Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der MARKT EXTRA 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres MARKT EXTRAS.

 

Tag des offenen Denkmals in

20. August: 

Henstedt-Ulzburg (rug) Der Verein Götzberger Windmühle e.V. beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder am Tag des offenen Denkmals  am 9. September  von 10 bis  16 Uhr: „Entdecken, was uns verbindet“ in der Götzberger Windmühle,  Götzberger Straße 102, 24556 Henstedt-Ulzburg.
Dieser Tag wird seit 1993 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz veranstaltet. Allein im letzten Jahr lockten mehr als 8 000 offene Denkmale viele Besucher an. Alle Besichtigungen sind kostenlos.
Am 9. September  steht der Tag des offenen Denkmals bundesweit unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“.  Weitere Informationen zum bundesweiten Programm gibt es unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/.
Dort kann man sich alle teilnehmenden Denkmale einer Region anzeigen lassen, nach Denkmalkategorien suchen und über einen Merkzettel persönliche Denkmaltouren zusammenstellen. Weitere Informationen über die Götzberger Windmühle finden Sie unter www.vereingoetzbergerwindmuehle.de
Das Mühlenfest am Pfingstmontag lockt seit über zehn Jahren weit über 2 000 Besucher in die Götzberger Mühle. Wem dieser Trubel zu viel war, kann am Tag des offenen Denkmals die Mühle besichtigen, alte Mühlentechnik erleben und mit fachkundigen Mühlenführern über die Mühlentechnik und Vereinsarbeit ins Gespräch kommen.
Das Team der Mühlenführer und Vorstandsmitglieder stehen sechs Stunden lang bereit. 

Die Götzberger Mühle. Foto: pmi

Neuer Präsident beim

20. August

Präsidentenwechsel von Anette Reinders auf Fokko ter Haseborg. Foto: pmi

Norderstedt (vpu) Ende Juni hat es turnusgemäß einen Präsidentenwechsel bei Rotary in Norderstedt gegeben. Die scheidende Präsidentin Anette Reinders, die vielen Bürgerinnen und Bürgern  als zweite Stadtdezernentin bekannt ist, hatte ein bewegtes Jahr hinter sich. Neben ihrer Päsidentschaft war sie auch stark im Wahlkampf zum Oberbürgermeister engagiert.
 In ihrem rotarischen Werk hat Anette Reinders viele Themen angestoßen und unterstützt. Zuletzt der Bau des Tandoorie Ofens im Stadtpark, die Mädchenförderung in den MINT-Fächern, die Unterstützung der Katenwohnungen bis hin zu konkreter Flüchtlingsunterstützung vor Ort, aber auch in Syrien.
Der neue Präsident Fokko ter Haseborg war bis 2015 Klinikchef im Albertinenkrankenhaus in Schnelsen und bleibt als Vorsitzender der Albertinen-Stiftung der alten Wirkungsstätte treu.

 

„Mit 50 Euro um die Welt"

20. August

Foto: C. Schacht

Henstedt-Ulzburg (rug) Christopher Schacht ist erst 19 Jahre alt, als er eine verrückte Idee in die Tat umsetzt. Mit 50 Euro in der Tasche reist er allein um die Welt. Nur mit Freundlichkeit, Flexibilität und Arbeitswillen ausgestattet, ohne Flugzeug, ohne Hotel, ohne Kreditkarte ist er vier Jahre unterwegs. Er hat 45 Länder bereist und 100 000 Kilometer zu Fuß, per Anhalter und Segelboot zurückgelegt.
In seinem Multimedia-Vortrag „Mit 50 Euro um die Welt" am Freitag, dem 14. September, um 20  Uhr in der Gemeindebücherei, Hamburger Straße 22 a gewährt der Weltenbummler faszinierende Einblicke in seine abenteuerliche Reise.
Christopher Schacht hatte vorgehabt, nach seinem Abitur Informatik zu studieren. Doch stattdessen brach er mit 19 Jahren zu einer Weltreise auf, von der er im September 2017 als „reicher“ Mensch zurückkehrte. Denn die Begegnungen in den entlegensten Winkeln der Erde, die Bilder und Abenteuer sind unbezahlbar. Seine Einblicke findet man in keinem Reiseführer der Welt und sie wecken Lust, selbst einmal Neues zu wagen und Träume zu leben.
Eintritt:   10 Euro

 

Lesung mit Musik bei

20. August

Bei Wulff & Sohn gibt es wieder eine Lesung mit Musik. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Am Freitag, 31. August,  lädt das Team vom Bestattungsinstitut Wulff & Sohn um 19.30 Uhr zu der Lesung mit Kulturpreisträgerin  Christa Heise-Batt ein. Sie wird unter der Überschrift „Sünn achter Wulken“ Geschichten aus eigener und fremder Feder  op Plattdüütsch lesen. Besucher folgen  ihr dabei durch den Sommer der Natur und des Herzens und freuen   sich auf Geschichten über Menschen hier im Norden und aus der weiten Welt, die heiter sind, aber auch zum Nachdenken anregen.
Das Team vom Bestattungsinstitut Wulff & Sohn freut sich, auch Tina Benz (Mezzosopran) und Hans Peter Höller (Gitarre) zu dieser Lesung begrüßen zu dürfen. Mit Liedern wie „Ick wull ick wär noch kleen Jehann“, „Über den Wolken“ und „Ich hätt getanzt heut Nacht“ werden sie die Geschichten umrahmen und Christa Heise-Batt begleiten.
Vor Beginn der Lesung  stimmen  eine kühle Erfrischung und ein paar kleine Leckereien auf den Abend ein. Wie bei den letzten Lesungen werden die beiden Sparschweine wieder aufgestellt. Wer mag, darf sie mit einer Spende für die Uwe-Seeler-Stiftung füttern. Für die bessere Planung wird um vorherige Anmeldung gebeten. Telefonisch unter 040/ 529 61 73 und 040/539 08590 oder per E-Mail unter info(at)wulffundsohn.de nimmt das Team von Wulff & Sohn  Anmeldungen  entgegen.

 

71 neue Azubis mit PS im Blut

20. August

Auto Wichert begrüßte seine neuen Azubis mit  traditionellem Willkommens-Grillen und dem obligatorischen Fototermin. Foto: MarioRomanPictures/Auto Wichert

Hamburg (pmi) Das neue Ausbildungsjahr   startete bei Auto Wichert mit dem traditionellen Willkommens-Grillen: Geschäftsführung und „alte Azubis“ begrüßten die Neuen. Am Standort Bornkampsweg lernten Neue und „Alte“  sich kennen und tauschten sich aus.  Das hat seit Jahren im Hause Tradition. Auto Wichert bildete in 33 Jahren schon rund 1 200 Azubis aus.
Gegenwärtig lernen von den neuen Azubis 26 einen kaufmännischen und 45 einen gewerblichen Beruf an einem der 17 Standorte in Hamburg und Norderstedt – 61 der neuen  Azubis sind männlich und 10 weiblich, 54 Prozent haben einen Migrationshintergrund. Generell achtet Auto Wichert bei den Bewerbern primär aber auf Qualifikation und persönliche Leistung ungeachtet von Name und Herkunft.
„Wir bieten hohe Übernahmechancen, da Auto Wichert sich ständig vergrößert. Dazu kommen Spezialisierungs- und Aufstiegsmöglichkeiten, interne Schulungen und ein breit aufgestelltes Autohaus mit den Marken Audi, VW, VW-Nutzfahrzeuge, Škoda und Seat. Für eine Ausbildung in der Autobranche ideale Voraussetzungen“, sagt Martin Peetz, Ausbildungsleiter der gewerblichen Azubis. Zur internen Ausbildungsförderung gehören neben der persönlichen Betreuung auch ein eigenes Schulungszentrum in der Wendenstraße für Technikschulungen, Prüfungsvorbereitungen, Nachhilfe und Workshops. Ausflüge in die Autostadt Wolfsburg und gemeinsame Ersthelferkurse zum Start der Ausbildung sind weitere Highlights bei Auto Wichert.
Egal, ob Automobilkaufmann, Kaufmann für Büromanagement, Fachkraft für Lagerlogistik Kfz-Mechatroniker, Pkw-Technik, Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker oder Fahrzeuglackierer – wer bei  Auto Wichert lernt, wird vorbildlich ausgebildet. „Wir investieren viel in diese jungen Menschen, weil sie eine Zukunft brauchen und auch unsere Zukunft sind. Bei der Anzahl an Standorten möchte Auto Wichert auch den Großteil der Azubis übernehmen und sie schon in der Ausbildung dafür qualifizieren“, meint  Susanne Willert, Ausbildungskoordinatorin der kaufmännische Azubis.
Auto Wichert plant  jetzt bereits  für das Ausbildungsjahr 2019. Wer sich bewerben möchte guckt unter www.auto-wichert.de/index.php/Ausbildung oder schaut auf einer der nächsten Ausbildungsmessen vorbei. Zum Beispiel am 7. und  8. September  bei der „Junge Messe Norderstedt“ oder am 13. September in der Handwerkskammer bei der „Parentum Hamburg“.

 

Bürgermeister Bauer neuer Verbands-

20. August

Besuch von Bürgermeister Stefan Bauer beim Tierheim in Henstedt-Ulzburg: Alexandra Stoffers mit Luna, Stefan Bauer mit Nammi, Gaby Klönhammer, 1. Vorsitzende des Tierschutz Henstedt-Ulzburg e.V. mit Lucy, Sabrina Mitschke mit Pluto und Katja Vogel, Leiterin des Tierheims (von links). Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (pmi) Nach der Kommunalwahl haben sich nicht nur die Stadt- beziehungsweise Gemeindevertretungen im Land neu konstituiert, sondern auch die Zweckverbände, in denen die Kommunen vertreten sind. So wurde mit Beginn der neuen Legislaturperiode Bürgermeister Stefan Bauer für die Dauer von fünf Jahren zum Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Fundtiere Segeberg West wiedergewählt und außerdem zum neuen Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Wasserversorgung Kaltenkirchen, Henstedt-Ulzburg gewählt. Herr Bauer löst hier Hanno Krause, Bürgermeister der Stadt Kaltenkirchen, ab, der in beiden Zweckverbänden stellvertretender Verbandsvorsteher bleibt.
„Zweckverbände haben den entscheidenden Vorteil, dass wir viele – insbesondere öffentliche – Aufgaben gemeinsam besser lösen können, als jede Kommune für sich allein“, sagt Bürgermeister Stefan Bauer. „Wir können unseren Bürgerinnen und Bürgern einen besseren Service bieten und entlasten gleichzeitig unsere Verwaltungen.“
Ein gutes Beispiel ist für Bürgermeister Bauer der Zweckverband Fundtiere Segeberg West. Der Zweckverband wurde im Jahr 2005 von den Städten Norderstedt und Kaltenkirchen, den Gemeinden Henstedt-Ulzburg und Ellerau sowie den Ämtern Kaltenkirchen-Land und Kisdorf gegründet. Er übernimmt seitdem die Aufgabe, alle Fundtiere in seinem Gebiet an einer Stelle zentral entgegenzunehmen und zu verwahren. Hierfür wurde in Henstedt-Ulzburg im Kirchweg 124e im Jahr 2006 eigens eine Tierauffangstation eingerichtet, die seit 2014 der Tierschutz Henstedt-Ulzburg e.V erfolgreich betreibt.
„Gaby Klönhammer, Katja Vogel und das ganze Mitarbeiterteam des Tierheims kümmern sich mit viel Liebe und Herzblut um die Unterbringung, Betreuung und Vermittlung von Fundtieren in unserer Region“, so Bürgermeister Stefan Bauer.

 

„Tüdelbüdel“, Kaffeebecher & Co:

20. August

Die AKN bietet jetzt in ihrem Onlineshop diverse Artikel für den Gebrauch nicht nur während der Bahnfahrt an. Foto: pmi/AKN

Kaltenkirchen (pmi) Wer viel mit dem Zug unterwegs ist, ist immer auf der Suche nach nützlichen Dingen. Die AKN Eisenbahn GmbH bietet ab sofort in ihrem neuen Online-Shop unter akn.de eine kleine, aber feine Auswahl praktischer Utensilien – für eine Zugfahrt mit der AKN, aber selbstverständlich auch anderweitig einsetzbar. „Wir werden regelmäßig angesprochen, ob wir nicht Fan-Artikel anbieten können“, so Marion Saß, Abteilungsleiterin Vertrieb Marketing bei der AKN.
 „Diesem Wunsch sind wir mit unserem webshop nachgekommen und das gerne: Er zeigt wie verbunden sich viele mit der Bahn fühlen, was uns freut“. Und das haben die Kaltenkirchener in ihrem Sortiment: den „Tüdelbüdel“, einen praktischen Turnbeutel mit Tunnelzug und Platz für allerlei Krimskrams; besonders an dem Beutel ist die Abbildung der Gemeinde-Symbole wie sie auch auf den  Zügen der Linie A1 zu finden sind. Weiter bietet die AKN für Vieltelefonierer und Fotofreunde Bluetooth-Kopfhörer und ein dreiteiliges Linsenset für die Smartphone-Kamera. Und schlussendlich darf natürlich eines in keinem gut sortierten Haushalt fehlen: der trendige, wiederverwendbare Kaffeebecher inklusive Deckel.  Die Artikel kosten zwischen 12,90 Euro (Linsenset) und 19,90 Euro (Tüdelbüdel, Kaffeebecher); der Kopfhörer ist für 18,90 Euro erhältlich. Bezahlt werden kann per Rechnung oder per Vorkasse. Wer die Produkte zunächst in Augenschein nehmen möchte, kann das tun. Die AKN empfiehlt für den Fall einen Ausflug in die Servicestellen der AKN in Quickborn (im Forum) und Kaltenkirchen (am Bahnhof).

 

Dialog im „Dialog“ - Christoph Ploß

20. August

Christoph Ploß trifft sich mit Bürgern vor Ort. Foto: pmi

Langenhorn (blb) Der CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß setzt  seine  Besuche im Wahlkreis Hamburg-Nord/Alstertal fort. Am Dienstag, 21. August, ist er in Langenhorn und am Mittwoch, 22. August, in Klein Borstel  unterwegs.
Dort wird er jeweils verschiedene Haushalte besuchen, um mit den Bürgern vor Ort ins Gespräch zu kommen. Christoph Ploß: „Es ist mir wichtig, stets mit den Bürgern vor Ort im Austausch zu sein. Nur so kann ich ihre Anliegen mit nach Berlin nehmen.“
Im Anschluss besteht ab 20 Uhr jeweils die Gelegenheit, sich bei einem öffentlichen Bürgerdialog mit Christoph Ploß über aktuelle politische Themen in Berlin zu informieren und mit dem Bundestagsabgeordneten zu diskutieren. Zu diesen politischen Veranstaltungen sind interessierte Bürger und Gäste herzlich eingeladen:
Bürgerdialog in Langenhorn: Dienstag, 21. August,  20 Uhr, Restaurant Dialog, Tangstedter Landstraße 38, Hamburg-Langenhorn.  Am Bürgerdialog in Klein Borstel
Mittwoch, 22. August, 20 Uhr, Restaurant Vivere, Tornberg 40, Klein Borstel.

 

Daniel Günther und Gero Storjohann

20. August

Gero Storjohann (links) begrüßt Ministerpräsident Daniel Günther vor dem Kompetenzzentrum Demenz. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Am Dienstag besuchten Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther und der CDU- Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann das Kompetenzzentrum Demenz am Hans-Böckler-Ring in Norderstedt. Die beiden Politiker verschafften sich vor Ort einen tieferen Einblick in die wichtige Arbeit des Kompetenzzentrums und besichtigten unter anderem auch eine Musterwohnung  für Demenzkranke.
Das Kompetenzteam ist  Ansprechpartner in allen Fragen zu Demenz für ambulante Pflegedienste und stationäre Pflegeeinrichtungen, Wohlfahrtsverbände, niedergelassene Ärzte, Betreuer, Sozialarbeiter, ehrenamtliche Helfer und andere Akteure. Nicht zuletzt sind aber auch die Betroffenen und ihre Angehörigen Teil des Netzwerkes.
60 000 Demenzkranke gibt es in Schleswig-Holstein. Das sind so viele wie die Einwohner von Eutin, Bad Oldesloe und der Insel Sylt zusammen. Daneben gibt es eine große Dunkelziffer. Das Kompetenzteam  zeigte sich mit der Unterstützung durch die Landesregierung und deren Vorgänger zufrieden. Ausbaufähig sind noch die  Online-Angebote, das mobile Angebot für  die Betreuung im ländlichen Raum (Küstenregion) sollte verbessert werden.
„Die Alzheimergesellschaft Schleswig-Holstein leistet mit dem Kompetenzzentrum Demenz einen wertvollen Beitrag zur Versorgung der Menschen mit Demenz und deren Angehörigen", so der Ministerpräsident. „Sie ist ein wichtiger Partner für das Land und erarbeitet derzeit einen wichtigen Demenzplan Schleswig-Holstein.“
Interessierte können die Musterwohnung im Rahmen einer knapp zweistündigen Führung besichtigen.
Für Gruppen ab fünf Personen ist eine individuelle Terminvereinbarung für eine Führung durch die Musterwohnung möglich. Um diese Angebote aufrecht erhalten zu können, wird für die Führung eine Teilnahmegebühr in Höhe von 5 Euro pro Person erhoben.

Info:pwww.demenz-musterwohnung.de

 

DEKRA: Bei Unwetterwarnung

20. August

Autofahrer sollten eine Unwetterwarnung ernst nehmen. Foto:  pmi

Norderstedt (pmi) Autofahrer müssen sich zunehmend auf extreme Wetterlagen einstellen. Wer nicht aufpasst, kann schnell in hochgefährliche Situationen geraten, warnen die Sachverständigen von DEKRA. Sie empfehlen, Unwetterwarnungen ernst zu nehmen und Fahrten notfalls zu verschieben, bis das Schlimmste vorüber ist.
„Ist in einer Region mit Unwettern zu rechnen, empfiehlt es sich, den Wetterbericht zu verfolgen und notfalls zu Hause oder im Büro zu bleiben, bis sich die Lage wieder entspannt hat“, sagt DEKRA-Unfallforscher Walter Niewöhner. „Es lohnt sich nicht, für ein paar Stunden Zeitgewinn unkalkulierbare Risiken einzugehen und unter Umständen sein Leben aufs Spiel zu setzen.“
Wer unterwegs von Sturm und Starkregen überrascht wird, tut gut daran, einen geschützten Platz aufzusuchen und abzuwarten, bis die Wetterfront weitergezogen ist. In der Regel ist es bei Extremwetter besser, im Auto zu bleiben, denn Personen sind hier besser vor Regen, Sturm, Hagel und Blitz geschützt als im Freien. Allerdings sollte man die direkte Nähe von Bäumen meiden, die abknicken und aufs Auto fallen können. In der Nähe von Häusern ist mit herabfallenden Dachziegeln, hochgewirbelten Gegenständen oder abgerissenen Ästen zu rechnen.  Bei Starkregen ist es ratsam, eine etwas höher gelegene Stelle aufzusuchen, die vor Überflutung geschützt ist.
Wer an einem abschüssigen Weg Schutz sucht, muss darauf achten, ob dieser sich bei starken Niederschlägen nicht womöglich in einen reißenden Sturzbach verwandelt. „Bei Unwetter ist es unerlässlich, die Umgebung im Blick zu behalten“, sagt der Experte.
Gerät man während der Fahrt in ein Starkregengebiet, kann innerhalb von Sekunden die Sicht auf wenige Meter zurückgehen. „Bleiben Sie in solchen Situationen ruhig. Vermeiden Sie hektisches Bremsen oder Lenken und fahren Sie möglichst gleichmäßig weiter, sonst besteht die Gefahr, dass nachfolgende Fahrzeuge auffahren“, so Niewöhner. Wichtig ist außerdem, bei Regen immer das Abblendlicht einzuschalten.
Der Experte warnt davor, bei Starkregen in Unterführungen einzufahren. Sie können bei starken Niederschlägen schnell volllaufen und für Autofahrer zur Falle werden. Steigt das Wasser höher als bis zur halben Felgenhöhe, besteht außerdem die Gefahr, dass der Motor durch angesaugtes Wasser komplett zerstört wird.
Auch auf überschwemmten Straßen sollte man keinesfalls weiterfahren, warnt der Experte: „Das ist zu gefährlich und kann nur schief gehen.  Bei einer überschwemmten Straße hat der Fahrer keine Orientierung über den weiteren Straßenverlauf. Er kann schnell im Graben landen, bei steigendem Wasserpegel kann das ganze Fahrzeug mitgerissen werden.“

 

Glashütter Markt: Sommerparty

20. August

Die Drechsler sind auch wieder dabei. Foto: Archiv

Norderstedt (vpu) Darauf haben nicht nur die Glashütter gewartet, sondern viele Norderstedter: Am Sonnabend, 25. August, lädt der Glashütter Markt wieder zur großen Sommerparty mit mächtig viel Stimmung, vielen Attraktionen, Musik und Leckereien ein. Von 10 bis 16 Uhr läuft hier das Familien-Sommerfest, das schon Tradition hat.
„Viele Glashütter fragen schon vorher, wann es denn endlich losgeht. Und manches muss einfach dabei sein. So warten die kleinen Besucher schon auf die Hüpfburg, die Großen auf die Holzdrechsler, die ihr Handwerk auch in diesem Jahr wieder präsentieren“, erläutert Mitorganisator, Optiker Uwe Karsten Mävers.
Und während der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Glashütte zünftig aufspielt, veranstaltet das „Stöber Eck“ einen urigen Familien-Flohmarkt. Wer treffsicher ist, kann in der Bücherhalle bei Dosenwerfen mitmachen und bei  Paßvogel werden wieder die Kids professionell geschminkt.
„Hier ist an diesem Tag für jeden etwas dabei“, verspricht Mävers. Er bietet in seinem Optikerfachgeschäft an diesem Tag die elegante oder sportliche Sonnenbrille mit 50 Prozent Rabatt an.

Wer es eher sportlich mag, den werden die „Line Dancer“ des HSV auf jeden Fall um 12 und 14 Uhr begeistern. Bis 16 Uhr gibt es Spaß und Unterhaltung, Akrobatik und Musik, Dosenwerfen und eben die Hüpfburg. Und zwischen alledem wird der Stelzenmann auf seinem 2,50 hohen Holzgestellt herumstaken. Ob auch wieder der Clown Janomani vorbeischauen wird und die Besucher mit seinen Grimassen und dem Spaß begeistern wird, stand noch nicht fest.
Neu auf dem Glashütter Markt wird sich der Asiatische Feinkostladen sicher mit seinem Spezialitäten vorstellen.

 

Klein „Kalli“ sucht eine

20. August

„Kalli“ sucht ein neues Zuhause. Foto: Scheel

Norderstedt (pmi) „Kalli“ ist ein kleiner, selbstbewusster, zirka 30 cm großer Rüde, der einfach nur entzückend ist. Er liebt sein Körbchen, träumt darin vor sich hin und freut sich sehr über Streicheleinheiten.
„Kalli“ wickelt jeden um den Finger, man muss ihn einfach lieben. Er sollte aber auf jeden Fall zu einem Hundekumpel als Zweithund, denn er spielt so gern.
„Kalli“ ist 2016 geboren. Er ist kastriert, gechippt und geimpft. Im Moment lebt er bei  Christine Lörzer, zusammen mit ihren eigenen Hunden und genießt das Hundeleben in Deutschland.
Rumänien hat er fast schon vergessen. „Wenn Sie sich für diesen kleinen, munteren Hund interessieren, dann wenden Sie sich bitte an mich. Mein Name ist Heidi Scheel und ich bin unter der Handynummer 01 72/ 4 52 00 19 zu erreichen. „Kalli“ ist von Pfotenglueck.org.“ Über Spenden für das  Kastrationsprogramme würde man sich sehr freuen.

 

Wakendorf in 111 Minuten

20. August

96 Runden schafften Susis Sisters, Finja Maschmann (vorn) und Lea Steinfels mit ihrer rosa lackierten, „Susi“ getauften Maschine. Damit waren sie das erfolgreichste Frauenteam bei den 111 Minuten von Wakendorf. Foto: mai

Wakendorf  (mai) Das sieht man auch nicht alle Tage, dass jemand im Nadelstreifenanzug an einem Mofarennen teilnimmt. Doch Thomas Haegs wollte auf zwei Hochzeiten tanzen und hatte keine Chance, sich umzuziehen. Zumindest mit einer Hochzeit ist das quasi wörtlich zu nehmen. Haegs fuhr die Kutsche beim Junggesellinnenabschied seiner Tochter Kim. „Das war unglaublich, wo die überall anhalten wollten. Und der Start der 111 Minuten von Wakendorf rückte immer näher“, erzählt der Brautvater. Und bei diesem Mofarennen wollte Haegs unbedingt teilnehmen.
Als die Brautfahrt beendet war, hetzte Thomas Haegs zu seinem Transporter, fuhr nach Wakendorf, packte seine Mofa aus und eilte zum Start. Zeit zum Umziehen war nicht mehr. Lediglich den Zylinder tauschte er gegen den vorgeschriebenen Helm und ab ging die wilde Hatz.
20 Konkurrenten machten sich mit Haegs auf dem Acker-Rundkurs. Bei den 111 Minuten von Wakendorf gewinnt, wer in der Zeit die meisten Runden schafft. Dabei dürfen nicht nur Mofas starten. Bis zu 80 Kubikzentimeter sind erlaubt. Die Maschine von Sieger André Adomeit hat 74 Kubikzentimeter Hubraum und entwickelt dank eines neuen Vergasers rund 10 PS. „Das war aber auch mein Problem. Meine Maschine hat ungewohnt viel Sprit verbraucht. In den letzten Runden fuhr immer die Hoffnung mit, dass das Benzin reicht und ich nicht nachtanken muss“, berichtete Adomeit.
Dass das für den Sieg wichtig war, zeigte sich bei der Zielflagge. Ganze 20 Sekunden hatte Adomeit Vorsprung vor Oliver Ahrens bei jeweils 131 gefahrenen Runden. „Rundengleichheit hatten wir schon öfters. Aber noch nie eine so knappe Entscheidung“, sagte Streckensprecher Timo Steffen. Diesmal konnte der versierte Mofabastler nicht selber mitfahren. Aber trotzdem hat der Trainer der Wakendorfer Faustballfrauen eine Maschine am Start. „Susis Sisters“ fuhren das Gefährt des Streckensprechers. Faustballerin Finja Maschmann und Freundin Lea Steinfels traten als Team an. „Wir haben viel beim Aufbau der Maschine mitgeholfen, beispielsweise die Lackierung aufgebracht“, erzählt Lea Steinfels. Die rosa Maschine mit ihren rosa gewandeten Fahrerinnen war neben Haegs in seinem Nadelstreifenanzug  der Hingucker beim Rennen. „Unsere Unterstützung bei den Landwirten in Wakendorf ist sensationell“, schwärmt Timo Steffen. Uwe Voss hatte auf seinem Acker extra Wintergetreide ausgesät, damit er das Gelände rechtzeitig zum Rennen abernten konnte. Der Verein Alstermotoren hatte eine  600 Meter lange Runde samt Boxengasse abgesteckt. Zum Start des Rennens kamen 500 Zuschauer, die sich auch nicht davon beeindrucken ließen, dass es bei Halbzeit  heftig zu regnen begann. Das machte das Rennen anspruchsvoll. Thomas Haegs küsste dreimal den Boden. „Mein Anzug ist hin. Den kann ich nur noch wegschmeißen“, nahm der Publikumsliebling die Folgen der Stürze  lachend hin.
Relativ sauber kam Ole Pagels ins Ziel. Neben den Regenfolgen hatte er mit seiner Enduro-Maschine zu kämpfen. „Ich konnte nicht mehr kuppeln, musste das Rennen im ersten Gang fahren“, erzählt der versierte Faustballer und Motorsportler. Auch er sah aber die Zielflagge und bekam eines der Teilnehmerbiere gereicht. „Die Feier danach ist mindestens genauso wichtig wie das Rennen an sich“, findet Finja Maschmann. Am Ende galt die alte Weisheit, dass nach dem Rennen vor dem Rennen sei. So wurden im Publikum schon fleißig Pläne geschmiedet, wer noch alles ein Team bei den zwölften 111 Minuten von Wakendorf ins Rennen schicken wird.

 

SVHU-Frauen:

20. August

Judith Knieling und ihren schwarz gewandeten Mitspielerinnen vom SV Henstedt-Ulzburg bot der 1.FFC Fortuna Dresden wenig Gegenwehr. Mit 6:0 wurde der Regionalligist aus dem Osten auf die Heimreise geschickt.  Foto: mai

Henstedt-Ulzburg (mai) Das darf man  einen Saisonauftakt nach Maß nennen:  23 Tore haben die Regionalliga-Frauen des SV Henstedt-Ulzburg unter ihrem neuen Trainer Mac Agyei-Mensah in den ersten beiden Pflichtspielen geschossen und keines kassiert. Dem 6:0 im DFB-Pokal gegen den 1. FFC Fortuna Dresden ließ das Team  ein 17:0 gegen den Krummesser SV im SHFV-Lotto-Pokal folgen.
Dem Match gegen Regionalligist Dresden maß Agyei-Mensah natürlich mehr Gewicht zu als der Partie gegen den Kreisligisten aus der Nähe von Ratzeburg. „Auch wenn Dresden kein guter Gegner war, war die Partie doch ein erster Eindruck für mich, was uns in der Saison erwarten wird“, sagte der neue Henstedt-Ulzburger Trainer. Dresden war quasi mit dem letzten Aufgebot angereist. Als Keeperin Katja Römmling nach einen Zusammenprall mit der zweifachen Torschützin Melena Lux vom Feld musste, wurde die Torfrau von Feldspielerin Denise Streiber ersetzt.
Zwei Aspekte fielen in der Partie gegen Dresden auf. Zum einen ließ Agyei-Mensah in einer interessanten Aufstellung spielen, zum anderen sprach der Trainer während der 90 Minuten kaum ein Wort. „Es ist aber nicht so, dass Mac gar nichts gesagt hat. Vor dem Spiel und in der Halbzeit hat er uns schon detaillierte Ansagen gemacht“, sagte Mittelfeldspielerin Dilara Koc.
Mit ihrer Rolle im Mittelfeld war Koc eine der wenigen Spielerinnen, die auf einer „angestammten“ Position spielten. Vera Homp spielt auf der Sechs, Catherine Knobloch war stürmende Verteidigerin, Stürmerin Melena Lux holte sich viele Bälle im Mittelfeld und Abwehrchefin Malin Hegeler tauchte auch ab zu zu am gegnerischen Strafraum auf. Hintergedanke des „Durcheinanders“ war, dass, sollte sich eine Spielerin verletzen, sie leichter durch eine andere  ersetzt und die Spielqualität hoch gehalten werden kann.
An diesem Wochenende gibt es kein Pflichtspiel für die Henstedt-Ulzburgerinnen. Dafür ist am Mittwoch die erste Runde im Kreispokal terminiert. Der SVHU tritt um 19.30 Uhr beim MTV Segeberg an. Am Sonntag, 26.August, beginnt dann die Regionalligasaison mit der Partie beim VfL Jesteburg.

 
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