Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der MARKT EXTRA 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres MARKT EXTRAS.

 

Nachtschwärmer Jobtour

21. August: 

Norderstedt (vpu) Kaufmann im Gesundheitswesen, Mediakauffrau bei DS Media Team, Fachkraft für Lagerlogistik, Mechatroniker, Steuerfachangestellte oder auch Koch – das Angebot für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen 2018 bei der „Nachtschwärmer Jobtour“ ist riesig. Rund 300 Schüler werden dann am 9. November in zwei Firmen in die Ausbildungsberufe „hineinschnuppern“. Eine große Chance, einen Ausbildungsberuf live und direkt vor Ort zu erleben. Die Anmeldungen starten jetzt.
Am 9. November startet die erfolgreiche und etablierte Berufsorientierungsveranstaltung in die vierte Runde. Denn haben rund 300 Schülerinnen und Schüler die Chance, zwei Unternehmen ganz persönlich kennenzulernen und sich direkt auf die dann 250 freien Ausbildungsplätze oder dualen Studiengänge zu bewerben.
In diesem Jahr stehen bei 18 Unternehmen 25 verschiedene Ausbildungsberufe und fünf duale Studiengänge zur Wahl. Neu dabei ist die Ausbildung zur Köchin oder Koch bei Johnson & Johnson.
Nach drei erfolgreichen Veranstaltungen hat sich das Konzept etabliert und die Organisatoren von EgNo, BARMER, Sparkasse Holstein und Norderstedt Marketing bleiben dem bewährten Ablauf treu.
„Bei den Teilnehmern kommt die Jobtour sehr gut an. 96 Prozent der Teilnehmer im vergangenen Jahr hat die Aktion gefallen. 68 Prozent empfehlen sie weiter und rund 12 Prozent haben sich nach der Jobtour in einem Unternehmen beworben“, rechnet Marc Mario Bertermann, Geschäftsführer der EgNo vor.
Wer sich jetzt als Schüler oder Schülerin für die  Jobtour interessiert, der kann sich im Internet unter www.jobtour-norderstedt.de informieren und anmelden. Es werden  noch  weitere Unternehmen gesucht. Ihr Ansprechpartner ist Svenja Heitmann unter 040/ 53 54 06 25 bei der Entwicklungsgesellschaft oder per E-Mail an heitmann(at)egno.de.

Marc Mario Bertermann (rechts) begrüßte die teilnehmenden Unternehmerinnen und Unternehmer bei Johnson & Johnson. Foto: vpu

Elixia-Spende an die

21. August

Ingrid Ernst nahm den Spendenscheck von Heiko Pfeifer im Vitalclub ELIXIA entgegen. Foto: blb

Norderstedt (blb) Die Norderstedter Tafel freut sich über eine Spende, die ebenso dazu beiträgt, die neuen Räumlichkeiten mit zu finanzieren. Heiko Pfeifer, Geschäftsführer des  Vitalcubs ELIXIA (Essener Straße 4) überreichte einen Scheck über 500 Euro an Ingrid Ernst, Leiterin der Norderstedter Tafel.
Das Geld kam bei der Aktion „Sonntags in Bewegung“ im Juni im Norderstedter Stadtpark zusammen. Hier bringt der Vitalclub ELIXIA schon seit sechs Jahren im Rahmen der Stadtpark-Reihe „Sonntags im Park“ Menschen ohne großen Aufwand oder Vorbedingungen in Schwung. So floss jeweils ein Euro in die Spendenkasse, wenn Stadtparkbesucher zehn Liegestütze machten, 20 Durchschläge mit dem Springseil absolvierten, eine Runde um den Stadtparksee liefen oder spazierten sowie für jeden Teilnehmer an der Zumba-Open-Air-Party.
„Wir spenden bewusst an Einrichtungen in der Region und in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal an die Norderstedter Tafel“, berichtet Heiko Pfeifer.
Die Tafel kann das Geld gut gebrauchen, versorgt sie doch jede Woche 800 Menschen mit 12 Tonnen Lebensmitteln, die Supermärkte sonst wegwerfen würden. Bedürftige  Menschen erhalten so an elf Ausgabestellen (vier in Norderstedt, zwei in Langenhorn sowie jeweils eine in Hummelsbüttel, Schnelsen, Tangstedt, Henstedt-Ulzburg und Ellerau) Lebensmittel zum Nulltarif.
Die Norderstedter Tafel sucht noch dringend ehrenamtliche Helfer, die montags in Norderstedt und freitags (jeweils ab 14 Uhr) im Kiwittsmoor in Langenhorn die Ausgabe unterstützen möchten. Interessenten melden sich bitte unter Tel. 0 40/5 25 26 36 oder direkt an einer der Ausgabestellen.

 

Vor dem Fest kommt

21. August

Norderstedts Europa-Union-Vorsitzender Manfred Ritzek und Stadtpräsidentin Kathrin Oehme sind Mitglieder der Jury, die im „Cup & Cino“ den Wein des Jahres für das Weinfest 2017 kürte. Foto: blb

Norderstedt (blb) Wenn vom 1. bis 3. September am Schmuggelstieg zum 31. Mal das traditionelle  Weinfest steigt, können sich die Besucher sicher sein, dass die Veranstalter von der Interessengemeinschaft Ochsenzoll (IGO) die angebotenen Weine zuvor probiert und, wie in jedem Jahr, den Wein des Jahres gekürt haben. Auf unserem Notizblock fand sich der eine oder andere Rotweinfleck, was heißt, dass bei der Probe von zehn Weiß- und neun Rotweinen schon mal der eine oder andere Tropfen daneben gehen kann. Die Jury-Mitglieder probieren jeweils einen Schluck der angebotenen Weine, um diese in ihrer Farbe, Geruch, Geschmack und dem Gesamteindruck nach einem Punktesystem zu bewerten. Während die meisten Tester die Farbe als eher unerheblich erachten, gilt das Hauptaugenmerk dem Gesamteindruck, dem berühten „Abgang“. Bettina Weidemann, zweite Vorsitzende der IGO, schenkte die Weine persönlich gemeinsam mit Sabrina Müller vom Veranstaltungspartner „Am Wind Veranstaltungen“ aus Büchen der Reihe nach in die Gläser der Jury. Wurst- und Käsehäppchen sowie Wasser halfen, zwischen den Weinen die Geschmacksnerven wieder zu neutralisieren. Reste der Proben schütteten die Jury-Mitglieder in Gefäße auf den Tischen – sonst würde die Urteilsfähigkeit bei den letzten Weinen wohl etwas zu nebulös.  Am Ende schmeckte der Jury bei den Weißen  der trockene Spätburgunder „Blanc de Noir“ (Weingut Peter Kriechel) und bei den Roten der trockene Dornfelder (Weingut Hill, Rheinhessen) am besten.
Insgesamt zeigte sich die Jury, der neben IGO-Vorsitzendem Thomas Krönke traditionell auch Stadtpräsidentin Kathrin Oehme angehört, angetan von den Rebensäften, von denen erstmals jeweils ein weißer und ein roter Wein von einem Gut aus Südafrika mit Vertrieb in Deutschland kommt.
Das Weinfest beginnt am Freitag, 1. September, um 20 Uhr mit der Bekanntgabe des „Schmuggler des Jahres“ und läuft dann bis zum Sonntag mit einem abwechslungsreichen Programm auf den Bühnen auf der Hamburger und der Norderstedter Seite des Schmuggelstiegs.

 

Abschlüsse in der Tasche

21. August

Das Bild zeigt (von links): Christiane Rimbach (Fachdienstleitung Personal und Organisation), Julian Anders, David Lunks,  Mirko Neitzel, Lisa Reimers und Landrat Jan Peter Schröder. Foto: pmi/Sabrina Müller

Kreis Segeberg (pmi) Geschafft: Lisa Reimers und Mirko Neitzel haben ihren Bachelor-Abschluss in der Tasche. Beide begannen ihre Ausbildung bei der Kreisverwaltung Segeberg als Kreisinspektoranwärter beziehungsweise -anwärterin am 1. August 2014.
Der Studiengang „Bachelor of Arts – Public Administration“ dauerte drei Jahre und gliederte sich in sechs Theorie-Trimester an der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung (FHVD) in Altenholz sowie drei Praxis-Trimester in der Kreisverwaltung.
Mirko Neitzel wurde im Rahmen der Abschlussfeier für die beste Bachelor-Arbeit seines Jahrgangs geehrt. Zudem hat er sein Studium mit der zweitbesten Gesamtnote
seines Jahrganges beendet. Die zwei Absolventen haben zum 1. August eine Stelle in der Kreisverwaltung erhalten: Lisa Reimers im Fachdienst „Personal und Organisation“, Mirko Neitzel im Fachdienst „Rechtsangelegenheiten und Kommunalaufsicht“.
Ebenfalls ihren Abschluss in der Tasche haben Julian Anders und David Lunks. Sie haben vor kurzem ihre Abschlussprüfung zum Verwaltungsfachangestellten in der Fachrichtung „Kommunalverwaltung“ bestanden. Beide hatten die Ausbildung am 1. August 2014 bei der Kreisverwaltung Segeberg begonnen. Die zwei Absolventen arbeiten jetzt im Fachdienst „Ausländer- und Asylangelegenheiten“. Bundesweit ist der Bedarf an jungen, motivierten Fachkräften hoch in der Verwaltung.
„Ich freue mich, mit Frau Reimers, Herrn Neitzel, Herrn Anders und Herrn Lunks bei uns im Kreis Segeberg qualifizierte Fachkräfte übernehmen zu können“, sagte Landrat Jan Peter Schröder. Absolventen wie sie würden dabei helfen, dem demografischen Wandel die Stirn zu bieten. Auch in Zukunft möchte die Kreisverwaltung Zeichen als Ausbildungsbetrieb setzen. Die neuen Ausschreibungen für den Ausbildungsstart am 1. August 2018 sind ab Ende dieses Monats auf der Internetseite des Kreises zu finden unter:
www.kreis-segeberg.de/karriere-beim-kreis.

 

Kneipe im Feuerwehrmuseum

21. August

Innenminister Hans-Joachim Grote gratulierte Wirtin Tina Warncke zu ihrem Jubiläum. Foto: vpu

Norderstedt (vpu) „Ich freue mich so sehr, dass Ihr, dass Sie alle gekommen seit. Es macht mich so glücklich, nach langer Zeit wieder alte Freunde, Weggefährten und Bekannte wieder zu treffen. Ich danke Euch allen ganz herzlich“, rief Tina Warncke ihren weit über 100 Gästen zu. Ihre „Kneipe im Feuerwehrmuseum“ feierte den 20. Geburtstag und auch der Innenminister des Landes, Hans-Joachim Grote schaute vorbei: „Ich habe Ihnen doch noch als Oberbürgermeister versprochen, dass ich gern zum Geburtstag komme“, schmunzelte Grote.
Fast ein Dutzend ehemaliger „Feuerwehrhäuptlinge“, Wehrführer und Stellvertreter kamen zur Feier ins Museum. Freunde und Familienangehörige gratulierten und der „Rosenkavalier“, Michael Eggert von „noa4“, war von Enkeltochter Fiona (7) gerufen worden und gratulierte vor laufender Kamera.
Stadtpräsidentin Kathrin Oehme, die plattdeutsche Autorin und Kulturpreisträgerin Christa Heise-Batt, der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann oder auch der Vorsitzende der Norderstedter EUROPA-Union, Manfred Ritzek, gratulierten an diesem Abend der überglücklichen Wirtin.
Viele fleißige Helfer packten an diesem Abend mit an und nach rund einer Stunde Begrüßung ging's dann als kalte Büfett. Anstatt Blumen und Geschenke hatte sich Tina Warncke eine Spende für die Jugendfeuerwehr gewünscht. Das kam gut an. „Ihr müsst mal das Sparschwein leeren, das ist schon voll“, riefen die Gäste nach einer halben Stunde. Auch Wettergott Petrus hatte ein Einsehen. Erst gegen 19 Uhr ließ er es regnen. Dann ging's gemütlich in der großen Remise des Feuwehrmuseums weiter.

 

Hartmut Bödecker neuer

21. August

Hartmut Bödecker (links) bei der Übergabe des rotarischen Rades durch seinen Vorgänger Dr. Stefan Benz. Foto: pmi

Kaltenkirchen (blb) Bereits zum zweiten Mal nach 2011 ist Hartmut Bödecker Präsident der Kaltenkirchener Rotarier. Im Vorstand stehen ihm in diesem Jahr Benno Fricke als Vizepräsident, Johann Fuhlendorf als Schatzmeister, Dr. Boris Leithäuser als Clubmeister, Lothar Le Jeune als Leiter der Rotary Hilfe und Reinhard Redemund als Sekretär und Presseverantwortlicher zur Seite.  Der RC Kaltenkirchen hat zur Zeit 27 Mitglieder, wobei im Sommer vier neue Mitglieder aufgenommen wurden und weitere zwei noch in diesem Jahr hinzukommen werden. „Neue Mitglieder bedeuten immer auch neue Facetten und Anstöße und vertiefen unsere erfolgreiche Arbeit als Service-Club“, so Bödecker bei seiner Amtseinführung. Die Kaltenkirchener Rotarier stammen aus allen Berufsgruppen, vom Arzt über den Unternehmer und Floristen bis zum Handwerksmeister. Die Mitglieder pflegen auf der Grundlage gemeinsamer Werte freundschaftliche Beziehungen innerhalb des Clubs und setzen sich gleichzeitig gemeinsam für das nachhaltige Wohl Anderer ein. Rotarier sind weder religiös noch politisch gebunden; sie sind nationalitätenübergreifend.  Besonders ausgeprägt ist das soziale Engagement in der Region, das der neue Präsident vertiefen will. Die regelmäßigen Beiträge für die Kaltenkirchener Tafel, die Arbeit der Sternenbrücke oder der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft sind Beispiele. Daneben legt Präsident Bödecker großen Wert auf die lokale Jugendarbeit, für die gern Mittel bereitgestellt werden. Hierzu zählen die Schwimmförderung von Kindern, Hilfe beim Jugendaustausch oder auch die finanzielle Unterstützung bei der Realisierung schulbezogener Projekte. Als ein weiteres wichtiges Anliegen seiner Amtszeit nennt der Präsident das Angebot von Veranstaltungen zur Existenzgründung junger Menschen vor Ort.
Hartmut Bödecker ist Vater zweier erwachsener Söhne und lebt mit seiner Frau Betty in Neumünster. Für Rotary und damit für andere Menschen engagiert er sich seit 2002. Fast vier Jahrzehnte war er als Verbandssyndikus für den Genossenschaftsverband in der Bankenberatung tätig, nach dem Eintritt in den Ruhestand fungiert er seit 2015 als Rechtsanwalt mit dem Schwerpunkt Bankrecht und Bankenaufsichtsrecht und nimmt zahlreiche ehrenamtliche Aktivitäten wahr.

 

Führung durch Speicherstadt

21. August

Die Hamburger Speicherstadt. Foto: Olaf Schneider/pixelio.de

Norderstedt (rug) Die Speicherstadt ist bekannt aus Film, Fernsehen und auch aus der Werbung. Und nun ist sie 2015 auch noch zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt worden: Die Speicherstadt Hamburg mit der Hafencity ist einer der interessantesten und stimmungsvollsten aller Hamburger Orte. Obwohl die einzelnen Blöcke der Bauten von verschiedenen Architekten entworfen wurden, bilden sie einen harmonischen Gesamteindruck, und Solitärbauten an exponierten Stellen verhindern Langeweile.
Dabei ging es beim Bau der Speicherstadt vor mehr als hundert Jahren nicht um eine herausragende Architektur. Die Gebäude waren reine Zweckbauten, Lagerhäuser, die den damaligen technischen Möglichkeiten und Transport-Methoden angepasst waren.
Während der Speicherstadt-Führung kommt bei vielen Teilnehmern der Eindruck einer Zeitreise auf. Einer Reise weit vor die Zeit, in der die Speicherstadt entstand. Manchem Teilnehmer mag es dabei schon etwas gruseln, wenn die Geschichten lebendig werden vom damaligen Hamburger Senat, der rücksichtslos Grund und Boden räumen ließ, damit die Speicherstadt gebaut werden konnte.
Nicht so rücksichtslos ging es beim Bau der Hafencity zu, die auf einer ehemaligen
Elbinsel errichtet wurde. Eine Führung durch Teile der HafenCity, die Teil unserer Speicherstadt-Führung ist, werden uns die schönsten Gebäude moderner Architektur näherbringen.
„Haben Sie Lust, mitzukommen? Ich habe eine zweistündige Führung gebucht. Sie findet statt am Donnerstag, den 21. September, um 15 Uhr.Wir fahren mit der U-Bahn zum Baumwall und treffen dort unseren Guide“, lädt Pastorin Dr. C. Paap ein.
Treffpunkt ist um 14.11 Uhr am U-Bahnhof Garstedt, letzter Waggon. Die Kosten  betragen  6,20 Euro U-Bahn (oder weniger bei vielen Teilnehmern), 7 Euro Führung (bitte passend mitbringen)
Bitte unbedingt bei mir anmelden: dr.carolin.paap@ googlemail.com, Tel. 040/ 521 84 12.

 

Versicherungspflicht für

21. August

Vor dem Abheben muss eine Drohne versichert sein. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Egal ob die Drohne privat oder gewerblich genutzt wird: Das deutsche Luftverkehrsgesetz verpflichtet dazu, eine Versicherung abzuschließen. Nur wenn die Drohne ausschließlich in den geschlossenen Räumen der privaten Wohnung genutzt wird, kann diese vernachlässigt werden.
„Auch für den privaten Gebrauch reicht die Privat-Haftpflichtversicherung des Drohnenpiloten meist nicht aus“, so Zurich Luftfahrtversicherungs-Experte Sebastian Schneider. „Daher muss zusätzlich eine Halterhaftpflicht für Drohnen und  Multicopter abgeschlossen werden. Eine eigenständige Multicopter-Kaskoversicherung deckt gewerbliche Nutzung ab. Der Versicherungsschutz gilt dann je nach Vertrag in Europa und in den Mittelmeeranrainerstaaten oder weltweit ohne USA und Kanada. Der Einsatz von Drohnen oder Multicopter ist somit auch im Urlaub außerhalb von Deutschland abgesichert.
Die Kosten variieren und sind abhängig von verschiedenen Parametern. „Der Versicherungsbeitrag orientiert sich an der Verwendung, der gewünschten Versicherungssumme und nicht zuletzt dem Bereich, in dem geflogen werden möchte. Eine gute Orientierung bietet hier der Zürich Drohnen-Tarifrechner", so Sebastian Schneider weiter.
„Durch die Eingabe der Risikodaten errechnet das Tool individuelle Beiträge für Drohnen und Multicopter. Ab rund 70 Euro jährlich ist eine Drohnenversicherung bei Zürich zu bekommen." Der Rechner ist unter:  www.zurich.de/de-de/privatkunden/fahrzeuge/luftfahrtversicheru
ngen/drohnen-und-multicopter/tarifrechner-drohnen-und-multicopter zu finden.

 

Aus dem Hintergrund

21. August

Premiere auf dem Kunstrasenplatz an der Theodor Storm-Straße. Die schwarz-gewandeten Handballerinnen des SV Henstedt-Ulzburg und die in weiß spielenden Regionalliga-Fußballerinnen trafen sich zu einem Freundschaftsspiel, welches die Fußballerinnen mit 8:0 gewannen. Foto: mai

Henstedt-Ulzburg (mai) Wer erinnert sich nicht an die großartige Reportage von Herbert Zimmermann beim Wunder von Bern. Das WM-Finale zwischen Deutschland und Ungarn kommentierte er auf eine einmalige Art. Weltberühmt wurde sein Satz: „Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen, Rahn schießt, Tor, Tor, Tor, Tor.  Rahn hatte auch in der vergangenen  Woche die Chance zu schießen, tat es aber nicht. Die 2. Fußball-Frauen des SVHU gewannen gegen Katharina Rahn und die 1. Handball-Damen mit 8:0.
Dabei hatten gleich drei „Rahns“ in den Reihen der Handballerinnen die Chance zu schießen. Katharina hatte zwei Ersatztrikots an Merline Wünsche und Nelly Thümer verliehen. Gleich dreimal lief als Rahn mit der Rückennummer zehn auf. Doch aus dem Hintergrund schoss Rahn nicht. Nur einmal versuchte sich Merline „Rahn“ Wünsche mit einem Schuss von der Grundlinie. „Das war aber mein schwacher Linker“, begründete sie, warum der Schuss deutlich das Tor verfehlte.
Handball-Trainer Sven Rüsbült hatte die Idee zum Freundschaftsspiel. Um etwas Abwechslung in den tristen Trainingsalltag zu bringen, hatte er beim Frauenfußball-Trainer Christian Pusch um einen Termin für ein Trainingsspiel nachgefragt. Der war schnell gefunden, und das Spiel konnte steigen.
Vorher war aber noch Weihnachten für die Henstedt-Ulzburger Handballerinnen. Christian Pusch hatte in seiner Rolle als guter Gastgeber Fußballschuhe für die Handballerinnen organisiert. Laut jubelnd nahmen die Drittligahandballerinnen die Buffer entgegen. „Was für eine tolle Idee. Ich hatte schon befürchtet, wir würden heute nur so über den Platz rutschen, weil wir keine Stollenschuhe haben“, sagte Katharina Rahn.
Weil bei den Handballerinnen Marleen Völzke und Janicke Bielfelldt kurzfristig abgesagt hatten, wurden schnell Julia Rautenstengel und Ronja Nicolaisen zu Handballerinnen umfunktioniert.
Schiedsrichter Thomas Schubring hatte mit seiner Erfahrung aus über 1 000 Partien als Unparteiischer die Partie so gut im Griff, dass er im zweiten Durchgang schon mal die dritte Halbzeit am Grill einleiten konnte, während die Frauen, inzwischen bei 12 gegen 12 angekommen, noch kickten. Und spätestens am Grill war klar, dass es eine Revanche geben würde. „Irgendwann im Herbst werden wir  das Rückspiel in der Handballhalle machen“, sagt Sven Rüsbült. Bei dem vielen Lachen, was um die Premiere zu hören war, könnte das der Beginn einer wunderbaren Freundschaft werden.

 

 

 

Hartenholm jubelt über

21. August

TuS Hartenholm-Kapitän Marco Möller (rechts) nach seinem Tor zum 2:0. Foto: mai

Hartenholm (mai) Die Hartenholmer Fußballer befinden sich in der Landesliga Holstein auf dem Weg der Veränderung. Weg vom Toreverhindern, hin zum Tore schießen. Mit dem 3:0 gegen den TSV Travemünde wurde der erste erfolgreiche Schritt  auf diesem Weg gemacht.
„Das ist ein langwieriger Prozess. Nach Jahren des defensiven Spiels soll mein Team nun selber das Spiel machen. Das ändert man nicht von heut auf morgen“, weiß Trainer Martin Genz. Genz ist als Spielertrainer selber Teil der neuen Spielphilosophie, durfte beim Sieg gegen den TSV nicht aktiv mit gestalten.
„Ich bin beim 2:3 gegen den VfB Lübeck II gefoult worden und hab dann ein Revanchefoul begangen“, beschreibt Genz, warum er im zweiten Saisonspiel des Feldes verwiesen wurde. Zwei bis drei Wochen wird er für das Vergehen zuschauen müssen. „Das ist aber nicht unbedingt schlecht fürs Team. Wir haben 26 Spieler im Kader, die alle spielen wollen. Nun haben andere Zeit zu zeigen, was in ihnen steckt“, sagt Genz.
Gegen den TSV Travemünde eine ganze Menge. „Wir haben auch in der Höhe verdient gewonnen“, meinte Genz nach der Partie. Travemünde tat zu wenig, um eine reelle Siegchance zu haben. Hartenholm hätte noch höher gewinnen können, doch Louis Dürrkop, Jannick Holz oder Timo Novak vergaben reichlich richtig gute Torchancen.
Für Martin Genz kam der Umschwung zur rechten Zeit. „Wir sind weg von den Abstiegsplätzen und haben den Motivationsschub vom Travemünde-Sieg rechtzeitig vor dem Derby bei SSC Phoenix Kisdorf erhalten“, so Genz. Am Sonnabend ab 16.15 Uhr tritt der TuS beim Schlusslicht am Strietkamp an.

 

DRK Butspende: Im Sommer

14. August

Als Dankeschön gibt es eine schöne Kühltasche. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Gerade in den Sommermonaten ruft das DRK verstärkt gesunde Menschen ab 18 Jahre dazu auf, Blut zu spenden und damit sich und anderen Gutes zu tun! Nehmen Sie bitte die aktuellen Blutspendetermine in Ihrer Region an, denn besonders in Ferienzeiten geht die Spendenzahl oftmals zurück. Da Blutprodukte nur eine sehr kurze Haltbarkeit haben, die Patientenversorgung jedoch auch jetzt sichergestellt bleiben muss, ist es wichtig, dass kontinuierlich Blutspenden geleistet werden.
Für alle Blutspender/-innen gibt es in Deutschland die Bestimmung, dass zwischen zwei Vollblutspenden mindestens 56 Tage liegen müssen. Daraus ergibt sich, dass Männer bis zu sechs Mal und Frauen bis zu vier Mal im Jahr Blut spenden dürfen. Auch in der warmen Jahreszeit spricht nichts gegen eine Blutspende, wenn ein paar einfache Regeln beachtet werden. Jeder Spender sollte noch mehr als sonst darauf achten, vor der Blutspende ausreichend gegessen und getrunken zu haben (über das normale Tagesmaß von 1,5 l hinaus). Das bedeutet, dass besonders direkt vor der Spende die Flüssigkeitszufuhr sehr wichtig ist. Danach kann der Tag wie gewohnt fortgesetzt werden, allerdings sollte in den ersten 24 Std. auf Leistungssport und den Aufenthalt in praller Sonne verzichtet werden.
 Nach dem Motto „Immer schön cool bleiben“ bedankt sich der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost 2017 bei seinen Spenderinnen und Spendern mit einer praktischen Kühltasche, die für unterwegs mehr Frische garantiert. Diese Aktion, bei der die Spender als Dankeschön für ihr Engagement die Kühltasche erhalten, läuft vom 7. August bis 27. Oktober   in Schleswig-Holstein (und in Hamburg).
Der nächste Termin zur Blutspende ist am Donnerstag, dem 17. August, von 15  bis 19.30 Uhr in der Begegnungsstätte Haus Kielort, Kielortring 51, 22850 Norderstedt.

 

200 000. Besucher bei

14. August

Eingerahmt von zwei Comanchen: Ute Thienel, Geschäftsführerin der Karl-May-Spiele (links), und Heide Stähler,  die 200 000. Besucherin. Foto: pmi

Bad Segeberg (pmi) Die Freude stand Heide Stähler aus Mörlenbach im Odenwald ins Gesicht geschrieben. Sie  wurde als 200 000. Besucher/in der Karl-May-Spiele 2017 im Freilichttheater am Kalkberg begrüßt. Geschäftsführerin Ute Thienel hatte vor dem Start der Vorstellung von „Old Surehand“ eine große Überraschung parat: eine zehntägige Reise für zwei Personen in die Rocky Mountains. Heide Stähler war mit ihrer Tochter Marion Koch, mit der sie zur Zeit Urlaub in Heiligenhafen macht, nach Bad Segeberg gekommen und besuchte die Karl-May-Spiele zum ersten Mal.
Indianer vom Stamme der Comanchen brachten eine stilechte Lederurkunde ins Freilichttheater, die von Ute Thienel an den Jubiläumsgast überreicht wurde. Die Eintrittskarte für Block D, Reihe 10 und Platz 437 hatte Glück gebracht.
Die 200 000er-Marke wurde diesmal bereits in der 46. Vorstellung übersprungen. In der Rekordsaison 2016 war es die 47. Aufführung gewesen. „Noch wichtiger ist allerdings, dass die Begeisterung unserer Besucher für ‚Old Surehand‘ so groß ist“, erklärte Ute Thienel. „Wir haben eine wunderbar erzählte Geschichte, ein starkes Ensemble und besonders viele berührende Momente. Dazu kommen der actiongeladene Showdown, Spannung und Komik – es stimmt einfach alles.“
Durch die positive Mundpropaganda haben das durchwachsene Wetter und die oftmals nicht guten Vorhersagen zunächst nur manche Tagesgäste vom Besuch abgehalten. Aber bis zum 3. September werden ja noch 26 Vorstellungen gespielt.
Heide Stähler kann sich nun erst einmal auf eine spannende Reise in die Rocky Mountains freuen. Neben Flügen, Mietwagen, Unterkunft und Taschengeld beinhaltet das Geschenk der Karl-May-Spiele auch Attraktionen wie den Besuch des Rocky-Mountain-Nationalparks mit seinen beeindruckenden Felsformationen aus rotem Sandstein, die zum Teil über 100 Meter in den Himmel ragen, oder die bis zu hundert Meter hohen Sanddünen am Fuß der schneebedeckten Berge.
Auf der USA-Reise sieht der Gewinner auch den berühmten Mount Rushmore –- weltweit bekannt durch die vier in den Fels gemeißelten Präsidentenköpfe  von George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln.
Zur Rundtour gehört ebenfalls der Yellowstone-Nationalpark, eines der größten Naturwunder Amerikas. Er gilt als ältester und vielleicht berühmtester Nationalpark der Welt mit einer unvergleichlichen Naturkulisse aus faszinierenden Vulkan-ebenen, dampfenden Quellen, Geysiren, kristallklaren Seen und tosenden Wasserfällen.

 

„Mehrgenerationshaus“ in

14. August

Franz Tönnes. Foto: pmi

Kaltenkirchen (vpu) Das Gemeinschaftshaus der Tausendfüßler Stiftung in Kaltenkirchen erhält über das Bundesprogramm „Mehrgenerationenhaus“ (MGH) insgesamt 40 000 Euro an Fördermitteln. Damit bekommt es auch in der aktuellen Förderperiode von 2017 bis 2020 Gelder vom Bund. „Ich bin sehr erfreut, dass die Tausendfüßler auch dieses Mal wieder mit Mitteln aus Berlin unterstützt werden. Sie stärken somit den Austausch und die Begegnung aller Generationen“, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Segeberg – Stormarn-Mitte Franz Thönnes. 
Das umfangreiche Angebot des Gemeinschaftshauses am Standort in der Schützenstraße lässt sich am besten mit aktiver, lebendiger Nachbarschaftshilfe zusammenfassen. Neben den haushaltsnahen Dienstleistungen und Beratungen für jede Lebenslage bieten die Tausendfüßler auch generationenübergreifende Begegnungen, Kultur-, Sport- und Freizeit- sowie Informationsveranstaltungen an, um die Wohn- und Lebensqualität der Menschen vor Ort zu verbessern.
Zum 1. Januar 2017 löste das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus die bisherige Förderungsgrundlage ab. Es läuft bis 2020. Bereits seit 2006 werden in Deutschland Mehrgenerationenhäuser mit Bundesmitteln gefördert. Der neue Schwerpunkt des Programms „Gestaltung des demografischen Wandels“ gibt den jetzt rund 550 bundesweiten Mehrgenerationenhäusern noch mehr Freiräume, ihre Angebote auf die konkreten Bedürfnisse vor Ort abzustimmen und zu verbessern. Zusätzlich gibt es drei weitere Querschnittsziele: die generationsübergreifende Arbeit, freiwilliges Engagement sowie die Sozialraumorientierung.
SPD-MdB Franz Thönnes ergänzt: „Mehrgenerationenhäuser stellen für Kommunen einen deutlichen Gewinn dar. Ihr Konzept eines offenen und unkomplizierten Zugangs erreicht auch Menschen, die möglicherweise Berührungsängste haben, sich nicht zugehörig fühlen oder andere Angebote nicht wahrnehmen würden.“
Die konzeptionelle Ausgestaltung der Förderung beruht auf den bisherigen Erfahrungen und Erkenntnissen aus der Programmbegleitung durch die Trägervereine. Jede der 550 Einrichtungen wird mit 40 000 Euro bezuschusst. Davon kommen 30 000 Euro vom Bund und 10 000 Euro von der Kommune. Alleine in Schleswig-Holstein werden so insgesamt 13 Häuser bezuschusst.

 

Neue Kindertageseinrichtung

14. August

Eröffnung der neuen Kindertagesstätte in der Hamburger Straße in Kaltenkirchen. Foto: pmi

Kaltenkirchen (pmi) In der Hamburger Straße 70 – 72 wurde jetzt auch die neue Kindertageseinrichtun planmäßig fertiggestellt. Sie hat zum 1. August den Betrieb aufgenommen.
Die Kindertageseinrichtung ist mit drei Krippengruppen und zwei Elementargruppen ausgestattet und bietet auf 640 Quadratmeter Nutzfläche Platz für insgesamt 74 Kinder. Der zu der Einrichtung gehörende  große Außenbereich wurde durch den Baubetriebshof geplant, gestaltet und mit neuen Spielgeräten und Bewegungsflächen ausgestattet. Der Außenbereich wurde optisch in einen Krippen- und in einen Elementarbereich unterteilt.
Die Betriebsführung für die Kindertageseinrichtung wurde der Tausendfüssler Stiftung übertragen, die auch bereits den Hort in dem Gebäude betreut.  Geöffnet ist die Einrichtung montags bis freitags von 8 bis 14 Uhr. Von 7 bis 8 Uhr wird ein Frühdienst und von 14 bis  16 Uhr ein Spätdienst angeboten. Die Einrichtung verfügt über einen eigenen Zugang.
Die Umbauarbeiten wurden entsprechend der Planung Ende Juli abgeschlossen. Der Bereich der Kindertageseinrichtung wurde komplett entkernt, saniert und entsprechend der gesetzlichen Anforderungen umgestaltet, sodass drei Krippenräume mit dazu gehörigen Schlafräumen, zwei  Elementarräume mit jeweils anliegenden Gruppenraum, ein Bewegung- und Mehrzweckraum, eine Küche, ein Büro, ein Personalraum, ein Therapieraum sowie die erforderlichen sanitären Einrichtungen entstanden sind.
Die hierfür bereitgestellten Haushaltsmittel in Höhe von 1 041 000 Euro sind nach einem 1. Kassensturz auskömmlich. Weitere 125 000 Euro wurden in die Einrichtung investiert.
Für die Schaffung der 30 neuen Krippenplätze gibt es eine Zuwendung aus dem Bundesinvestitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ von 372 501 Euro. Die Gemeinde Oersdorf beteiligt sich im Rahmen des bestehenden Versorgungsvertrages mit der Stadt an der Maßnahme mit 37809,40 Euro.  „Mit der Fertigstellung der Kindertageseinrichtung sind die umfangreichen Umbaumaßnahmen in der ehemaligen Gemeinschaftsschule Erich Kästner abgeschlossen. Bereits nach den Sommerferien 2016 konnten die Grundschule Marschweg und der Hort ihren Betrieb in der Hamburger Straße aufnehmen.
Jetzt befinden sich mit der Kindertageseinrichtung, die über Krippen- und Elementargruppen verfügt, sowie der Grundschule und dem Hort Betreuungsangebote für Kinder von der Geburt bis im Alter von zehn Jahren in einem Gebäude unter einem Dach. Das ist einmalig in Schleswig-Holstein.

„Es freut mich, dass wir den jüngsten Mitgliedern unserer Stadtgemeinschaft jetzt so ein umfassendes Angebot an einem Standort anbieten können und unser Betreuungsangebot insgesamt weiter ausgebaut haben. Danke an die vielen Beteiligten des Projektes, die es gemeinsam zum Erfolg geführt haben“, so der Bürgermeister.

 
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