Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

Die aktuellsten Nachrichten aus Ihrem Stadtteil

 

LaHoMa Living Plaza:

19. Juli: 

Langenhorn (pmi/blb) Am vergangenen Mittwoch legten Bezirksamtsleiter Harald Rösler und die Verantwortlichen der MATRIX Immobilien GmbH den Grundstein für das neue Quartierszentrum Langenhorn Markt.  Matrix investiert hier   gemeinsam mit der SEG Development GmbH in die Revitalisierung  des Einkaufszentrums 85 Millionen Euro.
Das nördliche Bestandsgebäude ist mittlerweile volständig abgebrochen und die Baugrube ausgehoben worden. Mit der Grundsteinlegung für die neue so genannte „Living Plaza“ beginnen nun die Hochbaumaßnahmen. Bereits sind 75 Prozent der Einzelhandelsflächen vermietet. Im Dezember 2018 sollen die ersten Händler einziehen, die  126 Wohnungen sollen im Frühjahr 2019 bezugsfertig sein.
„Dies ist Wohnraumverdichtung, wie wir sie uns vorstellen, da hier keine neuen Flächen versiegelt, sondern bestehende Flächen neu arrangiert werden“, sagte Bezirksamtsleiter Rösler.
Das Konzept des Geschäftshauses sieht in erster Linie eine großflächige Einzelhandels- und Dienstleistungsnutzung  vor, welche durch Wohnnutzung ergänzt wird.
Gemeinsam mit dem südlichen Bestandsgebäuderiegel aus den 1990er Jahren bildet das Gebäudeensemble das neue Quartierszentrum „LaHoMa Living Plaza“ mit über 25 000 Quadratmeter Mietfläche,  17 500 Quadratmeter davon sind für Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen vorgesehen. Neben mehreren kleineren Mietern werden so genannte „Ankermieter“ wie der Drogeriemarkt  Müller, ein Fitness-Center („Fit One“), der Lebensmittel-Discounter „netto“ und die Deutsche Post hier einziehen. Mit Blick auf die verbleibenden Mietflächen werden Konzepte aus den Bereichen Gastronomie, Textil und Hardwaren vorgesehen.
Besucher des Handels-, Dienstleistungs-, Gastronomiezentrums wie  Wohnungsmieter können   ihre Fahrzeuge in der Tiefgarage auf zirka 300  sowie oberirdisch auf weiteren 25 Parkplätzen abstellen.

Der Grundstein für das neue Zentrum „LaHoMa Living Plaza“ liegt seit einer Woche. Foto: pmi

SozialPsychiatrisches Zentrum

19. Juli

Foto: pmi

Fuhlsbüttel (vpu) Am 20. Juli lädt das Sozialpsychiatrische Zentrum (SPZ) Fuhlsbüttel von 13 bis 16 Uhr zu seinem Sommerfest. Das Fest steht unter dem Motto des Beisammenseins und vor allem für die Öffnung in den Stadtteil Fuhlsbüttel. So sind alle Personen aus der Nachbarschaft herzlich zum Sommerfest eingeladen. Die Adresse: SPZ Fuhlsbüttel,  Fuhlsbütteler Damm 83-85. (Eingang über den Innenhof der Stiftung Freundeskreis Ochsenzoll).
Das Programm bietet Unterhaltung für Groß und Klein. So gibt es zum Beispiel  eine Hüpfburg und  für das leibliche Wohl Gegrilltes, Salate und kühle Getränke.
Klienten des SPZ Fuhlsbüttels, deren Angehörige und Freunde sowie Klienten und Mitarbeitende anderer unternehmenseigener Einrichtungen sowie Kooperationspartner der ambulanten Sozialpsychiatrie und dem Gesundheitswesen sind ebenfalls herzlich eingeladen.

 

Prinz William und Kate

19. Juli

Prinz William und seine Frau Kate, die für die Deutschen  laut „Statista“ die attraktivste Adlige ist. Foto: dpa/Neilson Barnard

Hamburg (blb) Nach dem ganzen Stress um und nach dem G 20-Gipfel mal wieder ein netter Besuch in der Stadt – zumindest für die Royalisten unter den Hamburgern. Prinz William und seine Frau Catherine (eher bekannt als Kate) aus dem englischen Königshaus wollen  bei ihrem ersten gemeinsamen Besuch mit ihren Kindern in Hamburg möglichst viele Menschen aus unterschiedlichsten Bereichen treffen.
Das Besuchsprogramm spiegelt daher nicht nur die lebendigen Beziehungen zwischen Großbritannien und Deutschland wider, sondern soll auch Möglichkeiten für vielfältige Begegnungen schaffen – selbstverständlich auch in öffentlich zugänglichen Bereichen.
Der Besuch beginnt bereits heute  in Berlin am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor, morgen  geht es nach Heidelberg und am Freitag, 21 Juli, besucht das Prinzenpaar (was sonst?) die Elbphilharmonie in der Hansestadt.
Am frühen Nachmittag sollen die beiden am Platz der Deutschen Einheit vor dem Konzerthaus eintreffen  und dann an einem interaktiven Konzert für und mit Hamburger Kindern teilnehmen. Sie werden die Elbphilharmonie kurz nach 14.30 Uhr wieder verlassen und über den Platz der Deutschen Einheit gehen, bevor sie weiter zu Airbus nach Finkenwerder fahren.
Wer einen Blick auf das royale Paar oder sogar ein Foto erhaschen will, sollte früh kommen, denn die Behörden weisen darauf hin, dass auf dem Platz vor der Elbphilharmonie nur für eine begrenzte Zahl von Menschen Platz ist. Wenn diese Zahl erreicht ist, wird  die Polizei niemanden mehr einlassen.
Die Windsors erfreuen sich in Deutschland großer Beliebtheit.   Nicht umsonst führt laut Statistikportal „Statista“ Herzogin Kate die Spitze der „attraktivsten Adligen für die Deutschen im Jahr 2016“ an  – mit großem Vorsprung vor Maxima der Niederlande (2. Platz) und Victoria von Schweden (Platz 3.).

 

Spende an Sozialverband

19. Juli

500 Euro für den neuen Garten: Wolfgang Seipp, Dagmar und Wolfgang Kittner vom Sozialverband (Mitte) freuten sich mit den Kindern und dem Erzieherteam der Kita Schritt für Schritt. Foto: ker

Langenhorn (ker) Endlich, neue Sitzbänke für unseren Garten! So jubelten die Kinder und das Erzieherteam der Kindertagesstätte Schritt für Schritt im Bürgerhaus Langenhorn. Denn mit einer Spende vom Sozialverband Langenhorn über 500 Euro konnten nun Gartenmöbel für den neu gestalteten Garten angeschafft werden.
„So eine Spende haben wir noch nie bekommen“, freute sich auch Lucyna Hintze, vom Träger Schritt für Schritt. Und die hatten Wolfgang Seipp,  Dagmar und Wolfgang Kittner im Gepäck. Denn mit ihrem übergroßen Scheck brachten die Vorstandsmitglieder des Sozialortsverbandes ein Strahlen auf die Kindergesichter.
Vorsitzende Seipp: „Wir haben im Verband einen Wettbewerb gewonnen und eine Geldspende dafür erhalten. Die haben wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern aufgestockt und freuen uns nun, dem Kindergarten diese Spende zu überreichen.“ 

 

Jetzt wird klar Schiff gemacht

19. Juli

Das Gebäude der  ehemaligen „Süderschule“ in Langenhorn. Foto: Archiv

Langenhorn (pmi) Seit dem vergangenen Jahr betreibt der Landesbetrieb Erziehung und Beratung (LEB) in der ehemaligen Süderschule an der Langenhorner Chaussee eine Einrichtung für jugendliche Flüchtlinge. Die zuvor leerstehende Süderschule war hierfür innerlich und äußerlich auf Vordermann gebracht worden und ließ das bei vielen Langenhornerinnen und Langenhornern beliebte Schulgebäude in neuem Glanz erstrahlen.
Dadurch entstand ein krasser Gegensatz zu der angrenzenden alten Turnhalle der Süderschule, die vom LEB nicht benötigt und folgerichtig auch nicht renoviert wurde. Die alte, von außen höchst unansehnliche Halle, steht nicht etwa leer, sondern ist Sitz des Norddeutschen Boule-Zentrums, genutzt von der entsprechenden Sparte des Hamburger Rugby-Clubs und regelmäßig besucht von Boule-Freunden aus ganz Norddeutschland.
Mit Blick auf die gesicherte Zukunft des Süderschulengebäudes drängte Bezirksamtsleiter Harald Rösler darauf, nun auch für die Turnhalle eine Richtungsentscheidung zu treffen und auch für äußerlich ordentliche Verhältnisse zu sorgen. Inzwischen ist nach entsprechenden baulichen Untersuchungen klar, dass die Turnhalle erhaltungswürdig ist und durchaus für weitere Jahre als Boule-Zentrum dienen kann.
Weil zwei Bäume der alten Halle baulich den Garaus zu machen drohten, werden sie in dieser Woche gefällt. Danach können zerstörte Siele wieder hergestellt und die zur Halle gehörende Wohnung wieder bewohnbar gemacht werden. Noch in den kommenden Wochen sollen Arbeiten an der beschädigten Fassade sowie ein entsprechender neuer Anstrich folgen. Auch das Außengelände soll im weiteren Verlauf angemessen hergerichtet werden.  Bezirksamtsleiter Harald Rösler freut sich ganz besonders: „Mit den jetzt beginnenden Arbeiten verschwindet ein ärgerlicher Schandfleck. Außerdem entsteht jetzt in Zusammenarbeit zwischen Bezirksamt und Sportverein auch äußerlich ein ansehnliches Sportzentrum, das sich neben der Süderschule nicht verstecken muss.“

 

Langenhorner danken ihrer Polizei

19. Juli

Gulfam Malik  und Martina Schenkewitz (beide SPD)  überreichten  Blumen und Konfekt an Enno Lagemann vom PK 34. Foto: blb

Langenhorn/Fuhlsbüttel (blb) Der G 20-Gipfel steckt weiter mitten in der Nachbereitung. Während diverse Rücktrittsforderungen, vor allem gegen Hamburgs Ersten Bürgermeister Olaf Scholz, zuerst reflexhaft, mittlerweile gebetsmühlenartig wiederholt werden, zeigen die Hamburger Bürger einfach nur ihre Dankbarkeit gegenüber der Leistung der Polizeikräfte während dieser aufreibenden Gipfeltage.
So auch beim Polizeikommissariat 34 in Langenhorn, das bekanntlich auch für den Flughafen zuständig ist.  Die ganze Woche nach dem Gipfel kamen Bürger in der Wache vorbei und brachten Blumen oder sogar selbst gebackenen Kuchen, erzählt Enno Lagemann, 1. Polizeihauptkommissar. Er selbst verfolgte den Gipfel aus dem Technikraum in der Wache am Wördenmoorweg, in dem die Einsätze am Airport koordiniert werden. Und Lagemann sagt weiter: „Die Dankesbekundungen reißen nicht ab. Das haben wir so noch nicht erlebt, das berührt uns und das stärkt uns auch für die Zukunft.“
Auch vom PK 34 waren mittelbar oder unmittelbar alle Kräfte während des Gipfels im Einsatz – sei es in der Alarmhundertschaft direkt im Schanzenviertel, sei es in der Verkehrslenkung unter anderem zur Schleusung der Staatsgäste, der Überwachung am Flughafen oder auch in der Wache selbst. Der „normale“ Wachdienst im Stadtteil musste ja auch während des Gipfels sicher gestellt sein.

Die eingesetzten Beamten hatten von höchster politischer Ebene nach dem erschöpfenden Einsatz  öffentlichkeitswirksam drei Tage Sonderurlaub zugebilligt bekommen. „Zunächst sind aber am Montag nach dem Gipfel fast alle wieder zum Dienst erschienen“, sagt Lagemann. Sonderurlaube könnten erst  genommen werden, wenn es die personelle Lage zulässt.
Am Freitag brachte auch der Langenhorner SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Gulfam Malik zusammen mit der Bezirksabgeordneten Martina Schenkewitz  einen Blumenstrauß und etwas „Hüftgold“ für die Beamten vorbei.  Enno Lagemann nahm die Dankesworte stellvertretend für Kommissariatsleiter Marcus Blunert gern entgegen.
Bezirksamtsleiter Harald Rösler erinnerte am Sonnabend im Rahmen des 66. Langenhorner Bürgerforums daran, dass der Bezirk Nord im Vorfeld des Gipfels mit großer Mehrheit den Antrag der Linkspartei abgelehnt hatte, wonach 10 000 Gipfelgegner hätten im Stadtpark campieren sollen.  
Rösler echauffierte sich über den während der Proteste vielfach skandierten  Slogan „Ganz Hamburg hasst die Polizei“. Vielmehr, so Rösler, müsse es heißen „Ganz Hamburg hasst den schwarzen  Block“.     
Dies scheint die wahre Gemengelage der Hamburger Bürger abseits politischer Scharmützel in der Folge des Gipfels wohl eher auf den Punkt zu bringen.

So ist dieser kräftezehrende Einsatz der über 20 000 Polizisten  beim G 20-Gipfel unabhängig von Lageeinschätzungen vor und während der Auseinandersetzungen offenbar Basis für ein ganz neues Verhältnis zwischen den Bürgern und ihrer Polizei.

 

Barrierefreier Ausbau der U- und

19. Juli

Aktuell wird der U-Bahnhof Langenhorn Nord barrierefrei umgebaut. Foto: blb

Fuhlsbüttel (blb) Der Seniorenbeirat Hamburg-Nord hatte zu einem informativen Austausch mit der SPD-Bundestagskandidatin Dorothee Martin eingeladen. Rund 30 Besucher kamen in den Gemeindesaal St. Marien. Drei Themen bewegten die Anwesenden besonders. Zum einen der barrierefreie Ausbau der U- und S-Bahn. „Obwohl die Hochbahn  gerade sechs Stationen pro Jahr umbaut, geht dies einigen älteren Menschen einfach nicht schnell genug“, sagt Dorothee Martin, die sich freute, das diese Veranstaltung weniger von SPD-Mitgliedern oder -Anhängern sondern viel mehr von „externen“ Interessierten besucht war.
Aktuell baut die Hochbahn ja den Bahnhof Langenhorn-Nord um. Die Frage war, wann endlich Fuhlsbüttel-Nord dran ist. Weiteres Thema, das aktuell ja auch im Hamburger Senat auf der Agenda steht, ist die Nahversorgung im Quartier. In Langenhorn brennt dieses Thema gerade am Grellkamp unter den Nägeln (der LOKAL-ANZEIGER berichtete).
Weiter beschäftigen sich die Senioren naturgemäß mit dem Pflege und pflegende Angehörige. Dorothee Martin hat ihren Tür-zu-Tür-Wahlkampf nach den Ereignissen  rund um den G 20-Gipfel a für die vergangene Woche vorerst ruhen lassen.
„5 000 Türen habe ich schob besucht, mindestens 15 000 will ich bis zur Wahl am 24. September schaffen“, hat die Langenhorner Bundestagskandidatin sich das ehrgeizige Ziel gesetzt. 

 

SCALA-Ferienprogramm startet

19. Juli

Freuen sich schon jetzt auf jede Menge Spaß bei kostenlosen Schnupperkursen in den Sommerferien: Richard Seelmaecker, CDU-Bürgerschaftsabgeordneter und SCALA-Aufsichtsratsmitglied (links) und Karatelehrer Andreas Brannasch beim Yoko Geri (Fußtritt zur Seite). Foto: ker

Fuhlsbüttel (ker) Die Sommerferien beginnen, Zeit mal etwas Neues auszuprobieren. Wie wäre es denn damit, mal eine Sportart zu testen? Der SC Alstertal-Langenhorn  (SCALA) lädt zum kostenlosen Sport-Schnupper-Angebot für Kinder zwischen sechs und 14 Jahren ein. Ab dem 26. Juli geht es immer mittwochs von 14 bis 17 Uhr in der Sporthalle Lüttkoppel los. Den Anfang macht am 26. Juli das Volleyballtraining, am 2. August folgt Handball, am 9. August stehen Judo und Karate auf dem Programm. Die Aktion endet schließlich am 16. August mit Basketball. Andreas Brannasch, Vorsitzender der SCALA: „Wir freuen uns auf Teilnehmer ohne Vorkenntnisse. Jeder kann mitmachen.“ Das Ferienprogramm richtet sich an Einsteiger.
Um zu planen, ist eine Anmeldung zu dem kostenlosen Training notwendig. Interessierte können die SCALA-Geschäftsstelle unter 0 40/ 30 06 29 90 anrufen oder eine Mail an info(at)scala-sportclub.de senden.

 

Bücherstube am Krohnstieg

19. Juli

Das Bücherstuben-Team am Krohnstieg: (von links) Hannah Nickel, Christa Herrmann, Daniel Lager, Annegret Kuckuk, Torsten Lager und  Frauke Helms. Foto: pmi


Langenhorn (pmi/vpu) Es soll immer noch Langenhorner Bürger geben, die in die Bücherstube am Krohnstieg kommen, sich verwundert umschauen und sagen: „Wir wussten gar nicht, dass wir hier so eine schöne Buchhandlung haben!“
Aber es gibt sie, diese schöne Buchhandlung, mittlerweile seit einem guten Jahr. Sie ist die „kleine Schwester“ der Bücherstube Fuhlsbüttel, die tatsächlich im November dieses Jahres bereits ihren 90. Geburtstag feiert.
Die Inhaber der beiden Bücherstuben, die Herren Torsten und Daniel Lager, sind aus Langenhorn und Fuhlsbüttel nicht mehr wegzudenken. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, den großen Buchhäusern mit Charme, Kompetenz und persönlicher Präsenz den Kampf anzusagen.
Das Konzept geht auf: Gemeinsam mit ihren Mitarbeitern in Fuhlsbüttel und Langenhorn, die natürlich ebenso mit Herzblut und Engagement bei der Sache sind, werden die ungewöhnlichsten Titel in windeseile recherchiert, Bestellungen über Telefon, E-Mail oder WhatsApp entgegengenommen und bearbeitet und bestellte Bücher nach Absprache sogar persönlich geliefert.

„Natürlich geht da auch mal was schief oder anders als gedacht“, meint Daniel Lager, „aber wir denken, dass man über alles reden kann. Irgendwie lässt sich so fast alles regeln.“ Auch ein paar Veranstaltungen gab es schon in und mit der neuen Bücherstube, auch wenn noch nicht alle geplanten Events, die sich die Belegschaft vorgenommen hatte, durchgeführt werden konnten. Was schon stattgefunden hat, wurde aber mit Begeisterung aufgenommen: Lesungen (unter anderem mit Petra Oelker), Signierstunden und ein Wein- und Lese-Abend in Kooperation mit dem Weinhaus am Stadtrand (soll auch dieses Jahr wieder stattfinden).
Und was ist noch geplant? Es sollen regelmäßig Lesungen stattfinden, als nächstes im Rahmen der langen Nacht der Literatur am 2. September und im November mit der Langenhorner Krimi-Autorin Ulrike Busch.
Zudem wird es „WeiberAbende“ geben, bei denen nach Anmeldung ein Grüppchen von fünf bis zehn Personen in vertrauter Runde mit Sekt und Knabbereien nach Herzenslust stöbern kann (wollen Sie? Dann schnell unter 040/46 65 27 16 anmelden).
Zur besagten Langen Nacht der Literatur erwartet die Besucher  um 20.30 Uhr ein Abend der besonderen Art: All is full of Love – alles ist Liebe: Nichts wird so viel besungen und beschrieben wie die Liebe in all ihren Formen. Frauke Helms und Daniel Lager sind nicht nur buchhandelnde, sondern auch gelernt sprechende beziehungsweise musizierende Menschen.
„Wir sind gespannt auf alles, was noch kommt. Eins aber haben die letzten zwölf Monate schon deutlich gezeigt, nämlich wie dringend notwendig es war und ist, in Langenhorn eine Buchhandlung zu haben. Und das schönste Kompliment ist in der Tat, wenn eine Kundin beim Verlassen des Ladens mit Inbrunst sagt: Ich bin so froh, dass es sie gibt“, so die Inhaber.

 

Rot-GRÜN fordert Sicherheit

19. Juli

Die Bushaltestelle Hohe Liedt (Fahrtrichtung Norden):  Hier soll  ein schmaler Radweg durch den Wartebereich geführt werden. Foto: Wilckens/GRÜNE Fraktion Nord

Langenhorn (pmi) Der Regionalausschuss Fuhlsbüttel-Langenhorn lehnt den geplanten Umbau der Bushaltestelle Hohe Liedt an der Tangstedter Landstraße in der geplanten Form ab. Der Beschluss erfolgte einstimmig auf Antrag von SPD und GRÜNEN hin, dem auch CDU, DIE LINKE und die Piraten in der Sitzung beitraten.
Die vorliegende Planung wurde als gefährlich und nicht hinreichend sicher für Radfahrer und Schulkinder kritisiert und soll nach dem Willen des Ausschusses überarbeitet werden. Dafür soll der Bezirk zusätzliche Gelder beim Senat einwerben.
Carmen Wilckens, stellvertretende Vorsitzende der GRÜNEN Fraktion und Sprecherin für Langenhorn erläutert: „Wir begrüßen den Umbau grundsätzlich, da die Bushaltestelle nicht nur verlängert, sondern auch endlich barrierefrei gemacht wird. Doch wurde dabei leider zu sehr auf die Kosten geschaut: Statt eine sichere Lösung für den Rad- und Fußverkehr zu finden, wird nur das minimal Notwendige getan, um die Bushaltestelle zu sanieren. Das reicht uns nicht, denn Sicherheit geht vor Sparsamkeit! Die vielen Schulkinder, die dort einsteigen, dürfen nicht gefährdet werden!“
Die bisher vorgesehene Planung sieht vor, dass in Fahrtrichtung Norden der bestehende Radweg saniert und teils mit einer zu geringen Breite von nur 1,25 Metern am ebenfalls schmalen Wartebereiche der Bushaltestelle mit Wartehäuschen vorbeigeführt wird.
Dabei sind Konflikte zwischen wartenden Kindern bei Schulschuss und Radfahrenden vorprogrammiert – insbesondere zu Schulschlusszeiten, wenn Dutzende Kinder gleichzeitig auf den Bus warten und auf dem Gehweg hin und her springen. Für diesen gefährlichen Radweg soll außerdem eine über 100 Jahre alte Eiche gefällt werden.
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wird der Radverkehr nach Überquerung der Hohe Liedt erst wieder auf den Radweg und dann wenige Meter später zurück auf die Tangstedter Landstraße und in den Haltebereich des Busses geleitet. Wesentlich sinnvoller und sicherer wäre, schon vor Querung der Hohe Liedt mit dem Rad auf der Straße zu fahren.
Thorsten Schmidt, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN Fraktion, ergänzt: „Statt den Radverkehr auf zu schmale und ungeeignete Radwege zu zwängen und dabei noch alte Bäume zu vernichten, sollte die Kreuzung Tangstedter Landstraße/Hohe Liedt insgesamt in die Planung einbezogen werden. Das böte die Chance, eine überzeugende und sichere Lösung für Rad- und Fußverkehr zu finden, die beide von einander trennt. Wir appellieren eindringlich an die Behörden, eine solche ganzheitliche Lösung zu wählen und zu finanzieren!“

 

Es geht wieder los:

19. Juli

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Lange haben die Fußballfans warten müssen, nun ist die Sommerpause endlich vorbei. An diesem Freitag (21. Juli, 20 Uhr, Moorbekstraße, SZ-Nord) steht das erste Pflichtspiel der neuen Saison für die Fußballer vom SC Alstertal-Langenhorn (Landesliga) an. In der 1. Runde des Oddset-Pokals muss SCALA zum Norderstedter SV (Kreisklasse A) reisen. SCALA-Trainer Holger Hanssen macht sich da aber überhaupt keine Sorgen. Am vergangenen Wochenende bestritt seine Mannschaft die letzten Testspiele der Vorbereitung. Erst gab es am Sonnabend ein überzeugendes 3:1 beim HSV Barmbek-Uhlenhorst II (Bezirksliga). Einen Tag später wurde dann das interne SCALA-Turnier nach Siegen gegen die eigene 2. Herren (4:2) und die eigene 3. Herren (8:0) gewonnen. „Ich will den Tag ja nicht vor dem Abend loben, aber wir sind jetzt schon wesentlich weiter als zum gleichen Zeitpunkt in der vergangenen Saison. Und man darf nicht vergessen, dass ich aufgrund von Urlaub oder Beruf noch jede Menge Fluktuation im Kader habe“, gibt sich Holger Hanssen verhalten optimistisch. Der Coach hat beim Personal die Qual der Wahl. Allein in der Innenverteidigung hat er schon vier, fünf Leute getestet. Darunter auch den von TuRa Harksheide gekommenen Edward Haustein: „Das ist ein Spielertyp, den ich bislang noch gar nicht im Team hatte. Er ist groß und robust. Das wird schon sehr interessant werden, wer es unter die ersten Elf schafft“, lässt sich Hanssen aber noch nicht in die Karten schauen, wer im Pokal oder eine Woche später beim Punktspielauftakt gegen TuRa Harksheide (So., 23. Juli, 14 Uhr, Siemershöh) auf dem Platz stehen wird. Seit dieser Woche hat der Coach noch eine weitere Alternative. Fürs offensive Mittelfeld konnte Routinier Hasan Yaylaoglu von Hamm United (Landesliga) verpflichtet werden. „Der ist 90 Minuten im Dauereinsatz“, schwärmt Hanssen von seinem Neuzugang. Für diese Woche kündigt der Trainer nochmal ein paar härtere Trainingseinheiten an: „Wir müssen im Ausdauerbereich nochmal was nachholen. Mir reicht es dann wenn die Jungs gegen TuRa bei 85 Prozent sind. 100 Prozent muss gar nicht sein. Da sind wir dann nach den ersten drei Spielen.“

 

Open Air Comedy mit

05. Juli

Robbi Pawlik als „Bademeister Schaluppke“  Foto: pmi

Langenhorn (rug) In der Veranstaltungsreihe „Heute hier, morgen dort“ findet am Freitag, 28. Juli,  eine Open Air Comedy im Naturbad Kiwittsmoor, Hohe Liedt 9, Hamburg-Langenhorn mit Robbi Pawlik als „Bademeister Schaluppke“ statt. Beginn ist um  19.30 Uhr, Einlass: 19 Uhr.
„10 Jahre unterm Zehner“ von und mit Bademeister Schaluppke mit bissigen Erzählungen vom Arbeitsalltag in einer Kölner Badeanstalt.
Schaluppke steht als Sozialarbeiter am Beckenrand der Gesellschaft! Der Mann hat nicht nur etwas zu sagen, er hat in seinem Programm auch sonst viel zu bieten: verbale Arschbomben, groovige Songs und eine Bewegungskomik, die ihresgleichen sucht! Ein waschechter Entertainer, der zum 10-jährigen Bühnenjubiläum ein Programm präsentiert, bei dem kein Auge trocken bleibt: Erleben Sie – neben Schaluppke-Klassikern unterm Acapulco-Tower – neue Geschichten von einem Arbeitsplatz, an dem sich große und kleine Kulturen treffen.
Der zweite Teil des – ständig aktualisierten – Programms steht dann unter dem Motto: „Poolparty“!
Bei sehr schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in der Zachäus-Kirche im Käkenflur 22a statt. Telefonauskunft bei schlechtem Wetter: 01 70/ 276 14 32. Eintritt 5 Euro. Vorverkauf im „ella“-Wohnzimmer, Käkenflur 16f in Langenhorn, ella-kulturhaus(at)mookwat.de, Tel.: 53 32 71 50.

 

Blick auf Flieger der

05. Juli

Michael Eggenschwiler, Chef am Airport Hamburg, betont vor dem G 20-Gipfel: „Der Flughafen muss funktionieren“ – auch wenn Staatsmaschinen im Luftraum Vorrang genießen. Foto: dpa

Fuhlsbüttel (dpa/lno) Wer beim G 20-Gipfel einen Blick auf die ankommenden Flugzeuge der Staats- und Regierungschefs erhaschen will, muss sich anstrengen. Die Aussichtsterrassen des Airports bleiben vom 6. bis 8. Juli aus Sicherheitsgründen geschlossen, berichtete Flughafen-Chef Michael Eggenschwiler am Dienstag in Hamburg. Auch das Café „Himmelsschreiber“ bleibt demnach vom 7. bis 9. Juli dicht. Das neben der Start- und Landebahn liegende Café „Coffee to Fly“, beliebter Treffpunkt für Planespotter, werde nur zu Fuß erreichbar sein, ergänzte der Flughafen-Chef.
Die Abwicklung des G 20-bedingten Flugverkehrs bezeichnete Eggenschwiler als echte Herausforderung: „Der Flughafen muss funktionieren. Das ist unser Anspruch. Aber es ist auch für uns etwas Besonderes“, ergänzte er.
Ein Stab aus rund 30 Mitarbeitern ist am Flughafen für die G 20-bedingten Abläufe zuständig. „Wir kennen die Flugzeiten der Staatsmaschinen noch nicht, sie haben aber Vorrang im Luftraum“, erläuterte Eggenschwiler. Er bekräftigte, dass der reguläre Lininenverkehr parallel zum G 20-Sonderbetrieb weiterläufen soll. Weil Verzögerungen nicht ausgeschlossen werden könnten, sollten Passagiere für die Anreise mehr Zeit einplanen und möglichst mit der Bahn zu den Terminals fahren. Parkplätze seien in der beginnenden Ferienzeit knapp.
Gestern mittag schwebten derweil amerikanische Helikopter über der Alster. Grund: Die Hamburger Polizei hat eine Hubschrauberübung über der Außenalster absolviert, an der auch US-Helikopter beteiligt waren. Bei der Übung flogen die Sikorsky-Hubschrauber, die als „Marine One“ bezeichnet werden, wenn  US-Präsident Donald Trump an Bord ist, über die Alster und landeten am Ufer. Ein Polizeisprecher erklärte dazu, es sei eine Evakuierungsübung gewesen, für den Fall, dass Staatsgäste in Sicherheit gebracht werden müssen – in diesem Fall auf Wunsch der Amerikaner.  Die Polizei übertrug die Übung live auf Facebook.

 

Milonga an der Alster

05. Juli

Milonga tanzen an der Alster. Foto: pmi

Poppenbüttel (rug) Im Alsterschlösschen der Burg Henneberg, Marienhof 8 in Poppenbüttel, findet am Donnerstag, 13. Juli, ab 19  Uhr eine Milonga mit Live-Musik statt.
Miri und Gucci laden erneut zur Milonga ein, wie immer bei uns Open Air direkt an der Alster – und dennoch regensicher, bei jedem Wetter geschützt und trocken. Ein Jäckchen zum Überziehen empfiehlt sich.
Musikalisch begleitet uns diesmal das Tanino Trio: Santiago Álvarez (Harmonika), Fernando Sánchez (Gitarre) und Katharina Deißler (Geige) – eine ungewöhnliche Besetzung, die dem Trio seinen unverwechselbaren Klang verleiht. Die Auswahl der selbst erarbeiteten Arrangements enthält Tangos, Milongas und Valses verschiedener Epochen und verbindet heute ganz besonders die Tanzbarkeit des Genres und mit der tiefen Melancholie und Poesie der Musik von Buenos Aires. 
Die Teilnahme ist wie bei uns üblich ausschließlich nach vorheriger Reservierung möglich: über die website www.burg-henneberg.de, per Email an reservierung(at)burg-henneberg.de oder Tel. 01 70/ 9 99 54 32.

 
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