Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der MARKT EXTRA 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres MARKT EXTRAS.

 

Möwengeschrei mit Seemannsgarn

07. September

Norderstedt (rug) Wer kennt ihn nicht, den Shanty-Chor Alstermöwen aus Henstedt-Ulzburg? Ob Husum, Büsum oder Sylt, auch über die Landesgrenzen hinaus, in Rostock zur Hanse-Sail, haben sie sich dort auf der NDR 1-Bühne  einen Namen gemacht.
Selbst im Fernsehen konnte man sie sehen … und hören. Der TV-Sender HH 1 strahlte während des Hafengeburtstags in Hamburg mehrmals Ausschnitte aus ihrem Repertoire aus. Nun kehren sie aber wieder zu ihren ursprünglichen Wurzeln zurück, und wenden sich mit einem „Kracher“ an ihr treues Publikum.
Am Sonnabend, 15. September, ab 18 Uhr werden die Alstermöwen im „Kulturwerk am See“ in Norderstedt ein Konzert geben, und präsentieren dabei erstmals als Highlight in einer Uraufführung die   „Alstermöwen Live-Band“. Zusammengestellt aus den Musikern des Shanty-Chores, werden bekannte Melodien aus der Deutschen Schlagerparade  der 60er- und 70er-Jahre aufgeführt.
Liebevoll arrangiert und um einige Instrumente erweitert (Keyboard und Schlagzeug), kommen ebenso die Oldie-Fans auf ihre Kosten, was nicht zuletzt auch am Flair der nostalgischen Kleider der Gastsänger und Solisten liegt, die dadurch Erinnerungen an diese Epoche wieder wach werden lassen.
Garniert wird das Ganze  dann noch mit einer humorvollen Moderation und „Döntjes“ aus der christlichen Seefahrt, deren Wahrheitsgehalt einer Prüfung sicher nicht standhalten wird.
Machen Sie also mit den Alstermöwen eine musikalische Reise in die Vergangenheit des Schlagergenres der „Sixties“, wobei  textsichere Zuhörer gern mitsingen dürfen. Diese Veranstaltung ist daher schon ein Muss, nicht nur für Shanty-Freunde. Karten gibt es in allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Der HEIMATSPIEGEL-Extra verlost für das Konzert am Sonnabend, 15. September, 18 Uhr, zwei Freikarten. Senden Sie bis zum 13. September eine Postkarte an Redaktion HEIMATSPIEGEL,  Heidbergstraße 100, 22846 Norderstedt oder eine E-Mail an „gewinnspiel@ heimatspiegel.de“  mit dem Stichwort „Alstermöwen“. Bitte Adresse und  Telefonnummer angeben, die Gewinner werden benachrichtigt.

 

 

„Dreiklänge“: Drei Ensembles,

07. September

Norderstedt (vpu) Drei Ensembles – drei Stilrichtungen – drei Bühnen: Unter diesem Motto lädt die Kulturstiftung Norderstedt am 16. September, ab 17 Uhr, zum siebten Mal in die TriBühne ein. Auch in 2012 wird wieder ein breites stilistisches Spektrum geboten. 
Das Norderstedter Sinfonieorchester unter der Leitung von Frank Engelke ist ein großes Amateurorchester, in dem sich verschiedene Generationen zusammenfinden, um miteinander die Werke der Sinfonieorchesterliteratur zu erarbeiten.
Die „Thomas & Thomas Band“ bildete sich anlässlich der Landesgartenschau 2011 und ist seitdem bei verschiedenen Veranstaltungen der Musikschule Norderstedt aufgetreten, zuletzt beim Abschlusskonzert des Tages der offenen Tür am 25. März dieses Jahres im Kulturwerk (Finale International). 
Elaine Thomas (Gesang) und Thomas Plath (E-Bass) haben diese Band ins Leben gerufen, die sich den großen Soul-Klassikern von Künstlern wie Bill Withers, den Staple Singers oder Stevie Wonder widmet. Die Band besteht aus Lehrkräften  der Musikschule, ergänzt durch drei Schülerinnen (Hintergrund-Gesang). Mumpitz – das sind Anne-Katrin Böhme (25), Barbara Sielaff (21), Lars Hempel (21) und Hannes Klein (21): ein kabarettistisches A-Cappella-Quartett mit großer Begeisterung für interessante Sounds, ausgefallene Rhythmen und witzige, mitunter auch nachdenkliche Texte. Das Ensemble ist fasziniert von dem großen Spektrum an Möglichkeiten, das dem Menschen zur Verfügung steht, allein durch seine Stimme auf vielfältigste Art und Weise Musik zu erzeugen. Dieses Spektrum so weit wie möglich auszuschöpfen, ist Ziel der vier jungen Musiker! Dazu bedienen sie sich nicht nur des Gesangs, sondern auch des Beatboxings sowie des Geräuschemachens und haben durch vielfältige Kombination all dieser Elemente mittlerweile ihr zweites eigenes Programm beinahe fertiggestellt. Karten zu € 8 Euro (zzgl. System- und Vorverkaufsgebühr) sind an den bekannten Vorverkaufsstellen, oder unter der Ticket-Hotline 0 40/ 30 98 71 23 erhältlich.

 

Norderstedt

Spektakulum rockt bis Sonntag

17. August

NORDERSTEDT (vpu). Noch bis zum Sonntag lädt Norderstedt zum großen „Spektakulum“ auf den Rathausplatz und die Grünfläche hinter den Stadtwerken ein. Tausende Besucher werden bei herrlichem Wetter erwartet. „Wir haben uns wieder für ein traditionelles Stadtfest mit einer großen Hauptbühne, vielen Ständen und der Vorstellung von Vereinen und Verbänden entschieden“, so die Veranstalter.

Die Hauptbühne auf dem Rathausmarkt, eine kleinere Bühne hinter den Stadtwerken, dazwischen Buden mit Spezialitäten und Leckereien, Getränke und natürlich der bunte Luftballon-Stand dürfen auch in diesem Jahr nicht fehlen. 

Die Gruppe „Hogan“ aus Irland, „No Trix“, Jason Foley oder auch „Klar Rock“ sind nur einige der Gruppen, die auf der Hauptbühne auftreten. Auch der „Deutschland sucht den Superstar“-Gewinner Mehrzad Marashi ist dabei. 

Am Sonnabend startet Alsterradio dann die „Sofa Tour“ auf dem Rathausplatz. Immer sonnabends ist das Team um Moderator Sven Flohr auf den Straßen Hamburgs und Umgebung unterwegs und macht diesmal in Norderstedt Halt. Als feste Rubrik gilt das Thema „Kochen“. Und so werden die Aktiven auf dem Rathausplatz auch für die Zuschauer kleine Snacks zubereiten.

Die „Starlets Cheerleads“ des SV Friedrichsgabe, das Taekwon-Do Center Erlat oder auch die Cross Country Hoppers sind als Gruppen und Vereine wieder dabei. Ein weiterer Höhepunkt ist die Norderstedter Gruppe „Beige“, die am Sonntag um 16.45 Uhr auftritt.

Und natürlich darf am Sonntag um 10 Uhr auch der traditionelle ökumenische Gottesdienst nicht fehlen. Am  Sonnabend läuft das „Spektakulum“ bis 24 Uhr, am Sonntag bis 21 Uhr.

 

Offener Vollzug

Glasmoor wird ausgebaut

17. August

Der Beschluss steht: Glasmoor in Glashütte wird modernisiert Foto: vpu

HAMBURG (ers). Die Neustrukturierung des Hamburger Strafvollzuges schreitet voran. Der Senat hat in der vergangenen Woche einer Vorlage von Justizsenatorin Jana Schiedek zur Neustrukturierung des Hamburger Strafvollzugs zugestimmt. Bevor die Änderung in Kraft tritt,  muss allerdings noch  die Bürgerschaft darüber beraten.
Nach den Planungen der Justizsenatorin soll die Justizvollzugsanstalt Glasmoor in Norderstedt als Anstalt des offenen Vollzugs modernisiert und von 209 auf 250 Haftplätze ausgebaut werden.

Die bisherige Unterbringung der Gefangenen in Gemeinschaftssälen mit bis zu acht Gefangenen wird zu Gunsten von Doppelhafträumen aufgegeben. Ein neues Hafthaus mit 108 Haftplätzen soll den seit Jahren bestehenden Engpass im offenen Vollzug auflösen. Darüber hinaus soll der denkmalgeschützte Gebäudekomplex saniert werden. Insgesamt sollen für diese Maßnahmen rund 17 Millionen Euro ausgegeben werden.
„Der offene Vollzug wurde in Hamburg im letzten Jahrzehnt sträflich vernachlässigt. Dort werden die Gefangenen schrittweise auf ihr Leben in Freiheit vorbereitet. 

Erfahrungsgemäß bietet er die größten Aussichten, dass sie nicht wieder straffällig werden. Eine Bedarfsanalyse ergab, dass 250 Plätze angemessen und ausreichend sind. Demgegenüber war die vom Vorgängersenat geplante Aufstockung auf über 300 Plätze und die Verlagerung nach Fuhlsbüttel überdimensioniert, sicherheitstechnisch und fachlich bedenklich und hätte zu unvertretbaren Kosten von rund 50 Millionen Euro geführt“,  begründete Justizsenatorin Jana Schiedek ihr Konzept. 

Außerdem soll die Teilanstalt für Frauen von Hahnöfersand in die JVA Billwerder integriert werden. Eines der sechs Hafthäuser wird zukünftig ausschließlich von weiblichen Gefangenen genutzt werden. Dort werden sieben Stationen mit insgesamt 102 Haftplätzen eingerichtet. Dies führt dazu, dass 123 Haftplätze im geschlossenen Vollzug abgebaut werden.  Für den Umbau sind rund drei  Millionen Euro erforderlich. 

„Mit dem Umzug werden wir Betriebs- und Personalkosten in hoher sechsstelliger Höhe einsparen. Dabei sind wir uns der Herausforderungen bewusst, die mit einer Integration des Frauenvollzugs in Billwerder verbunden sind. Die weiblichen Gefangenen werden von den erweiterten Arbeits- und Qualifizierungsmöglichkeiten in Billwerder profitieren. Darüber hinaus ist die Anstalt wesentlich besser zu erreichen“, sagte die Justizsenatorin.   

 

Karl-May-Spiele Bad Segeberg

Zehnmillionster Besucher fliegt

03. August




Freude beim gesamten Karl-May-Team: vorne v.l. Ute Thienel, Mathias Zeitler, Dunja Rajter (Marie Laveau), Dieter Schönfeld und Winnetou Erol Sander. Foto: pi

 

BAD SEGEBERG (rug). Ab sofort wird bei den Karl-May-Spielen in zweistelligen Millionenbeträgen gezählt: Der zehnmillionste Besucher in der 60-jährigen Erfolgsgeschichte des Bad Segeberger Freilichttheaters kam am Donnerstagnachmittag in die Vorstellung von „Winnetou II“. Mathias Zeitler aus Bendorf bei Koblenz kann sich über den wertvollsten Preis freuen, der je von den Karl-May-Spielen vergeben wurde: eine 8-tägige Familienreise nach Orlando im US-Bundesstaat Florida. Dort besucht Mathias Zeitler das legendäre Walt-Disney-World-Resort und wohnt im Hotel „Port Orleans – French Quarter“, dessen Südstaaten-Flair bestens zur diesjährigen Karl-May-Inszenierung passt.
 
„Wir schicken Sie von der Traumwelt Karl Mays in eine andere!“, sagte Geschäftsführerin Ute Thienel. „Wir wünschen Ihnen einen Traumurlaub in Florida!“ Den Reisegutschein in Form einer großen Urkunde überreichte Bad Segebergs Bürgermeister Dieter Schönfeld in Begleitung des gesamten Karl-May-Ensembles. „Zehn Millionen Besucher – das ist für viele Theater eine unerreichbare Zahl“, erklärte Schönfeld. „Hier in Bad Segeberg ist aus der Idee, Karl Mays Abenteuer an den Kalkberg zu bringen, eine unvergleichliche Erfolgsstory geworden.“
 
Mathias Zeitler, in der IT-Branche tätig, war zum 1. Mal bei den Karl-May-Spielen zu Gast – und zwar in Begleitung von Ehefrau Kristina und den Töchtern Luzie und Carla. Mit ihnen will er auch die Reise nach Florida antreten. Vom Hotel „Port Orleans – French Quarter“ fährt die Gewinnerfamilie per Boot, einem „Water Taxi“, ins Magic Kingdom, den großen Freizeitpark am legendären Cinderella-Schloss. Ebenfalls zu Walt Disney World gehören die Parks Epcot Center, Animal Kingdom und Hollywood Studios sowie die Wasserparks Typhoon Lagoon und Blizzard Beach. Das Areal mit seinen 110 Quadratkilometern ist größer als das gesamte Stadtgebiet von Paris. Es gibt in Walt Disney World ein Transportsystem mit Bussen, Monorails und Schiffen, sodass die Besucher bequem von einem Park zum anderen kommen.
 
Die Karl-May-Spiele in Bad Segeberg wurden im August 1952 gegründet – damals noch als „Winnetou-Festspiele“. Bereits in der ersten Spielzeit kamen fast 100.000 Besucher. In den 60er und 70er Jahren pendelten sich die Zuschauerzahlen bei Werten um die 100.000 ein. In den 80er Jahren gelang es dann, diese Durchschnittszahlen deutlich zu übertreffen. Als Leinwand-Winnetou Pierre Brice für vier Sommer am Kalkberg gastierte, schnellten die Ergebnisse zunächst auf gut 250.000 Besucher, am Ende sogar auf 317.000.
 
Seit 1988 haben die Karl-May-Spiele jede Saison mit mindestens 200.000 Gästen abgeschlossen. Dies ist auch der so genannte Break Even – der Wert, bei dem die Produktionskosten von rund vier Millionen Euro wieder eingespielt sind. In den Jahren 2009 bis 2011 wurden jeweils über 300.000 Karl-May-Fans am Kalkberg begrüßt. Mit der Inszenierung „Der Schatz im Silbersee“ wurde im Sommer 2009 eine neue Bestmarke mit über 320.000 Zuschauern gesetzt.
 
Zum Konzept der Karl-May-Spiele hört seit über 20 Jahren die Verpflichtung prominenter Gaststars. Die Rolle des Apachenhäuptlings Winnetou wurde nach dem Abschied Pierre Brices von Gojko Mitic übernommen. Seit 2007 spielt Erol Sander den edlen Häuptling. Weitere bekannte Akteure am Kalkberg waren unter anderem Martin Semmelrogge, Wayne Carpendale, Mathieu Carriere, Elke Sommer, Götz Otto, Winfried Glatzeder, Freddy Quinn, Ralf Wolter, Reiner Schöne, Patrick Bach, Tanja Szewczenko, Lisa Fitz, Ingo Naujoks, Eva Habermann, Dorkas Kiefer, Ingrid Steeger, Peter Hofmann, Horst Janson, Marek Erhardt, Arthur Brauss, Frank Schröder, Allegra Curtis, Markus Majowski und Saskia Valencia.

In diesem Jahr sind Dunja Rajter als Voodoopriesterin „Marie Laveau“, Timothy Peach als Bösewicht „Santer“ und Mola Adebisi als gewitzter Saloonbesitzer „Massa Bob“ verpflichtet.
 
Das Abenteuer „Winnetou II“ unterhält das Publikum mit einer packenden Geschichte um die Blutsbrüder „Winnetou“ und „Old Shatterhand“, es erklingt Jazz- und Dixielandmusik, das Publikum erlebt eine Hochzeit auf einer mexikanischen Hacienda und zum Showdown gehört einer der spektakulärsten Stunts in der Geschichte der Karl-May-Spiele: Aus 17 Metern stürzt ein Schurke in die Tiefe.
 
Die Karl-May-Spiele zeigen  „Winnetou II“ noch bis  zum 2. September im Freilichttheater am Kalkberg. Gespielt wird donnerstags, freitags und sonnabends ab 15 und 20 Uhr, sonntags ab 15 Uhr. Über 80 Mitwirkende, 25 Pferde, ein Adler, ein Falke und ein Uhu sowie spektakuläre Stunts und atemberaubende Pyrotechnik garantieren ein einmaliges Familienerlebnis in einem der schönsten Freilichttheater Europas.



 

 
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