Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der MARKT EXTRA 

Genießen Sie die aktuelle Ausgabe Ihres MARKT EXTRAS.

 

Kulturprogramm: Comedy mit

18. Juni: 

Norderstedt (blb) Das städtische Kulturbüro und die Musikschule Norderstedt bieten auch in der Saison 2018/19 interessante Veranstaltungen im Kulturwerk am See und im Festsaal am Falkenberg (FaF), die Katja Claussen und Silke Ahrens-Rapude jetzt vorstellten. Karten für die verschiedenen Events sind ab Montag, 18. Juni, erhältlich.
Auftakt der Kultursaison in Norderstedt bildet das Kindertheaterstück (ab vier Jahren)  „Oh, wie schön ist Panama“ am 2. September im FaF  Generell bedient das Programm die beliebten Veranstaltungen der vergangenen Jahre wie das Erntedankfest (7. Oktober) mit Gottesdienst, Umzug und anschließender Feier im Rathaus, das Jazz-Fest (29. November) und das traditionelle Silvesterkonzert am 31. Dezember, dieses Jahr wieder im FaF, da hier vor allem für ältere Besucher der Zugang leichter ist, als auf den Emporen im Kulturwerk am See.
Stargast des  Jazz-Fest, zum dem die Hamburger Kult-Band „Jazz-Lipps“ einlädt, ist in diesem Jahr  Denise Gordon. Die gefühlvolle Sängerin  aus Großbritannien ist tief im Gospel verwurzelt, doch hat sie auch Funk, Soul, Rythm'n Blues und natürlich Jazz im Repertoire.
Ein weiterer Höhepunkt ist der Auftritt von Horst Schroth im Kulturwerk (27. November) mit einer Neuauflage seines Programms „Wenn Frauen immer weiter fragen“.

Mit Marcel Köslings Komedy Klub startet bereits am 25. Oktober die Kleinkunstreihe im Kulturwerk, zu der der Norderstedter Kulturpreisträger Kabarettisten, Quatschmacher sowie Musik- und Wortakrobaten auf hohem Niveau einlädt, die er auf seinen Tourneen kennengelernt hat. In der Auftaktveranstaltung wollen Achim Knorr, Jens Ohle und Kerim Pamuk die Lachmuskeln strapazieren.
Apropos Lachmuskeln: Einer der Höhepunkte im neuen Jahr ist am 31. Januar 2019 das Comedy-Duo Emmi & Willnowsky mit ihrer neuen Show  das dritte „Verflixte Siebte Jahr“.
Die Jugend.Musiktheater-Akademie bringt vom 1. bis 3. März 2019  das Musical „Emil und die Detektive“ nach dem Kinderbuch  von Erich Kästner auf die Bühne.
Eine geschlossene Schulvorstellung zum Thema „Mobbing“ steht  mit dem Stück „Nennen wir ihn Anna“ am 21. März im Programm. Karten hierfür sind ausschließlich über silke-ahrens-rapude(at)norderstedt.de erhältlich.
 Karten zu allen anderen Veranstaltungen  im TicketCorner oder über Eventim. Neu sind theaterpädagogische Einführungen bei allen Stücken für Kinder und Jugendliche jeweils 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Foyer des FaF, wo die Kinder mit kleinen Spielen und Aufgaben auf das Stück eingestimmt werden.

Denise Gordon ist Stargast des Jazz-Fest im November. Foto: pmi

BBZ schreibt Europa groß

18. Juni

Diese Schüler des Bildungsganges kaufmännische Assistenz absolvieren ein fünfwöchiges Praktikum in Bournemouth/England: v. l. n. r.: D. Aßmann (Mitglied der EU-Gruppe und betreuende Lehrkraft), S. Witte (Mitglied der EU-Gruppe und Projektleiterin), Teilnehmer: D. Holzer, C. Grabo, F. Schröder, A. Steinert, H. Kleer, L. Radloff, R. Koren; U. Fisch (EU-projekterfahrene Lehrkraft). Foto: pmi

Norderstedt (blb) Seit über zehn Jahren organisiert das BBZ Norderstedt in Zusammenarbeit mit seinen europäischen Vertragspartnern berufsbezogene Auslandspraktika für Auszubildende des dualen Systems oder  für Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule III (kaufmännische Assistenz, sozialpädagogische Assistenz, Pflegeassistenz) sowie Fortbildungen für das Bildungspersonal.
Die Praktika dauern jeweils zwischen zwei Wochen und sechs Monaten – abhängig von der Zielgruppe. Die Fortbildungen für das Bildungspersonal dauern in  der Regel eine Woche. Alle Aktivitäten führen in verschiedene europäische Länder: Dänemark, Österreich, Belgien, England, Schottland, Irland und Island.
Die Auslandspraktika und Fortbildungen werden auf Antrag weitestgehend von der EU finanziert. Direkter Ansprechpartner für die Anträge ist die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung  (NABiBB) in Bonn.
Weitere Informationen zu den Europa-Projekten des BBZ Norderstedt finden Sie unter www.bbz-norderstedt.de/Europa-Projekte.

 

Eine WM ohne Schiedsrichter ...

18. Juni

160 Schülerinnen und Schüler aus 13 schleswig-holsteinischen Schulen kickten im Sand. Foto: pmi

Norderstedt (pmi/blb) Einen Tag vor Beginn der Weltmeisterschaft in Russland spielten 160   Schülerinnen und Schüler im ARRIBA Strandbad beim 11. Fair Play Cup der Stadtwerke Norderstedt um die Weltmeisterschaft im Beachsoccer.
Schüler aus 13 Schulen kickten unter dem Motto „Fairness statt Video-Beweis“ ohne Schiedsrichter, regelten  Spielverlauf und strittige Situationen selbst untereinander. „Fairness im Wettbewerb mindert nicht die Siegchancen“, sagt Oliver Weiß, Unternehmenssprecher der Stadtwerke Norderstedt. „Außerdem begegnen wir Wettbewerbssituationen nicht nur im Sport, sondern sie begleiten uns in allen Lebensbereichen“, so Weiß weiter.
In gemischten Mannschaften traten fünf Feldspieler und ein Torwart der Jahrgänge 5./6. und 7./8. gegeneinander an. Jede Schule „repräsentierte dabei   eine Nation, die auch bei  der  echtenWM dabei ist. Passende Trikots natürlich inklusive.
„Wer Teamsport betreibt, kann dies nicht ohne Gegner tun. Aber nur wer sich fair verhält, wird dauerhaft Gegner finden“, sagt Jan Magnus Kramp vom Schleswig-Holsteinischen Fußballverband. „Die Location hier bietet einen tollen Mix aus Sport und Freizeit, was die große Resonanz bestätigt“, erklärt Kramp.  Im Rahmenprogramm gab  es eine Anlage zur Messung der Schussgeschwindigkeit, die  Torwand, Bungee-Run oder die MobyKlick WLANLounge.
Turniersieger im Jahrgang 5./6. wurde die Trave Gemeinschaftsschule Lübeck (als Frankreich), gefolgt von der Gemeinschaftsschule Harksheide (Mexiko) und der Gemeinschaftsschule Friedrichsgabe (Deutschland) auf den Plätzen zwei und drei.
Im Jahrgang 7./8. siegte  die Theodor-Mommsen Schule (Portugal), gefolgt von der GS Quellental (Japan) und der Schule im Alsterland (Argentinien). Den Kreativpreis sicherte sich dieses Jahr die Leibniz  Privatschule Kaltenkirchen mit ihrem Filmbeitrag. Randnotiz: der direkte Vergleich zwischen Deutschland und Mexiko endete mit 3:1 für die deutsche Mannschaft.

 

Rege Diskussion in der Bücherei

18. Juni

Professor Dr. Straubhaar regte mit seinen Thesen zu einer regen Diskussion an. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Die fast 100 Besucher in der fast voll besetzten Bücherei in Norderstedt-Mitte diskutierten am Mittwochabend rege über den Vortrag von Prof. Dr. Thomas Straubhaar anlässlich des 30-jährigen Geburtstages der Gleichstellungsstelle der Stadt Norderstedt. Sein Thema: das bedingungslosen Grundeinkommen.  Erster Stadtrat Thomas Bosse gratulierte zum 30-jährigen Jubiläum mit einer  persönlichen Ansprache. Prof. Dr. Straubhaar präsentierte und diskutierte gewohnt temperamentvoll und in klaren Worten. Fragen wurden ausführlich beantwortet, was Moderatorin Bettina Geißler so steuerte, dass sich möglichst viele beteiligen konnten.
„Das Thema faszinierte. Die Menschen kamen aus verschiedensten Berufszweigen, verschiedenen Altersstufen von 17 bis 83, und verschiedenen Parteien. Das hat viele Sichtweisen eröffnet, und nicht zuletzt großen Spaß gemacht“, sagt Gastgeberin Meyer  und sieht damit ihre Entscheidung bestätigt, das Jubiläum der Gleichstellungsstelle nicht mit einem Rückblick, sondern mit einer Zukunftsperspektive zu feiern.

 

Ungewöhnliche Liaison

18. Juni

Die Bigband Fishhead Horns konzertiert gemeinsam mit dem SinfonieOrchester Tempelhof in der Willy-Brandt-Schule. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Eine ungewöhnliche und einzigartige Musikmischung gibt's  am Sonntag, 24. Juni (17 Uhr), in der Aula der Willy-Brandt-Schule (Lütjenmoor 7, Norderstedt) bei der „Liebelei“ der Fishhead Horns Big Band  mit dem SinfonieOrchester Tempelhof  aus Berlin.  Ein Treffen vermeintlicher Gegensätze? Besucher werden überrascht sein, wie hervorragend Klassik und Jazz in einem Konzert korrespondieren, wenn sich die beiden Formationen in ihrem Genre und gemeinsam auf der Bühne präsentieren.
Höhepunkt ist die Komposition „Dangerous Liaison“ von Bert Joris, die die beiden Klangkörper als Gipfeltreffen zu einer großorchestralen Synthese zusammenführt.
Die Besucher erleben   bei diesem Werkstattkonzert in der Willy-Brandt-Schule Norderstedt, dass diese Liebschaft keineswegs gefährlich, sondern mitreißend ist.
Das SinfonieOrchester Tempelhof verbringt das ganze Wochenende in Norderstedt, um mit der Fishhead Horns Big Band zu proben. Den krönenden Abschluss bildet das gemeinsame Konzert. Am Wochenende darauf treten die beiden Orchester in Berlin auf.
Das SinfonieOrchester Tempelhof (SOT) besteht seit über 60 Jahren, erarbeitet eher selten gespielte Werke der Klassik und Romantik, scheut aber auch nicht die Aufführung bekannter Stücke und zeitgenössischer Komponisten.
Die Fishhead Horns aus Norderstedt mit ihrem Bandleader Johannes Huth sind eine der vielseitigsten Bigbands im Norden. Von klassischem Swing über Funk und Latin bis hin zum Hip-Hop-Titel findet man fast alles in ihrem umfangreichen Repertoire. Selbstverständlich immer live und mit dem Sound, wie ihn nur eine echte Bigband bieten kann. Ihre jährliche Swing Gala im Kulturwerk Norderstedt ist für Jazzfreunde Norddeutschlands ein fixer Termin im Kalender.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen!

 

Maike Moser verlässt WKS

18. Juni

Geschäftsführerin Maike Moser verlässt die WKS nach nur knapp über zwei Jahren. Foto: (Archiv) pmi

Kreis Segeberg (pmi/blb) Die  Geschäftsführerin der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Kreises Segeberg (WKS), Maike Moser (Norderstedt), beendet ihre Tätigkeit auf eigenen Wunsch in diesem Sommer und kehrt in ihr ursprüngliches Betätigungsfeld als Wirtschaftsjuristin zurück. Moser hat die WKS während ihrer über zweijährigen Tätigkeit erfolgreich neu ausgerichtet und  finanziell gefestigt.
„Mir haben die vielen spannenden Aufgaben viel Freude bereitet. Nach diesem umfangreichen Arbeitsprogramm befindet sich die WKS jetzt in ruhigem Fahrwasser und kann sich unter neuer Leitung langfristig strategisch neu  aufstellen. Für mich bedeutet dies einen Aufbruch zu neuen Ufern, wieder mit kaufmännisch-juristischem Verantwortungsschwerpunkt“, blickt Maike Moser in ihre berufliche Zukunft, die sie nach Hamburg führt.
Im November 2013 übernahm Maike Moser zunächst den Aufbau des Kreis-Beteiligungsmanagements; im September 2014 wurde sie von Landrat Jan Peter Schröder zur Geschäftsführerin der Beteiligungsholding des Kreises (KSB GmbH) berufen. Mit Konsolidierung der WKS (damals noch 100-prozentige Tochtergesellschaft der KSB GmbH) in den Jahren 2016/2017 durch Verschmelzung von WKS und KSB waren alle gesetzten Ziele erreicht.
„Es war eine sehr intensive Zeit mit vielen interessanten Herausforderungen. Gemeinsam mit meinem hochmotivierten Team, der Verwaltung sowie der Kreispolitik habe ich in den letzten Jahren viele Erfolge erzielt. Jetzt übergebe ich gern an einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin“, sagt Maike Moser. Der Kreistag wird in Kürze über eine mögliche Neuausschreibung der WKS-Geschäftsführung entscheiden.
Mit Bedauern nehmen Aufsichtsratsvorsitzender und Kaltenkirchener Bürgermeister  Hanno Krause und Landrat Jan Peter Schröder das Ausscheiden von Maike Moser zur Kenntnis: „Mit guten Entscheidungen hat sie die WKS wieder auf Kurs gebracht und es ist schade,  dass sie sich nun für einen Wechsel entschieden hat“, so der Landrat.

 

Verein Götzberger Windmühle

18. Juni

Die Götzberger Windmühle Foto:  pmi

Henstedt-Ulzburg (pmi) „Kollege gesucht!“ – Dieses Schild sieht man an vielen Autos von Handwerkern, Lkw und sogar Linienbussen. Es könnte auch an der Götzberger Mühle hängen, denn der Verein Götzberger Windmühle sucht schon seit einigen Jahren  Mühlenführer, die Schulklassen durch die Mühle führen. Ebenfalls wird jemand gesucht, der die alte Technik bedienen möchte.
Auf YouTube findet man ein kurzes Video unter Götzberger Mühle und auf der Facebook-Seite lohnt sich das Stöbern. Am Tag des offenen Denkmals, am zweiten Sonntag im September, stehen die Vereinsmitglieder für Fragen zur Verfügung.
Den besten Eindruck bekommt man allerdings, wenn man bei  einer Führung mitläuft.  Eine besondere Ausbildung oder Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Interesse an dem Thema und Freude daran, die Mühle anderen Menschen zu erklären sind gute Voraussetzungen als Mühlenführer.  Der Verein  garantiert eine gründliche Einarbeitung durch  versierte und nette Mühlenführer und jeder entscheidet selbst, wie viele Führungen man übernehmen möchte. Diese Möglichkeit, einmal dabei zu sein, ist unverbindlich, kostet nichts.
 Der nächste Termin kann im Mühlenladen, Telefon 0 41 93/22 26 erfragt werden, eine Anmeldung ist nicht erforderlich!
 E-„Mehl“: info(at)vereingoetzbergerwindmuehle.de

 

Kleinkind-Feuerwache im Immenhof

18. Juni

Die kleinen „Feuerwehrleute“ hatten großen Spaß an dem Feuerwehrprojekt. Foto: pmi

Norderstedt (pmi/rug)  Während eines mehrwöchigen Feuerwehrprojektes bei den Immenhof-Streifenenten erfuhren die Kinder im Alter von ein bis drei Jahren, was die Feuerwehr macht und wozu man sie braucht.
Dabei war insbesondere der Besuch der Harksheider Feuerwehr mit einem Feuerwehrlöschfahrzeug in der Krippeneinrichtung ein beeindruckendes Erlebnis für die Kinder. Herr Behrmann und sein Kollege nahmen sich viel Zeit für die Fragen der Kinder und zeigten ihnen Schlauch, Original- und Schutzkleidung, Beil, Funkgerät und Feuerlöscher.
Die Kinder durften sich in ihrer „Kinderfeuerwehruniform“ in den Feuerwehrlöschwagen setzen und anschließend eine „Brandschutzübung“ machen. Aufgabe: Mit dem Schlauch „das Feuer“ zu löschen.
Die größeren Kinder lernten im Rahmen des Projektes die Bedeutung der Notrufnummer 112 kennen und die Gefahr des Feuers. Alle Kinder hatten die Möglichkeit, sich einen echten Feuerwehrschlauch anzuschauen.
Im Feuerwehrmuseum in Norderstedt besichtigten die Kinder alte Feuerwehrlöschfahrzeuge, die Eisenbahnanlage und die Lego-Ausstellung. In der „Feuerwehrleitzentrale“ im Spielbereich durften die Kinder ein Feuerwehrauto „lenken“ und die Schutzkleidung ausprobieren.
Ein weiterer spannender Ausflug war der Besuch des Feuerwehrübungsplatzes in Norderstedt und das Ausprobieren der vielen Feuerwehrspielgeräte.

 

Europagarten offiziell an

18. Juni

Bürgermeister Stefan Bauer und Peter Skrabs bei der Übergabe des Europagartens. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (pmi) Nun ist es amtlich: Der Platz „Europagarten“ zwischen Rathaus und CCU im Ulzburger Ortszentrum befindet sich jetzt offiziell im Besitz der Gemeinde. Dies besiegelten Bürgermeister Stefan Bauer und CCU-Planer Peter Skrabs gestern bei einem gemeinsamen Abnahmetermin. Mit der Übernahme durch die Gemeinde geht nun auch die Pflege und Instandhaltung des Europagartens an den gemeindlichen Baubetriebshof über.
Auch wenn noch letzte Abschlussarbeiten aus dem städtebaulichen Vertrag offen sind, so hat die Gemeinde die Pflege und weitere Gestaltung des Europagartens in eigener Hand. „Ich würde mich freuen, wenn die Nutzer des Europagartens auch selbst ein Auge darauf haben, dass kein Müll liegen gelassen wird oder sogar selbst einmal mit anfassen, um das Kleinod im Ortszentrum sauber zu halten“, sagt Bürgermeister Stefan Bauer.
Die Idee für den Namen „Europagarten“, der den Gedanken der europäischen Völkerverständigung zum Ausdruck bringen soll, stammt von den vier Freundeskreisen. Die Freundeskreise und Partnerstädte finden sich außerdem jeweils in Teilbereichen der Anlage wieder: Maurepas durch die Lavendelfelder an der Terrasse, Usedom durch die Brunnenanlage mit den Findlingen, Wierzchowo durch den Birkenhain, Waterlooville durch das Rosenband.

 

Hans-Jürgen Scheiwe (CDU)

18. Juni

 Hans-Jürgen Scheiwe (CDU) wurde zum neuen Bürgervorsteher gewählt. Foto: pmi

Kaltenkirchen (blb) In der konstituierenden Sitzung der Stadtvertretung   Kaltenkirchen wurde am Dienstag Hans-Jürgen Scheiwe (CDU) zum neuen Bürgervorsteher  gewählt. Sein erster Stellvertreter ist Siegfried Raabe (SPD), zweiter Stellvertreterin Renate Volkland (Pro-Kaki).
Als Stellvertreter von Bürgermeisters Hanno Krause wurden Dieter Bracke (CDU) zum Ersten Stadtrat und Susanne Steenbuck (SPD) zur 2. stellvertretenden Bürgermeisterin gewählt.
Zur Vorsitzenden des  Hauptausschusses wurde Regine Mügge (CDU) gewählt, Susanne Steenbuck sitzt künftig dem Ausschuss   Jugend, Sport  und Bildung vor, Barbara Büttner-Bohn (FDP) ist Vorsitzende  für den Sozial- und Gleichstellungsausschuss und Thies Rickert (Pro-Kaki) für den Bau- und Umweltausschuss.

 

Abschied von CDU-Politikern

18. Juni

Elisabeth von Bressensdorf und Heinz-Georg Gülk waren besonders lange für die CDU in der Gemeinde aktiv. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (blb) Als sich am Dienstag in Henstedt-Ulzburg  die neue Gemeindevertretung konstituierte, endete die Amtszeit für 21 Gemeindevertreter, die vom neu gewählten Bürgervorsteher Mariano Cordova (WHU) verabschiedet wurden.
Auch die CDU sagt Danke an die Ehemaligen aus ihren  Reihen. „Besonders hervorheben möchten wir Elisabeth von Bressensdorf und Heinz-Georg Gülk, die in der
Vergangenheit nicht nur für unsere Gemeinde und deren  Bürger viel getan haben, sondern auch die CDU im Ort entscheidend mitgeprägt haben“, so der Fraktionsvorsitzende Dr. Dietmar Kahle.
Elisabeth von Bressensdorf war 28 Jahre Gemeindevertreterin und 15 Jahre stellvertretende Bürgermeisterin. In den Jahren 2012 und 2013 leitete sie in einer sehr schwierigen Zeit unter hohem persönlichen Einsatz die hauptamtliche Verwaltung. Nie scheute sie eine notwendige Diskussion und
trat immer für ihre Meinung ein. Heinz-Georg Gülk zieht sich nach 36 Jahren aus der Kommunalpolitik zurück. Besonders die Feuerwehr lag ihm am Herzen. Er war 36 Jahre ununterbrochen im Feuerwehrausschuss aktiv, teilweise dessen Vorsitzender. 28 Jahre gehörte er der Gemeindevertretung an und diente fünf Jahre als stellvertretender Bürgermeister. „Ihr großes Wissen und ihre Erfahrung werden uns in der Gemeindevertretung sehr fehlen“, so Dr. Kahle weiter.

 

Besuch bei den Partnern in Polen

18. Juni

V. li. Jan Szewczyk (Bürgermeister), Barbara Bianga (Vorstandsmitglied), Jerzy Lauensdorf (Caritas), Dariusz Szczecinski  (Pfarrer), Horst Schmidt (Ehrenbürger Wierzchowo), Waldemar Bianga (1. Vorsitzender), Carola Meede (Kassenwartin), Christa Schmidt (Schriftführerin) und Andzej Kaczorkiewicz (Bürgervorsteher). Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (blb) Vom 2. bis 4. Juni war eine Delegation des Freundeskreises Wierzchowo zu Besuch in der polnischen Partnergemeinde. Im Gepäck befanden sich medizinische Hilfsmittel wie Rollatoren und ein Duschstuhl, aber auch Schulhefte für die polnischen  Schüler.
Es gab Gespräche der Partner zur weiteren Zusammenarbeit der Gemeinde Wierzchowo mit Henstedt-Ulzburg und dem Freundeskreis. Dabei ging es auch um die weitere Unterstützung der Caritas in Wierzchowo. Die Kirche in Wierzchowo ist sehr renovierungsbedürftig und benötigt ebenfalls Hilfe.
Der Freundeskreis zeigt sich sehr stolz über die Freundschaft und spricht die Hoffnung aus, dass auch die freundschaftlichen Verbindungen im Kleinen  zu einem friedlichen Europa beitragen können und mit Zuversicht in die Zukunft Europas schauen können. Der besondere Dank Biangas galt der örtlichen Wirtschaft und Bürgermeister Bauer für ihre Unterstützung.

 

Nadja Schubrings Gesellenstück

18. Juni

Ein tolles Team mit vielen Stärken. Die B-Mädchen des SVHU feierten den deutlichsten Sieg aller im Viertelfinale des norddeutschen Fußballpokals. Foto: mai

Henstedt-Ulzburg (mai) Die Partie gegen den SC Eilbek aus Hamburg war für Nadja Schubring das erste Spiel als alleinverantwortliche Trainerin der B-Juniorinnen des SV Henstedt-Ulzburg. Mit dem Rekordergebnis von 11:1 endete das Viertelfinale des norddeutschen Fußballpokals. Eine erfolgreich bestandene Gesellenprüfung für die Regionalligaspielerin.
Die Saison über hatte Nadja Schubring noch zusammen mit Claus Rath das Team trainiert. Doch Rath zog sich vor den Pokalspielen aus gesundheitlichen Gründen zurück. So war Schubring, die neben ihrer Arbeit als Trainerin noch in den 2. Damen des SV Henstedt-Ulzburg selber spielt, erstmals allein verantwortlich für die bis zu 16 Jahre alten Mädchen.
Denen attestiert die Trainerin Spielstärke, solide Abwehr und starken Angriff. Und Teamgeist. „Egal, ob wir nur mit unseren Spielerinnen antreten oder ob Mädchen von den Jungs hinzu kommen, mein Team zieht immer am selben Strang“, sagt Nadja Schubring. Beim Pokalspiel waren das Johanna Peetzold und Jette Sophie Zimmer. Die trainieren normalerweise mit den C-Jugend-Jungs im Verein, um besser gefördert zu werden. Mit vier Treffern durch Jette und zwei durch Johanna bewiesen die beiden, dass dieser Weg der Talentförderung richtig ist.
Für Nadja Schubring ergibt sich bei ihrem Team eigentlich nur ein Problem: Wer soll spielen? „Ich habe so viele gute Spielerinnen, dass es echt weh tut, nur elf davon für die Startelf nominieren zu können“, sagt die Trainerin.
Weil der SC Eilbek nur marginal Gegenwehr leistete, kann der deutliche Sieg, zu dem Maja Jansen (2), Monja Kunrath, Zoe Zander und Emma Stoffers die weiteren Treffer beisteuerten, „nur“ als Gesellenstück bezeichnet werden. „Im Halbfinale wartet mit der SG Rodenburg aus Niedersachsen eine richtige Herausforderung“, weiß Nadja Schubring. Der Tabellensiebte der Niedersachsenliga besiegte in seinem Viertelfinale den OSC Bremerhaven deutlich mit 8:0. Beim Spiel SGR gegen SVHU treffen dann am Sonnabend zwei Kooperationspartner des VfL Wolfsburg aufeinander. Das soll die Meisterprüfung für die Trainerin werden.

 

Verletzungspech verhindert Sieg

18. Juni

Eine gute Leistung als Schlagfrau zeigte Rike Kröger. Die Linkshänderin wusste nicht nur mit harten Angriffen zu gefallen, auch trickreiche Bälle gehören zu ihrem Standardrepertoire. Foto: mai

Wakendorf II (mai) Den hatte nämlich Ole Pagels. Der Schlagmann des TuS Wakendorf-Götzberg war auf seinem Fahrrad von einem Auto angefahren worden und hatte sich so schwer verletzt, dass er gegen den Tabellenvorletzten der 2.Bundesliga nicht spielen konnte. „Unserem zweiten Schlagmann Malte Kröger fehlte im Spiel gegen Gnutz leider die Durchschlagskraft“, berichtet Abwehrspieler Timo Steffen.
Den ersten Satz konnten die Wakendorfer noch mit 12:10 gewinnen, dann nahm die Niederlage mit 7:11, 5:11 und 7:11 ihren Lauf. Erfreulicherweise hatte Malte Kröger dann aber im zweiten Spiel seine gewohnte Schlagkraft wiedergefunden. Doch der Tabellenführer Berliner TS war beim dreifachen 11:5 Sieg spielerisch einfach zu stark. Gnutz hatte gerade einmal zwei Pünktchen gegen die Berliner geholt. Mit 2:10 Punkten stecken die Wakendorfer mitten im Abstiegskampf der 2.Bundesliga. Besser machten es die Frauen des TuS Wakendorf-Götzberg. Extra aus Dresden wurde Studentin Merle Küster zurück beordert, um in den Spielen gegen den Heinkenborsteler SV, VfL Kellinghusen 3 und TSV Breitenberg zu bestehen. In den ersten beiden Spielen ließ die TuS-Fünf, bestehend aus Rike und Marit Kröger, Finja Maschmann, Friederike Reinsdorff und eben Merle Küster, nichts anbrennen: 11:4 und 11:9 gegen den HSV, 1:4 und 11:7 gegen den VfL. Nur Tabellenführer Breitenberg war im letzten Spiel des Tages einen Tick besser und siegte 11:7 und 11:8. Mit 8:4 Punkten sind die Wakendorferinnen Dritter der Schleswig-Holstein-Liga.
Am nächsten Spieltag, der am 8. Juli in Kellinghusen stattfindet, kommt es zum Duell um Platz zwei in der Tabelle, wenn der TuS Wakendorf-Götzberg den TSV Mildstedt herausfordert.

 

 

 
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