Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der MARKT EXTRA 

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Sozialraumprojekt „Flucht und Asyl“

20. Juni: 

Norderstedt (blb) Am Mittwoch startete im Atrium des Norderstedter Lise-Meitner-Gymnasiums das Sozialraumprojekt „Flucht und Asyl“. Das Gemeinschaftsprojekt der offenen Kinder- und Jugendarbeit Glashütte mit dem Gymnasium und dem Koordinator der Kinder- und Jugendbeteiligung Norderstedt, Oliver Jankowski, will Schülern die Flüchtlingsproblematik wirklichkeitsnah vermitteln.

 Oliver Jankowski und die pädagogische Mitarbeiterin Melanie Stölting  haben mit den Lehrern Gerd Clasen und Gabi Unger im Atrium eine Ausstellung entwickelt, die den Schülern die Menschenrechte auf von der Decke hängenden Schildern erläutern und wie diese in verschiedenen Ländern angewandt werden oder auch nicht.  Schüler mit Migrationshintergrund bis zur Generation ihrer Großeltern steckten auf einer Weltkarte Nadeln in die Länder ihrer Herkunft. „Nur die Schüler der 10. und 12. Jahrgänge kamen aus über 40 Ländern“, erklärt Gerd Clasen und ergänzt: „Das ist Normalität“. Ein Kurzfilm (zirka drei Minuten) führt die Schüler in die Thematik ein. Diese Ausstellung ist noch bis Mittwoch, 29. Juni, im Atrium zu den Öffnungszeiten (Mo, Mi, Fr von 12.30 – 20 Uhr, Di und Do von 12.30 – 17 Uhr) für Interessierte zugänglich.
Schüler des Coppernikus-Gymnasiums und der GSS Harksheide haben bereits angefragt, diese Schau ebenfalls an ihrer Schule zeigen zu dürfen. Das freut Oliver Jankowksi: „Die Veranstaltung ist als Initialprojet gedacht, die langfristig, prozessorientiert und übertragbar laufen soll“.
Zum Auftakt gab es im Lise-Meitner-Gymnasium eine Podiumsdiskussion mit   unbegleiteten Flüchtlingen aus Syrien und Afghanistan.  „Was hat die Flucht gekostet?“, interessierte die  Schüler oder auch, ob die Migranten auf der Flucht Verletzungen erlitten hätten.
Der 22-Jährige Bilal aus Syrien sagte: „Was wir am meisten brauchen, sind Kontakte zu Deutschen, wir   müssen raus aus unseren Unterkünften, die einem manchmal wie ein Gefängnis vorkommen“.  Genau dies will dieses Sozialraumprojekt fördern: „Wir haben  im Rahmen unserer Arbeit in Glashütte immer wieder Sorgen und Ängste um die Flüchtlingskrise gehört und wollten deshalb für Begegnungen sorgen, um Ängste zu reduzieren und auszugleichen“, erklärt Melanie Stölting. Erste Kontakte sind bereits geknüpft worden.

Oliver Jankowski inmitten der Schilder zu den Menschenrechten, die im Atrium hängen.(2) Foto: blb

Neue Arriba-Zufahrt? –

20. Juni

Hinter diesem Knick könnte eine Zufahrtstraße zum Arriba-Bad entstehen, jetzt spielen HSV-Mitglieder hier Tennis. Foto: blb

Norderstedt (blb) Das Norderstedter Arriba-Freizeitbad ist in den Jahren seines Bestehens ständig gewachsen. So gewachsen, dass sich Politik und Verwaltung seit mindestens zehn Jahren mit dem Thema Verkehrsbewältigung und -lenkung befasst. Bislang ohne Erfolg für die Anwohner. Zuletzt schreckte ein Zeitungsbericht die Eigentümer und Mieter einer Reihenhauszeile der Hausnummer 80 a – j direkt neben der Paul-Hauenschild-Anlage des HSV auf. Die Stadt wolle ihnen eine Zufahrt zum Arriba-Bad direkt vor die Haustür setzen.
Damit sah sich Norderstedts Baudezernent Thomas Bosse, Erster Stadtrat, genötigt zu erklären, dass er noch nicht einmal wisse, was genau der HSV wolle. Fakt ist, dass die HSV-Mitglieder auf der Mitgliederversammlung am 26. Juni darüber befinden, ob ein Teil der Anlage verkauft werden soll. Hintergrund: Der Verein benötigt nach dem zum Teil schon erfolgten, zum Teil noch ausstehenden Umzug der Nachwuchsfußballer in den Volkspark weniger Rasenflächen, würde eventuell Tennisplätze verlagern. Bekannt ist auch, dass der Verein jeden Euro in der Kasse gebrauchen kann. Ein Verkauf überschüssiger Flächen liegt also nahe.
„Die Stadt bemüht sich schon lange, die Verkehrsbelastung für die Anwohner erträglicher zu gestalten“, sagt Bosse.  Eine angedachte Zufahrt über die Schleswig-Holstein-Straße scheiterte 2012 aus Landschaftsschutzgründen für die Tarpen und der Tatsache, dass eine Landesstraße, die die Schleswig-Holstein-Straße ist, anbaufrei bleiben muss.
Ebenso scheiterte 2012 das Bemühen der Stadt unter anderem aus Kostengründen, das Grundstück, auf dem nun die Reihenhauszeile steht, zu erwerben, um hier eine Zufahrt zum Arriba  zu bauen, um die Wiesenstraße vom Park- und Suchverkehr zu entlasten. Das letzte Gespräch mit dem HSV führte Thomas Bosse im Juni 2015.
Von Arriba-Chef Ruud Swaen erfuhr der Dezernent, dass das Thema auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung des HSV stehe. „Mir ist aber nicht bekannt, ob und wenn ja, zu welchen Bedingungen der Verein Flächen abgeben will“, betont Bosse und ergänzt: „Wir kaufen erst nach Abschluss eines Planverfahrens.“ Natürlich wäre es denkbar, über die  jetzigen Tennisplätze eine Straße zu den Parkplätzen des Arriba-Bades zu führen – ohne den dort bestehenden  Knick anzufassen und versehen mit einer Lärmschutzwand.
Das  Arriba-Freizeitbad ist Anziehungspunkt für Badefreunde weit über Norderstedt hinaus. Entstanden war es einst  als Freibad für die Harksheider auf der grünen Wiese vor den Toren der Stadt, bevor es zu einem Hallen- und dann zum Freizeitbad wurde. Mit dem Ausbau wuchsen die Besucherströme und auch die Wohnbebauung um das Bad – quasi eine gewachsene Erblast der Erschließung.
Bosse betont, er stünde den Anwohnern der Reihenhauszeile für Gespräche zur Verfügung.

 

Polizei deckt Cannabis-

20. Juni

Etwa 100 Pflanzen zur Produktion von Marihuana entdeckten Polizeibeamte im Keller eines Hauses in Norderstedt. Foto: Polizei

Norderstedt (blb) Die Ermittlungsgruppe Rauschgift der Kriminalpolizei Norderstedt stellte am Dienstag eine Cannabis-Indoorplantage in Norderstedt sicher und nahm drei Tatverdächtige vorläufig fest.
Nach den Ermittlungen setzten die Beamten am Morgen gezielt mehrere Durchsuchungsbeschlüsse im Norderstedter Stadtgebiet um. Hierbei gelang ihnen die Sicherstellung einer in Betrieb befindlichen Cannabis-Indoorplantage im Keller eines Einfamilienhauses. Die Cannabisaufzucht verfügte über mehr als 100 überwiegend in Blüte befindlichen Pflanzen sowie über mehrere Kilogramm verkaufsfertiges und zum Abtransport vorbereitetes Marihuana.
Weiterhin stießen die Ermittler auf insgesamt knapp 17 000 Euro Bargeld, das sie ebenso beschlagnahmten. Als mutmaßliche Betreiber der Anlage wurden drei Beschuldigte ermittelt, die vorläufig festgenommen und nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Sofortmaßnahmen am Abend gemäß Entscheidung der Staatsanwaltschaft Kiel mangels Haftgründen zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt wurden. Bei den Beschuldigten handelt es sich um zwei Männer und eine Frau aus Norderstedt.

 

 

 

Bürger treffen SPD-MdB Thönnes

20. Juni

Franz Thönnes (vorn, 2. v.li.) lud Bürger aus dem Wahlkreis nach Berlin ein. Foto: pmi

Kreis Segeberg (rug) In der vergangenen Woche besuchten 23 Bürgerinnen und Bürger aus den Kreisen Segeberg und Stormarn auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Franz Thönnes die Bundeshauptstadt Berlin. Zusammen mit dem Unternehmen „Dienstwerker“ organisiert der SPD-Politiker bereits seit 2008 sogenannte Selbstzahlerfahrten. Diese sind notwendig geworden, weil es für Berlin-Reisen auf Einladung des Bundespresseamtes inzwischen deutlich mehr Interessenten und Anmeldungen als zur Verfügung stehende Plätze gibt.
 Auch bei der jetzigen Tour konnte sich das Programm sehen lassen. Nach der Ankunft in Berlin traf die Gruppe direkt mit Franz Thönnes zusammen. Im einstündigen Gespräch wurde über Flüchtlings- und Integrationspolitik, das EU-Referendum in Großbritannien, die Europäische Union sowie das ehrenamtliche Engagement in der Gesellschaft diskutiert. Bevor es weiter zu einer Führung im Deutschen Dom ging, genossen die Teilnehmer von der Dachterrasse des Parlamentes noch die Aussicht über Berlin.
Außerdem standen während des Aufenthaltes eine Fahrt durch den früheren „Westen“ und „Osten“ der Stadt sowie eine Führung zur Arbeit des Ministeriums für Staatssicherheit im Stasi-Museum an. In der Nachbarstadt Potsdam besuchten die Schleswig-Holsteiner am letzten Tag das geschichtsträchtige Schloss Cecilienhof, in dem nach dem 2. Weltkrieg zwischen den USA, der Sowjetunion und Großbritannien die Zukunft Deutschlands beraten worden war, sowie den Park von Sanssouci. Neben dem politisch und touristisch geprägten Ablauf gab es natürlich auch freie Zeit zum eigenen Erkunden der Hauptstadt.

 

Generationswechsel an der

20. Juni

OB Hans-Joachim Grote würdigte die Verdienste des ausscheidenden Wehrführer Jürgen Klingenberg (re.). Sein Nachfolger ist Carsten Fründt (li.). Foto: pmi

Norderstedt (blb) Nach 24 Jahren im Amt als Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsgabe übergab Jürgen Klingenberg (59) die Führung  in die Hände seines bishergigen Stellvertreters, Carsten Fründt (36). Neuer stellvertretender Wehrführer wurde Christoph Nüser, bisher Zugführer der Wehr. Beide Kameraden wurden von den Mitgliedern  bei der Jahreshauptversammlung Anfang des Jahres mehrheitlich gewählt.
Im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik, Polizei und Feuerwehr wurde Jürgen Klingenberg  durch Oberbürgermeister Hans Joachim Grote feierlich von seinem Amt entbunden. Dieser umriss  den Werdegang und die lange Liste der Auszeichnungen und Verdienste von Jürgen Klingenberg: 1974 Eintritt in die Feuerwehr Friedrichsgabe, 1992 Wahl zum Wehrführer, 1999 Brandschutzehrenzeichen in Silber, 2009 Deutsches Feuerwehrehrenkreuz in Silber, 2014 Brandschutzehrenzeichen in Gold und im gleichen Jahr Wahl zum stellvertretenden  Gemeindewehrführer.
Grote zollte Jürgen Klingenberg nicht nur Dank, Respekt und Anerkennung, sondern hob auch „die enormen Verdienste für das Feuerwehrwesen in Norderstedt“ hervor. Der neuen Wehrführung wünschte er für die  bevorstehenden Aufgaben eine glückliche Hand und weiterhin viel Erfolg.
Die Mannschaft verabschiedete sich gebührend mit zwei besonderen Geschenken vom „alten“ Wehrführer. Sie übergaben einen auf Holz befestigten zwölf Meter langen Feuerwehrschlauch mit 24 Fotos der Jahre 1992 bis 2016. Als besondere Überraschung wurde die Anfang des Jahres in Dienst gestellte Drehleiter auf den Namen „Jürgen“ getauft und eine entsprechende Kennzeichnung enthüllt.
Die Feuertaufe der neuen Wehrführung ließ nicht lange auf sich warten, um 0.29 Uhr des 11. Juni wurde die Wehr zu einem brennenden Schuppen am Schleswiger Hagen alarmiert.
Der neue Wehrführer Carsten Fründt trat 1990 in die  Jugendfeuerwehr ein, kam 1998 zur Einsatzabteilung und wurde 2002 Gruppenführer, 2007 Zugführer  und schließlich 2012 stellvertretender Wehrführer in Friedrichsgabe.

 

Sommerfest in der „Senioren

20. Juni

Nicole Krause, Stefani Hotz und Bianca Lauenroth (hinten v.r.) mit einigen Tagespflegegästen im Garten der Einrichtung. Im Garten ist ein Hochbeet geplant, sodass die Senioren bei Gelegenheit ein wenig gärtnern können. Foto: jbe

Norderstedt (jbe)  Seit Februar diesen Jahres bietet die „Senioren Tagespflege Glashütte“ ein umfangreiches Tagespflegeprogramm für Senioren und Menschen mit Behinderung an, getreu dem Motto: „Damit kein Tag wie der andere ist.“ Mit Stefani Hotz, Inhaberin der Tagespflege, Bianca Lauenroth, Pflegedienstleitung, und ihrem Team wird jeder Tag ein ganz besonderer.
„Wir bieten unseren Tagespflegegästen einen Fahrdienst, der sie von zu Hause abholt und am Ende des Tages wieder zurückbringt. Tagsüber, von 8 bis 16 Uhr, gibt es ein umfangreiches Programm mit drei Mahlzeiten, Aktivitäten, wie zum Beispiel Basteln, Singen oder Gedächtnistraining und natürlich einem Mittagsschlaf. Selbstverständlich ist die pflegerische und medizinische Versorgung durch examinierte Fachkräfte“, sagt Bianca Lauenroth.
Wer die „Senioren Tagespflege Glashütte“ genau kennenlernen möchte, ist herzlich zum Sommerfest eingeladen. Am Sonnabend, den 25. Juni, geht es ab 12 Uhr los. Es wird gegrillt und ein Buffet bereitgestellt. Bei der geplanten Tombola gibt es als Hauptgewinnen ein Cabrio-Wochenende von BMW und viele weitere Preise zu gewinnen. „Bei unserem Sommerfest wollen wir insbesondere Senioren, Angehörige und Interessenten einladen, sich unsere Tagespflegestelle genauer anzuschauen“, erklärt Stefani Hotz. „Zu einem Schnuppertag  sind Sie herzlich eingeladen.“ Die jeweiligen Kosten der Tagespflege sowie die der ambulanten Pflege, werden parallel von den Pflegekassen bis zu 100 Prozent übernommen. Wer weitere Fragen hat, der kann einfach anrufen oder direkt beim Sommerfest vorbeizuschauen. Über zahlreiches Erscheinen freut sich das Team der „Senioren Tagespflege Glashütte“ sehr. 
Kontakt: Senioren Tagespflege Glashütte, Segeberger Chaussee 246a, Norderstedt, Telefon 0 40/35 77 24 66.

 

Ferienpassaktion 2016 mit

20. Juni

Im Kaltenkirchener Rathaus gibt es die Ferienpässe. Foto: pmi

Kaltenkirchen rug Auch in diesem Sommer wird allen Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen sechs und 17 Jahren, die in den Sommerferien nicht verreisen, ein interessantes Ferienprogramm im Rahmen der Ferienpassaktion 2016 angeboten. Die Gemeinde-, Stadt- und Amtsverwaltungen im Kreis Segeberg werden jedes Jahr vom Kreisjugendring Segeberg gebeten, Aktionen zur Erstellung eines Ferienpasses zu benennen. In Kaltenkirchen haben die Vereine, Verbände und sonstige Institutionen wieder ein vielfältiges, buntes Angebot für die Kinder und Jugendlichen zusammengestellt. Die Angebote wurden von der Verwaltung zusammengefasst und an den Kreisjugendring Segeberg weitergeleitet. Dort werden alle geplanten Maßnahmen der Kommunen im Kreis Segeberg zusammengestellt und in einem Heft – dem Ferienpass – abgedruckt.
Die angebotenen Ferienpassaktionen reichen von überwiegend sportlichen Aktivitäten, Spaß- und Bastelaktionen bis hin zu Übernachtungscamps und Tagesfahrten zu verschiedenen Ausflugszielen. Die Teilnahme an den Ferienpassaktionen kann etwas kosten. Die Informationen hierzu sind dem Ferienpass zu entnehmen. Die rechtzeitige Anmeldung, die eine Teilnahme sichern dürfte, erfolgt direkt bei den Veranstaltern der Maßnahme.
Die Ausgabe der Ferienpässe beginnt im gesamten Kreis Segeberg einheitlich ab dem 13. Juni. Kinder und Jugendliche aus Kaltenkirchen können sich kostenlos jeweils ein Ferienpassexemplar an folgenden Ausgabestellen abholen:
Stadtbücherei, Hamburger Straße 10 a. Öffnungszeiten:  Di., Do., Fr. 10 bis 19  Uhr,  Mi., Sa. 10 bis 13  Uhr.
Zentrale des Kaltenkirchener Rathauses, Holstenstraße 14. Öffnungszeiten:     Mo., Di. 7.30 bis 16  Uhr, Mi., Fr. 7.30 -bis 12.30 Uhr, Do. 7.30 bis 18  Uhr.

 

Schüler spielen wieder

20. Juni

In der AKN gibt's wieder Theater. Foto: (Archiv) pmi

Kaltenkirchen (pmi) Wochenlang wurde geprobt, an den Texten und den Performances gefeilt, sogar Masken wurde gefertigt. Jetzt wird es
ernst, denn ab Mitte bis Ende Juni heißt es für die Schülerinnen und Schüler: „Vorhang auf!“ In dieser Zeit führen die Gruppen auf, was sie
gemeinsam mit den Theaterpädagogen im Rahmen des Theaterprojekts „Hin & Weg“ von AKN, Deutschem Schauspielhaus und IQ SH erarbeitet haben.
Dieses Jahr können die AKN-Fahrgäste der Linie A1 Neumünster – Eidelstedt folgende Schulen erleben: die Grund- und Gemeinschaftsschule Boostedt unter der Regie von Theaterpädagogin Marie Petzold, die Bad Bramstedter Gemeinschaftsschule Auenland mit Meike Klapprodt, die Olzeborchschule aus Henstedt-Ulzburg mit Gesche Lundbeck und die Gemeinschaftsschule Rugenbergen aus Bönningstedt mit Jakob Engel. Alle Aufführungstermine und  weitere Informationen sind ab heute auf der Internetseite www.akn.de zu finden. In den AKN-Zügen der Linie A1 informieren zudem Plakate über die Tage, an denen die Schülerinnen und Schüler live erlebt werden können.

 

... auch ein Herz für Wildbienen

20. Juni

Es sieht nach einer guten Ernte aus: Ingo Fehr mit einer Honigwabe. Foto: ers

Fuhlsbüttel (ers/pmi) Sie „wohnen“ ganz in der Nähe der Start- und Landebahnen am Hamburger Flughafen, auf ihren Ausflügen besuchen sie die Grünflächen und die Kleingärten und Parks ringsum: Rund 200 000 Bienen sind auch in diesem Sommer rund um den Flughafen unterwegs. Flughafen-imker Ingo Fehr hat jetzt den ersten Honig dieses Jahres geerntet.
Seit 1999 lässt der Imker seine Bienenvölker jedes Jahr am Flughafen fliegen. Sie arbeiten zugleich als „Umweltdetektive“ und geben damit neben den regelmäßigen Luftgütemessungen Hinweise auf mögliche Schadstoffe in der Umgebung. „Die empfindlichen Insekten würden bei einer Belastung sterben, bevor sie zu ihrem Bienenstock zurückkehren“, erläutert Ingo Fehr.
Der geerntete Honig wird von zwei unabhängigen Laboren  ausgiebig analysiert. „Die chemisch-physikalischen Werte waren in all den Jahren immer einwandfrei. Der Honig entsprach immer den Anforderungen der Deutschen Honigverordnung und des Deutschen Imkerbundes und wurde jedes Mal als unbelastet beurteilt“, sagt Ingo Fehr. „Auch in diesem Jahr gehen wir davon aus, dass unser Honig beste Qualität hat und dazu einfach lecker schmeckt.“
Insgesamt liefern die Flughafenbienen jährlich rund 150 Kilogramm Honig – zu wenig, um ihn zu verkaufen. Stattdessen wird er als kleines Präsent bei Empfängen und anderen besonderen Anlässen genutzt.
Mit seinem Bienenprojekt gehörte der Hamburger Flughafen vor etlichen Jahren zu den Vorreitern. Inzwischen sind zahlreiche andere Flughäfen dem Beispiel gefolgt.
Gemeinsam mit der Deutschen Wildtier Stiftung hat der Flughafen im vergangenen Jahr ein fünfjähriges Projekt zum Schutz der Wildbienen – die bekanntesten davon sind übrigens unsere Hummeln – in Hamburg gestartet. Dabei sollen mehr „wildbienenfreundliche“ Lebensräume in der Stadt entstehen. Hamburg Airport wird in den kommenden Jahren vermehrt wertvolle Brut- und Nistplätze sowie blütenreiche Wiesen zur Verbesserung des Nahrungsangebotes für die Wildbienen anlegen.
 

 

Mietpreisbremse abschaffen

20. Juni

Tobias Claßen. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) „Nun ist es offiziell: Die umstrittene Mietpreisbremse hat nicht einmal den Placebo-Test bestanden. Wider besseren Wissens haben Union und SPD die angebliche Preisbremse als wohnraumpolitisches Allheilmittel angepriesen. Nun müssen auch sie erkennen, dass das Konzept vollständig gescheitert ist“, meint  Norderstedts FDP-Vorsitzender Tobias Claßen.  Denn die Mietpreisbremse sei lediglich ein schlecht gemachter Versuch, die Symptome des Wohnraummangels zu kaschieren. „Nur mit der Einrichtung von mehr Wohnraum werden steigende Mietpreise effektiv bekämpft“, stellt FDP Landtagskandidat Tobias Claßen fest.
Die Mietpreisbremse sollte vor allem in den teuren Großstädten und den Speckgürteln Mieter vor allzu stark steigenden Mieten schützen. Ein Jahr nach der Einführung kommen Forscher jedoch zu dem Ergebnis: Die Bremse bremst nicht. Ganz im Gegenteil führt sie kurzfristig sogar zu einem stärkeren Mietpreisanstieg. Das sei das Ergebnis einer bundesweiten Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Gespräche mit den Vertretern von Haus und Grund vor Ort in Norderstedt bestätigen diese Erkenntnis.
Gerade die einkommensschwachen Haushalte wie die von Auszubildenden, Studenten, Rentnern oder Empfängern von Sozialleistungen bleiben selbst mit der aktuellen Gesetzeslage auf der Strecke. Für sie verbessere laut Claßen die Mietpreisbremse rein gar nichts, sondern verstärkt zusätzlich noch den Wohnraummangel. Die Norderstedter Freidemokraten sehen sich damit in ihrer Position bekräftigt, dass die Mietpreisbremse ordnungspolitisch falsch und sozialpolitisch kontraproduktiv ist. Sie ist nur eine Subventionierung von Gutverdienern.
„Was wir stattdessen brauchen ist eine Entbürokratisierungsoffensive im Baubereich und die Wiedereinführung der degressiven Abschreibungen. Wir müssen die Vorschriften entschlacken, Planungsverfahren beschleunigen, Höhenbeschränkungen hinterfragen, dichtere Bebauungen zulassen und kreativere Wege finden, um mehr Wohnraum zu schaffen. Politische Akzente für einen Neustart im Wohnungsbau sind möglich“, erläutert FDP-Fraktionsvorsitzender Klaus-Peter Schroeder nicht zum ersten Mal.

 

„Bunny Boy“ sucht ein

20. Juni

Wer gibt „Bunny Boy“ ein schönes Zuhause? Foto: pmi

Norderstedt (rug) „Bunny Boy“ kommt ursprünglich von draußen, ist auf einem Hof zugelaufen.  Er tut anfangs sehr scheu, aber wenn er den Menschen kennt, ist er ein absoluter Schmuser und kann gar nicht genug bekommen.
 Er ist geschätzte acht Jahre alt, und  möchte am liebsten den ganzen Tag gekrault und geschmust werden, gibt Köpfchen und reckt sein Hinterteil in die Höhe.
  Er ist FIV/FELV negativ getestet.  „Bunny Boy“ sucht ein Zuhause mit Freigang, die Menschen sollten viel Zuhause sein. Er ist kastriert, gechipt, tierärztlich untersucht, entwurmt und entfloht.
Auf unserer Internet-Seite gibt es Videos von „Bunny Boy“ und weitere Katzen.
 Ein Appell an alle: Bitte lassen Sie Ihre Katzen und Kater kastrieren, damit ungewollter Nachwuchs verhindert und das Katzenelend verringert wird.
Mehr Infos unter Strassentiger Nord e.V., Tel. 0 40/ 55 55 53 09 (Norderstedt), www.strassentiger-nord.de

 

Ju Jutsu: Zwei Deutsche

20. Juni

Die Deutschem Meister Leon Wehowsky (18) und Katharina Kienitz (16). Foto: pmi/Philipp Roth

Norderstedt (blb) Bei den Deutschen Einzelmeisterschaften im Ju-Jutsu Fighting im bayrischen Nördlingen  hat sich der U 21-Weltmeister von 2015 Leon Wehowsky nach seiner Verletzungspause eindrucksvoll zurückgemeldet: Der 18-jährige Norderstedter vom Verein Kodokan e.V. gewann in seiner Klasse U 21 männlich bis 77 kg alle  Kämpfe vorzeitig durch „Full Ippon“ – auch im Finalkampf gegen Phelan Gährmann vom JC Lichtenrade (Berlin).
 Auch die Schwestern Katharina (16) und Lea (15) Kienitz überzeugten und schafften einen Doppelsieg: Sie traten beide in der Klasse U 18 weiblich bis 48 kg an und gewannen dort Gold und Silber. Dritte Plätze erreichten Marco Gäbel (27, Männer bis 85 kg), Samantha Binder (17, U 21 weiblich bis 70 kg), Oliver Schneider (17, U18 männlich bis 60 kg), Fabian Mußbach (17, U18 männlich bis 73 kg) und Lena George (16, U18 weiblich über 70 kg).
Insgesamt starteten 328 Sportler bei den Deutschen Titelkämpfen. Von 107 teilnehmenden Vereinen belegte Kodokan e.V. Norderstedt in der Vereinswertung Rang 4. „Das ist ein gutes Ergebnis, besonders wenn man bedenkt, dass vier unserer Topathleten gar nicht gestartet sind“, ist Kodokan-Cheftrainer Stefan Jacobs (55) zufrieden.  Vizeweltmeister Tim Weidenbecher (22), die Bundeskaderathleten Ashot Arustamjan (24) und Milena KrŠenbring (20) und U 21-Vizeweltmeister Tom Wendeborn (18) konnten wegen Verletzungen und der European Open in der Vorwoche nicht antreten.
An diesem Wochenende  werden in München die Deutschen Schülermeisterschaften (Fighting und Duo) in der Altersklasse U 15 ausgetragen und am Sonnabend, 25. Juni, folgen in Nürnberg die Offenen Deutschen Meisterschaften im Ne-Waza. Kodokan e.V. Norderstedt rechnet sich auch bei diesen beiden Turnieren gute Medaillenchancen aus.
 Mehr Sport: Seite 22

 

Turnier der Extreme

20. Juni

Emma Weitz und die C-Mädchen der Gastgeber wurden Dritte im A-Pokal beim HTN-Cup. Foto: mai

Norderstedt (mai) Sonnabend gab es einen Sonnenbrand, der Sonntag vom Dauerregen gelöscht wurde. Die jugendlichen Handballer waren beim HTN-Cup 2016  nicht um die Rahmenbedingungen zu beneiden.
Zwei Tage Rasenhandball  wurden in diesem Jahr vom Wetter dominiert. Dabei hatten sich die Norderstedter einen geschickten Schachzug einfallen lassen, um den HTN-Cup angenehmer zu gestalten. „Wir haben das Turnier erstmals ohne A-Jugend-Teams stattfinden lassen, um den Alkohol von der Veranstaltung fern zu halten“, sagt HGN-Vorsitzender Uli Palm. „Mit Ausnahme eines Teams vom PSV Berlin ist uns das auch gelungen“, bilanziert er die Maßnahme.
Es zeugt von unverantwortlichem Handeln, wenn Eltern nach dem Turnier alkoholisiert die Mannschaften nach Hause fahren. Die Aktiven nehmen Verletzungsgefahr in Kauf, wenn sie unter Restalkohol auf  regennassen Spielfeldern antreten. Doch die meisten Spiele gingen ohne Blessuren aus. Auch wenn die großen Kerls in der B-Jugend schon mal fünf Meter Bremsweg brauchten, nachdem sie einen Tempogegenstoß abgeschlossen hatten.
Sportlich spielten die Norderstedter ein ordentliches Turnier. Die B-Mädchen gewannen den B-Pokal, die C-Jugend wurde Dritter im A-Pokal, die D-Jugend gewann den B-Pokal und die E-Mädchen wurden Turniersieger. Bei den Jungen siegten die Gastgeber in der C-Jugend, Dritter der B-, D- und E-Jugend. Alle Ergebnisse finden sich beim neuen Internetauftritt der Norderstedter Handballer unter ht-norderstedt.de.

 

Zwischen Abi und DM

20. Juni

Benjamin Röhrig wurde souverän Kreismeister und steht jetzt vor der schwersten Woche seines Lebens. Parallel zu den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften muss der Abiturient sein mündliches Abitur machen. Foto: Maibom

Kaltenkirchen (mai) Die ersten Meistertitel des Jahres wurden in Kaltenkirchen ausgeschwommen. Insgesamt 91 Schwimmer hatten für die Kreis-Sprint-Mehrkampfmeisterschaften in der Holstentherme gemeldet. Wie in den Vorjahren war die SG Wasserratten dominierend mit 17 Erfolgen von 19 möglichen. 33 Aktive der Kaltenkirchener TS, zehn vom MTV Segeberg und 48 aus Norderstedt waren zu  348 Einzel- und 16 Staffelmeldungen angetreten. Für die Einzeltitel mussten alle vier Disziplinen, Freistil, Rücken, Brust und Schmetterling geschwommen werden, um in die Wertung zu kommen. Pokale gab es auch in den drei Staffelwettbewerben 6x50 m Freistil mixed, einmal jüngere und einmal ältere Jahrgänge, sowie 4x100 m Lagen mixed. Die Schwimmer mussten dabei eine besondere Leidensfähigkeit unter Beweis stellen.
Draußen war bestes Wetter, aber die Schwimmer aus dem Kreis trafen sich in der Schwüle der Holstentherme, um die besten Mehr-Kampf-Sprinter zu ermitteln. „Wir legen die Termine für das kommende Wettkampfjahr schon im Herbst fest. Da können wir doch noch gar nichts über das Wetter im späten Frühjahr wissen“, argumentiert Brigitte Goltermann, Kreisschwimmverbandsvorsitzende. Zudem wäre das Freiluftbecken in Kaltenkirchen nicht wettkampfgerecht.
Wie jedes Jahr waren die Aktiven der SG Wasserratten die Dominatoren. Nur zwei Titel gingen nicht nach Norderstedt. Mit Alissa Jentzen und Mathis Göhlich gewannen zwei Schwimmer der KT die Jahrgangstitel der 2007 Geborenen. Die KT war aber auch der einzige Verein, der in dieser Altersklasse Starter stellte.
Finja Lewerenz, Anna Heyland, Lina Rolfes, Alina Müller, Saska Rieger und Lea-Sophie Müller, die auch die offene Klasse gewann, siegten bei den Mädchen. Mika Barthel, Janne Henrik Reimers, Lasse Siligmüller, Jarne Louis Wenzel, Tom Seidewitz und Benjamin Röhrig bei den Jungen. Benjamin Röhrig gewann zudem in der offenen Klasse und zeigte eine Besonderheit. In der Freistil-Staffel schwamm er seine 50 m im Delfin-Stil. „Ich bin auf den kurzen Strecken mit dem Delfin-Stil schneller als im Kraul“, verrät der Titelverteidiger.
Röhrig hat sich für die kommende Woche eine besondere Last aufgeladen, ist über 100 und 200 m Delfin für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften qualifiziert und schwimmt bei der DM in Berlin die 100-Meter-Strecke. Dann geht es zurück nach Hause. Die mündliche Abiturprüfung steht nämlich auch noch an. Anschließend wieder nach Berlin für die 200 m Delfin. Wer die Belastung meistert, der ist ein echter Champion.

 
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