Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

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Vor 100 Jahren: Erste Bahn mit

10. Januar: 

Langenhorn (blb) In der vergangenen Woche, genau am 5. Januar, jährte sich zum 100. Mal die Ankunft der ersten Bahn in Langenhorn. Die Bahn fuhr zunächst „vorläufig“ von 1918 bis 1921. Für diesen vorübergehenden Personen- und Güterbetrieb auf dem Gütergleis der Langenhorner Bahn kamen nach Auffassung des Senats in erster Linie die HHA, die Königliche Eisenbahndirektion Altona und die Straßen-Eisenbahngesellschaft in Frage, die für den Betrieb aber  nicht bereit waren, so dass die Julius Berger AG  als Betriebsführerin eingesetzt wurde. Zuvor mussten aber  Verhandlungen mit der Königlichen Eisenbahndirektion Altona über die Abwicklung des Güterverkehrs im Bereich Ohlsdorf geführt werden.
Am 5. Januar 1918 wurde dann der vorläufige Personen- und Güterverkehr aufgenommen. Als Eröffnungstermin war der 1. Dezember 1917 gescheitert, weil keine Dampflokomotive beschafft werden konnte. Die Kosten für die benötigten festen Betriebseinrichtungen (unter  anderem Bahnsteige und Lokomotivschuppen) beliefen sich auf rund 78 000 Mark. Obwohl vorläufig, unterlag der Betrieb natürlich auch gesetzlichen Reglementierungen. Eine Polizeiverordnung vom 3.Januar 1918 regelte in sechs Paragrafen den vorläufigen Betrieb. Eine weitere Polizeiverordnung vom 19. September 1919 erlaubte es, Bedienstete der Langenhorner Bahn mit einem Mindestalter von 21 Jahren als Bahnpolizeibeamte einzusetzen.
Die Züge führten nur eine Wagenklasse und es konnten nur Fahrkarten für den Binnenverkehr, also keine Übergangskarten auf die Hochbahn,  erworben werden. Die  gesetzlichen Vorgaben  verlangten auch die Beförderung von Post im Auftrag der Kaiserlichen Postverwaltung. Zum Einsatz kam eine Dampflokomotive der Berger AG mit zwei Personenwagen. Die Züge hielten in den zunächst nur provisorisch in Betrieb genommenen Haltestellen Ochsenzoll, Langenhorn (-Mitte), Fuhlsbüttel und Ohlsdorf. Als „Bahnsteige“ dienten  zunächst lediglich   eingeebnete Flächen neben den Schienen. In Ohlsdorf bestand Anschluss an die Hochbahn.
Umstritten war zu Anfang, ob  nicht auch noch die Haltestelle Langenhorn-Süd vorrangig ausgebaut und eröffnet werden sollte. Zwar war in der Nähe dieser angedachten Haltestelle eine Bebauung vorhanden, jedoch galt es, aufgrund der Eigenarten der Dampfbetriebes (geringe Beschleunigung, längere Bremswege)  kurze Haltestellenabstände zu vermeiden.
Im Frühjahr 1918 gelang es dem hamburgischen Staat, eine zweite Lokomotive zu beschaffen, so dass  täglich anstatt vier nun acht Zugpaare fuhren.
Die Zahl der täglichen Personenfahrten konnte nicht beliebig erhöht werden, weil auf der eingleisigen Strecke auch der an Bedeutung gewinnende Güterverkehr abgewickelt wurde.
Die Personenzüge blieben also überfüllt. Auf Anfrage der Berger AG, mehr Wagen einzusetzen, antwortete die Senatskommission: „Die Überfüllung der Züge an Sonntagen setzt sich zusammen aus dem sogenannten „Hamsterverkehr” und aus der übergroßen Zahl der Besucher der Langenhorner Irrenanstalt. Früher, als keine Bahn vorhanden war, ist der Besuch der Irrenanstalt ein sehr erheblich geringerer gewesen ... Wenn das verkehrende Publikum nicht Vernunft annehmen will, sondern den ungezügelten Andrang an die Bahn noch weiter fortsetzt, so wird nichts weiter übrig bleiben, als dem Beispiel auf den anderen Eisenbahnen zu folgen und die Zahl der sonntags verkehrenden Züge zu vermindern, beziehungsweise im äußersten Notfalle den gesamten Sonntagsverkehr einzustellen ... .“
Die Eisenbahndirektion Altona erklärte sich aber schließlich bereit, einen Wagen für den Spitzenverkehr aushilfsweise zur Verfügung zu stellen.
In Leserbriefen wurde neben der zeitweisen Überfüllung der Züge, der schlechte Zustand der Wagen (fehlende Fensterscheiben, abends ohne Innenbeleuchtung), eine gewisse Willkür des Personals und das Nichteinhalten des Fahrplanes beklagt. Auch stellte die Steigung von Fuhlsbüttel in Richtung Langenhorn für die Bahn gelegentlich eine Hürde dar. Bei zu starker Besetzung konnte die Bahn die Höhe nur erklimmen, wenn vorher die Fahrgäste ausstiegen.
Das große Projekt einer Kleinhaussiedlung für Kriegsteilnehmer und kinderreiche Familien in Langenhorn (heutige Fritz-Schumacher-Siedlung) erforderte im Sommer 1919 erhöhte Beförderungs- und Transportleistungen. So waren jetzt täglich 1 800 Bauarbeiter und 400 Arbeiter für den Straßenbau zu befördern. Aus diesem Grunde wurden in Langenhorn-Nord zusätzliche Gütergleise gebaut, und am 1. September 1919 die Haltestelle Langenhorn-Nord provisorisch in Betrieb genommen.
Ab 1.November 1919 fuhren auf der gesamten Strecke täglich neun Zugpaare im Personenverkehr. Ab 1.November 1920 wurde die Zahl der werktäglichen Zugpaare auf elf erhöht.
In einer Anfrage an die Senatskommission vom 8.März 1920, bekundete die Berger AG Interesse, eine so genannte Beutelokomotive der Walddörferbahn auszuleihen Zwischen der Eisenbahndirektion Altona und dem hamburgischen Staat bestand bereits  ein Nutzungsvertrag über diese Lokomotive. Am 11.März 1920 beschied die Senatskommission Bergers Anfrage positiv und legte gleichzeitig einen Vertragsentwurf vor. Dieser war auf den 31.Mai 1920 befristet, weil die Eisenbahndirektion den bestehenden Vertrag bereits  zum 31.Mai 1920 gekündigt hatte, nachdem sie ihrerseits mit der Militär-Generaldirektion Brüssel einen Mietvertrag über diese Lok  abgeschlossen hatte, der ebenfalls Ende Mai 1920 auslief.
Am 30. Juni 1921 stellte die Julius Berger AG den provisorischen Personenverkehr ein und gleichzeitig vom Dampf- auf den elektrischen Betrieb um. Die meisten Fahrgäste begrüßten den Abschied vom  Dampfbetrieb, ein wenig Wehmut klang aber auch mit. Der letzte Dampfzug am 30.Juni 1921 trug, mit Girlanden geschmückt, die Aufschrift: „Du fährst uns heut' zum letzten Mal durch das schöne Alstertal.“
Zu einer elektrischen Probefahrt im April 1921  schrieb das Mitteilungsblatt „De Börner“: „Kurz vor Schluss der Redaktion geht uns von der Kgl.(?) Eisenbahndirektion Langenhorn die telegrafische Mitteilung zu, daß am Freitag der erste Probezug der Hochbahn von Ochsenzoll um 7.12 Uhr abgelassen wird. Der Zug durchfährt die Strecke Ochsenzoll – Ohlsdorf in 5 Minuten (?) und hält auf allen Stationen. Da es sich um eine Belastungsprobe handelt, ist eine starke Inanspruchnahme sehr erwünscht. Fahrgeld wird für diese Fahrt nicht erhoben. Es ist erfreulich, daß damit endlich der Anfang für den elektrischen Betrieb der Langenhorner Bahn gemacht ist.“
Die Züge hielten auf der zweigleisigen Strecke – neben den Haltestellen Ochsenzoll und Ohlsdorf – in Langenhorn-Nord, Langenhorn-Mitte, Langenhorn-Süd, Fuhlsbüttel und möglicherweise auch in Klein-Borstel.
Die Fahrzeit reduzierte sich gegenüber dem Dampfbetrieb von 23  auf 14 Minuten. Der Betrieb erfolgte im 60-Minuten-Abstand, zeitweise wurde auch alle 30 Minuten gefahren. In Ohlsdorf gingen die Züge auf die Ohlsdorfer Zweiglinie der Hochbahn über, obwohl beide Linien damals tarifmäßig noch getrennt waren.

Nach Recherchen aus dem Langenhorner Archiv von Erwin Möller und Lutz Achilles  sowie dem Langenhorner Bürger- und Heimatverein (Richard Ebert).

Erwin Möller (li.) und Lutz Achilles brachten das Buch „Die Langenhorner Bahn“ heraus. Foto: blb

REISEN HAMBURG bietet attraktive

10. Januar

Foto: Hamburg Messe und Congress/ M.Zapf

Hamburg (pmi) Dem deutschen Winter entfliehen, mitten in Hamburg um den ganzen Globus reisen und vom nächsten Urlaub träumen, das können die Besucher der REISEN HAMBURG vom 7. bis zum 11. Februar auf dem Gelände der Hamburg Messe. Auf der FreizeitWelt für Urlauber präsentieren Reiseveranstalter und Spezialanbieter neue Angebote rund um den Erdball. Vom erholsamen Familienurlaub bis zum ausgefallenen Abenteuertrip – hier findet jeder, der urlaubsreif ist, sein Sehnsuchtsziel.
Im persönlichen Gespräch mit Insidern aus aller Welt, bei faszinierenden Ländervorträgen und bei kulturellen wie kulinarischen Kostproben gibt es Inspiration und Informationen aus erster Hand für die schönste Zeit des Jahres. Das gilt besonders für Dänemark, das 2018 das Partnerland ist. Der nördliche Nachbarstaat stellt sich allen Wikinger-, Monarchie- und Strand-Fans mit seinem großen Ferienangebot für Erlebnis und Erholung vor. 
 Besonders im Trend liegen 2018, neben der Mittelmeerregion, vor allem Fernreisen, wie Hanna Kleber, Präsidentin des Corps Touristique, der Vereinigung der ausländischen Tourismus-Organisationen in Deutschland, im Vorfeld der REISEN HAMBURG erklärt: „Spanien mit Mallorca und Ibiza, Italien und Griechenland werden auch 2018 verstärkt nachgefragt werden.“ Eine leichte Erholung erwartet sie bei der Türkei und Ägypten, wenngleich beide Länder das Volumen früherer Jahre noch nicht wieder erreichen werden. „Bei den Fernreisen sehen wir weiter eine positive Entwicklung. So weist Asien mit Thailand an der Spitze solide Zahlen vor und auch Süd- und Mittelamerika wachsen auf gutem Niveau“, so Kleber. Immer beliebter sei Afrika, vor allem Südafrika und Namibia: „Trendziele werden Rwanda und Uganda sein, Kenia wird aufholen.“ Die REISEN HAMBURG gehört zur „oohh! – Die FreizeitWelten der Hamburg Messe“, die vom 7. bis 11. Februar 2018 erstmals veranstaltet wird. Die Eintrittskarte gilt ebenfalls für die KREUZFAHRTWELT HAMBURG, die RAD HAMBURG und die CARAVANING HAMBURG, die parallel in den Messehallen stattfinden.
Dasselbe gilt für die AUTOTAGE HAMBURG. Auf der oohh! präsentieren insgesamt rund 800 Aussteller ihre Neuheiten, sie belegt das gesamte Gelände der Hamburg Messe. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, täglich 10 bis 18 Uhr. Eintrittspreise: Tagesticket Comeback bei Online-Kauf 10 Euro, an der Kasse 12 Euro, ermäßigt 7,50 /8,50 Euro, Kind sechs bis 15 Jahre 5,50 /6,50 Euro, After-Work-Ticket 5,50 /6,50 Euro. Mehr unter reisenhamburg.de

 

Das Rathaus – Immer wieder

10. Januar

Tim Stoberock lädt zum Besuch des Rathauses ein. Foto: pmi

Hamburg (pmi) Der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Tim Stoberock lädt am Mittwoch, den 17. Januar, zum Besuch in die Hamburgische Bürgerschaft ein.

Das Programm findet ab 12.30 Uhr statt und beinhaltet eine Führung durch das Rathaus, eine Filmvorführung über das Funktionieren und Wirken der Bürgerschaft und des Senates, ein Gespräch mit dem Abgeordneten sowie die Teilnahme an der Bürgerschaftssitzung. Die Teilnahme ist kostenlos. Treffpunkt ist in der Rathausdiele.  Und alle die Werktags verhindert sind, können sich an der sonntäglichen Führung am 14. Januar um 11 Uhr anmelden.
Die Teilnahme ist begrenzt und bedarf der vorherigen Anmeldung per E-Mail: info(at)tim-stoberock.de oder unter der Telefonnummer: 040/ 63 67 14 30.

 

Wein-Comedian Ingo Konrads

10. Januar

Ingo Konrads kommt nach Langenhorn ins Weinhaus am Stadtrand. Foto: pmi

Langenhorn (pmi) Am 26. Januar tritt der Wein-Comedian Ingo Konrads im Weinhaus am Stadtrand auf: „Freunde schöner Göttertropfen, Helden im Delirium. Wir betreten angetrunken Dionysens Heiligtum“, so das Motto des Abends.
Wein ist wahrlich ein himmlischer Genuss. Das wussten schon die alten Griechen. Der Jüngste der großen griechischen Götter war der Gott des Weines, Dionysos. Nicht zufällig war er auch zuständig für Freude, Fruchtbarkeit und Ekstase.
Ausgelassenes Feiern und Trinken ziehen sich wie ein bordeauxroter Faden durch die Geschichte der Menschheit und bergen manch komische Episode, wie Ingo Konrads, Deutschlands bekanntester Wein-Kabarettist, in seinem neuen Programm lustvoll und trinkfest ausbreitet. So legt er dar, dass die mittelalterliche Novellensammlung „Decamerone“ nichts anderes war als ein Poetry-Slam mit Komasaufen und Fummelei.
Und als Goethe seinerzeit mit leerem Einkaufswagen einen Discounter in Weimar verließ, soll er den wunderbaren Satz gesagt haben: „Das Leben ist zu kurz, um schlechte Weine zu trinken.“
Aber auch die aktuellen – nicht immer gottgefälligen – Erscheinungen der Weinwelt beleuchtet der Weinkabarettist mit vinologischer Hingabe: Sei es eine streng ökologische Hochzeit in Berlin, die trotz liebevoll ausgesuchter Weine gründlich aus dem Ruder läuft, sei es das unselige Wirken einer Schamanin im Weinkühlschrank mit Internet-Anschluss oder die fatalen Folgen einer hemmungslos durchzechten Nacht.
Ein himmlischer Abend voller göttlicher Pointen: Am Freitag, den 26. Januar,  um 19 Uhr im Weinhaus am Stadtrand in Langenhorn. Einlass ab 18:30 Uhr. Keine Abendkasse. Karten für 39 Euro im Weinhaus oder auf www.lehmitzevents.de inklusive Begrüßungssekt.

 

Jazz mit der „Southland New

10. Januar

„Southland N. O. Jazzband“ kommt in die Rotbuche.Foto: pmi

Langenhorn (rug) Es gibt genügend Leute, die denken, mit „Ice Cream“ (I Scream) hätte der Jazz begonnen. Was in den 50er-Jahren die Pop Charts erstürmte, hatte allerdings schon Jahrzehnte vorher angefangen: Der Jass – anfangs wirklich so geschrieben.
 In den 20er-Jahren begann durch die Erfindung der Schallplatte die „Tontechnische Konservierung“, die den Grundstein für den Welterfolg einer bis dahin kaum bekannten Musikform schuf – „Jazz“ genannt.

1987 fand sich in Hamburg eine Gruppe engagierter Musiker zusammen, die ein gemeinsames Ziel hatte: die Fortführung und Pflege genau dieser Originale der New Orleans Musik der 20er- und 30er-Jahre. Es entstand die „Southland New  Orleans Jazzband“, die inzwischen von Dänemark bis Südfrankreich ihre Auftritte hatte und an mehreren Jazzfestivals erfolgreich teilgenommen hat. Die Band präsentiert die Musik der Großen jener Zeit wie King Oliver, Clarence Williams, J.R. Morton, Fats Waller sowie den frühen Louis Armstrong.  Am Freitag, 12. Januar, ab 20 Uhr tritt die Band für ein Live-Konzert in der „Rotbuche“, Tannenweg 4 in Langenhorn auf.

 

Tangokonzert mit dem Dúo Cimarrón

10. Januar

Das Dúo Cimarrón lädt zum Tango-Konzert. Foto: pmi

Poppenbüttel (rug) Im Alsterschlösschen der Burg Henneberg, Marienhof 8 in Poppenbüttel, findet am Freitag, 19. Januar, ab 19 Uhr  ein Tangokonzert mit dem Dúo Cimarrón statt.
Cimarrón, zu deutsch „Mustang” – das sind die Haustiere, die, in die Freiheit zurückgekehrt, die Pampa der Provinz Buenos Aires bevölkerten.
Das Dúo Cimarrón, bestehend aus Mateo Terrile (Bandoneón) und Emilio Turco (Gitarre), nimmt diese Dualität der wilden Mustangs auf und überträgt sie auf den Tango. Die Musik des Duos lebt in einem traditionellen Universum, in dem die Zügel sich hin zum Spielerischen und Spontanen lösen.
Im Januar präsentiert das Duo auf seiner zweiten Europatournee seine neuen Werke „Tango Cimarrón“. In diesem Repertoire können die Zuhörer  Tangos, Walzer und Milongas hören, sowohl Klassiker in eigenen Arrangements des Duos wie auch Stücke, die die Großen des Genres neu erschaffen und ehren. Zu diesen Maestros gehören unter anderem Carlos Gardel, Aníbal Troilo, Julián Plaza, Héctor Stamponi und Osvaldo Berlingeri. Mit seinen Akkorden und Melodien lädt das Duo das Publikum ein, dem Takt des Tangoviertels zu lauschen.

Die Teilnahme ist wie  üblich ausschließlich nach vorheriger rückbestätigter Reservierung möglich: per E-Mail an reservierung(at)burg-henneberg.de oder über die website www.burg-henneberg.de

 

SCALA lädt zum „clubaktiv Aktionstag“

10. Januar

Am Aktionstag kann man bei SCALA die verschiedenen Sportarten durchtesten. Foto: pmi

Langenhorn/Fuhlsbüttel (pmi) 100 Prozent  Sport – Null Kommerz: Das ist das Motto, unter dem Hamburger Sportvereine an diesem Wochenende, am Sonntag, dem 14. Januar,   Ausschnitte ihrer Sportmöglichkeiten präsentieren.
In Fuhlsbüttel erwartet der SC Alstertal-Langenhorn am Sonntag zwischen 13 und 18 Uhr viele Interessenten und Neugierige, die sich ein Bild vom vielfältigen (Gesundheits-)Sportangebot im Sportzentrum Schlehdornweg 10 machen möchten.
Wer schon länger meint, mal wieder etwas für sich tun zu müssen, aber noch nicht weiß, was das Richtige für ihn ist, erfährt mehr bei einer individuellen Sportberatung: „Mache ich lieber allein was – oder bin ich in einer netten Gruppe besser aufgehoben? Was ist gut gegen meine Rückenschmerzen oder meine Knieprobleme? Wie oft sollte ich trainieren? Wie lange?“ Diese und viele andere Fragen  beantworten die Experten aus dem SCALA-clubaktiv-Trainerteam.
Wer gar keine Wehwehchen oder Probleme hat – umso besser: auch für fitte und gut Trainierte wird ein großes Angebot vorgehalten.
Damit man an diesem Tag aber nicht nur in der Theorie viel erfährt, wird empfohlen, die Sporttasche zu packen und einfach an einem der folgenden Schnupperkurse teilzunehmen (alle für Einsteiger geeignet). Anmeldungen zu den Kursen sind nicht erforderlich.
Folgende Kurse sind im Angebot: 13.15 bis 14 Uhr   WORLD JUMPING (auf einem kleinen Spezial-Trampolin)
14 bis 14.45 Uhr   Tai Chi
14 bis  15 Uhr   Kundalini Yoga
15 bis  15.45 Uhr   Qi Gong
15 bis 16 Uhr   Feldenkrais
16 bis  16.45 Uhr   Rückentraining
16.45 bis 17.30 Uhr   Entspannung und Beweglichkeit.
Vorgestellt wird an diesem Tag auch das neue Europäische Fitness Abzeichen, das  demnächst in verschiedenen Leistungsstufen bei SCALA erworben werden kann.
Mit einfachen Tests zu Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit erfährt man seinen Ist-Zustand und erhält daraufhin Trainingstipps zum Erhalt oder zur Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit.
Ein weiterer Schwerpunkt bei SCALA-clubaktiv ist der Reha-Sport: Vom Arzt verordnet und von der Krankenkasse bezahlt, kann in Herz-, Lungen- und orthopädischen Sportgruppen ein Zugang zu regelmäßiger gesunder Bewegung gefunden werden!
Weitere Informationen zum Aktionstag gern unter Telefon 0 40/3 00 62 99-202.

 

 

 

Volleyballerinnen glückt

10. Januar

Die SCALA-Trainer Carlos Santos (links) und Julius Milo hatten mit ihren Mädels reichlich Redebedarf. Foto: meg

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Das war ein  hartes Stück Arbeit! Nach fast zwei Stunden Spielzeit gewannen die Volleyballerinnen vom SC Alstertal-Langenhorn in eigener Halle zum Rückrundenstart in der 3. Liga Nord gegen den VSV Havel Oranienburg mit 3:2 (21:25, 25:19, 20:25, 25:18, 15:11). Das Hinspiel hatte SCALA  mit dem gleichen Resultat verloren.
Für das Team des Trainergespanns Carlos Santos und Julius Milo war es  der vierte Sieg in Folge. In der Tabelle bleibt man aber vorerst mit 15 Punkten (5 Siege, 5 Niederlagen)   Vierter. „Wir sind am Anfang ganz schwer ins Spiel gekommen und haben unseren Rhythmus einfach nicht gefunden. Erst nachdem wir im zweiten Satz einen großen Rückstand aufgeholt haben, wurde es besser. Da haben wir gute Arbeit im Blockspiel und bei den Angriffen gezeigt. Leider waren wir über die gesamte Partie in der Annahme aber nicht konstant genug“, monierte Julius Milo, der die Mannschaft aber insgesamt auf einem sehr guten Weg sieht.
Was auch an den Neuzugängen Jana Schumann, Jana Wiesel und Hanne Binkau liegt. „Die haben alle eine exzellente Volleyballschule genossen. Das sind einfach gute Spielerinnen. Ich bin  der Meinung, wir haben in dieser Saison ein stärkeres Team als in den letzten zwei Jahren“, berichtet Milo, der gemeinsam mit Carlos Santos in der Woche vor dem frühen Rückrundenauftakt schon drei Trainingseinheiten angesetzt hatte.  Kurzzeitig hatten die Fans bei einem 1:2-Satzrückstand ein wenig Sorge,  aber SCALA hatte ja noch Katrin Plöhn in seinen Reihen. „Sie hat heute unheimlich viele Punkte gemacht. Das war entscheidend. Wir haben dann auch mit Katrin Plöhn und Hanne Binkau rotiert und Diagonal- und Außenangreiferin getauscht. Das hat gut geklappt“, freute sich Julius Milo. Verzichten mussten die beiden Coaches nach wie vor auf die am Knie verletzte Christina Benecke. Libera Jana-Marie Burfeind fiel aufgrund einer Erkältung aus. Kaum ist SCALA wieder im Training, steht auch schon die nächste Pause an.
Weiter geht es erst am Sonnabend, den 20. Januar, um 19 Uhr mit dem Heimspiel gegen den TSV Tempelhof-Mariendorf.

 

Kehraus nach dem Feuerwerk

03. Januar

Reiniger auf der Reeperbahn. Foto: pmi

Hamburg (pmi) Seit Mitternacht in der Silvesternacht beseitigten bis zu 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtreinigung Hamburg (SRH) mit mehr als 50 Fahrzeugen Silvestermüll von Gehwegen und Fahrbahnen sowie aus Parks an traditionellen Treffpunkten von Neujahrsfeiern. Die Reinigungsarbeiten dauerten  bis in den frühen Nachmittag. Die SRH rechnet allein heute mit rund 15 Tonnen (t) Böllermüll. Im vergangenen Jahr waren es ungefähr 20 Tonnen Müll.
Unter anderem wird mit den Sofortmaßnahmen auf folgenden Flächen die Verkehrssicherheit wiederhergestellt: an den Landungsbrücken, am Fischmarkt, auf der Reeperbahn, auf dem Rathausmarkt, in Straßenzügen um die Außen- und Binnenalster sowie in Fußgängerzonen in den Innenstädten von Harburg und Bergedorf. Erstmalig beseitigt die SRH auch in Grünanlagen die Reste des Feuerwerks, unter anderem die Grünflächen hinter dem Michel, an der Helgoländer Allee, an der Außenalster, Altonaer Balkon und Wilhelmsburger Inselpark.
Für alle am Neujahrstag nicht erfassten öffentlichen Wege und Grünanlagen in Hamburg gilt: Die SRH reinigt die Fahrbahnen, Grünanlagen und Gehwege im Rahmen der regelmäßigen Reinigung. Die Gehwegreinigung findet allerdings nur dort statt, wo Anlieger Gehwegreinigungsgebühren bezahlen, auf allen anderen Gehwegen sind die Anwohner selbst für die Entfernung von Böllerresten und Abfällen verantwortlich, auch wenn sie nicht die Verursacher der Verschmutzung sind.
Flaschen, Glasscherben und Reste der Feuerwerksbatterien sind besonders auf Fahrbahnen eine ernsthafte Gefahr. Fährt ein Fahrzeug über diese Abfälle, können sie zu Geschossen werden und Passanten schwer verletzen. Zudem verstopfen die Feuerwerksbatterien und Flaschen die Saugschläuche der Kehrmaschinen.
Die SRH bittet dringend, Flaschen und massive Blöcke abgebrannter Feuerwerks-Batterien nach Benutzung zu entfernen und über die Sammelsysteme zu entsorgen. Flaschen und Glasscherben bitte in die Glascontainer werfen, Feuerwerksreste bitte in die schwarze Restmülltonne. „Blindgänger“ bitte angefeuchtet in die schwarze Restmülltonne werfen.

 

Mehr Bezieher von

03. Januar

Als armutsgefährdet gilt ein Rentner, dessen Netto-Einkommen unter 958 Euro monatlich liegt. Foto: pmi

Hamburg (pmi) Altersarmut auf dem Vormarsch: Die Zahl der Menschen, die in Hamburg neben ihrer Rente auf Grundsicherung angewiesen sind, ist in den vergangenen zehn Jahren um 91 Prozent gestiegen. 41 443 Bezieher von „Alters-Hartz-IV“ zählte die Stadt zuletzt. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG Hamburg-Elmshorn bezieht sich hierbei auf Angaben des Statistikamts Nord. NGG-Geschäftsführerin Silke Kettner nennt die Zahlen einen „Weckruf“ und fordert einen Kurswechsel in der Rentenpolitik.
„Zwar ist die Rentenkasse so gut gefüllt wie lange nicht, aber Geringverdiener profitieren kaum von der nächsten Erhöhung“, so Kettner. Gerade Frauen und Alleinerziehenden bleibe trotz vieler Arbeitsjahre der Gang zum Sozialamt häufig nicht erspart. Verschärfen dürfte sich die Lage in den nächsten zwei Jahrzehnten: Nach einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung wird das Armutsrisiko besonders für die geburtenstarken Jahrgänge der 1950er- und 1960er-Jahre ansteigen – von aktuell 15 auf 20 Prozent im Jahr 2036. Als armutsgefährdet gilt ein Rentner, dessen Netto-Einkommen unter 958 Euro monatlich liegt.
Die NGG Hamburg-Elmshorn plädiert für eine Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung. „Das Rentenniveau – also der Anteil der späteren Rente am Netto-Verdienst – muss unbedingt stabilisiert werden. Im Moment sind es 48 Prozent – langfristig sollten wir auf über 50 Prozent kommen“, sagt Gewerkschafterin Kettner.

 

Kreuzfahrtwelt Hamburg: Neue Routen,

03. Januar

Für einmaliges Flair sorgt auf der KREUZFAHRTWELT HAMBURG das maritim gestaltete Schiffsdeck. Foto: Hamburg Messe/ Stephan Wallocha

Hamburg (pmi) Eine Kreuzfahrt muss kein exklusiver Traum mehr bleiben: Auf der KREUZFAHRTWELT HAMBURG, die vom 7. bis 11. Februar 2018 ihre Tore öffnet, präsentieren Reedereien, Veranstalter und Reisebüros ihre vielfältigen Programme für Seereisen mit Megalinern, Expeditionsschiffen oder Segelyachten. Ebenso mit dabei sind Anbieter von Flusskreuzfahrten, Hausboot-Urlaub und Yachtcharter. Herzstück der neuen Freizeitwelt für Kreuzfahrer ist das nachgebaute Schiffsdeck, auf dem Besucher im Deckchair entspannen und Vorträgen über neue Schiffe und ausgefallene Destinationen lauschen können. „Die Kreuzfahrtbranche setzt auch in den kommenden Jahren auf ein nachhaltiges Wachstum – und das im doppelten Sinne“, sagt Helge Grammerstorf, National Director von Cruise Lines International Association (CLIA) Deutschland: „Einerseits entwickeln sich die Passagierzahlen mit der steigenden Nachfrage sehr erfreulich, andererseits kommt dem Umweltschutz eine zunehmend größere Bedeutung zu. Kein neues Schiff verlässt die Werft ohne umfangreiche Umweltschutzeinrichtungen, denn es ist unser erklärtes Ziel, dass jede Schiffsgeneration ‚grüner‘ ist als die Generationen zuvor.“
Die neue Nummer Eins von TUI Cruises wird am 11. Mai 2018 beim Hafengeburtstag Hamburg getauft. Danach wird „Mein Schiff 1“ von Kiel aus den Ostseeraum zwischen Schweden und dem Baltikum befahren. Knapp 2900 Passagiere können sich in zwölf Restaurants und Bistros sowie in 15 Bars und Lounges kulinarisch verwöhnen lassen. In der  Kreativ-Küche „Manufaktur“ dürfen Gäste sogar selbst mit anpacken. „Doch mit unserem neuen Schiff beantworten wir auch die Nachfrage nach Bewegung an Bord“, so Godja Sönnichsen von TUI Cruises. Im Fitnessbereich auf Deck 15 mit Rundumblick aufs Meer finden Sportbegeisterte ihren Anlaufpunkt. Warm gelaufen hat sich der neue Megaliner von MSC Kreuzfahrten in seiner ersten Saison im Mittelmeer. 2018 wird die „Meraviglia“ in Hamburg ihren Heimathafen haben. Von hier bricht sie nach Norwegen, Island, Großbritannien und ins Baltikum auf. Die Show am Abend gestaltet der Cirque du Soleil. Kids finden Unterhaltung in sieben verschiedenen Clubs inklusive Technologie-Labor und TV-Studio.
Am 2. Dezember 2018 läuft die „AIDAnova“ von Hamburg nach Gran Canaria aus. Von dort startet sie in der Wintersaison 2018/19 zu Törns rund um die Kanaren. Es ist das erste komplett mit umweltschonendem Flüssiggas (LNG) betriebene Kreuzfahrtschiff der Welt. Von Bug bis Heck ist es mit Erlebniswelten ausgestattet: Inmitten üppiger Dschungel-Vegetation kann man auf Baumwipfel klettern, in Kuschelmuscheln träumen oder über Wasserrutschen in den Pool abtauchen. Wie sich ein Hotelzimmer auf See anfühlt, können Messebesucher mittels 3-D-Brillen und in der „AIDAperla“ Showkabine ausprobieren. Das Schiff startet in der kommenden Saison von Hamburg aus zu Metropolen in Holland, Belgien, Frankreich und Großbritannien.
Die KREUZFAHRTWELT HAMBURG gehört zur „oohh! – Die FreizeitWelten der Hamburg Messe“, die vom 7. bis 11. Februar 2018 erstmals veranstaltet wird. Die Eintrittskarte ist ebenfalls gültig für die REISEN HAMBURG, die RAD HAMBURG und die CARAVANING HAMBURG, die parallel in den Messehallen stattfinden. Dasselbe gilt für die AUTOTAGE HAMBURG. Auf der oohh! präsentieren insgesamt rund 800 Aussteller ihre Neuheiten, sie belegt das gesamte Gelände der Hamburg Messe. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, täglich 10 bis 18 Uhr. Eintrittspreise: Tagesticket Comeback bei Online-Kauf 10 Euro, an der Kasse 12 Euro, ermäßigt 7,50 Euro/8,50 Euro, Kind sechs bis 15 Jahre 5,50 Euro/6,50 Euro, After-Work-Ticket 5,50 Euro/6,50 Euro. Mehr unter kreuzfahrtwelthamburg.de

 

Auf der Suche nach der Haselmaus –

03. Januar

Ein Haselmaus-Nest.  Foto: Björn Schulz

Hamburg (pmi/rug) Vier Tage lang waren Biologen, unterstützt von der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und der Deutschen Wildtier Stiftung, unterwegs, um die Knicks und Waldränder am östlichen Rand von Hamburg und angrenzendem Schleswig-Holstein nach Nestern abzusuchen. Die gute Nachricht: Es gibt zum Glück immer noch Haselmäuse in Hamburg und nahe der Stadtgrenze. „In den Wäldern und Hecken im Hamburger Stadtteil Bergedorf sowie bei Wentorf und Glinde konnten wir sie eindeutig nachweisen“, freut sich Björn Schulz von der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein. Mehr als 53 Kilometer Hecken haben die Forscher unter die Lupe genommen und 32 Nester der Haselmaus entdeckt.
Die Haselmaus ist daumengroß und liegt momentan im tiefen Winterschlaf unter einer dicken Laubschicht am Erdboden. Das hindert 20 Naturschützer aus Deutschland und Österreich aber nicht, gerade jetzt die Landschaft in Schleswig-Holstein und Hamburg auf der Suche nach dem mit dem Siebenschläfer verwandten Maus und deren mittlerweile verlassenen Sommernestern zu durchkämmen.
Wer Haselmausnester finden will, braucht ein scharfes Auge und eine gehörige Portion Spürsinn. Die Kletterkünstler legen ihre fest aus Gras und Blättern gewebten Nester auch frei in Zweigen von dichten Büschen wie Brombeeren oder Weißdorn an. „Diese suchen wir entlang von Hecken und Waldrändern“, sagt Svenja Ganteför, Biologin der Deutschen Wildtier Stiftung. „Jetzt am Winteranfang ist die beste Zeit für die Suche. Es befindet sich kein Laub mehr an Bäumen und Sträuchern und die Sommer-Nester hängen frei sichtbar im Geäst. Die Haselmaus wird dabei nicht gestört: Sie schlummert tief und fest am Boden in ihrem Winterquartier und erwacht erst im Frühjahr.“
Die Forscher fragten sich vor Beginn der Suche   vor allem: Leben Haselmäuse überhaupt noch in Hamburg? Die letzten Nachweise sind bereits fünf Jahre alt und beschränken sich auf den Ostrand. Und wenn in Hamburg noch Haselmäuse vorkommen, gibt es einen Austausch mit den schleswig-holsteinischen Tieren? Im Nachbarbundesland Schleswig-Holstein kommen Haselmäuse stellenweise noch häufig vor und finden in den typischen Knicklandschaften einen idealen Lebensraum.
Die jetzt gewonnenen Ergebnisse werden die Grundlage für ein länderübergreifendes Schutzprojekt sein, das die Deutsche Wildtier Stiftung und die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein in den kommenden Monaten anschieben wird.

 

Kostenlose Impfung in Wandsbek

03. Januar

Nur ein kleiner Pieks – aber er schützt vor ernsten Erkrankungen.  Jetzt ist die beste Zeit für die Grippeimpfung, raten die Experten. Foto: Alois Müller

Wandsbek (pmi) Das Bezirksamt bietet jeden 1. Mittwoch im Monat kostenlose Impfungen und Impfberatungen für Kinder und Erwachsene an.
Kinder können gegen Masern, Mumps, Röteln, Varizellen, Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten und Kinderlähmung geimpft werden. Die Hepatitis B- Impfung wird lediglich bis zum 15. Lebensjahr durchgeführt.
Erwachsene können sich gegen Diphtherie, Wundstarrkrampf (Tetanus), Keuchhusten (Pertussis) und zur Grundimmunisierung auch gegen Kinderlähmung (Poliomyelitis) impfen lassen.  In dieser Impfsprechstunde bieten wir zusätzlich die Grippeschutzimpfung und die Pneumokokkenimpfung an.
Die nächste Impfsprechstunde findet am Mittwoch, den 3. Januar 2018, von 15  bis 16  Uhr statt.
Die Impfungen finden ohne Anmeldung – möglichst mit Impfausweis – im Bezirksamt Wandsbek, Gesundheitsamt, Nebeneingang Robert-Schuman-Brücke 4, statt.
Alle Fragen rund ums Impfen werden unter den Telefonnummern 040/42881-2452 oder 040/42881-3494 beantwortet.

 

Malcolm Mowlam und die Limehouse

03. Januar

Die Limehouse Jazzband Foto: pmi

Poppenbüttel (rug)  In der Philemon-Kirche, Poppenbütteler Weg 97 in 22399 Hamburg,  wird am 28. Januar 2018 um 18  Uhr wieder gejazzt.  Mr. Malcolm Mowlam ist der englische Sänger und Entertainer. Als Sprachtalent spricht er viele Sprachen und  begrüßt das Publikum immer ganz individuell  in den unterschiedlichsten Sprachen und Dialekten.
 Malcolm Mowlam ist ausgesprochen galant und charmant und selbstverständlich mit dem sprichwörtlichen „british humor“  gesegnet. Dabei stellt er den Kontakt zum Publikum her und sorgt dafür, dass der „Funke immer schnell überspringt“. 
Mit viel Timbre in der Stimme und dem mitreißenden Swing im Blut zieht Malcolm Mowlam  das Publikum meist sehr schnell in seinen Bann.  Sein stimmlicher Ausdruck ist so vielfältig wie die Stücke, die er vorträgt: alles Hits aus vergangenen Jahrzehnten  – man könnte sagen „it’s the best of Jazz“.
 Selbstredend spürt man auch seine  Bewunderung für die großen Jazzstimmen des 20. Jahrhunderts: Frank Sinatra, Louis Armstrong, Bing Crosby, um nur einige zu nennen. Malcolm Mowlams umfangreiches Wissen zur Geschichte des Jazz nutzt er geschickt, um gelegentliche Anekdoten und Hintergrundinformationen preiszugeben.
 Begleitet wird er von der Limehouse Jazzband  – einer Jazz-Combo, die herzerfrischenden Jazz für jede Stimmungslage spielt. Auch wenn der Schwerpunkt auf „New Orleans“ und „Swing“  liegt, ist die Limehouse Jazzband doch in vielen Stilrichtungen des Jazz zu Hause. Von Ragtime über  Boogie bis zum Mainstream der 70er reicht das Repertoire. Und selbstverständlich spielt die Band auch Dixieland, der ja in den 50er und 60er Jahren ein weltweites Revival hatte. Sie  scheut auch nicht davor zurück, „Ohrwürmer und Gassenhauer“  unter den Jazzstücken vorzutragen oder gar „Big-Band-Stücke“. Immer wieder greift sie auch auf die Quellen des Jazz zurück und spielen Blues, Spirituals und Gospels.
 Entscheidend sind Arrangement und Interpretation und natürlich, dass das Publikum damit begeistert wird. Der Jazz lebt von der Improvisation  – darum ist auch jedes Konzert der Limehouse Jazzband anders und immer wieder neu und lebendig.

 
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