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Festliche Einweihung der Leibniz Privatschule

„Die Zeit der Provisorien

24. Januar: 

Kaltenkirchen (pja) - In der neuen Leibniz Privatschule Kaltenkirchen war bei der offiziellen Einweihungsfeier vor allem Freude und Erleichterung unter Schülern, Lehrer-Kollegium und Gästen zu spüren. Denn das attraktive Gebäude an der Werner-von-Siemens-Straße 14 hat eine langwierige „Vorgeschichte“ -  mehrfach waren die Konzepte der Schule und potenzieller Investoren gescheitert.
Schulleiter Egon Boesten dankte in der rappelvollen Mensa  allen, die an das Schulprojekt geglaubt und unter nicht immer einfachen Bedingungen dafür gearbeitet haben. „Gute Noten“ bekamen Bürgermeister Hanno Krause und Investor Dr. Christian Engel, die den Standort Kaltenkirchen maßgebend ermöglichten.   
In Vertretung des Bürgermeisters lobte  der Erste Stadtrat  Kaltenkirchens, Hauke von Essen (CDU), das 10 Millionen-Euro-Projekt. „Mit diesem neuen Gebäude und seiner modernen Ausstattung haben Sie gute Voraussetzungen geschaffen, um schulische Erfolge zu ermöglichen.“
Er sehe die Privatschule als eine weitere Stärkung des Schulstandortes Kaltenkirchen an.  Sie biete ein zusätzliches Angebot und erhöhe somit die Wahlmöglichkeit der Eltern, betonte von Essen. Und:  „Das Ergebnis lohnt all die Anstrengungen, die ein Projekt dieser Größenordnung immer kostet. Die Zeit der Provisorien ist endlich vorbei.“
 Bis zum Umzug kurz vor den Weihnachtsferien 2017/18 hatte die Leibniz Privatschule ihren Standort in Hitzhusen bei Bad Bramstedt.
Auch die zweite Festrednerin Anita Klahn, bildungspolitische Sprecherin der FDP im Kieler Landtag, stellte das positive Ergebnis in den Vordergrund ihrer Rede:  „Dinge, die mit viel Mühe und Arbeit entstehen, sind immer ein Beweis für Engagement und Wille – zwei Voraussetzungen auch für die erfolgreiche pädagogische Arbeit. Dieser Lernort bietet jungen Menschen die Möglichkeit, vom Kindergarten bis zur gymnasialen Oberstufe  ihre individuelle Ausbildungsbiografie zu schreiben.“
In der Leibniz Privatschule werden der „Wille zur Leistung“ und „Freude am Lernen“ miteinander verbunden. Gleichzeitig werde „Verantwortung für sich und andere“ geübt, stellte die Bildungspolitikerin fest. „Ich kann diesen Dreiklang nur gutheißen. Wer weiß, dass Leistung Freude bereiten kann und dass er Verantwortung in dieser Gesellschaft übernehmen muss, lebt frei und selbstbestimmt.“ Als Präsent ihrer Partei überreichte sie Schulleiter Egon Boesten zwei originelle Pausenkörbe.
Nach einer äußerst stimmungsvollen Musical-Vorführung mit Songs aus „Ich war noch niemals in New York“ (Leitung  Markus Ahrendt), fanden Führungen durchs Schulgebäude sowohl für die Gäste als auch für Eltern statt.  Zum Ausklang gab es im Leibniz-Konferenzzimmer einen Imbiss für Ehrengäste.  
In dem Schulgebäude befinden sich insgesamt 21 Klassenräume, dazu Gruppenräume für den Kindergarten, Fachräume, eine Mensa für circa 500 Essen pro Tag, einschließlich eigener Küche.
Es sind zwei Kindertagesgruppen mit vorschulischer Erziehung eingerichtet, eine einzügige Grundschule (mit Unterricht auf Englisch) sowie ein Gymnasialzweig und ein Gemeinschaftsschulzweig (Klasse 5 bis 10). Es ist noch eine Sporthalle geplant.

BU: Der Erste Stadtrat Hauke von Essen (links, CDU) überreichte Schulleiter Egon Boesten ein Präsent. (Foto: pja)

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