Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der MARKT EXTRA 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres MARKT EXTRAS.

 

Ein Schuhkarton als

23. Oktober: 

Norderstedt (pmi) Die Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ des Vereins Geschenke der Hoffnung ist gelungen in die 22. Runde gestartet. Bürger in Norderstedt sowie in ganz Deutschland, dem Fürstentum Liechtenstein, Österreich, Südtirol und der Schweiz packen seit Anfang Oktober Schuhkartons mit neuen Geschenken für bedürftige Kinder.
Noch bis zum 15. November kann jeder Norderstedter und Henstedt-Ulzburger ein eigenes Päckchen füllen und zu einer der zwölf Abgabestellen bringen. Die Pakete werden dann von örtlichen Kirchengemeinden unterschiedlicher Konfessionen vorwiegend in Osteuropa verteilt.
„Wir stoßen auf große Begeisterung bei den zahlreichen Vereinen, Kindergärten, Schulen, Unternehmen und Kirchengemeinden in unserer Region und freuen uns darüber, dass bereits viele Päckchen durch unterschiedliche Sammelaktionen zusammengekommen sind“, berichtet Silke Schermoks. „Jede Päckchenspende ist wertvoll, denn sie enthält so viel mehr als nur Geschenke. Sie vermittelt Kindern, die in schweren Lebensumständen aufwachsen, die Botschaft von Glaube, Hoffnung und Liebe.“
Die Geschenkpakete aus dem deutschsprachigen Raum sollen unter anderem in Bulgarien, der Ukraine, Mongolei sowie Serbien, Rumänien und Weißrussland verteilt werden.  Unterstützt wird die Aktion auch Jussoff Kadjeh-Nouri und seinem Team vom TanzCentrum „Die 3“.  Mitmachen ist ganz einfach: Acht Euro pro beschenktes Kind zurücklegen – damit wird die Durchführung der Gesamtaktion finanziert. Deckel und Boden eines Schuhkartons separat mit Geschenkpapier bekleben und das Päckchen mit neuen Geschenken für einen Jungen oder ein Mädchen der Altersklasse zwei bis vier, fünf bis neun oder zehn bis 14 Jahren füllen.
Bewährt hat sich eine Mischung aus Kleidung, Spielsachen, Schulmaterialien, Hygieneartikeln und Süßigkeiten. Eingepackt werden dürfen nur Geschenke, die zollrechtlich in allen Empfängerländern erlaubt sind.
Ist das Päckchen gepackt, wird es zusammen mit der Geldspende zu einer von den Abgabestellen bei den Filialen der Hamburger Sparkasse und der Sparkasse Südholstein (auch in Henstedt-Ulzburg) sowie der Norderstedt Apotheke, der Vitalhus Apotheke und dem Spectrum-Kino oder in die Kreuzkirche Wiesenstraße in Norderstedt gebracht.
 Alle Informationen erhält man unter www.weihnachten-im-schuhkarton.org oder der Hotline 030/76 883 883.  Wer die Aktion finanziell unterstützen möchte, findet auf der Webseite des Vereins ein sicheres Online-Spendenformular oder kann klassisch per Überweisung spenden (Geschenke der Hoffnung, IBAN: DE12 3706 0193 5544 3322 11, BIC: GENODED1PAX, Verwendungszweck: 300500/Weihnachten im Schuhkarton).

Riesenfreude bei den Kindern, wenn sie ihre Schuhkartons bekommen. Foto: Geschenke der Hoffnung

Spende für Reha-Maßnahmen

23. Oktober

Spendenübergabe im „Küste 1“ im Nordport Tower. Foto: blb

Norderstedt (blb) Die Firma Mammotone Leica Biosystems hat Spenden für die Rexrodt-von-Fircks-Stiftung gesammelt und in dieser Woche einen Scheck über 1359,80 Euro übergeben. Maitreya Gipser, bei der Stiftung für Öffentlichkeitsarbeit und Sponsoring verantwortlich, nahm den Scheck im Restaurant „Küste 1“ im Nordport Tower freudestrahlend entgegen. Die Stiftung finanziert seit 2005 an Brustkrebs erkrankten Müttern gemeinsam mit ihren Kindern dreiwöchige Rehabilitationsmaßnahmen in einer Einrichtung in Grömitz an der Ostsee.
Mammotone Leica Biosystems mit Sitz in einem der Nordport Tower stellt Apparaturen für die Krebsdiagnostik her. „Wir wollen die Genauigkeit der Diagnose und damit die Lebensqualität der Patienten verbessern helfen“, sagt Marketingchef Dominik Anbergen, der den Scheck überreichte. Seine Mitarbeiter hatten eine Woche lang Waffeln gebacken und im Restaurant „Küste 1“ gegen eine Spende an die Kunden abgegeben. „Die Reaktionen waren überwältigend“, erzählt Anbergen. Die Einzelspenden bewegten sich zwischen einem und 100 Euro. So kamen im Laufe der Woche 694,40 Euro zusammen, die Leica Biosystems schließlich verdoppelte. „Küste 1“-Inhaber Christopher Spenner stellte für diese Aktion gern den Teig für die Waffeln sowie seine Räumlichkeiten zur Verfügung. „Wir sind sehr gern karitativ tätig“, sagt Spenner, der erst vor zwei Wochen im Rahmen eines  italienischen Abends 1 300 Euro an Spenden sammelte, die an die neue Kinderkrebsstation des UKE flossen. Auch beim „Gänse-Benefiz“ am 9. Dezember sammelt Spenner wieder Geld für die Kinderkrebsstation im UKE.

 

Wer sah den Harley-Diebstahl?

23. Oktober

Die Harley Davidson ist zirka 25 000 Europ wert. Foto: pmi/Polizei

Tangstedt (blb) Bereits am Sonntag, 17. September, ist es zu einem Diebstahl eines äußerst seltenen Motorrades gekommen.
Der Eigentümer war mit seiner „Harley-Davidson“, Typ „Dynastarr“, auf dem Wulksfelder Weg von Wiemerskamp in Richtung Wulksfelde unterwegs. Auf dem Parkplatz im Wulksfelder Weg, zirka 300 Meter vor dem Rader Weg, stellte er die Maschine nur kurz ab. Bislang unbekannte Täter entwendeten das Motorrad in der Zeit von 12.45 bis 13 Uhr.
Bei dem Motorrad handelt es sich um einen äußerst seltenen Eigenbau mit schwarzem Stahlrahmen, der auf alt getrimmt ist. Technisch befindet sich das Motorrad auf dem neusten Stand und ist unter anderem mit Neonscheinwerfern, Zahnriemen und Springergabel am Vorderrad ausgerüstet. Das Krad hat einen Wert von zirka 25 000 Euro.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Diebstahl machen können oder Personen, denen ein solches Motorrad angeboten wurde, werden gebeten, sich unter Tel. 0 40 / 5 28 06-0 an die Kriminalpolizei in Norderstedt zu wenden.

 

Verletzter Schwan im Vorgarten

23. Oktober

Ungewöhnlicher Sonntagsbesuch in einem Vorgarten in Friedrichsgabe. Foto: büh

Norderstedt (büh) Großen Respekt, aber keine Angst, zeigten  Feuerwehrleute, die in Friedrichsgabe einen verletzten Schwan aus einem Garten bergen mussten. Mit seinen knapp 1,80 Meter Flügelspannweite  fauchte das Tier und versuchte zu  beißen. Der Schwan war Sonntag am frühen Morgen vermutlich gegen eine Hochspannungsleitung geflogen und im Garten von Hariet Ewald gelandet.
Schwanenvater Olaf Nieß aus Hamburg war nicht erreichbar, so dass die Feuerwehrleute selbst beherzt zugriffen und  das Tier erst einmal zur Wache brachten. Dort sollte es in eine große Kiste sicher verpackt werden, doch die tierlieben Feuerwehrleute entschieden sich anders: Jörg Petzsch und Tom Westphal hielten den Schwan im Mannschaftstransportfahrzeug fest und brachten es zur Tierklinik nach Quickborn, die die Blauröcke aber an die Wildtierauffangstation in Offenseht-Sparieshoop verwies. Das Wildtier- und Artenschutzzentrum im Kreis Pinneberg nahm den Schwan in liebevolle Obhut.

 

14. Internationaler Line Dance-Treff

23. Oktober

Begeisterung bei den Teilnehmern. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (spt) Es war mal wieder eine großartige Veranstaltung, die die Line Dance City Stompers kürzlich  auf die Beine gestellt hatten. Auch zu dem zum 14. mal stattfindenden internationalen Line Dance-Treff waren wieder viele Gäste aus mehreren Teilen Europas wie Dänemark, Schweden, Niederlande, Belgien sowie aus ganz Deutschland ins Bürgerhaus in Henstedt-Ulzburg angereist. Insgesamt nahmen 250 Gäste aus vielen verschiedenen Line Dance Vereinen teil.
Am Freitagabend gab es bereits eine Welcome Party für alle angereisten Line Dancer, bei der unter anderem vom ersten Vorsitzenden, Dirk Leibing, einer seiner selbst choreografierten Tänze bei einem Workshop vermittelt wurde.
Begeistert und mit viel Applaus wurden die Choreographen Julia Wetzel aus den USA und Raymond Sarlemijn aus Norwegen empfangen, die gleich insgesamt zehn neue Tänze mitbrachten. Die Schrittkombinationen hierfür vermittelten sie den Tänzern in unterschiedlichen Workshops über den Tag verteilt.
Für diese jährlich von den City Stompers organisierte Veranstaltung hat der Verein bereits einmal den Line Dance Star Award für das beste Event des Jahres erhalten. Die Line Dance Star Awards werden einmal jährlich an Choreografen, Trainer, Veranstalter und DJ's aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in einer festlichen Gala in verschiedenen Kategorien vergeben. Sie sind ein Publikums-Preis und unabhängig von Verbänden und Organisationen. 
Am Abend startete die Line Dance-Party, die dieses Jahr unter dem Motto „Points & Dots” stand, was sich in der Dekoration in einem toll geschmückten Tanzsaal widerspiegelte.

DJ Harold aus Holland holte hierbei die Tänzerinnen und Tänzer, die entsprechend dem Motto alle gepunktet bekleidet waren, zu den neuesten Line Dance-Titeln, aber auch zu alten Klassikern und den neuen über den Tag hinweg erlernten Tänzen auf die Tanzfläche. Bei einer lustigen Parade durch den Tanzsaal wurde der Gewinner mit dem ausgefallensten „Punkte-Outfit” gekührt. Bei ausgelassener Stimmung wurde bis in die Nacht hinein getanzt, was die Füße hergaben.
Auf jeden Fall war es ein ausgezeichnetes und sehr gut organisiertes Tanz-Event, wie hinterher von vielen Gästen sowie den Gastgebern geäußert wurde. Die Line Dance City Stompers freuen sich auch im nächsten Jahr wieder hochkarätige Gäste der Line Dance-Szene bei ihrem jährlichen Event präsentieren zu dürfen.

 

Braucht Norderstedt

23. Oktober

Sven Wojtkowiak ist OB-Kandidat der FDP. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Im Rahmen seiner nächsten öffentlichen Vorstandssitzung diskutiert der FDP-Ortsverband Norderstedt  am Dienstag, 24. Oktober, um 19.30 Uhr im Clubhaus von Eintracht Norderstedt (Ochsenzoller Straße 58) mit Gemeindewehrführer Fabian Wachtel über die Zukunft der Norderstedter Feuerwehr. Braucht Norderstedt eine hauptberufliche Feuerwehr? Oder reicht eine Aufstockung der derzeitigen hauptberuflichen Feuerwehrmitarbeiter vielleicht aus?  Hintergrund der Diskussion ist  die magischen 80 000-Einwohner-Marke, die  wohl in den nächsten Monaten überschritten wird. Auch eine zusätzliche Feuerwehrwache war in den vergangenen Jahren in der Diskussion. Nach einem Eingangsvortrag von Florian Wachtel schließt sich eine Diskussionsrunde an.
An der Diskussion nimmt auch der OB-Kandidat der FDP  Sven Wojtkowiak teil. Im Anschluss an die Veranstaltung will er  in lockerer Runde ins Gespräch mit den Interessierten kommen.

 

Hamburgs beste Oma und

23. Oktober

Herzliche Oma und liebenswerter  Opa gesucht für die Weihnachtsshow der Stage School. Foto: Dennis Mundkowsk

Hamburg (pmi) Weihnachten ist das Fest der Liebe.  Wie schön, wenn nicht nur Eltern und Kinder zusammenfinden, sondern auch die Großeltern für eine besinnliche Zeit vorbeikommen. Das dachte sich auch die Stage School, die sich für ihre Weihnachtsshow etwas Besonderes hat einfallen lassen. Die Familie soll vereint werden. Dafür suchen die Stage School und die MARKT Wochenzeitungen Hamburgs beste Oma und besten Opa. 
Das Regie-Duo Elise Barendregt-Loermanns und Jasper Barendregt zaubert mit mehr als 40 Darstellerinnen und Darstellern der Stage School ein magisches Weihnachtsspecial auf die Bühne des First Stage Theaters. Ehrengäste sind dabei die Großeltern.  Das gewünschte Hauptmerkmal der Darsteller: eine liebenswerte, herzliche  Art.   Bühnenerfahrung brauchen sie dafür nicht, ein offenes Naturell und Lust, den Weihnachtszauber unter der Crew und im Publikum zu versprühen, reichen vollkommen aus. Premiere der Weihnachtsshow ist am  20. November. Die Eleven der Stage School werden gemeinsam mit „ihren“ Großeltern  bis zum 22. Dezember  täglich den Zauber der Weihnacht im First Stage Theater in Altona versprühen. Proben sind an den beiden Wochenenden am 11. und 12. sowie am 18. und 19. November.
Zauber der Weihnacht, eine herzliche Art, keine Angst vor der Bühne und Lust an der Zusammenarbeit mit jungen Menschen hören sich interessant an? Dann nichts wie hin zum Casting am 29. Oktober ab 12 Uhr in der Stage School, Am Felde 56, in Altona. Es wird um eine formlose Anmeldung unter Telefon 040/35540721 oder E-Mail an weihnachtsshow@ stageschool.de gebeten. Kurzentschlossene sind ebenfalls willkommen. Weitere Infos: www.die-grosse-weihnachtsshow.de.

 

„Uns Uwe“ signiert Porträt

23. Oktober

Mit seiner Unterschrift machte „Uns Uwe“ sein Porträt zum Unikat. Foto: cbl

Norderstedt (cbl) Uwe Seeler hat ein Herz für Kinder. „Um den Kicker-Nachwuchs muss man sich bemühen“, sagt die Fußball-Legende und lässt sich nicht lange bitten, entsprechende Aktionen zu unterstützen. Der Termin in der Grundschule Falkenberg war jedoch ein besonderer. Im Rahmen der „Offenen Ganztagsgrundschule“ (OGGS) hatten jeweils sechs Schüler über zwei Halbjahre die einst kahlen weißen Wände der Pausenhalle mit Sport- und Spielmotiven verschönert – und mit Hilfe einer Vorlage über den Overhead-Projektor auch ein Porträt von Uwe Seeler gemalt.
Der Ehrenführer der Nationalmannschaft war von seinem Konterfei nebst HSV-Fahne und goldenem Pokal sichtlich angetan. „Ihr habt mich gut getroffen“, befand Seeler, zückte einen dicken schwarzen Stift, um das Werk zu signieren – und durfte ihn nicht mehr aus der Hand legen, denn nahezu jedes Kind wollte ein Autogramm auf Trikot, Shirt oder Karte.
Geehrt fühlt sich der 80-Jährige auch, in Zeiten von Superstars wie Paul Pogba, Neymar oder Manuel Neuer von den Jüngsten verewigt worden zu sein. „Als die Kinder Ideen für die Wandgestaltung sammelten, fiel plötzlich der Name Uwe Seeler und sofort beschlossene Sache“, erinnert sich Sozialarbeiter Jené Halabi.
„Zudem lag das Thema Fußball nah, da im Pausenraum vier Tischkicker stehen, an denen sich die Kinder in den Pausen austoben können.“

 

 

 

Baustelle auf dem Vorfeld

23. Oktober

Die Baustelle auf dem Vorfeld verlangt den Passagieren in den nächsten Monaten Geduld vor allem in der Gepäckabfertigung ab. Foto: pmi/Michael Penner

Fuhlsbüttel (dpa) Flugpassagiere in Hamburg sollten bis etwa Mitte nächsten Jahres noch Geduld für die Abfertigung mitbringen. Während der aktuell vierten Bauphase am Hauptvorfeld sei durch längere Abfertigungswege und mehr Bodenverkehr vor allem in Spitzenzeiten damit zu rechnen, dass es bei den Gepäck- und Bustransporten Verzögerungen gibt, teilte Hamburg Airport am Dienstag mit. „Wir können mehrere Fluggastbrücken derzeit nicht nutzen“, sagte eine Sprecherin. Das Unternehmen empfiehlt den Reisenden, mindestens zwei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein.
Die Bauarbeiten am vierten Abschnitt sollen Mitte Dezember abgeschlossen werden, anschließend werden von Februar 2018 an weitere Areale erneuert. Aufgrund der Bauarbeiten stehe derzeit nicht das komplette Vorfeld zur Verfügung, und direkt an der Pier gebe es daher nur eine begrenzte Zahl von Andockpositionen für die Flugzeuge.
Etliche müssten bis zu 2,5 Kilometer entfernt geparkt werden und die Passagiere mit Bussen dorthin oder zurück zu den Terminals gebracht werden. In Spitzenzeiten seien bis zu 70 Prozent mehr solcher Fahrten erforderlich, teilte der Airport mit.
 „Von Mitte 2018 an haben wir alle Fluggastbrücken wieder in Betrieb. Das bringt dann Erleichterung“, kündigte die Airport-Sprecherin an.
Die Arbeiten wurden erforderlich, weil die Betonflächen 40 bis 60 Jahre alt sind und absehbar abgenutzt sein werden.
In den vergangenen fünf Jahrzehnten landeten den Angaben zufolge mehr als sechs Millionen Flugzeuge mit mehr als 290 Millionen Tonnen Gesamtgewicht. Nach Abschluss der bis 2020 angesetzten Bauarbeiten im Volumen von 120 Millionen Euro soll der Bodenverkehr schneller und flexibler sein und die Maschinen auf den sanierten Oberflächen weniger Lärm erzeugen.

 

„Boy“ stellt Laubendieb

23. Oktober

Diensthund „Boy“ vom PK 34 fasste den Lauben-Einbrecher. Foto: pmi

Langenhorn (blb) Beamte des Polizeikommissariats 34 haben einen Dieb nach einem Einbruch in eine Laube im Kleingartenverein Diekmoor vorläufig festgenommen. Der Tatverdächtige war in die Laube eingedrungen, nachdem er eine Fensterscheibe gewaltsam eingeschlagen hatte. Als der Eigentümer die Laube aufsuchte, bemerkte er den Aufbruch und den Täter und rief die Polizei. Nach Einnahme der äußeren Absperrung durch die Polizei, wurde der Tatverdächtige in der Laube vom Diensthund Boy gestellt.

 

 

 

Einbrecher gehen durchs Dach

23. Oktober

Einbrecher betreiben einen erheblichen Aufwand. Foto: pmi

Alsterdorf (blb) Pünktlich mit Beginn der dunklen Jahreszeit werden automatisch auch wieder die Fallzahlen von Haus- und Wohnungseinbrüchen in die Höhe gehen. Das kann auch die in Hamburg seit August 2015 erfolgreiche und mittlerweile bundesweit bekannte „Soko Castle“ nicht verhindern. Allerdings verweisen Polizeipräsident Ralf Martin Meyer und Soko-Leiterin Alexandra Klein darauf, dass sie bei ihrer Arbeit weiterhin auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen sind, da Einbruch im Polizeijargon als „kontaktarmes Delikt“ gilt. „Wählen Sie lieber einmal mehr als einmal zu wenig die 110, selbst beim kleinsten Verdacht“, so Meyer und Klein am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in den Räumen der „Soko Castle“. Klein betont, dass Bürger auf jeden Fall die 110 anstatt das örtliche Polizeikommissariat anwählen sollten, da Polizeikräfte über die Leitstelle besser und zielgerichteter zu koordinieren seien.
Alexandra Klein  sprach von einer neuen Einbruchmethode, die in den vergangenen Wochen vor allem an Einzelhäusern angewandt wurde: Hier deckten die Täter Dachziegeln ab, sägten Balken durch und stiegen so in das Haus ein. „Bei diesem Aufwand stellen die Täter vorher sicher, dass die Geschädigten nicht zu Hause sind und dass sie Beute in einem dem Aufwand entsprechenden Wert machen können“, so Klein. Meyer betonte, dass  der „Soko Castle“ für die dunkle Jahreszeit wieder zusätzliche Kräfte zugeordnet werden.
2016  klärte die Soko 11,6 Prozent der Einbrüche auf (2015: 8,7 Prozent). 300 Täter wurden seit 2015 verhaftet, von denen 270 zumindest bis zur Hauptverhandlung auch in Haft blieben.

 

Projekt „Schüler helfen Schülern“

23. Oktober

Schülerinnen und Schüler vom Alstergymnasium wurden zwei Tage für das Nachhilfeprojekt „Schüler helfen Schülern“ im Ratssaal geschult. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg  (pmi) Wie können Schülerinnen und Schüler, die in einem bestimmten Fach Schwierigkeiten haben, gezielt gefördert werden? Am Alstergymnasium in Henstedt-Ulzburg gibt es hierfür ein konkretes Angebot – von Schülern für Schüler.
Bei diesem Projekt geben Oberstufenschüler ihr Wissen weiter, indem sie jüngeren Schülern in Kleingruppen von zwei bis fünf Personen Hilfestellung oder bei Bedarf auch Einzelnachhilfe geben. Angeboten werden die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch, Französisch und Latein. Durch betreutes Üben und gezielte Förderung sollen Defizite in einzelnen Fächern kontinuierlich aufgearbeitet werden. Für ihre Tätigkeit werden qualifizierte Schülerinnen und Schüler ab der 10. Jahrgangsstufe pädagogisch geschult und mit   Übungsmaterial ausgestattet.
Im Rahmen ihrer Tutorenschulung nutzte auch in diesem Jahr wieder eine Schülergruppe vom Alstergymnasium den Ratssaal und weitere Räume des Rathauses. Fachlich kompetent angeleitet wurden die zukünftigen Tutorinnen und Tutoren von den Lehrerinnen am Alstergymnasium und Leiterinnen des Projekts, Sabine Borowski und Jenny Steenbuck. An den zwei Tagen wurden im Rathaus Stunden beispielhaft vorbereitet und fachspezifische Probleme mit Hilfe von selbst erarbeiteten Visualisierungen erklärt. In Rollenspielen bereiteten die beiden Lehrerinnen die Gruppe zudem auf besondere Unterrichtssituationen vor.
Die Oberstufenschüler bedankten sich bei Sabine Ohlrich für die Koordinierung vor Ort und lobten die angenehme und produktive Arbeitsatmosphäre im Rathaus. Jetzt freuen sich die ausgebildeten Tutoren auf ihre zukünftigen Schützlinge. Anmeldungen für „Schüler helfen Schülern“ liegen im Sekretariat des Alstergymnasiums aus. Der nächste Förderblock startet nach den Herbstferien.
Info: www.alstergymnasium.de/angebote/schueler-helfen-schuelern/infos

 

TuRa-Schachmädchen

23. Oktober

Vanessa Foos, Sarah-Marie Löding, Anna-Blume Giede (hinten von links) und Anna-Lena Schramm siegten zum Auftakt der Regionalliga für TuRa Harksheide. Foto: mai

Norderstedt (mai) Nicht überzeugend aber dafür erfolgreich ist das Zweitligateam von TuRa Harksheide in die  Saison der 2. Frauenschach-Bundesliga gestartet. Sie setzten den SV Wattenscheid und SF Paderborn jeweils mit 3,5:2,5 matt.
Dabei trat das junge TuRa-Team  erstmals überhaupt  mit ausländischen Gastspielerinnen an. Die Polinnen Julia Antolak und Maria Gosciniak hatten bei Abteilungsleiter Eberhard Schabel angefragt. Und nachdem Luise Diederichs zu ihrem Heimatverein  Lehrte zurückgekehrt war und Annika Polert eine Pause zugunsten der Handballerinnen des Oberliga-Spitzenreiters SC Alstertal-Langenhorn einlegte, sagte Schabel „ja“.
„Sie hatten schon vor einem Jahr angefragt. Aber wir wollten mit dem Aufsteigerteam die Erstligasaison bestreiten“, sagte Schabel. So feierten sie gegen Wattenscheid ihren Einstand im Harksheider Team. Maria, deren Gegnerin nicht erschienen,  gewann sogar kampflos.
Alle sechs Bretter waren in der zweiten Partie gegen das noch jüngere Team der SF Paderborn besetzt. „Paderborn hat unser Nachwuchs- und Leistungskonzept für das Mädchenschach übernommen“, berichtet Eberhard Schabel stolz.
TuRa will nun weiter siegen, denn am Ende möchte Schabel mit dem Team  erneut in die 1.Bundesliga aufsteigen. Und die „Zweite“ soll dann in der 2. Bundesliga spielen.
Dafür haben Anna-Lena Schramm, Anna-Blume Giede, Vanessa Foos und Sarah-Marie Löding ebenfalls den ersten Schritt getan. Sie besiegten die SF Wilstermarsch, ebenfalls ein Verein der das TuRa-Konzept kopiert, mit 2,5:1,5.

 

Auf der Suche nach Konstanz

23. Oktober

Außenspielerin Marthe Nicolai liefert seit Saisonbeginn jedes Spiel eine Top-Leistung ab, traf gegen die HSG dreimal. Foto: mai

Henstedt-Ulzburg (mai) „Im Moment nur Mittelfeld“, lautet das etwas enttäuschende Ergebnis nach dem vergangenen vierten Spieltag der 3. Liga Nord. Die Handball-Frauen des SV Henstedt-Ulzburg zeigten im Heimspiel gegen die HSG Jörl DE Viöl nur knapp 20 Minuten die erforderliche Top-Leistung und kassierten am Ende eine bittere 25:26-Pleite. Schon nach sieben Minuten stand es 1:5. Die Henstedt-Ulzburgerinnen ließen sich gerade im ersten Durchgang immer wieder den Schneid abkaufen und lagen bei Halbzeitpfiff 12:15 im Rückstand.
Der wuchs nur anderthalb Minuten nach dem Wiederanpfiff noch auf  12:1. Doch dann legte der SVHU einen 8:1-Lauf hin. Bis zum 23:20, siebeneinhalb Minuten vor Spielende, schien der SVHU  die Partie im Griff zu haben. „Doch dann spielten wir so, wie wir angefangen hatten: fahrig in Angriff und Abwehr“, kritisierte SVHU-Trainer Sven Rusbült. Die Konsequenz gab es sieben Sekunden vor dem Spielende, als Kristin Machau zum 26:25 für die HSG traf.
Damit der SVHU sein Saisonziel, mindestens einen Platz besser als im Vorjahr, als man Dritter wurde,  nicht aus den Augen verliert, steht  nun die Suche nach der Leistungskonstanz auf dem oberen Niveau auf der Tagesordnung. „Ohne Druck im Pokal gegen die Bad Wildungen Vipers haben wir gezeigt, was geht. Aber unter Druck sind wir offensichtlich noch nicht in der Lage, ebenfalls Topleistungen abzurufen“, sagte Rusbült nach dem Spiel.
Der Druck wird an diesem Sonnabend nicht kleiner. Aufsteiger SV Grün-Weiß Schwerin ist ab 18 Uhr zu Gast im Schulzentrum Maurepasstraße. Wie die Henstedt-Ulzburgerinnen ist das Team aus Mecklenburg-Vorpommern mit 4:4 Punkten gestartet.
Um den Anschluss nach oben zu halten, muss der SVHU gewinnen. Denn kein Team in der Liga ist seit dem Wochenende mehr verlustpunktfrei.

 
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