Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der MARKT EXTRA 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres MARKT EXTRAS.

 

195 Euro für mehr

22. August: 

Norderstedt (ers) Oliver Hauschildt vom Förderverein Stadtpark Norderstedt freut sich: Inzwischen haben bereits acht von insgesamt 43 Bänken im Stadtpark einen eigenen Paten.
Der jüngste Pate ist der Ortsverband Norderstedt der Europa-Union. An prominenter Stelle, mit Blick auf die Wasserskianlage, können jetzt  Spaziergänger eine Ruhepause einlegen und sollen dabei – so Ortsverbands-Vorsitzender Manfred Ritzek – auch einmal über den Europäischen Gedanken sinnieren.
Immerhin 195 Euro hat sich die Europa-Union die Patenschaft kosten lassen. Im Gegenzug bekam sie dafür eine Patenschafts-Urkunde  und kann sich in dem Bewusstsein sonnen,  damit  die – so Hauschildt – „nachhaltige Nutzung des Stadtparks“ unterstützt zu haben.
Wer Interesse an einer Bank-Patenschaft hat, kann sich unter 040/524 28 02 oder info(at)foerderverein-stadtpark.de melden. Privatpersonen zahlen 195 Euro, Firmen 295 Euro.

Oliver Hauschildt (links) und Manfred Ritzek an der neuen Parkbank Foto: ers

Vermisst: Moritz Schmidli

22. August

Moritz Schmidli Foto: pmi

Norderstedt (ers) Seit dem vergangenen Wochenende wird der 90-jährige Moritz Schmidli  aus Norderstedt vermisst. Schmidli ist etwa 1,80 Meter groß und verfügt neben einer kräftigen Statur über sehr kurzes graues Haar und einen grauen Bartansatz. Moritz Schmidli ist vermutlich mit einem weiß-blau gestreiften Oberhemd, einer hellbeigen Stoffhose sowie einer hellbeigen Jacke bekleidet. Darüber hinaus trägt er wahrscheinlich helle sportliche Schuhe. Er ist mit einem weißen Pkw des Herstellers Mercedes-Benz, Typ C 180, mit Schweizer Kennzeichen unterwegs. Die Polizei bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung.
Hinweise auf den derzeitigen Aufenthaltsort der Person bitte umgehend an die Rufnummer 110.

 

Es röhrt wieder! Die beeindruckende

22. August

Ein kapitaler Hirsch und seine „Damen“. Foto: Karl-Heins Volkmar

Schleswig-Holstein (rug/pmi) Damit sind keine leistungsstarken Motoren gemeint, sondern die Rothirsche, die mittels Brunftlauten, dem sogenannten Röhren, die Damenwelt von sich überzeugen wollen.
Im späten Sommer beginnt sie wieder, die Brunftzeit der Rothirsche (Cervus elaphus elaphus) in Schleswig-Holstein. Das Spiel ähnelt sich alljährlich. Zunächst zieht der Platzhirsch die Aufmerksamkeit auf sich, um den weiblichen Tieren zu imponieren. Dann erscheinen andere Hirsche auf der Bildfläche. Auch sie röhren und versuchen zu beeindrucken. Ein geschultes Ohr kann hören, ob es sich um einen jungen oder alten Hirsch handelt.
 In der Regel reichen das laute Brüllen und die Drohgebärden aus, um Kontrahenten auf Abstand zu halten. Es kann aber auch zu Auseinandersetzungen kommen, die blutig oder bisweilen gar tödlich ausgehen. Der stärkste Rothirsch zeugt dann die nächste Generation.
Naturfreunde, die dieses Naturschauspiel miterleben möchten, haben die Möglichkeit, sich beispielsweise im Wildpark Eekholt einer geführten Tour anzuschließen und die Könige des Waldes in Aktion zu erleben. „Auf eigene Faust ist ein solches Unterfangen nicht ratsam“, warnt Marcus Börner vom Landesjagdverband Schleswig-Holsteins, denn die Tiere werden zum einen unnötig gestört und es kann auch gefährlich werden, wenn die Rothirsche im Liebesrausch sind.
Rotwild kann bis zu 250 Kilogramm Gewicht auf die Waage bringen und in der Brunftzeit ein Viertel des eigenen Körpergewichtes verlieren. Starke Hirsche tragen ein imposantes Geweih, sechzehn Enden und mehr können die Stangen aufweisen in seinen besten Jahren. Der Kopfputz wiegt bis zu zwölf Kilo bei kapitalen Hirschen.
Zwischen Februar und März werfen sie die Stangen ab. Sie wachsen dann erneut. In den ersten Monaten sind die Stangen von einem samtartigen Gewebe überzogen. Diese Haut, der Jäger spricht von Bast, sorgt dafür dass sich die Stangen entwickeln können und zur nächsten Brunft wieder in voller Pracht den stolzen Hirsch schmücken.

 

Notinsel-Sommerfest im

22. August

Auch im letzten Jahr hatten besonders die kleinen Besucher ihren Spaß. Foto: Norderstedt Marketing

Norderstedt (pmi) Am 28. August findet zum fünften Mal das Notinsel Sommerfest im Stadtpark Norderstedt statt. Von 13 bis 17 Uhr erwarten vor allem die Kinder zahlreiche Attraktionen wie ein Zauberkünstler, Gesichtsmalerei, Ponyreiten und eine Hüpfburg. Dieses Mal neu dabei ist die Werkkiste aus Hamburg. An diesem Stand kommen die Handwerker in den Genuss zu hämmern und zu sägen.
Das Sommerfest steht für Information und Aufklärung rund um Notinsel e.V. Neben der Unterhaltung und Spaß steht vor allem die Aufklärung an erster Stelle.
Notinsel – Was ist das? Kinder sind Gewalt und vielen Gefahren meist schutzlos ausgeliefert. Sie sind die Schwächsten und damit schutzbedürftigsten Mitglieder unserer Gesellschaft. Mit dem Projekt Notinsel wurde eine Möglichkeit geschaffen, Kindern in Notsituationen Fluchtpunkte aufzuzeigen, in denen sie Hilfe und Ansprechpartner finden. In Norderstedt setzt Norderstedt Marketing e.V. als regionaler Partner das Notinsel- Projekt um und kümmert sich auch langfristig darum, dass Einzelhandelsgeschäfte, Banken, Apotheken und andere als Notinseln vernetzt werden. In Norderstedt gibt es um die 150 Geschäfte, die als Anlaufstellen für Kinder in Not gelten. Alle Inhaber, die als Anlaufstelle zur Verfügung stehen, sind informiert, was sie in solch einem auftretenden Fall unternehmen müssen.  Und hierbei gilt, dass das Kind sich in irgendeiner Not befindet.
Sei es, dass es von anderen Kindern belästigt wird oder Angst vor ihnen hat oder dass fremde Erwachsene die Kleinen ansprechen. Sie sollen dann wissen, dass sie dort auf jeden Fall sicher sind und ihnen geholfen wird.

 

EDEKA Nord übergibt Spende

22. August

So sieht ein Angler Sattelschwein aus. Foto: pmi

Norderstedt (rug/pmi) Wer vom 4. bis 16. Juli in der EDEKA-Region Nord ausgewählte Produkte der Regionalmarke „Unsere Heimat – echt & gut“ gekauft hat, konnte damit den Erhalt des Angler Sattelschweins tatkräftig unterstützen. 5 Cent je verkauftem Artikel gingen in den Spendentopf, den gesammelten Betrag rundete die Geschäftsführung von EDEKA Nord anschließend noch um 1 500 Euro auf. Die stolze Summe von 10 000 Euro übergaben Vertreter von EDEKA Nord nun an Prof. Dr. Dr. Kai Frölich, Direktor des Arche Warder Zentrum für alte Haus- und Nutztierrassen e. V., um damit einen Beitrag zum Erhalt der Rasse Angler Sattelschwein zu leisten. Im Rahmen einer Nachhaltigkeitsbroschüre bewarb EDEKA Nord im Juli verschiedene regionale Produkte der Eigenmarke „Unsere Heimat – echt & gut“ mit der zusätzlichen Spendenaktion, um so auf das extrem gefährdete Angler Sattelschwein aufmerksam zu machen. Es stammt ursprünglich aus Schleswig-Holstein und wurde 1937 züchterisch anerkannt. Die anspruchslosen Forderungen der Rasse an Fütterung und Haltung und die guten Muttereigenschaften machten es bei den Bauern sehr beliebt. Um 1950 stellten sie etwa 60 Prozent der Zuchtschweine im nördlichsten Bundesland dar. Durch verändertes Konsumverhalten hin zu magerem Schweinefleisch in den 60er- und 70er-Jahren sanken die Nachfrage und damit die Bestände.
Anfang der 90er-Jahre war die Zucht fast vollständig zum Erliegen gekommen. Aufgrund der sehr guten Fleischqualität blieb das Angler Sattelschwein aber vor allem Gourmets im Gedächtnis. Im Februar 2008 nahm Slow Food, eine internationale Organisation zur Bewahrung von traditionellen Lebensmitteln, die Rasse in ihre „Arche des Geschmacks“ auf. Engagierte Liebhaber der Rasse setzen sich für ein Wiederaufleben der Zucht ein – mit zunehmendem Erfolg. Die Spendenaktion fand im Rahmen des Sommerferienprogramms im Tierpark Arche Warder in einer kleinen Gruppe ihren offiziellen Abschluss. Stephan Weber, Geschäftsführer Fleischwerk EDEKA Nord GmbH, Sandra Erdmann, Tierschutzbeauftragte im Fleischwerk, und Caren Schulze, Nachhaltigkeitsbeauftragte der EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH, überreichten den 10 000-Euro-Scheck an Prof. Dr. Dr. Kai Frölich, Direktor der Arche Warder.
 „Wir sind überwältigt“, freute sich Frölich. „Täglich setzen wir uns mit viel Liebe und Engagement für den Erhalt von gefährdeten Nutztierrassen ein. Dabei sind wir auch besonders auf Spenden und aktive Partner wie das Fleischwerk von EDEKA Nord angewiesen, um die Vielfalt der Nutztiere zu schützen und auf die besondere Bedeutung dieser Tiere für die Kulturgeschichte des Menschen hinzuweisen.“
Stephan Weber erläuterte weiter: „Wir helfen gern bei der Arterhaltung der Angler Sattelschweine durch unsere Verarbeitung und Vermarktung. Eine Spezialität, die wir nur ein paar Mal im Jahr in wenigen ausgesuchten EDEKA Märkten verkaufen. Eben eine echte Rarität.“

 

Aufbauarbeiten zum

22. August

Hier kommt es zu Absperrungen. Foto: pmi

Norderstedt (rug) In der kommenden Woche steht im Stadtpark Norderstedt alles unter dem Zeichen des diesjährigen ParkFunkelns. Damit der Waldpark mit seinem Birkenwäldchen, dem Moor und der Heide rechtzeitig zum ParkFunkeln Norderstedt vom 25. bis 27. August mit Licht und Feuer verzaubert werden kann, beginnen bereits Anfang der kommenden Woche die Aufbauarbeiten.
Das Aufbauteam um Wolfram Lenssen und Techniker Stefan Knieß wird ab Montag, dem 22. August, mit den Aufbauarbeiten entlang des zirka zwei  Kilometer langen Rundweges starten. Ab dann werden mehrere Hundert Meter Kabel ausgerollt, Projektoren aufgebaut, Feuersäulen gesetzt, Soundsysteme gehängt und leuchtende Akzente an einige der schönsten Orte im Stadtpark platziert.
Aufgrund der aufwändigen Aufbauarbeiten kommt es im Bereich des Waldparks zu Absperrungen (siehe Plan). Ab Montag, 22. August, um 18  Uhr bis Sonntag, 28. August, um 8  Uhr ist der Waldpark für die Veranstaltung gesperrt. Um vom Feldpark in den Seepark oder vom Seepark in den Feldpark zu gelangen, wird der obere Querverbindungsweg zwischen der Straße „Am Stadtpark“ und dem ARRIBA Strandbad täglich zwischen 5 bis 18  Uhr für das Passieren geöffnet. 
Das Tor des Parks zum Stadtausgang ist von kommendem Montag, 22. August. um 18 Uhr bis Sonntag, 28. August, um 8  Uhr geschlossen. An der Umzäunung des Veranstaltungsgeländes sind alle relevanten Informationen zur Schließung aufgeführt und alternative Wege ausgewiesen.
Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auch in diesem Jahr wieder auf ein besonderes ParkFunkeln unter dem Motto „entflammt“ freuen. Wie bereits im letzten Jahr öffnen die Tore bereits am Donnerstagabend um 20 Uhr. Ein Geheimtipp für alle diejenigen, die sich das Funkeln im Stadtpark ganz in Ruhe anschauen wollen.
Der Eingangsbereich des ParkFunkeln Norderstedt wird der untere Querverbindungsweg von der Promenade kommend zum Waldspielplatz abbiegend sein.
Die Abendkasse öffnet an allen Veranstaltungstagen jeweils um 19  Uhr.
Tickets gibt es online auf der Seite www.stadtpark-norderstedt.de und an allen bekannten  Vorverkaufsstellen zu erwerben.
 Wer das ParkFunkeln 2016 rund um die Waldbühne, das Moor und die Heide also auf keinen Fall verpassen möchte, sollte sich schon jetzt im Vorverkauf ein Ticket sichern. Preise im Vorverkauf: Erwachsene: 7,  Euro zzgl. aller VVK- und Systemgebühren. Kinder von sechs bis 15 Jahren: 2  Euro zzgl. aller VVK- und Systemgebühren. Abendkasse nach Verfügbarkeit: Erwachsene: 9  Euro, Kinder 3  Euro.

 

Kaltenkirchens Jahrmarkt ist in

22. August

Eine Abordnung der Schausteller kündigt traditionell  den Jahrmarkt in Kaltenkirchen an: Hier  Marco Dörksen mit BM  Hanno Krause, Marktmeister Werner Finnern, Robert Rasch, Wolfgang Lange, Thomas Schaar und Wolfgang Lange (v.li.). Foto: bar

Kaltenkirchen (bar) Der Sommer neigt sich dem Ende zu ( ... wenn man in diesem Jahr von Sommer sprechen kann ...) und damit rückt die fünfte  Jahreszeit von Kaltenkirchen immer näher: Jahrmarkt auf dem Festplatz! -  in der Zeit vom 9. bis 12. September.
Der Jahrmarkt ist  sowohl bei Besuchern und Schaustellern gleichermaßen beliebt und Highlight im Jahresverlauf.  Die Schausteller wissen, dass der Jahrmarkt immer gut besucht ist. Zudem freuen sie sich über die schöne Location im Grünen direkt neben dem Freizeitpark.
In diesem Jahr haben sich 262 Schausteller beziehungsweise Imbiss- und Süßwarenstände beworben. 86 davon konnte eine Zusage erteilt werden. Unter Leitung von Marktmeister Werner Finnern entscheidet eine Kommission im Rathaus über die Teilnehmer.
Spaß für Jung und Alt versprechen insbesondere die Fahrgeschäfte „Viva Mexiko“, „Action“, „Dancer“, „Hip Hop Jumper“, „Top Spin No 1“ und der Autoscooter „Uhse´s Speedway“.
Auch dabei ist die „Piratenrutsche“ und das Laufgeschäft „Horror Labyrinth“. Für die Kinder werden sechs Kinderfahrgeschäfte aufgebaut.
 „Der Jahrmarkt ist im  vergangenen Jahr sehr erfolgreich und ohne Probleme gewesen“, so Werner Finnern. „Daher können wir bei dem bewährten Prozedere bleiben. Eine mobile Polizeistation wird für Sicherheit sorgen. Und aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens während der Jahrmarkttage wird wieder ein kostenloser Bus-Shuttle   angeboten. Er fährt  wie in jedem Jahr neben den Haltestellen Bahnhof – Wulfskamp - Kleiner Markt – Festplatz auch die Haltestellen Lindrehm - Alvesloher Straße - Kretelmoor den  Festplatz im Wechsel an. Erstmals wird in diesem Jahr am Freitag,- und Samstagabend gegen 23.55 Uhr zum Ende der Spielzeit eine letzte Abfahrt vom Festplatz angeboten.
Auch die AKN setzt  in diesem Jahr erneut zusätzliche Züge und außerplanmäßige Halte für die Haltestelle Kaltenkirchen-Holstentherme an.
Eine ganz besondere Tradition wird auch in diesem Jahr wieder gelebt werden:
 Am Montagnachmittag werden  Menschen mit Behinderugen von den Schaustellern auf den Jahrmarkt eingeladen, wo sie nach Herzenslust auf ihre Lieblings-Fahrgeschäfte dürfen und typische Jahrmarktsleckereien spendiert bekommen.
Der Kaltenkirchener Ring für Handwerk, Handel und Industrie und der Stadt bieten die traditionelle und beliebte „Herz-Zähl-Aktion“ an. Dabei müssen die Lebkuchenherzen, die in den Schaufenstern der Innenstadt hängen richtig gezählt werden. Dann hat man die Chance, jede Menge Freifahrtscheine und  Jahrmarktsgeld zu gewinnen. Die Aktion geht nächste Woche los.

 

Paracelsus-Klinik etabliert Hämatologie

22. August

Priv.-Doz. Dr. med. Benedikt Gahn (rechts), neuer Chefarzt der neuen Fachabteilung für Hämatologie und Onkologie an der Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg, wird von Verwaltungsdirektor Dipl.-Kfm. Martin Steigleder willkommen geheißen. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (rug) Die Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg hat sein Therapiespektrum durch eine neue Fachabteilung für Hämatologie und Onkologie erweitert und bietet so Patienten mit onkologischen Erkrankungen eine umfassende Versorgung an. Chefarzt der neuen Fachklinik ist Priv.-Doz. Dr. med. Benedikt Gahn. Die Hämatologie und Onkologie befasst sich mit der Diagnostik und medikamentösen Therapie bösartiger Erkrankungen. „Schwerpunkt ist die Betreuung von Patienten, die eine Erkrankung des Blutes (Hämatologie) oder eine Tumorerkrankung (Onkologie) haben. Dafür kommen neben der Chemotherapie zunehmend Immuntherapien und zielgerichtete Behandlungskonzepte zum Einsatz“, erklärt Privatdozent Dr. Benedikt Gahn.
 Die Bedeutung dieses Gebietes der Medizin nimmt stetig zu: In unserer Gesellschaft wird etwa jeder vierte Mensch mit der Diagnose einer bösartigen Erkrankung konfrontiert. Gleichzeitig steigt die Häufigkeit der Krebserkrankungen aufgrund der Lebensbedingungen und der wachsenden Lebenserwartung. „Als Patient werden Sie in unserer Klinik bei allen wesentlichen Krankheitsbildern der Hämatologie und Onkologie umfassend und kompetent betreut und behandelt.“
 Der Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie/Onkologie und Palliativmedizin studierte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und promovierte dort über die Diagnostik der Akuten Leukämie. Seine klinische Laufbahn begann PD Dr. Gahn als Assistenzarzt an der Universitätsklinik in Göttingen, die er für einen mehrjährigen Forschungsaufenthalt in einer immuntherapeutischen Arbeitsgruppe in Houston, Texas, USA unterbrach. Anschließend wechselte er ans Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel und war zuletzt als Oberarzt der II. Medizinischen Klinik und Poliklinik des UKSH Kiel tätig.

 

„Heinz“ und „Kiwi“ suchen

22. August

„Kiwi“ sucht ein entspanntes neues Zuhause. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Kater „Heinz“ kommt von einer Stelle mit vielen Katzen und ist entsprechend sehr sozial mit anderen.   Er ist eher ein kleinerer Kater, absolut verschmust, sehr menschenbezogen und liebt es, gekrault zu werden. Er wirft sich dann gleich auf den Rücken. Er ist zirka drei  Jahre alt, kastiert, gechipt, geimpft, tierärztlich untersucht, entwurmt und entfloht.
 Seine Augen tränen aktuell etwas, dies wird behandelt und sollte bald verschwunden sein. Er sucht ein Zuhause mit Freigang, gern mit einer Freundin oder einem Freund von der Pflegestation oder zu anderen Katzen dazu.
„Kiwi“ ist eine hübsche, dreifarbige, siebenjährige Katze. Sie hat bisher in Wohnungshaltung mit sonnigem Balkon gelebt, und wurde aufgrund beruflicher Veränderungen schweren Herzens abgegeben. „Kiwi“ zeigt sich bei uns nach dem ersten Tag noch unentspannt, alles ist noch neu für sie und sie muss sich erstmal an alles gewöhnen. Aber sie ist neugierig und hat sich nach der Ankunft gleich alles angeschaut.
Wir gehen davon aus, dass sich ihre Unsicherheit und Unentspanntheit noch legen wird, und vielleicht findet sie Gefallen an einer Freundin oder Freund auf unserer Pflegestelle. „Kiwi“ ist eine Katze, die Kuscheln nur zulässt, wenn sie es gerade möchte. Wir wünschen uns für „Kiwi“ ein Zuhause ohne Kinder, mit Freigang. Die Menschen sollten katzenerfahren sein und ihr die Zeit geben, die sie für die Eingewöhnung benötigt. „Kiwi“ ist kastriert, gechipt, geimpft, entwurmt und entfloht und tierärztlich untersucht. Auf unserer Internet-Seite gibt es Videos von ihr und weiteren Katzen.
 Ein Appell an alle: Bitte lassen Sie Ihre Katzen und Kater kastrieren, damit ungewollter Nachwuchs verhindert und das Katzenelend verringert wird.
Mehr Infos unter Strassentiger Nord e.V., Tel. 0 40/ 55 55 53 09 (Norderstedt), www.strassentiger-nord.de

 

Gemeinsam deutsch schnacken und

22. August

 „Einfach deutsch schnacken“ findet jeden Dienstag um 16 Uhr in der Gemeindebücherei statt und ist für jedermann offen – derzeit sucht das ehrenamtliche Team dringend Verstärkung. Foto: pat

Henstedt-Ulzburg (pat) Ende Mai hat die Gemeindebücherei ein Projekt zur Sprachförderung von Flüchtlingen auf den Weg gebracht, das sehr gut angenommen wird. „Einfach deutsch schnacken - gemeinsam ankommen“ findet jeden Dienstag um 16 Uhr in der Gemeindebücherei statt und ist ein Treffen, bei dem sich Bürger und Neubürger zwanglos unterhalten“, berichtet Leiterin Birgit Raguse.
Neben dem integrativen Aspekt stehen auch Sprachanwendung und -förderung im Mittelpunkt des kulturellen Angebotes. Aktuell besteht das ehrenamtliche Team aus sieben Helfern, die mit durchschnittlich 20 Besuchern aktiv in den Dialog gehen. „Mittlerweile gibt es bei jeden Treffen ein Thema“, so Birgit  Raguse. „Das können die verschiedenen Farben, Jahreszeiten oder andere Alltagsdinge sein.“
Aufgrund der regen Resonanz werden weitere Menschen gesucht, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. „Wir benötigen weitere Helfer und auch dringend eine Kinderbetreuung. Interessierte können sich unter 04193/993850 gern mit mir in Verbindung setzen“, sagt die Leiterin, die noch ein anderes Anliegen hat.
„Wir wären sehr dankbar, wenn sich Firmen finden, die das Getränke-Sponsoring übernehmen.“ Auch in der Gemeindebücherei selbst ist die Integration der Neubürger bereits in vollem Gange: Das Team hat seinen Bestand um rund 50 Bücher in persisch und arabisch erweitert. In dem neuen Bücher-Pool befinden sich außerdem Sachbücher zum Erlernen der deutschen Sprache. „Natürlich wollen wir der neuen Kundengruppe auch ein kleines Angebot bieten“, erklärt Raguse die Neuanschaffungen. Diese stellen bei 36 500 verschiedenen Ausleih-Medien aktuell zwar nur ein viertel Prozent des Gesamtbestandes dar, sollen bei Bedarf aber sukzessive erweitert werden.
„Integration geht nur über Sprache, wir sind froh, dass wir dazu einen Teil beitragen können“, bringt es die Leiterin auf den Punkt.
Auch interessant: Am 29. September ist die Gemeindebücherei wieder für die Abc-Schützen im Einsatz. Alle neuen Erstklässler, die an diesem Tag mit der Schultüte die Bücherei besuchen, bekommen ein Buch geschenkt. Im vergangenen Jahr freuten sich knapp 80 Kinder über die Präsente. Die dafür anfallenden Kosten werden auch diesmal wieder von der Bürgerstiftung übernommen.

 

Erdogan-Gegner demonstrierten

22. August

Rund 45 Minuten dauerte die friedliche Kundgebung im Terminal 1 des Hamburger Flughafens, bevor rund 20 Demonstranten von der Polizei nach draußen gebracht wurden. Foto: ker

Fuhlsbüttel (ker) Am vergangenen Sonnabend demonstrierten etwa 20 Gegner des türkischen Ministerpräsidenten  Recep Tayyip Erdogan unangemeldet im Terminal 1 des Hamburger Flughafens. Dabei zeigten sie die Flagge  der Autonomen Kurdenregion Rojava in Nordsyrien.
Ihrem Unmut machten die Demonstranten, die auf einem Transparent die Freilassung des mächtigen PKK-Führes Abdullah Öcalan forderten,  mit Fahnen, Plakaten und auch lautstark Luft: „Mörder, Mörder“ war nur eine ihrer Parolen.
Rund 45 Minuten dauerte die Kundgebung im Terminal 1, dann war sie zu Ende. Friedlich und laut demonstrierten dort rund 20 Menschen gegen den türkischen Präsidenten, bevor sie von der Polizei aus dem Gebäude geleitet wurden.
Diese war mit Bussen angerückt, nachdem die Demonstranten sich im Terminal zentral aufgebaut hatten.

 

Hoffnungsträgerin Alina Witt

22. August

Jetzt spielt sie wieder für den SVHU und nicht für den MSV Duisburg. Alina Witt hat ihren Vertrag mit dem Bundesligisten aufgelöst und ist in die Heimat zurückgekehrt. Foto: mai

Henstedt-Ulzburg (mai) Der SV Henstedt-Ulzburg hat sein formidables Sturmduo wieder zusammen. Alina Witt kehrt nach nur fünf Wochen beim MSV Duisburg zurück in die Schleswig-Holsteiner Großgemeinde. Persönliche Gründe werden als Ursache für die vorzeitige Vertragsauflösung angeführt.
Eigentlich hätte die 20-Jährige zwei Jahre beim Erstligisten spielen sollen. Doch aus persönlichen und beruflichen Gründen kehrt Alina Witt dem MSV den Rücken. SVHU-Trainer Tobias Homp darf sich nun deutlich mehr Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen.
 Alina Witt war mit 15 Treffern Henstedt-Ulzburgs erfolgreichste Torjägerin und auf Platz vier der Torjägerliste. Ein Geheimnis ihres Erfolgs war das tolle Zusammenspiel mit Vera Homp, die mit neun Treffern Platz 13 der Torjägerliste einnahm.
Das Problem für Homp liegt nun weiter hinter den Spitzen. Sein zentrales Mittelfeld hat die Fußballschuhe an den Nagel gehängt. Dazu kommt, dass Abwehr-Ass Malin Hegeler mit einem Kreuzbandriss noch lange ausfällt.
Welche Lösung sich der Henstedt-Ulzburger Trainer einfallen lassen hat, wird sich dieses Wochenende zeigen. Im DFB-Pokal treffen die Henstedt-Ulzburgerinnen auf den Zweitligisten Herforder SV. Sonntag, 14 Uhr wird die Partie am Schäferkampsweg angepfiffen.

 

Unentschieden im Spitzenspiel

22. August

Lukas Freitag (vorn) brachte die Kaltenkirchener TS im Spitzenspiel der Verbandsliga mit seinem Treffer in Führung, vergab aber noch einige gute Torgelegenheiten. Am Ende trennte man sich 1:1 vom SVHU. Foto: mai

Kaltenkirchen (mai) So etwas nennt man dann wohl ein leistungsgerechtes Unentschieden. Die beiden Topteams der Verbandsliga Süd-West, Kaltenkirchener TS und SV Henstedt-Ulzburg, trennten sich nach einer von wenigen richtigen Torchancen geprägten Partie 1:1 Unentschieden.
Auf dem kleinen Kunstrasenplatz am Marschweg agierten beide Team defensiv zu gut, als dass ein packendes Derby hätte entstehen können. So kam die Führung der Gastgeber etwas überraschend. In der 18. Spielminute zog Lukas Freitag aus knapp 25 Metern Torentfernung einfach einmal ab. Der Kaltenkirchener Stürmer erwischte den Ball goldrichtig und so senkte sich das Spielgerät über SVHU-Keeper Fin Drews ins Netz.
Anschließend wurde von beiden Teams fleißig am Tor vorbei geschossen und geköpft, nur Timo Novak machte es einmal besser. In der 77. Minute schoss er den Ausgleich.
„Wir haben schlecht gespielt und die besseren Chancen vergeben“, trauerte KT-Trainer Dominik Fseisi verschenkten Punkten nach. Zum Liga-Führungsduo hat nun der TSV Wankendorf mit ebenfalls sieben Punkten aufgeschlossen. Einen Punkt hinter den drei Top-Teams ist Aufsteiger SSC Phoenix Kisdorf platziert. Beim 4:1-Sieg gegen den SV Todesfelde II schoss der SSC alle fünf Treffer.
Erst brachte Sebastian Prieß mit einem Eigentor (19)  die Führung der Gastgeber, dann sorgten Daniel Buhrke (61., 80), Timo Mäkelmann (76.) und Benjamin Froese (89.) für den Kantersieg.
Fetihspor Kaltenkirchen verlor trotz der Treffer von Andrej Denk und Daniel Owusu Agyei 2:3 beim TSV Wankendorf und ist nun 13ter. An diesem Sonnabend empfängt der SSC Phoenix Kisdorf den Tabellenvierten VfL Kellinghusen zum Spitzenspiel (16.15 Uhr, Strietkamp).
Bereits um 14 Uhr spielt Tabellenführer SVHU gegen Schlusslicht VfR Horst (14 Uhr, Bürgermeister Steenbock-Straße).
Sonntag um 13 Uhr spielt die KT beim Tabellenzehnten TuS Nortorf und um 15 Uhr wird auf dem Kunstrasenplatz am Marschweg das Spiel Fetihspor Kaltenkirchen gegen RW Kiebitzreihe (11.) angepfiffen.

 

Die Welt in Schleswig-Holstein

15. August

Als Gastfamilien für einen Austauschschüler entdeckt man eine neue Kultur. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Die gemeinnützige Austauschorganisation Youth For Understanding (YFU) sucht deutschlandweit noch dringend Gastfamilien für rund 60 Austauschschülerinnen und Austauschschüler aus über 50 Ländern weltweit, die im September für ein Schuljahr nach Deutschland kommen.
Im vergangenen Schuljahr haben 46 von YFU vermittelte Austauschschüler aus vielen verschiedenen Nationen ihr Austauschjahr bei weltoffenen Familien in Schleswig-Holstein verbracht und ihren Aufenthalt dort sehr genossen! „Wir freuen uns sehr über diese große Gastfreundschaft“, so Joachim Wullenweber, Leiter des Gastfamilienprogramms von YFU. „Ich hoffe, dass sich auch im kommenden Schuljahr wieder viele Menschen in Schleswig-Holstein ein Stück weite Welt nach Hause holen und einen Austauschschüler bei sich aufnehmen werden.“
YFU-Austauschschüler sind zwischen 15 und 18 Jahre alt und besuchen während ihres Austauschjahres eine örtliche Schule. Sie alle haben sich für Deutschland als Gastland entschieden, weil sie Land und Leute ganz persönlich kennen lernen möchten. Als Gastfamilien für einen Austauschschüler entdeckt man eine neue Kultur in den eigenen vier Wänden und bereichert das Familienleben um ein internationales Mitglied auf Zeit. Besonderer Luxus oder ein Besichtigungsprogramm werden nicht erwartet – viel wichtiger ist die herzliche Aufnahme des Jugendlichen in die Familie. Dabei spielt die Wohnlage und die Familienzusammensetzung grundsätzlich erst einmal keine Rolle.
Alle Schüler besitzen bei Ankunft in ihrer Gastfamilie zumindest grundlegende Deutschkenntnisse. YFU bereitet sowohl Austauschschüler als auch Gastfamilien in Seminaren auf das gemeinsame Jahr vor und steht ihnen währenddessen bei allen Fragen mit persönlicher Betreuung vor Ort zur Seite.

Wer einen Jugendlichen bei sich aufnehmen möchte, kann sich – gern möglichst bald – bei YFU melden: Telefon: 0 40/22 70 02-0, E-Mail: gastfamilien(at)yfu.de.  Weitere Informationen findet man auch im Internet unter: www.yfu.de/gastfamilien.

 
Treffer 1 bis 13 von 1818
<< Erste < Vorherige 1-13 14-26 27-39 40-52 53-65 66-78 79-91 Nächste > Letzte >>