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Fuhlsbüttel ist bereit für den A 380

17. Oktober: 

Fuhlsbüttel (blb) Hamburg ist bereit für den Airbus A 380: Alle notwendigen baulichen Maßnahmen an den Fluggastbrücken des Flughafens für die Abfertigung des größten Passagierflugzeugs der Welt sind abgeschlossen. Ab dem 29. Oktober  wird Emirates als erste und einzige Fluggesellschaft die A 380 im Liniendienst ab Hamburg einsetzen. Das  Flaggschiff aus Finkenwerder  wird künftig die Nachmittagsverbindung nach Dubai fliegen. Bislang wurden beide täglichen Flüge von der Boeing 777-300ER bedient.
Aiport-Chef Michael Eggenschwiler sagte nicht ohne Stolz: „Damit haben wir als Airport ein Alleinstellungsmerkmal im Norden.“ Eggenschwiler sagte mit Blick auf die lärmgeplagten Flughafen-Anwohner: „Der A 380 ist ein modernes Flugzeug und von daher zumindest nicht lauter als die Boing 777.“ Dafür bietet das größte Flugzeug der Welt 516 Passagieren Platz (die Boing 777 hat Platz für 360 Fluggäste). Damit erhöht sich die Kapazität zwischen Hamburg und Dubai mit einem wöchentlichen Sitzplatzangebot von 6 090 Plätzen pro Richtung um 22 Prozent. 
Rund zwei Wochen vor dem Erstflug stellten Michael Eggenschwiler und Volker Greiner, Emirates Vice President North and Central Europe, am Donnerstag offiziell die neue A380-Position auf dem Vorfeld vor. Hier können die A 380-Passagiere künftig über drei bewegliche Fluggastbrücken gleichzeitig in das doppelstöckige Flugzeug einsteigen.  Die Investitionskosten des Flughafens hierfür belaufen sich auf rund 750 000 Euro.
Die Emirates A 380 zwischen Hamburg und Dubai bietet unter den 516 Sitzplätzen 14 Privatsuiten in der First Class sowie 76 vollständige Flachbettsitze in der Business Class auf dem Oberdeck und 426 Sitze in der großzügigen Economy Class auf dem Hauptdeck. Für die Feierlichkeiten in Hamburg zum Start der A 380-Verbindung wird am 29. Oktober die A 380 einmalig auf der Morgenrotation EK059/EK060 eingesetzt. Ab dem 30. Oktober  fliegt die Emirates A 380 dann immer nachmittags unter den Flugnummern EK061 und EK062.
Mit  105 Flugzeugen ist Emirates der mit Abstand der größte A 380-Betreiber der Welt. Alle A 380-Jets der Airline werden bei Airbus in Hamburg größtenteils hergestellt – unter anderem der  Kabineneinbau sowie die finale Lackierung.

„Die Emirates A 380 ist ein beliebtes Flugzeug, das unsere Kunden nach wie vor begeistert und weiterhin den Standard in Sachen Reisekomfort in der kommerziellen Luftfahrt setzt“, so Volker Greiner.

Airport-Chef Michael Eggenschwiler (2. v. re.) und Volker Greiner, Emirates Vice President North and Central Europe, eröffnen offiziell die A 380-Position am Flughafen Hamburg. Foto: blb

Hamburg: 32 Prozent profitieren

17. Oktober

Das geplante Gesetz zur Einführung einer Brückenteilzeit soll bis zum 19. Oktober im Bundestag beschlossen werden. Vier Wochen später könnte es den Bundesrat passieren. Foto: pmi

Hamburg (pmi/rug) Mal etwas weniger arbeiten, um Zeit für Kinder, Angehörige oder auch sich selbst zu haben – danach aber wieder voll in den Beruf einsteigen: Für Tausende Beschäftigte in Hamburg soll das ab 2019 per Gesetz möglich sein. Tatsächlich dürften jedoch 348 100 Arbeitnehmer in der Stadt nicht vom sogenannten Rückkehrrecht in Vollzeit profitieren – weil ihr Betrieb weniger als 45 Mitarbeiter hat. „Das sind 32 Prozent aller Beschäftigten, an denen das Gesetz komplett vorbeigeht“, kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten.
Die NGG Hamburg-Elmshorn beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Ein Großteil der Beschäftigten in Bäckereien und Metzgereien dürfte danach nichts von der geplanten Brückenteilzeit haben. Im Hamburger Gastgewerbe wären laut Statistik sogar 55 Prozent des Personals vom Gesetz ausgenommen.
Auf die Untergrenze von 45 Beschäftigten hatte sich die Große Koalition verständigt. Die Unionsparteien setzten sich in diesem Punkt gegen die SPD durch. Das Gesetz soll noch im Oktober den Bundestag passieren. „In den vielen Kleinbetrieben im Handwerk und in der Gastronomie ist die Teilzeit-Novelle damit reine Makulatur“, sagt NGG-Geschäftsführerin Silke Kettner. Sie ruft die heimischen Bundestagsabgeordneten dazu auf, sich in Berlin für Änderungen am Gesetz stark zu machen. „Die Einschränkung für kleine Betriebe muss wegfallen“, so Kettner. Denn die Idee der Reform gehe in die richtige Richtung: „Tausende wünschen sich mehr Souveränität bei der Arbeitszeit.“
Hinzu kommt: Rund 369 800 Beschäftigte in Hamburg arbeiten bereits jetzt in Teilzeit. Nach Angaben der Arbeitsagentur ist ihre Zahl in den letzten zehn Jahren um 44 Prozent gestiegen. „Diesen Menschen bringt das Gesetz auch keine Verbesserungen“, bemängelt Kettner. Denn einen Anspruch auf eine Vollzeit-Stelle habe nach den Plänen der GroKo nur, wer vorher schon einmal in Vollzeit gearbeitet hat. Das sei aber in vielen Branchen die Ausnahme. So liegt die Teilzeitquote hier laut Statistik bei 34 Prozent. In Hotels, Pensionen und Restaurants ist der Anteil mit 58 Prozent besonders hoch.
Nach Einschätzung der NGG hilft das Gesetz auch kaum gegen Altersarmut, von der Frauen besonders häufig betroffen sind. „Denn Frauen arbeiten überdurchschnittlich oft in Kleinbetrieben – oder haben seit vielen Jahren nur einen Halbtagsjob“, so Kettner.

 

Spielzeug für bedürftige Kinder

17. Oktober

Olaf Gössel vom Recyclinghof Liebigstraße betrachtet Taminas Spielzeugspende. Foto: SRH

Hamburg (pmi/rug) Am Montag, dem 15. Oktober, eröffnete die Stadtreinigung Hamburg (SRH) die diesjährige Spielzeugsammlung für bedürftige Hamburger Kinder und für Kinder aus Flüchtlingsfamilien. Auf dem Recyclinghof Liebigstraße in Hamburg Billbrook spendeten die Moderatorin Inka Schneider, SRH-Geschäftsführer Holger Lange, Heinrich Fiege, Leiter der DEKRA Akademie Hamburg, Projektträgerin der Hamburger Toys Company und Rolf Weber vom gemeinnützigen Verein WEISSEN RING, das erste Spielzeug. Noch bis zum 1. Dezember sammeln alle zwölf Recyclinghöfe der Stadtreinigung Hamburg (SRH) und die drei Filialen des SRH-Gebrauchtwarenkaufhauses STILBRUCH gebrauchtes Spielzeug. Arbeitslose Hamburgerinnen und Hamburger arbeiten bei der Hamburger Toys Company das gesammelte Spielzeug wieder auf und verteilen es meist noch vor Weihnachten kostenlos an bedürftige Familien.
Moderatorin Inka Schneider: „Wenn Sie zu Hause Ihre Kinder oder Enkel nach ungenutztem Spielzeug fragen und ihnen erklären, dass das Spielzeug an Gleichaltrige geht, die oft gar nichts haben, dann werden Sie das große Spenderherz Ihrer Lütten kennenlernen. Viele Familien können sich Spielzeug oft nicht leisten, für viele Flüchtlingskinder ist es fast unerreichbar.“
„Im vergangenen Jahr haben wir bei der zwölften Sammlung einen echten Rekord aufgestellt“, freute sich SRH-Geschäftsführer Holger Lange. „Rund 560 Kubikmeter Spielzeug brachten uns die Hamburgerinnen und Hamburger, das sind mehr als acht 40-Fuß-Hochseecontainer voll mit Spielsachen! Üblicherweise kommt bei den Sammlungen Spielzeug für drei bis fünf Container zusammen. Die motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SRH freuen sich, so viel Spielzeug wie möglich von den Kundinnen und Kunden entgegenzunehmen. Wir sind bereit.“
Noch bis zum 1. Dezember nehmen alle Recyclinghöfe Spielzeug entgegen, unter anderem in Hummelsbüttel, Lademannbogen 32,                  Montag bis Freitag: 8 bis 19 Uhr, Sonnabend: 8 bis 14 Uhr.
Weitere Sammelstellen sind die Filialen des Gebrauchtwarenkaufhauses STILBRUCH in Wandsbek (Helbingstraße 63), in Bahrenfeld (Ruhrstraße 51) und in den Harburg-Arcaden (Lüneburger Straße 39).

 

Biomüll kann mehr – Biomüll ist mehr

17. Oktober

An der Biotonne richtig zu trennen hilft, aus dem Abfall saubere Rohstoffe zu gewinnen. Foto: SRH

Hamburg (pmi/rug) Plastiktüten und andere Störstoffe in den grünen Biotonnen gefährden zunehmend die hohe Qualität des aus den Bioabfällen erzeugten Kompostes. Besonders Tüten aus sogenanntem „Bio“plastik verleiten wohlmeinende Hamburgerinnen und Hamburger, diese Plastiktüten für das Sammeln von Küchen- und Speiseabfällen zu nutzen. Dabei sorgen gerade diese dünnen Plastiktüten für große Probleme bei der Herstellung von Kompost im modernen Biogas- und Kompostwerk der Stadtreinigung Hamburg (SRH). Auch noch verpackte Lebensmittel haben in der Biotonne nichts zu suchen.
Ab sofort starten die Umweltbehörde und die SRH eine gemeinsame Aufklärungskampagne #wirfuerbio, um die Qualität und Menge des gesammelten Biomülls weiter zu steigern. Verdorbene Lebensmittel und gekochte Speisereste sind neben anderen organischen Küchenabfällen in der Biotonne hochwillkommen, weil aus ihnen, anders als Grünabfall aus dem Garten, besonders viel klimaneutrales Biogas erzeugt werden kann. Verpackungen von Lebensmitteln wie Plastikfolien aller Art, Dosen und Glasverpackungen stören den Kompostierungsprozess und gefährden die Qualität des erzeugten Kompostes. Umweltsenator Jens Kerstan hat deshalb jetzt die Schirmherrschaft der Kampagne #wirfuerbio übernommen, mit der mehr als 25 norddeutsche Entsorgungsunternehmen gemeinsam für eine bessere Nutzung der Biotonnen werben. Umweltsenator Kerstan appellierte an die Hamburgerinnen und Hamburger, die Biotonne intensiver und sachgerechter zu nutzen: „Biomüll ist ein besonders wertvoller Abfall! Plastik, auch „kompostierbare“ Plastiktüten und andere Fremdstoffe haben dort nichts verloren. An der
Biotonne richtig zu trennen hilft, aus dem Abfall saubere Rohstoffe zu gewinnen und in einer hohen Qualität als Biogas und Kompost in den natürlichen Kreislauf zurück zu führen. Hier ist jede und jeder in Hamburg aufgefordert mitzumachen! Deshalb unterstütze ich #wirfuerbio!“
Die Stadtreinigung Hamburg fördert die Nutzung der Biotonne durch eine Verteilung von je zehn kostenlosen, eigens für die Sammlung von Küchenabfall hergestellten wachsbeschichteten und lebensmittelechten Papiertüten. Die SRH-Biotüte ist nassfest und kann, anders als (Bio)Plastiktüten, zusammen mit Inhalt in der Biotonne entsorgt werden, weil sie bei der Kompostierung des Bioabfalls rückstandsfrei biologisch abgebaut wird. „Alle 600 000 Haushalte mit einer Biotonne vor der Tür erhalten von uns ab Oktober zehn Biotüten gratis in den Briefkasten“, kündigt SRH-Geschäftsführer Prof. Dr. Rüdiger Siechau an: „Ich bin überzeugt, dass die Hamburgerinnen und Hamburger die Vorteile unserer Papiertüte schnell erkennen und auch Küchenabfälle und Speisereste nicht mehr wie vielfach praktiziert in der schwarzen Restmülltonne, sondern in der grünen Biotonne sammeln. Wer Bioabfall konsequent trennt, leistet einen wichtigen persönlichen Beitrag zum Klimaschutz.“
Haushalte mit Biotonne, die von der Biotüte überzeugt sind, können auf Hamburgs Recyclinghöfen und in den Hamburger Filialen der Drogeriemarktkette Budnikowsky weitere 30 kostenlose Papiertüten gegen Vorlage eines Coupons abholen. Den Coupon gibt es auf www.stadtreinigung.hamburg/biotuete. Wer mehr Biotüten aus Papier benötigt, erhält die original SRH-Biotüten im 30er-Pack für 4,50 Euro  bei Budnikowsky.
Zurzeit sind 603 500 Hamburger Haushalte an die Bioabfallsammlung angeschlossen. Das sind knapp 94 Prozent der anschlussfähigen Haushalte und rund 60 Prozent aller rund 946 200 Privathaushalte.
Mehr zur Kampagne #wirfuerbio unter www.wirfuerbio.de

 

Theater für Kinder im „ella“

17. Oktober

„Nebensache“ mit Peter Rinderknecht. Foto: pmi

Langenhorn (rug) Wirklich keine Nebensache – KinderKinder bringt mit dem Gastspiel „Nebensache“ mit Schauspieler Peter Rinderknecht ein brisantes Thema in sieben Hamburger Stadtteile: Das Stück erzählt  auf fantasievoll-poetische Weise die Geschichte eines Mannes, dessen Traum vom Glück in der Obdachlosigkeit endet und einen Neuanfang sucht.
Es gibt viele davon in den Städten, und doch hasten Passanten an ihnen vorüber, als wären sie reine Nebensache: Menschen ohne Zuhause, für die es eben nicht normal ist, ein Dach über dem Kopf zu haben oder ein Fenster zum Rausgucken. Dass das schneller gehen kann als man denkt, erfahren Besucher ab sechs Jahren in „Nebensache“ mit dem Schauspieler Peter Rinderknecht. Die Koproduktion des „JungenEnsemble Stuttgart“ und des „Theater für ein wachsendes Publikum Schweiz“ tourt im Rahmen des Internationalen Musik- und Theaterfestivals KinderKinder durch sieben Hamburger Stadtteile und kommt am 20. Oktober nach Langenhorn.
Was brauchen wir zum Glücklichsein? Ein Zuhause, Tiere, Liebe, eine Familie? Klingt nach ganz normalen Wünschen, die ein Mensch eben hat. Nicht mehr und nicht weniger wünscht sich der Mann in „Nebensache“, der seine Geschichte über Glück und Verlust, einen Bauernhof und Banken, Schulden und Neuanfang in 50 dichten Minuten bildhaft und kindgerecht mit der Minibühne seines Akkordeonkoffers lebendig werden lässt.
Gemeinsam mit dem Publikum lässt er einen Bauernhof mit Tieren und mit Feldern entstehen. Hier lebte er einst als Bauer, war zufrieden mit seinem Leben. Aber dann meinte er, es fehle ihm etwas. Also fährt er am Samstagabend mit seinem Traktor in die Stadt und trifft dort die Frau seines Herzens. Als er mit ihr eine Familie gründet, scheint das Glück perfekt. Der Schauspieler, Regisseur und Autor Peter Rinderknecht ist seit über zwei Jahrzehnten einer der wichtigsten Vertreter der Schweizer Theaterszene für ein junges Publikum. Als Schauspieler war er zudem unter anderem  am Theater Neumarkt Zürich, Schauspielhaus Zürich oder Theater Basel zu sehen und arbeitete mit Regisseuren wie Christoph Marthaler und Martin Kloepfer zusammen.
Das Theater für Kinder von sechs bis   99 Jahren findet statt am Sonnabend, 20. Oktober, um 11.30 und 16 Uhr im „ella“-Kulturhaus, Käkenflur 30. Tickets: Schulen und  Kitas  3 Euro, Wochenende Euro 7/9 Euro, online VVK: www.kinderkinder.de

 

Hamburg Airport Bewegt:

17. Oktober

Auch sportliche Projekte werden bewertet. Foto: pmi

Hamburg (pmi) Endspurt für den „Hamburg Airport. Bewegt. Nachbarschaftspreis 2018“: Heute beginnt die Online-Abstimmung für die beliebte Auszeichnung in der Region. Mit 77 Bewerbungen haben in diesem Jahr fast doppelt so viele Teams ihr Projekt eingereicht (2017: 39 Projekte). Die gemeinnützigen Einrichtungen und Initiativen kommen aus Hamburg sowie den umliegenden Landkreisen Stormarn, Segeberg und Pinneberg. Heute geht‘s los! Jeder kann das Projekt seiner Wahl unterstützen und bis zum 11. November online unter www.hamburg-airport-bewegt.de/online-voting abstimmen. Das Preisgeld beträgt insgesamt 12 000 Euro.
Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, sagt: „Ein Nachbar hilft, wenn es mal an etwas fehlt. Das ist auch unsere Idee beim Nachbarschaftspreis, um einen Beitrag für eine starke und lebendige Gemeinschaft zu leisten. Die eingereichten Projekte zeigen, wie vielfältig sich die Bürgerinnen und Bürger in der Nachbarschaft des Hamburger Flughafens engagieren – das ist wirklich beeindruckend. Und dass es in diesem Jahr noch einmal doppelt so viele Bewerbungen geworden sind, freut uns ganz besonders und motiviert für die nächsten Jahre.“
Das bürgerschaftliche Engagement in Hamburg und Umgebung ist vielfältig. Mit dem „Hamburg Airport. Bewegt. Nachbarschaftspreis 2018“ unterstützt Hamburg Airport diesen gemeinnützigen Einsatz. Die Menschen tanzen, kochen, lesen, reden, lachen und machen vieles mehr – für Bildung, Integration, Inklusion, Jugendarbeit oder mehr Mobilität. Für all das braucht es aber auch die passende Ausstattung, ausreichend Trainingsgeräte und gute Technik.
Der Nachbarschaftspreis bietet die Chance, sich als Verein oder Initiative einen lang gehegten Wunsch oder eine längst überfällige Anschaffung zu ermöglichen. Das Preisgeld beträgt insgesamt 12 000 Euro. Der erste Platz aus der Online-Abstimmung erhält 3 000 Euro, der zweite Platz 1 500 Euro und Platz drei 1 000 Euro. Die Plätze vier bis zehn erhalten jeweils 500 Euro. Wer hier nicht gewinnt, hat noch die Chance auf zwei Sonderpreise: den Kreativpreis in Höhe von 1 000 Euro und – neu in diesem Jahr – den Jury-Preis in Höhe von 2 000 Euro.
Auf der Internetseite www.hamburg-airport-bewegt.de stellen sich sämtliche  Projekte vor. Wer sein Lieblingsprojekt unterstützen möchte, kann ab heute direkt auf der Internetseite mit einem Klick abstimmen.
Die zehn Initiativen mit den meisten Online-Stimmen werden bei der feierlichen Verleihung am 22. November  bekanntgegeben. Gleiches gilt für die Gewinner des Jury- und des Kreativpreises, die unabhängig vom Online-Voting ermittelt werden.

 

Wiener Klassik startet wieder

17. Oktober

Vasily Gvozdetsky ist Solist bei Mozarts 24. Klavierkonzert am Sonntag zur Matineezeit in der Laeiszhalle. Foto: pmi

Hamburg (blb) Am Sonntag, 21. Oktober, startet die Klassische Philharmonie Bonn in der Laeiszhalle in die neue Spielzeit der Reihe „Wiener Klassik“ unter der musikalischen Leitung von Heribert Beissel. Zwischen Oktober und April kommenden Jahres spielt das Orchester sieben Matinee-Konzerte mit allem, was die Reihe zu einer der bundesweit erfolgreichsten Konzertreihen klassischer Musik gemacht hat. Der Schwerpunkt liegt rund um die Trias Mozart, Beethoven, Haydn, wobei gelegentliche Ausflüge in die Romantik oder ins Barocke die Programme abrunden.
Höhepunkte sind die Auftritte junger Solisten, die in der jüngeren Vergangenheit durch Wettbewerbserfolge auf sich aufmerksam machen konnten.
Das erste Konzert am Sonntag trumpft gleich mit Beethovens erster Sinfonie und Haydns Salomon-Sinfonie auf. Im Zentrum steht Mozarts 24. Klavierkonzert, das vom 29-jährigen Vasily Gvozdetsky vorgetragen wird. Der junge Pianist steht gerade am Ende seiner Studien, während der er bereits eine umfassende Konzerttätigkeit in Russland, der Ukraine, Griechenland, Frankreich, Italien, England und Finnland ausgeübt hat.
Das Jahr schließt musikalisch am 2. Dezember mit einem festlichen Weihnachtskonzert. Als lieb gewonnene Tradition stimmt die Klassische Philharmonie mit einer Auswahl kürzerer Stücke von Mozart, Bach, Händel und anderen auf die schönste Zeit des Jahres ein. Mit Sopranistin und Solo-Trompeterin im Gepäck verspricht das Konzert darüber hinaus noch die eine oder andere Überraschung.
Auch im neuen Jahr können sich die Konzertgänger auf einige weitere Höhepunkte freuen. So steht am 27. Januar Beethovens 2. Sinfonie auf dem Programm. Im Februar und März runden Solokonzerte von Mozart und Schumann die Saison ab. Die Konzerte beginnen jeweils um 11 Uhr.  Zu empfehlen ist Professor Beissels Einführung voller rheinischem Charme  um 10.15 Uhr.
Karten sind bei reservix.de (0 18 06/70 07 33) sowie allen  Vorverkaufsstellen erhältlich. Info:  www.klassische-philharmonie-bonn.de

 

Was Jogger bei kühler Witterung

17. Oktober

Auf die richtige Kleidung kommt es an. Foto: djd

Hamburg (djd) Es ist nicht mehr zu leugnen. Der Sommmer ist vorbei und damit beginnt auch für die Freiluftsportler die kalte Jahreszeit.  Zwar kann man auch in der frischen, kühlen Luft von Herbst und Winter noch sehr gut joggen, aber oftmals bremsen Regen, Matsch, Minustemperaturen und Eisglätte selbst passionierte Läufer aus. Um eine Unterkühlung und Verletzungen zu vermeiden, sollten Freizeitsportler einige Vorsichtsmaßnahmen beachten – oder nach drinnen ausweichen.
Bei kühler Witterung ist angepasste Kleidung Pflicht: am besten Funktionstextilien nach dem Zwiebelschalenprinzip. Frieren erhöht nämlich nicht nur das Risiko für Infekte, sondern auch für Muskelzerrungen. Ist es draußen dunkel, empfiehlt sich außerdem, eine läufergerechte Stirnlampe und Reflektoren zu tragen. Düstere, holprige und glatte Strecken sollte man besser meiden, das erspart Verletzungen durch Stürze oder das gefürchtete Umknicken.
 Kommt es dennoch zu einer Verletzung, ist es ratsam, mit dem Training auszusetzen und so schnell wie möglich die PECH-Regel – Pause, Eis (Kühlen), Compression (Verband), Hochlagern – anzuwenden. Renommierte Sportmediziner raten außerdem zu natürlichen Arzneimitteln wie beispielsweise Traumeel, das mit Wirkstoffen aus Heilpflanzen wie Arnika, Ringelblume und Echinacea vorbeugend und lindernd bei Überlastung und Verletzungen wirken kann. Mehr Informationen dazu gibt es in der Broschüre „Fit wie ein Profi“, die kostenlos per E-Mail an kontakt(at)aesopus.de (Stichwort „Freizeitsport“) erhältlich ist.
Wenn draußen aus Wettergründen gar nichts mehr geht, ist das Laufband im Fitnessstudio eine gute Alternative. Das Laufen fühlt sich hier allerdings ganz anders an, und man neigt dazu, sich anfangs zu übernehmen. Deshalb am besten langsam starten und das Pensum erst steigern, wenn man seine gewohnte Trainingszeit locker durchhält.

Das große Plus: Im Studio kann man durch gezieltes Krafttraining auch die Rumpf- und Gesäßmuskulatur stärken, die beim Laufen oft zu kurz kommt. Auch Koordinationstraining mit Kurzhanteln oder Gymnastik sollten auf dem Programm stehen.

 

Ausstellung „Farbspuren“ – Werke der

17. Oktober

„Farbspuren“ der Künstlergemeinschaft „kunterbunt“ Foto: pmi

Wandsbek (pmi/rug) Die Künstlergemeinschaft „kunterbunt“ aus dem Haus Trillup des BHH Sozialkontors im Bezirksamt Wandsbek besteht aus 18 Künstlerinnen und Künstlern. Sie werden seit mehr als vier Jahren von den Pädagoginnen Doris Ahlers und Christa Wethkamp unterstützt. Mit ihren farbenfrohen Werken bringen sie ihre Gefühle und Träume zum Ausdruck; ihr Motto lautet: „Unsere Kunst für Euch!“ Die Künstlergemeinschaft hatte bereits Ausstellungen unter anderem im Kunstraum Farmsen, dem Robben Café in Ahrensburg und der Hamburger Sparkasse (Filiale in Volksdorf).
Das Haus Trillup, in dem 40 Menschen mit geistiger Behinderung leben, wurde 1985 gegründet und ist eine Einrichtung des BHH Sozialkontors. Die Bewohnerinnen und Bewohner erhalten individuelle Assistenz, um ihr Leben so selbstbestimmt wie möglich zu gestalten.
Es sind persönliche „Farbspuren“ die den bunten Acrylwerken dieser Ausstellung eine besondere Note verleihen.
Die Ausstellung wird im Bezirksamt Wandsbek, Schloßstraße 60, auf der Ausstellungsfläche im 2. Obergeschoss gezeigt. Die Ausstellung ist insgesamt vier Wochen, vom 2. bis zum 26. Oktober montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet.

 

Auch Kinder können Leben retten

17. Oktober

Herzmassage ist kinderleicht – Schüler trainierten in der Asklepios Klinik Nord – Heidberg die Reanimation. Foto: Thorsten Eckert/Asklepios

Langenhorn (pmi/rug) Wenn das Herz versagt, zählt jede Sekunde. Eine Überlebenschance besteht nur, wenn sofort wiederbelebende Maßnahmen eingeleitet werden. Wie auch Kinder einer Person mit Herz-Kreislauf-Stillstand helfen können und wie einfach eine lebensrettende Herzdruckmassage ist, lernten Mädchen und Jungen aus Langenhorner Schulen jetzt in der Asklepios Klinik Nord – Heidberg.
Der Veranstaltungsraum in der Asklepios Klinik Nord – Heidberg ist gefüllt. Konzentriert hocken 25 Schüler einer sechsten Klasse des Gymnasiums Heidberg vor ihrer Erste-Hilfe-Puppe, die vor ihnen auf dem Boden liegt. „Helfen Sie mir bitte. Holen Sie sofort Hilfe!“ rufen sie laut durch den Schulungsraum. Dann beginnen sie an ihren Puppen mit einer Herzdruckmassage und beatmen diese. Auf ihrem Stundenplan steht heute Reanimation. Die Kinder sind in die Klinik gekommen um zu lernen, was sie im Notfall tun können, wenn eine Person bewusstlos am Boden liegt. „Jedes Jahr erleiden schätzungsweise 50 000 Menschen einen Herz-Kreislauf-Stillstand, dann ist sofortige Hilfe überlebenswichtig“, betont Dr. Cordula Warlitz, die den Schülern erklärt, was bei einer Reanimation wichtig ist. Dennoch trauten sich viele Menschen im Ernstfall nicht, selbst die lebensnotwendige Erste Hilfe zu leisten. „Die meisten haben Angst, etwas falsch zu machen. Dabei ist der größte Fehler, nicht zu helfen“, warnt die Oberärztin der Klinik für Neonatologie. 
Prüfen, rufen, drücken – drei Worte für die Wiederbelebung. Die erfahrene Medizinerin hat selbst schon viele Leben dank Wiederbelebungsmaßnahmen gerettet. Seit Jahren leitet sie regelmäßig Schulungen zu diesem Thema. Auch den Schülern aus Langenhorn vermittelt sie mit Freude das lebenswichtige Notfallwissen: „Zunächst solltet ihr prüfen, ob die Person bei Bewusstsein ist und atmet. Falls nicht, ruft ihr lautstark nach Hilfe und beginnt sofort mit der Herzdruckmassage.“ Wie einfach diese lebensrettende Maßnahme ist, veranschaulicht Dr. Warlitz anhand eines Videos. Anschließend üben die Jugendlichen praxisnah mit einem Reanimations-Set und speziellen Erste-Hilfe-Puppen, wie die Herzdruckmassage und Beatmung richtig durchgeführt werden. „Damit das Gelernte nicht in Vergessenheit gerät, können die Kinder das komplette Set im Anschluss mit nach Hause nehmen und sich alles auf einer DVD jederzeit wieder mit Freunden oder ihrer Familie anschauen. So lernen alle, dass man im Notfall bei der Wiederbelebung nichts falsch machen kann – außer nicht zu helfen!“ Neben den Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Heidberg trainierte in der Asklepios Klinik Nord – Heidberg auch eine Schulklasse der Stadtteilschule Am Heidberg die Reanimation.
Die Veranstaltungen fanden im Rahmen der bundesweiten „Woche der Wiederbelebung“ (17. bis 23. September) statt, an der sich alle Hamburger Asklepios Kliniken beteiligten. Ziel der Aktionen war es, über das Thema Wiederbelebung aufzuklären und Menschen die Angst davor zu nehmen, im Notfall selbst Lebensretter zu sein.
 Die Woche der Wiederbelebung geht auf eine Initiative des Bundesverbandes der Anästhesisten zurück und findet jährlich unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Gesundheit statt.

 

„Der Zwang zum Glück“

17. Oktober

Vortrag zum Thema Zwangsverheiratungen. Foto: pmi

Langenhorn (rug) Mit dem Titel „Der Zwang zum Glück“ – Zwangsverheiratungen & Frühehen lädt das „ella“-Kulturhaus, Käkenflur 30 zu einem  Nachmittag nur für Frauen ein. Es gibt einen Vortrag und Gespräche von und mit der Kulturwissenschaftlerin Rukiye Camkiran. Die Veranstaltung findet statt am Montag, 29. Oktober, von 16 bis 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

 

„Fluchtpunkt Hamburg –

17. Oktober

Foto: pmi

Langenhorn (rug) Mit dem Titeln „Fluchtpunkt Hamburg – Texte im Exil“ findet im „ella“-Kulturhaus, Käkenflur 30 am Freitag, 26. Oktober, ab  19.30 Uhr eine Lesung geflüchteter Autoren statt.
Die vom Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller 2018 veröffentlichte Anthologie versammelt auf 400 Seiten die literarischen Stimmen von 22 Autor/-innen, die in Hamburg eine Bleibe gefunden haben. Dissident/-innen und Bürgerkriegsgeflüchtete aus Kolumbien, Bangladesch, Afghanistan, Bosnien, Kosovo, Syrien, Iran und Saudi Arabien kommen zu Wort mit zutiefst berührenden Einsichten in unsere chaotische Gegenwart.

Die Texte werden bei dieser wechselnden Autor/-innenlesung mehrsprachig vorgelesen. Im Rahmen des interkulturellen Festival Eigenarten. Eintritt frei. Spende erwünscht.

 

SCALA-Giants bieten Bustour an

17. Oktober

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Handball-Fans aufgepasst! Wer die Drittligadamen vom SC Alstertal-Langenhorn (Giants) im nächsten Auswärtsspiel am kommenden Sonntag (21. Oktober, 16 Uhr, Badenstedt Schulzentrum) bei JUNGE WILDE Hannover-Badenstedt unterstützen möchte, kann im Teambus mitfahren.
Los geht es am  Sonntag um 12 Uhr (Treffpunkt: 11.45 Uhr an der Halle Lüttkoppel). Die Fahrtkosten betragen 10 Euro (inkl. Snacks). Anmeldungen bis zum 18. Oktober per Mail an post(at)timcramer.de . Für die Giants (7., 2:4 Punkte) ist es nach drei Wochen Pause das erste Match. Hannover ist mit 6:2 Punkten Tabellenzweiter und hat seine beiden Heimspiele beide deutlich gewonnen.

 

Kurzberg verlässt SCALA

17. Oktober

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Herber Verlust für die Fußballer vom SC Alstertal-Langenhorn (6. Liga). Stürmer Florian Kurzberg (37) hat seinen sofortigen Rücktritt bekannt gegeben. Kurzberg, der seit der Saison 2016/2017 auf der Siemershöh die Stiefel schnürte und in 35 Partien elf Tore schoss, gab die fehlende Rückendeckung des Vereins gegenüber der Mannschaft als Hauptgrund für seine Entscheidung an. Das Fehlen eines Betreuers  sowie die mangelnde Organisation spielten auch eine Rolle. Trainer Holger Hanssen sprach er hingegen ein Lob aus. Mit ihm habe sein Rücktritt absolut nichts zu tun. Bis zur Winterpause will Kurzberg, der auch schon für den VfL 93, SC Poppenbüttel, TuRa Harksheide und Eintracht Norderstedt spielte, nun eine Fußballpause einlegen. Bereits ohne Kurzberg verlor SCALA am 12. Spieltag gegen den FC Elmshorn (12.) mit 1:3 (0:2). Mit nur drei Punkten bleibt die Hanssen-Elf weiter abgeschlagen Letzter. Der Rückstand auf den Nichtabstiegsplatz 13 beträgt schon neun Punkte. Nach den Treffern von Duong (22.) und Ercek (37.) zum 0:2 kam SCALA per Elfmeter durch Thomas Braun noch einmal auf 1:2 heran (51.). Igor Rodrigues da Costa machte mit dem 1:3 dann aber alles klar für den FCE (67.). Am kommenden Sonntag (21. Oktober, 14 Uhr, Sternschanzen-Park) ist SCALA zu Gast bei FK Nikola Tesla (6.).

 
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