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Holzsteg und Schutzhütte im Himmel-

24. Mai: 

Quickborn (pja) - Wieder ist eine Etappe des Lehrpfades im Himmelmoor fertiggestellt. In der vorigen Woche stellten Klaus-H. Hensel, Rainer Naujox und Norbert Landdahl-von Kalben vom Förderverein Himmelmoor die Vollendung des Holzstegs und einer Schutzhütte mit Gründach vor.
Dem Vereinsvorsitzende Hensel war die Freude anzusehen: „Ich bin begeistert von dem Engagement, dass die Arbeitsgruppe unter Leitung von Herrn Naujox geleistet hat.  Das habe ich in dieser Größenordnung noch nicht erlebt.“
Die größte Herausforderung für den 3,8 Kilometer langen Lehrpfad war der Bau eines  150 Meter langen Holzstegs durch morastiges Gelände.  Um etwa zehn Tonnen Material dafür heranzuschaffen, haben die Freiwilligen insgesamt 800 Stunden Einsatz geleistet.  Der Steg ist bereits seit einigen Wochen begehbar, nun ist auch die Schutzhütte aufgestellt.
Sie wurde von der Holzbau-Firma Schütt in Langscheide bei Brunsbüttel gesponsort. Deren  Geschäftsführer Tillmann Schütt erklärte die umweltfreundliche Beschaffenheit des Unterstands: „Hier im Moor dürfen weder Beton noch Stahl als Baumaterial eingesetzt werden. Das Traggerüst der Hütte besteht aus Eichenpfählen, die Außenschale und das Dach sind aus Lärche.“
Das helle Holz werde sich in den nächsten Jahren  farblich verändern und dem Landschaftsbild anpassen. Damit Spaziergänger dort verweilen können, sind in der Hütte dreiseitig Bänke aufgestellt worden.
Auf die Kosten angesprochen, verriet Hensel: „Eine Spende in dieser Größenordnung ist ungewöhnlich – wir hatten für die Hütte etwa 9.000 Euro eingeplant.“
Das Gründach ist von der Firma Gartenleben aus Moorrege spendiert worden. Projektleiter Rainer Naujox vom Förderverein schilderte, dass das Dach mit einer Folienabdichtung für die Bepflanzung geschützt wird.  Es biete Schutz vor Regenschauern, Hitze und Kälte.
Eine offizielle Einweihung des rund vier Kilometer langen Lehrpfades sei nach den Sommeferien geplant. Bis dahin sollen auch die 20 Info-Tafeln eingesetzt und 18  Erlebnisstationen fertiggestellt sein.
Ausgangspunkt des Rundweges ist das Torfwerk. An an Wegkreuzungen trägt ein kleines Schild mit einem Moorfrosch zur besseren Orientierung bei.  

BU: Besichtigung der fertiggestellten Schutzhütte im Himmelmoor: Klaus-H. Hensel (v.l.), Rainer Naujox, Norbert Landahl-von Kalben vom Förderverein sowie Sponsor Tillmann Schütt. (Foto: pja)          

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