Von Langenhorn bis Ohlsdorf

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Endlich Rechtssicherheit auf dem

01. November: 

Langenhorn/Norderstedt (blb) Nun herrscht wieder Rechtssicherheit. Der gut einen Kilometer lange Weg entlang der Tarpenbek zwischen der Essener Straße und dem Suckweg in Langenhorn ist nun wieder befahrbar – allerdings auf eigene Gefahr. Auf dieses Risiko weist ein Schild hin, das Bezirksamtsleiter Harald Rösler hier aufstellen ließ. Bis es soweit war, gingen allerdings fast zwei Jahre ins Land. Die SPD-Fraktion hatte im Regionalausschuss immer wieder darauf gedrungen und Ursula Bülow hatte über 1 300 Unterschriften gesammelt.
Der Weg war gesperrt worden, nachdem dort 2015 eine Fahrradfahrerin gestürzt war und darauf die Stadt Hamburg auf Schadenersatz verklagt hatte. Darauf sperrte die Bezirksverwaltung den Weg. Viele Radfahrer, die den Weg gern als Verbindung zwischen Langenhorn und Norderstedt nutzen,   ließen sich davon aber nicht abhalten. Die Sache wuchs sich zu einem kleinen Politikum, manche sagen,  zu einer Provinzposse aus. Ursula Bülow, die den Weg auch gern für ihre sportlichen Aktivitäten, unter anderem mit dem Lauftreff Twisselwisch nutzt, wollte nicht einsehen, dass der Weg einfach gesperrt wird und begann Unterschriften zu sammeln.
„Der Bezirk hätte doch  gleich dieses Schild aufstellen können“, sagt auch Martina Schenkewitz, SPD-Abgeordnete im Regionalausschuss. Ihr CDU-Kollege Nizar Müller bemühte sich ebenfalls um eine Lösung des Problems. Und so hat der Erfolg dieses kleinen Schildes viele Mütter und Väter, wie Thomas Kegat (SPD) anmerkt.
Die Zusage aus der Bezirksverwaltung, hier ein Schild  aufzustellen, das auf die Nutzung des an manchen Stellen sehr unebenen Weges auf eigene Gefahr hinweist, kam bereits  im Februar. Doch die Mühlen der Verwaltung mahlen langsam und so dauerte es bis Oktober, bis nun sowohl alle  Nutzer des Weges entlang der Landesgrenze zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein  als auch die Stadt Hamburg Rechtssicherheit haben. 

V. li. Nizar Müller (CDU), Bernd und Martina Schenkewitz, Thomas Kegat (alle SPD) und Ursula Bülow  freuen sich über das Ende einer Provinzposse. Foto: blb

23 weitere Stolpersteine gegen

01. November

Staatsrätin Elke Badde und Peter Hess (Initiative Stolpersteine Hamburg) bei der Einweihung der neuen Stolpersteine in Langenhorn. Foto: blb

Langenhorn (blb) In der vergangenen Woche wurden 23 Stolpersteine gegen das Vergessen von Verbrechen des Nationalsozialismus vor dem Verwaltungsgebäude des AK Ochsenzoll eingeweiht. Jeder Stein steht für ein von den Nationalsozialisten im Rahmen der Euthanasie-Programme ermordetes Kleinkind oder Säugling.
 Elke Badde, Staatsrätin der Gesundheitsbehörde, sagte bei der Einweihung: „Diese  Kinder brauchten Zuwendung und Unterstützung, wie alle Kinder sie brauchen. Nur: Sie waren krank.“ Die  Kinder wurden zwischen März 1941 und Juni 1943 unter der Leitung des Berliner „Reichsausschusses zur wissenschaftlichen Erfassung von erb- und anlagebedingten schweren Leiden“ und der Hamburger Gesundheitsbehörde in der „Kinderfachabteilung“ der „Heil- und Pflegeanstalt Langenhorn“ getötet, so Elke Badde.
Schon seit 1995 setzt  Gunter Demnig mit dem Projekt „Stolpersteine“ den Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft an ihren früheren Wohn- oder Aufenthaltsorten  europaweit   eine dauerhafte Erinnerung. Seit 2002 gibt es das Projekt auch in Hamburg.  Seit dem wurden in der Hansestadt über 5 200 Stolpersteine verlegt, unterstützt von Bürgern, die Patenschaften für die Stolpersteine übernahmen.
Elke Badde blickt zurück in die Ochsenzoller Geschichte: 1893 wurde die  „landwirtschaftliche Colonie“ als Dependance zur  „Irrenanstalt Friedrichsberg“ eingerichtet. Diese war im Rahmen des Ausbaus des Anstaltswesens  1864 am heutigen Standort der Schön Klinik in Eilbek eröffnet worden. Das „Friedrichsberger Konzept“ war für die damalige Zeit human: Es gab keine vergitterten Fenster, die Anwendung von Zwangsstuhl und Zwangsjacken war  verboten.
Elke Badde fährt fort: „Der Blick zurück zeigt, dass die Geschichte der Psychiatrie in Deutschland trotz vorübergehender Lichtblicke immer auch eine Geschichte der Ausgrenzung war; eine Ausgrenzung, die bis zur Vernichtung des so genannten ,unwerten Lebens' führte.“
In den 20er-Jahren galt die deutsche Psychiatrie  weltweit  als führend. Es gab erste Ansätze einer gemeindenahen Psychiatrie. Das Konzept des deutschen Psychiaters Gustav Kolb der psychiatrischen Familienpflege und des Systems der offenen Fürsorge wurde von zahlreichen Kliniken übernommen – nicht zuletzt um die ständige Überbelegung zu mindern.
Zur offenen Fürsorge gehörte neben der beruflichen und sozialen Wiedereingliederung der entlassenen Patienten auch deren Erfassung. Fatalerweise konnte das NS-Regime auf diese Registratur später zurückgreifen.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten trat am 1. Januar 1934 das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ in Kraft: Alle nach diesem Gesetz „erbkranken“ Personen wurden systematisch erfasst und sterilisiert.
Der Hamburger Senat ließ mit dem Argument der „Kostenminderung“ 1 800 psychisch Kranke von Friedrichsberg über Langenhorn nach Rickling oder nach Strecknitz bei Lübeck verlegen. Ziel war die Auflösung der Staatskrankenanstalt Friedrichsberg als psychiatrisches Krankenhaus.
Zwei Jahre später begann die systematische Tötung psychisch Kranker und geistig Behinderter, eingeleitet durch einen „geheimen Führererlass“.
Zu dem Ende der Euthanasie im August 1941 haben maßgeblich die Proteste der Kirchen beigetragen. Trotz dieses Stopps wurde nun die Kindereuthanasie systematisch aufgebaut. Es entstanden im damaligen Reichsgebiet mindestens 30 Kinderfachabteilungen, in denen körperlich und psychisch kranke Kinder durch die Verabreichung von Medikamenten wie  Luminal oder Morphin sowie systematische Unterernährung ermordet worden sind.
Die Namen der 23 Kinder hat maßgeblich Margot Löhr (Initiative Stolpersteine Hamburg) recherchiert. Staatsrätin Elke Badde schloss ihre Ausführungen:  „Über diese Erinnerung hinaus mahnen uns diese 23 Kinder aber auch, stets wachsam gegenüber sozialer Exklusion und heutigen Erscheinungsformen der Gewalt in der Psychiatrie zu bleiben.“

 

Nizar Müller lädt zum Besuch

01. November

Nizar Müller Foto: pmi

Langenhorn (blb) Der Bezirksabgeordnete Nizar Müller (CDU Langenhorn), lädt interessierte Bürger zu einem Flughafenbesuch ein. Müller:  „Am Sonnabend,  4. November, von 10 bis 14  Uhr, erhalten wir zunächst vom Leiter des Umweltbereichs,  Axel Schmidt, in der Modellschau einen Einblick in die Abläufe des Flugbetriebs. Nach der obligatorischen Sicherheitskontrolle werden wir dann mit dem Vorfeldbus über das Vorfeld des Flughafens fahren, um die Abläufe aus nächster Nähe zu beobachten. Von dort aus geht es zur Betriebstechnik, zur Flughafenfeuerwehr, an der Pier entlang, über die Vorfelder 1 + 2, zur Tankanlage und Enteisungstechnik, am neuen Frachtzentrum vorbei, zum Geschäftsfliegerzentrum und wieder zurück zur Modellschau.“ Bei einem kleinen Imbiss können sich die Teilnehmer abschließend über das Erlebte austauschen. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Platzanzahl auf 33 Teilnehmer begrenzt. Eine verbindliche Anmeldung unter Angabe des Geburtsdatums ist unter nmueller(at)cdu-nord.de und 01 63/ 2 31 43 22 erforderlich. Die Teilnehmer müssen im Besitz eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses sein und diesen zur Veranstaltung bitte auch mitbringen.

 

Nach Sturm Herwart:

01. November

Hamburg (pmi) Die oberste Forstbehörde Hamburg bittet Besucher eindringlich, die Hamburger Wälder bis auf weiteres nicht zu betreten.
Die Sturmtiefs des letzten Wochenendes haben die Gefahrensituation in den Wäldern noch einmal verschärft. Neben neuen Bäumen, die umgeworfen oder geknickt wurden, sind weitere Gefahren entstanden, die nicht unmittelbar sichtbar sind. Angeschobene, schief stehende Bäume drohen jederzeit umzukippen. Kronen- oder Astabbrüche können ohne Vorwarnung auf die Wege fallen. In den nächsten Wochen stellt der Aufenthalt im Wald deshalb ein sehr hohes Risiko dar.
Bitte respektieren Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit die Wald- und Wegesperrungen.
Die jetzigen Schäden in den Hamburger Wäldern werden von den Revierförstereien erfasst.
 Die zur Aufarbeitung der gesamten potenziellen Schäden benötigte Zeit kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden.

 

„Mondnacht“ – Kammerkonzert

01. November

Dieter Hohlheimer  und Lars Entrich Foto: pmi

Poppenbüttel (rug) Am Freitag, 3., und  Sonnabend, 4. November, jeweils 20 Uhr, findet in der Burg Henneberg, Marienhof 8 in Poppenbüttel, mit dem Titel „Mondnacht“ ein  Kammerkonzert mit Gesang und Klavier statt. Dieter Hohlheimer (Bariton) und Lars Entrich (Piano) präsentieren Lieder aus der Romantik.
„Musiker sind die Architekten des Himmels“ wurde einst gesagt. Sie bescheinen das Gemüt.  Senkt die Sonne sich jedoch herab, verdunkelt sich der Himmel zur Mondnacht: „Es war, als hätt‘ der Himmel, die Erde still geküsst, daß sie im Blütenschimmer, von ihm nur träumen müßt“. Die Nacht ist voller Geheimnis und  Zauber, die Zeit des Unbewußten. Himmel und die Erde verschmelzen ineinander.
Sie ist aber auch die Zeit für ein sehnsuchtsvolles Ständchen oder das leidenschaftliche Besingen der Angebeteten „Adelaide“.  Doch auch: Der Erlkönig treibt in der Nacht seinen unheilvollen Spuk!  Man fragt sich: „Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?“.
Liebe und Vergänglichkeit sind der Mondnacht Ansinnen, verklärt durch Musik, denn sie drückt das aus, was nicht gesagt werden – kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.
Die Teilnahme ist wie  üblich ausschließlich nach vorheriger Reservierung möglich: über die website www.burg-henneberg.de, per E-Mail an reservierung(at)burg-henneberg.de oder Tel. 0170/ 9 99 54 32

 

Die Kirche, die ohne Türmchen

01. November

Carmen Speck organisierte die Ausstellung zur 50-jährigen Geschichte der Zachäus-Gemeinde. Noch bis zum 26. November ist die Ausstellung nach Absprache geöffnet. Foto. ker

Langenhorn (ker) In diesen Tagen feiert die Zachäus-Gemeinde ihr 50-jähriges Bestehen. Für Gemeindemitglied Carmen Speck Grund genug, eine kleine Ausstellung, einen Rückblick auf die Historie, zu organisieren. Noch bis zum 26. November sind 33 Bilder und Karten über die Entstehungsgeschichte der Kirchengemeinde am Käkenhof zu sehen.
„Bei uns ist sie ohne Türmchen angekommen“, sagt der ehemalige Gemeinde-Pastor Reiner Schulenburg. Man wollte damals die Nachbarn nicht mit Glockengeläut stören; daher zog das Gebäude ohne Glockenturm um. Der 84-Jährige war maßgeblich daran beteiligt, dass es im Quartier Essener Straße eine Kirchengemeinde gibt. 1966/1967 wurde die dortige Matthias Kapelle in Waltershof abgebaut und per Tieflader nach Langenhorn transportiert, um Kirchengebäude für die nördliche Region Hamburgs zu werden. „Hier war damals nur ‚Kuschelgelände’“, erinnert sich Schulenburg, der insgesamt 39 Jahre lang als Pastor in Langenhorn tätig war. Schnell war das Gebäude vom Laster abgeladen und in wenigen Tagen aufgebaut. Der erste Gottesdienst  wurde bereits am ersten Advent 1966 gehalten. Ein paar Jahre später folgte der Neubau des jetzigen Gotteshauses auf der gegenüberliegenden Seite.
„Durch meine 50-Cent-Aktionen und Spenden der Einnahmen zu verschiedenen Anlässen wie die Dachreparatur der Zachäus-Kirche oder die Anschaffung eines Pfadfinderzeltes, bin ich in der Gemeinde und auch im Quartier Essener Straße bekannt“, sagt Carmen Speck. Da sie organisieren kann, nahm sie die Ausstellung in ihre Hand. Speck: „Die Fotos haben mir Herr Schulenburg und auch der Langenhornarchivar Erwin Möller zur Verfügung gestellt.“ Sie fügt hinzu: „Die Idee, diese Fotoausstellung selber zu organisieren hatte ich, als ich erfahren habe, dass die St. Jürgen-Zachäus-Gemeinde selber keine Veranstaltung machen will!“
Am vorvergangenen Sonntag wurde die Ausstellung nun eröffnet. Noch bis zum 26. November, dem Ewigkeits-Sonntag, kann sie am Käkenhof besucht werden. Dazu sind Termine mit Carmen Speck telefonisch unter 040/5 27 58 55 abzusprechen. Der Besuch der Ausstellung ist kostenfrei.

 

„Tristesse Totale” – „Tante Polly“:

01. November

Die Herren von „Tante Polly“. Foto: pmi

Poppenbüttel (rug) In der Burg Henneberg, Marienhof 8 in Poppenbüttel, findet am Sonntag, 5. November, um 16 und 19 Uhr ein Konzert mit „Tante Polly“ statt.
Die früh gealterten, aber ewig jungen Haudegen vom Hamburger Kiez singen Lieder, die direkt aus Männerherzen sprechen. Die drei Musiker Dominik Dittrich (Klavier, Gitarre, Akkordeon und Gesang), Sebastian Strehler (Schlagzeug, Gitarre und Gesang) und Benjamin Leibbrand (Saxophon, Klarinette und Gesang) mischen Songwriter Blues, alten Jazz, Chanson, Rock und Soul zu einem Gute-Laune-Sound mit Tiefgang. „Tante Polly“ kommen aus Hamburg-St. Pauli und stammen ursprünglich aus Schleswig-Holstein und der niedersächsischen Provinz.
Früher frönten sie dem Jazz und waren einfache und glückliche Jungs. Dann verbrachten sie viel Zeit mit Schnaps, alten Schallplatten und Frauen; brachen sich dabei hier und da mal die Nase, einen Zacken aus der Krone und immer wieder das Herz.
An diesem Abend präsentieren sie ihr neues Programm „Tristesse Totale“. In ihren brandneuen Songs zeigen „Tante Polly“ einmal mehr, wie man die Melancholie auspresst wie eine saftige Zitrone und daraus mit einem Schuss hanseatischen Fusel einen schmackhaften Drink zubereitet, der im Magen kitzelt und die Tränen in die Augen schießen lässt.“

Die Teilnahme ist wie üblich ausschließlich nach vorheriger Reservierung möglich über die website www.burg-henneberg.de, per E-Mail an reservierung(at)burg-henneberg.de oder Tel. 01 70/ 9 99 54 32

 

Bücherstube Fuhlsbüttel feiert

01. November

Foto: pmi

Fuhlsbüttel (rug) Im November öffnet die Bücherstube Fuhlsbüttel, Hummelsbütteler Landstraße 8, nun schon seit 90 Jahren für ihre Kunden.Dieses  Ereignis feiert die Bücherstube mit einer Reihe von Veranstaltungen über den ganzen November verteilt.
Wie in jedem Jahr lädt die Bücherstube am ersten Sonntag im November zum Stöbernachmittag bei Kaffee und Kuchen ein. Am Sonnabend, 4. November, ab 15 Uhr kann man dort Selbstgebackenes probieren, mit einem Becher Kaffee oder Tee in der Hand stöbern oder ein bisschen klönen bei einem Gläschen Sekt oder Selters.
In aller Ruhe kann man sich dabei mit den Herbst- und Wintererscheinungen vertraut machen, die Kalenderauswahl bestaunen oder schon erste Weihnachtseinkäufe erledigen. Der Eintritt ist frei.
Am Sonntag, 5. November, ab 16 Uhr findet in der Bücherstube am Krohnstieg in Langenhorn eine Krimilesung mit Ulrike Busch statt. Mehr als 40 000 Mal haben sich Band 1 und 2 der Reihe „Ein Fall für die Kripo Wattenmeer“ bisher verkauft. Nun liest die Langenhorner Autorin aus dem neuen Band 3 der Reihe um den Amrumer Kommissar Kuno Knudsen und seinen Sylter Kollegen Arne Zander. Ein Unbekannter gvesteht per Flaschenpost den nie geklärten Mord an einer jungen Insulanerin, die vor 20 Jahren nach einer Strandparty tot aufgefunden wurde. Und er will weiter töten  ...

 

 

 

Laub auf Gehwegen und Fahrbahnen:

01. November

Die Stadtreinigung Hamburg beseitigt und kompostiert das Laub. Foto: pmi

Hamburg (pmi) Sturmtief „Xavier“ hat vor allem Kastanien und Linden frühzeitig entlaubt. Damit ist für die Stadtreinigung Hamburg (SRH) die jährliche „Laubschlacht“ eröffnet. Mehr als 400 Mitarbeiter/innen der SRH, um in den nächsten Wochen bis zu 15 000 Tonnen Laub der Rund 250 000 Hamburger Straßenbäume so schnell wie möglich zu entsorgen. Diese Laubmenge füllt rund 300 000 Standard-Mülltonnen (120 Liter). Nebeneinandergstellt reicht die Reihe der mit Laub gefüllten Mülltonnen von Hamburg nach Hannover. Gleichzeitig startet die Einsammlung der gebührenpflichtigen Laubsäcke der SRH.
Die SRH setzt zur Laubbeseitigung 182 Elektro-Blasgeräte, 86 Blasgeräte mit Kraftstoffmotor, 110 Klein-Lkw, 10 Sauggeräte als Anhänger, 12 Spezial-Container mit Saugrüsseln, 37 große Kehrmaschinen, 4 Mittelgroße Kehrmaschinen und 36 Gehwegkehrmaschinen ein. Das gesammelte Laub wird aufbereitet und kompostiert.
Im eigenen Garten ist die maschinelle Laubbeseitigung nicht sinnvoll, zumal hier auch häufig Laubsauger eingesetzt werden, die Laub einschließlich der Kleinlebewesen aufsaugen und häckseln.
Das Laub wird überall dort entfernt, wo die SRH das ganze Jahr über gegen Gebühr den Gehweg reinigt und auf rund 4 560 Kilometer Fahrbahnstrecke pro Woche entfernt sie auch  das anfallende Laub. Anwohner, die ihren Gehweg selbst reinigen und keine Gehwegreinigungsgebühren bezahlen, müssen Laub auf den Gehwegen allerdings auf eigene Kosten entsorgen. Dabei ist es unwichtig, woher das Laub auf den Gehwegen stammt: Auch Laub, das von „städtischen“ Bäumen auf den Gehweg fällt, müssen die reinigungsverpflichteten Anwohner zusammenfegen und entsorgen. Dort, wo die Stadtreinigung die Gehwege gegen Gebühr reinigt, sammelt und entsorgt sie auch das Laub.
Das Laub kommt am besten  besonders günstig und praktisch in die grüne Biotonne, die es schon für 1,72 Euro pro Monat gibt. Besonders umweltfreundlich ist das Kompostieren von Laub vor Ort. Besonders bequem ist die Entsorgung über den Laubsack.

 

Ohlsdorfer Martinsmarkt rund

01. November

Kunsthandwerkerinnen bieten beim Ohlsdorfer Martinsmarkt Schönes zum Schenken an. Foto: pmi

Ohlsdorf (rug) Die Kirchengemeinde Ohlsdorf-Fuhlsbüttel lädt am Sonntag, 5. November, ab 12 Uhr zum Martinsmarkt rund um die  Nikodemuskirche Ohlsdorf, Fuhlsbüttler Straße 656, herzlich ein. Alle Stände öffnen nach dem Ende des Gottesdienstes (Beginn 11 Uhr) für die Besucher.
Flohmarkt, Kinderflohmarkt, Büchermarkt, Kaffee, Kuchen, Waffeln, oder ein herzhafter Imbiss laden zum Verweilen ein. Neu beim Martinsmarkt sind handgemachte Geschenke wie Kindersachen, Krippen, Lichterbögen, Kerzen und Weihnachtsschmuck. Alles für das Puppenbett ist ebenso im Angebot wie Grußkarten, Schmuck und Dekoratives, außerdem Etuis für Smartphones, Tablets und E-Book-Reader.
Eine Gruppe von der Elfenbeinküste, die ihren sonntäglichen Gottesdienst in der Nikodemuskirche feiert, kocht afrikanisches Essen, um damit Projekte in ihrem Heimatland zu unterstützen. Es gibt aber auch Erbsen- oder Linsensuppe. Die Tombola ist mit attraktiven Preisen gefüllt. Die Kita Ohlsdorf beiteiligt sich mit dem Angebot von Kinderbetreuung, Kinderkino, Kinderschminken und einer Mal- und Bastelstation.
Der Erlös des Ohlsdorfer Martinsmarkts kommt der Kirchengemeinde Ohlsdorf-Fuhlsbüttel, die davon Projekte finanziert, die aus dem Haushalt nicht bestritten werden können und der KiTa Ohlsdorf zu Gute.
Den Martinsmarkt veranstaltet die Kirchengemeinde gemeinsam mit der ev. Kita Ohlsdorf und Alsterdorf Assistenz West, Tagewerk Fuhle. Jung und Alt verbringen ein paar vergnügliche Stunden in den Räumen der Kirchengemeinde und dem Kindertagesheim.
Zum Ende des Marktes treffen sich alle Helfer und Besucher mit Pastor Volker Simon auf dem Kirchenvorplatz zum gemeinsamen Singen.

 

Lesung im Rahmen der India Week

01. November

Autor Sven j. Olsson Foto: pmi

Langenhorn (rug) Der Hamburger Autor und Theatermacher Sven j. Olsson liest Geschichten aus und über Indien. Mehrfach hat er das Land bereist und in Delhi gearbeitet. Aus den Begegnungen mit dem „incredible India“ sind komische und ergreifende Geschichten entstanden. Sie alle erzählen von den Extremen und den Merkwürdigkeiten indischen Alltags.
Hier fahren die Autorick-shaws auch mal über die Bürgersteige, gehupt wird laut und heftig, auch wenn keiner in der Nähe ist, der Straßenfrisör kennt Shakespeare und in Luxuswohnungen befindet sich die Bar direkt gegenüber der Eingangstür.
In ihrer Vielfalt zeugen die Geschichten von dem überbordenden Leben, der Farbenpracht und dem „No Problem, Sir!“, der stets wiederkehrenden Antwort auf die Hälfte aller Fragen, und setzen sich, wie die Steine eines Kaleidoskops, zu dem bunten Bild Indiens zusammen.
Die Lesung findet statt am Mittwoch, 8. November, ab 19  Uhr in der Bücherhalle Langenhorn (Langenhorner Markt 9 im EKZ). Es liest Sven j. Olsson, der seine Liebe zu Indien erst spät entdeckte, aber froh ist, sie entdeckt zu haben.
„No Problem, Sir! Indische Momente“ ist erschienen im Kadera Verlag, Norderstedt. Es hat 160 Seiten, davon 80 ganzseitige Farbfotos, Preis 22 Euro, ISBN 978-3-944459-44-8.

 

Traventhaler Gestüts-Weihnacht

01. November

Der Traventhaler Weihnachtsmarkt lockt an zwei Wochenenden auf das Gestüt. Foto: pmi

Traventhal (pmi) Wie immer öffnet Traventhal sein Tor zum Reigen der Guts-Weihnachtsmärkte als erstes weit und breit. Zum 19. Mal bereits findet dieser große, traditionelle Markt auf dem historischen Landgestüt statt. Eine Vielzahl von liebevoll dekorierten Ständen bietet Weihnachtliches in großer Auswahl. Aber nicht nur das: Zu den „Traventhaler Attraktionen“ gehört zum Beispiel Norddeutschlands größte lebende Krippe mit Kuh, Esel und Ziege, auf die sich nicht nur die Kinder besonders freuen. Eine ganze Schafherde kommt noch dazu.
Speziell für die Kleinen gibt es auf dem Gut ein reichhaltiges Programm: Ponyreiten, die Kindereisenbahn und das alte, mit Lebkuchen bespickte Hexenhaus. Ebenso gehört natürlich der Weihnachtsmann dazu, der Geschichten vom „Kleinen Tannenbaum“ erzählt und zu Gitarrenbegleitung mit den Kindern und Erwachsenen singt. Die Traventhaler Lamas und Alpakas warten auf Streicheleinheiten. Frau Holle schüttelt ihre Betten und lässt es schneien. „Aus ganz Norddeutschland kommen die Gäste zum vorweihnachtlichen Bummeln, Stöbern und um den ersten Punsch zu genießen“, so Hausherr Harry Beiersdorf.
Bei Einbruch der Dunkelheit wird die ganze Anlage mit tausenden von Lämpchen beleuchtet. Im schönen Ambiente des geschmückten und beheizten Museums und des Hengstsaals können die Besucher an rustikalen Tischen und Bänken bei Erbsensuppe, Grillwurst, Kaffee und frischen Torten, Crêpes, Mutzen und gebrannten Mandeln verweilen. Das eigene Hengstbier aus der Landbrauerei und frisch gebackene Spezialitäten aus der Holzofenbäckerei sind selbstverständlich auch dabei.
Der Markt ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet: am Wochenende 4. + 5. November sowie  11. und 12. November. Eintritt 5 Euro, Kinder frei, freies Parken am Gestüt.

 

Lindholm-Doppelpack

01. November

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Dritter Sieg in Folge für die Fußballer vom SC Alstertal-Langenhorn. Am 14. Spieltag der Landesliga Hammonia-Staffel setzte sich die Mannschaft von Trainer Holger Hanssen gegen den Tabellenvorletzten Blau-Weiß 96 Schenefeld knapp mit 2:1 (2:0) durch. In der Tabelle bleibt SCALA auf dem achten Platz (29:27 Tore, 23 Punkte). Allerdings war es ein hartes Stück Arbeit. Torben Lindholm brachte die Gastgeber nach acht Minuten 1:0 in Führung. Kurz vor dem Pausentee netzte Lindholm zum 2:0 (43.) ein – das achte Saisontor des SCALA-Stürmers. Spannend wurde es, als Enzo Simon die Gäste nur wenige Minuten nach dem Wechsel auf 1:2 heran brachte (52.). „Das war das erwartet schwere Spiel für uns. Wir haben unsere Chancen nicht konsequent genutzt,  sind am sehr guten Torwart und am Pfosten gescheitert“, so SCALA-Co-Trainer Daniel Koppel.
 SCALA muss nun am  Sonntag (5. November, 14 Uhr, Jacob-Thode-Platz) bei HR ran.

 

SCALA zum vierten Mal

01. November

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Spannend sind die Punktspiele der Volleyballerinnen vom SC Alstertal-Langenhorn auf jeden Fall. Im vierten Saisonspiel der 3. Liga Nord ging es für SCALA auch zum vierten Mal in den entscheidenden fünften Satz der in Tie-Break-Form gespielt wird. Gegen Tabellenführer BBSC Berlin II verlor SCALA am Ende mit 2:3 (25:22, 22:25, 26:24, 24:26, 11:15). Für die Berlinerinnen war es der vierte Sieg im vierten Spiel. Das bedeutet die Tabellenführung. SCALA blieb im ersten Heimspiel der Saison immerhin ein Zähler. In der Tabelle ist die Mannschaft nun Sechster (9:11 Sätze, 5 Punkte). Am Karnevalssonnabend (11. November, 19 Uhr, Tangstedter Landstraße 300) folgt schon das nächste Heimspiel gegen den Tabellenzweiten SG Rotation Prenzlauer Berg (3 Spiele, 3 Siege). Immerhin: das Feiern ließen sich die SCALA-Damen nicht nehmen. Im eigenen Vereinsheim stieg gemeinsam mit den Fans eine große Halloween-Party.

 
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