Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der MARKT EXTRA 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres MARKT EXTRAS.

 

Lions-Adventskalender:

24. Oktober: 

Norderstedt vpu Er soll helfen, Spannung bringen und tolle Preise: Der Adventskalender Norderstedt 2016. Schon seit Jahren arbeiten dafür die beiden Lions Clubs Norderstedt und Forst Rantzau zusammen. Jetzt erscheint er ab sofort wieder in einer Auflage von 4 000 Stück. Er ist bei den Norderstedtern sehr beliebt und eigentlich jedes Mal ausverkauft. Mit dem Adventskalender Norderstedt kann man für 7,50 Euro nicht nur Gutes tun. Mit dem Erlös kleiden die beiden Norderstedter Lions Clubs Anfang des kommenden Jahres wieder Kinder und Jugendliche aus bedürftigen Familien bei Karstadt in Norderstedt ein.
Auf der anderen Seite locken auch 96 tolle Preise von vielen Norderstedter Sponsoren. Einen Auto-Servicegutschein, ein Beauty-Paket, einen Nähkurs, Restaurant-Gutscheine, Eintrittskarten für das Neujahrskonzert oder auch ein neuer, modischer Haarschnitt – das sind nur einige dieser Preise.
Denn mit dem Kauf eines Adventskalenders bekommt man auch eine vierstellige Losnummer. Sie wird unter notarieller Aufsicht gezogen und einem Preis zugeordnet. Die Los-Nummern, die gewonnen haben, kann man dann im Internet unter www.adventskalender-norderstedt.de anschauen.
Das Motto: „Helfen, naschen und gewinnen!“ hat in Norderstedt schon viele Freunde gefunden.
„Es ist die Mischung aus Spenden, mithelfen und gewinnen, die den Erfolg ausmacht“, sind sich die beiden derzeitigen Lions-Präsidenten Hans-Werner Leopold und Jörg Held sicher.
Den Adventskalender gibt es ab sofort zum Beispiel bei: „Lange“, am Harksheider Markt, Cyber-Tech, Ulzburger Straße 153, „Die Rosarote Brille“, Moorbek Passage, Edeka Gulben, Ulzburger 585, der Hamburger Sparkasse, Berliner Allee 38, bei der Herold Center Information, bei Karstadt oder auch im Moorbek Cafè. Über 30 Verkaufsstellen gibt es in der Stadt. „Wir danken ganz besonders den vielen Sponsoren, die die Preise gestiftet haben. Ohne sie wäre eine solche Aktion nicht möglich“, so die beiden Lions-Präsidenten.

Mitglieder vom Lions Club Forst Rantzau und Lions Club Norderstedt präsentieren den neuen Adventskalender Norderstedt 2016. Foto: vpu

Weltkrebstag am 4. Februar

04. Februar

Foto: pmi

Schleswig-Holstein (pmi) Am 4. Februar wird international der Weltkrebstag begangen. An diesem Tag stehen die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen im Mittelpunkt. Ausgerufen wurde der Aktionstag erstmals 2007 von der Welt-Krebsorganisation UICC.
Laut dem Robert Koch Institut erkranken in Deutschland jedes Jahr etwa 500 000 Menschen neu an Krebs.  Doch immer mehr Menschen können mit der Krankheit länger leben oder sie sogar ganz besiegen. Die Blutspender leisten als „stille Begleiter“ der Patienten eine wichtige Unterstützung, denn in der Behandlung  von Krebspatienten ist die Gabe von Präparaten aus Spenderblut meist unverzichtbar. Knapp ein Fünftel (19 Prozent) aller gewonnenen Blutspenden werden im Bereich der Onkologie benötigt.
Prof. Dr. med. Torsten Tonn, Medizinischer Geschäftsführer des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost, appelliert an die gesunde Bevölkerung, mit einer Blutspende zu helfen: „In der Krebstherapie sind in den letzten Jahren enorme Fortschritte erzielt worden. In vielen Fällen gelingt es heute, den Krebs über einen längeren Zeitraum zu kontrollieren und dem Patienten Lebensqualität zu erhalten. Was kaum jemand weiß ist, dass Blutprodukte aus Blutspenden ein wichtiger Bestandteil dieser Krebsbehandlungen und Erfolge sind! Schon heute wird jede 5. Blutspende für die Versorgung von Krebspatienten benötigt und wir gehen davon aus, dass dieser Anteil auf Grund der demographischen Entwicklung zukünftig noch steigen wird“. Auch am 4. Februar bietet der DRK-Blutspendedienst wie an jedem Werktag Blutspendetermine in seinem gesamten Versorgungsgebiet an: https://www.blutspende-nordost.de/blutspendetermine/
An jedem Werktag benötigt der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost in den Regionen Berlin, Brandenburg, Hamburg, Sachsen und Schleswig-Holstein rund 1 750 Blutspenden, davon allein in Schleswig-Holstein und Hamburg 500, um die Patientenversorgung mit den lebensrettenden Blutpräparaten kontinuierlich gewährleisten zu können. Bundesweit werden täglich 15 000 Blutspenden benötigt.
 Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Bei der ersten Spende sollte ein Alter von 65 nicht überschritten werden. Bis zum 73. Geburtstag ist derzeit eine Blutspende möglich, vorausgesetzt, der Gesundheitszustand lässt das zu. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen!

 

„Reisen Hamburg“:

04. Februar

REISEN HAMBURG zählt in jedem Jahr viele interessierte Besucher.  Foto: Archiv

Hamburg (pmi) Wenn der Winter Deutschland fest im Griff hat, lässt es sich auf der REISEN HAMBURG – unter dem Dach der oohh! FreizeitWelten – besonders gut vom nächsten Urlaub träumen. Aussteller aus über 40 Nationen präsentieren vom 6. bis zum 10. Februar auf dem Gelände der Hamburg Messe und Congress neue Urlaubsangebote und attraktive Reiseziele in aller Welt. Ob Badeurlaub, Luxusreise oder Wandertour, ob Karibik, Afrika oder Fernost – die Vielfalt der Angebote von Reiseveranstaltern, Tourismusorganisationen, Destinationen und anderen Branchenteilnehmern in der FreizeitWelt für Urlauber lässt keine Reisewünsche offen.
„Bei den Fernreisen liegen Mittelamerika und die Karibik im Trend. Auch das südliche Afrika wird sich weiter etablieren und Ostafrika – insbesondere Kenia und Uganda – wird an Bedeutung gewinnen“, sagt Hanna Kleber, Präsidentin Corps Touristique, der Vereinigung der ausländischen Tourismus-Organisationen in Deutschland.
In Europa und der direkten Nachbarschaft gebe es 2019 ebenfalls aufstrebende Destinationen. „Im Aufwind befinden sich osteuropäische Länder wie Bulgarien und eurasische Ziele wie Armenien und Kasachstan.“ Immer wichtiger werde das Thema Nachhaltigkeit. „Das Umweltbewusstsein der Reisenden wächst stetig. Das stellt viele Destinationen vor neue Herausforderungen“, betont Hanna Kleber.
Viele Aussteller haben auf der REISEN HAMBURG 40 neue Touren im Programm. Besondere Gruppenreisen unter anderem nach Indochina, Panama und Griechenland richten sich speziell an Urlauber im Alter zwischen 20 und 35 Jahren. Weitere neue Ziele für Individual- und Gruppenreisen sind China, Nepal, Thailand, Jordanien, Ecuador mit den Galápagos-Inseln sowie der Golf von Sorrent mit Pompeji, Vesuv und Capri.

 

Gute Geschäfte trotz

04. Februar

Deutsche Bank Managing Director Justus Schlemm, OB Elke Christina Roeder und Deutsche Bank-Filialleiter Thomas Krönke (v. li.) begrüßten die Gäste beim Neujahrsempfang. Foto: blb

Norderstedt (blb) Irgendjemand hat einmal bestimmt, dass man ab Februar kein „Gutes Neues Jahr“ mehr wünschen darf oder soll. In diesem Sinne hatte die Deutsche Bank am Schmuggelstieg am Mittwoch (30. Januar) gerade noch zur Last-Minute-Zeit eingeladen. Den Gästen, unter ihnen Stadtpräsidentin Kathrin Oehme und Vertreter der Kommunalpolitik, ist es ohnehin egal. Sie drängeln wie eh und je im Schalterraum im Erdgeschoss, um nach Grußworten von Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder und Deutsche Bank Managing Director Justus Schlemm (Leiter Geschäftskunden Nord) bei Schnittchen und Kaltgetränken zu „netzwerken“ – so heißt es ja so schön im Geschäftsdeutsch.
Roeder beklagte in ihrer Neujahrsansprache die schlechte Stimmung, die „mediale Gewitterstürme“ vielen trotz fleißiger Arbeit das Geschäftsleben schwer machen würde – auch den Bänkern. Sie zitierte wie schon beim Neujahrsempfang der Stadt Norderstedt Forsa-Chef Manfred Güllner, der sagt, erfolgreiches Arbeiten stehe und falle mit Vertrauen zu seinem Gegenüber. Roeder forderte  dazu auf, neugierig, mutig, optimistisch und mit dem Willen zur Gestaltung in die Zukunft zu gehen. Norderstedt jedenfalls bleibe mit einem Haushaltsüberschuss von 1,6 Millionen Euro und einer Gewerbesteuereinnahme von 90 Millionen Euro für die Herausforderungen der Zukunft gerüstet. Diese Zukunft sieht nach den Worten  von Justus Schlemm mindestens ungewiss aus. Die Probleme des vergangenen Jahres (Handelsstreit USA – China, „Brexit“, EU-unfreundliche Regierungen in Italien, Ungarn und Polen) sind ungelöst beziehungsweise latent, bleiben 2019 also erhalten. Dennoch zeige sich die deutsche Wirtschaft zwar bewegt aber stabil. Schlemm rechnet auch für 2019 mit einer stabilen, bei abgeschwächter Wachstumserwartung aber volatilen Wirtschaft.
Die Deutsche Bank verkündete Freitag für 2018  nach drei Verlustjahren mit 341 Millionen Euro  Überschuss erstmals wieder einen  Jahresgewinn.    Die Bank müsse sich, wie viele Unternehmen, auf ein verändertes Kundenverhalten einstellen und einen Mix aus persönlicher Beratung (gern genutzt von der älteren Generation) und einem zeitgemäßen digitalen Service für die Generation Smartphone anbieten, sagt  Justus Schlemm.

 

Volles Haus bei der

04. Februar

V. li. Kreistagsabgeordneter Alexander Storjohann, 2. stellv. Bürgermeisterin Friederike Hinzke, CDU-Ortsvorsitzende Gesche Graß und MdL Ole-Christopher Plambeck. Foto: pmi 

Alveslohe (pmi) Zum traditionellen Grünkohlessen auf Gut Kaden in Alveslohe sind knapp 60 Gäste der Einladung von CDU-Ortsvorsitzender Gesche Gras nach Gut Kaden gefolgt.
Der Landtagsabgeordnete Ole-Christopher Plambeck stellte die Pläne der Landesregierung für das neue Jahr vor. So ging er auf die Reform der Kita-Finanzierung und die Reform der Grundsteuer ein.
„Insbesondere bei der Grundsteuer ist Eile geboten, da das Bundesverfassungsgericht eine neues Gesetz bis Ende diesen Jahres angemahnt hat“, sagte Plambeck.
Neben dem Landtagsabgeordneten konnte Gesche Graß auch den Kreistagsabgeordneten Alexander Storjohann, der den Wahlkreis Ellerau-Alveslohe bei der Kommunalwahl im Mai 2018 direkt gewonnen hatte, ebenso begrüßen, wie Alveslohes Bürgermeister Peter Kroll und die 2.  Stellvertreterin  Bürgermeisterin Friederike Hinzke.

 

Die Smartphone-Sprechstunde

04. Februar

Foto: pmi

Norderstedt (rug) Was kann man eigentlich mit einem Smartphone oder Tablet alles machen und wie funktioniert es? Diese und andere Fragen können bei der Smartphone-Sprechstunde in der Stadtteilbücherei Glashütte, Mittelstraße 62 in  22851 Norderstedt mit Schülerinnen und Schülern des Lise-Meitner-Gymnasiums gestellt werden.
Spätestens, wenn es darum geht, eine Whats-App-Nachricht zu verfassen oder der Enkel ein Foto schickt, kommt auch die Generation Wählscheibe an Smartphones und Tablets nicht mehr vorbei. Ohne Hilfe die moderne Technik zu durchschauen, ist nicht einfach, deshalb bietet die neue Smartphone-Sprechstunde in der Stadtteilbücherei Glashütte am  4. Februar, 4. März und 1. April Unterstützung an.
In Kooperation mit Schülerinnen und Schülern des Lise-Meitner-Gymnasiums und des Seniorenbeirats werden an diesen Tagen alle Fragen beantwortet und am jeweils eigenen Gerät erklärt. Deshalb sollten die Geräte unbedingt zur Sprechstunde mitgebracht werden. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten ehrenamtlich und nehmen sich die notwendige Zeit und Ruhe, sich mit allen Frage- und Problemstellungen auseinanderzusetzen.
Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr soll die Sprechstunde auch im neuen Jahr fortgeführt werden. 
Sie ist kostenfrei. Um Voranmeldung wird aufgrund der erwarteten Nachfrage gebeten unter der Telefonnummer: 0 40/ 5 24 09 42.

 

Wieder ein Unfall auf der

04. Februar

Hoher Sachschaden entstand bei dem Unfall am Montagnachmittag, die Insassen wurden leicht verletzt. Foto: pmi/FF Harksheide

Norderstedt (ots) Wieder einmal ein schwerer Unfall auf der Schleswig-Holstein-Straße trotz der Geschwindigkeitsüberwachung auf Höhe des Arriba-Parkplatzes. Nur weniger Meter dahinter, auf Höhe der Einmündung Kreuzweg, rauschten am Montag gegen 17 Uhr zwei Fahrzeuge aus noch ungeklärter Ursache zusammen. Beide Insassen  konnten ihr jeweiliges Auto selbstständig verlassen, wurden durch den Rettungsdienst versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Harksheide haben die Einsatzstelle abgesichert und auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen. Für die Dauer der Arbeiten der Feuerwehr musste die Schleswig-Holstein-Straße beidseitig voll gesperrt werden. Knapp eine Stunde nach Alarmierung waren die Maßnahmen der Feuerwehr Harksheide abgeschlossen. Zur Ursache des Unfalls können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Im Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Harksheide mit insgesamt 20 Kräften.

 

12. Jazz-Fest in Henstedt-Ulzburg

04. Februar

Hamburgs Kult-Band Jazz Lips Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (rug) Am Freitag, 8. Februar, findet das 12. Jazz-Fest im Bürgerhaus in Henstedt-Ulzburg statt, traditionsgemäß unter der Schirmherrschaft der Gemeinde.
Diese Veranstaltung erfreut sich im Ort und im weiten Umkreis großer Beliebtheit, zumal zusammen mit Hamburgs Kult-Jazzband, den Jazz Lips, stets hochkarätige Stars der nationalen oder auch internationalen Jazz-Szene auftreten.
Man mag es kaum glauben, aber die Jazz Lips gibt es seit 48 Jahren! Die Musiker spielen Jazz, genauer gesagt, Hot Jazz, wie man ihn nur noch selten hören und erleben kann. Swing, Boogie, Blues, Carribean Jazz, New Orleans Jazz – ihr Repertoire ist riesig, ihr musikalischer Anspruch ist hoch, ihre Vitalität ansteckend.
Der diesjährige Gast der Jazz Lips wird ein langjähriger Freund sein, der herausragende Bluespianist Christian Willisohn aus München.
Seit fast 40 Jahren bewährt sich Christian „Beebo“ Willisohn als einer der brillantesten Pianisten seines bevorzugten Musikstils, der viel mehr auch ein Gefühl für die Geschichte des Blues ist. Mit seiner unverkennbaren rauchigen Stimme hat er sich einen Namen auf unzähligen Festivals auf der ganzen Welt gemacht.
Wo immer er auftritt, werden ihm von Presse und Publikum höchste Musikalität, Kreativität und eine überlegene Virtuosität bescheinigt. Der Pianist und Sänger geht mit seinen Kompositionen von den ursprünglichen Wurzeln des Blues aus und führt seine Zuhörer vom Grundgedanken zu den unzähligen Facetten dieser Musik.
 Das Konzert findet statt am Freitag, 8. Februar, ab 20 Uhr im Bürgerhaus am Beckersberg. Karten  gibt es  im Vorverkauf zu 20 Euro, ermäßigt 10 Euro im Ticketshop, Ulzburg-Süd, Hamburger Straße 78, in der Buchhandlung Rahmer, Ulzburg und in der Raiffeisen-Bank Rhen.

 

Uwe Heins spielte in

04. Februar

Nach der Live-Sendung gab es noch ein Erinnerungs-Foto mit den Moderatoren Michael Thürnau und Jule Gölsdorf. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (pmi) Henstedt-Ulzburg. Einmal im Fernsehen sein – dieser Traum vieler Menschen ist für Uwe Heins (64) aus Henstedt-Ulzburg wahr geworden. Der sympathische Rentner war am Sonntag einer der beiden Kandidaten in der TV-Show „BINGO!“. Unter zehntausenden Mitspielern war er ausgelost worden.
Nach einem gemütlichen Abend in einem Hotel in Hannover, den er mit seiner Ehefrau Gabriela verbrachte, wurde es am Sonntag Ernst für Uwe Heins. Uwe Heins gewann mit viel Wissen und ein wenig Glück im „BINGO!“-Quiz“ gegen einen Kandidaten aus Rastede im Ammerland.
Dann verließ ihn allerdings das Glück. Uwe Heins verlor im „BINGO!-Duell“ gegen eine Telefonanruferin aus Alfstedt in Niedersachsen. Aber bei „BINGO!“ geht niemand leer aus. Sein Preis: ein Konzert-Wochenende bei Superstar Maite Kelly im Wert von  1 300 Euro.

 

Es steht ein Pferd auf

04. Februar

„Fridolin“ machte Aufzug-Fahren Spaß. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Plötzlich hörte man diesen Spruch allerorten. Jedenfalls im Seniorenpflegeheim „Haus zum Steertpogg“ in Norderstedt. An der Ulzburger Straße war die Aufregung groß, denn ein Pony war als Besucher angekündigt.
Pünktlich erschien die Besitzerin Frau Magnussen mit dem hübschen „Fridolin“ in unserem Foyer und es wurden sofort die ersten Fotos geschossen. Mit größtmöglicher Selbstverständlichkeit verschwanden die beiden dann im  Fahrstuhl – ein echtes Profi-Team. Zunächst besuchte man den Wohnbereich 3, wo die meisten der dementiell erkrankten Bewohner wohnen.
Es brauchte eine ganze Weile, bis man mit „Fridolin“ den Speiseraum durchquert hatte, denn jeder wollte das Pony von Nahem sehen und viele streichelten es mit Begeisterung und Hingabe, es flossen auch Tränen der Rührung. Egal, wie viele Hände gleichzeitig an ihm herumwuselten: „Fridolin“ blieb gelassen und rührte sich nicht vom Fleck.
Auch Frau Magnussen hatte ein freundliches und geduldiges Wort für jeden und alle fühlten sich wohl.
Weiter ging es dann in den Wohnbereich 1, wo man schon sehnsüchtig erwartet wurden. Die Damen dort streichelten dann mit Hingabe auch noch den letzten feuchten Fleck (des Hamburger Schmuddelwetters…) weg und der Gast döste fast dabei ein. „Wir machten noch zwei Zimmerbesuche. Einem bettlägerigen Herren zauberten wir dadurch ein Strahlen auf das Gesicht und einem Ehepaar entlockte das Pony eine ganz berührende Geschichte aus der Vergangenheit. Fridolin blieb immer geduldig und Frau Magnussen ließ sich genau wie er, vom Geschehen rühren. Aber es warteten noch einige Bewohner auf Wohnbereich 2, die es dann kaum glauben konnten, als Fridolin wirklich aus dem Fahrstuhl stieg. „Da steht ein Pony, da steht ein Pony“,  erklang es immer wieder.
„Nach ausgefüllten zwei Stunden verließen uns ein entspanntes Pony mit seiner zufriedenen Besitzerin und wir freuen uns nun alle auf das nächste Mal. Denn es soll auf jeden Fall regelmäßige Besuche geben, so versicherte uns unsere, auch restlos begeisterte, Einrichtungsleitung Frau Legner.

 

Spende für offene Jugendarbeit

04. Februar

Heike Pfeifer überreichte den Scheck an die Fördervereinsvorsitzenden Bernd Bialojan (Mitte) und Wolfgang Banse. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Der „Förderverein offene Jugendarbeit Norderstedt e.V.“ ist   durch eine Charity-Aktion des ELIXIA-Hamburg-Vital-Centers reichlich beschenkt worden. Der Vorstand und seine Mitglieder freuen sich sehr über die 5 000 Euro, die im Rahmen der Weihnachtslos-Aktion durch den Losverkauf eingenommen wurden, möglich gemacht  durch den Einsatz der vielen Preise vom Elixia in einem Wert von insgesamt 15 000 Euro, über die sich die Mitglieder freuen konnten. Jedes Los war mit einem Gewinn verbunden.
Elixia-Geschäftsführer Heiko Pfeifer übergab den  Scheck symbolisch an die beiden Fördervereins-Vorsitzenden  Bernd Bialojan  und Wolfgang Banse. Pfeifer sagte: „Wir haben uns für den Förderverein entschieden, weil wir das schwächste Glied in unserer Gesellschaft, die Kinder, unterstützen möchten. Der Förderverein leistet großartige Arbeit für die offene Jugendarbeit in Norderstedt. Außerdem agieren hier sehr viele ehrenamtliche Helfer im Hintergrund. Diese möchten wir mit unserer Spende unterstützen. In Zusammenarbeit mit dem Förderverein erarbeiten wir außerdem ein Konzept, wie das Geld bestmöglich eingesetzt werden kann.“

Der Förderverein offene Jugendarbeit Norderstedt setzt ihre Gelder eins zu eins zur Unterstützung der offenen Kinder- und Jugendarbeit und der Schulsozialarbeit ein. Dieses Geld wird eingenommen durch Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Aktionen wie die des ELIXIA.
Beispielhaft für die Verwendung soll hier die finanzielle Unterstützung der Kinder und Jugendlichen bei Ferienfahrten sein, die sich solche Unternehmungen nicht leisten können. Auch fehlende Sachgüter, die nicht aus dem Etat der Stadt bezahlt werden können, werden mit diesen Geldern angeschafft. Projekte, von den Jugendlichen in den jeweiligen Jugendhäusern initiiert, werden mitfinanziert, wenn erforderlich.
Für ein Sport- und Bewegungsangebot im Rahmen der Ferienpass-Aktion in Norderstedt soll in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der offenen Jugendarbeit und dem ELIXIA ein großer Teil dieser Spende genutzt werden.

 

Für mehr Insekten und

04. Februar

Schmetterling und Co. sollen bald auch in Henstedt-Ulzburg wieder mehr Anflugstationen finden. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (blb) Die Gemeinde Henstedt-Ulzburg will dem Insektensterben aktiv entgegenwirken, indem sie neue Lebensräume schafft und bestehende verbessert. Ein gutes Beispiel ist die in den vergangenen Jahren erfolgte Neuanlage von Blüh- und Bienennähr- flächen im Gemeindegebiet.
In enger Zusammenarbeit mit dem Sachgebiet Grünplanung wurden vom Baubetriebshof drei größere Flächen untersucht, welche Maßnahmen getroffen werden können, um dem Insektensterben entgegenzuwirken und damit nachhaltig die Artenvielfalt zu erhöhen.
„Wir haben uns externe Unterstützung vom Land dazugeholt“, erläutert Katja Rihm. „Arne Drews ist zuständig für den fachlichen Artenschutz in Schleswig-Holstein beim Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) und wird die Gemeinde auch künftig beraten.
Bei den drei Flächen handelt es sich um eine Ausgleichsfläche an der Schniederkoppel, eine Fläche zwischen Rhinkatenweg/Kiefernweg und Hamburger Straße und eine Fläche an der Abschiedskoppel.
An der Schniederkoppel ist ein etwa 2 500 m² großer Teil als Ausgleichsfläche festgelegt. Hier soll  eine Streuobstwiese Nahrung für Insekten und Kleinlebewesen bieten. Auch der   Rest der Fläche soll als Streuobstwiese angelegt und der  Knickbestand ergänzt werden.
„Die Obstblüte ist im Frühjahr eine erste wichtige Nährquelle für die Bienen“, erläutert Katja Rihm. „Die Blüh- flächen zwischen den Obstbäumen sollen so angelegt werden, dass hier über das Jahr verteilt eine Nahrungsquelle für diese Insekten entsteht. Die offenen Sandflächen bieten unter anderem für im Boden nistende Wildbienenarten ein wichtiges Habitat.“
Die Fläche  zwischen Rhinkatenweg/Kiefernweg  und Hamburger Straße  befindet sich in Bezug auf die Artenvielfalt in einem sehr guten Zustand und soll erhalten  und bereits abgestorbene Obstgehölze  ersetzt werden.
An der Abschiedskoppel befindet sich eine Obstwiese, ein  Teil Wiesenfläche am Wanderweg soll neu angelegt werden. Durch die dichte Bepflanzung   haben sich hier nur Gräser entwickelt. „Wir werden  auf dieser Fläche auch Bienenstöcke in Kooperation zwischen der Schule, der Gemeinde und einer Imkerin aufstellen“, erläutert Bürgermeister Bauer. „Damit erreichen wir, dass die Fläche wieder im Rahmen des HWS-Unterrichtes (Heimat-, Welt- und Sachkunde) durch die Schule genutzt werden kann.“
In der Zukunft werden weitere Flächen im Gemeindegebiet identifiziert, die geeignet sind, mit geringem Aufwand dem Insektensterben entgegenzuwirken und die Artenvielfalt zu fördern.
Die Kosten zur Herstellung und Anlage der Ausgleichfläche Schniederkoppel sind im Haushalt 2019 mit 100 000 Euro berücksichtigt.
Im Rahmen der öffentlichen Sitzung des Umwelt- und Naturausschusses am 4. Februar   (18.30 Uhr, Sitzungsraum 1.22)  erläutert Arne Drews vom LLUR die Bedeutung der Insekten- und Artenvielfalt.

 

Jetzt nur noch gut zureden ...

04. Februar

Nina Siebke schwamm drei persönliche Bestzeiten   und soll nun zum Start bei der DMS überredet werden. Foto: Maibom

Norderstedt (mai) Das ist doch mal ein Heimaturlaub, der sich gelohnt hat. Nina Siebke hat gerade Semesterferien und ist zurück in Norderstedt. Beim Wintermeeting der SG Wasserratten stellte sie auf allen drei geschwommenen Strecken persönliche Bestzeiten auf. Nun ist der Norderstedter Verein heiß darauf, die 20-Jährige bei den DMS starten zu lassen.
Eigentlich ist Nina Siebke nicht mehr bei den Wasserratten. Sie studiert Wirtschaftsmathematik in Mannheim. „Mein dortiges Schwimmtraining sind zweimal die Woche ein paar Bahnen mit der Hochschulgruppe. So richtig Training kann man das nicht nennen“, erzählt die junge Studentin.
Nach Norderstedt kam sie, weil sie gerade Semesterferien hat. „Ich hatte heute nichts besseres vor und so bin ich mitgeschwommen“, sagte Nina Siebke. Von den geschwommenen Zeiten war sie selber voll überrascht. „Ich glaub, das war persönliche Bestzeit“, meinte sie nach den 100 m Freistil.
War es. Und auch über 100 m Rücken und 100 m Delfin verbesserte sie ihre persönlichen Bestzeiten. „Jetzt müssen wir Nina gut zureden, damit sie bei der DMS für uns startet“, sagt Wasserratten-Cheftrainer Christian Oehring.
Die DMS, die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft Schwimmen, findet am 9. Februar in Kiel statt. Die SG Wasserratten startet in der Landesliga. Da jede Schwimmerin nur maximal fünf der 15 Disziplinen schwimmen darf, wäre der Start von Nina Siebke eine große Entlastung für das Norderstedter Team. Die Zeit hätte sie. Dann sind immer noch Semesterferien. Christian Oehring nutzte das Wintermeeting für einen Formcheck seiner Athleten vor der DMS. Zehn weitere Vereine hatten Schwimmer zum Wintermeeting geschickt. Insgesamt 186 Aktive starteten zusammen 639 mal. „Das war von der sportlichen Seite her sehr attraktiv. Zumal zahlreiche Schwimmer aus Hamburg und Niedersachsen am Start waren, mit denen wir uns sonst nicht so oft messen“, sagte Oehring.
28 Mal schlugen die Wasserratten als Erste in den Jahrgangswertungen an. Hinzu kamen viele zweite und dritte Plätze. „Das war ein gelungener Test“, sagte Christian Oehring. Besser auf jeden Fall, als der Versuch, das Halbfinale der Deutschen Handballer per Livestream zu schauen. Das WLAN-Signal brach ständig zusammen, so dass Spaß und Erfolg diesmal nur auf die Schwimmwettkämpfe beschränkt waren.

 

Vier Spiele zum Klassenerhalt

04. Februar

V. li. Marcel Muchaier, Linea Kümmel, Melanie Jacke, Herberto Werner, Svenja Hellmann, Felix Jacke und Max Alexander Wolk. Foto: mai

Henstedt-Ulzburg (mai) Bis jetzt lief es noch nicht so richtig rund für das erste Badminton-Team des SV Henstedt-Ulzburg in der Landesliga. Der Aufsteiger rangierte lange auf dem letzten Tabellenplatz. Nach dem 6:2-Sieg gegen den ATSV Stockelsdorf II verließ der SVHU die Abstiegsplätze.
„In den Einzeln sind unsere Bilanzen gut. Doch in den Doppel haben wir  unterirdisch gespielt“, sagt Teamsprecher Felix Jacke. 23 Siege im Einzel standen vor der Partie gegen den ATSV 13 Niederlagen gegenüber. In den Doppeln hatten der SVHU eine Bilanz von 7:19.
 „Wir haben unsere Doppel umgestellt“, erzählt Felix Jacke. Und dies  zeigte Wirkung. Das neu formierte Damen-Doppel Svenja Hellmann/Linea Kümmel siegte wie auch das zweite Herren-Doppel Felix Jacke/Herberto Werner. Statt 0:4 wie im Hinspiel gab es diesmal 2:2 Punkte. Hinzu kam, dass alle vier Einzel von Linea Kümmel, Max Alexander Wolk, Felix Jacke und Marcel Muchaier gewonnen wurden.
Der SVHU schaffte dank des deutlichen Erfolges den Sprung auf Platz sechs der Achterstaffel. Dieser Rang ist am Saisonende gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt. Noch aber müssen die Henstedt-Ulzburger vier Spiele absolvieren. Am 16.Februar folgt das nächste Heimspiel gegen Verbandsliga-Absteiger TSV Kronshagen.