Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der MARKT EXTRA 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres MARKT EXTRAS.

 

Kindheitsträume mit

20. März: 

Norderstedt (blb) Das Stadtmuseum hat am Mittwoch die Sonderausstellung  „Modepuppen und  Rennwagen – Traumwelten für Kinder und Sammler“, eröffnet. Zu sehen sind  1 000 Rennfahrzeuge, diverse Rennbahnen und 400  Puppen, die meisten davon Barbiepuppen (und ihr männliches Pendant Ken) aus  vielen Jahrzehnten. Zu den Highlights zählen Sammlerstücke aus den 60er und 70er Jahren. Immer wenn Hajo Brandenburg, Chef des Stadt- und Feuerwehrmuseums, sein Kinderzimmer durchforstet, kommt die Idee zu einer Ausstellung wie diese heraus. Im vergangenen Jahr zog die Lego-Schau 17 000 Besucher ins Stadtmuseum.  „Für die Modepuppen und Rennwagen plane ich mit 5000 plus x“, gibt Brandenburg wie immer eine vorsichtige Erwartungshaltung heraus. Sieben Sammler, einer sogar aus dem Frankenland, haben Exponate für die vielseitige Schau zur Verfügung gestellt.
Doch diese Ausstellung wird nicht nur Kinderaugen, sondern auch die Augen kindgebliebener Erwachsener  zum Leuchten bringen. Wer erinnert sich nicht an seine Kindheit und Jugend mit der Carrera-Bahn,  den Barbiepuppen, die man (oder eher frau)  so hübsch anziehen, ausziehen und  umziehen konnte. Die  Ausstellung stellt auch die Entwicklung der Modepuppen und Rennwagen anschaulich dar.  Zu sehen sind hier neben Barbie, ursprünglich  in Hamburg als Lilli  aus einem Comic der BILD-Zeitung entsprungen und ab 1964   vom amerikanischen Hersteller Mattel produziert,   auch das Pendant der DDR, das Petra oder Steffi hieß.
An Rennbahnsystemen sind neben Carrera zum Beispiel auch  Anlagen von Ninco  zu sehen – aber auch Lkw, Motorräder, Schiffe, Flugzeuge und eine Apollo-Raumkapsel.
Nebenan in der Plambeckhalle hat der Norderstedter Autofreak Werner Schwartinsky einen Rennpolo (Baujahr 1991) ausgestellt, den er einst seinem Sohn als  „normalen“ Straßenwagen zum 18. Geburtstag schenkte.
Immer sonntags ist ab sofort im Stadtmuseum Renntag. Dann können Besucher den Tagessieger auf der Modellanlage ermitteln. Diese Tagesbesten fahren am Schlusstag der Ausstellung, am Sonntag, 14. Mai, um den Gesamtsieg. Zu gewinnen gibt es dann für den Sieger einen Carrera-Gutschein über 150 Euro, 100 Euro gibt's für den Zweiten, 50 für den Dritten.
Geöffnet ist die Ausstellung Mittwoch bis Sonnabend von 15 bis 18 Uhr, sonntags von 11 bis 18 Uhr – übrigens auch Karfreitag (15 bis 18 Uhr) und Ostersonntag (11 bis 18 Uhr).
 Der Eintritt kostet 5 Euro (ermäßigt 2,50 Euro), Kinder bis 12 Jahren sind frei.

Sammler Carlheinz Arndt aus Reinfeld hat unter anderem diese 14 Quadratmeter große Ninco-Rennanlage  für die Ausstellung zur Verfügung gestellt. Foto: blb

Musik lässt die Rathausallee

20. März

„Doctor Love Power“ spielen Rock'n'Roll, Soul und Country im Brauhaus Hopfenliebe. Foto: pmi/random pics

Norderstedt (pmi) Musikfans warten schon sehnsüchtig auf die 2. Norderstedter Musikmeile. Am Sonnabend, 13. Mai, wandelt sich ab 18 Uhr auf einem knappen Kilometer Länge die Rathausallee zum zweiten Mal zur Musikmeile in Norderstedt-Mitte.  Der Clou: Der Eintritt kostet für alle Konzert zusammen nur 10 Euro plus Vorverkaufsgebühren.  In den sieben teilnehmenden Locations – Brauhaus Hopfenliebe, Moorbek Cafè, Weltladen/Buchhandlung am Rathaus, Haspa, Restaurant Bei Alberto, Cocktailbar Lenci´s Drinx und Restaurant La Piazza – wechseln sich Soul, Rock, Blues, deutscher Pop,  Hip-Hop, Schlager, internationale Hits, Instrumentals, Rock´n´Roll, Jazz, Klassik und Weltmusik ab.
Veranstalter und Organisator ist das Quartiersmanagement Norderstedt-Mitte (PACT). Quartiersmanager Christian Behrendt freut sich erneut auf hochkarätige Bands und Künstler. „Musik verbindet. Wir möchten natürlich, dass alle Locations fleißig besucht werden und haben das Musikspektrum breit gestreut“, sagt der 48-Jährige, der nun seit zwei Jahren mit Ideen, Aktionen, Projekten und Veranstaltungen für frischen Wind im Quartier und darüber hinaus sorgt.
Zusammen mit Thomas Will von der Norderstedter Agentur atw hat er die Musik zusammengestellt. Behrendt: „Wir haben in diesem Jahr mit der Band The Bonds und dem John Law-Duo Musiker dabei, die schon lange Jahre für qualitativ gute Musik stehen.“ Mit Urban Beach, Doctor Love Power und dem Georgie Carbutler  Duo sind weitere erstklassige Bands und Künstler dabei, die unterschiedliche Musikstilrichtungen präsentieren.
 Das Lübecker Quartett Mojo Men hat den Geist von Jimi Hendrix, CCR, Cream, Stevie Wonder, Lynyrd Skynyrd und Eric Clapton verinnerlicht  und spielt treibenden rockigen Blues und Soul. Die Band False 5 spielt deutschen RockPop und Hip-Hop und interpretiert Songs unter anderem von Madsen, Revolverheld und Fettes Brot.
Peter Strothmann ist der Mann für die Schlagerfans und die Band Mischpoke will im Weltladen die Zuschauer mit Jazz, Klassik und Weltmusik überzeugen.  Jan Salander, der im vergangenen Jahr sich in die Herzen des Publikums gespielt hatte, ist auch in diesem Jahr mit neuen Songs dabei. Die Veranstaltung klingt im Restaurant La Piazza mit Gitarrist Marino aus, der in einladender Atmosphäre italienische und internationale Pop-Songs zum Besten gibt. „Ich bedanke mich herzlich bei den teilnehmenden Locations sowie unseren Hauptsponsor REWE und Magnus Mineralbrunnen sowie der Haspa, dem Wohnungsunternehmen Plambeck und den Stadtwerken Norderstedt, ohne die diese Veranstaltung gar nicht möglich wäre.“
Zu den von Besuchern gewünschten Verbesserungen gehört ein neuer Ticket-Shop bei Eventim, bei dem Musikfans sich ihre Eintrittskarten online sichern können. Tickets gibt's aber auch genauso problemlos im TicketCorner im Brauhaus Hopfenliebe. Kurzentschlossene bekommen am Veranstaltungstag ihre Tickets im Eingangsbereich der Hopfenliebe.
Schnell zu sein lohnt sich, denn die Veranstaltung ist auf 700 Besucher begrenzt.  Neu ist auch, dass es  an der Abendkasse im Tausch für Tickets Eintrittsbändchen gibt, um schneller die Locations wechseln können.
Infos: www.norderstedt-mitte.de und www.facebook.de/musikmeileNorderstedt.

 

 

 

 

 

 

FDP-Chef Lindner kommt

20. März

Christian Lindner. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Am 28. März tritt der FDP-Bundesvorsitzend Christian Lindner in Norderstedt als Wahlkämpfer zur Landtagswahl am 7. Mai auf. Ab 15.30 Uhr wird  Lindner in einem Saal des Spectrum-Kinos in der Rathausallee mit einem Kurzvortrag die Schwerpunkte seiner politischen Vorstellungen beschreiben und sich anschließend den Fragen der interessierten Bürger stellen.  Geplant ist die Veranstaltung bis 17 Uhr, danach werden weitere Fragen gern durch die anwesenden Mitglieder des FDP-Ortsverbandes beantwortet.
Eine weitere Gelegenheit für Fragen an die Norderstedter FDP ist die gemeinsame Busfahrt zum Wahlkampfauftakt der FDP-Schleswig-Holstein in Neumünster. Bei dieser Veranstaltung steht Wolfgang Kubicki im Mittelpunkt.
Geplant ist der Beginn der Reise am Norderstedter Rathaus, Treffen  um 16.45 Uhr, Abfährt ist um 17 Uhr. Ebenfalls vorgesehen sind ein Halt am AKN-Bahnhof Henstedt-Ulzburg, in Kaltenkirchen am Sky Parkplatz (Hamburger Straße 53 – 59) sowie in Bad Bramstedt auf dem Bleeck.
Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten bei Tobias Claßen unter:  t.classen(at)fdp-norderstedt.de oder telefonisch unter 01 57/ 73 76 56 53

 

Neuer Wegweiser für Senioren

20. März

Foto: pmi

Norderstedt (blb) Der Seniorenbeirat der Stadt Norderstedt hat in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt den neuen Seniorenwegweiser herausgegeben. Der Wegweiser enthält wieder zahlreiche Tipps und Hilfestellungen für alle seniorenrelevanten Themenbereiche von sozialen Angelegenheiten über behördliche Einrichtungen bis zu Themen rund um Gesundheit, Pflege und Wohnen. Im neuen Wegweiser haben die Macher die Themenbereiche farblich gekennzeichnet, so dass sie leicht auffindbar sind. Außerdem ist die Schrift klarer und größer gestaltet, also besser lesbar.
Der Seniorenwegweiser erscheint in Norderstedt seit 1997 regelmäßig alle zwei Jahre neu. Die Broschüre ist   auch in diesem Jahr wieder mit Bildern des Fotoclubs Norderstedt anschaulich illustriert. Die Broschüre ist kostenlos im Rathaus, im Büro des Seniorenbeirats, in den Zweigstellen der Bücherei, den Sozialstationen, Altentagesstätten, Kirchengemeinden und auf den Polizeirevieren erhältlich und natürlich auch im Internet abrufbar.

 

Baustelle Kisdorfer Weg

20. März

Vertreter der Fraktionen, Bürgervorsteher und Bürgermeister Krause besichtigten die Baustelle am Kisdorfer Weg. Foto: pmi

Kaltenkirchen (blb) Die Fraktionsvorsitzenden, der Bürgervorsteher und Bürgermeister Hanno Krause haben in dieser Woche die Baustelle im Verlaufe des zweiten Bauabschnitts (Werner-von-Siemens-Straße bis kurz vor den Kreisverkehrsplatz an der Feldstraße) am Kisdorfer Weg besichtigt. Die Straße sowie die Regen- und Schmutzwasserkanalisation werden hier erneuert.
Aktuell wird der Regenwasserkanal im Ochsenweg  (Gehweg zwischen dem Kisdorfer Weg und der Feldstraße) an den bestehenden Regenwasserschacht angeschlossen. Danach wird der Regenwasserkanal in der Graff  ausgetauscht. Im Kisdorfer Weg wird außerdem eine Gashochdruckleitung umverlegt. Sobald es die Logistik für den Kanalaustausch in der Graff zulässt, werden die Straßenbauarbeiten wieder aufgenommen.
Die Schmutz- und Regenwasserkanäle wurden bereits durch neue, größere und modernen Vorgaben entsprechende Kanalbauten ersetzt. Auch die Erneuerung der Gas-, Trinkwasser-, Strom- und Telekommunikationsleitungen ist abgeschlossen. Fertiggestellt ist auch der Gehweg auf der rechten Seite (Richtung Kreisel). Der gegenüberliegende Gehweg wird im Zuge der Asphaltierungsarbeiten angelegt. Der 2. Bauabschnitt soll Mitte 2017 fertig sein.
Im dritten Abschnitt (Richtung Innenstadt zwischen der Rudolf-Diesel-Straße und dem Oersdorfer Weg) soll   2018 erfolgen. Die Kosten des gesamten Umbaus sind mit neun Millionen Euro veranschlagt. „Gehen die Arbeiten weiterhin so gut voran, werden wir wohl früher als geplant die Arbeiten des 2. Bauabschnittes beenden können – und damit auch die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten wie die Vollsperrung des Straßenabschnittes“, so der Bürgermeister.

 

 

 

„Bobby“ und „Mister X“

20. März

"Bobby" Foto: pmi

Norderstedt (rug) „Bobby“ und „Mister X“ sind sehr liebe und anhängliche Kater, die leider ihr Frauchen verloren haben. Sie brauchen nur eine kurze Eingewöhnungszeit, und sind dann super schmusige und tolle Kater. Beim Verein „Strassentiger Nord“ lassen sie sich nach kurzer Zeit kraulen und schmeißen sich dann auch auf den Rücken, um sich den Bauch kraulen zu lassen.
„Bobby“ entspannt etwas eher. Sie sind beide ziemlich groß und haben schönes weiches Fell. Sie suchen ein eher ruhiges Zuhause, da sie es bisher so gewohnt sind, und unbedingt mit Freigang. Sie müssen unbedingt zusammenbleiben, da sie sich sehr aneinander orientieren und Halt geben.
Sie werden im August  sechs Jahre alt. Beide sind kastriert,  gechipt,  geimpft,  entwurmt,  entfloht,  tierärztlich untersucht.
Ein Appell an Alle: Bitte lassen Sie Ihre Katzen und Kater kastrieren. Bei Bedarf erhalten Sie   einen Zuschuss vom Verein „Strassentiger Nord“.
Mehr Informationen  unter Strassentiger Nord e.V., Tel. 0 40/ 3 20 46 97 43 (Norderstedt), www.strassentiger-nord.de

 

Ausstellung „Winter geht“

20. März

Apfelblüte, Buntstift Foto: pmi

Kaltenkirchen (pmi)  Schneeglöckchen blühen, gelbe Narzissen warten auf warme Sonnenstrahlen, unzählige farbenprächtige Stiefmütterchen stehen bereit, um ins Beet gepflanzt zu werden. Frühling kommt! Bald blühen in Wald und Flur Buschwindröschen und Himmelschlüssel. Dann kommt die Zeit der Kirsch- und Apfelblüte, erste Hummeln summen durch die Luft. Frühling ist da!
„Winter geht!“ heißt die neue Ausstellung von Dorothea Hornung aus Schmalfeld mit naturgetreuen Buntstiftzeichnungen zu diesem Thema. Sie ist zu sehen von Mitte März bis Juli in den Fenstern des Mediohauses in  Kaltenkirchen, Brauer-straße 1.
Dorothea Hornung ist Mitglied des Freundeskreises Erich Prohn e.V. und seit sechs Jahren Vorsitzende des Vereines.

 

 

 

Airport ist Sieger in der Kategorie

20. März

Flughafen-Chef Michael Eggenschwiler nahm die Auszeichnung in Amsterdam entgegen. Foto: pmi

Fuhlsbüttel (blb) Der Flughafen Hamburg gewinnt nach 2011 und 2012 zum dritten Mal den renommierten Skytrax World Award in der Kategorie  „Best Regional Airport Europe“ – damit wurde Hamburg Airport erneut als bester Non-Hub-Flughafen in Europa ausgezeichnet. Der Preis, dessen Vergabe ausschließlich auf unabhängigen Passagierbefragungen basiert, wurde Dienstag auf der Passenger Terminal EXPO in Amsterdam verliehen.
Bewertet wurden 39 Kriterien, darunter beispielsweise die Verkehrsanbindung, Freundlichkeit des Servicepersonals, Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle, Shopping-Möglichkeiten sowie die Preisgestaltung in der Flughafen-Gastronomie.
Im Gesamtranking „The World’s Top 100 Airports“ steigt Hamburg auf Platz 27 sogar in die Top 30 der besten Flughäfen weltweit auf (Vorjahr Rang 40). Auch in der weltweiten Kategorie „The World’s Best Regional Airport 2017“ darf sich Hamburg freuen: Hier belegt der norddeutsche Flughafen den 3. Platz hinter Centrair Nagoya (Japan) und Cincinnati (USA).
Airport-Chef Michael Eggenschwiler  nahm die Auszeichnung persönlich entgegen: „Dass wir bereits zum dritten Mal einen World Airport Award gewonnen haben, zeigt, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konstant gute Arbeit leisten. Jetzt gilt es, unsere Service-Qualität nicht nur auf einem sehr hohen Niveau zu halten, sondern sie  auch weiterhin noch zu steigern.“
Die Skytrax World Airport Awards wurden erstmals im Jahr 1999 ausgelobt. Aktuell haben 13,82 Millionen Passagiere über 550 Flughäfen weltweit abgestimmt.
Alle Gewinner der diesjährigen Verleihung finden Sie unter www.worldairportawards.com.

 

Kaltenkirchener Rotarier

20. März

Hospizleiterin Ute Nerge (links) und Präsident Dr. Stefan Benz bei der Scheckübergabe. Foto: pmi

Kaltenkirchen (pmi) „Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben.“ Getreu diesem Motto begleitet das Kinderhospiz Sternenbrücke seit nun beinahe 14 Jahren die erkrankten jungen Menschen und ihre Angehörigen nicht nur in der letzten Lebensphase, sondern auch auf dem oft viele Jahre dauernden Krankheitsweg im Rahmen der Entlastungspflege, die rund 80 Prozent der Arbeit des Kinderhospizes ausmacht. Gezielte Angebote unterstützen die Familien, die Krankheit ihres Kindes weiter tragen zu können und helfen ihnen, wieder Kraft zu schöpfen. Heranwachsende junge Menschen, die an einer unheilbaren und lebensbegrenzenden Krankheit leiden, werden mit vielfältigen palliativ-medizinisch-pflegerischen Maßnahmen unterstützt.
 Die erkrankten jungen Menschen kommen für mindestens 28 Tage im Jahr  zusammen mit ihren Familien in das Kinder-Hospiz Sternenbrücke, in der unmittelbar letzten Lebensphase ist der Aufenthalt zeitlich unbegrenzt. Die täglichen Kosten für die umfassende Pflege und Begleitung aller Familienmitglieder betragen im Schnitt zirka 950 Euro, von denen die Kranken- und Pflegekassen jedoch nur rund 50 Prozent übernehmen. Die andere Hälfte der Kosten muss aus privaten Spenden im siebenstelligen Bereich aufgebracht werden.
Die Hospizleiterin,  Ute Nerge, hatte die Mitglieder des Rotary-Clubs Kaltenkirchen im Oktober des vergangenen Jahres in einem beeindruckenden Vortrag über die Sternenbrücke informiert und dabei natürlich auch auf den Spendenbedarf hingewiesen. Rotary ist ein Service-Club, dessen Mitglieder sich auf der Grundlage gemeinsamer Werte für das Wohl Anderer einsetzen, wobei dieser Einsatz sich auf humanitäre, soziale, medizinische, kulturelle oder Bildungszwecke bezieht. Der Präsident der Kaltenkirchener Rotarier, Dr. Stefan Benz, hat sich für seine Amtszeit vorgenommen, besonders Kinder und Jugendliche zu unterstützen und die finanzielle Spende für die Sternenbrücke ist für ihn eine Herzensangelegenheit. Jetzt wurde der Besuch der Hospizleitung erwidert und die Gelegenheit in den Räumlichkeiten der Sternenbrücke zur Scheckübergabe genutzt.

 

Polizei fahndet nach diesem Mann

20. März

Wer kennt diesen Mann? Foto: pmi

Kaltenkirchen (pmi) Die Kripo sucht  mit Fotos einen Unbekannten, der im Oktober 2016 junge Mädchen mit Nacktbildern belästigt haben soll. Der unbekannte Mann zeigte am 8. Oktober zwei weiblichen Jugendlichen auf dem Bahnsteig in Kaltenkirchen Bilder auf seinem Handy von einem Penis. Wenig später zeigte er drei Mädchen im Alter von 13 bis 15 Jahren auf dem Bahnhofsvorplatz in Kaltenkirchen unaufgefordert einen pornografischen Film und Penisbilder. Der Mann saß  zuvor in der Bahn, die aus Richtung Hamburg kam. Den Geschädigten gegenüber gab er an, dass er aus Hamburg komme.
 Während der Tat konnten die Geschädigten Bilder vom Tatverdächtigen aufnehmen, die die Polizei jetzt veröffentlicht und fragt: Wer kennt den unbekannten Mann? Er ist ungefähr 20 Jahre alt und schlank. Zur Tatzeit trug er eine schwarze Windjacke, eine Hose mit seitlichen Taschen sowie rote Schuhe. Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Bad Segeberg unter 0 45 51/88 40.

 

Pflegekräfte – aussterbende

20. März

Pflegedienste, wie der des DRK im Kreis Segeberg, entwickeln  Konzepte, um Mitarbeiter zu halten und neue zu gewinnen. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Egal wo, überall liest man vom demographischen Wandel und welche Auswirkungen dieser auf uns hat. Ganz besonders bekommt eine Berufsgruppe diese Auswirkungen zu spüren – Pflegekräfte. Eine immer älter werdende Gesellschaft benötigt immer häufiger Pflege. Dem gegenüber stehen immer weniger junge Menschen und noch viel weniger die Interesse an einem Pflegeberuf haben. Daher entwickeln Pflegedienste, wie der des DRK im Kreis Segeberg, immer neue Konzepte, um Mitarbeiter zu halten und neue zu gewinnen.
„Auch wir haben, genau wie unsere Mitbewerber, mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen“, erklärt die Geschäftsführerin der DRK- Pflegedienste Dagmar Kliewe. Aber das DRK schaue optimistisch in die Zukunft, versichert Frau Kliewe, denn auf Grund der Größe der Pflegedienste und der vielseitigen Möglichkeiten in diesem Bereich, können man Mitarbeitern hervorragende Perspektiven bieten.
Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, wie die DRK-Pflegedienste den Beruf in der Pflege wieder attraktiver gestalten wollen. Von einem leichten Einstieg in den Beruf, der häufig über das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) führt, über exzellente Karrieremöglichkeiten, bis hin zu Strukturreformen, die für die Entbürokratisierung sorgen werden.
Häufig seien junge Menschen gar nicht im Bilde, wie vielseitig der Pflegeberuf ist, andere seien generell noch unentschlossen. Deshalb kommt dem DRK im Kreis Segeberg der Freiwilligendienst sehr entgegen. In dem Jahr haben die Jugendlichen die Möglichkeit, alle Facetten dieser Tätigkeit kennenzulernen und finden häufig ihren künftigen Beruf.
Neben den Berufseinsteigern werden auch berufserfahrene Pflegekräfte besonders gefördert. In verschiedenen Qualifizierungsmaßnahmen können sich die Mitarbeiter weiterbilden und neue Tätigkeitsfelder übernehmen. Besonders gute Karrierechancen bietet tatsächlich die schiere Größe der DRK- Pflegedienste und die daraus resultierenden breitgefächerten Fachaufgabenbereiche, sowohl in der ambulanten als auch in der stationären Pflege. „Wer möchte, kann sich bei uns beruflich entwickeln“, bestätigt Dagmar Kliewe. Die meisten Führungskräfte seien Eigengewächse und haben sich innerhalb des Betriebes weiterentwickelt.
Ein gut strukturiertes Qualitätsmanagement sorgt für eine stetige Weiterentwicklung und Verbesserung der Arbeitsbedingung. Aktuell wird eine Strukturreform zur Entbürokratisierung der Pflege beim DRK im Kreis Segeberg eingeführt. „Diese wird für eine spürbare Entlastung der Pflegekräfte sorgen, sodass wieder mehr Zeit für die Arbeit am Kunden bleibt“, freut sich Hariett Hartig (Leitung zentrales Qualitätsmanagement). Veränderungsmanagement ist in diesem Zusammenhang ein wichtiges Stichwort: „Wir nehmen die Herausforderungen, die kommen, an und arbeiten akribisch an strukturellen Verbesserungen, die die Arbeitsbedingungen unseres Personals nachhaltig verbessert und den Pflegeberuf zukünftig wieder attraktiver machen wird“, teilt Dagmar Kliewe zuversichtlich mit.

 

Was werden Sie für die

20. März

Pastor Gunnar Urbach moderiert die „Elefantenrunde“. Foto:  pmi

Norderstedt (rug) Die Landtagskandidaten des Wahlkreises 27 (Norderstedt), Katja Rathje-Hoffmann (CDU), Katrin Fedrowitz (SPD), Detlev Grube (Bündnis 90 / Grüne), Tobias Claßen (FDP) und Miro Berbig (Die LINKE), werden im „Stadtgespräch“ am Mittwoch, dem 29. März, ab 20  Uhr in der ev.-luth. Thomaskirche, Glashütter Kirchenweg 20 in Norderstedt, vorstellen, wo und wie sie sich in den kommenden Jahren gerade für die Menschen in Norderstedt einsetzen wollen. Die Gesprächsleitung übernimmt Pastor Gunnar Urbach.
Im Mittelpunkt des Gespräches werden die „weichen” Themen stehen. Dazu gehören zum Beispiel  Soziale Gerechtigkeit, Altersarmut, Bezahlbarer Wohnraum, Migration und Integration. „Die Stadtgespräche der Kirchengemeinde zu den Kommunal-, Landtags- und Bundestagswahlen haben bereits eine lange Tradition in Norderstedt und sind immer gut besucht“, sagt Pastor Gunnar Urbach. „Deshalb haben alle KandidatInnen auch sofort und gern nach der Einladung des ev.-luth. Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein zugesagt. Ich bin gespannt auf das Gespräch.“ Während sonst jede Partei für sich wirbt, gibt es hier die Möglichkeit zu einem direkten Vergleich der zu wählenden Personen und den Zielen der politischen Parteien. Hier übernimmt die Kirche eine wichtige Mittlerfunktion, in dem sie einen Raum schafft für das Gespräch zwischen und mit den Kandidat/-innen – und selbst die Frage nach den Werten stellt: Was sind ihnen die Menschen in unserem Land und in unserer Stadt wert?
 Wie verlässlich sind ihre Aussagen? Und was werden sie nach ihrer Wahl konkret für Norderstedt tun?
Deshalb lädt  Urbach ein: „Nutzen Sie die Chance zum direkten Vergleich und persönlichen Gespräch mit den Kandidat/-innen!“

 

SVHU: Lady-Frogs

20. März

Henstedt-Ulzburg (mai) Wachwechsel an der Tabellenspitze der 3. Liga. Weil die Handballerinnen des SVHU gewannen und Spitzenreiter TV Oyten verlor, tauschten beide Teams die Plätze. Neuer Ligaprimus ist seit dem Wochenende der SV Henstedt-Ulzburg. Die Henstedt-Ulzburgerinnen hatten die HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen, den neuen Arbeitgeber von Trainer Sebastian Schräbler, zu Gast. Es war der Gegner, gegen den die Lady-Frogs beim Final Four nicht zu spielen hatten. Dafür spielten sie mit der HG, und wie. Fast nach Belieben dominierten die Lady-Frogs die Partie.
Die Gäste waren im Schulzentrum Maurepasstraße über weite Strecken hemmungslos überfordert. Im ersten Durchgang kam bei ihnen auf jedes Tor ein weggeworfener Ball und anderthalb Fehlwürfe oder von Franziska Nikolaus gehaltene Bälle. Schon beim halbzeitlichen 15:8 für den SVHU war das Spiel entschieden.
Erst eine Viertelstunde vor Schluss schaltete der SVHU einen Gang. Zurück. Da stand es schon 21:11. Und die gute Nachricht von der Tabellenführung sprach sich auch herum. Der TV Oyten hatte bei der HSG Jörl/Doppeleiche Viöl mit 29:23 verloren. „Beim Jubeltanz nach dem Spiel skandierten die Henstedt-Ulzburgerinnen „Spitzenreiter, Spitzenreiter!“
Für Noch-Trainer Sebastian Schräbler ist die Topposition in der Liga nur eine Momentaufnahme. „Wir spielen auch noch gegen Jörl und gegen Oyten. Dazu gegen Buxtehude II und Vechta. Das ist ein hammerhartes Restprogramm“, so Schräbler. Die Bundesligareserve ist nächster Gegner des SVHU.
An diesem Sonnabend um 16 Uhr wird bei den Südelbischen gespielt.

 

Auf nach Athen: Kodokan-Kämpferin

20. März

Luzie Grutke (15) startet  bei der Junioren-WM im Ju-Jutsu. Foto: pmi/Carsten Grutke

Norderstedt (blb) An diesem Wochenende startet Luzie Grutke vom Norderstedter Verein Kodokan  in der Olympic Sports Hall Galatsiou in Athen bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Ju-Jutsu. Die 15-jährige Schülerin aus Quickborn startet in der Klasse Fighting U 18 weiblich bis 57 kg. „Luzie hat einen regelrechten Raketenstart hingelegt: Sie ist erst seit einem halben Jahr in der Jugendnationalmannschaft und startet nun schon bei der WM“, ist Kodokan-Cheftrainer Stefan Jacobs (56) beeindruckt. Sie hat bereits Erfahrung mit internationalen Turnieren, so gewann sie 2014 in Rumänien den U 15-World Cup.
„Ich fühle mich gut vorbereitet, der Sieg bei den Kodokan Open hat mir Selbstvertrauen gegeben“, ist Luzie Grutke zuversichtlich. Beim Heimspiel vor einem Monat in Norderstedt konnte sie sich in ihrer Klasse gegen 15 Konkurrentinnen durchsetzen. Auf einige  davon wie die Österreicherin Lisa Fuhrmann und Madeleine Örenmark aus Schweden wird sie in Athen erneut treffen.
Stefan Jacobs wagt eine Prognose: „Wenn Luzie gut mit den Bedingungen und dem Stress zurechtkommt, ist eine Platzierung unter den Top fünf der Welt durchaus drin.“

 
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