Von Langenhorn bis Ohlsdorf

Der LOKAL-ANZEIGER 

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44 Aussteller beim

13. Februar: 

Langenhorn (ker) Zum 12. Mal veranstaltet Jürgen Beecken den Börner Künstlertreff im Langenhorner Kulturhaus LaLi an der Tangstedter Landstraße. Am kommenden Wochenende werden hier wieder jede Menge unterschiedliche Kunstrichtungen – von Malerei über Fotografie bis hin zu Kunsthandwerk – unter einem Dach vereint sein.
„Es werden insgesamt 44 Künstler ausstellen“, freut sich Organisator Beecken. Seine Aufregung ist groß, und das, obwohl er ein alter Hase ist, denn bereits seit zwölf Jahren plant er jährlich die Veranstaltung der Siedlungsgemeinschaft gemeinsam mit seinem Team. Und das erfolgreich. Das finden auch die zwei Künstlerinnen Marianne Werner und Christiane Alegria, die in diesem Jahr auch wieder mit dabei sein werden. „Es ist einfach eine tolle Atmosphäre beim Künstlertreff“, lobt die Norderstedter Künstlerin Marianne Werner die Veranstaltung, „es macht Spaß, seine Bilder dort zu zeigen.“ Das Untereinander der Künstler und der Besucher sei gut. Man verstehe sich, man tausche sich aus, gibt Tipps und verrät Tricks. „Und das alles bei Kaffee und Kuchen“, fährt Werner fort.
Die Langenhorner Künstlerin Christiane Alegria ist bereits zum neunten Mal mit dabei. Über die Jahre haben sich die Bilder und die Stile bei dem einen und anderen verändert. „Es ist schön zu sehen, wie sich Künstler weiterentwickelt haben“, sagt sie und freut sich, dass auch Werke kritisch hinterfragt werden können. Wie beispielsweise ihr eigenes Werk zum Stierrennen in Pamplona. Ist das heute noch zeitgemäß? Eine Diskussion vor Ort scheut die Künstlerin nicht. Im Gegenteil.
Wer also Lust auf Kunst in lockerer Atmosphäre hat, sollte am kommenden Sonnabend und Sonntag, 16. und 17. Februar, im Kulturzentrum LaLi, Tangstedter Landstraße 182a vorbeischauen. Beecken erwartet insgesamt rund 1 000 Besucher. Die Verkaufs-Ausstellung ist jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Übrigens: Marianne Werner stellt ihre Arbeiten derzeit auch im Verlagshaus des LOKAL-ANZEIGERs in der Straße Beim Umspannwerk 2 im Norderstedter Stadtteil Friedrichsgabe aus.

Organisator Jürgen Beecken freut sich zusammen mit Marianne Werner (r.) und Christiane Alegria auf den zwölften Börner Künstlertreff. Foto: ker

Hamburg Airport stellt Klavier

13. Februar

Ein Piano für Fluggäste. Foto: pmi

Fuhlsbüttel (pmi/rug) Reisende können ihr musikalisches Talent unter Beweis stellen – mit Musik die Wartezeit verkürzen: Ab sofort steht im Sicherheitsbereich in der Nähe von Terminal 2 ein Flügel für die Passagiere bereit. Unter dem Motto „Was wäre ein Airport ohne Flügel?“ können die Reisenden ihre Klavierspielkünste zeigen und sich und anderen Gästen so die Zeit bis zum Abflug angenehmer gestalten. Videos und Bilder des Gastauftritts können unter dem Hashtag #HAMtalent in den sozialen Netzwerken geteilt werden.
Das Projekt HAMtalent ist eine Kooperation mit dem Pianohaus Trübger aus dem Schanzenviertel in Hamburg, bei dem der Flughafen auch den Flügel  Yamaha GB 1 erworben hat. Der Einfall zu HAMtalent entstammt Mitarbeitern des Flughafens mit dem Ziel, durch innovative Ideen den Aufenthalt für die Passagiere noch angenehmer zu gestalten.

 

Senator Dressel zur

13. Februar

Dr. Andreas Dressel kommt zum Bürgerforum. Foto: blb

Langenhorn (blb) Am Sonnabend, 23. Februar, lädt der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Gulfam Malik  von 11 bis 13  Uhr  zum 78. Langenhorner Bürgerforum im Bürgerhaus Langenhorn, Tangstedter Landstraße 41, ein.
Bürger haben dann Gelegenheit, mit  Hamburgs Finanzsenator, Dr. Andreas Dressel, über ein höchstaktuelles Thema zu diskutieren: die anstehende Reform der Grundsteuer und ihre Auswirkungen für Grundstücks- sowie Eigenheimbesitzer und Mieter in Hamburg.
„Nachdem die jetzigen Bemessungsgrundlagen der Grundsteuer vom Bundesverfassungsgericht als veraltet und verfassungswidrig eingestuft wurden, müssen Bund und Länder bis Ende des Jahres eine Reform der Grundsteuererhebung beschließen. Hier stehen verschiedene Modelle zur Debatte. Aktuell am 31. Januar haben sich Bund und Länder auf Grundzüge der Reform der Grundsteuer für Gebäude und Grundstücke geeinigt, wobei viele Details noch offen sind. Danach soll bei der Berechnung der  Grundsteuer zukünftig eine Kombination aus Fläche, Lage und Nettomiete zugrunde gelegt werden.
Was bedeutet das für Grundstücks- und Eigenheimbesitzer und für die Mieter in der Großstadt Hamburg mit stark wachsenden Grundstückspreisen und Mietkosten? Welche Auswirkungen hat die Reform für die Mieter, für Eigenheimbesitzer, für Gewerbetreibende? Wer wird weniger oder stärker belastet? Was bedeutet das für die Grundstücks- und Mietkosten in den Hamburger Stadtteilen? Wo sind noch Nachbesserungen für Hamburg mit seinen speziellen Gegebenheiten notwendig?
Andreas Dressel, der in den Gesprächen zwischen Bund und Ländern die Interessen Hamburgs und seiner Bürger vertreten hat, wird den Teilnehmern des Forums aus erster Hand die neuesten Informationen über den Stand der Diskussion beziehungsweise  über die zu erwartenden Entlastungen oder Belastungen für die   Bürger  geben.
 Gleichzeitig wird er die sicherlich zahlreichen Fragen  beantworten beziehungsweise Anregungen für die  weiteren Gespräche zwischen Bund und Ländern  mitnehmen“,  erklärt Gastgeber Gulfam Malik.

 

Helmut-Schmidt-Haus: Führungen

13. Februar

Das Arbeitszimmer von Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt ist, wie viele andere Räume im Haus, unverändert. Foto: blb

Langenhorn (blb) Jetzt ist es soweit. Im Jahr eins nach Helmut Schmidts 100. Geburtstag (wäre am 23. Dezember 2018 gewesen) können Interessierte Führungen durch Schmidts Privathaus am Neuberger Weg  buchen. Pro Monat sind bis 24 Plätze verfügbar: Start der Führungen ist im April. Das teilt die Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung mit. Buchungen über www.helmut-schmidt.de  ab 23. Februar (Sonnabend) sind Termine ab April, ab 23. Mai für die Monate des dritten  Quartals und ab 23. August sind Termine für die Monate des vierten  Quartals dieses Jahres buchbar.
Die Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung erreichen täglich Anfragen von Menschen, die das Wohnhaus  besichtigen möchten. Dies entspricht auch dem Wunsch des Hamburger Ehrenbürgers, der am 10. November 2015 verstarb, da er der Öffentlichkeit Zutritt zu seinem Haus gewähren wollte. Dabei sei jedoch darauf zu achten, dass der ursprüngliche Zustand der Räumlichkeiten erhalten bleibe. Die Stiftung will in den kommenden Jahren die Anzahl der Führungen steigern. Hierfür muss teilweise umgebaut werden, um die Voraussetzungen zu schaffen. Die Planungen laufen bereits. Übrigens: Am 3. März hätte auch Loki Schmidt ihren 100. Geburtstag gefeiert.
Ab  5. April 2019 werden für Kleinstgruppen von bis zu sechs Personen vier halbstündige Führungen an einem Tag pro Monat angeboten. Kostenbeitrag pro Person: 12 Euro.

 

ROCK TALES: Anekdoten nach Noten

13. Februar

Jürgen Rau und Richard Rossbach. Foto: studio-b8

Poppenbüttel (pmi/rug) Jürgen Rau arbeitete für Megastars und Newcomer und  bei großen Schallplatten-Konzernen. Kein Wunder, dass er dabei viel Erzählenswertes erlebt hat. Jetzt präsentiert er seine Lieblings-Anekdoten nach Noten aus dem Backstage-Bereich. Der Hamburger plaudert aus dem Nähkästchen des Rock‘n‘Roll und erzählt amüsante Hintergrund-Geschichten von seinen Begegnungen mit den Größen des Musikbusiness.
Eingerahmt wird das charmante Spektakel vom musikalischen Tausendsassa Richard Rossbach – Multi-Instrumentalist, Erfolgs-Produzent, Echo-Preisträger, Studio-Inhaber – fast selbst eine lebende Legende.
Mit augenzwinkerndem Humor stromern die Beiden durch die Musikgeschichte. ROCK TALES, kombiniert mit zum Teil noch nie gezeigten Fotos und Videos, im flotten Wechsel mit Live-Musik – für Fans und Musik-Interessierte, die einmal hinter die Kulissen des Rock- und Pop-Business blicken möchten!
Der Kulturmanager und Musik-Journalist Jürgen Rau ist Autor mehrerer Bücher. In seinem bewegten Rock‘n‘Roll-Leben traf er große Legenden und arbeitete mit vielen Top-Stars – von einigen wird hier die Rede sein.  Für die jüngeren Musikfans ein tiefer Geschichts-Unterricht in Sachen Rock- und Pop. Und die Reiferen unter uns erhalten Antworten auf viele ungestellte Fragen!

ROCK TALES findet statt am Mittwoch, 20. März, 19 Uhr im Festsaal des „Hospital zum Heiligen Geist“, Hinsbleek 11, 22391 in HH-Poppenbüttel. Karten 10 Euro im Empfangszentrum oder Abendkasse, Tel. 040/ 60 60 11 11, E-Mail: info(at)hzhg.de

 

Überfall auf Hotel an

13. Februar

Langenhorn (blb) Unbekannte Täter haben am Montag früh gegen 0.45 Uhr das Hotel „Boutique 125“ an der Langenhorner Chaussee überfallen und sind geflüchtet.     Die beiden Täter betraten  maskiert den Eingangsbereich des Hotels und bedrohten einen 46-jährigen Angestellten an der Rezeption mit einem Schlagstock und forderten Bargeld. Einer der beiden schlug dem 46-Jährigen mit dem Schlagstock gegen den Kopf. Die Täter  flüchteten mit  nur knapp 90  Euro Beute aus einer Geldkassette  in unbekannte Richtung.    Der Hotelangestellte   erlitt durch den Angriff leichte Verletzungen am  Kopf.    Eine Sofortfahndung mit sieben Funkstreifenwagen blieb erfolglos.
   Beide werden wie folgt beschrieben: männlich, 175 bis 180 cm groß, kräftige Statur. Zeugen, die Hinweise zur Identität der   Täter geben  können oder verdächtige Beobachtungen  gemacht haben, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei  Hamburg unter der Rufnummer 0 40/42 86-5 67 89 zu melden.

 

Jazzabend mit der

13. Februar

Die „Limehouse Jazzband“ kommt nach Langenhorn. Foto: pmi

Langenhorn (rug) So werden sie vom Publikum erlebt: Nicht als puristisch ambitionierte und blutarme Perfektionisten, sondern als „lebendige“ Jazzer mit viel Lust und Laune an New Orleans, Swing, Mainstream bis zum Dixieland der 60-er-Jahre.
Besondere Erwähnung verdient der Sänger und Entertainer Malcolm Mowlam. Mit Stimme (it’s british), Humor (it’s very british!) und Charme (it’s „oh yeah!“) findet er immer wieder den „direkten Draht“ zum Publikum.  Die „Limehouse Jazzband“ spielt am Freitag, 15. Februar, ab 20 Uhr in der Gaststätte „Rotbuche“, Tannenweg 4 in  Langenhorn.

 

Sanierung des Torhauses im

13. Februar

Das Torhaus erstrahlt jetzt im neuen Glanz. Foto: Bezirksamt Wandsbek

Wandsbek (pmi/rug) Das Bezirksamt Wandsbek öffnete jetzt erstmals die Türen des sanierten Torhauses am Eichtalpark. Das Gebäude am Zugang zur Grünanlage im Wandsbeker Kerngebiet soll zukünftig für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Wandsbek als Veranstaltungsort und kultureller Treffpunkt zur Verfügung stehen.
Wandsbeks Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff: „Das sanierte Torhaus bietet nun die Möglichkeit, den Eichtalpark durch wohnortnahe kulturelle Veranstaltungen zu beleben. Wir hoffen nun, dass wir hierfür einen verlässlichen Nutzer als Partner gewinnen können. Die Belebung des Torhauses soll ein erster Schritt sein, die wichtige Grünanlage an der Wandse weiter aufzuwerten und für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils attraktiver zu machen.“
Für insgesamt rund 250 000 Euro aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2020 der Hamburgischen Bürgerschaft sowie aus Mitteln der Behörde für Umwelt und Energie wurde das unter Denkmalschutz stehende Torhaus unter enger Begleitung des Denkmalschutzamtes saniert.
Das ehemals als öffentliche Toilette genutzte Torhaus blieb in seiner äußeren Erscheinungsform erhalten. Die Baumaßnahmen umfassten  die Erneuerung des Daches, die Sanierung des Mauerwerks sowie der historischen Türen und Fenster. Zudem erhielt das Gebäude eine neue Heizungsanlage. Die Elektro- und Sanitäreinrichtung wurde komplett erneuert.
Ziel der Umbauten im Gebäudeinneren war, Raum für gewünschte neue Nutzungen bereitzustellen, zugleich aber möglichst viel der historischen Substanz zu bewahren, um die Zeitspuren ablesbar zu halten. So ist die ehemalige Raumteilung erkennbar geblieben. Durch die zusätzliche Verglasung der dem Toilettenhäuschen unmittelbar vorgelagerten westlichen Hälfte der Arkade konnte eine Erweiterung der nutzbaren Fläche auf insgesamt zirka 55 Quadratmeter erreicht werden.
Zur Historie des Gebäudes:
Das Torhaus wurde 1926/1927 am Hauptzugang des Eichtalparks an der Ahrensburger Straße errichtet und dient der gestalterischen Inszenierung des Parkeingangs zum damals neu geschaffenen Wandsbeker „Stadtpark“. Die 27 Meter lange und auf der Straßenseite mit Arkadenbögen geschmückte Toranlage wird seitlich von zwei Sandstein-Sphingen flankiert. Diese werden bereits auf das Jahr 1775 datiert und stammen ursprünglich vom sog. „Gottorper Palais“. Über die gestalterische Inszenierung des Parkeingangs hinaus fungierte das Torhaus viele Jahrzehnte als Personalraum und öffentliches Toilettenhäuschen. Dessen Betrieb wurde ab dem 1. Oktober 1997 eingestellt. Durch jahrelangen Leerstand verfiel das Gebäude und wies einen hohen Sanierungsbedarf auf.

 

Ausstellung in der Philemon-Kirche

13. Februar

Foto: Jutta Hertell

Poppenbüttel (pmi) Am Sonntag, 17. Februar, ab 11 Uhr,  beginnt in der Philemon-Kirche, Poppenbütteler Weg 97, die zweite Ausstellung  mit Bildern von Jutta Hertell: „Vaterunser“.
„Ein Name kann Gott vermenschlichen. Will ich ihn so klein haben? Wenn ich statt „dein“ „mein“ einsetze, wird der Himmel klein und die Erde zerstört? ... Der Mensch wird in seinem Leben schuldig und ist auf Vergebung angewiesen. Er kann sie nicht selbst erwerben, sie ist ein Geschenk, das er wiederum selbst verschenken kann. Erlösung von dem was mich krank und klein und hilflos macht und mein von Gott gegebenen Gaben zerstört. Was mich hindert Nächstenliebe, Liebe und Kreativität, Achtung der Schöpfung und aller Geschöpfe gegenüber zu leben.
So sein wollen wie Gott ...“ – soweit einzelne Gedanken, die Jutta Hertell in ihrer Malerei zum Vaterunser bewegt haben: „Die Sehnsucht, dem Himmel nah zu sein“ ist dabei eine sie selbst treibende Kraft.
 Mehr noch als mit ihrer Ausstellung von den „Frauengestalten der Bibel“ (Philemon, 2016) wagt sich die Künstlerin mit den intimen Bildern zum Vaterunser in die Tiefen der eigenen, unberechenbaren Seele und offenbart innere Bilder als Reflex auf dieses wohl elementarste und tiefste Gebet der Christenheit.
Die Eröffnung der Ausstellung im Foyer beginnt mit einem Gottesdienst am Sonntag Septuagesimä, dem 17. Februar, um 11 Uhr. An diesem, wie an den Sonntagen vom 17. März und 7. April, werden in den Predigten anhand der Darstellungen Worte des Vaterunsers ausgelegt.  

 

Apotheke im Ärztehaus spendet

13. Februar

Dr. Andreas Liebner (links) und seine Tochter Charlott-Therees überreichten den Scheck an Manfred Thurau. Foto: blb

Langenhorn/Norderstedt (blb) Das SOS-Kinderdorf Harksheide freut sich einmal wieder über eine großzügige Spende. Dr. Andres Liebner und seine Tochter Charlott-Therees von der Apotheke im Ärztehaus in Langenhorn (Tangstedter Landstraße 79) überreichten in der vergangenen Woche vor Ort im Kinderdorf einen symbolischen Spendenscheck über 1 200 Euro an Manfred Thurau vom Kinderdorf.
„Wir können dieses Geld gut für unsere Ferienfreizeiten gebrauchen, die wiederum unseren Kindern sehr gut tun, weil sie einfach einmal heraus und in einen andere Umgebung kommen“, freute sich Manfred Thurau über die Zuwendung.
Die Inhaber der Apotheke im Ärztehaus hatten bereits zum zweiten Mal in der Vorweihnachtszeit auf die Ausgabe der bei den Kunden beliebten Kalender verzichtet und ließen die Kosten für die Exemplare stattdessen,  wie im Vorjahr, dem Kinderdorf in Harksheide zufließen. Dr. Andres Liebner, der die Apotheke bereits an seine Tochter übergeben hat, ist selbst seit langem Privatspender an das Kinderdorf.
Derzeit leben 67 Kinder im SOS-Kinderdorf im Norderstedter Stadtteil unweit der Stadtgrenze zu Henstedt-Ulzburg. „Ein Drittel von ihnen bezieht therapeutische Leistungen“, betont Manfred Thurau die Schwere mancher Fälle.

 

1 350 Euro für Ambulanten

13. Februar

Vereinsvorstände Hans-Dieter Neumann (l.) und Detlef Grumann (r.) mit Künstlerin Birgit Dierker und Letztbietende Dörte Kaffsack Foto: pmi

Norderstedt (pmi) In den Räumen des Ambulanten Hospizdienstes Omega treffen sich nicht nur Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit professionellen Trauerbegleitern in Trauergruppen zu Gesprächen – sie dienen auch als KulturRAUM und fungieren als Galerie für ambitionierte Künstler.
Zum Abschluss ihrer Ausstellung ließ die Hamburger Künstlerin Birgit Dierker eines ihrer Werke zu Gunsten des Hospizvereins verkaufen. Das Besondere: Es handelte sich um eine amerikanische Versteigerung, bei der die Bietenden jeweils in 50 Euro-Schritten erhöhen und den eingesetzten Betrag sofort an den Auktionator zahlen. Nur ihm ist der limitierte Zeitraum der Veranstaltung bekannt und so erhält der Letztbietende vor dem finalen Weckerklingeln den Zuschlag. Dörte Kaffsack war die Glückliche, die lediglich 250 Euro einsetzte und nach spannenden elf Minuten ein Bild im Wert von 1350 Euro mit nach Hause nehmen durfte – dieser Betrag kam letztendlich bei dem Event zusammen. „Ich bin beeindruckt von der Schönheit und Tiefe des Werkes, das ich mir nie hätte alleine leisten können“, schwärmte die Hamburgerin, die sich spontan an der Versteigerung beteiligt hatte. „Wir freuen uns sehr über die großzügige Spende, die wir für den Aufbau eines Trauerzentrums verwenden werden“, sagte Omega-Koordinatorin Sandra Heinicke.
Aktuell präsentiert bis Anfang April Wolfgang Boge aus Buchholz in der Nordheide einige seiner Bilder im impressionistisch-realistischen Stil. Der ausgebildete Grafiker stellt dem Hospizdienst bei Verkäufen zehn Prozent des Verkaufserlöses zur Verfügung.
Infos unter Ambulanter Hospizdienst Omega e.V., Segeberger Chaussee 43, Norderstedt, Tel. 0 40/52 30 33 40, www.aho-norderstedt.de.

 

SCALA-Giants patzen in Wismar

13. Februar

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Die Bäume wachsen halt doch noch nicht in den Handballhimmel für die Drittligadamen vom SC Alstertal-Langenhorn. Nach zuletzt drei Siegen in Folge hat es das Team von Trainer Olaf Schimpf ausgerechnet beim Abstiegskandidaten der TSG Wismar mal wieder erwischt. Mit 19:21 (10:10) musste sich der Aufsteiger aus dem Hamburger Norden geschlagen geben. Mit nun sieben Siegen und sieben Niederlagen belegen die Giants in der Tabelle den siebten Platz. Die Partie in der Sporthalle Wismar begann vor 300 Zuschauern (darunter acht aus Hamburg) aus Sicht der Gäste eigentlich gut. SCALA lag in der ersten Hälfte zeitweise mit drei Toren vorn (6:3, 7:4). Bis zur Pause konnte die TSG aber zum 10:10 ausgleichen. Spannend dann auch die zweiten 30 Minuten. Nun konnte sich Wismar öfter eine 3-Tore-Führung herauswerfen (16:13, 18:15, 19:16).
Als die TSG zehn Minuten vor Schluss zum 20:16 traf, schien die Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch die Giants kamen noch einmal bis auf 19:20 heran (58.). Eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Laura Neu (59.) ließ dann aber alle Hoffnungen auf einen Punktgewinn platzen. Mit der Schlusssirene fiel noch das 21:19. Auf die Giants wartet nun am kommenden Sonnabend (16. Februar, 19 Uhr, Sporthalle Tangstedter Landstraße 300) eine ganz schwere Aufgabe: zu Gast ist dann Tabellenführer JUNGE WILDE Hannover Badenstedt (26:2 Punkte). Das Hinspiel verlor SCALA mit 26:30.
Spielverlauf: 1:3 (6.), 3:6 (15.), 4:7 (18.), 7:7 (22.), 10:10 (30.), 15:12 (36.), 16:13 (39.), 20:16 (50.), 20:19 (58.), 21:19 (60.).
Giants-Tore: Franziska Miegel (6), Freya Welchert (3), Lea-Marie Knop (3), Johanna Miegel (2),  Lara Kaminski (1), Julia Fritsche (1), Nadine Cramer (1), Melina Dahms (1), Laura Neu (1, 2/1).

 

HSVH verspielt gegen Balingen-

13. Februar

Niklas Weller (Nr. 13) traf gegen  Spitzenreiter Balingen-Weilstetten viermal. Foto: pmi/Thomas Gerber

Winterhude (blb) Der Handball Sport Verein Hamburg hat das erste Spiel des Kalenderjahres gegen den Ersten Balin-gen-Weilstetten verloren. Mit 23:28 (13:15) musste sich das Team von Trainer Torsten Jansen geschlagen geben, bot dem Favoriten aber lange die Stirn und musste HBW erst am Ende davonziehen lassen.
Vor 3 570 Zuschauern in der ausverkauften Sporthalle  hat der HSVH die Partie lange spannend gehalten und dem Favoriten aus Balingen-Weilstetten ein hartes Stück Arbeit beschert. Nach frühem Rückstand gelang es den Hamburgern in der zweiten Hälfte, für einige Minuten in Führung zu gehen, in der Schlussphase konnten sich die Gäste nach individuellen Fehlern aber entscheidend absetzen und das Spiel für sich entscheiden.
Erst mit einem Siebenmeter-Tor von Lukas Ossenkopp (3., 1:2) meldete sich auch der HSVH im Spiel an. Die Führung der Balinger hatte dann bis zum Pausenpfiff Bestand. Nachdem Kapitän Ossenkopp verletzt raus musste (12. Minute),  schafften die Hamburger es trotz diverser Möglichkeiten nicht, den Ausgleich zu erzielen. Dank eines schlitzohrigen Tores von Stefan Schröder, der mit dem Halbzeitpfiff einen Einwurf direkt ins Tor warf, ging es mit 13:15 in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel kehrte Ossenkopp auf die Platte zurück und ging in den Folgeminuten voran: Erst erzielte er per Siebenmeter den Anschlusstreffer zum 15:16 (35.), dann den Ausgleich zum 16:16 (36.) und dann sogar das erste Führungstor der Partie zum 17:16 (38.). Der Lauf von 6:1-Toren  bis zum 19:17 (43.) ließ die Fans  schon auf eine Sensation hoffen. Die Führung hatte allerdings nur kurz Bestand, denn der Ausgleichstreffer zum 20:20 (48.) war der Auftakt für einen vorentscheidenden 5:0-Lauf der Balinger bis zum 20:24 (52.).
Die starke Gegenwehr gegen ein absolutes Top-Team macht dem HSVH aber berechtigte Hoffnungen, das schwere Auswärtsspiel am kommenden Sonnabend beim TuS Ferndorf (in Gummersbach) positiv gestalten zu können.
Statistik: Kokoszka, Baatz (n.e.) – Bauer (6 Tore), Ossenkopp (5), Weller (4), Schröder, Lackovic, Forstbauer (je 2), Fuchs, Wullenweber (je 1), Axmann, Herbst, Tissier, Fick (n.e.)

 

SCALA trainiert wieder und weiter

13. Februar

Langenhorn/Fuhlsbüttel (meg) Die gute Nachricht ist: die Fußballer vom SC Alstertal-Langenhorn (6. Liga) machen trotz ihrer aussichtslosen Situation als abgeschlagener Letzter weiter. Die schlechte: ihnen stehen ab sofort zwei Spieler weniger zur Verfügung. Trainer Holger Hanssen hat die Vorbereitung auf die Restrunde in der Landesliga Hammonia-Staffel aufgenommen. Ein eigentlich hoffnungsloses Unterfangen. Denn selbst wenn SCALA bei 15 Zählern Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz den Klassenerhalt noch schaffen sollte, wird die Mannschaft in der kommenden Saison aus wirtschaftlichen Gründen vom Spielbetrieb abgemeldet. So hat es der Verein beschlossen. Keine einfache Situation also für Hanssen & Co. In der Winterpause kehrten nun auch noch zwei Spieler der Mannschaft den Rücken. Rechtsaußen Petro Zaytsev (20) hat sich dem NTSV Strand 08 aus der Oberliga Schleswig-Holstein angeschlossen. Mittelfeldspieler Ahmed Sabeh hat SCALA noch ohne neues Ziel verlassen. Im ersten Test des Jahres gab es ein 2:2 gegen den FC St. Pauli III (Bezirksliga). Die Restrunde beginnt für SCALA am 3. März.

 
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