Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der MARKT EXTRA 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres MARKT EXTRAS.

 

BDS: Politik trifft Wirtschaft

21. Januar: 

Norderstedt (vpu) „Ich bin ja noch nicht bei 15 000 Euro pro Veranstaltung, aber nach Norderstedt bin ich natürlich sehr gern gekommen“, schmunzelte Peter Harry Carstensen, ehemaliger Ministerpräsident in Schleswig-Holstein. Er war auf Einladung des Bund der Selbständigen (BDS) am Donnerstag zum Neujahrsempfang gekommen.
„Wir freuen uns sehr, dass Peter Harry Carstensen zu uns gekommen ist. Aber auch die große Zahl der Gäste am heutigen Abend spricht für diese Veranstaltung“, betonte BDS-Vorsitzende Birgit Wieczorek. Carstensen referierte – auch rückblickend aus seinem Amt – zum Thema „Politik trifft Wirtschaft“. Eingeleitet wurde das Referat mit einer kleinen Talkrunde, die der NDR-Moderator Andreas Käckel mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten führte.
„Es war wieder einmal ein Jahr voller Ereignisse. Und viele davon haben die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes entscheidend mitgeprägt“, so Carstensen. Er wies dann auf die Chancen, aber auch auf die möglichen Rückschläge in der Wirtschaft hin. Rund eine dreiviertel Stunde lang lauschten die 200 geladenen Gäste im Autohaus Stadac den Ausführungen des Referenten. Dann ging man zum gemütlichen „Get-Together“ und dem kalten Büfett über.

BDS-Vorsitzende Birgit Wieczorek (links) begrüßte Norderstedts Stadtpräsidentin Kathrin Oehme und Peter Harry Carstensen.  Foto: vpu

„Oase“ an der OGS Friedrichsgabe

12. November

Norderstedt (blb) Die Offene Ganzstagsschule Friedrichsgabe hat jetzt ihre „Oase“ feierlich eingeweiht. Diese Oase ist ein kleiner Innenhof, den die Schülerinnen und Schüler, angeleitet von den Ganztagskoordinatorinnen Sarah Geisler und Yvonne Pauli  in Eigenarbeit gestaltet haben, so dass  ein angenehmer Aufenthaltsort für Pausen oder für Gespräche zwischen Schülern und Lehrern entstand.
So haben die Teilnehmer am Wahlpflichtfach Textil und Kunst unter anderem  Kissen gestaltet und die Betonpfeiler mit Mosaiken verschönert. Andere jäteten   Unkraut zwischen den Kieselsteinen im Innenhof. Jan-Ole Jahn (Klasse 7 b) baute im Rahmen des Werkkurses aus Europaletten eine Sitzbank, auf der die vom Textilkurs gestalteten Kissen nicht nur schön aussehen, sondern auch einen weichen Sitz ermöglichen.  Lehrerin Lydia Moller beschaffte die Europaletten, unter anderem von der benachbarten Baustelle. In ihrem Kurs erlernen die Schüler die Holzbearbeitung und können einen Bohrmaschinen-Führerschein erwerben.
Für die  Eröffnungsfeier der Oase erhielten die Teilnehmer rund 200 Euro, den 15 von 18 Klassen der Schule vor den Herbstferien im Rahmen eines Sponsorenlaufes akquiriert hatten. Bei diesem Event kommen meist rund 2 000 Euro in die Kasse, 50 Prozent davon fließt als Spende in eine gemeinnützige Einrichtung, die andere Hälfte in Bedarfe der Schule.
Seit Januar 2016 koordiniert  die Deutsch- und Französischlehrerin Sarah Geisler   den Vor- und Nachmittagsunterricht an der Schule. Von den 430 Schülern nehmen zirka die Hälfte die Ganztagsbetreuung in Anspruch. Diese umfasst nach dem Regelunterricht neben Hausaufgabenbetreuung auch  Sportangebote im Freien, Back- und Kochkurse sowie einen Chor. Mittagessen können die Schüler in der Mensa, die sie sich mit dem Gymnasium im gleichen Gebäude teilen.
Schulleiterin   Anke Schermer freute sich über das gelungene Projekt im Rahmen des Referenzschulnetzwerks „Ganztägig lernen: „Die Vernetzung des Vor- und Ganztagsbereichs ist dadurch bereits positiv beeinflusst worden“. 
Am 19. November stellen die Teilnehmer ihr Projekt in der Kieler Sparkassen-Arena  beim  großen Ganztagskongress des Referenzschulnetz werks vor. Diesem Netzwerk gehören 24 Grund- und Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein an.

Schüler und Lehrer weihten die „Oase“ an der OGS Friedrichsgabe feierlich ein. Foto: blb

 

Auto schleudert gegen Baum

05. November

Norderstedt (blb) Am Mittwoch ist ein 25-jähriger Beifahrer bei einem Verkehrsunfall auf der Schleswig-Holstein-Straße ums Leben gekommen. Der 29-jährige Fahrer aus Henstedt-Ulzburg fuhr um 0.20 Uhr  Richtung Norden. Kurz nach der Kreuzung Poppenbütteler Straße/ Stormarnstraße geriet der BMW aus ungeklärter Ursache ins Schleudern und stieß gegen einen Baum. Sanitäter brachten den Fahrer mit schweren Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus. Der 25-jährige Beifahrer aus Henstedt-Ulzburg verstarb noch an der Unfallstelle.

 

 

 

9. Norderstedter Gesundheits-

05. November

Angelika Kahlert (Vors. Seniorenbeirat Norderstedt), Dr. Henrik Zecha (Chefarzt Urologie und Uroonkolige, Albertinen-Krankenhaus), Dr. Fabian Peterson (Leiter PR/Unternehmenskommunikation, Albertinen-Diakoniewerk e.V.) Foto: pmi/Albertinen

Norderstedt (pmi) Bereits zum neunten Mal laden der Seniorenbeirat Norderstedt und das Albertinen-Krankenhaus in Hamburg-Schnelsen zum „Norderstedter Gesundheitsgespräch“ ein. Die  Veranstaltungsreihe greift bewusst Gesundheitsthemen auf, die   ältere Menschen angehen und wird dieses Mal mit Prostata- und Harnblasenkrebs sowie der weiblichen wie männlichen Inkontinenz gleich mehrere Erkrankungen aus dem Bereich der Urologie sowie Gynäkologie unter die Lupe nehmen.
Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes. 80  Prozent der Erkrankten sind älter als 60 Jahre. Wie auch bei anderen Tumoren treten Beschwerden beim Prostatakrebs zumeist erst im fortgeschrittenen Verlauf auf; dazu gehören Schmerzen beim Wasserlassen, Blut im Urin, Erektionsprobleme, Schmerzen im unteren Rücken oder plötzlicher Gewichtsverlust. Das Wahrnehmen der Vorsorgeuntersuchung ist deshalb wichtig. Dr. Henrik Zecha, Chefarzt der Klinik für Urologie und Uroonkologie im Albertinen-Krankenhaus: „Nicht in jedem Fall muss ein diagnostizierter Prostatatumor sofort behandelt werden, manchmal reicht vorerst auch die genaue Beobachtung. Ist eine Operation angezeigt, so steht hierfür im Albertinen-Krankenhaus das roboterassistierte OP-System „da Vinci“ zur Verfügung.
Auch Harnblasenkrebs verursacht lange Zeit keine Symptome, Blut im Urin ist allerdings auch hier ein Warnzeichen. Raucher und einzelne Berufsgruppen, die beruflich mit heute verbotenen chemischen Substanzen in Berührung kamen, sind besonders gefährdet. „Ist ein Tumor der Harnblase bereits in die Muskelschicht eingewachsen, bleibt in den meisten Fällen nur die operative Entfernung der Harnblase, um die Chance einer Heilung zu bewahren“, erklärt Dr. Zecha. Die Vorteile des roboterassistierten „daVinci“-Systems zeigen sich auch hier: „Durch die hervorragende Sicht auf das Operationsfeld sowie die präzisen Schnitte dank der Roboterunterstützung minimiert sich die Gefahr, bei dem Eingriff wichtige Nervenstränge zu verletzen, die für die Erektionsfähigkeit des Mannes oder aber den Kontinenzerhalt unverzichtbar sind“, betont Dr. Zecha.
Zwei weitere Vorträge werden sich mit dem Thema der männlichen und weiblichen Harninkontinenz beschäftigen. Dr. Matthias Jaekel, Oberarzt in der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Albertinen-Krankenhaus, erklärt, dass mehr als ein Drittel aller Frauen unabhängig von ihrem Alter unter einem unfreiwilligen Urinverlust, einem häufigen Harndrang oder einer Senkung der Beckenorgane litten. „In vielen Fällen kann diesen Frauen geholfen werden, sei es durch Beckenbodentraining, die Benutzung von Hilfsmitteln, einer medikamentösen Therapie oder als letztem Mittel auch durch eine Operation, bei der die ursprüngliche Lage der Beckenbodenorgane wieder hergestellt werden kann“, so der Experte. Ist eine Operation erforderlich, so setzt Dr. Jaekel auch schonende laparoskopische OP-Techniken („Schlüsselloch-OP“) ein.
Auch das ungewollte Wasserlassen bei Männern ist in vielen Fällen auf das Absenken der Beckenbodenorgane, in diesem Fall insbesondere der Harnblase sowie des Darms, zurückzuführen, erklärt der Vortragende Dr. Malte Krönig, Oberarzt in der Klinik für Urologie und Uroonkologie des Albertinen-Krankenhauses.
Angelika Kahlert, Vorsitzende des Seniorenbeirates freut sich über die Kooperation mit dem Albertinen-Krankenhaus. „Die Norderstedter Senioren profitieren von dieser Veranstaltungsreihe und nehmen unser Angebot zahlreich an. Hierzu trägt auch bei, dass alle Referenten nach der Veranstaltung bei einem kleinen Imbiss für Nachfragen zur Verfügung stehen.“
Die Veranstaltung findet statt am 14. November, im Plenarsaal des Norderstedter Rathauses, Rathausallee 50 in 22846 Norderstedt. Beginn ist 18 Uhr, das Ende der Veranstaltung ist 21 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Mehr Geld fürs Norderstedter

05. November

Christine Böttcher (Fraktion Grüne Norderstedt), Frauenhausleiterin Anita  Brüning und Mitarbeiterin Kristina Klabes (v. li.) empfingen Aminata Touré (MdL, 2. v. re.). Foto: blb

Norderstedt (blb)  Das neue Norderstedter Frauenhaus gilt als eines der besten unter den 16 Häusern in Schleswig-Holstein. Das bestätigte auch die grüne Landtagsabgeordnete Aminata Touré, Sprecherin für Frauen und Gleichstellung, Flucht und Migration, Verbraucherschutz, Jugendpolitik bei ihrem Besuch in dieser Woche. Allerdings gab Anita  Brüning, Leiterin des Norderstedter Frauenhauses, der Politikerin auch den Wunsch nach mehr Personalstunden mit auf den Weg nach Kiel.
Hintergrund sind die gestiegenen Anforderungen der Mitarbeiterinnen vor allem im Bereich von Migrantinnen, wenn es zum Beispiel um die Begleitung von aufenthaltsrechtlichen Fragen oder sprachlichen Schwierigkeiten geht. Bei allen Bewohnerinnen ist  die Vermittlung von Wohnungen aufgrund der sehr angespannten Lage auf dem Markt mit höherem Aufwand verbunden. Ebenso die Betreuung der Kinder.
Aktuell leben elf Frauen und 15 Kinder (elf davon jünger als sechs Jahre) in der Norderstedter Einrichtung. Hier  sind sechs Mitarbeiterinnen beschäftigt, außerdem  ein  Mann als Honorarkraft für den Bereich Kinderbetreuung und eine Hauswirtschafterin. Eine Mitarbeiterin kümmert sich durchschnittlich um sechs Bewohnerinnen. Wünschenswert wäre es laut Anita Brüning, den Schlüssel auf 1:5 zu verbessern: „Wir könnten 20 Stunden mehr gebrauchen“.
Gewalt gegen Frauen ist leider immer noch ein großes Problem in der Gesellschaft. 40 Prozent der Frauen in Deutschland erleben in ihrem Leben mindestens einmal körperliche und/oder sexuelle Gewalt. Um diesen Frauen zu helfen, hat das Land Schleswig-Holstein ein Sofortprogramm von drei Millionen Euro für die Sanierung der Frauenhäuser auf den Weg gebracht, was aktuell um weitere 3,3 Millionen  aufgestockt wurde. Dieses Programm ist notwendig, weil weiterhin nicht allen Opfern von Gewalt geholfen werden kann. So geht man von 3 000 bis 4 000 hilfesuchenden Frauen aus, die im vergangenen Jahr abgewiesen werden mussten.
Dieses Geld fließt allerdings „nur  in Beton“. „Weitere Mittel für personelle Anforderungen müssen jetzt im Rahmen des Finanzausgleichsgesetzes diskutiert werden“, erklärt Aminata Touré das weitere Vorgehen .

 

Fünf Stadtvillen in der

05. November

Fünf Stadtvillen mit  22 Miet- und 37 Eigentumswohnungen entstehen im Neubaugebiet Flottmoorkoppel. Foto: pmi

Kaltenkirchen (pmi)  In dem Neubaugebiet „Flottmoorkoppel“ entwickelt die BIG BAU Unternehmensgruppe fünf Stadtvillen mit insgesamt 22 Miet- und 37 Eigentumswohnungen sowie ein Gebäude für Betreutes Wohnen inklusive Tagespflegeeinrichtung.
Der geschäftsführende Gesellschafter der DSK/BIG Gruppe, Dr. Marc Weinstock, stellte in dieser Woche den Stand der Entwicklungen für das Betreute Wohnen und die Tagespflege in Kooperation mit der Diakonie Altholstein im Beisein von dessen  Geschäftsführer Heinrich Deicke vor.Jedes Appartement mit eigenem Bad
Das Gebäude für Betreutes Wohnen mit drei Voll-, einem Staffel- und einem Untergeschoss wird  37 barrierefreie Appartements beherbergen. Zum größten Teil befinden sich diese in den Obergeschossen. Jedes Appartement wird ein eigenes Badezimmer, eine Küche (Pantry) sowie einen Freisitz (Loggia) erhalten. Es werden 19 1-Zimmerappartements  mit jeweils  48 Quadratmetern, 16 2-Zimmer-Appartements mit (60 bis 65 Quadratmeter) und zwei Appartements mit zirka 96 Quadratmetern Wohnungsgröße erstellt.
Im Erdgeschoss befinden sich vier Appartements, eine Tagespflegeeinrichtung, Beratungsbüros und der so genannte Marktplatz als Begegnungsstätte und gemeinschaftlicher Treffpunkt.  Im Untergeschoss sind Abstellflächen für Fahrräder geplant sowie die Kellerabteile der Wohnungen, ein Trockenraum sowie Technikflächen.  Die Beratungsbüros sowie die Tagespflege erhalten jeweils eigene Eingänge. Vor dem Gebäude entstehen 21 Stellplätze mit Zufahrt  über die Grashofstraße.
Mit dem Diakonischen Werk Altholstein wurde   ein Mietvertrag mit einer Laufzeit von 20 Jahren abgeschlossen. „Dass die BIG BAU Unternehmensgruppe im Neubaugebiet „Flottmoorkoppel“ Wohnraum in Kooperation mit der Diakonie schafft, in dem sich Menschen jeder Lebensphase wohlfühlen können, passt gut zur aktuellen Entwicklung und ist zukunftsgerecht.  Barrierefreie Wohnungen mit Betreuung sind für Bewohner jeder Lebensphase ein echtes Plus“, freut sich  Bürgermeister Hanno Krause.

 

Neue Sparte im BSV Kisdorf

05. November

„Pound“ ist der neue Fitness-Trend im BSV Kisdorf. Foto: pmi

Kisdorf (blb) Als am 1. August 2018 die Information des BSV Kisdorf über den neuen Fitness-Trend „Pound“  erschien, war dem Verein nicht klar, welches Echo das hervorrufen würde, geschweige denn, dass daraus gleich eine neue Sparte entstehen könnte.
Im Juli traf BSV-Vorsitzender Bernd Schenkel sich mit der zertifizierten Trainerin Susanne Meyn.  In dem Gespräch wurde sofort klar, dass kann was für den BSV sein, weil eine Bewegungsform dieser Art noch fehlte und gut passen würde.
Ein Film  über „Pound“ zeigte die Dynamik und den Spaß dieses Sports, so dass Schinkel  vier kostenlose Schnupper-Termine im September anbot.  Bei Susanne Meyn  stand das Telefon fortan nicht mehr still, der  E-Mail-Account lief fast über.
Innerhalb von knapp zwei Wochen hatten sich 60 Personen gemeldet und weitere standen auf einer Warteliste.
Nach dem zweiten Schnuppertermin war klar, dass der BSV eine Sparte mit mindestens einem festen Termin  eröffnen würde. Nun gibt es zwei Gruppen: Die erste Gruppe beginnt donnerstags ab 19 Uhr, die zweite gleich anschließend ab 20 Uhr.
Die erste Gruppe ist fast voll, aber in der zweiten Gruppe sind noch einige Plätze frei!
Info bei  Susanne Meyn unter Telefon 0173/720 71 70 oder   per E-Mail: POUNDmitSusi(at)web.de. Weitere Informationen können auf der Internetseite des BSV-Kisdorf www.bsv-kisdorf.de eingesehen werden.

 

Tanzen, Turnen, Spaß haben

05. November

Die Minis sind eine von zwei SCN-Teams am Start der Kinder- und Schülergruppenturniade. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Vom 9. bis 11. November  veranstaltet die Turnerjugend Schleswig-Holstein   mit dem 1. SC Norderstedt im Schulzentrum Süd, Poppenbüttler Straße 230, in Norderstedt ihre alljährliche Kinder- und Schülergruppenturniade. Fast 500 Kinder in 36 Mannschaften aus 19 Vereinen zeigen Vorführungen aus den Bereichen  Turnen, Tanzen und Singen und treten auch in den Disziplinen Laufen und Medizinballwerfen gegeneinander an.
Der 1. SC Norderstedt  hat extra einen Wettkampf für die Kleinen ausgesucht, um das 35-jährige TGW-Vereinsjubiläum zu feiern. Alle Gruppen reisen am Freitag an und verbringen das gesamte Wochenende mit ihrem Wettkampf und einem kindgerechten Programm im Schulzentrum Süd. So gibt es einen Flashmob, eine Gute-Nacht-Geschichte am Abend oder auch eine Kinovorführung, wo die Kinder selbst die Akteure sind. Aber im Vordergrund steht der Wettkampf am 10. November. Die Veranstaltung endet mit einer Matinee am Sonntag, bei der auch die Siegergruppen geehrt werden.
Die beiden Norderstedter Teams starten in der Wettkampfklasse SGW2 (Alter 8 –  14 Jahre). Die  Starlights (Landesmeister 2017 und 2018)    tanzen um 12.55 Uhr und turnen um 15.55 Uhr. Die Minis (Landes- und Norddeutscher Meister 2017) tanzen um 13.40 Uhr und turnen um 17.05 Uhr.  Die Damen des SCN, die erfolgreich seit 35-Jahren TGW betreibt, ist  nicht aktiv  sondern in der Organisation dabei.

 

 

 

Multifunktionshalle für den

05. November

Die neue Multifunktionshalle wurde für Tennis nicht mehr benötigt. Foto: pmi/Stadt Kaltenkirchen

Kaltenkirchen (pmi) In dieser Woche ist in Kaltenkirchen  im Beisein  von Vertretern der  Sportvereine und der Politik an der Schirnauallee die zu einer Multifunktionshalle umgebaute ehemalige Tennishalle eröffnet worden. Der Umbau  ist ein Ergebnis des mit Sportvereinen,  Politik und  Kreissportverband Segeberg erarbeiteten Sportentwicklungsplanes. Danach soll die für den Tennissport nicht mehr benötigte Halle dem Breitensport zur Verfügung gestellt und zu einer Mehrzwecksporthalle umgebaut werden.
Die Stadt stellte für den Umbau  200 000 Euro bereit. Ein Förderantrag beim Kreissportverband befindet sich noch in der Bearbeitung. Es wurde jedoch die Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn erteilt.
Die Halle wird künftig insbesondere für Jugendfußballtraining, aber auch für Pilates, Bodyworkout, DrumsKids, Step and Workout, Bogenschießen, Line-Dance und anderes genutzt. Darüber hinaus kann die Halle auch im Vormittagsbereich für zusätzliche Angebote im Eltern-Kind-Bereich oder Seniorenbereich zur Verfügung gestellt werden. Die Nutzfläche der Halle beträgt 990 Quadratmeter.
„Durch die zusätzliche Mehrzwecksporthalle für den Breitensport werden die vorhandenen Schulsporthallen im Nachmittags- und Abendbereich entlastet und können wieder verstärkt den klassischen Ballsportarten (Handball, Basketball, Volleyball) sowie Badminton, Tischtennis, den   Kampfsportarten und weiteren Sportaktivitäten zur Verfügung gestellt werden“, so Bürgermeister Hanno Krause.

 

Fünf Jahre NeNo-Stadtteilgruppe

05. November

Unterwegs mit  der NeNo-Stadtteilgruppe Glashütte 2.  Foto: pmi

Norderstedt (rug) In seiner Ausgabe vom 13. September 2017 berichtete der Heimatspiegel  über den 5. Geburtstag des Netzwerkes-Norderstedt (NeNo). Am 12. Oktober feierte jetzt die NeNo-Stadtteilgruppe Glashütte 2  ihr 5-jähriges Bestehen.
Hier haben sich 23 Gleichgesinnte gefunden, die sich einmal im Monat zu einem Klönschnack treffen, einen Ausflug machen, einen Spaziergang unternehmen oder auch einmal ins Theater gehen. 
Die  Unternehmungen finden in unserer Region statt,  in und rund um Norderstedt. Da wurden Ausflüge nach Hamburg, Niedersachsen, aber auch nach Schleswig-Holstein gemacht. Wenn irgend möglich, fahren die Teilnehmer mit öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch Bustouren sind  willkommen.
Ab und zu verließ jemand die Gruppe und ein neues Gesicht kam hinzu. Langsam wurden aus anfänglich Fremden, im Laufe der Zeit, Freunde. Es gibt nun schon neun Gruppen in Norderstedt und es werden immer mehr.
Wer sich dafür interessiert, der kann sich unter www.neno-norderstedt.de oder bei der Koordinatorin Bärbel Joppien, Telefon  0 40/ 5 23 67 53, oder Mobil unter 01 51/57 37 91 92, per E-Mail an info(at)neno-norderstedt.de oder b.joppien(at)neno-norderstedt.de informieren.

 

Gute Sicht bei Schmuddelwetter

05. November

Im Auto dasselbe behagliche Wohlfühlklima wie zu Hause: Eine Standheizung wärmt das Fahrzeug vor und befreit die Scheiben von Eis und Schnee. Foto: djd/Webasto

Norderstedt (djd) Gestern noch verwöhnte die herbstliche Sonne mit angenehmen Temperaturen, heute ist es bitterkalt mit Raureif und Nebel. Die Witterung in der nasskalten Jahreszeit zeigt sich von ihrer launischen und wechselhaften Seite – und erwischt viele Autofahrer oft buchstäblich eiskalt. Wer nicht rechtzeitig Winterreifen montieren lässt und die Fahrweise anpasst, riskiert schnell eine unfreiwillige Rutschpartie.
Und alle, die nicht über eine Garage verfügen, müssen morgens mehr Zeit einplanen. Unverhofft kann es sein, dass die Autoscheiben vereist sind und man vor dem Losfahren erst alles freikratzen muss. Standheizungen, die sich auch nachträglich ins Fahrzeug einbauen lassen, ersparen einem diese Mühe – und sorgen mit einem vorgewärmten Fahrzeuginnenraum dafür, dass man selbst bei grauem Schmuddelwetter in ein angenehm warmes Auto einsteigt.
Ein freier Rundumblick ist gerade bei unangenehmen Wetterbedingungen immens wichtig. Standheizungen stellen damit eine wichtige Sicherheitsausstattung dar, ähnlich wie das ABS und elektronische Assistenten. Zum Plus an Sicherheit kommt der erhöhte Komfort, das Auto einfach per App oder Fernbedienung zur geplanten Abfahrtzeit auf angenehme Temperaturen vorzuheizen. Damit sind die Scheiben nicht nur außen eisfrei – auch das lästige Beschlagen auf der Innenseite ist passé. „Wichtig ist es, die Standheizung passend zum Fahrzeug, der Größe des Innenraums und den individuellen Bedürfnissen auszuwählen“, unterstreicht Bernd Joerg von Webasto. „Örtliche Fachbetriebe können zu den verschiedenen Lösungen beraten und den Einbau in weniger als einem Arbeitstag erledigen.“
Eine Übersicht von Adressen in der Region gibt es auf www.standheizung.de.

 

Das erste „zu Null“ der Saison

05. November

Alina Witt hat gut lachen. Sie traf zweimal gegen Schlusslicht TSV Limmer. Die Henstedt-Ulzburgerin ist mit jetzt acht Treffern die erfolgreichste Torschützin der Regionalliga. Foto: mai

Henstedt-Ulzburg (mai) Es war vieles noch unausgereift im Spiel des neuen Regionalliga-Tabellenführers SV Henstedt-Ulzburg gegen Schlusslicht TSV Limmer. Doch eines blieb SVHU-Trainer Mac Agyei-Mensah positiv in Erinnerung. „Wir haben das erste Mal in dieser Saison zu Null gespielt“, freute sich der Henstedt-Ulzburger Coach nach dem 4:0-Sieg.
Klar, dass der SVHU mit diesem Ergebnis Tabellenführer bleibt. Zumal Topverfolger TSG 07 Burg Gretesch gegen Werder Bremen II 0:3 verlor. Damit sind die Bremer jetzt mit drei Zählern Rückstand Tabellenzweite.
In Henstedt-Ulzburg taten sich die Gastgeberinnen lange Zeit schwer mit dem Schlusslicht. „Wir sind aber nicht nervös geworden, weil wir wussten, dass unsere Torchancen kommen werden“, sagte Teamführerin Jennifer Michel. Gästekeeperin Melanie Würmel brachte den SVHU auf die Siegerstraße, als sie nach 40 Minuten einen Abschlag genau in die Füße von Alina Witt spielte. Die ließ sich nicht zweimal bitten und schob den Ball ins leere Tor. Zwei Minuten später erhöhte Vera Homp auf 2:0.
Die Gäste ihrerseits blieben torungefährlich. Zwei Schüsse gaben sie im gesamten Spiel auf das Henstedt-Ulzburger Tor ab. Einer hoppelte in Richtung SVHU-Keeperin Alicia Bautz, der zweite setzte nur zweimal auf dem Boden auf, ehe Bautz des Ball in den Händen hatte. In der Zwischenzeit hatte erneut Witt getroffen und Limmer hatte per Eigentor auf 4:0 gestellt.
Limmer hatte Glück, dass die Henstedt-Ulzburgerinnen im weiteren Verlauf fahrlässig mit ihren Chancen umgingen. Mit etwas mehr Konsequenz hätte das Ergebnis zweistellig ausfallen können. „Ich wusste, dass wir Zeit bräuchten, bis meine Ideen Früchte tragen“, sagte Mac Agyei-Mensah nach dem Spiel.
 Im kommenden Duell mit dem Walddörfer SV gibt es für die Henstedt-Ulzburgerinnen ein Wiedersehen. Jugendnationalspielerin Christin Meyer war vor der Saison zum WSV gewechselt. Beim SVHU hatte sie letzte Saison den Sprung in die Auswahl geschafft. Um 13 Uhr treffen beide Teams am Ahrensburger Weg aufeinander.

 

Weihnachtsmann oder

05. November

Bleibt der Bart schwarz oder wird er weiß? Der überzeugte Bartträger Sascha Siebert hat mit der A-Jugend des HTN um die weiße Weste seines Teams gewettet. Foto: mai

Norderstedt (mai) Weihnachtsmänner und Spekulatius werden ja schon seit Wochen in den Geschäften feilgeboten. Doch auch im Sport werfen die Feiertage ihre Schatten voraus. An diesem Wochenende wird sich wahrscheinlich entscheiden, was sich beim HTN am letzten Spieltag vor den Festtagen abspielen wird.
Sascha Siebert, Trainer der weiblichen A-Jugend, hat eine Wette mit seinem Team laufen. „Wenn wir bis Weihnachten verlustpunktfrei bleiben, dann coache ich das letzte Spiel vor dem Fest mit weißem Bart und im Weihnachtsmannkostüm. Wenn nicht, dann müssen meine Mädels vor dem Spiel ein Weihnachtslied schmettern“, erzählt Sascha Siebert.
Der 4. November ist deshalb so interessant, weil die HTN-Mädchen dann beim SC Alstertal-Langenhorn spielen. Beide Teams haben in der laufenden Saison bisher alle Spiele deutlich gewonnen. „Ich sehe neben uns und SCALA kein anderes Team in der Liga, das wirklich eine Chance hat, ernsthaft Meisterschaftsambitionen anzumelden“, urteilt Siebert.
So werden die Partien der ehemaligen Kooperationspartner über den Titel in der Hamburg-Liga entscheiden. Als JSG Alstertal/Norderstedt waren SCALA und damals HG Norderstedt lange  sehr erfolgreich.
Auch bei den Norderstedterinnen musste die Nachwuchsarbeit neu aufgestellt werden. Der Oberligaplatz der A-Mädchen konnte mangels Mannschaft vor zwei Jahren nicht wahr genommen werden. In diesem Jahr kam das HTN zu einer schlagkräftigen A-Jugend,  fast wie die berühmte Jungfrau zum Kind, weil sich beim SVHU die A-Jugend aufgelöst hatte.
So hat Trainer Siebert ein schlagkräftiges Team beisammen. Um die Konzentration bis Weihnachten trotz der deutlichen Tabellenführung hoch zu halten, hat Siebert die Weihnachtswette angeregt. Um seine Chance auf das Weihnachtsmannkostüm zu erhöhen, hat Siebert im Vorfeld der Spitzenpartie Testspiele gegen verschiedene Oberligateams fest gemacht. „Ich denke, die Mädchen werden lieber mich mit weißem Bart an der Seitenlinie sehen wollen, als 'Süßer die Glocken nie klingen' vor dem versammelten Publikum zu singen“, sagt Sascha Siebert lachend.
Am Sonntag fällt in der Sporthalle Lüttkoppel die Vorentscheidung. Ab 18 Uhr spielen die beiden Team gegeneinander. Aber selbst wenn das HTN gewinnt, ist das nur ein Schritt zum coachenden Weihnachtsmann. Vier Spiele folgen noch, ehe am 15. Dezember die letzte vorweihnachtlichen Partie beim Niendorfer TSV ansteht.

 

Ortsdurchfahrt Kaltenkirchen

05. November

Kreis Segeberg (blb) Die schleswig-holsteinische Landesregierung will die Straßen auch im Kreis Segeberg umfassend sanieren und damit erhalten. Am Montag fiel der Beschluss zum Erhaltungsprogramm. Die CDU-Landtagsabgeordneten Katja Rathje-Hoffmann und Ole-Christopher Plambeck freuen sich: „Mit dem jetzt beschlossenen Erhaltungsprogramm werden sich 70 Prozent der Landesstraßen am Ende dieser Legislaturperiode im Jahr 2022 wieder in einem ordentlichen Zustand befinden.“
Im Kreis Segeberg wurden bereits die L75 in Nahe  und die L232 zwischen Struvenhütten und Stuvenborn saniert. Die L80 zwischen Oering und Sievershütten ist  in vollem Gange.
Es folgen  unter anderem 2020 die L75 (Ortsdurchfahrt Alveslohe) mit 1,4 Kilometer und die L80 (Ortsdurchfahrt Kaltenkirchen) mit 2,2 Kilometer sowie die L 234 (Ortsdurchfahrt Ellerau) mit 800 Metern. Die L234 von Alveslohe nach Ellerau steht bereits kurz vor Beginn. L326 von Henstedt-Ulzburg bis nach Norderstedt mit 700 Metern. „Seitdem ich dem Landtag angehöre wurden noch nie so viele Landesstraßen in so kurzer Zeit  saniert“, so Rathje-Hoffmann.
Zu Oppositionszeiten habe die CDU stets  die  Straßeninfrastruktur  angeprangert, erinnert sich Katja Rathje-Hoffmann. „Die Forderung  lautete damals, jährlich mindestens 90 Millionen Euro in den Erhalt der Landesstraßen zu investieren. Genau diese Summe haben wir anschließend im Koalitionsvertrag mit Grünen und FDP vereinbart.“ Diese Summe sei nach Berechnungen des Landesbetriebs für Straßenbau und Verkehr jährlich erforderlich, um die Landesstraßen wieder in vergleichbar guten Zustand zu versetzen, wie er vor der Deutschen Wiedervereinigung bestanden habe.
Nun hoffen die Autofahrer, dass sich die Verkehrsbehinderungen während der Bauarbeiten in Grenzen halten. So hatte der Ausbau der L 75 in Nahe sehr lange Zeit in Anspruch genommen.

Katja Rathje-Hoffmann und Ole-Christopher Plambeck  begrüßen das Erhaltungsprogramm für Landesstraßen. Foto: pmi