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18 Jugendleiter-Assistenten (JuLass) ausgebildet

Ehrenamtlicher Nachwuchs

26. April: 

Quickborn (pja) - In vielen Vereinen und Verbänden fehlt ehrenamtlicher Nachwuchs. Das weiß auch die Stadtjugendpflege Quickborn, die erneut Jugendleiter-Assistenten (JuLass) aufgebildet hat. An dem Projekt nahmen 18 Jugendliche im Alter von zwölf bis 15 Jahren teil, die sich eine Woche lang mit Themen wie Kennenlernen, Gruppenpädagogik, Spiel, Organisation von Freizeitangeboten, Jugendschutz und Aufsichtspflicht befasst haben.
„Wir haben ihnen ein solides Basiswissen für die Aufgaben des Gruppenleiters vermittelt. Am vorigen Freitag wurde allen Teilnehmern ein Zertifikat und die Jugendleiterassistenten-Card augehändigt“, bestätigt Birgit Hesse, die mit ihren Mitarbeitern Kathrin Trappberger und Torsten Rosek die JuLass-Ausbildung im Haus der Jugend durchgeführt hatte. Außerdem habe es es eine wichtige Schulung durch Jörn Folster und Christine Berg vom Jugendschutz im Kreis Pinneberg gegeben.
Ein Programm, das Wirkung zeigt. Im Gespräch mit der UMSCHAU bewiesen die jungen Teilnehmer viel Selbstbewusstsein. Sie hatten keine Scheu, Fragen zu beantworten.
Julia Witt (12) von der Comenius-Schule sagte: „Ich wollte schon immer eine ehrenamtliche Aufgabe übernehmen und wissen, ob ich mich dafür eigne. Jetzt kann ich sogar beim Ferien-Projekt Zirkus Quickbornia mithelfen.“
Lili Bruns (15) von der Leibnitz-Privatschule in Elmshorn braucht die Ausbildung, um sich bei der Kinderkirche einzubringen. „Als Jugendleiter-Assistentin kann ich mich jetzt bei Auflügen und Reisen mit unseren Kindern einbringen.“
Sebastian Brenner (13) vom Dietrich Bonhoeffer-Gymnasium macht bereits viel Sport beim 1. FC Quickborn. „Man hat mich gefragt, ob ich Co-Trainer werden will, das ist die Vorstufe für Jugendleiter. Ich findes es toll, dass ich bei dieser Ausbildung auch neue Freunde gewonnen habe.“
Den Teilnehmern seien keine Prüfungen abgenommen worden, erzählte Birgit Hesse. „Als Ausbilder haben wir die Bereitschaft der Jugendlichen geprüft, sich bei den gestellten Aufgaben einzubringen und nach den eigenen Möglichkeiten Verantwortung zu übernehmen.“
Wie wichtig die Nachwuchsförderung ist, bestätigt ein Beispiel aus ihrer eigenen Jugendarbeit: „Es würde keine Zirkus-Wochen mehr in den Ferien geben, ohne diese ehrenamtlichen Mitarbeiter. Das ist nicht mehr zu leisten.“
Insgesamt zeigte sich das Ausbildungs-Team zufrieden mit dem Ergebnis. „Wir hatten ja auch ein positives Feedback von den Teilnehmern“, verriet Kathrin Trappberger. „Die Jugendlichen bestätigen uns zwei Dinge, die wichtig sind – sie hatten Spaß miteinander und haben viel gelernt in diesen Tagen. Das ist eine gute Motivation für uns alle.“  

BU: Vereine und Verbände können auf 18 neue Jugendleiter-Assistenten zurückgreifen. (Foto: pja)

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