Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der MARKT EXTRA 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres MARKT EXTRAS.

 

Garstedt-Ochsenzoller Reiter

05. Oktober: 

Im Springen holten die Reiter aus Norderstedt drei Siege sowie weitere Platzierungen. Foto: pi

 

Wedel/Norderstedt (pi) Bei den Kreismeisterschaften der Reiter in Wedel auf dem Catharinenhof gewann Felix Knudsen-Mallon vom Garstedt-Ochsenzoller RuFV in der Stilspringprüfung. Kl.A* auf „Palma“ mit der Wertnote 8,0. Auf einen zweiten Platz ritt Kristina Kaste (16) auf „Adonis“ mit der Wertnote 7,9. Die Springprüfung A** am folgenden Tag gewann ebenfalls Felix Knudsen-Mallon auf „Palma“ in 46,16 Sekunden. Kristina Kaste erreichte auf „Adonis“ in 54,96 Sekunden den fünften Platz. 
Den dritten Sieg holte Felix Knudsen-Mallon in der Springprüfung der Klasse L mit einer Zeit von 57,84 Sekunden.

Die Katze lässt das

19. November

Überraschende Verwicklungen und Verwechslungen in dem Stück „Die Katze lässt das Mausen nicht“. Foto: Jutta Schwöbel

Norderstedt (rug) Am Dienstag,  20. November, ab  19.30 Uhr wird in der TriBühne Norderstedt, Rathausallee 50 das Theaterstück „Die Katze lässt das Mausen nicht“ aufgeführt. Ein Lustspiel von Johnnie Mortimer und  Brian Cooke mit Sandra Keck, Erkki Hopf, Beate Kiupel, Till Huster, Tanja Rübcke, Kristina Bremer, Insz. Folker Bohnet.
Schorsch und sein Schwager Hubert haben sturmfreie Bude. Das ungleiche Duo – Sexmuffel der eine, Lebemann der andere – versucht daraus ein erotisches Abenteuer zu machen. In dem Komödienknüller lassen es die beiden Strohwitwer richtig krachen.
 Unerfüllte Sehnsüchte sind’s, die zu turbulenter Komik führen: Mona plant, nach 25 Ehejahren endlich ihre vermasselte Hochzeitsreise mit Schorsch nachzuholen. Weil der Göttergatte sich standhaft weigert, zieht Mona mit ihrer überkandidelten Schwester los – ohne zu ahnen, was die beiden alleingelassenen Ehemänner daheim mit zwei von Hubert angeschleppten Freundinnen erleben. Während Schorsch sich mit dem Verzehr von eingelegten Zwiebeln und Butterplätzchen begnügt, verliert Hubert keine Zeit, die Gunst der Stunde zu nutzen und einen amourösen Abend mit seiner Sekretärin und deren Freundin einzufädeln. Zum Entsetzen von Schorsch landen die Vier in seiner Wohnung.
 Doch der Abend verläuft anders als geplant... Überraschende Verwicklungen und Verwechslungen lassen nicht lange auf sich warten. Ein komödiantisches Feuerwerk voller Situationskomik. Der Eintritt kostet  16 / 21 / 26 Euro.

 

Besser sehen – sicher ankommen

19. November

Neue Scheibenwischer garantieren eine gute Sicht bei jedem Wetter und verhindern unangenehme Blendungen entgegenkommender Fahrzeuge. Foto: djd/Robert Bosch GmbH

Norderstedt (djd) Die Beleuchtung am Auto zu überprüfen und die Scheibenwischer zu ersetzen, dauert nur wenige Minuten. Im entscheidenden Moment aber kann dies Leben retten - nämlich dann, wenn der Autofahrer bei Dunkelheit, Nässe oder Schneefall besser sieht und somit einen drohenden Unfall verhindern kann. Schließlich stellen Herbst und Winter besondere Anforderungen an die Konzentration des Autofahrers. Schlecht eingestellte Scheinwerfer oder betagte Scheibenwischer, die mit jeder Bewegung Schlieren auf dem Glas hinterlassen, machen es jetzt noch schwerer, jedes Detail rechtzeitig wahrzunehmen.
„Sehen und gesehen werden, so lautet in der nasskalten Jahreszeit das entscheidende Motto auf der Straße. Viele Unfälle ereignen sich, weil der Autofahrer eine Gefahrensituation erst in letzter Sekunde wahrnimmt und somit zu spät reagieren kann“, berichtet Martin Blömer von der Ratgeberzentrale.de.
Starker Regen, Nebel, Schneetreiben und Dunkelheit: Faktoren, die das Autofahren zusätzlich erschweren, gibt es in den Herbst- und Wintermonaten mehr als genug. Umso wichtiger ist rechtzeitig zum Start in die herbstliche Saison ein gründlicher Fahrzeugcheck in der Werkstatt. Die Erfahrung der jährlichen Licht-Testwochen in den Autowerkstätten etwa zeigt: Bei bis zu jedem dritten Fahrzeug sind die Scheinwerfer falsch eingestellt - doch das kann fatale Folgen haben. Der kostenfreie Test, den bundesweit Werkstätten anbieten, sollte daher ein Pflichttermin für verantwortungsbewusste Autofahrer sein.
Zugleich bildet der Lichttest die beste Gelegenheit, auch die Scheibenwischer zu überprüfen und bei Bedarf erneuern zu lassen. Wer noch mehr für die Sicherheit tun will, kann etwa im Rahmen der Aktion „Sicher mit Bosch“ bei vielen Werkstätten einen Rundum-Check für Herbst und Winter nutzen. Dabei werden die Batterie, die Bremsanlage, der Motor und vieles mehr überprüft. Adressen von Werkstätten in der Nähe und mehr Tipps rund um das Thema Verkehrssicherheit gibt es ab dem 1. September 2017 unter www.sicher-mit-bosch.de.

Wenn die Überprüfung der Beleuchtung in der Kfz-Werkstatt bestanden ist, wird dies mit der Plakette „Licht-Test 2017“ an der Windschutzscheibe bestätigt. Bei den häufigen Lichtkontrollen der Polizei in Herbst und Winter werden Fahrzeuge, die mit der Plakette gekennzeichnet sind, meist durchgewunken. So kann der kurze Stopp in der Werkstatt am Ende sogar noch dabei helfen, Zeit zu sparen.

 

„Schranki“ und „Toasti“

19. November

„Schranki“ Foto: pmi

Norderstedt (rug) „Schranki“ und „Toasti“ sind zwei von zehn Katzen, die wir von einem Todesfall aufgenommen haben.  „Schranki“, zirka acht Jahre alt, kastriert, hat seinen Namen, weil er früher immer unter einen Schrank geflüchtet ist. Er ist eher schüchtern, aber eine absolute Schmusebacke, wenn er Vertrauen gefasst hat. Bei seinem Leben in der großen Katzengruppe hatte er manchmal Probleme mit einem recht dominanten Kater. Mit den Mädels kam er immer gut zurecht. „Schranki“ liebt es auf Autos oder Motorrollern zu liegen – das wird man ihm wohl auch nicht mehr abgewöhnen können. Bislang ist „Schranki“ Freigang und Couch gewöhnt und das sollte auch so bleiben.
„Toasti“, Kater, kastriert, zirka sechs Jahre alt, zahm. „Toasti“ hat seinen Namen, weil er halt die Farbe eines frisch aus dem Toaster gesprungenen Brotes hat. Als er 2014 kastriert wurde, war er völlig abgemagert und hatte sich verkrochen. Die Ursache war ein entzündeter Zahn, der eine Fistel bis auf die Wange gebildet hatte. „Toasti“ konnte einfach nicht mehr fressen. Nachdem dieser „Schaden“ behoben war, hat er sich sehr gut erholt und ordentlich zugelegt wie man sieht. Er ist ein verschmustes Moppelchen geworden. „Toasti“ ist freundlich zu Mitkatzen und Mitmenschen. Er liebt es draußen zu sein, mag aber auch sehr gern kuscheln.

Mehr Informationen  unter Strassentiger Nord e.V., Tel. 0 40/3 20 46 97 43 (Norderstedt), www.strassentiger-nord.de

 

Farbenfrohe Weihnachtsbilder gesucht

19. November

Kreis Segeberg (Nil) Nachwuchskünstler aufgepasst: Die MARKT-Zeitung sucht die schönsten Weihnachtsbilder des Jahres. Alle Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren können sich am Wettbewerb beteiligen und richtig kreativ werden. Tannenbäume, Lebkuchenhäuser, Adventskränze, Geschenkpakete, Schneemänner, Kerzen –  was gehört für euch zur Weihnachtszeit? Malt auf, was euch einfällt und schickt die Bilder an die MARKT-Geschäftsstelle in Norderstedt, Am Umspannwerk 2-4. Wer sein Weihnachtsbild persönlich vorbeibringt, bekommt eine kleine Überraschung. 
Damit klar ist, wer das Bild gemalt hat, sollte auf der Rückseite der Zeichnung der Name des Kindes, das Alter, die Adresse und eine Telefonnummer vermerkt sein. Das Bild muss die Größe eines DIN-A4-Papiers haben und sollte mit kräftigen Farben gemalt werden – das schönste Bild wird nämlich in der MARKT-Ausgabe am  22. Dezember veröffentlicht.  Außerdem darf  der Maler oder die Malerin desjenigen Bildes, das die meisten Jurystimmen bekommt, die Redaktion besuchen und  ein richtiges Interview geben, das ebenfalls veröffentlicht wird.
Abgabeschluss für die Weihnachtsbilder ist der 11. Dezember.

Wer malt das schönste Weihnachtsbild? Die MARKT-Zeitungen ruft einen Malwettbewerb für Kinder bis zwölf Jahre aus. Foto: Shutterstock/Aleksandar Mijatovic

 

Auto Wichert expandiert

12. November

Architekt Berthold Kleta (v.l.), Auto Wichert-Geschäftsführer Bernd Glathe, David Janssen (Vertreter der Baugewerke) und Auto Wichert-Geschäftsführer Bernd Kußmaul legten den Grundstein. Foto: blb

Hamburg (blb/pmi) Auto Wichert  gibt dem Dieselskandal zum Trotz beim Thema Expansion weiter Gas. Am Freitag legten die Geschäftsführer Bernd Glathe und Bernd Kußmaul   den Grundstein für das zweite Audi terminal nach dem in Langenhorn in Hammerbrook.   Schon im nächsten Jahr soll dieser 15,2 Millionen Euro teure neue Standort eröffnen.
„Wir brauchen diesen neuen Audi terminal, weil unser Betrieb in der Wendenstraße stark gewachsen ist. Mit dem neuen Komplex haben wir dann wieder genug Platz für Werkstatt, Neuwagenverkauf und Gebrauchtwagenausstellung“, sagt Bernd Glathe, Geschäftsführer Auto Wichert GmbH. „Außerdem sind wir Optimisten“, ergänzt Bernd Kußmaul. „Trotz der schwierigen Lage für den Handel zur Zeit, machen wir weiter und wollen an diesem Standort mehr Service für unsere Kunden schaffen!“
„Auch in Sachen E-Mobilität wird uns dieser Audi terminal neue Möglichkeiten bieten“, verspricht Bernd Glathe. „Wir bekommen speziell eingerichtete Arbeitsplätze und werden extra dafür ausgebildetes Personal einsetzen.“ Zukünftig werden mehr als 150 Mitarbeiter in Verkauf, Werkstatt und kaufmännischen Bereichen arbeiten. Rund 20 neue Arbeitsplätze entstehen dafür.
Zur Grundsteinlegung kamen auch Berthold Kleta vom Hamburger Architektenbüro Kleta  und Jochen Schweizer (Koordinator bei Audi für Handelsstrategie NW).

 

Mitgliederausstellung des

12. November

Foto: Rolf Krohn

Norderstedt (rug) Vielfältig, außergewöhnlich, interessant und auch besonders, so präsentieren sich die Fotografen vom Fotoclub Norderstedt e.V. in ihrer Mitgliederausstellung in diesem Herbst.  Das 10-jährige Bestehen des Clubs ist der Anlass, eine besondere Ausstellung zu zeigen, aber auch gleichzeitig auf die vielschichtigen Arbeiten aufmerksam zu machen, wie die Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro, Fotoprojekte mit der Integrationsbeauftragten, mit dem Willkommen-Team, Amateurtheatern, Eine Welt-Laden und anderen Kulturträgern.
Mit all diesen Aktionen bereichert der Fotoclub Norderstedt e.V. das kulturelle Leben in der Stadt.
Dankbar blickt der Verein auf zehn Jahre Vereinsarbeit zurück und freut sich auf immer neue und vielfältige Aufgaben.
Die Eröffnung findet statt am  Sonntag, 11. November, ab  16 Uhr in der  Galerie im Rathaus, Rathausallee 50. Die Ausstellung ist zu sehen bis zum 24. November. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 13 bis 19 Uhr, Sonnabend 9 bis 15 Uhr.

 

Studienfahrten nach Venedig,

12. November

Ansichten Venedig Foto: B.B. Sieh

Norderstedt (rug) Die Norderstedter Künstlerin Beatrix Berin Sieh veranstaltet im Frühjahr 2019 wieder Studienfahrten nach Venedig, Wien und Istanbul.
Diese Reisen in kleiner Gruppe (acht bis zehn Personen) richten sich an Kultur- und Kunstinteressierte, die Lust haben, auf den Stadtspaziergängen kulturelle Verflechtungen kennen zu lernen und damit ungewöhnliche Einblicke zu bekommen.
Vom 10. bis 15. März 2019 findet die Studienreise nach Venedig statt. Reise-Schwerpunkt sind die Begegnungen zwischen Konstantinopel, heute Istanbul, zu Venedig, die das Gesicht Venedigs prägen. Auf dem Programm stehen Ausflüge auf die Inseln Torcello und Murano, besucht werden der Dogenpalast, die Markuskirche, das jüdische und das ehemalige griechische Viertel und vieles mehr. Diese sechstägige Flugreise mit fünf Übernachtungen, Transfers, Eintritte und Führungen kostet 1 190 Euro p.P. im DZ, EZ-Zuschlag 175 Euro.
„Wien – Schmelztiegel an der Donau“ folgt vom 8. bis 11. April 2019. Besucht werden Orte wie das Hofburgareal, das Schloß Belvedere, der Stephansdom, das Museums-Quartier, die griechischen und jüdischen Viertel. Ein Wien der kulturellen Vielfalt und des Austausches stehen im Mittelpunkt dieser viertägigen Flugreise. Kostenbeitrag: 930 Euro p.P. im DZ, EZ-Zuschlag 180 Euro, inkl. Flug, drei Übernachtungen, Führungen, Transfers, Eintritte.
„Kaleidoskop Istanbul“ wird vom 15. bis 19. Mai 2019 besucht. Diese fünftägige Flugreise nach Istanbul führt die Teilnehmer in verschiedene malerische Stadtviertel am Bosporus, am Goldenen Horn und auf die Prinzeninseln abseits der touristischen Sehenswürdigkeiten gelegen. Kostenbeitrag: 980 Euro p.P. im DZ, EZ-Zuschlag 130 Euro, inkl. Flug, vier Übernachtungen, Führungen, Transfers, Eintritte.
Diese außergewöhnlichen Stadtgänge leitet Beatrix Berin Sieh, Istanbul- und Venedig-Kennerin, geboren in Istanbul und mit den jeweiligen Kulturen vertraut. Anmeldungen und weitere Informationen: Beatrix Berin Sieh unter mobil: 01 77/5 26 19 20 oder www.malreisen-tuerkei.de

 

Oliver Lück liest „Buntland“

12. November

Oliver Lück Foto: pmi

Quickborn (rug) Am Dienstag, den 13. November,  um 19.30 Uhr liest Oliver Lück in der Stadtbücherei Quickborn aus seinem neuen Buch „Buntland“. Wer die Lesungen des 44-Jährigen kennt, weiß längst, wie vielfältig, tiefgreifend und kurzweilig dieser Abend sein wird.
„Buntland“ ist eine Reise von Mensch zu Mensch. Und ein Gegenentwurf zur politischen oder gar populistischen Schwarz-Weiß-Färberei. Es zeigt Deutschland, wie es in großen Teilen schon lange ist: Bunt. Zwei Jahre ist der Journalist und Fotograf durch Deutschland gereist. Er hat 16 Geschichten aus 16 Bundesländern mitgebracht:
Eine ehemalige Lehrerin, die spät Englisch lernte, heute Geschichten schreibt und damit tausende Fans weltweit erreicht.
Eine Umweltaktivistin, die ihren Protest zum Beruf gemacht hat. Sie seilt sich von Brücken ab und stoppt Züge mit radioaktivem Müll. Und: Sie ist schwerbehindert.
Eine achtköpfige Familie, die vor der Schulpflicht aus Hessen nach Portugal geflüchtet ist.
Ein Mann, der Geräusche sammelt.
Ein Obdachloser, der davon lebt, dass er Kuscheltiere tauscht. Oder: Ein Mann aus Bayern, der drei fremden Rumänen sein vollgetanktes Auto lieh. Seine Nachbarn sagten: Du spinnst! Deinen Wagen siehst du nie wieder! Sie sollten sich wundern.
Oliver Lück stellt 16 Menschen und ihre Geschichten vor – und ein Land, das jeder kennt und doch jedem unbekannt ist.
Oliver Lück, Jahrgang 1973, ist Journalist und Fotograf und lebt in Henstedt-Ulzburg. Er schreibt Geschichten über Menschen, die Geschichten zu erzählen haben. Und er ist ein Viellesender. In den letzten Jahren waren es über 300 Abende, an denen der Autor und Fotograf seine Zuhörer mit auf die Reise genommen hat. Dabei zeigt er auch viele Bilder. 2012 erschien Neues vom Nachbarn – 26 Länder, 26 Menschen, 2016: Flaschenpostgeschichten. Von Menschen, ihren Briefen und der Ostsee (beide bei Rowohlt).
Mehr unter: www.lueckundlocke.de
Der Eintritt für diese Lesung kostet 7 Euro. Karten sind im Vorverkauf in der Stadtbücherei und in der Buchhandlung Theophil sowie an der Abendkasse erhältlich.
Buntland – 16 Menschen, 16 Geschichten, Rowohlt Verlag, 272 Seiten plus 32 Bildseiten,  10,99 Euro. ISBN: 978-3-499-63350-8

 

Eine Weihnachtsgeschichte

12. November

Ebenezer Scrooge und die Geister der Weihnacht. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (rug) Dieses Jahr feiert das kleine Burgtheater sein 10-jähriges Jubiläum. Das kleine Burgtheater ist die Laienspielgruppe des SV Henstedt-Ulzburg. Ihren ersten öffentlichen Auftritt hatten die Schauspieler noch als Mitglieder des FC Union Ulzburg im Jahr 2008 mit dem Weihnachtsmärchen „Rumpelstilzchen“. Dieses Premierenstück wurde von Jung und Alt mit großer Begeisterung aufgenommen. Es zeigte sich bereits bei diesem ersten Auftritt, dass diese Form von Kulturerlebnis, im Sinne von: „Aus der Gemeinde – für die Gemeinde“ gut ankam. Nicht rein zufällig lautet auch das Leitmotiv dieser Laienspieltruppe: „Theater mit Kindern – für Kinder.“
 Nach der Fusion der örtlichen Sportvereine zum SVHU im Jahr 2009 gab sich die Truppe einen ganz eigenen Namen: „Das kleine Burgtheater“ war geboren.
Für das Jubiläumsjahr hat sich das kleine Burgtheater ein ganz besonderes Stück ausgesucht. Es ist diesmal kein klassisches Märchen, sondern ein Klassiker der Weltliteratur. Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens in einer ganz eigenen Fassung.
Und das ist die Geschichte von Ebenezer Scrooge. Er ist ein hartherziger und geldgieriger Geschäftsmann im viktorianischen London des 19. Jahrhunderts. Er lehnt Weihnachten und Barmherzigkeit ab. Für ihn sind arme Leute nur Faulenzer, welche man am Weihnachtsfest nicht auch noch unterstützen muss.
Doch dann erhält er an einem heiligen Abend Besuch von drei Geistern… Wird er danach noch derselbe sein? Lasst euch überraschen.
Alle Vorstellungen finden im Forum des Alstergymnasiums in der Maurepasstraße 67 statt. Es wird wieder an den Wochenenden vom 2. und 3. Advent gespielt. Die Premiere ist am Sonnabend, den 8. Dezember, um 15.30 Uhr. Die weiteren Vorstellungen sind am Sonntag, den 9. Dezember, um 15.30 Uhr; Sonnabend, den 15. Dezember, um 15.30 Uhr sowie die Matinée-Vorstellung am Sonntag, den 16. Dezember, um 11 Uhr.

 

Einzelhandel bildet stärker aus

12. November

Foto: Robert Kneschke/shutterstock

Norderstedt (pmi) Immer mehr Einzelhandelsunternehmen in Deutschland bieten Ausbildungsplätze an.
Das zeigt eine aktuelle HDE-Umfrage: Demnach wollen im laufenden Jahr 45 Prozent der Händler Auszubildende einstellen. Im vergangenen Jahr waren es noch 41 Prozent. Insbesondere im Handel mit Lebensmitteln, Mode und Möbeln sowie bei kleineren Fachgeschäften zeigt die Kurve nach oben.
 „Auf dem Ausbildungsmarkt ist dieses Jahr viel Bewegung. Die Zahl der Ausbildungsplätze in den beiden Kernberufen Kauffrau und Kaufmann im Einzelhandel sowie bei den Verkäuferinnen und   Verkäufern dürfte in diesem Jahr ansteigen“, so HDE-Geschäftsführer Wilfried Malcher. Darüber hinaus wachse auch die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen im Einzelhandel. Immer gefragter seien die Abiturientenprogramme des Handels, die auch von immer mehr Handelsunternehmen angeboten würden. Gleichzeitig haben noch viele Händler Probleme, passende Bewerber zu finden. Nach der HDE-Umfrage unter 800 Handelsunternehmen aller Größen, Standorte und Branchen bemängelt die Hälfte der Unternehmen unzureichende schulische Voraussetzungen. Außerdem haben die Jugendlichen offenbar zu häufig falsche Vorstellungen:
 „Die Berufsorientierung an den Schulen muss noch besser werden. Die Bewerber brauchen mehr Informationen zu den Anforderungen der Handelsberufe und den Karrieremöglichkeiten im Einzelhandel“, so Malcher weiter.

 

Im Herbst blüht die Erinnerung auf

12. November

Die herbstliche Stimmung auf dem Friedhof ist eine ganz Besondere und wird von den farbenfrohen Herbstbepflanzungen auf den Gräbern unterstützt. Foto: BdF

Norderstedt (BdF) „Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt“. So formulierte der Dichter Honoré de Balzac die Tatsache, dass viele Menschen nach dem Tode weiterleben: in der Erinnerung derjenigen, die ihnen im Leben nahe standen. Zu keiner anderen Zeit wird dies deutlicher als im No-vember, dem Monat der Totengedenktage. Sichtbaren und lebendigen Aus-druck findet das Gedenken auf den Friedhöfen: Gräber werden liebevoll für den Herbst und Winter geschmückt, Lichter und Kerzen tauchen den Ort der Erinnerung in stimmungsvolles Licht.
Allerheiligen, Allerseelen, Totensonntag: Die Zeit vor den Gedenktagen ist für die Friedhofsgärtner eine große Herausforderung: „Schließlich werden die Gräber neben der herbstlichen Gestaltung und Schmückung auch winterfest gemacht und präsen-tieren sich dann zu den Gedenktagen in ihrem neuen Glanz“, beschreibt Nadia Reumann von der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Schleswig-Holstein das Aufgabenfeld. Für die evangelischen Christen ist der Totensonntag am 21. November ausschlaggebend für den Hochbetrieb auf dem Friedhof. Die Wechselbepflanzung wird mit Herbstpflanzen ausgestattet oder mit verschiedenen Edeltannen und Moos abgedeckt.
Über die Wechselbepflanzung hinaus stehen für den herbstlichen Grabschmuck vie-le Möglichkeiten zur Verfügung: von der Grabschale über das Gesteck bis zum Blu-menstrauß. Und neben Heide, Veilchen & Co. kommen für die Herbstbepflanzung auch Pflanzen in Frage, die man eher aus Küche und Kräutergarten kennt. Der Sal-bei etwa, dessen Variante „salvia officinalis tricolor“ mit wunderschön grün-purpur gefärbten Blättern mit weißem Rand aufwartet, der sich bei niedrigen Temperaturen rosa verfärbt. Der Salbei bietet aber nicht nur den Augen etwas: „Früher wurde Salbei auf das Grab gepflanzt, weil sein Geruch die Trauernden wieder aufmuntert“, weiß Nadia Reumann.
Auch die Persönlichkeit des Verstorbenen spielt bei der Grabgestaltung an den Trauertagen eine ganz besondere Rolle. Ob es nun Pflanzen sind, die der Verstor-bene besonders mochte oder die die Hinterbliebenen an gemeinsame Urlaube erin-nern; oder natürliche Materialien wie Steine, Holz oder Tannenzapfen, mit denen man auf verschiedene Weise Trauer und Erinnerung zum Ausdruck bringen kann. Viele Friedhofsgärtnereien bieten hierfür moderne und außergewöhnlich kreative Lösungen.

Was macht die besondere Atmosphäre der herbstlichen Gedenktage aus? „Zu kei-ner anderen Zeit vermischt sich eine leichte Melancholie so sehr mit positiven Ge-fühlen wie Hoffnung und der Verbundenheit mit unseren Verstorbenen. Dann merkt man, was für eine große Bedeutung der Friedhof für die Menschen immer noch hat. Was kann einen Friedhofsgärtner mehr freuen?“ so Nadia Reumann von der Treu-handstelle für Dauergrabpflege Schleswig-Holstein.

 

SCN steuert auf dritte

12. November

Alina Schuster war in Wedel Beste im Oberligateam des 1. SC Norderstedt. Die 18-Jährige sammelte 41,60 Punkte für ihre Riege. Foto: Maibom

Norderstedt (mai) Auch gehandicapt sind die Turnerinnen des 1. SC Norderstedt auf dem besten Wege, ihren drei Titeln in der Oberliga den vierten folgen zu lassen. Den zweiten von drei Liga-Wettkämpfen gewannen sie in Wedel. In den Sommerferien hatte Alisa Mach mit dem Turnen aufgehört. Nun muss das Team zu viert weiter machen. Alina Schuster, Diana Ovakimov, Sajah Möller und Maja Reimann traten in Wedel zum zweiten Wettkampf an. Den ersten hatte der SCN in Eutin souverän mit 127,20 Punkten und fast zwei Zählern Vorsprung vor dem VfL Pinneberg gewonnen.
Die Norderstedterinnen starteten verhalten. Sajah Möller ließ mit Knieproblemen das erste Gerät, den Sprung aus. Damit gingen alle drei Übungen ihrer Kameradinnen in die Wertung ein. Die holten aber sehr gute 34,80 Punkte.
Die Führung verlor der SCN am Stufenbarren, an dem es nur 28,15 Zähler gab. Dies Gerät lag diesmal allen Teams nicht, so dass alle acht Teams dort Federn ließen. Die beste Schwebebalkenperformance aller Teams ließ den SCN wieder in Führung gehen, die am Boden mit 31,70 Punkten verteidigt wurde.
„Es war nicht einfach. Sajah mit Knieproblemen und Diana im Vor-Abi-Stress konnten nicht ihr volles Leistungsvermögen abrufen. Schön dass es trotzdem zu Platz eins gereicht hat“, sagte Trainerin Jessica Lemke nach dem Wettkampf.
Nächstes Wochenende in Kiel findet das Saisonfinale statt. „Wir wollen unseren Titel verteidigen“, sagt Jessica Lemke. Das wäre das vierte Mal, dass die Norderstedterinnen dann Meister der Oberliga würden. Ein Aufstieg in die Regionalliga ist aber ausgeschlossen. Das wäre vom Zeitaufwand her sowohl für die Mädchen als auch die Trainer nicht umsetzbar.
Auch die zweite Riege des 1. SC Norderstedt hatte in Wedel ihren zweiten Wettkampf. In der Landesliga gab es nach Platz vier zum Auftakt diesmal Platz fünf. Top-Turnerin Jennifer Stark zog sich beim Einturnen für ihre Bodenkür einen Bänderriss zu. Die 14-jährige Victoria Stauber kämpft mit Wachstumsproblemen. Das bedeutete für Anna Hahnke, Lynn Rademann und die Zwillinge Janina und Danica Schön mehr Verantwortung. In der Endabrechnugn gab es mit 138,45 Pukten zwar fast vier Zähler mehr als beim ersten Wettkampf, aber diesmal kamen gleich vier Teams auf über 140 Zähler.
„Wir haben neun Ligapunkte, unsere Verfolger zweimal fünf und einmal zwei. Da nur zwei Teams absteigen, bin ich der festen Überzeugung, dass wir den angestrebten Klassenerhalt schaffen“, sagt Jessica Lemke.

 

Lars Möhle jubelt über

12. November

Lars Möhle mit seinem Pokal. Foto: pmi

Kaltenkirchen (pmi) Die Athleten der „Kaltenkirchener Turnerschaft von 1894 e.V.“ stellten bei den  der 21. Norddeutschen Meisterschaften im Karate ihr Können unter Beweis. Der Fachverband für traditionelles Karate, DJKB, richtete den Wettkampf mit Hilfe des „Karate Dojo Hannover von 1976 e.V.“ aus. Insgesamt nahmen 220 Wettkämpfer aus 31 Karate-Vereinen (Dojos) an der Meisterschaft teil.
Aus Kaltenkirchen hatten sich gleich mehrere Karatekas für die Meisterschaft in Hannover gemeldet: Delal Aydemir und Yvonne Sievert-Möhle starteten in der Gruppe der Erwachsenen ab Braungurt und Lars Möhle in der Gruppe der Blaugurte im Alter 12 bis 13 Jahre.
Die Sportler mussten sich in verschiedenen Disziplinen beweisen: In unterschiedlichen Kampfformen (Kumite) und im stilisierten Kampf gegen imaginäre Gegner (Kata).
Besonders erfolgreich ist Lars Möhle aus dem Turnier hervorgegangen. Er musste sich im Jiyu-Ippon-Kumite behaupten. In dieser Kampfform erfolgt nach Ansage der Technik jeweils ein Angriff, der zunächst abgewehrt wird. Dann folgt ein Gegenangriff. Lars Möhle bewies in mehreren Kämpfen sein Können, Ausdauer und starke Nerven. Letztlich errang er Platz eins und trägt nun in seiner Leistungsgruppe den Norddeutschen Meistertitel  im Jiyu-Ippon-Kumite.
Seine Mitstreiterinnen konnten sich auf diesem Turnier leider nicht gegen ihre Gegner durchsetzen.