Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der MARKT EXTRA 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres MARKT EXTRAS.

 

Parkfunkeln – Feuer und

18. Juli: 

Norderstedt (vpu) Es ist das Jahreshighlight im Norderstedter Stadtpark und lockt jedes Mal rund 10 000 Besucher an: das „Parkfunkeln“. Diesmal wird der „künsterlische Kopf“ der Veranstaltung, der Theaterwissenschaftler Wolfram Lenssen, für Feuer und Flammen sorgen. Denn das Motto des diesjährigen „Parkfunkelns“ lautet „entflammt“.
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und die Vorfreude wächst: Am 25., 26. und 27. August von jeweils 20 bis 24 Uhr lässt ein illuminierter Rundgang durch Wald, Heide und Moor leise, mußevolle und inspirierende Stunden genießen. Partner der Veranstaltung sind die Volksbank Pinneberg-Elmshorn, die Hugo Pfohe GmbH und MobyKlick. Karten gibt es ab sofort an den bekannten Vorverkaufsstellen in und um Norderstedt und online unter www.stadtpark-norderstedt.de zu erwerben. Die Karten sind diesmal tagesgebunden.
Den vielfältigen Aspekten des Feuers spürt das diesjährige ParkFunkeln nach. Die Besucherinnen und Besucher wandeln auf einem mit Tellerkerzen ausgeleuchteten, zirka zwei Kilometer langen Rundweg und erleben Geschichten von Prometheus, der einst das Feuer aus dem Olymp zu den Menschen brachte oder sehen einen brodelnden Vulkan, der den Weg in glühende Lava verwandelt, Glühwürmchen werden ihnen den Weg weisen und führen zu verschiedenen Lagerfeuern, die interaktiv von den Gästen „entzündet“ werden können.
Eine Videoinstallation erzählt vom Werden und Vergehen des Baums, an anderer Stelle sprechen Bäume zu knisterndem Kaminfeuer die schönsten Liebesgedichte der Weltliteratur.
Zwei Feuerelfen auf Stelzen unterhalten die Besucherinnen und Besucher auf ihrem Weg und verwickeln sie in flammende Spiele. Der spektakuläre Höhepunkt des diesjährigen Parkfunkelns ist eine musiksynchrone Feuerinszenierung mit Flammenprojektoren, die Feuersäulen von fünf Meter Höhe in den Nachthimmel von Norderstedt schießen.
Die Spielorte und Szenerien laden zum Verweilen, zum Schauen und zum Lauschen ein. Die Besucherinnen und Besucher können sich auf die Worte und Stimmungen der einzelnen Spielorte einlassen, können aber auch einfach die unvergleichliche Atmosphäre an diesen Abenden im Stadtpark genießen.

Diesmal wird der Norderstedter Stadtpark völlig „entflammt“ sein. Foto: pmi

Eintracht und Auto Wichert

18. Juli

Eintracht-Boss Reenald Koch überreichte Bernd Glathe (links) ein Trikot mit den Spieler-Unterschriften. Foto: blb

Norderstedt (blb) Fußball-Regionalligist Eintracht Norderstedt fiebert bereits dem Spiel in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals gegen Zweitligist SpVgg. Greuther Fürth entgegen. Das Spiel wurde in dieser Woche auf Sonntag, 21. August, um 15.30 Uhr terminiert, womit der DFB dem Wunsch der Eintracht entsprach, die terminlich nicht mit dem  DFB-Pokalspiel des VfB Lübeck gegen den FC St. Pauli  kollidieren wollte.  Eintracht-Chef Reenald Koch rechnet für die Partie im Edmund-Plambeck-Stadion mit 3 500  Zuschauern. „An einem schlechten Tag von Greuther Fürth und einem sehr guten bei uns  haben wir durchaus die Chance, in die zweite Runde einzuziehen“, sagte Koch.
Das Prinzip Zuversicht vertritt immer auch Bernd Glathe, Geschäftsführer von Auto Wichert, der in dieser Woche sein Sponsoring für drei Jahre verlängerte. Die Kooperation mit Auto Wichert  beinhaltet die Bereitstellung von zwei Multivans sowie von Ausrüstungsgegenständen wie Trikots  für die Jugend, die den wichtigen Unterbau für die Regionalliga-Mannschaft bildet. „Wir wollen bei unserem Engagement neben dem hervorragenden Leistungsfußball auch die großartige Jugendarbeit des Vereins unterstützen“, sagte Bernd Glathe.
Zum DFB-Pokalspiel  wird Auto Wichert mit der Volkswagen Junior Eskorte die Einlaufkids stellen, die mit der Gastmannschaft auflaufen. Ein Anmeldeformular für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren und Anmeldekarten gibt es demnächst im Autohaus und auf der Homepage unter www.auto-wichert.de/partner. „Über ein derartiges Engagement eines Unternehmens kann man als Vereinspräsident nur glücklich sein“, sagte Reenald Koch bei der Unterzeichnung der Sponsoringverträge und übergab Bernd Glathe im V.I.P.-Raum ein Trikot mit den Autogrammen der Eintracht-Spieler. Eintracht Norderstedt startet am 31. Juli mit dem Heimspiel gegen Hannover 96 II in die vierte Saison in der Regionalliga Nord. Reenald Koch rief die Verteidigung des Hamburger Pokaltitels als Saisonziel aus. Der erste Schritt  dahin erfolgt am Dienstag, 19. Juli  (19.30 Uhr, Plambeck-Stadion) gegen Achtligist Weiss-Blau 63 Groß Borstel. Die beiden Vereine haben hier einvernehmlich  das Heimrecht getauscht.

 

Zirkus Charles Knie kommt

18. Juli

Auch Kamele, exotische Rinder und  Lamas sind beim Zirkus Knie zu bestaunen. Foto: pmi

Kaltenkirchen (rug) Der Zirkus Charles Knie kommt vom Dienstag, 2., bis Donnerstag, 4. August,   zu einem Gastspiel nach Kaltenkirchen und gastiert auf der Festwiese im Erholungspark.
Wann haben Sie sich das letzte Mal geradezu euphorisch auf etwas gefreut? Schon lange her? Dann wird es Zeit, den Zirkus Charles Knie zu besuchen. Der brandneue Programmtitel des großen und bekannten Zirkusunternehmens lautet „Euphorie“, und die Macher versprechen so einiges.
Das Ensemble ist hochkarätig und international besetzt. Sie kommen aus Russland, Polen, Bulgarien, Ukraine, Italien, Ecuador, Australien, Südafrika, Chile und Venezuela. Um eine so große Show zu stemmen, braucht es Profis. Artisten, Tierlehrer, Clowns, Akrobaten, Musiker, Sängerin bis hin zum Ballett. Der junge Zirkusdirektor Sascha Melnjak (41) ist stolz auf seine internationale Truppe. „Wir vereinen in dieser Show die unterschiedlichsten Talente zu einem großen Ganzen aus Zirkus, Theater und Show.“
Dabei legt der Zirkus Charles Knie Wert darauf, Familienunterhaltung im besten Sinn zu sein. „Wir sind und bleiben klassischer Zirkus für die ganze Familie“, betont Adolph und fügt hinzu „wir pflegen den intergenerativen Ansatz und sind überzeugt, dass bei uns jedes Alter den besten Zirkus zu sehen bekommt, den man machen kann.“
Zum großen rollenden Zoo des Branchenprimus gehören edle Pferde, Miniponys, Zebras, Kamele, exotische Rinder, Lamas und sogar Kängurus. Der niedlichste Neuzugang in diesem Jahr – Emily, die kleinste Kuh der Welt.
Absolute Publikumslieblinge sind die beiden patagonischen Seelöwen „Flavio“ und „Flappi“ der Familie Pedersen.    Die stimmgewaltige südafrikanische Musicaldarstellerin Pretty Shangase ist mit auf Tour und begleitet mit ihrer unverwechselbaren Stimme die neue Inszenierung gesanglich – einmalig in einer europäischen Manege.
Die weiteste Anreise hatten die Mitglieder der Truppe Messoudi aus Australien – dass sich dieser Trip gelohnt hat,  beweisen die vier sympathischen Brüder mit der besten Handstandnummer der Welt.
Das schönste Flugtrapez Italiens, so beschreibt der Zirkus die Nummer der  sechsköpfigen Truppe „Flying Wulber“. Hier stimmt nicht nur die Leistung aus den unterschiedlichsten Flugfiguren und natürlich dem legendären dreifachen Salto-Mortale.
Wirklich gute Clowns sind selten – Der Zirkus Charles Knie hat sich für den auf dem „Internationalen Zirkusfestival in Budapest“ ausgezeichneten jungen portugiesischen Entertainer Cesar Dias entschieden. Seine musikalischen Einlagen mit allerlei Überraschungen machen ihn schnell zum Publikumsliebling für Jung und Alt.
Mit 110 Tieren, 100 Mitarbeitern, 207 Fahrzeugen und 22 Zugmaschinen ist der Zirkus von März bis November bundesweit auf Tournee- und nun auch in Kaltenkirchen.
Tickets gibt‘s zum Preis von 10  bis 33 Euro im Internet-Ticket – Shop (print(at)home – tickets zum Sofortausdruck) unter www.zirkus-charles-knie.de, bei allen bekannten Vorverkaufsstellen oder unter der Ticket-Hotline Tel. 01 71/9 46 24 56.

 

Wer gibt „Chico“ ein neues

18. Juli

„Chico“ sucht ein kuscheliges neues Zuhause. Foto: pmi

Norderstedt (rug) „Chico“ ist gleich sehr zutraulich, auch wenn er den Menschen nicht kennt und lässt sich kraulen. Andere Katzen mag und braucht er nicht, er möchte gern ein „Einzelherrscher“ sein.  Sein linkes Auge musste leider entfernt werden, er kommt aber wunderbar damit zurecht und ihn stört es überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil, endlich sind die Schmerzen weg, die das vergrößerte Auge verursacht hatte.
Er ist ein großer Kater, geschätzte fünf bis sechs Jahre alt, ist kastriert, gechipt, tierärztlich untersucht und entwurmt und entfloht. „Chico“ ist sehr gern bei seinen Menschen, schmeißt sich auf den Rücken und will am Bauch gekrault werden und hat noch nie die Krallen ausgefahren.
Auf unserer Internet-Seite gibt es Videos von „Chico“ und weitere Katzen.
 Ein Appell an alle: Bitte lassen Sie Ihre Katzen und Kater kastrieren, damit ungewollter Nachwuchs verhindert und das Katzenelend verringert wird.

Mehr Infos unter Strassentiger Nord e.V., Tel. 0 40/ 55 55 53 09 (Norderstedt), www.strassentiger-nord.de

 

Neues Kreuz für die

18. Juli

Die Christuskirche wird ein neues Kreuz bekommen. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Ein neues Kreuz an der Außenmauer der Christuskirche. Natürlich nicht vor der Kirchentür wie auf dem Foto, sondern direkt darüber. So stellt sich der Kirchengemeinderat der Emmaus-Kirchengemeinde es sich vor. Er möchte, dass alle sehen können: hier glauben Menschen an Jesus Christus.
Pastor Martin Lorenz sagt: „Die Kirche soll nach außen predigen.“ Aber was predigt eigentlich das Kreuz? Was bedeutet es im christlichen Glauben? Warum ist das Kreuz für die Kirche so wichtig?
Diesen Fragen geht Pastor Hans-Christoph Plümer mit zwei Gästen nach: mit dem Architekten Claus-Cajus Pruin, der das Kreuz entworfen hat, und der Grafik-Designerin Alexandra Drews.  Der Vortrags- und Gesprächsabend findet statt am Dienstag, 19. Juli, um 19 Uhr in der Christuskirche Garstedt, Kirchenstraße 12.
Über Spenden für das Kreuz würde sich die Emmaus-Kirchengemeinde weiterhin freuen. Spendenkonto „Kreuz“:  IBAN: DE62 2006 9111 0001 5017 20.

 

Grün in Norderstedt

18. Juli

Die Stadtvertreterfraktion  der Norderstedter Grünen legte Eckpunkte ihrer Politik bei der Klausur in Bad Segeberg fest. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Die bündnisgrüne Fraktion in der Stadtvertretung Norderstedt hat bei ihrer jährlichen Fraktionsklausur in Bad Segeberg ihre politischen Schwerpunkte festgelegt. Ausgehend von der demografischen Entwicklung und deren Bedeutung für die Stadt wurden aktuelle und langfristige Handlungsfelder diskutiert und konkrete Anträge formuliert. Immer im Blick dabei: der städtische Haushalt mit seinem Schuldenberg.
Dazu Detlev Grube, Fraktionsvorsitzender: „Wir haben eine Stärken-Schwächen-Analyse durchgeführt und uns auf die Themen junge Familien, Wohnen, Verkehr und Erhalt des Grüns der Stadt fokussiert. Unsere Stadt wird sich weiter entwickeln müssen. Um lebendig und lebenswert zu bleiben und noch lebenswerter zu werden, brauchen wir attraktive Anreize in der Verkehrspolitik: Flächendeckendes Tempo 30 oder ein kostenloser ÖPNV sowie mit Priorität der Ausbau des Radverkehrsnetzes.
Ein für Norderstedt starker Pluspunkt ist das nahe Grün. Das muss erhalten und ausgebaut werden. Deshalb ein klares Votum zum Erhalt der Grünachsen, auch gegen den Druck auf mehr Wohnflächen und Gewerbe. Das bestehende Grün muss geschützt und gefördert werden. Patenschaften für Grünflächen und eine Kontrolle der Ausgleichsmaßnahmen gehören dazu.
Unsere Fraktion hat knapp zwei Tage hochmotiviert und mit viel Spaß gearbeitet und spannende neue Ideen entwickelt.“ Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Katrin Schmieder ergänzt: „Ganz wichtig war, dass wir uns ein genaues Bild über die Konsequenzen der möglichen Norderstedter Bevölkerungsentwicklung gemacht haben, die voraussichtlich anders verlaufen wird als in vergleichbaren Städten.
Unser Blick geht deshalb von Älteren hin auch zu jungen Familien, Kindern und Jugendlichen und der Entwicklung ihrer Lebenssituationen. Das wird Einfluss auch auf die Stadtentwicklung der einhergehenden Entwicklung der Wohnmöglichkeiten für alle Norderstedter/-innen haben. Generationenübergreifend Leben und das Begleiten neuer Norderstedter/-innen von Beginn an ist ein Ansatz, hier eine zukunftsweisende Politik zu machen und dringend notwendige weitere Schritte zu erarbeiten. Nicht nur mit mehr Wohnraum wachsen, auch ein Umverteilen und neue Formen des Lebens müssen Optionen sein. Wir haben dazu viele Ideen entwickelt, die in Anfragen und Anträge münden werden.“

 

Town & Country Stiftung vergibt

18. Juli

Dr. Arne Einhausen, Botschafter der Town & Country Stiftung (rechts), übergab die Spende. Foto: pmi

Hamburg (pmi/blb) Die Stiftung Kinder-Hospiz „Sternenbrücke“ sorgt dafür, dass sich Eltern während der letzten Schritte des Kindes nicht allein fühlen. Um die  sozialen Leistungen der Stiftung zu ehren, übergab Arne Einhausen im Namen der Town & Country Stiftung  Mittwoch einen Spendencheck über  500 Euro.
Der Town & Country Stiftungspreis wurde zum vierten Mal  ausgeschrieben.  In diesem Jahr werden 568 Kinderhilfsprojekte mit jeweils   500 Euro gefördert, darunter die Stiftung Kinder-Hospiz Sternenbrücke, die mit dieser finanziellen Unterstützung die Option auf eine weitere Förderung in Höhe von  5 000 Euro hat.
Die Town & Country Stiftung unterstützt mit dem Stiftungspreis das Anliegen der Einrichtung, Familien und Angehörigen von schwer erkrankten Kindern und Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen bis 27 Jahren helfend beizustehen.
Um ihnen und ihren Familien auf ihrem schweren Weg die größtmögliche Unterstützung zukommen zu lassen, hat das Kinder-Hospiz Sternenbrücke im Mai 2003 als Pilotprojekt für Norddeutschland  in Hamburg eröffnet. Die Einrichtung begleitet   betroffene Familien im Rahmen der Entlastungspflege auf dem langen Krankheitsweg ihrer Kinder, um ihnen körperliche und emotionale Erholungsphasen zu ermöglichen.
In Krisensituationen sowie der letzten Lebensphase wird eine Aufnahme auch kurzfristig ermöglicht.
Darüber hinaus steht die Sternenbrücke den betroffenen Familien auch nach dem Verlust des Kindes weiter zur Seite. „Der Schmerz, den Eltern, Geschwister und Angehörige verspüren, wenn der Abschied von ihren Liebsten bevorsteht, ist unvorstellbar. Institutionen wie die Stiftung Kinder-Hospiz Sternenbrücke  helfen Betroffenen loszulassen und mit den Gefühlen von Wut, Trauer und Verzweiflung besser umzugehen und diese in schöne Erinnerungen zu verwandeln“, sagte Dr. Arne Einhausen, Botschafter der Town & Country Stiftung und Geschäftsführer der Dr. Arne Einhausen e.K.
Die Town & Country Stiftung wurde 2009 von Gabriele und Jürgen Dawo ins Leben gerufen mit dem Anliegen, unverschuldet in Not geratenen Hauseigentümern und benachteiligten Kindern zu helfen. Die Arbeit der Stiftung wird durch die Spendenbereitschaft der Town & Country Lizenzpartner des Town & Country Franchise-Systems ermöglicht.

 

Ein Cello fürs Schulorchester

18. Juli

Thomas Richter und Präsident Bernd Langbehn vom Lions Club Henstedt-Ulzburg übergeben das neue Cello an Frau Cypionka vom Gymnasium Kaltenkirchen (von links). Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (blb) Zwei Konzerte jährlich, bei denen insgesamt knapp 300 Schülerinnen und Schüler mitwirken und von Flötengruppe bis Orchester die komplette Bandbreite der musikalischen Aktivitäten der Schule demonstrieren – es ist schon beachtlich, was das Gymnasium Kaltenkirchen in Sachen Musikförderung auf die Beine stellt.
Diese Musikförderung deckt sich exakt mit dem Langzeitprojekt „Kinder fördern durch Musik“, in dem sich der Lions Club Henstedt-Ulzburg eben diesem Ziel verschrieben hat und bisher an verschiedenen Grundschulen in der Region in Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule Musikunterricht fördert und Instrumente zur Verfügung stellt. Daher lag es nahe, nun auch die Arbeit des Gymnasiums Kaltenkirchen mit der Stiftung eines Cellos zu unterstützen. „Wir freuen uns, dass dieses Instrument künftig Jugendlichen den Einstieg in das Cellospiel ermöglichen wird, indem sie sich dieses Instrument für eine gewisse Zeit ausleihen können“, so Thomas Richter vom Lions Club Henstedt-Ulzburg, dessen Kinder ebenfalls das Gymnasium in Kaltenkirchen besuchen. Frau Cypionka, Fachleiterin Musik am der Schule, freut sich über diese Verstärkung des Instrumentenfundus und die Qualität des Instruments: „Es motiviert die Schüler unheimlich, auf so einem guten Instrument spielen zu dürfen.“ Und um genau diese Motivation geht es ja auch den Lions mit dem Projekt „Kinder fördern durch Musik“.

 

Helgoland-Baby in der

18. Juli

Familie Mainhardt mit Sohnemann Thiago. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (rug) Wer auf Helgoland lebt und eine Familie gründen möchte, muss sich auf einige Strapazen einstellen. Denn auf der 170 Hektar großen Insel in der Nordsee können geplant seit einigen Jahren keine Kinder mehr geboren werden. Die dortige Paracelsus-Klinik hat keine Geburtsstation und auch ansässige Gynäkologen fehlen.
Aus diesem Grund ist der kleine Thiago Mainhardt auch ein gebürtiger Henstedt-Ulzburger, obwohl seine Eltern Franziska und Benedikt Helgoländer sind. Das Baby (3 685 Gramm, 49 Zentimeter) wurde am 27. Juni um 0.11 Uhr in der Paracelsus-Klinik geboren. Die Klinik hat mit ihrem Partnerhaus auf der Insel vereinbart, dass Helgoland-Babys hier zur Welt gebracht werden können.
Die werdenden Mütter verlassen schon zwei Wochen vor dem Geburtstermin die Insel und dürfen so lange in der Para-Klinik „wohnen“. Franziska Mainhardt hat dieses Angebot genutzt. „In einem Hotel oder einer Ferienwohnung wäre es ziemlich teuer geworden“, sagt sie. Die Kosten für die Geburt werden ganz normal mit den Krankenkassen abgerechnet, die Kosten für den werdenden Vater, der mit seiner Frau und dem Kind im Familienzimmer schläft, übernimmt dabei die Paracelsus-Klinik.
Papa Benedikt, der hierfür extra seinen Jahresurlaub genommen hat, verließ mit seiner Frau am 3. Juni die Insel, weil er die Geburt auf keinen Fall verpassen wollte. „Man braucht mindestens einen halben Tag, um von der Insel bis hier her zu kommen. Das war mir zu unsicher“, sagt er. Auf der Geburtsstation der Klinik haben sich beide sehr wohl gefühlt. „Hier wird sich toll um uns gekümmert. Mit der netten Art und der fürsorglichen Begleitung bis zur Geburt unseres Sohnes Thiago haben wir uns jederzeit gut aufgehoben gefühlt. Nette Atmosphäre, tolles Team“, sagt Franziska Mainhardt.
Doch der kleine Thiago ließ ziemlich lange auf sich warten.  Zehn Tage später kam er dann endlich, allerdings nicht ohne Hilfe: Die Geburt wurde eingeleitet. „Ich hatte acht Stunden lang Wehen, aber es lief alles gut und hat super geklappt“, sagt die 28-jährige Mami. Nach ihrem fast vierwöchigen „Geburtsurlaub“ in Henstedt-Ulzburg kehrte die kleine Familie glücklich zurück auf ihre Insel.

 

THW Kaltenkirchen

18. Juli

Führungsduo des THW Kaltenkirchen für weitere fünf Jahre: Mirco Grönwoldt (links) mit Stellvertreter Bernd David. Foto: pmi

Kaltenkirchen (blb) Bei der turnusgemäßen Vorschlagswahl beim  Technischen Hilfswerk (THW)  Kaltenkirchen  für den Ortsbeauftragten wurde der bisherige Ortsbeauftragte Mirco Grönwoldt  mit großer Mehrheit wiedergewählt.
Alle fünf Jahre werden in Ortsverbänden die Ortsbeauftragten neu gewählt. Nachdem Mirco Grönwoldt vor fünf Jahren erstmals  gewählt wurde, stellte er sich nun   dem Votum der Helferschaft erneut. Zwar gab es bei der Wahl keinen Gegenkandidaten. Dennoch war nicht klar, ob  Grönwoldt auch weiterhin Ortsbeauftragter  bleiben würde.
„Ich bin der Überzeugung, dass ein Ortsbeauftragter nur dann gute Arbeit für seinen Ortsverband leisten kann, wenn er auf den Rückhalt einer großen Mehrheit der Helferschaft bauen kann“, sagt Mirco Grönwoldt. „Andernfalls sollte man so konsequent sein und das Amt niederlegen.“
Bei der Bekanntgabe des Ergebnisses wurde klar: Über mangelnden Rückhalt in der Helferschaft kann sich Mirco Grönwold nicht beschweren und so nahm er diesen „Auftrag“ auch umgehend an.

 

 

 

Waldführungen im FriedWald

18. Juli

Eine kostenlosen Waldführung durch den sommerlichen FriedWald Kisdorf. Foto: pmi

Kisdorf (rug) Im Sommer spendet der FriedWald Kisdorf wohltuenden Schatten. Sattes Grün und Lichtspiele auf dem Boden und an den Baumstämmen erfreuen seine Gäste zu dieser Jahreszeit. Sie machen einen Spaziergang im Wald erholsam und erfrischend zugleich. Interessenten haben die Möglichkeit, bei einer kostenlosen Waldführung durch den sommerlichen FriedWald Kisdorf mehr über das Konzept der Naturbestattung zu erfahren.
Am Sonnabend, 23. Juli, am 13. und 27. August, und am 10. und 24. September, jeweils um 14 Uhr, führen die Förster durch den FriedWald und informieren Interessenten über Vorsorge- und Beisetzungsmöglichkeiten.
Treffpunkt für alle Waldführungen ist die Infotafel am FriedWald-Parkplatz. Um Anmeldung unter Tel. 0 61 55/848-200 oder www.friedwald.de wird gebeten. FriedWald ist eine alternative Form der Bestattung. Hier ruht die Asche Verstorbener an den Wurzeln eines Baumes, der in einem als FriedWald ausgewiesenen Wald steht. In Deutschland gibt es derzeit 56 FriedWald-Standorte. Seit Mitte 2000 gibt es das FriedWald-Konzept in Deutschland. Mit dem FriedWald Reinhardswald bei Kassel wurde im Jahr 2001 der erste Bestattungswald in der Bundesrepublik eröffnet. Mittlerweile gibt es bundesweit 56 FriedWald-Standorte – von Rügen im Norden bis nach Heiligenberg am Bodensee.

 

Bewegungskita Schulstraße

18. Juli

Die Hortgruppe besuchte passend „gekleidet“ den Recyclinghof. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (vpu) Seit Ende Mai beschäftigten sich alle Hortgruppen der Bewegungskita Schulstraße mit dem Projektthema „Dem Abfall auf der Spur“. Mit Büchern, Werk- und Bastelaktionen und einem DVD-Nachmittag sind die Hortkinder in das Thema eingetaucht. Außerdem hat sich der gesamte Hort am bundesweiten Mülldetektive-Aktionstag  beteiligt und war rund um die Einrichtung zum Müllsammeln unterwegs. Den Abschluss bildete eine Fahrt mit zwei Bussen zum Recyclinghof nach Schmalfeld. 65 Hortkinder bekamen dort zusammen mit ihren Betreuern einen erlebnisreichen Einblick in die Themen Abfallwirtschaft, Wertstofftrennung und Recycling. Die Kosten für den Bustransfer wurden von der Stiftung der Sparkassen Südholstein übernommen.
Erste Veränderungen für den Alltag in der Bewegungskita haben die Projektwochen zum Thema Abfall heute schon: Alle Abfälle werden seit Beginn des Monats in der Kita nach Papier, Plastik, Biomüll und Restmüll getrennt.
Bei den vielen verschiedenen Angeboten und Aktionen hatten die Hortkinder nicht nur viel Spaß, sondern wissen nun bestens über Abfall Bescheid und trennen ihn seitdem sehr sorgfältig.

 

Elina Knoblach schafft Quali

18. Juli

Elina Knoblach kam in der Klasse bis 35 kg ins Halbfinale. Foto: pmi

Kaltenkirchen/Itzehoe (pmi) Manchmal muss man als Trainer ganz schön leiden, diese Erfahrung machte KT-Judo-Trainer Torben Heyl bei den Bezirkseinzelmeisterschaften der U12 in Itzehoe. Das Leiden lag allerdings weniger an den Leistungen seiner Schützlinge, es lag vielmehr am Klima in der Halle. „Die Luft war nach den Kämpfen der männlichen U12 zum schneiden, es war kaum auszuhalten“, so der Coach nach der Meisterschaft.
Während es in der männlichen U12 dieses Jahr für die Kaltenkirchener Kämpfer in diesem Jahr nichts zu holen gab, „hier fehlt einfach noch die Erfahrung, da müssen wir noch etwas Aufbauarbeit leisten“, so Heyl nach den Kämpfen, konnte sich in der weiblichen U12 Elina Knoblach in der Gewichtsklasse bis 35 kg bis ins Halbfinale vorkämpfen. Als Gruppenzweite in der Vorrunde musste sie dann gegen die Siegerin der zweiten Vorrundengruppe antreten. Diese war aber einfach stärker und so musste sich die KT-Kämpferin dann geschlagen geben und es sprang am Ende Platz drei heraus.
„Elina kann mit ihrer heutigen Leistung wirklich zufrieden sein“, so Torben Heyl anschließend, „sie hat aggressiv gekämpft und immer den Abschluss gesucht. Dass da einige Kämpferinnen besser waren, muss man so akzeptieren. Dieser dritte Platz ist aber aufgrund der gezeigten Leistung absolut verdient.“
Bei den Landeseinzelmeisterschaften am 17.Juli in Neumünster wird Elina somit die Flagge der KT hochhalten. „Wir gehen ohne zu große Erwartungen dorthin, ein bis zwei gewonnene Kämpfe sind, je nach Auslosung aber im Rahmen des Machbaren.“

 

KT verbessert sich

18. Juli

Lena Ullmann bei ihrer Premierenübung. Foto: Maibom

Norderstedt (mai) Beim zweiten Wettkampfwochenende der Bezirksliga haben die Mädchen der Kaltenkirchener TS einen Schritt nach vorn gemacht. Nach 93,20 Punkten zum Auftakt gab es diesmal 98,10 Zähler beim Wettkampf in Norderstedt. Immer noch ist vieles neu für die Kaltenkirchener Turnerinnen. Im Norderstedter Kunstturnzentrum waren Licht und Geräteaufbau  anders als bei der Premiere in Elmshorn. Und auch der Wettkampf lief für die Teams ganz anders. Der 1. SC Norderstedt  war souveräner Sieger des ersten Wettkampfs. Diesmal befiel das Gastgeberteam aber die Fallsucht. Über zehnmal mussten die Norderstedterinnen die Stufenbarren und Schwebebalken verlassen. Trainerin Jessica Wucherpfennig konnte ob dieser ungewohnten Unsicherheiten nur den Kopf schütteln. So gab es am Ende Platz drei.
Die Auslosung hatte es in Norderstedt nicht gut mit der KT gemeint. Gleich das erste Gerät war der Schwebebalken. Im ersten Wettkampf kam keine Kaltenkirchenerin ohne Abstieg durch. Diesmal fing es gut an. Annalena Keitel turnte fehlerfrei bis zur Pirouette. „Das Kunststück bei der Pirouette ist, die Orientierung im Raum nicht zu verlieren. Man muss mit Blicksprüngen zu Fixpunkten in der Halle arbeiten, um das Gleichgewicht zu halten“, verrät KT-Trainerin Angelina Kunze. Der „Spagat“ zwischen ruhiger Drehung und springendem Blick wollte aber weder Annalena noch ihrer jüngeren Schwester Emilia gelingen. Die dritte KT-Turnerin Lena Ullmann war die erste, die vorschriftsmäßig erst zum Abgang das Gerät verließ.
Angelina Kunze hat es gefreut. „Am Balken und am Boden waren wir besser als beim ersten Wettkampf“, wusste die Trainerin. Doch am Sprung und Stufenbarren ließen ihre Mädchen nach. „Wir haben in Kaltenkirchen keinen richtigen Sprungtisch. Die 4500 Euro für so ein Gerät sind in unserem Etat nicht drin“, so Angelina Kunze.
Am Ende  standen 98,10 Zähler auf der Urkunde für den siebten Platz. „Jetzt wollen wir beim abschließenden Wettkampf die 100-Punkte-Marke knacken“, haben sich Lena Ullmann und ihre Mitturnerinnen vorgenommen. Der Abschlusswettkampf für dieses Jahr findet am 18.September wieder in Elmshorn statt. Die Kaltenkirchenerin werden bis dahin richtig fleißig sein, vier der sechs Sommerferienwochen wird weiter trainiert, damit die magische 100-Punkte-Grenze geknackt wird.

 
Treffer 1 bis 13 von 1793
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