Von Norderstedt bis Duvenstedt

Der MARKT EXTRA 

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Norderstedt will Straßen sanieren

23. April: 

Norderstedt  (blb) Für viele Autofahrer sind sie ein Ärgernis: Immer nach dem Winter steigen die Beschwerden über Schlaglöcher in Norderstedter Straßen.  Hier will die Stadt nun nachhaltig gegensteuern. Gerade nach dem milden Winter mit Temperaturen um den Gefrierpunkt schwankend sind viele provisorisch verfüllte Schlaglöcher wieder „aufgegangen“. „Wir wollen für die kommenden Winter besser gewappnet sein“, sagt Erster Stadtrat Thomas Bosse und will 2,6 Millionen Euro für eine Sanierung der Straßen in die Hand nehmen.
In die Hand, beziehungsweise in die Kasse, spielt der Stadt dabei das Infrastrukturpaket der Landesregierung in Höhe von insgesamt 49 Millionen Euro, von denen rund 1,2 Millionen nach Norderstedt fließen. Diese Mittel sind Teil eines Finanzpakets des Landes, mit dem vor allem auch der Bau von Kitas, Schulen und Sportstätten gefördert werden sollen.
Doch die Stadt will ihre Straßen noch weit über die Schlaglöcher hinaus sanieren. Zum Beispiel alte Straßen, die nicht als „erstmalig hergestellt“ gelten, also nicht die gängigen Strukturen wie etwa Bordsteine, Gehwege oder andere Strukturen aufweisen. 60 bis 70 der knapp 500 Straßen in Norderstedt fallen unter dieses Attribut.
Problem: Straßen, die nicht erstmalig hergestellt sind, müssen nach dem Bundesbaugesetzbuch saniert werden und fallen damit nicht unter das gerade diskutierte Kommunale Abgabengesetz (KAG) des Landes, das die Kommunen nach eigenem Ermessen nach Freigabe durch die Landesregierung anwenden dürfen. Sollte die Norderstedter Politik sich für die Abschaffung der Ausbaubeiträge entscheiden, womit Thomas Bosse nicht vor Herbst rechnet, würden die Anlieger nicht erstmalig hergestellter Straßen  in die Röhre blicken.
Alle anderen dürfen aktuell übrigens erst dann zur Kasse gebeten werden, wenn die Arbeiten an ihrer Straße abgeschlossen sind.
 Dem Hauptausschuss liegt eine Aufschlüsselung vor, wieviel  die Stadt durch die KAG in den vergangenen Jahren erhalten hat. Die Summen schwanken zwischen 195 000 Euro (2012) und 1,5 Millionen (2017). Als Unwahrscheinlich gilt, dass eine finanziell gut aufgestellte Stadt  wie Norderstedt sich der Abschaffung der Ausbaubeiträge verschließt. Thomas Bosse vernahm im Hauptausschuss zumindest keine Ablehnung.
Ungeachtet dessen plant die Stadt eine ganze Reihe kleinerer und größerer Straßenbaumaßnahmen. Eine der größeren, der Ausbau eines weiteren Teilstücks der Ulzburger Straße, ist gerade angelaufen. Der südliche Teil der Müllerstraße soll zeitnah folgen. Hier fallen übrigens keine Ausbaubeiträge für die Anwohner an, da nur die halbe Straße saniert wird. Ebenso problemfrei erwartet Bosse die bevorstehende Verlängerung der Oadby-and-Wigston-Straße, „denn hier bauen wir über die grüne Wiese“.

Das Bauamt hat die geplanten Straßenbaumaßnahmen in Norderstedt penibel kartografiert. Foto: blb

Ehrungen im Mittelpunkt

23. April

Margret Rose vom Kreisverband Segeberg und Norderstedts Ortsvorsitzender Christoph von Hardenberg (re.) ehrten Arnold Buchholz für 60 Jahre Mitgliedschaft. Foto: pmi

Norderstedt (blb) Bei der Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Norderstedt standen unter anderem die Ehrungen langjähriger Mitglieder durch die stellvertretende Präsidiumsvorsitzende  des Kreisverbands Segeberg   Margret Rose auf der Tagesordnung. Für 60 Jahre wurde  Arnold Buchholz geehrt. Des Weiteren erhielten acht Mitglieder für 25 Jahre ihre Urkunden, ebenso wie drei Mitglieder der Bereitschaft für fünf Jahre sowie je ein Mitglied bei der Bereitschaft für 20 beziehungsweise 45 Jahre Zugehörigkeit.
Christoph von Hardenberg dankte den 190 ehrenamtlichen Aktiven des Ortsvereins und zeigte sich erfreut, dass viele noch berufstätige, junge und auch sehr junge Norderstedter Bürger beim DRK begonnen haben, ehrenamtlich tätig zu werden. Dadurch konnten einige neue Angebote erfolgreich auf den Weg gebracht werden. Mit gelebter Anerkennungskultur wird versucht, den Dank für die geleistete Arbeit auszudrücken. Auf der Negativseite musste leider vermerkt werden, dass auch 2017 die Netto-Mitgliederzahl um weitere 66 gesunken ist. Es folgten die Berichte der Bereitschaft durch Felix Kosbab, des Jugendrotkreuz durch Tanja Martens und des Schulsanitätsdienstes durch Lars Köhler. Nach dem Kassenbericht des Schatzmeisters Wilfried Dannheiser und der Kassenprüfer durch Gerhard Falk wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Der vorgestellte Haushaltsplan für 2018 wurde  ohne Gegenstimme beschlossen.
Bei den Wahlen zur stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden wurde Angelika Alexander ebenso einstimmig gewählt wie die beiden  Kassenprüfer Gerhard Falk und Helmut Lange.
Es folgten die Grußworte von Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder, Margret Rose (stellvertretende  Präsidiumsvorsitzende DRK KV-SE), Baltrusch (Willkommenteam) und Vierck (Blindenverein Norderstedt) sowie en bloc die einstimmige Bestätigung der Liste mit 12 Delegierten und zwei Ersatzdelegierten für die Kreisversammlung im November in Kaltenkirchen.
Abschließend zog der Vorsitzende Christoph von Hardenberg eine positive Bilanz und zeigte sich sehr zufrieden mit der Entwicklung des Ortsvereins.

 

 

 

Drums Alive – Fitness nicht nur

23. April

Die Vorschulkinder hatten großen Spaß an Drums Alive. Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (rug) Ganz aufgeregt waren die knapp 40 Vorschulkinder am vergangenen Donnerstag. Hatten sie doch ihre Eltern, Großeltern und Geschwister zu einer Trommelaufführung  in die Turnhalle eingeladen. Endlich war er da, ihr „großer Tag“, und die Kinder konnten zeigen, was sie in den letzten Monaten gelernt haben: Drums Alive – Trommelspaß im Kindergarten.
Beim Drums Alive geht es darum, einfache, aber dynamische Bewegungen mit dem pulsierenden Rhythmus der Trommel zu verbinden. Getrommelt wird auf großen gelben Gymnastikbällen. Es macht den Kindern unheimlich viel Spaß und ganz nebenbei erfahren sie dabei eine ganzheitliche Förderung.  Dass diese sehr wichtig ist, zeigt der Kindergartenalltag. Vielen Kindern fällt es zunehmend schwerer, aufmerksam zu sein und sich zu konzentrieren. Es gibt Defizite bei der Sprachentwicklung, bei der Koordination von Bewegungsabläufen und im Sozialverhalten. Vielen Kindern fehlt es an gesundem Selbstvertrauen, andere sind hingegen hyperaktiv. Über die Bewegung und den Rhythmus werden die Konzentration, die Merkfähigkeit und die Körperkoordination gefördert. Drums Alive hilft Stress und Aggressionen abzubauen. Es stärkt das Selbstwertgefühl, die sozialen Kompetenzen und die Entwicklung und Förderung von Sinneswahrnehmungen.  Dass es den Kleinen viel Spaß und Freude bereitet, konnte man an diesem Nachmittag erleben. Die Zuschauer waren begeistert und forderten eine Zugabe.

 

Änderungen beim TÜV ab Mai

23. April

Ab 20. Mai gibt es beim TÜV die Kategorie „Gefährlicher Mangel“. Foto: pmi/Dekra

Langenhorn (blb) Zum 20. Mai stehen Änderungen bei der Hauptuntersuchung an. Die Vorgaben der EU-Richtlinie werden zu diesem Datum in nationales deutsches Recht umgesetzt, erklärt die Überwachungsorganisation DEKRA. Die meisten Änderungen werden Autofahrer im Normalfall gar nicht bemerken. Neu ist dagegen eine zusätzliche Mangelkategorie, die im Zuge der EU-Harmonisierung eingeführt wird. Zu den bisherigen Kategorien „Ohne Mangel“, „Geringer Mangel“, „Erheblicher Mangel“ und „Verkehrsunsicher“ kommt nun die zusätzliche Einstufung „Gefährlicher Mangel“.
„Dieses Prüfergebnis stellt eine Zwischenstufe unterhalb der Kategorie ‚Verkehrsunsicher‘ dar“, erklärt André Skupin, Technischer Leiter bei DEKRA. „Damit bescheinigt der Prüfingenieur dem Halter, dass diese Mängel an seinem Fahrzeug den Verkehr gefährden. Eine Fahrt direkt nach Hause oder zur Reparatur wird aber noch als vertretbar angesehen.“ Bei der Einstufung als „Verkehrsunsicher“ muss – wie bisher auch – unmittelbar die Prüfplakette entfernt und die Zulassungsbehörde informiert werden.
Ansonsten ändern sich Einstufungen oder Bezeichnungen einzelner Mängel. „Das geschieht im Zusammenhang mit den Vorgaben der EU-Richtlinie und auch wegen begrifflicher Präzisierungen.“ In den meisten Fällen betreffen diese Änderungen die Arbeit der Prüfingenieure, weniger das HU-Ergebnis für die Fahrzeughalter. Auf den Umfang und die Prüftiefe der Hauptuntersuchung hat die neue Richtlinie im Wesentlichen keine Auswirkungen. Auch der zeitliche Aufwand ändert sich nicht, so der  Experte.

 

Neuer Ausbildungsberuf für

23. April

Lernen am Computer zum „Content-Manager“. Foto: djd

Norderstedt (djd) Der Begriff „Digitalisierung" ist in aller Munde. Doch welche Auswirkungen hat das zunehmende digitale Arbeiten konkret für Berufsanfänger? Neue, moderne Berufsfelder gehören unabdingbar dazu. Entsprechend sollten sich junge Menschen nach dem Schulabschluss über die neu entstehenden Möglichkeiten informieren.
In der Werbe- und Kommunikationsbranche wird beispielsweise ganz aktuell der Ausbildungsberuf des "Content-Managers" angeboten. Wer in diesem Job arbeitet, sorgt in einem Unternehmen dafür, dass lesens- oder sehenswerte Inhalte zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle erscheinen. Das ist zum Beispiel wichtig für Internetportale oder für Online-Shops.
Ein Content-Manager erstellt Konzepte, recherchiert Themen, pflegt, gestaltet und optimiert Webseiten oder Intranet-Strukturen. Dafür nutzt er Content-Management-Systeme (CMS) wie beispielsweise WordPress oder Typo3. Bislang wird diese Ausbildung in Deutschland nur in Schwerin angeboten, und zwar an der dortigen, staatlich anerkannten Höheren Berufsfachschule. Kreative Schulabgänger zwischen 15 und 18 mit Realschulabschluss oder auch ältere Quereinsteiger sind hier anzutreffen, die Ausbildung dauert drei Jahre und ist im Bereich Grafikdesign angesiedelt. Auf dem Stundenplan stehen Fächer wie Gestaltungsgrundlagen, Typografie und Webdesign, Indesign und Photoshop, Kreativitätstechniken, Webanalytics oder Social-Media-Marketing.
Dozenten, die selbst aktiv in diesem Beruf arbeiten, machen die Auszubildenden fit in folgenden Bereichen:

- Content Strategien entwickeln
- Online-Inhalte erstellen und einpflegen
- Online-Portale planen und betreuen
- Bild-, Text- und Multimediainhalte auf Webseiten einpflegen
- Arbeitsabläufe optimieren und Mitarbeiter anleiten
- CMS Systeme einrichten & verwalten.
„Content-Manager werden vor allem gesucht in Werbe- und Designagenturen, E-Commerce-Unternehmen, PR- und Multimedia-Agenturen, Online-Agenturen sowie in großen Industrieunternehmen", erklärt Maria Weding, Leitung Marketing an der Designschule Schwerin. Das Schulgeld liegt bei rund 320 Euro pro Monat, Schüler sind allerdings BAFöG-berechtigt.
Die Schule bietet zudem interne Finanzierungsmodelle an, unter www.designschule.de werden die verschiedenen Möglichkeiten genau aufgeschlüsselt. Wer sich detaillierter über den Beruf des Content-Managers informieren möchte, hat dazu am 26. Mai 2018 und am 10. November 2018 Gelegenheit: Dann veranstaltet die Schule jeweils einen Tag der offenen Tür.

 

Gala und Tränen im letzten

23. April

Co-Trainer Frank Hamann wechselt zum Schleswig-Holsteiner Verband, Caroline Rodewald macht eine Handballpause, Tina Genz geht zur HG OKT, Janicke Bielfeldt verabschiedet sich vom Leistungshandball (hinten von links).  Marthe Nicolai (vorn) wechselt zum Zweitligisten HL Buchholz 08 Rosengarten. Foto: mai

Henstedt-Ulzburg (mai) SVHU-Trainer Sven Rusbült wusste genau, wie er sich den letzten Heimspieltag seiner Drittliga-Handballerinnen vorstellte: „Die Verabschiedungen machen wir nach dem Spiel. Vor der Partie gegen HC Frankfurt stehen meine Spielerinnen das sonst nicht durch“, sagte der Coach. So lieferte der SVHU  erst ein tolles Spiel und dann bei der Verabschiedung der Aussteigerinnen jede Menge Tränen ab.
Die „Frogs“-Ladies wussten vor allem in der Abwehr zu überzeugen. „An dieser Stelle müssen wir  Annika Jordt und Tara Schumacher hervorheben. Beide haben in der Defensive eine tolle Leistung gezeigt“, lobten die SVHU-Trainer Sven Rusbült  und Frank Hamann. Gerade Tara setzte auch immer wieder im Angriff Impulse und warf sich mutig in viele Zweikämpfe. „Die Zuschauer haben von beiden Mannschaften ein tolles Handballspiel gesehen“, freute sich Co-Trainer Frank Hamann beim 26:21-Endstand.
Nach dem  Schlusspfiff folgte die emotionale Abschieds-Zeremonie für Tina Genz, Janicke Bielfeldt, Marthe Nicolai, Caroline Rodewald und Co-Trainer Frank Hamann. Auch Marleen Kadenbach, die ein Auslandssemester einlegen wird, wurde für ein halbes Jahr verabschiedet.
Dennoch ist die Saison noch nicht ganz beendet. An diesem Wochenende treten die „Frogs“-Ladies beim TSV Travemünde an.

 

Amsel, Drossel, Fink oder Star?

16. April

„Was singt denn da?“  – ein Star. Foto: pmi

Norderstedt (rug) Begleitet von munterem Vogelgezwitscher beginnt im März die Brutsaison der heimischen Vogelwelt. Passend dazu starten am 14. April wieder die traditionsreichen „Was singt denn da?“-Führungen des NABU. Im Jahr 1948 wurden diese Naturerlebnis-Führungen erstmals in Hamburg und Umgebung angeboten und feiern somit in diesen Jahr ihr 70-jähriges Bestehen.
Die Idee dieses Angebots ist seit seinen Anfängen unverändert: Erfahrene, ehrenamtliche NABU-Ornithologen erzählen naturinteressierten Mitbürgern Wissenswertes über die heimische Vogelwelt. Insgesamt 162 dieser vogelkundlichen Spaziergänge werden von März bis Juni vom NABU in Hamburg und Umgebung angeboten.
„Heute wie vor 70 Jahren möchten die Menschen wissen, welche Vögel in ihrem Stadtteil leben und wie ihre Gesänge klingen“, erklärt Marco Sommerfeld, Referent für Vogelschutz beim NABU Hamburg den anhaltenden Erfolg der „Was singt denn da?“-Führungen. „Mit unseren vogelkundlichen Führungen bringen wir den Menschen die Artenvielfalt näher und begeistern sie für die Natur.“ In 45 verschiedenen Gebieten in und um Hamburg können die Führungen besucht werden, darunter sind Natur- und Landschaftsschutzgebiete, Parks, Friedhöfe und auch Grünzüge im urbanen Raum. In Norderstedt bietet die NABU-Gruppe Norderstedt folgende Termine an: 14. April, 9  Uhr, 28. April, 18 Uhr, 5. Mai, 9  Uhr, 12. Mai, 18  Uhr. Treffpunkt: Stadtpark Norderstedt, Haupteingang. Vorkenntnisse sind für die Teilnehmer/-innen nicht erforderlich. Es sollte aber an Regenkleidung, festes Schuhwerk und, wenn vorhanden, ein Fernglas gedacht werden. Hunde müssen leider zu Hause bleiben. So gerüstet steht der Beobachtung der Vogelwelt nichts mehr im Wege.
Die Führungen sind kostenlos, Spenden für die Vogelschutzprojekte des NABU Norderstedt sind aber herzlich willkommen.

 

Gesundheitstag: Beratung, Information

16. April

Umfassende Beratung an den Info-Ständen. Foto: Archiv

Norderstedt (pmi) Wenn dieser Winter endlich vorbei ist, wollen wir uns auf die warme Jahreszeit vorbereiten, hierbei ergeben sich auch viele Fragen rund um die Gesundheit und das Wohlbefinden.
Die MOORBEK PASSAGE möchte tatkräftig unterstützen: „Komm doch mal rüber!“ heißt es wieder am Donnerstag, dem 19. April. Die Geschäftsleute der Passage und externe Aussteller präsentieren sich erneut mit aktuellen Angeboten. Der Branchen-Mix bereichert die Passage, zum Beispiel mit Beratungen und Informationen, Verköstigungen und Proben – es ist für jeden etwas Interessantes dabei! Ganz egal, ob Sie sich für Fitness, Sport und Bewegung, Ernährung und Nahrungsmittel, Gewichtsreduzierung, besseres Sehen oder gutes Hören mit modernster Technologie, Wellness und Massagen, oder für alles zusammen interessieren: Seien Sie neugierig. Kommen Sie vorbei.
Die Moorbek Apotheke präsentiert die pflanzlichen Arzneimittel aus der Phytothek und wird die verschiedenen Möglichkeiten der pflanzlichen Behandlung bei zum Beispiel Erkältungsbeschwerden oder Blasenentzündungen vorstellen. Qualität und Herstellungsprozess sind hierbei entscheidende Komponenten für die Wirksamkeit der pflanzlichen Arzneimittel.
Passend dazu können die Besucher des Gesundheitstages ihr eigenes „Kräutersalz“ mischen: Rosmarin, Thymian und Chili eignen sich ideal zum Kochen und Würzen. Doch diese Pflanzen kommen nicht nur in der Küche zum Einsatz, sondern auch in der modernen pflanzlichen Medizin. Abgerundet wird der Tag durch unser Glücksrad mit attraktiven Preisen.
Die Rosarote Brille bietet die Kontrolle Ihrer Sehstärke. Haben Sie noch den richtigen Durchblick? Sind Sie schon vorbereitet auf den Sommer? Zeit für eine neue Sonnenbrille.
Vor dem Optiker präsentiert sich ebenfalls Franz HörSysteme mit neuesten Technologien rund um Ihre Ohren. Können Sie den Sommer schon hören? TBAC Mammographie-Screening stellt sich Ihren Fragen und informiert rund um das Thema Mammographie.

Die Aussteller und Geschäftsleute freuen sich auf Ihren Besuch. Nutzen Sie die Angebote.

 

Ausstellung im Verlagshaus

16. April

Helga Thiel hat sich mit Quilt-Techniken beschäftigt. Foto: pmi

Norderstedt (pmi) In den Verlagsräumen der Südholstein Anzeigenblatt GmbH, in denen der HEIMATSPIEGEL, der LOKAL-ANZEIGER und  der MARKT-Extra produziert werden, sind seit dieser Woche neue Arbeiten von zwei Künstlerinnen des Norderstedter Kulturvereins Malimu zu sehen.
Zum einen ist dies Sigrun Hass. Durch ihre Berufstätigkeit (unter anderem Finanzdirektorin, Leiterin der Konzernrevision bei Unilever) nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften geriet ihr Hobby, das Zeichnen, zunächst ins Hintertreffen. Nach ihrer Pensionierung   wurde sie Mitglied   in der Keramikgruppe und Kassenwartin beim Kulturverein Malimu.  Seit 2017 beschäftigt sie sich  mit der Technik der Computergrafik.
Seit 2007 nahm sie an den alle zwei Jahre stattfindenden  Kursen des Kunstsommers teil, die sich mit Keramik oder dreidimensionalen Techniken befassten, unter anderem bei Nushin Morid, Uli Böhmelmann und 2017 bei Martin MacWilliam. Im Bereich der Keramik Skulpturen versucht sie sich insbesondere am Thema der menschlichen Gestalt und des Ausdruckes.
Außerdem sind  im Verlagshaus Quilts von Helga Thiel zu sehen. Quilts bestehen aus den drei Lagen Top, Füllung und Rückseite. Die obere Stofflage (Top) ist meist ein gestaltetes Patchwork, die zweite wärmende Schicht besteht meist aus einem Baumwollflies oder synthetischem Flies, die Rückseite ist meist ein großes Stück Baumwollstoff. Gequiltet wird mit einem farblich passenden Baumwollgarn. Art-Quilts werden  nach eigenen Ideen der Künstler genäht. Es werden kaum noch traditionelle Muster verwendet.
Helga Thiel arbeitet seit 1999 im Patchwork-Arbeitskreis der VHS-Norderstedt mit und hat diverse Wochenendkurse im traditionellen Patchwork bei Kirsten Unter Ecker belegt. 2015  nahm sie an der „Kunststoff“ -Projektwoche des Kulturvereins Malimu in der Galerie im Rathaus teil – ebenso an der Mitgliederausstellung „Voll das Leben“.
Zu sehen sind die Arbeiten zu den Öffnungszeiten  montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr  im Verlagshaus Beim Umspannwerk 2 in Norderstedt-Friedrichsgabe, nahe des AKN-Bahnhofs Quickborner Straße.

 

 

 

Sommertour-Finale in Alsterdorf

16. April

Christian Buhk and Anke Harnak moderieren die Shows auf der Live-Bühne. Foto: pmi/NDR

Alsterdorf (blb) Die Sommertour von NDR 90,3 und Hamburg Journal kommt auch 2018 wieder in drei Stadtteile. Die große Showbühne steht dann jeweils auf einem zentralen Platz im Stadtteil. Die  Besucher dürfen sich (kostenlos) auf internationale und nationale Live-Acts freuen – und natürlich auf die spannende Stadtteilwette. Das Bühnenprogramm moderieren Anke Harnack und Christian Buhk. Das Finale findet in diesem Jahr am Sonnabend, 11. August, in Alsterdorf statt.
Der Startschuss   fällt in Jenfeld am Sonnabend, 28. Juli.  Eine Woche später (Sonnabend, 4. August) machen NDR 90,3 und das Hamburg Journal in Finkenwerder auf dem Norderkirchenweg Halt. In Alsterdorf folgt das Sommertour-Finale. Das Open-Air-Event steigt hier direkt auf dem Parkplatz am Alsterdorfer Markt.
Am Sonntag vor dem Event erhalten die Stadtteilbewohner eine Aufgabe, die es am Sommertour-Abend zu lösen gilt. Im Anschluss kommen Top-Acts auf die Bühne. Stars wie Anastacia, Milow, Kim Wilde und Chris de Burgh begeisterten in den vergangenen Jahren mit ihren Live-Shows das Sommertour-Publikum.
Welche Künstler in diesem Jahr mit dabei sind, wollen  NDR 90,3 und das Hamburg Journal im Mai bekannt geben.

 

 

 

18 Sponsoren & ein guter Wein

16. April

Sponsoren v. l.  Christian Röpkes (Raiba), Henning Rahmer (Buchhandlung), Bernd Langbehn (Hesebeck Home Company + Hesebeck Discount Profi), Ingrid Wacker (Trödelhöker), Carsten Placke (Immobilien), Jens Kruse, Annina Siems (Sparkasse Südholstein), Holger Schallert (Hamburg Immobilien), Richard Hovorka (Bestattungsinstitut). Foto: pmi

Henstedt-Ulzburg (blb) Dank der Unterstützung der Sponsoren und dem Erlös aus dem Verkauf des Weins, der von Jahr zu Jahr erfolgreicher wird, können Besucher die Veranstaltungen der KuKuHu 2018  wieder bei freiem Eintritt genießen. Weiterer wichtiger Faktor ist die Unterstützung der Dachorganisation HU-Marketing für die umfangreiche Veranstaltungswoche vom 21. bis 27. Mai. „Die Sparkasse Südholstein steht seit Gründung der KuKuHU als Hauptsponsor zur Seite und stellt Jahr für Jahr finanzielle Mittel, aber auch Ausstellungsflächen im Rahmen der Kunstmeile Hamburger Straße zur Verfügung“, erklärt Filialleiterin Annina Siems. „Uns liegt die Förderung von Kunst und Kultur in der Region sehr am Herzen“, betonte Siems.
Bernd Langbehn, Geschäftsführer der Hesebeck Home Company und des Hesebeck Discount Profi, ist seit vielen Jahren ein großer Fürsprecher, Sponsor und Raumanbieter der KuKuHU. Auch für Langbehn ist es das 10. KuKuHU-Jahr. Denn er steht als HUM-Vorstand den Kümmerern von Beginn  an mit Rat und Tat zur Seite.
Auch Richard Hovorka  vom Bestattungsinstitut Hovorka unterstützt die Kulturreihe schon viele Jahre als Sponsor und auch als Beteiligter der KuKuHU. In diesem Jahr ist es „Der kleine Prinz“, eine Lesung mit musikalischer Begleitung, die von ihm ins „Bild“ gesetzt wird.
Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen schönen KuKuHU-Wein, der  ohne die Beratung und Betreuung von Holger Fischer vom Vinum  nicht so ein Erfolg wäre. Ganz selbstverständlich ist der Trödelhöker Wacker dabei. Ob als Sponsor, Raumanbieter oder Weinverkäufer. Außerdem ist dort das ganze Jahr über die Dauerausstellung von Gisa Casties zu sehen. Auch ist der Laden  seit Jahren Treffpunkt für alle  KuKuHU-Interessierte.
Das Erfolgsrezept „KuKuHU-Wein“ geht 2018 weiter. Es ist wieder ein Rotwein aus konventionellem Anbau: Terra d‘Aligi Montepulciano d‘Abruzzo DOC 2015.  Guter Montepulciano d‘Abruzzo ist nicht leicht zu finden, doch die Gebrüder Spinelli verstehen ihr Handwerk.
Schon die Basisqualität ist ein konzentrierter, fruchtbetonter Wein mit kernigem Tannin, guter Säurestruktur und einer dezenten Prägung vom Holzeinfluss. Ein besserer Begleiter zu rustikaler italienischer Küche ist kaum vorstellbar. Sein Stil ist mild fruchtig und sich dem Geschmack des Essens anpassend.
Die drei neuen Motive der Weinetiketten wurden wieder von Martina Pfalzgraf gezeichnet und zeigen die Götzberger Mühle, das „Kühlhaus Henstedt“ und das Rathaus. Der Wein hat die gleiche, gute Qualitätsstufe wie der Vorjahreswein und wird für 8 Euro pro Flasche angeboten.
Der Verkaufserlös geht wieder zu 100 Prozent in die Mitfinanzierung der  KuKuHU 2019.
Der Wein ist ab sofort zu erwerben bei  der Buchhandlung Rahmer, der Hesebeck Home Company (alle im Ortsteil Ulzburg) Vinum (Henstedt), Trödelhöker Wacker (Götzberg).

 

Wie lebt man denn so

16. April

Bruder Lukas, „Arm in Arm“ mit der Statue des Heiligen Benedikt, freut sich, der Öffentlichkeit gemeinsam mit seinen Mitbrüdern am  21. April das Kloster zu zeigen. Foto: S. Stephenson

Nütschau (pmi) Am 21. April   ist der „Tag der offenen Klöster“. Als einziges Kloster aus Schleswig-Holstein ist das Kloster Nütschau – von 9 bis 17 Uhr – mit von der Partie. Während 2014 vor allem das Bildungshaus St. Ansgar im Fokus gestanden hatte, geht es nun um klösterliches Leben. Auf dem Programm stehen Führungen durchs Kloster und Begegnungen und Beten mit den Mönchen. Fragen wie diese finden Antworten: Wie wird man Mönch? Was sind Gelübde, was Exerzitien? Wie meditiert man und wie geht „beten“? Und wie lebt man überhaupt im Kloster? Lediglich die Schlafzimmer und die Bibliothek der Mönche sind tabu. Offen ist dagegen der Klostergarten, der normalerweise nur für Mönche sowie Mitarbeiter und Gäste des Klosters da ist. Es gibt Leckeres aus der Klosterküche: Gulaschsuppe, Linsensuppe  und selbstgebackenen Kuchen. Wer mag, kauft Bücher oder Devotionalien im Klosterladen. Auch das  Jugendhaus St. Benedikt steht offen. 19 Brüder im Alter von 28 bis 88 Jahren leben im Kloster Nütschau, das zu den zehn größten Benediktiner-Klöstern Deutschlands zählt, viele Brüder sind beim Tag der offenen Tür aktiv dabei und sehr gern gesprächsbereit.
Kloster Nütschau
Schlossstraße 35
Travenbrück
Telefon: 0 45 31/50 04-158

 

 

 

Lebenszeichen der Fußballfrauen

16. April

Wer gut spielt, muss im Fußball oft einstecken können. Hier wird Alexandra Filipow, Vorlagengeberin der beiden Henstedt-Ulzburger Tore, von Leonie Fischbach gefoult. Foto: Maibom

Henstedt-Ulzburg (mai) Eher frustrierend verlief die bisherige Saison der 2. Frauen des SV Henstedt-Ulzburg in der Fußball-Regionalliga. Elf Niederlagen und 32 Gegentore hatte das Team vor der Partie gegen den Tabellenvierten Walddörfer SV angesammelt. Doch gegen die Hamburgerinnen gelang der dritte Saisonsieg. Mit 2:0 konnte der SVHU gewinnen und den letzten Tabellenplatz verlassen. Beide Teams mussten bei ihrem Auftritt den ungewohnt sommerlichen Temperaturen Tribut zollen. Es gab sehr viele Kunstpausen. Als Pause von den Pausen angesagt war, sorgte Maike Tiarks für das 1:0. Aktivposten Alexandra Filipow schlug eine Flanke genau zwischen die beiden Walddörfer Innenverteidigerinnen. Maike Tiarks setzte nach und erzielte in dieser 36. Spielminute unbedrängt den umjubelten Führungstreffer. Auch nach dem Wechsel sorgte Filipow für die präzise Vorarbeit zum 2:0. Ihren Eckball köpfte Ina Hoppe in der 74. Minute ins Tor.
Ungleich schwerer wird es für den SVHU im nächsten Spiel zu punkten. Die Frauen treten beim Bramfelder SV an. Der Bundesligaabsteiger ist souveräner Tabellenführer und hat fast viermal so viele Punkte wie der SVHU, der zehn Zähler hat, geholt.
Auch die 1.Frauen des FSC Kaltenkirchen haben am Wochenende gepunktet. „Endlich einmal“, wie Ann-Kathrin Peterson meint. Auch die Kaltenkirchenerinnen hatten so ihre liebe Mühe mit der warmen Witterung. „Wir sind eindeutig ein Winterteam“, sagt Peterson lachend. Um so erfreuter ist sie über die Punkte, die der FSC beim Holstein Kiel II holte. Maylin Steensen erzielte den goldenen Treffer zum 1:0-Sieg. Sonntag um 12 Uhr wird die Partie gegen Tabellenführer ATSV Stockelsdorf angepfiffen. Die Wettervorhersage rechnet mit knapp 17 Grad Außentemperatur. Das könnte spannend für den FSC werden.
Um 14 Uhr spielen die am vergangenem Wochenende spielfreien 1.Frauen des SVHU in der 2.Bundesliga gegen den Herforder SV Borussia Friedenstal. Bei einem Sieg kann der SVHU mit dem Tabellenzehnten die Plätze tauschen.

 

Toller Endspurt

16. April

Gleich zehn Treffer gelangen Emil Aksanov für das HTN in der Partie gegen den Tabellenzweiten HTS/BW96. Foto: mai

Norderstedt (mai) Zwei weitere Schritte in Richtung Klassenerhalt haben die Hamburg-Liga-Teams vom Handball-Team Norderstedt gemacht. Die Frauen siegten 33:24 gegen den Ahrensburger TSV und die Männer bezwangen den Tabellenzweiten HTS/BW96 mit 28:23.
„Der Sieg geht verdient an uns, weil wir vor allem im zweiten Durchgang gezeigt haben,  dass wir mittlerweile auch über die vollen 60 Minuten als Team eine konzentrierte Leistung zeigen können“, sagte Männertrainer Florian Deppe. Herausragend aus Norderstedter Seite war Emil Aksanov, der zehnmal traf.
Die Norderstedter stehen jetzt erstmals in der Saison in der oberen Tabellenhälfte. Der Sieg bescherte ihnen den sechsten Tabellenplatz der Zwölferstaffel. Bei nur noch zwei Spielen und fünf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze haben die Männer damit den Klassenerhalt sicher.
Die Frauen sind noch nicht so weit. Sie haben 13 Teams in der Staffel und erst 21 Spiele absolviert und es gibt drei Absteiger. Der Moorreger SV als Drittletzter ist nur drei Punkte hinter den Norderstedterinnen. Daher ist der Sieg gegen den Ahrensburger TSV wichtig für die Norderstedterinnen. „Wir haben unsere Leistung über 60 Minuten abgerufen“, freute sich HTN-Trainer Benedict Oldag. Sein Team ist jetzt Achter und kann mit einem Erfolg bei der ebenfalls abstiegsgefährdeten SG Altona den Klassenerhalt perfekt machen.

 
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