers Heinrich Brockhaus, dessen Nachfahren es bis heute gehört.
Das unmittelbare Naturerlebnis und die stete Versenkung in dessen Details waren für Caspar David Friedrich essenziell. Einen wesentlichen Teil seiner Motiv- und Bildwelten erschloss er sich auf Wanderungen. Auf dem Weg ins Riesengebirge hatte Friedrich 1810 den oberhalb der gleichnamigen Ortschaft gelegenen Berg Oybin bestiegen. Von dessen Gipfelplateau aus scheinen ihn die Überreste eines Cölestinerklosters besonders gefesselt zu haben – direkt vor Ort schuf er eine aquarellierte Bleistiftzeichnung. Das seit 1906 im Kupferstichkabinett der Hamburger Kunsthalle aufbewahrte Blatt zeigt den Blick in die Sakristei der Klosterkirche mit ihrem chorartigen Abschluss. Das  Gemälde entstand auf Grundlage dieser Aquarellzeichnung.

 

Teilstück der Veloroute 5 auf der

18. April

Kirsten Pfaue (Radverkehrskoordinatorin), Frank Schwippert (stellvertretender Bezirksamtsleiter) Foto: pmi

Hamburg-Nord (pmi) Am Dienstag, dem 10. April, haben der stellvertretende Bezirksamtsleiter Frank Schwippert und die  Radverkehrskoordinatorin Kirsten Pfaue das Teilstück der Veloroute 5 auf der Steilshooper Straße per  Fahrrad eröffnet.
Nach etwa sieben Monaten Bauzeit ist der Umbau zwischen den Straßen Richeystraße und Appelhoff auf einer Länge von 750 Metern abgeschlossen. Mit dieser Maßnahme werden die Bedingungen für Radfahrende verbessert und das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel gestärkt. Auf beiden Fahrbahnseiten wurden Radfahrstreifen hergestellt. Die Erneuerung der gesamten Fahrbahndecke hat zu einem erhöhten Fahrkomfort geführt. Darüber hinaus wurden die Nebenflächen umgestaltet und die Busbuchten in Haltestellen am Fahrbahnrand umgewandelt. Bis Ende April werden in den Pflanzgruben noch Baumpflanzungen und eine Rasenansaat erfolgen. Die bereits vorhandenen Eichenspalt-pfähle können entfallen, sobald die Grünbepflanzung ausreichend hoch ist und durch ungenehmigtes Parken keinen Schaden mehr nimmt.
Insgesamt gibt es 14 zusätzliche Bäume und 20 neue Fahrradanlehnbügel. Die Anzahl der Parkstände ist um 27 gesunken, da durch die Einrichtung von beidseitigen Radfahrstreifen und die Neuaufteilung der Nebenflächen die erforderliche Breite zur Einrichtung von Längsparkständen nicht gewährleistet war.
Die Gesamtkosten inklusive der erneuerten Beleuchtung, der Bepflanzung sowie der  Instandsetzung der Entwässerungseinrichtungen belaufen sich auf 2,4 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgt über das Bündnis für den Radverkehr aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz.
Mit dem Abschluss der Maßnahme ist ein weiterer Streckenabschnitt des Veloroutennetzes fertiggestellt. Das insgesamt 280 km lange Netz mit 14 Routen bildet das Rückgrat für den Alltagsradverkehr in der Stadt und wird im Rahmen des Bündnisses für den Radverkehr hamburgweit sukzessive ausgebaut und fertiggestellt. Die fast 23 Kilometer lange Route 5 führt von  Duvenstedt über Poppenbüttel, Bramfeld und Uhlenhorst bis in die Innenstadt. 

 

Gartenwissen-Angebote im

18. April

Zaunkönig Foto: pmi

Wandsbek (rug) Im Botanischen Sondergarten finden wieder Gartenwissen Vorträge, Führungen und Ausstellungen statt. Eine Anmeldung unter Telefon: 0 40/6 93 97 34 oder per E-Mail an sondergarten(at)wandsbek.hamburg.de ist erforderlich. Für Fragen steht der Leiter des Botanischen Sondergartens,   Helge Masch, unter oben genannter Telefonnummer zur Verfügung.

Montag, 23. April, 17.30 bis 19.30 Uhr Kräuterwanderung mit Felicitas Bethmann
Welche heimischen Heilpflanzen, Wildkräuter und Wildfrüchte direkt vor der eigenen Haustür wachsen, erfahren Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Kräuterwanderung mit Felicitas Bethmann. Darüber hinaus berichtet sie über Mythen, altes und neues Wissen und gibt Tipps zum Sammeln und Verarbeiten. Eigenbeteiligung: 7 Euro pro Person, Kinder frei
Mittwoch, 25. April,  (Tag des Baumes), 11 bis 13 Uhr Baumkontrolle mit Wolfgang Rexroth
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begleiten einen Hamburger Baumkontrolleur bei seinem Rundgang. Dabei erfahren sie, welche Eigenschaften ein Straßenbaum erfüllen muss, um als verkehrssicher zu gelten und welche Pflegemaßnahmen erforderlich und möglich sind. Eigenbeteiligung: 2 Euro pro Person
Mittwoch, 25. April, (Tag des Baumes),  14 bis 16 Uhr Bäume erkennen im Frühling mit Helge Masch
Diese Führung wendet sich an Personen, die Gehölz-Kenntnisse erwerben oder auffrischen möchten. Vorgestellt werden die Namen sowie einfache Erkennungs- und Unterscheidungsmerkmale der wichtigsten Bäume. Geschichtliche Informationen ergänzen den botanischen Teil während der Führung. Eigenbeteiligung: 2 Euro pro Person
Freitag, 4. Mai, 17 bis 19 Uhr Vogelkundlicher Rundgang mit Michael Rademann
Für viele Vögel ist Hamburg wie ein Wald. Sie sehen die Bäume und Wiesen inmitten der Häuserschluchten, die Gebäude nehmen die Vögel als Felsen und als mögliche Nistplätze wahr. In Hamburg kommen deshalb ungefähr 150 Vogelarten vor, von denen auch viele im Botanischen Sondergarten Wandsbek brüten und nach Nahrung suchen. Auf den zweistündigen Wanderungen durch den Botanischen Sondergarten Wandsbek geht es um diese typischen Stadt- und Gartenvögel, wie Amsel, Singdrossel, Zilpzalp, Buntspecht, Heckenbraunelle, Zaunkönig, Kohlmeise, Blaumeise, Gartenbaumläufer und Kleiber. Auch besondere Gäste des Botanischen Sondergartens wie der Austernfischer und Sperber können mit etwas Glück beobachtet werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren wie die einzelnen Vogelarten sich in ihrer Stimme und Kennzeichnungen, wie Größe, Gestalt und Färbung des Gefieders, unterscheiden. Eigenbeteiligung: 5 Euro pro Person, Kinder frei

 

Yvonne Nische als

18. April

Hamburg-Nord (blb) Yvonne Nische (52) ist als neue Leiterin des Bezirksamts-Nord mit deutlicher Mehrheit gewählt worden. Die aktuelle Leiterin des Dezernats 3 (Soziales, Jugend und Gesundheit) erhielt 33 der 49 Stimmen, 11 entfielen auf Mitbewerberin Petra Wichmann-Reiß (FDP) bei vier Enthaltungen und einer ungültigen Stimme. Damit erhielt Nische fünf Stimmen mehr als die Koalition aus SPD und  Grünen vereinen. Ursprünglich hatten sich 13 Bewerber um das Amt bemüht.
Yvonne Nische, die aus Barmbek stammt, jetzt aber in Wohldorf-Ohlstedt wohnt,  erhielt im Vorfeld noch einen besonderen Glücksbringer aus Langenhorn: Schornsteinfeger Lutz Peters, der Nische bei einer regionalen Bildungskonferenz getroffen hatte, überreichte ihr einen Mini-Schornsteinfeger. Soviel hätte man dem Schicksal angesichts der Mehrheitsverhältnisse in der Bezirksversammlung gar nicht auf die Sprünge helfen müssen. Die Kandidatur von Petra Wichmann-Reiß war eher strategischer Natur schon mit Blick auf die Bezirkswahlen im nächsten Jahr. „Ich finde jede Kandidatin verdient auch eine Gegenkandidatin, man darf Opposition nicht nur den Rändern überlassen“, zeigte sich Wichmann-Reiß mit ihrem Ergebnis zufrieden und bedankte sich für die Unterstützung aus den Reihen der CDU.
Der aktuelle Amtsinhaber Harald Rösler war mehr als zufrieden mit der Wahl seiner Nachfolgerin: „Damit bleibt das Haus in guten Händen. Frau Nische hat ein außerordentliches Talent, zu moderieren, was zum Beispiel in der Frage der Flüchtlingsunterbringung sehr deutlich wurde“. Rösler blickte ein wenig zerknirscht auf das Ende seiner Amtszeit, das ein wenig getrübt ist durch die Freikartenaffäre rund um das Konzert der „Rolling Stones“ im vergangenen Jahr im Hamburger Stadtpark. „Ich hätte mir einen anderen Ausstieg vorstellen können, zumal ich 52 Jahre in diesem Haus und für dieses Haus unterwegs war“, sagte Rösler.
Seine Nachfolgerin bedankte sich für das Vertrauen der Bezirksversammlung und freut sich auf einen anspruchsvollen Auftrag. Ihre Aufgaben werden sich, wie anderswo auch, um   die Themen bezahlbares Wohnen, Mobilität, Gesundheit  (auch im Alter) sowie Sportstätten drehen. „Wichtig ist, dass alle Beteiligten bereit sind ressortübergreifend zu denken, so dass eine Qualitätsentwicklung aus einen Guss entstehen kann.“
„Wir Grünen sind uns sicher, dass Frau Nische die vor uns liegenden Themen engagiert vorantreiben wird. Dazu zählen die Umsetzung des Wohnungsbauprogramms, der Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur sowie die Förderung des Fußverkehrs. Ganz besonders freut uns, dass mit Yvonne Nische erstmals eine Frau das Bezirksamt Hamburg-Nord leiten wird“, freute sich Michael Werner-Boelz, Vorsitzender der grünen Bezirksfraktion über die Wahl.
Eine weitere Herausforderung wird die personelle Ausstattung der Bezirksverwaltung Nord, die in den kommenden Jahren einen Umbruch erwartet, da viele Mitarbeiter aus Altersgründen ausscheiden.  Rösler geht offiziell zum 30. Juni in den Ruhestand, ab 1. Juli nimmt dann Yvonne Nische an seinem Schreibtisch Platz.

Harald Rösler gratuliert seiner Nachfolgerin Yvonne Nische nach deren Wahl zur Bezirksamtsleiterin. Foto: blb

 

Bürgersprechstunde

11. April

Der SPD-Bezirksfraktionsvorsitzende Thomas Domres beantwortet Fragen. Foto: pmi

Groß Borstel (blb) Am Dienstag, 17. April, lädt der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Gulfam Malik alle Bürgerinnen und Bürger von 18.30 bis 20.30 Uhr ein zur Bürgersprechstunde „Wo drückt der Schuh?“ mit dem SPD-Bezirksfraktionsvorsitzenden Thomas Domres.
Dieses Format findet erstmalig in Groß Borstel im Restaurant „Casa Grande“, Borsteler Chaussee 110, bei einem kleinen Snack und Getränken statt.
Bei dieser Veranstaltung haben die Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, ihre Anliegen, Sorgen und Nöte, die Probleme „vor der Haustür“ und ihre Anregungen und Ideen an Vertreter der Landes- und Bezirkspolitik zu geben.
„Als Ihr Bürgerschaftsabgeordneter ist mir der Dialog mit Ihnen wichtig. Kommen Sie vorbei, bringen Sie ihre Sorgen und Ideen mit. Ich kümmere mich zeitnah und gebe Ihnen eine Rückmeldung. Versprochen!“, so der Gastgeber Gulfam Malik. Gulfam Malik ist Bürgerschaftsabgeordneter für die Stadtteile Groß Borstel, Alsterdorf, Ohlsdorf, Fuhlsbüttel und Langenhorn und vertritt als direktgewählter Abgeordneter Ihre Anliegen seit 2011 in der  Bürgerschaft.

 

Hamburger Künstlerin stellt Öl- und

11. April

Dr. Gesa Reher präsentiert ihre neue Ausstellung „Momente“ am Hamburg Airport. Foto:  Michael Penner

Fuhlsbüttel (rug) Unter dem Titel „Momente“ stellt die Hamburger Künstlerin Dr. Gesa Reher ihre Werke ab sofort in den Gates C09 bis C14 des Hamburger Flughafens aus. Die zumeist großformatigen Öl- und Acrylbilder sind gekennzeichnet von prägnanter Farbigkeit und einer dynamischen Pinselführung. Dargestellt werden verschiedene Situationen, zumeist aus dem Alltag. Noch bis Ende Juni können Reisende die 24 Werke am Flughafen betrachten. Mit dem Projekt „Kunst am Gate“ bietet der Flughafen Kunstschaffenden aus der Region eine Plattform.
 „Wenn der Betrachter in meinem Bild das Lebendige spüren kann, halte ich das Bild für gelungen“, erklärt Dr. Gesa Reher. „Mein Anliegen ist es, Bilder zu malen, die frisch, ausdrucksvoll, lebendig und spannungsreich sind – das gelingt mir unter anderem durch spontanes und zügiges Arbeiten. Dabei geht es weniger um Perfektion, als darum, Zufälliges entstehen zu lassen – gleichzeitig lege ich bei meinen Werken Wert auf Harmonie. Die von mir gemalten Szenen sind real, aber nicht realistisch.“
 Der in Hamburg geborenen Künstlerin Dr. Gesa Reher gelang der Quereinstieg in die Kunst, nachdem sie ihre naturwissenschaftliche Tätigkeit an der Universität Hamburg 2004 beendet hatte. Sie bildete sich in ihren künstlerischen Fähigkeiten in verschiedenen Fachkursen fort und erweiterte auf diese Weise erfolgreich ihre Kenntnisse in diversen Kunsttechniken. In vielen Einzel- und Gruppenausstellungen im Hamburger Raum und in Berlin hat sie bisher ihre Kunst gezeigt.
 Bereits seit Anfang 2016 bietet das Projekt „Kunst am Gate“ Künstlern aus der Nachbarschaft die Möglichkeit, ihre Werke am Flughafen auszustellen. Die Kunstausstellungen wechseln mehrmals pro Jahr. Das Projekt ist Teil des neugestalteten Pierambientes am Hamburg Airport. In den vergangenen Monaten wurden bereits mehrere Wartebereiche an den Gates modernisiert und präsentieren sich nun in modernen Designs mit typisch Hamburger Akzenten. „Kunst am Gate“ trägt seinen Teil dazu bei, den Passagieren am Hamburg Airport die Wartezeit auf ihren Flug noch angenehmer zu gestalten.
 Interessierte Kunstschaffende und -initiativen aus der Region können sich unter der E-Mail-Adresse kunst(at)ham.airport.de für die etwas andere Ausstellungsfläche am Hamburg Airport bewerben.

 
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