Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der MARKT EXTRA 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres MARKT EXTRAS.

 

Hier lernen sogar die Lehrer

16. Januar: 

Norderstedt (blb) Die Gemeinschaftsschule Harksheide hat ja bereits ein gewisses Sieger-Gen, seit die Anstalt 2016 zu Schleswig-Holsteins Schule des Jahres gekürt wurde und dafür 10 000 Euro erhielt. In diesem Jahr nun bewirbt sich die Gemeinschaftsschule unter dem selbst gesetzten Motto „Gemeinsam und doch individuell“ um den Deutschen Schulpreis 2017 – eine andere Liga quasi, was auch das Preisgeld von 100 000 Euro zeigt.
So herrschte eine gewisse Anspannung, gepaart mit gutem Selbstbewusstsein, als Anfang dieser Woche die vier Jury-Mitglieder unter der Leitung von Dr. Gerhard Eikenbusch, ehemals Leiter der deutschen Schule in Stockholm,  für eineinhalb Tage  jeden Stein in der Schule umdrehten und unter die Lupe nahmen.
85 Schulen hatten sich bundesweit um den begehrten Preis beworben, 20 kamen nun in die Endrunde, 15 von ihnen werden am 29. Mai im E-Werk in Berlin  im Beisein  von Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgezeichnet.  Bis dahin bereist die Jury in wechselnder Besetzung die weiteren Bewerberschulen. Konkretes wollten die Damen und Herren natürlich noch nicht preisgeben, nur so viel: „Man sieht, dass diese Schule nicht einfach 100 000 Euro gewinnen will, sondern ein ernsthaftes Interesse an fachlichen Rückmeldungen und auch schon eine lange Entwicklungsarbeit hinter sich hat“, sagte Dr. Eikenbusch.
Die Prüfung der Jury beinhaltet die Bereiche Leistung, Unterrichtsqualität, Schulleben, Verantwortungsübernahme durch Schüler und Eltern sowie die Bereitschaft der Lehrer auch selbst weiter zu lernen. „Wir haben hier beeindruckende, freundliche und leistungsbereite Schüler kennengelernt“, so Eikenbusch, was Rektorin Barbara Schirrmacher zufrieden zur Kenntnis nahm.

Schulleiterin Schirrmacher  selbst hospitierte im vergangenen Jahr   mit Unterstufen-Koordinatorin Iris Sajons an der Siegerschule des vergangenen Jahres in Jena und lernte dort unter anderem jahrgangsübergreifenden Unterricht kennen.
Und da bekanntlich nicht nur Liebe durch den Magen geht, wurde die Jury auch in der schuleigenen Mensa verköstigt, in der einmal in der Woche Schüler der neunten Klasse für Schüler kochen. Frikadellen, Kohlrabi und Kartoffeln schmeckten den Jury-Mitgliedern schon mal. Nun hoffen sie in Harksheide, dass sie zu den 15 Schulen gehören, die dann in der Hauptstadt  ihr Konzept schmackhaft machen dürfen.
Über den Sieg beim deutschen Schulpreis entscheiden sicherlich Nuancen, doch unter den Besten sind sie schon wieder einmal vorne mit dabei.

Schulleiterin Barbara Schirrmacher (Mitte) mit ihrem Stellvertreter Rainer Bülck (links neben ihr), den Koordinatoren Stephan Kruse (links),  Iris Sajons (3. v.l i.) und der Jury. Foto: blb

 

 

Fruchtpunsch mit der

16. Januar

Das Team von 2016: von links nach rechts: Susanne Rummel, Gisela Kummerow, Kevin Ruhbaum und Arne Krohn. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Ein heißer Punsch tut gut in der kalten Jahreszeit. Die Norderstedter CDU schenkt daher am Sonnabend, dem 21. Januar, in der Zeit von 10.30  bis 13  Uhr alkoholfreien Punsch im Herold Center in der De-Gasperi-Passage (vor Karstadt) aus. Der fruchtig-frische Punsch wird in bewährter Form von Lydia und Uwe Behrens zubereitet und erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit.
Alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt sind herzlich eingeladen, mit Stadtvertretern und Vorstandsmitgliedern der Norderstedter CDU in lockerer Runde am Stand ins Gespräch zu kommen. „Für Autofahrer ist es wichtig, dass wir den Punsch alkoholfrei ausschenken“, sagt Mitorganisatorin Susanne Rummel, „schließlich stehen wir während der Einkaufszeit im Herold Center.“
„Mit dem fruchtig-frischen Punsch knüpfen wir an die erfolgreichen Veranstaltungen der vergangenen Winter an“, ergänzt Stadtvertreter Thorsten Borchers vom CDU-Ortsvorstand. „Der Ausschank des Fruchtpunsches im Januar hat sich mittlerweile fest etabliert“, so Borchers weiter.
Katja Rathje-Hoffmann, amtierende Landtagsabgeordnete für Norderstedt und Umland und der CDU-Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann haben ebenfalls ihre Teilnahme zugesagt und stehen den Besuchern des Herold Centers gern für Fragen zur aktuellen Landes-und Bundespolitik zur Verfügung. 

 

Drachenboote erobern die

16. Januar

Die Yellow Dragons von der Firma Jungheinrich aus Norderstedt im Zweikampf gegen den späteren Sieger 2016, die Hobby Dragons aus Fockbek. Foto: pmi/Buschbeck

Norderstedt (pmi) Am 25. Februar 2017 ist es soweit, die Drachenboote erobern wieder mit viel Spektakel das ARRIBA Schul- und Vereinsschwimmbad und verwandeln das 25 Meter Schwimmbecken in ein Wettkampfbecken für Drachenbootpaddler.
Teams aus den beiden Wettkampfklassen Fun- und Firmenteams beziehungsweise Sport Teams haben die Möglichkeit mitzumachen und sich ab sofort anzumelden.  „Die ersten vier Anmeldungen liegen bereits vor und wir hoffen natürlich auf rege Beteiligung der Norderstedter Firmen“ sagt Dagmar Buschbeck von der Rattenscharf Event Agentur, die das Dragon Boat Indoor Pool Race organisiert.

 

7 067 Autos im Dezember

16. Januar

An der Poppenbütteler Straße steht eine von vier Säulen. Foto: vpu

Norderstedt (pmi) Bei den Geschwindigkeitsmessungen in eigener Zuständigkeit im Monat Dezember sind von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Norderstedt 7 067 Geschwindigkeitsverstöße registriert worden.
Die Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer, die im Stadtgebiet zu schnell unterwegs waren, wurden von einem der sieben fest installierten Messgeräte beziehungsweise beim Einsatz eines mobilen Messfahrzeugs „geblitzt“. Deutlich die meisten Geschwindigkeitsverstöße (4 473) wurden im Dezember abermals an der Schleswig-Holstein-Straße, Höhe „Arriba“-Sommerparkplatz, festgestellt. Das geht aus der Monatsbilanz hervor, die von der Stadt Norderstedt nunmehr zum dritten Mal in Folge veröffentlicht wurde. Ebenfalls eine vierstellige Zahl von Temposündern wurde durch die Messanlage an der Niendorfer Straße (1 112) ermittelt. Beim sogenannten mobilen Blitzen mit einem Kamera-Wagen verzeichneten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes im Vormonat zusammen 420 Geschwindigkeitsüberschreitungen.
Zum Rückgang der Zahl der Geschwindigkeitsverstöße im Vergleich zum November sagte Pressesprecher Bernd-Olaf Struppek: „Um von einem deutlichen Trend zu sprechen, ist es zu früh. Eventuell spielte das geringere Verkehrsaufkommen an den Feiertagen eine Rolle. Vielleicht aber setzt jetzt ein `Gewöhnungseffekt` ein – den wir uns im Sinne des Lärmschutzes und der Verkehrssicherheit ja durchaus erhoffen.“
Die Stadt Norderstedt hatte im September 2016 damit begonnen, in eigener Zuständigkeit Geschwindigkeits- und Rotlichtkontrollen vorzunehmen. Seitdem sind mehr als 29 800 Geschwindigkeitsverstöße aktenkundig geworden, mehr als 13 200 am Messpunkt an der Schleswig-Holstein-Straße, wo Tempo 60 gilt. Im Dezember wurde dort ein Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von 133 Kilometern pro Stunde „geblitzt“.
Aufgezeichnet wurden im Dezember auch 28 Rotlichtverstöße, 22 davon durch die Messanlage Schleswig-Holstein-Straße/Höhe Stormarnstraße.

 

UHC-Turnier erzielt 21 400 Euro

16. Januar

Susanne Kutter (li) und Tom Mieling überreichten  Christiane Spies den Spendenscheck. Foto: pmi

Hummelsbüttel  blb „Der Trick ist, niemals aufzugeben“, denn wer nicht beginnt zu kämpfen, der hat bereits verloren“ Am vergangenen Wochenende spielten 12 U16-Hockey-Mannschaften zu Gunsten der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. im Gedenken an „Juli“ Julian Harnack für die Aktion „Knack den Krebs“ am Wesselblek in Hummelsbüttel. Das Turnier der weiblichen und männlichen U 16-Mannschaften war vom UHC das 11. Mal initiiert worden, um auch dieses Jahr die Forschung des Kinderkrebs-Zentrums in Eppendorf weiter finanziell zu unterstützen. Denn Juli hatte vor 11 Jahren „seinen Gegner“, den Krebs nicht besiegen können.
Seitdem wird das Andenken an Juli traditionell mit diesem Turnier jährlich aufrecht erhalten und „dem Krebs weiter der Kampf angesagt“. So kamen auch dieses Jahr Teams aus ganz Deutschland zu diesem beliebten Traditionsturnier nach Hummelsbüttel. Im Vordergrund stand nicht nur der Kampf um den Hockeyball, sondern auch oder vor allem das Helfen und dabei Spaß zu haben.
Bei den Mädchen entschied nach  Penaltyschießen der Mannheimer HC das Turnier für sich und bei den Jungen verteidigte die mJB des UHC den Titel und den Wanderpokal erfolgreich gegen den Marienburger SC.
Neben den spannenden sportlichen Duellen konnten die  Besucher mit Losen für einen Euro  bei der attraktiven Tombola tolle Preise gewinnen. 6 000 Lose wurden verkauft und 2 000 glückliche Gewinner nahmen ihre Preise entgegen. Zahlreiche Sponsoren und auch die teilnehmenden Hockeyvereine
folgten der Bitte um Geld- und Sachspenden.
 Somit wurde Christiane Spies, Vertreterin der Fördergemeinschaft Kinderkrebszentrum Hamburg e.V. von Andy Kutter und Tom „Hotch“ Mieling, ehemaliger Mannschaftskamerad von Juli Harnack und Spieler der 1. Bundesliga Herren, nach der Siegerehrung der Scheck mit der Spendensumme von 21 400 Euro überreicht.
Christiane Spies schien sichtlich überwältigt: „Ich bin tief beeindruckt von Eurem Engagement. Und das jedes Jahr wieder. Ihr seid mittlerweile ein wichtiger Partner für uns
geworden, denn Forschung bedeutet Zukunft. Der UHC hat inzwischen eine Plakette
bei uns im Hause“. Nun können diese Gelder gezielt im Kinderkrebs-Zentrum Hamburg eingesetzt werden.

 

Änderungen an der Spitze

16. Januar

Jürgen Schacht und Michaela Heldt leiteten von 2005 bis 2016 die MS-Gruppe Kaltenkirchen. Nach der feierlichen und herzlichen Verabschiedung des 76-jährigen Oersdorfers bleibt die 50-jährige Kaltenkirchenerin der Gruppe als Leiterin erhalten. Foto: pmi

Kaltenkirchen (blb) Bereits seit 1995 gibt es in Kaltenkirchen die Kontakt- und Selbsthilfe-Gruppe für Menschen, die von der Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose (MS) betroffen sind. Auch deren Angehörige profitieren vom regen Austausch beim monatlichen Treffen.  Ab 2005 bildeten der Oersdorfer Jürgen Schacht und die Kaltenkirchenerin Michaela Heldt das bewährte Leitungsteam.    Im Rahmen der MS-Gruppen-Weihnachtsfeier im Hartenholmer Restaurant „Kleines Landhaus“ wurde der 76-jährige Jürgen Schacht mit herzlichen Dankesworten, Geschenken, Blumen und Erinnerungsfotos verabschiedet.
Selbst nachdem seine von MS betroffene Ehefrau Heike 2010 verstorben war, hatte er sich weiter als „organisatorischer Kopf“ um die Belange der Gruppenmitglieder gekümmert. Ihm und  Michaela Heldt (50) lag stets die Weitergabe von krankheitsrelevanten Informationen, die Einladung von Referenten zu interessanten Themen sowie das gesellige und hilfsbereite Miteinander in der Gruppe am Herzen.
Beiden wurde für ihr ehrenamtliches Engagement 2016 im Rahmen der Mitgliederversammlung der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG), Landesverband Schleswig-Holstein, die Silberne Ehrennadel verliehen.                                                                                                                                                  Michaela Heldt bleibt der Gruppe als Leiterin erhalten: als Ansprechpartnerin für an  MS Erkrankte und deren Angehörige ebenso wie für Menschen, Vereine oder Organisationen, die die Gruppe durch eine Spende finanziell unterstützen möchten.
Ihr Verlobter, Hendrik Ickert (38), steht ihr als Stellvertreter zur Seite. Der MS-Betroffene leitet zudem selbst eine Gruppe in Norderstedt und ist Mitglied im DMSG-Beirat.                                                                                                                           Die Kaltenkirchener MS-Gruppe mit  21 Mitgliedern im Alter von 32 bis 71 Jahren trifft sich immer am zweiten Dienstag im Monat von 19 bis 21 Uhr im Gemeinschaftsraum der Pflege Diakonie, Hamburger Straße 58.  Das nächste Treffen findet am Dienstag, 14. Februar, statt. Interessierte  bittet Michaela Heldt um  telefonische Anmeldung  unter 01 70/ 6 26 88 80 oder 0 40/ 60 92 91 50.

 

HSV-Stars Christian Mathenia und

16. Januar

„Nur der HSV“: Am 18. Januar laden Bernd Pieper und Julia Krull große und kleine HSV-Fans in den Media Markt ein. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (pmi) Dieser Termin ist ein Muss für jeden HSV-Fan: Am Mittwoch, 18. Januar,  besuchen HSV-Torwart Christian Mathenia  und  Stürmer Luca Waldschmidt   ab 18 Uhr den Media Markt im Gewerbepark Nord in Henstedt-Ulzburg und geben Autogramme.
„Der Hamburger Sportverein hat hier im Norden viele Fans und wir freuen uns, Spieler des HSV begrüßen zu dürfen“, berichtet Mitarbeiter Bernd Pieper. Die Spieler stehen nicht nur für Autogramme und Fotos zur Verfügung, sondern beantworten auch die Fragen ihrer Fans. „Eine einmalige Gelegenheit, die Kicker einmal hautnah und persönlich zu erleben“, sagt Pieper. Als HSV-Sponsor bietet Media Markt an diesem Tag die Möglichkeit, sich Smartphones und Co mit der Raute oder anderen Schriftzügen veredeln zu lassen. Dafür steht eine Gravur-Station bereit, die das Wunschmotiv im Handumdrehen auf dem mitgebrachten Gegenstand verewigt. Außerdem gibt es die HSV-Fan-CD von Stadionsprecher und Kultrocker Lotto King Karl am Autogrammtag zum absoluten Vorzugspreis.
 „Der 18. Januar steht bei uns ganz im Zeichen der Raute“, so Pieper, der sich auf viele Besucher und gutgelaunte Bundesligastars freut.
Kontakt: Kirchweg 88 in Henstedt-Ulzburg, geöffnet  Montag bis Freitag von 9.30 bis 20 Uhr, Sonnabend  9 bis 20 Uhr.
Weitere Info:     Telefon 0 41 93/75 19-0, Internet www.mediamarkt.de/henstedt-ulzburg.

 

Kosmetikseminar für

16. Januar

Kosmetikseminar für Krebspatientinnen bieten die Paracelsus-Klinik und DKMS LIFE an. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (pmi) Die Paracelsus-Klinik hat es sich zur Aufgabe gemacht, Patientinnen zu einer lebensbejahenden Einstellung in der schweren Zeit der Krebstherapie zu ermutigen. Denn sich wohlfühlen fördert das Selbstwertgefühl und kann den Heilungsprozess unterstützen.
 In dem Patientenprogramm look good feel better werden die Teilnehmerinnen bestärkt, wieder in den Spiegel zu schauen und auf gekonnte Weise „Farbe in ihr Leben zu bringen“. Geschulte, professionelle Kosmetik- expertinnen geben in einem rund zweistündigen „Mit-machprogramm“ Tipps zur Gesichtspflege und zum Schminken. Den Teilnehmerinnen wird gezeigt, wie man mit einfachen Tricks die äußerlichen Folgen der Therapie, wie zum Beispiel Hautflecken, Wimpern- oder Augenbrauenverlust, kaschieren kann. Die Frauen schminken sich selbst, damit ihnen das auch im Anschluss an das Seminar ohne Schwierigkeiten gelingt.
Denn das Motto, das zu mehr Lebensmut ermuntern soll und so neue Lebensqualität aufzubauen hilft, heißt „Hilfe zur Selbsthilfe: sich wohler fühlen durch besseres Aussehen”. Für Krebspatientinnen ist Kosmetik viel mehr als nur Make-up – sie kann Therapie und Lebenshilfe sein. Die Anmeldung kann direkt vor Ort oder telefonisch bei den zuständigen Organisatoren:  Katharina Goetz unter der Telefonnummer: 04193/70-3170 oder  Maren Maak 04193/703160 erfolgen.
Die Teilnehmerzahl ist pro Kosmetikseminar auf zehn begrenzt.  Das für Patientinnen kostenlose Kosmetikseminar findet am 24. Januar und am 11. April um 10 Uhr im Konferenzraum/Eingangsbereich statt.

 

Tennisclub am Falkenberg

16. Januar

Vorsitzender Albert Klotz braucht für seine Mitglieder dringend die Kapazität der Tennishalle Am Exerzierplatz. Foto: blb

Norderstedt (blb) Der Tennisclub am Falkenberg ist in großer Sorge um seine Spielstätte und die Aufrechterhaltung seines Spiel- und Trainingsbetriebes. Grund: Die Stadt Norderstedt plant  Am Exerzierplatz  eine Dreifeld-Sporthalle  plus Dojohalle neu zu bauen. Dafür soll nach Kenntnis des Tennisclubs am Falkenberg die Vier-Feld-Tennishalle weichen, in der aktuell 18 Mannschaften des Vereins fast ihren ganzen Trainings- und Punktspielbetrieb im Winter abwickeln. Der Besitzer der 35 Jahre alten Halle will diese offenbar an die Stadt verkaufen.
„In dem sportlichen Angebot der neuen Halle ist offenbar keine Fläche für den Tennissport vorgesehen. Somit entfallen weitere vier Hallenplätze für die Tennisaktivitäten in Norderstedt. Damit reduzieren sich die Spielmöglichkeiten nach der Schließung der Tennisanlage des TC Friedrichsgabe (drei Hallenplätze) auf acht Hallenplätze. Das ist fast eine Halbierung der Kapazität“, schreibt  Albert Klotz, Vorsitzender des 230 Mitglieder starken TC am Falkenberg nun in einem Offenen Brief an die Fraktionen der Stadtvertretung und den Ausschuss für Schule und Sport, der das Thema in seiner Sitzung am 18. Januar auf der Agenda hat.
„Wir können nur appellieren, von der Planung Am Exerzierplatz Abstand zu nehmen und mit uns nach einer einvernehmlichen Lösung zu streben“, fleht Klotz fast schon.
Als erste Fraktion reagierte Wir in Norderstedt (WiN) auf den Brief und schrieb: „Wir würden gern helfen, brauchen aber mehr Fakten“.  Die stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Schule und Sport Katrin Fedrowitz (SPD)  sagt: „Natürlich müssen die Interessen der bisherigen Nutzer der Tennishalle berücksichtigt werden“ und setzt auf die weiteren Beratungen im Ausschuss.
Tobias Claßen (FDP) sprach persönlich mit Albert Klotz. Die FDP-Fraktion  will in der Sitzung am Mittwoch beantragen, einen Beschluss  über die zukünftige Nutzung einer Dreifeld-Sporthalle erst nach einer Bedarfsermittlung an Sportstätten zu fassen. Außerdem soll die Verwaltung Gespräche mit dem Betreiber  Am Exerzierplatz führen, um die Tennishalle und das Grundstück für den Sport in Norderstedt zu sichern.
Claßen ergänzt: „Tennis ist keine aussterbende Sportart. Die Mitgliederzahl in den Norderstedter Tennisvereinen ist nach Aussagen des Kreissportverbandes konstant geblieben.“

 

„Das macht Lust auf

16. Januar

Finn Drümmer von der Kaltenkirchener TS sorgte für einen Höhepunkt bei den offenen Kreismeisterschaften in Bad Segeberg. Foto: mai

Kaltenkirchen (mai) Die Erwartungen von Finn Drümmer bei den offenen Kreismeisterschaften in Bad Segeberg waren gering. „Ich hab in letzter Zeit nur zweimal pro Woche trainieren können. Ich wollte nur just for fun 1.80 Meter springen“, sagte der talentierte Kaltenkirchener. Doch am Ende des Hochsprungswettbewerbs hatte sich alles verschoben.  Finn sprang 2,03 Meter und nun denkt er über einen Start bei den gemeinsamen Landesmeisterschaften von Hamburg und Schleswig-Holstein nach. Denn eigentlich ist das Landesmeisterschafts-Wochenende Finns letztes freies Wochenende vor einem dreimonatigen USA-Aufenthalt. Beruflich wird es den Leichtathleten in die Staaten verschlagen. Und da er durch sein Studium zuletzt sehr eingebunden war, kam sein Hobby, die Leichtathletik, zu kurz.
So war schon sein Start bei den Kreismeisterschaften nicht geplant. Auf den veröffentlichten Meldelisten fehlte sein Name. Doch dann kam, sah und siegte Finn im Hochsprungwettbewerb der Männer. Alle anderen Teilnehmer hatten längst ihre Sachen gepackt, da stand der 1,89 Meter große Kaltenkirchener noch an seiner Anlaufmarke. 2,03 Meter  hatte er im ersten Versuch genommen. Dann ließ Finn Drümmer 2.08 m auflegen. Sein persönlicher Rekord liegt bei 2.07 m. Dreimal scheiterte der Kaltenkirchener, war am Ende aber natürlich trotzdem zufrieden. „Ich hätte nie gedacht, dass ich heute so hoch springen würde“, freute er sich. Dass er 14 Zentimeter höher sprang als er groß ist, machte ihn stolz: „Wenn man über seine eigene Körpergröße springt, dann fängt so ein Wettbewerb erst richtig an.“
Während Finn noch über einen Start bei den Landesmeisterschaften in Hamburg nachdenkt, sind diese Titelkämpfe für eine Vereinskameradin schon lange ein fester Termin im Kalender. Josefine Kock startete in Bad Segeberg über 50-Meter flach  und Hürden, im Kugelstoßen sowie Weit- und Hochsprung. Dass die 14-jährige dabei zumeist die Felder vor sich her scheuchte, störte die Kaltenkirchenerin nicht. „Die Wettbewerbe hier sind meine Vorbereitung auf Hamburg. Dort werde ich im Stabhochsprung starten“, erzählt die 14-Jährige.
Etwas ganz Besonderes gelang den Schumann-Schwestern von der KT. In allen angebotenen Disziplinen traten sie an. Doch im Weitsprung war das Kreismeisterpodest eine reine Familienangelegenheit. Svenja gewann mit 5.12 m vor Daniela, die 5.01 m sprang und Carola, die bei 4.67 m landete.
Das Leichtathletik-Geschehen verlagert sich jetzt von Bad Segeberg nach Hamburg. In der Trainingshalle finden an diesem Wochenende die gemeinsamen Landesmeisterschaften von Hamburg und Schleswig-Holstein statt. Dieses Wochenende sind die Altersklassen U16 und U20 dran, nächstes die U18 sowie Damen und Herren.

 

 

 

Hartenholm Dritter bei

16. Januar

Auf die Partie TuS Hartenholm gegen SV Todesfelde   als Finale hatten viele beim Solarstrom-Cup getippt. Doch beide Teams verloren ihre Halbfinals. Foto: mai

Hartenholm (mai) Die Halbfinals beim Hallenfußballturnier um den Solarstrom-Cup hielten zwei dicke Überraschungen parat. Nicht die favorisierten Teams aus Hartenholm und Todesfelde setzten sich durch, sondern Kreisligist Leezener SC und Verbandsligist SV GW Siebenbäumen. Die Turnierfavoriten trafen im kleinen Finale aufeinander, welches der TuS nach Verlängerung 2:1 gewann.
Im Halbfinale war  Schluss mit dem spielerischen Glanz aus der Vorrunde.  Mit 0:3 schied der TuS gegen die Gastgeber aus. Das Finale gewann  Siebenbäumen mit 2:0 gegen den Leezener SC. 
Nächstes Wochenende sind die Hartenholmer selber Gastgeber für ein großes Hallenfußballturnier. Am Freitag, den 20.Januar, startet der Blomberg-Cup 2017. Neben drei Gastgeberteams treten unter anderem der WSV Tangstedt, SV Henstedt-Ulzburg, FFC Nordlichter Norderstedt, Kaltenkirchener TS, SC Hasenmoor und der TSV Lentföhrden an.
 Die Hauptrunde beginnt am Sonnabend um 11 Uhr, Die Zwischenrunde am Sonntag um 14.30 Uhr, die Finalrunde um 17.15 Uhr. Am Freitag ab 19 Uhr spielen sechs Teams um den Qualifikationsplatz für das Hauptturnier.

 

 

 

Gunnar Urbach geht in

10. Januar

Norderstedt (blb) „Ich kann als Pastor nicht die Welt verändern, aber ich kann beispielhaft leben und das ist mir glaube ich ganz gut gelungen“, sagt Pastor Gunnar Urbach, der an diesem Sonntag (10 Uhr) in der evangelisch-lutherischen Thomaskirche (Glashütter Kirchenweg 20) offiziell entpflichtet wird, nachdem er bereits seit dem 1. Januar im Ruhestand ist.  Wer Gunnar Urbach kennt, kann annehmen, dass es ein Un-Ruhestand wird.  Der 65-Jährige will sich um die Ausbildung von Pastoren zu Notfall- und Feuerwehrseelsorgern kümmern und verschiedene Fundraisingprojekte realisieren.  Ein großes Projekt wird hier die Sanierung des therapeutischen Hofes Toppenstedt, einer Nachsorgeeinrichtung für Konsumenten illegaler Drogen. Hier sind 800 000 Euro aufzubringen. Anders als beim Fundraising für das Norderstedter Frauenhaus, das Urbach ebenfalls organisierte,  ist hier eine ungleich größere Summe aufzubringen und das in einem Bereich, in dem Urbach weniger bekannt ist als in Norderstedt.
Als einen Höhepunkt seiner Aktivitäten bezeichnet Gunnar Urbach seine Tätigkeit als Pastor der Landesgartenschau mit dem berühmten Himmelszelt im Feldpark – eine Einrichtung, mit der Kai Jörg Evers, Geschäftsführer der Landesgartenschau, die Veranstaltung in eine andere Liga gehoben sah, wie Urbach sich erinnert.
Mit dem Engagement im Norderstedter Stadtpark machte Urbach einmal wieder, was er sich immer zum Leitsatz gemacht hatte: Raus gehen zu den Menschen, denn diese kommen schon lange nicht mehr automatisch in die Kirche.
Die Zahl der Kirchenaustritte ist weiterhin hoch, was Urbach nur zum Teil in der in Deutschland vielfach kritisieren Kirchensteuer begründet sieht: „Ursache ist auch ein grundlegender Wandel der Gesellschaft hin zur Individualität, weg von der Solidarität“, so Urbach. Dieser Trend betreffe übrigens nicht nur die  Kirche, sondern auch Parteien, Vereine oder Gewerkschaften.
Kirchen müssen sich besser vermarkten, meint Urbach, der selbst einst Kurse zur Öffentlichkeitsarbeit besuchte. Doch in vielen Gemeinden sind die Verantwortlichen unsicher im Umgang mit und über die Notwendigkeit von öffentlichkeitswirksamen Projekten.
Wie 1999, als Urbach mit 100 Helfern in der Nacht vor dem Reformationstag alle acht Norderstedter Kirchtürme verhüllen ließ  und damit überregional Aufmerksamkeit erregte. 
„Es war damals die erste Welle des Rückgangs der Kirchensteuer und die Aktion hatten wir mit Spendenaktivitäten gekoppelt“, erzählt Urbach. Die Stoffe wurden nach einer Woche der Verhüllung in einer Textilnäherei zu Gardinen umgearbeitet, die dann in Kitas und Schulen Verwendung fanden.
Oder noch zehn Jahre zuvor (1989), als Urbach nach dem Pfingstgottesdienst 250 10-Mark-Scheine in Anlehnung an eine Bibelgeschichte mit der Maßgabe verschenkte: „Mach' was draus“. Auch hieraus entstanden diverse Projekte und es kamen zum Erntedankfest desselben Jahres 35 000 Euro zurück, die in die Sanierung des Turms der Falkenbergkirche flossen.
Zum Schluss seiner offiziellen Dienstzeit stellt Pastor Gunnar Urbach fest, dass in unsicheren Zeiten, beginnend mit der Bankenkrise vor zehn Jahren bis zur aktuellen Bedrohung durch Terrorakte wieder mehr Menschen über den christlichen Glauben nachdenken. Der langjährige Pastor der Kirchengemeinde Harksheide (1978 bis 2011) sagt: „Gott will grundsätzlich etwas Gutes, nimmt die Menschen aber auch in die Verantwortung“. Nachdenken über den Glauben ist übrigens nicht gleichbedeutend mit dem Eintritt in die Kirche, weiß Urbach, denn  Kirche steht heute mehr denn je im Wettbewerb.

Die Bibel ist Gunnar Urbachs ständiger Wegweiser. Foto: blb

 

 

 

„Feuernacht“: Vorverkauf

30. Dezember

Andreas Vogel, Shawn Kleese, Rieke Harms und Claus-Dieter Harms (von links) werben für die „Feuernacht“. Foto: pmi

Norderstedt (vpu) Am Sonnabend, 14. Januar, werden rund um die Feuerwache Harksheide die Parkplätze wieder knapp: Dann startet um 15 Uhr der große Kartenvorverkauf für die diesjährige „Feuernacht“. Sie beginnt am Sonnabend, 11. Februar, um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle am Falkenberg. Der Einlass beim Vorverkauf ist um 14 Uhr. Die Karten kosten pro Person 25 Euro. Zur Feststellung der Reihenfolge beim Kartenvorverkauf werden den Wartenden Nummernzettel ausgehändigt, die dann ab 15 Uhr die Chance auf zwei Karten haben. Denn soviele können pro Person gekauft werden.
Den zu spät kommenden Feuernacht-Fans bleibt auch in diesem Jahr wieder eine kleine Chance. Sie können sich mit Namen, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse in eine Liste eintragen und werden im Fall von Kartenrückläufern von der Feuerwehr benachrichtigt. Eine offizielle Abendkasse wird es dann auf der eigentlichen „Feuernacht“ nicht geben.
„Wir werden wieder ein tolles Programm auf die Beine stellen. Als Band ist in diesem Jahr „Zack Zillis“ dabei“, berichten Rieke Harms und Claus-Dieter Harms vom Festausschuss und Shawn Kleese für die Wehrführung.
„Natürlich wird es wieder eine Menge uriger Kostüme und verkleidete Gruppen geben. Hier ist der Fantasie keine Grenze gesetzt“, so Kleese. Die  Feuerwehr Harksheide freut sich schon heute auf den Abend.
Die Harksheider Feuerwehr bittet von telefonischen Anfragen abzusehen. Auch sollte niemand versuchen, über die Notrufnummer 112 Karten zu bestellen.

 

Tschüss, Pastor Gunnar Urbach

30. Dezember

Pastor Gunnar Urbach Foto: pmi

Norderstedt (rug) Man kann es gar nicht glauben, doch Pastor Gunnar Urbach hat das Alter erreicht, in dem er in Pension gehen kann ...
Die Verabschiedung aus seiner Pfarrstelle, die er in den letzten Jahren im Kirchenkreis Hamburg-West/ Südholstein innehatte, findet statt am Sonntag, 8. Januar 2017, in einem Gottesdienst in der Thomaskirche, Glashütter Kirchenweg 20.
Propst Dr. Karl-Heinrich Melzer wird ihn aus seinem Amt entpflichten und in diesem Gottesdienst in den Ruhestand verabschieden.
Er wird der Gemeinde aber auch in den folgenden Jahren als aktiver Ruheständler in Gottesdiensten und anderen Aktivitäten erhalten bleiben.
Im Anschluss an den Gottesdienst lädt der Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein zu einem Empfang in den Räumen der Thomaskirche ein.

 
Treffer 1 bis 13 von 1997
<< Erste < Vorherige 1-13 14-26 27-39 40-52 53-65 66-78 79-91 Nächste > Letzte >>