Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der MARKT EXTRA 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres MARKT EXTRAS.

 

Storchenlauf im

17. Juli: 

Norderstedt (blb)  Der 13. Storchenlauf der  Norderstedter Kitas startete in diesem Jahr mit zwei Wochen Verzögerung. Ein Unwetter hatte die Ausrichter von der Kita Storchengang am 30. Juni bewogen, den sportlichen Wettstreit vor dem Wechsel in die Grundschule vorerst abzusagen.
 So waren beim zweiten Anlauf anstatt der elf nur neun Kitas mit ihren kleinen Läuferinnen und Läufern vertreten. Die Kitas Friedrichsgabe und Hummelhausen hatten für den gestrigen Freitag bereits andere Termine geplant. Die Friedrichsgaber Kids waren allerdings separat eine Woche vorher bereits an den Start gegangen.
Am Freitag waren es aber immer noch 140 Kinder   im Alter von 5 bis 7 Jahren die unter dem Motto „Können wir das schaffen? Ja, das schaffen wir!“ auf der großen Wiese vor der Kita Storchengang am Start waren. Brigitte Wenzel von der Kita Wühlmäuse hatte das allgemeine Aufwärmprogramm im großen Kreis übernommen – wie bei den „Großen“ vor den Stadtläufen üblich.
Thomas Kasubke, Leiter der integrativen Kindertagesstätte  Storchengang, machte die Kids an der Startlinie dann noch einmal richtig heiß, bevor es bei strahlendem Sonnenschein auf die  zwei Kilometer lange Strecke durch den Moorbek-Park ging. Die Absperrung der Strecke übernehmen   traditionell die Mitarbeiter vom Bauamt.

Start und Ziel war, wie immer, die Wiese hinter der Kita Storchengang in Norderstedt-Mitte. Foto: blb

Segeberger Hundertschaft

10. Juli

Die Einsatzhundertschaft der Polizeidirektion Bad Segeberg wurde von Behördenleiter Görs verabschiedet. Foto: pmi

Hamburg/Bad Segeberg (pmi) Die Polizeidirektion Bad Segeberg war beim G 20- Gipfel in Hamburg mit einer Einsatzhundertschaft beteiligt. Behördenleiter Andreas Görs hatte die Kräfte  in den größten Einsatz in Deutschland seit Jahrzehnten im Rahmen eines Appells verabschiedet: „Als Teil des Sicherheitskonzeptes für das Gelingen des G20-Gipfels geht es darum, für die Werte der freiheitlich demokratischen Grundordnung einzutreten. Für die hochdynamische Lage in Hamburg, die sich von Minute zu Minute ändern kann, ist unsere Einsatzhundertschaft gut aufgestellt, gut ausgebildet, gut gerüstet und auch hoch motiviert.“ Die Hundertschaftwar während des Einsatzes in einem Hamburger Hotel untergebracht.

 

„Kunst im Kerzenschein“

10. Juli

Gleichstellungsbeauftragte Hannah Gleisner freut sich über Kunst in ihrem Büro. Foto: pmi

Quickborn (rug) Was entsteht, wenn sich acht Frauen des Nachts im Atelier Frauke Klinkforth, Ulmenweg 18 in  Quickborn, treffen und im Kerzenschein 16 Leinwände mit Acrylfarbe bearbeiten? Das Ergebnis ist ab sofort im Büro der Gleichstellungsbeauftragten Hannah Gleisner zu sehen.
„Das Werk wurde bereits an verschiedenen Orten erfolgreich ausgestellt. Nun bringt es Farbe und Kraft in das Gleichstellungsbüro“, so Gleisner. „Was die acht Frauen in jener Nacht schufen, ist eine Momentaufnahme und ein Gemeinschaftswerk. Alle haben sich eingebracht und diese Vielfalt macht das Werk so interessant.“
Der Titel lautet: 8 bei Nacht – 8  (unendliche) Möglichkeiten, Acryl auf 16 Leinwänden à 30x30 cm. Das Bild steht gegen Gebot zum Verkauf. Wer Interesse hat, wendet sich gern an: Hannah Gleisner Tel: 0 41 06/ 61 12 74 oder gleichstellungsbeauftragte(at)quickborn.de

 

Eröffnung des Kunstsommers

10. Juli

Martin McWilliam  Foto: pmi

Norderstedt (rug) Der sechste Norderstedter Kunstsommer, den der Kunstkreis Norderstedt, Malimu Kulturverein und das städtische Kulturbüro gemeinsam veranstalten, wird am 23. Juli um 16 Uhr in der  Galerie am Rathaus, mit der Ausstellung der Dozent/-innen durch  Stadtpräsidentin Kathrin Oehme eröffnet. Die musikalische Umrahmung mit Werken von Astor Piazzolla übernehmen Ewelina Nowicka, Violine und Daniel Kabulski, Akkordeon.
Es stellen sich mit ihren Werken vor: Martin McWilliam Keramik; Anders Petersen Malerei; Eiko Borcherding  Malerei; Christina Cohen-Cossen Holzschnitt.
Die Ausstellung ist bis zum 30. Juli  täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Vom 24. Juli bis 18. August  finden jeweils montags bis freitags vier Kurse im Stadtmuseum Norderstedt statt. Die Ergebnisse der Kurse werden vom 23. August bis 3. September im Stadtmuseum präsentiert.
Fünf Begleitveranstaltungen werden im Rahmen des Kunstsommers im Stadtmuseum angeboten:
23. August:  Fantastische Welten – zur Kunst von Neo Rauch – Vortrag  von Dr. Teresa Ende
25. August: Königin der Instrumente – Musikvortrag von Fritz Bultmann
30. August: Die deutschsprachige Literatur im Prag der Jahrhundertwende – Vortrag von Jutta Wilfert
1. September: Skulptur des 20. Jahrhunderts – Vortrag von Katrin Plümpe
3. September:  Handgemachte Musik – Abschlusskonzert mit „8 to the bar“.
Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei, für das Konzert kostet der Eintritt 12, Schüler und Studenten 6 Euro.

 

Kunst-Projekt „Unsere Welt –

10. Juli

Die hängende Skulptur/Plastik im Vorraum der Nawi-Räume. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Die Gemeinschaftsschule Harksheide hat neue Räumlichkeiten bezogen. So ist die Idee entstanden, dass die Schüler/-innen die Räumlichkeiten mit Kunst füllen können, um sich so besser mit der Schule zu identifizieren und sie zu „ihrer Schule“ zu machen – anstelle von Kunst am Bau tritt „Junge Kunst im Bau“. Mit den Jahrgängen 8, 9 und 10 wird über einen Projektzeitraum von zehn Wochen eine hängende Skulptur/Plastik im Vorraum der Nawi-Räume als Gemeinschaftsprojekt der drei Klassenstufen entstehen. Die Plastik wird von den Schüler/-innen mit Unterstützung der Künstlerinnen Birgit Bornemann und Claudia Rüdiger, die eigens für dieses Projekt engagiert werden konnten, gestaltet. Die Projektleitung hat die Kunstlehrerin Iris Sajons. Die Plastik ist mehrteilig und zeigt die Welt der Schüler und bezieht die Schüler selbst als Silhouetten mit ein. Angedacht ist eine Wandinstallation mit einer großen Scheibe und frei hängenden Kugeln im Vordergrund im Vorraum des NaWi-Bereichs, die an ein Planetensystem erinnert, das heißt ein weißer Mond mit Planeten im Vordergrund.
Gefördert wird dieses Projekt in erster Linie von der Norderstedter Bank, dem Förderprogramm „Schule trifft Kultur – Kultur trifft Schule“ des Landes SH über die Mercator Stiftung, der Kulturstiftung Norderstedt und dem Schulverein der Gemeinschaftsschule Harksheide.

 

Alexander Rahl neuer Lions-Präsident

10. Juli

Bernd Langbehn (links) übergibt den Staffelstab als Präsident des Lions Clubs Henstedt-Ulzburg an Alexander Rahl. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (blb) Zum Ende des Lionsjahres übergab Bernd Langbehn am vergangenen Donnerstag den Staffelstab als Präsident des Lions Clubs Henstedt-Ulzburg an Alexander Rahl. Brigitte Goell ist neue Vizepräsidentin.
 Ein Lionsjahr geht jeweils vom 1. Juli bis zum 30. Juni.  Die Ämterübergabe des Lions Clubs Henstedt-Ulzburg fand am Donnerstag im Clubhotel „Dreiklang“ in Kaltenkirchen statt.
Der scheidende Präsident Bernd Langbehn blickte vor der Clubgemeinde auf „sein“ Jahr zurück, das  unter dem Motto „Werte bewahren, Neues erfahren“ stand. So hat er neben den Langzeitprojekten wie dem Kinderheim in Königsberg oder „Kinder fördern durch Musik“ den Fokus auf seine Heimatgemeinde Henstedt-Ulzburg gelegt. Die Neubelebung des traditionellen Lionsballs als „Lions Night“ war ein schöner Erfolg, der im nächsten Jahr wiederholt  werden soll. Ein weithin sichtbares Projekt ist die Spende eines Spielschiffes für den Bürgerpark, das anlässlich des 100-jährigen Bestehens von Lions International im Rahmen des Gemeindefestes vor wenigen Wochen an die Gemeinde übergeben wurde.
„Stolz bin ich aber vor allem auch darauf, dass wir getreu unserem Clubmotto „Sieh Dich um und hilf!“ in  über zehn Einzelförderungen dort unterstützen konnten, wo Hilfe akut benötigt wurde – von der Erdbebenhilfe in Italien über einen Beitrag zu einem behindertengerechten Fahrzeug für ein schwer krankes Kleinkind mit anderen Lions Clubs gemeinsam, bis hin zur Soforthilfe für eine alleinerziehende Mutter, die nach einem Wohnungsbrand Kleidung für ihre Kinder kaufen musste. Wenn wir in solchen Situationen helfen können – das sind Momente, in denen ich stolz bin, ein Lion zu sein“, bekennt Langbehn.
Ein gut bestelltes Feld also, das Bernd Langbehn seinem Nachfolger Alexander Rahl überlässt. Der Personalberater hat sich ebenfalls viel vorgenommen und zollte seinem Vorgänger in seiner Antrittsrede noch einmal Respekt: „Du hast die Latte sehr hoch gelegt.“
Als wichtigstes Projekt seiner Amtszeit plant Rahl, die Gründung eines Leo Clubs zu initiieren und zu begleiten – idealerweise in Kooperation mit den anderen Lions Clubs aus der Umgebung. Leo, das ist die Jugendorganisation von Lions International mit dem Ziel, den Lions-Gedanken in die Jugend zu tragen. „Es geht darum, Jugendlichen früh in ihrem Leben nahe zu bringen, dass sie gesellschaftliche Verantwortung für die mit übernehmen müssen, die unsere Hilfe brauchen“, erläutert der neue Präsident. Interessierte Jugendliche zwischen 18 und 25 Jahren aus Henstedt-Ulzburg und Umgebung können sich unter www.leo-clubs.de näher informieren – oder sich direkt an den Lions Club Henstedt-Ulzburg wenden, am einfachsten direkt über die Homepage: www.lions-hu.de
In dem Zusammenhang hat Rahl angekündigt, in 2018 erneut das Blindencamp der Leos, eine zweiwöchige Freizeit für sehbehinderte und blinde Jugendliche aus ganz Europa, zu unterstützen. „Das ist eine bereichernde Erfahrung für alle Beteiligten, die Jugendlichen können in verschiedenen Activities Sachen ausprobieren, die ihnen im normalen Leben verwehrt bleiben, zum Beispiel Autofahren auf einem Verkehrsübungsplatz“, so Rahl.

Insgesamt freut sich Alexander Rahl auf das vor ihm liegende Lionsjahr: „Mein Programm steht, und mit unserem starken Team werden wir wieder einige gute Sachen auf die Beine stellen.“

 

Auszeichnung für Evelyn

10. Juli

Sportminister Hans-Joachim Grote überreichte die Auszeichnung im Gästehaus der Landesregierung. Foto: pmi/Frank Peter

Kaltenkirchen (blb) Evelyn Lehner ist am Montag von Innen- und Sportminister Hans-Joachim Grote im Gästehaus der Landesregierung in Kiel für ihr  herausragendes ehrenamtliches Engagement für den Sport mit der Sportverdienstnadel des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet worden.
Evelyn Lehner ist seit über 30 Jahren ehrenamtlich als Vorstandsmitglied der Schwimmabteilung der Kaltenkirchener Turnerschaft tätig. Als Sportwartin kümmert sie sich seit mehr als 20 Jahren um alle Belange des täglichen Sportbetriebes wie
•      die Einteilungen der verschiedenen Schwimmgruppen,
•      Planung und Koordination der Nichtschwimmerausbildung,
•      Koordination des Wettkampfgeschehens,
•      Planung und Organisation von Trainer- und Vorstandssitzungen.
Der persönliche Kontakt zu Eltern und Kindern ist ihr besonders wichtig. Sie ist täglich in den Bädern anwesend und ist Ansprechpartnerin für die Badbetreiber.
Auch mit der Registrierung und Lizensierung der Aktiven beim Deutschen Schwimmverband verbringt sie viele Stunden, um einen reibungslosen Organisationsablauf zu gewährleisten.
Evelyn Lehner ist seit 1994 Inhaberin einer Kampfrichterlizenz des Deutschen Schwimmverbandes und seit 1994 im Vorstand des Segeberger Kreisschwimm-verbandes als Beisitzerin aktiv.

 

Auszeichnung für Christian Seeler

10. Juli

Christian Seeler wurde zum Abschied aus dem Ohnsorg-Theater geehrt. Foto: blb

Hamburg (blb/pmi) Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz hat am Dienstag dem langjährigen Intendanten des Ohnsorg Theaters, Christian Seeler, im Namen des Senats  die Senator-Biermann-Ratjen-Medaille verliehen. Der Senat dankt damit Christian Seeler für sein Engagement als Intendant des Ohnsorg Theaters, als Vertreter der Hamburger Privattheaterszene und im Verein Hamburger Theater e.V. sowie seinen Einsatz für die niederdeutsche Sprache. Verliehen wurde die Medaille im Rahmen der Verabschiedung des Intendanten im Ohnsorg Theater. Olaf Scholz sagte: „Christian Seeler ist eine beständige und verlässliche Größe im Kulturleben der Stadt und eigentlich hier nicht wegzudenken.
Christian Seeler hat das Ohnsorg Theater als feste Heimat für das Niederdeutsche im Herzen von Hamburg etabliert und klug weiterentwickelt. Er hat nicht nur das Ohnsorg Theater mit Weitsicht seit 1996 als Intendant geführt, er hat auch in vielen anderen Bereichen wichtige Weichen gestellt und aufgrund seines kenntnisreichen Wirkens die Aufmerksamkeit auf die Kultur und die kulturelle Identität der Stadt gelenkt und erhöht.“  Christian Seeler wurde 1958 in Hamburg als Sohn der Politikerin Ingrid Seeler und des Senators Hans-Joachim Seeler geboren. Nach einer Lehre zum Groß- und Außenhandelskaufmann studierte er Germanistik und Theaterwissenschaften und begann 1982  als Schauspieler am Ohnsorg-Theater.  1984 im Alter von 26 Jahren wurde er Geschäftsführer des Theaters,  1996  Intendant.
Die Senator-Biermann-Ratjen-Medaille wurde 1978 vom Hamburger Senat zum Gedenken an die Verdienste des Kultursenators Dr. Hans Harder Biermann-Ratjen (1901 – 1969) gestiftet.

 

Blütenpracht im Bauerngarten

10. Juli

Prof. Hans-Dieter Warda: „Erst wenn die Stockrosen und die Königskerzen blühen, kommt bei mir die richtige Bauerngartenstimmung auf." Foto: pmi

Ellerhoop (rug) Zurzeit präsentiert sich der Bauerngarten in der Norddeutschen Gartenschau – Arboretum Ellerhoop, Thiensen 4 in 25373 Ellerhoop als riesiges Blütenmeer.
Neben den schwefelgelben Blütensäulen der Königskerzen, den Blütendolden der Schafgarbe  und den intensiv roten Köpfen der Brennenden Liebe, sind es die Stockrosen, die jetzt den sommerlichen Bauerngarten prägen.
Im Bauerngarten der Norddeutschen Gartenschau präsentieren sich Hunderte dieser imposanten, über 2,50 Meter hohen Stauden, die im Volksmund Malve oder auch Rosenpappel genannt wird.
Es ist mit Sicherheit die größte Anpflanzung von Stockrosen in einem öffentlichen Park. Die Besucher sind immer wieder begeistert und erstaunt von der überwältigenden Fülle und dem außerordentlich großen Farbspektrum dieser alten Bauerngarten-Pflanze, das von zart-weiß über rosa und pink, gelb bis zu schwarzrot reicht.
Die Stockrose gehört zu den ältesten Zierpflanzen in unseren bäuerlichen Gärten. Sie ist seit dem 16. Jahrhundert bekannt. Ursprünglich wurde sie als Heil- und Nutzpflanze eingeführt. Die schwarzroten Blüten der ‚Nigra‘-Form wurden früher zur Gewinnung des Farbstoffes Althein angebaut, der zur Färbung des Rotweins genutzt wurde.
Die Stockrose war auch eine der Lieblingspflanzen von Goethe. Ihr zu Ehren hat er jedes Jahr ein Malvenfest in seinem Garten gefeiert. Auch heute noch befindet sich in Goethes Garten in Weimar die alte Form der ursprünglichen angelegten Stockrosen-Allee.
Bauerngärten, lebende Denkmäler bäuerlicher Kultur – dieser liebenswerte Gartentyp mit den altbekannten Pflanzen aus Großmutters Zeiten hat ja über Jahrhunderte das Gesicht unserer Dörfer mitgeprägt.
Streng formale, von Buchsbaum eingefasste Beete, Üppigkeit, kräftige bunte Farben und das zwanglose Nebeneinander von Nutz- und Zierpflanzen machen den Charakter und den Charme des Bauerngartens aus.
Leider gibt es in Schleswig Holstein kaum noch authentische Beispiele dieser einst so typischen, ländlichen Gärten des 18. und 19. Jahrhunderts.

 

„Coco“ und „Franz“ suchen

10. Juli

„Franz“ Foto: pmi

Norderstedt (rug) „Franz“ kommt von einer Stelle mit vielen Katzen und ist entsprechend sehr sozial mit anderen. Er ist ein sehr lieber Kater, der sich auf dem Arm tragen lässt und der ein ruhiges Zuhause sucht. „Franz“ hat er eine Immunschwäche. Dafür bekommt er ein spezielles Programm aufs Futter, und kann damit hoffentlich noch lange eben.  „Franz“ benötigt zusätzlich Nierenfutter, welches er gut frisst. Bei „Franz“ können wir uns vorstellen, dass ihm ein sonniger Balkon oder gesicherter Freigang reicht.
 Aktuell spielt er viel mit „Coco“, und lässt sie auch von seinem Futter fressen, daher wäre es toll, wenn die beiden zusammen ein Zuhause fänden.  Er ist kastriert,  gechipt,   entwurmt,  entfloht,  tierärztlich untersucht. „Coco“ ist eine junge Katze (zirka drei bis vier Jahre alt), die von draußen kommt. Sie zeigt sich dem Menschen gegenüber vom ersten Tag an interessiert, traut sich aber noch nicht so richtig, sich streicheln zu lassen. Sobald es Futter gibt, steht „Coco“ parat und fordert es durch lautes Miauen ein.  Sie sucht ein Zuhause mit Freigang, gern mit einer anderen zutraulichen Katze oder Kater, an der sie sich orientieren kann.
 „Coco“ ist kastriert,  gechipt,  geimpft,  entwurmt,  entfloht,  tierärztlich untersucht,  Blutwerte gecheckt, FIV/FELV negativ getestet
Mehr Infos unter Strassentiger Nord e.V., Tel. 0 40/ 3 20 46 97 43 (Norderstedt), www.strassentiger-nord.de

 

Geschichten zum Nachdenken

10. Juli

Ein Blumenstrauß und viel Applaus bei der Autoren-Lesung in der Stadtbücherei Norderstedt. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Der heftige Regen am vorigen Freitagabend konnte der Autoren-Lesung in der Stadtbücherei Norderstedt nichts anhaben: 60 Besucher kamen, um Kurzgeschichten zum Thema „Immer dem Glück nach“ zu lauschen.
Mit Vergnügen stellte  Büchereileiter Ingo Tschepe fünf Autorinnen und einen Autor des Nordleuchten-Verlags vor. „Hier ist der richtige Platz für aufstrebende Talente“, begrüßte er Mélanie Guettai, Angela Hancock, Renate Kraus, Dr. Eva Sevening, Rainer Neumann, Edeltraud Rabe  und den Gitarristen Peter Anders. Sie gehören zu der Autorengruppe, die Texte für die jüngst erschienen Anthologie „gebangt, gehofft, gewagt, geschafft“ der Herausgeberin Ingrid Weißmann geschrieben haben.    Und dann erlebte das Publikum eine Mischung unterhaltsamer Kurz-Vorträge  zu menschlichen Situationen, über die befreit gelacht oder nachgedacht wurde.
 Die bunte Vielfalt war das „Erfolgsrezept“ dieser Lesung – von kurzen lyrischen Texten (Edeltraud Rabe), über kuriose Reise-Beobachtungen (Rainer Neumann), einer makabren Rückbesinnung auf „Mama“ (Renate Kraus),  Ängsten beim Autofahren (Angela Hancock)  bis zur ergreifend geschilderten Lebenskrise mit 40 ( Eva Svening).
Es prasselten literarische Perlen auf die Ohren der begeisterten Zuhörer. Eindringlich war auch die von Ingrid Weißmann in memoriam für Fatima Al-Saegh vorgetragene Geschicht „Grenzenlos“. 
Die Autorin hatte festgestellt: „Schon recht früh durfte ich erfahren, dass die Welt viel weiter und bunter ist als der Ort, in dem ich lebe, als die Menschen, mit denen ich lebe...“ Bei einem Treffen am großen Tisch in ihrer Wohnung stritten sich der Buddist, der Hindu, der anglikanische Christ, der Katholik und der Islamist. Erst als die Gastgeberin  Tee servierte und Kuchen dazu, wurde die Runde stiller. „Wenn sich doch alle Kriege mit Tee und Kuchen beilegen ließen, oh, wie viele Kuchen würde ich backen!“, versprach die inzwischen verstorbene Autorin.

 

 

 

Faustballerinnen verteidigen Erfolg!

10. Juli

Die stolzen Faustballerinnen vom Alstergymnasium. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (rug) Nach dem ersten und zweiten Platz bei der Hallen-Landesmeisterschaft im Faustball zeigten die Mädchen nun auch ihr Können auf dem Feld und holten hier ebenfalls den Titel als Landesmeisterinnen.
Bei gleich zwei Turnieren und gegen zehn andere Teams zeigten die Mädchen vom Alstergymnasium ihre Spielfähigkeit im Faustball und holten nun neben dem Landesmeistertitel in der Halle auch den Titel als beste Feld-Faustballerinnen ans Alstergymnasium.
Nachdem die ersten beiden Spiele nur knapp gewonnen werden konnten, besinnten sich die Spielerinnen auf ihre Teamstärke und motivierten sich nochmal untereinander. „Wir wollten was erreichen“, erinnert sich Anka-Marie Mohr. Das sie dafür aber einiges tun mussten, war schnell klar.  „Gerade bei den Aufschlägen merkt man, dass die Jungs mehr Kraft haben“, gibt Lea Peters zu. Denn bei dieser Landesmeisterschaft traten die Mädchen vom Alstergymnasium als einziges reines Damenteam an und spielten so gegen gemischte Mannschaften der anderen Schulen. Deswegen nutzen die Mädels ihre Spielpausen noch für extra Übungseinheiten und loben im Nachhinein noch das tolle Aufschlagspiel von Tia Schiewe.
Die beiden erfolgreichen Landesmeisterschaften in diesem Jahr lassen die Mädchen fröhlich in die neue Saison blicken, in der es  heißt,   zwei Titel zu verteidigen.

 

Silber und Bronze für die Starlets

10. Juli

Die Starlets vom SV Friedrichsgabe wurden erneut Vizeeuropameister bei den Kontinentalwettkämpfen im Cheerleading. Foto: mai

Norderstedt (mai) Mit diesem Ergebnis können die Starlets Cheerleader Norderstedt ihr Ergebnis von vor zwei Jahren sogar noch toppen: Damals waren sie mit einem Team angereist und als Vize-Europameister wieder abgereist.  In diesem Jahr konnten sich die Starlets Cheerleader gleich mit drei Teams für die Wettkämpfe auf europäischer Ebene qualifizieren: Die Juniors (10 bis 17 Jahre) traten in der Kategorie Junior Pom Dance Double an. Julia Wiederspan und Lena Köster zeigten sich bei ihrer allerersten Teilnahme an Meisterschaften auf Landes- und auf Deutscher Ebene stark und durften daher Deutschland bei den Europameisterschaften vertreten. Sie erreichten hier einen guten sechsten Platz. In der Senior Kategorie ab 17 Jahren, gingen noch zwei Team der Starlets Cheerleader in Zagreb an den Start.
Wenxi Chen und Laura Lemsky starteten in der Kategorie Senior Pom Dance Double und schlossen erfolgreich als Drittes von fünf Teams ab. Sie mussten sich am Sonnabend nur dem zweiten Starter-Team aus Deutschland sowie der Konkurrenz aus Großbritannien geschlagen geben. Das Senior Team konnte dann am Sonntag in seiner Kategorie Senior Pom Dance noch einen drauf legen: Die sieben Mädchen vom SV Friedrichsgabe zeigten eine fehlerfreie Performance und mussten sich nur der Konkurrenz vom britischen Team Pure Poison geschlagen geben. Damit dürfen sich die Starlets einmal mehr Vize-Europameister nennen.

 

Schwimmen: KT greift

10. Juli

Jannis Schatte (vorn) und Maite Grabowski holten am ersten Tag der Meisterschaften fünfmal Gold in der offenen Klasse. Foto: mai

Kaltenkirchen (mai) Die Wasserratten aus Norderstedt hatten den Einsatz ihrer besten Schwimmer nach Hamburg verlegt, der MTV Segeberg gar die Meldungen vergessen. Es waren ungewöhnliche Kreis- und Kreisjahrgangsmeisterschaften, die  in Bad Bramstedt ausgeschwommen wurden. Die Schwimmer der Kaltenkirchener TS ließen sich nicht lange bitten, heimsten acht Titel in der Offenen Klasse ein.
Allen voran Jannis Schatte: Der 16-Jährige gewann über 100m und 200m Freistil, 200m Brust, 100m und 200m Delfin und 200m Lagen. Vereinskamerad Tim Wolf siegte über 100m Brust.
Ein Herzschlagfinale war das 100m Freistil-Rennen der Frauen. Drei Schwimmerinnen der KT machten den Sieg unter sich aus,  schlugen innerhalb von zwei Zehntel Sekunden an. Maite Grabowski erwischte den besten Schlussspurt und hatte 1:10,74 Minuten auf der Uhr. Im Anschlag war sie damit um vier Hundertstel schneller als Leyla Kempf und Kimberley Thiele war nach 1:10,94 Minuten im Ziel. Während Jannis Schatte die Qualität seiner Erfolge nach dem Wettkämpfen hinterfragte, schließlich fehlten die besten Gegner, blickte Fritz Reche pragmatischer auf das Geschehen. „Wenn die SG Wasserratten hier nicht mit der besten Besetzung antritt, holen wir uns eben das Edelmetall. Die acht Titel in der offenen Altersklasse nimmt der KT jedenfalls keiner“, sagt der Abteilungsleiter.
Die zwei Garde der Wasserratten deutete an, dass sie bald an die Erfolge der Besten der letzten Jahre anknüpfen will. Lina Rolfes gewann fünf Titel bei den Mädchen, ihre Zwillingsschwester Nele holte drei.

 
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