Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der MARKT EXTRA 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres MARKT EXTRAS.

 

Nachwuchsförderung statt

02. Mai: 

Norderstedt (ers) Eine Vision  geht um in Norderstedt: Mit den sportlichen Erfolgen der Eintracht (derzeit Platz acht in der Fußball-Regionalliga)  rückt das Ziel „Dritte Liga“ immer mehr in greifbare Nähe und schon kursieren Überlegungen, bei einem möglichen Aufstieg in die Profiliga müsse  unbedingt ein neues Stadion her.
Was lag also für den frisch wiedergewählten OB Hans-Joachim Grote näher, als sich fachkundigen Rat zu holen – und zwar bei einem, der es wissen muss, dem einstigen „Kopfballungeheuer“ und heutigen U21-Nationaltrainer Horst Hrubesch.
Und der sagte deutlich, was er von solchen Gedanken hält – nämlich nichts. Die Stadt brauche „weder ein neues Stadion noch eine neue Infrastruktur, sondern eine gesunde sportliche Basis“, riet er Grote.
Soll heißen: Die vier Norderstedter Vereine sollten einmal über ihren eigenen Schatten springen, sich nicht gegenseitig als Konkurrenten sehen, sondern als Chance, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.
„Die Grundlage ist der Nachwuchs“, sagte er und fragte: „Wer hat denn den Neuer gemacht?“  Jener sei, wie viele andere Spitzenfußballer aus einer Jugendmannschaft hervorgegangen. Und so sei eine vereinsübergreifende Top-Ausbildung des Nachwuchses die beste Chance, an die Spitze zu kommen. „Warum nebeneinander laufen? Das macht doch keinen Sinn.“
„Das muss ein gemeinsames Ziel sein, einer allein wird das nicht schaffen“, sagte er und empfahl auch über die Stadtgrenzen hinweg mit Mannschaften zusammenzuarbeiten – auch mit HSV und dem FC St. Pauli.
Die Stadt könne zwar  für ein gemeinsames Ausbildungszentrum die Basis schaffen - für den Aufstieg in die Dritte Liga brauche man eine Plattform, um einen Nachwuchskader aus allen beteiligten Vereinen zu bilden. „Ein Team kann man nicht einkaufen, das muss man von unten aufbauen.“

Grote sieht eine solche gemeinsame Jugenddförderung  auch als Chance, Norderstedt bundesweit zu profilieren: „Die Stadt hat noch keine eigene Identität. Durch eine gemeinsame Mannschaft können wir ein ‚Wir-Gefühl‘ entstehen lassen.“

Fußball-Nachwuchsförderung als Chance für die gesamte Stadt – Fußballidol Horst Hrubesch und Hans-Joachim Grote. Foto: ers

Pfingstmontag ist Mühlentag!

02. Mai

Gemütliches Treffen bei der Götzberger Mühle. Foto pmi

Henstedt-Ulzburg (rug) Wie in den letzten Jahren freut sich der Verein Götzberger Windmühle e.V.  am Pfingstmontag, 16. Mai,  von 11  bis 18  Uhr auf regen Besuch der Götzberger Windmühle.
An diesem Tag können die Besucher  die Mühle besichtigen –  bei Wind natürlich in Betrieb –, den Nachmittag mit Kaffee, Kuchen und unserer Buchweizentorte   genießen, den Hunger mit Gegrilltem aus der Schlachterei Nowatzki vertreiben, den  Durst am Getränketresen löschen,  mit den Kindern den Spieletiger aus dem Spielmobil des Kinderschutzbundes kennen lernen – und jede Menge nette Leute treffen ... und das alles ohne Verkaufsstände, ohne Musik und natürlich ohne Eintritt!

Veranstaltungsort ist die  Götzberger Mühle, Götzberger Straße 102 in  24558 Henstedt-Ulzburg.

 

Fotoausstellung AugenBlicke

02. Mai

Die Süderelbbrücke. Foto: Rolf Krohn

Norderstedt (rug) Rolf Krohn zeigt in seiner Fotoausstellung ein spannendes und breit gefächertes Spektrum der Fotografie. Das faszinierende Spiel mit Kamera, Technik und Bildbearbeitung spiegelt facettenreich die fotografischen Möglichkeiten.
Fotografien, die erst durch moderne Bildbearbeitungsprogramme Gestalt erhalten, sind ebenso zu sehen wie Arbeiten nach dem Fotodruckverfahren Cyanotypie, das im 19. Jahrhundert entdeckt wurde.
Blumenmotive sind ebenfalls zu sehen wie Abendstimmungen, Spiegelungen, Serien, Detailaufnahmen und experimentelle Fotografie. 
Die Ausstellungseröffnung ist am Sonntag,  22. Mai, ab  16  Uhr in der Galerie im Rathaus, Rathausallee 50, 22850 Norderstedt, geöffnet bis Sonntag, 29. Mai (Mo., Di., Do., Fr., So., 14  bis 18 Uhr).
www.fotoclub-norderstedt.de  und www.reroart.de

 

Die Norderstedter Ladies sammeln:

02. Mai

Der Ladies‘ Circle Norderstedt hat die Aktion „Ein Teil mehr für die Tafel“ in Zusammenarbeit mit dem Round Table Norderstedt und Edeka in der Quickborner Straße durchgeführt. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Unter dem Motto „Ein Teil mehr“ hat der Ladies‘ Circle 72 bei Edeka in der Quickborner Straße Lebensmittel für die Norderstedter Tafel gesammelt. Vorrangig ging es um Dinge, die nicht beziehungsweise nicht so schnell verderblich sind, wie zum Beispiel Nudeln, Reis, Salz, Mehl, Zucker, Konserven, Tee oder Marmelade.
Zur Norderstedter Tafel kommen immer mehr Menschen, die sich mit Lebensmitteln vorsorgen wollen und daher reichen die Bestände dort nicht mehr aus. Hier wollen die Ladies vom LC 72 unterstützen und baten die Norderstedter um ihre Hilfe.
Am vergangenen Sonnabend wurden vor dem Markt Flyer verteilt, in denen die benötigten Lebensmittel aufgelistet waren und um Unterstützung gebeten, indem beim Wochenendeinkauf ein Teil nach Wahl mitgebracht und einfach vor dem Markt bei den Ladies abgegeben werden kann.
Die Resonanz war überwältigend: Mehr als 40 Kisten wurden von den Norderstedtern befüllt. Dabei haben viele nicht nur wie gewünscht ein Teil, sondern gleich ganze Tüten oder sogar Einkaufswagen mit den dringend benötigten Lebensmitteln abgegeben.
Die Ladies bedanken sich herzlich bei allen, die die Aktion unterstützt haben. Ein besonderer Dank geht an den Edeka-Markt, der die ganze Aktion überhaupt erst ermöglicht hat sowie den Round Table Norderstedt, der die Aktion tatkräftig vor Ort unterstützt hat. Der Ladies‘ Circle Norderstedt befindet sich noch in Vorbereitung und die fünf derzeitigen Norderstedter Ladies‘ suchen dringend noch Unterstützung. Junge Frauen, die sich für eine Mitgliedschaft interessieren, können gern über www.lc72.de Kontakt aufnehmen. Dort gibt es auch noch weitere Informationen zu den Ladies, die sich in der Regel alle zwei Wochen donnerstags in einem Restaurant in Norderstedt treffen.
 Wie Round Table oder Rotary ist der Ladies‘ Circle eine internationale Service-Organisation. Das Besondere allerdings ist, dass dem Club ausschließlich Frauen unter 45 Jahren angehören. Unabhängig von politischen oder religiösen Interessen haben die „Ladies“ das Ziel, Freundschaft und Hilfsbereitschaft zu vertiefen. Außerdem engagieren sie sich aktiv für soziale Projekte.
Das Projekt für die Norderstedter Tafel soll aufgrund des großen Zuspruchs zukünftig häufiger stattfinden. Die nächste Aktion ist für den 28. Mai geplant. Darüber hinaus hoffen die Ladies vom LC 72 mit vielen weiteren Aktionen für soziale Projekte auf sich aufmerksam zu machen, um schnellstmöglich viele weitere Mitstreiterinnen zu finden.

 

Meisterdirigent beim Abend der

02. Mai

Christian Gansch. Foto: pmi

Norderstedt (vpu) Zum 16. Abend der Norderstedter Wirtschaft, am 6. Oktober, den Norderstedt Marketing e.V. in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck ausrichtet, wird in diesem Jahr Christian Gansch, zum Thema „Wer auftritt, muss spielen, was Unternehmen von Orchestern lernen können“, zu Gast sein. Beginn ist um 19 Uhr.
Freuen Sie sich auf einen international gefeierten Dirigenten, der sich mit der Frage beschäftigt, wie sich aus individueller Vielfalt und Kompetenz, ähnlich wie im Zusammenspiel in einem Orchester, unternehmerische Einheit und Identität entwickeln lassen. 
Christian Gansch, 1960 in Österreich geboren, war einerseits als Dirigent internationaler Spitzenorchester er-folgreich, andererseits arbeitete er vierzehn Jahre lang in der Musikindustrie.
Von 1981 bis 1990 gehörte er als Führungskraft den Münchner Philharmonikern an und gewann neben zahlreichen internationalen Auszeichnungen vier Grammy Awards. Danach wechselte er in die Musikindustrie, wo er 190 CDs produzierte, mit Künstlern wie Lang Lang, Anna Netrebko und Orchestern wie den Berliner- und Wiener Philharmonikern und der Metropolitan Opera New York.
In seiner Funktion als Produzent agierte er bereichsübergreifend zwischen Produktion, Marketing, Vertrieb und Controlling. Seine Erfahrungen in der Musik- und Wirtschaftswelt bilden die Grundlage für seinen Orchester-Unternehmen-Transfer. Als Firmengründer von „Gansch & Partner – sinfonisches consulting“ nutzt er die komplexen Strategien sinfonischer Prozesse für einen anschaulichen Brückenschlag in die Wirtschaft.
Der Eintrittspreis für Mitglieder von Norderstedt Marketing  beträgt 55 Euro, Nichtmitglieder  zahlen 63 Euro. Alle Preise verstehen sich inkl. reichhaltigem Buffet und Getränken.
Anmeldungen ab sofort via Buchungsformular auf www.norderstedt-marketing.de/anmeldungAdNW oder per E-Mail an die Geschäftsstelle unter info(at)norderstedt-marketing.de

 

Feuerwehr Kaltenkirchen

02. Mai

Claas-Hendrik Heß verstärkt die Wehrführung. Foto: blb

Kaltenkirchen (blb) „Katastrophenschutz ist uns wichtig“, sagte Bürgermeister Hanno Krause, bevor er in der vergangenen Woche Claas-Hendrik Heß als zweiten stellvertretenden Wehrführer ernannte. Dieser Posten konnte mit Genehmigung der Stadtvertretung nach der Änderung des Brandschutzgesetzes des Landes Schleswig-Holstein im Jahr 2014 geschaffen werden, da Feuerwehrleute auch höhere Belastungen an ihrem Arbeitsplatz erfahren.  Und dieser liegt längst nicht immer vor Ort.
Hanno Krause ist froh, dass seine nun drei Ehrenbeamten beruflich in Kaltenkirchen tätig sind, so dass sie bei Einsätzen tagsüber schnell in die Uniform springen können. Gemeindewehrführer Thomas Schwedas arbeitet bei dodenhof, sein erster Stellvertreter  Volker Mohr und der neu ernannte zweite Stellvertreter  bei der Stadtverwaltung.  
Die drei führenden Blauröcke  teilen sich die Aufgabenfelder. Während Thomas  Schwedas für den übergeordneten Bereich und die Kommunikation mit anderen Behörden zuständig ist, übernimmt Volker Mohr  Aufgaben im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes. Claas-Hendrik Heß kümmert sich um das Beschaffungswesen und die Finanzen der Feuerwehr sowie die Belange für und aus dem Rathaus.
„Ich freue mich, dass die Stadtvertretung dem Anliegen der Freiwilligen Feuerwehr nachgekommen ist und eine weitere ehrenamtliche Leitungsstelle für die Gemeindewehrführung eingerichtet hat. Das ist auch eine Form der Anerkennung der stetig wachsenden Aufgaben in der Feuerwehr“, so Bürgermeister Krause.
2015 rückte die Kaltenkirchener Wehr zu 350 Einsätzen aus, 60 Prozent davon fallen  in die Hauptarbeitszeit. Noch vor zehn Jahren   standen nur 200 Einsätze zu Buche. „Der Anstieg erklärt sich durch die steigende Zahl der Rauchmelder, aber auch durch die zunehmende Vereinsamung der Menschen in einer wachsenden Stadt“, sagte Wehrführer Schwedas, der mit seinem bislang einzigen Stellvertreter monatlich 80 bis 100 Stunden ehrenamtlich im Dienst war.  
Die Feuerwehr hatte Heß bei der Jahreshauptversammlung im Januar gewählt, die Stadtvertretung bestätigte  die Wahl  in ihrer Sitzung am 22. März.

 

Voltigiergruppe gewinnt Turnier

02. Mai

Hinten li. Franka Koll, Annika Lüders, Ricarda Koll, Maike Roggmann, Vorne li. Smilla Stutzke, Emma Bodenstab, Lara König, Mai-liese Geist, Alisa Küther. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (rug) Am 23. April ist die Freitagsvoltigiergruppe des RuFV Kisdorf, Henstedt-Ulzburg und Umgebung e.V. auf einem Holzpferdturnier der Hansepferd Messe in Hamburg angetreten.
Da die Turnierbestimmungen anders als gewohnt waren, mussten die zehn Mädchen unter der Leitung ihrer Trainerin Maike Roggmann innerhalb von drei Trainings eine neue Kür aufbauen. „Wir betraten absolutes Neuland mit der Truppe. Bisher turnten wir Zweierblöcke oder allein in vier Minuten Kürzeit, jetzt Dreierblöcke in sechs Minuten Kürzeit mit begleitender Bodenshow“, so die Trainerin.
Ein paar Minuten vor dem Start wurden noch Änderungen an der Kür vorgenommen. Der Wettkampfzirkel war sehr beengt und trotz allem legte die Truppe einen beeindruckenden Auftritt hin und zog das Publikum mit ihrem Thema „Pandoras Büchse“ und dramatischer Musik in ihren Bann! Die Kostüme hat Trainerin Maike Roggmann alle selber geschneidert, und die Kinder (teils schon in der U-Bahn) geschminkt. Am Ende gewannen die Voltis vom RuFV Kisdorf deutlich gegen neun weitere Hamburger Konkurrenten mit einer Endnote von 6,766!
Am 12. Juni wollen die Voltis am Stall Petersen (Buschkoppel 2, Henstedt-Ulzburg) wieder einen Voltitag von 14 bis 17 Uhr veranstalten, an dem sie diese Show noch einmal zeigen werden.
„Ich bin sehr stolz auf meine Mädels, es war eine spannende Erfahrung, im Messetumult ein Turnier zu bestreiten. Wir hoffen, am 12. Juni viele Interessierte auf der Reitanlage in Henstedt-Ulzburg begrüßen zu dürfen“, sagt Trainerin Maike Roggmann.

 

Schüler besuchten Jungheinrich

02. Mai

Schüler des Gymnasiums Kaltenkirchen informierten sich bei dem Gabelstaplerhersteller. Foto: pmi

Kaltenkirchen (blb) Im Rahmen einer mehrjährigen Kooperation mit dem Gymnasium Kaltenkirchen besuchten 26 Schüler und Schülerinnen der 8. Klasse die Jungheinrich Service & Parts AG & Co. KG.
Neben einer  Führung durch die hochmoderne Lagertechnik am Standort stand auch die Darstellung einer optimalen Ersatzteilversorgung der Jungheinrich-Kunden weltweit auf dem Programm. Dabei erhielten die Schüler  einen detaillierten Einblick in die verschiedenen  Ausbildungsberufe und Studiengänge.
Jungheinrich ist in Sachen Ausbildung und Förderung von Fachkräften seit Jahren aktiv.
 „Ein sehr gut ausgebildeter Nachwuchs ist für Deutschland, für unsere Region, aber auch für Jungheinrich ein wesentlicher Erfolgsfaktor“, betont Mathias Lentfer, Kaufmännischer Leiter, Jungheinrich Service & Parts AG & Co. KG.

 

Gerhard Mewes spielt

02. Mai

Beim Bürgerverein Fuhlsbüttel, Hummelsbüttel, Klein-Borstel und Ohlsdorf stellte Gerhard Mewes (r.) sein Buch „Fairplay mit Mördern“ vor. Foto: ker

Fuhlsbüttel (ker) Können Sie sich vorstellen, gemeinsam mit Mördern, Erpressern und Räubern auf dem Fußballplatz zu stehen? Gerhard Mewes (72) trainiert die Eintracht Fuhlsbüttel ehrenamtlich seit 1980  – und zwar erfolgreich.
Es macht ihm Freude, den Fußball den schweren Jungs näher zu bringen. Seine Erlebnisse hat er jetzt in einem Buch zusammengefasst – und das stellte er den Mitgliedern des Bürgerverein Fuhlsbüttel, Hummelsbüttel, Klein-Borstel und Ohlsdorf vor.
Gerhard Mewes Leidenschaft für den Fußball ist unverkennbar. Er war selbst aktiver Fußballer, hat sämtliche Trainerlizenzen und könnte, wenn er denn wollte, eine Bundesliga-Mannschaft trainieren. Doch das ist gar nicht sein Bestreben. Mewes ist Trainer der Knast-Kicker, der Eintracht Fuhlsbüttel, die verständlicherweise nur Heimspiele hat. „Naja, bis auf eines“, erinnert er sich, „das war 1981 in Stapelfeld. Das haben wir 3:1 gewonnen.“ Heute ist so etwas nicht mehr möglich. Doch das macht Mewes und seiner Mannschaft nichts aus. Sie trainieren einmal die Woche für die Liga. „Wer Meister werden will, muss sich bei uns in Fuhlsbüttel seine Punkte holen“, sagt er und lacht.
Doch nicht immer ist ihm zum Lachen zumute. Rührend, mitfühlend, aber immer mit einer gewissen Distanz, erzählt er von Schicksalen. Verbrecher sind auch Menschen. Daran möchte er mit allem was er tut erinnern. Menschen, die bei ihm auf dem Fußballplatz wie Menschen behandelt werden.
Mewes, der vor seiner Pensionierung beim Jugendamt in Harburg gearbeitet hat, hat keine Berührungsängste. Frei erzählt er von der Begegnung seines Zeugwarts, der ihn mit den Worten „Ich bin ein Mörder“ begrüßte. Er erzählt aber auch von Menschen, seinen Fußball-Jungs, dessen Schicksal ihn berühren. Wie beispielsweise einem jungen Mann, der nach seiner Entlassung aus der Vollzugsanstalt Fuhlsbüttel bei einem erneuten Einbruch in Jenfeld von dem Hausbewohner erschossen wurde. Das war  im Sommer 2015.
Nun hat Mewes ein Buch über seine Erlebnisse geschrieben. Es heißt „Fairplay mit Mördern“. „In all den Jahren habe ich mir viele Gedanken gemacht“, sagt er. Jetzt hat er sie aufgeschrieben.
Mewes wurde auch jüngst besonders geehrt: Er und das Projekt der Knast-Kicker wurde mit der Sepp-Herberger-Urkunde im Bereich „Resozialisierung“ ausgezeichnet.

 

Punkt für Punkt: Plan

02. Mai

Umweltsenator Jens Kerstan Foto: Sven Teschke

Fuhlsbüttel (pmi/ers) Der Hamburger Senat hat jetzt  einen Maßnahmenkatalog gegen Fluglärm vorgelegt und damit auf ein Ersuchen der Bürgerschaft aus dem vergangenen Jahr geantwortet.
 Die Einflugschneise im Nordosten Hamburgs wird schmaler und länger, laute Flugzeuge zahlen künftig höhere Gebühren und für Verstöße gegen Nachtflugbeschränkungen drohen Bußgelder bis zu 10 000 Euro. Die Fluglärmschutzbeauftragte kann außerdem künftig weisungsunabhängig vom Senat handeln.
Umweltsenator Jens Kerstan:  „Unser Ziel ist es, die Lärmbelastung für die Hamburginnen und Hamburger durch den Flughafen so gering und so erträglich wie möglich zu gestalten. Der 16-Punkte-Plan bringt uns hier einen großen Schritt weiter.  Zusammengenommen werden die Maßnahmen für viele Bürgerinnen und Bürger eine spürbare Entlastung bringen.“
An der weiteren Umsetzung des 16-Punkte-Plans arbeitet die bei der Umweltbehörde angesiedelte Fluglärmschutzbeauftragte gemeinsam mit der Behörde für Wirtschaft und Verkehr (BWVI), dem Flughafen Hamburg und der Deutschen Flugsicherung. Der jetzt beschlossene Plan soll in Kürze von der Bürgerschaft beraten und verabschiedet werden.Die wichtigsten Punkte des Plans im Überblick:  Hamburg führt als erstes Bundesland ein Fluglärmschutzbeauftragtengesetz ein: Mit der gesetzlichen Verankerung wird die Position der Fluglärmschutzbeauf-tragten maßgeblich gestärkt. Der oder die Fluglärmschutzbeauftragte ist künftig  weitgehend weisungsunabhängig. Hinzu kommen klar geregelte Mitwirkungs- und Beteiligungsrechte. Mit dieser innovativen gesetzlichen Regelung setzt Hamburg ein Zeichen für mehr Fluglärmschutz und unterstreicht seine besondere Verpflichtung gegenüber den Fluglärmbe-troffenen.
   Die Auswertung der heute geflogenen Endanflüge über den Nordosten zeigt, dass die geforderte Mindestendanfluglänge von 7 Nautischen Meilen (NM = 1,852 km) verlässlich eingehalten wird, ebenso werden stärker besiedelte Gebiete heute nach Möglichkeit umflogen. Diese Regelung reduziert die Belastung gerade für viele nordöstliche Anrainer des Flughafens deutlich. Eine zusätzliche Verlängerung des Endanflugs scheidet aus, um eine Erhöhung der Belastung der Nachbargemeinden im Kreis Stormarn zu vermeiden.
 An- und Abflug sollen nach Möglichkeit lärmoptimiert erfolgen. Die Fluglärmschutzkommission und die Allianz für den Fluglärmschutz werten Best-Practice-Beispiele anderer deutscher Flughäfen aus, um für Hamburg weitere Verbesserunge zu errreichen.
 Für späte Landungen in der Zeit nach 22 Uhr waren die Landeentgelte bereits 2015 lärmklassenabhängig erhöht worden. Für laute Flugzeuge sind höhere Gebühren zu zahlen als für leise Maschinen wie beispielsweise den A320neo.
  Die Gebühren für die Ausnahmegenehmigungen von den Nachtflugbeschränkungen werden verdreifacht: von 500 Euro auf 1 300 Euro, dies gilt vor allem bei Flugbewegungen nach 24 Uhr.
  Bei einem Verstoß gegen die Nachtflugbeschränkungen wird grundsätzlich ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. In diesem Zusammenhang werden die Gewinnabschöpfung gegenüber der Pilotin oder  dem Piloten und den Airlines geprüft. Der Bußgeldrahmen beträgt bei Vorsatz bis zu 10 000 Euro, bei Fahrlässigkeit bis zu 5 000 Euro – pro Flug und Verstoß.
 Passiver Schallschutz: Der Flughafen wird sein erfolgreiches Schallschutzprogramm zeitnah weiterentwickeln und damit auf weiterhin über die gesetzlich geschuldeten Leistungen hinausgehen. Den Lärmschutzbedürfnissen der betroffenen Anwohner wird damit zukunftsweisende Rechnung getragen.
 Mehr Transparenz: Seit 2015 veröffentlicht der Flughafen auf seiner Internetseite eine monatliche Verspätungsstatistik, in der auch die Verspätungsgründe aufgeführt sind. Die Fluglärmschutzbeauftragte veröffentlicht seit 2015 auf ihrer Internetseite www.hamburg.de/ fluglaerm eine Übersicht zur Einhaltung der Bahnbenutzungsregeln.
 Seit Oktober 2015 geht die Fluglärmschutzkommission (FLSK) in betroffene Stadtteile und bietet unter dem Titel „FLSK vor Ort“ Bürgerfragestunden an.
 Die Fluglärmschutzkommission wurde um einen Vertreter aus dem Kreis Stormarn erweitert.
 Belange des Fluglärmschutzes und der Entwicklung des Flughafens sollen künftig in einer vom Flughafen initiierten „Allianz für den Fluglärmschutz“ besprochen werden. Diese wird das nächste Mal am Dienstag tagen und dient Vertreterinnen und Vertretern von Bürgerinitiativen, Regierungs- und Oppositionsfraktionen sowie Unternehmen und Verbänden als Austauschplattform mit der Fluglärmschutzkommission, der Fluglärmschutzbeauftragten und der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation sowie der Umweltbehörde.

 

Himmelfahrtskonzert der

02. Mai

Gute Stimmung ist beim beliebten Himmelfahrtskonzert garantiert. Foto: pmi

Norderstedt (rug) In diesem Jahr feiert die Freiwillige Feuerwehr Garstedt ein besonderes Jubiläum: 40 Jahre Himmelfahrtskonzert. Wie immer ein Fest für die ganze Familie. Es findet   am 5. Mai wieder im Forstgehege Syltkuhlen bei der Wetterschutzhütte der Waldjugend statt. Anfahrt über Friedrichsgaber Weg/ Harthagen.
Das Himmelfahrtskonzert ist auch über die Ortsgrenzen von Norderstedt bekannt. Es kommen viele Familien, um hier einige schöne Stunde zu verbringen. Ein toller Treff für Jung und Alt.
Das Konzert beginnt  um 9.30 Uhr.  Es gibt wieder leckeres vom Grill, Kaffee, Kuchen und Getränke. Alles zu familienfreundlichen Preisen. Mit flotten Melodien sorgt die  Bigband für Unterhaltung. Es ist somit für gute Stimmung gesorgt.
Die Jugendfeuerwehr Norderstedt wird dafür sorgen, dass die Kleinen keine Langeweile haben. Direkt an der Wetterschutzhütte der Waldjugend werden wieder unterschiedliche Spiele angeboten.
In diesem Jahr hat die Freiwillige Feuerwehr Garstedt für die Kinder weitere Angebote. Zum Toben steht eine Hüpfburg zur Verfügung und Ponyreiten ist möglich.

 

Die Kunst ist zurück: Kunsthalle

02. Mai

Alexander Otto, Dorit Otto, Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz, Prof. Dr. Hubertus Gaßner (von links) Foto: pmi

Hamburg (rug) Unter dem Motto „Die Kunst ist zurück“ wird die Hamburger Kunsthalle am 30. April   nach umfangreicher Modernisierung wiedereröffnet. Ermöglicht wurde das Bauvorhaben durch eine 15-Millionen-Euro-Sachspende der von Unternehmer Alexander Otto und seiner Frau gegründeten Dorit & Alexander Otto Stiftung sowie durch Mittel der Freien und Hansestadt Hamburg in Höhe von fast sieben Millionen Euro. Die Modernisierung konnte sowohl im geplanten Budget- als auch Zeitrahmen abgeschlossen werden.
 Zentrales Element der Modernisierung ist der wieder erschlossene historische Haupteingang am Gründungsbau. Der Besucher betritt künftig das Museum durch ein neu gestaltetes großzügiges Foyer mit zentralen Serviceeinrichtungen. Auch die Sammlungsbereiche für Kunst aus allen Epochen wurden rundum modernisiert und zirka 500 Quadratmeter Ausstellungsfläche hinzugewonnen. Zudem sind mit dem Werner-Otto-Saal ein neuer Veranstaltungssaal sowie erweiterte Kapazitäten für den Vermittlungsbereich entstanden.
Die Hamburger Kunsthalle gewinnt damit weiter an Attraktivität und Besucher- freundlichkeit und verstärkt deutlich ihre Präsenz im städtischen Raum. Bereits im Juni 2015 wurde das von der Stadt für rund vier Millionen Euro komplett sanierte zentrale Gemälde- und Skulpturendepot fertiggestellt und entspricht seither höchsten internationalen Standards. Das Haus ist durch diese umfassende Modernisierung künftig deutlich besser in der Lage, die zentralen Museumsaufgaben wahrzunehmen und seine Sammlung von internationalem Rang angemessen zu präsentieren.
 Jetzt stellten Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz, das Stifterehepaar Dorit und Alexander Otto sowie Kunsthallendirektor Prof. Dr. Hubertus Gaßner die rundum modernisierte Kunsthalle vor. Ab dem 30. April   ist das neu gestaltete Museum für Besucherinnen und Besucher wieder komplett geöffnet. Dies wird mit einem festlichen, abwechslungsreichen Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm gefeiert. Daran anschließend finden im Mai vier spartenübergreifende Programmwochen zur Vorstellung der vier neu eingerichteten Sammlungsbereiche Alte Meister, 19. Jahrhundert, Klassische Moderne sowie Kunst der Gegenwart statt.
Alexander Ottos Unternehmen ECE ermöglicht anlässlich der Wiedereröffnung vom 30. April bis 31. Mai   allen Besucherinnen und Besuchern freien Eintritt in die Kunsthalle, so dass sie sich persönlich ein Bild von der Neugestaltung machen können.

 

HTN: A-Jugend verpasst

02. Mai

Am Ende blieb den Norderstedter Mädchen nur das Gratulieren zum Sieg. In schwachen zehn Minuten zum Spielende verspielte das HTN den Sieg und ließ die SG Bergedorf / VM Hamburger Pokalsieger werden. Foto: Maibom

Norderstedt (mai) Die A-Jugend des Handball-Team Norderstedt hat den dritten Erfolg gegen die SG Bergedorf / VM in dieser Spielzeit verpasst. Nach zwei Siegen in der Oberliga verloren die Norderstedterinnen das Hamburger Pokalfinale mit 22:24.
Es hätte das i-Tüpfelchen unter die vorerst letzte Saison mit weiblichem Leistungshandball in Norderstedt werden können. Mit dem Ende der Oberliga-Saison ist nämlich auch erst einmal der Mädchen-Leistungshandball in Norderstedt zu den Akten gelegt. Das HTN wird zur kommenden Saison weder in der B- noch A-Jugend eine Oberliga-Mannschaft melden.  „Wir haben unglaublich viele Spielerinnen gefragt, ob sie nicht bei uns Oberliga spielen wollen. Entweder hatten sie keine Lust oder es war ihnen zu anstrengend“, berichtet HTN-Trainer Markus Risch von den Bemühungen, für die kommende Saison ein Oberliga-Team zusammen zu stellen.  Nach großen Differenzen hatte der komplette 99er-Jahrgang Norderstedts vor der Saison den Verein verlassen. Spielerinnen, die jetzt für eine kontinuierliche Jugendarbeit fehlen. „Erst in der C-Jugend haben wir wieder ein starkes Team, dass einmal Oberliga spielen kann“, weiß Risch um die Lücke, die in der Jugendarbeit gerissen wurde. Vier Jahre Aufbauzeit wegen eines destruktiven Jahres stehen nun auf der Agenda der Norderstedter.
Die A-Jugend hatte es in der Hand, den Abschluss einer rund zehnjährigen Jugendarbeit zu krönen. Zehn Minuten vor Spielende lag das HTN mit zwei Toren vorn, um dann in die Lethargie des Halbfinales zurück zu fallen. Statt die guten Torchancen zu nutzen, wurde der Bergedorfer Keeper berühmt geschossen. Aber anders als die SG Hamburg-Nord, blieb Bergedorf torgefährlich und holte sich so den letztlich verdienten Pokalsieg.
 Schon einen Tag später mussten sie zum letzten Saisonspiel in der Oberliga antreten. Gegen den Drittletzten Heikendorfer SV gab es ein ungefährdetes 30:17. Die Saison schließen die Norderstedterinnen damit als Fünfte ab. Ein schwacher Trost für den verpassten Pokalsieg.

 

28. Hamburger Kabarettfestival

25. April

Foto: pmi

Hamburg (rug) Zugegeben, es fällt nicht ganz leicht, nach den letzten  schrecklichen Ereignissen und den täglichen Meldungen zur Flüchtlingskrise den Humor zu bewahren. Aber vielleicht brauchen wir ihn gerade jetzt am meisten.
Da kommt das Kabarettfestival im St. Pauli Theater gerade recht mit  allen Variationen, die Kabarett heute zu bieten hat. Politisch werden Matthias Deutschmann, Hagen Rether und Mathias Richling versuchen, die Lage der Welt zu sortieren, Herr Holm kümmert sich um die Polizei, also das Innenleben der Davidwache nebenan, Horst Schroth untersucht den Stand des Bildungswesens, Gerhard Polt und die Well-Familie aus dem Biermoos haben sich wiedergefunden und werden vor allem das Seehofer-Land Bayern unter die Lupe nehmen, Walter Sittler bringt nochmal die Stimme Dieter Hildebrandts zu Gehör, die wir heute so dringend brauchen würden. Irmgard Knef erinnert an ihre Schwester Hildegard, Johann von Bülow an seinen Großonkel Loriot, Hannelore Hoger an Kurt Tucholsky und Wolfgang Borchert. Der DamenLikörChor kümmert sich musikalisch um Erotik und Frauenbehaarung, Badesalz erzählen von ihrem eigenen hessischen Kosmos und Martin Zingsheim, der junge Bruder von Josef Hader, verbindet in seiner Gesellschaftskritik Ernst und Komik auf eine wunderbar leichte Weise. Und auch andere Dinge werfen ihre Schatten voraus. Die EM steht vor der Tür. Rainer Moritz und Stephan Schad erinnern daran mit den besten Stilblüten, die Fußballer so ablassen in Interviews und in nicht selbst geschriebenen Autobiographien.
Das Programm:
• Herr Holm 25. Bühnenjubiläum. Die Klassiker aus 25 Jahren. 19. April bis 1. Mai, jeweils 20 Uhr
• „Vorne fallen die Tore“. Ein Fußball-Abend mit Rainer Moritz und Stephan Schad. Hamburg-Premiere   2. Mai, 20  Uhr
• Johann von Bülow liest LORIOT   „Der ganz offene Brief“, Hamburg-Premiere 7. Mai, 20  Uhr

• Horst Schroth „Null Fehler“ – Lehrer Laux. Das Comeback.  8. und 9. Mai, jeweils 20 Uhr
• Hagen Rether „Liebe“, 10. und 11. Mai, jeweils 20  Uhr
• Martin Zingsheim   „Kopfkino“, Hamburg-Premiere 12. Mai, 20 Uhr
• DamenLikörChor   „Beziehungsweisen“, Hamburg-Premiere 13. Mai, 20 Uhr
• Walter Sittler liest Dieter Hildebrandt  „Ich bin immer noch da“, Hamburg-Premiere 17. Mai, 20  Uhr
• Gerhard Polt und die Well-Brüder aus‘m Biermoos. Gehobene Unterhaltung mit humanitärem Beigeschmack, Hamburg-Premiere 18. und 19. Mai, jeweils 20  Uhr
• Matthias Deutschmann 
Der Mann mit dem Cello: Opus Dreizehn „Wie sagen wir’s dem Volk“, 20. Mai, 20  Uhr
• Irmgard Knef  „Ein Lied kann eine Brücke sein“, Hamburg-Premiere 21. Mai, 20  Uhr
• „Tucho und Co.“   Hannelore Hoger liest Tucholsky, Borchert und andere, 22. Mai, 20  Uhr
• Badesalz präsentieren „Dö Chefs!“ , Hamburg-Premiere 25. Mai, 20  Uhr
• Richling spielt Richling Das aktuelle Programm 2016, Hamburg-Premiere 26. bis 29. Mai, jeweils 20  Uhr
Vorverkauf: Ticket-Hotline: 040 / 4711 0 666  und allen bekannten Vorverkaufsstellen.

 
Treffer 1 bis 13 von 1696
<< Erste < Vorherige 1-13 14-26 27-39 40-52 53-65 66-78 79-91 Nächste > Letzte >>