Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der MARKT EXTRA 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres MARKT EXTRAS.

 

„Norderstedt ist Schmuckstück

08. Mai: 

Norderstedt (blb) Bundeskanzlerin Angela Merkel legte am kühlen Freitagabend vor 1 200 Menschen an der Waldbühne im Norderstedter Stadtpark einen umjubelten Auftritt im Wahlkampffinale für Schleswig-Holstein hin. Dabei zeigte sich die Kanzlerin bestens informiert über die örtlichen Gegebenheiten, hatte bei ihrer Ankunft die Wasserskianlage und das Haus am See besucht. Hier servierte das Küchenteam von Anne Rumpel Spargelsalat zur Stärkung, bevor Merkel, umringt von Sicherheitsleuten, zu Fuß zur Waldbühne ging.
CDU-Spitzenkandidat Daniel Günther spürt in den letzten Tagen deutlich Rückenwind, liegt nach einer Umfrage von Donnerstag mit 32 Prozent vor der SPD (29). Merkel betonte, es sei wichtig, Politik  für die Menschen und mit den Menschen zu machen. „Norderstedt und sein Oberbürgermeister Grote sind dafür ein Super-Beispiel, Norderstedt ist ein Schmuckstück von Schleswig-Holstein“, rief sie. Das Breitbandkabel sei hier nicht vom Himmel gefallen, dafür müsse man hart arbeiten und auch die Wasserski-Anlage sei nach anfänglichen Widerständen durchgesetzt worden. Merkel hatte sich zuvor mit zufriedenen Wakeboardern  unterhalten, die gerade aus dem acht Grad kalten See gestiegen waren.
Die Bundeskanzlerin sprach dann die Themen der Landes-CDU an: Innere Sicherheit („Wir müssen die Polizei mehr stärken“, Bildung (G 9, damit Jugendliche  auch neben der Schule noch Zeit  haben), Infrastruktur („Die Landesregierung hat 340 Millionen, die der Bund bereit gestellt hat, nicht abgerufen“). Merkel ergänzte: „Rot-Grün baut ja nicht mal Radwege“ – hier seien 40 Millionen nicht verwendet worden.
Die Kanzlerin wurde außer von Daniel Günther begleitet von Gero Storjohann (MdB), Katja Rathje-Hoffmann (MdL) und OB Grote. 
An diesem Sonntag sind 2,3 Millionen Menschen zur Wahl aufgerufen, erstmals auch Jugendliche ab 16 Jaheren.

Bundeskanzlerin Angela Merkel, Spitzenkandidat Daniel Günther, Katja Rathje-Hoffmann und OB Grote (v. li.) im Stadtpark. Foto: vpu

Medizin hautnah: Girls‘ und Boys‘ Day

08. Mai

Schüler aus den umliegenden Schulen durften auf vielen Stationen „Hand anlegen“. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (rug) Die Paracelsus-Klinik hat sich auch in diesem Jahr wieder aktiv am Zukunftstag für Jungen und Mädchen beteiligt: 44 Jugendliche, nutzten im Rahmen des Girls`und Boys`-Day die Gelegenheit, einmal hinter die Kulissen der Paracelsus-Klinik zu schauen.
 Als modernes Gesundheitsunternehmen hat die Paracelsus-Klinik natürlich ein besonders breites Mosaik an Berufsbildern aufzuweisen – sowohl traditionelle, als auch sehr moderne berufliche Wege sind hier möglich.
In diesem Jahr besuchten 44 Sechs- bis Achtklässler der Olzeborchschule, dem Alstergymnasium, der Gemeinschaftsschule Rhen, des Gymnasiums Kaltenkirchen und der Comenius-Schule aus Quickborn die Klinik, um vor allem in die Berufe reinzuschnuppern, die traditionell dem anderen Geschlecht zugeordnet werden. „Das Berufswahlspektrum ist sehr vielfältig. Rund dreißig verschiedene Berufsbilder kommen allein in unserer Klinik vor. Davon möchten wir Euch einige zeigen“, so Dr. Ropers, Ärztlicher Leiter, bei seiner Begrüßung.
Das Programm war vielfältig und so gab es viel zu sehen und zu staunen. Die Jugendlichen bekamen von den entsprechenden Mitarbeitern einen umfassenden Einblick in ihren Arbeitsalltag. Doch nicht nur sehen und zuhören war angesagt, die Schülerinnen und Schüler durften an vielen Stationen, die eigens für sie vorbereitet worden waren, auch selbst Hand anlegen. In der Rettungswache konnten die Mädchen an Dummys die richtige Herzmassage lernen, sie konnten zu Nadel und Faden greifen, um das chirurgische Nähen zu üben, eine richtige Ultraschalluntersuchung bei ihren Mitschülerinnen durchführen und am Dummy eine Bauchspiegelung durchführen.
Die Jungs hingegen durften auf der Neugeborenenstation an der Untersuchung eines Neugeborenen teilnehmen, wurden in die Welt der Krankenhaus-Hygiene eingeführt, lernten den Beruf der medizinisch-technischen Assistentin kennen und konnten ihren Blutdruck selbst messen. Eine Krankenschwester aus der Notaufnahme zeigte ihnen einige ihrer täglichen Aufgaben, zu denen auch das Anlegen von Gipsen gehört, die einige der Jungs direkt angelegt bekamen.
Zum Abschluss des Schnuppertages gab es viele positive Rückmeldungen und so manchen, der gleich beschloss: „Nächstes Jahr komme ich wieder“. Der bundesweite Girls- und Boys-Day gibt jährlich Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich über Berufe zu informieren, die bislang eher vom jeweils anderen Geschlecht dominiert werden.  Mit diesem Tag möchte die Paracelsus-Klinik den zukünftigen Auszubildenden zeigen, dass es in Krankenhäusern mehr als nur Ärzte, Pfleger und Krankenschwestern gibt.

 

Landtags-Wahlkampf im Endspurt:

08. Mai

Monika Heinold besuchte Norderstedt und ihre Parteifreunde. Foto: vpu

Norderstedt (vpu) Der Wahlkampf zur Landtagswahl am kommenden Sonntag geht in den Endspurt: Überall suchen jetzt noch die Kandidaten das Gespräch mit dem Wähler, argumentieren, verteilen Wahlprogramm. Auch schleswig-holsteins Finanzministerin Monika Heinold von den Grünen war unterwegs.
Sie besuchte trotz Nieselregen Norderstedt und informierte über die Grünen-Politik mit einigen Parteifreunden auf dem Rathausplatz.
Seit 1996 ist die gelernte Erzieherin im Kieler Landtags und ist stets über die Landesliste eingezogen. Seit Juni 2012 ist sie Finanzministerin und auch diesmal Spitzenkandidatin ihrer Partei.
Auf die Frage eines Bürgers, warum die Landes-Grünen in den Umfragen recht gut mit 12 Prozent stehen, aber die Bundes-Grünen nur bei sechs bis sieben Prozent, hatte Monika Heinold ein Lächeln. „Wir machen hier im Norden sehr gute Politik für die Bürger. Und das ist der Erfolg.“

 

Nach 20 Jahren am Glashütter Markt:

08. Mai

Friedrich Schmidt schließt sein Fachgeschäft am Glashütter Markt nach 20 Jahren. Foto: vpu

Norderstedt (vpu) Vor 20 Jahren hatte er sich selbstständig gemacht, als gelernter Einzelhandelskaufmann im Schreibwaren- und Buchhandel, damals Abteilungsleiter bei Karstadt. „Die Probleme dort wurden mehr und ich habe den Sprung ins kalte Wasser, in die Selbstständigkeit gewagt“, blickt Friedrich Schmidt, Inhaber von Schmidt's Papier & Co am Glashütter Markt, Mittelstraße 60, heute zurück.
Jetzt schließt er Ende Juni sein Geschäft, nach insgesamt 49 Arbeitsjahren. „Im Rentenalter kann man nach dieser Zeit auch etwas kürzer treten“, stellt Schmidt mit einem lachenden und einem weinenden Auge fest. Bis zur Schließung im Juni gibt es viele attraktive Preis-Angebote.
Er hatte mehrere Standorte damals für sein Fachgeschäft angeschaut. „Glashütte und hier der Markt haben mir gleich gefallen. Wir haben hier richtig Geld in die Ausstattung investiert, und die Kunden haben das sehr gut angenommen. Der Glashütter Markt hat sich in den Jahren mehrfach verändert. Immer wieder hat man versucht, ihn für Kunden attraktiver zu machen, zum Beispiel mit der Neuansiedlung von ALDI. Natürlich haben wir auch Höhen und Tiefen erlebt. Aber wir haben in den Jahren das Angebot angepasst!“
Neben Bürobedarf, Schreibgeräten, Schul- und Geschenkartikeln sowie Büchern gehörte natürlich Schmidt's „Steckenpferd“ – der Künstlerbedarf – dazu. Neben Lotto rundete die Post das umfassende Serviceangebot schließlich ab. „Im Ruhestand werde ich meiner Leidenschaft, dem Malen, wohl öfter fröen, aber auch das Lesen und die Beschäftigung mit meiner kleinen Enkelin werde ich genießen“, konstatiert Schmidt.
„Ich bedanke mich bei unseren zahlreichen Stammkunden, die uns hier so lange die Treue gehalten haben“, so Inhaber Schmidt.

 

Girls Day: Mädchen beim

08. Mai

Sie hatten eine Menge Spaß und haben viel gelernt: Die Girls und Jungs mit Geschäftsführer Olaf Aderkaß von Thestorf. Foto: vpu

Norderstedt (vpu) Darauf hatten sich die acht Mädchen und natürlich auch die zwei Jungs im Alter zwischen 12 und 13 Jahren schon richtig gefreut: Beim Thestorf Garten- und Landschaftsbau in Norderstedt durften die Teilnehmer des „Girlsday“ auch Treckerfahren. Vorher hatte es Einblicke in die Arbeit des Garten- und Landschaftsbauers in einem privaten Garten, aber auch bei Pflasterarbeiten auf einer öffentlichen Baustelle gegeben.
„Wir hätten noch zehn weitere interessierte Mädchen und Jungs einladen können. Auf unseren Flyer hin meldeten sich gleich über 20 Jugendliche, die gern einen Blick in unsere Beruf werfen wollten“, zieht Geschäftsführer Olaf Aderkaß eine sehr positive Bilanz dieser Aktion. „Man muss einfach in vielen Branchen andere Wege in der Nachwuchs-Werbung gehen. Wir haben die Schulen angeschrieben und dann sehr viel Resonanz gehabt“, so Aderkaß. Mit zwei Bussen waren die Jugendlichen zu den verschiedenen Orten gefahren worden. Dort konnten sie auch eine Aufmaß-Station kennenlernen, mit der Flächen digital vermessen werden. Am Nachmittag ging's dann auf den Trecker – natürlich im Begleitung.
„Die Aktion hat den Teilnehmern, aber auch uns und unseren Mitarbeitern sehr viel Spaß gemacht. Zum Mittag gab es dann noch Leckeres vom Grill“, so Olaf Aderkaß. Er ist sich sicher, dass Thestorf in Norderstedt diese Aktion auch wiederholen wird.

 

Eröffnung eines

08. Mai

Das „Kleine Technikmuseums“ lädt zum Schauen ein. Foto: pmi

Kaltenkirchen (rug) Das kleine Technikmuseum von Frank Schulte befindet sich in Kaltenkirchen in der Kirchhoffstraße 13. Gesammelt wurden technische Entwicklungsstadien von Maschinen über – aus heutiger Sicht – kuriose Haushaltsgegenstände, die einem Rätsel aufgeben, bis hin zu Dingen, die die älter werdende Generation freudig wiedererkennt.
Bei einem laut ausgesprochenen „Hatt´ ich auch!“ kommt man schnell ins Gespräch mit anderen Besuchern. Es gibt die Möglichkeit, dort am Tisch Platz zu nehmen und bei einem heißen oder kühlen Getränk darüber zu plauschen. Alles wird erklärt, man kann fast alles anfassen.
Die Eröffnung am Sonnabend, 13. Mai, findet mit geladenen Gästen auch aus Prominenz statt. Danach ist das Museum für jedermann jeden 2. Sonnabend im Monat von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Auch wenn man mal „gucken“ gehen möchte, sofern jemand vor Ort ist, wird jedem Interessierten die Tür geöffnet.
Geplant ist, bei Interesse für Kinder einen Kurs anzubieten: Wie repariere ich mein Fahrrad? Hier wird dann nicht nur mit Rat, sondern auch mit Tat geholfen. Nebenbei wird dann vom betreibenden Ingenieur persönlich gern auch zum Beispiel  ein Reifenwechsel am Auto des Elternteiles demonstriert. Das und vieles nützliche mehr ist in Zukunft geplant.
Für Terminankündigungen ist eine Facebookseite mit selbem Namen online.

 

 

 

„Sascha“ und „Sheryl“ suchen

08. Mai

„Sascha“ Foto: pmi

Norderstedt (rug) „Sascha“ ist ein großer rot-weißer Kater, der im April acht Jahre alt wird. Er wurde abgegeben, da seine Menschen aus einem Haus mit Freigang für „Sascha“ in eine Wohnung ziehen mussten und „Sascha“ dort zeigte, dass er unbedingt Freigang haben möchte.
Er ist ein sensibler, anfangs eher schüchterner Kater, der auftaut, sobald man sich mit ihm ruhig und leise beschäftigt. Er möchte dann gern gekrault werden. Er sucht ein ruhiges Zuhause mit Freigang, gern ohne Kinder oder Kinder, die eher  ruhiger und schon älter sind. Hunde mag er nicht, und ob er andere Katzen mag, wissen wir noch nicht. Bei uns zeigt er sich am Anfang noch etwas zurückhaltend anderen Katzen gegenüber.
„Sascha“ ist kastriert,  gechipt,  geimpft,  entwurmt,  entfloht,  tierärztlich untersucht. „Sheryl“ ist eine Katze, die gefunden wurde und somit zu ihrer Vorgeschichte relativ wenig bekannt ist. Bei uns zeigt sie sich nach dem Einzug entspannt und ruhig und schaut sich alles in Ruhe an. Andere Katzen scheint sie zu kennen. Sie ist geschätzt ca. drei bis fünf Jahre alt, und sucht ein Zuhause bei eher ruhigeren Leuten mit Freigang, zu viel Stress und Kinder sind ihr wohl eher zu viel. Man sollte etwas Katzenerfahrung haben, und die besonderen Eigenschaften der Katzen berücksichtigen. 
Mehr Infos unter Strassentiger Nord e.V., Tel. 0 40/ 3 20 46 97 43 (Norderstedt), www.strassentiger-nord.de;

 

„Blaumachen“ am Tag der Arbeit

08. Mai

Zahlreiche Helfer, auch vom THW, sorgten dafür, dass der Stadtlauf reibungslos über die Strecke gehen konnte. Foto: pmi/THW

Kaltenkirchen pmi Am 1. Mai veranstaltete die Kaltenkirchener Turnerschaft (KT) den 28. Stadtlauf in Kaltenkirchen. Bei mehr als 2 100 Läufern und knapp 1 500 Besuchern eine ideale Gelegenheit für das THW Kaltenkirchen, sich und sein „Leistungsspektrum“ einem großen Publikum zu präsentieren. Kaum fanden sich die ersten Läufer auf dem Marktplatz in Kaltenkirchen ein, hatten die Einsatzkräfte des THW Kaltenkirchen mit Unterstützung der THW-Jugend bereits alles für das Rahmenprogramm beim 28. Stadtlauf der KT-Veranstaltung aufgebaut.
Die große Hüpfburg und der Parcours mit THW-Kettcars und Bobbycars für die Kleinsten unter den Besuchern war ebenso aufgebaut, wie die Fahrzeugausstellung mit den Einsatzfahrzeugen des THW Kaltenkirchen – darunter zwei Gerätekraftwagen und der Radlader. Doch auch für „Mitmach-Aktivitäten“ war gesorgt. So konnten Groß und Klein unter Anleitung der THW-Einsatzkräfte mit Hilfe von Hebekissen einen tonnenschweren Gerätekraftwagen auf Knopfdruck anheben. Eine auf viele Besucher beeindruckende Leistung der „unscheinbaren“ Hebekissen, die standardmäßig in den THW-Gerätekraftwagen mitgeführt werden.
Aber auch für das leibliche Wohl der Besucher sorgte das THW Kaltenkirchen. Der Jahreszeit entsprechend bot es den Besuchern Brötchen mit Fischsalaten sowie Matjes und Hering mit Bratkartoffeln an. Eine von vielen Besuchern gern angenommene Abwechslung zu den üblichen Fleisch- und Wurstgerichten mit Pommes. Dabei kamen alle Erlöse aus dem Verkauf dem THW-Förderverein Kaltenkirchen zu Gute.
„Auch wenn eigentlich die Teilnehmer am Stadtlauf im Fokus standen, so haben wir heute vielen Besuchern ‚ganz beiläufig‘ auch das THW und seine Leistungsfähigkeit vermitteln können,“ resümiert Mirco Grönwoldt, Ortsbeauftragter des THW Kaltenkirchen. „Parallel haben wir durch den Verkauf der Fischspezialitäten wichtige Einnahmen für die THW-Helfervereinigung generieren können. Hiermit werden Aktivitäten der THW-Jugend Kaltenkirchen sowie die Beschaffung von Materialien für die kaltenkirchener THW-Einsatzkräfte unterstützt. Ein ganz großes Dankeschön an die Firma Popp Feinkost Kaltenkirchen, die unseren Verkauf durch eine großzügige Sachspende unterstützt hat! Parallel ein großes Dankeschön an die THW-Jugend Kaltenkirchen sowie alle THW-Einsatzkräfte, die durch ihr Engagement zum Erfolg dieser THW-Präsentation beigetragen haben.“

 

9. KuKuHU – das Programmheft

08. Mai

Das Programmheft der 9. KuKuHU ist fertig. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (blb) Am Mittwoch, 10. Mai, wird das Programmheft zur 9. KuKuHU mit der Umschau an alle Haushalte in Henstedt-Ulzburg verteilt. Im Ortsteil Götzberg erfolgt keine Verteilung, dort liegt das Heft beim Trödelhöker Wacker, im Mühlenladen der Götzberger Mühle und in der Gärtnerei Schmuck aus. In Wakendorf II ist das Programmheft bei Kartoffel Pump zu bekommen. Außerdem wird es in Kürze auch an den KuKuHU Veranstaltungsorten zu finden sein.
Die 9. Kunst- und Kulturwoche Henstedt-Ulzburg findet vom 5. bis 11. Juni unter der Schirmherrschaft von HU-Marketing statt. Auch in 2017 gibt es wieder ein umfangreiches, interessantes und abwechslungsreiches Programm. Über 100 Beteiligte werden an 31 Veranstaltungsorten 38 Ausstellungen und 41 Einzelveranstaltungen präsentieren. In der Woche nach Pfingsten können täglich Konzerte, Ausstellungen, Lesungen und vieles mehr im ganzen Ort besucht werden. Bei allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei, dennoch – „Hutgeld“ wird von den Künstlern gern gesehen.
Das gesamte Programm sowie viele Informationen über Künstler, Veranstaltungen unter anderem sind auf der Homepage www.kukuhu.de zu sehen.

 

 

 

„30 000 Euro für 30 tolle

08. Mai

Tanja Martens, Ortsgruppenleiterin des Jugendrotkreuz in Norderstedt, freut sich mit Filialleiter Mario Böhme (links) und Vermögensmanagementleiter Hauke Nickelsen von der Sparkasse Holstein über die neuen Feldbetten und Auflagen. Foto: pmi

Norderstedt (pmi/rug). Feldbetten und dazugehörige Auflagen zählen beim Deutschen Roten Kreuz in Norderstedt zu den wichtigeren Ausrüstungsgegenständen, werden sie doch vielseitig und häufig eingesetzt. Doch stoßen die Verantwortlichen dabei immer wieder an gewisse Grenzen, da die Anzahl der entsprechenden Materialien „überschaubar“ ist. Daher hatte sich das örtliche DRK an der Aktion „30 000 Euro für 30 tolle Projekte in der Region“ von der Sparkasse Holstein beteiligt. Fünf Tage fieberten alle Beteiligten beim Online-Voting mit, bis feststand, dass das DRK Norderstedt mit 1 216 von 58 131 abgegebenen Stimmen zu den 30 Gewinnern von jeweils 1 000 Euro gehört.
Angeschafft wurden von dem Geld mittlerweile 25 Feldbetten nebst Auflagen, die laut Tanja Martens, Ortsgruppenleiterin des Jugendrotkreuz in Norderstedt, überwiegend bei Übernachtungen im Rahmen von Ausflügen und Ausfahrten sowie bei Einsätzen und Übungen benötigt werden. Mario Böhme, Leiter der Sparkassenfiliale in Norderstedt in der Langenhorner Chaussee, und Hauke Nickelsen, Leiter des Vermögensmanagements der Sparkasse Holstein in Norderstedt, informierten sich kürzlich vor Ort über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der neuen Feldbetten und Auflagen: „Wir freuen uns, dass unser örtliches DRK unter den Gewinnern ist und mit den neuen Feldbetten und Auflagen seinen Bestand und seine Möglichkeiten deutlich erweitern konnte!“    
Die Aktion „30 000 Euro für 30 tolle Projekte in der Region“ hatte die Sparkasse Holstein im Dezember 2016 aufgrund der stetig steigenden Resonanz bereits zum vierten Mal initiiert. Dabei konnten sich Vereine, Verbände und weitere Einrichtungen aus dem Geschäftsgebiet der Sparkasse Holstein mit ihren Projekten auf der Sparkassen-Homepage präsentieren – die Entscheidung über die 30 Gewinner fiel nach einem Online-Voting der Bevölkerung.

 

Umweltfreundliche Mehrwegflaschen

08. Mai

Foto: pmi

Norderstedt (pmi/rug)  Jüngst hat der Bundestag in einem neuen Verpackungsgesetz beschlossen, Getränkemehrwegflaschen zu schützen und gegenüber Einwegflaschen zu fördern. Für Verbraucher ist es wichtig, beim Getränkekauf umweltfreundliche Mehrwegflaschen leicht zu erkennen.
Das Mehrwegzeichen und der Begriff Mehrweg sind klare „Mehrweg-Weiser“ Hier kommt das Mehrwegzeichen ins Spiel. Seit mehr als zehn Jahren ist es ein klares Erkennungszeichen für umweltfreundliche Mehrwegflaschen. Es wird von mehr als 160 Getränkeherstellern verwendet und befindet sich ausschließlich auf Mehrwegflaschen aus Glas oder PET. Manche Hersteller verwenden auch bloß den Begriff „Mehrweg“ oder „Mehrweg-Pfandflasche“ auf dem Etikett.
Auch ein Blick auf den Pfandbetrag kann hilfreich sein. Mehrwegflaschen aus Glas oder PET haben in der Regel ein Pfand in Höhe von 8 beziehungsweise 15 Cent. Auf Einwegflaschen und Getränkedosen wird ein Pfand von mindestens 25 Cent erhoben.
Seit Einführung des Pflichtpfands im Jahr 2003 ist es für Verbraucher schwieriger geworden, umweltfreundliche Mehrwegflaschen von Einwegflaschen zu unterscheiden. Eine Umfrage vom Herbst 2016 bestätigt, dass rund die Hälfte der Deutschen Schwierigkeiten hat, Einweg- und Mehrwegflaschen zu unterscheiden. Denn vor der Einführung des Einwegpfandes wurde nur auf Mehrwegflaschen ein Pfand erhoben. Eine Pfandflasche war immer eine Mehrwegflasche. Das gilt seit Einführung des Pflichtpfandes nicht mehr. Seitdem stiftet der Begriff „Pfandflasche“ oft Verwirrung, kann es sich doch bei einer Pfandflasche sowohl um eine Mehrweg- als auch um eine Einwegflasche handeln.
Deshalb wurde 2005 das Mehrwegzeichen als klares Kennzeichen für umweltfreundliche Mehrwegflaschen eingeführt. Heute verwenden es mehr als 160 Getränkehersteller in ganz Deutschland, darunter Brauereien, Mineralbrunnen, Hersteller von Erfrischungsgetränken und Fruchtsaftkeltereien. Insgesamt gibt es das Zeichen auf mehr als 600 Produkten, vom bundesweit bekannten Markenprodukt bis zur regionalen Fruchtsaftschorle.
Mehr Infos gibt es im Internet unter http://www.mehrweg.org oder http://facebook.com/mehrwegzeichen

 

Erfolge für Kristina Kaste

08. Mai

Kristina Kaste startete erfolgreich in die Saison. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Kristina Kaste (Garstedt Ochsenzoller Reit- und Fahrverein) hat  beim Turnier in Mechtersen  bei Winsen (Luhe)  auf „Adonis“ die Vielseitigkeit  Prüfung A* in der Kategorie Junge Reiter gewonnen. Damit wiederholte Kristina ihren Sieg vom Vorjahr und bestätigte ihre gute Leistung in  der Vielseitigkeit. Bei der Dressur überzeugte sie die Wertungsrichter und bekam die beste Wertnote 8,7. Beim anschließenden Springen kam sie mit 0 Fehlern und einer Zeit von 50.25 Sek. als zweite sehr gut durch den Parcours. 
Auch dieses Jahr war das Wetter für die Teilnehmer wieder eine Herausforderung. In der  abschließenden Geländeprüfung ritt Kristina in der zugelassenen Zeit von 3:29 Minuten und ebenfalls null Fehlern und sicherte sich damit einen Sieg mit der besten Punktzahl von nur 19,50 Punkten. 
Auch beim Vielseitigkeitsturnier in Luhmühlen, an dem Kristina das erste Mal mit ihrem Pferd teilnahm, überzeugte sie mit ihren Vielseitigkeitsleistungen. In der anspruchsvollen Prüfung Vielseitigkeit A** lag sie nach der Dressur mit der Wertnote 7,4 auf Platz 3, dann absolvierte sie als Beste den Springparcours und ging als Beste ins Gelände. Leider hatte Kristina mit ihrem Pferd „Adonis“ eine Verweigerung und eine Zeitüberschreitung, dennoch platzierte sie sich mit 60,2 Punkten bei 41 Teilnehmern auf den 11. Platz.

 

Tränenmeer zum Saisonabschluss

08. Mai

Dies Quartett wird die Lady Frogs verlassen: Trainer Sebastian Schräbler, Inga Butzmann-Schlegel, Annika Fimmen und Kristin Bahde (von links) steigen beim Drittligadritten aus. Foto: mai

Henstedt-Ulzburg mai Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt in der 2.Bundesliga? Von wegen! Mit einer 1:3-Heimniederlage gegen den Herforder SV Borussia Friedenstal machten die Fußballerinnen des SVHU den Tabellenkeller noch einmal so richtig spannend. Großeinsatz für die Produkte der Taschentuchindustrie. Nach dem finalen Saisonspiel der Handballerinnen des SV Henstedt-Ulzburg versanken die Gastgeberinnen in einem Tränenmeer. Mit dem 22:27 verspielten die Lady Frogs nicht nur die Meisterschaft, sondern auch noch Platz zwei an den Gegner HSG Jörl-DE Viöl. Die Verabschiedung von vier Teammitgliedern tat ein übriges zur Förderung der Tränenflut.
„Wir hatten Mitte der 1.Halbzeit die Chance, uns von 9:4 auf 13:6 abzusetzen. Die haben wir vergeben und uns damit letztlich auf die Verliererstraße gebracht“, analysierte der scheidende SVHU-Trainer Sebastian Schräbler.
Da parallel zum Henstedt-Ulzburger Spiel Spitzenreiter TV Oyten nicht über ein 29:29 gegen Absteiger HSV Minden Nord hinaus kam, hätte der mögliche Sieg dem SVHU doch noch die verloren geglaubte Meisterschaft gebracht. So aber zog das Team aus der Nähe von Husum noch am SVHU vorbei und skandierte nach dem Abpfiff lauthals „Die Nummer eins im Land sind wir!“.
Zu den Tränen der Enttäuschung über die verpasste Meisterschaft gesellten sich dann noch die Tränen über die Abschiede. Mit Sebastian Schräbler verlässt der Trainer das Team. Da Schräbler kein Freund von rührseligen Szenen ist, versteckte er sich während der Zeremonie im Umkleidetrakt der Halle. Sein Nachfolger wird Sven Rusbült, der zuletzt im Nachwuchszentrum den THW Kiel gearbeitet hatte.
Urgestein Annika Fimmen verlässt ebenfalls das Team. Sie hat in Henstedt-Ulzburg das Handballspielen gelernt. Studium, Trainingsaufwand und Einsatzzeit ließen sich für die 22-jährige aber nicht mehr vereinen. Youngster Kristin Bahde verlässt nach nur zwei Spielzeiten die 1.Damen. Inga Butzmann-Schlegel, zusammen mit Tina Pejic dienstälteste Spielerin im Team, zieht sich nach der Geburt ihrer Tochter Ida Martha vom Leistungssport zurück. Von Tina Pejic gab es den Ritterschlag für die Kreisläuferin.
„Inga ist die Seele der Mannschaft. Jedes Team sollte eine Inga haben“, sagte Pejic. Mit Außenspielerin Lina Röttger und Kreisläuferin Tara Schumacher bekommen die 1. Damen zwei hochtalentierte Youngster aus der eigenen Jugend dazu, die helfen sollen, das Saisonziel „Aufstieg in die 2.Bundesliga“ zu realisieren.

 

 

 

 

Nur die Defensive war gut

08. Mai

So stoppt man einen Runningback. Mit geballter Manpower stemmen sich die weiß gewandeten Norderstedt Mustangs gegen den Zevener Julian Matthies und seine Blocker. Die effektive Defensivarbeit der Norderstedter brachte die einzigen Punkte für die Mustangs beim 2:15, als sie den Gegner zu einem Fehler in der eigenen Endzone zwangen. Foto: mai

Norderstedt (mai) Die American Footballer der Norderstedt Mustangs haben ihr erstes Heimspiel verloren. Mit 2:15 unterlagen sie Zevens Northern United. Akzente setzte in der unter dem böigen Wind leidenden Partie nur die Norderstedter Defensive, die auch die beiden Punkte erzielte.
Das Team aus Niedersachsen wusste die tückischen Windverhältnisse besser zu nutzen als die Norderstedter. In den 30 Minuten, in denen Zeven gegen den Wind spielte, brachte die Offensive nichts zustande, musste im dritten Viertel sogar einen Safety hinnehmen.
 Die Mustangs-Verteidigung hatte   Zeven direkt vor der eigenen Endzone festgenagelt. Ein Snap, den Gäste-Quarterback Julian Knapp verfehlte, sorgte dann für die einzigen Punkte der Norderstedter.
Mit dem Wind gelangen Zeven zwei Touchdowns, den Mustangs hingegen fehlte das letzte Quäntchen Durchsetzungsvermögen, um mehrfach die letzten fehlenden drei Meter bis in die Endzone zurückzulegen. Eine Woche hatte Cheftrainer Stefan Schumacher Zeit, diese Defizite zu beseitigen. Schon diesen Sonntag  ist das Rückspiel in Zeven.
Das war kein Mustangs-Wochenende. Die Rookie Mustangs verloren 22:34 gegen die Red Guardins aus Hamburg und die Junior Mustangs gingen mit 0:40 bei den Little Devils unter.

 
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