Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der MARKT EXTRA 

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„Oase“ an der OGS Friedrichsgabe

12. November: 

Norderstedt (blb) Die Offene Ganzstagsschule Friedrichsgabe hat jetzt ihre „Oase“ feierlich eingeweiht. Diese Oase ist ein kleiner Innenhof, den die Schülerinnen und Schüler, angeleitet von den Ganztagskoordinatorinnen Sarah Geisler und Yvonne Pauli  in Eigenarbeit gestaltet haben, so dass  ein angenehmer Aufenthaltsort für Pausen oder für Gespräche zwischen Schülern und Lehrern entstand.
So haben die Teilnehmer am Wahlpflichtfach Textil und Kunst unter anderem  Kissen gestaltet und die Betonpfeiler mit Mosaiken verschönert. Andere jäteten   Unkraut zwischen den Kieselsteinen im Innenhof. Jan-Ole Jahn (Klasse 7 b) baute im Rahmen des Werkkurses aus Europaletten eine Sitzbank, auf der die vom Textilkurs gestalteten Kissen nicht nur schön aussehen, sondern auch einen weichen Sitz ermöglichen.  Lehrerin Lydia Moller beschaffte die Europaletten, unter anderem von der benachbarten Baustelle. In ihrem Kurs erlernen die Schüler die Holzbearbeitung und können einen Bohrmaschinen-Führerschein erwerben.
Für die  Eröffnungsfeier der Oase erhielten die Teilnehmer rund 200 Euro, den 15 von 18 Klassen der Schule vor den Herbstferien im Rahmen eines Sponsorenlaufes akquiriert hatten. Bei diesem Event kommen meist rund 2 000 Euro in die Kasse, 50 Prozent davon fließt als Spende in eine gemeinnützige Einrichtung, die andere Hälfte in Bedarfe der Schule.
Seit Januar 2016 koordiniert  die Deutsch- und Französischlehrerin Sarah Geisler   den Vor- und Nachmittagsunterricht an der Schule. Von den 430 Schülern nehmen zirka die Hälfte die Ganztagsbetreuung in Anspruch. Diese umfasst nach dem Regelunterricht neben Hausaufgabenbetreuung auch  Sportangebote im Freien, Back- und Kochkurse sowie einen Chor. Mittagessen können die Schüler in der Mensa, die sie sich mit dem Gymnasium im gleichen Gebäude teilen.
Schulleiterin   Anke Schermer freute sich über das gelungene Projekt im Rahmen des Referenzschulnetzwerks „Ganztägig lernen: „Die Vernetzung des Vor- und Ganztagsbereichs ist dadurch bereits positiv beeinflusst worden“. 
Am 19. November stellen die Teilnehmer ihr Projekt in der Kieler Sparkassen-Arena  beim  großen Ganztagskongress des Referenzschulnetz werks vor. Diesem Netzwerk gehören 24 Grund- und Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein an.

Schüler und Lehrer weihten die „Oase“ an der OGS Friedrichsgabe feierlich ein. Foto: blb

Auto Wichert expandiert

12. November

Architekt Berthold Kleta (v.l.), Auto Wichert-Geschäftsführer Bernd Glathe, David Janssen (Vertreter der Baugewerke) und Auto Wichert-Geschäftsführer Bernd Kußmaul legten den Grundstein. Foto: blb

Hamburg (blb/pmi) Auto Wichert  gibt dem Dieselskandal zum Trotz beim Thema Expansion weiter Gas. Am Freitag legten die Geschäftsführer Bernd Glathe und Bernd Kußmaul   den Grundstein für das zweite Audi terminal nach dem in Langenhorn in Hammerbrook.   Schon im nächsten Jahr soll dieser 15,2 Millionen Euro teure neue Standort eröffnen.
„Wir brauchen diesen neuen Audi terminal, weil unser Betrieb in der Wendenstraße stark gewachsen ist. Mit dem neuen Komplex haben wir dann wieder genug Platz für Werkstatt, Neuwagenverkauf und Gebrauchtwagenausstellung“, sagt Bernd Glathe, Geschäftsführer Auto Wichert GmbH. „Außerdem sind wir Optimisten“, ergänzt Bernd Kußmaul. „Trotz der schwierigen Lage für den Handel zur Zeit, machen wir weiter und wollen an diesem Standort mehr Service für unsere Kunden schaffen!“
„Auch in Sachen E-Mobilität wird uns dieser Audi terminal neue Möglichkeiten bieten“, verspricht Bernd Glathe. „Wir bekommen speziell eingerichtete Arbeitsplätze und werden extra dafür ausgebildetes Personal einsetzen.“ Zukünftig werden mehr als 150 Mitarbeiter in Verkauf, Werkstatt und kaufmännischen Bereichen arbeiten. Rund 20 neue Arbeitsplätze entstehen dafür.
Zur Grundsteinlegung kamen auch Berthold Kleta vom Hamburger Architektenbüro Kleta  und Jochen Schweizer (Koordinator bei Audi für Handelsstrategie NW).

 

Mitgliederausstellung des

12. November

Foto: Rolf Krohn

Norderstedt (rug) Vielfältig, außergewöhnlich, interessant und auch besonders, so präsentieren sich die Fotografen vom Fotoclub Norderstedt e.V. in ihrer Mitgliederausstellung in diesem Herbst.  Das 10-jährige Bestehen des Clubs ist der Anlass, eine besondere Ausstellung zu zeigen, aber auch gleichzeitig auf die vielschichtigen Arbeiten aufmerksam zu machen, wie die Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro, Fotoprojekte mit der Integrationsbeauftragten, mit dem Willkommen-Team, Amateurtheatern, Eine Welt-Laden und anderen Kulturträgern.
Mit all diesen Aktionen bereichert der Fotoclub Norderstedt e.V. das kulturelle Leben in der Stadt.
Dankbar blickt der Verein auf zehn Jahre Vereinsarbeit zurück und freut sich auf immer neue und vielfältige Aufgaben.
Die Eröffnung findet statt am  Sonntag, 11. November, ab  16 Uhr in der  Galerie im Rathaus, Rathausallee 50. Die Ausstellung ist zu sehen bis zum 24. November. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 13 bis 19 Uhr, Sonnabend 9 bis 15 Uhr.

 

Studienfahrten nach Venedig,

12. November

Ansichten Venedig Foto: B.B. Sieh

Norderstedt (rug) Die Norderstedter Künstlerin Beatrix Berin Sieh veranstaltet im Frühjahr 2019 wieder Studienfahrten nach Venedig, Wien und Istanbul.
Diese Reisen in kleiner Gruppe (acht bis zehn Personen) richten sich an Kultur- und Kunstinteressierte, die Lust haben, auf den Stadtspaziergängen kulturelle Verflechtungen kennen zu lernen und damit ungewöhnliche Einblicke zu bekommen.
Vom 10. bis 15. März 2019 findet die Studienreise nach Venedig statt. Reise-Schwerpunkt sind die Begegnungen zwischen Konstantinopel, heute Istanbul, zu Venedig, die das Gesicht Venedigs prägen. Auf dem Programm stehen Ausflüge auf die Inseln Torcello und Murano, besucht werden der Dogenpalast, die Markuskirche, das jüdische und das ehemalige griechische Viertel und vieles mehr. Diese sechstägige Flugreise mit fünf Übernachtungen, Transfers, Eintritte und Führungen kostet 1 190 Euro p.P. im DZ, EZ-Zuschlag 175 Euro.
„Wien – Schmelztiegel an der Donau“ folgt vom 8. bis 11. April 2019. Besucht werden Orte wie das Hofburgareal, das Schloß Belvedere, der Stephansdom, das Museums-Quartier, die griechischen und jüdischen Viertel. Ein Wien der kulturellen Vielfalt und des Austausches stehen im Mittelpunkt dieser viertägigen Flugreise. Kostenbeitrag: 930 Euro p.P. im DZ, EZ-Zuschlag 180 Euro, inkl. Flug, drei Übernachtungen, Führungen, Transfers, Eintritte.
„Kaleidoskop Istanbul“ wird vom 15. bis 19. Mai 2019 besucht. Diese fünftägige Flugreise nach Istanbul führt die Teilnehmer in verschiedene malerische Stadtviertel am Bosporus, am Goldenen Horn und auf die Prinzeninseln abseits der touristischen Sehenswürdigkeiten gelegen. Kostenbeitrag: 980 Euro p.P. im DZ, EZ-Zuschlag 130 Euro, inkl. Flug, vier Übernachtungen, Führungen, Transfers, Eintritte.
Diese außergewöhnlichen Stadtgänge leitet Beatrix Berin Sieh, Istanbul- und Venedig-Kennerin, geboren in Istanbul und mit den jeweiligen Kulturen vertraut. Anmeldungen und weitere Informationen: Beatrix Berin Sieh unter mobil: 01 77/5 26 19 20 oder www.malreisen-tuerkei.de

 

Oliver Lück liest „Buntland“

12. November

Oliver Lück Foto: pmi

Quickborn (rug) Am Dienstag, den 13. November,  um 19.30 Uhr liest Oliver Lück in der Stadtbücherei Quickborn aus seinem neuen Buch „Buntland“. Wer die Lesungen des 44-Jährigen kennt, weiß längst, wie vielfältig, tiefgreifend und kurzweilig dieser Abend sein wird.
„Buntland“ ist eine Reise von Mensch zu Mensch. Und ein Gegenentwurf zur politischen oder gar populistischen Schwarz-Weiß-Färberei. Es zeigt Deutschland, wie es in großen Teilen schon lange ist: Bunt. Zwei Jahre ist der Journalist und Fotograf durch Deutschland gereist. Er hat 16 Geschichten aus 16 Bundesländern mitgebracht:
Eine ehemalige Lehrerin, die spät Englisch lernte, heute Geschichten schreibt und damit tausende Fans weltweit erreicht.
Eine Umweltaktivistin, die ihren Protest zum Beruf gemacht hat. Sie seilt sich von Brücken ab und stoppt Züge mit radioaktivem Müll. Und: Sie ist schwerbehindert.
Eine achtköpfige Familie, die vor der Schulpflicht aus Hessen nach Portugal geflüchtet ist.
Ein Mann, der Geräusche sammelt.
Ein Obdachloser, der davon lebt, dass er Kuscheltiere tauscht. Oder: Ein Mann aus Bayern, der drei fremden Rumänen sein vollgetanktes Auto lieh. Seine Nachbarn sagten: Du spinnst! Deinen Wagen siehst du nie wieder! Sie sollten sich wundern.
Oliver Lück stellt 16 Menschen und ihre Geschichten vor – und ein Land, das jeder kennt und doch jedem unbekannt ist.
Oliver Lück, Jahrgang 1973, ist Journalist und Fotograf und lebt in Henstedt-Ulzburg. Er schreibt Geschichten über Menschen, die Geschichten zu erzählen haben. Und er ist ein Viellesender. In den letzten Jahren waren es über 300 Abende, an denen der Autor und Fotograf seine Zuhörer mit auf die Reise genommen hat. Dabei zeigt er auch viele Bilder. 2012 erschien Neues vom Nachbarn – 26 Länder, 26 Menschen, 2016: Flaschenpostgeschichten. Von Menschen, ihren Briefen und der Ostsee (beide bei Rowohlt).
Mehr unter: www.lueckundlocke.de
Der Eintritt für diese Lesung kostet 7 Euro. Karten sind im Vorverkauf in der Stadtbücherei und in der Buchhandlung Theophil sowie an der Abendkasse erhältlich.
Buntland – 16 Menschen, 16 Geschichten, Rowohlt Verlag, 272 Seiten plus 32 Bildseiten,  10,99 Euro. ISBN: 978-3-499-63350-8

 

Eine Weihnachtsgeschichte

12. November

Ebenezer Scrooge und die Geister der Weihnacht. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (rug) Dieses Jahr feiert das kleine Burgtheater sein 10-jähriges Jubiläum. Das kleine Burgtheater ist die Laienspielgruppe des SV Henstedt-Ulzburg. Ihren ersten öffentlichen Auftritt hatten die Schauspieler noch als Mitglieder des FC Union Ulzburg im Jahr 2008 mit dem Weihnachtsmärchen „Rumpelstilzchen“. Dieses Premierenstück wurde von Jung und Alt mit großer Begeisterung aufgenommen. Es zeigte sich bereits bei diesem ersten Auftritt, dass diese Form von Kulturerlebnis, im Sinne von: „Aus der Gemeinde – für die Gemeinde“ gut ankam. Nicht rein zufällig lautet auch das Leitmotiv dieser Laienspieltruppe: „Theater mit Kindern – für Kinder.“
 Nach der Fusion der örtlichen Sportvereine zum SVHU im Jahr 2009 gab sich die Truppe einen ganz eigenen Namen: „Das kleine Burgtheater“ war geboren.
Für das Jubiläumsjahr hat sich das kleine Burgtheater ein ganz besonderes Stück ausgesucht. Es ist diesmal kein klassisches Märchen, sondern ein Klassiker der Weltliteratur. Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens in einer ganz eigenen Fassung.
Und das ist die Geschichte von Ebenezer Scrooge. Er ist ein hartherziger und geldgieriger Geschäftsmann im viktorianischen London des 19. Jahrhunderts. Er lehnt Weihnachten und Barmherzigkeit ab. Für ihn sind arme Leute nur Faulenzer, welche man am Weihnachtsfest nicht auch noch unterstützen muss.
Doch dann erhält er an einem heiligen Abend Besuch von drei Geistern… Wird er danach noch derselbe sein? Lasst euch überraschen.
Alle Vorstellungen finden im Forum des Alstergymnasiums in der Maurepasstraße 67 statt. Es wird wieder an den Wochenenden vom 2. und 3. Advent gespielt. Die Premiere ist am Sonnabend, den 8. Dezember, um 15.30 Uhr. Die weiteren Vorstellungen sind am Sonntag, den 9. Dezember, um 15.30 Uhr; Sonnabend, den 15. Dezember, um 15.30 Uhr sowie die Matinée-Vorstellung am Sonntag, den 16. Dezember, um 11 Uhr.

 

Einzelhandel bildet stärker aus

12. November

Foto: Robert Kneschke/shutterstock

Norderstedt (pmi) Immer mehr Einzelhandelsunternehmen in Deutschland bieten Ausbildungsplätze an.
Das zeigt eine aktuelle HDE-Umfrage: Demnach wollen im laufenden Jahr 45 Prozent der Händler Auszubildende einstellen. Im vergangenen Jahr waren es noch 41 Prozent. Insbesondere im Handel mit Lebensmitteln, Mode und Möbeln sowie bei kleineren Fachgeschäften zeigt die Kurve nach oben.
 „Auf dem Ausbildungsmarkt ist dieses Jahr viel Bewegung. Die Zahl der Ausbildungsplätze in den beiden Kernberufen Kauffrau und Kaufmann im Einzelhandel sowie bei den Verkäuferinnen und   Verkäufern dürfte in diesem Jahr ansteigen“, so HDE-Geschäftsführer Wilfried Malcher. Darüber hinaus wachse auch die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen im Einzelhandel. Immer gefragter seien die Abiturientenprogramme des Handels, die auch von immer mehr Handelsunternehmen angeboten würden. Gleichzeitig haben noch viele Händler Probleme, passende Bewerber zu finden. Nach der HDE-Umfrage unter 800 Handelsunternehmen aller Größen, Standorte und Branchen bemängelt die Hälfte der Unternehmen unzureichende schulische Voraussetzungen. Außerdem haben die Jugendlichen offenbar zu häufig falsche Vorstellungen:
 „Die Berufsorientierung an den Schulen muss noch besser werden. Die Bewerber brauchen mehr Informationen zu den Anforderungen der Handelsberufe und den Karrieremöglichkeiten im Einzelhandel“, so Malcher weiter.

 

Im Herbst blüht die Erinnerung auf

12. November

Die herbstliche Stimmung auf dem Friedhof ist eine ganz Besondere und wird von den farbenfrohen Herbstbepflanzungen auf den Gräbern unterstützt. Foto: BdF

Norderstedt (BdF) „Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt“. So formulierte der Dichter Honoré de Balzac die Tatsache, dass viele Menschen nach dem Tode weiterleben: in der Erinnerung derjenigen, die ihnen im Leben nahe standen. Zu keiner anderen Zeit wird dies deutlicher als im No-vember, dem Monat der Totengedenktage. Sichtbaren und lebendigen Aus-druck findet das Gedenken auf den Friedhöfen: Gräber werden liebevoll für den Herbst und Winter geschmückt, Lichter und Kerzen tauchen den Ort der Erinnerung in stimmungsvolles Licht.
Allerheiligen, Allerseelen, Totensonntag: Die Zeit vor den Gedenktagen ist für die Friedhofsgärtner eine große Herausforderung: „Schließlich werden die Gräber neben der herbstlichen Gestaltung und Schmückung auch winterfest gemacht und präsen-tieren sich dann zu den Gedenktagen in ihrem neuen Glanz“, beschreibt Nadia Reumann von der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Schleswig-Holstein das Aufgabenfeld. Für die evangelischen Christen ist der Totensonntag am 21. November ausschlaggebend für den Hochbetrieb auf dem Friedhof. Die Wechselbepflanzung wird mit Herbstpflanzen ausgestattet oder mit verschiedenen Edeltannen und Moos abgedeckt.
Über die Wechselbepflanzung hinaus stehen für den herbstlichen Grabschmuck vie-le Möglichkeiten zur Verfügung: von der Grabschale über das Gesteck bis zum Blu-menstrauß. Und neben Heide, Veilchen & Co. kommen für die Herbstbepflanzung auch Pflanzen in Frage, die man eher aus Küche und Kräutergarten kennt. Der Sal-bei etwa, dessen Variante „salvia officinalis tricolor“ mit wunderschön grün-purpur gefärbten Blättern mit weißem Rand aufwartet, der sich bei niedrigen Temperaturen rosa verfärbt. Der Salbei bietet aber nicht nur den Augen etwas: „Früher wurde Salbei auf das Grab gepflanzt, weil sein Geruch die Trauernden wieder aufmuntert“, weiß Nadia Reumann.
Auch die Persönlichkeit des Verstorbenen spielt bei der Grabgestaltung an den Trauertagen eine ganz besondere Rolle. Ob es nun Pflanzen sind, die der Verstor-bene besonders mochte oder die die Hinterbliebenen an gemeinsame Urlaube erin-nern; oder natürliche Materialien wie Steine, Holz oder Tannenzapfen, mit denen man auf verschiedene Weise Trauer und Erinnerung zum Ausdruck bringen kann. Viele Friedhofsgärtnereien bieten hierfür moderne und außergewöhnlich kreative Lösungen.

Was macht die besondere Atmosphäre der herbstlichen Gedenktage aus? „Zu kei-ner anderen Zeit vermischt sich eine leichte Melancholie so sehr mit positiven Ge-fühlen wie Hoffnung und der Verbundenheit mit unseren Verstorbenen. Dann merkt man, was für eine große Bedeutung der Friedhof für die Menschen immer noch hat. Was kann einen Friedhofsgärtner mehr freuen?“ so Nadia Reumann von der Treu-handstelle für Dauergrabpflege Schleswig-Holstein.

 

SCN steuert auf dritte

12. November

Alina Schuster war in Wedel Beste im Oberligateam des 1. SC Norderstedt. Die 18-Jährige sammelte 41,60 Punkte für ihre Riege. Foto: Maibom

Norderstedt (mai) Auch gehandicapt sind die Turnerinnen des 1. SC Norderstedt auf dem besten Wege, ihren drei Titeln in der Oberliga den vierten folgen zu lassen. Den zweiten von drei Liga-Wettkämpfen gewannen sie in Wedel. In den Sommerferien hatte Alisa Mach mit dem Turnen aufgehört. Nun muss das Team zu viert weiter machen. Alina Schuster, Diana Ovakimov, Sajah Möller und Maja Reimann traten in Wedel zum zweiten Wettkampf an. Den ersten hatte der SCN in Eutin souverän mit 127,20 Punkten und fast zwei Zählern Vorsprung vor dem VfL Pinneberg gewonnen.
Die Norderstedterinnen starteten verhalten. Sajah Möller ließ mit Knieproblemen das erste Gerät, den Sprung aus. Damit gingen alle drei Übungen ihrer Kameradinnen in die Wertung ein. Die holten aber sehr gute 34,80 Punkte.
Die Führung verlor der SCN am Stufenbarren, an dem es nur 28,15 Zähler gab. Dies Gerät lag diesmal allen Teams nicht, so dass alle acht Teams dort Federn ließen. Die beste Schwebebalkenperformance aller Teams ließ den SCN wieder in Führung gehen, die am Boden mit 31,70 Punkten verteidigt wurde.
„Es war nicht einfach. Sajah mit Knieproblemen und Diana im Vor-Abi-Stress konnten nicht ihr volles Leistungsvermögen abrufen. Schön dass es trotzdem zu Platz eins gereicht hat“, sagte Trainerin Jessica Lemke nach dem Wettkampf.
Nächstes Wochenende in Kiel findet das Saisonfinale statt. „Wir wollen unseren Titel verteidigen“, sagt Jessica Lemke. Das wäre das vierte Mal, dass die Norderstedterinnen dann Meister der Oberliga würden. Ein Aufstieg in die Regionalliga ist aber ausgeschlossen. Das wäre vom Zeitaufwand her sowohl für die Mädchen als auch die Trainer nicht umsetzbar.
Auch die zweite Riege des 1. SC Norderstedt hatte in Wedel ihren zweiten Wettkampf. In der Landesliga gab es nach Platz vier zum Auftakt diesmal Platz fünf. Top-Turnerin Jennifer Stark zog sich beim Einturnen für ihre Bodenkür einen Bänderriss zu. Die 14-jährige Victoria Stauber kämpft mit Wachstumsproblemen. Das bedeutete für Anna Hahnke, Lynn Rademann und die Zwillinge Janina und Danica Schön mehr Verantwortung. In der Endabrechnugn gab es mit 138,45 Pukten zwar fast vier Zähler mehr als beim ersten Wettkampf, aber diesmal kamen gleich vier Teams auf über 140 Zähler.
„Wir haben neun Ligapunkte, unsere Verfolger zweimal fünf und einmal zwei. Da nur zwei Teams absteigen, bin ich der festen Überzeugung, dass wir den angestrebten Klassenerhalt schaffen“, sagt Jessica Lemke.

 

Lars Möhle jubelt über

12. November

Lars Möhle mit seinem Pokal. Foto: pmi

Kaltenkirchen (pmi) Die Athleten der „Kaltenkirchener Turnerschaft von 1894 e.V.“ stellten bei den  der 21. Norddeutschen Meisterschaften im Karate ihr Können unter Beweis. Der Fachverband für traditionelles Karate, DJKB, richtete den Wettkampf mit Hilfe des „Karate Dojo Hannover von 1976 e.V.“ aus. Insgesamt nahmen 220 Wettkämpfer aus 31 Karate-Vereinen (Dojos) an der Meisterschaft teil.
Aus Kaltenkirchen hatten sich gleich mehrere Karatekas für die Meisterschaft in Hannover gemeldet: Delal Aydemir und Yvonne Sievert-Möhle starteten in der Gruppe der Erwachsenen ab Braungurt und Lars Möhle in der Gruppe der Blaugurte im Alter 12 bis 13 Jahre.
Die Sportler mussten sich in verschiedenen Disziplinen beweisen: In unterschiedlichen Kampfformen (Kumite) und im stilisierten Kampf gegen imaginäre Gegner (Kata).
Besonders erfolgreich ist Lars Möhle aus dem Turnier hervorgegangen. Er musste sich im Jiyu-Ippon-Kumite behaupten. In dieser Kampfform erfolgt nach Ansage der Technik jeweils ein Angriff, der zunächst abgewehrt wird. Dann folgt ein Gegenangriff. Lars Möhle bewies in mehreren Kämpfen sein Können, Ausdauer und starke Nerven. Letztlich errang er Platz eins und trägt nun in seiner Leistungsgruppe den Norddeutschen Meistertitel  im Jiyu-Ippon-Kumite.
Seine Mitstreiterinnen konnten sich auf diesem Turnier leider nicht gegen ihre Gegner durchsetzen.

 

Später K.o. für Fetihspor

12. November

Innenverteidiger Tobias Günther (links) und Torwart Sebastian Wiehe sind machtlos. Arber Aslani erzielt das 4:3 für den WSV Tangstedt. Foto: mai

Kaltenkirchen (mai)  Es roch schon etwas nach Sensation im kleinen Alsterstadion zu Wilstedt. Kellerkind Fetihspor Kaltenkirchen hielt bis in die Schlussphase der Partie ein 3:3 gegen Aufstiegskandidat WSV Tangstedt. Doch dann schlug der Tabellenvierte eiskalt zu und machte aus dem Unentschieden binnen drei Minuten einen 5:3-Sieg.
„Das hat Tangstedt schon clever gemacht“, musste Fetihspors verletztes Abwehr-ass Helge Schröter neidlos anerkennen. Fetihspor hatte schon dreimal gewechselt, als sich Abwehrrecke Tobias Hoeche verletzte. Somit klaffte auf der rechten Abwehrseite bei den Kaltenkirchenern ein Lücke. Über die stießen die Tangstedter in der Schlussphase zweimal vor und Arber Aslani erzielte in der 88. und 90. Minute die siegbringenden Treffer.
Zuvor hatte Fetihspor tolle Moral gezeigt. Einen 0:2-Rückstand egalisierten Nikolaos Papadopoulos und Valentin Ilenser bis zur 63. Minute. Akin Yenkenkayali sorgte sogar nach 72 Minuten für die 3:2-Führung, die aber nur sechs Minuten Bestand hatte. Fetihspor Kaltenkirchen bleibt damit Drittletzter mit zwölf Punkten.
Zwei Zähler schlechter stehen die FFC Nordlichter Norderstedt als Vorletzter da. Beim TuS Nortorf gab es eine klare 0:4-Niederlage. Auch Ex-Tabellenführer SSC Phoenix Kisdorf schwächelt. Das 1:2 bei der SG Geest 05 war die zweite Auswärtsniederlage hintereinander. Kisdorf rutscht auf Platz drei ab.
 Der SV Henstedt-Ulzburg verlor aufgrund einer schwachen zweiten Hälfte mit 2:3 beim VfL Kellinghusen. „Der sechste Platz nach der Hinrunde ist aber aller Ehren wert“, sagt SVHU-Trainer Dominic Fseisi.
Freuen durfte sich hingegen die Kaltenkirchener TS. Sie siegte mit 4:1 beim TuS Bargstedt, ist jetzt Siebter und hat, wie der SVHU, 21 Punkte.

 

Auto schleudert gegen Baum

05. November

Norderstedt (blb) Am Mittwoch ist ein 25-jähriger Beifahrer bei einem Verkehrsunfall auf der Schleswig-Holstein-Straße ums Leben gekommen. Der 29-jährige Fahrer aus Henstedt-Ulzburg fuhr um 0.20 Uhr  Richtung Norden. Kurz nach der Kreuzung Poppenbütteler Straße/ Stormarnstraße geriet der BMW aus ungeklärter Ursache ins Schleudern und stieß gegen einen Baum. Sanitäter brachten den Fahrer mit schweren Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus. Der 25-jährige Beifahrer aus Henstedt-Ulzburg verstarb noch an der Unfallstelle.

 

 

 

9. Norderstedter Gesundheits-

05. November

Angelika Kahlert (Vors. Seniorenbeirat Norderstedt), Dr. Henrik Zecha (Chefarzt Urologie und Uroonkolige, Albertinen-Krankenhaus), Dr. Fabian Peterson (Leiter PR/Unternehmenskommunikation, Albertinen-Diakoniewerk e.V.) Foto: pmi/Albertinen

Norderstedt (pmi) Bereits zum neunten Mal laden der Seniorenbeirat Norderstedt und das Albertinen-Krankenhaus in Hamburg-Schnelsen zum „Norderstedter Gesundheitsgespräch“ ein. Die  Veranstaltungsreihe greift bewusst Gesundheitsthemen auf, die   ältere Menschen angehen und wird dieses Mal mit Prostata- und Harnblasenkrebs sowie der weiblichen wie männlichen Inkontinenz gleich mehrere Erkrankungen aus dem Bereich der Urologie sowie Gynäkologie unter die Lupe nehmen.
Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes. 80  Prozent der Erkrankten sind älter als 60 Jahre. Wie auch bei anderen Tumoren treten Beschwerden beim Prostatakrebs zumeist erst im fortgeschrittenen Verlauf auf; dazu gehören Schmerzen beim Wasserlassen, Blut im Urin, Erektionsprobleme, Schmerzen im unteren Rücken oder plötzlicher Gewichtsverlust. Das Wahrnehmen der Vorsorgeuntersuchung ist deshalb wichtig. Dr. Henrik Zecha, Chefarzt der Klinik für Urologie und Uroonkologie im Albertinen-Krankenhaus: „Nicht in jedem Fall muss ein diagnostizierter Prostatatumor sofort behandelt werden, manchmal reicht vorerst auch die genaue Beobachtung. Ist eine Operation angezeigt, so steht hierfür im Albertinen-Krankenhaus das roboterassistierte OP-System „da Vinci“ zur Verfügung.
Auch Harnblasenkrebs verursacht lange Zeit keine Symptome, Blut im Urin ist allerdings auch hier ein Warnzeichen. Raucher und einzelne Berufsgruppen, die beruflich mit heute verbotenen chemischen Substanzen in Berührung kamen, sind besonders gefährdet. „Ist ein Tumor der Harnblase bereits in die Muskelschicht eingewachsen, bleibt in den meisten Fällen nur die operative Entfernung der Harnblase, um die Chance einer Heilung zu bewahren“, erklärt Dr. Zecha. Die Vorteile des roboterassistierten „daVinci“-Systems zeigen sich auch hier: „Durch die hervorragende Sicht auf das Operationsfeld sowie die präzisen Schnitte dank der Roboterunterstützung minimiert sich die Gefahr, bei dem Eingriff wichtige Nervenstränge zu verletzen, die für die Erektionsfähigkeit des Mannes oder aber den Kontinenzerhalt unverzichtbar sind“, betont Dr. Zecha.
Zwei weitere Vorträge werden sich mit dem Thema der männlichen und weiblichen Harninkontinenz beschäftigen. Dr. Matthias Jaekel, Oberarzt in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Albertinen-Krankenhaus, erklärt, dass mehr als ein Drittel aller Frauen unabhängig von ihrem Alter unter einem unfreiwilligen Urinverlust, einem häufigen Harndrang oder einer Senkung der Beckenorgane litten. „In vielen Fällen kann diesen Frauen geholfen werden, sei es durch Beckenbodentraining, die Benutzung von Hilfsmitteln, einer medikamentösen Therapie oder als letztem Mittel auch durch eine Operation, bei der die ursprüngliche Lage der Beckenbodenorgane wieder hergestellt werden kann“, so der Experte. Ist eine Operation erforderlich, so setzt Dr. Jaekel auch schonende laparoskopische OP-Techniken („Schlüsselloch-OP“) ein.
Auch das ungewollte Wasserlassen bei Männern ist in vielen Fällen auf das Absenken der Beckenbodenorgane, in diesem Fall insbesondere der Harnblase sowie des Darms, zurückzuführen, erklärt der Vortragende Dr. Malte Krönig, Oberarzt in der Klinik für Urologie und Uroonkologie des Albertinen-Krankenhauses.
Angelika Kahlert, Vorsitzende des Seniorenbeirates freut sich über die Kooperation mit dem Albertinen-Krankenhaus. „Die Norderstedter Senioren profitieren von dieser Veranstaltungsreihe und nehmen unser Angebot zahlreich an. Hierzu trägt auch bei, dass alle Referenten nach der Veranstaltung bei einem kleinen Imbiss für Nachfragen zur Verfügung stehen.“
Die Veranstaltung findet statt am 14. November, im Plenarsaal des Norderstedter Rathauses, Rathausallee 50 in 22846 Norderstedt. Beginn ist 18 Uhr, das Ende der Veranstaltung ist 21 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Mehr Geld fürs Norderstedter

05. November

Christine Böttcher (Fraktion Grüne Norderstedt), Frauenhausleiterin Anita  Brüning und Mitarbeiterin Kristina Klabes (v. li.) empfingen Aminata Touré (MdL, 2. v. re.). Foto: blb

Norderstedt (blb)  Das neue Norderstedter Frauenhaus gilt als eines der besten unter den 16 Häusern in Schleswig-Holstein. Das bestätigte auch die grüne Landtagsabgeordnete Aminata Touré, Sprecherin für Frauen und Gleichstellung, Flucht und Migration, Verbraucherschutz, Jugendpolitik bei ihrem Besuch in dieser Woche. Allerdings gab Anita  Brüning, Leiterin des Norderstedter Frauenhauses, der Politikerin auch den Wunsch nach mehr Personalstunden mit auf den Weg nach Kiel.
Hintergrund sind die gestiegenen Anforderungen der Mitarbeiterinnen vor allem im Bereich von Migrantinnen, wenn es zum Beispiel um die Begleitung von aufenthaltsrechtlichen Fragen oder sprachlichen Schwierigkeiten geht. Bei allen Bewohnerinnen ist  die Vermittlung von Wohnungen aufgrund der sehr angespannten Lage auf dem Markt mit höherem Aufwand verbunden. Ebenso die Betreuung der Kinder.
Aktuell leben elf Frauen und 15 Kinder (elf davon jünger als sechs Jahre) in der Norderstedter Einrichtung. Hier  sind sechs Mitarbeiterinnen beschäftigt, außerdem  ein  Mann als Honorarkraft für den Bereich Kinderbetreuung und eine Hauswirtschafterin. Eine Mitarbeiterin kümmert sich durchschnittlich um sechs Bewohnerinnen. Wünschenswert wäre es laut Anita Brüning, den Schlüssel auf 1:5 zu verbessern: „Wir könnten 20 Stunden mehr gebrauchen“.
Gewalt gegen Frauen ist leider immer noch ein großes Problem in der Gesellschaft. 40 Prozent der Frauen in Deutschland erleben in ihrem Leben mindestens einmal körperliche und/oder sexuelle Gewalt. Um diesen Frauen zu helfen, hat das Land Schleswig-Holstein ein Sofortprogramm von drei Millionen Euro für die Sanierung der Frauenhäuser auf den Weg gebracht, was aktuell um weitere 3,3 Millionen  aufgestockt wurde. Dieses Programm ist notwendig, weil weiterhin nicht allen Opfern von Gewalt geholfen werden kann. So geht man von 3 000 bis 4 000 hilfesuchenden Frauen aus, die im vergangenen Jahr abgewiesen werden mussten.
Dieses Geld fließt allerdings „nur  in Beton“. „Weitere Mittel für personelle Anforderungen müssen jetzt im Rahmen des Finanzausgleichsgesetzes diskutiert werden“, erklärt Aminata Touré das weitere Vorgehen .

 
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