Von Langenhorn bis Ohlsdorf

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Wacholderpark: Kulturellen Wert

21. Februar: 

Fuhlsbüttel (blb) Die SPD in Fuhlsbüttel sowie der „Freundeskreis  Öffentlicher Garten in Fuhlsbüttel“ sorgen sich um ein grünes Kleinod mitten im Stadtteil. Die meisten dürften die kleine, aber feine Grünanlage im Dreieck Wacholderweg/Bergkoppelweg unter dem Namen „Wacholderpark“ kennen. Die Grünwird im nächsten Jahr  110 Jahre alt und ist eine der ersten öffentlichen Grünanlagen in der Hansestadt.  SPD und Freundeskreis wollen die Anlage aus diesem Anlass wieder mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen und dazu  die Ideen der Bürger hören.
An diesem Sonntag, 25. Februar, gibt es dazu Gelegenheit in der Kreisgeschäftsstelle der SPD (Bergkoppelweg 6, 11 bis 14 Uhr) gerade gegenüber des Parks. „Wir wollen dieses Denkmal weiterentwickeln und sind gespannt auf die Vorschläge der Bürger“, sagt Holger Röhrs, Vorsitzender des Kommunalpolitischen Arbeitskreises der Distribution Fuhlsbüttel.
Was den Förderern des Parks vor allem ein Dorn im Auge ist, ist die „Amputation“ des einstigen schön angelegten Ausganges direkt an der Ecke Hummelsbütteler Kirchenweg  /Heinrich-Traun-Straße. „In den 60er-Jahren, als Stadtplanung in erster Linie autogerecht verlief, wurde hier der heutige P + R-Parkplatz errichtet und der Ausgang einfach dichtgemacht, wie abgeschnitten“, erläutert Wilfried Franke vom Freundeskreis, der die Entwicklung des Parks schon lange begleitet. „In den 80er-Jahren war sogar der Erhalt der grünen Laubengänge gefährdet, weil sich niemand um die Pflege kümmerte“, erinnert sich Wilfried Franke.
Diesen einst so schönen Ausgang werden sie so wohl so schnell nicht wieder bekommen, aber gern würden sie mindestens Info-Tafeln zur Historie des Park aufstellen und die Anlage überhaupt mehr beleben – etwa als Spielplatz für Ballspiele oder einfach zum Picknicken. Derzeit hasten die meisten Menschen quer durch das Grün auf dem Weg zum Bahnhof, einige nutzen die Bänke aber auch  bei schönem Wetter gern zu einer kurzen Pause. „Durch die Ausweitung der Beteiligung möchten wir den Druck auf die Verwaltung erhöhen, hier tätig zu werden“, sagt Karin Ros, Bezirksabgeordnete der SPD, die selbst seit elf Jahren ganz in der Nähe des Parks wohnt. Der Fokus auf das Grün in der Stadt werde umso wichtiger, je mehr die Nachverdichtung im Zuge des Wohnungsbaus voranschreitet.
Ein Entwurf der geplanten Info-Tafel liegt dem Regionalausschuss bereits vor, die Reaktionen waren überwiegend positiv.  

Die Mitglieder des SPD-Arbeitskreises Distribution Fuhlsbüttel Rainer Dugaro, Karin Ros und Holger Röhrs möchten den Wacholderpark mehr beleben. Foto: blb

Noch 25 Tage bis

21. Februar

Auch Schulen beteiligen sich an der Aktion. Foto: SRH

Hamburg (pmi) Der Countdown läuft: Am Mittwoch, 21. Februar, sind es noch genau 25 Tage bis zum Beginn der größten Stadtputzaktion Deutschlands. Bislang haben sich schon knapp 40 000 Freiwillige in rund 550 Initiativen bei „Hamburg räumt auf!“ angemeldet. Noch bis Mitte März  können sich Vereine, Initiativen, Schulen und andere Interessierte unter www.hamburg-raeumt-auf.de oder telefonisch unter 0 40/ 25 76-25 73 anmelden. Geputzt wird vom 19. bis zum 28. März.
Die Stadtreinigung Hamburg SRH stellt allen Freiwilligen kostenlos Handschuhe und Müllsäcke zur Verfügung und kümmert sich um die umwelt- und fachgerechte Verwertung und Entsorgung des gesammelten Abfalls, den die Hamburgerinnen und Hamburger auf öffentlichen Flächen abseits der Straßen und Wege gesammelt haben.
Unter allen teilnehmenden Initiativen werden auch in diesem Jahr wieder mehr als 400 spannende Sach- und Erlebnispreise verlost, die zahlreiche Unternehmen spendiert haben. Auf der Facebook-Seite www.facebook.com/hamburgraeumtauf kann man dem Organisationsteam über die Schulter schauen.
„Hamburg räumt auf!“ ist eine Gemeinschaftsaktion der Stadtreinigung Hamburg und der Behörde für Umwelt und Energie in Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU), Landesverband Hamburg e.V.
 
Die Aktion ist Partner der weltweiten Kampagne „Clean up the world“, der europäische Kampagne Let’s Clean Up Europe in Deutschland sowie der norddeutschen Initiative „Der Norden räumt auf“.

 

Tangstedter Landstraße:

21. Februar

Die Tangstedter Landstraße soll ab nächstem Jahr saniert werden. Foto: blb

Langenhorn (pmi) Die Tangstedter Landstraße in Langenhorn gilt manchem aufgrund der Qualität der Fahrbahndecke als „Buckelpiste“ und „Stolperfalle“. Nun soll sie auf knapp vier Kilometern  von 2019 bis 2022 saniert und neu gestaltet werden. Der Bezirk bittet den Senat, die Kosten dafür in Höhe von etwa 19,5 Millionen Euro zu übernehmen.
Auf  Initiative der Fraktion der Grünen beschloss die Bezirksversammlung  zudem, dass beidseitige Radfahrstreifen auf der Fahrbahn  bevorzugt werden, um die Sicherheit deutlich zu steigern.
Thorsten Schmidt, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen: „Regelmäßig werde ich in Langenhorn auf den Zustand der Tangstedter Landstraße angesprochen.  Radler fühlen sich weder auf dem archäologisch wertvollen Radweg noch auf der Fahrbahn willkommen. Wer zu Fuß auf schlechten Gehwegen unterwegs ist, beklagt, von Rädern bedrängt zu werden. Auch Autofahrer äußern ihren Unmut über beanspruchte Stoßdämpfer. Allen ist lange klar: Hier muss etwas geschehen.“
 Angesichts von nur 1,2 Millionen Euro bezirklichen Mitteln für Straßensanierungen im Jahr sah die Bezirkspolitik jedoch keine Chance, dieses Mammutvorhaben anzugehen. Die vorliegende Machbarkeitsstudie zur Tangstedter Landstraße sieht nun vor, stadteinwärts Radfahrstreifen anzulegen. Stadtauswärts sollen sich Radfahrstreifen, an engeren Stellen aber auch klassische, normgerechte Radwege neben dem Gehweg abwechseln. Fahrbahn und Parkplätze sollen erneuert, Gehwege und Bushaltestellen barrierefrei gestaltet werden.
Carmen Wilckens, Sprecherin der Grünen im Regionalausschuss, mahnt: „Wir müssen angesichts einer älter werdenden Gesellschaft verstärkt an weniger mobile Menschen zum Beispiel mit Rollator oder Rollstuhl denken. Ein Radweg mit schnellem Radverkehr direkt neben dem Gehweg wird immer zu Konflikten führen. Die Planung sollte sich zuerst an den schwächsten Verkehrsteilnehmern orientieren. Deshalb wollen wir im eigentlichen Planungsprozess ausloten, ob klassische Radwege nicht doch vermieden werden können.“ Ein Antrag von Rot-Grün, dass für beide Straßenseiten die Markierung durchgängiger Streifen mit besonderer Priorität verfolgt werden soll, wurde mehrheitlich beschlossen.

 

Forum erstmals im

21. Februar

Harald Rösler kommt zum Bürgerfoum. Foto: (Archiv) blb

Langenhorn (blb) Am Sonnabend, 24. Februar , lädt der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Gulfam Malik wieder  von 11 bis 13 Uhr  zum 70. Langenhorner Bürgerforum mit Bezirksamtsleiter Harald Rösler ein – diesmal erstmalig  im Bürgerhaus Langenhorn, Tangstedter Landstraße 41.
In diesem Forum haben die  Bürger  wieder die Möglichkeit, ihre Anliegen, Sorgen und Nöte,  die Probleme „vor der Haustür“ und ihre Anregungen und Ideen zur noch besseren Gestaltung unserer Stadtteile „direkt an den Mann“ zu bringen. Bezirksamtsleiter Harald Rösler und Bürgerschaftsabgeordneter Gulfam Malik werden Rede und Antwort stehen.
„Mit unserem zusätzlichen Format im  Langenhorner Bürgerforum soll die Aufgabe des Forums als Plattform der direkten Bürgerbeteiligung bei der Gestaltung und  Bewältigung von   Problemen in den Stadtteilen bestärkt werden und noch deutlicher als bisher in den Vordergrund treten“, so Malik.
 Deshalb soll es auch im „kleinen“ Jubiläumsforum ( 70 mal Bürgerforum) wieder heißen „Wo drückt der Schuh?“

 

Klinik für Geriatrie

21. Februar

Langenhorn (pmi/rug) Mit zunehmendem Alter steigt die Zahl der Erkrankungen. Die Klinik für Geriatrie der Asklepios Klinik Nord versorgt jedes Jahr rund 2 500 ältere Patienten, die durch unterschiedlichste Erkrankungen in ihrem Alltag eingeschränkt sind.
„Menschliche Nähe und Zuwendung leisten einen wesentlichen Beitrag bei der Genesung älterer Menschen. Es ist immer wieder erstaunlich, welche Fortschritte unsere Patientinnen und Patienten machen, wenn sie jemanden haben, mit dem sie Zeit verbringen und sich austauschen können“, erklärt Dr. Jochen Gehrke, Chefarzt der Klinik für Geriatrie in der Asklepios Klinik Nord. „Wir legen daher großen Wert darauf, neben der erstklassigen medizinischen Versorgung auch eine zwischenmenschliche Beziehung zu unseren Patienten aufzubauen.“ Eine Aufgabe, die Ärzte und Pfleger in der geriatrischen Abteilung gern erfüllen, die jedoch auch viele helfende Hände erfordert.
Deshalb soll das Behandlungsteam an unterschiedlichen Tagen von Ehrenamtlichen unterstützt werden. Sie besuchen die Patientinnen und Patienten und bieten Zeit für Gespräche oder gemeinsame Spaziergänge an. Auch  Vorlesepatenschaften, Gesellschaftsspiele oder offene Gesprächsrunden sind für die Älteren eine echte Bereicherung im Klinikalltag. „Dieses wertvolle Engagement möchten wir gezielt stärken“, so joachim Skroblin. „Alle, die sich gern sozial engagieren möchten und eine sinnvolle Beschäftigung suchen, sind bei uns als Ehrenamtliche herzlich willkommen!“
Interessierte sollten etwa zwei bis drei Stunden Zeit pro Woche mitbringen, freundlich und kontaktfreudig sowie mindestens 18 Jahre alt sein. Auch Einfühlungsvermögen, Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit sind gefragt. Zu Beginn bereiten interne Fortbildungen die Ehrenamtlichen optimal auf ihre Aufgaben vor. Ein wichtiger Bestandteil ist darüber hinaus der regelmäßige Austausch mit anderen Ehrenamtlichen und eine enge Zusammenarbeit mit den hauptamtlichen Kollegen im Haus.

Wer mehr über die Arbeit als Ehrenamtlicher erfahren und sich engagieren möchte, meldet sich bitte bei Herrn Joachim Skroblin, Tel: 040 /18 18- 87 99 08, E-Mail: j.skroblin(at)asklepios.com

 

Wichmann-Reiß fordert

21. Februar

V. li. Heiner Garg, 2. stellvertretender Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Petra Wichmann-Reiß und Robert Bläsing, Vorsitzender FDP Hamburg-Nord. Foto: pmi

Hamburg-Nord/Norderstedt (blb) Anlässlich ihres Besuchs des traditionellen Grünkohlessens der FDP in Norderstedt fordert die liberale Kandidatin für die Leitung des Bezirksamtes Hamburg-Nord und stellvertretende Vorsitzende der FDP Hamburg-Nord Petra Wichmann-Reiß eine intensivere Zusammenarbeit mit dem nördlichem Nachbarn:  „In der Kooperation und Koordinierung zwischen dem Bezirk Hamburg-Nord und der Stadt Norderstedt gibt es noch deutlich Luft nach oben. Ich setze mich daher für einen Ausbau der bilateralen Beziehungen ein. Zwar braucht es sicherlich kein rotes Telefon zwischen dem Bezirksamt und dem Nordersteder Rathaus, aber es sollte ausgelotet werden, in welchen Formaten ein regelmäßiger und strukturierter Austausch denkbar wäre. Die Zusammenarbeit mit unserem nördlichen Nachbarn muss weiter intensiviert werden.“
Aus den ursprünglich 13 Bewerbungen um die Nachfolge von Bezirksamtsleiter Harald Rösler sind nun dem Vernehmen nach nur noch sechs ernsthafte Bewerberinnen und Bewerber übrig geblieben.
Beobachter rechnen mit einer Entscheidung zwischen der SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Dorothee Martin, der allerdings die von manchen für erforderlich gehaltene Verwaltungserfahrung fehlt, und Yvonne Nische. Sie   bringt Verwaltungserfahrung als aktuelle Leiterin des Dezernats 3 (Soziales, Jugend und Gesundheit) in Hamburg-Nord mit.

 

 

 

Jazzabend mit der

21. Februar

Die „Limehouse Jazzband“ kommt nach Langenhorn. Foto: pmi

Langenhorn (rug) So werden sie vom Publikum erlebt: Nicht als puristisch ambitionierte und blutarme Perfektionisten, sondern als „lebendige“ Jazzer mit viel Lust und Laune an New Orleans, Swing, Mainstream bis zum Dixieland der 60er-Jahre.
Besondere Erwähnung verdient der Sänger und Entertainer Malcolm Mowlam. Mit Stimme (it’s british), Humor (it’s very british!) und Charme (it’s „oh yeah!“) findet er immer wieder den „direkten Draht“ zum Publikum.
Die „Limehouse Jazzband“ gibt  am Freitag, 23. Februar, ab 20 Uhr in der „Rotbuche“, Tannenweg 4 in  Langenhorn, ein Konzert.

 

 

 

Olympia-Sportbund zeichnet

21. Februar

Der Hamburger Unternehmer und Mäzen Alexander Otto ist in Poppenbüttel zu Hause. Foto: Axel Heimken/Archiv dpa

Poppenbüttel (dpa/bt) Der  in Poppenbüttel lebende Unternehmer und Mäzen Alexander Otto ist vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) mit dem Preis „Pro Ehrenamt“ ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung wurde  beim Neujahrsempfangs des DOSB in Frankfurt/Main verliehen.
Otto hat seit 2006 den Sport in seiner Heimatstadt Hamburg über seine Alexander-Otto-Sportstiftung am Saseler Damm mit rund 15 Millionen Euro unterstützt. Er hat die Olympia-Bewerbung seiner Stadt, aber auch viele kleinere Projekte gefördert.
„Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung und widme sie allen Ehrenamtlichen im Sport. Auch zukünftig werde ich die couragierte Arbeit der vielen Ehrenamtlichen unterstützen. Sie sind Garant für einen funktionierenden Breitensport und damit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, sagte Alexander Otto. 2016 wurde die SPD-Bundestagsabgeordnete und Integrationsbeauftragte Aydan Özoguz aus Oldenfelde für ihr Engagement gewürdigt.

 

 

 

Buch über Eugen Block

21. Februar

Der Poppenbüttler Eugen Block mit seiner kürzlich erschienenen Biografie. Foto: pmi/BlockGruppe

Poppenbüttel (vm/bt)  Es war und ist ein aufregendes, spannendes Leben – geprägt von Tatendrang und Schaffensfreude. Vor 50 Jahren zog es Eugen Block aus dem Dorf Harkebrügge  aus dem Landkreis Cloppenburg nach Hamburg. In der Hansestadt öffnete er sein Tor zur Welt der Gastronomie. Der Macher aus dem Oldenburger Münsterland schuf unter anderem mit dem „Block House“ eine namhafte Restaurantkette.
Jetzt  ist seine Biografie unter dem Titel  „Eugen Block. Gründer und Hanseat – sturmfest und erdverwachsen“ erschienen, die auf 320 Seiten den Werdegang des Unternehmers beschreibt. Doch der  Schlusspunkt ist noch nicht gesetzt. Sehr persönlich legt Eugen Block dar, warum es für ihn keinen Ruhestand im herkömmlichen Sinne geben kann. Dennoch  zieht er sich Zug um Zug zurück, denn die Zukunft ist geregelt: Die Firmengruppe bleibt dauerhaft im Familienbesitz; die drei Kinder erben zu gleichen Teilen. Eine  Stiftung soll zudem gegründet werden.
„Der Charakter seiner niedersächsischen Heimat steht in Kombination mit urhanseatischen Tugenden wie Wagemut, Verlässlichkeit und ehrbares Geschäftsgebaren als Konstante“, lässt die Block-Gruppe verlautbaren. Autor Jens Meyer-Odewald, der zuvor unter anderem Biografien über Helmut Schmidt, Uwe Seeler, Heidi Kabel und Albert Darboven verfasste, ging Eugen Blocks Leben auf den Grund. Es gab stundenlange Gespräche im Privathaus der Familie Block im Alstertal, Besuche an allen Produktionsstätten der Firma sowie Fahrten nach Harkebrügge und nach Zarrentin in Mecklenburg, wo sich eine Produktionsstätte befindet. Ein abschließender Besuch im Block’schen Ferienhaus an der Geltinger Bucht diente einem Blick in die Zukunft. „Ich lernte Eugen Block als verlässlichen, tiefgründigen, positiven, aber auch humorvollen Menschen kennen“, sagt Meyer-Odewald. Der Unternehmenschef habe zu seinem Wort gestanden, keinem Thema aus dem Weg zu gehen.

Der Rückblick auf vergangene, turbulent verlaufene Jahrzehnte ergibt zudem ein Spiegelbild der deutschen Geschichte: vom Zweiten Weltkrieg, von der jungen Bundesrepublik, vom Wirtschaftswunderland und vom vereinten Deutschland.

 

Schleswig-Holstein Musik Festival:

21. Februar

Sabine Meyer gastiert mit ihrem Bläserensemble in der TriBühne Foto: pmi

Norderstedt (blb) Das Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) gastiert auch in diesem Jahr wieder mit vier Konzerten in Norderstedt – zweimal in der TriBühne, einmal im Kulturwerk am See und einmal bei tesa.  Das 33. Festival stellt den Komponisten Robert  Schumann und die Klarinettistin Sabine Meyer ins Zentrum des Programms.  Meyer tritt in 19 Konzerten mit eigens entwickelten Programmen auf – unter anderem am 24. Juli mit ihrem Bläserensemble in der TriBühne unter dem Titel „Unter Freunden“.
Die Wahl-Lübeckerin Sabine Meyer hatte sich  1984 für ein paar Tage zum Üben in die Berge im schweizerischen Graubünden zurückgezogen.  Dem dort ansässigen Benediktinerpater gefiel ihre Musik, er lud sie ein und so kam die heutige Star-Klarinettistin ein Jahr später mit  einigen Bläserfreunden wieder.
Es war die Geburtsstunde des Bläserensembles, das in den vergangenen Jahren aber seltener auftrat. Umso mehr freut sie sich auf ein Wiedersehen beim SHMF. In Norderstedt spielen sie unter anderem Figaros Hochzeit (Mozart)  sowie „Variations“ des zeitgenössischen Komponisten Toshio Hosokawa für Bläserensemble.
Den Auftakt macht das SHMF in Norderstedt in diesem Jahr am Donnerstag, 5. Juli, (20 Uhr)  in den Räumen des tesa-Unternehmens. Gitarrist Heiko Ossig, Geiger Rodrigo Reichel, Konzertmeister   des NDR-Elbphilharmonie-Orchesters, und Schauspieler Steffen Groth präsentieren ein Programm aus Lesung und Musik, das die Beziehung zwischen Robert Schumann und seinem großen Vorbild Nicolo Paganini näher beleuchtet. Darunter Werke für Violine und Gitarre von Paganini und Bearbeitungen von Robert Schumann.
Am Mittwoch, 8. August (16 Uhr; Kulturwerk am See), bringen „Die Schurken“ Musik den Jüngsten näher. Als Clochards gehen sie mit Trompete, Akkordeon, Klarinette und Kontrabass auf die Suche nach einem Ort, an dem angeblich jeder glücklich ist – „Umbidu“. Ein Nachmittag mit ausgeflippten Improvisationen, zarten Geräuschen und wilden Klängen für Kinder ab sechs Jahren.
Am Dienstag, 14. August, (20 Uhr, TriBühne) ist Gidon Kremer  zu Gast.  Er präsentiert ein multimediales Projekt mit Werken von Schumann unter anderem mit filmischen Projektionen nach Kieselstein-skulpturen von Nazir Ali Badr.  „Die Aussagekraft dieser animierten Kieselsteinskulpturen ist schlicht überwältigend“, so der Ankündigungstext des SHMF. Kein Wunder, dass dieses Projekt für Gidon Kremer eine Herzensangelegenheit  ist.
Das SHMF bietet in diesem Jahr 202 Konzerte, fünf Musikfeste auf dem Lande sowie zwei Kindermusikfeste an 64 Orten und 107 Spielstätten in Schleswig-Holstein, Hamburg, im Süden Dänemarks und im Norden von Niedersachsen. Insgesamt stehen für die Veranstaltungen 190 000 Karten zur Verfügung.  

 

Inka Neus: „Frauen …!“

21. Februar

Inka Neus  kommt mit ihrem Programm  „Frauen …!“ in die Zachäus-Kirche. Foto: pmi

Langenhorn (rug) Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Das rollende Sofa“ findet am Freitag,  9. März, um 19 Uhr in  der Zachäus-Kirche, Käkenflur 22 a ein musikalisches Kabarett mit Musik der 20er-Jahre bis heute mit Inka Neus: „Frauen…!“ statt.
Was heißt eigentlich „Frausein“? Oder besser noch: eine „Frau von heute“ zu sein? Wie musst du sein, wenn du von dir behaupten willst, Frau zu sein?
Fest steht nur eines: Frausein bietet Möglichkeiten! Und Inka Neus hat alle durch: von Weib und Wahn – Mädchen und Müttern – Diven und Dramen – Ehrgeiz und Ehegelübden – Huren und Hennen – Püppchen und Penisneid – von Heiligen und Heißwachs.
„Das rollende Sofa“ zu Gast in der Zachäus-Kirche, Käkenflur 22 a. Anmeldung und Vorverkauf im „ella“-Kulturhaus! Eintritt: 5 Euro. Gefördert durch die Edmund Siemers-Stiftung.

 

SCALA: Test und Training abgesagt

21. Februar

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Dieser Winter meint es wirklich nicht gut mit den Fußballern in der Hansestadt. Weder Punkt- noch Testspiele können ausgetragen werden. Größtenteils fällt sogar das Training aus.
Und das, obwohl viele Teams inzwischen über Kunstrasenplätze verfügen. So ergeht es auch den Kickern vom SC Alstertal-Langenhorn (6. Liga).  Ihr Testspiel am vergangenen Sonntag beim TuS Berne musste seitens der Gastgeber abgesagt werden. Der Kunstrasenplatz war unbespielbar. „Wir mussten selbst einige Trainingseinheiten bei uns auf Kunstrasen streichen, weil es viel zu gefährlich gewesen wäre. Der Platz war gefroren und mit Eis überzogen. Wir haben es ein paar Mal probiert, aber da sind schon immer einige Spieler zusammengerasselt. Das ging gar nicht“, beschreibt SCALA-Co-Trainer Daniel Koppel das Dilemma. Sofern das Wetter mitspielt, soll am kommenden Sonnabend (24. Februar, 13.30 Uhr) ein letzter Test beim SV Uhlenhorst-Herta (Bezirksliga Nord) steigen, bevor die Restrunde in der Landesliga Hammonia-Staffel am 4. März mit dem Spiel beim SC Sternschanze für SCALA weiter geht.
„Wir überlegen, ob wir in dieser Woche drei- statt wie üblich nur zweimal trainieren, damit wir uns überhaupt ein wenig bewegen können. Die Vorbereitung bislang war katastrophal. Das gilt ja aber zum Glück auch für die anderen Vereine“, sieht Koppel im geringen Training keinen Wettbewerbsnachteil. Freude bereitet dem Trainerteam indes die Leistung von Testspieler Petro Zaytsev (19), der auch schon in der Halle für SCALA gewirbelt hat. Der Rechtsaußen ist derzeit vereinslos, hat aber schon in der U19 vom FC St. Pauli  und der U17 vom HSV gespielt. Nun liegt es an ihm, ob er sich SCALA anschließen wird. Unterdessen beginnt Cheftrainer Holger Hanssen in den kommenden Tagen auch damit abzuklopfen, welche seiner Spieler auch in der Saison 2018/2019 die Stiefel für SCALA schnüren werden.
Jetzt gab der Fußball-Vorstand den Etat bekannt, mit dem Hanssen & Co. planen können. Dieser ist dabei identisch mit dem der aktuellen Spielzeit.

 

11. Börner Künstlertreff

14. Februar

Marianne Werner, Klaus Haase, Irene Götzke und Organisator Jürgen Beecken (v.l.)  freuen sich schon auf den Börner Künstlertreff, der in diesem Jahr zum elften Mal im LaLi stattfinden wird. Foto:  ker

Langenhorn (ker) Wenn am Sonnabend, 17. Februar, um 11 Uhr der Börner Künstlertreff offiziell eröffnet wird, wird auch Organisator Jürgen Beecken wieder einmal seine Bilder zeigen.  Zum elften Mal findet die Ausstellung im LaLi, dem Bürgerhaus der Börner, an der Tangstedter Landstraße 182a statt. Und nach all den Jahren ist sie bei Künstlern und Besuchern immer noch sehr beliebt. Auch in diesem Jahr werden wieder bis zu 2 000 Besucher an dem dritten Februar-Wochenende erwartet.
Für Klaus Haase ist es das erste Mal, dass er beim Börner Künstlertreff dabei ist. Der Norderstedter hat Glück, denn die Ausstellung ist so gefragt, dass Veranstalter Jürgen Beecken Schwierigkeiten hat, all die Anmeldungswünsche zu berücksichtigen. Der Börner Künstlertreff ist sozusagen ein Selbstgänger. Und jeder, der dabei sein kann, freut sich. Irene Götzke ist mit ihren Pastellkreiden-Bildern und Aquarellen zum dritten Mal am Start; Marianne Werner mit ihren großflächigen Bildern zum zweiten Mal. Insgesamt stellen in diesem Jahr 39 Künstler aus. Haase: „Ich war im vergangenen Jahr als Besucher hier und war sehr beeindruckt. Da wollte ich dann auch unbedingt einmal mitmachen.“  Damit nicht nur immer die „alten Hasen“ ihre Werke zeigen, versucht Beecken eine ausgewogene Mischung unter den Teilnehmern herzustellen. Schließlich soll es für die Besucher ja spannend bleiben, sich die unterschiedlichen Künstler anzusehen.  Und da reicht die Palette wieder einmal von Malerei, Schmuckgestaltung über Lackbilder und Fotografien bis hin zu Handarbeiten. Jürgen Beecken selbst entführt die Besucher unter anderem mit seinen Fotos nach Australien.  Die Organisation der Veranstaltung ist mit Arbeit verbunden, und damit die zu schaffen ist, steht Beecken ein kleines Team zur Seite. Doch auf lange Sicht soll die Verantwortung der Organisation in jüngere Hände gelegt werden.
Der Börner Künstlertreff öffnet am Sonnabend, 17. Februar, und am Sonntag, 18. Februar, jeweils von 11 bis 18 Uhr im LaLi, Tangstedter Landstraße 182a. Der Eintritt ist frei. Einen Überblick über die Künstler gibt es unter www.boerner-kuenstlertreff.hamburg

 

Auftaktveranstaltung zu „Nicos

14. Februar

Turid Müller hat die Schirmherrschaft für Nicos Farm e. V. übernommen  und gastiert am 18. Februar in der Ansgar-Kirche. Foto: pmi

Langenhorn (blb) Der gemeinnützige Verein „Nicos Farm e.V.“ will ab Februar für behinderte Kinder und ihre Eltern im Gemeindehaus der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Ansgar in  Langenhorn (Wördenmoorweg 22) eine Tafel einrichten. Zur „Eröffnungsparty“  am Sonntag,  18. Februar, ab 12 Uhr, ist die Kabarettistin, „Teilzeitrebellin“, Psychologin, Songtexterin und Chansonette Turid Müller als Schirmherrin für „Nicos Tafel“ zu Gast. Müller sagt: „Wichtig ist es, denen, die an der Tafel sitzen werden, von vorn herein die Wertschätzung entgegen zu bringen, die sie verdienen – auch materiell. Das große Ziel muss sein, eine Tafel unnötig zu machen“.
 Jeweils sonntags soll   ein gemeinsames Kochen stattfinden. Um den Inklusionsgedanken zu forcieren, der auch bei allen anderen Aktionen und Projekten des Vereins im Vordergrund steht, sind auch andere bedürftige Familien mit deren Kindern herzlich eingeladen. Wobei sich der Begriff der Bedürftigkeit nicht am Geldbeutel orientieren soll.
Dabei sollen ausschließlich hochwertige Lebensmittel aus der Region und aus ökologischem Anbau verwendet werden. Schwerpunkt bei der Zubereitung soll eine gesunde und ausgewogene Ernährung sein. Selbstverständlich soll auch die vegetarische Küche im Speiseplan Berücksichtigung finden.
Ein weiteres Ziel des Zusammentreffens ist der rege Austausch mit den unterschiedlichen Lebenssituationen und ein Erfahrungsaustausch im Umgang mit Behörden, Krankenkassen und der Pflege im Allgemeinen. Dadurch soll dem Gefühl des „allein gelassen Seins“ entgegengewirkt werden.
Es gibt in Deutschland etwa 950 000 behinderte Kinder und Jugendliche. Rund 90 Prozent  von ihnen leben in ihren Familien. Eltern mit behinderten Kindern stehen vor einer besonderen Herausforderung, wenn sie ihr Kind nicht in einem Heim unterbringen wollen und sie stattdessen zu Hause betreuen.
Anmeldungen sind für die Planung des Essens erforderlich unter 0170/4131404 (Arnold Schnittger).

 
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