Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der MARKT EXTRA 

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Seniorenbeirat ruft zur Wahl auf

26. Juni: 

Norderstedt  (blb) Der Seniorenbeirat Norderstedt ruft zur Kandidatur für die Wahl des 8. Seniorenbeirats auf. Die Wahl findet am 29. November statt. Der Beirat umfasst 21 Mitglieder, einige werden voraussichtlich aus Altersgründen nicht mehr antreten. Wer in diesem Beirat mitarbeiten möchte, sollte unter anderem teamfähig, kontaktfreudig, kritikfähig sein und wenn möglich über PC-Kenntnisse verfügen. Angelika Kahlert (73, seit November 2009 Vorsitzende) ist ihres Amtes noch nicht müde und würde dem Beirat eine weitere Legislaturperiode vorstehen – wenn es der neu gewählte Beirat wünscht. „Ich habe noch so viele Ideen, dass ich den Mitgliedern manchmal damit auf die Nerven gehe“, schmunzelt Kahlert. So möchte sie das alte Zollhaus an der Segeberger Chaussee  nicht, wie  angedacht, in den Stadtpark versetzt haben,  sondern würde es lieber an seinem ursprünglichen Platz beleben – als eine Art Informationszentrum  eines historischen Norderstedter Ortes. Auch Pressesprecherin Ingrid Kowski (73) will wieder für den Beirat kandidieren: „Weil es mich jung hält und ich gern etwas für ältere Mitmenschen tue“.
Ebenso will Hans Jeenicke (73), akutell 1. Stellvertretender Vorsitzender,  weiter mitarbeiten. „Wir haben einen Antrag im Altenparlament gestellt, dass Heimaufsichten besser bei Gewalt in der Pflege einschreitet“, ist eines der vielen sozialen Themen, die Jeenicke umtreiben.
Der Seniorenbeirat hat zuletzt an der Einrichtung einer Altenpflegeschule, einer kostenfreien Pflegeausbildung, der Einführung eines Seniorentarifs im Arriba-Bad, dem Notfallausweis und der Notfallmappe in Norderstedt tatkräftig mitgewirkt. Schriftliche Bewerbungen zur Kandidatur sind bis zum 31. August mit einer Kurzvorstellung und Lichtbild im Rathaus, Zimmer 21, abzugeben.
Bei der vergangenen Wahl vor vier Jahren nahmen 28 Prozent der wahlberechtigten 25 000 Norderstedter Senioren teil.

„Ahoi HU“ – Kinder

26. Juni

Feierliche Taufe: Gemeinsam mit vielen Kindern übergeben Bürgermeister Bauer und Vertreter der Kita Schulstraße sowie des Lions Clubs das neue Spielschiff seiner Bestimmung. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (pmi) Beim neuaufgelegten Gemeindefest am vergangenen Sonntag übergab der Lions Club Henstedt-Ulzburg der Gemeinde ein neues Spielschiff für den Bürgerpark. Der Shantychor „Alstermöwen“ lieferte die passende maritime Überleitung zu einem Höhepunkt des Gemeindefestes im Bürgerpark: bei herrlichem Sommerwetter übergab Bernd Langbehn, amtierender Präsident des Lions Clubs, ein neues Spielschiff an die Gemeinde Henstedt-Ulzburg. Er erläuterte die Beweggründe, ein solches Spielgerät zu spenden: „Lions International wird in diesem Jahr 100 Jahre alt, und der Lions Club Henstedt-Ulzburg wurde vor 15 Jahren gegründet. Da wollten wir der Gemeinde etwas Bleibendes für die Kinder schenken.“ Bürgermeister Bauer bedankte sich und hob in seiner Ansprache das stete soziale Engagement des Lions Clubs hervor. Er betonte dabei die Vielfalt der Projekte der Lions: „Sie geben mit Ihren Projekten immer wieder wichtige Impulse, beispielsweise auch im Bereich Inklusion.“
Nicht nur die Kinder, auch der Bürgermeister höchstpersönlich „enterte“ das Schiff im Anschluss an die Ansprachen und taufte es auf den Namen „Ahoi HU“. Dieser wurde im Rahmen eines Namenswettbewerbes von den Kindern der Henstedt-Ulzburger Kitas ermittelt. Die Kita Schulstraße erhielt für den erfolgreichen Namensvorschlag eine Spende von den Lions für die Anschaffung eines Holzpferdes.
Für die Lions steht am nächsten Wochenende gleich das nächste Highlight auf dem Programm: am Sonnabend steigt auf Hof Möller wieder die Midsommar-Party. Leider sind bereits alle 500 Karten restlos ausverkauft. „Das ist schon ein Kraftakt, schließlich machen wir das alles ehrenamtlich“, sagt Präsident Langbehn. „Aber wenn Veranstaltungen so gut laufen wie dieses Gemeindefest, dann motiviert das ungemein – wir freuen uns auf die Midsommar-Party!“

 

Stadtradeln 2017:

26. Juni

Die Teilnehmer radelten durch die vier Ortsteile Henstedt, Ulzburg, Rhen und Götzberg. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (rug) Das Stadtradeln in der Gemeinde Henstedt-Ulzburg ist erfolgreich gestartet. Bei der Auftaktveranstaltung am vergangenen Wochenende nahmen über 50 Radlerinnen und Radler teil. Bei bestem Wetter und guter Laune machte sich die Gruppe auf die 23 Kilometer umfassende Tour durch die vier Ortsteile Henstedt, Ulzburg, Rhen und Götzberg. Außerdem wurde noch ein Abstecher in die Nachbargemeinde Kisdorf gemacht.
Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Stefan Bauer, der sich über die rege Teilnahme freute, machte sich die Gruppe gemeinsam auf den Weg vorbei an den künstlerisch gestalteten Trafostationen im Ort.
Ausgearbeitet wurde die Tour wieder einmal von Jens Daberkow, Ortsvorsitzender des ADFC Henstedt-Ulzburg, der die Gruppe auch begleitete und sicher an ihr Ziel führte. Der Sponsor dieser Tour, die Schleswig-Holstein Netz AG, sorgte dabei für kühle Getränke und Verpflegung zum Abschluss der Tour am Umspannwerk Edisonstraße. Ein weiterer Sponsor, die Firma Kluth aus Henstedt-Ulzburg, versorgte die Gruppe während einer Pause mit Studentenfutter.
„Das war ein gelungener Auftakt für unser Stadtradeln, ein großer Dank gilt dem ADFC-Henstedt-Ulzburg für die Tourenplanung und den Sponsoren für die gute Verpflegung unterwegs“, sagte Bürgermeister Bauer. Die Aktion Stadtradeln läuft im Kreis Segeberg noch bis zum 1. Juli. Interessierte können sich immer noch unter www.stadtradeln.de anmelden und teilnehmen. „Stadtradeln“ ist eine Kampagne des Klima-Bündnis e.V., einem Bündnis klimaschutzaktiver Kommunen aus ganz Europa. In dem festgelegten Zeitraum sollen so viele Fahrradkilometer wie möglich erfahren und online oder per App registriert werden. Ziel ist, den Radverkehr zu fördern und auf die Vorteile des Radfahrens aufmerksam zu machen.

 

Keine Angst vor Insektenstichen

26. Juni

Wer diese Regeln beachtet, kann ohne Angst vor Insektenstichen ins Wasser springen. Foto: pmi

Hamburg (pmi) Denn nach einem Bienen- oder Wespenstich kann es zu einer allergischen Reaktion kommen. Frau Prof. Dr. med. Regina Treudler, Dermatologin und Leiterin des Interdisziplinären Allergiecentrums LICA am Universitätsklinikum Leipzig, gibt zehn Tipps für den sicheren Umgang mit Bienen und Wespen – so steht einem entspannten Freibadbesuch nichts mehr im Weg.
 1. Bleiben Sie cool. Viele Menschen reagieren panisch, wenn sie von einer Wespe umschwirrt werden. Doch das ist genau falsch, denn hektische Bewegungen oder Anpusten machen die Insekten aggressiv. Bewahren Sie deshalb Ruhe und bewegen Sie sich langsam.
 2. Tragen Sie helle Kleidung. Zugegeben: Im Freibad möchten sich viele Menschen auch sonnen. Doch wer auf Nummer sicher geht,
zieht sich nach der Abkühlung klassische Sommerkleidung über: hell, leicht und eher eng anliegend. Bunte Farben ziehen die Insekten nämlich an; in weiten Kleidern verfangen sie sich leicht. Nebenbei sind Textilien ein guter Schutz gegen gefährliche UV-Strahlen – stark gebräunte Haut ist inzwischen ohnehin aus der Mode geraten.
  3. Verzichten Sie auf Parfüm. Benutzen Sie keine Sonnencreme mit intensivem Parfüm oder anderen Duftstoffen. Gleiches gilt für
Deodorants und Haarspray. Der Grund: Insekten werden von intensiven Düften angezogen.
 4. Laufen Sie nicht barfuß. Im Freibad läuft man gern barfuß über die Wiese bis zum Schwimmbecken. Besser ist es jedoch, Schuhe mit einer fest anliegenden Sohle zu tragen, da sich Bienen häufig in Bodennähe aufhalten, um Nektar zu sammeln. Wer aus Versehen auf eine Biene tritt, wird häufig auch gestochen, da sie sticht, um sich zu verteidigen.
 5. Trinken Sie mit einem Strohhalm. Wespen lieben zuckerhaltige Getränke und setzen sich gern in Trinkgläser oder an unverschlossene
Flaschen. Versehentlich eine Wespe zu verschlucken, kann sehr gefährlich werden – ein Stich in den Mund oder in den Hals sogar lebensbedrohlich. Deshalb unbedingt beachten: Trinkgefäße stets verschlossen halten und mit einem Strohhalm trinken.
 6. Seien Sie achtsam beim Essen. Ob kleiner Snack oder großes Picknick: Decken Sie Speisen ab und schauen Sie immer genau hin, was Sie essen.
 7. Meiden Sie Mülleimer. Wespen halten sich gern in der Nähe von Mülleimern auf, da sie dort Nahrung im Überfluss finden. Gehen Sie auf Distanz zu Mülleimern im Freibad und meiden Sie öffentliche Mülltonnen. Ihren unterwegs anfallenden Abfall entsorgen Sie besser zu Hause.
  8. Halten Sie Ihr Handy und Ihre Notfallmedikation griffbereit.  Treten im Fall eines Insektenstichs auffällige körperliche Reaktionen wie Kurzatmigkeit, Hautausschlag oder Übelkeit auf, sollte umgehend der Notarzt gerufen werden. Es empfiehlt sich daher, das Handy mit sich zu führen. Allergiker sollten ihre Notfallmedikation stets dabei haben.
 9. Bei Insektengiftallergie: Klären Sie Ihre Freunde und Bekannten auf. Menschen, die bereits von einer Insektengiftallergie wissen, sollten ihr Umfeld über die Allergie und notwendige Hilfsmaßnahmen aufklären. So wissen diese, was im Notfall zu tun ist.
 10. Lassen Sie sich als Allergiker impfen. Eine Allergie-Impfung mit Insektengift bietet Allergikern wirkungsvollen Schutz vor einem potenziell lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock. Die sogenannte spezifische Immuntherapie (SIT) wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausdrücklich empfohlen.

 

Polizei sucht Schmuckeigentümer

26. Juni

Die Polizei hat insgesamt 500 Schmuckstücke sichergestellt und sucht nun die Eigentümer dazu. Foto: Polizei

Norderstedt (blb) Die Kriminalinspektion Bad Segeberg hat im Rahmen von Wohnungsdurchsuchungen  im Dezember 2016 mehr als 500 Schmuckstücke sichergestellt, die vermutlich aus Wohnungseinbrüchen oder -rauben stammen und nun zugeordnet werden sollen. 
Die Schmuckstücke, die bisher nicht zugeordnet werden konnten, wurden jetzt fotografiert und ins Internet eingestellt (den Link sehen Sie im Info-Kasten).
Wer in den zurückliegenden Jahren vor dem 12. Dezember 2016 Opfer  eines Wohnungseinbruchs oder  
-raubes in Hamburg oder im Umland war, wird  gebeten, sich die Fotografien der Schmuckstücke auf der oben genannten Internetseite der Landespolizei Schleswig-Holstein oder unter www.securius.eu anzusehen.
Wer seine gestohlenen Schmuckstücke wiedererkennt, kann sich  werktags  von 8  bis 16 Uhr telefonisch unter 0 41 22/95 44 19 bei der Kriminalinspektion Bad Segeberg melden oder  eine E-Mail an securius(at)polizei.landsh.de senden.
Die Polizei bittet  potenzielle Einbruchsopfer, sich auch dann zu  melden,  wenn sie nicht hundertprozentig sicher sind, dass es sich um ihren Schmuck handelt. Die Kripo veranlasst  dann weitere Überprüfungen.

 

Reisezeit: Jetzt wird's

26. Juni

Mit der S-Bahn kommt man stressfreier als mit dem Auto an den Urlaubsabflug. Foto: pmi/Penner

Fuhlsbüttel (pmi/rug) Wenn Ende Juni die Sommerferien in Niedersachsen, Bremen und Dänemark sowie Ende Juli in Hamburg und Schleswig-Holstein beginnen, ist auch am Hamburg Airport Hauptreisezeit. Für einen entspannten Urlaubsstart rät der Flughafen Hamburg allen Passagieren, genügend Zeit einzuplanen und mindestens zwei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Zudem bittet Hamburg Airport die Passagiere, rechtzeitig vor ihrem Urlaub einen Parkplatz am Flughafen zu reservieren sowie im Urlaubsmonat Juli vorzugsweise mit alternativen Anreisemitteln zum Flughafen zu kommen.
Alle wichtigen Tipps für den entspannten Start in die schönste Zeit des Jahres hat der Flughafen auf einer eigenen Seite im Internet unter www.hamburg-airport.de in der Rubrik „Parken & Anreise/Tipps Urlaubsanreise“ zusammengestellt.
Auch die Parkplätze sind in der Sommerreisezeit sehr stark gebucht. Fluggäste, die mit dem Auto anreisen, sollten frühzeitig einen Parkplatz online reservieren unter www.hamburg-airport.de in der Rubrik „Parken & Anreise“. Nur die Vorab-Reservierung garantiert einen Stellplatz auf den Flächen des Flughafens.
Der   Airport bittet seine Passagiere allerdings,  andere Anreisewege  zu nutzen.  Etwa mit der S1 vom Hauptbahnhof aus in 25 Minuten ohne Umsteigen. Mit dem Taxi erreicht man den Flughafen aus der Hamburger Innenstadt ebenfalls innerhalb einer halben Stunde. Zum Ein- oder Aussteigen können Abholer und Bringer kurz auf der Zufahrt vor der Abflugebene der Terminals parken.
Eine hohe Auslastung gibt es auch  beim Check-in sowie in der Sicherheitskontrolle. Fluggäste sollten dies bei der Anreise bedenken und mindestens zwei Stunden vor dem Abflug am Flughafen sein. Autofahrer sollten sich über die Verkehrslage informieren, da zum Beispiel auf der A7 durch die Baustelle zum Ferienbeginn mit  noch mehr  Staus als ohnehin schon zu rechnen ist.
Weiterer Engpass wird der G20-Gipfel am 7. und 8. Juli in Hamburg. Der Linienflugbetrieb läuft während des  Gipfels weiter. In den Hauptzeiten des An- und Abreiseverkehrs der Staats- und Regierungsmaschinen sind jedoch auch im Linienflugbetrieb Verzögerungen möglich. Zudem kann es während der An- und Abreisezeiten des G20-Gipfels vom 6. bis 9. Juli auf den Zufahrtsstraßen zu vorübergehenden polizeilichen Sperrungen und möglichen Sicherheitskontrollen kommen.
Die Polizei Hamburg bietet  ein kostenfreies Bürgertelefon, bei dem man sich über Straßensperrungen oder sonstige Verkehrsbehinderungen informieren kann: Telefon 0 80 00/42 86 50 (Montag bis Freitag von 8  bis  16  Uhr), E-Mail: g20-buergerinfo(at)polizei.hamburg.de.

 

Polizei beginnt mit

26. Juni

Polizeipräsident Ralf Martin Meyer rechnet schon an diesem Sonnabend mit ersten Problemen. Foto: dpa

Hamburg (dpa/lno) Gut zwei Wochen vor dem G 20-Gipfel hat die Hamburger Polizei am Donnerstag ihren Großeinsatz begonnen. Der Führungsstab für mehr als 15 000 Beamte aus ganz Deutschland hat seine Arbeit aufgenommen. Nach Angaben von Polizeipräsident Ralf Martin Meyer wird es der größte Einsatz in der Geschichte der Hamburger Polizei. Hintergrund des frühen Einsatzbeginns seien die verstärkten Aktivitäten von Gipfelgegnern.
Diese planen an diesem  Sonnabend bereits eine Demonstration gegen die Gefangenensammelstelle (Gesa) der Polizei in Harburg. Die Kundgebung unter der Parole „Gesa to Hell“, zu der die Veranstalter 500 Teilnehmer erwarten, wird von der Polizei als problematisch eingestuft.
Der ADAC rechnet während des Gipfels am 7. und 8. Juli  in und um Hamburg  mit  einem völligen Verkehrskollaps. Auch die ADAC Pannenhilfe werde an den Gipfeltagen nur eingeschränkt verfügbar sein. Neben den Straßensperren rund um das Messegelände und der Elbphilharmonie werden spontane Absperrungen gleich mehrerer möglicher Routen für die Konvois der Gipfelteilnehmer den Verkehr zeitweise zum Erliegen bringen.
Als Alternativen empfiehlt der ADAC den öffentlichen Nahverkehr sowie die Bahn. Doch auch hier könne es zu planmäßigen Einschränkungen kommen, außerdem könne nicht ausgeschlossen werden, dass es durch Aktionen von militanten G 20-Gegnern zu Ausfällen kommt.
Über den aktuellsten Stand zur Verkehrslage informieren die Stadt Hamburg und die Hochbahn auf ihren Webseiten.

 

Spende von 2 500 Euro

26. Juni

Bei der symbolischen Scheckübergabe: V. li. Verena Laumer (Presse- und Öffentlichkeitsbereich Paulinchen), Joachim Ullrich (Krombacher), Anneliese Stapelfeldt (Stellvertretende Vorsitzende Paulinchen). Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Für freudige Gesichter sorgte Joachim Ullrich, Repräsentant der Krombacher Brauerei, bei seinem Besuch des Vereins „Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.“ in der Segeberger Chaussee in Norderstedt: Im Rahmen der jährlichen Spendenaktion der  Brauerei übergab er  einen Scheck  über 2 500 Euro.
„Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.“ wurde 1993 gegründet, um Familien nach Verbrennungs- und Verbrühungsunfällen ihrer Kinder zu beraten, bei Problemen in der Rehabilitationszeit zu helfen sowie präventiv auf die Unfallursachen hinzuweisen. Der Verein begleitet Familien mit brandverletzten Kindern in jeder Phase nach ihrem Unfall. Ein großes Kompetenznetzwerk steht zur Verfügung, sodass keine Frage rund um die thermische Verletzung im Kindesalter offen bleibt. Ziel ist es, für jedes brandverletzte Kind individuell die bestmögliche Versorgung zu erreichen. Zudem warnt „Paulinchen e.V.“ mit verschiedenen Präventionskampagnen vor den Gefahren durch heiße Flüssigkeiten und Flächen sowie Feuer, Strom und Säuren.
Die Krombacher Brauerei rief 2003 die  Spendenaktion ins Leben, stellt unter dem Motto „Spenden statt Geschenke“ seitdem jährlich statt Kundengeschenken zu Weihnachten eine Gesamtsumme zwischen 180 000 und 250 000 Euro zur Verfügung, die in Spenden à 2 500 Euro aufgeteilt wird. Bis heute sind seit dem Start der Aktion 2 927 500 Euro durch die Krombacher Mitarbeiter im Außendienst überreicht worden. Zahlreiche Verbraucher und Institutionen folgten im vergangenen Jahr wieder dem Aufruf „Sie schlagen vor – wir spenden“ und reichten hunderte Spendenvorschläge ein. Nach intensiver Sichtung wurden 100 Institutionen benannt, die eine Spende erhalten. Der Verein „Paulinchen e.V.“ überzeugte  mit seinem Engagement für brandverletzte Kinder und deren Familien.

 

Ferienpass ab sofort erhältlich

26. Juni

Unter den Ferienpassaktionen ist auch das Schnuppertauchen für Kinder ab zehn Jahren der DLRG. Foto: pmi

Kaltenkirchen (blb) Ab sofort können sich Kinder und Jugendliche kostenlos jeweils ein Ferienpassexemplar bei ihren örtlichen Ausgabestellen abholen. Die Ferienpässe werden an folgenden Ausgabestellen ausgegeben: Stadtbücherei, Hamburger Straße 10 a. Öffnungszeiten: Di., Do., Fr. 10 bis 19  Uhr, Mi., Sa. 10 bis 13 Uhr; Zentrale des Kaltenkirchener Rathauses, Holstenstraße 14, Öffnungszeiten: Mo., Di. 7.30 bis 16 Uhr, Mi., Fr.  7.30  bis  12.30 Uhr, Do. 7.30 bis 18 Uhr.
Auch in diesem Sommer wird allen Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen sechs und 17 Jahren, die in den Sommerferien nicht verreisen, ein interessantes Ferienprogramm im Rahmen der Ferienpassaktion 2017 angeboten.
Die Gemeinde-, Stadt- und Amtsverwaltungen im Kreis Segeberg werden jedes Jahr vom Kreisjugendring Segeberg gebeten, Aktionen zur Erstellung eines Ferienpasses zu benennen. In Kaltenkirchen haben die Vereine, Verbände und sonstige Institutionen wieder ein vielfältiges, buntes Angebot für die Kinder und Jugendlichen zusammengestellt. Die Angebote wurden von der Verwaltung zusammengefasst und an den Kreisjugendring Segeberg weitergeleitet. Dort werden alle geplanten Maßnahmen der Kommunen im Kreis Segeberg zusammengestellt und in einem Heft – dem Ferienpass – abgedruckt.
Die angebotenen Ferienpassaktionen reichen von überwiegend sportlichen Aktivitäten, Spaß- und Bastelaktionen bis hin zu Übernachtungscamps und Tagesfahrten zu verschiedenen Ausflugszielen. Die Teilnahme an den Aktionen kann etwas kosten. Die Informationen hierzu sind dem Ferienpass zu entnehmen. Die rechtzeitige Anmeldung, die eine Teilnahme sichern dürfte, erfolgt direkt bei den Veranstaltern der Maßnahme.
In Kürze wird das ganze Angebot auf der Homepage  www.kaltenkirchen.de einsehbar sein.

 

Digitale Kirche ist Thema

26. Juni

Der Referent Wolfgang Lünenbürger-Reichenbach, führt als Managing Director die globale Agentur Cohn & Wolfe in  Deutschland. Foto: pmi

Norderstedt (pmi/rug) Ist die Kirche ein soziales Netzwerk oder sind die sozialen Netzwerke die neuen Kirchen? 46 Millionen Deutsche sind Mitglied in der evangelischen oder katholischen Kirche und 8,4 Millionen Menschen gehen Heiligabend in die Kirche. 28 Millionen Deutsche nutzen Facebook – 21 Millionen tun dies täglich. Intimste Details des eigenen Lebens werden in sozialen Netzwerken geteilt. Viele Kirchen und Gemeinden nutzen diese Netzwerke, um ihre Themen und
Veranstaltungen zu (ver)teilen. Gottesdienste werden gestreamt.
Aber ist dies schon eine digitale Kirche oder nur ein weiterer Kanal zur Kommunikation bereits existierender Themen und Inhalte? Kann die digitale Kirche in virtuellen Räumen zu Gebeten, Beichten und zur religiösen Interaktion einladen? Ersetzt das Smartphone den Gang zum sonntäglichen Gottesdienst? Der studierte Theologe, gelernte Journalist und Radiomoderator Wolfgang Lünenbürger-Reichenbach besetzt seit rund 20 Jahren Führungspositionen in der Kommunikationsbranche. Er gilt als einer der führenden digitalen Strategen in Europa mit dem Schwerpunkt Social Media. Als erster Kommunikationsberater in Deutschland bloggte er selbst (haltungsturnen.de). Seit 2004 berät und begleitet er Unternehmen und Marken ins Social Web und führt heute als Managing Director die globale Agentur Cohn & Wolfe in Deutschland.
Die Veranstaltungen des Digitalen Stresstests richten sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Die Teilnahme ist kostenfrei. Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung erforderlich.
Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, 11. Juli, von 18 bis 20.30 Uhr. Veranstaltungsort sind die Seminarräume von wilhelm.tel in der Heidbergstraße 101 – 111. Der dritte und letzte Termin der Veranstaltungsreihe in diesem Jahr findet am 14. November statt und beschäftigt sich mit dem Thema „Digitale Schule“.

Informationen und Anmeldung unter www.wilhelm-tel.de/stresstest

 

„Die Sparkasse Holstein

26. Juni

Große Freude bei den Gewinnern der Trikot-Aktion. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Die Sportvereine im Geschäftsgebiet der Sparkasse Holstein haben in den letzten Tagen wieder kräftig mitgefiebert. Der Grund: Die Aktion „Die Sparkasse Holstein kleidet die Sportjugend ein“ ist in ihre Schlussphase gegangen. Seit heute ist die Aktion beendet und die 100 Sieger stehen fest. Unter den Gewinnern sind 48 Mannschaften aus Stormarn, 33 aus Ostholstein, zehn aus Hamburg und neun aus Norderstedt.
Bereits zum zwölften Mal hat das Kreditinstitut mit seiner Trikotaktion alle Sportvereine in ihrem Geschäftsgebiet aufgerufen, sich um Mannschaftskleidung für ihren Sportlernachwuchs zu bewerben. 281 Teams sind dem Aufruf gefolgt und haben eine Bewerbung eingereicht. Wie in den beiden Vorjahren durfte auch dieses Mal die Bevölkerung mitentscheiden, welche Mannschaften neue Sportbekleidung gewinnen sollen. Dazu konnten alle vom 14. bis 19. Juni   im großen Online-Voting für ihren Favoriten abstimmen. Auf diesem Weg wurden 60 der 100 Gewinner ausgewählt. Jedoch sollten auch Teams, denen es beispielsweise aufgrund geringerer Mitgliedszahlen an Zuspruch im Online Voting fehlte, die Chance auf neue Mannschaftskleidung erhalten. Daher hat die Sparkasse Holstein weitere 40 Bekleidungssätze unter allen übrigen Teilnehmern unabhängig vom Voting-Endstand ausgelobt. „Bei der Voting-Beteiligung haben wir wieder alle Rekorde gebrochen“, freut sich Dr. Martin Lüdiger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein, über den erneuten Erfolg der Aktion. 64 888 Stimmen wurden insgesamt abgegeben. Das sind über 3 600 Stimmen mehr als im Vorjahr – trotz eines kürzeren Voting-Zeitraums. Im Vergleich zu 2014, dem Jahr, in dem die Bevölkerung erstmals per Voting mitentscheiden durfte, hat sich die Anzahl der abgegebenen Stimmen sogar mehr als verdoppelt.
„Unsere Trikotaktion ist eine richtige Erfolgsgeschichte. Das wäre ohne die aktiven Sportler, aber natürlich auch alle, die fleißig voten und über die Aktion berichten, nicht möglich“, bedankt sich Lüdiger und ergänzt: „Die hohe Bewerberzahl und die aktive Beteiligung Aller beweisen, dass die Trikotaktion gut in der Region ankommt. Aber natürlich möchten wir den kleinen Sportlern auch immer mal etwas Neues bieten. Daher entwickeln wir die Aktion kontinuierlich weiter.“

In diesem Jahr hat die Sparkasse Holstein zum Beispiel  erstmals Outdoor-Jacken angeboten. „Die sind richtig eingeschlagen“, berichtet Lüdiger. „Über 100 Teams haben die Jacken ausgewählt, davon gehören 39 Teams zu den Gewinnern.“
 Die Übergabe  ist für September geplant.

 

Lastenrad zum Testen

26. Juni

Gero Storjohann weist auf den Lastenradtest hin. Foto: pmi

Norderstedt/Berlin (blb) Am Randes eines Fahrradkongresses der CDU-CSU Fraktion informierte sich der Verkehrsexperte und Norderstedter Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann über ein Projekt für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, den Einsatz von Lastenrädern über einen längeren Zeitraum zu testen. Das Projekt wird durch das DLR-Institut für Verkehrsforschung koordiniert und von einem Netzwerk aus Praktikern und ideellen Partnern unterstützt.
Im Projekt „Ich entlaste Städte“ können Unternehmen und Einrichtungen sich bewerben, Lastenräder zu testen und damit ein Bewusstsein für deren Einsatzmöglichkeiten erlangen. Um Analysen der Nutzerakzeptanz und eine Abschätzung der Umwelt- und Verkehrswirkungen durchführen zu können, werden im Projekt begleitende Erhebungen durchgeführt und ausgewertet. Darüber hinaus wird eine projekteigene App entwickelt, mit der fahrtenspezifische Daten erhoben werden können.
Es stehen mindestens 150 Lastenräder und mehr als 15 verschiedene Modelle zur Verfügung. Während der zweijährigen Testphase erfolgt eine wissenschaftliche Begleitforschung zur Analyse der Nutzerakzeptanz und zur Abschätzung von Umwelt- und verkehrlichen Wirkungen.
Info:  www.lastenradtest.de

 

„Lucky“ und „Jimmy“ suchen

26. Juni

"Jimmy" Foto: pmi

Norderstedt (rug) „Lucky“ und sein Kumpel „Jimmy“ kamen aufgrund einer Allergie als Abgabekater zu uns. Sie möchten unbedingt zusammen bleiben, da sie ein eingespieltes Team sind. Lucky ist acht Jahre und Jimmy 14, beide sind tierärztlich gecheckt und „Jimmys“ Zähne wurden saniert.
„Jimmy“ kommt sofort auf den Menschen zu und lässt sich kraulen und „spricht“ sehr viel, „Lucky“ braucht etwas Zeit um sich einzugewöhnen.  Anfangs grummelt „Lucky“ vor sich hin, ist aber nach der Eingewöhnung auch ein schmusiger Kater.
„Jimmy“ hat ein besonderes silbernes Fell und große grüne Augen, seine Vorfahren scheinen eine Rassekatze gewesen zu sein. Sie suchen ein Zuhause mit etwas Freigang oder einem großen Balkon.  Größere Kinder sollten kein Problem sein.
 Beider Kater sind kastriert,  gechipt,  geimpft,  entwurmt,  entfloht,  tierärztlich untersucht.
Mehr Informationen  unter Strassentiger Nord e.V., Tel. 0 40/ 3 20 46 97 43 (Norderstedt), www.strassentiger-nord.de

 

Neues Kleinod für Alveslohe

26. Juni

Herren-Trainer Peer Meinke vor dem neuen Stolz der Gemeinde, dem Kunstrasenplatz. Rund 500 000 Euro mussten bezahlt werden, 100 000 Euro brachte der TuS Teutonia Alveslohe in Eigenleistung auf, um die Kosten zu senken. Foto: mai

Alveslohe (mai) Die Gemeinde Alveslohe ist um eine weitere Attraktion reicher. Mit einem kleinen Sportfest wurde der neue Kunstrasenplatz eingeweiht. „Endlich haben wir wieder eine Heimat“, sagt Herrentrainer Peer Meinke. Fast die gesamte letzte Saison wurde an dem immergrünen Platz gearbeitet. Für die Kicker des TuS war das eine harte Zeit. Denn der Kunstrasenplatz entstand auf dem alten Grandplatz. Und das war der einzige Fußballplatz im Ort mit einer Flutlichtanlage. „Wir wussten im Winterhalbjahr immer in andere Orte ausweichen oder das Training ausfallen lassen“, erinnert sich Meinke.
Fast 600 000 Euro kostete das Schmuckstück. Rund 100 000 davon sparte der TuS, indem Eigenleistungen erbracht wurde. Der Rest wurde von Verein und Sportbund finanziert. Peer Meinke erhofft sich von dem neuen Platz eine Attraktivitätssteigerung für den Fußball in Alveslohe. „Wir können jetzt witterungsresistent Training anbieten. Damit werden wir für die Fußballer im Ort und der Umgebung interessant“, sagt der Trainer der 1. Herren. Um möglichst vielen den neuen Platz schmackhaft zu machen, veranstaltete der TuS Teutonia Alveslohe ein Sportfest auf der Anlage an der Bahnhofstraße. Mit Freundschaftsspielen diverser Alvesloher Fußballteams, Turnschuhweitwerfen, Torwandschießen, Kuchenbuffett und Grillen wurde das neue Kleinod der Gemeinde eingeweiht. Die neue Saison kann damit kommen.

 

 

 
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