Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der MARKT EXTRA 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres MARKT EXTRAS.

 

Was den „Sechser“

16. Oktober: 

Norderstedt (blb) Der Abend der Norderstedter Wirtschaft bleibt die Netzwerkveranstaltung in der Stadt. Auch die 17. Ausgabe war frühzeitig mit knapp 400 Gästen ausverkauft. Gastredner Holger Stanislawski ulkte vor der Veranstaltung: „Dann muss das Essen hier gut sein“.
  Erstmals eröffnete Kai Jörg Evers, neuer Vorstandsvorsitzender des Veranstalters Norderstedt Marketing, den Abend. Dabei durfte er mit Holger Stanislawski den ehemaligen Spieler und Trainer seines Herzensvereins FC St. Pauli als Referenten ankündigen. Stanislawski sprach über  Parallelen sowie Unterschiede der Arbeit als Verantwortlicher im Fußball-Business und in einem Lebensmittelmarkt, den er selbst seit 2014 in Winterhude betreibt.
Als Unterschied stellte „Stani“, wie ihn auch der eine oder andere Mitarbeiter im Rewe-Markt nennt, die Emotionalität im Fußball heraus: „Wenn ich vier Koteletts verkauft habe, ist das nicht Anlass für eine Polonaise durch den Markt, bei einem gewonnenen Fußballspiel, womöglich durch ein Tor in der Nachspielzeit, kann dies passieren.“
Stanislawski hat dem Leben als einer von drei Inhabern in dem 7 500 Quadratmeter großen Markt (etwa so groß wie ein Fußballfeld) mit 130 Mitarbeitern und einem  Umsatz von 31,5 Millionen Euro viele positive Seiten abgewonnen. „Du hast auch mal wieder ein Wochenende, feierst Deinen Geburtstag nicht  im Mannschaftsbus auf dem Weg nach Cottbus.“
Stimmt nicht ganz, Stanislawski, der als Spieler auch eine Vergangenheit in der Jugend des HSV hat,  bewahrt sich die Nähe   zum Fußball durch seine Experten-Tätigkeit am Wochenende beim ZDF, wo er auch bei der Weltmeisterschaft im nächsten Jahr  zum Einsatz kommt.
Eine mögliche Rückkehr in das Fußball-Business schließt er nicht völlig aus: „Es müsste aber verdammt viel zusammen passen, dass ich das, was ich mir in  vier Jahren  mit dem Lebensmittelmarkt aufgebaut habe, wieder aufgebe“, spielt er  auf das extrem kurzlebige Geschäft im Fußball an. „Du hast Dir gerade eine Wohnung gesucht, da wirst Du schon wieder entlassen.“ Es sei denn, der FC Barcelona ruft an ...
Parallelen zwischen Fußball und Rewe benennt Stanislawski in der Motivation und Einbindung von Mitarbeitern. „Man muss sie involvieren anstatt nur zu informieren“, sagt er. Das gelte für den „Sechser“  wie für die Mitarbeiterin an Kasse 4.
Der Fußballer kam bei der Norderstedter Wirtschaft gut an, auch wenn es manchem HSV-er ein wenig zu viel St. Pauli war. Doch  fußballideologische und andere Fragen („Wer wird denn nun OB?“) diskutierten die Gäste später an den Büdchen zwischen Rouladen,  Kalbstafelspitz und Kaiserschmarrn zum Dessert in gelöster Atmos- phäre bis in die Nacht.

Norderstedt-Marketing-Chef Kai Jörg Evers (rechts) begrüßte Holger Stanislawski als Referenten zum 17. Abend der Norderstedter Wirtschaft. Foto: blb

Adasoft feiert und spendet

16. Oktober

Spendenübergabe der Umschulungsklasse BM3 im SOS-Kinderdorf, v.l.n.r.: Lola Gachechiladze, Kristina Daugardt, Yvonne Schneider, Elisabeth Hartojo, Manfred Thurau (SOS), Svetlana Noschka, Maksim Wilcke, Janina Kather. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) Als das Norderstedter Bildungszentrum Adasoft e.V. vor einigen Wochen sein 25-jähriges Bestehen feierte, dachte man bei dieser Gelegenheit nicht nur an sich, sondern auch an andere. Jetzt übergab die Umschulungsklasse BM3, die mit einem Benefiz-Projekt im Rahmen des Jubiläums betraut war, eine Spende über  820 Euro persönlich im SOS-Kinderdorf Harksheide.
Begonnen hatte alles mit einem Vortrag von Manfred Thurau über das Leben und die Arbeit im SOS-Kinderdorf Harksheide in den Schulungsräumen von Adasoft. „Wir wollten, dass die Umschüler das Spendenprojekt gut vorbereitet und mit Überzeugung angehen“, so die Geschäftsführerin Elisabeth Hartojo, die seit der Gründung bei Adasoft dabei ist. „Es war für die Umschulungsklasse sehr motivierend zu erfahren, wie umfassend das Hilfsangebot von SOS allein in Norderstedt ist.“ Die Spendensumme von 820 Euro generierte man dann über befreundete Unternehmen und Geschäftsleute, ein Teil kam in bar bei der Jubiläumsveranstaltung zusammen.
Jetzt nutzte man die Gelegenheit der Spendenübergabe, sich bei einem Rundgang persönlich ein Bild vom SOS-Kinderdorf Harksheide zu machen und davon, wie das Geld Verwendung finden wird. „In wenigen Tagen ziehen drei Kinder zwischen vier und fünf Jahren in unsere neue Kinderdorffamilie ein“, so Manfred Thurau, die Spende könne man dort besonders gut gebrauchen. Bett, Tisch und Kleiderschrank seien natürlich schon da, aber damit dass wirklich ein Zuhause werde, müsse man wohl noch ein paar Dinge einrichten.

 

„Vun Binnenland un Waterkant“

16. Oktober

Christa Heise-Batt Foto: rug

Norderstedt (pmi) Der Verein „Freunde von Kothla-Järve, Johvi und Umgebung'' veranstaltet jedes Jahr eine Benefizveranstaltung für deren Tagesstätte mit Suppenküche in Püssi/Kothla-Järve Norderstedts Partnerstadt. Aber auch für andere soziale Projekte in den Partnerstädten ist der Erlös dieser Veranstaltung.
Wie immer mit dabei ist Christa Heise-Batt. Dieses mal ist auch der bekannte Gerd Spiekermann dabei, worüber sich die Vereinigung sehr freut.
„Vun Binnenland un Waterkant“ – Lieder und Geschichten mit Christa Heise-Batt und Gerd Spiekermann und dem Shanty Chor „Alstermöwen“ am Sonntag, 22. Oktober, 15 Uhr, im Festsaal am Falkenberg, Norderstedt, Langenharmer Weg 90.
Einlass ab 14 Uhr, Kaffee und Kuchen zum Selbstkostenpreis. Der Eintritt kostet 10 Euro. Kartenvorverkauf bei den bekannten Vorverkaufstellen.
Telefonische Bestellung unter 0 40/522 89 88 und 0 40/522 13 07

 

 

 

Neue Verwaltungsdirektorin

16. Oktober

Anke Franzke und Regionaldirektor Carsten Oberpenning Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (pmi) Mit Anke Franzke steht seit dem 1. Oktober  eine neue Verwaltungsdirektorin an der Spitze der Paracelsus- Klinik Henstedt-Ulzburg. Die 40-jährige Diplomkauffrau war bereits in zahlreichen leitenden Funktionen bei anderen Trägern beschäftigt. Seit 2009 war sie bei der Klinikgruppe Dr. Guth in Hamburg tätig. Zuerst als Geschäftsbereichsleiterin Controlling im strategischen Bereich und die letzten vier Jahre übernahm sie die Kaufmännische Leitung der Klinikgruppe Dr. Guth.
„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und möchte gemeinsam mit allen Mitarbeitern die Prozesse und Strukturen an der Paracelsus-Klinik Henstedt-Ulzburg weiter verbessern, um das vorhandene Potenzial der Klinik für eine langfristige und zukunftssichere Entwicklung zu nutzen“,  erklärt die neue Verwaltungsdirektorin Anke Franzke.
„Mit Frau Franzke ist es uns gelungen, eine sehr erfahrene Managerin im Gesundheitswesen als Verwaltungsdirektorin zu gewinnen. Sie bringt umfassende Kompetenzen und Erfahrungen aus dem Management des Krankenhaus- und Gesundheitsbereich mit und ist genau die Persönlichkeit, mit der wir unsere strategische Unternehmensplanung und die Weiterentwicklung unseres Krankenhauses fortsetzen möchten“, so Regionaldirektor Carsten Oberpenning.

 

Abfall? Von wegen!

16. Oktober

Besser verwerten, als wegwerfen. Foto: BMEL

Norderstedt (pmi/rug) Jetzt ist Erntezeit für viele heimische Obst- und Gemüsesorten. Doch gerade Obst und Gemüse landen oft in der Tonne: Sie machen mit 44 Prozent den größten Teil unserer Lebensmittabfälle aus. Die Initiative Zu gut für die Tonne! des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zeigt zum Erntedankfest, wie sich Obst und Gemüse möglichst restlos verwerten lassen.
Die Herstellung unserer Lebensmittel verbraucht viele Ressourcen – von Boden über Wasser bis hin zur Arbeitskraft. So werden allein für die Herstellung von einem Kilogramm Tomaten 180 Liter Wasser verbraucht. Wer Obst und Gemüse möglichst restlos verwertet, sorgt daher dafür, dass weniger wertvolle Ressourcen verschwendet werden.

Grünzeug mitverarbeiten
Ob Radieschen, Kohlrabi oder Rote Bete: Das Grün an Wurzel- und Knollengemüse lässt sich oft bestens verwenden. Radieschenblätter lassen sich zum Beispiel zu einer leckeren Suppe oder einem Pesto verarbeiten und auch im Salat bringen sie das gewisse Etwas an Würze. Am besten nutzt man das Grün sofort, denn es entzieht den Knollen Wasser und lässt sie schneller schrumpeln. Das Gleiche gilt für Kohlrabiblätter. Sie enthalten sogar mehr Vitamine und Mineralstoffe als die Knolle selbst.
Auch bei Roter Bete kann die ganze Pflanze verwendet werden – die Stängel zum Beispiel klein geschnitten und gegart als Gemüse, junge Blätter wie Spinat roh oder als Blattgemüse.

Auch der Strunk schmeckt
Brokkoli- oder Blumenkohlstrünke sind genauso essbar wie die feinen Röschen. Sie können klein geschnitten als Gemüse zubereitet oder nach dem Kochen zu Püree verarbeitet werden. Da ein Strunk meist keine komplette Beilage ergibt, einfach mit Kartoffeln kombinieren.

Viele Schalen sind essbar
Viele Obst- und Gemüsesorten müssen nicht geschält, sondern vor dem Essen lediglich gründlich gewaschen werden. Dazu gehören zum Beispiel Äpfel, Gurken und Karotten, bei ihnen ist die Schale sogar besonders gesund. Auch die dünne Schale des Hokkaidokürbisses darf mitgegessen werden. Auch bei Roter Bete spricht nichts dagegen, die Schale mitzuessen, sie schmeckt allerdings deutlich kräftiger als die Knolle.
Bei Kartoffeln hingegen ist es empfehlenswert, die Schale zu entfernen. Besonders in den Keimstellen, den sogenannten Augen, und in grünen Stellen stecken Gifte wie Solanin. Allerdings muss ein 60-Kilogramm schwerer Mensch 600 bis 900 Gramm ungeschälte Kartoffeln essen, damit sich erste Symptome wie Erbrechen zeigen. Schwangeren wird jedoch grundsätzlich vom Verzehr abgeraten. Unnötiger Abfall und Arbeit lässt sich vermeiden, wenn die Kartoffeln erst nach dem Kochen geschält werden. Dann löst sich die dünne Haut ganz leicht. Wer die Schale mitessen möchte, sollte unbehandelte Kartoffeln kaufen. Tragen sie den Hinweis „nach der Ernte behandelt“, wurden sie meist mit giftigen Anti-Pilz- oder Anti-Keim-Chemikalien behandelt.

Vom Abfall zur Brühe
Es hat sich „Abfall“ aus Möhrenabschnitten, Zwiebelschalen, Pilzstielen, Lauchresten oder anderen Gemüseresten angesammelt? Perfekt für eine leckere, gesunde Gemüsebrühe. Hierfür eignen sich eigentlich alle Gemüsereste– nur Kartoffelschalen sollten wegen des Solanins nicht verwendet werden. Für eine Brühe werden alle Gemüsereste circa eine halbe Stunde zusammen gekocht und dann durch ein Mulltuch gegossen. In kleinen Portionen eingefroren, ist immer die richtige Menge Brühe zur Hand.  Unter www.zugutfuerdietonne.de finden sich Tipps zu Lebensmittellagerung und -haltbarkeit, Fakten zur Lebensmittelverschwendung sowie Rezepte für beste Reste.

 

Laura Ludwig und Kira

16. Oktober

Erster Bürgermeister Olaf Scholz empfing Kira Walkenhorst und Laura Ludwig (li.) im Hamburger Rathaus. Foto: pmi

Hamburg-Nord (blb) Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz gratulierte dem Hamburger Beachvolleyball-Duo Laura Ludwig und Kira Walkenhorst zu ihren außerordentlichen sportlichen Leistungen.
Scholz empfing die beiden Olympiasiegerinnen im Hamburger Rathaus. Spätestens seit ihrem Sieg in Rio de Janeiro  2016 ist das Beachvolleyball-Duo national und international bestens bekannt. In diesem Jahr gewannen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst  den Weltmeisterschaftstitel in Wien sowie das World Tour Finale, bei dem sie  vor eigenen Fans am Rothenbaum für Furore sorgten und sich selbst  ein unvergessliches Erlebnis bereiteten.
Seit mehr als 15 Jahren finden in Hamburg nationale und internationale Beachvolleyballwettbewerbe statt. Aktuell hat sich die Stadt  um die Austragung der Weltmeisterschaft 2019 beworben. In Kooperation mit dem Deutschen Volleyball Verband (DVV) und dem Hamburger SV wird der Beachvolleyballstandort Hamburg weiter ausgebaut. Am Hamburger Leitstützpunkt des DVV herrschen auch dank der Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt in Dulsberg hervorragende Trainingsbedingungen für die Sportlerinnen und Sportler. Laura Ludwig und Kira Walkenhorst spielen seit dem Jahr 2013 gemeinsam für den Hamburger SV.

 

 

 

Kastration freilebender Katzen

16. Oktober

Foto: pmi

Norderstedt (rug) Ihnen ist eine freilebende Katze zugelaufen? Sie kennen unkastrierte freilebende Katzen in Ihrer Nähe? Und Sie wollen Ihren Beitrag leisten, Katzenelend zu lindern? In der Zeit vom 16. Oktober bis  10. November   können Sie diese freilebenden Katzen zum Nulltarif kastrieren und chippen lassen. Bezahlt wird das aus einem Fonds des Landes Schleswig-Holstein so lange Geld im Topf ist.
 Die Besonderheit: Darüber hinaus bezuschusst der Verein Strassentiger Nord e.V. auch die Kastration aller übrigen Katzen aus folgenden Orten mit 40 Euro für eine weibliche Katze und 20 Euro für einen Kater: Norderstedt, Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen, Ellerau, Kaltenkirchen-Land, Amt Kisdorf, Wilstedt/Tangstedt, Quickborn, Hasloh, Bönningstedt, Bilsen, Hemdingen.
  Was genau gilt als „freilebende“ Katze?
 1.  auf einem Gewerbegelände oder einem Bauernhof wohnt jemand, der zwei eigene Katzen hat (= nicht freilebend), dort laufen aber auch mehrere Katzen herum, die von außerhalb kommen und niemandem zuzuordnen sind (= freilebend)
2.  in einem unbewohnten Gewerbegebiet füttert jemand Katzen, die dort leben, aber offenbar niemandem gehören (= freilebend)
3.  auf einem Privatgrundstück hat eine wilde Mutterkatze im Schuppen ihre Jungen bekommen (= freilebend)
4.  draußen werden Kitten entdeckt, deren Mutter nicht auffindbar ist. Diese werden dem  Verein Strassentiger Nord e.V. übergeben und von dort aus vermittelt (= freilebend)
 Wie geht das mit der Kastration?  Suchen Sie sich einen Tierarzt, der an der Aktion des Landes teilnimmt und machen Sie einen Termin für die Kastration. Bei freilebenden Katzen müssen Sie dort mit Ihrer Unterschrift bestätigen, dass es sich um freilebende Katzen handelt. Falls Sie Hilfe beim Einfangen benötigen, sprechen Sie den Verein Strassentiger Nord e.V. an. Wir helfen Ihnen gern. Bitte melden Sie sich zeitig, damit wir eventuelle Fangaktionen planen können!
 Falls Sie den Strassentiger-Zuschuss für alle übrigen Katzen in Anspruch nehmen möchten, reichen Sie nach der Kastration einfach die Rechnung bei uns ein, wir überweisen den Zuschuss zügig auf das von Ihnen angegebene Konto. Das geht per Mail, Fax oder Post.
 Auf unserer Homepage www.strassentiger-nord.de finden Sie weitere Details, falls Sie noch Fragen zur Aktion haben.  Ich finde die Aktion toll, wie kann ich Sie unterstützen?  Das freut uns sehr. Wir sind für Spenden auf unser Spendenkonto Sparkasse Südholstein IBAN: DE32 2305 1030 0510 0523 84 immer dankbar. Wir sind als gemeinnütziger Verein anerkannt, die Spende ist also steuerlich absetzbar.
Weitere Infos bei Strassentiger Nord e.V., Oststraße 120, 22844 Norderstedt, Tel: 0 40/3 20 46 97 43 Fax: 0 32 12/9 59 52 67, info(at)strassentiger-nord.de / www.strassentiger-nord.de

 

Heike Benkmann erhält

16. Oktober

Bürgerpreisträgerin Heike Benkmann, Bürgervorsteher Dr. Dietmar Kahle. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (blb) Die Bürgerpreisjury hat getagt und entschieden: den Bürgerpreis der Gemeinde Henstedt-Ulzburg erhält 2017 Heike Benkmann. Bürgervorsteher Dr. Dietmar Kahle überbrachte die freudige Nachricht persönlich am vergangenen Sonnabend.
Seit über zehn Jahren hält die leidenschaftliche Hobbyfotografin besondere Momente in der Gemeinde bei Feiern, Empfängen und Veranstaltungen fest, teilt diese Bilder großzügig mit Vereinen, Verbänden und ihren Mitmenschen und unterstützt so deren ehrenamtliches Wirken.
Neben den Veranstaltungen liegen ihr Naturaufnahmen aus der Gemeinde besonders am Herzen. Im Rathaus zieren viele ihrer Ortsaufnahmen, wie beispielsweise Bilder vom Wöddel oder von der Götzberger Mühle, die Flure. Ihre Motive sind außerdem beliebt als jährlicher Fotokalender. „Ich freue mich, wenn sich andere Menschen über meine Bilder freuen“, sagt die 64-jährige Henstedterin. „Heike Benkmann ist mit ihren tollen Bildern, ihrem herzlichen Wesen und ihrem unermüdlichen Wirken aus dem Gemeindeleben nicht wegzudenken“, würdigt Bürgervorsteher Dr. Dietmar Kahle das ehrenamtliche Engagement der designierten Bürgerpreisträgerin.
Die Überreichung des Bürgerpreises durch den Bürgervorsteher findet jährlich im Rahmen der Feierstunde zum Tag des Ehrenamtes statt, die dieses Jahr am 8. Dezember  um 17.30 Uhr im Ratssaal stattfindet. Die Veranstaltung ist öffentlich. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen.

 

Krippenanbau Beckersberg

16. Oktober

Der Krippenanbau der Kita Beckersberg wird kostengünstiger als zuvor berechnet. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (pmi) Schlussrechnung beim Anbau der Kita Beckersberg: Die Hochbaumaßnahme, die im November 2016 abgeschlossen wurde, hat unter dem Strich rund 960 000 Euro gekostet und liegt damit sogar 38 000 Euro unter der  Kostenberechnung. Einen Großteil der aufgewendeten Summe wird der Gemeinde außerdem über Fördergelder erstattet, weil sie aus dem Bundesinvestitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ einen Zuschuss in Höhe von 600 000 Euro erhält.
Am vergangenen Montag wurden die Zahlen den Mitgliedern des Umwelt- und Planungsausschusses vorgestellt. „Die Verwaltung hat hier bewiesen, dass sie bedarfs-, termin- und kostengerecht bauen kann“, bilanzierte Bürgermeister Stefan Bauer. Im März 2015 hatte die Gemeindevertretung die Verwaltung beauftragt, den Anbau in eigener Zuständigkeit zu realisieren. Nach Billigung der Entwurfsplanungen durch die zuständigen Ausschüsse im September 2015 wurden die finanziellen Mittel in Höhe von 999 100 Euro beschlossen. Nach dem Abbruch des maroden Altbaus erfolgte der Spatenstich für den Anbau am 15. Dezember 2015. Nach weniger als elf Monaten Bauzeit konnten am 14. November 2016 die ersten Kinder und Erzieherinnen die neuen Gruppenräume beziehen.

 

 

 

Wolf Zweiter im

16. Oktober

Tim Wolf erschwamm beim  28.Manfred-Weizenbeck-Pokal des MTV Segeberg 1199 Punkte und war damit bester Schwimmer der Kaltenkirchener TS. Das war neben dem Jahrgangstitel der zweite Platz im Sprintmehrkampf. Foto: Maibom

Kaltenkirchen (mai) Das war doch mal ein Ausrufezeichen zu Beginn der neuen Wettkampfsaison im Schwimmen. Beim 28.Manfred-Weizenbeck-Pokal des MTV Segeberg wurde Tim Wolf von der Kaltenkirchener TS Zweiter der Gesamtwertung. Im Herbst beginnen die Indoor-Wettkämpfe der Schwimmer. Nach den Freiluftveranstaltungen des Sommers ist da regelmäßig eine Neuorientierung nötig. „Im Freien wird meist auf einer 50-Meter-Bahn geschwommen. In der Halle sind es 25-Meter-Bahnen. Da muss man sich umgewöhnen“, sagt Tim Wolf. Und das will trainiert sein. Die Wenden am Ende der Schwimmbahn bringen Zeit. Um die richtig auszunutzen, müssen die Schwimmzüge exakt platziert sein. Sonst fehlt der eine oder andere Meter und der mögliche Zeitgewinn wird von der fehlerhaften Streckeneinteilung zunichte gemacht. Ziemlich gut klappte die Umstellung beim Tim Wolf. Zusammen mit zehn Vereinskameraden war er beim  28. Manfred-Weizenbeck-Pokal des MTV Segeberg gestartet. Hinter dem TSV Uetersen stellte die KT damit das zahlenmäßig zweitstärkste Team bei dem Sprintwettbewerb.
Das manifestierte sich auch in den Endplatzierungen. In der Frauen-Staffel gab es den zweiten Platz hinter Uetersen, Tim Wolf und Kimberley Thiele wurden Zweite in der offenen Sprintmehrkampfwertung. Jahrgangssiege gab es für Moritz Koch (Jg 2007), Antonia Hamann (06), Carlo Klippel (04), Tim Wolf (02/03), Maite Grabowski (98/99) und  Kimberley Thiele (97 und älter).
 Als nächstes stehen nun die Kreismeisterschaften „Lange Strecke“ im November auf dem Terminplan der Kaltenkirchener Schwimmer.

 

Neustart bei KT-Turnerinnen

16. Oktober

Merret Paare, Emilia Keitel, Melina Wagnitz, Annalena Keitel und Katharina Keitel tragen Lena Ullmann  und wagten den Neustart für die KT. Foto: mai

Henstedt-Ulzburg (mai) Der SVHU war Gastgeber für den zweiten Wettkampf der Kreisliga-Turnerinnen. Mit dabei auch wieder das Team der Kaltenkirchener TS. Die Mädchen von Trainerin Angelina Kunze wagten dieses Jahr einen Neustart.
2016  noch an den eigenen Trainingsmöglichkeiten gescheitert, waren sie diesmal besser vorbereitet. Lena Ullmann, Merret Paare, Melina Wagnitz und die Schwestern Annalena, Emilia und Katharina Keitel boten eine grundsolide Leistung. Lediglich am Stufenbarren wollte es nicht  klappen. „Das ist diesmal ein frei stehendes Gerät, nur durch ein paar Sandsäcke stabilisiert. Das hat seine eigene Dynamik“, erklärte Annalena Keitel.  Am Ende fehlten in jeder KT-Übung nur ein paar Zehntel, um den TuS Tating vom fünften Platz zu verdrängen. Das Team von der Westküste landete mit 123,30:121,15 Punkten vor der KT.
Schlusslicht waren die Mädchen vom SVHU. „Wir gingen ersatzgeschwächt in den Wettkampf. Danke an Lisa Marie Henk, die eigentlich nicht starten wollte, aber uns mit ihrem allerersten Wettkampf unterstützt hat“, sagt Maike Steffen. In Henstedt-Ulzburg  gibt es mittlerweile einen Aufnahmestopp beim Geräteturnen. „Wir haben im Training bis zu 45 Mädchen bei drei Trainern in der Halle. Mehr ist nicht machbar“, sagt Maike Steffen.
Mehr Trainer hätte auch Sabine Homp gern. „Es fehlt bei allen Vereinen, auch bei uns im 1. SC Norderstedt an Manpower“, sagt die Trainerin und Kreisturnwartin.
Homp durfte sich über den Gesamtsieg ihres jüngsten Teams freuen. Emily Ferle, Kiara da Silva Danif, Lilli Rissmann, Jolina Beckmann, Liv Wöhrmann, Mialchazni Musajewa und Sofia Beschenar sind im Schnitt nur etwas über zehn Jahre alt, gewannen aber die Liga. „Wir werden aber nicht um den Aufstieg  in die Bezirksliga turnen. Unser Team ist noch nicht so weit“, sagt Sabine Homp.

 

Auszeichnung für Nicolai

09. Oktober

Günther Nicolai. Foto: pmi

Norderstedt  (blb) Der langjährige Fraktionsvorsitzende der CDU in der Norderstedter Stadtvertretung, Günther Nicolai, erhält die Freiherr-vom-Stein-Verdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein. Innenminister Hans-Joachim Grote wird seinem langjährigen Norderstedter Parteifreund die Auszeichnung am 30. November im Ratssaal des Husumer Rathauses überreichen.  Nicolai erhält die Verdienstnadel für sein langjähriges kommunalpolitisches Wirken in seiner Stadt. Gestiftet wurde die Auszeichnung am 26. Oktober 1957 anlässlich des 200. Geburtstages des preußischen Reformers und Staatsmanns Heinrich Friedrich Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein. Seit 2009 wird sie in Gestalt einer Verdienstnadel zuerkannt.

 

Doris Grote soll

09. Oktober

Doris Grote. Foto: pmi

Kreis Segeberg (blb) Doris Grote, Ehefrau von Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote, soll  neue Vorsitzende des Hauptausschusses im Segeberger Kreistag werden. Das beschloss die CDU-Fraktion in ihrer Sitzung am Mittwoch dieser Woche.
Nachdem Henning Wulf seinen Rücktritt angekündigt hatte, will die Fraktion Grote als  seine bisherige Stellvertreterin  zur Wahl  am 12. Oktober nominieren. Den Posten des ersten stellvertretenden Vorsitzenden soll der CDU-Fraktionsvorsitzende Kurt Barkowsky (Kaltenkirchen) übernehmen.
Für beide Positionen hat die CDU als stärkste Fraktion im Kreistag das Vorschlagsrecht.

 

Bürger thematisieren Sorgen

09. Oktober

Gulfam Malik lädt wieder zum Bürgerforum ein. Foto: pmi

Langenhorn  (blb) Am Sonnabend, 14. Oktober, lädt der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Gulfam Malik alle Bürgerinnen und Bürger von 11 bis 13 Uhr ein zum 67. Langenhorner Bürgerforum im Gemeindesaal der Eirenekirche, Willersweg 31, 22415 Hamburg.
„Mit diesem Forum wollen wir unter dem Motto „Wo drückt den Bürgern der Schuh?“ ein neues zusätzliches Format in unser bewährtes Bürgerforum aufnehmen. Dreimal im Jahr haben die Bürger in Zukunft im Rahmen des Forums die Möglichkeit, ihre Anliegen, Sorgen und Nöte, ihre Anregungen und die Probleme „vor der Haustür“ ohne eine spezielle Themenvorgabe zu artikulieren und ich werde mich dann als ihr gewählter Bürgerschaftsabgeordneter mit den zuständigen Stellen um eine zügige und zeitnahe Lösung kümmern. Mit diesem zusätzlichen Format soll die Aufgabe des Forums als Plattform der direkten Bürgerbeteiligung bei Problemen in unseren Stadtteilen bestärkt werden und noch deutlicher als bisher in den Vordergrund treten“, so Initiator Gulfam Malik.
„Ich werde mit meinen Mitarbeitern alles aufnehmen und ihre Anliegen dann an die entsprechenden Entscheidungsträger zur Erarbeitung zeitnaher Lösungen weiterleiten.
In Zukunft ist geplant, zu diesem neuen Format des Forums auch Vertreter der Entscheidungsträger, zum Beispiel  vom Bezirksamt, aus der Bürgerschaft oder der Bezirksversammlung einzuladen“, freut sich Gastgeber Malik auf die Premiere des zusätzlichen Formats und erklärt weiter: „Natürlich werden wir in den weiteren Foren wie bisher  in altbewährter Form  spezielle aktuelle  Themen aus der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik behandeln und  fachkundige Referenten aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft sowie von den sozialen und kulturellen Einrichtungen, Organisationen, Vereinen, Verbänden und Gemeinschaften einladen.“

 
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