Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

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Langenhorner lieben ihr

19. September: 

Langenhorn (blb) Das 28. Langenhorner Oktoberfest war mit bewährtem Programm an neuem Ort einmal mehr ein Erfolg. Durch die Baustelle im Einkaufszentrum hatte Organisator Bernd Langmaack nach 15 Jahren einmal wieder das Festzelt aufgebaut, wofür er den Kaufland-Einkaufsmarkt als begeisterten Partner gewonnen hatte.
Das Publikum nahm die neue Location dankbar an. Yvonne Nische war am Nachmittag noch von der Finanzbehörde wegen der andauernden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in der Freikarten-Affäre um das Konzert der Rolling Stones vorerst zur stellvertretenden Bezirksamtsleiterin ernannt worden. Sie kam dennoch bestens gelaunt zum Fassanstich und tat es ihrem in solchen Dingen geübten Vorgänger Harald Rösler gleich. Schon nach zwei strammen Schlägen floss das Bier aus dem Zapfhahn.
„Die Besucher haben den neuen Standort ganz überwiegend positiv aufgenommen. Im EKZ war’s schön, aber im Zelt war Oktoberfest“, hatte Langmaack den Tenor ausgemacht. Im nächsten Jahr wollen die Organisatoren das Verweil-Angebot im Außenbereich des Zeltes erweitern. Ebenso ist noch Verbesserungsbedarf in der Beschilderung der Zuwege. Insgesamt hatten rund 3 000 Besucher an den drei Tagen den Weg zum ältesten Oktoberfest der Hansestadt gefunden.
Schon der Eröffnungsabend war bestens besucht. Bis nach Mitternacht schunkelten die Gäste auf den Bierbänken im Zelt (und auch draußen) zu den original bayerischen Klängen des in Langenhorn schon bestens bekannten und beliebten Ensembles Mikados, bevor DJ-Ötzi-Double Kay Christiansen  die Stimmung zum Kochen brachte, so dass sich die Langenhorner selbst zur Polonaise nicht lange bitten ließen. Am Sonnabend legten Bühnen-Performer wie Gäste noch eine Schippe drauf. Am Sonnabendmittag lockte wieder der beliebte Rettichschneide-Wettbewerb sowie am Nachmittag die Preisverleihung des Kindermalwettbewerbs aus dem Sommerprogramm des EKZ. Höhepunkt des Abends war der Laternenumzug aus vier verschiedenen Richtungen mit dem abschließenden großen Feuerwerk vom Kaufland-Dach. Den Sonntag nutzten viele, um ab 10 Uhr dem ökumenischen Gottesdienst zu lauschen, bevor die Freiwillige Feuerwehr Langenhorn auf der Marktfläche das Kinderfest startete und das Oktoberfest am späten Nachmittag langsam ausklang.

Yvonne Nische brauchte beim Fassanstich nur zwei Schläge, bis Bernd Langmaack das Glas unter den Zapfhahn halten durfte. Foto: blb

Warnung vor Sperrmüll-Tricksern

19. September

Mitarbeiter der Stadtreinigung Hamburg. Foto: SRH

Hamburg (pmi/rug) Bei der Stadtreinigung Hamburg (SRH) beschweren sich in jüngster Zeit wieder vermehrt Kunden über eine unangemessen teure Sperrmüllentsorgung. Stets stellt sich schnell heraus, dass die Kunden versehentlich private Dienstleister und nicht die SRH mit der Sperrmüllentsorgung beauftragt haben. Dabei kommt es nicht selten zu überhöhten und absprachewidrigen Abrechnungen durch diese Trittbrettfahrer.
Es handelt sich hierbei überwiegend um private Dienstleister, die im Internet mit ihren Dienstleistungen werben. Diese Dienstleister gestalten ihre Internetseiten und die Angebotspreise so geschickt, dass dadurch bei potenziellen Kunden der Stadtreinigung Hamburg häufig der Eindruck erweckt wird, dass es sich bei dem Anbieter tatsächlich um die Stadtreinigung Hamburg handelt. Dieser Eindruck wird oftmals dadurch verstärkt, dass orange Kleidung getragen wird und auch orange Müllwagen gefahren werden. Die Fahrzeuge der SRH-Sperrmüllabfuhr sind immer weiß.
Telefonische oder per E-Mail abgegebene Angebote der privaten Dienstleister nennen zumeist einen Preis von  35 Euro/m³. Auch online wird oftmals mit diesem Preis geworben. Dieser Preis ähnelt der Gebühr der Stadtreinigung Hamburg von 35 Euro pro Abholung von bis zu acht Kubikmeter Sperrmüll. Im Rahmen der Durchführung und Abrechnung vor Ort werden von den Dienstleistern sodann Bestandteile des Sperrmülls als „Sondermüll“ deklariert und damit nur zu viel höheren Preisen mitgenommen. So wurden der SRH erneut Fälle bekannt, in denen es zu Forderungen von mehreren hundert Euro kam. Es wird darüber hinaus stets eine Barzahlung verlangt. Andere Zahlungsmethoden werden nicht akzeptiert.
Sofern Sie die Stadtreinigung Hamburg mit der Abholung von Sperrmüll beauftragen wollen, achten Sie bitte darauf, die Abholung unter der Telefonnummer 25 76 25 76 oder über die Hompage www.stadtreinigung.hamburg zu bestellen. Mitarbeiter der Stadtreinigung Hamburg sind an der orangen Arbeitsschutzkleidung mit dem SRH-Logo zu erkennen und fahren weiße Müll- und Möbelwagen, welche ebenfalls das Logo der Stadtreinigung Hamburg tragen.

 

Jochen Wiegandt im

19. September

Jochen Wiegand gastiert am 5. Oktober im Duvenstedter Salon. Foto: pmi

Duvenstedt (pmi) „Hallo, Hier Hamburg – Lieder von der Waterkant und Ihre Geschichte(n)“. Das ist der Titel unter dem der bekannte Hamburger Volkssänger, Barde und Liederat am 5. Oktober im Duvenstedter Salon auftritt. Jochen nimmt bei seinen Auftritten Schiffe, Häfen, Meere und das Leben an Bord unter die Lupe und fragt nach dem Wahrheitsgehalt von Seefahrer-Romantik. Das tut er auf eine sehr unterhaltsame Weise, wenn er Shantys, Seemannslieder und Lieder von der Waterkant zum Besten gibt.
 Der Zuhörer erfährt so ganz nebenbei überraschende Antworten auf Fragen, wie lustig eine Seefahrt früher war, welche Rolle der Rum dabei spielte. Jochen Wiegandt, allseits ebenso bekannt wie beliebt, ist ja spätestens seit dem November 2015, als er bei der Trauerfeier für Helmut Schmidt im Michel mit dem Klaus-Groth-Lied „Min Jehann“ für Gänsehaut sorgte, überregional bekannt geworden.
In seinem im April 2017 erschienenen Buch „Hallo, Hier Hamburg“ beschreibt er das, was er in seinem Programm in die Praxis umsetzt: Eine liebevolle Hommage an das norddeutsche Liedgut und eine ganz besondere Reise durch unsere Stadt.
Der Liedforscher Jochen Wiegandt ist gegenwärtig mit der Erstellung eines neuen „Liederaturbuch für Schleswig-Holstein“ befasst. Er sucht dafür Dokumente, Fotos, Tagebücher, Erinnerungen, Verse. Es muss aber etwas mit Liedern und Tanz und Musik zu tun haben. Er bittet alle, die noch etwas zu Hause haben, es einfach mitzubringen.
Freitag, 5. Oktober, Max-Kramp-Haus, Duvenstedter Markt 8, HH-Duvenstedt, Beginn: 19 Uhr, Einlass: 18.30 Uhr; Eintritt: Mitglieder 5 Europ, Gäste: 15 Euro. €

 

Albert-Schweitzer-Schüler

19. September

„Spielfreude und Kompetenz, Körperliches Spiel mit Mut und Witz“ attestierte die Jury den Schülern aus Ohlsdorf. Foto: pmi

Ohlsdorf  (pmi) Abi im Jahr 2018, bereit zum Durchstarten. Aber laut UN herrscht Alarmstufe Rot: Trump und der Atomknopf, Global Warming und das Ende der Demokratie, Populismus allerorts und in meinem Kopf: Instagram-Models. Ich kann nicht mehr! Ist das die Zukunft?
Am Dienstag hob sich der Vorhang im Schauspielhaus in Kiel. Für 22 frisch gebackene Abiturientinnen und Abiturienten des Albert-Schweitzer-Gymnasiums aus Hamburg-Ohlsdorf ging es noch einmal zur Sache: Im Rahmen des Bundeswettbewerbs „Schultheater der Länder“ vertraten sie als einer der Bundessieger Hamburg beim größten Schultheaterfestival Europas.
Unter der Leitung der Lehrer Elmar Supp und Walter Bially präsentierten sie noch einmal ihr Erfolgsstück „Die Instagram-Models drücken ihr Fett in die Tonne wie ich mein Selbstwertgefühl“. Dabei setzten sich die Spieler laut der Wettbewerbsjury mit viel Witz und Intelligenz mit der Welt-(politik) im Jahre 2018 auseinander und zeigten in ihrem postdramatischen Diskursstück, was Instagram und die politische Großwetterlage mit ihnen anstelle.
Das Schultheater der Länder ist ein bundesweites Festival für Schultheatergruppen aller Schulstufen und -formen, das jährlich in einem anderen Bundesland stattfindet. Jedes Bundesland ist mit einer Gruppe vertreten, welche die Impulse des Festivals weiterträgt. Die von einer Bundesjury ausgewählten Gruppen präsentieren ihre Produktionen auf dem Festival, diskutieren gemeinsam in Nachgesprächen und nehmen an Workshops teil.
Den hochkarätig besetzten Fachjurys gefiel bei den Hamburgern „Spielfreude und Kompetenz, Körperliches Spiel mit Mut und Witz, Szenische Ideenvielfalt, gelungenes Spiel mit postdramatischer Reizüberflutung, intensiver und beeindruckender Einsatz von Musikeinlagen“.
Damit diese Qualität auch dem Kieler Festivalpublikum präsentiert werden kann, kehrten die  Schüler des ehemaligen Musikprofils noch einmal an ihre alte Wirkungsstätte zurück.

 

Kartoffelmarkt und Apfeltage

19. September

Am Wulksfelde dreht sich alles um die Kartoffel. Foto: pmi

Tangstedt (pmi) „Himmel und Erde – Apfel trifft Kartoffel“ – unter diesem Motto sind die Norddeutschen Apfeltage beim diesjährigen Wulksfelder Kartoffelmarkt zu Gast. Bei dem gemeinsamen zweitägigen Apfel- und Kartoffelfest dreht sich am 22. und 23. September jeweils von 10 bis 18 Uhr alles rund um Äpfel und Erdäpfel. Der Eintritt ist wie immer frei.
Neben dem bunten Markt mit zahlreichen Ausstellern von Kunsthandwerk und Bio-Produkten, den vielen Kinderattraktionen und dem beliebten Kartoffelbuddeln, kann man sich auch auf Norddeutschlands größte Apfel- und Birnenausstellung und eine bunte Kartoffelausstellung freuen. Hier gibt es auch den Apfel und die Kartoffel des Jahres zu sehen: den „Roten Brasilienapfel“ und die „Rote Emmalie“. Für Gaumenfreuden werden feine Apfel- und Kartoffelspezialitäten sorgen.
Verschiedene Hofführungen und Vorträge rund um Kartoffeln und Äpfel stehen ebenfalls auf dem Programm und wer möchte, kann unbekannte Apfel- und Birnensorten mitbringen und von Pomologen (Obstkundlern) bestimmen lassen. Mit dabei ist an dem Wochenende unter anderem  auch die mobile Mosterei, die zeigt wie köstlicher Apfelsaft „in die Tüte“ kommt. Und wer sich näher über den Biolandbau informieren möchte, ist herzlich auf die Themeninsel „Schaufenster ökologischer Landbau“ eingeladen – gefördert von Hamburgs Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation.
Veranstalter sind das Gut Wulksfelde, der BUND Landesverband Hamburg, der Pomologen-Verein und das UmweltHaus am Schüberg.

 

75. Langenhorner Bürgerforum: Lokale

19. September

Staatsrat Bernd Krösser (l.) bezog beim 60. Bürgerforum Stellung zu „Flüchtlingen und Innere Sicherheit“. Foto: pmi

Langenhorn (blb) Das Langenhorner Bürgerforum feiert an diesem Sonnabend (11 Uhr)  seine 75. Veranstaltung und dazu hat der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Gulfam Malik sich keinen Geringeren als Ersten Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher eingeladen. Malik rechnet mit bis zu 400 Besuchern, die wie immer ohne Anmeldung vorbeischauen und ihre Fragen und Sorgen loswerden können,  und lädt deshalb diesmal ins „Lali“ in der Tangstedter Landstraße 182 a.
Begonnen hatte alles im September 2009 im Restaurant „Reyna“ im Einkaufszentrum Langenhorner Markt, als Malik erstmals die Bürgerinnen und Bürger einlud. Auftaktthema: „Global  braucht Lokal“, wobei Lokal nicht als Kneipe gemeint war.  Erster Referent war der damalige SPD-Bundestagsabgeordnete Christian Carstensen. Es sollte einer der häufigsten Referenten der folgenden 74 Veranstaltungen sein, nur getoppt vom ehemaligen Bezirksamtsleiter Harald Rösler, der sechsmal kam.
 Auch Peter Tschentscher war bereits zweimal als Referent in seiner Funktion als Bürger- schaftsabgeordneter dabei. Zum 75. Jubiläum kommt mit Tschentscher erstmals ein amtierender Erster Bürgermeister zum Forum, zuvor standen  bereits Henning Voscherau und Ortwin Runde als Bürgermeister a. D.  Rede und Antwort. Auch der LOKAL-ANZEIGER war schon einmal durch Bernardo Peters und einmal durch Redaktionsleiter Bert Langbehn auf dem Langenhorner Podium vertreten. „Vor der Wahl seid Ihr immer da, nach der Wahl lasst Ihr Euch bei Euren Wählern nicht mehr sehen“ – diese gängige und häufig auch berechtigte Politikschelte  wollte Gulfam Malik von Beginn an nicht für sich gelten lassen und rief das Langenhorner Bürgerforum  ins Leben. Anfangs im Restaurant „Reyna“, nach dessen Umzug wegen des Umbaus  des EKZ in kleinere Räumlichkeiten, zog das Bürgerforum in den Gemeindesaal der Eirene-Kirche und schließlich ins Bürgerhaus.  Durchschnittlich kamen rund 70 Besucher. Wenn die beliebten und volksnahen Bezirksamtsleiter Wolfgang Kopitzsch oder später Harald Rösler auftraten, kamen über 100 Interessierte. Kopitzsch nahm die Fragen der Bürger immer schriftlich mit ins Amt und instruierte seine Mitarbeiter direkt montags nach der Veranstaltung, die Fragen, soweit möglich, zu klären oder zu beantworten.
„Seit Beginn haben wir nicht nur kommunalpolitische Planungen und Entscheidungen begleitet und diskutiert, sondern uns auch intensiv mit übergeordneten Fragestellungen und Problembereichen befasst. Hierzu zählen zum Beispiel soziale Gerechtigkeit, Integration, Kultur und zukünftige Formen der Mobilität“, ist Malik stolz auf das breite Themenspektrum.
Das Jubiläumsforum mit Bürgermeister Tschentscher ist mit dem Thema „Wo drückt der Schuh“ bewusst allgemein gehalten, aber irgendwie auch programmatisch.

 

„Dinosaurier – im Reich der Urzeit“

19. September

Skelett eines Tyrannosaurus Rex. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Der gefährliche Tyrannosaurus Rex, der räuberische Velociraptor, der gewaltige Brachiosaurus und weitere Giganten der Urwelt werden in der mobilen Erlebnis-Ausstellung „Dinosaurier – im Reich der Urzeit“ wieder zum Leben erweckt. Die täuschend echt wirkenden, lebensgroßen Modelle können sich sogar bewegen und Geräusche machen.
Auf einer Ausstellungsfläche von bis zum 5 000 Quadratmetern kann man über 50 verschiedenen Dinosauriern begegnen, die bis vor rund 250 Millionen Jahren auf der Welt gelebt haben. Erleben Sie dabei alles Wissenswerte über die Urgiganten und die Geschichte ihrer Entdeckung. Ein unvergessliches und zugleich lehrreiches Erlebnis für Groß und Klein erwartet die Besucher in der faszinierenden und vielfältigen großen Welt der Dinosaurier.
Die bis zu acht Meter hohen und 28 Meter langen originalgetreu rekonstruierten Dinosaurier-Modelle werden die Besucher auf dem Ausstellungsgelände in Staunen und Begeisterung versetzen. Einzigartig sind die transportablen Dioramen, in denen die Urzeittiere in ihrem Biotop nachempfundenen Kulissen präsentiert werden. Durch eine landschaftliche Illusion und eine detailgetreue Nachbildung werden detailreiche Szenen der urzeitlichen Welt dargestellt.
Im Ausgrabungscamp können die Besucher selbst zum Dinoforscher werden. Auf der großen Ausgrabungsplatte kann man nach Fossilien suchen und anschließend spannende Forschungsstationen in der mobilen Ausgrabungsstätte erkunden. Erfahren Sie hier alles über die Urgiganten und die Geschichte ihrer Entdeckung: Was kann man aus Fußspuren lesen? Wie lässt sich die Größe eines Dinosauriers aus einem Stück Knochen errechnen? Und was sagen sie uns über seine Lebensweise?
Erleben Sie einen spannenden Film über das Leben der Giganten der Urzeit in dem komfortablen rollenden Kino-Mobil. Im Dino-Kindergarten gibt es Minidinos zum Klettern und Streicheln und einen Dinosaurier-Fotokopf, in dem man sich fotografieren lassen kann. Nach so viel anstrengenden Eindrücken kann man sich im Dino-Café erholen. Inmitten von Dinosauriern entspannen Sie bei Snacks und Getränken, die in reichlicher Auswahl angeboten werden.
Die Live-Erlebnisausstellung „Dinosaurier – im Reich der Urzeit“ findet statt auf dem Festplatz Ulzburger Straße, Nähe Rathaus Norderstedt und hat geöffnet vom 28. bis 30. September, täglich von 11 bis 18 Uhr. Eintrittskarten an der Tageskasse, Erwachsene 8 Euro, Kinder 7 Euro, für Schulklassen gibt es Gruppenpreise.

 

Auf dem Energieberg:

19. September

Drachensteigen lassen auf dem Energieberg. Foto: SRH

Hamburg (rug) Gemeinsam mit der S.O.F. Save Our Future-Umweltstiftung lädt die Stadtreinigung Hamburg (SRH) am Sonntag, dem 23. September, zum Drachensteigen auf den Energieberg Georgswerder ein. Von 11 bis 17 Uhr können Groß und Klein – wenn das Wetter es zulässt – ihre mitgebrachten Drachen auf ausgewiesenen Flächen des Energiebergs steigen lassen und ein Gefühl für Windkraft erhalten. Wer keinen Drachen hat: Die SRH verteilt kostenlos kleine Lenkdrachen solange der Vorrat reicht. Außerdem bietet die S.O.F. im Rahmen ihres KLIMAFuchs-Projektes spannende Spiel- und Bastelangebote für Kinder an.
Warum der in der ehemaligen Deponie „schlafende Drache“ als einziger nicht fliegen darf, erfahren Besucherinnen und Besucher im Informationszentrum der SRH. Zusätzlich zu den öffentlichen Führungen findet von 11.30 bis 12.15 Uhr eine Kinderführung statt.
Wegen des Skyline-Runs, der ab 13 Uhr ebenfalls auf dem Energieberg stattfindet, könnten Parkplätze knapp werden. Die SRH empfiehlt, mit Bus und Bahn anzureisen.

Energieberg Georgswerder, Fiskalische Straße 2, 21109 Hamburg, Öffnungszeiten: noch bis 31.Oktober, Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr (auch an Feiertagen, letzter Einlass um 17.30 Uhr), Öffentliche Führungen: Fr.: 15.30 Uhr, Sa./So.: 13.30 Uhr und 15.30 Uhr oder nach Absprache unter energieberg(at)stadtreinigung.hamburg

 

Mobil sein im Alter –

19. September

Ältere Autofahrer sollten ein Fahrsicherheitstraining machen, um das eigene Fahrverhalten zu optimieren. Foto: HDI

Hamburg (pmi) Gesichtsfeld und Sehschärfe können eingeschränkt sein, die Beweglichkeit nimmt ab, das Konzentrationsvermögen kann sich verringern. Das sind nur einige der möglichen Einschränkungen, mit denen Ältere zu kämpfen haben.
Ein Fünftel der Bevölkerung hierzulande ist heute über 65 Jahre alt, in 20 Jahren wird es voraussichtlich schon ein Viertel sein. Ältere Menschen spielen deshalb schon durch die demografische Entwicklung eine immer größere Rolle auch im Straßenverkehr. Bei Unfällen haben sie jedoch häufig schwerere Unfallfolgen zu erleiden als jüngere Verkehrsteilnehmer.
Mehr als ein Drittel der Wege von Menschen über 65 werden zu Fuß erledigt – vermehrt auch mit dem Rolllator. Daher die Empfehlung vom HDI-Experten Dr. Horst: „Wer zu Fuß oder sogar mit dem Rolllator unterwegs ist, sollte gerade in der dunklen Jahreszeit gut sichtbar sein. Dunkle Kleidung sollte mit reflektierenden Applikationen oder Warnwesten aufgehellt werden.“ Für Rol-latoren gibt es im Fachhandel spezielle Reflektoren; neuere Modelle sind bereits mit Reflektoren oder sogar mit LED-Licht ausgestattet. Fußgänger können im Straßenverkehr aber nicht nur Schäden erleiden, sondern sie auch selbst verursachen.
Viele Ältere nutzen auch das Fahrrad, um mobil zu bleiben. So sind nach Angaben des Bundeverkehrsministeriums (BMVI) rund 64 Prozent aller 65- bis 74-Jährigen im Besitz eines Fahrrades. Und von den ab 75-Jährigen ist es noch knapp die Hälfte. Ein großes Thema ist allerdings die Sicherheit. So sind laut BMVI mehr als die Hälfte der 2010 bei Verkehrsunfällen getöteten Radfahrer 65 Jahre oder älter.  Dr. Jan-Peter Horst rät deshalb: „Ein Zweiradtraining bringt mehr Sicherheit. Außerdem sollte jeder einen Helm tragen.“
Senioren bringen oft jahrzehntelange Fahrpraxis mit und können viele Situationen besser einschätzen als Fahranfänger. Jenseits des 75. Lebensjahres nehmen jedoch laut Statistischem Bundesamt die Anzahl und Schwere selbst verursachter Unfälle deutlich zu. Dr. Martin Weldi, Leiter der Abteilung Kraftfahrt-Schaden der HDI Versicherung empfiehlt: „Um das eigene Fahrverhalten in Gefahrensituationen zu optimieren, können spezielle Fahrsicherheitstrainings für Senioren hilfreich sein. Diese werden vielerorts beispielsweise von Verkehrswachten oder Automobilclubs angeboten.“

 

Neue Aufteilung der Fluggesellschaften

19. September

Der Hamburger Flughafen belegt die Terminals 1 und 2 neu. Foto: Michael Penner

Hamburg (pmi) Im Rahmen einer neuen Terminalplanung am Hamburg Airport ziehen mehrere Fluggesellschaften in der Nacht vom 18. auf den 19. September in ein anderes Terminal. Für Flugreisende sind der Check-in und die Gepäckaufgabe für Flüge mit diesen Fluggesellschaften ab dem 19. September dann nur noch in dem jeweils neu zugewiesenen Terminal möglich. Die Passagiere werden gebeten, sich vorab zu informieren, in welchem Terminal ihre Fluggesellschaft sich befindet, und rechtzeitig zum Flughafen anzureisen.
Ab dem 19. September sind Eurowings, British Airways, Vueling, Iberia, Aer Lingus und Tarom in den folgenden Terminals zu finden:
Eurowings: Terminal 1 (vorher Terminal 2)
British Airways: Terminal 2 (vorher Terminal 1)
Vueling: Terminal 2 (vorher Terminal 1)
Iberia: Terminal 2 (vorher Terminal 1)
Aer Lingus: Terminal 2 (vorher Terminal 1)
Tarom: Terminal 2 (vorher Terminal 1).
Passagiere von Eurowings können zudem voraussichtlich ab dem 26. September den Self Bag Drop Service des Hamburger Flughafens nutzen. Die Fluggäste können ihr Gepäck dann schnell und flexibel an einem der zehn Self Bag Drop Automaten in Terminal 1 selbstständig aufgeben, ohne zum Schalter gehen zu müssen.
„Mit der neuen Zuordnung der Fluggesellschaften stellen wir gemeinsam mit unseren Partnern sicher, dass die Terminals optimal ausgelastet sind. Dadurch können wir unseren Fluggästen vor ihrem Abflug noch mehr Platz und Komfort bieten“, sagt Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport.

 

83 000 Gäste feierten die

19. September

Eröffnung auf der Bühne an der Mönckebergstraße: Ulrike Murmann, Stefan Heße, Uwe Onnen, Kirsten Fehrs und Peter Tschentscher mit Mitgliedern der Young Spirits (v.l.) Foto: Thomas Krätzig

Hamburg (pmi) 83 000 Gäste feierten am Sonnabend zum 15. Mal die Nacht der Kirchen in Hamburg. Von 19 Uhr bis Mitternacht öffneten über 100 christliche Kirchen ihre Türen unter dem Motto „einfach himmlisch“. Das größte ökumenische Fest des Nordens gehört damit zu den erfolgreichsten Kultur-Veranstaltungen.
„Dass sich in dieser Nacht so viele Menschen aufmachen, um sich emotional berühren zu lassen, das stimmt mich dankbar und froh. Ich hoffe, dieser ‚himmlische‘ Abend mit seiner besonderen Stimmung wirkt noch eine Weile nach und bewegt die Besucher auch in den ganz irdischen Dingen des Alltags“, sagt Hauptpastorin und Pröpstin Dr. Ulrike Murmann. Eröffnet wurde die Nacht durch Kirsten Fehrs, Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck, Dr. Stefan Heße, Erzbischof in Hamburg, Pastor Uwe Onnen, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Hamburg, Dr. Ulrike Murmann, Pröpstin im Kirchenkreis Hamburg-Ost und Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister von Hamburg. Moderiert hat den Abend auf der Hauptbühne mitten in der Stadt NDR-Moderator Daniel Kaiser.  Den Gästen in und um Hamburg wurden in diesem Jahr in 127 Kirchen ein Kulturfest geboten, das ein buntes Programm mit 685 Veranstaltungen umfasste.

 

Bei SCALA gehen schon

19. September

Lag mit Grippe im Bett: Trainer Holger Hanssen. Foto: pmi

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Auch das achte Spiel der Landesliga Hammonia-Staffel haben die Fußballer vom SC Alstertal-Langenhorn verloren. Nach dem 1:4 (0:4) gegen Aufsteiger Eintracht Lokstedt (8.) bleiben die Mannen von Trainer Holger Hanssen mit 13:33 Toren und 0 Punkten Tabellenletzter.
„Wenn wir so weitermachen, wird es für uns nicht mehr viel zu holen geben. Heute haben wir 90 Prozent aller Zweikämpfe verloren und nicht ein Kopfballduell gewonnen“, gab ein enttäuschter SCALA-Co-Trainer Thomas Braun zu Protokoll. Braun vertrat den grippekranken Chefcoach Hanssen und musste mitansehen, wie sich seine Mannschaft in der 1. Halbzeit quasi ihrem Schicksal ergab und zur Pause beinahe hoffnungslos mit 0:4 hinten lag.
„Heute haben im Vergleich zu den letzten Wochen Einstellung und Einsatzbereitschaft in der 1. Halbzeit überhaupt nicht gestimmt. Das haben wir komplett vermissen lassen. Das war nicht gut. In der 2. Halbzeit ist es ein wenig besser geworden. Allerdings hat der Gegner auch zwei Gänge zurückgeschaltet“, gab Braun zu. Für SCALA reichte es lediglich noch zum 1:4-Ehrentreffer durch Christoph Gehr. Thomas Braun macht zum Teil auch die äußeren Umstände für die Negativserie der letzten Wochen mitverantwortlich. So fehlt SCALA schon länger ein fester Betreuer.
Daher müssen sich Trainer und Mannschaft an Spieltagen unter anderem  um Trikots, Schiedsrichter und Spielberichtsbögen kümmern. Das allein will Braun als Ausrede aber nicht gelten lassen: „Unter der Woche sind immer viele beim Training und geben Gas. Nur leider hat man davon am Wochenende nichts gesehen.“ Die nächste Chance auf den ersten Punkt der Saison bietet sich SCALA am kommenden Sonntag (23. September, 10.45 Uhr, Sachsenweg) beim Niendorfer TSV II (4.).

 

Drei Räuber versuchten Automaten

22. August

In den Räumen der Sparda-Bank, in denen die Geldautomaten stehen, roch es noch am Montag verkohlt. Ans Geld kamen die Täter allerdings nicht. Foto: blb

Langenhorn (blb) In der Nacht auf Montag versuchten  unbekannte Täter bei der Sparda-Bank im Kauflandgebäude am Krohnstieg einen Geldautomaten zu sprengen. Die Polizei fahndete unter anderem per Hubschrauber nach den drei Räubern, bislang aber ohne Erfolg. Das  Landeskriminalamt 44 hat die  Ermittlungen übernommen.
Nach  ersten Erkenntnissen versuchten die Täter offenbar durch Einleitung und Entzündung von Gasen, einen der Geldautomaten des Kreditinstituts zu sprengen. Durch die Entzündung kam es zwar zu einer Beschädigung des Geldautomaten, nicht aber zur Öffnung der Geldkassetten.
Nach Angaben eines Zeugen verließen zwei Männer den Geldautomatenbereich und stiegen in einen weißen BMW, in dem ein weiterer Mann wartete. Anschließend flüchtete das Fahrzeug in Richtung Gehlengraben. Daraufhin erfolgte die Alarmierung der Polizei.
Die mit elf Funkstreifenwagen und dem Polizeihubschrauber „Libelle 1“ durchgeführten Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zur Festnahme der Täter. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden. Personen wurde durch die Sprengung nicht verletzt.
Zeugen, die Hinweise auf die Täter oder das Fluchtfahrzeug geben können oder im Zusammenhang mit der Tat verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder einer Polizeidienststelle zu melden.

 

71 neue Azubis mit PS im Blut

22. August

Auto Wichert begrüßte seine neuen Azubis mit  traditionellem Willkommens-Grillen und dem obligatorischen Fototermin. Foto: MarioRomanPictures/Auto Wichert

Hamburg (pmi) Das neue Ausbildungsjahr   startete bei Auto Wichert mit dem traditionellen Willkommens-Grillen: Geschäftsführung und „alte Azubis“ begrüßten die Neuen. Am Standort Bornkampsweg lernten Neue und „Alte“  sich kennen und tauschten sich aus.  Das hat seit Jahren im Hause Tradition. Auto Wichert bildete in 33 Jahren schon rund 1 200 Azubis aus.
Gegenwärtig lernen von den neuen Azubis 26 einen kaufmännischen und 45 einen gewerblichen Beruf an einem der 17 Standorte in Hamburg und Norderstedt – 61 der neuen  Azubis sind männlich und 10 weiblich, 54 Prozent haben einen Migrationshintergrund. Generell achtet Auto Wichert bei den Bewerbern primär aber auf Qualifikation und persönliche Leistung ungeachtet von Name und Herkunft.
„Wir bieten hohe Übernahmechancen, da Auto Wichert sich ständig vergrößert. Dazu kommen Spezialisierungs- und Aufstiegsmöglichkeiten, interne Schulungen und ein breit aufgestelltes Autohaus mit den Marken Audi, VW, VW-Nutzfahrzeuge, Skoda und Seat. Für eine Ausbildung in der Autobranche ideale Voraussetzungen“, sagt Martin Peetz, Ausbildungsleiter der gewerblichen Azubis. Zur internen Ausbildungsförderung gehören neben der persönlichen Betreuung auch ein eigenes Schulungszentrum in der Wendenstraße für Technikschulungen, Prüfungsvorbereitungen, Nachhilfe und Workshops. Ausflüge in die Autostadt Wolfsburg und gemeinsame Ersthelferkurse zum Start der Ausbildung sind weitere Highlights bei Auto Wichert. Egal, ob Automobilkaufmann, Kaufmann für Büromanagement, Fachkraft für Lagerlogistik Kfz-Mechatroniker, Pkw-Technik, Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker oder Fahrzeuglackierer – wer bei  Auto Wichert lernt, wird vorbildlich ausgebildet. „Wir investieren viel in diese jungen Menschen, weil sie eine Zukunft brauchen und auch unsere Zukunft sind. Bei der Anzahl an Standorten möchte Auto Wichert auch den Großteil der Azubis übernehmen und sie schon in der Ausbildung dafür qualifizieren“, meint  Susanne Willert (Ausbildungskoordinatorin der kaufmännische Azubis). Auto Wichert plant  jetzt bereits  für das Ausbildungsjahr 2019.

Wer sich bewerben möchte guckt unter www.auto-wichert.de/index.php/Ausbildung oder schaut auf einer der nächsten Ausbildungsmessen vorbei.  Zum Beispiel am 7. und  8. September  bei der „Junge Messe Norderstedt“ oder am 13. September in der Handwerkskammer bei der „Parentum Hamburg“.

 
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